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Payment & Banking Fintech Podcast

Payment & Banking Fintech Podcast

826 episodes — Page 12 of 17

Ep 282Newsrückblick im April

Im April war viel los. Nicht nur Mediziner sprechen angesichts der Corona-Pandemie von einer „historischen Zeit“, auch die Wirtschaft steht vor Herausforderungen von bislang unbekanntem Ausmaß. Es wird die traditionelle Wirtschaft ebenso treffen, wie Digitalunternehmen und auch die Fintechs. Die aktuelle Lage fordert uns allen viel ab. Zumindest gab es viele News rund um das allgegenwärtige Thema. Jochen und André haben sich demnach wieder zum Kommentieren verabredet und sind die News des letzten Monats durchgegangen. Und darüber haben sie gesprochen: - Pleo liefert DATEV-Anbindung - Honey testet den deutschen Markt - InsurTech xbAV sammelt 25 Mio. Euro ein - N26: Digitale Karten können sofort nach Kontoeröffnung genutzt werden - Rocket Internet mutiert zur Kreditbank für Startups - Finanzguru plant eine Karte für alle Konten - Getsafe beantragt Lizenz für Versicherungen - Schufa partnert mit Fino - Finleap und Deutsche Börse kooperieren - Smartsteuer launcht Ableger für türkischstämmige Community - Solarisbank legitimiert Händler auf Otto-Marktplatz - Krypto-Startup Bitpanda mit neuem Investor - Trade Republic sammelt 40 Mio Euro bei Investoren ein - Taxfix erhält 59 Millionen Euro - DEVK und Sparda-Bank West rollen vorzeitig Online-Beratung aus - Kooperation zwischen Deposit Solutions und der Deutschen Bank wird ausgeweitet - Georgische TBC Bank will „Space" nach Deutschland bringen - Revolut gründet wegen Brexit Unternehmen in Litauen - Yapily sammelt zwölf Millionen Euro - Wirex erreicht Marke von 3 Millionen Nutzern - Google arbeitet an eigener Debitkarte - Bank Cler arbeitet an Krypto-Wallet - Schweizer FinTech Loanboox in Deutschland lizensiert - Numbrs verwirft Geschäftsmodell - Fitbit Pay startet für Commerzbank-Kunden

May 5, 20201h 4m

Ep 280Optimismus - oder: welche Errungenschaften uns Corona trotz Krise beschert

Die Corona-Pandemie drückt, wenig überraschend, auf die Stimmung im Land. Wie man Krisen durchsteht, ist abhängig davon, wie man diese erlebt und bewertet. Optimismus ist eine grundsätzliche Lebenseinstellung, sie führt zu höherer Zufriedenheit, zu besserer Stressbewältigung, Optimisten sind sozial anpassungsfähiger als Pessimisten. Optimisten verlieren auch dann den Mut nicht, wenn sich die Lebensumstände verdüstern. Wäre es also hilfreich, wenn wir in der Corona-Pandemie alle zu Optimisten würden? Optimismus ist nämlich keine endliche Ressource, es ist genug für alle da! Man gewinnt ihn nicht aus der Betrachtung der Gegenwart, sondern aus der Bewertung der Zukunftsaussichten. Es geht nicht um gute Laune durch Schönreden oder um Geduld angesichts der gegenwärtigen Lage. Es geht darum, sich eben gerade nicht mit der Gegenwart abzufinden und darin verzweifelt sein kleines Quarantäne-Glück zu suchen. Wenn die Zukunft in unseren Köpfen entsteht, dann wäre es fatal, gerade jetzt das Denken einzustellen. Ja, wir erleben eine historische Herausforderung und werden tagtäglich, stündlich und auf diversen Newsportalen auch minütlich mit all den Negativkonsequenzen konfrontiert. Jedoch sind so mancher Krise auch wundersame Entwicklungen gefolgt. Und viele davon sind jetzt bereits ersichtlich! In der 260. Ausgabe des Podcasts traf André auf zwei bekannte und stets optimistische Freunde des Hauses: - Sibylle Strack, CEO, von Kontist - und Arnulf Keese, CDO von der DKB Gleich zu Beginn wurden die Rollen getauscht und Arnulf hat die Moderation der Runde übernommen. Wir widmeten uns der Corona-Krise - mit dem klaren Ziel, trotz aller Härten der Krise ausschließlich optimistische Perspektiven zu finden. Wir wollten gezielt mit Optimismus die möglichen Chancen in der Krise suchen und die Errungenschaften würdigen, die trotz aller Probleme entstanden sind. Die negativen Auswirkungen der Krise sind uns bewusst und wir wollen sie nicht herunterspielen oder sie zynisch ignorieren. Der Austausch war klar gemeint als Gegenpol zu der überwiegend deprimierenden Nachrichtenflut, die uns seit Wochen und Monaten umspült. In der knappen Stunde haben wir dann verschiedene Themen und Bereiche angesprochen und in Teilen tiefer diskutiert. Es ging um uns als Menschen und wie die Isolation unser Verhalten im Zusammenleben verändert. Es ging um gesellschaftliches Leben und die Auswirkungen auf Kunst und Kreativität. Es ging natürlich auch um Wirtschaft und die ökonomischen Folgen und wie in jedem Thema rund um die Corona-Krise auch um Politik und die Folgen der Zusammenarbeit in der Zukunft. Es war eine bunte Stunde und uns hat es gutgetan - Arnulfs Phrasenschwein war erstaunlich leer am Ende, aber wir haben vereinbart, dass wir nach der Krise einmal ein Fazit ziehen und schauen, was aus unserem Positiv-Orakel und auch ein wenig “Wunschzettel” wirklich wahr wurde. Lasst uns wissen, was eure positiven Erlebnisse sind - hier im Kommentar oder auf den bekannten sozialen Plattformen.

May 1, 202047 min

Ep 279Ask me Anything #12

Frag mich was du willst…! Klar gerne, nur was tun, wenn man nicht immer vis a vis die Gelegenheit dazu hat? „Ask me anything“ oder „AMA“ genannt, ist ein beliebtes Format digitaler Plattformen. Dabei steht eine Person oder eine Thematik im Mittelpunkt eines Expertenchats. Ob Fragen zu Expertenwissen oder ganz persönliches aus dem Alltag, ganz egal. Mit „Ask me anything…“ startet Payment & Banking ein interaktives und regelmäßiges Format, das hoffentlich dank euch, nie langweilig wird. Bekannte Gesichter, Akteure der Szene und inspirierende Persönlichkeiten der Fintech-Branche kommen hier künftig zu Wort. Das Besondere daran: Nicht das Team von Payment & Banking denkt sich die Fragen aus, sondern unsere Community. Folge 12. – Ask me anything – mit Tom Dapp Irgendwann hatten wir schon fast die Hoffnung aufgegeben, dass wir unser „Ask me anything“ überhaupt noch über die Bühne bringen können wurden. Denn mit Voranschreiten der aktuellen Situation wurde aus einem langfristig geplanten Treffen vis-a-vis ein Zoom Call. Doch selbst das musste mehrmals verschoben werden, denn als Chief Digital Officer der KfW Bankengruppe war Tom Dapp in den letzten Wochen der Pandemie mehr noch als sonst eingespannt. Im Think Tank der KfW analysiert er normalerweise das Einsatzpotential digitaler Technologien im Bankensektor. Aber: Wo ein Wille, da ein Weg! Nach vielen Versuchen war Tom Dapp schlussendlich zu Hause zu erreichen, wo er wie aktuell so viele andere den Spagat zwischen Home-Office und Home Vollzeit-Kinderbetreuung gemeinsam mit seiner Frau zu stemmen versucht. Herausgekommen ist ein überaus anregendes Gespräch über die beruflichen und privaten Herausforderungen in der aktuellen Situation, über den schönen Schwarzwald und warum er trotzdem kein Förster geworden ist und was Volkswirtschaft mit Corona zu tun hat.

Apr 30, 20201h 19m

Ep 278SME Banking in the UK

Holvi, der digitale Banking-Service für Selbstständige expandierte im Februar dieses Jahres auf die Insel und will somit sein Wachstum in Europa voranbringen.„Das Vereinigte Königreich ist einer der wichtigsten Märkte für Fintechs und seit jeher als Nation der Selbstständigen bekannt“, sagt Holvi-Gründer Antti-Jussi Suominen. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Helsinki, Finnland wurde 2011 gegründet und ist ein digitaler Banking-Service für Freelancer und Selbstständige. Durch die Verbindung von starken Finanz-Management-Tools mit einem nutzerfreundlichen Geschäftskonto bietet es eine Banking Möglichkeit, welche die Selbstständigkeit etwas vereinfachen soll. Holvi, auf Deutsch Tresor, bietet also Selbstständigen die Möglichkeit, Kontoführung und Rechnungsstellung nun von einem Ort aus, zu koordinieren und alle Dokumente an einem Ort digital zu archivieren. Holvi untersteht der finnischen Bankenaufsicht und darf somit den Bankbetrieb, über die anderen Tools hinaus, europaweit anbieten. Im Newspodcast #251 hatten Jochen und André die Expansion von Holvi ins UK bereits besprochen, die dies mehr oder weniger parallel zu N26's Rückzug aus dem Markt kommunizierten. Im Podcast haben André und Jochen noch gerätselt, über welche Lizenz Holvi das abwickelt? Die Kollegen von Holvi hörten unsere Fragen im Podcast und uns dann angeboten in einem eigenen Podcast über Holvi und die geplante Expansion nach UK zu besprechen. Kilian und Jochen haben daher die Chance genutzt mit Antti-Jussi Suominen, dem CEO der finnischen Challengerbank für KMUs, einen Podcast aufzuzeichnen. Sie besprachen zuerst die Historie von Holvi als eine ganz frühe Challengerbank, die 2016 von der BBVA übernommen wurde, die Expansion nach Deutschland und die Erfahrung von IBAN-Diskrimierung, die zu einer deutschen Payment-Institution-Lizenz geführt hat. Last but not least ging es um das eigentliche Thema: Die Expansion nach UK, den Markt, der laut Antti-Jussi viel weiterreichender als Deutschland ist.

Apr 24, 202048 min

Ep 277Die Neobank für Teenager

Kinder sind die Zukunft. Ein Satz, der mit Sicherheit breite Zustimmung findet und aus dem man ableiten könnte, dass es die Aufgabe der Gesellschaft ist, die Kinder auf die Zukunft vorzubereiten und sich auf Sie einzustellen. Wie steht es um diesen Auftrag im Finanzumfeld? Die These, dass diese Zielgruppe noch einiges an Potenzial bietet, scheint nicht so weit hergeholt. Schon oft haben wir darüber gesprochen wie unsere Kinder mit Geld umgehen. Über Geld spricht man nicht, genauso wenig wie über Sex. Deshalb überlassen wir die sexuelle Aufklärung der Schule und die Aufklärung wie man mit Geld umgeht dem Knax-Klub. Wer nicht bei KNAX organisiert war, der wurde vielleicht von der Sparbiene Sumsi (Raiffeisen-Bank) oder Mike, dem Taschengeldexperten (Volksbank) über die wichtigen Dinge im Umgang mit Geld geschult. Oder eben nicht. Auch wenn es die KNAX Comics noch immer gibt, stellt sich die berechtigte Frage, ob in Zeiten der Digitalisierung dieses Format der Realität gerecht wird. In Zeiten von Snapchat, TikTok, Instagram und Co. braucht es da vielleicht andere Wege um Kinder den Umgang mit Geld und Zahlungsverkehr näher zu bringen? Oder ist das am Ende alles Quatsch? Rein faktisch gesehen scheint die Zielgruppe „Kinder & Jugendliche“ für Finanzdienstleister schon mal attraktiv. Sie ist ausreichend groß (EU-weit macht sie ca. 10 % der Bevölkerung aus) sowie klar abgrenz- und adressierbar (laut dem Statistischen Bundesamt von 15 bis 24 Jahren), vor allem mit den immer noch sehr rudimentären Segmentierungsmöglichkeiten der Marketingbranche (Alter), und in einigen Fällen auch durchaus kaufkräftig. Doch noch immer gibt es viel zu wenig Finanzdienstleister die sich mit dem Thema Geld und Kinder/Jugendliche intensiv beschäftigen. Im Podcast #258 haben André und Jochen mit Jes Henning, Gründer und CEO von Pockid gesprochen. Pockid ist ein noch sehr junges Start-up. Es ist eine Challenger-“Bank” für Familien und geht den gleichen Weg, den die Gründer von N26 ursprünglich gingen: Ein Konto mit Karte für Kinder und Jugendliche. Viele Paymentlösungen exkludieren Kinder und Jugendliche, entsprechend bietet sich hier eine bisher nur kaum adressierbare Nische. Diese Zielgruppe kauft auch im Internet ein und möchte mit dem Taschengeld bezahlen. Dieses Problem löst das Start-up Pockid, die eine Karte plus Konto Kinder und Jugendlichen ab 7 Jahre zur Verfügung stellt mit entsprechender App für die Erziehungsberechtigten. André und Jochen sprechen mit Jes Henning, dem Gründer über sein Start-up, die Zielgruppe, die Größe des Marktes, den Wettbewerb und last but not least seine Banking-Historie, die zu der Gründung des Start-ups führte.

Apr 17, 202044 min

Ep 276ASK ME ANYTHING #11

Frag mich was du willst…! Klar gerne, nur was tun, wenn man nicht immer vis a vis die Gelegenheit dazu hat? „Ask me anything“ oder „AMA“ genannt, ist ein beliebtes Format digitaler Plattformen. Dabei steht eine Person oder eine Thematik im Mittelpunkt eines Expertenchats. Ob Fragen zu Expertenwissen oder ganz persönliches aus dem Alltag, ganz egal. Mit „Ask me anything…“ startet Payment & Banking ein interaktives und regelmäßiges Format, das hoffentlich dank euch, nie langweilig wird. Bekannte Gesichter, Akteure der Szene und inspirierende Persönlichkeiten der Fintech-Branche kommen hier künftig zu Wort. Das Besondere daran: Nicht das Team von Payment & Banking denkt sich die Fragen aus, sondern unsere Community. Folge 11. – Ask me anything – mit Christoph Bornschein Unser Interviewformat „ask me anything …“ lebt auch von der persönlichen Begegnung mit dem Interviewgast. Doch in so verrückten Zeiten wie diesen muss improvisiert werden, und so feierten wir mit dem Interviewgast Christoph Bornschein, Gründer und CEO der TLGG GmbH, Premiere, denn das AMA fand erstmals via Zoom statt. Allerdings erwischen wir ihn auch an diesem Tag, „eine Ausnahme!“ - in seinem Büro, doch während normalerweise das pralle Agenturleben toben würde, herrscht gähnende Stille im Hintergrund seines Schreibtisches. Die TLGG GmbH zählt mittlerweile 200 Mitarbeiter an Standorten in Berlin und NYC. Christoph Bornschein berät internationale Unternehmen, Marken und staatliche Institutionen bei der strategischen Nutzung digitaler Technologien. Er ist Autor zahlreicher Fachbeiträge und gefragter Referent auf Konferenzen und Kongressen. Seit Dezember 2018 sitzt er – neben weiteren Beiratsmandaten – im Aufsichtsrat der Deutschen Bank und berät zu digitalen Themen und Fragestellungen. Wie es dazu gekommen ist und welche Geschichte mit der Namensgebung der Agentur „Torben, Lucie und die Gelbe Gefahr“ (kurz: TLGG) verbunden ist, welche Rolle Kaffeebecher seinerzeit dabei spielten und wie er als Berater die derzeitige Situation für Fintechs und Banken beurteilt - Chance oder ein Desaster -, verrät er in der folgenden unterhaltsamen Stunde.

