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Frieden in der Ukraine, aber nur gegen Gebiete?

US-Präsident Donald Trump und Russlands Präsident Wladimir Putin wollen sich in Alaska zu Gesprächen treffen. Donald Trump erklärte, es solle um ein mögliches Abkommen zur Beendigung des Ukrainekriegs gehen, und deutete an, dass ein "Gebietsaustausch" Teil der Verhandlungen sein könnte. Die Ukraine wird an den Gesprächen nicht beteiligt sein. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj lehnt diesen Vorschlag strikt ab und betont, dass die Ukrainer ihr Land nicht den Besatzern überlassen. Wie die Ukraine auf die geplanten Gespräche blickt, ordnet ZEIT-Korrespondentin Olivia Kortas ein. Eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) entwirft ein mögliches Szenario für das Jahr 2035: Dann könnten alle Menschen in Deutschland, die nach dem 1. August 2035 volljährig werden, ein staatliches Grunderbe von 20.000 Euro erhalten. Ziel des Konzepts ist es, die wachsende materielle Ungleichheit in Deutschland zu reduzieren und die Chancen gerechter zu verteilen. Zur Finanzierung schlägt die Studie eine schrittweise Anhebung der Erbschafts- und Vermögenssteuern vor. Petra Pinzler, Korrespondentin der Hauptstadtredaktion der ZEIT, analysiert, wie realistisch eine Umsetzung eines staatlichen Grunderbes in Deutschland tatsächlich wäre. Und sonst so: Swiftie-Revival in Wien Moderation und Produktion: Erica Zingher Mitarbeit: Victoria Susann Kempter, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge Donald Trump: Schauen wir schon weg? Wladimir Putin: Bald gibt es nichts mehr zu verbieten Ukrainekrieg: Trump und Putin wollen sich am kommenden Freitag in Alaska treffen Ukrainekrieg: Selenskyj fordert "starke Schritte" Trumps gegenüber Russland Krieg in der Ukraine: Selenskyj weist Trumps Vorschlag zu Gebietsabtretungen ab USA und Russland: Putin dankt Biden für "Initiative zu heutigem Treffen" Donald Trump und Wladimir Putin: Putins glitschiger Ausweg für Trump Grunderbe: Chancen werden fairer verteilt Grunderbe: 20.000 Euro für mehr Eigenverantwortung Einkommen und Vermögen: Stimmt das eigentlich, dass die Ungleichheit in Deutschland zunimmt? Finanzen: 9,6 Milliarden Euro wurden 2024 vererbt und verschenkt Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Aug 10, 202512 min

An Bord eines Gaza-Hilfsflugs

Die humanitäre Lage im Gazastreifen bleibt angespannt. Trotz einer internationalen Luftbrücke, an der sich die Bundeswehr mit Transportflugzeugen beteiligt. Denn die Luftbrücke kann nur zwei Prozent der benötigten Nahrungsmittel liefern und damit zu wenig, um die Versorgungslücke zu schließen. Hinzu kommt, dass die Abwürfe riskant sind. Fallschirme können versagen, Abwurfzonen liegen oft in bewohnten Gebieten, und es gibt am Boden niemanden, der die Hilfsgüter empfängt und verteilt. ZEIT-Reporter Christian Vooren ist bei einem Hilfsflug der Bundeswehr mitgeflogen. Im Podcast schildert er den Flug und beschreibt die Debatte über den Verteilungskampf der Hilfsgüter am Boden. Sie dachten, sie wären Freunde. Bis zuletzt rechneten die Schweizer nicht damit, dass einer ihrer wichtigsten Handelspartner sie dermaßen verprellen würden. Doch Donald Trump hat sogar noch ernster gemacht, als er es ursprünglich angekündigt hatte: Strafzölle von 39 Prozent hat der US-Präsident am Schweizer Nationalfeiertag auf Schweizer Exporte verhängt. Das ist deutlich höher als die 15 Prozent für die EU. Das stellt die schweizer Wirtschaft vor große Herausforderungen. Welche das sind, wer besonders betroffen ist und warum Trump ausgerechnet auf die Schweiz zielt, das ordnet Matthias Daum, Leiter des Schweizer Büros der ZEIT, ein. Und sonst so? Die Identitätskrise der Google-KI Moderation und Produktion: Fabian Scheler Redaktion: Constanze Kainz Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf Whatsapp. Weitere Links zur Folge: Luftbrücke in Gaza: Warum die Luftbrücke den Hunger nicht beenden kann Geplante Einnahme von Gaza-Stadt: Bundesregierung schränkt Ausfuhr von Rüstungsgütern nach Israel ein Das Politikteil / Gaza: "Das ist eine menschengemachte Hungersnot" Luftbrücke für Gaza: Was bringt eine Luftbrücke? Israelische Angriffe auf Gaza: Wo Krankenhäuser den Tod bedeuten Was jetzt? / Hilfslieferungen in Gaza: Die tödliche Suche nach Lebensmitteln in Gaza US-Zölle gegen die Schweiz: Pillen, Gold und der starke Franken Chronik der US-Präsidentschaft: Die wichtigsten Entscheidungen Donald Trumps im Überblick Servus. Grüezi. Hallo. / US-Zölle: Make Switzerland small again Schweiz und die US-Zölle: Unser Gym heißt Europa Servus. Grüezi. Hallo. / US-Zölle: 31 Prozent auf alles (außer Pillen)! Zölle: Schweizer Wirtschaft zu Zöllen: "Horrorszenario" eingetreten Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Aug 9, 202513 min

Update: Deutschland schränkt Rüstungsexporte nach Israel ein

Deutschland wird vorerst keine Rüstungsgüter mehr nach Israel liefern, die im Gazastreifen eingesetzt werden können. Das hat Bundeskanzler Friedrich Merz heute verkündet. In den vergangenen Wochen gab es bereits schärfere Kritik von Seiten der Bundesregierung am militärischen Vorgehen Israels im Gazastreifen. Nun zieht Merz erste Konsequenzen. Seine Ansage ist eine Reaktion auf Israels Bestrebungen, den Krieg auszuweiten und Gaza-Stadt einzunehmen. Ziel sei es, den Gazastreifen stärker zu kontrollieren, um die Hamas zu besiegen und die Geiseln zu befreien. Ob der Schritt von Merz eine Zäsur in den deutsch-israelischen Beziehungen darstellt und was er für die Menschen und die humanitäre Lage im Gazastreifen bedeutet, analysiert Jan Roß, Korrespondent der ZEIT in Jerusalem. Laut einer Umfrage des ifo Instituts leidet ein Drittel der deutschen Unternehmen unter zu wenigen Aufträgen. Der Wert liege damit deutlich über dem langfristigen Durchschnitt. Besonders stark klagten die Automobilindustrie, der Maschinenbau und die Metallindustrie über den Auftragsmangel. Ein gegenläufiger Trend zeigt sich im Dienstleistungssektor. Doch auch dort können manche Unternehmen, wie Leiharbeitsfirmen oder Hotels, noch nicht aufatmen. Was noch? Die Uni Bochum sucht nach Katzenvideos zur Verhaltensanalyse – und damit Happy Weltkatzentag! Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Redaktion: Ole Pflüger, Mounia Meiborg, Constanze Kainz Mitarbeit: Miriam Mair Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Nahostkonflikt: Druck auf Israel: Berlin stoppt bestimmte Rüstungsexporte Israelpolitik: Israels letzte Freunde Besetzung von Gaza-Stadt: Gegen alle Widerstände Krieg im Gazastreifen: Israels Sicherheitskabinett billigt Plan zur Einnahme von Gaza-Stadt ifo Institut: Gut ein Drittel der Unternehmen in Deutschland hat zu wenige Aufträge Produktion in Deutschland: Deutsche Unternehmen produzieren weniger als erwartet Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Aug 8, 20259 min

Sachsen-Anhalt ohne Haseloff – stärkt das die AfD?

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) wird bei der Landtagswahl 2026 nicht erneut antreten. Als Spitzenkandidat soll stattdessen CDU-Landeschef Sven Schulze ins Rennen gehen. Haseloff, seit 2011 im Amt und dienstältester Ministerpräsident Deutschlands, galt lange als Garant für Stabilität und als Bollwerk gegen die AfD. Bei der Landtagswahl 2021 führte er die CDU zu einem unerwartet deutlichen Sieg und hielt die AfD auf Abstand. Die Christdemokraten kamen damals auf mehr als 37 Prozent der Stimmen, die AfD nur auf 20,8. Laut aktuellen Umfragen liegt die CDU in Sachsen-Anhalt jetzt nur noch knapp vor der AfD. Droht der Partei ohne Haseloff der Machtverlust? Und was machte ihn so beliebt in Sachsen-Anhalt? Cornelius Pollmer, Leiter des Ressorts ZEIT im Osten, ordnet im Podcast ein, wie Haseloffs Rückzug die politische Lage in dem Bundesland verändert und warum sein Abschied auch bundespolitisch Folgen haben könnte. Am Dienstag brach im Süden Frankreichs, im Département Aude, ein Feuer aus. Inzwischen sind laut lokalen Medien mehr als 16.000 Hektar betroffen. Die Feuerwehr ist in mehr als 15 Kommunen im Einsatz, die höchste Waldbrandalarmstufe Rot wurde ausgerufen. Mehrere Gemeinden in der Nähe von Ribaute mussten evakuiert werden. Innenminister Bruno Retailleau sprach vom verheerendsten Brand seit 1949. Binnen weniger Stunden hätten die Flammen so viel Fläche erfasst wie zuvor alle Brände der Jahre 2019 bis 2021 zusammen. Präsident Emmanuel Macron erklärte, dass alle Mittel der Nation mobilisiert seien und rief zu großer Vorsicht auf. Laut dem Wetterdienst Météo-France herrscht in der gesamten Region eine extreme Hitzewelle. Die Brandgefahr sei "sehr hoch“. Annika Joeres berichtet für die ZEIT aus Frankreich. Im Podcast beschreibt sie das Ausmaß der Waldbrände und erklärt, was die Ursachen sind und wie es weitergehen könnte. Und sonst so? Helge Schneider im Interview Moderation und Produktion: Helena Schmidt Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Susanne Hehr, Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Sachsen-Anhalt: Reiner Haseloff tritt 2026 nicht erneut als Ministerpräsident an Reiner Haseloff: Der den Osten kennt Reiner Haseloff: Jetzt mal was anderes Hitze: Feuerwehrleute kämpfen gegen Waldbrände in Spanien und Frankreich Waldbrände in Südeuropa: Frankreich meldet größten Flächenbrand seit 1949 Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Aug 8, 202512 min

Update: Warum Brosius-Gersdorf nicht mehr Verfassungsrichterin werden will

Die Jura-Professorin Frauke Brosius-Gersdorf hat ihre Kandidatur für das Bundesverfassungsgericht zurückgezogen. In einer schriftlichen Erklärung begründet sie den Schritt mit der Ablehnung aus der Unionsfraktion. Darin kritisiert sie den politischen Druck, der im Vorfeld aufgebaut wurde, und erklärt, mit ihrem Verzicht auch die Wahlchancen der anderen Kandidaten schützen zu wollen. Mit ihrem Rückzug wolle sie außerdem einer weiteren Eskalation des Koalitionsstreits vorbeugen. Heinrich Wefing, Leiter im Politikressort der ZEIT, ordnet ein, wie es zu dieser Entscheidung kam, und erklärt, welchen Einfluss der Rückzug auf die Koalition hat. Ein bilaterales Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin soll in den kommenden Tagen stattfinden. Ort und genauer Termin wurden noch nicht bekannt gegeben. Die Ankündigung des Treffens der beiden Staatschefs folgt auf Gespräche, die der US-Sondergesandte Steve Witkoff mit Wladimir Putin geführt hatte – nur wenige Tage vor Ablauf einer US-Frist für eine Waffenruhe in der Ukraine. Kreml-Berater Juri Uschakow bezeichnete die Gespräche als „nützlich und konstruktiv“. Donald Trump hatte Russland zuvor mit neuen Zöllen gedroht. Wie realistisch ein baldiges Treffen zwischen Donald Trump und Wladimir Putin tatsächlich ist, analysiert Michael Thumann, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT. Außerdem im Update: Das Bundesverfassungsgericht hat entschieden, dass Teile der gesetzlichen Regelungen zum Einsatz von Staatstrojanern gegen das Grundgesetz verstoßen. Die Überwachung digitaler Kommunikation sei nur bei besonders schweren Straftaten zulässig. Die Verfassungsbeschwerde wurde bereits 2018 vom Verein Digitalcourage eingereicht. Die USA haben neue Zölle in Höhe von 15 Prozent auf viele europäische Importe aus der EU eingeführt. Die EU-Kommission war bislang von einem späteren Inkrafttreten ausgegangen. US-Präsident Donald Trump begründet die Maßnahme mit einem angeblichen nationalen Notstand und hatte die Zölle per Dekret angeordnet. Und sonst so? Britisches Rezept empört italienische Köche Moderation und Produktion: Rita Lauter Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Frauke Brosius-Gersdorf: Wenn sie es nicht wird, dann geht etwas kaputt Richterwahl: Brosius-Gersdorf verzichtet auf Kandidatur als Verfassungsrichterin Richterwahl: Sommer des Misstrauens Streit um Richterwahl: Miersch fordert Union zu Gespräch mit Brosius-Gersdorf auf Frauke Brosius-Gersdorf: Und diese Frau soll links sein? Wahl der Verfassungsrichter: Brosius-Gersdorf berichtet von Drohungen nach gescheiterter Wahl Das Politikteil / Bundesverfassungsgericht: "Ich würde Frau Brosius-Gersdorf nicht empfehlen, zurückzuziehen" Krieg in der Ukraine: Kreml kündigt Treffen von Trump und Putin "in kommenden Tagen" an Ukrainekrieg: Trump sieht "gute Chance" für baldiges Treffen mit Putin Wladimir Putin: Bald gibt es nichts mehr zu verbieten Krieg in der Ukraine: US-Sondergesandter Witkoff traf Russlands Präsident Putin in Moskau Donald Trump und Wladimir Putin: Das ist keine neue Phase, das ist eine neue Realität Josef Stalin: Der große und der größere Diktator Ukrainekrieg: Russland reagiert gelassen auf Trumps Drohungen Strafprozessordnung: Regeln für Staatstrojaner-Einsatz sind in Teilen verfassungswidrig Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Aug 7, 202510 min

Wie Netanjahu seine Gazapläne rechtfertigt

Das israelische Sicherheitskabinett entscheidet heute über den weiteren Verlauf des Kriegs in Nahost. Übereinstimmende Medienberichte hatten zuvor von israelischen Plänen berichtet, Gaza vollständig einnehmen zu wollen. Das Vorhaben stieß auf viel Kritik: So warnte der israelische Oppositionsführer Jair Lapid davor, dass das Vorhaben zum Tod aller verbliebenen Geiseln führen werde. Auch der ehemalige Premierminister Ehud Olmert sprach sich gegen eine Ausweitung des Kriegs aus – Netanjahu sei dabei, "die Annexionsfantasien der Rechtsextremen zu erfüllen". Der UN-Sicherheitsrat bezeichnete die Pläne als "zutiefst alarmierend". Warum Netanjahu den Gazastreifen trotz aller Proteste vollständig besetzen möchte und wieso er dabei riskiert, Israel international zu isolieren, erklärt Jörg Lau, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT. Das UN-Welternährungsprogramm hat vor einer Hungersnot in der sudanesischen Großstadt Al-Faschir gewarnt. Alle Zugangsstraßen zur Stadt werden von der Rebellenarmee RSF blockiert, die Al-Faschir seit Mai 2024 belagert. Dadurch können seit einem Jahr keine humanitären Hilfsmittel mehr geliefert werden. Nach Angaben der Vereinten Nationen bleiben der Bevölkerung nur noch wenige Vorräte zum Überleben. Grund für die Notlage ist der Bürgerkrieg, der sich seit 2023 im Sudan ausbreitet. Ob die Hungersnot noch verhindert werden kann und wie die Chancen auf ein Ende des Kriegs stehen, erklärt Politikredakteurin Andrea Böhm. Und sonst so? Pashanims Hauseingang wird umzäunt. Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Mathias Peer, Emma Graml Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: UN-Sicherheitsrat: UN warnen vor "katastrophalen Folgen" einer Ausweitung des Gazakriegs Ehud Olmert: "Noch können wir vermeiden, zum Pariastaat zu werden" Bürgerkrieg: Welternährungsprogramm warnt vor Hungersnot in sudanesischer Großstadt Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Aug 7, 202511 min

