
Payment & Banking Fintech Podcast
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Ep 313Fido Initiative - die kundenfreundliche Authentifikationslösung
Die starke Authentifikation bzw. Zwei-Faktor Authentifikation beschäftigt uns im Blog seit geraumer Zeit. Der Grund dafür liegt in der PSD2, die eine starke Authentifikation der Kunden vorschreibt. Nun wissen wir seit der verkorksten PSD2 Einführung, als sogar Comedy-Sendungen sich über missglückte Authentifikationslösungen von Banken und Sparkassen lustig machten, dass Nutzerfreundlichkeit in diesem Bereich essentiell ist. Eine der Intiativen, die starke Kundenauthentifikation versuchen nutzerfreundlicher zu gestalten ist die Fido Allianz. Wir haben uns in diesem Podcast ausführlicher über Fido unterhalten, die in Deutschland noch nicht so stark bekannt ist. Als Gäste haben wir uns Dr. Rolf Lindemann des Silicon Valley Startups NokNok-Labs in den Podcast geholt. NokNok hat zusammen mit PayPal ursprünglich die Fido-Allianz ins Leben gerufen und Rolf hat die Spezifikationen mitentwickelt. Neben Rolf konnten wir Jürgen Weiß von Seal One AG als weiteren Gast gewinnen. Seal One war schon lange vor der PSD2 mit sehr kundenfreundlichen Authentifikationslösungen bei Banken in Deutschland live. Der Podcast informiert über die Historie der Authentifikation in Deutschland und die Entstehungsgeschichte von Fido. Ferner haben wir länger diskutiert, warum wir uns in Europa mit der Skalierung solcher Lösungen eher schwertun und was Fido da als ursprüngliche Silicon Valley Initiative machte um einen globalen Standard zu etablieren.

Ep 312Kontist - Steuererklärung clever gedacht!
Was sich genau unter einem „Tech-enabled Tax Advisor“ verbirgt, warum Kontist kein Steuerberater werden will, welche Strategie Kontist mit der Erweiterung ihres Services verfolgt und warum der Steuermarkt für Selbständige kaum zu durchschauen ist, wissen Sibylle Strack, CEO von Kontist, sowie Christopher Plantener, CEO und Gründer von Kontist, im Payment & Banking Podcast. Herausgekommen ist ein Gespräch auch darüber, wie sehr Corona das Projekt beschleunigt hat, das eigentlich erst Ende dieses Jahres hätte auf den Markt kommen soll und wie man die Ärmel hochkrempelt, alle Ressourcen frei macht, neue schafft und bündelt.

Ep 311Köpfe der digitalen Finanzwelt
In Zeiten der Digitalisierung erscheint ein Buch irgendwie aus der Zeit gefallen zu ein. Auch wir bei Payment & Banking schreiben täglich von der Notwendigkeit in der Branche, endlich digital Gas zu geben, um den Anschluss an die internationale Konkurrenz nicht zu verlieren. Aber warum eigentlich? Einem Buch haftet schließlich immer auch etwas wertiges an, es riecht, es raschelt so schön beim Umblättern und gemütlich im Sessel macht das Lesen doch mehr Spaß als digital am Tablet oder Rechner. Vor allem Sachbücher und Biografien stehen bei treuen Lesern hoch im Kurs, so dass vor zwei Jahren auch Harald Brock, Gründer von investify, Simon Oberle, Senior Manager bei der ING, und André M. Bajorat, Payment & Banking Co-Founder, die Idee hatten, als Herausgeber aufzutreten und Freunden, Wegbegleitern und Pionieren der Branche Raum zu geben, um über ihre Erfahrungen, Beobachtungen und Visionen sowie Wünsche für den Finanz-Standort Deutschland zu schreiben. Herausgekommen ist das Buch Köpfe der digitalen Finanzwelt, das wir vorstellen. In den letzten Wochen hatten wir bereits die Gelegenheit, mit einigen Autoren im Rahmen unseres beliebten Interviewformates „Ask me anything“ zu sprechen, darunter mit Karl Matthäus Schmidt von der Quirin Bank, Stephan Heller von FinCompare sowie Frank Schwab, u.a. Board Member bei PayU und Gründer des FintechForum. Auch Michael Spitz vom Main Incubator sowie Marianne Wilde von der Hypothekarbank Lenzburg waren schon Gast bei unserem Interview.

Ep 310Ask me Anything #20
Während des Interviews sitzt Frank Schwab vor einer Wand, die tapeziert ist mit vielen Geldscheinen aus den unterschiedlichsten Ländern. Es zeigt, wie umtriebig Schwab in den letzten Jahren war und wie viel er bis zum Ausbruch der Pandemie rund um den Globus gereist ist. Langweilig scheint es ihm in den vielen Positionen, die er bislang bekleidet hat, nicht gewesen sein, denn Abwechslung war ihm bislang garantiert. So war Schwab CEO von Fidor Solutions (Fidor.com), CEO der GIZS GmbH und damit auch verantwortlich für paydirekt. Er war zudem Vorsitzender der mittlerweile eingestellten Smartphonebank Hufsy und Mitglied des Technologiebeirats von Sberbank Technology, Moskau. Bei der Deutschen Bank zeichnete er verantwortlich, unter anderem für das Privatkundengeschäft, war Leiter des Online Banking und Chief Innovation Officer. Vielen ist Schwab nicht zuletzt auch bekannt als Gründer des FinTech Forum, das er gemeinsam mit Samarth Shekhar im Jahr 2013 gründete. Das Event war damals eines der ersten seiner Art und bringt noch immer junge Unternehmen mit Investoren, Corporates und Unternehmen zusammen. In dem Buch „Köpfe der digitalen Finanzindustrie“ hat Schwab ein Kapitel über das Thema „Timing“ geschrieben. Bei Schwab hat es nicht immer gepasst, denn „oft war ich mit meinen Ideen der Zeit auch voraus“, sagt er im Interview. Für das „Ask me anything“ allerdings passte das Timing hervorragend, denn Schwab ist – nicht wegen, sondern auch ohne Corona - in den letzten Monaten ruhiger geworden, jettet nicht mehr ständig von A nach B und genießt es sehr, nur noch wenige Tage in der Woche zu arbeiten.

Ep 309Die Banxware Story
Manchmal wagen sich selbst alte Hasen an Neues – auch Miriam Wohlfarth, die viele Jahre hinlang DAS Gesicht von Ratepay war, und Jens Röhrborn, auch kein Unbekannter der Szene, haben sich mit zwei weiteren Gründern, Fabian Heiß und Aurel Stenzel, zusammengetan und Banxware an den Start gebracht. In der Szene wird schon jetzt gemunkelt, dass es sich um eine der spannendsten Neugründungen im Jahr 2020 handeln könnte. Das Unternehmen vergibt Kredite an Plattformhändler. Eigentlich hätte Banxware schon viel früher starten sollen, „denn der Bedarf ist groß, das weiß ich aus vielen Anfragen bei Ratepay“, sagt Wohlfarth, aber wie bei vielen hat die Covid-19 Pandemie den Zeitplan der Gründer durcheinander gebracht. Doch vor allem die Wirecard-Pleite verzögerte den Start. Warum sich diese Entwicklung für Banxware schlussendlich sogar ins Positive drehte, was Unterwäsche mit der Namensgebung zu tun hat und wie die Risikoermittlung läuft, erfahrt ihr im Podcast #281.

Ep 307Die News im August
Die Ferienzeit ist mehr oder weniger vorbei - Corona immer noch da. Unsere Kinder kehren in den Alltag zurück, alles mit Maske. Back to the new normal. Und auch die Büros unsere Branche füllen sich wieder mit Leben. Mit anderen Worten, die Pressemitteilungsmaschinen sind in Gang, denn auch im August war wieder das ein oder andere Los, von Neuigkeiten über Investments bis hin zu tollen Personalwechseln, alles war dabei. Frisch aus dem neuen Siegertschen Frankfurt Office lassen es sich Jochen und André nicht nehmen auch diesmal unseren Newsrückblick des Monats August zu kommentieren und umfassend zu besprechen. Und darüber haben sie gesprochen:

Ep 306Ask me anything #19 - Stephan Heller - FinCompare
Wer die Hauptstadt kennt weiß, dass es in Berlin-Mitte kaum mittiger geht als am Hackeschen Markt. Zwischen vielen guten Bars, teuren Restaurants und allerlei Geschäften hat sich auch das 2015 gegründete Unternehmen FinCompare angesiedelt. Als ich Geschäftsführer Stephan Heller zur neuen Ausgabe von „Ask me anything“ treffe, ist es um den sonst so beliebten Touristen-Hotspot ruhiger als sonst. Covid-19 hinterlässt auch hier Spuren und auch bei dem Fintech sind die letzten Monate nicht ohne Folgen geblieben. Heller gehört zu jenen Interviewpartnern, denen die Themen nicht ausgehen. Und so sprechen wir in der folgenden Stunde nicht nur über Finanzierungen von KMUs und welche Rolle dabei FinCompare Corona-Zeiten spielt, sondern auch über teure Uhren, die teuer und gleichzeitig sehr hässlich sein können, aber warum sie trotzdem als Anlagemöglichkeit dienen, über die Bedeutung des Kochens, die richtige Tischdeko und warum ihm bayrische Hausmannskost trotzdem immer noch am liebsten ist.

Ep 305Wie digital ist Corporate Banking?
Am Anfang stand ein Widersacher: Covid-19, die Pandemie, die alle Events verhinderte – auch die #BEX20, die schon in den Startlöchern stand. Und so entstand ein schier unmöglicher Plan: die Banking Exchange 20 trotzdem stattfinden zu lassen! Und wie sie stattfand. Wie versprochen und in gewohnter Manier, möchten wir euch auch in diesem Jahr einige der interessanten Diskussionen nicht vorenthalten und stellen sie euch in Gesamtlänge als Podcast und diesmal sogar mit Video zur Verfügung. Noch ein großes Spielfeld: Corporate Banking. Aber wie digital geht es hier zu? Darüber diskutieren an Tag 2 der #BEX20 Dr. Marie Louise Seelig (Acatus), Anna Fromme-Schoen (PayPal Deutschland) und Christian Zahn (McKinsey & Company), zusammen mit Jochen Siegert und Rafael Otero (beide Payment & Banking). Auch bei Banken ist die Digitalisierung in vollem Gange. „Nur sieht man das oft nicht so“, erklärt Christian Zahn, „aber der Teil, der die Marge bringt, ist viel schwerer zu digitalisieren.“ Wie sieht es also beim Corporate Banking aus? Es gibt tatsächlich schon einige Projekte, aber noch sind diese überschaubar und eher im Massensegment zu finden.

Ep 304Ask me anything #18
Karl Matthäus Schmidt wurde als Sohn einer bayerischen Bankiersfamilie in der sechsten Generation geboren. Nach langer Zeit dürfen wir uns endlich wieder gegenübersitzen und so wurden die Mikros für das nächste „Ask me anything“ mit viel Sicherheitsabstand und unter Einhaltung aller Hygienemaßnahmen bei der Quirin Bank in Berlin aufgebaut. Wir treffen Karl Matthäus Schmidt, seines Zeichens Gründer der Bank und seit vielen Jahren Kenner und Teil der Finanzszene. Und die nächste Generation hat er auch gleich mitgebracht: Sein Sohn darf den Vater ins Büro begleiten und erste Bankenluft schnuppern. Auch während des Gespräches ist er dabei, tippelt zwar etwas gelangweilt auf dem Tablet zu, aber spitzt dennoch die Ohren, wenn der Vater antwortet. Denn wer weiß, welche Schwanks aus dem Leben eines Papas so zu erzählen hat?

