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Chaos Computer Club - recent events feed

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3,981 episodes — Page 21 of 80

Wie wird Techno live performt? (wicmp11)

Mein Modularsystem ist sowas wie meine persönliches Musik-Repo. Hier verbinde ich analoge und digitale Signalverarbeitung, Programmiert wird nicht nur im Computer, sondern auch mit Kabeln und Steckern. MIDI, CV, Module, Gates und Clocks sind sowas wie die Frameworks die ich in mein Projekt importiere. Sie sind das Gerüst welches mir erlaubt in Echtzeit Musik zu komponieren, sie zu arrangieren und zu dirigieren wie der Elektroakustische Basswellengenerator die Luft zum beben bringt. Ich lade euch ein auf einen Deep Dive in dieses persönlich kuratierte und designte Instrument. Ich zeige euch die Logik hinter dem Patch, erkläre die Modulationsquellen und demonstriere, welche Freiheitsgrade dieses Setup bietet. Sobald der Handshake zwischen Technik und Gehör steht und die Clock stabil läuft, beenden wir die Theorie und gehen über zum gemeinsamen rituellen Stampfen. Licensed to the public under https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/ about this event: https://cfp.w.icmp.camp/wicmp11/talk/7CSPYW/

Feb 27, 202657 min

Phishing for the Company - raise awareness to increase everyone's safety (wicmp11)

Feb 27, 202643 min

Phishing for the Company - raise awareness to increase everyone's safety (wicmp11)

Interne Phishing-Kamapgnen sind als Awareness-schaffende Massnahme super, wenn Sie richtig gemacht sind. In diesem Talk erkläre ich wie wir vorgegangen sind, was wir erlebt haben und vor allem was wir dabei gelernt haben. Denn wie immer ist "nach der Kampagne, direkt vor der Kampagne." Kommt mit auf eine Spannende und lustige Reise in die Welt der Manipulation, damit unsere Spamfilter auch morgen noch kraftvoll rausfiltern können Wer kennt es nicht? Regelmässig müssen Awareness Massnahmen durchgeführt werden, damit man seine InfoSec-Zertifizierung behält und Regularien entsprochen wird. Das macht am Anfang noch Spass, aber schon bald fangen die Mitarbeitenden, Freunde und Familie an sich zu langweilen, da man immer nur das selbe erzählt. Was wenn es einen Weg geben würde, der tatsächlich Awareness schaffen kann und alle zum Mitmachen bewegen könnte? Was, wenn ich euch sage, dass Ihr gleichzeitig alle eure Mitarbeitenden (inkl. Vorstände) nerven und Ärgern könnt, aber keiner auch nur im Ansatz sauer darüber ist? Lasst mich euch von unserer letzten internen Phishing Kampagne erzählen. Eine Geschichte über Spiel, Spass, Spannung, Stress, super Ideen, veraltete Software, das umgehen von Spamfilter und die Reaktionen mit denen man rechnen muss. Licensed to the public under https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/ about this event: https://cfp.w.icmp.camp/wicmp11/talk/TJXPVJ/

Feb 27, 202643 min

Strobolüfter: Elektronikbastelei mit Lüftern und dem Stroboskopeffekt (wicmp11)

Ich stelle eine kleine Elektronikbastelei vor, die in den letzten Wochen im Bits'n'Bugs- und ZAM-Umfeld entstanden ist. Vor ein paar Wochen kam bei einem Bits'n'Bugs-Treffen die Idee auf, Lüfter mit dem Stroboskopeffekt optisch „anzuhalten“. Klingt vielleicht erstmal einfach, wird aber interessant, wenn man nicht nur den „Stillstand“, sondern auch „langsames Drehen“ sehen will, und zwar über einen möglichst großen Drehzahlbereich. Und natürlich sollte kein Mikrocontroller (oder andere programmierbare ICs) verwendet werden, weil das wäre ja langweilig. In diesem Vortrag möchte ich euch die Schaltung vorstellen, die dabei entstanden ist. Basis dafür sind zwei ICs aus dem ZAM-Fundus und mehrere Operationsverstärker. Mehr wird an dieser Stelle nicht verraten! Ihr solltet ein grundsätzliches Verständnis mitbringen, wie sich Kondensatoren und Widerstände verhalten; der Rest wird im Vortrag erklärt (Crashkurs Operationsverstärker inklusive ;-) ). Licensed to the public under https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/ about this event: https://cfp.w.icmp.camp/wicmp11/talk/TSKCEZ/

Feb 27, 202630 min

Strobolüfter: Elektronikbastelei mit Lüftern und dem Stroboskopeffekt (wicmp11)

Feb 27, 202630 min

verschiedene Modelle von Nebenläufigkeit am Beispiel Ruby (wicmp11)

