PLAY PODCASTS
Was jetzt?

Was jetzt?

2,152 episodes — Page 11 of 44

Ist die Klimapolitik am Ende?

In Brüssel haben die EU-Umweltminister stundenlang über ein gemeinsames Klimaziel für 2035 verhandelt. Am Ende hat die Europäische Union die geplante Verabschiedung eines neuen Klimaziels für 2040 vertagt. Das Thema solle zunächst bei einem informellen EU-Gipfel am 1. Oktober zur Sprache kommen, hieß es am Freitag nach Beratungen der EU-Botschafter in Brüssel. Der Grund: Manche Länder wollen die Vorgaben abschwächen, weil ihre Industrien ächzen, andere bestehen darauf, dass Europa beim Klimaschutz ehrgeizig bleibt. Gleichzeitig wächst der Druck von außen: Tausende, vor allem junge Menschen, gehen bei einer Klimademo von Fridays for Future auf die Straße. Finden die Klimaaktivisten mit ihren Forderungen überhaupt noch Gehör? Und was bedeutet der Stillstand in Brüssel für die internationale Rolle Europas? Elena Erdmann, ZEIT-Redakteurin, hat die Verhandlungen in Brüssel verfolgt. Im Podcast erklärt sie, warum die Umweltminister so zerstritten sind und welche Folgen das für die Klimabewegung hat. Vor drei Jahren starb die Kurdin Jina Mahsa Amini in Teheran nach einer gewaltsamen Festnahme durch die iranischen Sittenwächter – der Vorwand: Sie habe ihr Kopftuch nicht richtig getragen. Ihr Tod löste landesweite Proteste aus, vor allem junge Menschen gingen auf die Straße, forderten Freiheit und Gerechtigkeit. Die Bewegung, die den Slogan "Frau, Leben, Freiheit" prägte, wurde schnell zu einem Symbol für Freiheit, nicht nur im Iran, sondern weltweit. Doch bis heute reagiert das Regime im Iran mit Repressionen: Seit Jahresbeginn wurden bereits mehr als 800 Hinrichtungen vollstreckt. Wie geht es der Protestbewegung drei Jahre nach Aminis Tod? Und wie wirkt sich die Gewalt auf die Menschen vor Ort aus? Omid Rezaee, Volontär der ZEIT, erklärt im Podcast, was von der Bewegung im Land selbst geblieben ist und welche Bedeutung Jina Amini für die iranische Diaspora weltweit hat. Und sonst so? Optimismus schützt vor Stress – sogar bei Schildkröten. Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Pia Rauschenberger Mitarbeit: Victoria Kempter, Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Klimapolitik: EU verschiebt Entscheidung über Klimaziel für 2040 EU-Klimaziel: Nur ein bisschen Verspätung? Von wegen! Tod von Mahsa Amini: Schwester, Tochter, Frau Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Sep 20, 202512 min

Update: Bekommt Trump den TikTok-Deal, den er wollte?

Nach monatelangem Tauziehen könnte der Streit um die Zukunft der Videoplattform TikTok in den USA entschieden sein. Die US-Regierung verkündete, dass US-Präsident Donald Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping ihre Gespräche am Freitag besiegeln wollen. Demnach soll eine neue Tochterfirma entstehen, bei der US-Investoren die Mehrheit übernehmen, während der Algorithmus in China bleibt. Zuvor hatte US-Präsident Trump bereits vier Mal die Frist zum Verkauf von TikTok in den USA durch den chinesischen Konzern ByteDance verlängert. Doch um was für einen Deal handelt es sich genau? Und warum ist es der US-Regierung so wichtig, dass TikTok größtenteils in US-amerikanischen Händen ist? Lisa Hegemann, Leiterin des Digitalressorts der ZEIT, ordnet im Podcast ein, welche Folgen dieser Deal für TikTok-User in den USA haben könnte und ob Trump dadurch auch Einfluss auf die Inhalte der Plattform gewinnt. Drei russische Kampfflugzeuge sind nach Angaben der estnischen Regierung ohne Erlaubnis in den Luftraum des Nachbarlandes eingedrungen. Bei den Maschinen handelte es sich um MiG-31-Flugzeuge, schwere Abfangjäger, die mit Russlands Hyperschallrakete Kinzhal ausgerüstet sind. Sie drangen etwa fünf Seemeilen in estnisches Hoheitsgebiet ein und flogen in Richtung der Hauptstadt Tallinn. Sie hätten sich dort für zwölf Minuten aufgehalten, teilte das estnische Außenministerium mit. Maxim Kireev, Redakteur der ZEIT, ordnet das Geschehen im Podcast ein. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) ist zu seinem Antrittsbesuch nach Spanien gereist. Am Donnerstagabend traf er sich in Madrid mit dem spanischen Ministerpräsidenten Pedro Sánchez. Spanien ist damit das letzte der größeren EU-Länder, das der Kanzler besucht. Zentrales Thema des Gesprächs waren die von der EU-Kommission vorgeschlagenen Sanktionen gegen Israel. Sánchez kündigte seine Unterstützung für das Vorhaben an. Spanien gehört zu den Ländern in der EU, die Israel am schärfsten für das militärische Vorgehen im Gazastreifen kritisieren. Merz hingegen betonte bei seinem Besuch, dass Deutschland an der Seite Israels stehe, und verzichtete darauf, sich zu den Sanktionsvorschlägen zu positionieren. Warum haben die beiden Staatschefs so unterschiedliche Auffassungen? Und wie zeigen sich die Unterschiede? Julia Macher berichtet für die ZEIT aus Spanien. Im Podcast erklärt sie, warum die beiden Staatschefs so unterschiedliche Positionen vertreten und wie historische Erfahrungen Deutschlands und Spaniens die Außenpolitik prägen. Und sonst so? Pizza für Eidechsen servieren – und andere ungewöhnliche Jobs Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Redaktion: Pia Rauschenberger Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Handelsgespräche: USA deuten TikTok-Deal mit China an Handelskonflikt zwischen USA und China: Trump verlängert Deadline für Sperre von TikTok erneut Antrittsbesuch in Spanien: Friedrich Merz zeigt sich zurückhaltend bei Israelsanktionen Merz und Israel: Deutschland allein zu Haus? Fernverkehr: Bahn lässt offenbar Züge ausfallen, um Statistik zu verbessern Ukrainekrieg: Estland meldet Eindringen russischer Kampfflugzeuge Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Sep 19, 202512 min

Wie der Dieselskandal sich auf die Autoindustrie ausgewirkt hat

Zehn Jahre sind seit dem Dieselskandal vergangen, der den Volkswagen-Konzern erschütterte. Damals beschuldigte die US-amerikanische Umweltbehörde den Konzern aus Wolfsburg der Manipulation von Abgaswerten und drohte mit einer 18-Milliarden-Dollar-Strafe. Was folgte, war ein historischer Vertrauensverlust in eine ganze Antriebsform. 2015 war noch fast jedes zweite neu zugelassene Auto in Deutschland ein Diesel, heute liegt der Anteil nur noch bei gut einem Fünftel. In Europa ist er sogar auf zwölf Prozent gefallen. Der Dieselskandal wirkt bis heute nach. Tausende Jobs sind verloren gegangen, die Konkurrenz aus China und den USA wächst und die deutsche Autoindustrie kämpft mit hohen Energiekosten. Wie eng hängt die aktuelle Krise der Hersteller mit dem Abgasbetrug von damals zusammen? Christoph M. Schwarzer, Autor für die ZEIT, ordnet im Podcast ein, wie stark der Dieselskandal damals die Autoindustrie erschütterte. In Deutschland hat die Bundesregierung unter Innenminister Alexander Dobrindt die Migrationspolitik verschärft. An Grenzen und im Bahnverkehr kontrolliert die Bundespolizei verstärkt; Asylsuchende werden abgewiesen. Der Familiennachzug für Geflüchtete ist ausgesetzt, Visaverfahren für Afghanen verzögern sich trotz Aufnahmezusage, das beschleunigte Einbürgerungsverfahren wurde abgeschafft. Die Union rühmt sich, damit eine "Migrationswende" vollzogen zu haben. Doch die AfD kleinzukriegen, gelingt der Union trotzdem nicht – in Umfragen liegen beide Parteien fast gleichauf. Woran liegt das? Und stehen die Menschen in Deutschland hinter dieser restriktiven Migrationspolitik? Paul Middelhoff, stellvertretender Leiter des Politikressorts der ZEIT, erklärt im Podcast, ob die sinkende Zahl der Asylanträge wirklich auf Innenminister Dobrindt zurückzuführen ist und warum die Union trotzdem nicht von der Migrationswende profitiert. Und sonst so? Kann KI den Models die Jobs klauen? Moderation und Produktion: Roland Jodin Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: ​​VW: Volkswagen erleidet im zweiten Quartal Gewinneinbruch Verbrennungsmotor: Was vom Dieselmotor übrig bleibt Alexander Dobrindt: Achtung, Kontrolle! Grenzkontrollen: Wozu der ganze Aufwand? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Sep 19, 202513 min

Update: Erst Colbert, nun Kimmel – US-Sender knicken vor Trump ein

Die Ausstrahlung der US-amerikanischen Late-Night-Show "Jimmy Kimmel Live" wird vom Sender ABC auf unbestimmte Zeit ausgesetzt. ABC begründete die Entscheidung mit Äußerungen des Talkmasters über den Mord an Charlie Kirk. Kimmel hatte in seiner Sendung am Montag gesagt: "Wir haben am Wochenende neue Tiefpunkte erreicht, als die MAGA-Gang verzweifelt versuchte, diesen Jungen, der Charlie Kirk ermordet hat, als irgendetwas anderes als einen von ihnen darzustellen und alles tat, um daraus politische Punkte zu schlagen." Donald Trump kommentierte die Entscheidung von ABC auf seiner Plattform Truth Social: "Tolle Neuigkeiten für Amerika." Die internationale Korrespondentin der ZEIT, Rieke Havertz, ordnet die Entscheidung des Senders und die Auswirkungen ein. Donald Trump hat heute den britischen Premierminister Keir Starmer auf dessen Landsitz Chequers getroffen. Die USA und Großbritannien haben ein Investitionsabkommen besiegelt und ein milliardenschweres Wirtschaftsabkommen zu Technologie und Atomkraft unterzeichnet. Trump war am Dienstagabend zu seinem zweiten Staatsbesuch in Großbritannien gelandet, den er als "große Ehre" bezeichnete. Anlässlich des Besuchs hat die US-Investmentgesellschaft Blackstone angekündigt, in den nächsten zehn Jahren 90 Milliarden Pfund in britische Projekte investieren zu wollen. Auch Microsoft und andere US-Technologiefirmen hatten Milliardeninvestitionen in die britische KI-Infrastruktur angekündigt. Außerdem im Update: In München wurde heute bei der Sonderverkehrsministerkonferenz über das Deutschlandticket beraten. Im kommenden Jahr wird der Preis dafür auf 63 Euro angehoben werden. Zu Beginn des Jahres war der Preis von 49 Euro auf derzeit 58 Euro monatlich gestiegen. Und sonst so? O'zapft is, OkSoberfest! Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Absetzung von "Jimmy Kimmel Live": Journalisten und US-Gewerkschaft kritisieren Umgang mit Jimmy Kimmel Attentat auf Charlie Kirk: TV-Sender ABC stellt Ausstrahlung von "Jimmy Kimmel Live" vorerst ein OK, America? / Charlie Kirk: Die Märtyrer-Werdung des Charlie Kirk Staatsbesuch: Britische Königsfamilie empfängt Donald und Melania Trump Vereinigtes Königreich: Donald Trump zu Staatsbesuch in Großbritannien eingetroffen US-Investmentgesellschaft: Blackstone plant Investitionen in Milliardenhöhe in Großbritannien Sondersitzung der Verkehrsminister: Berlin schließt höhere Länderzuschüsse für Deutschlandticket aus Deutschlandticket: Verkehrsminister warnen vor Preisanstieg beim Deutschlandticket Mobilität: Deutschlandticket könnte nächstes Jahr erneut teurer werden Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Sep 18, 202510 min

Charlie Kirks Tod: Meme-Kultur als Motor der Radikalisierung

Nach dem Mord am nationalistischen Aktivisten und US-Influencer Charlie Kirk verschärft sich die politische Stimmung in den USA. Präsident Donald Trump spricht von einem politischen Attentat und rechte Medien von einem linken Komplott. In sozialen Netzwerken verbreiten sich Bilder der Patronen des mutmaßlichen Täters, auf denen Meme-Anspielungen eingraviert sind. Die Ermittler sehen darin ein Muster: Online-Codes und Insiderwitze aus extremistischen Communitys fließen zunehmend in politische Auseinandersetzungen ein. Was das über die Stimmung in den USA aussagt, analysiert Titus Blome, Redakteur im Kulturressort der ZEIT. Die neue Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) will die Energiewende effizienter und bezahlbarer gestalten. Fast 60 Prozent des deutschen Stroms stammen bereits aus erneuerbaren Quellen, doch hohe Preise, ungenutzte Windräder und teure Netzengpässe belasten Verbraucher und Unternehmen. Katherina Reiche setzt daher auf gezieltere Förderungen. Als Backup für Zeiten mit wenig Sonne oder Wind plant sie neue Gaskraftwerke, ein Schritt, der Umweltschützer kritisieren und ihr vorwerfen, die Energiewende zu bremsen. Marc Widmann, Redakteur im Wirtschaftsressort der ZEIT, ordnet ein, ob der Vorwurf der Umweltschützer berechtigt ist. Und sonst so? Augentropfen statt Brille tragen Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf Whatsapp. Weitere Links zur Folge: Charlie Kirk: Und wir sind live dabei Der US-Überblick am Morgen: US-Regierung droht Charlie Kirks Kritikern, Nationalgarde in Memphis Attentat auf Charlie Kirk: Wenn Anstand ins Dilemma führt USA: Tatverdächtiger im Fall Charlie Kirk wegen Mordes angeklagt Attentat auf Charlie Kirk: Wenn Mord zum Meme wird Kirk-Attentat: Wer war Charlie Kirk? Monitoring-Bericht: Von der Realität zurechtgestutzt Energiemonitor: Die wichtigsten Daten zur Energieversorgung – täglich aktualisiert Energieversorgung: Millionen Haushalte konnten 2024 Strom und Gas nicht bezahlen Bundeswirtschaftsministerin: Reiche kündigt neue Gaskraftwerke für Deutschland an Katherina Reiche: Bremst sie die Energiewende? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Sep 18, 202512 min

Update: Merz baut Brücken für den Bundeshaushalt

In Berlin wurde heute bei der Generaldebatte im Bundestag der Haushalt der kommenden drei Monate diskutiert. Der Haushaltsentwurf 2025 sieht 502 Milliarden Euro Ausgaben vor – das bedeutet eine Neuverschuldung von beinahe 82 Milliarden Euro. Mehrere Oppositionspolitikerinnen haben der schwarz-roten Koalition einen falschen Einsatz des Sondervermögens zur Infrastruktur vorgeworfen. Katharina Dröge, Fraktionschefin der Grünen, kritisierte Bundeskanzler Friedrich Merz, er würde mit dem "gewaltigen" Sondervermögen "ein Moment der Enttäuschung" schaffen. Auch die Fraktionschefinnen der AfD, Alice Weidel, sowie der Linken, Heidi Reichinnek, kritisierten die Bundesregierung für ihren Entwurf. Der politische Korrespondent der ZEIT, Fabian Reinbold, hat die Debatte im Bundestag verfolgt. Die EU-Kommission will als Reaktion auf Israels Vorgehen in Gaza durch Sanktionen den Druck auf die israelische Regierung erhöhen. Die Behörde stellte einen Maßnahmenkatalog vor, konkret sollen Freihandelsvorteile gestrichen werden. Die teilweise Aussetzung des Assoziierungsabkommens zwischen der Europäischen Union und Israel hätte zur Folge, dass die Zölle auf bestimmte Waren aus Israel steigen. Israels wichtigster Handelspartner ist die EU. Für den Plan mangelt es allerdings unter den EU-Mitgliedstaaten derzeit noch an Unterstützung. Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas erwägt als weitere Maßnahme Sanktionen gegen zwei rechtsextreme Minister aus der Regierung von Benjamin Netanjahu. Außerdem im Update: In 16 Städten der Slowakei haben tausende Menschen erneut gegen die Politik von Ministerpräsident Robert Fico demonstriert. Sie kritisierten geplante Sparmaßnahmen der Regierung und die prorussische Haltung des 61-jährigen Fico. Auslöser der Proteste war zusätzlich, dass Fico vorvergangene Woche in China Putin traf. Und sonst so? ZEIT-Chefredakteur Jochen Wegner stellt “Nur eine Frage”. Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Bundeshaushalt: Trickst die Koalition beim Haushalt? Generaldebatte im Bundestag: Merz verspricht Reformen, Opposition attackiert Schwarz-Rot Generaldebatte im Bundestag: Opposition wirft Regierung falsche Verwendung von Sondervermögen vor Gazakrieg: EU-Kommission will Freihandelsabkommen mit Israel aussetzen Slowakei: Tausende protestieren erneut gegen Regierungschef Robert Fico Slowakei: Tausende protestieren in Bratislava gegen prorussische Politik Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Sep 17, 20259 min

