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Lomas: An Open-Source Platform for Confidential Analysis of Data (dgwk2026)
Lomas is an open-source platform developed by the Federal Statistical Office that resolves the tension between data privacy and transparency. It allows researchers and analysts to run algorithms on confidential public data without accessing raw information, using Differential Privacy to guarantee protection while maintaining full transparency. By keeping this solution open-source and publicly controlled, Lomas strengthens digital sovereignty and offers a concrete alternative to proprietary “black box” systems, demonstrating that democratic societies can have both privacy and transparency. Public administrations collect massive volumes of data to fulfill their missions, producing regional, national, and international statistics across many sectors. Yet strict privacy regulations, while necessary, often prevent broader analytical use of this valuable resource, creating a tension between transparency and privacy that democratic societies must navigate carefully. Lomas is a novel open-source platform developed by the Data Science Competence Center (DSCC) of the Federal Statistical Office (FSO) designed to resolve this tension by enabling the secure reuse of sensitive datasets for research and analysis. By developing it openly, we are creating a public good for the public good, strengthening both digital sovereignty and trust in the use of public data. The platform allows authorised users, such as approved researchers and government analysts, to run algorithms on confidential data without directly accessing the raw information. Results are returned with the strong privacy guarantees of Differential Privacy, a mathematical framework that quantifies and limits disclosure risk while maintaining complete transparency about data protection and usage. Through this approach, Lomas demonstrates that we don’t have to choose between privacy and transparency. We can have both. It offers a concrete alternative to proprietary “black box” solutions, keeping control over sensitive data within public institutions while making government data more accessible for democratic oversight and evidence-based policy-making. about this event: https://winterkongress.ch/2026/talks/lomas_an_open_source_platform_for_confidential_analysis_of_data/
Staatliche Überwachung: Transparenz vs. Heimlichkeit (dgwk2026)
Bei der staatlichen Überwachung kollidiert das Interesse der Behörden an einer möglichst effizienten Überwachung mit rechtsstaatlichen Grundsätzen. Wer versucht, rechtsstaatliche Ansprüche im Zusammenhang mit staatlicher Überwachung durchzusetzen, muss mit Widerstand der Behörden rechnen. Forderungen nach Transparenz wecken Ängste, dies könne den Erfolg der Überwachungsmassnahmen gefährden. Für staatliches Handeln braucht es eine gesetzliche Grundlage, aus der klar wird, was der Staat tun darf und wie wir davon betroffen sein können. Bei Grundrechtseingriffen haben wir Anspruch auf eine wirksame Beschwerde an ein Gericht. Mit dem Öffentlichkeitsprinzip können wir uns Zugang zu amtlichen Dokumenten verschaffen, was der Transparenz und Nachvollziehbarkeit der Tätigkeit der Behörden dient. All das verträgt sich schlecht mit dem Anspruch des Staates, (heimlich) überwachen zu dürfen. In diesem Vortrag wird dieser Interessenkonflikt beleuchtet. Es wird aufgezeigt, in wie weit mit Gesuchen und Gerichtsverfahren Transparenz zur staatlichen Überwachung hergestellt werden kann, dies anhand konkreter Beispiele wie die Verfahren der Digitalen Gesellschaft gegen die Vorratsdatenspeicherung und gegen die Kabelaufklärung sowie Verfahren zum Öffentlichkeitsprinzip. about this event: https://winterkongress.ch/2026/talks/staatliche_uberwachung_transparenz_vs_heimlichkeit/
