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Was jetzt?

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Russland plant die nächste Offensive

Russland spielt bei den Verhandlungen über eine Waffenruhe mit der Ukraine auf Zeit. Gespräche in Istanbul sowie Telefonate zwischen US-Präsident Donald Trump und Kremlchef Wladimir Putin endeten ohne Erfolg. Das Ultimatum der Ukraine und der USA zu einem bedingungslosen Waffenstillstand lehnt Putin weiterhin kategorisch ab. Währenddessen deutet vieles darauf hin, dass Russlands Armee eine militärische Großoffensive für den Sommer vorbereitet, um die Ukraine verstärkt unter Druck zu setzen: Vor knapp einer Woche startete Russland mit 273 Drohnen den bisher größten Drohenangriff seit Beginn des Krieges, täglich verschieben sich Fronten und Meldungen über russische Angriffe häufen sich. Welche strategischen Ziele Russland damit verfolgt, ob die Ukraine dem Großangriff militärisch gewachsen ist und wie viel Unterstützung sie aus dem Ausland erwarten kann, weiß Maxim Kireev aus dem Politikressort der ZEIT. Die USA unter Donald Trump befinden sich auf einem Rückschritt, was Diversität und die Gleichstellung von Frauen angeht. Beispielsweise dürfen US-Bundesbehörden künftig über 200 Begriffe nicht mehr in offiziellen Dokumenten verwenden. Dazu zählen etwa "women", "female" oder "feminism". Männlichkeitsideale werden mit einer neuen Härte propagiert. Jedoch sind sie von klassischen Rollenbildern abzugrenzen. Die aktuellen Entwicklungen sind eher dem Begriff Mannosphäre zuzuordnen. Was genau man unter dem Begriff versteht, wieso die Bewegung gerade bei jungen Männern so erfolgreich ist und welche Auswirkungen der Trend auf die politische und gesellschaftliche Lage in Deutschland hat, erklärt Mariam Lau, Redakteurin im Politikressort der ZEIT. Und sonst so: Warum rote Katzen besonders sind Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Constanze Kainz Mitarbeit: Mathias Peer, Miriam Mair Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Telefonat mit Wladimir Putin: Trump lässt Putin gewähren USA und Russland: Passt schon, Wladimir Ukrainekarte aktuell: Ukraine und Russland rücken an der Front bei Torezk vor Krieg gegen die Ukraine: Russland fliegt bisher größten Drohnenangriff auf die Ukraine Misogynie in der Politik: Willkommen in der Mannosphäre Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

May 24, 202512 min

Update: Trumps Kampf gegen Harvard geht weiter

Die US-Eliteuniversität Harvard soll keine ausländischen Studierenden mehr annehmen dürfen. Das teilte das US-Heimatschutzministerium am Donnerstagabend mit. Nun wehrt sich die Universität gerichtlich gegen die Trump-Regierung. Das Verbot, internationale Studenten aufzunehmen, sei "rechtswidrig" und verstoße "eklatant" gegen die Verfassung. Bereits vor einem Monat kam es zum Konflikt zwischen der Uni und der Trump-Regierung, als Forschungsgelder in Höhe von 2,2 Milliarden US-Dollar eingefroren wurden. Die US-Regierung geht nicht nur gegen Harvard vor. Weiteren Einrichtungen wurden Gelder gestrichen und Kürzungen angedroht. Im Fall von Harvard begründet die Trump-Regierung ihr Vorgehen mit einer angeblich verfehlten "Ideologie" der Universität und Antisemitismus auf dem Campus. Welche Konsequenzen der erneute Angriff auf Harvard für die Studierenden und die Hochschullandschaft der USA haben wird, ob die Klage der Uni Erfolg haben wird und wie die Uni sich noch zur Wehr setzen kann, erklärt Carlotta Wald aus dem Wissensressort der ZEIT. Des Weiteren will Trump nun einen Zollsatz von 50 Prozent auf Güter aus der Europäischen Union einführen. Damit ist der Prozentsatz doppelt so hoch wie ursprünglich angekündigt. Außerdem soll die Regelung schon ab dem 1. Juni gelten, einen Monat früher als geplant. Der US-Präsident begründete seine Entscheidung mit schleppenden Fortschritten in den Handelsgesprächen mit der EU. Die EU sei hauptsächlich zu dem Zweck gegründet worden, die USA handelspolitisch "auszunutzen", behauptete Trump in einem Post auf seiner Onlineplattform Truth Social. Die EU-Kommission möchte sich bislang nicht äußern, sondern ein Telefonat zwischen EU-Handelskommissar Maroš Šefčovič und US-Vertreter Jamieson Greer abwarten. Außerdem im Update: Die deutsche Wirtschaft ist in den ersten drei Monaten des Jahres stärker gewachsen als erwartet. Laut dem Statistischen Bundesamt ist das Bruttoinlandsprodukt im ersten Quartal um 0,4 Prozent gestiegen – doppelt so stark wie von Experten vorhergesagt. Vielleicht ist das aber nur ein Effekt von kurzer Dauer, denn schon ab Sommer könnte die Wirtschaft wieder stagnieren und erst ab 2026 erneut wachsen. Was noch? Tag der Nachbarschaft Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Constanze Kainz Mitarbeit: Miriam Mair Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: USA: Regierung entzieht Harvard Recht, ausländische Studierende aufzunehmen USA: Harvard klagt nach Stopp internationaler Einschreibung gegen Regierung Harvard University: Im Würgegriff Universität Harvard: Im Widerstand Zollstreit: Donald Trump will Zölle von 50 Prozent auf EU-Waren ab Juni Statistisches Bundesamt: Deutsche Wirtschaft zu Jahresbeginn leicht gewachsen Frühjahrsgutachten: Wirtschaftsweise rechnen mit Stagnation der deutschen Wirtschaft Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

May 23, 202510 min

Mord in Washington: Schutz jüdischen Lebens gefordert

Bei einem Angriff nahe des Jüdischen Museums in Washington, D. C. wurden am Mittwochabend, gegen 21 Uhr Ortszeit, zwei Mitarbeiter der israelischen Botschaft erschossen. Unter den Opfern ist der deutsch-israelische Staatsbürger Yaron Lischinsky, der seit 2022 für die Botschaft tätig war. Auch seine Partnerin Sarah Milgrim, US-Staatsbürgerin und ebenfalls Botschaftsmitarbeiterin, kam ums Leben. Der mutmaßliche Täter wurde noch am Tatort festgenommen. Die US-Behörden, darunter auch das FBI, untersuchen die Tat derzeit als möglichen antisemitisch motivierten Angriff. Felix Klein, Antisemitismusbeauftragter der Bundesregierung, ordnet ein, welche Bedeutung die Tat für die Debatte über Antisemitismus und den Schutz jüdischen Lebens in Deutschland hat. US-Präsident Donald Trump setzt in seiner zweiten Amtszeit auf wirtschaftliche Vernetzung. Im Mittelpunkt stehen dabei weniger politische Abkommen als private Geschäftsbeziehungen. Das international aufgestellte Firmennetzwerk, das von seinen Söhnen Eric und Donald jr. geführt wird, umfasst Golfanlagen, Immobilienprojekte, digitale Währungen und Merchandise-Produkte. In Ländern wie Katar, Saudi-Arabien und Vietnam schließt die Trump-Familie lukrative Deals, oft parallel zu politischen Gesprächen. Ein wachsender Bereich ist außerdem der Handel mit Kryptowährungen. Wie dieses wirtschaftliche Imperium funktioniert und warum viele Amerikaner Donald Trump zwar für korrupt halten, es politisch aber folgenlos bleibt, erklärt US-Korrespondentin Heike Buchter. Und sonst so? Jugendlicher bringt Rehkitz in die Schule Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: USA: Zwei Mitarbeiter der israelischen Botschaft in Washington erschossen Angriff in Washington, D. C.: Erschossener Botschaftsmitarbeiter hatte deutschen Pass Washington, D. C.: Was über den Angriff auf israelische Botschaftsmitarbeiter bekannt ist Antisemitismusbeauftragter: Herr Klein passt auf Chronik der US-Präsidentschaft: Die wichtigsten Entscheidungen Donald Trumps im Überblick Private Geschäfte von Donald Trump: Eine schrecklich reiche Familie, die noch reicher wird Donald Trump: Von wegen Willkür OK, America? / Trump-Regierung: Die kleptokratischen Staaten von Amerika Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

May 23, 202510 min

Update: Was zum Anschlag in Washington bekannt ist

Der israelische Außenminister Gideon Saar hat die europäischen Länder mitverantwortlich für den Anschlag in Washington, D.C. gemacht. Dort wurden in der Nacht auf Donnerstag zwei Mitarbeiter der israelischen Botschaft erschossen – darunter ein Mann mit deutscher Staatsangehörigkeit. Saar zufolge besteht eine direkte Verbindung zwischen dem Mord und “antisemitischer und antiisraelischer Aufstachelung”. Laut der Polizeichefin soll der Täter nach der Festnahme den propalästinensischen Slogan “Free, free Palestine” gerufen haben. Was über den Täter bekannt ist und ob antisemitische Angriffe in den USA seit dem 7. Oktober 2023 zugenommen haben, erklärt ZEIT ONLINE-Korrespondentin Johanna Roth. In Litauen hat die neue Brigade der Bundeswehr offiziell ihren Dienst angetreten. Zum sogenannten Aufstellungsappell ist neben Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) auch Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) in die Hauptstadt Vilnius gereist. Dort hat Kanzler Merz den drei baltischen Ländern die Bereitschaft Deutschlands zugesichert, sie bei der Verteidigung zu unterstützen. Bis 2027 sollen insgesamt 4.800 Bundeswehrsoldaten dauerhaft in Litauen stationiert werden. Es ist das erste Mal, dass die Bundeswehr eine Kampfbrigade dieser Größe dauerhaft ins Ausland entsendet. Nach Einschätzung des Bundesverteidigungsministeriums ist Litauen durch seine Nähe zu Russland “der gefährdetste Staat an der Ostflanke der Nato”. Mit der Bundeswehr soll Litauen nun besser geschützt werden. “Die Sicherheit unserer baltischen Verbündeten ist auch unsere Sicherheit”, sagte Merz. Außerdem im Update: Das US-Repräsentantenhaus hat die umstrittene Steuerreform von Präsident Trump mit knapper Mehrheit gebilligt. Was noch? Das Saarland ist zurück auf den Fußballfeldern der Republik. Moderation und Produktion: Rita Lauter Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Emma Graml Wegen technischer Probleme musste diese Folge neu hochgeladen werden. Wir bitten um Entschuldigung. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: USA: Zwei Mitarbeiter der israelischen Botschaft in Washington erschossen Angriff in Washington: Netanjahu kündigt verstärkte Sicherheitsmaßnahmen für Botschaften an Angriff in Washington, D.C.: Erschossener Botschaftsmitarbeiter hatte deutschen Pass Angriff in Washington, D.C.: Israelischer Minister gibt Europäern Mitschuld am Tod von Israelis Nato: Merz und Pistorius besuchen neue Bundeswehr-Brigade in Litauen Bundeswehr: Merz: Bündnisgebiet "gegen jede Aggression" verteidigen US-Haushalt: Repräsentantenhaus billigt Steuerpläne von Donald Trump Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

May 22, 20257 min

Kommt jetzt der Wirtschaftsboom in Syrien?

Vergangene Woche hat Donald Trump bekannt gegeben, die US-Sanktionen gegen Syrien aufzuheben – jetzt zieht die EU nach. Laut der EU-Chefdiplomatin Katja Kallas sollen die Wirtschaftssanktionen entfallen, allerdings gelten weiterhin Sanktionen gegen Personen und Organisationen, die Verbindungen zum Assad-Regime hatten oder für die gewaltsame Unterdrückung des syrischen Volkes verantwortlich waren. Im Gegenzug werde eine Politik erwartet, die alle Religionen und gesellschaftlichen Gruppen einbezieht, sagte Außenminister Johann Wadephul (CDU). Was die neue wirtschaftliche Freiheit für Syrien bedeutet und ob das Land dadurch seine Wirtschaft wieder in Schwung bringen kann, weiß Anna-Theresa Bachmann. Die Ampelregierung hatte während ihrer Amtszeit begonnen, Klima als Querschnittsthema zu behandeln und richtete in verschiedenen Ministerien Klimaabteilungen ein. Die neue Regierung aus Union und SPD bewegt sich davon wieder weg. So verordnete die neue Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU), dass alle Angestellten der Klimaabteilung im Wirtschaftsministerium in das Umweltministerium umziehen müssen. Dass Umwelt- und Wirtschaftsministerium wieder zu Rivalen geworden sind, sei eine verheerende Entwicklung, sagt Petra Pinzler. Im Podcast erklärt die Redakteurin für Umweltpolitik, was die dringendsten Themen in Sachen Klimapolitik sind. Und sonst so? Keine Verkehrstoten wegen Tempo 30. Moderation und Produktion: Roland Jodin Redaktion: Helena Schmidt Mitarbeit: Mathias Peer, Emma Graml Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Klimaschutzpolitik: Bloß nicht "Klima" sagen Syrien: Was ein Ende der Sanktionen für Syrien bedeutet Syrien: EU-Staaten heben alle Wirtschaftssanktionen gegen Syrien auf Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

May 22, 202512 min

Update: Rechtsextreme Terrorzelle plante Anschläge

Vier Mitglieder und ein Unterstützer der rechtsextremen Terrorzelle "Letzte Verteidigungswelle" wurden am Morgen festgenommen. Wie der Generalbundesanwalt mitteilte, fanden die Festnahmen in Mecklenburg-Vorpommern, Hessen und Brandenburg statt; in Sachsen und Thüringen laufen die Razzien noch. Die festgenommenen Männer sollen unter anderem Anschläge auf Geflüchtete und politisch Andersdenkende geplant haben. Was sich hinter der "Letzten Verteidigungswelle" verbirgt und welche Ausmaße rechtsextreme Gruppen annehmen können, erklärt Christian Fuchs aus dem Investigativ-Ressort. Die Europäische Union stellt ihr Wirtschaftsabkommen mit Israel infrage. Laut der EU-Chefdiplomatin Katja Kallas hatte sich beim Außenministertreffen in Brüssel eine große Mehrheit dafür ausgesprochen, das sogenannte Assoziierungsabkommen zu überprüfen. Grund dafür ist die katastrophale humanitäre Lage im Gazastreifen. Einige Länder der EU, darunter die Niederlande, werfen Israel vor, sich nicht mehr an das Grundprinzip des Handelsabkommens zu halten: die Achtung der Menschenrechte. Israel lehnte die Vorwürfe ab und sprach von einem "völligen Fehlverständnis der komplexen Situation". Außerdem im Update: Der CDU-Politiker Henning Otte soll heute das Amt des Wehrbeauftragten übernehmen. Er löst damit Eva Högl (SPD) ab, die das Amt davor fünf Jahre innehatte. Was von Otte zu erwarten ist und welche Aufgaben auf ihn zukommen, weiß Hauke Friederichs, sicherheitspolitischer Korrespondent von ZEIT ONLINE. Was noch? Kater Sammy geht jeden Morgen selbst zum Tierarzt. Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Helena Schmidt Mitarbeit: Emma Graml Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: "Letzte Verteidigungswelle": Razzia gegen mutmaßliche rechtsextremistische Terrorzelle Rechtsextreme Jugendgruppen: Neonazi, 12, will Zecken jagen Gazakrieg: EU will Handelsbeziehungen mit Israel überprüfen Humanitäre Notlage: Nach Blockade: Erste Hilfsgüter laut Israel im Gazastreifen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

May 21, 20257 min

Wie viel Macht bekommt die AfD im Bundestag?

