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Was jetzt?

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Steuern runter, Wachstum rauf – die Wirtschaftspläne der CDU

Die CDU will mit ihrer "Agenda 2030" Deutschlands Wirtschaft wieder auf den Kurs bringen. Ziel ist es, Deutschland bis 2030 international wettbewerbsfähig zu machen. Konkret soll bis zum Ende des Jahrzehnts die deutsche Wirtschaft jährlich um zwei Prozent wachsen. Dafür plant die Partei umfassende Entlastungen für Arbeitnehmer. Firmen und Bürger sollen durch Steuererleichterungen unterstützt werden und damit höhere Wachstumsquoten geschaffen werden. Doch wie genau wollen die Christdemokraten diesen Plan umsetzen? Und kann die CDU mit diesem Programm die Wähler überzeugen? ZEIT-ONLINE-Autor Zacharias Zacharakis erklärt im Podcast, welche Ideen hinter dem Plan stecken und wie realistisch die Ziele sind. Vor einem Jahr sorgte die "Correctiv"-Recherche "Geheimplan gegen Deutschland" für Furore: In einer Potsdamer Villa sollen Rechtsextremisten, Politiker von CDU und AfD sowie Unternehmer Pläne zur massenhaften Ausweisung von Menschen aus Deutschland – genannt "Remigration" – diskutiert haben. Die Enthüllung löste landesweit Proteste aus: Mehr als drei Millionen Menschen gingen auf die Straße, um ein Zeichen gegen Rechtsextremismus zu setzen. Doch es gab auch Kritik an der Recherche: Einige Behauptungen von "Correctiv" seien unbelegt. Anne Hähnig, Redaktionsleiterin von ZEIT ONLINE, hat gemeinsam mit ZEIT-Redakteur Marc Widmann das Treffen in Potsdam rekonstruiert. Im Podcast erzählt sie, welche Widersprüche sich im Vergleich zur "Correctiv"-Recherche zeigen. Außerdem erklärt sie, warum die Enthüllungen der AfD und rechtsextremen Akteuren in die Karten spielten. Und sonst so? Sind Birkenstock-Sandalen angewandte Kunst? Moderation und Produktion: Elise Landschek Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Mathias Peer und Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Bundestagswahl: CDU plant Steuerentlastungen mit Wirtschaftsprogramm "Agenda 2030" Potsdamer Treffen: Was genau geschah in Potsdam? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Jan 10, 202511 min

Update: Es brennt in Hollywood

In der US-Metropole Los Angeles wüten mehrere verheerende Feuer. Nach Behördenangaben sind bereits fünf Menschen gestorben, außerdem meldet die Feuerwehr eine große Zahl an Verletzten. Die fünf Brände waren teilweise bereits am Mittwochabend (Ortszeit) ausgebrochen, am Donnerstag ist nun ein weiteres hinzugekommen. Auch betroffen sind die Hollywood Hills, in denen die Häuser vieler Prominenter stehen. Wie ist die Lage in der Stadt? Diese und weitere Fragen beantwortet Linda Fischer, stellvertretende Leiterin des Wissens-Ressorts bei ZEIT ONLINE. Die Unterstützer der Ukraine haben sich am Donnerstag zum letzten Mal unter der US-Präsidentschaft von Joe Biden auf der Militärbasis Ramstein getroffen. Besonders der Amtsantritt von Donald Trump am 20. Januar sorgt für Verunsicherung. Bei dem Treffen kündigte US-Verteidigungsminister Lloyd Austin Militärhilfen in Höhe von 500 Millionen US-Dollar an. Wie die Europäer die USA ersetzen könnten und ob dazu genügend politischer Wille vorhanden ist, weiß Jörg Lau, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT. Was noch? Erinnerungen an Rio Reiser, den König von Deutschland. Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Waldbrände in den USA: Flucht vor dem Feuersturm Waldbrände in Los Angeles: Die Feuer von Hollywood in Bildern Donald Trump: Stimmt das eigentlich, dass es für uns mit Trump schwieriger wird? Verteidigungspolitik: Diese Forderung ist gerade für die Grünen konsequent Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Jan 9, 202510 min

Meta ohne Faktencheck – greift die EU ein?

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Meta-Gründer Mark Zuckerberg hat angekündigt, die Faktenchecks auf den Plattformen Facebook, Instagram und Threads in den USA abzuschaffen. Stattdessen sollen Nutzerinnen und Nutzer selbst Anmerkungen zu Inhalten schreiben können, wie es Elon Musk bereits für seine Plattform X eingeführt hat. Die EU-Kommission hat den Meta-Konzern davor gewarnt, die Faktenchecks auch in Europa auszusetzen. Was Zuckerbergs Entscheidung für die Nutzerinnen und Nutzer bedeutet, erklärt Lisa Hegemann, Leiterin des Digitalressorts von ZEIT ONLINE. Die CDU und die FDP wollen Bürgergeldempfänger zu gemeinnütziger Arbeit zwingen – etwa im öffentlichen Raum. Damit werben die beiden Parteien im Wahlkampf. David Gutensohn, stellvertretender Leiter des Arbeitsressorts bei ZEIT ONLINE, argumentiert, der Staat sollte nicht zum Erzieher der Bevölkerung werden. Arbeitssuchende sollten stattdessen eher in regulären Arbeitsverhältnissen untergebracht werden. Und sonst so? Kranksein verboten! Moderation und Produktion: Elise Landschek Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Sophie Boddenberg und Paulina Kraft Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Facebook: Das Ende der Faktenchecks? Meta: Mark Zuckerberg kündigt Ende von Faktenchecks an Mark Zuckerberg: Er will auch mitspielen Bürgergelddebatte: Der Staat ist kein Erzieher Bundestagswahlkampf: FDP will Bürgergeldempfänger zum Säubern von Parks verpflichten Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Jan 9, 202511 min

Update: Donald Trumps Expansionspläne für die USA

Der künftige US-Präsident Donald Trump hat am Dienstag bei einer Pressekonferenz gefordert, die Verteidigungsausgaben der Nato-Länder von zwei auf fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu erhöhen. Außerdem hat er erneut davon gesprochen, Kanada zum 51. Bundesstaat der USA zu machen und Grönland sowie den Panama-Kanal unter die Kontrolle der USA zu bringen. Wie ernst sind Trumps Vorhaben? Anna Sauerbrey, außenpolitische Koordinatorin der ZEIT, ordnet ein. Der designierte ÖVP-Chef Christian Stocker hat Sondierungsgesprächen mit der FPÖ zugestimmt. Es gebe jedoch Bedingungen für eine Zusammenarbeit mit der FPÖ, etwa Rechtsstaatlichkeit, Medienfreiheit, ein entschlossenes Auftreten gegen Antisemitismus sowie keine Abhängigkeit von Russland. Bis zum Regierungswechsel hat der amtierende ÖVP-Außenminister Alexander Schallenberg die Regierungsgeschäfte übernommen. CDU-Kanzlerkandidat Friedrich Merz war heute bei der CSU-Winterklausur im Kloster Seeon zu Gast. Dort hat er sich erneut für einen grundlegenden "Politikwechsel" ausgesprochen, insbesondere in der Wirtschaftspolitik. Was das für den Wahlkampf von CDU und CSU bedeutet, erklärt Politikredakteur Ferdinand Otto. Die Waldbrände rund um Los Angeles in Kalifornien breiten sich weiter aus. Über 52.000 Menschen mussten bereits evakuiert werden. Was noch? Deutschland – das Land der Hörbuch-Fans Moderation und Produktion: Helena Schmidt Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Paulina Kraft Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: USA: Trump fordert Erhöhung der Nato-Verteidigungsausgaben auf fünf Prozent Donald Trump: Der nächste US-Präsident Österreich: Außenminister Alexander Schallenberg wird Übergangskanzler Österreich: FPÖ mit Regierungsbildung beauftragt Österreich: Was Europa droht, sollte Herbert Kickl Kanzler werden Bundestagswahl: Neuwahl im Februar Markus Söder: Alles muss sich ändern. Außer die Wurst, der Verbrenner und Söder Friedrich Merz: Kanzlerkandidat der Union Kalifornien: Zwei weitere Waldbrände bei Los Angeles ausgebrochen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Jan 8, 20259 min

FPÖ-Regierungsauftrag und die Lehren für Deutschland

Monatelang haben die demokratischen Parteien in Österreich um eine Regierungsbildung ohne die rechtsnationale FPÖ gerungen. Nun zeigt sich, wie schnell eine solche politische Brandmauer in sich zusammenfallen kann. Am Montag beauftragte Österreichs Bundespräsident Alexander Van der Bellen die FPÖ mit der Regierungsbildung. FPÖ-Chef Herbert Kickl soll nun mit der konservativen ÖVP eine Bundesregierung bilden. Ist ein solches Szenario auch hier in Deutschland denkbar? Ferdinand Otto ist Redakteur im ZEIT-ONLINE-Ressort Politik, Wirtschaft, Gesellschaft. Im Podcast analysiert er, ob man die FPÖ und die AfD überhaupt vergleichen kann und ob es in Deutschland passieren könnte, dass die viel beschworene Brandmauer gegen die AfD fällt und sie nach der Wahl im Februar an der neuen Regierung beteiligt sein könnte. Deutschland sei mittlerweile "Weltmeister" bei den Krankmeldungen, offenbar zahlen die Arbeitgeber jährlich 77 Milliarden Euro Lohnfortzahlung für kranke Arbeitnehmer. So hat es kürzlich Oliver Bäte, Chef des Versicherungskonzerns Allianz, vorgerechnet. Seine Forderung: Der sogenannte Karenztag soll wieder eingeführt werden. Arbeitnehmer würden dann am ersten Krankheitstag künftig keinen Lohn mehr erhalten. Carla Neuhaus ist Redakteurin im Politikressort der ZEIT. Im Podcast ordnet sie ein, ob es legal ist, keinen Lohn zu bekommen, wenn man krank ist, und was es mit dem sogenannten Karenztag auf sich hat, der in den Siebzigern abgeschafft wurde. Und sonst so? Wie Freundschaften lebendig bleiben Moderation und Produktion: Helena Schmidt Redaktion: Simone Gaul Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Henrike Hartmann Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Österreich: FPÖ mit Regierungsbildung beauftragt Pressestimmen zur Regierungsbildung in Österreich: "Besser, man denkt gar nicht daran, was die Zukunft noch so bringt" Karenztag: Allianz-Chef fordert, Lohnzahlung am ersten Krankheitstag zu streichen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Jan 8, 202511 min

Update: Kickl gibt sich staatsmännisch

In Österreich hat Bundespräsident Alexander Van der Bellen erstmals die rechtspopulistische FPÖ mit der Regierungsbildung beauftragt. Herbert Kickl, Chef der FPÖ, soll nun mit der konservativen ÖVP eine neue Regierung bilden und könnte Kanzler werden. Er hat sich am Dienstag öffentlich dazu geäußert. In seiner Pressekonferenz zeigte sich Kickl zuversichtlich hinsichtlich der Koalitionsverhandlungen. Kanadas Premierminister Justin Trudeau hat am Montag seinen Rücktritt als Parteichef und Regierungschef verkündet. In den letzten Jahren verlor er Unterstützung in der Bevölkerung, unter anderem wegen Skandalen, unpopuläreren Entscheidungen und ungelösten Problemen. So sind viele Menschen in Kanada unzufrieden über die hohen Lebenshaltungskosten und die steigende Inflation. Finanzministerin Chrystia Freeland ist bereits im Dezember zurückgetreten und hat Trudeaus Wirtschaftspolitik kritisiert. Im Land könnte es zu Neuwahlen kommen, die konservative Partei unter Pierre Poilievre hätte gute Chancen auf eine Mehrheit. Heike Buchter, US-Korrespondentin der ZEIT, ordnet den Rücktritt ein. Außerdem im Update: Ein Erdbeben hat die tibetische Stadt Shigatse erschüttert, mindestens 95 Menschen sind gestorben. Mehr als 1.000 Häuser wurden beschädigt, das Beben war auch in benachbarten Ländern wie Nepal und Indien spürbar. Die Treibhausgasemissionen in Deutschland waren im Jahr 2024 im Vergleich zu 1990 um fast 50 Prozent geringer. Das liegt vor allem an der Energiewirtschaft, deren Emissionen im Laufe der 34 Jahre um 80 Prozent gesunken sind. Industrie und Verkehr bleiben weiterhin problematische Emittenten. Der französische Rechtsextremist Jean-Marie Le Pen ist tot. Er starb im Alter von 96 Jahren. Le Pen war Gründer und langjähriger Vorsitzender der rechtsextremen Partei Front National, die heute Rassemblement National heißt. 2015 wurde er auf Initiative seiner Tochter Marine Le Pen aus der Partei ausgeschlossen. Was noch? Tierbewusstsein gegen Mobbing. Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Simone Gaul Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Regierungskrise in Österreich: Österreichs Präsident beauftragt rechte FPÖ mit Regierungsbildung Pressestimmen zur Regierungsbildung in Österreich: "Besser, man denkt gar nicht daran, was die Zukunft noch so bringt" Herbert Kickl: "Volkskanzler" will er werden Regierungskrise in Österreich: Und wieder ein österreichisches Drama! Regierungskrise in Österreich: Politiker sehen FPÖ-Regierungsauftrag als Warnung für Deutschland Herbert Kickl: Wie Orbán? Kanada: Justin Trudeau kündigt seinen Rücktritt als Premierminister an Kanada: Trudeau entschuldigt sich für Nazi-Skandal im kanadischen Parlament Kanada: Kanadas Ministerpräsident Justin Trudeau vor Misstrauensvotum Rücktritt von Justin Trudeau: Sein unrühmliches Ende Chrystia Freeland: Kanada ernennt erstmals eine Frau zur Finanzministerin Kanada: Kanadas Premier Trudeau übersteht Misstrauensvotum Tibet: Mindestens 95 Tote bei Erdbeben in Tibet Studie: CO₂-Emissionen in Deutschland gegenüber 1990 fast halbiert Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Jan 7, 20259 min

Wahlkampfhilfe für Nicolas Sarkozy vom libyschen Diktator?

