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Payment & Banking Fintech Podcast

Payment & Banking Fintech Podcast

859 episodes — Page 13 of 18

Ep 262News kompakt Januar

Das Payment & Banking Podcast Duo Bajorat & Siegert haben es sich zur schönen Tradition gemacht sich unseren News Rückblick des jeweils letzten Monats zur Vorlage zu nehmen und die wichtigsten Meldungen ausschweifend bei einem Glas "Eppelwoi" zu kommentieren. Und darüber haben sie u.a. gesprochen: - Raisin übernimmt US-amerikanische Choice Financial Solutions - GetSafe startet Tochterfirma in UK - Übernahme 1: Visa kauft Plaid auf - Übernahme 2: Giroxx geht an INTL FCStone - Übernahme, die Dritte: Heidelpay übernimmt die Frankfurter Universum Group - Finanzspritze für XPAY - Neuer Schwung für paydirekt dank neuer Eigentümerstruktur? - Ryd sammelt neues Geld ein - Qonto startet in Deutschland und hat hierfür viel Geld zur Verfügung - H&M dehnt Rechnungskauf in USA aus - Sparkassen verzichtet auf Zugriff auf Schnittstellen - N26 bringt es aktuell auf fünf Millionen Kunden - Nufin bekommt neues Geld von Bestandsinvestoren - Geldsegen für britische Fintechs - Frisches Kapital für Kreditech - Neues Geld für US-amerikanisches Insurtech Gabi

Feb 11, 20201h 31m

Ep 261PEX20 Recap - E-Commerce vs. Plattformen

Es ist zur heißgeliebten Tradition geworden: Jedes Jahr im Januar kommen Deutschlands Payment-Experten aus ihren Verstecken und bewegen sich aus allen Himmelsrichtungen in Richtung Berlin. So auch am 23./24. Januar 2020. Wir haben zur #PEX20 gerufen, ihr seid gefolgt. Der 5. Geburtstag der Payment Exchange wurde bunt gefeiert; getreu dem Motto “Stranger Payments” veranstalteten wir eine kleine Hommage an die 80er Jahre. An zwei Tagen trafen sich 180 Payment-Fans – darunter 22 Speaker für sechs Panels und sechs Keynotes, drei Gewinner der "Goldenen Transaktion", Vertreter von 24 Sponsoren, zwei Drag Performance Acts, und, und, und. An zwei Tagen habt ihr 910 Tweets gepostet, die 3,4 Mio. Impressions erzeugten und über 360.000 Menschen erreichten. Ihr seid der Wahnsinn! Die Statistiken zu den Drinks sind mysteriöserweiser verschwunden… Ebenfalls haben wir es uns zur Tradition gemacht die interessantesten Panels und Keynotes als Podcast zu bringen, damit auch die Menschen den guten Input bekommen, die nicht die Chance hatten auf der Konferenz dabei zu sein. Anfangen wollen wir heute mit der Keynote von keinem Geringeren als "Supergraf" Alexander Graf, der uns zeigte, was beim Shoppen heute so alles geht.

Feb 7, 202040 min

Ep 260Diversität in der Finanz- und Technikbranche

Es gibt viele tolle Orte, an denen man mit vielen tollen Menschen Interviews führen kann. Doch das Bundeskanzleramt ist auch für das Team von Payment & Banking etwas Besonderes – und daher war ein bisschen Neugierde natürlich auch dabei. Und zugegeben: Der Ausblick über das abendliche Berlin ist schon beeindruckend und macht – zugegeben! – auch ein bisschen ehrfürchtig. Vor allem aber freuten wir auf unseren Interviewgast: Dorothee Bär, Staatsministerin bei der Bundeskanzlerin und Beauftragte der Bundesregierung für Digitalisierung, mit der wir uns über das Thema Diversität und Chancengleichheit unterhalten wollten. Denn es ist augenscheinlich, dass gerade in der Finanz- und Technikbranche noch einmal weniger Frauen arbeiten, als ohnehin schon in der deutschen Wirtschaft. Was sind die Gründe hierfür? Haben Frauen etwa generell ein geringeres Interesse an der FinTech-Branche, oder liegt es an der Dominanz der männlichen Vorbilder? Was ist zu tun und wie kann Politik das steuern? Mit diesen und vielen weiteren klugen Fragen rund um die Themen Fintech und Bankenlandschaft betraten wir das großzügige Büro und konfrontierten Dorothee Bär damit. Wie bringt sie beispielsweise das Thema Finanzen ihren Kindern bei und wie verhält es sich eigentlich mit Instagram? Die Staatsministerin ist immerhin eine recht aktive Nutzerin des Kanals. Interessante Fragen führen in der Regel zu interessanten Antworten und so hatten wir am Ende des Gesprächs nur etwa die Hälfte unseres Kataloges durch. Als Team von Payment & Banking würden wir uns daher sehr freuen, das Gespräch irgendwann mal an gleicher Stelle fortzusetzen und über die nächsten Schritte der Bundesregierung hin zu mehr Diversität und Chancengleichheit zu debattieren. Vielleicht ergibt sich ja nochmals die Möglichkeit. Wir sind gespannt. Und wenn nicht mit Dorothee Bär, dann mit den tollen, interessanten Frauen der Branche da draußen. Vielleicht ja schon auf der kommenden #BEX20.

Jan 31, 202043 min

Ep 259SWIFT

SWIFT hört sich erstmal wie ein wunderbarer Modebegriff an. Ist in unser Branche allerdings ein alter Hut. Wer noch nichts davon gehört hat, Bitteschön... SWIFT, oder S.W.I.F.T ist ein Begriff aus dem Auslandszahlungsverkehr und die Abkürzung für die Gesellschaft: „Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunications“. SWIFT ist eine Gesellschaft mit Sitz in Belgien, deren Eigner die Banken selbst sind. Dazu kommen noch Finanzinstitute wie Broker, Investmentfirmen, Börsen und Clearingstellen für Wertpapiere. Das Kommunikationssystem und die Gesellschaft SWIFT gibt es dabei schon seit 1973, die Vereinheitlichung von In- und Auslandsüberweisungen mit IBAN und BIC wurde aber erst vor einigen Jahren in Deutschland und der EU verbindlich. Der SWIFT Code, oder auch SWIFT-BIC, ist gebräuchlich eher als BIC-Code bekannt und dient seit einigen Jahren als Ersatz für die Bankleitzahl. Jedes SWIFT-Teilnehmerinstitut erhält seine eigene Kennung, welche aus 8-11 Zeichen besteht. Grundsätzlich enthalten SWIFT (BIC) einen 2-stelligen Ländercode (z.B. DE für Deutschland), einen 4-stelligen Bankcode (add Penta BIC?) und einen 2-stelligen Standortcode (z.B. BB für Berlin). Eine SWIFT Überweisung (Auslandsüberweisung) funktioniert mittlerweile wie eine normale Überweisung, denn mit der Einführung von IBAN und BIC sind auch Auslandsüberweisungen zu ganz normalen Überweisungen geworden. Das Einloggen auf das eigene Bankkonto und Ausfüllen des Überweisungsformulars reichen aus, um eine Überweisung zu tätigen. Dafür braucht es nur die IBAN und BIC (SWIFT Code) des Empfängers. Im Grunde gibt es mit der Vereinheitlichung von Auslands- und Inlandsüberweisungen keine großen Unterschiede mehr bei Überweisungen. Der einzige wirkliche Unterschied ist, dass Sie für Inlandsüberweisungen kein BIC oder SWIFT Code benötigen, für Auslandsüberweisungen aber schon. Der SWIFT Code teilt der ausführenden Bank nämlich mit in welchem Land und bei welchem Bankinstitut das Empfängerkonto zu finden ist, was in Deutschland schon direkt über die IBAN möglich ist. Zusammen mit Dr. Mario Reichel und Dr. Hubertus von Poser von PPI Consulting Frankfurt erklärt Jochen die Begrifflichkeit und wo das mit dem SWIFT denn herkommt, klärt die Rollen in Swift, sprechen über die Implikationen des Modells über Entwicklung der Übertragung und Formate, Betrugserkennung und über die Zukunft von Swift.

Jan 24, 202055 min

Ep 258Die Payment Exchange 2020

Manchmal können wir es selbst nicht glauben, wir gehen mit unserer Payment Exchange in das 5. Jahr. Am 23. und 24. Januar 2020 ist es wieder soweit: Die #PEX20 öffnet im Berliner Soho House ihre schmiedeeisernen Pforten. Was als familiäres Branchentreffen startete, hat sich dank erstklassiger Themen und Teilnehmer zur Leitveranstaltung der Szene entwickelt. Mit der Payment Exchange bringen wir seit jeher Experten zusammen, bündeln das Branchen-Know-how und bieten allen Gästen einen entspannten Rahmen, um gemeinsam Probleme und Lösungen zu erörtern, Partnerschaften anzubahnen und über die echten Innovationen der Branche zu sprechen. Getreu unserem Motto: Weniger PowerPoint-Präsentationen, mehr aktiver Austausch. 2020 sagen wir: HAPPY BIRTHDAY, LIEBE PEX! Um ihren fünften Geburtstag zu feiern, zelebrieren wir die #PEX20 stilecht und neonbunt als Hommage an die 80er-Jahre unter dem Motto „Stranger Payments“. Bunt wird auch unser Programm: Wir unternehmen eine Zeitreise durch die Payment-Historie, starten Expeditionen in die E-Commerce und an den POS, durchforsten komplexe Regulatorik-Themen und beleuchten die schillernden Unterwelten, die sich bei den Themen Fraud und deutsche Payment-Schemes auftun. Angereichert wird das fabelhafte PEX-Programm mit Network-Pausen, exklusiven Dinnern und Parties, der Preisverleihung zur Goldenen Transaktion und dem Wühlen in hochkarätigen Goodie Bags. Zum fünften Jubiläum der PEX sprechen Julia und Miriam darüber wie es alles angefangen hat, was so alles passiert ist und was wir 2020 erwarten können. Doch bevor wir starten, möchten wir sagen: DANKE! Wir hoffen, dass die #PEX20 für alle Gäste ein unvergessliches Erlebnis wird. Das verdanken wir auch unseren Sponsoren, die unser Event-Format so toll unterstützen. Mit ihren Sachspenden oder finanziellem Sponsoring geben sie uns die Möglichkeit, die Payment Exchange stattfinden zu lassen, weiter zu verbessern und als feste Größe in der Payment-Landschaft zu erhalten. Deshalb geht unser nicht enden wollender Dank an: Mastercard, Senacor, DKB, DeuBa, Adyen, PAYONE, Concardis, emailage, Payback, regis24, barzahlen, collect AI, Computop, EOS Deutschland, First Cash Solution, identity/BSS, optile, paydirekt, Planet Payment, RatePAY, Schufa, Stripe, traxpay Und nun geht's ab zum Podcast, wir Spaß beim Zuhören. Wir sehen uns auf der #PEX20!

Jan 17, 202032 min

Ep 257Die Zukunft des Retail Bankings

Im letzten Jahrzehnt (ja darf man jetzt sagen) gerieten unsere Banken immer mehr ins wanken. Seit der Finanzkrise leiden viele unter Regulatorik und fehlenden Business Modellen sowie Nullzinsphasen und Imageprobleme. Lösungen werden dahingegen händeringend gesucht. Wie sieht also das Banking von morgen aus? Wagen wir mal einen Rückblick nur auf das letzte Jahr. Was ist 2019 so alles passiert? Und man kommt automatisch zur Frage, wie kann Banking im Leben des Kunden stattfinden? Und da kommt man dann relativ schnell zu GAFA oder anderen Anbietern, die stärker im Lifestyle des Kunden integriert sind. Es kam also Bewegung seitens GAFA in den Markt (Apple Card, Libra, Google kündigt Current Accounts an). Das Thema Europäisches Scheme ist öfter mal aufgepoppt Neue/ Mobile/ Challenger Banken sind weiter gewachsen und wurden weiterhin sehr "gehyped". Wobei sich in dem Zusammenhang immer stärker die Frage stellt: Ist die Zukunft von Banking wirklich eine Bank? Und darüber kommen wir dann zur Geschäftsmodellfrage - wann läuft sich das Wachstum eigentlich tot? - und warum ist noch keiner wirklich eine Plattform? Wir haben in letzter Zeit vermehrt Angebote gesehen, die sich stärker am sogenannten Lifestyle von Kunden orientieren als das sie reines Banking sind: z.B. jedes Mal wenn du bezahlst, wird ein Baum gepflanzt. Und auch andere Dienste (sogenannte “Nicht-Banken”), die schon stärker auf den Lifestyle des Konsumenten ausgerichtet sind, haben sich stärker in Richtung Payment & Banking bewegt und haben Banking aus anderen Use Cases (z.B. Retail) herausentwickeln. Beispiele hierfür sind Klarna (jetzt mit Karte) oder Stocard die eigenes Payment launchen. Wie kann Banking im Leben des Kunden stattfinden? Was wird im Alltag relevant sein? Man könnte sagen, Banking ist ja eigentlich nur eine Hilfsfunktion um bestimmte andere Dinge wie z.B. Einkaufen zu erledigen. Banking an sich wird also wohl nicht der Treiber für Finanzidienstleistungen der Zukunft sein. Google ist Top of Funnel, Amazon eine massive Platform: Was bedeutet das in diesem Kontext? Was sind Treiber für die tägliche Relevanz? Über die spannende Frage und Ansätze wie das Retail Banking der Zukunft aussehen könnte, diskutieren im FinTech Podcast #242, Kilian zusammen mit Rafael und dem CEO von Stocard, Björn Goß.

Jan 10, 202050 min

Ep 256Identity

Grundlage des ersten Podcasts in diesem Jahr war ein sehr gutes Papier, dass Artur Burghardt, managing Partner bei Core SE, im November veröffentlichte.: https://core.se/de/techmonitor/apple-identity-wallet In diesem geht Artur im Details auf verschiedene Identity Provider und Player ein, die auch ein solcher werden könnten. Im Podcast haben Maik Klotz und André Bajorat dann mit Artur vor allem folgende Fragen versucht zu beantworten: 1. Was ist eine digitale ID? 2. Unterscheidung Identifizierung, Authentifizierung, Authorisierung 3. Warum ist es ein Thema auch für die Politik? 4. Was unternimmt die Politik? 5. Welche Player gibt es? Bzw welche Rollen gibt es? 6. gibt es Vorbilder? 7. Wie geht es weiter? Identity war, ist und bleibt sicher noch eine Zeit ein spannendes Thema unserer Branche.

Jan 3, 20201h 7m

Ep 255FinTech News Dezember 2019

Unsere Payment & Banking Kollegin und Autorin Christina Cassala hat wieder die relevanten FinTech-News des Monats Dezember im Blog kuratiert. https://paymentandbanking.com/newsschau-im-dezember-das-wichtigste-zum-schluss/ André und Jochen kommentieren die jeweiligen Nachrichten in diesem, letzten FinTech Podcasts des ablaufenden Jahrzehnts. Wir schließen damit auch das Fintech-Jahr 2019 im Podcast ab und bedanken und Euch für das Interesse, die Treue und das viele positive Feedback. Euere Reaktionen treiben uns weiter an und motivieren uns jede Woche immer neuen Content zu produzieren und uns vor allem die Zeit dafür zu nehmen! Euch einen guten Start ins neue Jahrzehnt, welches uns bestimmt viele spannende FinTech-Stories bescheren wird!

