
Zoom - Musikgeschichte, und was sonst geschah
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Zoom: Mrs. Hall geht Debussy auf die Nerven
Jahrelang belagerte die in Boston geborene und Paris erzogene Elise Hall den Komponisten Claude Debussy, für sie ein Werk für Saxophon zu komponieren - ein damals noch sehr junges Instrument. Den Tipp dazu gab ihr übrigens ein amerikanischer Chirurg, Mrs. Halls Ehemann. Ob Debussy selbst seine Rhapsodie für Saxophon jemals selbst gehört hat, ist indes fraglich.

Arnold Schönberg gerät in Versuchung
Die heilige Kunst oder der schnöde Mammon? Manchmal müssen Künstler über ihren Schatten springen und etwas um des Geldes Willen tun, was ihrer Überzeugung widerspricht. Auch Arnold Schönberg gerät in Versuchung, als ein lukratives Angebot aus Hollywood kommt.

Zoom - 150 Jahre Schloss Neuschwanstein
Neuschwanstein gilt als spektakulärster Schlossbau Ludwigs II., ein Wahrzeichen nicht nur Bayerns, sondern des gesamten Alpenraums. Am 5. September jährt sich die Grundsteinlegung zum 150. Mal. Allerdings hat der Bau seinem Schöpfer nicht nur Freude bereitet - und Richard Wagner, den Ludwig dort beherbergen wollte, hat Neuschwanstein nie gesehen.

Schönberg überlebt seinen ersten "Todesfall"
Arnold Schönberg hat panische Angst vor der Zahl 13. Und er leidet sein Leben lang an Asthma. Außerdem ist Schönberg ein bekennender Sportnarr. Er war immer auch fähig zur selbstironischen Betrachtung seiner eigenen Person und hatte Freude daran, Legenden zu stricken. Einmal überlebte er seinen eigenen Todesfall.

Zoom: Richard Wagner und Franz Strauss
Zwar ist die "befriedende" Wirkung von Musik unbestritten. Aber wie sieht es aus, wenn zwei übergroße Musiker-Egos aufeinandertreffen? Die Begegnung zwischen Richard Wagner und dem Hornisten Franz Strauss hatte jedenfalls Zündstoff.

Ernst Haefliger zum 100. Geburtstag
Die Freude am Singen vemittlete ihm seine Mutter. Mozart, Bach und Schubert gehörten später zu den Spezialitäten des Schweizer Tenors, doch sang er Mittelalteriches ebenso gerne und gut wie zeitgenössische Musik. Über 60 Jahre währte seine Karriere. Am 6. Juli wäre Ernst Haefliger 100 Jahre alt geworden.

Übewahn und Folterinstrument - Robert Schumann ruiniert sich die Hand
Er übt bis zu sieben Stunden am Tag, dennoch ist Robert Schumann nicht zufrieden mit seinen Fortschritten am Klavier. Mit ungewöhnlichen Methoden versucht er, seine Technik zu verbessern - und das mit katastrophalen Folgen: Ein Finger seiner Hand versteift sich. Schließlich resigniert Schumann als Pianist und konzentriert sich fortan aufs Komponieren.
Mozarts Vogel
Ein Vogel, der in die Musikgeschichte einging. Behauptet zumindest die Anekdote. Angeblich hatte ein Star die Melodie zum Rondo-Thema von Mozarts Klavierkonzertes KV 453 in G-Dur gepfiffen. Doch kann es überhaupt stimmen?

Maria Callas' legendäre Schlankheitskur
Die "Primadonna assoluta" Maria Callas war ein Phänomen, das sich nicht nur mit musikalischen Kriterien erklären lässt. Dass die Callas zur absoluten Kultfigur geworden ist, hat auch mit einer spektakulären Verwandlung zu tun.

Zum 100. Geburtstag der Tänzerin Margot Fonteyn
Sie ist der erste Superstar unter den Balletttänzerinnen, keine sorgte so oft und auf so unterschiedliche Weise für Schlagzeilen, wie Margot Fonteyn. Geboren wurde die Fonteyn am 18. Mai 1919 als Margaret Hookham in England. Ihre Karriere beim Royal Ballett Covent Garden dauerte fast ein halbes Jahrhundert, ihre Technik war für die damalige Zeit von filigraner Leichtigkeit und ihr Lächeln war mindestens so bezaubernd, wie das von Audrey Hepburn. 100 wäre Dame Margot Fonteyn in diesem Jahr geworden, die Primaballerina, die eine einmalige Karriere hingelegt hat, zwischen Spitzenschuhen und Pumps, zwischen Glamour, Einsamkeit und Rampenlicht.