Israels Offensive in Gaza-Stadt hat begonnen

Vor Wochen angekündigt, jetzt ist sie gestartet – die Offensive der israelischen Armee in Gaza-Stadt. "Gaza brennt", teilte der israelische Verteidigungsminister Katz mit. Israel vermutet in der größten Stadt des Küstenstreifens, eine der verbliebenen Hamas-Hochburgen. Israels Armee forderte Zivilisten auf, Gaza-Stadt zu verlassen. Schätzungen zufolge sind Hunderttausende der eine Million Einwohner geflohen. Der Rest ist erschöpft oder hoffnungslos, denn in Sicherheit sind sie an keinem Ort in Gaza. Hauke Friederichs ist sicherheitspolitischer Korrespondent der ZEIT und ordnet ein, was die Offensive für die Menschen in Gaza-Stadt und die verbliebenen Geiseln bedeutet, was sich durch die Offensive verändern wird, und ob der Vorwurf des Völkermords einiger Länder und des UN-Menschenrechtsrats Israels Vorgehen beeinflussen wird. US-Präsident Donald Trump hat verkündet, dass er zu härteren Sanktionen gegenüber Russland bereit ist. Seine Aussage ist jedoch an eine Bedingung geknüpft – zuerst soll die EU Zölle in Höhe von 100 Prozent gegen Indien und China erheben. Die beiden Länder sind die wichtigsten Abnehmer von russischem Öl. Doch auch die EU bezieht immer noch 19 Prozent ihres Gases aus Russland. Wie das noch möglich sein kann, was die Sanktionen bisher gebracht haben und, ob Trump nur von sich selbst ablenken möchte, erklärt Michael Thumann, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT. Und sonst so: In den Weinbergen gehen Trauben-Diebe um Moderation und Produktion: Roland Jodin Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Mathias Peer, Miriam Mair Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Besetzung von Gaza-Stadt: Gegen alle Widerstände Krieg im Gazastreifen: Israelisches Militär dringt mit Panzern in Gaza-Stadt ein Krieg in Nahost: Das Kalkül hinter Israels neuer Offensive Gaza-Stadt: Alle raus, aber wohin? Bodenoffensive in Gaza-Stadt: Eine Stadt wird zur Hölle für Zilivisten Völkermord-Klage gegen Israel: Ein Krieg kommt vor Gericht Gazakrieg: UN-Kommission wirft Israel Völkermord im Gazastreifen vor Krieg gegen die Ukraine: Trump stellt Bedingungen an Nato für Sanktionen gegen Russland Indien: Trump will Indien wegen Handel mit Russland höher bezollen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Sep 17, 202513 min

Update: Trump gegen die “New York Times”

US-Präsident Donald Trump klagt wieder einmal gegen ein amerikanisches Medienunternehmen, dieses Mal gegen die "New York Times". Sein Vorwurf: “absichtliche und böswillige” Diffamierung im Vorfeld der Präsidentschaftswahl 2024. Als Entschädigung fordert er 15 Milliarden Dollar. Worum es bei der Klage im Detail geht und wie es um die Pressefreiheit in den USA grundsätzlich steht ordnet Leon Lindenberger aus dem Feuilleton der ZEIT ein. Die israelische Armee hat am vergangenen Montagabend ihre Offensive auf Gaza-Stadt gestartet. Mit Bodentruppen dringt sie in die größte Stadt des Küstenstreifens ein. Israel vermutet dort eine der letzten Hamas-Hochburgen mit ungefähr 3.000 Kämpfern. Ein Sprecher der EU-Kommission warnte, dass "eine militärische Intervention zu mehr Zerstörung, mehr Tod und mehr Vertreibung" führe. Zudem werde dies auch "die bereits katastrophale humanitäre Lage verschärfen und die Leben der Geiseln gefährden." Unterdessen wirft eine vom UN-Menschenrechtsrat eingesetzte Kommission Israel Völkermord vor. Israel lehnt den UN-Menschenrechtsrat als Autorität jedoch strikt ab. Außerdem im Update: Der polnische Präsident Karol Nawrocki hat heute Berlin im Rahmen seines Amtsantrittsbesuchs besucht. Ein zentrales Thema waren die wiederholten Verletzungen des polnischen Luftraums durch russischer Kampfdrohnen. Bundeskanzler Merz bekräftigte die deutsche Unterstützung. Nawrocki und die regierende PiS-Partei fordern zudem 1,3 Billionen Euro Reparationszahlungen für deutsche Verbrechen im Zweiten Weltkrieg. Bundespräsident Steinmeier wies dies zurück. ZEIT-Historiker Felix Ackermann erklärt, wie die Debatte in Polen wahrgenommen wird und welche Erwartungen an die deutsche Unterstützung gegen Russland bestehen. Der Historiker Felix Ackermann analysiert für die ZEIT, wie die Diskussion in Polen wahrgenommen wird und welche Erwartungen das Land an die deutsche Unterstützung im Konflikt mit Russland knüpft. Vor knapp einem Monat hat die italienische Polizei den Ukrainer Serhij K. festgenommen. Der angebliche ehemalige SBU-Agent soll an den Sprengstoffanschlägen auf die Pipelines von Nord Stream 1 und 2 vor drei Jahren beteiligt gewesen sein. Jetzt hat ein Gericht in Bologna seine Auslieferung nach Deutschland angeordnet. Was noch? Merz' rührende Rede bei der Einweihung der Münchner Synagoge Moderation und Produktion: Rita Lauter Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Miriam Mair Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: New York Times: Der Einschüchterer Fall Jeffrey Epstein: Donald Trump kündigt Milliardenklage gegen "New York Times" an Krieg im Gazastreifen: Israelisches Militär dringt mit Panzern in Gaza-Stadt ein Krieg in Gaza: Wie weist man einen Völkermord nach? Karol Nawrocki: Merz sichert Polen "unverbrüchliche" Unterstützung gegen Russland zu Drohnen in Polen: Putins zweite Front Karol Nawrocki: Polens Präsident fordert Reparationen von Deutschland Nord-Stream-Pipelines: Italienische Polizei nimmt mutmaßlichen Nord-Stream-Saboteur fest Nord-Stream-Sprengung: Tatort Ostsee: Wer sprengte die Nord Stream Pipelines? Anschläge auf Nord-Stream-Pipelines: Italien ordnet Auslieferung von mutmaßlichem Nord-Stream-Saboteur an Synagoge Reichenbachstraße in München: Merz will Antisemitismus stärker bekämpfen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Sep 16, 202511 min

Sondergipfel in Katar: eine neue sicherheitspolitische Ära?

Vergangene Woche hat die israelische Luftwaffe in Doha versucht, die Hamas-Führung zu anzugreifen. Nach katarischen Angaben kamen sechs Menschen ums Leben, Hamas-Funktionäre blieben offenbar unverletzt. Am gestrigen Montag haben fast 60 arabische und islamische Staaten bei einem Sondergipfel in Katar über Konsequenzen gesprochen. Der Emir von Katar, Tamim bin Hamad Al Thani, fragte: "Wie sollen wir in unserem Land israelische Delegationen zu Verhandlungen empfangen?" In der gemeinsamen Abschlusserklärung fordern die Staaten ein Waffenembargo gegen Israel, konkrete Maßnahmen wurden jedoch nicht bekannt gegeben. Lea Frehse ist außenpolitische Redakteurin der ZEIT, sie erklärt, worauf man sich außerdem einigen konnte und welche Bedeutung der Gipfel hat. Am 16. September 2025 wählen die Bürgerinnen und Bürger Malawis einen neuen Präsidenten sowie Parlament und Kommunalvertreter. 7,2 Millionen Menschen haben sich registriert. Das Land gilt trotz extremer Armut als eine der wenigen stabilen Demokratien in Subsahara-Afrika. Doch die wirtschaftliche Not ist groß: Inflation, Energieknappheit und Nahrungsmittelunsicherheit prägen den Alltag. Politisch stehen sich vor allem Amtsinhaber Lazarus Chakwera (MCP) und Ex-Präsident Peter Mutharika (DPP) gegenüber. Viele Wähler wünschen einen Wechsel, doch erstmals ist eine absolute Mehrheit nötig – eine Stichwahl gilt als wahrscheinlich. ZEIT-Autor Julian Hilgers ordnet die Wahl ein und erklärt, wie Malawi trotz Armut politisch stabil bleibt. Und sonst so? Je älter wir werden, desto weniger neue Musik entdecken wir. Moderation und Produktion: Constanze Kainz Redaktion: Hannah Grünewald Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: - Lage im Überblick: Arabisch-islamischer Gipfel in Katar berät Israels Angriff - Angriff in Katar: Dieser Schlag galt der Diplomatie - Israelischer Angriff in Katar: Katar will weiter zwischen Israel und Hamas vermitteln Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Sep 16, 202512 min

Update: Noch trägt die politische Mitte

Bei der Kommunalwahl in Nordrhein-Westfalen hat die AfD ihr Ergebnis im Vergleich zur Wahl vor fünf Jahren verdreifacht, bleibt jedoch hinter ihren bundesweiten Umfragewerten zurück. Die Grünen erzielten trotz Verlusten das zweitbeste Kommunalwahlergebnis ihrer Geschichte in NRW. Auffällig war die hohe Wahlbeteiligung: Mit 56,8 Prozent war sie so hoch wie seit mehr als 30 Jahren nicht mehr. Er sagt "noch lebt die Mitte". Im Podcast erklärt er, warum die Wahl in NRW der Bundesregierung einen Motivationsschub geben sollte. Der Prozess gegen Özgür Özel, Vorsitzender der größten Oppositionspartei CHP, wurde in der Türkei auf Oktober verschoben. Ihm und weiteren Parteimitgliedern wird Bestechung im Zusammenhang mit dem Parteitag 2023 vorgeworfen. Die CHP weist die Vorwürfe zurück und kritisiert das Vorgehen der Justiz. Marion Sendker ist Autorin für die ZEIT in Istanbul. Sie ordnet die Lage ein. Außerdem im Update: Am Wochenende glänzten deutsche Sportler mit Erfolgen. Die deutschen Männer haben nach der Basketball-Weltmeisterschaft nun auch den Europameistertitel gewonnen. Parallel dazu sicherte sich Marathonläufer Amanal Petros bei der Weltmeisterschaft in Tokio die Silbermedaille, nur drei Hundertstelsekunden hinter dem Sieger aus Tansania. Petros, 30 Jahre alt und 2012 als Flüchtling nach Deutschland gekommen, ist damit Vizeweltmeister im Marathon. Und sonst so? Ist die Nordsee wirklich das gefährlichste Meer? Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Hannah Grünewald Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: - NRW-Wahlen 2025: Noch lebt die Mitte - Kommunalwahl in NRW: Was ist der Plan? - Opposition in der Türkei: Türkisches Gericht vertagt Prozess gegen Oppositionsführer Özel - Opposition in der Türkei: "Das sind politische Prozesse" - Amanal Petros: Ein Wimpernschlag dauert zehnmal länger Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Sep 15, 202511 min

Die AfD punktet in NRW

Am vergangenen Sonntag fanden in Nordrhein-Westfalen Kommunalwahlen statt. Rund 13,7 Millionen Bürgerinnen und Bürger durften in Deutschlands bevölkerungsreichstem Bundesland darüber entscheiden, wer dort regiert. Die CDU unter Ministerpräsident Hendrik Wüst konnte ein stabiles Ergebnis von 33,3 Prozent erzielen. Die SPD, die über Jahrzehnte die dominierende Kraft in Nordrhein-Westfalen war, kam auf 22,1 Prozent und muss damit deutliche Verluste hinnehmen. Besonders im Ruhrgebiet erzielten die Sozialdemokraten einst stabil ihre besten Ergebnisse. Die AfD hingegen konnte ihr Ergebnis deutlich steigern und landete bei 14,5 Prozent. Die Wahl gilt als erster Stimmungstest für die schwarz-rote Bundesregierung. Wie steht es jetzt um die SPD nach der Wahl? Und wird die AfD in einzelnen Städten oder Gemeinden künftig mitregieren? Michael Schlieben, politischer Korrespondent der ZEIT, ordnet die Ergebnisse im Podcast ein und analysiert, welche Auswirkungen die NRW-Wahl auf die politische Stimmung im Bund haben könnte. Mehr als 100.000 Menschen sind am Wochenende in London auf die Straße gegangen, angeführt von dem rechtsextremen Aktivisten Tommy Robinson. Transparente mit Parolen wie "Stoppt die Boote“ oder "Schickt sie nach Hause“ prägten das Bild. Laut Beobachtern war es die vermutlich größte rechtsextreme Demonstration in der Geschichte Großbritanniens. Auch internationale Prominenz war dabei: Der frühere Trump-Berater Steve Bannon reiste an, der rechtsextreme französische Politiker Éric Zemmour ebenso. Als Redner wurde Tech-Milliardär und Tesla-Chef Elon Musk per Video zur Kundgebung zugeschaltet. Während der Großdemo kam es im Regierungsviertel auch zu gewalttätigen Zwischenfällen. Insgesamt seien dabei 26 Polizeibeamte verletzt worden, teilte die Met Police mit. Jochen Bittner, ZEIT-Korrespondent in London, hat mit den Demonstrierenden gesprochen. Im Podcast ordnet er ein, ob es eine rein rechtsextreme Großveranstaltung war oder mehr dahintersteckt. Außerdem erklärt er, ob sich in Großbritannien gerade eine neue, radikale Bewegung formiert. Und sonst so? Optimismus lernen Moderation und Produktion: Elise Landschek Mitarbeit: Mathias Peer, Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Nordrhein-Westfalen: Kommunalwahlen in NRW Kommunalwahl in NRW: NRW-Kommunalwahl wird zum Stimmungstest für Schwarz-Rot Kommunalwahlen in NRW: Kampf um den Pott NRW-Kommunalwahl: Warum die AfD in NRW so punktet Großbritannien: Mehr als 100.000 Teilnehmer bei rechtsextremer Demo in London Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Sep 15, 202513 min

Er soll Charlie Kirk erschossen haben

22 Jahre alt, fühlte sich keiner politischen Partei zugehörig und wurde schließlich von der eigenen Familie an die Behörden gemeldet. Diese begrenzten Informationen gibt es bisher über Tyler R., den mutmaßlichen Mörder von Charlie Kirk. Der rechtsextreme MAGA-Aktivist wurde am vergangenen Mittwoch auf einem Unicampus in Utah aus etwa 180 Metern Entfernung erschossen. Noch bevor die Polizei bei der Tatwaffe eine Patronenhülse mit der Aufschrift “Hey Faschist! Fang das!” sichergestellt hatte, kursierten in den USA Schuldzuweisungen. Welchen Einfluss die neuen Informationen zum mutmaßlichen Täter auf die Diskussion in den USA haben und ob in Folge des Mords auch über Waffen debattiert wird, berichtet Klaus Brinkbäumer, US-Experte der ZEIT. Die deutsche Basketballnationalmannschaft steht im Finale der Europameisterschaft. Heute treten sie im Endspiel gegen die Türkei an. Den bislang einzigen EM-Titel für die deutschen Basketballer gab es vor 32 Jahren. Lange war Deutschland bei internationalen Turnieren ohne Chance. Doch dann gewann die Mannschaft vor zwei Jahren die Weltmeisterschaft und jetzt stehen auch die Chancen auf den EM-Titel nicht schlecht. Denn heute spielt die deutsche Mannschaft im Finale gegen die Türkei. Was ist also passiert, dass die deutschen Basketballer so erfolgreich geworden sind? Die Antwort auf diese Frage und wie die Chancen auf einen EM-Sieg für das deutsche Team stehen, hat Nico Horn aus dem Sportressort der ZEIT. Und sonst so: die Bärtierchen und ihr Namensvetter Winfried Kretschmann Moderation und Produktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Lisa Pausch, Miriam Mair Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Tötung von rechtem Influencer: Gouverneur bestätigt Festnahme von mutmaßlichem Kirk-Attentäter Attentat auf Charlie Kirk: Amerikas Rechte will Rache Charlie Kirk: "Hey Faschist! Fang das!" Charlie Kirk: Die rechte Verschwörung von der Campus-Radikalisierung Basketball-EM: Deutschland erreicht das Finale der Basketball-EM Dirk Nowitzki: Das deutsche Wunderkind Basketball-WM: Die Definition einer Mannschaft Basketball-EM: Sie sind noch nicht fertig Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Sep 14, 202511 min

Spezial "Der Wahlkreis": Polarisierung - Feuer mit Feuer bekämpfen?

