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Mit curl auf Fehlersuche: Mehr als HTTP und APIs (clt26)
curl ist das Schweizer Taschenmesser für Internet-Protokolle und läuft auf Windows, Mac OS und Linux. Damit ist es plattformübergreifend das ideale Tool für die Fehlersuche in modernen Netzwerk-, Web- und API-Umgebungen. Im Vortrag zeige ich praxisnahe Troubleshooting-Strategien für Admins und Developer – weit über HTTP/HTTPS hinaus. Typische Einsatzszenarien sind etwa: * Überprüfung von Ingress-Konfigurationen in Kubernetes-Umgebungen * Test und Debugging von API-Antworten auf PUT, POST oder OPTION Requests * Versand von Test-E-Mails über SMTP direkt vom Server aus * Ausführung und Analyse von LDAP-Queries * Vergleich und Fehlersuche bei HTTP- vs. HTTPS-Verbindungen Alle Beispiele basieren auf realen Alltagsproblemen und helfen, Fehlerquellen effizient und protokollübergreifend zu identifizieren. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/211
bindzwirn: Linux Port-Berechtigungen per eBPF (clt26)
Bei Self-Hosting zuhause, im Hackerspace oder auf dem VPS bietet es sich an, Services in separaten Unix-Accounts zu betreiben; zum Beispiel als rootless podman Container. Das verbessert die Isolation der Services und erlaubt eine administrative Trennung. Meist werden jedoch lokale IP-Ports genutzt, um die einzelnen Dienste mit einem zentralen Reverse-Proxy zu verbinden. Da Linux von Haus aus keine Berechtigungen für IP-Ports unterstützt, habe ich mich auf die Suche nach einer geeigneten Lösung begeben, den Zugriff auf bestimmte Ports auf bestimmte Accounts zu begrenzen. Meine Lösung war die Entwicklung von bindzwirn, einem drop-in replacement für authbind, das dank eBPF auch mit moderner Software und Containern gut funktioniert. Im Vortrag erkläre ich: - ein einfaches beispielhaftes Hosting-Setup - ein Angriffsszenario, in dem von einem gekaperten Account aus ein Service eines anderen Accounts kompromittiert wird - warum bestehende Lösungen wie authbind ungeeignet waren - wie eBPF es erlaubt, Linux um die fehlende Funktionalität zu ergänzen - mein Projekt bindzwirn Ich freue mich über Feedback zu meinem Projekt und die Diskussion von Themen wie Self-Hosting, eBPF und mehr. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/353
Linux-Berechtigungen: eine Reise durch sudoers & polkit-rules (clt26)
Digitale Kollaboration im (n.) e. V. (clt26)
Richtig schlecht über Technik schreiben (clt26)
Mit curl auf Fehlersuche: Mehr als HTTP und APIs (clt26)
bindzwirn: Linux Port-Berechtigungen per eBPF (clt26)
Linux-Berechtigungen: eine Reise durch sudoers & polkit-rules (clt26)
Ich hab mich ein wenig mit der sudoers auseinander gesetzt und will meine Erwartungen und Überraschungen mit euch teilen. Doch die sudoers ist nicht die einzige Möglichkeit, sich mit Berechtigungen das Leben schwer zu machen. Mit polkit haben wir eine weiteres Tool, speziell für Verpfuschung in der grafischen Benutzeroberfläche. Polkit kann zudem JavaScript (ECMA-262 edition 5) in den Polkit-Rules, jetzt auch unter Ubuntu 24.04. Was ändert sich dadurch und welche Möglichkeiten zu spielen bietet JavaScript in den Polkit-Rules? Das will ich mit euch erkunden, indem wir zusammen ein System unbenutzbar machen. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/133
Digitale Kollaboration im (n.) e. V. (clt26)
