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Wie der Inselstaat Tuvalu langsam im Meer versinkt

Der Pazifikstaat Tuvalu mit rund 11.000 Einwohnern droht unbewohnbar zu werden. Der Inselstaat liegt nur knapp über dem Meeresspiegel, und Klimaprognosen gehen davon aus, dass Tuvalu in wenigen Jahrzehnten vollständig überflutet sein könnte. Australien hat Tuvalus Bevölkerung ein sogenanntes Klimavisum zugesagt, das ihnen eine Zuflucht bieten soll. Wie die Einheimischen darauf reagieren, ordnet ZEIT-Reporterin Katharina Meyer zu Eppendorf ein. In Rio de Janeiro haben rund 2.500 Einsatzkräfte zwei Favelas gestürmt. Ziel der Großrazzia war der mutmaßliche Drogenboss Edgar Alves de Andrade. Der Polizeieinsatz gilt als einer der blutigsten in Brasilien. Mindestens 121 Menschen wurden dabei getötet. Das Verbrechersyndikat reagierte mit Gegenwehr, setzte Barrikaden und Autos in Brand und griff die Polizei mit Sprengsätzen und Schusswaffen an. Menschenrechtsorganisationen fordern nun eine unabhängige Untersuchung des Einsatzes. Und die Anwohner protestieren gegen die übermäßige Polizeigewalt. ZEIT-Autor:in Azadê Peşmen ordnet ein, wie sich der Einsatz auf das Land auswirkt. Und sonst so: Kuckucksuhr als Kulturerbe Moderation und Produktion: Roland Jodin Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge Klimavisum für Tuvalu: Nichts wie weg? Erderwärmung: Meeresspiegel steigt schneller als in den vergangenen 4.000 Jahren Australisches Klimavisum: Kann Australien diese Menschen retten? Und will es das überhaupt? Australien: Mehr als 80 Prozent der Bürger von Tuvalu beantragen Klimaasyl Klimaschutz: EU-Umweltminister einigen sich auf Absichtserklärung für Klimaplan COP30 in Belém: Diplomaten im Sex-Motel Brasilien: Mehr als 60 Tote bei Polizeieinsatz in Rio de Janeiro Nach blutigem Polizeieinsatz: Polizei in Rio: Neun Drogenchefs unter den rund 120 Toten Drogenkriminalität: Favelabewohner protestieren gegen Polizeigewalt in Rio Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Nov 3, 202511 min

Wo steht die deutsche Nahostpolitik?

Bundesaußenminister Johann Wadephul reiste in der vergangenen Woche nach Jordanien, Syrien, Bahrain und in den Libanon. Dabei stand Israel eigentlich nicht auf seinem Plan, doch auf dem Rückflug seiner mehrtägigen Nahostreise legte Wadephul einen Stopp in Tel Aviv ein. Seine Gesprächspartner in Jordanien, Syrien und im Libanon hatten ihn gebeten, Botschaften an die israelische Regierung zu übermitteln. Für einen dauerhaften Frieden in der Region forderte Wadephul im Libanon die Entwaffnung der Hisbollah. Paul Middelhoff aus dem Politikressort der ZEIT hat den Außenminister auf seiner Reise begleitet. Im Podcast ordnet er ein, was Wadephul auf seiner Reise erreichen konnte und wie sich sein Verhältnis und Umgang mit den Ländern im Nahen Osten von seiner Amtsvorgängerin Annalena Baerbock unterscheiden. Am kommenden Dienstag wählt New York einen neuen Bürgermeister. Der amtierende Bürgermeister Eric Adams hatte seine erneute Kandidatur nach einem Korruptionsskandal zurückgezogen. Laut aktuellen Umfragen hat der Demokrat Zohran Mamdani gute Chancen, der erste muslimische Bürgermeister New Yorks zu werden. Der 34-Jährige hat US-Präsident Donald Trump klar den Kampf angesagt, der Mamdani als einen "hundertprozentig kommunistischen Irren" bezeichnete. Trump drohte auch, ihm die Staatsbürgerschaft zu entziehen. Wie die Chancen für Mamdani stehen, welche Pläne er in seinem Amt gerne verfolgen würde und warum sich Mamdani so deutlich gegen Trump positioniert, analysiert Lenz Jacobsen aus dem Politischen Feuilleton der ZEIT. Und sonst so: 22 Stunden Bach-Orgelkonzert Moderation und Produktion: Henrik Oerding Mitarbeit: Susanne Hehr, Miriam Mair Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Frieden in Nahost: Gaza ohne Hamas? Deutsch-israelische Beziehungen: Deutschland braucht mehr Empathie für Israel – und mehr Distanz Libanon: Wadephul fordert Waffenniederlegung von Hisbollah in Libanon Eric Adams: Die wahre Tragödie um New Yorks gefallenen Bürgermeister Bürgermeister von New York: Eric Adams zieht Kandidatur für Bürgermeisterwahl in New York zurück Bürgermeisterwahl in New York: Der rote Zohran Zohran Mamdani: Der neue linke Star der USA Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Nov 2, 202513 min

Plötzlich ohne Krankenversicherung

In den USA dauert der Shutdown der Regierung nun seit vier Wochen an. US-Präsident Präsident Donald Trump will mit drastischen Kürzungen den Staatsapparat verkleinern. Die Demokraten verweigern ihre Zustimmung zum Übergangsbudget, solange die Subventionen für Krankenversicherungen aus der Pandemiezeit nicht verlängert werden. Diese Subventionen ermöglichen es Millionen Menschen mit niedrigem Einkommen, sich über den Affordable Care Act (Obamacare) zu versichern. Die Republikaner unter Präsident Donald Trump lehnen das ab. Läuft die Unterstützung wie geplant zum Jahresende aus, steigen ab 2026 die monatlichen Prämien für viele Versicherte. ZEIT-Redakteurin Juliane Schäuble analysiert, ob es doch noch zu einer Einigung kommen könnte. Die AfD streitet mit dem Bundestag um 2,3 Millionen Euro. Der Betrag stammt aus einer Spende eines Österreichers, die Anfang 2025 an die Partei ging . Nach Einschätzung der Bundestagsverwaltung soll das Geld jedoch vom deutsch-schweizer Milliardär Henning Conle stammen. Die Parlamentsverwaltung wertete die Zuwendung deshalb als verbotene Strohmannspende und behielt das Geld ein. Die AfD klagt nun vor dem Berliner Verwaltungsgericht auf Rückzahlung und argumentiert, der Bundestag habe den Verdacht einer Strohmannspende nicht eindeutig belegt. Wie es nun weitergeht und wie die Entscheidung des Gerichts ausfallen könnte, ordnet Tilman Steffen, Redakteur im Politikressort der ZEIT, ein. Und sonst so? Franzose singt für Tiere Moderation und Produktion: Lisa Caspari Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Kai Schnier, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf Whatsapp. Weitere Links zur Folge: US-Shutdown: US-Regierung beginnt mit Massenentlassungen wegen des Shutdowns US-Haushaltsstreit: Trump droht den Demokraten mit "irreversiblen" Schritten Shutdown in den USA: US-Bundesrichterin verbietet Trump-Regierung Entlassungen USA: Der kurze Traum vom Leben ohne Armut Gesundheitspolitik in den USA: Make America healthy again. Oder? Shutdown in den USA: "Die Republikanische Partei will diesen Schmerz" Spendenaffäre der AfD: Schuldet der Bundestag der AfD noch 2.349.906,62 Euro? Parteispende: AfD überweist wegen umstrittener Großspende Millionen an Bundestag Verstöße gegen Parteiengesetz: AfD zahlte seit Bundestagseinzug mehr als eine Million Euro Bußgeld AfD-Parteispenden: Millionen aus unklarer Quelle Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Nov 1, 202512 min

Update: Ein Prinz weniger im britischen Königshaus

Der britische König Charles hat seinem Bruder Andrew alle Titel entzogen. Künftig soll er nur noch als Mister Andrew Mountbatten-Windsor auftreten. Grund für den Schritt: die anhaltenden Missbrauchsvorwürfe im Zusammenhang mit dem Epstein-Skandal. Andrew soll Virginia Giuffre, eines der bekanntesten Opfer, als Minderjährige mehrfach sexuell missbraucht haben. Die Vorwürfe wurden bereits 2015 öffentlich, jetzt wurde die Kritik lauter. Im Oktober tauchten E-Mails auf, die zeigen, dass Andrew deutlich länger Kontakt zu Epstein hatte, als er bisher eingeräumt hatte. Jochen Bittner, ZEIT-Auslandskorrespondent in London, ordnet ein, wie konsequent Charles' Entscheidung wirklich ist und welche Konsequenzen durch Strafverfolgungsbehörden noch folgen könnten. Außenminister Johann Wadephul ist auf Nahostreise. Seine Stationen bislang: Jordanien, Syrien und Libanon. Dort forderte er heute die zügige Entwaffnung der Hisbollah. Für einen dauerhaften Frieden müsse die vom Iran unterstützte Miliz bis Jahresende ihre Waffen niederlegen. Diesem Zeitplan hat die Hisbollah allerdings nie zugestimmt. Gestern zeigte er sich in Syrien in einem Vorort von Damaskus tief erschüttert vom Ausmaß der Zerstörung durch den syrischen Bürgerkrieg. Eine kurzfristige Rückkehr von Geflüchteten sei deshalb nur sehr eingeschränkt möglich, so Wadephul. Paul Middelhoff aus dem Politikressort ist mit vor Ort und erklärt, welche Ziele Wadephul auf der Reise verfolgt. Außerdem im Update: In der Karibik sind durch Hurrikan Melissa mindestens 50 Menschen gestorben, weitere werden vermisst. Vor allem Jamaika, Kuba und Haiti wurden schwer getroffen. Chinas Staatschef Xi Jinping hat auf dem Gipfel der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft (APEC) vor wachsenden Risiken für globale Lieferketten gewarnt. Zwei Tage nach der Wahl in den Niederlanden steht der Wahlsieger fest: die linksliberale D66. Nach vorläufigen Wahlergebnissen liegt sie vor der rechtspopulistischen PVV von Geert Wilders. Und sonst so? Flaschenpost aus der Vergangenheit. Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Moses Fendel, Jannis Carmesin Mitarbeit: Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Großbritannien: Britischer König Charles entzieht Prinz Andrew alle Titel Britische Royals: "Genug ist genug" - Der tiefe Fall von Prinz Andrew Nahostreise: Wadephul im Libanon - Hisbollah-Entwaffnung im Zentrum Syrien: Wadephul sieht rasche Rückkehr von Syrern in ihr Heimatland skeptisch Hurrikan Melissa: So sieht es im Zentrum des Hurrikans aus Tropischer Wirbelsturm: Hurrikan Melissa verwüstet nach Jamaika auch Kuba Handelsstreit: Nach Treffen mit Trump: Xi warnt vor gestörten Lieferketten Niederlande: Jung und positiv: Jetten könnte Regierungschef werden Niederlande: Linksliberale Partei D66 ist Wahlsieger in den Niederlanden Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Oct 31, 202510 min

Rechtspopulismus Ade in den Niederlanden?

Bei der Parlamentswahl in den Niederlanden liegen die Demokraten 66 (D66) und die Partei für die Freiheit (PVV) von Geert Wilders laut Hochrechnungen mit jeweils 26 Sitzen gleichauf. Trotz des knappen Ergebnisses gilt eine Beteiligung von Geert Wilders an der nächsten Regierung als unwahrscheinlich. Der frühere EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker bewertete das Ergebnis als Rückkehr der Niederlande „in die Mitte Europas“. Das Wahlergebnis wird in Europa als Signal politischer Stabilität gesehen, nachdem zuvor ein Rechtsruck befürchtet worden war. Ulrich Ladurner, Auslandskorrespondent der ZEIT, analysiert, was das über den Umgang mit Rechtspopulisten aussagt. In der Europäischen Union formiert sich zunehmender Widerstand gegen die geplante Ausweitung des Emissionshandels. Mehrere Mitgliedstaaten, darunter Polen, fordern eine Verschiebung auf 2030, um soziale und wirtschaftliche Belastungen zu vermeiden. Bundeskanzler Friedrich Merz sprach sich für einen „weichen Einstieg“ in die nächste Stufe des Klimaschutzes aus. Der Emissionshandel hat seit seiner Einführung 2005 den CO₂-Ausstoß der Energiewirtschaft um rund 50 Prozent reduziert. Was eine Abschwächung für die europäischen Klimaziele bedeuten würde, ordnet Petra Pinzler, Korrespondentin in der Hauptstadtredaktion der ZEIT ein. Und sonst so? Kein Tempolimit für Fußgänger Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Pia Rauschenberger Mitarbeit: Kai Schnier, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Niederlande: Neuwahl ohne klare Favoriten Parlamentswahl in den Niederlanden: Vorsprung von Wilders' Partei in Umfrage deutlich verkleinert Wahl in den Niederlanden: Wilders' Rechtspopulisten und Linksliberale bei Neuwahlen gleichauf Dick Schoof: Ministerpräsident kündigt Neuwahl in den Niederlanden an Niederlande: Rechtspopulist Geert Wilders lässt niederländische Regierung platzen Was jetzt? / Regierung in den Niederlanden: Neue Regierung, alte Krise? Die Zukunft der niederländischen Regierung Fit for 55: EU-Parlament beschließt Ausweitung des Emissionshandels Europäischer Emissionshandel: So sabotiert man sich selbst Klimapolitik: Friedrich Merz, Klimakanzler Treibhausgase: CO₂-Konzentration in der Atmosphäre steigt so hoch wie nie seit 1957 Umweltbundesamt: Treibhausgase im EU-Emissionshandel seit Einführung halbiert Parlamentswahl in den Niederlanden: Auf dem Weg in den Postpopulismus? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Oct 31, 202511 min

Update: Tausche Sojabohnen gegen Seltene Erden

US-Präsident Donald Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping haben sich bei einem Treffen im südkoreanischen Busan auf eine Senkung der US-amerikanischen Zölle auf chinesische Importwaren um zehn Prozentpunkte geeinigt. Die USA hatten zuletzt 57 Prozent Zölle gegen China erhoben, da das Land nicht genug gegen den grenzüberschreitenden Drogenhandel mit Fentanyl in die USA unternehme. Donald Trump sagte, die beiden Staaten hätten sich zudem über die Lieferung von Seltenen Erden von China an die USA für zunächst ein Jahr geeinigt. Außerdem ergänzte er, China habe zugestimmt, "riesige Mengen" an Sojabohnen und anderen Agrarprodukten aus den USA zu kaufen. Ist das nun der von Trump angekündigte “Deal für alles”? Das kann der China-Korrespondent der ZEIT, Jens Mühling, einschätzen. Kurz vor seinem Treffen mit Xi Jinping hatte US-Präsident Donald Trump auf seiner Plattform Truth Social die sofortige Wiederaufnahme von Atomwaffentests angekündigt. Die Entscheidung begründete er mit den Nuklear-Testprogrammen anderer Länder. Er habe das US-Verteidigungsministerium –von ihm als "Kriegsministerium" bezeichnet – angewiesen, den Testprozess "unverzüglich" zu starten, schrieb Trump. Die USA haben seit mehr als 30 Jahren keine Atomwaffen mehr getestet. Was wäre die Folge, würden die USA nun wieder mit Atomwaffentests beginnen? Das ordnet die US-Korrespondentin der ZEIT, Juliane Schäuble, ein. Außerdem im Update: Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat zum ersten Mal in seiner Amtszeit die Türkei besucht und Präsident Recep Tayyip Erdoğan in Ankara getroffen. Die beiden sprachen über Friedensbemühungen in Gaza, den Ukrainekrieg, die Rüstungskooperation und Rückführungen von Migranten in die Türkei und nach Syrien. Nach dem Juwelendiebstahl im Louvre sind nach Angaben der französischen Staatsanwaltschaft fünf weitere Verdächtige gefasst worden. Zuvor hatten zwei Tatverdächtige teilweise gestanden. Die Beute bleibt verschwunden. Und sonst so? Sind Boyfriends jetzt cringe? Moderation und Produktion: Rita Lauter Redaktion: Pia Rauschenberger Mitarbeit: Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: USA und China: Kein "Deal für alles" – aber immerhin für die Bohne Treffen von Trump und Xi: Trump erklärt Streit zwischen China und den USA für beigelegt Atomtests: Was hinter Donald Trumps angekündigten Atomwaffentests steckt Atomwaffen: Russland droht Trump mit Wiederaufnahme eigener Atomtests Atomwaffen: Donald Trump kündigt sofortigen Start von Atomwaffentests an Friedrich Merz in der Türkei: Merz' Besuch in der Türkei Türkeireise: Gazakrieg im Mittelpunkt von Friedrich Merz' Türkeireise Deutsch-türkische Beziehungen: Friedrich Merz trifft in der Türkei keine Oppositionspolitiker Juwelendiebstahl im Louvre: Fünf weitere Festnahmen nach Diebstahl aus dem Louvre Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Oct 30, 202511 min

