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Was jetzt?

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Klimagipfel im Petrostaat

Die Finanzierungslücke? Riesig. Die Liste prominenter Absagen? Lang. Das Gastgeberland? Umstritten. Und dann war da noch der Wahlsieg von Donald Trump. Der 29. Weltklimagipfel in Aserbaidschans Hauptstadt Baku startet unter denkbaren schlechten Vorzeichen. Die ZEIT-ONLINE-Wissenschaftsredakteurin Elena Erdmann ist trotzdem nicht ohne Hoffnung auf Fortschritte im globalen Klimaschutz nach Aserbaidschan gereist. Weil er Zölle auf den Import ausländischer Produkte erheben möchte, befürchten viele Ökonomen mittelfristig einen negativen Einfluss von Donald Trumps zweiter Präsidentschaft auf die Weltwirtschaft. Warum die Maßnahme gerade Deutschland schwer treffen würde, erklärt die New-York-Korrespondentin Heike Buchter im Podcast. Und sonst so? Der Soundtrack zum Ampelbruch ist da. Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Anne Schwedt Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier. Weiterführende Links zur Folge: Klimagipfel in Baku: Ist das Klima jetzt noch zu retten? Wirtschaftspolitik von Donald Trump: Die Angst vor Trumps K.-o.-Schlag Donald Trump: So würde Donald Trump der deutschen Wirtschaft schaden Drei Lieblingslieder für Liebeskummer aus dem Team von "Was jetzt?" Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Nov 11, 202411 min

"Treten Sie zurück, wenn Trump das verlangt?" – "Nein"

Donald Trump im Weißen Haus. Mehrheit im Senat – und wohl auch im Repräsentantenhaus. Dazu eine klare Mehrheit konservativer Richterinnen und Richter im Supreme Court. Mindestens bis zu den Midterm-Wahlen in zwei Jahren dürften Trump und die Republikaner die USA ganz nach ihrem Willen gestalten können. Doch es gibt einen mächtigen Mann, der Widerstand leisten könnte. Jerome Powell, der Chef der US-Notenbank Fed. Trump würde ihn gerne ablösen lassen, aber einfach wird das nicht. ZEIT-Autorin Heike Buchter spricht im Podcast über sein schwieriges Verhältnis zu Trump – und warum am Ende vielleicht ausgerechnet die Finanzmärkte dem neuen Präsidenten Einhalt gebieten könnten. Die Regierungsbildung in Sachsen ist gescheitert. Nach den Landtagswahlen am 1. September hatten CDU, SPD und das Bündnis Sahra Wagenknecht über eine mögliche Koalition gesprochen. Nun beendete das BSW die Gespräche am vergangenen Mittwoch. Wie es dazu kam und wie es nun weitergeht, erklärt Lisa Caspari aus dem Politikressort von ZEIT ONLINE. Und sonst so? Eine Riesenband zum Mauerfall. Moderation und Produktion: Ole Pflüger Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier. Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Nov 10, 202411 min

Spezial: "Ich fühle mich bis heute als Ossi"

35 Jahre sind vergangen, seit sich am 9. November 1989 im geteilten Berlin der erste Grenzübergang öffnete. Für Menschen aus der DDR begann damit eine Zeit des Umbruchs, mit vielen neuen Freiheiten, aber auch der Herausforderung, sich in kürzester Zeit in einem neuen System unter kapitalistischen Vorzeichen zurechtzufinden. Manchen gelang das. Manche scheiterten. In der DDR lebten damals 2,4 Millionen Kinder und Jugendliche. Sie sind in einer Zeit des Wandels aufgewachsen. In der Schule galt plötzlich ein anderer Lehrplan, die Eltern verloren vielleicht ihren Arbeitsplatz. Es galt, neue Freiheiten zu entdecken, aber auch Unsicherheiten auszuhalten, wie es nun weitergeht. Wie hat diese Umbruchzeit diejenigen geprägt, die damals noch kleine Kinder, Teenager oder junge Erwachsene waren? Empfinden sie noch heute Unterschiede zwischen Ost und West, obwohl sie den größten Teil ihres Lebens in einem wiedervereinigten Deutschland verbracht haben? Gibt es sie noch, die "Mauer in den Köpfen"? Die Antworten darauf sind äußerst unterschiedlich. Elise Landschek ist Host bei Was jetzt? und gehört zur Generation der sogenannten "Wendekinder". In dieser Spezialfolge von Was jetzt? hat sie mit drei Menschen gesprochen, die in drei unterschiedlichen Jahrzehnten geboren sind und den Mauerfall und die Wiedervereinigung als kleines Kind, Teenager oder junge Erwachsene erlebt haben. Diese drei haben den Umbruch als einschneidend und prägend empfunden. Im Podcast erzählen sie ihre ganz persönliche Geschichte. Moderation, Recherche und Produktion: Elise Landschek Redaktion: Ole Pflüger, Mounia Meiborg Musik und Mastering: Joscha Grunewald Diese Podcastfolge ist Teil der Serie "Durchbruch". Hier porträtieren wir Menschen, die es in einer Welt voll neuer Grenzen auf die andere Seite geschafft haben. Alle X-Schwerpunkte finden Sie hier. Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: 30 Jahre Mauerfall: Die friedliche Revolution Transgenerationales Trauma: Jedes Trauma hat seinen Weg Selbstständigkeit in Ostdeutschland: Gründerzeiten Wende-Jugend: Die Kinder der Freiheit Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Nov 9, 202441 min

Der schnellste Weg zu Neuwahlen

Nach dem Scheitern der Ampelkoalition steht Deutschland vor Neuwahlen. Wann diese stattfinden, ist jedoch unklar. Bundeskanzler Olaf Scholz wollte eigentlich noch bis zum 15. Januar warten, bevor er im Bundestag die Vertrauensfrage stellt. Die Neuwahlen würden dann erst im März folgen. Vertreter von Union, FDP, AfD und BSW fordern nun aber von Scholz, dass er den Weg für Neuwahlen deutlich schneller frei macht. Inzwischen hat Scholz eingelenkt und zeigt sich kompromissbereit, über einen Termin für Neuwahlen zu sprechen. Charlotte Greipl aus dem Politikressort von ZEIT ONLINE hat sich die verschiedenen Zeitpläne auf dem Weg zu Neuwahlen genauer angesehen. Im Podcast ordnet sie ein, welche Regeln die Verfassung für Neuwahlen vorsieht und welcher Termin frühestens denkbar ist. Nur wenige Tage nach seinem Wahlsieg hat Donald Trump bereits die erste Personalentscheidung für seine zweite Amtszeit als US-Präsident getroffen: Seine Wahlkampfmanagerin Susie Wiles soll Stabschefin im Weißen Haus werden. Wiles gehört seit Jahren zu Trumps innerem Zirkel, sie gilt als Architektin von Trumps Comeback. Das Onlinemagazin Politico bezeichnete sie als die "am meisten gefürchtete und am wenigsten bekannte" politische Strategin in Washington, D. C. Trump selbst sprach in seiner Siegesrede von ihr als "Ice Baby". Wer ist Susie Wiles? Heike Buchter berichtet für DIE ZEIT und ZEIT ONLINE aus New York. Im Podcast erklärt sie, was hinter Wiles' Spitznamen Ice Baby steckt und warum sie als Architektin des Trump-Comebacks gilt. Und sonst so? Nach dem Wahlsieg Trumps lädt ein New Yorker Club zum gemeinsamen Schreien. Moderation und Produktion: Lisa Caspari Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Henrike Hartmann Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier. Weitere Links zur Folge: Liveblog: Ampel-Aus Ampelkoalition: Bruch der Regierungskoalition Neuwahlen: Die bluffen doch Reaktionen zum Ampelbruch: Union fordert Vertrauensfrage schon in der nächsten Sitzungswoche USA: Trump macht Wahlkampfleiterin Wiles zur Stabschefin Susie Wiles: Diese Frau soll Trump zurück ins Weiße Haus bringen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Nov 9, 202411 min

Update: Habecks Kanzlerpläne

Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) will Kanzlerkandidat seiner Partei im kommenden Bundestagswahlkampf werden. Das hat er am Freitagnachmittag in einem Video auf YouTube bekannt gegeben. Er biete den Wählerinnen und Wählern seine Kraft und Erfahrung an, sagte Habeck, und fügte hinzu: "Wenn Sie wollen, auch als Kanzler." Zuvor war Habeck nach rund fünfjähriger Pause auf X zurückgekehrt und hatte – auch dort in einem kurzen Video – seine Kandidatur bereits angedeutet. Doch in welchem Zustand ist seine Partei, die in den jüngsten bundesweiten Umfragen nur noch bei rund elf Prozent liegt? Welchen Sinn hat es da überhaupt, einen Kanzlerkandidaten aufzustellen? Diese und weitere Fragen beantwortet ZEIT-Autorin Jana Hensel, die die Entwicklung bei den Grünen seit Jahren beobachtet. Außerdem erläutert sie, wie sich die Grünen zum Scheitern der Ampelkoalition positionieren und welche Erzählung die Partei darüber in Umlauf bringen will. In Amsterdam kam es am Donnerstagabend nach einem Fußballspiel zwischen Ajax Amsterdam und Maccabi Tel Aviv zu Gewalt zwischen israelischen Fans und Palästina-Unterstützern. Die israelische Regierung hat daraufhin Flugzeuge geschickt, um die israelischen Fans aus Amsterdam auszufliegen. Was noch? Nicht jedes Wunder ist Glaubenssache. Moderation und Produktion: Mounia Meiborg Redaktion: Moses Fendel Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier. Weitere Links zur Folge: Neuwahl: Robert Habeck will Kanzlerkandidat werden Robert Habeck: "Meine Bewerbung als Kandidat für die Menschen in Deutschland" Social Media: Robert Habeck kehrt auf X zurück, Elon Musk beschimpft Scholz Robert Habeck: Die Unglaubwürdigkeit des Anpackens Sonntagsfrage Bundestagswahl: Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre... Gewalt in Amsterdam: Was wir über die antisemitischen Attacken in Amsterdam wissen Wirtschaftspolitik: EU will Wirtschaftskrieg mit USA unter Trump verhindern Donald Trumps Wahlsieg: Trumps Wirtschaftspolitik wird Wohlstand vernichten Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Nov 8, 20248 min

Europa zwischen Trump und Putin

Aus ganz Europa kamen am Donnerstag Staats- und Regierungschefs in der ungarischen Hauptstadt Budapest zusammen, um am Gipfel der Europäischen Politischen Gemeinschaft (EPG) teilzunehmen. Das Ergebnis der US-Präsidentschaftswahl und die Bedrohung durch Russland fordern Europa nun doppelt heraus. Der Wahlsieg von Donald Trump ist aber auch in Europa in bestimmten Kreisen auf breite Zustimmung gestoßen. Insbesondere nationalistische und autoritäre Führungspersönlichkeiten wie Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán, oder AfD-Chefin Alice Weidel befürworten Donald Trump als Präsident der USA. Die Sehnsucht nach autoritärer Führung ist in den letzten Jahren gewachsen, und nationalistische Parteien und Bewegungen werden immer stärker, was eine existenzielle Bedrohung für die Europäische Union darstellt. Im Nachrichtenpodcast erklärt ZEIT-Europakorrespondent Ulrich Ladurner, was mit Blick auf die Rückkehr Trumps ins Weiße Haus die drängendsten Baustellen für Europa sind. Nach dem Wahlsieg Donald Trumps zeigt sich die russische Führung erfreut und hofft auf seine Unterstützung für ihre geostrategischen Ziele. Präsident Wladimir Putin hofft, dass Donald Trump nicht nur den Krieg in der Ukraine zugunsten Russlands beeinflussen, sondern auch die vom Westen geprägte Weltordnung weiter destabilisieren wird. Der künftige US-Präsident könnte die Spaltung zwischen den USA und Europa vorantreiben, etwa durch Zölle gegen die EU und eine Schwächung der NATO. Michael Thumann ist außenpolitischer Korrespondent der ZEIT. Im Podcast fasst er zusammen, was sich Russland von Donald Trump erhofft und wie das Ende der Ampelkoalition in Moskau wahrgenommen wird. Und sonst so? Happy End für Hündin Daisy Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier. Weitere Links zur Folge: Thema: EU-Gipfel: Treffen der EU-Spitzen Wahlsieg von Donald Trump: Der Albtraum Thema: Viktor Orbán: Ministerpräsident von Ungarn Thema: Alice Weidel: An der Spitze der AfD US-Wahl und Europa: Donald Trump ist längst schon hier Europäische Union: Staatenverbund und Wirtschaftsgemeinschaft US-Wahl 2024: Donald Trump gewinnt die Präsidentschaftswahl Thema: Donald Trump: Sieg bei der US-Wahl Trump-Sieg: Das Beste, was Putin passieren konnte Thema: Wladimir Putin: Russlands Machthaber Thema: Krieg in der Ukraine Die USA haben gewählt: Europa und Trump: Ausgestreckte Hand und geballte Faust Ukrainer über Trump: "Er will ein schnelles Ergebnis" Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Nov 8, 202410 min

