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Benchmarking von selbst gehosteten LLMs (clt26)
PostgreSQL-Abfragepläne verstehen (clt26)
Benchmarking von selbst gehosteten LLMs (clt26)
Large Language Models (LLMs) revolutionieren derzeit Arbeitsprozesse in der Dokumentenverarbeitung, der Softwareentwicklung und dem Wissensmanagement. Doch die Bequemlichkeit der Nutzung großer Cloud-Anbieter hat einen hohen Preis: Den Verlust der digitalen Souveränität. Wer weder Datenschutz noch volle Kontrolle über die zugrunde liegenden Prozesse garantieren kann, begibt sich in eine riskante Abhängigkeit. Die Lösung ist der Betrieb eigener Modelle auf kontrollierter Infrastruktur. Da High-End-Enterprise-GPUs (wie die H100) oft das Budget sprengen, haben wir am Rechenzentrum der Universität Leipzig untersucht, wie sich LLMs auf „erschwinglicher“ Hardware im Rechenzentrums-Maßstab realisieren lassen. In diesem Vortrag präsentieren wir die Ergebnisse unserer Benchmarking-Studie im Kontext des Kiara-Clusters. Wir analysieren die Performance aktueller Open-Source-Modelle – verschiedene Varianten von Llama 3, Llama 4 sowie DeepSeek – auf NVIDIA L40s-Karten. Dabei berichten wir von unseren Erfahrungen bei der Einrichtung und den Fallstricken im Betrieb. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/279
Open Source als Allheilmittel für digitale Souveränität? (clt26)
Open Source als Allheilmittel für digitale Souveränität? (clt26)
Der Einsatz von Open-Source-Software ist ein zentraler Baustein auf dem Weg zur digitalen Souveränität. Aus Anwendersicht birgt Open Source jedoch auch Risiken: Schlecht gepflegte Projekte können im Laufe der Zeit Sicherheitslücken sammeln oder aus anderen Gründen problematisch werden. Fehlt einem Projekt eine aktive und stabile Community, steigt die Gefahr, dass Wartung und Weiterentwicklung nach und nach zum Erliegen kommen. In diesem Vortrag zeigen wir, wie sich die Aktivität von Open-Source-Communities messbar machen lässt, und stellen unseren Ansatz inklusive Metriken dafür vor. Die Ergebnisse unterstützen bei der Auswahl zwischen verschiedenen Projekten und sollen zugleich sichtbar machen, welche Open-Source-Projekte auf zusätzliche Unterstützung angewiesen sind. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/372
Qubes OS: Flexible Virtualization For (Not Only) Power Users (clt26)
Qubes OS is a security-focused operating system that uses virtualization to provide users with exceptional security and convenience. In this talk, I want to show what makes Qubes OS special, why it is a great tool for power users and others alike, how it can be used in various contexts (from hacking and tinkering to activism and journalism) and why virtualization and compartmentalization can make using a computer not just more secure, but also a better experience. As UX lead for Qubes OS, I will in particular focus on usability and user experience and how they are a crucial part of creating a secure environment, but I will also cover the technical background and organizational mechanisms we use to ensure Qubes OS is and remains secure. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/323
Vorbeugen statt Datenverlust: Monitoring trifft Backup (clt26)
Festplatten haben ihre eigene Vorstellung vom richtigen Zeitpunkt für einen Ausfall. In diesem Vortrag geht es darum, wie sich drohender Datenverlust durch sinnvolles Monitoring frühzeitig erkennen lässt und wie gut geplante Backups im Ernstfall dabei helfen, Datenverluste zu minimieren. Mit smartctl wird gezeigt, wie sich der Zustand von Festplatten und SSDs überwachen lässt und welche Warnsignale relevant sind. rdiff-backup dient als praxisbewährtes Beispiel für zuverlässige und effiziente Backups, lokal wie über das Netzwerk. Ergänzend werden zwei eigene Werkzeuge vorgestellt, die SMART-Werte und Backup-Statistiken zentral erfassen und übersichtlich darstellen. Der Vortrag richtet sich an alle, die ihre Systeme im Blick behalten und ihre Daten rechtzeitig absichern möchten. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/175