Die AfD ist die zweitgrößte Fraktion im neuen Bundestag – das stellt die restlichen Parteien vor die Frage, wie künftig mit der AfD umgegangen werden soll. Besonders heute wird sich entscheiden, welche Rolle der AfD im Bundestag zukommen wird, denn die Abgeordneten wählen den Vorsitz der ständigen Ausschüsse. Insgesamt 24 soll es davon in dieser Legislaturperiode geben; sie sind für die Gesetzentwürfe zuständig und arbeiten die Details der Gesetzgebung aus. Weil die AfD die zweitgrößte Fraktion stellt, steht ihr eigentlich der Vorsitz von sechs dieser Ausschüsse zu. Ob die AfD-Kandidaten eine Chance haben, gewählt zu werden, und was das für die Arbeit in den Ausschüssen bedeuten würde, weiß Fabian Reinbold, politischer Korrespondent von ZEIT ONLINE. Entwicklungsministerin Reem Alabali-Radovan hat sich gegen die Kürzungen der deutschen Entwicklungshilfe ausgesprochen. "Ich werde für den Etat meines Ressorts kämpfen", sagte sie in einem Interview mit dem "RedaktionsNetzwerk Deutschland". Die weltweiten Herausforderungen wie Hunger, Armut und Flüchtlinge beträfen auch die Sicherheit Deutschlands. Um diese zu gewährleisten, müsse man weiterhin mehr investieren. Laut dem Koalitionsvertrag sollen die Ausgaben für die öffentliche Entwicklungsarbeit aber deutlich abgesenkt werden. Welche Folgen das fehlende Geld haben könnte und warum die Länder stattdessen in Verteidigung investieren, erklärt Klima- und Umweltkorrespondent Fritz Habekuß im Podcast. Und sonst so? München ist die unfreundlichste Stadt Deutschlands. Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Ole Pflüger, Rita Lauter, Moses Fendel Mitarbeit: Mathias Peer, Emma Graml Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Politische Debatte über die AfD: Und täglich grüßt die Opferrolle Haushaltsberatungen: Entwicklungsministerin Alabali-Radovan will sich für Etat einsetzen Entwicklungspolitik: Sie wollen bei den Ärmsten sparen Hilfsorganisationen: Wer will noch helfen? "Was jetzt?": Wie die USA in Botswana Träume platzen lassen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

May 21, 202510 min

Update: Memorandum statt Waffenruhe für die Ukraine

Über zwei Stunden haben US-Präsident Donald Trump und Russlands Staatschef Wladimir Putin telefoniert. Danach teilten beide Seiten mit, das Gespräch sei "exzellent" und "nützlich" verlaufen. Ein sofortiger Waffenstillstand, wie ihn die Ukraine und westliche Staaten fordern, wurde jedoch nicht vereinbart. Stattdessen schlugen Donald Trump und Wladimir Putin vor, ein gemeinsames Memorandum auszuarbeiten, in dem Prinzipien für eine mögliche Konfliktlösung festgehalten werden sollen. Die Umsetzung soll in direkten Gesprächen zwischen Russland und der Ukraine erfolgen. Eine konkrete Waffenruhe ist darin nicht fest verankert, sondern lediglich ein Teil umfassender und langwieriger Friedensverhandlungen. Michael Thumann ist außenpolitischer Korrespondent der ZEIT. Im Podcast ordnet er ein, was von dem Memorandum zu erwarten ist und wie es mit den Friedensverhandlungen weitergehen könnte. Nach über drei Jahren Verhandlungen hat die Weltgesundheitsversammlung der WHO-Staaten einen Pandemievertrag verabschiedet. Das Abkommen soll dazu beitragen, dass die Staaten bei künftigen Gesundheitskrisen besser vorbereitet sind und enger zusammenarbeiten. Der Vertrag gilt als politisches Signal, bleibt inhaltlich aber umstritten. Viele Regelungen sind vage oder beruhen auf Freiwilligkeit. Besonders kontrovers war die Frage, wie ärmere Länder im Ernstfall Impfstoffe und Medikamente erhalten sollen. Der Vertrag legt fest, dass Staaten, die neue Erreger melden, im Gegenzug Impfstoffe bekommen sollen. Dieses System, das unter dem Namen PABS bekannt ist, wurde jedoch noch nicht vollständig ausgearbeitet. Bevor das Abkommen in Kraft treten kann, müssen es mindestens 60 Mitgliedsstaaten ratifizieren. Wann das geschieht und welche Punkte im Vertrag besonders wichtig sind, erklärt Tom Kattwinkel, Redakteur im Gesundheitsressort von ZEIT ONLINE. Außerdem im Update: Die politisch motivierte Kriminalität in Deutschland ist im vergangenen Jahr um über 40 Prozent gestiegen. Gewalt und Hetze seien Ausdruck zunehmender gesellschaftlicher Polarisierung, sagt Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU). Was noch? Wie verwendet man das Semikolon? Moderation und Produktion: Jannis Carmesin Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Telefonat mit Wladimir Putin: Trump lässt Putin gewähren Was jetzt? / Buch über Joe Biden: Hätte Trump verhindert werden können? USA und Russland: Passt schon, Wladimir Ukrainekrieg: Putin vermeidet konkrete Antwort zum Vorschlag einer Waffenruhe Waffenruhe im Ukrainekrieg: Russland kritisiert Ultimatum der Bundesregierung als "inakzeptabel" Internationales Pandemieabkommen: So ringt die Welt um den Pandemievertrag WHO-Pandemievertrag: Wie viel ist das Abkommen für den nächsten Ernstfall wert? Weltgesundheitsorganisation: WHO muss Budget nach Rückzug der USA offenbar drastisch kürzen Internationales Pandemieabkommen: WHO-Ausschuss nimmt globales Pandemieabkommen an Pandemie: Lauterbach lobt "historisches Pandemieabkommen" der WHO Statistik: Politisch motivierte Kriminalität in Deutschland nimmt stark zu Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

May 20, 202511 min

Enthüllungen über Biden: Hätte Trump verhindert werden können?

Ein Enthüllungsbuch über Joe Bidens Altersdegeneration legt nahe, dass Donald Trumps Wahlsieg im vergangenen Herbst hätte verhindert werden können, wenn die Demokraten sich für einen anderen Kandidaten entschieden hätten. Für ihr Buch haben Jake Tapper, ein prominenter Moderator des Fernsehsenders CNN, und Reporter Alex Thompson Gespräche mit mehr als einem Dutzend Personen aus Joe Bidens Umfeld geführt. Auch, als bei den US-Demokraten bereits diskutiert worden sei, dass Biden sich aus dem Wahlkampf zurückziehen müsse, hätten ihn führende Politiker noch in seiner Kandidatur bestärkt. ZEIT-ONLINE-US-Korrespondentin Johanna Roth ordnet die Recherchen von Tapper und Thompson im Podcast ein. Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) kommt in einer Studie zu dem Ergebnis, dass in Deutschland deutlich weniger gearbeitet werde als in den meisten anderen Ländern. Vor einer Woche hatte Bundeskanzler Friedrich Merz auf dem CDU-Wirtschaftstag bereits gefordert, dass in Deutschland wieder mehr gearbeitet werden müsse. Allerdings arbeiten so viele Personen in Teilzeit wie nie zuvor. Das verzerrt das Ergebnis der IW-Studie und sorgt für den Eindruck, dass die Menschen in Deutschland weniger arbeiten würden als in anderen Ländern. Welche Parameter müsste man betrachten, um feststellen zu können, wie viel tatsächlich in Deutschland gearbeitet wird? Damit hat sich David Gutensohn, der stellvertretende Arbeitsressortleiter von ZEIT ONLINE, befasst. Und sonst so? Bereit für den öffentlichen Dienst? Moderation und Produktion: Helena Schmidt Redaktion: Constanze Kainz Mitarbeit: Mathias Peer, Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Joe Biden: 46. Präsident der USA Gesundheit des Präsidenten: Aus dem Tritt USA: Joe Biden ist an Prostatakrebs erkrankt Arbeitszeit in Deutschland: Von wegen faul! Friedrich Merz: Bundeskanzler Merz stimmt auf "Kraftanstrengung" ein Arbeitszeit: In der EU wird pro Woche weniger gearbeitet Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

May 20, 202512 min

Update: Israels umstrittener Plan zur Verteilung von Hilfsgütern

US-Präsident Donald Trump hat erneut mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin telefoniert. Vor dem Gespräch hatte Trump auf der Plattform Truth Social angekündigt, es werde darum gehen, "das Blutbad zu stoppen, das durchschnittlich mehr als 5.000 russische und ukrainische Soldaten pro Woche tötet". Auch mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und mehreren Nato-Mitgliedern wollte Trump im Anschluss sprechen. Zuvor hatten die Staats- und Regierungschefs von Großbritannien, Frankreich, Deutschland und Italien mit Trump telefoniert – dabei ging es laut einem Sprecher des britischen Premierministers Keir Starmer um "die katastrophalen Kosten des Krieges für beide Seiten". Kurz zuvor hatten sich in Istanbul erstmals seit über drei Jahren ukrainische und russische Unterhändler getroffen, um über ein mögliches Kriegsende zu verhandeln. Auf mehr als einen Gefangenenaustausch konnten sich die beiden Seiten jedoch nicht einigen. US-Außenminister Marco Rubio drohte Moskau mit neuen Sanktionen, sollte es keine Fortschritte in den Gesprächen geben. Erstmals seit März will Israel wieder eine Grundversorgung mit Lebensmitteln im Gazastreifen ermöglichen. "Israel wird eine Grundmenge an Lebensmitteln für die Bevölkerung zulassen, um sicherzustellen, dass es im Gazastreifen nicht zu einer Hungerkrise kommt", teilte das Büro von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu am Sonntag mit. Die Entscheidung geht auf eine Empfehlung der israelischen Armee zurück. Zuvor hatte die israelische Regierung die Lieferungen gestoppt und der Hamas vorgeworfen, Hilfsgüter zweckzuentfremden und zur Finanzierung ihres Kampfes zu nutzen. Gleichzeitig läuft seit Freitag eine neue israelische Großoffensive. Premierminister Netanjahu kündigte an, Israel wolle künftig die vollständige Kontrolle über den Gazastreifen übernehmen. Was an den Vorwürfen gegen die Hamas dran ist und warum Israel sich nun doch für eine humanitäre Öffnung entschieden hat, erklärt im Podcast Yassin Musharbash, Redakteur im Investigativ- und Datenressort von ZEIT und ZEIT ONLINE. Außerdem im Update: Mehr als fünf Jahre nach dem Brexit, dem Austritt Großbritanniens aus der EU, haben sich die Europäische Union und Großbritannien bei ihrem ersten Gipfeltreffen darauf verständigt, ihre Beziehungen wiederzubeleben. Am Montag empfing der britische Premierminister Keir Starmer EU-Vertreter in London. Dabei wurden drei Abkommen unterzeichnet, auf die sich die EU-Mitgliedsstaaten einigen konnten: ein Sicherheits- und Verteidigungspakt, eine Solidaritätserklärung und eine Vereinbarung zu Themen wie Handel, Fischerei und Jugendmobilität. Was noch? Michael J. Fox kommt zurück vor die Kamera für "Shrinking". Moderation und Produktion: Rita Lauter Redaktion: Pia Rauschenberger, Constanze Kainz Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Liveblog: Ukrainekrieg Verhandlungen in Istanbul: Russland und Ukraine vereinbaren großen Gefangenenaustausch Humanitäre Notlage: Israelische Regierung will wieder Hilfe nach Gaza lassen Gazakrieg: Israel will wieder Hilfe in den Gazastreifen lassen Liveblog: Krieg in Gaza Nach dem Brexit: EU und Großbritannien stimmen Verteidigung, Fischfang und Visa ab Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

May 19, 20258 min

Israels Großoffensive in der Kritik

Am vergangenen Freitagabend hat Israel seine Ankündigung wahr gemacht und eine neue militärische Großoffensive im Gazastreifen begonnen. Volker Türk, Chef des UN-Menschenrechtskommissariats, setzte Israels Vorgehen am Wochenende mit "ethnischen Säuberungen" gleich. Über die jüngsten Entwicklungen in der Region spricht Jannis Carmesin im Nachrichtenpodcast mit dem Autor Ofer Waldman. Er leitet ab Sommer das Büro der Heinrich-Böll-Stiftung in Tel Aviv. Vor einem Jahr ging in Deutschland das Video aus einer Bar auf der Insel Sylt viral. Eine Gruppe junger Partygäste singt darauf ausländerfeindliche Parolen auf die Melodie des Party- und Sommerhits "L'amour toujours" von Gigi D'Agostino. Alisa Schellenberg aus dem Politischen Feuilleton der ZEIT zieht Bilanz, was von der folgenden Debatte geblieben ist – und worin sie ein mediales und gesellschaftliches Versäumnis erkennt. Und sonst so: Was uns Barbie-Füße über die Emanzipation der Frau verraten. Moderation und Produktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Miriam Mair Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Hinweis: Die Folge wurde am 19.5.2025 um 9:20 Uhr aktualisiert und neu hochgeladen. Dabei wurde der Hinweis auf die geplante Wiederaufnahme von Hilfslieferungen für Gaza ergänzt und ein missverständliches indirektes Zitat korrigiert. Weitere Links zur Folge: Gazastreifen: Israelische Armee startet neue Großoffensive Großoffensive in Gaza: Das schlimmste aller Szenarien Die Lage im Überblick: Neues System für Verteilung von Hilfsgütern in Gaza geplant Rassismus: Empörung über Video mit rassistischen Gesängen auf Sylt Ausländerfeindliche Gesänge auf Sylt: "Ich würde Sie bitten, nicht mehr auf dieser Nummer anzurufen" Rassistisches Sylt-Video: Ich würde ja gern widersprechen, leider bin ich so selten auf Sylt Verdacht der Volksverhetzung: Staatsanwaltschaft beendet nach rassistischem Sylt-Video Ermittlungen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

May 19, 202511 min

Polen vor der Wahl: Reform oder Rückschritt?

Am Sonntag wählt Polen ein neues Staatsoberhaupt. Zwei Politiker gelten als Favoriten: der Warschauer Oberbürgermeister Rafał Trzaskowski vom liberalkonservativen Lager des Regierungschefs Donald Tusk sowie der Historiker Karol Nawrocki von der oppositionellen nationalkonservativen PiS. Acht Jahre lang hatte zuvor die PiS-Partei mit absoluter Mehrheit regiert – das Justizsystem geschwächt, Medien gleichgeschaltet und ganze Regionen zu sogenannten LGBT-freien Zonen erklärt. Seit Oktober 2023 ist Donald Tusk zurück an der Regierungsspitze, mit dem Versprechen, das Land grundlegend zu reformieren. Doch ob ihm das gelingt, hängt entscheidend vom Ausgang der Präsidentschaftswahl ab. Der amtierende Präsident Andrzej Duda, ein PiS-Verbündeter, darf nicht mehr antreten. Was diese Wahl für Polen und für Europa bedeutet, erklärt Alexander Kauschanski, Politikredakteur bei ZEIT ONLINE. Er beobachtet die Wahl und berichtet im Podcast, wer die aussichtsreichsten Kandidaten sind und wie die Menschen in Polen auf den Reformprozess von Tusk blicken. Die neue Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche will für Deutschlands Energiesicherheit Dutzende neue Gastkraftwerke bauen lassen. Der Neubau der Gaskraftwerke soll eine Versorgungsleistung von insgesamt 20 Gigawatt sicherstellen. Doch der Plan ist nicht ganz neu: Bereits ihr Vorgänger Robert Habeck hatte als Bundeswirtschaftsminister ähnliche Vorhaben. Damals blockierte die Union den Vorschlag im Bundestag – es bräuchte mehr Kraftwerke als von dem Grünenpolitiker geplant. Jetzt steht der Ausbau wieder auf der Agenda, aber er bleibt umstritten: Wie klimafreundlich können Gaskraftwerke überhaupt sein? Und ist das wirklich der beste Weg, um das Stromnetz stabil zu halten, oder gibt es andere Lösungen? Antworten darauf hat Anja Stehle, Wirtschaftsredakteurin bei ZEIT ONLINE. Und sonst so? Amtseinführung von Papst Leo XIV Moderation und Produktion: Helena Schmidt Mitarbeit: Mathias Peer, Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Wahl in Polen: Wie repariert man eine kaputte Demokratie? Gaskraftwerke: Vollgas für Deutschland Stromversorgung: Wirtschaftsministerin Reiche dringt auf Neubau von Gaskraftwerken Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

May 18, 202512 min

Spezial "Der Wahlkreis": Draußen wow, drinnen uff

Seit seinem holprigen Start bei der Kanzlerwahl ist Friedrich Merz viel im Ausland unterwegs gewesen. In Kyjiw, Paris und Brüssel freut man sich darüber, dass Deutschland wieder politisch handlungsfähig ist. Doch kann “Außenkanzler” Merz wirklich die hohen Erwartungen erfüllen, die er im Wahlkampf geweckt hat? Zum Beispiel, was die Lieferung schwerer Waffen an die Ukraine betrifft? Und kann es sein, dass die neue Migrationspolitik von Schwarz-Rot am Ende vor allem aus Symbolen besteht? In einer neuen Podcastfolge von “Was Jetzt – Der Wahlkreis” diskutieren Paul Middelhoff, Robert Pausch und Lisa Caspari aus den Politikredaktionen von ZEIT und ZEIT ONLINE über sechs Thesen zur neuen Regierung. Ist Schwarz-Rot wirklich ein “Männerladen” und wie ist Merz’ eindringlicher Appell zu verstehen, dass wir alle bitteschön viele Überstunden machen sollen, um die deutsche Wirtschaft zu retten? Der nächste Wahlkreis erscheint am 7. Juni. Moderation: Lisa Caspari Produktion: Pool Artists Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

