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Was jetzt?

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Update: Der französische Premier geht, die Krise bleibt

Am Montagmorgen ist der französische Premierminister Sébastien Lecornu zurückgetreten. Das Präsidialamt in Paris teilte mit, dass Präsident Emmanuel Macron den Rücktritt angenommen habe. Vor nicht einmal einem Monat, am 9. September, hatte Macron Lecornu zum Premierminister ernannt. Hintergrund der Regierungskrise ist der Streit um den Haushalt für das kommende Jahr, in dem Frankreich angesichts seiner Staatsfinanzen wesentliche Einschnitte bei öffentlichen Ausgaben bevorstehen. Wie kann es in Frankreich nun weitergehen? Und profitieren die Rechtspopulisten von der Regierungskrise? Antworten darauf gibt die freie Journalistin Annika Joeres, die für die ZEIT aus Frankreich berichtet. In Ägypten verhandeln seit heute ranghohe Vertreter Israels, der Hamas und der USA über den 20-Punkte-Plan von US-Präsident Donald Trump. Deutschlands Außenminister Johann Wadephul (CDU) will ebenfalls zu den Verhandlungen reisen. Über Trumps Friedensplan sagte er: "Es gibt keinen besseren Plan als den von Präsident Trump." Der 20-Punkte-Plan sieht unter anderem die Übergabe der Geiseln und die Entmachtung der Hamas vor – und wird von mehreren arabischen Staaten unterstützt. "Das sind gute Vorzeichen, aber es muss jetzt Handwerksarbeit geleistet werden. Dazu möchte ich meine Beiträge leisten", sagte Wadephul. Außerdem im Update: Israel hat nach eigenen Angaben weitere 171 Aktivisten der abgefangenen Gaza-Hilfsflotte ausgewiesen. Unter ihnen befindet sich auch die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg. Sie seien heute von Israel aus nach Griechenland und in die Slowakei abgeschoben worden, teilte das israelische Außenministerium mit. Der Nobelpreis für Physiologie oder Medizin geht in diesem Jahr für die Entdeckungen zur sogenannten peripheren Immuntoleranz an die US-Forscher Mary E. Brunkow, Fred Ramsdell und den japanischen Wissenschaftler Shimon Sakaguchi. Was die Forschenden genau entdeckt haben, erklärt der ZEIT-Chefreporter Gesundheit, Jakob Simmank. Und sonst so? Wozu Kürbisse nützlich sind. Moderation und Produktion: Rita Lauter Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Politische Krise in Frankreich: "Das Land versinkt im Chaos" Frankreich: Französischer Premierminister Sébastien Lecornu tritt zurück Frankreich: Konservative könnten sich aus Frankreichs neuer Regierung zurückziehen Gazakrieg: Wadephul will zu Gaza-Verhandlungen nach Ägypten reisen Gaza-Friedensplan: Außenminister Wadephul sieht realistische Chance für Waffenstillstand Gazakrieg: Wadephul fordert internationale Zusammenarbeit für Gaza-Friedensplan Nahostkonflikt: Aktivisten der Gaza-Hilfsflotte beklagen die Behandlung durch Israel Nobelpreis: So verlief die Bekanntgabe der Nobelpreisträger für Medizin Nobelpreis 2025: Medizin-Nobelpreis für Grundlagenforschung zum Immunsystem Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Oct 6, 202511 min

Shutdown und trotzdem Rekorde an der Börse

Trotz Stillstand der Verwaltung, Jobverlusten und hohen Zölle erreichen die US-Börsen neue Rekorde. Während in Washington wegen des Streits zwischen Präsident Donald Trump und den Demokraten Behörden geschlossen bleiben, steigen die Aktienindizes weiter. Der S&P 500 erreichte den 31. Rekordstand des Jahres, der Dow Jones und der MSCI World verzeichnen ebenfalls Höchststände. Ein zentraler Grund ist die Erwartung sinkender Zinsen. Auch der KI-Boom, insbesondere durch den US-Chiphersteller Nvidia, spielt eine Rolle. Gleichzeitig warnen Branchenführer vor einer möglichen Überbewertung. Was ein Ende des KI-Hypes für die US-Wirtschaft bedeuten würde, analysiert Heike Buchter, US-Korrespondentin der ZEIT. In Stockholm und Oslo beginnt die Nobelpreis-Saison 2025. Traditionell wird zuerst der Preis für Physiologie oder Medizin verkündet, gefolgt von Physik, Chemie, Literatur und dem Friedensnobelpreis in Oslo. Den Abschluss bildet der Wirtschaftswissenschaftspreis der schwedischen Zentralbank. Verliehen werden die Auszeichnungen an Personen oder Gruppen, die „der Menschheit im vergangenen Jahr den größten Nutzen gebracht haben“. Neben dem Preisgeld von rund einer Million Euro geht es vor allem um Prestige, das in der Wissenschaft nach wie vor hoch angesehen ist. Stefan Schmitt, Redakteur im Wissensressort der ZEIT, ordnet ein, wer dieses Jahr für einen Nobelpreis infrage kommen könnte. Und sonst so: Feuerwehreinsatz wegen einer Frucht Moderation und Produktion: Mounia Meiborg Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf Whatsapp. Weitere Links zur Folge US-Märkte: Chaos in Washington, schwindende Jobs – und trotzdem Börsenrekorde? USA: Das Comeback der US-Wirtschaft hat zwei trügerische Treiber US-Notenbank Fed: Zinsen runter. Kurse rauf? OpenAI: Groß, größer, Nvidia bei OpenAI Techkonzerne: Nvidia investiert fünf Milliarden Dollar in Intel Neustart / Künstliche Intelligenz: Was, wenn die KI-Blase platzt? Nobelpreise: Große Preise, große Namen - Die Nobelpreis-Saison beginnt Nihon Hidankyo: Friedensnobelpreis geht an japanische Anti-Atomwaffen-Organisation Donald Trump: Woher kommt Trumps Nobelpreis-Obsession? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Oct 6, 202512 min

Der Weg zum Frieden in Gaza ist noch weit

Die Hamas hat offiziell zugestimmt, Teile des von US-Präsident Donald Trump vorgeschlagenen Gazafriedensplans zu akzeptieren. Intern herrscht jedoch Uneinigkeit. Während politische Führer der Terrororganisation im Exil den Vorschlag befürworten, lehnen Kommandanten in Gaza die eigene Entwaffnung und eine schnelle Freilassung israelischer Geiseln ab. Der israelische Premier Benjamin Netanjahu begrüßt hingegen den Plan. Beobachter vermuten hinter seinem Einlenken taktische Motive: Die Freilassung der Geiseln könnte von seiner politischen Verantwortung und wachsender internationaler Kritik ablenken. Auch in der Hamas-Erklärung sehen Beobachter einen Versuch, Zeit zu gewinnen. ZEIT-Nahostkorrespondentin Steffi Hentschke analysiert die Lage und ordnet ein, wie es jetzt weitergeht. In Syrien finden erstmals seit dem Sturz von Baschar al-Assad im Dezember 2024 Parlamentswahlen statt. Der neue Machthaber Ahmed al-Scharaa, Anführer der Rebellengruppe Hajat Tahrir al-Scham (HTS), regiert seitdem das Land, er möchte die internationale Isolation Syriens beenden. Die Wahl gilt als Symbol für einen politischen Neuanfang, verläuft jedoch unter eingeschränkten Bedingungen. Gewählt wird nur das Parlament, und der Präsident selbst steht nicht zur Wahl. Auch die Sicherheitslage im Land bleibt angespannt: Berichte über Gewalttaten gegen Minderheiten und Machtkämpfe innerhalb des HTS werfen Fragen über die Stabilität der neuen Regierung auf. Wie die Wahl ablaufen wird, ordnet ZEIT-Redakteurin Lea Frehse ein. Und sonst so: Eine Ode auf die langsamsten Tiere Moderation und Produktion: Lisa Caspari Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf Whatsapp. Weitere Links zur Folge Krieg in Nahost: Hamas erklärt sich zur Geisel-Freilassung bereit Gazakrieg: Trumps Idee vom ewigen Frieden 20-Punkte-Plan für Gaza: Von diesem Plan hängt auch Netanjahus Zukunft ab Benjamin Netanjahu: Frieden ist nicht Netanjahus Stärke Was jetzt? / Siedlungen im Gazastreifen: Israels rechte Siedlerbewegung und ihre Pläne für den Gazastreifen Sturz von Baschar al-Assad: Das Volk im Zentrum der Macht Syrien: Übergangsregierung kündigt Parlamentswahl in Syrien für Oktober an Syrien: Marco Rubio spricht mit Ahmed al-Scharaa über Stabilität in Nahost Syrien: US-Regierung streicht syrische HTS-Miliz von Terrorliste Nahost-Expertin über Syrien: Was will Ahmed al-Scharaa wirklich? Wahlen in Syrien: Was von den Wahlen in Syrien zu erwarten ist – und was nicht Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Oct 5, 202512 min

Spezial "Der Wahlkreis": Sind die Boomer wirklich an allem schuld?

Kaum eine Generation ist so umstritten wie die Boomer – und kaum eine politisch so einflussreich. Seit 20 Jahren werden wir von Boomern regiert. Sie sind die verlässlichste Wählergruppe von SPD und CDU. Die Regierung macht Politik von Boomern für Boomer – und trotzdem gelten die Boomer als Problem: für das Renten- und Pflegesystem und für das Klima sowieso. In der aktuellen Folge von "Der Wahlkreis" blicken unsere Hosts Lisa Caspari, Paul Middelhof und Robert Pausch aus Millennialsicht auf diese Generation. Was sind die Verdienste der Boomer und was die Probleme? Werden wir die Boomer vermissen? Und: Gibt es einen spezifischen Boomer-Blick auf die Welt? Einen "Boomer State of Mind?" Der nächste Wahlkreis erscheint am 18. Oktober. Moderation: Lisa Caspari Produktion: Pool Artists Shownotes Heinz Bude zu den Boomern Reinhard Mohr: Zaungäste Studie der Uni Wuppertal zum Arbeitsethos der Boomer Volker Weiß zu rechter Geschichtspolitik Friedrich Merz zu seiner Boomer-Sozialisation Ein lesenswertes Buch von einem Boomer-Grünen über die frühen Jahre seiner Partei Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Oct 4, 20251h 0m

Drohnen abschießen - geht das so einfach?

Nach Drohnensichtungen am Flughafen München und über einem Militärgelände in Schleswig-Holstein will Bayerns Ministerpräsident Markus Söder die Gesetze verändern, um solche Flugobjekte einfacher abzuschießen. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) fordert mehr Geld für die Drohnenabwehr, Verteidigungsminister Boris Pistorius will Informationen über unautorisierte Drohnenflüge in einem Lagezentrum von Polizei und Bundeswehr sammeln. Bislang ist unklar, wer die Flugobjekte steuerte. Die Regierung in Dänemark hatte nach Vorfällen über ihren Flughäfen vermutet, dass es sich um einen hybriden Angriff aus Russland handelt. Hauke Friederichs ist Sicherheitsexperte bei der ZEIT. Er erklärt, warum es nicht so einfach ist, Drohnen auszuschalten und warum die gesetzlichen Hürden dafür sehr hoch sind. In Tschechien wird am Freitag und Samstag ein neues Parlament gewählt. In den Umfragen liegt die Partei Ano des früheren Regierungschefs Andrej Babiš vorne, der das Land zwischen 2017 und 2021 schon einmal regiert hatte. Er gilt als Trump-Bewunderer und Freund der russlandnahen Regierungen in den Nachbarländern Slowakei und Ungarn. ZEIT-Autor Kilian Kirchgessner spricht darüber, warum die jetzige Regierung so unbeliebt ist und wie der populistische Wahlkampf von Babiš einzuordnen ist. Und sonst so? Nostalgische Technik-Sounds Moderation und Produktion: Lisa Caspari Mitarbeit: Sophia Boddenberg Shownotes: Das Quiz zu den nostalgischen Technik-Sounds Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Oct 4, 202512 min

35 Jahre deutsche Einheit: Vereint und doch zerrissen?

Kurz nach Mitternacht, am 3. Oktober 1990, sagte der damalige Bundespräsident Richard von Weizsäcker: "Die Einheit Deutschlands ist vollendet. Heute ist ein Tag der Freude." Am selben Tag wurde der Staat DDR offiziell aufgelöst und in die Bundesrepublik aufgenommen. Aber sind die Deutschen heute, 35 Jahre später, tatsächlich zusammengewachsen? Eine Forsa-Umfrage hat ergeben: Über 65 Prozent der Deutschen finden, es gibt noch Unterschiede zwischen den Menschen aus dem Osten und denen aus dem Westen. Besonders viele Ostdeutsche haben bei der Umfrage so geantwortet. Der Soziologe Steffen Mau argumentiert in seinem Buch "Ungleich vereint", dass die deutsche Wiedervereinigung zwar politisch und rechtlich vollzogen wurde, die tatsächliche Angleichung aber bis heute nicht abgeschlossen ist. Die Ursachen liegen in den unterschiedlichen historischen Erfahrungen und den "asymmetrischen Vorbedingungen", zum Beispiel in der Wirtschaft, die sich in der DDR und der BRD über Jahrzehnte entwickelt hätten. Im Schnitt verdienen Ostdeutsche 17 Prozent weniger als ihre westdeutschen Kollegen. Die Lebenshaltungskosten sind dagegen in den neuen Bundesländern nur 7 Prozent geringer. Im Osten sind 1,6 Prozent mehr Menschen arbeitslos als im Westen, der Unterschied hat allerdings im Laufe der Zeit abgenommen. Die Frauenerwerbsquote hingegen ist im Westen in den letzten 35 Jahren von 58 auf 72 Prozent gestiegen und ist damit inzwischen fast so hoch wie im Osten. Auf manchen Feldern haben sich Ost und West aber bereits angeglichen: bei dem Zugang zu Breitbandinternet zum Beispiel und der Gesundheitsversorgung auf dem Land. Und auch das Kulturangebot in den größeren Städten in Ost und West ist in Menge und Qualität vergleichbar. Doch was ist mit dem Lebensgefühl der Menschen aus Ost und West? Trotz formaler Gleichheit bleibe das Gefühl, nicht wirklich in Gesamtdeutschland "angekommen" zu sein, schreibt der Historiker Ilko-Sascha Kowalczuk und spricht von einer "unsichtbaren Mauer in den Köpfen", die bis heute besteht. In dieser monothematischen Folge von "Was jetzt?" gehen Host Elise Landschek und ZEIT-Redaktionsleiter Sasan Abdi-Herrle in einem persönlichen Gespräch der Frage nach, ob sie diese unsichtbare Mauer in ihrem Alltag und Empfinden noch wahrnehmen. Elise Landschek ist 1982 in der DDR geboren, Sasan Abdi-Herrle 1985 in der Bundesrepublik. Beide haben zu dem Thema bereits journalistisch gearbeitet. Unsere Spezialfolge zur Generation der Wendekinder vom 9. November 2024 finden sie hier. Und sonst so? Fakten zur Wiedervereinigung Moderation und Produktion: Elise Landschek Gast: Sasan Abdi-Herrle Redaktion: Jannis Carmesin Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Oct 3, 202516 min

Update: Israel stoppt Gaza-Hilfsflotte

Israels Marine hat bei einer Militäraktion die Global Sumud Flotilla auf ihrem Weg in den Gazastreifen gestoppt. Die Organisatoren bezeichneten das Vorgehen Israels als illegal, die Schiffe hätten sich in internationalen Gewässern befunden. Kritik am Vorgehen Israels kam auch mehreren Regierungen. In mehreren europäischen Städten kam es zu spontanen Demonstrationen. Ulrich Ladurner, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT, ordnet die Vorkommnisse ein. Nach der Festnahme von drei mutmaßlichen Hamas-Mitgliedern in Berlin sind alle Beschuldigten in Untersuchungshaft. Sie sollen Waffen beschafft haben, mit denen Anschläge auf jüdische und israelische Einrichtungen in Deutschland begangen werden sollten. Außerdem im Podcast: Am höchsten jüdischen Feiertag Jom Kippur hat es in Manchester einen Anschlag auf eine Synagoge gegeben. Dabei sind mindestens zwei Menschen getötet und mehrere verletzt worden. Und sonst so? Jane Goodall ist tot – was von ihr bleibt Moderation und Produktion: Helena Schmidt Redaktion: Jannis Carmesin Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Global Sumud Flotilla: Israels Marine hat fast alle Boote der Gaza-Hilfsflotte abgefangen Global Sumud Flotilla nach Gaza: Kompromisslos Richtung Gaza Bundesgerichtshof in Karlsruhe: Richter erlässt Haftbefehl gegen mutmaßliches Hamas-Mitglied Manchester: Tote und Verletzte nach Angriff an Synagoge in Manchester Jane Goodall: Sie sah den Menschen im Affen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Oct 2, 202510 min

CDU: Rechtsruck auf Wählerwunsch?

