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Böll.Mitschnitt

Böll.Mitschnitt

462 episodes — Page 3 of 10

Entfesselte Märkte im digitalen Zeitalter: TTIP und globaler Datentransfer

<p>Glyn Moody, Autor and Journalist, Großbritannien<br> <br>Renate Künast, MdB, Bündnis90/Die Grünen, Deutschland<br> <br>Peter Chase, Vizepräsident, U.S. Chamber of Commerce, USA<br> <br>Erika Mann, Managing Director Public Policy, Facebook Inc.* Moderation: Ralf Bendrath, Senior Advisor, Europäisches Parlament<br> <br></p>

Nov 18, 20141h 15m

Nuclear India: Deeper into the Military and Civilian Abyss?

<p>Mitschnitt einer Veranstaltung vom 3.11.2014 mit Praful Bidwai (Koalition für Nukleare Abrüstung und Frieden, Indien).<br> <br><br>Wie positioniert sich die neue Regierung unter Narendra Modi zu nuklearer Abschreckung? Welche Gefahren birgt die Fokussierung auf eine nukleare Energieversorgung in Indien? Welche Möglichkeiten zur Verhinderung weiteren Wettrüstens gibt es?<br><br>Indien stockt sein Kernwaffen- und Raketenarsenal weiter auf und liefert sich ein nukleares Wettrüsten nicht nur mit Pakistan, sondern auch mit China. Seit der Wahl des neuen Premierministers Narendra Modi im Mai gehen verschiedene Signale von der neuen indischen Regierung aus: Versuche, den politischen Dialog mit Pakistan aufzunehmen, wurden von militärischen Konfrontationen in Kashmir überschattet und Indien hat sich ehrgeizige Ziele zum Ausbau seiner Kapazitäten zur Erzeugung von Kernenergie gesteckt. Sechs Jahre nachdem die Internationale Atomenergieorganisation Indien eine Ausnahmegenehmigung im Rahmen des weltweiten Nuklearhandelsregimes erteilt hat, ist jedoch noch kein einziger Vertrag für den Import eines Reaktors zustande gekommen. Gleichzeitig wächst im Land auch der Widerstand gegen die Atomenergie. Jeder Versuch Indiens, seine Atommacht weiter auszubauen, wird die Demokratie im Land schwächen. Die internationale Gemeinschaft muss die neue indische Regierung auffordern, ihr atomares Sicherheitsparadigma zu überdenken.</p>

Nov 4, 20141h 44m

Ilse Lenz: Von hegemonialer Männlichkeit zur Parallelkultur von Männlichkeiten

<p>Mitschnitte der Tagung "Männlichkeiten zwischen Hegemonie und<br>Vielfalt – Welche? Für wen? Wozu?", die am 27. September 2014 in der Heinrich-Böll-Stiftung stattfand.</p>

Oct 20, 201425 min

Diskussion: Von hegemonialer Männlichkeit zur Parallelkultur von Männlichkeiten

<p>Mitschnitte der Tagung "Männlichkeiten zwischen Hegemonie und<br>Vielfalt – Welche? Für wen? Wozu?", die am 27. September 2014 in der Heinrich-Böll-Stiftung stattfand.</p>

Oct 20, 201441 min

Martin Dinges: Von hegemonialer Männlichkeit zur Parallelkultur von Männlichkeiten

<p>Mitschnitte der Tagung "Männlichkeiten zwischen Hegemonie und<br>Vielfalt – Welche? Für wen? Wozu?", die am 27. September 2014 in der Heinrich-Böll-Stiftung stattfand.</p>

Oct 20, 201424 min

Understanding India: Women in India - The Role and Status of a Marginalized Sex

<p>mit Urvashi Butalia (Journalistin und Redakteurin, Indien) am 6. Oktober 2014.<br><br>Indien ist in seiner politischen Komplexität für Außenstehende nur schwer zu verstehen. Einerseits schafft es das aufstrebende Schwellenland 1,2 Milliarden Menschen demokratisch zu einen, andererseits bleiben soziale und wirtschaftliche Probleme unübersehbar. Trotz global-politischem Machtanspruch scheint Indiens internationale Bedeutung vor allem auf seiner demographischen Größte zu beruhen und (noch) nicht auf Gestaltungswillen und Gewicht in der Außenpolitik und Weltwirtschaft. In den westlichen Medien dominiert das Bild einer Gesellschaft, in der auch 65 Jahre nach der Unabhängigkeit patriarchalische und elitäre Strukturen herrschen, die eine soziale Inklusion aller Bevölkerungsschichten verhindern und die Frauen als Menschen zweiter Klasse erscheinen lassen. Aber wie entwickelt sich die indische Gesellschaft wirklich und welche Akteurinnen und Akteure bestimmen die Politik?<br><br>Wenn dieses Jahr 800 Millionen Wahlberechtigte ein neues Parlament wählen, richtet sich der Blick vor allem auch auf die 120 Millionen Erstwählerinnen und -wähler, die die Politik ihres Landes mitbestimmen werden. Wie werden sie sich positionieren?<br><br>Wir nehmen die Wahlen zum Anlass um weiter zu fragen:<br>•Wie funktioniert Indiens Demokratie und welche Rolle spielen die Medien bei politischen Entscheidungen?<br>•Welche wirtschaftlichen Möglichkeiten kann das Land entfalten und was heißt das für die Region?<br>•Welche Gefahren birgt die Fokussierung auf eine nukleare Energieversorgung?<br>•Wie rechtfertigt Indien eine Gesellschaftspolitik, in der Frauen weiterhin diskriminiert werden und das offiziell abgeschaffte Kastensystem immer noch eine dominierende Rolle in politischen und wirtschaftlichen Beziehungen spielt?<br> <br><br>Mit der Vortragsreihe „Understanding India“ bietet die Heinrich-Böll-Stiftung Einblicke in die Politik, Wirtschaft und Gesellschaft des Subkontinents, um so zu einem besseren Verständnis von Indien beizutragen. Hierfür laden wir renommierte Expertinnen und Experten größtenteils aus der Region ein, um die Komplexitäten Indiens zu erklären und ein Verständnis für diesen zentralen regionalen, aber auch globalen Akteur zu fördern.<br></p>

Oct 13, 20141h 36m

Südasiatische Perspektiven auf den Westen: Pankaj Mishra und Nadeem Aslam

<p>Der Historiker und Autor Pankaj Mishra stammt aus dem Norden Indiens und ist für seine kritischen Analysen unserer Gesellschaft bekannt. Der Schrifsteller Nadeem Aslam wurde in Pakistan geboren und lebt heute in seiner neuen Heimat England. Beide wurden mehrfach für ihre literarischen Werke und essayistischen Veröffentlichungen ausgezeichnet. Im Gespräch mit der Journalistin und Autorin Charlotte Wiedemann gaben sie am 12. September 2014 einen tiefen Einblick in die Entwicklung Asiens und reflektieren vor diesem Hintergrund die Entwicklung des Westens und Europas.<br><br><br>Über die Autoren:<br><br>Pankaj Mishra wurde 1969 in der nordindischen Stadt Jhansi geboren. Er studierte Wirtschaftswissenschaften an der Universität von Allahabad und Englische Literatur an der Jawaharlal-Nehru-Universität in Delhi. Anschließend verfasste er Rezensionen für Zeitungen, später Essays, Kritiken und Kolumnen für amerikanische und britische Publikationen (u. a. The New York Times, The Guardian, Harper’s, The New Yorker).<br><br>Nachdem er in dem Band "Temptations of the West" (2006; dt. "Lockruf des Westens", 2011) die Paradoxien westlicher Modernisierungstendenzen in Süd- und Zentralasien offengelegt hat, untersucht er in der gefeierten, zwei Jahrhunderte umspannenden Abhandlung "From the Ruins of Empire. The Revolt Against the West and the Remaking of Asia" (2012; dt. "Aus den Ruinen des Empires", 2013) die binäre Differenzierung zwischen Ost und West aus asiatischer Sicht anhand der Biografien von Jamal al-Din al-Afghani, Liang Qichao und Rabindranath Tagore. 2013 wurde er dafür mit dem Crossword Book Award in der Kategorie Sachbuch und 2014 mit dem Leipziger Buchpreis zur europäischen Verständigung ausgezeichnet.<br><br>Nadeem Aslam wurde 1966 in der pakistanischen Metropole Gujranwala geboren. Während des Regimes von Generals Zia-ul-Haq musste die Familie, als er 14Jahre alt war, aufgrund der politischen Überzeugungen des Vaters nach England emigrieren. An der University of Manchester studierte er mehrere Semester Biochemie sowie Literaturwissenschaft, gab das Studium allerdings zugunsten seiner Schriftstellerkarriere auf.<br><br>Aslams jüngstes Werk "The Blind Man’s Garden" (2013; dt. "Der Garten des Blinden", 2014) greift die punjabische Tragödie "Heer Ranjha" auf und lässt sie neu interpretiert vor dem Hintergrund des Kriegs gegen den Terror in die Handlung einfließen. Zeitlos und aktuell zugleich mäandert der Erzählstrom zwischen den Charakteren in der Grenzregion von Pakistan und Afghanistan. In Rezensionen als ausgereiftestes Werk Aslams gefeiert, wurde der Roman für die Shortlist des DSC Prize for South Asian Literature 2014 nominiert.</p>