Verdis Hochzeit - ein strenger Schwiegervater
Als junger Mann liebte Giuseppe Verdi die Tochter eines ihm wohlgesonnenen Sprirituosenhändlers. Der erwies sich als harter Brocken: Bevor Verdi seine Margherita vor den Altar führen konnte, musste er eine nicht ganz einfache Prüfung bestehen.

Karl Amadeus Hartmann und der 27. April 1945
Wenige Tage noch bis zur bedingungslosen Kapitulation des Großdeutschen Reiches. Der Komponist Karl Amadeus Hartmann hat sich vor den Bombenangriffen auf seine Heimatstadt München aufs Land zurückgezogen. In einem Kellerraum sitzt er an einer Klaviersonate, und sie soll als Titel nur ein schlichtes Datum tragen: 27. April 1945.
Der letzte Kastrat - Alessandro Moreschi
Alessandro Moreschi war einer der letzten singenden Kastraten. Er starb am 21. April 1922 in Rom. Markus Vanhoefer erzählt aus dem Leben Alessandro Moreschis, dem einzigen Kastraten, von dessen Stimme es Tonbanddokumente gibt.
Cherubinis steckt in einer Schaffenskrise
Ausgelöst durch den schmerzlichen Verlust seines Vaters gerät Luigi Cherubini in eine tiefe Schaffenskrise. Zurückgezogen in eine Klause abseits von Paris versuchte er seinen Sorgen Herr zu werden. Etwas Ablenkung war ihm in der Einsamkeit durchaus willkommen und wenn es nur das tägliche Holzhacken war.

Rachmaninows Erste Symphonie wird uraufgeführt
Es war der Abend des 15. März 1897, der das Leben des Komponisten Sergej Rachmaninow für immer verändern sollte - die Premiere seiner Ersten Symphonie in Sankt Petersburg. Doch der Abend wurde zu einem Fiasko für den 22-jährigen Rachmaninow: Die Symphonie fiel durch. Der totale Misserfolg erschütterte den Komponisten zutiefst.

Des Königs Cembalist
Carl Philipp Emanuel Bach hat eine sichere Stellung am Hof Friedrich des Großen von Preußen. Trotzdem ist er unzufrieden, denn seine Arbeit als Hofcembalist wird vom König überhaupt nicht honoriert. Carl Philipp bemüht sich um die Anerkennung des Königs, doch daraus wird nichts. Zu gegensätzlich sind die beiden Männer. Aber dennoch hat Carl Philipp Emanuel Bach Karriere gemacht in Berlin.

Schumanns "Rheinfall"
Rosenmontag 1854 in Düsseldorf: Robert Schumann springt von der Rheinbrücke ins eiskalte Wasser. Doch der Selbstmordversuch misslingt, die Brückenwärter haben Fischer alarmiert, die den Komponisten in ihr Boot zerren. Einen Tag später wird Schumann auf eigenen Wunsch in die Nervenheilanstalt Endenich eingeliefert, wo er zwei Jahre später stirbt.

Späte Berufung - Mozarts Schüler Thomas Attwood
Eine wesentliche Einnahmequelle Mozarts war das Unterrichten. Im August 1785 meldete sich bei ihm der gerade 18-jährige Engländer Thomas Attwood. Dieser hoffte, von dem Star der Wiener Szene nur noch einige Ratschläge zu benötigen, nachdem er bereits einige Jahre in Italien zur musikalischen Ausbildung verbracht hatte. Mozart nahm Attwood als Schüler an, musste aber den Übermut des jungen Engländers vorerst etwas bremsen.
François-Joseph Gossec bricht nach Paris auf
Der belgische Komponist François-Joseph Gossec zählte vor allem mit seinen kirchenmusikalischen Werken zu den großen Komponisten Frankreichs im 18. Jahrhundert. Geboren 1734 als Sohn eines wallonischen Bauern, war es für den jungen Knaben ein gewaltiges Erlebnis, als er 1742 in den Chor der Kathedrale Notre Dame in Antwerpen aufgenommen wurde. Aber der Knabe hatte noch Größeres vor. 1751 war es endlich so weit. Gossec brach auf nach Paris.