In den Nebenläufigkeitsmodellen gibt es Threads, Prozesse, Actors (Golang-Goroutines, Ruby-Ractors), Coroutinen (Ruby Fibers, Haskell Lazy Evaluation). Außerdem gibt es Abstraktions-Libraries wie concurrent-ruby. Das kann man dann noch mit verschieden Interpretern kreuzen und erhält einen bunten Blumenstrauß von Knieschüssen. Wir wollen uns die Modelle anschauen und dann mal ganz konkret auf ein Stück Software anwenden: OpenVox Server ist in einer Mischung aus Clojure und Ruby geschrieben. Beide Sprachen laufen auf der Java-Virtual-Machine (JVM) und bringen einen Moloch von Software zum laufen. Die Frage ist, ob man eine der Sprachen sinnvoll abschütteln kann und ob man es schafft den Interpreter zu wechseln. Schwerpunkt wechselt von OpenVox auf Nebenläufigkeitskonzepte. Die Beschreibung wurde für einen anderen Talk erarbeitet: Zwischenspiel: Java-Limits "jvm pain points" - https://dev.to/betadots/scaling-puppet-infrastructure-3p2o#scaling-beyond-jruby-limits - max 32 jrubies - max 2GByte reserved code cache - memory alloc Ruby Performance - JRuby - MRI - `rvm list known` - maglev - discontinued - ree - discontinued looong ago - mruby - C integration - truffleruby - experimental Java standard foreign function interface - performance bad - rbx - dead - jruby - jruby-10 ruby3.1 - mri-3.3, mri-3.4, mri-4.0 - Gem::concurrent https://github.com/ruby-concurrency/concurrent-ruby/blob/master/lib/concurrent-ruby/concurrent/hash.rb#L17-L23 - Ractors - Gobal Interpreter Lock - no shared state - Threads - just in time compiler - jruby OpenVox Server current architectur - Clojure - jar, DSL - Clojars.org library, vgl rubygems.org - Compiler - Compile - Templates - CA-Prozess - CA-API - PuppetDB - Exported Resources - PuppetDB - API - ENC OpenVox MRI Architecture - Multi Process Bonus: - Metrics von Server - Metrics von Agent Backup: - Fibers - Enumerator.produce(0).map { _1 + 1} .filter { _1.odd? }.first(10) Licensed to the public under https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/ about this event: https://cfp.w.icmp.camp/wicmp11/talk/UVPTN9/

Feb 27, 202651 min

verschiedene Modelle von Nebenläufigkeit am Beispiel Ruby (wicmp11)

Feb 27, 202651 min

Wie Computer Spiele spielen (wicmp11)

Feb 27, 202623 min

Wie Computer Spiele spielen (wicmp11)

Wie Computer Spiele spielen: Eine kleine Einführung und zwei weit verbreitete Ansätze: [Minimax](https://de.wikipedia.org/wiki/Minimax-Algorithmus) und [Monte Carlo Tree Search (MCTS)](https://en.wikipedia.org/wiki/Monte_Carlo_tree_search). Fragst Du dich, wie Computer Spiele spielen? Wolltest Du schon immer mal selbst einen Algorithmus schreiben, der ein Spiel möglichst gut spielt? Dann bist du hier genau richtig! Ich stelle ein paar einfachere Ansätze und zwei weit verbreitete Algorithmen vor: [Minimax](https://de.wikipedia.org/wiki/Minimax-Algorithmus) und [Monte Carlo Tree Search (MCTS)](https://en.wikipedia.org/wiki/Monte_Carlo_tree_search). Außerdem wird es eine kurze Einleitung geben, dann zeige ich wie strukturiert über den Spielverlauf nachgedacht werden kann und warum einige Spiele schwerer als andere sind. *Die Zielgruppe sind eher Interessierte, welche verschiedene Einstiegsmöglichkeiten und Ansätze suchen. Für Erfahrenere wird es hier nichts neues geben. Ich habe jedoch einen umfangreichen Anhang und bin auch für Gespräche offen.* 😏 Licensed to the public under https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/ about this event: https://cfp.w.icmp.camp/wicmp11/talk/QPJCPB/

Feb 27, 202623 min

The GBA Music Player 2000 (wicmp11)

Feb 26, 202644 min

The GBA Music Player 2000 (wicmp11)

Game soundtracks shape the way we experience playing games. On the Game Boy Advance (GBA) quite a few popular titles were released and some of them do have very well known soundtracks. People sometimes like them for their '16 bit sound', which is of course a misleading description at best. But if it's not '16 bit sound', what makes those games sound the way they sound? How does the sound on the GBA actually work? In this talk we discuss what the GBA hardware is capable of, how most games used the so called "Music Player 2000" software to make those iconic GBA soundtracks. how to modify music in GBA games, and how we can use that knowledge to rip music from those games. To Nintendo's misfortune the Music Player 2000 was also used to discover the first GBA BIOS exploit, which we will cover of course. The GBA is quite a beefy hardware upgrade compared to the Game Boy (Color). The memory capacity is greatly increased, the video hardware is much more powerful, and the CPU is upgraded to a hefty 16 MHz 32 bit ARM CPU. However, in terms of sound the GBA appears like it's a bit underwhelming. It keeps the old (albeit slightly altered) GB sound hardware, but additionally gets proper PCM sample support. However, in practice this is rather difficult for developers to use. At the time, Nintendo possibly was aware of this and therefore they provided a powerful sound engine with their SDK called "Music Player 2000" (MP2K). The majority of commercial games use this sound engine, which gives them some of their characteristic sound. So what can the GBA hardware do, and where does the software take over? How does one emulate it? While I could probably discuss many things in great deal, the talk will try to take a few shortcuts and try to focus on the mentioned questions and what my own personal story with the GBA is. Speaking of story, my context for all of this is that I used to have fun in the ROM Hacking scene. Essentially the people there were modding games. Sometimes just for fun, sometimes they'd create complete custom games. often this focused on graphics and a bit of coding, but very often nobody really cared about sound. This drew my attention and lead me to a road of spending very much time with the Game Boy Advance and how games were doing sound on it. The work under which people from the community got to know me was reverse engineering work on the sound mixing from the MP2K and a ripping tool called "agbplay". Licensed to the public under https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/ about this event: https://cfp.w.icmp.camp/wicmp11/talk/MJZGF7/

Feb 26, 202644 min

Pushbenachrichtigungen ein Blocker für freie Smarthphones (wicmp11)