Dec 27, 201954 min

Ep 254Keynote TRX19 (Christoph Bornschein): Drei Chinesen mit dem Kontrabass

Christoph Bornschein sprach auf der TRX19 zu: „Drei Chinesen mit dem Kontrabass oder warum uns China bei der Digitalisierung weit voraus ist“. Und Bornschein kennt sich aus: er sitzt im Aufsichtsrat der Deutschen Bank, ist Mitgründer und Geschäftsführer von TLGG und berät in seinen Tätigkeiten staatliche Stellen und internationale Unternehmen. In seiner Keynote ging es bei ihm vor allem um China und seinen Einfluss auf Payment und Banking. 80 Millionen Schüler lernen jeden Tag aktiv auf einer chinesischen Lernplattform. Das zeigt nochmal die Dimensionen, denn das entspricht natürlich der Bevölkerungszahl Deutschlands. "Code exportiert Werte", betont Bornschein. Wer also z.B. Facebook als Plattform bedient, kann auch entscheiden, was dort erlaubt ist - Brustwarzen beispielsweise nicht, Hakenkreuze dagegen schon. Übertragen auf chinesische Unternehmen stellt sich die Frage, welche Werte damit kommen. "Wie auch immer die Welt weitergeht - Europa wird keine große Rolle darin spielen.“ "Wir sitzen in der Mitte einer globalen Machtbewegung", so Bornschein. "Denn Europa hat dem einfach nichts entgegenzusetzen." Aber wir brauchen die Autarkie über irgendetwas, trotzdem herrscht Abhängigkeit vor, und das in vielen Bereichen. Technologie verändert die Wirtschaft und die verändert die Gesellschaft. Momentan wird in europäischen Unternehmen zu wenig in Big Data und KI investiert. Von einer Vertriebsorientierung ging es erst zu einer Kundenorientierung und sogar Kundenzentrierung. "Produkte müssen so verfasst sein, dass sie zu Menschen passen, da darf man sich nichts vormachen." Netflix ist da nur ein Beispiel - ein Produkt wird basierend auf Live-Daten kontinuierlich verbessert. Größe, Wachstum und Geschwindigkeit, darin übertreffen chinesische und amerikanische Unternehmen bei Weitem. "Wir müssen mehr investieren in die Veränderung, die wir sehen wollen", so Bornschein. Zunehmende Transparenz, Unkompliziertheit und globale Omnipräsenz führten zu einer Verschiebung, hin zu einer befähigten - oder verwöhnten - Gesellschaft, erklärt Bornschein. Was die Amerikaner verstanden haben, ist, dass der Staat gleichzeitig der Markt ist. Vor allem die Akzeptanz, dass man auch mal Scheitern kann, macht den amerikanischen Erfolg aus. Die Fehlerkultur in Deutschland wird schnell zum Insolvenzverfahren. China hat dabei viele Leistungen erbracht, unter anderem weniger Armut und der Versuch, in Sachen Blockchain die Vorherrschaft zu übernehmen. Unheimlich ist hier vielen der Social Credit Score. Dort werden Algorithmen trainiert, die zunehmend an Relevanz gewinnen werden - das kann man moralisch für verwerflich halten, aber ist in jedem Fall ein Vorteil für die Technologie. "My Phone is my Wallet" wird immer mehr Realität. "Wir müssen auch von diesem blöden Bargeld loskommen", betont Bornschein. Chinesische Unternehmen sind auch hier bei einem Kopf-an-Kopf-Rennen, dabei. Innovative Zahlungsmethoden werden immer mehr aus China kommen. Europa's Chancen Was kann Europa noch retten? Die Steckdosen! Nicht ganz, aber man muss auch immer darauf sehen, dass die USA und China große digitale Binnenmärkte sind. In Europa unterscheidet sich das alles fundamental, weil es so viele Binnenmärkte gibt. Hier muss ein einheitlicher digitaler Binnenmarkt geschaffen werden - und es braucht eine innovationsfreundlichere Umgebung für digitale Unternehmen. “Europa hat einen Vorteil: die Wertetiefe. Daraus sollten nicht nur Regulierungen entstehen, sondern auch Möglichkeiten. Wir brauchen Premiumwertschöpfung - das ist eine echte europäische Frage.” Politiker wie Macron fordern auch mehr Innovationen und vor allem die Grundlage dafür. All diese ökologischen, gesellschaftlichen und demografischen Entwicklungen erfordern einen starken und inklusiven Wettbewerb. "Es geht um Wachstum und Teilnahme", so Bornschein. Eliten müssen dafür das Vertrauen in die Digitalisierung schaffen. Außerdem sind wichtig: Nutzerfreundlicher Datenschutz E-Government Effiz

Dec 20, 201947 min

Ep 251Ask me anything #9

Folge 9. – Ask me anything – mit Christian von Hammel-Bonten, CEO der paydirekt GmbH Hochhäuser gibt es in Frankfurt viele. Zwar nicht ganz so hoch ist das Haus, in dem paydirekt seit Frühjahr dieses Jahres sein neues Quartier bezogen hat, dennoch blickt man von zahlreichen Büros des Zahlungsdienstleisters auf die imposanten Bankentürmen etablierter Banken der Mainmetropole – und damit vis-a-vis auf die Fassaden der Stakeholder des Bezahlverfahrens. Kurze Wege sind für Christian von Hammel-Bonten, Vorsitzender der Geschäftsführung, bestimmt manchmal sicher von Vorteil, denn als Paymentlösungen der deutschen Banken und Sparkassen gibt es immer wieder ausreichend Abstimmungsbedarf zwischen allen Beteiligten. Doch der auf über 1,90 m hochgewachsene von Hammel-Bonten bringt schon qua Größe den notwendigen Überblick mit, der in seiner Position notwendig ist, um alle Stimmen unter einen Hut zu bringen. Seit 2017 ist von Hammel-Bonten für paydirekt tätig. Privat zieht der gebürtige Norddeutsche, Familienvater und Hobby-Radsportler die Berge den Bankentürmen vor und vielleicht ist es trotz zentraler Lage kein Zufall, dass man von seinem Büro nur auf eine stinknormale Fassade blickt und zur Mittagszeit sogar die Glocken der nahe gelegenen Kirche hört. Der Finanzsektor scheint dann weiter weg, als er eigentlich ist.

Dec 18, 20191h 32m

Ep 253FinTech des Jahres Publikumsgewinner

Mit fast 500 Teilnehmen startete am 19.11.19 mit der Transactions 19, das bisher größte Event von Payment & Banking. Die Transactions 19 bildete die Quintessenz der beiden Exchange-Veranstaltungen, der Payment Exchange und Banking Exchange, und war zum ersten Mal einer breiten Öffentlichkeit zugänglich. Die Transactions bietet nicht nur traditionellen Marktteilnehmern oder Startups neue Einblicke in technologische Trends oder die heißen Innovationsthemen der Branche, sondern adressiert auch ganz bewusst branchenfremde Teilnehmer, die sich zum ersten Mal mit der Payment- und Banking-Branche beschäftigen. Auf über 3.500 Quadratmetern trafen sich 25 der besten SpeakerInnen, welche die Branche zu bieten hat um den ganzen Tag über Digitalisierung, Payment und Banking zu diskutieren. Darüber hinaus fand am Abend die Verleihung des Fintech des Jahres Award statt. Einen Award an die interessanten und für uns relevantesten deutschen FinTech/Start-Ups zu verleihen, erachten wir weiterhin als wichtig und auch relevant. Ein Preis von der Branche, in der wir alle aktiv sind, für die Branche. Nicht gekauft, nicht extern beeinflusst, unserer Unabhängigkeit vorbehalten. Da wir divers sind und außerdem jeder andere Sichten und Schwerpunkte hat, ist daraus immer ein guter Mix enstanden. Die Nominierungen kommen von Herzen, doch den letztendlichen Bewertungsprozess geben wir ab und dieser ist völlig losgelöst von uns. Insgesamt haben wir 20 Fintechs nominiert, welche die Jury in den bestimmten Kategorien bewertet hat. Wie in jedem Jahr, wart natürlich auch ihr gefragt, als starke Stimme der Fintech-Community, um über euer Voting den Publikumsaward zu vergeben. Als Gewinner in der Kategorien “Fintech des Jahres Jury” konnten die achtköpfige Jury das Fintech Klarna und der Newcomer Trade Republic überzeugen. Aus dem Payment & Banking Publikumsvoting gingen die Gewinner N26 und zum zweiten Mal in Folge die Newcomer der Tomorrow GmbH hervor. André hat sich mit Inas Nureldin (Co-Founder von Tomorrow) und Georg Hauer (General Manager DACH von N26), den Gewinnern des Publikumsawards unterhalten und ihnen einige Fragen zum Unternehmen und dem Preis gestellt.

Dec 13, 201951 min

Ep 252Lex Apple Pay

Eine Koproduktion mit PayTechTalk Im iPhone gibt es einen NFC-Chip, den Apple allerdings unter Verschluss hält und nur exklusiv mit Apple Pay nutzbar macht – was dem eigenen Zahlungsdienst quasi das Monopol auf dem eigenen Smartphone sichert. Aufgrund des geringen iPhone-Marktanteils ist das grundsätzlich kein Problem, doch die deutsche Politik möchte dem nun trotzdem sehr schnell einen Riegel vorschieben. In Windeseile wurde ein Gesetzesentwurf entwickelt, der Apple dazu zwingen würde, den NFC-Chip für Entwickler freizugeben und somit den Weg für alle anderen Zahlungsdienste freimachen würde. Vom Bundestag wurde das Gesetz bereits durchgewunken und die „Lex Apple Pay“ wurde vom Bundesrat bestätigt. Derzeit gibt es zwar Diskussionen darüber, ob ein solches Gesetz noch den Segen der EU-Kommission benötigt – was ein Angriffspunkt für Apples Anwälte sein dürfte – aber auch die Kommission soll Apple Pay schon seit längerer Zeit im Visier haben. Sollte es dazu kommen, werden die Karten für Apple Pay völlig neu gemischt – in vielerlei Hinsicht. Denn Apple würde nicht nur Konkurrenz bekommen, sondern müsste wohl auch das Geschäftsmodell anpassen. Aktuell zeigt sich Apple darüber besorgt, dass eine Öffnung Probleme in puncto Sicherheit und Datenschutz mit sich bringen könnte. Der deutsche Bundestag hat also das Gesetz „zur Umsetzung der Änderungsrichtlinie zur Vierten EU-Geldwäscherichtlinie“ gemäß der am 13. November vom Finanzausschuss vorgelegten Beschlussvorlage verabschiedet. Damit ist auch die unter Artikel 4 (Änderung des Zahlungsdiensteaufsichtsgesetzes) §58 a enthaltene, brisante Erweiterung – besser bekannt als „Lex Apple Pay“ ­– beschlossene Sache: Demnach müssen künftig „Systemunternehmen“ mit mehr als zwei Millionen registrierten Nutzern, die durch technische Infrastrukturleistungen zum Erbringen von Zahlungsdiensten oder dem Betreiben des E-Geld-Geschäfts in Deutschland beitragen, Zahlungsdienstleistern diese technischen Infrastrukturleistungen „gegen angemessenes Entgelt unverzüglich und unter Verwendung angemessener Zugangsbedingungen zur Verfügung zu stellen.“ Im Kern besagt dieser §58a also, dass Apple seine NFC-Schnittstelle für konkurrierende Lösungen freigeben muss. "Als Überraschungscoup wird die Entscheidung des Finanzausschusses des Deutschen Bundestages gewertet, die Änderungsrichtlinie zur Vierten EU-Geldwäscherichtlinie anzupassen. Bei der Anpassung ging es darum, dass Anbieter von technischen Infrastrukturen, die zur Erbringung von Zahlungsdiensten benötigt werden, diese Infrastrukturen auch Dritten (z.B. Banken) zur Verfügung stellen müssen." Was hat es also mit dem "Lex Apple Pay" auf sich? Im heutigen Doppel Podcast mit PayTechTalk hat Frank Müller, Susanne Grohé, Kilian Thalhammer und Hanno Bender als Gäste eingeladen und sie haben eine lebhafte Diskussion zum Lex Apple Pay geführt. Hanno, der lange schon das Ende der „digitalen Wegelagerei“ fordert, sah sich Susanne gegenüber, die sich nicht richtig für das Lex Apple Pay erwärmen konnte. Eine wahrlich diskussionsfreudige Runde mit Lehrpotential.

Dec 12, 201958 min

Ep 249Die FinTech-News im November 19

Unsere Payment&Banking Autorin Christina Cassala hat auch für den Monat November wieder die wichtigsten/relevantesten FinTech-Nachrichten kuratiert. https://paymentandbanking.com/newsschau-im-november-das-wichtigste-zum-schluss/ Jochen und André besprechen und kommentieren die jeweiligen Nachrichtenmeldungen und ordnen sie für die Hörer ein. Bevor sie die News des Monats November besprechen, schaut Jochen kurzfristig auf die letzte Woche zurück, da er in der letzten Woche die Nachrichten der Woche für den freitäglichen Payment&Banking Newsletterversand zusammengestellt hatte. https://us14.campaign-archive.com/?u=c35d8413e2a11e4245d72288b&id=c338586e8f Viel Spaß, gebt uns gerne 5* wenn ihr uns mögt und beachtet unsere Sponsoren!

Dec 7, 20191h 5m

Ep 248Banking 3.0 (Das Hausbankprinzip)

Ein Recap zur Transactions 2019 Alles ändert sich, auch das Bankenwesen. Dabei war hier noch lange die alte Hausbank das gängige Modell – und bleibt es an vielen Ecken noch. Denn die Banken hängen einfach an diesem Modell. Wie also Bewegung reinbringen – lieber durch Rebuilding oder Unbundling? Und kann die Plattform-Ökologie hier helfen? Das erste Panel unser diesjährigen Transactions 19 wollte darauf Antworten finden. Mit diskutiert haben: - Annette Siragusano (comdirect) - Sibylle Strack (Kontist) - Sascha Dewald (DKB) - Reiner Brüggestrat (Hamburger Volksbank) Moderator dieses Panels war André M. Bajorat. Selbst die Panel-Gäste nicht mehr bei ihrer alten Hausbank - fast alle haben gewechselt, aber oft bezieht man diesen Begriff auf die neue Bank, die dann irgendwann zu etwas Vergleichbaren wie der klassischen Hausbank wird. Was macht eine Hausbank aus? Einige oft genannte Punkte sind: - Exklusivität - gute Beratung - hoher Informationsvorteil - räumliche Nähe Am Ende des Tages wollen wir Innovationsführer sein - als moderne Hausbank", erklärt Sascha Dewald. "Leute brauchen sofort Hilfe, egal wo sie sind. Und das wollen wir leisten." Zwar gibt es keine räumliche Nähe, aber durch neue Möglichkeiten der Digitalisierung eben auch ganz neue Möglichkeiten, diese Nähe anders herzustellen, z.B. über Videochat. Und wie viel Hausbank steckt in meinem Handy? Das Handy wird einem immer näher, und genau darauf muss man bei seinen Kunden achten. Nähe trotz räumlicher Distanz "Das Thema Nähe ist entscheidend", betont Sibylle Strack. "Man muss nicht nebenan sein, um nahe zu sein. Aber wichtig ist das Ambitionsniveau. Bei Kontist geht es nicht nur ums Banking, sondern um viel mehr, wir wollen ganz für die Kunden da sein." Das alles und viel mehr, wurde auf dem diesjährigen Panel der ersten TRX19 am 19.11.2019 in Frankfurt besprochen.

Dec 6, 201956 min

Ep 247Banken API für den Endnutzer

Eine Softwareanwendung für den Endnutzer, wird normalerweise so entwickelt, dass die Anwendung möglichst einfach, schnell, leicht und nutzerfreundlich ist. Software selbst hingegen hat keine Augen, Emotionen oder Intuition und braucht dementsprechend auch keine nutzerfreundliche Bedienoberfläche, wenn es darum geht, Dienste für eine weitere Anwendung (und nicht für den Endnutzer) zur Verfügung zu stellen. Was sie dennoch braucht, ist – genau wie bei einer Benutzeroberfläche, die auf den Endanwender ausgelegt ist – eine Schnittstelle, die die Datenverarbeitung einfach macht. Eine API besteht aus einer Reihe erprobter Routinen und Standards, die die Verarbeitung der Funktionen durch Anwendungen erlaubt. Diese müssen über die Implementierungsaspekte der Software selbst weder etwas wissen noch in sie involviert sein, sondern nutzen einfach nur ihre Dienste. APIs definieren dabei nur die Programmanbindung auf Quelltextebene, sind also nicht visuell lesbar. Banken nutzen diese Schnittstellen schon von jeher. Die Nutzung offener APIs fördert ein kundenfokussiertes Ökosystem und offene Innovation. In der heutigen Folge, die wir bereits vor einigen Wochen aufnahmen haben wir uns zwei Freude und schon lange Wegbegleiter eingeladen. Die beiden Branchenfachmänner Klaus Igel und Jürgen Weiß. Beide sind echte Experten in dem Thema Banken APIs und seit Jahren als Experten und Dienstleister im Online-Banking unterwegs. Klaus eher auf der API-Seite in seiner Rolle als Gesellschafter und Geschäftsführer der Subsembly GmbH Jürgen eher aus der 2FA Ecke kommend und als Gesellschafter und Geschäftsführer der Seal One AG und zudem noch in selber Rolle bei der Novosec AG. Unsere Diskussion startete wie so oft auf Twitter zum Thema Kontozugriff via API für den Kunden: https://twitter.com/mib_jojo/status/1187883279212527616?s=21 Im Podcast selbst haben wir dann in einen sehr nerdigen Tiefe rund eine Stunde folgende Themen besprochen: Was meint Nutzung der API durch den Kunden? Warum überhaupt? Überblick der “Schnittstellen” HBCI FinTS EBICS vormals FTAM XS2A TPP AISP Use Cases? Gab es das nicht mit HBCI? Ist EBICS (k)eine Alternative? Haben wir das nicht mit PSD2? Gibt es einen Markt? Preisschild? Wie kann sowas aussehen? Technik Sicherheit Haftung Prozesse Gibt es das in anderen Industrien?

