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Was jetzt?

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Verdacht auf Vetternwirtschaft bei der AfD

Die Zahl der bekannt gewordenen Fälle von Vetternwirtschaft bei AfD-Abgeordneten aus Sachsen-Anhalt nimmt weiter zu. Recherchen zeigen, dass Parlamentarier auf Bundes-, Landes- und EU-Ebene Verwandte von Parteikollegen beschäftigen, was rechtlich zulässig, politisch aber umstritten ist. Die AfD führt in Sachsen-Anhalt seit Monaten deutlich in den Umfragen und könnte erstmals den Ministerpräsidenten stellen. Im Fokus steht Spitzenkandidat Ulrich Siegmund, der die Praxis verteidigt und auf Vertrauen bei der Personalauswahl verweist. Ob die Affäre der AfD im Wahlkampf schadet und wie der Bundesvorstand reagiert, analysiert Tilman Steffen, Redakteur Politikressort der ZEIT. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu reist nach Washington, D. C., um mit US-Präsident Donald Trump über die laufenden Gespräche mit dem Iran zu beraten. In Israel wächst die Sorge, Trump könne sich auf einen diplomatischen Kurs einlassen, der aus israelischer Perspektive das iranische Atom- und Raketenprogramm nicht ausreichend begrenzt. Zuvor hatten die USA und der Iran erstmals seit Monaten indirekte Gespräche im Oman geführt. Donald Trump bewertete diese Gespräche als positiv. Welche möglichen Interessenkonflikte sich daraus zwischen Israel und den USA ergeben, ordnet ZEIT-Redakteurin Lea Frehse ein. Und sonst so? Shea-Butter Hype um Ghana Moderation und Produktion: Roland Jodin Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Tino Chrupalla bei Caren Miosga: Jetzt zeigen wir's ihm Tino Chrupalla: AfD-Chef sieht "Geschmäckle" bei Parlamentsjobs für Familienangehörige AfD Thüringen: Höcke, who? AfD Sachsen-Anhalt: Ein Machtkampf wird zur Schlammschlacht Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: AfD-Spitzenkandidat will in Sachsen-Anhalt allein regieren Benjamin Netanjahu: "Netanjahu hat schon immer von einem Großisrael geträumt" Donald Trump in Israel: Ungeniert, aber mit einem Plan Gewalt im Iran: Manche müssen für die Kugeln zahlen, die ihre Lieben getötet haben Washington: Benjamin Netanjahu will mit Donald Trump über den Iran sprechen Iran und USA: Irans Präsident ordnet Aufnahme von Gesprächen mit den USA an USA und Iran: Verhandlungen zwischen Iran und USA beginnen indirekt Was jetzt? / Angriff auf Atomanlagen: Wie geht es nach dem Angriff der USA auf den Iran weiter? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Feb 11, 202612 min

Update: Sind die Krankenkassenbeiträge ungerecht verteilt?

Dass die Bundesregierung die Finanzierung des Gesundheitssystems reformieren will, ist klar. Uneins sind sich die Koalitionsparteien aber über den richtigen Weg. Nachdem die SPD bereits vorgeschlagen hatte, Kassenbeiträge in Zukunft auch auf Kapitaleinkünfte und Mieteinnahmen zu erheben, hat nun die CDU einen eigenen Vorschlag vorgelegt: Gesundheitsministerin Nina Warken und CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann wollen, dass die Krankenversicherung von Bürgergeldempfängern künftig nicht mehr aus Kassenbeiträgen gestemmt wird. Doch warum fehlt den gesetzlichen Krankenkassen überhaupt so viel Geld? Und wieso liegt das Problem nicht unbedingt bei den Einnahmen? Diese und weitere Fragen beantwortet Carla Neuhaus, Wirtschaftsredakteurin der ZEIT. Die Zahl der Gewaltverbrechen in Beziehungen wird noch immer massiv unterschätzt. Das ist das Ergebnis einer Studie, die mehrere Bundesministerien und das Bundeskriminalamt am heutigen Dienstag vorgestellt haben. Der Deutsche Juristinnenbund fordert nun, dass sich Beschäftigte bei Polizei, Staatsanwaltschaft und Justiz zu sexueller und geschlechterspezifischer Gewalt fortbilden. So sollen Gewaltdynamiken künftig schneller erkannt und unterbunden werden. Deutschland hat sich im internationalen Vergleich bei der Korruptionsbekämpfung leicht verbessert. Laut der Nichtregierungsorganisation Transparency International stieg Deutschland in einem internationalen Ranking um fünf Plätze auf Platz zehn. Das Land mit der weltweit geringsten Korruption ist zum achten Mal in Folge Dänemark. Und sonst so? Die EU will die Vernichtung von nicht verkaufter Kleidung verbieten. Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Moses Fendel und Philip-Johann Moser Mitarbeit: Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Beiträge zur Krankenkasse: So teuer wird Ihre Krankenversicherung in diesem Jahr Sexualisierte Gewalt: Deutschland, ein unsicherer Ort – besonders für Mädchen und Frauen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Feb 10, 20269 min

Die SPD will sich neu erfinden

Die Bundesregierung will den Sozialstaat reformieren – doch der Weg dahin ist umstritten. Während die Union vor allem auf Kürzungen setzt, bringt die SPD andere Vorschläge ins Spiel. Am Wochenende hat sich der SPD-Parteivorstand in Berlin getroffen und den Startschuss für ein neues Grundsatzprogramm gegeben. Das bisherige stammt aus dem Jahr 2007, aus einer Zeit vor dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine und bevor künstliche Intelligenz die politische Debatte prägte. Inhaltlich setzt die SPD auf Reformen zur Finanzierung des Sozialstaats: Krankenkassenbeiträge sollen künftig nicht mehr nur auf Löhne und Renten erhoben werden, sondern auch auf Mieteinnahmen und andere Kapitaleinkünfte. Außerdem verspricht die SPD mehr Mieterschutz, etwa bei Indexmieten und möblierten Wohnungen. Die Union reagiert darauf mit scharfer Kritik. Was möchte die SPD mit dieser Neuausrichtung erreichen, und wie durchsetzungsfähig ist sie damit in der Regierungskoalition? Das ordnet im Podcast Kaja Klapsa, Politikredakteurin der ZEIT, ein. Die Europäische Union hat Pläne Israels zur Ausweitung seiner Kontrolle im besetzten Westjordanland verurteilt. Die beschlossenen Maßnahmen würden "neue Realitäten schaffen“, die in direktem Widerspruch zu den Osloer Abkommen stünden, heißt es aus Brüssel. Am Sonntag hatte das israelische Sicherheitskabinett ein Bündel von Regelungen gebilligt, die israelische Siedlungen im besetzten Westjordanland begünstigen. Unter anderem sollen jüdische Israelis künftig Land in dem Palästinensergebiet kaufen dürfen. Israels Regierung begründet ihre Ansprüche auf die Region unter anderem mit biblischen ‌und historischen Verweisen. Der Internationale Gerichtshof hatte die Besatzung und den Siedlungsbau 2024 als illegal ⁠eingestuft – Israel erkennt das nicht an. Jan Roß, Korrespondent in Jerusalem für die ZEIT, erklärt im Podcast, ob damit die Aussicht auf einen palästinensischen Staat – und damit eine Zweistaatenlösung – unerreichbar wird. Und sonst so? Ohne eine einsame Insel vor Schottland gäbe es kein olympisches Curling. Moderation und Produktion: Roland Jodin Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Sophia Boddenberg Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Umfragewerte der SPD: Neuer Optimismus, alte Baustellen SPD: Bärbel Bas warnt vor "Abrissbirne" für Sozialpolitik Regierung Netanjahu: Israel erlaubt Siedlern offenbar privaten Landkauf im Westjordanland Benjamin Netanjahu: "Netanjahu hat schon immer von einem Großisrael geträumt" Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Feb 10, 202613 min

Update: Bringen die Epstein-Akten den britischen Premier zu Fall?

In Großbritannien erhöht sich der Druck auf den Premierminister Keir Starmer von der Labour-Partei. Er hatte Peter Mandelson 2024 zum britischen US-Botschafter ernannt, obwohl damals schon bekannt war, dass dieser mit dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein befreundet war. Durch die Freigabe der Epstein-Akten wurde in der vergangenen Woche bekannt, dass der frühere britische Wirtschaftsminister offenbar vertrauliche Regierungsinformationen aus Kabinettssitzungen an Jeffrey Epstein weitergegeben haben soll. Deswegen ermittelt die Polizei nun wegen Amtsmissbrauchs gegen den Ex-Botschafter. Der britische Stabschef Morgan McSweeney reichte am Sonntag seinen Rücktritt ein und erklärte sich dafür verantwortlich, Starmer dazu geraten zu haben, den Botschafterposten mit Mandelson zu besetzen. Warum die Rufe nach einem Rücktritt Starmers lauter werden, erklärt Jochen Bittner, Korrespondent der ZEIT in London. Der Demokratieaktivist und Medienunternehmer Jimmy Lai wurde von einem Gericht in Hongkong zu einer Haftstrafe von 20 Jahren verurteilt. Im Dezember vergangenen Jahres war der 78-Jährige wegen des Vorwurfs der Verschwörung zur Zusammenarbeit mit ausländischen Kräften und der Veröffentlichung aufrührerischer Publikationen schuldig gesprochen worden. Lai war der Gründer der prodemokratischen Zeitung "Apple Daily". Kritiker bezeichneten den Prozess gegen Lai als politisch motiviert und als weiteres Zeichen für den Abbau von politischen Freiheitsrechten in der chinesischen Sonderverwaltungsregion Hongkong. Der ZEIT-Redakteur für internationale Politik, Steffen Richter, ordnet das Urteil im Podcast ein. Außerdem im Update: Der Oppositionspolitiker Juan Pablo Guanipa wurde in Venezuela nach einer kurzzeitigen Freilassung wieder von den Behörden festgenommen, da er gegen Auflagen verstoßen haben soll. Die Friedensnobelpreisträgerin María Corina Machado hatte zuvor von einer Entführung Guanipas durch zehn bewaffnete Männer gesprochen. Und sonst so? Wie war Bad Bunnys Halftimeshow beim Superbowl? Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Keir Starmer: Er hat größere Probleme als Epstein Großbritannien: Keir Starmers Stabschef tritt wegen Epstein-Affäre zurück Epstein-Skandal: Britische Polizei durchsucht Anwesen in Verbindung mit Ex-Minister Hongkong: Gericht verurteilt Demokratieaktivisten Jimmy Lai zu 20 Jahren Haft China: Hongkonger Gericht spricht Verleger Jimmy Lai schuldig Venezuela: Venezolanischer Oppositioneller kurz nach Freilassung erneut verhaftet Venezuela: Venezuela verhaftet prominenten Oppositionellen erneut Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Feb 9, 202610 min

War Jeffrey Epstein ein russischer Spion?

Der polnische Ministerpräsident Donald Tusk äußerte letzte Woche den Verdacht: Der verurteilte Sexualstraftäter Jeffrey Epstein soll ein russischer Agent gewesen sein. Seine Regierung werde eine Untersuchung zu Epsteins möglichen Verbindungen zum russischen Geheimdienst einleiten. Was ist an dem Verdacht dran? Welche Indizien sprechen dafür, wieso könnte man aber auch an der Theorie zweifeln?Redakteur und Russlandexperte Maxim Kireev hat dazu recherchiert. In Mailand gab es zum Auftakt der Olympischen Winterspiele Proteste: In der Nähe des olympischen Dorfs gingen zahlreiche Menschen auf die Straße, um gegen die Anwesenheit der US-Einwanderungsbehörde ICE bei den Winterspielen zu demonstrieren. Dabei kam es zu Ausschreitungen: Einige Demonstrierende warfen Molotowcocktails und Rauchbomben in Richtung der Sicherheitskräfte, die Polizei setzte Schlagstöcke, Wasserwerfer und Tränengas ein. Warum ist die Stimmung im Land so aufgeheizt und drohen weitere Unruhen während der Spiele? Das beantwortet Italien-Korrespondent Ulrich Ladurner im Podcast. Und sonst so? Wie gut kennen Sie Deutschland? Moderation und Produktion:Helena Schmidt Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Jeffrey Epstein und Russland: Er bot sich Putin an Jeffrey Epstein E-Mails: Das freundlich-bunte Postfach des Bösen Epstein-Files: Kaum zu glauben Liveblog: Olympische Winterspiele: Emma Aicher gewinnt die erste deutsche Medaille Olympische Winterspiele: Meloni bezeichnet Demonstrierende in Mailand als "Feinde Italiens" Olympische Winterspiele: Krawalle und Festnahmen bei Demonstration gegen ICE in Mailand Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Feb 9, 202612 min

Japan wählt – und verabschiedet sich vom Pazifismus?

In Japan wird ein neues Parlament gewählt, nachdem Premierministerin Sanae Takaichi das alte Parlament aufgelöst und Neuwahlen angesetzt hat. Seit Oktober regiert sie mit einer Minderheitsregierung. Umfragen deuten darauf hin, dass die LDP erneut eine Mehrheit erreichen könnte. Seit ihrem Amtsantritt hatte die Premierministerin an Zustimmung gewonnen, vor allem durch einen harten Kurs gegenüber China. Zudem fordert Sanae Takaichi, dass Japan sich stärker selbst verteidigen kann. Damit stellt sie den bisherigen Pazifismus infrage, der das Land seit dem Zweiten Weltkrieg geprägt hat. Wie diese Vorhaben bei den Menschen im Land ankommen, analysiert Jens Mühling, Chinakorrespondent der ZEIT. Viele Erwachsene zweifeln daran, ob sie im späteren Leben noch Neues lernen können, etwa ein Instrument wie Klavier. Dabei ist Lernen im Erwachsenenalter möglich, auch wenn es anders verläuft als bei Kindern. Neurowissenschaftliche Studien zeigen, dass das erwachsene Gehirn zwar weniger formbar ist, sich aber weiterhin verändern kann. Wer als Erwachsener etwas Neues lernt, kann neue neuronale Verbindungen aufbauen und kognitive Fähigkeiten wie Gedächtnis, Konzentration und Motorik stärken. ZEIT-Autor Yves Bellinghausen geht der verbreiteten Annahme nach, Lernen sei vor allem eine Sache der Jugend, und erklärt, wie neues Lernen im Erwachsenenalter gelingen kann. Und sonst so? Bad Bunny beim Superbowl Moderation und Produktion: Constanze Kainz Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Parlamentswahl in Japan: Zeitenwende auf Japanisch Japan: Japans Ministerpräsidentin kündigt vorgezogene Neuwahlen an Sanae Takaichi: Sie mischt Japans behäbige Männerwelt von rechts auf Sanae Takaichi: Von China verachtet – zu Hause beliebt Lernen als Erwachsener: Kann ich noch ein richtiger Pianist werden – in meinem Alter? Kritische Entwicklungsfenster: Die wohl krasseste Transformation des kleinen Menschen Best of ze.tt: Können wir alle in 10.000 Stunden zum Wunderkind werden? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Feb 8, 202611 min

Epstein-Files: "Das Ausmaß des Grauens ist noch viel größer, als wir schon wussten”

Vor einer Woche hat das US-Justizministerium rund drei Millionen weitere Seiten an Dokumenten im Fall Jeffrey Epstein veröffentlicht. Die Akten, darunter Tausende Videos und Bilder, werfen erneut ein Schlaglicht auf das Netzwerk des 2019 verstorbenen Sexualstraftäters, das tief in die Kreise von Stars, internationalen Politikern und Superreichen hineinreichte. Was sind die zentralen neuen Erkenntnisse aus dem nun veröffentlichten Material? Und wie blicken die Opfer des Systems Epstein auf diese Veröffentlichung? Das erklärt Rieke Havertz, internationale Korrespondentin der ZEIT und USA-Expertin. Mit einer feierlichen Zeremonie im Mailänder San-Siro-Stadion sind die Olympischen Winterspiele am gestrigen Freitag offiziell eröffnet worden. Bis zum 22. Februar kämpfen Athletinnen und Athleten in den italienischen Alpen in 16 Sportarten um Medaillen. Wie viel Politik steckt in diesen Spielen, und wie ist die Stimmung dort? Diese und weitere Fragen beantwortet Christof Siemes. Er berichtet als einer von mehreren Kollegen für die ZEIT über Olympia aus Italien. Und sonst so? Die Nase putzen für den guten Zweck Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Constanze Kainz Mitarbeit: Mathias Peer und Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Netzwerk um Jeffrey Epstein: Für wen die Epstein-Files gefährlich werden Epstein-Files: Was die neuen Epstein-Akten zeigen – und was nicht Epstein-Akten: Bundestagsabgeordnete fordern deutsche Epstein-Ermittlungen Liveblog: Olympische Winterspiele: Olympische Flamme ist in Mailand eingetroffen – Spiele vor dem Start Olympische Winterspiele: Meloni-Regierung beschwichtigt nach Unmut über ICE-Einsatzplan Olympische Winterspiele 2026: Auf diese Olympiastars schauen alle Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Feb 7, 202611 min

