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Vom Ping zum Panorama: Monitoring mit System (clt26)
Stolpersteine bei der Beratung zum Umstieg auf Linux (clt26)
Freie Bildung – Diagramme textbasiert (clt26)
3D-Druck mit Open Source (clt26)
OP-TEE: Offene Sicherheit für ARM – Ein Einblick (clt26)
Freie Bildung – Diagramme textbasiert (clt26)
Der Vortrag startet mit einem kurzen Verweis auf den Vortrag 2025 zum Thema OER (Markdown/LiaScript). Es wird ein Überblick über die Möglichkeiten aufgezeigt, Grafiken und Diagramme textbasiert zu erstellen: Von einfachen Werkzeugen wie Mermaid, PlantUML und Graphviz bis hin zu recht schwierigen wie PGF/TikZ. Die Werkzeuge Mermaid und PlantUML/Graphviz werden ausführlich im Vortrag vorgestellt. Dazu gehören auch die Einsatzmöglichkeiten bspw. in Dokumenten oder der Dokumentation direkt in github. Zusätzlich gibt es eine Beispielsammlung mit Vorlagen, welche unter freier Lizenz genutzt werden können. Zum Ende wird das Abschlussprojekt unseres Azubis vorgestellt: ein Aufgaben- und Prüfungstrainer mit KI-Unterstützung, in dem die Grafiken mit den oben erläuterten Werkzeugen erstellt werden. Das Projekt ist Open Source und wird aktuell eher im IT-Schwerpunkt eingesetzt. Nahezu alle eingesetzten Sofwareprodukte sind Open Source. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/402
LUFA – Logging UI for Automations (clt26)
Wir verwalten über 4000 Linux- und Windows-Server mit Ansible/AWX, und bei dieser Menge wird die Analyse von Fehlern schnell unübersichtlich. Wer herausfinden möchte, welcher Host warum bei welchem Task fehlgeschlagen ist, muss sich mühsam durch textbasierten, teilweise langsam ladenden Job-Output kämpfen. Damit wir unseren Kollegen diesen Schmerz ersparen, haben wir unser eigenes Analyse-Tool ins Leben gerufen. Nach der Vorstellung auf den Chemnitzer Linux Tagen 2025 und dem großen Interesse haben wir uns dazu entschieden, eine Veröffentlichung einzuschlagen. LUFA ist ein schlankes Open Source Dashboard zur Visualisierung und Analyse von AWX-Ausführungsdaten. Die Python-Webanwendung bietet schnellen Einblick in Jobs, Templates und Workflows mit Filter- und Suchmöglichkeiten sowie direkten Links zur AWX-Instanz. So lassen sich Fehler und deren Ursachen ohne übermäßiges Scrollen schnell identifizieren. Wir präsentieren euch, wie LUFA funktioniert, welche Vorteile es im Alltag bringt und wie ihr es selbst einsetzen könnt. Der Talk richtet sich an AWX-Nutzer, die einen besseren Überblick über ihre Jobabläufe haben möchten. Erlebt, wie LUFA euren AWX-Alltag erleichtert! Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/254
OP-TEE: Offene Sicherheit für ARM – Ein Einblick (clt26)
In einer Welt, in der die digitale Souveränität zunehmend von vertrauenswürdiger Hardware abhängt, spielen Trusted Execution Environments (TEEs) eine zentrale Rolle. Dieser Vortrag betrachtet OP-TEE (Open Portable Trusted Execution Environment), ein Open-Source Sicherheitsbetriebssystem für die „Secure World“. Der Vortrag beleuchtet dabei folgende Punkte: - System-Architektur: z. B wie Prozesse vom normal-world Linux-System (Rich Execution Environment) getrennt werden - Interaktion zwischen normal- und secure-world - Praxisbeispiele mit Hands-On-Demos z. B. zur Schlüsselverwaltung Der Vortrag richtet sich an Entwickler und Enthusiasten, die verstehen wollen, wie Sicherheit „unter der Haube“ moderner eingebetteter Systeme funktioniert und wie man diese mit Open-Source-Software bereitstellen kann. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/388
Linux Namespaces (clt26)
Namespaces gibt es im Linux Kernel seit mehr als zwanzig Jahren. Sie bilden die Grundlage für Container, werden aber auch in Browsern und anderen Anwendungen verwendet. Wir wollen uns diese Kernel-Schnittstelle genauer anschauen, um ein besseres Verständnis für ihre Nutzungsmöglichkeiten und Grenzen dieser Funktionalität zu erhalten. Nach einem Überblick, wo sie überall verwendet werden, schauen wir uns die einzelnen Namespaces sowie ihre Eigenheiten nacheinander an. Ein Fokus des Vortrages liegt auf der Verwendung von Namespaces durch normale Nutzer (nicht root). Während die Einführung recht allgemein gehalten ist, werden im Laufe des Vortrages Berührungspunkte zu mehreren anderen Kernel-Schnittstellen aufgezeigt. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/255
3D-Druck mit Open Source (clt26)