Nov 29, 20191h 6m

Ep 246Neufund

Zur heutigen Podcast Ausgabe haben sich Kilian und André einen weiteren Podcaster als Gast dazugeholt, Sven Schmidt. Bekannt auch aus den Podcast von Deutsche Startups und aus regelmäßigen Gastspielen bei Philipp Westermeyer im OMR Podcast. Hintergrund der Zusammenkunft mit Sven am späten Sonntag Abend ist unser durch die Berichterstattung aufgekommenes Interesse an Neufund. Ein Berliner Cryto-Unternehmen, welches in den letzten Wochen und Monaten durch verschiedene Meldungen in den Schlagzeilen war. Zuletzt wegen einer Meldung der BaFin in Zusammenhang mit dem Livegang von Greyp Bikes auf Neufund. Unsere direkten Anfragen an Neufund via Twitter, waren nach einer ersten positiven Rückmeldung leider dann doch nicht erfolgreich. Da wir das Thema aber gern nach den weiteren Berichterstattungen hier: https://www.wiwo.de/finanzen/boerse/blockchain-platzierung-greyp-bikes-600-prozent-rendite-mit-der-e-bike-firma-des-kroatischen-elon-musk/25235058.html https://cryptoticker.io/de/probleme-neufund/ https://financefwd.com/de/bafin-neufund-greyp/ einmal vertiefen wollten, haben wir den Weg zu Sven gesucht. Er hat Neufund bereits in der Vergangenheit mehrfach in den oben besprochenen Podcast erwähnt und das Model einmal in einem Gastartikel bei OMR näher betrachtet: https://financefwd.com/de/zur-neufund-debatte-ein-gastbeitrag-von-omr-podcast-stammgast-sven-schmidt/ Im Podcast selbst haben Kilian und André dann rund 80 Minuten zusammen mit Sven das generelle Thema Crowdfunding, Crowdinvesting und Crowdlending an Hand von Beispielen besprochen, haben den Kritikpunkt der adversen Selektion näher beleuchtet, sind der Frage nach der Rolle von Liquidität nachgegangen, um gegen Ende auch einen stärkeren Blick auf Neufund und die Spezifika zu werfen. (Korrektur/Hinweis: Im Eifer wurde Companisto mit Kapilendo verwechselt beim Von-Floerke-Crowdfunding. Es wurde bei Kapilendo durchgeführt!) Aber hört einfach selber rein.

Nov 22, 20191h 23m

Ep 244Ask me anything #8

Frag mich was du willst…! Klar gerne, nur was tun wenn man nicht immer vis a vis die Gelegenheit dazu hat? „Ask me anything“ oder „AMA“ genannt, ist ein beliebtes Format digitaler Plattformen. Dabei steht eine Person oder eine Thematik im Mittelpunkt eines Expertenchats. Ob Fragen zu Expertenwissen oder ganz Persönliches aus dem Alltag, ganz egal. Mit „Ask me anything…“ startet Payment & Banking ein neues, interaktives und regelmäßiges Format, das hoffentlich dank euch, nie langweilig wird. Bekannte Gesichter, Akteure der Szene und inspirierende Persönlichkeiten der Fintech-Branche kommen hier künftig zu Wort. Das Besondere daran: Nicht das Team von Payment & Banking denkt sich die Fragen aus, sondern unsere Community. Folge 8. – Ask me anything – mit Dr. Danyal Bayaz, Mitglied des deutschen Bundestages und Abgeordneter Bündnis90/Die Grünen Nicht nur Fintechs reden über Fintechs, Geld und Kryptowährungen, sondern zuweilen auch die Politiker. Einer, der das sogar ganz besonders häufig tut, ist Danyal Bayaz, der seit 2017 Bundestagsabgeordneter und Startup-Beauftragter sowie Leiter des Wirtschaftsbeirats der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen ist. Im Bundestag ist er außerdem Mitglied im Finanzausschuss und stellvertretendes Mitglied im Wirtschaftsschusses und im Ausschuss für Digitale Agenda. Das klingt nach ganz schön vielen Aufgaben für einen Mann, der eigentlich nicht wirklich geplant hatte, in die Politik zu gehen. Zwar studierte er Politik und Wirtschaft an der Uni Stuttgart-Hohenheim und promovierte später auch über Finanzmärkte, aber obwohl schon Mitglied der Bündnis90/Grünen arbeitete er bis zu seinem Einzug in den Bundestag vier Jahre als Unternehmensberater für Boston Consulting Group. Wie er dahin geraten ist, ist überraschend, denn Bayaz verkörpert so ganz und gar nicht das (vielleicht ja auch falsche?) Klischee des klassischen Unternehmensberaters. Bei den Grünen scheint er trotzdem gut aufgehoben zu sein, denn statt in Anzug und Krawatte empfängt er zum Interview in Jeans und Sneakern. Interessant auch: Statt eines Bildes der großen Altvorderen der Partei hängt in seinem Büro Muhammad Ali an der Wand – sein großes Vorbild, obwohl Bayaz überhaupt nicht boxen kann „uns vermutlich sofort k.o. ginge“, wie er etwas zerknirscht zugibt. Nach dem Interview flitzt Bayaz zum Bahnhof, denn seiner Heimatstadt Heidelberg ist er treu geblieben. „Nirgendwo ist es schöner“, schwärmt er im Kurpfälzer Dialekt über die Studenten-Stadt am Neckar. Das Interview findet zum Glück trotzdem auf Hochdeutsch statt! Danyal Bayaz wird auf der Transactions 19 zusammen mit Miriam Wohlfarth, Delia König (solarisBank), Tobias Schweigert (hawk:AI), Sascha Gartenbach (Via Technologies) und Stephan Schubert (STS Ventures GmbH) zu Gast sein und darüber sprechen, welche Möglichkeiten uns Data Driven Products im internationalen Wettbewerb geben. Bei datengetriebener Innovation ist “ungefähr richtig” besser, als “genau falsch”. Wo stehen wir hinsichtlich Readiness und Umsetzung - was fehlt , was muss getan werden? Darüber werden sie diskutieren.

Nov 18, 20191h 20m

Ep 245Die News der KW 46

Neue Auflage von Stadler und Waldorf und dazu noch in Mission der Podcast- Optimierung. Am letzten Sonntag haben sich Jochen und André spontan ein neues Podcast Tool ausprobiert, was wir in der Zukunft sicher häufiger nutzen werden: Studio-link.de. Studio-Link ermöglicht euch als Hörern direkt live am Podcast teilzunehmen und ihr könnt auch live Kommentare bei bei Twitter abgeben und somit natürlich den Inhalt des Podcasts beeinflussen, Fragen zusenden, Meinungen abgeben und direktes Feedback geben.Der erste Versuch war noch ein wenig holprig, funktionierte aber in Summe ganz gut. In der ersten Live-Folge waren nur wenige Zuhörer dabei, was sich mit entsprechender Ankündigung hoffentlich ändern wird. Gesprochen haben die beiden wieder über die News der letzten Wochen und in bewährter Manier versucht diese einzuordnen und zu kommentieren. Themen waren u.a.: Unser neue Kolumne in der Berliner Zeitung Das Finanz-Barcamp der comdirect Die Fintech Week 2019 transactions.io Neufund Deutsche Börse und Cashlink werden Partner Neuer Investor bei ID Now Geldsegen für Billie Blackrock wird Partner von Trade Republic Enttäuschte Brexit-Hoffnungen Sparda West schliesst 43 ihrer 82 Bankfilialen Was verdient ein Fintech-Gründer? Can Uber Money Compete With Apple Pay? – Motley Fool Gute Downloadzahlen, schlechtes Feedback – so lief der US-Start von N26 Digitales Allfinanz-Ökosystem Ping An (Ralf Keuper (Bankstil)) Größter deutscher Sparkassen-Versicherer steigt bei Finleap ein (Heinz-Roger Dohms)

Nov 15, 201950 min

Ep 243Ask me anything…#7

Frag mich was du willst…! Klar gerne, nur was tun wenn man nicht immer vis a vis die Gelegenheit dazu hat? „Ask me anything“ oder „AMA“ genannt, ist ein beliebtes Format digitaler Plattformen. Dabei steht eine Person oder eine Thematik im Mittelpunkt eines Expertenchats. Ob Fragen zu Expertenwissen oder ganz Persönliches aus dem Alltag, ganz egal. 1992 erschien ein Buch mit dem Titel „Ask Me Anything: A Sex Therapist Answers the Most Important Questions for the 90’s“, daraus machte AOL irgendwann einen Chatroom und dieses Konzept wurde dann letzendlich in den unzähligen Internet Foren immer beliebter. Das Format so einfach wie simpel, jeder kann alles fragen. So einfach ist das. Die Mischung aus profan und gehaltvoll macht es letztendlich interessant. Mit „Ask me anything…“ startet Payment & Banking ein neues, interaktives und regelmäßiges Format, das hoffentlich dank euch, nie langweilig wird. Bekannte Gesichter, Akteure der Szene und inspirierende Persönlichkeiten der Fintech-Branche kommen hier künftig zu Wort. Das Besondere daran: Nicht das Team von Payment & Banking denkt sich die Fragen aus, sondern unsere Community. Regelmäßig werden wir euch künftig immer wieder über unsere zahlreichen Kanäle auffordern, uns Fragen zuzusenden und zwar jene, die ihr unserem Interviewgast schon immer einmal stellen wolltet – von A wie Aktien bis Z wie Zinsverfall. Folge 7. – Ask me anything – mit Sascha Dewald Senior Vice President Retail Banking (Bereichsleiter Privatkundengeschäft) der DKB „Eigentlich habe ich schon Urlaub“, sagt Sascha Dewald, während er freundlich lachend die Hand schüttelt, „morgen geht’s auf die Insel.“ Was also macht er noch im Büro? Wieso packt er nicht seinen Koffer, Badeshose und Sonnencreme rein, fertig! Er erklärt: Nicht mehr wirklich im Büro (natürlich doch!) zu sein, habe einen entscheidenden Vorteil: Das Telefon klingelt nicht ständig, eMails müssen nicht sofort beantwortet werden und Meetings finden auch nicht statt. Für den Tausendsassa Dewald ist das kein Problem. Schließlich weiß er, wie hoch der Stresspegel manchmal sein kann. Bereits als Chef des erfolgreichen Berliner B2B-Startups Finreach gab es wenig Atempausen, seit Februar dieses Jahres verstärkt er die Bereichsleitung Privatkunden bei der DKB. Nun hat er sein Büro in der Finleap-Schmiede Finreach gegen ein helles Büro im Herzen Berlins quasi eingetauscht. Statt Startup Mentalität nun Konzern, aber für Dewald kaum weniger agil. Dewald ist ohnehin kein Typ, dem langweilig wird. Familie, Beruf oder Sport? Das ist für ihn kein entweder oder, sondern am liebsten alles gleichzeitig. Doch im Urlaub darf die Arbeit warten – jetzt geht’s erst einmal auf das Surbrett!

Nov 13, 20191h 11m

Ep 241Identification in Skandinavien (Teil 2)

Warum sind die Banken in den Nordics, deren Kunden die Identservices bereits täglich nutzen, so viel weiter voran geschritten und was sind die Learnings, die wir aus diesem Erfolg hier in Deutschland ziehen können? Die Banken in Skandinavien sind mit ihren Ident-Lösungen bereits deutlich erfolgreicher im Massenmarkt im Vergleich zu uns. Im Podcast #152 hatten wir uns Ende April 2018 über Identification in Skandinavien mittels der BankID ausführlich unterhalten. Im aktuellen Podcast, knapp 1,5 Jahre später, wollen wir ein Follow-Up machen. Was hat sich seit dem damaligen Blick über den Tellerand getan? Es diskutieren unter der Moderation von Jochen, aus Banksicht Sebastian Schroeder; Head of Product Management und Murat Taskin Head of Marketing & D2C (beide Ikano Bank), Kurt Rindle von Signcat und Frank Wunderlich von Arkwright Consulting Der Podcast startet mit einem Rückblick auf den alten Podcast #152 und den damaligen Thesen. Danach diskutierte das Team den StatusQuo von eID in Deutschland und die Herleitung was der Markt und der Kunde eigentlich braucht und will. Murat und Sebastian von der Ikano Bank führen dann aus Banksicht die eID aus dem Kontext Neukundengewinnung und Absatzfinanzierung.

Nov 8, 20191h 8m

Ep 240Transactions 19 & FinTech des Jahres 2019

Im heutigen Podcast hat sich ein weiteres dynamisches Duo zusammengefunden. Kilian und André sind allerdings in eigener Sache unterwegs und erzählen von unseren eigenen Formaten, der baldig stattfinden Transactions 19 (#TRX19) und der anhängig, alles rund um die Verleihung zum diesjährigen FinTech des Jahres Award. Nach all unseren Exchange Veranstaltungen haben wir gelernt, dass der Bedarf für eine offene Veranstaltung enorm ist. Deswegen haben wir neben der PEX & BEX ein weiteres Format ins Leben gerufen: die Transactions 19. Am 19. November 2019 starten wir mit der Transactions 19 ein völlig neues Konferenzformat. Wir präsentieren nationale und internationale Größen der Payment & Banking-Branche, aber auch die Hidden Champions der Szene. Das neue Format findet im alten Stahlbau in Frankfurt statt, einer der beeindruckendsten Locations in Offenbach/Frankfurt. Auf der Transactions 19 werden für einen Tag die zukunftsweisenden Trends der Payment- und Banking Branche diskutiert aber auch Einblicke in die aktuellen Entwicklungen und Konzepte der Branche gegeben. Im Fokus stehen nicht nur die Menschen auf der Bühne: Vor allem auch den Gästen wird Raum gegeben um sich untereinander und mit Experten und Impulsgebern der Branche auszutauschen. Kurz gesagt, stellen wir uns an einem Tag die Frage: Was bedeuten die Digitalisierung und digitale Transaktionen sowie Prozesse für unsere Branche? Seit dem Jahr 2014 verleihen wir den Award an die interessanten und für uns relevantesten deutschen FinTech /Start-Ups. Der “Fintech des Jahres 2019” und seine Vorgänger, sind der erste deutsche FinTech Award, welcher ausschließlich verliehen wird und nicht über “Sponsoring” gekauft werden kann. Ein Award der von Herzen kommt jedoch von einer knallharten und total kompetenten Jury vergeben wird. Das Team von Payment & Banking nominiert die FinTechs, keiner von uns ist jedoch in den Auswahlprozess der Jury involviert. In diesem Jahr vergeben wir den Award schon zum zweiten Mal, denn ab jetzt wird der Branchen-Award* “FinTech des Jahres” immer im Rahmen der Transactions vergeben und die findet erstmalig am 19. November 2019 statt. Wir möchten dem Award gerecht werden und eine entspechend große Bühne bieten und die Transactions bietet genau das: ein breites und großes Fachpublikum und einen entsprechenden Rahmen!