Update: Schicksalstage einer Koalition

Nach weniger als drei Jahren ist die Ampelkoalition zerbrochen. Am Mittwochabend entließ Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) den Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP). Neuer Finanzminister wird Jörg Kukies (SPD), der bisherige Wirtschaftsberater von Olaf Scholz. Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) und Bildungsministerin Bettina-Stark-Watzinger (FDP) haben ihre Rücktritte eingereicht. Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) bleibt zwar im Amt, verlässt aber seine Partei. Die Bundestagswahl, die eigentlich für den 28. September 2025 angesetzt war, soll nun vorgezogen werden. Olaf Scholz kündigte an, dass er am 15. Januar im Bundestag die Vertrauensfrage stellen will, um noch Zeit zu haben, den Bundeshaushalt für 2025 zu beschließen. Wie das ohne Regierungsmehrheit gehen soll, ist unklar. Mit Marlies Uken, stellvertretender Leiterin des Ressorts Politik, Wirtschaft und Gesellschaft von ZEIT ONLINE, besprechen wir, wie es jetzt weitergeht. Die Unionsfraktion im Bundestag fordert Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) auf, die Vertrauensfrage vorzuziehen und sie spätestens Anfang der kommenden Woche im Bundestag zu stellen. CDU-Chef Friedrich Merz erklärte, dass die Ampelkoalition keine Mehrheit mehr im Bundestag habe, und betonte, eine schnelle Entscheidung sei notwendig, um Neuwahlen noch in der zweiten Januarhälfte abzuhalten. Friedrich Merz verwies auf internationale Verpflichtungen, die eine handlungsfähige deutsche Regierung erforderten. Olaf Scholz lehnt die Forderung aus der Union ab. Der Bundeskanzler plant, Mitte Januar die Vertrauensfrage zu stellen, was nach dem Grundgesetz erst im April 2025 zu Neuwahlen führen würde. Mariam Lau ist Redakteurin im Politikressort der ZEIT. Im Podcast erklärt sie, warum Friedrich Merz auf zeitnahe Neuwahlen dringt und was er sich selbst von einem früheren Wahltermin verspricht. Außerdem im Update: Beim EU-Gipfel in Budapest wird die Zukunft der Beziehungen zwischen der EU und den USA während der zweiten Amtszeit von Donald Trump diskutiert. Was noch? Vogelgezwitscher statt Weltgeschehen. Moderation und Produktion: Elise Landschek Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier. Weitere Links zur Folge: Liveblog: Bruch der Ampelregierung:Scholz wirft Lindner indirekt politische Brandstiftung vor Thema: Olaf Scholz: Ende der Ampelkoalition Ende der Ampel: Das Statement von Olaf Scholz im Wortlaut Thema: Jörg Kukies Thema: Marco Buschmann Thema: Bettina Stark-Watzinger Ampelbruch: Volker Wissing bleibt Minister und verlässt die FDP Thema: Deutscher Bundestag: Das Parlament der Bundesrepublik Deutschland Thema: SPD: Sozialdemokratische Partei Deutschland Thema: Bündnis 90/Die Grünen: Auflösung der Ampelregierung Thema: Friedrich Merz: Kanzlerkandidat der Union Regierungskrise: Union fordert Vertrauensfrage im Bundestag spätestens kommende Woche Reaktionen zum Ampelbruch: Union fordert Vertrauensfrage schon in der nächsten Sitzungswoche EU-Gipfel: Treffen der EU-Spitzen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Nov 7, 202410 min

Ampel-Bruch mit langem Anlauf

Nach einem lang anhaltenden Streit über die Wirtschafts- und Haushaltspolitik ist die Ampelkoalition am Mittwoch zerbrochen. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) gab bekannt, seinen Finanzminister Christian Lindner (FDP) zu entlassen. Daraufhin kündigten auch die anderen Minister der FDP ihren Rücktritt an. Im kommenden Jahr soll es vorgezogene Neuwahlen geben. Ein fataler Abgang, findet Mark Schieritz aus dem Politikressort der ZEIT. Er blickt im Podcast zurück auf die Konflikte der vergangenen drei Jahre und erklärt, wie es nun weitergehen könnte. Am Ende war Kamala Harris chancenlos. Die erst spät ins Präsidentschaftsrennen eingestiegene Demokratin wollte die erste Frau im Weißen Haus werden und erlebte am Ende eine schwere Niederlage – genau wie ihre Partei, die vor einem Neuanfang steht. Wie könnte dieser aussehen? Dazu befragt Pia Rauschenberger die US-Korrespondentin Johanna Roth, die Harris und die Demokraten an den Tag rund um die Wahl eng beobachtet hat. Und sonst so? Rolf Zuckowski und die singende Briefmarke. Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Benjamin Probst und Sophia Boddenberg Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier. Weitere Links zur Folge: Christian Lindner: Ein fataler Abgang Ende der Ampel: Sie weinen der Ampel keine Träne nach Wahlniederlage von Kamala Harris: "Das hatte doch nur ein böser Traum sein sollen" Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Nov 7, 202413 min

Update: Trumps Skepsis gegenüber Deutschland

Schneller als von vielen erwartet, stand am Mittwochmorgen fest: Der 45. Präsident der USA wird auch der 47. US-Präsident sein. Donald Trump spricht davon, die USA "heilen" zu wollen. Was wird eine zweite Präsidentschaft von Trump für die EU und Deutschland bedeuten? Diese und weitere Fragen beantwortet Martin Klingst, er berichtet für ZEIT ONLINE aus den USA. Das Ergebnis der US-Wahl, die Zukunft des Ampelbündnisses, die Ausrichtung der Wirtschaftspolitik – die Liste an Themen für die Koalition ist lang. Die Spitzen der Ampel treffen sich heute mehrfach, um über den Fortbestand der Koalition zu beraten. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD), Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) und Finanzminister Christian Lindner (FDP) saßen bereits am Mittwochmorgen zusammen. Am Nachmittag soll es ein weiteres Treffen der drei geben, bevor dann abends der Koalitionsausschuss tagt. Halten die Parteien wegen Trumps Sieg doch noch länger zusammen als befürchtet? Diese und weitere Fragen beantwortet Tina Hildebrandt, Leiterin des Politikressorts der ZEIT. Außerdem im Update: Die Sondierungsgespräche zwischen CDU, BSW und SPD für eine Landesregierung in Sachsen sind gescheitert. Was noch? Erste trans Frau zieht in US-Kongress ein. Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Ole Pflüger und Mounia Meiborg Mitarbeit: Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Ergebnisse der US-Wahlen: Der Schock Niederlage für Kamala Harris: Der Trump-Kult war zu mächtig Ergebnisse der US-Wahl: Donald Trump gewinnt sogar bei Frauen dazu Olaf Scholz: Irgendwie nochmal einig werden FDP-Chef: Eine kleine Anleitung, um Christian Lindner zu verstehen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Nov 6, 20248 min

Warum stimmen so viele Menschen für Donald Trump?

Nachdem er North Carolina und Georgia schon in der Wahlnacht gewonnen hat, hat Donald Trump nun auch den bedeutenden Swing-State Pennsylvania gewonnen. Somit ist klar, dass er mehr als 270 Wahlstimmen erhält und Präsident werden kann. Wie reagieren die Amerikaner darauf? Und was könnte sich in den USA verändern? Bis Mittwoch um 14 Uhr begleiten wir die US-Wahl auch im Videostream auf ZEIT ONLINE. Zu Gast sind prominente Gesprächspartner aus Politik, Kultur und Wissenschaft, wie Sigmar Gabriel, Luisa Neubauer, Michel Friedmann und Wim Wenders. Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger Redaktion: Helena Schmidt Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier. Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Nov 6, 202413 min

Die Demokraten werden nervös

Wer wird künftig die USA regieren? Donald Trump oder Kamala Harris? Die Bürgerinnen und Bürger der USA konnte bis Dienstagabend ihre Stimmen abgeben. Nun werden sie ausgezählt. Mit ZEIT-ONLINE-Korrespondentin Rieke Havertz sprechen wir darüber, wer aktuell vorne liegt, bis wann mit einem Ergebnis zu rechnen ist. Bis Mittwoch um 14 Uhr begleiten wir die US-Wahl auch im Videostream auf ZEIT ONLINE. Zu Gast sind prominente Gesprächspartner aus Politik, Kultur und Wissenschaft, wie zum Beispiel Sigmar Gabriel, Luisa Neubauer, Michel Friedmann und Wim Wenders. Und sonst so? Ein Ort, an dem alle ihre Meinung sagen dürfen: ein Tesla-Besitzer lädt Demokraten und Republikaner ein, sein Auto zu beschriften Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Mathias Peer, Henrike Hartmann Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier. Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Nov 6, 202411 min

Update: Die Sächsischen Separatisten und ihre Fantasien vom Umsturz

Die Bundesanwaltschaft hat am Dienstagmorgen acht mutmaßliche Mitglieder einer rechtsextremistischen, terroristischen Vereinigung festnehmen lassen. Die Beschuldigten – allesamt männlich und zwischen 21 und 25 Jahre alt – sollen eine Gruppe gegründet haben, die sich Sächsische Separatisten nennt. Laut Bundesanwaltschaft habe die Gruppe geplant, an einem "Tag X" mit Waffengewalt die Macht in Deutschland zu übernehmen und eine Art NS-Staat zu errichten. Eric Voigt ist Redakteur am Newsdesk von ZEIT ONLINE. Im Podcast ordnet er ein, was die Gruppe Sächsische Separatisten für einen ideologischen Hintergrund hat und wer ihre Mitglieder sind. Aus der deutschen Automobilindustrie häufen sich die düsteren Nachrichten. Erst kürzlich kündigte Volkswagen einen radikalen Sparkurs an – nun streicht auch der große Automobilzulieferer Schaeffler 2.800 Arbeitsplätze in Deutschland. Betroffen seien zehn Standorte in Deutschland und fünf weitere in Europa, zwei davon sollen ganz geschlossen werden. Insgesamt fallen etwa 4.700 Stellen weg. Das Unternehmen verspricht sich davon bis 2029 jährliche Einsparungen von rund 290 Millionen Euro. Und die seien laut Vorstandschef Klaus Rosenfeld notwendig, um die Wettbewerbsfähigkeit der Schaeffler-Gruppe langfristig zu sichern. Außerdem im Update: Bei israelischen Luftangriffen auf den Gazastreifen sind palästinensischen Angaben zufolge am frühen Morgen mindestens 29 Menschen getötet worden – die meisten von ihnen Frauen und Kinder. Ziel der Angriffe waren mehrere Orte im Gazastreifen, darunter Bait Lahiya, Deir al-Balah und die Stadt Suwaida. Was noch? Der Glücksatlas sieht die Menschen in Deutschland wieder mehr auf Glückskurs Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Henrike Hartmann Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier. Weitere Links zur Folge: Sächsische Separatisten: Mutmaßliche Mitglieder von rechtsextremer Terrorgruppe festgenommen Automobilindustrie: Schaeffler streicht Tausende Jobs in Deutschland Volkswagen: Konzernchef Oliver Blume will Kosten drücken Liveblog: Krieg in Nahost Verfolgen Sie die US-Wahl im Livestream von ZEIT ONLINE Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Nov 5, 20247 min

Alle Augen auf die USA

Ein republikanischer Kandidat, der mehrfach angeklagt und verurteilt wurde und nur knapp einem Attentat entging – und eine demokratische Kandidatin, die erst wenige Monate vor der Wahl ins Rennen eingestiegen ist. Der Wahlkampf um die 60. US-Präsidentschaftswahl der USA verlief durchaus ungewöhnlich. Nun entscheidet sich, ob Donald Trump oder Kamala Harris künftig die älteste Demokratie der Welt regieren werden. Alles Wichtige rund um den Wahlkampfendspurt und die letzten Prognosen beantwortet Rieke Havertz, internationale Korrespondentin bei ZEIT ONLINE. Auch kurz vor der Wahl wissen einige Menschen noch nicht, ob sie für den republikanischen Kandidaten Donald Trump oder die Demokratin Kamala Harris stimmen wollen. Einer von ihnen ist Aaron, ein 35-jähriger Veteran aus Pennsylvania, der in Afghanistan gedient hat. Aaron hat noch nie gewählt und in den vergangenen Wochen konnte er sich nicht entscheiden, ob er Trump oder Harris seine Stimme geben will. Laut einer Umfrage der New York Times und des Siena-Instituts gibt es Anzeichen dafür, dass die Spätentscheider mehrheitlich Harris wählen. Podcast-Redakteurin Pia Rauschenberger spricht über die Unentschlossenen, die für den Ausgang der Wahl von besonderer Bedeutung sind. Und sonst so? Ein Wald als Komponist Moderation und Produktion: Jannis Carmesin und Pia Rauschenberger Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Paulina Kraft Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: US-Wahl: Wo Harris und Trump um die letzten Stimmen kämpfen Kamala Harris: Präsidentschaftskandidatin der Demokraten Donald Trump: Präsidentschaftskandidat der Republikaner Pennsylvania: "Wir sind hier, um unsere Demokratie zu retten!" US-Wahl: "Trump oder Harris?" – "Weiter" Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Nov 5, 202413 min

Update: Der lange Weg zu Neuwahlen

Der SPD-Generalsekretär Matthias Miersch hat die Regierungspartner dazu aufgefordert, an der Koalition festzuhalten und gemeinsame Lösungen zu finden. Nachdem zwischen Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD), Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) und Finanzminister Christian Lindner (FDP) in den vergangenen Wochen ein Streit über die Wirtschafts- und Industriepolitik ausgebrochen war, wird zunehmend spekuliert, ob die Koalition an dem Streit zerbricht. Wie sich die FDP zum Verbleib in der Regierung positioniert und wie es mit der Koalition weitergehen könnte, erklärt Ferdinand Otto, Politikredakteur bei ZEIT ONLINE. In ein rund 5,5 Quadratkilometer großes Gebiet zwischen der Place de la Concorde, der Seine, der Oper und der Place de la République in Paris dürfen ab heute nur noch bestimmte Menschen mit dem Auto fahren. Dazu zählen Anlieger und Personen, deren Fahrtziel nachweislich in dem Bereich liegt. Wer unberechtigterweise mit dem Auto durch die Zone fährt, muss 135 Euro Strafe zahlen. Die verkehrsberuhigte Zone ist ein weiterer Schritt der Verkehrswende, die die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo seit Jahren vorantreibt. Was noch? Musiklegende Quincy Jones ist tot. Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Paulina Kraft Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Ampelstreit: Christian Lindner fordert Kehrtwende in Wirtschafts- und Finanzpolitik SPD: Bereitmachen für das Ende Ampelstreit: Matthias Miersch lehnt vorzeitiges Ende der Koalition ab Verkehrswende: Umweltfreundlich unterwegs Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Nov 4, 202410 min