Merz' Besuch in der Türkei

Im Sudan haben RSF-Milizen die Provinzhauptstadt Al-Faschir eingenommen. Es gibt Berichte von Massakern an der Zivilbevölkerung. Die Stadt war über 500 Tage von den paramilitärischen Kämpfern belagert worden, nun hat sich die sudanesische Armee zurückgezogen und Hunderttausende fliehen vor den RSF. Wieso die internationale Gemeinschaft nicht in den Konflikt eingreift und ob dem Sudan eine erneute Spaltung bevorsteht, weiß Andrea Böhm, Politikredakteurin der ZEIT. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) reist zum ersten Mal seit seinem Amtsantritt in die Türkei. Merz will große geopolitische Themen besprechen und das deutsch-türkische Verhältnis wieder verbessern. Was der Kanzler konkret in der Türkei erreichen will und wieso das Land für Deutschland so wichtig ist, weiß Marion Sendker, Autorin für die ZEIT in Istanbul. Und sonst so? Eine 92-Jährige trickst Trickbetrüger aus. Moderation und Produktion: Mounia Meiborg Redaktion: Ole Pflüger, Hannah Grünewald Mitarbeit: Benjamin Probst und Susanne Hehr Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Türkei: Türkisches Gericht erlässt weiteren Haftbefehl gegen Ekrem İmamoğlu Sudan: Nun droht ein Völkermord mit Ansage Krieg im Sudan: Die Vergessenen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Oct 30, 202512 min

Update: War's das schon wieder mit dem Friedensplan?

Nach den Angriffen Israels im Gazastreifen in der vergangenen Nacht ist die Zahl der Toten auf mehr als 100 gestiegen, darunter 35 Kinder. Das geht aus Angaben des Zivilschutzes der Hamas hervor. Israels Armee begründete den Angriff damit, dass die Hamas den Waffenstillstand gebrochen habe. Ab sofort will die Armee die Waffenruhe aber wieder einhalten. US-Präsident Donald Trump hat den Angriff Israels verteidigt: "Sie haben einen israelischen Soldaten getötet", sagte er über die Hamas. "In so einem Fall sollte man zurückschlagen." Was die Angriffe für den Friedensplan zwischen Israel und der Hamas bedeuten könnten, erklärt Steffi Hentschke, Nahostkorrespondentin der ZEIT. Die Federal Reserve – die Zentralbank der USA – entscheidet am heutigen Mittwoch über den Leitzins der USA. Fachleute gehen davon aus, dass der Zins zum zweiten Mal in etwas mehr als einem Monat vorsichtig gesenkt wird. Der Effekt: Banken können günstigere Kredite vergeben. Uwe Jean Heuser, Weltwirtschaftskorrespondent der ZEIT, hält einen erneuten Zinsschnitt für vertretbar. Und warnt schon jetzt vor dem, was im kommenden Jahr passieren könnte. Schon länger drängt Trump den Chef der Federal Reserve, Jerome Powell, zu einer drastischen Zinssenkung. Nach Powells Amtszeit könnte Trump den Chefposten der Zentralbank mit jemandem aus dem eigenen politischen Lager besetzen. Die Bundesregierung hat beschlossen, den Mindestlohn schrittweise zu erhöhen. Bis zum 1. Januar 2026 soll er von aktuell 12,82 Euro auf 13,90 Euro ansteigen. Ein Jahr später folgt dann eine weitere Erhöhung auf 14,60 Euro. Weder der Bundestag noch der Bundesrat müssen der Erhöhung zustimmen. Damit steigt der Mindestlohn so stark wie nie seit seiner Einführung. Am Ende könnten 6,6 Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer profitieren. Und sonst so? Die Pille danach gibt es in England ab sofort kostenlos. Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Waffenruhe in Gaza: Jetzt zeigen sich die Lücken des Friedensplans Humanitäre Lage in Gaza: Winter in Trümmern US-Notenbank: "Dann gäbe es kein Halten mehr" Gehälter nach Berufen: Wie viel verdienen Sie im Vergleich zu anderen? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Oct 29, 20257 min

"Viele rechnen damit, dass sie schon bald wieder wählen müssen"

In den Niederlanden wird am Dienstag ein neues Parlament gewählt. Es ist bereits die zweite Wahl innerhalb von zwei Jahren, nachdem die rechte Vierparteienregierung unter Führung der Partei für die Freiheit (PVV) von Geert Wilders zerbrochen war. Wilders' Partei führt die Umfragen zwar weiterhin an, aber keine der anderen großen Parteien will mit ihm eine Regierung bilden. Hinter Wilders liegt das rot-grüne Parteienbündnis um den ehemaligen Vizepräsidenten der EU-Kommission, Frans Timmermans. Aber auch für Timmermans könnte die Regierungsbildung schwer werden. Wer bringt eine Koalition zustande? Und welche Themen haben den Wahlkampf bestimmt? Diese und weitere Fragen beantwortet Sarah Tekath, Journalistin in den Niederlanden. Die Bundesregierung will ab dem kommenden Jahr die Mehrwertsteuer für die Gastronomie von 19 auf sieben Prozent senken. Damit will sie vor allem den gestiegenen Kosten der Branche Rechnung tragen. Gerade bei Energie und Lebensmitteln sind die Preise teilweise enorm gestiegen. Aber: Vor allem Ländern und Kommunen werden die Steuerausfälle wehtun. Allein für das kommende Jahr wird die Summe für Bund, Länder und Kommunen auf rund 3,6 Milliarden Euro geschätzt. Ein Ausgleich vom Bund ist dafür nicht vorgesehen. Außerdem wird kritisiert, dass von der Maßnahme nur Menschen profitieren, die es sich leisten können, essen zu gehen. Menschen mit geringem Einkommen hätten dagegen nichts davon. Ist die Reform also ein guter Schritt oder rausgeschmissenes Geld? Und inwieweit profitieren die Gäste im Restaurant oder Café überhaupt von der niedrigeren Steuer? Jurik Caspar Iser, Wirtschaftsredakteur der ZEIT, fasst die Argumente dafür und dagegen zusammen. Und sonst so? Warum die trockenste Wüste der Welt gerade aufblüht. Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Benjamin Probst und Susanne Hehr Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Niederlande: Neuwahlen ohne klare Favoriten Gastronomie: Wird essen gehen jetzt wieder günstiger? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Oct 29, 202512 min

Update: Was geschah im Militärgefängnis Sde Teiman?

Die Hamas wirft der israelischen Armee vor, palästinensische Gefangene gefoltert zu haben. Von den rund 150 palästinensischen Leichen, die Israel seit dem Waffenstillstand zurückgegeben habe, zeigten viele Spuren von Folter, so die von der Hamas kontrollierte Gesundheitsbehörde. Auch Menschenrechtsorganisationen erheben Vorwürfe. Israels Armee weist diese aber zurück: Man handle strikt im Einklang mit dem Völkerrecht. Podcast-Redakteurin Helena Schmidt ist in Israel den Vorwürfen nachgegangen. Der weltgrößte Onlinehändler Amazon streicht rund 14.000 Arbeitsplätze. Grund hierfür seien Änderungen in der Unternehmensstruktur und der Einsatz von künstlicher Intelligenz. Wieso streicht das Unternehmen trotz gut laufender Geschäfte so viele Stellen? Und ist der Einsatz von KI wirklich der Grund? Diese und weitere Fragen beantwortet Zacharias Zacharakis, Wirtschaftsredakteur der ZEIT. Der Hurrikan Melissa steuert auf Jamaika zu und könnte verheerende Zerstörung anrichten. Melissa gehört als Hurrikan der Kategorie 5 mit Windgeschwindigkeiten von 280 Kilometern pro Stunde zu den schwersten je beobachteten Wirbelstürmen über dem Atlantik. Das Zentrum des Sturms wird die Karibikinsel voraussichtlich am Nachmittag oder frühen Abend deutscher Zeit aus Südwesten treffen. Elena Erdmann aus dem Wissensressort der ZEIT erklärt, warum Melissa so gefährlich ist. Und sonst so? Das "Likör ohne Ei" darf weiterhin so heißen. Moderation und Produktion: Rita Lauter Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Sde Teiman: Gefängnis außer Kontrolle Amazon: Amazon streicht rund 14.000 Stellen Amazon-Cloud: Alle abhängig von Amazon (und Google und Microsoft) Hurrikan Melissa: So sieht es im Zentrum des Hurrikans aus Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Oct 28, 202511 min

Wie lassen sich Terrororganisationen entwaffnen?

Im Libanon wächst der Druck auf die Regierung, die schiitische Miliz Hisbollah zu entwaffnen. Im November 2024 wurde eine Waffenruhe vereinbart, doch sie wird immer wieder durchbrochen. Zuletzt hat Israel erneut Ziele im Süden des Landes aus der Luft angegriffen. Elf Menschen sind laut dem libanesischen Gesundheitsministerium seit dem 23. Oktober getötet worden. Israel und die USA fordern eine vollständige Entwaffnung der Miliz. Das lehnt Hisbollah-Anführer Naim Kassim mit Verweis auf die israelischen Angriffe ab und droht mit einem Bürgerkrieg. Warum es immer wieder zu Angriffen kommt und was sich daraus über die Waffenruhe in Gaza lernen lässt, erklärt Stella Männer. Sie berichtet aus Beirut als Korrespondentin für die arabische Welt. Vor sechs Jahren wurde Selimchan Changoschwili, ein tschetschenischstämmiger Georgier, in Berlin von einem russischen Auftragsmörder erschossen. Die Tat wurde als Tiergartenmord bekannt. Nun wurde sein Bruder samt Familie nach Georgien abgeschoben, nachdem das Verwaltungsgericht Potsdam im Herbst 2024 Eilanträge gegen die Abschiebung abgelehnt hatte. Im prorussisch regierten Georgien fürchtet die Familie nun um ihre Sicherheit – denn die Polizei geht brutal gegen die tschetschenische Minderheit vor, zu der auch die Changoschwilis gehören. Unsere Politikredakteurin Alice Bota hat die Familie dieses Jahr getroffen und erklärt, warum sie trotz der Bedrohung abgeschoben wurde und ob Deutschland noch einlenken könnte. Und sonst so? Wer verwechselt Eierlikör und "Likör ohne Ei"? Moderation und Produktion: Henrik Oerding Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Susanne Hehr, Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Krieg in Nahost: Libanon beginnt mit Entwaffnung von Milizen in Flüchtlingslager Hisbollah: Libanons Regierung beschließt Entwaffnung von Milizen Libanon: Hisbollah-Chef verweigert Entwaffnung seiner Miliz Abschiebung nach Georgien: Ist Deutschland diesem Mann etwas schuldig? Auftragsmord in Berlin: Behörden schieben Bruder von Opfer des Tiergartenmordes ab Tiergartenmord: Ein Auftragsmord aus Russland? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Oct 28, 202513 min

Update: Zehn Sozialdemokraten wollen einen Stadtbild-Gipfel

Als Reaktion auf die anhaltende Stadtbild-Debatte fordern zehn SPD-Bundestagsabgeordnete nun einen Gipfel im Kanzleramt. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) solle mit Vertretern von Kommunen und Verbänden Lösungsansätze diskutieren. Die zehn SPD-Bundestagsabgeordneten haben einen Acht-Punkte-Plan zur Diskussion um die Aussage von Merz verfasst und fordern eine Versachlichung der Diskussion. Hauptstadt-Korrespondent Robert Pausch ordnet ein. Ein türkisches Gericht hat einen weiteren Haftbefehl gegen Ekrem İmamoğlu, den bereits inhaftierten Istanbuler Bürgermeister, erlassen. Laut der staatlichen türkischen Nachrichtenagentur Anatol werden ihm "politische Spionage" sowie Bestechung vorgeworfen. Wie ist dieser neue Haftbefehl gegen İmamoğlu einzuordnen? Und wie steht es um die Demokratie in der Türkei? Ihre Einschätzung dazu gibt Marion Sendker ab. Außerdem im Update: In der belagerten Provinzhauptstadt Al-Faschir im Bürgerkriegsland Sudan sitzen nach Angaben der Vereinten Nationen derzeit Hunderttausende Menschen fest. Die Sub-Sahara-Expertin der ZEIT, Andrea Böhm, schätzt die Lage im Podcast ein. Und sonst so? George Clooney und der Louvre-Einbruch Außerdem: Sehen Sie die Hosts der ZEIT-Podcasts live im ZEIT Podcast Club Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Diskussion um Stadtbild: SPD schlägt Gipfeltreffen zum Stadtbild im Kanzleramt vor Friedrich Merz: Union kritisiert SPD für Teilnahme an Stadtbild-Demonstration Stadtbild-Debatte: SPD-Generalsekretär kritisiert Schuldzuweisungen an Migranten Türkei: Türkisches Gericht erlässt weiteren Haftbefehl gegen Ekrem İmamoğlu Prozess gegen Ekrem İmamoğlu: Worum geht es im Prozess um İmamoğlus Universitätsdiplom? Bürgerkrieg im Sudan: Hunderttausende sitzen laut UN wegen Kämpfen in Provinzhauptstadt fest Krieg im Sudan: Die Vergessenen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Oct 27, 202511 min

Trump läuft sich warm für das Treffen mit Xi

Auf seiner Asientour ist US-Präsident Donald Trump am heutigen Montag von Malaysia weiter nach Japan gereist. In der Hauptstadt Tokio will er den japanischen Kaiser Naruhito treffen. Am Dienstag ist außerdem ein Treffen mit der neuen nationalkonservativen Ministerpräsidentin Sanae Takaichi geplant. Als wichtigster Termin der Reise gilt allerdings das Treffen mit Chinas Machthaber Xi Jinping am Donnerstag. Es soll am Rande des Gipfels der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft (APEC) stattfinden. Sprechen wollen Trump und Xi darüber, wie sie den Handelskonflikt zwischen ihren beiden Ländern beilegen können. Nach Vorgesprächen in Malaysias Hauptstadt Kuala Lumpur haben sich beide Seiten vorsichtig optimistisch gegeben. Die chinesische Delegation sprach von einer "vorläufigen Einigung", ohne allerdings auf die Inhalte einzugehen. Wie diese Einigung aussehen könnte, erklärt Heike Buchter, Korrespondentin im New Yorker Büro der ZEIT. Außerdem erläutert sie, warum ein Deal mit Xi für Trump auch innenpolitisch wichtig wäre und wie er sich auf das Treffen am Donnerstag vorbereitet. Wenn das deutsche Gesundheitssystem ein Patient wäre, würde er unter vielen Krankheiten gleichzeitig leiden: klamme Krankenkassen, steigende Ausgaben für Medikamente, zu teure Krankenhäuser und zu lange Wartezeiten beim Facharzt. Um kurzfristig Abhilfe zu schaffen und ein drohendes Zwei-Milliarden-Loch in der gesetzlichen Krankenversicherung zu schließen, hat die schwarz-rote Bundesregierung in den vergangenen Wochen ein Sparpaket beschlossen. Es sieht vor, dass die Krankenhäuser im kommenden Jahr bei der Vergütung auf 1,8 Milliarden Euro verzichten. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) will so erreichen, dass die Krankenkassenbeiträge zum Jahreswechsel nicht steigen. Carla Neuhaus ist skeptisch, ob das tatsächlich klappt. Im Nachrichtenpodcast erklärt die Gesundheitsexpertin aus dem Wirtschaftsressort der ZEIT, was sich grundsätzlich ändern müsste, um den Patienten dauerhaft zu stabilisieren. Und sonst so? "Spielen ist genauso wichtig wie Lesen" Moderation und Produktion: Moses Fendel Mitarbeit: Mathias Peer Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zu dieser Folge: Zollstreit: China meldet vorläufige Einigung im Handelsstreit mit den USA Seltene Erden: China präsentiert den Rohstoffrevolver Nexperia: Einfache Chips, riesiges Chaos Gesetzliche Krankenversicherung: Gesundheit: unbezahlbar Sparvorschläge von Nina Warken: So wird das wohl nichts Steigende Beiträge: So lässt sich im Gesundheitswesen sparen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Oct 27, 202512 min

Wahl in Argentinien: Kettensäge oder Kurswechsel?

