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Was jetzt?

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Glitzer, Gel und Ausbeutung

Zollbehörden stoßen in deutschen Nagelstudios zunehmend auf Hinweise, die auf ausbeuterische Arbeitsverhältnisse und mögliche Zwangsarbeit schließen lassen. Dabei wird der anhaltende Boom günstiger Nagelstudios unter anderem durch soziale Medien begünstigt. Ermittlern zufolge gelangen zahlreiche vietnamesische Arbeitskräfte über kostspielige Schleusungsnetzwerke nach Europa und geraten aufgrund hoher Schulden in Abhängigkeiten. Pia Schreiber gibt Einblicke in das Ausbeutungssystem. Sie ist Redakteurin im Ressort Investigative Recherche und Daten der ZEIT. Immer mehr Menschen fliehen aus Venezuela nach Europa. Ihre Flucht dauert oft Monate und führt über Kolumbien, den gefährlichen Darién-Dschungel und Mexiko. Auslöser sind politische Verfolgung, Drohungen durch kriminelle Gruppen und die angespannte Lage unter Präsident Nicolás Maduro. Venezolaner stellen mittlerweile die größte Gruppe der Asylsuchenden in der EU. In Deutschland liegt ihre Anerkennungsquote jedoch nur bei rund elf Prozent, viele Anträge werden abgelehnt. Veronica Rossa, Hospitantin im Politikressort der ZEIT, ordnet die Lage der Menschen in Venezuela ein. Und sonst so? Unesco würdigt italienische Küche als immaterielles Kulturerbe Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Redaktion: Helena Schmidt Mitarbeit: Kai Schnier, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Ausbeutung in Nagelstudios: Die Nagelprobe Nagelstudios: Nailed it? Auszubildende aus Vietnam: 20.000 Euro für eine Lehrstelle Schleusung von Migranten: Razzia gegen Schleusernetzwerk in NRW und Baden-Württemberg Geflüchtete aus Venezuela: "Wo sollen wir hin, wenn Deutschland uns ablehnt?" Darién-Dschungel: Mehr Menschen nutzen gefährliche Migrationsroute in Mittelamerika Venezuela-Krise: Wirklich wichtig ist ihnen Maduro am Ende nicht Asylverfahren: Anerkennungsquote von Asylsuchenden sinkt deutlich Karibik: Venezuela erlaubt wieder Abschiebeflüge aus den USA Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Dec 11, 202513 min

Update: Selenskyj will Neuwahlen – unter einer Bedingung

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist bereit, trotz des laufenden Kriegs Präsidentschafts- und Parlamentswahlen abhalten zu lassen. Voraussetzung sei jedoch, dass die Verbündeten in den USA und in Europa während des Wahlprozesses für Sicherheit garantieren, sagte er. Zuvor hatte sich US-Präsident Donald Trump in einem Interview mit dem Nachrichtenportal Politico für Wahlen in der Ukraine ausgesprochen. Auch Russland fordert seit Langem Neuwahlen und begrüßte Trumps Aussagen. Regulär wäre die Amtszeit Selenskyjs im vergangenen Jahr abgelaufen, doch während des Kriegs sind Wahlen ausgesetzt. Was müsste rechtlich geschehen, damit es trotzdem zu Wahlen kommen kann? Denis Trubetskoy berichtet für die ZEIT aus Kyjiw. Im Podcast erklärt er, warum Selenskyj seine Bereitschaft zu Wahlen an Sicherheitsgarantien knüpft und warum Trump Russlands Argument übernommen hat. Nach jahrelangem Streit hat der Bundesfinanzhof entschieden: Die Grundsteuerreform ist verfassungsgemäß. Die Änderung, die seit Anfang dieses Jahres gilt, erlaubt den Finanzämtern, Grundstücke nicht mehr einzeln neu zu bewerten, sondern auf pauschale Durchschnittswerte zurückzugreifen – ein System, das bei vielen Eigentümern zu höheren Steuerbescheiden führen kann. Zugleich betrifft das Grundsteuergesetz nicht nur Eigentümer: Vermieter legen üblicherweise die steigenden Kosten auf ihre Mieter um. Mehrere Immobilieneigentümer hatten gegen die Reform geklagt. Warum der Ärger so groß ist und welche Folgen das Urteil nun hat, ordnet Marcus Rohwetter, Redakteur im Wirtschaftsressort der ZEIT, im Podcast ein. Außerdem im Update: - In der marokkanischen Millionenstadt Fes sind am Dienstagabend zwei Mehrfamilienhäuser eingestürzt, dabei kamen mindestens 19 Menschen ums Leben. 16 weitere Personen wurden verletzt. Der Grund für den Einsturz ist bislang unklar. - Die venezolanische Oppositionsführerin und diesjährige Friedensnobelpreisträgerin María Corina Machado konnte wegen Drohungen der autoritären Führung ihres Landes nicht persönlich an der Preisverleihung in Oslo teilnehmen. Sie meldete sich stattdessen per Audionachricht, während ihre Tochter den Preis für sie entgegennahm. Und sonst so? Ein Escape-Room, der zeigt, wie es geflüchteten Menschen ergeht Moderation und Produktion: Roland Jodin Redaktion: Simone Gaul, Helena Schmidt Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Ukrainekrieg: Wolodymyr Selenskyj erklärt sich zu Wahlen während des Kriegs bereit Liveblog: Krieg gegen die Ukraine Umstrittenes Gesetz: Bundesfinanzhof entscheidet über Grundsteuerreform Nordafrika: Wohnhaus stürzt in Marokko ein – 19 Tote Venezuela: Friedensnobelpreisträgerin Machado kommt nicht zur Preisverleihung Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Dec 10, 20259 min

TikTok? Erst ab 16 Jahren!

In Australien gilt ab Mittwoch ein Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren. Australien ist damit das erste Land der Welt, das rigoros eine Altersgrenze für Social Media eingeführt hat. Die Regierung erhofft sich davon, die mentale Gesundheit von Kindern und Jugendlichen zu stärken. Wie die Regierung das Gesetz durchsetzen will und ob Australiens Social-Media-Verbot ein Vorbild für Deutschland sein könnte, weiß Rita Lauter, Podcastredakteurin der ZEIT. Sie hat über das Thema bereits in einem "Was jetzt?"-Spezial berichtet. Der Medienkonzern Paramount will die Filmproduktionsfirma Warner Bros. Discovery für knapp 108,4 Milliarden US-Dollar übernehmen. Damit überbietet der Konzern die Streamingplattform Netflix. Warner Bros. gilt mit Filmklassikern wie "Harry Potter", "Casablanca" und "Batman" als Hollywoodgigant. Aber die Übernahme könnte auch politische Konsequenzen haben. Ist das Paramount-Angebot tatsächlich politisch motiviert? Und wie ist Trumps eigene Familie in den Kauf verwickelt? Diese und weitere Fragen beantwortet Heike Buchter, Korrespondentin der ZEIT in den USA. Und sonst so? Die Personen mit dem besten Style 2025 Moderation und Produktion: Roland Jodin Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Benjamin Probst und Matthias Peer Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Social-Media-Verbot in Australien: Ein Zaun um den Ozean Social-Media-Verbot in Australien: Kommt die unbeschwerte Kindheit zurück? Netflix: Der Kampf um Hollywood beginnt erst Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Dec 10, 202512 min

Update: Was vom EU-Lieferkettengesetz übrig bleibt

Unterhändler des EU-Parlaments und des Rats der 27 EU-Mitglieder haben sich auf eine abgeschwächte Version des geplanten Lieferkettengesetzes geeinigt. Die Regeln zur Kontrolle von Menschenrechts- und Umweltstandards sollen künftig nur noch für Unternehmen mit mehr als 5.000 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von mindestens 1,5 Milliarden Euro gelten. Die ursprünglich vorgesehenen Grenzen von 1.000 Mitarbeitenden und 450 Millionen Euro Umsatz entfallen. Der Entwurf sieht zudem vor, die zivilrechtliche Haftung für Unternehmen zu streichen. Dadurch können Betroffene nicht mehr auf Schadenersatz klagen. Außerdem müssen Unternehmen anders als bisher geplant keine Klimahandlungspläne erstellen. Ob damit Menschenrechte und Klimaschutz hinter wirtschaftliches Wachstum zurücktreten, ordnet Uwe Jean Heuser, Weltwirtschaftskorrespondent der ZEIT, ein. Die Europäische Kommission hat ein Ermittlungsverfahren gegen Google eingeleitet. Der Konzern wird verdächtigt, seine KI rechtswidrig mit Inhalten Dritter, unter anderem aus Wikipedia, Nachrichtenseiten und YouTube-Videos, trainiert zu haben, ohne die Urheber angemessen zu bezahlen. Von den Vorwürfen betroffen ist unter anderem der neue KI-Modus von Google in der Suche. Die Kommission untersucht sowohl die mögliche Benachteiligung der Urheber als auch Googles Einfluss im Wettbewerb mit anderen KI-Anbietern. Bestätigen sich die Vorwürfe, droht Google ein Bußgeld von bis zu zehn Prozent des weltweiten Jahresumsatzes. Auch in anderen Fällen hat die EU bereits hohe Strafen gegen große Tech-Konzerne verhängt, darunter Apple, Meta, Microsoft, TikTok und X. Wie aussichtsreich die Klage gegen Google sein könnte, ordnet Jakob von Lindern, Redakteur im Digitalressort der ZEIT ein. Außerdem im Update: Bei einem vereitelten Putschversuch im westafrikanischen Benin sind am Wochenende mehrere Menschen getötet worden, unter ihnen soll auch der Generalstabschef sein. Eine Gruppe von Militärs hatte den staatlichen Fernsehsender besetzt und die Absetzung von Präsident Patrice Talon verkündet. Mehr als zehn Aufständische wurden festgenommen, weitere sind auf der Flucht. Der Präsident hat erklärt, die Regierung habe die Lage inzwischen wieder vollständig unter Kontrolle. Und sonst so? Social-Media-Detox ist gut für die Psyche. Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle, Alicia Kleer Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf Whatsapp. Weitere Links zur Folge: Europäische Union: EU-Länder beschließen Lieferkettengesetz Europäische Union: EU einigt sich auf Abschwächung des Lieferkettengesetzes Lieferkettengesetz: Geliefert und zurückgeschickt Lieferkettengesetz: Für die Bürokratie sind die Unternehmen mitverantwortlich Menschenrechte in der Wirtschaft: EU-Parlament billigt Aufschub von Lieferkettengesetz Risiken der Klimakrise: Wie die Klimakrise die deutsche Sicherheit gefährdet Google: EU leitet Ermittlungen gegen Google wegen KI-Datennutzung ein Gemini 3: Gewinnt Google gerade das KI-Rennen? Wettbewerb: EU leitet erneut Verfahren gegen Google ein Onlinewerbung: EU verhängt Strafe in Milliardenhöhe gegen Google Benin: Mehrere Festnahmen nach Putschversuch in Benin Benin: Militärgruppe in Benin gibt im Fernsehen Coup bekannt Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Dec 9, 20258 min

Rentenkonzept: Wer früher zahlt, ist schneller raus

In der Rentendebatte hat der Ökonom Jens Südekum, Chefberater von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil, am Wochenende einen Paradigmenwechsel vorgeschlagen: Der Renteneintritt solle sich künftig nicht mehr am Alter, sondern an der Zahl der geleisteten Beitragsjahre orientieren. Carla Neuhaus, Redakteurin im Wirtschaftsressort der ZEIT, ordnet ein, welche Vor- und Nachteile Südekums Idee haben könnte. Die AfD baut momentan gezielt Kontakte zu US-Republikanern und dem Umfeld der Regierung von Donald Trump auf. Auch in dieser Woche reist eine Delegation der Partei nach Washington. Welche Ziele die AfD mit ihren USA-Reisen verfolgt, analysiert Christian Parth, Redakteur im Politikressort der ZEIT. Und sonst so? Plätzchen-Detektiv jagt Keks-Dealer Moderation und Produktion: Jannis Carmesin Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Abstimmung im Bundestag: Bundestag beschließt umstrittenes Rentenpaket – mit Kanzlermehrheit Jens Südekum: "Bei steigender Lebenserwartung muss die Lebensarbeitszeit steigen" Rentensystem: Bärbel Bas für Koppelung von Renteneintrittsalter an Beitragsjahre Rentenpaket: Friedrich Merz sagt weitere Rentenreform für 2026 zu Rentendebatte: Arbeitgeber lehnen Vorschlag zu Renteneintritt nach Beitragsjahren ab Rentenrechner: Mit 65 in Rente? Oder schon mit 55? So kann es gelingen Rechtsruck: Nicht schon wieder! US-Präsident: Donald Trump ist nicht enttäuscht von Wahlergebnis der AfD AfD: AfD-Spitzen reisen zu Amtseinführung von Donald Trump Nationale Sicherheitsstrategie der USA: Ohne Europa kann auch Trump nicht Der US-Überblick am Morgen: Vance und Rubio greifen Einstufung der AfD an, Stellenabbau bei CIA Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Dec 9, 202511 min

Update: Heute tanzen in Damaskus die Menschen auf den Straßen

In Syrien feiern viele Menschen den ersten Jahrestag der Befreiung von der Diktatur. Inzwischen hat das Land eine Übergangsregierung unter dem ehemaligen Dschihadisten Ahmed al-Scharaa. Aber: Sie kontrolliert immer noch nicht das gesamte Staatsgebiet Syriens. Millionen Syrerinnen und Syrer leben außerdem weiterhin in Zelten. Anna-Theresa Bachmann berichtet aktuell für die ZEIT aus Syrien. Im Podcast spricht sie über die Feierlichkeiten im Land und die Hoffnung der Menschen auf einen Aufschwung. Außerdem spricht sie über die Pläne von Präsident Al-Scharaa. Die Grenze zwischen Thailand und Kambodscha ist seit Jahrzehnten umstritten. Nun ist es dort erneut zu Gewalt gekommen: Thailand hat Luftangriffe im Grenzgebiet geflogen, bei denen vier kambodschanische Zivilisten getötet worden sein sollen. Bei Kämpfen sei wiederum ein thailändischer Soldat gestorben. Worum es bei dem Konflikt eigentlich geht und wieso das Friedensabkommen aus dem Oktober nicht gehalten hat, weiß Felix Heiduk. Er leitet bei der Stiftung Wissenschaft und Politik die Forschergruppe Asien. Und sonst so? Der Pianist Lang Lang hat In der Weihnachtsbäckerei neu vertont. Moderation und Produktion: Jannis Carmesin Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Benjamin Probst und Veronica Rossa Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Syrien: Nichts als Staub, Schrott und Ruinen Logistikunternehmen: Fracht nach Damaskus Thailand und Kambodscha: "Wir Thais lieben den Frieden, aber …" Integration: Deutschland, ich bin dein unbequemer Miteigentümer Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Dec 8, 202511 min

US-Sicherheitsstrategie: Europa, ganz allein?