Qubes OS: Flexible Virtualization For (Not Only) Power Users (clt26)
Vorbeugen statt Datenverlust: Monitoring trifft Backup (clt26)
Neues vom digital-souveränen Open-Source-Arbeitsplatz (clt26)
Zero to Vibe – Using local AI for Development (clt26)
Deklarative Netzwerkkonfiguration mit NixOS (clt26)
Zero to Vibe – Using local AI for Development (clt26)
Dieser Vortrag beschreibt meine Erfahrungen bei der Konzeption und dem Betrieb eines vollständig lokalen KI‑Stacks. Der Fokus liegt dabei auf der Kombination aus Hardware, LLM‑Servern, quantisierten Modellen, UI‑Clients sowie der Agenten‑Architektur. Ziel ist es, praxisorientierte Erkenntnisse zu geben, um KI‑Modelle ohne Cloud‑Abhängigkeiten einzusetzen. Der Trend zu KI‑gestützter Softwareentwicklung wächst, und dabei spielt die Möglichkeit, Modelle lokal auszuführen, eine wichtige Rolle spielt die Datensicherheit. In diesem Beitrag schildere ich meinen eigenen Aufbau und die daraus gewonnenen Erkenntnisse. Dabei gehe ich auf Hardware, Server, Modelle, Parameter, Clients, Agenten und konkrete Anwendungsbeispiele ein. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/170
Die Stärken des Device Mappers – von dm-cache bis dm-zoned (clt26)
Die Stärken des Device Mappers – von dm-cache bis dm-zoned (clt26)
Der Device Mapper ist seit der Kernel-Version 2.6 – und somit seit mehr als 20 Jahren – Bestandteil des Linux-Kernels. Er ermöglicht die Bereitstellung virtueller Blockgeräte, indem er deren Adressraum auf andere Blockgeräte oder spezielle Funktionen abbildet. So kann er beispielsweise physische Blockgeräte wie Festplatten oder SSDs auf übergeordnete virtuelle Blockgeräte abbilden. Der Device Mapper bildet beispielsweise die Grundlage für den Logical Volume Manager (LVM), Linux-Software-RAIDs und die dm-crypt-Verschlüsselung. Daneben stehen noch weitere über 20 Targets für produktive bzw. Debugging-Zwecke bereit. Im Vortrag gibt Werner Fischer einen Überblick über sämtliche Targets. Zudem wird er auch kurz auf DRBD, MD (RAID) und bcache eingehen. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/190
Neues vom digital-souveränen Open-Source-Arbeitsplatz (clt26)
Von LibreOffice und Linux bis zu openDesk im Browser – wir schauen uns zusammen an, was sich in letzter Zeit im Bereich des digital-souveränen Open-Source-Office-Arbeitsplatzes getan hat: • Desktop-Anwendungen oder Browser-Suite – oder brauchen wir beides? • LibreOffice, Collabora Online und Collabora Desktop – Neuerungen, Roadmaps und Projektentwicklungen • Open-Source-Migrationen in Deutschland und Europa am Beispiel von Schleswig-Holstein, dem österreichischen Bundesheer sowie diversen openDesk-Projekten – wie die Herausforderungen Interoperabilität und einfache Bedienbarkeit gelöst werden Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/404
Migrating Legacy and Proprietary Databases to PostgreSQL (clt26)
European organisations and companies are increasingly re-evaluating proprietary database dependencies as digital sovereignty becomes more critical than ever. This talk serves as a pragmatic field guide for migrating from legacy or vendor-locked databases (Oracle, SQL Server, Sybase ASE, Db2) to PostgreSQL. Drawing from years of hands-on experience in heterogeneous migrations and tool development, we will explore a comprehensive decision framework for successful transitions. The session compares offline strategies (dump/restore, ETL, bulk COPY) against online, near-zero-downtime approaches (CDC, logical replication, dual-write), with a special focus on designing reversible cutovers to minimize operational risk. We will discuss a toolbox for schema and SQL translation, addressing challenges like LOBs, time zones, collations, and procedural code conversion. We will show validation techniques leveraging checksums, reconciliation queries, and end-to-end testing beyond simple row counts. The talk with show a comparative matrix of different solutions, and highlight lessons learned from real-world migrations ranging from small applications to multi-TB enterprise systems. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/284
Migrating Legacy and Proprietary Databases to PostgreSQL (clt26)
Deklarative Netzwerkkonfiguration mit NixOS (clt26)
Seit dem aktuellen NixOS Release 25.11 ist es möglich, auch die Netzwerkkonfiguration deklarativ umzusetzen. Am Beispiel wird gezeigt, wie sich mit den typischen Netzwerkkonfigurationslösungen eine Firewall umsetzen lässt, was dabei zu Herausforderungen wird und welche Probleme bei Konfigurationsänderungen entstehen. Im zweiten Teil zeigt der Vortrag, wie sich diese Probleme mit IfState lösen lassen und welche weiteren Möglichkeiten sich außerdem noch bieten. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/321
🐦 Von der Vogel-Kamera zum eigenen KI-Modell 🤖 (clt26)
Virtual Reality mit Eigenbau-Hardware (clt26)
Mit OpenStreetMap digital souverän Ideen verwirklichen (clt26)
Der Vortrag zeigt, wie OpenStreetMap dabei unterstützen kann, digital souverän eigene Projekte im Bereich Daten und Karten umzusetzen. Der Fokus liegt dabei auf einem Überblick zu den Möglichkeiten und bereitstehenden (FOSS) Tools. Konkrete technische Umsetzungsanleitungen werden nicht gegeben. Dies würde den Rahmen sprengen. Ausgangspunkt des Vortrags sind die Daten bei OpenStreetMap: Welche Daten enthält die Datenbank und mit welchen Werkzeugen kann man ermitteln, ob die gewünschten Daten vorhanden sind? Im Weiteren wird auf die Möglichkeit zur Bearbeitung und Ergänzung der Daten in der Datenbank eingegangen. Im zweiten Teil geht es um die Infrastruktur. Was braucht es, um einen eigenen Kartenserver zu betreiben oder OSM-Karten in eine Webseite einzubauen? Welche fertigen Kartendarstellungen zur Nutzung gibt es? Welche niederschwelligen Angebote gibt es zur eigenen Kartenerstellung? Dabei werden Seitenblicke auf die Lizenzbedingungen von OpenStreetMap bei der Nutzung von Karten und Daten sowie den Datenschutz geworfen. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/378
Android ohne Überwachung: FOSS-Apps auf dem Smartphone (clt26)
Im Juli 2024 zeigte eine ausführliche Recherche von netzpolitik.org und dem Bayerischen Rundfunk anschaulich, wie Standortdaten detaillierte Bewegungsprofile von Millionen Menschen offenlegen. Viele Apps, darunter Wetter-, Navigations- oder Dating-Apps, senden diese Informationen an die jeweiligen Anbieter, sobald Nutzer die Standortfreigabe aktivieren. Solche Daten sind wertvoll und werden von Datenhändlern weiterverkauft. Wer die herkömmlichen Apps auf einem normalen Android-Smartphone nutzt, kann gegen diese Überwachung nur wenig tun. Es geht aber auch anders: Zahlreiche FOSS-Apps eignen sich durchaus als Alternative zu den bislang gewohnten Apps. Sie arbeiten meist datensparsam, sodass sich der digitale Fußabdruck verringert. Zudem bieten alternative ROMs wie /e/OS oder GrapheneOS die Möglichkeit, ohne Google-Dienste auszukommen und somit noch weniger überwacht zu werden. Im Vortrag zeigt Werner, wie einfach der Umstieg auf /e/OS ist und welche FOSS-Apps sich im Alltag bewährt haben. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/331
Virtual Reality mit Eigenbau-Hardware (clt26)
