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Payment & Banking Fintech Podcast

Payment & Banking Fintech Podcast

826 episodes — Page 10 of 17

Ep 381Der Verkauf von Viafintech an Paysafe

Im Fintech Podcast erzählen Achim Bönsch und Sebastian Seifert alles über den Verkauf von Viafintech an Paysafe und künftige Pläne.

Aug 27, 202128 min

Ep 380Vertical Banking und Bankprodukte für die Nische

Ist Vertical Banking der neue heiße Scheiss? Banking as a service Modelle und Open Banking als Enabler scheinen es möglich zu machen. Wir diskutieren über "Vertical Banking" und Banking für die Nische. Gäste: Delia D. König (Solarisbank), Andrea Fernandez (Alice), Cornelia Schwertner, Dr. Ralph Müller (Fintech-Investor/Vorstand IKB), Ute König-Stemmler (Visa) Moderation: André Bajorat (Payment & Banking)

Aug 20, 202147 min

Ep 3797 Jahre Finleap: Wir sprechen mit Gründer Ramin Niroumand!

Ramin Niroumand hat mit finleap das führende Fintech-Ökosystem in Europa gegründet. Sieben Jahre ist das nun her. Seit dem Sommer 2014 hat sich viel getan und der Gründer & CEO hat viel Erfahrung hinsichtlich Strategie, Kommunikation und Gruppenentwicklung gesammelt. Im Talk mit André spricht er über seine Einstellung, seine Einschätzung, wie viel Finleap von dem erreicht hat, was es werden wollte und vieles mehr.

Aug 13, 20211h 0m

Ep 378Insurtechs - So steht es um die Digitalisierung der Versicherungsbranche

Wir sprechen über den Status quo auf dem Markt, blicken nach China und diskutieren, wie die Digitalisierung der Versicherungsbranche im Vergleich zur Bankbranche vorangeschritten ist.

Aug 6, 202147 min

Ep 377News-Rückblick Juli 2021: Gorillas mit eigener Kreditkarte und vieles mehr

In der Fintech-Welt wird es nie langweilig. Es wird gegründet, investiert und neue Produkte werden auf den Markt gebracht. Da fällt es manchmal schwer, den Überblick zu behalten. Wir übernehmen das und fassen in unserer Newsschau die wichtigsten Meldungen des zurückliegenden Monats in einem kompakten Überblick zusammen.

Aug 3, 202149 min

Ep 375Delia König über KYC, Role Models und den Berliner Domchor

Für die folgende Ausgabe des „ask me anything“ haben wir uns anlässlich eines runden Geburtstages des "ask me anything" einen ganz besonderen Gast eingeladen. Wir feiern die 30. Folge (wow, schon?!) und auch die Person, mit der wir in der kommenden Stunde sprechen, verbindet mit dieser Zahl etwas ganz Besonderes.

Jul 30, 202151 min

Ep 376Dr. Jörg Howein über das Kernbanksystem der Solarisbank

Als Chief Product Officer der Solarisbank kennt sich Jörg Howein mit den Produkten der Solarisbank bestens aus. Kurz bevor das Unternehmen mit der Bekanntmachung des Unicorn-Status wohl die Meldung der Woche landete, sprach Jörg im FinTech-Podcast mit André über das Kernbanksystem der Berliner.

Jul 27, 20211h 1m

Ep 374Shortselling-Königin Fahmi Quadir

Noch nicht einmal 30 Jahre ist Fahmi Quadir alt und bereits eine echte Institution im Bereich Shortselling. Gegen den Pharmariesen Valeant (inzwischen Bausch Health) wettete sie erfolgreich. Das Unternehmen verlor zwischen 2015 und 2016 90 Prozent seines Wertes. Der Skandal brachte Milliardäre zu Fall und machte aus Fahmi Quadir eine Ikone der Szene.

Jul 23, 202144 min

Ep 373Jürgen Borgartz und Tim Weickert von EOS

Inkasso ist das täglich Brot von Jürgen Borgartz und Tim Weickert. Die EOS-Manager erklären im aktuellen FinTech-Podcast, was es mit der EOS-Kampagne "Im Herzen ein Fintech" auf sich hat und was die interne Transformation zum FinTech-Mindset für das Unternehmen bedeutet. Wir sprechen über das Spannungsfeld zwischen IT- und Finanzexperten, was für EOS aktuell der richtige Managementstil ist und welche gesetzlichen Vorgaben die CEOs zum Ächzen bringen.

Jul 16, 202151 min

Ep 372Nikolai Skatchkov von Circula

Nikolai Skatchkov hat mit Circula sein eigenes Startup gegründet. Circula bietet digitales Reisekosten-Management und will vieles neu, besser und cooler machen, als man das von alten Systemen so kennt.

Jul 9, 202141 min

Ep 371News-Rückblick Juni 21

In der Fintech-Welt wird es nie langweilig. Es wird gegründet, investiert und neue Produkte werden auf den Markt gebracht. Da fällt es manchmal schwer, den Überblick zu behalten. Wir übernehmen das und fassen in unserer Newsschau die wichtigsten Meldungen des zurückliegenden Monats in einem kompakten Überblick zusammen. Hier also unsere Nachrichten für den Monat Juni.

Jul 5, 20211h 7m

Ep 370Bitcoin-Talk mit Fabio De Masi, Philipp Mattheis und Nils Wischmeyer

Wir begrüßen Fabio De Masi (Die Linke), unseren Autor Nils Wischmeyer und den Journalisten Philipp Mattheis, ehemaliger Auslandskorrespondent China für Handelsblatt und Stern, in unserem Bitcoin-Talk.

Jul 2, 20211h 0m

Ep 369Florian Heinemann über Facebook, Google und den digitalen Euro

Wie wird Facebook hinsichtlich einer eigenen Zahlungslösung verfahren und welche Rolle spielen dabei Shopify und Instagram? Was macht Google richtig und kann man Apple Pay als Erfolg für die Banken bezeichnen?

Jun 25, 20211h 0m

Ep 364Elke Kunde über den digitalen Euro

Der digitale Euro kommt. Nur wann und für wenn wird er interessant? Und wie ist der digitale Euro im Vergleich mit anderen Lösungen wie dem digitalen Yuan oder Diem einzuschätzen? Und welche Differenzierungsmöglichkeiten und Features haben digitale Währungen künftig, die wir bisher so noch nicht kennen? Darüber sprechen André und Kilian im Payment & Banking FinTech Podcast mit Elke Kunde, Stellvertretende Vorsitzende des Arbeitskreises Blockchain des Bitkom e.V..

Jun 18, 202134 min

Ep 368Ask me anything #29 mit Manuela Rabener

Manuela Rabener hatte seinerzeit den Münchner Robo-Advisor Scalable Capital aufgebaut und aus London heraus das Marketing geleitet. Wir sprechen über Möbel, schönes Design und was das eigentlich mit der Finanzbranche zu tun hat, warum sie ihren Kunden nur unter ganz bestimmten Bedingungen dazu raten würde, einen weiteren Robo-Advisor an den Start zu bringen. Vor allem aber wollten wir von der Mit-Gründerin wissen, wer ihrer Meinung nach die Nase auf dem deutschen Markt vorne hat: Scalable oder doch Trade Republic?

Jun 11, 202151 min

Ep 367Ersetzt Self-Souvereign-Identity (SSI) Passwörter und mehr?

Im FinTech Podcast sprechen wir mit Helge Michael von der Commerzbank-Tochter Main Incubator über die SSI-Lösung IDunion. Als Projektleiter von IDunion verrät er uns, wie das geplante SSI-Ökosystem funktioniert und welche Vorteile und Anwendungsfälle es bietet.

Jun 4, 202158 min

Ep 366News-Rückblick Mai 21

In der Fintech-Welt wird es nie langweilig. Es wird gegründet, investiert und neue Produkte werden auf den Markt gebracht. Da fällt es manchmal schwer, den Überblick zu behalten. Wir übernehmen das und fassen in unserer Newsschau die wichtigsten Meldungen des zurückliegenden Monats in einem kompakten Überblick zusammen. Hier also unsere Nachrichten für den Monat Mai.