Neues Rentenpaket, altes Problem

Die Bundesregierung will das Rentenniveau langfristig stabilisieren. Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) hat dazu im Kabinett einen Gesetzesentwurf vorgelegt, der schließlich beschlossen wurde. Das Rentenniveau soll bis 2031 langfristig nicht unter 48 Prozent des Durchschnittslohns fallen. Diese Haltelinie soll verhindern, dass die Renten langsamer steigen als die Löhne. Auch das Renteneintrittsalter soll nicht weiter steigen, sondern ab dem Jahr 2031 bei 67 Jahren bleiben. Außerdem soll die Mütterrente ausgeweitet werden. Allerdings scheint ein Grundproblem bestehen zu bleiben: Immer weniger Menschen, die arbeiten, bezahlen für immer mehr Menschen, die in Rente sind. Die Rentenkosten steigen also stark an, während die Zahl der Beitragszahler sinkt. Warum hält die Regierung also an diesem Kurs fest? Und gäbe es irgendwelche Alternativen? Roman Pletter leitet das Wirtschaftsressort der ZEIT und ordnet im Podcast die Rentenreform ein. In Polen ist der rechtskonservative Politiker Karol Nawrocki als neuer Präsident vereidigt worden. Er legte seinen Amtseid vor der Nationalversammlung ab. Anfang Juni hatte er die Stichwahl mit 50,9 Prozent knapp gegen den liberalen Warschauer Oberbürgermeister Rafał Trzaskowski gewonnen. Karol Nawrocki ist 42 Jahre alt, Historiker und wurde im Wahlkampf von der rechtspopulistischen PiS-Partei sowie von mehreren katholischen Geistlichen unterstützt. Sein Sieg gilt als schwere Niederlage für die proeuropäische Regierung von Ministerpräsident Donald Tusk. Bereits Nawrockis Vorgänger Andrzej Duda hatte in den vergangenen Jahren mit Vetos immer wieder Gesetze der Regierung blockiert. Adam Traczyk, Politikwissenschaftler und Direktor des Think-Tanks Global.Lab., erklärt im Podcast, worauf sich Polen mit dem neuen Präsidenten einstellen muss. Außerdem im Update: Der Sondergesandte von US-Präsident Donald Trump, Steve Witkoff, hat in Moskau den russischen Präsidenten Wladimir Putin getroffen. Das Treffen fand zwei Tage vor Ablauf einer Frist statt, die Trump Russland gesetzt hatte. Bis zum Freitag soll demnach eine Waffenruhe mit der Ukraine vereinbart werden. Andernfalls droht Trump Russland und seinen Handelspartnern mit hohen Zöllen und weiteren wirtschaftlichen Strafmaßnahmen. Und sonst so? Affen klauen Handys und fordern Snacks als Lösegeld Moderation und Produktion: Mounia Meiborg Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Rente: Kabinett beschließt Rentenpaket von Bärbel Bas Rente: Bas kritisiert Reiches Vorschlag zur Rente mit 70 Rentenpolitik: Kinder ohne Macht Polen: Nationalist Karol Nawrocki in Polen als Präsident vereidigt Karol Nawrocki: Triumph aus dem Nichts Wahl in Polen: Wie repariert man eine kaputte Demokratie? Krieg in der Ukraine: US-Sondergesandter Witkoff traf Russlands Präsident Putin in Moskau Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Aug 6, 202511 min

80 Jahre Atombombenabwurf über Hiroshima – könnte es wieder passieren?

Heute vor 80 Jahren detonierte die von den USA abgeworfene Atombombe "Little Boy" über dem japanischen Hiroshima. Zehntausende Menschen in Hiroshima starben beim Abwurf der amerikanischen Uranbombe am 6. August 1945. Insgesamt kamen bis Ende 1945 schätzungsweise 140.000 Menschen durch die Folgen um. Spätestens seit dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine wird der potenzielle Einsatz von Nuklearwaffen wieder diskutiert. Doch kann Abschreckung durch Aufrüstung überhaupt funktionieren? Darüber spricht Dr. Alexandra Sakaki von der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin im Podcast. Im US-Bundesstaat Oklahoma sollen Schüler an staatlichen Schulen künftig Verschwörungserzählungen lernen. Es geht um die "gestohlene" Präsidentschaftswahl 2020, in der Donald Trump gegen Joe Biden verlor. Der Inhalt der Verschwörungstheorie: Man habe Wahlzettel manipuliert oder verschwinden lassen. Keinerlei Fakten belegen diese Erzählung, doch US-Präsident Trump hält bis heute daran fest. Die Erzählung führte dazu, dass seine Anhänger am 6. Januar 2021 das Kapitol stürmten. Die Washington-Korrespondentin der ZEIT, Johanna Roth, hat recherchiert, wie der Kulturkampf in den Bundesstaat Einzug hielt. Und sonst so? Endlich Urlaub – und dann krank? Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Helena Schmidt Mitarbeit: Mathias Peer, Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Hinweis: In einer vorherigen Fassung war ein Fehler. Der Sturm auf das US-Kapitol war nicht am 4. Januar 2021 sondern am 6. Januar 2021. Wir haben das in der aktuellen Fassung korrigiert. Weitere Links zur Folge: 80 Jahre nach Hiroshima: Hier war einmal Atomkrieg Atomwaffen: Viele junge Menschen wollen Atomwaffen für Deutschland Trinity-Test: Die ersten Opfer der Bombe USA: Auf dem Testfeld der religiösen Rechten Auslandsaufenthalt in den USA: Soll mein Kind da noch hin? Christliche Schulverweigerer: "Eine Schule nach dem Herzen Gottes" Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Aug 6, 202511 min

Update: Was sagt das Völkerrecht zu einer vollständigen Besetzung Gazas?

Der israelische Präsident Benjamin Netanjahu will laut übereinstimmenden Medienberichten den gesamten Gazastreifen besetzen lassen. Die israelische Regierung bestätigte die Pläne bislang nicht, allerdings soll das Sicherheitskabinett am Abend über das weitere Vorgehen der israelischen Streitkräfte beraten. Das israelische Militär hatte sich zuletzt gegen eine Besatzung des Gazastreifens ausgesprochen und warnt vor einer Gefährdung der restlichen Geiseln. Diese sollen sich in den verbleibenden 25 Prozent des Gebietes befinden, die noch nicht vom israelischen Militär kontrolliert werden. Warum Netanjahu die Warnungen augenscheinlich ignoriert und wie seine Pläne mit dem Völkerrecht vereinbar sind, erklärt ZEIT-Autor Martin Klingst. Die verurteilte Rechtsterroristin Beate Zschäpe will aus der Neonaziszene aussteigen. Wie ihr Rechtsanwalt bestätigte, soll Zschäpe in einem Aussteigerprogramm aufgenommen worden sein. In der Vergangenheit soll sie bereits versucht haben, in einem Programm in Sachsen aufgenommen zu werden, dort wurde sie allerdings abgelehnt. Für ihre Taten mit dem Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) wurde Zschäpe zu einer lebenslangen Haft verurteilt. Ende 2026 kann sich das Oberlandesgericht allerdings dazu entscheiden, dass Zschäpe ihre Mindesthaftdauer abgesetzt hat. Die Teilnahme am Programm kann dabei ein "positiver Faktor" sein. Anne Hähnig ist Redaktionsleiterin der ZEIT und weiß, wie realistisch Zschäpes Wunsch nach einem Ausstieg ist und welchen Vorteil ihr das Programm vor Gericht bringen kann. Außerdem im Update: In Genf verhandeln die UN über ein Abkommen gegen Plastikmüll. Rund 180 Staaten beraten dabei über Möglichkeiten, die Produktion von Plastik weltweit zu reduzieren und auf nachhaltigere Alternativen umzusteigen. Wissensredakteurin Elena Erdmann erklärt, warum es die letzte Chance ist, den Plastikmüll effektiv einzudämmen. Und sonst so? Fokus-Challenge: 10 Minuten Zeit für den "Garten der Lüste" Moderation und Produktion: Rita Lauter Redaktion: Helena Schmidt Mitarbeit: Emma Graml Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Gazakrieg: Netanjahu strebt offenbar Besetzung des gesamten Gazastreifens an Lage im Überblick: Netanjahu will angeblich Einnahme des ganzen Gazastreifens NSU: Beate Zschäpe nimmt an Aussteigerprogramm für Neonazis teil Plastikabkommen: Verhandlungen zu UN-Abkommen gegen Plastikmüll beginnen Umwelt: Letzte Chance: Verhandlungen über UN-Plastik-Abkommen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Aug 5, 202511 min

Spionageprozess gegen AfD-Mitarbeiter

Ein 43-jähriger Deutsch-Chinese und Mitarbeiter des AfD-Europapolitikers Maximilian Krah soll jahrelang für den chinesischen Geheimdienst spioniert haben. Die Bundesanwaltschaft hat den gebürtigen Chinesen Jian G. angeklagt, am Dienstag beginnt die Hauptverhandlung gegen ihn in Dresden. Auch Maximilian Krah soll im Verlauf des Prozesses als Zeuge aussagen. Tilman Steffen ist Redakteur im Ressort Politik der ZEIT und begleitet den Prozess. Im Podcast erklärt er, was genau Jian G. vorgeworfen wird und warum der Fall als besonders gilt. Nach einem schwierigen Jahr 2024 für E-Autos und deutlichen Gewinneinbrüchen bei deutschen Autoherstellern verkaufen sich E-Autos dieses Jahr wieder besser. In den ersten sechs Monaten dieses Jahres waren 17,8 Prozent der neu zugelassenen Pkw in Deutschland vollelektrisch, meldet das Analyseunternehmen Dataforce. Und das, obwohl die alte Ampel-Regierung die Kaufprämien für Elektrowagen abgeschafft hat und europäische Modelle weiterhin als ziemlich teuer gelten. Wie erklärt sich dieses überraschende Comeback der E-Autos? Sören Götz, Redakteur für Mobilität bei der ZEIT, erklärt im Podcast, wie sich die E-Auto-Käufe entwickelt haben und ob sich in der deutschen Autolobby tatsächlich ein Umdenken beim Thema Elektromobilität beobachten lässt. Und sonst so? Sich per App zu einer fremden Hochzeit einladen Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger Redaktion: Fabian Scheler Mitarbeit: Susanne Hehr, Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Maximilian Krah: Ehemaliger Mitarbeiter wegen Spionage angeklagt Maximilian Krah: Mitarbeiter des AfD-Spitzenkandidaten Maximilian Krah festgenommen Korruptionsermittlungen gegen Maximilian Krah: Die dubiosen Geschäfte des Herrn Krah Autohersteller: BMW verzeichnet Gewinneinbruch im ersten Halbjahr 2025 Förderstopp für Elektroautos: Das sollten Käufer von E-Autos jetzt beachten E-Auto-Markt: Die E-Autos sind zurück Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Aug 5, 202512 min

Update: Israelische Ex-Geheimdienstchefs versus Netanjahu

Sie waren die Direktoren des Mossad, des Schin Bet und des Aman, jetzt haben sie Benjamin Netanjahu deutlich gesagt, was sie von seiner Kriegsführung halten: "Stoppen Sie den nutzlosen Krieg, bringen Sie die Geiseln sofort zurück", schrieben 19 frühere israelische Sicherheitschefs in einer gemeinsamen Erklärung. Dazu veröffentlichten sie eine Videobotschaft und zählten mehr als 1.000 Jahre Erfahrung in der Sicherheitspolitik auf und sagten: Israel werde von einer fundamentalistischen, extremistischen Regierung angeführt, die nicht mehr den Rückhalt der Mehrheit habe. Sie wollen eine Rückführung aller 50 Geiseln auf einmal. Die Hamas hatte am Freitag neue Propagandavideos von seit Oktober 2023 gefangen gehaltenen Geiseln verbreitet. Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hatte als Reaktion angekündigt, den Krieg im Gazastreifen auszuweiten. Zehntausende Menschen protestierten hingegen für die Freilassung der von der Terrororganisation Hamas verschleppten Geiseln. Quynh Trần berichtet aus Tel Aviv und versucht im Podcast zu ergründen, wie viel Rückhalt Netanjahu mit seiner nächsten Kriegsankündigung tatsächlich noch hat. Weitere Themen: - Markus Söder möchte Bürgergeld für Menschen, die aus der Ukraine geflüchtet sind, streichen lassen. Sie sollen nur noch niedrigere Asylbewerberleistungen erhalten, forderte der CSU-Chef. Im Koalitionsvertrag zwischen Union und SPD ist vereinbart, dass ab 1. April 2025 eingereiste Geflüchtete aus der Ukraine wie andere Geflüchtete auch nur noch Asylbewerberleistungen erhalten sollen. Söder ging darüber hinaus und forderte, dass das für alle Ukrainerinnen und Ukrainer gelten solle. - In Spanien droht die zweite extreme Hitzewelle des Jahres. Am Wochenende waren in Sevilla bereits 40 Grad Celsius gemessen worden. Für die nächsten Tage werden Temperaturen von bis zu 42 Grad Celsius erwartet. Und sonst so? Aufstehen! Deutschland sitzt zu viel. Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Fabian Scheler Mitarbeit: Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Hamas-Geiselnahme: Ein Video erschüttert Israel zum Tischa beAv Nahost: UN-Sicherheitsrat plant laut Israel Dringlichkeitssitzung zu Geiseln Liveblog: Krieg in Gaza: Ehemalige israelische Sicherheitschefs fordern Kriegsende Krieg in der Ukraine: Markus Söder will Bürgergeld für ukrainische Geflüchtete streichen Bürgergeld: SPD und Union fordern mehr Härte gegen Arbeitsverweigerer Sozialstaat: Kosten fürs Bürgergeld steigen auf knapp 47 Milliarden Euro Waldbrand: Brände in Südeuropa und Türkei eingedämmt, neue Hitzewelle erwartet Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Aug 4, 20258 min