Drohnen über dem Wahllokal

Unter anderem wegen des Sturms auf das Kapitol am 6. Januar 2021 gibt es umfassende Sicherheitsmaßnahmen bei der Präsidentschaftswahl am kommenden Dienstag. Zu den Vorkehrungen gehören erhöhter Polizeischutz, Scharfschützen auf Dächern und Drohnenüberwachung. Einige Wahllokale werden zudem mit schusssicherem Glas und Panikknöpfen ausgestattet. Fast vier Jahre nach dem Vorfall, bei dem Hunderte Anhänger des damaligen Präsidenten Donald Trump den Kongress stürmten, glauben immer noch viele Republikaner an Donald Trumps Behauptung, die Wahl sei ihm gestohlen worden. Seitdem kam es in den letzten Jahren immer wieder zu Angriffen und Anfeindungen gegen Wahlbeamte und freiwillige Helfer. "Was jetzt?"-Host Jannis Carmesin hat im US-Bundesstaat Georgia mit Wahlhelferinnen gesprochen. Lange haben Archäologen und Wissenschaftler versucht, den Ursprung des Rads zu ergründen, doch das ist schwierig. Jetzt hat die Zeitschrift "Royal Society Open Science" eine aktuelle Studie dazu veröffentlicht. Ein Softwareentwickler, ein Historiker und ein Luft- und Raumfahrttechniker haben versucht, das Rätsel zu lösen. Dafür haben sie ein Computerprogramm genutzt, um verschiedene Faktoren zu analysieren, die bei der Rad-Erfindung eine Rolle gespielt haben könnten. Die neuen Berechnungen des Forschungsteams legen nahe, dass neolithische Bergleute in den Karpaten vor etwa 5.900 Jahren die Ersten waren, die das Rad erfanden, um Kupfererz durch enge Stollen zu transportieren. Urs Willmann, Redakteur im Wissensressort der ZEIT, erläutert die ungewöhnliche Methode, mit der das Forschungsteam zu diesem Ergebnis kam. Und sonst so? Singen für die Stimme: Pop-up-Chöre in den USA Moderation und Produktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier. Sprachnachrichten mit Fragen zur US-Wahl an Alice Hasters, Sigmar Gabriel oder Carolin Emcke bitte an +49 40 74305513. Weitere Links zur Folge Thema: Sturm auf das US-Kapitol US-Wahl: Verschärfte Sicherheitsvorkehrungen für Bestätigung der US-Wahl US-Präsidentschaftswahl: Die US-Wahl 2024 live bei ZEIT ONLINE Sturm auf das Kapitol: Trump rief, sie antworteten Thema: Donald Trump: Präsidentschaftskandidat der Republikaner Sturm auf US-Kapitol: Die Rede, der Mob und die Erstürmung Thema: US-Geheimdienst Erfindung des Rades: Das läuft nicht ganz rund Archäologie: Das Rad neu erfunden Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Nov 4, 202412 min

Neues Lindner-Papier, neuer Ampelstreit

Das Grundsatzpapier von Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) zur Wirtschaftspolitik provoziert seine Koalitionspartner SPD und Grüne. Der Finanzminister fordert unter anderem die Abschaffung des verbliebenen Solidaritätszuschlages, einen Stopp neuer Regulierungen sowie einen Kurswechsel in der Klimapolitik. Wie relevant sind die Forderungen tatsächlich? Und ist dieser Streit jetzt endgültig zu viel für die Ampel? Diese und weitere Fragen beantwortet Michael Schlieben, politischer Korrespondent von ZEIT ONLINE. Nach der verheerenden Flutkatastrophe in Spanien sendet die spanische Regierung weitere 10.000 Soldaten und Polizisten in die betroffenen Regionen. Mehr als 200 Menschen sind in den Fluten gestorben. Inzwischen ist bekannt: Die Bevölkerung wurde zu spät gewarnt. Woran das liegt, erklärt Julia Macher. Sie berichtet für ZEIT ONLINE aus Spanien. Und sonst so? Wollten Sie schon immer wissen, wie es in den TikTok-Bubbles von Trump-Fans aussieht? Hier entlang. Moderation und Produktion: Simone Gaul Mitarbeit: Benjamin Probst und Matthias Peer Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Christian Lindner: Wenn er hart bleibt, war's das mit der Ampel Ampelkoalition: Das steht in Christian Lindners Wirtschaftswende-Papier Unwetter in Spanien: Nicht allein der Regen lässt die Menschen sterben Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Nov 3, 202412 min

Spezial: "Wir sind nach Pennsylvania gefahren, um unsere Demokratie zu retten!"

Erie liegt da, wo der Mittlere Westen aufhört und die Ostküste beginnt. Am Ufer des Eriesees leben gut 93.000 Menschen, Demokraten und Republikaner, Haus an Haus, sie gehen in dieselben Cafés, Waschsalons und sind sogar miteinander befreundet. Pennsylvania gilt als der entscheidende Swing-State, hier hängt viel davon ab, wie Countys wie Erie wählen. 2012 hat Erie County für Obama gestimmt, 2016 für Trump, 2020 für Biden – und 2024? Steve und Antonio sind ein schwules Paar, das extra aus Rochester im Bundesstaat New York angereist ist, um in Erie beim Haustürwahlkampf zu helfen. "Es ist für uns als schwules Paar sehr wichtig, dass eine Demokratin zur Präsidentin gewählt wird", sagt Steve. "Die Demokratische Partei ist ein bisschen wie die Sozialdemokraten in Deutschland – viel toleranter und schwulenfreundlicher." Er hat schon viele Wahlkämpfe mitgemacht, aber die aktuelle Wahl fühlt sich anders an – wie ein Kampf um die Demokratie selbst. Dena ist eine kinderlose Frau Anfang 40, sie betreibt ein Katzencafé in Erie. "Ich bin also der Inbegriff der verrückten Katzenfrau", sagt sie und lacht. Sie will für Kamala Harris stimmen. Sie hofft, dass eine Frau Präsidentin wird. Und sie will unbedingt, dass Obamacare erhalten bleibt, die flächendeckende Krankenversicherung. Ihr Vater Chris wählt Trump. Ihn stört der Alarmismus der Demokraten – diese ständigen Warnungen vor einem "Trump-Faschismus" ärgern ihn. Dena fürchtet, dass Menschen wie ihr Vater unterschätzen, was auf dem Spiel steht. Wer sind die Menschen, die in Erie County über die Zukunft ihres Landes entscheiden? Und wie gehen sie miteinander um, auch wenn sie wissen, dass sie politisch gesehen weit entfernt voneinander sind? Diesen Fragen gehen wir in einem Was-jetzt?-Spezial nach. Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger Redaktion: Jannis Carmesin Musikeinsatz und Postproduktion: Joscha Grunewald Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Nov 2, 202439 min

"Xi Jinping weiß, dass ich ein verrückter Hund bin"

Würde Donald Trump zur Ukraine stehen? Wie sieht er den Nahostkonflikt? Und wie will er Chinas Drohungen gegen Taiwan begegnen? Am Dienstag sind Präsidentschaftswahlen in den USA. Und während Kamala Harris wohl die Außenpolitik von Joe Biden weitgehend fortführen würde, ist bei Donald Trump vor allem die Ungewissheit gewiss. Denn abgesehen von gelegentlichen Äußerungen ist unklar, welcher außenpolitischen Linie Trump im Amt folgen würde. Heinrich Wefing, Leiter des Politikressorts der ZEIT, erklärt im Podcast, warum Trumps Außenpolitik schwer vorherzusehen ist, was über seine Haltung zu den großen Kriegen und Krisen bekannt ist und wie sich die Verbündeten der USA auf ihn vorbereiten. In England mobilisiert der National Health Service derzeit 140.000 Menschen für einen Großversuch mit dem neuen Galleri-Test. Dieser neuartige Bluttest soll mehr als 50 Krebsarten und deren Ausprägungen aufspüren und zudem angeben, in welchem Organ der Tumor wächst. Entwickelt vom US-Unternehmen Grail, zielt der Test auf eine effektive Früherkennung von Krebs ab, denn dieser ist in den Industriestaaten die zweithäufigste Todesursache. Allein in Deutschland sterben etwa 230.000 Menschen jedes Jahr an bösartigen Tumoren. Tom Kattwinkel ist Redakteur im Gesundheitsressort. Im Podcast erläutert er, wie Bluttests funktionieren und warum der Galleri-Test eher nicht die versprochene Revolution bringt. Und sonst so? Durch die Nacht: Unser Livestream zur US-Wahl! Moderation und Produktion: Ole Pflüger Redaktion: Elise Landschek Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier. Sprachnachrichten mit Fragen zur US-Wahl an Alice Hasters, Sigmar Gabriel oder Carolin Emcke bitte an +49 40 74305513. Weitere Links zur Folge: Donald Trump: Was für ein Chaos Thema: Donald Trump: Präsidentschaftskandidat der Republikaner Thema: Kamala Harris: Präsidentschaftskandidatin der Demokraten Krieg in der Ukraine: Trump will laut Orbán "keinen Penny" für Ukraine ausgeben Thema: Wolodymyr Selenskyj: Präsident der Ukraine Krieg in der Ukraine: Selenskyjs Plan: Nato-Einladung, Aufrüstung und Rohstoffe Ukraine-Krieg: Ukraine und die US-Wahl: Selenskyj wirbt bei Trump um Hilfe Thema: Nahost: Spannungen im Nahen Osten USA und China: Sie brauchen den Feind US-Präsidentschaftswahl: Die US-Wahl 2024 live bei ZEIT ONLINE Krebsforschung: Die neuen Waffen gegen den Krebs Krebsfrüherkennung durch Bluttest: Ein Tropfen Hoffnung Gesundheit: Weltweiter Anstieg an Krebserkrankungen erwartet Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Nov 2, 202411 min

Update: Der Winter naht, die Ukraine macht mobil

Etwa 8.000 der von Nordkorea nach Russland entsandten Soldaten könnten in wenigen Tagen an Kampfhandlungen gegen die Ukraine teilnehmen. Unterdessen bereitet die Ukraine die Mobilmachung von weiteren 160.000 Soldatinnen und Soldaten vor. "Es ist der nächste Versuch, Russlands Vormarsch zu stoppen", sagt Denis Trubetskoy. Er berichtet für ZEIT ONLINE aus Kyjiw und ist zu Gast bei Was Jetzt. Er erläutert, wie der vergangene Monat einer der schwersten seit März 2022 wurde, wie das Eingreifen Nordkoreas die Lage für die Ukraine verschlechtert und warum er trotzdem mit dem Begriff "kriegsmüde" hadert. Die Zahl der Toten nach dem verheerenden Unwetter in Spanien ist laut Behörden auf 205 gestiegen. Die meisten davon starben in der Region Valencia. Zahlreiche Menschen werden weiterhin vermisst. Nachdem das Unwetter mit Sturmböen, Hagel und Regenschauer zunächst die südlichen Regionen des Landes verwüstete, gibt es nun auch Warnungen für die weiter nördlich gelegene Provinz Castellón. Israels Luftwaffe hat das Flüchtlingslager Nuseirat im Gazastreifen angegriffen, weil es dort Hamas-Stellungen vermutet. Die Zahl der Opfer ist hoch, doch sie geht, je nach Quelle, auseinander. Was noch? Google Translate übersetzt jetzt auch die Sprache Inuktitut – zumindest versucht es das. Moderation und Produktion: Fabian Scheler Redaktion: Elise Landschek Mitarbeit: Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Tickets für die Liveaufzeichnung von Was Jetzt beim Finale der Podcast-Tour am 15. Dezember in Berlin gibt es hier. Sprachnachrichten mit Fragen zur US-Wahl an Alice Hasters, Sigmar Gabriel oder Carolin Emcke bitte an +49 40 74305513. Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Nov 1, 20249 min

Das hat der Weltnaturgipfel in Cali gebracht

Am heutigen Tag endet die UN-Biodiversitätskonferenz (COP16) in der kolumbianischen Stadt Cali. Seit Anfang letzter Woche tagten die Delegierten aus rund 200 Ländern zum Erhalt der biologischen Vielfalt. Bereits bei dem letzten Naturgipfel im Jahr 2022 einigten sich die Vertragsstaaten in Kanada auf einen Rahmenvertrag mit 23 Zielen, die bis 2030 umgesetzt werden sollen. Neben der Vereinbarung eines Plans zur Umsetzung dieser Ziele war auch die Frage nach der Finanzierung ein zentrales Thema der diesjährigen Konferenz. Kritik äußerten vor allem Vertreter indigener Gruppen sowie Forscher und Forscherinnen, die seit dem letzten Gipfel wenig Auswirkungen auf lokale Projekte sahen. Dagny Lüdemann, Chefreporterin Wissen von ZEIT ONLINE, berichtet über die Ergebnisse des Gipfels und erläutert, wie realistisch die Umsetzung der Ziele bis 2030 ist. Wenn in der österreichischen Hauptstadt Wien ein Mensch allein stirbt, wird dieser vom Abholdienst der Bestattung Wien am Zentralfriedhof überstellt. Die Diakonen Liem Duong und Otmar Gindl sind zwei befreundete Geistliche, die auf dem Friedhof Bestattungen ohne Trauergemeinde durchführen. Wenn keine Angehörigen ein Begräbnis organisieren, übernimmt die Gemeinde die Bestattung der Verstorbenen. Die Gründe für diese Entwicklung sind vielfältig: keine finanziellen Mittel, das Fehlen von Angehörigen oder Unkenntnis über den Tod der betroffenen Person. Christina Pausackl, Stellvertretende Büroleiterin im Österreichressort der ZEIT, hat einen Text über die beiden Geistlichen und ihre Arbeit auf dem Wiener Zentralfriedhof geschrieben. Im Podcast berichtet sie vom Ablauf einer solchen Zeremonie und den Beweggründen der Diakonen, trotz des Fehlens von Gästen eine würdige Trauerfeier abzuhalten. Und sonst so? Fußgänger-Freedom in New York Moderation und Produktion: Ole Pflüger, Moses Fendel Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier. Sprachnachrichten mit Fragen zur US-Wahl an Alice Hasters, Sigmar Gabriel oder Carolin Emcke bitte an +49 40 74305513. Weitere Links zur Folge: Weltnaturgipfel: Jetzt heißt es: Nicht reden, machen! Weltnaturgipfel: Artenschutzkonferenz der Vereinten Nationen beginnt in Kolumbien UN-Weltnaturgipfel: Der Tag, als die Menschheit beschloss, sich selbst zu retten UN-Biodiversitätskonferenz: "Die Natur wird uns Menschen im Zweifel überleben" Trauerfeier: Was ist, wenn am Ende keiner kommt? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Nov 1, 202411 min