In Argentinien steht die radikale Sparpolitik des libertären Präsidenten Javier Milei zur Abstimmung, denn das Land wählt am Sonntag Teile seines Kongresses neu. Für die Partei des durch die Kettensäge bekannt gewordenen Milei sieht es dabei nicht gut aus. Verliert Milei im Parlament zu viele Mandate, wird es für ihn noch schwerer, Mehrheiten zu organisieren und Dekrete am Kongress vorbei durchzusetzen. Wie geht es den Menschen in Argentinien wirklich? Und wieso gibt es Druck aus dem Ausland? Sophia Boddenberg, Autorin der ZEIT für Südamerika, ordnet ein. Auch in München wird am Sonntag abgestimmt: Die Einwohner der bayerischen Landeshauptstadt entscheiden, ob sich ihre Stadt auf die Austragung der Olympischen und Paralympischen Sommerspiele bewerben soll. München ist nicht die einzige Stadt, die eine Bewerbung erwägt. Auch Hamburg, Berlin und das Ruhrgebiet wollen die Spiele austragen. Wie entschieden wird, welche Stadt sich für Deutschland bewirbt und wie teuer so eine Bewerbung eigentlich ist, weiß Christof Siemes. Er ist Textchef der ZEIT mit dem Schwerpunkt Sport. Und sonst so? Hat die Zeitumstellung auch was Gutes? Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Matthias Peer und Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Parlamentswahl in Argentinien: "Geht Milei keine Kompromisse ein, wird es für ihn schwierig" Javier Milei in Washington, D. C.: Ist das "America First"? Bürgerentscheid in München: Ja mei, Olympia Deutsche Olympiabewerbung: München – oder nix Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Oct 26, 202512 min

Spezial: Junge Menschen an die Front?

Nach dem Willen von Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) soll die Bundeswehr bis zu 80.000 zusätzliche Soldatinnen und Soldaten in den kommenden Jahren rekrutieren. Der Grund dafür ist, dass die Bundesregierung Deutschland abwehrbereit machen möchte. Wie führende Fachleute bei der Bundeswehr und den Geheimdiensten geht auch Pistorius davon aus, dass Russland spätestens bis zum Jahr 2029 in der Lage sein könnte, Deutschland oder ein anderes NATO-Land direkt anzugreifen. Aktuell besteht die Truppe aus gut 180.000 Berufs- und Zeitsoldaten sowie Wehrdienstleistenden. Zwar hat die Bundeswehr in den vergangenen Jahren versucht, die Zahl ihrer aktiven Soldatinnen und Soldaten auf 200.000 zu erhöhen – sie hat dieses Ziel allerdings bisher nicht erreicht. Deshalb wird in letzter Zeit wieder verstärkt über eine Wiedereinführung der seit 2011 ausgesetzten Wehrpflicht diskutiert. Manche Menschen fürchten sich davor, gegen ihren Willen kämpfen zu müssen. Andere appellieren an die Verantwortung, den eigenen Staat zu verteidigen. Was spricht dafür und was dagegen, die Wehrpflicht wieder einzuführen? Und wie könnte die Bundeswehr es sonst schaffen, mehr Soldatinnen und Soldaten zu rekrutieren? Diese und weitere Fragen beantwortet Hauke Friederichs, sicherheitspolitischer Korrespondent der ZEIT, in diesem Spezial von "Was jetzt?" Moderation: Moses Fendel Redaktion: Rita Lauter, Pia Rauschenberger Produktion: Markus Gläser Mitarbeit: Mira Schrems Per Mail erreichen Sie uns unter [email protected]. Alle Folgen können Sie hier hören. Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Oct 25, 202534 min

Geht der Terror der Hamas im Gazastreifen weiter?

Der Waffenstillstand zwischen Israel und Gaza steht immer noch auf wackligen Beinen. Um Frieden in die Region zu bringen, haben sich US-Vizepräsident JD Vance und US-Außenminister Marco Rubio bei ihrem Besuch in Israel für eine internationale Friedenstruppe (ISF) ausgesprochen. Diese müsse sich dabei aus Staaten zusammensetzen, mit denen "Israel sich wohlfühlt", sagte Rubio. Währenddessen bestimmte der Internationale Gerichtshof (IGH), dass Israel die Zivilbevölkerung im Gazastreifen mit Hilfsgütern versorgen müsse. Doch wie steht es seit der Waffenruhe um die Hamas? Menschen aus Gaza berichten, dass die Terrororganisation verstärkt auf den Straßen patrouilliert und Zivilisten tötet. Wie die Hamas personell und waffentechnisch momentan ausgerüstet ist und ob es überhaupt möglich ist, sie zu besiegen, analysiert Lea Frehse, Außenpolitikredakteurin der ZEIT. In Deutschland verbreitet sich aktuell das H5N1-Virus, besser bekannt unter dem Namen Vogelgrippe, rasant. In den letzten zwei Wochen mussten laut dem Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) Hunderttausende Tiere notgeschlachtet werden. Die Tierseuche ist mittlerweile zwar das ganze Jahr über gegenwärtig, jedoch verbreitet sich das Virus jedes Jahr zur Zeit des Vogelzugs verstärkt. Dieses Jahr trifft es vermehrt Wildvögel, besonders Kraniche. Warum gerade die Kraniche diesen Herbst so betroffen sind, weiß ZEIT-Wissenschaftsredakteurin Claudia Vallentin. Und sonst so: Das Dosenpfand feiert 25-jähriges Jubiläum. Moderation und Produktion: Roland Jodin Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Kai Schnier, Miriam Mair Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Waffenruhe in Gaza: Jetzt zeigen sich die Lücken des Friedensplans Hamas: Der Terror geht weiter Blockade des Gazastreifens: IGH sieht Israel zu Grundversorgung von Menschen in Gaza verpflichtet US-Außenminister in Israel: Rubio: Israel muss sich mit Gaza-Friedenstruppe wohlfühlen H5N1-Virus: Der Tod kommt aus der Luft Vogelgrippe in Deutschland: Hunderttausende Geflügelnutztiere wegen Vogelgrippe getötet Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Oct 25, 202512 min

Update: Was ist an den Spionagevorwürfen gegen die AfD dran?

In Thüringen hat die AfD zuletzt rund 40 parlamentarische Anfragen gestellt, etwa zu Themen wie Drohnenabwehr oder Wasserversorgung. Solche Anfragen sind ein übliches parlamentarisches Instrument, mit dem insbesondere die Opposition die Arbeit der Regierung hinterfragen und kontrollieren kann. Thüringens Innenminister Georg Maier äußert jedoch Bedenken angesichts der Häufigkeit und inhaltlichen Ausrichtung dieser Anfragen. Er vermutet, dass die AfD das parlamentarische Fragerecht missbrauche, um "gezielt unsere kritische Infrastruktur auszuforschen". Er unterstellt der AfD gezielte Spionage für den Kreml. Was an den Vorwürfen dran ist und wie die AfD darauf reagiert, weiß Tilman Steffen aus dem Politikressort der ZEIT. "Wir haben ein massives Drogenproblem in Deutschland", warnte Bundesinnenminister Alexander Dobrindt heute gemeinsam mit Holger Münch, Präsident des Bundeskriminalamts (BKA), auf der Konferenz zu den Lagebildern der Drogen- und organisierten Kriminalität. Nach Angaben der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) hat jeder zehnte Mensch in Deutschland ein Suchtproblem. Problematisch sei dabei die starke Ausbreitung von Crack und synthetischen Opioiden wie Fentanyl. Besorgniserregend sei auch, dass organisierte Kriminalität als Dienstleistung angeboten werde und dafür vermehrt Kinder und Jugendliche rekrutiert würden. Trotz Teillegalisierung mache Cannabis den größten Anteil an allen Rauschgiftdelikten aus. Dobrindt bezeichnet das Gesetz deshalb auch als "richtiges Scheißgesetz", denn es öffne kriminellem Drogenhandel "Tür und Tor". Außerdem im Update: Außenminister Johann Wadephul hat seine für zwei Tage geplante China-Reise kurzfristig abgesagt. Als Grund nannte das Auswärtige Amt, dass China keine weiteren Gesprächstermine bestätigt habe. Dabei, sagte eine Sprecherin, gäbe es gerade jetzt wichtigen Gesprächsbedarf – etwa zur Zusammenarbeit Chinas mit Russland und zu den wirtschaftlichen Beziehungen zwischen beiden Ländern. Was noch? Ey Friedrich! – Eko Freshs Ansage an den Bundeskanzler Moderation und Produktion: Rita Lauter Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Miriam Mair Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: AfD-Spionageverdacht: Unterwegs im Auftrag fremder Mächte? AfD in Thüringen: Thüringens Innenminister wirft AfD Ausforschung von Infrastruktur vor AfD-Verbot: Wo kein Wille ist, ist auch kein Weg Rechsextremismus: Einstufung der AfD als rechtsextremer Verdachtsfall ist rechtskräftig BKA-Lagebilder: Organisierte Kriminalität bleibt in Deutschland auf hohem Niveau Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen: Jeder Zehnte hat ein Suchtproblem Cannabislegalisierung: Der Kulturkampf ums Kiffen fällt aus Cannabislegalisierung: Deutschland braucht mehr legales Gras Außenminister: Johann Wadephul sagt Chinareise kurzfristig ab China und Russland: Russland ist für China ein Juniorpartner – und auch ein Problem Exportkontrollen aus China: "Irgendwann stehen die Bänder in Deutschland still" Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Oct 24, 202510 min

Kleine Chips, große Probleme

Die Autoindustrie steht möglicherweise vor der nächsten Krise. Der weltgrößte Anbieter einfacher Halbleiter, Nexperia, kann derzeit nicht genügend Chips liefern. Nachdem die niederländische Regierung den Hersteller unter ihre Kontrolle gestellt hatte – zuvor war Nexperia Teil eines chinesischen Konzerns –, stoppte China die Ausfuhr bestimmter Chip-Komponenten. Das hat gravierende Folgen vor allem für europäische Autobauer, denn: Viele der betroffenen Bauteile werden in Steuergeräten und Batteriesystemen eingesetzt. Im Gespräch erklärt Marc Widmann aus dem Wirtschaftsressort der ZEIT was die Chip-Knappheit mit dem Handelskonflikt zwischen China und den USA zu tun hat und welche Auswege deutsche Autobauer wie VW derzeit suchen. Wenn Frauen gezielt aufgrund ihres Geschlechts getötet werden, spricht man von einem Femizid. Meistens sind die Täter Partner oder Ex-Partner. Im Jahr 2024 alleine wurden laut ZEIT-Recherchen 104 Frauen von ihren (Ex-)Partnern getötet. Doch es gibt Beispiele, die zeigen, dass sich etwas ändern lässt: In Spanien ist die Zahl der getöteten Frauen seit 2004 um rund ein Drittel gesunken – von 72 Fällen damals auf 48 im Jahr 2024. Wie hat das Land das geschafft? Welche politischen Maßnahmen, Schutzkonzepte und gesellschaftlichen Veränderungen haben dazu beigetragen? Darum geht es im Gespräch mit Salome Müller, die zu dem Thema recherchiert hat. Und sonst so? Die Macht des Staunens Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger Redaktion: Ole Pflüger, Hannah Grünewald Mitarbeit: Lisa Pausch, Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Nexperia-Halbleiter: VW will drohenden Lieferausfall mit neuem Lieferanten abwenden Kfz-Gewerbe: Verband warnt vor Krise in der Autoindustrie durch fehlende Halbleiter Nexperia: Einfache Chips, riesiges Chaos Tötungsdelikte gegen Frauen 2024: Und dann malt er ein Herz mit ihrem Blut ans Fenster Femizide: Eine Fessel, die Frauen rettet Femizide und Popkultur: Aber ist das nicht auch irgendwie süß? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Oct 24, 202511 min

Update: Können Trumps Sanktionen Putin stoppen?

Um ihre Forderungen an Russland nach einem Waffenstillstand im Krieg gegen die Ukraine zu unterstreichen, haben die USA Sanktionen gegen zwei der größten russischen Ölkonzerne, Rosneft und Lukoil, verhängt. Scott Bessent, der US-Finanzminister, begründete in einer Mitteilung die Entscheidung mit Putins Weigerung, den "sinnlosen Krieg" zu beenden. Noch vor dem am heutigen Donnerstag stattfindenden EU-Gipfel einigten sich die EU-Staaten darauf, die Sanktionen gegen Russland zu verschärfen. Lässt sich Putin durch wirtschaftlichen Druck stoppen? Seine Einschätzung dazu teilt der Russland-Experte der ZEIT, Maxim Kireev. In Budapest haben am heutigen Donnerstag anlässlich des ungarischen Nationalfeiertags Tausende Menschen demonstriert. Für die Demonstration hatte Péter Magyar mobilisiert. Der 44-Jährige ist der Spitzenkandidat der liberal-konservativen Tisza-Partei für die ungarischen Parlamentswahlen im kommenden Jahr. In Umfragen liegt er aktuell vor Orbán. Wie realistisch ein Wahlsieg Magyars im Frühjahr ist, ordnet der Auslandskorrespondent der ZEIT, Ulrich Ladurner, ein. Außerdem im Update: Die 169. Steuerschätzung hat nach Angaben des Finanzministeriums ergeben, dass bis 2029 33,6 Milliarden Euro mehr in die öffentlichen Haushalte von Bund, Ländern und Kommunen fließen sollen als bisher angenommen. Von dieser Steigerung profitieren allerdings vor allem Länder und Kommunen, der Bund dahingegen wohl kaum. Und sonst so? Die ChatGPT-Prompts der Profis. Moderation und Produktion: Rita Lauter Redaktion: Hannah Grünewald, Ole Pflüger Mitarbeit: Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Ukrainekrieg: USA sanktionieren Russlands größte Ölkonzerne EU und Russland: EU-Staaten einigen sich auf neues Sanktionspaket gegen Russland Péter Magyar: Orbáns ärgster Feind Viktor Orbán: Ministerpräsident von Ungarn Haushalt: So kommt die Steuerschätzung zustande Steuern: Steuerschätzer erwarten bis 2029 kaum Mehreinnahmen für den Bund Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Oct 23, 202510 min

Wie hält die SPD es mit der AfD?