Update: Der Krieg im Sudan verlagert sich

Seit April 2023 bekämpfen sich im Sudan die sudanesische Armee und die RSF-Miliz. Die Hauptkampfhandlungen haben sich zuletzt von der westlichen Region Darfur in die benachbarte Region Kordofan verlagert. Der frühere sudanesische Premierminister Abdalla Hamdok wirbt international für einen politischen Prozess zur Beendigung des Konflikts. Vorgesehen sind eine zeitlich begrenzte Waffenruhe, ein unbefristeter Waffenstillstand und Gespräche über eine zivile Übergangsregierung. Mitte April ist in Berlin eine internationale Konferenz zum Sudan geplant. Der Schwerpunkt liegt auf der humanitären Lage und der Koordinierung von Hilfszusagen. Internationale Hilfsorganisationen berichten derweil über eine Verschlechterung der humanitären Lage, insbesondere in Südkordofan. Warum die Kämpfe zwischen den militärischen Gruppen nicht aufhören und wer davon profitiert, ordnet Andrea Böhm, Redakteurin im Politikressort der ZEIT, ein. Die Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen will eine Verfassungsbeschwerde gegen den Bundeshaushalt 2025 auf den Weg bringen. Die Partei wirft der Bundesregierung aus CDU/CSU und SPD vor, Mittel zweckentfremdet und gegen Vorgaben des Grundgesetzes verstoßen zu haben. Grundlage der Kritik sind zwei von den Grünen in Auftrag gegebene Rechtsgutachten. Konkret geht es um die Verwendung des Sondervermögens für Infrastruktur und Klimaschutz in Höhe von 500 Milliarden Euro. Nach Darstellung der Grünen seien diese Mittel nicht für zusätzliche Investitionen genutzt worden, sondern teilweise für andere Ausgaben. ZEIT-Autorin Jana Hensel analysiert das Vorhaben. Außerdem im Update: Bahnreisende in Nordrhein-Westfalen müssen sich auf Einschränkungen einstellen. Auf der Strecke zwischen Köln, Wuppertal und Hagen fahren bis zum 10. Juli nahezu keine Züge. Die Verbindung zählt zu den wichtigsten Ost-West-Achsen des Landes und wird in diesem Zeitraum umfassend saniert. Die EU-Kommission fordert den Onlinedienst TikTok auf, seine aus Sicht der Behörde "süchtig machenden" Funktionen zu ändern. Erste Untersuchungsergebnisse zeigten, dass TikTok die möglichen Auswirkungen auf die körperliche und psychische Gesundheit insbesondere von Kindern und Jugendlichen nicht ausreichend berücksichtige. Und sonst so? Wie gesunde Tiefkühlpizza aussehen kann Moderation und Produktion: Lisa Caspari Redaktion: Constanze Kainz Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Krieg im Sudan: Warum fällt es uns so leicht, diesen Krieg zu ignorieren? Sudan: Das neue Darfur heißt Kordofan Krieg im Sudan: Drei von mehr als 21 Millionen Krieg im Sudan: Hungersnot im Sudan breitet sich aus Bürgerkrieg: UN melden weitreichendes Leid der Zivilisten im Sudan Bürgerkrieg im Sudan: Entwicklungsministerin fordert mehr internationale Hilfe für den Sudan Bundeshaushalt 2025: Grüne loten Verfassungsbeschwerde zum Haushalt aus Bundeshaushalt: Trickst die Koalition beim Haushalt? Bundeshaushalt: So droht das Sondervermögen zu versickern Zugverkehr in Nordrhein-Westfalen: Deutsche Bahn saniert Strecke zwischen Köln, Wuppertal und Hagen Social Media: EU fordert TikTok zu Änderung "süchtig machender" Funktionen auf Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Feb 6, 202610 min

Warum kriegt Berlin den Winter nicht in den Griff?

Im Oman kommen heute Vertreter der USA und des Iran zu Gesprächen über das iranische Atomprogramm zusammen. Die Gespräche finden in einer Phase höchster Anspannung statt: US-Präsident Donald Trump drohte Teheran mit "schlimmen Dingen", sollte das Atomprogramm wieder anlaufen. Auch wegen der brutalen Niederschlagung der jüngsten Massenproteste durch Regimekräfte im Iran, drohte Trump mit einem militärischen Angriff. Wie weit die beiden Parteien in den Gesprächen bereit sind zu gehen und ob durch Verhandlungen eine weitere Eskalation abgewendet werden kann, schätzt Iran-Experte Omid Rezaee ein. Seit dem Jahreswechsel hält der Winter Berlin fest im Griff. Viele Gehwege haben sich in gefährliche Eispisten verwandelt, weil Hauseigentümer ihrer Räumpflicht oft nur unzureichend nachkommen. Die Konsequenzen: Notaufnahmen melden Hochbetrieb, Kliniken müssen Feldbetten aufstellen, und viele, besonders ältere, Menschen bleiben zu Hause aus Angst, sich zu verletzen. Warum scheitert Berlin, was in anderen Städten funktioniert? Und wie viel Verantwortung trägt Kai Wegner am Winterchaos? Darüber spricht Politikredakteurin Anastasia Tikhomirova im Podcast. Und sonst so? Heated Rivalry – und jetzt läuft auch der Buchhandel heiß Moderation und Produktion: Helena Schmidt Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Mathias Peer und Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Iran und die USA: Iran bestätigt Atomverhandlungen mit den USA am Freitag im Oman Türkei und Iran: Kann die Türkei einen Krieg im Iran verhindern? Proteste im Iran: Mohsen kam nicht nach Hause Glätte: Gericht in Berlin stoppt privaten Einsatz von Streusalz Glätte in Berlin: Brrrrrrrlin Berlins Regierender Bürgermeister: Kai Wegner räumt mangelnde Kommunikation ein Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Feb 6, 202612 min

Update: Merz sucht neue Allianzen in der Golfregion

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) ist erstmals nach Saudi-Arabien gereist. In der Hauptstadt Riad hat er sich am Mittwochabend mit Kronprinz Mohammed bin Salman getroffen. Das mehrstündige Gespräch ist laut deutscher Seite "herzlich und offen" verlaufen. Anschließend ist der Bundeskanzler nach Katar und in die Vereinigten Arabischen Emirate weitergereist. Am Golf will der Kanzler neue strategische Partnerschaften aufbauen. Hintergrund ist die wachsende Unsicherheit in den transatlantischen Beziehungen, insbesondere unter US-Präsident Donald Trump. Wie genau könnte eine solche Partnerschaft aussehen? Und welche Rolle spielen dabei Demokratie und Menschenrechte? Diese und weitere Fragen beantwortet Fabian Reinbold. Der politische Korrespondent der ZEIT begleitet den Bundeskanzler auf seiner Reise. Russland und die Ukraine haben in Abu Dhabi eine weitere Runde von Verhandlungen über ein Ende des Krieges abgeschlossen. Beide Seiten sprachen von einem "produktiven Treffen". An den Gesprächen hat auch der US-Sondergesandte Steve Witkoff teilgenommen. Zu Beginn der Runde hat Russland erneut seine Gebietsansprüche auf den Donbass formuliert. Kremlsprecher Dmitri Peskow erklärte, die Angriffe würden andauern, bis die Regierung in Kyjiw entsprechende Entscheidungen treffe. Von einem Frieden sind Russland und die Ukraine also immer noch weit entfernt, zumindest haben die beiden Länder sich auf einen Austausch von 314 Gefangenen geeinigt. Außerdem im Update: - Russland hat einen Mitarbeiter der deutschen Botschaft in Moskau zur persona non grata erklärt und ausgewiesen. Das russische Außenministerium bezeichnete dies als "symmetrische Antwort" auf die Ausweisung eines russischen Diplomaten aus Berlin am 22. Januar. Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) nennt das Vorgehen Russlands "völlig inakzeptabel" und ohne sachliche Grundlage. - Nach dem tödlichen Angriff auf einen Zugbegleiter in der Nähe von Kaiserslautern fordert das Personal der Deutschen Bahn mehr Schutzmaßnahmen. Die Eisenbahngewerkschaft Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft fordert unter anderem verpflichtende Bodycams für Zugpersonal, mehr Sicherheitspersonal sowie Doppelbesetzungen bei Fahrscheinkontrollen. - Der private Einsatz von Streusalz auf Berliner Gehwegen ist ab sofort wieder verboten, nachdem der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) erfolgreich dagegen geklagt hatte. Grünen-Politikerin Ricarda Lang bezeichnete die Entscheidung als realitätsfern und verwies auf ältere Menschen, die aus Angst vor Stürzen ihre Wohnungen nicht mehr verließen. Und sonst so? Florida ist zu kalt für Leguane Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf Whatsapp. Weitere Links zur Folge: Washington, D. C.: Trump verteidigt saudischen Kronprinzen bei dessen Besuch in den USA Friedrich Merz: Man begegnet sich "herzlich und offen" Friedrich Merz in Saudi-Arabien: Friedrich Merz strebt strategische Partnerschaft mit Golfstaaten an Livestream: Deutscher Bundestag: Live: Friedrich Merz spricht über das Verhältnis zu den USA Regierungserklärung von Friedrich Merz: Merz distanziert sich von Trump – Opposition will mehr Druck auf USA Menschenrechte: Hinrichtungen von Ausländern in Saudi-Arabien nehmen zu Ukraine-Verhandlungen: Wenigstens reden sie Ukrainekrieg: Zweite Runde der trilateralen Ukrainegespräche hat begonnen Krieg in der Ukraine: US-Sondergesandter Witkoff traf Russlands Präsident Putin in Moskau Ukrainekrieg: Trilaterale Ukrainegespräche in Abu Dhabi beendet Deutsche Bahn: Tödliche Faustschläge im RE4131 Deutsche Bahn: Mehr als 3.000 Angriffe auf Bahnmitarbeiter im vergangenen Jahr Rheinland-Pfalz: Zugbegleiter nach Angriff bei Ticketkontrolle gestorben Tod eines Zugbegleiters: Gewerkschaft kritisiert Personalmangel bei Bundespolizei an Bahnhöfen Nach Ausweisung eines russischen Diplomaten: Russland weist deutschen Diplomaten aus Glätte in Berlin: Brrrrrrrlin Glätte: Gericht in Berlin stoppt privaten Einsatz von Streusalz Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Feb 5, 202610 min

Drei Atommächte und kein Vertrag

Der New-Start-Vertrag zwischen den USA und Russland läuft an diesem Donnerstag endgültig aus. Das Abkommen begrenzte die nuklearen Arsenale der beiden wichtigsten Atommächte und knüpfte an eine jahrzehntelange Tradition der Rüstungskontrolle an. New Start war der letzte noch aktive Vertrag zur Atomwaffenkontrolle zwischen den beiden Ländern. Weltweit gibt es heute rund 12.500 nukleare Sprengköpfe, die meisten davon besitzen die USA und Russland. Gleichzeitig ist China zur dritten großen Atommacht aufgestiegen, weigert sich bislang aber, an Verhandlungen teilzunehmen. Ist ein nukleares Gleichgewicht zwischen den drei Atommächten überhaupt möglich? Matthias Naß, internationaler Korrespondent der ZEIT, ordnet im Podcast ein, warum es so gefährlich ist, dass New Start jetzt ausläuft, und ob eine europäische oder sogar deutsche nukleare Abschreckung nötig ist. Fast jeder zweite Deutsche erkrankt im Laufe seines Lebens an Krebs. Das belegen neue Zahlen des Robert Koch-Instituts anlässlich des Weltkrebstags am 4. Februar. Etwa jede sechste Frau und jeder siebte Mann bekommt diese Diagnose noch vor dem 65. Lebensjahr. Gleichzeitig sind die Krebssterberaten in den vergangenen 25 Jahren deutlich gesunken und mindestens 37 Prozent aller Krebsfälle gelten als vermeidbar, sagt das Deutsche Krebsforschungszentrum. Dennoch ist Krebs weiterhin die zweithäufigste Todesursache in Deutschland. Woran liegt es, dass die Krankheit so verbreitet ist – trotz medizinischer Fortschritte? Tom Kattwinkel, Redakteur im Gesundheitsressort der ZEIT, erklärt, was hinter den Zahlen steckt und was getan werden müsste, um die Zahl der Krebserkrankungen zu senken. Und sonst so? Warum wir in fremden Betten schlechter schlafen Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Constanze Kainz Mitarbeit: Mathias Peer, Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: New-Start-Vertrag: Was passiert, wenn der Abrüstungsvertrag New Start ausläuft? Atomwaffen: Schlicht kriminell Robert Koch-Institut: Fast jeder zweite Mensch in Deutschland erkrankt an Krebs Krebserkrankungen in Deutschland: Die Waffe gegen Krebs Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Feb 5, 202611 min

Höcke provoziert erneut - und scheitert

Das Misstrauensvotum gegen Thüringens Ministerpräsidenten Mario Voigt (CDU) ist gescheitert. Der Chef der thüringischen AfD, Björn Höcke, bekam keine Mehrheit. Den Antrag begründete Höcke mit dem Rechtsstreit über Voigts Doktortitel und damit, dass die Thüringer kein Vertrauen in ihren Ministerpräsidenten mehr hätten. Wie lief die Debatte ab? Und wem hat Voigt den Machterhalt zu verdanken? Diese und weitere Fragen beantwortet Martin Nejezchleba, Redakteur der ZEIT im Osten. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) reist am heutigen Mittwoch nach Saudi-Arabien. Von dort wird es für ihn weiter nach Katar und in die Vereinigten Arabischen Emirate gehen. Auf der Kanzler-Agenda stehen diverse Themen, vor allem Energie und Rüstung. Spricht Merz in den autoritär regierten Staaten auch die Menschenrechtslage an? Und was bringen enge Verbindungen in die Region wirklich? Diese und weitere Fragen beantwortet Fabian Reinbold, politischer Korrespondent der ZEIT. Ein ungarisches Gericht hat die Deutsche Maja T. zu acht Jahren Haft verurteilt. Ihr wurde vorgeworfen, im Februar 2023 gemeinsam mit weiteren Aktivisten Angehörige der rechtsextremen Szene in Budapest angegriffen zu haben. Alexander Kauschanski, Auslandsredakteur der ZEIT, hat den Prozess begleitet und weiß, ob Maja T. die Haftstrafe doch in Deutschland ableisten kann. Außerdem teilt er Details aus seinem Gespräch mit Majas Vater. Ein 36-jähriger Zugbegleiter ist nach einem Angriff in einem Regionalexpress verstorben. Gegen den mutmaßlichen Täter, einen 26-jährigen Mann, wurde Haftbefehl erlassen. Laut der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft habe der Mann den Zugbegleiter bei einer Ticketkontrolle angegriffen und ins Koma geprügelt. Und sonst so? Hundewelpen gegen Flugangst Moderation und Produktion: Rita Lauter Redaktion: Constanze Kainz und Helena Schmidt Mitarbeit: Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Thüringen: Misstrauensvotum der AfD gegen Mario Voigt ist gescheitert Mario Voigt: Mehr als eine Fußnote Friedrich Merz: Ihn bloß nicht beim Namen nennen Urteil gegen Maja T.: Sie wurde zu Unrecht ausgeliefert. Jetzt drohen ihr 24 Jahre Haft Rheinland-Pfalz: Zugbegleiter nach Angriff bei Ticketkontrolle gestorben Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Feb 4, 202610 min