Der frühere französische Präsident Nicolas Sarkozy steht in einem beispiellosen Prozess in Paris vor Gericht. Bis zu 50 Millionen Euro soll er vom libyschen Diktator Muammar al-Gaddafi angenommen haben, um seinen Wahlkampf zu finanzieren. Seit dieser Woche muss sich Sarkozy wegen Veruntreuung öffentlicher Gelder, Bestechlichkeit, Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung sowie illegaler Wahlkampffinanzierung verantworten. Sarkozy weist alle Vorwürfe zurück und wirft der französischen Justiz vor, eine gezielte Kampagne gegen ihn zu führen. Was genau vorgefallen sein soll und wie es zu den Ermittlungen kam, ordnet Frankreich-Autorin Annika Joeres ein. Wegen eines schweren Sturms sind Mitte Dezember in der Meerenge von Kertsch, nahe der Halbinsel Krim, zwei russische Öltanker havariert. Insgesamt hatten die beiden Schiffe mehrere Tausend Tonnen giftiges Schweröl an Bord, ein großer Teil davon ist ins Schwarze und ins Asowsche Meer gelangt. Das hat verheerende Folgen für die Umwelt: Nach Angaben der russischen Umweltorganisation Delta wurden seit dem Unglück unter anderem 32 Kadaver verschiedener Walarten an Land gespült, besonders schwer getroffen hat es eine Unterart der Schweinswale. Dagny Lüdemann, Chefreporterin Wissen von ZEIT ONLINE, analysiert die Lage für uns im Podcast. Und sonst so? Zehn Jahre nach dem Anschlag auf die Satirezeitschrift "Charlie Hebdo" hat die Redaktion eine Sonderausgabe herausgebracht. Der Titel lautet: "Nicht tot zu kriegen". Moderation und Produktion: Simone Gaul Redaktion: Elise Landschek Mitarbeit: Lisa Pausch, Magdalena Inou und Paulina Kraft Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Nicolas Sarkozy: Das Geschenk Gaddafis Straße von Kertsch: Russische Wissenschaftler üben Kritik nach Öltanker-Havarie vor Krim Russland: Tankerunglück im Schwarzen Meer verschmutzt Russlands Küste Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Jan 7, 202510 min

Update: Rechtspopulisten bekommen Regierungsauftrag in Österreich

Donald Trump wird am heutigen Montag vom US-Kongress als Sieger der Präsidentschaftswahl bestätigt – auf den Tag genau vier Jahre nach dem Sturm auf das Kapitol. Der scheidende US-Präsident Joe Biden hat daran erinnert, die Ereignisse von vor vier Jahren nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Warum das unter der neuen Präsidentschaft von Trump jedoch schwieriger werden könnte, erklärt Rieke Havertz, internationale Korrespondentin von ZEIT ONLINE. CDU-Kanzlerkandidat Friedrich Merz hat sich dafür ausgesprochen, die vereinfachte Einbürgerungspolitik der Ampelkoalition rückgängig zu machen. Er fordert, dass die doppelte Staatsbürgerschaft nur in Ausnahmefällen möglich sein sollte und Menschen die deutsche Staatsbürgerschaft aberkannt werden kann, sollten sie straffällig werden. ZEIT-ONLINE-Redakteur Hannes Leitlein ordnet den Vorschlag ein. Der österreichische Bundespräsident Alexander Van der Bellen hat erstmals die rechte FPÖ mit der Regierungsbildung beauftragt. FPÖ-Chef Herbert Kickl soll nun mit der konservativen ÖVP eine Bundesregierung bilden. Zuvor waren die Koalitionsverhandlungen zwischen ÖVP und SPÖ gescheitert. Die Zahl der rechtsextremen Straftaten hat 2024 einen neuen Höchststand erreicht. Das hat das Bundesinnenministerium bekannt gegeben. Bis zum 30. November des vergangenen Jahres wurden 33.963 Straftaten im Bereich rechter politisch motivierter Kriminalität registriert – ein Anstieg von mindestens 17 Prozent. Was noch? Indonesien startet Programm gegen Unterernährung Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Elise Landschek Mitarbeit: Paulina Kraft Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Donald Trump und der 6. Januar: Der Sturm aufs Kapitol war erst der Anfang 6. Januar: Biden warnt am Jahrestag des Sturms auf das US-Kapitol vor Vergessen Kapitolsturm: Trauma und Triumph Staatsbürgerschaft: Für immer Deutsche auf Bewährung Staatsangehörigkeitsrecht: Merz-Idee zu straffälligen Doppelstaatlern stößt auf Kritik Regierungskrise in Österreich: Österreichs Präsident beauftragt rechte FPÖ mit Regierungsbildung Regierungskrise in Österreich: Der Verrat Politisch motivierte Kriminalität: Polizei dokumentiert Höchststand an rechtsextremen Straftaten Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Jan 6, 202510 min

Kehrtwende zu Kickls Gunsten?

Nach dem Scheitern der Koalitionsverhandlungen in Österreich und dem Rücktritt von Karl Nehammer als Regierungschef und Parteichef der ÖVP könnte Herbert Kickl zum ersten Bundeskanzler der rechtspopulistischen und teils rechtsextremen FPÖ werden. Karl Nehammer hatte eine Koalition unter Kickl ausgeschlossen. Am Sonntag kündigte der interimsmäßige ÖVP-Chef Christian Stocker dann aber an, offen für Gespräche mit der FPÖ zu sein. Florian Gasser ist Leiter des Österreichressorts der ZEIT. Im Podcast rekonstruiert er das turbulente Wochenende und erklärt, wie es zum Sinneswandel in der ÖVP kam. Kurz vor dem traditionellen Dreikönigstreffen der FDP in Stuttgart werben führende FDP-Politiker für ein mögliches Schwarz-Gelb-Bündnis mit der CDU und CSU. Auch Parteichef Christian Lindner unterstützt die Idee. CDU-Politiker Jens Spahn betonte aber, dass die Union sich im Wahlkampf nicht vorab auf Koalitionen festlegen wolle. Ferdinand Otto, Politikredakteur bei ZEIT ONLINE, ordnet ein, was von dem Treffen in Stuttgart zu erwarten ist. Und sonst so? Ihre Tipps gegen den Januar-Blues Moderation und Produktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Regierungskrise in Österreich: Und wieder ein österreichisches Drama! Österreich: ÖVP bricht Koalitionsverhandlungen mit SPÖ ab, Nehammer tritt zurück Österreich: Koalitionsverhandlungen zwischen ÖVP, SPÖ und Neos gescheitert Regierungskrise in Österreich: ÖVP-Generalsekretär Christian Stocker soll Interimsparteichef werden Bundestagswahl: FDP-Politiker werben für Koalition mit der Union Bundestagswahlen: FDP-Chef Christian Lindner wirbt für eine schwarz-gelbe Koalition Was jetzt? / Bruch der Ampelkoalition: Ampel-Aus: Was die CDU jetzt plant FDP: Das liberale Drehbuch für den Regierungssturz Gerhart Baum: "Das ist doch irre!" Bundestagswahl 2025: Wer führt in den aktuellen Umfragen? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Jan 6, 202511 min

Winter ohne Schutz im Gazastreifen

Ein neues Jahr hat begonnen – und die humanitäre Lage im Gazastreifen bleibt katastrophal. Die israelische Armee setzt ihre Luftangriffe auf das besetzte Gebiet fort, täglich steigt die Zahl der Toten und Verletzten, die von den palästinensischen Behörden gemeldet werden. Hinzu kommen die niedrigen Temperaturen in den Wintermonaten. Nach UN-Angaben müssen fast eine Million Menschen im Gazastreifen die Wintermonate ohne angemessene Unterkunft verbringen. Unterdessen hat am Freitag in der katarischen Hauptstadt Doha eine neue Verhandlungsrunde über eine Waffenruhe im Gazastreifen begonnen. Steffi Hentschke berichtet für ZEIT ONLINE über den Krieg im Gazastreifen. Im Podcast analysiert sie, wie es im Gazastreifen aktuell um die Gesundheitsversorgung steht und wie es mit den Verhandlungen um eine Waffenruhe weitergehen könnte. Am 23. Februar 2025 wählen mehr als 60 Millionen Wahlberechtigte in Deutschland einen neuen Bundestag. Sollte die Union die Bundestagswahl gewinnen, wäre sie auf mindestens einen Koalitionspartner angewiesen. Rein rechnerisch wäre nach derzeitigem Stand sowohl eine Zweierkoalition aus Union und SPD als auch aus Union und Grünen möglich. Allerdings gibt es in der CDU und CSU nicht wenige, die sich gegen eine Koalition mit den Grünen aussprechen. Der wohl stärkste Gegner von Schwarz-Grün: CSU-Chef Markus Söder. Er kündigte im Dezember sogar ein Veto gegen eine mögliche schwarz-grüne Koalition auf Bundesebene an. Robert Pausch ist Redakteur im Politikressort der ZEIT. Im Podcast ordnet er ein, ob das Versprechen von Markus Söder, nicht mit den Grünen koalieren zu wollen, überhaupt realistisch ist und ob es Konstellationen gibt, die wir aktuell noch gar nicht so auf dem Schirm haben. Und sonst so? Inflation der "Nett hier"-Sticker Moderation und Produktion: Lisa Caspari Mitarbeit: Lisa Pausch, Henrike Hartmann Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Gazakrieg: Neuer Anlauf für Gaza-Waffenruhe und Geiseldeal Liveblog: Krieg in Nahost Bundestagswahlkampf der Union: Markus Söder will SPD in einer Koalition eigenen "Stempel aufdrücken" Was jetzt? / Elon Musk: Die Sehnsucht nach dem großen Knall Bundestagswahl 2025: Wer führt in den aktuellen Umfragen? Bundestagswahlkampf: CDU-Sozialflügel warnt vor Koalition mit SPD Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Jan 5, 202512 min

Spezial "Der Wahlkreis": Die Sehnsucht nach dem großen Knall

Sieben Wochen vor der Bundestagswahl starten wir bei "Was jetzt?" das neue Format "Der Wahlkreis": Alle zwei Wochen sprechen Lisa Caspari, Paul Middelhoff und Robert Pausch aus der Politikredaktion von ZEIT und ZEIT ONLINE darüber, was all die News und Aufreger der Woche denn nun eigentlich wirklich bedeuten: welche Fragen, Themen und großen Linien hinter dem Wahlkampfgetöse liegen und was sie für uns als Gesellschaft und für die deutsche Politik bedeuten. In der ersten "Wahlkreis"-Folge geht es um die Sehnsucht nach dem großen Knall: Die Bahn fährt nicht, Volkswagen will Standorte schließen, und Deutschland steckt in der Rezession. Viele Wählerinnen und Wähler blicken mit Frust und Unzufriedenheit auf die deutsche Politik. Im Wahlkampf versprechen die Parteien ihnen große Veränderungen: CSU-Chef Markus Söder will keinen "Regierungswechsel, sondern einen Richtungswechsel", FDP-Chef Christian Lindner twittert: "2025 muss die Wende bringen." Und selbst SPD und Grüne beteuern: In der nächsten Regierung wird es wirklich Wandel geben. Jetzt hat sich auch noch der Techmilliardär Elon Musk eingeschaltet und behauptet, Deutschland stünde am "Rande des wirtschaftlichen und kulturellen Zusammenbruchs". Musk hat sogar Wahlwerbung gemacht, ausgerechnet für die AfD, die er als "letzten Funken Hoffnung für dieses Land" bezeichnet. Kurz vorher hatte Lindner dafür geworben, sich in Deutschland etwas mehr an den Kahlschlag-Reformen des argentinischen Präsidenten Javier Milei zu orientieren. Was steckt hinter dieser Lust auf Disruption – also den radikalen Neubeginn? Wer profitiert politisch davon? Ist das politische System in Deutschland überhaupt für radikale Reformen gemacht? Die nächste Folge von "Was jetzt? – Der Wahlkreis" erscheint am 18. Januar. Moderation: Lisa Caspari Produktion: Pool Artists Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Jan 4, 202542 min