Die US-Wirtschaft wächst – danach droht der Absturz

Am Freitag hat die Wirtschaftsstatistikbehörde der USA für die Monate Mai bis Juli ein Wirtschaftswachstum von drei Prozent im Vergleich zum Vorquartal gemeldet. Von Januar bis März war die Wirtschaftsleistung noch leicht zurückgegangen. Der monatliche Arbeitsmarktbericht der US-Regierung ist schwächer ausgefallen als erwartet. US-Präsident Donald Trump bezeichnete daraufhin die Zahlen auf seinem sozialen Netzwerk Truth Social als “gefälscht, um die Republikaner und mich schlecht aussehen zu lassen", und entließ Erika McEntarfer, die Chefin der zuständigen Statistikbehörde. Doch welche langfristige Wirtschaftsentwicklung kann für die USA erwartet werden? Das ordnet Wirtschaftsredakteurin Anne-Sophie Lang ein. Ende Juni haben Forschende in Großbritannien das "Synthetic Human Genome Project" gestartet. Das Ziel des Forschungsteams ist es, ein komplett künstliches menschliches Chromosom zu erschaffen – und eines Tages vielleicht ein ganzes Genom. Damit soll das Wissen über menschliche Gene fundamental erweitert werden. Das Projekt wird für die nächsten fünf Jahre mit zehn Millionen Pfund durch den Wellcome Trust gefördert, einer der weltweit größten medizinischen Wohltätigkeitsorganisationen. Allerdings kommen mit der Aussicht auf ein künstliches Menschengenom auch ethische Fragen auf: Was darf man mit künstlichen Genen tun und was nicht? Und welche Missbrauchsgefahren gehen damit einher? Dazu recherchiert hat die derzeitige Hospitantin im Gesundheitsressort der ZEIT, Sarah Brokmeier. Und sonst so? 90 Jahre “Summertime” Moderation und Produktion: Elise Landschek Mitarbeit: Mathias Peer, Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: US-Wirtschaft: Doch, die Quittung kommt USA: Trump entlässt Statistikchefin nach schlechten Arbeitsmarktzahlen Fed: Wer ist mächtiger: Trump oder der Dollar? Synthetische Biologie: Die Mondlandung der Genforschung Immuntherapie: Den Körper gegen den Krebs mobilisieren Crispr: Der letzte Tabubruch der Gentechnik? "Summertime" von George Gershwin: Sommerlied in Blue Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Aug 4, 202511 min

Was hinter Trumps Drohung mit Atom-U-Booten steckt

Seit Tagen streitet sich US-Präsident Donald Trump via soziale Medien mit dem früheren russischen Staatschef Dmitri Medwedew. Ausgangspunkt des Streits war Trumps neues Ultimatum, bei dem er die Frist für eine Waffenruhe zwischen Russland und der Ukraine oder ein mögliches Kriegsende von 50 auf zehn Tage verkürzt hatte. Medwedew drohte daraufhin mit einer direkten militärischen Konfrontation zwischen Russland und den USA. Trump hatte zudem Strafzölle gegen Russlands Handelspartner angekündigt, die weiter billiges Öl, Gas oder Waffen von Russland kaufen. Jetzt hat der Streit einen neuen Höhepunkt erreicht: Trump hat die Verlegung von zwei Atom-U-Booten näher in Richtung Russland angekündigt. Wohin genau sie verlegt werden sollen, ist derzeit unklar. Trump sprach lediglich von "geeigneten Regionen". Anna Sauerbrey, Auslandskorrespondentin der ZEIT, ordnet im Podcast ein, ob das ein Kurswechsel in Trumps Ukrainepolitik ist, den sich die Ukraine und die Nato wünschen, wie die U-Boot-Ankündigung in den USA aufgenommen wird – und wie berechtigt die Angst vor einer direkten militärischen Konfrontation zwischen Russland und den USA ist. Die Zahl der Arbeitslosen ist im Juli auf 2,979 Millionen gestiegen und wird in wenigen Wochen die Drei-Millionen-Marke überschreiten, davon geht unter anderem die Chefin der Bundesagentur für Arbeit, Andrea Nahles, aus. Zuletzt war dies vor zehn Jahren der Fall. Betroffen sind auch immer mehr junge Menschen. Woran das liegt und was die Bundesregierung plant, um das zu ändern, erklärt David Gutensohn aus dem Arbeitsressort der ZEIT. Und sonst so: Polizeieinsatz gegen Beachwear im Supermarkt? Moderation und Produktion: Rita Lauter Mitarbeit: Mathias Peer, Miriam Mair Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Russland: Trump entsendet im Streit mit Russland Atom-U-Boote Arbeitslosigkeit: Zahl der arbeitslosen Menschen ist im Juli leicht gestiegen Arbeitslosigkeit: Wo die Krise sichtbar wird Arbeitslosigkeit nach Studienabschluss: Masterabschluss, arbeitslos Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Aug 3, 202511 min

Hörempfehlung: Was liebst du am Osten, Olivia Schneider?

Das Was jetzt?-Spezial ist für drei Wochen in der Sommerpause. In der Zwischenzeit empfehlen die Was jetzt?-Hosts hier ihre Lieblingspodcastfolgen aus dem ZEIT-Kosmos. Heute: Hannah Grünewald mit dem ZEIT CAMPUS-Podcast „Und was macht die Uni?“ Olivia Schneider ist in der Sächsischen Schweiz aufgewachsen und heute als Ostfluencerin bekannt. Ob DDR-Rezepte, die besten Schlemmerstuben oder Ausflüge zum Badesee: Auf ihrem Insta-Account @tumvlt teilt Olivia ihren Alltag in Ostdeutschland. Ihr Ziel ist, ostdeutsche Identität nicht den Rechten überlassen. Sie zeigt Ostdeutschland in allen Widersprüchen: Zwischen Studierenden, die in Dresden für Toleranz auf die Straße gehen, und AfD-Zeug in ihrer Heimatregion. Olivia Schneider hat Kunst und Soziale Arbeit studiert, heute arbeitet sie als Sozialarbeiterin mit psychisch erkrankten Menschen. Wie sie geradeso ihre Bachelorarbeit überlebt hat, in welchen osteuropäischen Städten man Erasmus machen sollte, wie sie ostdeutsche Widersprüche aushält und wo ihr liebster Badesee ist – all das erzählt sie in dieser Folge von "Und was macht die Uni?". Das nächste Was jetzt?-Spezial erscheint am 23. August. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Aug 2, 20251h 5m

Warum Deutschland kaum Kinder aus Gaza aufnimmt

Alle zehn Minuten wird in Gaza ein Kind getötet oder verletzt, so die Bilanz des UN-Kinderhilfswerks Unicef. Während EU-Länder wie Italien und Spanien ihre Hilfe angeboten haben und schwer verletzte Kinder zur Behandlung ausfliegen, bleibt die Hilfe Deutschlands bislang marginal. Die Bundesregierung plant für die kommenden Monate offenbar keine Evakuierung. Seit Beginn des Krieges wurden nur zwei Kinder aus dem Gazastreifen aufgenommen und in Deutschland behandelt, so das Auswärtige Amt. Die medizinische Versorgung im Gazastreifen ist nach wie vor katastrophal, warnen Organisationen wie Ärzte ohne Grenzen. Warum hält sich die Bundesregierung bei der Rettung verwundeter Kinder zurück? Und welche Rolle spielen dabei arabische Staaten wie Ägypten und Katar? Kaja Klapsa, Politikredakteurin der ZEIT, ordnet im Podcast das politische Zögern Deutschlands ein und erklärt, warum andere europäische Länder bisher mehr helfen. In den Bergen sterben immer mehr Menschen, nicht nur Extremsportler, sondern auch viele unerfahrene Wandernde. Anfang der Woche ist die ehemalige deutsche Biathletin Laura Dahlmeier bei einem Bergunfall im pakistanischen Karakorum-Gebirge tödlich verunglückt. Trotz ihrer Erfahrung konnte die 31-Jährige einem Steinschlag nicht entkommen. Auch in Europa häufen sich tödliche Bergunfälle. Allein in Italien sollen im vergangenen Monat 83 Menschen beim Wandern oder Klettern gestorben sein. In Österreich zählte man 2024 309 Todesfälle in den Bergen – so viele wie seit Jahren nicht mehr. Was sind die Ursachen für die Todesfälle? Und geraten Bergrettungen in beliebten Urlaubsregionen wie den Alpen zunehmend an ihre Grenzen? Alina Hüsemann, Hospitantin im Wissensressort der ZEIT, hat mit Alpenvereinen und Bergrettern gesprochen. Im Podcast erklärt sie, was hinter der Entwicklung steckt und wie belastet die Einsatzkräfte tatsächlich sind. Und sonst so? Anthony Hopkins mit Gesichts-BH von Kim Kardashian. Moderation und Produktion: Elise Landschek Redaktion: Rita Lauter Mitarbeit: Mathias Peer, Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Kinder im Gazastreifen: "Armutszeugnis, dass sich die Bundesregierung nicht um Rettung bemüht" Anerkennung von Palästina: Wie die SPD in der Palästina-Frage Merz unter Druck setzt Ärzte ohne Grenzen: "Diese Luftbrücke ist ein Spektakel" Bergunfall in Pakistan: Ex-Biathletin Laura Dahlmeier für tot erklärt Bergrettung: "Berge werden als natürliche Grabstätte respektiert" Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Aug 2, 202511 min

Update: Das bedeutet das EuGH-Urteil für Asylverfahren in Europa

Ein neues Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) könnte es EU-Staaten erschweren, sichere Herkunftsländer für beschleunigte Asylverfahren zu bestimmen. Demnach sollen EU-Mitglieder zwar die Listen der sicheren Länder selbst erstellen, jedoch muss die Einschätzung überprüfbar sein. Das Gericht reagiert damit auf eine Klage gegen Italiens umstrittenes "Albanien-Modell" für schnelle Asylverfahren im Ausland. Um das Modell umzusetzen, müssen sichere Herkunftsländer bestimmt werden: Asylsuchende aus den betroffenen Ländern können somit schneller abgewiesen werden. Von Italiens Ministerpräsidentin Georgia Meloni kommt Kritik: Das Urteil schränke den Handlungsspielraum ein. Was das Urteil für die EU-Staaten konkret bedeutet und wie Meloni dagegen vorgehen könnte, erklärt Politikredakteur Paul Middelhoff. Kehrtwende im Richterstreit? Im Streit um die Besetzung der neuen Bundesverfassungsrichter hat Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) überraschend vorgeschlagen, alle drei bisherigen Kandidaten auszutauschen. Damit stellt er sich gegen die SPD-Fraktion im Bundestag, die weiterhin an der umstrittenen Kandidatin Frauke Brosius-Gersdorf festhält. Das Verfahren werfe kein gutes Licht auf die Koalition auf der Bundesebene, sagte Woidke. CSU-Landesgruppenchef Alexander Hoffmann hatte ebenfalls vorgeschlagen, neue Kandidaten zu benennen, der Vorschlag stieß bei SPD und Grünen allerdings auf Widerstand. Die Wahl der Richter war Mitte Juli kurzfristig abgesagt war, da die CDU mit der von der SPD nominierten Juraprofessorin Brosius-Gersdorf nicht einverstanden war. Politik-Ressortleiter Heinrich Wefing ordnet ein, warum Woidke jetzt doch von der Kandidatin abweicht und ob die SPD ihre Meinung noch ändern wird. Außerdem im Update: Außenminister Johann Wadepuhl (CDU) hat bei seinem Besuch in Israel vor einer Annexion des Westjordanlandes und Gaza gewarnt. Außerdem verurteilte er die steigende Gewalt jüdischer Siedler gegen die palästinensische Bevölkerung. Politikredakteurin Alice Bota hat Wadephul auf der Reise begleitet und schildert im Podcast, welche Folgen der Besuch haben wird. Und sonst so? Schweden verschenkt Freundschaftszeit gegen Einsamkeit. Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger Redaktion: Rita Lauter Mitarbeit: Emma Graml Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Die aktuelle Folge unseres Podcasts "Das Politikteil" über Frauke Brosius-Gersdorf. Die aktuelle Folge von "Der Wahlkreis". Europäischer Gerichtshof: EuGH verschärft Bedingungen für Listen sicherer Herkunftsländer Asylverfahren: EU-Urteil zieht Grenzen für Listen sicherer Herkunftsländer Italien: Scheitert das "Albanien-Modell" an der Justiz? Bundesverfassungsgericht: Brandenburgs Ministerpräsident plädiert für neue Richterkandidaten Frauke Brosius-Gersdorf: Kandidatin für das Bundesverfassungsgericht Richterwahl: Sommer des Misstrauens Johann Wadephul: Das Wort Staatsräson fällt nicht mehr Nahost: Wadephul warnt Israel vor Annexion des Westjordanlandes und Gaza Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Aug 1, 202510 min

Doch kein so schlechter Deal für die EU?

Nach dem jüngsten Treffen zwischen EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und US-Präsident Donald Trump treten am kommenden Freitag die neuen Zollregeln in Kraft. Beide Seiten legen das von ihnen geschlossene Handelsabkommen unterschiedlich aus. Während die EU von einer unverbindlichen Absichtserklärung zum Kauf von US-Waffen und Flüssiggas spricht, geht das Weiße Haus von einer rechtsverbindlichen Zusage aus. Der französische Premierminister François Bayrou spricht von einer "Unterwerfung" Europas und kritisiert das Abkommen. Doch wie realistisch ist die Umsetzung dieses Deals überhaupt? Nils Markwardt ist Redakteur im Politischen Feuilleton der ZEIT. Im Podcast ordnet er ein, welche Strategie hinter dem Handelsabkommen mit den USA stecken könnte. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj steht wegen seines Umgangs mit den Antikorruptionsbehörden unter Druck. Eine Gesetzesänderung hätte es dem von ihm ernannten Generalstaatsanwalt erlaubt, in laufende Ermittlungen des Nationalen Antikorruptionsbüros (Nabu) und der Antikorruptions-Sonderstaatsanwaltschaft (Sapo) einzugreifen sowie Fälle an sich zu ziehen. Damit hätten beide Behörden einen Teil ihrer Unabhängigkeit verloren. In der ukrainischen Bevölkerung haben diese Pläne Protest hervorgerufen. Auch internationale Partner wie Frankreich, Großbritannien und die EU äußerten Bedenken. Als Reaktion auf die Kritik hat das ukrainische Parlament die Entscheidung am Donnerstag teilweise zurückgenommen. Olivia Kortas ist ZEIT-Korrespondentin in Kyjiw. Im Podcast analysiert sie, wie verbreitet Korruption in der Ukraine ist und welche Absichten Wolodymyr Selenskyj mit seinem Vorgehen hat. Und sonst so? Mit der Bahn auf neuen Wegen von Berlin nach Hamburg. Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Pia Rauschenberger Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier DIE ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Zollstreit: Von der Leyen kündigt für Sonntag Treffen mit Trump an Chronik der US-Präsidentschaft: Die wichtigsten Entscheidungen Donald Trumps im Überblick Zollpolitik: EU und USA einigen sich im Zollstreit Zolleinigung: Was die Einigung im Zollstreit mit den USA bedeutet Zollstreit: Frankreich kritisiert Einigung mit den USA als "Unterwerfung" der EU Zolldeal mit den USA: Keine Unterwerfung OK, America? / Zoll-Deal: Ein Deal im Trumpschen Sinne Korruption in der Ukraine: Wie Selenskyj den Kampf gegen die Korruption bekämpft Oleksandr Klymenko: "Bei unseren Ermittlungen herrscht völliger Stillstand" Ukraine: Ukrainisches Parlament stimmt für neues Antikorruptionsgesetz Ukraine: Ukraines Parlament entzieht Korruptionsermittlern die Unabhängigkeit Ukraine: Selenskyj nennt Proteste als Grund für Einlenken bei Korruptionsgesetz Ukraine: Selenskyj will Gesetz zu Antikorruptionsbehörden erneut ändern Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Aug 1, 202512 min