Der Fall Epstein und die Deutsche Bank

In den Epstein-Akten taucht neben allerlei internationaler Prominenz auch ein großes deutsches Unternehmen auf: die Deutsche Bank. Der prominente Jeffrey Epstein war von 2013 bis 2018 Kunde der Bank. Er betrieb über Jahre hinweg einen Missbrauchsring. Hat die Deutsche Bank von seinem Menschenhandel profitiert? Und was findet sich zu der Bank in den neuesten Veröffentlichungen? Diese und weitere Fragen beantwortet Ingo Malcher, Wirtschaftsredakteur der ZEIT. In Ungarn fällt im Laufe der Woche das Urteil gegen die antifaschistische und mutmaßlich linksextreme Person Maja T. Laut einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts hätte der Prozess allerdings nie stattfinden sollen. Denn Maja T. ist zu Unrecht an die ungarischen Behörden ausgeliefert worden. Nina Monecke, Politikredakteurin der ZEIT, rekonstruiert die Auslieferung von Maja T. und analysiert, was in dem Fall schiefgelaufen ist und wer verantwortlich ist. Und sonst so? Ein Engel mit den Gesichtszügen der italienischen Ministerpräsidentin Meloni. Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Matthias Peer und Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Epstein-Files: Was die neuen Epstein-Akten zeigen – und was nicht Jeffrey Epstein: Insel der Unseligen Urteil gegen Maja T.: Sie wurde zu Unrecht ausgeliefert. Jetzt drohen ihr 24 Jahre Haft Maja T.: Eine willkommene Anklage Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Feb 4, 202611 min

Update: CO₂ gesagt – ADAC-Posten weg

Der Verkehrspräsident des Automobilklubs ADAC, Gerhard Hillebrand, hatte in einem Interview die CO₂-Bepreisung als ein sinnvolles Instrument im Klimaschutz bezeichnet. Nach Kritik von Mitgliedern, Medien und AfD-Politikern trat er am Montag von seinem Amt zurück. Laut dem Automobilklub kündigten im Zuge der Debatte rund 60.000 Menschen ihre Mitgliedschaft. Hillebrands Aussage entspricht den Beschlüssen der Bundesregierung und der Europäischen Union. Auch nach Einschätzung von Experten sei es eine gute Idee, mit einem CO₂-Preis Benzin und Diesel teurer zu machen, um die Klimaziele zu erreichen. War der ADAC-Chef mit seiner Positionierung zu weit von der Stimmung im eigenen Verband entfernt? Zacharias Zacharakis, Wirtschaftsredakteur der ZEIT, ordnet im Podcast ein, welche Bedeutung der Rücktritt hat und ob er für einen größeren gesellschaftlichen Backlash steht. Techmilliardär Elon Musk hat die Raumfahrtfirma SpaceX und seinen KI-Entwickler xAI zusammengelegt. Gemeinsam sollen die Unternehmen unter anderem Rechenzentren im All bauen, wie Musk ankündigte. Der Schritt ermöglicht es Musk, die kapitalintensive KI-Firma xAI mit Milliarden aus den Kassen von SpaceX zu finanzieren. Da beide Firmen nicht börsennotiert sind, gilt die Fusion als unkompliziert, dürfte aber Aufsichtsbehörden beschäftigen. Musk schätzt, dass Rechenzentren im All in zwei bis drei Jahren der günstigste Weg sein könnten, um Rechenleistung für künstliche Intelligenz zu generieren. Dabei soll die Starship-Rakete seines Raumfahrtunternehmens zum Einsatz kommen und künftig stündlich starten. Wie realistisch dieser Plan ist und ob die Fusion tatsächlich so umgesetzt wird, erklärt Stefan Schmitt, Redakteur aus dem Wissensressort der ZEIT. Außerdem im Update: Der Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit, Marius Borg Høiby, ist kurz vor Beginn seines Prozesses festgenommen worden, wegen Körperverletzung, Bedrohung mit einem Messer und dem Verstoß gegen ein Kontaktverbot. Ihm werden unter anderem mehrere Vergewaltigungen und Gewalttaten vorgeworfen. Kronprinzessin Mette-Marit selbst taucht in den neu veröffentlichten Akten über den Sexualstraftäter Jeffrey Epstein auf. Und sonst so? Ein 13-Jähriger schwimmt vier Kilometer und rettet seine Familie. Moderation und Produktion: Rita Lauter Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Automobilklub: ADAC-Funktionär Hillebrand tritt nach Klimaschutzäußerungen zurück ADAC: Zu woke für seine Mitglieder Raumfahrt und KI: Elon Musk legt SpaceX und xAI zusammen Marius Borg Høiby: Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit festgenommen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Feb 3, 202611 min

Deutschlands Energiedilemma

Bundeskanzler Friedrich Merz mahnt angesichts einer "neuen Weltordnung" zu mehr europäischer Eigenständigkeit. Doch für seine Parteifreundin, Wirtschaftsministerin Katherina Reiche, ist die Ausgangslage komplex: Die heimischen Gasspeicherstände liegen bei niedrigen 35 Prozent, und die starke Abhängigkeit von Gasimporten – unter anderem aus den USA – wird zunehmend als strategisches Risiko bewertet. Um die Versorgung breiter aufzustellen, hat Reiche am gestrigen Montag einen Energiedeal mit Saudi-Arabien ausgehandelt. In dessen Zentrum steht grüner Wasserstoff. Kritiker halten dagegen: Kosteneffizienz erreiche man vor allem durch Ausbau bei Wind und Sonne. Wie passt die Suche nach neuen fossilen Lieferanten zum Ziel der Unabhängigkeit? Und warum macht die Wirtschaftsministerin derzeit vor allem mit Debatten über Rente und Teilzeit von sich reden? Petra Pinzler aus dem Wirtschaftsressort der ZEIT analysiert die Pläne der Ministerin im Podcast. Die USA unverwundbar machen – das ist das Ziel von US-Präsident Donald Trump. Mit dem Golden Dome, einem weltraumgestützten Abwehrschirm, soll das Land künftig vor Raketen und Drohnen geschützt werden. Angelehnt ist das Projekt – zumindest dem Namen nach – an den Iron Dome, den wohl bekanntesten Baustein der israelischen Luftverteidigung. Der Zeitplan ist ambitioniert: Bis zum Ende seiner Amtszeit im Januar 2029 soll das 175 Milliarden Dollar schwere Projekt einsatzbereit sein. Doch Fachleute zweifeln an der Machbarkeit. Sie warnen vor enormen technologischen Hürden und der Verwundbarkeit von Satelliten im All. Wie das Projekt mit Trumps Grönlandplänen zusammenhängt und inwiefern der Golden Dome ein Vorbild für einen europäischen Schutzschirm gegen Bedrohungen aus der Luft sein könnte, erklärt Hauke Friederichs, sicherheitspolitischer Korrespondent der ZEIT. Und sonst so? Das passiert, wenn KI-Bots ihre eigene Social-Media-Plattform bekommen. Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Simone Gaul und Rita Lauter Mitarbeit: Lisa Pausch und Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Katherina Reiche: Standortrisiko Ministerin Gasspeicher: Katherina Reiche befürchtet keine Knappheit bei der Gasversorgung Bundeswirtschaftsministerin: Katherina Reiche fordert höheres Rentenalter und weniger Teilzeit Golden Dome: Trumps Illusion vom Weltraum-Schild Raketenabwehr: Trump will mit Golden Dome Angriffe aus dem All abwehren Donald Trump und Grönland: Der Weg ins postamerikanische Zeitalter ist eingeschlagen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Feb 3, 202612 min

Update: Warum die Union gegen den Sozialstaat wettert

Der unionsnahe Unternehmerverband CDU-Wirtschaftsrat hat eine "Agenda für Arbeitnehmer" vorgelegt – und fordert darin eine deutliche Begrenzung der Sozialabgaben. So wird unter anderem die Abschaffung diverser Leistungen wie Zahnarztbehandlungen oder Kürzungen etwa beim Arbeitslosengeld vorgeschlagen. Der CSU-Vorsitzende Markus Söder hat am Sonntag die Erhöhung der Wochenarbeitszeit gefordert, das sei "wirklich nicht zu viel verlangt". Zuvor hatte es eine Debatte über die sogenannte Lifestyle-Teilzeit gegeben. Ist die Union sich einig darin, dass sie den Sozialstaat weiter beschneiden will? Und ist das im Wahljahr ihre einzige Strategie in Anbetracht der schwächelnden deutschen Wirtschaft? Das ordnet der politische Korrespondent der ZEIT, Fabian Reinbold, im Podcast ein. Regierungsvertreter des Iran und der USA wollen einem iranischen Bericht zufolge neue Verhandlungen aufnehmen. Die Nachrichtenagentur Tasnim meldet, in den kommenden Tagen sei ein Treffen zwischen dem iranischen Außenminister Abbas Araghtschi und dem US-Sondergesandten Steve Witkoff geplant. Ort und Zeitpunkt des potenziellen Treffens sind demnach noch nicht bekannt. Außerdem haben die USA die Angaben bislang nicht bestätigt. Der iranische Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf hatte am Wochenende mitgeteilt, dass der Iran nun auch die Armeen europäischer Staaten, so auch die Bundeswehr, als Terrororganisationen einstufen werde. Außerdem im Update: In Schleswig-Holstein sind fünf Männer festgenommen worden. Sie sollen rund 16.000 Lieferungen nach Russland geschickt haben – auch an Rüstungsunternehmen. Und sonst so? Posthumer Grammy für Fela Kuti Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Redaktion: Simone Gaul, Rita Lauter Mitarbeit: Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Teilzeitarbeit: Work-Streit-Balance "Agenda für Arbeitnehmer": Sozialverband nennt Forderungen des CDU-Wirtschaftsrates "verstörend" Forderung des CDU-Wirtschaftsrates: Bundesregierung plant keine Privatisierung der Zahnarztkosten Konflikt zwischen dem Iran und den USA: USA und Iran planen offenbar Wiederaufnahme von Gesprächen EU-Terrorliste: Iran bestellt Botschafter aller EU-Länder ein Konflikt mit den USA: Iran zeigt sich zu Verhandlungen mit den USA bereit Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Feb 2, 20269 min

In Gaza öffnet sich das Tor zur Welt

Nach einem Testlauf am Sonntag soll am heutigen Montag der Grenzübergang Rafah zwischen dem Gazastreifen und Ägypten erstmals seit Mai 2024 wieder öffnen – wenngleich unter strikten Bedingungen. Am Samstag wurden unterdessen bei israelischen Luftangriffen nach Angaben der palästinensischen Behörden mindestens 32 Menschen getötet. Ist die Öffnung Rafahs unter diesen Umständen ein echter Schritt in Richtung Frieden? Seine Einschätzung dazu teilt ZEIT-Korrespondent Jan Roß im Podcast. Die Gewerkschaft Ver.di hat für diesen Montag fast bundesweit zu Streiks im kommunalen Nahverkehr aufgerufen. Im Podcast erklärt Matthias Kirsch die Hintergründe – und analysiert, was der Streik für Arbeitnehmer auf dem Weg zur Arbeit bedeutet. Und sonst so? Einmal Trevi-Brunnen? Zwei Euro, bitte. Moderation und Produktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Lisa Pausch, Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Gazastreifen: Das erste konkrete Stück Nachkriegsrealität Liveblog: Krieg in Gaza: Grenzübergang Rafah für begrenzten Personenverkehr wieder geöffnet Gazastreifen: Tote bei israelischen Luftangriffen – Kritik aus Ägypten und Katar Streik im ÖPNV: Alles, was Sie zum Streik im Nahverkehr wissen müssen Öffentlicher Nahverkehr: Ver.di ruft bundesweit zu Streik im Nahverkehr am Montag auf Ver.di: Streiks im öffentlichen Nahverkehr Arbeitszeitgesetz: Gewerkschaften drohen mit Protesten gegen Änderung des Arbeitsschutzes Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Feb 2, 202611 min

Wenn der Winter zur Waffe wird

Nach russischen Angriffen auf die Energieinfrastruktur kommt es in Kyjiw seit Wochen zu weitreichenden Strom-, Heizungs- und Wasserausfällen. Hunderttausende Menschen sind zeitweise ohne grundlegende Versorgung. Russlands Präsident Wladimir Putin ließ die Ukraine auch während direkter Gespräche mit der Ukraine und den USA am vergangenen Wochenende in Abu Dhabi angreifen. Nun soll es nach Angaben Russlands auf Bitten von US-Präsident Donald Trump keine Angriffe mehr geben, da die Gespräche weitergeführt werden sollen. Parallel dazu hält die ukrainische Führung an dem Ziel fest, die Voraussetzungen für einen EU-Beitritt bis Ende des Jahres zu erfüllen. Wie realistisch das ist und wie es den Menschen in Kyjiw derzeit geht, ordnet die ZEIT-Korrespondentin Olivia Kortas ein. Bei der Handballeuropameisterschaft hat Deutschland das Finale erreicht. Das Team des Deutschen Handballbundes setzte sich im Halbfinale in Herning mit 31:28 gegen Kroatien durch und sicherte sich damit die erste EM-Medaille seit zehn Jahren. Sportlich geht Deutschland trotz Außenseiterrolle ohne großen Druck ins Endspiel. Der bisherige Turniererfolg ist vor allem auf die starke Defensive zurückzuführen. Gegner Dänemark gilt als amtierender Weltmeister und mit Heimvorteil als Favorit. Wie die Chancen der deutschen Mannschaft stehen, ordnet Fabian Scheler, Sportredakteur und Podcast-Host der ZEIT, ein. Und sonst so: "Streets of Minneapolis": Bruce Springsteen erweitert die Playlist des Protests. Moderation und Produktion: Rita Lauter Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge Energieversorgung in der Ukraine: Dann heizen sie eben mit Backsteinen Stromausfälle in Kyjiw: Für Freiheit frieren Lage in Kyjiw: "Wenn die Heizung ausfällt, kann ich mit dem Baby hier nicht bleiben" Vitali Klitschko: "Putin will die Leute zwingen, die Stadt dauerhaft zu verlassen" Krieg in der Ukraine: Was, wenn der Ukraine die Kraft ausgeht? Krieg in der Ukraine: Donald Trump kündigt einwöchige Angriffspause für Kyjiw an Liveblog: Krieg gegen die Ukraine: Russland hat in der Nacht Angriffe auf Energieanlagen ausgesetzt Ukrainekrieg: Trilaterale Ukrainegespräche in Abu Dhabi beendet Handball-EM: Deutschland zieht ins Finale der Handball-EM ein Handball-EM-Halbfinale: Warum der Trapattoni des Handballs recht hat Handball: Kroatiens Trainer kritisiert Spielplan bei der Europameisterschaft Handball-EM: Dänemark folgt Deutschland ins Finale der Handball-EM Handball-EM: Eine Niederlage, die Potenzial hat Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Feb 1, 202612 min

Spezial "Der Wahlkreis": Das Disneyland der Rechten

Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán ist schon lange der Bad Boy der EU, Ex-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker begrüßte ihn schon mal frotzelnd mit “hello, dictator”: Daheim höhlt Orbán den Rechtsstaat aus, in Brüssel legt er Veto gegen Ukraine-Hilfen ein. Und zu Hause scheint Orbán den Machterhalt perfektioniert zu haben: Seit 16 Jahren regiert er in Ungarn, wurde dreimal wiedergewählt und kann auf eine Zweidrittelmehrheit im Parlament zurückgreifen. Das System Orban fasziniert Rechte weltweit – nicht nur die AfD in Deutschland, sondern auch das Trump-Lager, das regelmäßig nach Budapest reist, um von Ungarn zu lernen. Auch die CSU war kurzzeitig mal Orban-Fan, worüber sie heute nicht mehr so gerne spricht. In einer neuen Ausgabe von “Was Jetzt? Der Wahlkreis” sprechen Lisa Caspari, Paul Middelhoff und Robert Pausch über Orbáns Begriff der “illiberalen Demokratie” und die Mechanismen, die dahinterstecken. Was unterscheidet seinen Autoritarismus von dem in Russland und warum ist er für Rechte gerade dadurch attraktiv? Wie hat Orbán es geschafft, über all die Jahre große Teile der Ungarn hinter seiner Politik zu vereinen – und warum scheint diese Zustimmung gerade jetzt vor den nächsten Wahlen zu bröckeln? Der nächste Wahlkreis erscheint am 28. Februar. Moderation: Lisa Caspari Produktion: Pool Artists SHOWNOTES Wie sich die amerikanische Rechte in Ungarn verliebte (New York Times) Eine große New-Yorker-Reportage über die Amerika-Leidenschaft der amerikanischen Rechten Orbans Rede bei CPAC Bela Greskovits über Orbans System der Civic Circles Ein Ideologe des Orban-Regimes über Orbans Regierungstechnik Orbans Rede zur illiberalen Demokratie Eine interessante Analyse zu Orbans Grundsatzreden 2014 - 2023 Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Jan 31, 20261h 11m

Wird es bald leichter, eine Spenderniere zu bekommen?

