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Warum selbst Signal bei Google und Apple anklopft (clt26)
Einstieg in die Entwicklung von Dateisystemen mit FUSE (clt26)
Kinder(rechte) und der Einstieg ins Netz und das Fediverse (clt26)
E-Mails mit Rspamd filtern – ein Rundgang durch die Module (clt26)
Designing Teamtype (clt26)
Teamtype ist eine Open-Source-Software, die es erlaubt, lokale Textdateien mit mehreren Leuten zu editieren, und zwar integriert in bekannte Editoren wie Neovim, VSCodium und andere. Sie kann zum Pair Programming oder dem gemeinsamen Schreiben von Notizen genutzt werden. Im Rahmen der Entwicklung haben wir auf dem Weg vom Prototypen bis hin zur aktuellen Software viele interessante Design-Entscheidungen treffen müssen. Da wir nur ein kleines Team sind und wenig Budget haben, geht es wie in vielen Projekten oft darum, einen guten Kompromiss zu finden zwischen dem Nutzen von Features, der Komplexität, die damit einhergeht und daraus folgend der Wartbarkeit. Die Rückmeldung von anderen Programmier*innen war, dass wir das bisher ziemlich gut hingekriegt haben. In diesem Vortrag soll es, nachdem Teamtype vorgestellt und live demonstriert wurde, also darum gehen, welche wichtigen Design-Entscheidungen wir auf dem Weg getroffen haben und was daraus gelernt werden kann. Wir tauchen ein bisschen in unsere Architektur und den Entwicklungsprozess ein, ziehen Parallelen zur »do one thing well« Unix-Philosophie und wie diese im Spannungsverhältnis zu vielen Feature-Wünschen steht. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/394
Der Kunde lügt immer. Und im Support kann niemand lesen. (clt26)
Dinge erklären (clt26)
Mehr Verständnis durch eine gute Erklärung. Sowohl im professionellen Alltag als auch nach Feierabend kommt man oft in die Verlegenheit, etwas erklären zu müssen. Manchmal kommt man schon ins Straucheln, wenn es nur eine Wegbeschreibung ist oder wenn gefragt wird, warum der Geschirrspüler nicht ausgeräumt wurde. Wie sieht es dann bei komplexeren Sachverhalten aus? Egal ob man einem Kollegen mit Domänenwissen einen besonderen Sachverhalt beschreiben will, dem Support zum wiederholten Male das Problem erläutern muss oder einem Fachfremden ohne Vorwissen ein technisches Detail erklärt. Die Beteiligten gehen zufriedener auseinander, wenn das Unterfangen erfolgreich war. Wenn man eine Aufwandsschätzung will, sollte man möglichst gut und detailliert, aber auch nicht zu abschweifend beschreiben, worum es geht, um eine adäquate Schätzung zu erhalten. Egal ob Manager, Azubi, Fachkollege oder Freund, allen sollte man eine passende Erklärung des Sachverhalts anbieten. In dem Vortrag möchte ich euch erzählen, worauf es bei einer guten Erläuterung bzw. Präsentation eines »Dings« ankommt. Anhand von Beispielen werden die einzelnen Schritte zu einer guten Erklärung beschrieben. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/340
Dinge erklären (clt26)
UnifiedPush (clt26)
Push-Benachrichtigungen auf Android-Handys ohne Google. Dezentralisiert und Open Source. Mit Open Source Tools wie microG bekommt man zwar erfolgreich proprietäre Google Software von seinem Android-Handy verbannt; die eigentlichen Benachrichtigungen werden aber dennoch über Google Server verschickt (Firebase Cloud Messaging). UnifiedPush ist ein Framework, mit dem Push-Benachrichtigungen dezentral bzw über selbst betriebene Server zugestellt werden können. Zahlreiche Open Source Android Apps unterstützen bereits UnifiedPush. Unter anderem: Tusky, Fedilab, DAVx⁵, Fennec, Element und viele mehr. Dieser Vortrag erklärt, wie Push-Benachrichtigungen im Allgemeinen funktionieren und warum sie trotz ihres eventuell schlechten Rufes eleganter sind, als jede App eine eigene Serververbindung aufbauen zu lassen. Des Weiteren werden mögliche Privacy-Probleme erörtert, die mit der Benutzung von Google Push Servern einhergehen. Anschließend wird die Architektur von UnifiedPush erklärt. Der Vortrag endet mit einer praktischen Anleitung, wie man UnifiedPush auf einem Android-Handy benutzt und wie es in Zukunft auf Linux Handys aussehen wird. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/202
