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Böll.Mitschnitt

Böll.Mitschnitt

462 episodes — Page 1 of 10

Baustelle: Zukunftsfeste Industrie - Politik der zukunftsfesten Industrie

<p>Konferenz "Baustelle: Zukunftsfeste Industrie #2". <br><br>Erster Konferenztag, 27. Mai 2021. Panel-Gespräch "Politik der zukunftsfesten Industrie" mit Ramona Pop, Ralph Brinkhaus, MdB und Reiner Hoffmann.</p>

Apr 4, 20261h 0m

Welt im Lockdown – Die globale Krise und ihre Folgen

<p>Gemeinsam sprechen Harald Schumann (Investigate Europe) und Barbara Unmüßig (Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung) mit dem Wirtschaftshistoriker Adam Tooze über sein neues Buch: „Welt im Lockdown“. Es ist eine Chronik der durch das Coronavirus ausgelösten globalen Krise, einer Krise wie keine andere zuvor. Das Buch erzählt die Geschichte der zwölf Monate vom Ausbruch der Pandemie bis zur Amtsübernahme von Präsident Biden bis Januar 2021.<br>In ihrem faszinierenden Gespräch reden die drei über die Erfolge der Krisenbekämpfung durch die Zentralbanken und ihre Nebenwirkungen in Form von wachsender Ungleichheit. Sie sprechen über die drohende Austeritätspolitik, über steigende Energiepreise, über den Wettstreit von USA und China, die Auswirkungen der Pandemie auf den globalen Süden und die Notwendigkeit einer globalen Impfoffensive. Abschließend geht es um die Lehren aus der Pandemie für die Bewältigung der Klimakrise.<br><br>Shownotes<br>Videomitschnitt zur Veranstaltung <br><a href="https://www.youtube.com/watch?v=LN9_EpLxIEAe">https://www.youtube.com/watch?v=LN9_EpLxIEAe</a><br><br>Das Buch ist erschienen im C. H. Beck-Verlag.<br><a href="https://www.chbeck.de/welt-lockdown/product/32388695">https://www.chbeck.de/welt-lockdown/product/32388695</a></p>

Apr 4, 20261h 33m

Baustelle: Zukunftsfeste Industrie - Wie wird die Energiewirtschaft zukunftsfest?

<p>Konferenz "Baustelle: Zukunftsfeste Industrie #3". <br><br>Zweiter Konferenztag, 1. Juni 2021: Wie wird die Energiewirtschaft zukunftsfest?<br>Impuls-Vortrag von Dr. Patrick Graichen und Panel-Gespräch mit Antje von Broock, Daniel Friedrich, Holger Lösch und Oliver Krischer, MdB.</p>

Apr 4, 20261h 10m

Baustelle: Zukunftsfeste Industrie - Wie wird die Chemieindustrie zukunftsfest?

<p>Konferenz "Baustelle: Zukunftsfeste Industrie #7"<br><br>Dritter Konferenztag, 2. Juni 2021: "Wie wird die Chemieindustrie zukunftsfest?" Panel-Gespräch mit Jutta Paulus, Dr. Kajsa Borgnäs, Christian Schubert, Sonja Jost</p>

Apr 4, 20261h 9m

Baustelle: Zukunftsfeste Industrie - Impulse: Energiewirtschaft und Bauindustrie

<p>Konferenz "Baustelle: Zukunftsfeste Industrie #3" <br><br>Zweiter Konferenztag, 1. Juni 2021: Impuls-Vorträge von Dr. Patrick Graichen und Dr. Galina Churkina</p>

Apr 4, 202639 min

Baustelle: Zukunftsfeste Industrie - Wie wird die Automobilindustrie zukunftsfest?

<p>Konferenz "Baustelle: Zukunftsfeste Industrie #6" <br><br>Dritter Konferenztag, 2. Juni 2021: "Wie wird die Automobilindustrie zukunftsfest?" Panel-Gespräch mit Matthias Gastel, Stavros Christidis und Dörte Schramm</p>

Apr 4, 20261h 11m

Bedingungsloses Grundauskommen – Eine Antwort auf die Krise?

<p>Der Vorschlag eines bedingungslosen Grundeinkommens – oder auch –auskommens – fasziniert viele Menschen. Eine knappe Mehrheit der Deutschen befürwortete 2018 bei einer INSA-Umfrage monatliche bedingungslose Zahlungen an alle, wofür viele Sozialleistungen wegfallen würden. Angesichts der Corona-Krise und des befürchteten starken Anstiegs der Arbeitslosigkeit wird diese Forderung aktuell wieder breiter erhoben. In den vergangenen Wochen haben mehr als eine Million Menschen in Deutschland Petitionen zu einem Grundeinkommen in der Corona-Krise unterzeichnet.<br><br>Die Publizistin und Kuratorin Adrienne Goehler stellt in ihrem neuen Buch das Grundein/auskommen in Beziehung zu Nachhaltigkeit und Entschleunigung. Sie erhofft sich einen Paradigmenwechsel vom „Müssen und Sollen“ zum „Können und Wollen“. In unserer Diskussion wollen wir das Grundauskommen im Verhältnis zur sozialökologischen Transformation in Krisenzeiten debattieren. Welche Auswirkungen hätte es auf gesamtwirtschaftliche Stabilität, ökologische Nachhaltigkeit, und soziale Ungleichheit?<br><br>Mit:<br>- Adrienne Goehler, Publizistin, Kuratorin, ehemalige Berliner Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Kultur<br>- Thomas Jorberg, Vorstandssprecher GLS Bank<br>- Miriam Rehm, Juniorprofessorin für Sozioökonomie mit Schwerpunkt soziale Ungleichheit, Universität Duisburg/Essen<br>- Thieß Petersen, Senior Advisor Bertelsmann Stiftung, und Lehrbeauftragter Europa-Universität Viadrina, Frankfurt/Oder<br><br>Moderation: Anna Mayr, Journalistin und freie Autorin<br><br>Mitschnitt der Online-Veranstaltung vom 5. Oktober 2020<br><br>Bild: Hanes Sturzenegger/flickr.com, Lizenz: CC BY 2.0</p>

Apr 4, 20261h 31m

Grundkurs "CO₂-Bepreisung"#1 - Einführung und Hintergrund

<p>Dieser Grundkurs erklärt die Funktionen und Ausgestaltungsformen der unterschiedlichen Bepreisungsmodelle.<br><br>Es wird dargestellt, was mit den Erlösen aus dem Emissionshandel passiert und wie die Rückverteilung emissionsmindernd und sozial gerecht organisiert werden kann.<br><br>Mit:<br>- Florian Zerzawy, Wissenschaftlicher Referent Energiepolitik, Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) e.V.<br><br>Moderation: Dr. Stefanie Groll, Referentin Ökologie und Nachhaltigkeit, Heinrich-Böll-Stiftung<br><br><br>Bild: Andreas Habich, Lizenz: CC BY-SA 3.0</p>

Apr 4, 202657 min

Baustelle: Zukunftsfeste Industrie - Wirtschaft im Zukunftscheck

<p>Konferenz "Baustelle: Zukunftsfeste Industrie #1" <br><br>Erster Konferenztag, 27. Mai 2021. Eröffnungsvorträge "Schlüsselprojekte für die Zukunftsfeste Industrie" von Prof. Dr. Veronika Grimm und Prof. Dr. Claudia Kemfert.</p>

Apr 4, 202657 min

Baustelle: Zukunftsfeste Industrie - Wie wird die Bauindustrie zukunftsfest?