Die Spende von Nieren soll vereinfacht werden, der Bundestag plant eine entsprechende Änderung des Transplantationsgesetzes. Bislang müssen Nierenspender und -empfänger entweder Verwandte ersten oder zweiten Grades sein, Ehe- oder eingetragene Lebenspartner, Verlobte, oder sie müssen "in besonderer persönlicher Verbundenheit offenkundig nahestehen". So soll verhindert werden, dass Menschen aus wirtschaftlichen Interessen Organe spenden. Künftig soll die sogenannte Überkreuzspende ermöglicht werden. Das bedeutet: Wenn eine Person einer anderen eine Niere spenden möchte, das aber nicht geht, weil sie nicht kompatibel sind, dann darf sich dieses Paar an eine Stelle wenden und mit einem anderen Spenderpaar zusammengebracht werden, deren Beteiligte ebenfalls nicht kompatibel sind. Man darf dann, sofern kompatibel, die Niere an den jeweils anderen Empfänger spenden. Mit den Details hat sich Gesundheitsredakteur Ingo Arzt auseinandergesetzt. Seit Wochen brennen in Südamerika Wälder. In Chile sind mindestens 20 Menschen durch die Feuer getötet worden, in Argentinien sind in Patagonien viele geschützte Naturwälder verbrannt. Touristen mussten in Sicherheit gebracht werden, hohe Temperaturen und starke Winde erschweren die Löscharbeiten. Der argentinische Präsident Javier Milei hat am Freitag den Notstand ausgerufen. Wieso breiten sich die Brände in den südamerikanischen Ländern so schnell aus? Das liegt an mehreren Faktoren und hat auch mit Milei selbst etwas zu tun. Die Journalistin Sophia Boddenberg berichtet für uns aus Argentinien und ordnet die Brände ein. Und sonst so? Weniger Gift in den Meeren – dafür mehr in den Menschen Moderation und Produktion: Simone Gaul Redaktion: Constanze Kainz Mitarbeit: Lisa Pausch, Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Organspende: Wird Deutschland jetzt Organspenderland? Xenotransplantation: "Die Nieren arbeiten, als kämen sie von einem gesunden Lebendspender" Organtransplantation: Gesetzesänderung soll mehr Nierenspenden ermöglichen Klimakrise: Wie steht’s denn nun wirklich ums Klima? Chile: Zehntausende müssen in Chile vor Waldbränden flüchten Argentinien: Patagonien kämpft gegen schwere Waldbrände Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Jan 31, 202612 min

Update: Wer ist der designierte neue Fed-Chef?

US-Präsident Donald Trump hat den Ökonomen Kevin Warsh als neuen Vorsitzenden der Federal Reserve nominiert. Kevin Warsh soll im Frühsommer den amtierenden Fed-Chef Jerome Powell ablösen, dessen reguläre Amtszeit im Mai endet. Die Nominierung muss noch vom US-Senat bestätigt werden. Kevin Warsh war bereits von 2006 bis 2011 Mitglied des Direktoriums der US-Notenbank. Zuvor arbeitete er bei der Investmentbank Morgan Stanley und war wirtschaftspolitischer Berater im Weißen Haus unter Präsident George W. Bush. Donald Trump lobte Kevin Warsh und bezeichnete ihn als möglichen "großen" Fed-Vorsitzenden. Zugleich hatte der Präsident den bisherigen Fed-Chef Jerome Powell immer wieder öffentlich unter Druck gesetzt, die Zinsen stärker zu senken. Was von Kevin Warsh als Fed-Chef zu erwarten ist, analysiert Heike Buchter, US-Korrespondentin der ZEIT. Bundeswirtschaftsministerin Katherine Reiche hat ihren ersten Jahreswirtschaftsbericht vorgelegt und die Wachstumsprognose für 2026 auf ein Prozent gesenkt. Im Herbst war die Bundesregierung noch von 1,3 Prozent ausgegangen. Der Bericht nennt mehrere Gründe für die weiterhin schwierige Lage der Wirtschaft. Dazu zählen internationale Konkurrenz, geopolitische Unsicherheiten, der demografische Wandel und eine geringe Investitionsbereitschaft vieler Unternehmen. Auch der Arbeitsmarkt bleibt angespannt. Als Reaktion setzt die Bundesregierung auf Bürokratieabbau, Investitionen in Infrastruktur sowie Reformen bei Steuern, Sozialsystemen und Arbeit. Außerdem im Update: - Im Januar sind mehr als drei Millionen Menschen in Deutschland arbeitslos gewesen. Damit ist die Zahl der Arbeitslosen auf dem höchsten Stand seit zwölf Jahren. Der Anstieg ist saisonal typisch: Zum Jahresende laufen viele befristete Verträge aus, zudem bauen witterungsabhängige Branchen wie Bau, Landwirtschaft und Tourismus Personal ab. Tina Groll, Redakteurin im Politikressort, ordnet die Zahlen ein. - Der Bundesrat hat sich heute mit mehr als 60 Tagesordnungspunkten befasst. Unter anderem hat der Bundesrat einem Gesetzentwurf zugestimmt, durch den Verbraucher bei Vertragsabschlüssen im Internet besser geschützt werden. - Die Gewerkschaft Ver.di ruft für Montag zu bundesweiten Streiks im kommunalen Nahverkehr auf. In vielen Städten dürften Busse und Bahnen stillstehen. Ver.di fordert bessere Arbeitsbedingungen, teils auch höhere Löhne. Bislang hätten die Arbeitgeber Verbesserungen weitgehend abgelehnt. Und sonst so? Die Wanderung deutscher Nachnamen Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Constanze Kainz Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Fed-Chef: Aus der Kulisse schreit Trump US-Zentralbank: Donald Trump nominiert Kevin Warsh als Fed-Chef Federal Reserve: US-Notenbank hält Leitzins stabil Jerome Powell: Ikone des Widerstands Donald Trump: Jetzt bricht er auch dieses Tabu Katherina Reiche: Wenn ein diskreter Business-Gipfel zum Verhängnis wird Jahreswirtschaftsbericht: Ein kleines bisschen Optimismus Konjunktur: Bundesregierung senkt Wachstumsprognose für 2026 und 2027 Konjunktur in Deutschland: Und wo ist jetzt das Wachstum? Bundeswirtschaftsministerin: Katherina Reiche fordert höheres Rentenalter und weniger Teilzeit Bundesagentur für Arbeit: Arbeitslosenzahl steigt auf höchsten Stand seit ‍fast zwölf Jahren Öffentlicher Nahverkehr: Ver.di ruft bundesweit zu Streik im Nahverkehr am Montag auf Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Jan 30, 202610 min

Wie ernst ist Trumps Drohung gegen den Iran?

Der Konflikt zwischen den USA und dem Iran spitzt sich weiter zu. US-Präsident Donald Trump droht dem iranischen Regime auf seiner Plattform Truth Social: Sollte Teheran nicht bereit sein, einen Deal zu unterzeichnen und auf Atomwaffen zu verzichten, könne es zu einem neuen Militärschlag kommen. Was die USA mit ihrer Drohkulisse erreichen wollen und wie Verbündete der USA in der Region, etwa Saudi-Arabien, auf die Situation blicken, ordnet ZEIT-Außenpolitikredakteurin Lea Frehse im Podcast ein. Ob bei Verteidigung, Handel oder digitaler Infrastruktur: Deutschland ist in vielen Bereichen auf die USA angewiesen. Nun droht möglicherweise auch eine Abhängigkeit im Energiesektor. Im vergangenen Jahr hat der US-amerikanische Ölkonzern Sunoco die TanQuid-Gruppe übernommen. Das ist Deutschlands größter privater Betreiber von Tanklagern und Pipelines. Kritik an dem Verkauf kam aus der Opposition und von unabhängigen Thinktanks, die Deutschlands energiepolitische Unabhängigkeit in Gefahr sehen. Wie groß ist das Risiko tatsächlich? Und warum hat Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche den Deal genehmigt? Diese Fragen beantwortet der außenpolitische Korrespondent der ZEIT, Michael Thumann bei Was jetzt?. Und sonst so? Ist das das Ende für Schiffe Versenken? Moderation und Produktion: Roland Jodin Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Iran: Knapp 6.000 Demonstranten im Iran laut NGO getötet Iran: Marco Rubio droht Iran im Fall von Angriffsplänen mit Militärschlag Innenpolitik im Iran: Jetzt bleibt den Herrschenden nur noch Gewalt Sunoco und TanQuid: Womit keiner rechnet Gaskraftwerke in Deutschland: Bundesregierung und EU-Kommission einigen sich auf Kraftwerksstrategie Katherina Reiche: Wenn ein diskreter Business-Gipfel zum Verhängnis wird Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Jan 30, 202612 min

Update: EU macht weiter Druck auf den Iran

Als Reaktion auf den brutalen Umgang mit regierungskritischen Demonstrierenden haben die Außenminister der EU-Mitgliedsstaaten neue Sanktionen gegen den Iran beschlossen. Diese richten sich gegen Personen und Gruppen, ⁠die an der gewaltsamen Niederschlagung der Proteste und der Unterstützung Russlands beteiligt sind. Das wurde bei einem Treffen in Brüssel entschieden; insgesamt sind nach Angaben der dpa etwa 30 Akteure betroffen. Gegen diese sind unter anderem EU-Einreiseverbote vorgesehen. Außerdem haben die EU-Außenminister beschlossen, die iranischen Revolutionsgarden auf die Terrorliste der EU zu setzen. Damit stehen sie künftig auf einer Stufe mit der Terrormiliz IS und Al-Kaida. Warum dieser Schritt erst jetzt erfolgt ist und was die Sanktionen bringen könnten, erklärt ZEIT-Volontär Omid Rezaee. Trotz des immer radikaleren Vorgehens der US-Regierung möchte Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) weiter am Bündnis mit den USA festhalten. Das sei für den Erhalt der Nato unerlässlich, wie er am Donnerstagmorgen bei einer Regierungserklärung zur Außenpolitik im Bundestag in Berlin sagte. Angesichts einer sich wandelnden Weltordnung sprach Merz sich für ein stärkeres europäisches Selbstbewusstsein aus. Die europäischen Vorstellungen ließen sich auf der Welt nur umsetzen, "wenn wir auch selbst die Sprache der Machtpolitik sprechen lernen, wenn wir selbst eine europäische Macht werden". Aber wie will Merz diese europäische Macht stärken? Das ordnet der politische Korrespondent der ZEIT, Fabian Reinbold, ein. Außerdem im Update: Wenn Immobilienmakler Wohnungssuchende wegen ihrer vermuteten Herkunft benachteiligen, haften sie dafür. Das hat der Bundesgerichtshof in Karlsruhe entschieden, nachdem eine Frau mit pakistanischem Nachnamen geklagt hatte. Welche Folgen das Urteil haben könnte, erklärt Marcus Rohwetter, Wirtschaftsredakteur der ZEIT. Und sonst so? Was Pestizide mit dem Regenwurm machen. Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Proteste im Iran: EU verhängt neue Sanktionen gegen den Iran Iransanktionen: Revolutionsgarden vor EU-Einstufung als Terrororganisation Friedrich Merz: Möge die Macht mit uns sein Regierungserklärung von Friedrich Merz: Merz distanziert sich von Trump – Opposition will mehr Druck auf USA Regierungserklärung: Friedrich Merz will an enger Zusammenarbeit mit den USA festhalten Wohnungsmarkt: Makler haftet für Diskriminierung bei Wohnungssuche Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Jan 29, 202611 min

Bringt Trumps "Grenzzar" Ruhe nach Minnesota?

Nach der Eskalation des ICE-Einsatzes in Minneapolis soll ein Teil der Bundesbeamten aus der Stadt abgezogen werden, darunter auch Gregory Bovino, der umstrittene Einsatzleiter. Mit dem Grenzschutzbeauftragten Tom Homan übernimmt ein neuer Trump-Vertrauter. Ist das ein Signal der Deeskalation? Rieke Havertz, internationale Korrespondentin der ZEIT, ordnet im Podcast ein. Knapp acht Monate vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern liegt die AfD weiterhin deutlich vorn mit 35 Prozent. Doch die SPD von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hat in den Umfragen in nur vier Monaten gleich neun Prozentpunkte gut gemacht. Woher kommt der Aufschwung der SPD und welche Rolle spielt Ministerpräsidentin Schwesig dabei? Darüber spricht Martin Nejezchleba, Redakteur bei der ZEIT im Osten, mit Jannis Carmesin. Und sonst so? Wie unser Hirn prokrastiniert – und warum das manchmal ganz gut ist Moderation und Produktion: Jannis Carmesin Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Konstantin Hadži-Vuković, Luca Kleeberg Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Tötungen durch ICE: Was über die jüngsten Tötungen durch US-Beamte bekannt ist ICE: Grenzschutz-Chef soll laut Berichten Minneapolis verlassen Eskalation in den USA: Hat da jemand "Bürgerkrieg" gesagt? Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern: Letzte Ruhe? SPD in 2026: Kann sich diese Partei retten? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Jan 29, 202612 min

Update: Untervermietung ist kein Geschäftsmodell

Ein Mieter darf mit der Untervermietung seiner Mietwohnung keinen Gewinn erzielen, der über seine eigenen Aufwendungen hinausgeht. So hat der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe am Mittwoch entschieden. Untervermietung diene dazu, Ausgaben zu decken – nicht, um Geld zu verdienen. Grundlage des Urteils war ein Fall aus Berlin: Eine Vermieterin hatte einem Mieter den Vertrag gekündigt, weil er seine Zweizimmerwohnung während eines längeren Auslandsaufenthalts "gewinnbringend" untervermietet habe. Der 43-Jährige verlangte für die 65 Quadratmeter 962 Euro im Monat. Er selbst habe anfangs eine Nettokaltmiete von 460 Euro gezahlt. Was bedeutet dieses Urteil für überteuerte Untermieten und den angespannten Mietmarkt? Marcus Rohwetter aus dem Wirtschaftsressort der ZEIT erklärt im Podcast, wann Untervermietung erlaubt ist und wo die Grenzen liegen. Sven Schulze (CDU) ist neuer Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt geworden: Die Koalition aus CDU, SPD und FDP wählte Schulze zum Nachfolger von Reiner Haseloff, der das Amt nach knapp 15 Jahren abgegeben hatte. Der CDU-Politiker erhielt im ersten Wahlgang 58 Ja-Stimmen, nötig waren mindestens 49. Mindestens zwei Abgeordnete aus der Opposition stimmten für ihn, denn die Koalition aus CDU, SPD und FDP verfügt nur über 56 der 97 Sitze im Landtag. Mit dem Wechsel erhofft sich die CDU einen Vorteil für ihren Spitzenkandidaten bei der Landtagswahl am 6. September. In Umfragen liegt die AfD derzeit mit etwa 39 Prozent vor der CDU, die auf rund 26 Prozent kommt. Außerdem im Update: Ermittler der Staatsanwaltschaft haben am Mittwoch Büros der Deutschen Bank in Frankfurt am Main und Berlin durchsucht. Es geht um einen Geldwäscheverdacht. Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung steht der Verdacht im Zusammenhang mit dem unter EU-Sanktionen stehenden russischen Oligarchen Roman Abramowitsch. Und sonst so? Sie ist zurück: die Wildkatze in Schleswig-Holstein Moderation und Produktion: Simone Gaul Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Bundesgerichtshof: BGH untersagt Mietern Gewinn durch Untervermietung Sachsen-Anhalt: Sven Schulze zum Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt gewählt Staatsanwaltschaft Frankfurt: BKA durchsucht Deutsche Bank wegen Geldwäscheverdachts Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Jan 28, 20268 min

Kann Sven Schulze die AfD in Sachsen-Anhalt bremsen?