Jun 2, 202159 min

Ep 365Joerg Wiemer von Treasury Intelligence Solutions

In der neuen Folge unseres Payment & Banking FinTech Podcasts sprechen wir mit Jörg Wiemer, Mitgründer und CSO der Treasury Intelligence Solutions GmbH, kurz TIS. Als erfahrener Treasury-Hase verfügt er über mehr als zwei Jahrzehnte Erfahrung im Bereich Treasury und Corporate Finance. Nachdem er zuletzt als Senior Vice President und Head of Global Treasury bei der SAP AG arbeitete, gründete er mit Erol Bozak die TIS.

May 28, 202148 min

Ep 36310 Jahre Payment & Banking: der Jubiläumspodcast

10 Jahre Payment & Banking würdigen mit einer Spezialausgabe, in die es fast alle Mitglieder unseres Teams geschafft haben!

May 14, 20211h 19m

Ep 345Moderne Payment- und Fintech-Pressearbeit

Wie funktioniert gute PR für Fintechs und im Bereich Payments? Darüber haben wir uns in dieser Folge des Payment & Banking Fintech Podcasts mit PR-Experten aus der Szene unterhalten, denn täglich erreichen uns gute und weniger gute Beispiele, wie PR-Vertreter mit Pressevertretern und Influencern im Bereich Finance, Payment und Banking in Kontakt treten.

May 7, 20211h 15m

Ep 362April 21 News-Rückblick

In der Fintech-Welt wird es nie langweilig. Es wird gegründet, investiert und neue Produkte werden auf den Markt gebracht. Da fällt es manchmal schwer, den Überblick zu behalten. Wir übernehmen das und fassen in unserer Newsschau die wichtigsten Meldungen des zurückliegenden Monats in einem kompakten Überblick zusammen. Zeit, dass sich unser Nachrichtenduo Bajorat und Siegert wieder zusammenfinden. Und das waren im April 2021 die wichtigsten Meldungen.

May 3, 20211h 3m

Ep 361Ask me anything #28 mit Cornelia Schwertner

Wenn Cornelia Schwertner etwas anpackt, dann wird das schon ziemlich gut. So auch unsere neue Ausgabe von ask me anything. Wir sprechen mit ihr in den kommenden 60 Minuten über ihren Jugendschwarm Pete Sampras, was Wacken mit ihrem Musikgeschmack zu tun hat und warum sie über das Wort „Risiko-Tante“ schmunzeln muss.

Apr 30, 20211h 2m

Ep 360Was sind eigentlich SPACs?

SPACs (Special Purpose Akquisition Companies) sind eine neuartige Form des Investments und momentan in aller Munde. Aber was sind eigentlich SPACs genau und wie funktionieren sie? Dafür haben wir uns mit Philipp Schlüter, Partner bei der Investmentbank Cowen, unterhalten.

Apr 23, 202136 min

Ep 359Key Pousttchi – Digitalisierung in Deutschland

Wo stehen wir mit der Digitalisierung in Deutschland? Warum wirkt Corona wie ein Brennglas auf die Schwäche von non-digitalen Geschäftsmodellen und der digitalen Infrastruktur. Darüber unterhält sich Jochen mit Prof. Key Pousttchi.

Apr 16, 20211h 0m

Ep 358Impact Investing

Das Wort der Stunde lautet: „Impact Investing“, also wirkungsorientiertes Investieren - eine weiterhin dennoch junge Nische am Finanzmarkt!

Apr 9, 202147 min

Ep 357März 21 News-Rückblick

In der Fintech-Welt wird es nie langweilig. Es wird gegründet, investiert und neue Produkte werden auf den Markt gebracht. Da fällt es manchmal schwer, den Überblick zu behalten. Wir übernehmen das und fassen in unserer Newsschau die wichtigsten Meldungen des zurückliegenden Monats in einem kompakten Überblick zusammen. Zeit, dass sich unser Nachrichtenduo Bajorat und Siegert wieder zusammenfinden. Und das waren im März 2021 die wichtigsten Meldungen.

Apr 6, 202157 min

Ep 356Ask me anything #27

Fractal-Gründer und Leinhorn-Autor Julian Leitloff spricht im Podcast über sein Leben als Gründer, Venture Capital, sein Verhältnis zu Geld, Freiheit, die Bedeutung der Milliardenbewertung von Start-Ups und Dosenravioli.

Apr 1, 202159 min

Ep 355Data Driven Banking - Datenschatz oder Büchse der Pandora?

Mein Schatz – oder deiner? Wem nutzt der angebliche Datenschatz etwas, oder ist er doch eher etwas wie die Büchse der Pandora, die man fest verschlossen halten muss? In diesem Panel wagten sich Dr. Verena Thaler (Raisin), Sascha Dewald (DKB), Dr. Imke Jacob (McKinsey) und Tobias Jünemann (Senacor) an diesen Schatz, moderiert wurde das Panel von Jochen Siegert. Am Anfang steht die Definition: Was bedeutet Data Driven Banking eigentlich? Thaler erklärte das so: „Es bedeutet das proaktive Nutzen von Daten, um damit das Geschäft zu strukturieren.“ Jacob ergänzte noch, dass es um Relevanz geht, wie man wirklich relevant für den Kunden wird. So kann man neue Services fern von den gewohnten anbieten, betonte Dewald: „Damit kann man konkrete Maßnahmen für den Kunden schaffen.“ Dafür braucht es kontinuierliche Arbeit für die Partnerbanken, so Thaler, damit man erkennen kann, wie sich der Markt bewegt und wohin – und vor allem muss das auf langfristiger Ebene passieren. Jacob betonte vor allem, dass es oft nicht um neue Produkte geht, sondern um die Schärfung eines Produkts. Data Enrichment ist hier das Stichwort, denn durch neues Sector Knowledge kann man relevanter werden. Für Jünemann steht aber auch zentral, dass die neuen Ideen dann in passende Technologien umgewandelt werden: „Data Warehouse ist hier ein Begriff – oder vielmehr die Warehouses. Wir stehen gerade vor einem Datenhaufen, da müssen wir jetzt etwas bauen, damit das elegant genutzt und überhaupt genutzt und gemanagt werden kann." Neben den richtigen Tools und dem Deployment braucht es hier aber auch das richtige Mindset, betonte Dewald. Vor allem muss am Anfang klar sein, welche Daten man managen will, nur so findet man die richtige Technologie dazu. Noch eines ist entscheidend: Dass wirklich alle Mitarbeiter mit den Daten umgehen können. „Dafür braucht es eine eigene Kultur im Unternehmen“, so Thaler. „Data Analytics und Data Engineering sind hier wichtige Themen, aber eben auch die Demokratisierung der Daten, damit niemand von einer Abteilung abhängig ist.“ Trotzdem sind echte Datenexperten Mangelware, deshalb ist der War of Talents sehr aktiv. Alle konkurrieren um die gleichen Talente, egal ob Startup, Fintech oder Bank, jeder Bereich braucht sie – allerdings gelten Banken hier oft nicht als wirklich attraktive Arbeitgeber, die cooleren Fintechs dafür schon. Für Dewald ist es daher wichtig, junge Talente für die Arbeit bei ihnen zu begeistern: „Aber hier ist uns schon viel gelungen, und wir konnten bisher alle Talente dafür begeistern, bei uns zu bleiben.“ Im Mittelpunkt steht aber immer noch der Kunde: Was liebt er, was hasst er? Data Analytics sind hier maßgebend, aber der deutsche Markt ist hier noch nicht so weit wie international andere Märkte. „Analytics treibt Disruption“, so Jacob, „und Disruption treibt den Markt. Gerade hier brauchen wir wiederum Analytics, um nicht zurückzufallen.“ Dafür muss dann alles zusammenkommen, Marktforschung, Kundenbefragung und so weiter, um aus den Daten die richtigen Produkte zu entwickeln. Thaler betonte noch, dass Data Driven Banking bald nichts Außergewöhnliches mehr sein wird – in maximal fünf Jahren ist es überall eine Commodity. Der Datenschutz muss das Ganze keinesfalls blockieren, wichtig ist nur, dass die Künstliche Intelligenz richtig trainiert wird und aus den bestehenden Daten keine falschen Rückschlüsse zieht. In vielen Bereichen steht das theoretische Konstrukt zwar, betonte Jünemann, aber es muss noch mehr umgesetzt werden. „Wir brauchen hier einen Kulturwandel“, so Jacob. „Oft verstehen einige in der Bank nicht, was die Daten sollen, ihnen fehlt da das Vertrauen – und genau das muss sich ändern.“