Im Ringen der Union um ihr Verhältnis zur AfD besteht die SPD weiterhin auf einer klaren Abgrenzung. SPD-Chef und Vizekanzler Lars Klingbeil sagte, dies sei „eine Eintrittsbedingung in die Bundesregierung“ gewesen. Am Montag sprach jedoch Brandenburgs SPD-Ministerpräsident Dietmar Woidke davon, eine Zusammenarbeit mit der AfD sei denkbar, wenn diese sämtliche Extremisten rauswerfe. Wie passen die Positionen zusammen? Diese und weitere Fragen beantwortet Michael Schlieben, politischer Korrespondent der ZEIT. Mit dem Waffenstillstand im Gazastreifen wird auch die Zerstörung dort immer stärker sichtbar. Der Schwiegersohn des US-Präsidenten Trump, Jared Kushner, sagte nach einem Besuch sogar: „Es sah aus, als hätte eine Atombombe eingeschlagen.“ Eine Analyse der ARD hat nun ergeben, dass in Gaza-Stadt etwa 85 Prozent aller Gebäude beschädigt sind. Wer die Koordination des Wiederaufbaus übernimmt und woran es derweil am meisten fehlt, weiß Quynh Trần. Sie berichtet für die ZEIT aus Israel. Und sonst so? Mücken können überwintern. Verdammt … Außerdem: Sehen Sie die Hosts der ZEIT-Podcasts live im ZEIT Podcast Club Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Redaktion: Rita Lauter Mitarbeit: Benjamin Probst und Kai Schnier Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: SPD-Politikerin: Sie hat Angst – aber vertreiben lässt sie sich nicht CDU und AfD: Auf der Mauer, auf der Lauer Hamas: Der Terror geht weiter Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Oct 23, 202512 min

Update: Warum sich Trump und Putin erst mal nicht treffen

Das geplante Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin, bei dem weitere Gespräche über ein mögliches Ende des Ukrainekriegs geführt werden sollten, findet nun doch nicht statt. Trump sagte, er wolle "keine Zeit verschwenden" und werde "sehen, was passiert". Wieso ist das Treffen geplatzt? Und beharrt Putin auf seinen Maximalforderungen? Diese und weitere Fragen beantwortet Maxim Kireev, Politikredakteur der ZEIT und Experte für Osteuropa. Der Präsident des Reservistenverbands der Bundeswehr, Patrick Sensburg, geht im Kriegsfall von etwa 1.000 getöteten oder verwundeten Soldaten aus. Diese müssten dann durch Reservisten ersetzt werden, von denen es aktuell aber viel zu wenig gebe. Sensburg spricht sich daher für eine Wehrpflicht aus. Außerdem im Podcast: Das Europäische Parlament hat den Sacharow-Preis für Menschenrechte dieses Jahr an zwei inhaftierte Journalisten aus Osteuropa verliehen. Und sonst so? Update zum Kunstraub im Pariser Louvre Moderation und Produktion: Helena Schmidt Redaktion: Rita Lauter Mitarbeit: Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Verhandlungen im Ukrainekrieg: Es wäre im Interesse beider Länder, zu verhandeln Menschenrechtspreis: EU-Parlament verleiht Sacharow-Preis an inhaftierte Journalisten Wehrpflicht: Wer töten will, muss sterben können Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Oct 22, 20257 min

Ist der Stillstand in den USA Strategie?

Bereits seit Anfang Oktober herrscht in den USA eine Haushaltssperre. Weil sich Republikaner und Demokraten nicht auf einen Übergangshaushalt einigen können, sind in einem sogenannten Shutdown etwa 750.000 Mitarbeiter der Bundesbehörden zeitweise entlassen worden. Erstmals ist davon auch die Behörde für Atomwaffensicherheit betroffen. Wieso sich die Parteien blockieren und was für Folgen der Shutdown hat, weiß Heike Buchter. Sie ist Korrespondentin der ZEIT in den USA. Russland hat das Eindringen seiner Drohnen auf polnisches Gebiet Anfang September für Desinformationskampagnen genutzt. Über verschiedene Webseiten und Social-Media-Kanäle wurde dem Westen Kriegstreiberei vorgeworfen, die Herkunft der Drohnen infrage gestellt und Skepsis gegenüber der polnischen Regierung gesät. Wie funktionieren die Kampagnen? Und wie kann sich Deutschland davor schützen? Diese und weitere Fragen beantwortet Lisa Hegemann, Leiterin des Digitalressorts der ZEIT. Und sonst so? Mit der Ersthelfer-App schneller als der Notarzt sein und Leben retten. Moderation und Produktion: Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Benjamin Probst und Kai Schnier Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Haushaltsstreit in den USA: Sie sollen den Schmerz spüren Bisherige US-Shutdowns: Wenn in Washington, D. C. nichts mehr geht Russische Propaganda: Wie Russland Desinformation zu Drohnenflügen über Polen streute Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Oct 22, 202511 min

Update: Eine rechte Frau für Japan

Die 64-jährige Sanae Takaichi von der regierenden Liberaldemokratischen Partei (LDP) ist die erste Frau, die eine Regierung Japans anführt. Sie gilt als nationalistische Hardlinerin. Ihre Amtszeit dürfte fragil werden, wirtschaftlich und politisch: Ihre Koalition verfügt über keine eigene Mehrheit. Wann brechen die Risse in der Koalition auf? Und wohin führt Takaichi Japan? Diese und weitere Fragen beantwortet Felix Lill, der für die ZEIT aus Asien berichtet. Die Pläne von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche, mehr Gaskraftwerke in Deutschland zu bauen, stehen auf der Kippe. Die Ministerin will mit dem Bau mehrerer Gaskraftwerke einer sogenannten Dunkelflaute vorbeugen. Aber bei der EU-Kommission liegt eine Beschwerde vor. Der Bau sei in der Größenordnung gar nicht notwendig, die Bundesregierung würde den Wettbewerb verzerren und alte Energien bevorzugen. Wie viel Strom Deutschland im Ernstfall wirklich bräuchte und ob Reiches Pläne von der EU gekippt werden könnten, weiß Marc Widmann, Wirtschaftsredakteur der ZEIT. Der ehemalige französische Präsident Nicolas Sarkozy hat seine Haftstrafe angetreten. Ein Gericht hatte ihn wegen illegaler Wahlkampffinanzierung durch den ehemaligen libyschen Machthaber Muammar al-Gaddafi zu fünf Jahren Haft verurteilt. Und sonst so? Ein kleines schwedisches Dorf ist Fußballmeister geworden. Moderation und Produktion: Helena Schmidt Redaktion: Hannah Grünewald und Pia Rauschenberger Mitarbeit: Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Lernen Sie unsere Podcasthosts neu kennen und entdecken Sie Ihren nächsten Lieblingspodcast – beim ZEIT Podcast Club. Jetzt Tickets sichern Weitere Links zur Folge: Wirtschaftsministerin: Reiches Kampf um Gaskraftwerke Katherina Reiche: Bremst sie die Energiewende? Japan unter Sanae Takaichi: Eine Frau an der Macht – und das Land rückt weit nach rechts Japan: Trump auf Japanisch Korruption in Frankreich: Nach Urteilen geraten oft die Richter unter Druck, nicht die Täter Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Oct 21, 202510 min

Verliert die Ukraine den Donbass?

US-Präsident Donald Trump hat im Ukrainekrieg einen Waffenstillstand entlang der aktuellen Front vorgeschlagen. Die Donbass-Region im Osten der Ukraine solle dafür "zerschnitten“ werden, sagte er im Gespräch mit Journalisten. Trump hat seinen Kurs im Ukrainekrieg damit erneut geändert. Wieso ist Trump von seinem Kurs gegen Putin abgekommen? Und was würde es für die Ukraine bedeuten, die Donbass-Region teilweise aufzugeben? Diese und weitere Fragen beantwortet Maxim Kireev, Politikredakteur der ZEIT. Einbrecher haben aus dem Louvre-Museum in Paris mehrere Schmuckstücke aus der Sammlung Napoleons entfernt. Darunter von Diamanten übersäte Halsketten und Ohrringe sowie eine Brosche und eine Tiara. Die mutmaßlich vier Täter gelangten mit einer Hebebühne auf einen Balkon im ersten Stock des Louvre, brachen das Fenster auf und flohen auf Motorrollern. Was die Polizei schon herausgefunden hat und warum der Kunstraub so viel Aufmerksamkeit auf sich zieht, weiß Tobias Timm, Autor im Feuilleton der ZEIT. Und sonst so? Der erste Podcastclub der ZEIT: am 1. November live in Berlin Moderation und Produktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Lernen Sie unsere Podcasthosts neu kennen und entdecken Sie Ihren nächsten Lieblingspodcast – beim ZEIT Podcast Club. Jetzt Tickets sichern Weitere Links zur Folge: Geopolitik: Alarmstufe Grau Raub im Louvre: Ein Schock für Paris Kunstdiebstahl: Unser Krimi im Louvre Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Oct 21, 202511 min

Update: CDU und AfD – Freund oder Feind?

Nach der Klausurtagung des CDU-Präsidiums hat Bundeskanzler Friedrich Merz am heutigen Montagvormittag auf einer Pressekonferenz die Abgrenzung seiner Partei von der AfD betont. Mit Blick auf die im kommenden Jahr anstehenden Landtagswahlen in Baden-Württemberg, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt sagte Merz: "Wahrscheinlich ist bei diesen Wahlen die AfD unser Hauptgegner." CDU und AfD hätten grundsätzlich verschiedene politische Überzeugungen. Die Rechtsaußen-Partei sei an Lösungen nicht interessiert, sondern wolle spalten und ausgrenzen, ergänzte CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann. In der vergangenen Woche hatten mehrere aktive und ehemalige Unionspolitiker den Unvereinbarkeitsentschluss von 2018 infrage gestellt und für eine Öffnung zur AfD plädiert. Um der AfD den Nährboden zu entziehen, will die Bundesregierung nun Probleme lösen – aber welche? Das erklärt ZEIT-Politikredakteurin Mariam Lau. Wegen der Bedrohung durch Russland wollen Deutschland und Island militärisch enger zusammenarbeiten. Verteidigungsminister Boris Pistorius war dafür heute in Reykjavík und wurde vom Nato-Partner mit offenen Armen empfangen. Beide Länder unterzeichneten eine Absichtserklärung, die eine engere Kooperation vorsieht: So soll die Bundeswehr künftig einen Stützpunkt für ihre Schiffe und U-Boote auf Island bekommen. Auch deutsche Aufklärungsflugzeuge könnten dort stationiert werden. Zudem wollen beide Staaten ihre Zusammenarbeit bei der Cyberabwehr ausbauen. Island sei als Tor zur Arktis in einer geografisch wichtigen Position, sagte Pistorius. Im Gespräch erklärt Peter Dausend aus dem Hauptstadtbüro der ZEIT, was in Island genau besprochen wurde und wohin es für Boris Pistorius als Nächstes geht. Außerdem im Update: Durch Serverausfälle bei Amazon Web Services am Montagmorgen und -vormittag hat es weltweit große Internetprobleme gegeben. Diese sollen dem Unternehmen zufolge nun weitestgehend behoben sein. An einer vollständigen Behebung des Problems werde weiterhin gearbeitet. Und sonst so? Uraltdino in Argentinien ausgebuddelt. Außerdem: Für ein Was-jetzt?-Spezial suchen wir nach jungen Menschen, die für die Wehrpflicht sind und sich vorstellen könnten, Deutschland zu dienen. Schicken Sie uns doch gerne eine kurze Sprachnachricht an unsere neue WhatsApp-Nummer: +49 152 581 816 15. Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Redaktion: Mounia Meiborg, Moses Fendel Mitarbeit: Maximilian Renzikowski, Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: CDU-Klausur: "Wahrscheinlich ist bei diesen Wahlen die AfD unser Hauptgegner" Umgang mit der AfD: Mal wieder wackelt die Brandmauer CDU-Politiker: Der schwarz-blaue Sehnsuchtssatz Nato: Deutschland und Island vereinbaren engere Militärkooperation Russland und die Nato: Wenn Deutschland als Drehscheibe zur Zielscheibe wird Nato-Militärübung: Nato-Staaten beginnen jährliche Atomverteidigungsübung Serverprobleme bei AWS: Amazon Web Services gibt Entwarnung bei Cloud-Störung Cloud-Störung: Weltweite Störungen bei Onlinediensten wegen Amazon-Serverproblemen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Oct 20, 20259 min

Eine Waffenruhe von kurzer Dauer

Nach etwas über einer Woche könnte die Waffenruhe zwischen Israel und Gaza schon wieder am Ende sein. Laut Israels Armee hat die Hamas mehrmals Soldaten angegriffen. Daraufhin habe Israel mehrere Luftangriffe im Süden des Gazastreifens gestartet. Die Hamas bestreitet die Vorwürfe bislang. Seit Tagen beschuldigen sich beide Seiten, die Waffenruhe nicht einzuhalten. Das US-Außenministerium hatte bereits im Vorfeld vor einem Bruch der Waffenruhe durch die Hamas gewarnt, was die Terrororganisation jedoch bestreitet. Steffi Hentschke, Nahostkorrespondentin für die ZEIT, ordnet im Podcast ein, was dieser Bruch für das Fortbestehen einer Waffenruhe bedeutet und wie die Vermittlerstaaten, vor allem die USA, auf die Vorfälle blicken. Immer mehr Menschen in Deutschland fühlen sich depressiv. Doch in der Bevölkerung zeigen sich je nach Einkommen und Bildungsstand Unterschiede: Menschen mit geringerem Einkommen und niedrigerem Schulabschluss berichten häufiger von depressiven Symptomen. Bei Menschen mit niedrigem Einkommen leiden 33 Prozent unter depressiven Gefühlen, während es bei Menschen mit hohem Einkommen nur acht Prozent sind. Das fand ein Forschungsteam des Robert Koch-Instituts (RKI) und der Berliner Charité in einer Studie heraus. Armut erhöht das Risiko, an einer Depression zu erkranken, um das Dreifache. Denn Menschen in Armut leben häufiger unter prekären Umständen, und viele können sich etwa eine vollwertige Mahlzeit alle zwei Tage nicht leisten. Wie genau Armut und mentale Gesundheit zusammenhängen und warum das Thema auch für die Politik wichtig ist, analysiert Anaïs Kaluza aus dem Gesundheitsressort der ZEIT. Und sonst so: Die Ampel der Zukunft – mit vier Farben für autonome Fahrzeuge Moderation und Produktion: Roland Jodin Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Miriam Mair Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Lernen Sie unsere Podcast-Hosts neu kennen und entdecken Sie Ihren nächsten Lieblingspodcast – beim ZEIT Podcast Club. Jetzt Tickets sichern. Weitere Links zur Folge: Gazakrieg: Israel wirft Hamas Bruch von Waffenruhe vor und greift Gaza an Liveblog: Krieg in Gaza: Hamas bestreitet Verantwortung für Angriffe auf israelische Soldaten Gazakrieg: Trump droht der Hamas mit tödlichem Einsatz Psychische Gesundheit: Psychisch belasteter denn je Psychische Gesundheit in Krisen: "Menschen überschätzen, wie glücklich Reichtum macht" Grundsicherung: Zwei Paar Schuhe sind für viele Bürgergeldempfänger Luxus Armuts- und Reichtumsbericht: Immerschlimmeritis Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Oct 20, 202512 min

Die USA protestieren gegen ihren "Möchtegern-König"