Mit den SlimeVR Butterfly Trackern, dem Bitcraze Lighthouse Deck, HadesVR und der Wireless Vive with an Orange Pi (kein Aprilscherz) gibt es einige eigenbaufreundliche Hardwareprojekte im Bereich Virtual Reality. Ich habe mich entschlossen, einige dieser Projekte mit Veränderungen nachzubauen. Diese Systeme lassen sich prinzipiell unter GNU/Linux betreiben, auch auf einer Talos II Workstation mit POWER9-Prozesssor, auf dem die unfreie Software (z. B. SteamVR) nicht läuft. Auch die Valve Index ist mit Monado und z. B. Godot Beep Saber VR verwendbar, die Selbstbaubrille noch nicht. Dieser Vortrag erläutert die Funktionsweise der vier Systeme sowie deren Nachbaubarkeit und gibt einen Überblick über die Software und die verwendeten Hardwarekomponenten. Alle Systeme lassen sich mit Freier Software betreiben, teilweise war dafür Reverse Engineering (z. B. libsurvive) notwendig. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/153
Lightning Talks (clt26)
Lightning Talks (LT) sind Vorträge mit maximal 5 Minuten Dauer. Es wird vor Ort in der Nähe der Kasse eine Möglichkeit zum Einreichen von Vorschlägen geben. Die Auswahl der Vorträge aus den Einreichungen findet Samstag um 13 Uhr statt. Beachtet bitte dass die Slides für ausgewählte Vorträge bis 18 Uhr am Samstag eingericht werden müssen. Für alle Präsentationen wird ein einziger Laptop verwendet, es gibt keine Möglichkeit seinen eigenen Laptop anzuschließen (dauert zu lange). Präsentationen müssen als PDF eingereicht werden. Ihr willigt in die Aufnahme und das Streaming des LT ein, außerdem dürfen wir die Folien veröffentlichen. LT finden Sonntag Abend statt, reicht bitte nur etwas ein wenn ihr dann noch vor Ort seid. Außerdem wird nach Ablauf der 5 Minuten abgebrochen und der nächste Vortragende ist dran. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/63
Easy Going: Programmierung mit Go (clt26)
Go ist eine Programmiersprache, deren umfangreiche Standardbibliothek mit allem glänzt, was man für Kommandozeilen-Werkzeuge, Netzwerkzugriffe, Webservices und vieles weitere mehr braucht. Nebenläufigkeit ist tief in seiner DNA verankert und fühlt sich absolut natürlich an. Die Sprache ist bewusst einfach gehalten und erlaubt wenige Abweichungen von einer »Norm«; egal wessen Quelltext man liest, es gibt kaum Überraschungen zu entdecken. Go ist langweilig, und das macht es stark. Nach einer kurzen Übersicht über die Historie und Hintergrund der Sprache, demonstriere ich im überwiegenden Teil des »Vortrags« genau diese Stärken, indem ich live einen kleinen Webservice entwickle und dabei die meisten der Sprach-Features zeige. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/185
Easy Going: Programmierung mit Go (clt26)
🐦 Von der Vogel-Kamera zum eigenen KI-Modell 🤖 (clt26)
🐦 Standard-KI-Modelle erkennen europäische Gartenvögel oft falsch – eine Kohlmeise wird zum asiatischen Fasan. Dieser Vortrag zeigt, wie aus einem Raspberry-Pi-Vogelhausmonitor ein vollständiges Open-Source-Ökosystem für Custom-ML-Training entstand. Ausgehend von einem automatischen Kamerasystem mit Cinema 4K und 120fps-Zeitlupe (https://github.com/kamera-linux/vogel-kamera-linux) entwickelte sich die Notwendigkeit, eigene Vogelarten-Classifier zu trainieren. Mit YOLOv8-basierter Extraktion von Trainingsdaten aus Videos (https://github.com/kamera-linux/vogel-model-trainer) und automatischer Qualitätskontrolle (https://github.com/kamera-linux/vogel-video-analyzer) erreichten wir 100% Validierungsgenauigkeit für acht deutsche Gartenvogelarten. 🤖 Der Vortrag demonstriert die komplette Pipeline von der Hardware-Aufnahme über Dataset-Erstellung bis zum produktiven EfficientNet-Modell – alles auf Consumer-Hardware ohne Cloud, praktische Einblicke in Herausforderungen wie SSH-Stabilität, Hintergrundentfernung und iteratives Training inklusive. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/122
Android ohne Überwachung: FOSS-Apps auf dem Smartphone (clt26)
