
Böll.Mitschnitt
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Die Private Krankenversicherung (PKV) - eine Krankenversicherung mit eingebauter Altersvorsorge?
<p>Auf unserer Veranstaltung diskutierten Dr. Volker Leienbach, Direktor des Verbandes der Privaten Krankenversicherung e.V. und Prof. Dr. Klaus Jacobs, Geschäftsführer des Wissenschaftlichen Instituts der AOK sehr kontrovers über die Zukunftsperspektiven der privaten Krankenversicherung. Wird es zu einer Bürgerversicherung und einem transparenten Versicherungsmarkt für die Versicherten kommen? Unterschiedlich prognostiziert wurde auch die Kostenentwicklung, die sich aus dem demografischen Wandel ergibt, für die Höhe der Beitragssätze der gesetzlichen Krankenversicherung. <br><br>Moderiert wurde der Abend aus der Reihe "Gespräche zur Gesundheitspolitik" von Andreas Brandhorst, Referent für Gesundheitspolitik der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen. <br><br>Mitschnitt vom 19. April 2012</p>

Diskussion: Expräsident Taylor verurteilt - ein Meilenstein gegen sexualisierte Kriegsverbrechen?
<p>Am 26. April 2012 wurde Charles Ghankay Taylor, Ex-Präsident von Liberia, durch das UN-Sondergericht von Sierra Leone in elf Anklagepunkten schuldig gesprochen. Die Verurteilung listet Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen auf, darunter ausdrücklich sexualisierte Gewalttaten, namentlich Vergewaltigung und sexuelle Versklavung. <br><br>Die öffentliche Podiumsdiskussion beleuchtet die Bedingungen und Voraussetzungen des Prozesses, die es ermöglicht haben, dass Charles Taylor als Verantwortlicher u.a. für sexualisierte Kriegsverbrechen verurteilt wurde. Sie die Frage, welche Bedeutung und Tragweite die Verurteilung von Charles Taylor für den Versöhnungsprozess und ein langfristiges, friedliches Zusammenleben in Sierra Leone und Liberia hat. Dabei gilt es zu diskutieren, welche spezifischen Anforderungen sich insbesondere an einen umfassenden Aufarbeitungsprozess von sexualisierter Kriegsgewalt und genderspezifischer Kriegsführung stellen.<br><br>Referent_innen:<br>Katharine Orlovsky (Legal Officer of Women's Initiative for Gender Justice, Niederlande)<br>Ibrahim Tommy (Executive Director of the Center for Accountability and Rule of Law, Sierra Leone)<br><br>Moderation:<br>Barbara Unger (Berghof Stiftung)<br><br>Mehr Hintergrundinformationen hier: <br><a href="http://www.gwi-boell.de/web/gewalt-konflikt-sierra-leone-liberia-charles-taylor-4507.html">http://www.gwi-boell.de/web/gewalt-konflikt-sierra-leone-liberia-charle…</a></p>

Vortrag: Joseph Vogl - Der Souveränitätseffekt
<p>Der Vortrag wurde im Rahmen der Sommertagung der Grünen Akademie: "Kapitalismuskritik reloaded" am Freitag, 22.06.2012 gehalten. Prof. Dr. Joseph Vogl ist Professor für Literatur- und Kulturwissenschaft / Medien, Humboldt-Universität zu Berlin und u.a. Autor des Buches "Das Gespenst des Kapitals".<br> <br></p>

Europas Demokratie auf dem Prüfstand
<p>„Lebendige Demokratie“, "Vereinigte Staaten von Europa" oder "Europäische Republik": Vor dem Hintergrund der Eurokrise wurden in unserer Veranstaltung vom 23. Mai gleich drei mögliche Modelle zur zukünftigen Verfasstheit der EU vorgestellt und diskutiert.<br> <br><br> <br>Podium:<br> <br>Stefan Collignon (Professor, Sant'Anna School for Advanced Studies, Pisa)<br> <br>Joachim Fritz-Vannahme (Programmdirektor, Bertelsmann Stiftung, Gütersloh)<br> <br>Christine Pütz (Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin)<br> <br>Ulrich K. Preuß (Professor em., Freie Universität Berlin)<br> <br>Annalena Baerbock (Landesvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen, Brandenburg)</p>

Lesung: Ali Al-Muqri
<p>Ali Al-Muqri (Jemen), Lesestimme: Stefan Kaminski (Deutschland), Übersetzung und Moderation: Achmed A. W. Khammas (Syrien)<br>Ali Al-Muqri ist der bekannteste Schriftsteller des Jemen und eine Reizfigur. In seinen Büchern und Essays erzählt er von seinem Land, von den politischen und sozialen Missständen und den religiösen Repressionen der Islamisten. Seine Sprache ist durchwirkt von Witz und Erotik.</p>

Lesung: Ezzedine Choukri Fishere
<p>Ezzedine Choukri Fishere (Ägypten), Lesestimme: Stefan Kaminski (Deutschland), Moderation: Daniel Gerlach (Deutschland),<br> <br>Der ägyptische Schriftsteller und Ex-Diplomat Ezzedine Choukri Fishere erzählt im Gespräch mit Daniel Gerlach über den Kampf arabischer Immigranten in westlichen Gesellschaften aus arabischer Sicht. Sein aktuelles Buch «Embrace on Brooklyn Bridge» steht auf der Shortlist des arabischen Booker Preises 2012. Der Autor hat exklusiv für «Wider die Müdigkeit» einen Abschnitt des Romans aus dem Arabischen ins Englische übersetzt.</p>

Lesung: Rosa Yassin Hassan
<p>Rosa Yassin Hassan (Syrien), Lesestimme: Bettina Grahs (Deutschland)<br> <br>Von ihrem letzten Roman «Ebenholz» war im arabischen Original nicht viel übrig geblieben. Es wurden etliche Passagen über Sexualität und Erotik zensiert. Rosa Yassin Hassan wird diese Passagen lesen – als Frauenrechtsaktivistin und Literatin. Ist diese allzu offensichtliche Verknüpfung von politischer und literarischer Arbeit in einem Land wie Syrien überhaupt möglich?</p>