Sep 16, 20141h 37m

Vortrag: From Big Data to Banality of Evil

<p>Vortrag mit:<br><br>Kave Salamatian (PhD, Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) & University of Savoie)<br><br>The past months have witnessed a major uncovering of US and other countries generalized surveillance. These information along with already known massive (mis)-usage of users privacy for commercial purposes and the increasing application of automated algorithms for controlling ever larger part of fundamental rights (freedom of expression, right to privacy, freedom of belief, etc), present major fundamental challenges both from a human and ‘hard’ sciences perspective. All control and behavioural analysis algorithms are developed by computer scientist that are therefore in similar situation with nuclear physicist of the middle of the 20th century. It is therefore mandatory to develop an epistemic foundation for ethics of algorithms and people that develop them. This is indeed a large and hard task that will need a multidisciplinary involvement. The aim of this talk is to discuss about these questions and to begin a reflexion of the fundamental challenges that exists in this area.<br><br>Kave Salamatian, PhD is a full professor of computer science at University of Savoie and a Fellow at the Centre for Internet & Human Rights (CIHR) at European University Viadrina. His main areas of researches are Internet measurement, modeling and networking information theory. He was previously reader at Lancaster University, UK and associate professor at University Pierre et Marie Curie. Kavé has graduated with a Phd in Computer Science in 1998 from Paris SUD-Orsay university, where he worked on joint source channel coding applied to multimedia transmission over Internet<br>In a former life, he graduated with a MBA, and worked on market floor as a risk analyst and on enjoyed being an urban traffic modeler for some years. He is working these days on figuring out if networking is a science or just a hobby and if it is a science what are its fundamentals. In particular, he is interested on cyber-strategy and explaining that guaranteeing freedom of speech and equal access to network is not only a human right obligation by is also the wisest strategic decision that a government can take in Internet domain.</p>

Sep 12, 20141h 37m

Prof. Robert Müller-Török, Herausforderungen für gute Bürgerbeteiligung

<p>Wie gelingt in den Städten eine gute Kooperation zwischen Bürger/innen, lokaler Politik und Verwaltung? Viele Kommunen haben sich auf den Weg gemacht und Erfahrungen gesammelt, wie Dialog und Entscheidungsprozesse neue Impulse erhalten können, wie Konflikten vorgebeugt werden kann und wie Ideen und Know-how aus der Bevölkerung in die Stadtpolitik einfließen können. Bürgerbeteiligung wird in Leitbildern und Satzungen verankert, Verwaltungen öffnen sich einer neuen Kommunikation, neue Anlaufstellen und Netzwerke sind entstanden. Das Land Berlin hat bereits 2011 einen Zwischenstand zur Praxis guter Beteiligung veröffentlicht („Handbuch zur Partizipation“).<br> <br>Kommunale Politik, Verwaltung und Initiativen überprüfen ihre Rollen: Wohin geht die Entwicklung? Auf welche Konflikte treffen wir und welche innovativen Lösungen wollen wir vorantreiben, um gute Beteiligung auf Dauer zu sichern? Wir laden aktive Bürger/innen, kommunalpolitisch Engagierte, Stadtpolitiker/innen, Landtagsabgeordnete, Verwaltungsfachleute, Initiativen und Fortbildner/innen zu Austausch und Debatte ein.<br> <br><br> <br>Mit:<br> <br>Prof. em. Helmut Klages, Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer<br> <br>Antje Kapek MdA, Fraktionsvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen, Berlin<br> <br>Felicitas Kubala, Bürgermeisterin Dezernat V – Bürgerservice, Umwelt, technische Betriebe, Stadt Mannheim, Bündnis 90/Die Grünen<br> <br>Klaus Mindrup MdB, Bundestagsfraktion SPD<br> <br>Susanne Walz, L.I.S.T. Lösungen im Stadteil GmbH, Berlin<br> <br>Prof. Robert Müller-Török, stellv. Leiter, Institut für Angewandte Forschung an der Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen Ludwigsburg<br> <br>Hanns-Jörg Sippel, Vorsitzender des Vorstands, Stiftung Mitarbeit, Bonn<br> <br>Heiko Wichert, Leiter Haus der Jugend, Stiftung SPI, Berlin<br> <br>u.a.<br> <br><br> <br>Eine Kooperation der Heinrich-Böll-Stiftung mit Stiftung Mitarbeit und BiWAK e.V. Berlin</p>

Jul 31, 201414 min

Hanns-Jörg Sippel, Stiftung Mitarbeit Gute Praxis: Wie Beteiligung verankert werden kann

<p><br>Wie gelingt in den Städten eine gute Kooperation zwischen Bürger/innen, lokaler Politik und Verwaltung? Viele Kommunen haben sich auf den Weg gemacht und Erfahrungen gesammelt, wie Dialog und Entscheidungsprozesse neue Impulse erhalten können, wie Konflikten vorgebeugt werden kann und wie Ideen und Know-how aus der Bevölkerung in die Stadtpolitik einfließen können. Bürgerbeteiligung wird in Leitbildern und Satzungen verankert, Verwaltungen öffnen sich einer neuen Kommunikation, neue Anlaufstellen und Netzwerke sind entstanden. Das Land Berlin hat bereits 2011 einen Zwischenstand zur Praxis guter Beteiligung veröffentlicht („Handbuch zur Partizipation“).<br> <br>Kommunale Politik, Verwaltung und Initiativen überprüfen ihre Rollen: Wohin geht die Entwicklung? Auf welche Konflikte treffen wir und welche innovativen Lösungen wollen wir vorantreiben, um gute Beteiligung auf Dauer zu sichern? Wir laden aktive Bürger/innen, kommunalpolitisch Engagierte, Stadtpolitiker/innen, Landtagsabgeordnete, Verwaltungsfachleute, Initiativen und Fortbildner/innen zu Austausch und Debatte ein.<br> <br><br> <br>Mit:<br> <br>Prof. em. Helmut Klages, Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer<br> <br>Antje Kapek MdA, Fraktionsvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen, Berlin<br> <br>Felicitas Kubala, Bürgermeisterin Dezernat V – Bürgerservice, Umwelt, technische Betriebe, Stadt Mannheim, Bündnis 90/Die Grünen<br> <br>Klaus Mindrup MdB, Bundestagsfraktion SPD<br> <br>Susanne Walz, L.I.S.T. Lösungen im Stadteil GmbH, Berlin<br> <br>Prof. Robert Müller-Török, stellv. Leiter, Institut für Angewandte Forschung an der Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen Ludwigsburg<br> <br>Hanns-Jörg Sippel, Vorsitzender des Vorstands, Stiftung Mitarbeit, Bonn<br> <br>Heiko Wichert, Leiter Haus der Jugend, Stiftung SPI, Berlin<br> <br>u.a.<br> <br><br> <br>Eine Kooperation der Heinrich-Böll-Stiftung mit Stiftung Mitarbeit und BiWAK e.V. Berlin<br> <br></p>