Zwei Lager, die einander nur noch unversöhnlich gegenüberstehen, statt Kompromisse zu suchen: Dass die Gesellschaft auch in Deutschland immer polarisierter wird, ist die große Sorge vieler Politikerinnen und Bürger. Schon seit einiger Zeit sucht die radikale Rechte schließlich genüsslich Triggerpunkte, mit denen sie die Menschen gegen die etablierte Politik aufbringen kann. Und die Regierungsparteien finden darauf keine Antwort. Jetzt sorgt auch noch der kaltblütige Mord an dem Trump-Unterstützer Charlie Kirk für großes Entsetzen. Zumal Donald Trump die “radikale Linke” mitverantwortlich für Kirks Tod gemacht hat, auch wenn die Hintergründe der Tat noch unklar sind. Im neuen “Wahlkreis”-Podcast schauen Paul Middelhoff, Robert Pausch und Lisa Caspari ersteinmal grundsätzlich auf das Konzept der Polarisierung. Welche theoretischen Ideen und Menschenbilder verbergen sich dahinter? Warum scheint Polarisierung bisher nur den Rechten zu nützen? Und hat der Forschers Nils Kumkar recht mit seiner These, Polarisierung sei in unserem politischen System angelegt und könne auch viel Gutes haben? Ist es dann die einfache Lösung zurückzupolarisieren, wie es manche Linke bereits tun? Oder erhöht das nur die Gefahr, dass Spaltung in politischer Gewalt endet? Der nächste Wahlkreis erscheint am 4. Oktober. Moderation: Lisa Caspari Produktion: Pool Artists Shownotes: Nils Kumkar stellt sein Buch “Polarisierung” vor Nils Kumkar über den “Angstgegner AfD” Steffen Mau in der ZEIT zu Triggerpunkten Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Sep 13, 20251h 4m

Was Sahra Wagenknecht mit Didi Hallervorden und Roger Waters verbindet

Die frühere Linkenpolitikerin Sahra Wagenknecht hat für den heutigen Samstag zu einer Solidaritätsdemonstration für den Gazastreifen aufgerufen. Die Kundgebung am Brandenburger Tor in Berlin richtet sich nicht nur gegen das Vorgehen Israels im Gazastreifen, sondern auch allgemeiner gegen Waffenlieferungen in Konfliktregionen, und wirbt für Frieden statt Wettrüsten. Unterstützt wird Sahra Wagenknecht unter anderem vom Rapper Massiv, dem Schauspieler Dieter Hallervorden und dem Musiker Peter Maffay. Auch Wagenknechts frühere Partei, die Linke, plant für Ende des Monats eine eigene Solidaritätsdemo für Gaza. Was die beiden Veranstaltungen unterscheidet, und inwiefern sie eine von der Bundesregierung bisher vernachlässigte Leerstelle füllen, ordnet Lisa Caspari, Politikredakteurin der ZEIT, ein. Frauen erleiden zwar insgesamt seltener Herzinfarkte als Männer, sterben in Kliniken aber überproportional häufiger daran. Laut dem 36. Deutschen Herzbericht starben 2023 von 187.000 männlichen Infarktpatienten 26.400, von knapp 60.000 Frauen 17.400. Die Gründe dafür sind vielfältig. Frauen zeigen oft atypische Symptome wie Schwäche oder Luftnot, wodurch die medizinische Versorgung verzögert wird. Zudem sind Dosierungen von Medikamenten oft auf Männerkörper abgestimmt, was bei kleineren Patientinnen Komplikationen, etwa durch Blutungen, wahrscheinlicher macht. Zwar berücksichtigen neue Forschung und Leitlinien zunehmend den Unterschied, doch noch immer besteht ein Nachholbedarf bei präventiver und akuter Behandlung. Was die höhere Sterblichkeit nach Herzinfarkten bei Frauen senken könnte, erklärt Ingo Arzt, Redakteur im Gesundheitsressort der ZEIT. Und sonst so? Liebeserklärung an die Postkarte Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Mounia Meiborg Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Postkarten schicken Sie gerne an: ZEIT-Podcastteam, Schöneberger Str. 21A, 10963 Berlin Weitere Links zur Folge: Bündnis Sahra Wagenknecht: Ohne sie Nahostkonflikt: Gaza-Demo am Samstag wohl doch am Brandenburger Tor Krieg im Gazastreifen: EU-Staaten streiten über weitere Zusammenarbeit mit Israel Gazakrieg: Was bringt ein Stopp der Waffenlieferungen nach Israel? Warum denken Sie das? / Aufrüstung: "Ich glaube nicht, dass mehr Waffen Frieden schaffen" Pink-Floyd-Mitgründer: Roger Waters geht juristisch gegen mögliche Konzertabsagen vor Gaza-Demo der Linken: Wie die Linke mit ihrer Gaza-Demo ringt Herzinfarkt bei Frauen: Warum Frauen eher als Männer an ihrem Herzinfarkt sterben Gesundheitsversorgung von Frauen: Hallo, Fremde! Deutscher Herzbericht: Das schwache Herz der Frauen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Sep 13, 202512 min

Der Anfang vom Bolsonarismus ohne Bolsonaro

27 Jahre Gefängnis. So lautet das Urteil des Obersten Gerichtshofs in Brasília gegen den ehemaligen Präsidenten Brasiliens, Jair Bolsonaro. Die Richter sehen den ultrarechten Politiker als Hauptverantwortlichen des gescheiterten Putschversuchs vom Januar 2023, bei dem Tausende seiner Anhänger den Kongress und den Präsidentenpalast stürmten. Bolsonaro soll nach seiner Wahlniederlage gegen Lula da Silva eine illegale Machtübernahme geplant haben. Historisch ist das Urteil, weil erstmals ein Politiker in Brasilien wegen eines Staatsstreichs schuldiggesprochen wurde. Doch die Verteidigung will in Berufung gehen, ein Verfahren, das sich bis zur Präsidentschaftswahl im kommenden Jahr hinziehen könnte. Die Verurteilung schlägt in Brasilien, aber auch in den USA hohe Wellen. Philipp Lichterbeck berichtet für die ZEIT aus Brasilien. Im Podcast ordnet er ein, welche politischen Folgen das Urteil hat und wie die USA auf den Fall reagieren. Ein Musikfestival im belgischen Gent hat die Münchner Philharmoniker kurzfristig ausgeladen. Das für den 18. September geplante Konzert wurde abgesagt, weil der künftige Chefdirigent, Lahav Shani, auch Musikdirektor des Israel Philharmonic Orchestra, keine "nötige Klarheit über seine Haltung dem genozidalen Regime in Tel Aviv gegenüber" gezeigt habe, teilte das Festival auf seiner Homepage mit. Der israelische Dirigent hatte sich in der Vergangenheit mehrfach "für Frieden und Versöhnung" ausgesprochen. Starpianist Igor Levit nannte die Ausladung "einen unerträglichen Akt" und bewertete sie als Antisemitismus. Auch Kulturstaatsminister Wolfram Weimer sprach von einem "Kniefall vor Antisemitismus" und zog Parallelen zu den dunkelsten Zeiten des 20. Jahrhunderts. Die Münchner Philharmoniker seien "ein Aushängeschild deutscher Kultur und Weltklasse", und er stehe hinter dem Orchester. Welche Haltung man von Künstlerinnen und Künstlern erwarten darf und wie Deutschland auf diesen Fall reagieren sollte, erklärt ZEIT-Feuilleton-Redakteur Ijoma Mangold. Außerdem im Update: - Nach dem tödlichen Attentat auf den ultrarechten Aktivisten Charlie Kirk hat US-Präsident Donald Trump die Festnahme eines Verdächtigen bekannt gegeben. Trump sagte dem Sender Fox News, der mutmaßliche Schütze sei in Gewahrsam genommen worden. Der 31-jährige Kirk, Trump-Unterstützer und Mitgründer der Organisation Turning Point USA, war bei einem Auftritt an einer Universität im Bundesstaat Utah getötet worden. Kirk galt als prominentes Sprachrohr der rechten Szene für junge Menschen in den USA. - In der Nacht zum Mittwoch drangen 19 russische Drohnen in den polnischen Luftraum ein, einige von ihnen wurden abgeschossen. Das Auswärtige Amt in Berlin hat als Reaktion den russischen Botschafter einbestellt. Polen und andere Nato-Länder, darunter auch Deutschland, hatten von einer gezielten Provokation gegen das gesamte westliche Militärbündnis gesprochen. Und sonst so? Koalas bekommen Nationalpark in Australien – die Schoko-Koalas eine neue Auflage. Moderation und Produktion: Rita Lauter Redaktion: Mounia Meiborg Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Flanders Festival Ghent: Münchner Philharmoniker wegen ihres israelischen Dirigenten ausgeladen Münchner Philharmoniker: Antisemitismusbeauftragter verurteilt Absage an Lahav Shani Münchner Philharmoniker: Das klingt grässlich Haftstrafe für Jair Bolsonaro: Ein historisches Urteil, das Brasiliens Rechte erzürnt Brasiliens Ex-Präsident: Wie der Fall Bolsonaro Brasilien spaltet Kirk-Attentat: Trump gibt nach Kirk-Attentat Festnahme von Verdächtigem bekannt Polen: Auswärtiges Amt bestellt russischen Botschafter ein Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Sep 12, 202511 min

Eine Militärübung, die Europa beunruhigt

Die Nato und die baltischen Staaten blicken angespannt nach Belarus: Dass Russland und Belarus militärisch eng zusammenarbeiten, ist zwar kein Geheimnis. Doch heute soll das Sapad-Manöver in Belarus starten. Dieses Großmanöver “Westen”, wie Sapad übersetzt wird, findet alle vier Jahre statt, zuletzt 2021 kurz vor dem russischen Angriff auf die Ukraine. Die Mission Sapad 2021 spielte bei der Kriegsvorbereitung eine große Rolle. Wie die Übung dieses Mal aussehen könnte und wie sich der Westen und die Nato vorbereiten, erklärt Hauke Friederichs, sicherheitspolitischer Korrespondent der ZEIT. Am Freitag beginnt der erste von mehreren Prozesstagen gegen den türkischen CHP-Politiker Ekrem İmamoğlu. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm angebliche Korruption und Terrorismus vor. Der damalige amtierende Oberbürgermeister Istanbuls wurde im Frühjahr wenige Tage vor seiner Nominierung zum Präsidentschaftskandidaten festgenommen. Daraufhin gingen Hunderttausende auf die Straße und protestierten. Ob hinter dem Prozess politisches Kalkül steckt, welche Strafe İmamoğlu drohen könnte und wie sich das auf seine politische Zukunft auswirken würde, berichtet ZEIT-Nachrichtenredakteurin Maline Hofmann. Und sonst so: Immer wieder Ärger mit den nicht funktionierenden Steckdosen in der Bahn Moderation und Produktion: Ole Pflüger Redaktion: Rita Lauter Mitarbeit: Mathias Peer, Miriam Mair, Berna Kurucay Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Militärübung Sapad: Warum die Nato nach Belarus blickt Manöver Sapad-2021: Russland und Belarus starten militärische Großübung Manöver Sapad-2025: Polen schließt vor russischer Militärübung Grenze zu Belarus Carsten Breuer: Generalinspekteur der Bundeswehr warnt vor russischer Bedrohung Prozess gegen Ekrem İmamoğlu: Worum geht es im Prozess um İmamoğlus Universitätsdiplom? Türkei: Der Höhepunkt einer groß angelegten Verhaftungswelle Proteste in der Türkei: Türkischer Frühling Deutsche Bahn: Warum funktionieren die Steckdosen im Zug nicht? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Sep 12, 202511 min

Update: Das Attentat auf Charlie Kirk

Der rechtskonservative US-Aktivist Charlie Kirk ist nach einem Angriff an einer Universität im US-Bundesstaat Utah gestorben. Der 31-Jährige war dort als Redner aufgetreten. Nach Angaben der Behörden des Bundesstaats Utah wurde Kirk mit einem einzigen Schuss getötet. Kirk war Trump-Vertrauter und Gründer der ultrakonservativen Studentenorganisation Turning Point. US-Präsident Donald Trump machte noch am Mittwochabend in einer Videoansprache die "radikale Linke" für den Anschlag verantwortlich und kündigte Repressionen an. Führende Demokraten im US-Kongress erklärten ihr Entsetzen und riefen dazu auf, jegliche Gewalt zu verurteilen. Wer genau war Charlie Kirk und wofür stand er? Klaus Brinkbäumer, Autor für die ZEIT und Host des Podcasts OK, Amerika, erklärt, was über Täter und Motiv bekannt ist und was die politischen Konsequenzen des Attentats sein könnten. Die SPD hat Sigrid Emmenegger als Kandidatin für das Bundesverfassungsgericht nominiert. Vorausgegangen war die gescheiterte Richterwahl im Bundestag vor der Sommerpause. Damals entzogen Teile der Unionsfraktion der SPD-Kandidatin Frauke Brosius-Gersdorf kurzfristig ihre Unterstützung, die Wahl musste verschoben werden. Nach einer mehrwöchigen öffentlichen Debatte verzichtete Brosius-Gersdorf schließlich auf ihre Kandidatur. Nun soll Emmenegger antreten. Am 26. September könnte sie im Bundestag zur Wahl gestellt werden – nötig ist eine Zweidrittelmehrheit. Eva Ricarda Lautsch, Politikredakteurin der ZEIT, ordnet ein, was die Aufstellung von Sigrid Emmenegger im Hinblick auf den Koalitionsstreit bedeutet und ob sie eine Kandidatin ist, mit der auch die Union leben könnte. Außerdem im Update: In Nepals Hauptstadt Kathmandu ist es in dieser Woche zu den schwersten Unruhen seit Jahren gekommen. Auslöser war die Sperrung von 26 Social-Media-Plattformen, doch die Wut der meist jungen Demonstrierenden richtete sich auch gegen Korruption und Vetternwirtschaft. Bei den Protesten starben laut Gesundheitsministerium mindestens 30 Menschen, über 1.000 wurden verletzt. Nun ist Ministerpräsident Khadga Prasad Oli zurückgetreten. Welche Konsequenzen die Proteste haben und ob sich für die junge Generation etwas ändert, darüber spricht Natalie Mayroth, Autorin für die ZEIT. Und sonst so? Eine Sinfonie aus Sirenen. Moderation und Produktion: Elise Landschek Redaktion: Rita Lauter, Moses Fendel Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Rechter Aktivist Charlie Kirk: Was wir über den Schusswaffenangriff auf Charlie Kirk wissen Attentat auf Charlie Kirk: Amerikas Rechte will Rache Attentat auf Charlie Kirk: Eskalation und Ohnmacht Bundesverfassungsgericht: SPD ernennt Sigrid Emmenegger zur Kandidatin für Verfassungsgericht Bundesverfassungsgericht: SPD rechnet mit Richterwahl noch diesen Monat – Union zurückhaltender Frauke Brosius-Gersdorf: Ex-Richter sieht Arbeit des Bundesverfassungsgerichts beeinträchtigt Frauke Brosius-Gersdorf: Und diese Frau soll links sein? Richterwahl: Brosius-Gersdorf verzichtet auf Kandidatur als Verfassungsrichterin Nepal: Nepals Regierungschef tritt nach tödlichen Schüssen bei Protesten ab Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Sep 11, 202511 min

Bleibt Katar Vermittler im Gazakrieg?