Apr 16, 20201h 5m

Ep 275VC-Thesen in und nach der Corona-Krise

Auch in der Podcast-Ausgabe #257 geht es um das allgegenwärtige Thema: Corona und seine Folgen. Dieses Mal wollen wir über die Folgen für die Start-up-Welt sprechen. Dafür haben sich Jochen und André zwei sehr schlaue Menschen als Gäste dazugeholt, welche die Szene perfekt überblicken, kennen und uns somit eine sehr gute Einschätzung geben konnten. In rund einer Stunde haben wir mit: - Alex Frankenberg - Geschäftsführer HTGF (Hightech Gründer Fonds) aus Bonn - Jan Sessenhausen - Geschäftsführer TEV (Tengelmann Ventures) über die Wirkung der Corona-Krise auf Start-ups und VCs gesprochen, so wie die aktuellen Rettungspakete der Bundesregierung beleuchtet. Gerade Alex hat dazu eine Menge zu sagen, da der HTGF ein elementarer Teil der Lösung sein wird. Im weiteren Verlauf ging es um die Bereiche die eben mehr oder weniger betroffen sind oder sein werden, die Auswirkungen auf Corporate VCs, die Chancen für Merger und Acquisition,was ist bisher von staatlicher Seite geschaffen worden, wer ist am meisten betroffen, welche Trends verstärken sich gerade und über konkrete Tipps für Gründer und Taktiken die wir bei VCs in den kommenden Wochen und Monaten wohl erwarten können. Alles in allem eher ein Start in eine vielseitige und vielschichtige Diskussion statt einer generalisierten Aussage. Vor allem, wenn man es mit den letzten Krisen vergleicht, dann bemerkt man einen Riesenunterschied, da die “Branche” auch in der öffentlichen Wahrnehmung stattfindet und dank eines neu aufgestellten Verbandes gehört wird. Wir werden das Thema in den kommenden Wochen sicher noch einmal mit weiteren Kollegen besprechen.

Apr 9, 20201h 10m

Ep 274Der News Rückblick März

Im März war viel los. Nicht nur Mediziner sprechen angesichts der Corona-Pandemie von einer „historischen Zeit“, auch die Wirtschaft steht vor Herausforderungen von bislang unbekanntem Ausmaß. Es wird die traditionelle Wirtschaft ebenso treffen, wie Digitalunternehmen und auch die Fintechs. Die aktuelle Lage fordert uns allen viel ab. Zumindest gab es viele News rund um das allgegenwärtige Thema. Jochen und André haben sich demnach wieder zum Kommentieren verabredet und sind die News des letzten Monats durchgegangen. Und darüber haben sie gesprochen: - Bundesregierung beschließt historisches Hilfspaket für Firmenrettungen - Kontist entwickelt Tool zur schnellen Hilfe - Penta startet Petition für Selbständige und Unternehmer - Leaf und Stripe rufen Gutscheinportal ins Leben - Mastercard erhöht Limit für PIN-loses Zahlen - SumUp bietet Distanzzahlungen an - Deutsche zahlen zunehmend kontaktlos - Modularbank startet in Deutschland - Ant Financial führt Klarna wieder an die Spitz - Transferwise ermöglicht künftig Überweisung an Alipay-Nutzer - Funding Circle schließt Berliner Büro - Deutsche Börse startet Nachhaltigkeits-DAX - Hohe Geldspritze für Fincompare - Business-Angel investieren in Trade Republic - Neuer Kooperationspartner für Raisin - Wirecard bietet Integration von WeChat Pay an - Revolut startet Finanz-App eigens für Kinder - Digital Identity: Finleap investiert in „The Ego Company“ - Finata stellt Deutschlandgeschäft ein - Monedo erhält 3,2 Millionen Euro - Check24 stellt Finanzmanager ein - Bunq bringt grüne Kreditkarte in 30 europäische Länder - Revolut startet in den USA

Apr 6, 202055 min

Ep 273FinTech Sportgruppe oder die Corona-Plauze

Seit fast zwei Jahren schon, sind ein paar “wilde” Typen zu einer virtuellen Sportgruppe zusammengekommen. Verbunden über Wearables und einen gemeinsamen Slack-Channel konkurrieren wir Woche für Woche über einen einzigen KPI: Aktivitätskalorien. Um Sport allein ging es in diesem Podcast aber gar nicht in der Hauptsache, sondern Arnulf Keese, Klaus Igel, Jochen Siegert, Frank Müller, Kilian Thalhammer und André M. Bajorat unterhielten sich über ihre Erfahrungen im Corona-Home-Office. Wie läuft es mit der Vereinbarkeit von: - Job - Familie - Sport Der Überschrift zu entnehmen, bei dem ein oder anderen weniger gut. Dazu gab es ein paar Tipps, wie zum Beispiel den Life-Hack, dass man Telkos auch wunderbar im Wald oder bei einem ausgedehnten Spaziergang machen kann. Noch mehr unterhaltsame Tipps und Anekdoten findet ihr im FinTech Podcast #255.

Apr 3, 20201h 45m

Ep 272Working from Home

In außergewöhnlichen Zeiten braucht es außergewöhnliche Maßnahmen. Aber was für den oder die Eine, eine außergewöhnliche Maßnahme ist, ist für andere seit Jahren gelebte Realität. Wir stecken alle in der gleichen Situation. Was wir bei Payment & Banking schon lange aktiv Leben gilt in der Tat gerade für viele Mitarbeiter - auch für alle aus dem Payment & Banking Team. Ganz realistisch allerdings müssen wir diese Zeit als ein Projekt sehen und die können mitunter ziemlich nervenaufreibend, belastend, anstrengend und auch mal zum Kotzen sein. Welche Erfahrungen das Payment & Banking Team in der ersten Woche Home-Office gemacht hat, welche immensen Herausforderungen einzelne Unternehmen gerade stemmen darüber haben wir knapp zwei Stunden lang in einer lockeren Runde mit dem kompletten Team geredet. Dabei gewähren wir euch ganz private Einblicke in unsere familiären Situationen. Das Thema Corona, deren aktuelle außergewöhnliche Umstände, Maßnahmen und mögliche Folgen (im Guten wie im Schlechten) werden uns wohl noch einige Zeit begleiten und sicherlich auch noch Stoff für weitere Podcasts liefern. Auch wir haben zum Schluss sehr faserig versucht einen kleinen Blick in die Kristallkugel zu werfen. Die Situation ist neu, die Nachrichten sind oft deprimierend. Seid geduldig mit euch selbst, seid geduldig mit allen anderen. Und wenn ihr Familie und Kinder bei euch habt: Seid für sie da, nehmt euch Zeit, macht euch frei von Ängsten, besprecht die Einzelheiten mit euren Teams. Wo der normale Alltag ganz automatisch Ordnung geschaffen hat, wo die Zeiten fürs Lernen, Spielen, Arbeiten, Aufräumen, Beieinandersein weitgehend definiert waren, muss das jetzt aktiv gestaltet und umorganisiert werden: Bringt Ordnung in den Tag, verteilt und übernehmt Aufgaben, vertraut einander. Man kann nicht alles planen, bleibt flexibel! Das ist der Plan…

Mar 25, 20201h 53m

Ep 271Status der SCA am Beispiel Zalando

Mit der PSD2 hat der Gesetzgeber auch das Mandat der Starken Authentifikation, in Englisch Strong Customer Authentication oder kurz SCA, für Payment-Transaktionen eingeführt. Ursprünglich zum PSD2 Stichpunkt letztes Jahr, wurde die Deadline für die SCA auf Ende 2020 verschoben, weil Handel, Acquirer und kartenausgebende Banken / Issuer als Industrie noch nicht bereit waren. Der Podcast diese Woche wirft ein aktuelles Licht auf den Status der SCA am Beispiel von Zalando, einem der wichtigsten Online-Händler zusammen mit Mastercard. Die bestehenden Sicherheitsprotokolle zur Kundenidentifikation von Kartentransaktionen, also 3DSecure werden gerade aktualisiert mit 3DSecure 2.0 und es besteht die Hoffnung, dass die Abbruchrate bei 3D Secure 2.0 deutlich niedriger ist. Der Podcast beginnt mit einem kurzem Abriss zur SCA und den Terminen. Was genau ist die Vorschrift und seit wann waren die Vorläufe. Wie hat Zalando auf den Zeitplan reagiert und ist die Planung bis zum Jahresende noch in Ordnung. Erschreckend müssen Aussagen von Zalando-Tests, dass 80 % der Banksysteme noch nicht gar nicht bereit sind. Täglich grüßt das Murmeltier, denn ähnliche Aussagen hörten wir im Podcast 216 https://paymentandbanking.com/psd2-und-der-mythos-des-open-banking-fintech-podcast-216/ von den Fintechs, die sich letztes Jahr über die fehlende Readyness der PSD2 Schnittstellen der Banken beschwerten. Ferner schauen wir im Podcast nach vorne. Was kann der Händler machen, außer mit PSPs/Acquirer? Welche Partnerschaften sind hilfreich? Wie wird sich der Paymentmix nach der SCA entwickeln? Veränderung der Marktanteile? Veränderung der Conversion? Sorgt die Aufsicht für ein Level Playing Field der Payment-Methoden? Gäste: Kai-Uwe Mokros, Geschäfsführer der Zalando Payments GmbH, Andreas Schmidt Product Owner Zalando Payment GmbH und David Klemm, VP Business Development bei Mastercard.

Mar 20, 202055 min

Ep 268New Work und Fintech

New Work und Fintech: Wie neue Organisationsstrukturen Innovationen fördern Wir erfahren seit einigen Jahren einen tiefgreifenden wirtschaftlichen und kulturellen Wandel. Neue Technologien, die Digitalisierung, die Automatisierung und die allumfassende Vernetzung führen dazu, dass bestimmte Berufe überflüssig werden. Die industrielle Produktion hat sich in den letzten Jahrzehnten radikal verändert. Industrie 4.0, autonome Fahrzeuge und Entwicklungen im Bereich Künstliche Intelligenz werden immer mehr Menschen der „Alten Arbeitswelt“ vor die Frage stellen, was sie in Zukunft machen wollen. Die Arbeitswelt erfährt einen grundlegenden und strukturellen Wandel. New Work ist der Inbegriff für diese Transformation. Die Auslöser für diese Entwicklung sind aber vielfältig. Die Digitalisierung, Konnektivität und Globalisierung sowie der demografische Wandel sind unter anderem die Ursachen für den Wandel der Arbeitswelt. Der Begriff New Work bedeutet auch den Mitarbeitern wieder zuhören und ihnen gewisse Gestaltungsspielräume zuzugestehen, ist sehr wertvoll. Denn sowohl Arbeitgeber, als auch Arbeitnehmer müssen sich ja an eine gewisse Freiheit gewöhnen – wenn man sich die Entwicklung der Arbeitswelt der letzten einhundert Jahre anschaut, wird deutlich, wie sehr wir uns abgewöhnt haben, uns von Prozessen zu verabschieden, Verantwortung zu übernehmen oder nachhaltig zu wirtschaften. Deshalb ist New Work auch ganz eng mit dem Menschen verknüpft und sollte eingebettet sein in eine ganz neue Vorstellung von Wirtschaft und Gesellschaft. Das Bedürfnis nach Nachhaltigkeit sollte uns heute noch viel stärker ein Anliegen sein – nicht nur in Bezug auf ökologische Ressourcen, sondern auch in Bezug auf den Menschen und sein Kraft- und Zeitbudget. Und damit wird klar, welche Bedeutung Digitalisierung und Neue Arbeit für uns haben: Sie ermöglichen es uns, zum Kern zurückzukehren, zum Menschen und damit zu uns. Auch unser heutiger Podcast Gast, Björn Waide (CEO von smartsteuer) ist ein gelebter "New Workler". Gerade hat er ein ausführliches Interview bei Spiegel Online gegeben zum Thema: Arbeiten ohne Chef - Wir haben jeden zur Führungskraft gemacht. Seit sieben Jahren arbeitet Waide für smartsteuer, ein Unternehmen der Haufe Group. Er hat damals agiles Arbeiten eingeführt und zusammen mit seinem Team viele Projektmanagement-Methoden getestet. Wie so ein agiles Arbeiten mit keinen oder nur flachen Hierarchien vor allem in Fintechs geht und vieles mehr rund um das Thema, hört ihr im FinTech Podcast #252.