Update: Wadephul auf schwieriger Mission in Israel

Inmitten des wachsenden internationalen Drucks auf Israel fliegt Bundesaußenminister Johann Wadephul nach Tel Aviv. Dortwill er sich am heutigen Abend mit Vertretern der israelischen Regierung treffen. Außerdem plant Wadephul einen Besuch im Westjordanland, um mit Verantwortlichen der Palästinensischen Autonomiebehörde zu sprechen. Drei der G7-Staaaten, Frankreich, Kanada und Großbritannien, kündigten an, Palästina als eigenen Staat anzuerkennen – Deutschland bislang nicht. Was den Nahostkonflikt und Israels gewaltsames Vorgehen gegen Gaza betrifft, steckt die deutsche Bundesregierung in einer Zwickmühle: Einerseits sieht sich Deutschland wegen des Holocausts in einer besonderen Verantwortung gegenüber dem jüdischen Staat, anderseits sterben im Gazastreifen unzählige Menschen. Was Wadephul in dieser schwierigen Situation auf seiner Reise erreichen kann und ob Deutschland seine Haltung ändern könnte, analysiert Alice Bota, Politikredakteurin der ZEIT, die Wadephul auf seiner Reise begleitet. Michael Ballweg, der Gründer der Querdenken-Bewegung, wurde in Teilen freigesprochen. Die Staatsanwaltschaft hatte Ballweg vorgeworfen, durch öffentliche Spendenaufrufe für die Querdenken-Bewegung mehr als eine Million Euro eingenommen zu haben, jedoch ohne die Spender über den tatsächlichen Verwendungszweck aufzuklären. Mehr als eine halbe Million Euro soll Ballweg demnach für private Zwecke verwendet haben. Das Landgericht Stuttgart sprach ihn vom Vorwurf des Betrugs frei. Schuldig ist Ballweg dennoch im Fall der Steuerhinterziehung. Noch ist das Urteil nicht rechtskräftig. Außerdem im Update: Auch ohne Wehrpflicht wollen zunehmend junge Leute zur Bundeswehr. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums stellte die Bundeswehr 28 Prozent mehr Personal ein als im vergangenen Jahr. Aktuell leisten 11.350 junge Leute freiwillig ihren Dienst bei der Bundeswehr. Den Anstieg führt das Ministerium einerseits auf die Werbekampagnen der Bundeswehr wie auch auf die angespannte internationale sicherheitspolitische Lage zurück. Was noch? Mysteriöses Brummen nicht nur in Nortorf Moderation und Produktion: Helena Schmidt Redaktion: Pia Rauschenberger Mitarbeit: Miriam Mair Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Deutschland und Israel: Außenminister Wadephul auf schwieriger Mission in Nahost Nahost: Deutschland will absehbar keine Anerkennung von Palästina als Staat Emmanuel Macron: Frankreich will Palästina als Staat anerkennen Gaza-Krieg: Auch Kanada will Palästina als Staat anerkennen Gazakrieg: Keir Starmer droht Israel mit Anerkennung von Palästina Gazakrieg: Gegenwehr ohne Maß Querdenken: Michael Ballweg von Betrugsvorwurf freigesprochen Mammutverfahren: "Querdenken"-Chef Ballweg von Betrugsvorwurf freigesprochen Verteidigung: Immer mehr junge Leute wollen zur Bundeswehr Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Jul 31, 20258 min

Dobrindts Flirt mit Palantir

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) lässt prüfen, ob die umstrittene Analysesoftware des US-amerikanischen Unternehmens Palantir künftig nicht mehr nur in Bayern, Hessen, NRW und Baden-Württemberg, sondern auch bundesweit bei Sicherheitsbehörden zum Einsatz kommen könnte. Palantir wurde vom Techmilliardären Peter Thiel mitgegründet, der für seine Nähe zu US-Präsident Donald Trump und dem US-amerikanischen Sicherheitsapparat bekannt ist. Vertreter von Grünen und SPD, Datenschützer und Verfassungsrichter äußern Bedenken. Was hinter der Software steckt und ob die Sorgen begründet sind, weiß Eike Kühl, Autor für Digitalthemen. Steffen S. ist 54 Jahre alt, Reichsbürger, und weil er als solcher die Bundesrepublik nicht anerkennt, will er auch keine Steuern zahlen. Nach Recherchen der ZEIT muss S. diese aber zumindest vorerst nicht begleichen, weil das Thüringer Finanzministerium 2022 entschied, die Steuerschuld niederzuschlagen. Wie Reichsbürger systematisch gegen das Finanzamt vorgehen und welche Konsequenzen das für die Staatskasse hat, erklärt der Co-Leiter des ZEIT-Investigativteams, Karsten Polke-Majewski. Und sonst so? Vier Koffer, vier Schriftsteller: Wie aus herrenlosem Gepäck Kurzgeschichten entstehen Moderation und Produktion: Jannis Carmesin Redaktion: Elise Landschek Mitarbeit: Lisa Pausch, Emma Graml Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Reichsbürger: Reich ohne Steuern Palantir: Dobrindt prüft Nutzung von umstrittener US-Sicherheitssoftware Palantir: Mit einem Klick zum gläsernen Menschen US-Programm: Polizei soll umstrittene Palantir-Software nutzen dürfen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Jul 31, 202512 min

Update: Was bewirkt der Appell arabischer Staaten an die Hamas?

Bei einer UN-Konferenz in New York haben mehrere arabische Staaten ein Ende der Hamas-Herrschaft im Gazastreifen gefordert. In einem siebenseitigen Dokument nennen sie außerdem konkrete Schritte zu einer Zweistaatenlösung und verurteilen den Terroranschlag der Hamas auf Israel vom 7. Oktober 2023. Die Erklärung wird insgesamt von 17 Ländern unterstützt, unter anderem von Frankreich, Kanada, Großbritannien, aber auch Katar. In dem Schreiben fordern sie zudem die Entwaffnung der Hamas, ihren Ausschluss aus der palästinensischen Regierung und bekunden die Absicht, die Beziehungen zu Israel in Zukunft zu normalisieren. Der Politikredakteur und Jerusalemkorrespondent der ZEIT, Jan Roß, ordnet das Schreiben im Podcast ein. Die ehemalige Biathletin Laura Dahlmeier hat ihren Bergunfall im pakistanischen Karakorum-Gebirge nicht überlebt. Die 31-Jährige war am Montag am Laila Peak auf rund 5.700 Metern Höhe von einem Steinschlag getroffen worden. Ihr Management gab nun an, dass Dahlmeier verstorben sei. Eine gestern gestartete Rettungsaktion musste wegen einbrechender Dunkelheit eingestellt werden und wurde heute fortgesetzt. Der Sport-Ressortleiter der ZEIT, Christian Spiller, findet letzte Worte. Außerdem im Update: Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) hat in Berlin den Bundeshaushalt 2026 vorgestellt, das Kabinett hat dem Etatentwurf zugestimmt. Schulden in Höhe von mehr als 170 Milliarden Euro sollen für Wirtschaftswachstum sorgen. Das stößt auf Kritik in der Opposition. Heute Abend verkündet die Zentralbank Fed ihren neuen Leitzins. Dann wird sich zeigen, ob sie dem monatelangen Drängen des US-Präsidenten Trump nachgibt und ihre Zinsen senkt. Die US-Korrespondentin der ZEIT, Heike Buchter, erklärt die wachsende Kritik am Fed-Präsidenten Jerome Powell. Und sonst so? Erlebnistipps für Köln? Moderation und Produktion: Rita Lauter Redaktion: Elise Landschek Mitarbeit: Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Liveblog: Krieg in Gaza: Starmer erhöht Druck auf Israel und droht Anerkennung von Palästina an Gazakrieg: Keir Starmer droht Israel mit Anerkennung von Palästina Nahostkonflikt: Unser Land, ihr Land Pakistan: Ex-Biathletin Laura Dahlmeier für tot erklärt Bergunfall in Pakistan: Bodenrettungsteam nimmt Suche nach Laura Dahlmeier auf Bundeshaushalt: Bundesregierung beschließt Etatentwurf für 2026 Fed: Wer ist mächtiger: Trump oder der Dollar? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Jul 30, 202511 min

Mehr Schulden – und trotzdem fehlt das Geld

Den Kassen des Bundes fehlt für die kommenden Jahre mehr Geld als ursprünglich angenommen. Konkret werden für die Finanzplanung 2027 bis 2029 172 Milliarden Euro benötigt. Grund hierfür sind die Entscheidungen der Bundesregierung, die Länder und Kommunen für Steuerausfälle zu kompensieren sowie die Mütterrente bereits ein Jahr früher auszuweiten. Woher soll das fehlende Geld kommen? Und wieso herrscht trotz Rekordschulden überhaupt Geldmangel? Diese und weitere Fragen beantwortet Jurik Caspar Iser, Wirtschaftsredakteur der ZEIT. Arbeitsunfälle in der Fabrik und überarbeitete Menschen, die krank in die Arbeit kommen müssen – die Tesla-Fabrik im brandenburgischen Grünheide hat neben Elektroautos auch immer wieder negative Schlagzeilen produziert. Bisher hat sich die Leitung des Werks bei den Vorwürfen bedeckt gehalten. Zwei Journalisten der ZEIT haben aber nun die Möglichkeit bekommen, das Werk persönlich zu besuchen. Welche Arbeitsbedingungen sie hinter den Fabrikzäunen tatsächlich vorgefunden haben, berichtet Franziska Wunderlich, Politikredakteurin der ZEIT. Und sonst so? Das Brummen, das sich niemand erklären kann. Moderation und Produktion: Helena Schmidt Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Lisa Pausch und Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Sozialreformen der Bundesregierung: Regieren im Verschiebemodus Teslafabrik in Grünheide: Schindet Tesla seine Arbeiter? Klage gegen Tesla: Ist es jetzt unzumutbar, Tesla zu fahren? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Jul 30, 202512 min

Update: Eine Luftbrücke für Gaza

Wegen der humanitären Krise im Gazastreifen startet Deutschland gemeinsam mit Jordanien eine Luftbrücke zur Versorgung der Zivilbevölkerung. Nach Beratungen mit dem Sicherheitskabinett hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) diese Maßnahme angekündigt. Die Koordination übernimmt Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) in Abstimmung mit Frankreich und Großbritannien. Kritik kommt von der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen, die den Luftabwurf als ineffektiv bezeichnet. Ob und in welchem Maße die Luftbrücke den Menschen in Gaza tatsächlich helfen kann, analysiert Yassin Musharbash, Redakteur im Investigativressort der ZEIT. Die frühere deutsche Biathletin Laura Dahlmeier ist beim Bergsteigen am Laila Peak im pakistanischen Karakorum-Gebirge verunglückt. Nach Angaben ihres Managements wurde die 31-Jährige von einem Steinschlag getroffen und mindestens schwer verletzt. Momentan versucht ein internationales Bergrettungsteam zu Dahlmeier zu gelangen. Außerdem im Update: Der Historiker und Essayist Karl Schlögel erhält den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Der Börsenverein lobt ihn als Experten für Osteuropa und als einen der Ersten, die vor Russlands Machtansprüchen gewarnt haben. Und sonst so? Notruf wegen Bratwurst. Moderation und Produktion: Roland Jodin Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Humanitäre Krise im Gazastreifen: "Das ist die Definition eines militärischen Desasters" Lage im Überblick: Bundesregierung startet Luftbrücke für Gaza Sicherheitskabinett: Friedrich Merz kündigt Luftbrücke für Gaza an Humanitäre Helfer im Gazastreifen: "Von Menschen bleibt oft nicht mehr übrig als kleine Stücke Fleisch" Hungersnot in Gaza: So sieht Hunger aus Lage im Gazastreifen: Eine halbe Million Menschen steht vor dem Hungertod. Punkt. Friedenspreis des Deutschen Buchhandels: Historiker Karl Schlögel wird mit Friedenspreis geehrt Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Jul 29, 20259 min

Was der neue Zolldeal für die deutsche Industrie bedeutet

Im Rahmen des neuen Handelsabkommens zwischen der EU und den USA sollen Autos aus den Vereinigten Staaten künftig zollfrei in die Europäische Union importiert werden können. Bislang erhebt die EU zehn Prozent Zoll auf US-Fahrzeuge. Voraussetzung für die Zollfreiheit ist, dass die USA den Zollsatz auf EU-Autoexporte von derzeit 27,5 auf 15 Prozent senken. Der Zolldeal war am Sonntag bei einem Treffen von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und US-Präsident Donald Trump in Schottland vereinbart worden. Max Hägler, Redakteur im Wirtschaftsressort der ZEIT, analysiert, wie die Industrie auf den Zolldeal schaut und welche Auswirkungen dieser auf die deutsche Wirtschaft haben könnte. Die Quantenphysik feiert ihr 100-jähriges Jubiläum. Vor einem Jahrhundert legten Physiker wie Werner Heisenberg, Erwin Schrödinger und Paul Dirac die Grundlagen für eine neue Physik, die das Verhalten von Atomen, Elektronen und Lichtteilchen beschreibt. Heute bildet die Quantenmechanik eine Basis für zahlreiche Technologien, darunter Computer, Smartphones, medizinische Geräte sowie moderne Kommunikationsmittel. 2025 haben die Vereinten Nationen zum Internationalen Jahr der Quantenwissenschaft und Quantentechnologie erklärt. Was genau man unter Quantenphysik versteht und welche Rolle sie im Alltag spielt, erklärt ZEIT-Autor Tobias Hürter. Und sonst so? Love Motes für COP30 Moderation und Produktion: Roland Jodin Redaktion: Mounia Meiborg Mitarbeit: Lisa Pausch, Leonard Frick, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Zollpolitik: EU und USA einigen sich im Zollstreit Zolldeal zwischen USA und EU: US-Autos sollen bald zollfrei in EU exportiert werden Zollstreit: Europa ist zu schwach für Donald Trump Zollstreit: Trump und von der Leyen beginnen Gespräch über Handelsabkommen Zollstreit: "Das ist kein guter Deal, das ist Appeasement!" Handelsstreit: Wirtschaftsverbände nennen Zolldeal einen "schmerzhaften Kompromiss" Anton Zeilinger: "Quantenphysik ist wie Jazz – man folgt dem momentanen Drive" Quantenphysik: Was ist hier überhaupt real? Jahr der Quantenwissenschaft: Ausstellung zeigt Geschichte der Quantenmechanik Quantenphysik: Was ist hier überhaupt real? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Jul 29, 202512 min

Update: Trump, von der Leyen und der "größte Deal aller Zeiten"

Die Europäische Union und die USA haben sich im Zollstreit geeinigt. US-Präsident Donald Trump und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen verkündeten die Vereinbarung am Sonntag. Demnach werden die US-Zölle auf europäische Güter 15 Prozent betragen. Die Kritik an dem Deal ist groß: Die EU habe sich den USA unterworfen, heißt es etwa aus Frankreich. Hat Trump den Zollstreit damit für sich entschieden? Diese und weitere Fragen beantwortet Rieke Havertz, internationale Korrespondentin der ZEIT. Thailand und Kambodscha haben sich auf eine „unverzügliche und bedingungslose“ Waffenruhe geeinigt. Laut der Vereinbarung werden die Waffen ab Mitternacht schweigen. Thailand und Kambodscha werfen sich gegenseitig vor, die tödlichen Gefechte verursacht zu haben. Beide streiten sich bereits seit Langem um den genauen Verlauf ihrer Grenze. Das Zugunglück im südlichen Baden-Württemberg vom Sonntagabend wurde laut Ermittlern wahrscheinlich durch einen Erdrutsch verursacht. Das teilte die Polizei Ulm mit. Wegen Starkregens sei ein Abwasserschacht übergelaufen, das Wasser habe dann einen Erdrutsch verursacht – der Zug entgleiste. Insgesamt starben bei dem Unfall drei Menschen, 41 weitere wurden verletzt, teilweise schwer. Und sonst so? Tom Lehrer ist tot. Moderation und Produktion: Ole Pflüger Redaktion: Mounia Meiborg Mitarbeit: Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier DIE ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Zollstreit: "Das ist kein guter Deal, das ist Appeasement!" Kambodscha-Thailand-Konflikt: Der Streit der alten Männer Baden-Württemberg: Was über das Zugunglück von Riedlingen bekannt ist Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Jul 28, 20259 min

Beugt sich Israel dem internationalen Druck?