Update: Im BSW wankt der Frieden

Die Parteispitze des BSW um Sahra Wagenknecht hat den Thüringer Landesverband dazu aufgefordert, in den Koalitionsverhandlungen mit der CDU und SPD seine außenpolitischen Positionen zu korrigieren. Das Kompromisspapier der drei Parteien nennt neben Gemeinsamkeiten auch Unterschiede in den Positionen zum russischen Angriffskrieg auf die Ukraine. Parteichefin Wagenknecht hat das Papier deshalb als Fehler bezeichnet. Wie sich der parteiinterne Streit beim BSW auf die Koalitionsverhandlungen in Thüringen und Brandenburg auswirkt, erklärt Fabian Reinbold, Leiter des Innenpolitikressorts bei ZEIT ONLINE. Bei der tödlichsten Flutkatastrophe Spaniens seit mehr als 50 Jahren sind bisher mindestens 155 Menschen gestorben, viele weitere werden noch vermisst. Die Unwetter, die vor allem Valencia hart trafen, wurden durch das Wetterphänomen "Kalter Tropfen" (gota fría) ausgelöst. Warum die Folgen so heftig waren und was der Klimawandel damit zu tun hat, ordnet Maria Mast aus dem Wissensressort von ZEIT ONLINE ein. Als Reaktion auf die Hinrichtung des deutsch-iranischen Doppelstaatsbürgers Djamshid Sharmahd hat die Bundesregierung angekündigt, alle iranischen Generalkonsulate in Deutschland zu schließen. Die Botschaft in Berlin bleibt weiter geöffnet. Was noch? Was die Halloween-Süßigkeiten mit uns machen. Moderation und Produktion: Helena Schmidt und Fabian Scheler Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Paulina Kraft Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Sprachnachrichten mit Fragen zur US-Wahl bitte an +49 40 74305513. Den Livestream zur US-Wahl finden Sie hier. Weitere Links zur Folge: Koalitionsverhandlungen: BSW-Spitze stellt Bedingungen für Regierungsbildung in Thüringen Bündnis Sahra Wagenknecht: Chronik eines Eiertanzes Regierungsbildung: BSW-Gremien segnen Koalitionsverhandlungen in Thüringen ab Frage nach Schuld immer lauter: Nach der Flut: Suche nach Vermissten in Spanien Überschwemmungen in Spanien: Wetterbehörde spricht erneut Unwetterwarnung für Valencia aus Spanien: Tote und Vermisste nach Unwettern Beziehungen zum Iran: Bundesregierung schließt alle iranischen Generalkonsulate Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Oct 31, 20249 min

Deutsche Firmen fürchten Donald Trump

Laut einer Umfrage des Münchner ifo Instituts blicken deutsche Unternehmen mit Besorgnis auf die bevorstehenden Wahlen in den Vereinigten Staaten. Sollte Donald Trump erneut US-Präsident werden, befürchten viele exportabhängige Firmen negative Auswirkungen auf ihr Geschäft. Dies ist vor allem auf seine Ankündigungen zurückzuführen, Strafzölle auf deutsche Produkte einzuführen. Besonders betroffen wären die deutschen Automobilhersteller, deren Produkte zu den wichtigsten Exportgütern Deutschlands in die USA zählen. Wissenschaftler des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) schätzen, dass der Gesamtschaden für die deutsche Wirtschaft innerhalb einer möglichen vierjährigen Amtszeit von Trump bis zu 180 Milliarden Euro betragen könnte. Die USA sind seit Längerem einer der bedeutendsten Partner der deutschen Wirtschaft. Fabian Franke, Redakteur im Ressort Politik und Wirtschaft, analysiert die potenziellen wirtschaftlichen Folgen für Deutschland und erklärt, wie sich die deutsche Wirtschaft darauf vorbereiten könnte. In Deutschland melden sich immer mehr Menschen krank. Laut aktuellen Daten der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) fehlen die Deutschen im Schnitt jährlich knapp 25 Tage bei der Arbeit. Im Vergleich dazu sind die Fehlzeiten in anderen Ländern, wie Schweden oder Großbritannien, deutlich niedriger. Der Chef der Techniker Krankenkasse (TK), Jens Baas, nennt als Hauptgrund für die hohen Fehlzeiten die Krankschreibungen wegen Erkältungskrankheiten, darunter grippale Infekte, Bronchitis und Grippe. Viele Arbeitgeber machen hingegen die Möglichkeit der telefonischen Krankschreibung verantwortlich. Für Deutschland bedeuten die vielen Fehltage hohe wirtschaftliche Verluste. Laut einer Untersuchung des Verbands der forschenden Pharma-Unternehmen (VFA) hätten krankheitsbedingte Ausfälle von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern im vergangenen Jahr einen Schaden von 26 Milliarden Euro verursacht. Luisa Jacobs, Redakteurin im Ressort Arbeit, hat sich mit den Zahlen beschäftigt. Im Podcast erklärt sie, warum sich so viele Menschen krankmelden und was Politik und Unternehmen dagegen tun können. Und sonst so? Auf der Suche nach dem Sinn des Schreckens. Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Sprachnachrichten mit Fragen zur US-Wahl an Alice Hasters, Sigmar Gabriel oder Carolin Emcke bitte an +49 40 74305513. Weitere Links zur Folge: Thema: Krankenstand Grippe: Was Sie über die Grippewelle wissen müssen Nach Kritik von Arbeitgebern: Hausärzte verteidigen telefonische Krankschreibung. Gesundheit: Kasse: Krankenstand wieder auf Rekordniveau Krankmeldungen: Krankenstand senkte die Wirtschaftsleistung 2023 um fast ein Prozent. Gesundheitspolitik: Krankenkassen fordern Beibehaltung der telefonischen Krankschreibung. US-Wahl 2024: Viele deutsche Industriebetriebe befürchten Schäden bei Trump-Sieg. Thema: Donald Trump: Präsidentschaftskandidat der Republikaner Studie: Deutsche Automobilbranche könnte bis 2035 etwa 190.000 Jobs streichen. Thema: Wirtschaft US-Wahl: Olaf Scholz warnt vor wachsender Unsicherheit in den USA. Geldanlage: So könnte sich die US-Wahl auf Ihre ETFs auswirken. US-Wahl: Trump billig, Harris teuer Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Oct 31, 202412 min

Update: Gewinne im Keller, Arbeiter auf den Barrikaden

Die Gewinne des Autokonzerns Volkswagen (VW) sind im dritten Quartal dieses Jahres um fast 64 Prozent eingebrochen. Dem größten deutschen Autohersteller drohen umfangreiche Sparpläne. Im Rahmen des Starts der zweiten Runde der Tarifverhandlungen zwischen Gewerkschaft und VW haben die Arbeitnehmer Widerstand gegen die Sparpläne angekündigt. Wie dramatisch ist der Gewinneinbruch? Und spart VW zu Recht am Personal? Diese und weitere Fragen beantwortet Max Hägler, Wirtschaftsredakteur der ZEIT. Nach heftigen Überschwemmungen in Spanien sollen mehr als 60 Menschen gestorben sein. Das meldet der spanische Katastrophenschutz. Besonders betroffen sind die Regionen Andalusien, Murcia und Valencia, die an das Mittelmeer grenzen. Mit Sturmböen, starkem Hagel und Regenmassen wurden Straßen und Häuser überflutet. Erst am Donnerstag soll sich die Lage in ganz Spanien entspannen. Ob die Menschen rechtzeitig gewarnt wurden, weiß Julia Macher. Sie berichtet für ZEIT ONLINE aus Spanien. Außerdem im Update: Die Staatsanwaltschaft Georgiens hat nach Kritik der Opposition am Ablauf der jüngsten Parlamentswahlen Ermittlungen wegen des Verdachts der Wahlfälschung aufgenommen. Die prowestliche Opposition sowie Wahlbeobachter hatten Zweifel am offiziellen Ergebnis geäußert. Was noch? Während der OP am eigenen Gehirn Schach spielen. Moderation und Produktion: Roland Jodin Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Benjamin Probst und Athithya Balamuraley Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Volkswagen: So steht es wirklich um VW Autogipfel: So kommen die Autokonzerne aus der Krise Unwetter in Spanien: Städte unter Wasser Wahl in Georgien: Hat die Opposition noch eine Chance? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Oct 30, 202410 min

Nordkorea und Nato – was die Ukraine zurzeit beschäftigt

Die russischen Truppen rücken in der Ostukraine immer weiter vor. Allein in den vergangenen sieben Tagen ist es Russland offenbar gelungen, 200 Quadratkilometer an Territorium zu erobern. Der ukrainische Generalmajor Dmytro Martschenko spricht von einer schwierigen Lage in der Ostukraine und beklagt den Mangel an Munition, Waffen und Soldaten. Auch die russische Seite hat hohe Verluste an Soldaten. Offenbar plant Russland deshalb nun, seine Truppen mit nordkoreanischen Soldaten zu verstärken. Nach Informationen der USA hat Nordkorea bereits mindestens 10.000 Soldaten nach Russland entsendet. Jörg Lau ist außenpolitischer Korrespondent im Hauptstadtbüro der ZEIT. Im Podcast ordnet er ein, warum nordkoreanische Soldaten nun in der Region Kursk eingesetzt werden sollen und wie es um die Debatte über einen Nato-Beitritt der Ukraine steht. Im Sudan dauern die Kämpfe zwischen dem herrschenden Militär und der paramilitärischen Gruppe Rapid Support Forces (RSF) seit eineinhalb Jahren unvermindert an. Zuletzt kam es in der Provinz Gezira zu einem Massaker, bei dem die paramilitärische RSF über 120 Menschen tötete, 200 verletzte und sexuell missbrauchte. UN-Generalsekretär António Guterres forderte angesichts der Lage im UN-Sicherheitsrat ein Ende der Feindseligkeiten und einen besseren Schutz der Zivilbevölkerung. Andrea Böhm ist Politikredakteurin der ZEIT und berichtet regelmäßig über die Lage im Sudan. Im Podcast analysiert sie, was das Vorgehen der RSF-Milizen in diesem Krieg auszeichnet und ob es in naher Zukunft eine Perspektive für einen Waffenstillstand im Sudan gibt. Und sonst so? Netflix führt eine Lesezeichenfunktion ein. Moderation und Produktion: Roland Jodin Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Susanne Hehr, Henrike Hartmann Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier. Sprachnachrichten mit Fragen an Alice Hasters, Sigmar Gabriel und Carolin Emcke gern an +49 40 74305513. Weitere Links zur Folge: Donezk: Ukrainisches Militär räumt Schwierigkeiten im Osten ein Ukrainekrieg: USA bestätigen Entsendung von 3.000 Soldaten aus Nordkorea Sudan: Kämpfe zwischen Militär und RSF Bürgerkrieg: Guterres spricht von unbeschreiblicher Grausamkeit im Sudan Bürgerkrieg im Sudan: Paramilitärs töten mehr als 120 Zivilisten in Sariha Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Oct 30, 202411 min

Update: Was aus der Hinrichtung von Jamshid Sharmahd folgt

Bis zuletzt hatten Menschenrechtsorganisationen und seine Tochter dafür gekämpft, den Deutschiraner Jamshid Sharmahd vor dem Tod zu bewahren. Doch nun hat die Islamische Republik Iran das Todesurteil vollstreckt – Jamshid Sharmahd wurde hingerichtet. 2020 wurde er vom iranischen Geheimdienst in Dubai festgenommen und im Iran inhaftiert. Ihm wurde vorgeworfen, 2008 einen Terroranschlag auf eine Moschee in der südiranischen Stadt Schiras verübt zu haben. Sharmahd lebte jahrelang in den USA und engagierte sich dort in der oppositionellen Exilgruppe Tondar, die der Iran für die Organisation des Anschlags verantwortlich macht. Schon seine Inhaftierung stieß international auf Kritik. Am Tag nach seiner Hinrichtung hat das Auswärtige Amt den Leiter der iranischen Botschaft in Berlin einbestellt. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) verurteilte die Hinrichtung via X "auf das Schärfste". Gilda Sahebi schreibt als freie Autorin für DIE ZEIT und ZEIT ONLINE über deutsch-iranische Themen. Im Podcast analysiert sie, welches Signal das Regime mit der Hinrichtung sendet und was das für die diplomatischen Beziehungen zwischen Deutschland und dem Iran bedeutet. 1949 gründeten die Vereinten Nationen das Palästinenserhilfswerk UNRWA, um den Menschen zu helfen, die seit dem ersten arabisch-israelischen Krieg von 1948 aus dem früheren Mandatsgebiet Palästina vertrieben wurden. Ab dem kommenden Jahr wird UNRWA seine Arbeit in Israel jedoch nicht mehr fortsetzen dürfen. Das israelische Parlament hat am Montagabend einem Gesetz zugestimmt, das die Aktivitäten der Organisation in Israel verbietet. 92 Abgeordnete der Knesset stimmten für den Gesetzentwurf, zehn dagegen. International hat das Verbot viel Kritik ausgelöst. Ohne die Arbeit des Hilfswerks drohe im Gazastreifen eine Hungersnot, warnten die USA und mehrere andere Länder. Die Türkei warf Israel vor, mit dem Einsatzverbot gegen das Völkerrecht zu verstoßen. UNRWA selbst spricht von einem "gefährlichen Präzedenzfall", der das Leiden der Palästinenser verstärken werde. Quynh Trần berichtet für ZEIT ONLINE aus Tel Aviv. Im Podcast ordnet sie ein, welche konkreten Folgen das Verbot für die Palästinenserinnen und Palästinenser haben könnte. Außerdem im Update: - Einen Monat nach der Tötung des langjährigen Hisbollah-Chefs Hassan Nasrallah hat die libanesische Terrormiliz den bisherigen Vizechef Naim Kassim zum neuen Generalsekretär ernannt. - Der Möbelkonzern Ikea will sich mit sechs Millionen Euro an dem geplanten bundesweiten Härtefonds für Opfer der SED-Diktatur beteiligen. Was noch? Milliardärinnen und Milliardäre verursachen in 90 Minuten mehr Treibhausgase als ein Durchschnittsmensch in seinem ganzen Leben. Moderation und Produktion: Helena Schmidt Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Henrike Hartmann und Athithya Balamuraley Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier. Sprachnachrichten mit Fragen an Alice Hasters, Sigmar Gabriel und Carolin Emcke gern an +49 40 74305513. Weitere Links zur Folge: Iran: Iran richtet Deutschiraner Jamshid Sharmahd hin Hinrichtung eines Deutschiraners: Auswärtiges Amt bestellt Leiter der iranischen Botschaft ein Liveblog: Krieg in Nahost UN-Palästinenserhilfswerk: UNRWA-Verbot in Israel sorgt international für Kritik Naim Kassim: Hisbollah ernennt bisherigen Vizechef zu Nasrallah-Nachfolger Wirtschaftsgipfel: FDP fordert wirtschaftspolitische "Richtungsentscheidungen" der Ampel Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Oct 29, 202410 min