Mar 13, 20201h 5m

Ep 267Der Newsrückblick im Februar

In der letzten Woche haben wir noch ausgiebig unsere 250ste Folge FinTech Podcast als Jubiläum zelebriert. Doch in Zeiten von Corona, Wahldebakeln, Machtkämpfen und anderen Krisen widmen wir uns wieder ersteren Themen. Vielmehr unser "Altherren-Duo" Bajorat und Siegert, die in fast schon bundesligareifer Kommentator-Manier sich die wichtigsten Meldungen des vergangenen Monats vorknöpfen und unter die Lupe nehmen. Und darüber haben sie unter anderem gesprochen: Revolut steigt zum wertvollsten Fintech in Europa auf N26 sagt „bye bye“ zu Großbritannien Holvi sagt „hello“ zu Großbritannien ING führt Kontoführungsgebühr ein Geld für die DHB Ready2order aus Wien bekommt Geld Fino beteiligt sich an anybill Berliner Volksbank legen Fond für Fintechs auf Aus für Yomo Zusammenschluss von Worldline und Ingenico Management Buy-out bei Traxpay Yunar ist Geschichte Kein Interesse mehr an Apples Schnittstelle Immer stärkeres Interesse an Fintechs Velvon startet nun doch nicht in Deutschland Lending Club kauft sich eine Bank Iwoca um 100 Mio. Euro reicher B-Social stockt auf Daimler aus für Payment

Mar 6, 20201h 1m

Ep 266JUBILÄUM - 250 Folgen FinTech Podcast

Als André und Jochen, jeweils selbst schon lange Podcast-Konsumenten, im "Januar 2015, eher aus einer Laune heraus, den ersten FinTech Podcast aufgenommen haben, hätten sie nie gedacht welche Relevanz sie damit in unserer kleinen Nische erreichen würden. Als André am Anfang die Nummerierung der Podcasts dreistellig machte, also Podcast #001 mußte Jochen etwas grinsen. "Der hat doch nicht vor 100 Podcast-Episoden aufzunehmen? Unsere Themen sind zwar spannend, aber doch lange nicht derart spannend um 100mal 60 Minuten Lebenszeit zu investieren, oder?…" André sollte Recht behalten! Episode #100 ging im Mai 2017 “on air”. Episode #250 dann fast 3 Jahre später. Seit diesem Podcast haben wir unzählige Gäste einladen und begrüßen dürfen und einige unserer ersten Gäste wurden nicht nur Co-Hosts, sondern Mitherausgeber von Payment & Banking. Ausgehend von den ersten Sprechversuchen haben wir mittlerweile Bekanntheit und Relevanz erhalten. Menschen wollen mit ihren PR-Nachrichten unbedingt in den Podcast, der eine oder andere lädt sich sogar schon selbst ein und wundert sich, dass wir dann nicht sofort springen. Was wäre der FinTech Podcast ohne euch?! Auch haben wir seit 2015 einige Erfahrung in der Monetarisierung unseres “Hobbys” machen können. Podcasts sind mittlerweile ein ernstzunehmendes Audio-Medium geworden und auf dem Radar von großen Media-Agenturen. Unsere eigenen Versuche über Spenden ein wenig Geld einzunehmen, um die Kosten im Hintergrund zu deckeln, hat sich als grandioser Fehlschlag erwiesen. Was bei anderen Podcasts sehr gut klappt, fuktioniert irgendwie nicht bei unserer Zielgruppe – ausgerechnet denjenigen, die sich beruflich mit Finanzthemen auseinandersetzen. Ein Schelm der Böses dabei denkt! Mit BSPayone hatten wir unseren ersten Sponsor, der uns auch seit Jahren bei der Payment Exchange – Konferenz unterstützt. Vielen Dank, dass Ihr der Eisbrecher beim FinTech Podcast-Sponsoring gewesen seid! Den Kollegen von BSPayone folgten viele weitere Sponsoren und mittlerweile ist das Vermarkten und Werbung wahnsinnig beliebt, nicht zuletzt bei den Hörern. Wir wären nichts ohne unsere Gäste! Vielen Dank den unzähligen Gästen, die ihre spannenden Geschichten nicht nur mit uns, sondern unseren Hörern geteilt haben! Vielen Dank den vielen “Erklärbären”, die uns bis hierhin unterstützten und natürlich vielen Dank euch, die vielen Hörern die ihr uns stetig weiterempfehlen! Wie oft werde ich von Menschen angesprochen, die ich nicht kenne, aber die meine Stimme dafür sehr gut kennen. Vielen Dank für all euer konstruktives und hilfreiches Feedback! Wir freuen uns auf viele weitere Folgen. Bis dahin, bleibt uns treu und mit Spaß an der Sache! DANKE!

Feb 28, 20201h 7m

Ep 265Issuing fusioniert mit Acquiring (PEX20 Recap)

Es ist zur heißgeliebten Tradition geworden: Jedes Jahr im Januar kommen Deutschlands Payment-Experten aus ihren Verstecken und bewegen sich aus allen Himmelsrichtungen in Richtung Berlin. So auch am 23./24. Januar 2020. Wir haben zur #PEX20 gerufen, ihr seid gefolgt. Der 5. Geburtstag der Payment Exchange wurde bunt gefeiert; getreu dem Motto “Stranger Payments” veranstalteten wir eine kleine Hommage an die 80er Jahre. An zwei Tagen trafen sich 180 Payment-Fans – darunter 22 Speaker für sechs Panels und sechs Keynotes, drei Gewinner der „Goldenen Transaktion“, Vertreter von 24 Sponsoren, zwei Drag Performance Acts, und, und, und. An zwei Tagen habt ihr 910 Tweets gepostet, die 3,4 Mio. Impressions erzeugten und über 360.000 Menschen erreichten. Ihr seid der Wahnsinn! Die Statistiken zu den Drinks sind mysteriöserweiser verschwunden… Ebenfalls haben wir es uns zur Tradition gemacht die interessantesten Panels und Keynotes als Podcast zu bringen, damit auch die Menschen den guten Input bekommen, die nicht die Chance hatten auf der Konferenz dabei zu sein. Passend zur neusten Pressemeldung aus dem Hause Sumup und dem dazu erschienen Artikel von Jochen zum Thema Issuing als neue Komponente des Acquiring im Payment und seiner Einordnung der Kooperation zwischen dem MPOS-Terminal-Anbieter Sumup und Mastercard bringen wir heute unseren zweiten Recap Podcast der letzten Payment Exchange. Denn auch hier schon debattierte Jochen Siegert zusammen mit Marc-Alexander Christ von SumUp und unsere Teammitglieder Miriam und Rafael über das Thema.

Feb 21, 202047 min

Ep 264Ask me anything #10 mit Dr. Katrin Stark

Folge 10. – Ask me anything – mit Dr. Katrin Stark Aufnahmegerät und Mirkos sind schnell aufgebaut, weswegen wir das folgende „Ask me anything“ werde in einem stylischen Start-up Büro noch in einem eleganten Büro-Konferenzraum geführt haben, sondern in einem Hotel-Zimmer im Soho-Haus im Retro-Stil. Anlässlich der #PEX20, dem Branchenevent von Payment & Banking, war auch Dr. Katrin Stark nach Berlin gereist, die sich im aktuellen „Ask me anything“ - Interview den Fragen der Community stellte – und das waren eine ganze Menge! Das ist aber auch kein Wunder, denn Katrin Stark blickt auf viele interessante Stationen ihrer beeindruckenden Karriere zurück. Im ersten Leben strebte sie nämlich eine Karriere in der Wissenschaft an und promovierte über Künstliche Intelligenz, noch ehe das Thema in aller Munde war. Später wechselte sie in die Bankenwelt und arbeite bei der Commerzbank und war als Vorstand bei der Deutschen Bank tätig, sowie bei der Silicon Valley Bank kurz nach deren Start in Deutschland. Nun hat der heimische Schreibtisch sie wieder, an dem sie sich vermutlich wenig aufhält, da sie junge, aufstrebende Fintechs auf ihrem Weg in eine erfolgreiche Zukunft berät und mit ihrer Expertise unterstützt. Was sie dabei genau macht, wie sie die aktuelle Lage für Gründer in der Finanzwelt einschätzt und was sie persönlich antreibt und welchen Stellenwert gute Bücher dabei haben, erzählt sie in der kommenden Stunde, die zu ihrer eigenen Überraschung „total schnell vorüberging“, wie sie im Anschluss an das Interview verriet.

Feb 19, 20201h 13m

Ep 263Zahlen wir wo wir kaufen oder kaufen wir wo wir zahlen?

Wir lassen uns jederzeit gerne und immer inspirieren und da wir auch viel in fremden Podcast Gefilden schwimmen und uns an manch veregnetem Wochenende gerne durch eine breite Palette an Podcasts hören ist auch Podcast #248 inspiriert von einem großen Vorbild: dem “Exiting Commerce” Podcast von Jochen Krisch und Marcel Weiss. Marcel und Jochen diskutieren dort vor einigen Tagen wie es dazu kam, das Mobile Payment cool geworden ist und diese neu gewonnene Coolness, das Shopping Verhalten manches/r KonsumentIn beeinflusst und infolgedessen, welche Player in diesem Zusammenhang eine neue oder veränderte Rolle spielen oder spielen könnten? https://excitingcommerce.de/2020/02/01/exchanges-245-mobile-payment-goes-shopping Was lernen wir also schonmal: Payment war gestern, Shopping ist der Trend! Wie sagen wir schon immer und jeher: der Kunde will kaufen, nicht bezahlen. Und was könnte sinnbildlich besser passen als der kürzlich geschlossene Deal zwischen dem Bezahlriesen PayPal und der Shopping-Bonus Plattform “Honeypot“ - wir berichteten. Es geht also um die “Endkunden-Shoppingexperience“ und der Versuch, damit zu Punkten? Bonus, Rabatte, Coupons, Loyalty – die Standard Buzz Words, wenn wir über Value Added Services im Payment Umfeld sprechen. So richtig geschafft, dies mit dem Payment zu koppeln (und daraus ein Geschäft zu entwickeln) hat es bisher keiner. Die Strategie von PayPal ist schonmal nicht die schlechteste, aber macht sie sich auch langfristig bezahlt. Bisher ist PayPal daran immer gescheitert. Neben dem PayPal Deal ging es im Podcast aber vor allem um die Frage, ob wir da zahlen, wo wir kaufen oder ob sich das Thema dreht und wir in Zukunft da shoppen, wo wir zahlen? ochen (also unser), Kilian und André haben in einer guten Stunde versucht das Thema noch einmal zu vertiefen und haben sich nahezu alle relevanten Player vorgenommen und darüber diskutiert: Paypal und Poneypot Paypal und Venmo Google Shopping Klarna Wechat Alipay Huawei Apple Mastercard Visa Amazon Viel Spaß beim Hören.

Feb 14, 20201h 5m

Ep 262News kompakt Januar

Das Payment & Banking Podcast Duo Bajorat & Siegert haben es sich zur schönen Tradition gemacht sich unseren News Rückblick des jeweils letzten Monats zur Vorlage zu nehmen und die wichtigsten Meldungen ausschweifend bei einem Glas "Eppelwoi" zu kommentieren. Und darüber haben sie u.a. gesprochen: - Raisin übernimmt US-amerikanische Choice Financial Solutions - GetSafe startet Tochterfirma in UK - Übernahme 1: Visa kauft Plaid auf - Übernahme 2: Giroxx geht an INTL FCStone - Übernahme, die Dritte: Heidelpay übernimmt die Frankfurter Universum Group - Finanzspritze für XPAY - Neuer Schwung für paydirekt dank neuer Eigentümerstruktur? - Ryd sammelt neues Geld ein - Qonto startet in Deutschland und hat hierfür viel Geld zur Verfügung - H&M dehnt Rechnungskauf in USA aus - Sparkassen verzichtet auf Zugriff auf Schnittstellen - N26 bringt es aktuell auf fünf Millionen Kunden - Nufin bekommt neues Geld von Bestandsinvestoren - Geldsegen für britische Fintechs - Frisches Kapital für Kreditech - Neues Geld für US-amerikanisches Insurtech Gabi

Feb 11, 20201h 31m

Ep 261PEX20 Recap - E-Commerce vs. Plattformen

Es ist zur heißgeliebten Tradition geworden: Jedes Jahr im Januar kommen Deutschlands Payment-Experten aus ihren Verstecken und bewegen sich aus allen Himmelsrichtungen in Richtung Berlin. So auch am 23./24. Januar 2020. Wir haben zur #PEX20 gerufen, ihr seid gefolgt. Der 5. Geburtstag der Payment Exchange wurde bunt gefeiert; getreu dem Motto “Stranger Payments” veranstalteten wir eine kleine Hommage an die 80er Jahre. An zwei Tagen trafen sich 180 Payment-Fans – darunter 22 Speaker für sechs Panels und sechs Keynotes, drei Gewinner der "Goldenen Transaktion", Vertreter von 24 Sponsoren, zwei Drag Performance Acts, und, und, und. An zwei Tagen habt ihr 910 Tweets gepostet, die 3,4 Mio. Impressions erzeugten und über 360.000 Menschen erreichten. Ihr seid der Wahnsinn! Die Statistiken zu den Drinks sind mysteriöserweiser verschwunden… Ebenfalls haben wir es uns zur Tradition gemacht die interessantesten Panels und Keynotes als Podcast zu bringen, damit auch die Menschen den guten Input bekommen, die nicht die Chance hatten auf der Konferenz dabei zu sein. Anfangen wollen wir heute mit der Keynote von keinem Geringeren als "Supergraf" Alexander Graf, der uns zeigte, was beim Shoppen heute so alles geht.

Feb 7, 202040 min

Ep 260Diversität in der Finanz- und Technikbranche

Es gibt viele tolle Orte, an denen man mit vielen tollen Menschen Interviews führen kann. Doch das Bundeskanzleramt ist auch für das Team von Payment & Banking etwas Besonderes – und daher war ein bisschen Neugierde natürlich auch dabei. Und zugegeben: Der Ausblick über das abendliche Berlin ist schon beeindruckend und macht – zugegeben! – auch ein bisschen ehrfürchtig. Vor allem aber freuten wir auf unseren Interviewgast: Dorothee Bär, Staatsministerin bei der Bundeskanzlerin und Beauftragte der Bundesregierung für Digitalisierung, mit der wir uns über das Thema Diversität und Chancengleichheit unterhalten wollten. Denn es ist augenscheinlich, dass gerade in der Finanz- und Technikbranche noch einmal weniger Frauen arbeiten, als ohnehin schon in der deutschen Wirtschaft. Was sind die Gründe hierfür? Haben Frauen etwa generell ein geringeres Interesse an der FinTech-Branche, oder liegt es an der Dominanz der männlichen Vorbilder? Was ist zu tun und wie kann Politik das steuern? Mit diesen und vielen weiteren klugen Fragen rund um die Themen Fintech und Bankenlandschaft betraten wir das großzügige Büro und konfrontierten Dorothee Bär damit. Wie bringt sie beispielsweise das Thema Finanzen ihren Kindern bei und wie verhält es sich eigentlich mit Instagram? Die Staatsministerin ist immerhin eine recht aktive Nutzerin des Kanals. Interessante Fragen führen in der Regel zu interessanten Antworten und so hatten wir am Ende des Gesprächs nur etwa die Hälfte unseres Kataloges durch. Als Team von Payment & Banking würden wir uns daher sehr freuen, das Gespräch irgendwann mal an gleicher Stelle fortzusetzen und über die nächsten Schritte der Bundesregierung hin zu mehr Diversität und Chancengleichheit zu debattieren. Vielleicht ergibt sich ja nochmals die Möglichkeit. Wir sind gespannt. Und wenn nicht mit Dorothee Bär, dann mit den tollen, interessanten Frauen der Branche da draußen. Vielleicht ja schon auf der kommenden #BEX20.

