Show overview
WDR 3 Meisterstücke has been publishing since 2019, and across the 7 years since has built a catalogue of 357 episodes. That works out to roughly 75 hours of audio in total. Releases follow a weekly cadence.
Episodes typically run ten to twenty minutes — most land between 13 min and 13 min — and the run-time is fairly consistent across the catalogue. None of the episodes are flagged explicit by the publisher. It is catalogued as a DE-language Music show.
The show is actively publishing — the most recent episode landed earlier today, with 21 episodes already out so far this year. Published by WDR Online Hörfunk.
From the publisher
Eine unterhaltsame Reise durch das faszinierende Universum der klassischen Musik - für Liebhaber:innen und Neueinsteiger:innen. Michael Lohse und sein Team erzählen die Geschichten hinter den Meisterwerken: Pointen, Fakten, Hintergründe.
Latest Episodes
View all 357 episodesJohann Sebastian Bach: Englische Suiten - Tanzende Tasten
Peter Tschaikowsky: Pathétique - Requiem auf sich selbst
Franz Lehár: Das Land des Lächelns - Herzschmerz auf chinesisch
Mozart: Sonata facile – für Profis zu schwer
Giacomo Puccini: Turandot – Traumatisierte Prinzessin
Giacomo Puccini: Turandot – Traumatisierte Prinzessin
Louise Farrenc: 3. Sinfonie - Feuer und Finesse

Ludwig van Beethoven: Missa solemnis – sein größtes Werk
Missa solemnis heißt wörtlich „feierliche Messe“. Doch Beethoven macht aus seiner Messe mehr als Kirchenmusik: ein gewaltiges Werk zwischen Andacht und Zweifel – Krieg und Frieden. Von Michael Lohse.

Leonard Bernstein: Candide – Voltaire am Broadway
„Wir leben in der besten aller möglichen Welten“, lernt Candide von seinem Lehrer – bevor ihn Kriege und Naturkatastrophen um die Welt treiben. Ist das wirklich die beste aller Welten? Leonard Bernstein stellt diese Frage in seiner fetzigen Broadway-Operette „Candide“. Von Nick Sternitzke.

Franz Schubert: Oktett D 803 – große Sinfonie für 8 Solisten
Was ist besser: das Original oder das Remake? Meistens natürlich das Original. Aber in diesem Fall ist Schuberts Remake von Beethovens Septett alles andere als eine uninspirierte Kopie – es ist furios. Von Ben Süverkrüp.

Bernard Herrman: Psycho - die bekannteste Filmmusik der Welt
Man duscht vorsichtiger, wenn man diesen Soundtrack gehört hat: Bernard Herrmann hat sich mit seinen messerscharfen Dissonanzen zum Hitchcock-Thriller „Psycho“ ins popkulturelle Gedächtnis gesägt. Von Michael Arntz.

Johannes Brahms: Klavierkonzert Nr. 2 - Sturm und Idylle
Ist das überhaupt ein Klavierkonzert? Ein Kritiker spottet: eher eine „Sinfonie mit obligatem Klavier“. Brahms’ 2. Klavierkonzert sprengt alle Erwartungen – monumentale 50 Minuten, sinfonische Wucht und ein Klavier, das manchmal lieber schweigt ... Von Michael Lohse.

Enrique Granados: Goyescas – Goya auf dem Klavier
Ohne die Goyescas von Enrique Granados gäbe es wahrscheinlich kein „Besame mucho“. Zumindest sollen die Melodien aus dem Klavierzyklus den eingängigen Schmachtfetzen inspiriert haben. Dabei steckt Granados Klaviermusik voller technischer Gemeinheiten. Von Michael Lohse.

Bohuslav Martinu: 2. Violinkonzert – ein Tscheche im Exil
Wir kennen das: Man wirft alles in die Waagschale für ein gemeinsames Projekt. Der Geiger Mischa Elman spielt um sein Leben – doch der Komponist Bohuslav Martinů bleibt ungerührt. Keine Regung, nur ein stiller Abgang. Ist der Traum vom eigenen Violinkonzert damit geplatzt? Von Christoph Vratz.

Liszt: Études d'exécution transcendante - Todesart für Pianisten
„Transzendentale Exekution“ klingt nach esoterischer Hinrichtung, ist bei Franz Liszt aber pure Klaviermagie: zwölf Stücke, die weniger die Finger dressieren als ganze Welten entfachen – zwischen Klangrausch, Nervenkitzel und Virtuosen-Wahnsinn. Von Michael Lohse.

Giuseppe Verdi: Macbeth – Mörderpaar auf dem Königsthron
Verdis Anti-Oper: „Macbeth“ hat keine Hits, keine Helden und erzählt keine Liebesgeschichte. Stattdessen folgen wir einem Polit-Promi-Paar, das seine Kinderlosigkeit mit Karriere kompensiert – und dabei über Leichen geht … Von Nick-Martin Sternitzke.

Franz Schubert: 8. Sinfonie – kleiner Mann mit langem Atem
Das Tor zur Romantik hat Schubert mit dieser Sinfonie weit aufgestoßen. Den Orchestermusikern geht bei so viel musikalischem Fortschritt jedoch die Puste aus: Sie führen nur zwei Sätze, also die Hälfte, vor Publikum auf … Von Christoph Vratz.

Ravel: Klavierkonzert für die linke Hand - Karriere trotz Krieg
Fast wäre sein Traum geplatzt. Doch Paul Wittgenstein lässt sich nicht kleinkriegen, nur weil er im Krieg den rechten Arm verloren hat. Maurice Ravel schreibt ihm ein Klavierkonzert, das er – wortwörtlich – mit Links spielen kann ... Von Ben Süverkrüp.

Peter Tschaikowsky: Der Nussknacker – Blumenwalzer und Zuckerfee
Achtung: Zuckerschock?! – Wer glaubt, Tschaikowskys "Nussknacker"-Musik ist nur klebrig-süß, wird staunen: Der Komponist hat Motive und Tonarten in einem ausgeklügelten Plan vernetzt ... Von Christoph Vratz.

Beethoven: Streichquartett a-Moll op. 132 - Hauptsache gesund!
Beethoven hört nichts mehr – und schreibt Musik, die persönlicher kaum sein könnte. Sein Streichquartett op. 132 entsteht in völliger Taubheit und zeigt: Für große Ideen braucht man kein Orchester. Von Christoph Vratz.