Oct 30, 201940 min

Ep 239Die News der KW42

Stadler und Waldorf sind zurück...äh ich meine Bajorat und Siegert. In ursprünglicher Podcast-Besetzung haben sich das allseits beliebte Podcast Power-Duo diese Woche zusammen auf ihren virtuellen Balkon gesetzt und mal wieder die Fintech & Banking-News der letzten Wochen kommentiert. Vorher haben wir natürlich gefragt, welches die spannenden und heißen Themen für euch waren. Hier die wichtigsten Themen die es in der kürze der Zeit auf die Liste geschafft haben: Letzte Entwicklungen zu Libra. Hierzu auch die Empfehlung des Podcast “Bitcoin, Fiat & Rock’n Roll” von Alexander Bechtel Neue Strategie der Commerzbank inkl. Übernahme der Comdirect BAFIN-Treffen der FinTechs mit Banken zum Thema PSD2 und ein generelles Update zur PSD2 Übersicht über die letzten relevanten FinTech-Fundings sowie den Reverse IPO von Savedroid N26 - Kundenprobleme oder nicht vs. brauchen wir mehr N26s? Update zu Xpay, oder keines? In dem Kontext den Hinweis auf die Infografik “Versuche deutscher Banken Relevanz im digitalen Payment zu erhalten” Wer xpay ähm xmal viel versprochen aber nichts geliefert hat, wem glaubt man dann zum xten Mal? Kurze Meldungen Neue CEOs bei der deutschen Handelsbank Revolut 1 Mrd Funding Smava IPO or no IPO Wirecard vs FT zum xten Mal Masterpass buy buy? PayPal & Sofort & Lastschrit Nominierte Award Fintech des Jahres 2019 inkl. Informationen zur Verleihung bei der Transactions 19 Diverse Fragen aus der Crowd via Twitter

Oct 23, 20191h 18m

Ep 238#BEX19 Recap/ API Banking und die Folgen

Die Banking Exchange 2019 ist Geschichte, aber was für eine! 170 Teilnehmer folgten inhaltlich bei allerbester Atmosphäre zwei Tage lang insgesamt acht Panneldiskussionen und vier Keynotes. 34 Speaker/innen stellten sich kritischen Fragen der Moderatoren und vor allem der Teilnehmer. Denn das bedeutet Exchange: Austausch auf Augenhöhe. Inhaltlich wurden auf der Banking Exchange 2019 – Episode III alle wichtigen Themen der deutschen Kreditwirtschaft diskutiert und mit wertvollen Insights von z.B. Knowledge Partner McKinsey abgerundet. Die Banking Exchange bot genügend Raum und vor allem das richtige Ambiente für Diskussionen. Auf insgesamt acht Panels wurde sehr lebhaft über Themen wie die Entwicklung und den Status Quo von Open Banking & PSD2, den Stand von FinTechs in China, der mangelnde Tech-Kompetenz in der deutschen Kreditwirtschaft sowie der Stand der Bankbranche nach 15 Jahren Digitalisierung teils kontrovers diskutiert. Des Weiteren haben wir über den Status Quo im SME und Corporate Banking oder wie es beim Thema künstliche Intelligenz im Banking weitergeht orakelt und auch versucht eine Antwort auf die Frage zu finden ob wir eigentlich über Krypto ausreichend Bescheid wissen. Alles bei bestem Sonnenschein, einzigartigem Ambiente und tollem Catering. Aber vor allem waren es die Teilnehmer und Gäste, welche die Banking Exchange zu einem einzigartigen Event gemacht haben. Zu Gast und als MitduskutantInnen hatte André Bajorat, Steffen von Blumroeder (DKB), Cornelia Schwertner (finleap connect), Ruth Ernst (BaFin), Joris Hensen (Deutsche Bank) und Volker Broer (Senacor). Mit der aktualisierten PSD2 ist Open Banking nicht mehr länger freiwillig sondern wird zur Verpflichtung für alle EU-Finanzinstitute. Online-Bezahlvorgänge sollen durch die Richtlinie günstiger, bequemer und – vor allem – sicherer werden. Um Transaktionen abzusichern, verlangt die PSD2 eine starke Authentifizierung, also zum Beispiel die Kombination einer PIN mit einem Einmal-Passwort. Außerdem erfolgt der Datenaustausch nur noch über spezielle technische (Daten-) Schnittstellen (API-Spezifikationen). Über diese können regulierte Drittanbieter (Fintechs, Finance-Start-ups u.a.) auf Daten und Kontoinformationen zugreifen und zum Beispiel Transaktionen direkt auslösen oder Aufträge einreichen, ohne (wie es bislang üblich war) den „Umweg“ über die Bank gehen zu müssen – das Monopol auf Kundendaten, das bislang bei den Banken lag, entfällt. Auf der BEX19 haben Banken mit Technologieanbietern und Regulatoren über den Status Quo der PSD2 diskutiert und interessante Einblicke zur aktuellen Lage der Umsetzung gegeben.

Oct 21, 201952 min

Ep 237#BEX19 Recap/ Das Ende der Einhörner

Am 19./20. September fand zum dritten Mal die Banking Exchange (https://paymentandbanking.com/banking-exchange-2019-sonne-star-wars-und-banking/) unter dem Motto Episode III statt. 170 Teilnehmer folgten inhaltlich bei allerbester Atmosphäre zwei Tage lang insgesamt acht Panneldiskussionen und vier Keynotes. 34 Speaker/innen stellten sich kritischen Fragen der Moderatoren und vor allem der Teilnehmer. Denn das bedeutet Exchange: Austausch auf Augenhöhe. Inhaltlich wurden auf der Banking Exchange 2019 – Episode III alle wichtigen Themen der deutschen Kreditwirtschaft diskutiert und mit wertvollen Insights von Michael Schweikart von Tomorrow abgerundet. Die Banking Exchange bot genügend Raum und vor allem das richtige Ambiente für Diskussionen. In gewohnt bekannter Manier wollen wir für alle Nichtkommer und zu Hause Gebliebenen das ein oder andere Panel in Gesamtlänge als Podcast (https://paymentandbanking.com/fintech-podcast-225-bex19-recap-financial-services-for-women/)veröffentlichen, um noch tiefer in das Thema einzusteigen. Heute veröffentlichen wir die spannende Keynote von Tomorrow - Mitgründer Michael Schweikart (https://twitter.com/MSschweikart) mit dem Titel: *Das Ende der Einhörner, jetzt kommen die Zebras.* Ein Unternehmen, das nachhaltiges Banking raus aus der Nische und rein in die Mitte der Gesellschaft zu holen versucht, ist das in Hamburg beheimatete Fintech Tomorrow, ein Konto für alle „mit einem Smartphone in der Hand und einem gesunden moralischem Kompass im Kopf“. Das Unternehmen richtet sich an moderne, oft urbane Menschen, die sozial- und umweltbewusst eingestellt sind. Das Fintech wurde 2017 von Jakob Berndt, Inas Nureldin und Michael Schweikart gegründet. Für ihren nachhaltigen Businessansatz in der Finanzwelt hat das Unternehmen bereits eine Reihe Preise eingesammelt, unter anderem auch den "Fintech des Jahres-Publikumspreis 2018" von Payment & Banking. Tomorrow (https://www.tomorrow.one/de-de/) kooperiert dabei mit der Berliner Solarisbank (https://www.gruenderszene.de/allgemein/50-millionen-fintech-solarisbank-investment) im Hintergrund, sie stellt die Banklizenz zur Verfügung und wickelt die Transaktionen ab. Banking muss deutlich transparenter werden und aufhören die Blackbox zu sein, die es heute ist. Und es muss seiner ethischen Verantwortung gerecht werden und anfangen, Geld als Mittel für positiven Wandel zu begreifen, so der Ansatz von Tomorrow. Michael lieferte unseren Gästen spannende Einblicke über die Need diesen Schritt zu gehen, über Werte und einen Paradigmenwechsel. Das wollen wir euch natürlich nicht vorenthalten.

Oct 11, 201927 min

Ep 236Regionale Plattform

Über Plattformen und Ökosysteme, als Teil des zukünftigen Geschäftsmodells, sprechen Banken gerade gern und oft. Auch die Kollegen der Sparkassen haben das Thema für sich entdeckt. Einer derjenigen der das Thema aktuell in der SFG aus einer Sparkasse heraus treibt, ist Gabriel Rath. Ursprünglich aus der Werbung kommend, ist er seit rund 2,5 Jahren bei der OstseeSparkasse in Rostock und ist dort mit voller Leidenschaft dabei, die regionale Sparkasse mit den Kollegen fit für die Zukunft zu machen. "Wir in der OstseeSparkasse Rostock gehen offensiv nach vorne, modernisieren Filialen und bauen sogar neu. Wir investieren in neue Ideen und setzen dabei ganz klar auf Maßnahmen des digitalen Wandels, um den Kunden die bestmögliche Beratung zu bieten und im Unternehmen eine Kultur des Lernens und Vernetzens zu etablieren." Dabei setzen sie auf folgenden Strategie: persönliche Beratung gerade in Zeiten der Digitalisierung. Kunden wünschen sich Empfehlungen von Menschen, den Sie kennen. Vorteile der Digitalisierung erkennen und dabei bestehende Ängste zu nehmen Von ihren Azubis zu lernen und dabei ihre natürlichen Skills von Social Media nutzen Alle Mitarbeiter durch den Einsatz von Tools fit für die Digitalisierung machen, mit entsprechendem Zeugnis. Eine Mitarbeiter-App sorgt für Spaß und erhöht die digitale Reife Der Einsatz einer digitalen Video Plattform die den Informationsfluss optimiert Die Kultur des Teilens etablieren durch ein Enterprise Social Network, denn nur wenn das vorhandene Wissen des Unternehmens transparent gemacht wird, können am Ender alle davon profitieren. Der OSPA After Work-Raum zum Netzwerken. Im FinTech Podcast #226 sprechen Gabriel und André gute 45 Minuten darüber, was Gabriel als Plattform versteht und wo er die Chancen und Gefahren für regionale Institute sieht. Wir haben Brücken in die 90er geschlagen und haben über die passenden Menschen gesprochen. Doch hört selbst und macht euch ein Bild, ob ihr darin die Zukunft der Sparkassen seht oder eher nicht. Die Diskussion über die Hausbank der Zukunft führen wir auch auf der transactions.io mit Sibylle Strack (Kontist), Carolin Gabor (Finleap), Sascha Dewald (DKB) und Reiner Brüggestrat (Hamburger Volksbank).

Oct 9, 201947 min

Ep 235FinTech Podcast #225

Die Banking Exchange 2019 ist Geschichte, aber was für eine! 170 Teilnehmer folgten inhaltlich bei allerbester Atmosphäre zwei Tage lang insgesamt acht Panneldiskussionen und vier Keynotes. 34 Speaker/innen stellten sich kritischen Fragen der Moderatoren und vor allem der Teilnehmer. Denn das bedeutet Exchange: Austausch auf Augenhöhe. Inhaltlich wurden auf der Banking Exchange 2019 – Episode III alle wichtigen Themen der deutschen Kreditwirtschaft diskutiert und mit wertvollen Insights von z.B. Knowledge Partner McKinsey abgerundet. Die Banking Exchange bot genügend Raum und vor allem das richtige Ambiente für Diskussionen. Auf insgesamt acht Panels wurde sehr lebhaft über Themen wie die Entwicklung und den Status Quo von Open Banking & PSD2, den Stand von FinTechs in China, der mangelnde Tech-Kompetenz in der deutschen Kreditwirtschaft sowie der Stand der Bankbranche nach 15 Jahren Digitalisierung teils kontrovers diskutiert. Des Weiteren haben wir über den Status Quo im SME und Corporate Banking oder wie es beim Thema künstliche Intelligenz im Banking weitergeht orakelt und auch versucht eine Antwort auf die Frage zu finden ob wir eigentlich über Krypto ausreichend Bescheid wissen. Alles bei bestem Sonnenschein, einzigartigem Ambiente und tollem Catering. Aber vor allem waren es die Teilnehmer und Gäste, welche die Banking Exchange zu einem einzigartigen Event gemacht haben. In gewohnt bekannter Manier wollen wir für alle Nichtkommer und zu Hause Gebliebenen das ein oder andere Panel in Gesamtlänge als Podcast veröffentlichen, um noch tiefer in das Thema einzusteigen. Anfangen wollen wir mit dem Thema Financial Services for Women! Zu Gast und als MitduskutantInnen hatte Nicole Nitsche, Marcus Mosen (Advisor, Board Member, Investor), Sabine Schoon (Bereichsleiterin Corporate Development & Strategy der comdirect bank AG), Dr. Tina Dingel (Chief Operating Officer at Clue by Biowink) und Vera Neidl (BeraterinPricewaterhouseCoopers-PwC) Braucht es Finanzprodukte speziell für Frauen? Finanzdienstleister sind immer auf der Suche nach Möglichkeiten, ihre Segmentierung zu schärfen - das richtige Angebot für den richtigen Kunden zur richtigen Zeit, ist das Maß aller Dinge. Unternehmen, die dies erfolgreich und konsequent umsetzen, sind in der Regel die führenden Akteure in ihren Märkten. Doch eine der Grundlagen, auf denen eine erfolgreiche Segmentierung oft beurteilt wurde bedarf womöglich einer Aktualisierung. Der Grund dafür ist, dass immer mehr weltweit führende Finanzinstitute Schritte unternehmen, um Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln, die auf etwa die Hälfte der erwachsenen Bevölkerung der Welt abzielen: Frauen. Doch brauch es eigentlich spezielle Produkte die auf die Zielgruppe Frau zugeschnitten sind und machen diese Sinn oder fehlt es eigentlich an der passenden Integration und Ansprache der Frauen um den Spaß an und mit Finanzen zu bekommen? Was ist überhaupt so anders an den Bedürfnissen der Finanzdienstleistungen von Frauen? Benötigen Frauen nicht die gleichen Basisprodukte wie Männer? Fakt ist, dass mehr Frauen zu finanziellen Entscheidungsträgern werden und aufgrund einer Vielzahl von Faktoren, finanzielle Schlagkraft gewinnen. - Es gibt mehr Frauen als je zuvor in der globalen Erwerbsbevölkerung, in allen Altersgruppen und Einkommensstufen - immer mehr zunächst verheiratete Frauen werden zu Alleinerziehenden um somit der finanzielle Kopf ihrer Haushalte zu werden. Der Prozentsatz weiblicher Führungskräfte, GeschäftsinhaberInnen und UnternehmerInnen, die einen beträchtlichen Vermögensaufbau betreiben, steigt stetig an. - Mehr Frauen erben aufgrund von Langlebigkeit und demographischen Mustern. Über Sinn oder Sinnlosigkeit und die Frage welche Hebel wird legen müssen haben wir auf dem Panel und zusammen mit dem Publikum der #BEX19 versucht zu erörtern. Viel Spaß beim Zuhören.

Oct 4, 20191h 3m

Ep 234Ask me anything…!?