Russlands Interessen in der Ostsee

Seit dem russischen Angriff auf die Ukraine hat die Ostsee als Wirtschaftsraum an Bedeutung gewonnen, insbesondere für die Nato-Mitglieder. Dies macht die Region zunehmend zum Ziel russischer Spionage- und Sabotageakte. Mehreren Schiffen wird vorgeworfen, im russischen Auftrag Internet- und Stromkabel zwischen Nato-Staaten zu überwachen oder gar absichtlich zu beschädigen. Erst im November kappte der chinesische Frachter "Yi Peng 3" zwei Unterwasser-Internetkabel, und an Weihnachten zerstörte der Öltanker "Eagle S" eine Stromleitung zwischen Finnland und Estland. Um die westlichen Sanktionen auf sein Erdöl zu unterlaufen, betreibt Russland eine Schattenflotte, die nahezu ungehindert durch die Ostsee fährt. Ingo Malcher, Redakteur im Wirtschaftsressort der ZEIT, erläutert, welche strategischen Ziele Russland in der Ostseeregion verfolgt. Millionen Versicherte in Deutschland müssen zum Start ins neue Jahr mit teils deutlich höheren Beiträgen zur gesetzlichen Krankenversicherung rechnen. Ein Großteil der 95 gesetzlichen Krankenkassen hat bereits eine Beitragserhöhung angekündigt. Hintergrund ist ein Rekordverlust von 3,7 Milliarden Euro, der durch steigende Ausgaben für Arzneimittel, Krankenhauspflege, neue Therapien und politisch bedingte Kostensteigerungen verursacht wird. 2025 könnten die Beiträge im Schnitt auf 17,1 Prozent des Bruttolohns steigen. Carla Neuhaus ist Redakteurin im Wirtschaftsressort der ZEIT. Im Podcast ordnet sie ein, warum die Erhöhungen am Ende trotzdem nicht ausreichen könnten und was es bräuchte, um die Finanzierung der Krankenkassen wieder auf eine solide Grundlage zu stellen. Und sonst so? Achtjähriger überlebt fünf Tage allein in der Wildnis von Simbabwe. Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Beschädigte Unterseekabel: Nato verstärkt militärische Präsenz in der Ostsee Sabotage in der Ostsee: Putins Schatten Ostsee: Polizisten betreten nach Kabelschäden verdächtiges chinesisches Schiff Finnland in der Ostsee: Stoppt die Freibeuter! Beschädigte Unterseekabel: Baerbock warnt nach Kabelschaden vor russischer Schattenflotte Russische Sabotage in Europa: Liberal, nicht blöd Gesetzliche Krankenversicherung: Kassensturz Krankenversicherung: 82 von 94 Krankenkassen erhöhen den Beitrag Krankenversicherung: So finden Sie eine günstige Krankenkasse Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Jan 4, 202511 min

Update: Zu Besuch bei Assads Nachfolgern

Außenministerin Annalena Baerbock ist fast vier Wochen nach dem Sturz von Baschar-al-Assad nach Syrien gereist, um im Namen der EU mit Vertretern der Übergangsregierung Gespräche zu führen. Bei dem Treffen stellte sie Bedingungen für eine Verbesserung der Beziehungen Syriens zu Deutschland, darunter Rechte für alle ethnischen und religiösen Gruppen. Die Macht in Syrien liegt inzwischen bei Ahmed al-Scharaa von der Miliz Hajat Tahrir al-Scham (HTS). Die Außenministerin äußerte Skepsis gegenüber dem HTS aufgrund seiner Verbindung zu Al-Kaida. Syrien ist nach dem Bürgerkrieg stark zerstört, über 16 Millionen Menschen sind auf humanitäre Hilfe angewiesen. Lea Frehse, Nahost-Korrespondentin der ZEIT, erläutert, was von den Gesprächen vor Ort zu erwarten ist. In Österreich sind die Koalitionsverhandlungen zwischen ÖVP, SPÖ und Neos gescheitert. Die Gespräche waren seit Ende September nach der Nationalratswahl intensiv geführt worden, nachdem die rechtspopulistische FPÖ als stärkste Kraft ins Parlament eingezogen war, aber keinen Koalitionspartner fand. Die Verhandlungen scheiterten an mehreren Streitpunkten, insbesondere an der Rentenreform, die von Neos-Chefin Beate Meinl-Reisinger als größter Konflikt bezeichnet wurde. ÖVP-Generalsekretär Christian Stocker wies die Verantwortung für das Scheitern der Gespräche der SPÖ zu. Außerdem im Update: Das FBI hat bestätigt, dass der Attentäter von New Orleans allein handelte. US-Präsident Joe Biden erklärte, dass der Täter vor dem Anschlag Sprengsätze in Kühlboxen im French Quarter platziert hatte. Was noch? Deutsche Visa können ab jetzt online beantragt werden Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Syrien: Außenministerin Annalena Baerbock in Damaskus eingetroffen Syrien: Kurdische und protürkische Milizen führen heftige Kämpfe in Nordsyrien Abu Mohammed al-Dschaulani: Ein Islamist, der Politiker werden will Hajat Tahrir al-Scham: Syrische Regierung verliert laut Beobachtern die Kontrolle über Aleppo Bürgerkrieg in Syrien: Kurden erklären Gespräche zu Waffenruhe in Nordsyrien für gescheitert Regierungsbildung in Österreich: Neos steigen aus Koalitionsgesprächen in Österreich aus ÖVP: Werdet’s vernünftig! FPÖ: Für die FPÖ war das noch ein Freundschaftsspiel Attentat in New Orleans: Angriff auf das Partyherz der Stadt USA: Mutmaßlicher Attentäter von New Orleans handelte als Einzeltäter New Orleans: Fahrer steuert Truck in Menschenmenge, FBI spricht von "Terrorakt" Terrorverdacht: Tesla Cybertruck explodiert vor Hotel von Donald Trump Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Jan 3, 20259 min

Sparen als Luxus

Das Leben in Deutschland ist für viele Menschen zunehmend teurer geworden. Viele sorgen sich um ihren Arbeitsplatz, und der Traum vom Eigenheim ist für viele junge Familien unerreichbar geworden. Dennoch zeigt eine Hochrechnung der DZ Bank, dass das nominale Geldvermögen der privaten Haushalte im Jahr 2024 mit 9,3 Billionen Euro einen neuen Höchststand erreicht hat. Dabei ist der Anstieg des Vermögens nicht primär durch erhöhtes Sparen entstanden. Der Zuwachs ist vor allem auf die positive Entwicklung an den Aktienmärkten zurückzuführen. Allerdings besitzen nur 17,6 Prozent der Deutschen Aktien oder Fonds. Die Vermögensverteilung in Deutschland ist daher stark ungleich. Tina Groll ist Redakteurin im Ressort Politik und Wirtschaft. Im Podcast erklärt sie, wer tatsächlich von dieser Entwicklung profitiert und was die Politik gegen diese soziale Ungleichheit tun könnte. Seit Mitte Dezember attackieren Kämpfer der Syrischen Nationalen Armee (SNA), die kurdischen Gebiete im Nordosten Syriens. Auch die syrische Stadt Kobane, einst ein Symbol des Widerstands gegen die Terrorgruppe Islamischer Staat (IS), steht erneut unter Bedrohung. Ismet Sheikh Hassan, Verteidigungsminister von Kobane, sieht die kurdische Autonomie in den Gebieten als stark gefährdet und beschreibt eine bevorstehende Großoffensive als "Massenmord". Nach dem Zusammenbruch der syrischen Regierung unter Baschar al-Assad sind Kurden und Kurdinnen im neuen Syrien noch immer bedroht. Issio Ehrich, freier Journalist für die ZEIT, ordnet die aktuelle Lage der Kurden in der Region ein. Und sonst so? So alt können Wale werden Moderation und Produktion: Elise Landschek Redaktion: Pia Rauschenberger Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Inflation: Wo die Preise weiter steigen Thema: DZ Bank AG Geldvermögen: Private Haushalte sind so reich wie nie zuvor Aktienmarkt: Warum der Dax steigt, obwohl die Wirtschaft kriselt Thema: Annalena Baerbock: Deutschlands Außenministerin Kurden in Syrien: Sie haben alles zu verlieren Umbruch in Syrien: Aktivisten: Schwere Kämpfe bei Kobane in Nordsyrien Kurden in Syrien: Am Ende hängt alles an Washington Was jetzt? / Nordsyrien: Die Zukunft der kurdischen Autonomie in Syrien Umsturz in Syrien: Neue Allianzen, neue Gefahren Thema: Syrien: Sturz des Assad-Regimes Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Jan 3, 202512 min

Update: Ein hoffnungsvoller Jahreswechsel in der EU

Polen hat zum Jahreswechsel den EU-Ratsvorsitz übernommen und wird bis Juni 2025 die Leitung zahlreicher Ministertreffen übernehmen. Im Fokus stehen Sicherheits- und Verteidigungspolitik, insbesondere die Unterstützung der Ukraine im Konflikt mit Russland. Polen will zudem die europäische Verteidigungsindustrie stärken und Sanktionen gegen Russland verschärfen. Ein weiteres Ziel ist der Kampf gegen illegale Migration, unter anderem durch das sogenannte Schutzschild Ost an der Grenze zu Belarus. Themen wie Umwelt- und Klimaschutz könnten zugunsten politischer Interessen der Regierung in den Hintergrund rücken. Paul Flückiger, freier Korrespondent für Polen und Osteuropa, erläutert, welche Schwerpunkte während der polnischen Ratspräsidentschaft zu erwarten sind. Nach dem Anschlag in New Orleans am Neujahrsmorgen gibt es Hinweise auf eine Sicherheitslücke. Laut ersten Ermittlungen fehlten Poller, die den Täter hätten stoppen können. Um 3.15 Uhr Ortszeit raste der Angreifer mit einem Pick-up-Truck durch die belebte Bourbon Street im French Quarter, tötete 15 Menschen und wurde schließlich von der Polizei erschossen. US-Präsident Joe Biden bestätigte, dass es Hinweise auf ein islamistisches Tatmotiv gibt. Der Täter hatte vor der Tat in sozialen Netzwerken Videos veröffentlicht, die auf eine Inspiration durch den "Islamischen Staat" hindeuteten. Der Gouverneur von Louisiana rief den Notstand aus, während Sicherheitsbehörden auch einen möglichen Zusammenhang mit der Explosion eines Tesla Cybertrucks in Las Vegas prüfen. Außerdem im Update: Die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland ist 2024 auf ein Rekordniveau von 46,1 Millionen gestiegen, und das trotz schrumpfender Wirtschaft. Hauptursachen waren Zuwanderung und eine höhere Erwerbsbeteiligung. Besonders die Dienstleistungsbranche verzeichnete einen Anstieg. Für das neue Jahr erwarten Fachleute aber, dass sich die Wirtschaftskrise auch auf dem Arbeitsmarkt bemerkbar macht: In mehreren Schlüsselbranchen, vor allem in der Industrie, dürften Jobs wegfallen. Was noch? Was Kugelbomben so gefährlich macht Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Pia Rauschenberger Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Thema: Polen: Die Regierung von Donald Tusk Europäische Union: Polen übernimmt EU-Ratsvorsitz von Ungarn Asylpolitik: "Tusk will sich als Fast-Hardliner präsentieren" Lukaschenko: Polen registriert erneut mehr Migranten an der Grenze zu Belarus USA: Was wir über das Attentat in New Orleans wissen Attentat in New Orleans: Angriff auf das Partyherz der Stadt New Orleans: Fahrer steuert Truck in Menschenmenge, FBI spricht von "Terrorakt" Anschlag in New Orleans: Louisianas Gouverneur ruft Notstand für New Orleans aus Terrorverdacht: Tesla Cybertruck explodiert vor Hotel von Donald Trump Arbeitsmarkt: Zahl der Erwerbstätigen entwickelt sich schwach Arbeitsmarkt: Erwerbstätigenzahl auf Rekord – aber Ausblick für 2025 trüb Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Jan 2, 202510 min

Ein Jahr, das uns keine Zeit zum Warmlaufen lässt

Gleich zwei politische Großereignisse prägen den Beginn des neuen Jahres: Noch vor der Bundestagswahl am 23. Februar tritt Donald Trump zum zweiten Mal sein Amt als Präsident der Vereinigten Staaten an. Auf beide Ereignisse blicken wir in der ersten Folge von Was jetzt? im neuen Jahr voraus. Wie erwartet hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zwischen den Jahren den Bundestag aufgelöst und damit auch formell den Weg für die Neuwahl am 23. Februar geebnet. ZEIT-ONLINE-Politikredakteurin Lisa Caspari gibt einen Überblick über die nächsten Termine und Wegmarken im Wahlkampf. Sie erklärt, wie der Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt den Wahlkampf prägt und welche Themen wir hier in Deutschland neben der Wahl im Blick behalten sollten. Weltpolitisch deutlich relevanter als die Bundestagswahl dürfte die Machtübernahme von Donald Trump in den USA am 20. Januar sein. Rieke Havertz ist internationale Korrespondentin und USA-Expertin von ZEIT ONLINE. Im Nachrichtenpodcast zählt sie auf, was der zukünftige Präsident tun will, sobald er wieder an der Macht ist. Außerdem wagt sie eine Prognose, inwieweit es Trump gelingt, die US-amerikanische Demokratie unwiederbringlich zu zerstören. Und verrät, was 20 Jahre nach ihrem ersten längeren Aufenthalt im Land von "ihren" USA noch übrig ist. Und sonst so? Liebeserklärung an die Buchhandlung Moderation und Produktion: Moses Fendel Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zu dieser Folge: Neuwahl: Steinmeier löst Bundestag auf und ruft zu fairem Wahlkampf auf Attentat auf Weihnachtsmarkt: Politische Aufarbeitung des Anschlags in Magdeburg beginnt Autokrat mit Ansage: So plant Trump seine zweite Amtszeit Designierter US-Präsident: Zerschlägt Trump Amerikas Demokratie? USA nach der Wahl: Good night Amerika Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Jan 2, 202511 min