Ep 303Die News im Juli
Das offizielle Sommerloch - Ferienzeit. Nach den letzten Monaten die geprägt waren von handfesten Skandalen, wirkte der Monat Juli schon fast langweilig. Über die Causa Wirecard wird natürlich noch weiterhin gesprochen, doch rücken hier die Geflechte eher in den Vordergrund. Es wird langsam klar, wer bereits was wusste und wer nicht und selbst die Kenntnisnahme der Bundesregierung zum Fall wird geprüft. Ein wirklich Schuldiger ist noch nicht gefunden. Es bleibt also spannend. Der Fall Wirecard hat europaweite Auswirkungen. Kunden, Fintechs, Partner, Händler und nicht zuletzt Tausende Mitarbeiter von Wirecard sind betroffen. Die Insolvenz von Wirecard ist die Corona-Pandemie der Fintech-Branche und erfährt nun ihren Lockdown. Trotz Urlaub lassen es sich Jochen und André nicht nehmen auch diesmal unseren Newsrückblick des Monats Juli zu kommentieren und umfassend zu besprechen. Und das waren die Themen:

Ep 302BEX20: Beyond Banking - digitales Banking für KMUs
Kleine und mittlere Unternehmen brauchen genauso gutes Banking wie alle anderen, und vor allem brauchen sie Banking, das auf sie zugeschnitten ist. Darüber sprachen Philipp A. Pohlmann (Qonto), Jessica Holzbach (Penta), Volker Broer (Senacor), Michael Strauß (KfW) und Tobias Eiss (ClariLab – A SCHUFA Company).

Ep 300KfW - So navigierte eine Bank durch die Coronakrise
Der Run auf die Kredite der KfW ist riesig. Die KfW hat in den letzten Wochen eine Antragsflutwelle überrannt und war maßgeblicher Knotenpunkt zwischen Antragsstellern und den Hausbanken. Tausende von Anträgen sind bei der Staatsbank KfW schon für die Corona-Hilfskredite eingegangen. Das angefragte Volumen beläuft sich auf über 11 Milliarden Euro – die allermeisten Anträge werden für Kredite mit einem Umfang von bis zu 3 Millionen Euro gestellt. Daraus lässt sich schließen, dass gerade kleinere und mittlere Unternehmen von dem Angebot Gebrauch machen wollen und müssen. Kilian und Jochen sprechen mit Michael Strauß - CDO der KfW über die Programme, welche die Förderbank aufgelegt hat, welche unterschiedlichen Fördermaßnahmen es gibt und wie sie mit dem Ansturm zu Recht kamen? Außerdem was sich intern für sie und die MitarbeiterInnen geändert hat? Welche Rolle das Prinzip Förderbank spielt und wie das Zusammenspiel mit den Hausbanken und den Fintechs funktioniert? Ein interessanter und tiefer Einblick in die Rolle und den Wirkungsspielraum der Bank in der jetzigen wirtschaftlich herausfordernden Zeit.

Ep 299Solarisbank - Banking as a Service 2.0
Nachdem wir das Thema Banking as a Service (BaaS) erst kürzlich in Folge #267 hatten, nun erneut eine Folge zu diesem spannenden Thema. Aufhänger des längst überfälligen Podcasts mit Dr. Jörg Howein, dem CPO der Solarisbank, war und ist die erst neulich bekannte Finanzierungsrunde, welche die Solarisbank in der letzten Woche announcen konnte. Doch kommen wir zum Thema, welches gerade jetzt nach dem Wirecard-Skandal nochmal ordentlich Wettbewerb in dem Markt bringt und die Frage natürlich aufkommt, wer die bisherigen Geschäftszweige der Wirecard, zu der auch BaaS gehört, also modulare Software- und Leistungspakete für digitale Geschäftsmodelle im Bereich Banking und Finanzdienstleistungen, abdecken oder übernehmen kann? Denn die Solarisbank selbst bezeichnet sich als Marktführer für kontextuelles Banking, welcher auf eine Banking-as-a-Service-Plattform setzt

Ep 298Ask me anything #17
Jürgen von der Lehr ist bei ING Deutschland als Head of Daily Banking und Payments für Themen rund um das Girokonto sowie Zahlungsverkehrslösungen verantwortlich. Der gelernte Bankkaufmann und Diplombetriebswirt verfügt über mehr als 15 Jahre Erfahrung im Retail Banking.

Ep 297Ein Traditionshaus baut seine IT-Infrastruktur um
Der Group Technological Officer Holger Spielberg berichtet, wie es einer Bank gelingt, neue IT-Prozesse fast geräuschlos zu implementieren.

Ep 296Ask me anything #16
Was fragt man einen Menschen, den – wie in diesem Fall Arnulf Keese - gefühlt alle schon über viele Jahre kennen. Entweder, weil sie ihm geschäftlich immer wieder zu tun hatten, oder mit ihm gemeinsam schon viele Kilometer gelaufen sind oder gar bei Wind und Wetter lange Fahrrad-Touren gemacht haben? Mehr als man denkt! Trotz seiner hohen Branchen-Bekanntheit und langer freundschaftlicher Verbundenheit zu Team von Payment and Banking sind dennoch erneut zahlreiche Fragen zusammengekommen. In den letzten Jahren ist der einst studierte Physiker kontinuierlich die Karriereleiter empor geklettert, zunächst als Mitglied der Geschäftsführung der AOL Deutschland. Er war zudem Mitbegründer und Geschäftsführer des Bezahlverfahrens giropay und von später Geschäftsführer für die DACH-Region des führenden Online-Bezahldienstes PayPal.

Ep 295Die News im Juni
In diesem Monat war es weder COVID-19 noch Trump oder das politische Geschehen, welches unsere Branche in Atem hielt, gefühlt drehte sich dieser Tage alles um die Causa Wirecard und auch hier, ähnlich wie bei Corona, haben wir es plötzlich mit lauter Experten zu tun, die alle eine Meinung und vor allem viel zu sagen/schreiben haben. Und natürlich kommen auch wir nicht drumherum uns zu dem Sachverhalt zu äußern. Wirecard, das Wunderkind von einst hat sich zu einem handfesten Skandal entwickelt. Vieles ist ungeklärt, nichts genaues weiß man nicht. Das, was man aber weiß bietet Stoff für ein TV-Drama unabhängig wie die Geschichte ausgeht. Der Fall Wirecard hat europaweite Auswirkungen. Kunden, Fintechs, Partner, Händler und nicht zuletzt Tausende Mitarbeiter von Wirecard sind betroffen. Die Insolvenz von Wirecard ist die Corona-Pandemie der Fintech-Branche und erfährt nun ihren Lockdown. Nichtsdestotrotz ist auch in unsere Branche nebenher noch einiges passiert und genau das, besprechen Jochen und André zusammenfassend in unserem Newsrückblick des Monats Juni.

Ep 293Ask me anything #15
Der Bereich Inkasso rangiert irgendwo zwischen drögem Gerichtsvollzieher und dramatischer Totalverschuldung. Dass man dieser Branche auch etwas Positives und gar spannendes abgewinnen kann, beweist Paul Jozefak, der sich mit seinem neuen Fintech re:ceeve genau in diesem Umfeld bewegt und gegen all die vorherrschenden Klischees arbeitet. Viele kennen Paul Jozefak entweder noch aus seinen Zeiten als Investor oder aus seiner Zeit im Otto-Konzern. Mit seinem Mitbegründer gründete er Anfang 2012 Liquid Labs, den Inkubator für die Otto Group. Wenige Jahre später wurde er gebeten, die Leitung von Otto Group Digital Solutions (OGDS), der Muttergesellschaft von Liquid Labs, zu übernehmen. In dieser Position baute er neue Geschäfte für die Otto Group auf, war aber auch dafür verantwortlich, Innovationen für die Gruppe voranzutreiben und ein breites Portfolio von Technologieunternehmen zu managen. In diese Zeit fallen viele erfolgreiche Unternehmen, darunter auch collectAI, ein Payment Solution Provider aus dem Inkasso-Bereich, und damit einen direkten Konkurrenten seines neuen Unternehmens. Re:ceeve stößt Kunden zur Rückzahlung an und maximiert den Cashflow, reduziert die Kundenabwanderung und verbessert die Markentreue Welche Vor- und Nachteile es hat, den Mitbewerber gut zu kennen, wie sich der richtige Zeitpunkt für einen Neuanfang anfühlt, wie er von seinem langjährig aufgebauten Netzwerk profitierte und als Gründer trotzdem weniger Menschen kennenlernt als zu Investoren Zeiten, welchen Stellenwert plötzlich das Verteilen Visitenkarten bekommt und warum er trotzdem gerne auf der anderen Seite des Schreibtisches sitzt, erzählt Jozefak in der neuen Ausgabe des „Ask me anything“.

Ep 294Wirecard - Status, Thesen und Meinungen zum Fall
Der Fall Wirecard hat europaweite Auswirkungen. Kunden, Fintechs, Partner, Händler und nicht zuletzt Tausende Mitarbeiter von Wirecard sind betroffen. Die Insolvenz von Wirecard ist die Corona-Pandemie der Fintech-Branche und erfährt nun ihren Lockdown. Darüber sprechen wir im Fintech-Podcast 272.

Ep 292Warum Amazon unser Vorbild ist
In der heutigen Folge des Podcasts haben wir dem Mitgründer und Geschäftsführer von Scalable Capital zu Gast, Erik Podzuweit. Mit ihm sprach André rund 45 Minuten über die Reise des Unternehmens in den letzten fünf Jahren und dann im Detail über das neueste Produkt, den eigenen Neo-Broker und warum gerade Amazon ihr großes Vorbild ist.

Ep 291Taschengeld 3.0 – wie „banken” unserer Kids?
Finanzen, ein Kinderspiel? Nur wer schon als Kind und Jugendlicher die richtigen Kompetenzen lernt, kann später gut und sicher mit seinen Finanzen umgehen. Dazu suchen Jes Hennig (pockid), Matthias Oetken und Sascha Seide (Mastercard) gemeinsam mit Kilian Thalhammer (Payment & Banking) Lösungen auf der Banking Exchange.

Ep 290Rückblick auf die legendäre BEX 20 – Ocean’s Exchange!
Am Anfang stand ein Widersacher: Covid-19, die Pandemie, die alle Events verhinderte – auch die #BEX20, die schon in den Startlöchern stand. Und so entstand ein schier unmöglicher Plan: die Banking Exchange 20 trotzdem stattfinden zu lassen! Mit neuem Tool haben Kilian und André die #BEX20 Revue passieren lassen. Viele Insights gegeben, wie es war und wie es sich vor Ort anfühlte. Ein entspannter Plausch für alle die wissen wollen, wie virtuelle Konferenzen dennoch lebendig werden können. Kilian erzählt, warum sich die #BEX20 mehr nach einer Talkshow als nach einer Konferenz anfühlte, das unsere Sponsoren dieses Mal eher TV-Spots hatten und wir den guten Content früherer Konferenzen als wunderbare Pausenfüller nutzen konnten.