Frag mich was du willst…! Klar gerne, nur was tun wenn man nicht immer vis a vis die Gelegenheit dazu hat? „Ask me anything“ oder „AMA“ genannt, ist ein beliebtes Format digitaler Plattformen. Dabei steht eine Person oder eine Thematik im Mittelpunkt eines Expertenchats. Ob Fragen zu Expertenwissen oder ganz Persönliches aus dem Alltag, ganz egal. 1992 erschien ein Buch mit dem Titel „Ask Me Anything: A Sex Therapist Answers the Most Important Questions for the 90’s“, daraus machte AOL irgendwann einen Chatroom und dieses Konzept wurde dann letzendlich in den unzähligen Internet Foren immer beliebter. Das Format so einfach wie simpel, jeder kann alles fragen. So einfach ist das. Die Mischung aus profan und gehaltvoll macht es letztendlich interessant. Mit „Ask me anything…“ startet Payment & Banking ein neues, interaktives und regelmäßiges Format, das hoffentlich dank euch, nie langweilig wird. Bekannte Gesichter, Akteure der Szene und inspirierende Persönlichkeiten der Fintech-Branche kommen hier künftig zu Wort. Das Besondere daran: Nicht das Team von Payment & Banking denkt sich die Fragen aus, sondern unsere Community. Regelmäßig werden wir euch künftig immer wieder über unsere zahlreichen Kanäle auffordern, uns Fragen zuzusenden und zwar jene, die ihr unserem Interviewgast schon immer einmal stellen wolltet – von A wie Aktien bis Z wie Zinsverfall Folge 6. – Ask me anything – mit Ralf Heim Co-Founder von Fincite & FinciteVentures Es muss nicht immer Berlin sein. Für das aktuelle „ask me anything …“ sind wir nach Frankfurt gereist (ok, zugegeben, wir waren wegen der BEX ohnehin vor Ort!) und haben dort das Mikro aufgebaut. Dieses Mal saß uns Ralf Heim, FinTech Pionier und Co-CEO von Fincite, einem Unternehmen, das Softwarelösungen für den digitalen Banking-Prozess, anbietet, gegenüber. Als Gründer ist Heim in den letzten Jahren etwas eher Ungewöhnliches gelungen: Ohne großes Tamtam und riesigen Investmentsummen fremder Kapitalgeber haben er und sein Team ein bisschen an den Medien vorbei ein Unternehmen mit Sitz in Frankfurt und Peru aufgebaut, das kontinuierlich wächst und hohe Umsätze einfährt. Die großen Kunden dürfte Ralf Heim von seiner Terrasse seiner hellen Büroräume sicherlich alle sehen, dennoch schweigt er sich über die Namen größtenteils beharrlich aus. Bekannt ist nur, dass das Start-up seine Technik unter anderem der Deutschen Bank zur Verfügung stellt. Auch Vermögensverwalter oder Versicherungen nutzen die Software. Der Endkunde kommt mit dem Namen dabei Fincite nicht Berührung. Warum Fincite so erfolgreich ist und was ihn persönlich umtreibt, warum seine Schlagzahl vermutlich höher als bei anderen Menschen ist und wie er sein Gründerleben als junger Vater organisiert, verrät er uns in der folgenden Stunde.

Sep 30, 20191h 6m

Ep 233Kinder und Finanzen

Jugendliche sind heute mehr denn je damit konfrontiert, dass alles Geld kostet. Die Werbung verspricht viel, was angeblich alles für Geld zu bekommen ist – ohne Garantie. Aber auch Freunde, Familie und Vorbilder setzen Maßstäbe. Wie und was sie konsumieren, beeinflusst die Vorstellungen der Jugendlichen. Und nicht zuletzt ist es oft schwer, den »Finanzdschungel« zu durchschauen und einzuschätzen, ob man sein Geld gerade gut anlegt oder zum Fenster heraus wirft. Es ist mittlerweile erwiesen, dass Heranwachsende bereits früh die Bedeutung von Geld in der Familie und die Omnipräsenz finanzieller Themen im Familienalltag wahrnehmen. Dies ist in erster Linie auf Wünsche und Bedürfnisse unserer Kinder zurückzuführen. Diese entstehen fast zwangsläufig durch Werbeangebote, die mittlerweile auch auf die Kleinsten zugeschnitten sind: Die Welt, die Heranwachsende heute vom Kleinkindalter an wahrnehmen, besteht aus Produkten und Waren. Selbst wenn Kinder nicht häufig fernsehen, entstehen – nicht zuletzt aufgrund der Beeinflussung durch ihr Umfeld, Wünsche nach neuen Dingen. Wie stark Werbung heute die Gesellschaft, das Denken und das Konsumverhalten beeinflusst, erleben Eltern in der Regel allerspätestens dann, wenn ihr Kind eine weiterführende Schule besucht. Dort ist das Gemeinschaftsgefühl der Schülerinnen und Schüler untereinander häufig nicht so ausgeprägt wie noch in der Primarstufe. Viele Kinder und Jugendliche müssen in dieser für ihre weitere Entwicklung so wichtigen Zeit erst ihren Platz im sozialen Gefüge finden. Dieser Prozess ist nicht selten von großen Emotionen geprägt und bringt so manche Schwierigkeit mit sich – auch in finanzieller Hinsicht. Denn nicht selten hat in der Sekundarstufe I Materielles wie Markenkleidung oder die neusten technischen Gadgets eine große Bedeutung für die Schülerinnen und Schüler. So schwierig diese Situation für Kinder sein kann, bietet sie andererseits auch eine große Chance, die Sprösslinge für die Bedeutung von Arbeit und Geld als Schlüssel zu materiellem Konsum und Wohlstand zu sensibilisieren – und andererseits den verantwortungsvollen Umgang mit ihrem Geld zu fördern. Aus Sicht der Erziehungsberechtigten ist es daher wichtig, Kindern frühzeitig den Zusammenhang zwischen Arbeit und Lohn, zwischen Geldeinnehmen und Geldausgeben nahezubringen. Kinder und Finanzen ist eine interessante Kombination – wie ist hier die „Lage der Nation“? Denn Kinder sind unsere Zukunft, wir kümmern uns um die ihre und sind natürlich auch maßgeblich für ihren Umgang mit Geld zuständig. Mehrere hundert Euro Taschengeld und Geldgeschenke erhält jedes der über 7 Millionen Kinder im Alter von 4 bis 13 Jahren durchschnittlich. Wer wie seine Kids mit wieviel Geld versorgt, ist dabei ja erstmal unerheblich, doch wichtig ist, wie in allen erzieherischen Dingen die irgendwann zu erlernende Autonomie. Gefühlt ist die Zielgruppe der 10 – 17 jährigen immer noch unterversorgt – die FinTechs „ignorieren“ sie – die „Incumbents“ behandeln sie wie gehabt – oder? Das sollte doch ganz anders sein, denn unsere Kids sind doch die Kunden von morgen. Hier ist auf jeden Fall viel mehr Weitblick und zukunftsgerichtete Denke und Prozesse auf kindgerechte Weise gewünscht. Kilian hat in alter Manier, zur Urlaubszeit, sich mit den “kleinen Experten” aus seinem Umfeld zusammengesetzt und sie interviewt wie der Umgang mit ihren Finanzen ist. Ob sie Sparen, wofür sie Sparen und wie die Berührung mit Finanzen im direkten Umfeld und Alltag ist.

Sep 26, 201956 min

Ep 232Der giropay PSD2 Case

giropay will mit PSD2-Schnittstelle vollständige Bankenabdeckung in Deutschland erreichen Im FinTech Podcast #223 wollen wir einen spannenden PSD2 Case aus Sicht von Banken und Sparkassen besprechen. Giropay hat diese Woche den Markt überrascht mit einer sehr klugen Weiterentwicklung. Giropay schliesst die Akzeptanzlücke der Banken (vor allem Privatbanken) indem es die PSD2 Schnittstelle der Berlin-Group verwendet um Zahlungen zu initiieren. Zukünftig können in Deutschland nahezu alle Bankkunden mit einem Online-Girokonto mit giropay im Internet bezahlen. Konnte giropay bislang keine vollumfängliche Bankenabdeckung anbieten, wird sich dies ab dem vierten Quartal 2019 ändern. Sukzessive werden die fehlenden Kreditinstitute wie beispielsweise die Deutsche Bank oder die HypoVereinsbank angebunden. Damit vergrößert giropay sein Nutzerpotential in Deutschland perspektivisch auf rund 45 Mio. Kunden. Möglich macht dies die PSD2. giropay präferiert grundsätzlich die direkte, vertragliche Zusammenarbeit mit den Banken und Sparkassen. Für diesen Weg haben sich bis dato über 1.500 Kreditinstitute entschieden, die über 85% des Privatkundenmarkts in Deutschland repräsentieren. Um die nahezu vollständige Bankenabdeckung in Deutschland zu erreichen, nutzt giropay die PSD2-Schnittstelle der Institute („NextGenPSD2), die ab dem 14. September 2019 für die Zahlungsabwicklung durch Drittdienstleister von den Banken und Sparkassen bereitgestellt wird. Wir haben uns mit dem Geschäftsführer Joerg Schwitalla von giropay über diesen Schritt, die User Experience und Erträge für Banken unterhalten. Auch versuchten wir einem Ausblick im Kontext Erweiterung auf Europa und Instant Payment zu geben.

Sep 13, 201946 min

Ep 231Der Innopay Open Banking Monitor Deutschland

Letzte Woche wurde die aktuelle Version des Innopay Open Banking Monitor vorgestellt. Dieser liefert ei­nen de­tail­lier­ten Über­blick über den se­quen­zi­ell ak­tua­li­sier­ten Stand der API Ent­wick­ler­por­ta­le und die re­la­ti­ve Po­si­tio­nie­rung im Open Ban­king Markt von mittlerweile über 300 Ban­ken welt­weit. In Deutschland gab es bisher nur einige wenige Pioniere mit öffentlich zugänglichen Entwicklerportalen. Mit der immer näher rückenden Frist für die Umsetzung der technischen Standards im Rahmen der PSD2 Richtlinie haben nun die meisten Banken in Deutschland ein Portal für Ihre „Access-to-Account (XS2A)“ Schnittstellen entwickelt. Damit ist die erforderliche Grundlage für eine detaillierte Analyse des deutschen Bankenmarkt anhand des INNOPAY Open Banking Monitors gelegt. Deutsche Banken waren bisher vorwiegend mit der Umsetzung der PSD2 beschäftigt. Alle untersuchten Finanzinstitute bieten nun eine PSD2-konforme, dedizierte Schnittstelle für den Zugang zu Zahlungskonten für Drittanbieter an. Jedoch bieten nur 27% aller untersuchten Entwicklerportale API Funktionalitäten, die über die regulatorischen Mindestanforderungen der PSD2 hinausgehen. Die Analyse des Deutschen Open Banking Marktes zeigt im Bereich Functional Scope einen mehrheitlichen Fokus auf die Umsetzung der regulatorischen Anforderungen der PSD2. Nur wenige Institute bieten einen funktionalen Umfang der APIs, der die Anforderungen der PSD2 übersteigt. In Bezug auf die Developer Experience ähneln sich die Entwicklerportale einiger deutscher Banken. Dies kann dadurch erklärt werden, dass gut die Hälfte aller untersuchten Portale von einigen wenigen White-Label Providern betrieben werden. Die Banken, die sich dazu entschieden haben, mit einer eigenen Lösung an den Markt zu gehen, verfolgen auch bereits einen über die Anforderungen der PSD2 hinausgehenden Ansatz und verbinden ein erweitertes Angebot an APIs mit einer guten Developer Experience (so z.B. Deutsche Bank, Commerzbank, Fidor und Starfinanz). Nach der Vorstellung des Monitors gab es eine spannende Podiumsdiskussion über die Chancen und Herausforderungen des Open Banking rund um die PSD2. Das Panel setzte sich zusammen aus Jacques Pütz (CEO von LUXHUB), Dirk Rudolf (Co-Founder von FinTecSystems) und Daniel Le (Commerzbank API-Team). Das Panel wird moderiert von Karl Illing (Country Lead Germany Innopay).

Sep 6, 201943 min

Ep 230Ask me anything…!? #5 mit Jessica Holzbach (Penta)

Frag mich was du willst…! Klar gerne, nur was tun wenn man nicht immer vis a vis die Gelegenheit dazu hat? „Ask me anything“ oder „AMA“ genannt, ist ein beliebtes Format digitaler Plattformen. Dabei steht eine Person oder eine Thematik im Mittelpunkt eines Expertenchats. Ob Fragen zu Expertenwissen oder ganz Persönliches aus dem Alltag, ganz egal. 1992 erschien ein Buch mit dem Titel „Ask Me Anything: A Sex Therapist Answers the Most Important Questions for the 90’s“, daraus machte AOL irgendwann einen Chatroom und dieses Konzept wurde dann letzendlich in den unzähligen Internet Foren immer beliebter. Das Format so einfach wie simpel, jeder kann alles fragen. So einfach ist das. Die Mischung aus profan und gehaltvoll macht es letztendlich interessant. Mit „Ask me anything…“ startet Payment & Banking ein neues, interaktives und regelmäßiges Format, das hoffentlich dank euch, nie langweilig wird. Bekannte Gesichter, Akteure der Szene und inspirierende Persönlichkeiten der Fintech-Branche kommen hier künftig zu Wort. Das Besondere daran: Nicht das Team von Payment & Banking denkt sich die Fragen aus, sondern unsere Community. Regelmäßig werden wir euch künftig immer wieder über unsere zahlreichen Kanäle auffordern, uns Fragen zuzusenden und zwar jene, die ihr unserem Interviewgast schon immer einmal stellen wolltet – von A wie Aktien bis Z wie Zinsverfall. Folge 5. – Ask me anything – mit Jessica Holzbach Mitgründerin und COO von Penta Jessica Holzbach ist Co-Founder und CCO von Penta, einem digitalen Geschäftskonto-Anbieter für die digitale Industrie. Seit Unternehmensgründung 2016 ist die gebürtige Hessin ein erfrischendes und etabliertes Gesicht der Branche und eine der wenigen Gründerinnen im FinTech. Im Frühjahr dieses Jahres schlüpfte das Unternehmen unter das Dach von FinLeap in Berlin, wo Payment & Banking die junge Gründerin mit Blick auf die City West zum Interview traf. Penta ist nicht Holzbachs erstes Unternehmen. Mit einem Startup für Superfood-Beeren wagte sie gemeinsam mit zwei Freundinnen erste Schritte in die Selbstständigkeit. Dass eine tolle Idee alleine aber nicht ausreicht, um erfolgreich zu sein, merkte sie schnell Influencer Marketing und Instagram waren so gar nichts für sie. Mit ihren vier männlichen Mit-Gründern lenkt sie die tagtäglich die Geschicke von Penta und profitiert dabei sehr von ihren Erfahrungen im Ausland. Mich hat die Banking-Industrie schon immer interessiert, sagt sie. Welche Antworten sie auf all eure gestellten Fragen hat, hört ihr in der 5. Ausgabe von "Ask me anything".

Sep 5, 20191h 3m

Ep 229PSD2 & Open Banking - und was kommt danach...?!

Mitte September ist es soweit: Die von der Europäischen Kommission beschlossene zweite Zahlungsdiensterichtlinie, die Payment Services Directive 2 (PSD2), tritt in Kraft. Und das obligatorisch: Mit der aktualisierten PSD2 ist Open Banking nicht mehr länger freiwillig sondern wird zur Verpflichtung für alle EU-Finanzinstitute. Online-Bezahlvorgänge sollen durch die Richtlinie günstiger, bequemer und – vor allem – sicherer werden. Um Transaktionen abzusichern, verlangt die PSD2 eine starke Authentifizierung, also zum Beispiel die Kombination einer PIN mit einem Einmal-Passwort. Außerdem erfolgt der Datenaustausch nur noch über spezielle technische (Daten-) Schnittstellen (API-Spezifikationen). Über diese können regulierte Drittanbieter (Fintechs, Finance-Start-ups u.a.) auf Daten und Kontoinformationen zugreifen und zum Beispiel Transaktionen direkt auslösen oder Aufträge einreichen, ohne (wie es bislang üblich war) den „Umweg“ über die Bank gehen zu müssen – das Monopol auf Kundendaten, das bislang bei den Banken lag, entfällt. Die unmittelbar vor der Einführung stehende PSD2 soll die politisch intendierte Öffnung des Bankings ermöglichen. André und Jochen haben sich mit Michael Salmony von equensWorldline SE über die Zeit nach der PSD2 Einführung unterhalten. Was sind interessante Open Banking- Geschäftsmodelle, die heute schon am Markt sichtbar sind? Wo kann Innovation durch Open Banking passieren, wer sind die Treiber und wer sind die Nutzniesser von Open Banking? Im Podcast diskutieren Jochen und André mit Michael ferner was auf die PSD2 folgen mag. Eine PSD3 oder eine PSD2-Analogie in andere Industrien. Was sind die Lerneffekte aus der Regulierung der PSD2 durch die EBA über RTS. War das ein Erfolgsmodell?