Die USA haben eine neue Nationale Sicherheitsstrategie – und attackieren darin die Europäische Union. So ist in dem am vergangenen Freitag veröffentlichten Papier die Rede davon, dass innerhalb Europas Zensur betrieben werde. Die Migration wird als Gefahr für die Sicherheit des Kontinents und die nationalen Identitäten der europäischen Staaten beschrieben. Wie bedeutend das Papier für die Außenpolitik der USA ist und welche Lehren die europäischen Staaten daraus ziehen sollten, analysiert Jörg Lau, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT. Außenminister Johann Wadephul (CDU) reist nach China. Er holt damit einen Besuch nach, der eigentlich schon für Ende Oktober geplant war. China hatte dem Minister damals nach kritischen Äußerungen Wadephuls viele hochrangige Termine nicht zugesagt, Wadephul sagte daraufhin seinerseits die Reise ab. Wie wirkt Wadephuls Absage aus dem Oktober noch nach? Und was für ein Besuch ist dieses Mal zu erwarten? Diese und weitere Fragen beantwortet Politikredakteurin Alice Bota, die den Minister auf seiner Reise begleitet. Und sonst so? Jodeln soll Weltkulturerbe werden – ein Crashkurs. Moderation und Produktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Mathias Peer und Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: US-Sicherheitsdoktrin: Die Anti-Europa-Doktrin Ukrainekonflikt: Und was springt für mich dabei raus? Chinareise: Lieber nicht reisen, als falsch reisen Abhängigkeit von China: An der Kette der Despoten Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Dec 8, 202511 min

BSW ohne Wagenknecht: Neuanfang oder Niedergang?

In Magdeburg findet an diesem Wochenende der Bundesparteitag des BSW statt. Im Zentrum des Parteitags steht die Zukunft von Parteigründerin Sahra Wagenknecht. Sie zieht sich aus dem Parteivorstand zurück und will künftig die neu geschaffene Grundwertekommission leiten. Die neue Doppelspitze sollen Fabio De Masi und Wagenknechts Co-Vorsitzende Amira Mohamed Ali bilden. Politikredakteurin Lisa Caspari begleitet den Parteitag in Magdeburg und berichtet, wie es unter der neuen Führung mit der Partei weitergeht. Mehrere europäische Länder boykottieren den nächsten Eurovision Song Contest im Mai 2026 in Wien. Spanien, Irland, Slowenien und die Niederlande haben ihren Rückzug bereits angekündigt, Island und Belgien prüfen einen ähnlichen Schritt. Sie begründen den Boykott mit dem militärischen Vorgehen Israels im Gazastreifen. Kulturjournalist Jens Balzer sorgt sich im Podcast um die Zukunft des ESC und spricht über den Wettbewerb als Bühne für politischen Protest. Und sonst so? Unsere Nasenlöcher arbeiten im Schichtdienst. Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Mathias Peer und Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: BSW-Parteitag: BSW will Parteinamen doch erst später ändern Bundesparteitag: BSW am Scheideweg Wahlprüfungsausschuss: Gutachten sieht keinen Anspruch auf Neuauszählung der Bundestagswahl Eurovision Song Contest: Der ESC ist zerstört Eurovision Song Contest: Das Ende des ESC könnte nahe sein Eurovision Song Contest: Der Boykott endet nicht mit dem Waffenstillstand Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Dec 7, 202512 min

Spezial: Unter Assad im Gefängnis, heute im Parlament

Über 50 Jahre hatten Baschar al-Assad und sein Vater über Syrien geherrscht, die Bevölkerung verfolgt, inhaftiert und gefoltert. Als 2011 Menschen dagegen auf die Straße gehen, lässt Assad die Proteste brutal niederschlagen. Noor Arabou ist damals erst 18 Jahre alt. Sie versorgt verletzte Demonstranten, wird inhaftiert und gefoltert. Nachdem sie freikommt, baut sie ein Krankenhaus auf, dokumentiert die Verbrechen des Regimes und flieht schließlich ins Exil. Und dann kommt der 8. Dezember 2024: Assad wird gestürzt. Oppositionelle Gruppen, angeführt von Hajat Tahrir al-Scham (HTS), übernehmen die Macht, der Anführer der HTS, Ahmed al-Scharaa, wird Übergangspräsident. Und Noor Arabou? Sie kehrt nach Syrien zurück, um ihr Land mitzugestalten. Arabou kandidiert für das neue Parlament und wird gewählt. Unsere Reporterin Andrea Backhaus hat sie in den Wochen nach der Wahl in Hama getroffen. Arabou erzählt, wie sich Syrien nach Assads Sturz entwickelt hat. Sie berichtet, vor welchen Herausforderungen die Gesellschaft steht. Und wie optimistisch sie ist, dass Syrien eine Demokratie werden kann. Moderation: Helena Schmidt Reporterin: Andrea Backhaus Sprecherin und Übersetzung: Alicia Kleer Redaktion: Bastian Berbner Produktion: Helena Schmidt, Markus Gläser Per Mail erreichen Sie uns unter [email protected]. Alle Folgen können Sie hier hören. Archiv-Töne: https://www.youtube.com/watch?v=JcXP2xMk5oA https://www.youtube.com/watch?v=3h2LaiQQLnQ https://www.youtube.com/watch?v=vtGswyr3OwQ https://www.youtube.com/watch?v=RdomgTCp5xY https://www.nbcnews.com/video/the-protests-in-daraa-that-sparked-syria-s-10-year-civil-war-108742725698 https://www.youtube.com/watch?v=0dBacx_wz8g https://www.youtube.com/watch?v=yx5Wi-ExHS0 https://www.youtube.com/watch?v=_ywg3xpNIVA https://www.youtube.com/watch?v=3h2LaiQQLnQ https://www.youtube.com/watch?v=RdomgTCp5xY Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Dec 6, 202523 min

Wie viel Kritik kann er? Friedrich Merz' Antrittsbesuch in Israel

Bundeskanzler Friedrich Merz reist am Wochenende nach Israel und wird auch Ministerpräsident Benjamin Netanjahu treffen. Es ist sein erster Staatsbesuch in dem Land und dürfte nicht der einfachste werden. Denn Israels Regierung wird für die Kriegsführung im Gazastreifen, die Gewalt der Siedler im Westjordanland und die Kritik an der ARD-Journalistin Sophie von der Tann stark kritisiert. Wird Merz Netanjahu auch persönlich kritisieren? Und was bezweckt er mit seiner Reise? Diese und weitere Fragen beantwortet Jörg Lau, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT. Gegen Jahresende teilen tausende Menschen in Deutschland ihr Spotify Wrapped. Das Unternehmen zeigt damit ganz offen, dass es die Daten der User sammelt, über die Hörgewohnheiten hinaus. Trotzdem scheint das niemanden zu stören, stattdessen teilen alle freudig die Spotify-Aktion auf Social Media. Wie sich Spotifys Datenhunger entwickelte und wieso das Unternehmen damit Datensammeln cool gemacht hat, weiß Eike Kühl, Autor für Digitalthemen der ZEIT. Und sonst so? Besoffener Waschbär randaliert in Spirituosen-Laden Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Matthias Peer und Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Israels Botschafter: "Versteht ihr nicht, was wir tun?" Siedlergewalt im Westjordanland: Früchte des Zorns Spotify Wrapped: Du hast in diesem Jahr 846 Stunden Daten geteilt Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Dec 6, 202511 min

Update: Friedrich Merz hat viel gewagt – und vorerst viel gewonnen

Der Bundestag hat heute das Rentenpaket der Großen Koalition mit 318 Ja-Stimmen beschlossen. Der Kern des Gesetzes: Das Rentenniveau bleibt bis 2031 bei 48 Prozent. Das heißt: Wer 45 Jahre lang gearbeitet hat, bekommt als Rente 48 Prozent des aktuellen Durchschnittslohns. Nach 2031 soll dieser Wert zwar langsam sinken, aber weiterhin etwa einen Prozentpunkt höher liegen als nach bisherigem Recht. Genau das sorgte im Vorfeld für Streit: Die junge Gruppe der Unionsfraktion kritisierte den Entwurf wegen hoher Zusatzkosten ab 2031 – vor allem zulasten der jüngeren Generation. Zwar war nach der Ankündigung der Linkspartei, sich zu enthalten, klar, dass das Gesetz durchgehen würde. Doch es war unsicher, wie viele Abgeordnete aus Friedrich Merz' eigener Partei dagegen stimmen würden. Damit stand der Koalitionsfriede mit zur Abstimmung, und Merz selbst erhöhte die Spannung, indem er eine Kanzlermehrheit für das Vorhaben einforderte. Die bekam er. Warum das Abstimmungsergebnis eindeutiger als erwartet war, ob das auch für Unionsfraktionschef Jens Spahn ein Sieg war, und warum sich die Linken mit den Grünen gezofft haben, das erklärt ZEIT-Politikredakteur Ferdinand Otto. In zahlreichen Städten in Deutschland haben heute Tausende Schülerinnen und Schüler gegen die geplante Wehrpflicht protestiert. Anlass war eine weitere Bundestagsabstimmung: Am Vormittag wurde das Gesetz zur Modernisierung des Wehrdienstes verabschiedet. Es sieht vor, dass ab 2026 alle 18-jährigen Männer verpflichtend gemustert werden und zuvor einen Fragebogen zur Dienstbereitschaft ausfüllen müssen. Frauen können freiwillig teilnehmen. Finden sich nicht genug Freiwillige für die Bundeswehr, könnte der Bundestag künftig eine Bedarfswehrpflicht beschließen. Die Schulstreiks, die während der Unterrichtszeit stattgefunden haben, wurden unter anderem von Friedensinitiativen, der Bildungsgewerkschaft GEW sowie der Linken und dem BSW unterstützt. Alexander Holl aus dem ZEIT-Hochkant-Ressort war heute bei einer der Demonstrationen. Bei Was jetzt? berichtet er, wie die Stimmung unter den Jugendlichen war. Und sonst so? Der beste Tag, mit einem Ehrenamt anzufangen, war gestern. Der zweitbeste ist heute. Moderation und Produktion: Fabian Scheler Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Entscheidung im Rentenstreit: Rentenpaket: Mehr Geld für Rentner, Mütter, Senioren im Job Rentenreform: Die Kurve, die für Friedrich Merz gefährlich wird Rentenversicherungsbericht: Renten sollen im Schnitt um fast drei Prozent jährlich steigen Wehrdienstgesetz: Jugendorganisation ruft zu Streik und Protesten gegen Wehrdienst auf Motive von Soldaten: Die neuen Freiwilligen Wehrdienst: "Ich möchte nicht für dieses Land sterben" Gesellschaft für deutsche Sprache: "KI-Ära" ist Wort des Jahres 2025 Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Dec 5, 202510 min

Ein düsterer Tag für junge Menschen?

Am Freitag stimmt der Bundestag in zwei Bereichen ab, die besonders junge Menschen betreffen: Rentenpaket und Reform des Wehrdienstes. Beide Themen sind sehr umstritten. Beim Rentenpaket ist weiterhin offen, ob sich eine Mehrheit findet. Beim Wehrdienst gilt die Zustimmung dagegen als sicher. Vorgesehen ist eine verpflichtende Musterung ganzer Jahrgänge junger Männer ab 2026, ein Fragebogen auch für Frauen und ein Modell, bei dem der Bundestag im Notfall eine Bedarfswehrpflicht auslösen kann. Wegen der morgigen Abstimmung haben Jugendorganisationen bundesweit zu Schulstreiks und Protesten aufgerufen. Im Podcast erklärt Michael Schlieben, Politikkorrespondent der ZEIT, welche Sorgen junge Menschen mit beiden Vorhaben verbinden und warum ihre Interessen politisch oft weniger Gewicht haben. Nirgendwo in Europa kommt so viel Kokain an wie in Belgien. Besonders in Antwerpen ist die Lage dramatisch: Eine Antwerpener Untersuchungsrichterin warnte zuletzt in einem anonymen Schreiben, das Land werde zunehmend von mafiösen Strukturen unterwandert; Ermittler seien überlastet, Justizbeamte stünden unter Polizeischutz. Auch auf den Straßen zeigt sich die Gewalt: Gab es 2023 noch etwa 300 Vorfälle von Waffengewalt im Land, sind es 2025 schon jetzt mehr als 500, viele davon im Umfeld des Drogenhandels. Alexander Kauschanski aus dem Auslandsteam der ZEIT hat mit Dealern, ehemals Abhängigen und Polizisten gesprochen. Bei Was jetzt? erzählt er, wieso Belgien zum Drogen-Hotspot geworden ist und was die Behörden noch dagegen tun können. Und sonst so? Musikhören gegen das Vergessen. Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger Redaktion: Rita Lauter Mitarbeit: Kai Schnier und Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Junge Generation: Das Ende der Generationengerechtigkeit Rentenstreit: Finale im Rentenstreit – Hoffen auf Mehrheit Einsatzbereitschaft der Bundeswehr: Zu friedlich? Belgischer Justizminister: "Wer Kokain schnupft, dem klebt Blut an der Nase" Belgien: Festnahmen wegen mutmaßlicher Anschlagspläne gegen Staatsanwalt Kriminalität: Belgische Behörden zerschlagen mutmaßliche Drogenbande Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Dec 5, 202512 min

Update: Was die neuen EU-Regeln für Gentechnik bedeuten

Lebensmittel aus bestimmten gentechnisch veränderten Pflanzen sollen in der EU künftig ohne Kennzeichnung verkauft werden dürfen. Darauf haben sich Unterhändler der 27 Mitgliedsstaaten und des Europaparlaments geeinigt. Die Reform muss noch offiziell vom Parlament und den Regierungen bestätigt werden. Die Pläne betreffen Verfahren, bei denen das Erbgut nur verändert, aber keine fremden Gene von außerhalb hinzugefügt werden. Ziel ist laut den Befürwortern, dass neue, widerstandsfähigere Pflanzensorten schneller auf den Markt kommen – etwa solche, die besser mit Trockenheit umgehen können und weniger Dünger benötigen. Kritiker bemängeln jedoch, dass Verbraucher künftig nicht mehr erkennen können, ob ein Produkt gentechnisch verändert wurde. Streit gibt es zudem über die Patentierbarkeit der neuen Verfahren: Sie könnte große Agrarkonzerne bevorzugen, warnte unter anderem Deutschland. Was die Reform für Vorteile und Risiken birgt, erklärt Andreas Sentker aus dem ZEIT-Wissensressort. Die frühere EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini ist als Rektorin des College of Europe zurückgetreten. Die Elitehochschule im belgischen Brügge gilt als Kaderschmiede für angehende Diplomaten und EU-Beamte. Gegen sie und zwei weitere Personen laufen Verfahren wegen mutmaßlichen Betrugs, Korruption, Interessenkonflikten und der Verletzung von Berufsgeheimnissen. Die Uni soll EU-Fördergelder für ein Diplomaten-Ausbildungsprogramm erhalten haben, Mogherini soll sich dabei unzulässigerweise mit der zuständigen EU-Behörde abgestimmt haben. Mogherini weist die Vorwürfe zurück. Außerdem im Update: Der Bundestag hat ein Paket mit Steuererleichterungen für Gastronomen, Pendler und Menschen im Ehrenamt beschlossen. In Kraft treten kann es jedoch erst, wenn der Bundesrat am 19. Dezember zustimmt – bislang gibt es aus den Ländern Widerstand. Und sonst so? Barbarazweige für Blütenpracht am Weihnachtsfest. Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Rita Lauter Mitarbeit: Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Landwirtschaft: Europa wagt ein bisschen Gentechnik-Revolution Gentechnik in der Landwirtschaft: Und am Horizont: blühende Fabriklandschaften Ernährung: Mehr Gentechnik im Essen? Betrugsvorwürfe: Fühere EU-Außenbeauftragte Mogherini tritt als Uni-Rektorin zurück Pendlerpauschale: Bundestag beschließt umfangreiches Steuerpaket Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Dec 4, 202510 min