Jan 31, 202043 min

Ep 259SWIFT

SWIFT hört sich erstmal wie ein wunderbarer Modebegriff an. Ist in unser Branche allerdings ein alter Hut. Wer noch nichts davon gehört hat, Bitteschön... SWIFT, oder S.W.I.F.T ist ein Begriff aus dem Auslandszahlungsverkehr und die Abkürzung für die Gesellschaft: „Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunications“. SWIFT ist eine Gesellschaft mit Sitz in Belgien, deren Eigner die Banken selbst sind. Dazu kommen noch Finanzinstitute wie Broker, Investmentfirmen, Börsen und Clearingstellen für Wertpapiere. Das Kommunikationssystem und die Gesellschaft SWIFT gibt es dabei schon seit 1973, die Vereinheitlichung von In- und Auslandsüberweisungen mit IBAN und BIC wurde aber erst vor einigen Jahren in Deutschland und der EU verbindlich. Der SWIFT Code, oder auch SWIFT-BIC, ist gebräuchlich eher als BIC-Code bekannt und dient seit einigen Jahren als Ersatz für die Bankleitzahl. Jedes SWIFT-Teilnehmerinstitut erhält seine eigene Kennung, welche aus 8-11 Zeichen besteht. Grundsätzlich enthalten SWIFT (BIC) einen 2-stelligen Ländercode (z.B. DE für Deutschland), einen 4-stelligen Bankcode (add Penta BIC?) und einen 2-stelligen Standortcode (z.B. BB für Berlin). Eine SWIFT Überweisung (Auslandsüberweisung) funktioniert mittlerweile wie eine normale Überweisung, denn mit der Einführung von IBAN und BIC sind auch Auslandsüberweisungen zu ganz normalen Überweisungen geworden. Das Einloggen auf das eigene Bankkonto und Ausfüllen des Überweisungsformulars reichen aus, um eine Überweisung zu tätigen. Dafür braucht es nur die IBAN und BIC (SWIFT Code) des Empfängers. Im Grunde gibt es mit der Vereinheitlichung von Auslands- und Inlandsüberweisungen keine großen Unterschiede mehr bei Überweisungen. Der einzige wirkliche Unterschied ist, dass Sie für Inlandsüberweisungen kein BIC oder SWIFT Code benötigen, für Auslandsüberweisungen aber schon. Der SWIFT Code teilt der ausführenden Bank nämlich mit in welchem Land und bei welchem Bankinstitut das Empfängerkonto zu finden ist, was in Deutschland schon direkt über die IBAN möglich ist. Zusammen mit Dr. Mario Reichel und Dr. Hubertus von Poser von PPI Consulting Frankfurt erklärt Jochen die Begrifflichkeit und wo das mit dem SWIFT denn herkommt, klärt die Rollen in Swift, sprechen über die Implikationen des Modells über Entwicklung der Übertragung und Formate, Betrugserkennung und über die Zukunft von Swift.

Jan 24, 202055 min

Ep 258Die Payment Exchange 2020

Manchmal können wir es selbst nicht glauben, wir gehen mit unserer Payment Exchange in das 5. Jahr. Am 23. und 24. Januar 2020 ist es wieder soweit: Die #PEX20 öffnet im Berliner Soho House ihre schmiedeeisernen Pforten. Was als familiäres Branchentreffen startete, hat sich dank erstklassiger Themen und Teilnehmer zur Leitveranstaltung der Szene entwickelt. Mit der Payment Exchange bringen wir seit jeher Experten zusammen, bündeln das Branchen-Know-how und bieten allen Gästen einen entspannten Rahmen, um gemeinsam Probleme und Lösungen zu erörtern, Partnerschaften anzubahnen und über die echten Innovationen der Branche zu sprechen. Getreu unserem Motto: Weniger PowerPoint-Präsentationen, mehr aktiver Austausch. 2020 sagen wir: HAPPY BIRTHDAY, LIEBE PEX! Um ihren fünften Geburtstag zu feiern, zelebrieren wir die #PEX20 stilecht und neonbunt als Hommage an die 80er-Jahre unter dem Motto „Stranger Payments“. Bunt wird auch unser Programm: Wir unternehmen eine Zeitreise durch die Payment-Historie, starten Expeditionen in die E-Commerce und an den POS, durchforsten komplexe Regulatorik-Themen und beleuchten die schillernden Unterwelten, die sich bei den Themen Fraud und deutsche Payment-Schemes auftun. Angereichert wird das fabelhafte PEX-Programm mit Network-Pausen, exklusiven Dinnern und Parties, der Preisverleihung zur Goldenen Transaktion und dem Wühlen in hochkarätigen Goodie Bags. Zum fünften Jubiläum der PEX sprechen Julia und Miriam darüber wie es alles angefangen hat, was so alles passiert ist und was wir 2020 erwarten können. Doch bevor wir starten, möchten wir sagen: DANKE! Wir hoffen, dass die #PEX20 für alle Gäste ein unvergessliches Erlebnis wird. Das verdanken wir auch unseren Sponsoren, die unser Event-Format so toll unterstützen. Mit ihren Sachspenden oder finanziellem Sponsoring geben sie uns die Möglichkeit, die Payment Exchange stattfinden zu lassen, weiter zu verbessern und als feste Größe in der Payment-Landschaft zu erhalten. Deshalb geht unser nicht enden wollender Dank an: Mastercard, Senacor, DKB, DeuBa, Adyen, PAYONE, Concardis, emailage, Payback, regis24, barzahlen, collect AI, Computop, EOS Deutschland, First Cash Solution, identity/BSS, optile, paydirekt, Planet Payment, RatePAY, Schufa, Stripe, traxpay Und nun geht's ab zum Podcast, wir Spaß beim Zuhören. Wir sehen uns auf der #PEX20!

Jan 17, 202032 min

Ep 257Die Zukunft des Retail Bankings

Im letzten Jahrzehnt (ja darf man jetzt sagen) gerieten unsere Banken immer mehr ins wanken. Seit der Finanzkrise leiden viele unter Regulatorik und fehlenden Business Modellen sowie Nullzinsphasen und Imageprobleme. Lösungen werden dahingegen händeringend gesucht. Wie sieht also das Banking von morgen aus? Wagen wir mal einen Rückblick nur auf das letzte Jahr. Was ist 2019 so alles passiert? Und man kommt automatisch zur Frage, wie kann Banking im Leben des Kunden stattfinden? Und da kommt man dann relativ schnell zu GAFA oder anderen Anbietern, die stärker im Lifestyle des Kunden integriert sind. Es kam also Bewegung seitens GAFA in den Markt (Apple Card, Libra, Google kündigt Current Accounts an). Das Thema Europäisches Scheme ist öfter mal aufgepoppt Neue/ Mobile/ Challenger Banken sind weiter gewachsen und wurden weiterhin sehr "gehyped". Wobei sich in dem Zusammenhang immer stärker die Frage stellt: Ist die Zukunft von Banking wirklich eine Bank? Und darüber kommen wir dann zur Geschäftsmodellfrage - wann läuft sich das Wachstum eigentlich tot? - und warum ist noch keiner wirklich eine Plattform? Wir haben in letzter Zeit vermehrt Angebote gesehen, die sich stärker am sogenannten Lifestyle von Kunden orientieren als das sie reines Banking sind: z.B. jedes Mal wenn du bezahlst, wird ein Baum gepflanzt. Und auch andere Dienste (sogenannte “Nicht-Banken”), die schon stärker auf den Lifestyle des Konsumenten ausgerichtet sind, haben sich stärker in Richtung Payment & Banking bewegt und haben Banking aus anderen Use Cases (z.B. Retail) herausentwickeln. Beispiele hierfür sind Klarna (jetzt mit Karte) oder Stocard die eigenes Payment launchen. Wie kann Banking im Leben des Kunden stattfinden? Was wird im Alltag relevant sein? Man könnte sagen, Banking ist ja eigentlich nur eine Hilfsfunktion um bestimmte andere Dinge wie z.B. Einkaufen zu erledigen. Banking an sich wird also wohl nicht der Treiber für Finanzidienstleistungen der Zukunft sein. Google ist Top of Funnel, Amazon eine massive Platform: Was bedeutet das in diesem Kontext? Was sind Treiber für die tägliche Relevanz? Über die spannende Frage und Ansätze wie das Retail Banking der Zukunft aussehen könnte, diskutieren im FinTech Podcast #242, Kilian zusammen mit Rafael und dem CEO von Stocard, Björn Goß.

Jan 10, 202050 min

Ep 256Identity

Grundlage des ersten Podcasts in diesem Jahr war ein sehr gutes Papier, dass Artur Burghardt, managing Partner bei Core SE, im November veröffentlichte.: https://core.se/de/techmonitor/apple-identity-wallet In diesem geht Artur im Details auf verschiedene Identity Provider und Player ein, die auch ein solcher werden könnten. Im Podcast haben Maik Klotz und André Bajorat dann mit Artur vor allem folgende Fragen versucht zu beantworten: 1. Was ist eine digitale ID? 2. Unterscheidung Identifizierung, Authentifizierung, Authorisierung 3. Warum ist es ein Thema auch für die Politik? 4. Was unternimmt die Politik? 5. Welche Player gibt es? Bzw welche Rollen gibt es? 6. gibt es Vorbilder? 7. Wie geht es weiter? Identity war, ist und bleibt sicher noch eine Zeit ein spannendes Thema unserer Branche.

Jan 3, 20201h 7m

Ep 255FinTech News Dezember 2019

Unsere Payment & Banking Kollegin und Autorin Christina Cassala hat wieder die relevanten FinTech-News des Monats Dezember im Blog kuratiert. https://paymentandbanking.com/newsschau-im-dezember-das-wichtigste-zum-schluss/ André und Jochen kommentieren die jeweiligen Nachrichten in diesem, letzten FinTech Podcasts des ablaufenden Jahrzehnts. Wir schließen damit auch das Fintech-Jahr 2019 im Podcast ab und bedanken und Euch für das Interesse, die Treue und das viele positive Feedback. Euere Reaktionen treiben uns weiter an und motivieren uns jede Woche immer neuen Content zu produzieren und uns vor allem die Zeit dafür zu nehmen! Euch einen guten Start ins neue Jahrzehnt, welches uns bestimmt viele spannende FinTech-Stories bescheren wird!

Dec 27, 201954 min

Ep 254Keynote TRX19 (Christoph Bornschein): Drei Chinesen mit dem Kontrabass

Christoph Bornschein sprach auf der TRX19 zu: „Drei Chinesen mit dem Kontrabass oder warum uns China bei der Digitalisierung weit voraus ist“. Und Bornschein kennt sich aus: er sitzt im Aufsichtsrat der Deutschen Bank, ist Mitgründer und Geschäftsführer von TLGG und berät in seinen Tätigkeiten staatliche Stellen und internationale Unternehmen. In seiner Keynote ging es bei ihm vor allem um China und seinen Einfluss auf Payment und Banking. 80 Millionen Schüler lernen jeden Tag aktiv auf einer chinesischen Lernplattform. Das zeigt nochmal die Dimensionen, denn das entspricht natürlich der Bevölkerungszahl Deutschlands. "Code exportiert Werte", betont Bornschein. Wer also z.B. Facebook als Plattform bedient, kann auch entscheiden, was dort erlaubt ist - Brustwarzen beispielsweise nicht, Hakenkreuze dagegen schon. Übertragen auf chinesische Unternehmen stellt sich die Frage, welche Werte damit kommen. "Wie auch immer die Welt weitergeht - Europa wird keine große Rolle darin spielen.“ "Wir sitzen in der Mitte einer globalen Machtbewegung", so Bornschein. "Denn Europa hat dem einfach nichts entgegenzusetzen." Aber wir brauchen die Autarkie über irgendetwas, trotzdem herrscht Abhängigkeit vor, und das in vielen Bereichen. Technologie verändert die Wirtschaft und die verändert die Gesellschaft. Momentan wird in europäischen Unternehmen zu wenig in Big Data und KI investiert. Von einer Vertriebsorientierung ging es erst zu einer Kundenorientierung und sogar Kundenzentrierung. "Produkte müssen so verfasst sein, dass sie zu Menschen passen, da darf man sich nichts vormachen." Netflix ist da nur ein Beispiel - ein Produkt wird basierend auf Live-Daten kontinuierlich verbessert. Größe, Wachstum und Geschwindigkeit, darin übertreffen chinesische und amerikanische Unternehmen bei Weitem. "Wir müssen mehr investieren in die Veränderung, die wir sehen wollen", so Bornschein. Zunehmende Transparenz, Unkompliziertheit und globale Omnipräsenz führten zu einer Verschiebung, hin zu einer befähigten - oder verwöhnten - Gesellschaft, erklärt Bornschein. Was die Amerikaner verstanden haben, ist, dass der Staat gleichzeitig der Markt ist. Vor allem die Akzeptanz, dass man auch mal Scheitern kann, macht den amerikanischen Erfolg aus. Die Fehlerkultur in Deutschland wird schnell zum Insolvenzverfahren. China hat dabei viele Leistungen erbracht, unter anderem weniger Armut und der Versuch, in Sachen Blockchain die Vorherrschaft zu übernehmen. Unheimlich ist hier vielen der Social Credit Score. Dort werden Algorithmen trainiert, die zunehmend an Relevanz gewinnen werden - das kann man moralisch für verwerflich halten, aber ist in jedem Fall ein Vorteil für die Technologie. "My Phone is my Wallet" wird immer mehr Realität. "Wir müssen auch von diesem blöden Bargeld loskommen", betont Bornschein. Chinesische Unternehmen sind auch hier bei einem Kopf-an-Kopf-Rennen, dabei. Innovative Zahlungsmethoden werden immer mehr aus China kommen. Europa's Chancen Was kann Europa noch retten? Die Steckdosen! Nicht ganz, aber man muss auch immer darauf sehen, dass die USA und China große digitale Binnenmärkte sind. In Europa unterscheidet sich das alles fundamental, weil es so viele Binnenmärkte gibt. Hier muss ein einheitlicher digitaler Binnenmarkt geschaffen werden - und es braucht eine innovationsfreundlichere Umgebung für digitale Unternehmen. “Europa hat einen Vorteil: die Wertetiefe. Daraus sollten nicht nur Regulierungen entstehen, sondern auch Möglichkeiten. Wir brauchen Premiumwertschöpfung - das ist eine echte europäische Frage.” Politiker wie Macron fordern auch mehr Innovationen und vor allem die Grundlage dafür. All diese ökologischen, gesellschaftlichen und demografischen Entwicklungen erfordern einen starken und inklusiven Wettbewerb. "Es geht um Wachstum und Teilnahme", so Bornschein. Eliten müssen dafür das Vertrauen in die Digitalisierung schaffen. Außerdem sind wichtig: Nutzerfreundlicher Datenschutz E-Government Effiz

Dec 20, 201947 min

Ep 251Ask me anything #9

Folge 9. – Ask me anything – mit Christian von Hammel-Bonten, CEO der paydirekt GmbH Hochhäuser gibt es in Frankfurt viele. Zwar nicht ganz so hoch ist das Haus, in dem paydirekt seit Frühjahr dieses Jahres sein neues Quartier bezogen hat, dennoch blickt man von zahlreichen Büros des Zahlungsdienstleisters auf die imposanten Bankentürmen etablierter Banken der Mainmetropole – und damit vis-a-vis auf die Fassaden der Stakeholder des Bezahlverfahrens. Kurze Wege sind für Christian von Hammel-Bonten, Vorsitzender der Geschäftsführung, bestimmt manchmal sicher von Vorteil, denn als Paymentlösungen der deutschen Banken und Sparkassen gibt es immer wieder ausreichend Abstimmungsbedarf zwischen allen Beteiligten. Doch der auf über 1,90 m hochgewachsene von Hammel-Bonten bringt schon qua Größe den notwendigen Überblick mit, der in seiner Position notwendig ist, um alle Stimmen unter einen Hut zu bringen. Seit 2017 ist von Hammel-Bonten für paydirekt tätig. Privat zieht der gebürtige Norddeutsche, Familienvater und Hobby-Radsportler die Berge den Bankentürmen vor und vielleicht ist es trotz zentraler Lage kein Zufall, dass man von seinem Büro nur auf eine stinknormale Fassade blickt und zur Mittagszeit sogar die Glocken der nahe gelegenen Kirche hört. Der Finanzsektor scheint dann weiter weg, als er eigentlich ist.