Lightning Talks (clt26)
Mit OpenStreetMap digital souverän Ideen verwirklichen (clt26)
Own your AI (clt26)
Künstliche Intelligenz wird heute häufig über proprietäre Plattformen und geschlossene Modelle bereitgestellt. Das steht im Widerspruch zu den Prinzipien von Transparenz, Kontrolle und Selbstbestimmung, die viele aus der Open-Source- und Linux-Welt kennen. Wer KI produktiv einsetzen will, ohne neue Abhängigkeiten zu schaffen, braucht einen souveränen Ansatz. Dieser Vortrag zeigt, was digital souveräne KI aus technischer Sicht bedeutet und auf welche Stellschrauben geachtet werden muss. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/373
Souveränität im Smart Home – (F)OSS alleine ist keine Lösung (clt26)
Geschichten aus 15 Jahren Linux auf dem Unternehmensdesktop (clt26)
Geschichten aus 15 Jahren Linux auf dem Unternehmensdesktop (clt26)
Vor rund fünfzehn Jahren hat der Zirkus Zack begonnen, seine gesamte IT zu 100% auf Freie Software umzustellen. Der Betrieb umfasst heute drei vernetzte Standorte mit einheitlicher Benutzeranmeldung sowie Notebooks, die für Tourneen und Heimarbeit an das Netzwerk angebunden sind. Zusätzlich zu den Standorten existiert ein Root-Server im Rechenzentrum, über den Dokumente und Medien publiziert werden. In diesem Vortrag möchte ich einen Überblick über die Technologien geben, mit denen wir »Linux auf dem Desktop« schon lange als Realität etabliert haben. Außerdem kann ich viele Anekdoten zum Ablauf der Umstellung und zum Umgang der Benutzerinnen und Benutzer mit dem System einbringen. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/334
KI-Chat mit eigener Suchmaschine: RAG in YaCy (clt26)
Möchte man eine spezielle Datenmenge mit einem KI-Chat verbinden, so muss man diese Daten in einer speziellen Art und Weise mit dem Chat-System verbinden, die man RAG (Retrieval Augmented Generation) nennt. Man benötigt dazu eine Suchmaschine für diese speziellen Daten und ein Chat-System, das die Suche in dieser Suchmaschine durchführt. Hier bietet es sich an, in YaCy einen KI-Chat einzubauen, damit der YaCy-Suchindex für den Chat genutzt werden kann. Genau das haben wir gemacht und zeigen: - wie man in YaCy einen geeigneten Suchindex aufbaut, - wie man ein lokales LLM Inference System installiert (mit Ollama), - wie man YaCy so konfiguriert, dass es das LLM verwendet, - wie das Chat System in YaCy aussieht. Das ist genau die Lösung für das, was ansonsten bei Cloud-Diensten als »GPT« oder »Agent« angeboten wird. Hier ist es aber ein KI/RAG-System, das auf dem eigenen Rechner läuft und damit auch im Intranet oder für private Daten geeignet ist. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/322
Souveränität im Smart Home – (F)OSS alleine ist keine Lösung (clt26)
Smart Home steht für Komfort, Sicherheit und Effizienz. Wer keine Lösungen großer Plattformanbieter nutzen möchte, setzt oft auf selbst gehostete Setups, Home Assistent und FOSS Tools. Das gibt ein Gefühl von Unabhängigkeit und Souveränität. Doch auch Open Source, lokaler Betrieb und der Verzicht auf Cloud-Dienste garantieren keine Privatsphäre, denn schon scheinbar harmlose Sensordaten wie Bewegung, Licht, Temperatur, Luftfeuchte oder Luftqualität sind im privaten Raum erstaunlich aussagekräftig. Sie erlauben Rückschlüsse auf Gewohnheiten, Anwesenheit und soziale Situationen – ein Potenzial, das unterschätzt wird. Umso mehr lohnt es sich, die Datenspuren zu betrachten, die smarte Geräte im Alltag erzeugen. Im Vortrag gehen wir drei Fragen nach: Wie aussagekräftig sind einfache Sensordaten? Welche Folgen für die Privatsphäre ergeben sich daraus – bis hin zu Konflikten, Kontrolle oder Überwachung im Haushalt? Und wie lässt sich damit umgehen? Wir zeigen Beispiele aus eigener Forschung in realen Haushalten, erläutern Technik und Methodik und stellen unser Format „Daten-Raten“ vor. Ziel ist es, Annahmen über Smart Home, Kontrolle und Privatsphäre kritisch zu hinterfragen. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/257