Mar 26, 202146 min

Ep 354Bitpanda - vom Brokerdienst zum Fintech-Einhorn

Ursprünglich war Bitpanda ein Brokerdienst für Kryptowährungen und entwickelte sich mit der Zeit zu einer Onlinebörse. Das Fintech wurde 2014 von Eric Demuth, Paul Klanschek und Christian Trummer gegründet, der Firmensitz befindet sich in Wien. Jeder der mutmaßt, ob ein Start-up aus dem kleinen Österreich den so heiß begehrten Einhorn-Status erreichen kann, dem kann man jetzt anworten: Ja. Das in Wien ansäßige Fintech Bitpanda hat in der zweiten Investmentrunde innerhalb eines halben Jahres 170 Millionen Dollar (143 Millionen Euro) eingesammelt, wie die Krypto-Firma am Dienstag mitteilte. Das lässt den Wienern das metaphorische Horn wachsen – ein Einhorn bzw. ein Unicorn zu sein bedeutet in der Start-up-Szene, eine Firmenbewertung von mehr als einer Milliarde Dollar zu haben. Auf insgesamt 1,2 Milliarden Dollar belaufe sich die Bitpanda-Bewertung nun. Das Geld kommt von keinem Unbekannten. Angeführt wird die Investmentrunde vom Wagnisfinanzierer Valar Ventures rund um den deutsch-amerikanischen Tech-Milliardär Peter Thiel. Mit dabei sind auch Partner von DST Global. Thiel und seine Geschäftspartner dürften Gefallen an der heimischen Kryptobörse gefunden haben, denn bei einem 52 Millionen Dollar schweren Investment im September war Valar auch federführend beteiligt. Die aktuelle Finanzierung wurde vergangene Woche unterzeichnet und befindet sich derzeit im erforderlichen Genehmigungsprozess der österreichischen Finanzmarktaufsicht, heißt es bei Bitpanda. Der österreichische Krypto-Händler wird zusätzlich ab April seinen Kunden auch den Kauf von Teilaktien und börsengehandelter Fonds ermöglichen. Bitpanda-Kunden werden über “Bitpanda Stocks” künftig neben Kryptowährungen auch provisionsfrei Teilaktien und börsengehandelte Fonds (ETF) kaufen und verkaufen können. Dies soll bereits mit einem Mindestinvestitionsbetrag von nur einem Euro möglich sein, unabhängig vom Kurswert des jeweiligen Anteilsscheins. Wie Bitpanda die Teilaktien realisieren wird, ist bislang unbekannt. Der starke Fokus auf Krypto-Vermögenswerte des Unternehmens lässt aber eine Implementierung über Token vermuten. Kilian und André sprechen mit Lukas Enzersdorfer-Konrad, dem COO von Bitpanda über die eigene Definition des Unternehmens, ihr Businessmodell, deren UX, ihre Zielgruppe, was das Unternehmen in den kommenden Monaten noch erwartet, welche Vor- und Nachteile digitale Währungen bieten und wie Lukas den aktuellen Kryptomarkt bewertet. Eine wirklich spannende und informative Stunde der einige Insights in das gerade gehypte Unternehmen gibt.

Mar 19, 202146 min

Ep 353Der Fall Wirecard und der Untersuchungsausschuss: Ein Gespräch mit Florian Toncar

Im Bundestag versucht ein Untersuchungsausschuss den wohl größten Betrugsfall der Nachkriegsgeschichte aufzuklären. Es geht um Verluste in Milliardenhöhe, massive Schäden für Anleger und den beispiellosen Absturz eines Börsenstars. Die Zwischenbilanz mehrerer Fraktionen, der zuletzt noch am Mittwoch zusammenkam, fällt vernichtend aus: Der Skandal um Wirecard gehe nicht allein auf hohe kriminelle Energie Einzelner zurück, sondern auch auf gravierende Fehler von Aufsichtsbehörden und Bundesregierung. Alle sechs Fraktionen sind der Meinung, dass der Ausschuss wichtige Zusammenhänge aufgedeckt habe. „In der Summe sieht man eines widerlegt: Dass das eine Naturkatastrophe war, dass hier kein Mensch Fehler gemacht hat“, sagte etwa der FDP-Finanzpolitiker Florian Toncar. Sein Kollege von den Grünen, Danyal Bayaz, geht von drei Faktoren aus, die für den mutmaßlichen Betrug entscheidend gewesen seien: „eine Bande mit hoher krimineller Fantasie und Energie“, ein „Kollektivversagen“ bei Behörden und Aufsichtsorganen sowie ein ganzes Heer an Lobbyisten, „die Klinken putzen waren, um das Bild dieses Technologiestars an den Mann, an die Frau, an die Politik zu bringen“. Das Unternehmen Wirecard war ein Dienstleister für bargeldlose Zahlungen an der Schnittstelle zwischen Händlern und Kreditkartenfirmen. Das Fintech spielte in der obersten Börsenliga und täuschte Wirtschaftsprüfer offenkundig jahrelang. Im Sommer räumte Wirecard ein Bilanzloch von 1,9 Milliarden Euro ein – Geld aus Auslandsgeschäften, das zwar in den Bilanzen auftauchte, in Wahrheit aber wohl nie existierte. Das Unternehmen meldete Insolvenz an, Tausende Anleger verloren Geld. Vorstandschef Markus Braun wurde festgenommen, Manager Jan Marsalek ist auf der Flucht. Allerdings hatte es schon Monate bevor der Skandal bekannt wurde, Hinweise und Berichte über Unregelmäßigkeiten bei Wirecard gegeben. Der Untersuchungsausschuss will nun herausfinden, warum der Fall über Jahre nicht aufflog und ob Wirecard als aufstrebendes Fintech von den Behörden mit Samthandschuhen angefasst wurde. Zusammen mit Florian Toncar sprechen Jochen und André über seine bisherige Aufgabe im Untersuchungsausschuss, wie er zusammenkam, was die wichtigsten Erkenntnisse sind, wie die bisherige Arbeit mit Zeug*innen und Sachverständig*innen ist, wie Regulierung in Zukunft stattfinden muss und was das alles für den Finanz/Fintech-Standort Deutschland bedeutet? Ein wirklich interessantes und aufschlussreiches Gespräch über die Hintergründe des größten Finanzskandals Deutschlands.

Mar 12, 20211h 4m

Ep 352Februar 21 News-Rückblick

In der Fintech-Welt wird es nie langweilig. Es wird gegründet, investiert und neue Produkte werden auf den Markt gebracht. Da fällt es manchmal schwer, den Überblick zu behalten. Wir übernehmen das und fassen in unserer Newsschau die wichtigsten Meldungen des zurückliegenden Monats in einem kompakten Überblick zusammen. Zeit, dass sich unser Nachrichtenduo Bajorat und Siegert wieder zusammenfinden. Das Jahr ist noch zu jung, doch es lohnt sich auf den letzten Monat 2020 zurückzuschauen und hier das Wichtigste noch einmal zu kommentieren. Und das waren im zweiten Monat des Jahres 2021 die wichtigsten Meldungen.