BSW kämpft um 0,019 Prozent

Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) ist bei der Bundestagswahl im Februar 2025 mit 4,981 Prozent knapp an der Fünfprozenthürde gescheitert. Es fehlen 9.529 Stimmen, weshalb die Partei eine Neuauszählung beantragt hat. Nun befasst sich der Wahlprüfungsausschuss des Bundestages mit dem Einspruch des BSW. Für eine Neuauszählung wäre ein mandatsrelevanter Wahlfehler erforderlich. Experten halten die Erfolgschancen einer erneuten Überprüfung der Stimmen für sehr gering. Was eine Änderung des Ergebnisses für Auswirkungen auf die Mehrheitsverhältnisse im Bundestag hätte, erläutert Lisa Caspari, Politikredakteurin der ZEIT. Zum ersten Mal seit mehr als 27 Jahren reist ein deutscher Bundespräsident zu einem Staatsbesuch nach Großbritannien. Frank-Walter Steinmeier trifft König Charles III. und Queen Camilla. Patrik Schwarz ist geschäftsführender Redakteur der ZEIT. Im Podcast ordnet er ein, was den Besuch in Großbritannien eigentlich so besonders macht und warum die Faszination der Royals trotz des Skandals um die Epstein-Affäre weiterbesteht. Und sonst so? Post mit Herz gegen Einsamkeit Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Bündnis Sahra Wagenknecht: "Wir sind eine ganz normale Partei geworden. Und sogar noch schlimmer als die anderen" Bundestagswahl 2025: Alle Ergebnisse aus den Wahlkreisen Bündnis Sahra Wagenknecht: Die 0,019-Prozent-Frage Wahlprüfungsausschuss: Gutachten sieht keinen Anspruch auf Neuauszählung der Bundestagswahl Auszählpanne?: Verwechslung? Wahlleiter sollen bei BSW-Stimmen gut hinsehen Bündnis Sahra Wagenknecht: Wie sich das BSW in den Bundestag klagen will Britische Royals: Stets zu Diensten Britisches Königshaus: Das andere Märchen: Charles und Camilla 20 Jahre verheiratet Britische Royals: "Forever Home" – Was hinter William und Kates Umzug steckt Britische Royals: Prinz Andrew gibt wegen Epstein-Affäre Titel und Ehren auf Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Dec 4, 202512 min

Update: Muss die Linkspartei Friedrich Merz wieder retten?

Noch immer ist unklar, wie viele Abgeordnete der Union am Freitag im Bundestag gegen das Rentenpaket stimmen werden. Nun ist es aber wahrscheinlicher geworden, dass eine einfache Mehrheit zustande kommt. Denn die Linkspartei hat angekündigt, sich bei der Abstimmung enthalten zu wollen. Damit reichen der Koalition weniger Stimmen, als wenn sie dagegen gestimmt hätte. Die Enthaltung der Linken könnte also der entscheidende Faktor werden – wie schon bei der Wahl von Friedrich Merz zum Bundeskanzler. Heute hatte die Regierungskoalition aus Union und SPD einen Entschließungsantrag zurückgezogen, der mit dem Paket zur Abstimmung gebracht werden sollte. Worum es darin genau ging und warum die Mehrheiten so wacklig sind erklärt ZEIT-Politikredakteurin Mariam Lau. Die unabhängige Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs hat eine neue Studie veröffentlicht. Zwischen 1949 und 2010 wertete sie 133 Berichte von Betroffenen aus, die sexualisierte Gewalt in der Schule erlebt hatten. Ziel der Untersuchung ist es, Strukturen zu identifizieren, die Missbrauch ermöglichen und vertuschen. Die Studie zeigt, dass den Betroffenen nur selten Hilfe zuteilwurde und es oft Mitwissende gab, die die Übergriffe ignorierten. Die Kommission empfiehlt daher, Kinderschutz fest in die Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften zu integrieren und unabhängige Beschwerdestellen einzurichten, um Vorfälle besser aufzuarbeiten. Außerdem im Update: Deutschland rüstet seine Raketenabwehr mit dem israelisch-amerikanischen System Arrow auf. Das System kann ballistische Raketen aus bis zu 2.400 Kilometern Entfernung und bis zu 100 Kilometern Höhe abfangen. Damit sollen nicht nur Deutschland, sondern auch benachbarte EU-Staaten geschützt werden. Die Kosten belaufen sich auf rund vier Milliarden Euro, finanziert aus dem Sondervermögen der Bundeswehr. Und sonst so? Mit Hühnchen gegen den Klimawandel Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Rentenreform: Dieser Kompromiss ist eine Chance Rentenstreit: Koalition zieht Entschließungsantrag zur Rente überraschend zurück Koalitionsausschuss: Koalitionsspitzen einigen sich bei Rentenreform und Verbrenner-Aus Streit um die Rente: Die Union vor dem Moment der Wahrheit Rentenpaket: Wer zählen kann, ist klar im Vorteil Christine Bergmann: "Ich hatte oft das Gefühl, mir sitzt das Kind von damals gegenüber" Ist das normal? / Traumatherapie: "Viele Kinder denken: Das passiert nur mir, und ich bin schuld daran" Sexuelle Gewalt in der Schule: "Keiner hat geholfen" Sexualisierte Gewalt gegen Kinder: Jede fünfte Frau wurde als Minderjährige Opfer sexualisierter Gewalt Sexueller Missbrauch: "Nicht nur die Opfer sind Kinder, sondern auch die mutmaßlichen Täter" Arrow: Das kann das Raketenabwehrsystem Arrow Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Dec 3, 20259 min

Wieso will Belgien die russischen Milliarden nicht freigeben?

Mehr als 200 Milliarden Euro der russischen Staatsbank liegen auf europäischen Konten, wegen des Angriffskriegs gegen die Ukraine ist dieses Geld bis auf Weiteres eingefroren. Russland kommt also nicht an die Milliarden ran. Jetzt steht die Ukraine kurz vor der Zahlungsunfähigkeit, und einige EU-Staatschefs, allen voran Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), fordern, 140 Milliarden Euro dieses russischen Geldes an die Ukraine zu geben. Aber geht das überhaupt? Belgien jedenfalls ist dagegen und will dem Vorhaben der EU-Kommission nicht zustimmen. Wieso das Land die Pläne der EU blockiert, weiß Ulrich Ladurner, Auslandskorrespondent der ZEIT in Brüssel. Dem Iran geht das Wasser aus. Vor allem in der Hauptstadt Teheran sind die Reserven nahezu aufgebraucht. Wenn es nicht bald regnet, könnten 15 Millionen Menschen ohne gesicherte Wasserversorgung sein. Präsident Massud Peseschkian hat bereits gesagt, die Stadt müsse eventuell evakuiert werden – was bei einer Bevölkerung dieser Größe gar nicht machbar wäre. Ein Grund für die Wasserkrise ist der ausgebliebene Herbstregen, dazu kommt aber auch eine jahrelange Misswirtschaft und strukturelle Probleme. Ein Teil des Trinkwassers versickert in undichten Rohren, der Großteil fließt seit Jahrzehnten in die Landwirtschaft. Natürliche Flussläufe wurden für die Landwirtschaft verändert, und im ganzen Land wurden zahlreiche Staudämme gebaut. Wie sich die Situation in Teheran entwickelt hat und was die iranische Regierung jetzt tun kann, beantwortet Omid Rezaee. Er schreibt für die ZEIT über den Iran. Und sonst so? "Rage bait" ist das britische Wort des Jahres. Moderation und Produktion: Simone Gaul Redaktion: Hannah Grünewald und Ole Pflüger Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: EU-Gipfel zur Ukraine-Finanzierung: Vielleicht klappt es ja beim nächsten Mal Claudia Major: "Putin redet die ganze Zeit mit uns" Ukrainekrieg: Am Ende entscheidet die Front Iran: Teheran droht der "Tag null" Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Dec 3, 202513 min

Update: "Tötet sie alle" – Begehen die USA in der Karibik Kriegsverbrechen?

US-Verteidigungsminister Pete Hegseth gerät unter Druck, nachdem ihm ein Bericht der Washington Post vorwirft, im September den Befehl zur Tötung aller Besatzungsmitglieder eines mutmaßlichen Drogenbootes in der Karibik gegeben zu haben. Bei dem Einsatz starben elf Menschen, wobei zwei Überlebende gezielt bei einem zweiten Angriff getötet worden sein sollen. Der Vorfall ist Teil einer Reihe von Angriffen des US-Militärs im angeblichen Kampf gegen Drogen und vor allem im sich zuspitzenden Konflikt mit Venezuela. Begehen die USA hier etwa Kriegsverbrechen? Anna Sauerbrey, außenpolitische Koordinatorin der ZEIT, ordnet den Vorfall ein und was er für die Zukunft von Hegseth bedeutet. Die aktuelle EU-Richtlinie sieht vor, dass Neuwagen von 2035 an kein CO₂ mehr ausstoßen dürfen, damit die EU ihre Klimaziele einhalten kann. Nun hat die EU-Kommission auf einen Brief von Friedrich Merz reagiert, in dem er darum bat, das Verbrenner-Aus noch mal zu prüfen, sprich: zu verschieben. Denn der Bundeskanzler fordert, besonders "hocheffiziente Verbrenner" und Hybride weiterhin zuzulassen. EU-Verkehrskommissar Apostolos Tzitzikostas fand den Brief gut und sagte, die Kommission werde alle technologischen Entwicklungen berücksichtigen, einschließlich emissionsarmer Kraftstoffe und fortgeschrittener Biokraftstoffe. Ob die EU-Kommission also auf Deutschlands Wunsch reagiert und das geplante Verbrenner-Aus damit teilweise aushebelt, und was eigentlich ein hocheffizienter Verbrenner ist oder nicht ist, weiß Fabian Franke, Redakteur im Wirtschaftsressort der ZEIT. Außerdem im "Was jetzt?"-Update: Das Ozonloch über der Antarktis hat sich in diesem Jahr früher als sonst wieder geschlossen. Und sonst so? Einmal den Po schön locker lassen und dann damit tief Luft holen. Moderation und Produktion: Fabian Scheler Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Pete Hegseth: Trumps überforderter Kulturkrieger Pete Hegseth: War's das für den Kriegsminister? USA: Drei Tote bei US-Angriff auf Boot in der Karibik US-Militärschläge in der Karibik: US-Armee soll Überlebende von Angriff auf Boot gezielt getötet haben USA: US-Regierung stellt sich hinter Verteidigungsminister Pete Hegseth Drogenschmuggel: Warum die tödlichen US-Angriffe in der Karibik hochproblematisch sind Bundesregierung: Friedrich Merz bittet EU schriftlich um Aufweichung von Verbrenner-Aus Verbrennerverbot: Bundeskanzler Merz will wegen Verbrenner-Aus direkt an EU schreiben EU-Kommission: EU will offenbar Verbrenner-Aus kippen Verbrenner-Aus: Das Märchen vom "hocheffizienten Verbrenner" Umweltschutz: Ozonloch über der Antarktis schließt sich ungewöhnlich früh Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Dec 2, 202511 min

Friedenspläne mit Russland: Zum Scheitern verurteilt?

Russlands Präsident Wladimir Putin empfängt am Dienstag den US-Sondergesandten Steve Witkoff in Moskau. Bei dem Treffen geht es um einen möglichen Frieden zwischen Russland und der Ukraine. Schwierige Themen dürften unter anderem mögliche Sicherheitsgarantien für die Ukraine, die Abgabe von Land und die Frage nach einem möglichen Nato-Beitritt des Landes werden. Sind die Hoffnungen auf einen Waffenstillstand berechtigt? Und was wird die Ukraine für diesen Frieden zahlen müssen? Diese und weitere Fragen beantwortet Simone Brunner, Redakteurin für Osteuropa im Österreichbüro der ZEIT. Nach schätzungsweise 600.000 gestohlenen Kunstwerken in der NS-Zeit ist bis heute ein bedeutender Teil nicht wieder an die eigentlichen Besitzer zurückgegeben worden. Bisher war in solchen Streitfällen vor allem die Beratende Kommission NS-Raubgut zuständig – allerdings wenig erfolgreich. Nun hat die Bundesregierung ein neues Schiedsgericht eingesetzt. Was an dem neuen Schiedsgericht anders ist und wieso es immer noch kein Gesetz für die Rückgabe von geraubten Kunstwerken gibt, weiß Tobias Timm. Er ist Redakteur im Feuilleton der ZEIT. Und sonst so? Wie man ganz einfach ein Weihnachtsgedicht lernt. Moderation und Produktion: Constanze Kainz Redaktion: Hannah Grünewald und Simone Gaul Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Minsker Abkommen: Wenn Putins Frieden eine Falle ist NS-Raubkunst: Jäger der verlorenen Schätze Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Dec 2, 202513 min

Update: War der Polizeieinsatz in Gießen verhältnismäßig?

Hat die Polizei bei den Protesten gegen die Gründung einer neuen AfD-Jugendorganisation in Gießen unverhältnismäßige Gewalt angewendet? Nein, sagt der hessische Innenminister Roman Poseck (CDU): Die Polizei habe bürgerkriegsähnliche Zustände verhindert und das Recht der AfD auf Versammlungsfreiheit geschützt. Das Bündnis Widersetzen, das die Proteste am vergangenen Samstag organisiert hat, hatte sich zum Ziel gesetzt, die AfD-Versammlung zu verhindern. Mitglieder des Bündnisses berichteten von teils "massiver Polizeigewalt". Auch der Marburger Rechtsanwalt Jannik Rienhoff kritisierte die Arbeit der Polizei. Er war in Gießen und vertritt einige der in Gewahrsam genommenen Demonstrierenden. Der Verband der Familienunternehmer hat die Aufhebung des Kontaktverbots zur AfD zurückgezogen. Das hat die Präsidentin des Verbandes, Marie-Christine Ostermann, am Sonntagabend verkündet. Vor mehr als einer Woche hatte sie das noch anders gesehen. Nach heftiger Kritik aus Parteien, Zivilgesellschaft und Teilen der Wirtschaft traten unter anderem die Unternehmen Rossmann, Vorwerk und Fritz-Kola aus dem Verband aus. Das hat gewirkt. Künftig will der Verband "andere Wege der Auseinandersetzung" mit der AfD finden. Warum dieser Sinneswandel und ob das alles nur ein Test war, das weiß Jens Tönnesmann, Wirtschaftsredakteur der ZEIT. Im Rentenstreit hält die junge Gruppe an Unions-Abgeordneten das Gesetzespaket weiterhin für "nicht zustimmungsfähig". "Dabei bleibt es", steht in einem Positionspapier, das der ZEIT vorliegt. Allerdings müsse jeder Abgeordnete der staatspolitischen Verantwortung nachkommen und zwischen dem Koalitionsfrieden und der finanziellen Stabilität abwägen. Damit bekräftigt die Gruppe trotz Druck aus der Fraktionsführung einerseits ihre Ablehnung des Gesetzespakets, öffnet ihren Mitgliedern aber andererseits den Weg für eine abweichende Abstimmung. Fabian Reinbold aus dem Politikressort ordnet ein. Und sonst so? Drei kompromisslose, hausbesetzende Nonnen Moderation und Produktion: Fabian Scheler Redaktion: Hannah Grünewald und Simone Gaul Mitarbeit: Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Verband der Familienunternehmer: Ein blauer Testballon Brandmauer zur AfD: Weghoffen und wegnuscheln geht nicht mehr Proteste gegen AfD-Parteijugend: Ein bisschen Selbstwirksamkeit Spahn bei Miosga: Der Rebell von gestern Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Dec 1, 202511 min

