
WDR 3 Meisterstücke
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Felix Mendelssohn: Ein Sommernachtstraum, Op. 21 und 61
Inspiriert von Shakespeares Komödie schreibt Mendelssohn noch als Jugendlicher eine geniale Ouvertüre. 17 Jahre später erweitert der Frühromantiker sie zu einer hinreißenden Schauspielmusik. Am berühmtesten wird der Hochzeitsmarsch, der bald bei kaum einer Trauungszeremonie mehr fehlen darf. (Autor: Martin Zingsheim) Von Martin Zingsheim.
Wolfgang Amadeus Mozart: Große Messe in c-Moll, KV 427
Es muss nicht immer das Requiem sein - Mozart hat nämlich noch ein unvollendetes Werk hinterlassen: die c-Moll-Messe. Auch ergreifend, überirdisch und rätselhaft, allerdings nicht aus dem Todesjahr, sondern schon ein Jahrzehnt früher entstanden. (Autor: Ben Süverkrüp) Von Ben Süverkrüp.

Peter Tschaikowsky: Klavierkonzert op. 23 b-Moll
Als Tschaikowsky sein gerade frisch fertig gewordenes Klavierkonzert einem Freund vorspielt, lässt der kein gutes Haar an dem Werk. Doch der Komponist lässt sich nicht beirren. Heute ist es eines der beliebtesten Klavierkonzerte überhaupt und das triumphale Anfangsthema fester Bestandteil der Popkultur. (Autor: Michael Lohse) Von Michael Lohse.

Richard Strauss: Der Rosenkavalier
1911 vollzieht der Komponist eine überraschende Kehrtwende. Nach avantgardistischen Einaktern über tragische Sujets wie "Elektra" komponiert er nun eine "Komödie in Musik" und feiert die Vergangenheit. Strauss und sein Textdichter Hugo von Hofmannsthal liefern einen unwiderstehlichen Abgesang auf die Belle Epoque im Sound opulenter Spätromantik. (Autor: Christoph Vratz) Von Christoph Vratz.

Johann Sebastian Bach: 6 Suiten für Violoncello BWV 1007-1012
Für viele sind sie der Gipfel der Cello-Literatur überhaupt: Bachs Suiten Violoncello solo. Dabei waren die Stücke rund 200 Jahre nach der Entstehung so gut wie unbekannt. Bis der 13jährige Pablo Casals bei einem Trödelladen in Barcelona zufällig auf die Noten stößt... (Autor: Martin Zingsheim) Von Martin Zingsheim.

Robert Schumann: Kreisleriana Op. 16
1838 sitzen die Komponisten Robert Schumann und Johann Sebastian Bach in Leipzig mit dem Schriftsteller E.T.A. Hoffmann zusammen, um einen bahnbrechenden Klavierzyklus zu schreiben. Gut, Bach und Hoffmann waren da natürlich schon tot, aber Schumann verwandelt ihre Vorlagen zu einem Schlüsselwerk der Romantik. (Autor: Dominik Mercks) Von Dominik Mercks.
Henryk Górecki: Sinfonie der Klagelieder, Op. 36
1977 schockiert die polnische Avantgarde-Hoffnung Henryk Górecki die kunstmusikalische Fachwelt mit einer melancholischen Sinfonie und zartem Wohlklang. Zum Klassik-Megahit avanciert das Werk allerdings erst 15 Jahre später. Ein Meisterstück, an dem sich bis heute die Geister scheiden. (Autor: Martin Zingsheim) Von Martin Zingsheim.

Modest Mussorgski: Die Nacht auf dem kahlen Berge
Modest Mussorgskis einziges größeres Orchesterwerk ist ein Soundtrack zum Gruseln und übersetzt die den wilden Hexenreigen der Johannisnacht in kompromisslose Klänge. Den Welterfolg seiner sinfonischen Dichtung erlebte russische Komponist allerdings nicht mehr. (Autor: Christoph Vratz) Von Christoph Vratz.