<p>Konferenz "Baustelle: Zukunftsfeste Industrie #4" <br><br>Zweiter Konferenztag, 1. Juni 2021: "Wie wird die Bauindustrie zukunftsfest?" Panel-Gespräch mit Dr. Christine Lemaitre, Reinhold Müller und Andreas Otto</p>

Apr 4, 20261h 29m

Grundkurs "CO₂-Bepreisung" - #2 Anreizseite und Rückverteilungsseite

<p>Dieser Grundkurs erklärt die Funktionen und Ausgestaltungsformen der unterschiedlichen Bepreisungsmodelle.<br><br>Es wird dargestellt, was mit den Erlösen aus dem Emissionshandel passiert und wie die Rückverteilung emissionsmindernd und sozial gerecht organisiert werden kann.<br><br>Mit:<br>- Florian Zerzawy, Wissenschaftlicher Referent Energiepolitik, Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) e.V.<br><br>Moderation: Dr. Stefanie Groll, Referentin Ökologie und Nachhaltigkeit, Heinrich-Böll-Stiftung<br><br>Bild: Andreas Habich, Lizenz: CC BY-SA 3.0</p>

Apr 4, 20261h 18m

Baustelle: Zukunftsfeste Industrie - Impulse: Automobil- und Chemieindustrie

<p>Konferenz "Baustelle: Zukunftsfeste Industrie #5" <br><br>Dritter Konferenztag, 2. Juni 2021: Impuls-Vorträge von Dirk Evenson (Automobilindustrie) und Sonja Jost (Chemieindustrie)</p>

Apr 4, 202642 min

Marion Kraske im Gespräch mit Ellen Ueberschar über Bosnien und Herzegowina

<p>Im Gespräch mit Ellen Ueberschär blickt Marion Kraske, ehem. Büroleiterin Sarajevo Heinrich-Böll-Stiftung, blickt zurück auf Ihre Zeit in Bosnien und Herzegowina und die Arbeit des Büros, zuständig für BiH, Nord-Mazedonien, Albanien: wie hat sie von 2016-2022 die Rolle der Stiftung gesehen und interpretiert? Was waren die wichtigsten Erfolge, größte Herausforderungen?<br>Wie sieht sie die Rolle internationaler Organisationen in Bosnien insgesamt? Welche Möglichkeiten, welche Grenzen, welche Fehler?<br>Im Gespräch wird die besondere Rolle und Problematik des OHR beleuchtet, deutlich geworden zuletzt am Widerstand gegen eine Verlängerung des Mandats durch Russland; die Neubesetzung des OHR durch den deutschen Ex-Bundesminister Christian Schmidt und das vom scheidenden OHR Inzko Ende Juli erlassene Gesetz zur Strafbarkeit der Leugnung von Genozid und Kriegsverbrechen.<br>Schließlich geht es um Perspektiven des EU-Erweiterungsprozesses im Blick auf Bosnien und Herzegowina, Nord-Mazedonien und Albanien.<br><br><br>Mit<br>Marion Kraske, ehem. Leiterin Sarajevo, Heinrich-Böll-Stiftung<br>Ellen Ueberschär, Vorstand Heinrich-Böll-Stiftung<br><br>Shownotes<br>Why Bosnia needs an Anti-Genocide Denial Law, Jasmin Mujanovic 3. August 2021<br><a href="https://balkaninsight.com/2021/08/03/why-bosnia-needs-an-anti-genocide-denial-law/">https://balkaninsight.com/2021/08/03/why-bosnia-needs-an-anti-genocide-…</a>)<br><br>Bürgerzorn in Mostar - „Die EU spricht mit der Mafia, nicht mit uns, Marion Kraske, 3.November 2020<br><a href="https://ba.boell.org/de/2020/11/03/buergerzorn-mostar-die-eu-spricht-mit-der-mafia-nicht-mit-uns">https://ba.boell.org/de/2020/11/03/buergerzorn-mostar-die-eu-spricht-mi…</a></p>

Apr 4, 202640 min

Die Zeit des Rechtspopulismus

<p>Die Zufriedenheit mit der Demokratie ist zwar hoch. Aber Ausländerfeindlichkeit, Antifeminismus und sexistische Einstellungen bleiben auf einem hohen Niveau. Zu diesem Ergebnis kommt die zehnte Leipziger Autoritarismus-Studie. Eine Paneldiskussion an der Uni Kiel auf der Tagung „Die Zeit des Rechtspopulismus“ beschäftigt sich mit den Ergebnissen der Studie und geht der Frage nach welches Bild der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft Rechtspopulisten zeichnen.<br><br> Ole Meinefeld von der Heinrich-Böll-Stiftung im Gespräch mit Johannes Kiess vom Else-Frenkel-Brunswik-Institut, Lea Liese, Literaturwissenschaftlerin von der Uni Basel und der Journalistin Carolin Wiedemann.</p>

Dec 13, 202242 min

An der schwarzblauen Donau: Rechte Mediennetzwerke auf dem Vormarsch

<p>Was ist los in Österreich? Nina Horaczek (Chefreporterin der Wochenzeitung falter) klärt über rechte Mediennetzwerke und die Führer der neuen Regierung auf. Im Gespräch mit Martin Kaul (Redakteur der Wochenzeitung taz) redet sie über rechtspopulistische Strategien und deren Enttarnung.</p>