Die CDU hält offiziell seit 2018 an einem Unvereinbarkeitsbeschluss gegenüber der AfD fest und betont, dass keine politische Zusammenarbeit erfolgen soll. Gleichzeitig stimmt die CDU auf kommunaler Ebene teilweise gemeinsam mit der AfD über Anträge ab, etwa in Dresden bei der Einführung einer Bezahlkarte für Asylbewerber oder in Cottbus bei Anträgen zur Aufnahme von Flüchtlingen. Einige Parteimitglieder, darunter Fraktionschef Jens Spahn, äußern, dass der hohe Zuspruch von Union und AfD bei Wählerinnen und Wählern berücksichtigt werden müsse. Was dahintersteckt und ob die Brandmauer bestehen bleibt, analysiert Robert Pausch, politischer Korrespondent im Politikressort der ZEIT. Ab sofort müssen Arztpraxen und Apotheken in Deutschland die elektronische Patientenakte (ePA) anbieten. Gesetzlich Versicherte erhalten die digitale Akte automatisch, können aber aktiv widersprechen. In der privaten Krankenversicherung bleibt die Nutzung freiwillig. Die ePA soll medizinische Daten wie Befunde, Diagnosen und verschriebene Medikamente zentral bündeln, Behandlungen effizienter machen und unnötige Doppeluntersuchungen vermeiden. Befürworter loben den schnelleren Zugriff auf Informationen und mehr Transparenz im Gesundheitssystem. Kritiker warnen hingegen vor Sicherheitslücken. ZEIT-Redakteur Jakob von Lindern ordnet im Podcast ein, was die ePA für Versicherte bedeutet. Und sonst so? Ein Wettbewerb für das Nichts tun Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Redaktion: Simone Gaul Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf Whatsapp. Weitere Links zur Folge: Union und AfD: Das Leben nach der Brandmauer Kommunalpolitik: Wo es bereits eine Zusammenarbeit mit der AfD gab Migration: Regierung einigt sich auf Bezahlkarte für Geflüchtete CDU/CSU: Bundestagsfraktion der Union wählt Jens Spahn zum neuen Vorsitzenden Rechtsruck: Die Mitte driftet nach rechts Digitalisierung: Bewährungsprobe für die E-Patientenakten Krankenkassen: Gesetzlich versichert? Da haben wir gerade nichts frei Private Krankenversicherung: Lohnt sich der Wechsel in die private Krankenversicherung? Gesundheitsversorgung: Immer erst zum Hausarzt? Unrealistisch! Anruf an alle / Gesundheitssystem: So blicken Sie auf die Mängel im Gesundheitssystem Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Oct 2, 202513 min

Update: Wem nützt der Stillstand in den USA?

Erstmals seit mehr als sechs Jahren befinden sich die USA im "Shutdown": Am Mittwoch um Mitternacht Ostküstenzeit ist eine Haushaltssperre in Kraft getreten. Zuvor hatte sich der Senat am Dienstag nicht auf einen Übergangshaushalt einigen können. Betroffene Bundesbehörden wurden angewiesen, ihre Arbeit geordnet herunterzufahren, viele Mitarbeiter gehen in Zwangsurlaub. Was das für das Land bedeutet, analysiert ZEIT-Autor Klaus Brinkbäumer. In Afghanistan war das Internet und große Teile des Mobilfunknetzes landesweit für rund 48 Stunden abgeschaltet. Die Störungen beeinträchtigten Banken, Handel, Luftverkehr und den Alltag von Millionen Menschen erheblich. Die Taliban-Regierung wies Berichte zurück, sie habe den Zugang der Bevölkerung zu Informationen einschränken wollen und verwies auf angebliche Wartungsarbeiten. Seit Mittwochnachmittag scheint das Internet in Kabul und anderen Städten wieder zu funktionieren. ZEIT-Reporter Wolfgang Bauer ordnet ein, welche Folgen die Einschränkungen für das Land und die Menschen hatten und haben. Außerdem im Update: Oktoberfest öffnet nach Sprengstoffdrohung erst um 17:30 Uhr. Und sonst so? Alternative Nobelpreise für Klima, KI und humanitäre Hilfe Moderation und Produktion: Jannis Carmesin Redaktion: Simone Gaul Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf Whatsapp. Weitere Links zur Folge: US-Haushalt: Shutdown legt amerikanische Behörden lahm OK, America? / US-Regierung: Ein Showdown namens Shutdown US-Haushaltsstreit: Trump droht den Demokraten mit "irreversiblen" Schritten Der US-Überblick am Morgen: Trump droht mit Entlassungen, Kritik an Pete Hegseths Militärtreffen Shutdown in den USA: Washington im Stillstand Shutdown: Stillstand und Chaos Landesweite Internetsperre: Taliban schalten Internet in Afghanistan ab Afghanistan: Taliban bestreiten Sperrung des Internetempfangs in Afghanistan Taliban-Herrschaft: Blüten, wo sonst nur Staub ist Afghanistan: Bundesregierung plant erstmals direkte Gespräche mit den Taliban München: Oktoberfest bleibt wegen Sprengstoffdrohung geschlossen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Oct 1, 202511 min

EU-Gipfel mit erhöhten Sicherheitsmaßnahmen

In der dänischen Hauptstadt Kopenhagen treffen sich die Staats- und Regierungschefs der 27 EU-Länder am heutigen Mittwoch zu einem informellen Gipfel. Dabei dürfte es auch um die verschiedenen Vorfälle im europäischen Luftraum in den letzten zwei Wochen gehen. Nicht nur sind russische Kampfjets in den Luftraum von Estland und Polen eingedrungen. Auch über Dänemark, insbesondere im Bereich von Flughäfen, sind mehrfach Drohnen gesichtet worden. Woher sie kamen und wer sie gesteuert hat, ist unklar. Dänemarks Regierungschefin Mette Frederiksen spricht von einem "hybriden Krieg" gegen ihr Land. Deutschland schützt deshalb gemeinsam mit Frankreich und Schweden den EU-Gipfel. Fabian Reinbold, politischer Korrespondent der ZEIT, blickt voraus, was von dem Treffen zu erwarten ist. Tag zwei beim Teambuilding der Bundesregierung. Auf ihrer Klausurtagung in Berlin spricht die Regierung über Wettbewerbsfähigkeit und Staatsmodernisierung. Themen, die Friedrich Merz mit seinem Amtsantritt erstmals in einem eigenen Ministerium gebündelt hat. An die Spitze: Karsten Wildberger, Deutschlands erster Minister für Digitales und Staatsmodernisierung. Auf der Klausur stellt der Ex-CEO von MediaMarkt-Saturn heute seine Agenda vor. Im Podcast ordnet Fritz Zimmermann, Politikredakteur bei der ZEIT, seine Pläne ein und erklärt, was den Bürokratieabbau erschwert. Und sonst so: Plötzlich Multimillionär Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Simone Gaul und Hannah Grünewald Mitarbeit: Sophia Boddenberg Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Oct 1, 202512 min

Update: Macht die Hamas mit bei Trumps Gaza-Plan?

US-Präsident Donald Trump und Israels Premierminister Benjamin Netanjahu haben im Weißen Haus einen 20-Punkte-Plan für den Gazastreifen vorgestellt, den Donald Trump als Möglichkeit für "ewigen Frieden im Nahen Osten" bezeichnete. Der Plan sieht eine sofortige und dauerhafte Waffenruhe und die Freilassung aller noch lebenden Geiseln vor. Im Gegenzug sollen fast 2.000 palästinensische Gefangene freikommen, und die israelische Armee soll sich schrittweise aus Gaza zurückziehen. Künftig soll eine Übergangsregierung aus palästinensischen Technokraten eingesetzt werden, die unter Aufsicht einer internationalen Behörde arbeitet. An der Spitze eines sogenannten "Friedensrats" will der US-Präsident selbst stehen, gemeinsam mit dem früheren britischen Premier Tony Blair. International erhält der Vorschlag viel Unterstützung. Ob er umgesetzt werden kann und ob die Hamas ihre Waffen ablegen würde, ordnet die US-Korrespondentin der ZEIT, Juliane Schäuble, ein. Bundeskanzler Friedrich Merz hat im Kanzleramt Angehörige deutscher Geiseln, die im Gazastreifen festgehalten werden, empfangen und ihnen für ihre "unverzichtbare Arbeit" und "beeindruckende Stärke" gedankt. Friedrich Merz forderte die Hamas auf, alle Geiseln freizulassen, und begrüßte den von Trump vorgestellten 20-Punkte-Friedensplan für Gaza als "beste Chance auf ein Ende des Krieges seit dem 7. Oktober 2022". Evelyn Finger ist Redakteurin im Ressort Glauben und Zweifeln der ZEIT. Im Podcast erzählt sie, wie es den Angehörigen der Geiseln geht. Außerdem im Update: Auf ihrer Kabinettsklausur befasst sich die Bundesregierung mit Wettbewerbsfähigkeit und Staatsmodernisierung. Bundesminister Karsten Wildberger soll Verwaltung und Bürgerkontakt digitaler und unbürokratischer machen. Der frühere Mitarbeiter des AfD-Politikers Maximilian Krah, Jian G., ist wegen Spionage für China zu vier Jahren und neun Monaten Haft verurteilt worden. Das Oberlandesgericht Dresden hält es für erwiesen, dass er von 2019 bis 2024 vertrauliche Informationen aus Krahs EU‑Abgeordnetenbüro sowie Daten über AfD‑Funktionäre und chinesische Regierungskritiker nach Peking weitergegeben hat. Die Lufthansa-Piloten haben in einer Urabstimmung mit großer Mehrheit für Streiks gestimmt. Hintergrund ist ein Tarifkonflikt um höhere Arbeitgeberbeiträge zur betrieblichen Altersvorsorge für 4.800 Piloten. Nach sieben ergebnislosen Verhandlungsrunden fordert die Gewerkschaft Vereinigung Cockpit ein besseres Angebot. Ein Streiktermin steht noch nicht fest. Und sonst so? Bernd das Brot im amerikanischen Late Night TV Moderation und Produktion: Rita Lauter Redaktion: Hannah Grünewald, Simone Gaul Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Plan für Gaza: Israelische Regierung stellt sich in Teilen gegen Friedensplan Friedensplan für Gaza: Dieser Plan soll den Gazakrieg beenden Gazakrieg: Trumps Idee vom ewigen Frieden Gazakrieg: Donald Trump schlägt "Friedensrat" für Gaza unter seiner Leitung vor Gazastreifen: Kanzler Friedrich Merz empfängt Angehörige von Hamas-Geiseln Ehemalige Hamas-Geisel: "Sie hungerten uns aus" Friedensplan für Gaza: Die Pressekonferenz von Donald Trump und Benjamin Netanjahu Beziehungen zwischen Israel und Deutschland: Wir sprechen unterschiedliche Sprachen Kabinettsklausur der Bundesregierung: Macht uns das Leben doch einfacher! Staatsschutzverfahren: Krah zu Urteil gegen Ex-Mitarbeiter: Überrascht mich nicht Flugverkehr: Piloten stimmen für Streik bei der Lufthansa Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Sep 30, 202511 min

Ukraine: Ein Land wird mürbe

Seit mehr als dreieinhalb Jahren sind die Menschen in der Ukraine den ständigen Angriffen Russlands ausgesetzt. Nun naht der nächste Kriegswinter. Wie sich die Ukraine auf die kommenden Monate vorbereitet und wie sich die fortwährenden Angriffe auf die Stimmung im Land auswirken, analysiert Korrespondentin Olivia Kortas, die für ZEIT gerade im Westen des Landes unterwegs ist. Seit etwa eineinhalb Jahren ist Cannabis in Deutschland teilweise legal. Mit der Teillegalisierung sollte der Schwarzmarkt eigentlich zurückgedrängt werden, doch die Erwartungen haben sich nicht erfüllt. Das geht aus einem ersten Zwischenbericht von Wissenschaftlern der Universitäten in Hamburg, Düsseldorf und Tübingen hervor. Tilman Steffen aus dem Politikressort der ZEIT hat den Bericht unter die Lupe genommen. Und sonst so: Kuschelpatenschaften für Frühchen Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Lisa Pausch, Miriam Mair Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Ukrainekarte aktuell: Russische Armee rückt weiter auf Lyman und Nowopawliwka vor Ukraine-Krieg: Brutal hoffnungslos Infrastruktur in der Ukraine: Sie riskieren ihr Leben, damit andere überleben Cannabisevaluation: Cannabislegalisierung enttäuscht die Erwartungen Bundesgesundheitsminister: Lauterbach will mit Cannabis-Legalisierung Schwarzmarkt "austrocknen" Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Sep 30, 202512 min

Update: Schulterschluss in Warschau

Bundesußenminister Johann Wadephul (CDU) ist am heutigen Montag nach Warschau gereist, um sich mit seinen Amtskollegen Radosław Sikorski aus Polen und Jean-Noël Barrot aus Frankreich zu treffen. Die drei Länder bilden das sogenannte Weimarer Dreieck, ein loses außenpolitisches Forum. Ergänzt hat das Trio der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha. Das Treffen fand vor dem Hintergrund verstärkter russischer Provokationen statt. In den letzten Wochen sind mehrfach russische Drohnen und Kampfjets in den polnischen Luftraum, aber auch in den weiterer europäischer NATO-Länder eingedrungen. Auch Dänemark und Norwegen melden derzeit immer wieder mutmaßlich russische Drohnen über Flughäfen und Militärstandorten. Wie Deutschland, Polen und Frankreich in dieser Hinsicht besser zusammenarbeiten wollen, ob Drohnen zukünftig abgeschossen werden dürfen und was ein möglicher Drohnenwall der EU bewirken könnte, analysiert die ZEIT-Politikredakteurin Alice Bota, die in Warschau vor Ort war. In Washington empfängt US-Präsident Donald Trump heute Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu. Trump zeigte sich im Vorfeld sehr optimistisch: "Alle sind bereit für etwas Besonderes, das erste Mal überhaupt. Wir werden es schaffen", schrieb er auf Truth Social. Nun soll ein 21-seitiger Fahrplan, den unter anderem der frühere britische Premier Tony Blair erarbeitet hat, dem Gazastreifen Frieden bringen. Was steht konkret darin? Und wie will Trump Netanjahu überzeugen, mitzumachen? Darüber spricht Moses Fendel mit Yassin Musharbash aus dem Investigativ-Ressort der ZEIT. Was noch? Taschenlampen aus Bonbondosen für ukrainische Kinder, um die Dunkelheit zu vertreiben Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Miriam Mair Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Konferenz in Polen: Wadephul verspricht Nato-Zusammenhalt gegen Russland Weimarer Dreieck: Im Alleingang ist die EU nicht zu retten Russische Provokationen: Europa soll den Krieg spüren Russische Drohnen: Leugnen, verwirren, verhöhnen Drohnen über Dänemark: Was über die Drohnenflüge in Dänemark bekannt ist Luftsicherheit: Flughafen schließt nach mutmaßlichen Drohnensichtungen in Norwegen Nato: Einfach abschießen? Europäische Verteidigung: Was die EU mit ihrem "Drohnenwall" plant Gazakrieg: Donald Trump und Benjamin Netanjahu treffen sich in Washington Friedensplan für Gaza: Dieser Plan soll den Gazakrieg beenden Taschenlampe: Ein Licht, das Mut macht Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Sep 29, 202511 min

Was hat die Generalversammlung gebracht?