Puschbenachrichtigungen sind ein wichtiger Teil für die Kommunikation für Apps auf Smartphones. Diese stellen aber auch eine Hürde zur digitalen Souveränität auf Smartphones da. Puschbenachrichtigungen sind ein wichtiger Teil für die Kommunikation für Apps auf Smartphones. Die aktuellen Protokolle für Puschbenachrichtigungen sind aber ein Problem für die Entwicklung von Freien und digital souveränen Smarthphone alternativen. Ich versuche Einsteiger freundlich zu erklären, warum das so ist und welche Lösungen es geben könnte. Licensed to the public under https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/ about this event: https://cfp.w.icmp.camp/wicmp11/talk/DLKJGM/

Feb 26, 20261h 0m

Pushbenachrichtigungen ein Blocker für freie Smarthphones (wicmp11)

Feb 26, 20261h 0m

Ein Framework für digitale Souveränität: "Public Money? Public Code!" (wicmp11)

Wie kann die öffentliche Verwaltung digital souverän werden? Und was ist eigentlich digitale Souveränität? Bonnie beantwortet mit diesem kurzen Vortrag die brennenden Fragen unserer Zeit und zeigt dabei auch gleich noch einen Lösungsweg auf, um digitale Souveränität in der öffentlichen Verwaltungen zu erreichen. Unter dem Slogan “Public Money? Public Code!” ruft die Free Software Foundation Europe gemeinsam mit über 230 Organisationen und öffentlichen Verwaltungen dazu auf Software, welche durch öffentliche Gelder finanziert wird, als Freie Software zu veröffentlichen. Das langfristige Ziel der Initiative ist die Softwareabhängigkeit und den Vendor Lock-in der öffentlichen Verwaltung zu reduzieren, sowie öffentliche Verwaltungen digital unabhängig und souverän aufzustellen. Licensed to the public under https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/ about this event: https://cfp.w.icmp.camp/wicmp11/talk/9QVDFE/

Feb 26, 202618 min

Ein Framework für digitale Souveränität: "Public Money? Public Code!" (wicmp11)

Feb 26, 202618 min

Opening (wicmp11)

Feb 26, 202629 min

Opening (wicmp11)

Bedienungsanleitung zum Event. Ein paar wichtige Überlebenshinweise zur WICMP11. Bedienungsanleitung zum Event. Licensed to the public under https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/ about this event: https://cfp.w.icmp.camp/wicmp11/talk/CUJ8FE/

Feb 26, 202629 min

42. Das Jubiläums-Quiz für Nerds (dgwk2026)

Feb 21, 202646 min

42. Das Jubiläums-Quiz für Nerds (dgwk2026)

So interaktiv wie der Winterkongress ist, soll auch der Abschluss sein. So gibt es zum Abschluss des Winterkongresses auf der grossen Bühne ein Quiz über 15 Jahre Digitale Gesellschaft: Was ist in dieser Zeit netzpolitisch und bei den Menschen passiert, und wofür steht die Digitale Gesellschaft? Zum Mitspielen braucht ihr ein Handy… und ein breites digitales Wissen, um zu gewinnen. Die Digitale Gesellschaft ist 15 Jahre alt geworden. Sehr viel ist in dieser Zeit in der Digitalpolitik, bei den Menschen und in der Organisation passiert. Und was ist eigentlich die Antwort auf dies alles? Die Crew des Netzpodcasts wird mit einem unterhaltsamen Quiz Eurer Digital-Gesellschaftliches-Nerd-Wissen testen. Es gibt Fragen über Ereignisse der letzten Jahre, aber auch Allgemeinfragen und die ein oder andere nicht ganz so ernstgemeinte Frage. Zum Mitspielen braucht ihr kein spezielles Wissen, sondern ein Handy und eine Internetverbindung. Zum Abschluss gibt es die Preisverleihung auf der Bühne. Die Fragen kommen von Kire Schönenberger (Co-Geschäftsleiter Digitale Gesellschaft), Rahel Estermann (Co-Geschäftsleiterin Digitale Gesellschaft) und Jörg Mäder (Netzpolitiker glp). Moderiert wird das Quiz von Sven Kohlmeier (Rechtsanwalt, Vorstand Digitale Gesellschaft). about this event: https://winterkongress.ch/2026/talks/42_das_jubilaums_quiz_fur_nerds/

Feb 21, 202646 min

Schlusswort (dgwk2026)

Feb 21, 20267 min

Schlusswort (dgwk2026)

Vielen Dank für die Teilnahme am neunten Winterkongress in der Roten Fabrik in Zürich about this event: https://winterkongress.ch/2026/talks/schlusswort/

Feb 21, 20267 min

"Ah", "Oh" und "Ui" aus der Welt der Quantencomputer (dgwk2026)

Feb 21, 202636 min

Lightning Talks – Deine zehn Minuten Berühmtheit! (dgwk2026)

Bringe Deinen ansteckenden Enthusiasmus an ein Publikum mit kurzer Aufmerksamkeitsspanne! Diskutiere ein Programm, ein System oder eine Technik! Stelle Deine Projekte und Ideen vor oder versuche, eine Gruppe von Menschen für Deine Veranstaltung oder Versammlung zu gewinnen! Was auch immer Du mitbringst, mache es kurz! about this event: https://winterkongress.ch/2026/talks/lightning_talks_deine_zehn_minuten_beruhmtheit/

Feb 21, 202630 min

"Ah", "Oh" und "Ui" aus der Welt der Quantencomputer (dgwk2026)