Um mit einem 3D-Drucker Teile herstellen zu können, wird ein ganzer Zoo an Software – und natürlich der Drucker selbst – benötigt. Mittlerweile ist das Hobby des 3D-Drucks stark kommerzialisiert: Hersteller bieten, neben den eigentlichen Geräten, ein Ökosystem an Software, Apps und Zubehör. Auf der einen Seite sorgen solche All-inclusive-Lösungen für eine niedrige Einstiegshürde. Auf der anderen Seite kauft man sich dabei unter Umständen tief in ein geschlossenes System ein. Dabei gibt es für eigentlich alle Teile dieses Prozesses quelloffene Optionen. Dieser Vortrag gibt einen Überblick über Open-Source-Lösungen für die verschiedenen Schritte des 3D-Druckes: - Erstellen und Bearbeiten von 3D-Modellen - Übertragen der Modelle in Maschinencode (slicing) - Software auf dem Drucker selbst bzw. zum Fernsteuern eines Druckers - quelloffene 3D-Drucker Für jeden dieser Schritte wird ein Überblick über die verfügbare Software und Systeme gegeben. Es werden Vor- und Nachteile aufgezeigt und, wo möglich, eine (Live-) Demo gegeben. Am Ende des Vortrags bleibt Zeit für Fragen und eigene Vorschläge. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/397
Open-Source-SIEM light mit dem Elastic Stack (clt26)
Was ist eigentlich ein FPGA? (clt26)
Log-Management mit Loki (clt26)
Eine kurze Geschichte der verschlüsselten Kommunikation (clt26)
Was ist eigentlich ein FPGA? (clt26)
FPGA – diese Abkürzung dürften viele aus dem (Hardware-nahen) IT-Umfeld schon mal gelesen haben, aktuell auch gerade im Bereich Retro-Gaming. FPGAs sind „programmierbare Hardware“. Aber was genau bedeutet das eigentlich? Dahinter steckt eine spannende Technologie, auch weil man für FPGA-Entwicklung eine ganze andere Denkweise als in der Software-Programmierung braucht. In diesem Vortrag möchte ich euch zeigen: - wie ein FPGA funktioniert - wofür man sie benutzen kann (und wofür besser nicht) - wie sie programmiert werden Am Ende gebe ich auch noch ein paar Hinweise für den praktischen Einstieg in das Thema, auch unter Linux und mit freier Software. Der Fokus des Vortrags liegt allerdings darauf, Hintergrundwissen zu vermitteln. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/296
Open-Source-SIEM light mit dem Elastic Stack (clt26)
Viele Unternehmen und Institutionen stehen unter zunehmendem Druck, ein SIEM-System einzuführen. Nicht zuletzt die NIS2-Richtlinie, welche 2025 auch in die nationale Gesetzgebung überführt wurde, ist Anlass, sich über Lösungen Gedanken zu machen. Ziel ist es, Transparenz über die eigene IT-Landschaft zu gewinnen, sicherheitsrelevante Ereignisse zentral auszuwerten und bei auffälligen Aktivitäten im Netzwerk oder auf einzelnen IT-Komponenten zeitnah reagieren zu können. Klassische SIEM-Lösungen sind jedoch häufig komplex und mit hohen Lizenzkosten verbunden. Der Vortrag gibt einen praxisnahen Überblick über den Elastic Stack und zeigt, wie sich dieser mit Open-Source-Komponenten als SIEM light einsetzen lässt – ganz ohne kostenpflichtige Lizenzen. Es wird skizziert, welche Bausteine dafür notwendig sind, wie Logs und Metriken zentral gesammelt und ausgewertet werden können und wie einfache Alarme und Dashboards realisiert werden. Anhand konkreter Use Cases wird aufgezeigt, welche sicherheitsrelevanten Szenarien sich mit diesem Ansatz sinnvoll abdecken lassen und wo die Grenzen eines Open-Source-Setups liegen Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/253
Datenzentrierte Dokumente mit ConTeXt (clt26)
Digitalsouveräne Partei? Zwischen Anspruch und Wirklichkeit (clt26)
Parteien sind nicht digital und dann auch noch souverän? Bündnis 90/Die Grünen haben sich vor Jahren auf den Weg gemacht digital zu werden und auch ihre Abhängigkeit von großen Konzernen zu minimieren. Befördert wurde dies auch durch einen Cyberangriff im Jahr 2022, der grüne Bundesminister und Parteivorstand betraf. Neben einem professionellen IT-Dienstleister und einen Verein von aktiven Digitalisierungsexpert*innen setzen sie auf Open-Source-Lösungen und veröffentlichen eigene Entwicklungen auch zum Teil als Open Source. Dabei gehen die Open-Source-Lösungen von digitalen Konferenzsystemen, einer Nextcloud bis hin einem eigenentwickelten Antragsverfahrenssystem. Warum verwenden die Grünen sogar eine eigene KI und warum finden dann doch manchmal Konferenzen in Zoom statt? Wir begeben uns auf einen Blick in eine Partei, die ganz und gar nicht aus nativen Nerds besteht und schauen, wo noch Probleme auch in der praktischen Umsetzung vorkommen, die nicht von einer souveränen Digitalisierung in der Partei sprechen. Torsten Franz ist Vereinsmitglied bei netzbegrünung e. V. und in der Bundesarbeitsgemeinschaft Digitales und Medien der Grünen. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/206