Zwei Gipfel für die deutsche Wirtschaft

Im Kanzleramt findet heute der von Olaf Scholz (SPD) initiierte Industriegipfel statt. Unternehmensvertreter, Gewerkschaften und Wirtschaftsverbände beraten dabei gemeinsam über Wege aus der Wirtschaftsflaute. Scholz hat wegen der Rezession eine "neue industriepolitische Agenda" angekündigt. Parallel zum Industriegipfel hat die FDP zu einem eigenen Wirtschaftsgipfel für Arbeitgeber und Mittelstand eingeladen. Zacharias Zacharakis, Wirtschaftsredakteur bei ZEIT ONLINE, erklärt, was bei den beiden Gipfeln erreicht werden kann und was die Parallelveranstaltung von Finanzminister Christian Lindner (FDP) für die Ampelkoalition bedeutet. In einer Woche findet in den USA die Präsidentschaftswahl statt. In vielen Ländern wird das Ergebnis mit Spannung erwartet, denn der Wahlausgang entscheidet auch über die künftige Außenpolitik der USA. Der Kandidat der Republikaner und frühere US-Präsident Donald Trump hat in seiner ersten Amtszeit etwa mehrfach damit gedroht, dass sich die USA aus der Nato zurückziehe. Für die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten ist die US-Wahl ebenfalls von großer Bedeutung. Wie Trump und Harris sich hier jeweils positionieren, erklärt ZEIT-ONLINE-Redakteurin Isabelle Daniel. Und sonst so? AOC und Tim Walz messen sich in Crazy Taxi. Moderation und Produktion: Helena Schmidt Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Lisa Pausch und Paulina Kraft Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Sprachnachrichten mit Fragen an Alice Hasters, Sigmar Gabriel und Carolin Emcke gern an +49 40 74305513. Weitere Links zur Folge: Herbstprojektion: Bundesregierung sieht deutsche Wirtschaft 2024 erneut in der Rezession Regierungserklärung: Olaf Scholz kündigt industriepolitische Wende an Deutschlandfonds: Robert Habeck plant Investitionsprämie für Unternehmen Deutschlandfonds: Es wird Geld kosten – so oder so FDP: Christian Lindner lädt zu eigenem Wirtschaftsgipfel ein Wirtschaftspodcast "Ist das eine Blase?": "Die Krise in der Industrie ist ansteckend" US-Wahl: Wer hat Angst vorm nächsten US-Präsidenten? US-Wahl: Kamala Harris gegen Donald Trump Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Oct 29, 202412 min

Update: Kein VW-Werk ist mehr sicher, fürchtet der Betriebsrat

Volkswagen will laut Betriebsrat mindestens drei Werke in Deutschland schließen und Zehntausende Arbeitsplätze abbauen. Der Konzern befindet sich aufgrund schlechter Verkaufszahlen schon seit Längerem in der Krise. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat den Konzern dazu aufgefordert, die Arbeitsplätze zu erhalten. ZEIT-Wirtschaftsredakteur Max Hägler erklärt, wieso VW so radikal sparen will. Vor genau einem Jahr hat die israelische Armee ihre Bodenoffensive im Gazastreifen begonnen und damit auf das Massaker der Hamas vom 7. Oktober reagiert. Ziel war es, die Terrororganisation zu zerstören. Obwohl das Militär bereits mehrere hochrangige Hamas-Kämpfer getötet hat, setzt Israel die Offensive im Gazastreifen fort. Mittlerweile ist das Gebiet weitreichend zerstört, die palästinensische Gesundheitsbehörde berichtet von 42.000 Toten. Anna-Theresa Bachmann berichtet für ZEIT ONLINE aus Kairo und ordnet im Podcast ein, wie das israelische Militär im letzten Jahr vorgegangen ist. Etwa fünf Wochen nach der Landtagswahl stehen SPD und BSW in Brandenburg kurz vor dem Beginn von Koalitionsverhandlungen. Die Verhandler haben ihren Parteien nach mehrwöchigen Sondierungsgesprächen empfohlen, Koalitionsverhandlungen für die Landesregierung aufzunehmen. In Thüringen haben sich die Landesvorsitzenden von CDU, BSW und SPD auf Koalitionsverhandlungen verständigt. Vom BSW-Landesvorstand fehlt allerdings noch die Zustimmung. Was noch? Musik kann Schmerzen lindern. Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Paulina Kraft und Athithya Balamuraley Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Ihre Fragen rund um die US-Wahl beantworten wir gerne im Livestream. Schicken Sie uns einfach eine Sprachnachricht an +49 40 74305513. Weitere Links zur Folge: Volkswagen: So steht es wirklich um VW Volkswagen: Sparprogramm des Autokonzerns Volkswagen: VW schließt laut Betriebsrat mindestens drei Werke in Deutschland Nachfolge auf Jahia Sinwar: Die Hamas wird sich nicht selbst auflösen Tod Jahia Sinwars: Netanjahus Glückssträhne Jahia Sinwar: Wer ist Jahia Sinwar? Krieg in Nahost: Israel bestätigt Tod von Hamas-Chef Sinwar Lage im Überblick: Ägypten schlägt Feuerpause im Gaza-Krieg vor Landtagswahl: Sondierer von BSW und SPD empfehlen Koalitionsgespräche in Brandenburg Landtag: CDU, BSW und SPD in Thüringen streben Verhandlungen an Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Oct 28, 202410 min

Nach der Wahl ist Georgien gespaltener als zuvor

Georgien hat am Wochenende ein neues Parlament gewählt. Nach Angaben der Wahlbehörde hat die prorussische Partei Georgischer Traum, die das Land seit zwölf Jahren regiert, mit über 50 Prozent der Stimmen gewonnen. Das Oppositionsbündnis lag demnach mit weniger als 40 Prozent der Stimmen weit abgeschlagen dahinter. Das proeuropäische Parteienbündnis zweifelt das Ergebnis jedoch an, spricht von Wahlbetrug und reklamiert den Sieg für sich. Michael Thumann ist Osteuropakorrespondent der ZEIT. Im Podcast ordnet er ein, ob der erneute Wahlsieg des Georgischen Traums Georgien nun endgültig vom Reformkurs abbringt und das Land sich weiter Russland annähern wird. Raumfahrt war lange nur etwas für Regierungen und Staatskonzerne – doch inzwischen sind auch private Unternehmen in den Wettlauf ins All eingestiegen. Prominentestes Beispiel ist der US-amerikanische Tech-Milliardär Elon Musk mit seinem 2002 gegründeten Unternehmen SpaceX. Zwei deutsche Start-ups wollen ihm nun Konkurrenz machen, die Rocket Factory aus Augsburg und Isar Aerospace aus München. Nicolas Killian aus dem Digitalressort von ZEIT ONLINE hat sich mit dem deutschen Wettlauf in den Weltraum beschäftigt. Im Podcast analysiert er, warum private Unternehmen überhaupt ins All wollen und wo Deutschland im internationalen Vergleich in Sachen Raumfahrt steht. Und sonst so? Der große Käseraub in London – Starchef Jamie Oliver bittet um Hilfe Moderation und Produktion: Roland Jodin Mitarbeit: Lisa Pausch, Henrike Hartmann Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier. Weitere Links zur Folge: Georgien: Parlamentswahl 2024 Parlamentswahl in Georgien: Wahlkommission erklärt Regierungspartei zur Wahlsiegerin Parlamentswahl in Georgien: Opposition erkennt Wahlergebnis nicht an Deutsche Raketen-Start-ups: Das deutsche Space-Race Thema: SpaceX Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Oct 28, 202412 min

Die Gender-Vote-Gap

Am 5. November entscheiden die Menschen in den USA darüber, ob Donald Trump erneut Präsident wird – oder ob es zum ersten Mal in der Geschichte der Vereinigten Staaten eine Frau wird. Es ist eine Wahl im Zeichen des Geschlechterkampfes. Männer und Frauen in den USA wählen seit Jahrzehnten unterschiedlich. Männer tendieren zu den Republikanern, Frauen zu den Demokraten. Anna Sauerbrey ist außenpolitische Koordinatorin der ZEIT. Im Podcast analysiert sie, welche Geschlechterbilder Donald Trump und seine Partei transportieren und warum Harris es eher vermeidet, ihre Kandidatur als feministisches Projekt zu verkaufen. Das Bauhaus ist als Schule für Architektur und Design weltweit bekannt und gilt als eine der prägenden künstlerischen Institutionen des 20. Jahrhunderts. Die AfD in Sachsen-Anhalt hingegen sieht im Bauhaus einen "Irrweg der Moderne" und hat nun in einem Antrag eine "kritische Auseinandersetzung" mit dem Bauhaus gefordert. Die anderen Fraktionen lehnten den Antrag mit großer Mehrheit ab. Daniel Hornuff ist Kunstwissenschaftler und ZEIT-ONLINE-Autor. Im Podcast ordnet er ein, warum das Bauhaus für die AfD als Feindbild taugt und was die AfD mit dem Antrag bezwecken wollte. Und sonst so? Drei Nackte begehen Tankbetrug. Moderation und Produktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Lisa Caspari, Lisa Pausch, Henrike Hartmann Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier. Und an der Verlosung können Sie hier teilnehmen. Weitere Links zur Folge: US-Wahl: Kamala Harris gegen Donald Trump US-Wahlkampf: Der große kleine Unterschied AfD: Alternative für Deutschland AfD und Bauhaus: Und Claudia Roth spielt mit Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Oct 27, 202411 min

Spezial: "Trump oder Harris?" – "Weiter"

In weniger als zwei Wochen wählen die USA die Nachfolgerin oder den Nachfolger von Joe Biden. Kamala Harris und Donald Trump sind in diesen Tagen vor allem in den sieben Swing-States unterwegs, um dort mehrere Dinge zu tun: die eigene Anhängerschaft zu mobilisieren. Noch nicht überzeugte Wählerinnen und Wähler anzusprechen. Und vor allem, um noch gänzlich Unentschlossene zu finden. Das ist gar nicht so leicht. Die Wahlforschung weiß relativ wenig über diejenigen, die auch kurz vor der Wahl noch unsicher sind, für wen sie stimmen werden. Dabei könnten sie am Ende die Wahl entscheiden. Vor allem in Staaten wie Pennsylvania, North Carolina oder Georgia, wo Harris und Trump Umfragen zufolge fast gleichauf liegen, und die bei vergangenen Wahlen äußerst knapp endeten. Wer also sind sie, die Unentschlossenen? "Was jetzt?"-Host Pia Rauschenberger sucht seit Wochen in den USA nach ihnen und stellt in diesem "Was jetzt?"-Spezial einige von ihnen vor. Besonders im Fokus stand zuletzt die Gruppe der Schwarzen Männer. Bisher wählten sie mehrheitlich Demokraten, doch nicht wenige von ihnen sind sich dieses Mal nicht so sicher. Warum? Dieser Frage geht sie zusammen mit Host Fabian Scheler nach. Und kann es Harris gelingen, republikanische Frauen zu überzeugen? Außerdem erklärt US-Korrespondentin Johanna Roth, warum es Kamala Harris in der Außenwahrnehmung so schwerfällt, sich von Joe Biden zu unterscheiden. Für viele Unentschlossene wäre das aber wichtig. Moderation und Produktion: Fabian Scheler Redaktion: Pia Rauschenberger Mitarbeit: Johanna Roth Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier. Und an der Verlosung können Sie hier teilnehmen. Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Oct 26, 202444 min

Autoritäre Drohungen in Georgien

Am Samstag wählen die Menschen in Georgien ein neues Parlament. Die Wahl gilt als wichtige Richtungsentscheidung für das Land. Erstmals seit zwölf Jahren könnte die Regierungspartei Georgischer Traum ihre parlamentarische Mehrheit verlieren. Die Opposition sieht nun die Chance für einen Machtwechsel – hin zu einer Annäherung an Europa und die Nato. Doch wie die Wahl ausgehen wird, bleibt ungewiss, trotz des breiten Oppositionsbündnisses. Die Regierungspartei Georgischer Traum will die absolute Mehrheit erringen, um nach den Wahlen die prowestliche Opposition per Verfassung verbieten zu können. Simone Brunner aus dem Österreich-Büro der ZEIT ist gerade in der georgischen Hauptstadt Tbilissi und beobachtet die Wahl. Im Podcast ordnet sie ein, wie die Stimmung im Land ist und was für die Menschen in Georgien auf dem Spiel steht. Überall in Deutschland verschwinden in kleinen Orten die Geschäfte, alte Einkaufsstraßen verwaisen. Seit 1990 hat sich allein die Zahl der Lebensmittelgeschäfte in Deutschland mehr als halbiert. An die Stelle alteingesessener Läden treten zunehmend Lebensmittelautomaten oder ganze Supermärkte ohne Kassierer – im Fachjargon auch autonome Märkte oder Smart Stores genannt. Mittlerweile gibt es deutschlandweit etwa 500 Läden dieser Art – und im Wochentakt kommen weitere hinzu. Henrik Rampe schreibt für das Wirtschaftsressort der ZEIT und hat einen solchen Supermarkt besucht. Im Podcast berichtet er darüber, wie das Ganze funktioniert und wie die Supermärkte kontrollieren, dass ihre Kunden ehrlich sind und auch wirklich alles bezahlen, was sie gekauft haben. Und sonst so? Fakten zur Zeitumstellung Moderation und Produktion: Lisa Caspari Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Lisa Pausch, Henrike Hartmann Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier. Weitere Links zur Folge: Parlamentswahl in Georgien: Richtung Europa oder Richtung Russland? Wahlen in Georgien: Der Oligarch der Affenbrotbäume Einkaufen in Deutschland: Tante-Emma-Laden ohne Emma Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Oct 26, 202410 min