In den USA haben am gestrigen Samstag landesweit mehr als 2.600 Protestaktionen stattgefunden. Unter dem Motto "No Kings" gingen Millionen Menschen gegen die Regierung von US-Präsident Donald Trump auf die Straße. Schon im Juni hatten viele Bürgerinnen und Bürger gegen Autoritarismus und die Militarisierung der Demokratie demonstriert. Auslöser für die Proteste gibt es etliche: Trump weitet den Einsatz der Nationalgarde beständig auf weitere Städte aus, er schränkt die Pressefreiheit ein, ist verantwortlich für die Entlassung von Tausenden Angestellten des Bildungsministeriums und will Universitäten in ihrer Wissenschaftsfreiheit einschränken. Auch in der Hauptstadt Washington, D. C. haben gestern Menschen demonstriert. Wie war die Stimmung auf den Straßen, und wer sind die Menschen, die sich gegen Trump auflehnen? In Bolivien wählen die Menschen am heutigen Sonntag einen neuen Präsidenten. Im ersten Wahlgang im August erreichte kein Kandidat die absolute Mehrheit. Fest steht aber schon jetzt: Der neue Präsident wird ein rechtskonservativer sein. Die Entscheidung wird in einer Stichwahl zwischen dem christlich-demokratischen Senator Rodrigo Paz und dem konservativen Kandidaten Jorge Quiroga Ramírez fallen. Nach knapp zwei Jahrzehnten linker Regierungen zeichnet sich also ein politischer Kurswechsel ab. Bolivien ist nicht das einzige lateinamerikanische Land, das im Moment nach rechts rückt. Die "rosa Welle", der Aufschwung der Linken in Lateinamerika zu Beginn des Jahrtausends, scheint endgültig vorbei zu sein – etwa in Argentinien, Paraguay und Ecuador. Welche Gründe es für diesen Trend gibt, erklärt Alexandra Endres, Lateinamerikaexpertin der ZEIT. Und sonst so: Die 77. Frankfurter Buchmesse geht zu Ende Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Victoria Kempter, Miriam Mair Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Lernen Sie unsere Podcast-Hosts neu kennen, und entdecken Sie Ihren nächsten Lieblingspodcast – beim ZEIT Podcast Club. Jetzt Tickets sichern. Weitere Links zur Folge: "No Kings"-Proteste: Veranstalter rechnen mit Millionen Menschen bei Protesten gegen Trump USA: Landesweite Massenproteste gegen Donald Trump Portland: "Die Leute werden von ICE aus ihren Autos gezerrt" Medien in den USA: Sie liegen ihm zu Füßen US-Regierung: Gericht erlaubt weitere Entlassungen im US-Bildungsministerium Universitäten in den USA: Angriff auf den Geist Bolivien: Mitte-rechts-Kandidat gewinnt überraschend erste Wahlrunde in Bolivien Bolivien: Der Dschungelkönig Lateinamerika: Was ist los in Lateinamerika? Javier Milei: Der Feind seines Staates Südamerika: Konservativer Santiago Peña gewinnt Wahl in Paraguay Quito: Ecuadors Wahlrat erklärt Noboa zum Sieger der Präsidentschaftswahl Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Oct 19, 202514 min

Spezial "Der Wahlkreis": Warum so viele Regierungen in Europa wackeln

Überall in Europa klammern sich Regierungen derzeit an fragile Mehrheiten, sind Staatschefs gelähmt von Uneinigkeit in der eigenen Partei oder dem Widerstand der Opposition. Bündnisse fallen lange vor dem eigentlichen Wahltermin in sich zusammen. Jeder Staat hat seine eigene Geschichte, sein eigenes politisches System – und doch gibt es Probleme, mit denen alle gerade zu kämpfen haben. Aber wie kommt es dazu? Was steckt hinter der politischen Instabilität? Und warum ist das Regieren in Europa derzeit so verdammt schwierig? In der neuen Folge von "Was jetzt? – Der Wahlkreis" diskutieren Lisa Caspari, Paul Middelhoff und Robert Pausch über die politische Dauerkrise auf dem Kontinent und die neue Kluft, die die Gesellschaften trennt. Warum schauen linke Eliten mit Scham auf ihre Wähler und warum profitieren gerade nur die rechten Parteien von der Globalisierung? Shownotes: Christophe Guilluy über Metropolia und Périphéria Die neue Strategie der Labour Party Und hier noch mal ausbuchstabiert zum Parteitag Didier Eribon – "Rückkehr nach Reims" "Von Mitterand zu Macron" Aufsatz von Piketty et al. Sehr lesenswerter Kommentar zu Piketty Oxford-Politologe Ben Ansell zu Labours Midlife-Crisis – insgesamt ein sehr lesenswerter Substack! Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Oct 18, 20251h 5m

Warum die USA den Konflikt mit Venezuela suchen

US-Präsident Donald Trump inszeniert sich zurzeit als Friedensstifter. Dabei droht er Venezuela seit Wochen und beschwört eine militärische Eskalation herauf. Er hat der CIA seine Erlaubnis erteilt, “verdeckte Operationen” durchzuführen. Offiziell will die US-Regierung Drogenschmuggel bekämpfen, doch immer mehr Hinweise deuten auf eine militärische Konfrontation hin. Was hinter den Operationen der CIA steckt, ob der amerikanische Geheimdienst Maduro wirklich stürzen soll und ob Trumps Vorgehen in Venezuela die republikanische Partei spaltet, beantwortet Alexander Kauschanski, Auslandsredakteur der ZEIT. Diese Woche haben einige Unions-Politiker einen normaleren Umgang mit der AfD gefordert. Unter ihnen sind der frühere CDU-Generalsekretär Peter Tauber und Ex-Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg. Zustimmung erhielten sie auch von Parteimitgliedern aus Sachsen, Brandenburg und Thüringen. Noch im Februar verkündete Bundeskanzler Friedrich Merz, dass es keine Zusammenarbeit mit der AfD geben werde. Was hat sich jetzt geändert? Fabian Reinbold aus dem Politikressort der ZEIT analysiert die aktuellen Entwicklungen. Und sonst so: 1,6 Millionen neue Bäume für den Thüringer Wald Moderation und Produktion: Mounia Meiborg Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Miriam Mair Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Lernen Sie unsere Podcasthosts neu kennen und entdecken Sie Ihren nächsten Lieblingspodcast – beim ZEIT Podcast Club. Jetzt Tickets sichern. Weitere Links zur Folge: Hamas-Geiseln: Der lange Weg nach Hause Waffenstillstand in Gaza: Hoffnung – dank Trump? Venezuela: Auf dem Weg in eine militärische Eskalation Venezuela: Trump erlaubt CIA verdeckte Einsätze in Venezuela Drogenschmuggel: Warum die tödlichen US-Angriffe in der Karibik hochproblematisch sind Drogenschmuggel: US-Angriff vor Venezuela soll kolumbianisches Boot getroffen haben Venezuela: USA verdoppeln Belohnung für Festnahme von Nicolás Maduro Brandmauer-Debatte: Ostdeutsche CDU-Politiker wollen Umgang mit AfD normalisieren Brandmauer: Tauber und zu Guttenberg fordern Normalisierung im Umgang mit der AfD CDU-Chef: Friedrich Merz schließt Zusammenarbeit mit AfD erneut aus Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Oct 18, 202512 min

Update: Ein Dämpfer für die Ukraine

Nach dem Treffen von US-Präsident Donald Trump mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj am Freitag ist schon das nächste Treffen rund um den Ukrainekrieg geplant: dieses Mal zwischen Trump und Russlands Präsidenten Wladimir Putin in Budapest. Für die Ukraine bedeutet die Verabredung nichts Gutes, sagt Juliane Schäuble, US-Korrespondentin der ZEIT. So könnte sich die Hoffnung der Ukraine auf den US-Marschflugkörper Tomahawk zerschlagen haben. Außenminister Johann Wadephul ist für seinen Antrittsbesuch in die Türkei gereist. Sein Ziel: die Beziehungen zwischen der Türkei und Israel wieder verbessern. Außerdem will er die Türkei bewegen, ihren Einfluss auf die Hamas zu nutzen, um den Friedensplan im Gazastreifen am Laufen zu halten. Waren die Gespräche erfolgreich? Anna Sauerbrey, außenpolitische Koordinatorin der ZEIT, hat Wadephul auf seiner Reise begleitet. Der ehemalige Bundeskanzler Gerhard Schröder hat im Untersuchungsausschuss des Schweriner Landtags zur Gaspipeline Nord Stream 2 ausgesagt. Er verteidigte den Bau der Pipeline. Der Untersuchungsausschuss klärt vor allem die Vorgänge rund um die Klimaschutzstiftung Mecklenburg-Vorpommern, mit der Sanktionen der USA umgangen wurden. Wie Schröder sich im Untersuchungsausschuss verteidigt hat und wie es um die Aufarbeitung allgemein steht, weiß Ferdinand Otto, Politikredakteur der ZEIT. Und sonst so? Der Vorlese-Friseur: Beim Haarschnitt das Lesen lernen. Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Treffen zwischen Putin und Trump: Das war es dann wohl mit den Tomahawks Russische Ölwirtschaft: Jetzt kommt die Vergeltung Gazafriedensverhandlungen: Erdoğan sitzt jetzt in der ersten Reihe Gerhard Schröder: Video-Schelte nach Schwerin Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Oct 17, 202510 min

Drittes Treffen, neue Waffen? Selenskyj im Weißen Haus

In Washington, D. C. will sich US-Präsident Donald Trump am heutigen Freitag mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj treffen. Sprechen dürften die beiden über eine mögliche Lieferung von weitreichenden Tomahawk-Marschflugkörpern, wie ein hochrangiger ukrainischer Beamter der Nachrichtenagentur AFP mitteilte. Außerdem soll es um die Lieferung von Patriot-Luftverteidigungssystemen gehen. Am vergangenen Sonntag hatte Trump über eine Lieferung der Tomahawk-Marschflugkörper an die Ukraine spekuliert. Sollte der russische Machthaber Wladimir Putin die Angriffe auf die Ukraine nicht einstellen, könne er mit der Lieferung der Marschflugkörper drohen, sagte Trump. Was Selenskyj von seinem Treffen mit Trump erwarten kann, ordnet der außenpolitische Korrespondent der ZEIT, Michael Thumann, ein. Die von Donald Trump und mehreren arabischen Staaten vermittelte Waffenruhe zwischen Israel und der Terrororganisation Hamas ist zwar fragil, hält aber bisher zumindest weitgehend. Die erste Phase des 20-Punkte-Plans sieht vor, dass die Hamas alle Geiseln an Israel übergibt. Am Montag wurden zwar alle 20 lebenden Geiseln freigelassen, doch ein zentraler Punkt des Abkommens bleibt aus Israels Sicht unerfüllt: die Übergabe der sterblichen Überreste von 28 toten Geiseln. Bislang wurden nur neun Leichen übergeben, 19 weitere befinden sich noch in Gaza. Laut Hamas ist ihre Bergung nur schwer möglich – angeblich, weil die Bergung aus den Trümmern zerstörter Gebäude schwierig ist. Israel will das nicht hinnehmen und droht mit einer Wiederaufnahme der Kämpfe. Steffi Hentschke berichtet für DIE ZEIT aus Israel und erklärt, wie die Suche nach den toten Geiseln verläuft und warum sie aus ihrer Sicht ein stabilisierendes Moment für die Waffenruhe sein kann. Und sonst so? Mit Leergut zum Führerschein – und vielleicht sogar zum ersten eigenen Auto Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Mathias Peer, Maximilian Renzikowski, Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Krieg gegen die Ukraine: Gespräch zu möglicher Lieferung von Tomahawk-Marschflugkörpern Donald Trump: Der 47. US-Präsident Andrij Melnyk: "Ich muss diesen Laden aufmischen" Waffenruheabkommen: Israel droht Hamas mit Wiederaufnahme der Kämpfe im Gazastreifen Gazakrieg: Israel und Hamas einigen sich auf erste Phase des US-Friedensplans Leben in Gaza: Aber welche Zukunft? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Oct 17, 202512 min

Update: Macht die Digitalisierung den Führerschein billiger?

Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) will den Führerschein in Deutschland wieder günstiger machen und plant dazu eine Reform der Fahrschulausbildung. Ziel ist es, die Fahrerlaubnis bezahlbarer zu machen, aber weiterhin hohe Sicherheitsstandards zu gewährleisten. Vorgeschlagen werden vor allem eine digitalere und kompaktere Ausbildung. Warum der Führerschein so teuer geworden ist und was die Reform bringen könnte, fasst Jonas Schulze-Pals aus dem Wirtschaftsressort zusammen. Bundeskanzler Friedrich Merz hat heute in seiner Regierungserklärung die Bedeutung einer starken europäischen Verteidigung betont. Er will die Bundeswehr zur stärksten konventionellen Armee Europas machen und die Verteidigungsfähigkeit der EU rasch ausbauen. Militärische Stärke sei eine zentrale Voraussetzung für Frieden in Europa, sagte Merz. Die aktuellen Streitpunkte in der Koalition – der Widerstand junger Unionsabgeordneter gegen die Rentenreform und das Chaos um die Wehrdienstreform in der SPD – sprach Merz im Bundestag aber kaum an. Wie ist das zu deuten? Fabian Reinbold, innenpolitischer Korrespondent der ZEIT ordnet ein. Außerdem im Update: In den USA gibt es neuen Streit zwischen der Trump-Regierung und den Medien: Fast alle Pentagon-Korrespondenten haben nachts ihre Büros geräumt und symbolisch sogar Möbel aus dem Gebäude getragen. Hintergrund sind neue Regeln, nach denen Journalistinnen und Journalisten das Pentagon verlassen müssen, wenn sie ohne Freigabe des Verteidigungsministers berichten. Selbst der konservative, Trump-nahe Sender FOX NEWS hat sich dem Protest angeschlossen. Und sonst so? Einfach mal miteinander reden: Das Plaudernetz Moderation und Produktion: Jannis Carmesin Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Mira Schrems Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Lernen Sie unsere Podcasthosts neu kennen und entdecken Sie Ihren nächsten Lieblingspodcast – beim ZEIT Podcast Club. Jetzt Tickets sichern. Weitere Links zur Folge: - Angst vor der Fahrprüfung: "Ich habe 10.000 Euro in den Führerschein gesteckt" - Führerschein: Bundesverkehrsminister Schnieder will Kosten für Führerschein senken - Regierungserklärung von Friedrich Merz: Das klärt ihr mal schön selbst - Pressefreiheit: Journalisten verlassen Pentagon wegen neuer Berichterstattungsregeln Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Oct 16, 202511 min

Waffenruhe in Gaza, aber die Not bleibt

Nach zwei Jahren Krieg und weitverbreitetem Hunger gibt die neue Waffenruhe im Gazastreifen Hoffnung auf eine Verbesserung der humanitären Lage. Viele Menschen kehren erstmals zu ihren Häusern zurück, doch viele Gebäude sind zerstört. Nach Schätzungen der UN müssen mehr als 55 Millionen Tonnen Schutt entfernt werden. Trotz der Freilassung aller überlebenden Geiseln kündigte die Hamas an, den Kampf gegen Israel fortzusetzen. Gleichzeitig sollen Gespräche über eine zweite Phase des Friedensplans die Waffenruhe stabilisieren. Wie dabei die humanitäre Lage im Gazastreifen aussieht, ordnet Sandra Lorenz, Pressesprecherin der Johanniter Auslandshilfe, ein. Exklusive Berechnungen der ZEIT zeigen, dass die Videoplattform TikTok bei der Bundestagswahl 2025 spürbaren Einfluss auf das Wahlverhalten hatte. Besonders die AfD und die Linke profitierten deutlich von ihrer Präsenz auf der Plattform. Dagegen verloren Union, Grüne und auch die SPD bei TikTok-Nutzern an Zuspruch. Grundlage der Untersuchung sind Daten der German Longitudinal Election Study (GLES). Warum besonders AfD und Linke über TikTok so erfolgreich mobilisieren konnten, analysiert Christian Endt, stellvertretender Leiter des Ressorts Daten und Visualisierung der ZEIT. Und sonst so? Rekordniederlage mit Haltung Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf Whatsapp. Weitere Links zur Folge: Krieg in Gaza: Die beste schlechte Chance Nahost: Millionen Tonnen Schutt in Gaza – Hamas will weiterkämpfen Gazastreifen: Freilassung der noch lebenden israelischen Geiseln hat begonnen Gazaabkommen: Trump deutet vorübergehendes Sicherheitsmandat für Hamas in Gaza an Gazastreifen: Das erste Mal seit Monaten: Durchatmen Soziale Medien: Wie TikTok die Stimmen von Hunderttausenden Wählern beeinflusst hat Social Media: TikTok, der politische Brutkasten Bundestagswahl 2025: Alle Ergebnisse aus den Wahlkreisen ZDF-"Politbarometer": AfD erreicht Höchstwert und liegt erstmals mit der Union gleichauf ZDF-"Politbarometer": Linke wäre laut neuer Umfrage im Bundestag – BSW nicht Wahlverhalten junger Menschen: "Junge Menschen tolerieren eher Falschinformationen auf Social Media" Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Oct 16, 202512 min