(Keine) Fotos bitte! (clt26)
In unserem digitalen Alltag sind Fotos allgegenwärtig. Gerade bei Veranstaltungen mit vielen Teilnehmenden wie den CLT gibt es dabei viele unterschiedliche Interessen, von Fotografierenden und Fotografierten. Auch unter den Fotografierten existieren unterschiedliche Präferenzen hinsichtlich des Fotografiertwerdens generell wie auch für den Umgang mit den Fotos. Unabhängig von der rechtlichen Situation kann bspw. der Wunsch bestehen, bei (akzeptierter) Veröffentlichung nicht getaggt zu werden. Um solche Präferenzen ausdrücken zu können, nutzen die CLT dieses Jahr die Offlinetags, ein Mechanismus zur sozialen Kommunikation von Fotopräferenzen, der auf der CHI 2014 vorgestellt und in der Vergangenheit bei Veranstaltungen wie der CPDP oder dem Forum Privatheit genutzt wurde. Die Offlinetags bestehen aus vier Symbolen, mit denen Träger:innen ihre Vorlieben bezüglich des Fotografiertwerdens und des Umgangs mit entsprechenden Fotos ausdrücken können. Dabei sind diese Symbole nicht nur für die Fotografierenden erkennbar, sondern auch maschinenlesbar gestaltet. In diesem Vortrag stellen wir die Offlinetags vor und stehen für Fragen und Feedback zum Einsatz der Offlinetags bei den CLT bereit. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/325
Automatisierung: Zwischen magischer Effizienz und bitterer Realität (clt26)
Automatisierung gilt als Zukunftsversprechen moderner IT – doch zwischen Versprechungen in Marketingfolien und realem Betrieb klafft oft eine deutliche Lücke. Der Vortrag beleuchtet dieses Spannungsfeld mit Humor und Praxisnähe: Von einfachen Skripten über ambitionierte Ansible-Playbooks geben wir anhand typischer IT-Alltagsszenarien Impulse, wo Automatisierung echten Mehrwert schaffen kann, wo sie scheitert und wo sie vor allem neue Komplexität erzeugt. Mit Beispielen aus der Praxis wird aufgezeigt, wie Open-Source-Technologien wie die Ansible Automation Platform Innovation und Wettbewerbsfähigkeit fördern können – und wann der Aufwand dafür gerechtfertigt ist. Denn nicht jede Aufgabe braucht ein komplexes Framework: Manchmal ist weniger mehr. Der Vortrag richtet sich sowohl an Automatisierungsenthusiasten mit leidvoller Erfahrung als auch an Einsteiger mit Respekt vor dem Thema. Mit einem Augenzwinkern, ehrlichen Zahlen und realistischen Einschätzungen vermittelt er eine zentrale Erkenntnis: Automatisierung ist mächtig – doch gesunder Menschenverstand bleibt der wichtigste Erfolgsfaktor auf dem Weg zu souveräner Digitalität. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/184
Btrfs und Snapper in Debian Sid (siduction) (clt26)
siduction basiert auf Debian sid, ist Desktop-orientiert und ein Rolling Release – und damit laut DitroWatch.com einzigartig. Das Trio mit Btrfs, Snapper und dem eigenen Paket siduction-btrfs erleichtert die Administration der hochgradig dynamischen Distribution. Anwender genießen den Vorteil aktueller Software und erlangen die Souveränität über ein Betriebssystem, dass durch gelegentlich inkompatible Pakete oder Pakete mit Fehlern eine erhöhte Aufmerksamkeit erfordert. Erläutert wird das Zusammenspiel der Komponenten und weshalb Btrfs als Dateisystem dabei besondere Vorteile bietet. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/200
Automatisierung: Zwischen magischer Effizienz und bitterer Realität (clt26)
Shift your FOCIS: Digitale Souveränität mit ALASCA (clt26)