In Sachsen-Anhalt wird ein neuer Ministerpräsident vereidigt. Nach rund 15 Jahren räumt Reiner Haseloff seinen Posten und übergibt an seinen CDU-Parteikollegen Sven Schulze, mitten in der Legislaturperiode. Der Schritt gilt auch als Versuch, der CDU einen Amtsbonus zu verschaffen. Denn die Umfragen sehen die Partei deutlich unter Druck: Die AfD liegt in Sachsen-Anhalt bei rund 40 Prozent, die CDU bei etwa 26. Eine von der AfD geführte Landesregierung erscheint damit realistisch. Knapp sieben Monate vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt hat die AfD ihren Entwurf für ein Wahlprogramm vorgelegt. Darin plant die vom Verfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch eingestufte Partei in der Migrationspolitik sowie in der Demokratie- und Kulturförderung einen radikalen Kurswechsel. Kann der neue Ministerpräsident Sven Schulze die AfD bremsen? Tilman Steffen, Redakteur im Politikressort der ZEIT, erklärt im Podcast, was die AfD in Sachsen-Anhalt konkret plant. In Gaza befinden sich nach Angaben der israelischen Armee offiziell keine Geiseln mehr. Mit der Bergung des Leichnams des 24-jährigen Polizisten Ran Gvili gelten die Bedingungen für die erste Phase der Waffenruhe zwischen Israel und der Terrororganisation Hamas als erfüllt. Damit kann die zweite Phase des von den USA ausgehandelten Friedensplans beginnen: So soll unter anderem der Grenzübergang Rafah wieder geöffnet und der Wiederaufbau des Gazastreifens vorangetrieben werden. Zugleich ist unklar, ob eine zentrale Voraussetzung erfüllt wird – die Entwaffnung der Hamas, der diese bislang nicht zugestimmt hat. In Israel stößt die Öffnung des Grenzübergangs teilweise auf politischen Widerstand. Wie steht die israelische Regierung dazu? Jan Roß berichtet für die ZEIT aus Israel. Im Podcast erklärt er, wie wichtig die Öffnung des Grenzübergangs für die Menschen in Gaza ist und wie realistisch die US-Pläne für den Wiederaufbau sind. Und sonst so? Fluchen hilft, aber in kleinen Dosen Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Redaktion: Simone Gaul Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Wahljahr 2026: Es bewegt sich was Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: Sachsen-Anhalts AfD greift in Wahlprogramm mehrere Institutionen an Gazastreifen: Israels Armee meldet Fund letzter toter Hamas-Geisel Nahost: Israel stellt baldige Öffnung von Rafah-Übergang in Aussicht Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Jan 28, 202612 min

Update: Den Sozialstaat vereinfachen – geht das überhaupt?

Eine Fachkommission rät der Bundesregierung, das Sozialsystem umfassend umzubauen. Auf 50 Seiten finden sich in dem von der Bundesregierung beauftragten Bericht 26 konkrete Empfehlungen, um den Staat einfacher und digitaler zu gestalten. Die Ergebnisse des Berichts wurden bereits vor der Veröffentlichung kritisiert. So fordert die Junge Union für eine ordentliche Reform auch Einschränkungen bei sozialen Leistungen. Ob der Bericht eine grundlegende Reform anstoßen kann und wie schnell Gesetze folgen, weiß Mark Schieritz, stellvertretender Ressortleiter des Politikressorts der ZEIT. Die Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau jährt sich zum 71. Mal. Der Tag dient international dem Gedenken der Opfer des Holocausts. Bei einer Gedenkstunde im Landtag Niedersachsen sprach der jüdische Publizist Michel Friedman davon, aus der Vergangenheit zu lernen: "Wir sind die Zeugen unserer Zeit." Wir müssten über uns reden und uns die Frage stellen: "Wie leidenschaftlich sind wir denn Demokraten?" Wir haben im vergangenen Jahr in einer Spezialfolge von "Was jetzt?" mit Zeitzeugen des Holocausts gesprochen. Sie finden die Folge hier. Und sonst so? Russland will deutschen Bildhauer verurteilen, wegen seiner Karnevalswagen. Moderation und Produktion: Ole Pflüger Redaktion: Simone Gaul Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Holocaustüberlebende: "Ich bete jeden Tag, dass man mich nicht wieder wegjagt" NS-Deportationen: Mitten in Hamburg, am helllichten Tag Grundsicherung: Eine Reform, mit der selbst ihre Macher nicht glücklich sind Bürokratieabbau in Düsseldorf: Hallo Behörde, ich habe ein Problem Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Jan 27, 20268 min

Der Welt geht das Süßwasser aus

Der Menschheit geht an vielen Orten das Wasser aus. Von einem "Wasserbankrott" sprechen die Vereinten Nationen in einer aktuellen Studie. Wörter wie "Wasserknappheit" oder "Wasserkrise" reichen demnach nicht mehr aus, um die reale Lage zu beschreiben, denn vielerorts sei der Verlust von Süßwasserreserven nicht mehr umkehrbar: "Viele Regionen leben über ihre hydrologischen Verhältnisse", sagt Kaveh Madani, Hauptautor der Studie. Rund vier Milliarden Menschen sind mindestens einen Monat im Jahr schwerer Wasserknappheit ausgesetzt. Obwohl starker Wassermangel in Deutschland noch als umkehrbar gilt, ist der globale Wasserkreislauf vernetzt – Dürre in anderen Ländern hat also auch Auswirkungen auf Europa. Welche Regionen besonders betroffen sind und wo die Folgen in Europa besonders spürbar werden, weiß Rike Becker. Sie forscht am Imperial College in London zur Ressource Wasser. Die Europäische Union und Indien wollen ein Freihandelsabkommen vereinbaren. Die Unterschrift könnte schon am heutigen Dienstag während eines Gipfeltreffens erfolgen, zu dem EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Ratspräsident António Costa in die indische Hauptstadt Neu-Delhi gereist sind. Vor allem europäische Autos und Wein sollen in Zukunft leichter nach Indien gelangen, während indische Elektronik, Textilien und Chemikalien leichter auf den europäischen Markt kommen sollen. Indien und die EU verhandeln schon länger über niedrigere Handelsbarrieren. Nach neun Jahren Pause sind die Verhandlungen 2022 wieder aufgenommen worden. Zuletzt hat der internationale Druck durch China und die USA die EU und Indien näher zusammengebracht. Wenn das Abkommen unterzeichnet wird, muss als Nächstes das EU-Parlament zustimmen. Wird es dort auf ähnliche Hürden stoßen wie zuletzt das Mercosur-Abkommen? Und was erhoffen sich eigentlich beide Seiten von dem Abkommen? Diese und weitere Fragen beantwortet Natalie Mayroth. Sie berichtet für die ZEIT aus und über Südasien. Und sonst so? Flugbegleiter gibt sich als Pilot aus und fliegt kostenlos. Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Ole Pflüger und Elise Landschek Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Friedrich Merz in Indien: Es muss jetzt einfach gehen China, Indien und Russland: So was gab’s noch nie Sicherheitspolitik: "Wir brauchen mehr Wasserdiplomatie" Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Jan 27, 202612 min

Update: Keine Teilzeit mehr für alle?

Der Wirtschaftsflügel der CDU fordert ein Ende des Rechts auf "Lifestyle-Teilzeit". Arbeitnehmer sollen zur Vollzeit verpflichtet werden. Das Recht auf weniger Stunden soll in Zukunft nur unter bestimmten Umständen bestehen: beispielsweise wenn Menschen Kinder betreuen, Angehörige pflegen oder sich berufsbegleitend weiterbilden. Kolja Rudzio aus dem Wirtschaftsressort erklärt, inwieweit Teilzeit mit dem Fachkräftemangel zusammenhängt und welches Signal die Debatte um die "Lifestyle-Teilzeit" an potenzielle Wähler senden könnte. Nach dem erneuten Tod eines Zivilisten durch die Einwanderungsbehörde ICE haben die demokratischen Ex-Präsidenten Bill Clinton und Barack Obama die Bevölkerung zu friedlichen Protesten gegen die Politik von Donald Trump aufgerufen. Nachdem mehrere Republikaner unabhängige Ermittlungen forderten, sagte US-Präsident Trump nun: Man prüfe den Vorfall und werde die Ergebnisse präsentieren. Außerdem im Update: Der Goldpreis hat heute zum ersten Mal die Rekordmarke von 5.000 Dollar pro Feinunze geknackt. Auch Silber ist nachgefragt wie nie. Was treibt den Boom für Edelmetalle an? Das beantwortete ZEIT-Wirtschaftsredakteur und Börsenexperte Victor Gojdka im Podcast. Die EU-Kommission startet Ermittlungen gegen Elon Musks Plattform X. Und: Die israelische Armee hat im Gazastreifen den Leichnam der letzten vermissten Hamas-Geisel gefunden. Und sonst so? Online-Ärzte helfen Menschen im Iran. Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Redaktion: Ole Pflüger und Elise Landschek Mitarbeit: Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Arbeitszeit: Teilzeit-Vorstoß von Wirtschaftsflügel sorgt für Streit in der CDU Debatte um Teilzeit: Von wegen Lifestyle Nach dem Tod von Alex Pretti: Barack Obama und Bill Clinton rufen zu Protesten in Minneapolis auf Minneapolis: Donald Trump kündigt Prüfung der Schüsse auf Alex Pretti an Gold und Silber: Der brisante Boom der Edelmetalle Krisenanlage: Goldpreis steigt erstmals auf Rekordwert von 5.000 Dollar Skandal um KI-Nacktbilder: EU leitet wegen Chatbot Grok Verfahren gegen Musks Unternehmen X ein Liveblog: Krieg in Gaza: Israel sucht Leiche letzter Geisel im Gazastreifen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Jan 26, 202611 min

ICE tötet in der Stadt. Wie Minneapolis sich wehrt

In Minneapolis ist ein 37-jähriger US-Amerikaner bei einem Einsatz der US-Einwanderungsbehörde ICE von Einsatzkräften erschossen worden. Damit ist er schon die zweite Person, die von ICE innerhalb von wenigen Wochen getötet wurde. Das US-Heimatschutzministerium bezeichnete das Vorgehen der Einsatzkräfte als "Selbstverteidigung". Mehrere Videoaufnahmen des Vorfalls zeigen ein anderes Bild. Die Regierung von Minnesota und die Stadt Minneapolis forderten den Abzug der ICE-Beamten aus der Stadt. Außerdem haben führende Demokraten damit gedroht, Gelder für ICE im nächsten Haushaltsplan zu blockieren. US-Korrespondent Paul Middelhoff ist für die ZEIT am Ort des Geschehens und beschreibt im Podcast die Stimmung in der Stadt. In gleich fünf Bundesländern werden 2026 neue Parlamente gewählt. Den Auftakt macht am 8. März Baden-Württemberg. Zwei Wochen später wird in Rheinland-Pfalz der nächste Landtag bestimmt. Am 6. September wird Sachsen-Anhalt gewählt, wo die AfD um ihren Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund aktuell mit 40 Prozent der Stimmen in den Umfragen führt. Am 20. September stimmen die Wählerinnen und Wähler in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern ab. Auch dort könnte die AfD erstmals stärkste Kraft im Landtag werden. Was bedeutet das für die Union und die Bundesregierung von Bundeskanzler Friedrich Merz? Und was sind die wichtigsten Themen im Wahlkampf? Diese Fragen beantwortet Politikredakteurin Lisa Caspari bei "Was jetzt?". Und sonst so? Nachhaltigkeit auf der Litfaßsäule – Amsterdam schränkt Fleisch- und Flugwerbung ein. Moderation und Produktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Kai Schnier und Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Minnesota: Was wir über die tödlichen Schüsse in Minneapolis wissen Minneapolis: Kaltes Grauen Tödliche Schüsse in Minneapolis: Wer war Alex Pretti? Wahlumfragen: Grüne und SPD schöpfen wieder Hoffnung Superwahljahr 2026: Achtung: Superwahljahr! AfD-Vorwahlkampf: CDU oder SPD? "Ich wüsste nicht, dass die hier präsent sind" Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Jan 26, 202612 min

Neue Chance für den IS?

Zwischen der syrischen Regierung und der von Kurden dominierten Miliz SDF gilt im Norden Syriens vorerst weiter eine Waffenruhe. Am Samstagabend hat das syrische Verteidigungsministerium mitgeteilt, dass diese um 15 Tage verlängert werden soll. Doch politisch bleibt der Konflikt ungelöst: Damaskus fordert die vollständige Kontrolle über den Nordosten, die kurdische Selbstverwaltung will ihre Autonomie sichern. Die Kämpfe haben zuletzt die Sicherheitslage in der Region verschärft, mit direkten Folgen für die Zivilbevölkerung. Besonders im Fokus steht das Flüchtlingslager Al-Hol, in dem Zehntausende Menschen leben, darunter Angehörige von IS-Kämpfern. Terrorismusexperten warnen seit Jahren, dass das Lager durch die Isolation ein Nährboden für die Ideologie des "Islamischen Staats" sei. Der geschwächte Einfluss der SDF wirft die Frage auf, inwiefern die Terrormiliz IS von der Instabilität profitiert. Andrea Backhaus, Nahostkorrespondentin der ZEIT, berichtet im Podcast, was über die Lage der Zivilbevölkerung in den umkämpften Gebieten bekannt ist und warum der Nordosten Syriens auch in Europa schon bald zurück auf die politische Tagesordnung drängen könnte. In den Alpen ist dieser Winter ungewöhnlich tödlich. Allein am vergangenen Wochenende sind in Österreich acht Menschen durch Lawinen ums Leben gekommen. In der Schweiz gab es in der kaum gestarteten Wintersaison sechs Lawinentote. Besonders gefürchtet sind sogenannte Schneebrettlawinen, die im Hochwinter am häufigsten auftreten und für die meisten Todesfälle verantwortlich sind. Sie können von einem beliebigen Punkt ausgelöst werden – oft schon durch einzelne Skifahrer oder Tourengeher. Viele Menschen in Deutschland planen in den kommenden Wochen ihren Skiurlaub. Wie groß ist die Gefahr? Und was kann man tun, um sich zu schützen? Linda Fischer aus dem Wissensressort der ZEIT erklärt im Podcast, wie Schneebrettlawinen entstehen und was im Ernstfall die Überlebenschancen erhöht. Und sonst so? Ein Dorf, das seinen Status als Welterbe wieder loswerden will Moderation und Produktion: Moses Fendel Mitarbeit: Susanne Hehr, Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Syrien: Waffenruhe zwischen syrischer Regierung und Kurden verlängert Kämpfe in Syrien: Syriens womöglich größte Zerreißprobe Österreich: Acht Tote bei Lawinenunglücken in Österreich Skifahren: Was tun bei einer Lawine? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Jan 25, 202612 min