Direkte Demokratie digital: Vertrauen, Machtfragen, Teilhabe (dgwk2026)
Direkte Demokratie digital: Vertrauen, Machtfragen, Teilhabe (dgwk2026)
Daniel Graf (Stiftung für direkte Demokratie), Rahel Estermann (Digitale Gesellschaft) und Patricia Schafer (Avenir Suisse) diskutieren auf dem Podium, wie E-Collecting nach dem «Unterschriftenbschiss» Vertrauen, Privatsphäre, Transparenz und Effizienz stärken kann. Sie beleuchten Machtverschiebungen, staatspolitische Fragen wie nötige Unterschriftenzahlen und klären, welche Leitplanken nötig sind, damit E-Collecting die Teilhabe an der Demokratie stärkt. Moderation: Thomas Knellwolf, Reporter Tamedia Recherchedesk. Die Demokratie weiterzuentwicklen mit E-Collecting ist dringend nötig, seit das Vertrauen aufgrund des «Unterschriftenbschiss» gelitten hat. Im Podium diskutieren wir, wie E-Collecting Vertrauen und Privatsphäre des Unterschriftensammeln stärken kann. Wie Transparenz und Effizienz für alle ein Gewinn sein können - und wie sich die Digitalisierung des Unterschriftensammeln auf die direkte Demokratie in der Schweiz auswirken könnte: Wer sammelt in Zukunft wie Unterschriften? Wie verändert E-Collecting die Machtverhältnisse? Braucht es staatspolitische Begleitmassnahmen? Das Podium bringt unterschiedliche Perspektiven zusammen: Daniel Graf (Stiftung für direkte Demokratie) und Rahel Estermann (Digitale Gesellschaft) stehen für ein E-Collecting ein, dass die Grundrechte, die Transparenz und die Teilhabe an direkter Demokratie stärkt. Sie erläutern, warum gerade nach den Unterschriftenfälschungen der letzten Jahre und trotz dem angeschlagenen Vertrauen in digitale Lösungen E-Collecting die richtige Antwort ist. Patricia Schafer (Avenir Suisse) unterstützt E-Collecting, plädiert aber aus staatspolitischen Gründen für eine Erhöhung der nötigen Unterschriftenzahl, um die gesunkene Sammelhürde im digitalen Raum auszugleichen. Moderation: Thomas Knellwolf, Reporter Tamedia-Recherchedesk. Er befasst sich mit den Themen Justiz, Nachrichtendienste und Sicherheit. Zusammen mit Markus Häfliger enthüllte Thomas Knellwolf 2024 den „Unterschriften-Bschiss”. Eine Folge der Recherche war, dass das Parlament den Bundesrat beauftragte, einen Versuchsbetrieb für E-Collecting vorzubereiten. about this event: https://winterkongress.ch/2026/talks/direkte_demokratie_digital_vertrauen_machtfragen_teilhabe/
Staatliche Überwachung: Transparenz vs. Heimlichkeit (dgwk2026)
Wer gehört wird: Macht, Sichtbarkeit und Teilhabe im digitalen Raum (dgwk2026)
Sophie Achermann zeigt auf Basis realer Daten und konkreter Praxisbeispiele, wie digitale Debatten funktionieren, wie Moderation wirkt und welche Dynamiken bestimmen, wer gehört wird. Dabei vermittelt sie eine klare Haltung, mit dem Anspruch, den digitalen Raum so zu gestalten, dass möglichst viele Menschen sich sicher beteiligen und sichtbar werden können. about this event: https://winterkongress.ch/2026/talks/wer_gehort_wird_macht_sichtbarkeit_und_teilhabe_im_digitalen_raum/
Wer gehört wird: Macht, Sichtbarkeit und Teilhabe im digitalen Raum (dgwk2026)
Eröffnung am Samstag (dgwk2026)
Eröffnung am Samstag (dgwk2026)
Herzlich willkommen zum neunten Winterkongress in der Roten Fabrik in Zürich about this event: https://winterkongress.ch/2026/talks/eroffnung_am_samstag/
It's a match! Open Source + Schule = ♥ (dgwk2026)
12 Monate Digitalchaos – Die grössten Cyberangriffe, Datenlecks und Lektionen (dgwk2026)
AI for Protection: Presenting the Safe Pathways Database Initiative (dgwk2026)
AI for Protection: Presenting the Safe Pathways Database Initiative (dgwk2026)