Dec 18, 20191h 32m

Ep 253FinTech des Jahres Publikumsgewinner

Mit fast 500 Teilnehmen startete am 19.11.19 mit der Transactions 19, das bisher größte Event von Payment & Banking. Die Transactions 19 bildete die Quintessenz der beiden Exchange-Veranstaltungen, der Payment Exchange und Banking Exchange, und war zum ersten Mal einer breiten Öffentlichkeit zugänglich. Die Transactions bietet nicht nur traditionellen Marktteilnehmern oder Startups neue Einblicke in technologische Trends oder die heißen Innovationsthemen der Branche, sondern adressiert auch ganz bewusst branchenfremde Teilnehmer, die sich zum ersten Mal mit der Payment- und Banking-Branche beschäftigen. Auf über 3.500 Quadratmetern trafen sich 25 der besten SpeakerInnen, welche die Branche zu bieten hat um den ganzen Tag über Digitalisierung, Payment und Banking zu diskutieren. Darüber hinaus fand am Abend die Verleihung des Fintech des Jahres Award statt. Einen Award an die interessanten und für uns relevantesten deutschen FinTech/Start-Ups zu verleihen, erachten wir weiterhin als wichtig und auch relevant. Ein Preis von der Branche, in der wir alle aktiv sind, für die Branche. Nicht gekauft, nicht extern beeinflusst, unserer Unabhängigkeit vorbehalten. Da wir divers sind und außerdem jeder andere Sichten und Schwerpunkte hat, ist daraus immer ein guter Mix enstanden. Die Nominierungen kommen von Herzen, doch den letztendlichen Bewertungsprozess geben wir ab und dieser ist völlig losgelöst von uns. Insgesamt haben wir 20 Fintechs nominiert, welche die Jury in den bestimmten Kategorien bewertet hat. Wie in jedem Jahr, wart natürlich auch ihr gefragt, als starke Stimme der Fintech-Community, um über euer Voting den Publikumsaward zu vergeben. Als Gewinner in der Kategorien “Fintech des Jahres Jury” konnten die achtköpfige Jury das Fintech Klarna und der Newcomer Trade Republic überzeugen. Aus dem Payment & Banking Publikumsvoting gingen die Gewinner N26 und zum zweiten Mal in Folge die Newcomer der Tomorrow GmbH hervor. André hat sich mit Inas Nureldin (Co-Founder von Tomorrow) und Georg Hauer (General Manager DACH von N26), den Gewinnern des Publikumsawards unterhalten und ihnen einige Fragen zum Unternehmen und dem Preis gestellt.

Dec 13, 201951 min

Ep 252Lex Apple Pay

Eine Koproduktion mit PayTechTalk Im iPhone gibt es einen NFC-Chip, den Apple allerdings unter Verschluss hält und nur exklusiv mit Apple Pay nutzbar macht – was dem eigenen Zahlungsdienst quasi das Monopol auf dem eigenen Smartphone sichert. Aufgrund des geringen iPhone-Marktanteils ist das grundsätzlich kein Problem, doch die deutsche Politik möchte dem nun trotzdem sehr schnell einen Riegel vorschieben. In Windeseile wurde ein Gesetzesentwurf entwickelt, der Apple dazu zwingen würde, den NFC-Chip für Entwickler freizugeben und somit den Weg für alle anderen Zahlungsdienste freimachen würde. Vom Bundestag wurde das Gesetz bereits durchgewunken und die „Lex Apple Pay“ wurde vom Bundesrat bestätigt. Derzeit gibt es zwar Diskussionen darüber, ob ein solches Gesetz noch den Segen der EU-Kommission benötigt – was ein Angriffspunkt für Apples Anwälte sein dürfte – aber auch die Kommission soll Apple Pay schon seit längerer Zeit im Visier haben. Sollte es dazu kommen, werden die Karten für Apple Pay völlig neu gemischt – in vielerlei Hinsicht. Denn Apple würde nicht nur Konkurrenz bekommen, sondern müsste wohl auch das Geschäftsmodell anpassen. Aktuell zeigt sich Apple darüber besorgt, dass eine Öffnung Probleme in puncto Sicherheit und Datenschutz mit sich bringen könnte. Der deutsche Bundestag hat also das Gesetz „zur Umsetzung der Änderungsrichtlinie zur Vierten EU-Geldwäscherichtlinie“ gemäß der am 13. November vom Finanzausschuss vorgelegten Beschlussvorlage verabschiedet. Damit ist auch die unter Artikel 4 (Änderung des Zahlungsdiensteaufsichtsgesetzes) §58 a enthaltene, brisante Erweiterung – besser bekannt als „Lex Apple Pay“ ­– beschlossene Sache: Demnach müssen künftig „Systemunternehmen“ mit mehr als zwei Millionen registrierten Nutzern, die durch technische Infrastrukturleistungen zum Erbringen von Zahlungsdiensten oder dem Betreiben des E-Geld-Geschäfts in Deutschland beitragen, Zahlungsdienstleistern diese technischen Infrastrukturleistungen „gegen angemessenes Entgelt unverzüglich und unter Verwendung angemessener Zugangsbedingungen zur Verfügung zu stellen.“ Im Kern besagt dieser §58a also, dass Apple seine NFC-Schnittstelle für konkurrierende Lösungen freigeben muss. "Als Überraschungscoup wird die Entscheidung des Finanzausschusses des Deutschen Bundestages gewertet, die Änderungsrichtlinie zur Vierten EU-Geldwäscherichtlinie anzupassen. Bei der Anpassung ging es darum, dass Anbieter von technischen Infrastrukturen, die zur Erbringung von Zahlungsdiensten benötigt werden, diese Infrastrukturen auch Dritten (z.B. Banken) zur Verfügung stellen müssen." Was hat es also mit dem "Lex Apple Pay" auf sich? Im heutigen Doppel Podcast mit PayTechTalk hat Frank Müller, Susanne Grohé, Kilian Thalhammer und Hanno Bender als Gäste eingeladen und sie haben eine lebhafte Diskussion zum Lex Apple Pay geführt. Hanno, der lange schon das Ende der „digitalen Wegelagerei“ fordert, sah sich Susanne gegenüber, die sich nicht richtig für das Lex Apple Pay erwärmen konnte. Eine wahrlich diskussionsfreudige Runde mit Lehrpotential.

Dec 12, 201958 min

Ep 249Die FinTech-News im November 19

Unsere Payment&Banking Autorin Christina Cassala hat auch für den Monat November wieder die wichtigsten/relevantesten FinTech-Nachrichten kuratiert. https://paymentandbanking.com/newsschau-im-november-das-wichtigste-zum-schluss/ Jochen und André besprechen und kommentieren die jeweiligen Nachrichtenmeldungen und ordnen sie für die Hörer ein. Bevor sie die News des Monats November besprechen, schaut Jochen kurzfristig auf die letzte Woche zurück, da er in der letzten Woche die Nachrichten der Woche für den freitäglichen Payment&Banking Newsletterversand zusammengestellt hatte. https://us14.campaign-archive.com/?u=c35d8413e2a11e4245d72288b&id=c338586e8f Viel Spaß, gebt uns gerne 5* wenn ihr uns mögt und beachtet unsere Sponsoren!

Dec 7, 20191h 5m

Ep 248Banking 3.0 (Das Hausbankprinzip)

Ein Recap zur Transactions 2019 Alles ändert sich, auch das Bankenwesen. Dabei war hier noch lange die alte Hausbank das gängige Modell – und bleibt es an vielen Ecken noch. Denn die Banken hängen einfach an diesem Modell. Wie also Bewegung reinbringen – lieber durch Rebuilding oder Unbundling? Und kann die Plattform-Ökologie hier helfen? Das erste Panel unser diesjährigen Transactions 19 wollte darauf Antworten finden. Mit diskutiert haben: - Annette Siragusano (comdirect) - Sibylle Strack (Kontist) - Sascha Dewald (DKB) - Reiner Brüggestrat (Hamburger Volksbank) Moderator dieses Panels war André M. Bajorat. Selbst die Panel-Gäste nicht mehr bei ihrer alten Hausbank - fast alle haben gewechselt, aber oft bezieht man diesen Begriff auf die neue Bank, die dann irgendwann zu etwas Vergleichbaren wie der klassischen Hausbank wird. Was macht eine Hausbank aus? Einige oft genannte Punkte sind: - Exklusivität - gute Beratung - hoher Informationsvorteil - räumliche Nähe Am Ende des Tages wollen wir Innovationsführer sein - als moderne Hausbank", erklärt Sascha Dewald. "Leute brauchen sofort Hilfe, egal wo sie sind. Und das wollen wir leisten." Zwar gibt es keine räumliche Nähe, aber durch neue Möglichkeiten der Digitalisierung eben auch ganz neue Möglichkeiten, diese Nähe anders herzustellen, z.B. über Videochat. Und wie viel Hausbank steckt in meinem Handy? Das Handy wird einem immer näher, und genau darauf muss man bei seinen Kunden achten. Nähe trotz räumlicher Distanz "Das Thema Nähe ist entscheidend", betont Sibylle Strack. "Man muss nicht nebenan sein, um nahe zu sein. Aber wichtig ist das Ambitionsniveau. Bei Kontist geht es nicht nur ums Banking, sondern um viel mehr, wir wollen ganz für die Kunden da sein." Das alles und viel mehr, wurde auf dem diesjährigen Panel der ersten TRX19 am 19.11.2019 in Frankfurt besprochen.

Dec 6, 201956 min

Ep 247Banken API für den Endnutzer

Eine Softwareanwendung für den Endnutzer, wird normalerweise so entwickelt, dass die Anwendung möglichst einfach, schnell, leicht und nutzerfreundlich ist. Software selbst hingegen hat keine Augen, Emotionen oder Intuition und braucht dementsprechend auch keine nutzerfreundliche Bedienoberfläche, wenn es darum geht, Dienste für eine weitere Anwendung (und nicht für den Endnutzer) zur Verfügung zu stellen. Was sie dennoch braucht, ist – genau wie bei einer Benutzeroberfläche, die auf den Endanwender ausgelegt ist – eine Schnittstelle, die die Datenverarbeitung einfach macht. Eine API besteht aus einer Reihe erprobter Routinen und Standards, die die Verarbeitung der Funktionen durch Anwendungen erlaubt. Diese müssen über die Implementierungsaspekte der Software selbst weder etwas wissen noch in sie involviert sein, sondern nutzen einfach nur ihre Dienste. APIs definieren dabei nur die Programmanbindung auf Quelltextebene, sind also nicht visuell lesbar. Banken nutzen diese Schnittstellen schon von jeher. Die Nutzung offener APIs fördert ein kundenfokussiertes Ökosystem und offene Innovation. In der heutigen Folge, die wir bereits vor einigen Wochen aufnahmen haben wir uns zwei Freude und schon lange Wegbegleiter eingeladen. Die beiden Branchenfachmänner Klaus Igel und Jürgen Weiß. Beide sind echte Experten in dem Thema Banken APIs und seit Jahren als Experten und Dienstleister im Online-Banking unterwegs. Klaus eher auf der API-Seite in seiner Rolle als Gesellschafter und Geschäftsführer der Subsembly GmbH Jürgen eher aus der 2FA Ecke kommend und als Gesellschafter und Geschäftsführer der Seal One AG und zudem noch in selber Rolle bei der Novosec AG. Unsere Diskussion startete wie so oft auf Twitter zum Thema Kontozugriff via API für den Kunden: https://twitter.com/mib_jojo/status/1187883279212527616?s=21 Im Podcast selbst haben wir dann in einen sehr nerdigen Tiefe rund eine Stunde folgende Themen besprochen: Was meint Nutzung der API durch den Kunden? Warum überhaupt? Überblick der “Schnittstellen” HBCI FinTS EBICS vormals FTAM XS2A TPP AISP Use Cases? Gab es das nicht mit HBCI? Ist EBICS (k)eine Alternative? Haben wir das nicht mit PSD2? Gibt es einen Markt? Preisschild? Wie kann sowas aussehen? Technik Sicherheit Haftung Prozesse Gibt es das in anderen Industrien?

Nov 29, 20191h 6m

Ep 246Neufund

Zur heutigen Podcast Ausgabe haben sich Kilian und André einen weiteren Podcaster als Gast dazugeholt, Sven Schmidt. Bekannt auch aus den Podcast von Deutsche Startups und aus regelmäßigen Gastspielen bei Philipp Westermeyer im OMR Podcast. Hintergrund der Zusammenkunft mit Sven am späten Sonntag Abend ist unser durch die Berichterstattung aufgekommenes Interesse an Neufund. Ein Berliner Cryto-Unternehmen, welches in den letzten Wochen und Monaten durch verschiedene Meldungen in den Schlagzeilen war. Zuletzt wegen einer Meldung der BaFin in Zusammenhang mit dem Livegang von Greyp Bikes auf Neufund. Unsere direkten Anfragen an Neufund via Twitter, waren nach einer ersten positiven Rückmeldung leider dann doch nicht erfolgreich. Da wir das Thema aber gern nach den weiteren Berichterstattungen hier: https://www.wiwo.de/finanzen/boerse/blockchain-platzierung-greyp-bikes-600-prozent-rendite-mit-der-e-bike-firma-des-kroatischen-elon-musk/25235058.html https://cryptoticker.io/de/probleme-neufund/ https://financefwd.com/de/bafin-neufund-greyp/ einmal vertiefen wollten, haben wir den Weg zu Sven gesucht. Er hat Neufund bereits in der Vergangenheit mehrfach in den oben besprochenen Podcast erwähnt und das Model einmal in einem Gastartikel bei OMR näher betrachtet: https://financefwd.com/de/zur-neufund-debatte-ein-gastbeitrag-von-omr-podcast-stammgast-sven-schmidt/ Im Podcast selbst haben Kilian und André dann rund 80 Minuten zusammen mit Sven das generelle Thema Crowdfunding, Crowdinvesting und Crowdlending an Hand von Beispielen besprochen, haben den Kritikpunkt der adversen Selektion näher beleuchtet, sind der Frage nach der Rolle von Liquidität nachgegangen, um gegen Ende auch einen stärkeren Blick auf Neufund und die Spezifika zu werfen. (Korrektur/Hinweis: Im Eifer wurde Companisto mit Kapilendo verwechselt beim Von-Floerke-Crowdfunding. Es wurde bei Kapilendo durchgeführt!) Aber hört einfach selber rein.