Wie der Wehrdienstkompromiss doch noch platzte

Anders als zunächst berichtet, ist die Einigung der schwarz-roten Koalition auf eine Reform des Wehrdienstes am Dienstagabend im letzten Moment gescheitert. Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) lehnte den Entwurf auf Druck der SPD-Fraktion im Bundestag im letzten Moment ab. Trotz des Streits will die Koalition den Gesetzentwurf nun im Bundestag beraten. Wie der Deal scheiterte und wie es mit dem Gesetzentwurf weitergeht, ordnet Lisa Caspari, Redakteurin im Politikressort der ZEIT, ein. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hat Sparvorschläge vorgelegt, um Beitragserhöhungen in der gesetzlichen Krankenversicherung zum Jahreswechsel zu verhindern. Carla Neuhaus, Redakteurin im Wirtschaftsressort der ZEIT, analysiert die Pläne der Gesundheitsministerin. Außerdem im Update: Der österreichische Investor René Benko ist vom Landesgericht Innsbruck wegen Schädigung seiner Gläubiger zu zwei Jahren Haft verurteilt worden. Und sonst so? Berühmte Ratte in Beton ist wahrscheinlich ein Eichhörnchen. Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf Whatsapp. Weitere Links zur Folge: Wehrpflicht: Union und SPD einigen sich laut Medien auf Losverfahren bei Wehrdienst Wehrdienst: Auf Los geht's nicht los Wehrdienstgesetz: Norbert Röttgen wirft Boris Pistorius "destruktives Verhalten" vor Modell der Wehrpflicht: Warum eine Wehrpflicht mit Zwang nicht die Probleme löst Wehrpflicht: Welcher Wehrdienst soll es denn sein? Gesetzliche Krankenkassen: Gesundheitsministerin Warken will Krankenkassenbeiträge stabilisieren Sparvorschläge von Nina Warken: Sie hat sich bemüht Gesetzliche Krankenversicherung: Ausgaben der Krankenkassen im ersten Halbjahr deutlich gestiegen Medikamentenpreise: Warum kostet das Medikament so viel? Österreich: René Benko in erstem Prozess zu zwei Jahren Haft verurteilt Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Oct 15, 202510 min

Rentenstreit: Jung gegen Alt im Bundestag

Bei der Unterzeichnung des Waffenstillstands zwischen Israel und der Hamas haben sich vor allem die USA und arabische Länder gefeiert. Denn europäische Politiker waren an den Verhandlungen eher am Rande beteiligt. Nun könnte Europa aber an der Kontrolle von Grenzübergängen und dem Wiederaufbau des Gazastreifens beteiligt werden. Findet Europa seine Rolle? Und wieso waren Vertreter des Kontinents so abwesend von den Verhandlungen? Diese und weitere Fragen beantwortet Ulrich Ladurner, Auslandskorrespondent der ZEIT in Brüssel. Junge Abgeordnete der Union blockieren das geplante Rentenpaket der Koalition. Das geht aus einem Beschluss von insgesamt 18 Mitgliedern der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag hervor, über den der Spiegel berichtet hatte. Der Vorwurf an Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD): Mit ihrem Entwurf würde sie das Rentenniveau, anders als vereinbart, auch über das Jahr 2031 festsetzen, was für künftige Generationen Milliarden an Kosten bedeute. Carla Neuhaus ist Wirtschaftsredakteurin der ZEIT. Sie hat mit den Abgeordneten gesprochen, kennt ihre Gründe für die Blockade und schätzt die Konsequenzen für die Regierung ein. Und sonst so? Was bei einer Erkältung mit der Psyche passiert Moderation und Produktion: Helena Schmidt Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Benjamin Probst und Sophia Boddenberg Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier DIE ZEIT auf WhatsApp. Tickets zum ersten ZEIT Podcast Club finden Sie hier. Weitere Links zur Folge: Rente: Junge Abgeordnete von CDU und CSU wollen Rentenpaket blockieren Generationengerechtigkeit: Sind die Boomer wirklich an allem schuld? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Oct 15, 202511 min

Update: Was wird aus der Hamas?

Auch wenn zwischen Israel und der Terrororganisation Hamas seit dem vergangenen Freitag Waffenruhe herrscht, sind noch nicht alle Bedingungen des Abkommens erfüllt. So hat die Hamas noch nicht alle sterblichen Überreste der Geiseln an Israel zurückgegeben; auch ihre Waffen will sie nicht abgeben. Außerdem sind Kämpfer der Hamas wieder offen auf den Straßen zu sehen. Laut US-Präsident Donald Trump sollen sie zumindest vorübergehend die Kontrolle auf Gazas Straßen ausüben. Kann sich die Hamas doch im Gazastreifen halten? Und was passiert, wenn sie die Bedingungen für einen Waffenstillstand nicht einhält? Diese und weitere Fragen beantwortet Yassin Musharbash aus dem Investigativressort der Zeit. In Frankreich hat Sébastien Lecornu seine erste Regierungserklärung als neuer Premierminister gehalten. Darin hat er unter anderem angekündigt, dass seine Regierung im kommenden Jahr rund 30 Milliarden Euro einsparen will. Die umstrittene Rentenreform, die der Auslöser für die aktuelle politische Krise in Frankreich ist, soll für mindestens zwei Jahre ausgesetzt werden. Mit diesem Schritt dürfte Lecornu vor allem versucht haben, die Sozialisten vor dem morgigen Misstrauensvotum im Parlament auf seine Seite zu ziehen. Es ist bereits Lecornus zweiter Anlauf, eine Regierung zu bilden. Präsident Emmanuel Macron hatte ihn nach seinem Rücktritt vor etwas mehr als einer Woche erneut damit beauftragt. Annika Joeres, Frankreich-Korrespondentin der ZEIT, fasst die Lage in der Assemblée Nationale zusammen. Zwischen den USA und China eskaliert der Handelsstreit: Beide erheben seit dem heutigen Dienstag Hafengebühren für Schiffe aus dem jeweils anderen Land. Nachdem China Exportbeschränkungen für Technologien im Zusammenhang mit sogenannten seltenen Erden eingeführt hat, droht US-Präsident Donald Trump China mit Zöllen von 100 Prozent. Beide Länder erhöhen so den Druck auf die Gegenseite, sagt Jens Mühling. Er ist China-Korrespondent der ZEIT und schätzt das Ausmaß des Streits ein. Und sonst so? Wieso man immer an der langsamsten Kasse im Supermarkt landet … Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Tickets zum ersten ZEIT Podcast Club finden Sie hier. Weitere Links zur Folge: Frieden in Nahost: Gaza ohne Hamas? Regierungskrise in Frankreich: Déjà-Lecornu Globale Energiewende: Sonne oder Öl? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Oct 14, 202510 min

Benko-Prozess: Klappe, die erste!

Der österreichische Unternehmer René Benko, Gründer der pleitegegangenen Signa-Gruppe, steht am Dienstag und Mittwoch erstmals vor Gericht. In dem Verfahren wird ihm vorgeworfen, Geld vor Gläubigern versteckt zu haben. Zahlreiche weitere Prozesse könnten folgen: Allein in Österreich laufen 14 Ermittlungsverfahren. Ermittler sehen in seinem Firmengeflecht ein Schneeballsystem, das über Jahre mit Investorengeldern aufrechterhalten wurde. Vor dem ersten Prozesstag analysiert Ingo Malcher, Redakteur im Wirtschaftsressort der ZEIT, die Ausgangslage. Nach den Verhandlungen zwischen Israel und der Hamas in der ägyptischen Stadt Scharm al-Scheich ist der von Donald Trump vorgeschlagene Friedensplan am Montag offiziell unterzeichnet worden. Ägypten fungierte dabei nicht nur als Gastgeber, sondern spielte eine zentrale Vermittlerrolle. Welche Eigeninteressen hinter Ägyptens Engagement stehen und welche Rolle das Land langfristig beim Wiederaufbau Gazas spielen könnte, ordnet ZEIT-Journalistin Anna-Theresa Bachmann ein. Und sonst so? Der Deutsche Buchpreis 2025 ist verliehen worden. Moderation und Produktion: Jannis Carmesin Redaktion: Pia Rauschenberger Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Tickets zum ersten ZEIT Podcast Club finden Sie hier. Weitere Links zur Folge: René Benko: Der große Verführer Österreich: Signa Holding von René Benko beantragt Konkurs René Benko: Alle müssen sich stellen René Benko: "Capo Benko" René Benko: Das Prinzip Wunderkind Österreich: Signa-Gründer René Benko festgenommen Friedensplan: Gazaverhandlungen in Ägypten laufen wieder Trumps 20-Punkte-Plan: Das sind die nächsten Schritte im Nahostfriedensprozess Ägypten: Plötzlich ein entscheidender Staat Gipfel zur Zukunft Gazas: Ägypten legt Plan für Wiederaufbau des Gazastreifens vor Gazaabkommen: Grenzübergang Rafah offen: Patienten verlassen Gazastreifen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Oct 14, 202512 min

Update: 737 Tage in Gefangenschaft – die Rückkehr der israelischen Geiseln

Nach 738 Tagen in Gefangenschaft hat die Hamas heute alle der 20 noch lebenden Geiseln zurück an Israel übergeben. Nach Angaben des israelischen Militärs wurden am Morgen zunächst sieben der Geiseln über die Grenze nach Israel gebracht, am Vormittag folgten die restlichen 13. Israels Militär geht nicht davon aus, dass die Hamas auch alle 28 toten Geiseln heute übergeben kann. Israel hat unterdessen begonnen, palästinensische Gefangene und Häftlinge freizulassen. Insgesamt soll Israel nach der Vereinbarung über eine Waffenruhe mit der Hamas rund 1.700 im Gazastreifen festgenommene Palästinenser und rund 250 zu teils lebenslangen Freiheitsstrafen verurteilte Häftlinge freilassen. Aus Tel Aviv berichtet die freie Nahostkorrespondentin Steffi Hentschke. In einer Rede vor der Knesset, dem israelischen Parlament, hat Israels Präsident Benjamin Netanjahu US-Präsident Donald Trump gedankt und ihn als "besten Freund Israels im Weißen Haus" bezeichnet. In seiner Rede hat Donald Trump daraufhin prophezeit, dass mit dem Gazaabkommen eine neue Ära des Friedens im Nahen Osten anbrechen werde. Welche Rolle werden die USA bei der Zukunft Gazas übernehmen? Das ordnet die US-Korrespondentin der ZEIT, Juliane Schäuble, ein. Außerdem im Update: Der diesjährige Nobelpreis für Wirtschaft geht für die Theorie der kreativen Zerstörung an die Ökonomen Joel Mokyr, Philippe Aghion und Peter Howitt. Was es mit dieser Theorie auf sich hat, erklärt der Wirtschaftsredakteur der ZEIT, Thomas Fischermann. Und sonst so? Charlie Chaplins letztes Drehbuch Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger Redaktion: Mounia Meiborg Mitarbeit: Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Übergabe der Geiseln: Ein kleiner Moment der Heilung Israel: Das sind die freigelassenen Geiseln Nahost: Israel beginnt mit Freilassung von Palästinensern Liveblog: Krieg in Gaza: “Israel ist stark und wird für immer bestehen und gedeihen” Gazaabkommen: Trump deutet vorübergehendes Sicherheitsmandat für Hamas in Gaza an Präsident Herzog: Trump soll in Israel mit höchster ziviler Auszeichnung geehrt werden Wirtschaftsnobelpreis: Drei Ökonomen erhalten Nobelpreis für Theorie der kreativen Zerstörung Nobelpreise: Die Nobelpreise 2025 Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Oct 13, 202510 min

Ein großer Tag für Israel

Heute Morgen noch vor Sonnenaufgang sollen die verbliebenen 48 israelischen Geiseln übergeben werden. Schätzungen zufolge sind rund 20 von ihnen noch am Leben, wobei sich zwei in einem kritischen Zustand befinden sollen. Von allen anderen will die Hamas die Leichenteile aushändigen. Im Gegenzug muss Israel knapp 2.000 inhaftierte Palästinenser freilassen. Zudem kündigte US-Präsident Donald Trump für heute seinen Besuch an. Der Knesset-Vorsitzende Amir Ohana twitterte dazu: "Israel erwartet den Friedenspräsidenten". Wie die restliche israelische Gesellschaft auf Trump blickt, wer die verbliebenen Geiseln sind und welche Folgen die Freilassung der Geiseln für die Menschen in Israel haben könnte, weiß Lea Frehse, Nahostkorrespondentin der ZEIT, die in Israel vor Ort ist. In ganz Deutschland gibt es nicht genügend Wohnungen. Nach Schätzungen des Pestel Instituts fehlen allein in Westdeutschland mittlerweile 1,2 Millionen Wohnungen. Besonders problematisch ist die Lage in den Großstädten. Die Bundesregierung möchte den Wohnungsmangel nun in den Griff bekommen und hat dafür ein neues Gesetz verabschiedet – den Bauturbo. Damit soll neuer bezahlbarer Wohnraum geschaffen und bürokratische Hürden abgebaut werden. Die Änderung im Baugesetzbuch ist bis 2030 befristet. Ob der Bauturbo wirklich die Lösung des Problems ist, woran es liegt, dass so viele Wohnungen fehlen und warum die Oppositionsparteien gegen das Gesetz gestimmt haben, analysiert Anne-Sophie Lang aus dem Wirtschaftsressort der ZEIT. Sie hat mit Experten über das Gesetz gesprochen. Und sonst so: Pilze spielen auf Synthesizern Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger Mitarbeit: Lisa Pausch, Miriam Mair Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Lernen Sie unsere Podcasthosts neu kennen und entdecken Sie Ihren nächsten Lieblingspodcast – beim ZEIT Podcast Club. Jetzt Tickets sichern. Weitere Links zur Folge: Gaza: "Kommen sie lebend zurück? Im Leichensack? Oder gar nicht?" Gaza-Friedensabkommen: Was wir über die verbleibenden israelischen Geiseln wissen Palästinensische Gefangene: Verschleppte Zivilisten gegen verurteilte Mörder Nahostkonflikt: Jubel für Trump bei Kundgebung in Tel Aviv – Buhrufe für Netanjahu Die Lage im Überblick: Trump will Rede vor israelischem Parlament halten Dauerflaute im Wohnungsbau: Studie: Wohnungsmangel verschärft Wirtschaftskrise Mietpreise und Kaufpreise: So viel Wohnung bekommen Sie für Ihr Geld in Berlin Bauturbo: "Langfristig kann der Bauturbo teuer werden" Bauturbo: Das fehlende Puzzleteil für den Wohnungsbau Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Oct 13, 202510 min