Carl Maria von Weber wird verhaftet
Durch die undurchsichtigen finanziellen Aktivitäten seines Vaters geriet Carl Maria von Weber mehrmals in missliche Lagen, einmal wurde er deshalb sogar ins Untersuchungsgefängnis gebracht. Xaver Frühbeis erzählt die schmerzhafte Episode im Leben des hochgeschätzten Komponisten.
Lisa della Casa zum 100. Geburtstag
Märchenhaftes Aussehen, märchenhafte Sopranstimme! Und dann wohnte Lisa della Casa auch noch in einem märchenhaften Schloss am See! Auf der Schattenseite ihres langen Lebens standen gleichzeitig die schnell gescheiterte erste Ehe, die schwere Erkrankung ihres einzigen Kindes oder auch Konfrontationen mit den Intrigen und Eitelkeiten der Kollegen.

Die Studios der Carnegie Hall - Hilfe zur Selbsthilfe
Wer auf der Bühne der "Carnegie Hall" steht, der hat es geschafft. Das legendäre Backstein-Bauwerk in Manhattan ist jedoch mehr als nur eine Bühne mit fast mystischen Ruf. Es ist ein Haus, das auch hinter den Kulissen viele ungewöhnliche Geschichten erzählt. Markus Vanhoefer ist in Regionen vorgedrungen, die dem "durchschnittlichen" Konzertbesucher verborgen bleiben.

Sergej Prokofjew und Verrnon Duke - Geschichte einer Künstlerfreundschaft
Sie waren enge Freunde - Sergej Prokofjew und Vladimir Dukelskij. Beide verließen Russland nach der Revolution 1917, aber nur einer war in der Neuen Welt wirklich erfolgreich. Prokofjew kehrte 1936 nach Russland zurück. Inwieweit die Heimat im Leben eines Künstlers eine schicksalhafte Rolle spielen kann, weiß Julia Smilga.

War Antonio Salieri wirklich intrigant?
Salieri der Schurke, der Virtuose höfischer Intrigen, der kalte Karrierist, der Mozart auf den Gewissen hat. Kein anderer Musiker ist so schlecht beleumundet wie der gebürtige Italiener. Bösewicht Salieri, machen wir es uns nicht allzu einfach mit diesem Urteil, oder besser: Vorurteil?
Der Fall Prokofjew - eine Scheidung mit Folgen
1937 kehrt Sergej Prokofjew mit seiner Frau, der spanischen Sängerin Lina Llubera-Prokofjew und den beiden Söhnen aus der Emigration in die Sowjetunion zurück. Hier trifft er bald die Liebe seines Lebens - die junge Literaturstudentin Mira Mendelssohn. Dieses Treffen wird nicht nur sein Leben für immer verändern, sondern auch das Leben seiner ersten Frau.

Bülow contra Nietzsche
Friedrich Nietzsche war nicht nur ein Philisoph, sondern komponierte auch kleinerer Instrumentalwerke und Lieder. Doch der ansonsten so selbstbewusst auftretende Meister des Wortes war sich seiner Begabung in Sachen Komposition keineswegs sicher. Im Jahr 1872 bat er deshalb den berühmten Pianisten und Dirigenten Hans von Bülow, einen Blick auf seine Partitur zu werfen. Die Antwort erfolgte prompt und schonungslos.

Claude Debussy und Mallarmé: Ein Dichter und sein Faun
Ein Gedicht, ein zündender Gedanke, ein Motiv, aus dem sich dann ein musikalisches Meisterwerk entwickeln lässt - Komponisten bedienen sich gerne in der Welt der Poesie. Doch was ist mit dem Dichter? Nimmt er am Ruhm des Komponisten teil oder ärgert er sich vielleicht über das, was mit seinem Text geschehen ist?
Paul Wittgenstein. Oder die Geschichte vom einarmigen Pianisten.
Paul Wittgenstein war kein Pianist wie viele andere auch: Er hatte nämlich nur einen Arm. Wie es dazu kam, wie er trotz des Handicaps spielen konnte und später trotz seiner jüdischen Abstammung während des Dritten Reichs zu Ruhm gelangte - das erzählt unser Zoom.

Zoom: "Jauchzet, frohlocket" - Ein Bericht aus Bachs Recyclingwerkstatt
Johann Sebastian Bach ist bekannt dafür, seine musikalischen Einfälle wieder und wieder verwertet zu haben. Der Produktionsdruck gerade in seiner Leipziger Zeit als Thomaskantor, jeden Sonntag eine neue Kantate aufführen zu müssen, gilt als ein Grund dafür. Patricia Dolata über ein ganz besonderes Recyclingprodukt des Leipziger Komponisten.