Deutschland und Polen beraten über russische Aggressionen

Nach dem Empfang des polnischen Ministerpräsidenten Donald Tusk findet im Bundeskanzleramt die Plenarsitzung der 17. deutsch-polnischen Regierungskonsultationen statt. Neben Wirtschaft und Energie stehen auch der russische Krieg gegen die Ukraine und die damit verbundenen Sicherheitsfragen im Mittelpunkt. Polen gilt als wichtiger Unterstützer der Ukraine und ist ein entscheidendes Drehkreuz für Hilfs- und Waffenlieferungen in das Kriegsgebiet. Gleichzeitig wurde der polnische Luftraum in den vergangenen Monaten immer wieder durch russische Militärflugzeuge verletzt. Was diese Entwicklungen für die deutsch-polnische Zusammenarbeit bedeuten, analysiert Alice Bota, Redakteurin im Politikressort der ZEIT. Deutsche Kommunen stehen in diesem Jahr vor erheblichen Haushaltsdefiziten. Laut Städtetagspräsident Burkhard Jung könnte das Defizit insgesamt über 30 Milliarden Euro liegen. In Nordrhein-Westfalen verfügen nur noch zehn von 396 Kommunen über einen ausgeglichenen Haushalt. In Essen beträgt das erwartete Defizit bis Jahresende 123,3 Millionen Euro. Die Situation kann Auswirkungen auf kommunale Projekte und Dienstleistungen haben. Die Bundesregierung hat bereits ein Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität in Höhe von 100 Milliarden Euro beschlossen, das auch den Kommunen zugutekommen soll. Ob diese Mittel ausreichen, ordnet ZEIT-Redakteurin Katja Gerland ein. Und sonst so: Deflation in der Weihnachtsbäckerei Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge Polen: Ministerpräsident Tusk baut polnische Regierung um Friedrich Merz in Polen: Die Polen wissen es besser Umfrage: Reparationen für Polen wichtiges Thema im Verhältnis zu Deutschland Polnisch-russische Beziehung: Polen schließt letztes russisches Konsulat im Land Ostsee: Polnische Jets fangen erneut russisches Aufklärungsflugzeug ab Russische Drohnen: Europa hat den Test nicht bestanden Haushaltskrise: Städtetag fordert Bund und Länder zu Soforthilfe auf "Kommunaler Shutdown": "Wir haben eine Zweiklassengesellschaft" Finanznot der Städte: Leipzigs OB fordert bessere Finanzierung der Kommunen Kommunalfinanzen: Ein abgekartetes Spiel Ministerpräsidentenkonferenz: Not In My Haushalt Kommunalpolitik: Essen ist fertig Klimapolitik: Verbände fordern Einsatz von Sondervermögen für ökologische Transition Sondervermögen für Infrastruktur: Stimmt das eigentlich, dass jetzt die Bagger rollen? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Dec 1, 202511 min

Was will die neue AfD-Jugend?

Rund um das Gründungstreffen einer neuen AfD-Jugendorganisation ist es am Samstag zu Protesten gekommen. Laut dem Deutschen Gewerkschaftsbund protestierten rund 20.000 Menschen gegen die Veranstaltung im hessischen Gießen. Die Demonstrierenden versuchten, die Zufahrtswege zum Veranstaltungsort zu blockieren, die Polizei setzte Wasserwerfer und Pfefferspray ein. Bundeskanzler Friedrich Merz und Innenminister Alexander Dobrindt kritisierten die Proteste, Dobrindt sprach von "Chaoten". Trotz der Aktionen konnte sich die neue AfD-Parteijugend mit etwa zwei Stunden Verspätung gründen, sie heißt künftig Generation Deutschland. Was ist an der neuen Parteijugend anders? Und was war die Motivation der Protestierenden? Diese und weitere Fragen beantwortet Tilman Steffen, Politikredakteur der ZEIT. Nach einem Jahr als europäische Kulturhauptstadt hat Chemnitz den Titel nun abgegeben. Rund 2.000 Events fanden im Rahmen des Programms statt, darunter Ausstellungen, Konzerte, Theateraufführungen und Sportveranstaltungen. Es sei ein Jahr "voller Erlebnisse, Emotionen, Begegnungen, Ideen und Stolz" gewesen, konstatierte Oberbürgermeister Sven Schulze (SPD). Die Veranstalter zeigten sich zufrieden: Rund zwei Millionen Besucher seien in die sächsische Stadt gekommen. Im kommenden Jahr werden das finnische Oulu und das slowakische Trenčín den Titel der Kulturhauptstadt Europas tragen. Ob Chemnitz auch langfristig von dem Jahr profitieren wird und ob die Stadt es geschafft hat, ihr Image aufzubessern, weiß Franz Paul Helms. Er hat für die ZEIT die Abschlussveranstaltungen in Chemnitz begleitet. Und sonst so? Lebendige Frau im Sarg kurz vor Verbrennung gerettet. Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger Mitarbeit: Lisa Pausch und Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: AfD-Jugendorganisation: Kein bisschen gemäßigter Chemnitz: Chemnitz ist das neue New York Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Nov 30, 202511 min

Spezial: Social-Media-Verbot – Rückkehr zur unbeschwerten Kindheit?

"Wir geben Kindern ihre Kindheit zurück; Eltern ihren Seelenfrieden", so hat es die australische Regierung vor einem Jahr versprochen. Als weltweit erstes Land setzt Australien ein Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren um – aufmerksam beobachtet vom Rest der Welt. Am 10. Dezember tritt das Gesetz in Kraft; Kinder und Jugendliche können dann nicht mehr auf ihre Accounts bei Instagram, Snapchat, TikTok oder YouTube zugreifen. Australien schreibt damit einerseits Geschichte und legt sich andererseits mit den großen Plattformen an – die sich heftig gegen das Gesetz gewehrt haben. Snapchat und YouTube bestreiten zum Beispiel, überhaupt ein soziales Netzwerk zu sein; TikTok-Vertretern wird von Abgeordneten vorgeworfen, Mitarbeiter eingeschüchtert zu haben. Doch dass die Plattformen mit ihren Algorithmen süchtig machen können, verstörendste Darstellungen von Gewalt und Pornografie schon in sehr jungen Jahren zugänglich machen und zugleich nicht genug für den Jugendschutz tun, darin sind sich Gesundheitsfachleute und viele Politikerinnen einig. Uneins aber sind sie bei anderen mutmaßlichen Zusammenhängen zwischen Social-Media-Konsum und mentaler Gesundheit. In Australien hat etwa jeder dritte Jugendliche bereits psychische Probleme erlebt. Massiver Konsum könne zu Depressionen, Angststörungen, Einsamkeit, Selbstverletzungen und noch Schlimmerem führen. Hinzu komme die Gefahr von Grooming, Erpressung und Übergriffen. Wie gut gelingt es der australischen Regierung, das Verbot umzusetzen – und wie kommt es bei australischen Jugendlichen an? Für dieses "Was jetzt?"-Spezial haben wir mit australischen Jugendlichen gesprochen, mit Psychologinnen und mit der Hochkommissarin für digitale Sicherheit, Julie Inman Grant. Links zur Folge - Digitalpodcast "Neustart": Braucht es ein Social-Media-Verbot für Kinder? - Altersgrenze für Social Media: Sie sollen lieber spielen als tiktoken - Social-Media-Verbot in Australien: Ein Zaun um den Ozean - Studie: Jeder zweite junge Mensch zeigt Symptome von Social-Media-Sucht - Annekathrin Kohout: "Offlinesein muss man sich leisten können" - Bildschirmzeit von Kindern: Tut ihnen das nicht an! - Soziale Medien: Suchtbeauftragter fordert gestaffelte Altersfreigaben auf Social Media - Jugendschutz: Dänemark plant Social-Media-Verbot für Kinder unter 15 Jahren Skript und Moderation: Rita Lauter Mitarbeit und Recherche: Vera Sprothen Redaktion: Mounia Meiborg und Ole Pflüger Regie, Aufnahmeleitung und Produktion: Markus Gläser Per Mail erreichen Sie uns unter [email protected]. Alle Folgen können Sie hier hören. Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Nov 29, 202530 min

Die Grünen auf der Suche nach dem Wir

In Hannover tagt seit gestern der Bundesparteitag der Grünen. Die Partei steckt in einer schwierigen Phase: In Umfragen stagniert sie bei zwölf Prozent und kann nicht von der Schwäche der Großen Koalition profitieren. Der Parteitag soll nun das Profil schärfen: Klimaschutz und soziale Fragen sollen wieder mehr in den Mittelpunkt rücken. Warum die Partei sich wieder auf ihre Kernthemen zurückbesinnen möchte und wie viel Aufbruchsstimmung das neue Spitzenpersonal verbreiten kann, darüber spricht Ferdinand Otto aus dem Politikressort im Podcast. Greenpeace steht in den Vereinigten Staaten vor einer ungewissen Zukunft. Hintergrund sind politische und juristische Maßnahmen gegen Umweltorganisationen, die sich seit der Rückkehr von US-Präsident Donald Trump ins Amt deutlich ausgeweitet haben. Im Februar wurde Greenpeace von einem Geschworenengericht in North Dakota zu mehr als 660 Millionen Dollar Schadensersatz an den Pipelinebetreiber Energy Transfer verurteilt. Heike Buchter ist US-Korrespondentin und erklärt im Podcast, welche Folgen das für die gesamte Umweltbewegung in den USA hat und warum die Recherche zum Thema vor Ort besonders kompliziert war. Und sonst so? Meerschweinchen oder Roboter? – ZKM Karlsruhe eröffnet ersten „Elektronischen Streichelzoo“ Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Lisa Pausch und Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Moralismus in der Gesellschaft: Die Grünen moralisieren gar nicht! Felix Banaszak: "Der Zustand der Bahn ist demokratiezersetzend" Parteitag der Grünen: Sie suchen noch und finden nicht Greenpeace USA: Jahr eins der Vergeltung Klimapolitik der USA: Das ist Trumps Antiklimapolitik USA: US-Umweltbehörde will mehr als 30 Klimavorschriften rückgängig machen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Nov 29, 202511 min

Update: Rentenreform beschlossen – und alles wieder gut?

Die Spitzen von Union und SPD haben im Streit um das Rentenpaket eine Einigung gefunden. Der bisherige Gesetzentwurf zur gesetzlichen Rentenversicherung soll dem Bundestag trotz der Kritik vonseiten junger Unionsabgeordneter unverändert vorgelegt werden. In einem begleitenden Entschließungsantrag, in dem eine grundlegende Reform des Rentensystems anvisiert wird, sollen aber die Kritikpunkte der jungen Kritiker des Pakets berücksichtigt werden. Reicht ihnen das als Kompromiss? Seine Einschätzung dazu teilt der politische Korrespondent der ZEIT, Fabian Reinbold, im Nachrichtenpodcast. Außerdem im Update: Andrij Jermak, Stabschef und engster Vertrauter von Präsident Wolodymyr Selenskyj, tritt zurück. Die ukrainischen Antikorruptionsbehörden hatten am Freitag sein Büro durchsucht. Aus Kyjiw berichtet dazu die Ukraine-Korrespondentin der ZEIT, Olivia Kortas. Und sonst so? Eine Zeitreise ins Internet ohne KI. Moderation und Produktion: Fabian Scheler Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Rentenreform: Dieser Kompromiss ist eine Chance Koalitionsausschuss: Koalitionsspitzen einigen sich bei Rentenreform und Verbrenner-Aus Reaktion auf Rentenkompromiss: Grüne wollen in Rentenkommission mitarbeiten Verbrenner-Aus: Rückständig und auch noch teuer Plug-in-Hybrid-Autos: Ist das der saubere Alleskönner? Wolodymyr Selenskyj: So schwer war es nie Ukraine: Antikorruptionsermittler durchsuchen Büro von Selenskyjs Stabschef Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Nov 28, 202511 min

Wie glaubwürdig ist der Neuanfang der AfD-Jugend?

In Gießen will die AfD am Samstag ihre neue Jugendorganisation gründen. Als möglicher neuer Name kursiert Generation Deutschland. Im Frühjahr 2025 hat die Partei die Vorgängerorganisation Junge Alternative aufgelöst, nachdem sie vom Verfassungsschutz als gesichert rechtsextrem eingestuft worden war. Die neue Jugendorganisation soll enger an die Mutterpartei gebunden sein: Mitglied werden kann nur, wer auch in der Partei ist. Rund 1.000 AfD-Mitglieder unter 36 sollen in der Gießener Messehalle zusammenkommen. Zur gleichen Zeit rechnet die Stadt mit heftigen Gegenprotesten – bis zu 50.000 Menschen werden erwartet. Inwieweit es sich bei der Neugründung um einen tatsächlichen Neuanfang handelt, was die neue von der alten Organisation unterscheidet, und wie die Mutterpartei ihre Jugend künftig unter Kontrolle halten will, erklärt Tilman Steffen aus dem Ressort Politik und Wirtschaft in dieser Folge von "Was jetzt?". Vor einem Jahr trat die Waffenruhe zwischen Israel und der Hisbollah im Libanon in Kraft. Sie wird allerdings fast täglich gebrochen. Denn Israel fliegt regelmäßig Drohnenangriffe, zuletzt starben in Sidon mindestens 13 Menschen. Beide Seiten werfen sich Vertragsbruch vor: Israel sagt, die Hisbollah nutze den Waffenstillstand zur Aufrüstung, während die Miliz es zugleich ablehnt, wie vereinbart ihre Waffen abzugeben. Die UN-Mission Unifil, die den Waffenstillstand überwachen soll, hat seit vergangenem Jahr mehr als 10.000 Verstöße registriert und wurde selbst mehrfach beschossen. Ihr Mandat läuft in einem Jahr aus. Stella Männer berichtet als Korrespondentin für DIE ZEIT aus Beirut und begleitet die Blauhelme derzeit als Reporterin durch das Grenzgebiet. Im Podcast berichtet sie von ihren Erlebnissen und sagt, was sie für die Zeit nach dem Ende von Unifil befürchtet. Und sonst so? Die Deutschen sind überall – und bald auch unterwegs zum Mond. Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Helena Schmidt Mitarbeit: Lisa Pausch und Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: AfD-Jugendorganisation: Verfassungsschutz sieht von sofortiger Einstufung der AfD-Jugend ab Gießen: 50.000 Menschen zu Protest gegen Gründung von AfD-Jugend erwartet AfD-Jugendorganisation: Neuer Name – genauso radikal? Luftangriff in Hauptstadt: Israel tötet Hisbollah-Anführer in Beirut Hisbollah: Das Problem mit der Entwaffnung Waffenruhe im Libanon: Die Trennung der Fronten Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Nov 28, 202512 min