Dec 6, 201857 min

Der Friedensnobelpreis 2017 - Das Atomwaffenverbot und die deutsche Außenpolitik

<p>Mit der International Campaign to Abolish Nuclear Weapons (ICAN), Trägerin des Friedenobelpreises 2017<br><br>Eröffnung: Dr. Ellen Ueberschär, Vorstand Heinrich-Böll-Stiftung<br><br>Key Note: Sascha Hach, International Campaign to Abolish Nuclear Weapons (ICAN)<br><br>Diskussionsrunde mit:<br>- Anne Balzer, Communication & Research, ICAN Deutschland<br>- Agnieszka Brugger, MdB, Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen<br>- Dr. Patricia Flor, Botschafterin, Beauftragte der Bundesregierung für Fragen der Abrüstung und Rüstungskontrolle, Leiterin der<br>Abteilung für internationale Ordnung, Vereinte Nationen und Rüstungskontrolle, Auswärtiges Amt<br><br>Moderation: Giorgio Franceschini, Heinrich-Böll-Stiftung<br><br><br>Der Friedensnobelpreis ging in diesem Jahr an die Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN), einer langjährigen Partnerorganisation der Heinrich-Böll-Stiftung. Damit würdigt das Nobelkomitee ICANs umfassenden Beitrag für das Zustandekommen des internationalen Vertrages über das Verbot von Kernwaffen (Nuclear Weapon Ban Treaty). Dieser bahnbrechende Vertrag war am 7. Juli 2017 von der Mehrheit der UN-Mitgliedsstaaten verabschiedet worden.<br><br>Die Bundesrepublik blieb - gemeinsam mit den meisten NATO-Partnern - den Verhandlungen zu diesem Abkommen fern und signalisierte, dass sie ein Kernwaffenverbot ohne Einbindung der existierenden Atommächte für wenig zielversprechend hält. Stattdessen strebe man eine Politik der kleinen Schritte an, um in Abstimmung mit den Kernwaffenstaaten auf das Langzeitziel einer nuklearwaffenfreien Welt hinzuarbeiten.<br><br>Dies wirft eine Reihe von Fragen auf – insbesondere für die deutsche Außen- und Sicherheitspolitik:<br><br>Ist der Weg der schrittweisen nuklearen Abrüstung vor dem Hintergrund umfassender weltweiter nuklearer Modernisierungsprogramme noch glaubwürdig?<br><br>Wie positioniert sich die Bundesregierung zur von ICAN aufgeworfenen humanitären Dimension der Nuklearfrage? Wäre ein Kernwaffeneinsatz mit den Prinzipien des humanitären Völkerrechts vereinbar?<br><br><br>Foto: Nobel Prize medal inscribed to F. G. Banting. Urheber/in: Thomas Fisher Rare Book Library, UofT. Dieses Bild steht unter einer Creative Commons License.</p>

Jan 5, 20181h 56m

Europäischer Energiesalon: Nach den Wahlen in Deutschland und Frankreich

<p>Wie Frankreich und Deutschland im Sinne einer gemeinsamen europäischen Energie- und Klimapolitik zueinander finden können? "Erst mal müssen die beiden Länder darüber reden, welche Leichen sie im Keller haben", meint der grüne Europapolitiker Claude Turmes, sei es die deutsche Kohleindustrie, der Dieselskandal oder die französische Liebe für Atomkraft. Franca Diechtl von der Deutschen Energie-Agentur hingegen plädiert für ein positives Narrativ bei dem Bestreben einer engeren Zusammenarbeit und für mehr bürgernahe Kooperationen an den deutsch-französischen Grenzen. <br><br> <br><br> <br><br> Hierüber und über weitere Möglichkeiten der deutsch-französischen Zusammenarbeit für eine erfolgreiche europäische Energiewende diskutierten am 21. November 2017:<br><br> <br><br>  - Claude Turmes, Mitglied des Europäischen Parlaments, Grüne/EFA<br><br> - Andreas Rüdinger, Institut du développement durable et des relations internationales, Iddri<br><br> - Franca Diechtl, Deutsche Energie-Agentur<br><br> <br><br> Moderation: Rebecca Bertram, Heinrich-Böll-Stiftung<br><br> <br><br> Die ganze Diskussion als Audiomitschnitt finden Sie hier zum Nachhören.<br><br> <br><br> Bild: NASA GSFC / CC-BY</p>

Nov 24, 20171h 33m

Potentiale des Theaters 2.0 - Vortrag und Diskussion mit Prof. Dr. Ingrid Hentschel (FH Bielefeld)

<p>Vortrag von Prof. Dr. Ingrid Hentschel (FH Bielefeld), im Anschluss Gespräch mit ihr und Andreas Altenhof (Co - Sprecher Rat für die Künste, Berlin), moderiert von Patrick Wildermann (freier Kulturjournalist, Tagesspiegel, TIP, Galore), Ingrid Hentschel und Andreas Altenhof (Co-Sprecher Berliner Rat für die Künste) erörterten gemeinsam Handlungs-empfehlungen für eine soziale, kritische und diverse Theaterlandschaft.<br><br>1. Vortrag Prof. Ingrid Hentschel (ca 15 min) „Vielfalt statt Einfalt – Potentiale des Theaters 2.0“<br>2. Gespräch Ingrid Hentschel, Andreas Altenhof, Patrick Wildermann (ca 40 min)</p>

Oct 9, 20171h 14m

Europäischer Energiesalon: Was bedeutet der Brexit für die europäische Energie- und Klimapolitik?

<p>Wahrnehmungen aus London, Brüssel und Berlin<br><br> <br><br> Die europäische Energie- und Klimapolitik ist in den vergangenen Jahren maßgeblich von Großbritannien geprägt worden. Der Brexit kommt für die Energie- und Klimapolitik der Europäischen Union zu einem denkbar schlechten Zeitpunkt. Intern befindet sich die Union in zähen Verhandlungen über die Neuausrichtung des europäischen Emissionshandels, die Umsetzung der Energy Union, sowie die EU-weiten Energie- und Klimaziele bis 2030. Außerdem muss entschieden werden, welche Rolle die europäische Klimadiplomatie ohne die USA als Verbündete spielen kann und wie die Klimapolitik in dieser turbulenten geopolitischen Situation Prioritätsthema bleibt.<br><br> <br><br> Gespräch am 6. Juli 2017 über die Zukunft der europäischen Energie- und Klimapolitik nach dem Brexit. Wir diskutierten darüber, wie sich das Fehlen Großbritanniens auf die Dynamik der EU-Klimapolitik auswirken wird, und darüber, welche neuen europäischen Allianzen notwendig sind, damit die europäischen Energie- und Klimaziele für 2030 nachhaltig vorangetrieben werden.<br><br> <br><br> Mit:<br><br> - Martin Nesbit, Institute for European Environmental Policy (London)<br><br> - Lisa Fischer, E3G (Brüssel)<br><br> - Felix Matthes, Öko-Institut (Berlin)<br><br> <br><br> Moderation: R. Andreas Kraemer, IASS und Ecologic Institut<br><br> <br><br> Eine Kooperation der Heinrich-Böll-Stiftung mit E3G.<br><br> <br><br> Aus der Reihe: Europäischer Energiesalon<br><br> <br><br> Bild: NASA Visible Earth/Puclic Domain</p>

Jul 21, 20171h 33m

Ralf Fücks: Die Herausforderungen politischer Arbeit

<p>Unter dem Titel „Rahmenbedingungen und Herausforderungen politischer Arbeit – welche Kompetenzen künftig gefragt sind“ hat Ralf Fücks, Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung, zum Auftakt einer Konferenz von GreenCampus zu den Perspektiven der politischen Weiterbildung im Februar 2017 sieben Thesen vorgestellt. Für Fücks kein Blick in die Glaskugel, sondern die aus mehreren prägenden Megatrends abgeleiteten Anforderungen an eine demokratische Politik.</p>