Cem Özdemirs Grünen-Problem

Gut sechs Wochen vor der Landtagswahl in Baden-Württemberg haben die Grünen in einer aktuellen Umfrage aufgeholt. Laut einer Erhebung von Infratest dimap kommen die Grünen auf 23 Prozent der Stimmen. Die CDU bleibt mit 29 Prozent stärkste Kraft. Amtsinhaber Winfried Kretschmann tritt bei der Landtagswahl am 8. März nicht erneut an. Der grüne Spitzenkandidat Cem Özdemir wird als natürlicher Nachfolger gesehen. Belastet wird sein Wahlkampf jedoch durch parteiinterne Konflikte. Anlass ist die Entscheidung einer Mehrheit der Grünen im Europaparlament, das Freihandelsabkommen Mercosur gerichtlich überprüfen zu lassen. Mariam Lau, Politikredakteurin der ZEIT, ordnet ein, welche Auswirkungen dies auf den Wahlkampf der Grünen in Baden-Württemberg haben könnte. Die Plattform TikTok gehört zu den größten sozialen Netzwerken überhaupt. Besonders in den USA ist TikTok verbreitet. Gleichzeitig steht die Plattform seit Jahren in der Kritik. Der Mutterkonzern ByteDance ist ein chinesisches Unternehmen, und in den USA gibt es die Sorge, dass Nutzerdaten oder Inhalte unter Einfluss der chinesischen Regierung geraten könnten. Deshalb verabschiedete der US-Kongress 2024 ein Gesetz, das ByteDance zum Verkauf des US-Geschäfts von TikTok verpflichtete. In den vergangenen Wochen wurde dieser Verkauf umgesetzt, nun ist er offiziell abgeschlossen. TikTok in den USA wird nun von einem Konsortium mehrerer Unternehmen betrieben. Was das für Nutzer aus den USA bedeutete, analysiert Pauline Schinkels, Redakteurin im Digitalressort der ZEIT. Und sonst so? Kinderverbot in der französischen Bahn Moderation und Produktion: Lisa Caspari Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf Whatsapp. Weitere Links zur Folge: Superwahljahr 2026: Achtung: Superwahljahr! Cem Özdemir: Wie sehr können sich die Grünen noch verbiegen? Cem Özdemir: Was geht eigentlich mit Cem? Cem Özdemir: Kann er Kretschmann? TikTok-Verbot: Das muss jetzt kurz wehtun TikTok-Verbot: Wird TikTok in den USA jetzt abgeschaltet? TikTok in den USA: Jetzt schnappt er sich auch noch TikTok TikTok-Deal: Ein TikTok-Deal – jetzt aber wirklich? TikTok: US-Sparte von TikTok startet als eigene Firma Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Jan 24, 202612 min

Update: Rom sehen und weiterarbeiten

Bundeskanzler Friedrich Merz und Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni möchten die Zusammenarbeit ihrer beiden Länder unter anderem in Fragen der Wirtschaft, Verteidigung und Migration vertiefen. Das haben die beiden am Freitag bei einer Pressekonferenz in Rom bekannt gegeben. Merz war im Anschluss an den EU-Gipfel in Brüssel mit zehn Bundesministern zu den deutsch-italienischen Regierungsberatungen nach Rom geflogen. Der politische Korrespondent der ZEIT, Fabian Reinbold, hat Kanzler Merz nach Rom begleitet und ordnet im Podcast dessen persönliches Verhältnis zu Meloni ein. Am Freitag ist das Weltwirtschaftsforum in Davos zu Ende gegangen. Am Donnerstag hatte US-Präsident Donald Trump seinen umstrittenen sogenannten Friedensrat gegründet, von dem Kritiker annehmen, dass er mit diesem Institutionen der Vereinten Nationen zu ersetzen plant. Der Chefredakteur der ZEIT, Jochen Wegner, hat das Treiben in Davos beobachtet und nennt es “das seltsamste Weltwirtschaftsforum, das es je gab”. Zur Dominanz der USA und der Rolle von Techunternehmen sowie der Bedeutung des Forums für die Menschen in Europa spricht er im Podcast. Außerdem im Update: Der französische Premierminister Sébastien Lecornu hat am Freitag zwei Misstrauensvoten im Parlament überstanden. Was das für Frankreich bedeutet, erklärt ZEIT-Autorin Annika Joeres. In Dresden hat am Freitag der Prozess wegen Terrorverdachts gegen die sogenannten sächsischen Separatisten begonnen. Acht junge Männer aus der rechtsextremen Szene sind angeklagt. Sie sollen geplant haben, im Krisenfall mit Waffengewalt Gebiete in Sachsen zu erobern, um dort einen eigenständigen, an der NS-Ideologie ausgerichteten Staat zu errichten. Tilmann Steffen, Politikredakteur der ZEIT, hat den Prozessauftakt im Dresdner Oberlandesgericht begleitet. Und sonst so? 40-Jähriger in der dritten Runde der Australian Open Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Mira Schrems Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Deutschland und Italien: Merz und Meloni vereinbaren engere Zusammenarbeit bei der Verteidigung Deutschland und Italien: Merz mit zehn Ministern zu Gesprächen mit Meloni in Rom eingetroffen Davos: Es braucht ein ganzes Dorf, um einen US-Präsidenten zu erziehen Europäische Außenpolitik: Europa hat seine Angst verloren Davos: Trump zieht Friedensrat-Einladung für Kanadas Premier Carney zurück Haushaltsstreit in Frankreich: Französische Regierung übersteht zwei Misstrauensvoten Rechtsextremismus: Prozess gegen Terrorgruppe Sächsische Separatisten begonnen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Jan 23, 202611 min

Ein Friedensrat voller Kriegstreiber?

Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos hat US-Präsident Donald Trump gestern die Gründung des sogenannten Friedensrats bekannt gegeben. Das Gremium war ursprünglich für den Gazakrieg vorgesehen, soll nach Trumps Vorstellungen nun aber weltweit Konflikte lösen. Rund 60 Nationen wurden dafür eingeladen. Zugesagt haben unter anderem autoritäre Machthaber wie Wladimir Putin und Alexander Lukaschenko. Aus Europa beteiligen sich bis jetzt nur Bulgarien und Ungarn. Was von dem Friedensrat tatsächlich zu erwarten ist, ordnet ZEIT-Politikreporter Christian Vooren im Podcast ein. Die Proteste im Iran sind in der vergangenen Woche nach dem brutalen Vorgehen der Regierungskräfte zum Erliegen gekommen. Eine Kontaktperson der ZEIT berichtete von Scharfschützen, Straßenschlachten und ausgebrannten Geschäften. Zudem wurde das Internet nahezu vollständig abgeschaltet, weshalb nur wenige Informationen nach außen dringen. Laut der Menschenrechtsorganisation Human Rights Activists News Agency wurden bei den Protesten 4.560 Menschen getötet – die meisten davon Demonstranten. Andere Schätzungen gehen von 5.000 bis 20.000 Toten aus. Omid Rezaee schreibt für DIE ZEIT und versucht trotz der Abschottung des Landes, mit Menschen im Iran in Kontakt zu bleiben. Er berichtet bei "Was jetzt?" wie die Stimmung im Land aktuell ist und ob das Internet wieder angeschaltet wird. Und sonst so? Lüften geht viral auf TikTok. Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Susanne Hehr und Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Geplanter Friedensrat: Donald Trumps Schurken-UN Nahost: Das sind die Mitglieder des "Friedensrats" für Gaza US-Präsident: Donald Trump will Gaza-Friedensrat weltweite Zuständigkeit geben Proteste im Iran: Gegen die Unschärfe Proteste im Iran: Iranisches Staatsfernsehen meldet mehr als 3.000 Tote nach Protesten Sanktionen gegen Iran: "Wir nennen das den Wagenburg-Effekt" Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Jan 23, 202612 min

Update: "Trump kriegt Grönland nicht"

Im Konflikt um Grönland hat US-Präsident Donald Trump beim Weltwirtschaftsforum in Davos seine zuvor angekündigten Militär- und Zolldrohungen vorerst zurückgenommen. Die Einigung wurde zwischen Donald Trump und Nato-Generalsekretär Mark Rutte erzielt. Nach Angaben aus Nato-Kreisen soll ein Abkommen die Zusammenarbeit zur Sicherung der Arktis stärken. Zu den diskutierten Punkten gehört demnach der Verzicht der USA auf angekündigte Zölle gegen acht europäische Länder. Im Gegenzug soll das bestehende Stationierungsabkommen für US-Truppen in Grönland aus dem Jahr 1951 überprüft werden. Die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen war nicht direkt an den Verhandlungen beteiligt. Mark Schieritz ist stellvertretender Leiter im Politikressort der ZEIT. Im Podcast ordnet er ein, welche konkreten Folgen das Abkommen für die Souveränität Dänemarks und den Status Grönlands hat. Beim Weltwirtschaftsforum in Davos hat Bundeskanzler Friedrich Merz die Grönland-Einigung begrüßt und dabei entsprechende Äußerungen von US-Präsident Donald Trump hervorgehoben. Den Schwerpunkt seiner Rede legte der Bundeskanzler jedoch auf einen Appell zur engeren Zusammenarbeit in Wirtschaft und Sicherheit. Die Welt sei in eine neue Phase der Großmachtpolitik eingetreten, die auf Stärke und im Zweifel auch auf Gewalt beruhe. Gerichtet war das vor allem an Russland und China. Kritik richtete Merz aber auch an die USA: Drohungen, europäisches Territorium mit Gewalt zu erwerben, seien inakzeptabel, neue Zölle würden die Grundlagen der transatlantischen Beziehungen untergraben. Europas Antwort darauf werde geschlossen, ruhig, angemessen und zugleich bestimmt ausfallen. Gleichzeitig warnte Merz davor, die transatlantische Partnerschaft vorschnell aufzugeben. Wie die Rede des Bundeskanzlers in Davos aufgenommen wurde, analysiert Marlies Uken, stellvertretende Leiterin des Politikressorts der ZEIT. Außerdem im Update: Auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat in Davos eine Rede gehalten; außerdem hat er sich mit US-Präsident Donald Trump getroffen. Währenddessen führte der US-Sondergesandte Steve Witkoff Gespräche mit russischen Vertretern. Und sonst so? Matt Damon kritisiert Netflix-Strategie Moderation und Produktion: Rita Lauter Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Grönland: Was, wenn die Vernunft nicht siegt? Außenpolitik von Trump: "Europa müsste dem Mobber Trump endlich die Stirn bieten" Liveblog: Weltwirtschaftsforum 2026: Treffen von Donald Trump und Wolodymyr Selenskyj hat begonnen Streit um Grönland: Trump kündigt Zusatzzölle gegen Deutschland und weitere EU-Länder an OK, America? / Grönland-Konflikt: Trumps Grönland-Hickhack Grönland: USA soll in Grönland-Abkommen Mitbestimmungsrecht eingeräumt werden Grönlandkonflikt: Der Feind im Bündnis Friedrich Merz: Schluss mit kuschelig Friedrich Merz: Operation Besänftigung Livestream: Friedrich Merz in Davos: Jetzt live: Friedrich Merz' Rede in Davos Davos: Friedrich Merz warnt vor Ära der Großmachtpolitik Grönland: Europa warnt USA mit deutlichen Worten vor Annexion Grönlands Lars Klingbeil: Lars Klingbeil sieht transatlantische Partnerschaft "in der Auflösung" Lage in der Ukraine: Selenskyjs politische Rochade Livestream: Wolodymyr Selenskyj: Jetzt live: Wolodymyr Selenskyj auf dem Weltwirtschaftsforum Ukrainekrieg: 1.418 Tage Krieg, aber kaum Erfolge Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Jan 22, 202611 min

Doch keine Zölle

Lange gab sich US-Präsident Donald Trump wenig kompromissbereit. Er will, dass Grönland den USA gehört. Für Europa kam das nicht infrage, und so drohte der US-Präsident zuletzt mit Zöllen von bis zu 25 Prozent, um die Europäer unter Druck zu setzen. Am späten Mittwochabend gab es nun aber offenbar eine Einigung beim Weltwirtschaftsforum in Davos. Juliane Schäuble, US-Korrespondentin der ZEIT, fasst zusammen, was darüber bisher bekannt ist. Wegen der ausgefallenen Stromversorgung verlassen Tausende Menschen die ukrainische Hauptstadt Kyjiw. Mitten im Winter sind aktuell mehrere Regionen und weite Teile der Hauptstadt ohne Strom. Bei Temperaturen von bis zu minus 20 Grad Celsius fehlen vielen Menschen Strom, Wasser und Heizung. Der Bürgermeister Kyjiws, Vitali Klitschko, hat den Einwohnern geraten, die Stadt zu verlassen, zum Dienstag sind bereits 600.000 Einwohnerinnen und Einwohner seinem Rat gefolgt. Russland bombardiert mit Raketen, Drohnen und Bomben bereits länger die ukrainische Energieinfrastruktur. In den vergangenen Wochen haben sich die Angriffe jedoch intensiviert. Olivia Kortas, Ukrainekorrespondentin der ZEIT, berichtet vom Leben in der verdunkelten Hauptstadt und von der Flucht, auf die sich viele Menschen nun begeben. Und sonst so? Alex Honnold klettert ohne Sicherung auf das Hochhaus Taipei 101. Moderation und Produktion: Ole Pflüger Redaktion: Pia Rauschenberger Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Kyjiw: Bitterkalte Kriegstage in Kyjiw Lage in Kyjiw: "Wenn die Heizung ausfällt, kann ich mit dem Baby hier nicht bleiben" TikTok-Deal: Ein TikTok-Deal – jetzt aber wirklich? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Jan 22, 202613 min

Update: Wieso Donald Trump nicht auf "ein Stück Eis" verzichten will

Donald Trumps Rede auf dem Wirtschaftsgipfel in Davos steht für Europa ganz im Zeichen Grönlands. Trump hat einerseits oberflächlich Entwarnung gegeben: "Ich will keine Gewalt anwenden. Ich werde keine Gewalt anwenden." Andererseits hat er ausdrücklich seinen Anspruch auf Grönland unterstrichen. Nur die USA könnten "dieses riesige, gewaltige Land, dieses riesige Stück Eis schützen". Wie ist Trumps Rede in Davos einzuschätzen? Und hat er seine Drohungen gegen die Unterstützer Grönlands wiederholt? Diese und weitere Fragen beantwortet Uwe Jean Heuser, Weltwirtschaftskorrespondent der ZEIT. Wie ist Trumps Rede in Davos einzuschätzen? Und hat er seine Drohungen gegen die Unterstützer Grönlands wiederholt? Diese und weitere Fragen beantwortet Uwe Jean Heuser, Weltwirtschaftskorrespondent der ZEIT. Das Europäische Parlament hat den Start des Freihandelsabkommens Mercosur verzögert. Die Abgeordneten sprachen sich mit einer Mehrheit für eine Prüfung der Rechtmäßigkeit des Abkommens durch den Gerichtshof der Europäischen Union aus. Das Abkommen über niedrigere Handelsbarrieren zwischen der EU und verschiedenen südamerikanischen Ländern wird bereits seit 25 Jahren verhandelt. Wie fatal die Verzögerung ist und was das Abkommen der EU überhaupt bringt, weiß Ulrich Ladurner, Korrespondent der ZEIT in Brüssel. Die Bundesanwaltschaft hat in Brandenburg zwei mutmaßliche Unterstützer der sogenannten Separatistengebiete Donezk und Luhansk festnehmen lassen. Sie sollen seit 2016 hohe Posten in einem Verein gehabt haben, der den Transport von Drohnen in die Region organisiert haben soll. Die „Volksrepubliken Donezk und Luhansk“ wurden 2016 mit Waffengewalt aus der Ostukraine gelöst, inzwischen hat Russland sich die Provinzen einverleibt. In Berlin hat die Bundesanwaltschaft zudem eine mutmaßliche Spionin Russlands festnehmen lassen. Die Deutsch-Ukrainerin soll unter anderem Informationen mit Bezug zum Krieg in der Ukraine für einen russischen Geheimdienst beschafft haben. Und sonst so? Macrons Sonnenbrille in Davos wird zum Hype. Moderation und Produktion: Rita Lauter Redaktion: Pia Rauschenberger Mitarbeit: Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Donald Trump in Davos: Maga ist schon da Grönland: Europa braucht eine Dual-Use-Strategie gegen Trump Mercosur-Abkommen: Was das Mercosur-Abkommen bringt AfD-Spionageverdacht: Unterwegs im Auftrag fremder Mächte Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Jan 21, 202610 min

Mikroplastik: Sind die Ängste übertrieben?