ALASCA – Verband für betriebsfähige, offene Cloud-Infrastrukturen e. V. – ist ein in Dresden ansässiger Verein, der sich für eine digitale Zukunft einsetzt, in der unsere Daten auch wirklich uns gehören – und das durch den Einsatz von Open-Source-Cloud-Infrastruktur. Der Talk gibt einen kompakten Einblick in die Entstehung, Mission und Aktivitäten des Vereins. Für das Fördern digitaler Souveränität in Europa fokussiert sich ALASCA auf zwei Kernbereiche: die technische Weiterentwicklung der eigenen sechs Open-Source-Projekte sowie den Wissenstransfer durch monatliche Tech-Talks, einen Podcast, den ALASCA Summit und Hackathons. Seit Februar 2025 werden diese Aktivitäten im Rahmen des Projekts FOCIS durch den Freistaat Sachsen gefördert – ein wichtiger Schritt, um offene Technologien, SCS-Standards und digitale Souveränität im sächsischen Ökosystem weiter voranzubringen. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/144
Shift your FOCIS: Digitale Souveränität mit ALASCA (clt26)
Der eigene Blog mit Hugo – Ein Praxisbeispiel (clt26)
Btrfs und Snapper in Debian Sid (siduction) (clt26)
UnifiedPush (clt26)
Der eigene Blog mit Hugo – Ein Praxisbeispiel (clt26)
Der Vortrag erläutert eine exemplarische Vorgehensweise zum Betrieb eines Webautritts unter Verwendung des Static Site Generators Hugo. Die Bereitstellung erfolgt via git, forgejo und Woodpecker CI. Es werden • die grundsätzliche Konzeption, • Gedanken zur Auswahl der verwendeten Komponenten sowie • Erfahrungen aus knapp drei Jahren Blog-Betrieb vorgestellt. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/290
(Keine) Fotos bitte! (clt26)
Warum kommt meine Mail nicht an? Ein Überblick. (clt26)
Warum kommt meine Mail nicht an? Ein Überblick. (clt26)
Einen eigenen Mailserver betreiben und von großen Anbietern unabhängig sein – das klingt zuerst einmal nach einem guten Plan, aber auch nach viel Arbeit. Denn um im Mail-Universum mitspielen zu dürfen, müssen erst eine Reihe von Rahmenbedingungen geschaffen werden, um von anderen Mailservern als »vertrauenswürdig« eingestuft und nicht pauschal als »Spammer« abgewiesen zu werden. Dieser Vortrag soll eine Übersicht über den Zoo der heute üblichen Anforderungen schaffen (DNS-Records, SPF, DKIM usw.), die ich mir am Anfang meiner eigenen Karriere als kleiner, unabhängiger Mail-Admin gewünscht hätte. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/387
IT-Unabhängig im Kleinunternehmen mit Linux? (clt26)
Gerade bei nicht im IT Bereich arbeitenden Kleinunternehmen wie Handwerker:innen oder Dienstleister:innen ist die Frage der Software-Auswahl schwierig: Oft wird automatisch auf proprietäre Lösungen aus den USA zurückgegriffen, weil es scheinbar keine anderen Alternativen gibt. In diesem Beitrag wollen wir uns ansehen, wie wir als Open Source Community diesen Anwendungsfall besser unterstützen können, welche Tools es gibt und welche Schwierigkeiten es gibt, diesen „Markt“ zu erreichen. Konkret wird neben anderen die Anwendung „Kraft“ genauer vorgestellt, die seit mehr als zwanzig Jahren Rechnungslegung für genau den Einsatz in Kleinunternehmen anbietet. Kein bisschen in die Jahre gekommen, wurde gerade die Version 2.0 von Kraft releast, die einen Meilenstein für das Projekt darstellt. Mit ihr kommen einige Neuerungen, die die Arbeit mit Kraft noch effizienter und moderner werden lässt und zum Beispiel eine sinnvolle Nutzung privater Clouds wie OpenCloud oder Nextcloud integrieren kann. Damit sollte auch in diesem interessanten Anwendungsbereich ein weiterer Schritt in Richtung digitaler Souveränität möglich sein. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/218
Vanilla Linux auf deinem Router mit 100Gbit/s (clt26)
Nachdem [Ben](https://blog.benjojo.co.uk/post/sn2010-linux-hacking-switchdev) und [Pim](https://ipng.ch/s/articles/2023/11/11/debian-on-mellanox-sn2700-32x100g/) die Mellanox-Switches mit switchdev ausprobiert haben, war ich endlich mutig genug, in unserer Firma diese Switches zu verfolgen. Wir haben 2025 ein paar Standorte mit eigener Hardware aufgebaut und dafür Router+Switches gebraucht. Der Mut hat sich gelohnt! Wir haben nun Switches mit vollem Linux-Support, langem Software-Support ohne weitere Lernkurve für einen weiteren Netzwerkhersteller und keine Lizenzkosten. Wir gehen im Talk durch, wie es ist, deine Distribution des Vertrauens zu installieren, was wir damit gemacht haben, wo die Stolperfallen beim ASIC offloading sind und was es wirklich bedeutet, einen Router ohne direkten Herstellersupport zu betreiben. Beim Versuch, EVPN einzusetzen, haben wir uns aber die Finger verbrannt. Ich zeige dir auch, warum es erleichternd ist, einen Switch mit Free and Open Source Software zu betreiben. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/126