Jul 31, 201419 min

Prof. em. Helmut Klages Keynote

<p><br>Wie gelingt in den Städten eine gute Kooperation zwischen Bürger/innen, lokaler Politik und Verwaltung? Viele Kommunen haben sich auf den Weg gemacht und Erfahrungen gesammelt, wie Dialog und Entscheidungsprozesse neue Impulse erhalten können, wie Konflikten vorgebeugt werden kann und wie Ideen und Know-how aus der Bevölkerung in die Stadtpolitik einfließen können. Bürgerbeteiligung wird in Leitbildern und Satzungen verankert, Verwaltungen öffnen sich einer neuen Kommunikation, neue Anlaufstellen und Netzwerke sind entstanden. Das Land Berlin hat bereits 2011 einen Zwischenstand zur Praxis guter Beteiligung veröffentlicht („Handbuch zur Partizipation“).<br> <br>Kommunale Politik, Verwaltung und Initiativen überprüfen ihre Rollen: Wohin geht die Entwicklung? Auf welche Konflikte treffen wir und welche innovativen Lösungen wollen wir vorantreiben, um gute Beteiligung auf Dauer zu sichern? Wir laden aktive Bürger/innen, kommunalpolitisch Engagierte, Stadtpolitiker/innen, Landtagsabgeordnete, Verwaltungsfachleute, Initiativen und Fortbildner/innen zu Austausch und Debatte ein.<br> <br><br> <br>Mit:<br> <br>Prof. em. Helmut Klages, Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer<br> <br>Antje Kapek MdA, Fraktionsvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen, Berlin<br> <br>Felicitas Kubala, Bürgermeisterin Dezernat V – Bürgerservice, Umwelt, technische Betriebe, Stadt Mannheim, Bündnis 90/Die Grünen<br> <br>Klaus Mindrup MdB, Bundestagsfraktion SPD<br> <br>Susanne Walz, L.I.S.T. Lösungen im Stadteil GmbH, Berlin<br> <br>Prof. Robert Müller-Török, stellv. Leiter, Institut für Angewandte Forschung an der Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen Ludwigsburg<br> <br>Hanns-Jörg Sippel, Vorsitzender des Vorstands, Stiftung Mitarbeit, Bonn<br> <br>Heiko Wichert, Leiter Haus der Jugend, Stiftung SPI, Berlin<br> <br>u.a.<br> <br><br> <br>Eine Kooperation der Heinrich-Böll-Stiftung mit Stiftung Mitarbeit und BiWAK e.V. Berlin</p>

Jul 31, 201438 min

Einfach.Jetzt.Machen! Wie wir unsere Zukunft selbst in die Hand nehmen

<p>Buchvorstellung von und mit Rob Hopkins<br> <br><br> <br>Wir befinden uns im Jahre 2014 n. Chr. Der ganze Erdball steht der Verknappung unserer Ressourcen und dem Klimawandel ohnmächtig gegenüber. Der ganze Erdball? Nein! Mehr als 1.000 engagierte Kommunen und Initiativen haben begonnen, vor Ort Widerstand zu leisten. Ihre Bewegung hat einen Namen: Transition, ihre Ziele sind Krisenfestigkeit und der Übergang in eine postfossile, relokalisierte Wirtschaft. Ob es nun darum geht, Solaranlagen zu errichten, gemeinsam zu gärtnern oder sich bei der Erstellung einer Homepage zu unterstützen, ob in Seattle eine "Tool Library" ins Leben gerufen wird oder eine "Pflückoase" im hessischen Witzenhausen – überall auf der Welt werden Menschen aktiv und nehmen ihre Zukunft selbst in die Hand. Anhand zahlreicher Beispiele des Gelingens schildert das Buch "Einfach. Jetzt. Machen!", wie man Probleme vor Ort identifiziert, Lösungen entwickelt und Mitmenschen mobilisiert, frei nach dem Motto: Mit lokalem Tun die Welt verändern.<br> <br><br> <br>Die Präsentation des Buches von und mit Rob Hopkins wird Chancen und Grenzen lokaler Initiativen angesichts globalisierter Wirtschaftsstrukturen und Machtverhältnisse ausloten.<br> <br><br> <br>Mit:<br> <br>Rob Hopkins, Mitgründer und Autor, Transition Network, Großbritannien<br> <br>Dieter Janecek, MdB, Sprecher für Wirtschaftspolitik, Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN<br> <br>Gerd Wessling, Co-Autor und Mit-Übersetzer "Einfach. Jetzt. Machen!‟ und Vorstand, Transition Netzwerk e.V, Bielefeld<br> <br>Moderation: Dorothee Landgrebe, Heinrich-Böll-Stiftung<br> <br><br> <br><br> <br>Eine Kooperation der Heinrich-Böll-Stiftung mit dem oekom verlag GmbH<br> <br><br> <br><br> <br>Zum Buch: <a href="http://www.oekom.de/buecher/vorschau/buch/einfach-jetzt-machen.html">http://www.oekom.de/buecher/vorschau/buch/einfach-jetzt-machen.html</a></p>

Jul 3, 20141h 52m

Consumerism, Censorship and Media Globalization in India

<p>Sprache: Englisch<br> <br><br> <br>mit Nadja-Christina Schneider (Humboldt-Universität Berlin)<br> <br><br> <br>Indien ist in seiner politischen Komplexität für Außenstehende nur schwer zu verstehen. Einerseits schafft es das aufstrebende Schwellenland 1,2 Milliarden Menschen demokratisch zu einen, andererseits bleiben soziale und wirtschaftliche Probleme unübersehbar. Trotz global-politischem Machtanspruch scheint Indiens internationale Bedeutung vor allem auf seiner demographischen Größte zu beruhen und (noch) nicht auf Gestaltungswillen und Gewicht in der Außenpolitik und Weltwirtschaft. In den westlichen Medien dominiert das Bild einer Gesellschaft, in der auch 65 Jahre nach der Unabhängigkeit patriarchalische und elitäre Strukturen herrschen, die eine soziale Inklusion aller Bevölkerungsschichten verhindern und die Frauen als Menschen zweiter Klasse erscheinen lassen. Aber wie entwickelt sich die indische Gesellschaft wirklich und welche Akteurinnen und Akteure bestimmen die Politik?<br> <br><br> <br>Wenn dieses Jahr 800 Millionen Wahlberechtigte ein neues Parlament wählen, richtet sich der Blick vor allem auch auf die 120 Millionen Erstwählerinnen und -wähler, die die Politik ihres Landes mitbestimmen werden. Wie werden sie sich positionieren?<br> <br><br> <br>Wir nehmen die Wahlen zum Anlass um weiter zu fragen:<br> <br><br> <br> Wie funktioniert Indiens Demokratie und welche Rolle spielen die Medien bei politischen Entscheidungen?<br> <br> Welche wirtschaftlichen Möglichkeiten kann das Land entfalten und was heißt das für die Region?<br> <br> Welche Gefahren birgt die Fokussierung auf eine nukleare Energieversorgung?<br> <br> Wie rechtfertigt Indien eine Gesellschaftspolitik, in der Frauen weiterhin diskriminiert werden und das offiziell abgeschaffte Kastensystem immer noch eine dominierende Rolle in politischen und wirtschaftlichen Beziehungen spielt?<br> <br><br> <br>Web-Dossier: Indien im Wahljahr <a href="https://www.boell.de/de/dossier-indien-im-wahljahr">https://www.boell.de/de/dossier-indien-im-wahljahr</a></p>

