
Psychohygiene – Coaching für Geist und Seele
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Verlustangst – die übermässige Angst Geliebtes zu verlieren
Was, wenn die Angst, jemanden oder etwas zu verlieren, dich fest im Griff hat? In dieser Folge sprechen Psychotherapeutin Julia Wegmann und Tabea Kobel über die tiefer liegenden Ursachen von Verlustangst – von frühen Kindheitserfahrungen bis zu wiederkehrenden Beziehungsmustern. Warum klammern wir? Warum grübeln wir endlos? Oder warum sind wir ständig eifersüchtig? Und wie schaffen wir es, uns emotional zu stabilisieren? Mit persönlichen Beispielen, psychologischem Fachwissen und konkreten Strategien zeigt diese Folge, wie du dieser Angst die Macht nehmen kannst.
Besitze ich das Handy – oder besitzt es längst mich?
Moderne Smartphones liefern ununterbrochen Reize. Studien zeigen: Heute nehmen wir durch das Handy an einem einzigen Tag so viele Informationen auf wie Menschen vor hundert Jahren in einem ganzen Leben.
Gesunde Abnabelung vom Elternhaus
Warum fällt es uns oft so schwer, uns von unseren Eltern zu lösen? In dieser Folge gehen wir der Frage auf den Grund, warum Ablösung ein essenzieller Schritt ist, um eine eigenständige Persönlichkeit zu werden. Wir hinterfragen, warum wir viele Dinge einfach tun, weil sie uns vertraut sind, anstatt bewusst eigene Entscheidungen zu treffen. Rebellion oder blinde Anpassung sind dabei keine echten Zeichen von Unabhängigkeit, sondern oft nur Ausdruck einer bestehenden Bindung. Die psychosoziale Beraterin Rahel Sondheimer gibt wertvolle Impulse, Reflexionsfragen und praxisnahe Beispiele an die Hand, um den Ablösungsprozess bewusst zu gestalten. Sie zeigt, wie man gesunde Grenzen setzt, ohne die Beziehung zu den Eltern zu verlieren, und erklärt, warum die eigentliche Abnabelung oft erst nach dem 30. Lebensjahr geschieht.
Stressbewältigung – was tun, wenn mir alles zu viel wird?
Das Leben verlangt viel von uns: Arbeit, Haushalt, Familie, Hobbies, Beziehungen – und dann möchte man vielleicht auch mal noch Zeit für sich haben und entspannen. Bis es aber dazu kommt, muss man zuerst mal alles andere managen. Das ist mit Stress verbunden. Aber was, wenn alles zu viel wird? Wie bringe ich alle Lebensbereiche am besten unter einen Hut? Gibt es da konkrete Hilfestellungen und Strategien? Sandra Ochsenbein ist psychosoziale Beraterin und kennt diese Problematik nicht nur aus dem Leben der Menschen, die sie berät, sondern auch aus ihrem eigenen: als Mutter von drei Kindern, die heute erwachsen sind. Ein Podcast über Stress, der aber gar nicht gestresst daherkommt.
Wechseljahre: mehr als nur Hitzewallungen
Plötzliche Hitzewallungen, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen: Die Wechseljahre können das Leben ordentlich durcheinanderwirbeln. In dieser Folge sprechen wir darüber, warum diese Symptome oft unterschätzt werden und wie Frauen diese Phase besser bewältigen können. Weil dieses Thema nicht nur unsere Psyche betrifft, sondern den ganzen Körper, hat Host Tabea Kobel für diese Folge die Gynäkologin und Geburtshelferin Rita Spalinger zu Gast. Sie erklärt, welche Symptome typisch sind, welche Therapien helfen – von pflanzlichen Mitteln bis zur Hormonersatztherapie – und warum die Psyche besonders leidet. Zudem geht es um gesellschaftliche Erwartungen, den Einfluss auf Beruf und Beziehungen und die Chance, das eigene Leben neu auszurichten. Der wichtigste Rat von Rita Spalinger: frühzeitig informieren, offen darüber sprechen und die Wechseljahre nicht einfach «ignorieren»!
Das Phänomen Schwiegermutter – warum es oft kracht (und was hilft)
Es ist ein Thema, das viele Frauen betrifft – und doch wird selten offen darüber gesprochen: die Beziehung zur Schwiegermutter. Oft ist sie von Spannungen geprägt, manchmal subtil, manchmal offen spürbar. Studien zeigen, dass fast jede zweite Frau Schwierigkeiten mit ihrer Schwiegermutter erlebt.
Bindungsangst – wenn Nähe Angst macht
Warum fällt es manchen Menschen schwer, sich auf eine Beziehung einzulassen? Warum fühlen sie sich schnell eingeengt oder ziehen sich plötzlich zurück, obwohl sie eigentlich Nähe suchen? In dieser Folge sprechen wir über Bindungsangst – ein Thema, das viele betrifft, oft aber nicht bewusst wahrgenommen wird. Psychotherapeutin Julia Wegmann teilt in dieser Folge ihre persönlichen Erfahrungen mit uns und erzählt, wie sie in einer früheren Beziehung emotionale Achterbahnfahrten erlebte. Wir gehen darauf ein, wie Bindungsangst entsteht, welche Anzeichen es gibt und warum frühe Prägungen in der Kindheit eine grosse Rolle spielen. Ausserdem zeigen wir Wege auf, wie Betroffene ihre Muster erkennen und verändern können und wie man sich als Gegenüber verhalten soll.