Max Bruch: Violinkonzert Nr. 1 g-Moll Op. 26
Max Bruch schrieb mit Ende 20 ein höchst expressives Violinkonzert, das sein umfangreiches Gesamtwerk überschatten sollte - sehr zu seinem Ärger. Doch der Begriff "One-Hit-Wonder" wäre ungerecht für diesen facettenreichen Spätromantiker. (Autor: Michael Lohse) Von Michael Lohse.

Erik Satie: Gymnopédies
Sie fehlen auf keinem Sampler mit Klassik zum Träumen: die gechillt meditativen Klavierstücke mit dem seltsamen Titel. Mit 22 schrieb Erik Satie die nur scheinbar harmlosen Kompositionen, die seinen Ruhm begründeten. (Autor: Martin Zingsheim) Von Martin Zingsheim.
Edward Elgar: Enigma-Variationen op. 36
Elgars berühmtes Orchesterwerk steckt voller Geheimnisse. In jeder Variation porträtiert der britische Komponist jemand aus dem Bekanntenkreis. Außerdem soll dem halbstündigen Werk ein zweites Thema zugrundeliegen, das man bis heute nicht gefunden hat. Die kraftvolle Musik voll magischer Klänge kann man auch so genießen. (Autor: Christoph Vratz) Von Christoph Vratz.

Heinrich Schütz: Kleine geistliche Konzerte
Heinrich Schütz nannte seine Vokalwerk von 1636 mit protestantischem Understatement "Kleine geistliche Konzerte". Dabei verbindet er in den 55 sparsam besetzten vokalen Meisterstücken gesungenen Nervenkitzel mit kunstvoller Stimmführung und schreibt mitten im 30jährigen Krieg eine Musik voller Zuversicht. (Autor: Martin Zingsheim) Von Martin Zingsheim.
Johann Sebastian Bach: Matthäus-Passion
Sie gilt als Höhepunkt protestantischer Kirchenmusik: die Matthäus-Passion, die vermutlich Ostern 1727 in der Leipziger Thomaskirche zum ersten Mal erklang. Bachs ergreifendes Monumentalwerk überzeugte selbst Kritiker des Christentums wie den Philosophen Friedrich Nietzsche. (Autor: Christoph Vratz) Von Christoph Vratz.

Wolfgang Amadeus Mozart: Die Zauberflöte
Mozarts letzte Oper ist ein Wunder: aus einem Textbuch voller Ungereimtheiten schuf der Komponist unsterbliche Musik und ein vielschichtiges Werk voller Rätsel und Mysterien, das Kinder und Erwachsene gleichermaßen begeistert. (Autor: Vratz / Lohse) Von Christoph+Lohse, Michael Vratz.

Kurt Weill: Die Dreigroschenoper
Diese Oper hat deutlich mehr als 3 Groschen eingespielt: Kurt Weills "Oper für Bettler" zu dem Bühnenstück von Bertolt Brecht mischt Stile der Unterhaltungsmusik mit Parodien auf Oper und Sakralmusik und enthält reihenweise Welthits wie die Moritat von Mackie Messer. (Autor: Martin Zingsheim) Von Martin Zingsheim.

Franz Schubert: Forellenquintett
Franz Schubert hat in seinem Leben nicht viele Reisen gemacht. Eine führte ihn mit 22 nach Steyr an der Enns. Dort schrieb er eines seiner populärsten Werke: ein unbeschwertes Quintett mit Variationen über sein Lied "Die Forelle". Es besticht durch reizvolle Instrumentierung, Charme und Esprit. (Autor: Christoph Vratz) Von Christoph Vratz.

Johannes Brahms: Sinfonie Nr. 1 c-Moll Op. 68
Studierende kennen das von der Diss: sie will einfach nicht fertig werden. So ging es Brahms mit seiner Ersten. 14 Jahre plagte er sich mit der Sinfonie, bis selbst der Perfektionist nichts mehr auszusetzen hatte an seinem Geniestreich in Sachen Sinnlichkeit des Orchesterklangs und Logik der Form. (Autor: Michael Lohse) Von Michael Lohse.