In New York endet die 80. Vollversammlung der Vereinten Nationen. Im Podcast zieht Jörg Lau, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT, eine Bilanz dieser 80. Generalversammlung und spricht über die wichtigsten Momente: die Anerkennung Palästinas durch Frankreich, die harsche Rede von US-Präsident Donald Trump zum Zustand der UN und Chinas Ankündigung, seinen Ausstoß von Treibhausgasen senken zu wollen. Rund zehn Jahre nachdem das Atomabkommen mit dem Iran geschlossen wurde, sind am gestrigen Sonntag wieder UN-Sanktionen gegen das Land in Kraft getreten. Grund dafür waren die anhaltenden Verstöße des Regimes in Teheran gegen das Abkommen. Die Sanktionen umfassen unter anderem ein allgemeines Waffenembargo und ein Verbot weiterer Urananreicherungen. Welche Folgen die Sanktionen für den Iran und die Menschen im Land haben, bespricht Omid Rezaee, Volontär bei der ZEIT, im Podcast. Und sonst so? Malmö hat ein Nutella-Problem. Moderation und Produktion: Moses Fendel Mitarbeit: Susanne Hehr, Constanze Kainz Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Sep 29, 202512 min

Europa oder Russland? Moldau vor der Richtungswahl

Vor der Parlamentswahl in Moldau hat die proeuropäische Präsidentin Maia Sandu Russland gezielte Einflussnahme vorgeworfen. Moskau investiere Hunderte Millionen Euro, um Parteien zu finanzieren, Wähler zu bestechen und junge Menschen für Destabilisierungsaktionen anzuwerben. Die Wahl gilt als entscheidend für den künftigen Kurs des Landes. Wie stark der russische Einfluss im Land tatsächlich ist und wo er im Wahlkampf sichtbar wurde, berichtet Michael Thumann, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT, der Moldau vor der Wahl bereist hat. Seit fast zweieinhalb Jahren kämpfen im Sudan die nationale Armee und die paramilitärischen Rapid Support Forces (RSF) einen brutalen Bürgerkrieg. Nach UN-Angaben hat sich im Land die größte Hunger- und die größte Vertreibungskrise weltweit entwickelt. Eine gemeinsame Stellungnahme der USA, Saudi-Arabiens und der beiden wichtigsten internationalen Paten der Konfliktparteien – Ägypten und der Vereinigten Arabischen Emirate – nährte Mitte September kurzzeitig Hoffnung auf den Beginn eines Friedensprozesses. Doch seitdem stockt der Prozess, berichtet Andrea Böhm, Redakteurin im Politikressort der ZEIT. Und sonst so: Entscheidung im Wurstkonflikt zwischen Thüringen und Bayern Moderation und Produktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge Friedrich Merz in Moldau: Große Gesten für ein bedrohtes Land Parlamentswahl in Moldau: Moldaus Präsidentin wirft Russland Einflussnahme auf Wahl vor Moldau: Geld oder Freiheit Natalia Gavrilița: "Moldau ist eine Art Testlabor für Russland" EU-Kurs: Prowestliche Präsidentin siegt in Moldau - EU erleichtert Moldau und Russland: Erst kommen die Memes, dann die gekauften Wählerstimmen Krieg im Sudan: Warum berührt uns dieser Krieg nicht? Bürgerkrieg im Sudan: Staaten und Organisationen fordern humanitäre Feuerpause im Sudan Bürgerkrieg im Sudan: Mehr als 70 Tote bei Drohnenangriff im Sudan Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Sep 28, 202512 min

Spezial: Wenn Maschinen uns anlügen

Künstliche Intelligenz kann täuschen. Nicht, weil sie ein Bewusstsein hat und nicht aus eigenem Willen. In Experimenten hat der KI-Forscher Thilo Hagendorff von der Uni Stuttgart gezeigt, dass Sprachmodelle verstehen, wie man andere in die Irre führt. Sie platzieren Hinweise bewusst falsch, erkennen, ob jemand ihre Täuschung durchschaut, und passen ihre Strategie entsprechend an. Diese Fähigkeit ist nicht programmiert worden, sondern entsteht als Nebenprodukt der enormen Sprach- und Mustermengen, auf denen KI trainiert ist. Täuschung ist also ein ungewolltes "Talent" von Maschinen. Was bedeutet das für uns als User und für unseren künftigen Umgang mit KI? Eva Wolfangel ist Digital-Redakteurin der ZEIT, sie schreibt seit vielen Jahren über künstliche Intelligenz und Technikethik. Im Podcast spricht sie mit Pia Rauschenberger über die Frage, ob KI tatsächlich mit List die Welt übernehmen könnte. Redaktion: Hannah Grünewald, Constanze Kainz Produktion und Sounddesign: Joscha Grunewald Fragen, Kritik, Anregung? Sie erreichen uns unter [email protected]. Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Sep 27, 202534 min

Schutz für die Gaza-Hilfsflotte – aber kein Freifahrtschein

Die Global Sumud Flotilla ist eine internationale Hilfsflotte, um Hilfsgüter nach Gaza zu bringen. Vor einigen Tagen war die Flotilla nach Angaben der Organisatoren mutmaßlichen Drohnenangriffen ausgesetzt. Als Reaktion entsandte die italienische Regierung zwei Marineschiffe, um die Sicherheit italienischer Staatsbürger an Bord zu gewährleisten, wie Verteidigungsminister Guido Crosetto erklärte. Der Einsatz löst in Italien politische Spannungen aus: Regierungschefin Giorgia Meloni bezeichnete die Mission als "gefährlich und unverantwortlich". Wie Italiens Regierung zu der Gaza-Flotilla steht, analysiert ZEIT-Autorin Almut Siefert. Der ehemalige französische Präsident Nicolas Sarkozy ist wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung zu fünf Jahren Haft verurteilt worden. Die Strafe muss sofort vollstreckt werden. Drei Mitangeklagte, darunter frühere Minister, wurden ebenfalls verurteilt. Frankreich verzeichnet in den letzten Jahren eine Reihe prominenter Verurteilungen von Politikern. Laut EU-Studien kostet Korruption Frankreich jährlich bis zu 130 Milliarden Dollar und untergräbt das Vertrauen der Bevölkerung in die Demokratie. ZEIT-Autorin Annika Joeres ordnet ein, warum es gerade in Frankreich so viele Korruptionsfälle in der Spitzenpolitik gibt. Und sonst so? Schlafende Jugendliche im Bundestag Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Lisa Caspari Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Nahost: Große Flotte kleiner Boote gegen Gaza-Blockade Hunger in Gaza: Das steckt hinter dem umstrittenen Hilfskonzept für den Gazastreifen Global Sumud Flotilla: Aktivisten berichten von erneutem Drohnenangriff auf Gaza-Hilfsflotte Verteidigungspolitik: Italiens Verteidigungsminister spricht Nato Existenzberechtigung ab Italienische Regierung: Sie hat verstanden, was die Italiener wollen Italien: Elly Schlein ist neue Vorsitzende der italienischen Sozialdemokraten Nicolas Sarkozy: Schmutzige Millionen für den Wahlkampf? Nicolas Sarkozy: Ein Präsident muss ins Gefängnis Urteil im Veruntreuungsprozess: Was die Verurteilung Marine Le Pens für Frankreich bedeutet Frankreich: Wenn "Recht und Gesetz" nur noch hohl klingt Demonstrationen in Frankreich: Sie wollen das Chaos Was jetzt? – Spezial / KI-Desinformation: Wenn Maschinen lügen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Sep 27, 202512 min

Update: Warum Trump den früheren FBI-Chef verfolgen lässt

In den USA geht Präsident Donald Trump weiterhin scharf gegen seine Kritiker vor. Eine Geschworenenjury hat den ehemaligen FBI-Chef James Comey wegen "schwerer Straftaten" angeklagt. Angeblich habe er 2020 im Rahmen der Untersuchung möglicher Verbindungen zwischen Russland und Donald Trumps Präsidentschaftswahlkampf 2016 vor dem Kongress eine Falschaussage gemacht und somit die Untersuchung behindert. Comey selbst bestreitet die Vorwürfe und plädiert für seine Unschuld. In den sozialen Medien ruft er dazu auf, sich von Trump nicht in die Knie zwingen zu lassen. Was an den Vorwürfen dran ist, wie wahrscheinlich eine Verurteilung ist und inwiefern der Vorfall zum Umbau der USA in ein autoritäres System beiträgt, ordnet der US-Experte der ZEIT, Klaus Brinkbäumer, ein. Der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu hat heute eine Rede vor der UN-Generalversammlung in New York gehalten. Noch vor Beginn verließen einige aus Protest den Saal, während andere klatschten. Wie bereits vorher von der israelischen Zeitung Ha'aretz angekündigt, wandte sich Netanjahu in seiner Rede trotz Kritik über Lautsprecher direkt an die mutmaßlich noch lebenden israelischen Geiseln im Gazastreifen und verlas ihre Namen. Über Lautsprechersysteme auf Lastwagen nahe dem Grenzzaun zu Gaza sollte die Rede übertragen werden. Außerdem berief sich Netanjahu auf die vermeintlichen Erfolge der israelischen Armee im Kampf gegen die Feinde des Landes. Scharfe Kritik äußerte er an allen Ländern, die Palästina als unabhängigen Staat anerkannt haben und lehnte eine Zweistaatenlösung kategorisch ab. Außerdem im Update: Der Bundesrat hat die Juristin Ann-Katrin Kaufhold einstimmig zur Vizepräsidentin des Bundesverfassungsgerichts gewählt. Erst gestern hatte der Bundestag sie zur neuen Verfassungsrichterin ernannt. Mit dieser finalen Wahlentscheidung und der offiziellen Vereidigung Anfang Oktober geht der Streit um die Verfassungsrichterwahl zu Ende. Doch nicht nur dazu hat der Bundesrat seine Zustimmung erteilt. Den in der vergangenen Woche im Bundestag beschlossenen Bundeshaushalt für das laufende Jahr segnete er ebenso ab wie die Lockerung der Schuldenbremse, um mehr Geld für Sicherheit und Verteidigung ausgeben zu können. Was noch? Die besten Brezeln sind die, die man selbst gebacken hat. Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Lisa Caspari Mitarbeit: Miriam Mair Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: "Größer als das Amt": Comeys Rache Trump-Kritiker: Früherer FBI-Chef James Comey wegen "schwerer Straftaten" angeklagt James Comey: Früherer FBI-Chef Comey gibt sich nach Anklage kämpferisch US-Demokratie: "Ich hasse meine Feinde" Israel: Benjamin Netanjahu spricht vor der UN-Vollversammlung in New York Medienberichte: Lautsprecher sollen Netanjahus UN-Rede in Gaza übertragen Anerkennung Palästinas: Wer Palästina anerkennt – und wer nicht Bundesverfassungsgericht: Bundesrat wählt Kaufhold zur Vizepräsidentin des Verfassungsgerichts Richterwahl: Grob fahrlässig Verfassungsrichterwahl: Und was, wenn sie wieder scheitern? Entscheidungen des Bundesrates: Bundesrat stimmt Haushalt zu, Antrag für Rauchverbot im Auto Rauchverbot in Autos: Wie eine Raucherkneipe auf vier Rädern Begleitetes Trinken: Genug g'suffa Laugenbrezen: Die beste Laugenbreze kommt aus dem eigenen Ofen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Sep 26, 20259 min

21 Schritte Richtung Frieden

Per Video hat sich der Präsident der palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmud Abbas, am gestrigen Donnerstag an die UN-Generalversammlung gewandt. Im Mittelpunkt seiner Botschaft standen der israelische Krieg im Gazastreifen und die jüngste Anerkennung Palästinas durch mehrere westliche Staaten, darunter Großbritannien, Frankreich und Kanada. Einen Tag später spricht Israels Premier Benjamin Netanjahu vor der Versammlung; anders als Abbas, dem die USA die Einreise verwehrt hatten, wird Netanjahu persönlich anwesend sein. Der Krieg im Nahen Osten bleibt damit ein bestimmendes Thema bei den Vereinten Nationen. Im Hintergrund werden weiterhin die Möglichkeiten einer Waffenruhe zwischen Israel und der Terrororganisation Hamas ausgelotet. Der US-Sondergesandte Steve Witkoff hat am Mittwoch einen 21-Punkte-Plan für den Gazastreifen vorgestellt und sich vorsichtig optimistisch geäußert, dass es bald einen Durchbruch geben könne. Welche Punkte dieser Plan umfasst, erläutert ZEIT-Auslandsredakteurin Xifan Yang. Sie berichtet für uns von der UN-Generalversammlung. Außerdem sagt sie, was von Netanjahus Rede zu erwarten ist. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hat seit ihrem Amtsantritt vor rund vier Monaten bislang nur wenige Vorhaben im Kabinett durchsetzen können. Die von ihr geplanten Reformen der Kranken- und Pflegeversicherung, bei der Notfallversorgung und dem sogenannten Primärarztsystem befinden sich noch in Vorbereitung. Eine zentrale Herausforderung bleibt die Finanzierung der gesetzlichen Krankenkassen, die 2026 ein Milliardendefizit erwarten. Anders als angekündigt konnte sie dafür bisher noch keine zusätzlichen Mittel bei ihrem Kabinettskollegen, Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) lockermachen. Nicht nur die Opposition kritisiert sie heftig; auch innerhalb der Koalition gilt Warkens Verhältnis zur SPD als angespannt. Außerdem sind zentrale Positionen in ihrem Ministerium noch unbesetzt. Inwiefern die Kritik an Warken berechtigt ist, und was die Gesundheitsministerin besser machen kann, erklärt Kaja Klapsa, Redakteurin im Politikressort der ZEIT. Und sonst so? Auch wenn die Welt auseinanderdriftet – Postkarten halten sie zumindest ein kleines bisschen zusammen. Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Mounia Meiborg Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle Hier finden Sie unsere Spezialfolge "Ein Tag in Gaza". Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: UN-Vollversammlung in New York: EU-Staaten kritisieren Visasanktionen gegen Abbas UN-Generaldebatte: Baerbock mahnt zu besserer Arbeit der Vereinten Nationen Anerkennung von Palästina: Eine Kehrtwende gegenüber Israel Anerkennung von Palästina: Netanjahu wirft Frankreich vor, Terror der Hamas zu belohnen Nina Warken: In der Defensive Gesetzliche Krankenversicherung: Experten sollen Finanzreform für Krankenversicherung erarbeiten Krankenkassen-Basistarif: Wer mehr will, soll auch mehr zahlen Sozialreformen der Bundesregierung: Regieren im Verschiebemodus Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Sep 26, 202512 min

Update: Warum gerade in Dänemark Drohnen auftauchen

Zwei Tage nach den Drohnensichtungen in Kopenhagen und Oslo meldet Dänemark erneute Drohnensichtungen an mehreren Flughäfen im Land. Die dänische Regierung und der deutsche Innenminister Alexander Dobrindt sprechen von einem "hybriden Angriff". Die Drohnen seien gleichzeitig an verschiedenen Orten aufgetaucht und hätten den Flugverkehr in Aalborg und zuvor in Kopenhagen beeinträchtigt. Dänemarks Ministerpräsidentin Mette Frederiksen hatte die Angriffe zuvor bereits als "bislang schwersten Anschlag auf dänische kritische Infrastruktur" bezeichnet. Hans-Jakob Schindler, Sicherheitsexperte beim Counter Extremism Project, ordnet ein, warum ausgerechnet Dänemark betroffen ist. Führende Wirtschaftsinstitute sagen in ihrer Herbstprognose für 2025 lediglich ein Wachstum von 0,2 Prozent voraus. Für 2026 rechnen sie mit einer Erholung auf 1,3 Prozent, 2027 soll das Bruttoinlandsprodukt um weitere 1,4 Prozent zulegen. Hauptgrund sind dabei die umfangreichen Investitionsprogramme in Infrastruktur, Digitalisierung und Verteidigung, die die Bundesregierung im Rahmen ihres "Herbstes der Reformen" angekündigt hat. Institute wie das DIW und das ifo warnen jedoch, dass diese expansive Finanzpolitik nur die strukturellen Schwächen der deutschen Wirtschaft überdecken könnte. Außerdem im Update: Der Bosch-Konzern plant in seiner Autozuliefersparte bis 2030 den Abbau von bis zu 13.000 Stellen in Deutschland. Grund seien das belastete wirtschaftliche Umfeld, hoher Wettbewerbsdruck und steigende Investitionen in Zukunftstechnologien. Frankreichs Ex-Präsident Nicolas Sarkozy wurde im Prozess um angebliche Wahlkampfgelder aus Libyen teilweise für schuldig befunden. Verurteilt wurde er wegen "krimineller Vereinigung", während er von den Vorwürfen der Bestechlichkeit, illegalen Wahlkampffinanzierung und der Veruntreuung öffentlicher Gelder freigesprochen wurde. Trotz verweigerter Einreise in die USA ist Palästinenserpräsident Mahmud Abbas bei der UN-Generaldebatte aufgetreten. Das größte UN-Gremium erteilte ihm eine Ausnahmegenehmigung für eine virtuelle Ansprache, der 145 der 193 Mitgliedsstaaten, darunter Deutschland, zustimmten. Abbas sagte, die Hamas dürfe in einer künftigen palästinensischen Regierung keine Rolle spielen – und erklärte sich bereit, an einem Friedensplan für Gaza mitzuarbeiten. Und sonst so? Alaa Abdel Fattah kommt frei Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Mounia Meiborg Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Skandinavien: Drohnen führen an Flughäfen in Kopenhagen und Oslo zu Verspätungen Aalborg: Dänemark nennt Drohnenflüge "hybriden Angriff" Aalborg: Erneut Flughafen in Dänemark nach Drohnensichtung gesperrt Sabotage: Dänemark ordnet Drohnen am Flughafen als Anschlag ein Herbstprognose: Forschende rechnen nur mit Miniwirtschaftswachstum dieses Jahr Generaldebatte im Bundestag: So verkommt der "Herbst der Reformen" zum Running Gag Wirtschaftswachstum: Kommen wir da wieder raus? Bosch Mobility: Bosch will weitere 13.000 Stellen abbauen Nicolas Sarkozy: Schmutzige Millionen für den Wahlkampf? Frankreichs Ex-Präsident: Nicolas Sarkozy in Libyen-Affäre zu fünf Jahren Haft verurteilt Diplomatie: Kein US-Visum: Abbas darf bei UN-Debatte per Video sprechen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Sep 25, 202510 min