Mar 9, 202138 min

Ep 351Ask me anything #26

Christine Kiefer prägt seit Jahren sie die Finanz-Branche, denn sie war bereits in unterschiedlichen Funktionen am Aufbau mehrerer Fintechs beteiligt, darunter Pair Finance und BillPay. Sie war auch eine der ersten Frauen, die sich seinerzeit für die Sichtbarkeit von Frauen in der Branche eingesetzt hat. Bereits vor Jahren gründete sie die Fintech Ladies, ein Netzwerk für Frauen, die sich mit Digitalisierung und Innovation im Finanzbereich beschäftigen. Aus einem losen Netzwerk wurde über die Zeit eine feste Institution mit regelmäßigen Treffen in mittlerweile sechs Städten in der Region DACH. Langweilig ist ihr jedenfalls nie und auch die Ideen gehen der ehemaligen Goldman Sachs Mitarbeiterin nicht aus. Mit RIDE Capital dringt sie seit der Gründung in eine männerdominierte Branche vor und will mit ihrem Blockchain-Startup Immobilieninvestments für Privatanleger zugänglich machen. Im letzten Jahr bedeutete das für sie, nicht nur harte Bretter zu bohren, sondern sich auch von den Widrigkeiten der aktuellen Situation nicht unterkriegen zu lassen. Denn Corona hat auch ihre Pläne ganz schön durcheinandergewirbelt. Statt über Millionen in Berlin mit Investoren zu verhandeln, saß sie auf einem Segelboot fest und schipperte einmal quer über den Atlantik. Mittlerweile ist die Powerfrau zurück in Berlin in ihrem Büro. Hinter ihr im Regal stehen einige dicke Bänder der Donald Duck-Comics, denn „von Dagobert Duck kann man viel über die Finanzbranche lernen“, sagt sie. Welche Bücher sie neben Comics aus Entenhausen noch mag, warum sie eigentlich einen Hochsee-Segelschein besitzt und wie man aus der Not immer noch eine Tugend machen kann, darüber sprechen wir in der kommenden Stunde.

Mar 8, 202153 min

Ep 350kompany - Das Prinzip der Datenplattform für KYC/KYB Daten

Schonmal was von kompany gehört? Das in Wien ansässige Unternehmen ist führende RegTech-Plattform für Global Business Verification und Business KYC (KYB), die in Echtzeit revisionssichere und rechtsverbindliche Unternehmensinformationen und -dokumente direkt aus den Registern selbst liefert. Zu ihren Kunden zählen internationale und regionale Bankengruppen, FinTechs, Big Four Wirtschaftsprüfungsgesellschaften, Anwaltskanzleien, BaaS- und Compliance-Plattformen sowie multinationale Konzerne. Der Glaube, dass die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften nicht schmerzhaft sein muss, sondern eine reibungslose, automatisierte Erfahrung ist, bei der die wichtigsten Quelldaten der Welt für diejenigen zugänglich sind, die sie schnell und kostengünstig benötigen, ist ein Leitkriterium bei kompany. Kunden auf drei Kontinenten und in mehr als 100 Ländern vertrauen bereits auf die Business-Verification-Lösungen von kompany, um ihre Compliance-Anforderungen zu erfüllen. Von Zahlungsanbietern, die Händler-Onboarding und -Verifizierung durchführen müssen, bis hin zu stark regulierten globalen Unternehmen verlassen sich derzeit unzählige Organisationen auf kompany, um ihre Business-KYC-Prozesse zu rationalisieren und gleichzeitig die Kosten zu senken und das Risiko von Compliance-Verstößen zu minimieren. Mit ihrem globalen Echtzeit-Registernetzwerk können sie Zugang zu Geschäftsdaten von mehr als 110 Millionen Unternehmen in 200 Rechtsordnungen weltweit bieten. Diese Daten haben laut kompany die höchstmögliche Verlässlichkeit, da sie direkt von der Primärquelle abgerufen werden. Im letzten Jahr war, trotz der Coronapandemie, viel los in der Zahlungsverkehrs- und Bankenwelt, aber einige Themen stechen am aufmerksamkeitsstärksten heraus. Insbesondere die Blockchain-Technologie ist auf dem Weg zur Mainstream-Annahme durch große Institutionen. Der Einsatz der Distributed-Ledger-Technologie ist auf dem besten Weg, in Zukunft ein Teil der eigenen Infrastruktur von Finanzinstituten zu werden. Auch kompany hat eine eigenen Blockchain-basierte Lösung, die KYC onchain entwickelt, um an der Spitze dieses Fortschritts zu stehen. Der Einsatz von Lösungen wie dieser soll eine Reduzierung von Betrug, ein sichereres und deutlich schnelleres Zahlungsabwicklungserlebnis gewährleisten. Bei kompany erwartet man weitere Expansion digitaler Zahlungsoptionen über verschiedene Plattformen hinweg und die daraus resultierenden Auswirkungen auf traditionelle Zahlungsanbieter, die gezwungen sein werden, sich zu modernisieren und an die sich entwickelnde Landschaft anzupassen. Für die etablierten Unternehmen wird es entscheidend sein, Technologien einzuführen, die sich leicht in ihre bereits bestehenden Systeme integrieren lassen und es ihnen gleichzeitig ermöglichen, mit den aufstrebenden Wettbewerbern Schritt zu halten und ihre regulatorischen Anforderungen zu erfüllen. Kilian spricht mit Russel E. Perry, dem CEO und Gründer von kompany über deren entwickelte datenbasierte Plattform und das KYC/KYB-Modell, sowie über die strategische Ausrichtung des Unternehmens und inwieweit das Prinzip der Datenplattform zukunftsfähig ist.

Mar 5, 202142 min

Ep 349CBD als neue Asset-Klasse?

Bei CBD, also Cannabis, denken alle zunächst immer noch an Kiffen, den großen Rausch, den selbstgedrehten Joint auf Studentenpartys. Doch dieses Image stimmt nur zum Teil. Immer häufiger kommt CBD (übrigens nicht gleichzusetzen mit der high-machenden Substanz THC der Pflanze!) in der Medizin, in Nahrungsergänzungsmitteln oder sogar in der Kosmetik zum Einsatz. International versuchen Unternehmen, auf diesen Trend aufzuspringen und auch für Investoren wird der Markt auf der Suche nach neuen Asset-Klassen daher immer interessanter. Sie profitieren von der fortschreitenden Legalisierung von Cannabis in vielen Ländern. Manch ein Investor ist schon jetzt dick in das Geschäft eingestiegen, darunter beispielsweise Christian Angermeyer, der seit Jahren schon den Cannabis-Markt als einen großen Investitionsmarkt für sich entdeckt hat. Weitere folgen. Auch in das Unternehmen von Lars Müller ist er investiert, der in manchen Kreisen auch schon als „Mr. beyond Cannabis“ bezeichnet wird. Eine große Auszeichnung für einen gerade mal 30-jährigen Unternehmensgründer, der sich seit 2014 mit der Solidmind Group näher mit Nahrungsergänzungsmitteln beschäftigt hat. Für ihn war der Weg zu CBD nicht mehr sehr weit. 2018 stieß er auf die Marke Hempamed, die er seither konsequent in seinem Portfolio aufgebaut hat und heute zu den größten CBD-Brands zählt. Geebnet wurde so auch der zur Plattform, die er sich mit SynBiotic SE verwirklicht hat, das als eines der wenigen europäischen CBD-Unternehmen an der Börse gelistet ist. Größte Gesellschafter bei SynBiotic bisher ist laut einer bei der Börse hinterlegten Gesellschafterliste Borros Capital. Die Firma gehört nach Angaben von Müller zu Angermayer, der weitere Anteile über sein Family-Office Apeiron Investment Group hält. Zusätzlich hat SynBiotic SE als börsengelistetes Unternehmen unlängst damit begonnen, einen Teil seiner freien Liquidität in Bitcoin umzuschichten. Man sehe Bitcoin als genaues Gegenmodell zu herkömmlichen Währungen und da verschiedene SynBiotic-Unternehmen ohnehin Bitcoin als Zahlungsmittel akzeptieren, habe der Schritt nahegelegen. Wir sprechen mit Lars Müller über CBD als neue Asset-Klasse, über das vorherrschende Image der Cannabis-Pflanze und wie es geändert werden muss, über die internationale Konkurrenz und wohin sich der Handel mit Cannabis-Aktien entwickeln kann.