Israel hat die Führungsspitze der palästinensischen Terrorgruppe Hamas im Golfstaat Katar angegriffen. Mehrere Länder der Region sowie die UN kritisieren den Angriff. Der Generalsekretär der Vereinten Nationen, António Guterres, sprach von einer "Verletzung der Souveränität und territorialen Integrität Katars". Die Hamas hat seit Langem ihren politischen Sitz in Katar. Gleichzeitig gilt Katar zusammen mit Ägypten und den USA als zentraler Ort für Waffenstillstandsverhandlungen im Gazakrieg. Der Angriff Israels stellt den ersten militärischen Angriff auf das Golfemirat Katar seit dessen Unabhängigkeit vor mehr als 50 Jahren dar. Katar ist zur gleichen Zeit ein wichtiger Verbündeter der USA und beheimatet mit dem Luftwaffenstützpunkt Al-Udeid die größte Militärbasis im Nahen Osten. Warum hat Israel sich entschieden, gerade jetzt zuzuschlagen? Lea Frehse, Außenpolitikredakteurin der ZEIT, erklärt im Podcast, ob nach dem Angriff Katar noch ein Ort für Verhandlungen bleiben kann oder das Land seine Rolle als Vermittler überdenken wird. In Kalifornien hat Apple in dieser Woche seine neuen Produkte vorgestellt. Darunter präsentierte der Techkonzern das bislang dünnste und leichteste iPhone, eine Apple Watch mit integrierter Blutdruckmessung sowie neue AirPods mit verbesserter Geräuschunterdrückung. Der Konzern betont damit erneut sein klassisches Markenzeichen: Hardware, Design und Benutzerfreundlichkeit. Auffällig war allerdings, was fehlte – nämlich Künstliche Intelligenz. Während Konkurrenten wie Google ihre Smartphones mit KI-gestütztem Zoom bewerben oder der Facebook-Konzern Meta Milliarden in KI-Talente investiert, bleibt Apple vorsichtig. Beobachter vermuten, dass das Unternehmen Schwierigkeiten hatte, eine konkurrenzfähige Sprach- oder Bilderkennung zu entwickeln. Warum macht Apple nicht beim KI-Trend mit? Oder läutet der Fall das Zerplatzen der KI-Blase ein? Henrik Oerding, Redakteur im Digitalressort der ZEIT, ordnet im Podcast ein, warum Apple kaum über künstliche Intelligenz spricht. Und sonst so? Lehrerin richtet sich mit Song auf TikTok gegen Missbrauch Moderation und Produktion: Roland Jodin Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Victoria Kempter, Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Israel: Krieg in Gaza Nahostkonflikt: Israel greift Hamas-Führungsspitze in Katar an Liveblog: Krieg in Gaza Apple Event 2025: Das sind die neuen Apple-Geräte Apple: KI? Reden wir doch über Hardware Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Sep 11, 202512 min

Update: Drohnen über Polen – Testet Russland die Grenzen der Nato?

Polen hat nach eigenen Angaben mehrere mutmaßlich russische Drohnen über seinem Staatsgebiet abgeschossen – zum ersten Mal seit Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine. Regierungschef Donald Tusk berief eine Krisensitzung ein, Nato und EU sicherten Unterstützung zu. Während die Flughäfen in Warschau, Modlin und Rzeszów den Betrieb wieder aufnahmen, bleibt der Flughafen in Lublin vorerst geschlossen. Dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zufolge wurden mindestens acht Drohnen gezielt auf Polen abgefeuert. Welche Absicht die Regierung in Moskau damit verfolgen könnte und welche Folgen das für den Krieg haben könnte, besprechen wir mit Hauke Friederichs, sicherheitspolitischer Korrespondent der ZEIT. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat im Europaparlament ihre Rede zur Lage der Union gehalten. Besonders ausführlich sprach sie über den Krieg Israels gegen die Hamas. Sie verurteilte die Terrororganisation, kündigte ein Wiederaufbauprogramm für Gaza an und gab bekannt, Zahlungen der EU-Kommission an Israel auszusetzen. Außerdem schlug sie vor, Sanktionen gegen extreme Minister der Netanjahu-Regierung und gewalttätige Siedler zu verhängen. Ulrich Ladurner ist ZEIT-Korrespondent in Brüssel. Im Podcast erklärt er, wie realistisch ihre Vorhaben sind. Außerdem im Update: Das Düsseldorfer Oberlandesgericht hat den Attentäter von Solingen zu lebenslanger Haft und Sicherungsverwahrung verurteilt. Der 27-jährige Syrer hatte im August 2024 auf dem Stadtfest „Festival der Vielfalt“ drei Menschen getötet und acht schwer verletzt. Und sonst so? Neues Zuhause in neuer Stadt Moderation und Produktion: Rita Lauter Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf Whatsapp. Weitere Links zur Folge: Nato: Polen meldet Abschuss mutmaßlich russischer Drohnen über Staatsgebiet Russlands Angriffskrieg: Ukraine meldet schwerste russische Drohnenangriffe seit Kriegsbeginn Polen: Der Präsident ist gewählt, doch der Machtkampf geht weiter Ukrainekrieg: Selenskyj bestreitet Abstimmungspflicht über Waffeneinsatz mit USA Drohnen über Polen: Pistorius geht von absichtlichem Handeln Russlands aus Handelspolitik: Ursula von der Leyen verteidigt Zollkompromiss mit Trump Europaparlament: Ursula von der Leyen hält Rede zur Lage der Europäischen Union EU-Kommission: Von der Leyen: "Wir werden alle Zahlungen stoppen" Gazakrieg: Entwicklungsministerin sagt Hilfe bei Wiederaufbau von Gaza zu Nahostkrieg: Deutschland verzichtet auf Sanktionen gegen israelische Minister Westjordanland: Gewalt im Schatten der Gewalt Terrorismus: Gericht verurteilt Attentäter von Solingen zu lebenslanger Haft Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Sep 10, 202510 min

Afrikas Stimme im Klimakampf

In Äthiopiens Hauptstadt Addis Abeba endet am heutigen Mittwoch der zweite Afrikanische Klimagipfel. Mehrere Tage lang haben 45 Staats- und Regierungschefs sowie Vertreter aus Wirtschaft und Gesellschaft über den Ausbau erneuerbarer Energien, Aufforstung und nachhaltige Landwirtschaft beraten. Ein Schwerpunkt war dabei die Finanzierung. Zwar hatten Industriestaaten zugesagt, bis 2035 jährlich 1,3 Billionen US-Dollar für Klimaschutz in ärmeren Ländern bereitzustellen, doch bislang ist davon wenig angekommen. Afrika zählt mit nur zwei bis drei Prozent zu den kleinsten Verursachern globaler CO₂-Emissionen, leidet aber besonders unter Dürren, Überschwemmungen und Ernteausfällen. Die Konferenz, organisiert gemeinsam mit der Afrikanischen Union, sollte konkrete Lösungsansätze liefern und die afrikanischen Positionen für die UNO-Klimakonferenz COP30 im November in Brasilien vorbereiten. Ob das gelungen ist, ordnet Fritz Habekuß, internationaler Klima- und Umweltkorrespondent der ZEIT, ein. Aus Protest gegen die Sparpläne der französischen Regierung haben Gewerkschaften und Aktivisten zu landesweiten Protesten in Frankreich aufgerufen, um das öffentliche Leben im Land weitgehend lahmzulegen. Vor allem im Verkehrssektor ist dabei mit erheblichen Einschränkungen zu rechnen: Straßen, Bahnlinien und Flughäfen könnten blockiert werden, aber auch Schulen, Krankenhäuser und Geschäfte sind betroffen. Umfrageinstitute können das Ausmaß der Proteste bislang schwer vorhersagen; zumindest in sozialen Medien schließen sich Zehntausende dem Protest an. Landesweit wurden daher bereits 80.000 Polizisten und Gendarmen mobilisiert. Matthias Krupa ist ZEIT-Korrespondent in Frankreich. Im Podcast analysiert er die Gründe für die Unzufriedenheit in der Bevölkerung und inwiefern der Rücktritt des Premierministers François Bayrou die Proteste beeinflusst. Und sonst so? Ende eines Meeres-Riesen Moderation und Produktion: Elise Landschek Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf Whatsapp. Weitere Links zur Folge: Äthiopien: Größter Staudamm Afrikas geht offiziell in Betrieb Erneuerbare Energien: Was Afrikaner von der Flucht abhalten könnte Landwirtschaft bei Trockenheit: Ackerbau wie in Afrika Weltklimakonferenz: Klimagipfel einigt sich auf Billionensumme für ärmere Länder Klimawandel: Afrikanische Länder fordern Einhaltung von zugesagten Klimahilfen Klimakrise: Klimawandel trifft Afrika unverhältnismäßig stark Afrikanische Union: Mahmoud Ali Youssouf wird neuer Vorsitzender der Afrikanischen Union Vertrauensfrage in Frankreich: Stürzt Frankreich in eine neue politische Krise? Politische Krise in Frankreich: Frankreichs Gewerkschaften rufen zu Massenprotest gegen Sparpläne auf Vertrauensfrage in Frankreich: Gefangen in einer gefährlichen Dauerschleife François Bayrou: Wenn selbst der Premier vorm Kollaps warnt Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Sep 10, 202511 min

Update: Kann Merz Auto-Kanzler?

In München haben Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am heutigen Dienstag die Internationale Automobilausstellung für das breite Publikum eröffnet. Bei Europas größter Automesse dreht sich in diesem Jahr alles um die E-Mobilität. Die Autobranche, die als Schlüsselbranche der deutschen Wirtschaft gilt, steckt aktuell in einer schweren Krise. E-Autos made in Germany kommen nicht so gut an wie erwartet, unter anderem weil China sie besser und günstiger herstellt. Das führt zu starkem Stellenabbau. Volkswagen etwa will in Deutschland bis 2030 rund 35.000 Stellen streichen. Ob die IAA trotzdem ein Festhalten an alten Verbrennermotoren oder ein Schritt in Richtung nachhaltigerer Zukunft ist, wie deutsche Hersteller auf die Krise reagieren und wie Friedrich Merz zu E-Mobilität steht, analysiert Zacharias Zacharakis aus dem Wirtschaftsressort der ZEIT. Nach vierzehn Jahren Bauzeit wird im Norden Äthiopiens der Grand Ethiopian Renaissance Dam in Betrieb genommen. Mit 1.800 Metern Länge und 145 Metern Höhe ist er der größte Staudamm Afrikas. Er soll Millionen Einwohner mit Strom versorgen und überschüssigen Strom in die Region exportieren, denn 45 Prozent der äthiopischen Bevölkerung haben keinen Zugang zu Elektrizität. Auf den ersten Blick klingt das alles ziemlich gut. Doch schon bei Baubeginn gab es massive Proteste: Die flussabwärts gelegenen Nachbarländer Ägypten und Sudan befürchten, dass ihnen das Wasser abgegraben wird. Der Damm verstoße gegen Wasserverträge aus der britischen Kolonialzeit und stelle eine existenzielle Bedrohung dar. Fritz Habekuß, internationaler Klima- und Umweltkorrespondent für die ZEIT, ordnet den Konflikt zwischen den Nil-Anrainern ein und erklärt, welche weiteren Herausforderungen der Damm birgt. Außerdem im Update: Bei Protesten gegen Social-Media-Verbote und Korruption in Nepal sind mindestens 19 Menschen gestorben, viele weitere wurden verletzt. Ministerpräsident Khadga Prasad Oli hat daraufhin seinen sofortigen Rücktritt erklärt. Erstmals hat die israelische Armee alle Bewohner von Gaza-Stadt aufgefordert, die Stadt umgehend zu verlassen. Fliehen sollen die Menschen in den Süden, in das überfüllte Al-Mawasi. Außerdem hat die israelische Armee nach eigenen Angaben die Hamas-Führungsspitze in Katar angegriffen. Was noch? Veröffentlichung von Trumps schlüpfrigem Geburtstagsgruß an Jeffrey Epstein Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Miriam Mair Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: IAA in München: Wie schlimm steht es wirklich um die deutsche Autoindustrie? IAA Mobility 2025: Das sind die wichtigsten Elektroautos der IAA Volkswagen: Läuft nicht Automesse IAA: Friedrich Merz sieht Regierung "an der Seite der Automobilindustrie" Äthiopien: Größter Staudamm Afrikas geht offiziell in Betrieb Wasserversorgung: Streit am Nil Energie in Afrika: Der Traum von der Energie für alle Nepal: Nepals Regierungschef tritt nach tödlichen Schüssen bei Protesten ab Nepal: Mindestens 19 Menschen bei Protesten in Nepal getötet Kathmandu: Mehrere Tote bei gewaltsamen Protesten in Nepal Liveblog: Krieg in Gaza: Israels Armee ruft erstmals alle Bewohner auf, Gaza-Stadt zu verlassen Fall Jeffrey Epstein: Demokraten veröffentlichen angebliche Trump-Grußkarte an Epstein Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Sep 9, 202510 min

"Für Macron ist es der dritte Versuch, und der muss jetzt sitzen"

Frankreichs Premier François Bayrou ist abgewählt. Wie erwartet hat das Parlament ihm und seiner Minderheitsregierung am Montagabend das Vertrauen entzogen. Doch nicht nur die Opposition in der Nationalversammlung, sondern auch eine Mehrheit der Französinnen und Franzosen lehnt Bayrous Regierungspläne ab. Da es um die Staatsfinanzen schlecht steht, wollte der Premier unter anderem Spitzenverdienende stärker belasten sowie zwei Feiertage streichen. Frankreich ist mit 3,3 Billionen Euro Schulden das in absoluten Zahlen höchstverschuldete Land Europas. Was Bayrou hätte anders machen können und wie es für Frankreich nun weitergeht, analysiert der Politologe Dominik Grillmayer. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutsch-Französischen Institut in Ludwigsburg. Kriege und Aufrüstung schaden dem Klima. Schätzungen eines britischen Forschers zufolge verursacht das Militär 5,5 Prozent der weltweiten CO₂-Emissionen. Das entspricht ungefähr den Emissionen des gesamten Luft- und Schiffsverkehrs. In ganz Europa suchen Firmen deshalb nach grünen Lösungen fürs Militär, zum Beispiel E-Fuels oder Panzer mit Elektromotoren. Warum es ihnen dabei aber nicht in erster Linie um den Klimaschutz geht und welche Rolle das Thema "sustainable defense" für die Bundeswehr spielt, erklärt Jens Többen. Und sonst so: Tipps für den Umgang mit Wespen Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Elise Landschek Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Miriam Mair Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Vertrauensfrage in Frankreich: Gefangen in einer gefährlichen Dauerschleife Regierungskrise in Frankreich: Frankreichs Premierminister François Bayrou verliert Vertrauensfrage Vertrauensfrage in Frankreich: Bonjour Blockade Vertrauensfrage in Frankreich: Seid ihr noch da? Klimapolitik: Ein Kampfjet stößt mehr CO₂ aus als ein Deutscher in drei Jahren Erneuerbare Energien in der Rüstung: Mit Ökostrom den Krieg gewinnen Wespen: Schwarz, gelb und wütend Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Sep 9, 202513 min

Update: Hilft eine Tagung der SPD aus ihrem Tief?

In Berlin hat sich die SPD-Parteispitze zwei Tage zur Klausurtagung getroffen. Für die Partei gab es einiges zu besprechen, denn ihr steht ein herausfordernder Herbst bevor. Die SPD kämpft nicht nur mit niedrigen Umfragewerten, sondern auch mit den angekündigten Sozialreformen des Bundeskanzlers. Die geplanten Einsparungen im Sozialsystem sind in der SPD umstritten. Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas bezeichnete die aktuelle Debatte als "Bullshit". Wie die SPD in Zukunft überleben will, weiß Eva Lautsch aus dem Politikressort der ZEIT. Sie hat die Tagung begleitet und ordnet im Podcast die Stimmung innerhalb der SPD ein und gibt einen Überblick über die Ideen der SPD, ihre Krise zu überwinden. Über fünf Jahre ist es nun her, dass die Weltgesundheitsorganisation (WHO) offiziell die Coronapandemie ausgerufen hat. Die Coronazeit war geprägt von Masken, Schnelltests und Lockdowns sowie richtigen und falschen Entscheidungen. Für die Aufarbeitung der Pandemie ist ab heute die Enquetekommission verantwortlich. Bis Mitte 2027 soll ein Abschlussbericht mit Handlungsempfehlungen vorliegen, um für künftige Pandemien besser vorbereitet zu sein. Außerdem im Update: Der japanische Premierminister Shigeru Ishiba, Chef der konservativen Liberaldemokratischen Partei (LDP), ist zurückgetreten. Was sein Rücktritt für die anstehende Wahl und die politische Lage im Land bedeutet, analysiert Felix Lill, der für die ZEIT aus Japan berichtet. Was noch? Radioaktive Pilze in deutschen Wäldern. Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Elise Landschek Mitarbeit: Miriam Mair Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: ZDF-"Politbarometer": AfD erreicht ihren höchsten Umfragewert auf Bundesebene Sozialstaat: Sozialverband nennt Merz' Kürzungspläne "gesellschaftlich gefährlich" Sozialreformen: Das wird kein Herbst der Reformen – sondern der Kommissionen Covid-19: Weltgesundheitsorganisation stuft Coronavirus als Pandemie ein RKI-Protokolle: Eine Gesellschaft unter Entscheidungsdruck Aufarbeitung der Coronapandemie: Sorry, dass wir Sie mit Corona behelligt haben Enquetekommission zu Coronamaßnahmen: Corona-Aufarbeitung im Bundestag beginnt Japan: Japans Regierungschef Ishiba kündigt Rücktritt an Shigeru Ishiba Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Sep 8, 202510 min

Wie politisch stabil ist Frankreich noch?