AsyLex is a Swiss NGO dedicated to enabling access to justice for asylum seekers globally. We develop innovative, tech-driven solutions that make legal information and representation more accessible. In our presentation, we highlight our newest project in the making: a centralized safe pathways database, to be hosted on the Rights in Exile Platform, an online hub centralizing legal information for asylum seekers and legal advisories on over 150 countries worldwide. Thanks to an integrated AI chatbot, asylum seekers will be able to easily navigate the database and access tailored guidance. In times when paths to safety for persons seeking international protection become increasingly dangerous, safe pathways are all the more crucial. However, information on existing pathways remains scarce, scattered and often hard to understand for persons on the move. The safe pathways database that AsyLex is developing aims to counter this trend by bringing expert stakeholders together to collaboratively centralize existing information on the Rights in Exile Platform, an online hub compiling legal information for asylum seekers and legal advisories on over 150 countries. Through the integration of an AI Chatbot, users will be able to easily find accurate and tailored information. about this event: https://winterkongress.ch/2026/talks/ai_for_protection_presenting_the_safe_pathways_database_initiative/
It's a match! Open Source + Schule = ♥ (dgwk2026)
Die Bildungsziele unserer Schulen – Neugierde, kritisches Denken, Kollaboration und Teilhabe – entsprechen den Prinzipien der Open-Source-Bewegung. Der Einsatz von Open Source fördert diese Werte und eröffnet Schulen darüber hinaus neue Perspektiven für den Unterricht und die Schulentwicklung. Gleichzeitig stärkt der Einsatz offener Lösungen die Open-Source-Entwicklung, da Lernende Alternativen zu proprietären Systemen kennenlernen und zu deren Verbreitung beitragen. Zudem können finanzielle Mittel der Schule statt in Lizenzen in die Entwicklung von Open-Source-Projekten fliessen. Die zentralen Bildungsziele unserer Schulen – Neugierde, kritisches Denken, Kollaboration und Teilhabe – decken sich in bemerkenswerter Weise mit den Prinzipien der Open-Source-Bewegung. Beide gehen direkt auf die Ideale der Aufklärung zurück und setzen auf gemeinsames Lernen, Transparenz und Fortschritt zum Wohl aller. Der Einsatz von Open-Source-Software an Schulen fördert diese Werte aktiv. Gleichzeitig eröffnet es Schulen neue Perspektiven über technische Fragen hinaus: Schul- und Unterrichtsentwicklungsprojekte, aber auch der Unterricht selbst können nach dem Vorbild von erfolgreichen Open-Source-Projekten gemeinschaftlich und offen organisiert werden. Auch die Open-Source-Bewegung profitiert, wenn Schulen auf offene Lösungen setzen. Schülerinnen und Schüler lernen früh Alternativen zu proprietären Systemen kennen und tragen zu einer breiteren Verankerung bei. Zudem kann eine gezielte Umverlagerung bisheriger IT-Ausgaben in offene Ökosysteme einen nachhaltigen Mehrwert schaffen. about this event: https://winterkongress.ch/2026/talks/its_a_match_open_source_schule_/
12 Monate Digitalchaos – Die grössten Cyberangriffe, Datenlecks und Lektionen (dgwk2026)
Der Vortrag gibt einen Überblick über die wichtigsten Cybervorfälle des letzten Jahres. Von internationalen Hacks über Angriffe auf Schweizer Unternehmen bis hin zu Datenlecks, die unseren Alltag betreffen. Es werden Sicherheitslücken, Schadsoftware, Schwachstellen und gestohlene persönliche Daten beleuchtet. Mit konkreten Beispielen und verständlichen Einordnungen zeigt der Vortrag, wie wir uns besser vor Cyberangriffen schützen können. Nachrichtensendungen und Zeitungen veröffentlichen zum Jahresende jeweils eine Zusammenfassung der wichtigsten Ereignisse des vergangenen Jahres. Dabei erlebt man, jedenfalls geht es mir so, häufig Aha-Momente wie: “Was, das war dieses Jahr?”, “Das habe ich gar nicht mitbekommen.” oder “Stimmt, daran erinnere ich mich noch genau.