May 17, 202554 min

Mehr als eine Präsidentschaftswahl

In Rumänien sind die Menschen einmal mehr aufgerufen, einen neuen Präsidenten zu wählen. Für den morgigen Sonntag ist eine Stichwahl angesetzt. Den ersten Durchgang Anfang Mai hat der rechtsextreme Kandidat George Simion mit 40 Prozent der Stimmen für sich entschieden, die absolute Mehrheit aber verfehlt. Sein Kontrahent ist der proeuropäische, liberale Oberbürgermeister von Bukarest, Nicușor Dan. Das Besondere an der Wahl: Sie ist eine Wiederholungswahl. Das oberste Gericht des Landes hatte die Präsidentschaftswahl im letzten Herbst für ungültig erklärt. Grund für die Annullierung war laut dem Gericht der bestätigte Verdacht russischer Wahlmanipulation, auch über die Plattform TikTok. Wie die Stimmung im Land ist und welche Folgen der Sieg des rechtsextremen Simion für Europa hätte, analysiert die Leiterin des Rumänien-Büros der Friedrich-Ebert-Stiftung, Anna-Lena Koschig. Es ist wieder so weit: Am heutigen Samstag findet das Finale des Eurovision Song Contest in Basel statt. Für Deutschland tritt in diesem Jahr das Geschwisterduo Abor und Tynna mit ihrem Song Baller an. Begleitet wird das Musikspektakel auch in diesem Jahr von politischen Diskussionen. Es gibt eine neue Richtlinie, nach der keine LGBTQI+-Fahnen mehr auf der Bühne gezeigt werden dürfen, andernfalls droht die Disqualifikation. Erlaubt ist nur noch die Nationalflagge. Eine große Rolle spielt auch das Thema Sicherheit für die israelische Sängerin Yuval Raphael. Im Vorfeld wurde heftig über einen Ausschluss Israels diskutiert. Wie genau die Situation in Basel nun aussieht, was hinter der neuen Flaggenrichtlinie steckt und wie politisch der ESC in Wirklichkeit ist, erklärt Linda Friese, die für ZEIT ONLINE vom ESC berichtet. Und sonst so: Ein Bergretter erzählt von seiner Arbeit. Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Miriam Mair Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: George Simion: Rechtspopulist gewinnt erste Runde der Präsidentenwahl in Rumänien Präsidentschaftswahlen in Rumänien: Und wenn er gewinnt? ESC in Basel: Bara, Bada, Balalala Abor & Tynna: "Wir werden nicht letzter Platz sein" ZEIT Campus: Und was macht die Uni? / Abor und Tynna: Wie werden wir beim ESC nicht Letzter, Abor und Tynna? Eurovision Song Contest: ESC-Regeln verbieten LGBTQI+-Fahnen auf der Bühne Israel beim ESC: "Wir haben Angst davor, isoliert zu sein" Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

May 17, 202511 min

Update: Dobrindt setzt auf Härte in der Migrationspolitik

Bereits wenige Stunden nach seinem Amtsantritt kündigte CSU-Innenminister Alexander Dobrindt verschärfte Grenzkontrollen und Zurückweisungen von Asylsuchenden an – ein Verstoß gegen das geltende Europarecht. Das sind aber nicht die einzigen Maßnahmen, die er umsetzen möchte. In einer Rede im Bundestag stellte er heute sein Programm für die kommenden vier Jahre vor. Der Innenminister möchte die Polizei und Nachrichtendienste mit mehr Befugnissen ausstatten. “Der Werkzeugkasten” müsse besser gefüllt sein, so Dobrindt. Polizisten und Polizistinnen seien in der Vergangenheit zu oft unter Generalverdacht gestellt worden. Beschwerdestellen für Sicherheitsbehörden oder eine Kennzeichnungspflicht für Polizeibeamte will er abschaffen. Was hält die Polizei von den Plänen? Und warum weicht Dobrindt trotz des Bruchs mit dem Europarecht nicht von Zurückweisungen an den Grenzen ab? Die Antworten hat David Will aus dem Politikressort der ZEIT. In der Türkei sprechen erstmals seit drei Jahren Vertreter aus Russland und der Ukraine direkt miteinander. Die Leitung der Gespräche in Istanbul übernimmt der türkische Außenminister Hakan Fidan. Russlands Präsident Wladimir Putin ist nicht angereist. Das Hauptziel der Ukraine bei den Verhandlungen: bedingungslose Waffenruhe und ein gerechter und dauerhafter Frieden für das Land. Olivia Kortas, Korrespondentin der ZEIT, berichtet aus Istanbul über den aktuellen Stand der Gespräche. Außerdem im Update: Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation hat auch die letzte Krebsklinik in Gaza geschlossen. Das Krankenhaus wurde durch israelische Angriffe stark zerstört. Laut der israelischen Armee befindet sich dort ein Kommandozentrum der Hamas. Das Europäische Krankenhaus sei “einer der letzten Rettungsanker im zerstörten Gesundheitssystem des Gazastreifens” gewesen, so die Organisation Ärzte ohne Grenzen. Was noch? Blitzerfoto für rasende Ente Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Miriam Mair Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Christlich-Soziale Union: Dobrindt kündigt Zurückweisung von Asylsuchenden an der Grenze an Asylpolitik: Im Migrationsdilemma Bundesinnenminister: Dobrindt will Sicherheitsbehörden mit mehr Befugnissen ausstatten Migrationspolitik: Dobrindt: Politikwechsel hat begonnen – an den Grenzen Liveblog: Ukrainekrieg: Direkte Gespräche zwischen Ukraine und Russland haben begonnen Europa-Gipfel in Tirana: Wegen Putins Kurs: EU arbeitet an neuen Russland-Sanktionen Gaza-Krieg: WHO: Letzte Krebsklinik in Gaza stellt Betrieb ein Salman Rushdie: Geschworene sprechen Attentäter von Autor Salman Rushdie schuldig Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

May 16, 20259 min

Wenn das Kilo Mehl 27 Euro kostet

Seit Anfang März blockiert Israel den Gazastreifen, sodass weder Hilfsgüter noch Treibstoff oder Medikamente in das Gebiet gelangen. Die Folge ist eine akute humanitäre Krise, und laut den Vereinten Nationen droht eine dramatische Verschlechterung der Lage. Hilfsorganisationen wie Ärzte ohne Grenzen warnen vor dem baldigen Zusammenbruch der medizinischen Versorgung. Menschen im Gazastreifen berichten von Unterernährung, fehlendem Mehl, unversorgten Wunden und Plünderungen. Israel begründet die Blockade damit, die Hamas von Hilfsgütern abzuschneiden. Nils Markwardt, Redakteur im Politischen Feuilleton von ZEIT ONLINE, analysiert, wie Deutschland auf die Krise schaut. Nach ihrer Wahlniederlage bei der vorgezogenen Bundestagswahl will sich die FDP beim Bundesparteitag in Berlin neu aufstellen. Zwei Tage lang beraten die Liberalen über die Zukunft der Partei und wählen unter anderem einen neuen Parteichef. Als aussichtsreicher Kandidat gilt der bisherige Chef der Bundestagsfraktion, Christian Dürr. Ziel der Partei ist es, bei der nächsten Bundestagswahl wieder über die Fünf-Prozent-Hürde zu kommen. Die FDP, einst eine prägende Kraft in der deutschen Politik, ist aktuell nur noch in der Hälfte der Landesparlamente vertreten. Wie die FDP jetzt weitermachen will und ob ihr ein Neuanfang gelingen kann, ordnet Ferdinand Otto aus dem Politikressort von ZEIT ONLINE ein. Und sonst so? Die eindrucksvollsten Forschungsmomente Moderation und Produktion: Moses Fendel Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Israels Pläne für Gaza: Alles nur Taktik? Liveblog: Krieg in Gaza: Israelische Armee ordnet Evakuierung von Gebieten im Norden Gazas an Humanitäre Krise: Neues System für Verteilung von Hilfsgütern im Gazastreifen geplant Gazastreifen: "Wer Mehl hat, gilt schon als glücklich" Ärzte im Gazastreifen: "Manchmal sind wir gezwungen, Menschen leiden und sterben zu sehen" Humanitäre Krise in Gaza: "Die Frauen sterben leise in ihren Zelten" Gaza-Krieg: Hamas soll Hilfsgüter abgefangen haben Christian Lindner: Der Markt hat geregelt Bundestagswahl 2025: Alle Ergebnisse aus den Wahlkreisen FDP: Eine Partei trudelt Richtung Bedeutungslosigkeit Ende der Ampelkoalition: FDP-Fraktionschef Christian Dürr verteidigt Vorgehen seiner Partei Bruch der Ampelkoalition: Zerbrochene Träume Christian Lindner: Er geht als Gescheiterter Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

May 16, 202512 min

Update: Hängepartie in Istanbul

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat bei seinem Besuch in der türkischen Hauptstadt Ankara mit Präsident Recep Tayyip Erdoğan über eine Waffenruhe in der Ukraine gesprochen. Die türkische Regierung hatte eigentlich in Istanbul eine Plattform für die Gespräche zwischen der ukrainischen und der russischen Delegation geboten. Und wenn es nach Selenskyj gegangen wäre, hätte er dort heute Wladimir Putin zu Verhandlungen getroffen. Allerdings sagte der russische Präsident seine Teilnahme an den Verhandlungen ab, seine Delegation verschob die Gespräche im heutigen Tagesverlauf wiederholt nach hinten. Unsere Ukrainekorrespondentin Olivia Kortas ist für die Verhandlungen nach Istanbul gereist und berichtet von den Entwicklungen vor Ort. Die Bundesrepublik wird in Zukunft wohl mit noch weniger Geld auskommen müssen als bisher angenommen. Das ist das Ergebnis der Steuerschätzung, die der neue Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) in Berlin vorgestellt hat. Die Prognose zu den Steuereinnahmen in diesem Jahr und in den Folgejahren ist eine wichtige Grundlage für die Aufstellung des Bundeshaushalts. Doch wie verlässlich ist die Steuerschätzung? Das erklärt der stellvertretende Politikressortleiter der ZEIT, Mark Schieritz. Außerdem im Update: Der Expertenrat für Klimafragen hat in Berlin seinen Prüfbericht zur Berechnung der deutschen Treibhausgasemissionen für das Jahr 2024 und zu den Projektionsdaten 2025 vorgestellt. Die im Klimaschutzgesetz festgehaltene Emissionsmenge für das vergangene Jahr 2024 wurde eingehalten, auch die Erreichung der Klimaziele bis 2030 hält der Expertenrat für realistisch. Für die Jahre nach 2030 zeichnet die stellvertretende Vorsitzende, Klimaforscherin Brigitte Knopf, ein düsteres Zukunftsszenario. Was noch? Altes Brot nicht verschwenden, sondern verwenden Moderation und Produktion: Jannis Carmesin Redaktion: Rita Lauter Mitarbeit: Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Ukrainegespräche: Donald Trump und Wladimir Putin reisen nicht zum Treffen in die Türkei Liveblog: Ukrainekrieg: Trump glaubt nicht an Fortschritte ohne eigenes Treffen mit Putin Ukrainegespräche in Istanbul: Putin soll hochrangige Delegation nach Istanbul entsenden Staatsfinanzen: Lars Klingbeil will Schuldenbremse schnell reformieren Schulden der Bundesregierung: Rechnen, bis es passt Regierungserklärung: Grüne werfen Merz mangelnden Ehrgeiz beim Klimaschutz vor Energiewende: Weg von Atomkraft, Kohle, Gas und Erdöl Klimaschutzprogramm: Wir müssen anders übers Klima reden Wochenmarkt: Salat aus Brot und Tomaten Brotsuppe: Hartes Brot? Wunderbar! Mandelsuppe mit Trauben: Kalte Küche Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

May 15, 202511 min

Ein Gutachten zeigt, warum die AfD rechtsextrem ist

Das Gutachten, das die AfD als gesichert rechtsextremistisch einordnet, ist durch Medienberichte öffentlich geworden. Auch ZEIT ONLINE gelangte an eine Kopie. Auf mehr als 1.100 Seiten befasst sich der Verfassungsschutz in dem Gutachten mit der rechtsextremistischen Gesinnung der Partei. Die Begründung für die Einstufung sei das ethnisch-abstammungsmäßige Volksverständnis der AfD. Die frühere Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) und ihr amtierender Nachfolger Alexander Dobrindt (CSU) hatten das Dokument bis zuletzt unter Verschluss gehalten. ZEIT-ONLINE-Politikredakteur Tilman Steffen hat sich durch das Dokument gearbeitet und verrät im Podcast, was genau darinsteht. Eigentlich wollte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj heute Wladimir Putin in Istanbul treffen – von Angesicht zu Angesicht. Aller Voraussicht nach wird der russische Präsident sich heute aber nicht persönlich in Istanbul blicken lassen. Wie mehrere Medien unter Berufung auf der russischen Regierung nahe Quellen berichten, wird Putin wohl als Stellvertreter den Außenminister Sergej Lawrow sowie seinen langjährigen außenpolitischen Berater Juri Uschakow als Delegation dorthin entsenden. Selenskyj erhofft sich von den Verhandlungen eine mindestens 30-tägige Waffenruhe. Wie aussichtsreich die Aushandlung dieses Ziels sein dürfte und was Russland sich von dem heutigen Treffen in der Türkei erhofft, erklärt Michael Thumann, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT. Und sonst so? Der deutsche Computerspielpreis Moderation und Produktion: Helena Schmidt Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Lisa Pausch, Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Rechtsextremismus: Dobrindt prüft Veröffentlichung von Verfassungsschutzgutachten zur AfD AfD: Gutachten sieht "verfestigte fremdenfeindliche Haltung" in AfD-Führung AfD-Gutachten: 17 Seiten, viele Fragen Ukrainegespräche in Istanbul: Putin soll hochrangige Delegation nach Istanbul entsenden Ukrainekrieg: Selenskyj will Putin am Donnerstag in der Türkei treffen Russischer Angriffskrieg: Putin lehnt bedingungslose Waffenruhe ab und bietet neue Gespräche an Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

May 15, 202512 min

Update: Sabotage per Post

In Deutschland und der Schweiz sind drei ukrainische Männer festgenommen worden, die im Auftrag Russlands Sprengstoffanschläge geplant haben sollen. Nach Angaben der Generalbundesanwaltschaft wollten sie von Deutschland aus Brand- und Sprengsätze per Post in die Ukraine schicken. Die Pakete sollten sich während des Transports entzünden, mit dem Ziel, die ukrainische Infrastruktur zu sabotieren. Die Ermittlungsbehörden werfen der Gruppe geheimdienstliche Agententätigkeit vor und sehen Verbindungen zu früheren Anschlägen – darunter ein Brand in einer DHL-Fracht im Juli 2024 am Flughafen Leipzig. ZEIT-ONLINE-Investigativredakteur Kai Biermann erklärt, was über die mutmaßlichen Agenten bekannt ist. US-Präsident Donald Trump ist zu einer Reise durch den Nahen Osten aufgebrochen. In Saudi-Arabien wurde er vom Kronprinzen Mohammed bin Salman mit großem Zeremoniell empfangen. Im Zentrum der Reise stehen Wirtschafts- und Rüstungsdeals, darunter auch ein Waffenpaket im Wert von 142 Milliarden Dollar und die Aufhebung der US-Sanktionen gegen Syrien. Kritiker werfen Donald Trump vor, wirtschaftliche Interessen über Menschenrechte zu stellen und seine Außenpolitik als Geschäft zu betreiben. Lea Frehse ist Nahostkorrespondentin der ZEIT. Im Podcast analysiert sie, was der Besuch für den Nahen Osten und seine Wirtschaft bedeutet. Außerdem im Update: Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat in seiner ersten Regierungserklärung angekündigt, die Bundeswehr zur stärksten Armee Europas auszubauen. Innenpolitisch kündigte er strengere Migrationsregeln, eine Bürgergeldreform, mehr Wohnungsbau und langfristig 15 Euro Mindestlohn an. Was noch? Brüten mit Freunden Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Anschlagspläne mit Sprengstoffpaketen: Ermittler nehmen drei mutmaßliche Kreml-Agenten fest Krieg in der Ukraine: Neue Angriffe auf ukrainische Infrastruktur, Explosionen in Russland Russische Sabotage in Europa: Wie Russland einen hybriden Krieg in Europa führt Russische Sabotage: Die Wegwerf-Agenten Luftfracht: DHL erhöht Sicherheitsmaßnahmen nach Feuer im Frachtzentrum Leipzig Russischer Militärgeheimdienst: Bundesverfassungsschutz warnt vor Cyberangriffen russischer Hacker Donald Trumps Amtsentscheidungen: Massenentlassungen, Zölle und ein nationaler Notstand Saudi-Arabien: Trump und saudischer Kronprinz vereinbaren Rüstungsdeal International: Deals, Deals, Deals: Trump im Nahen Osten Der US-Überblick am Morgen: Trump hebt Sanktionen gegen Syrien auf und entzieht Harvard Fördergeld Außenpolitik der USA: "Trump ist ein Neandertaler-Realist" Regierungserklärung: Merz will Bundeswehr zur konventionell stärksten Armee Europas machen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