Frédéric Chopin: 24 Préludes op. 28
Einen Winter auf Mallorca verbrachte Chopin 1838 mit seiner großen Liebe George Sand. Was romantisch klingt, war es nur zum Teil. Doch immerhin gab es einen Flügel, an dem er hochemotionale Meisterwerke wie das Regentropfen-Prélude komponieren konnte... (Autor: Martin Zingsheim) Von Martin Zingsheim.

Maurice Ravel: Gaspard de la nuit
1908 wollte Maurice Ravel das schwerste Klavierstück aller Zeiten komponieren. Und dem Ziel ist der französische Impressionist auch sehr nahe gekommen. "Transzendental" nennt er die innovative Spieltechnik seines Zyklus nach Gedichten über nächtliche Abgründe, die ganz im Dienst der poetischen Idee steht. (Autor: Vratz, Lohse) Von Christoph Vratz.

Benjamin Britten: Peter Grimes
Wenige Wochen nach Ende des zweiten Weltkriegs hat in London Brittens erste Oper Premiere, die ihn schlagartig berühmt macht. In dem vielschichtigen Außenseiter-Drama um den Fischer Peter Grimes verarbeitet der junge Komponist auch seine eigenen Diskriminierungserfahrungen als Homosexueller. (Autor: Michael Lohse) Von Michael Lohse.

Béla Bartók: Konzert für Orchester
Zwei Jahre vor seinem Tod schreibt Béla Bartók in New York sein erfolgreichstes Werk. Im "Konzert für Orchester" zieht der bereits an Leukämie erkrankte Komponist ein Resumée seines Schaffens zieht und lässt sich dabei von der Volksmusik Osteuropas inspirieren. (Autor: Martin Zingsheim) Von Martin Zingsheim.

Wolfgang Amadeus Mozart: Le nozze di Figaro
Die Handlung ist verwirrend und klingt nach turbulenter Liebesfarce. Doch Mozart liefert mit seiner Oper weit mehr als eine muntere Love-Story: Bürger kämpfen gegen den Adel um ihre Rechte. Wie eine Vorahnung der französischen Revolution wirkt Mozarts Oper. Und das mit einer Musik, die zugleich leichtfüßig und komplex ist. (Autor: Mercks) Von Dominik Mercks.

Gustav Mahler: Symphonie Nr. 1 D-Dur
In gerade mal sechs Wochen schreibt Mahler 1888 in Leipzig seine erste Symphonie. Frisch verliebt komponiert er wie im Rausch ein monumentales Werk, das bereits alle seine typischen Stilmerkmale aufweist. (Autor: Michael Lohse) 
 Von Michael Lohse.

Franz Schubert: Wanderer-Fantasie Op. 15 C-Dur
Mit der "Wanderer-Fantasie" schuf der gerade 25jährige Schubert ein Paradestück für Pianisten - so schwer, dass er selbst witzelte: "Der Teufel soll das Zeugs spielen". Für Autor Michael Lohse ist das 1822 komponierte Werk gleich in mehrfacher Hinsicht visionär: Seine Klangfarben greifen dem Impressionismus vor und die konsequente Entwicklung aus einem einzigen Motiv nimmt sich Liszt später zum Vorbild für seine Orchesterwerke. Von Michael Lohse.

Pjotr Tschaikowsky: Der Nussknacker
Eigentlich ist es ein deutsches Märchen, dass der russische Romantiker da 1892 in Töne setzt. Die kleine Klara wird in der Weihnachtsnacht von merkwürdigen Geräuschen in den Salon gelockt, wo ein Nussknacker zum Leben erwacht. Tschaikowsky verwandelt die literarische Vorlage ein Jahr vor seinem Tod in ein Ballett voller melodischer und klanglicher Juwelen. (Autor: Christoph Vratz) Von Christoph Vratz.