Jun 13, 201450 min

Studienpräsentation - Energetisch Modernisieren bei fairen Mieten

<p>Bezahlbarer Wohnraum wird knapp, besonders in attraktiven Lagen von Großstädten. Die Finanzkrise hat auf den Immobilienmärkten einen wahren Nachfrageboom ausgelöst. In der Folge steigen die Preise für Eigentumswohnungen, aber auch die Mieten. Im Mieterland Deutschland bringt das vielen Menschen Probleme.<br> <br><br> <br>Energetische Gebäudemodernisierung soll für sinkende Heizkosten sorgen. Das ist auch nötig, denn die Heizpreise sind in den letzten Jahren viel stärker gestiegen als die sonstigen Lebenshaltungskosten und die Löhne. Ohne die Wärmewende droht immer mehr Haushalten die Energiearmut. Kurzfristig verteuert aber die energetische Sanierung die Mietwohnungen noch zusätzlich. Geringverdiener/innen können sich energieeffiziente Wohnungen kaum leisten. Ein Dilemma, aus dem es keinen Ausweg gibt?<br> <br><br> <br>Das Potsdamer Institut für soziale Stadtentwicklung (Ifss) hat im Auftrag der Heinrich-Böll-Stiftung untersucht, wie sich in vier Beispielstädten Leipzig, Berlin, Dortmund und Heidelberg der Wohnungsmarkt entwickelt und wie energetische Modernsierung wirkt. Dabei befördert es interessante Ergebnisse zutage: Zum Beispiel, dass Vermieter in Leipzig zwar vielfach modernisieren, dabei aber nicht den normalen Weg der Modernisierungsumlage beschreiten. Sie vereinbaren mit den Mieter/innen pauschal die zukünftige Miethöhe, was für die Mieter/innen deutlich günstiger ist. In Berlin sind dagegen in Einzelfällen sprunghafte Mietsteigerungen zu verzeichnen. Diese Trends liegen nach Einschätzung des Ifss daran, wie die Modernisierungsumlage nach § 559 BGB derzeit gestaltet ist. Außerdem werden „Härtefälle“ unter den Mieter/innen nicht wirklich durch das Mietrecht oder das Wohngeld abgesichert. Das Kurzgutachten zeigt Reformbedarf bei der Modernisierungsumlage, beim Wohngeld und bei den Kosten der Unterkunft auf.<br> <br><br> <br><br> <br>Mit:<br> <br>Peter Siller, Leiter der Abteilung Inland, Heinrich-Böll-Stiftung<br> <br>Armin Hentschel und Julian Hopfenmüller, Institut für soziale Stadtentwicklung, Berlin<br> <br>Reiner Wild, Berliner Mieterverein<br> <br>Christian Kühn MdB, Bündnis 90/Die Grünen, wohnungs- und stadtentwicklungspolitischer Sprecher<br> <br>Axel Gedaschko, Präsident, GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V.</p>

Jun 13, 20142h 6m

Sieg auf ganzer Linie? Die EU und ihre Skeptiker nach der Wahl

<p>Die EU und ihre Skeptikerinnen und Skeptiker nach der Wahl<br> <br><br> <br>Die Finanzkrise hat die Europäische Union stark verändert, nun wählen 500 Millionen EU-Bürgerinnen und Bürger ein neues Europäisches Parlament. Ein breites Spektrum von Euroskeptikern, EU-Kritikerinnen und Anti-EU-Populisten möchte die Wahlen zu einem Plebiszit über die europäische Integration machen. Populistisch und aggressiv greifen sie zentrale Politikfelder der EU an und knüpfen dabei an berechtigte Ängste und Sorgen der Bürgerinnen und Bürger an.<br> <br><br> <br>Im Rahmen der Diskussion fragen wir, woraus sich die Unterstützung von Europa-skeptischen Bewegungen speist. Dabei richten unsere Gäste den Blick auf unterschiedliche EU-kritische Parteien in westlichen und östlichen Staaten der EU. In welchen Ländern und Regionen sind sie besonders stark und wo kaum verankert? Geht die Kritik an der europäischen Integration bei den unterschiedlichen Parteien notwendigerweise mit xenophoben Ressentiments einher? Wie stark und wie gefährlich für den parlamentarischen Prozess könnten diese Kräfte im künftigen Europäischen Parlament werden?<br> <br><br> <br>Zum Auftakt schildert der Berliner Autor Martin Speer im Gespräch mit Sergey Lagodinsky seine Erfahrungen bei Begegnungen mit jungen Europäerinnen und Europäern in 14 EU-Ländern<br> <br>Informationen zum Projekt: "Finding Young Europe" – Eine Reise zur jungen Generation Europas<br> <br><br> <br>Mit:<br> <br>Ulrike Guérot, Open Society Foundation Europe, Berlin<br> <br>Sergey Lagodinsky, Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin<br> <br>Kai-Olaf Lang, Stiftung Wissenschaft und Politik, Berlin<br> <br>Ondřej Liška, Vorsitzender der "Grünen Partei Tschechiens, Prag<br> <br>Martin Speer, Autor, Berlin<br> <br>Volker Weichsel, Zeitschrift Osteuropa, Berlin<br> <br><br> <br>Eine Kooperation der Heinrich-Böll-Stiftung mit Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde<br> <br><br> <br>Eine Veranstaltung im Rahmen der Reihe "Europa Neu Denken".</p>

Jun 11, 20141h 56m

Teilhaben im Alter. Politische Antworten auf eine Gesellschaft im Wandel

<p>Marianne Birthler berichtet aus einer sehr persönlichen Perspektive über Möglichkeiten, den dritten und vierten Lebensabschnitt sinnstiftend zu gestalten. Serge Embacher vom Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement zeigt die Vielschichtigkeit bürgerschaftlichen Engagements auf und skizzierte aktuelle Trends und Tendenzen in diesem Bereich.</p>

Jun 6, 201448 min

India and its Democracy

<p>"India and its Democracy"<br> <br><br> <br>with Rajeev Bhargava (Centre for the Study of Developing Societies, India)<br> <br><br> <br>This is a recording of the lecture "India and its Democracy" that was held May 13th, 2014 at the Heinrich Boell Foundation in Berlin.<br> <br><br> <br>About Rajeev Bhargava:<br> <br>Rajeev Bhargava was until recently Director of the Centre for the Study of Developing Societies (CSDS). He is currently a Professor at the centre and the director of its newly launched Institute of Indian Thought. He has been a Professor at the Centre for Political Studies, Jawaharlal Nehru University, New Delhi (1980-2005), and between 2001 and 2005 Head of Department of Political Science at the University of Delhi. Rajeev Bhargava did his BA in economics at the University of Delhi, and his MPhil and DPhil at Oxford University. He is a Honorary Fellow, Balliol college Oxford and Professorial Fel¬low at the Institute of social justice, ACU, Sydney. He has also been a Fellow at Harvard Univer¬sity, University of Bristol, Institute of Advanced Studies, Jerusalem, Wissenschaftskolleg Berlin, and the Institute for Human Sciences, Vienna. He has also been a Distinguished Resident Scholar, Institute for Religion, Culture and Public Life at Columbia University, and the Asia Chair at Sciences Po, Paris. Bhargava has held visiting professorships at several universities.<br> <br><br> <br>Bhargava’s publications include Individualism in Social Science (1992), What is Political Theory and Why Do We Need It? (2010), and The Promise of India’s Secular Democ-racy (2010). His edited works are Secularism and Its Critics (1998) and Politics and Ethics of the Indian Constitution (2008). His work on secularism and methodological individualism is internationally acclaimed. He has contributed to the Routledge Encyclopedia of Philoso-phy and the Oxford Handbook of Political Theory. Bhargava is on the advisory board of sev-eral national and international institutions, and was a consultant for the UNDP report on cul-tural liberty.<br> <br><br> <br><br> <br>Web-Dossier: Indien im Wahljahr <a href="http://www.boell.de/de/dossier-indien-im-wahljahr">www.boell.de/de/dossier-indien-im-wahljahr</a></p>