“Das ist ja cool!” Vielleicht geht es einigen ähnlich wie mir, wenn sie von der Quantenphysik erfahren. Unerklärliche Phänomene und seltsame Eigenschaften aus der Teilchenwelt treffen nun auf moderne Computertechnik und führen zu einer neuen Art des Rechnens: dem Quantencomputer Was passiert, wenn diese beiden spannenden Welten aufeinanderprallen? Ganz einfach. Es wird spannend! Die Erwartungen an Quantencomputer sind hoch. Die Erwartungen an Quantencomputer sind tief. Und schon ist die Superposition aus der Quantenwelt in unserem Alltag angekommen. Manche sehen grosse Chancen beim Lösen komplizierter Probleme. Manche glauben nicht, dass wir bald unsere Laptops mit Quantenmaschinen ersetzen werden. Und manche fürchten einfach, dass Verschlüsselungen bald nicht mehr Stand halten werden. Der Vortrag soll eine kleine Einführung in das spannende neue Themenfeld geben. Mit physikalischem Hintergrund auf niederschwelligem Niveau möchte ich meine Faszination an der neuen Technologie teilen und weitergeben. Dabei sollen folgende Fragen beleuchtet werden: Die Grenzen des Bits: wo kommen klassische Computer an ihr Limit? Quantenmagie: welche faszinierenden Phänomene machen sich Quantencomputer zunutze? Kleine Teilchen, grosse Hürden: Mit welchen Herausforderungen haben Quantencomputer heute und vermutlich auch in Zukunft zu kämpfen? Super-Influencer: Welche Auswirkungen haben die Entwicklungen bei Quantencomputern auf unseren IT-Alltag? Und welche nicht? about this event: https://winterkongress.ch/2026/talks/ah_oh_und_ui_aus_der_welt_der_quantencomputer/

Feb 21, 202636 min

Lightning Talks – Deine zehn Minuten Berühmtheit! (dgwk2026)

Feb 21, 202630 min

E-Collecting: Aber sicher! (dgwk2026)

Feb 21, 202643 min

Verwendung von US-Cloudanbietern durch Kantone: Die rechtliche Sicht (dgwk2026)

Feb 21, 202644 min

E-Collecting: Aber sicher! (dgwk2026)

E-Collecting ist das Thema der Stunde in Bundesbern. Mit dem Sammeln von elektronischen Unterschriften soll dem Unterschriften-Bschiss entgegnet werden, sowie der Zugang zu dem direktdemokratischen Mittel für alle sichergestellt werden. Viele Fragen sind noch unklar, insbesondere zur Sicherheit eines solchen Systemes. Wie können wir ein sicheres E-Collecting System in der Schweiz möglich machen? Was heisst überhaupt Sicherheit in diesem Kontext, und was können wir aus den Erfahrungen mit E-Voting lernen? Und wie kann ein sicheres System entwickelt werden, wenn alles ganz schnell gehen soll? about this event: https://winterkongress.ch/2026/talks/e_collecting_aber_sicher/

Feb 21, 202643 min

Verwendung von US-Cloudanbietern durch Kantone: Die rechtliche Sicht (dgwk2026)

Manche Kantone haben begonnen, die Bearbeitung von Personendaten ihrer Einwohner an US-Cloudanbieter auszulagern. Das Referat geht auf die Frage ein, ob diese Bearbeitung rechtmässig ist, und ob es rechtliche Möglichkeiten gibt, gegen diese Bearbeitung vorzugehen. about this event: https://winterkongress.ch/2026/talks/verwendung_von_us_cloudanbietern_durch_kantone_die_rechtliche_sicht/

Feb 21, 202644 min

Digitale Souveränität vs. kollektive Sicherheit: Orientierungspunkte (dgwk2026)

Feb 21, 202624 min

TechAngels: Jugendliche Schutzengel für Gleichaltrige im digitalen Zeitalter (dgwk2026)

Feb 21, 202630 min

Drei Köche in der Küche der ethischen KI (dgwk2026)

Feb 21, 202626 min

Digitale Souveränität vs. kollektive Sicherheit: Orientierungspunkte (dgwk2026)

Die digitale Zivilgesellschaft ist heute ein zunehmend ernst genommener Akteur in politischen Räumen. Unsere Stimme zählt – und mit dieser wachsenden Relevanz steigt auch die Verantwortung, unsere Positionen in einem breiteren politischen und gesellschaftlichen Kontext zu verorten. Anhand aktueller politischer Projekte beleuchte ich die Spannungsfelder zwischen digitaler Souveränität und kollektiver Sicherheit. Dabei plädiere ich für einen Staat mit stärkeren liberalen Reflexen sowie für eine Zivilgesellschaft, die sich traut, auch einmal staatstragend zu denken. about this event: https://winterkongress.ch/2026/talks/digitale_souveranitat_vs_kollektive_sicherheit_orientierungspunkte/

Feb 21, 202624 min

TechAngels: Jugendliche Schutzengel für Gleichaltrige im digitalen Zeitalter (dgwk2026)

Erfahrungsbericht von einem Peer-to-Peer Medienkompetenz - von Jugendlichen für Jugendliche! TechAngels sind in mehreren Kantonsschulen und Gymnasien im Kanton Zürich als digitale Schutzengel für Gleichaltrige unterwegs. Sie sind greifbare Vorbilder (für ihre jeweiligen Schulgemeinschaften) nicht nur was den Umgang mit Handy, Social Media & co. betrifft, sondern auch wie freiwilliges Engagement für die Gesellschaft aussieht. In der öffentlichen Debatte rund um Handy- und Social Media Verbote geben die TechAngels den Jugendlichen eine qualifizierte Stimme, um endlich mit diskutieren zu können. TechAngels werden von Psychologen und Medienerziehungs-Fachpersonen ausgebildet und gecoacht. Durch den Peer-to-Peer Ansatz unterstützen sie ihre Kolleginnen und Kollegen beim bewussten und gesunden Umgang mit Bildschirmmedien wie Social Media und Games. Im Rahmen dieses Projektes arbeiten die TechAngels als “Peer-Educators” und “Peer-Councelors”. Sei es in Workshops während Klassenstunden oder in einem spontanen Gespräch auf dem Schulgelände, TechAngels sind die niederschwelligste Form von Peer-to-Peer Unterstützung für einen vernünftigen Umgang mit digitalen Medien. about this event: https://winterkongress.ch/2026/talks/techangels_jugendliche_schutzengel_fur_gleichaltrige_im_digitalen_zeitalter/