Jun 27, 201727 min

Muslime als Feindbild - Entwicklungen in den USA und Europa

<p>Dies- und jenseits des Atlantiks machen Rechtspopulist/innen Hetze gegen Muslim/innen zunehmend salonfähig. Islamismus und Terror nutzen sie als willkommenen Anlass, um Angehörige der islamischen Religion als Gefahr für Nation, Familie und Leben zu stilisieren. Das Phänomen greift bis weit in die Mitte westlicher Gesellschaften und ihrer politischen Strukturen und dient vielen als Legitimation für Diskriminierungen und Anfeindungen.<br><br>Welchen Mustern folgt diese gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und welche Ausprägungen nimmt sie in den USA und Europa an? Wo liegen Unterscheide und Gemeinsamkeiten? Was sind die Auswirkungen für Muslim/innen in den jeweiligen Ländern sowie weltweit? Wie verschieben sich durch diese Entwicklungen politische Diskurse in Deutschland/Europa und USA<br><br>Gemeinsam mit unseren Gästen wurde den Fragen nachgegangen und überlegt welche Strategien wir brauchen, um Muslimfeindlichkeit zu begegnen.<br><br>Gäste:<br>- Deidre Berger, Direktorin des American Jewish Committee Berlin<br>- Todd Green, Religionswissenschaftler und derzeit Franklin Fellow des State Departments<br>- Matthias Kolb, Süddeutschen Zeitung<br>- Riem Spielhaus vom Georg Eckert Institut<br><br>Moderation: Sergey Lagodinsky, Heinrich-Böll-Stiftung<br><br>Mitschnitt der Diskussion vom 9. Mai 2017. <br><br>Kooperationspartner: Embassy of the United States of America, Berlin<br><br>Foto CC-0 Daniel Burka / Unsplash.com</p>

May 15, 20171h 51m

Europäischer Energiesalon: Spaltet Nordstream II die Europäische Energieunion?

<p>Die Planung der Nordstream II Pipeline, die Gas aus Russland durch die Ostsee nach Norddeutschland bringen soll, wird in Europa kontrovers debattiert. Dabei geht es nicht vorrangig um Fragen der Versorgungssicherheit, sondern um weitgreifende geostrategische Interessen und neue Abhängigkeiten gegenüber Russland. <br><br>Die kritischen Auseinandersetzungen mit dem Pipelineprojekt in vielen Hauptstädten Europas haben das Potenzial, die Idee der Europäischen Energieunion nachhaltig zu beschädigen. Dennoch legt in Berlin niemand besondere Aufmerksamkeit auf die politischen Folgen des Gasprojekts.<br><br>Über die Zukunft der europäischen Energieunion sprachen am 5. Mai 2017:<br>- Marta Babicz, Leiterin des Referats „Europäische und Regionale Energiepolitik“, Polnisches Außenministerium<br>- Andrii Chubyk, Centre for Global Studies “Strategy XXI”, Kiew<br>- Dr. Kirsten Westphal, Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP)<br>- Moderation: Irene Hahn-Fuhr, Büroleiterin, Heinrich-Böll-Stiftung Warschau<br><br>Eine Kooperation der Heinrich-Böll-Stiftung und E3G.<br><br>Bild: NASA GSFC / CC-BY</p>

Apr 19, 20171h 47m

Wettbewerb der Narrative (7/8): Ausblick: Narrative für eine offene Gesellschaft

<p>Mit:<br>- Eva Horn<br>- Alister Miskimmon<br><br>Moderation: Friederike Herrmann<br><br>Bild: mischen, Harri Kuhn. All rights reserved.</p>

Mar 30, 20171h 26m

Wettbewerb der Narrative (8/8): Resümee

<p>Mit: <br>- Johannes Ebert, Goethe-Institut<br>- Katja Freistein, Centre for Global Cooperation Research<br>- Stefan Mair, Bundesverband der Deutschen Industrie<br>- Barbara Unmüßig, Heinrich-Böll-Stiftung<br><br>Bild: mischen, Harri Kuhn. All rights reserved.</p>

Mar 30, 201720 min

Wettbewerb der Narrative (6/8): Binnenperspekt.II - Illiberale Narrative in liberalen Gesellschaften

<p>Mit: <br>- Ariel Colonomos<br>- Michele Goodwin<br>- Ranjit Hoskote<br>- Armin Nassehi<br>- Karolina Wigura<br><br>Moderation: Liane von Billerbeck<br><br>Bild: mischen, Harri Kuhn. All rights reserved.</p>

Mar 30, 20171h 3m

Wettbwerb der Narratiev (5/8): Binnenperspekt. I - Illiberale Narrative in liberalen Gesellschaften

<p>Mit:<br>- Ariel Colonomos<br>- Michele Goodwin<br>- Ranjit Hoskote<br>- Armin Nassehi<br>- Karolina Wigura<br><br>Moderation: Liane von Billerbeck<br><br>Bild: mischen, Harri Kuhn. All rights reserved.</p>

Mar 30, 20171h 41m

Wettbwerb der Narrative (3/8): Außenperspektive - Liberale Narrative in der internationalen Kritik

<p>Mit: <br>- Tongdong Bai<br>- Kader Konuk<br>- Chandran Nair<br>- Ekaterina Schulmann<br><br>Moderation: Matthias Krupa<br><br>Bild: mischen, Harri Kuhn. All rights reserved.</p>

Mar 30, 20172h 16m

Wettbewerb der Narrative (2/8): Albrecht Koschorke - Populisten und Liberale

<p>Vortrag von Albrecht Koschorke mit anschließender Diskussion</p>

Mar 30, 20171h 39m

Wettbewerb der Narrative (4/8): Poetry Slam - Efe Paul Azino, Mona Harry, Tanasgol Sabbagh (4/8)

<p>Poetry Slam mit:<br>- Efe Paul Azino<br>- Mona Harry<br>- Tanasgol Sabbagh<br><br>Bild: mischen, Harri Kuhn. All rights reserved.</p>

Mar 30, 201719 min

Wettbewerb der Narrative (1/8): Begrüßung

<p>Begrüßung:<br>- Johannes Ebert, Goethe-Institut<br>- Markus Böckenförde, Centre for Global Cooperation Research<br>- Markus Kerber, Bundesverband der Deutschen Industrie<br>- Barbara Unmüßig, Heinrich-Böll-Stiftung<br><br>Moderation: Amira El Ahl<br><br>Bild: mischen, Harri Kuhn. All rights reserved.</p>

Mar 30, 201721 min

Volker Weiß: Querfront - Die Allianz der Populisten

<p>Der Begriff „Querfront“ taucht meistens im Zusammenhang mit Versuchen auf, im politischen Kampf gegen die Globalisierung eine Allianz aus Rechten und Linken zu schmieden. Dieser Ansatz ist keineswegs neu: Die „Querfront“ war in den zwanziger und frühen dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts der Versuch von rechts, eine autoritäre Herrschaft mit klassenübergreifender Basis zu installieren.<br><br>Der Historiker und Publizist Volker Weiß lässt die historischen Modelle Revue passieren, um aufzuzeigen, dass die Beschwörung von Querfronten historisch wie zeitgenössisch eine Propagandaphrase ist, bei der die Emanzipation nur verlieren kann.<br><br>Foto: Thorsten Krienke (CC-BY-SA)</p>

Jan 24, 201741 min

Für das Recht auf legale Wege: Ansätze für eine menschenrechtsbasierte Migrationspolitik