Richterwahl reloaded

Der Bundestag wird über drei neue Richterposten am Bundesverfassungsgericht abstimmen. Zuvor hatte der Wahlausschuss die SPD-Kandidatin Sigrid Emmenegger bestätigt. Sie folgt auf Frauke Brosius-Gersdorf, die nach Widerstand aus der Unionsfraktion ihre Bewerbung zurückgezogen hatte. Für die Wahl im Parlament ist eine Zweidrittelmehrheit nötig, sodass Schwarz-Rot auf Stimmen der Opposition, vor allem von Grünen und Linken, angewiesen bleibt. Wie die Richterwahl ausgehen könnte und welche Lehren sich daraus für die Zukunft ziehen lassen, ordnet Heinrich Wefing, Leiter im Politikressort der ZEIT, ein. Forscher warnen, dass sich das Klima schon 2050 um drei Grad erwärmen könnte, wenn nichts gegen den Klimawandel unternommen wird. Deutschland würde dann Temperaturen erleben wie heute in Italien, mit häufigeren Hitzewellen, längeren Dürren und Extremwetterereignissen. Die Folgen: Landwirtschaftlich genutzte Flächen würden weniger ertragreich, Lebensmittelpreise könnten steigen, und viele Ökosysteme, darunter Korallenriffe und Bestäuberpopulationen, wären bedroht. Auch der Meeresspiegel könnte drastisch steigen. Elena Erdmann, Redakteurin im Wissensressort der ZEIT, analysiert, welche Maßnahmen nötig sind, um diese Szenarien zu verhindern. Und sonst so? Kartoffel-Rekordernte: Unsere liebsten Kartoffelrezepte Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger Redaktion: Elise Landschek Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Wahl von Frauke Brosius-Gersdorf: Ohne Beispiel Verfassungsrichterwahl: Wahlausschuss schlägt Sigrid Emmenegger als Verfassungsrichterin vor Richterwahl: Brosius-Gersdorf verzichtet auf Kandidatur als Verfassungsrichterin Bundesverfassungsgericht: Linke stellt Abgeordneten Richterwahl im Bundestag frei Richter am Bundesarbeitsgericht: Union will offenbar Günter Spinner für Verfassungsgericht aufstellen Geplatzte Richterwahl: Ex-Verfassungsrichter Müller wirft Jens Spahn "Führungsversagen" vor Extreme Hitze: Deutlich mehr Hitzetote in Europa im vergangenen Sommer Extremwetter: Extremwetterereignisse kosten EU-Länder 126 Milliarden Euro Weltorganisation für Meteorologie: Update zum Klimawandel? So steht es um den Planeten Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Sep 25, 202512 min

Update: Merz im Ankündigungsmodus

Im Bundestag in Berlin hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) heute in seiner Rede bei der Generaldebatte zum Haushalt erneut die Notwendigkeit von Reformen bei der Wirtschaft und im Sozialsystem betont. Diese seien notwendig, damit alle anderen Vorhaben der Bundesregierung möglich seien. Die Bundesrepublik Deutschland stehe “in einer der herausforderndsten Phasen unserer neueren Geschichte”. Oppositionspolitikerinnen der Linken und Grünen warfen Merz dagegen mangelnde Empathie für Bürgerinnen und Bürger vor. Merz verteidigte seine Politik, die geplanten Reformen würden den Sozialstaat erhalten. Um Investitionen in die soziale Infrastruktur wie Schulen und Kitas zu ermöglichen, seien 100 Milliarden Euro für die Länder eingeplant. Der politische Korrespondent der ZEIT, Fabian Reinbold, hat die Debatte im Bundestag verfolgt. Wolodymyr Selenskyj, der Präsident der Ukraine, hat heute eine Rede vor der UN-Vollversammlung in New York gehalten. Am Vorabend hatte er sich mit US-Präsident Donald Trump getroffen. Dieser hatte daraufhin in der Nacht auf Mittwoch auf seiner Online-Plattform True Social verkündet, dass die Ukraine alle von Russland besetzten Gebiete zurückerobern könnte. Mithilfe der Nato und finanzieller Hilfe Europas sei dies eine “Option”. Mit seinen aktuellen Äußerungen rückt Trump von früheren Überlegungen ab, Gebietsabtretungen der Ukraine an Russland in Kauf nehmen zu wollen. Selenskyj zeigte sich überrascht von Trumps Aussagen und dankte ihm. Der ZEIT-Reporter Christian Vooren ordnet ein. Außerdem im Update: Nach dem Cyberangriff auf europäische Flughäfen hat die britische Polizei in West Sussex einen Verdächtigen festgenommen. Nach dem Angriff auf ein IT-System am Freitagabend kommt es unter anderem am Flughafen Berlin-Brandenburg nach wie vor zu Problemen. Und sonst so? Erste Bundestagsrede mit Baby. Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Redaktion: Elise Landschek Mitarbeit: Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Generaldebatte im Bundestag: Kanzler Merz sieht "herausforderndste Phase der jüngsten Geschichte" Generaldebatte im Bundestag: Opposition wirft Regierung fehlende Empathie für Bürger vor Friedrich Merz: Der Bundeskanzler Treffen mit Wolodymyr Selenskyj: Donald Trump stellt Rückeroberung ukrainischer Gebiete in Aussicht Liveblog: Krieg gegen die Ukraine: US-Präsident Trump deutet Kurswechsel an, Ukraine reagiert erleichtert Luftraumverletzung durch Russland: Trump befürwortet Abschuss russischer Flugzeuge bei Luftraumverletzung Großbritannien: Polizei nimmt Verdächtigen nach Cyberangriff auf Flughäfen fest Berlin: Flughafen BER rechnet mit tagelangen Ausfällen und Verspätungen Flugverkehr: Flughafen BER noch immer mit Folgen des Cyberangriffs beschäftigt Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Sep 24, 202511 min

Söders Bangen vor der AfD

Bei der Klausurtagung der CSU-Fraktion im oberfränkischen Kloster Banz am Dienstag nannte der bayerische Ministerpräsident Markus Söder das Anwachsen der AfD die „größte Herausforderung unseres politischen Lebens“. Aktuell liegt die vom Verfassungsschutz als rechtsextrem eingestufte Partei AfD in Umfragen teilweise vor der Union. Auch im von ihm regierten Bundesland Bayern gewinnt die AfD zunehmend an Zustimmung. Einst sagte Franz Josef Strauß, neben der CSU dürfe keine rechte Partei existieren. Warum schafft es die Partei unter Söder nicht mehr, das durchzusetzen? Das ordnet die Politik-Redakteurin der ZEIT, Lisa Caspari, ein. Um Argentiniens Finanzlage zu stabilisieren, haben am Dienstag US-Präsident Donald Trump und sein Finanzminister Scott Bessent den argentinischen Präsidenten Javier Milei in New York getroffen. Der Wert des argentinischen Pesos sinkt seit Wochen und zwingt die Zentralbank des südamerikanischen Landes zu immer drastischeren Schritten. In den letzten Tagen hat die argentinische Zentralbank große Mengen ihrer US-Dollarreserven veräußert. Über Mileis Politik und wie die USA Argentinien helfen können, spricht im Podcast der ZEIT-Wirtschaftsredakteur Ingo Malcher. Und sonst so? Cardi B-CDs per Drohnenlieferungen. Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Kai Schnier, Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Markus Söder: Söders Angst vor der AfD ZEIT-Wahltrend: Warum die AfD an der Union vorbeizieht CDU in NRW: Wüst, nicht wüst Javier Milei: Der Erfolg der Kettensäge Argentinien: Javier Mileis Wirtschaftsreformen Javier Milei: Rückschlag für Argentiniens Präsidenten Milei bei Provinzwahl Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Sep 24, 202512 min

Update: Die Nato droht mit Gegenwehr - aber vorsichtig

Nach der Verletzung des estnischen Luftraums durch russische Kampfjets haben sich die Verbündeten der Nato zu einem Gipfel getroffen, um über eine gemeinsame Reaktion zu beraten. In einer Erklärung verurteilten die 32 Bündnisstaaten das Vorgehen Moskaus als "verantwortungslos" und kündigten an, künftig nicht nur Drohnen, sondern auch russische Flugzeuge abzuschießen, um das Bündnisgebiet zu schützen. Es ist das zweite Mal innerhalb von zwei Wochen, dass der Nato-Rat wegen russischer Luftraumverletzungen zusammenkommt. Zuvor hatte Polen das Eindringen russischer Drohnen gemeldet. Nato-Generalsekretär Mark Rutte äußerte sich nach der Sitzung bei einer Pressekonferenz und erklärte, die Verbündeten hielten fest zusammen, um einander zu verteidigen. Im Nachrichtenpodcast sagt Hauke Friederichs, sicherheitspolitischer Korrespondent der ZEIT, für wie sinnvoll er die Antwort der Nato hält. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) hat seine Haushaltspläne für 2026 vorgestellt. Der Kernhaushalt umfasst Ausgaben von 520,5 Milliarden Euro, davon sollen 174,3 Milliarden Euro durch neue Schulden finanziert werden. Besonders umstritten sind dabei die Ausgaben für Verkehrsinfrastruktur. Verkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) fordert zusätzliche Mittel für den Aus- und Neubau von Straßen und Eisenbahnstrecken, da seiner Einschätzung nach vor allem in diesem Bereich rund 15 Milliarden Euro fehlen. Klingbeil wies die Kritik zurück und betonte, dass das Verkehrsministerium bereits stark von den vorgesehenen Sondermitteln profitiere. Ob und wie sich die beiden Minister einigen könnten, erklärt Mark Schieritz, stellvertretender Leiter im Politikressort der ZEIT. Und sonst so? Kamala Harris: Ein Blick hinter die Kulissen der großen US-Politik Moderation und Produktion: Elise Landschek Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Ukrainekrieg: Estland meldet Eindringen russischer Kampfflugzeuge in Luftraum Drohnenangriff in Polen: Droht nun eine Eskalation zwischen der Nato und Russland? Verteidigungsbündnis: Nato warnt Russland vor weiteren Luftraumverletzungen Nato: Einfach abschießen? Ukrainekrieg: Polen beruft wegen russischer Drohnen UN-Sicherheitsrat ein Haushalt 2026: Klingbeil will "Abschreckung und Verteidigungsfähigkeit" stärken Bundeshaushalt: Bundestag beschließt Haushalt für 2025 Livestream: Deutsche Bahn: Live: Bundesverkehrsminister verkündet Ablösung von Bahnchef Lutz Verkehrswende: Stehen geblieben Finanzpolitik: In der Schuldenfalle Verkehrsinfrastruktur: Geld für Autobahnen: Klingbeil kontert Schnieders Forderung Annalena Baerbock: Ein bisschen befreit in New York Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Sep 23, 202510 min

80 Jahre UN: Viele Gäste, aber keine Party

Die Vereinten Nationen feiern in diesem Jahr ihr 80-jähriges Bestehen. In New York beginnt am heutigen Dienstag die 80. Generalversammlung. Doch die Weltlage erscheint so düster wie schon lange nicht mehr: Die Kriege in der Ukraine, im Gazastreifen, im Sudan oder im Jemen zeigen, wie groß die Herausforderungen sind. Auf der Agenda der Generalversammlung stehen unter anderem Reden von US-Präsident Donald Trump, der keinen Hehl aus seiner Verachtung für internationale Organisationen und den Multilateralismus insgesamt macht. Für Deutschland spricht Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU), während Bundeskanzler Friedrich Merz nicht nach New York reist. Samiha Shafy, Redakteurin im Politikressort der ZEIT, erklärt im Podcast, was inhaltlich von der Generalversammlung zu erwarten ist und ob die Vereinten Nationen inmitten globaler Krisen wieder an Einfluss gewinnen können. Für etwa zwölf Minuten sind am vergangenen Freitag drei russische Kampfflugzeuge in den estnischen Luftraum eingedrungen. Fast zeitgleich überflogen zwei weitere Jets im Tiefflug eine polnische Bohrinsel in der Ostsee. Es war die nächste Provokation, nachdem die Nato erst vor zwei Wochen mehrere russische Drohnen über Polen abgeschossen hatte. In Brüssel beraten nun die Nato‑Verbündeten gemäß Artikel 4 des Bündnisvertrags über eine Reaktion und das weitere Vorgehen. Dieser sieht Konsultationen vor, wenn sich ein Staat bedroht fühlt. Einige Europäer wie der CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter fordern künftig eine robuste Reaktion, bis hin zum Abschuss russischer Maschinen. Wie realistisch ist das? Hauke Friederichs, sicherheitspolitischer Korrespondent der ZEIT, ordnet im Podcast ein, wie bedrohlich die Vorfälle der vergangenen Woche waren und welche Möglichkeiten der Nato jetzt offenstehen. Und sonst so? Gehen Sie doch mal wieder in die Oper oder ins Konzert. Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Kai Schnier, Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Konzerthäuser: Ouvertüre Richard Gowan: "Der Generalsekretär sollte wieder stärker als Mediator verhandeln" Nato: Einfach abschießen? Kampfjets in Estland: Putin dreht die Eskalationsspirale weiter Estland: "Es gibt die reale Angst, Russlands Krieg könnte Estland erreichen" Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Sep 23, 202512 min

Update: Sie erreichen Ihr Ziel voraussichtlich... 2029

Die Bahn hat mit Evelyn Palla erstmalig eine Frau an der Spitze. Zuvor sanierte sie den Regionalverkehr beim Tochterunternehmen DB-Regio. Palla übernimmt die Bahn in wirtschaftlich turbulenten Zeiten, in denen auch die Zufriedenheit der Fahrgäste eine Herausforderung darstellt. Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder hat bei Pallas Vorstellung heute eingeräumt, dass die Bahn an ihrer Pünktlichkeit arbeiten müsse. Bis 2029 sollen 70 Prozent der Fernverkehrszüge keinerlei Verspätung mehr haben. Eigentlich sollte dieses Ziel schon 2026 erreicht werden. Woher kommt das Zurückschrauben der Ziele? ZEIT-Wirtschaftsredakteur Zacharias Zacharakis ordnet ein. Im Bundestag steht diese Woche noch einmal die Besetzung von drei Richterstellen am Bundesverfassungsgericht auf der Tagesordnung. Die SPD ernannte Sigrid Emmenegger zur neuen Kandidatin. Damit ersetzt sie Frauke Brosius-Gersdorf, die die Union im Juli wegen ihrer liberalen Haltung zu Schwangerschaftsabbrüchen abgelehnt hatte. Jens Spahn, Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, zeigt sich dieses Mal positiver. Er ist der Meinung, dass "am Donnerstag alles klappen wird". Ob die neue Kandidatin der bessere Personalvorschlag ist, analysiert Eva Lautsch, Politikredakteurin der ZEIT. Außerdem im Update: Der New-Start-Vertrag ist das letzte noch bestehende Rüstungskontrollabkommen zwischen den USA und Russland. Anfang nächsten Jahres läuft es aus. Der russische Präsident Wladimir Putin hat angeboten, die Beschränkungen über Atomwaffen für ein weiteres Jahr einzuhalten. Und sonst so? Die wissenschaftlich korrekte Morgenroutine Moderation und Produktion: Rita Lauter Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Miriam Mair Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Evelyn Palla: Sie hat bewiesen, dass sie ein Unternehmen sanieren kann Evelyn Palla: "Sie ist in der Lage, etwas zu bewegen" Zugverkehr: Bundesverkehrsminister Schnieder lockert Pünktlichkeitsziele der Bahn Fraktionsklausur in Würzburg: Ich bin jetzt kein Beziehungsexperte, sagt Jens Spahn Bundesverfassungsgericht: Verfassungsrichterwahl für den 25. September geplant Sigrid Emmenegger: Für Kampagnen ungeeignet Schwarz-rote Koalition: Der Schaden bleibt Bundesverfassungsgericht: Klingbeil geht von Zustimmung der Union bei Richterwahl aus Abrüstungsvertrag: Was im New-Start-Abkommen geregelt ist New-Start-Vertrag: Putin will Atomwaffen auch nach Vertragsablauf weiter beschränken Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Sep 22, 202512 min

Was bedeutet Palästinas Anerkennung als Staat?

Kanada, Australien und Großbritannien haben Palästina als Staat anerkannt. Auch Frankreich und Belgien planen, am heutigen Montag in New York einen Palästinenserstaat anzuerkennen. Damit wollen die Regierungen die Idee der Zweistaatenlösung stärken. Großbritanniens Premier Keir Starmer sagte, das sei keine Belohnung für die Hamas. Die Hamas werde in einem Staat Palästina keine Rolle mehr spielen. Israel lehnt diesen Schritt ab und droht, Palästinensergebiete zu annektieren und weitere Siedlungen zu bauen. Auch die USA sind gegen eine Anerkennung Palästinas. Deutschland hält zwar am Prinzip der Zweistaatenlösung fest, will Palästina derzeit aber nicht anerkennen. Was dieser Schritt für die Palästinenser bedeutet, ordnet Heinrich Wefing, Ressortleiter im Politikressort der ZEIT, ein. Die Deutsche Bahn soll eine neue Chefin bekommen, wer es wird, will Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder am heutigen Montag bekannt geben. Berichten zufolge soll Evelyn Palla die Nachfolgerin von Richard Lutz werden. Bisher war sie Vorständin für Regionalverkehr bei der Deutschen Bahn. Die 52-jährige Managerin stammt aus Südtirol und war zuvor auch bereits im Vorstand bei den Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB). Mit ihrer Berufung wäre sie die erste Frau an der Spitze der Deutschen Bahn. Die endgültige Ernennung erfolgt durch den Aufsichtsrat. Hintergrund für den Führungswechsel ist die angespannte Lage der Deutschen Bahn. Im August waren nur rund 60 Prozent der Fernzüge pünktlich, zudem verzeichnet der Konzern hohe Verluste. Ob das mit der neuen Bahnchefin besser werden könnte, analysiert Jonas Schulze Pals, Redakteur im Wirtschaftsressort der ZEIT. Und sonst so: Ein Ende der „ewig Unvollendeten“ in Sicht Moderation und Produktion: Simone Gaul Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf Whatsapp. Weitere Links zur Folge: Emmanuel Macron: Frankreich will Palästina als Staat anerkennen Gazakrieg: Keir Starmer droht Israel mit Anerkennung von Palästina Krieg in Gaza: Kanada kündigt Anerkennung von Palästina an Nahostkonflikt: UN-Vollversammlung beschließt Erklärung zur Zweistaatenlösung Anerkennung vom Staat Palästina: Was heißt hier Palästina? Nahostkonflikt: UN werben für Zweistaatenlösung, Israel und USA boykottieren Konferenz Palästina-Anerkennung: So nicht! Forsa-Umfrage: 54 Prozent der Deutschen für Anerkennung von Palästina als Staat Deutsche Bahn: Evelyn Palla soll neue Bahnchefin werden Richard Lutz: Die Bahn braucht viel – aber keinen neuen Chef Deutsche Bahn: Sie hat bewiesen, dass sie ein Unternehmen sanieren kann Deutsche Bahn: Fast jeder zweite Fernzug der Bahn im Juli verspätet Livestream: Deutsche Bahn: Live: Bundesverkehrsminister verkündet Ablösung von Bahnchef Lutz Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Sep 22, 202511 min

Russische Jets an der Ostgrenze: Wie stark ist die Nato?