Feb 21, 202630 min

Drei Köche in der Küche der ethischen KI (dgwk2026)

Wir werden auf das Problem der Kernmechanismen von LLMs eingehen, orientiert am souveränen Apertus Projekt der Swiss AI Initiative. Datenschutzbedenken werden als aktive Handlung untersucht, um einen wesentlichen Bestandteil nachhaltiger KI-Diskurs zu zeigen. Ein neues kooperatives Modell, die Swiss Public Inference Utility, wird als einer von drei «Köchen» in der Präsentation vorgestellt: die uns dazu anregt, an der Entwicklung ethischer Algorithmen mitzuwirken. Die Datenrequisite und -analyse sind das Herzstück der künstlichen Intelligenz, aber der Umgang damit ist meistens geschlossen, wettbewerbsorientiert, proprietär und undurchsichtig. Als Nutzer:innen haben wir nur begrenzten Einblick in die Nutzung unserer Daten, während die allgemeine Meinung oft annimmt, dass Missbrauch woanders stattfindet. Die am meisten gefährdeten Gruppen – die besonders anfällig für Fehlinformationen sind – sind überproportional von Datenschutzmissbrauch betroffen. Trotz der Herausforderungen des sogenannten “Data Compliance Gap” haben laufende Forschungsergebnisse aus den beiden ETHs gezeigt, dass allgemeines Wissen und die meisten Anwendungsfälle ohne wesentliche Leistungseinbussen in einer fokussierten Dateneinnahme abgedeckt sind. Dieses Talk adressiert diese Bedenken, indem es das Potenzial von Apertus aus einer zivilgesellschaftlichen Perspektive hervorhebt. Wir werden uns kurz mit den Techniken von grossen Sprachmodellen (LLMs) befassen, einschliesslich Möglichkeiten zum Einwand durch Aufmerksamkeitsmechanismen im Training, oder Temperaturen und System-Prompts in der Anwendung. Ein paar aktuelle Forschungsergebnisse und öffentliche Projekte aus Hackathons und Verwaltungen zeigen, wie das in einem vertrauenswürdigen und offenen Datenraum in der Zukunft integriert werden soll. (Geschrieben mit hilfe von Apertus 70B / Public AI Inference Utility) about this event: https://winterkongress.ch/2026/talks/drei_koche_in_der_kuche_der_ethischen_ki/

Feb 21, 202626 min

Welche Regeln für die Entwicklung und den Einsatz von KI durch Private? (dgwk2026)

Feb 21, 202647 min

Mit «Law as Code» zum proaktiven, fairen und effizienten Staat? (dgwk2026)

Feb 21, 202646 min

Welche Regeln für die Entwicklung und den Einsatz von KI durch Private? (dgwk2026)

In seinem Grundsatzentscheid vom 12. Februar 2025 hat der Bundesrat anerkannt, dass KI reguliert werden muss. Entsprechend hat er die Konvention zu KI des Europarats unterzeichnet und bereitet bis Ende 2026 die für die Ratifizierung der Konvention notwendigen Gesetzesvorschläge vor, insbesondere in den Bereichen Transparenz, Nichtdiskriminierung und Aufsicht. Der Bundesrat hat sich jedoch für eine schlanke Umsetzung der Konvention entschieden und möchte die Pflichten für Private auf ein Minimum beschränken. Welchen Regulierungsbedarf gibt es im Hinblick auf die Entwicklung und den Einsatz von KI durch Private? Und welche Hebel bietet die KI-Konvention dafür? Diese und weitere Fragen beleuchten wir mit der Perspektiven aus der Verwaltung und der Zivilgesellschaft, aber auch der Wirtschaft. An der Podiumsdiskussion nehmen Livia Walpen vom Bundesamt für Kommunikation (BAKOM), Estelle Pannatier von AlgorithmWatch CH und Lars Lünenburger von der Digitalen Gesellschaft teil. Durch das Gespräch leitet Francesca Giardina von der Stiftung Mercator Schweiz. about this event: https://winterkongress.ch/2026/talks/welche_regeln_fur_die_entwicklung_und_den_einsatz_von_ki_durch_private/

Feb 21, 202647 min

Stadt-Miete vs Land-Besitz. Was uns Wohnen über digitale Souveränität lehrt (dgwk2026)