ADHS/ADS bei Erwachsenen – wie gehe ich damit um?
Träumer, Zappelphilipp oder Energiebündel. Diese Attribute werden häufig bei Kindern verwendet. Aber auch in der Erwachsenenwelt kommen sie vor. Dahinter steckt manchmal auch das ADS oder ADHS-Syndrom. Die sogenannte Aufmerksamkeitsdefizit-/Hpyeraktivitätsstörung. Je nachdem, ob man dann hyperaktiv ist oder eher verträumt und abwesend, ist es dann das eine oder das andere. Meistens wird diese Prägung schon im Kindesalter festgestellt. Aber auch manchmal erst im Erwachsenenalter. Wie äussert sich ein ADS oder ADHS bei Erwachsenen? Welche Vor- und Nachteile hat es? Und was kann man dagegen tun? Roland Stettler hat durch seine Tätigkeit als Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie oft mit solchen Menschen zu tun. Er weiss, was es braucht, um mit dieser Ausprägung ein gelingendes und gutes Leben führen zu können. Ein fokussierter Podcast über Menschen, denen der Fokus manchmal schwerfällt.
Streiten lernen – warum Konflikte uns stärker machen
Würdest du Streit am liebsten immer vermeiden oder fragst du dich, warum manche Konflikte so eskalieren? Psychotherapeutin Julia Wegmann erzählt uns in dieser Folge, wie sie früher Spannungen aus dem Weg ging – und warum sie heute weiss: Streit ist nicht das Problem, sondern der Umgang damit. In dieser Folge sprechen wir über die vier Phasen eines Konflikts, wie wir uns darin verhalten sollten und wir schauen uns verschiedene Streittypen an. Du erfährst auch, warum manche sofort diskutieren wollen, während andere sich zurückziehen – und wie du besser damit umgehen kannst. Und dann lernen wir noch die «vier apokalyptischen Reiter» der Kommunikation nach John Gottman kennen und wie du einen Streit so beendest, dass beide gestärkt daraus hervorgehen.
Die Seele gesund essen
Was wir essen, beeinflusst nicht nur unseren Körper, sondern auch unsere Psyche. In dieser Folge von Psychohygiene klären wir, wie die Ernährung direkt mit unserer mentalen Gesundheit verbunden ist – und wie wir diese Verbindung zu unserem Vorteil nutzen können.
Sorgen als ständige Begleiter
Es gibt Menschen, die machen sich ständig Sorgen. Um sich, ihre Eltern oder ihre Kinder. Doch warum machen sich manche Menschen mehr Sorgen als andere? In dieser Folge sprechen wir mit Psychotherapeutin und Heilpädagogin Liliane Frei darüber, woher Sorgen kommen, warum sich Mütter besonders viel sorgen – und wir fragen uns auch, ob Sorgen im Alter zunehmen. Wir beleuchten, wann Sorgen gesund sind und erfahren, wann Sorgen zu viel werden. Ausserdem reden wir auch über den Umgang mit Sorgen in Beziehungen, insbesondere in der Erziehung. Wie können Eltern vermeiden, ihre Kinder durch übermässige Fürsorge einzuengen? Und wie können wir gesunde Selbstfürsorge betreiben, um uns aus negativen Gedankenspiralen zu befreien? Zudem werden wir den Einfluss des Glaubens auf den Umgang mit Sorgen betrachten.
Was, wenn ich mich nur noch in die Arbeit stürze?
Arbeit ist ein Drittel unseres Lebens. Egal, ob man im Büro, auf dem Bau oder in der Werkstatt arbeitet. Das muss schon passen. Es geschieht schnell, dass sich Menschen in ihre Arbeit hineinsteigern. Das Verhältnis wird ungesund. Die Arbeit nimmt zu viel Platz im Leben ein. Vielleicht passiert das durch ein Defizit, oder weil man sich selbst und seinem Chef etwas beweisen möchte. Man flüchtet vor irgendetwas. Oder auch einfach aus Freude am Job. Wie soll man damit umgehen? Wo setzt man Grenzen und wie? Wie komme ich aus diesem Schlamassel wieder raus? Daniel Frischknecht ist diplomierter Psychologe und weiss Antwort auf diese Fragen. Ein Podcast über die gesunden und ungesunden Seiten der Arbeit – ungeschminkt und perspektivenreich.