"Haltet zusammen und geht wählen”, sagt der Kanzler

Zum ersten Mal versorgt das "Was jetzt?"-Team Sie auch zwischen den Jahren mit Nachrichten. Täglich, außer an Weihnachten und Neujahr, melden wir uns um 12 Uhr mit einem kurzen Update zu den wichtigsten Themen des Tages. Ab dem 2. Januar sind wir wieder wie üblich mit zwei Folgen am Tag für Sie da. Mit Feedback erreichen Sie uns unter [email protected]. Moderation und Produktion: Moses Fendel Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Dec 31, 20244 min

Weltweite Trauer um ehemaligen US-Präsidenten Jimmy Carter

Zum ersten Mal versorgt das "Was jetzt?"-Team Sie auch zwischen den Jahren mit Nachrichten. Täglich, außer an Weihnachten und Neujahr, melden wir uns um 12 Uhr mit einem kurzen Update zu den wichtigsten Themen des Tages. Ab dem 2. Januar sind wir wieder wie üblich mit zwei Folgen am Tag für Sie da. Mit Feedback erreichen Sie uns unter [email protected]. Moderation und Produktion: Helena Schmidt Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Dec 30, 20243 min

Flugzeugunglück in Südkorea: Retter gehen von 179 Toten aus

Zum ersten Mal versorgt das "Was jetzt?"-Team Sie auch zwischen den Jahren mit Nachrichten. Täglich, außer an Weihnachten und Neujahr, melden wir uns um 12 Uhr mit einem kurzen Update zu den wichtigsten Themen des Tages. Ab dem 2. Januar sind wir wieder wie üblich mit zwei Folgen am Tag für Sie da. Mit Feedback erreichen Sie uns unter [email protected]. Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Dec 29, 20243 min

Letztes Krankenhaus in Gaza außer Betrieb: WHO kritisiert Israel

Zum ersten Mal versorgt das "Was jetzt?"-Team Sie auch zwischen den Jahren mit Nachrichten. Täglich, außer an Weihnachten und Neujahr, melden wir uns um 12 Uhr mit einem kurzen Update zu den wichtigsten Themen des Tages. Ab dem 2. Januar sind wir wieder wie üblich mit zwei Folgen am Tag für Sie da. Mit Feedback erreichen Sie uns unter [email protected]. Moderation und Produktion: Jannis Carmesin Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Dec 28, 20243 min

Flugzeugabsturz in Kasachstan: USA sehen Hinweise auf russische Rakete

Zum ersten Mal versorgt das "Was jetzt?"-Team Sie auch zwischen den Jahren mit Nachrichten. Täglich, außer an Weihnachten und Neujahr, melden wir uns um 12 Uhr mit einem kurzen Update zu den wichtigsten Themen des Tages. Ab dem 2. Januar sind wir wieder wie üblich mit zwei Folgen am Tag für Sie da. Mit Feedback erreichen Sie uns unter [email protected]. Moderation und Produktion: Ole Pflüger Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Dec 27, 20243 min

Magdeburg und die politischen Folgen

Zum ersten Mal versorgt das "Was jetzt?"-Team Sie auch zwischen den Jahren mit Nachrichten. Täglich, außer an Weihnachten und Neujahr, melden wir uns um 12 Uhr mit einem kurzen Update zu den wichtigsten Themen des Tages. Ab dem 2. Januar sind wir wieder wie üblich mit zwei Folgen am Tag für Sie da. Mit Feedback erreichen Sie uns unter [email protected]. Moderation und Produktion: Fabian Scheler Weitere Artikel zur Folge: AfD und Magdeburg: Auffälliges Ablenkungsmanöver Nach dem Anschlag schauen alle auf Magdeburg, meine Heimat: Was wir brauchen, ist Trost Anschlag in Magdeburg: Was trieb Taleb al-Abdulmohsen an? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Dec 23, 20244 min

Tatverdächtiger von Magdeburg in Untersuchungshaft

Zum ersten Mal versorgt das "Was jetzt?"-Team Sie auch zwischen den Jahren mit Nachrichten. Täglich, außer an Weihnachten und Neujahr, melden wir uns um 12 Uhr mit einem kurzen Update zu den wichtigsten Themen des Tages. Ab dem 2. Januar sind wir wieder wie üblich mit zwei Folgen am Tag für Sie da. Mit Feedback erreichen Sie uns unter [email protected]. Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Dec 22, 20243 min

Live-Jahresrückblick: Trump, Ampel-Aus – aber auch ein besonderer Sommer

Ein Jahr voller Kriege und Krisen, aber auch mit überraschenden Wendungen und Lichtblicken geht zu Ende. Im Jahresrückblick des "Was jetzt?"-Podcasts sprechen Azadê Peşmen und Ole Pflüger mit Expertinnen und Experten aus der Redaktion über die wichtigsten Themen 2024. Nach etwas mehr als drei Jahren im Amt ist die Regierungskoalition aus SPD, Grünen und FDP Anfang November gescheitert. Wie Recherchen der ZEIT offengelegt haben, hatte die FDP unter Parteichef Christian Lindner den Koalitionsbruch lange geplant. X-Redakteurin Yasmine M'Barek zieht eine Bilanz zur Ampel und verrät, warum sie nicht glaubt, dass CDU-Chef Friedrich Merz neuer Kanzler wird. Die AfD ist bei den diesjährigen Landtagswahlen in Brandenburg, Thüringen und Sachsen-Anhalt stärkste oder zweitstärkste Kraft geworden. Mit Politikredakteur Christian Bangel sprechen wir darüber, wie lange es den demokratischen Parteien noch gelingen wird, Bündnisse ohne die AfD zu bilden. Mit der Fußball-EM der Männer in Deutschland und den Olympischen Spielen in Paris war 2024 ein Jahr der sportlichen Großereignisse. "Was jetzt?"-Host und Sportredakteur Fabian Scheler blickt auf das Sportjahr zurück. Im November wurde der Republikaner Donald Trump zum zweiten Mal zum US-Präsidenten gewählt. Rieke Havertz, internationale Korrespondentin von ZEIT ONLINE, erklärt, was sie von Trumps zweiter Amtszeit erwartet. Die Ukraine erlebt ihren dritten Winter im Krieg, ein Ende ist derzeit nicht in Sicht. Doch Donald Trump hat versprochen, den Krieg innerhalb von 24 Stunden zu beenden. Was an diesem Versprechen dran ist, ordnet ZEIT-Korrespondent Michael Thumann ein. Der "Was jetzt?"-Jahresrückblick 2024, moderiert von Azadê Peşmen und Ole Pflüger, wurde am 15. Dezember live vor Publikum im Konzertsaal der Universität der Künste in Berlin aufgezeichnet. Das geplante Gespräch mit Nahost-Korrespondentin Lea Frehse konnte leider nicht stattfinden, da sie kurzfristig nach Syrien reisen musste. Die Video-Aufzeichnung des Auftritts können Sie sich hier anschauen. Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Dec 21, 202457 min

Mindestens fünf Tote in Magdeburg

Am frühen Freitagabend wurde mit einem Auto ein Angriff auf einen Weihnachtsmarkt in Magdeburg verübt. Mindestens fünf Menschen starben und mehr als 200 wurden verletzt. Mit ZEIT-ONLINE-Politikredakteur Christian Vooren sprechen wir darüber, was zu den Hintergründen und über den Täter bisher bekannt ist. Redaktionsschluss: 12.30 Uhr Moderation: Rita Lauter Produktion und Redaktion: Ole Pflüger, Mounia Meiborg Sie erreichen uns per Mail unter [email protected]. Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Dec 21, 20245 min

Update: Israels rechte Siedlerbewegung und ihre Pläne für den Gazastreifen

Nach mehr als einem Jahr Krieg zwischen Israel und der Terrororganisation Hamas liegen weite Teile des Gazastreifens in Trümmern. Schon mehrfach gab es Hinweise darauf, dass Teile der israelischen Rechten eine Umsiedlung der Bevölkerung im Gazastreifen planen. Eine aktuelle Recherche des "Spiegels" legt nun nahe, dass im Norden des Gazastreifens eine systematische militärische Besatzung vorbereitet wird, um neue jüdische Siedlungen zu errichten. Was ist bekannt über die Pläne für den Gazastreifen? Und wie viel Zustimmung finden sie in der israelischen Regierung? Steffi Hentschke berichtet für ZEIT ONLINE aus Israel. Im Podcast ordnet sie ein, welchen Einfluss die radikale Siedlerbewegung innerhalb der israelischen Regierung hat und inwiefern deren Pläne auch für Israels Premierminister Benjamin Netanjahu und seine Vision eines entmilitarisierten Gazastreifens eine Rolle spielen. Schon zum zweiten Mal seit Donald Trumps Wiederwahl hat Bundeskanzler Olaf Scholz mit dem zukünftigen US-Präsidenten telefoniert. Dafür verließ Scholz am Donnerstag während des EU-Gipfels sogar extra den Saal. Im Mittelpunkt des Telefonats stand ein Thema: Frieden in der Ukraine. Regierungssprecher Steffen Hebestreit teilte anschließend mit, Trump und Scholz seien sich einig, dass der russische Krieg gegen die Ukraine schon viel zu lange dauere und es wichtig sei, so schnell wie möglich zu einem fairen, gerechten und nachhaltigen Frieden zu kommen. Michael Thumann ist außenpolitischer Korrespondent der ZEIT. Im Podcast analysiert er, welches Ziel Scholz mit den Gesprächen verfolgen könnte. Außerdem schätzt er ein, wie realistisch es ist, dass die EU und die Trump-Regierung eine gemeinsame Linie finden. Außerdem im Update: Die Finanzierung des Deutschlandtickets ist für das kommende Jahr gesichert. Nach dem Bundestag hat auch der Bundesrat einer Gesetzesänderung zur Verlängerung des Deutschlandtickets zugestimmt. Ab dem 1. Januar wird es monatlich 58 Euro statt wie bisher 49 Euro kosten. Was noch? Auch die "Hirnleistung" von KI altert. Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Henrike Hartmann Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Liveblog: Krieg in Nahost Liveblog: Ukrainekrieg Diplomatie: Scholz möchte Trump nach Vereidigung möglichst bald besuchen Olaf Scholz: Der Bundeskanzler ÖPNV: Finanzierung des Deutschlandtickets für 2025 gesichert Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Dec 20, 20249 min

Der schlimmste Sturm seit 90 Jahren

Der Zyklon Chido hat die französische Insel Mayotte im Indischen Ozean schwer getroffen. Es ist der schlimmste Sturm in der Region seit 90 Jahren. Weite Teile der Insel sind zerstört, die Wasserversorgung ist zusammengebrochen und die Todeszahlen sind noch nicht klar einschätzbar. Die Regierung in Paris hat die Lage als "außergewöhnliche Naturkatastrophe" eingestuft, um ein schnelleres Krisenmanagement zu ermöglichen. Bereits zuvor hatte das französische Innenministerium eine nächtliche Ausgangssperre verhängt, um Plünderungen zu verhindern. Präsident Emmanuel Macron ist persönlich nach Mayotte gereist, was ein französisches Überseedépartement ist. Magdalena Inou ist Hospitantin bei ZEIT ONLINE und hat die Lage auf Mayotte intensiv verfolgt. Im Podcast berichtet sie von den Auswirkungen des Wirbelsturms und was nun unternommen wird, um den Menschen zu helfen. In Deutschland schwänzen laut Experten rund 300.000 schulpflichtige Kinder und Jugendliche regelmäßig die Schule. Die Gründe sind vielfältig: Versagensängste, psychische Krankheiten, aber auch Drogen- oder Spielsucht. Doch was passiert, wenn das Schulschwänzen Konsequenzen hat? Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland mehrere Hundert Jugendliche ohne Anhörung direkt in den Jugendarrest geschickt. Wie läuft so ein Prozess ab, und was muss passieren, bis ein Jugendlicher ins Gefängnis muss? Welche Folgen hat das für die betroffenen Jugendlichen? Eser Aktay, Redakteur bei ZEIT ONLINE, hat mit einem betroffenen Jugendlichen gesprochen. Im Podcast erzählt er davon und ordnet ein, ob solche drastischen Maßnahmen hilfreich sind. Und sonst so? Der Mond ist älter als bisher angenommen. Moderation und Produktion: Roland Jodin Redaktion: Pia Rauschenberger Mitarbeit: Lisa Pausch und Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Zyklon Chido: Frankreich erklärt "außergewöhnliche Naturkatastrophe" auf Mayotte Zyklon Chido: Ausgangssperre soll Plünderungen auf Mayotte nach Sturm verhindern Schulschwänzen: Zu oft Schule geschwänzt? Knast! Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Dec 20, 202412 min

