
Böll.Mitschnitt
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Zur Lage von Kunstmarkt, Staatskunst und Ausstellungspolitik" am 21. April. 2009
<p>Am Vorabend der Art Cologne lud die Heinrich-Böll-Stiftung dazu ein, gemeinsam mit Udo Kittelmann, dem neuen Direktor der Nationalgalerie Berlin, Thomas Girst, dem Leiter Kulturkommunikation der BMW Group, und der Berliner Galeristin Barbara Weiss darüber zu reden, ob die Krise nicht auch eine veränderte Geschäftsgrundlage, eine Neubewertung von Kunstvermittlung und Kunstpräsentation in der Öffentlichkeit bewirken könnte.<br> <br><br> <br>Mehr: <a href="https://www.boell.de/bildungkultur/aesthetik/aesthetik-politik-6697.html">https://www.boell.de/bildungkultur/aesthetik/aesthetik-politik-6697.html</a></p>

Lesung und Diskussion mit Peter Schneider 2008
<p>Peter Schneider, 1940 in Lübeck geboren, studierte in Freiburg Germanistik und Geschichte und arbeitet seit 1961 als freier Schriftsteller, nicht gänzlich freiwillig, 1973 wurde über ihn als Referendar ein Berufsverbot verhängt. Schneider gehörte Ende der 60er Jahre zum engen Aktivistenkreis um Rudi Dutschke. Heute bezeichnet sich Schneider als einen „linken Antikommunisten“.<br> <br><br> <br>Sein jüngstes Buch, „Rebellion und Wahn. Mein '68“, basiert auf Tagebucheintragungen aus dieser Zeit und beschreibt trotz seiner Privatheit eine angenehme differenzierte und auch entspannte Sicht auf die damaligen Ereignisse.<br> <br><br> <br>In der Diskussion, moderiert von dem tschechischen Publizisten Petr Brod, wird heftig um die ideologische Ausrichtung der westlichen 68er gestritten. So wirft Henryk M. Broder den 68ern eine Idealisierung vor und erinnert an die RAF: „Wir könnten die RAF vergessen, wenn nicht schon jetzt die Mythenbildung begonnen hätte. Peymann hat noch im letzten Jahr gesagt, die RAF-Mitglieder waren keine Mörder, sondern sie hatten Ideale.“</p>

Keynote Gervais Appave
<p>Die Notwendigkeit eines umfassenden Dialogs über die Regelung und Steuerung der Arbeitsmigration von Hochqualifizierten bleibt trotz der globalen Finanzkrise ein drängendes Problem.<br> <br><br> <br>Fachleute aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft, Medien, Arbeitgeberverbänden und Gewerkschaften entiwckelten auf der Konferenz "Mobilität und Inklusion" im Februar 2010 konkrete Handlungsempfehlungen für die Europäische Union. Im Mittelpunkt stand u.a. die Frage nach der Kooperation der EU-Mitgliedsstaaten bei der Regelung und Steuerung des Arbeitsmarktes: Wie hoch ist die Nachfrage nach hochqualifizierten Arbeitskräften auf dem europäischen Arbeitsmarkt in Zeiten der Finanz- und Wirtschaftskrise? Wie kann Europa die demografische Instabilität ausgleichen? Wie sind Immigranten auf dem europäischen Arbeitsmarkt integriert?<br> <br><br> <br>....<br> <br><br> <br>Hören Sie die Keynote von Gervais Appave, Special Policy Adviser to the Director General of the International Organization for Migration (IOM) auf der Konferenz Mobilität und Inklusion im Februar 2010.</p>

Keynote Olivier de Schutter auf der Ecofair rules Konferenz
<p>Olivier De Schutter (LL.M., Harvard University ; Ph.D., University of Louvain (UCL)), the UN Special Rapporteur on the right to food since May 2008, is a Professor at the Catholic University of Louvain and at the College of Europe (Natolin). He is also a Member of the Global Law School Faculty at New York University and is Visiting Professor at Columbia University.<br> <br><br> <br>In 2002-2006, he chaired the EU Network of Independent Experts on Fundamental Rights, a high-level group of experts which advised the European Union institutions on fundamental rights issues. He has acted on a number of occasions as expert for the Council of Europe and for the European Union.<br> <br><br> <br>Since 2004, and until his appointment as the UN Special Rapporteur on the right to food, he has been the General Secretary of the International Federation of Human Rights (FIDH) on the issue of globalization and human rights.<br> <br><br> <br>His publications are in the area of international human rights and fundamental rights in the EU, with a particular emphasis on economic and social rights and on the relationship between human rights and governance. His most recent book is International Human Rights Law (Cambridge Univ. Press, 2010).<br> <br><br> <br></p>