Feb 26, 202151 min

Ep 348Sinn und Unsinn von nationalen Payment-Schemes

Diese Woche wurden die neuen Girocard Transaktionszahlen veröffentlicht. Auf den ersten Blick scheinen diese herausragend. Spielverderber die Party war die Frankfurter Unternehmensberatung Paysys, die jenseits von Twitter-Jubelgrafiken mal nachgerechnet hat und feststellte, dass die Girocard eigentlich im Gesamtmarkt sogar Marktanteile verliert. Huch, was ist denn jetzt aktueller Wasserstand: Es heißt, dass das girocard-Verfahren der Kreditwirtschaft zu einem großen Teil nur durch die Substitution von ELV so stark zulegen konnte – und dennoch verliert die Girocard (inkl. ELV) gegenüber Mastercard, Mastercard Debit, Maestro, Visa, Visa Debit und VPay seit Jahren kontinuierlich Marktanteile verliert. Laut PaySys ist der Marktanteil der Girocard (inkl. ELV) innerhalb der letzten zehn Jahre – gemessen am Umsatz – von 69,1 Prozent auf 65,4 Prozent aller Kartenzahlungen in Deutschland gefallen. Mastercard und VISA gewinnen also mehr und mehr Banken für ihre jeweiligen Debitprodukte. Direktbanken wie die Comdirect, angeblich auch die DKB, folgen offensichtlich den Neobanken und verzichten gänzlich auf die Herausgabe einer Girocard. Nun hat die Girocard die PSD1 überlebt und sich dem klaren politischen Wunsch „any card at any terminal“ in Europa widersetzt. Deutschland mit seinem nationalen Payment Scheme scheint eines der letzten gallischen Dörfer zu sein. Die britischen Banken haben sich vor Jahren erst von ihren nationalem Debitkarten-Scheme Switch/Solo verabschiedet und dann Vocalink, das nationale Realtime-Bankenscheme an Mastercard verkauft. Ähnliches passierte in Skandinavien dort wurde das nordische Pendant von Vocalink, einer Business-Unit von Nets, durch Mastercard übernommen. Nun sprechen die Unit-Economics im Payment-Business ganz klar gegen nationale Payment-Schemes. Payments ist ein klassisches Business mit sehr starken Skaleneffekten. Dies zeigt sich seit Jahren bei der starken Konsolidierung der Anbieter. Big is beautiful! Was ist dann aber der Sinn von nationalen Payment Schemes? Diese Frage des Sinns oder Unsinns von nationalen Payment-Schemes diskutiert Jochen mit Peter Robejsek. Peter Robejsek verantwortet als VP Product bei Mastercard das Produktmanagement für Deutschland und die Schweiz. Dies umfasst neben klassischen Mastercard Bezahllösungen auch innovative Lösungen rund um Instant Payments und Open Banking. Er blickt auf eine langjährige Erfahrung im Financial Services Sektor zurück, insbesondere im Wealth Management und in die Strategieberatung. Dort hat er bei Strategy& sowie bei Mastercard Advisors Finanzdienstleister und deren IT Serviceprovider zu Themen rund um Strategie, Technologie und Payments beraten.

Feb 19, 202133 min

Ep 347Samsung Pay - Fazit & Insights nach dem Start auf dem deutschen Markt

Samsung Pay ist seit Oktober 2020 auf dem deutschen Markt – zwei Jahre nach dem Start der Konkurrenten Apple Pay und Google Pay, jedoch Mitten in einer Zeit wo gerade durch die Corona-Krise Mobile Payment enorm an Bedeutung gewinnt. Fünf Jahre nach der Ankündigung des eigenen Bezahldienstes Samsung Pay hat der südkoreanische Branchenprimus den Deutschlandstart letztes Jahr verkündet. Samsung ging beim Start etwas anders vor, als die Konkurrenten, denn Apple und Co. nehmen von kooperierenden Banken Gebühren für das Einbinden ihrer Kredit- und Debitkarten in beispielsweise Apple Pay. Weil Sie die klassische Kreditwirtschaft umgehen, entfällt diese Einnahmequelle für Samsung Pay. Nachdem Google Pay schon seit Mitte 2018 auf nahezu jedem Smartphone genutzt werden kann, zieht Samsung mit seinem Pay-Service nach. Weil die Akzeptanz von bargeldlosem Bezahlen in Deutschland unter anderem durch die Coronakrise beschleunigt wurde, hat Samsung ein gutes Händchen für den Start bewiesen. Vor allem müssen Samsung-Pay-Nutzer im Unterschied zu Apple Pay oder Google Pay nicht darauf achten, ob ihre Bank unterstützt wird. Grund dafür ist, dass Samsung sich mit dem Berliner Banking-Dienstleister Solarisbank und der Branchengröße Visa zusammengetan hat, um lange Verhandlungen mit den vielen deutschen Bankinstituten zu umgehen. Solarisbank dient dabei als eine Art Vermittler zwischen der eigenen Bank, Samsung Pay und dem Zahlungsempfänger. Auf diesem Weg ermöglicht Samsung die Verknüpfung von nahezu jedem Bankkonto mit dem neuen Dienst. Wir sprechen mit Thomas Keller (Business Development Manager bei Samsung) und Krishna Chandran (Managing Director Partnerships bei der Solarisbank) über den offiziellen Launch, etwagige Hürden, das Businessmodell, die Kooperation mit der Solarisbank und ziehen ein Fazit vom Launch des Bezahldienstes bis heute.

Feb 12, 202136 min

Ep 346Wie steht es 2021 um das Thema Factoring?

Wir hatten vor einigen Jahren einen regelrechten Factoring-Boom im deutschen FinTech-Segment. Dafür hatten wir bei Payment & Banking sogar eine eigene Infografik entwickelt. Auch 2017 hatten wir das Thema bereits in einem Podcast besprochen: In der Folge Nummer 90 hatten wir neben FinCompare auch Daniel Schlotter von Blackbill (heute Finiata) zu Gast. Backbill, die unter der Brand bezahlt.de im deutschen Markt an den Start gingen, war das neue hoffnungsvolle Venture des mittlerweile eher umstrittenen Gründers von Kreditech/Monedo, Sebastian Diemer, auch der Social Media Community bekannt als „DerDiemer". Im damaligen Podcast hat Daniel Schlotter sehr euphorisch von den großen Chancen für das KMU Segment im Factoring-Markt gesprochen. 2021, nicht mal vier Jahre später, ist die FinTech-Party im Factoring vorbei. Einige Fintechs haben ihr Geschäft komplett aufgegeben und sind mittlerweile aus dem Markt ausgeschieden. Billie als „Vorzeige“-Factoring-StartUp fällt noch auf, weil sie nur noch das Thema B2B Rechnungskauf per Ads vermarkten. Blackbill heißt mittlerweile Finiata und auch Sebastian Diemer ist nicht mehr CEO des Unternehmens, sondern Jan Enno Einfeld. Der ehemalige Comdirect-Manager verantwortet seit geraumer Zeit die Restrukturierung und hat Finiata neu aufgestellt. Bemerkenswert ist, dass sich Finiata genauso als Restrukturierungsfall herausstellte, wie einst schon Kreditech und Enno als externer CEO sollte es nun richten. Im Podcast sprachen wir mit Enno darüber, warum genau das erste Geschäftsmodell Factoring nicht so klappte wie erhofft und was da die Probleme im Markt sind/waren, die im Podcast #90 im Jahr 2017 vielleicht nicht gesehen wurden? Welche Thesen sind nicht eingetroffen? Was waren die genauen Probleme? Ist Factoring kein Thema für Fintechs und eigentlich nur etwas für die „großen Player“? Wie sieht es im Ausland aus und warum konnte Finiata hier besser Fuß fassen als in Deutschland? Ein wirklich spannendes und aufschlussreiches Gespräch für alle die sich das Thema Factoring nochmal ins Gedächtnis holen wollen.

Feb 5, 202151 min

Ep 344Warum brauchen wir den Digitalen Euro und wer stellt ihn am Ende bereit?