May 14, 202510 min

Merz' erste Rede nach dem Fehlstart

Bundeskanzler Friedrich Merz wird am heutigen Mittwoch seine erste Regierungserklärung im Parlament abgeben. Es ist sein erster Auftritt dort, nachdem er bei der Kanzlerwahl am Dienstag vergangener Woche erst im zweiten Wahlgang die erforderliche Mehrheit an Stimmen erhalten hat. Worum es in Merz' erster Regierungserklärung gehen dürfte und welchen Ton er dabei treffen muss, bespricht Jannis Carmesin im Nachrichtenpodcast mit ZEIT-Politikchefin Tina Hildebrandt. Entgegen ihrer generellen asylpolitischen Linie hat die US-Regierung unter Donald Trump 59 weißen Landwirten aus Südafrika Asyl gewährt. Donald Trump erklärte, die Siedlernachfahren würden in Südafrika diskriminiert und bezeichnete sie in der Vergangenheit auch als Opfer eines "Genozids" – ein rechtsextremes Narrativ, dem Fachleute widersprechen. Christian Vooren aus dem Politikressort ordnet die Maßnahme im Podcast ein. Und sonst so? Die Dreijährige, die über sich hinauswuchs – und dann enttäuscht wurde. Moderation und Produktion: Jannis Carmesin Redaktion: Pia Rauschenberger Mitarbeit: Lisa Pausch, Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Friedrich Merz: Das war wirklich Rambo Zambo Thorsten Frei: Kanzleramtschef lehnt Rentenvorschlag der Arbeitsministerin ab Migration: Bundespolizei weist laut Gewerkschaften viele Asylsuchende zurück Asyl für Südafrikaner: Viel Mimimi und Kokolores Landenteignungsgesetz: USA nehmen Weiße Südafrikaner als Flüchtlinge auf US-Überblick am Morgen: Asyl für Weiße Südafrikaner, Trump verbannt Reporter aus Air Force One Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

May 14, 202511 min

Update: So tief ist Deutschland gespalten

Eine aktuelle Studie der Berliner Forschungsgruppe Einstein Research Unit belegt, wie stark Deutschland emotional entlang politischer Lager gespalten ist. Die Erhebung unter mehr als 4.000 Menschen untersucht dabei nicht nur Meinungen und Einstellungen, sondern auch emotionale Reaktionen. Sie zeigt, dass die politische Spaltung stark auf Gefühle wie Wut, Ablehnung und Misstrauen gegenüber Andersdenkenden beruht. Besonders emotionalisiert sind Themen wie Asylpolitik, Klimaschutz und die Brandmauer zur AfD. Das ZEIT-ONLINE-Datenteam hat die Ergebnisse der Studie visualisiert. Anaïs Kaluza, Redakteurin im Gesundheitsressort von ZEIT ONLINE, ordnet ein, wie gespalten Deutschland tatsächlich ist. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hat den Verein „Königreich Deutschland“ verboten. Bei bundesweiten Durchsuchungen wurden Vermögenswerte sichergestellt und vier mutmaßliche Anführer festgenommen, darunter auch der selbst ernannte „König“ Peter Fitzek. Die Gruppierung gilt als größte Organisation der Reichsbürger- und Selbstverwalterszene in Deutschland. Nach Angaben des Innenministeriums verstößt sie gegen die verfassungsmäßige Ordnung und fördert strafbare Aktivitäten. Der Verfassungsschutz zählt rund 25.000 Reichsbürger in Deutschland. Christian Parth, Redakteur im Gesellschaftsressort bei ZEIT ONLINE, erklärt wer die Mitglieder der Gruppe sind. Außerdem im Update: Der französische Schauspieler Gérard Depardieu ist wegen sexueller Belästigung in zwei Fällen schuldig gesprochen worden. Ein Pariser Gericht verhängte eine 18-monatige Bewährungsstrafe und ordnete seine Eintragung ins französische Register für Sexualstraftäter an. Depardieu weist die Vorwürfe zurück. Was noch? Neuer Dresscode auf dem Filmfestival Cannes Moderation und Produktion: Helena Schmidt Redaktion: Pia Rauschenberger Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Umfrage: Angst vor Wirtschaftseinbruch und Spaltung der Gesellschaft wächst Emotionen in der Politik: Woher kommt die Wut? Asylanträge: Was wirklich hinter den Asylzahlen steckt Klimaschutz: Die Klimaretter in ihrer Blase Brandmauer zur AfD: "Isch over!" Hass auf die Grünen: Gefährlich still Polarisierung: Die Muster der Spaltung Reichsbürger: Dobrindt verbietet Reichsbürgerverein "Königreich Deutschland" Umsturzpläne: Weitere mutmaßliche Unterstützer von Reichsbürgergruppe festgenommen "Königreich Deutschland": Verdächtiger nach Festnahme von sogenannten Reichsbürgern in U-Haft Innere Sicherheit: Fast 1.500 Rechtsextreme und Reichsbürger dürfen Waffen besitzen Gérard Depardieu: Er findet das lustig Gerichtsprozess: Gérard Depardieu wegen sexueller Gewalt zu Bewährungsstrafe verurteilt Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

May 13, 20259 min

Keine echte Lösung im Zollkonflikt

Am Montag haben sich die Vereinigten Staaten und China nach Gesprächen in Genf auf eine deutliche Senkung ihrer gegenseitigen Strafzölle geeinigt. Ab dem 14. Mai sollen die Zollsätze laut US-Finanzminister Scott Bessent für zunächst 90 Tage um jeweils 115 Punkte sinken. Damit würden die US-Zölle auf chinesische Wahren auf 30 Prozent zurückgehen, die chinesischen Einfuhrzölle auf US-Produkte auf rund zehn Prozent. Noch zu Beginn von Donald Trumps Amtszeit lagen die Zölle auf beiden Seiten bei über 120 Prozent. Nun soll die Pause genutzt werden, um weiterzuverhandeln. Doch wie blickt China auf diesen überraschenden Durchbruch? Amelie Richter leitet die China Redaktion von Table Media und ist Expertin für das Land. Im Podcast erklärt sie, wie sich der bisherige Handelskonflikt auf Chinas Wirtschaft ausgewirkt hat und ob jetzt wirklich ein Ende des Handelsstreits bevorsteht. Am Wochenende haben sich in ganz Deutschland Menschen auf den Boden gelegt – bei sogenannten Liegend-Demonstrationen. Ihr Ziel war, Aufmerksamkeit zu schaffen für eine Krankheit, über die zu wenig gesprochen wird – ME/CFS. Rund 600.000 Menschen in Deutschland leiden laut aktuellen Schätzungen an dem chronischen Erschöpfungssyndrom, das oft mit Konzentrationsstörungen, Schlafproblemen und völliger Kraftlosigkeit einhergeht. Ausgelöst werden kann ME/CFS unter anderem durch Virusinfektionen – viele Fälle stehen im Zusammenhang mit Long Covid. Laut einem aktuellen Bericht hat sich die Zahl der Menschen, die daran leiden, durch die Coronapandemie verdoppelt. Jana Petersen ist freie Journalistin bei ZEIT ONLINE und selbst an ME/CFS erkrankt. Im Podcast spricht sie darüber, wie sich der Alltag mit der Krankheit anfühlt und was sich politisch und medizinisch dringend ändern muss. Und sonst so? Weniger telefonieren, mehr Sprachnachrichten Moderation und Produktion: Helena Schmidt Redaktion: Constanze Kainz Mitarbeit: Lisa Pausch, Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Wir möchten mehr darüber erfahren, wie Sie die Podcasts von ZEIT und ZEIT ONLINE nutzen. Hier geht es zur Podcast-Studie. Vielen Dank für Ihre Teilnahme. Weitere Links zur Folge: Handelsstreit: USA verkünden "Deal" in Handelsgesprächen mit China Handelsstreit: USA und China setzen Zölle für 90 Tage teilweise aus Zollstreit: Trump feiert sich auf dem Trümmerhaufen Long Covid: Mehr Menschen mit Chronischem Fatigue-Syndrom seit der Pandemie ME/CFS: Die Krankheit ist brutal. Das Leben bleibt zart und schrecklich schön Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

May 13, 202512 min

Update: Wie sich die SPD erneuern will

Die Bundesministerin für Arbeit und Soziales Bärbel Bas soll ab Juni den Parteivorsitz der SPD neben Lars Klingbeil übernehmen. Zuvor hatte die bisherige Co-Chefin der SPD, Saskia Esken, angekündigt, nicht noch einmal für den Vorsitz kandidieren zu wollen. 2021 war Bas schon einmal für zwei Jahre Vizechefin der SPD. Innerhalb der Fraktion gehört sie der Gruppe Parlamentarische Linke an. Was von Bärbel Bas als neuer SPD-Vorsitzenden erwartet werden kann und wie sich die Partei durch Saskia Eskens Rückzug verändern dürfte, weiß ZEIT-Hauptstadtredakteur Peter Dausend. Die kurdische Arbeiterpartei PKK hat ihre Auflösung bekannt gegeben. Laut der PKK-nahen Nachrichtenagentur ANF soll der Prozess vom Gründer der Partei, Abdullah Öcalan, geleitet werden, der derzeit inhaftiert ist. Dieser hatte bereits im Februar dazu aufgerufen, die Waffen niederzulegen. Die Partei des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan (AKP) begrüßt die Entscheidung und spricht von einem Wendepunkt in der Geschichte der Türkei. Warum sich die PKK dazu entschieden hat, ihren Kampf zu beenden, und welche Auswirkungen das auf die Situation in der Türkei haben könnte, erklärt ZEIT-ONLINE-Korrespondentin Marion Sendker im Podcast. Außerdem im Update: China und die USA haben sich auf eine 90-tägige Zollpause verständigt. Die USA erheben für Importe aus China Zölle von 30 Prozent, andersherum sind es zehn Prozent. Zuvor hatten die USA für Waren aus China Sonderzölle von bis zu 145 Prozent erhoben. Die Pause soll genutzt werden, um weiterzuverhandeln. Zum ersten Mal in der Geschichte hat die IG Metall die Kölner Ford-Werke zum Streik aufgerufen. Dieser soll von Mittwochmorgen bis zum Ende der Nachtschicht am Donnerstag andauern. Grund für den Streik sind geplante Stellenstreichungen: Bis 2027 will das Management am Kölner Standort 2.900 Stellen abbauen. Was noch? Ein neues Medikament soll Migräne verhindern. Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger Redaktion: Constanze Kainz Mitarbeit: Emma Graml, Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Nachfolge von Saskia Esken: Bärbel Bas soll neue SPD-Vorsitzende werden Renten: Bas will Beamte zur Rentenversicherung heranziehen Saskia Esken: Die Selfmadefrau Kurdische Arbeiterpartei: PKK gibt eigene Auflösung bekannt Auflösung der PKK: Die PKK löst sich auf, ihre Ideen nicht Kurdenkonflikt: Endet mit PKK-Auflösung der Kurdenkonflikt in der Türkei? Zollstreit: Trump feiert sich auf dem Trümmerhaufen Autoindustrie: Arbeiter der Kölner Ford-Werke streiken erstmals Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

May 12, 202510 min

Ein neuer Außenminister – eine neue Israelpolitik?

Am 12. Mai 1965 nahmen Israel und die Bundesrepublik Deutschland diplomatische Beziehungen auf – ein historischer Schritt nach der Shoah. Vor dem Hintergrund des 60. Jahrestages ist der neue deutsche Außenminister Johann Wadephul in seiner ersten Amtswoche nach Israel gereist. In der Holocaustgedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem legte er einen Kranz nieder und sprach von "Entsetzen und Scham" angesichts der deutschen Verantwortung für den Holocaust. Während seines Besuchs hat er sowohl Premierminister Benjamin Netanjahu als auch Palästinenserpräsident Mohammad Mustafa getroffen – und sich mit Angehörigen von Geiseln im Gazastreifen ausgetauscht. Wie positioniert sich die neue Bundesregierung im Nahostkonflikt? Anna Sauerbrey, außenpolitische Koordinatorin der ZEIT, hat den Außenminister begleitet. Im Podcast erklärt sie auch, welche Rolle das Jubiläumstreffen mit Israels Staatspräsident Isaac Herzog in Berlin spielt. Am Samstag reisten Bundeskanzler Friedrich Merz, Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, Großbritanniens Premier Keir Starmer und Polens Ministerpräsident Donald Tusk gemeinsam nach Kyjiw. Ihr Ziel: ein gemeinsames Signal der Geschlossenheit gegenüber Russland. Die sogenannte Koalition der Willigen verständigte sich zusammen mit etwa 20 weiteren Staaten und forderte einen 30-tägigen Waffenstillstand im Ukrainekrieg. Sollte Russland diesen ablehnen, drohen neue Sanktionen. Kremlchef Wladimir Putin lehnte das Angebot jedoch umgehend ab und schlug stattdessen direkte Gespräche mit der Ukraine vor – bereits für diese Woche in Istanbul. Während Selenskyj und seine Verbündeten auf eine Waffenruhe als Voraussetzung bestehen, stellt sich die Frage: Wie ernst ist Putins Gesprächsangebot? Michael Thumann, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT, ordnet im Podcast die aktuelle Dynamik ein. Und sonst so? Fifa plant, ein afghanisches Frauenflüchtlingsteam aufzubauen. Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Lisa Pausch, Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Deutschland und Israel: Außenminister Johann Wadephul besucht Gedenkstätte Yad Vashem Ukrainekrieg: Merz, Macron, Starmer und Tusk zu Besuch in Kyjiw Liveblog: Ukrainekrieg Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

May 12, 202511 min

Sind Zurückweisungen an den deutschen Grenzen legal?

Bereits im Wahlkampf hatte Friedrich Merz versprochen, Asylsuchende an den deutschen Grenzen vom ersten Tag seiner Amtszeit an zurückzuweisen. Auch der neue Innenminister Alexander Dobrindt kündigte diese Woche strengere Grenzkontrollen an. Ob die Zurückweisungen legal sind, fragen sich gerade viele Polizisten und Polizistinnen im Einsatz. Europarechtlich sind sie auf jeden Fall problematisch, da sie nur unter strengen Voraussetzungen erlaubt sind. Ungeklärt bleibt auch, wer im Falle eines rechtswidrigen Verstoßes haftet – das Innenministerium oder die Polizei. Wie genau die Maßnahmen mit dem Europarecht brechen und was Deutschlands Nachbarstaaten von den Zurückweisungen halten, erläutert Paul Middelhoff, stellvertretender Leiter des Politikressorts der ZEIT. In Deutschland ist der Muttertag für Mütter ein Grund zur Freude, ihre Kinder feiern und beschenken sie. In Kolumbien hingegen müssen die Mütter an diesem Tag besonders um ihr Leben fürchten. Der Muttertag gehört dort zu den gefährlichsten Tagen des Jahres. Vergangenes Jahr meldete die kolumbianische Polizei 44 Fälle von Mord und Totschlag sowie Tausende Notrufe. Deshalb hat die Hauptstadt Bogota ein spezielles Sicherheitskonzept für Frauen entwickelt, mit verstärktem Polizeischutz und mehreren Anlaufstellen. Warum genau der Muttertag so gefährlich ist und was Kolumbien noch unternimmt, um Frauen besser vor Gewalt zu schützen, weiß Auslandsreporter Bastian Kaiser. Im Podcast spricht er über seine Eindrücke aus dem Land. Und sonst so: Wer auf Platz eins im Kanzler-Ranking landet Moderation und Produktion: Roland Jodin Mitarbeit: Lisa Pausch, Miriam Mair Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Asylpolitik: Im Migrationsdilemma Grenzkontrollen: Ein Tag eins wie jeder andere Christlich-Soziale Union: Dobrindt kündigt Zurückweisung von Asylsuchenden an der Grenze an Migration: Bundespolizei weist laut Gewerkschaften viele Asylsuchende zurück Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

May 11, 202511 min

Hörtipp Politikteil: Zu Hause schwach, auswärts stark – Roundtable zum Merz-Start