Nach dem Eindringen russischer MiG-31-Kampfjets in den estnischen Luftraum haben Europa und die Nato-Staaten über mögliche Reaktionen beraten. Der Vorfall folgte auf das kurz zuvor beendete russisch-belarussische Manöver "Sapad". Nach Angaben aus Tallinn hielten sich die Jets rund zwölf Minuten im estnischen Luftraum auf, flogen ohne Transponder und übermittelten keine Flugdaten. Zeitgleich meldete Polen einen Tiefflug russischer Maschinen über einer Bohrplattform, bei dem die Sicherheitszone verletzt wurde. Welche Maßnahmen die Nato nun ergreifen könnte, ordnet ZEIT-Redakteur Alexander Kauschanski im Podcast ein. In Arizona findet eine große Trauerfeier für den ermordeten US-Aktivisten Charlie Kirk statt. Die Veranstaltung ist in einem Footballstadion mit Platz für bis zu 63.000 Besucher geplant. Unter den Gästen werden auch der US-Präsident Donald Trump und sein Vize JD Vance erwartet. Charlie Kirk wurde bei einer Universitätsveranstaltung im Bundesstaat Utah angeschossen und starb an den Folgen. Nach bisherigen Erkenntnissen geriet er wegen seiner politischen Äußerungen ins Visier des Täters. Donald Trump bezeichnet den US-Aktivisten als "Märtyrer der Wahrheit". Johanna Roth, ZEIT-Auslandskorrespondentin in Washington, D. C. ist vor Ort und berichtet von der Trauerfeier. Und sonst so: 7 Europäische Food-Festivals im Herbst Moderation und Produktion: Erica Zingher Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf Whatsapp. Weitere Links zur Folge Ukrainekrieg: Estland meldet Eindringen russischer Kampfflugzeuge in Luftraum Kampfjets in Estland: Putin dreht die Eskalationsspirale weiter Russische Drohnen: Norbert Röttgen setzt auf Nato-Drohnenwall gegen Russland Militärübung Sapad: Warum die Nato nach Belarus blickt Russlands Luftraumverletzungen: Russische Kampfjets verletzen Sicherheitszone um polnische Ölplattform Kirk-Attentat: Wer war Charlie Kirk? Vergeltung in der Politik: Sein Traum vom Sündenfall "Das Politikteil" / JD Vance: Der gefährlichste Mann der USA? Attentat auf Charlie Kirk: Wenn Anstand ins Dilemma führt "OK, America?" / Charlie Kirk: Die Märtyrer-Werdung des Charlie Kirk Polarisierung in den USA: Wenn immer nur die andere Seite schuld ist Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Sep 21, 202512 min

Spezial: Ein Tag in Gaza

Am Dienstag, 9. September, haben israelische Militärflugzeuge Tausende Flugblätter über Gaza-Stadt abgeworfen. Darauf stand: "An alle Bewohner von Gaza-Stadt. Die israelische Armee wird hier mit großer Härte operieren. Für Ihre eigene Sicherheit verlassen Sie sofort die Stadt und gehen nach Süden." In Gaza-Stadt lebten zu diesem Zeitpunkt noch rund eine Million Menschen. Werden sie gehen? Ein Team der ZEIT hält seit Monaten Kontakt mit Menschen im Gazastreifen, per Telefon, Sprachnachrichten und Videocalls. Am Mittwoch nach der Evakuierungsaufforderung, der größten bisher in diesem Krieg, haben wir sie angerufen. Wir wollten hören: Wie gehen sie mit der Situation um? Vier Geschichten, die sich an diesem 10. September im Gazastreifen abgespielt haben, erzählen wir in dieser Podcastfolge. Da ist Malak, 19, die mitten im Krieg ihre Uniprüfungen schreibt. Weil es schon lange keine Hörsäle mehr gibt, geht sie dafür an einen besonderen Ort: einen Co-Working-Space in Gaza-Stadt mit stabilem Internet. Die Frage ist, wie lange es diesen Ort noch geben wird, denn sein Besitzer, Rami Bolbol, 28, fragt sich seit Wochen: gehen oder bleiben? Mohammed Khattab lebt in der Mitte des Gazastreifens. Er ist 80 Jahre alt und bekommt an diesem Morgen einen Schreck: Sein Sohn Baschar, 18, ist verschwunden. Er fürchtet, er weiß, wohin der Sohn gegangen sein könnte: zu einem Essensverteilungszentrum. In Gaza-Stadt will die 33-jährige Alaa Albana ihrer zwölfjährigen Tochter Tala beibringen, ihre jüngeren Geschwister zu versorgen. Für den Fall, dass sie selbst, die Mutter, getötet wird. Und Jamil, 23, will eigentlich an diesem Mittwoch vor allem für sein Medizinstudium lernen. Aber dann muss er stattdessen zu einer Beerdigung. Team: Andrea Backhaus, Jannis Carmesin, Simone Gaul, Markus Gläser, Constanze Kainz, Alicia Kleer, Mounia Meiborg, Marlon Saadi, Helena Schmidt, Pia Rauschenberger, Annabel Wahba, Hanna Israel Redaktion: Tim Howard, Ole Pflüger und Bastian Berbner Sounddesign und Postproduktion: Bony Stoev Wenn Sie Feedback, Lob oder Kritik haben, schreiben Sie gern an [email protected] Einen Text zum Thema mit weiteren Protagonisten finden Sie hier. Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Sep 20, 202553 min

Ist die Klimapolitik am Ende?

In Brüssel haben die EU-Umweltminister stundenlang über ein gemeinsames Klimaziel für 2035 verhandelt. Am Ende hat die Europäische Union die geplante Verabschiedung eines neuen Klimaziels für 2040 vertagt. Das Thema solle zunächst bei einem informellen EU-Gipfel am 1. Oktober zur Sprache kommen, hieß es am Freitag nach Beratungen der EU-Botschafter in Brüssel. Der Grund: Manche Länder wollen die Vorgaben abschwächen, weil ihre Industrien ächzen, andere bestehen darauf, dass Europa beim Klimaschutz ehrgeizig bleibt. Gleichzeitig wächst der Druck von außen: Tausende, vor allem junge Menschen, gehen bei einer Klimademo von Fridays for Future auf die Straße. Finden die Klimaaktivisten mit ihren Forderungen überhaupt noch Gehör? Und was bedeutet der Stillstand in Brüssel für die internationale Rolle Europas? Elena Erdmann, ZEIT-Redakteurin, hat die Verhandlungen in Brüssel verfolgt. Im Podcast erklärt sie, warum die Umweltminister so zerstritten sind und welche Folgen das für die Klimabewegung hat. Vor drei Jahren starb die Kurdin Jina Mahsa Amini in Teheran nach einer gewaltsamen Festnahme durch die iranischen Sittenwächter – der Vorwand: Sie habe ihr Kopftuch nicht richtig getragen. Ihr Tod löste landesweite Proteste aus, vor allem junge Menschen gingen auf die Straße, forderten Freiheit und Gerechtigkeit. Die Bewegung, die den Slogan "Frau, Leben, Freiheit" prägte, wurde schnell zu einem Symbol für Freiheit, nicht nur im Iran, sondern weltweit. Doch bis heute reagiert das Regime im Iran mit Repressionen: Seit Jahresbeginn wurden bereits mehr als 800 Hinrichtungen vollstreckt. Wie geht es der Protestbewegung drei Jahre nach Aminis Tod? Und wie wirkt sich die Gewalt auf die Menschen vor Ort aus? Omid Rezaee, Volontär der ZEIT, erklärt im Podcast, was von der Bewegung im Land selbst geblieben ist und welche Bedeutung Jina Amini für die iranische Diaspora weltweit hat. Und sonst so? Optimismus schützt vor Stress – sogar bei Schildkröten. Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Pia Rauschenberger Mitarbeit: Victoria Kempter, Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Klimapolitik: EU verschiebt Entscheidung über Klimaziel für 2040 EU-Klimaziel: Nur ein bisschen Verspätung? Von wegen! Tod von Mahsa Amini: Schwester, Tochter, Frau Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Sep 20, 202512 min

Update: Bekommt Trump den TikTok-Deal, den er wollte?

Nach monatelangem Tauziehen könnte der Streit um die Zukunft der Videoplattform TikTok in den USA entschieden sein. Die US-Regierung verkündete, dass US-Präsident Donald Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping ihre Gespräche am Freitag besiegeln wollen. Demnach soll eine neue Tochterfirma entstehen, bei der US-Investoren die Mehrheit übernehmen, während der Algorithmus in China bleibt. Zuvor hatte US-Präsident Trump bereits vier Mal die Frist zum Verkauf von TikTok in den USA durch den chinesischen Konzern ByteDance verlängert. Doch um was für einen Deal handelt es sich genau? Und warum ist es der US-Regierung so wichtig, dass TikTok größtenteils in US-amerikanischen Händen ist? Lisa Hegemann, Leiterin des Digitalressorts der ZEIT, ordnet im Podcast ein, welche Folgen dieser Deal für TikTok-User in den USA haben könnte und ob Trump dadurch auch Einfluss auf die Inhalte der Plattform gewinnt. Drei russische Kampfflugzeuge sind nach Angaben der estnischen Regierung ohne Erlaubnis in den Luftraum des Nachbarlandes eingedrungen. Bei den Maschinen handelte es sich um MiG-31-Flugzeuge, schwere Abfangjäger, die mit Russlands Hyperschallrakete Kinzhal ausgerüstet sind. Sie drangen etwa fünf Seemeilen in estnisches Hoheitsgebiet ein und flogen in Richtung der Hauptstadt Tallinn. Sie hätten sich dort für zwölf Minuten aufgehalten, teilte das estnische Außenministerium mit. Maxim Kireev, Redakteur der ZEIT, ordnet das Geschehen im Podcast ein. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) ist zu seinem Antrittsbesuch nach Spanien gereist. Am Donnerstagabend traf er sich in Madrid mit dem spanischen Ministerpräsidenten Pedro Sánchez. Spanien ist damit das letzte der größeren EU-Länder, das der Kanzler besucht. Zentrales Thema des Gesprächs waren die von der EU-Kommission vorgeschlagenen Sanktionen gegen Israel. Sánchez kündigte seine Unterstützung für das Vorhaben an. Spanien gehört zu den Ländern in der EU, die Israel am schärfsten für das militärische Vorgehen im Gazastreifen kritisieren. Merz hingegen betonte bei seinem Besuch, dass Deutschland an der Seite Israels stehe, und verzichtete darauf, sich zu den Sanktionsvorschlägen zu positionieren. Warum haben die beiden Staatschefs so unterschiedliche Auffassungen? Und wie zeigen sich die Unterschiede? Julia Macher berichtet für die ZEIT aus Spanien. Im Podcast erklärt sie, warum die beiden Staatschefs so unterschiedliche Positionen vertreten und wie historische Erfahrungen Deutschlands und Spaniens die Außenpolitik prägen. Und sonst so? Pizza für Eidechsen servieren – und andere ungewöhnliche Jobs Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Redaktion: Pia Rauschenberger Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Handelsgespräche: USA deuten TikTok-Deal mit China an Handelskonflikt zwischen USA und China: Trump verlängert Deadline für Sperre von TikTok erneut Antrittsbesuch in Spanien: Friedrich Merz zeigt sich zurückhaltend bei Israelsanktionen Merz und Israel: Deutschland allein zu Haus? Fernverkehr: Bahn lässt offenbar Züge ausfallen, um Statistik zu verbessern Ukrainekrieg: Estland meldet Eindringen russischer Kampfflugzeuge Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Sep 19, 202512 min

Wie der Dieselskandal sich auf die Autoindustrie ausgewirkt hat

Zehn Jahre sind seit dem Dieselskandal vergangen, der den Volkswagen-Konzern erschütterte. Damals beschuldigte die US-amerikanische Umweltbehörde den Konzern aus Wolfsburg der Manipulation von Abgaswerten und drohte mit einer 18-Milliarden-Dollar-Strafe. Was folgte, war ein historischer Vertrauensverlust in eine ganze Antriebsform. 2015 war noch fast jedes zweite neu zugelassene Auto in Deutschland ein Diesel, heute liegt der Anteil nur noch bei gut einem Fünftel. In Europa ist er sogar auf zwölf Prozent gefallen. Der Dieselskandal wirkt bis heute nach. Tausende Jobs sind verloren gegangen, die Konkurrenz aus China und den USA wächst und die deutsche Autoindustrie kämpft mit hohen Energiekosten. Wie eng hängt die aktuelle Krise der Hersteller mit dem Abgasbetrug von damals zusammen? Christoph M. Schwarzer, Autor für die ZEIT, ordnet im Podcast ein, wie stark der Dieselskandal damals die Autoindustrie erschütterte. In Deutschland hat die Bundesregierung unter Innenminister Alexander Dobrindt die Migrationspolitik verschärft. An Grenzen und im Bahnverkehr kontrolliert die Bundespolizei verstärkt; Asylsuchende werden abgewiesen. Der Familiennachzug für Geflüchtete ist ausgesetzt, Visaverfahren für Afghanen verzögern sich trotz Aufnahmezusage, das beschleunigte Einbürgerungsverfahren wurde abgeschafft. Die Union rühmt sich, damit eine "Migrationswende" vollzogen zu haben. Doch die AfD kleinzukriegen, gelingt der Union trotzdem nicht – in Umfragen liegen beide Parteien fast gleichauf. Woran liegt das? Und stehen die Menschen in Deutschland hinter dieser restriktiven Migrationspolitik? Paul Middelhoff, stellvertretender Leiter des Politikressorts der ZEIT, erklärt im Podcast, ob die sinkende Zahl der Asylanträge wirklich auf Innenminister Dobrindt zurückzuführen ist und warum die Union trotzdem nicht von der Migrationswende profitiert. Und sonst so? Kann KI den Models die Jobs klauen? Moderation und Produktion: Roland Jodin Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: ​​VW: Volkswagen erleidet im zweiten Quartal Gewinneinbruch Verbrennungsmotor: Was vom Dieselmotor übrig bleibt Alexander Dobrindt: Achtung, Kontrolle! Grenzkontrollen: Wozu der ganze Aufwand? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Sep 19, 202513 min

Update: Erst Colbert, nun Kimmel – US-Sender knicken vor Trump ein

Die Ausstrahlung der US-amerikanischen Late-Night-Show "Jimmy Kimmel Live" wird vom Sender ABC auf unbestimmte Zeit ausgesetzt. ABC begründete die Entscheidung mit Äußerungen des Talkmasters über den Mord an Charlie Kirk. Kimmel hatte in seiner Sendung am Montag gesagt: "Wir haben am Wochenende neue Tiefpunkte erreicht, als die MAGA-Gang verzweifelt versuchte, diesen Jungen, der Charlie Kirk ermordet hat, als irgendetwas anderes als einen von ihnen darzustellen und alles tat, um daraus politische Punkte zu schlagen." Donald Trump kommentierte die Entscheidung von ABC auf seiner Plattform Truth Social: "Tolle Neuigkeiten für Amerika." Die internationale Korrespondentin der ZEIT, Rieke Havertz, ordnet die Entscheidung des Senders und die Auswirkungen ein. Donald Trump hat heute den britischen Premierminister Keir Starmer auf dessen Landsitz Chequers getroffen. Die USA und Großbritannien haben ein Investitionsabkommen besiegelt und ein milliardenschweres Wirtschaftsabkommen zu Technologie und Atomkraft unterzeichnet. Trump war am Dienstagabend zu seinem zweiten Staatsbesuch in Großbritannien gelandet, den er als "große Ehre" bezeichnete. Anlässlich des Besuchs hat die US-Investmentgesellschaft Blackstone angekündigt, in den nächsten zehn Jahren 90 Milliarden Pfund in britische Projekte investieren zu wollen. Auch Microsoft und andere US-Technologiefirmen hatten Milliardeninvestitionen in die britische KI-Infrastruktur angekündigt. Außerdem im Update: In München wurde heute bei der Sonderverkehrsministerkonferenz über das Deutschlandticket beraten. Im kommenden Jahr wird der Preis dafür auf 63 Euro angehoben werden. Zu Beginn des Jahres war der Preis von 49 Euro auf derzeit 58 Euro monatlich gestiegen. Und sonst so? O'zapft is, OkSoberfest! Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Absetzung von "Jimmy Kimmel Live": Journalisten und US-Gewerkschaft kritisieren Umgang mit Jimmy Kimmel Attentat auf Charlie Kirk: TV-Sender ABC stellt Ausstrahlung von "Jimmy Kimmel Live" vorerst ein OK, America? / Charlie Kirk: Die Märtyrer-Werdung des Charlie Kirk Staatsbesuch: Britische Königsfamilie empfängt Donald und Melania Trump Vereinigtes Königreich: Donald Trump zu Staatsbesuch in Großbritannien eingetroffen US-Investmentgesellschaft: Blackstone plant Investitionen in Milliardenhöhe in Großbritannien Sondersitzung der Verkehrsminister: Berlin schließt höhere Länderzuschüsse für Deutschlandticket aus Deutschlandticket: Verkehrsminister warnen vor Preisanstieg beim Deutschlandticket Mobilität: Deutschlandticket könnte nächstes Jahr erneut teurer werden Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Sep 18, 202510 min