Schlaf oder Me-Time? Der innere Kampf vor dem Einschlafen
Bewusst den Schlaf aufschieben und noch etwas am Handy sein, obwohl man eigentlich müde ist. Oder immer noch eine Episode der Lieblingsserie weiter schauen, obwohl es schon spät ist. Ein zwei Stunden mehr puzzeln, lesen oder an der Fotocollage arbeiten, auch wenn es schon längst nach Mitternacht ist. Warum tun wir das? Psychotherapeut Ernst Meier erklärt, wie innere Bedürfnisse miteinander ringen: Einerseits der Wunsch nach Ruhe, andererseits das Bedürfnis nach Freiheit, Kreativität oder Selbstbestimmung nach einem fremdbestimmten Tag. Wir sprechen darüber, wie wichtig es ist, diese inneren Stimmen wahrzunehmen und sie nicht als Gegenspieler zu sehen, sondern miteinander ins Gespräch zu bringen. Ständig den Schlaf zu verkürzen, tut uns auf die Dauer nicht gut. Doch was tun, wenn der Drang, abends noch kreativ oder aktiv zu sein, überwiegt? In dieser Folge lernst du, wie du wie du deine Bedürfnisse besser wahrnehmen und darauf eingehen kannst, ohne dir immer den Schlaf zu rauben.
Zwischen einem selbstbestimmten Nein und einem mutigen Ja
Wir leben in einer gestressten Welt, rennen von Termin zu Termin und müssen uns zwischen allen To-do-Listen und Erwartungen von Menschen zurechtfinden. Zu oft fühlen wir uns in ein Korsett gezwängt und getrauen uns nicht, Nein zu sagen. Und doch gibt es eigentlich so vieles, was wir nicht müssen. Oder nicht?
«Warum vergleichen wir uns ständig?»
«Warum vergleichen wir uns ständig mit anderen?» In dieser Folge von Psychohygiene sprechen wir über die tief verwurzelten Mechanismen des Vergleichens, die Auswirkungen von Social Media und kulturellen Schönheitsidealen sowie darüber, wie wir einen gesunden Umgang mit dem Vergleichen finden. Es gibt auch persönliche Einblicke in das Leben von Psychotherapeutin Julia Wegmann und praktische Tipps von ihr. Sie lädt uns ein, Dankbarkeit und Selbstmitgefühl zu kultivieren und uns unseren Stärken bewusst zu werden. So dass das Vergleichen nicht mehr negative, sondern motivierende Auswirkungen haben kann.
Wie man als Paar aus Krisen herauskommt
Wenn ein Paar frisch verliebt ist, dann ist alles gut. Man hat die rosarote Brille auf und der Himmel hängt voller Geigen. Schnell kommt aber die Realität zurück. In Form des Alltags. Plötzlich gerät man aneinander, trägt Konflikte aus und dann ist die erste richtige Krise auch nicht mehr weit weg. Wie kann man als Paar Konflikte gut bewältigen? Wie kann man Krisen überwinden? Und wie kann man eine Paarbeziehung gelingend und erfolgreich gestalten? Hans Jörg Forster ist Paarcoach in der Paar- und Sexualtherapie und psychologischer Fachberater. Aus seiner Arbeit weiss er, was es braucht, dass Paare «funktionieren» können und an welchen Stellschrauben sie dafür drehen müssen. Ein Podcast über die Tücken des Zusammenseins und die passenden Zutaten, damit es gelingen kann.
Lebenssinn finden: Wege zu innerer Ruhe und Erfüllung
Was gibt dem Leben Sinn? Eine Frage, die früher oder später viele Menschen bewegt. In diesem Podcast erkunden wir gemeinsam den Weg zur Sinnfindung – von der Unruhe, die uns antreibt, bis zur Gelassenheit, die entsteht, wenn wir unseren Lebenssinn erkennen. Die psychosoziale Beraterin Rahel Sondheimer gibt uns praktische Tipps, wie wir über Werte, Stärken und Interessen reflektieren und daraus Sinn schöpfen können. Wir beleuchten inspirierende Konzepte wie die japanische Ikigai-Methode und fragen uns, was einem überhaupt noch Sinn gibt, wenn man zum Beispiel nur noch im Bett liegen kann. Hier kommt der Glaube an Gott ins Spiel und die Frage, inwiefern dieser Sinn stiften kann. Ein Gespräch, das einlädt, über das eigene Leben und die grossen Fragen von Sinn und Vergänglichkeit nachzudenken.
Was, wenn ich nicht so bin, wie ich gerne wäre?
In vielem sind wir nicht so, wie wir gerne wären. Die Vorstellung von sich selbst ist eine andere, wie das, was man jeden Tag mit sich erlebt. Das kann nerven, es wächst Frust oder vielleicht weckt es auch immer wieder den eigenen Ehrgeiz: Irgendwann schafft man es dann schon noch, so zu werden wie in der eigenen Wunschvorstellung.
Glaubenssätze erkennen und transformieren
«Ich muss alles perfekt machen», «Ich genüge nicht», «Ich muss stark sein.» Das sind drei von vielen limitierenden oder negativen Glaubenssätze, die meist unbemerkt in unseren Köpfen herumschwirren und bestimmen, wie wir denken, fühlen und handeln. In dieser Folge der Psychohygiene spricht unsere Host Tabea Kobel mit Christoph Hickert, Dipl. Coach, Supervisor BSO und psychologischer Berater, darüber, wie Glaubenssätze entstehen, welche Arten es gibt, wie ein einfacher Satz uns dabei hilft, diese Sätze zu entlarven – und wie wir zu mehr positiven Glaubenssätzen kommen können. Eine Folge mit Einblick in persönliche Erfahrungen mit Glaubenssätzen und praktischen Tipps, wie wir gleich heute einen guten Umgang mit diesen Sätzen in unseren Köpfen finden können.