Ep 289Ask me anything #14
Frag mich was du willst…! Klar gerne, nur was tun, wenn man nicht immer vis a vis die Gelegenheit dazu hat? „Ask me anything“ oder „AMA“ genannt, ist ein beliebtes Format digitaler Plattformen. Dabei steht eine Person oder eine Thematik im Mittelpunkt eines Expertenchats. Ob Fragen zu Expertenwissen oder ganz persönliches aus dem Alltag, ganz egal. Mit „Ask me anything…“ startet Payment & Banking ein interaktives und regelmäßiges Format, das hoffentlich dank euch, nie langweilig wird. Bekannte Gesichter, Akteure der Szene und inspirierende Persönlichkeiten der Fintech-Branche kommen hier künftig zu Wort. Das Besondere daran: Nicht das Team von Payment & Banking denkt sich die Fragen aus, sondern unsere Community. Folge 14. – Ask me anything – mit Björn Goß (Stocard) Vergiss Berlin! Wirklich erfolgreiche Fintechs sitzen nicht nur in der Hauptstadt, in München oder Hamburg, sondern auch in Mannheim. Bestes (und einziges?) Beispiel ist die Mobile Wallet-App Stocard. Sie es Nutzern, alle ihre Kundenkarten in ihrem Smartphone zu speichern. Die Idee hierfür hatten die drei Gründer bereits 2011 – an einem Strand in Australien. Wir treffen den Gründer Björn Goß zum „Ask me anything“ an einem verregneten Tag in seinem Büro –nach dem langen Lockdown das erste Mal wieder vis-a-vis, ein seltsames Gefühl. Doch die Schreibtische sind weitgehend leer, noch arbeiten die meisten bei Stocard von zu Hause und noch ist die Kaffeemaschine aus. Und auch Goß wird nach dem Interview direkt wieder ins Home-Office düsen, um von dort an der nächsten Besprechung teilzunehmen. Ausruhen in Zeiten von Corona? Ist nicht drin, denn acht Jahre nach der Idee - übrigens an einem Strand in Australien - ist das Unternehmen aktuell dabei, die nächste Stufe in der Unternehmensgeschichte zu zünden. Die App von Stocard zählt weltweit 50 Millionen Nutzer – hauptsächlich in elf europäischen Ländern plus Australien und Kanada. Zudem gaben die Mannheimer die Einführung einer Mobile Payment Funktion bekannt: Stocard Nutzer können nun mit ihrer App fast überall auch bezahlen und nutzt zur Umsetzung der Mobile Payment Funktion eine virtuelle Mastercard, die rein digital in der App erstellt wird. Next Step: Stocard soll die Nummer 1 Mobile Wallet der Welt zu werden. Wie das gelingen soll, warum sich der australische Markt als Versuchslabor für deutsche Fintechs eignet und warum aus seiner einst angepeilten Musikerkarriere mit seiner Band nichts geworden ist, erzählt er in der neuen Ausgabe von „Ask me anything“.

Ep 288CBDC - Programmierbares Geld und mehr...
Offenes, programmierbares Geld verändert die Art und Weise, wie wir Geld verstehen und verwenden. Es wird die Art und Weise reformieren, wie wir miteinander interagieren, und zwar in einer Weise, die zu neuen Effizienzen und Möglichkeiten führt. Sie wird es uns ermöglichen, das traditionelle Konzept des Geldes zu verbessern und die Art und Weise zu verändern, wie und wann wir Werte austauschen. Welche Arten es gibt, welche Rolle die Zentralbanken spielen und vieles mehr darüber spricht André zusammen mit Alexander Bechtel vom Bitcoin, Fiat & Rock'n'Roll Podcast in dieser Doppel/Cross-Folge, außerdem über genau diese Einordnung von programmierbarem Geld und über mögliche Einsatzmöglichkeiten.

Ep 287Banking as a Service (BaaS)
Man könnte meinen, dass wir uns nach dem API-Thema in der Podcast-Folge 264 wieder ein Stück in die Erklärbar-Haltung gehen und versuchen einige Basics aufzubereiten. Heute geht es um, Banking as a Service (auch Banking as a Platform) oder kurz BaaS. Es bezeichnet modulare Software- und Leistungspakete für digitale Geschäftsmodelle im Bereich Banking und Finanzdienstleistungen. Banking Services aus dem Baukasten Anbieter stellen wählbare Module zur Verfügung, die einzeln oder in Kombination, sämtliche gewünschten Leistungsbereiche abdecken: klassische Banking Services, Payment Services, Mobile Banking, Kreditgeschäft, Vermögensverwaltung, Personal Finance Management und andere. Mit Banking as a Platform oder Banking as a Service werden "aus dem Baukasten" genau die Module und Funktionen zur Verfügung gestellt, die für das jeweilige Geschäftsmodell notwendig sind. Abhängig von Geschäftsmodell, Kunde und Anbieter kann die Ausführung von Prozessen sowie der Betrieb der Software-Module auf der Infrastruktur des Kunden oder des Anbieters oder auch in gemischten Umgebungen und Formen erfolgen. Kundengruppen Je nach Anbieter stehen verschiedene Zielgruppen als Kunden im Fokus, im Wesentlichen die folgenden zwei Hauptgruppen: - Finanzinstitute (Kunden mit Banklizenz)- Banken nutzen Module und Konfigurationen für digitales Retail Banking und gewünschte Zusatzbereiche. Der Vorteil für die Bank liegt darin, dass erprobte Ready-to-use-Module in wählbarer Kombination zum Einsatz kommen. In der Regel werden dadurch die Zeiträume für Integration und Inbetriebnahme massiv verkürzt. - Fintechs und Finanzdienstleister (Kunden teilweise ohne Banklizenz) - Diese Kundengruppe nutzt wählbare Module für das gewünschte Geschäftsmodell. Für Geschäftsmodelle, die eine Banklizenz erfordern, übernehmen spezialisierte Anbieter auch die Rolle einer White Label Bank. Indem sie Infrastruktur zur Verfügung stellen und Bankprozesse, die regulatorischen Anforderungen unterliegen, als gebuchte Dienstleistung im Auftrag des Kunden übernehmen. Banking as a Service (oder kurz BaaS) beschreibt also ein Modell, bei dem lizenzierte Banken ihre digitalen Bankdienstleistungen direkt in die Produkte anderer Nicht-Bankgeschäfte integrieren. Auf diese Weise kann ein Nicht-Bankgeschäft, ihren Kunden digitale Bankdienstleistungen wie mobile Bankkonten, Debitkarten, Kredite und Zahlungsdienste anbieten, ohne eine eigene Banklizenz erwerben zu müssen. Der Server der Banken kommuniziert über APIs und Webhooks, sodass der Kunde direkt über die Website oder App auf die Bankdienstleistungen zugreifen kann. Ihr Unternehmen berührt das Geld des Kunden nie wirklich und fungiert lediglich als Vermittler, d.h. es wird durch keine der regulatorischen Pflichten belastet, die eine Bank zu erfüllen hat. Im heutigen Podcast besprechen wir das Thema: Banking as a Service, welches Elementar für viele neue Modelle im Banking ist und ein wesentlicher Treiber des FinTech Booms war und immer noch ist. Zusammen mit Leonard Coen (Head of Sales Financial Institutions & Fintech) von Wirecard sprechen Kilian und André eine gute Stunde u.a. über Technik, Markt, Wettbewerb. Im Details über: - die Entstehung von BaaS - die Unterschiede zwischen Bank as a Service und Banking as a Service - die verschiedenen Vertikals im BaaS-Game - die Gründe einen BaaS Provider zu nutzen oder nicht, am Beispiel von Check24 - Wettbewerber - und natürlich über die Zukunft Im Podcast selbst sind zudem mindestens zwei weitere Ideen für Podcasts entstanden: "Check 24 als Bank" und wie und warum Big-Techs ihre BaaS Partner auswählen? Stay tuned...

Ep 281Newsrückblick im Mai
Der Mai hatte es wieder Mal in sich. Covid-19 hat die Welt und deren Wirtschaft weiterhin vollumfänglich in Beschlag. Forscher und Wissenschaftler suchen immer noch händeringend nach einem Impfstoff, die Infektionszahlen sinken jedoch, zumindest in Deutschland und die Bundesregierung gibt sich mit umfangreichen Lockerungen zufrieden. Die Welt schaut gebannt auf Amerika, nicht dass das Land schon mit der höchsten Sterberate im Zuge von Corona zu kämpfen hat, nein auch ihre fragliche Führungspolitik und die vielen versäumten Strukturänderungen zeigen gerade ihr hässlichstes Gesicht. Mit dem Tod von George Floyd überrennt das Land eine Welle an Protesten, die sich gegen eine fremdenfeindliche und antirassistische Politik aufbegehrt. Doch obwohl das Land brennt und die Krise Trumps politisches Versagen offenbart hat, spricht er nicht die ganze Nation an - sondern ausschließlich seine rechtskonservative Basis, seine meist weißen Wähler - so sad, so fatal, so gefährlich. Doch auch in unsere Branche war fernab des globalen politischen Geschehens wieder viel los. Jochen und André haben sich abermals wieder zum Kommentieren verabredet und sind die News des letzten Monats durchgegangen. Und darüber haben sie gesprochen: - WeChat-Betreiber Tecent steigt bei Afterpay ein - Robin Hood sammelt Geld ein – Bewertungsgewinn dennoch gering - Andreessen Horowitz legt zweiten Krypto-Fond auf - Internationale Investoren legen 100 Mio. Dollar bei N26 nach - N26 entlässt coronabedingt Teile der US-Belegschaft - Berliner Fintech RIDE übernimmt Fritzi - Buchhaltungs-Software Unternehmen Zeitgold sammelt 27 Mio. Euro ein - Russisches Fintech Finom will deutschen Markt erobern - Comdirekt: Übernahme perfekt - Prospertity Company nutzt White-Label Banking von Finleap Connext und solarisBank - Penta schafft kostenlose Konten ab - Klarna erringt Sieg vorm BGH - Varengold Bank und Wirecard unterstützen Fintechs nun zusammen - Anyfin sammelt Geld ein - H&M führt Klarnas Rechnungskauf in Deutschland ein - Decathlon führt Selbst-Check-out „Scan&Go“ in Deutschland ein - Monzo: Trotz frischem Kapital deutlich niedrigerer Bewertung? - WeChat Pay führt Kreditscoring für 600 Millionen Nutzer ein - Check24-Bank erhält Bafin-Lizenz und soll am 1. Oktober starten - Sparkassen-App bietet nun auch Kontoeröffnung an - Viva Wallet startet in Deutschland - Fyrst nimmt Versicherungen und IT-Sicherheit ins Angebot auf - Premiere des digitalen Beratungstools von Deutsche Vermögensberatung und Finleap - Verimi erhält eIDAS-Zulassung für Einsatz in öffentlicher Verwaltung - Novi statt Calibra: Facebook benennt seine Libra-Geldbörse um - Bitbond kooperiert mit der Börse Düsseldorf - Stripe expandiert in weitere europäische Länder - Zinspilot-Betreiber Deposit Solutions partnert mit Hamburger Sparkasse - Yomo - es ist aus & vorbei - Neue Challenger Bank kommt von Naga - Payment-Anbieter gründen eigenen Verband -