In der vierten und letzten Folge der vierteiligen Serie zur Digitalisierung des Euros widmen sich Alexander Bechtel und Manuel Klein der entscheidenden Frage, warum der Euro digitalisiert werden sollte und wer ihn am Ende zur Verfügung stellen wird? Nach der detaillierten Analyse des bestehenden Geldsystems, sowie der Beschreibung des Digitalen Euros von öffentlicher- und privater Seite, wagen die beiden einen Ausblick in die Zukunft und stellen konkrete Anwendungsfälle der unterschiedlichen Formen dar. Das Ziel der Folge ist zu verstehen, welche Vorteile ein Digitaler Euro mit sich bringt, welche Institutionen den Digitalen Euro für welche Zwecke bereitstellen werden und wann wir den digitalen Euro sehen werden. Zu Beginn der Folge werden die unterschiedlichen Motivationen dargestellt, einen digitalen Euro zu erzeugen. Hier unterscheiden Alexander und Manuel zwischen der technologischen Perspektive der Endnutzer - vor allem in der Finanzindustrie und der produzierenden Industrie - und der Perspektive der Zentralbanken. Ziel ist es zu verstehen, dass Zentralbanken andere Motive haben ein digitales Geld auszugeben als manch tech-affiner Bürger vermuten würde. Denn anders als man es häufig in den Medien liest, wenn über CBDC als Heilsbringer für die Blockchain-basierte Ökonomie berichtet wird, fokussieren sich die Zentralbanken viel weniger auf die technische Seite eines digitalen Euros. Vielmehr ist es weiterhin unklar, ob eine retail CBDC auf “state of the art” Technologie aufgebaut sein wird, die Maschine-zu-Maschine Zahlungen und programmierbaren Zahlungen ermöglicht. Zudem bleibt es unklar, ob es schon bald eine wholesale CBDC geben wird, die der Nachfrage nach den technologischen Vorteilen der Blockchain im Finanzsystem gerecht wird. Alexander und Manuel wagen daher einen Ausblick in die Zukunft des Geldes und beschreiben, welche Institutionen den tokenisierten Digitalen Euro für welche spezifischen Anwendungsfälle voraussichtlich bereitstellen werden und wann die jeweiligen Formen des Digitalen Euros zu erwarten sind. Abschließend fassen die beiden die vergangenen vier Episoden in drei “Key-Takeaways” zusammen. Diese Punkte sollen den Hörern helfen, sich an die Kernthesen der vielen Inhalte der vergangenen Episoden zu erinnern, um beim spannenden Thema “Digitales Geld” mitreden zu können.

Feb 5, 202153 min

Ep 343Stablecoins und Co. – Der digitale Euro aus der Privatwirtschaft

In der dritten Folge der vierteiligen Serie zur Digitalisierung des Euros stellen Alexander Bechtel und Manuel Klein die unterschiedlichen Formen eines Digitalen Euros des Privatsektors dar. Die zentrale Frage dieser Folge ist, ob auch in Zukunft der Privatsektor den Großteil des Geldes erzeugen und bereitstellen wird - so wie es heute bereits Geschäftsbanken tun. Spätestens seit der medialen Aufmerksamkeit um das Gemeinschaftsprojekt Diem (ehemals Libra), das von Facebook gestartet wurde, liest man immer wieder über sogenannte “Stablecoins”, die von privaten Unternehmen ausgegeben werden und den USD oder EUR repräsentieren. Doch was sind solche Stablecoins eigentlich? Welche Formen gibt es und welche von ihnen wären geeignet als echtes Euro-denominiertes Zahlungsmittel in der Ökonomie verwendet zu werden? Zu Beginn definieren Alexander und Manuel den Begriff Stablecoin und zeigen auf, welche unterschiedliche Arten von Stablecoins es bereits gibt und in Zukunft geben wird. Hier setzen sie den Fokus vor allem auf die unterschiedlichen Assets, welche die Deckung dieser Token darstellen und ihnen ihren stabilen Wert geben. Im Laufe der Folge werden so die unterschiedlichen Arten von Stablecoins, deren Emittenten, sowie deren Anwendungen analysiert. Alexander und Manuel zeigen weiterhin auf, warum viele der aktuellen Stablecoin-Projekte es nicht schaffen werden, einen fungiblen und somit vollwertigen Euro zu erzeugen und erklären, welche Regulierungen versuchen dieses Problem zu lösen. Im Fokus steht hier die Nähe des privaten digitalen Euros zum Zentralbankgeld, das für die Stabilität des Finanzsystems, sowie die Sicherung der geldpolitischen Spielräume der Zentralbank unabdingbar ist. Zu Guter Letzt widmen sich Alexander und Manuel der spannenden Frage, ob und wie in einem System mit digitalen Euros vom Privatsektor neues Geld entsteht. Gerade mit Hinblick auf das Stablecoin-Projekt Diem spielt diese Frage eine wichtige und entscheidende Rolle, da Zentralbanken weltweit fürchten durch die Konkurrenz von Stablecoins die Kontrolle über die Geldschöpfung und Geldpolitik zu verlieren.

Feb 4, 202150 min

Ep 342Die unterschiedlichen Formen des digitalen Euros

In der zweiten Folge der vierteiligen Serie zur Digitalisierung des Euros stellen Alexander Bechtel und Manuel Klein die unterschiedlichen Formen eines Digitalen Euros des öffentlichen Sektors dar - besser bekannt als digitales Zentralbankgeld oder Central Bank Digital Currency (CBDC). Viele Menschen denken beim Digitalen Euro wohl zuallererst an eine CBDC, was nicht zuletzt daran liegt, dass auch die EZB in ihrem Report über eine Euro CBDC dieses Vokabular nutzt. Grund genug, sich mit dieser Form des Digitalen Euros genauer auseinanderzusetzen. In dieser Folge beleuchten Alexander Bechtel und Manuel Klein welche Arten des Digitalen Euros von der EZB erzeugt werden können und welche Marktteilnehmer die jeweiligen Arten benutzen könnten. Es wird unterschieden zwischen einem digitalen Euro, der nur von Banken benutzt werden kann, und einem “Digitalem Bargeld”, das von allen Bürgern genutzt werden kann. Weiterhin zeigen Alexander und Manuel auf, dass sich die Motivation der Einführung der jeweiligen CBDC-Arten stark voneinander unterscheiden und erklären, warum die Einführung eines “Digitalen Bargeldes” alles andere als eine rein technische Debatte rund um Blockchain darstellt. Den Großteil der Folge widmen sie dem digitalen Bargeld, da dies auch von den Zentralbanken in Publikationen und Forschung am stärksten unter die Lupe genommen wird. Es werden die unterschiedlichen Ausgestaltungsmöglichkeiten dargestellt und aufgezeigt, welche Rolle Geschäftsbanken in der Bereitstellung eines digitalen Bargeldes spielen könnten. Mit Hinblick auf die Rolle von Geschäftsbanken werden die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Ausgestaltungen beleuchtet und die Auswirkungen auf den Geschäftsbankensektor untersucht. Zu guter Letzt werden Alexander und Manuel einen Ausblick geben, welche Form des digitalen Zentralbankgeldes am wahrscheinlichsten umgesetzt wird und zeigen die unterschiedlichen Motivationen der Zentralbanken auf, eine CBDC auszugeben. Abschließend diskutieren die beiden auch noch welche Vorteile eine CBDC für die Endnutzer haben könnte.