Copy.Right.Now! - Vortrag von Eckhard Höffner
<p>"Zur Konstruktion des Urheberrechts und zum Wert der geistigen Leistung" - Vortrag von Wirtschaftshistoriker Eckhard Höffner im Rahmen der Veranstaltung "Copy!Right!Now!" vom 25.5.2012 in den Berliner Sophiensälen.<br><br>Mehr zur Veranstaltung: <a href="https://www.boell.de/bildungkultur/kreativwirtschaft/kreativwirtschaft-dance-copy-right-audio-mp3-video-14863.html">https://www.boell.de/bildungkultur/kreativwirtschaft/kreativwirtschaft-…</a></p>

Copy!Right!Now! - Diskussion
<p>Mitschnitt der Podiumsdiskussion zum Urheberrecht in der Kunst im Rahmen der Veranstaltung "Copy!Right!Now!" vom 25.5.2012 in den Berliner Sophiensälen.<br><br>Mit:<br>Christoph Winkler - Choreograph<br>Ulf Schmidt - Autor<br>Jan Froehlich - Medienanwalt<br><br>Moderation:<br>Christian Römer, Heinrich-Böll-Stiftung<br><br>Mehr zur Veranstaltung</p>

Zur Lage der Welt 2012: Einführung Ralf Fücks
<p>Der diesjährige Bericht der Reihe „Zur Lage der Welt“ des renommierten Worldwatch Instituts skizziert im Vorfeld des Rio 2012-Gipfels die Grundzüge einer „Grünen Ökonomie“ und präsentiert Vorschläge zu deren Verwirklichung. Am 15. Mail 2012 wurde die deutsche Ausgabe des Berichts in der Heinrich-Böll-Stiftung vorgestellt. Dabei wurde im Rahmen einer Veranstaltung mit Buchpräsentation und Podiumsdiskussion über Potentiale und Grenzen des neuen "grünen Leitbilds" diskutiert.<br><br>Der Bericht ist erhältlich unter <a href="https://www.boell.de/oekologie/gesellschaft/oekologie-gesellschaft-%C3%B6kologie-nachhaltigkeit-buch-zur-lage-der-nation-2012-14407.html">https://www.boell.de/oekologie/gesellschaft/oekologie-gesellschaft-%C3%…</a><br><br>Ralf-Fücks ist Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung.</p>

Zur Lage der Welt 2012: Zweite Runde und Publikum
<p>Der diesjährige Bericht der Reihe „Zur Lage der Welt“ des renommierten Worldwatch Instituts skizziert im Vorfeld des Rio 2012-Gipfels die Grundzüge einer „Grünen Ökonomie“ und präsentiert Vorschläge zu deren Verwirklichung. Am 15. Mail 2012 wurde die deutsche Ausgabe des Berichts in der Heinrich-Böll-Stiftung vorgestellt. Dabei wurde im Rahmen einer Veranstaltung mit Buchpräsentation und Podiumsdiskussion über Potentiale und Grenzen des neuen "grünen Leitbilds" diskutiert.<br> <br><br> <br>Der Bericht ist erhältlich unter <a href="https://www.boell.de/oekologie/gesellschaft/oekologie-gesellschaft-%C3%B6kologie-nachhaltigkeit-buch-zur-lage-der-nation-2012-14407.html">https://www.boell.de/oekologie/gesellschaft/oekologie-gesellschaft-%C3%…</a></p>

Zur Lage der Welt 2012: Überblick von Michael Renner
<p>Der diesjährige Bericht der Reihe „Zur Lage der Welt“ des renommierten Worldwatch Instituts skizziert im Vorfeld des Rio 2012-Gipfels die Grundzüge einer „Grünen Ökonomie“ und präsentiert Vorschläge zu deren Verwirklichung. Am 15. Mail 2012 wurde die deutsche Ausgabe des Berichts in der Heinrich-Böll-Stiftung vorgestellt. Dabei wurde im Rahmen einer Veranstaltung mit Buchpräsentation und Podiumsdiskussion über Potentiale und Grenzen des neuen "grünen Leitbilds" diskutiert.<br><br>Der Bericht ist erhältlich unter <a href="https://www.boell.de/oekologie/gesellschaft/oekologie-gesellschaft-%C3%B6kologie-nachhaltigkeit-buch-zur-lage-der-nation-2012-14407.html">https://www.boell.de/oekologie/gesellschaft/oekologie-gesellschaft-%C3%…</a><br><br>Michael Renner ist Senior Researcher des Worldwatch Institute in Washington D.C., USA</p>

Zur Lage der Welt 2012: Barbara Unmüßig zu RIO+20 und zum Begriff "Green Economy"
<p>Der diesjährige Bericht der Reihe „Zur Lage der Welt“ des renommierten Worldwatch Instituts skizziert im Vorfeld des Rio 2012-Gipfels die Grundzüge einer „Grünen Ökonomie“ und präsentiert Vorschläge zu deren Verwirklichung. Am 15. Mail 2012 wurde die deutsche Ausgabe des Berichts in der Heinrich-Böll-Stiftung vorgestellt. Dabei wurde im Rahmen einer Veranstaltung mit Buchpräsentation und Podiumsdiskussion über Potentiale und Grenzen des neuen "grünen Leitbilds" diskutiert.<br><br>Der Bericht ist erhältlich unter <a href="https://www.boell.de/oekologie/gesellschaft/oekologie-gesellschaft-%C3%B6kologie-nachhaltigkeit-buch-zur-lage-der-nation-2012-14407.html">https://www.boell.de/oekologie/gesellschaft/oekologie-gesellschaft-%C3%…</a><br><br>Barbara Unmüßig ist Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung.</p>

Auf einem Auge blind? Zehn Jahre Internationaler Strafgerichtshof
<p>Podiumsdiskussion des Gunda-Werner-Instituts am 16.4.2012<br> <br><a href="http://www.gwi-boell.de/calendar/VA-viewevt.aspx?evtid=11143">http://www.gwi-boell.de/calendar/VA-viewevt.aspx?evtid=11143</a><br> <br><br> <br>Mit:<br> <br>Monika Hauser, geschäftsführendes Vorstandsmitglied von medica mondiale e.V., Köln und Alternative Nobelpreisträgerin 2008<br> <br>Silke Studzinsky, Internationale Rechtsanwältin für die Nebenklage am Rote Khmer Tribunal, Berlin/Phnom Penh<br> <br>Wolfgang Kaleck, Rechtsanwalt und Generalsekretär der Menschenrechtsorganisation ECCHR, Berlin<br> <br><br> <br>Moderation:<br> <br>Birgit Laubach, Geschäftsführerin der Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin<br> <br><br> <br><br> <br></p>