Update: Ein Urteil, das die Welt bewegt

Im Prozess um die vielfache Vergewaltigung von Gisèle Pelicot ist deren Ex-Mann Dominique Pelicot zu 20 Jahren Haft verurteilt worden. Das Strafgericht von Vaucluse im französischen Avignon sprach den 72-Jährigen in allen Punkten schuldig. Fast zehn Jahre lang hatte Pelicot seine frühere Ehefrau immer wieder betäubt und im Internet zur Vergewaltigung angeboten. Auch die 50 Mitangeklagten wurden schuldig gesprochen. Seit Monaten beschäftigt der Prozess die französische Gesellschaft und wird weltweit aufmerksam verfolgt. Was bedeutet dieses Urteil für den Umgang mit Gewalt gegen Frauen? Hat das Verfahren ein gesellschaftliches Umdenken bewirkt? Annika Joeres ist Autorin für ZEIT ONLINE in Frankreich. Im Podcast spricht sie darüber, wie dieses Urteil von der Öffentlichkeit aufgenommen wurde, und ordnet ein, was dieses Urteil für den Kampf gegen Gewalt an Frauen bedeutet. Der Bundestag hat heute eine Reform zum Schutz des Bundesverfassungsgerichtes beschlossen. Ziel ist es, Regeln für Richterinnen und Richter im Grundgesetz festzuschreiben, um das Gericht vor potenziellen Angriffen durch Demokratiefeinde zu schützen. Doch das ist nicht der einzige Gesetzesentwurf, über den heute abgestimmt wird: Kurz vor Ende der Legislaturperiode will die Bundesregierung noch mehrere Gesetze verabschieden. Geplant sind unter anderem eine Anhebung des Grundfreibetrags zur Bekämpfung der kalten Progression sowie eine Erhöhung des Kindergeldes um fünf Euro. Auch der Kinderfreibetrag soll steigen. SPD, Grüne und FDP haben sich trotz des Endes der Ampelkoalition darauf verständigt, diese Maßnahmen noch zu verabschieden. Doch ohne die Zustimmung des Bundesrats ist noch nichts sicher. Außerdem im Update: Russlands Präsident Wladimir Putin hat heute seine jährliche Pressekonferenz abgehalten und die wirtschaftliche Lage des Landes als positiv bezeichnet. Trotz westlicher Sanktionen prognostizierte er, dass das russische Bruttoinlandsprodukt 2024 um 3,9 Prozent wachsen werde, "vielleicht sogar vier Prozent". Maxim Kireev ist Redakteur für internationale Politik bei ZEIT ONLINE. Im Podcast erzählt er, worum es Putin noch in der Pressekonferenz ging. Was noch? Weihnachtsmann auf Jetski rettet Badegäste. Moderation und Produktion: Helena Schmidt Redaktion: Pia Rauschenberger Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. "Anruf an alle": Wie erleben Sie den Wahlkampf? Im Februar soll ein neuer Bundestag gewählt werden. Wie blicken Sie auf Deutschland? Und welche Themen kommen Ihnen aktuell zu kurz? Bei "Anruf an alle" veröffentlichen wir Ihre Sprachnachrichten. Weitere Links zur Folge: Gisèle Pelicot: Gericht verurteilt Dominique Pelicot zu 20 Jahren Haft Avignon-Prozess: Am Ende fehlten ihnen die Worte Thema: Gisèle Pelicot Ukrainekrieg: Putin prahlt mit stabiler russischer Wirtschaftslage trotz Sanktionen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Dec 19, 20249 min

Die Zukunft der kurdischen Autonomie in Syrien

Nach Kämpfen mit der von der Türkei unterstützten Syrischen Nationalarmee (SNA) erklärten die kurdischen Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) die Waffenstillstandsverhandlungen für gescheitert. Experten vermuten, dass die Türkei die kurdischen Milizen östlich des Euphrats vertreiben und protürkische Gruppen bis zur Grenzstadt Kobane voranbringen will. Die Türkei betrachtet die SDF als PKK-Ableger und damit als Terrororganisation. Die Kurden und Kurdinnen, die während der Assad-Herrschaft jahrzehntelang diskriminiert wurden, befürchten nun den Verlust ihrer erreichten Autonomie. Dastan Jasim ist Politikwissenschaftlerin und Research Fellow am Giga-Institut für Nahoststudien in Hamburg. Im Podcast ordnet sie die derzeitige Lage in Nordostsyrien ein. Heute wird im Bundestag über ein Gesetz zum Schutz des Bundesverfassungsgerichts debattiert und abgestimmt. Ziel ist es, das Bundesverfassungsgericht vor politischer Einflussnahme zu schützen. Die vorgeschlagene Reform soll verhindern, dass eine autoritäre Mehrheit das Gericht zu ihren Gunsten umbauen kann. Geplant ist, zentrale Grundsätze des Gerichts im Grundgesetz zu verankern, sodass Änderungen nur noch mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit möglich wären. Bei der ersten Bundestagsberatung im Oktober lehnten lediglich die AfD und ihre Vertreter die von SPD, Grünen, FDP und Union vorgeschlagenen Maßnahmen ab. Heinrich Wefing, Leiter im Politikressort, analysiert die Wirksamkeit dieser Reform und ordnet ein, wie gut das Bundesverfassungsgericht dadurch geschützt wäre. Und sonst so? Unsere Podcasthits des Jahres Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger Redaktion: Helena Schmidt Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Umsturz in Syrien: Neue Allianzen, neue Gefahren Bürgerkrieg in Syrien: Kurden erklären Gespräche zu Waffenruhe in Nordsyrien für gescheitert Türkei und Syrien: Am Ende könnte Erdoğan alles verlieren Kurden in Syrien: Am Ende hängt alles an Washington Was jetzt? / Nordostsyrien: Syriens Zukunft liegt auch in türkischer Hand Bundesverfassungsgericht: Mehr Schutz für die Wächter der Demokratie Schutz des Bundesverfassungsgerichts: Das verflixte Drittel Schutz des Bundesverfassungsgerichts: Das Verfassungsgericht muss AfD-fest werden Bundesverfassungsgericht: Ampelpolitiker wollen Verfassungsgericht besser schützen Podcast: Animal Podcast Podcast: Laterne Rouge Cycling Podcast Podcast: Modern Love Podcast Podcast: Hysterical Podcast Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Dec 19, 202412 min

Im zweiten Anlauf zum Ministerpräsidenten

Michael Kretschmer ist erneut zum Ministerpräsidenten des Freistaates Sachsen gewählt worden. Der CDU-Politiker will künftig eine Minderheitsregierung aus CDU und SPD führen, die im Landtag keine eigene Mehrheit besitzt. Zuvor waren die Sondierungsgespräche für eine Koalition aus CDU, BSW und SPD gescheitert. Im ersten Wahlgang erhielt Kretschmer nur 55 Stimmen, im zweiten dann überraschend 69 – deutlich mehr als die nötigen 61 von 120 Stimmen. Warum hat er es nicht direkt im ersten Anlauf geschafft? Und was steckt hinter der überdeutlichen Unterstützung im zweiten Wahlgang? Doreen Reinhard, Autorin bei ZEIT ONLINE, ordnet das Geschehen ein und erklärt, wie es mit der Minderheitsregierung in Sachsen weitergehen könnte. Die Spitzen führender europäischer Nato-Länder treffen sich heute in Brüssel zu politischen Gesprächen über die weitere Unterstützung der Ukraine. Sowohl der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj als auch Nato-Generalsekretär Mark Rutte sind anwesend. In Anbetracht der Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten geht es auch um mögliche Sicherheitsgarantien für die Ukraine. Trump hat nämlich eine politische Kehrtwende und ein rasches Ende des Krieges versprochen. In Europa befürchten viele, dass das zugunsten Russlands ausfallen könnte – mit erheblichen Gebietsverlusten für die Ukraine. Ulrich Ladurner ist Auslandskorrespondent in Brüssel für die ZEIT. Im Podcast berichtet er, über welche möglichen Sicherheitsvorkehrungen in Brüssel diskutiert wird. Außerdem im Update: Das Bundesverfassungsgericht hat entschieden: Kleine Parteien müssen weiterhin Unterschriften sammeln, um zur Bundestagswahl zugelassen zu werden. Die ÖDP hatte gegen diese Regelung geklagt und argumentiert, dass kleine Parteien dadurch benachteiligt werden. Was noch? Pharrell Williams „got lucky“ und wird UN-Botschafter. Moderation und Produktion: Roland Jodin Redaktion: Helena Schmidt Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Sachsen: Michael Kretschmer als Ministerpräsident wiedergewählt Sachsen: Kretschmer scheitert im ersten Wahlgang zum Ministerpräsidenten Donald Trump und Russland: "Trump könnte auch den Weg der Eskalation gehen" Bundesverfassungsgericht: ÖDP scheitert mit Klage gegen Unterschriftenregelung für Wahlen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Dec 18, 202410 min

So unterscheiden sich die Parteien in ihren Wahlprogrammen

Nach der verlorenen Vertrauensfrage stellten am Dienstag die Grünen, CDU/CSU und SPD ihre Wahlprogramme vor. Die Grünen legen ihren Schwerpunkt auf eine klimaneutrale Wirtschaft und soziale Gerechtigkeit. Sie setzen sich für das 49-Euro-Ticket, einen Mindestlohn von 15 Euro und die Stabilisierung des Rentenniveaus ein. Die Unionsparteien fordern in ihrem Entwurf einen "Politikwechsel" mit Fokus auf Sicherheit und Wohlstand. Sie streben Steuererleichterungen, die Einführung einer neuen Grundsicherung und strengere Asylverfahren an. Die SPD setzt in ihrem Programm auf Wohlstand und Sicherheit. Geplant sind eine unbefristete Mietpreisbremse, ein Deutschlandfonds von 100 Milliarden Euro und die Einführung einer solidarischen Bürgerversicherung. Mark Schieritz, stellvertretender Leiter des Politikressorts, fasst die zentralen Themen der Wahlprogramme im Podcast zusammen. Der größte Eisberg der Welt, A23a, ist in Bewegung geraten und treibt in Richtung Norden. Mit einem Gewicht von über einer Billion Tonnen und einem Durchmesser von etwa 60 Kilometern brach der Eisberg 1986 vom Filchner-Ronne-Schelfeis in der Antarktis ab und war über 30 Jahre lang am Meeresboden festgefroren. 2022 löste er sich wieder und folgte seitdem der natürlichen Strömung. Es wird erwartet, dass der Eisberg sich auf die Insel Südgeorgien im Südatlantik zubewegt, wo er vermutlich in mehrere kleinere Eisberge zerbrechen und schließlich schmelzen wird. Elena Erdmann ist Redakteurin im Wissensressort. Im Podcast ordnet sie ein, welche Auswirkungen das Schmelzen des Eisbergs auf das ökologische Gleichgewicht in der Region haben könnte. Und sonst so? Die perfekte Weihnachtslektüre. Moderation und Produktion: Helena Schmidt Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Vertrauensfrage im Bundestag: Olaf Scholz verliert Vertrauensabstimmung im Bundestag Thema: Bündnis 90/Die Grünen: Robert Habeck wird Kanzlerkandidat Bundestagswahlkampf: CDU und CSU beschließen Wahlprogramm Thema: SPD: Sozialdemokratische Partei Deutschlands Bundestagswahl: SPD, Union und Grüne stellen ihre Wahlprogramme vor 49-Euro-Ticket: Die Angst vor der Finanzierungslücke beim Deutschlandticket Erhöhung des Mindestlohns: 15 Euro pro Stunde – und der Niedriglohnsektor wäre passé Rentenerhöhung: Renten steigen ab 2025 voraussichtlich um 3,5 Prozent CDU-Wahlprogramm: Diese Rechnung geht nicht auf CDU-Wahlprogramm: Union verspricht Stopp irregulärer Migration – und Steuerentlastungen Wohnungsmarkt: Kabinett beschließt Verlängerung der Mietpreisbremse Bundestagswahl: SPD will Steuersenkungen für fast alle und Milliardenfonds A23a: So groß ist der größte Eisberg der Welt Antarktis: Weltweit größter Eisberg hat sich wieder in Bewegung gesetzt Thema: Antarktis Eisberge: Der Gigant und ich Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Dec 18, 202412 min