An dieser Stelle empfehlen wir Ihnen heute die neue Folge unseres Schwesternpodcasts "Das Politikteil": Es begann mit einem Fehlstart: Am Dienstag dieser Woche brauchte Friedrich Merz im Bundestag zwei Anläufe, um zum Kanzler gewählt zu werden – Vergleichbares hat es in der Geschichte der Bundesrepublik noch nicht gegeben. 18 Abgeordnete aus den Reihen der Union und SPD hatten ihm die Zustimmung verweigert. Ist das ein „Desaster“, ein „fatales Zeichen“ für die Stabilität der schwarz-roten Koalition, wie die Opposition und zahlreiche Medien meinten – oder ein Lapsus, über den bald schon niemand mehr reden wird? Während Merz zu Hause zum Start seiner Kanzlerschaft viel Kritik und reichlich Häme ertragen musste, wurde er bei seiner Premierenreise im Amt in Frankreich und Polen nicht nur mit offenen Armen, sondern auch mit zahlreichen Vorschusslorbeeren empfangen. In Merz sieht man im Ausland offenbar jenen Politiker, der die „deutschlandgroße Lücke“ in Europa füllen kann. Ist dem so oder sind die Erwartungen zu hochfliegend? In der neuen Ausgabe von „Das Politikteil Round Table“ diskutieren wir zunächst über die Geschehnisse an diesem historischen Kanzlerwahltag, gehen dabei der Frage nach, wer aus welchen Gründen die Neinsager in den schwarz-roten Reihen gewesen sein könnten und erörtern, wie groß der politische Schaden ist, der bei der Verweigerungsaktion entstand. Danach richten wir den Blick nach vorn und nehmen insbesondere die Außenpolitik von Friedrich Merz ins Visier. Wie verläuft seine erste Auslandsreise, was wird sich ändern, versteht sich Merz in seiner neuen Rolle eher als Transatlantiker oder als Europäer – und welche Aufgaben bleiben bei einem außenpolitisch so aufgeladenen Bundeskanzler eigentlich für den neuen Außenminister Johann Wadephul? Am Tisch des Round Table sitzen normalerweise die vier Hosts von „Das Politikteil“: Ileana Grabitz, Tina Hildebrandt, Peter Dausend und Heinrich Wefing. In der aktuellen Ausgabe fehlen die erkrankte Ileana sowie Tina, die den Kanzler auf seiner Reise nach Paris und Warschau begleitet. Für die beiden nehmen die langjährige Merz-Kennerin Mariam Lau sowie die außenpolitische Koordinatorin der ZEIT, Anna Sauerbrey, am Tisch Platz. Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

May 10, 202540 min

Bilanz nach mehr als 100 Tagen Elon Musk und DOGE

DOGE, das Department of Government Efficiency, gibt es bereits seit mehr als 100 Tagen. Einsparungen im Staatshaushalt waren das oberste Ziel der Behörde. Für Zehntausende öffentliche Angestellte war die Konsequenz davon das Ende ihrer Arbeit. Außerdem stampfte Elon Musk, Chef der Behörde, Hunderte soziale Förderprogramme ein und kündigte Zeitungsabos. Wirklich gesunken sind die Staatsausgaben trotz dieser Maßnahmen nicht. Ende dieses Monats läuft Elon Musks auf 130 Tage begrenzter Auftrag als "Staatsangestellter mit Sonderaufgaben" aus. Was bedeutet dieses ernüchternde Ergebnis für Musk? Heike Buchter, US-Korrespondentin der ZEIT in New York, zieht Bilanz und gibt einen Ausblick, wie es für DOGE nach Musks Rückzug weitergehen könnte. Der russische Betreiber der defekten Gaspipeline Nord Stream 2 konnte eine Pleite vorerst abwenden. Vor dem Schweizer Kantonsgericht in Zug konnte sich Gazprom mit seinen Gläubigern auf einen Nachlassvertrag einigen. Ein Teil der Schulden wird dem Unternehmen dauerhaft erlassen. So können in Zukunft Sanierungen an der defekten Pipeline durchgeführt werden. Hätte es vor Gericht keine Einigung gegeben, wäre es zu einem Insolvenzverfahren gekommen. Ermöglicht wurde der Kompromiss durch die Einigung einiger westeuropäischer Energiekonzerne. Die Verhandlungen dauerten zweieinhalb Jahre. Der Bau der Pipeline kostete knapp zehn Milliarden Euro. Welche Folgen das Urteil nun für Europa und ein mögliches Waffenstillstandsabkommen zwischen Russland und der Ukraine hat und wer überhaupt Interesse an einer Sanierung hat, erklärt Ingo Malcher aus dem Wirtschaftsressort der ZEIT. Und sonst so: Aus Blei wird Gold. Moderation und Produktion: Roland Jodin Produktion: Constanze Kainz Mitarbeit: Kai Schnier, Miriam Mair Wir möchten mehr darüber erfahren, wie Sie die Podcasts von ZEIT und ZEIT ONLINE nutzen. Hier geht es zur Podcast-Studie. Vielen Dank für Ihre Teilnahme. Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: DOGE: Department of Government Efficiency Elon Musk: Hauptsache Schlagzeilen für die MAGA-Fans Ostsee-Gaspipeline: Betreiber von Nord Stream 2 wendet Pleite vorerst ab Gasgeschäfte mit Russland: Konkurs abgewendet: Nord Stream 2 AG kann weitermachen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

May 10, 202512 min

Update: Zwischen Stolz und Schock – die USA sind Papst

Mit Leo XIV. hat die katholische Kirche erstmals einen US-Amerikaner zum Papst gewählt. Der in Chicago geborene Robert Francis Prevost lebte lange in Peru und gilt als sozial engagierter, weltoffener Geistlicher in der Tradition seines Vorgängers Franziskus. Seine Wahl wird in den USA als symbolischer "Wir sind Papst"-Moment gefeiert, stößt aber auch auf politische Reaktionen: Während Donald Trump die Wahl als Prestigegewinn für seine Amtszeit wertet, üben rechte Kreise scharfe Kritik und bezeichnen Leo XIV. als "woken Marxisten-Papst". Johanna Roth, Auslandskorrespondentin in Washington, D. C., ordnet ein, was die Papstwahl für die USA bedeutet. Das Bundesamt für Verfassungsschutz verzichtet ab sofort darauf, die AfD eine gesichert rechtsextremistische Bestrebung zu nennen. Erst vor einer Woche hat der Verfassungsschutz die Einstufung der Partei als rechtsextremistisch veröffentlicht, die AfD reichte daraufhin eine Klage ein. Die sogenannte Stillhaltezusage des Verfassungsschutzes gilt so lange, bis das Kölner Gericht ein Urteil über den Eilantrag fällt. Die Einstufung bleibt davon erst einmal unberührt. In der Politik wird schon seit Längerem über ein Verbotsverfahren gegen die AfD diskutiert – die Einstufung wird von vielen als guter Zeitpunkt gesehen, ein solches Verfahren auf den Weg zu bringen. Andere Stimmen, wie beispielsweise CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann, sprechen sich dagegen aus und wollen die AfD ausschließlich inhaltlich bekämpfen. Wie sinnvoll ein Verbot ist und wie es mit der rechtsextremistischen Einstufung der AfD weitergeht, weiß Politikredakteurin und Juristin Eva Lautsch. Außerdem im Update: Russland und einige weitere Nachfolgestaaten der Sowjetunion erinnern am 9. Mai an das Ende des 2. Weltkrieges. Nicht nur das Datum des 80. Jahrestags des Kriegsendes ist ein anderes als hierzulande, sondern auch die Art, wie der Tag begangen wird. Michael Thumann, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT, berichtet davon. Was noch? Rätselhaftes nächtliches Glockengeläut Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Constanze Kainz Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Wir möchten mehr darüber erfahren, wie Sie die Podcasts von ZEIT und ZEIT ONLINE nutzen. Hier geht es zur Podcast-Studie. Vielen Dank für Ihre Teilnahme. Weitere Links zur Folge: Liveblog: Papst Leo XIV.: Papst beklagt "Streben nach Macht und Vergnügen" Leo XIV.: Ein Papst namens Bob Leo XIV.: Hoffnungsträger einer verrückt gewordenen Welt Presseschau zur Papstwahl: Ein "Zeichen für den Glauben an das gute Amerika" Papst Leo XIV.: Papst Leo XIV. teilte Kritik an Vance und Trump Papstwahl in Rom: Der Schornstein, der die Welt bedeutet AfD-Gutachten: 17 Seiten, viele Fragen Verfassungsschutz: Die AfD hat nichts gewonnen AfD: Gesichert rechtsextremistisch Servus. Grüezi. Hallo. / Verfassungsschutz zur AfD: Wer ist hier rechtsextrem? AfD-Verbot: Sollte die AfD verboten werden? 80 Jahre Kriegsende: Putins Anschlag auf die gemeinsame Erinnerung Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

May 9, 20259 min

Wer ist Leo XIV.?

Um kurz nach 18 Uhr steigt am Donnerstagabend weißer Rauch aus dem Schornstein der Sixtinischen Kapelle. Dann bricht auf dem Petersplatz Jubel aus. Nach nur vier Wahlgängen haben sich die Kardinäle also auf einen neuen Papst geeinigt: Robert Kardinal Prevost aus den USA nennt sich künftig Leo XIV. Der 69-Jährige stammt ursprünglich aus Chicago und verbrachte den Großteil seiner Kirchenlaufbahn als Missionar in Peru. 2023 wurde er zum Kardinal ernannt. Prevost gilt als echter Progressiver. In welche Richtung wird er die katholische Kirche steuern? Patrik Schwarz berichtet aktuell für die ZEIT aus Rom und spricht im Podcast über die Worte des neuen Papstes und welche Aufgaben ihn nun erwarten. Letztes Jahr stand die Linkspartei noch kurz vor dem Ausschluss aus dem Bundestag. Die Partei hatte sich intern zerstritten, viele Mitglieder wechselten mit Sahra Wagenknecht zum neu gegründeten BSW. Im Februar erlebte die Linke dann ein überraschendes Comeback: Bei der Bundestagswahl konnte sie ihre Sitze von 39 auf 63 erhöhen. Auch die Anzahl der Parteimitglieder hat sich seitdem verdoppelt, nach eigenen Angaben sind 50.000 neue Mitglieder eingetreten. Was die Partei aus ihrem neu gewonnenen Potenzial macht, wird heute auf dem Parteitag diskutiert. Politikredakteur Fritz Zimmermann beobachtet die Linke schon länger und erklärt, was man in der neuen Legislaturperiode von der Partei erwarten kann und wie realistisch eine Zusammenarbeit von CDU und der Linken ist. Und sonst so? Ein Zettel für Singles. Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger Mitarbeit: Kai Schnier, Emma Graml Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Konstituierung des Bundestags: Die neue Macht der Ränder BSW und Linke: Das Comeback des Jahres Bundesverfassungsschutz: Verfassungsschutz nennt AfD vorläufig nicht mehr rechtsextrem AfD-Verbot: Sollte die AfD verboten werden? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

May 9, 202513 min

Krieg verloren, Demokratie gewonnen

Am 8. Mai 1945 unterzeichnete Generalfeldmarschall Wilhelm Keitel die Kapitulation der Wehrmacht; der Zweite Weltkrieg war damit – zumindest in Europa – vorbei. Für viele Deutsche bedeutete dies allerdings weniger eine Befreiung als eine Niederlage und den Beginn einer ungewissen Zukunft. Obwohl der frühere Bundespräsident Richard von Weizsäcker den 8. Mai in seiner berühmten Rede zum 40. Jahrestag 1985 als Tag der Befreiung bezeichnete, bleiben das Gedenken und die Bedeutung dieses Tages bis heute umkämpft. Hedwig Richter ist Professorin für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität der Bundeswehr in München. Im Podcast erklärt sie, welche Bedeutung dieses Datum für unsere Gesellschaft hat und wie sich diese Bedeutung gewandelt hat. Nach der Wahl von Friedrich Merz (CDU) zum Bundeskanzler kam das neue Kabinett noch am Dienstagabend zu seiner ersten Sitzung zusammen. Schwerpunkte der neuen Regierung sind die sogenannte Migrationswende sowie das Ankurbeln der angeschlagenen Wirtschaft. Das zentrale Wahlversprechen eines faktischen Einreiseverbots für irreguläre Migranten wurde bislang nicht vollständig umgesetzt, jedoch wurden die Grenzkontrollen bereits verschärft. Um die Wirtschaft wieder in Schwung zu bringen, setzt die Regierung auf kurzfristige steuerliche Entlastungen für Unternehmen in Form sogenannter Turbo-Abschreibungen. Mark Schieritz, stellvertretender Leiter des Politikressorts bei der ZEIT, ordnet ein, welche dieser Maßnahmen tatsächlich Wirkung zeigen könnten. Und sonst so? Podcast-Host braucht Hilfe beim Entziffern alter Tagebücher. Moderation und Produktion: Moses Fendel Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Wehrtüchtigkeit: Täter, Krieger, Opfer und über allem das Moos Geschichte: Ende und Anfang: Der 8. Mai und die Deutschen KZ Neuengamme: Eine "geordnete" Übergabe Was jetzt? – Spezial / Holocaustüberlebende: "Ich bete jeden Tag, dass man mich nicht wieder wegjagt" Kriegsende: Große Gefühle Wahl des Bundeskanzlers: Eine historische Wahl Bundesregierung: Kabinett Merz im Bundestag vereidigt Kabinettssitzung im Kanzleramt: Neue Bundesregierung ändert Zuschnitt der Ministerien teils erheblich Wahl von Friedrich Merz: Von wegen Gewissen Friedrich Merz: Wie Merz die deutsche Außenpolitik ändern will Migrationspolitik: Das große Asylchaos Sondervermögen: Keine der Milliarden darf verschwendet werden Migrationspolitik: Polnische Botschaft warnt vor verschärften Grenzkontrollen Entlastungen für Unternehmen: 100 ganz legale Steuertricks Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

May 8, 202512 min

Update: Droht jetzt ein Krieg zwischen Indien und Pakistan?

In der Nacht zum Mittwoch ist die angespannte Lage zwischen Indien und Pakistan eskaliert: Indien hat neun Ziele in Pakistan angegriffen, darunter vor allem den von Pakistan verwalteten Teil der Region Kaschmir. Nach Angaben des indischen Verteidigungsministeriums handelte es sich um "terroristische Infrastruktur", von der aus Terroranschläge gegen Indien geplant und gesteuert wurden. Laut dem pakistanischen Militär wurden bei den Angriffen 26 Menschen getötet und mindestens 46 verletzt. Pakistan soll während des Angriffs mehrere indische Kampfjets abgeschossen haben. Die indische Regierung wirft Pakistan vor, bei einem Terrorangriff am 22. April beteiligt gewesen zu sein, bei dem auf der indischen Seite Kaschmirs 26 Menschen getötet wurden – vorwiegend indische Touristen. Wie die Menschen den Konflikt vor Ort wahrnehmen und ob es sich bei der Auseinandersetzung schon um Krieg handelt, erklärt Natalie Mayroth aus Indien. Bereits einen Tag nach seiner Wahl zum neuen Bundeskanzler ist Friedrich Merz seine erste Auslandsreise angetreten. Am Morgen ging es für ihn zunächst nach Frankreich, wo er mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron über die deutsch-französische Freundschaft und den außenpolitischen Kurswechsel der USA sprach. Am Nachmittag wurde er vom polnischen Ministerpräsidenten Donald Tusk in Warschau empfangen. Dort soll es neben Russland vor allem auch um irreguläre Migration gehen. Schon vor seinem Amtsantritt hatte Merz angekündigt, ein außenpolitischer Kanzler sein zu wollen und die Beziehungen zu Frankreich und Polen zu "reparieren". Die Leiterin des ZEIT-Politikressorts Tina Hildebrandt begleitet ihn auf seiner Reise und erzählt im Podcast, welchen Eindruck der neue Kanzler macht und welche Ziele er sich für die beiden Länder gesetzt hat. Außerdem im Update: Laut einer neuen Antisemitismusstudie der sogenannten Taskforce J7 steigt der Antisemitismus weltweit dramatisch an. Besonders seit dem 7. Oktober 2023 könne man einen deutlichen Anstieg verzeichnen, allein in Deutschland betrage er 75 Prozent. Die J7 spricht von einer lebensbedrohlichen Entwicklung für alle Jüdinnen und Juden. Der Verfassungsschutz hat den Landesverband der Brandenburger AfD als gesichert rechtsextremistisch eingestuft. Erst letzte Woche hatte das Bundesamt für Verfassungsschutz den Bundesverband der Partei genauso eingestuft. Die AfD hat dagegen Klage eingereicht. Moderation und Produktion: Constanze Kainz Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Emma Graml Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Kaschmir: Indien meldet Angriffe auf Pakistan Liveblog: Eskalation um Kaschmir: Pakistanisches Militär meldet 26 Tote nach indischen Angriffen Pakistan und Indien: Darum geht es im Konflikt um Kaschmir Regierungsbildung: Kanzler Merz reist zuerst nach Paris und Warschau Regierungsbildung: Merz zurückhaltend zu Beitrag für Absicherung der Ukraine Friedrich Merz: Wie Merz die deutsche Außenpolitik ändern will Antisemitismus: "Wir sehen hier einen globalen Notfall" Brandenburg: Verfassungsschutz stuft AfD Brandenburg als gesichert rechtsextrem ein Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

May 7, 202511 min

Wie stabil wird diese Regierung?