<p>Während sich Europa und die USA gegenüber Menschen auf der Flucht immer weiter abschotten, leisten zivilgesellschaftliche Netzwerke in den Grenzregionen solidarische Unterstützung. Am 17. und 18. Oktober 2016 haben Aktivist/innen aus Mexiko und Europa während der Tagung "Für das Recht auf legale Wege - Solidarität und Unterstützung für Geflüchtete und Mexiko und Europa" ihre Arbeit vorgestellt. Auf dem Abschlusspanel diskutierten sie ihre Forderungen nach einer anderen Migrationspolitik.<br><br>Mit:<br>Eva Bitran – European Center for Constitutional and Human Rights, ECCHR<br>Frank Dörner – Sea Watch<br>Sabine Eckart – medico international<br>Marta Sánchez - Movimiento Migrante Mesoamericano<br>Moderation: Marc Engelhardt, Journalist und Herausgeber „Die Flüchtlingsrevolution“</p>

Nov 9, 20161h 28m

Ökoroutine: Damit wir tun, was wir für richtig halten

<p>Über 90 Prozent der Bundesbürgerinnen und -bürger wünschen sich mehr Klimaschutz, doch im Alltag fällt es uns enorm schwer umzusetzen, was wir für richtig halten. Moralische Appelle haben hauptsächlich bewirkt, dass wir mit schlechtem Gewissen fliegen und Auto fahren. Auf der anderen Seite fühlen sich Menschen benachteiligt, wenn nur sie allein auf den Flug verzichten oder weniger Auto fahren, andere aber hemmungslos dem klimaschädlichen Konsum frönen.<br><br>Das Buch "Ökoroutine" von Michael Kopatz trägt dem wachsenden Umweltbewusstsein unserer Gesellschaft Rechnung. Der Autor bietet die notwendigen politischen Vorschläge an, wie das ökologische Bewusstsein in alltägliches gesellschaftliches Handeln übersetzt werden kann. Was wir zur Durchsetzung brauchen, sind mutige und entschlossene Entscheidungsträger/innen sowie aktive Bürger und Bürgerinnen, die dabei helfen, unser Leben und Wirtschaften insgesamt umweltfreundlicher zu gestalten. Damit unser Alltag einfacher und lebenswerter wird.<br><br>Michael Kopatz stellt sein Buch mit seinen Thesen zur Ökoroutine vor und diskutiert sie mit den anwesenden Gästen und dem Publikum.<br><br>Mit:<br>- Michael Kopatz, Autor und wissenschaftlicher Projektleiter, Wuppertal Institut<br>- Uwe Schneidewind, Präsident, Wuppertal Institut<br>- Hubert Weiger, Vorstand, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland<br>- Felix Ahlers, Vorstandsvorsitzender, FRoSTA AG<br>- Dirk Flege, Geschäftsführer, Allianz pro Schiene<br><br>Moderation: Tilman Santarius<br><br>Eine Kooperation der Heinrich-Böll-Stiftung mit dem Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie und dem oekom Verlag.</p>

Oct 11, 20162h 0m

Habitat III: Panel 3 - Mobilität, Lebensqualität und Gesundheit

<p>Die stark wachsende Stadtbevölkerung erhöht den Druck auf die bestehende städtische Infrastruktur. Ohne die Förderung nachhaltiger urbaner Mobilität und den gezielten Ausbau von öffentlichen Verkehrsnetzen droht den Städten nicht nur der Verkehrskollaps, sondern auch eine enorme Beeinträchtigung von Gesundheit und Lebensqualität der Bevölkerung. Wird “Öko-Mobilität” überall auf der Welt gleich buchstabiert? Wie können Stadtverwaltungen in Kooperation mit Bürger/innen die Lebensqualität für alle verbessern?<br><br>Inputs & Diskussion:<br>Anumita Roy Chowdhury, Executive Director - Research and Advocacy, Center for Science and Environment, New Delhi<br>Roshan Shankar, Berater, Government of NCT of Delhi<br>Sipho Eric Nhlapo, Manager Mobility & Freight, Johannesburg Roads Agency<br>Pierre Serne, Regionalrat Europe Écologie-le Verts, Region Paris (Ile de France)<br><br>Moderation: Axel Harneit-Sievers, Auslandsbüroleitung, Regionalbüro Indien (Neu-Delhi), Heinrich-Böll-Stiftung</p>

Sep 28, 20161h 44m

Habitat III: Panel 2 - Abfallwirtschaft, Umgang mit Ressourcen & kommunale Daseinsvorsorge

<p>Abfallwirtschaft ist im globalen Norden ein klassischer Bereich der kommunalen Daseinsvorsorge: Der Müll wird von kommunalen Behörden oder Unternehmen eingesammelt und verwertet. In vielen Städten des Südens ist das nicht der Fall: Müllsammlung ist teilweise genossenschaftlich organisiert, teilweise ein informeller Wirtschafts-sektor mit prekären Beschäftigungsverhältnissen. Dieses Showcase diskutiert die Vor- und Nachteile der Organisationsformen mit Blick auf Ressourcenschonung, aber auch mit Blick auf die sozialen Auswirkungen. Wie geht Nord-Süd-Lernen in der Abfallwirtschaft?<br><br>Inputs & Diskussion:<br>Sonia M. Dias, Women in Informal Employment Globalizing and Organizing, Belo Horizonte<br>Joan Marc Simon, geschäftsführender Direktor „Zero Waste Europe“, Brüssel<br>Erika Oblak, Ecologists without Borders, Ljubljana<br><br>Moderation: Sabine Drewes, Heinrich-Böll-Stiftung</p>

Sep 28, 20161h 32m

Habitat III: Abschlussrunde / Ko-Produktion nachhaltiger Stadtentwicklung

<p>Abschlussrunde <br>Ko-Produktion nachhaltiger Stadtentwicklung nach Habitat III: Wie weiter?<br><br>Es diskutieren: <br>Laia Ortiz Castellvi, Dezernentin für Soziale Rechte, Stadt Barcelona<br>Sonia M. Dias, Women in Informal Employment Globalizing and Organizing, Belo Horizonte<br>Roshan Shankar, Berater, Government of NCT of Delhi<br>Stefan Schurig, Direktor Klima & Energie, World Future Council<br>Sabine Drees, Referentin für Auslandsangelegenheiten, Deutscher Städtetag<br><br>Moderation: Philipp Misselwitz, Professor für internationalen Urbanismus und Design, TU Berlin</p>

Sep 28, 20161h 14m

Habitat III: New Urban Agenda - Co-producing sustainable cities

<p>Inputs von:<br>Günter Meinert, Leiter des Sektorvorhabens Stadtentwicklung, GIZ<br>Diana Mitlin, Professor of Global Urbanism, University of Manchester<br>Poonam Joshi, Direktorin des Europa-Büros, Fund for Global Human<br>Rights UK, London<br>Shivani Chaudhry, Geschäftsführerin, Housing and Lands Right<br>Network, Neu-Delhi<br><br>Moderation: Ralf Fücks, Vorstand Heinrich-Böll-Stiftung</p>

Sep 28, 20161h 34m

Habitat III - Begrüßung durch Ralf Fücks und Philipp Misselwitz (Eröffnung / Tag 1)

<p>Eröffnung der Konferenz Habitat III durch Ralf Fücks, Vorstand Heinrich-Böll-Stiftung und Philipp Misselwitz, Professor für internationalen Urbanismus und Design, TU Berlin</p>