Eine kurze Geschichte der verschlüsselten Kommunikation (clt26)
Kommunikation wird schon seit einigen Jahrhunderten mehr oder weniger erfolgreich verschlüsselt. Dieser Vortrag gibt einen historischen Überblick über die eingesetzten Verschlüsselungsverfahren, ihre Anwendung und Schwachstellen. Dabei zeige ich anhand der historischen Entwicklung, welche Sicherheitsanforderungen durch neue Kommunikationsverfahren abgedeckt werden und warum diese ältere Verfahren verdrängt haben. Der Hauptfokus liegt natürlich auf den aktuellen Methoden wie Matrix, Signal oder MLS. Der Vortrag ist einsteigerfreundlich gestaltet und nicht zu mathematisch. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/159
Datenzentrierte Dokumente mit ConTeXt (clt26)
TeX ist Infrastruktur in vielen Softwareprojekten. Mit ConTeXt LMTX (LuaMetaTeX) ist die Zusammenstellung von Daten aus verschiedenen Textformaten (Markdown, CSV, JSON) zu einem PDF nur ein paar Zeilen Lua entfernt. Das sehen wir uns am Beispiel von technischen Datenblättern an, die auch Bilder und Diagramme enthalten können. Am Rande gibt es Hinweise zu XML und SQL. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/118
Log-Management mit Loki (clt26)
Loki ermöglicht zusammen mit Grafana und Alloy die zentrale Erfassung, Speicherung und Analyse von Log-Daten. Obwohl die Kombination vor allem in der Cloud Native-Welt prominent ist, eignet sie sich auch für traditionelle IT. Der Vortrag erläutert die typische Architektur von Log-Management-Plattformen und ordnet den Loki-Stack neben verschiedenen anderen freien Lösungen ein. Anschließend beschreibt der Vortrag den exemplarischen Aufbau einer Logging-Infrastruktur mit der Datenerhebung und -vorverarbeitung mit Alloy, dem Speichern mit Loki und der Darstellung in Grafana. Während des Vortrags wird ein praktisches Beispiel aufgebaut, in dem fehlerhafte SSH-Logins protokolliert, nach verschiedenen Kriterien ausgewertet und gemäß ihrer Herkunft auf einer Weltkarte dargestellt werden. Fabian Thorns ist Trainer und Berater bei der xamira networks GmbH. Er befasst sich neben Linux und IPv6 vor allem mit Cloud Native-Infrastruktur und ist Autor des „IPv6-Handbuchs“. Fabian ist unter anderem Kubestronaut (KCNA, KCSA, CKAD, CKA, CKS) und LPIC-3-zertifiziert. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/138
Digitalsouveräne Partei? Zwischen Anspruch und Wirklichkeit (clt26)
Abschlussveranstaltung (fossgis2026)
Drei spannende Konferenztage gehen zu Ende. Ein gemeinsamer Abschluss soll erfolgen mit Rückblick auf die Konferenz und das Erlebte. Natürlich auch mit einem Ausblick auf kommende Veranstaltungen und die Konfernz im Jahr 2027. Licensed to the public under https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/ about this event: https://pretalx.com/fossgis2026/talk/X7HFTF/
Abschlussveranstaltung (fossgis2026)
Einfacher geht's nicht - Open Data mit dem QGIS-Plugin "GeoBasis_Loader" (fossgis2026)
Daten, ob kommerziell oder offen, können erst dann die erwarteten Synergien entfalten, wenn 1. sie überhaupt **verfügbar** und **aktuell** sind und 2. das **Finden** und **Zugreifen** für **jedermann** wirklich **einfach** ist. Genau dabei kann das QGIS-Plugin **„GeoBasis_Loader“** mit Zugriff auf derzeit ca. 700 freie Layer unterstützen. Im Vortrag geht es um Historie, Mitwirkende, Handling, Mitmachen, Umgang mit Geodiensten und Nutzungsbedingungen sowie einen Ausblick in die Zukunft. Das QGIS-Plugin **„GeoBasis_Loader“** dient dem vereinfachten Laden von ausgewählten, häufig genutzten Themen (WMS, WMTS, WFS, OGC Feature API, XYZ) aus den Open Data Portalen der Bundesländer und des Bundes sowie ausgewählten Hintergrundkarten wie z. B. von OpenStreetMap, Google, Bing, USGS, ESRI, … und der Basemap_de. Ergänzt wird um weitere Spezial-Kataloge. Ziel ist es, eine deutschlandweite, wohlsortierte Sammlung der offenen GeoBasisdaten-Quellen mit aktuellen, verfügbaren Links anzubieten. Alle Dienste werden mindestens 1x täglich auf Verfügbarkeit und Konsistenz der Katalog-Einträge mit den aktuellen GetCapabilities verglichen. Die auftretenden Differenzen werden zeitnah korrigiert, ggf. wird der Datenanbieter kontaktiert. Den jeweils aktuellen Stand findet Ihr in der Statustabelle. Der **„GeoBasis_Loader“** versteht sich als Mitmachprojekt. Um das Plugin schnell zu vervollständigen, benötige ich Eure Hilfe. Wenn Ihr die Links zu den freien Daten der Bundesländer oder anderer Anbieter und ggf. aktuellere Links kennt, schickt mir diese einfach unter Berücksichtigung der im Abschnitt „Mitmachen & Helfen“ genannten Regeln zu. So, wie diese bei mir ankommen, arbeite ich sie zeitnah ein, versprochen. Und wie immer, wer zuerst kommt, … Open Data mit dem QGIS-Plugin **"GeoBasis_Loader"** nutzen heißt vor allem, Zeit und Nerven zu sparen, um diese dann für die wesentlichen GIS-Tätigkeiten zu nutzen. Ihr spart das Suchen und Aktualisieren der Dienste-URLs, das Einbinden & Testen dieser URLs, das Teilen an Fachkollegen, das Kümmern um Layer, Bezeichnungen und EPSG-Codes, das Monitoren der Verfügbarkeit, ... IMHO: "GeoBasis_Loader" - Einfacher geht's nicht! Licensed to the public under https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/ about this event: https://pretalx.com/fossgis2026/talk/VSKNSD/
Einfacher geht's nicht - Open Data mit dem QGIS-Plugin "GeoBasis_Loader" (fossgis2026)
Erzeugung von Raster-Tiles aus Vektor-Tiles in einer PMTiles-Datei (fossgis2026)
PMTiles ist derzeit der _de facto_ Standard für die _cloud native_ Bereitstellung von Vector Tiles. Auch für die MOBIDROM Routing Services stellen wir Vektor-Tiles im Shortbread-Schema aus einer PMTiles-Datei bereit. Für die Bereitstellung von Raster-Tiles aus den PMTiles-Dateien haben wir zwei neue Möglichkeiten entwickelt, die im Rahmen dieses Lightning-Talks kurz vorgestellt werden. Die Kern-Infrastruktur bei MOBIDROM - der Landesagentur für Mobilitätsdaten in NRW - ist _cloud native_, d.h. die meisten unserer Dienste werden in einer managed Kubernetes-Umgebung betrieben. Aus diesem Grund war es für uns selbstverständlich, auch bei der Modernisierung unserer Tileserver-Infrastruktur auch auf moderne _cloud native_ Ansätze zu setzen. Für die Bereitstellung von Raster-Tiles war hier das von Protomaps entwickelte PMTiles-Format die erste Wahl. Ein weiteres Ziel der Modernisierung war eine offene (OpenSource) und stringente Architektur. Es sollte unbedingt vermieden werden, unterschiedliche Style-Definitionen für Vektor- und Raster-Tiles pflegen zu müssen. Zu diesem Zweck haben wir Lösungen entwickelt, die auf Basis von in PMTiles gespeicherten Vektor-Tiles im Shortbread-Schema und MapLibre Style Definitionen im JSON-Format entsprechende Raster-Tiles erzeugen können. Die beiden vorgestellten Lösungen mit von uns entwickelter PMTiles Unterstützung sind: - die [PMTiles DataStore Extension](https://docs.geoserver.org/main/en/user/community/pmtiles-store/index.html) für den GeoServer / GeoServer Cloud Mit diesem Community-Modul ist es möglich, Vektor-Tiles aus einer PMTiles-Datei als DataStore im GeoServer zu verwenden, mit Hilfe der MBStyle-Erweiterung zu rendern und als WMS, WMTS,... bereitzustellen. Vorteil ist, dass hier die gesamte Geoserver(-Cloud)-Infrastruktur für Rendering und Caching genutzt werden kann. Nachteil ist die unvollständige Unterstützung der Style Spec im MBStyles-Addon des Geoservers. - eine Erweiterung des [_'vt-raster-konverters'_](https://github.com/Smart-Mapping/vt-raster-converter) der AG SmartMapping der Arbeitsgemeinschaft der Vermessungsverwaltungen der Länder der Bundesrepublik Deutschland (AdV) Dieses ursprünglich für MBTiles entwickelte Tool nutzt [Maplibre GL Native](https://github.com/maplibre/maplibre-native), um Raster-Tiles aus Vektor-Tiles zu erzeugen. Wir haben dieses Tool für die Nutzung von PMTiles-Dateien oder direkten Abruf von Vektor-Teils von einem Tileserver erweitert. Vorteil ist hier vor allem die vollständige Unterstützung der Maplibre Style Spec, so dass die Tiles exakt so gerendert werden, wie bei direkter Nutzung der Vektor Tiles im Browser. Nachteil ist der Fokus auf reines Rendering. Caching, Transformation, ... müssen nachgelagert z.B. von Mapproxy oder GeoWebCache übernommen werden. Licensed to the public under https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/ about this event: https://pretalx.com/fossgis2026/talk/ZXMWGF/
Erzeugung von Raster-Tiles aus Vektor-Tiles in einer PMTiles-Datei (fossgis2026)
Geo vadis, Kartographie und Geoinformation? (fossgis2026)
Geo vadis, Kartographie und Geoinformation? (fossgis2026)