Warum gute Software unsichtbar ist – und wie wir das ändern (clt26)
Viele Open-Source-Projekte kämpfen um Aufmerksamkeit und Akzeptanz in der breiten Öffentlichkeit. Ein wesentlicher Grund: Die Übersetzung technischer Arbeit in verständliche, vertrauensbildende Kommunikation gelingt nicht immer. Dabei ist gerade diese Schnittstelle entscheidend dafür, ob Lösungen ihre Reichweite finden oder in der Nische bleiben. Dieser Vortrag beleuchtet, wie die Zusammenarbeit zwischen technischen Teams und Kommunikation funktionieren kann – und was beide Seiten voneinander lernen sollten und müssen. Welche Aspekte technischer Arbeit sind nach außen relevant? Und wie lassen sich gängige Vorurteile über Open Source gezielt adressieren? Anhand konkreter Beispiele aus der Praxis wird deutlich, welche Kommunikations-Ansätze Wirkung zeigen und warum andere scheitern. Für alle, die Open Source nicht nur entwickeln, sondern auch die Akzeptanz in Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft voranbringen wollen. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/364
KI-Chat mit eigener Suchmaschine: RAG in YaCy (clt26)
Lizenzierung freier Software: Was Entwickler wissen müssen (clt26)
Wie wir Software lizenzieren, ist einer der wichtigsten, aber oft übersehenen Aspekte beim Schreiben und Weitergeben von Software. Als Entwickler schrecken wir oft vor juristischem Fachjargon zurück, und die Vielfalt der verfügbaren Lizenzen kann überwältigend sein. Doch das alles zu verstehen ist einfacher als es wirkt! Dieser Vortrag bietet eine klare, einsteigerfreundliche Einführung in die Lizenzierung Freier Software. Er behandelt die Grundlagen von Lizenzierung im Allgemeinen und gibt einen Überblick über die wichtigsten Lizenzen, die man kennen sollte, wie sie funktionieren und wofür sie gut sind. Nach dem Vortrag sind Teilnehmer in der Lage, ihren eigenen Code korrekt zu lizenzieren und häufige rechtliche Fehler zu vermeiden. So können andere Menschen diese Werke (wieder-)verwenden, dazu beitragen und sie mit anderen teilen – um sicherzustellen, dass der Code der Gemeinschaft und der Gesellschaft als Ganzes zugute kommt. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/309
Warum gute Software unsichtbar ist – und wie wir das ändern (clt26)
Freitagnachmittag: Zeit für ein Deployment! (clt26)
Tracking (Protection) so weit das Auge reicht (clt26)
Webseiten nutzen eine Vielzahl von Techniken, um Nutzer*innen im Netz zu verfolgen. Doch wie funktioniert dieses Tracking genau, und welche Mechanismen stehen uns zum Schutz unserer Privatsphäre zur Verfügung? Dieser Vortrag beleuchtet die vielen Anti-Tracking-Mechanismen, die Firefox zum Schutz seiner Nutzer*innen einsetzt. Wir gehen auf deren Bedrohungsmodelle ein und klären, was sich hinter den folgenden Begriffen verbirgt: • Enhanced Tracking Protection • Fingerprinting Protection • Total Cookie Protection (sowie Dynamic First Party Isolation) • Bounce Tracking Protection • HTTPS-First Mode / HTTPS-Only Mode • DNS over HTTPS Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/400
E-Mail, Kalender, Kontakte und Dateien mit Stalwart (clt26)
Ansible Filter 101: Wie Filter die Arbeit erleichtern (clt26)