In Frankreich steht Premierminister François Bayrou vor einer entscheidenden Vertrauensfrage. Vieles deutet darauf hin, dass er sie verliert. Damit würde Paris der nächste Regierungswechsel innerhalb kürzester Zeit drohen. Seit Monaten steckt das Land in einer politischen Dauerkrise. Das Vertrauen in die politischen Institutionen schwindet, die Finanzlage ist düster. Mit rund 3,3 Billionen Euro in absoluten Zahlen hat Frankreich die höchsten Schulden in ganz Europa. Gleichzeitig werden die extremen Kräfte immer stärker. Für Deutschland und die EU ist das heikel: Gerade in Zeiten des Ukraine-Kriegs und unsicherer transatlantischer Beziehungen gilt die deutsch-französische Partnerschaft als zentral. Was bedeutet es also, wenn Frankreich politisch wankt? Matthias Krupa, Frankreich-Korrespondent für die ZEIT, erklärt im Podcast, welche Folgen die Krise in Frankreich für Europa haben könnte. Am Dienstag beginnt in München die Internationale Automobilausstellung IAA Mobility und gilt als die führende Automesse Europas. Rund 700 Aussteller präsentieren dort ihre neusten Modelle und Technologien. Allerdings findet die Messe vor dem Hintergrund einer tiefen Krise der deutschen Autoindustrie statt: Sinkende Verkaufszahlen, hohe Produktionskosten, der Durchbruch der Elektromobilität und die günstigere Konkurrenz aus Ländern wie China setzen die Hersteller massiv unter Druck. Auch politisch gerät die Branche unter Druck: Ab 2035 dürfen in der EU nur noch emissionsfreie Neuwagen zugelassen werden. Doch die Bundesregierung diskutiert über Ausnahmen. Was genau plant die Bundesregierung? Zacharias Zacharakis, Wirtschaftsredakteur der ZEIT, ordnet im Podcast ein, wie ernst die Lage der deutschen Autobauer ist und welche Maßnahmen die Politik unternimmt. Und sonst so? Gen-Z hat Angst vorm Tanken Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Lisa Pausch, Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Frankreich: Misstrauensvotum im September Vertrauensfrage in Frankreich: Seid ihr noch da? François Bayrou: Wenn selbst der Premier vorm Kollaps warnt IAA: Die Internationale Automobil-Ausstellung Gernot Döllner: Altes Eisen Elektroauto: Lohnt sich ein E-Auto für Sie? Testen Sie es mit unserem Rechner Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Sep 8, 202512 min

Wie blicken die Menschen in Israel auf das Leid in Gaza?

International wächst der Druck auf Israel: Immer mehr westliche Staaten wollen Palästina als eigenständigen Staat anerkennen, EU-Vizepräsidentin Teresa Ribera sprach erstmals explizit von einem "Genozid" im Gazastreifen. Gleichzeitig setzt die israelische Armee ihre Offensive im Gazastreifen fort und kontrolliert nach eigenen Angaben inzwischen 40 Prozent von Gaza-Stadt. Zehntausende Palästinenser sind nach Hamas-Angaben gestorben, die UN sprechen offiziell von einer Hungersnot. Doch wie reagieren die Menschen in Israel auf die Bilder von Hunger und Zerstörung? Israel-Korrespondent Jan Roß berichtet, wie gespalten die Stimmung im Land ist und was der internationale Druck auf Israel bewirkt. Australien gehört zu den Ländern, die den Klimawandel besonders stark spüren: Waldbrände, Überschwemmungen und Korallenbleiche setzen dem Kontinent zu. Trotzdem gehören Kohle und Viehwirtschaft zu den zentralen Wirtschaftszweigen. Nun hat die Labor-Regierung von Premierminister Anthony Albanese das weltweit erste Klimavisum eingeführt – für Menschen aus Tuvalu. Der pazifische Inselstaat ist vom steigenden Meeresspiegel bedroht. Schon in den ersten Tagen nach Start des Programms haben mehr als 80 Prozent der rund 10.600 Bewohner Tuvalus einen Antrag gestellt. Julica Jungehülsing, Autorin für die ZEIT, lebt in Australien. Im Podcast erklärt sie, wie das Visum die Debatte über Klimaschutz in Australien verändert und mit welchen Problemen die Menschen in Tuvalu kämpfen. Und sonst so? Breakdance-Protest gegen Steuererhöhungen Moderation und Produktion: Rita Lauter Mitarbeit: Lisa Pausch, Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Krieg in Nahost: Das Kalkül hinter Israels neuer Offensive Israel und der Gazakrieg: "Es ist mir fast gleichgültig – und das ist grässlich" Australisches Klimavisum: Kann Australien diese Menschen retten? Und will es das überhaupt? Australien: Mehr als 80 Prozent der Bürger von Tuvalu beantragen Klimaasyl Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Sep 7, 202512 min

Hörempfehlung: Wie Sie Feedback geben (und morgen trotzdem noch einen Job haben)

Diese Woche wollen wir Ihnen statt eines Was jetzt?-Spezials eine andere Folge aus dem ZEIT-Podcastuniversum ans Herz legen. Was jetzt?-Host Mounia Meiborg empfiehlt den Optimierungspodcast Geht da noch was? Wie sage ich meiner Führungskraft, dass der Druck gerade zu groß ist? Wie feedbacke ich der Kollegin, dass sie sich bei einer Präsentation im Ton vergriffen hat? Oder auch: Wie lobe ich den Mitarbeiter so, dass er weiß, was ich beim nächsten Mal von ihm erwarte? Berufsleben bedeutet auch, ständig zu kommunizieren. In der neuen Folge des ZEIT-Optimierungspodcasts Geht da noch was? beschäftigen sich die Hosts Lisa Hegemann und Rose Tremlett mit dem Thema Feedback und erstellen einen kleinen Leitfaden. Wie bereitet man Feedback vor? Wann führt man ein Feedbackgespräch – und in welchen Situationen sollte man besser keins führen? Die Ratschläge im Podcast kommen von den Organisationsentwicklern Simone Brecht und Robert Stulle. Brecht ist Coachin und Leadership-Trainerin, Stulle ist ebenfalls Berater. Die beiden sind selbstständig und arbeiten zusammen bei The Knaps, einem Netzwerk für Transformationscoaches. Sie erklären, wieso Kommunikation eigentlich immer schiefgeht und warum man bei positivem Feedback trotzdem (fast) nichts falsch machen kann. Im ZEIT-Podcast "Geht da noch was?" suchen Rose Tremlett und Lisa Hegemann Tipps für ein leichteres und entspannteres Leben und sprechen dafür mit Vorbildern und Expertinnen. Jeden zweiten Montag erscheint eine neue Folge. Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Sep 6, 202539 min

Das große Comeback des Nigel Farage

Einige nennen ihn den gefährlichsten Mann Großbritanniens: Nigel Farage, Architekt des Brexits und Anführer der rechtspopulistischen Bewegung Reform UK. Nun möchte er der nächste britische Premierminister werden. Laut Umfragen würde ihn inzwischen ein Drittel der Bevölkerung wählen. Der sozialdemokratische Premier Keir Starmer hingegen verliert bereits nach kurzer Amtszeit an Zustimmung, nur 23 Prozent der Britinnen und Briten glauben, dass er einen guten Job macht. Farage inszeniert sich gerne als Retter des britischen Volkes und wettert gegen Migration, Klimaschutz und das politische Establishment. Aber warum verfängt seine Botschaft so sehr? Jochen Bittner, Auslandskorrespondent der ZEIT in London, hat den Parteitag in Birmingham verfolgt. Im Podcast erklärt er, was Farage so erfolgreich macht und wie wahrscheinlich es ist, dass er der nächste Premierminister wird. Viele Menschen gehen, wenn das Knie schmerzt oder der Rücken zwickt, nicht nur zum Hausarzt, sondern auch zum Osteopathen. Die Therapiemethode verspricht, den Körper ganzheitlich zu betrachten und die Ursachen der Beschwerden zu finden. Doch ihre Wirksamkeit ist nicht wissenschaftlich belegt. Viele Vertreter der evidenzbasierten Medizin sind der Meinung, dass Osteopathie wirkungslos und nicht wissenschaftlich belegbar sei. In Deutschland ist die Therapie bisher nicht anerkannt, doch die Berufsverbände der Osteopathen kämpfen seit Jahren um Anerkennung als eigenständige Form der Medizin. Das Thema steht nun auch im Koalitionsvertrag. Was würde eine gesetzliche Regelung bedeuten? Andrea Böhnke, Redakteurin im Gesundheitsressort der ZEIT, hat zu dem Thema recherchiert. Im Podcast erklärt sie, wie gut die wissenschaftliche Grundlage wirklich ist und ob Osteopathie in Zukunft offiziell als eigenständige Form der Medizin anerkannt wird. Und sonst so? So gelingt der sanfte Start nach dem Urlaub. Moderation und Produktion: Elise Landschek Redaktion: Rita Lauter Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Nigel Farage: Er schon wieder Kommunalwahlen in England: Nigel Farage fährt seine Ernte ein Osteopathie: Wellness oder Medizin: Was kann Osteopathie? Osteopathie bei Babys: Zack, Blockade weg, Kind gesund Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Sep 6, 202512 min

Update: Sind die Sicherheitsgarantien für die Ukraine mehr als ein Placebo?

In Paris hat sich in den letzten Tagen die "Koalition der Willigen" getroffen. Aus diesem Zusammenschluss sind 26 westliche Staaten bereit, die Ukraine militärisch zu unterstützen. Dazu wollen sie Truppen für Land, See und Luft in die Ukraine entsenden. Die Soldatinnen und Soldaten sollen im Falle eines Waffenstillstands den Frieden im Land militärisch absichern. Welche Länder sich beteiligen, ist jedoch unklar. Für alle Fälle hat Russlands Machthaber klargestellt, dass er westliche Truppen als legitime Angriffsziele betrachte. ZEIT-Sicherheitsexperte Hauke Friederichs ordnet ein, wie realistisch die versprochenen Sicherheitsgarantien vor diesem Hintergrund sind – und wieso Deutschland sich dazu bedeckt hält. Nach monatelangen Debatten hat sich die Bundesregierung endlich auf einen Bundeshaushalt für das restliche Jahr 2025 geeinigt. Während die einen von einem "Haushalt der Superlative" sprechen, kommt aus der Opposition heftige Kritik. Was an den Vorwürfen der Opposition dran ist, berichtet Jurik Iser aus dem Wirtschaftsressort der ZEIT. Außerdem im Update: Das Forschungszentrum in Jülich hat heute Europas schnellsten Supercomputer Jupiter eingeweiht. Pauline Schinkels aus dem Digitalressort der ZEIT erklärt, was Jupiter so besonders macht und wofür er eingesetzt werden soll. Was noch? Auf Partnersuche für außergewöhnliche Schnecken Moderation und Produktion: Helena Schmidt Redaktion: Rita Lauter Mitarbeit: Miriam Mair Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Sicherheitsgarantien für die Ukraine: Eine Placebo-Truppe für die Ukraine würde nur schaden Ukrainekrieg: 26 Staaten wollen sich laut Macron an Sicherungstruppe beteiligen Ukrainekrieg: Russland kritisiert Idee einer europäischen Friedenstruppe Haushaltspolitik: Bundestagsausschuss einigt sich auf Haushalt für 2025 Bundeshaushalt 2025: Grüne kritisieren "Buchungstricks", Linke sprechen von "Irrgarten" Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Sep 5, 20259 min

Gewaltsame Rituale bei der Bundeswehr

Friedrich Merz möchte die "stärkste konventionelle Armee Europas" aufbauen. Dafür soll die Zahl der Zeit- und Berufssoldaten bei der Bundeswehr bis 2035 auf mindestens 260.000 steigen. Werbespots und ein neuer Wehrdienst sollen das Nachwuchsproblem mindern. Henrik Rampe aus dem Arbeitsressort der ZEIT hat junge Soldatinnen und Soldaten zu entwürdigenden Aufnahmeritualen und gefährlichen Mutproben befragt. Im Podcast spricht er darüber, wie die Bundeswehr mit den Vorfällen umgeht und welche Auswirkungen sie auf das Nachwuchsproblem der Bundeswehr haben. Das iranische Atomprogramm gilt als die “Lebensversicherung” von Ajatollah Ali Chamenei. Der oberste Führer des Iran verteidigt das Projekt seit Jahrzehnten. Doch nun fordert die Reformbewegung im Land erstmals eine Aussetzung des Programms – und das, obwohl das Äußern von Kritik am Atomgramm unter Landesverrat steht. Wer hinter der Reformbewegung steckt und warum sie dieses große Risiko eingehen, weiß ZEIT-Volontär Omid Rezaee. Und sonst so: Vogelschutz mal anders – für die Rettung werden zwei Frauen selbst zu Vögeln Moderation und Produktion: Helena Schmidt Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Miriam Mair Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Bundeswehr: Angefasst, angepinkelt, ausgepeitscht – willkommen bei der Bundeswehr Erste Regierungserklärung im Bundestag: Merz will Bundeswehr zur konventionell stärksten Armee Europas machen Bundeswehr: Neuer Wehrdienst setzt auf Freiwilligkeit mit Pflichtelementen Probleme bei der Bundeswehr: 99 Probleme bis zur Wehrfähigkeit Iranisches Atomprogramm: Angriff auf die "Lebensversicherung" des iranischen Regimes Atomprogramm Iranische Opposition: Wer auf das Ende des Regimes setzt Vogelschutz: "Mit den Vögeln zu fliegen, ist magisch" Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Sep 5, 202512 min

Update: Kann die CDU den Erfolg der AfD in Sachsen-Anhalt noch verhindern?