Dieser kurze Vortrag soll einen Denkanstoß zu den aktuellen Entwicklungen und gegenläufigen Trends rund um Geodaten geben. Einerseits ist unsere Gesellschaft mit einer größer werdenden Menge an räumlichen Daten und einer wachsenden Vielfalt von Anwendungsbereichen konfrontiert. Andererseits wird es immer schwerer, das Handwerk der raumbezogenen Informatik sowie der fachgerechten graphischen Veredelung professionell zu erlernen. Zählt hier nur noch Quantität vor Qualität? Das Schlaglicht soll hier auf die Entwicklungen der Studiengänge der Universitäten geworfen werden. Im deutschsprachigen Raum gibt es Beispiele für Anpassungen im Curriculum bis hin zum Auslaufen ganzer Studiengänge. Des Weiteren hat die Krise in der Print-Branche auch Auswirkungen auf kartographische Verlage. Zum Jahreswechsel 2026 ging mit dem Kauf der Kartographie von freytag & berndt durch MairDumont eine Ära in der österreichischen Kartographie zu Ende. Licensed to the public under https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/ about this event: https://pretalx.com/fossgis2026/talk/B7GLBX/
Masterportal GeoEditor Addon (fossgis2026)
Masterportal GeoEditor Addon (fossgis2026)
Das Masterportal GeoEditor Addon ermöglicht es, über einfache, selbst konfigurierbare Formulare, Geodaten zu erfassen und zu pflegen. Die GeoEditor Erweiterung des Masterportals ermöglicht es, einfach selbst Formulare zu konfigurieren, um typische Workflows abzubilden in denen Geodaten angelegt oder editiert werden, setzt aber keine GIS Kentnisse voraus. Daten werden standardisiert in einer Postgresql / PostGIS Datenbank abgelegt, auf die direkt zugegriffen wird. Dadurch können auch komplexere Datenstrukturen abgebildet werden. Die schlanke, containerisierte Lösung setzt zur Authentisierung auf KeyCloak und kann nahtlos in bestehende Systeme integriert werden. Licensed to the public under https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/ about this event: https://pretalx.com/fossgis2026/talk/KLKJWJ/
WMS-Time: Nutzung von Diensten mit zeitlicher Komponente (fossgis2026)
Wo sind meine Ways geblieben? (fossgis2026)
Muschelbankerkennung - KI-basierte Luftbildanalyse für das Monitoring des Wattenmeers (fossgis2026)
Muschelbankerkennung - KI-basierte Luftbildanalyse für das Monitoring des Wattenmeers (fossgis2026)
Muschelbänke sind ein zentraler Bestandteil des Ökosystems im Niedersächsischen Wattenmeer. Um ihre Bestände zu überwachen, werden jährlich Luftbilder ausgewertet. Zur Unterstützung dieses Monitorings hat das Landesamt für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen (LGLN) ein KI-System entwickelt. Um das zeitaufwendige und eintönige manuelle Digitalisieren der Muschelbänke in Luftbildern zu automatisieren entstand in der Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer die Idee "Künstliche Intelligenz" einzusetzen und das Landesamt für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen mit der Entwicklung eines KI-Systems zu beauftragen. Im Rahmen einer Masterarbeit wurden zunächst verschiedene aktuelle Deep-Learning-Modelle untersucht und verglichen, um die am besten geeignete Architektur zur Erkennung von Muschelbänken zu identifizieren. Auf dieser Basis wurden anschließend weitere Modelle trainiert. Die Trainingsdaten basierten auf in den vergangenen Jahren manuell kartierten Muschelbankflächen und wurden iterativ optimiert. Als Datengrundlage dienten Digitale Orthophotos mit einer Bodenauflösung von 10 bis 20 cm. Die Entwicklung und Evaluierung der KI zur Muschelbankerkennung erfordert eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Fachleuten aus Biologie, Geoinformatik, Machine Learning und Cloud-Infrastruktur. Das Projekt zeigt exemplarisch, wie durch Kooperation zwischen öffentlichen Verwaltungen und den Einsatz freier Open-Source-Software in kurzer Zeit innovative KI-Anwendungen mit direktem Mehrwert entstehen können. Im Vortrag stellen wir die Ergebnisse der Masterarbeit, die Entwicklung des MVP (Minimum Viable Product) sowie den daraus entstandenen produktiven Cloud-Service vor. Dabei zeigen wir, welche Open-Source-Komponenten aus dem Geo-Bereich zum Einsatz kommen und welche offenen Daten und Softwarelösungen im Rahmen des Projekts entstanden sind. Das Projekt „Muschelbankerkennung“ wird im Rahmen des Aufbaus eines KI-Kompetenzzentrums vom Niedersächsischen Ministerium für Inneres, Sport und Digitalisierung gefördert. Licensed to the public under https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/ about this event: https://pretalx.com/fossgis2026/talk/3CXBCG/
WMS-Time: Nutzung von Diensten mit zeitlicher Komponente (fossgis2026)
WMS-Time unterstützt Anfragen mit Zeitangabe; dies erfolgt durch Bereitstellung eines TIME-Parameters mit einem Zeitwert. MapServer und QGIS unterstützen die Verwendung dieses TIME-Parameters. In diesem Lighning-Talk soll gezeigt werden, wie MapServer und QGIS konfiguriert werden, um eine zeitliche Dimension im WMS verwenden zu können. Der Mapbender unterstützt WMS-Time Dienste über den Dimensions-Handler. Die Zeitspannen des WMS-Time Dienstes können z.B. über einen Zeitschieberegler im Mapbender angezeigt werden. Auch in QGIS können WMS-Time-Dienste konfiguriert und dargestellt werden. Licensed to the public under https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/ about this event: https://pretalx.com/fossgis2026/talk/3FKFHQ/