Die gesunden und ungesunden Seiten der Angst
Angst gehört zu unserem Leben und ist in gewissen Situationen sogar überlebenswichtig. Sie kann aber auch schnell ungesunde Formen annehmen und unser Leben beeinträchtigen. Welche Formen von Angst gibt es? Was kann man tun, wenn Angst einem beherrscht? Wie kann man mit plötzlich auftretenden Panikattacken umgehen? Und was kann man bei einer Angststörung tun, also wenn man von etwas extrem Angst hat und darum versucht, gewisse Situationen zu vermeiden? Roland Stettler kennt solche Situationen. Er ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie in Basel. Auch er selber hatte in seinem Leben schon Phasen, in denen ihn Panikattacken heimgesucht haben. Aber auch in seiner Praxis hatte er mit verschiedenen Menschen zu tun, die mit Ängsten, Phobien, Angststörungen und Panik zu kämpfen hatten. Ein Podcast voller Angst – und der furchtlosen Konfrontation mit ihr.
Fragen fürs neue Jahr
Der Jahresbeginn ist immer eine besondere Gelegenheit, innezuhalten und sich Zeit für eine Reflexion zu nehmen. Ein Moment der Ruhe, um zurückzublicken: Was hat das vergangene Jahr gebracht? Und worauf möchte ich mich im neuen Jahr fokussieren? Vor uns liegen 12 Monate und 52 Wochen voller ungenutztem Potenzial. Doch wo beginnt man am besten mit der Reflexion? Einige gezielte Fragen können dabei eine wertvolle Orientierungshilfe sein. Genau diesen Fragen stellen sich auch unsere Host Tabea Kobel und die Psychotherapeutin Julia Wegmann in dieser Episode. Es ist eine Folge, die nicht zu grossen Sprüngen motivieren will, sondern zu kleinen, beständigen Schritten – und zu einem sanften Wandel. **Reflexionsfragen für den Jahreswechsel**: 1. Was habe ich im letzten Jahr Neues gewagt? Wann bin ich aus meiner Komfortzone ausgebrochen? 2. Welches Risiko möchte ich im neuen Jahr eingehen? 3. Mit welchen Menschen möchte ich mehr Zeit verbringen? 4. Wo möchte ich im neuen Jahr klarere Grenzen setzen? 5. Was möchte ich vermehrt tun? 6. Was weniger? 7. Welchen Fehler habe ich im letzten Jahr gemacht? 8. Was aus meiner Kindheit möchte ich mir bewahren? 9. Was ist mir wirklich wichtig im Leben?
Hörempfehlung: Glauben – aber wie?
Viele von uns gönnen sich in diesen Tagen eine kleine Pause. Auch wir machen eine kurze Auszeit mit Psychohygiene. Ab dem 6. Januar sind wir mit einer neuen Folge zurück! In der Zwischenzeit möchte ich euch auf glauben & denken aufmerksam machen – ein weiteres Podcast-Format von ERF Medien. In diesem Podcast werden Lebens-, Sinn- und Glaubensfragen auf tiefgründige Weise behandelt. Viel Freude beim Hören und bis bald! Infos zur Folge: Über 100 Kirchen gibt es alleine in der Stadt Zürich. Manche erkennt man schon von weitem an ihren hohen Türmen und den grossen Zifferblättern, andere sind eher unscheinbar untergebracht. So vielfältig wie die Kirchengebäude daherkommen, so unterschiedlich kann auch der christliche Glaube gelebt werden. In manchen Kirchen steht Stille und Meditation im Vordergrund, andere setzen ihren Fokus mehr auf die Musik und bei dritten steht die Bibelauslegung im Zentrum. In diesem Zusammenhang spricht man auch von unterschiedlichen Glaubenstraditionen – von unterschiedlichen Arten, wie man das Christsein versteht und auslebt. Diesen unterschiedlichen Glaubenstraditionen wollen wir im Gespräch mit Dr. Felix Ruther auf den Grund gehen. Felix Ruther ist ehemaliger Leiter der Vereinigten Bibelgruppen (VBG) und heute als freier Mitarbeiter tätig. In seinem Leben spielten immer wieder verschiedene Glaubenstraditionen eine wichtige Rolle. Leonie Walder spricht mit ihm darüber, warum es überhaupt zu den unterschiedlichen Glaubenstraditionen gekommen ist, welcher Wert in dieser Vielfalt liegt und weshalb es sich lohnt, andere Glaubenstraditionen zu entdecken.