Aug 30, 20191h 4m

Ep 227Sound Money - FinTech Podcast #220

"Sound Money" ist ein fast verloren gegangener Begriff der im Internet seit ein paar Jahren wieder eine Renessaince erlebt. Makro-Ökonomie ist dadurch "hip" und viele junge Menschen beschäftigen sich intensiv damit. Welche Formen von Geld fallen unter diesen Begriff und welche Eigenschaften verbindet man damit? Wie lässt sich die sogenannte Sound Money Technologie (SMT) innerhalb der Finanztechnologie (FinTech) einordnen? Diese und weitere für die Gegenwart und Zukunft relevanten Fragen diskutieren Kilian mit Jörg Hermsdorf - CTO von CONSERVE BlockChain Service. Weiterführende Links: Good Money, bad money – and how Bitcoin fits in | Prof. Dr. Thorsten Polleit, https://www.youtube.com/watch?v=w6O_btQlXf4 Bitcoin as the only working free market alternative to national central banks | Prof. Dr. Saifedean Ammos, https://www.youtube.com/watch?v=2vyWclM2cLI Bitcoin – Beyond money as we know it today | Joerg Hermsdorf, https://www.youtube.com/watch?v=EJjMjXSu_eY Ludwig von Mises - The Theory of Money and Credit (Ab Seite 413), https://mises.org/library/theory-money-and-credit Ein freier Markt für Geld und Banking - Prof. Dr. Thorsten Polleit, https://www.youtube.com/watch?v=K4uL9zGljgI

Aug 23, 201957 min

Ep 225Die Rolle von GAFA in Banking

Beim heutigen Podcast haben wir Florian Heinemann, den Gründer von Project A Ventures, zu Gast. Rafael und André haben gemeinsam mit Florian über die Parallelen zwischen ecommerce und banking gesprochen und dabei die Gefahren und Chancen für die Industrie beleuchtet.

Aug 16, 201955 min

Ep 226Kryptowerte und Kryptoverwahrgeschäft

Neuerungen im Bereich Krypto-Regulierung Kryptowerte und Kryptoverwahrgeschäft? Wir müssen zugeben, keine einfache Kost. Deswegen heute mal wieder ein Co-Podcast (https://paymentandbanking.com/die-fintech-news-der-kw-27-fintech-podcast-214/) mit den Kollegen von PayTechTalk/PayTechLaw. (https://paytechlaw.com/paytechtalk-44-krypto-regulierung/) Diesmal geht es um das Thema Krypto, vor allem aus Sicht der Regulierung, trotzdem ein interessantes Thema für die Payment & Banking Branche. Am 31.7.2019 hat das Bundeskabinett nun einen Gesetzentwurf zur Umsetzung der AMLD5 beschlossen (https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Internationales_Finanzmarkt/2019-07-31-bekaempfung-geldwaesche.html), der im Vergleich zu dem Referentenentwurf weitere Neuerungen im Bereich Krypto-Regulierung für das deutsche Krypto-Ökosystem mit sich bringt. Einige davon haben es in sich. In der #218 Ausgabe unseres Podcasts, den wir als Co-Podcast mit den Kollegen von PayTechTalk (https://paytechlaw.com/paytechtalk/) ausstrahlen und aufgezeichnet haben, unterhält sich Kilian mit Frank Müller (https://www.linkedin.com/in/frankrhmueller/), Hartmut Giesen (https://www.linkedin.com/in/hartmutgiesen/) und Martin Kreitmair (https://www.linkedin.com/in/martin-kreitmair/) über die Implikationen des neuen Gesetzentwurfs. Wer gern liest, den verweisen wir außerdem auf den Beitrag zu diesem Thema im IT-Finanzmagazin (https://www.it-finanzmagazin.de/kryptowerte-kryptoverwahrung-hauruck-regulierung-nationaler-alleingang-93035/), viel Spaß bei der Lektüre. Was versteht man unter einem Kryptowert? Fallen darunter alle Kryptowährungen und Kryptotoken? Was ist mit Libra? Was versteht man unter „Kryptoverwahrgeschäft“? Warum darf man das Kryptoverwahrgeschäft nur isoliert betreiben und bedeutet das, dass Banken das Kryptoverwahrgeschäft künftig nicht erbringen dürfen bzw. erbringen möchten? Was sind die Hintergründe für die „Entweder-Oder-Lösung“? Nach der Gesetzesbegründung soll dadurch ein Übergreifen von IT-bezogenen Sicherheitsrisiken des Kryptoverwahrgeschäfts auf andere Bankgeschäfte und Finanzdienstleistungen vermieden werden. Könnten man diesen Risiken nicht mit aufsichtsrechtlichen Alternativen begegnen, zum Beispiel mit den BAIT oder den MaRisk? Welche weiteren Auswirkungen hat die „Entweder-Oder-Lösung“ auf den deutschen Krypto-Markt? Macht ein nationaler Alleingang in einer globalisierten und digitalen Welt überhaupt Sinn? Wie weit entfernt sich Deutschland mit seiner Regulierungslandschaft von der in Europa? Als mögliche Reaktion auf den Gesetzentwurf des Bundeskabinetts hat BitPay auf seiner Supportseite angekündigt (https://support.bitpay.com/hc/en-us/articles/360000123366-Why-can-t-I-use-BitPay-s-services-in-my-country-), den deutschen Markt nicht mehr zu bedienen. BitPay ist einer der führenden Zahlungsanbieter für Zahlungen mit Kryptowährungen. Neben Deutschland ist kein anderes EU-Land betroffen, sondern Länder wie Algerien, Bangladesch, Ägypten, Irak und Vietnam, in denen Bitcoin & Co. illegal sind. Werden weitere Anbieter dem Beispiel von BitPay folgen und sich aus dem deutschen Markt zurückziehen? Wäre ein Zuwarten auf eine europäische Lösung nicht sinnvoller gewesen? Fragen über Fragen, die wir rege diskutiert haben.

Aug 8, 20191h 11m

Ep 224xPay

Im akutellen FinTech Podcast #217 sprechen Rafael und Jochen über xPay. xPay ist der vom Handelsblatt geleakte (https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/zahlungsverkehr-x-pay-koennte-paydirekt-abloesen/24681882.html) erneute Versuch deutscher Banken und Sparkassen Relevanz im digitalen Zahlungsverkehr zu erhalten. Offensichtlich sollen alle bestehenden, hiesigen digitalen Zahlverfahren, also Paydirekt, Giropay, Kwitt, Girocard Online zu einem neuen „x“-Pay verschmolzen werden. Gleich zu Anfang stellte sich die Frage für was das „x“ steht und wie man es ausspricht. x-Pay als der x-te Versuch der deutschen Banken und Sparkassen? X als „Cross“-Pay für die Überwindung der Grenzen online und offline? Oder römisch X als der 10. und letzte Versuch der Kreditinstitute? *Was sind die Treiber und was wissen wir bis heute* * Leak im Handeslblatt → x-Pay könnte Paydirekt ablösen (https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/zahlungsverkehr-x-pay-koennte-paydirekt-abloesen/24681882.html) * Druck von Bundesbank und EZB in Reden und Monatsberichten zu einer europäischen Lösung * Druck vom BMF & Bundeskanzleramt zu einer europäischen Lösung *Welche bestehenden Zahlverfahren sind betroffen und wie ist denn die Traktion bisher?* * *Giropay* - Niedriger einstelliger %ualer Marktanteil (wohl knapp halb so groß wie Sofort). Ergo zu klein für den Anspruch deutscher Banken und Sparkassen, aber zu groß, als daß sich jemand traut es zu töten, angesichts des Wachstums und jährlichen schönen Provisionsausschüttungen an Banken und Sparkassen. Alle anderen digitalen kreditwirtschaftlichen Paymentinitiativen seit dem Giropay-Launch Mitte der 2000er sind krachend gescheitert (https://paymentandbanking.com/die-relevanz-von-applepay-und-googlepay-fuers-digitalpayment/) oder haben bislang nur Geld verbrannt. Durch die PSD2 ist Giropay sogar noch für neue Überraschungen gut. Sie können ggfs. ihre Bank-Akzeptanzlücke schließen - national und international! * *Paydirekt*: Alles gesagt und geschrieben, zu spät gekommen nie wettbewerbsfähiges Produkt vs. PayPal auf den Markt gebracht, unteridische Execution zum Start verbunden mit schnellen Managementwechseln sowohl bei Paydirekt als auch bei der GIZS, der Paydirekt-Vermarktungsgesellschaft der Sparkassen. Die Konsequenz der aktuellen Berichterstattung ist identisch wie Vaporware in der Unterhaltungsindustrie: Wenn ich weiß, daß demnächst etwas Besseres kommt, stelle ich Kaufententscheidung des alten Produktes zurück. Das Paydirekt-Team kann einem leidtun angesichts dieser Störfeuer der geleakten Informationen über die Schritte seiner Gesellschafter. Wer solche Gesellschaft hat, der braucht keine …. * *Kwitt*: Hoffnungsvoll gestartet und wohl auf dem richtigen Weg, nachdem deutsche Banken und Sparkassen sich lange massiv selbst im Weg standen und im Netzwerkmarkt P2P jeder sein eigenes inkompatibles Süppchen kochte. Die Privatbanken setzten auf die P2P-Funktion bei Paydirekt, Sparkassen auf Kwitt, VR-Banken auf „Geldsenden & Empfangen“. Andere VR-Banken schwenkten aus und bevorzugten eine Partnerschaft mit dem (inzwischen eingestellten FinTech-StartUp) Lendstar, die DKB partnerte mit Cringle und übernahm das Team nach dessen Insolvenz in die DKB Factory. Ein einheitliches Vorgehen sah anders aus und PayPal P2P gewann Marktanteile noch und nöcher. Heute scheint das zumindest zwischen Sparkassen und VR-Banken harmonisierte KWITT zu laufen, wie übrigens TWINT nun in der Schweiz auch. Auch dort liegt der Erfolg im P2P begründet, auch wenn es weiter ehr mau als Mobile Payment genutzt wird. * *Girocard online/in-app*: Xmal angekündigt (kommt da das „x“ von x-Pay her?) in verschiedenen Formen. Aus dem Evergreen „Ankündigungsweltmeister“ wurde bislang nie ein Marktgang. So auch bei der letzten Ankündigung bei der Profitcard (https://paymentandbanking.com/girocard-in-app-payment/) im Frühjahr. Noch in diesem Jahr wolle man starten, hieß es damals. Dabei wären 0,2% Fees online eine E

Aug 2, 20191h 25m

Ep 223Ask me anything…!?

Das neue Interviewformat von Payment & Banking Frag mich was du willst…! Klar gerne, nur was tun wenn man nicht immer vis a vis die Gelegenheit dazu hat? „Ask me anything“ oder „AMA“ genannt, ist ein beliebtes Format digitaler Plattformen. Dabei steht eine Person oder eine Thematik im Mittelpunkt eines Expertenchats. Ob Fragen zu Expertenwissen oder ganz Persönliches aus dem Alltag, ganz egal. 1992 erschien ein Buch mit dem Titel „Ask Me Anything: A Sex Therapist Answers the Most Important Questions for the 90’s“, daraus machte AOL irgendwann einen Chatroom und dieses Konzept wurde dann letzendlich in den unzähligen Internet Foren immer beliebter. Das Format so einfach wie simpel, jeder kann alles fragen. So einfach ist das. Die Mischung aus profan und gehaltvoll macht es letztendlich interessant. Mit „Ask me anything…“ startet Payment & Banking ein neues, interaktives und regelmäßiges Format, das hoffentlich dank euch, nie langweilig wird. Bekannte Gesichter, Akteure der Szene und inspirierende Persönlichkeiten der Fintech-Branche kommen hier künftig zu Wort. Das Besondere daran: Nicht das Team von Payment & Banking denkt sich die Fragen aus, sondern unsere Community. Regelmäßig werden wir euch künftig immer wieder über unsere zahlreichen Kanäle auffordern, uns Fragen zuzusenden und zwar jene, die ihr unserem Interviewgast schon immer einmal stellen wolltet – von A wie Aktien bis Z wie Zinsverfall.

Jul 26, 20191h 4m

Ep 222PSD2 und der Mythos des Open Banking

Heute eine spannende Kombination im Podcast - mal wieder das Thema PSD2 im Banking um das sich gerade aktuell sehr viele Fragen und auch erste Mythen drehen, bevor es am 14.9 soweit ist. Dazu als Gäste die wohl besten Experten welche die Reihe der sogenannten TPPs zu bieten hat: Wir haben zum einen unseren mittlerweile “Dauergast” Cornelia Schwertner, die CRO von figo und zudem Managing Directorin von finreach und zum anderen den Founder & Managing Director von FinTecSystems, Stefan Krautkrämer dabei. Stefan war zuvor im Gründungsteam von sofort-Überweisung und hat das Unternehmen im Laufe der Jahre als COO zu einem der Treiber der Veränderung im Banking und Payment geformt. Der Erfolg von sofort ist sicherlich einer der Gründe für das was wir heute mit der PSD2 haben. Beide sind im realen (Berufs-)Leben derweil friendly competitors, hier im Podcast aber häufiger einer Meinung. Beide Unternehmen sind als Enabler für Use-Cases und sowas wie “Super-TPPs”, sind sehr sehr tief im Thema und schaffen es in diesem Podcast alle aktuellen Herausforderungen welche der Markt gerade mit den neuen Bankenschnittstellen hat, plastisch und klar deutlich herauszustellen. In den rund 75 sehr intensiven Minuten spricht André als Host mit den beiden über * die Open Banking Historie in Deutschland * den Fluch und Segen der Berlin Group * die Probleme mit den Zertifikaten * die Herausforderungen für viele erfolgreiche Use Cases * die Datenbreite und Tiefe heute und in der Zukunft * die Zukunft von HBCI / FinTS * über die Ausnahme der Ausnahme * Screenscraping * die Pseudo Deadline 14.9 * und vieles mehr In dieser Folge des Podcast hört ihr somit die Seite des Marktes. Wie eben gesagt, ist dies jedoch nur die eine Seite. In weiteren Folgen rund um das Thema PSD2 wollen wir gerne auch die Banken-Seite hören und deren Sicht auf das für die Branche entscheidende und verändernde Thema - mal sehen wer dazu kommen wird.

Jul 18, 20191h 15m

Ep 221SumUp und die Entwicklungen auf dem mPOS-Markt

Wenn uns eins inden letzten 24 Stunden klar wurde, dann das: Fintech ist nicht tot. Ganz im Gegenteil, eine Welle der Funding Nachrichten erreichte uns in den letzten Tagen. Enorme Summen wurden in mehrere Fintechs als “Wachstumsbeschleuniger” investiert u.a. in das Fintech des Gründers Marc-Alexander Christ, SumUp. Mit genau diesem haben sich André und Kilian virtuell getroffen um mit ihm über die vorerst roten Zahlen, die in der Presse waren, nun die Hammer Investition und generell über die Entwicklung des mPOS-Marktes zu sprechen. Wer SumUp noch nicht kennt, hier eine kurze Zusammenfassung: SumUp ist ein Finanztechnologieunternehmen, das es Unternehmen jeder Größe ermöglicht, Zahlungen schnell und einfach zu erhalten, sowohl im Geschäft als auch online. Benannt als Europas am schnellsten wachsendes Unternehmen in der Inc. 5000' hat SumUp täglich über 4.000 Unternehmen, die sich der Plattform weltweit anschließen, und - mit seinen Kartenterminals, auf die Unternehmen von DHL bis hin zu Taxifahrern vertrauen. 2019 erwartet SumUp einen Umsatz von 200 Millionen Euro zu erzielen. Im Oktober 2018 veröffentlichte SumUp seinen 3G-Leser, ein Kartenterminal, mit dem Händler Zahlungen ohne mobile App oder ständige Wi-Fi-Verbindung abwickeln können. SumUps 100% digitale Anmeldung, schnelle Lieferung und schnelle und einfache Einrichtung bedeutet, dass Händler innerhalb weniger Minuten nach Erhalt ihres Kartenterminals mit digitalen Transaktionen ausgestattet werden können Aber zurück zum eigentlichen Thema: Bain Capital Credit, Goldman Sachs Private Capital, HPS Investment Partners und TPG Sixth Street Partners haben satte 330 Mio. € in SumUp investiert, welches das Unternehmen nutzen will um noch stärker und schneller zu wachsen und noch mehr neue Händler auf seinen 31 Märkten rund um den Globus zu gewinnen. Die neuen Mittel werden verwendet, um die Produktpalette von SumUp weiter auszubauen, sowohl organisch als auch durch weitere Akquisitionen (M&A). Das Unternehmen hat sein Produktportfolio kürzlich durch die Übernahme von Debitor für Buchhaltung und Fakturierung und Shoplo für E-Commerce und Marktplätze erweitert. Goldman Sachs International agierte als Lead-Strukturierungsagent, Barclays Plc als Strukturierungsagent und Weil, Gotshal & Manges fungierten als Rechtsberater von SumUp bei der Finanzierung. "Wir glauben an bezahlbare, einfache und zuverlässige Technologien, die es kleinen Unternehmen auf der ganzen Welt ermöglichen, erfolgreich das zu tun, was sie lieben", sagt Marc-Alexander Christ, Mitbegründer von SumUp, "Als eines der am schnellsten wachsenden Technologieunternehmen der Welt wird diese Finanzspritze das Wachstum unserer Kundenbasis deutlich beschleunigen, die Technologieführerschaft von SumUp stärken und die Entwicklung neuer Dienstleistungen vorantreiben.“ Um euch nochmal einen Überblick über den mPOS Markt zu geben, haben wir euch auch gleich eine tolle Grafik gebastelt die wir mit anhängen.