Die Entscheidung zwischen Eigenheim auf dem Land und Mietwohnung in der Stadt spiegelt perfekt das Dilemma zwischen selbstgehosteter IT Infrastruktur und Cloud-Hyperscalern wider. In beiden Fällen geht es um fundamentale Fragen von Kontrolle, Freiheit und Abhängigkeit, aber auch um die Lasten der Verantwortung und die Grenzen der Autonomie. Eine Analyse wie Vendor Lock-in und Plattform-Monopole unsere digitale und physische Souveränität bedrohen und ein kritischer Blick auf Eigentum, Macht, Freiheit und Verantwortung im 21. Jahrhundert durch die Linse eines Menschen mit Hackerethik im Herzen. In den letzten Jahren hat sich sowohl auf dem Wohnungsmarkt als auch in der IT-Infrastruktur ein besorgniserregender Trend verstärkt: die schleichende Enteignung von Kontrolle und Souveränität zugunsten großer Konzerne und Plattformen. Während in Zürich, Berlin und anderen Europäischen Großstädten Wohnraum zunehmend in den Händen internationaler Investmentfonds landet und Mieterinnen und Mieter ihre Gestaltungsfreiheit verlieren, wandern parallel dazu kritische IT-Infrastrukturen in die Clouds der US Hyperscaler. In beiden Fällen lockt zunächst das Versprechen von Convenience und Sorglosigkeit, doch der Preis erweist sich als hoch: Abhängigkeit, Kontrollverlust und die schleichende Erosion fundamentaler Freiheitsrechte. Doch die Gegenbewegung, der Ruf nach Eigenverantwortung und Selbsthosting, birgt eigene Herausforderungen, die oft unterschätzt oder romantisiert werden. Das Eigenheim mag Freiheit versprechen, aber es bindet auch durch Verpflichtungen: Die Heizung, die mitten im Winter ausfällt und deren Reparatur nicht mehr in der Verantwortung des Vermieters liegt. Das undichte Dach, das dringend saniert werden muss. Die Grundsteuer, die Gebäudeversicherung, die ständige Instandhaltung, die Zeit und Geld verschlingt. Die eigene IT-Infrastruktur mag Kontrolle versprechen, aber sie fordert auch ihren Tribut: Der Server, der um drei Uhr nachts ausfällt und sofortige Intervention erfordert. Die Sicherheitslücke, die gepatcht werden muss, bevor sie ausgenutzt wird. Die Compliance-Anforderungen, die professionelles Know-how erfordern. Die Backup-Systeme, die gewartet werden wollen. Die Skalierungsprobleme, wenn das Geschäft plötzlich wächst. Dieser Talk zieht bewusst provokante Parallelen zwischen zwei scheinbar getrennten Lebensbereichen und zeigt auf, wie die gleichen ökonomischen und machtpolitischen Mechanismen in beiden Sphären wirken, aber auch, wie die gleichen Dilemmata zwischen Autonomie und Verantwortung, zwischen Freiheit und Last auftreten. Das Eigenheim mit Garten entspricht dabei der selbstgehosteten Infrastruktur oder dem klassischen On-Premises-Rechenzentrum, während die zentral gelegene Mietwohnung das Cloud-Services-Modell repräsentiert. Die großen Vermietungskonzerne und Immobilienfonds finden ihr digitales Pendant in den Hyperscalern, und die Mechanismen des Vendor Lock-in ähneln verblüffend den unkündbaren Mietverträgen und strukturellen Abhängigkeiten, die moderne Wohnungsmärkte prägen. Besonders interessant wird diese Analogie, wenn man die grundrechtliche Dimension betrachtet. Das Grundgesetz garantiert in Artikel 13 die Unverletzlichkeit der Wohnung als fundamentales Freiheitsrecht. Dieser Schutz der Privatsphäre im physischen Raum findet seine digitale Entsprechung im Recht auf informationelle Selbstbestimmung und Datenschutz. Doch während der Staat beim Betreten einer Wohnung strenge rechtliche Hürden überwinden muss, öffnen wir beim Cloud-Computing bereitwillig die Türen zu unseren digitalen Wohnräumen für private Konzerne. Das Hausrecht, das uns im physischen Raum zusteht, haben wir im digitalen Raum faktisch an die Hyperscaler abgetreten. Gleichzeitig bedeutet das Hausrecht aber auch: Wer das Haus besitzt, muss es auch instand halten. Die Freiheit, niemanden hereinlassen zu müssen, geht einher mit der Pflicht, selbst für Ordnung und Sicherheit zu sorgen. Die zentrale These dieses Vortrags lautet nicht einfach, dass Eigenverantwortung immer besser sei als Abhängigkeit. Vielmehr geht es darum, die wahren Kosten und Konsequenzen beider Modelle sichtbar zu machen. Sowohl bei Wohnraum als auch bei IT-Infrastruktur verspricht kurzfristige Bequemlichkeit langfristige Abhängigkeit und Entmachtung, doch totale Eigenverantwortung kann zur erdrückenden Last werden, die nur mit erheblichen Ressourcen zu stemmen ist. Die Versprechen von Managed Services und Full-Service-Wohnen verschleiern systematisch die Aufgabe von Kontrolle und Selbstbestimmung, aber sie nehmen auch reale Lasten ab, die nicht jeder tragen kann oder will. Die Konzentration von Wohnraum und Computing-Ressourcen in den Händen weniger Akteure gefährdet demokratische Strukturen und individuelle Freiheitsrechte, aber die Alternative einer vollständig atomisierten Infrastruktur, in der jeder für sich selbst verantwortlich ist, schafft neue Ungerechtigkeiten zwischen denen, die die Ressourcen haben, und denen, die sie nicht haben. Exit-Strateg

Feb 21, 202646 min

Stadt-Miete vs Land-Besitz. Was uns Wohnen über digitale Souveränität lehrt (dgwk2026)

Feb 21, 202646 min

Mit «Law as Code» zum proaktiven, fairen und effizienten Staat? (dgwk2026)