Ep 270Business Banking
Heute haben wir über Business Banking gesprochen. Die Digitalisierung und das Internet haben viele Bereiche des Lebens verändert. Dies betrifft nicht nur den privaten, sondern auch den geschäftlichen Bereich. Ein großer Umbruch verzeichnete sich seit der Einführung der DSL-Anschlüsse gegen Ende der 1990er Jahre im Bankwesen. Immer mehr Kunden entschieden sich, ihre Konten online zu führen. Neue Banken eroberten den Markt mit besonders günstigen Angeboten und mit kostenloser Kontenführung. Die individuelle Beratung und der Weg zur Bankfiliale fielen weg. In der Folge fand ein massiver Abbau an Filialen statt. Vor allem auf dem Land und in kleineren Städten wurden Filialen ersatzlos gestrichen. In der Vergangenheit hielte Geschäftskunden den klassischen Banken länger die Treue als Privatkunden. Doch auch dies hat sich mittlerweile geändert. Es gibt digitale Angebote von sogenannten Neo-Banken oder Fintech-Unternehmen, die den Service und die Möglichkeiten des klassischen Geschäftskontos übertreffen. Diese Challenger passen sich in ihren Optionen und Möglichkeiten an die Bedürfnisse des Unternehmens an und eignen sich somit sowohl für Einzelunternehmer ebenso wie für mittlere und größere Unternehmen. Die Kontoführung erfolgt komplett online. Der Zugriff auf das Konto ist unabhängig von Zeit und Ort möglich. Dies bedeutet, dass Bankgeschäfte zu jeder Tageszeit auch im Ausland erledigt werden können. Für den Zugang zum Konto ist lediglich eine Internetverbindung erforderlich. Das Online-Geschäftskonto ist für viele Unternehmer eine sehr gute Alternative zum klassischen Banking. Mit der Kontoführung sind keine langen Wege mehr verbunden. Dies ist vor allem für Unternehmen und für Gewerbetreibende interessant, die sich in strukturschwachen Regionen niedergelassen haben, in denen es nach dem Umschwung keine Filialbanken mehr gibt. Zwar bieten klassische Banken auch eine Online-Kontoführung an, die Möglichkeiten sind gegenüber den Optionen der Online-Anbieter, jedoch eingeschränkt. So erfolgen die Kontoführung bei einer klassischen Filialbank und die Buchhaltung stets getrennt, was einen zusätzlichen Aufwand bedeutet. Dies gilt vor allem dann, wenn es sich um ein kleines oder mittleres Unternehmen handelt, bei dem kein Buchhalter beschäftigt wird. Filialbanken bieten dem Geschäftskunden verschiedene Business Banking Kontomodelle an. Diese sind in ihren Strukturen jedoch recht starr gestaltet. Die ‘Neos’ ermöglichen es dem Geschäftskunden, sein Kontomodell individuell zusammenzustellen. Dazu können verschiedene Pakete definiert werden. Wenn sich die Bedürfnisse verändern, ist kein komplizierter Wechsel des Kontomodells notwendig. Es können einfach Optionen hinzugebucht oder gekündigt werden. Dazu gibt es meistens noch die eigene oder mehrere Debit-Karte oben drauf. Eine von diesen Neo-Banken ist Qonto. Im Januar diesen Jahres kündigte Qonto, die französische Business-Bank für KMUs und Freiberufler, ihren Start in Deutschland an. Getestet wurde das Produkt jedoch schon eine ganze Weile unter dem Radar. Mit seinem Service machen die Franzosen Mitbewerber wie Holvi, Kontist (https://paymentandbanking.com/unternehmen-der-fintech-branche-kontist-gmbh/) oder Penta direkt Konkurrenz. Auch Revolut (https://paymentandbanking.com/revolut-der-wahre-neobank-champion/) und Fyrst, das Angebot der Deutschen Bank blasen in das gleiche Horn. Aber Qonto hat ehrgeizige Ziele für Deutschland – es will nicht weniger, als den Erfolg in Frankreich wiederholen. Kilian hat sich mit Philipp Pohlmann (Country Manager Deutschland) von Qonto zum Podcast verabredet und mit ihm genau über das unterhalten. Außerdem was Business Banking in der aktuellen Zeit erfüllen muss, damit es auch zum Kunden passt? Wo ist der Sweet Spot und die Zielgruppe? Wie bewegt sich das Umfeld in dem sich nun schon einige neue und bestehende Player „tummeln“? Wie war die Erfahrung von Frankreich aus nach Deutschland zu expandieren? Ein ergiebiges Thema, in der Tiefe und in der Breit

Ep 286Banking Exchange 2020 - digital ist das neue analog
Veranstaltungen zu organisieren und durchzuführen ist weiterhin schwierig – doch was macht man als Veranstalter beispielsweise der Banking Exchange 2020? - Genau, wir machen es trotzdem, nur eben digital und für jeden zugänglich. Nicole und Maik fassen in diesem Podcast nochmal zusammen und geben euch Insights rund um unsere #BEX20 im Juni. Die Krise zwingt auch uns umzudenken. Doch wie es aktuell bei so vielen Unternehmen ist, macht Not erfinderisch – und aktuell treibt sie viele zu ungewohnten Hochleistungen und dem klassischen Modell: Think out of the box. Deshalb haben auch wir uns einen Plan B überlegt. Einen Plan die Banking Exchange in qualitativer Weise durchzuführen und unseren sowie euren Anspruch gerecht zu werden. Unser Plan B sieht nicht vor das Event zu verschieben. Stattdessen werden wir die Banking Exchange in diesem Jahr zur reinen digital Konferenz entwickeln. Und proklamieren die diesjährige #BEX20 zu Deutschlands größter digitaler Banken-Konferenz. Zwei Tage gelebte Digitalisierung und Austausch auf Augenhöhe - nur eben digital. Dazu werden wir alle Panel-Diskussionen live ins Internet streamen. Die Banking Exchange lebt seit jeher vom Austausch und dem Netzwerken. Um dem Ursprungsgedanken auch in Zeiten von Corona gerecht zu werden, werden wir einen Slack-Kanal einrichten, in dem sich alle Teilnehmer digital austauschen, live Fragen gestellt werden können, an Umfragen teilgenommen und mitdiskutiert werden kann. Holt euch das Streaming Ticker für die #BEX20

Ep 269API Business im Banking
Deutsche Banken waren bisher vorwiegend mit der Umsetzung der PSD2 beschäftigt. Alle untersuchten Finanzinstitute bieten nun eine PSD2-konforme, dedizierte Schnittstelle für den Zugang zu Zahlungskonten für Drittanbieter an. Jedoch bieten nur 27 % aller untersuchten Entwicklerportale API Funktionalitäten, die über die regulatorischen Mindestanforderungen der PSD2 hinausgehen. Mit der aktualisierten PSD2 ist Open Banking nicht mehr länger freiwillig, sondern wird zur Verpflichtung für alle EU-Finanzinstitute. Online-Bezahlvorgänge sollen durch die Richtlinie günstiger, bequemer und – vor allem – sicherer werden. Um Transaktionen abzusichern, verlangt die PSD2 eine starke Authentifizierung, also zum Beispiel die Kombination einer PIN mit einem Einmal-Passwort. Außerdem erfolgt der Datenaustausch nur noch über spezielle technische (Daten-) Schnittstellen (API-Spezifikationen). Über diese können regulierte Drittanbieter (Fintechs, Finance-Start-ups u.a.) auf Daten und Kontoinformationen zugreifen und zum Beispiel Transaktionen direkt auslösen oder Aufträge einreichen, ohne (wie es bislang üblich war) den „Umweg“ über die Bank gehen zu müssen – das Monopol auf Kundendaten, das bislang bei den Banken lag, entfällt. In der 264. Podcast Ausgabe widmet sich André gemeinsam mit zwei Experten dem Thema APIs in Banken. Volker Broer und Raphael Vaino von Senacor diskutierten mit mir über ein Thema, was in jeder Bank aktuell auf der Agenda steht. Durchaus ein Thema was wir schon häufiger hier hatten aber zugleich noch nie in der Gänze diskutiert haben. Volker und Raphael mit ihrer Alltagserfahrung und beruflichen Expertise, waren dabei die perfekten Diskutanten das Thema aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten. Denn Senacor Technologies ist einer der führenden und wachstumsstärksten Anbieter für Business- und IT-Transformation, Digitalisierung und individuelle Softwareentwicklung im deutschsprachigen Raum. Sie bauen auf moderne Technologien und Methoden: agile Softwareentwicklung, interdisziplinäre Teams, modulare, teils eventbasierte Architekturen, leichtgewichtige Backend- und Frontend-Systeme, native Mobile Applications mit Swift und Java. In der Diskussion ging es vor allem um sehr grundlegende Fragen: - Was ist eine API? - Sind APIs was Neues oder gibt es das schon lange? - Was ermöglichen APIs? - Welche Kategorien von APIs gibt es? - Ist PSD2 gleich Banken APIs? - Was bedeuten APIs für Banken? - Was können Banken tun? Sie haben versucht alles mit Beispielen anschaulich zu machen. Man merkt schnell, dass jedes einzelne Thema das Potenzial für tiefere Diskussionen hat. Spannend vor allem, dass APIs es aus dem Keller der IT heraus in die Strategie und in die Führungskreise geschafft hat und an wie vielen Stellen in und an der Bank das Thema relevant geworden ist, denn auf technologischer Basis ist die API basierte Infrastruktur ein elementarer Anteil des Open-Banking-Mindsets. Danke an die beiden Kollegen von Senacor, die wir auch im Rahmen der BEX20 wieder sehen und hören werden.

Ep 285Corona Commerce – Payment und Handel in Zeiten der Krise
Wie geht’s dem Handel mit Corona? Brechen die Umsätze ein, zahlen die Kunden anders? Darüber haben wir mit vier Experten in unserem 5pm Club diskutiert und erfahren, warum der Krisengewinnler Blumenerde heißt... Gerade einmal vier Monate ist es her, da standen wir engumschlungen auf der PEX, haben miteinander diskutiert und gefeiert. Desinfektionsmittel? Das war höchstens der abendliche Schnaps an der Bar. Wer hätte damals gedacht, dass die Welt inzwischen eine ganz andere ist? Dass der Handel, egal ob E-Commerce oder stationär, mit völlig neuen Herausforderungen zu kämpfen hat? Die Coronakrise hat viele Wirtschaftszweige zum Erliegen gebracht. Andere Branchen haben einen Ansturm erlebt, der kaum zu bewältigen war. Um die vielen Meldungen, die seit Ausbruch der Krise durch die Medien geistern, einem Realitätscheck zu unterziehen, haben wir uns mit vier Payment-Spezialisten aus dem Handel unterhalten. In unserem nigelnagelneuen Format, dem 5pm Club. Denn frei nach dem Motto „Irgendwo auf der Welt ist es immer 17 Uhr“ sollt ihr euch natürlich auch während unserer Digital-Diskussionen gepflegt betrinken können. Unsere Mitdiskutanten waren: • Lukas Zühlke von der Otto Group • Matthias Nebus von Mybudapester • André Moeller von hagebau connect und • Vincent Hoursch von GetSteps Wer nicht live dabei war, kann unsere Diskussion im Podcast oder über Youtube nacherleben. Allen, die zwischen Homeoffice, Homeschooling und Hamsterkäufen keine Zeit dafür haben, liefern wir hier die wichtigsten Erkenntnisse. Der Handel leidet – stimmt oder stimmt nicht? Alle Teilnehmer waren sich einig: Der Schreck zu Beginn des Quasi-Lockdowns war groß. Vor allem die Händler mit stationärem Geschäft mussten rasch umdenken. Matthias von der Fashion-Plattform mybudapester berichtete, dass der Umsatz durch die Schließung der Läden zunächst um 20 Prozent eingebrochen sei. Ab April aber und spätestens zu Ostern begannen die Kunden, sich online einzudecken. Sein vorläufiges Fazit: Luxusgüter sind krisenfest – inzwischen sind die Verkaufszahlen fast besser als im Vorjahreszeitraum. Auch Lukas von der Otto Group berichtete von spannenden ersten Wochen, in denen sich die Kunden erst einmal sortieren mussten. Anschließend beobachtete er eine deutliche Verschiebung im Konsumverhalten: Homeoffice-Einrichtung wurde extrem stark nachgefragt, ebenso Fitnessgeräte – ihr Absatz stieg nach Schließung der Fitnessstudios um 500 bis 600 Prozent. Ob der E-Commerce langfristig als Top-Gewinner aus der Krise geht, wie es viele prognostizieren, lässt sich laut Lukas noch nicht erahnen. In verräterisch guter Laune zeigte sich André von hagebau connect. Kein Wunder, steht doch die halbe Republik Schlange vor dem Baumarkt, um es im Homeoffice so nett wie möglich zu haben. Aber auch er beschrieb „zwei Seiten der Medaille“: In manchen Ländern wie Österreich mussten die Hagebau-Märkte komplett schließen. In Deutschland wiederum galten pro Bundesland eigene Regelungen – ganz auf, ganz zu, nur zehn Kunden auf einmal, nur für B2B geöffnet... Eine große Herausforderung für den Konzern. Das beliebteste Produkt der letzten Wochen war übrigens, man höre und staune, Blumenerde in 20-Kilo-Säcken. Die Säcke sind laut André „wie bekloppt gelaufen“ und waren zwischenzeitlich ausverkauft. Auch unser PaB-Kollege Jochen Siegert outete sich in den Live-Kommentaren als Blumenerde-Hamsterkäufer. Vincent vom Schuheinlagen-Spezialisten GetSteps berichtete von Akquisekosten, die zunächst „durch die Decke“ geschossen seien. Inzwischen lägen sie um 50% niedriger als vor der Krise. Auch er beobachtete ein geändertes Konsumverhalten: Viel mehr Leute kauften plötzlich Sporteinlagen (den Neu-Joggern sei Dank), während sich andere Kunden den Weg zum Orthopäden sparten und ohne Rezept direkt bestellten. Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen In den meisten Branchen wirkt die Krise als Beschleuniger, so auch im Handel. Ein gutes