“ Der Winterkongress bietet ebenfalls die perfekte Gelegenheit, auf die vergangenen zwölf Monate zurückzublicken, jedoch mit dem Fokus auf Informationstechnologie, Digitalisierung und Cybersicherheit. Welche kritischen Sicherheitslücken wurden im letzten Jahr publik und welche Auswirkungen hatten sie auf uns? Welche Schadsoftware war besonders aktiv und wo hat sie den grössten Schaden angerichtet? Welche Unternehmen und IT-Systeme wurden Opfer von Cyberangriffen? Welche Rolle spielten dabei Schwachstellen in unserer digitalen Infrastruktur? Und zu guter Letzt“: Welche unserer persönlichen Daten wurden kompromittiert und für Dritte zugänglich gemacht? Dieser Vortrag fasst die bedeutendsten Cybervorfälle des vergangenen Jahres zusammen, von grossen internationalen Hacks über Angriffe auf heimische Unternehmen bis hin zu Datenlecks, die direkt in unseren Alltag eingreifen. Dabei geht es nicht nur um Zahlen und Fakten, sondern auch um verständliche Einordnungen, konkrete Beispiele und die Frage, wie wir uns selbst besser schützen können. about this event: https://winterkongress.ch/2026/talks/12_monate_digitalchaos_die_grossten_cyberangriffe_datenlecks_und_lektionen/
Herr Müller kämpft um seine Unschuld: Blick hinter die Kulissen der Strafjustiz (dgwk2026)
Toxische Nerds – Wer hacken will, muss freundlich sein (dgwk2026)
Kinderrechte 2.0 – Datenschutz im Fokus (dgwk2026)
Herr Müller kämpft um seine Unschuld: Blick hinter die Kulissen der Strafjustiz (dgwk2026)
Herr Müller wehrt sich gegen den Vorwurf der Staatsanwaltschaft, ein Bild, das verbotene Pornografie zeigen soll, über einen Messenger verschickt zu haben. Ist Herr Müller im Kampf gegen eine Verurteilung erfolgreich? «Herr Müller aus Schaffhausen bittet um Rückruf zum Thema Cybercrime.» So begann für mich als Strafverteidiger der mehrjährige Kampf für einen Mandanten, dem vorgeworfen wurde, ein Bild, das verbotene Pornografie zeigen soll, über einen Messenger verschickt zu haben. Der Vortrag wirft einen Blick hinter die Kulissen der Strafjustiz in der Schweiz und zeigt auf, womit beschuldigte Personen in Strafverfahren wegen Cybercrime bei Staatsanwaltschaft, Polizei und Gericht rechnen müssen. about this event: https://winterkongress.ch/2026/talks/herr_muller_kampft_um_seine_unschuld_blick_hinter_die_kulissen_der_strafjustiz/
Toxische Nerds – Wer hacken will, muss freundlich sein (dgwk2026)
Viel wird zur Zeit über Technofaschismus, Marginalisierung und toxisches Verhalten im Netz geredet. Was haben wir Hacker eigentlich damit zu tun, welche dieser Dynamiken haben wir selbst mit geschaffen? Und was können wir jetzt ganz konkret auf unseren Veranstaltungen und in unseren Spaces besser machen, damit wir eine echte Alternative zur Bro-Culture schaffen können? Der Vortrag richtet sich insbesondere an Veranstaltende und Vereine im Tech-Bereich und solche, die es gern werden wollen (oder zumindest mit dem Gedanken spielen). Wir schauen uns konkrete Beispiele aus verschiedenen offenen Communities an: von lokalen Hackerspaces, über die Forschung, hin zu Tinker-Gruppen und Veranstaltungen und versuchen zusammen herauszufinden, was sie langfristig erfolgreich macht und wo es auch mal hinkt. Kleiner Spoiler vorweg: Der Teufel steckt dabei häufig im Detail, und um Diversity kommt man wie überall in der Natur auch nicht herum. Ist aber einfacher als man denkt! about this event: https://winterkongress.ch/2026/talks/toxische_nerds_wer_hacken_will_muss_freundlich_sein/
Kinderrechte 2.0 – Datenschutz im Fokus (dgwk2026)