Sep 28, 201626 min

Habitat III : Panel 1 - Recht auf Stadt und die soziale Produktion des Wohnens

<p>Bezahlbarer Wohnraum ist fast überall auf der Welt in Städten knapp; daher ist das „Recht auf Wohnen/Recht auf Stadt“ ein globaler Diskurs. In vielen Städten des Südens haust ein relevanter Teil der Bevölkerung in informellen Siedlungen und lebt in ständiger Angst vor Vertreibung. In manchen Ländern produzieren Bewohnerinitiativen ihr Dach über dem Kopf selbst. Wie reagieren die Stadtverwaltungen? Auch in den Industriestaaten wird der Kampf um bezahlbaren Wohnraum härter. Welche Möglichkeiten gibt es, bezahlbaren und angemessenen Wohnraum für alle zu schaffen?<br><br>Inputs & Diskussion:<br>Laia Ortiz Castellvi, Dezernentin für Soziale Rechte, Stadt Barcelona<br>Santi Mas de Xaxás Faus, Plattform der Hypothekengeschädigten<br>(PAH), Spanien<br>Giselle Tanaka, Stadtplanerin, Forschungsprofessorin am Institut für Städtebau und Landesplanung an der Universidade Federal do Rio de Janeiro<br>Jan Kuhnert, KUB Kommunal- und Unternehmensberatung GmbH, Mit-Initiator des Berliner Mietenvolksentscheids<br><br>Moderation: Dawid Bartelt, Auslandsbüroleitung, Landesbüro Brasilien (Rio de Janeiro), Heinrich-Böll-Stiftung</p>

Sep 28, 20161h 44m

Habitat III: Begrüßung durch Sabine Drewes (Tag 2)

<p>Begrüßung am zweiten tag der Konferenz durch Sabine Drewes, Referentin für Kommunalpolitik und Stadtentwicklung der Heinrich-Böll-Stiftung</p>

Sep 28, 201615 min

Bergbaukonflikte in Peru und Kolumbien und die deutsche Verantwortung

<p>In Kolumbien und Peru wird von Seiten der Regierungen auf Bergbau als Entwicklungsmotor gesetzt. Während die Einnahmen aus dem Rohstoffabbau die Kassen der internationalen Konzerne füllen, werden die Regionen um die Minen herum von sozialen Konflikten zerrissen.<br><br>Den Preis, den der Bergbau fordert, zahlen vor allem die umliegenden Gemeinden: ihr Land, ihr Wasser, ihre Gesundheit stehen auf dem Spiel. Die langfristigen ökologischen Folgen der massiven Expansion des Bergbausektors sind nicht beziffert. Fest steht: der Bergbau verursacht gravierende Umweltschäden und stellt mehr und mehr eine Zerreißprobe für die Gesellschaften in Kolumbien und Peru dar. Im kolumbianischen Bundesstaat Guajira im Nordosten des Landes betreibt das Unternehmen Cerrejón einen der weltweit größten Steinkohletagebaue mit gravierenden Folgen für Umwelt und Gesundheit der Bevölkerung im Umland. Die Macht und lokale Verflechtung des Unternehmens, das drei großen internationalen Konzernen gehört, ist immens. Die staatlichen Institutionen kommen ihren Verpflichtungen zum Schutz der Umwelt und Menschenrechte nicht nach. Die kolumbianischen Organisationen CAJAR, CENSAT und INDEPAZ begleiten verschiedene Gemeinden in der Guajira und unterstützen sie bei der Durchsetzung ihrer Rechte. Für Deutschland ist Kolumbien einer der wichtigsten Lieferanten für Steinkohle, doch deutsche Energieunternehmen wollen ihre Lieferbeziehungen nicht offenlegen und weigern sich, aus den bekannten Menschenrechtsverletzungen die nötigen<br>Konsequenzen zu ziehen.<br><br>In der peruanischen Provinz Cajamarca im Norden des Landes bedrohen die Goldmine Yanacocha und das Conga-Goldprojekt die Entwicklung der Dorfgemeinschaften durch Wasserverschmutzung mit tödlichen Schwermetallen und expansiver Landnahme. Die Dörfer haben sich daher in Kommitees organisiert, um ihr Land und ihre Wasserressourcen zu verteidigen. Unterstützt werden sie dabei von der Nichtregierungsorganisation Grufides. Gold spielt weltweit – und in Deutschland – als Vermögensanlage, aber auch als Material für Geräte wie Handys oder Notebooks eine wichtige Rolle.<br><br>Die Konflikte, denen die Gemeinschaften in Kolumbien und Perú ausgesetzt sind, scheinen weit weg zu sein, sind aber direkt mit unserem Hunger nach Rohstoffen verbunden. Im<br>Rahmen der Veranstaltung sollen diese beiden Fälle präsentiert und die Frage nach der Verantwortung deutscher und europäischer Unternehmen und Staaten diskutiert<br>werden. Welche Verpflichtung hat die deutsche Politik, Menschenrechtsverletzungen, die durch deutsche Industrieproduktionen verursacht werden, zu verhindern? Was tut die Bundesregierung, um hier eine wirksame Regulierung einzuführen? Und welche Maßnahmen ergreifen die Unternehmen in Deutschland bezüglich ihrer Verantwortung entlang der Lieferkette?<br><br>Eine Kooperation von Kolko, Red Muqui, Misereor, AGEH, Informationsstelle Peru, Kampagne Bergwerk Peru, Grufides, Indepaz, Censat - Agua Viva, CAJAR<br><br>Veranstaltungsteilnehmer: <br><br>Bärbel Höhn, MdB, Vorsitzende des Ausschusses für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit des Deutschen Bundestages, Bündnis 90/ Die Grünen <br>Luis Guillermo Pérez Casas, Mitglied des Anwaltskollektivs “José Alvear Restrepo“ (CAJAR) <br>Tatiana Rodríguez Maldonado, Mitglied des Beirats von CENSAT Agua Viva – Friends of the Earth Kolumbien <br>Leonardo González, Projektkoordinator, Institut für Entwicklung und Frieden (Indepaz)<br><br>Mirtha Vásquez Chuquilin, Direktorin der Ausbildungs- und Interventionsgruppe für nachhaltige Entwicklung (GRUFIDES)<br><br>Moderation: Susanne Friess, Beraterin auf Zeit für Bergbau und Entwicklung, Misereor<br><br>Die Veranstaltung fand am 20. September 2016 in der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin statt.</p>