Ep 284Ask me Anything #13
Frag mich was du willst…! Klar gerne, nur was tun, wenn man nicht immer vis a vis die Gelegenheit dazu hat? „Ask me anything“ oder „AMA“ genannt, ist ein beliebtes Format digitaler Plattformen. Dabei steht eine Person oder eine Thematik im Mittelpunkt eines Expertenchats. Ob Fragen zu Expertenwissen oder ganz persönliches aus dem Alltag, ganz egal. Mit „Ask me anything…“ startet Payment & Banking ein interaktives und regelmäßiges Format, das hoffentlich dank euch, nie langweilig wird. Bekannte Gesichter, Akteure der Szene und inspirierende Persönlichkeiten der Fintech-Branche kommen hier künftig zu Wort. Das Besondere daran: Nicht das Team von Payment & Banking denkt sich die Fragen aus, sondern unsere Community. Folge 13. – Ask me anything – mit Chris Bartz „Meine Frau kann Haare schneiden“, sagt Chris Bartz fast entschuldigend, als wir ihn – tatsächlich mit kurzen Haaren - via Zoom mitten in der Corona-Zeit wie aktuell so viele andere Gründer auch zu Hause erreichen. Im Hintergrund spielen unterdessen die beiden Kinder, während wir das „ask me anything“ aufzeichnen. Weil Bartz sonst gewöhnlich das ist, was man gemeinhin „Hans Dampf in allen Gassen“ nennt, genießt er die Zeit mit seiner Familie derzeit sehr. Bartz ist nicht nämlich nicht nur Gründer von Elinvar, eine Berliner Plattform für Vermögensverwalter, sondern unter anderem auch Vorsitzender des FinTech-Rates, der 2017 vom Bundesfinanzministeriums gegründet wurde. In dieser Position trifft er viele alte Bekannte seiner beruflichen Laufbahn, denn zuvor war Bartz unter anderem auch Venture Partner bei FinLeap. Mit Chris Bartz sprechen wir über die Pläne von Elinvar, klären aber auch, ob er sich als Vorsitzender eines beratenden Gremiums nicht auch irgendwann den Schritt in die Politik vorstellen könnte? Wir nehmen die Antwort vorweg: Kann er nicht! Doch welcher Ministerposten für ihr reizvoll wäre, verrät er im Laufe der kommenden Stunde.

Ep 283Kaufdaten - der heilige Gral
Daten sind ein wesentlicher Bestandteil jeder guten Kampagne - ohne sie hätte selbst der erfahrenste Marketer Mühe. Die beste Art und Weise, das Potenzial einer Kampagne zu maximieren, besteht darin, zu recherchieren und alle Informationen zu nutzen, die man in die Hände bekommen kann. Der Kauf von Daten ist ein hervorragender Weg, um sicherzustellen, dass Unternehmen so effizient wie möglich arbeiten - von der Möglichkeit, den Vertriebsmitarbeitern die Möglichkeit zu geben, ihre Pitches anzupassen, bis hin zur Unterstützung eines Marketingteams bei der Ansprache der richtigen Zielgruppe. Die richtigen Daten sind der absolut beste Weg, um eine Reihe von Prozessen zu maximieren. Doch ist es wirklich so einfach an die Daten - die immer noch als heiliger Gral gehandelt werden, zu kommen? Denn bei den guten alten Kaufdaten kommt der alte Vergleich mit den Teenagern und dem Sex zu tragen. Alle tanzen drum herum, jeder sieht „Potenzial to the moon“, keiner spricht drüber und sind wir wirklich so weit, sie zu nutzen? Als Endkunde oder als Händler? Kaufdaten sind technologisch, prozessual und sehr emotional. Gefühlt sind die „Schweinebauch“ Anzeigen und Flugblätter immer noch nicht „tot“ und der Retail dreht sich um sich selbst und fokussiert sich nur auf den Preis. Aber kann das auch in der „Nach Corona“-Zeit und jenseits der Krise noch funktionieren? Wie immer gilt es auch hier: Right time, right Place! Wir haben uns mit Mitul Jain von Leaf, an diesem durchaus „tricky“ Thema ausprobiert und ihm versucht die ein oder andere Antwort auf die Frage - Was sind eigentlich Kaufdaten ? - Das Thema “Kaufdaten” und die entsprechende Monetisierung gibt es ja schon länger - warum funktioniert es jetzt ? - Wie “einfach” bekommt man Daten vom Händler und rückt er seinen heiligen Gral heraus? Wie unterscheiden sich hier die Big Players (Supermärkte etc.) vom Long-Tail ? - Welche Rolle spielen die Big Techs - GAFA und BAT - oder welche Rolle werden Sie spielen? Und natürlich über das eigene Geschäftsmodell, den Umgang mit der Krise, Wettbewerb und vieles mehr.... zu entlocken. Als CEO von Leaf kümmert Mitul sich um Sales, Kooperationen & Technologie. Mitul kommt aus der Management-Beratung und hat über Jahre in den Bereichen Retail, Consumer Goods und Telekommunikation eng mit Unternehmen zusammengearbeitet. Datengetriebene Kundenbindungslösungen zu erarbeiten gehörte dabei genauso zu seinen täglichen Aufgaben wie stapelweise frustrierende Kassenbons für das Expense-Reporting zu sammeln. Bevor er Leaf gegründet hat, hat er bei OptioPay den Bereich Analytics & Data Products geleitet und dort die Engine hinter cleveren, auf Bankdaten basierenden finanziellen Empfehlungen für B2C Kunden entwickelt die inzwischen bei einigen Banken & Versicherungen eingesetzt wird.

Ep 282Newsrückblick im April
Im April war viel los. Nicht nur Mediziner sprechen angesichts der Corona-Pandemie von einer „historischen Zeit“, auch die Wirtschaft steht vor Herausforderungen von bislang unbekanntem Ausmaß. Es wird die traditionelle Wirtschaft ebenso treffen, wie Digitalunternehmen und auch die Fintechs. Die aktuelle Lage fordert uns allen viel ab. Zumindest gab es viele News rund um das allgegenwärtige Thema. Jochen und André haben sich demnach wieder zum Kommentieren verabredet und sind die News des letzten Monats durchgegangen. Und darüber haben sie gesprochen: - Pleo liefert DATEV-Anbindung - Honey testet den deutschen Markt - InsurTech xbAV sammelt 25 Mio. Euro ein - N26: Digitale Karten können sofort nach Kontoeröffnung genutzt werden - Rocket Internet mutiert zur Kreditbank für Startups - Finanzguru plant eine Karte für alle Konten - Getsafe beantragt Lizenz für Versicherungen - Schufa partnert mit Fino - Finleap und Deutsche Börse kooperieren - Smartsteuer launcht Ableger für türkischstämmige Community - Solarisbank legitimiert Händler auf Otto-Marktplatz - Krypto-Startup Bitpanda mit neuem Investor - Trade Republic sammelt 40 Mio Euro bei Investoren ein - Taxfix erhält 59 Millionen Euro - DEVK und Sparda-Bank West rollen vorzeitig Online-Beratung aus - Kooperation zwischen Deposit Solutions und der Deutschen Bank wird ausgeweitet - Georgische TBC Bank will „Space" nach Deutschland bringen - Revolut gründet wegen Brexit Unternehmen in Litauen - Yapily sammelt zwölf Millionen Euro - Wirex erreicht Marke von 3 Millionen Nutzern - Google arbeitet an eigener Debitkarte - Bank Cler arbeitet an Krypto-Wallet - Schweizer FinTech Loanboox in Deutschland lizensiert - Numbrs verwirft Geschäftsmodell - Fitbit Pay startet für Commerzbank-Kunden

Ep 280Optimismus - oder: welche Errungenschaften uns Corona trotz Krise beschert
Die Corona-Pandemie drückt, wenig überraschend, auf die Stimmung im Land. Wie man Krisen durchsteht, ist abhängig davon, wie man diese erlebt und bewertet. Optimismus ist eine grundsätzliche Lebenseinstellung, sie führt zu höherer Zufriedenheit, zu besserer Stressbewältigung, Optimisten sind sozial anpassungsfähiger als Pessimisten. Optimisten verlieren auch dann den Mut nicht, wenn sich die Lebensumstände verdüstern. Wäre es also hilfreich, wenn wir in der Corona-Pandemie alle zu Optimisten würden? Optimismus ist nämlich keine endliche Ressource, es ist genug für alle da! Man gewinnt ihn nicht aus der Betrachtung der Gegenwart, sondern aus der Bewertung der Zukunftsaussichten. Es geht nicht um gute Laune durch Schönreden oder um Geduld angesichts der gegenwärtigen Lage. Es geht darum, sich eben gerade nicht mit der Gegenwart abzufinden und darin verzweifelt sein kleines Quarantäne-Glück zu suchen. Wenn die Zukunft in unseren Köpfen entsteht, dann wäre es fatal, gerade jetzt das Denken einzustellen. Ja, wir erleben eine historische Herausforderung und werden tagtäglich, stündlich und auf diversen Newsportalen auch minütlich mit all den Negativkonsequenzen konfrontiert. Jedoch sind so mancher Krise auch wundersame Entwicklungen gefolgt. Und viele davon sind jetzt bereits ersichtlich! In der 260. Ausgabe des Podcasts traf André auf zwei bekannte und stets optimistische Freunde des Hauses: - Sibylle Strack, CEO, von Kontist - und Arnulf Keese, CDO von der DKB Gleich zu Beginn wurden die Rollen getauscht und Arnulf hat die Moderation der Runde übernommen. Wir widmeten uns der Corona-Krise - mit dem klaren Ziel, trotz aller Härten der Krise ausschließlich optimistische Perspektiven zu finden. Wir wollten gezielt mit Optimismus die möglichen Chancen in der Krise suchen und die Errungenschaften würdigen, die trotz aller Probleme entstanden sind. Die negativen Auswirkungen der Krise sind uns bewusst und wir wollen sie nicht herunterspielen oder sie zynisch ignorieren. Der Austausch war klar gemeint als Gegenpol zu der überwiegend deprimierenden Nachrichtenflut, die uns seit Wochen und Monaten umspült. In der knappen Stunde haben wir dann verschiedene Themen und Bereiche angesprochen und in Teilen tiefer diskutiert. Es ging um uns als Menschen und wie die Isolation unser Verhalten im Zusammenleben verändert. Es ging um gesellschaftliches Leben und die Auswirkungen auf Kunst und Kreativität. Es ging natürlich auch um Wirtschaft und die ökonomischen Folgen und wie in jedem Thema rund um die Corona-Krise auch um Politik und die Folgen der Zusammenarbeit in der Zukunft. Es war eine bunte Stunde und uns hat es gutgetan - Arnulfs Phrasenschwein war erstaunlich leer am Ende, aber wir haben vereinbart, dass wir nach der Krise einmal ein Fazit ziehen und schauen, was aus unserem Positiv-Orakel und auch ein wenig “Wunschzettel” wirklich wahr wurde. Lasst uns wissen, was eure positiven Erlebnisse sind - hier im Kommentar oder auf den bekannten sozialen Plattformen.