May 27, 20141h 39m

Election in India – Dynamics of political change in India

<p>"Election in India – Dynamics of political change in India"<br> <br>with Vidya Subrahmaniam (The Hindu, India)<br> <br><br> <br>This is a recording of the lecture "Election in India – Dynamics of political change in India" that was held April 1st, 2014 at the Heinrich Boell Foundation in Berlin.<br> <br><br> <br>About Vidya Subrahmaniam:<br> <br>Vidya Subrahmaniam is Associate Editor with the leading Indian newspaper The Hindu. She writes news stories, editorials and opinion pieces on a wide range of subjects but with the focus mostly on politics and socio-political conflicts and interests. Her passion lies in election reporting which she has done extensively over the past two decades – and with a degree of success -- tracking in particular the translation of subaltern aspirations into politi¬cal power in Uttar Pradesh. She will be watching the upcoming general election to see if the anticipated polarisation of votes happens and if resurgent Hindutva can win back the ground it lost to OBC and Dalit politics.<br> <br>In 2010, Ms. Subrahmaniam wrote a monograph on Indian Elections for Penguin Books, set-ting the context in pre-Independence India and tracing India’s electoral transformation from single party-dominance to multi-party coalitions reflecting the rise of regional and caste-community aspirations.<br> <br>In July 2013, she was awarded the Ramnath Goenka Award for Excellence in Journalism in the category ‘Commentary and Interpretative writing.’<br> <br>In February 2013, she received Star-Vijay TV’s `Best woman journalist’ award.<br> <br>In December 2013, President Pranab Mukherjee nominated her to the jury of the Dr. Ambedkar National Award in the category `eminent journalist’. The seven-member jury is headed by the Vice-President with the Chief Justice of India as ex-officio member.<br> <br><br> <br><br> <br>Web-Dossier: Indien im Wahljahr <a href="http://www.boell.de/de/dossier-indien-im-wahljahr">www.boell.de/de/dossier-indien-im-wahljahr</a></p>

May 27, 20141h 42m

Null Müll – eine Vision für Kommunen? - Panel 2

<p>Mitschnitt unserer Veranstaltung vom 28. Februar im Rahmen der Reihe "Die regenerative Stadt"<br><br>Panel "Drei Beispiele: Gesamtstrategie Abfallwirtschaft und Cradle - to Cradle"<br><br>mit<br>Anja Ritschel, Beigeordnete für Umwelt und Klimaschutz, Stadt Bielefeld<br><br>Yvette Marijnissen, Onsburo,Valkenswaard, Niederlande<br><br>Andreas Thürmer , Berliner Stadtreinigungsbetriebe<br><br>Moderation:<br>Stefan Schurig, World Future Council, Hamburg</p>

Mar 11, 20141h 30m

Null Müll – eine Vision für Kommunen? - Begrüßung und Einführung

<p>Mitschnitt unserer Veranstaltung vom 28. Februar im Rahmen der Reihe "Die regenerative Stadt"<br><br>Begrüßung und Intro durch<br>Sabine Drewes, Heinrich-Böll-Stiftung und Stefan Schurig, World Future, Council<br></p>

Mar 11, 201424 min

Null Müll – eine Vision für Kommunen? - Podiumsdiskussion

<p>Mitschnitt unserer Veranstaltung vom 28. Februar im Rahmen der Reihe "Die regenerative Stadt"<br><br>Podiumsdiskussion mit<br>Anja Ritschel, Beigeordnete für Umwelt und Klimaschutz, Stadt Bielefeld<br><br>Karin Opphard, uve GmbH für Managementberatung, Geschäftsführerin RETech Partnership e.V<br><br>Katleen de Flander, Institute for Advanced Sustainability Studies, Potsdam<br><br>Enzo Favoino, Vorsitzender des wissenschaftlichen Kommittees „Zero Waste Europe“<br><br>Moderation: Sabine Drewes, Heinrich-Böll-Stiftung</p>

Mar 11, 20141h 4m

Null Müll – eine Vision für Kommunen? - Panel 1

<p>Mitschnitt unserer Veranstaltung vom 28. Februar im Rahmen der Reihe "Die regenerative Stadt"<br><br>Panel "Null Müll in Kommunen: Vision und Wirklichkeit<br><br>Inputs:<br>Enzo Favoino, Vorsitzender des wissenschaftlichen Komtees „Zero Waste Europe“<br><br>Gerhard Joksch, archplan, Münster, und Vorsitzender des<br>Werksausschusses Abfallbetriebe Münster<br><br>Moderation: Silke Gebel MdA, umweltpolitische Sprecherin der Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus</p>

Mar 11, 20141h 18m

"I can't eat GDP" - Teil 3

<p>Mitschnitt von unserer Tagung vom 25. Februar<br> <br><br> <br>Mehr Informationen unter boell.de/i-cant-eat-gdp</p>

Feb 26, 20141h 37m

"I can't eat GDP" - Teil 1

Feb 26, 20142h 14m

"I can't eat GDP" - Teil 2

<p>Mitschnitt von unserer Tagung vom 25. Februar<br> <br><br> <br>Mehr Informationen unter boell.de/i-cant-eat-gdp</p>

Feb 26, 20142h 2m

Energiewende 2.0 - Forum 1: Versorgungssicherheit und Klimaschutzziele

<p>Wie gewährleisten wir Versorgungssicherheit, ohne ambitionierte Klimaschutzziele zu gefährden?<br> <br><br> <br>Der „Energy-only-Markt“ sorgt zurzeit nicht für die notwendigen Investitionen in Flexibilitätsmechanismen, um den Wegfall der Atomkraft im Jahr 2022 und Stilllegungen von alten Kraftwerken zu kompensieren sowie die Schwankungen der Erneuerbaren Energien auszugleichen. Zur Lösung dieses Problems werden zurzeit unterschiedliche Marktdesigns diskutiert, die in diesem Workshop diskutiert werden sollen.<br> <br><br> <br>Mit:<br> <br>Dr. Felix Chr. Matthes Forschungskoordinator Energie- und Klimapolitik, Öko-Institut, Berlin<br> <br>Tobias Austrup Politischer Referent Energiewende, Greenpeace Deutschland, Berlin<br> <br>Prof. Dr. Felix Höffler Direktor für Grundlagenforschung, Energiewirtschaftliches Institut an der<br> <br>Universität zu Köln (ewi)<br> <br>Andreas Kuhlmann Geschäftsbereichsleiter Strategie und Politik, BDEW Bundesverband der<br> <br>Energie- und Wasserwirtschaft, Berlin<br> <br>Moderation: Malte Kreutzfeldt Parlamentskorrespondent Wirtschaft und Umwelt, taz - die tageszeitung,<br> <br>Berlin</p>

Feb 17, 20141h 22m

Energiewende 2.0 - Input Uwe Nestle: Reformoptionen im Überblick

<p>Uwe Nestle, Selbständiger Berater für Energie- und Klimapolitik, Kiel</p>

Feb 17, 201437 min

Energiewende 2.0 - Forum 4: Wer treibt die Energiewende voran?

<p>Der Boom der Erneuerbaren geht auf das Engagement der Bürger/innen und Landwirt/innen zurück, die zurzeit die Hälfte der Erneuerbaren besitzen und durch zahlreiche Initiativen vor Ort die Energiewende vorantreiben. Zugleich haben die vier großen deutschen Energieunternehmen an der Börse massiv Wert verloren und kündigen einen umfangreichen Stellenabbau an.<br> <br>Doch können die nächsten 75 % der Erneuerbaren Energien von den vielen kleinen Erzeugenden<br> <br>kosteneffizient ans Netz gebracht werden? Oder braucht es Lösungen, die das Engagement<br> <br>kapitalstarker Akteure sichert? Welche Auswirkungen haben die bestehenden Vorschläge auf die<br> <br>„Energiewende von unten“? Und welche Rolle spielen die vier großen Energieunternehmen in einer dezentralen erneuerbaren Energieversorgung?<br> <br><br> <br>Mit:<br> <br>Prof. Dr. Hubert Weiger Bundesvorsitzender, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland<br> <br>(BUND), Berlin<br> <br>Robert Hienz CEO E.ON Connecting Energies GmbH (ECT), Essen<br> <br>Eveline Lemke Ministerin für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung<br> <br>(MWKEL) Rheinland-Pfalz<br> <br>Moderation: Markus Balser Wirtschaftsredaktion Berlin, Süddeutsche Zeitung, Berlin</p>