In einem Jahr wählt Sachsen-Anhalt einen neuen Landtag. Wenn die Wahl schon am Sonntag stattfinden würde, käme die AfD nach aktuellen Umfragen auf 39 Prozent. Somit wäre die vom Bundesamt für Verfassungsschutz als rechtsextrem eingestufte Partei stärkste Kraft. Die CDU kommt währenddessen nur auf 27 Prozent. Warum in Sachsen-Anhalt so viele Menschen die AfD wählen würden und wie die CDU ihren Rückstand noch aufholen will, ordnet Tilman Steffen aus dem Politikressort der ZEIT ein. In Zukunft sollen Kinder, die in Florida leben, nicht mehr gegen Masern, Diphtherie oder Polio geimpft werden müssen. Als erster Bundesstaat in den USA möchte Florida alle staatlichen Impfpflichten abschaffen. Bisher waren die Impfungen Voraussetzung, um Schulen oder Kindertagesstätten besuchen zu dürfen. Joseph Ladapo, Leiter der Gesundheitsbehörde in Florida, sagte bei einer Pressekonferenz: "Wer bin ich, dir zu sagen, was dein Kind in seinen Körper tun sollte?" Unterstützung erhält er von Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr., der selbst ein bekennender Impfgegner ist. Außerdem im Update: Der italienische Modeschöpfer Giorgio Armani ist im Alter von 91 Jahren gestorben. Armani zählte zu den einflussreichsten Modeschöpfern der Welt. Was noch? Warum Polizistinnen keine Polizeiuniform als Partykostüm tragen sollten. Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Miriam Mair Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Landtagswahl 2026: AfD in Sachsen-Anhalt in Umfrage stärkste Kraft Impfpflicht: Florida plant Abschaffung aller staatlichen Impfvorgaben Robert F. Kennedy Jr.: Verrückt und trotzdem anschlussfähig Italien: Modeschöpfer Giorgio Armani ist tot Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Sep 4, 20258 min

Warum Venezuela Trump ein Dorn im Auge ist

Nach einem Angriff der US-Marine auf ein venezolanisches Boot vor der Karibikküste sind mindestens elf Menschen getötet worden. Präsident Donald Trump erklärt den Angriff damit, dass das Boot Drogen in die USA habe schmuggeln wollen. Der Schlag richtete sich demnach gegen die venezolanische Drogenbande Tren de Aragua, die die US-Regierung zu einer ausländischen Terrororganisation erklärt hat. Gleichzeitig verschärfen die USA den Druck auf Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro: Die Belohnung für Hinweise, die zu seiner Festnahme führen, wurde auf bis zu 50 Millionen Dollar erhöht. Trump wirft Maduro Verstrickungen in den internationalen Drogenhandel vor. Alexander Kauschanski, Auslandsredakteur der ZEIT, berichtet im Podcast, weshalb Venezuela Trump so ein Dorn im Auge ist und welche Folgen der Angriff für die Beziehungen zwischen den USA und Venezuela haben könnte. Die Koalition der Willigen, ein Bündnis aus rund 30 Staaten, berät in Paris über die Zukunft der Ukraine. Der französische Präsident Emmanuel Macron hat die Willigen in den Élysée-Palast eingeladen, um über langfristige Sicherheitsgarantien und eine mögliche militärische Unterstützung nach einem Waffenstillstand zu beraten. NATO-Generalsekretär Mark Rutte zeigt sich optimistisch, dass bald Klarheit über die gemeinsamen Schritte herrscht. "Niemand redet über Bodentruppen in der Ukraine zum jetzigen Zeitpunkt", hatte Bundeskanzler Merz (CDU) am Sonntag im ZDF-Sommerinterview betont. Über langfristige Sicherheitsgarantien könne erst entschieden werden, wenn es einen Waffenstillstand oder ein Friedensabkommen gibt. Wie will sich Deutschland beteiligen? Und wie wirkungsvoll kann die Koalition der Willigen sein? Ulrich Ladurner, Auslandskorrespondent in Brüssel für die ZEIT, analysiert im Podcast, was von dem Treffen zu erwarten ist und welche Sicherheitsgarantien die Staaten der Ukraine anbieten können. Und sonst so? Dickpicks in Österreich illegal Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Venezuela: USA greifen mutmaßlich mit Drogen beladenes Boot aus Venezuela an USA: Donald Trump durfte Venezolaner nicht mit Kriegsgesetz abschieben Liveblog: Krieg gegen die Ukraine Krieg in der Ukraine: Merz: EU nicht für Militäreinsatz in Ukraine zuständig Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Sep 4, 202512 min

Update: Was bringt der Herbst der Reformen wirklich?

Beim Koalitionsausschuss im Kanzleramt wollen Union und SPD ihre Agenda für die kommenden Monate festlegen. Auf der Tagesordnung: die Haushaltslücke von 30 Milliarden Euro, umstrittene Sozialreformen und die Neubesetzung von Richterposten am Bundesverfassungsgericht. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hatte von einem "Herbst der Reformen" gesprochen, doch es droht eher ein "Herbst der Kommissionen" zu werden: Strittige Themen wie Rente, Pflege und Bürgergeld sollen ausgelagert werden. Merz warnt, die Sozialsysteme seien ohne Reformen nicht mehr finanzierbar. "Wir leben seit Jahren über unsere Verhältnisse", sagte er am vergangenen Wochenende und kündigte Reformen an. Arbeitsministerin Bärbel Bas von der SPD reagierte auf diesen Vorstoß mit dem Wort "Bullshit". Wie kann die Bundesregierung die Kosten für Krankenversicherung und Rente reduzieren? Und kann die Koalition einen Kurs für echte Veränderungen finden oder wird sie nur neue Kommissionen einsetzen, die darüber beraten? Das erklärt Kaja Klapsa im Podcast. Sie ist ZEIT-Redakteurin im Politikressort. Mit einer großen Militärparade hat China in Peking an das Ende des Zweiten Weltkriegs in Asien vor 80 Jahren erinnert. Vor den Augen von Staatschef Xi Jinping präsentierten die Streitkräfte Kampfflugzeuge, Hyperschallraketen und eine neue Interkontinentalrakete mit atomarer Reichweite. An Xis Seite standen Russlands Präsident Wladimir Putin und Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un. Xi erklärte, die Welt stehe heute erneut vor der "Wahl zwischen Frieden und Krieg", China sei jedoch "unaufhaltsam". Die Parade fand auf dem Tiananmen-Platz statt, einem Ort, der auch für die Niederschlagung der Studierendenproteste 1989 bekannt ist. Jens Mühling, China-Korrespondent der ZEIT, erklärt im Podcast, warum sich China als neue Friedensmacht inszeniert. Außerdem im Update: Ein ehemaliger Assistent des AfD-Politikers Maximilian Krah soll jahrelang für China spioniert haben. Er war in Krahs Abgeordnetenbüro im Europaparlament tätig. Der Generalbundesanwalt wirft dem Angeklagten Jian G. vor, fünf Jahre lang Informationen gesammelt und teilweise vertrauliche Dokumente an chinesische Stellen weitergereicht zu haben. Außerdem habe er chinesische Dissidenten ausgespäht. Maximilian Krah selbst musste nun vor Gericht als Zeuge aussagen. Christian Fuchs, Redakteur im Ressort Investigative Recherche und Daten der ZEIT, hat den Prozess in Dresden verfolgt. Im Podcast berichtet er, wie Krah im Gerichtssaal aufgetreten ist und welche Details der Fall offenbart. Und sonst so? Gefälschter Champagner bringt Winzer ins Gefängnis Moderation und Produktion: Rita Lauter Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Koalitionsausschuss: Ein Plan fürs zweite Halbjahr: Fünf Baustellen der Koalition Sozialreformen: Das wird kein Herbst der Reformen – sondern der Kommissionen "Herbst der Reformen": Der schon wieder CDU-Landesparteitag: Merz kündigt "schmerzhafte Entscheidungen" bei Sozialreformen an Militärparade in China: Xi Jinping und seine "korrekte Sicht" auf die Welt Spionageprozess gegen Jian G.: Die AfD, Militärgeheimnisse und der Mann aus China Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Sep 3, 202511 min

Kann eine Vermögenssteuer das Sozialsystem stabilisieren?

Bei der Bundesregierung steht schon der Herbst vor der Tür – und zwar ein "Herbst der Sozialreformen". Bundeskanzler Friedrich Merz kündigte dafür "schmerzhafte Entscheidungen" an. Gespart werden soll vor allem beim Bürgergeld. Auch die Kranken-, Renten- und Pflegeversicherung soll reformiert werden. Während Teile der Bundesregierung im sozialen Bereich sparen möchten, wird auch wieder die Erhebung einer Vermögensteuer diskutiert. Marilena Piesker aus dem Geldressort der ZEIT erklärt, wie eine solche Steuer aussehen könnte und ob sich damit wirklich alle finanziellen Probleme lösen ließen. Der Kopf ragt in die Wellen, die Arme liegen schlaff im Sand neben dem kleinen Körper – das Bild des zweijährigen Alan Kurdi vor der türkischen Küste ging vor zehn Jahren um die Welt. Wie viele andere ist er beim Versuch, vor dem Assad-Regime aus Syrien zu flüchten, ertrunken. Wer nicht aus dem Land fliehen konnte, war häufig Gewalt und Terror ausgesetzt. Nach dem Sturz von Baschar al-Assad wurden viele Gräueltaten sichtbar. Auch, wie systematisch der Geheimdienst des Regimes Kinder verschleppt hat. Reporterin Hannah El-Hatimi hat zu den Verschleppungen recherchiert. Und sonst so: Arte soll größer werden. Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Redaktion: Helena Schmidt Mitarbeit: Victoria Kempter, Miriam Mair Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Sozialstaat: Sozialverband nennt Merz' Kürzungspläne "gesellschaftlich gefährlich" CDU-Landesparteitag: Merz kündigt "schmerzhafte Entscheidungen" bei Sozialreformen an Sozialreformen: Klingbeil warnt vor Kaputtsparen des Sozialstaats Bundeshaushalt: So könnte die Bundesregierung sparen Chancengleichheit: Hört endlich auf, die Armen zu schröpfen! Alan Kurdi: Ohne ihn Syrien: Kinderseelen, die nur Inferno kennen Kinder in Syrien: "Mitten im Trauma" Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Sep 3, 202512 min

Update: Putin und Xi gemeinsam gegen den Westen

Auf dem Gipfel der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SCO) im chinesischen Tianjin haben der russische Präsident Wladimir Putin und der Chinas Staatschef Xi Jinping Einigkeit und Zusammenarbeit demonstriert. Um diese zu besiegeln, unterzeichneten sie heute mehr als 20 Kooperationsabkommen zu den Themen Energie, Luftfahrt, Künstliche Intelligenz und Landwirtschaft. Ob die Abkommen Russlands geschwächte Wirtschaft verbessern werden und ob die Demonstration der Freundschaft zwischen Putin und Xi ein wirkungsvolles Zeichen gegen die USA ist, analysiert Thomas Fischermann. Er koordiniert die internationale Wirtschaftsberichterstattung der ZEIT. Außenminister Johann Wadephul befindet sich währenddessen in Indien. Ziel seines Besuchs: das Anwerben von Fachkräften. Dafür besucht Wadephul unter anderem das indische Silicon Valley, das Hightech-Zentrum in Bengaluru. Für den nächsten Tag stehen noch einige diplomatische Termine auf der Agenda, etwa ein Treffen mit Indiens Außenminister Jaishankar Subrahmanyam. Außerdem im Update: In Brasilien beginnt heute der Prozess gegen den Ex-Präsidenten Jair Bolsonaro. Die Anklage gegen ihn: Nach seiner Wahlniederlage 2022 soll er gemeinsam mit weiteren Politikern und Teilen des Militärs einen Putschversuch gegen seinen Nachfolger Luiz Inácio Lula da Silva geplant haben. Welche Bedeutung dieser Tag heute für Brasilien hat, ordnet Victor Lacombe, Reporter der brasilianischen Zeitung Folha de São Paulo, ein. Was noch? Warum religiöse Gesänge so eine beruhigende Wirkung haben. Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Helena Schmidt Mitarbeit: Miriam Mair Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: SCO-Gipfel in Tianjin: Die antiwestliche Symbolik zählt SCO-Gipfeltreffen in Tianjin: Wie China versucht, Trumps Dominanz zu brechen SCO-Gipfel in China: Donald Trumps Sanktionsdiplomatie ist gescheitert Johann Wadephul: Außenminister der schwarz-roten Koalition Indien-Reise: Wadephul im indischen High-Tech-Zentrum Bengaluru Steffen Mau: "Das ist der Kollateralschaden dieser hysterisierten Diskussion" Gipfel der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit: Modi und Xi vereinbaren engere Zusammenarbeit Prozess in Brasilien: Wollte Bolsonaro sich zurück an die Macht putschen? Luiz Inácio Lula da Silva Brasilien: Ex-Präsident Jair Bolsonaro wird rund um die Uhr überwacht Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Sep 2, 20258 min

Warum die Menschen in Indonesien protestieren

Nach Protesten gegen Luxus-Zulagen für Abgeordnete will die indonesische Regierung unter Präsident Prabowo Subianto nun Vergünstigungen für Politiker streichen. Die landesweiten Demonstrationen zu der geplanten Wohnzulage von umgerechnet rund 2.600 Euro hatten in den vergangenen Tagen zu gewaltsamen Ausschreitungen geführt. Menschenrechtsorganisationen, darunter Amnesty International, kritisierten die Ankündigung von Prabowo Subianto als unzureichend und forderten umfassende politische Reformen. Denis Suarsana ist Leiter des Auslandsbüros der Konrad-Adenauer-Stiftung in Indonesien. IIm Podcast analysiert er die Lage in Indonesien und erklärt, was die Demonstrierenden fordern. Vor mehr als 20 Jahren begann der schwedische Wissenschaftler Lars Lannfelt mit der Entwicklung eines Medikaments gegen Alzheimer. Jetzt ist es erstmals in Deutschland erhältlich. Das Alzheimer-Medikament Leqembi enthält den Wirkstoff Lecanemab, einen Antikörper, der sich gezielt gegen Amyloid-Beta-Ablagerungen im Gehirn richtet, die für die Erkrankung verantwortlich sind. Der Wirkstoff kann den kognitiven Abbau im Frühstadium von Alzheimer um einige Monate verlangsamen und gilt damit als erste ursächlich wirkende Therapie in Deutschland, heilt die Krankheit jedoch nicht. Ingo Arzt, Redakteur im Gesundheitsressort der ZEIT, erklärt, für wen das Medikament geeignet ist. Und sonst so? Flirt-Kultur bei Schimpansen Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Victoria Kempter, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf Whatsapp. Weitere Links zur Folge: Präsidentschaftswahl: Ex-General Prabowo bei Wahl in Indonesien wohl klarer Sieger Proteste in Indonesien: Indonesische Regierung kürzt Vergünstigungen für Abgeordnete Proteste in Indonesien: Tote, Verletzte und Plünderungen Indonesien: Tote bei Massenprotesten in Indonesien Neues Alzheimer-Medikament: Das könnte der Anfang vom Ende der Demenz sein Leqembi: Was Sie zum neuen Alzheimer-Medikament wissen müssen Demenz: Gegen das Vergessen Alzheimer-Medikament: "Ich glaube, das ist es. Wir werden Alzheimer besiegen" Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Sep 2, 202512 min

Update: GPS-Angriff auf Ursula von der Leyens Flugzeug

Ein Flugzeug mit EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen an Bord ist über Bulgarien offenbar Ziel einer absichtlichen GPS-Störung geworden. Eine Sprecherin der Kommission bestätigte entsprechende Bericht und beschuldigte Russland, hinter dem Angriff auf das satellitenbasierte Navigationssystem zu stecken. Die von der Bundesregierung eingesetzte Sozialstaatskommission hat ihre Arbeit aufgenommen. Bis zum Jahresende soll sie Vorschläge für Reformen bei Bürgergeld, Wohngeld und Kinderzuschlag vorlegen, die ab 2026 greifen könnten. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) bekräftigte dazu seine Forderung nach grundlegenden Veränderungen. Arbeits- und Sozialministerin Bärbel Bas (SPD) widersprach der Behauptung über angeblich unbezahlbare Sozialsysteme. Ob sich die Koalitionspartner einigen können und worin sich die Forderungen von Union und SPD unterscheiden, ordnet Mark Schieritz, stellvertretender Leiter im Politikressort der ZEIT, ein. Außerdem im Update: Im Osten Afghanistans sind bei einem Erdbeben der Stärke 6,0 nach Angaben der Taliban-Regierung mehr als 800 Menschen gestorben. Das Epizentrum lag nahe der Stadt Dschalalabad in der Provinz Nangarhar. Rettungsteams sind in das schwer zugängliche Gebiet entsandt worden. Die Behörden befürchten, dass die Zahl der Opfer weiter steigen könnte. Und sonst so? Viral mit Möwenkreischen Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf Whatsapp. Weitere Links zur Folge: EU-Kommissionspräsidentin: Von der Leyens Flugzeug Ziel von mutmaßlich russischer GPS-Störaktion Russland unter Verdacht: Flugzeug mit von der Leyen wird Ziel von GPS-Störung GPS-Jamming: Krieg per Satellitenfunk GPS-Satellitennavigation: Estland und Litauen werfen Russland gezielte GPS-Störmanöver vor Störung von GPS: Müssen wir bald wieder Karten lesen? Russische Sabotage in Europa: Wie Russland einen hybriden Krieg in Europa führt CSU: Markus Söder wünscht sich "grundsätzliches Update" des Sozialstaats Sozialstaat: Sozialverband nennt Merz' Kürzungspläne "gesellschaftlich gefährlich" CDU-Landesparteitag: Merz kündigt "schmerzhafte Entscheidungen" bei Sozialreformen an Sozialleistungen: Bärbel Bas will Bürgergeld auch 2026 nicht erhöhen Afghanistan: Mehr als 800 Tote nach Erdbeben an Afghanistans Grenze Taliban-Herrschaft: Blüten, wo sonst nur Staub ist Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Sep 1, 20259 min