Wir leben in sozialen Strukturen, in denen sich Menschen informell in Gruppen zusammenfinden. Menschen treffen sich regelmäßig zu einem Stammtisch oder zum Joggen, es wird ein Straßenfest organisiert, ein Spieleabend wird reihum organisiert. Keine diese Veranstaltungen findet heute statt, ohne dass sich die Teilnehmenden digital vernetzen. Wie erreichen wir „Souveräne Digitalität“? In diesem Vortrag werden typische Anforderungen gesammelt. Bewährte und datensparsame Werkzeuge können die Anforderungen gut abdecken. Auf Liste für den n. e. V. stehen Werkzeuge wie: DeltaChat, Syncthing, Cryptpad und BigBlueButton. Die Digitalisierung eines eingetragenen Vereins bringt weitere Herausforderungen mit sich. Noch vor zwanzig Jahren wurde mit einem Vorstandsamt an neugewählte Personen eine Umzugskiste mit einer handvoll mehr oder weniger gut gepflegten Aktenordnern übergeben. Wie erfolgt die ideale Übergabe im digitalen Zeitalter? Es gehört viel Disziplin dazu, dass alle relevanten Dateien vom privaten Rechner des alten Vorstands an die Nachfolgenden übergeben werden und dass alle Dateien bei den alten Vorstandsmitgliedern gelöscht werden. Wir brauchen eine personenunabhängige Lösung! Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/319
Richtig schlecht über Technik schreiben (clt26)
Ob Blog-Beiträge, technische Dokumentationen, Fachartikel oder eine Masterarbeit: In diesem Vortrag verraten wir, wie man möglichst schlecht und unverständlich über Technik schreibt. Angefangen bei lustig hüpfenden Deppenapostrophen, über rumpelnde Passiva und chaotische Wiki-Gliederungen bis hin zu furchtbaren Screenshots mit gruseligen Bildunterschriften stellen wir alle wichtigen Stilmittel anhand von Praxisbeispielen vor. Der Vollständigkeit halber geben wir noch Tipps, wie man gut und lebendig über Technik schreibt. Aber sowas möchte ja keiner lesen. Oder vielleicht doch? Verständliche Texte vermitteln leichter technisches Wissen, während fesselnde Inhalte Leserinnen und Leser auf der Website halten. Wie man solche Texte schreibt und vor allem in welche Fettnäpfchen man dabei möglichst nicht treten sollte, verraten Carina Schipper Reuß (stellvertretende Chefredakteurin des Linux-Magazins) und Tim Schürmann (IT-Journalist und Diplom-Informatiker). Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/220
Ein Token, sie zu knechten (clt26)
Jenkins-Showcase: wie Bareos-Pakete entstehen (clt26)
Das Bareos-Projekt stellt aktuell Binärpakete für insgesamt 26 verschiedene Plattformen bereit. Das Bauen, Testen und Paketieren übernimmt eine nicht mehr ganz triviale parametrische Jenkins-Pipeline. Diese automatisiert neben Release- und Pre-Release-Builds der einzelnen Branches auch das Bauen und Testen von Pull Requests Dieser Vortrag soll zeigen, wie unser Build-Prozess in Jenkins implementiert ist und welche Möglichkeiten sich bieten, auch große und komplexe Builds zügig, reproduzierbar und flexibel vom Git-Repository bis zum Artefakt auf dem Download-Server zu automatisieren. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/173
Ein Token, sie zu knechten (clt26)
FIDO2-Token haben in den letzten Jahren eine zunehmende Verbreitung erfahren. Aber nicht nur für die Authentifizierung bei Webservices sind FIDO2-Token eine gute Wahl. Auch für die Anmeldung an Linux-Systemen, die Authentifizierung über ssh und das Entsperren einer LUKS2-Verschlüsselung sind FIDO2-Token eine gute Wahl. Darüber hinaus bieten viele FIDO2-Token Zusatzfunktionen, die bisher auch klassische Smartcards beherrschten, wie zum Beispiel PIV oder Challenge-Response-Authentifizierung. In meinem Vortrag gehe ich auf die Nutzung von FIDO2 für die oben genannten Szenarien, die Anmeldung bei Linux-Systemen, in der Nutzung für ssh und die Verwendung für die Entschlüsselung von LUKS2 ein. Ich zeige einige Spielereien, wie zum Beispiel einen Weg, die Nutzung des Systems an das Vorhandensein eines Tokens zu binden. Weiterhin gehe ich auf die spezifischen Szenarien im Einsatz einzelner FIDO2-Token ein, wenn es um die Nutzung für Challenge-Response geht. Letzteres ist dann von Bedeutung, wenn das eigene FIDO2-Token als Absicherung für KeePassXC dienen soll. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/274
SovereignDesk: Integrierter Arbeitsplatz statt Insellösungen (clt26)
In Verwaltungen, Schulen und vielen Unternehmen gilt der digitale Arbeitsplatz noch immer als Domäne proprietärer Lösungen, vor allem von Microsoft. Open Source wird meist nur punktuell eingesetzt und bleibt Stückwerk. Selbst erfolgreiche Umstiege, etwa auf LibreOffice, ersetzen häufig nur einzelne Produkte, nicht den digitalen Arbeitsplatz insgesamt. SovereignDesk setzt hier anders an: Bewährte Open-Source-Lösungen werden zu einer integrierten Plattform gebündelt, die einen einheitlichen digitalen Arbeitsplatz bereitstellt. Statt vieler Insellösungen entsteht ein modular nutzbarer Arbeitsraum für den Arbeitsalltag, Zusammenarbeit, und Projekte. Neben Funktionen wie Dokumentbearbeitung, -austausch, Meetings, Groupware und Aufgabenverwaltung sind KI-gestützte Funktionen integriert. Diese unterstützen die plattformweite Suche, die Arbeit mit vorhandenem Wissen („Sprechen mit Projekten“) sowie die Erstellung von Texten, etwa für Aufgaben oder Wiki-Inhalte. Der Vortrag stellt Architektur und Betriebsmodelle vor, zeigt Nutzungsszenarien in einer Live-Demo und ordnet ein, für welche Organisationen dieser Plattformansatz geeignet ist. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/251
Elektronischer Personalausweis – Nutzen der Online‑Funktion (clt26)
Der elektronische Personalausweis (e-Perso) wird selten genutzt, besonders die Online‑Funktion bleibt ungenutzt. Es gibt jedoch praktische Einsatzmöglichkeiten, die Sicherheit und Komfort erhöhen. In diesem Vortrag zeige ich, wie der e-Perso aktiv eingesetzt werden kann. Inhalte * Hardware & Software: Welche Kartenleser, Treiber und Bibliotheken (pcscd, libccid, OpenSC, …) werden benötigt? * Online‑Funktion: Wie funktionieren die digitale Identitätsprüfung und der Zugriff auf behördliche Dienste? * Linux‑Kompatibilität: Welche Distributionen unterstützen den e‑Perso out of the box, wo gibt es Stolpersteine? * praxisnahe Beispiele: ein paar Beispiele, was ich mit meinem e-Perso gemacht habe. Warum es sich lohnt? * praxisnah: Alle Schritte können sofort auf der eigenen Technik getestet werden. * Mehrwert: Nach dem Vortrag können Sie die Online‑Funktion sicher und effizient nutzen. Wünschenswert * Laptop und/oder Smartphone * BringenDeinen e‑Perso und die dazugehörige PIN mit. Ich freue mich darauf, gemeinsam mit euch das Potenzial des e‑Persos zu entdecken und die Online‑Funktion endlich breiter nutzbar zu machen. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/374
Containerlab – RZ-Netzwerke im Lab simulieren (clt26)
How to: Urlaubsvideos mit Kdenlive erstellen (clt26)