Feb 17, 20141h 18m

Energiewende 2.0 - Forum 3: Kosten und Nutzen der Energiewende

<p>Kosten stehen im Zentrum der Debatte um die Energiewende. Uneinigkeit besteht nicht nur über die Ursachen für die Umlageerhöhungen der letzten Jahre, sondern auch über die Frage, wie die Kosten in Zukunft begrenzt werden können. Zudem geraten in der öffentlichen Diskussion die Nutzen der Erneuerbaren und die Kosten anderer Energieträger oft aus dem Blick. Wir wollen darüber diskutieren, welche Kosten auf uns zu kommen und wie wir den Ausbau der Erneuerbaren möglichst kosteneffizient steuern können. Sind Lösungen wie Direktvermarktung, Mengensteuerung, Ausbaukorridore und Vergütungsobergrenzen geeignet, um die Kosten in Griff zu halten und zugleich die Energiewende nicht abzuwürgen?<br> <br><br> <br>Mit:<br> <br>Tobias Goldschmidt Stabsstellenleiter Energiepolitik, Ministerium für Energiewende,<br> <br>Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume Schleswig-Holstein (MELUR),<br> <br>Kiel<br> <br>Wilfried Köplin Leiter Konzern-Energiepolitik der Bayer AG, Leverkusen<br> <br>Dr. Patrick Graichen Direktor, Agora Energiewende, Berlin</p>

Feb 17, 20141h 14m

Energiewende 2.0 - Forum 2: Klimaverträgliche Energiewende

<p>Vorrangiges Ziel der Energiewende ist der Klimaschutz. Dennoch sind 2012 und 2013 die CO2-<br> <br>Emissionen im deutschen Stromsektor wieder gestiegen. Dafür sorgen der gesunkene<br> <br>Welthandelspreis für Kohle, die niedrigen Betriebskosten der abgeschriebenen Kohlekraftwerke und ein zu niedriger CO2- Preis. Dadurch ist es für Kohlekraftwerksbetreiber zurzeit ökonomisch sinnvoll, ihre Kraftwerke durchgängig laufen zu lassen und die Überschüsse ins Ausland zu verkaufen.<br> <br><br> <br>Gegenwärtig werden für die Zukunft sogenannte Kapazitätsmärkte diskutiert, die fossile Kraftwerke finanzieren könnten. Zugleich erreichen wir nicht unsere Stromeinsparziele und vernachlässigen Effizienzmaßnahmen, die den Bedarf an fossil erzeugtem Strom senken würden. Wie kann vor diesem Hintergrund sicher gestellt werden, dass klimaschädliche Energieerzeugung in Zukunft keine Chance hat und das Effizienzpotential gehoben wird?<br> <br><br> <br>Mit:<br> <br>Ralf Schmidt-Pleschka Referent für Energiepolitik, BT-Fraktion BÜNDNIS '90 / DIE GRÜNEN,<br> <br>Berlin<br> <br>Dr. Cornelia Ziehm Rechtsanwältin, Berlin<br> <br>Dr. Peter Engelhard Konzern Energiepolitik, RWE AG, Essen<br> <br>Dr. Carola Kantz Leiterin Forum Energie, VDMA - Verband Deutscher Maschinen- und<br> <br>Anlagenbau, Berlin<br> <br>Moderation: Dagmar Dehmer Politikredakteurin, Der Tagesspiegel, Berlin</p>

Feb 17, 20141h 15m

Energiewende 2.0 - Begrüßung, Keynote, Kommentar und Diskussion

<p>Begrüßung: Ralf Fücks Vorstand, Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin<br> <br><br> <br>Keynote: Wie weiter mit der deutschen Energiewende? - Pläne der neuen Bundesregierung<br> <br>Rainer Baake Staatssekretär für Energie, BMWi - Bundesministerium für Wirtschaft<br> <br>und Energie, Berlin<br> <br><br> <br>Kommentare und Diskussion: Prof. Dr. Dr. Klaus Töpfer Leiter IASS Potsdam und Vorsitzender des Rates von Agora<br> <br>Energiewende, Berlin<br> <br>Hildegard Müller Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung und Mitglied des Präsidiums,<br> <br>BDEW - Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft, Berlin<br> <br>Oliver Krischer MdB stellvertretender Fraktionsvorsitzender BÜNDNIS '90/DIE GRÜNEN, Berlin<br> <br>Holger Lösch Mitglied der Hauptgeschäftsführung, BDI - Bundesverband der Deutschen<br> <br>Industrie, Berlin<br> <br>Rainer Baake Staatssekretär für Energie, BMWi - Bundesministerium für Wirtschaft<br> <br>und Energie, Berlin<br> <br>Moderation: Ralf Fücks Vorstand, Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin</p>

Feb 17, 20142h 39m

Nach der „Pädophilie“-Debatte: Aufarbeitung von sexualisierter Gewalt in der Sackgasse!?

<p>Diskussion im Rahmen der Reihe "StreitWert – Politik im Dialog"des Gunda-Werner Instituts in der Heinrich Böll Stiftung.<br><br>Mitschnitt vom 3.12.2013<br><br><br><br>Der Wahlkampf ist vorbei, die Frage nach angemessener Aufarbeitung sogenannter „Pädophilie“ u.a. bei den Grünen ist geblieben. Auch andere Einrichtungen, Vereine und Parteien haben mit dem Problem zu kämpfen. Worum geht es eigentlich: Um „Pädophilie“ – oder Pädokriminalität und sexualisierte Gewalt an Kindern? Wie konnte es zur Verharmlosung sexualisierter Gewalt in alternativen Milieus kommen? Haben Feminist_innen nicht interveniert? Wie muss heute eine gesellschaftliche Debatte über sexualisierte Gewalt an Kindern gefördert werden? Wie ist Missbrauch zu verhindern, wie kann (potentiellen) Opfern bzw. Überlebenden Gerechtigkeit widerfahren?</p>

Jan 23, 20142h 30m

Workshop: Schrumpfende Kommunen/Regionen

<p>Was für wesentliche Herausforderungen stellen sich an schrumpfende Kommunen und Re-gionen in Folge rückläufiger Wirtschaftskraft und Steueraufkommen? Was für Änderungen sind für die öffentliche Daseinsvorsorge erforderlich? Was für unterschiedliche Antworten wurden gefunden bzw. werden praktiziert? Welche neuen Lebensperspektiven eröffnen sich für die Menschen? Wie kann Beteiligung und Demokratie in schrumpfenden Regionen bes-ser gelingen?<br> <br>Manuel Slupina, Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung<br> <br>Axel Dosch, Geschäftsführer des Beratungsunternehmens stadt.land.freunde<br> <br>Axel Vogel MdL, Fraktionsvorsitzender Bündnis 90/Die Grünen Brandenburg<br> <br>Moderation: Inka Thunecke, Geschäftsführerin Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg<br> <br>anschließend Diskussion</p>

Nov 19, 20131h 51m

Forum: Welche Chancen und Risiken sind mit der demografischen Entwicklung verbunden?

<p>Welche Chancen und Risiken sind mit der demografischen Entwicklung verbunden?<br> <br>- erwartetes Renteneinkommensniveau – verstärkte Altersarmut<br> <br>- höhere durchschnittliche Lebenserwartung – aktives Altern – mehr Hochbetagte<br> <br>- mehr Chancen für junge Menschen in Ausbildung und Beruf – im Durchschnitt längere Erwerbstätigkeit (Rente mit 67 wird konkret)<br> <br>- alt aber glücklich<br> <br>- mehr Zusammenhalt oder mehr Auseinanderfallen der Gesellschaft<br> <br>Keynote: Dr. Manfred Kühn, IRS Leibniz-Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung<br> <br>Keynote: Petra Klug, Senior Project Manager Programm LebensWerte Kommune, Bertelsmann Stiftung<br> <br>Welche Chancen und Risiken sind mit der demografischen Entwicklung verbunden?<br> <br>- erwartetes Renteneinkommensniveau – verstärkte Altersarmut<br> <br>- höhere durchschnittliche Lebenserwartung – aktives Altern – mehr Hochbetagte<br> <br>- mehr Chancen für junge Menschen in Ausbildung und Beruf – im Durchschnitt längere Erwerbstätigkeit (Rente mit 67 wird konkret)<br> <br>- alt aber glücklich<br> <br>- mehr Zusammenhalt oder mehr Auseinanderfallen der Gesellschaft<br> <br>Keynote: Dr. Manfred Kühn, IRS Leibniz-Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung<br> <br>Keynote: Petra Klug, Senior Project Manager Programm LebensWerte Kommune, Bertelsmann Stiftung<br> <br>anschließend Podiumsdiskussion mit:<br> <br>Dr. Manfred Kühn, IRS Leibniz-Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung<br> <br>Petra Klug, Senior Project Manager Programm LebensWerte Kommune, Bertelsmann Stif-tung<br> <br>Katja Dörner MdB, Bündnis 90/Die Grünen<br> <br>Moderation: Peter Siller, Abteilungsleiter Politische Bildung Inland, Heinrich-Böll-Stiftung</p>