Sep 26, 20162h 3m

Neofeudalismus - Die Wiederkehr Der Ständegesellschaft

<p>Im Finanzmarktkapitalismus, so lautet die These des Hamburger Soziologen Sighard Neckel, werden Einkommen und Macht nach vormodernen Mustern verteilt. Anstelle des Verdienstes nach Leistung hat sich eine ständisch privilegierte Managerklasse etabliert, deren Einkommen reine Statussymbole sind. Neckel sieht in Einkommen, die um ein Zweihundertfaches über dem Durchschnittsverdienst liegen, die Wiederkehr jener aristokratischen Maßlosigkeit, gegen die das Bürgertum im 17. Jahrhundert einst Gewerbefleiß und Arbeitsethos setzte. Während sich heute die gesellschaftlichen Spitzen eines historisch einmaligen Reichtums erfreuen, werden untere Schichten zunehmend Arbeitsverhältnissen ausgesetzt, die nicht mehr den elementaren Standards moderner Vertragsverhältnisse entsprechen. Sighard Neckel spricht über die Illusion gerechter Märkte, ererbte Privilegien und die Wiederkehr ständischer Ungleichheit.<br><br>Mit:<br>Sighard Neckel, Soziologe, Universität Hamburg<br>Moderation: Peter Siller, Jurist und Philosoph, Heinrich-Böll-Stiftung<br><br>Bild: geralt/Pixabay. Public Domain</p>

Aug 12, 20161h 46m

Gewalt und Unsicherheit in Zentralamerika

<p>Das Versagen der harten Hand und die Debatte um demokratische Gegenkonzepte<br><br>Der Journalist José Luis Sanz aus El Salvador und die Sicherheitsexpertin Ana Glenda Tager aus Guatemala stellten 05. Juni 2016 die Arbeit des Sicherheitsnetzwerkes vor und diskutieren die Situation von Gewalt und Unsicherheit im nördlichen Dreieck: Welche Faktoren bedingen die extreme Gewalt in der Region? Welchen Einfluss haben die einzelnen Akteure auf staatliche Institutionen und die Demokratie? Wie ist die staatliche Sicherheitspolitik zu bewerten, und welche Ansätze gibt es für demokratische Gegenkonzepte? <br><br>Mit:<br>José Luis Sanz, Journalist, Direktor von “El Faro”, El Salvador<br>Ana Glenda Tager, Regionaldirektorin für Lateinamerika, Interpeace Guatemala<br>Moderation: Bernd Pickert, Auslandsredakteur, taz. die tageszeitung<br><br><a href="http://calendar.boell.de/de/event/gewalt-und-unsicherheit-zentralamerika">http://calendar.boell.de/de/event/gewalt-und-unsicherheit-zentralamerika</a><br><br>Der Mitschnitt ist nur in der Originalsprache Spanisch abzurufen.<br><br><br></p>

Jul 5, 20162h 8m

Progressive Gesetze, brutaler Alltag

<p>Die Podiumsdiskussion bietet einen Einblick in Lebenswirklichkeiten von LGBTI in Lateinamerika: Was sind die Gründe für die extreme Gewalt gegen LGBTI-Personen in vielen Ländern Lateinamerikas und was muss der Staat tun, um seine Bürger*innen besser zu schützen? Wie kam in Argentinien das Gesetz zur Geschlechtsidentität zustande und wie hat sich die Situation für Trans*personen seitdem verändert? Was können Deutschland und Europa diesbezüglich von Argentinien lernen?<br> <br><br> <br>Mit unseren Gästen Frenessys Sahory Reyes von Arcoíris und María Rachid, Geschäftsführerin des argentinischen LGBT-Dachverbandes FALGBT wollen wir diese und andere Fragen diskutieren, verschiedene regionale Kontexte näher beleuchten und die Diskrepanzen zwischen der rechtlichen Ebene und der gesellschaftlichen Realität – in Honduras wie in Argentinien - betrachten.<br> <br></p>

Jun 22, 20161h 33m

Grüne Mobilität für Berlin: Und wie wird daraus Politik?

<p>Ideen aus den InnovationLabs der Konferenz "Grüne Mobilität für Berlin" vom 3. Juni 2016(<a href="https://calendar.boell.de/de/event/gruene-mobilitaet-fuer-berlin">https://calendar.boell.de/de/event/gruene-mobilitaet-fuer-berlin</a>)werden zusammengetragen.<br><br>Kommentare und Diskussion:<br>Christian Gaebler, Staatssekretär für Verkehr und Umwelt, Berlin<br>Kay Lindemann, Geschäftsführer des Verbandes der Automobilindustrie<br>Eva-Maria Scheel, Landesvorsitzende, ADFC Berlin e.V.<br>Michael Cramer MdEP, Vorsitzender des Ausschusses für Verkehr und Tourismus des Europäischen Parlaments<br>Moderation: Stefan Gelbhaar MdA, Sprecher für Umweltmobilität der Grünen Faktion im Berliner Abgeordnetenhaus<br><br>Foto: Roland Brückner, bitteschoen.tv</p>

Jun 9, 20161h 40m

Olympische Spiele in Brasilien: Die Kehrseite der Medaille

<p>Mitschnitt der Veranstaltung vom 20. April 2016 in der Heinrich-Böll-Stiftung: <a href="https://calendar.boell.de/de/event/olympische-spiele-brasilien">https://calendar.boell.de/de/event/olympische-spiele-brasilien</a><br><br>Der Jubel und die Erwartungen waren groß, als Brasilien als erstes südamerikanisches Land 2009 den Zuschlag für die Olympischen und Paralympischen Sommerspiele 2016 erhielt. Zwei Jahre vorher hatte die aufstrebende Supermacht die Fußball-Weltmeisterschaft der Männer 2014 in die Region geholt.<br><br>Vor der Weltmeisterschaft (WM) überraschten die Brasilianer/innen die Welt mit Millionenprotesten. Sie lenkten das Augenmerk u.a. auf die Kehrseite von Sportgroßereignissen: immense öffentliche Ausgaben für Baumaßnahmen, hohe Gewinne für FIFA und (multi)nationale Baukonzerne, Räumungen und Polizeigewalt. Mit Olympia hat Brasilien eine Chance, aus den Fehlern der WM zu lernen und zu zeigen, dass ein Sportgroßereignis positive Impulse für die Allgemeinheit geben kann. Doch Olympia scheint im Wesentlichen fortzusetzen, was mit der WM begann. Die Stadt Rio de Janeiro ist Spielfeld politischer und (privat)wirtschaftlicher Interessen, Politik und Bagger verdrängen weiterhin sozial schwache Bevölkerungsgruppen.<br><br>Global hat der internationale Sport mit seinen negativen Schlagzeilen an Glanz verloren: Die russische Regierung verabschiedete kurz vor den Olympischen Winterspielen in Sotschi ein Gesetz gegen "homosexuelle Propaganda", was die Situation von LGBT Personen im Land verschlechterte und Proteste hervorrief, auf den WM-Baustellen in Katar herrschen widrige Arbeits- und Lebensbedingungen für migrierte Bauarbeiter, Korruptionsvorwürfe bei Sportgroßereignissen gab es zuletzt auch zur WM-Vergabe an Deutschland.<br><br>Sylvia Schenk und Dawid Bartelt diskutieren an diesem Abend über Verantwortung und Handlungsmöglichkeiten der Austragungsländer und der Weltsportverbände, Menschenrechte zu schützen und Korruption vorzubeugen. Initiativen für transparente und demokratische Grundsätze im internationalen Sport wurden bereits angestoßen - doch reicht dies aus, um Menschenrechtsverletzungen bei Sportgroßereignissen zu verhindern?<br><br>Foto: Julia Ziesche, CC-BY-SA<br>Von rechts nach links:<br>Dawid Danilo Bartelt, Leiter des Brasilienbüros der Heinrich-Böll-Stiftung, Brasilien<br>Sylvia Schenk, Leiterin der Arbeitsgruppe Sport, Transparency International, Deutschland<br>Moderation: Bernd Pickert, die tageszeitung taz<br></p>

May 4, 20161h 51m

Israel - Demokratie unter Druck?