PAZZ Containertalk vom 28.04.2012 (Teil 2) mit Alexandros Efklidis
<p>Im zweiten Teil unseres Gespraeches berichtete Alexandros Efklidis über die Situation des Theaters in Griechenland während der Krise, nach einer kurzen Einführung zum griechischen Theatersystem sprachen wir über die Besetzung des Embros Theater in Psyrri (Athen) durch das Mavili Kollektiv und andere Ideen zur Entwicklung einer neuen Theaterszene in Hellas-sowie vom Exodus griechischer Künstler ins Ausland.<br> <br></p>

PAZZ Containertalk vom 29.04.2012: Abschlussdiskussion "Was ist ein Arbeitsfestival?"
<p>Zum finalen Containergespräch begrüssten wir folgende Gäste: Jessica Huber und Eva Gagel (mercimax), Katharina Wisotzki (Assistentin PAZZ-Festival), Karen Witthuhn (Leitung Getting Acrozz), Julia Rützel (Getting Acrozz), Ann-Christine Simke (DG-Gruppe »Dramaturgie ohne Drama«), Darren O’Donnell (Mammalian Diving Reflex), Ant Hampton und Thomas Kraus (Festivalleiter PAZZ). Anlässlich des letzten Tages von PAZZ 2012 sprachen wir über Anspruch und Wirklichkeit des »Arbeitsfestivals« und beleuchteten die Formate PAZZ IN PROGRESS (Produktionsentwicklung vor und während des Festivals), GETTING ACROZZ (Sprachlicher Transfer von Theaterproduktionen in all seinen Erscheinungsformen als besonderer Schwerpunkt von PAZZ 2012) und diskutierten eine Definition von Frieda Schneiders Containercity: Marktplatz oder soziale Plastik? Es verabschiedet sich aus Oldenburg das Containergesprächteam: Erik Altorfer, Anne Bonfert, ChristianRömer und René von der Waar.</p>

PAZZ Containertalk vom 28.04.2012 (Teil 1) mit Andcompany&Co.
<p>Heute besuchten uns im Container Alexandros Efklidis, Regisseur und Professor für Theaterwisenschaften an der Universität Thessaloniki sowie Sascha Sulimma und Alex Karschnia vom Performancekollektiv andcompany &amp; co. Wir sprachen über den Blick eines griechischen Künstlers auf seine Zusammenarbeit mit der deutschen freien Szene (in diesem Falle war es die Koproduktion "Yasou Aida" der Neukoellner Oper Berlin mit dem "Megaron Thessaloniki"), die Unterschiede künstlerischer und struktureller Natur. Andcompany &amp; co. spiegelten ihre Erfahrungen mit deutschen Stadttheaterstrukturen und im Besonderen Ihre Koproduktion mit einem holländischen Produktionshaus und dem Oldenburgischen Staatstheater mit dem Titel "Der (kommende) Aufstand" unter strukturellen Aspekten und bezüglich der Heterogenität der verschiedenen Beteiligten aus freier Szene und fester Struktur. Schwerpunkt der Aufführung war die aktuelle holländische Krise in Verbindung mit dem Abfall der Vereinigten Provinzen von der spanischen Krone. Beide Produktionen, die griechisch-deutsche und die deutsch-holländische entstanden in Zeiten einer Krise - darauf zielte der letzte Teil der Diskussion.</p>

PAZZ Containertalk vom 27.04.2012 mit Barbara Hornberger
<p>Zu unserem sechsten Container-Gespräch begrüßten wir Barbara Hornberger, die als Kulturwissenschaftlerin (Uni Siegen/ Uni Hildesheim) einen inhaltlichen Einstieg zum Thema "Zeit" und ihre Dynamisierung im Sinne der "Be- und Entschleunigung" gab. Mit ihrer Perspektive zeigte sie ein verbindendes Moment der Performances "Ten Journeys to a place where nothing happens", "Caravan of Love" und "All the sex I ever had" auf. Die anwesenden KünstlerInnen der Produktionen gaben uns einen Einblick in die Anlässe für ihre Arbeiten, die Produktionsverläufe und die Herausforderungen der Formate für Performende wie Teilnehmende.</p>

PAZZ Containertalk vom 26.04.2012 mit Mem Morrison
<p>Im Zentrum des Donnerstagsgespräch stand Mem Morrisons Produktion RINGSIDE. Mit Pasco-Q Kevlin (Arts Council England) konnten wir einen erklärten Fan und Kenner von Morrisons Arbeit begrüssen. Er stellte RINGSIDE in den historischen Kontext von Autobiografie in der Kunst – und untersuchte die Unterscheidung zwischen Persönlichem und Autobiografischem. Wir streiften auch Fragen nach dem Verhältnis zwischen Wahrheit und Lüge und beleuchteten den viel zitierten Authentizitätsbegriff. Durch die Anwesenheit von Adrian Howells und den Künstlerinnen von mercimax konnten interessante Vergleiche mit anderen autobiografisch geprägten Arbeiten gezogen werden.</p>

PAZZ Containertalk vom 25.04.2012 mit Dr. Anna Opel, Christian Rakow und Dr. Ulrich Fischer
<p>Beim vierten Gespräch waren am Mittwoch Kulturjournalisten zu Gast im Container. Dr. Anna Opel (Theater der Zeit), Christian Rakow (nachtkritik und Theater heute) und Dr. Ulrich Fischer (Deutschlandradio Kultur) diskutierten lebhaft über Entwicklungen in den Performing Arts – und über die Frage, wie die Theaterkritik darauf reagiert. Welches Referenzsystem nutzt ein Kritiker, wenn er sich nicht auf Texte und/oder Inszenierungstraditionen beziehen kann? Hat sich das Feuilleton inhaltlich und sogar stilistisch dadurch verändert? Und welche Rolle spielt eigentlich nachtkritik?<br> <br><br> <br></p>