Ludwig van Beethoven: 5. Sinfonie, Opus 67
Vier Noten für die Ewigkeit. Mit dem Anfang seiner dramatischen Sinfonie in c-Moll lieferte Beethoven 1808 eines der berühmtesten Motive der klassischen Musik überhaupt. Dabei war seine Tonsprache damals keineswegs populär, sondern höchst experimentell. Und den pathetischen Beinamen "Schicksalssinfonie" hat erst die Nachwelt erfunden. (Autor: Michael Lohse) Von Michael Lohse.

Leonard Bernstein: West Side Story
Das Musical aus dem Jahr 1957 ist die vielleicht mitreißendste Adaption von Shakespeares "Rome und Julia" der Musikgeschichte, nur eben verlegt von Verona nach New York und mit Tony und Maria als tragisches Liebespaar. Der gefragte Star-Dirigent Bernstein fand lange nicht die Zeit, seine geniale Idee umzusetzen, dann aber landete er einen Welterfolg. (Autor: Martin Zingsheim) Von Martin Zingsheim.

Gabriel Fauré: Requiem Opus 48
Kann man einfach so ein Requiem schreiben? Man kann. Gabriel Fauré jedenfalls komponierte seine berühmte Totenmesse 1887 ohne jeden äußeren Anlass. In dem ergreifenden Werk bricht der Franzose mit der Tradition, indem er auf dramatische Höllensequenzen verzichtet und lieber auf schlanke Instrumentierung setzt. (Autor: Christoph Vratz) Von Christoph Vratz.

Ludwig van Beethoven: Sonate für Klavier und Cello, Opus 5 Nr. 1
1796 spielt der junge Beethoven in Berlin Friedrich Wilhelm II. vor. Im Gepäck hat er eine Weltpremiere: die erste Cello-Sonate der Welt, die Klavier und Cello gleichberechtigt behandelt. Der Monarch bedankte sich mit einer Dose voller Louisdors und die Cellisten mit immer neuen Interpretationen des genialen Frühwerks. (Autor: Michael Lohse) Von Michael Lohse.

Carl Orff: Carmina Burana
Carl Orffs Kantate aus dem Jahr 1936 entwickelte sich schnell zu dem Bestseller ernster Musik im 20. Jahrhundert schlechthin. Auch wenn Orffs Rolle in der NS-Zeit umstritten ist - der neuartige Orchestersound, der Rückgriff auf Stilmerkmale des Mittelalters und die emotionalen Gänsehautmomente machen das Werk bis heute beliebt, ob bei Chören oder in Hollywood. (Autor: Martin Zingsheim) Von Martin Zingsheim.

Isaac Albéniz: Iberia
Eine Spanienreise auf dem Klavier ist der berühmte Zyklus, den Albéniz 1908 vollendete - nur ein Jahr vor seinem Tod. In dem unfreiwilligen Abschiedswerk zieht der Komponist alle Register seiner Kunst und wechselt zwischen melancholischer Poesie und den mitreißenden Tanz-Rhythmen seiner Heimat. (Autor: Christoph Vratz) Von Christoph Vratz.

Morton Feldman: Three Voices
Einen faszinierenden Sog entfaltet Morton Feldmans legendäres Vokalwerk aus dem Jahr 1982, in dem sich drei Stimmen überlagern, die in Wirklichkeit ein- und dieselbe sind. Der Komponist verarbeitet darin den Tod zweier Freunde und bezeichnete das Stück als Austausch der lebenden Stimme mit den Toten. Von Martin Zingsheim.

Claude Debussy: Prélude à l'après-midi d´un faune
Mit gerade mal zehn Minuten Spielzeit markiert Debussys Orchestervorspiel von 1894 einen Wendepunkt der Musikgeschichte. Während sich Europas Komponisten im Pathos der Hochromantik austoben, schreibt der Franzose ein Werk voller Klarheit und Eleganz und entdeckt die Klangfarbe als kompositorisches Prinzip. (Autor: Michael Lohse) Von Michael Lohse.