Update: Was auf die Schüsse in D. C. folgt

Am Mittwoch sind zwei Nationalgardisten in Washington, D. C. in der Nähe des Weißen Hauses angeschossen worden. US-Präsident Donald Trump nannte den Vorfall in einer Ansprache einen Akt des Terrors. Der mutmaßliche Schütze war direkt nach der Tat überwältigt und dabei selbst angeschossen worden, ehe er festgenommen wurde. Er ist nach den bisher vorliegenden Informationen ein 2021 in die USA eingereister 29-jähriger Afghane. Wie es in Washington, D. C. nach dem Vorfall nun weitergeht, ordnet die US-Korrespondentin der ZEIT Juliane Schäuble vor Ort ein. *In einer vorherigen Version wurde gesagt, die beiden Nationalgardisten wurden erschossen. Sie schweben allerdings in Lebensgefahr. Wir haben das in der aktuellen Version korrigiert. Papst Leo XIV. hat am heutigen Donnerstag seine erste Auslandsreise in die Türkei angetreten. Der Reiseauftakt in Ankara begann mit einer Kranzniederlegung im Mausoleum des laizistischen Republikgründers Mustafa Kemal Atatürk und einem kurzen Treffen mit dem Präsidenten der Türkei, Recep Tayyip Erdoğan. Christen sind in der Türkei eine Minderheit, etwa 180.000 gibt es in dem größtenteils muslimischen Land. Nach einigen Reisestationen in der Türkei geht es für Papst Leo am 30. November weiter in den Libanon. Die Leiterin des Ressorts Glauben und Zweifeln der ZEIT, Evelyn Finger, spricht über die Reisepläne des Papstes. Außerdem im Update: Bei einem Großbrand in einer Wohnanlage in Hongkong sind mindestens 75 Menschen gestorben. Nach Behördenangaben suchen die Einsatzkräfte noch nach etwa 280 Vermissten. Das Feuer hatte sich offenbar über ein für Renovierungsarbeiten genutztes Baugerüst aus Bambus ausgebreitet. Und sonst so? Mann verkleidet sich als seine verstorbene Mutter, um ihre Rente zu erschleichen. Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Helena Schmidt Mitarbeit: Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Washington, D. C.: Was über die Schüsse auf Nationalgardisten in den USA bekannt ist Washington, D. C.: Trump spricht nach Schüssen auf Nationalgardisten von Terrorakt USA: Angriff auf Soldaten der Nationalgarde Auslandsreise von Papst Leo XIV.: Und was bezweckt er im Libanon? Papstreise: Ein Amerikaner will entwaffnen Brand in Wohnanlage: Regierung in Hongkong sagt Betroffenen von Großbrand Hilfen zu Hongkong: Zahl der Toten nach Brand in Hongkonger Wohnanlage steigt auf 55 Asien: Mindestens 13 Menschen sterben bei Großfeuer in Hongkong Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Nov 27, 20258 min

Wie die Hamas Waffen nach Deutschland gebracht haben soll

In Berlin haben Ermittler Anfang Oktober mehrere Männer festgenommen, einige von ihnen mit Verbindungen zur Hamas. Eine Kalaschnikow, Pistolen und Munition wurden beschlagnahmt, die offenbar über ein europaweites Netzwerk nach Deutschland geschmuggelt wurden. Die Waffenübergaben sollen in Berlin und Wien stattgefunden haben, unter anderem in einem Park in Neukölln. Die Ermittler prüfen, ob die Gruppe einen Anschlag auf Ziele in Deutschland plante, darunter möglicherweise israelische oder jüdische Einrichtungen. Holger Stark, Leiter im Ressort Investigative Recherche und Daten der ZEIT, erklärt, was bekannt ist und welche Interessen die Hamas in Europa verfolgt. Die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtete diese Woche, dass es ein Telefonat zwischen dem US-Sondergesandter Steve Witkoff und dem außenpolitischen Berater Juri Uschakow gegeben habe. Darin soll Steve Witkoff sein russisches Gegenüber darüber informiert haben, wie Russland am besten mit Donald Trump verhandeln könne. Rieke Havertz, internationale Korrespondentin der ZEIT und Host des Podcasts "OK, America?" spricht über Witkoffs Hintergrund und die nächsten Schritte der Verhandlungen. Und sonst so? Ein Konzert mit Eisinstrumenten Moderation und Produktion: Ole Pflüger Redaktion: Moses Fendel, Constanze Kainz Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Kriminalität: Weiteres mutmaßliches Mitglied der Hamas festgenommen Hamas in Gaza: "Die Hamas hat überlebt. Sie bleibt die dominierende Kraft in Gaza" Anschlagspläne in Deutschland: Plante die Hamas einen Anschlag in Berlin? Liveblog: Krieg gegen die Ukraine: US-Präsident Trump nimmt seine Frist für Ukraine-Gespräche zurück Ukraine-Verhandlungen: Fliegt dieser Frieden? Friedensplan für die Ukraine: US-Plan sieht Abtretung von Donezk und Luhansk an Russland vor Ukrainekrieg: Putin-Berater spricht sich gegen Waffenruhe aus Krieg gegen die Ukraine: US-Sondergesandter soll Russen zum Umgang mit Trump gebrieft haben Krieg gegen die Ukraine: Trump sieht nur noch "wenige strittige Punkte" in Ukraineverhandlungen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Nov 27, 202512 min

Update: Merz steht zu seinen Reformplänen

In der Generaldebatte im Bundestag stand die Bundesregierung unter Kanzler Friedrich Merz im Mittelpunkt. Diskutiert wurde, ob genügend Maßnahmen zur Verbesserung der wirtschaftlichen Lage ergriffen werden. Die Grünen kritisierten die Haushaltspolitik und sprachen von möglichen „Wahlgeschenken“, während die Linke den Haushalt als „Haushalt der Hoffnungslosigkeit“ bezeichnete. Auch AfD-Fraktionschefin Alice Weidel bezeichnete den Bundeshaushalt 2026 als „nicht verfassungskonform“ und legte einen Zwölfpunkteplan als Lösung vor. Friedrich Merz verteidigte die Politik seiner Regierung. Wie zutreffend die Kritik an der Bundesregierung tatsächlich ist, ordnet Ferdinand Otto, Redakteur im Politikressort der ZEIT, ein. Taiwan will seine Verteidigungsausgaben deutlich erhöhen und plant zusätzlich 40 Milliarden US-Dollar für neue Waffensysteme, darunter das Luftabwehrsystem Taiwan Dome. Präsident Lai Ching-te begründet den Schritt mit der wachsenden militärischen Bedrohung durch China und dem Druck aus den USA, die Taiwan zu höheren Verteidigungsausgaben aufgefordert hatten. Die Mittel müssen noch vom Parlament genehmigt werden, das von der oppositionellen, chinafreundlichen Kuomintang dominiert wird. China betrachtet Taiwan als Teil seines Staatsgebiets und verurteilt die Aufrüstung als Provokation, während die USA den Schritt unterstützen. Außerdem im Update: In Südthailand haben starke Regenfälle schwere Überschwemmungen ausgelöst. Mehr als 690.000 Menschen sind betroffen. Häuser stehen unter Wasser, Bewohner warten auf Dächern auf Hilfe, während Hubschrauber und das Militär Vorräte liefern. Auch in Malaysia und auf der indonesischen Insel Sumatra haben die Fluten zu Überschwemmungen geführt. Und sonst so? Lockere Sprachregeln im Vatikan Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Constanze Kainz Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Friedrich Merz: Der Kanzler kämpft um seine Koalition Rentenstreit: Grüne legen eigenen Vorschlag für Rentenreform vor Bundestag: Linke legt sich im Streit um Rentenpaket nicht fest Alice Weidel: Ihr wahres Gesicht Bundestagsdebatte: Friedrich Merz fordert schnelle Entscheidung zu Rentenplänen Wehrpflicht: Merz sieht Deutschland auf dem Weg zur Wehrdienstarmee Lage in der Taiwanstraße: Bedrohung China: Taiwan will Verteidigungsausgaben erhöhen Westpazifik: Taiwans Präsident weist Chinas Gebietsansprüche zurück Spannungen zwischen China und Japan: China kritisiert Japan wegen geplanter Raketenstationierung vor Taiwan "Zero Day Attack": Die Serie, die China in Aufruhr versetzt China: Taiwan sichtet mehr als 70 chinesische Militärflugzeuge nahe der Insel Spannungen zwischen China und Japan: China kritisiert Japan wegen geplanter Raketenstationierung vor Taiwan Hochwasserkatastrophe: Flut-Drama in Südthailand - auch Teile Sumatras unter Wasser Hochwasserkatastrophe: Südthailand kämpft mit Rekord-Fluten - Militär entsendet Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Nov 26, 20258 min

Merz sucht Rückhalt in der Haushaltswoche

Der Bundestag berät mit einer Generaldebatte am Mittwoch über den Bundeshaushalt 2026. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) wird sich dabei den Fragen der Abgeordneten stellen und die Politik der Bundesregierung verteidigen müssen. Wie viel Rückenwind wird der Kanzler von seiner Koalition bekommen? Und welche Rolle wird das Rentenpaket der Bundesregierung spielen, bei dem es noch immer keine Einigung gibt? Diese und weitere Fragen beantwortet Fabian Reinbold, politischer Korrespondent der ZEIT. Nach dem Ende des Bürgerkriegs in Syrien ist die Frage nach einer Rückkehr in das Land für viele syrische Familien noch immer nicht geklärt. ZEIT-Reporter Christian Vooren hat in Syrien zwei Männer besucht. Der eine will mit seiner Familie so schnell wie möglich weg aus dem Land, der andere wiederum ist aus Deutschland nach Syrien zurückgekehrt und will dortbleiben. Im Podcast berichtet Vooren von den zwei Männern und den Begegnungen zwischen gestürzten Statuen und neuen Ängsten. Und sonst so? Huglfing in Bayern ist das „schönste Dorf Europas“. Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Pia Rauschenberger Mitarbeit: Benjamin Probst und Sophia Boddenberg Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Friedrich Merz: Der Kanzler kämpft um seine Koalition Rückkehrer in Syrien: Sie kamen zurück nach Syrien. Für einen ein Albtraum Syrien: Nichts als Staub, Schrott und Ruinen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Nov 26, 202512 min

Update: Wie Teile der Wirtschaft der AfD die Hand reichen

Der Verband der Familienunternehmer hat seine strenge Abgrenzung zur AfD beendet. Das "Kontaktverbot sei aufgehoben", sagte Verbandspräsidentin Marie-Christine Ostermann dem Handelsblatt. Der Verband wolle die AfD stattdessen ab sofort inhaltlich stellen, die Partei aber weiterhin nicht als Koalitionspartner einer Regierung sehen. Vertreter von CDU, SPD und Grünen kritisierten den Schritt. Die Deutsche Bank kündigte als Reaktion einen Vertrag mit dem Verband. Wird die AfD damit auch in Wirtschaftskreisen zunehmend normalisiert? Und warum sollte den Unternehmerinnen das gelingen, was andere schon lange probieren? Diese Fragen beantwortet Jens Tönnesmann, Wirtschaftsredakteur der ZEIT, der den Verband gut kennt. Der Rentenstreit innerhalb der Regierungskoalition geht auch auf dem Deutschen Arbeitgebertag weiter. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) sagte in einer Rede: "Ich bin sehr klar darin, dass wir dieses Gesetz jetzt beschließen sollten, wie wir es vorgelegt haben." Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger stellte sich wiederum hinter die Gruppe an jungen Unions-Abgeordneten, die das Gesetzespaket zur Rente ablehnt. Auch Bundeskanzler Friedrich Merz und Arbeitsministerin Bärbel Bas äußerten sich. Ferdinand Otto berichtet im Podcast, ob sich die Positionen nach dem heutigen Tag angenähert haben. Die Ukraine hat sich nach eigenen Angaben mit den USA auf einen Plan für Frieden mit Russland geeinigt. Der Sekretär des nationalen Sicherheitsrats der Ukraine, Rustem Umjerow, schrieb von einer "Übereinkunft über die wichtigsten Bestimmungen des in Genf ausgehandelten Abkommens." Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj will noch in dieser Woche nach Washington, D. C. reisen, um mit Präsident Donald Trump persönlich zu verhandeln. Und sonst so? Der Weg zu einer guten Beziehung mit der Schwiegermutter. Außerdem zum Tag gegen Gewalt an Frauen: - Tötungsdelikte an Frauen 2024: Und dann malt er ein Herz mit ihrem Blut ans Fenster - Femizide: Eine Fessel, die Frauen rettet - Gewalt gegen Frauen: Nicht die Frauen, die Täter müssen handeln - Hinweise und Kampagnenmaterial der UN - Was Männer für die Sicherheit von Frauen tun können Moderation und Produktion: Fabian Scheler Redaktion: Pia Rauschenberger Mitarbeit: Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge Tötungsdelikte an Frauen 2024: Und dann malt er ein Herz mit ihrem Blut ans Fenster Brandmauer-Debatte: Die Kosten der Brandmauer sind hoch – und doch braucht es sie Rentendebatte: Und schuld daran ist nur die SPD Rentenstreit in der Union: "Die Koalition an der Rentenfrage scheitern zu lassen, wäre Wahnsinn" Krieg in der Ukraine: Ukraine und USA sollen sich auf Plan geeinigt haben Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Nov 25, 202511 min

Und wenn das Rentenpaket doch nicht so ungerecht ist?

In Deutschland wird die Rentenpolitik erneut zum Streitpunkt innerhalb der Regierung. Im Mittelpunkt steht die sogenannte Haltelinie, die ein Absinken des Rentenniveaus verhindern soll. Kritik kommt nun vor allem von jungen Abgeordneten der Union. Sie befürchten, dass das Paket die junge Generation finanziell stärker belasten könnte. Auch mehrere Ökonomen teilen diese Einschätzung. Parallel dazu soll eine Rentenkommission in den kommenden Monaten eine umfassende Reform erarbeiten. Ob bis dahin ein Kompromiss gefunden werden kann und wie dieser aussehen könnte, ordnet Mark Schieritz, stellvertretender Leiter im Politikressort der ZEIT, ein. Die USA haben einen 28-Punkte-Plan für ein Ende des Ukraine-Kriegs vorgelegt, der der Ukraine Zugeständnisse abverlangt. Dazu gehören der Verzicht auf bestimmte Gebiete, die Begrenzung der Armee auf 600.000 Soldaten und das Streichen des Nato-Beitritts aus ihrer Verfassung. Nach einem Gegenvorschlag europäischer Staaten wurde der Plan gemeinsam mit der Ukraine überarbeitet. Nun sollen die Regierungschefs Donald Trump und Wolodymyr Selenskyj die finale Entscheidung treffen, doch ohne Zustimmung von Wladimir Putin ist ein Frieden nicht möglich. Maxim Kireev ordnet ein, welche Bedingungen der russische Präsident als unverhandelbar betrachtet und wo er Zugeständnisse machen könnte. Und sonst so? Kuscheln alle Lebewesen? Moderation und Produktion: Henrik Oerding Redaktion: Mounia Meiborg Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle, Alicia Kleer Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf Whatsapp. Weitere Links zur Folge: Krieg in der Ukraine: Das steht bislang im Ukraine-Plan der USA US-Plan für die Ukraine: Der erste echte Vorschlag in diesem Krieg Krieg gegen die Ukraine: Trump erteilt vor Gipfeltreffen Absage an Nato-Beitritt der Ukraine Friedensplan der USA: Angriffskrieg lohnt sich wieder Lage in der Ukraine: Jetzt zahlt Europa den Preis für seine Apathie Ukraineverhandlungen: USA und Ukraine erstellen überarbeiteten Plan für Kriegsende Liveblog: Krieg gegen die Ukraine: Russland liegen offenbar keine Informationen zu Genfgesprächen vor Rentenreform: Die Kurve, die für Friedrich Merz gefährlich wird Rentenversicherungsbericht: Renten sollen im Schnitt um fast drei Prozent jährlich steigen Rente: Jeder Vierte erhält nach 45 Jahren weniger als 1.300 Euro Rente Was jetzt? / Revolte gegen Rentenpaket: Rentenstreit: Jung gegen Alt im Bundestag Rentenpolitik: Mehrheit sieht Rentenpolitik wegen Belastung der Jüngeren kritisch Rentenstreit: Ökonomen fordern Stopp des geplanten Rentenpakets Rentenstreit: Friedrich Merz beharrt auf Gesetzentwurf zur Rentenreform Streit über Rentenreform: Kanzleramtschef Frei verteidigt Rentenpaket gegen Kritik aus der Union Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Nov 25, 202513 min