Feb 3, 202152 min

Ep 341Der digitale Euro - auf dem Weg zum tokenisierten Geld

In einer vierteiligen Podcast-Serie zeigen Alexander Bechtel und Manuel Klein wie der Euro “digitalisiert” werden kann, welche unterschiedlichen Formen des digitalen Euros es geben kann und welche Hürden genommen werden müssen, um den digitalen Euro Realität werden zu lassen. Begriffe wie Kryptowährungen, CBDC, Stablecoins sowie tokenisiertes Giralgeld werden definiert und von den bestehenden Geldarten abgegrenzt. Freut Euch auf vier spannende Episoden über das Geldsystem der Zukunft. Wir helfen Euch dabei, beim spannenden Thema digitales Geld mitreden zu können. In der ersten Folge “Digital vs digitized money: Was ist der Euro und in welcher Form existiert er?” geht es um die Funktionsweise des bestehenden Geldsystems. Diese erste Episode bildet die Grundlage für die Diskussionen in den kommenden drei Episoden und ist unabdingbar, um die Herausforderungen der Digitalisierung des Geldes zu verstehen. Alexander und Manuel beschreiben, wie der heutige Euro durch die Zusammenarbeit der Zentralbank und der Geschäftsbanken (Public Private Partnership) entsteht und klären über die Unterschiede zwischen Zentralbankgeld und Geschäftsbankgeld auf. Sie stellen dabei insbesondere die Bilanzierung der jeweiligen Geldarten dar und erklären, wie die jeweilige Gelderzeugung reguliert bzw. beschränkt ist. Ziel der Folge ist es zu verstehen, wie sich die heutigen digitalen Vorgänge in der Übertragung von Geld vom digitalen Geld der Zukunft unterscheiden. Alexander und Manuel erklären, warum hierbei v.a. die englische Sprache mit der Unterscheidung zwischen “digitalized” und “digitized” besser dafür geeignet ist, die Digitalisierung des Geldes zu beschreiben. Am Ende liefern die beiden ihre Definition des digitalen Euros.

Feb 2, 202140 min

Ep 340Bitcoin, Fiat & Rock ’n’ Roll

Bitcoin, Fiat und Rock ’n’ Roll haben wir schon immer bei uns im Portal gehabt. Aber noch nie zusammen mit dem Alexander Bechtel des Original-Podcast "Bitcoin, Fiat & Rock ’n’ Roll". Das wird sich künftig ändern, denn der Podcast von Alexander Bechtel "Bitcoin, Fiat & Rock’n’Roll" und wir von Payment and Banking arbeiten künftig gemeinsam daran die Krypto-Welt und klassische Finanzwelt näher zusammenzubringen. Im neuen Krypto-Bereich auf der Website von Payment & Banking erscheinen ab sofort regelmäßig geschriebene sowie gesprochene Inhalte rund um das Thema Blockchain und digitales Geld. Es geht uns darum sowohl die Repräsentanten des klassischen Finanzsystems als auch die Fans der Krypto-Szene ideologiefrei, objektiv und kompetent über Bitcoin, CBDC, Stablecoins, Distributed-Ledger-Technologie und vieles mehr zu informieren. Wir möchten Mythen und Behauptungen von beiden Seiten geraderücken, um ultimativ eine Brücke zu bauen zwischen den beiden Welten. Wir sind überzeugt, dass beide Communitys von dieser Zusammenarbeit profitieren. Die Hörer von Bitcoin, Fiat & Rock’n’Roll erhalten zu jeder Episode einen kurzen Artikel, der bei uns im Krypto-Bereich gepostet und über die Social-Media-Kanäle vermarktet wird. Der Podcast wird also noch professioneller und wir von Payment & Banking stehen als Partner an Alexander Bechtels Seite. Wir profitieren natürlich von der inhaltlichen Erweiterung und bieten unserer Community ab sofort kompetent aufgearbeitete Inhalte zur neuen Welt der digitalen Währungen und Blockchaintechnologie. Gemeinsam Eigenständig Die regelmäßigen Hörer von Bitcoin, Fiat & Rock’n’Roll müssen sich hierbei keine Sorgen machen: Inhaltlich, methodisch oder stilistisch wird sich am Podcast nichts ändern. Bitcoin, Fiat & Rock’n’Roll ist und bleibt komplett unabhängig. Ziel ist es weiterhin Neuigkeiten und Sachverhalte unideologisch und undogmatisch auf Basis von Fakten einzuordnen. Wie bisher erscheinen jeden Freitag die beliebten 5-min Friday Episoden, in denen ein Gedanke oder eine Neuigkeit in 5-10 Minuten eingeordnet und beleuchtet wird. Darüber hinaus gibt es zweimal im Monat eine längere Episode mit interessanten Gästen aus der Krypto-Szene sowie der klassischen Finanzwelt. Bereits zu Gast waren bspw. Prof. Dr. Philipp Sandner (Leiter des Frankfurt School Blockchain Centers), Julian Liniger (CEO von Relai), Prof. Dr. Peter Bofinger (ehemaliger Wirtschaftswaiser und Professor an der Universität Würzburg), Julien Le Goc (Director of Policy bei Diem, ehemals Libra), Peter Dittus (ehemaliger Generalsekretär der BIZ). Falls Du uns als Sponsor in unserer Mission unterstützen möchtest, und dabei helfen willst dieses Projekt noch größer und professioneller zu machen oder Du denkst, dass könnte der ideale Werbeplatz für Dein Unternehmen sein, dann melde Dich gerne bei uns. Viel Spaß mit der ersten Folge über die Idee und Details der Zusammenarbeit.

Feb 1, 202131 min

Ep 339Januar 21 News-Rückblick

Das Jahr 2021 startet entgegen der Hoffnung vieler, ähnlich wie das Letzte aufgehört hat. Was sollen wir zum Januar sagen? Ach ja, das amerikanische Capitol wurde von gewaltbereiten Trumpanhängern gestürmt, ein beispielloser Angriff auf die Demokratie, Trump ist jedoch weg, Biden als vereidigter Präsident ins Weiße Haus eingezogen, Armin Laschet ist neuer CDU-Vorsitzender und wir befinden uns weiterhin im Lockdown und die Geduld der Menschen wird ordentlich auf die Probe gestellt. Wir kommen einfach nicht aus der Pandemie-Spirale raus und die Nachrichtenlage ist derzeit recht einseitig. Zeit, dass sich unser Nachrichtenduo Bajorat und Siegert wieder zusammenfinden. Das Jahr ist noch zu jung, doch es lohnt sich auf den letzten Monat 2020 zurückzuschauen und hier das Wichtigste noch einmal zu kommentieren. Und das waren im ersten Monat des Jahres 2021 die wichtigsten Meldungen:

Jan 29, 202157 min

Ep 338Warum Volksbanken mit FinTechs kooperieren?

Egal, was sie machen: den Volksbanken haftet immer ein bisschen der Mief vergangener Tage in den Kleidern. Dabei stimmt dieses Bild nur zum Teil. Denn auch den Volksbanken stehen die Zeichen auf Digitalisierung – bei den anderen mehr, als bei anderen. Obwohl die Sektkorken aufgrund der aktuellen Situation vermutlich nicht (sehr laut) knallen, feiert die Berliner Volksbank in diesem Jahr ihren 75. Geburtstag. „Ein gutes Alter“, sagt ihr Vorstandsvorsitzender Carsten Jung, der das Traditionshaus nun trotzdem einer Verjüngungs- und Digitalisierungskur unterziehen will. Im Sommer letzten Jahres wurde beispielsweise Vai Trade, ein Anbieter für Einkaufsfinanzierung für KMUs, in das Kernbankensystem integriert. Doch auch andere Volksbanken schlafen nicht. Ende 2020 machte die Nachricht die Runde, das der VVRB, ein Zusammenschluss der Raiffeisen-Volksbank Miltenberg und der Volksbank Odenwald (Hessen) künftig das noch junge Berliner Unternehmen Banxware von Payment & Banking Mit-Gründerin Miriam Wohlfarth künftig 100 Millionen Euro an Kreditvolumen für KMUs zur Verfügung stellt. Quo vadis, Volksbanken? Wir sprechen mit Carsten Jung von der Berliner Volksbank, David Block von Vai Trade und Miriam Wohlfarth und bitten sie um eine Einschätzung über die künftige Zusammenarbeit der Startups mit den Volksbanken, über mögliche Synergien und auch darüber, ob Inkubatoren für Banken überhaupt noch Sinn machen?