Am Dienstag wurde Friedrich Merz zum zehnten Kanzler der Bundesrepublik gewählt – die Wahl verlief jedoch holpriger als erwartet. Im ersten Wahlgang fehlten ihm sechs Stimmen zur absoluten Mehrheit, erst im zweiten Wahlgang am Nachmittag stimmten 325 der 630 Bundestagsabgeordneten für den CDU-Politiker. Zuvor hatten sich Politiker der Linken und Grünen gegen die Wahl von Merz ausgesprochen und besonders den Koalitionsvertrag kritisiert. Noch nie zuvor in der Geschichte der Bundesrepublik ist ein Kanzler am ersten Wahlgang gescheitert. Was die schwierige Wahl für die deutsche Regierung bedeutet und wie die Reaktionen im Ausland ausfielen, erklärt der Leiter des Politikressorts Heinrich Wefing im Podcast. Heute beginnt in Rom das Konklave, die Versammlung, während der die Kardinäle den neuen Papst wählen. Die Abläufe des Konklaves sind genau geregelt: Alle wahlberechtigten Kardinäle schirmen sich in der Vatikanstadt von der Außenwelt ab, bis das neue Kirchenoberhaupt gewählt ist. Erst dann steigt weißer Rauch auf und mit den Worten “Habemus Papam” wird der Name des neuen Papstes verkündet. Pietro Kardinal Parolin wurde zunächst als einer der vielversprechendsten Anwärter auf den Heiligen Stuhl gehandelt. Wie der Tagesablauf der Kardinäle während des Konklaves aussieht und ob bereits heute mit der Verkündung des neuen Papstes gerechnet werden kann, weiß Evelyn Finger, ZEIT-Redakteurin im Ressort Glauben und Zweifeln, die die Entwicklungen des Konklaves in Rom verfolgt. Und sonst so? Forschende in Kalifornien haben eine neue Farbe entdeckt. Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Kai Schnier, Emma Graml, Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Konklave: So wird der Papst gewählt Konklave: Letzte Vorbereitungen für Papstwahl Bundestag: Friedrich Merz scheitert im ersten Wahlgang bei Kanzlerwahl Liveblog: Wahl des Bundeskanzlers: Zweiter Wahlgang läuft Kanzlerwahl: Friedrich Merz zum Bundeskanzler gewählt Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

May 7, 202512 min

Kanzler im zweiten Anlauf

Nach dem gescheiterten ersten Wahlgang ist Friedrich Merz in der zweiten Abstimmung mit 325 Stimmen zum Bundeskanzler gewählt worden. Merz fehlten im ersten Wahlgang sechs Stimmen zur Kanzlermehrheit. Er erhielt 310 Stimmen – nötig wären 316 gewesen. Im zweiten Wahlgang bekam er dann die erforderlichen Stimmen. Aber dass ein designierter Kanzler nach erfolgreichen Koalitionsverhandlungen im Bundestag durchfällt, ist ein Novum in der Geschichte der Bundesrepublik. Fabian Reinbold ist politischer Korrespondent von ZEIT ONLINE. Im Podcast ordnet er ein, welche Auswirkungen das Scheitern im ersten Wahlgang auf die Kanzlerschaft von Friedrich Merz und die Stabilität seiner Koalition haben könnte. Und er erklärt, wer ein Interesse gehabt haben könnte, Merz zu schaden. Das Europäische Parlament hat die Immunität des AfD-Abgeordneten Petr Bystron aufgehoben, um Ermittlungen wegen Bestechlichkeit und Geldwäsche zu ermöglichen. Petr Bystron steht im Verdacht, über das prorussische Netzwerk Voice of Europe seit 2020 Bestechungsgelder angenommen zu haben. Neben Korruptionsvorwürfen ermittelt die Münchner Generalstaatsanwaltschaft wegen Geldwäsche, Betrugs mit Bundestagsgeldern, Steuerhinterziehung und der Verbreitung rechtsextremer Inhalte. Petr Bystron weist alle Vorwürfe zurück und spricht von einer Kampagne gegen sich und die AfD. Sascha Venohr, Redakteur im Ressort Investigative Recherche und Daten der ZEIT, erklärt die Vorwürfe. Was noch? Skype sagt Goodbye. Moderation und Produktion: Hendrik Oerding Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Liveblog: Wahl des Bundeskanzlers: Klöckner setzt Sitzung zur Wahl von Merz fort Zweiter Wahlgang: Friedrich Merz wird sich noch heute erneut zur Wahl stellen Kanzlerwahl im Bundestag: Es ist eine einzige Blamage War da was? / Bodo Ramelow: "Ob das wahr oder falsch war, spielte keine Rolle mehr" Kanzlerwechsel: So läuft die Amtsübergabe von Olaf Scholz zu Friedrich Merz ab Regierungsbildung: Koalitionsvertrag steht – Kanzlerwahl wohl Anfang Mai Zweiter Wahlgang: Und wenn auch der zweite Wahlgang scheitert? "Voice of Europe": EU-Parlament hebt Immunität von AfD-Politiker Petr Bystron auf Voice of Europe: Wie Russland Einfluss auf westliche Politiker nimmt Petr Bystron: Neue Indizien belasten AfD-Politiker Bystron Petr Bystron: Private Putzkraft mit Steuergeldern bezahlt Petr Bystron: Strafbefehl gegen AfD-Abgeordneten wegen umstrittener Fotocollage Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

May 6, 202510 min

Was Kanzler Merz noch lernen muss

Am Dienstag wird Friedrich Merz voraussichtlich zum zehnten Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland gewählt. Bereits am Montag unterzeichneten die Parteichefs von CDU, CSU und SPD in Berlin ihren 144-Seiten-starken Koalitionsvertrag. Die neue schwarz-rote Koalition plant umfassende Reformen und Investitionen, um das Land voranzubringen. Doch Merz' politischer Kurs bleibt umstritten: In der Vergangenheit wurde ihm mehrfach Wortbruch vorgeworfen – etwa beim Abstimmungsverhalten mit der AfD oder in der Debatte um die Schuldenbremse. Könnte der neue Kanzler auch künftig für politische Überraschungen sorgen? Welche Art von Kanzler wird Friedrich Merz sein, und worauf muss sich Deutschland politisch einstellen? Mariam Lau, Redakteurin im Politikressort der ZEIT, begleitet Friedrich Merz seit Jahren. Im Podcast spricht sie über seine Stärken und Schwächen und ordnet ein, was für eine Rolle Friedrich Merz als Kanzler einnehmen wird. Israel verschärft seine Militäroffensive im Gazastreifen gegen die islamistische Hamas. Das Sicherheitskabinett um Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat das einstimmig beschlossen. Außerdem sollen Zehntausende Reservisten zusätzlich mobilisiert werden, die Einberufungsbefehle sollen noch in dieser Woche verschickt werden. Ziel ist es, den militärischen Druck auf die Hamas zu erhöhen – mit der Hoffnung, so die Freilassung weiterer Geiseln zu erzwingen. Gleichzeitig erlaubt Israel erstmals seit über zwei Monaten wieder Hilfslieferungen in den Gazastreifen. Wie geht es weiter? Hat Netanjahu noch ausreichend Rückhalt in der israelischen Bevölkerung? Jan Roß, Redakteur im Politikressort der ZEIT, ordnet im Podcast die aktuellen Entwicklungen ein und erklärt, ob es überhaupt noch Chancen auf eine diplomatische Lösung gibt. Und sonst so? Ein Mann wird über 100 Mal von Schlangen gebissen – und lebt noch. Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Schwarz-rote Regierung: Union und SPD unterzeichnen Koalitionsvertrag Israel: Sicherheitskabinett beschließt Ausweitung der Angriffe im Gazastreifen Nahostkrieg: Riskant und gegen den Willen der Bevölkerung Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

May 6, 202511 min

Update: Das sind die neuen SPD-Minister

Die Vorsitzenden der CDU, CSU und SPD haben den Koalitionsvertrag unterzeichnet und somit die neue Koalition besiegelt. Am Dienstag soll Friedrich Merz zum Kanzler gewählt werden, danach wird sein Kabinett vereidigt. Während die Ministerinnen und Minister der Union bereits vergangene Woche verkündet wurden, hat die SPD bis zur letzten Minute damit gewartet. Bis auf Boris Pistorius, der sein Amt als Verteidigungsminister behalten durfte, stellt sich die SPD komplett neu auf: Wie bereits verkündet, wird Lars Klingbeil den Posten des Finanzministers und des Vizekanzlers innehaben. Seine Co-Parteichefin Saskia Esken ging dagegen leer aus. Wie es dazu kommen konnte, welche Überraschungen es noch gab und wer die neuen Minister und Ministerinnen sind, erklärt der politische Korrespondent Michael Schlieben im Podcast. Die EU-Kommission will 500 Millionen Euro zusätzlich zur Verfügung stellen, um internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler anzuwerben. Wie Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in Paris verkündete, soll die EU zu einem "Anzugspunkt für Wissenschaftler" werden. Die EU reagiert damit auf die restriktive Forschungspolitik aus den USA. Der französische Präsident Emmanuel Macron sprach sich dafür aus, angesichts der Bedrohungen aus den USA den US-Forschenden einen Zufluchtsort in Europa zu bieten. US-Präsident Donald Trump hatte in den vergangenen Wochen sowohl Stellen als auch Gelder an den Universitäten gekürzt. Viele Nachwuchswissenschaftler überlegen laut einer Umfrage des US-Magazins "Nature" deshalb, die USA zu verlassen. Außerdem im Update: Die Bundespartei der AfD hat eine Klage gegen das Bundesamt für Verfassungsschutz eingereicht. Grund dafür ist das Urteil des Verfassungsschutzes, das die AfD auch bundesweit als rechtsextremistisch einstuft. Die AfD fordert nach Angaben des Kölner Verwaltungsgerichts das Verfassungsgericht auf, die AfD nicht mehr als "gesichert rechtsextremistische Bestrebung" einzuordnen, zu beobachten, zu behandeln, zu prüfen oder zu führen. Was noch? Der Gender-Shoe-Gap Moderation und Produktion: Rita Lauter Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Emma Graml Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Regierungsbildung: CDU, CSU und SPD unterzeichnen Koalitionsvertrag Bundesregierung: Pistorius bleibt Verteidigungsminister, Bas wird Arbeitsministerin Rechtsextremismus: AfD verklagt Verfassungsschutz nach Einstufung als rechtsextremistisch Forschungspolitik: "Alle schauen auf Harvard" US-Forschungspolitik: Frankreich wirbt mit Förderprogramm um Forschende aus den USA Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

May 5, 202510 min

Abschied von Olaf Scholz

Deutschland steht vor dem Regierungswechsel: Am Montag unterzeichnen Union und SPD ihren Koalitionsvertrag, ehe am Tag darauf CDU-Chef Friedrich Merz im Bundestag zum neuen Bundeskanzler gewählt werden soll. Ebenfalls am Montag wollen die Sozialdemokraten ihre Minister für das neue Kabinett vorstellen. Am Abend dann wird der scheidende Kanzler Olaf Scholz mit einem Großen Zapfenstreich offiziell verabschiedet. Gut drei Jahre dauerte seine Amtszeit und ist damit eine der kürzesten in der Geschichte der Bundesrepublik. Doch was bleibt von seiner Kanzlerschaft? Eva Ricarda Lautsch, Politikredakteurin bei ZEIT ONLINE, zieht im Nachrichtenpodcast Bilanz. Nach dem Stromausfall in Spanien und Portugal, der das öffentliche Leben auf der iberischen Halbinsel Anfang vergangener Woche stundenlang lahmgelegt hat, kursierten zur Ursache verschiedene Spekulationen: etwa ein Cyberangriff und ein seltenes Wetterphänomen. Auch die erneuerbaren Energien, insbesondere die Solarenergie, wurden für den Vorfall verantwortlich gemacht. Obwohl die genaue Ursache des Blackouts noch immer nicht geklärt ist, wird vermutet, dass eine Kettenreaktion von Problemen im Stromnetz die Ursache war. Elena Erdmann, Redakteurin im Wissensressort von ZEIT ONLINE, erklärt, welchen Einfluss die Energiewende gehabt haben könnte und welche Lehren Europa für die Zukunft seiner Energieversorgung aus dem Vorfall ziehen sollte. Und sonst so: Glück im Unglück? Flugzeug gelingt Notlandung im Alligatornest. Moderation und Produktion: Moses Fendel Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge Bundesregierung: SPD-Mitglieder stimmen Koalitionsvertrag zu Friedrich Merz: Endlich ein risikofreudiger Kanzler Schwarz-rote Regierungsbildung: Klingbeil sichert Merz SPD-Stimmen bei Kanzlerwahl zu Bundeswehr: Minister "Task Force" Kabinett Scholz: Sie trotten traurig in den Ruhestand Übersicht zum Koalitionsvertrag: Das sind die wichtigsten Vorhaben von Schwarz-Rot Zapfenstreich für Olaf Scholz: Spiel's noch mal, Olaf Olaf Scholz: Zapfenstreich für Olaf Scholz: Beatles-Song, Bach und "Respect" Blackout: Stromausfall legt Spanien und Portugal lahm – AKWs im Notbetrieb Stromausfall: Was der Blackout in Spanien mit der Energiewende zu tun hat Energiemonitor: Die wichtigsten Daten zur Energieversorgung – täglich aktualisiert Atomenergie: Stimmt das eigentlich, dass eine Rückkehr zur Atomkraft sinnvoll wäre? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

May 5, 202512 min

Siegt wieder ein Rechtsextremer bei der Wahl in Rumänien?

In Rumänien finden heute erneut die Präsidentschaftswahlen statt. Eigentlich sollte das Ergebnis schon lange feststehen, doch das oberste Gericht des Landes hatte die Wahl Ende letzten Jahres für ungültig erklärt. Grund für die Annullierung war laut dem Gericht der bestätigte Verdacht auf russische Einmischung, bei dem insbesondere über die Plattform TikTok gezielte Wahlmanipulation betrieben wurde. Sieger der Wahl war der rechtsextreme Kandidat Călin Georgescu. Bei der Neuwahl darf er jedoch nicht mehr antreten. Stattdessen stellte die rechtsextreme Partei AUR George Simion als Spitzenkandidat auf. Die Wahl erregte internationale Aufmerksamkeit: Auf der Münchner Sicherheitskonferenz warf US-Vizepräsident JD Vance der EU starken "Demokratieverlust" vor. Wie Rumänien mit den Vorwürfen aus dem Ausland umgeht, welchen Einfluss der zunehmende Rechtsextremismus auf die Neuwahlen hat und welche internationalen Folgen ein Wahlsieg rechtsextremer Parteien haben könnte, analysiert Ulrich Ladurner, Auslandskorrespondent der ZEIT. Wikipedia, die achtgrößte Website der Welt, gilt als bekannte und häufig genutzte Informationsplattform. Die Internetseite legt Wert auf Fakten – ein Grundsatz, den Elon Musk ihr abspricht. Für ihn sei die Plattform zu unglaubwürdig und nicht ausgewogen. Deshalb hetzt er seit Monaten gegen "Wokepedia" und versucht, Einfluss auf die Inhalte zu nehmen. Nicolas Killian aus dem Digitalressort von ZEIT ONLINE hat sich angeschaut, was hinter Musks Vorwürfen steckt, welche Zusammenhänge es zur Trump-Regierung gibt und welche Möglichkeiten Wikipedia hat, um sich abzugrenzen und seine Neutralität zu bewahren. Und sonst so: Das Dschungel-Matriarchat – Bonobo-Weibchen verbünden sich Moderation und Produktion: Erica Zingher Mitarbeit: Kai Schnier, Miriam Mair Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Präsidentschaftswahl in Rumänien: Gewinnt ein Rechtsextremist die Wiederholungswahl in Rumänien? Rumänien: Präsidentschaftswahl in Rumänien muss wiederholt werden Călin Georgescu: Rechtsextremer Politiker nicht für Wahl in Rumänien zugelassen Präsidentenwahl in Rumänien: Rechtsradikaler George Simion könnte es in die Stichwahl schaffen Münchner Sicherheitskonferenz: J. D. Vance unterstellt "Demokratieverlust" in Europa Wikipedia: Angriff auf das Wissen der Welt Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