Jutta Oberlin und Sarah von Hoyningen-Huene sind erfahrene Juristinnen und Expertinnen für Kinderschutz. Sie kennen die – zum Teil erschreckende – Realität aus vielseitigen Tätigkeiten bei Gerichten und Staatsanwaltschaften, im Tech-Umfeld sowie in der Forschung und Lehre. Was bedeuten Kinderrechte im Zeitalter von KI, Sharenting und Social Media? Was für Gefahren drohen Kindern im digitalen Raum, und was kann der Datenschutz für den Kinderschutz leisten? about this event: https://winterkongress.ch/2026/talks/kinderrechte_20_datenschutz_im_fokus/
Instagram, Google & co: regulieren aber wie? (dgwk2026)
DIGITAL SONIC IDENTITIES – An ethical debate on AI voice tech in gaming (dgwk2026)
Instagram, Google & co: regulieren aber wie? (dgwk2026)
Besser spät als nie: Die Schweiz macht bei der Regulierung von Social Media und Suchmaschinen endlich vorwärts. Der Bundesrat hat Ende Oktober 2025 nach langer Verzögerung einen Gesetzesentwurf zur Regulierung von Online-Plattformen wie Instagram, X oder Google in die Vernehmlassung geschickt. Die Vernehmlassung lief bis am 16. Februar. In aktuellen gesellschaftlichen Debatten rund um die Digitalisierung spielen die Plattformen eine grosse Rolle – doch was kann und soll eine Regulierung überhaupt auffangen? Welche Probleme adressiert die Vorlage des Bundes? Wo sind die Lücken? Und was sind die nächsten Schritte des politischen Prozesses? Diese Fragen beleuchten AlgorithmWatch CH und die Digitale Gesellschaft. about this event: https://winterkongress.ch/2026/talks/instagram_google_co_regulieren_aber_wie/
E-Collecting | Zwischen Hackathon und Parlamentsentscheid – wo stehen wir jetzt? (dgwk2026)
Vor einem Jahr fragten wir: «How low can we go?» Seither hat der Unterschriften-Bschiss politischen Druck erzeugt, die BK einen Hackathon organisiert und mit dem LH15-Protokoll liegt ein kryptografischer Ansatz vor, der Anonymität und Transparenz verbindet. Wir erzählen die Story vom Hackathon, erklären Zero-Knowledge Proofs für alle und fragen: MVP oder fertige Lösung? Technologie oder Demokratie zuerst? Vor einem Jahr fragten wir am Winterkongress: «How low can we go?» Seither hat sich vieles verändert – der Unterschriften-Bschiss hat politischen Druck erzeugt, die Bundeskanzlei hat einen E-Collecting-Hackathon organisiert, und mit dem LH15-Protokoll der Berner Fachhochschule BFH ist ein kryptografischer Ansatz am Hackathon (wieder-)aufgetaucht, der uns für einen Versuchsbetrieb von E-Collecting träumen lässt. Im diesjährigen Talk nehme ich euch mit auf die Reise: Vom Community-Prototypen über die zwei intensiven Hackathon-Tage bis zum heutigen Stand – inklusive Deep Dive, den ich sowohl für Nerds als auch für Nicht-Nerds erkläre. Doch am Ende geht es nicht nur um Technologie: E-Collecting verschiebt Kompetenzen vom Analogen ins Digitale – und damit Verantwortung in eine potenzielle Blackbox. Wir als Digitale Gesellschaft sind gefragt: Wollen wir einen MVP-Ansatz oder eine Lösung die uns viel Zeit und unsicherheit kostet? Und was bedeutet diese Entscheidung für unsere Demokratie? about this event: https://winterkongress.ch/2026/talks/e_collecting_zwischen_hackathon_und_parlamentsentscheid_wo_stehen_wir_jetzt/
DIGITAL SONIC IDENTITIES – An ethical debate on AI voice tech in gaming (dgwk2026)
Voice is considered a sensitive biometric information of a person’s identity, and yet it has become common practice by game publishers to collect in-game voice comms to train their AI for various purposes. The input session will look into voice augmentation in gaming, the regulatory playing field for game publishers and re-visit qualitative interviews (2023) with competitive players in Europe through an ethical and gender lens. As part of Sheerah’s CAS studies in Digital Ethics in 2023, she explored the state-of-the-art voice tech deployed for game developers and gamers, the current frameworks protecting the voice as biometric identity in the digital and recreational space of gaming and its potential applications that need to be reviewed through an