Update: Cem Özdemir will ins Ländle

Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne) will Ministerpräsident von Baden-Württemberg werden. Er würde auf Ministerpräsident Winfried Kretschmann folgen, der altersbedingt nicht erneut kandidiert. Baden-Württemberg ist das einzige Bundesland, in dem die Grünen den Ministerpräsidenten stellen. Allerdings liegt die Partei in den Umfragen vor Ort bei lediglich 18 Prozent. Wieso rechnet sich Özdemir trotz der schlechten Umfragewerte Chancen aus? Diese und weitere Fragen beantwortet Mariam Lau, Politikredakteurin der ZEIT. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) will das geplante Freihandelsabkommen der EU mit Indien vorantreiben. Am Rande des deutsch-indischen Wirtschaftsgipfels in Neu-Delhi forderte er "rasche Fortschritte und einen schnellen Abschluss". Wie weit sich die beiden Länder entgegenkommen, weiß Jörg Lau, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT. Außerdem im Update: Die Ministerpräsidentinnen und -präsidenten haben sich auf die Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks geeinigt. Die Reform sieht unter anderem vor, die Zahl der Sender zu reduzieren. Was noch? Schwaben auf dem Teller. Moderation und Produktion: Jannis Carmesin Redaktion: Constanze Kainz Mitarbeit: Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier. Und an der Verlosung können Sie hier teilnehmen. Weitere Links zur Folge: Landtagswahl in Baden-Württemberg: Cem Özdemir will Ministerpräsident in Baden-Württemberg werden Cem Özdemir: Kann er Kretschmann? Rundfunkgebühren: Steigt der Rundfunkbeitrag? ARD: Jetzt mit 40 Prozent weniger Humor Deutsch-indischer Gipfel: Scholz will schnelles Handelsabkommen mit Indien Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Oct 25, 20249 min

Weniger Sender, besseres Programm?

Noch bis zum heutigen Freitag findet in Leipzig die Ministerpräsidentenkonferenz der Länder statt, auf der unter anderem die Reformpläne für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk diskutiert werden. Neben strengeren Regeln für die Öffentlich-Rechtlichen im Netz und dem Wegfall mehrerer Radio- und TV-Programme geht es auch um die Höhe des Rundfunkbeitrags. Ziel der Reform ist es, ARD, ZDF und Deutschlandradio effizienter und günstiger zu machen. Die Finanzkommission KEF hatte im Februar empfohlen, den Rundfunkbeitrag um 58 Cent zu erhöhen, doch mehrere Länder haben gegen den Vorschlag Widerstand angekündigt. Laut bisherigen Plänen könnte die Reform im Sommer 2025 in Kraft treten. Götz Hamann schreibt für ZEIT und ZEIT ONLINE unter anderem über Medienthemen. Im Podcast erklärt er, wie genau die Reform aussehen könnte und welche Ergebnisse der MPK er für realistisch hält. Vor gut einer Woche wurde Jahia Sinwar, der Anführer der Hamas im Gazastreifen und Drahtzieher des Massakers vom 7. Oktober, durch das israelische Militär getötet. Während im Westen kurzzeitig Hoffnung auf eine Waffenruhe und die Freilassung der verbliebenen Geiseln aufkeimte, setzt Israel die Bombardierung des Gazastreifens fort und der Krieg geht weiter. Die Regierung von Benjamin Netanjahu hat sich von den ursprünglichen Kriegszielen verabschiedet und scheint nicht weniger als eine Neuordnung des Nahen Ostens anzustreben. So kommentierte der Premierminister den Tod Jahia Sinwars mit den Worten, der Krieg in Gaza sei nicht zu Ende. Auch die Hamas erklärte, sie wolle "bis zum letzten Mann" kämpfen. Nahostkorrespondentin Lea Frehse zeichnet in ihrem Text für die aktuelle Ausgabe der ZEIT ein düsteres Bild von der Lage im Gazastreifen. Im Podcast berichtet sie von ihrer Recherche und erklärt, wie die Menschen in Gaza auf den Tod von Jahia Sinwar reagieren. Und sonst so? Wie Südkorea seinen Bürgern den Weg aus der Kimchi-Krise weist. Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier. Weitere Links zur Folge: Ministerpräsidentenkonferenz: Regierungschefs beraten über Migration und Rundfunkbeitrag ARD und ZDF: Länder legen Reformplan für Öffentlich-Rechtliche vor Öffentlich-rechtlicher Rundfunk: Bundesländer wollen weniger öffentlich-rechtliche Radioprogramme Rundfunkbeitrag: Kommission empfiehlt höheren Rundfunkbeitrag ab 2025 Thema: Rundfunkgebühren: 18,36 Euro für die Öffentlich-Rechtlichen Jahia Sinwar: Wer ist Jahia Sinwar? Thema: Hamas: Terroroffensive gegen Israel Hamas-Massaker: Gegen den Teufelskreis des Todes Bewohner im Gazastreifen: "Der Tod hat jedes Haus erreicht" Benjamin Netanjahu: Der Amerikaner aus Jerusalem Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Oct 25, 202411 min

Update: Deutschlands Kassen leerer als gedacht

Bund, Länder und Gemeinden müssen in den kommenden Jahren mit deutlich geringeren Steuereinnahmen rechnen als zuletzt erwartet. Der Gesamtstaat müsse bis 2028 mit 58,1 Milliarden Euro weniger auskommen als noch im Mai erwartet, heißt es in der am Donnerstag vom Arbeitskreis Steuerschätzung veröffentlichten Prognose. "Neue Spielräume im Haushalt ergeben sich nicht", erklärte Finanzminister Christian Lindner (FDP) bei einer Pressekonferenz in Washington. "Im Gegenteil: Wir werden zusätzlich konsolidieren müssen. Nicht jede staatliche Leistung wird noch möglich sein." Zacharias Zacharakis, Redakteur für Wirtschaft bei ZEIT ONLINE, ordnet ein, was die veröffentlichten Zahlen nun für die Regierung und den kommenden Bundeshaushalt bedeuten. Im russischen Kasan endet am Donnerstag das dreitägige Gipfeltreffen der Brics-Länder. Neben den Gründungsländern Brasilien, Russland, Indien und China nahmen unter anderem auch die neuen Mitglieder Iran und Ägypten sowie zahlreiche weitere Staaten teil. Michael Thumann ist außenpolitischer Korrespondent für DIE ZEIT. Im Podcast analysiert er den Verlauf des Gipfeltreffens. Außerdem im Update: Im Jahr 2040 wird laut Prognosen des Bundesverkehrsministeriums der Verkehr in Deutschland erheblich zunehmen. Es werden mehr Menschen in Zügen und eine höhere Anzahl von Lkw auf den Straßen erwartet. Was noch? Mit Schwung ins Alter: Ü60-Pole-Dancerin tanzt bei der WM. Moderation und Produktion: Helena Schmidt Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier. Weitere Links zur Folge: Herbstprognose: Steuerschätzer erwarten 58 Milliarden Euro weniger Einnahmen bis 2028 Brics-Gipfel: Der Westen muss leider draußen bleiben Verkehrsprognose: Auto soll bis 2040 "Rückgrat der Mobilität" in Deutschland bleiben Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Oct 24, 202410 min

Indien – ein nicht ganz leichter Partner für Deutschland

Ab Donnerstag finden in Neu-Delhi die Deutsch-Indischen Regierungskonsultationen statt. Dabei beraten die Minister und Ministerinnen beider Länder über die Zusammenarbeit. Heikel dürfte beim Thema Außenpolitik werden. Indien bezeichnet sich im aktuellen Krieg gegen die Ukraine als neutral und bezieht große Teile seiner Rüstung aus Russland. Wie es um das Deutsch-Indische Verhältnis steht und welche Rolle die Wirtschaftspolitik dabei spielt, weiß Natalie Mayroth. Sie berichtet für ZEIT ONLINE aus Indien. Die USA wählen am 5. November nicht nur eine neue Person für das Präsidentschaftsamt, auch das Repräsentantenhaus und ein Drittel des Senates werden neu gewählt. Ob Republikaner und Demokraten neben der Präsidentschaft auch die Mehrheiten in den Kammern gewinnen können, wird über den Handlungsspielraum des neuen Präsidenten oder der neuen Präsidentin entscheiden. Wie werden die Häuser genau gewählt? Und welche der Parteien hat bessere Chancen? Diese und weitere Fragen beantwortet Rieke Havertz, internationale Korrespondentin für ZEIT ONLINE. Und sonst so? Ein Hobbymathematiker entdeckt die größte bekannte Primzahl. Moderation und Produktion: Mounia Meiborg Mitarbeit: Lisa Pausch und Benjamin Probst Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier. Und an der Verlosung können Sie hier teilnehmen. Weitere Links zur Folge: Narendra Modi in Russland: Kuscheln mit dem Kriegstreiber Indien: Verhaltener Applaus für Sergej Lawrow Umfragen zur US-Wahl: "Normale Menschen nehmen nicht an Umfragen teil" US-Wahl-Szenarien: So kann Trump gewinnen. Und so Harris Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Oct 24, 202410 min

So will Habeck die Wirtschaft retten

Vor drei Monaten hat sich die Bundesregierung auf ein Konjunkturprogramm geeinigt, um die lahmende Wirtschaft anzukurbeln. Jetzt fordert Wirtschaftsminister Robert Habeck erneut einen Investitionsfonds, der alle Unternehmen fördern soll. In seiner „Modernisierungsagenda“ schreibt er: „Wir sollten Investitionen mit einer unbürokratischen Investitionsprämie von zehn Prozent fördern – und zwar für alle Unternehmen, gerade auch Handwerksbetriebe sowie kleine und mittelständische Betriebe“. Mark Schieritz ist stellvertretender Leiter im Politikressort der ZEIT. Im Podcast erklärt er, wie der "Deutschlandfonds" finanziert werden soll und für wie realistisch er es hält, dass Habecks Vorschlag überhaupt umgesetzt wird. Außenministerin Annalena Baerbock ist zu Besuch in Beirut und hat vor weiteren Eskalationen des Nahost-Konflikts gewarnt. Nach ihrer Ankunft erklärte sie: „Eine völlige Destabilisierung des Landes wäre fatal für die religiös vielfältigste Gesellschaft aller Staaten im Nahen Osten und ebenso für die gesamte Region.“ Zeitgleich hat das israelische Militär nach Angaben der libanesischen Nachrichtenagentur NNA die Küstenstadt Tyros angegriffen. Für die jüngste Sonderfolge von Was jetzt? hat Lea Frehse mit Menschen aus Tyros gesprochen und sie gefragt, warum sie noch dort sind. Außerdem im Update: - In Berlin ist die aktuelle Cyberlife-Studie des Bündnisses gegen Cybermobbing vorgestellt worden. Laut der Erhebung sind mehr als zwei Millionen Schülerinnen und Schüler in Deutschland von Cybermobbing betroffen. Der Film „Wenn Mobbing tötet: Dharuna nahm sich das Leben“ von ZEIT-Autorin Poliana Baumgarten begleitet Opfer von Mobbing und erzählt von der kollektiven Gewalt - und dem Überleben. - Bei einem mutmaßlichen Terrorangriff in der Nähe der türkischen Hauptstadt Ankara hat es nach Angaben der Regierung Tote und Verletzte gegeben. Was noch? Die Kraft des Erzählens: Empathie durch Filme schauen. Moderation und Produktion: Helena Schmidt Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier. Weitere Links zur Folge: Wachstumspaket: Wächst da bald wieder was? Thema: Robert Habeck: Bundeswirtschaftsminister und Vizekanzler Wirtschaftsförderung: Habeck bringt wieder Investitionsfonds ins Spiel Deutschlandfonds: Robert Habeck plant Investitionsprämie für Unternehmen Wirtschaftswachstum: Habeck wirbt für Staatsfonds, Lindner für Reformen Haushalt: Habeck schlägt Sondervermögen zur Entlastung von Firmen vor Thema: Christian Lindner: FDP-Vorsitzender und Finanzminister Thema: Annalena Baerbock: Deutschlands Außenministerin Naher Osten: Baerbock warnt vor "völliger Destabilisierung" des Libanon Thema: Hamas: Terroroffensive gegen Israel Humanitäre Lage im Libanon: Plötzlich Kriegsschauplatz Was jetzt? – Spezial / Lage im Libanon: Ausharren im Kriegsgebiet Zahl der Betroffenen steigt: Studie: Fast ein Fünftel der Schüler Opfer von Cybermobbing Mobbing: Bis in den Tod Thema: Recep Tayyip Erdoğan: Der türkische Präsident Thema: PKK Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Oct 23, 20248 min

Kehrt die Türkei dem Westen den Rücken zu?