Warum sich die Hamas im Aufwind wähnt

Seit knapp zwei Jahren herrscht Krieg im Gazastreifen. Zehntausende Menschen sind gestorben. Fast zwei Millionen Menschen leiden weiterhin unter der extremen Hungersnot und versuchen, in dem kleinen Küstenstreifen zu überleben. Doch noch immer finden die Kämpfe zwischen Israel und der Hamas kein Ende. Israel bereitet eine militärische Großoffensive vor, um den Gazastreifen komplett zu kontrollieren und die Hamas auszulöschen. In welchem Zustand die Terrororganisation ist, und ob sie sich überhaupt besiegen lässt, ordnet ZEIT-Auslandsredakteur Alexander Kauschanski ein. Zwei Wochen vor den Kommunalwahlen hat die nordrhein-westfälische CDU auf dem Landesparteitag in Bonn Ministerpräsident Hendrik Wüst erneut zu ihrem Landesvorsitzenden gewählt. Bei der Wahl Mitte September werden Wüst und seine Partei sich erneut beweisen müssen. Unterstützung im Wahlkampf erhält Wüst von Bundeskanzler Friedrich Merz, der am heutigen Montag zu seinem offiziellen Antrittsbesuch nach NRW kommt. Die Wahl dürfte auch in Berlin genau verfolgt werden, gilt sie doch als erster Stimmungstest für die schwarz-rote Regierung in Berlin. Zwar gilt die schwarz-grüne NRW-Landesregierung unter Wüst als erfolgreich, weil sie weitgehend geräuschlos regiert. Doch ein Selbstläufer dürfte die Wahl für seine Partei trotzdem nicht werden. Was aus Sicht der CDU schiefgehen kann, wie die bundesweite Krise der Grünen sich auf deren Ergebnisse auf kommunaler Ebene auswirken könnte, und welche Rolle die AfD in Deutschlands bevölkerungsreichstem Bundesland spielt, analysiert Christian Parth aus dem Politikressort der ZEIT. Und sonst so: ein Hoch auf die Feuerwehr! Moderation und Produktion: Moses Fendel Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Miriam Mair Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Krieg in Gaza: Lässt sich die Hamas besiegen? Einnahme von Gaza-Stadt: "Sollen wir gehen und sterben, oder bleiben und hungern" Hungersnot in Gaza: So sieht Hunger aus Großoffensive in Gaza: Das schlimmste aller Szenarien CDU-Parteitag vor Kommunalwahl: Merz und Wüst stellen Kommunen Finanzspritzen in Aussicht Kommunalwahl NRW: SPD im Abstiegskampf Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Sep 1, 202512 min

Ein Gipfel ohne den Westen

In der chinesischen Stadt Tianjin beginnt das Gipfeltreffen der Shanghai Cooperation Organization (SCO). Dem Bündnis gehören zehn Staaten an, darunter China, der Iran, Russland, Indien und Belarus. Zusammen repräsentieren die SCO-Staaten rund 40 Prozent der Weltbevölkerung. China, Russland und Indien treten dabei als Partner auf, konkurrieren aber zugleich um die Führungsrolle im Globalen Süden. Oft mit der Nato verglichen, geht es der Organisation weniger um militärische Verteidigung als um politische und wirtschaftliche Kooperation. Inwiefern der Gipfel auch ein Zeichen der Verschiebungen in der globalen Ordnung ist, ordnet Steffen Richter, Redakteur für internationale Politik bei der ZEIT, ein. Mehr als 100 Tage nach Amtsantritt hat Raumfahrtministerin Dorothee Bär (CSU) ihre neue Abteilung noch immer nicht aufgebaut. Grund ist ein Zuständigkeitsstreit mit CDU-Wirtschaftsministerin Katherina Reiche. Dabei geht es auch um die Frage, wer künftig über die millionenschweren Fördertöpfe für den Mittelstand entscheiden darf. Industrie und Verbände drängen auf schnelle Klarheit, da im Herbst zentrale Entscheidungen der Esa anstehen. Wo genau das Problem liegt und wie dieses gelöst werden könnte, analysiert Politikredakteurin Lisa Caspari. Und sonst so: Musik zum Schokolade-Essen Moderation und Produktion: Elise Landschek, Moses Fendel, Constanze Kainz Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge Iran und China: Zweckgemeinschaft mit Grenzen Geschichte des Westens: Was macht den Westen aus? Unausgewogene Berichterstattung: Warum schauen wir nicht hin? Nato: Alle Nato-Mitgliedsstaaten erreichen 2025 das Zwei-Prozent-Ziel Dorothee Bär: Was ich gern früher gewusst hätte Dorothee Bär: Raumfahrtministerin – bisher nur auf dem Papier Katherina Reiche: Was hat sie zu sagen? Raumfahrtministerium: Raumschiff Deutschland Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Aug 31, 202513 min

Spezial zu 10 Jahren "Wir schaffen das": Die Geschichte von Sami und Dave

Dieser Beitrag ist Teil des ZEIT-Schwerpunkts "Haben wir es geschafft?" über ein Deutschland zehn Jahre nach Angela Merkels historischer Entscheidung. Dave Schmidtke steht mitten in der algerischen Sahara, als an einem Spätsommertag 2015 einige Bewohner des Flüchtlingslagers auf ihn zukommen, in dem er gerade als Freiwilliger arbeitet. Er könne stolz auf sein Land sein, sagen sie, auf Deutschland. Sie hätten im Radio von der Botschaft gehört, die die deutsche Bundeskanzlerin in die Welt gesendet hat: "Wir schaffen das!" In derselben Zeit sitzt der junge Iraker Sami Alwarar in seiner Heimat vor dem Fernseher und sieht Merkels Rede und die Bilder der Ankunft tausender Geflüchteter an deutschen Bahnhöfen. Ein paar Wochen später macht er sich selbst auf den Weg und flieht in einem überfüllten Boot über das Mittelmeer nach Europa. In Chemnitz treffen sich die beiden. Denn Sami ist in Not. In diesem Spezial von Was jetzt? blicken die beiden zurück auf diese aufwühlenden Wochen – und darauf, wie sich ihr Leben und das Land seitdem verändert haben. Moderation: Leonard Frick Redaktion: Jannis Carmesin, Mounia Meiborg Produktion: Markus Gläser Fragen, Kritik, Anregung? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weiterführende Links zur Folge: IAB-Bericht: 10 Jahre Fluchtmigration 2015: Was Integration fördert und was sie bremst DIW-Wochenbericht: Geflüchtete fühlen sich weniger willkommen in Deutschland Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung: Die distanzierte Mitte Umfrage zur Migration: Schaffen wir das noch? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Aug 30, 202542 min

Wie dramatisch ist die Lage am Arbeitsmarkt?

In Deutschland sind erstmals seit zehn Jahren laut der Bundesagentur für Arbeit wieder mehr als drei Millionen Menschen arbeitslos, die Quote liegt bei 6,4 Prozent. Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger spricht von einem "Armutszeugnis für die Reformverweigerung der vergangenen Jahre" und fordert einen Herbst der Reformen. Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) sieht die Ursachen dagegen in weltwirtschaftlicher Unsicherheit und im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Als Lösung fordert sie Investitionen und Impulse für mehr Beschäftigung durch die Bundesregierung. Doch welche Branchen sind besonders betroffen? Und ist die Lage vergleichbar mit den frühen Nullerjahren unter Gerhard Schröder? Zacharias Zacharakis, Wirtschaftsredakteur der ZEIT, ordnet im Podcast ein, wie dramatisch die Lage ist und was passieren muss, damit die Arbeitslosigkeit sinkt. Seit Beginn des russischen Angriffskrieges verschwinden in der Ukraine immer wieder Zivilisten und tauchen später in russischer Gefangenschaft wieder auf. Insgesamt sollen seit Kriegsbeginn rund 16.000 ukrainische Zivilisten nach Russland verschleppt worden sein, mindestens neun von ihnen sind in Gefangenschaft gestorben. Unter ihnen sind Aktivisten, Lokalpolitiker und Journalisten wie Viktoriia Roshchyna. Die ukrainische Journalistin recherchierte in Russland, wurde dort festgenommen und starb in russischer Untersuchungshaft. Recherchen ergaben, dass sie dort höchstwahrscheinlich zu Tode gequält wurde. Warum nimmt Russland diese Menschen fest? Maxim Kireev, ZEIT-Redakteur für internationale Politik, erklärt im Podcast, welche Menschen Russland in der Ukraine gefangen nimmt und ob es Hoffnung auf einen Austausch dieser Zivilisten gibt. Und sonst so? Bei strömendem Regen im Freibad Moderation und Produktion: Lisa Caspari Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Mathias Peer, Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Bundesagentur für Arbeit: Arbeitslosenzahl steigt erstmals seit 2015 auf mehr als drei Millionen Arbeitsmarkt: Keine Panik, es geht aufwärts! Ukrainische Gefangene: Von Russland verschleppt, ohne Aussicht auf Freiheit Viktoriia Roshchyna : Zu nah dran Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Aug 30, 202511 min

Update: Der "Geist von Würzburg" soll Deutschland voranbringen

Nach vielen Diskussionen und Pannen wollen sie ihre Streitigkeiten endlich beenden: Um sich besser kennenzulernen und künftig besser zusammenzuarbeiten, haben sich die Fraktionen von Union und SPD zu einer zweitägigen Klausur in Würzburg getroffen. Fabian Reinbold, politischer Korrespondent der ZEIT, hat das Treffen beobachtet. Im Podcast beantwortet er die Frage, was hinter dem demonstrativ beschworenen "Geist von Würzburg" steckt. Und erklärt, ob es ab sofort harmonischer zwischen den beiden Fraktionen zugeht, ob sie neues Vertrauen aufbauen konnten und wie genau die beiden Fraktionen "Deutschland voranbringen" wollen. Ein weiteres wichtiges Treffen hat heute im französischen Toulon stattgefunden. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron wollten Einigkeit demonstrieren und die deutsch-französische "Achse" stärken. Inhaltlich beschäftigten sich die beiden unter anderem mit ökonomischen Fragen zur Stärkung des Binnenmarkts und dem Bürokratieabbau, aber auch mit der Planung eines Digitalgipfels. Außerdem haben sie angekündigt, ihre sicherheitspolitische Zusammenarbeit zu vertiefen, unter anderem, indem sie einen strategischen Dialog über die atomare Abschreckung starten wollen. Außerdem im Update: Die Arbeitslosigkeit in Deutschland ist erstmals seit zehn Jahren wieder auf mehr als drei Millionen gestiegen. Insgesamt sind nun 3,025 Millionen Menschen arbeitslos gemeldet. Das geht aus dem aktuellen Monatsbericht der Bundesagentur für Arbeit hervor. Was noch? Im Scream-Club gemeinsam den Stress und Frust rausschreien Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Miriam Mair Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Schwarz-rote Koalition: Der Schaden bleibt Klausurtagung in Würzburg: Koalitionsfraktionen wollen bessere gemeinsame Basis schaffen Emmanuel Macron und Friedrich Merz: Ein Plan für Europa Wirtschafts- und Sicherheitspolitik: Merz trifft Macron zu Beratungen vor deutsch-französischem Ministerrat Arbeit im Jobcenter: "Wenn jemand nicht will, bekomme ich ihn kaum zu mir" Arbeitsmarkt: Keine Panik, es geht aufwärts! Bundesagentur für Arbeit: Arbeitslosenzahl steigt erstmals seit 2015 auf mehr als drei Millionen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Aug 29, 202510 min

Die Deutschen denken wieder rechter

Deutschland ist nach rechts gerückt – um das zu erkennen, reicht ein kurzer Blick auf die Wahlergebnisse der AfD. Doch Datenauswertungen der ZEIT zeigen, dass Positionen aus dem politisch rechten Spektrum seit Jahren auf immer mehr Zustimmung in der Mitte der Bevölkerung stoßen. Besonders deutlich wird das bei den Themen Klimawandel, Migration und Geschlechteridentitäten. Auch wenn die Mehrheit bei zentralen politischen Fragen noch immer eine moderate Haltung vertritt, nehmen extreme Meinungen stetig zu. Woran liegt das? Michael Schlieben ist politischer Korrespondent der ZEIT und erklärt, ob die Parteien nach rechts gerückt sind, weil die Menschen es tun. Oder ob umgekehrt die Bevölkerung eine Bewegung der Parteien mitvollzogen hat. Die Rebellengruppe der Huthis bietet neuerdings einen Onlineservice für die internationale Schifffahrtsbranche an. Auf der Website der Huthi-Behörde HOCC (Humanitarian Operations Coordination Center) können Reedereien und Schiffsbetreiber einsehen, welche Schiffe von den Rebellen im Roten Meer angegriffen werden sollen. Wenn man ganz sichergehen möchte, dass sein Schiff nicht attackiert wird, kann man es sogar vor der Durchfahrt bei den Huthis anmelden. Bislang rät der World Shipping Council allerdings nicht zur Nutzung des Services, manche Sicherheitsunternehmen haben sogar Warnungen ausgesprochen. Seit Ende 2023 blockieren die Huthi-Rebellen die Durchfahrt im Roten Meer und greifen Schiffe brutal mit Drohnen und Bomben an. Damit will die Gruppe nach eigener Aussage Israel für dessen Krieg im Gazastreifen bestrafen. Warum die Huthis den Onlineservice anbieten und wie ernsthaft das Angebot wirklich ist, weiß ZEIT-Wirtschaftsredakteur Thomas Fischermann. Und sonst so? Roboterkaninchen locken Pythons aus den Everglades. Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Emma Graml Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Rechtsruck: Die Mitte driftet nach rechts Serie: Sind die Linken selber schuld? Huthi-Miliz: Womit keiner rechnet Nahost: Huthi-Miliz bekennt sich zu Angriff auf Handelsschiff im Roten Meer Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Aug 29, 202512 min

Update: Willst du mit mir Panzer bauen?

Bundeskanzler Friedrich Merz und der französische Präsident Emmanuel Macron haben sich zu wichtigen Gesprächen in Südfrankreich getroffen. Dabei geht es unter anderem um die Kooperation beider Länder im Rüstungsbereich, etwa beim Bau neuer Kampfflugzeuge und Panzer. Das Treffen wird allerdings von innenpolitischen Krisen in Frankreich überschattet. Ist Frankreich derzeit noch ein verlässlicher Partner für Deutschland? Und wo gibt es Konflikte zwischen beiden Staaten? Diese und weitere Fragen beantwortet Mark Schieritz, stellvertretender Ressortleiter des Politkressorts der ZEIT. Im Prozess um die mutmaßliche Entführung der Kinder von Unternehmerin Christina Block hat es ein Geständnis gegeben. Einer der Mitangeklagten hat zugegeben, an dem Vorfall in der Silvesternacht 2023/24 beteiligt gewesen zu sein. Laut Anklage sollen die beiden Kinder am Neujahrsabend von mehreren Männern ihrem Vater entrissen und von Dänemark nach Deutschland gebracht worden sein. Er hat angekündigt, über den Fall mehr erzählen zu wollen. Gleichzeitig hat sich ein Streit um das Fragerecht in dem Prozess entwickelt. Wo steht der Prozess? Und wie verhält sich die Hauptangeklagte Christina Block bisher? Diese und weitere Fragen beantwortet Anne Kunze, Kriminalreporterin der ZEIT. Bundesentwicklungsministerin Reem Alabali Radovan (SPD) hat der israelischen Regierung mit Konsequenzen gedroht, sollte diese ihre Offensive im Gazastreifen weiter vorantreiben. Die Ministerin ist aktuell im Nahen Osten unterwegs, besucht verschiedene Länder und hat unter anderem Angehörige israelischer Geiseln sowie palästinensische Familien getroffen. Was die Ministerin mit der Reise bewegen kann, weiß Samiha Shafy, Politikredakteurin der ZEIT. Außerdem im Update: Deutschland, Frankreich und Großbritannien haben den Mechanismus, um Sanktionen gegen den Iran einzuführen, aktiviert. Und sonst so? Gehirne von Freunden ticken oft ähnlich. Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Christina Block: In ihren Händen: ein Familienfoto Europäische Ukrainepolitik: Sie müssen jetzt stark sein Sozialproteste in Frankreich: Ihr Ziel: ganz Frankreich lahmlegen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Aug 28, 202510 min

Fraktions-Teambuilding im Würzburger Weinkeller

Die Spitzen der Regierungsfraktionen von Union und SPD kommen in Würzburg zu einem gemeinsamen Treffen zusammen. Ziel ist es, die Zusammenarbeit nach den ersten vier Monaten im Amt zu festigen und gemeinsame Projekte für den angekündigten "Herbst der Reformen" vorzubereiten. Zwischen Kanzler Friedrich Merz (CDU) und SPD-Chef Lars Klingbeil gilt das Verhältnis als stabil, auf Fraktionsebene gibt es jedoch Spannungen. Beide Parteien betonen, dass die Zusammenarbeit besser funktionieren solle als in der vorherigen Ampelkoalition. Ob das gelingen kann, ordnet Mariam Lau, Redakteurin im Politikressort der ZEIT, ein. Knapp drei Jahre nach den Explosionen an den Nord-Stream-Pipelines wurde in der vergangenen Woche der 49-jährige Ukrainer Serhij K. im August in Italien festgenommen. Er soll die Operation geleitet haben, die 2022 zur Sprengung der Gasleitungen in der Ostsee führte. Nach Recherchen von ZEIT, "SZ" und ARD sind insgesamt sieben mutmaßliche Beteiligte identifiziert. Mehrere von ihnen stammen aus dem ukrainischen Militärumfeld. Holger Stark ist stellvertretender Chefredakteur und Ressortleiter Investigative Recherche und Daten der ZEIT. Im Podcast analysiert er, welche Folgen der Fall für die deutsch-ukrainischen Beziehungen haben könnte. Und sonst so? Die besten Sommergetränke für einen mittellauen Sommerabend Moderation und Produktion: Elise Landschek Redaktion: Constanze Kainz Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Dokupodcast: Friedrich Merz: Sein langer Weg zur Macht Lars Klingbeil: All you need is Lars Frauke Brosius-Gersdorf: Eine Haltung, die Respekt abnötigt "Bandenmäßiger Leistungsmissbrauch": Gibt es eine Bürgergeld-Mafia? Bundeswehr: Neuer Wehrdienst setzt auf Freiwilligkeit mit Pflichtelementen Schwarz-rote Koalition: Richter, Steuern und Befindlichkeiten Nord Stream 1 und 2: Sprengkraft an Ostseepipelines laut Experten wie "Hunderte Kilo" TNT Italien: Mutmaßlicher Nord-Stream-Saboteur wird Haftrichterin vorgeführt Nord-Stream-Pipelines: Italienische Polizei nimmt mutmaßlichen Nord-Stream-Saboteur fest Anschlag auf Nord-Stream-Pipeline: Ukrainischer Kommandeur soll in Nord-Stream-Anschlag verwickelt sein Ukrainisch-deutsche Beziehungen: Ein Fenster nach Europa Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Aug 28, 202512 min

Update: Wird Deutschland jetzt sicherer?