May 4, 202512 min

Spezial zu Holocaustüberlebenden: Zu Besuch bei den letzten Zeitzeugen

Vor 80 Jahren endete der Zweite Weltkrieg in Europa. Am 8. Mai 1945 kapitulierte Deutschland bedingungslos. Durch die nationalsozialistische Herrschaft sind Schätzungen zufolge 65 Millionen Menschen gestorben – darunter sechs Millionen Jüdinnen und Juden. Heute leben laut der Jewish Claims Conference noch 220.800 Jüdinnen und Juden, die die NS-Verfolgung überlebt haben. Es ist die letzte Generation von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen. Für diesen Podcast haben wir drei Überlebende getroffen. Als der Krieg endete, waren sie zwölf, acht und fünf Jahre alt. Sie erzählen uns, wie ihr Leben vor dem Krieg aussah, welche Ängste sie während der Verfolgung erlebten – und welche sie bis heute begleiten. In dieser Folge von Was jetzt? – Spezial erzählen Janine Webber, Pedro Buchwald und Hélène Gutkowski von ihrer Kindheit im Krieg, ihre Sorgen im Hinblick auf den wachsenden Antisemitismus und darüber, was ihnen trotz allem Hoffnung gibt. "Für mich ist es am schwierigsten zu sagen: Ich liebe dich" Janine Webber anlässlich des Holocaust-Gedenktags 2018 Recherche & Skript: Anna Kemper Moderation & Skript: Helena Schmidt Redaktion: Ole Pflüger Sounddesign: Joscha Grunewald Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

May 3, 202536 min

Was Deutschland im Kampf gegen den Rechtsextremismus von Frankreich lernen kann

In Frankreich ist der rechtsextreme Rassemblement National über Jahre zur politischen Normalität geworden. Seit dem Aufstieg der AfD in Deutschland lassen sich Parallelen zur politischen Entwicklung im Nachbarland ziehen. Studien zeigen, dass die Übernahme rechter Positionen durch die etablierten Parteien nicht zur Rückgewinnung von Wählerinnen und Wählern führt, sondern deren Ansichten weiter in Richtung dieser Positionen verschiebt. Gründe für diese Entwicklung sind unter anderem wirtschaftliche Unsicherheit und die Angst vor sozialem Abstieg. Kann Deutschland einen ähnlichen Weg vermeiden, indem es mehr in soziale Infrastruktur und wirtschaftliche Sicherheit investiert? ZEIT-Autorin Annika Joeres ordnet ein, wie finanzielle und gesellschaftliche Stabilität die politische Haltung von Menschen beeinflussen könnte. Architektur ist nicht nur Kulisse, sondern beeinflusst wesentlich, wie Menschen miteinander in Kontakt treten. Ein Beispiel ist das Jakob-Kaiser-Haus im Berliner Regierungsviertel: Während offene Treppen und verglaste Hallen offiziell der Kommunikation dienen sollten, nutzten Politiker wie Angela Merkel und Franz Müntefering eine unscheinbare Hintertreppe für vertrauliche Koalitionsgespräche. Auch in Büros oder Wohnungen beeinflusst die Raumaufteilung die Kommunikation. Max Rauner, Redakteur im Wissensressort der ZEIT, untersucht in seinem Artikel anhand politischer und historischer Beispiele, wie Raumgestaltung das Verhalten von Menschen beeinflusst. Und sonst so? ChatGPT übertreibt es mit der Freundlichkeit. Moderation und Produktion: Moses Fendel Mitarbeit: Kai Schnier, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: ZEIT WISSEN: Abo testen Rechtsextremismus: Verfassungsschutz stuft AfD als gesichert rechtsextremistisch ein CDU-Kabinettsmitglieder: Rings um das konservative Lagerfeuer Rechtsruck in Ostdeutschland: "Wenn ich die Jugendlichen hier so sehe, graust mir vor der Zukunft" Rassemblement National: Wo Rechtsextreme die wichtigen Positionen besetzen Plan D: Wähler in Deutschland: "Wir müssen im Dialog bleiben, sonst ist alles verloren" Sozialer Abstieg: In Zukunft mobil Haushaltskrise in Frankreich: Frankreichs Parlament verabschiedet strittigen Sparhaushalt Sondervermögen für Deutschlands Zukunft: Milliarden für Infrastruktur – doch wo bleiben die Reformen? Kollektive Kreativität: Wie kommen wir auf gute Ideen? Interview: "Sie kann es doch" Architektur: Koalitionsverhandlungen, Meuterei, Familienkrach, Team-Meetings, Liebeserklärungen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

May 3, 202512 min

Update: AfD gilt bundesweit als rechtsextrem

Der Bundesverfassungsschutz hat die AfD in ganz Deutschland als "gesichert rechtsextrem" eingestuft. Somit ist die Partei nicht länger nur ein rechtsextremistischer Verdachtsfall. In Teilen der Bundesrepublik, in Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt, galt diese Einstufung schon länger. Gründe für die Neubewertung sind Missachtungen der Menschenwürde sowie starke Bestrebungen gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung, insbesondere vor dem Hintergrund der vergangenen Bundestagswahl und der drei Landtagswahlen in Ostdeutschland. Ferdinand Otto, Innenpolitik-Redakteur bei ZEIT ONLINE, ordnet ein, welche Konsequenzen die Einschätzung des Verfassungsschutzes für die zukünftige Arbeit der Partei haben und wie die AfD damit umgehen wird. In Hannover findet der 39. Evangelische Kirchentag statt. Bis Sonntag wird es etwa 1.500 Veranstaltungen geben. Auf dem Programm stehen Gottesdienste, aber auch Podiumsdiskussionen rund um Klima, Frieden und Rechtsextremismus. Das Motto der diesjährigen Veranstaltung: "Mutig, stark, beherzt". Dass der Kirchentag durchaus politisch ist, zeigt auch die Anwesenheit mehrerer Politiker und Politikerinnen sowie Aktivisten und Aktivistinnen. Sowohl Klimaaktivistin Luisa Neubauer als auch Altkanzlerin Angela Merkel waren zu Gast. Für den geschäftsführenden Kanzler Olaf Scholz war der Besuch voraussichtlich sein letzter öffentlicher Auftritt. Außerdem im Update: Alexander Dobrindt, designierter Innenminister der CSU, fordert eine stärkere Kontrolle an den EU-Außengrenzen. Die bisherige Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems gehe ihm nicht weit genug. Damit ist er nicht der Einzige in der Union. Auch der designierte Kanzleramtsminister Thorsten Frei spricht sich für zusätzliche Grenzkontrollen aus. Sowohl aus Polen als auch von der deutschen Polizei kommt Kritik: Bereits jetzt gibt es massiven Stau an den Grenzübergängen, zu wenig Personal und ungeklärte rechtliche Fragen. Was noch? Wie man 115 Jahre alt wird – Tipps von der ältesten Frau der Welt. Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Miriam Mair Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Rechtsextremismus: Verfassungsschutz stuft AfD als gesichert rechtsextremistisch ein Sächsisches Oberverwaltungsgericht: AfD Sachsen darf als gesichert rechtsextrem eingestuft werden Gesichert rechtsextrem: Thüringer AfD scheitert mit Klage gegen Verfassungsschutz Verfassungsschutz: AfD Sachsen-Anhalt als gesichert rechtsextremistisch eingestuft Evangelische Kirche: Kirchentag beginnt: 150.000 Menschen in Hannover erwartet Evangelische Kirche: "Mutig, stark, beherzt": Motto des Kirchentages 2025 Evangelische Kirchen: Von Scholz bis Merkel: Kirchentag setzt politische Akzente Liveblog Regierungsbildung: Dobrindt kündigt sofortige Maßnahmen gegen irreguläre Migration an Migration: Thorsten Frei kündigt Zurückweisungen an Grenzen ab 6. Mai an Migrationspolitik: Polnische Botschaft warnt vor verschärften Grenzkontrollen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

May 2, 20257 min

Ein Hoffnungszeichen für die Ukraine

Die USA und die Ukraine haben nach monatelangem Hin und Her ein Rohstoffabkommen unterzeichnet. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte den Deal vorgeschlagen, um den US-Präsidenten von Sicherheitsgarantien überzeugen zu können. Die sind jetzt allerdings nicht Bestandteil des Abkommens, die ukrainische Regierung spricht dennoch von einem "ebenbürtigen Abkommen". Die USA bekommen privilegierten Zugang zu begehrten Seltenen Erden. Was das Abkommen beiden Seiten bringt und wie der russische Präsident Wladimir Putin auf diesen Deal reagiert, analysiert Maxim Kireev, Ukraine-Experte der ZEIT. Er war die Überraschung im künftigen Kabinett des designierten Bundeskanzlers Friedrich Merz: Karsten Wildberger. Der Manager soll Deutschland, am besten so schnell wie möglich, modernisieren und digitalisieren. Zuvor war Wildberger Manager der Media-Saturn-Holding. Petra Pinzler, Korrespondentin in der Hauptstadt-Redaktion der ZEIT, ordnet seine Erfolgschancen und Herausforderungen ein. Und sonst so: Unbewacht im Museum: Das kann teuer werden Moderation und Produktion: Rita Lauter Mitarbeit: Lisa Pausch, Miriam Mair Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Ukrainekrieg: Ukraine und USA unterzeichnen Rohstoffabkommen Ukraine und USA: Dieser Deal setzt Putin unter Zugzwang Karsten Wildberger: Der Ungeduldige muss geduldig sein Karsten Wildberger: Heute Konzern, morgen Ministerium Podcast "Auch das noch": Folge mit Douglas Rushkoff Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

May 2, 202511 min

Arbeiten wir bald mehr?

Der neue Koalitionsvertrag setzt auf eine deutliche Ausweitung der Arbeitszeit. Statt Debatten über Viertagewoche oder Work-Life-Balance, wie sie in den vergangenen Jahren geführt wurden, stehen nun längere Arbeitszeiten im Fokus. Die Koalition plant steuerfreie Zuschläge für Mehrarbeit, flexiblere Höchstarbeitszeiten und Anreize für Teilzeitkräfte, ihre Stunden aufzustocken. Ziel sei es, dem Arbeitskräftemangel und der anhaltenden Wirtschaftskrise zu begegnen. Gleichzeitig wird kritisiert, dass Themen wie Homeoffice, Teilzeitgerechtigkeit und das Ehegattensplitting nicht berücksichtigt wurden. David Gutensohn ist stellvertretender Ressortleiter im Arbeitsressort der ZEIT. Im Podcast ordnet er ein, was unter der neuen Regierung zum Thema Arbeit zu erwarten ist. Viele Studierende in Deutschland haben zunehmend Schwierigkeiten, längere Texte zu lesen und zu verstehen. Laut einer Vielzahl von Professorinnen und Professoren ist diese Entwicklung in den letzten Jahren immer deutlicher geworden. Besonders betroffen sind Studierende, die in der digitalen Welt aufgewachsen sind, in der Ablenkungen durch Smartphones und soziale Medien ständiger Begleiter sind. Diese gewohnte Reizüberflutung schädigt die Fähigkeit, sich auf komplexe Texte zu konzentrieren und tief in wissenschaftliche Themen einzutauchen. Martin Spiwak, Redakteur im Wissensressort der ZEIT, erklärt, welche Gründe es für diese Lesekrise gibt und welche Wege aus ihr führen könnten. Und sonst so? Vater mit Baby wird von der Polizei verfolgt. Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Arbeitszeit: Weniger ackern? Nein, mehr Viertagewoche: Mehr Mut zu weniger Arbeit Work-Life-Balance: Am besten nur noch Teilzeit Flexible Arbeitszeiten: Das Ende des Achtstundentags Steuerfreie Zuschläge für Überstunden: Klingt wie ein Burn-out-Bonusprogramm Arbeitsmarkt: Fehlen jetzt die Jobs – oder die Arbeitskräfte? ifo-Umfrage: Rund ein Viertel der Beschäftigten arbeitet im Homeoffice Teilzeit: Lieber gesund in Teilzeit als überarbeitet in Vollzeit Steuerreform: Bundesfinanzminister lehnt Abschaffung des Ehegattensplittings ab Künstliche Intelligenz: Zwei Drittel der Studierenden in Deutschland nutzen KI-Systeme Lesekompetenz: Ein Buch lesen? Ganz?! Internetnutzung: Jugendliche sind wieder länger online Digitale Reizüberflutung: Wie retten wir unsere Konzentration in der digitalen Welt? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

May 1, 202511 min

Update: SPD sagt Ja – aber wofür steht sie noch?

Die Mitglieder der SPD haben dem Koalitionsvertrag mit CDU und CSU zugestimmt: 84,6 Prozent der Abstimmenden votierten für die schwarz-rote Regierungsbildung. Die Wahlbeteiligung lag bei 56 Prozent der knapp 360.000 Mitglieder, somit wurde das notwendige Quorum von 20 Prozent überschritten. Am Montag soll der 144-seitige Vertrag unterschrieben werden. SPD-Parteichef Lars Klingbeil soll das Amt des Vizekanzlers übernehmen und wohl Bundesfinanzminister werden. Neben ihm soll Boris Pistorius vermutlich Verteidigungsminister bleiben. Die übrigen SPD-Ministerien werden am Montag bekannt gegeben. Peter Dausend, Redakteur der Hauptstadtredaktion der ZEIT, analysiert, was das Votum für die Zukunft der SPD bedeutet. Mit einer Militärparade in Ho-Chi-Minh-Stadt hat Vietnam den 50. Jahrestag des Endes des Vietnamkriegs begangen, der von 1955 bis 1975 andauerte. Der Krieg endete mit dem Einmarsch nordvietnamesischer Truppen in die damals südvietnamesische Hauptstadt Saigon, die heute den Namen Ho-Chi-Minh-Stadt trägt. Die USA zogen sich 1973 aus dem Krieg zurück. Millionen Vietnamesen sind in dem Konflikt gestorben. Der Krieg wurde besonders für den massiven Einsatz verheerender US-Waffen wie Napalm und des Entlaubungsmittels Agent Orange berüchtigt – letzteres hat bis heute gesundheitliche Folgen. Außerdem im Update: In Hannover startet der 39. Deutsche Evangelische Kirchentag. Bis Sonntag soll ein vielfältiges Programm aus Gottesdiensten, Konzerten, Diskussionen und Begegnungen bis zu 100.000 Menschen anlocken. Zu den prominenten Gästen zählen Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Kanzler Olaf Scholz und Ex-Kanzlerin Angela Merkel. Was noch? Meisterschaft im Möwenkreischen Moderation und Produktion: Henrik Oerding Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Regierungsbildung: SPD gibt Mitgliedervotum zum Koalitionsvertrag bekannt Bundesregierung: SPD-Mitglieder stimmen Koalitionsvertrag zu Übersicht zum Koalitionsvertrag: Das sind die wichtigsten Vorhaben von Schwarz-Rot Liveblog: Regierungsbildung: Lars Klingbeil soll Vizekanzler werden Bundeswehr: Minister "Task Force" Schwarz-Rot: Jusos sprechen sich gegen Koalitionsvertrag aus Besonderer Jahrestag: Vietnam feiert 50 Jahre Kriegsende - riesige Militärparade Vietnamkrieg: Dieser Krieg Regierung: Hardliner To Lam neuer Präsident von Vietnam 50. Jahrestag: Spuren des Vietnamkriegs von "Agent Orange" bis "Hanoi Jane" Veranstaltung in Hannover: Wie der Kirchentag 100.000 Besucher anlocken will Anja Siegesmund: "Nur eine politische Kirche hat Relevanz" Nato: Steinmeier nennt Aufrüstung die wichtigste Regierungsaufgabe Kabinett Scholz: Sie trotten traurig in den Ruhestand Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Apr 30, 202510 min

100 Tage Trump

Vor 100 Tagen ist Donald Trump zum 47. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika vereidigt worden. Und diese Zeit hat er ausführlich genutzt, um seine Devise "America First!" in die Tat umzusetzen: Mit hohen Zöllen wollte er sich daran rächen, dass unter anderem Europa die USA jahrelang ausgenutzt habe – und stürzte die Welt in eine Handelskrise. Dabei haben sich die internationalen Beziehungen der USA verschlechtert: Den ukrainischen Präsidenten nannte er einen Diktator, Kanada will er zum 51. Bundesstaat machen und Grönland von Dänemark abkaufen. Aber auch innerhalb der USA hat Trump einiges verändert. Welche seiner Vorhaben er bereits umgesetzt hat und warum seine Umfragewerte so schlecht sind, erklärt Rieke Havertz, internationale Korrespondentin von ZEIT und ZEIT ONLINE. Seit dem Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine verschwinden immer wieder ukrainische Bürger in besetzten Gebieten. Die Ukraine und die Vereinten Nationen schätzen die Anzahl auf Tausende Personen. Eine davon ist Viktoriia Roshchyna. Als Journalistin berichtete sie als eine der wenigen direkt aus den besetzten Gebieten und wurde wegen ihrer Arbeit schon mehrmals festgenommen. Als sie aufdecken will, wie Russland ukrainische Zivilisten an geheimen Orten festsetzt und misshandelt, bricht während ihrer Recherchen der Kontakt zu ihr ab. Später wird ihrer Familie nur ihr Tod gemeldet. Das Journalistenkonsortium Forbidden Stories hat mit einem Investigativ-Rechercheteam der ZEIT und von elf weiteren Medien ihre Recherche fortgeführt und untersucht, was mit der Journalistin passiert ist. Im Podcast spricht Christina Schmidt aus dem Investigativressort darüber, was das Team über Viktoriia Roshchyna herausgefunden hat und welches System dahintersteckt. Und sonst so? Mal wieder ein Gedicht auswendig lernen. Moderation und Produktion: Henrik Oerding Redaktion: Rita Lauter Mitarbeit: Lisa Pausch, Emma Graml Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: 100 Tage Donald Trump: Hat der US-Präsident noch Freunde? US-Präsident: Keine Atempause – 100 Tage Präsident Trump 100 Tage Trump: Die Demokratie stirbt am helllichten Tag Viktoriia Roshchyna: Zu nah dran Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Apr 30, 202512 min