Die israelische Armee hat eine tägliche, zehnstündige Kampfpause in Teilen des Gazastreifens angekündigt. Dadurch soll es auch wieder möglich werden, humanitäre Hilfe für die Zivilbevölkerung zu leisten. Die sogenannte "taktische Pause" soll täglich von 10 bis 20 Uhr Ortszeit gelten, sie betrifft Gebiete, in denen das Militär zuletzt nicht aktiv mit Bodentruppen war. Zudem sollen zwischen 6 und 23 Uhr sichere Korridore für Konvois mit Hilfsgütern eingerichtet werden. Ob die angekündigten Pausen tatsächlich zu einer Verbesserung der Lage führen, analysiert die Nahostkorrespondentin Steffi Hentschke. Im Jahr 2024 waren rund 39.000 Hochschulabsolventen unter 30 Jahren in Deutschland arbeitslos. Das sind 25 Prozent mehr als im Vorjahr. Eine Vermutung: Künstliche Intelligenz könnte insbesondere Berufseinsteigern die Jobs streitig machen. Laut Experten fehlt aber bisher der Beleg, dass KI flächendeckend Einstiegsjobs verdrängt. Pauline Schinkels, Redakteurin im Digitalressort der ZEIT, analysiert, welche Faktoren tatsächlich hinter der steigenden Arbeitslosigkeit stecken und welche Rolle KI dabei spielt. Und sonst so: Die kleinste Schlange der Welt wiederentdeckt Moderation und Produktion: Henrik Oerding Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier DIE ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge Hungersnot in Gaza: So sieht Hunger aus Liveblog: Krieg in Gaza: Israels Militär kündigt zehnstündige Kampfpause an Gazakrieg: Israel wirft wieder begrenzte Mengen an Hilfsgütern aus der Luft ab Emmanuel Macron: Frankreich will Palästina als Staat anerkennen Humanitäre Lage im Gazastreifen: Ein Fehler, moralisch und strategisch Arbeitslosigkeit nach Studienabschluss: Masterabschluss, arbeitslos Künstliche Intelligenz: Stimmt das eigentlich, dass KI Berufseinsteigern die Jobs wegnimmt? Arbeitslosigkeit: Wo die Krise sichtbar wird Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Jul 28, 202512 min

Wie sich die EU und die USA bei den Zöllen einigen könnten

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen trifft sich heute mit US-Präsident Donald Trump, um über den Zollstreit zu verhandeln. Ziel des Treffens ist laut von der Leyen, die drohenden Zölle in Höhe von 30 Prozent zu verhindern. Eine Einigung von 15 Prozent werde stattdessen angestrebt. Vor seinem Abflug nach Schottland schätzte Trump die Chancen auf einen Handelsdeal mit der EU auf 50 Prozent oder "vielleicht sogar weniger". Zuvor hatte er verkündet, die angedrohten Zölle möglicherweise doch zu senken – wenn die EU ihren Markt für die USA stärker öffne. Wie realistisch eine Einigung ist und was die erhöhten Zölle für die EU bedeuten würden, weiß EU-Korrespondent Ulrich Ladurner. Knapp 150 Jahre stehen sich Israelis und Palästinenser im Streit schon gegenüber. Seit dem 7. Oktober 2023 scheint ein Frieden in Nahost kaum mehr möglich, der Konflikt ist so hoffnungslos verfahren wie nie zuvor. Dabei gehe es im Kern nicht um einen Religionskrieg, um irrationale Hassgefühle gegen das andere Volk oder um unüberwindbare Differenzen – sondern um Land, sagt die außenpolitische Redakteurin Lea Frehse. Zwei Völker erheben seit Jahrzehnten Anspruch auf das Gebiet, ein Kompromiss in Form einer Zweistaatenlösung ist bisher immer gescheitert. Im Podcast erklärt Lea Frehse, warum die Verteilung des Landes so kompliziert ist und welche Rolle eine siebenhundert Jahre alte Eiche dabei spielt. Und sonst so? Ausgebüxte Elchkuh Olga gesichtet Moderation und Produktion: Mounia Meiborg Mitarbeit: Mathias Peer, Emma Graml Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Zollstreit: Von der Leyen kündigt für Sonntag Treffen mit Trump an Zölle: Von der Leyen trifft Trump – Zoll-Einigung in Schottland? Nahostkonflikt: Unser Land, ihr Land Israel: Krieg in Nahost Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Jul 27, 202512 min

Spezial "Der Wahlkreis": Legal, illegal, ganz egal – Willkommen in einer Welt ohne Regeln

In den USA sagt der Vizepräsident: Die Gerichte hindern den Willen des Volkes. In Deutschland scheitert plötzlich die Wahl von Verfassungsrichtern. Und im Falle Israels ignoriert die Bundesregierung das Völkerrecht, das sie im Fall der Ukraine ganz besonders wichtig findet. Es schält sich ein neuer Konflikt heraus: der zwischen Macht und Recht. Und man bekommt den Eindruck, dass die Macht sich gerade durchsetzt. In unserer neuen Folge des "Wahlkreis"-Podcasts beschäftigen sich die Hosts Robert Pausch und Paul Middelhoff mit der Frage, wie es so weit kommen konnte. Wer sind die zentralen Denker hinter der Erosion des Rechts? Wer die Strategen, die von dieser Entwicklung profitieren wollen? Und kann man den Bruch wieder kitten, der sich gerade auftut? Moderation: Robert Pausch, Paul Middelhoff Produktion: Pool Artists Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Shownotes: Der Völkerrechtler Andreas Paulus zum Angriff Israels auf den Iran Der Politologe Carla Masala zu den strategischen und rechtlichen Dimensionen des Angriffs Paul Middelhoff über den deutschen Umgang mit dem Völkerrecht Carl Schmitt: "Die geistesgeschichtliche Lage des heutigen Parlamentarismus" Carl Schmitt: "Der Führer schützt das Recht" "Spiegel"-Autor Jonas Schaible auf seinem Substack über Frederiksen und Meloni Philip Manows Buch "Unter Beobachtung" Ein Streitgespräch zwischen Manow und dem Juristen Christoph Möllers Unser Kollege Mark Schieritz zu den Abgründen des Volkswillens Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Jul 26, 202557 min

Warum der Konflikt zwischen Thailand und Kambodscha eskaliert

Zwischen den südostasiatischen Ländern Thailand und Kambodscha ist am vergangenen Donnerstag ein Grenzstreit eskaliert. Beide Seiten berichten seitdem von gegenseitigem Beschuss. Thailand meldete den Tod von mindestens 15 eigenen Staatsbürgern und spricht von 24 getöteten kambodschanischen Soldaten. Über 100.000 Menschen wurden aus dem Grenzgebiet in Sicherheit gebracht. Seit dem Ende der Kolonialzeit besteht ein Streit über den genauen Verlauf einer mehr als 800 Kilometer langen Grenze. Der freie Autor und Korrespondent in Thailand Mathias Peer spricht im Podcast über den wieder entbrannten Konflikt. In Berlin finden heute unter dem Motto “Nie wieder still!” zum 47. Mal Demonstrationen zum Christopher Street Day (CSD) statt. Der Berliner CSD ist eine der größten Demonstrationen in Europa für die Rechte queerer Menschen und gegen Diskriminierung aufgrund von Geschlecht oder sexueller Orientierung. Die Präsidentin des Bundestags Julia Klöckner (CDU) hatte im Vorfeld entschieden, dass zum CSD keine Prideflagge auf dem Bundestag gehisst werden dürfe. In diesem Jahr wurden in Deutschland mehr als 160 CSDs angemeldet, so viele wie nie zuvor. Gleichzeitig häufen sich Berichte von Angriffen, Bedrohungen und Einschüchterungen auf die Pride-Paraden. Dazu hat die Redakteurin im Ressort Politik und Wirtschaft der ZEIT Nina Monecke recherchiert. Und sonst so? Mit dem Deutschlandticket ins Ausland Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Constanze Kainz, Ole Pflüger Mitarbeit: Lisa Pausch, Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Kambodscha-Thailand-Konflikt: Der Streit der alten Männer Südostasien: Thailands Premier warnt vor Krieg mit Kambodscha Thailand: Mehr als 100.000 Menschen müssen Grenzgebiet zu Kambodscha verlassen CSD in Deutschland: Unter dem Regenbogen. Und unter Polizeischutz Pride Month: Bundesrat hisst am Samstag zum Berliner CSD die Regenbogenflagge Christopher Street Day in Berlin: Tausende Menschen fordern Regenbogenfahne am Bundestag Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Jul 26, 202512 min

Update: Macrons Palästina-Ankündigung und die Folgen für Israel

Frankreich will Präsident Emmanuel Macron zufolge Palästina als Staat anerkennen. "Ich werde dies im September dieses Jahres vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen feierlich verkünden", teilte Macron auf der Plattform X mit. "Frieden ist möglich", schrieb er außerdem und dass es an den Franzosen liege, dies gemeinsam mit den Israelis, den Palästinensern, den europäischen und internationalen Partnern zu zeigen. Er betonte außerdem die Notwendigkeit, den Krieg im Gazastreifen zu beenden, der Zivilbevölkerung zu helfen und die Entmilitarisierung der Hamas sicherzustellen. Die Ankündigung sorgt international für gemischte Reaktionen: Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu verurteilte Macrons Vorhaben scharf. "Ein solcher Schritt belohnt Terror", hieß es in einer Stellungnahme seines Büros. Neben Frankreich hatten zuletzt Norwegen sowie die beiden EU-Länder Irland und Spanien angekündigt, Palästina als eigenen Staat anzuerkennen. 150 UN-Mitgliedstaaten tun dies bereits. Andere westliche Länder, darunter auch die UN-Vetomächte USA und Großbritannien, gehören nicht dazu. Auch Deutschland will Palästina nicht als Staat anerkennen. Was bezweckt Macron mit diesem Schritt? Und welche politischen Folgen hat die Anerkennung? Im Podcast ordnet ZEIT-Redakteur Martin Klingst Macrons Vorhaben ein. Nach scharfer Kritik aus der EU und massiven Protesten in ukrainischen Großstädten hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj überraschend einen Gesetzesentwurf vorgelegt, der die Unabhängigkeit der Anti-Korruptionsbehörden wiederherstellen soll. Noch am Dienstag hatte das Parlament ein Gesetz verabschiedet, das die Unabhängigkeit der Behörden massiv einschränken sollte – mit Selenskyjs Unterschrift. Das am Freitag vorgelegte Gesetz soll den Rechtsstaat stärken und die Unabhängigkeit des nationales Antikorruptionsbüro (NABU) und von der Sonderstaatsanwaltschaft zur Bekämpfung der Korruption (SAPO) sicherstellen. Denis Trubetskoy berichtet für die ZEIT aus der Ukraine. Im Podcast erklärt er, warum Selenskyj jetzt zurückrudert und ob er damit das Vertrauen der Bevölkerung und der westlichen Partner zurückgewinnen kann. Außerdem im Update: Laut dem aktuellen ZDF-Politikbarometer sind viele Menschen in Deutschland mit der Merz-Regierung nicht zufriedener als mit der Ampel. 41 Prozent der Befragten sehen in der Arbeit der neuen Regierung keine Verbesserung zur Ampel. 14 Prozent finden die Arbeit der aktuellen Regierung sogar schlechter. Und sonst so? Hype um ersten Labubu-Laden in Berlin Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger Redaktion: Ole Pflüger, Constanze Kainz Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Nahost: Frankreich wird laut Macron Palästina als Staat anerkennen Nahost: Deutschland will Palästina "kurzfristig" nicht als Staat anerkennen Ukraine: Selenskyj nennt Proteste als Grund für Einlenken bei Korruptionsgesetz Ukraine: Selenskyj stimmt neuem Gesetz zur Stärkung der Korruptionswächter zu Ukraine: Selenskyj will Gesetz zu Antikorruptionsbehörden erneut ändern Politbarometer: Deutsche bewerten Arbeit der Bundesregierung nicht besser als Ampel Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Jul 25, 202510 min

In Gazas Krankenhäusern gehört Triage zum Alltag

Im Gazastreifen riskieren Ärzte und medizinische Helfer gerade täglich ihr Leben, um den Verwundeten zu helfen. Die schlechte medizinische Versorgung erschwert die Arbeit zusätzlich: Von den einst 36 Krankenhäusern im Gazastreifen sind nur noch 18 teilweise einsatzfähig. Die Einrichtungen stehen unter Beschuss, Ärzte und Sanitäter arbeiten oft 24 Stunden am Stück. Im Podcast schildert ZEIT-Autorin Quynh Trần die Lage des Gesundheitssystems in Gaza und erklärt, ob die gezielten israelischen Angriffe auf die Krankenhäuser noch mit dem Völkerrecht vereinbar sind. In Istanbul treffen sich heute Vertreter aus Deutschland, Frankreich und Großbritannien mit dem Iran, um über das iranische Atomprogramm zu verhandeln. Die europäischen Staaten wollen demnach eine Garantie, dass der Iran keine Atombombe baut. Wie das französische Außenministerium vergangene Woche bereits bekannt gab, drohen dem Iran weitere Sanktionen, falls es bis Ende August keine Fortschritte in den Verhandlungen geben sollte. Das Wiener Abkommen um das iranische Atomprogramm läuft im Oktober aus. Bis dahin können die europäischen Staaten UN-Sanktionen gegen den Iran ohne großen Widerstand durchsetzen. Warum die USA dieses Mal nicht an den Gesprächen beteiligt sind und wie das Treffen ablaufen könnte, weiß ZEIT US-Korrespondentin Juliane Schäuble. Und sonst so? Familienrezepte aus der Steinzeit Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Mathias Peer, Emma Graml Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Humanitäre Helfer im Gazastreifen: "Von Menschen bleibt oft nicht mehr übrig als kleine Stücke Fleisch" Israelische Angriffe auf Gaza: Wo Krankenhäuser den Tod bedeuten Atomabkommen mit dem Iran: Europa droht Iran mit Neuauflage von Sanktionen Verhandlungen über iranisches Atomprogramm: Und wieder geht es um die Bombe Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Jul 25, 202511 min

Update: Die Krise, die Donald Trump nicht loswird

Der Name von US-Präsident Donald Trump taucht laut übereinstimmenden Berichten des "Wall Street Journal" und der "New York Times" mehrfach in den Akten des US-Justizministeriums über den verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein auf. Bereits im Mai sei Donald Trump darüber informiert worden. Dies rückt Donald Trumps frühere Freundschaft mit Jeffrey Epstein erneut in den Fokus. Trump hatte sich bisher geweigert, zentrale Teile der Epstein-Akten für die Öffentlichkeit freizugeben, obwohl er im Wahlkampf Transparenz versprochen hatte. Rieke Havertz, internationale Korrespondentin der ZEIT, erklärt, warum Trump der Fall Epstein so zu schaffen macht. Erstmals seit einem Jahr belässt die Europäische Zentralbank den Leitzins im Euroraum unverändert. Der Einlagenzins bleibt bei 2,0 Prozent. Grund sind die gesunkene Inflation und zunehmende Unsicherheit durch einen drohenden Zollstreit mit den USA. Im Juni erreichte die Inflation mit 2,0 Prozent den von der EZB ausgegebenen Zielwert. Zuvor hatte die Notenbank den Leitzins siebenmal in Folge gesenkt. Was diese Zinsentscheidung für die Menschen bedeutet, ordnet Jan Guldner ein, Leiter des Ressorts Geld bei der ZEIT. Außerdem im Update: Im Osten Russlands ist ein Passagierflugzeug mit 49 Menschen an Bord abgestürzt. Bisher konnten keine Überlebenden gefunden werden. Die Unfallursache ist noch unklar. Und sonst so? 8.000 Kalorien pro Etappe Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Fall Jeffrey Epstein: Donald Trumps Name taucht offenbar mehrfach in Epstein-Akten auf Jeffrey Epstein: Donald Trump schließt "Wall Street Journal" von Schottlandreise aus OK, America? / Donald Trump und Jeffrey Epstein: Hat hier jemand Epstein gesagt? Donald Trump und der Fall Epstein: Und es ist immer Barack Obama US-Präsident unter Druck: Medien: Trump über eigenen Namen in Epstein-Akten informiert Fall Jeffrey Epstein: Willkommen in der wirklichen Welt Donald Trump und der Epstein-Fall: Make Akteneinsicht Great Again Europäische Zentralbank: EZB belässt Leitzins bei 2,0 Prozent US-Zollpolitik: Faustrecht im Handel Europäische Zentralbank: EZB senkt Zinsen im Euroraum erneut Unglück: Flugzeugabsturz in Russland: Was wir wissen - was nicht Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Jul 24, 202511 min