PAZZ Containertalk vom 23.04.2012 mit Anja Dirks, Theatre Replacement, Marc Becker u.a.
<p>In der zweiten Ausgabe der Container-Gespräche begrüßten wir Anja Dirks, die Leiterin des Festivals Theaterformen und die Künstler/innen von Theatre Replacement ebenso wie Marc Becker, den Regisseur von "Avanti Infantilitanti" als Gesprächspartner. Im Zentrum standen die unterschiedlichen Möglichkeiten des Probens, Produzierens und Kooperierens innerhalb der deutschen Theaterlandschaft mit ihren unterschiedlichen Arbeitsstrukturen. Besonders gefreut hat uns auch die Anwesenheit von Hanna Pfurtscheller (Theaterfestival transeuropa), Winfried Wrede (Residence-Programm Flausen+) und weiterer Künstler/innen des Pazz-Festivals.</p>

PAZZ Containertalk vom 24.04.2012 mit Ant Hampton, Adrian Howells und Barbara Duden
<p>Im dritten Gespräch tauschten sich Ant Hampton und Adrian Howells mit Barbara Duden (Historikerin, Soziologin und Medizinhistorikerin) über ihre Arbeiten bei PAZZ aus. Diskutiert wurde unter anderem das Verhältnis zwischen Körper und Sprache, körperliche Wahrnehmung versus Wahrnehmung von Körpern, sowie die Definition der Zuschauerrolle in Adrian Howells »one-to-one Situationen« und in Ant Hamptons unterschiedlichen Formen des »Autoteatro«.<br> <br></p>

PAZZ Containertalk vom 22.04.2012: Sando Lunin im Gespräch mit Erik Altorfer
<p>Gestern besuchte uns Sandro Lunin, Künstlerischer Leiter Theaterspektakel Zürich (<a href="http://www.theaterspektakel.ch/">http://www.theaterspektakel.ch/</a>). Er sprach über sein Festival, das im Spannungsfeld zwischen Volksfest und der Präsentation von Kunst in einer sich schnell verändernden Welt steht. Theater aus dem Weltsüden, die Repräsentation der Schweizer Einwanderungsgesellschaft im Theater, die besonderen ökonomischen Rahmenbedingungen des Theaterspektakels und seine Position im Kontext der Zürcher und Schweizer Theaterlandschaft und waren Gegenstand des ersten Containergesprächs.<br> <br></p>

Preisverleihung Anne-Klein-Frauenpreis 2012
<p>Mit fast 400 Gästen war die Verleihung des ersten Anne-Klein-Frauenpreises an die Menschenrechtsaktivistin Dr. Nivedita Prasad ein voller Erfolg. Die Geehrte nutzte die Veranstaltung nicht nur, um langjährigen Weggefährtinnen und Unterstützerinnen zu danken, sondern machte auch auf bestehende Missstände aufmerksam.<br> <br><br> <br>Mehr: <a href="https://www.boell.de/stiftung/ehrungen/ehrungen-anne-klein-frauenpreis-13653.html">https://www.boell.de/stiftung/ehrungen/ehrungen-anne-klein-frauenpreis-…</a></p>

2011.11.03 Europäisches Geschichtsforum 11.30-13.30Uhr
<p>Im Jahr 2011 jährten sich zum 70. Mal zwei tiefe Einschnitte in der Geschichte Ost- bzw. Südosteuropas: Der deutsche Angriff auf Jugoslawien am 6. April und der Überfall auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941. 20 Jahre nach dem Zusammenbruch beider Vielvölkerstaaten zählt die Geschichte des Widerstandes und des letztlich siegreichen Krieges gegen die deutschen Invasoren immer noch zu den zentralen Themen in der Historiographie der meisten Nachfolgestaaten der Sowjetunion und Jugoslawiens.<br> <br><br> <br>Im Austausch mit vorwiegend jüngeren Historikerinnen und Historikern aus Russland, der Ukraine, Serbien, Kroatien, Polen und Deutschland sollen auf der Tagung leitende Charakteristika der jeweiligen Geschichtsdiskurse in den verschiedenen Ländern analysiert werden.<br> <br><br> <br>„1941“: Welche zentralen Topoi kennzeichnen die nationalen Erinnerungskulturen? Welche Auslassungen? Welche Tabus?<br> <br><br> <br>Diskussion mit:<br> <br>Milan Ristović Historiker, Universität Belgrad<br> <br>Arsenij Roginskij, Memorial, Moskau<br> <br>Andrij Portnov, Historiker, Publizist, Kiew<br> <br><br> <br>Moderation:<br> <br>Hans Henning Schröder, Stiftung Wissenschaft und Politik, Berlin</p>

2011.11.04 Europäisches Geschichtsforum 12.00-14.00 Uhr
<p>Im Jahr 2011 jährten sich zum 70. Mal zwei tiefe Einschnitte in der Geschichte Ost- bzw. Südosteuropas: Der deutsche Angriff auf Jugoslawien am 6. April und der Überfall auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941. 20 Jahre nach dem Zusammenbruch beider Vielvölkerstaaten zählt die Geschichte des Widerstandes und des letztlich siegreichen Krieges gegen die deutschen Invasoren immer noch zu den zentralen Themen in der Historiographie der meisten Nachfolgestaaten der Sowjetunion und Jugoslawiens.<br> <br><br> <br>Im Austausch mit vorwiegend jüngeren Historikerinnen und Historikern aus Russland, der Ukraine, Serbien, Kroatien, Polen und Deutschland sollen auf der Tagung leitende Charakteristika der jeweiligen Geschichtsdiskurse in den verschiedenen Ländern analysiert werden.<br> <br><br> <br>Gemeinsamer Abschluss, Resümee</p>

2011.11.04 Europäisches Geschichtsforum 10.00-12.00 Uhr
<p>Im Jahr 2011 jährten sich zum 70. Mal zwei tiefe Einschnitte in der Geschichte Ost- bzw. Südosteuropas: Der deutsche Angriff auf Jugoslawien am 6. April und der Überfall auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941. 20 Jahre nach dem Zusammenbruch beider Vielvölkerstaaten zählt die Geschichte des Widerstandes und des letztlich siegreichen Krieges gegen die deutschen Invasoren immer noch zu den zentralen Themen in der Historiographie der meisten Nachfolgestaaten der Sowjetunion und Jugoslawiens.<br> <br><br> <br>Im Austausch mit vorwiegend jüngeren Historikerinnen und Historikern aus Russland, der Ukraine, Serbien, Kroatien, Polen und Deutschland sollen auf der Tagung leitende Charakteristika der jeweiligen Geschichtsdiskurse in den verschiedenen Ländern analysiert werden.<br> <br><br> <br>Arbeitsgruppen:<br> <br>a) Forschungsprojekte/ Publikationsideen<br> <br>b) NGO-Zusammenarbeit<br> <br>c) Orte der Erinnerung<br> <br><br> <br>Moderation: Wolfgang Klotz / Stefanie Schiffer / Walter Kaufmann</p>