Update: Der neue neue Friedensplan

In den Verhandlungen über einen US-amerikanischen Friedensplan für die Ukraine hat es Fortschritte gegeben. US-Außenminister Marco Rubio sprach auf einer Pressekonferenz von einem sehr guten Arbeitsergebnis, "das auf den Beiträgen aller Parteien" basiere. Auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj zeigte sich verhalten optimistisch: "Das sind wichtige Schritte, aber für einen echten Frieden braucht es mehr, viel mehr." Ursprünglich hatte der von den USA vorgeschlagene Plan Entsetzen bei den europäischen Verbündeten hervorgerufen – der Entwurf sei zu stark an Russlands Forderungen orientiert gewesen. Nach Verhandlungen in Genf soll der Plan nun etwa nicht mehr einen Verzicht der Ukraine auf die Nato-Mitgliedschaft beinhalten. Auch andere Punkte wurden geändert. Welche das genau sind, weiß Anna Sauerbrey, außenpolitische Koordinatorin der ZEIT. Sie zweifelt aber trotz der Gespräche daran, dass der Plan zügig zu Frieden führt. Im Krieg im Gazastreifen könnten weit mehr Menschen gestorben sein als bisher bekannt: Mindestens 100.000 Tote befürchten Forschende des Max-Planck-Instituts in Rostock in einem neuen Forschungsbericht. Die Zahlen übertreffen damit die viel kritisierten Angaben der von der Hamas kontrollierten Gesundheitsbehörde um etwa 40 Prozent. Diese war bisher von rund 67.000 Toten ausgegangen. Wird die genaue Zahl der Toten jemals bekannt? Und wieso war die Öffentlichkeit gegenüber den bisherigen Todeszahlen so skeptisch? Diese und weitere Fragen beantwortet Christian Endt, stellvertretender Ressortleiter Daten. Außerdem im Update: 22 führende Ökonomen plädieren für einen Stopp des aktuellen Rentenpakets der Bundesregierung. Das hat das Handelsblatt berichtet. Und sonst so? Der Weihnachtsbaum am Brandenburger Tor kommt aus Thüringen. Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Fabian Scheler und Mounia Meiborg Mitarbeit: Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Friedensplan für die Ukraine: Zwei Tage Euphorie in Moskau Kriegstote im Gazastreifen: Mehr als 100.000 Tote im Gazakrieg Rentenpaket: "Merz wollte ein Bundeskanzler für alle sein. Dieses Versprechen bricht er gerade" Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Nov 24, 202510 min

"Für die Bundesregierung ist Afrika eher Mittel zum Zweck"

Nach dem G20-Gipfel in Südafrika geht es für Bundeskanzler Friedrich Merz direkt weiter nach Angola. In der Hauptstadt Luanda treffen sich in den kommenden zwei Tagen die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union mit ihren Amtskollegen der Afrikanischen Union. Die Liste der Themen, über die die Länder sprechen wollen, ist ebenso lang wie unspezifisch: Sie reicht von Frieden und Sicherheit über Migration, wirtschaftliche Integration und Handel bis hin zu grüner Entwicklung und Digitalisierung. Mehr als um die einzelnen Sachthemen geht es für die EU allerdings um ein übergeordnetes geopolitisches Thema: Wie kann sich Europa im Wettstreit mit China als verlässlicher Partner für die afrikanischen Länder präsentieren? Issio Ehrich berichtet für die ZEIT unter anderem über die Sahelzone und Themen rund um den afrikanischen Kontinent. Im Podcast erklärt er, welche Ziele die Bundesregierung mit Blick auf Afrika verfolgt. In Deutschland ist nicht einmal jede dritte Führungskraft eine Frau. Aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes zeigen, dass sich daran seit rund zehn Jahren nichts geändert hat. Das fällt umso deutlicher auf, weil fast genauso viele Frauen wie Männer erwerbstätig sind. Auch im europäischen Vergleich schneidet Deutschland schlecht ab und liegt nur auf Platz 22 von 27. Die meisten Chefinnen hat dagegen Schweden mit einem Frauenanteil von mehr als 44 Prozent. Warum schneidet Deutschland so schlecht ab? Und was können wir von Schweden lernen, damit auch hier mehr Frauen eine Führungsrolle übernehmen? Antworten hat Marie Rövekamp aus dem Arbeitsressort der ZEIT. Und sonst so: England pflanzt Ersatz für den gefällten Robin-Hood-Baum. Moderation und Produktion: Moses Fendel Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Miriam Mair Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Zwei Gipfel in drei Tagen: Auf nach Afrika: Die bisher längste Reise des Kanzlers Trumps Plan für die Ukraine: "Wir sind der Anwalt der Ukraine" Blaise Metreweli: Eine Frau namens C Familienunternehmen: "Erfahrung ist nicht das einzige Kriterium für gute Führung" EU-Vergleich: Anteil von Frauen in Führungspositionen in Deutschland gering Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Nov 24, 202512 min

Ende der Weltklimakonferenz: Der Minimalkompromiss von Belém

Nach der Verlängerung der COP30 in Belém haben sich die rund 200 Teilnehmerstaaten am Samstagabend auf eine Abschlusserklärung verständigt. Besonders umstritten war der Plan zum Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas. Die Europäische Union konnte sich mit ihrer Forderung nach einem Fahrplan zur Abkehr von diesen fossilen Energieträgern nicht durchsetzen. Die brasilianische Präsidentschaft strebt nun eine Roadmap auf freiwilliger Basis an, die auch Maßnahmen gegen die Zerstörung von Wäldern berücksichtigt. Im Podcast zieht Elena Erdmann, Redakteurin für Forschungsdaten im Wissensressort der ZEIT, ein erstes Fazit der COP30. Russland hat zuletzt zwei neue nuklear betriebene Waffensysteme präsentiert: den Marschflugkörper Burewestnik und den Torpedo Poseidon. Beide sollen laut russischer Führung besonders schwer abzuwehren sein. Währenddessen ist in den USA von der Vorbereitung eigener Atomtests die Rede. Und auch Russland hat angekündigt, wieder Tests durchzuführen, falls die USA damit beginnen. Damit wächst die Sorge vor einer möglichen Rückkehr zu einem nuklearen Wettrüsten. Gleichzeitig läuft im Februar 2026 der letzte große Rüstungskontrollvertrag New Start zwischen den USA und Russland aus. Ob der Vertrag verlängert wird und was passiert, wenn nicht, erklärt Michael Thumann, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT. Und sonst so: Pippi Langstrumpf wird 80. Moderation und Produktion: Constanze Kainz Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier DIE ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge COP30: Weltklimakonferenz geht in die Verlängerung Sonderfolge "Was jetzt?": Klimawandel Verhandlungen auf der Klimakonferenz: Jetzt geht es ums Ende von Kohle, Gas und Öl UN-Klimagipfel: Deutschland gibt eine Milliarde Euro zum Schutz der Regenwälder Weltklimakonferenz: Neuer COP-Entwurf sieht keinen Ausstieg aus fossiler Energie vor COP30: Das fossile Versprechen: Wie der Ausstieg zum Ausbau wurde "Was jetzt?" / G20-Gipfel in Südafrika: Überwintern für bessere Zeiten Atomtests: Was hinter Donald Trumps vager Drohung steckt Atomwaffen: Russland droht Trump mit Wiederaufnahme eigener Atomtests Atomwaffen: Gibt es ein neues nukleares Wettrüsten? New Start: US-Regierung begrüßt Putin-Vorschlag zur Rüstungskontrolle Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Nov 23, 202512 min

Spezial "Der Wahlkreis": Das ist mehr als nur eine Wirtschaftskrise

Lange waren die Deutschen stolz auf ihren Erfindergeist, die Stärke ihrer Industrie und darauf, dass “Made in Germany” auf der ganzen Welt als Synonym für Wertarbeit und Verlässlichkeit galt. Doch das ändert sich gerade: Die Zölle der US-Regierung und die rasante Entwicklung der chinesischen Wirtschaft bedrohen den Kern der hiesigen Wirtschaft. Diese Krise führt nicht nur in die roten Zahlen – sie stellt das deutsche Selbstverständnis infrage. In der neuen Folge des Wahlkreis-Podcasts sprechen unsere Hosts Paul Middelhoff und Robert Pausch über die Gründe für den ökonomischen Abschwung, erklären, was es mit dem “China-Schock” auf sich hat und wie der Stolz auf den Titel des "Exportweltmeisters“ einst dabei half, die deutsche Demokratie zu stabilisieren. Weiterführende Links: Financial Times: Can anything halt the decline of German economy? Jan-Otmar Hesse: Exportweltmeister - Geschichte einer deutschen Obsession Sander Tordoir und Brad Setser über den "China Schock" Mark Schieritz über die "ökonomische Zeitenwende" Jürgen Habermas über die Bedeutung der Wirtschaft für die deutsche Demokratie Analyse der Rhodium Group zur Krise der deutschen Auto-Industrie Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Nov 22, 202558 min

G20-Gipfel: Überwintern für bessere Zeiten

Jedes Jahr treffen sich die Staatschefs der 20 größten Industrie- und Schwellenländer, um über die aktuelle politische und wirtschaftliche Lage in der Welt zu beraten. Dieses Jahr ist vieles anders: Zum ersten Mal findet der G20-Gipfel in einem afrikanischen Land statt. Viele einflussreiche Staaten nehmen aber gar nicht erst teil. US-Präsident Donald Trump sagte seine Teilnahme wegen angeblicher "Menschenrechtsverletzungen" an weißen Farmern im Gastgeberland ab. Auch Russland schickt keinen Vertreter, und aus China reist nur Ministerpräsident Li Qiang statt Staatschef Xi Jinping an. Welchen Sinn solche Treffen überhaupt noch haben, wenn wichtige Länder nicht dabei sind, und was sich Bundeskanzler Friedrich Merz von seiner Teilnahme erhofft, analysiert Tina Hildebrandt aus dem Politikressort der ZEIT. Steht uns in diesem Winter eine besonders schwere Grippewelle bevor? Das befürchten zumindest Forschende in Großbritannien. Dort hat die Grippesaison nämlich bereits Anfang November und damit mindestens fünf Wochen früher als normalerweise begonnen. Auch in Japan, Teilen der USA sowie Liechtenstein, Island und Norwegen breitet sich das Influenzavirus schneller aus. Als Grund vermuten Forschende eine Mutation des Virus. Wie gut die Impfstoffe gegen die neue Variante wirken, wie man sich vor der Grippe schützen kann und für wen die Krankheit besonders gefährlich ist, erklärt Ingo Arzt aus dem Gesundheitsressort der ZEIT. Und sonst so: Auch wenn es das Einzige ist, was Sie heute tun – kochen Sie Borschtsch! Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Kai Schnier, Miriam Mair Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: G20-Gipfel: Südafrika weist Trumps Vorwürfe zurück und bedauert Absage der USA Gipfeltreffen in Südafrika: Chinas Präsident Xi Jinping sagt Teilnahme am G20-Treffen ab Influenza: Stehen wir vor einer besonders schweren Grippewelle? Influenza-Impfung: Neue mRNA-Grippeimpfung ist bisherigen Impfstoffen überlegen Grippe: Ist doch nur Grippe, oder? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Nov 22, 202512 min

Update: Land gegen Sicherheit für die Ukraine

Mehr Details zum neuen US-Friedensplan für ein Ende des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine sind nun veröffentlicht. Gebietsabtretungen an Russland stehen ebenso darin wie Sicherheitsgarantien für die Ukraine. Dieser Vorschlag könnte eine gute Grundlage für konkrete Verhandlungen sein, die zu einem Ende des Kriegs führen, sagt Maxim Kireev, ZEIT-Redakteur für internationale Politik mit Schwerpunkt auf Russland und Osteuropa. Erstmals seit Sommer 2023 fließt wieder mehr ausländisches Kapital nach Deutschland, als inländisches abfließt. Wer investiert in Deutschland und warum? Die Antwort darauf hat Mark Schieritz, stellvertretender Leiter des Politikressorts der ZEIT. Außerdem im Update: Im neuesten Entwurf des Abschlussdokuments der Weltklimakonferenz in Brasilien fehlt ein konkreter Fahrplan zum Ausstieg aus fossilen Energieträgern. 30 Länder, darunter Deutschland, drohen mit einem Boykott. Was noch? Buchempfehlungen der ZEIT-Redaktion für Weihnachten. Moderation und Produktion: Roland Jodin Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Miriam Mair Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Ukrainekrieg: USA unterbreiten Ukraine offenbar neuen Friedensplan Friedensplan für die Ukraine: US-Plan sieht Abtretung von Donezk und Luhansk an Russland vor Ukraine: Im Moment der Schwäche IW-Umfrage: Jeder dritte Betrieb will Stellen streichen Kommunaler Finanzreport 2025: Kommunen verzeichnen Minus von 24,8 Milliarden Euro Ausländische Investitionen in Deutschland: Ist das die Wende? COP30: Gemeinsame Abschlusserklärung zur Klimakonferenz ist fraglich Weltklimakonferenz: Neuer COP-Entwurf sieht keinen Ausstieg aus fossiler Energie vor Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Nov 21, 202510 min

Ab wann die Weltklimakonferenz zum Erfolg wird

Die Weltklimakonferenz COP30 in der brasilianischen Stadt Belém soll offiziell heute enden. Im Fokus der Konferenz standen der Schutz der tropischen Regenwälder, die Energiewende, Biodiversität, nachhaltige Landwirtschaft und soziale Gerechtigkeit, einschließlich der Einbeziehung indigener Gemeinschaften. Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) lobte Brasiliens Führungsrolle und bekräftigte, dass Deutschland den vorgeschlagenen Fahrplan unterstütze. Es war nicht sein einziger Job. Die deutsche Delegation musste in Brasilien auch die Wogen glätten, nachdem Äußerungen des deutschen Bundeskanzlers Friedrich Merz das Gastgeberland erzürnt hatten. Wie sich Deutschland abseits der Krisendiplomatie an der Klimakonferenz beteiligt hat und wann mit einem Ergebnis zu rechnen ist, das ordnet Elena Erdmann, Redakteurin im Wissensressort der ZEIT, ein. Der CDU-Politiker und Virologe Hendrik Streeck hat mit einer Äußerung zur möglichen Überversorgung im Gesundheitssystem eine Debatte in Deutschland ausgelöst. Bei einem Auftritt bei WELT TV stellte er die Frage, ob eine fiktive 100-jährige Krebspatientin noch die teuersten Medikamente erhalten solle. Regierung und Gesundheitsministerium distanzierten sich von dieser Aussage. Kritiker werfen Streeck vor, ethische Grenzen zu überschreiten und eine Versorgung vom Alter oder von ökonomischen Kriterien abhängig zu machen. Doch das überdeckt eine notwendige Debatte, sagt Hanna Grabbe, Redakteurin im Wissensressort der ZEIT. Wie soll eine medizinische Versorgung am Lebensende aussehen? Darüber sollte gesprochen werden. Das tun wir bei "Was Jetzt?" Und sonst so? Alle Cookies akzeptieren oder nur die essenziellen? Die EU hat eine geschickte Antwort gefunden. Moderation und Produktion: Fabian Scheler Redaktion: Mounia Meiborg Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Weltklimakonferenz in Belém: Livechat: Was ist los bei der Weltklimakonferenz in Belém? Klimastreiks: Bringt das was? Und ob! Weltklimakonferenz: Lula schlägt Ausstieg aus Öl und Gas je "nach Möglichkeiten" vor COP30: Brasiliens Präsident mahnt reiche Länder, ihre Klimaschulden zu zahlen Weltklimakonferenz COP: Bundesumweltminister verteidigt Deutschlands Beitrag zum Klimaschutz Debatte über medizinische Versorgung: Streeck kritisiert falsche Anreize bei der Versorgung alter Menschen Hendrik Streeck: Zu viel Medizin ist keine Fürsorge Älterwerden: Alter, was geht? Sterben: "Niemand muss allein zum Schafott" Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Nov 21, 202513 min