EU und China: Anspannung statt Schulterschluss

Am Donnerstag werden EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und EU-Ratspräsident António Costa von Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping in Peking empfangen. Die EU und China sind sich sowohl geopolitisch als auch wirtschaftlich in entscheidenden Fragen uneins. Was von so einem Gipfel als Ergebnis erwartet werden kann, weiß Jens Mühling. Er ist der Chinakorrespondent der ZEIT. In der Ukraine haben am Dienstag die größten regierungskritischen Proteste der letzten Jahre stattgefunden. Hintergrund ist der Umbau der Antikorruptionsbehörden in dem Land. Die Behörden fürchten um ihre Unabhängigkeit – und Kritiker des Gesetzes um die Annäherung an die EU, die eine erfolgreiche Korruptionsbekämpfung als notwendige Bedingung für einen Beitritt der Ukraine betrachtet. Wieso setzt Präsident Wolodymyr Selenskyj den Weg seines Landes in die EU aufs Spiel? Diese und weitere Fragen beantwortet der Journalist Denis Trubetskoy aus Kyjiw. Und sonst so? Spotify veröffentlicht KI-Songs bereits toter Künstler. Moderation und Produktion: Jannis Carmesin Redaktion: Ole Pflüger, Helena Schmidt und Pia Rauschenberger Mitarbeit: Susanne Hehr und Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Den Link zum WhatsApp-Kanal der ZEIT finden Sie hier. Links zur Folge: Gipfeltreffen EU-China: Europa muss die Sprache der Macht lernen Korruption in der Ukraine: 2,5 Millionen in kleinen Scheinen Ukrainische Regierung: Vielleicht kommt das auch in den USA gut an Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Jul 24, 202511 min

Update: (Fast) alle für Gaza – warum enthält sich Deutschland?

Die Bundesregierung unter Friedrich Merz (CDU) rechtfertigt ihre Ablehnung der internationalen Gaza-Erklärung von 28 Staaten und der EU-Kommission. In dem am vergangenen Montag veröffentlichten Appell fordern die Unterzeichner einen sofortigen Waffenstillstand und das Ende der israelischen Angriffe in Gaza. Merz sehe keinen Anlass, sich dem Aufruf anzuschließen, da Deutschland zuvor im Europäischen Rat eine "praktisch inhaltsgleiche" Position vertreten habe. Der ZEIT-Redakteur im Ressort Politisches Feuilleton Nils Markwardt spricht im Podcast über die deutsche Israelpolitik. Der Internationale Gerichtshof (IGH) in Den Haag hat eine "saubere, gesunde und nachhaltige Umwelt" zu einem Menschenrecht erklärt. Außerdem im Update: Heute Abend spielt Deutschland gegen Spanien im Halbfinale der Fußball-EM, um 21 Uhr ist Anpfiff im Stadion Letzigrund in Zürich. Wie sehen die Gewinnchancen der deutschen Frauennationalmannschaft aus? Die Sportredakteurin der ZEIT Laura Sophia Jung gibt ihre Einschätzung ab. Und sonst so? Freispruch für El Hotzo. Moderation und Produktion: Mounia Meiborg Redaktion: Ole Pflüger, Pia Rauschenberger, Helena Schmidt Mitarbeit: Mira Schrems, Leonard Frick Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Humanitäre Katastrophe in Gaza: Friedrich Merz rechtfertigt Ablehnung internationaler Gaza-Erklärung Johann Wadephul: "Wir stehen an der Seite Israels" Krieg in Nahost: Wie wir über Gaza sprechen Gazakrieg: Mehr als 100 Hilfsorganisationen warnen vor Massenhungersnot in Gaza Der internationale Gaza-Appell IGH-Gutachten zum Klimaschutz: IGH-Einordnung Fußball-EM der Frauen: Diese Frauen wollen jetzt Europameisterinnen werden Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Jul 23, 20259 min

Müssen Industriestaaten bald für Klimaschäden haften?

Für Mittwoch wird ein rechtliches Gutachten des Internationalen Strafgerichtshofes erwartet, das Industriestaaten künftig stärker in die Pflicht nehmen könnte, ihre Treibhausgasemissionen zum Schutz der Inselstaaten zu senken. Kann ein rechtliches Gutachten tatsächlich die globale Klimapolitik beeinflussen? Und können Klimasünder künftig verklagt werden? Diese und weitere Fragen beantwortet Stefan Schmitt, Wissensredakteur der ZEIT. Welche Aufmerksamkeit nützt der AfD? Angesichts des von Protesten gestörten Sommerinterviews vom Sonntagnachmittag mit AfD-Parteichefin Alice Weidel wird diese Frage erneut intensiv diskutiert. Kritiker sehen in der Aktion statt einer Störung der AfD eher einen weiteren Schub an Aufmerksamkeit für die rechtsextreme Partei. Johannes Schneider, Redakteur im Politischen Feuilleton der ZEIT, sieht das anders. Er findet, die Partei sei zu sehr normalisiert und wir stellen die falsche Frage. Wieso, erklärt er im Podcast. Und sonst so? Fußballerinnen bekommen endlich angepasste Fußballschuhe. Moderation und Produktion: Helena Schmidt Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Den Link zum WhatsApp-Kanal der ZEIT finden Sie hier. Weitere Links zur Folge: Klimawandel: Vanuatus Sieg gegen die Großen Erderwärmung: Was wissen wir über den Klimawandel? Alice Weidel: Alice und der Ekel ARD-Sommerinterviews: Wo ist die vierte Wand, wenn man sie braucht? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Jul 23, 202513 min

Update: Deutschlands "gigantische Lücke" am Himmel

Deutschland will der Ukraine offenbar zwei weitere Patriot-Luftabwehrsysteme aus Bundeswehrbeständen zur Verfügung stellen. Ursprünglich sollten zwei neue Systeme für jeweils rund eine Milliarde Euro in den USA gekauft und direkt geliefert werden – das hatte Verteidigungsminister Boris Pistorius am Montag beim Treffen der Ukraine-Kontaktgruppe zugesagt. Da die US-Patriots jedoch nicht sofort verfügbar sind, springt nun zunächst die Bundeswehr ein, die später Ersatz aus den USA bekommen soll. Hauke Friederichs, sicherheitspolitischer Korrespondent der ZEIT, analysiert das Vorhaben und seine Folgen. Die Kosten für einen Pflegeheimplatz in Deutschland sind erneut gestiegen. Das ergab eine Auswertung des Verbands der Ersatzkassen. Pflegebedürftige beziehungsweise ihre Angehörigen zahlen im ersten Jahr durchschnittlich 3.000 Euro monatlich aus eigener Tasche. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hat bereits neue Reformen angekündigt. Wie diese aussehen könnten, erklärt Carla Neuhaus, Redakteurin im Wirtschaftsressort der ZEIT. Außerdem im Update: Die USA wollen sich erneut aus der UN-Kulturorganisation UNESCO zurückziehen. Laut Außenministerium liege die Mitgliedschaft nicht im "nationalen Interesse". Und sonst so? Das macht den Durchschnittsmenschen in Deutschland aus. Moderation und Produktion: Rita Lauter Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Russischer Angriffskrieg gegen die Ukraine: Donald Trump kündigt Lieferung von Patriot-Raketensystemen an Liveblog: Krieg gegen die Ukraine: Selenskyj kündigt Termin für direkte Gespräche mit Russland an Boris Pistorius in den USA: Europa rüstet auf, und die USA kassieren Verteidigung: Boris Pistorius will Bundeswehr mit US-Raketensystem ausstatten Jonas Gahr Støre: Norwegen hat eine neue Regierung Ukraine: Merz würde Ukraine erst nach Kriegsende in EU und Nato aufnehmen Gesundheitskosten: Pflege im Heim noch teurer – Druck für Entlastung Gesetzliche Krankenkassen: Radikale Therapie Vereinte Nationen: USA verkünden erneut Austritt aus der Unesco Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Jul 22, 20259 min

Vermögensteuer vs. Soli: Was rettet die Renten?

Die Präsidentin des Sozialverbands VdK, Verena Bentele, hat eine Vermögensteuer zur Sicherung des Rentensystems vorgeschlagen. Demzufolge sollen Menschen mit großem Vermögen und Erbschaften stärker die Sozialsysteme mitfinanzieren. Bentele reagiert damit auf den viel kritisierten Vorschlag des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, einen sogenannten Boomer-Soli einzuführen. Dieser sieht vor, dass wohlhabende Rentner Zusatzabgaben zahlen, um ärmere Menschen zu unterstützen. Mark Schieritz ist stellvertretender Leiter des Politikressorts und erklärt, wie realistisch eine Vermögensteuer ist und wie man das Rentensystem am besten stabilisieren kann. In Polen sind am Montag gleich zwei deutsche Politiker angereist. Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) traf für ihren Antrittsbesuch in Warschau auf ihren Amtskollegen Adam Bodnar, während sich Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) an der Grenze zu Belarus über die polnische Migrationspolitik informierte. Besonders in den vergangenen Wochen wurden die politischen Differenzen der beiden Politiker deutlich: Hubig kritisierte Dobrindt für seinen harten Kurs in der Asylpolitik wiederholt stark und mahnte zur Mäßigung und Respekt bei Abschiebungen. Spiegelt der Konflikt zwischen Dobrindt und Hubig die Uneinigkeit der Koalition im Hinblick auf Migration wider? Politikredakteurin Eva Lautsch hat die Bundesjustizministerin auf ihrer Reise begleitet und schildert im Podcast, wie sich die beiden Besuche beeinflusst haben. Und sonst so? Petermännchen ist nach dem Wels der neue Problemfisch. Moderation und Produktion: Elise Landschek Redaktion: Constanze Kainz, Rita Lauter Mitarbeit: Mathias Peer Emma Graml Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Rentenfinanzierung: VdK-Präsidentin fordert Vermögensteuer statt "Boomer-Soli" Rentenpolitik: Ein Babyboomer-Soli für weniger Altersarmut Rentensystem: Experten schlagen "Boomer-Soli" zur Sicherung der Renten vor Grenzkontrollen: Hubig fordert schnelle Begründung für Zurückweisungen an Grenzen Migration: Dobrindt fordert härtere Migrationspolitik in der EU Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Jul 22, 202511 min

Update: Alltag in Gaza – "Die Entscheidung ist, sterbe ich in meinem Haus oder auf der Straße?"

Israels Armee hat nach UN-Angaben nahe einem Hilfskonvoi in eine Menschenmenge geschossen. Am Sonntag sei beim Einfahren eines ihrer Hilfskonvois das Feuer auf "eine große Menge hungriger Zivilisten" eröffnet worden. Laut der von der islamistischen Hamas kontrollierten Gesundheitsbehörde wurden mindestens 67 Menschen getötet. Indes hat das UN-Nothilfebüro Ocha vor neuem Leid für Menschen im Gazastreifen gewarnt und dabei auf neue Angriffspläne Israels Bezug genommen. Israel hat die Bewohner im Zentrum um die Stadt Deir al-Balah angesichts neuer Angriffspläne zur Flucht aufgerufen, das Nothilfebüro der Vereinten Nationen spricht von einem "Massenvertreibungsbefehl". Bis zu 80.000 Menschen sollen laut Israels Armee Zentral-Gaza verlassen. Inzwischen lägen 87,8 Prozent der gesamten Fläche des Gazastreifens in einem Gebiet, das zur Evakuierung ausgerufen oder vom Militär besetzt ist, teilte das UN-Nothilfebüro Ocha mit. Saher Alghorra ist Fotograf im Gazastreifen, unter anderem für die "New York Times". Im Podcast erklärt er, was die erneute Räumung durch die Armee für die Menschen bedeutet. Außerdem berichtet er von den tödlichen Schüssen am Sonntag. Alghorra hat das Leid der Opfer im Schifa-Krankenhaus kurz darauf fotografisch dokumentiert. Währenddessen ist Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan nach Ägypten gereist, um mit der dortigen Regierung Pläne für den Wiederaufbau des Gazastreifens abzustimmen. Wie Deutschland helfen will, weiß Samiha Shafy, Redakteurin für Außenpolitik der ZEIT. Sie hat Alabali Radovan auf ihrer Reise begleitet. In Japan hat die aktuelle Regierung bei den Wahlen zum Oberhaus ihre Mehrheit verloren. Ministerpräsident Shigeru Ishiba hatte das „harte Ergebnis“ bereits am Sonntag akzeptiert, will aber dennoch im Amt bleiben. Großer Wahlsieger sind die Rechtspopulisten, die ihr Ergebnis steigern konnten. Wie stabil ist die Regierung jetzt noch? Diese und weitere Fragen beantwortet Felix Lill. Er berichtet für die ZEIT über Asien. Und sonst so? Die schlechten Aussichten auf die Sternschnuppen – erklärt von Wissensredakteur Robert Gast. Moderation und Produktion: Roland Jodin Mitarbeit: Benjamin Probst und Alicia Kleer Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Humanitäre Lage im Gazastreifen: Ein Fehler, moralisch und strategisch Reem Alabali-Radovan: Außer Hoffnung nicht viel im Gepäck Japan: Trump auf Japanisch Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Jul 21, 202511 min

Was bringt der Investitionsgipfel im Kanzleramt?