Maria Callas - Eine Würdigung zum 95. Geburtstag
Die Karriere von Maria Callas dauerte nur 13 Jahre, doch Sängerinnen auf der ganzen Welt müssen sich bis heute mit ihr vergleichen lassen. Am 2. Dezember wäre die Sängerin 95 Jahre alt geworden. Markus Vanhoefer über den Mythos Maria Callas.
Caruso als Sittenstrolch
Dieser aufsehenerregende Prozess setzte die Gemüter in Wallung und trieb die Auflagen der Boulevard-Zeitungen in die Höhe. Der Fall enthielt alles, um zur lüsternen Sensation aufgebauscht zu werden: Sex & Crime und einen prominenten Beschuldigten - eine der berühmtesten Persönlichkeiten seiner Zeit: Niemand Geringerer als Enrico Caruso.

Zoom - Mozart und Schikaneder beim Kegelschieben: Vorwand oder Fügung?
Emanuel Schikaneder ist gemeinhin bekannt als Librettist von Mozarts Zauberflöte. Dass er auch der erste Papageno der Uraufführung war, dürfte schon weniger geläufig sein. Welche Person sich aber tatsächlich hinter dem eigentümlichen Theaterunternehmer, fahrenden Komödianten, Charakterschauspieler und Librettisten verbirgt, dürfte nahezu unbekannt sein. Wolfgang Amadeus Mozart und sein Vater Leopold lernten Schikaneder schon 1780 in Salzburg kennen. Und zwar beim gemeinsamen Kegelspiel!

Lew Termen - der Großvater des Synthesizers
"Kosmisch" nannte Albert Einstein die musikalische Darbietung des jungen russischen Erfinders Lew Termens 1927 in Berlin. Auch der amerikanische Dirigent Leopold Stokowski und der russische Komponist Rachmaninow priesen die ungewöhnlichen tonalen Qualitäten der Musikmaschine von Termen. Mittels einer damals hochkomplizierten elektronischen Technik erzeugte die "Termenvox" bis dahin nie gehörte Töne und Klänge - es war der erste Synthesizer der Musikgeschichte. Julia Smilga über den russischen Physiker Lew Termen.

Monsieur Boieldieu findet nur singend die richtigen Töne
Die Praxis des Komponierens, also das ganz pragmatische Hinschreiben von Noten, gerät bei so manchen Komponisten recht seltsam. Der französische Komponist François-Adrien Boïeldieu fiel unter seinen Zeitgenossen vor allem durch eine Eigenart auf: Die Tatsache, dass er nur Komponieren konnte, wenn er dazu sang. Dies freilich wurde ihm gegen Ende seines Lebens zum Verhängnis.

Die Gründung der Berliner Philharmoniker
Wie viele Kurorte, so leistete sich im 19. Jahrhundert auch das holländische Scheveningen den Luxus eines Sommerorchesters. Hier war es freilich ein ganz besonderes Orchester, das sich da zum Broterwerb verdingte: das Berliner Philharmonische Orchester. Den Anlass zur Gründung dieses Klangkörpers hatte ein spektakulärer Aufstand gegen einen tyrannischen Dirigenten gegeben. Wiebke Matyschok erzählt die Geschichte einer musikalischen Vereinigung, deren Anfänge alles andere als leicht gewesen waren.

Wilhelmine von Bayreuth
Im April dieses Jahres wurde das Markgräfliche Opernhaus nach fast sechs Jahren Renovierung wiedereröffnet und zeugt in originaler Gestalt von der Kunstbegeisterung seiner Erbauerin, die selbst auch Werke für ihr Theater komponiert hat. Am 14. Oktober 1758 ist Wilhelmine in Bayreuth gestorben.
Zoom: Der Weltmeister des Musikskandals - George Antheil
Paris Théâtre des Champs Elysées, 4. Oktober 1923: Tumult an skandalerprobten Ort. Elf Jahre nach dem Aufruhr, den Strawinskys "Le Sacre du Printemps" im selben Saal verursacht hatte, bringt ein kleiner Mann am Flügel das Publikum zum Rasen. Sein Name: George Antheil.
Der Geiger Henryk Szeryng wird 100
Vor 100 Jahren wurde er in Warschau geboren: Henryk Szeryng. Es war eine Begegnung mit Folgen, der Beginn einer zweiten Karriere, der erste Schritt zurück ins internationale Rampenlicht, als der Pole dem Pianisten Arthur Rubinstein 1950 begegnete.