«Law as Code» oder «Rules as Code» ist ein Ansatz, mit dem Gesetze und Vorschriften in eine maschinenlesbare Form gebracht werden, die von Computern verarbeitet werden kann. Einwohner:innen können bspw. einfach herausfinden, inwiefern sie anspruchsberechtigt sind für staatliche Leistungen und diese ggf. erhalten. Verwaltungsprozesse könnten transparenter, fairer und effizienter sowie Gesetzgebungsprozesse präziser, kollaborativer und evidenzbasierter werden. In meinem Vortrag zeige ich Potentiale und Risiken dieses Ansatzes für die Schweiz anhand von realen und fiktiven Anwendungsfällen auf. Gesetze sind oft in komplexen, schwer verständlichen Texten formuliert, die für Laien und sogar Fachleute schwierig zu interpretieren sind. Die Umsetzung von neuen Gesetzen in (digitale) Verwaltungsprozesse passiert oft manuell und ist langwierig. Dadurch dass Rechtsnormen hybrid als juristischer Text und ausführbarer, amtlicher Code publiziert werden, würde eine einheitliche, maschinenlesbare und automatisch ausführbare Rechtsgrundlage entstehen. Einwohner:innen können bspw. einfach herausfinden, inwiefern sie anspruchsberechtigt sind für staatliche Leistungen und diese ggf. erhalten oder ihre Steuerlast einfach und transparent berechnen. Auf dieser Grundlage könnte die Verwaltung Einwohner:innen basierend auf deren Lebenslagen («live events») (z.B. Umzug oder Geburt eines Kindes) proaktiv mit Leistungen versorgen. Gepaart mit einem “Wallet” mit verifizierten (oder unverifizierten) Daten, könnten Datenverarbeitungen zudem datensparsam und dezentral auf den Geräten von Einwohner:innen geschehen. Gleichzeitig könnte der Ansatz auch regulatorische Komplexität und Compliance-Kosten für Unternehmen reduzieren. Dies hätte zahlreiche Vorteile für Verwaltungs- und Gesetzgebungsprozesse, birgt aber auch Gefahren. Während es u.a. in Frankreich (z.B. OpenFisca) und Deutschland (z.B. Rulemapping Group, FörderFunke) bereits einige Piloten und Anwendungsfälle gibt, findet der Ansatz in der Schweiz wenig Beachtung. Wir möchten das ändern und wollen einen Piloten mit einer Schweizer Verwaltung durchführen. Da die Idee noch relativ am Anfang steht, freuen wir uns besonders auf euer Feedback und eure Inputs. about this event: https://winterkongress.ch/2026/talks/mit_law_as_code_zum_proaktiven_fairen_und_effizienten_staat/

Feb 21, 202646 min

Aktuell: Ein neuer Anlauf für Netzsperren in der Schweiz (dgwk2026)

Feb 21, 202628 min

Digitalisierung & Behinderung – Fluch oder Segen? (dgwk2026)

Feb 21, 202631 min

Digitalisierung & Behinderung – Fluch oder Segen? (dgwk2026)

Der Einfluss der Digitalisierung, Informationstechnologien und deren Entwicklung auf unsere Gesellschaft ist erheblich. Für die einen ist es ein Fluch, eine Gefahr, für die anderen ein nicht unterschätzbarer Mehrwert - so für Menschen mit Behinderungen. In einem Kurzreferat soll aufgezeigt werden, in welcher Art und Weise dieser Einfluss den Alltag von Menschen mit Behinderungen prägt und zur Inklusion, Autonomie und Teilhabe beiträgt - auch die “Nachteile” dürfen aufgezeigt werden. Es kann ein Vortrag in einer Art “Erfahrungsbericht” sein (inkl Power Point) Inhalt: Mehrwert / Nutzen für MmB (Menschen mit Behinderungen Nachteile der Digitalisierung UN BRK? Beispiele wie “Gesundheitsdossier” “E-ID” E-Collecting usw… Für die einen Fluch - für die anderen Segen - wie entscheiden wir uns? Wer darf den Mehrwert haben? about this event: https://winterkongress.ch/2026/talks/digitalisierung_behinderung_fluch_oder_segen/

Feb 21, 202631 min

Digitale Souveränität jetzt: Warum FOSS unser unterschätztes Schutzsystem ist (dgwk2026)

Feb 21, 202630 min

Digitale Souveränität jetzt: Warum FOSS unser unterschätztes Schutzsystem ist (dgwk2026)

FOSS bietet Sicherheit, Offenheit und echte Unabhängigkeit – ein gemeinwohlorientiertes Gegengewicht zu techfeudalistischen Abhängigkeiten. Doch politische Aufmerksamkeit, Fördermittel und regulatorische Rahmen richten sich weiterhin auf große Player, während kleine FOSS-Teams unter/un-finanziert bleiben. Digital-Rights-Community und EntwicklerInnen müssen sich besser verzahnen und Public-Money-Public-Code muss endlich durchgesetzt werden, Rechtsrisiken müssen abgebaut werden, nachhaltige digitale Selbstbestimmung gesichert. FOSS zeichnet sich durch hohe Transparenz und offene Zugänglichkeit aus und ermöglicht damit technologische Unabhängigkeit sowie gemeinwohlorientierte Entwicklungslogiken jenseits rein ökonomischer Optimierung. Diese Struktur reduziert Abhängigkeiten von monopolartigen, „techfeudalistischen“ Ökosystemen und stärkt Resilienz in Krisensituationen. Dennoch bleibt FOSS politisch unterfördert: EU-Mittel verschieben sich zugunsten KI-zentrierter Programme, Lobbystrukturen marginalisieren FOSS, und Regulierungen wie der CRA belasten kleine, oft ehrenamtlich arbeitende Teams, die weder auf Skalierung noch auf Profit ausgelegt sind. Steuerrechtliche Hürden – etwa die fehlende Gemeinnützigkeit in Deutschland – verstärken die strukturelle Benachteiligung und erschweren nachhaltige politische Unterstützung. Verbesserungen erfordern eine aktive Rolle der Digital-Rights-Community: die Durchsetzung von „Public Money, Public Code“, die Nutzung föderierter Standards wie ActivityPub, den Ausstieg aus nicht-DSGVO-konformen Big-Tech-Stacks sowie die Förderung eigener Open-Source-Lösungen in Verwaltung und Digitalisierung. Politisches Engagement ist nötig, um regulatorische Blockaden—z.B. Sideloading-Restriktionen oder Abhängigkeiten von proprietären Ökosystemen—zu vermeiden und Offenheit systemisch zu sichern. Eine engere Verzahnung von Aktivistinnen und Entwicklerinnen ist zentral, da rechtliche Schutzräume wie Verschlüsselung nur durch digitale Grundrechte bestehen, während gleichzeitig die Unterstützung für FOSS-Entwicklung abnimmt. Mehr Vernetzung und Synergien sind notwendig, um Teilhabe, Resilienz und digitale Souveränität langfristig zu sichern. about this event: https://winterkongress.ch/2026/talks/digitale_souveranitat_jetzt_warum_foss_unser_unterschatztes_schutzsystem_ist/