Update: Der Tod von Igor Kirillow und seine Bedeutung für Russland

Bei einer Explosion in Moskau ist am Dienstagmorgen ein ranghoher russischer General getötet worden: Igor Kirillow, Befehlshaber der Abteilung für radioaktive, biologische und chemische Abwehrkräfte. Der Sprengsatz wurde offenbar in einem Elektroroller versteckt und vermutlich mit dem Signal eines Mobiltelefons gezündet, als Kirillow am Morgen das Haus verließ. Russische Behörden sprechen von einem Terroranschlag, mutmaßlich ausgeführt vom Militärgeheimdienst oder dem Sicherheitsdienst der Ukraine. Auf Anfrage des Spiegel hat der ukrainische Militärgeheimdienst SBU die Tötung für sich reklamiert. “Kirillow war ein Kriegsverbrecher und ein absolut legitimes Ziel”, zitiert der Spiegel den SBU. Maxim Kireev berichtet für ZEIT ONLINE über Russland und Osteuropa. Im Podcast ordnet er ein, was die Tötung von Igor Kirillow für Russland bedeutet. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen war an diesem Dienstag zu Gast beim türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan in Ankara. Im Mittelpunkt der Gespräche stand die Lage in Syrien. Beobachter gehen davon aus, dass der Sturz von Baschar al-Assad die Rolle der Türkei in der Region stärken könnte. Sollte sich die Lage in Syrien stabilisieren, hofft die türkische Regierung, dass viele der rund drei Millionen syrischen Geflüchteten in der Türkei in ihre Heimat zurückkehren können. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat nun zusätzliche finanzielle Unterstützung für syrische Geflüchtete in der Türkei angekündigt. Noch in diesem Jahr soll eine Milliarde Euro zusätzlich an die Türkei fließen, etwa für die Migrations- und Grenzverwaltung und die Rückkehr syrischer Flüchtlinge. Die Europäische Kommission hat ein Verfahren gegen die Onlineplattform TikTok eröffnet – wegen des Verdachts, dass die Plattform die Präsidentschaftswahlen in Rumänien beeinflusst haben könnte. Die EU-Kommission will nun prüfen, ob der chinesische Konzern ByteDance bei Wahlen ausreichend gegen die Einmischung durch ausländische Akteure vorgeht. Dabei geht es insbesondere um ein Verbot, bezahlte Werbefunktionen für politische Inhalte zu nutzen, also Wahlkampfgelder auf TikTok auszugeben. Was noch? Die Niederlande schaffen die Miss-Wahlen ab. Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Henrike Hartmann Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Igor Kirillow: Russland wertet Tötung von General in Moskau als Terroranschlag Liveblog: Ukrainekrieg EU-Kommissionspräsidentin: Von der Leyen plant Milliardenhilfen für Geflüchtete in der Türkei Syrien: Sturz des Assad-Regimes Trump: Türkei hat Schlüssel zu Syrien in der Hand Rumänien: EU-Kommission prüft Einfluss von TikTok auf Wahlen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Dec 17, 20247 min

Israels Pläne für die Golanhöhen

Nach dem Sturz des syrischen Machthabers Baschar al-Assad will Israel seine Siedlungen auf den Golanhöhen deutlich ausbauen. Die Golanhöhen sind ein etwa 60 Kilometer langer und 25 Kilometer breiter Landstrich im Südwesten Syriens, den Israel 1981 annektiert hat. Die Annexion wird international außer von den USA von keinem anderen Staat anerkannt; die Golanhöhen gelten völkerrechtlich als von Israel besetztes syrisches Territorium. Warum das Gebiet strategisch wichtig ist, erklärt Nahostkorrespondent Jan Roß. Auf deutschen Baustellen hat es im vergangenen Jahr 96.153 Arbeitsunfälle gegeben. Nach Angaben der gesetzlichen Unfallversicherungen liegt diese Zahl sehr viel höher als in anderen Branchen. Auch Todesfälle kommen regelmäßig vor: Im vergangenen Jahr sind 76 Bauarbeiter ums Leben gekommen. Von den Unfällen sind insbesondere migrantische Arbeitskräfte betroffen. ZEIT-ONLINE-Autor Jonas Seufert hat zu Arbeitsbedingungen in der Baubranche recherchiert und erklärt, wie es zu den vielen Unfällen kommt. Und sonst so? Schwiegereltern sind scheinbar die besten Schenker. Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Constanze Kainz Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Paulina Kraft Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Nahost: Israel will die Bevölkerung auf den besetzten Golanhöhen verdoppeln Israel: Krieg in Nahost Krieg in Nahost: Bundesregierung kritisiert Israels Pläne für besetzte Golanhöhen Arbeitsunfälle: Der tödlichste Arbeitsplatz Deutschlands Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Dec 17, 202411 min

Update: Sie vertrauen ihm nicht mehr

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat heute im Bundestag die Vertrauensfrage gestellt und sie verloren. Damit wird die Bundestagswahl vorgezogen. In einer Aussprache zwischen den wichtigsten Vertreterinnen und Vertretern der Parteien haben sich die ehemaligen Koalitionspartner gegenseitig bezichtigt, für den Regierungsbruch verantwortlich zu sein. Von den Oppositionsparteien gab es harte Kritik an der Ampel. Lisa Caspari und Eva Ricarda Lautsch, Politikredakteurinnen bei ZEIT ONLINE, haben die Sitzung des Bundestags mitverfolgt. Sie ordnen im Podcast ein, wie die Debatte ablief. Die Außenministerinnen und Außenminister der EU beraten heute über die Lage in Syrien. Wie die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas angekündigt hat, will die EU direkten Kontakt zu den neuen Machthabern in Syrien, dem islamistischen HTS, herstellen. Der für Syrien zuständige EU-Botschafter reist deshalb im Laufe des Tages nach Damaskus. Die HTS-Miliz zeigt sich unterdessen offen für eine Zusammenarbeit mit den Vereinten Nationen. Was noch? Und Abfahrt: in acht Stunden von Berlin nach Paris Moderation und Produktion: Mounia Meiborg Redaktion: Constanze Kainz Mitarbeit: Magdalena Inou und Paulina Kraft Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Liveblog: Vertrauensfrage im Bundestag Bundestagswahl: Voraussichtliche Neuwahlen am 23. Februar Bundesregierung: Olaf Scholz greift vor Vertrauensfrage FDP und Union an Syrien: EU entsendet hochrangigen Diplomaten nach Syrien Syrien: HTS-Anführer Al-Dschaulani trifft UN-Gesandten Pedersen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Dec 16, 20248 min

Scholz stellt die V-Frage

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) stellt am heutigen Montag im Bundestag die Vertrauensfrage, damit es bald Neuwahlen geben kann. Um die Vertrauensfrage zu gewinnen und im Amt zu bleiben, bräuchte er eine Mehrheit von mindestens 367 Ja-Stimmen. Die Stimmen der verbliebenen Regierungsfraktionen SPD und Grüne allein würden dafür nicht reichen, zumal die Grünen angekündigt haben, sich zu enthalten. Wie sich die AfD bei der Abstimmung verhalten könnte und es bis zur geplanten Neuwahl am 23. Februar weitergeht, erklärt Politikredakteurin Katharina Schuler. Im französischen Avignon beginnt heute der letzte Prozesstag im Fall Gisèle Pelicot. Das Urteil soll nach insgesamt rund 70 Verhandlungstagen am Donnerstag gesprochen werden. Der Prozess ist beispiellos: 51 Männer sind angeklagt, Gisèle Pelicot vergewaltigt zu haben, allen voran ihr Ehemann Dominique Pelicot, der sie über ein Jahrzehnt hinweg betäubt und anderen Männern zur Vergewaltigung angeboten hat. Was bis zum Urteil noch im Gerichtssaal passiert und wie der Prozess die französische Gesellschaft verändert, ordnet Annika Joeres ein, die für ZEIT ONLINE aus Frankreich berichtet. Und sonst so? Riechen Sie den Schnee? Moderation und Produktion: Moses Fendel Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Paulina Kraft Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Vertrauensfrage: Kann da noch was schiefgehen? Bundestagswahl: Der umstrittene Weg zur Neuwahl Vergewaltigungsprozess in Avignon: Dieser Prozess zerstört einen Mythos Vergewaltigungsprozess in Avignon: Ganz normale Männer Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Dec 16, 202412 min

Die Steuerversprechen der Union

In 70 Tagen steht die Bundestagswahl an, und die Union hat bereits erste Eckpunkte ihres Wahlprogramms veröffentlicht. Geplant sind unter anderem Steuersenkungen, die Wiedereinführung der Wehrpflicht sowie ein faktischer Aufnahmestopp für illegal eingereiste Geflüchtete und Migranten. In der Steuerpolitik verspricht die Union die komplette Abschaffung des Solidaritätszuschlags sowie Steuererleichterungen in Einkommens- und Unternehmenssteuern, die insgesamt bis zu 60 Milliarden Euro jährlich kosten würden. Zudem sollen Freibeträge in der Grunderwerbssteuer für Immobilienkäufe erhöht werden und Berufspendler und Rentner entlastet werden. Wie realistisch diese milliardenschweren Entlastungsmaßnahmen sind, analysiert Mark Schieritz, stellvertretender Leiter des Politikressorts der ZEIT. Mehr als 39 Millionen Menschen in Deutschland zahlen monatlich in die Rentenversicherung ein. Da die gesetzliche Rente oft nicht ausreicht, investieren viele Menschen in die private Altersvorsorge. Zusätzlich zur klassischen Rentenversicherung gibt es auch Möglichkeiten, Rentenpunkte zu kaufen, um den Rentenanspruch zu erhöhen oder einen früheren Renteneintritt zu ermöglichen. Der Wert eines Rentenpunkts wird durch die Rentenanpassungsformel bestimmt und hängt von der Lohnentwicklung sowie dem Verhältnis von Rentenempfängern zu Beitragszahlern ab. 2024 kostet ein Rentenpunkt etwa 8.436 Euro in West- und 8.320 Euro in Ostdeutschland. Sina Osterholt, Redakteurin im Geldressort, erklärt, wie Rentenpunkte funktionieren und ob es sich lohnt, in sie zu investieren. Und sonst so? Die beste Bundestagsrede in Gebärdensprache Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge Thema: CDU: Die Union in der Opposition CDU-Wahlprogramm: Union verspricht Stopp irregulärer Migration – und Steuerentlastungen Thema: Migration: Verschärfung der Migrationspolitik Thema: Solidaritätszuschlag CDU-Wahlprogramm: Diese Rechnung geht nicht auf Thema: Rentenversicherung Altersarmut: Mehr Rentner als je zuvor brauchen Sozialhilfe Rente: Menschen in Deutschland beziehen länger Rente Rentenpunkte kaufen: Booster für die Frührente Ruhestand: Können Sie sich die Rente mit 45 oder 55 leisten? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Dec 15, 20249 min

Spezial: Was erwartet Syrien unter islamistischer Führung? (Was jetzt? – Die Woche)

Nach über 50 Jahren brutaler Herrschaft ist das Assad-Regime in Syrien innerhalb weniger Tage zusammengebrochen. Assads Niedergang bedeutet für viele der rund sieben Millionen Binnenvertriebenen in Syrien und weiteren fünf Millionen Geflüchteten in anderen Ländern, dass sie sich zum ersten Mal wieder frei bewegen können. Es ist ein historischer Wendepunkt für Syrien und den gesamten Nahen Osten. Die siegreichen Gruppen, allen voran die islamistische Haiat Tahrir al-Scham (HTS), haben die Macht Syrien übernommen. Welche Zukunft erwartet Syrien unter der Führung dieser Milizen? Wird das Land Frieden finden oder droht eine neue Ära des Chaos? Die neuen Machtverhältnisse, geopolitische Dynamiken und die Hoffnungen der syrischen Bevölkerung auf einen Neubeginn bespricht Moderatorin Dilan Gropengiesser in der 69. Folge von Was jetzt? – Die Woche mit dem syrisch-deutschen Verfassungsrechtsexperten Dr. Naseef Naeem und mit Stella Männer, Nahostkorrespondentin, die in Damaskus ist. Unseren Nachrichtenvideopodcast sehen Sie immer donnerstags auf zeit.de sowie auf YouTube. Redaktionsleitung, Moderation und Schnitt: Dilan Gropengiesser Redaktion, Producing und Regie: Lucie Liu, Matthias Giordano Teleprompter: Leonie Georg Audiomastering: Johannes Schultze, Yellow Moses Ressortleitung Video: Max Boenke Technisches Konzept: Sven Wolters Videodesign: Fabian Friedrich, Adele Ogiermann, Ulf Stättmayer, Nicolás Grone Musik: Konrad Peschmann, soundskin Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Dec 14, 202427 min

Wenn die Miete zum Armutsfaktor wird

In Deutschland leben mehr Menschen in Armut als bisher angenommen, wenn man die hohen Mieten berücksichtigt. Viele Haushalte geben demnach mehr als ein Drittel ihres Einkommens für das Wohnen aus. Die Bundesregierung plant, die Mietpreisbremse zu verlängern. Das Vorhaben dürfte aber scheitern. Was die Mietpreisbremse wirklich bewirken kann und was für Maßnahmen die Opposition für die Zeit nach der Wahl vorschlägt, weiß Caterina Lobenstein, Redakteurin im Dossier der ZEIT. Vom Sorgenkind zum Vorzeigeschüler – so hat sich Griechenland seit der Eurokrise entwickelt. Während die Wirtschaft etwa in Deutschland schrumpft, rechnet man in Griechenland aktuell mit einem Wachstum von über zwei Prozent. Unbeliebt ist die konservative Regierung trotzdem, vielen Griechen machen die steigenden Preise zu schaffen. Wieso erlebt Griechenland einen wirtschaftlichen Aufschwung und wieso kommt er bei vielen Griechinnen und Griechen nicht an? Diese und weitere Fragen beantwortet Felix Keßler, er berichtet direkt aus Griechenland. Und sonst so? Der Weltmeister im spanischen Scrabble kann gar kein Spanisch. Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Benjamin Probst und Lisa Pausch Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier. Weitere Links zur Folge: Armut: Wegen hoher Wohnkosten leben mehr Menschen in Armut als angenommen Mietpreise: Die säumige Mietpartei Interaktiver Rechner: Mieten oder Kaufen? Der endgültige Rechner Wirtschaftslage in Griechenland: Womit keiner rechnet Finanzkrise: Griechenland will Schulden aus Finanzkrise vorzeitig zurückzahlen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Dec 14, 202411 min