Update: Die Ukraine steht unter Druck - von innen und außen

Die USA haben der Ukraine einen neuen Vorschlag für ein Ende des russischen Angriffskriegs vorgelegt. Das geht aus übereinstimmenden Medienberichten hervor. Der Plan verlange von der Ukraine große Zugeständnisse, berichtete die "Financial Times" und beruft sich dabei auf am Gesprächsprozess beteiligte Personen. Demnach soll die Ukraine unter anderem die Halbinsel Krim endgültig abtreten, die Zahl seiner Soldatinnen und Soldaten auf 400.000 beschränken und die Reichweiten seiner Waffen begrenzen. Wie aber reagiert man in der Ukraine auf den Plan? Und kann ein innenpolitisch angeschlagener ukrainischer Präsident den Vorschlag überhaupt ablehnen? Diese und weitere Fragen beantwortet Denis Trubetskoy, Journalist für die ZEIT aus Kyjiw. Wer sind die Männer, die ihre Partnerinnen töten, und wie ließe sich das verhindern? Dieser Frage ist ein Forscherteam der Universität Tübingen zusammen mit dem Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsens nachgegangen. Die Studie zeigt, was die Taten begünstigt. Außerdem haben die Forschenden einige Ideen, die Lage von bedrohten Frauen zu verbessern. Welche das sind, weiß Nina Monecke, Politikredakteurin der ZEIT. Sie hat die Studie analysiert. Das Bundesverfassungsgericht hat entschieden, dass die Polizei auch im Fall einer Abschiebung nicht ohne richterlichen Beschluss in Wohnungen eindringen darf. Geklagt hatte ein Mann aus Guinea, der 2019 nach Italien abgeschoben werden sollte und dessen Schlafzimmer die Polizei damals mit einem Rammbock aufgebrochen hatte. Kulturstaatsminister Wolfram Weimer (parteilos) trennt sich von seinen Anteilen an seinem Verlag Weimer Media Group. Zuvor hatte es Vorwürfe gegen ihn gegeben, weil die Weimer Media Group auch Veranstaltungen organisiert, an denen hochrangige Politiker teilnehmen. Und sonst so? Protest mit den Füßen gegen Merz' Stadtbild-Aussage. Moderation und Produktion: Roland Jodin Redaktion: Moses Fendel, Mounia Meiborg und Constanze Kainz Mitarbeit: Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Ukrainischer Generalstabschef Andrij Hnatow: "Wir sind in diesem Kriegsjahr wirklich erschöpft" Ukrainekrieg: USA unterbreiten Ukraine offenbar neuen Friedensplan Femizide: Wer sind die Männer, die ihre Partnerinnen töten? Ludwig-Erhard-Gipfel: Teure Treffen am Tegernsee Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Nov 20, 202511 min

Hoch verarbeitet und hochgefährlich? Forscher warnen vor Lebensmitteln

43 internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler fordern, hoch verarbeitete Lebensmittel stärker zu regulieren, um so ihren Konsum zu beschränken. Denn dieser sei mit einem erhöhten Risiko für verschiedene chronische Krankheiten wie Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Depressionen verbunden. Am Mittwoch hat die britische Fachzeitschrift "The Lancet" drei Artikel der Forschenden zu dem Thema veröffentlicht. Allerdings sind die Definition von "hoch verarbeiteten" Lebensmitteln sowie die gesundheitlichen Folgen ihres Konsums in der Wissenschaft umstritten. Menschen, die hoch verarbeitete Lebensmittel essen, bekommen häufiger verschiedene chronische Krankheiten, das ist in vielen Untersuchungen belegt. Das beweist allerdings noch nicht, dass der Konsum dieser Lebensmittel auch wirklich verantwortlich ist für die Erkrankungen, erklärt ZEIT-Wissensredakteur Jan Schweitzer. Kritik an Kulturstaatsminister Wolfram Weimer: Die von ihm und seiner Frau gegründete Weimer Media Group richtet den jährlich am Tegernsee stattfindenden Ludwig-Erhard-Gipfel aus, bei dem sich hochrangige Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Wirtschaft vernetzen. Die Weimer Media Group soll dabei in einem Fall mit "Einfluss auf die politischen Entscheidungsträger" geworben haben. Zudem steht der Vorwurf im Raum, Weimer verdiene Geld damit, Wirtschaftsleuten Kontakte zu seinen Kabinettskollegen zu vermitteln. ZEIT-Reporter Götz Hamann erklärt, was an den Vorwürfen dran ist, wie Weimer selbst sich dazu äußert – und was rechte Medien wie "Apollo News" damit zu tun haben. Und sonst so? Vor 80 Jahren haben die Nürnberger Prozesse begonnen. Moderation und Produktion: Ole Pflüger Redaktion: Pia Rauschenberger Mitarbeit: Kai Schnier, Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Hoch verarbeitete Lebensmittel: Wie schädlich sind hoch verarbeitete Lebensmittel? Hoch verarbeitete Lebensmittel: Lebensmittelpolitik? Bitte künftig ohne Lebensmittelkonzerne Folge des "Verbrechen"-Podcasts über die Nürnberger Prozesse Thema: Lebensmittel Ludwig-Erhard-Gipfel: Teure Treffen am Tegernsee Ludwig-Erhard-Gipfel: Man kennt sich, man hilft sich Debatte über Ludwig-Erhard-Gipfel: Opposition fordert von Weimer Aufklärung zu Beteiligung an Unternehmen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Nov 20, 202512 min

Update: Nur noch Trumps Unterschrift fehlt

Die Veröffentlichung der FBI-Ermittlungsakten zum Fall Jeffrey Epstein rückt näher. Nach dem US-Repräsentantenhaus stimmte nun auch der Senat dem Gesetz zu. Nun muss nur noch US-Präsident Donald Trump unterschreiben. Der hatte sich lange gegen eine Veröffentlichung gesträubt, lenkte aber ein, als der Druck der eigenen Partei größer wurde. Wie geht es jetzt weiter und wie gefährlich könnten Trump die Inhalte der Akten werden? Das erklärt Rieke Havertz, internationale Korrespondentin für die ZEIT. Die Bundesregierung will mit einem neuen Gesetz die Drohnenabwehr stärken. Hintergrund ist die wachsende Zahl an Drohnensichtungen über deutschen Flughäfen. Die Drohnen seien laut Bundesinnenministerium zumindest teilweise im Auftrag fremder Staaten im Einsatz, im Fokus steht hier insbesondere Russland. Die Weltklimakonferenz COP30 in Belém geht in die entscheidende Phase. Noch bis Freitag verhandeln dort Vertreter der Staaten der Welt darüber, wie sich das Klima retten lässt. Gibt es dieses Jahr ein Momentum? Und welche konkreten Themen liegen auf dem Tisch? ZEIT-Redakteurin Elena Erdmann ist vor Ort in Brasilien und schätzt die Lage ein. Außerdem im Update: Die Ungewissheit rund um das Milliarden-Bauprojekt Stuttgart 21 geht weiter. Die für Ende 2026 geplante Teileröffnung des Tiefbahnhofs soll laut dpa auf unbestimmte Zeit verschoben werden – technische Probleme bei der Digitalisierung und beim Bau seien die Gründe. Und sonst so? Blaues Wunder – Curacao im WM-Fieber. Moderation und Produktion:Mounia Meiborg Redaktion: Pia Rauschenberger Mitarbeit: Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: OK, America? / Epstein-Akten: Trumps Epstein-Debakel Epstein-Akten: Die umständliche Art, das Richtige zu tun Epstein-Affäre: Die Zweifel an Trumps Unschuld wachsen Luftsicherheitsgesetz: Kabinett beschließt Gesetzentwurf zur Drohnenabwehr Passagierpilot: "Wir Piloten sind zu Geiseln der geopolitischen Spannungen geworden" COP30: Ein Treffen gegen den Weltuntergangsblues Milliarden-Projekt: Stuttgart 21: Teileröffnung Ende 2026 wohl geplatzt Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Nov 19, 202510 min

Der Mythos vom billigen russischen Gas

Die Gasspeicher sind kurz vor dem Winter in Deutschland noch immer nicht vollständig gefüllt. Die Initiative Energien Speichern spricht von 75 Prozent des Speichervolumens, die erreicht seien. Und rechnet im Falle eines sehr kalten Winters bereits im Januar mit Versorgungsengpässen. Droht Deutschland – wie im Winter 2022/23 – eine Gasmangellage? Nein, sagt Michael Thumann, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT. Der relativ niedrige Füllstand der Speicher müsse uns keine Sorgen machen, denn Deutschland sei in einer ganz anderen Lage als zu Beginn der russischen Vollinvasion in der Ukraine. Thumann erklärt außerdem, warum die Annahme, russisches Gas sei für Deutschland besonders günstig, schon immer falsch gewesen ist und warum er die jüngste Forderung von Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) nach einer Rückkehr zu russischem Öl und Gas falsch findet. Im Streit um das Rentenpaket ist noch immer keine Lösung in Sicht. Während sich die jungen Abgeordneten der SPD demonstrativ hinter das Paket gestellt haben, beharrt die Junge Gruppe des Koalitionspartners CDU/CSU weiter auf ihrem Widerstand gegen das Vorhaben. In der Auseinandersetzung geht es um die im Koalitionsvertrag vereinbarte und vom Bundeskabinett bereits beschlossene Stabilisierung der Renten im Verhältnis zu den Löhnen bis 2031. Ein Ausweg aus der festgefahrenen Lage könnte ein gänzlich neuer Entwurf sein, eine größere, grundlegende Reform, die über das Jahr 2031 hinausginge. Doch wie könnte eine solche Reform aussehen, damit sie einerseits politisch umsetzbar wäre und andererseits den zuletzt viel debattierten Aspekt der Generationengerechtigkeit berücksichtigen würde? Ideen dazu gibt es bereits. Carla Neuhaus, Wirtschaftsredakteurin der ZEIT, stellt bei "Was jetzt?" ein paar davon vor. Und sonst so? Sechs Väter im Elsass teilen die Liebe zu einem ungewöhnlichen Sport. Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Heizen: Füllstand der Gasspeicher ist zu Beginn der Heizsaison niedrig Michael Kretschmer: Sachsens Ministerpräsident will zurück zu russischem Öl und Erdgas Energiemonitor: Die wichtigsten Daten zur Energieversorgung – täglich aktualisiert Altersvorsorge: Ist die Rente sicher, Monika Schnitzer? Rentenstreit: Junge SPD-Abgeordnete stellen sich hinter das Rentenpaket Plan D – Rente: "Ich habe die Rente innerlich abgeschrieben" Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Nov 19, 202512 min

Update: Gazaplan – Überraschung im UN-Sicherheitsrat

Mit großer Mehrheit hat der UN-Sicherheitsrat in der Nacht eine Resolution zum Friedensplan für den Gazastreifen verabschiedet. 13 der 15 Mitgliedsstaaten stimmten für den Plan der USA, Russland und China enthielten sich. Der Friedensplan sieht unter anderem eine internationale Friedenstruppe, die Entwaffnung der Hamas sowie eine Übergangsregierung aus unpolitischen palästinensischen Fachleuten vor. Wie realistisch das ist und wie es jetzt weitergehen könnte, erklärt Außenpolitik-Korrespondent Jörg Lau im Gespräch. Deutschland hat bei der Klimakonferenz COP30 in Belém erneut 60 Millionen Euro für den internationalen Anpassungsfonds zugesagt. Umweltminister Carsten Schneider erklärte, die Mittel sollen besonders stark vom Klimawandel betroffenen Ländern zugutekommen, etwa für den Schutz von Küstenregionen vor Extremwetterereignissen wie Wirbelstürmen. Die Zusage fällt in die zweite und entscheidende Verhandlungswoche der COP30. Elena Erdmann ist vor Ort und ordnet ein, ob 60 Millionen reichen, um die Klimaziele zu erreichen. Außerdem im Update: Die deutsche Fußballnationalmannschaft hat sich souverän für die Weltmeisterschaft 2026 qualifiziert. Die große Frage lautet nun: Was können sich die Fans nächstes Jahr bei der WM erhoffen? Das beantwortet Oliver Fritsch aus dem Sportressort im Podcast. Und sonst so? Ha-Ha-Hype – Lachyoga ist im Trend. Moderation und Produktion: Rita Lauter Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Vereinte Nationen: UN-Sicherheitsrat sichert Gazafriedensplan ab Vereinte Nationen: Reaktionen auf UN-Resolution zu Gazaplänen überwiegend positiv Weltklimakonferenz: Deutschland gibt 60 Millionen Euro für Klimawandelfonds Klimakrise: Wie steht’s denn nun wirklich ums Klima? Nationalmannschaft: Es steckt so viel in Deutschlands Fußballern Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Nov 18, 202511 min

Was das neue Rentenpaket für Jung und Alt bedeutet

CDU, CSU und SPD im Koalitionsvertrag hatten sich darauf verständigt, das Rentenniveau bis 2031 bei 48 Prozent zu stabilisieren. In den letzten Tagen sorgte nun die Frage, was nach 2031 kommt, für Streit. Im Podcast erklärt Christian Endt aus dem Datenteam, wer von den Plänen profitiert und was die Bundesregierung darüber hinaus plant, um junge Menschen bei der Altersvorsorge zu entlasten. Bundeskanzler Friedrich Merz und der französische Präsident Emmanuel Macron treffen sich heute in Berlin zum "Gipfel zur Europäischen Digitalen Souveränität". Während die europäische Digitalwirtschaft in den vergangenen Jahren Marktanteile verloren hat, dominieren US-amerikanische und chinesische Unternehmen. Götz Hamann aus dem Digitalressort erklärt, wie ein Mannheimer Mittelständler als Vorbild für Europa dienen könnte und welche Leitplanken die Politik dafür setzen müsste. Und sonst so? "Neue" Musik von Johann Sebastian Bach. Moderation und Produktion: Jannis Carmesin Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Rentenpaket: Friedrich Merz will Rentenpaket bis Jahresende verabschieden Rentenstreit: Jugendministerin Prien will Abstimmung zum Rentenpaket verschieben Streit um Rentenpaket: Keine Kleinigkeit Digitale Souveränität: Gipfel in Berlin – Europa strebt digitale Souveränität an Digitalgipfel: Techbranche und BDI fordern vor Gipfel mehr Reformtempo Amazon-Cloud: Alle abhängig von Amazon (und Google und Microsoft) Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Nov 18, 202512 min

Update: Warum will Trump auf einmal die Epstein-Akten freigeben?