Hörempfehlung: Sei nur still meine Seele, denn Gott tut dir Gutes
Die Weihnachtszeit bedeutet für viele eine kleine Auszeit – auch bei der Psychohygiene. Ab dem 6. Januar sind wir mit einer neuen Folge wieder für euch da. In der Zwischenzeit möchten wir euch ein anderes Podcast-Format von ERF Medien ans Herz legen: Still. Leben. Ein Podcast mit christlicher Meditation, der euch eine Pause schenkt und dazu einlädt, achtsam im Moment zu verweilen. Probiert es aus! Text in dieser Folge: "Sei nur still meine Seele, denn Gott tut dir Gutes." (Psalm 116,7) Die meiste Zeit unseres Lebens verbringen wir im Autopilot-Modus. Wir denken zurück an die Vergangenheit oder planen innerlich die Zukunft. In dieser Folge laden wir dich ein, ganz im Hier und Jetzt zu sein; achtsam und gegenwärtig. Dabei hilft dir dein Atem, eine aufrechte Körperhaltung und ein sogenanntes Atemwort aus der Bibel. Ein Atemwort ist ein Wort, das du während der Stille auf deinen Atem legen kannst, indem du es innerlich beim Ein- und Ausatmen sprichst. Hast du eine Rückfrage oder eine Anregung zu dieser Ausgabe von «still.leben». Dann melde dich via Webformular: erf-medien.ch/podcast. Wir freuen uns über euer Feedback. "still.leben" ist ein Podcast von ERF Medien Schweiz in Zusammenarbeit mit netzkloster.ch. Autor: "netz-abt" Simon Weinreich Sprecherin: Andrea Jost (andrea-jost.ch)
Warum Weihnachten nicht harmonisch sein muss
Nur noch ein paar Geschenke, die man einkaufen muss; noch ein paar Weihnachtsguetzli, die man schnell noch backt; den Apéro, den man im Geschäft noch organisiert; den Text, den man mit dem Kind noch für das Weihnachtsmusical übt … Besinnliche Adventszeit? Weit gefehlt!
Wahre Freundschaften finden und halten
Was macht Freundschaften so wertvoll, und warum fällt es manchmal schwer, sie zu finden und zu pflegen? In dieser Folge beleuchten wir verschiedenen Phasen von Freundschaften und wie sie sich im Laufe des Lebens verändern – von der Kindheit über die Schulzeit bis ins Erwachsenenalter. Psychotherapeutin Julia Wegmann spricht über die Merkmale guter Freundschaften wie Vertrauen, geteilte Freude und Unterstützung. Aber auch warum es manchmal schwierig ist, neue Freundschaften zu knüpfen, und sie gibt uns praktische Tipps zur Kontaktaufnahme und wie Smalltalk gelingen kann.
Autonomie: ein selbstbestimmtes Leben führen
Unser Leben ist geprägt von Erwartungen. Von den eigenen inneren Erwartungen, wie ich sein will. Aber auch von den Erwartungen von aussen, von anderen Personen, die uns bewusst oder unbewusst in eine Richtung prägen wollen. Sätze wie: «Du solltest doch studieren» oder «Du musst gute Noten in der Schule haben». Diese Erwartungen erzeugen Druck und das Gefühl, ihnen gerecht werden zu müssen. Dann ist man fremdbestimmt. Es ist aber nicht die beste Lösung für unser Leben. Laut Marco Wahrenberger ist das aber nicht der beste Weg für unser Leben. Erst wenn wir ein autonomes oder selbstbestimmtes Leben leben, kommen wir innerlich mehr in die Freiheit. Der Wunsch des psychosozialen Beraters ist es, dass Menschen ihr Potenzial und ihre Ressourcen entdecken, dass sie in ihren Fähigkeiten trainiert werden und Erfolgserlebnisse feiern können. Er wünscht sich Menschen, die eingeständig denken, entscheiden und handeln können. Marco Wahrenberger weiss, was es dafür braucht. Ein Podcast, der zu einem selbstbestimmten Leben anleitet.
«Ich gefalle mir nicht» – wie kann ich mich akzeptieren?
Warum tun wir uns oft so schwer, den eigenen Körper zu mögen? «Hier ist etwas zu viel Speck an den Rippen.» «Ich wäre viel lieber etwas grösser.» «Ich habe zu wenig Haare auf dem Kopf.» In diesem Podcast spricht Personal Health Coach David Boner offen darüber, wie Selbstakzeptanz im Alltag gelingt – und warum viele von uns dabei immer wieder stolpern. Wir erfahren, wie Erlebnisse aus der Kindheit, gesellschaftliche Ideale und unsere täglichen Routinen das Bild von uns selbst prägen. Mit ehrlichen Einblicken in sein Leben und praktischen Tipps erklärt uns David Boner, wie wir durch kleine Veränderungen und mehr Achtsamkeit lernen, weniger streng mit uns selbst zu sein. Ein Podcast für alle, die ihren Körper mehr schätzen und mit sich selbst zufriedener leben möchten.
Mehr als blanker Optimismus: Zuversicht gibt dem Leben Hoffnung
Und zuversichtlich zu sein ist absolut erstrebenswert: Studien zeigen, dass zuversichtliche Menschen erfolgreicher, gesünder und resilienter sind. Eine solche positive Einstellung zur eigenen Zukunft hat also einen grossen Einfluss auf das eigene Wohlbefinden. Doch wie finden wir zu einem zuversichtlichen Lebensstil?