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat für den heutigen Montag Vertreter von mehr als 30 großen deutschen Konzernen zu einem Investitionsgipfel ins Kanzleramt eingeladen. Auch Vizekanzler und Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) ist dabei. Eingeladen sind unter anderem Siemens, die Deutsche Bank und SAP. Die Unternehmen sind Teil einer Initiative, die den Namen "Made for Germany" trägt. Auf dem Gipfel wollen sie über geplante Investitionen und die Stärkung Deutschlands als Wirtschaftsstandort sprechen. Wie genau das Geld investiert werden soll, warum Investoren ihr Geld ausgerechnet am Standort Deutschland anlegen sollten und was sie im Gegenzug von der Bundesregierung erwarten, erklärt Roman Pletter aus dem Wirtschaftsressort der ZEIT. Die Fußballnationalmannschaft der Frauen steht im Halbfinale der Europameisterschaft in der Schweiz. Doch diesen Sieg mussten sich die DFB-Frauen hart erkämpfen. Seit der 13. Minute standen sie nach einer Roten Karte für Kathrin Hendrich nur noch zu zehnt auf dem Platz. Im Elfmeterschießen gewann das Team schließlich das Viertelfinale mit 6:5 gegen Frankreich. Einen großen Anteil am Sieg hat Torhüterin Ann-Katrin Berger, die ihrer Mannschaft das Elfmeterschießen wie schon bei Olympia 2024 gewonnen hat. Für ihren Einsatz wurde sie als Spielerin des Spiels ausgezeichnet. Oliver Fritsch aus der Sportredaktion der ZEIT war beim Spiel in Basel dabei. Im Podcast beantwortet er, warum Torhüterin Berger trotz ihrer starken Leistung im Viertelfinale im Vorfeld stark kritisiert wurde, was legendäre Siege wie der von Basel für Fußball der Frauen in Deutschland bedeuten und worauf es am kommenden Mittwoch im Halbfinale gegen Spanien ankommt. Und sonst so: Bügeln während des Gleitschirmflugs Moderation und Produktion: Moses Fendel Mitarbeit: Lisa Pausch, Miriam Mair Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Investitionsgipfel: Und jetzt: Stimmung! Sondervermögen für Infrastruktur: Stimmt das eigentlich, dass jetzt die Bagger rollen? Fußball-EM: Wer hätte das nach 13 Minuten gedacht? Fußball-EM 2025: Deutschland besiegt Frankreich und zieht ins Halbfinale ein Deutschland im EM-Halbfinale: Ein Spiel für die Geschichtsbücher Ann-Katrin Berger: Die überriskante Torfrau Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Jul 21, 202512 min

Was die Waffenruhe für Syrien bedeutet

Nach israelischen Luftangriffen auf syrische Truppen haben sich Israel und Syrien erneut auf eine Waffenruhe geeinigt. Auslöser waren schwere Kämpfe zwischen Drusen, sunnitischen Beduinen und Regierungskräften in der südlichen Provinz Suweida. Laut der syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte wurden dabei über 700 Menschen getötet. Israel erklärte, die Angriffe hätten dem Schutz der Drusen gegolten, und lehnt eine dauerhafte Präsenz syrischer Militärkräfte im Süden ab. Laut dem Roten Kreuz bleibt die humanitäre Lage in Suweida kritisch. ZEIT-Autor*in Zain Salam Assaad ordnet ein, wie es jetzt in der Region weitergeht. Die Bürgermeisterin von Spremberg, Christine Herntier, hat in einem offenen Brief vor einer dramatisch wachsenden rechtsextremen Bedrohung in ihrer Stadt gewarnt. Sie berichtet von Nazi-Schmierereien, verfassungsfeindlichen Symbolen und Einschüchterungen an Schulen. Dabei hebt sie besonders die rechtsextreme Kleinstpartei "Der Dritte Weg" hervor, die in Spremberg versucht, ihr Gedankengut zu verbreiten. Auch der Verfassungsschutz beobachtet die rechtsextreme Szene in Südbrandenburg seit Jahren. Was genau in Christine Herntiers Brief steht und was sie sonst noch fordert, erklärt Eser Aktay, Redakteur im Familienressort der ZEIT. Und sonst so: Kiss-Cam deckt angebliche Affäre auf. Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge Syrien und Israel: Gesprengter Fortschritt Syrien: Syrien und Israel einigen sich auf Waffenruhe Kämpfe in Syrien: UN fordern nach Gewalt in Suweida Schutz von Bewohnern Konflikte: US-Gesandter: Israel und Syrien stimmen Waffenruhe zu Nahost: Israel greift militärische Ziele in mehreren syrischen Regionen an Christof Johnen: "Die Lage ist jenseits des Vorstellbaren" Rechtsextremismus: Bürgermeisterin: Wachsender Neonazi-Einfluss in Spremberg Rechtsextremismus: Mehr Rechtsextremisten in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern Neonazis in Brandenburg: So trainieren Anhänger des Dritten Wegs für den Straßenkampf Rechtsextremismus: Verfassungsschutz beobachtet immer mehr rechtsextreme Personen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Jul 20, 202511 min

Spezial: Wieso ist das iranische Regime nicht kleinzukriegen?

Vor fast einem Monat endete der Zwölf-Tage-Krieg zwischen Israel und dem Iran. Seitdem hat das iranische Regime seine Repressionen gegen Andersdenkende und Minderheiten verschärft. Die Regierung war auf den Krieg unvorbereitet – weder Warnsysteme noch Schutzräume oder Bunker konnten die Zivilistinnen und Zivilisten im Iran schützen. Trotzdem demonstriert der Staat nach außen hin ein Bild, das Stärke repräsentieren soll, und verbreitet über staatliche Fernsehsender seine Propaganda. Kurz nach dem von Donald Trump ausgerufenen Waffenstillstand beginnt im Iran eine neue Repressionswelle. Verhaftet werden vor allem ethnische und religiöse Minderheiten, darunter Kurden, Belutschen und Bahai. Die Islamische Republik schiebt afghanische Geflüchtete ab, nimmt Menschen fest und richtet sie hin. Als Vorwand werden altbekannte Gründe genannt: Landesverrat, Zusammenarbeit mit dem Ausland oder Spionage für "feindliche Staaten" – gemeint ist damit Israel. Trotzdem organisieren sich Aktivisten und Oppositionelle weiter im Iran, das Regime verliert international und im Land selbst an Ansehen. Als Hoffnungsträgerin gilt die junge Generation. In dieser Spezialfolge von Was jetzt? erklärt ZEIT-Redakteur Omid Rezaee, weshalb das iranische Regime trotz der Angriffe von außen immer noch fest im Sattel sitzt. Außerdem spricht er darüber, weshalb die Oppositionellen und Aktivistinnen und Aktivisten trotz allem nicht den Mut verlieren, sich gegen die Islamische Republik aufzulehnen. Moderation & Skript: Azadê Peşmen Redaktion: Hannah Grünewald, Elise Landschek Produktion: Markus Gläser, Azadê Peşmen Alle Spezialfolgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Jul 19, 202533 min

Wie kann es nach der gescheiterten Richterwahl weitergehen?

Nach der gescheiterten Wahl von drei Richtern für das Bundesverfassungsgericht steht eine Kandidatin besonders im Fokus: die Juraprofessorin Frauke Brosius-Gersdorf. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) und Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (ebenfalls CSU) fordern mehr oder weniger offen, dass sie ihre Kandidatur zurückzieht. Die SPD hält hingegen an ihr fest. Hintergrund ist die Kritik aus der Unionsfraktion: Brosius-Gersdorf vertrete beim Thema Schwangerschaftsabbrüche eine zu liberale Haltung. Teile der Union unterstellten ihr linksextreme Positionen. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) kritisierte in seiner Sommerpressekonferenz den Umgang mit der Juristin als "völlig inakzeptabel". Die Kritik, die teilweise geäußert wurde, sei unsachlich, polemisch und persönlich beleidigend gewesen. Ansonsten äußerte er sich nur wenig zu dem eigentlichen Fall. Brosius-Gersdorf selbst verteidigte sich am Mittwochabend bei "Markus Lanz" – sie vertrete Positionen "aus der Mitte der Gesellschaft". Wie geht es jetzt weiter? Tina Hildebrandt, Co-Leiterin des Politikressorts, erklärt im Podcast, warum Brosius-Gersdorfs Kandidatur für Teile der Union problematisch ist, welche Optionen auf dem Tisch liegen und warum Friedrich Merz den Fragen zum Prozedere konsequent ausweicht. Die russische Kriegswirtschaft gerät unter Druck. Zwei Jahre lang hat der Staat mit hohen Prämien und Versorgungsversprechen Hunderttausende junge Männer für den Krieg gegen die Ukraine angeworben – doch dieses Modell kommt nun an seine Grenzen. Die finanziellen Spielräume werden enger: Lebensmittel und Gebrauchtwagen werden teurer. Erste Firmenpleiten und eine überhitzte Rüstungsindustrie setzen die russische Wirtschaft unter Stress. Wirtschaftsexperten sprechen von einem Sturm, der sich zusammenbraut. Zudem hat sich die EU auf ein weiteres Sanktionspaket geeinigt, das 18. seit Beginn der Vollinvasion im Februar 2022. Wie sehr belasten diese Strafmaßnahmen die russische Wirtschaft zusätzlich? Und was haben die stark gestiegenen Preise für Grundnahrungsmittel wie Kartoffeln und Möhren mit der stockenden Kriegswirtschaft zu tun? Michael Thumann, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT, erklärt im Podcast, was diese Krise für Russlands Kriegsführung bedeutet. Zugleich dämpft er die Hoffnung auf ein baldiges Ende des russischen Krieges in der Ukraine. Und sonst so? Die Uhr tickt für uns alle. Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Jannis Carmesin, Constanze Kainz Mitarbeit: Mathias Peer, Konstantin Hadži-Vuković und Leonard Frick Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Frauke Brosius-Gersdorf: Kandidatin für das Bundesverfassungsgericht Verfassungsrichterwahl: Miersch kritisiert Forderungen nach Rückzug von Brosius-Gersdorf Friedrich Merz: An entscheidender Stelle duckt er sich weg Russlands Kriegswirtschaft: Jetzt sind die eigenen Leute dran Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Jul 19, 202513 min

90 wenig brenzlige Minuten für den Kanzler

"Werben Sie innerhalb Ihrer Fraktion noch für die Juristin Frauke Brosius-Gersdorf als Verfassungsrichterin?" Frage an den Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) bei der traditionellen Sommerpressekonferenz in Berlin. Seine Antwort: "Diese Frage steht zum jetzigen Zeitpunkt nicht auf der Tagesordnung." Neben der gestoppten Richterwahl ging es bei der Pressekonferenz auch um den Zollstreit mit den USA, um Migration und um die deutsch-israelischen Beziehungen. Für Friedrich Merz war es die erste Sommerpressekonferenz als Bundeskanzler. Konnte er mit seinem Auftritt überzeugen? Und wie hat er sich konkret zu Israel positioniert? Fabian Reinbold, politischer Korrespondent der ZEIT, war bei der Pressekonferenz dabei. Am Freitagmorgen ist vom Flughafen Leipzig aus ein Abschiebeflug nach Afghanistan gestartet. Es war der zweite Flug dieser Art seit der Machtübernahme der Taliban im Sommer 2021. Laut einer Sprecherin des Bundesinnenministeriums waren 81 afghanische Männer an Bord, die laut Bundesinnenministerium "vollziehbar ausreisepflichtig" und "strafrechtlich in Erscheinung getreten" seien. In einem Fall aber, dem von Haaron I., stellt sich die Frage, ob die Bundesregierung einen Fehler gemacht hat. Tilman Steffen, Redakteur im Ressort Politik, Wirtschaft und Gesellschaft der ZEIT, erklärt im Podcast, welche Kriterien für Abschiebungen nach Afghanistan aktuell gelten und was politisch dahintersteckt. Außerdem geht es um den Termin des Abschiebeflugs: Er startete genau an dem Termin, an dem Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) seine Kollegen aus fünf europäischen Nachbarländern zum Migrationsgipfel eingeladen hat. Außerdem im Update: Donald Trump gerät in der Epstein-Affäre weiter unter Druck. Der Wall Street Journal hat einen Brief veröffentlicht, der Trump direkt mit dem Fall in Verbindung bringt – es geht um eine Glückwunschkarte mit pikantem Inhalt. Johanna Roth, US-Korrespondentin der ZEIT, erklärt im Podcast, wie sich der Fall weiterentwickelt. Und sonst so? Wie abgeschnittene Haare Chiles Felder retten können Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger, Redaktion: Jannis Carmesin, Constanze Kainz Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Fragen an den Kanzler: So lief die Sommerpressekonferenz mit Friedrich Merz Migrationspolitik: Organisationen kritisieren Abschiebung nach Afghanistan Migration: Abschiebeflug nach Afghanistan gestartet Fall Jeffrey Epstein: Ein Brief, der Trump gefährlich werden könnte Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Jul 18, 202510 min

Dobrindt lädt die Nachbarstaaten zum Asylgipfel

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) lädt am heutigen Freitag zum Asylgipfel auf der Zugspitze ein. Mit den Amtskollegen aus Frankreich, Polen, Österreich, Dänemark und Tschechien und Magnus Brunner, EU-Kommissar für Inneres und Migration, will Dobrindt diskutieren, welche Maßnahmen dafür ergriffen werden können, um die EU-Asylpolitik zu verschärfen. Wie das exklusive Treffen zustande kam und welche Punkte dort besprochen werden, weiß Politikredakteur Ferdinand Otto. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hat erste Schritte angekündigt, um die Cannabisreform der Ampel wieder rückgängig zu machen. Im Fokus steht dabei der sogenannte Medizinalcannabis, also Cannabis, der hauptsächlich für gesundheitliche Zwecke konsumiert wird. Politikredakteur Tilman Steffen erklärt im Podcast, warum ausgerechnet der medizinische Cannabiskonsum strenger kontrolliert werden soll und welche Auswirkungen dies auf den Schwarzmarkt haben könnte. Und sonst so? Übergriffige Käfer fressen sich durch Klosterbibliothek Moderation und Produktion: Jannis Carmesin Redaktion: Helena Schmidt Mitarbeit: Susanne Hehr, Emma Graml Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Migration: Dobrindt fordert härtere Migrationspolitik in der EU Treffen von Innenministern: Dobrindt lädt zum "Migrationsgipfel" auf der Zugspitze Medizinalcannabis: So kippt die Gesundheitsministerin die Cannabislegalisierung Medizinalcannabis: Warken plant strengere Regeln für Abgabe von medizinischem Cannabis Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Jul 18, 202512 min

Update: Zerbricht die israelische Regierung an der Wehrpflicht?

Die ultraorthodoxe Schas-Partei hat sich in Israel aus der Regierung um Benjamin Netanjahu zurückgezogen. Am Dienstag hatte bereits das Parteienbündnis Vereinigtes Thora-Judentum (UTJ) seinen Austritt aus der Regierungskoalition erklärt. Nach Angaben israelischer Medien teilte die Schas-Partei mit, alle ihre Posten in der Regierung aufzugeben. Allerdings werde man Teil der Koalition bleiben, womit Netanjahu nicht zu Neuwahlen gezwungen ist. Grund für das Ausscheiden aus der Regierung seien Meinungsverschiedenheiten um einen Gesetzesvorschlag zur Wehrpflicht. Die streng religiösen Parteien fordern, dass ultraorthodoxe Juden auch in Zukunft von der verpflichtenden Einberufung zum Militärdienst ausgenommen sind. Die freie Nahostkorrespondentin in Tel Aviv Steffi Hentschke spricht über die israelische Regierungskrise. In London haben Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und der britische Premierminister Keir Starmer einen Freundschaftsvertrag unterzeichnet. Damit wollen Deutschland und Großbritannien eine neue Grundlage für ihre Zusammenarbeit schaffen – fünf Jahre nach dem Brexit, dem Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union. In dem Freundschaftsvertrag geht es vor allem um eine engere Abstimmung in der Außen- und Verteidigungspolitik und bei der Eindämmung irregulärer Migration. Der Auslandskorrespondent der ZEIT in London Jochen Bittner berichtet im Podcast über die genauen Inhalte des Freundschaftsvertrags. Außerdem im Update: Im südafrikanischen Durban hat das zweitägige G20-Treffen der Finanzminister gestartet. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) vertritt Deutschland dort. Der stellvertretende Politik-Ressortleiter der ZEIT Mark Schieritz ordnet ein, was von dem Treffen erwartet werden kann. Und sonst so? Ein Libretto für den gefällten Robin-Hood-Baum. Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Helena Schmidt Mitarbeit: Leonard Frick, Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Regierung in Israel: Netanjahu kann diesen Konflikt nicht ewig vertagen Israel: Weitere Partei verlässt Netanjahus Regierung Benjamin Netanjahu: Krise der israelischen Regierung Friedrich Merz in London: Deutschland und Großbritannien unterzeichnen Freundschaftsvertrag Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Jul 17, 202510 min