Update: Warum die SPD so hart mit Saskia Esken umgeht

Nachdem die Union am Montag ihre neuen Minister vorgestellt hat, muss man sich bei der SPD noch etwas gedulden. Die Partei will erst nach dem Mitgliedervotum über den Koalitionsvertrag ihre Minister verkünden. Während Lars Klingbeil höchstwahrscheinlich einen Ministerposten übernehmen wird, ist das bei seiner Co-Parteichefin Saskia Esken nicht ganz so sicher. Esken gilt innerparteilich als umstritten und wird teilweise für das schlechte Wahlergebnis der SPD verantwortlich gemacht. Erst heute hat ihr Landesverband, die SPD Baden-Württemberg bekannt gegeben, Esken nicht noch mal für den Bundesvorstand zu nominieren. Ob sie wirklich einen schlechten Job gemacht hat, warum sie in der Partei so unbeliebt ist und wie ihre Chancen auf einen Ministerposten stehen, berichtet Politikredakteurin Eva Lautsch im Podcast. In Spanien und Portugal ist nach einem großflächigen Stromausfall die Stromversorgung wieder fast vollständig hergestellt, wie der spanische Netzbetreiber Red Eléctrica mitteilte. Die Bevölkerung der Iberischen Halbinsel musste mehr als 12 Stunden ohne Strom auskommen. Betroffen waren vor allem der Verkehr und die Infrastruktur sowie der Mobilfunk: Züge blieben stecken, Ampeln fielen aus und sorgten für Chaos auf den Straßen. Mit Kreditkarte bezahlen konnte man auch nicht mehr. Die konkrete Ursache für den Stromausfall ist weiterhin unklar, einen Cyberangriff schließt der Netzbetreiber aber vorerst aus. Stattdessen ist die Rede von einem "atmosphärischen Phänomen". Was dahintersteckt und wie es zu einem solchen Ausnahmezustand kommen konnte, erklärt Wissenschaftsredakteurin Viola Kiel. Außerdem im Update: Ein ehemaliger Mitarbeiter des AfD-Politikers Maximilian Krah ist wegen Spionage für einen chinesischen Geheimdienst angeklagt worden. Er soll unter anderem Informationen über Verhandlungen im Europäischen Parlament weitergegeben, aber auch Informationen über die AfD-Parteispitze gesammelt haben. In der Schweiz ist ein 19-Jähriger verhaftet worden, der einen Anschlag auf die Synagoge in Halle an der Saale geplant haben soll. Ihm werden die "Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat" sowie der unerlaubte Besitz einer Schusswaffe vorgeworfen, teilte die Staatsanwaltschaft Halle mit. Der Mann soll sich demnach länger auf die Tat vorbereitet haben. Die Behörde geht von einem rechtsextremistischen Motiv aus. Was noch? Eine Karte für die Limo im Sonnencafé Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Redaktion: Rita Lauter Mitarbeit: Emma Graml Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Co-Parteichefin: SPD Baden-Württemberg nominiert Esken nicht für Bundesvorstand SPD-Spitze: "Bodenlos" und "verstörend": Umgang mit Esken spaltet Partei Stromausfall: Stromversorgung in Spanien und Portugal läuft fast komplett wieder Stromausfall in Spanien und Portugal: Spanischer Netzbetreiber schließt nach Stromausfall Cyberangriff aus Rechtsextremismus: Mann wegen geplanten Anschlags auf Synagoge in Halle verhaftet Generalbundesanwalt: Früherer Mitarbeiter von AfD-Politiker Krah wegen Spionage angeklagt Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Apr 29, 202510 min

Wer ist Johann Wadephul, der künftige Außenminister?

Die Union hat ihre künftigen Ministerinnen und Minister vorgestellt – darunter einen Namen, den viele bislang kaum kannten: Johann Wadephul soll Außenminister in der neuen schwarz-roten Regierung werden. Der CDU-Politiker aus Schleswig-Holstein übernimmt damit eins der wichtigsten Ämter im Kabinett. Fast 60 Jahre lang stellte die CDU keinen Außenminister mehr, zuletzt war es Gerhard Schröder – nicht der SPD-Kanzler, sondern ein CDU-Politiker aus dem Saarland. Wie kompetent ist er und welche außenpolitische Linie will er verfolgen? Alice Bota, Redakteurin im Politikressort der ZEIT, ordnet im Podcast ein, ob er einen Bruch mit Annalena Baerbocks "feministischer Außenpolitik" vollziehen wird. In Deutschland startet an diesem Dienstag eines der größten Digitalisierungsprojekte im Gesundheitswesen: die elektronische Patientenakte (ePA). Sie soll dafür sorgen, dass Medikationspläne, Befunde und Impfnachweise zentral gespeichert und für Ärztinnen und Ärzte, Apotheken oder Rettungsdienste abrufbar sind. Doch die Einführung ist umstritten: Datenschützer warnen davor, sensible Gesundheitsdaten auf Cloud-Servern zu speichern, Kritiker fürchten, dass Dritte Zugriff auf vertrauliche Diagnosen erhalten könnten. Wer das nicht möchte, muss aktiv widersprechen – ein sogenanntes Opt-out-Verfahren, das in der Medizin sonst eher ungewöhnlich ist. Pauline Schinkels, Redakteurin im Digitalressort von ZEIT ONLINE, erklärt im Podcast, wie sicher die neue Akte ist und ob die ePA die Gesundheitsversorgung tatsächlich verbessern kann. Und sonst so? Weltrekord für längsten Sauna-Aufguss Moderation und Produktion: Henrik Oerding Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Mathias Peer, Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Kabinettsmitglieder der Union: Nicht die üblichen Verdächtigen Neue Bundesregierung: Das sind die künftigen Ministerinnen und Minister der Union Neue Bundesregierung: CDU und CSU präsentieren ihre künftigen Kabinettsmitglieder ePA für alle: E-Patientenakte soll Ende April starten Elektronische Patientenakte: Was geht die Apothekerin meine Depression an? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Apr 29, 202512 min

Update: Das sind die neuen Minister der Union

Die Union hat ihre Minister für die zukünftige Bundesregierung verkündet. Einige davon wurden bereits von politischen Beobachtern erwartet: So soll beispielsweise der CDU-Politiker Johann Wadephul Außenminister werden, der Posten des Forschungsministeriums geht an die CSU-Politikerin Dorothee Bär. Einige Überraschungen gab es allerdings auch. Laut der Vereinbarung mit dem Koalitionspartner SPD gehen zehn der insgesamt 17 Ministerien an die Union. Welche Minister die SPD stellen wird, will die Partei erst nach dem Mitgliederentscheid zum Koalitionsvertrag verkünden. Mit welchen Ministern nicht gerechnet wurde und warum Merz’ Entscheidung kritisiert wird, weiß Fabian Reinbold, politischer Korrespondent von ZEIT ONLINE. Auf der dänischen Insel Bornholm haben sich die Minister der Nordländer und des Baltikums zu einer Konferenz der Nordic-Baltic Cooperation getroffen. Ebenfalls eingeladen sind dieses Mal auch Vertreter aus Deutschland, Frankreich und Polen, denn es geht um die Sicherheit im Ostseeraum. Seit dem Beginn des Angriffskriegs auf die Ukraine habe sich die Bedrohungslage dort stark verschärft, so Außenministerin Annalena Baerbock: Immer wieder werden Unterseekabel durchtrennt, Datenleitungen unterbrochen und Stromkabel beschädigt. Parallel zur Konferenz hat der russische Präsident Wladimir Putin eine einseitige Waffenruhe im Krieg gegen die Ukraine über drei Tage ausgerufen. Wie die Lage in der Ostsee aktuell aussieht, erklärt Verteidigungskorrespondent Hauke Friederichs. Außerdem im Update: In weiten Teilen Spaniens, Portugals und Frankreichs ist es zu einem großen Stromausfall gekommen. Davon betroffen waren vor allem der Verkehr, Mobilfunk und die Infrastruktur: Bahnen mussten evakuiert werden, Ampeln und Aufzüge fielen aus. Eine Ursache ist bis jetzt noch nicht bekannt. Bis die Versorgung wiederhergestellt ist, kann es noch Stunden dauern, so der Netzbetreiber REE. Vor einem Jahr hat ein Video bundesweite Empörung ausgelöst, in dem Partygäste auf Sylt rassistische Parolen sangen. Gegen drei der Gäste wurde ein Verfahren eingeleitet. Die Ermittlungen wurden jetzt allerdings eingestellt, wie die Staatsanwaltschaft Flensburg mitteilte. Die Parolen entsprechen noch nicht dem Strafbestand der Volksverhetzung. Gegen einen weiteren Mann wurde ein Strafbefehl erlassen. Was noch? Die Schuhe bitte anlassen. Moderation und Produktion: Rita Lauter Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Emma Graml Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Neue Bundesregierung: Das sind die künftigen Kabinettsmitglieder der Union Regierungsbildung: CDU/CSU-Kabinettsliste: Erfahrung und kleine Überraschungen Bedrohung durch Russland: Baerbock betont vor Ostseetreffen Einheit gegenüber Moskau Schattenflotte: Die im Schatten sieht man nicht Verdacht der Volksverhetzung: Staatsanwaltschaft beendet nach rassistischem Sylt-Video Ermittlungen Blackout: Großer Stromausfall in Spanien, Portugal und Teilen Frankreichs Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Apr 28, 202511 min

Kanada will nicht der "51. Bundesstaat" werden

In Kanada stehen heute die vorgezogenen Parlamentswahlen an. Im Januar noch sah es aus, als würde Pierre Poilievre, der Chef der Konservativen Partei, nächster Premierminister werden. Doch seine stilistische Nähe zu Donald Trumps "Make America great again"-Kampagne wurde für ihn zum Problem, seitdem viele Kanadier versuchen, sich stärker von den USA abzugrenzen. Nun liegen in aktuellen Umfragen die Liberalen vorne, ihr Kandidat Mark Carney hat gute Chancen, die Wahl zu gewinnen. Seit dem Rücktritt von Justin Trudeau ist er bereits Premierminister Kanadas. Carney gab als Devise aus: "Elbows up!" gegen Trump. Der US-Präsident verkündete zu Beginn seiner zweiten Amtszeit, dass er Kanada zum 51. Bundesstaat der USA machen wolle. Wie die Kanadier dieses Vorhaben vereiteln wollen, ob das gelingen kann und welche Bedeutung die Wahlen für das angespannte Verhältnis haben, beurteilt Jochen Bittner, Auslandskorrespondent der ZEIT in London. Die Plattform 4chan ist im Internet berühmt wie auch berüchtigt: Es handelt sich hierbei um ein sogenanntes Imageboard, auf dem alles anonym gepostet werden kann. Unter dem Deckmantel der freien Meinungsäußerung wurde die Plattform immer wieder durch die Verbreitung von Verschwörungsmythen, Rechtsextremismus und Frauenhass bekannt. Doch für knapp zwei Wochen war die Seite wegen eines Hackingangriffs offline. Seit Samstag ist 4chan wieder erreichbar. Wie konnte die Seite gehackt werden? Und welche Bedeutung hat sie für den digitalen Raum wie für die reale Welt? Eike Kühl aus dem Digitalressort von ZEIT ONLINE berichtet darüber in der aktuellen Podcastfolge. Und sonst so: Auch langsam zu laufen kann glücklich machen Moderation und Produktion: Henrik Oerding Mitarbeit: Lisa Pausch, Miriam Mair Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Parlamentswahlen in Kanada: An der Hüfte zusammengewachsen Kanada: Ein Schneeball in der Hölle Kanada: Mark Carney als neuer Premierminister von Kanada vereidigt Donald Trump: Wie der Kaiser von Amerika 4chan: Die Jauchegrube des Internets liegt trocken Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Apr 28, 202512 min

Gipfeltreffen beim Papstbegräbnis

Fünf Tage nach seinem Tod wurde Papst Franziskus am Samstag in Rom feierlich verabschiedet. Zur Trauerzeremonie auf dem Petersplatz waren Hunderttausende Menschen sowie zahlreiche Staats- und Regierungschefs, darunter US-Präsident Donald Trump und der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj, erschienen. Die beiden Präsidenten trafen sich erstmals seit dem Eklat im Februar 2025 zu einem persönlichen Gespräch. Das Treffen fand am Rande der Trauerfeierlichkeiten statt und wurde von beiden Seiten als sehr produktiv beschrieben. Details zum Inhalt des Gesprächs wurden bislang nicht veröffentlicht. Ulrich Ladurner ist Auslandskorrespondent der ZEIT. Im Podcast berichtet er von seinen Eindrücken der Beerdigung. Nach dem Anschlag im indisch kontrollierten Teil Kaschmirs hat sich der langjährige Konflikt zwischen Indien und Pakistan erneut zugespitzt. Die indischen Behörden machen die pakistanische Terrorgruppe The Resistance Front, eine Splittergruppe der islamistischen Organisation Lashkar-e-Taiba, verantwortlich. In Reaktion darauf forderte Indien pakistanische Staatsbürger zur Ausreise auf, wies pakistanische Diplomaten aus, setzte den wichtigen Indus-Wasservertrag aus und stoppte den Handel und Grenzverkehr. Pakistan wies alle Anschuldigungen zurück und verhängte ebenfalls Sanktionen. Konstantin Zimmermann, Nachrichtenredakteur der ZEIT, ordnet die Hintergründe des Konflikts ein. Und sonst so: Eisgenuss ganz einfach selbst gemacht Moderation und Produktion: Helena Schmidt Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge Todesursache: Papst Franziskus fiel nach Schlaganfall ins Koma Papst Franziskus: "Ich kenne auch die leeren Momente" Ukrainekrieg: Trump traf Selenskyj vor Papstbegräbnis Konklave: Franziskus – der neue Papst ist Argentinier Tod von Papst Franziskus: Er wollte Frieden Indien: Mehrere Tote nach mutmaßlichem Terrorangriff auf Touristen in Kaschmir Kaschmir: Darum geht es im Konflikt zwischen Pakistan und Indien Indien: Sicherheitskräfte erschießen Anführer von Terrorgruppe in Kaschmir Mutmaßlicher Terrorangriff: Indien ordnet Ausreise pakistanischer Staatsbürger bis Ende April an Kaschmir: Indische und pakistanische Soldaten schießen an Grenze aufeinander Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Apr 27, 202512 min

Spezial "Der Wahlkreis": Merz und seine Quälgeister

Von Friedrich Merz hat man in den vergangenen Tagen wenig gehört. Der Kanzler in spe führt interne Verhandlungen über sein künftiges Personaltableau, aber er wollte auch ein wenig durchschnaufen nach den “außergewöhnlich herausfordernden Wochen”, wie er den Wahlkampf und die Koalitionsgespräche kürzlich in einem Interview nannte. Ob er sich wirklich erholen konnte? Noch vor Ostern zettelte sein Parteifreund Jens Spahn eine Debatte darüber an, ob die Union nicht doch ihren Umgang mit der AfD lockern soll. Weil Spahn als neuer Unionsfraktionschef gehandelt wird - also der Mann, der künftig Mehrheiten für Merz im Bundestag verhandeln soll – ist der Vorstoß besonders brisant. Ist das schon die erste Illoyalität gegenüber dem nächsten Kanzler? Oder steckt etwas anderes dahinter? Darüber sprechen Robert Pausch und Lisa Caspari aus den Politikredaktionen von ZEIT und ZEIT ONLINE in einer neuen Folge von “Was Jetzt? - Der Wahlkreis”. Außerdem stellen sie sich die Frage, warum Alexander Dobrindt - früher oberster Sprücheklopfer der CSU – seit Neuestem so konziliant und versöhnlich auftritt. Steckt dahinter mehr als nur Strategie? Paul Middelhoff schaltet sich diesmal zum allgemeinen Bedauern nur kurz aus dem Urlaub zu. Die nächste Wahlkreis-Folge erscheint am 17. Mai, dann wieder in gewohnter Besetzung. Moderation: Lisa Caspari Produktion: Pool Artists Shownotes: Alexander Dobrindt über die “konservative Revolution” Ein Raumfahrtministerium für die CSU – macht das Sinn? Markus Söder bei “Inas Nacht” Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Apr 26, 202550 min