Charlie Kirks Tod: Meme-Kultur als Motor der Radikalisierung

Nach dem Mord am nationalistischen Aktivisten und US-Influencer Charlie Kirk verschärft sich die politische Stimmung in den USA. Präsident Donald Trump spricht von einem politischen Attentat und rechte Medien von einem linken Komplott. In sozialen Netzwerken verbreiten sich Bilder der Patronen des mutmaßlichen Täters, auf denen Meme-Anspielungen eingraviert sind. Die Ermittler sehen darin ein Muster: Online-Codes und Insiderwitze aus extremistischen Communitys fließen zunehmend in politische Auseinandersetzungen ein. Was das über die Stimmung in den USA aussagt, analysiert Titus Blome, Redakteur im Kulturressort der ZEIT. Die neue Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) will die Energiewende effizienter und bezahlbarer gestalten. Fast 60 Prozent des deutschen Stroms stammen bereits aus erneuerbaren Quellen, doch hohe Preise, ungenutzte Windräder und teure Netzengpässe belasten Verbraucher und Unternehmen. Katherina Reiche setzt daher auf gezieltere Förderungen. Als Backup für Zeiten mit wenig Sonne oder Wind plant sie neue Gaskraftwerke, ein Schritt, der Umweltschützer kritisieren und ihr vorwerfen, die Energiewende zu bremsen. Marc Widmann, Redakteur im Wirtschaftsressort der ZEIT, ordnet ein, ob der Vorwurf der Umweltschützer berechtigt ist. Und sonst so? Augentropfen statt Brille tragen Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf Whatsapp. Weitere Links zur Folge: Charlie Kirk: Und wir sind live dabei Der US-Überblick am Morgen: US-Regierung droht Charlie Kirks Kritikern, Nationalgarde in Memphis Attentat auf Charlie Kirk: Wenn Anstand ins Dilemma führt USA: Tatverdächtiger im Fall Charlie Kirk wegen Mordes angeklagt Attentat auf Charlie Kirk: Wenn Mord zum Meme wird Kirk-Attentat: Wer war Charlie Kirk? Monitoring-Bericht: Von der Realität zurechtgestutzt Energiemonitor: Die wichtigsten Daten zur Energieversorgung – täglich aktualisiert Energieversorgung: Millionen Haushalte konnten 2024 Strom und Gas nicht bezahlen Bundeswirtschaftsministerin: Reiche kündigt neue Gaskraftwerke für Deutschland an Katherina Reiche: Bremst sie die Energiewende? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Sep 18, 202512 min

Update: Merz baut Brücken für den Bundeshaushalt

In Berlin wurde heute bei der Generaldebatte im Bundestag der Haushalt der kommenden drei Monate diskutiert. Der Haushaltsentwurf 2025 sieht 502 Milliarden Euro Ausgaben vor – das bedeutet eine Neuverschuldung von beinahe 82 Milliarden Euro. Mehrere Oppositionspolitikerinnen haben der schwarz-roten Koalition einen falschen Einsatz des Sondervermögens zur Infrastruktur vorgeworfen. Katharina Dröge, Fraktionschefin der Grünen, kritisierte Bundeskanzler Friedrich Merz, er würde mit dem "gewaltigen" Sondervermögen "ein Moment der Enttäuschung" schaffen. Auch die Fraktionschefinnen der AfD, Alice Weidel, sowie der Linken, Heidi Reichinnek, kritisierten die Bundesregierung für ihren Entwurf. Der politische Korrespondent der ZEIT, Fabian Reinbold, hat die Debatte im Bundestag verfolgt. Die EU-Kommission will als Reaktion auf Israels Vorgehen in Gaza durch Sanktionen den Druck auf die israelische Regierung erhöhen. Die Behörde stellte einen Maßnahmenkatalog vor, konkret sollen Freihandelsvorteile gestrichen werden. Die teilweise Aussetzung des Assoziierungsabkommens zwischen der Europäischen Union und Israel hätte zur Folge, dass die Zölle auf bestimmte Waren aus Israel steigen. Israels wichtigster Handelspartner ist die EU. Für den Plan mangelt es allerdings unter den EU-Mitgliedstaaten derzeit noch an Unterstützung. Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas erwägt als weitere Maßnahme Sanktionen gegen zwei rechtsextreme Minister aus der Regierung von Benjamin Netanjahu. Außerdem im Update: In 16 Städten der Slowakei haben tausende Menschen erneut gegen die Politik von Ministerpräsident Robert Fico demonstriert. Sie kritisierten geplante Sparmaßnahmen der Regierung und die prorussische Haltung des 61-jährigen Fico. Auslöser der Proteste war zusätzlich, dass Fico vorvergangene Woche in China Putin traf. Und sonst so? ZEIT-Chefredakteur Jochen Wegner stellt “Nur eine Frage”. Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Bundeshaushalt: Trickst die Koalition beim Haushalt? Generaldebatte im Bundestag: Merz verspricht Reformen, Opposition attackiert Schwarz-Rot Generaldebatte im Bundestag: Opposition wirft Regierung falsche Verwendung von Sondervermögen vor Gazakrieg: EU-Kommission will Freihandelsabkommen mit Israel aussetzen Slowakei: Tausende protestieren erneut gegen Regierungschef Robert Fico Slowakei: Tausende protestieren in Bratislava gegen prorussische Politik Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Sep 17, 20259 min

Israels Offensive in Gaza-Stadt hat begonnen

Vor Wochen angekündigt, jetzt ist sie gestartet – die Offensive der israelischen Armee in Gaza-Stadt. "Gaza brennt", teilte der israelische Verteidigungsminister Katz mit. Israel vermutet in der größten Stadt des Küstenstreifens, eine der verbliebenen Hamas-Hochburgen. Israels Armee forderte Zivilisten auf, Gaza-Stadt zu verlassen. Schätzungen zufolge sind Hunderttausende der eine Million Einwohner geflohen. Der Rest ist erschöpft oder hoffnungslos, denn in Sicherheit sind sie an keinem Ort in Gaza. Hauke Friederichs ist sicherheitspolitischer Korrespondent der ZEIT und ordnet ein, was die Offensive für die Menschen in Gaza-Stadt und die verbliebenen Geiseln bedeutet, was sich durch die Offensive verändern wird, und ob der Vorwurf des Völkermords einiger Länder und des UN-Menschenrechtsrats Israels Vorgehen beeinflussen wird. US-Präsident Donald Trump hat verkündet, dass er zu härteren Sanktionen gegenüber Russland bereit ist. Seine Aussage ist jedoch an eine Bedingung geknüpft – zuerst soll die EU Zölle in Höhe von 100 Prozent gegen Indien und China erheben. Die beiden Länder sind die wichtigsten Abnehmer von russischem Öl. Doch auch die EU bezieht immer noch 19 Prozent ihres Gases aus Russland. Wie das noch möglich sein kann, was die Sanktionen bisher gebracht haben und, ob Trump nur von sich selbst ablenken möchte, erklärt Michael Thumann, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT. Und sonst so: In den Weinbergen gehen Trauben-Diebe um Moderation und Produktion: Roland Jodin Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Mathias Peer, Miriam Mair Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Besetzung von Gaza-Stadt: Gegen alle Widerstände Krieg im Gazastreifen: Israelisches Militär dringt mit Panzern in Gaza-Stadt ein Krieg in Nahost: Das Kalkül hinter Israels neuer Offensive Gaza-Stadt: Alle raus, aber wohin? Bodenoffensive in Gaza-Stadt: Eine Stadt wird zur Hölle für Zilivisten Völkermord-Klage gegen Israel: Ein Krieg kommt vor Gericht Gazakrieg: UN-Kommission wirft Israel Völkermord im Gazastreifen vor Krieg gegen die Ukraine: Trump stellt Bedingungen an Nato für Sanktionen gegen Russland Indien: Trump will Indien wegen Handel mit Russland höher bezollen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Sep 17, 202513 min

Update: Trump gegen die “New York Times”

US-Präsident Donald Trump klagt wieder einmal gegen ein amerikanisches Medienunternehmen, dieses Mal gegen die "New York Times". Sein Vorwurf: “absichtliche und böswillige” Diffamierung im Vorfeld der Präsidentschaftswahl 2024. Als Entschädigung fordert er 15 Milliarden Dollar. Worum es bei der Klage im Detail geht und wie es um die Pressefreiheit in den USA grundsätzlich steht ordnet Leon Lindenberger aus dem Feuilleton der ZEIT ein. Die israelische Armee hat am vergangenen Montagabend ihre Offensive auf Gaza-Stadt gestartet. Mit Bodentruppen dringt sie in die größte Stadt des Küstenstreifens ein. Israel vermutet dort eine der letzten Hamas-Hochburgen mit ungefähr 3.000 Kämpfern. Ein Sprecher der EU-Kommission warnte, dass "eine militärische Intervention zu mehr Zerstörung, mehr Tod und mehr Vertreibung" führe. Zudem werde dies auch "die bereits katastrophale humanitäre Lage verschärfen und die Leben der Geiseln gefährden." Unterdessen wirft eine vom UN-Menschenrechtsrat eingesetzte Kommission Israel Völkermord vor. Israel lehnt den UN-Menschenrechtsrat als Autorität jedoch strikt ab. Außerdem im Update: Der polnische Präsident Karol Nawrocki hat heute Berlin im Rahmen seines Amtsantrittsbesuchs besucht. Ein zentrales Thema waren die wiederholten Verletzungen des polnischen Luftraums durch russischer Kampfdrohnen. Bundeskanzler Merz bekräftigte die deutsche Unterstützung. Nawrocki und die regierende PiS-Partei fordern zudem 1,3 Billionen Euro Reparationszahlungen für deutsche Verbrechen im Zweiten Weltkrieg. Bundespräsident Steinmeier wies dies zurück. ZEIT-Historiker Felix Ackermann erklärt, wie die Debatte in Polen wahrgenommen wird und welche Erwartungen an die deutsche Unterstützung gegen Russland bestehen. Der Historiker Felix Ackermann analysiert für die ZEIT, wie die Diskussion in Polen wahrgenommen wird und welche Erwartungen das Land an die deutsche Unterstützung im Konflikt mit Russland knüpft. Vor knapp einem Monat hat die italienische Polizei den Ukrainer Serhij K. festgenommen. Der angebliche ehemalige SBU-Agent soll an den Sprengstoffanschlägen auf die Pipelines von Nord Stream 1 und 2 vor drei Jahren beteiligt gewesen sein. Jetzt hat ein Gericht in Bologna seine Auslieferung nach Deutschland angeordnet. Was noch? Merz' rührende Rede bei der Einweihung der Münchner Synagoge Moderation und Produktion: Rita Lauter Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Miriam Mair Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: New York Times: Der Einschüchterer Fall Jeffrey Epstein: Donald Trump kündigt Milliardenklage gegen "New York Times" an Krieg im Gazastreifen: Israelisches Militär dringt mit Panzern in Gaza-Stadt ein Krieg in Gaza: Wie weist man einen Völkermord nach? Karol Nawrocki: Merz sichert Polen "unverbrüchliche" Unterstützung gegen Russland zu Drohnen in Polen: Putins zweite Front Karol Nawrocki: Polens Präsident fordert Reparationen von Deutschland Nord-Stream-Pipelines: Italienische Polizei nimmt mutmaßlichen Nord-Stream-Saboteur fest Nord-Stream-Sprengung: Tatort Ostsee: Wer sprengte die Nord Stream Pipelines? Anschläge auf Nord-Stream-Pipelines: Italien ordnet Auslieferung von mutmaßlichem Nord-Stream-Saboteur an Synagoge Reichenbachstraße in München: Merz will Antisemitismus stärker bekämpfen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Sep 16, 202511 min

Sondergipfel in Katar: eine neue sicherheitspolitische Ära?

Vergangene Woche hat die israelische Luftwaffe in Doha versucht, die Hamas-Führung zu anzugreifen. Nach katarischen Angaben kamen sechs Menschen ums Leben, Hamas-Funktionäre blieben offenbar unverletzt. Am gestrigen Montag haben fast 60 arabische und islamische Staaten bei einem Sondergipfel in Katar über Konsequenzen gesprochen. Der Emir von Katar, Tamim bin Hamad Al Thani, fragte: "Wie sollen wir in unserem Land israelische Delegationen zu Verhandlungen empfangen?" In der gemeinsamen Abschlusserklärung fordern die Staaten ein Waffenembargo gegen Israel, konkrete Maßnahmen wurden jedoch nicht bekannt gegeben. Lea Frehse ist außenpolitische Redakteurin der ZEIT, sie erklärt, worauf man sich außerdem einigen konnte und welche Bedeutung der Gipfel hat. Am 16. September 2025 wählen die Bürgerinnen und Bürger Malawis einen neuen Präsidenten sowie Parlament und Kommunalvertreter. 7,2 Millionen Menschen haben sich registriert. Das Land gilt trotz extremer Armut als eine der wenigen stabilen Demokratien in Subsahara-Afrika. Doch die wirtschaftliche Not ist groß: Inflation, Energieknappheit und Nahrungsmittelunsicherheit prägen den Alltag. Politisch stehen sich vor allem Amtsinhaber Lazarus Chakwera (MCP) und Ex-Präsident Peter Mutharika (DPP) gegenüber. Viele Wähler wünschen einen Wechsel, doch erstmals ist eine absolute Mehrheit nötig – eine Stichwahl gilt als wahrscheinlich. ZEIT-Autor Julian Hilgers ordnet die Wahl ein und erklärt, wie Malawi trotz Armut politisch stabil bleibt. Und sonst so? Je älter wir werden, desto weniger neue Musik entdecken wir. Moderation und Produktion: Constanze Kainz Redaktion: Hannah Grünewald Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: - Lage im Überblick: Arabisch-islamischer Gipfel in Katar berät Israels Angriff - Angriff in Katar: Dieser Schlag galt der Diplomatie - Israelischer Angriff in Katar: Katar will weiter zwischen Israel und Hamas vermitteln Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Sep 16, 202512 min

Update: Noch trägt die politische Mitte

Bei der Kommunalwahl in Nordrhein-Westfalen hat die AfD ihr Ergebnis im Vergleich zur Wahl vor fünf Jahren verdreifacht, bleibt jedoch hinter ihren bundesweiten Umfragewerten zurück. Die Grünen erzielten trotz Verlusten das zweitbeste Kommunalwahlergebnis ihrer Geschichte in NRW. Auffällig war die hohe Wahlbeteiligung: Mit 56,8 Prozent war sie so hoch wie seit mehr als 30 Jahren nicht mehr. Er sagt "noch lebt die Mitte". Im Podcast erklärt er, warum die Wahl in NRW der Bundesregierung einen Motivationsschub geben sollte. Der Prozess gegen Özgür Özel, Vorsitzender der größten Oppositionspartei CHP, wurde in der Türkei auf Oktober verschoben. Ihm und weiteren Parteimitgliedern wird Bestechung im Zusammenhang mit dem Parteitag 2023 vorgeworfen. Die CHP weist die Vorwürfe zurück und kritisiert das Vorgehen der Justiz. Marion Sendker ist Autorin für die ZEIT in Istanbul. Sie ordnet die Lage ein. Außerdem im Update: Am Wochenende glänzten deutsche Sportler mit Erfolgen. Die deutschen Männer haben nach der Basketball-Weltmeisterschaft nun auch den Europameistertitel gewonnen. Parallel dazu sicherte sich Marathonläufer Amanal Petros bei der Weltmeisterschaft in Tokio die Silbermedaille, nur drei Hundertstelsekunden hinter dem Sieger aus Tansania. Petros, 30 Jahre alt und 2012 als Flüchtling nach Deutschland gekommen, ist damit Vizeweltmeister im Marathon. Und sonst so? Ist die Nordsee wirklich das gefährlichste Meer? Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Hannah Grünewald Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: - NRW-Wahlen 2025: Noch lebt die Mitte - Kommunalwahl in NRW: Was ist der Plan? - Opposition in der Türkei: Türkisches Gericht vertagt Prozess gegen Oppositionsführer Özel - Opposition in der Türkei: "Das sind politische Prozesse" - Amanal Petros: Ein Wimpernschlag dauert zehnmal länger Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Sep 15, 202511 min