Ihr habt aus dem letzten Urlaub ganz viele Bilder und Videos mitgebracht und wisst jetzt nicht, wie ihr diese den Verwandten und Bekannten präsentieren könnt? Dann macht doch ein cooles Urlaubsvideo daraus! In diesem Vortrag bekommt ihr eine Einführung, wie ihr die Erinnerungen an euren Urlaub mit Kdenlive zu einem eindrucksvollen Video aufbereiten könnt. Kdenlive ist ein Video-Editor, mit dem ihr aus Bildern, Videos und Musik coole Videos schneiden könnt. Dazu kann man Effekte wie zum Beispiel Übergänge, Stimmenverzerrer oder auch Slow-Motion verwenden. In diesem Vortrag gebe ich euch eine Einführung in Kdenlive. Zusammen erstellen wir an einem Beispiel ein kleines Urlaubsvideo. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/174
Elektronischer Personalausweis – Nutzen der Online‑Funktion (clt26)
How to: Urlaubsvideos mit Kdenlive erstellen (clt26)
Von der Idee zum (Fach-)Buch (clt26)
Containerlab – RZ-Netzwerke im Lab simulieren (clt26)
Seit 5 Jahren gibt es das Projekt Containerlab. Ursprünglich von Nokia gestartet, hat es eine wachsende Community aus dem Netzwerk- und Rechenzentrumsbetrieb. Mit Containerlab lassen sich Netzwerkinfrastrukturen unterschiedlichster Größen ressourcensparend in Linux-Containern simulieren. Aktuelle Router-Hardware nutzt heutzutage oft den Linux-Kernel, sodass es von den Herstellern die Firmware als Container-Image gibt. Gleichzeitig lassen sich auch »normale« Linux-Container und VMs in Containerlab nutzen. Virtuelle Maschinen kommen immer dann zum Tragen, wenn die Router/Switch-Firmware nicht auf Linux basiert. Der Vortrag zeigt, was mit Containerlab möglich ist. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/362
Von der Idee zum (Fach-)Buch (clt26)
Welchen Weg muss man beschreiten, um die eigene Idee gedruckt im Regal stehen zu sehen? Warum überhaupt „toter Baum“ im Zeitalter von E-Books? Welche Gründe gibt es für die Zusammenarbeit mit einem Verlag? Mit welchen Verkaufszahlen darf man rechnen? Was bringt es, ein Buch zu schreiben? Alle Fragen werden aus Sicht eines Autors beantwortet, der diesen Weg hinter sich gebracht hat. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/219
SovereignDesk: Integrierter Arbeitsplatz statt Insellösungen (clt26)
Hilfe! Sich auf einem Linux-System zurechtfinden (clt26)
Bequem oder souverän? openDesk für Hochschulen (clt26)
openDesk ist ein Open-Source-Cloud-Stack, der einen webbasierten, souveränen Arbeitsplatz mit Anwendungen wie Open-Xchange, Nextcloud, OpenProject, Jitsi und Matrix bereitstellt. In den letzten Monaten haben wir openDesk in einer Kubernetes-Umgebung implementiert, wo es sich nun in der Evaluationsphase befindet. In diesem Vortrag beleuchten wir unsere Motivation und unsere Sicht auf digitale Souveränität. Wir ordnen ein, welche technischen und organisatorischen Anforderungen mit der Evaluierung einer solchen Software-Suite in einer Hochschulumgebung verbunden sind. Anschließend berichten wir von unseren praktischen Erfahrungen mit den Architektur- und Betriebsentscheidungen, Deployment- und Update-Strategien sowie versteckten Stolpersteinen aus unserem openDesk-Evaluationsbetrieb. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/131
Digital unterschreiben, aber wie? (clt26)
Bequem oder souverän? openDesk für Hochschulen (clt26)
Zentrales Linux-Desktop-Management in heterogenen Umgebungen (clt26)
Hilfe! Sich auf einem Linux-System zurechtfinden (clt26)
Wie geht denn das bloß wieder? Das fragen sich Linux-Nutzer oft. Ein guter Moment für ein bisschen Selbsthilfe, um sich die Antworten und Hilfe zu auftretenden Problemchen eigenständig zu organisieren. Wir zeigen, wo Sie auf ihrem Linux-System und auch außerhalb am besten nachschauen und verlässliche Informationen zu den Werkzeugen finden. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/375