Wo sind meine Ways geblieben? (fossgis2026)
Dieser Vortrag stellt *Where are my ways?* vor, eine Toolchain und Webanwendung zum Auffinden gelöschter OpenStreetMap-Ways. Schwerpunkt des Vortrags sind die Herausforderungen, die sich aus dem OpenStreetMap-Datenmodell ergeben und welche Lücken für Vandalen offen bleiben. OpenStreetMap-Daten sind zu der Geodatenquelle für Outdoor-Aktivitäten geworden. Wanderende und Radfahrende nutzen gelegentlich Privatwege oder Wege, auf denen sie nicht erwünscht sind. Manche Landbesitzer oder Behörden löschen deswegen diese Wege oder versuchen es zumindest. Viele Löschungen werden nach einiger Zeit entdeckt und rückgängig gemacht. Manche werden aber übersehen oder geraten in Vergessenheit. Attic-Anfragen an die Overpass-API sind eine Lösung für OpenStreetMap-Beitragende, solche Wege zu finden. Sie sind jedoch nur für einem fixen Zeitpunkt möglich. Die schlechte Performance schränkt sie räumlich ein. Der Redner lebt in einer Gegend, in der beinahe das komplette Feld- und Waldwegenetz in OpenStreetMap erfasst ist und sich die Erfassung deswegen auf Prüfung und Pflege des Datenbestands konzentriert. Um zu erfahren, wo es Wege gab, die man (noch nicht) vermisst, hat er *Where are my ways?* entwickelt. Die Webanwendung zeigt auf einer Karte alle gelöschten Wege in ihrer letzten Version vor der Löschung. Zur Webanwendung gehört eine Vorverarbeitungs-Toolchain, die die Wege aus dem Full-History-Planet-Dump extrahiert, mit dem aktuellen Wegenetz abgleicht und die Differenzen darstellt. Der Vortrag widmet sich den Herausforderungen, die sich aus dem OpenStreetMap-Datenmodell und der getrennten Objektversionierung von Nodes und Ways sowie der nicht modellierten Vereinigung von Ways ergeben. Er erläutert die Toolchain und zeigt auf, warum viele Löschungen harmlos sind. Nebenbei könnte es Anekdoten aus dem Mappingalltag mit *Where are my ways?* geben. Für das Verständnis des Vortrags werden Vorkenntnisse über das aktuellen Datenmodell von OpenStreetMap und seiner Objektversionierung empfohlen. Licensed to the public under https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/ about this event: https://pretalx.com/fossgis2026/talk/VXXABP/
Wie die Community zusammenhält: Erfahrungen aus der IP Masterportal (fossgis2026)
Das Masterportal ist ein Open Source Geoviewer, dessen Weiterentwicklung von über 55 öffentlichen Institutionen in der Implementierungspartnerschaft (IP) gesteuert wird. Damit diese effizient zusammenarbeiten können, ist ein professionelles Community Management unverzichtbar. Der Vortrag veranschaulicht anhand praktischer Beispiele, welche Möglichkeiten die Vielfalt der Community bietet, welche Herausforderungen das Community Management bewältigt und welche Erfahrungen daraus resultieren. Das Masterportal ist ein webbasierter Open Source Geoviewer, der durch seinen responsiven und modularen Aufbau optimal zur Visualisierung und Analyse von Geodaten geeignet ist. Für die Steuerung und Weiterentwicklung des Masterportals ist die Implementierungspartnerschaft (IP) verantwortlich, in der über 55 Institutionen aus der öffentlichen Verwaltung vertreten sind. Sie steuern das Masterportal, indem sie im Rahmen der IP alle wichtigen technischen und strategischen Entscheidungen treffen. Gleichzeitig schafft die IP ein Netzwerk, über das sich die IP-Mitglieder in einem vertrauensvollen Umfeld austauschen und gegenseitig unterstützen können. Damit sich die Potenziale dieses Netzwerks voll entfalten können und die IP fundierte Entscheidungen für das Masterportal treffen kann, ist ein professionelles Community Management unverzichtbar. In der IP übernimmt diese Rolle das Produktmanagement. Es sorgt für klare Kommunikation und eine effiziente Zusammenarbeit aller Beteiligten. Zudem fördert das Produktmanagement den Zusammenhalt innerhalb der IP sowie die Motivation der Mitglieder, sich zugunsten der Gemeinschaft oder der Software einzubringen. In der IP vereinen sich die unterschiedlichen Ressourcen, Interessen, Erfahrungen und fachlichen Schwerpunkte von über 55 öffentlichen Institutionen, darunter Stadtverwaltungen, Bundesbehörden und kommunale Zweckverbände. Daher besteht eine zentrale Aufgabe des Community Managements darin, eine ausgewogene und vertrauensvolle Gemeinschaft in der IP zu erhalten und Konflikte zu identifizieren, zu vermeiden oder zu lösen. Welche Herausforderungen und Chancen die Vielfalt der IP mit sich bringt und wie das Community Management gelingt, zeigt der Vortrag ebenso auf wie die Lehren, die sich aus der Arbeit mit der IP ergeben haben. Dazu werden praktische Beispiele aus der Communityarbeit veranschaulicht. Licensed to the public under https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/ about this event: https://pretalx.com/fossgis2026/talk/WEJFPU/