ethical and gender lens. In this input session, Sheerah will re-examine participants and stakeholders exposed to voice tech their ethical debate from an end-user/gamer’s perspective (based on qualitative interviews with the Valorant women’s team ‘ÆX-1 Nova’ in 2023) - and see how the debate has evolved over the last two years. The main goal is create more mainstream awareness on what’s going on in the gaming industry. As a gamer, Sheerah believes that the space is not well regulated and monitored, and that according to her personal perspective, ethical frameworks and codes of conduct are lacking. The playing field of voice intelligence in gaming raises privacy concerns for individuals and needs a moral reflection on how voice data is collected, stored and processed. The session will deep-dive into three topics (with three specific players in the field): AI voice tech emulating emotions for in-game character voice overs through deep learning algorithms that created a new market of on-demand AI voices in the entertainment industry. Video game publishers, developers and esports tournament organisers that have started pilots already in 2021 by collecting and processing voice comms to fight and eradicate toxic behaviours in the gaming community. AI voice changers for gamers, content creators and streamers with generative AI algorithm (Speech-to-Speech), which has become one of the most prominently used voice augmentation on all gaming platforms. Key questions surrounding the deep-dives: Motivation: What are reasons to augment voices and generate AI voices in general, and why has this been so relevant in the gaming industry? Can AI voices help us to preserve our own voice identity and privacy in the digital space of gaming? How can it prevent or amplify online bullying and trolling? Psychological impact: Does prolonged usage of a digitally augmented voice alter a user’s own self-identity over time and does it trigger changes of their natural voices? How is our brain trained to process and categorise voices? Norms and Biases: What are society’s biases towards voices? What is the gender bias in gaming that helps female gamers potentially to perform better with male voices and vice versa? How does that translate into other vocal conversational user interfaces? What inherent biases are limiting stakeholders to participate effectively in gaming through vocal conversational user interfaces? Question of morality and moralism: Is it ethically legitimate to change a voice to alter perceptions during performance relevant instances? What are universal or sacred values in the gaming community related to voice comms? Regulations: What impact does the European AI Act have on the AI voice tech industry centred around gaming? Where and how are in-game voice recordings collected, stored and processed? about this event: https://winterkongress.ch/2026/talks/digital_sonic_identities_an_ethical_debate_on_ai_voice_tech_in_gaming/
Eröffnung am Freitag (dgwk2026)
Eröffnung am Freitag (dgwk2026)
Herzlich willkommen zum neunten Winterkongress in der Roten Fabrik in Zürich about this event: https://winterkongress.ch/2026/talks/eroffnung_am_freitag/
Cup-stabilizer (jh26)
Cup-stabilizer (jh26)
Wir stabilisieren deinen Becher. Licensed to the public under https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/ about this event: https://c3voc.de
Unseen (jh26)
Unseen (jh26)
Ein Routenplaner, um Überwachungskameras zu umgehen. Licensed to the public under https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/ about this event: https://c3voc.de
Privacy Helper (jh26)
Privacy Helper (jh26)
Eine Browsererweiterung, die verhindert, dass persönliche Daten unbeabsichtigt preisgegeben werden. Licensed to the public under https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/ about this event: https://c3voc.de