US-Präsident Donald Trump hat sich überraschend für eine Freigabe der Ermittlungsakten über den verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein ausgesprochen. "Die Republikaner im Repräsentantenhaus sollten dafür stimmen, die Epstein-Akten freizugeben, denn wir haben nichts zu verbergen", schrieb er auf seiner Onlineplattform Truth Social. Bislang hatte Trump eine Freigabe der Akten strikt abgelehnt und wiederholt versucht, von seinen Verbindungen zu Epstein abzulenken. Über die Kehrtwende von Trump und seine Verbindungen zu Epstein spricht die internationale Korrespondentin der ZEIT, Rieke Havertz. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) drängt in der Debatte um die Zukunft der Rente auf eine zügige Entscheidung. "Ich wünsche mir, dass wir diese Diskussion zum Jahresende abgeschlossen haben", sagte Merz am Montag auf dem Wirtschaftsgipfel der Süddeutschen Zeitung in Berlin. Die Junge Union, die Jugendorganisation seiner Partei, hatte zuletzt Widerstand gegen das von der Bundesregierung vorgesehene Rentenpaket signalisiert. Gefährdet der Rentenstreit die Koalition? Seine Einschätzung dazu teilt der politische Korrespondent der ZEIT, Fabian Reinbold. Außerdem im Update: Vor dem Beginn der zweiten Woche der UN-Klimakonferenz in Belém in Brasilien haben Tausende internationale Klimaschützer für Klimagerechtigkeit und die Rechte indigener Gemeinschaften protestiert. Über die Proteste vor Ort berichtet die ZEIT-Wissensredakteurin Elena Erdmann. Die Bundesregierung hebt vom 24. November an die Beschränkungen für Rüstungsexporte nach Israel auf. Regierungssprecher Stefan Kornelius begründete die Entscheidung mit der offiziell seit dem 10. Oktober geltenden Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas. Und sonst so? Fahrschüler fällt 128-mal durch die Theorieprüfung - und probiert es weiter. Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Hannah Grünewald, Constanze Kainz Mitarbeit: Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Rentenpaket: Friedrich Merz will Rentenpaket bis Jahresende verabschieden Rentenstreit: Friedrich Merz beharrt auf Gesetzentwurf zur Rentenreform Streit um Rentenpaket: Keine Kleinigkeit USA: Donald Trump spricht sich für Freigabe von Epstein-Akten aus Epstein-Affäre: Bisher perlte jeder Skandal an Donald Trump ab – dieser nicht Unterstützung von Donald Trump: Die Irrtümer über Donald Trumps Rückhalt COP30: Tausende demonstrieren bei UN-Klimakonferenz in Brasilien Weltklimakonferenz: Indigene blockieren Eingang zum UN-Klimagipfel in Brasilien Deutschland und Israel: Deutschland hebt teilweisen Stopp von Rüstungsgütern für Israel auf Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Nov 17, 202510 min

Warum die Ukraine gerade an der Front verliert

Ein Ende des Kriegs in der Ukraine ist derzeit kaum in Sicht. Die russischen Truppen setzen ihren Vormarsch fort. Und das nicht nur im Osten, sondern zunehmend auch im Süden des Landes. Gleichzeitig wird die ukrainische Energieinfrastruktur gezielt angegriffen. Außerdem steckt Präsident Wolodymyr Selenskyj erstmals seit Kriegsbeginn auch innenpolitisch tief in der Krise. Ermittler haben einen groß angelegten Korruptionsfall aufgedeckt. 100 Millionen Euro sollen beim Bau von Schutzvorrichtungen für Energieanlagen als Schmiergeld gezahlt worden sein. Olivia Kortas, unsere Korrespondentin in Kyjiw, berichtet, wie angespannt die Lage an der Front ist und welchen Einfluss der Korruptionsskandal auf den Krieg haben könnte. Außenminister Johann Wadephul ist am Sonntag zu einer mehrtägigen Reise auf den Westbalkan aufgebrochen. Erste Station war Bosnien und Herzegowina. Heute will er Montenegro und Albanien besuchen, später folgen Serbien, der Kosovo und Nordmazedonien. Alle sechs Länder hoffen seit Jahren auf einen EU-Beitritt – bereits 2003 hatte die EU den Staaten eine Beitrittsperspektive in Aussicht gestellt. Doch der Erweiterungsprozess stockt. Mit dabei auf der Reise ist auch Alice Bota aus dem Politikressort der ZEIT. Im Podcast berichtet sie, was sich die Regierungen vor Ort von Wadephul erhoffen und warum der Besuch in Serbien besonders heikel wird. Und sonst so? Einmal bitte Oktopus mit allem. Moderation und Produktion: Mounia Meiborg Mitarbeit: Lisa Pausch und Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Stromversorgung in der Ukraine: Wir fürchten den Winter Lage in der Ukraine: Eine neue Region in Gefahr Korruption in der Ukraine: Ein Skandal, der selbst Selenskyj in Bedrängnis bringt Westlicher Balkan: Johann Wadephul bereist sechs westliche Balkanländer EU-Westbalkan-Gipfel: Olaf Scholz fordert Tempo im EU-Beitrittsprozess der Westbalkanstaaten Westbalkan und die EU: Die Zukunft des westlichen Balkans steht auf dem Spiel Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Nov 17, 202511 min

Ist in Syrien ein würdevolles Leben möglich?

Bereits kurz nach dem Sturz von Baschar al-Assad in Syrien, gab es Diskussionen, ob und wann Geflüchtete wieder in ihr Heimatland zurückkehren können oder sollen. Zurzeit wird das Land von Präsident Ahmed al-Scharaa regiert. Die Union drängt auf schnelle Abschiebungen. Bundeskanzler Friedrich Merz hält den Bürgerkrieg für beendet und sieht somit "keinerlei Gründe mehr für Asyl in Deutschland". Bundesaußenminister Johann Wadephul äußerte sich nach seinem Besuch in Syrien jedoch kritisch: "Hier können wirklich kaum Menschen richtig würdig leben." ZEIT-Reporter Christian Vooren ist nach Syrien gereist und hat sich umgeschaut, wie es dort tatsächlich aussieht. Gerade erst setzte sich mit dem Christdemokraten Rodrigo Paz in Bolivien ein Konservativer durch. In Lateinamerika ist generell ein Rechtsruck und somit ein Ende der pink tide, dem Aufschwung der Linken in Südamerika, zu beobachten. Heute wählt auch Chile einen neuen Präsidenten oder eine neue Präsidentin. Als Favoriten für die Stichwahl gelten die linke Jeanette Jara und der rechte Kandidat José Antonio Kast. Jara kommt aus einfachen Verhältnissen und war Arbeitsministerin in der aktuellen linken Regierung, Kast ist Vorsitzender der rechtsextremen republikanischen Partei, er steht auch US-Präsident Donald Trump nahe und dem argentinischen Präsidenten Javier Milei. Bisher galt Chile als Vorzeigeland Lateinamerikas. Könnte sich das nun ändern? Sophia Boddenberg berichtet für die ZEIT aus Chile. Im Podcast spricht sie darüber, was die Menschen im Land vor der Wahl bewegt und wie hoch die Chancen stehen, dass das Land nach rechts kippt. Und sonst so: Möwen wollen Ihr Brötchen klauen? Schreien Sie! Moderation und Produktion: Simone Gaul Mitarbeit: Susanne Hehr, Miriam Mair Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Sturz des Assad-Regimes: Der Mauerfall-Moment des Nahen Ostens Rückkehr von Geflüchteten: Wadephul soll Lage in Syrien mit Deutschland 1945 verglichen haben Asylpolitik: Friedrich Merz plädiert für Abschiebungen nach Syrien CDU/CSU: Worum es im Streit um die Abschiebungen nach Syrien geht Syrien: Nichts als Staub, Schrott und Ruinen Rechtsruck in Lateinamerika: Rechts und gegen das linke Establishment Südamerika: Christdemokrat Paz gewinnt Präsidentschaftswahl in Bolivien Chile: Endstation Reichtum Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Nov 16, 202512 min

Spezial: 2,8 Grad – eine Reise in die Klimazukunft

Auf der Klimakonferenz in Belém wird derzeit verhandelt, wie sich die Klimakrise einhegen lässt. Wenn die Welt mit der derzeitigen Klimapolitik fortfährt, dürfte die Erde bis zum Jahr 2100 um 2,8 Grad aufheizen. So lautet die jüngste Schätzung der Vereinten Nationen. Das ist deutlich mehr, als sich die Weltgemeinschaft im Pariser Abkommen zum Ziel gesetzt hatte. Aber was bedeutet das genau? Wie sähe eine Welt konkret aus, die sich in den nächsten 75 Jahren auf 2,8 Grad über dem vorindustriellen Niveau erwärmt? In diesem Was jetzt?–Spezial gehen wir mit Wissensredakteurin Elena Erdmann auf eine Reise in die derzeit wahrscheinlichste Klimazukunft. Natürlich lässt sich nicht genau vorhersagen, wann welcher Wald wo brennen wird, oder welche Landstriche überflutet werden. Aber was sicher ist: Wenn Dürren, Überschwemmungen oder Hitzewellen mehr werden, wird das langfristig zu Lebensmittelengpässen, Artensterben und riesigen Migrationsbewegungen führen. In dieser Folge besprechen wir außerdem: Warum werden Überschwemmungen häufiger? Wie viel Hitze kann ein Mensch überleben? Und welche Auswirkungen hat es, wenn Korallenriffe wie das Great Barrier Reef sterben? Den in der Folge erwähnten Text über den Untergang von Tuvalu finden Sie hier. Die komplette Recherche zu Klimaszenarien finden Sie hier. Moderation: Ole Pflüger Skript: Alicia Kleer Sprecherin: Poliana Baumgarten Redaktion: Jannis Carmesin Produktion: Markus Gläser Per Mail erreichen Sie uns unter [email protected]. Alle Folgen können Sie hier hören. Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Nov 15, 202533 min

Friedrich Merz gegen die Jungen in seiner eigenen Partei

In der Union herrschen Stress und Uneinigkeit. Eine Gruppe von 18 jungen Bundestagsabgeordneten von CDU und CSU will gegen das geplante Rentenpaket der Bundesregierung stimmen. Die Kosten seien gegenüber der jungen Generation nicht zu rechtfertigen. Die Union hat in der Schwarz-Roten-Regierungskoalition eine Mehrheit von zwölf Abgeordneten. Mit 18 Gegenstimmen könnte der Gesetzesentwurf also blockiert werden. Mitten in diesem Konflikt trifft sich die Junge Union zum Parteikongress, dem Deutschlandtag, im Europapark in Rust. Dort wird auch Kanzler Friedrich Merz heute eine Rede halten. Fabian Reinbold, politischer Korrespondent der ZEIT, begleitet den Kongress. Er spricht im Podcast darüber, was für die Union heute alles auf dem Spiel steht und wieso die Partei so nervös ist. US-Präsident Donald Trump steht ebenfalls unter Druck. Die Demokraten aus dem Kontrollausschuss des Repräsentantenhauses haben diese Woche neue E-Mails im Fall Jeffrey Epstein veröffentlicht. Laut den Leaks soll Trump von den Fällen sexualisierter Gewalt an Minderjährigen gewusst haben. Trump bestreitet die Vorwürfe nach wie vor. Bisher konnten Skandale Trump nicht wirklich etwas anhaben, doch ändert sich das gerade? Aktuell wenden sich auch einige bisher treue MAGA-Anhängerinnen von ihm ab. Zusammen mit den Demokraten wollen sie eine vollständige Veröffentlichung der Epstein-Akten erreichen, die Trump bisher unter Verschluss gehalten hat. Was gerade innerhalb der MAGA-Bewegung passiert, analysiert Nils Markwardt aus dem Politischen Feuilleton der ZEIT. Und sonst so: Wie Mehrsprachigkeit vorm Altern schützt Moderation und Produktion: Simone Gaul Redaktion: Constanze Kainz Mitarbeit: Susanne Hehr, Miriam Mair Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Rente: Junge Abgeordnete von CDU und CSU wollen Rentenpaket blockieren Rentenpaket: Hört auf die Jungen Rente: Kabinett beschließt Rentenpaket von Bärbel Bas Junge Union gegen Friedrich Merz: 18 gegen Merz Epstein-Affäre: Holt der Fall Epstein Donald Trump jetzt endgültig ein? Epstein-Affäre: Bisher perlte jeder Skandal an Donald Trump ab – dieser nicht Epstein-Skandal: US-Regierung wirft Demokraten nach neuem Epstein-Leak Verleumdung vor Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Nov 15, 202513 min

Update: Was die Senkung der Flugsteuer über die deutsche Klimapolitik aussagt

Im Koalitionsausschuss haben sich die Regierungsparteien CDU, CSU und SPD u. a. darauf geeinigt, die Luftverkehrsteuer wieder zu senken sowie einen Industriestrompreis für energieintensive Unternehmen einzuführen. Kritik an der Steuerrücknahme kam unter anderem von den Grünen, Greenpeace und Klimaaktivistin Luisa Neubauer. "Mal wieder beweist der Kanzler sein feines Gespür für explosive Rückwärtspolitik", sagte sie – und sprach von einem getarnten Steuergeschenk an die Flugindustrie nach der erneuten Verteuerung des Deutschlandtickets. Über den Stellenwert des Klimaschutzes für die Bundesregierung spricht im Podcast der ZEIT-Wissensredakteur Stefan Schmitt. 15 Stunden saßen sie zusammen – dann hat der Haushaltsausschuss die überarbeitete Fassung des Etatentwurfs für 2026 am Freitagmorgen abgenickt. Für das kommende Jahr sind Ausgaben in Höhe von rund 524,5 Milliarden Euro geplant. Die Bundesregierung hatte ursprünglich vier Milliarden Euro weniger vorgesehen. Der Haushaltsausschuss beschloss nun eine Neuverschuldung von fast 98 Milliarden Euro. Insgesamt liegt die Schuldenhöhe damit bei etwas über 180 Milliarden Euro. Die Regierung gehe fahrlässig mit dem 500-Milliarden-Finanzpaket um, meint ZEIT-Wirtschaftsredakteur Jurik Caspar Iser. Außerdem im Update: Der Bundestag hat in der Nacht zum Freitag für eine Gesetzesänderung gestimmt, die es Minderjährigen quasi unmöglich machen soll, Lachgas zu kaufen. Das bislang in Deutschland legal erhältliche Distickstoffmonoxid wird immer häufiger als Partydroge genutzt. Und sonst so? Mordermittlungen wegen toter Katze Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Constanze Kainz, Mounia Meiborg Mitarbeit: Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Koalitionsausschuss: Koalition beschließt Industriestrompreis und niedrigere Ticketsteuer Koalitionsausschuss: Klimaschützer kritisieren Koalitionsbeschluss zur Luftverkehrssteuer Bundeshaushalt: So droht das Sondervermögen zu versickern Etatplanung: Ausschuss billigt Bundeshaushalt von fast 525 Milliarden Euro Lachgasverbot: Bundestag verbietet Handel mit großen Lachgaskartuschen und GBL Lachgas: Schmeckt nach Kokos und macht auf Dauer dumm Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Nov 14, 20259 min