Regierungsrochade in der Ukraine

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die stellvertretende Ministerpräsidentin Julia Swyrydenko mit der Regierungsbildung beauftragt. Sie soll Premierministerin werden und Denys Schmyhal ablösen, der künftig Verteidigungsminister werden soll. Dieser hatte seinen Rücktritt bereits formell eingereicht. Ziel ist es, die Wirtschaft der Ukraine zu stärken, die Rüstungsproduktion auszubauen und internationale Abkommen umzusetzen. Das Parlament, die Werchowna Rada, muss die neue Regierung noch bestätigen. Welche Ministerwechsel noch bevorstehen könnten, ordnet ZEIT-Autor Denis Trubetskoy ein. Angesichts der steigenden Zahl an Rentnern durch den Ruhestand der sogenannten Boomer-Generation schlägt das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) einen "Boomer-Soli" vor. Dabei soll die Sonderabgabe nach Informationen des "Spiegels" auf alle Alterseinkünfte oberhalb eines Freibetrags von 1.048 Euro monatlich erhoben werden und bis zu zehn Prozent betragen. Die Einnahmen sollen in ein zweckgebundenes Sondervermögen fließen und ausschließlich für die Umverteilung innerhalb des Rentensystems verwendet werden. Mark Schieritz, stellvertretender Leiter im Politikressort der ZEIT, erläutert den Vorschlag. Und sonst so? Musik wieder bewusst hören Moderation und Produktion: Elise Landschek Redaktion: Pia Rauschenberger Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf Whatsapp. Weitere Links zur Folge: Regierungswechsel in der Ukraine: Selenskyj will Ministerpräsident Schmyhal ablösen Regierungsumbildung in Kiew: Ukraine: Vize-Ministerpräsidentin soll neue Regierung leiten Krieg in der Ukraine: Mehr Politik als Wirtschaft: US-Rohstoffdeal mit der Ukraine Die Lage im Überblick: Nato-Länder stützen ukrainische Rüstungsindustrie Ukrainekrieg: Ukraine und USA unterzeichnen Rohstoffabkommen Ukrainekrieg: Nach Trump-Gespräch: Selenskyj will Botschafterin wechseln Babyboomer im Ruhestand: Mehr als 20.000 Neu-Rentner in 2024 Marcel Fratzscher: DIW-Präsident fordert höheres Renteneintrittsalter Rentensystem: Experten schlagen "Boomer-Soli" zur Sicherung der Renten vor Altersarmut: "Eine Rente kann ich mir nicht leisten" Rente: Jeder Vierte erhält nach 45 Jahren weniger als 1.300 Euro Rente Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Jul 17, 202512 min

Update: Wie der Fall Epstein Trump schadet

Die Verschwörungserzählungen rund um den verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein setzen US-Präsident Donald Trump zunehmend unter Druck. Im Wahlkampf hatte Trump noch versprochen, vermeintlich unter Verschluss gehaltene Dokumente des US-Justizministeriums zum Tod Epsteins veröffentlichen zu wollen. Trumps Justizministerin Pam Bondi will nun aber doch keine Akten veröffentlichen. Viele von Trumps Anhängern geben sich damit nicht zufrieden und fordern weiterhin die Herausgabe von Dokumenten. Wie sehr leidet nun Trumps Glaubwürdigkeit? Diese und weitere Fragen beantwortet Rieke Havertz, internationale Korrespondentin der ZEIT. Die Europäische Kommission hat für die zukünftigen Haushalte der EU Ausgaben in Höhe von zwei Billionen Euro vorgeschlagen. Um die Einnahmen zu steigern, plant die Kommission zudem, neue Finanzquellen zu erschließen. Unter anderem über die Tabaksteuer und eine Abgabe für Elektroschrott. Wie genau der Haushalt reformiert werden soll und wieso es so viel Kritik an dem aktuellen Vorschlag gibt, weiß Ulrich Ladurner, Brüssel-Korrespondent der ZEIT. Und sonst so? Der Schnurrbart-Weltmeister und sein 1,80m-Bart. Moderation und Produktion: Helena Schmidt Redaktion: Pia Rauschenberger Mitarbeit: Leonard Frick und Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: FBI-Chef Kash Patel: Die Epstein-Liste! Welche Epstein-Liste? Michael Wolff: "Donald Trump war der beste Freund von Jeffrey Epstein" EU-Kommissionspräsidentin: Leyen oder leiden Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Jul 16, 202510 min

Drusen gegen Beduinen – was ist los in Syrien?

Im Süden Syriens sind bei Gefechten zwischen Drusen und Beduinen mehr als 200 Menschen gestorben. Die Kämpfe konzentrierten sich vor allem auf die Stadt Suweida, in der überwiegend ethnische Drusen leben. Das syrische Verteidigungsministerium setzte in dem Gebiet ebenfalls Truppen ein, Israel beschoss mit Raketen mehrere Panzer. Laut einem drusischen Vertreter gibt es inzwischen Verhandlungen zwischen den Drusengruppen und dem syrischen Verteidigungsministerium. Man sei nicht Gegner der Übergangsregierung, bekräftigten bereits am Montag religiöse Autoritäten der Drusen. Wie es genau zu den Kämpfen gekommen ist und wie sehr die Regierung das Land tatsächlich unter Kontrolle hat, erklärt Stella Männer. Sie berichtet als freie Korrespondentin aus und über die arabische Welt. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnt vor zunehmender Impfskepsis. "Wir sind extrem besorgt über Fehl- und Desinformationen zu Impfungen", sagte Kate O'Brien, Direktorin der Impfabteilung der WHO, bei der jährlichen Pressekonferenz zu den weltweiten Impfraten. Ihr Team und sie riefen vor allem Politiker sowie religiöse und andere Leitfiguren dazu auf, das Vertrauen in Impfungen zu stärken, anstatt es zu schwächen. Insbesondere bei Masern hat es im vergangenen Jahr in 60 Ländern schwere Ausbrüche gegeben, und auch bei Kinderimpfungen sind die Impfzahlen bisher nicht auf das Vor-Corona-Niveau von 2019 zurückgekehrt. Wie weit liegt die Welt bei den Impfquoten zurück? Und inwiefern trägt inzwischen sogar der US-Gesundheitsminister zur Impfskepsis bei? Diese und weitere Fragen beantwortet Jakob Simmank, Chefreporter der ZEIT für Gesundheit. Und sonst so? Was späte Sommerferien mit der DNA von Bayern zu tun haben. Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Susanne Hehr, Leonard Frick und Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Sie suchen nach einer erstklassigen journalistischen Ausbildung? Dann bewerben Sie sich auf ein Redaktionsvolontariat bei der ZEIT! Weitere Links zur Folge: Syrische Stipendiaten: Sie werden zu Hause gebraucht Syrien nach dem Assad-Regime: "Von flächendeckender Autorität kann keine Rede sein" Masern-Ausbruch: "Meine Sorge ist, dass wir unsere Impfgegner-Bewegung exportieren" Robert F. Kennedy Jr.: Verrückt und trotzdem anschlussfähig Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Jul 16, 202513 min

Update: Spahn im Tal, Merz auf dem Gipfel

Nach der gescheiterten Wahl der Verfassungsrichter im Bundestag treffen sich Bundeskanzler Friedrich Merz und Bayerns Ministerpräsident Markus Söder bei einer Sitzung des bayrischen Landeskabinetts auf der Zugspitze. Während auf Deutschlands höchstem Gipfel demonstrative Einigkeit gezeigt wird, steht die Unionsfraktion intern unter Druck. Jens Spahn räumte in einem Schreiben an die Abgeordneten ein, als Fraktionsvorsitzender Verantwortung für das gescheiterte Wahlverfahren zu tragen. Viele Unionsabgeordnete werfen der Fraktionsführung mangelnde Sensibilität und strategisches Versagen vor. Wieso Friedrich Merz trotzdem weiterhin an ihm festhält, erklärt Tina Hildebrandt, Leiterin des Politikressorts der ZEIT. Laut einer Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) wird die Fachkräftelücke in Deutschland bis 2028 stark wachsen. Besonders betroffen sind Berufe im Verkauf. Auch Kindererzieherinnen, Sozialarbeiter sowie Gesundheits- und Krankenpflegekräfte werden knapp. Gleichzeitig steigen die Beschäftigtenzahlen vor allem in IT-Berufen durch die Digitalisierung. Der größte Rückgang wird in Metallberufen erwartet, ebenso im Bankwesen aufgrund von Automatisierung und Filialschließungen. Grund dafür sind der demografische Wandel. IW-Experten fordern bessere Berufsorientierung an Schulen, längere Erwerbstätigkeit und mehr qualifizierte Zuwanderung. Außerdem im Update: Das Bundesverfassungsgericht hat eine Verfassungsbeschwerde zweier Jemeniten abgewiesen. Die Kläger warfen Deutschland vor, eine Mitverantwortung für den Tod ihrer Angehörigen bei einem US-Drohnenangriff 2012 im Jemen zu tragen. Der Angriff wurde über den US-Stützpunkt Ramstein in Deutschland mitgesteuert. Christian Fuchs, ZEIT-Autor des Investigativ-Ressorts, ordnet das Urteil ein. Und sonst so? Conny macht keine Memes mehr Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. "Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf Whatsapp." Weitere Links zur Folge: Bundesverfassungsgericht: Bundestag verschiebt Wahlen von Verfassungsrichtern Regierung: Merz kommt zu bayerischer Kabinettssitzung auf die Zugspitze Kabinett: Gebirgsschützen und Schuhplattler: Söder empfängt Merz Wahl der Bundesverfassungsrichter: Nach geplatzter Richterwahl wächst in der Union der Unmut Unionsfraktion: Spahn räumt Mitverantwortung für abgesagte Richterwahl ein Jens Spahn: Viel zu verzeihen Maskenaffäre: Die Jungs mit den Masken Dokupodcast: Friedrich Merz: Sein langer Weg zur Macht Arbeitsmarkt: Fachkräftelücke wird laut Studie rasant wachsen Gehaltsvergleich nach Berufen: Wie viel man im Verkauf (ohne Produktspezialisierung) (mit Spezialisierung) verdient Fachkräftemangel: 133.000 offene Stellen in Sozial- und Gesundheitsberufen Informationstechnik: Fachkräftemangel in IT-Berufen erreicht Rekordniveau Sinkende Nachfrage: Deutsche Industrie meldet deutlichen Auftragsrückgang im Mai Gehaltsvergleich nach Berufen: Wie viel man als Bankkauffrau oder Bankkaufmann verdient Demografischer Wandel: Hunderttausende Babyboomer vorzeitig in Rente Ramstein: Verfassungsbeschwerde zu US-Drohnenangriffen via Ramstein scheitert US-Drohneneinsätze via Ramstein: Macht sich Deutschland mitschuldig, wenn US-Drohnen töten? Terrorismus: USA weiten Drohnenangriffe im Jemen aus Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Jul 15, 202510 min

Was das Richterwahl-Debakel für die SPD bedeutet

Nach der vertagten Richterwahl stellt sich die SPD-Bundestagsfraktion geschlossen hinter Frauke Brosius-Gersdorf. Die Juristin sei eine "herausragende Kandidatin" mit "einwandfreiem Werdegang", heißt es in einem Instagram-Post. Zuvor hatte die Union am vergangenen Freitag eine Aussetzung der Wahl gefordert und auf angebliche Plagiatsvorwürfe verwiesen. Die Wahl soll nun nach der Sommerpause im September stattfinden. Bundeskanzler Friedrich Merz kommentierte das im ARD-Sommerinterview mit den Worten: "Alles kein Beinbruch." SPD-Fraktionsgeschäftsführer Dirk Wiese hingegen sprach im "Politico"-Podcast von einem "Vertrauensverlust", weil Unionsfraktionschef Jens Spahn die versprochenen Mehrheiten nicht liefern konnte. Eva Ricarda Lautsch, Politikredakteurin bei der ZEIT, hat sich in der SPD umgehört. Im Podcast erzählt sie über die Stimmungslage in der Partei und ordnet ein, ob es sich um eine ernsthafte Krise oder bloß um Koalitionsalltag handelt. Vier Jahre sind vergangen, seit in der Nacht vom 14. auf den 15. Juli 2021 eine Flut das Ahrtal in Nordrhein-Westfalen verwüstet hat. Innerhalb von 24 Stunden fielen 100 bis 150 Liter Regen pro Quadratmeter, das Wasser stieg schnell an, ganze Orte wurden überflutet. 42.000 Menschen waren betroffen, mehr als die Hälfte verlor ihr Hab und Gut. Bis heute kämpfen viele mit den Folgen. Einige sind zurückgekehrt, andere leben immer noch in provisorischen Containern. Der Wiederaufbau stockt, Schutzmaßnahmen lassen auf sich warten, und das sorgt bis heute für Frust bei vielen Menschen vor Ort. ZEIT-Autorin Lena Frings war im Ahrtal unterwegs. Im Podcast erzählt sie, wie es den Menschen heute geht und ob sie genug Unterstützung bekommen. Und sonst so? Karl-Marx-Straße fertig saniert – nach 15 Jahren Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Susanne Hehr, Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Wahl der Verfassungsrichter: SPD-Bundestagsfraktion stellt sich hinter Frauke Brosius-Gersdorf Frauke Brosius-Gersdorf: Und diese Frau soll links sein? ARD-Sommerinterview: So what? Flut im Ahrtal: Das Rauschen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Jul 15, 202511 min

Update: So will die EU auf Trumps Zölle reagieren

Die Europäische Union hat nach den jüngsten Ankündigungen von US-Präsident Donald Trump eine Liste mit möglichen Gegenzöllen erstellt. Diese würde US-Importe im Gesamtwert von bis zu 72 Milliarden Euro betreffen. Diese sollen erst dann in Kraft treten, wenn es bis zum 1. August keine Einigung der Handelspartner gibt. Der US-amerikanische Präsident Donald Trump hatte am Samstag neue Zölle auf Waren aus der EU in Höhe von 30 Prozent angekündigt. Diese sollen am 1. August eingeführt werden. Trump hatte angedroht, die Zölle weiter zu erhöhen, sollte die EU mit Gegenmaßnahmen reagieren. Was Trump mit seinen Drohungen erreichen will und wie die Reaktion der EU einzuschätzen ist, weiß Weltwirtschaftskorrespondent Uwe Jean Heuser. Donald Trump hat angekündigt, Patriot-Luftabwehrraketen an die Ukraine zu liefern – auf Kosten der EU. Nach eigenen Angaben will er die Waffensysteme an die EU verkaufen, die sie wiederum an die Ukraine liefern soll. "Wir zahlen nichts, aber wir werden liefern", sagte Trump am Sonntag. Der republikanische US-Senator Lindsey Graham hatte bereits im Vorfeld von einem Kurswechsel der USA in der Russlandpolitik gesprochen. Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) trifft sich deshalb heute unter anderem mit seinem US-Amtskollegen Pete Hegseth, um über die Pläne der USA zu sprechen. Warum Trump seine Russlandpolitik plötzlich ändert und wie die Patriots den Krieg beeinflussen können, erklärt Politikredakteur Maxim Kireev. Außerdem im Update: Maja T. hat den Hungerstreik in ungarischer Haft nach 40 Tagen beendet. Nach Angaben der Familie habe Maja T. in der Zeit 40 Kilogramm abgenommen und sei stark geschwächt. Mit dem Hungerstreik protestierte Maja T. gegen die Haftbedingungen in Ungarn und die Auslieferung aus Deutschland. Die ungarischen Behörden werfen Maja T. vor, an gewaltsamen Angriffen auf Rechtsextreme beteiligt gewesen zu sein. Und sonst so? Orang-Utans haben ähnliche Schlafprobleme wie Menschen. Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Emma Graml Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Russischer Angriffskrieg gegen die Ukraine: Donald Trump kündigt Lieferung von Patriot-Raketensystemen an Ukrainekrieg und Nato: Pistorius reist nach Washington: Kommt es zum Patriot-Deal? US-Zölle: Ansage statt Deal Zollstreit: EU verschiebt Gegenzölle auf US-Produkte bis Anfang August Ungarn: Maja T. beendet Hungerstreik Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Jul 14, 20259 min