2011.11.03 Europäisches Geschichtsforum 9.30-11.00Uhr
<p>Im Jahr 2011 jährten sich zum 70. Mal zwei tiefe Einschnitte in der Geschichte Ost- bzw. Südosteuropas: Der deutsche Angriff auf Jugoslawien am 6. April und der Überfall auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941. 20 Jahre nach dem Zusammenbruch beider Vielvölkerstaaten zählt die Geschichte des Widerstandes und des letztlich siegreichen Krieges gegen die deutschen Invasoren immer noch zu den zentralen Themen in der Historiographie der meisten Nachfolgestaaten der Sowjetunion und Jugoslawiens.<br> <br><br> <br>Im Austausch mit vorwiegend jüngeren Historikerinnen und Historikern aus Russland, der Ukraine, Serbien, Kroatien, Polen und Deutschland sollen auf der Tagung leitende Charakteristika der jeweiligen Geschichtsdiskurse in den verschiedenen Ländern analysiert werden.<br> <br><br> <br>Eröffnung durch Walter Kaufmann und Arsenij Roginskij sowie Vortrag Stefan Troebst (Universität Leipzig): "Vom 22. Juni 1941 zum 23. August 1939: Entwicklungen, Tendenzen und Probleme einer Erinnerungskultur in Europa"</p>

2011.11.03 Europäisches Geschichtsforum 16.30-18.00 Uhr
<p>Im Jahr 2011 jährten sich zum 70. Mal zwei tiefe Einschnitte in der Geschichte Ost- bzw. Südosteuropas: Der deutsche Angriff auf Jugoslawien am 6. April und der Überfall auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941. 20 Jahre nach dem Zusammenbruch beider Vielvölkerstaaten zählt die Geschichte des Widerstandes und des letztlich siegreichen Krieges gegen die deutschen Invasoren immer noch zu den zentralen Themen in der Historiographie der meisten Nachfolgestaaten der Sowjetunion und Jugoslawiens.<br> <br><br> <br>Im Austausch mit vorwiegend jüngeren Historikerinnen und Historikern aus Russland, der Ukraine, Serbien, Kroatien, Polen und Deutschland sollen auf der Tagung leitende Charakteristika der jeweiligen Geschichtsdiskurse in den verschiedenen Ländern analysiert werden.<br> <br><br> <br>Orte der Erinnerung: Gibt es Orte gemeinsamen europäischen Erinnerns? Wie ließen sie sich gestalten?<br> <br><br> <br>Diskussion mit:<br> <br>Jörg Morré Deutsch-Russisches Museum Berlin-Karlshorst<br> <br>Thomas Lutz, Stiftung Topographie des Terrors, Berlin<br> <br>Natalja Kaljagina, Web-Portal "Uroki istorii", Moskau<br> <br><br> <br>Moderation: Kornelia Konczal, Zentrum für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften</p>

2011.11.03 Europäisches Geschichtsforum 14.30-16.00 Uhr
<p>Im Jahr 2011 jährten sich zum 70. Mal zwei tiefe Einschnitte in der Geschichte Ost- bzw. Südosteuropas: Der deutsche Angriff auf Jugoslawien am 6. April und der Überfall auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941. 20 Jahre nach dem Zusammenbruch beider Vielvölkerstaaten zählt die Geschichte des Widerstandes und des letztlich siegreichen Krieges gegen die deutschen Invasoren immer noch zu den zentralen Themen in der Historiographie der meisten Nachfolgestaaten der Sowjetunion und Jugoslawiens.<br> <br><br> <br>Im Austausch mit vorwiegend jüngeren Historikerinnen und Historikern aus Russland, der Ukraine, Serbien, Kroatien, Polen und Deutschland sollen auf der Tagung leitende Charakteristika der jeweiligen Geschichtsdiskurse in den verschiedenen Ländern analysiert werden.<br> <br><br> <br>„Wahrhaftig erinnern“: welche Elemente wären bzw. sind kennzeichnend für einen offenen Umgang mit „1941-45“ in Russland, Ukraine, Serbien und Deutschland? Welche Forschungen wären dafür geboten?<br> <br><br> <br>Diskussion mit:<br> <br>Jewgenija Ljosina, Levada-Zentrum, Moskau<br> <br>Ewgenij Zacharow, Charkiwer Menschenrechtsgruppe, Charkiw<br> <br>Felix Ackermann, Institut für angewandte Geschichte, Universität Viadrina, Frankfurt/O.<br> <br><br> <br>Moderation: Jens Siegert, Heinrich-Böll-Stiftung Moskau</p>

Conference: "radius of art" The role of visual and participatory arts in the empowerment of ...
<p>The role of visual and participatory arts in the empowerment of communities<br> <br><br> <br>The workshop deals with the role of visual and participatory arts in the empowerment of communities and rights-holders (such as migrants, etc.), and in facilitating exchange and the production of common political and cultural platforms as areas of participation and articulation. It focusses on examples of South America, Palestine, Jordan, and Germany.<br> <br><br> <br>Speakers:<br> <br>Antanas Mockus (Former mayor of Bogota, Colombia)<br> <br>Alessandro Petti (Decolonizing Architecture Art Residence (DAAR), Bethlehem, Palestine)<br> <br>Ana Sofia Pinedo Toguchi (Villa El Salvador, Lima, Peru)<br> <br>Rania Sabbah (Talbiyeh Camp, Jordan)<br> <br><br> <br>Moderator:<br> <br>Peter Hauschnik (Programmee Manager Cooperación entre Estado y Sociedad<br> <br>Civil para el Desarrollo de la Paz (CERCAPAZ), GIZ, Colombia)<br> <br><br> <br>The session will be in English and Spanish</p>