Seit 8 Jahren Infrastructure-as-Code – ein Erfahrungsbericht (clt26)
Seit über 10 Jahren betreuen wir den Betrieb der Smart-Home-Cloud-Plattform myBuildings/myBUSCH-JAEGER. Die Plattform ermöglicht es den Kunden, diverse Smart-Home-Produkte komfortabel und remote zu steuern. Durch das stetige Wachstum der Plattform ist es notwendig, die eingesetzten Cloud-Ressourcen effizient orchestrieren zu können. Hierbei unterstützt der Einsatz von Infrastructure-as-Code (IaC) Werkzeugen und Automatisierung, die eigene Infrastruktur – insbesondere im Team – unter Kontrolle zu halten. In diesem Vortrag stellen wir unseren seit 2017 genutzten IaC-Ansatz basierend auf Terraform/OpenTofu und GitOps Techniken vor und zeigen auf, wie sich dieser Ansatz im Laufe der Zeit entwickelt hat. Insbesondere wird auf die Probleme eingegangen, die sich im Laufe des Betriebs ergeben haben und wie sie überwunden werden können. Hierzu gehören beispielsweise: • Verwaltung von State-Dateien, sowie State- und Stack-Orchestrierung • Zuverlässige, gesicherte und skalierbare Automatisierung von Deployment-Abläufen • Review- und Governance-Prozesse • Modularisierung von Infrastrukturkomponenten Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/265
Getting started with GitLab CI/CD (clt26)
An introduction to working with GitLab CI/CD for development and infrastructure workflows. The talk covers an introduction to the structure of GitLab CI/CD pipelines and walks through two practical examples: 1. workflow for a rust library with linting, testing & publishing to crates.io 2. workflow for automating building & publishing custom container images with buildkit to GitLab's container registry The goal of the talk is to provide an introductory overview of the feature set of GitLab CI/CD (self-hosted OSS variant). It will also cover some tips & tricks for troubleshooting and optimizing pipelines. The talk will only cover features available for self-hosted GitLab's community edition instances. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/307
Boot-up-Grafik unter Linux: von der Firmware bis zum Login (clt26)
Die meiste System-Firmware bietet dem Kernel beim Start einen einfachen Framebuffer für die Ausgabe an. Mit Hilfe von efidrm, simpledrm u. a. kann der Linux-Kernel daher nun seit einiger Zeit einen modernen Grafik-Stack auf fast beliebiger Grafik-Hardware ausführen. Viele weitere Verbesserungen machen Linux dabei zuverlässiger und hübscher anzusehen. In diesem Vortrag schauen wir uns den Grafik-Code eines Linux-Systems während des Bootens an. Es geht um die verschiedenen Schritte vom BIOS/UEFI, zum Bootloader, weiter zum Kernel und schließlich zum Desktop mit modernem Grafik-Features. Wir schauen, welche Komponenten es gibt und wie sie zusammen arbeiten. Falls die Zeit reicht, gibt es noch eine kleine Live-Demo. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/231
Boot-up-Grafik unter Linux: von der Firmware bis zum Login (clt26)
Open Source an Schulen – der Versuch eines Überblicks (clt26)