<p>Expertinnen und Experten aus der israelischen Zivilgesellschaft, israelische Parlamentarier/innen und deutsche Gäste diskutieren, welche Konsequenzen diese Einschränkungen der zivilgesellschaftlichen Spielräume in Israel für die Demokratie im Land und seine Minderheiten nach sich ziehen. Darüber hinaus gehen sie der Frage nach, welche Motive hinter den aktuellen Versuchen stehen, Pluralismus und Meinungsfreiheit einzuschränken und welche gesellschaftlichen Entwicklungen in Israel eine mögliche Diskursverschiebung hin zu einer illiberaleren Gesellschaft befördern bzw. diese aufhalten können. <br><br>Mit:<br>Esawy Frej, Abgeordneter der Knesset, Meretz Partei, Israel<br>Talia Sasson, Präsidentin des New Israel Fund, Israel<br>Tomer Ashwal, Politischer Berater, Likud Partei, Israel<br>Kerstin Müller, Büroleitung Tel Aviv, Heinrich-Böll-Stiftung, Israel<br><br>Moderation: Ralf Fücks, Vorstand, Heinrich-Böll-Stiftung, Deutschland<br><br>Foto: Kerstin Müller/Heinrich-Böll-Stiftung</p>

Apr 13, 20162h 7m

Männlich, fremd - gefährlich? Von der Legende des schwarzhaarigen Täters

<p>StreitWert - Politik im Dialog<br><br>Input:<br>Vicky Germaine, soziale Medienaktivistin, Rassismen-Expertin, Mitarbeiterin von Save the Children (Berlin)<br><br>Podiumsdiskussion mit:<br>Vicky Germaine <br>Ramona Pisal (Vorständin des Deutschen Juristinnenbundes)<br>Özcan Karadeniz (Verband binationaler Familien und Partnerschaften, iaf e.V.)<br>Keshia Fredua-Mensah (Mitbegründerin von #ausnahmslos und im Vorstand von #SchauHin – der Initiative gegen (Alltags-) Rassismus)<br><br>Moderation: <br>Ines Kappert, Leitung Gunda-Werner-Institut<br><br>Wie genau funktioniert die Indienstnahme von feministischen Argumenten für rassistische Zuschreibungen, auch in feministischen Zirkeln?<br>Welche blinden Flecken innerhalb der mehrheitlich weißen Feminismen in Deutschland kommen in der Debatte um die sexuellen Übergriffe in der Silvesternacht zum Tragen?<br>Wie konnte es passieren, dass zwar das Asylrecht ohne großen Aufschrei verschärft wurde - den Forderungen nach besserer Ahndung von sexualisierter Gewalt aber nicht ausreichend nachgekommen wurde?<br>Warum gelingt es den liberalen Kräften nicht, die Themenagenda der Politik mehr zu bestimmen? Welche Versäumnisse sollten erinnert werden, damit beim nächsten Vorfall nicht wieder die Rassismuskarte gezückt werden kann?<br><br>Vicky Germaine gibt einen Input zur Genealogie zur Bedrohungszenarien „der weißen Frau“ durch „den schwarzen Mann“ und ihre aktuelle Wiederkehr, danach Podiumsdiskussion.</p>

Mar 3, 20161h 44m

Global Environmental History of the Industrial Revolution: Work in (Slow) Progress

<p>Prof. John R. McNeill (Georgetown University, Washington) hat am 19.02.2016 in der Heinrich-Böll-Stiftung einen beeindruckenden Vortrag über die Umweltgeschichte der Industrialisierung gehalten. Genauso interessant war aber auch die von Prof. Franz-Josef Brüggemeier (Universität Freiburg) eingeleitete Diskussion der von John McNeill aufgeworfenen Fragen.<br><br>Gegenstand des Vortrags war nicht die Industrielle Revolution selbst, also das Zusammenspiel der technischen Entwicklungen bei der Garn- und Stofferzeugung, der Verbrauch von Kohle, der Eisen- und Stahloutput oder die Entwicklung des Eisenbahnwesens, sondern die Ökologie der Industriellen Revolution. Dieser Wechsel im Fokus der Betrachtung führte weg von England als dem Mutterland der Industriellen Revolution zu den weltweiten Folgen der Industrialisierung, die ihren je spezifischen Ort hatten. Insofern vereint McNeills Zugriff Aspekte von Globalisierung und Regionalisierung.<br><br>Zum Beitrag: <a href="https://www.boell.de/de/2016/02/26/umwelt-geschichte-industrielle-revolution">https://www.boell.de/de/2016/02/26/umwelt-geschichte-industrielle-revol…</a><br><br>(Foto: blvesboy/flickr)</p>

Feb 26, 20162h 6m

After the elections: The future of Myanmar - with Khin Zaw Win

<p>Myanmar steht am Beginn einer neuen Epoche: Am 1. Februar tritt erstmals das neu gewählte Parlament zusammen, und in den folgenden Wochen wird die neue Regierung gebildet. In den ersten freien Wahlen seit über 25 Jahren stimmte die Bevölkerung Myanmars im November 2015 mit großer Mehrheit für einen demokratischen Wandel und gegen die alte Militärelite. Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi und ihre Nationale Liga für Demokratie (NLD) konnten einen klaren Wahlsieg erringen. Das Land hat nun die historische Chance, Jahrzehnte der Diktatur hinter sich zu lassen.<br><br>Doch es sind gewaltige Herausforderungen, die die Gesellschaft in Myanmar und die kommende Regierung zu bewältigen haben: Frieden zwischen der Zentrale und den ethnischen Regionen an der Peripherie zu schaffen, und das Land sozial gerecht und ökologisch vernünftig zu entwickeln stellen sich als Mammutaufgaben dar. Zugleich multiplizieren sich die offenen Fragen um die konkrete Gestaltung des Transformationsprozesses. Denn auch nach den Wahlen kontrollieren Militär und alte Eliten wichtige Positionen in Politik und Wirtschaft, und die Zivilgesellschaft, die die Regierung kontrollieren und gesellschaftliche Reformen mitgestalten kann, ist noch schwach.<br><br>Wird es Aung San Suu Kyi und ihrer Partei gelingen notwendige Reformen umzusetzen und demokratische Institutionen zu etablieren? Wie steht es um die innere Verfasstheit der zukünftigen Regierungspartei und um das Demokratieverständnis ihrer Führerin? Welche Möglichkeiten hat die neue Regierung vor dem Hintergrund des nach wie vor beträchtlichen Einflusses der alten Machthaber?<br><br>Mit:<br>Dr. Khin Zaw Win, politischer Analyst, Tampadipa Institute, Myanmar<br><br>(Foto: privat, all rights reserved)<br></p>

Feb 23, 20161h 50m