Samuel Barber: Adagio for strings
Barbers Adagio von 1938 hält bis heute den Weltrekord in der Disziplin "traurige Musik". Als Kinosoundtrack ist das Stück ebenso beliebt wie auf Beerdigungen. Der emotionalen Wirkung dieses kammermusikalischen Meisterwerks kann sich kaum jemand entziehen. (Autor: Dominik Mercks) Von Dominik Mercks.

Joseph Haydn: Die Jahreszeiten
"Die 'Jahreszeiten' haben mir den Rest gegeben", behauptete Joseph Haydn. Er haderte mit dem Text und quälte sich mit gesundheitlichen Problemen herum. Doch das Oratorium, das er 1801 vollendet, lässt von all den Mühen nichts spüren... (Autor: Vratz/Lohse) Von Vratz/Lohse.

Clara Schumann: Klavierkonzert in a-Moll, Op.7
Mit gerade mal 16 Jahren ist Clara Schumann, die damals noch Wieck heißt, schon eine gefeierte Virtuosin und schreibt sich für den Konzertsaal ein effektvolles Klavierkonzert auf den Leib. Das Werk zeigt das Potenzial dieser Komponistin, die Robert Schumann später lieber in die Rolle der Hausfrau und Mutter zwängt. (Autor: Martin Zingsheim) Von Martin Zingsheim.

Anton Bruckner: Sinfonie Nr.4
Anton Bruckner war ein Spätentwickler: in einem Alter, in dem Mozart schon gestorben war, hatte er noch keine einzige Symphonie geschrieben. Mit über 40 aber legte der erzkatholische, kaisertreue Eigenbrötler los. Am bekanntesten wurde seine Vierte - vielleicht wegen des schönen Beinamens: "Romantische". (Autor: Michael Lohse) Von Michael Lohse.

Gustav Mahler: 8. Symphonie Es-Dur
Auf so eine Idee konnte man auch nur vor Corona kommen: eine Mammut-Symphonie mit über tausend Mitwirkenden. An Abstandsregeln war nicht zu denken... Die Münchner Uraufführung des Ausnahmewerks, das Mahler für sein wichtigstes hielt, wurde 1910 der größte Triumph seiner Karriere. (Autor: Christoph Vratz) Von Vratz/Lohse.

Felix Mendelssohn-Bartholdy: Oktett Es-Dur, op. 20
Was haben Sie als Teenager so gemacht? Erste Liebe erlebt? Sport getrieben? Mendelssohn komponierte mit 16 Jahren ein geniales Oktett, kannte Goethe persönlich und begeisterte auf Konzerten die Berliner Schickeria. Auch nicht schlecht... (Autor: Dominik Mercks)
 
 Von Dominik Mercks.

George Antheil: Violin Sonata No. 2
Ein Amerikaner in Paris: 1923 schreibt der junge George Antheil seine zweite Violinsonate "with accompaniment of piano and drums" und widmet sie dem Dichter Ezra Pound. Die beiden verbindet eine heftige Aversion gegen den Mainstream. Antheils provokante Collage zitiert Hits und funktioniert das Klavier kurzerhand zum Schlagwerk um. (Autor: Martin Zingsheim) Von Martin Zingsheim.

Johannes Brahms: Zwei Rhapsodien Op. 79
1879 urlaubt Brahms in Pörtschach am Wörthersee. Die schöne Umgebung inspiriert ihn zu zwei seiner bekanntesten Klavierstücke. Nur beim Titel ist er unentschlossen. Der Junggeselle holt sich Rat bei einer jungen Pianistin, der er das Werk auch widmet... (Autor: Michael Lohse) Von Michael Lohse.

Johann Pachelbel: Kanon in D-Dur
Ob "Streets of London", "Go West" oder "Oh Lord, Why Lord" - all diese Songs gehen auf den barocken Kanon eines Komponisten zurück, der schon eine Generation vor Johann Sebastian Bach lebte: Johann Pachelbel schrieb unzählige Orgelwerke, doch Musikgeschichte schrieb er mit einer Akkordfolge, die sich bis heute als Hit-Rezept bewährt hat... (Autor: Dominik Mercks) Von Dominik Mercks.