Nov 19, 20132h 20m

Keynote Glyn Moody: Internet, Trade and Democracy

<p>Internet, Trade and Democracy: Transatlantic relations under the shadow of surveillance</p>

Oct 18, 201322 min

“Doughnut Economics” – Green Lecture mit Kate Raworth

<p>Vortrag mit Diskussion<br> <br><br> <br>Das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts als Wohlstandsindikator entspricht nicht den komplexen gesellschaftlichen und ökologischen Herausforderungen des 21sten Jahrhunderts. In den letzten 60 Jahren wurden durch unsere Art zu produzieren und zu konsumieren die ökologischen Grenzen unseres Planeten, innerhalb derer wir leben und wirtschaften können, ohne der Umwelt irreparable Schäden zuzufügen, massiv überschritten: Das Klima ändert sich, Ressourcen gehen zur Neige, der Verlust von Biodiversität ist kaum noch zu stoppen und Meere sind überdüngt. Gleichzeitig haben sich weltweit soziale Ungerechtigkeiten verschärft. Das Recht auf Nahrung und Entwicklung und der Schutz vor Armut sind für viele Millionen Menschen auf dieser Erde nicht gewährleistet. Soziale Gerechtigkeit und ökologische Grenzen sind untrennbar miteinander verbunden.<br> <br><br> <br>Die Ökonomin Kate Raworth vom Environmental Change Institute der Oxford University betritt mit ihrer Sicht der Wirtschaft Neuland: Sie entwickelt ein Konzept, das die ökologischen Grenzen unseres Planeten und die Menschenrechte zusammenzudenkt. So verabschiedet sie sich von Jahrzehnten klassischer ökonomischer Lehre und betrachtet die Welt durch einen „Doughnut“.<br> <br><br> <br>Der äußere Rand des Doughnuts wird bestimmt durch die ökologischen Grenzen unseres Planeten, der innere Rand wird definiert durch soziale Gerechtigkeitsstandards, die eingehalten werden müssen, damit Menschenrechte gewährleistet werden. In einem Wirtschaftssystem, das diese Grenzen respektiert, darf nicht nur der Kreislauf von Geld und Waren betrachtet werden, sondern auch die Umwelt, unbezahlte Sorgearbeit und soziale Ungerechtigkeiten müssen als integrale Bestandteile wahrgenommen werden.</p>

Sep 20, 20131h 51m

InderKinder - ein Gespräch über Zuschreibungen und Zugehörigkeiten

<p>"Die Metapher 'Zwischen den Stühlen sitzen' gehört zur deutschen Integrationsdebatte und ist vermutlich allen in Deutschland Lebenden bekannt. Angenommen wird, dass die zwischen-den-Stuhlen Sitzenden aus 'unterentwickelten' Landern kommen. Da Indien nach weiem deutschem Mastab ein Status von 'Unterentwicklung' anhaftet, wird auch der zweiten Generation Inderinnen und Indern unterstellt, sie wurden zwischen einer 'indischen Kultur' und einer 'deutschen Kultur' sitzen. Dabei sitzen sie höchstens zwischen einengenden Erwartungen, schreibt die in Berlin geborene Pia Thattamannil in InderKinder.<br> <br><br> <br>Der Titel des Buches verweist auf die von Jurgen Ruttgers im Marz 2000 ausgerufene Kampagne Kinder statt Inder, die auf die Green-Card-Initiative fur sogenannte Computer-Inder, also Fachleute im IT-Bereich, replizierte und die die Gruppe der in Deutschland leben Menschen mit biographischem Bezug zu Indien erstmals in den Fokus einer rassistischen Kampagne ruckte. In der Auseinandersetzung mit der Kampagne lasst sich einiges uber das deutsche Indienbild, das deutsche Bild von Fremden uberhaupt und vor allem etwas uber die Angste der Deutschen lernen. Die Wortschopfung InderKinder im Buchtitel ist dabei eine selbstbewusste und ironisierende Aneignung dieser rassistischen Ausgrenzung.<br> <br><br> <br>Die Beitragenden des Buches Merle Kroger, Nivedita Prasad und Pia Thattamannil diskutieren gemeinsam mit der 1968 nach Deutschland gekommenen Journalistin Navina Sundaram aus einer rassismuskritischen und feministischen Perspektive uber Zuschreibungen und Zugehorigkeiten in Deutschland sowie uber die Bedeutung und Begrenzungen der Kategorie InderKinder hierbei.<br> <br><br> <br>Mit:<br> <br>Merle Kroger, Filmemacherin und Autorin, Berlin<br> <br>Nivedita Prasad, Alice Salomon Hochschule Berlin, Tragerin des Anne-Klein-Frauenpreises 2012, Berlin<br> <br>Navina Sundaram, Journalistin, Hamburg<br> <br>und<br> <br>Pia Skariah Thattamannil, Doktorandin am Institut fur Europaische Ethnologie/Kulturwissenschaft, Marburg<br> <br><br> <br>Moderation:<br> <br>Urmila Goel, Kultur- und Sozialanthropologin, Herausgeberin von InderKinder. Uber das Aufwachsen und Leben in Deutschland</p>

Jul 15, 20132h 4m

AuPo13: Begrüßung Steffen Heizmann, Zweiter Tag

<p>Steffen Heizmann, Leiter, Abteilung Internationale Zusammenarbeit, Heinrich-Böll- Stiftung, Berlin</p>

Jul 9, 20135 min

Herausforderungen neuer Militartechnologien aus völkerrechtlicher und abrüstungspolitischer Sicht

<p>Dr. Jürgen Altmann, Stellvertretender Sprecher, International Committee for Robot Arms Control und Technische Universitat Dortmund<br> <br><br> <br>Daphne Eviatar, Law and Security Program, Human Rights First, Washington, D. C.<br> <br><br> <br>Prof. Claus Kre, Direktor, Institute for International Peace and Security Law, Universitat zu Koln<br> <br><br> <br>Moderation: Dr. Niklas Schornig, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Hessische Stiftung für Friedens- und Konfliktforschung, Frankfurt</p>

Jul 9, 20131h 28m

Fazit und Ausblick: Zur Frage der politischen Einhegung von High-Tech-Waffen

<p>Agnieszka Brugger, MdB, Sprecherin Abrüstungspolitik, Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Berlin<br> <br><br> <br>Danny Rothschild, General a.D., Gründer, Netacs (Security) Ltd, Herzliya Botschafter<br> <br><br> <br>Rolf Nikel, Beauftragter der Bundesregierung für Fragen der Abrüstung und Rüstungskontrolle, Berlin<br> <br><br> <br>Dr. Micah Zenko, Douglas Dillon Fellow, Center for Preventive Action, Council on Foreign Relations, New York<br> <br><br> <br>Moderation: Dr. Henning Riecke, Deutsche Gesellschaft fur Auswartige Politik, Berlin</p>

Jul 9, 20131h 25m

Zum Stand von Robotisierung, Digitalisierung und Cyberwar

<p>Prof. Peter Dombrowski, Vorsitzender, Strategic Research, U.S. Naval War College, Newport<br> <br><br> <br>Dr. Yabin Liang, Institute for International and Strategic Studies, Parteischule des Zentralkomitees der KPCh, Beijing<br> <br><br> <br>Dr. Marcel Dickow, Forschungsgruppe Sicherheitspolitik, Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), Berlin<br> <br><br> <br>Prof. Noel Sharkey, Professor fur Kunstliche Intelligenz und Robotik, University of Sheffield<br> <br><br> <br>Omid Nouripour, MdB, Sprecher Sicherheitspolitik, Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Berlin<br> <br><br> <br>Dr. Niklas Schornig, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Hessische Stiftung für Friedens- und Konfliktforschung, Frankfurt<br> <br><br> <br>Moderation: Dr. Sylke Tempel, Chefredakteurin, Internationale Politik, Berlin</p>