Die AfD punktet in NRW

Am vergangenen Sonntag fanden in Nordrhein-Westfalen Kommunalwahlen statt. Rund 13,7 Millionen Bürgerinnen und Bürger durften in Deutschlands bevölkerungsreichstem Bundesland darüber entscheiden, wer dort regiert. Die CDU unter Ministerpräsident Hendrik Wüst konnte ein stabiles Ergebnis von 33,3 Prozent erzielen. Die SPD, die über Jahrzehnte die dominierende Kraft in Nordrhein-Westfalen war, kam auf 22,1 Prozent und muss damit deutliche Verluste hinnehmen. Besonders im Ruhrgebiet erzielten die Sozialdemokraten einst stabil ihre besten Ergebnisse. Die AfD hingegen konnte ihr Ergebnis deutlich steigern und landete bei 14,5 Prozent. Die Wahl gilt als erster Stimmungstest für die schwarz-rote Bundesregierung. Wie steht es jetzt um die SPD nach der Wahl? Und wird die AfD in einzelnen Städten oder Gemeinden künftig mitregieren? Michael Schlieben, politischer Korrespondent der ZEIT, ordnet die Ergebnisse im Podcast ein und analysiert, welche Auswirkungen die NRW-Wahl auf die politische Stimmung im Bund haben könnte. Mehr als 100.000 Menschen sind am Wochenende in London auf die Straße gegangen, angeführt von dem rechtsextremen Aktivisten Tommy Robinson. Transparente mit Parolen wie "Stoppt die Boote“ oder "Schickt sie nach Hause“ prägten das Bild. Laut Beobachtern war es die vermutlich größte rechtsextreme Demonstration in der Geschichte Großbritanniens. Auch internationale Prominenz war dabei: Der frühere Trump-Berater Steve Bannon reiste an, der rechtsextreme französische Politiker Éric Zemmour ebenso. Als Redner wurde Tech-Milliardär und Tesla-Chef Elon Musk per Video zur Kundgebung zugeschaltet. Während der Großdemo kam es im Regierungsviertel auch zu gewalttätigen Zwischenfällen. Insgesamt seien dabei 26 Polizeibeamte verletzt worden, teilte die Met Police mit. Jochen Bittner, ZEIT-Korrespondent in London, hat mit den Demonstrierenden gesprochen. Im Podcast ordnet er ein, ob es eine rein rechtsextreme Großveranstaltung war oder mehr dahintersteckt. Außerdem erklärt er, ob sich in Großbritannien gerade eine neue, radikale Bewegung formiert. Und sonst so? Optimismus lernen Moderation und Produktion: Elise Landschek Mitarbeit: Mathias Peer, Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Nordrhein-Westfalen: Kommunalwahlen in NRW Kommunalwahl in NRW: NRW-Kommunalwahl wird zum Stimmungstest für Schwarz-Rot Kommunalwahlen in NRW: Kampf um den Pott NRW-Kommunalwahl: Warum die AfD in NRW so punktet Großbritannien: Mehr als 100.000 Teilnehmer bei rechtsextremer Demo in London Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Sep 15, 202513 min

Er soll Charlie Kirk erschossen haben

22 Jahre alt, fühlte sich keiner politischen Partei zugehörig und wurde schließlich von der eigenen Familie an die Behörden gemeldet. Diese begrenzten Informationen gibt es bisher über Tyler R., den mutmaßlichen Mörder von Charlie Kirk. Der rechtsextreme MAGA-Aktivist wurde am vergangenen Mittwoch auf einem Unicampus in Utah aus etwa 180 Metern Entfernung erschossen. Noch bevor die Polizei bei der Tatwaffe eine Patronenhülse mit der Aufschrift “Hey Faschist! Fang das!” sichergestellt hatte, kursierten in den USA Schuldzuweisungen. Welchen Einfluss die neuen Informationen zum mutmaßlichen Täter auf die Diskussion in den USA haben und ob in Folge des Mords auch über Waffen debattiert wird, berichtet Klaus Brinkbäumer, US-Experte der ZEIT. Die deutsche Basketballnationalmannschaft steht im Finale der Europameisterschaft. Heute treten sie im Endspiel gegen die Türkei an. Den bislang einzigen EM-Titel für die deutschen Basketballer gab es vor 32 Jahren. Lange war Deutschland bei internationalen Turnieren ohne Chance. Doch dann gewann die Mannschaft vor zwei Jahren die Weltmeisterschaft und jetzt stehen auch die Chancen auf den EM-Titel nicht schlecht. Denn heute spielt die deutsche Mannschaft im Finale gegen die Türkei. Was ist also passiert, dass die deutschen Basketballer so erfolgreich geworden sind? Die Antwort auf diese Frage und wie die Chancen auf einen EM-Sieg für das deutsche Team stehen, hat Nico Horn aus dem Sportressort der ZEIT. Und sonst so: die Bärtierchen und ihr Namensvetter Winfried Kretschmann Moderation und Produktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Lisa Pausch, Miriam Mair Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Tötung von rechtem Influencer: Gouverneur bestätigt Festnahme von mutmaßlichem Kirk-Attentäter Attentat auf Charlie Kirk: Amerikas Rechte will Rache Charlie Kirk: "Hey Faschist! Fang das!" Charlie Kirk: Die rechte Verschwörung von der Campus-Radikalisierung Basketball-EM: Deutschland erreicht das Finale der Basketball-EM Dirk Nowitzki: Das deutsche Wunderkind Basketball-WM: Die Definition einer Mannschaft Basketball-EM: Sie sind noch nicht fertig Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Sep 14, 202511 min

Spezial "Der Wahlkreis": Polarisierung - Feuer mit Feuer bekämpfen?

Zwei Lager, die einander nur noch unversöhnlich gegenüberstehen, statt Kompromisse zu suchen: Dass die Gesellschaft auch in Deutschland immer polarisierter wird, ist die große Sorge vieler Politikerinnen und Bürger. Schon seit einiger Zeit sucht die radikale Rechte schließlich genüsslich Triggerpunkte, mit denen sie die Menschen gegen die etablierte Politik aufbringen kann. Und die Regierungsparteien finden darauf keine Antwort. Jetzt sorgt auch noch der kaltblütige Mord an dem Trump-Unterstützer Charlie Kirk für großes Entsetzen. Zumal Donald Trump die “radikale Linke” mitverantwortlich für Kirks Tod gemacht hat, auch wenn die Hintergründe der Tat noch unklar sind. Im neuen “Wahlkreis”-Podcast schauen Paul Middelhoff, Robert Pausch und Lisa Caspari ersteinmal grundsätzlich auf das Konzept der Polarisierung. Welche theoretischen Ideen und Menschenbilder verbergen sich dahinter? Warum scheint Polarisierung bisher nur den Rechten zu nützen? Und hat der Forschers Nils Kumkar recht mit seiner These, Polarisierung sei in unserem politischen System angelegt und könne auch viel Gutes haben? Ist es dann die einfache Lösung zurückzupolarisieren, wie es manche Linke bereits tun? Oder erhöht das nur die Gefahr, dass Spaltung in politischer Gewalt endet? Der nächste Wahlkreis erscheint am 4. Oktober. Moderation: Lisa Caspari Produktion: Pool Artists Shownotes: Nils Kumkar stellt sein Buch “Polarisierung” vor Nils Kumkar über den “Angstgegner AfD” Steffen Mau in der ZEIT zu Triggerpunkten Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Sep 13, 20251h 4m

Was Sahra Wagenknecht mit Didi Hallervorden und Roger Waters verbindet

Die frühere Linkenpolitikerin Sahra Wagenknecht hat für den heutigen Samstag zu einer Solidaritätsdemonstration für den Gazastreifen aufgerufen. Die Kundgebung am Brandenburger Tor in Berlin richtet sich nicht nur gegen das Vorgehen Israels im Gazastreifen, sondern auch allgemeiner gegen Waffenlieferungen in Konfliktregionen, und wirbt für Frieden statt Wettrüsten. Unterstützt wird Sahra Wagenknecht unter anderem vom Rapper Massiv, dem Schauspieler Dieter Hallervorden und dem Musiker Peter Maffay. Auch Wagenknechts frühere Partei, die Linke, plant für Ende des Monats eine eigene Solidaritätsdemo für Gaza. Was die beiden Veranstaltungen unterscheidet, und inwiefern sie eine von der Bundesregierung bisher vernachlässigte Leerstelle füllen, ordnet Lisa Caspari, Politikredakteurin der ZEIT, ein. Frauen erleiden zwar insgesamt seltener Herzinfarkte als Männer, sterben in Kliniken aber überproportional häufiger daran. Laut dem 36. Deutschen Herzbericht starben 2023 von 187.000 männlichen Infarktpatienten 26.400, von knapp 60.000 Frauen 17.400. Die Gründe dafür sind vielfältig. Frauen zeigen oft atypische Symptome wie Schwäche oder Luftnot, wodurch die medizinische Versorgung verzögert wird. Zudem sind Dosierungen von Medikamenten oft auf Männerkörper abgestimmt, was bei kleineren Patientinnen Komplikationen, etwa durch Blutungen, wahrscheinlicher macht. Zwar berücksichtigen neue Forschung und Leitlinien zunehmend den Unterschied, doch noch immer besteht ein Nachholbedarf bei präventiver und akuter Behandlung. Was die höhere Sterblichkeit nach Herzinfarkten bei Frauen senken könnte, erklärt Ingo Arzt, Redakteur im Gesundheitsressort der ZEIT. Und sonst so? Liebeserklärung an die Postkarte Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Mounia Meiborg Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Postkarten schicken Sie gerne an: ZEIT-Podcastteam, Schöneberger Str. 21A, 10963 Berlin Weitere Links zur Folge: Bündnis Sahra Wagenknecht: Ohne sie Nahostkonflikt: Gaza-Demo am Samstag wohl doch am Brandenburger Tor Krieg im Gazastreifen: EU-Staaten streiten über weitere Zusammenarbeit mit Israel Gazakrieg: Was bringt ein Stopp der Waffenlieferungen nach Israel? Warum denken Sie das? / Aufrüstung: "Ich glaube nicht, dass mehr Waffen Frieden schaffen" Pink-Floyd-Mitgründer: Roger Waters geht juristisch gegen mögliche Konzertabsagen vor Gaza-Demo der Linken: Wie die Linke mit ihrer Gaza-Demo ringt Herzinfarkt bei Frauen: Warum Frauen eher als Männer an ihrem Herzinfarkt sterben Gesundheitsversorgung von Frauen: Hallo, Fremde! Deutscher Herzbericht: Das schwache Herz der Frauen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Sep 13, 202512 min

Der Anfang vom Bolsonarismus ohne Bolsonaro

27 Jahre Gefängnis. So lautet das Urteil des Obersten Gerichtshofs in Brasília gegen den ehemaligen Präsidenten Brasiliens, Jair Bolsonaro. Die Richter sehen den ultrarechten Politiker als Hauptverantwortlichen des gescheiterten Putschversuchs vom Januar 2023, bei dem Tausende seiner Anhänger den Kongress und den Präsidentenpalast stürmten. Bolsonaro soll nach seiner Wahlniederlage gegen Lula da Silva eine illegale Machtübernahme geplant haben. Historisch ist das Urteil, weil erstmals ein Politiker in Brasilien wegen eines Staatsstreichs schuldiggesprochen wurde. Doch die Verteidigung will in Berufung gehen, ein Verfahren, das sich bis zur Präsidentschaftswahl im kommenden Jahr hinziehen könnte. Die Verurteilung schlägt in Brasilien, aber auch in den USA hohe Wellen. Philipp Lichterbeck berichtet für die ZEIT aus Brasilien. Im Podcast ordnet er ein, welche politischen Folgen das Urteil hat und wie die USA auf den Fall reagieren. Ein Musikfestival im belgischen Gent hat die Münchner Philharmoniker kurzfristig ausgeladen. Das für den 18. September geplante Konzert wurde abgesagt, weil der künftige Chefdirigent, Lahav Shani, auch Musikdirektor des Israel Philharmonic Orchestra, keine "nötige Klarheit über seine Haltung dem genozidalen Regime in Tel Aviv gegenüber" gezeigt habe, teilte das Festival auf seiner Homepage mit. Der israelische Dirigent hatte sich in der Vergangenheit mehrfach "für Frieden und Versöhnung" ausgesprochen. Starpianist Igor Levit nannte die Ausladung "einen unerträglichen Akt" und bewertete sie als Antisemitismus. Auch Kulturstaatsminister Wolfram Weimer sprach von einem "Kniefall vor Antisemitismus" und zog Parallelen zu den dunkelsten Zeiten des 20. Jahrhunderts. Die Münchner Philharmoniker seien "ein Aushängeschild deutscher Kultur und Weltklasse", und er stehe hinter dem Orchester. Welche Haltung man von Künstlerinnen und Künstlern erwarten darf und wie Deutschland auf diesen Fall reagieren sollte, erklärt ZEIT-Feuilleton-Redakteur Ijoma Mangold. Außerdem im Update: - Nach dem tödlichen Attentat auf den ultrarechten Aktivisten Charlie Kirk hat US-Präsident Donald Trump die Festnahme eines Verdächtigen bekannt gegeben. Trump sagte dem Sender Fox News, der mutmaßliche Schütze sei in Gewahrsam genommen worden. Der 31-jährige Kirk, Trump-Unterstützer und Mitgründer der Organisation Turning Point USA, war bei einem Auftritt an einer Universität im Bundesstaat Utah getötet worden. Kirk galt als prominentes Sprachrohr der rechten Szene für junge Menschen in den USA. - In der Nacht zum Mittwoch drangen 19 russische Drohnen in den polnischen Luftraum ein, einige von ihnen wurden abgeschossen. Das Auswärtige Amt in Berlin hat als Reaktion den russischen Botschafter einbestellt. Polen und andere Nato-Länder, darunter auch Deutschland, hatten von einer gezielten Provokation gegen das gesamte westliche Militärbündnis gesprochen. Und sonst so? Koalas bekommen Nationalpark in Australien – die Schoko-Koalas eine neue Auflage. Moderation und Produktion: Rita Lauter Redaktion: Mounia Meiborg Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Flanders Festival Ghent: Münchner Philharmoniker wegen ihres israelischen Dirigenten ausgeladen Münchner Philharmoniker: Antisemitismusbeauftragter verurteilt Absage an Lahav Shani Münchner Philharmoniker: Das klingt grässlich Haftstrafe für Jair Bolsonaro: Ein historisches Urteil, das Brasiliens Rechte erzürnt Brasiliens Ex-Präsident: Wie der Fall Bolsonaro Brasilien spaltet Kirk-Attentat: Trump gibt nach Kirk-Attentat Festnahme von Verdächtigem bekannt Polen: Auswärtiges Amt bestellt russischen Botschafter ein Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Sep 12, 202511 min

Eine Militärübung, die Europa beunruhigt

Die Nato und die baltischen Staaten blicken angespannt nach Belarus: Dass Russland und Belarus militärisch eng zusammenarbeiten, ist zwar kein Geheimnis. Doch heute soll das Sapad-Manöver in Belarus starten. Dieses Großmanöver “Westen”, wie Sapad übersetzt wird, findet alle vier Jahre statt, zuletzt 2021 kurz vor dem russischen Angriff auf die Ukraine. Die Mission Sapad 2021 spielte bei der Kriegsvorbereitung eine große Rolle. Wie die Übung dieses Mal aussehen könnte und wie sich der Westen und die Nato vorbereiten, erklärt Hauke Friederichs, sicherheitspolitischer Korrespondent der ZEIT. Am Freitag beginnt der erste von mehreren Prozesstagen gegen den türkischen CHP-Politiker Ekrem İmamoğlu. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm angebliche Korruption und Terrorismus vor. Der damalige amtierende Oberbürgermeister Istanbuls wurde im Frühjahr wenige Tage vor seiner Nominierung zum Präsidentschaftskandidaten festgenommen. Daraufhin gingen Hunderttausende auf die Straße und protestierten. Ob hinter dem Prozess politisches Kalkül steckt, welche Strafe İmamoğlu drohen könnte und wie sich das auf seine politische Zukunft auswirken würde, berichtet ZEIT-Nachrichtenredakteurin Maline Hofmann. Und sonst so: Immer wieder Ärger mit den nicht funktionierenden Steckdosen in der Bahn Moderation und Produktion: Ole Pflüger Redaktion: Rita Lauter Mitarbeit: Mathias Peer, Miriam Mair, Berna Kurucay Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Militärübung Sapad: Warum die Nato nach Belarus blickt Manöver Sapad-2021: Russland und Belarus starten militärische Großübung Manöver Sapad-2025: Polen schließt vor russischer Militärübung Grenze zu Belarus Carsten Breuer: Generalinspekteur der Bundeswehr warnt vor russischer Bedrohung Prozess gegen Ekrem İmamoğlu: Worum geht es im Prozess um İmamoğlus Universitätsdiplom? Türkei: Der Höhepunkt einer groß angelegten Verhaftungswelle Proteste in der Türkei: Türkischer Frühling Deutsche Bahn: Warum funktionieren die Steckdosen im Zug nicht? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Sep 12, 202511 min