Das Bundeskabinett hat die Gründung eines nationalen Sicherheitsrats beschlossen. Wie Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) verkündeten, soll das neue Gremium alle Informationen über die innere, äußere, digitale und wirtschaftliche Sicherheit zusammentragen und koordinieren. Dadurch sollen künftig Bedrohungen identifiziert und mögliche Maßnahmen entwickelt werden. Bislang wurde dafür in getrennten Ressorts gearbeitet, was eine vollständige "Informationsumgebung" verhindert habe. Die Gründung eines Nationalen Sicherheitsrats wurde bereits im Koalitionsvertrag angekündigt, nachdem sie in vorherigen Regierungen immer wieder scheiterte. Warum es jetzt doch geklappt hat und ob Deutschland damit sicherer wird, erklärt Jörg Lau, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT. Das Bundeskabinett hat das umstrittene Wehrdienstgesetz gebilligt. Laut Verteidigungsminister Boris Pistorius stehe die Wiedereinführung der Wehrerfassung im Kern des Gesetzes: Demnach sollen alle jungen Menschen in den kommenden Jahren einen Fragebogen ausfüllen, der das Interesse am Wehrdienst abfragt, anschließend werden geeignete Kandidaten zur Musterung eingeladen. Ziel sei es, die Bundeswehr um mindestens 80.000 Soldaten zu erweitern. Der Wehrdienst basiere zunächst auf Freiwilligenbasis, ab 2028 soll der Fragebogen dann verpflichtend sein. Kritik kam dabei vor allem von der Union: Sie forderte einen automatischen Übergang zur Wehrpflicht. Das Gesetz muss noch vom Parlament bestätigt werden. Außerdem im Update: Am Abend treffen sich der französische Präsident Emmanuel Macron, der polnische Ministerpräsident Donald Tusk und Bundeskanzler Friedrich Merz im moldawischen Chișinău. Die drei EU-Politiker wollen der proeuropäischen Präsidentin Maia Sandu ihre Unterstützung für die kommenden Parlamentswahlen aussprechen: Sandus größte Gegner sind russlandnahe Parteien, die gegen einen EU-Beitritt sind. Und sonst so? Haare sind die Zahnpflege der Zukunft. Moderation und Produktion: Constanze Kainz Redaktion: Pia Rauschenberger Mitarbeit: Emma Graml Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Nationaler Sicherheitsrat: Das neue Gremium, das Deutschland für Krisenfälle rüsten soll Neuer Wehrdienst: Es geht hier übrigens um mich Wehrdienstgesetz: Eine Wehrdienstreform mit entscheidender Leerstelle Wehrdienst: Bundeskabinett billigt Entwurf für neues Wehrdienstgesetz Bundeswehr: Neuer Wehrdienst setzt auf Freiwilligkeit mit Pflichtelementen Europäische Ukrainepolitik: Sie müssen jetzt stark sein Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Aug 27, 20259 min

Ein neues Zeitalter globaler Wirtschaftspolitik

Der Gewinn des einen ist der Verlust der anderen – so in etwa lässt sich nicht nur die Grundidee der Handelspolitik von US-Präsident Donald Trump beschreiben. Auch die Handelspolitik des Merkantilismus folgt diesem Ansatz. Die Folge: Staaten schotten sich mit hohen Zöllen ab und fördern die heimische Wirtschaft. Sie wollen anderen Nationen Geld nehmen und das Kapital möglichst im eigenen Land halten. Auch wenn diese Idee aus dem 17. Jahrhundert stammt, erlebt sie dank Trump eine Renaissance. So zumindest beschreibt Heike Buchter, US-Korrespondentin der ZEIT, die aktuelle Wirtschaftspolitik der USA. Das zeige sich an den Zöllen, am jüngsten Deal, den Trump mit Intel schloss und am Umgang mit der Notenbank Fed. Wieso merkantilistisches Wirtschaften nicht nur in den USA wieder Anklang findet und wo die Gefahren liegen, erklärt Heike Buchter im Podcast. Im Klimaschutz ist eine neue Technologie kommerziell an den Start gegangen. Vor der norwegischen Küste wird seit Montag erstmals CO₂ im Meeresboden gespeichert, um es vom Entweichen in die Atmosphäre abzuhalten. Die Technologie heißt Carbon-Capture-Storage, kurz CCS. Dabei wird das Treibhausgas eingefangen, verflüssigt und anschließend in den Meeresboden verpresst. Auch die Bundesregierung will die Technologie in Deutschland einsetzen – vor der Küste Schleswig-Holsteins sind bereits geeignete Gebiete identifiziert. Was von manchen als Revolution beim Klimaschutz gefeiert wird, sei technisch aber noch nicht ausgereift, eventuell gefährlich und aktuell sehr teuer, sagt Elena Erdmann, Wissensredakteurin der ZEIT. Wichtiger sei etwas anderes, sagt sie im Podcast, und wägt die Chancen und Risiken von CCS ab. Und sonst so? Wer einem auf dem Arschlochpfad in Mecklenburg-Vorpommern begegnet. Moderation und Produktion: Fabian Scheler Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: CCS-Gesetz: Kommt jetzt die CO₂-Speicherung unter Tage? Geoengineering: Die neue Regierung will mit Tricks an den Fossilen festhalten Fed: Wer ist mächtiger: Trump oder der Dollar? Donald Trump: Dealen in den Abgrund Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Aug 27, 202513 min

Update: Eine Wehrdienstreform mit entscheidender Leerstelle

Die Bundesregierung hat sich auf einen Entwurf für ein neues Wehrdienstgesetz geeinigt. Außenminister Johann Wadephul (CDU) zog seinen Vorbehalt gegen die Vorlage von Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) zurück, sodass das Kabinett den Entwurf am morgigen Mittwoch beschließen kann. ZEIT-Hauptstadtredakteur Peter Dausend skizziert den Entwurf, die zentralen Meinungsverschiedenheiten – und erklärt, warum er die zentrale Herausforderung für die Bundeswehr nicht lösen wird. Im Streit um den geplanten Sparhaushalt hat Frankreichs Premierminister François Bayrou ein Vertrauensvotum im Parlament angekündigt. Die Abstimmung soll am 8. September stattfinden; dann entscheidet sich, ob Bayrous Minderheitsregierung im Amt bleibt. Der Premier will damit Unterstützung für sein Konsolidierungsprogramm gewinnen, das Kürzungen der Staatsausgaben um mehr als 40 Milliarden Euro vorsieht. Matthias Krupa, ZEIT-Korrespondent in Frankreich, analysiert die Lage und entwirft Szenarien für die politische Zukunft des Landes. Außerdem im Update: US-Präsident Donald Trump hat die Entlassung der Fed-Gouverneurin Lisa Cook angeordnet. Diese weigert sich jedoch, die Entlassung zu akzeptieren, und verweist darauf, dass der Präsident keine Befugnis habe, sie aus dem Gouverneursrat der US-Notenbank zu entlassen. Die Juristin und Ökonomin ist seit 2022 im Amt. Es wäre der erste Versuch eines US-Präsidenten, eine Notenbank-Gouverneurin abzusetzen. Und sonst so? Singvögel gegen den Rechtsruck. Moderation und Produktion: Jannis Carmesin Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Bundeswehr: Bundesregierung einigt sich auf Entwurf für Wehrdienstgesetz Ukrainekrieg: Wadephul schließt Stationierung deutscher Soldaten in der Ukraine aus Aufrüstung in Europa: Pistorius erwägt Einstieg bei deutsch-französischem Panzerhersteller Bundeswehr: Merz sieht "keinen grundsätzlichen Dissens" beim Wehrdienst Wehrdienst: Wie funktioniert das schwedische Wehrdienstmodell? Markus Söder: "Hände weg" Bundeswehr: Jens Spahn fordert rasche Rückkehr zur Wehrpflicht Regierungskrise in Frankreich: Bayrou will Schulden abbauen und Rentenreform neu diskutieren Frankreich: Premierminister Bayrou kündigt Misstrauensvotum im Parlament an Paris: Frankreich will Feiertage streichen und Sozialleistungen einfrieren USA: Trump fordert Rücktritt von Notenbank-Vorstandsmitglied US-Notenbank: Fed-Gouverneurin Lisa Cook lehnt Rücktritt ab Aufnahmeprogramm: Bundesregierung lässt gefährdete Afghanen offenbar einreisen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Aug 26, 202511 min

Wie realistisch ist ein Blackout durch unsichere Solaranlagen?

Deutschlandweit sind mehr als fünf Millionen Photovoltaikanlagen installiert, darunter viele private. Für Hacker könnten sie ein Einfallstor ins gesamte Stromnetz sein. Um den Strom ins öffentliche Netz einspeisen zu können, muss er in Wechselstrom umgewandelt werden. Und genau dort liegt das Angriffsziel für Hacker: Die Wechselrichter sind mit dem Internet verbunden und weisen einige Sicherheitslücken auf. Was als Worst-Case-Szenario eintreten könnte und wie sich private Haushalte vor einem Angriff schützen können, hat Eva Wolfangel aus dem Digitalressort der ZEIT recherchiert. US-Präsident Donald Trump plant laut Berichten, die Nationalgarde im September auch in Chicago einzusetzen. Damit wolle er dort wieder für "Ordnung" sorgen. Mit Verweis auf angeblich eskalierende Kriminalität ist die Nationalgarde bereits in Washington, D. C. im Einsatz. Dort rief Trump vor zwei Wochen den "Notstand" aus, denn die Stadt befinde sich in "kompletter Gesetzlosigkeit". Warum Trump die Nationalgardisten in mehrere amerikanische Städte schickt, wie kriminell es dort tatsächlich zugeht und ob die Städte eine Möglichkeit haben, sich gegen den Einsatz der Nationalgarde zu wehren, weiß Rieke Havertz, internationale Korrespondentin der ZEIT. Und sonst so: 15 Tipps, um weniger Zeit am Handy zu verbringen Moderation und Produktion: Helena Schmidt Redaktion: Fabian Scheler Mitarbeit: Lisa Pausch, Miriam Mair Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Sicherheit von Solaranlagen: Ein Superblackout? Eine reale Gefahr in Deutschland Rekord bei Sonnenstrom: Solarausbau bis 2030: Die Hälfte ist geschafft Donald Trump: Der 47. US-Präsident USA: US-Regierung plant laut Bericht Einsatz von Nationalgarde in Chicago Washington, D. C.: Nationalgarde in US-Hauptstadt soll aufgestockt werden Donald Trump: Mit Soldaten gegen Obdachlose US-Hauptstadt: Truppen der Nationalgarde in Washington, D. C. werden bewaffnet Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Aug 26, 202511 min

Update: Was die Geflüchteten von 2015 in Deutschland geschafft haben

Am 31. August 2015 sagte die damalige Bundeskanzlerin Angela Merkel in der Bundespressekonferenz den Satz, der als Leitspruch für ihre Flüchtlingspolitik in Erinnerung geblieben ist: "Wir schaffen das." Zehn Jahre später zeigt eine neue Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, dass die Mehrheit der Geflüchteten heute Arbeit in Deutschland gefunden hat. Yuliya Kosyakova ist Professorin für Migrationsforschung an der Universität Bamberg und hat an der heute veröffentlichten Studie mitgeschrieben. Im Podcast zeichnet sie die Entwicklung seit 2015 nach und erklärt, warum geflüchtete Frauen seltener eine Beschäftigung finden. Robert Habeck, ehemaliger Vizekanzler, Wirtschafts- und Klimaschutzminister sowie Bundesvorsitzender der Grünen, hat sein Bundestagsmandat niedergelegt. Im Interview mit der "taz" begründete Habeck seinen Schritt: Im Wahlkampf habe er bereits alles gesagt, was er zur laufenden Legislatur zu sagen habe. Zudem habe er den Eindruck, wichtige Teile seiner Positionen seien auch bei den Regierungsparteien und Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) angekommen. Nun wolle er "eine neue Geschichte" und kündigte verschiedene internationale Forschungs- und Lehraufträge an. Außerdem im Update: Bei einem israelischen Angriff auf ein Krankenhaus im Süden des Gazastreifens sind nach palästinensischen Angaben mindestens 20 Menschen getötet worden, darunter fünf Journalisten. Und sonst so? 16 Jahre krankgeschrieben bei vollem Lohn? Eine Lehrerin aus NRW dürfte einen neuen Rekord aufgestellt haben. Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Fabian Scheler Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Herbert Brücker: "Wir haben mehr geschafft, als ich erwartet hatte" Arbeitsmarktintegration: So viele der Geflüchteten von 2015 haben heute einen Job Ukraine: Lars Klingbeil fordert in Kyjiw "verlässliche Sicherheitsgarantien" Lage in der Ukraine: You'll walk alone Die Grünen: Robert Habeck legt Bundestagsmandat nieder Liveblog: Krieg in Gaza Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Aug 25, 202510 min

Was im Herbst auf Deutschland zukommt

Die Regierungskoalition aus Union und SPD hat nach etwas mehr als 100 Tagen im Amt schlechte Umfragewerte und bereits mehrere Streite hinter sich. Im Herbst soll sich dieser Trend jedoch umkehren, bei der Wirtschaft, den Sozialreformen und dem Bürokratieabbau. Bundeskanzler Friedrich Merz wirkt dafür bereits jetzt auf die SPD ein. Wie stellt sich die Union die Trendwende vor? Und geht die SPD diesen Weg einfach so mit? Diese und weitere Fragen beantwortet Lisa Caspari, Politikredakteurin und "Was jetzt?"-Host der ZEIT. SPD und Union streiten sich außerdem einmal mehr über mögliche Steuern für Großverdiener und Vermögende. Denn für die kommenden Haushalte fehlt Geld. Die SPD kann sich vorstellen, unter anderem die Steuern für die Reichsten der Gesellschaft zu erhöhen, die Union lehnt das strikt ab. Erneut blockierten sich beide Parteien bei wichtigen Steuerreformen, sagt Juri Caspar Iser, Redakteur für Finanzpolitik der ZEIT. Er sieht fünf große Steuerungerechtigkeiten, die dringend angegangen werden müssten. Im Podcast erklärt er, wieso es hier eine Schieflage gibt und wie Lösungen aussehen könnten. Und sonst so? Der neue Persönlichkeitstyp – der Otrovert Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger Mitarbeit: Lisa Pausch und Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Friedrich Merz: Merz' Warnung an die SPD Schwarz-rote Koalition: Friedrich Merz und die Dämonen der anderen Streit über Steuererhöhungen: So ungerecht ist das deutsche Steuersystem Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Aug 25, 202511 min