Jan 22, 202158 min

Ep 337Ein Rückblick auf 300 Folgen FinTech Podcast

Kaum zu glauben, still und heimlich haben wir am 8. Januar, passend zum Jahreswechsel, unsere 300ste Podcast Folge veröffentlicht. Für uns natürlich ein Anlass, die Initiatoren dieses Podcasts einmal zurückschauen zu lassen, auf die Highlights zu blicken, einen Ausblick zu geben, Insights zu liefern und ein paar Anekdoten loszuwerden Unser Rückblick auf die letzte 6 Jahre, auf 300 Standard Folgen und insgesamt 335 Folgen in Summe (inkl. AMA und Konferenzfolgen), macht deutlich, wir machen weiter. Wir haben fast eine Million Plays und mittlerweile 90.000 Abonnent*innen, sowie 20.000+ Menschen, die uns im Monat hören. Außerdem sind wir inhaltlich sicher noch nicht am Ende. Natürlich haben wir selbst Ansprüche und Wünsche was im kommenden Jahr mit dem Fintech Podcast passieren soll und wie wir uns selbst weiterentwickeln wollen. Es sollen weitere Formate folgen, zudem ist uns sehr am Herzen gelegen uns diverser aufzustellen, denn aktuell haben die Männer hier noch klar die Überhand. Das macht unseren Podcast noch wertvoller und inhaltlich stärker. Zudem haben wir natürlich Wünsche was unsere diesjährigen Gäste angeht, hier stehen zwei ganz oben auf unsere Liste: Olaf Scholz und Jan Marsalek. ;) Zum Schluss ist eins natürlich klar: Wir wären nichts ohne unsere Gäst*innen & Hörer*innen! Vielen Dank den unzähligen Gästen, die ihre spannenden Geschichten nicht nur mit uns, sondern unseren Hörer*innen geteilt haben! Vielen Dank den vielen “Erklärbären”, die uns bis hierhin unterstützten und natürlich vielen Dank Euch, die vielen Hörer*innen die Ihr uns stetig weiterempfehlt, teilt, hört, fragt und abonniert! Vielen Dank für all euer konstruktives und hilfreiches Feedback! Wir freuen uns auf viele weitere Folgen. Bis dahin, bleibt uns treu und mit Spaß an der Sache! DANKE!

Jan 15, 202144 min

Ep 336Dezember 20 News-Rückblick

Das Jahr 2021 startet entgegen der Hoffnung vieler, ähnlich wie das Letzte aufgehört hat. Wir befinden uns weiterhin im Lockdown und man hat das Gefühl, wenn man über den großen Teich schaut, das die Welt wirklich Kopf steht. Wir kommen einfach nicht aus der Pandemie-Spirale raus und die Nachrichtenlage ist derzeit recht einseitig. Zeit, dass sich unser Nachrichtenduo Bajorat und Siegert wieder zusammenfinden. Das Jahr ist noch zu jung, doch es lohnt sich auf den letzten Monat 2020 zurückzuschauen und hier das Wichtigste noch einmal zu kommentieren. Und das waren im Dezember 20 die wichtigsten Meldungen:

Jan 13, 202155 min

Ep 335KYC-Lösung der Solarisbank: Identity auf Steroide?

KYC- Know your Costumer - Will man in der analogen Welt ein Bankkonto eröffnen, einen Vertrag abschließen oder einen Kredit beantragen muss man sich in der Regel persönlich ausweisen. Dank Personalausweis oder Reisepass ist das kein Problem. Nicht zuletzt getrieben durch die Covid19-Pandemie findet immer mehr digital und online statt und da ist die persönliche Identifizierung nicht ganz so einfach. In der Regel kommt dann ein Video-Identverfahren zum Einsatz, welches im Grunde ein analoger Prozess ist, mit dem Unterschied das sich der oder die Nutzer*in in einem Video-Call mit dem Personalausweis identifiziert und nicht mehr vor Ort erscheinen muss. Neben denen auf Video basierende Identverfahren, gibt es noch andere Verfahren, um Konsument*innen zu identifizieren. Im Podcast sprechen wir mit der Solarisbank über ihre eigene KYC-Plattform, die 2020 gelauncht wurde. Die Solarisbank ist ein Banking-as-a-Service Fintech und ermöglicht es Unternehmen eigene Finanzprodukte anbieten zu können. Delia D. König, Managing Director bei der Solarisbank, steht Maik vom Payment & Banking Team Rede und Antwort und spricht mit ihm über die Vor- und Nachteile (?) der von der Solarisbank Identity bzw. KYC-Plattform. Im Podcast sprechen wir auch darüber welche Rolle Samsung Pay bei der Entwicklung gespielt hat, wie die Plattform im Detail funktioniert und schauen auch auf den Markt und die Situation in Deutschland beim Thema Digital Identity. Delia gibt Einblicke in die Entwicklungsprozesse und erklärt, warum die Solarisbank auf ein eigenes Identity Verfahren setzt und nicht bereits verfügbare Lösungen. Auch gibt es kleine Einblicke in die Kooperation mit Samsung und den Samsung Pay Launch in Deutschland.

Jan 8, 202147 min

Ep 33425 Ausgaben „Ask me anything“

Das Jahr 2020 war das Jahr der Podcasts. Auch Payment & Banking schwimmt auf dieser Welle mit und so feiern wir eine kleine Premiere: Zwei Jahre nach dem Start des Interviewformat „Ask me anything“ lassen wir die Sektkorken knallen und trinken mit euch auf die 25. Ausgabe des sogenannten AMAs. Bereits 25 Mal haben wir herausragende, interessante und inspirierende Menschen der Branche, Gründer und Geschäftsführer, Vordenker und Wegbegleiter interviewen dürfen – und alle, wirklich alle, waren tolle Gäste. So ein Format lebt von der Spontanität und der Aufgeschlossenheit der Interviewten. Und egal, ob die Skepsis anfänglich groß war oder die Zusagen spontan kamen – alle waren von Herzen dabei und haben sich den Fragen der Payment & Banking Community gestellt. An dieser Stelle danken wir allen, die bis Ausgabe 25 bereits mitgemacht haben und die wir an dieser Stelle noch einmal Revue passieren lassen. Als Ausklang aus dem AMA-Jahr 2020 haben wir die Highlights aus vier ausgewählten Interviews zusammengestellt. Wir freuen uns schon jetzt auf viele weitere unterhaltsame und kurzweilige Gespräch und bleiben neugierig, was ihr schon immer von unseren Gästen wissen wollt.

Jan 4, 202144 min

Ep 333Der Payment & Banking Jahresrückblick 2020

Normalerweise verabschieden wir uns traditionell mit einem gemeinsamen Weihnachtspodcast, indem das Team das Jahr Revue passieren lässt und bei Glühwein über die wichtigsten Themen des Jahres sinniert. In diesem Jahr haben wir getreu dem Motto, digital first, das Ganze in ein Video gepackt und das Pre-Event der TRX20 genutzt, in kleiner Runde zusammenzukommen und natürlich mit Abstand, gutem Wein und nicht zuletzt Dankbarkeit sich wenigstens nochmal kurz gesehen zu haben, über ein paar der Themen 2020 zu sprechen und einen kurzen Ausblick aufs kommende Jahr zu geben. Wir wünschen euch allen eine wunderbare, besinnliche Weihnachtszeit, ein innerliches Runterfahren und Genießen, Freue, Zufriedenheit und schöne Momente. Passt gegenseitig aufeinander auf, nehmt Rücksicht und bleibt gesund oder wie man heutzutage sagt: stay negative!

Dec 21, 20201h 7m

Ep 332Moss: Die smarte Kreditkarte für Startups

Mit Ante Spittler - einem der Gründer und CEO von Moss - sprach André eine gute Stunde über sein neuestes Unternehmen getmoss.com. Gesprochen haben sie über den Namen, das Vorbild von Moss aus den USA, die prominenten Investoren in die Idee, die Zielgruppe, den Wettbewerb, die nötigen Partner, die USPS sowie die Aussicht auf die kommenden Jahre und wie Moss den Markt beackern will. Ante gab dabei Einblicke in die Strategie und warum Deutschland als erster Markt so wichtig ist und warum die Zielgruppe der SMBs einen langen Atem auf der Anbieterseite nötig macht und zudem worin sich Moss von den alten wie neuen Wettbewerbern unterscheidet und auch in der Zukunft unterscheiden will.

Dec 18, 202044 min