Fächerwahl leicht gemacht (jh26)
Fächerwahl leicht gemacht (jh26)
Eine Entscheidungshilfe für den Wirrwarr der Kurswahl in der gymnasialen Oberstufe. Licensed to the public under https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/ about this event: https://c3voc.de
Community Games Library (jh26)
Community Games Library (jh26)
Eine Spielesammlung für die Gemeinschaft. Licensed to the public under https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/ about this event: https://c3voc.de
WE CREATE SPACE (jh26)
WE CREATE SPACE (jh26)
Ein soziales Netzwerk für kreative Menschen. Licensed to the public under https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/ about this event: https://c3voc.de
Roll with me (jh26)
Roll with me (jh26)
Ein Koffer, der einen automatisch verfolgt. Licensed to the public under https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/ about this event: https://c3voc.de
Abschlusspräsentation (jh26)
Licensed to the public under https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/ about this event: https://c3voc.de
Wie funktioniert ChatGPT? (jh26)
Wie funktioniert ChatGPT? (jh26)
Licensed to the public under https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/ about this event: https://c3voc.de
Wie wir alle Wahlkreisergebnisse seit 1949 auf heute umgerechnet haben (niam2026)
Wie wir alle Wahlkreisergebnisse seit 1949 auf heute umgerechnet haben (niam2026)
Für die Bundestagswahl 2025 haben wir bei der ZEIT alle Wahlkreisergebnisse seit 1949 auf die heutigen Wahlkreisgrenzen umgerechnet. Dies involvierte sehr viel Handarbeit – wir haben verschiedene Quellen miteinander kombiniert und Pixelgrafiken in möglichst präzise Geodaten umgewandelt. In dem Vortrag zeige ich, wie wir bei dieser Digitalisierung und Georeferenzierung vorgegangen sind. Dies ist nicht glamurös, aber dafür mit Open Source Tools und viel Handarbeit nachmachbar. Nebenbei erkläre ich, wie man Flächen zwar nicht perfekt, aber möglichst präzise umrechnen kann, wenn man ein möglichst fein aufgelöstes Bevölkerungs-Raster zur Hilfe nimmt. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://pretalx.news-infographics-analytics-maps.media/2026/talk/W78N7Y/
Unabhängig von Mapbox und Co mit selbst gehosteten interaktiven Karten (niam2026)
Unabhängig von Mapbox und Co mit selbst gehosteten interaktiven Karten (niam2026)
In den letzten Monaten habe ich beim SPIEGEL ein Setup auf Basis von MapLibre und Protomaps aufgebaut. Im Talk gebe ich einen Einblick in den Workflow, zeige wie wir Karten auf Basis von umfangreichen Datensätzen erstellen, und wie daraus standardisiert ein interaktives Scrollytelling wird. Interaktive Karten sind aus der digitalen Berichterstattung des SPIEGEL nicht mehr wegzudenken – sie machen komplexe Themen anschaulich und räumliche Daten zugänglich. Bis vor Kurzem waren wir dafür jedoch auf kostspielige Drittanbieter angewiesen. Inzwischen setzen wir auf einen eigenen Open-Source-Kartenstack auf Basis von Protomaps und MapLibre. Das spart uns nicht nur tausende Euro im Jahr, sondern verbessert auch das Produkt: Kosten sind nun kein limitierender Faktor mehr für den Einsatz interaktiver Karten. Im Talk zeige ich, wie wir beim SPIEGEL aus umfangreichen Datensätzen eigene Karten-Tiles erzeugen und sie anschließend ohne zusätzliches Coding in interaktiven Storytellings und animierten Visualisierungen nutzen. Der Vortrag gibt einen praxisnahen Einblick in unseren Workflow, von der Datenaufbereitung bis zur CMS-Integration, und zeigt, wie sich Redaktionen mit Open-Source-Tools dauerhaft unabhängig von Mapbox & Co. machen können. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://pretalx.news-infographics-analytics-maps.media/2026/talk/SFRMRX/