KI-basierte Kartierung geschützter Lebensräume aus Fernerkundungsbildern (fossgis2026)
KIBI untersucht, wie sich geschützte FFH-Lebensraumtypen mit offenen Geodaten und frei verfügbaren KI-Modellen aus Fernerkundungsdaten kartieren lassen. Ziel sind aktuelle, landesweite Grünlandinformationen für Infrastrukturplanung und Umweltmonitoring. Die Ergebnisse für Rheinland-Pfalz werden als Open Data bereitgestellt. Das Projekt KIBI (gefördert durch den mFUND des BMDV) erforscht die Nutzung von Open Data und offenen KI-Modellen zur automatisierten Kartierung geschützter FFH-Lebensraumtypen. Grundlage bilden offene Satelliten- und Luftbilddaten, ergänzt um multispektrale Befliegungen. Ziel ist ein KI-Modell, das eine Kartierung auf Basis von Luftbildern zuverlässig durchführt. Bei der Modelentwicklung werden Herausforderungen wie Datenqualität, Label-Ungenauigkeit und Klassen-Ungleichgewicht adressiert. Die Ergebnisse – Modelle, Datensätze und Karten für Rheinland-Pfalz – werden zukünftig als Open Data veröffentlicht, um Forschung, Verwaltung und Planungspraxis zu unterstützen. In der Präsentation werden das Projekt KIBI und erste Zwischenergebnisse vorgestellt. Gezeigt wird ein Vergleich der Modellleistung unter Verwendung multispektraler Sentinel-2-Daten oder hochaufgelösten RGB-Orthophotos (DOP). Der Vergleich soll aufzeigen, wie sich die höhere räumliche Auflösung der DOPs gegenüber den zeitlichen Informationen und der größeren spektralen Bandbreite der Sentinel-2-Daten auf die Erkennung geschützter Lebensraumtypen auswirkt. Zudem möchten wir Einblicke in das Modellierungs-Setup (Data-Splits, Cross-Validation, Binary- vs. Multiclass-Ansatz) geben, sowie erste Resultate mit räumlicher Visualisierung und Validierung anhand des Habitatstatus vorstellen. Licensed to the public under https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/ about this event: https://pretalx.com/fossgis2026/talk/CMSHVF/
Ein Überblick über die Neuentwicklungen am Open Source Metadatenkatalog GeoNetwork (fossgis2026)
Dieser Vortrag wird die wichtigsten Neuerungen aus der GeoNetwork-Community vorstellen und die Roadmap für 2026 präsentieren. Dazu zählen unter anderem die ambitionierte GeoNetwork-5 Initiative, neue Funktionen der modernen Benutzeroberfläche GeoNetwork-UI, sowie zusätzliche Unterstützung für die häufigsten DCAT-Formate. Die letzten 12 Monate waren wegweisend für zahlreiche Veränderungen am Backend und Frontend des beliebten Metadatenkatalogs GeoNetwork. Die Arbeiten an GeoNetwork 5 schreiten zügig voran: Die neue Codebasis wächst kontinuierlich, das Crowdfunding zur langfristigen Finanzierung ist gestartet, und erste produktive Komponenten werden bereits getestet. Auch die GeoNetwork-UI entwickelt sich rasch mit der DataHub-App für eine nutzerfreundliche Metadatensuche und dem neuen Metadaten-Editor. Zudem gibt es diverse Neuerungen bei Architektur- und Infrastrukturthemen, insbesondere im Bereich Microservices und Deployment. Ein Höhepunkt der GeoNetwork Community war das neue Format eines User-Meetings im September 2025 in Bern. Dort wurden die künftige Rolle einer User-Community, die Einrichtung eines User-Committees, sowie der aktuelle Stand und die Roadmap von GeoNetwork 4 und 5 diskutiert. Themen wie Migration, Meilensteine, eine gemeinschaftliche Roadmap und neue KI-gestützte Suchfunktionen standen im Mittelpunkt. Licensed to the public under https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/ about this event: https://pretalx.com/fossgis2026/talk/NJE9XJ/
KI-basierte Kartierung geschützter Lebensräume aus Fernerkundungsbildern (fossgis2026)
Erwartete Qualitätssicherung (fossgis2026)