Update: Macrons letzte Hoffnung heißt François Bayrou

Frankreich bekommt innerhalb von nur einem Jahr seinen dritten Regierungschef. Neun Tage nach dem Aus der Regierung von Michel Barnier hat Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron François Bayrou zum neuen Premierminister ernannt. Bayrou ist Vorsitzender der liberalen Partei Mouvement démocrate und gilt als Vertrauter Macrons. Ob Bayrou eine regierungsfähige Mehrheit zustande bekommt, ist ungewiss. Unter Konservativen wird er geschätzt, Teile des links-grünen Lagers hatten sich in Vergangenheit jedoch gegen Bayrou ausgesprochen. Annika Joeres berichtet für ZEIT ONLINE aus Frankreich. Im Podcast analysiert sie, was man über den neuen Regierungschef wissen muss und ob er besser als sein Vorgänger zwischen den verfeindeten Parteien in der Nationalversammlung vermitteln kann. Nur noch fünf Wochen bis zur Amtseinführung des neu gewählten US-Präsidenten Donald Trump. Zwei große US-Unternehmen wollen nun offenbar vorsorglich ihren Draht zur neuen US-Regierung ausbauen. Amazon und Meta haben nun angekündigt, jeweils eine Million Dollar für Trumps Amtseinführung zu spenden. Amazon will Trumps Vereidigung außerdem über seinen Prime-Video-Dienst übertragen. Dass Unternehmen Geld für Amtseinführungen spenden, ist in den USA nicht ungewöhnlich. Bei der Amtseinführung von Joe Biden vor vier Jahren hatten Meta und Amazon jedoch auf eine Spende verzichtet. Rieke Havertz ist US-Korrespondentin von ZEIT ONLINE mit Sitz in Washington. Im Podcast ordnet sie ein, was hinter dem Geldregen steckt und ob es nun passieren könnte, dass Trumps Leute Einfluss auf Facebook und WhatsApp ausüben. Außerdem im Update: Wieder hat Russland massive Angriffe auf die Energieversorgung der Ukraine gestartet. Die ukrainische Luftwaffe meldete, dass Russland mehrere Hyperschallraketen und Sprengstoffdrohnen über verschiedenen Regionen der Ukraine abgefeuert hat. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sprach von einem der "größten Angriffe auf unser Energiesystem". Was noch? Das Berghain wird 20. Eine gute Gelegenheit, den Film Berlin Bouncer zu schauen. Moderation und Produktion: Lisa Caspari Mitarbeit: Henrike Hartmann Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier. Weitere Links zur Folge: Nach Regierungssturz: François Bayrou wird neuer Regierungschef in Frankreich Thema: François Bayrou USA: Amazon und Meta spenden für Amtseinführung von Donald Trump Donald Trump: Der nächste US-Präsident Liveblog: Krieg in der Ukraine Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Dec 13, 202410 min

Was der Sturz Assads für den Nahen Osten bedeutet

Durch den Sturz des Assad-Regimes in Syrien könnten islamistische Rebellen das Land übernehmen. Die von der Türkei unterstützte syrische Nationalarmee (SNA) zählt zu den Gewinnern. Verlierer sind vor allem Russland, dem der Rückzug seiner Truppen bevorstehen könnte, und der Iran, dessen Einfluss in der Region schwindet. Israel profitiert zwar von der Schwächung des iranischen Einflusses, befürchtet jedoch, dass islamistische Kräfte an die Macht kommen könnten. Für die syrische Bevölkerung bedeutet der Umsturz zunächst Hoffnung, doch die Zukunft bleibt ungewiss, da interne Machtkämpfe und die Menschenrechtslage unter der HTS fraglich sind. Steffen Richter ist Redakteur für internationale Politik bei ZEIT ONLINE. Im Podcast ordnet er ein, welchen Einfluss der Sturz des Assad-Regimes auf die Lage im Nahen Osten hat. Kurz vor der Neuwahl könnte der Bundestag eine Reform des Paragrafen 218 des Strafgesetzbuches zu Schwangerschaftsabbrüchen anstreben. Politiker von SPD, Grünen und Linken setzen sich für eine Entkriminalisierung in den ersten zwölf Wochen ein, während Union und FDP diesen Vorstoß blockieren. CDU-Spitzenkandidat Friedrich Merz kritisierte die Unterstützung von Bundeskanzler Olaf Scholz und warf dem Vorstoß vor, die Gesellschaft zu spalten. Eine Umfrage des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) zeigt, dass eine Mehrheit der Deutschen einer liberaleren Regelung zustimmt. Sarah Kohler, Nachrichtenredakteurin bei ZEIT ONLINE, analysiert, wie die Gesellschaft zu diesem Thema steht und ob sie wirklich gespalten ist. Und sonst so? 13.000 Kilometer für die große Liebe Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Redaktion: Helena Schmidt Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier. Weitere Links zur Folge: Thema: Syrien: Sturz des Assad-Regimes Thema: Türkei: Konflikt mit kurdischen Milizen in Syrien "Was jetzt?" / Syrien und Russland: Assads Flucht ist Putins Pleite "Was jetzt?" / Angriffe auf Syrien: Warum Israel in Syrien eingreift Foltergefängnis in Syrien: Und plötzlich Licht Umsturz in Syrien: Neue Allianzen, neue Gefahren Schwangerschaftsabbruch: Kippt der Paragraf 218 noch? Abtreibung: Eine Warnung aus der Stille der Archive: Vorsicht beim Thema Abtreibung Paragraf 218: Merz empört über Initiative zu Schwangerschaftsabbrüchen Schwangerschaftsabbruch: Stimmt das eigentlich, dass … Paragraf 218 die Gesellschaft spaltet? Schwangerschaftsabbruch: Ja, Frauen dürfen das Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Dec 13, 202411 min

Update: Wie Mario Voigt die erste Brombeerkoalition anführen will

Mario Voigt ist vom Thüringer Landtag zum neuen Ministerpräsidenten gewählt worden. Der CDU-Politiker regiert künftig mit SPD und BSW in einer Brombeerkoalition. Da diese Koalition mit 44 von 88 Sitzen keine eigene Mehrheit hat, war Voigt bei seiner Wahl auf zusätzliche Stimmen angewiesen. So wurde er im ersten Wahlgang mit Stimmen der Linken in das Amt gewählt, die sich zuvor auf eine Zusammenarbeit geeinigt hatten. Doch wer genau ist Mario Voigt und was bedeutet die Brombeerkoalition für Thüringen? August Modersohn, stellvertretender Leiter des Leipziger ZEIT-Büros, ordnet ein. Zwei Jahre nach den tödlichen Polizeischüssen auf den 16-jährigen Mouhamed Dramé hat das Landgericht in Dortmund alle Angeklagten freigesprochen. Die Staatsanwaltschaft hatte einen Polizisten ursprünglich wegen Totschlags angeklagt, seine Kollegen wegen gefährlicher Körperverletzung und den Vorgesetzten wegen Anstiftung dazu. Der Geflüchtete hatte sich im Innenhof einer Wohngruppe – vermutlich in Suizidabsicht – ein Messer an den Bauch gehalten. Um ihn zu entwaffnen, hatte der Dienstgruppenleiter den Einsatz von Pfefferspray angeordnet. Als der Versuch scheiterte, Dramé zu stoppen, schoss ein als Sicherungsschütze eingeteilter Beamter sechsmal auf den Minderjährigen. Mohamed Amjahid ist Journalist und hat sich in seinem Buch "Alles nur Einzelfälle?" mit dem Thema Polizeigewalt beschäftigt. Im Podcast erklärt er, was dieser Freispruch für den Umgang mit Polizeigewalt in Deutschland bedeutet und wie oft angezeigte Polizistinnen und Polizisten in Deutschland verurteilt werden. Außerdem im Update: Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius spricht im Irak über ein stärkeres Engagement Deutschlands im Nahen Osten. Was noch? Nach 15 Jahren endlich wieder sein Lieblingseis in Damaskus essen. Und: Die Liebeskummer-Playlist. Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger Redaktion: Ole Pflüger, Helena Schmidt Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier. Weitere Links zur Folge: Bundeswehr: Pistorius für mehr Engagement im Nahen Osten Dortmund: Angeklagte für tödliche Polizeischüsse auf Geflüchteten freigesprochen Nach der Landtagswahl in Thüringen: Mario Voigt im ersten Wahlgang zum Thüringer Ministerpräsident gewählt Prozesse: Tödlicher Polizeieinsatz: Beamte rechtfertigen Vorgehen Thüringen: Mario Voigt tritt als einziger Kandidat bei Ministerpräsidentenwahl an Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Dec 12, 202410 min

Warum Israel in Syrien eingreift

Seit dem Sturz des Assad-Regimes am vergangenen Wochenende hat Israel seine Luftangriffe auf Syrien ausgeweitet. Nach Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte wurden dabei bis zu 310 militärische Ziele getroffen, darunter Luftwaffeneinrichtungen sowie Chemiewaffenlager. Israels Armee gab an, 80 Prozent der strategischen Fähigkeiten der syrischen Armee zerstört zu haben. Außerdem sind israelische Soldaten in die seit 1974 entmilitarisierte Zone auf der syrischen Seite der Golanhöhen vorgedrungen, was ein bestehendes Abkommen mit Syrien gefährdet. Steffi Hentschke, freie Nahostkorrespondentin der ZEIT, erklärt, welche Ziele Israel mit seinem militärischen Vorgehen in Syrien verfolgt. Die Fußball-Weltmeisterschaft der Männer wird 2034 in Saudi-Arabien stattfinden. Das hat der Fußball-Weltverband FIFA am gestrigen Mittwoch entschieden. Verbunden ist diese Entscheidung mit der Vergabe eines weiteren Turniers: 2030 werden insgesamt sechs Länder auf drei Kontinenten die Fußball-WM ausrichten. Zugestimmt hat der Vergabe auch der Deutsche Fußballbund. An der Art und Weise, wie die beiden Turniere vergeben worden sind, hatte es schon im Vorfeld Kritik gegeben: Erstens war das Verfahren ziemlich intransparent, zweitens ist Saudi-Arabien ein wichtiger Sportsponsor. Menschenrechtsorganisationen werfen Saudi-Arabien vor, Arbeitsmigranten auszubeuten und die Menschenrechte zu verletzen. Die Fifa sieht dagegen in dem Turnier eine Chance auf gesellschaftliche Öffnung und eine Verbesserung der Menschenrechtslage. Wegen der extremen Sommerhitze wird das Turnier wahrscheinlich im Winter stattfinden. Oliver Fritsch ist Redakteur im Sportressort von ZEIT ONLINE. Im Podcast erläutert er, warum vieles gegen und nur wenig für Saudi-Arabien als Gastgeber spricht. Und sonst so? Ein Mythos bröckelt: Ist Hannover doch nicht die Hochdeutsch-Hauptstadt? Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit:Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier. Weitere Links zur Folge: Machtwechsel in Syrien: Tausende feiern in Deutschland Sturz des Assad-Regimes Syrien-Überblick: Israel fliegt mehr als 100 Luftangriffe, USA warnen vor IS-Terroristen Israels Ministerpräsident: Benjamin Netanjahu soll in Korruptionsprozess erstmals aussagen Abu Mohammed al-Dschaulani: Wer sind Syriens neue Machthaber? Syrien: Welche Ziele Israel in Syrien verfolgt Deutscher Fußball-Bund: DFB stimmt für Fußball-WM in Saudi-Arabien Menschenrechte: Saudi-Arabien: Zwischen Reformen und Repression WM-Vergabe 2034: Saudi-Arabien und die kulturelle Aneignung des Fußballs Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Dec 12, 202412 min