Jul 9, 20131h 38m

Peter W. Singer: "Kriege der Zukunft: Ausblick auf die neue Welt der High-Tech-Kriege"

<p>Peter W. Singer, Senior Fellow und Direktor, 21st Century Defense Initiative,<br> <br>The Brookings Institution, Washington, D.C.<br> <br><br> <br>Vortrag wurde über Skype gehalten, deswegen ist die Audioqualität etwas schlechter.</p>

Jul 9, 201329 min

Völkerrecht, Rüstungswettlauf und Abrüstungsregime

<p>Philipp Stroh, Diplomjurist, Projektmitarbeiter, Institut fur Öffentliches Recht, Völkerrecht und Europarecht, Justus-Liebig-Universitat Gießen<br> <br><br> <br>Wolfgang Richter, Oberst a.D.; Forschungsgruppe Sicherheitspolitik, Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), Berlin<br> <br><br> <br>Moderation: Dr. Jürgen Altmann, Stellvertretender Sprecher, International Committee for Robot Arms Control und Technische Universitat Dortmund</p>

Jul 9, 20131h 35m

Außenpolitische Jahrestagung 2013 - Begrüßung Ralf Fücks

<p>Mitschnitt der Außenpolitischen Jahrestagung 2013 - Rede Ralf Fücks</p>

Jul 5, 201315 min

Wie beeinflussen sich neue Konfliktformen und Technologien gegenseitig?

<p>Prof. Noel Sharkey, Professor für Künstliche Intelligenz und Robotik,<br> <br>University of Sheffield<br> <br>Prof. Armin Krishnan, Militärforscher und Autor, Professor für Security Studies,<br> <br>University of Texas, El Paso<br> <br>Moderation: Dr. Niklas Schörnig, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Hessische Stiftung<br> <br>für Friedens- und Konfliktforschung, Frankfurt</p>

Jul 4, 20131h 27m

Cyberwar und Cyberraum - fünfte Sphäre der Kriegführung?

<p>Dr. Yabin Liang, Institute for International and Strategic Studies, Party School of the<br> <br>Central Committee of the C.P.C., Beijing<br> <br><br> <br>Dr. Sandro Gaycken, Institute of Computer Science, Freie Universität Berlin und Berater<br> <br>des Auswärtigen Amtes, Berlin<br> <br><br> <br>Moderation: Christian Wussow, Referent, Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Berlin</p>

Jul 4, 20131h 21m

Sprache der Politik - Politik der Sprache

<p>Andreas Marber, Dramaturg und Shakespeare-Übersetzer<br> <br>Ulrich Peltzer, Autor, Berlin<br> <br><br> <br>Moderation<br> <br>Birgit Lengers, Dramaturgin, Deutsches Theater, Berlin</p>

Jun 24, 201346 min

Neue Kampfsysteme und die Ethik des Krieges

<p>Postheroische Gesellschaften sind zunehmend mit asymmetrischen Herausforderungen wie Selbstmordattentaten konfrontiert. Drohnen und Roboter sind die Antwort der postheroischen Gesellschaft, mit denen sie versucht sich gegen die asymmetrischen Bedrohungen der heroischen Gemeinschaften zu wehren.<br> <br><br> <br>Ein Vortrag von Herfried Münkler. Text: <a href="https://www.boell.de/internationalepolitik/aussensicherheit/aussen-sicherheit-neue-kampfsysteme-ethik-krieg-drohnen-17720.html">https://www.boell.de/internationalepolitik/aussensicherheit/aussen-sich…</a></p>

Jun 21, 201319 min

Sprache in Medien und Literatur: Wo beginnt Rassismus?

<p>Die Macht der Sprache in den Medien und in der Literatur ist vor allem dann spürbar, wenn es um die Beziehung zwischen Menschen geht, die sich in unterschiedlichen Dominanz- und Machtverhältnissen befinden. Sprache kann dazu dienen, Missständen anzuprangern, Kontroversen offenzulegen, aber auch herrschende Verhältnisse zu verfestigen.<br> <br><br> <br>Die kontroverse Diskussion um Rassismus und rassistische Begriffe auf dem Kongress der taz „taz.lab 2013“ am 20. April 2013 und die Reaktionen darauf haben gezeigt, dass Medien gefordert sind, die Wirkmächtigkeit ihrer Sprache fortlaufend zu reflektieren.<br> <br><br> <br>Wo diskriminieren deutsche Medien durch unreflektierte Sprachtraditionen - auch in der taz? Ist Literatur „unantastbar“ – auch wenn sie rassistische Benennungen an die nächsten Generationen weiter gibt? Welche Rolle spielt unsere Sprache im Engagement gegen Rassismus?<br> <br><br> <br>Mit:<br> <br>Ines Pohl, Chefredakteurin der taz<br> <br>Mekonnen Mesghena, Heinrich-Böll-Stiftung<br> <br>Mutlu Ergün, Autor und Journalist<br> <br>Moderation: Bilgin Ayata, Freie Universität Berlin<br> <br><br> <br></p>

Jun 21, 20131h 48m

Jugendarbeitslosigkeit - Demografischer Wandel - Fachkräftemangel

<p>Jugendarbeitslosigkeit – Demografischer Wandel - Fachkräftemangel<br> <br>Mit:<br> <br>Kai Gehring, MdB, Sprecher für Bildungs- und Hochschulpolitik, Fraktion Bündnis 90/Die Grünen<br> <br>Markus Kiss, DIHK, Referatsleiter Ausbildungspolitik, Ausbildungspakt, Berlin<br> <br>Peter Michael Rulff, Schulleiter Oberstufenzentrum Druck- und Medientechnik, Berlin<br> <br>Jürgen Spatz, Bundesagentur für Arbeit, Nürnberg, Bereichsleiter Arbeitsmarktinstrumente SGB III und Jugendliche<br> <br><br> <br>Moderation:<br> <br>Peter Sellin, Referent für Sozialpolitik und demografischen Wandel, Heinrich-Böll-Stiftung<br> <br><br> <br>Derzeit haben 15 Prozent der 20 bis 29-Jährigen keine abgeschlossene Berufsausbildung. Das sind 1,5 Mio. Menschen mit schlechten Aussichten auf einen Job. Problematisch ist, dass mehr als die Hälfte dieser Jugendlichen Altbewerber/innnen sind. Viele davon haben einen Migrationshintergrund.<br> <br><br> <br>Zwischen allgemeiner Schule und Berufsausbildung geraten fast 300.000 Jugendliche jährlich in staatlich finanzierte Qualifizierungsmaßnahmen. Sie reichen von sog. berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen über Einstiegsqualifizierungen bis zu Ein-Euro-Jobs. Jedes Jahr<br> <br>wiederholt sich der Prozess, dass Jugendliche ohne Schulabschluss und/oder Berufsausbildung in eine ungewisse Zukunft gehen. Viel Potenzial für eine erfolgreiche Berufsausbildung und bessere Zukunftschancen gehen für die jungen Menschen und für die gesamte Gesellschaft verloren.<br> <br><br> <br>Die aktuelle Situation wirft eine Reihe von Fragen auf:<br> <br>Wie kann dieser brachliegende Bildungsschatz für die Gesellschaft gehoben werden?<br> <br>Wie können Wirtschaft, Handwerk und Berufsschulen aus bisher nicht erreichten Jugendlichen motivierte Auszubildende machen?<br> <br>Was leisten staatlich finanzierte Qualifizierungsmaßnahmen häufig nicht?<br> <br>Wie kann dem akuten Fachkräftemangel mit mehr eigenen Bildungsanstrengungen durch Wirtschafts-und Handwerksunternehmen erfolgreich entgegengearbeitet werden?<br> <br>Wie kann erreicht werden, dass mehr Jugendliche mit Migrationshintergrund eine qualifizierte Berufsausbildung abschließen?<br> <br>Diese Fragen möchten wir im Rahmen einer Podiumsdiskussion diskutieren.<br> <br><br> <br>Die Veranstaltung ist Teil der Veranstaltungsreihe "Demografischer (Alb-)traum?"</p>

Jun 13, 20131h 53m