Ep 279Ask me Anything #12
Frag mich was du willst…! Klar gerne, nur was tun, wenn man nicht immer vis a vis die Gelegenheit dazu hat? „Ask me anything“ oder „AMA“ genannt, ist ein beliebtes Format digitaler Plattformen. Dabei steht eine Person oder eine Thematik im Mittelpunkt eines Expertenchats. Ob Fragen zu Expertenwissen oder ganz persönliches aus dem Alltag, ganz egal. Mit „Ask me anything…“ startet Payment & Banking ein interaktives und regelmäßiges Format, das hoffentlich dank euch, nie langweilig wird. Bekannte Gesichter, Akteure der Szene und inspirierende Persönlichkeiten der Fintech-Branche kommen hier künftig zu Wort. Das Besondere daran: Nicht das Team von Payment & Banking denkt sich die Fragen aus, sondern unsere Community. Folge 12. – Ask me anything – mit Tom Dapp Irgendwann hatten wir schon fast die Hoffnung aufgegeben, dass wir unser „Ask me anything“ überhaupt noch über die Bühne bringen können wurden. Denn mit Voranschreiten der aktuellen Situation wurde aus einem langfristig geplanten Treffen vis-a-vis ein Zoom Call. Doch selbst das musste mehrmals verschoben werden, denn als Chief Digital Officer der KfW Bankengruppe war Tom Dapp in den letzten Wochen der Pandemie mehr noch als sonst eingespannt. Im Think Tank der KfW analysiert er normalerweise das Einsatzpotential digitaler Technologien im Bankensektor. Aber: Wo ein Wille, da ein Weg! Nach vielen Versuchen war Tom Dapp schlussendlich zu Hause zu erreichen, wo er wie aktuell so viele andere den Spagat zwischen Home-Office und Home Vollzeit-Kinderbetreuung gemeinsam mit seiner Frau zu stemmen versucht. Herausgekommen ist ein überaus anregendes Gespräch über die beruflichen und privaten Herausforderungen in der aktuellen Situation, über den schönen Schwarzwald und warum er trotzdem kein Förster geworden ist und was Volkswirtschaft mit Corona zu tun hat.

Ep 278SME Banking in the UK
Holvi, der digitale Banking-Service für Selbstständige expandierte im Februar dieses Jahres auf die Insel und will somit sein Wachstum in Europa voranbringen.„Das Vereinigte Königreich ist einer der wichtigsten Märkte für Fintechs und seit jeher als Nation der Selbstständigen bekannt“, sagt Holvi-Gründer Antti-Jussi Suominen. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Helsinki, Finnland wurde 2011 gegründet und ist ein digitaler Banking-Service für Freelancer und Selbstständige. Durch die Verbindung von starken Finanz-Management-Tools mit einem nutzerfreundlichen Geschäftskonto bietet es eine Banking Möglichkeit, welche die Selbstständigkeit etwas vereinfachen soll. Holvi, auf Deutsch Tresor, bietet also Selbstständigen die Möglichkeit, Kontoführung und Rechnungsstellung nun von einem Ort aus, zu koordinieren und alle Dokumente an einem Ort digital zu archivieren. Holvi untersteht der finnischen Bankenaufsicht und darf somit den Bankbetrieb, über die anderen Tools hinaus, europaweit anbieten. Im Newspodcast #251 hatten Jochen und André die Expansion von Holvi ins UK bereits besprochen, die dies mehr oder weniger parallel zu N26's Rückzug aus dem Markt kommunizierten. Im Podcast haben André und Jochen noch gerätselt, über welche Lizenz Holvi das abwickelt? Die Kollegen von Holvi hörten unsere Fragen im Podcast und uns dann angeboten in einem eigenen Podcast über Holvi und die geplante Expansion nach UK zu besprechen. Kilian und Jochen haben daher die Chance genutzt mit Antti-Jussi Suominen, dem CEO der finnischen Challengerbank für KMUs, einen Podcast aufzuzeichnen. Sie besprachen zuerst die Historie von Holvi als eine ganz frühe Challengerbank, die 2016 von der BBVA übernommen wurde, die Expansion nach Deutschland und die Erfahrung von IBAN-Diskrimierung, die zu einer deutschen Payment-Institution-Lizenz geführt hat. Last but not least ging es um das eigentliche Thema: Die Expansion nach UK, den Markt, der laut Antti-Jussi viel weiterreichender als Deutschland ist.

Ep 277Die Neobank für Teenager
Kinder sind die Zukunft. Ein Satz, der mit Sicherheit breite Zustimmung findet und aus dem man ableiten könnte, dass es die Aufgabe der Gesellschaft ist, die Kinder auf die Zukunft vorzubereiten und sich auf Sie einzustellen. Wie steht es um diesen Auftrag im Finanzumfeld? Die These, dass diese Zielgruppe noch einiges an Potenzial bietet, scheint nicht so weit hergeholt. Schon oft haben wir darüber gesprochen wie unsere Kinder mit Geld umgehen. Über Geld spricht man nicht, genauso wenig wie über Sex. Deshalb überlassen wir die sexuelle Aufklärung der Schule und die Aufklärung wie man mit Geld umgeht dem Knax-Klub. Wer nicht bei KNAX organisiert war, der wurde vielleicht von der Sparbiene Sumsi (Raiffeisen-Bank) oder Mike, dem Taschengeldexperten (Volksbank) über die wichtigen Dinge im Umgang mit Geld geschult. Oder eben nicht. Auch wenn es die KNAX Comics noch immer gibt, stellt sich die berechtigte Frage, ob in Zeiten der Digitalisierung dieses Format der Realität gerecht wird. In Zeiten von Snapchat, TikTok, Instagram und Co. braucht es da vielleicht andere Wege um Kinder den Umgang mit Geld und Zahlungsverkehr näher zu bringen? Oder ist das am Ende alles Quatsch? Rein faktisch gesehen scheint die Zielgruppe „Kinder & Jugendliche“ für Finanzdienstleister schon mal attraktiv. Sie ist ausreichend groß (EU-weit macht sie ca. 10 % der Bevölkerung aus) sowie klar abgrenz- und adressierbar (laut dem Statistischen Bundesamt von 15 bis 24 Jahren), vor allem mit den immer noch sehr rudimentären Segmentierungsmöglichkeiten der Marketingbranche (Alter), und in einigen Fällen auch durchaus kaufkräftig. Doch noch immer gibt es viel zu wenig Finanzdienstleister die sich mit dem Thema Geld und Kinder/Jugendliche intensiv beschäftigen. Im Podcast #258 haben André und Jochen mit Jes Henning, Gründer und CEO von Pockid gesprochen. Pockid ist ein noch sehr junges Start-up. Es ist eine Challenger-“Bank” für Familien und geht den gleichen Weg, den die Gründer von N26 ursprünglich gingen: Ein Konto mit Karte für Kinder und Jugendliche. Viele Paymentlösungen exkludieren Kinder und Jugendliche, entsprechend bietet sich hier eine bisher nur kaum adressierbare Nische. Diese Zielgruppe kauft auch im Internet ein und möchte mit dem Taschengeld bezahlen. Dieses Problem löst das Start-up Pockid, die eine Karte plus Konto Kinder und Jugendlichen ab 7 Jahre zur Verfügung stellt mit entsprechender App für die Erziehungsberechtigten. André und Jochen sprechen mit Jes Henning, dem Gründer über sein Start-up, die Zielgruppe, die Größe des Marktes, den Wettbewerb und last but not least seine Banking-Historie, die zu der Gründung des Start-ups führte.

Ep 276ASK ME ANYTHING #11
Frag mich was du willst…! Klar gerne, nur was tun, wenn man nicht immer vis a vis die Gelegenheit dazu hat? „Ask me anything“ oder „AMA“ genannt, ist ein beliebtes Format digitaler Plattformen. Dabei steht eine Person oder eine Thematik im Mittelpunkt eines Expertenchats. Ob Fragen zu Expertenwissen oder ganz persönliches aus dem Alltag, ganz egal. Mit „Ask me anything…“ startet Payment & Banking ein interaktives und regelmäßiges Format, das hoffentlich dank euch, nie langweilig wird. Bekannte Gesichter, Akteure der Szene und inspirierende Persönlichkeiten der Fintech-Branche kommen hier künftig zu Wort. Das Besondere daran: Nicht das Team von Payment & Banking denkt sich die Fragen aus, sondern unsere Community. Folge 11. – Ask me anything – mit Christoph Bornschein Unser Interviewformat „ask me anything …“ lebt auch von der persönlichen Begegnung mit dem Interviewgast. Doch in so verrückten Zeiten wie diesen muss improvisiert werden, und so feierten wir mit dem Interviewgast Christoph Bornschein, Gründer und CEO der TLGG GmbH, Premiere, denn das AMA fand erstmals via Zoom statt. Allerdings erwischen wir ihn auch an diesem Tag, „eine Ausnahme!“ - in seinem Büro, doch während normalerweise das pralle Agenturleben toben würde, herrscht gähnende Stille im Hintergrund seines Schreibtisches. Die TLGG GmbH zählt mittlerweile 200 Mitarbeiter an Standorten in Berlin und NYC. Christoph Bornschein berät internationale Unternehmen, Marken und staatliche Institutionen bei der strategischen Nutzung digitaler Technologien. Er ist Autor zahlreicher Fachbeiträge und gefragter Referent auf Konferenzen und Kongressen. Seit Dezember 2018 sitzt er – neben weiteren Beiratsmandaten – im Aufsichtsrat der Deutschen Bank und berät zu digitalen Themen und Fragestellungen. Wie es dazu gekommen ist und welche Geschichte mit der Namensgebung der Agentur „Torben, Lucie und die Gelbe Gefahr“ (kurz: TLGG) verbunden ist, welche Rolle Kaffeebecher seinerzeit dabei spielten und wie er als Berater die derzeitige Situation für Fintechs und Banken beurteilt - Chance oder ein Desaster -, verrät er in der folgenden unterhaltsamen Stunde.