Zentrales Linux-Desktop-Management in heterogenen Umgebungen (clt26)
Als Freunde und Förderer von Open-Source-Software setzen wir, aber auch unsere Kunden, Linux auf dem Desktop ein. Bei unseren Kunden kommt oft die Frage hoch: Wie erschaffe ich ein Linux-Desktop-Management in heterogenen Umgebungen. Was gibt es zu meistern? Wie schaffe ich es, mit den vorhandenen Mitteln eine Lösung zu finden und welche Mittel sind zwingend notwendig? Folgende Fragestellungen tauchen auf: „Wie führe ich einen Linux Desktop im Unternehmen ein?“ „Was passiert, wenn schon einen AD Lösung gesetzt ist?“ „Root Passwörter? Im M$-AD?“ – Exkurs: LAPS4LINUX „Festplattenverschlüsselung“ – Exkurs: LUKS Recovery als AD Attribut Dieser Vortrag beleuchtet Strategien und Werkzeuge, um Linux-Desktops nahtlos in bestehende, heterogene Infrastrukturen einzubinden. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/259
DNS-Infrastruktur mit PowerDNS: Betrieb, Architektur, DNSSEC (clt26)
DNS-Infrastruktur mit PowerDNS: Betrieb, Architektur, DNSSEC (clt26)
„Was ist dieses DNS?“ können heute vermutlich die meisten Technikinteressierten beantworten. Deutlich weniger Menschen können erklären, wie DNS eigentlich funktioniert, wie sich eigene DNS-Infrastruktur betreiben lässt oder welche Rolle DNSSEC dabei spielt. Der Vortrag beleuchtet diese Fragen anhand praxisnaher Konfigurationen für DNS-Recursor und autoritative Server und zeigt, wie sowohl ein verständlicher Einstieg als auch der Betrieb souveräner DNS-Infrastruktur gelingen kann. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/281
Digital unterschreiben, aber wie? (clt26)
Tagtäglich unterschreiben wir Dokumente, vermutlich mit Stift auf Papier. Die Digitalisierung von Unterschriften ist ein bereits seit Jahren gelöstes Problem. Unglücklicherweise fristen diese Lösungen meist ein Schattendasein. Der Vortrag ist eine Einführung in das Thema der digitalen Unterschriften. Wir schauen uns an, welche rechtlichen Rahmenbedingungen zu beachten sind, welche Arten von Signaturen es gibt, warum in bestimmten Fällen spezielle Signatur-Hardware erforderlich ist und welche Open-Source-Software existiert, um digital unterschreiben zu können. Da wir bei elektronischen Signaturen ggf. auf Vertrauensdienstleister zurückgreifen müssen, betrachten wir, auf welche Anforderungen es bei der Auswahl zu achten gilt, um unsere digitale Souveränität so weit es geht zu bewahren. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/187
Chaos überwinden mit Typst (clt26)
Chaos überwinden mit Typst (clt26)
Ein Dokument soll professionell aussehen. Doch dann das Chaos: hüpfende Seitenzahlen, wechselnde Schriften, inkonsistente Stichpunkte. Das kostet Zeit und Nerven. Typst bietet einen Ausweg: Es trennt Inhalt vom Layout. Wenn das Template einmal vorliegt, liegt der Fokus nur noch auf dem Inhalt. Dieser Vortrag baut auf dem Typst-Vortrag der CLT2025 auf und geht in die Praxis: In Live-Demos zeige ich, wie alltägliche Dokumente entstehen – mit konsistenter Formatierung. Typst ist ein modernes Open-Source-Textsatzsystem mit flacher Lernkurve. Ein praktischer Schritt zu digitaler Souveränität. Ziel: Verstehen und selbst ausprobieren wollen. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/339
OpenCloud: Learnings für eine einfache, stabile Filecloud (clt26)
OpenCloud: Learnings für eine einfache, stabile Filecloud (clt26)