Conference: "radius of art" Art in public space, art as public space, and art in the public interest
<p>The forum examines approaches adopted by artists who, on pragmatic and theoretical levels, have taken discursive positions in the realm of art developed outside museums and galleries. Here, (art) concepts will be clarified, with the further aim of comparing historical and contemporary practices. Different modes of fostering meaning with regard to art in public space, art as public space, and art in the public interest (“New Genre Public Art”) will be analysed. In the light of contemporary, currently salient practices of so-called art in the public interest, discussions should also consider the correlations (or contingencies) formulated by Walter Benjamin between a “correct” tendency and the quality of artistic work. This raises questions about the methods for evaluating art as articulated outside places explicitly set aside for art.<br> <br><br> <br>Speakers:<br> <br>Helmut Draxler (Merz Academy, Stuttgart)<br> <br>Jimmie Durham (Visual Artist, Berlin/Rome)<br> <br>Ray McKenzie (Glasgow School of Art, UK)<br> <br><br> <br>Moderator:<br> <br>Gertrud Sandqvist (Dean, Malmö Art Academy/Lund University)<br> <br><br> <br>Concept/Coordination:<br> <br>Jürgen Bock (Maumaus School of Visual Arts, Lisbon)</p>

Conference: "radius of art" Welcoming and Introduction
<p>Welcome and Introduction<br><br>Barbara Unmüßig (President Heinrich Böll Foundation)<br>Dirk Scheelje (Board Member Heinrich Böll Foundation Schleswig-Holstein)<br><br>and<br><br>Plenary Session: Potentials of arts and culture for social transformation<br><br>What are the potentials of arts and culture for social transformation? Does empowering individuals really increase their social and political participation and therefore lead to participatory processes of change? Do the roles of artists and their position in society change when they explicitly refer to societal or political issues? Does the artist become the often quoted “perfect change agent”? How to deal with the difficulties concerning the measurability and evaluation of artistic projects realised in a social and political context? The panel broaches the central issues of “Art for Social Transformation”.<br><br>Speakers:<br>Basma El Husseiny (Al Mawred Al Thaqafy, Cairo, Egypt)<br>Antanas Mockus (Former mayor of Bogota, Colombia)<br>Alessandro Petti (Decolonizing Architecture Art Residence (DAAR), Bethlehem, Palestine)<br>Michelangelo Pistoletto (Cittadellarte – Fondazione Pistoletto, Italy)<br>Bisi Silva (Center for Contemporary Art, Lagos, Nigeria)<br><br>Moderator:<br>Wolfgang Schneider (Department of Cultural Policy, University of Hildesheim, Germany)</p>

Conference: "radius of art" The next revolution will not be funded - Ruth Wilson Gilmore
<p>The next revolution will not be funded<br><br>Is art to be understood as a philosophically acting entity – a brand of modernism that is revolutionary and perpetually unfinished – for which a public still has to be invented? Or will art only be encouraged, supported, and recognised if it does justice to prescribed criteria and merely “supplies” a culture industry? The consequence would be that important projects – projects difficult to grasp, “incomprehensible” by nature – would fall through the net of funding structures and media.<br><br>Speakers:<br>Ruth Wilson Gilmore (Graduate Center of the City University, New York)<br><br>Moderator:<br>Gertrud Sandqvist (Malmö Art Academy/Lund University) <br><br>Concept/Coordination:<br>Jürgen Bock (Maumaus School of Visual Arts, Lisbon)<br><br>The session will be in English and German</p>

Conference: "radius of art" No change angels - Artists and social transformation
<p>No change angels – Artists and social transformation<br><br>Artists are not working outside political and social structures but are agents who are involved and are a part of them, as are curators and art patrons. Does it make sense to expect artists to contribute to social transformation? This forum offers the perspectives of four professionals as a starting point to discuss their leverage and their working conditions at the intersection of artistic and political practice. What does the artist want to achieve? How does the artist conceive of her or his own role and endeavour in relation to the social sphere that the work refers to? How do others perceive this? Do conditions of production differ from those of “l’art pour l’art”? Is the in/dependence of the artist an issue and, if so, how is it negotiated? When do gender, race, and social class come into the game? Is there a culture of political or social scrutiny for this kind of art? What makes a work a success? And in all this, which direction do partners, patrons, and their institutional policies point?<br><br>Speakers:<br>Peter Hauschnik (Programmee Manager Cooperación entre Estado y Sociedad Civil para el Desarrollo de la Paz CERCAPAZ, GIZ, Colombia)<br>Cesar Lopez (Musician, Bogota, Colombia)<br>Gabi Ngcobo (Curator and Researcher, Centre for Historical Reenactement, Johannesburg, South Africa)<br>Lia Perjovschi (Artist, Bucharest and Sibiu, Romania)<br><br>Moderator:<br>Kerstin Meyer (Political Economist and Artist, Berlin, Germany)</p>

Conference: "radius of art" radius of art - review
<p>Closing Plenary Session<br><br>The closing session will give the floor to the observers of the four sections of the conference: <br>Patricia Kistenmacher (Art for Social Transformation), MarcusGraf (Public Art), Marco Kusumawijaya (Art toward Cultures of Sustainability), and Onur Suzan Kömürcü Nobrega (Cultural Policy Strategies and Funding Structures) will reflect on the discussions and results of the two days of intense exchange and cast a light on perspectives and growing network structures.<br><br>Speakers:<br>Marcus Graf (Yeditepe University, Istanbul)<br>Patricia Kistenmacher (Latin American Net for Social Transformation, Argentina)<br>Onur Suzan Kömürcü Nobrega (Goldsmiths, University of London)<br>Marco Kusumawijaya (Rujak Center for Urban Studies, RCUS, Jakarta)<br><br>Moderator:<br>Andrea Thilo (Journalist and Film Producer, Berlin)</p>

Conference: "radius of art" Connecting and catalysing
<p>Connecting and catalysing: Aesthetics, community and ecology toward a culture of sustainability<br><br>Which situations, which challenges is art playing with, at the crossroads of ecologies,<br>communities, and aesthetics? How does art work as a seismograph and<br>catalyst of deeper transformations? How can art contribute to sensitise for and<br>unpack the complexities we have to deal with in our lives? Where are the limits<br>and the challenges for such artistic and cultural practices?<br><br>Speakers:<br>Davide Brocchi (Social Scientist, Journalist, Cultural Activist; Founder of KulturATTAC<br>and of Cultura21; Lecturer at Leuphana University in Lüneburg, the<br>college of Bochum, and the Ecosign Academy for Design in Cologne)<br>Michelangelo Pistoletto (Artist, Painter, and Art Theorist, Italy)<br>Shelley Sacks (Interdisciplinary Artist, Director of the Social Sculpture Research<br>Unit at Oxford Brookes University, UK)<br><br>Moderator:<br>Sacha Kagan (Research Associate at the Institute of Cultural Theory, Research,<br>and the Arts at the Leuphana University of Lüneburg, Germany; Vicepresident<br>of Cultura21 and Founding Coordinator of Cultura21‘s international<br>network)</p>