Update: Das Attentat auf Charlie Kirk

Der rechtskonservative US-Aktivist Charlie Kirk ist nach einem Angriff an einer Universität im US-Bundesstaat Utah gestorben. Der 31-Jährige war dort als Redner aufgetreten. Nach Angaben der Behörden des Bundesstaats Utah wurde Kirk mit einem einzigen Schuss getötet. Kirk war Trump-Vertrauter und Gründer der ultrakonservativen Studentenorganisation Turning Point. US-Präsident Donald Trump machte noch am Mittwochabend in einer Videoansprache die "radikale Linke" für den Anschlag verantwortlich und kündigte Repressionen an. Führende Demokraten im US-Kongress erklärten ihr Entsetzen und riefen dazu auf, jegliche Gewalt zu verurteilen. Wer genau war Charlie Kirk und wofür stand er? Klaus Brinkbäumer, Autor für die ZEIT und Host des Podcasts OK, Amerika, erklärt, was über Täter und Motiv bekannt ist und was die politischen Konsequenzen des Attentats sein könnten. Die SPD hat Sigrid Emmenegger als Kandidatin für das Bundesverfassungsgericht nominiert. Vorausgegangen war die gescheiterte Richterwahl im Bundestag vor der Sommerpause. Damals entzogen Teile der Unionsfraktion der SPD-Kandidatin Frauke Brosius-Gersdorf kurzfristig ihre Unterstützung, die Wahl musste verschoben werden. Nach einer mehrwöchigen öffentlichen Debatte verzichtete Brosius-Gersdorf schließlich auf ihre Kandidatur. Nun soll Emmenegger antreten. Am 26. September könnte sie im Bundestag zur Wahl gestellt werden – nötig ist eine Zweidrittelmehrheit. Eva Ricarda Lautsch, Politikredakteurin der ZEIT, ordnet ein, was die Aufstellung von Sigrid Emmenegger im Hinblick auf den Koalitionsstreit bedeutet und ob sie eine Kandidatin ist, mit der auch die Union leben könnte. Außerdem im Update: In Nepals Hauptstadt Kathmandu ist es in dieser Woche zu den schwersten Unruhen seit Jahren gekommen. Auslöser war die Sperrung von 26 Social-Media-Plattformen, doch die Wut der meist jungen Demonstrierenden richtete sich auch gegen Korruption und Vetternwirtschaft. Bei den Protesten starben laut Gesundheitsministerium mindestens 30 Menschen, über 1.000 wurden verletzt. Nun ist Ministerpräsident Khadga Prasad Oli zurückgetreten. Welche Konsequenzen die Proteste haben und ob sich für die junge Generation etwas ändert, darüber spricht Natalie Mayroth, Autorin für die ZEIT. Und sonst so? Eine Sinfonie aus Sirenen. Moderation und Produktion: Elise Landschek Redaktion: Rita Lauter, Moses Fendel Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Rechter Aktivist Charlie Kirk: Was wir über den Schusswaffenangriff auf Charlie Kirk wissen Attentat auf Charlie Kirk: Amerikas Rechte will Rache Attentat auf Charlie Kirk: Eskalation und Ohnmacht Bundesverfassungsgericht: SPD ernennt Sigrid Emmenegger zur Kandidatin für Verfassungsgericht Bundesverfassungsgericht: SPD rechnet mit Richterwahl noch diesen Monat – Union zurückhaltender Frauke Brosius-Gersdorf: Ex-Richter sieht Arbeit des Bundesverfassungsgerichts beeinträchtigt Frauke Brosius-Gersdorf: Und diese Frau soll links sein? Richterwahl: Brosius-Gersdorf verzichtet auf Kandidatur als Verfassungsrichterin Nepal: Nepals Regierungschef tritt nach tödlichen Schüssen bei Protesten ab Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Sep 11, 202511 min

Bleibt Katar Vermittler im Gazakrieg?

Israel hat die Führungsspitze der palästinensischen Terrorgruppe Hamas im Golfstaat Katar angegriffen. Mehrere Länder der Region sowie die UN kritisieren den Angriff. Der Generalsekretär der Vereinten Nationen, António Guterres, sprach von einer "Verletzung der Souveränität und territorialen Integrität Katars". Die Hamas hat seit Langem ihren politischen Sitz in Katar. Gleichzeitig gilt Katar zusammen mit Ägypten und den USA als zentraler Ort für Waffenstillstandsverhandlungen im Gazakrieg. Der Angriff Israels stellt den ersten militärischen Angriff auf das Golfemirat Katar seit dessen Unabhängigkeit vor mehr als 50 Jahren dar. Katar ist zur gleichen Zeit ein wichtiger Verbündeter der USA und beheimatet mit dem Luftwaffenstützpunkt Al-Udeid die größte Militärbasis im Nahen Osten. Warum hat Israel sich entschieden, gerade jetzt zuzuschlagen? Lea Frehse, Außenpolitikredakteurin der ZEIT, erklärt im Podcast, ob nach dem Angriff Katar noch ein Ort für Verhandlungen bleiben kann oder das Land seine Rolle als Vermittler überdenken wird. In Kalifornien hat Apple in dieser Woche seine neuen Produkte vorgestellt. Darunter präsentierte der Techkonzern das bislang dünnste und leichteste iPhone, eine Apple Watch mit integrierter Blutdruckmessung sowie neue AirPods mit verbesserter Geräuschunterdrückung. Der Konzern betont damit erneut sein klassisches Markenzeichen: Hardware, Design und Benutzerfreundlichkeit. Auffällig war allerdings, was fehlte – nämlich Künstliche Intelligenz. Während Konkurrenten wie Google ihre Smartphones mit KI-gestütztem Zoom bewerben oder der Facebook-Konzern Meta Milliarden in KI-Talente investiert, bleibt Apple vorsichtig. Beobachter vermuten, dass das Unternehmen Schwierigkeiten hatte, eine konkurrenzfähige Sprach- oder Bilderkennung zu entwickeln. Warum macht Apple nicht beim KI-Trend mit? Oder läutet der Fall das Zerplatzen der KI-Blase ein? Henrik Oerding, Redakteur im Digitalressort der ZEIT, ordnet im Podcast ein, warum Apple kaum über künstliche Intelligenz spricht. Und sonst so? Lehrerin richtet sich mit Song auf TikTok gegen Missbrauch Moderation und Produktion: Roland Jodin Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Victoria Kempter, Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Israel: Krieg in Gaza Nahostkonflikt: Israel greift Hamas-Führungsspitze in Katar an Liveblog: Krieg in Gaza Apple Event 2025: Das sind die neuen Apple-Geräte Apple: KI? Reden wir doch über Hardware Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Sep 11, 202512 min

Update: Drohnen über Polen – Testet Russland die Grenzen der Nato?

Polen hat nach eigenen Angaben mehrere mutmaßlich russische Drohnen über seinem Staatsgebiet abgeschossen – zum ersten Mal seit Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine. Regierungschef Donald Tusk berief eine Krisensitzung ein, Nato und EU sicherten Unterstützung zu. Während die Flughäfen in Warschau, Modlin und Rzeszów den Betrieb wieder aufnahmen, bleibt der Flughafen in Lublin vorerst geschlossen. Dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zufolge wurden mindestens acht Drohnen gezielt auf Polen abgefeuert. Welche Absicht die Regierung in Moskau damit verfolgen könnte und welche Folgen das für den Krieg haben könnte, besprechen wir mit Hauke Friederichs, sicherheitspolitischer Korrespondent der ZEIT. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat im Europaparlament ihre Rede zur Lage der Union gehalten. Besonders ausführlich sprach sie über den Krieg Israels gegen die Hamas. Sie verurteilte die Terrororganisation, kündigte ein Wiederaufbauprogramm für Gaza an und gab bekannt, Zahlungen der EU-Kommission an Israel auszusetzen. Außerdem schlug sie vor, Sanktionen gegen extreme Minister der Netanjahu-Regierung und gewalttätige Siedler zu verhängen. Ulrich Ladurner ist ZEIT-Korrespondent in Brüssel. Im Podcast erklärt er, wie realistisch ihre Vorhaben sind. Außerdem im Update: Das Düsseldorfer Oberlandesgericht hat den Attentäter von Solingen zu lebenslanger Haft und Sicherungsverwahrung verurteilt. Der 27-jährige Syrer hatte im August 2024 auf dem Stadtfest „Festival der Vielfalt“ drei Menschen getötet und acht schwer verletzt. Und sonst so? Neues Zuhause in neuer Stadt Moderation und Produktion: Rita Lauter Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf Whatsapp. Weitere Links zur Folge: Nato: Polen meldet Abschuss mutmaßlich russischer Drohnen über Staatsgebiet Russlands Angriffskrieg: Ukraine meldet schwerste russische Drohnenangriffe seit Kriegsbeginn Polen: Der Präsident ist gewählt, doch der Machtkampf geht weiter Ukrainekrieg: Selenskyj bestreitet Abstimmungspflicht über Waffeneinsatz mit USA Drohnen über Polen: Pistorius geht von absichtlichem Handeln Russlands aus Handelspolitik: Ursula von der Leyen verteidigt Zollkompromiss mit Trump Europaparlament: Ursula von der Leyen hält Rede zur Lage der Europäischen Union EU-Kommission: Von der Leyen: "Wir werden alle Zahlungen stoppen" Gazakrieg: Entwicklungsministerin sagt Hilfe bei Wiederaufbau von Gaza zu Nahostkrieg: Deutschland verzichtet auf Sanktionen gegen israelische Minister Westjordanland: Gewalt im Schatten der Gewalt Terrorismus: Gericht verurteilt Attentäter von Solingen zu lebenslanger Haft Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Sep 10, 202510 min

Afrikas Stimme im Klimakampf

In Äthiopiens Hauptstadt Addis Abeba endet am heutigen Mittwoch der zweite Afrikanische Klimagipfel. Mehrere Tage lang haben 45 Staats- und Regierungschefs sowie Vertreter aus Wirtschaft und Gesellschaft über den Ausbau erneuerbarer Energien, Aufforstung und nachhaltige Landwirtschaft beraten. Ein Schwerpunkt war dabei die Finanzierung. Zwar hatten Industriestaaten zugesagt, bis 2035 jährlich 1,3 Billionen US-Dollar für Klimaschutz in ärmeren Ländern bereitzustellen, doch bislang ist davon wenig angekommen. Afrika zählt mit nur zwei bis drei Prozent zu den kleinsten Verursachern globaler CO₂-Emissionen, leidet aber besonders unter Dürren, Überschwemmungen und Ernteausfällen. Die Konferenz, organisiert gemeinsam mit der Afrikanischen Union, sollte konkrete Lösungsansätze liefern und die afrikanischen Positionen für die UNO-Klimakonferenz COP30 im November in Brasilien vorbereiten. Ob das gelungen ist, ordnet Fritz Habekuß, internationaler Klima- und Umweltkorrespondent der ZEIT, ein. Aus Protest gegen die Sparpläne der französischen Regierung haben Gewerkschaften und Aktivisten zu landesweiten Protesten in Frankreich aufgerufen, um das öffentliche Leben im Land weitgehend lahmzulegen. Vor allem im Verkehrssektor ist dabei mit erheblichen Einschränkungen zu rechnen: Straßen, Bahnlinien und Flughäfen könnten blockiert werden, aber auch Schulen, Krankenhäuser und Geschäfte sind betroffen. Umfrageinstitute können das Ausmaß der Proteste bislang schwer vorhersagen; zumindest in sozialen Medien schließen sich Zehntausende dem Protest an. Landesweit wurden daher bereits 80.000 Polizisten und Gendarmen mobilisiert. Matthias Krupa ist ZEIT-Korrespondent in Frankreich. Im Podcast analysiert er die Gründe für die Unzufriedenheit in der Bevölkerung und inwiefern der Rücktritt des Premierministers François Bayrou die Proteste beeinflusst. Und sonst so? Ende eines Meeres-Riesen Moderation und Produktion: Elise Landschek Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf Whatsapp. Weitere Links zur Folge: Äthiopien: Größter Staudamm Afrikas geht offiziell in Betrieb Erneuerbare Energien: Was Afrikaner von der Flucht abhalten könnte Landwirtschaft bei Trockenheit: Ackerbau wie in Afrika Weltklimakonferenz: Klimagipfel einigt sich auf Billionensumme für ärmere Länder Klimawandel: Afrikanische Länder fordern Einhaltung von zugesagten Klimahilfen Klimakrise: Klimawandel trifft Afrika unverhältnismäßig stark Afrikanische Union: Mahmoud Ali Youssouf wird neuer Vorsitzender der Afrikanischen Union Vertrauensfrage in Frankreich: Stürzt Frankreich in eine neue politische Krise? Politische Krise in Frankreich: Frankreichs Gewerkschaften rufen zu Massenprotest gegen Sparpläne auf Vertrauensfrage in Frankreich: Gefangen in einer gefährlichen Dauerschleife François Bayrou: Wenn selbst der Premier vorm Kollaps warnt Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Sep 10, 202511 min

Update: Kann Merz Auto-Kanzler?

In München haben Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am heutigen Dienstag die Internationale Automobilausstellung für das breite Publikum eröffnet. Bei Europas größter Automesse dreht sich in diesem Jahr alles um die E-Mobilität. Die Autobranche, die als Schlüsselbranche der deutschen Wirtschaft gilt, steckt aktuell in einer schweren Krise. E-Autos made in Germany kommen nicht so gut an wie erwartet, unter anderem weil China sie besser und günstiger herstellt. Das führt zu starkem Stellenabbau. Volkswagen etwa will in Deutschland bis 2030 rund 35.000 Stellen streichen. Ob die IAA trotzdem ein Festhalten an alten Verbrennermotoren oder ein Schritt in Richtung nachhaltigerer Zukunft ist, wie deutsche Hersteller auf die Krise reagieren und wie Friedrich Merz zu E-Mobilität steht, analysiert Zacharias Zacharakis aus dem Wirtschaftsressort der ZEIT. Nach vierzehn Jahren Bauzeit wird im Norden Äthiopiens der Grand Ethiopian Renaissance Dam in Betrieb genommen. Mit 1.800 Metern Länge und 145 Metern Höhe ist er der größte Staudamm Afrikas. Er soll Millionen Einwohner mit Strom versorgen und überschüssigen Strom in die Region exportieren, denn 45 Prozent der äthiopischen Bevölkerung haben keinen Zugang zu Elektrizität. Auf den ersten Blick klingt das alles ziemlich gut. Doch schon bei Baubeginn gab es massive Proteste: Die flussabwärts gelegenen Nachbarländer Ägypten und Sudan befürchten, dass ihnen das Wasser abgegraben wird. Der Damm verstoße gegen Wasserverträge aus der britischen Kolonialzeit und stelle eine existenzielle Bedrohung dar. Fritz Habekuß, internationaler Klima- und Umweltkorrespondent für die ZEIT, ordnet den Konflikt zwischen den Nil-Anrainern ein und erklärt, welche weiteren Herausforderungen der Damm birgt. Außerdem im Update: Bei Protesten gegen Social-Media-Verbote und Korruption in Nepal sind mindestens 19 Menschen gestorben, viele weitere wurden verletzt. Ministerpräsident Khadga Prasad Oli hat daraufhin seinen sofortigen Rücktritt erklärt. Erstmals hat die israelische Armee alle Bewohner von Gaza-Stadt aufgefordert, die Stadt umgehend zu verlassen. Fliehen sollen die Menschen in den Süden, in das überfüllte Al-Mawasi. Außerdem hat die israelische Armee nach eigenen Angaben die Hamas-Führungsspitze in Katar angegriffen. Was noch? Veröffentlichung von Trumps schlüpfrigem Geburtstagsgruß an Jeffrey Epstein Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Miriam Mair Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: IAA in München: Wie schlimm steht es wirklich um die deutsche Autoindustrie? IAA Mobility 2025: Das sind die wichtigsten Elektroautos der IAA Volkswagen: Läuft nicht Automesse IAA: Friedrich Merz sieht Regierung "an der Seite der Automobilindustrie" Äthiopien: Größter Staudamm Afrikas geht offiziell in Betrieb Wasserversorgung: Streit am Nil Energie in Afrika: Der Traum von der Energie für alle Nepal: Nepals Regierungschef tritt nach tödlichen Schüssen bei Protesten ab Nepal: Mindestens 19 Menschen bei Protesten in Nepal getötet Kathmandu: Mehrere Tote bei gewaltsamen Protesten in Nepal Liveblog: Krieg in Gaza: Israels Armee ruft erstmals alle Bewohner auf, Gaza-Stadt zu verlassen Fall Jeffrey Epstein: Demokraten veröffentlichen angebliche Trump-Grußkarte an Epstein Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Sep 9, 202510 min