Franz Liszt: Ungarische Rhapsodie Nr. 2 in cis-Moll
Franz Liszt - Superstar des Klaviers. Für seine Tourneen schrieb sich der gebürtige Ungar virtuose Bearbeitungen bekannter Melodien. Oder er verarbeitete die Klänge seiner Kindheit in seinen "ungarischen Rhapsodien". Die Zweite in cis-Moll verdankt ihren Weltruhm nicht zuletzt Walt Disney. (Autor: Michael Lohse) Von Michael Lohse.

Claude Debussy: Clair de Lune
Ob der französische Impressionist Claude Debussy sich je hätte träumen lassen, welche Karriere der dritte Satz aus seiner "Suite Bergamasque" einmal machen würde? Sein in Töne gegossener Mondschein avancierte zum Chill-out-Klassiker und die schwebenden Harmonien inspirierten Generationen von Filmmusikkomponisten... (Autor: Dominik Mercks) Von Dominik Mercks.

Antonio Vivaldi: Die vier Jahreszeiten
Mit seinem musikalischen Streifzug durch die Jahreszeiten landete Antonio Vivaldi nicht nur gleich reihenweise Hits, sondern inspirierte mit "Le quattro stagioni" auch gleich noch die Pizzabäcker. Da mochte Igor Stravinsky noch so viel lästern über den angeblichen Fließbandkomponisten, der Charme und die Originalität seiner barocken Violinkonzerte sprechen für sich. (Autor: Dominik Mercks) Von Dominik Mercks.

Paul Hindemith: Violinkonzert
Paul Hindemith komponiert sein Violinkonzert kurz vor Ausbruch des 2. Weltkriegs - hin und hergerissen zwischen der Idylle seines schweizerischen Exils und düsteren Vorahnungen. Entgegen seinem Image vom Bürgerschreck zeigt er sich in diesem Meisterwerk von seiner zugänglichen Seite. (Autor: Christoph Vratz) Von Christoph Vratz.

Hector Berlioz: Symphonie fantastique
Der junge Hector Berlioz verliebt sich in eine berühmte Schauspielerin. Das Problem: Sie will nichts von ihm wissen. Um sie rum zu kriegen, schreibt er seine "Symphonie fantastique" - Episoden aus dem Leben eines Künstlers, der sich aus Liebeskummer mit Opium vergiftet und einen Horrortrip durchlebt. (Autor: Michael Lohse) Von Michael Lohse.

Aram Chatschaturjan: Klavierkonzert Des-Dur
Bei der Uraufführung von Chatschaturjans einzigem Klavierkonzert in einem Moskauer Park 1937 herrschen erschwerte Bedingungen: Der Solist muss sich mit einem Klavier begnügen. Das Orchester hat nur eine einzige Probe und ein starker Wind weht dem Dirigenten die Brille von der Nase. Trotzdem wird das Werk mit seinem originellen Mix aus Moderne und kaukasischer Folklore schnell ein Welterfolg. Autor: Michael Lohse Von Michael (Rech. Quiring) Lohse.

Philip Glass: Violin Concerto No. 1
Als Philip Glass 1987 sein Violinkonzert schrieb, hatte er schon einen langen Weg als Opernkomponist und Pionier der "Minimal Music" hinter sich. Mit dem Orchesterstück erfand er sich noch mal neu und schuf eines seiner populärsten Werke. (Autor: Dominik Mercks) Von Dominik Mercks.

Robert Schumann: Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 97 "Rheinische"
Gerade mal ein paar Monate lebt Schumann in Düsseldorf und schon schenkt er dem Rheinland seine inoffizielle Hymne: den Anfang der "Rheinischen ". Er schreibt die Symphonie in wenigen Wochen wie im Rausch - beflügelt vom beruflichen Neuanfang und inspiriert von einem Besuch im Kölner Dom. (Autor: Michael Lohse) Von Michael Lohse.