Wie es in Gaza weitergeht

In den nächsten Tagen sind im Gazastreifen eine Reihe geplanter Schritte mit humanitärer und politischer Bedeutung vorgesehen. Nach Informationen aus Verhandlungskreisen soll bereits am Montag die Übergabe der rund 20 lebenden Geiseln sowie der bisher geborgenen Leichname beginnen. Die Übergaben erfolgen diskret an das Internationale Komitee vom Roten Kreuz und möglicherweise ägyptische Stellen. Im Anschluss ist die Freilassung von knapp 2000 palästinensischen Häftlingen geplant. Außerdem ist für Dienstag die Wiedereröffnung des Grenzübergangs Rafah nach Ägypten vorgesehen. Wie diese Abläufe organisiert sind, ordnet Bastian Berbner, Redakteur im Dossier der ZEIT, ein. Trotz neuer Rekordwerte bei den weltweiten CO₂-Emissionen im Jahr 2024 wenden sich viele Regierungen vom Klimaschutz ab. Auch die öffentliche Unterstützung nimmt ab: Laut einer Studie des Umweltbundesamtes halten nur noch 54 Prozent der Deutschen Klimaschutz für „sehr wichtig“, 2020 waren es noch 65 Prozent. Die ZEIT hat mit Klimaaktivistin Luisa Neubauer, Grünen-Politikerin Ricarda Lang und Umweltökonomin Claudia Kemfert darüber gesprochen, warum die Klimabewegung an Einfluss verloren hat. Petra Pinzler, Korrespondentin der Hauptstadtredaktion der ZEIT, erklärt, was die drei Frauen fordern und welche Wege notwendig sind, um Menschen erneut zu mobilisieren. Und sonst so: Mit KI die Sprache der Wale verstehen Moderation und Produktion: Helena Schmidt Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf Whatsapp. Weitere Links zur Folge Überleben in Gaza: Ein Tag in Gaza Gazastreifen: Das erste Mal seit Monaten: Durchatmen Krieg in Gaza: Die beste schlechte Chance Gaza-Friedensabkommen: Was wir über die verbleibenden israelischen Geiseln wissen Nahost: Israel setzt Freilassung palästinensischer Gefangener aus Gaza-Abkommen: Grenzübergang Rafah offen: Patienten verlassen Gazastreifen Klimawandel: Weltweite CO₂-Emissionen im Energiebereich erreichen Höchststand Klimaaktivismus: Die Klimabewegung zerfällt. Ist das eigentlich schlimm? Klimabewegung: "Wir waren uns bisweilen zu sicher" Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Oct 12, 202511 min

Spezial: Es fährt kein Zug nach Lobito

In der Demokratischen Republik Kongo liegen einige der größten Kobaltvorkommen der Welt. Sie sind wichtig für den Bau von Elektroautos, Handys oder auch Waffen. Derzeit kontrolliert China einen Großteil der Vorkommen. Doch mit einem milliardenschweren Bahnprojekt wollen die USA und die EU China Konkurrenz machen: Der Lobito-Korridor soll die Minen mit dem Hafen Lobito in Angola verbinden und westlichen Ländern besseren Zugang zu den Rohstoffen ermöglichen. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen spricht von einer "Zusammenarbeit auf Augenhöhe", frei von kolonialem Denken. Aber wie stehen die Menschen im Kongo zu den Plänen? ZEIT-Reporter Issio Ehrich hat vor Ort recherchiert und spricht in dieser "Was jetzt?“-Spezial-Folge mit Menschen, die direkt betroffen sind: Minenarbeiter Christian Ngoy hofft auf neue Märkte und bessere Arbeitsbedingungen. Maniokbauer Ernest Kayembe Miji wurde für den Bau einer Mine aus seinem Dorf vertrieben und sorgt sich um die Zukunft seiner Familie, wenn noch mehr Bergbau betrieben wird. Moderation: Issio Ehrich Redaktion: Elise Landschek Produktion: Markus Gläser Per Mail erreichen Sie uns unter [email protected]. Alle Folgen können Sie hier hören. Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Oct 11, 202534 min

Macrons achter Versuch

Der Ex-Regierungschef soll jetzt doch weiter machen: Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat Sébastien Lecornu erneut zum Premierminister ernannt. Dabei war Lecornu erst vor vier Tagen nach internen Spannungen zurückgetreten. Da am kommenden Montag dringend der Plan für den Haushalt 2026 feststehen soll und sich das hoch verschuldete Frankreich aktuell in einer schweren Krise befindet, drängte Macron auf eine schnelle Entscheidung. Die erneute Nominierung Lecornus ist seit 2017 der insgesamt achte Versuch Macrons, eine funktionierende Regierung zu bilden. Am Nachmittag kamen deshalb alle Parteien, bis auf die Parteien am linken und rechten Rand, im Élysée-Palast zusammen. Annika Joeres berichtet für DIE ZEIT aus Frankreich und beantwortet im Podcast, warum der Job des Premierministers gerade so unbeliebt ist und ob nicht eine vorgezogene Präsidentschaftswahl der bessere Weg aus der politischen Krise wäre. Eigentlich hatten sich Union und SPD im Koalitionsvertrag auf eine freiwillige Wehrpflicht geeinigt. Der Gesetzesentwurf sah vor, dass Männer und Frauen mit 18 Jahren einen Fragebogen der Bundeswehr zugeschickt bekommen. Männer müssen ihn ausfüllen und zur Musterung, Frauen hingegen nicht. Wer jedoch nicht zur Bundeswehr möchte, müsse auch keinen Wehrdienst leisten. Doch dieses freiwillige Konzept steht nun auf der Kippe, weil die Union plötzlich doch eine sofortige Wehrpflicht fordert, sollte die Anzahl der Freiwilligen nicht ausreichen. Woher der plötzliche Sinneswandel der CDU/CSU kommt, ob sich eine Wehrpflicht so einfach umsetzen lässt und ob es nicht doch noch einen Kompromiss geben könnte, weiß der sicherheitspolitische Korrespondent der ZEIT, Hauke Friederichs. Und sonst so: Die Diddl-Maus kommt zurück nach Deutschland. Moderation und Produktion: Lisa Caspari Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Mathias Peer, Miriam Mair Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier DIE ZEIT auf WhatsApp. Lernen Sie unsere Podcasthosts neu kennen und entdecken Sie Ihren nächsten Lieblingspodcast – beim ZEIT Podcast Club. Jetzt Tickets sichern. Weitere Links zur Folge: Frankreich: Macron will heute neuen Premierminister ernennen Frankreich: Französischer Premierminister Sébastien Lecornu tritt zurück Regierungskrise in Frankreich: Macron und Parteispitzen beginnen Beratungen über neue Regierung Politische Krise in Frankreich: "Das Land versinkt im Chaos" Bundeswehr: Neuer Wehrdienst setzt auf Freiwilligkeit mit Pflichtelementen Modell der Wehrpflicht: Warum eine Wehrpflicht mit Zwang nicht die Probleme löst Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Oct 11, 202512 min

Update: Der Friedensnobelpreis geht nach Venezuela

Es ist doch nicht Donald Trump geworden, sondern María Corina Machado: Den Friedensnobelpreis erhält in diesem Jahr die venezolanische Oppositionsführerin und nicht der US-Präsident. Die Entscheidung für Machado begründet das Komitee in Oslo damit, dass sie sich in Venezuela gegen den autoritären Präsidenten Nicolás Maduro und für einen gerechten und friedlichen Übergang von einer Diktatur zu einer Demokratie einsetzt. Das Weiße Haus hat die Entscheidung kritisiert: Das Nobelkomitee stelle Politik über Frieden, heißt es aus Washington. Thomas Fischermann, ZEIT-Koordinator für internationale Wirtschaftsberichterstattung und früher Leiter des Südamerika-Büros der ZEIT, erklärt, warum Machado den Preis aus seiner Sicht verdient hat und welches Risiko sie mit ihrem Engagement eingeht. Seit elf Uhr mitteleuropäischer Zeit ist die Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas in Kraft. Im nächsten Schritt des 20-Punkte-Plans sollen im Tausch gegen palästinensische Gefangene alle in der Gewalt der Hamas verbliebenen israelischen Geiseln freigelassen werden. In der Nacht auf Freitag hatte die Mehrheit der israelischen Regierung unter Benjamin Netanjahu für diese Einigung gestimmt. Zwar sprachen die rechtsextremen Regierungsmitglieder sich dagegen aus, wurden jedoch am Ende überstimmt. Trotz der Waffenruhe hat Netanjahu angekündigt, dass die israelische Armee zunächst weiter im Gazastreifen bleibt, um Druck auf die Hamas auszuüben, sich zu entwaffnen. Ob der Krieg damit vorbei ist, beantwortet Jan Roß, Israel-Korrespondent der ZEIT. Außerdem blickt er voraus, welche innenpolitischen Konsequenzen die Entscheidung des Kabinetts für Israel hat. Außerdem im Update: Die hessische Polizei musste sich in den vergangenen Jahren mehrfach mit rechtsextremistischen Vorfällen in den eigenen Reihen auseinandersetzen. Nun gerät sie erneut in Verruf, auch wenn dieses Mal kein extremistisches Motiv im Raum steht: Die Staatsanwaltschaft Frankfurt und das Hessische Landeskriminalamt haben am Morgen mehrere Dienststellen und Wohnungen von 17 Polizistinnen und Polizisten zwischen 24 und 56 Jahren durchsucht. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen Körperverletzung, Strafvereitelung und Verfolgung Unschuldiger vor. Was noch? Mit Freunden macht alles viel mehr Spaß Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Miriam Mair Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Lernen Sie unsere Podcasthosts neu kennen und entdecken Sie Ihren nächsten Lieblingspodcast – beim ZEIT Podcast Club. Jetzt Tickets sichern. Weitere Links zur Folge: Friedensnobelpreis 2025: Friedensnobelpreis für María Corina Machado aus Venezuela Friedensnobelpreis: Weißes Haus reagiert auf Nobelpreisvergabe Nicolás Maduro: Tausende protestieren in Venezuela gegen Amtsantritt von Maduro Waffenruhe in Gaza: Donald Trumps große Stunde Gaza-Friedensabkommen: Was wir über die verbleibenden israelischen Geiseln wissen Gazakrieg: Israels Regierung genehmigt Gazaabkommen Liveblog: Krieg in Gaza: Israelische Armee bleibt im Gazastreifen Gazaplan: "Wer wirklich Frieden will, muss im Zweifel auf den eigenen Sieg verzichten" Polizei Hessen: Wie offen ist die hessische Polizei nach rechts? Rechtsextremismus: Extremes Innenstadtrevier Frankfurt: Dienststellen und Wohnungen von Polizisten in Frankfurt durchsucht OK, America? / US-Regierung: Angst vor Bürgerkrieg – könnte Trump dann ewig bleiben? Das Politikteil / Pläne der Bundesregierung: "Was denkt wohl ein Wladimir Putin über unseren Emo-Kanzler?" Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Oct 10, 202510 min

Verdient Donald Trump den Friedensnobelpreis?

Heute Mittag wird in Oslo bekannt gegeben, wer den diesjährigen Friedensnobelpreis erhält. Ginge es nach Donald Trump, wäre er der perfekte Preisträger – alles andere wäre “eine Beleidigung”. Nach eigener Aussage habe er innerhalb von sieben Monaten Amtszeit sieben Kriege beendet, vielleicht könnte sogar bald noch ein Achter dazukommen. Denn Israel und die Hamas haben einer Waffenruhe zugestimmt, die auf starkes Drängen der USA zu Stande gekommen ist. Ob der US-Präsident den Preis wirklich verdient hätte, zu welchem Anteil das Abkommen zwischen Israel und der Hamas auf sein Konto geht und ob Trump tatsächlich so viele Kriege beendet hat, analysiert Jörg Lau, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT. “Das Bürgergeld ist jetzt Geschichte”, sagte CSU-Chef Markus Söder. Demnächst wird es Grundsicherung heißen. Doch nicht nur der Name ist neu, sondern auch inhaltlich soll sich einiges ändern: Wenn berechtigte Personen mehrmals ihren Termin beim Jobcenter nicht wahrnehmen, sollen alle Leistungen gestrichen werden. Mit der Reform möchte die Bundesregierung beim Haushalt sparen. Ob auf diese Weise tatsächlich mehr Geld gespart werden kann, ob die Kürzungen von staatlicher Hilfe zulässig sind und wie sich der Koalitionspartner SPD nach wochenlangen Diskussionen positioniert, weiß der stellvertretende Leiter des Politikressorts der ZEIT, Mark Schieritz. Und sonst so: Welches Bundesland hat die sympathischsten Bewohner? Moderation und Produktion: Roland Jodin Redaktion: Hannah Grünewald, Helena Schmidt Mitarbeit: Lisa Pausch, Miriam Mair Korrekturhinweis: In einer früheren Version des Audios haben wir gesagt, Donald Trumps erste Amtszeit sei "vor gut zehn Jahren" gewesen. Sie begann aber erst vor gut neun Jahren. Wir haben die entsprechende Stelle geschnitten. Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Lernen Sie unsere Podcasthosts neu kennen und entdecken Sie Ihren nächsten Lieblingspodcast – beim ZEIT Podcast Club. Jetzt Tickets sichern. Weitere Links zur Folge: Donald Trump: Woher kommt Trumps Nobelpreis-Obsession? US-Präsident: Für Trump wäre Verweigerung des Nobelpreises eine "Beleidigung" Israel nach Einigung: Netanjahu hat noch viel Spielraum Koalitionsausschuss: Koalition einigt sich auf neue Grundsicherung Beschlüsse Koalitionsausschuss: Herbst der Härte Bürgergeld: Mit dem Bürgergeld lässt sich der Haushalt nicht sanieren Bundesagentur für Arbeit: Nahles sieht Milliardeneinsparung beim Bürgergeld kritisch Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Oct 10, 202513 min

Update: Große Erleichterung in Nahost – und ein paar Fragezeichen

Zwei Jahre nach Beginn des Gazakriegs haben sich Israel und die Hamas auf den ersten Teil des US-Friedensplans geeinigt. Konkret soll ab sofort eine Waffenruhe für Gaza gelten, die 20 noch lebenden israelischen Geiseln sollen freigelassen werden. Zudem sollen täglich mindestens 400 Lastwagen mit Hilfsgütern in den Gazastreifen gelassen werden und Hunderte palästinensische Gefangene aus Israels Gefängnissen freikommen. Ist diese Einigung ein Schritt in Richtung Frieden? Yassin Musharbash aus dem Investigativressort der ZEIT ordnet die aktuellen Entwicklungen ein und analysiert, wie es jetzt für beide Seiten weitergehen könnte. Nach rund achtstündigen Beratungen und Diskussionen endete der Koalitionsausschuss der SPD- und Unionsspitzen im Kanzleramt. Zu den Unstimmigkeiten und Debatten zur Sozialpolitik der letzten Wochen gibt es Einigungen: Das Bürgergeld heißt bald Grundsicherung, ab nächstem Jahr soll die Aktivrente in Kraft treten und drei Milliarden Euro sollen für die Modernisierung der Verkehrsinfrastruktur locker gemacht werden. Was sich die Bundesregierung von den Beschlüssen verspricht und welche Kritik es gibt, erklärt Ferdinand Otto aus dem Politikressort der ZEIT. Was noch? Der Gewinner des Literaturnobelpreises kommt aus Ungarn Moderation und Produktion: Jannis Carmesin Redaktion: Hannah Grünewald, Helena Schmidt Mitarbeit: Miriam Mair Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Lernen Sie unsere Podcasthosts neu kennen und entdecken Sie Ihren nächsten Lieblingspodcast – beim ZEIT Podcast Club. Jetzt Tickets sichern. Weitere Links zur Folge: Gazakrieg: Israel und Hamas einigen sich auf erste Phase des US-Friedensplans Krieg in Gaza: Die beste schlechte Chance Reaktionen zum Gazaabkommen: "Ein erster Schritt, um das Leid zu beenden" Israel nach Einigung: Netanjahu hat noch viel Spielraum Israel und Hamas: Wie es nach der Einigung weitergehen könnte Generaldebatte im Bundestag: Kanzler Merz sieht "herausforderndste Phase der jüngsten Geschichte" Koalitionsausschuss: Koalition einigt sich auf neue Grundsicherung Gesetzentwurf: Aktivrente dürfte Staat jährlich 890 Millionen Euro kosten Sondervermögen Infrastruktur: Wir nehmen die 500 Milliarden! Nobelpreis: Literaturnobelpreis geht an László Krasznahorkai aus Ungarn Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Oct 9, 202511 min