EU-Energiepolitik: Eröffnungsrede Ralf Fücks

EU-Energiepolitik: Energieträger der Zukunft - Atom und Kohle vs. Erneuerbare Energien
<p>Podium 2: Energieträger der Zukunft: Atom und Kohle vs. Erneuerbare Energien</p>

EU Energiepolitik: Keynote Rebecca Harms

Energiepolitik in Europa: Energieautonomie oder Energieverflechtung
<p>Podium 3: Energiepolitik in Europa: Energieautonomie oder Energieverflechtung</p>

EU-Energiepolitik / Panel: Auf dem Weg zu 100% erneuerbaren Energien
<p>Auf dem Weg zu 100% Erneuerbaren Energien?</p>

01 Einleitung Ralf Fücks
<p>Internationale Fachkonferenz mit Workshops &amp; Podiumsdiskussionen<br> <br>Mittwoch, 13. April 2011, 9.00 bis 20.30 Uhr<br> <br><br> <br>Markiert Fukushima weltweit das Ende des Atomzeitalters? Oder lassen sich die meisten Länder nicht von ihrem Atomkurs abbringen? Wenige Tage, bevor die Bundeskanzlerin mit allen Ministerpräsidenten über die Zukunft der deutschen Kernenergie berät, diskutieren Experten aus unterschiedlichen Weltregionen über die Bewertung der Atomkraft und die Zukunft unserer Energieversorgung nach Fukushima.<br> <br><br> <br>Mit u.a.:<br> <br>Tetsunari Iida, Institute for Sustainable Energy Policies, Tokio<br> <br>Mycle Schneider, Atomexperte, Paris<br> <br>Rebecca Harms, MdEP, Fraktionsvorsitzende der Grünen/EFAim Europäischen Parlament, Brüssel<br> <br>Ralf Fücks, Vorstand Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin<br> <br>Vladimir Milov, ehem. stellvertretender Energieminister, Russland<br> <br>Li Bo, Friends of Nature, China<br> <br>Praful Bidwai, Journalist u. Friedensaktivist, Coalition of Nuclear Disarmament and Peace, Indien<br> <br>Pradeep Kumar Dadhich, Head of the Centre for Policy andRegulatory Studies, TERI University, Indien<br> <br>Martin Bursík, ehemaliger tschechischer Umweltminister, Prag</p>

02 Keynote Tetsunari Iida
<p>Atomkraft nach Fukushima (2011) und Tschernobyl (1986) – Internationales Symposium<br> <br><br> <br>Testunari Iida<br> <br>ist Direktor des Institutes für Nachhaltige Energiepolitik, einem unabhängigen Non-Profit Forschungsinstitut in Tokio (Japan) (siehe <a href="http://www.isep.or.jp/e/Eng_index.html">http://www.isep.or.jp/e/Eng_index.html</a>).<br> <br>Der Experte für Energiepolitik bildet die Schnittstelle von japanischer Umweltbewegung und Wissenschaft. Er zählt zu den national und international bekanntesten Meinungsführern, die die Energiewende in Japan propagieren. Zudem ist er Mitglied in der japanischen Regierungskommissionen Energiepolitik und Erneuerbare Energien und kann über die aktuelle Lage in Fukushima und die Auswirkungen auf die japanischen Positionen zur Atompolitik bzw. zu Energiealternativen Auskunft geben.</p>

Die große Transformation
<p>Podiumsdiskussion<br> <br><br> <br>Mit:<br> <br>Prof. Dr. Ottmar Edenhofer, stellv. Direktor und Chefökonom des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung<br> <br><br> <br>Jürgen Trittin, MdB Bündnis90/Die Grünen, Fraktionsvorsitzender<br> <br><br> <br>Dr. Frank-Walter Steinmeier, MdB SPD, Fraktionsvorsitzender<br> <br><br> <br>Moderation: Ralf Fücks, Vorstand Heinrich-Böll-Stiftung<br> <br><br> <br>Viele Menschen sind davon überzeugt, dass Grenzen des Wachstums erreicht sind und dass es uns gelingen muss, auf eine wirtschaftliche Entwicklung hinzusteuern, die Wachstum qualitativ versteht und misst, Wachstumszwänge abbaut und wirtschaftliche Entwicklung von Ressourcenverbrauch und CO2-Emmissionen entkoppelt. Über die Konzepte einer alternativen Messung von Wachstum und die Ansätze einer Industriepolitik, die die ökologische Transformation voranbringt, diskutieren wir an diesem Abend mit Experten aus Politik und Wissenschaft.<br> <br><br> <br>Eine Kooperation mit dem Progressiven Zentrum.</p>