Conference: "radius of art" Memory and commemorative culture: Artistic initiatives for public space
<p>Independently run, autonomous artistic initiatives outside official structures have become important factors in art in public space. These projects not only create artistic platforms aimed at incorporating artists but also exploit multifariously communicative, hence social and political, possibilities for contributing to the way public space is treated by the public. The workshop will present various examples and, based on these, discuss structures for fostering autonomous artists’ initiatives in the public domain.<br><br>Speakers:<br>Stefanie Endlich (Journalist, Author, University of Arts, Berlin)<br>Horst Hoheisel (Artist, Kassel, Germany)<br>Oscar Mauricio Ardila Luna (Artist, Colombia / Berlin)<br>Patricia Pisani (Artist, Buenos Aires / Berlin)<br>Frieder W.M. Schnock (Artist, Berlin)<br><br>Moderator:<br>Elfriede Müller and Martin Schönfeld (Office for Art in the Public Realm / bbk Berlin)</p>

Conference: "radius of art" The essential and possible contribution of art to the culture of the ...
<p>The essential and possible contribution of art to the culture of the public realm<br><br>Three quite different projects exemplify possible contributions that art can make to the culture of the public realm. The ensuing debate will examine these examples in terms of their impact on their respective urban societies. Discussion will be focussed on the participatory approach and aspects of commemorative culture underlying each project. The projects to be discussed are:<br><br>- “Estoesunsolar” by Patrizia di Monte and Ignacio Grávalos, commissioned by the city of Zaragoza. Theme: public appropriation of unused public space; sustainable and visible.<br>- Are You Going?) by the artist duo Empfangshalle (Corbinian Böhm and Michael Gruber), commissioned by the city of Munich. Theme: participation and cultural diversity in a municipal social service sector; temporary but with high impact. “Werkstatt für Veränderung” (Workshop for Change) by Seraphina Lenz commissioned by the municipality of Neukölln and the Senate of Berlin. Theme:polyvalence of public space, stimulating various social groups to appropriate public space through participatory actions over several years; temporary but impressive.<br><br>Speakers:<br>Corbinian Böhm and Michael Gruber (Visual Artists, Munich)<br>Seraphina Lenz (Visual Artist, Berlin)<br>Patrizia di Monte (Architect, “estonoesunsolar” Zaragoza)<br><br>Moderator:<br>Rainer W. Ernst (President, Muthesius Academy Kiel)<br><br>The session will be in English and German</p>

Conference: "radius of art" The role of art for a global (environ)mental cultural change
<p>The role of art for a global (environ)mental cultural change<br><br>The panel puts forward the central questions of the thematic stream as elaborated<br>in the background text for the stream: Which transformations in our “mental<br>infrastructures” do we need for a transition towards “cultures of sustainability”?<br>What role may art play in a global (environ)mental change process?<br><br>Speakers:<br>Gianluca Bocchi (Professor of Philosophy of Science and Epistemology of Human Science at the University of Bergamo, Italy)<br>David Haley (Senior Research Fellow at the Manchester Institute for Research and Innovation in Art and Design, MIRIAD, at the Manchester Metropolitan University)<br>Pooja Sood (Artistic Director of KHOJ International Artists´ Association, New Delhi, India)<br><br>Moderator:<br>Dan Baron (International Project Director and responsible for teacher-education in Arts Education at the Institute of Transformance: Culture and Education in Belem, Brazil)</p>

Conference: "radius of art" Fostering the transition towards cultures of sustainability
<p>Fostering the transition towards cultures of sustainability – A policy debate<br><br>Which institutional frameworks, support structures, policy processes, and funding designs may foster – rather than hinder or limit – art‘s transformative potential towards cultures of sustainability? How to retain subversive imagination, openness for transformations, and avoid instrumentalisation? How to genuinely integrate across policy borders and beyond linear planning? How to support ecological artists and foster cultural diversity?<br><br>Speakers:<br>Dan Baron (International Project Director and responsible for teacher-education in Arts Education at the Institute of Transformance: Culture and Education in Belem, Brazil)<br>Adrienne Goehler (Berlin-based Curator, and Cultural Politician; Proposer of a Fonds for Aesthetics and Sustainability)<br>Jordi Pascual (Coordinator of the process “Agenda21 for Culture” at the United Cities and Local Governments (UCLG); Teacher for urban cultural policy and management at the Open University of Catalonia – UOC in Barcelona)<br><br>Moderator:<br>Nancy Duxbury (Senior Researcher and Co-coordinator of the Cities, Cultures and Architecture research group at the Centre for Social Studies at the University of Coimbra, Portugal; Adjunct Professor of the School of Communication,<br>Simon Fraser University, Canada)</p>

Conference: "radius of art" Good life in times of cholera and other turbulences
<p>Good life in times of cholera and other turbulences – What role for cultural governance?<br><br>What type of promotion and protection is needed for cultural expressions from the side of decision-makers and political administrators? Why is there a need for support of the arts without control of content? In an international perspective on cultural policy – What is conducive, what is obstructive? How do the arts and culture contribute to society? This introductory plenary sets the stage for the theme on cultural policy strategies and funding structures. The background of this debate is informed by the recent UN decision on culture as a strategy in development. Looking beyond 2015 and the current Millennium Development Goals, what will be essential for human development by 2030? As cultural goods and services are increasingly connected to trade relations and negotiations, and substantially transformed by digitisation, how to keep the space for policy innovation open? With 121 States having become Party to the 2005 UNESCO Convention on the Promotion and the Protection of the Diversity of Cultural Expressions, what opportunities for inclusive cultural governance?<br><br>Speakers:<br>Suraiya Begum (Cultural Secretary, Bangladesh, Ministry of Cultural Affairs)<br>Christine M. Merkel (Head, Division of Culture, German Commission for UNESCO)<br>Salif Sanfo (Cultural Manager in Ouagadougou, Burkina Faso)<br><br>Moderator:<br>Ole Reitov (Programmee Manager, Freedom of Musical Expression, artsfex Initiative, Denmark)</p>