Friedrich Merz lädt zum Autogipfel ins Kanzleramt

In der deutschen Automobilindustrie wurden im vergangenen Jahr über 50.000 Stellen abgebaut: 13.000 bei Bosch, 35.000 bei VW, 5.000 bei Daimler und weitere bei kleineren Zulieferern. Die Branche steckt in einer tiefen Krise, die auch die gesamte deutsche Wirtschaft belastet. Um Lösungen zu diskutieren, hat Bundeskanzler Friedrich Merz einen Gipfel in Berlin einberufen, zu dem die Chefs großer Autokonzerne, Gewerkschafts- und Verbandsvertreter sowie Kabinettsmitglieder geladen sind. Wie die Probleme der Branche gelöst werden können und was die Autokonzerne von der Politik fordern, analysiert Fabian Franke, Redakteur für Wirtschaft und Mobilität bei der ZEIT. US-Präsident Donald Trump droht angesichts des Widerstands gegen den Einsatz der Nationalgarde in Städten wie Portland und Chicago mit der Anwendung des Insurrection Act, eines Aufstandsgesetzes von 1807. Es erlaubt dem Präsidenten, das Militär im Inland gegen bewaffnete Rebellion oder „innere Gewalt“ einzusetzen. Donald Trump begründet den Schritt mit Protesten gegen die Einwanderungsbehörde ICE und angeblich steigender Kriminalität. Die Nationalgarde darf nur im Kriegsfall oder bei Notlagen unter die Kontrolle des Präsidenten gebracht werden. Wie die Bevölkerung zu diesen Maßnahmen steht, ordnet Rieke Havertz, Internationale Korrespondentin der ZEIT ein. Und sonst so? Zähneputzen vor oder nach dem Frühstück? Moderation und Produktion: Roland Jodin Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf Whatsapp. Weitere Links zur Folge: IAA in München: Wie schlimm steht es wirklich um die deutsche Autoindustrie? Stellenabbau bei Bosch: ABS und Zündkerze reichen nicht Friedrich Merz: Außenkanzler zieht auch nicht mehr Elektromobilität: Klingbeil will Kfz-Steuerbefreiung für E-Autos verlängern Industrie: Reiche will bei Klimaschutzverträgen auch CO₂-Speicherung fördern Chronik der US-Präsidentschaft: Die wichtigsten Entscheidungen Donald Trumps im Überblick USA: Nationalgarde im US-Bundesstaat Illinois eingetroffen Entsendung von Nationalgarde: US-Präsident Trump droht mit Einsatz von Aufstandsgesetz USA: Chicago verbietet ICE-Errichtung von Kontrollpunkten in Parks Proteste gegen US-Einwanderungsbehörden: Dodger Stadium in Los Angeles sperrt offenbar ICE aus Trumps Militäreinsatz: US-Richterin untersagt Verlegung der Nationalgarde nach Oregon Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Oct 9, 202512 min

Update: Gen-Z-Proteste auf Marokkos Straßen

In Marokko protestieren seit über einer Woche junge Menschen unter dem Namen "GenZ 212" gegen Korruption und milliardenschwere Ausgaben für die Fußball-WM 2030. In mehreren Städten, darunter Rabat, Marrakesch und Casablanca, kam es zu teils gewaltsamen Zusammenstößen mit der Polizei und zahlreichen Festnahmen. Seit September wurden laut Berichten drei Menschen getötet und viele verletzt. Die Demonstrierenden fordern Investitionen in Schulen und Krankenhäuser. Es sind die größten Demonstrationen seit Jahren. Wie es zu den Protesten kam und warum gerade junge Menschen auf die Straße gehen, analysiert ZEIT-Autor Mohamed Amjahid. Der Bundestag berät über neue Verschärfungen in der Migrationspolitik. Geplant ist die Abschaffung der "Turbo-Einbürgerung", die seit 2024 eine Einbürgerung bereits nach drei Jahren bei besonderen Integrationsleistungen ermöglicht. Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) hält das Modell für einen Fehler. In den meisten Bundesländern lag die Zahl solcher Einbürgerungen im ein- oder zweistelligen Bereich, bundesweit unter einem Prozent. Kritiker warnen, dass die Abschaffung ein negatives Signal an hoch qualifizierte Fachkräfte sendet. Ferdinand Otto, Redakteur im Politikressort der ZEIT, ordnet ein, wie wahrscheinlich die Rücknahme des Gesetzes ist und welche Folgen dies haben könnte. Außerdem im Update: Die designierte Bürgermeisterin von Herdecke, Iris Stalzer (SPD), ist nach einem Messerangriff außer Lebensgefahr. Laut Polizei und Staatsanwaltschaft wurde sie von ihrer 17-jährigen Tochter niedergestochen. Iris Stalzer habe die Jugendliche bei einer ersten Vernehmung selbst belastet. Der Chemienobelpreis 2025 geht an Susumu Kitagawa, Richard Robson und Omar Yaghi. Ausgezeichnet werden sie für die Entwicklung metallorganischer Gerüste (MOFs), die unter anderem CO₂ aus der Luft filtern und Schadstoffe abbauen können. Was ihre Forschung so besonders macht, erklärt Linda Fischer, Redakteurin im Wissensressort der ZEIT. Und sonst so? Dürfen Veggieprodukte weiter Wurst heißen? Moderation und Produktion: Helena Schmidt Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Kritik an der Fußball-WM 2030: Demonstranten in Marokko kritisieren Ausgaben für Fußball-WM Fifa: Fußball-WM 2030 wird auf drei Kontinenten ausgetragen Proteste in Marokko: Polizei tötet drei Menschen bei Protesten in Marokko Migrationsgipfel in München: Bundesinnenminister will Migrationswende auf EU-Ebene voranbringen Arbeitsmarkt: Bärbel Bas will Anwerbung von ausländischen Fachkräften erleichtern Bundesinnenministerium: Dobrindt will "Turbo-Einbürgerung" der Ampel abschaffen Einbürgerung: Ausländer müssen teilweise Jahre auf deutschen Pass warten Nobelpreis: So verlief die Verkündung der Chemienobelpreisträger Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Oct 8, 202510 min

"Niemand in Paris glaubt, dass das noch zu einer Regierung führt"

Sébastien Lecornu sucht im Auftrag des französischen Präsidenten Emmanuel Macron weiter nach einem Kompromiss für ein Regierungsprogramm – obwohl er eigentlich am Montag seinen Rücktritt als Premierminister erklärt hatte. Nach Angaben des französischen Präsidialamts soll er bis Mittwochabend "letzte Verhandlungen [...] führen, um eine Grundlage für das Handeln und die Stabilität des Landes festzulegen". Konkret fokussiert Lecornu sich dabei auf den Staatshaushalt Frankreichs und die Lage im Überseegebiet Neukaledonien. Auf X hat Lecornu geschrieben: "Ich werde dem Staatschef am Mittwochabend sagen, ob es möglich ist oder nicht, damit er dann alle nötigen Konsequenzen ziehen kann." Was genau Lecornu schaffen muss und wie seine Chancen stehen, erklärt der Frankreichkorrespondent der ZEIT, Matthias Krupa. Bis 2029 fehlen dem Bund zusammengerechnet 172 Milliarden Euro. Nach Rechnungen der Linkspartei könnte der Staat mit einer Vermögensteuer jährlich mehr als 100 Milliarden Euro einnehmen. 69 Prozent der Befragten sprachen sich im "Deutschlandtrend" im April für eine Vermögensteuer aus. Wäre sie eine ernsthafte Option, damit der Staat die Löcher im Haushalt stopfen könnte, ohne bei den Sozialausgaben zu sparen? Und welche Argumente führen die Kritiker einer solchen Steuer ins Feld? Würde sie am Ende der deutschen Wirtschaft schaden? Diese und weitere Fragen beantwortet der stellvertretende Leiter des Ressorts Wirtschaft der ZEIT, Kolja Rudzio. Und sonst so? Zwei Frauen, die nach der Geburt verwechselt wurden, finden sich nach fast 35 Jahren. Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Pia Rauschenberger Mitarbeit: Mathias Peer, Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Regierungskrise in Frankreich: Zurückgetretener Lecornu nimmt Verhandlungen über Kompromiss auf Regierungskrise in Frankreich: Französischer Ex-Premier fordert vorgezogene Präsidentschaftswahl Regierungskrise in Frankreich: Welche Möglichkeiten bleiben Macron? Vermögensteuer: Kann man es von den Reichen holen? Soziale Ungleichheit: "Die Ungleichheit ist krass durch die Decke gegangen" Vermögenssteuer: Kann eine Vermögenssteuer das Sozialsystem stabilisieren? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Oct 8, 202511 min

Update: Wie Israel der Opfer des Hamas-Terrors gedenkt

Zwei Jahre nach dem Hamas-Angriff vom 7. Oktober 2023 haben in Israel Tausende Menschen der Opfer gedacht. Um 6.29 Uhr, dem Zeitpunkt, an dem der Angriff begann, legten sie an Tatorten wie dem Nova-Festivalgelände, Kreuzungen und Kibbuzen eine Schweigeminute ein. Beim Angriff wurden 1.200 Menschen getötet und rund 250 verschleppt. Allein auf dem Festival kamen fast 400 junge Menschen ums Leben. 47 Geiseln sind noch in der Gewalt der Hamas, nach Militärangaben vermutlich 25 davon tot. ZEIT-Nahostkorrespondentin Steffi Hentschke ordnet ein, wie Israel diesen nationalen Tag der Trauer verbringt. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat vor einer neuen Welle des Antisemitismus in Deutschland gewarnt. In einer Videobotschaft warnte er vor antisemitischer Hetze und Gewalt, die seit 2023 deutlich zugenommen hätte. Er betonte: "Jüdinnen und Juden müssen in Deutschland ohne Angst leben können." Auch Großbritanniens Premier Keir Starmer und UN-Generalsekretär António Guterres verurteilten Antisemitismus und riefen zu Frieden im Gazastreifen auf. Gleichzeitig erlaubte das Verwaltungsgericht in Frankfurt am Main propalästinensische Proteste an diesem Jahrestag, nachdem die Stadt aus Sorge vor "Verherrlichung von Gewalt" die Demo verbieten wollte. Außerdem im Update: Die neu gewählte Bürgermeisterin von Herdecke, Iris Stalzer (SPD), ist nach einem Messerangriff schwer verletzt worden. Laut Sicherheitskreisen wurde die 57-Jährige mit mehreren Stichverletzungen in ihrem Wohnhaus gefunden und befindet sich in Lebensgefahr. Die Hintergründe der Tat sind noch unklar. Der Physik-Nobelpreis 2025 geht an den Briten John Clarke, den Franzosen Michel Devoret und den US-Amerikaner John Martinis. Ausgezeichnet werden sie für die Entdeckung des makroskopischen quantenmechanischen Tunneleffekts und der Energiequantisierung in einem elektrischen Stromkreis. Was ihre Experimente so besonders macht, erklärt Robert Gast, Redakteur im Wissensressort der ZEIT. Und sonst so? Die Pause ist die kleine Schwester des Urlaubs. Moderation und Produktion: Rita Lauter Redaktion: Pia Rauschenberger Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: 7. Oktober: Dass jeder Tropfen nach Hause kommt Liveblog: Krieg in Gaza: Angehörige gedenken mit Schweigeminute der Opfer des Hamas-Massakers Naher Osten: Wie der 7. Oktober die Welt verändert hat Hamas-Angriff auf das Nova-Festival: Die Überlebenden Krieg in Nahost: Hamas erklärt sich zur Geisel-Freilassung bereit Gazastreifen: Israels Militär meldet erste Schritte zur Umsetzung des Friedensplans Bundesregierung: Schafft Merz die Wende? 7. Oktober: Friedrich Merz sieht neue Welle des Antisemitismus in Deutschland Antisemitismusbeauftragter: Klein sieht Lebensqualität von Juden "extrem eingeschränkt" Was jetzt? / Hamas-Angriffe auf Israel: Warum jetzt? Jahrestag des Hamas-Angriffs: Gericht erlaubt Pro-Palästina-Demonstration in Frankfurt Nordrhein-Westfalen: Designierte Bürgermeisterin von Herdecke durch Messerstiche verletzt Nobelpreis: So verlief die Bekanntgabe des Nobelpreises für Physik Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Oct 7, 202510 min

7. Oktober, zwei Jahre danach – was könnte Israel heilen?

Zum zweiten Mal jährt sich der Angriff der islamistischen Terrorgruppe Hamas auf Israel. Am 7. Oktober 2023 wurden 1.200 Menschen getötet und 251 entführt. Das Massaker war der Auslöser für Israels Krieg im Gazastreifen, der bis heute andauert und in dem nach Angaben der Vereinten Nationen und der von der Hamas kontrollierten palästinensischen Gesundheitsbehörde mehr als 60.000 Bewohnerinnen und Bewohner getötet worden sind. Von den Geiseln, die bis heute in der Gewalt der Hamas sind, leben vermutlich noch 20. International und deutschlandweit wird heute mit verschiedenen Aktionen an das Schicksal der Geiseln erinnert, die sich noch immer in Gewalt der Hamas befinden, und der Opfer des Massakers gedacht. Wie hat sich die Lage in Israel in den letzten beiden Jahren entwickelt? Und wie geht es den Menschen dort inzwischen? Das ordnet die Journalistin Natalie Amiri ein, die für die ARD über den Nahen Osten berichtet und in den vergangenen zwei Jahren immer wieder Israel besucht hat. Mit hybriden Mitteln, also meist verdeckten Attacken unterhalb der Schwelle eines direkten Angriffs, attackiert Russland europäische Länder, darunter Polen, die baltischen Staaten, Dänemark und auch Deutschland. Auch abseits des russischen Angriffskriegs in der Ukraine geht es auf dem europäischen Kontinent also nicht unbedingt friedlich zu. Die russischen Geheimdienste schicken Saboteure und lassen Drohnen über Infrastruktur wie Flughäfen, Atomkraftwerke und Kasernen fliegen. Doch was genau bedeutet eigentlich hybride Kriegsführung? Und welche Lehren sollten die europäischen Gesellschaften aus all diesen Vorfällen ziehen? Dazu hat der sicherheitspolitische Korrespondent der ZEIT, Hauke Friederichs, mit Kolleginnen und Kollegen recherchiert und stellt die Erkenntnisse im Podcast vor. Und sonst so? Tatü-tata trifft Schuhuu-schuhuu. Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Mathias Peer, Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: 7. Oktober: Dass jeder Tropfen nach Hause kommt 7. Oktober: "Papa, bist du wirklich sicher, dass sie im Gefängnis sind?" Hamas-Angriff am 7. Oktober: Der Tag, der nicht enden will Russische Provokationen: Hier wird Europa provoziert Hybrider Krieg: Nun muss Europa sich wehren Reaktion auf russische Angriffe: Euch ging's wohl zu gut Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Oct 7, 202512 min