Nov 22, 20191h 23m

Ep 244Ask me anything #8

Frag mich was du willst…! Klar gerne, nur was tun wenn man nicht immer vis a vis die Gelegenheit dazu hat? „Ask me anything“ oder „AMA“ genannt, ist ein beliebtes Format digitaler Plattformen. Dabei steht eine Person oder eine Thematik im Mittelpunkt eines Expertenchats. Ob Fragen zu Expertenwissen oder ganz Persönliches aus dem Alltag, ganz egal. Mit „Ask me anything…“ startet Payment & Banking ein neues, interaktives und regelmäßiges Format, das hoffentlich dank euch, nie langweilig wird. Bekannte Gesichter, Akteure der Szene und inspirierende Persönlichkeiten der Fintech-Branche kommen hier künftig zu Wort. Das Besondere daran: Nicht das Team von Payment & Banking denkt sich die Fragen aus, sondern unsere Community. Folge 8. – Ask me anything – mit Dr. Danyal Bayaz, Mitglied des deutschen Bundestages und Abgeordneter Bündnis90/Die Grünen Nicht nur Fintechs reden über Fintechs, Geld und Kryptowährungen, sondern zuweilen auch die Politiker. Einer, der das sogar ganz besonders häufig tut, ist Danyal Bayaz, der seit 2017 Bundestagsabgeordneter und Startup-Beauftragter sowie Leiter des Wirtschaftsbeirats der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen ist. Im Bundestag ist er außerdem Mitglied im Finanzausschuss und stellvertretendes Mitglied im Wirtschaftsschusses und im Ausschuss für Digitale Agenda. Das klingt nach ganz schön vielen Aufgaben für einen Mann, der eigentlich nicht wirklich geplant hatte, in die Politik zu gehen. Zwar studierte er Politik und Wirtschaft an der Uni Stuttgart-Hohenheim und promovierte später auch über Finanzmärkte, aber obwohl schon Mitglied der Bündnis90/Grünen arbeitete er bis zu seinem Einzug in den Bundestag vier Jahre als Unternehmensberater für Boston Consulting Group. Wie er dahin geraten ist, ist überraschend, denn Bayaz verkörpert so ganz und gar nicht das (vielleicht ja auch falsche?) Klischee des klassischen Unternehmensberaters. Bei den Grünen scheint er trotzdem gut aufgehoben zu sein, denn statt in Anzug und Krawatte empfängt er zum Interview in Jeans und Sneakern. Interessant auch: Statt eines Bildes der großen Altvorderen der Partei hängt in seinem Büro Muhammad Ali an der Wand – sein großes Vorbild, obwohl Bayaz überhaupt nicht boxen kann „uns vermutlich sofort k.o. ginge“, wie er etwas zerknirscht zugibt. Nach dem Interview flitzt Bayaz zum Bahnhof, denn seiner Heimatstadt Heidelberg ist er treu geblieben. „Nirgendwo ist es schöner“, schwärmt er im Kurpfälzer Dialekt über die Studenten-Stadt am Neckar. Das Interview findet zum Glück trotzdem auf Hochdeutsch statt! Danyal Bayaz wird auf der Transactions 19 zusammen mit Miriam Wohlfarth, Delia König (solarisBank), Tobias Schweigert (hawk:AI), Sascha Gartenbach (Via Technologies) und Stephan Schubert (STS Ventures GmbH) zu Gast sein und darüber sprechen, welche Möglichkeiten uns Data Driven Products im internationalen Wettbewerb geben. Bei datengetriebener Innovation ist “ungefähr richtig” besser, als “genau falsch”. Wo stehen wir hinsichtlich Readiness und Umsetzung - was fehlt , was muss getan werden? Darüber werden sie diskutieren.

Nov 18, 20191h 20m

Ep 245Die News der KW 46

Neue Auflage von Stadler und Waldorf und dazu noch in Mission der Podcast- Optimierung. Am letzten Sonntag haben sich Jochen und André spontan ein neues Podcast Tool ausprobiert, was wir in der Zukunft sicher häufiger nutzen werden: Studio-link.de. Studio-Link ermöglicht euch als Hörern direkt live am Podcast teilzunehmen und ihr könnt auch live Kommentare bei bei Twitter abgeben und somit natürlich den Inhalt des Podcasts beeinflussen, Fragen zusenden, Meinungen abgeben und direktes Feedback geben.Der erste Versuch war noch ein wenig holprig, funktionierte aber in Summe ganz gut. In der ersten Live-Folge waren nur wenige Zuhörer dabei, was sich mit entsprechender Ankündigung hoffentlich ändern wird. Gesprochen haben die beiden wieder über die News der letzten Wochen und in bewährter Manier versucht diese einzuordnen und zu kommentieren. Themen waren u.a.: Unser neue Kolumne in der Berliner Zeitung Das Finanz-Barcamp der comdirect Die Fintech Week 2019 transactions.io Neufund Deutsche Börse und Cashlink werden Partner Neuer Investor bei ID Now Geldsegen für Billie Blackrock wird Partner von Trade Republic Enttäuschte Brexit-Hoffnungen Sparda West schliesst 43 ihrer 82 Bankfilialen Was verdient ein Fintech-Gründer? Can Uber Money Compete With Apple Pay? – Motley Fool Gute Downloadzahlen, schlechtes Feedback – so lief der US-Start von N26 Digitales Allfinanz-Ökosystem Ping An (Ralf Keuper (Bankstil)) Größter deutscher Sparkassen-Versicherer steigt bei Finleap ein (Heinz-Roger Dohms)

Nov 15, 201950 min

Ep 243Ask me anything…#7

Frag mich was du willst…! Klar gerne, nur was tun wenn man nicht immer vis a vis die Gelegenheit dazu hat? „Ask me anything“ oder „AMA“ genannt, ist ein beliebtes Format digitaler Plattformen. Dabei steht eine Person oder eine Thematik im Mittelpunkt eines Expertenchats. Ob Fragen zu Expertenwissen oder ganz Persönliches aus dem Alltag, ganz egal. 1992 erschien ein Buch mit dem Titel „Ask Me Anything: A Sex Therapist Answers the Most Important Questions for the 90’s“, daraus machte AOL irgendwann einen Chatroom und dieses Konzept wurde dann letzendlich in den unzähligen Internet Foren immer beliebter. Das Format so einfach wie simpel, jeder kann alles fragen. So einfach ist das. Die Mischung aus profan und gehaltvoll macht es letztendlich interessant. Mit „Ask me anything…“ startet Payment & Banking ein neues, interaktives und regelmäßiges Format, das hoffentlich dank euch, nie langweilig wird. Bekannte Gesichter, Akteure der Szene und inspirierende Persönlichkeiten der Fintech-Branche kommen hier künftig zu Wort. Das Besondere daran: Nicht das Team von Payment & Banking denkt sich die Fragen aus, sondern unsere Community. Regelmäßig werden wir euch künftig immer wieder über unsere zahlreichen Kanäle auffordern, uns Fragen zuzusenden und zwar jene, die ihr unserem Interviewgast schon immer einmal stellen wolltet – von A wie Aktien bis Z wie Zinsverfall. Folge 7. – Ask me anything – mit Sascha Dewald Senior Vice President Retail Banking (Bereichsleiter Privatkundengeschäft) der DKB „Eigentlich habe ich schon Urlaub“, sagt Sascha Dewald, während er freundlich lachend die Hand schüttelt, „morgen geht’s auf die Insel.“ Was also macht er noch im Büro? Wieso packt er nicht seinen Koffer, Badeshose und Sonnencreme rein, fertig! Er erklärt: Nicht mehr wirklich im Büro (natürlich doch!) zu sein, habe einen entscheidenden Vorteil: Das Telefon klingelt nicht ständig, eMails müssen nicht sofort beantwortet werden und Meetings finden auch nicht statt. Für den Tausendsassa Dewald ist das kein Problem. Schließlich weiß er, wie hoch der Stresspegel manchmal sein kann. Bereits als Chef des erfolgreichen Berliner B2B-Startups Finreach gab es wenig Atempausen, seit Februar dieses Jahres verstärkt er die Bereichsleitung Privatkunden bei der DKB. Nun hat er sein Büro in der Finleap-Schmiede Finreach gegen ein helles Büro im Herzen Berlins quasi eingetauscht. Statt Startup Mentalität nun Konzern, aber für Dewald kaum weniger agil. Dewald ist ohnehin kein Typ, dem langweilig wird. Familie, Beruf oder Sport? Das ist für ihn kein entweder oder, sondern am liebsten alles gleichzeitig. Doch im Urlaub darf die Arbeit warten – jetzt geht’s erst einmal auf das Surbrett!

Nov 13, 20191h 11m

Ep 241Identification in Skandinavien (Teil 2)

Warum sind die Banken in den Nordics, deren Kunden die Identservices bereits täglich nutzen, so viel weiter voran geschritten und was sind die Learnings, die wir aus diesem Erfolg hier in Deutschland ziehen können? Die Banken in Skandinavien sind mit ihren Ident-Lösungen bereits deutlich erfolgreicher im Massenmarkt im Vergleich zu uns. Im Podcast #152 hatten wir uns Ende April 2018 über Identification in Skandinavien mittels der BankID ausführlich unterhalten. Im aktuellen Podcast, knapp 1,5 Jahre später, wollen wir ein Follow-Up machen. Was hat sich seit dem damaligen Blick über den Tellerand getan? Es diskutieren unter der Moderation von Jochen, aus Banksicht Sebastian Schroeder; Head of Product Management und Murat Taskin Head of Marketing & D2C (beide Ikano Bank), Kurt Rindle von Signcat und Frank Wunderlich von Arkwright Consulting Der Podcast startet mit einem Rückblick auf den alten Podcast #152 und den damaligen Thesen. Danach diskutierte das Team den StatusQuo von eID in Deutschland und die Herleitung was der Markt und der Kunde eigentlich braucht und will. Murat und Sebastian von der Ikano Bank führen dann aus Banksicht die eID aus dem Kontext Neukundengewinnung und Absatzfinanzierung.

Nov 8, 20191h 8m

Ep 240Transactions 19 & FinTech des Jahres 2019

Im heutigen Podcast hat sich ein weiteres dynamisches Duo zusammengefunden. Kilian und André sind allerdings in eigener Sache unterwegs und erzählen von unseren eigenen Formaten, der baldig stattfinden Transactions 19 (#TRX19) und der anhängig, alles rund um die Verleihung zum diesjährigen FinTech des Jahres Award. Nach all unseren Exchange Veranstaltungen haben wir gelernt, dass der Bedarf für eine offene Veranstaltung enorm ist. Deswegen haben wir neben der PEX & BEX ein weiteres Format ins Leben gerufen: die Transactions 19. Am 19. November 2019 starten wir mit der Transactions 19 ein völlig neues Konferenzformat. Wir präsentieren nationale und internationale Größen der Payment & Banking-Branche, aber auch die Hidden Champions der Szene. Das neue Format findet im alten Stahlbau in Frankfurt statt, einer der beeindruckendsten Locations in Offenbach/Frankfurt. Auf der Transactions 19 werden für einen Tag die zukunftsweisenden Trends der Payment- und Banking Branche diskutiert aber auch Einblicke in die aktuellen Entwicklungen und Konzepte der Branche gegeben. Im Fokus stehen nicht nur die Menschen auf der Bühne: Vor allem auch den Gästen wird Raum gegeben um sich untereinander und mit Experten und Impulsgebern der Branche auszutauschen. Kurz gesagt, stellen wir uns an einem Tag die Frage: Was bedeuten die Digitalisierung und digitale Transaktionen sowie Prozesse für unsere Branche? Seit dem Jahr 2014 verleihen wir den Award an die interessanten und für uns relevantesten deutschen FinTech /Start-Ups. Der “Fintech des Jahres 2019” und seine Vorgänger, sind der erste deutsche FinTech Award, welcher ausschließlich verliehen wird und nicht über “Sponsoring” gekauft werden kann. Ein Award der von Herzen kommt jedoch von einer knallharten und total kompetenten Jury vergeben wird. Das Team von Payment & Banking nominiert die FinTechs, keiner von uns ist jedoch in den Auswahlprozess der Jury involviert. In diesem Jahr vergeben wir den Award schon zum zweiten Mal, denn ab jetzt wird der Branchen-Award* “FinTech des Jahres” immer im Rahmen der Transactions vergeben und die findet erstmalig am 19. November 2019 statt. Wir möchten dem Award gerecht werden und eine entspechend große Bühne bieten und die Transactions bietet genau das: ein breites und großes Fachpublikum und einen entsprechenden Rahmen!

Oct 30, 201940 min

Ep 239Die News der KW42

Stadler und Waldorf sind zurück...äh ich meine Bajorat und Siegert. In ursprünglicher Podcast-Besetzung haben sich das allseits beliebte Podcast Power-Duo diese Woche zusammen auf ihren virtuellen Balkon gesetzt und mal wieder die Fintech & Banking-News der letzten Wochen kommentiert. Vorher haben wir natürlich gefragt, welches die spannenden und heißen Themen für euch waren. Hier die wichtigsten Themen die es in der kürze der Zeit auf die Liste geschafft haben: Letzte Entwicklungen zu Libra. Hierzu auch die Empfehlung des Podcast “Bitcoin, Fiat & Rock’n Roll” von Alexander Bechtel Neue Strategie der Commerzbank inkl. Übernahme der Comdirect BAFIN-Treffen der FinTechs mit Banken zum Thema PSD2 und ein generelles Update zur PSD2 Übersicht über die letzten relevanten FinTech-Fundings sowie den Reverse IPO von Savedroid N26 - Kundenprobleme oder nicht vs. brauchen wir mehr N26s? Update zu Xpay, oder keines? In dem Kontext den Hinweis auf die Infografik “Versuche deutscher Banken Relevanz im digitalen Payment zu erhalten” Wer xpay ähm xmal viel versprochen aber nichts geliefert hat, wem glaubt man dann zum xten Mal? Kurze Meldungen Neue CEOs bei der deutschen Handelsbank Revolut 1 Mrd Funding Smava IPO or no IPO Wirecard vs FT zum xten Mal Masterpass buy buy? PayPal & Sofort & Lastschrit Nominierte Award Fintech des Jahres 2019 inkl. Informationen zur Verleihung bei der Transactions 19 Diverse Fragen aus der Crowd via Twitter

Oct 23, 20191h 18m

Ep 238#BEX19 Recap/ API Banking und die Folgen

Die Banking Exchange 2019 ist Geschichte, aber was für eine! 170 Teilnehmer folgten inhaltlich bei allerbester Atmosphäre zwei Tage lang insgesamt acht Panneldiskussionen und vier Keynotes. 34 Speaker/innen stellten sich kritischen Fragen der Moderatoren und vor allem der Teilnehmer. Denn das bedeutet Exchange: Austausch auf Augenhöhe. Inhaltlich wurden auf der Banking Exchange 2019 – Episode III alle wichtigen Themen der deutschen Kreditwirtschaft diskutiert und mit wertvollen Insights von z.B. Knowledge Partner McKinsey abgerundet. Die Banking Exchange bot genügend Raum und vor allem das richtige Ambiente für Diskussionen. Auf insgesamt acht Panels wurde sehr lebhaft über Themen wie die Entwicklung und den Status Quo von Open Banking & PSD2, den Stand von FinTechs in China, der mangelnde Tech-Kompetenz in der deutschen Kreditwirtschaft sowie der Stand der Bankbranche nach 15 Jahren Digitalisierung teils kontrovers diskutiert. Des Weiteren haben wir über den Status Quo im SME und Corporate Banking oder wie es beim Thema künstliche Intelligenz im Banking weitergeht orakelt und auch versucht eine Antwort auf die Frage zu finden ob wir eigentlich über Krypto ausreichend Bescheid wissen. Alles bei bestem Sonnenschein, einzigartigem Ambiente und tollem Catering. Aber vor allem waren es die Teilnehmer und Gäste, welche die Banking Exchange zu einem einzigartigen Event gemacht haben. Zu Gast und als MitduskutantInnen hatte André Bajorat, Steffen von Blumroeder (DKB), Cornelia Schwertner (finleap connect), Ruth Ernst (BaFin), Joris Hensen (Deutsche Bank) und Volker Broer (Senacor). Mit der aktualisierten PSD2 ist Open Banking nicht mehr länger freiwillig sondern wird zur Verpflichtung für alle EU-Finanzinstitute. Online-Bezahlvorgänge sollen durch die Richtlinie günstiger, bequemer und – vor allem – sicherer werden. Um Transaktionen abzusichern, verlangt die PSD2 eine starke Authentifizierung, also zum Beispiel die Kombination einer PIN mit einem Einmal-Passwort. Außerdem erfolgt der Datenaustausch nur noch über spezielle technische (Daten-) Schnittstellen (API-Spezifikationen). Über diese können regulierte Drittanbieter (Fintechs, Finance-Start-ups u.a.) auf Daten und Kontoinformationen zugreifen und zum Beispiel Transaktionen direkt auslösen oder Aufträge einreichen, ohne (wie es bislang üblich war) den „Umweg“ über die Bank gehen zu müssen – das Monopol auf Kundendaten, das bislang bei den Banken lag, entfällt. Auf der BEX19 haben Banken mit Technologieanbietern und Regulatoren über den Status Quo der PSD2 diskutiert und interessante Einblicke zur aktuellen Lage der Umsetzung gegeben.