Ansible ist ein mächtiges Wergzeug, um alle Arten von Infrastruktur zu deployen und zu konfigurieren. Wer Ansible intensiv verwendet, kennt das Problem: Die von APIs oder Modulen gelieferten Daten haben selten das passende Format für die nächsten Tasks. Filter sind ein mächtiges Werkzeug, um Daten quasi on-the-fly umzuwandeln und für den Einsatz in anderen Tasks aufzubereiten. Filter können sowohl in Playbooks als auch in Jinja Templates verwendet werden. Dabei sorgen Filter dafür, dass Playbooks und Templates einfach gehalten werden und leichter lesbar sind. In diesem Vortrag werden Filter und deren Arbeitsweise vorgestellt. Dazu gehen wir auf einige der am häufigsten verwendeten Filter, wie zum Beispiel »default«, »to_json« oder »dirname« ein und schauen uns einige Beispiele an – von einfachen Filtern bis hin zu komplexeren Filterketten. Im zweiten Teil lernen wir, wie man eigene Filter erstellen kann, für den Fall dass die vorhandenen Filter nicht alle gewünschte Funktionalitäten abdecken. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/280
Tracking (Protection) so weit das Auge reicht (clt26)
Ansible Filter 101: Wie Filter die Arbeit erleichtern (clt26)
Freitagnachmittag: Zeit für ein Deployment! (clt26)
»Don't deploy on Fridays« ist ein gängiges Mantra. Aber warum eigentlich? Angst vor Fehlern, kaputten Pipelines oder fehlender Resilienz sind keine Probleme des Kalenders, sondern im Endeffekt Symptome von ungesunden Prozessen, schlechter Developer Experience und fehlendem Vertrauen in Teams und Systeme. In diesem Vortrag zeige ich, warum und wie moderne DevOps-Praktiken (CI/CD, Automatisierung und Feature-Flags), technische Exzellenz und eine starke Kultur der Verantwortung sichere, stressfreie Deployments an jedem Wochentag ermöglichen – ja, vielleicht sogar am Freitagnachmittag. Wie so oft kommen allerdings viele verschiedene Faktoren zu tragen. Solltet ihr also wirklich freitags deployen? Es kommt darauf an! Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/221
E-Mail, Kalender, Kontakte und Dateien mit Stalwart (clt26)
Stalwart vereint in einer einzigen Anwendung die zentralen Dienste eines modernen Mailservers: E-Mail-Übertragung und -Abruf (SMTP, IMAP) inklusive Spamfilter sowie Kalender- und Kontaktdienste (CalDAV, CardDAV) und Dateispeicher (WebDAV). Anstelle der oft komplexen Einrichtung und Kopplung mehrerer Einzelkomponenten muss nur eine Anwendung betrieben werden, die komfortabel über eine Weboberfläche konfiguriert werden kann. Auch die Benutzerverwaltung kann vollständig innerhalb von Stalwart erfolgen. Obwohl Stalwart für große Umgebungen konzipiert ist, macht ihn seine geringe Komplexität und das einfache Setup besonders attraktiv für KMUs, Schulen, Vereine oder auch Familien. Damit eignet sich Stalwart hervorragend als Baustein souveräner Digitalität, um Abhängigkeiten von externen Dienstanbietern zu reduzieren und die Kontrolle über die eigene Kommunikation zu behalten. Der Vortrag erläutert die grundlegenden Schritte zur Installation und Konfiguration anhand eines einfachen Single-Node-Setups. Zudem werden die notwendigen DNS-Einträge behandelt, die für eine zuverlässige Zustellung und Akzeptanz durch andere Mailserver erforderlich sind. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/369
Warum selbst Signal bei Google und Apple anklopft (clt26)
Ich wollte nur Zulip-Notifications auf dem Handy. Also habe ich angefangen, selbst was zu bauen – und bin in ein Rabbit Hole gefallen. Dieser Vortrag erzählt die Geschichte, wie ich versucht habe, ein Problem zu lösen – und dabei verstanden habe, wie Push-Notifications wirklich funktionieren. Warum mein erster Ansatz nicht skaliert. Warum fast jede App Firebase oder APNs nutzt. Warum selbst Signal bei Google anklopft. Und warum das seit dem Wyden-Brief von 2023 ein dokumentiertes Privacy-Problem ist: »We kill people based on metadata.« Ich zeige, welche Alternativen es mit UnifiedPush und ntfy gibt, wie ich eine Bridge für Zulip gebaut habe, und warum das gleiche Problem auch für Prometheus-Alerts, Grafana-Notifications und CI/CD-Pipelines gilt. Und was das mit digitaler Souveränität zu tun hat. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/143