Jul 17, 20191h 5m

Ep 220Die News der KW 27

Die FinTech News der vergangenen Woche mit Kilian & Frank Was war los in den letzten Wochen in der FinTech-Welt? Kilian Thalhammer (https://paymentandbanking.com/author/kilian/) hat sich, gemeinsam mit Frank Müller (https://paytechlaw.com/author/frank/) , unseren Newsletter und deren meistgeklickten Blogbeiträge einmal vorgenommen und beide besprechen in einem Co-Podcast, was die Payment-, Banking- und FinTech-Welt umgetrieben hat. *EBA erlaubt Verlängerung der Umsetzungsfrist für SCA – Lösung der Probleme oder Verschlimmbesserung? * Die European Banking Authority (EBA) hat in einer Stellungnahme vom 21. Juni 2019 die Möglichkeit eröffnet, eine über den Stichtag des 14. September 2019 hinausgehende Übergangsfrist für die Implementierung der starken Kundenauthentifizierung (SCA) eröffnet (siehe BargeldlosBlog (https://www.bargeldlosblog.de/eba-erlaubt-exklusive-extensions/)). Die britische Financial Conduct Authority (FCA) hat diese Möglichkeit als erste Finanzaufsichtsbehörde in Europa bereits aufgegriffen. Wird die EBA damit den an sie herangetragenen Bedenken des Marktes gerecht oder Verschlimmbessert sie damit das bestehende Chaos? *SCA / X2A für TPPs – holprige Umsetzung* Von der Regulatorik zur Technologie: woran können die IT-Pannen bei Banken liegen, die wir in den letzten Wochen vermehrt gesehen haben? Stehen diese im Zusammenhang mit der Implementierung der PSD2 API? Oder liegt es eher an den Banken-Systemen, die Schwierigkeiten haben, die Peaks in den Zugriffszeiten der TPPs (Third Party Provider) abzubilden? Auch die schwedische Open Banking Plattform Tink bemängelt, die Banken-APIs seien noch nicht bereit für die PSD2-Deadline (finextra berichtete (https://www.finextra.com/newsarticle/34080/bank-apis-not-ready-for-psd2-deadline---tink)). Was ist dran an dem Dilemma? *Libra* Wenn Facebook ruft, hören alle hin. So verwundert es nicht, dass die neue Kryptowährung Libra von Facebook, MasterCard, eBay, PayPal und Co. eines der beherrschenden Themen der vergangenen Wochen war (und immer noch ist). Auch wir haben uns auf PayTechLaw intensiv mit Libra beschäftigt. Wir haben die Kryptowährung Libra einfach erklärt (https://paytechlaw.com/kryptowaehrung-libra/), über die volkswirtschaftlichen Implikationen von Libra (https://paytechlaw.com/paytechtalk-42-volkswirtschaftliche-implikationen-von-libra/) gesprochen und uns darüber Gedanken gemacht, ob wir es hier vielleicht mit der neuen globalen Währung (https://paytechlaw.com/neue-globale-waehrung-libra/) zu tun haben? Der Payment & Banking FinTech Podcast #211 (https://paymentandbanking.com/libra-facebooks-neue-waehrung/) liefert auch einiges an Input. Dennoch sind noch viele Fragen offen – vor allem aus regulatorischer Sicht. Ist Libra E-Geld? Wenn ja, wer ist der Issuer? Oder ist Libra ein „Kryptowert“? Welche Unterschiede bestehen zwischen E-Geld und Kryptowert? In beiden Fällen brauche ich eine Erlaubnis der BaFin – welche Erlaubnis ist besser? Weshalb ist eigentlich keine einzige („echte“) Bank an Bord? Viele offene Fragen… *Konzernumbau Deutsche Bank* Die Deutsche Bank hat massive Umstrukturierungsmaßnahmen angekündigt (https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/sanierungsprojekt-die-deutsche-bank-beschliesst-radikalen-konzernumbau/24528932.html?ticket=ST-21026-JaFKW9KeYrHW1u9au6W2-ap4), die rund 18.000 Stellen kosten soll. Nicht nur die Konzernführung wird neu aufgesetzt, vor allem im Konzern selbst werden massive Kürzungen vorgenommen. Raus aus den globalen Wertpapiermärkten, zurück zu den Wurzeln des Unternehmens: den Unternehmens- und Privatkunden. Wir sprechen darüber. *Transactions 19* Am 19. November 2019 startet wir mit der Transactions 19 (https://www.transactions.io/event) ein völlig neues Konferenzformat mit nationalen und internationalen Größen der Payment & Banking-Branche, aber auch die Hidden Champions der Szene.

Jul 12, 201951 min

Ep 219N26 launcht in den USA

N26 startet heute ihr Mobile Banking in den USA. Ist Europa nicht mehr groß genug und muss jemand kommen und den Amerikanern zeigen wie Banking funktioniert? Was ist in den USA anders und welche Vorbilder hat man da? Kann man in den USA mit einer Debit Karte überleben und wie unterscheidet sich die grundsätzliche Strategie in USA von der in anderen Märkten? André spricht mit dem Gründer & CEO Valentin Stalf über deren Motivation zu expandieren und was es mit dem Konto in den USA auf sich hat und wie man das Beta-Produkt nutzen kann? N26 wurde 2013 von Valentin Stalf und Maximilian Tayenthal gegründet, die sich die Zukunft des Bankwesens als schnell, digital und benutzerfreundlich für Menschen auf der ganzen Welt vorstellten. Mit seinem großen Erfolg in Europa konzentriert sich N26 derzeit auf die Expansion nach Übersee, zunächst in den USA, gefolgt von Brasilien. N26 hat mehr als 500 Millionen Dollar von den weltweit renommiertesten Investoren eingeworben, darunter die US-Firmen Insight Venture Partners und Peter Thiel's Valar Ventures. "Die Einführung in den USA ist ein wichtiger Meilenstein für N26, um das Bankwesen weltweit zu verändern und in den kommenden Jahren mehr als 50 Millionen Kunden zu erreichen", sagt Valentin Stalf, Mitbegründer und CEO von N26. "Wir wissen, dass Millionen von Menschen auf der ganzen Welt und insbesondere in den USA immer noch versteckte und exorbitante Gebühren zahlen und durch schlechte Bankauskünfte frustriert sind. N26 wird die Art und Weise, wie die amerikanische Bank die für so viele Menschen in ganz Europa ist, radikal verändern.“ N26 Inc. startet seine Banking-App in den USA. N26 Inc. ist in den USA ansässig und eine Tochtergesellschaft der N26 GmbH ("N26"), einer der am schnellsten wachsenden Mobilfunkbanken Europas, bekannt für ihre schönes Design und Benutzerfreundlichkeit. Ab heute werden in einem schrittweisen Rollout, die 100.000 Kunden die auf der US-Warteliste stehen, zur Registrierung eingeladen und haben vollen Zugriff auf das Produkt. "Wir freuen uns sehr, unsere Erfahrung in die US-Kunden nahezubringen. In Europa werden wir für unsere Leistungen geliebt. mühelose und elegante Benutzererfahrung, ohne versteckte Gebühren. Ab heute kann man sich anmelden, vollständig vom Handy aus in nur fünf Minuten. Es gibt keine Kontoführungsgebühren oder Mindestguthaben", sagt Nicolas Kopp, US CEO, N26 Inc. "Keine Frustration mehr über den Besuch in Filialen, das Warten am Telefon oder die Bezahlung von Gebühren für Basisdienstleistungen, denn die sollten bereits enthalten sein. Wir werden im Laufe des Sommers noch mehr Vorteile und Funktionen hinzufügen.“ Die mobile App und Debitkarte N26 enthält viele Funktionen, die es den Kunden ermöglichen, die Kontrolle über ihre Finanzen schnell zu überblicken. Die Kontobewegungen werden in der App in Echtzeit angezeigt, und jede einzelne wird in der App angezeigt. Transaktion werden automatisch kategorisiert. Kunden können auch tägliche Ausgabenlimits festlegen und sperren sowie ihre Karten freischalten, alles mit einem einfachen Streich in der App. N26 ist auch ideal für Reisende, da bei internationalen Einkäufen keine Gebühren für Auslandsgeschäfte anfallen. Jedes Konto enthält auch Spaces, d.h. Unterkonten, die den Kunden helfen, sich zu organisieren und ihre finanziellen Ziele zu erreichen. Räume können mit einem einfachen Klick erstellt werden, und Benutzer können leicht Geld per Drag & Drop zwischen den Räumen hin und her schieben. Zwischen der Beta-Version und einem vollständigen öffentlichen Start im Spätsommer werden die Kunden auf der Warteliste kontinuierlich eingeladen werden, um Zugang zur App zu erhalten. Im Laufe des Sommers werden noch weitere Produkte auf den Markt gebracht, wie zusätzliche Vergünstigungen und zwei kostenlose Abhebungen pro Monat an Geldautomaten im ganzen Land. Desweiteren folgt N26 Inc. Metal und ein Premium-Konto für US-Kunden. Im Gespräch klären André und Valentin all die spannenden Fragen von oben.

Jul 11, 201948 min

Ep 218Ask me anything…!? mit Kontist

Das neue Interviewformat von Payment & Banking Frag mich was du willst…! Klar gerne, nur was tun wenn man nicht immer vis a vis die Gelegenheit dazu hat? „Ask me anything“ oder „AMA“ genannt, ist ein beliebtes Format digitaler Plattformen. Dabei steht eine Person oder eine Thematik im Mittelpunkt eines Expertenchats. Ob Fragen zu Expertenwissen oder ganz Persönliches aus dem Alltag, ganz egal. 1992 erschien ein Buch mit dem Titel „Ask Me Anything: A Sex Therapist Answers the Most Important Questions for the 90’s“, daraus machte AOL irgendwann einen Chatroom und dieses Konzept wurde dann letzendlich in den unzähligen Internet Foren immer beliebter. Das Format so einfach wie simpel, jeder kann alles fragen. So einfach ist das. Die Mischung aus profan und gehaltvoll macht es letztendlich interessant. Mit „Ask me anything…“ startet Payment & Banking ein neues, interaktives und regelmäßiges Format, das hoffentlich dank euch, nie langweilig wird. Bekannte Gesichter, Akteure der Szene und inspirierende Persönlichkeiten der Fintech-Branche kommen hier künftig zu Wort. Das Besondere daran: Nicht das Team von Payment & Banking denkt sich die Fragen aus, sondern unsere Community. Regelmäßig werden wir euch künftig immer wieder über unsere zahlreichen Kanäle auffordern, uns Fragen zuzusenden und zwar jene, die ihr unserem Interviewgast schon immer einmal stellen wolltet – von A wie Aktien bis Z wie Zinsverfall. Folge 3. – Ask me anything – mit Christopher Plantener CEO von Kontist Kontist ist kein klassisches Geschäftsgirokonto, sondern ein klassisches Girokonto mit Superpowers. Es geht in erster Linie darum, dass es einem Selbstständigen genauso einfach gemacht werden soll, seine Arbeit zu erledigen wie einem Angestellten. Ein Angestellter kriegt sein Gehalt auf sein Konto und alle Abgaben sind schon abgezogen. Bei Kontist bekommt der Selbstständige eine Rechnung bezahlt und sie nehmen auf Wunsch automatisch die Umsatzsteuer und die Einkommensteuer und legen sie in Unterkonten beiseite. Zudem können noch andere Abgaben, wie Rente, Versicherungen oder Ansparungen abgeführt und beiseite gelegt werden. D.h. die Kontofunktion ist zwar der Kern des Produktes, aber der wirkliche Mehrwert für den Kunden entsteht durch die automatisierten Prozesse, die über dieses Konto ablaufen. Christopher ist ein echter Unternehmer im Herzen und liebt es, neue Unternehmen zu gründen und aufzubauen, er ist sehr leidenschaftlich und brennt für das was er tut. Als Serial Entrepreneur hatte er bereits die Chance, sehr international zu arbeiten und eine Erfolgsbilanz beim Aufbau eines erfolgreichen Online-Geschäfts zu erzielen. Dieses Wissen teilt er gerne und seine Tür ist immer offen für Menschen, die Beratung bei der Gründung eines eigenen Unternehmens wünschen. Im heutigen „Ask me anything…! wollen wir mit ihm nicht nur über seinen eigentlichen Job bei Kontist sprechen und was Kontist überhaupt ist sondern haben auch wieder viele private Fragen im Gepäck…viel Vergnügen!

Jul 5, 20191h 23m

Ep 217Payment & Banking Events + News

Im heutigen Podcast stellen André und Rafael die kommenden und neuen Payment und Banking Events vor. Wir geben Hintergrundinfos zu den Events selber, wie und warum diese entstanden sind und stellen im Detail die dritte Ausgabe der https://www.banking-exchange.de/ (#BEX19) am 19./20. September in Frankfurt a.M. und auf das brandneue Transactions Event https://www.transactions.io/ Für die #BEX19 kann man sich noch hier um ein Ticket Die Tickets für die im November stattfindende Transactions 19 können unter https://www.eventbrite.de/e/trx19-die-transactions-2019-tickets-54709450439"erworben werden. Am 19. November 2019 starten wir mit der Transactions 19 ein völlig neues Konferenzformat. Wir präsentieren nationale und internationale Größen der Payment & Banking-Branche, aber auch die Hidden Champions der Szene. Das neue Format findet im alten Stahlbau, einer der beeindruckendsten Locations in Offenbach / Frankfurt statt. Banking Exchange 2019 Ob die Zukunft der Branche hell oder dunkel wird, ist noch nicht entschieden. Fest steht: Auf der BEX19 Episode III werden wir mit offenen Augen und offenem Mindset in den Austausch gehen, nachhaltige Diskussionen führen, wichtige Partnerschaften knüpfen und Weichen für die Zukunft legen. Transactions 2019 Auf derTransactions 19 werden für einen Tag die zukunftsweisenden Trends der Payment- und Banking Branche diskutiert aber auch Einblicke in die aktuellen Entwicklungen und Konzepte der Branche gegeben. Im Fokus stehen nicht nur die Menschen auf der Bühne, sondern vor allem auch den Gästen wird Raum gegeben um sich untereinander und mit Experten und Impulsgebern der Branche auszutauschen Wir bieten Raum für über 500 Gäste aus der gesamten Branche, aber auch darüber hinaus. DieTransactions 19 ist das Event, welche alle miteinander verbindet, egal welcher Titel auf der Visitenkarte steht. Mehr noch: die Transactions 19 bietet nicht nur traditionellen Marktteilnehmern oder Start-ups neue Einblicke in technologische Trends oder die heißen Innovationsthemen der Branche, sondern adressiert auch ganz bewusst branchenfremde Teilnehmer, die sich zum ersten Mal mit der Payment & Banking-Branche beschäftigen. News Des weiteren sprachen wir noch über die Schlagzeile der Woche, dass sowohl die Sparkassen als auch die Volks- und Raiffeisenbanken jetzt doch ApplePay unterstützen werden und beleuchten die Diskussionen rund um Libra (Facebook’s Crypto).