Oct 21, 201952 min

Ep 237#BEX19 Recap/ Das Ende der Einhörner

Am 19./20. September fand zum dritten Mal die Banking Exchange (https://paymentandbanking.com/banking-exchange-2019-sonne-star-wars-und-banking/) unter dem Motto Episode III statt. 170 Teilnehmer folgten inhaltlich bei allerbester Atmosphäre zwei Tage lang insgesamt acht Panneldiskussionen und vier Keynotes. 34 Speaker/innen stellten sich kritischen Fragen der Moderatoren und vor allem der Teilnehmer. Denn das bedeutet Exchange: Austausch auf Augenhöhe. Inhaltlich wurden auf der Banking Exchange 2019 – Episode III alle wichtigen Themen der deutschen Kreditwirtschaft diskutiert und mit wertvollen Insights von Michael Schweikart von Tomorrow abgerundet. Die Banking Exchange bot genügend Raum und vor allem das richtige Ambiente für Diskussionen. In gewohnt bekannter Manier wollen wir für alle Nichtkommer und zu Hause Gebliebenen das ein oder andere Panel in Gesamtlänge als Podcast (https://paymentandbanking.com/fintech-podcast-225-bex19-recap-financial-services-for-women/)veröffentlichen, um noch tiefer in das Thema einzusteigen. Heute veröffentlichen wir die spannende Keynote von Tomorrow - Mitgründer Michael Schweikart (https://twitter.com/MSschweikart) mit dem Titel: *Das Ende der Einhörner, jetzt kommen die Zebras.* Ein Unternehmen, das nachhaltiges Banking raus aus der Nische und rein in die Mitte der Gesellschaft zu holen versucht, ist das in Hamburg beheimatete Fintech Tomorrow, ein Konto für alle „mit einem Smartphone in der Hand und einem gesunden moralischem Kompass im Kopf“. Das Unternehmen richtet sich an moderne, oft urbane Menschen, die sozial- und umweltbewusst eingestellt sind. Das Fintech wurde 2017 von Jakob Berndt, Inas Nureldin und Michael Schweikart gegründet. Für ihren nachhaltigen Businessansatz in der Finanzwelt hat das Unternehmen bereits eine Reihe Preise eingesammelt, unter anderem auch den "Fintech des Jahres-Publikumspreis 2018" von Payment & Banking. Tomorrow (https://www.tomorrow.one/de-de/) kooperiert dabei mit der Berliner Solarisbank (https://www.gruenderszene.de/allgemein/50-millionen-fintech-solarisbank-investment) im Hintergrund, sie stellt die Banklizenz zur Verfügung und wickelt die Transaktionen ab. Banking muss deutlich transparenter werden und aufhören die Blackbox zu sein, die es heute ist. Und es muss seiner ethischen Verantwortung gerecht werden und anfangen, Geld als Mittel für positiven Wandel zu begreifen, so der Ansatz von Tomorrow. Michael lieferte unseren Gästen spannende Einblicke über die Need diesen Schritt zu gehen, über Werte und einen Paradigmenwechsel. Das wollen wir euch natürlich nicht vorenthalten.

Oct 11, 201927 min

Ep 236Regionale Plattform

Über Plattformen und Ökosysteme, als Teil des zukünftigen Geschäftsmodells, sprechen Banken gerade gern und oft. Auch die Kollegen der Sparkassen haben das Thema für sich entdeckt. Einer derjenigen der das Thema aktuell in der SFG aus einer Sparkasse heraus treibt, ist Gabriel Rath. Ursprünglich aus der Werbung kommend, ist er seit rund 2,5 Jahren bei der OstseeSparkasse in Rostock und ist dort mit voller Leidenschaft dabei, die regionale Sparkasse mit den Kollegen fit für die Zukunft zu machen. "Wir in der OstseeSparkasse Rostock gehen offensiv nach vorne, modernisieren Filialen und bauen sogar neu. Wir investieren in neue Ideen und setzen dabei ganz klar auf Maßnahmen des digitalen Wandels, um den Kunden die bestmögliche Beratung zu bieten und im Unternehmen eine Kultur des Lernens und Vernetzens zu etablieren." Dabei setzen sie auf folgenden Strategie: persönliche Beratung gerade in Zeiten der Digitalisierung. Kunden wünschen sich Empfehlungen von Menschen, den Sie kennen. Vorteile der Digitalisierung erkennen und dabei bestehende Ängste zu nehmen Von ihren Azubis zu lernen und dabei ihre natürlichen Skills von Social Media nutzen Alle Mitarbeiter durch den Einsatz von Tools fit für die Digitalisierung machen, mit entsprechendem Zeugnis. Eine Mitarbeiter-App sorgt für Spaß und erhöht die digitale Reife Der Einsatz einer digitalen Video Plattform die den Informationsfluss optimiert Die Kultur des Teilens etablieren durch ein Enterprise Social Network, denn nur wenn das vorhandene Wissen des Unternehmens transparent gemacht wird, können am Ender alle davon profitieren. Der OSPA After Work-Raum zum Netzwerken. Im FinTech Podcast #226 sprechen Gabriel und André gute 45 Minuten darüber, was Gabriel als Plattform versteht und wo er die Chancen und Gefahren für regionale Institute sieht. Wir haben Brücken in die 90er geschlagen und haben über die passenden Menschen gesprochen. Doch hört selbst und macht euch ein Bild, ob ihr darin die Zukunft der Sparkassen seht oder eher nicht. Die Diskussion über die Hausbank der Zukunft führen wir auch auf der transactions.io mit Sibylle Strack (Kontist), Carolin Gabor (Finleap), Sascha Dewald (DKB) und Reiner Brüggestrat (Hamburger Volksbank).

Oct 9, 201947 min

Ep 235FinTech Podcast #225

Die Banking Exchange 2019 ist Geschichte, aber was für eine! 170 Teilnehmer folgten inhaltlich bei allerbester Atmosphäre zwei Tage lang insgesamt acht Panneldiskussionen und vier Keynotes. 34 Speaker/innen stellten sich kritischen Fragen der Moderatoren und vor allem der Teilnehmer. Denn das bedeutet Exchange: Austausch auf Augenhöhe. Inhaltlich wurden auf der Banking Exchange 2019 – Episode III alle wichtigen Themen der deutschen Kreditwirtschaft diskutiert und mit wertvollen Insights von z.B. Knowledge Partner McKinsey abgerundet. Die Banking Exchange bot genügend Raum und vor allem das richtige Ambiente für Diskussionen. Auf insgesamt acht Panels wurde sehr lebhaft über Themen wie die Entwicklung und den Status Quo von Open Banking & PSD2, den Stand von FinTechs in China, der mangelnde Tech-Kompetenz in der deutschen Kreditwirtschaft sowie der Stand der Bankbranche nach 15 Jahren Digitalisierung teils kontrovers diskutiert. Des Weiteren haben wir über den Status Quo im SME und Corporate Banking oder wie es beim Thema künstliche Intelligenz im Banking weitergeht orakelt und auch versucht eine Antwort auf die Frage zu finden ob wir eigentlich über Krypto ausreichend Bescheid wissen. Alles bei bestem Sonnenschein, einzigartigem Ambiente und tollem Catering. Aber vor allem waren es die Teilnehmer und Gäste, welche die Banking Exchange zu einem einzigartigen Event gemacht haben. In gewohnt bekannter Manier wollen wir für alle Nichtkommer und zu Hause Gebliebenen das ein oder andere Panel in Gesamtlänge als Podcast veröffentlichen, um noch tiefer in das Thema einzusteigen. Anfangen wollen wir mit dem Thema Financial Services for Women! Zu Gast und als MitduskutantInnen hatte Nicole Nitsche, Marcus Mosen (Advisor, Board Member, Investor), Sabine Schoon (Bereichsleiterin Corporate Development & Strategy der comdirect bank AG), Dr. Tina Dingel (Chief Operating Officer at Clue by Biowink) und Vera Neidl (BeraterinPricewaterhouseCoopers-PwC) Braucht es Finanzprodukte speziell für Frauen? Finanzdienstleister sind immer auf der Suche nach Möglichkeiten, ihre Segmentierung zu schärfen - das richtige Angebot für den richtigen Kunden zur richtigen Zeit, ist das Maß aller Dinge. Unternehmen, die dies erfolgreich und konsequent umsetzen, sind in der Regel die führenden Akteure in ihren Märkten. Doch eine der Grundlagen, auf denen eine erfolgreiche Segmentierung oft beurteilt wurde bedarf womöglich einer Aktualisierung. Der Grund dafür ist, dass immer mehr weltweit führende Finanzinstitute Schritte unternehmen, um Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln, die auf etwa die Hälfte der erwachsenen Bevölkerung der Welt abzielen: Frauen. Doch brauch es eigentlich spezielle Produkte die auf die Zielgruppe Frau zugeschnitten sind und machen diese Sinn oder fehlt es eigentlich an der passenden Integration und Ansprache der Frauen um den Spaß an und mit Finanzen zu bekommen? Was ist überhaupt so anders an den Bedürfnissen der Finanzdienstleistungen von Frauen? Benötigen Frauen nicht die gleichen Basisprodukte wie Männer? Fakt ist, dass mehr Frauen zu finanziellen Entscheidungsträgern werden und aufgrund einer Vielzahl von Faktoren, finanzielle Schlagkraft gewinnen. - Es gibt mehr Frauen als je zuvor in der globalen Erwerbsbevölkerung, in allen Altersgruppen und Einkommensstufen - immer mehr zunächst verheiratete Frauen werden zu Alleinerziehenden um somit der finanzielle Kopf ihrer Haushalte zu werden. Der Prozentsatz weiblicher Führungskräfte, GeschäftsinhaberInnen und UnternehmerInnen, die einen beträchtlichen Vermögensaufbau betreiben, steigt stetig an. - Mehr Frauen erben aufgrund von Langlebigkeit und demographischen Mustern. Über Sinn oder Sinnlosigkeit und die Frage welche Hebel wird legen müssen haben wir auf dem Panel und zusammen mit dem Publikum der #BEX19 versucht zu erörtern. Viel Spaß beim Zuhören.

Oct 4, 20191h 3m

Ep 234Ask me anything…!?

Frag mich was du willst…! Klar gerne, nur was tun wenn man nicht immer vis a vis die Gelegenheit dazu hat? „Ask me anything“ oder „AMA“ genannt, ist ein beliebtes Format digitaler Plattformen. Dabei steht eine Person oder eine Thematik im Mittelpunkt eines Expertenchats. Ob Fragen zu Expertenwissen oder ganz Persönliches aus dem Alltag, ganz egal. 1992 erschien ein Buch mit dem Titel „Ask Me Anything: A Sex Therapist Answers the Most Important Questions for the 90’s“, daraus machte AOL irgendwann einen Chatroom und dieses Konzept wurde dann letzendlich in den unzähligen Internet Foren immer beliebter. Das Format so einfach wie simpel, jeder kann alles fragen. So einfach ist das. Die Mischung aus profan und gehaltvoll macht es letztendlich interessant. Mit „Ask me anything…“ startet Payment & Banking ein neues, interaktives und regelmäßiges Format, das hoffentlich dank euch, nie langweilig wird. Bekannte Gesichter, Akteure der Szene und inspirierende Persönlichkeiten der Fintech-Branche kommen hier künftig zu Wort. Das Besondere daran: Nicht das Team von Payment & Banking denkt sich die Fragen aus, sondern unsere Community. Regelmäßig werden wir euch künftig immer wieder über unsere zahlreichen Kanäle auffordern, uns Fragen zuzusenden und zwar jene, die ihr unserem Interviewgast schon immer einmal stellen wolltet – von A wie Aktien bis Z wie Zinsverfall Folge 6. – Ask me anything – mit Ralf Heim Co-Founder von Fincite & FinciteVentures Es muss nicht immer Berlin sein. Für das aktuelle „ask me anything …“ sind wir nach Frankfurt gereist (ok, zugegeben, wir waren wegen der BEX ohnehin vor Ort!) und haben dort das Mikro aufgebaut. Dieses Mal saß uns Ralf Heim, FinTech Pionier und Co-CEO von Fincite, einem Unternehmen, das Softwarelösungen für den digitalen Banking-Prozess, anbietet, gegenüber. Als Gründer ist Heim in den letzten Jahren etwas eher Ungewöhnliches gelungen: Ohne großes Tamtam und riesigen Investmentsummen fremder Kapitalgeber haben er und sein Team ein bisschen an den Medien vorbei ein Unternehmen mit Sitz in Frankfurt und Peru aufgebaut, das kontinuierlich wächst und hohe Umsätze einfährt. Die großen Kunden dürfte Ralf Heim von seiner Terrasse seiner hellen Büroräume sicherlich alle sehen, dennoch schweigt er sich über die Namen größtenteils beharrlich aus. Bekannt ist nur, dass das Start-up seine Technik unter anderem der Deutschen Bank zur Verfügung stellt. Auch Vermögensverwalter oder Versicherungen nutzen die Software. Der Endkunde kommt mit dem Namen dabei Fincite nicht Berührung. Warum Fincite so erfolgreich ist und was ihn persönlich umtreibt, warum seine Schlagzahl vermutlich höher als bei anderen Menschen ist und wie er sein Gründerleben als junger Vater organisiert, verrät er uns in der folgenden Stunde.