Open Source macht mündig – das sollte auch Schulbildung machen. Entlässt die Schule mündige Bürger*innen können auch Unternehmen und Behörden – die ganze Republik – digital souveräner und offener für Alternativen werden. In einer von PUBLIX geförderten Recherche hat Journalist Marcel Roth versucht, einen Überblick über Open Source an deutschen Schulen zu bekommen. Bei IT in Schulen müssen sich Bundesländer und Kommunen oder Landkreise als Schulträger sehr genau abstimmen: Lehrkräfte und Schulleitungen als Landesbedienstete erhalten Geräte und Software i. d. R. vom Land. Schüler*innen erhalten sie von den Schulträgern. Ob Open Source an Schulen eingesetzt wird, hängt auch davon ab, wie eine Kommunalverwaltung selbst organisiert ist: Hat sie eine eigene Abteilung für Schul-IT oder koordiniert die IT-Abteilung der Verwaltung auch die IT an Schulen? Im Landkreis Harz nutzen 17.000 Schüler*innen ausschließlich Open Source, am Katharineum Lübeck löst ein Lehrer die Schul-IT mit Open Source. Welche Hemmnisse und Erfolgsgaranten gibt es, um Open Source an Schulen zu nutzen? Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/346
IT-Unabhängig im Kleinunternehmen mit Linux? (clt26)
Vanilla Linux auf deinem Router mit 100Gbit/s (clt26)
Seit 8 Jahren Infrastructure-as-Code – ein Erfahrungsbericht (clt26)
Getting started with GitLab CI/CD (clt26)
Open Source an Schulen – der Versuch eines Überblicks (clt26)
Cloud von nebenan statt von irgendwo (clt26)
Digitale Souveränität wird oft diskutiert, aber selten konsequent umgesetzt. Während Hyperscaler mit globaler Skalierung, Komfort und scheinbarer Unendlichkeit werben, geraten Fragen nach Kontrolle, Transparenz, Performance und rechtlicher Sicherheit schnell in den Hintergrund. Dieser Impulsvortrag zeigt, warum regionale Hosting- und Cloud-Dienstleistungen ein zentraler Baustein souveräner IT-Infrastrukturen sind – insbesondere für datenintensive, kritische oder regulierte Anwendungen. Anhand praxisnaher Beispiele aus dem Betrieb lokaler Rechenzentren und hybrider Cloud-Architekturen wird deutlich, wo regionale Anbieter wie die axilaris GmbH heute echte Vorteile bieten: kurze Wege, geringe Latenzen, nachvollziehbare Verantwortlichkeiten, offene Standards und echte Interoperabilität. Der Vortrag richtet sich an Entwickler:innen, Administrator:innen und Entscheider:innen, die Open Source nicht nur nutzen, sondern auch im Sinne digitaler Selbstbestimmung einsetzen wollen. Er lädt dazu ein, gängige Cloud-Narrative zu hinterfragen und Infrastruktur wieder als gestaltbaren, souveränen Bestandteil moderner IT-Landschaften zu begreifen. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/248
Open Source VDI – HW-beschleunigter Remote-Access zu LibVirt (clt26)
Die vorgestellte Open Source Virtual Desktop Infrastructure (OSVDI) verfolgt das Ziel, die typische Grafik-Workstation mit vollständig offenen und frei verfügbaren Softwarestack auf einen Hypervisor oder in die Cloud zu verlagern. Das Thema VDI ist nicht neu und die Grundidee reicht zurück bis in die Zeit von X11/XDM, LTSP, VNC, NoMachine NX, Citrix und dem Windows Terminal Server. Ein in OSVDI angepasstes SPICE bietet hardwareunterstütztes En- und Decoding für Videodatenströme für den schnellen Remote-Zugriff auf entfernte Desktop-Umgebungen. Es stellt zusätzliche Kanäle zur Verfügung, etwa für unidirektionales oder bidirektionales Audio, Remote-USB oder den Zugriff auf optische Laufwerke. Der Vortrag gibt zudem einen Überblick zu den weiteren Modulen dieses Open Source Projekts, wie Access-Gateway, Nutzung partitionierbarer Intel-GPUs für hardwarebeschleunigte Gäste und wie man eine solche Infrastruktur für sich aufbauen kann. OSVDI verfolgt das Ziel einer Vervollständigung eines freien und offenen IT-Baukastens im Sinne der Digitalen Souveränität. Der Votrag addressiert daher insbesondere Mitentwickler als auch IT-Entscheider und Infrastruktur-Administratoren für die Anwendung. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/417
OpenBSD rigorose Sicherheitsstrategie für Softwareentwickler (clt26)