Immer wieder haben Studien in den letzten Jahren die Existenz von Mikroplastik im menschlichen Körper festgestellt und auf mögliche Gesundheitsrisiken hingewiesen. Doch zuletzt meldeten sich nun kritische Stimmen aus der Forschung in einem Brief zu Wort. Sie zweifeln an den Befunden und kritisieren methodische Fehler. Was lässt sich nun zuverlässig über die Wirkung von Mikroplastik im menschlichen Körper sagen? Das erklärt Linda Fischer, Redakteurin im Wissensressort der ZEIT. Beim Weltwirtschaftsforum in Davos wird am heutigen Mittwoch US-Präsident Donald Trump erwartet. Doch auch abseits seines eigenen Besuchs prägen Trump und sein Umfeld die Konferenz – und das schon vor seinem Auftritt. Marlies Uken aus dem Wirtschaftsressort der ZEIT ist vor Ort und berichtet im Podcast von der US-Dominanz in den Alpen – und welche einst prägenden Themen gänzlich aus Davos verschwunden sind. Und sonst so? Was wir am Weltknuddeltag von Kuh Veronika lernen können. Moderation und Produktion: Jannis Carmesin Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Susanne Hehr, Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Kunststoffe: Die Mikroplastik-Panik Børge Brende: Die Welt schaut nach Davos – aber eigentlich auf Donald Trump Liveblog: USA und Grönland Donald Trump in Davos: Maga ist schon da Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Jan 21, 202612 min

Update: Bei Anruf krank – drücken die Deutschen sich vor der Arbeit?

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) will die Regeln bei der telefonischen Krankschreibung überprüfen. Die Koalition habe sich darauf verständigt, Missbrauch auszuschließen, sagte sie dem Tagesspiegel. Sie folgt damit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), der in den vergangenen Tagen wiederholt angeblichen Missbrauch angeprangert hatte. Angesichts von durchschnittlich 14,5 Krankheitstagen pro Person fragte Merz auf einer Wahlkampfveranstaltung: "Ist das wirklich richtig? Ist das wirklich notwendig?" An dem hohen Krankenstand sei auch die telefonische Krankschreibung schuld. Sind die Deutschen einfach faul oder tatsächlich öfter krank? Diese und weitere Fragen beantwortet Hanna Grabbe aus dem Wissensressort der ZEIT. In Syrien kämpft weiterhin die syrische Armee gegen die kurdisch angeführten Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF). Die Armee soll die SDF trotz Gesprächen über einen möglichen Waffenstillstand aus Gebieten vertrieben haben. Am Dienstag zogen sich die SDF-Milizen wegen der Kämpfe sogar aus einem der berüchtigtsten Gefangenenlager Syriens zurück: dem Lager Al-Hol. Dort sitzen Tausende Angehörige von IS-Kämpfern in Gefangenschaft, vor allem Frauen, Kinder und Jugendliche. Wieso die syrische Armee gegen die SDF vorgeht und was das über den Gesamtzustand Syriens aussagt, erklärt Anna-Theresa Bachmann. Sie berichtet für die ZEIT aus Damaskus. In der Ukraine herrscht der härteste Winter seit dem Angriff Russlands. Nach erneutem Beschuss in der vergangenen Nacht durch Russland sind in der Hauptstadt Kyjiw 335.000 Haushalte bei minus 14 Grad Celsius ohne Strom. Die Bundeswehr ist erstmals seit Jahren deutlich gewachsen. Zum Jahreswechsel 2025/26 waren 184.000 Männer und Frauen im Dienst. Um die Nato-Ziele zu erreichen, braucht die Bundeswehr bis Mitte der 2030er-Jahre 260.000 Soldaten sowie 200.000 Reservistinnen und Reservisten. Und sonst so? Wenn das Koks per Postkarte kommen soll – und abgefangen wird. Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Krankenstand: Der Kollege ist schon wieder krank? Das gibt's doch nicht Hausärztin: "Inzwischen existiert ein komisches Verständnis davon, krank zu sein" Lage in Kyjiw: "Wenn die Heizung ausfällt, kann ich mit dem Baby hier nicht bleiben" Syrien: Nicht jeder kleine Spitzel wird belangt werden Boris Pistorius: Und jetzt auch noch Grönland Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Jan 20, 202610 min

Warum sich Russland und China über den Streit um Grönland freuen

US-Präsident Donald Trump hat in einem Brief an den norwegischen Regierungschef Jonas Gahr Støre den Anspruch Dänemarks auf Grönland infrage gestellt. Das Schreiben liegt der Nachrichtenagentur Reuters und weiteren Medien vor, Trump behauptet darin, es gebe keinerlei schriftliche Belege für Dänemarks Besitzanspruch. Er hatte am Samstag angekündigt, ab Februar neue Zölle zu erheben, unter anderem gegen Deutschland. Gelten sollen die Strafzölle so lange, bis die betroffenen Staaten einem Verkauf Grönlands an die USA zustimmen. Im Juni solle der Zollsatz auf 25 Prozent steigen. Deutschland und weitere ⁠europäische Staaten hatten mit Protest auf die Drohung reagiert und ‍Widerstand angekündigt. Doch wie blicken China und Russland auf den Streit um Grönland? Das ordnen der Redakteur für internationale Politik, Steffen Richter, und der Russlandexperte der ZEIT, Maxim Kireev, ein. Im Sudan leiden mehr als 21 Millionen Menschen unter akutem Hunger. Die Welthungerhilfe der Vereinten Nationen warnt, dass ihre Lebensmittelvorräte bis Ende März aufgebraucht sind. Begonnen hat der Bürgerkrieg im Sudan vor knapp drei Jahren. In dem ostafrikanischen Land kämpft die reguläre Armee gegen die RSF-Miliz, das steht für Rapid Support Forces. Über die Lage in Darfur und im Nachbarland Tschad, wo viele sudanesische Geflüchtete in Lagern leben, berichtet Jan Friedrich-Rust. Er ist Geschäftsführer der Hilfsorganisation Aktion gegen den Hunger und war im November und Dezember des vergangenen Jahres in der Region Zentral-Darfur und im Tschad unterwegs. Und sonst so? Seit 97 Jahren auf der Piste: Österreichs ältester Skifahrer Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Simone Gaul, Rita Lauter Mitarbeit: Susanne Hehr, Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Drohungen der USA: Donald Trump zweifelt Dänemarks Anspruch auf Grönland an Konflikt um Grönland: Es reicht! Thomas Röwekamp: "America first bedeutet nicht, dass die Nato am Ende ist" Bürgerkrieg: UN melden weitreichendes Leid der Zivilisten im Sudan Krieg im Sudan: Drei von mehr als 21 Millionen Sudan: Bürgerkrieg im Sudan Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Jan 20, 202612 min

Update: Greift die EU jetzt zur "Handels-Bazooka"?

Die Zollandrohungen von US-Präsident Donald Trump verschärfen den Konflikt zwischen US-Regierung und Europäischer Union. Als Reaktion auf den europäischen Widerstand gegen Trumps Pläne zur Übernahme Grönlands kündigte der US-Präsident zusätzliche Strafzölle auf europäische Waren an. Ab dem 1. Februar sollen Einfuhren aus Deutschland und weiteren EU-Ländern mit zehn Prozent belegt werden, ab Juni stellte Trump sogar Zölle von 25 Prozent in Aussicht. Die Spitzen der EU beraten nun über mögliche Gegenmaßnahmen. Dabei rückt auch das sogenannte Instrument zur Bekämpfung von Zwangsmaßnahmen, die "Bazooka des Handels", erneut in den Fokus. Zacharias Zacharakis, Wirtschaftsredakteur der ZEIT, erklärt im Podcast, wie sinnvoll dessen Einsatz ist und was zehn Prozent Zusatzzoll für Deutschland bedeuten würden. Außerdem im Update: Die Bundesregierung will den Kauf von Elektroautos erneut ankurbeln und stellt dafür insgesamt drei Milliarden Euro bereit. Rund 800.000 Fahrzeuge sollen damit gefördert werden. Beim Zusammenstoß zweier Hochgeschwindigkeitszüge im Süden Spaniens sind mindestens 39 Menschen ums Leben gekommen. Das Unglück ereignete sich am Sonntagabend nahe der Gemeinde Adamuz in der Provinz Córdoba, nachdem einer der Züge entgleist war. Die Ursache des Unfalls ist bisher unklar. Was bisher dazu bekannt ist, ordnet Antonia Schaefer ein. Sie berichtet für die ZEIT aus Spanien. Und sonst so? Hans Zimmer zaubert die Musik zur neuen "Harry Potter"-Serie Skript und Redaktion: Constanze Kainz Moderation und Produktion: Rita Lauter Redaktion: Simone Gaul Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Streit um Grönland: Trump kündigt Zusatzzölle gegen Deutschland und weitere EU-Länder an Zollstreit mit den USA: EU plant offenbar Gegenzölle in Höhe von 93 Milliarden Euro Spanien: Zahl der Toten nach Zugunglück steigt auf mindestens 39 Elektromobilität: Bund fördert E-Autos mit bis zu 6.000 Euro Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Jan 19, 202610 min

Gipfel in Davos: Dialog das Motto, Zolldrohung die Realität

In einer angespannten weltpolitischen Lage beginnt morgen im Schweizer Davos das fünftägige Weltwirtschaftsforum. Rund 3.000 Teilnehmer aus mehr als 130 Ländern werden erwartet, darunter etwa 65 Staats- und Regierungschefs sowie Hunderte Spitzenmanager. Erst gestern kündigte US-Präsident Donald Trump neue Strafzölle gegen die europäischen Nato-Mitglieder an, die einer US-Übernahme Grönlands entgegenstehen. Diese sollen so lange bestehen, bis ein Abkommen über den Kauf von Grönland abgeschlossen ist. Im Podcast ordnet Marlies Uken, die stellvertretende Leiterin des Wirtschaftsressorts, ein, ob das Weltwirtschaftsforum mehr ist als ein Debattentreffen und wie Europa mit Trumps Zollandrohungen umgehen könnte. Seit gut einem Jahr führt Machthaber Ahmed al-Scharaa Syrien, nachdem Langzeitdiktator Baschar al-Assad von Al-Scharaas Miliz gestürzt wurde. Und auch der neue Machthaber ist hochumstritten. Zuletzt gab es erneut Kämpfe mit kurdischen Kräften in der nordsyrischen Stadt Aleppo. Kommt es hier zu einer erneuten Eskalation und wie glaubwürdig ist Al-Scharaas Wandel vom Gotteskrieger zum sich gemäßigt gebenden Präsidenten? Das ordnet Anna-Theresa Bachmann, die für die ZEIT in Syrien unterwegs ist, im Podcast ein. Und sonst so? Krapfen mit Weißwurst und Senf Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Mitarbeit: Kai Schnier und Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Global Risks Report: Sorge vor wirtschaftlichen Auseinandersetzungen ist gestiegen Reaktionen auf Trumps Zollankündigung: "Wir lassen uns nicht einschüchtern" Konflikt um Grönland: Es reicht! Aleppo: Tausende flüchten vor möglicher Offensive gegen Kurden in Syrien Geplante Gespräche in Deutschland: Merz will mit Al-Scharaa über mögliche Rückkehr von Syrern sprechen Syrien: Nicht jeder kleine Spitzel wird belangt werden Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Jan 19, 202612 min

Was hat Trumps neues Gazakomitee vor?

Die US-Regierung hat die zweite Phase des von Präsident Donald Trump vorgelegten Plans für den Gazastreifen ausgerufen. Vorgesehen ist, dass künftig eine palästinensische Regierung aus Fachleuten ohne Hamas-Bezug die Verwaltung des Gazastreifens übernimmt. Diese Übergangsregierung soll von einem internationalen Gremium beaufsichtigt werden, dessen Zusammensetzung Donald Trump nun offiziell bekannt gegeben hat. Es soll den politischen Prozess begleiten und den Wiederaufbau und die künftige Verwaltung des Gazastreifens koordinieren. Was von dem Gremium zu erwarten ist, ordnet Rieke Havertz ein. Sie ist internationale Korrespondentin der ZEIT. Immer mehr deutsche Städte planen, Seilbahnen in den öffentlichen Nahverkehr zu integrieren. Verkehrsplaner betrachten urbane Seilbahnen als mögliche Ergänzung zu Straßenbahnen, Bussen und U-Bahnen. Auch in Bonn, Herne und anderen Städten laufen Planungen. Fachleute weisen darauf hin, dass Seilbahnen schnell gebaut, pro Kilometer kostengünstig und geeignet sind, bestehende Verkehrsnetze zu entlasten. International sind urbane Seilbahnen bereits etabliert, etwa in La Paz oder Paris. Max Rauner analysiert, wie realistisch Seilbahnen als Alternative zu Bus und Bahn tatsächlich sind. Und sonst so? High January statt dry January Moderation und Produktion: Rita Lauter Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge OK, America? / US-Außenpolitik: Amerikas neue Welt(un)ordnung Gazastreifen: USA starten zweite Phase des Friedensplans für Gaza OK, America? / Donald Trump und Nahost: Trumps internationaler Triumph Trumps 20-Punkte-Plan: Das sind die nächsten Schritte im Nahost-Friedensprozess Wiederaufbau in Gaza: Wo anfangen? Waffenruhe in Gaza: Donald Trumps große Stunde Nahost: US-Regierung benennt Mitglieder des Friedensrats für Gaza Tony Blair: "Entweder du stürzt die Verhältnisse um – oder sie stürzen dich" Klimaschutz: "Es braut sich ein Sturm zusammen" Gazakrieg: US-Außenminister sagt Israel "unerschütterliche Unterstützung" zu Jared Kushner: Der geschickte Mr. Kushner Seilbahn: Drahtseilakt ZEIT WISSEN. Woher weißt Du das? / Urbane Seilbahnen: Mit der Seilbahn zur Arbeit oder ins Café – bald auch in Deutschland? Frankreich: Paris eröffnet erste Stadtseilbahn für Vororte Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Jan 18, 202612 min

Was das Mercosur-Abkommen für die Welt bedeutet

Nach mehr als 26 Jahren Verhandlungen haben die EU-Mitgliedstaaten das Freihandelsabkommen mit dem südamerikanischen Staatenbund Mercosur verabschiedet. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen will das Abkommen unterzeichnen und reist dafür nach Paraguay, um auch die Zustimmung der Mercosur-Staaten einzuholen. Für die Länder Südamerikas bedeutet das Abkommen einen wirtschaftspolitischen Wendepunkt: Jahrzehntelang hatten sie ihre Märkte abgeschottet, um die eigene Industrie zu schützen. In der EU stößt das Abkommen aber auch auf Kritik. Welche Auswirkungen das Abkommen sonst auf die Weltordnung haben wird, analysiert ZEIT-Autor Philipp Lichterbeck. In Frankreich stehen im März landesweite Kommunalwahlen an, 2027 folgt die nächste Präsidentschaftswahl. Parteichef Jordan Bardella vom Rassemblement National (RN) könnte Marine Le Pen als Spitzenfigur der Partei ersetzen. Dieser wurde nach einer Verurteilung wegen Veruntreuung öffentlicher Gelder das Recht auf eine Kandidatur entzogen. Laut Umfragen wünschen sich bereits 44 Prozent der Franzosen, dass Jordan Bardella bei der nächsten Präsidentschaftswahl antritt. ZEIT-Korrespondent Matthias Krupa ordnet ein, wie wahrscheinlich es ist, dass Marine Le Pen tatsächlich nicht antreten werden kann. Und sonst so? „Großer Stutenkerl“ für Friedrich Merz Moderation und Produktion: Lisa Caspari Redaktion: Rita Lauter Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf Whatsapp. Weitere Links zur Folge: Rat der Europäischen Union: EU stimmt für Mercosur-Freihandelsabkommen EU-Parlament: Ursula von der Leyen muss sich weiterem Misstrauensvotum stellen Mercosur-Freihandelsabkommen: Zu spät, zu halbherzig Mercosur-Abkommen: Platzt der Deal, würde das vor allem Europa schaden Bauernproteste: Die Angst der Bauern vor Mercosur Jordan Bardella: Radikal erfolgreich Marine Le Pen: Marine Le Pens Revanche Marine Le Pen: Ein Gericht schreibt Geschichte Marine Le Pen: Prozess gegen Le Pen entscheidet über ihre Präsidentschaftskandidatur Prozess gegen Marine Le Pen: Le Pens Kampf gegen ihren politischen Tod Rassemblement National: Jünger, radikaler und noch beliebter Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Jan 17, 202614 min

Update: Wohin zielt Trumps Iran‑Politik?