Jun 28, 201957 min

Ep 216Libra - Facebooks neue Währung

Letzte Woche hat Facebook sein Krypto-Industriekonsortium Libra für den, nach ihren Vorstellungen, Zahlungsverkehr der Zukunft angekündigt. Facebook und Tech-Konzerne wie Uber, Spotify, eBay & Co, ergänzt um Finanzdienstleister wie MasterCard, Visa, PayPal, PayU planen einen lange überfälligen Schritt im Payment: Krypto-Zahlungen für die Massen. Die Ankündigung wurde in der letzten Woche weltweit prominent sowohl von Blogs als auch großen Publikumsmedien aufgenommen. Alleine Facebook mit seiner Kundenmarktmacht von mehreren Milliarden Nutzern über Facebook, Whatsapp und Instagram, wird zugetraut das klassische Henne-Ei-Problem über den Kundenzugang zu überwinden. Der öffentlichkeitswirksame PR-Start ist schon einmal sehr gelungen. Banken und Zentralbanken, die sich ja seit Jahren intensiv mit Blockchain selbst beschäftigen, das aber bis dato komplett erfolglos, misst man Traktion der Projekte, sind vor Schreck direkt in eine Oppositionshaltung gegangen. Von den anderen BigTechs Amazon, Google und Apple hört keinen Kommentar. Last but not least kommt von den eingefleischten Kryptoexperten massive Kritik an der Umsetzung, da zu weit weg von der „reinen Lehre“. Ob man nun Pro oder Contra die Situation betrachtet: Dem Team um David Marcus von Facebook ist jedenfalls ein großer Coup mit weltweiter Aufmerksamkeit gelungen. Emanuel Coen hat schon letzte Woche bei uns im Blog einen Artikelzur Einordnung der Entwicklungen geschrieben Jochen und Kilian haben mit Emanuel am Wochenende nochmals alle Basics rund um Libra, den Libracoin sowie die Libra-Association besprochen. Nachdem sich der erste Staub gelegt hat, versuchen die Drei im Podcast sowohl die Implikationen bei einem Erfolg als auch eine Deutung der Reaktionen einzelner Marktteilnehmer einzuordnen

Jun 24, 201959 min

Ep 215Ask me anything...

Das neue Interviewformat von Payment & Banking Frag mich was du willst…! Klar gerne, nur was tun wenn man nicht immer vis a vis die Gelegenheit dazu hat? „Ask me anything“ oder „AMA“ genannt, ist ein beliebtes Format digitaler Plattformen. Dabei steht eine Person oder eine Thematik im Mittelpunkt eines Expertenchats. Ob Fragen zu Expertenwissen oder ganz Persönliches aus dem Alltag, ganz egal. 1992 erschien ein Buch mit dem Titel „Ask Me Anything: A Sex Therapist Answers the Most Important Questions for the 90’s“, daraus machte AOL irgendwann einen Chatroom und dieses Konzept wurde dann letzendlich in den unzähligen Internet Foren immer beliebter. Das Format so einfach wie simpel, jeder kann alles fragen. So einfach ist das. Die Mischung aus profan und gehaltvoll macht es letztendlich interessant. Mit „Ask me anything…“ startet Payment & Banking ein neues, interaktives und regelmäßiges Format, das hoffentlich dank euch, nie langweilig wird. Bekannte Gesichter, Akteure der Szene und inspirierende Persönlichkeiten der Fintech-Branche kommen hier künftig zu Wort. Das Besondere daran: Nicht das Team von Payment & Banking denkt sich die Fragen aus, sondern unsere Community. Regelmäßig werden wir euch künftig immer wieder über unsere zahlreichen Kanäle auffordern, uns Fragen zuzusenden und zwar jene, die ihr unserem Interviewgast schon immer einmal stellen wolltet – von A wie Aktien bis Z wie Zinsverfall. Folge 2. – Ask me anything – mit Christoph Iwaniez von Bitwala Was gibt es über Kryptowährungen zu sagen? Eine ganze Menge, findet Christoph Iwaniez, CFO von dem Berliner Startup, das den Handel mit Bitcoin und Co. über ein normales Bankkonto ermöglichen und damit für alle zugänglich machen will. Seit gut einem Jahr ist der Süddeutsche mit an Bord und auch, wenn Iwaniez kein Bitcoiner der ersten Stunde ist, so war für ihn die Faszination für Kryptowährungen schon früh da. In unserem Interviewforma „Ask me anything“ stellt er sich den Fragen unserer Kollegin Christina Cassala, die ihn wider Erwarten nicht in einer nerdigen Krypto-Tech-Bude angetroffen hat, sondern in hellen Büros eines Startups, das das Schicksal vieler Unternehmen in der Hauptstadt teilt – es platzt aus allen Nähten. Warum Berlin für ihn aber zu Recht als eines der Zentren der Krypto-Szene gilt, warum auch die Kunden bei Bitwala immer älter werden und warum es ein nach wie vor ein Tabu ist, über die Menge der eigenen Bitcoins zu sprechen, verrät er in den nächsten 60 Minuten.

Jun 21, 201952 min

Ep 214Die Bluecode Lösung

Die Bluecodes Mobile-Payment-Initiative Der europäische Mobile-Payment-Anbieter Bluecode und die sechs Bezahldienste Momo Pocket (Spanien), Pagaqui (Portugal), Vipps (Norwegen), ePassi, Pivo (Finnland) sowie Alipay (China) bündeln ihre Kräfte und planen, ein einheitliches QR-Code-Format für mobiles Bezahlen zu etablieren. Ziel dieser "Mobile Wallet Collaboration" ist es, Smartphone-Zahlungen zwischen den teilnehmenden Anbietern, Händlern und Ländern kompatibel zu machen. Die Zusammenarbeit bildet dabei die technische Grundlage, um bisherige Einschränkungen nationaler Mobile-Payment-Angebote zu verringern und so eine für Endkunden möglichst breite Akzeptanz zu schaffen. Das Bluecode Mobile-Payment-System, auf welches in Deutschland und Österreich bereits mehr als 100 Banken vertrauen, ist einer der technischen Dienstleister, der dafür sorgt, dass die mobilen Zahlungen der teilnehmenden Partner zwischen Händlern, Banken und Endkunden korrekt abgewickelt werden. Ziel der Zusammenarbeit ist es, die technische Grundlage zu schaffen, damit Nutzer der verschiedenen nationalen Lösungen länderübergreifend bezahlen können. Anfang dieser Woche überraschte Bluecode also mit der Ankündigung einer technischen Harmonisierung von 6 verschiedenen QR-Code Mobilepayment Verfahren auf Basis des chinesischen Alipay Standards www.handelsblatt.com/24435272.html Die Verfahren wollen damit eine länderübergreifende Kompatibilität ermöglichen. Die Kooperation ist explizit offen für weitere europäische Paymentverfahren. Damit spielt Sie in die aktuelle heiße politische Diskussion zum deutschen/europäischen Paymentchampion paymentandbanking.com/das-deutsche-p…ickenteppichs/ Jochen und Rafael haben die Chance genutzt und sich mit Dr. Christian Pirkner von Bluecode zu einem Podcast zusammengeschaltet. Sie versuchen erst ein wenig besser zu verstehen, was sich hinter der Pressemitteilung verbirgt und ob Alipay im akuellen Streit zwischen Europa und den US-Paymentchampions gar der lachende Dritte ist. Gleichzeitig versuchen Sie Mehrwerte von alternativen Mobilepayment-Verfahren zu Apple & Google zu identifizieren im Kontext der Relevanz beim Kunden. Schaffen es alternative Zahlverfahren getrieben von Banken gegen die Netzwerkeffekte und Relevanz der iOs und Android-Plattformen außerhalb von Nischen zu skalieren? Werden Banken im Payment den gleichen Weg anderer Industrien wie z.B. die Musikindustrie zu gehen? Ein Weg zu einer weiteren Marginalisierung der Kundenbeziehung und Marge?

Jun 14, 20191h 10m

Ep 213TechBikers 2019

Ein Sonderpodcast zum Thema Herzensangelegenheiten Manche Dinge entstehen aus einem großen Willen der Mobilität und kommen von Herzen. Deswegen schenken wir diesen Herzensangelegenheiten auch dann und wann etwas Aufmerksamkeit und widmen ihnen sogar einen oder auch schon mehere Podcasts in der Hoffnung das wir damit nicht nur Leute erreichen, sondern im besten Fall begeistern. Die Techbikers.de (http://techbikers.de/) sind eine Herzenssache und daher fährt André gemeinsam mit einer Reihe anderer Menschen gemeinsam Fahrrad für den guten Zweck - diesmal von Rügen nach Berlin. Möglich machen dies Sponsoren wie die DKB. TechBikers wurde 2012 vom Google Campus in London als Mittel für die Tech-Community geboren, um ihre Laptops abzustellen und dafür ein Fahrrad in die Hand zu nehmen, um Wohltätigkeitsorganisationen zu unterstützen, Netzwerke aufzubauen, Ideen auszutauschen und den Start-up-Vibe zu verbreiten. Die erste Fahrt fand von Paris nach London statt. TechBiker Deutschland waren bereits in Prag, Kopenhagen, Poznan, Hamburg und Berlin. Was 2012 in Großbritannien begann, wurde 2013 nach Deutschland gebracht. Hinter TechBikers Deutschland steht Jan Bechler, Gründer der Online-Marketing-Gruppe Finc3 und Partner der Online Marketing Rockstars zusammen mit dem ehemaligen Weltklasse-Triathlonsportler Folkert Behrends von Movement. Bis heute sind die TechBikers mehr als 3.500 km gefahren und haben weit über 300.000€ an verschiedene Wohltätigkeitsorganisationen gespendet. Das Herzstück von TechBikers ist eine 3-tägige Fahrradtour, die sie jedes Jahr von einer Startup-Stadt in eine andere führt. Ihr Ziel: Spaß haben, aktiv sein und Geld für einen guten Zweck sammeln. So sah der Ride im letzten Jahr aus: https://vimeo.com/278510690 TechBikers ist kein Rennen, es ist eine Veranstaltung, um Spaß zu haben und einen guten Zweck zu unterstützen. Zu Gast hatte André heute Lena Kleine-Kalmer von World Bicycle Relief und Arnulf Keese von der DKB. Die Drei sprachen etwa eine Stunde über dieses wunderbare Projekt: Fahrräder für Afrika und den Ende Juni anstehenden Techbikers.de -Ride von Rügen nach Berlin. Lena gibt dabei einen beeindruckenden Einblick in die Arbeit von WBR, den Impact den sie erreichen und die langjährige Zusammenarbeit mit den TechBikers. Arnulf ergänzt diese Ausführungen mit der Motivation der DKB als sozial engagierte und nachhaltig orientierte Bank dieses Projekt im zweiten Jahr zu unterstützen, sowie seine persönlichen Eindrücke und Motivationen beim Ride und im Fundraising. Bitte unterstützt doch auch durch eure Spende dieses wichtige Projekt. Hier könnt Ihr Spenden https://join.worldbicyclerelief.org/campaigntypes/techbikers2019

Jun 11, 201949 min

Ep 212SCA und seine Anforderungen

Die gesetzliche Anforderung der starken Kundenauthentifikation SCA beschäftigte in den letzten Wochen und Monaten die Industrie und bewegte die Gemüter. Auch wir haben uns bereits mehrfach mit dem Thema beschäftigt, z.B. in den Podcasts #197 (https://paymentandbanking.com/two-factor-authentification-2fa-im-payment-fintech-podcast-197/) oder #204 (https://paymentandbanking.com/online-lastschrift-fintech-podcast-204/). Bei der Digital Finance-Konferenz des Bitkom (https://paymentandbanking.com/digital-finance-conference/) vor wenigen Tagen in Berlin haben die Chance genutzt das Thema und den Status der Umsetzung nochmals vertiefend von verschiedenen Seiten zu beleuchten. Mit unseren Gästen *Steffen von Blumroeder (https://twitter.com/DKB_Soon)* aus *Bankensicht* ( Head of Regulatory Managment - DKB), *Vincent Haupert (https://twitter.com/veehaitch)* aus *Securitysicht* (Sicherheitsforscher – der FAU Erlangen-Nürnberg) und *Fabian Mansfeld* (https://www.linkedin.com/in/fabian-mansfeld/)aus *Händlersicht* (vormals Zalando und Sixt Group) haben wir über die SCA aus den jeweiligen Perspektiven gesprochen und versucht Gemeinsamkeiten aber auch noch Probleme bei der Herausforderung der Umsetzung zu identifizieren. Die Diskussion wird geleitet von den Hosts Jochen Siegert und Rafael Otero aus dem Payment & Banking Team. André Bajorat ist später noch zufällig dazu gestoßen.

Jun 7, 20191h 17m

Ep 210Der deutsche Payment Champion...

Der (angebliche) Need eines deutschen Payment Champions...? Wir geben zu, die Überschrift klingt ein bisschen reißerisch und man könnte uns Clickbait vorwerfen, doch genau über diese Frage wollen wir im heutigen FinTech Podcast diskutieren. Die Frage brennt uns nämlich schon lange unter den Nägeln, braucht es genau so einen? Da wir diese Frage fast nicht selbst beantworten können, jedoch eine Meinung dazu haben, wollen wir diese Frage im dieswöchigen Podcast schon einmal vorbesprechen, gehen aber noch einen Schritt weiter und haben der Frage ein eigenes Panel auf unser Transactions 19 (https://www.transactions.io/) Konferenz gewidmet. In einer digitalisierten Welt, braucht es eine auch die digitale Identität. Welche Entwicklungen gibt es und welche Probleme lösen die Anbieter heute - oder wollen sie lösen? Alles noch ein zusammengewürfelter Flickenteppich oder kommt langsam Ordnung rein? Das Thema ist in der Politik, zentralen Instanzen und bei Fachleuten angekommen: Der Wunsch ist da, die verschiedenen Initiativen der deutschen Kreditwirtschaft im Payment zu bündeln, um schlagkräftige und zeitgemäße Angebote gegen neue Player anbieten zu können. Doch macht eine rein deutsche Lösung überhaupt Sinn, das oder ein deutsches Payment Scheme? * StS Kukies will Deutschland zum führenden Payment-Standort in Europa machen, obwohl alle führenden Paymentdienstleister hier in Dtl. Mit Ausnahme Wirecard in ausländischer Hand sind und Gircard/KWIT/Paydirekt keine Produkt-Erfolgsgeschichten vs iDeal, Kwitt, MC/VISA Debit https://twitter.com/DKBpolitics/status/1131234013920866304 * Deutsche Banken konsolidieren ihre lose Enden verschiedenster Paymentprodukte unter dem Projektnamen #DK. Analog DeutscheCommerzMerger. Wenn ein einäugiges Debitverfahren mit mehreren blinden onlinepaymentverfahren fusioniert werden, kommt schon ein „nationaler Paymentchampion“ heraus? https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/finanzsektor-deutsche-banken-stellen-ihren-zahlungsverkehr-auf-den-pruefstand/24361192.html * Bundesbank Vorstand Balz fordert Europäische Alternative zu PayPal/ApplePay & Co https://www.heise.de/newsticker/meldung/Bundesbank-fordert-europaeische-Alternative-zu-Paypal-Apple-Pay-und-Co-4399309.html * Sind jetzt die geschlossenen Schnittstellen der Tech-Konzerne für die schlechte Lage deutscher Banken verantwortlich? https://twitter.com/jochensiegert/status/1131858650350407681 André und Jochen haben den Zahlungsexperten und Branchenkenner Marcus Mosen eingeladen um mit ihm diese spannenden Fragen zu diskutieren. Gibt es überhaupt einen Need, und wenn ja, wem bringt der was?

May 30, 20191h 4m

Ep 211Digital Finance Conference der Bitkom – FinTech Podcast #206

Miriam Wohlfahrt (Ratepay) zusammen mit Susanne Steidl (CPO Wirecard) in einen spannenden Chat zu der Zusammenarbeit von RatePay und Wirecard. Laura Roedern (Allianz X HR Business Partner) & Corinna Vogt (ING Germany, Head of Talent, Learning and Recruiting) über das Thema: How the digitization generates new challenges in HR & Talent Management in the financial sector.

May 24, 201952 min