OpenBSD gilt als das sicherste Betriebssystem der Welt – doch warum? Dieser Vortrag zeigt, wie das OpenBSD-Projekt seit Jahrzehnten mit konsequenten Code-Audits, sicheren Defaults und rigorosen Exploit-Mitigations Maßstäbe setzt. Der beeindruckende Sicherheitsnachweis: In über 25 Jahren wurden nur zwei Remote-Sicherheitslücken in der Standardinstallation gefunden. Wegweisende Technologien wie W^X und pledge/unveil wurden später von anderen Betriebssystemen adaptiert. Wir analysieren, welche Prinzipien sich auf andere Projekte übertragen lassen – von Entwicklung bis Anwendungsdesign. Von "Secure by Default" bis "Least Privilege" – OpenBSD bietet eine Blaupause für moderne Softwareentwicklung, die Sicherheit nicht als Option, sondern als Grundlage versteht. Lernziel: Die Teilnehmenden erhalten Einblicke in die Sicherheitsphilosophie und Best Practices von OpenBSD, die ich in den letzten acht Jahren im Projekt beobachten konnte. Sie lernen, wie sich Sicherheitsprinzipien wie Secure by Default, Exploit-Mitigations und Code-Audits in die eigene Softwareentwicklung übertragen lassen. Ziel ist es, Sicherheit als grundlegendes Entwicklungsprinzip zu verstehen und anzuwenden. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/130
Dokumentation mit Open-Source-Software (clt26)
Das Hochleistungsrechnen hat eine inzwischen über 20-jährige Geschichte an der TU Dresden. Aktuell betreibt das Zentrum für Informationsdienste und Hochleistungsrechnen (ZIH) insgesamt fünf Hochleistungsrechner für Studierende und Wissenschaftler:innen von Hochschulen in Sachsen und darüber hinaus. In diesem Vortrag möchten wir vorstellen, wie wir die Dokumentation der auf den Hochleistungsrechnern verfügbaren Hard- und Software mit Open-Source-Software, wie MKDocs mit dem Material-Theme, sowie automatisierten Tests über GitLab neu aufgebaut haben. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/349
OpenBSD rigorose Sicherheitsstrategie für Softwareentwickler (clt26)
Spack: Open-Source-Paketmanagement für HPC & Entwicklerinnen (clt26)
Spack: Open-Source-Paketmanagement für HPC & Entwicklerinnen (clt26)
Spack ist ein Python-basiertes Free and Open Source Paketmanagement-Tool für HPC-Systeme und Entwickler*innen, das Tausende von Software-Paketen aus Quellen baut und verwaltet. Im Gegensatz zu herkömmlichen Managern wie APT kann die Installation in manuell einstellbaren Varianten stattfinden und mehrere Pakete derselben Version können zeitgleich vorhanden sein. So ist es beispielsweise möglich, verschiedene Versionen von OpenMPI mit unterschiedlichen Compilern (GCC, Intel) oder MPI-Implementierungen zu installieren. Diese Pakete können auch selbst hinzugefügt werden, sowie zur Entwicklung in Spack-Environments gekapselt oder in ein Modulsystem wie lmod integriert werden. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/370
Mit Linux an der Schule zur digitalen Mündigkeit? (clt26)
Der Vortrag berichtet von den Erfahrungen an einem allgemeinbildenden Gymnasium in Baden-Württemberg, das seit zwölf Jahren ohne Windows und iOS auskommt. Basis der Infrastruktur sind Linux-Endgeräte, schulische Serverdienste auf FLOSS-Basis sowie ein möglichst freier Zugang zu Geräten und Netzwerken. Der Vortrag setzt sich mit unterschiedlichen Aspekten unserer Erfahrungen aus den vergangenen zwölf Jahren auseinander: - Welche technischen und pädagogischen Überlegungen treiben uns an, das schulische Netzwerk auf Basis von FOSS zu betreiben? - Welche Schwierigkeiten waren und sind zu bewältigen? - Wie kann man in diesem Umfeld Schülerinnen einen selbstwirksamen Zugang zu Technologie ermöglichen? - Welche Auswirkungen können wir in unserem schulischen Umfeld beobachten? Der Schwerpunkt des Vortrags liegt auf den pädagogischen und gesellschaftlichen Aspekten, auch vor dem Hintergrund neuerer gesellschaftlicher Entwicklungen. Auf die konkrete technische Umsetzung wird nur am Rande eingegangen. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/305
Dokumentation mit Open-Source-Software (clt26)
Open Source VDI – HW-beschleunigter Remote-Access zu LibVirt (clt26)
Mit Linux an der Schule zur digitalen Mündigkeit? (clt26)
Mit curl auf Fehlersuche: Mehr als HTTP und APIs (clt26)