Ein Überblick über OpenCloud: Was wir anders machen, wie ihr in wenigen Minuten starten könnt und warum die „neue“ Filecloud eigentlich auf viel Erfahrung basiert. OpenCloud ist das neue Open-Source-Private-Cloud-Projekt. Es ist mehr als „nur“ File-Sync & Share: Es ist exzellentes File-Management und Echtzeit-Kollaboration auf Dateien für alle. OpenCloud ist mit seinem Golang-Backend einfach und schnell zu installieren und zuverlässig, schick und sparsam im Betrieb. In diesem Talk präsentieren wir OpenCloud mit seinen vielfältigen Funktionalitäten und gehen auf einige technische Besonderheiten ein. Wir zeigen Euch, wie OpenCloud einfach und schnell und für alle Ansprüche und Größenordnungen zu installieren ist. Doch ihr könnt OpenCloud auch selbst erweitern: Mittels der Web-Extensions lassen sich nette Erweiterungen schnell selbst vornehmen, was wir am Beispiel „Nintendo zocken“ zeigen werden. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/356
Having Fun With LaTeX (clt26)
Auf CTAN befinden sich viele kleine, oft eher unbekannte LaTeX-Pakete, die das Leben leichter machen, den Satz ungewöhnlicher Dinge ermöglichen oder einfach nur Spaß bereiten. In dem Vortrag werden anhand dieser kleinen Pakete exemplarisch die Möglichkeiten von LaTeX aufgezeigt. Ob Rubiks' Cubes, Taschenrechner, Schiffe versenken, Gitarrengriffe und mehr – lasst Euch überraschen. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/382
Die Kryptokalypse: Post-Quanten-Kryptographie und Open Source (clt26)
Zahlen, Daten, Fakten zur Nutzung von OSS in Deutschland (clt26)
Rootless by Design: Sichere Container mit Podman und Quadlets (clt26)
Ansible Reporting (clt26)
Ansible Reporting (clt26)
ARA ansible reporting: Wer schon mal mit ansible, ansible-playbook.ansible-console gearbeitet hat, kennt die Ausgabe auf der Konsole oder in einem Logfile. Tritt ein Fehler auf, wirft Ansible oft einen riesigen JSON-Block aus, der escapte Newlines (\n) enthält. Das ist meist schwer zu lesen. Am Ende jedes ansible-playbook Laufs steht der PLAY RECAP: • unreachable → 0 Host nicht erreichbar – Ist noch relativ einfach zu finden. • failed → 0 Mindestens ein Task ist fehlgeschlagen. – Bei welchen Task? • rescued → 0 Ein block/rescue hat einen Fehler aufgefangen. – Wo und welchen? Jetzt geht die Suche los! Entweder in der Console oder im Log, das kann schon eine Herausforderung sein. ARA ist ein Analyse-, Protokollierungs- und Reporting-System mit folgenden Aufgaben: • Sammeln: Die Ergebnisse eines bereits laufenden oder abgeschlossenen Laufes • Archivieren : Alle Daten in einer durchsuchbaren Datenbank speichern. • Visualisieren: Die Ergebnisse über eine Web-UI&cli darstellen ARA bietet sich auch an, wenn ansible-pull oder ansible-rulebook verwendet werden. Im Vortrag geht es um: * Installation und Erstkonfiguration von ARA * Kennenlernen der Webui & Console * Records, Labels * pull & rulebook Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/270
Having Fun With LaTeX (clt26)
Rootless by Design: Sichere Container mit Podman und Quadlets (clt26)
Der Vortrag zeigt, wie sich Selfhosting in kleinen und mittleren Umgebungen sicher, wartbar und ohne unnötige Komplexität umsetzen lässt. Im Fokus steht Podman als docker-kompatible, daemonlose Container-Engine, die konsequent auf Linux-Standards und Sicherheit ausgelegt ist. Der Rootless-Betrieb ermöglicht es, Container ohne Root-Rechte auszuführen und so das Risiko für das Host-System deutlich zu reduzieren. Mit Quadlets werden Container als systemd-Units beschrieben und betrieben. Dienste starten automatisch, integrieren sich in bestehende systemd-Workflows und lassen sich zuverlässig überwachen, versionieren und aktualisieren – ganz ohne Kubernetes oder zusätzliche Management-Tools. Der Ansatz eignet sich für private Server, Vereine, Bildungseinrichtungen sowie kleine Organisationen, die Webdienste oder interne Anwendungen stabil betreiben möchten. Der Vortrag verbindet praxisnahe Technik mit dem Gedanken digitaler Souveränität und zeigt, wie einfache, offene Lösungen Akzeptanz gewinnen, weil sie sicher, verständlich und nachvollziehbar sind. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/207
Zahlen, Daten, Fakten zur Nutzung von OSS in Deutschland (clt26)
Wie wird Open-Source-Software in Deutschland tatsächlich eingesetzt? Der vierte Bitkom Open Source Monitor liefert erneut umfassende Einblicke in die Verbreitung, Nutzung und Bedeutung von OSS in Wirtschaft und öffentlicher Verwaltung. Im Fokus stehen die Ergebnisse der aktuellen Studie, die den Status Quo, Einsatzszenarien, Herausforderungen und Trends im Vergleich zu den Vorjahren beleuchten. Neben der Privatwirtschaft wird auch ein besonderer Blick auf die Digitalisierung von Verwaltung und öffentlichen Institutionen geworfen. Welche Rolle spielen offene Technologien angesichts wachsender Anforderungen an Unabhängigkeit, Transparenz und Innovationsfähigkeit? Was sind Erfolgsfaktoren – und wo gibt es noch Hürden? Der Vortrag bietet eine fundierte Orientierung zur aktuellen Nutzung von Open Source in Deutschland und macht sichtbar, welche Potenziale noch gehoben werden können – ganz im Sinne des Konferenzmottos, das offene Lösungen als Schlüssel für eine zukunftsfähige digitale Landschaft begreift. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/282
Die Kryptokalypse: Post-Quanten-Kryptographie und Open Source (clt26)
Mit der Verfügbarkeit von Quantencomputern werden die aktuellen asymmetrischen Krypto-Verfahren voraussichtlich hinfällig werden. Durch den Shor-Algorithmus lassen sich beispielsweise RSA-Systeme faktorisieren und brechen. Auch wenn es aktuell noch keine funktionierenden Quantencomputer gibt, die ein RSA4096 brechen können, ist es höchste Zeit, an der notwendigen Migration hin zu Post-Quanten-Kryptographie zu arbeiten. Der Wechsel von DES zu 3DES und AES vor ca. 25 Jahren hat gezeigt, dass dieser Prozess Zeit und Ressourcen binden wird. Daher stelle ich den aktuellen Stand des Quantencomputing und der laufenden Auswahlverfahren zur Post-Quanten-Kryptographie vor. Außerdem zeige ich, welche Krypto-Systeme betroffen sind und was Open-Source-Projekte jetzt bereits tun können, um Kryptoagilität sicher zu stellen. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/161
Stolpersteine bei der Beratung zum Umstieg auf Linux (clt26)
Linux Namespaces (clt26)
Namespaces gibt es im Linux Kernel seit mehr als zwanzig Jahren. Sie bilden die Grundlage für Container, werden aber auch in Browsern und anderen Anwendungen verwendet. Wir wollen uns diese Kernel-Schnittstelle genauer anschauen, um ein besseres Verständnis für ihre Nutzungsmöglichkeiten und Grenzen dieser Funktionalität zu erhalten. Nach einem Überblick, wo sie überall verwendet werden, schauen wir uns die einzelnen Namespaces sowie ihre Eigenheiten nacheinander an. Ein Fokus des Vortrages liegt auf der Verwendung von Namespaces durch normale Nutzer (nicht root). Während die Einführung recht allgemein gehalten ist, werden im Laufe des Vortrages Berührungspunkte zu mehreren anderen Kernel-Schnittstellen aufgezeigt. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/255