Ep 275VC-Thesen in und nach der Corona-Krise
Auch in der Podcast-Ausgabe #257 geht es um das allgegenwärtige Thema: Corona und seine Folgen. Dieses Mal wollen wir über die Folgen für die Start-up-Welt sprechen. Dafür haben sich Jochen und André zwei sehr schlaue Menschen als Gäste dazugeholt, welche die Szene perfekt überblicken, kennen und uns somit eine sehr gute Einschätzung geben konnten. In rund einer Stunde haben wir mit: - Alex Frankenberg - Geschäftsführer HTGF (Hightech Gründer Fonds) aus Bonn - Jan Sessenhausen - Geschäftsführer TEV (Tengelmann Ventures) über die Wirkung der Corona-Krise auf Start-ups und VCs gesprochen, so wie die aktuellen Rettungspakete der Bundesregierung beleuchtet. Gerade Alex hat dazu eine Menge zu sagen, da der HTGF ein elementarer Teil der Lösung sein wird. Im weiteren Verlauf ging es um die Bereiche die eben mehr oder weniger betroffen sind oder sein werden, die Auswirkungen auf Corporate VCs, die Chancen für Merger und Acquisition,was ist bisher von staatlicher Seite geschaffen worden, wer ist am meisten betroffen, welche Trends verstärken sich gerade und über konkrete Tipps für Gründer und Taktiken die wir bei VCs in den kommenden Wochen und Monaten wohl erwarten können. Alles in allem eher ein Start in eine vielseitige und vielschichtige Diskussion statt einer generalisierten Aussage. Vor allem, wenn man es mit den letzten Krisen vergleicht, dann bemerkt man einen Riesenunterschied, da die “Branche” auch in der öffentlichen Wahrnehmung stattfindet und dank eines neu aufgestellten Verbandes gehört wird. Wir werden das Thema in den kommenden Wochen sicher noch einmal mit weiteren Kollegen besprechen.

Ep 274Der News Rückblick März
Im März war viel los. Nicht nur Mediziner sprechen angesichts der Corona-Pandemie von einer „historischen Zeit“, auch die Wirtschaft steht vor Herausforderungen von bislang unbekanntem Ausmaß. Es wird die traditionelle Wirtschaft ebenso treffen, wie Digitalunternehmen und auch die Fintechs. Die aktuelle Lage fordert uns allen viel ab. Zumindest gab es viele News rund um das allgegenwärtige Thema. Jochen und André haben sich demnach wieder zum Kommentieren verabredet und sind die News des letzten Monats durchgegangen. Und darüber haben sie gesprochen: - Bundesregierung beschließt historisches Hilfspaket für Firmenrettungen - Kontist entwickelt Tool zur schnellen Hilfe - Penta startet Petition für Selbständige und Unternehmer - Leaf und Stripe rufen Gutscheinportal ins Leben - Mastercard erhöht Limit für PIN-loses Zahlen - SumUp bietet Distanzzahlungen an - Deutsche zahlen zunehmend kontaktlos - Modularbank startet in Deutschland - Ant Financial führt Klarna wieder an die Spitz - Transferwise ermöglicht künftig Überweisung an Alipay-Nutzer - Funding Circle schließt Berliner Büro - Deutsche Börse startet Nachhaltigkeits-DAX - Hohe Geldspritze für Fincompare - Business-Angel investieren in Trade Republic - Neuer Kooperationspartner für Raisin - Wirecard bietet Integration von WeChat Pay an - Revolut startet Finanz-App eigens für Kinder - Digital Identity: Finleap investiert in „The Ego Company“ - Finata stellt Deutschlandgeschäft ein - Monedo erhält 3,2 Millionen Euro - Check24 stellt Finanzmanager ein - Bunq bringt grüne Kreditkarte in 30 europäische Länder - Revolut startet in den USA

Ep 273FinTech Sportgruppe oder die Corona-Plauze
Seit fast zwei Jahren schon, sind ein paar “wilde” Typen zu einer virtuellen Sportgruppe zusammengekommen. Verbunden über Wearables und einen gemeinsamen Slack-Channel konkurrieren wir Woche für Woche über einen einzigen KPI: Aktivitätskalorien. Um Sport allein ging es in diesem Podcast aber gar nicht in der Hauptsache, sondern Arnulf Keese, Klaus Igel, Jochen Siegert, Frank Müller, Kilian Thalhammer und André M. Bajorat unterhielten sich über ihre Erfahrungen im Corona-Home-Office. Wie läuft es mit der Vereinbarkeit von: - Job - Familie - Sport Der Überschrift zu entnehmen, bei dem ein oder anderen weniger gut. Dazu gab es ein paar Tipps, wie zum Beispiel den Life-Hack, dass man Telkos auch wunderbar im Wald oder bei einem ausgedehnten Spaziergang machen kann. Noch mehr unterhaltsame Tipps und Anekdoten findet ihr im FinTech Podcast #255.

Ep 272Working from Home
In außergewöhnlichen Zeiten braucht es außergewöhnliche Maßnahmen. Aber was für den oder die Eine, eine außergewöhnliche Maßnahme ist, ist für andere seit Jahren gelebte Realität. Wir stecken alle in der gleichen Situation. Was wir bei Payment & Banking schon lange aktiv Leben gilt in der Tat gerade für viele Mitarbeiter - auch für alle aus dem Payment & Banking Team. Ganz realistisch allerdings müssen wir diese Zeit als ein Projekt sehen und die können mitunter ziemlich nervenaufreibend, belastend, anstrengend und auch mal zum Kotzen sein. Welche Erfahrungen das Payment & Banking Team in der ersten Woche Home-Office gemacht hat, welche immensen Herausforderungen einzelne Unternehmen gerade stemmen darüber haben wir knapp zwei Stunden lang in einer lockeren Runde mit dem kompletten Team geredet. Dabei gewähren wir euch ganz private Einblicke in unsere familiären Situationen. Das Thema Corona, deren aktuelle außergewöhnliche Umstände, Maßnahmen und mögliche Folgen (im Guten wie im Schlechten) werden uns wohl noch einige Zeit begleiten und sicherlich auch noch Stoff für weitere Podcasts liefern. Auch wir haben zum Schluss sehr faserig versucht einen kleinen Blick in die Kristallkugel zu werfen. Die Situation ist neu, die Nachrichten sind oft deprimierend. Seid geduldig mit euch selbst, seid geduldig mit allen anderen. Und wenn ihr Familie und Kinder bei euch habt: Seid für sie da, nehmt euch Zeit, macht euch frei von Ängsten, besprecht die Einzelheiten mit euren Teams. Wo der normale Alltag ganz automatisch Ordnung geschaffen hat, wo die Zeiten fürs Lernen, Spielen, Arbeiten, Aufräumen, Beieinandersein weitgehend definiert waren, muss das jetzt aktiv gestaltet und umorganisiert werden: Bringt Ordnung in den Tag, verteilt und übernehmt Aufgaben, vertraut einander. Man kann nicht alles planen, bleibt flexibel! Das ist der Plan…

Ep 271Status der SCA am Beispiel Zalando
Mit der PSD2 hat der Gesetzgeber auch das Mandat der Starken Authentifikation, in Englisch Strong Customer Authentication oder kurz SCA, für Payment-Transaktionen eingeführt. Ursprünglich zum PSD2 Stichpunkt letztes Jahr, wurde die Deadline für die SCA auf Ende 2020 verschoben, weil Handel, Acquirer und kartenausgebende Banken / Issuer als Industrie noch nicht bereit waren. Der Podcast diese Woche wirft ein aktuelles Licht auf den Status der SCA am Beispiel von Zalando, einem der wichtigsten Online-Händler zusammen mit Mastercard. Die bestehenden Sicherheitsprotokolle zur Kundenidentifikation von Kartentransaktionen, also 3DSecure werden gerade aktualisiert mit 3DSecure 2.0 und es besteht die Hoffnung, dass die Abbruchrate bei 3D Secure 2.0 deutlich niedriger ist. Der Podcast beginnt mit einem kurzem Abriss zur SCA und den Terminen. Was genau ist die Vorschrift und seit wann waren die Vorläufe. Wie hat Zalando auf den Zeitplan reagiert und ist die Planung bis zum Jahresende noch in Ordnung. Erschreckend müssen Aussagen von Zalando-Tests, dass 80 % der Banksysteme noch nicht gar nicht bereit sind. Täglich grüßt das Murmeltier, denn ähnliche Aussagen hörten wir im Podcast 216 https://paymentandbanking.com/psd2-und-der-mythos-des-open-banking-fintech-podcast-216/ von den Fintechs, die sich letztes Jahr über die fehlende Readyness der PSD2 Schnittstellen der Banken beschwerten. Ferner schauen wir im Podcast nach vorne. Was kann der Händler machen, außer mit PSPs/Acquirer? Welche Partnerschaften sind hilfreich? Wie wird sich der Paymentmix nach der SCA entwickeln? Veränderung der Marktanteile? Veränderung der Conversion? Sorgt die Aufsicht für ein Level Playing Field der Payment-Methoden? Gäste: Kai-Uwe Mokros, Geschäfsführer der Zalando Payments GmbH, Andreas Schmidt Product Owner Zalando Payment GmbH und David Klemm, VP Business Development bei Mastercard.

Ep 268New Work und Fintech
New Work und Fintech: Wie neue Organisationsstrukturen Innovationen fördern Wir erfahren seit einigen Jahren einen tiefgreifenden wirtschaftlichen und kulturellen Wandel. Neue Technologien, die Digitalisierung, die Automatisierung und die allumfassende Vernetzung führen dazu, dass bestimmte Berufe überflüssig werden. Die industrielle Produktion hat sich in den letzten Jahrzehnten radikal verändert. Industrie 4.0, autonome Fahrzeuge und Entwicklungen im Bereich Künstliche Intelligenz werden immer mehr Menschen der „Alten Arbeitswelt“ vor die Frage stellen, was sie in Zukunft machen wollen. Die Arbeitswelt erfährt einen grundlegenden und strukturellen Wandel. New Work ist der Inbegriff für diese Transformation. Die Auslöser für diese Entwicklung sind aber vielfältig. Die Digitalisierung, Konnektivität und Globalisierung sowie der demografische Wandel sind unter anderem die Ursachen für den Wandel der Arbeitswelt. Der Begriff New Work bedeutet auch den Mitarbeitern wieder zuhören und ihnen gewisse Gestaltungsspielräume zuzugestehen, ist sehr wertvoll. Denn sowohl Arbeitgeber, als auch Arbeitnehmer müssen sich ja an eine gewisse Freiheit gewöhnen – wenn man sich die Entwicklung der Arbeitswelt der letzten einhundert Jahre anschaut, wird deutlich, wie sehr wir uns abgewöhnt haben, uns von Prozessen zu verabschieden, Verantwortung zu übernehmen oder nachhaltig zu wirtschaften. Deshalb ist New Work auch ganz eng mit dem Menschen verknüpft und sollte eingebettet sein in eine ganz neue Vorstellung von Wirtschaft und Gesellschaft. Das Bedürfnis nach Nachhaltigkeit sollte uns heute noch viel stärker ein Anliegen sein – nicht nur in Bezug auf ökologische Ressourcen, sondern auch in Bezug auf den Menschen und sein Kraft- und Zeitbudget. Und damit wird klar, welche Bedeutung Digitalisierung und Neue Arbeit für uns haben: Sie ermöglichen es uns, zum Kern zurückzukehren, zum Menschen und damit zu uns. Auch unser heutiger Podcast Gast, Björn Waide (CEO von smartsteuer) ist ein gelebter "New Workler". Gerade hat er ein ausführliches Interview bei Spiegel Online gegeben zum Thema: Arbeiten ohne Chef - Wir haben jeden zur Führungskraft gemacht. Seit sieben Jahren arbeitet Waide für smartsteuer, ein Unternehmen der Haufe Group. Er hat damals agiles Arbeiten eingeführt und zusammen mit seinem Team viele Projektmanagement-Methoden getestet. Wie so ein agiles Arbeiten mit keinen oder nur flachen Hierarchien vor allem in Fintechs geht und vieles mehr rund um das Thema, hört ihr im FinTech Podcast #252.