Die OpenStreetMap-Regeln für Daten sind fürs Mappen optimiert, mit Hinblick auf den Erfolg auch zurecht. Von Datennutzern wird erwartet, dass sie die Daten aufbereiten. Es gibt jedoch keinen konkreten und umfassenden Regelsatz. Der Vortrag versucht, Erwartungen an die Aufbereitung zu sammeln und zu systematisieren. Die OpenStreetMap-Regeln für Daten sind fürs Mappen optimiert, mit Hinblick auf den Erfolg auch zurecht. Von Datennutzern wird erwartet, dass sie die Daten aufbereiten: schon bei der Aufbereitung von Flächen werden Regeln benötigt, welche Objekte überhaupt Flächen modellieren, welche sich überlappen dürfen und wo lineare Flächen eigentlich ausgeschnitten werden müssten. Auch auf der Routing-Seite ist spätestens bei ungewöhnlichen Verkehrsmitteln zu beachten, bei welchen verwandten Verkehrsmitteln mit geschaut werden muss und wo sowieso eine sehr freie Interpretation erforderlich ist. Die Königsdisplizinen sind dann die korrekte Projektion von Bürgersteigen oder deren Übergängen über die Straße, der Umgang mit verdächtigen Namen durch Hinzuziehen der Edit-History, aber auch die sichere Interpretation des Verwandlungskünsters `highway=path`. Ist das wirklich alles und ist das alles möglich? Licensed to the public under https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/ about this event: https://pretalx.com/fossgis2026/talk/DJAKQM/
Wie die Community zusammenhält: Erfahrungen aus der IP Masterportal (fossgis2026)
Erwartete Qualitätssicherung (fossgis2026)
Ein Überblick über die Neuentwicklungen am Open Source Metadatenkatalog GeoNetwork (fossgis2026)
Leaflet 2.0 kommt – jetzt ist es offiziell! (fossgis2026)
Zwar steht auf der Leaflet-Website schon seit über einem Jahr eine Alpha-Version bereit, doch lange blieb unklar, was uns wirklich erwartet. Ein kleines Mysterium! Inzwischen gibt es mehr Informationen – und in diesem Vortrag schauen wir uns genau an, was sich mit Leaflet 2.0 ändert. Zwar steht auf der Leaflet-Website schon seit über einem Jahr eine Alpha-Version bereit, doch lange blieb unklar, was uns wirklich erwartet. Ein kleines Mysterium! Inzwischen gibt es mehr Informationen – und in diesem Vortrag schauen wir uns genau an, was sich mit Leaflet 2.0 ändert. Kann ich meine bestehenden Anwendungen weiterhin nutzen oder muss ich sie anpassen? Welche neuen Features und Tools gibt es? Was fällt weg? Und bleibt Leaflet so einfach wie bisher – oder wird jetzt alles komplizierter? Lasst euch überraschen! Licensed to the public under https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/ about this event: https://pretalx.com/fossgis2026/talk/CVEQQA/
KI und Fernerkundung: Fortschritte in der Oberflächenanalyse städtischer Gebiete (fossgis2026)
Im Bereich der KI-gestützten Bildanalyse wurden in den letzten Jahren erhebliche Fortschritte gemacht. Ursprünglich für Sprachmodelle entwickelte Transformer-Architekturen wurden erfolgreich auf den Bereich Computer Vision übertragen. Wir stellen am Beispiel der Oberflächenanalyse von Luftbildern die konkrete Anwendung moderner KI-Modelle für verschiedene Aspekte der Stadtplanung vor. In diesem Vortrag bieten wir einen Überblick über moderne KI-Architekturen und deren Anwendung auf Luftbilder zur Oberflächenanalyse städtischer Gebiete. Eine Oberflächenanalyse städtischer Gebiete kann bei verschiedenen Aspekten der Stadtplanung unterstützen, wie z.B. Klima-Analysen, Entsiegelungsmaßnahmen, Reduzierung von Hitzeinseln, Entwicklung einer Schwammstadt, oder Abwasserwirtschaft. Für eine solche Oberflächenanalyse bieten sich Luftbilder, sogenannte True Orthophotos an, die seit einiger Zeit im mindestens 2-jährigen Zyklus regelmäßig erhoben werden und inzwischen bundesweit als Open Data zur Verfügung stehen. Diese Luftbilder können mit verschiedenen Machine Learning-Methoden analysiert werden. In den letzten Jahren wurden bei der KI-gestützten Auswertung von Bildern erhebliche Fortschritte gemacht, auch im Bereich der für die Oberflächenanalyse relevanten semantischen Segmentierung. Während anfangs noch Convolutional Neural Networks (CNNs) eingesetzt wurden, sind heutzutage sogenannte Vision Transformer-Architekturen weit verbreitet. Im Gegensatz zu CNNs können Vision Transformer einen wesentlich größeren räumlichen Kontext bei der Bildanalyse berücksichtigen. Moderne Architekturen können außerdem auch CNNs und Transformer miteinander kombinieren. Wir stellen verschiedene Software-Pakete vor, mit denen moderne KI-Modelle für geographische Daten erstellt und benutzt werden können. In der Anwendung zeigt sich, dass Transformer-basierte Modelle nicht nur mit problematischen Bereichen wie Schattenwurf von Häusern besser zurecht kommen, sondern auch besser auf andere Befliegungszeiten und andere Gebiete übertragbar sind. Licensed to the public under https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/ about this event: https://pretalx.com/fossgis2026/talk/VHZP9A/