Feb 21, 202630 min

Aktuell: Ein neuer Anlauf für Netzsperren in der Schweiz (dgwk2026)

Manche Westschweizer Staatsanwälte verpflichten Internetprovider neuerdings, Domains wegen angeblicher Gesetzesverletzungen zu sperren. Das Referat geht auf konkrete Fälle ein und analysiert die Rechtslage. Seit einigen Monaten haben westschweizer Staatsanwaltschaften begonnen, Internetprovider zu verpflichten, bestimmte Internetdomains oder URLs zu sperren. Die Verfügungen stützen sich auf die Normen der Strafprozessordnung zur Beschlagnahme (Art. 263 ff. StPO). Das Referat geht auf die Frage ein, ob dieses Vorgehen rechtlich zulässig ist, und was Provider und Betroffene dagegen tun können. Ein Bericht aus der Praxis. about this event: https://winterkongress.ch/2026/talks/aktuell_ein_neuer_anlauf_fur_netzsperren_in_der_schweiz/

Feb 21, 202628 min

Lomas: An Open-Source Platform for Confidential Analysis of Data (dgwk2026)

Feb 21, 202640 min

All Sorted by Machines of Loving Grace? "AI", Cybernetics & Fascism & how to Intervene (dgwk2026)

Feb 21, 202647 min

All Sorted by Machines of Loving Grace? "AI", Cybernetics & Fascism & how to Intervene (dgwk2026)

While the extreme right is on the rise in many countries and climate change is unrolling, a promising future seems to be written: According to Elon Musk, Sam Altman, and some other “tech bros” it is to leave the dying planet to go to space. With the help of something called “A(G)I”. But what kind of future is the one that is promised? And what is the connection between power cycles of tech company owners and people who’s believes can be called fascist? As we moved power through data in the hands of very view, it is important to examine what ideas these view have in their heads. This talk will explore the roots of today’s tech fascism and its love for tech. From the early thoughts and movements in the US and Europe to Futurism and the Holocaust, organised with Hollerith punching cards. It will dive into the its blooming relationship with cybernetics, and take a look in the future the “tech bros” want to lure us in. This talk will address the often overlooked topic of how and when people get comfy with diving into movements of hate and how to stop a white supremicy future where we will be sorted by machines. And, in taking a look on past movements opposing authoritarianism and will examine mindsets and possibilities of resistance as well as the possibility of restarting everything. Because we have a planet and loved ones to lose. Wear your safety cat-ears, buckle up, it will be a wild, but entertaining ride. The idea of the Super-Human is not a new one, neither is the idea of charismatic „good“ leader nor to sort humans into classes, races, abilities. The idea of a view controlling many by force and ideas that justify their rulership and cruelties is an old one, as is the opposing idea of a free society and humans as equals. A central aspect is how people involved see the human nature and according to that what society they want to build. And what role is intended for technology. In the 19th century the beliefs of both the opposing sides dripped into science, as well as individual’s heads, and social movements around the world. While some wanted to form a wold society of equals others wanted to breed a master race that to control everything. The love of industrial leaders for authoritarianism has played an important role since the beginning in funding and providing access to powerful networks. Industrialists like Henry Ford loved and promoted ideas at least close to fascism. German, Italian, and Austrian counterparts funded Hitler and Mussolini. And it is not that they did it because they did not understand the fascist leader’s yearning – it was because they shared and loved their aims and violence. In Futurism, one of the often overlooked roots of fascism, and its Manifesto the enemies and societal goals are proclaimed crystal clear: “We will glorify war — the only true hygiene of the world — militarism, patriotism, the destructive gesture of anarchist, the beautiful Ideas which kill, and the scorn of woman.“ After WWII most of the people believing in dominating others by force and eugenics lived on, they and their cronies had slaughtered millions and destroyed whole social movements were opposing them. These people warning us about authoritarian prophets of doom and concentration camps are still missing. In the post-war time ideas of authoritarianism met a new player: Cybernetics, the believe in a future, where all problems will be solved through technology and we are “All Watched Over by Machines of Loving Grace” (Richard Brautigam, 1967). The ideas split, merged, and melted into new beliefs and quasi-religions. Into something that is called “Cyber-Libertarianism” by David Golumbia or “TESCREAL” by Émile P. Torres and Timnit Gebru. This talk will address an aspect that is often missing in analyses: What kind of breeding ground is it where ideas of fascism hatches best? And how can we stop iFascism instead of participating in it? Furthermore, as being sorted by machines is not everyone’s secret dream, ways to stop iFascism will be provided. Because we are more, we care for people in need – and we are the chaos! about this event: https://winterkongress.ch/2026/talks/all_sorted_by_machines_of_loving_graceaicyberneticsfascismhow_to_intervene/

Feb 21, 202647 min