Ep 267Der Newsrückblick im Februar
In der letzten Woche haben wir noch ausgiebig unsere 250ste Folge FinTech Podcast als Jubiläum zelebriert. Doch in Zeiten von Corona, Wahldebakeln, Machtkämpfen und anderen Krisen widmen wir uns wieder ersteren Themen. Vielmehr unser "Altherren-Duo" Bajorat und Siegert, die in fast schon bundesligareifer Kommentator-Manier sich die wichtigsten Meldungen des vergangenen Monats vorknöpfen und unter die Lupe nehmen. Und darüber haben sie unter anderem gesprochen: Revolut steigt zum wertvollsten Fintech in Europa auf N26 sagt „bye bye“ zu Großbritannien Holvi sagt „hello“ zu Großbritannien ING führt Kontoführungsgebühr ein Geld für die DHB Ready2order aus Wien bekommt Geld Fino beteiligt sich an anybill Berliner Volksbank legen Fond für Fintechs auf Aus für Yomo Zusammenschluss von Worldline und Ingenico Management Buy-out bei Traxpay Yunar ist Geschichte Kein Interesse mehr an Apples Schnittstelle Immer stärkeres Interesse an Fintechs Velvon startet nun doch nicht in Deutschland Lending Club kauft sich eine Bank Iwoca um 100 Mio. Euro reicher B-Social stockt auf Daimler aus für Payment

Ep 266JUBILÄUM - 250 Folgen FinTech Podcast
Als André und Jochen, jeweils selbst schon lange Podcast-Konsumenten, im "Januar 2015, eher aus einer Laune heraus, den ersten FinTech Podcast aufgenommen haben, hätten sie nie gedacht welche Relevanz sie damit in unserer kleinen Nische erreichen würden. Als André am Anfang die Nummerierung der Podcasts dreistellig machte, also Podcast #001 mußte Jochen etwas grinsen. "Der hat doch nicht vor 100 Podcast-Episoden aufzunehmen? Unsere Themen sind zwar spannend, aber doch lange nicht derart spannend um 100mal 60 Minuten Lebenszeit zu investieren, oder?…" André sollte Recht behalten! Episode #100 ging im Mai 2017 “on air”. Episode #250 dann fast 3 Jahre später. Seit diesem Podcast haben wir unzählige Gäste einladen und begrüßen dürfen und einige unserer ersten Gäste wurden nicht nur Co-Hosts, sondern Mitherausgeber von Payment & Banking. Ausgehend von den ersten Sprechversuchen haben wir mittlerweile Bekanntheit und Relevanz erhalten. Menschen wollen mit ihren PR-Nachrichten unbedingt in den Podcast, der eine oder andere lädt sich sogar schon selbst ein und wundert sich, dass wir dann nicht sofort springen. Was wäre der FinTech Podcast ohne euch?! Auch haben wir seit 2015 einige Erfahrung in der Monetarisierung unseres “Hobbys” machen können. Podcasts sind mittlerweile ein ernstzunehmendes Audio-Medium geworden und auf dem Radar von großen Media-Agenturen. Unsere eigenen Versuche über Spenden ein wenig Geld einzunehmen, um die Kosten im Hintergrund zu deckeln, hat sich als grandioser Fehlschlag erwiesen. Was bei anderen Podcasts sehr gut klappt, fuktioniert irgendwie nicht bei unserer Zielgruppe – ausgerechnet denjenigen, die sich beruflich mit Finanzthemen auseinandersetzen. Ein Schelm der Böses dabei denkt! Mit BSPayone hatten wir unseren ersten Sponsor, der uns auch seit Jahren bei der Payment Exchange – Konferenz unterstützt. Vielen Dank, dass Ihr der Eisbrecher beim FinTech Podcast-Sponsoring gewesen seid! Den Kollegen von BSPayone folgten viele weitere Sponsoren und mittlerweile ist das Vermarkten und Werbung wahnsinnig beliebt, nicht zuletzt bei den Hörern. Wir wären nichts ohne unsere Gäste! Vielen Dank den unzähligen Gästen, die ihre spannenden Geschichten nicht nur mit uns, sondern unseren Hörern geteilt haben! Vielen Dank den vielen “Erklärbären”, die uns bis hierhin unterstützten und natürlich vielen Dank euch, die vielen Hörern die ihr uns stetig weiterempfehlen! Wie oft werde ich von Menschen angesprochen, die ich nicht kenne, aber die meine Stimme dafür sehr gut kennen. Vielen Dank für all euer konstruktives und hilfreiches Feedback! Wir freuen uns auf viele weitere Folgen. Bis dahin, bleibt uns treu und mit Spaß an der Sache! DANKE!

Ep 265Issuing fusioniert mit Acquiring (PEX20 Recap)
Es ist zur heißgeliebten Tradition geworden: Jedes Jahr im Januar kommen Deutschlands Payment-Experten aus ihren Verstecken und bewegen sich aus allen Himmelsrichtungen in Richtung Berlin. So auch am 23./24. Januar 2020. Wir haben zur #PEX20 gerufen, ihr seid gefolgt. Der 5. Geburtstag der Payment Exchange wurde bunt gefeiert; getreu dem Motto “Stranger Payments” veranstalteten wir eine kleine Hommage an die 80er Jahre. An zwei Tagen trafen sich 180 Payment-Fans – darunter 22 Speaker für sechs Panels und sechs Keynotes, drei Gewinner der „Goldenen Transaktion“, Vertreter von 24 Sponsoren, zwei Drag Performance Acts, und, und, und. An zwei Tagen habt ihr 910 Tweets gepostet, die 3,4 Mio. Impressions erzeugten und über 360.000 Menschen erreichten. Ihr seid der Wahnsinn! Die Statistiken zu den Drinks sind mysteriöserweiser verschwunden… Ebenfalls haben wir es uns zur Tradition gemacht die interessantesten Panels und Keynotes als Podcast zu bringen, damit auch die Menschen den guten Input bekommen, die nicht die Chance hatten auf der Konferenz dabei zu sein. Passend zur neusten Pressemeldung aus dem Hause Sumup und dem dazu erschienen Artikel von Jochen zum Thema Issuing als neue Komponente des Acquiring im Payment und seiner Einordnung der Kooperation zwischen dem MPOS-Terminal-Anbieter Sumup und Mastercard bringen wir heute unseren zweiten Recap Podcast der letzten Payment Exchange. Denn auch hier schon debattierte Jochen Siegert zusammen mit Marc-Alexander Christ von SumUp und unsere Teammitglieder Miriam und Rafael über das Thema.

Ep 264Ask me anything #10 mit Dr. Katrin Stark
Folge 10. – Ask me anything – mit Dr. Katrin Stark Aufnahmegerät und Mirkos sind schnell aufgebaut, weswegen wir das folgende „Ask me anything“ werde in einem stylischen Start-up Büro noch in einem eleganten Büro-Konferenzraum geführt haben, sondern in einem Hotel-Zimmer im Soho-Haus im Retro-Stil. Anlässlich der #PEX20, dem Branchenevent von Payment & Banking, war auch Dr. Katrin Stark nach Berlin gereist, die sich im aktuellen „Ask me anything“ - Interview den Fragen der Community stellte – und das waren eine ganze Menge! Das ist aber auch kein Wunder, denn Katrin Stark blickt auf viele interessante Stationen ihrer beeindruckenden Karriere zurück. Im ersten Leben strebte sie nämlich eine Karriere in der Wissenschaft an und promovierte über Künstliche Intelligenz, noch ehe das Thema in aller Munde war. Später wechselte sie in die Bankenwelt und arbeite bei der Commerzbank und war als Vorstand bei der Deutschen Bank tätig, sowie bei der Silicon Valley Bank kurz nach deren Start in Deutschland. Nun hat der heimische Schreibtisch sie wieder, an dem sie sich vermutlich wenig aufhält, da sie junge, aufstrebende Fintechs auf ihrem Weg in eine erfolgreiche Zukunft berät und mit ihrer Expertise unterstützt. Was sie dabei genau macht, wie sie die aktuelle Lage für Gründer in der Finanzwelt einschätzt und was sie persönlich antreibt und welchen Stellenwert gute Bücher dabei haben, erzählt sie in der kommenden Stunde, die zu ihrer eigenen Überraschung „total schnell vorüberging“, wie sie im Anschluss an das Interview verriet.

Ep 263Zahlen wir wo wir kaufen oder kaufen wir wo wir zahlen?
Wir lassen uns jederzeit gerne und immer inspirieren und da wir auch viel in fremden Podcast Gefilden schwimmen und uns an manch veregnetem Wochenende gerne durch eine breite Palette an Podcasts hören ist auch Podcast #248 inspiriert von einem großen Vorbild: dem “Exiting Commerce” Podcast von Jochen Krisch und Marcel Weiss. Marcel und Jochen diskutieren dort vor einigen Tagen wie es dazu kam, das Mobile Payment cool geworden ist und diese neu gewonnene Coolness, das Shopping Verhalten manches/r KonsumentIn beeinflusst und infolgedessen, welche Player in diesem Zusammenhang eine neue oder veränderte Rolle spielen oder spielen könnten? https://excitingcommerce.de/2020/02/01/exchanges-245-mobile-payment-goes-shopping Was lernen wir also schonmal: Payment war gestern, Shopping ist der Trend! Wie sagen wir schon immer und jeher: der Kunde will kaufen, nicht bezahlen. Und was könnte sinnbildlich besser passen als der kürzlich geschlossene Deal zwischen dem Bezahlriesen PayPal und der Shopping-Bonus Plattform “Honeypot“ - wir berichteten. Es geht also um die “Endkunden-Shoppingexperience“ und der Versuch, damit zu Punkten? Bonus, Rabatte, Coupons, Loyalty – die Standard Buzz Words, wenn wir über Value Added Services im Payment Umfeld sprechen. So richtig geschafft, dies mit dem Payment zu koppeln (und daraus ein Geschäft zu entwickeln) hat es bisher keiner. Die Strategie von PayPal ist schonmal nicht die schlechteste, aber macht sie sich auch langfristig bezahlt. Bisher ist PayPal daran immer gescheitert. Neben dem PayPal Deal ging es im Podcast aber vor allem um die Frage, ob wir da zahlen, wo wir kaufen oder ob sich das Thema dreht und wir in Zukunft da shoppen, wo wir zahlen? ochen (also unser), Kilian und André haben in einer guten Stunde versucht das Thema noch einmal zu vertiefen und haben sich nahezu alle relevanten Player vorgenommen und darüber diskutiert: Paypal und Poneypot Paypal und Venmo Google Shopping Klarna Wechat Alipay Huawei Apple Mastercard Visa Amazon Viel Spaß beim Hören.

Ep 262News kompakt Januar
Das Payment & Banking Podcast Duo Bajorat & Siegert haben es sich zur schönen Tradition gemacht sich unseren News Rückblick des jeweils letzten Monats zur Vorlage zu nehmen und die wichtigsten Meldungen ausschweifend bei einem Glas "Eppelwoi" zu kommentieren. Und darüber haben sie u.a. gesprochen: - Raisin übernimmt US-amerikanische Choice Financial Solutions - GetSafe startet Tochterfirma in UK - Übernahme 1: Visa kauft Plaid auf - Übernahme 2: Giroxx geht an INTL FCStone - Übernahme, die Dritte: Heidelpay übernimmt die Frankfurter Universum Group - Finanzspritze für XPAY - Neuer Schwung für paydirekt dank neuer Eigentümerstruktur? - Ryd sammelt neues Geld ein - Qonto startet in Deutschland und hat hierfür viel Geld zur Verfügung - H&M dehnt Rechnungskauf in USA aus - Sparkassen verzichtet auf Zugriff auf Schnittstellen - N26 bringt es aktuell auf fünf Millionen Kunden - Nufin bekommt neues Geld von Bestandsinvestoren - Geldsegen für britische Fintechs - Frisches Kapital für Kreditech - Neues Geld für US-amerikanisches Insurtech Gabi