Loslassen – zwischen Festhalten und Neuem gewinnen
Loslassen – ein Wort, das oft leichter gesagt als getan ist. In dieser Folge von «Psychohygiene» geht es genau darum: Wie es uns ergeht, wenn wir Erwartungen, Vorstellungen und Wünsche loslassen und auch schmerzhafte Erfahrungen machen müssen. Psychologin Julia Wegmann erzählt von ihren eigenen Erfahrungen und spricht über Momente, in denen sie selbst lernen musste, loszulassen: sei es in familiären Situationen oder bei wichtigen Entscheidungen im Leben. Sie zeigt, dass Loslassen nicht bedeutet, einfach weiterzumachen. Sondern wir nehmen unsere Gefühle wahr, erlauben uns zu klagen und richten uns dann Stück für Stück neu aus. Mit kleinen Ritualen, die Mut und Gelassenheit fördern, führt uns Julia Wegmann durch die Phasen des Loslassens. Sie erklärt, wie Vergebung eine Art Befreiung sein kann – nicht nur anderen, sondern auch uns selbst gegenüber.
Negative Muster: Wie können wir sie überwinden?
Wir alle kennen es: Irgendetwas an uns passt uns nicht mehr. Ob wir nun Fingernägel kauen, zu viel essen oder sonst eine schlechte Angewohnheit haben: Plötzlich erkennen wir sie und möchten sie verändern. Trotz Disziplin scheitern wir aber immer wieder an den guten Vorsätzen. Wir möchten uns verändern, aber wir schaffen es doch nicht. Da kommen Fragen auf wie: Ist Veränderung überhaupt möglich? Und wenn ja, wie? Was muss ich tun für diese Veränderung? Welche «Erfolgs»-Zutaten braucht es dazu? Und wenn ich mein Ziel erreicht habe: Wie schaffe ich es, die neue und bessere Gewohnheit beizubehalten? Die Psychologin und Psychotherapeutin Regula Naef kann uns diese Fragen beantworten. Host Karl Dittli hat sie in ihren Räumlichkeiten in Rüti besucht: in luftiger Höhe im 7. Stock. Ein Podcast voller Hoffnung über ein Thema, bei dem sich schon so manche die Zähne ausgebissen haben.
Psychologische Beratung – welche Fachperson ist die richtige?
Wie die Nadel im Heuhaufen – so sucht man manchmal nach der richtigen Fachperson für die psychische Gesundheit. Nur wie findet man diese? Ob Therapeutin, Psychologe oder Coach – die Auswahl ist riesig und kann echt überfordern. In dieser Folge der Psychohygiene schauen wir mit dem Psychologen Tarek El Daour, was die Unterschiede sind, worauf man achten sollte und wie man herausfindest, wer zu einem passt. Er beleuchtet Themen wie Chemie, Empathie und Zielorientierung in der Therapie und gibt Hinweise zu Kosten, Online-Beratung und Vorbereitung auf Sitzungen. Ein praktischer Leitfaden für alle, die nach der passenden psychologischen Unterstützung suchen.
Einsamkeit kann glücklich machen
Einsamkeit und Stille. Einige unter uns leiden darunter. Nämlich dann, wenn Einsamkeit chronisch ist, wenn man nicht allein sein will, oder wenn man gerne mehr Kontakt mit Menschen hätte. Dann gibt es aber auch noch eine andere Art von Einsamkeit. Eine Einsamkeit, die man sich bewusst aussucht.
Das innere Kind – Ursache für emotionale Ausbrüche?
Wenn man in einer eigentlich harmlosen Situation plötzlich übermässig emotional reagiert – zum Beispiel, wenn Kritik von Kollegen oder Freunden unerwartet tief trifft – kann das ein Zeichen dafür sein, dass das sogenannte «innere Kind» aktiv ist. Diese übersteigerten Reaktionen haben oft ihren Ursprung in frühen Kindheitserfahrungen, die unbewusst bis ins Erwachsenenalter wirken. Der Begriff «inneres Kind» wurde durch Stefanie Stahl und ihr Buch «Das Kind in dir muss Heimat finden» populär gemacht. Es beschreibt die tief in unserer Psyche verankerten Kindheitserfahrungen. Gemeinsam mit der Psychotherapeutin Julia Wegmann beleuchten wir in dieser Folge, wie diese frühen Wunden unser Verhalten im Erwachsenenalter beeinflussen. Zudem stellt sie praktische Strategien vor, um das innere Kind zu erkennen und damit umzugehen, erklärt die Begriffe «Sonnenkind» und «Schattenkind» und zeigt auf, wann Selbstreflexion in eine Therapie übergehen sollte.
Burnout: Was führt zum Zusammenbruch?
Heutzutage wird viel von uns erwartet. In unserer schnelllebigen Welt müssen wir Privates, den Job, Hobbies, Freundschaften und vieles mehr unter einen Hut bringen. Das ist nicht immer einfach und kann überfordern. Wenn man sich ständig übernimmt und im roten Bereich unterwegs ist, macht der Körper irgendwann auch nicht mehr mit. Dann spricht man von einem Burnout. Etwas, was man heute als Krankheit bezeichnet. Aber was ist ein Burnout eigentlich? Welche Phasen durchläuft man, wenn man ausgebrannt ist? Und was kann man dagegen tun? Diese Fragen klärt Host Karl Dittli in dieser Folge mit Dr. Roland Stettler. Er ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie in Basel. Ein Podcast über ein erschöpfendes Thema – aber auch mit flammender Hoffnung
Ohnmacht überwinden – raus aus der Opferrolle
Schwere Lebensereignisse können einem den Boden unter den Füssen wegzerren. Auch wenn das Mass der Krisen unterschiedlich ist – sie begegnen jedem von uns. Die Frage ist, wie ich darauf reagiere.