Nach den Drohungen von US-Präsident Donald Trump gegen den Iran verstärken die USA Medienberichten zufolge ihre militärische Präsenz im Nahen Osten. Der Flugzeugträger "USS Abraham Lincoln" und Begleitschiffe seien auf dem Weg vom Südchinesischen Meer in die Region, berichtet die "New York Times". Trump hatte seit Beginn der Massenproteste im Iran mehrfach mit einem Eingreifen der USA gedroht und den Demonstrierenden Hilfe zugesagt. Neben dem im Raum stehenden militärischen Eingreifen haben die USA bereits mit neuen Sanktionen gegen iranische Politiker und Unternehmen reagiert. Zugleich sendete Trump widersprüchliche Signale. Bei einer Veranstaltung im Weißen Haus sagte er, dass "die Tötungen im Iran aufhören" – ohne dafür Belege zu nennen. Jörg Lau, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT, ordnet im Podcast ein, ob die USA einen Militärschlag planen und welche langfristigen Ziele sie in der Region verfolgen. Südkoreas ehemaliger Präsident Yoon Suk Yeol ist zu fünf Jahren Haft verurteilt worden. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der konservative Politiker sich der Vollstreckung eines Haftbefehls widersetzt hatte. Im Dezember 2024 hatte Yoon überraschend das Kriegsrecht verhängt und das Land in eine Staatskrise gestürzt. Hintergrund war ein Haushaltsstreit mit den Oppositionsparteien. Außerdem im Update: - Nach dem Bruch der Koalition aus SPD und BSW in Brandenburg wollen Sozialdemokraten und CDU in dem Bundesland "zügig" mit Verhandlungen über eine Koalition beginnen. - Ende des Jahres soll der Führerschein digital auf dem Smartphone verfügbar sein. Und sonst so? Akkordeon ist Instrument des Jahres Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Redaktion: Rita Lauter Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Iran: USA verlegen offenbar Flugzeugträger in den Nahen Osten Internationale Einflussnahme im Iran: Lässt sich die Gewalt im Iran noch stoppen? Kriegsrecht verhängt: Südkoreas Ex-Präsident Yoon wegen Behinderung der Justiz verurteilt Potsdam: SPD und CDU in Brandenburg wollen über Koalition verhandeln Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Jan 16, 202610 min

Chatbot Grok: Nackt im Netz

Nach der EU und Großbritannien hat nun auch der US-Bundesstaat Kalifornien Ermittlungen gegen xAI, das KI-Unternehmen von Elon Musk, aufgenommen. Der von xAI entwickelte Chatbot Grok steht seit Tagen enorm in der Kritik: Innerhalb von kurzer Zeit hat die KI tausendfach gefälschte Nacktbilder von Frauen und auch von Kindern erzeugt. Nutzer haben Fotos realer Personen hochgeladen und forderten Grok auf, die Personen im Bikini oder in sexuell expliziten Posen darzustellen. Diese sogenannten Deepnudes wurden anschließend vor allem in Elon Musks sozialem Netzwerk X verbreitet. Elon Musk wies die Vorwürfe zunächst zurück. Später lenkten seine Unternehmen unter wachsendem Druck ein: X kündigte an, illegale Inhalte zu löschen und die Bildfunktion von Grok einzuschränken. Doch was bedeutet es für die Betroffenen, Opfer von Deepnudes zu werden? Und wie lässt sich verhindern, dass so etwas erneut passiert? Das erklärt David Will aus dem Digitalressort bei "Was jetzt?". Seit drei Monaten gilt inzwischen die Waffenruhe zwischen der israelischen Armee und der Hamas im Gazastreifen. Auch wenn seitdem deutlich weniger gekämpft und geschossen wird, bleibt die humanitäre Lage für die Menschen vor Ort katastrophal. Am Mittwoch haben die USA angekündigt, dass die zweite Phase ihres sogenannten Friedensplans für den Gazastreifen beginnt. Und zwar, obwohl zentrale Ziele der ersten Phase bislang nicht erreicht wurden. Vorgesehen ist nun eine Übergangsregierung aus 15 Sachverständigen, die den Gazastreifen vorübergehend verwalten soll. Das kündigte der Sondergesandte von US-Präsident Donald Trump, Steve Witkoff, an. Sowohl die Hamas als auch die Fatah von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas haben die Mitgliederliste nach Medienberichten gebilligt. Das Gremium soll von Ali Schaath, einem ehemaligen stellvertretenden Ministerpräsidenten der palästinensischen Autonomiebehörde, geleitet werden und steht vor einem Berg an Aufgaben: Zunächst soll die Hamas entwaffnet werden, damit der schwer zerstörte Küstenstreifen irgendwann wieder aufgebaut werden kann. Die radikalislamische Miliz weigert sich bislang jedoch, ihre Waffen niederzulegen. Wie realistisch ist es, dass die Übergangsregierung bei ihren zwei größten Herausforderungen Erfolg hat? Das ordnet Lea Frehse, Nahostexpertin aus der Politikredaktion der ZEIT, im Podcast ein. Und sonst so? Gründen die Staatschefs von Japan und Südkorea bald ihre eigene Band? Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Kai Schnier und Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Live-Aufzeichnung vom Politikteil mit Igor Levit am 27. Januar Elon Musk: X kündigt Sperre von sexualisierten Deepfake-Bildern an Deepfakes: Stefanie Hubig will verstärkt gegen sexualisierte KI-Bilder vorgehen Grokipedia: Stimmt das, Grok? Gazastreifen: USA starten zweite Phase des Friedensplans für Gaza Liveblog: Krieg in Gaza: USA verkünden Beginn von zweiter Phase des Gaza-Friedensplans Hilfsorganisationen in Gaza: "Was droht, ist noch mehr Chaos und noch mehr Leid" Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Jan 16, 202612 min

Update: Die Bundeswehr in Grönland – Strategie oder Symbolik?

Die Bundeswehr hat erstmals Soldaten nach Grönland entsandt. Offiziell spricht das Verteidigungsministerium von einer "Erkundung" auf Einladung Dänemarks, um mögliche militärische Beiträge zur Unterstützung Dänemarks auszuloten. Insgesamt 13 Bundeswehrangehörige sollen gemeinsam mit Soldaten weiterer europäischer Staaten an dem Einsatz teilnehmen. Auch Schweden, Norwegen und Frankreich hatten angekündigt, auf Anfrage Dänemarks Soldaten nach Grönland zu schicken. Hintergrund ist der wiederholt bekräftigte Anspruch von US-Präsident Donald Trump, die Kontrolle über die arktische Insel zu übernehmen – notfalls auch ohne Zustimmung Dänemarks. Warum Deutschland Bundeswehrsoldaten nach Grönland schickt und welche Bedeutung dieser Einsatz hat, ordnet Hauke Friederichs, sicherheitspolitischer Korrespondent der ZEIT, im Podcast ein. Justizministerin Stefanie Hubig (SPD) fordert ein härteres Vorgehen gegen das Erstellen und Verbreiten von sexualisierten KI‑Bildern. Anlass dafür sind unter anderem solche Fotos, die die KI Grok auf Elon Musks Plattform X erzeugt hat. Mit Grok lassen sich innerhalb von Sekunden sogenannte Deep-Nudes realer Frauen und Mädchen erstellen und über die Plattform X verbreiten. Die EU-Kommission forderte X bereits zum Handeln auf, mehrere Staaten sperrten den Zugang zu Grok, und im US-Bundesstaat Kalifornien laufen Ermittlungen gegen xAI, den Betreiber von Grok. Außerdem im Update: - Die deutsche Wirtschaft ist nach zwei Rezessionsjahren in Folge im vergangenen Jahr erstmals wieder gewachsen. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2025 leicht um 0,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. - Im Bundestag kam es zu einer Debatte über die geplante Grundsicherung. Bundessozialministerin Bärbel Bas (SPD) verteidigte den Gesetzesentwurf der Regierung. Sie betonte, dass Menschen, die mitwirken können, dies auch tun müssten, andernfalls drohten schnellere Sanktionen. Zugleich stellte sie klar, dass Unterstützung weiterhin allen zugutekommen werde, die Hilfe benötigen. Die Grünen und die Linken kritisierten die Reform scharf. Und sonst so? Happy Birthday, Wikipedia! Moderation und Produktion: Constanze Kainz Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Konflikt um Grönland: Deutschland und Frankreich schicken Soldaten nach Grönland Bundeswehr in Grönland: 13 Soldaten auf heikler Mission Grönlandkonflikt: Der Feind im Bündnis Deepfakes: Stefanie Hubig will verstärkt gegen sexualisierte KI-Bilder vorgehen Missbrauch von KI: Groteske Geschmacklosigkeit Konjunktur: Deutsche Wirtschaft 2025 leicht gewachsen Debatte im Bundestag: Geplante Grundsicherung sorgt für Streit im Bundestag Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Jan 15, 202610 min

Wer ist die iranische Opposition?

Bei den Protesten im Iran gehen seit Wochen Menschen auf die Straße, um gegen das Regime zu demonstrieren. Anders als 2022, als die Bewegung "Frau Leben Freiheit“ landesweit viele Demonstrierende mobilisierte, spielt diesmal der Sohn des 1979 gestürzten Schahs, Reza Pahlavi, eine Rolle. Mehrfach hat er aus dem Exil in den USA die Iranerinnen und Iraner dazu aufgerufen, gegen das iranische Regime Widerstand zu leisten. In manchen Kreisen gilt er als aussichtsreiche Alternative. Gleichzeitig ist die Opposition im Iran breit und divers, und längst nicht alle wünschen sich Pahlavi als Führungsfigur. Doch welche Rolle spielt die Opposition bei den Protesten? Omid Rezaee schreibt für die ZEIT und erklärt im Podcast, woher plötzlich die Fokussierung auf den Schah kommt und warum die iranische Opposition untereinander so uneinig ist. Die deutsche Autobranche verliert seit Jahren an Bedeutung. Die Zahl der Beschäftigten ist so niedrig wie zuletzt 2011. Gleichzeitig wächst ein anderer Industriezweig rasant: die Rüstungsindustrie. Seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine sind dort Tausende neue Arbeitsplätze entstanden – allein bei Rheinmetall hat sich die Belegschaft nahezu verdoppelt. Die Bundesregierung ist dabei einer der wichtigsten Kunden der Branche. Seit 2022 hat das Bundesverteidigungsministerium Aufträge im Wert von über 100 Milliarden Euro unterzeichnet, weitere Großaufträge sollen folgen. Kann die Rüstungsindustrie den Arbeitsplatzverlust in der Autoindustrie ausgleichen? Und wie leicht können Fachkräfte wechseln? Tilman Leicht, Autor bei der ZEIT, ordnet im Podcast ein, wie abhängig der Boom von geopolitischen Krisen ist und wie nachhaltig der Aufstieg der Rüstungsindustrie als Konjunkturtreiber. Und sonst so? Tagsüber Priester, nachts DJ Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Kai Schnier, Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Proteste im Iran: Sie gehen aufs Ganze Proteste im Iran: Dieses Mal ist es anders Rüstungsindustrie: Das kleine Rüstungswunder Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Jan 15, 202612 min

Update: Nach dem Tod von Renee Good – Wie neutral wird jetzt ermittelt?

Nach dem Tod der 37-jährige Renee Good in Minneapolis wächst der Zweifel an der Darstellung der US-Regierung. Die Lyrikerin wurde vergangene Woche von einem Beamten der Einwanderungsbehörde ICE in ihrem Auto erschossen. Hochrangige Regierungsvertreter diffamieren Good politisch, das Heimatschutzministerium spricht von Notwehr. Eine Videoanalyse der "New York Times" legt jedoch nahe, dass für den Beamten keine akute Lebensgefahr bestand. Nun sind mehrere Bundesstaatsanwälte zurückgetreten, offenbar aus Sorge, die Ermittlungen könnten politisch beeinflusst werden. Wer war Renee Good, und was wissen wir über den Hintergrund des Täters? Rieke Havertz, internationale Korrespondentin der ZEIT, ordnet im Podcast ein. Vor einem Treffen zur Zukunft Grönlands im Weißen Haus hat US-Präsident Donald Trump eine einvernehmliche Lösung ausgeschlossen. "Die Vereinigten Staaten brauchen Grönland aus Gründen der nationalen Sicherheit", schrieb er auf seiner Plattform Truth Social. "Alles andere ist inakzeptabel." Am Mittwochnachmittag beraten Vertreter der USA, Dänemarks und Grönlands über die Zukunft der arktischen Insel. Der dänische Außenminister Lars Løkke Rasmussen und seine grönländische Kollegin Vivian Motzfeldt nehmen teil, ebenso US-Vizepräsident JD Vance und US-Außenminister Marco Rubio. Dänemark hat bereits angekündigt, seine Militärpräsenz in Grönland zu verstärken und sich innerhalb der Nato für mehr Übungen in der Arktis einzusetzen. Außerdem im Update: Vor der Parlaments- und Präsidentschaftswahl an diesem Donnerstag sind in Uganda das Internet und der Zugang zu verschiedenen sozialen Medien abgeschaltet worden. Uganda hat seit vierzig Jahren den gleichen Präsidenten: den 81-jährigen Yoweri Museveni. Er tritt gegen sieben Kandidaten an, denen jedoch kaum Chancen auf einen Sieg eingeräumt werden. So wurden unter anderem die Wahlkampfveranstaltungen der Oppositionskandidaten von Sicherheitskräften stark eingeschränkt und teilweise gewaltsam aufgelöst. Und sonst so? Laschet oder Pistorius? Sogar EU-Kommissarin Kallas ist verwirrt. Moderation und Produktion: Ole Pflüger Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Renee Good: Wer war Renee Good? Renee Good: Ein George-Floyd-Moment? New York Times: Videos widersprechen der Darstellung der Trump‑Regierung zum ICE‑Schuss in Minneapolis. Minneapolis: Mehrere US-Staatsanwälte treten aus Protest zurück USA und Grönland: Donald Trump besteht auf US-Kontrolle über Grönland Uganda: Internet in Uganda vor Wahlen abgeschaltet Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Jan 14, 202610 min

Teurer Erben – aber nur für manche

Die SPD will die Erbschaftsteuer reformieren. Das bisherige Konzept sei ungerecht und verstoße gegen das Leistungsprinzip, so SPD-Vorsitzender und Bundesfinanzminister Lars Klingbeil. Aus der CDU kam Kritik. Die „Steuererhöhungspläne“ der SPD seien „ein Frontalangriff auf die deutschen Familienunternehmen“, so der CDU-Abgeordnete Christian von Stetten. Wie revolutionär sind die Reformpläne wirklich? Und wie ungerecht ist die Erbschaftsteuer aktuell? Diese und weitere Fragen beantwortet Jens Tönnesmann, Wirtschaftsredakteur der ZEIT. Von den Protesten im Iran dringen nur vereinzelt Nachrichten an die Außenwelt. Für Iranerinnen und Iraner im Ausland bedeuten die Kommunikationssperren vor allem, nicht über das Schicksal ihrer Angehörigen Bescheid zu wissen. Inzwischen sollen über 2.000 Menschen bei den Protesten getötet und 10.000 verhaftet worden sein. Gleichzeitig gibt es in der iranischen Community im Ausland verschiedene Meinungen, was eine mögliche Zukunft des Landes betrifft. Die Deutsche Shilan Kurdpoor hat Verwandtschaft im Iran. Im Podcast erzählt sie von der Vielstimmigkeit der Iranerinnen und Iraner und davon, welche Hilfe sie sich von der deutschen Gesellschaft erhofft. Und sonst so? Die erste autistische Barbie ist da. Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Benjamin Probst und Lisa Pausch Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Erbschaftsteuer: Ist Erben gerecht? Erbschaftsrechner: Das passiert mit Ihrem Vermögen, wenn Sie kein Testament haben Walter Posch: "Der iranische Staat ist vollkommen handlungsfähig" Internetsperre im Iran: Ein Land im Blackout Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Jan 14, 202611 min