Am Dienstag hat im russischen Kasan das dreitägige Treffen der Brics-Gruppe begonnen. Erst kürzlich hatte das Nato-Mitglied Türkei eine Mitgliedschaft in der Brics-Staatengemeinschaft beantragt. Präsident Recep Tayyip Erdoğan zeigte sich enttäuscht über die schleppenden EU-Beitrittsverhandlungen und betonte, dass die Türkei gleichzeitig Beziehungen zum Osten und Westen aufbauen müsse. Die Brics-Gruppe trifft sich jedes Jahr zu einem Gipfel. Thema des diesjährigen Treffens ist unter anderem die Einführung eines eigenen Zahlungssystems als Konkurrenz zu Swift. Zu Gast ist Dr. Yaşar Aydın, Wissenschaftler der Stiftung Wissenschaft und Politik mit Schwerpunkt auf internationale Beziehungen der Türkei. Im Podcast ordnet er ein, welche Ziele die Brics-Staaten verfolgen und welche Rolle die Türkei dabei zukünftig spielen könnte. Nach den Olympischen Sommerspielen in Frankreich vor zwei Monaten plant die französische Regierung nun einen Sparplan, um die stark angespannte Haushaltslage zu verbessern. Das Land ist verschuldet, denn es fehlen rund 60 Milliarden Euro im französischen Staatshaushalt für das kommende Jahr. Der neue Premierminister Michel Barnier plant, die Haushaltslücke durch Ausgabenkürzungen und Steuererhöhungen zu schließen und macht sich dadurch unbeliebt. Auch die EU ist beunruhigt über das Haushaltsdefizit, das die europäischen Stabilitätsregeln übersteigt. Wie kann Frankreich seine Schulden nachhaltig stabilisieren? Matthias Krupa, Korrespondent in Frankreich, erklärt, woher die Schulden eigentlich kommen, und analysiert den Plan der Regierung, die Schulden zu reduzieren. Und sonst so? Eine Million für eine Stimme Moderation und Produktion: Roland Jodin Redaktion: Helena Schmidt Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier. Weitere Links zur Folge: Thema: Olympische Spiele: Sommerspiele in Paris 2024 Frankreich: Sein erster Haushalt könnte sein letzter sein Schulden in Frankreich: Sie sind nicht mehr flüssig Frankreich: Michel Barniers neue Regierung vor erster Kabinettssitzung in Paris Frankreich: Neuer Regierungschef will französisches Haushaltsdefizit senken Brics: Brics-Staaten beraten in Kasan über eigenes Zahlungssystem Thema: Wladimir Putin: Russlands Machthaber Thema: Brics-Gipfel: Treffen in Russland Thema: Recep Tayyip Erdoğan: der türkische Präsident Diplomatie: Türkei will Brics-Bündnis beitreten Erweiterung der Brics-Gruppe: Eine Ansage an den Westen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Oct 23, 202412 min

Update: Brombeerparteien sondieren in Sachsen

Sieben Wochen nach der Landtagswahl in Sachsen haben CDU, SPD und BSW am Dienstag in Leipzig ihre Sondierungsgespräche aufgenommen. Ob die Gespräche tatsächlich zu einer gemeinsamen Regierungsbildung führen, ist noch offen. Einen Namen hat das mögliche Bündnis aber schon jetzt: Brombeerkoalition. Das BSW hat bereits eine Bedingung für die Zusammenarbeit formuliert: "Ohne ein klares Bekenntnis zur Friedenspolitik werden wir in keine Regierung eintreten", sagte Sachsens BSW-Vorsitzende Sabine Zimmermann. Lisa Caspari ist Redakteurin im ZEIT-ONLINE-Ressort Politik, Wirtschaft, Gesellschaft. Im Podcast ordnet sie ein, welche Signale die drei möglichen Koalitionspartner zum Start ihrer Sondierungen gesendet haben und inwiefern die Forderungen des BSW die Gespräche belasten könnten. In der russischen Stadt Kasan, der Hauptstadt der Republik Tatarstan, beginnt am heutigen Dienstag das dreitägige Gipfeltreffen der Brics-Gruppe. Auf Einladung des russischen Präsidenten Wladimir Putin treffen sich Vertreterinnen und Vertreter aus 32 Ländern, darunter 24 Staatschefs. Auf der Tagesordnung steht unter anderem die Suche nach einer Alternative zum internationalen Zahlungsverkehrssystem Swift, von dem Russland seit seinem Einmarsch in die Ukraine ausgeschlossen ist. Außerdem im Update: - Olaf Scholz hat auf dem Deutschen Arbeitgebertag die EU-Wirtschaftspolitik kritisiert. In der EU brauche man "endlich Bürokratieabbau, und zwar in großem Umfang", sagte Scholz auf dem jährlichen Treffen des Spitzenverbandes der Arbeitgeber in Berlin. Er sagte zu, noch in diesem Jahr das umstrittene Lieferkettensorgfaltsgesetz anzugehen und forderte, das Arbeitskräftepotenzial besser auszunutzen. - In Österreich hat Bundespräsident Alexander Van der Bellen den amtierenden Bundeskanzler Karl Nehammer von der konservativen ÖVP mit der Regierungsbildung beauftragt. Van der Bellen drängt dabei auf eine Koalition von ÖVP und SPÖ. Was noch? Stehen ist das neue Sitzen ist das neue Rauchen. Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Helena Schmidt Mitarbeit: Athithya Balamuraley, Henrike Hartmann Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier. Und an der Verlosung können Sie hier teilnehmen. Weitere Links zur Folge: Sondierungsgespräche in Sachsen: Kretschmer hält Koalition mit BSW und SPD für sehr wahrscheinlich Regierungsbildung: Sondierungsgespräche in Sachsen sollen am Dienstag starten Sachsen: SPD und BSW stimmen für Aufnahme von Sondierungsgesprächen mit der CDU Brics: Brics-Staaten beraten in Kasan über eigenes Zahlungssystem Arbeitgebertag: Olaf Scholz sieht EU-Regulierung als Problem für deutsche Wirtschaft Österreich: Österreichs Präsident beauftragt ÖVP mit Regierungsbildung Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Oct 22, 20249 min

Russland und Nordkorea: Waffenbrüder in der Ukraine?

Der Nato-Generalsekretär Mark Rutte befürchtet eine "erhebliche Eskalation", sollte Russland nordkoreanische Truppen im Angriffskrieg gegen die Ukraine einsetzen. Zuvor hatte der südkoreanische Geheimdienst berichtet, dass bereits mehr als 1.500 Soldaten in Russland seien. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj warnte, dass der Einsatz nordkoreanischer Soldaten "der erste Schritt zum Weltkrieg" wäre. ZEIT-Korrespondent Jörg Lau analysiert im Podcast, warum es gefährlich wäre, wenn sich die aktuellen Berichte bewahrheiten würden. Der Hurrikan Oscar ist zu Beginn der Woche auf die Nordküste Kubas getroffen. Wenige Tage zuvor war dort bereits mehrfach die landesweite Stromversorgung zusammengebrochen. Kuba befindet sich seit Jahren in einer schweren Wirtschaftskrise. Lebensmittel, Medikamente und Kraftstoff sind knapp. In der Bevölkerung wächst der Unmut über die Engpässe. Ob Proteste der Regierung gefährlich werden könnten und was diese gegen die aktuellen Krisen unternimmt, erklärt Kuba-Experte Bert Hoffmann vom German Institute for Global and Area Studies (GIGA). Und sonst so? Zimtsterne - im Oktober Moderation und Produktion: Elise Landschek Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Sophie Boddenberg und Paulina Kraft Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Russland und Nordkorea: Nato warnt vor Einsatz nordkoreanischer Soldaten im Ukrainekrieg Russischer Angriffskrieg: Südkorea: Nordkorea schickt Tausende Soldaten in die Ukraine Kuba: Landesweite Stromausfälle halten seit Tagen an Tropensturm: Hurrikan Oscar trifft auf von Stromausfall betroffenes Kuba Karibik: Stromversorgung in Kuba bricht landesweit zusammen Wirtschaftskrise in Kuba: Lange Schlangen, leere Regale – Kuba in der Krise Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Oct 22, 202412 min

Update: Angriff auf das Geld der Hisbollah

Israels Militär hat in der Nacht zum Montag Finanzeinrichtungen der proiranischen Hisbollah im Libanon angegriffen. Dabei sind laut Militärangaben mehr als 15 Gebäude in Beirut und anderen Teilen des Landes getroffen worden. Israel habe die libanesische Hauptstadt "in Flammen" gesetzt, schrieb Israels Außenminister Katz auf X. Inwieweit die Angriffe die Hisbollah schwächen, erklärt Jannis Grimm vom Zentrum für interdisziplinäre Friedens- und Konfliktforschung an der Freien Universität Berlin. Bei einem Referendum in Moldau haben die Menschen mit knapper Mehrheit für einen proeuropäischen Regierungskurs gestimmt. Rund 50,4 Prozent der 1,4 Millionen Stimmberechtigten haben sich dafür ausgesprochen, den Wunsch nach einem EU-Beitritt als strategisches Ziel in der Verfassung festzuschreiben. Durch die Verfassungsänderung werden zukünftige Präsidenten stärker an einen proeuropäischen Kurs gebunden. Das Kabinett von Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni hat heute in einer Sondersitzung über die neu errichteten Lager für Geflüchtete in Albanien beraten. Am vergangenen Freitag hatte ein Gericht in Rom geurteilt, dass die Unterbringung der Migranten außerhalb der EU unzulässig ist. Innenminister Matteo Piantedosi hat bereits angekündigt, Berufung gegen das Urteil einzulegen. Was noch? Ready for take-off bitte in maximal drei Minuten. Moderation und Produktion: Ole Pflüger Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Paulina Kraft Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Krieg in Nahost: Beirut steht laut Israels Außenminister "in Flammen" Angriffe auf Beirut: Israel greift Finanzeinrichtungen der Hisbollah an Israel: Krieg in Nahost Moldau: Proeuropäer gewinnen EU-Referendum in Moldau Italienische Asylpolitik: Gericht in Rom untersagt Inhaftierung von Flüchtlingen in Albanien Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Oct 21, 202410 min

Natur schützen. Arten retten. Finanzierung unklar

Am heutigen Montag beginnt die UN-Biodiversitätskonferenz (COP16) im kolumbianischen Cali. Rund drei Wochen lang verhandeln die Unterzeichnerstaaten des UN-Abkommens zur Biodiversität über den Schutz des Lebens auf der Erde. Bei der letzten UN-Biodiversitätskonferenz im Jahr 2022 haben sich die teilnehmenden Länder auf ein weitreichendes Naturschutzabkommen geeinigt. Beim diesjährigen Weltnaturgipfel wollen die Teilnehmer ausarbeiten, wie das Abkommen tatsächlich umgesetzt und finanziert wird. Bei welchen Themen es zu Konflikten kommen könnte, ordnet Wissenschefreporterin Dagny Lüdemann ein. Die Grüne Jugend hat bei ihrem Bundeskongress am Wochenende Jette Nietzard und Jakob Blasel zu ihren neuen Vorsitzenden gewählt. Bei der Versammlung haben die 800 Vertreterinnen und Vertreter ihre Kritik an der Mutterpartei deutlich gemacht. Viele Mitglieder der Grünen Jugend sind unzufrieden mit der aktuellen Klima- und Migrationspolitik. Bislang hat die Nachwuchsorganisation auch noch nicht entschieden, gemeinsam mit den Grünen Bundestagswahlkampf zu machen. Wer die neuen Vorsitzenden sind und welchen Kurs die Grüne Jugend jetzt einschlagen will, erklärt ZEIT-ONLINE-Autorin Laura Höring. Und sonst so? Büropflicht bei Amazon Moderation und Produktion: Roland Jodin Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Paulina Kraft Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Weltnaturgipfel: Wie stellt man ein Drittel der Erde unter Naturschutz? Artensterben: Nicht ohne die Menschen Artenschutz und Ökosysteme: Die letzten ihrer Art Nach Rücktritt des Vorstands: Grüne Jugend wählt Nietzard und Blasel zu neuen Vorsitzenden Bundeskongress der Grünen Jugend: "Lieber Robert: Wir tragen diese Politik nicht mit" Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Oct 21, 202412 min

Wie die Linke im Gespräch bleiben will

Die Partei Die Linke hat auf ihrem Bundesparteitag in Halle Jan van Aken und Ines Schwerdtner zu ihren neuen Vorsitzenden gewählt. Beide stehen vor der Herausforderung, die Linke wieder als relevante Partei zu etablieren. Seit der Abspaltung des Bündnisses Sahra Wagenknecht ist sie geschwächt und wäre laut aktuellen Umfragen in einem neuen Bundestag nicht mehr vertreten. Wofür die zwei neuen Parteivorsitzenden stehen und wie sie die Linke wieder auf Erfolgskurs bringen wollen, weiß Katharina Schuler, Politikredakteurin von ZEIT ONLINE. Die Frankfurter Buchmesse hat durch das Genre New Adult viele junge Leser und vor allem Leserinnen angelockt. Durch die vielen neuen Kunden ist der Abwärtstrend im Buchhandel gestoppt: Die Branche erreicht beinahe wieder ihre Rekordumsätze aus dem Jahr 2010. Vor allem auf Instagram oder TikTok wächst die Zahl der New-Adult-Leserinnen. Was macht der Erfolg auf TikTok mit der Buchbranche? Und schwappt der Trend der New-Adult-Bücher auch auf andere Genres über? Diese und weitere Fragen beantwortet Titus Blome, Kulturredakteur bei ZEIT ONLINE. Und sonst so? "Aura" ist das Jugendwort des Jahres 2024. Moderation und Produktion: Lisa Caspari Mitarbeit: Mathias Peer und Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier. Und an der Verlosung können Sie hier teilnehmen. Weitere Links zur Folge: Die Linke: Sie sollen Die Linke über die Fünf-Prozent-Hürde hieven Politische Linke: Von wegen rot BookTok: BookTok und ich Frankfurter Buchmesse: So schön wird's nicht noch mal, härtere Tage kommen Jugendwort: "Aura" ist das Jugendwort des Jahres 2024 Hier gibt es Karten für das Podcast-Festival Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Oct 20, 202412 min