Der Komponist Anton Webern wird erschossen: Tod aus Versehen
Der Krieg in Europa war bereits für beendet erklärt worden. Doch auf der Suche nach Widerstandsnestern im Gebirge stießen die Alliierten auch auf geflüchtete Familien, darunter auch Anton Webern mit seiner Familie. Als der Komponist nichtsahnend zum Rauchen vor das Haus trat, passierte es.
War Carlo Gesualdo ein Mörder?
Um den fürstlichen Komponisten Don Carlo Gesualdo ranken sich dunkle Gerüchte: hat er seine Frau und deren Liebhaber brutal ermordet?
Der Risottokönig Giuseppe Verdi
Baron Paolo Genovese fordert Giuseppe Verdi zum Duell heraus: zum Kochduell. Verdi kocht Risotto, Genovese kocht Spaghetti alla Napoletana.
Igor Strawinsky und Ernest Ansermet - eine Freundschaft aus dem Kurpark
Kurkonzerte, das bedeutet oft Stehgeiger und Walzerseligkeit. Aber es gab und gibt Ausnahmen, wo man sie am wenigsten vermutet. Hören Sie ein ZOOM von Markus Vanhoefer über Igor Strawinsky und Ernest Ansermet.
Brahms versenkt Briefe im Rhein
Als sich der junge Johannes Brahms im Alter von kaum 20 Jahren in Düsseldorf vorstellt, ist Clara Schumann, die Frau von Robert Schumann, 34 Jahre alt. Bald zieht Brahms bei ihnen ein und - verliebt sich in Clara.
Innsbrucker Festwochen: Hochzeit im Kaiserhaus
Ganz Innsbruck befindet sich mitten während der Vorbereitungen für die Hochzeitsfeierlichkeiten eines Mitgliedes aus der kaiserlichen Familie. Im Sommer 1765 wird die ganze Stadt für die zu diesem Anlass veranstalteten Festwochen herausgeputzt, um die Vermählung feierlich zu umrahmen. Doch das Fest nimmt eine Wendung, die niemand vorsehen konnte.

Paganini kämpft gegen die Teufelsgerüchte
Noch im 19. Jahrhundert hielt man den großen Geigenvirtuosen Niccolò Paganini für eine Ausgeburt der Hölle. Und was hält sich hartnäckiger als böse Gerüchte? Niccolò Paganini wehrte sich zeitlebens vergeblich dagegen. Susanna Felix blickt zurück und erzählt von einem aussichtslosen Kampf.

Schostakowitsch, der Fußballfan: Der Komponist im Stadion
Mit Mantel, Nickelbrille und Aktentasche rannte er in den Fanblock seiner Mannschaft - Zenit war sein Club. Dmitrij Schostakowitsch war ein glühender Fußballfan, hatte einen Schiedsrichterschein und versuchte sein Leben lang, Musik und Fußball zu verbinden.
Richard Wagners Hunde
Dieser durchdringende, herzerweichende Blick! Wagner blieb den kleinen und großen Hunden sein Leben lang treu, und seine vierbeinigen Freunde meist auch ihm. Wohin es Wagner auch verschlug, sie waren immer an seiner Seite.
Zoom: Haydn blickt ins Weltall
"Er durchbrach die Grenzen des Himmels" - das steht auf dem Grab von William Herschel geschrieben, Musiker und Astronom. Der in Hannover gebürtige Herschel ist als Musiker bekannt, aber berühmt wurde er als Astronom. Der Blick ins Weltall konnte manchmal schockierend sein. Hiervon zeugt auch Joseph Haydns "Die Schöpfung".
Wie unfair, Lully!
Im Jahr 1679 ist Lully ein erfolgreicher Mann. Wenige Jahre später passiert das Unglück. Davor aber intrigiert Lully mit großer Zielstrebigkeit gegen Konkurrenten..
Weber zu Besuch in München
Das Leben des Komponisten Carl Maria von Weber war ein ständiges Auf und Ab. 1810 etwa wird er während einer Probe festgenommen, wegen Unterschlagung, Bestechung und Diebstahl. Weber wehrt sich gegen die Anschuldigungen, der König verweist ihn des Landes. Nach dem Rauswurf reist Weber nach Heidelberg, Mannheim und Darmstadt. Im September wird seine Oper "Silvana" in Frankfurt aufgeführt, danach beginnt er mit der Komposition des "Abu Hassan", das in München uraufgeführt werden soll.