Die Dynamik der Geschwisterrollen: Dritt- und Viertgeborene
Geschwister spielen eine wichtige Rolle in unserem Leben. Sie helfen uns Sozialkompetenz zu lernen, können uns durch schwierige Lebenslagen helfen und formen nicht zuletzt auch unsere Identität. In der letzten Folge von Psychohygiene hat uns Psychotherapeutin Julia Wegmann ausführlich über die Erst- und Zweitgeborenen erzählt. Diesmal richten wir unseren Fokus auf dritte und vierte Kinder in der Familie. Auch hier wollen wir herausfinden, welchen Einfluss diese Position auf die Identität und Verhaltensweise eines Familienmitglieds haben kann. Was macht es aus, dass hier schon zwei oder drei Geschwister vorausgegangen sind und warum sprechen wir nur von bis zu Viertgeborenen? Es gibt praktische Tipps für Erwachsene und Eltern. Auch das Thema Einzelkind nehmen wir unter die Lupe.
Die Dynamik der Geschwisterrollen: Erst- und Zweitgeborene
Geschwister. Wir lieben sie, aber sie können auch gewaltig nerven. Dennoch haben sie unser Leben geprägt. Je nach Position in der Familienkonstellation wurden uns bestimmte Rollen zugeschrieben. Sind Erstgeborene wirklich die gewissenhaften Perfektionisten, die man ihnen nachsagt? Und warum finden wir Zweitgeborene oft auf Bühnen? Mit Psychotherapeutin Julia Wegmann werfen wir einen genaueren Blick auf die Rollen von Erst- und Zweitgeborenen. Was ist Klischee, und was haben sie und Host Tabea Kobel selbst in ihren Familien erlebt? Ein Podcast mit vielen persönlichen Beispielen und Tipps, wie man mit der Prägung als erst- oder zweitgeborenes Familienmitglied umgehen kann.
Wie können Paare zusammenbleiben?
Wenn zwei Menschen zueinander finden, sind sie ein Paar. Eine wunderschöne Zeit beginnt: Der Himmel hängt voller Geigen, man schwebt auf Wolke sieben und hat die rosarote Brille auf. Doch schon bald wird dieses Gefühl verdrängt von der Realität und dem Alltag. Und plötzlich sieht man am Partner nur noch das Negative. Wie können Paare auch in dieser Phase ein gelingendes Leben haben? Und was macht es aus, dass man auch auf die Länge glücklich sein kann? In dieser Folge unseres Podcasts «Psychohygiene – Coaching für Geist und Seele» geht Host Karl Dittli diesen Fragen nach. Dies zusammen mit dem Paar- und Familientherapeuten Jörg Schori. Er hat in seiner Laufbahn schon über hundert Paare begleitet. Es wird also intim – aber immer mit Niveau und ohne die Grenzen des guten Geschmacks zu verletzen.
Midlife-Crisis und wie sie zur Chance wird
«Die Midlife-Crisis: Das ist doch etwas für ältere Menschen», dachte Podcast-Host Tabea Kobel. Doch nun nähert sie sich den Vierzigern und fragt sich, ob sie bereits in der Mitte ihres Lebens angekommen ist und ob eine Krise auf sie wartet. Zusammen mit dem Psychologen Tarek El Daour erkundet sie, wann die Phase der Midlife-Crisis beginnt, warum Krisen entstehen und wie sie sich bemerkbar machen. Sie diskutieren, wie wir diese Herausforderungen bewältigen oder sogar in Chancen verwandeln können. Die Lebensmitte – oder «die zweite Pubertät», wie Tarek es nennt – kann eine Zeit des Aufschwungs sein, in der wir unsere erlernten Stärken bewusst einsetzen. Es wartet ein persönlicher Podcast auf euch, in dem Tarek El Daour auch seine eigenen Krisen teilt und die Wege, die ihm dabei geholfen haben.
Wie gehe ich mit dominanten Menschen um?
Nicht selten fühlen sich Menschen in der Gegenwart von dominanten Personen eingeschüchtert, überrumpelt oder auch verletzt. Wie geht man mit dominanten Personen um und wie setzt man Grenzen? Und warum hat diese Einschüchterung mehr mit einem selbst zu tun als mit dem dominanten Gegenüber?
Der Grat zwischen gesundem Selbstwert und krankem Narzissmus
Eine charismatische Führungskraft begeistert das Team mit leidenschaftlichen Reden. Ein charmantes Gegenüber zieht alle Blicke auf sich und wirkt nahezu perfekt. Doch hinter dieser glänzenden Fassade kann sich unter Umständen eine narzisstische Persönlichkeitsstörung verbergen. Narzissten finden sich nicht nur unter Politikern, sondern auch im Freundeskreis oder gar als Partner der besten Freundin. Oder trügt der Schein? In unserem Podcast erklärt der Psychologe Tarek El Daour, wie Narzissmus im Alltag zu erkennen ist und welche Subtypen es gibt. Er erläutert, wie man normale Verhaltensweisen von tatsächlichen Störungen unterscheidet, wie Narzissten in Beziehungen agieren, was «Lovebombing» bedeutet und wie man sich vor narzisstischem Missbrauch schützen kann.