Conference: "radius of art" Speed Project Presentations
<p>Speed project presentations<br><br>This session will give 10 conference delegates the opportunity to present their recent projects in a visual and oral presentation lasting 5 minutes. The speed presentations will be followed by a short discussion at the end. <br><br>Presenters (among others): <br>Gilles Fontolliet (Artist, Zurich)<br>Johannes Heimrath (Club of Budapest International) <br>June Josephs-Langa (CEO “Indalo Yethu”, Project “Climate Train”, South Africa) and Ngimiselo Masakona (Winner of the project) <br>Hans Kalliwoda (Artist, Amsterdam) <br>Lili Krause (Project Advisor for the Regional Social and Cultural Fund for Palestinian Refugees and Gaza Population of GIZ, Jordan)<br>Julie Miller (Artist, Belfast)<br>Kerstin Polzin and Anja Schoeller (Artists, Germany)<br>Stefan Saffer (Artist, Berlin)<br>Signe Theill (Artist, Berlin)<br><br>Facilitators:<br>Alice Burns (Artist, Art in Public, Belfast)<br>Ciara O´Malley (Artist, Art in Public, Belfast)<br>Julie Miller (Artist, Art in Public, Belfast)</p>

Conference: "radius of art" Art in public space, democracy and participation
<p>Art in public space: Democracy and participation<br><br>Against the backdrop of the growing privatisation of the public sphere, increasing<br>importance is being attached to providing transparent and democratic<br>structures for selecting and commissioning art in public space. Based on traditional<br>public art, over the last few decades, art competitions have emerged as<br>a possible and important means of implementing democracy and participation.<br>The workshop will present various models for competition procedures and discuss<br>the prospects of achieving standard international or European guidelines.<br><br>Speakers:<br>Leonie Baumann (Rector Art Academy Weißensee, Berlin)<br>Herve-Armand Bechy (Art Public, Paris)<br>Lou Favorite (Visual Artist, Berlin)<br>Thorsten Goldberg (Visual Artist, Berlin)<br>Kevin Atherton (National College of Art and Design, Ireland)<br><br>Moderator:<br>Elfriede Müller and Martin Schönfeld (Office for Art in the Public Realm / bbk Berlin)<br><br>The session will be in English and German</p>

Conference: "radius of art" The next revolution will not be funded - Sarat Maharaj
<p>The next revolution will not be funded<br><br>Is art to be understood as a philosophically acting entity – a brand of modernism that is revolutionary and perpetually unfinished – for which a public still has to be invented? Or will art only be encouraged, supported, and recognised if it does justice to prescribed criteria and merely “supplies” a culture industry? The consequence would be that important projects – projects difficult to grasp, “incomprehensible” by nature – would fall through the net of funding structures and media.<br><br>Keynote:<br>Sarat Maharaj (Goldsmith University of London; Malmö Art Academy/Lund University)<br><br>Moderator:<br>Gertrud Sandqvist (Malmö Art Academy/Lund University)<br><br>Concept/Coordination:<br>Jürgen Bock (Maumaus School of Visual Arts, Lisbon)<br><br>The session will be in English and German</p>

Konferenz: "Fremde Freunde?" Nation, Staat, Religion
<p>Vorträge:<br> <br>Micha Brumlik – Erziehungswissenschaftler und Publizist, Universität Frankfurt a.M.<br> <br>Naomi Chazan – New Israel Fund, Head School of Government, Academic College of Tel-Aviv-Yaffo, Prof. em. Hebrew University of Jerusalem, ehem. Knesset-Abgeordnete (Meretz)<br> <br><br> <br>Gesprächsrunde mit:<br> <br>Michael Wolffsohn – Historiker, Hochschule der Bundeswehr, München<br> <br>Carlo Strenger – Psychoanalytiker, Tel Aviv University, Journalist, Blogger, Haaretz<br> <br><br> <br>Moderation: Marianne Zepp – Projektkoordinatorin «Deutsch-israelischer Dialog» im Büro der Heinrich-Böll-Stiftung in Tel Aviv</p>

Konferenz: "Fremde Freunde?" Multikulturalismus und Staatsbürgerschaft
<p>Vorträge und Gesprächsrunde mit:<br> <br>Claus Leggewie – Politikwissenschaftler, Kulturwissenschaftliches Institut der Universität Essen<br> <br>Yossi Yonah – Erziehungswissenschaftler, Philosoph, Ben Gurion University of the Negev, Van Leer Institute, Jerusalem<br> <br>Rainer Ohliger – Netzwerk Migration in Europa, Berlin<br> <br><br> <br>Moderation:<br> <br>Bernd Asbach – Referatsleiter Naher &amp; Mittlerer Osten, Heinrich- Böll-Stiftung, Berlin</p>

Konferenz: "Fremde Freunde?" Die Zukunft der Demokratie in beiden Staaten und das Verhältnis zueinander
<p>Gesprächsrunde mit:<br> <br>Nitzan Horowitz – Knesset-Abgeordneter (Meretz), Tel Aviv<br> <br>Amir Mizroch – Journalist, Tel Aviv<br> <br>Marieluise Beck – MdB, Bündnis 90/Die Grünen, Berlin<br> <br>U.K. Preuß – Staatsrechtler, Hertie School of Governance, Berlin<br> <br><br> <br>Moderation: Ralf Fücks – Vorstand, Heinrich-Böll-Stiftung</p>

Konferenz: "Fremde Freunde?" Das deutsch-israelische Verhältnis und die Zukunft der Demokratie im Nahen Osten
<p>Eröffnung und Gesprächsleitung:<br> <br>Ralf Fücks – Vorstand Heinrich-Böll-Stiftung<br> <br><br> <br>Gesprächsrunde mit:<br> <br>Reinhard Bütikofer – MdEP<br> <br>Sylke Tempel – Journalistin, Hg. Internationale Politik, Berlin<br> <br>Colette Avital – ehem. Knesset-Abgeordnete</p>

Konferenz: "Fremde Freunde?" Gewalt als Mittel der Politik
<p>Vorträge und Gesprächsrunde mit:<br> <br>Shimon Stein – ehemaliger Botschafter des Staates Israel in der Bundesrepublik Deutschland<br> <br>Gadi Algazi – Historiker, Tel Aviv University<br> <br><br> <br>Moderation:<br> <br>Marc Berthold – Leiter des Büros der Heinrich-Böll-Stiftung in Tel Aviv</p>