Update: Wagenknechts Partei regiert jetzt mit

Dietmar Woidke ist vom Landtag in Potsdam erneut zum Ministerpräsidenten von Brandenburg gewählt worden. Er steht damit als erster Ministerpräsident einer Koalition aus SPD und dem Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) vor. Wieso Woidke trotz Koalition im ersten Wahlgang keine Mehrheit hinter sich hatte und was für Inhalte die neuartige Parteienkoalition vertritt, ordnet Lisa Caspari ein. Sie ist Politikredakteurin bei ZEIT ONLINE. Das Saidnaja-Gefängnis nahe Damaskus ist das Symbol der Schreckensherrschaft von Baschar al-Assad in Syrien. Zehntausende Menschen verschwanden dort für immer, wurden gebrochen und zu Tode gequält. Jetzt, nach dem Sturz des Regimes, werden die Menschen aus den Zellen befreit. Nahost-Korrespondentin Lea Frehse hat das Saidnaja Gefängnis besucht. Sie berichtet im Podcast, was sie dort gesehen hat und was ihr die befreiten Gefangenen erzählt haben. Außerdem im Update: Bundeskanzler Olaf Scholz hat im Bundestag offiziell die Vertrauensfrage beantragt. Er will damit den Weg frei machen für Neuwahlen. Was noch? Mit Freunden im Kontakt bleiben mit dem Wednesday Waffle. Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier. Die Liebeskummer-Playlist Weitere Links zur Folge: Dietmar Woidke als Brandenburger Ministerpräsident wiedergewählt Ministerpräsident: Dietmar Woidke scheitert in Brandenburger Landtag im ersten Wahlgang Bündnis Sahra Wagenknecht: Nach dem Höhenflug der Kater Foltergefängnis in Syrien: Und plötzlich Licht Vertrauensfrage: Kann da noch was schiefgehen? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Dec 11, 202410 min

Assads Flucht ist Putins Pleite

Mit dem Sturz des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad hat Russland in Syrien einen Rückschlag erlitten. Als Russland 2015 in den syrischen Bürgerkrieg eingriff, verfolgte es das Ziel, seine Rolle als Großmacht zurück auf die Weltbühne zu bringen. Doch aufgrund des Ukrainekriegs war es Russland nicht mehr möglich, das Baschar-al-Assad-Regime weiterhin allein zu unterstützen. Die russische Präsenz in Syrien hängt nun davon ab, wie die neue syrische Führung, insbesondere ihre Unterstützer in der Türkei, auf Russland reagieren. Sollte Russland seine Truppen abziehen müssen, könnte dies die Logistik für die Unterstützung russischer Aktivitäten in Afrika und anderen Regionen erheblich erschweren. Maxim Kireev, Redakteur für internationale Politik, analysiert, wie die jetzigen Machthaber Syriens zu Wladimir Putin stehen und wie realistisch ein Abzug der russischen Truppen aus Syrien ist. Der Mord an Brian Thompson, CEO des US-Konzerns UnitedHealthcare, hat in den sozialen Netzwerken Reaktionen der Genugtuung und des Hohns ausgelöst. Ein Statement von UnitedHealthcare zum Tod von Thompson wurde auf Facebook mit Zehntausenden Lach-Emojis kommentiert. Der mutmaßliche Täter, Luigi Mangione, hinterließ eine Nachricht, in der er die Praktiken der Gesundheitsversicherung kritisierte, die oft Leistungen verzögern oder verweigern. Diese Botschaft stieß in sozialen Medien teils auf Zustimmung. Warum löst dieser Fall so starke Emotionen aus? Georg Diez ist Autor für die ZEIT. Er ordnet die Debatte ein. Und sonst so? Die ehrliche Weihnachtskarte Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier. Weitere Links zur Folge: Baschar al-Assad: Ein Vierteljahrhundert an der Macht Russland und Syrien: In Syrien ist Putin gescheitert Thema: Syrien: Sturz des Assad-Regimes Bürgerkrieg in Syrien: Umbruch in Syrien: Was bedeutet der Sturz Assads? Krieg in der Ukraine: Donald Trump sieht in Syrien die Schwäche Wladimir Putins Russland und Afrika: Bruderküsse aus Moskau Brian Thompson: Chef von US-Versicherungskonzern in New York erschossen UnitedHealth: Der meistgehasste Versicherer der USA Brian Thompson: Was über den Fall des erschossenen US-Versicherungschefs bekannt ist Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Dec 11, 202412 min

Update: Stunde Null in Syrien

Drei Tage ist es her, dass in Syrien aufständische Milizen den langjährigen Machthaber Baschar al-Assad gestürzt haben. Doch noch ist Syrien gezeichnet von 14 Jahren Bürgerkrieg und 53 Jahren Assad-Herrschaft. Stella Männer berichtet für ZEIT ONLINE aus der Region und ist aktuell in Syrien unterwegs. Im Podcast schildert sie ihre ersten Eindrücke vom Neuanfang in Damaskus. Lesen, Mathe, Strategien zur Problemlösung: In den vergangenen zehn Jahren konnten die 16- bis 65-Jährigen in Deutschland ihr Niveau in diesen Bereichen halten. Das zeigt die aktuelle PIAAC-Studie (Programme for the International Assessment of Adult Competencies), das Pendant zur bekannteren Pisa-Studie für Erwachsene. Doch es wird sichtbar: Die Bildungsschere in Deutschland geht weiter auseinander. Das berichtet Jeannette Otto aus dem Ressort Wissen der ZEIT. Was noch? Der Jahresrückblick der Suchanfragen Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Henrike Hartmann Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier. Weitere Links zur Folge: Liveblog: Syrien Sturz des Assad-Regimes: Der Mauerfall-Moment des Nahen Ostens Islamismusforscher Orwa Ajjoub: "Syrien steht nicht vor dem Wechsel in die freiheitliche Demokratie" Grundkompetenzen von Erwachsenen: So klug sind die Alten Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Dec 10, 202411 min

Syriens Zukunft liegt auch in türkischer Hand

In Kamischli, einer Stadt in der Region Nordostsyrien, feiern die kurdischen Einwohnerinnen und Einwohner den Sturz des Diktators Baschar al-Assad als historischen Tag. Nordostsyrien wird seit 2012 de facto autonom verwaltet. Doch die Autonomie wird von der türkischen Militäroffensive bedroht, die gerade in Manbidsch stattfindet. Welche Interessen die Türkei in der syrischen Region verfolgt und welche Gruppen sie dabei unterstützt, ordnet die Wissenschaftlerin Dastan Jasim ein. Ab 2025 werden in Norwegen keine neuen Autos mit Verbrennungsmotoren mehr zugelassen. Das hat das norwegische Parlament vor acht Jahren beschlossen. Die Regierung verbannt Benziner und Dieselfahrzeuge de facto von den Straßen, indem sie die Kosten und steuerlichen Belastungen dafür im Vergleich zu Elektrofahrzeugen deutlich erhöht hat. Auch die Europäische Union plant ein Verbrennerverbot. Ab 2035 sollen alle neuen Autos, die auf den Markt kommen, emissionsfrei sein. Was sich andere Länder von Norwegen abgucken können, erklärt Wirtschaftsredakteur Zacharias Zacharakis. Und sonst so? Nie mehr Enttäuschung beim Geschenkeauspacken Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Susanne Hehr und Paulina Kraft Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Türkei: Konflikt mit der PKK Umsturz in Syrien: Was muss passieren, damit Syrien nicht im Chaos versinkt? Norwegen: Der Verbrenner ist død Elektroauto: So kommen Sie als Mieter zur eigenen Ladestation Elektromobilität: Der Verkehr wird elektrisch Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Dec 10, 202411 min

Update: Einen Tag nach Assads Sturz beginnt die Migrationsdebatte

Während sich die Lage in Syrien nach dem Sturz von Diktator Baschar al-Assad rasant weiterentwickelt, hat in Deutschland die Debatte über das Schicksal syrischer Geflüchteter begonnen. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) hat mitgeteilt, vorerst nicht mehr über Asylanträge von Syrerinnen und Syrern zu entscheiden. Nach dem Sturz von Baschar al-Assad sei die Lage in Syrien zu unübersichtlich. Mehrere Politiker haben sich bereits dazu geäußert, wie es mit syrischen Geflüchteten in Deutschland weitergehen soll. Politikredakteurin Katharina Schuler ordnet die Debatte im Podcast ein. Der CDU-Kanzlerkandidat Friedrich Merz ist zum zweiten Mal seit Kriegsbeginn in die Ukraine gereist. In Kyjiw hat er den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj getroffen und sein Versprechen wiederholt, der Ukraine Taurus-Marschflugkörper zu liefern. Außerdem fordert er eine Kontaktgruppe, die nach dem bevorstehenden Wechsel in der US-amerikanischen Regierung die europäische Unterstützung der Ukraine koordiniert. 2024 wird wohl das wärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen. Das hat der EU-Klimawandeldienst Copernicus berichtet. Wie die Daten zeigen, dürfte 2024 auch das erste Jahr werden, in dem es durchschnittlich mehr als 1,5 Grad Celsius wärmer war als im vorindustriellen Mittel. Was noch? O Tannenbaum, o Tannenbaum, wann erhältst du Einzug ins Wohnzimmer? Moderation und Produktion: Mounia Meiborg Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Paulina Kraft Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Syrien: Rebellengruppen wollen bald neue Regierung bilden Migration: Bamf stoppt Entscheidungen über Asylanträge von Syrern Migration: Jens Spahn fordert Startgeld und Charterflüge für heimkehrende Syrer Ukrainekrieg: Friedrich Merz ist nach Kyjiw gereist Ukraine-Krieg: Friedrich Merz fordert bei Besuch in Kyjiw europäische Kontaktgruppe Ukraine-Krieg: Merz für weitere konsequente Unterstützung der Ukraine Erderwärmung: 2024 wird wohl wärmstes Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Dec 9, 202411 min

Syrien ohne Assad

In Syrien ist in der Nacht auf Sonntag die Herrschaft von Baschar al-Assad beendet worden. Die islamistische HTS-Miliz drang mit Verbündeten in einer mehrtägigen Großoffensive bis in die Hauptstadt Damaskus vor. Die Rebellen verkündeten daraufhin den "Beginn einer neuen Ära für Syrien“. Assad selbst verließ das Land mit dem Flugzeug. Wieso brach Assads Regime am Ende so schnell zusammen? Und wie sieht eine mögliche Zukunft des Landes aus? Diese und weitere Fragen beantwortet Nahostexpertin Kristin Helberg für ZEIT ONLINE. Die Bezahlkarte für Geflüchtete solle vor allem Bürokratie reduzieren, hieß es immer wieder von Politikern. Recherchen von ZEIT ONLINE und FragDenStaat zeigen nun aber, dass intern ganz andere Motive eine Rolle spielten. Die interne Kommunikation von Bund und Ländern belegt: Die Bundesländer wollten Geflüchtete stattdessen massiv einschränken. Wie die Länder das genau planten und wo Ämter jetzt zusätzlich belastet werden, weiß Christina Schmidt, Redakteurin bei ZEIT ONLINE. Und sonst so? Albatross findet neue Liebe und legt mit 74 Jahren noch ein Ei. Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Lisa Pausch und Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Syrien: Ein magischer Moment Machtwechsel in Syrien: So feiern die Syrer das Ende Assads Umsturz in Syrien: Was muss passieren, damit Syrien nicht im Chaos versinkt? Bezahlkarte für Geflüchtete: Wie die Bezahlkarte Geflüchtete einschränken soll Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Dec 9, 202413 min

"Was jetzt?" live in Berlin: Der große Jahresrückblick 2024 am 15. Dezember

Am 15. Dezember um 11 Uhr im Konzertsaal der Universität der Künste in Berlin. Wir sprechen mit Expertinnen und Experten aus der Redaktion über die Themen des Jahres. Anschließend haben Sie Gelegenheit, die Hosts von "Was jetzt?" bei Glühwein oder Punsch zu treffen. Tickets unter www.zeit.de/finale Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Dec 8, 20241 min

Russlands Kriegswirtschaft boomt, doch der Rubel stürzt ab

Russlands Währung, der Rubel, verliert weiter an Wert: Im November fiel er auf den tiefsten Stand seit dem Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine im Februar 2022. Mittlerweile, im dritten Kriegsjahr, ist die Inflation für die Russinnen und Russen im Alltag mehr als spürbar. Wird diese Krise eine Gefahr für die Herrschaft des russischen Präsidenten Wladimir Putin? Michael Thumann leitet als außenpolitischer Korrespondent das Moskauer Büro der ZEIT. Im Podcast berichtet er, was die Preissteigerungen für die Menschen in Russland bedeuten und warum der Rubel immer weiter an Wert verliert. Spaniens Wirtschaft wächst so stark wie keine andere in Europa. Im Vergleich zum Vorjahresquartal stieg die spanische Wirtschaftsleistung um 3,4 Prozent. Auch im dritten Quartal legte sie mit einem Plus von 0,8 Prozent deutlich zu. Spanien ist mittlerweile so etwas wie der europäische Wachstumsmotor. Es ist nicht nur der Tourismus, der Spaniens Wirtschaft florieren lässt. Was macht Spanien anders als der Rest Europas? Julia Macher berichtet für ZEIT ONLINE aus Spanien. Im Podcast analysiert sie, was die Gründe für das Wirtschaftswachstum in Spanien sind und ob das Land seine wirtschaftliche Stärke auch in Zukunft sichern kann. Und sonst so? Fehlende Wolken begünstigen Erderwärmung Moderation: Azadê Peşmen Redaktion und Produktion: Erica Zingher Mitarbeit: Lisa Pausch, Henrike Hartmann Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier. Weitere Links zur Folge: Russland: Angriffskrieg gegen die Ukraine Russische Wirtschaft: Wie lange hält Russland das durch? Ökonomie in Spanien: Das spanische Wirtschaftswunder Spanien: Tote und Vermisste nach Unwettern Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Dec 8, 202412 min