Best of: Keine Angst vor Fehlern – wie kann ich erfolgreich scheitern?
Wiederholung vom 13. November 2023 Scheitern tut weh! Wie rappelt man sich danach wieder auf, verarbeitet den Misserfolg sorgfältig und findet neuen Mut, um sich auch weiterhin an Herausforderungen heranzuwagen? Diesen Fragen gehen wir nach.
Best of: Achtsamkeit: die Kunst des bewussten Lebens
Achtsamkeit ist in aller Munde. Kein Wunder – denn mit Achtsamkeit durchs Leben zu gehen, verspricht viel Gutes. Sie wird als Medizin gegen Stress und Krisen angepriesen. Doch warum kann das helfen, wenn wir bewusst einen Tee trinken oder den Blättern im Wind zusehen? Zusammen mit Psychotherapeutin Julia Wegmann tauchen wir in die Anfänge der Achtsamkeit ein, erfahren wie Achtsamkeit in Therapien und im Alltag hilft. Und wie sie uns bei der Arbeit besser in den «Flow» bringen kann.
Best of: Kommunikation – was hilft bei schwierigen Gesprächen?
Wiederholung vom 11. Dezember 2023 Wir reden über klassische Kommunikationsfallen, Dos und Don'ts in der Kommunikation, und klären, wie wir am Besten an schwierige Gespräche herangehen.
Best of: Ziele erfolgreich setzen und umsetzen
«Mehr Sport machen». Dieses Ziel schreibe ich mir jedes Jahr auf eine Liste. Mal gelingt es mir besser, mal schlechter. Vielleicht könnte man hier von einem Neujahrsvorsatz reden, der sowieso zum Scheitern verurteilt ist. Aber wo liegt der Hund begraben? Warum werden der Sport und ich keine Freunde? Psychohygiene-Host Tabea Kobel und Psychotherapeutin Julia Wegmann tauchen zusammen ein ins Thema Ziele setzen und umsetzen. Sie reden über Bilder, die der Motivation helfen, einen Fluss, den man überqueren muss und warum Gandalf in unserem Kopf sitzt.
Best of: Wer bin ich? – Der eigenen Identität auf die Spur kommen
Wiederholung vom 27. November 2023: Wie finde ich heraus, wer ich bin? In dieser Folge begeben wir uns auf Identitätssuche. Wir klären, warum wir in verschiedenen Kontexten unterschiedliche Rollen einnehmen und erhalten Tipps zur Selbstreflexion.
Best of: Die Macht der Gedanken und wie wir unser positives Mindset stärken können
«Ich denke, also bin ich.» Dieser kraftvolle Ausspruch von René Descartes verdeutlicht auf eindrucksvolle Weise die tiefgehende Verbindung zwischen unseren Gedanken und unserer Existenz.
Hochsensibilität – So manage ich mein empfindsames Ich
Karin Rappo zeigt uns Strategien, die hochsensiblen Menschen den Alltag erleichtern. Und wir wollen auch ganz konkret wissen: Wie gehe ich damit um, wenn mein Kind oder mein Partner hochsensibel ist?
Hochsensibilität – von der Schwäche zur Gabe
Etwa 15 - bis 20 Prozent der Bevölkerung sind hochsensibel und nehmen – ob sie wollen oder nicht – mehr wahr als andere Menschen. Und sie nehmen Eindrücke nicht nur intensiv wahr: Innere und äussere Reize zu verarbeiten kann für hochsensible Menschen manchmal richtig anstrengend sein.
Perfektionismus im Zeitalter von Social Media
Ihr scrollt euch durch die Sozialen Medien und seht all die perfekt inszenierten Bilder und Videos. Hier eine makellose Wohnung, da ein perfekter Körper. Und von der erstklassig gestylten 5-fach Mutter, die für ihre Pizza sogar noch den Mozzarella selbst herstellt, wollen wir gar nicht reden. Oder vielleicht eben doch? Eigentlich wissen wir ja, dass dies nicht der Realität entspricht und doch beeinflusst es insgeheim unser Denken. Genau so müsste man doch sein. Man könnte das doch hinbekommen. Social Media füttert unseren Perfektionismus. Doch das Phänomen ist nicht neu. Mit dem Thema müssen wir uns schon herumschlagen, seit es Werbung gibt. Es gibt immer ein noch besser und noch schöner. Die Psychosoziale Beraterin Janine Oesch zeigt uns in dieser Folge von Psychohygiene, wie man Perfektionismus erkennt, woher er kommt und wie er unsere psychische Gesundheit und auch unsere Beziehungen beeinflusst. Dazu gibt es praktische Tipps zum Umgang mit ungesundem Perfektionismus, Selbstbewusstsein, realistischen Zielen und Selbstmitgefühl.