curl ist das Schweizer Taschenmesser für Internet-Protokolle und läuft auf Windows, Mac OS und Linux. Damit ist es plattformübergreifend das ideale Tool für die Fehlersuche in modernen Netzwerk-, Web- und API-Umgebungen. Im Vortrag zeige ich praxisnahe Troubleshooting-Strategien für Admins und Developer – weit über HTTP/HTTPS hinaus. Typische Einsatzszenarien sind etwa: * Überprüfung von Ingress-Konfigurationen in Kubernetes-Umgebungen * Test und Debugging von API-Antworten auf PUT, POST oder OPTION Requests * Versand von Test-E-Mails über SMTP direkt vom Server aus * Ausführung und Analyse von LDAP-Queries * Vergleich und Fehlersuche bei HTTP- vs. HTTPS-Verbindungen Alle Beispiele basieren auf realen Alltagsproblemen und helfen, Fehlerquellen effizient und protokollübergreifend zu identifizieren. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/211
Richtig schlecht über Technik schreiben (clt26)
Ob Blog-Beiträge, technische Dokumentationen, Fachartikel oder eine Masterarbeit: In diesem Vortrag verraten wir, wie man möglichst schlecht und unverständlich über Technik schreibt. Angefangen bei lustig hüpfenden Deppenapostrophen, über rumpelnde Passiva und chaotische Wiki-Gliederungen bis hin zu furchtbaren Screenshots mit gruseligen Bildunterschriften stellen wir alle wichtigen Stilmittel anhand von Praxisbeispielen vor. Der Vollständigkeit halber geben wir noch Tipps, wie man gut und lebendig über Technik schreibt. Aber sowas möchte ja keiner lesen. Oder vielleicht doch? Verständliche Texte vermitteln leichter technisches Wissen, während fesselnde Inhalte Leserinnen und Leser auf der Website halten. Wie man solche Texte schreibt und vor allem in welche Fettnäpfchen man dabei möglichst nicht treten sollte, verraten Carina Schipper Reuß (stellvertretende Chefredakteurin des Linux-Magazins) und Tim Schürmann (IT-Journalist und Diplom-Informatiker). Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/220
Ein Token, sie zu knechten (clt26)
Digitale Kollaboration im (n.) e. V. (clt26)
Wir leben in sozialen Strukturen, in denen sich Menschen informell in Gruppen zusammenfinden. Menschen treffen sich regelmäßig zu einem Stammtisch oder zum Joggen, es wird ein Straßenfest organisiert, ein Spieleabend wird reihum organisiert. Keine diese Veranstaltungen findet heute statt, ohne dass sich die Teilnehmenden digital vernetzen. Wie erreichen wir „Souveräne Digitalität“? In diesem Vortrag werden typische Anforderungen gesammelt. Bewährte und datensparsame Werkzeuge können die Anforderungen gut abdecken. Auf Liste für den n. e. V. stehen Werkzeuge wie: DeltaChat, Syncthing, Cryptpad und BigBlueButton. Die Digitalisierung eines eingetragenen Vereins bringt weitere Herausforderungen mit sich. Noch vor zwanzig Jahren wurde mit einem Vorstandsamt an neugewählte Personen eine Umzugskiste mit einer handvoll mehr oder weniger gut gepflegten Aktenordnern übergeben. Wie erfolgt die ideale Übergabe im digitalen Zeitalter? Es gehört viel Disziplin dazu, dass alle relevanten Dateien vom privaten Rechner des alten Vorstands an die Nachfolgenden übergeben werden und dass alle Dateien bei den alten Vorstandsmitgliedern gelöscht werden. Wir brauchen eine personenunabhängige Lösung! Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/319
Jenkins-Showcase: wie Bareos-Pakete entstehen (clt26)
Das Bareos-Projekt stellt aktuell Binärpakete für insgesamt 26 verschiedene Plattformen bereit. Das Bauen, Testen und Paketieren übernimmt eine nicht mehr ganz triviale parametrische Jenkins-Pipeline. Diese automatisiert neben Release- und Pre-Release-Builds der einzelnen Branches auch das Bauen und Testen von Pull Requests Dieser Vortrag soll zeigen, wie unser Build-Prozess in Jenkins implementiert ist und welche Möglichkeiten sich bieten, auch große und komplexe Builds zügig, reproduzierbar und flexibel vom Git-Repository bis zum Artefakt auf dem Download-Server zu automatisieren. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/173