Sep 30, 20191h 6m

Ep 233Kinder und Finanzen

Jugendliche sind heute mehr denn je damit konfrontiert, dass alles Geld kostet. Die Werbung verspricht viel, was angeblich alles für Geld zu bekommen ist – ohne Garantie. Aber auch Freunde, Familie und Vorbilder setzen Maßstäbe. Wie und was sie konsumieren, beeinflusst die Vorstellungen der Jugendlichen. Und nicht zuletzt ist es oft schwer, den »Finanzdschungel« zu durchschauen und einzuschätzen, ob man sein Geld gerade gut anlegt oder zum Fenster heraus wirft. Es ist mittlerweile erwiesen, dass Heranwachsende bereits früh die Bedeutung von Geld in der Familie und die Omnipräsenz finanzieller Themen im Familienalltag wahrnehmen. Dies ist in erster Linie auf Wünsche und Bedürfnisse unserer Kinder zurückzuführen. Diese entstehen fast zwangsläufig durch Werbeangebote, die mittlerweile auch auf die Kleinsten zugeschnitten sind: Die Welt, die Heranwachsende heute vom Kleinkindalter an wahrnehmen, besteht aus Produkten und Waren. Selbst wenn Kinder nicht häufig fernsehen, entstehen – nicht zuletzt aufgrund der Beeinflussung durch ihr Umfeld, Wünsche nach neuen Dingen. Wie stark Werbung heute die Gesellschaft, das Denken und das Konsumverhalten beeinflusst, erleben Eltern in der Regel allerspätestens dann, wenn ihr Kind eine weiterführende Schule besucht. Dort ist das Gemeinschaftsgefühl der Schülerinnen und Schüler untereinander häufig nicht so ausgeprägt wie noch in der Primarstufe. Viele Kinder und Jugendliche müssen in dieser für ihre weitere Entwicklung so wichtigen Zeit erst ihren Platz im sozialen Gefüge finden. Dieser Prozess ist nicht selten von großen Emotionen geprägt und bringt so manche Schwierigkeit mit sich – auch in finanzieller Hinsicht. Denn nicht selten hat in der Sekundarstufe I Materielles wie Markenkleidung oder die neusten technischen Gadgets eine große Bedeutung für die Schülerinnen und Schüler. So schwierig diese Situation für Kinder sein kann, bietet sie andererseits auch eine große Chance, die Sprösslinge für die Bedeutung von Arbeit und Geld als Schlüssel zu materiellem Konsum und Wohlstand zu sensibilisieren – und andererseits den verantwortungsvollen Umgang mit ihrem Geld zu fördern. Aus Sicht der Erziehungsberechtigten ist es daher wichtig, Kindern frühzeitig den Zusammenhang zwischen Arbeit und Lohn, zwischen Geldeinnehmen und Geldausgeben nahezubringen. Kinder und Finanzen ist eine interessante Kombination – wie ist hier die „Lage der Nation“? Denn Kinder sind unsere Zukunft, wir kümmern uns um die ihre und sind natürlich auch maßgeblich für ihren Umgang mit Geld zuständig. Mehrere hundert Euro Taschengeld und Geldgeschenke erhält jedes der über 7 Millionen Kinder im Alter von 4 bis 13 Jahren durchschnittlich. Wer wie seine Kids mit wieviel Geld versorgt, ist dabei ja erstmal unerheblich, doch wichtig ist, wie in allen erzieherischen Dingen die irgendwann zu erlernende Autonomie. Gefühlt ist die Zielgruppe der 10 – 17 jährigen immer noch unterversorgt – die FinTechs „ignorieren“ sie – die „Incumbents“ behandeln sie wie gehabt – oder? Das sollte doch ganz anders sein, denn unsere Kids sind doch die Kunden von morgen. Hier ist auf jeden Fall viel mehr Weitblick und zukunftsgerichtete Denke und Prozesse auf kindgerechte Weise gewünscht. Kilian hat in alter Manier, zur Urlaubszeit, sich mit den “kleinen Experten” aus seinem Umfeld zusammengesetzt und sie interviewt wie der Umgang mit ihren Finanzen ist. Ob sie Sparen, wofür sie Sparen und wie die Berührung mit Finanzen im direkten Umfeld und Alltag ist.

Sep 26, 201956 min

Ep 232Der giropay PSD2 Case

giropay will mit PSD2-Schnittstelle vollständige Bankenabdeckung in Deutschland erreichen Im FinTech Podcast #223 wollen wir einen spannenden PSD2 Case aus Sicht von Banken und Sparkassen besprechen. Giropay hat diese Woche den Markt überrascht mit einer sehr klugen Weiterentwicklung. Giropay schliesst die Akzeptanzlücke der Banken (vor allem Privatbanken) indem es die PSD2 Schnittstelle der Berlin-Group verwendet um Zahlungen zu initiieren. Zukünftig können in Deutschland nahezu alle Bankkunden mit einem Online-Girokonto mit giropay im Internet bezahlen. Konnte giropay bislang keine vollumfängliche Bankenabdeckung anbieten, wird sich dies ab dem vierten Quartal 2019 ändern. Sukzessive werden die fehlenden Kreditinstitute wie beispielsweise die Deutsche Bank oder die HypoVereinsbank angebunden. Damit vergrößert giropay sein Nutzerpotential in Deutschland perspektivisch auf rund 45 Mio. Kunden. Möglich macht dies die PSD2. giropay präferiert grundsätzlich die direkte, vertragliche Zusammenarbeit mit den Banken und Sparkassen. Für diesen Weg haben sich bis dato über 1.500 Kreditinstitute entschieden, die über 85% des Privatkundenmarkts in Deutschland repräsentieren. Um die nahezu vollständige Bankenabdeckung in Deutschland zu erreichen, nutzt giropay die PSD2-Schnittstelle der Institute („NextGenPSD2), die ab dem 14. September 2019 für die Zahlungsabwicklung durch Drittdienstleister von den Banken und Sparkassen bereitgestellt wird. Wir haben uns mit dem Geschäftsführer Joerg Schwitalla von giropay über diesen Schritt, die User Experience und Erträge für Banken unterhalten. Auch versuchten wir einem Ausblick im Kontext Erweiterung auf Europa und Instant Payment zu geben.

Sep 13, 201946 min

Ep 231Der Innopay Open Banking Monitor Deutschland

Letzte Woche wurde die aktuelle Version des Innopay Open Banking Monitor vorgestellt. Dieser liefert ei­nen de­tail­lier­ten Über­blick über den se­quen­zi­ell ak­tua­li­sier­ten Stand der API Ent­wick­ler­por­ta­le und die re­la­ti­ve Po­si­tio­nie­rung im Open Ban­king Markt von mittlerweile über 300 Ban­ken welt­weit. In Deutschland gab es bisher nur einige wenige Pioniere mit öffentlich zugänglichen Entwicklerportalen. Mit der immer näher rückenden Frist für die Umsetzung der technischen Standards im Rahmen der PSD2 Richtlinie haben nun die meisten Banken in Deutschland ein Portal für Ihre „Access-to-Account (XS2A)“ Schnittstellen entwickelt. Damit ist die erforderliche Grundlage für eine detaillierte Analyse des deutschen Bankenmarkt anhand des INNOPAY Open Banking Monitors gelegt. Deutsche Banken waren bisher vorwiegend mit der Umsetzung der PSD2 beschäftigt. Alle untersuchten Finanzinstitute bieten nun eine PSD2-konforme, dedizierte Schnittstelle für den Zugang zu Zahlungskonten für Drittanbieter an. Jedoch bieten nur 27% aller untersuchten Entwicklerportale API Funktionalitäten, die über die regulatorischen Mindestanforderungen der PSD2 hinausgehen. Die Analyse des Deutschen Open Banking Marktes zeigt im Bereich Functional Scope einen mehrheitlichen Fokus auf die Umsetzung der regulatorischen Anforderungen der PSD2. Nur wenige Institute bieten einen funktionalen Umfang der APIs, der die Anforderungen der PSD2 übersteigt. In Bezug auf die Developer Experience ähneln sich die Entwicklerportale einiger deutscher Banken. Dies kann dadurch erklärt werden, dass gut die Hälfte aller untersuchten Portale von einigen wenigen White-Label Providern betrieben werden. Die Banken, die sich dazu entschieden haben, mit einer eigenen Lösung an den Markt zu gehen, verfolgen auch bereits einen über die Anforderungen der PSD2 hinausgehenden Ansatz und verbinden ein erweitertes Angebot an APIs mit einer guten Developer Experience (so z.B. Deutsche Bank, Commerzbank, Fidor und Starfinanz). Nach der Vorstellung des Monitors gab es eine spannende Podiumsdiskussion über die Chancen und Herausforderungen des Open Banking rund um die PSD2. Das Panel setzte sich zusammen aus Jacques Pütz (CEO von LUXHUB), Dirk Rudolf (Co-Founder von FinTecSystems) und Daniel Le (Commerzbank API-Team). Das Panel wird moderiert von Karl Illing (Country Lead Germany Innopay).

Sep 6, 201943 min

Ep 230Ask me anything…!? #5 mit Jessica Holzbach (Penta)

Frag mich was du willst…! Klar gerne, nur was tun wenn man nicht immer vis a vis die Gelegenheit dazu hat? „Ask me anything“ oder „AMA“ genannt, ist ein beliebtes Format digitaler Plattformen. Dabei steht eine Person oder eine Thematik im Mittelpunkt eines Expertenchats. Ob Fragen zu Expertenwissen oder ganz Persönliches aus dem Alltag, ganz egal. 1992 erschien ein Buch mit dem Titel „Ask Me Anything: A Sex Therapist Answers the Most Important Questions for the 90’s“, daraus machte AOL irgendwann einen Chatroom und dieses Konzept wurde dann letzendlich in den unzähligen Internet Foren immer beliebter. Das Format so einfach wie simpel, jeder kann alles fragen. So einfach ist das. Die Mischung aus profan und gehaltvoll macht es letztendlich interessant. Mit „Ask me anything…“ startet Payment & Banking ein neues, interaktives und regelmäßiges Format, das hoffentlich dank euch, nie langweilig wird. Bekannte Gesichter, Akteure der Szene und inspirierende Persönlichkeiten der Fintech-Branche kommen hier künftig zu Wort. Das Besondere daran: Nicht das Team von Payment & Banking denkt sich die Fragen aus, sondern unsere Community. Regelmäßig werden wir euch künftig immer wieder über unsere zahlreichen Kanäle auffordern, uns Fragen zuzusenden und zwar jene, die ihr unserem Interviewgast schon immer einmal stellen wolltet – von A wie Aktien bis Z wie Zinsverfall. Folge 5. – Ask me anything – mit Jessica Holzbach Mitgründerin und COO von Penta Jessica Holzbach ist Co-Founder und CCO von Penta, einem digitalen Geschäftskonto-Anbieter für die digitale Industrie. Seit Unternehmensgründung 2016 ist die gebürtige Hessin ein erfrischendes und etabliertes Gesicht der Branche und eine der wenigen Gründerinnen im FinTech. Im Frühjahr dieses Jahres schlüpfte das Unternehmen unter das Dach von FinLeap in Berlin, wo Payment & Banking die junge Gründerin mit Blick auf die City West zum Interview traf. Penta ist nicht Holzbachs erstes Unternehmen. Mit einem Startup für Superfood-Beeren wagte sie gemeinsam mit zwei Freundinnen erste Schritte in die Selbstständigkeit. Dass eine tolle Idee alleine aber nicht ausreicht, um erfolgreich zu sein, merkte sie schnell Influencer Marketing und Instagram waren so gar nichts für sie. Mit ihren vier männlichen Mit-Gründern lenkt sie die tagtäglich die Geschicke von Penta und profitiert dabei sehr von ihren Erfahrungen im Ausland. Mich hat die Banking-Industrie schon immer interessiert, sagt sie. Welche Antworten sie auf all eure gestellten Fragen hat, hört ihr in der 5. Ausgabe von "Ask me anything".

Sep 5, 20191h 3m

Ep 229PSD2 & Open Banking - und was kommt danach...?!

Mitte September ist es soweit: Die von der Europäischen Kommission beschlossene zweite Zahlungsdiensterichtlinie, die Payment Services Directive 2 (PSD2), tritt in Kraft. Und das obligatorisch: Mit der aktualisierten PSD2 ist Open Banking nicht mehr länger freiwillig sondern wird zur Verpflichtung für alle EU-Finanzinstitute. Online-Bezahlvorgänge sollen durch die Richtlinie günstiger, bequemer und – vor allem – sicherer werden. Um Transaktionen abzusichern, verlangt die PSD2 eine starke Authentifizierung, also zum Beispiel die Kombination einer PIN mit einem Einmal-Passwort. Außerdem erfolgt der Datenaustausch nur noch über spezielle technische (Daten-) Schnittstellen (API-Spezifikationen). Über diese können regulierte Drittanbieter (Fintechs, Finance-Start-ups u.a.) auf Daten und Kontoinformationen zugreifen und zum Beispiel Transaktionen direkt auslösen oder Aufträge einreichen, ohne (wie es bislang üblich war) den „Umweg“ über die Bank gehen zu müssen – das Monopol auf Kundendaten, das bislang bei den Banken lag, entfällt. Die unmittelbar vor der Einführung stehende PSD2 soll die politisch intendierte Öffnung des Bankings ermöglichen. André und Jochen haben sich mit Michael Salmony von equensWorldline SE über die Zeit nach der PSD2 Einführung unterhalten. Was sind interessante Open Banking- Geschäftsmodelle, die heute schon am Markt sichtbar sind? Wo kann Innovation durch Open Banking passieren, wer sind die Treiber und wer sind die Nutzniesser von Open Banking? Im Podcast diskutieren Jochen und André mit Michael ferner was auf die PSD2 folgen mag. Eine PSD3 oder eine PSD2-Analogie in andere Industrien. Was sind die Lerneffekte aus der Regulierung der PSD2 durch die EBA über RTS. War das ein Erfolgsmodell?

Aug 30, 20191h 4m

Ep 227Sound Money - FinTech Podcast #220

"Sound Money" ist ein fast verloren gegangener Begriff der im Internet seit ein paar Jahren wieder eine Renessaince erlebt. Makro-Ökonomie ist dadurch "hip" und viele junge Menschen beschäftigen sich intensiv damit. Welche Formen von Geld fallen unter diesen Begriff und welche Eigenschaften verbindet man damit? Wie lässt sich die sogenannte Sound Money Technologie (SMT) innerhalb der Finanztechnologie (FinTech) einordnen? Diese und weitere für die Gegenwart und Zukunft relevanten Fragen diskutieren Kilian mit Jörg Hermsdorf - CTO von CONSERVE BlockChain Service. Weiterführende Links: Good Money, bad money – and how Bitcoin fits in | Prof. Dr. Thorsten Polleit, https://www.youtube.com/watch?v=w6O_btQlXf4 Bitcoin as the only working free market alternative to national central banks | Prof. Dr. Saifedean Ammos, https://www.youtube.com/watch?v=2vyWclM2cLI Bitcoin – Beyond money as we know it today | Joerg Hermsdorf, https://www.youtube.com/watch?v=EJjMjXSu_eY Ludwig von Mises - The Theory of Money and Credit (Ab Seite 413), https://mises.org/library/theory-money-and-credit Ein freier Markt für Geld und Banking - Prof. Dr. Thorsten Polleit, https://www.youtube.com/watch?v=K4uL9zGljgI

Aug 23, 201957 min