Spezial: Ausharren im Kriegsgebiet

Der Südlibanon ist das am stärksten umkämpfte Gebiet im Krieg zwischen Israel und der Hisbollah. Die meisten Dörfer sind nahezu menschenleer. Doch in Tyros, der größten Stadt im Süden, harren einige hundert Menschen aus. Was erleben die Zivilistinnen und Zivilisten, die geblieben sind? Seit dem Überfall der Hamas auf Israel am 7. Oktober vergangenen Jahres haben sich auch die Hisbollah-Miliz und Israel immer wieder angegriffen. Lange fand dieser Krieg im Schatten statt. Ende September haben sich die Spannungen zwischen beiden Seiten verschärft. Inzwischen ist die israelische Armee auch mit Bodentruppen in das Nachbarland vorgerückt und hat ein Viertel des Landes zur Evakuierungszone erklärt. Nach Angaben der libanesischen Regierung sind im Libanon eine Million Menschen auf der Flucht, mehr als 10.000 Menschen wurden verletzt und etwa 2.255 getötet. Nie zuvor haben die Gefechte zwischen Israel und der Hisbollah so viele Tote und Verletzte gefordert. Lea Frehse berichtet für DIE ZEIT und ZEIT ONLINE seit 2019 aus Beirut. Vor wenigen Tagen ist sie mit anderen internationalen Reporterinnen nach Tyros gereist und hat mit Menschen gesprochen, die dort geblieben sind, wo jeden Tag Bomben einschlagen. In dieser Was Jetzt?-Spezialfolge berichtet sie, was diese Menschen im Kriegsgebiet erleben, wo sie sich in Sicherheit bringen und wie sie sich versorgen. Außerdem ordnet sie ein, was gerade politisch im Libanon los ist und welchen Rückhalt die Hisbollah noch in der libanesischen Bevölkerung hat. Moderation und Produktion: Helena Schmidt Redaktion: Elise Landschek Mitarbeit: Henrike Hartmann Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier. Und an der Verlosung können Sie hier teilnehmen. Weitere Links zur Folge: Hisbollah: Kampf gegen die Terrormiliz Libanon: Kämpfe zwischen Hisbollah und Israel Libanon: Die Pager-Provokation Krankenhaus im Libanon: Dieses wahnsinnige Brennen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Oct 19, 202430 min

Wie Pegida uns verändert hat

Zehn Jahre nach ihrer ersten Demonstration geht die Pegida-Bewegung am Sonntag ein letztes Mal auf die Straße. Pegida, das steht für "Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes". Im Oktober 2014 hatte sich die migrationsfeindliche Bewegung in Dresden gegründet. Nun hat Lutz Bachmann, der Pegida-Gründer, über die sozialen Medien das Ende von Pegida angekündigt und zu einer letzten Demonstration eingeladen. Warum hört Pegida ausgerechnet jetzt auf? Lenz Jacobsen ist Redakteur im Politischen Feuilleton von ZEIT ONLINE und beobachtet die Proteste seit vielen Jahren. Im Podcast analysiert er, wie Pegida Deutschland in den vergangenen Jahren verändert hat und was man daraus für die Zukunft lernen kann. An der australischen Ostküste sind aktuell zahlreiche Strände für Besucherinnen und Besucher gesperrt, darunter auch der berühmte Bondi Beach. Der Grund: In und um Sydney wurden in den letzten Tagen Tausende kleiner schwarzer Kugeln an die Strände gespült. Experten gehen davon aus, dass es sich hierbei um Teerklumpen handelt. Doch keiner weiß, woher sie kommen. Rita Lauter aus dem Podcast-Team von ZEIT ONLINE ist aktuell in Sydney und weiß mehr über die möglichen Ursachen der angeschwemmten Kugeln. Im Podcast berichtet sie, wie groß die Aufregung wegen dieser Kugeln ist und wie die Behörden darauf reagieren. Und sonst so? Die gesündesten Sportarten Moderation und Produktion: Lisa Caspari Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Mathias Peer, Henrike Hartmann Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier. Und an der Verlosung können Sie hier teilnehmen. Weitere Links zur Folge: Thema: Pegida Pegida: Die besorgten Bürger haben gewonnen Pegida: Pegida hört auf Schwarze Kugeln in Sydney: Das Geheimnis der rätselhaften Teerkugeln am Strand von Sydney Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Oct 19, 202412 min

Update: Was der Tod des Hamas-Chefs für den Nahen Osten bedeutet

Die Terrororganisation Hamas hat den Tod ihres Chefs Jahia Sinwar bestätigt, nachdem am Donnerstag bereits Israel den Tod des 61-Jährigen bekannt gegeben hatte. Er soll am Mittwoch zusammen mit weiteren Hamas-Kämpfern durch Beschuss getötet worden sein. Der 61-Jährige galt als einer der Hauptverantwortlichen für den Terroranschlag vom 7. Oktober vergangenen Jahres auf Israel. Wer wird neuer Anführer der Hamas? Und wird Netanjahu von der erfolgreichen Tötung profitieren? Diese und weitere Fragen beantwortet Jan Roß, Politikredakteur der ZEIT. Das Sicherheitspaket der Bundesregierung hat die Abstimmung im Bundestag erfolgreich überstanden. Die Ampelfraktionen stimmten für die Gesetzesänderungen, die unter anderem Verschärfungen im Aufenthalts- und Waffenrecht vorsehen. Zuvor hatte es aus Reihen von SPD und Grünen heftige Kritik an dem Paket gegeben. Ob die Ampelkoalition nach der geglückten Abstimmung wieder stabiler geworden ist, weiß Ferdinand Otto, Politikredakteur bei ZEIT ONLINE. Außerdem im Update: Begleitet von Forscherinnen und Forschern haben 41 Unternehmen ein halbes Jahr lang die Viertagewoche getestet. David Gutensohn, stellvertretender Leiter des Arbeitsressorts bei ZEIT ONLINE, weiß, wie das Ergebnis der Studie aussieht und wieso so viele Unternehmen das Modell weiterführen wollen. Was noch? Das Krümelmonster ist bei Dortmund geblitzt worden. Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Benjamin Probst und Matthias Peer Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Tod Jahia Sinwars: Netanjahus Glückssträhne Nachfolge auf Jahia Sinwar: Die Hamas wird sich nicht selbst auflösen Sicherheitspaket: Scholz hat recht, seine Kritiker aber auch Viertagewoche: Was die Viertagewoche wirklich bringt Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Oct 18, 202410 min

Besuch des letzten Gefühlstransatlantikers

US-Präsident Joe Biden trifft sich heute mit Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD), dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron und dem britischen Premierminister Keir Starmer in Berlin. Die vier Staats- und Regierungschefs wollen bei ihrem Treffen in Berlin über die Unterstützung der Ukraine sprechen. Für Biden ist es voraussichtlich der letzte Besuch als US-Präsident in Europa. Welches Erbe hinterlässt er dort am Ende seiner politischen Karriere? Das ordnet die außenpolitische Korrespondentin der ZEIT, Anna Sauerbrey, ein. Vielerorts bleiben Kitaplätze in Deutschland zurzeit unbesetzt. Das Phänomen ist jedoch regional begrenzt. Bundesweit fehlen nach Berechnungen der Bertelsmann Stiftung etwa 430.000 Kitaplätze. Die Lage in den Betreuungseinrichtungen entspannt sich vor allem dort, wo die Geburtenrate in den vergangenen Jahren besonders zurückgegangen ist. Ob sich der Trend in Zukunft weiter fortsetzt und wie die frei bleibenden Kitaplätze den Betreuungsschlüssel beeinflussen, erklärt ZEIT-ONLINE-Autor Henrik Rampe. Und sonst so? Der Bundestag diskutiert über eine Menopausen-Strategie. Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Mathias Peer und Paulina Kraft Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: US-Präsident: Joe Biden holt Deutschlandbesuch mit Vierertreffen nach Ukrainekrieg: News und Infos Joe Biden: Letzte Amtszeit als Präsident Kitaplätze: Womit keiner rechnet Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Oct 18, 202410 min

Update: Wie Selenskyj Russland zum Frieden zwingen will

In Brüssel hat heute der zweitägige EU-Gipfel begonnen. Auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj nimmt teil und stellte seinen "Siegesplan" für die Ukraine vor. Von den EU-Staaten fordert er, die Hilfe für sein Land zu verstärken. Wie diese Hilfe aussehen soll und was Selenskyj mit seiner Forderung in Brüssel erreichen konnte, erklärt ZEIT-Auslandskorrespondent Ulrich Ladurner. Außerdem ist die Migrationspolitik mal wieder eines der Themen beim Gipfel. Auch darüber sprechen wir. Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben weitere Hamas-Mitglieder im Gazastreifen getötet. Darunter könnte auch der Hamas-Chef Jahia Sinwar sein. Wie das israelische Militär mitteilte, wird derzeit mit einem DNA-Test geprüft, ob es sich bei einem der Toten um ihn handeln könnte. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat heute entschieden, den Leitzins um 0,25 Prozentpunkte auf 3,25 Prozent abzusenken. Im Juni hatte die EZB den Leitzins erstmals seit rund zwei Jahren gesenkt und damit auf die niedrigere Inflation reagiert. Im September folgte eine weitere Absenkung. Welche Vor- und Nachteile die Entscheidung der EZB bringt, erklärt ZEIT-Wirtschaftsredakteur Kolja Rudzio. Der Bundestag hat heute über die Krankhausreform von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) abgestimmt. In der Regierungskoalition haben die Parteien rund zwei Jahre lang über das Projekt gestritten. Die Union ist weiterhin unzufrieden mit der Reform und hat angekündigt, den Vermittlungsausschuss anzurufen. Was noch? 25 Jahre Wer wird Millionär? Moderation und Produktion: Fabian Scheler Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Paulina Kraft Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Was Jetzt Live am 15.12.2024 EU-Gipfel: Scholz fordert vorgezogene Umsetzung des reformierten EU-Asylsystems EU-Gipfel: Asylpolitik sorgt für Uneinigkeit unter EU-Regierungschefs Ukrainekrieg: Selenskyj fordert vor EU-Gipfel neue Hilfen Asylpolitik der EU: Grenzwertig Statistisches Bundesamt: Inflationsrate sinkt auf tiefsten Stand seit gut drei Jahren Europäische Zentralbank: Inflation in der Eurozone niedriger als geschätzt Leitzins: EZB senkt die Zinsen im Euroraum Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Oct 17, 202410 min

Harris in Trump-Land

Heute Nacht, knapp drei Wochen vor der US-Wahl, ist die demokratische Präsidentschaftskandidatin Kamala Harris im Fernsehsender Fox News aufgetreten. Dort gab sie erstmals einem konservativen Medium ein Interview. Das Gespräch mit Chefmoderator Bret Baier fand in Pennsylvania statt, einem umkämpften Bundesstaat, der am Ende wahlentscheidend sein könnte. Fox News gilt als Haussender der Republikaner. Für Was jetzt? hat Redakteurin Pia Rauschenberger das Gespräch mit zwei Brüdern aus Pennsylvania geguckt - der eine unterstützt Harris, der andere Trump. Wie blicken die beiden auf die Kandidatin und ihren Auftritt im konservativen Fernsehen? Außerdem kommentiert ZEIT ONLINE-US-Korrespondentin Johanna Roth, ob Harris von ihrem Auftritt profitieren könnte. Nach den Landtagswahlen in Sachsen und Thüringen verhandelt das Bündnis Sahra Wagenknecht jetzt mit der CDU über zwei mögliche Regierungskoalitionen. Das BSW trat erstmals bei einer Landtagswahl an und belegte mit 12 Prozent in Sachsen und 15 Prozent in Thüringen in beiden Ländern den dritten Platz. Auch in Brandenburg war die wenige Monate alte Partei erfolgreich und führt nun Sondierungsgespräche mit der SPD. Die Beteiligung des BSW an einer Regierung in allen drei Landtagen ist die einzig denkbare Konstellation ohne AfD-Beteiligung. Könnte das BSW am Ende tatsächlich in drei Ländern mitregieren? Insbesondere die verschiedenen außenpolitischen Positionen erschweren die Debatte. Lisa Caspari, Politikredakteurin bei ZEIT ONLINE, berichtet, wie die Gespräche zwischen den Parteien laufen. Und sonst so? Wenn aus Rivalen Trainer werden. Moderation und Produktion: Ole Pflüger Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier. Weitere Links zur Folge: Thema: US-Wahl: Kamala Harris gegen Donald Trump Umfragen zur US-Wahl: Wer zieht ins Weiße Haus – Donald Trump oder Kamala Harris? US-Präsidentschaftswahl: Donald Trump will TV-Duell mit Kamala Harris bei Fox News Thema: Sachsen: CDU gewinnt die Landtagswahl Thema: Thüringen: Chaos im Landtag BSW: Machtfaktor Wagenknecht Thema: Sahra Wagenknecht: Vorsitzende des BSW Thema: Landtagswahlen: Wahl in Brandenburg SPD: Sozialdemokratische Partei Deutschlands BSW: Wagenknecht fordert Kompromisse von SPD und CDU Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Oct 17, 202412 min

Update: Die SPD ringt um das Sicherheitspaket

Innerhalb der SPD gibt es Widerstand gegen ein geplantes Sicherheitspaket der Bundesregierung. Etwa 20 Abgeordnete der Bundestagsfraktion überlegen offenbar, gegen das Paket zu stimmen. Ob Scholz doch noch eine Mehrheit zusammenbekommt und wieso die Kritik an dem Paket aus der SPD so groß ist, weiß Michael Schlieben. Er ist politischer Korrespondent bei ZEIT ONLINE. Psychotherapeutinnen und -therapeuten haben am Mittwoch in Berlin für eine bessere Finanzierung der Therapeutenausbildung demonstriert. Die Bundesregierung hat bereits einen Reformvorschlag vorgelegt, laut Verbänden und dem Bundesrat greift dieser jedoch zu kurz. Jan Schwenkenbecher aus dem Gesundheitsressort von ZEIT ONLINE weiß, was die Psychotherapeuten fordern. Außerdem im Update: Der Bundestag berät am Mittwochabend über eine Reform des Arbeitsrechts an Universitäten und Hochschulen. Der Gesetzentwurf von Bundeswissenschaftsministerin Bettina Stark-Watzinger sieht unter anderem eine Mindestlaufzeit für Arbeitsverträge vor und soll die an Hochschulen oft prekären Arbeitsbedingungen verbessern. Und sonst so? Wo ist die Maus? Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Benjamin Probst Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Weitere Links zur Folge: Migrationspolitik: SPD-Politiker stellen sich gegen geplantes Sicherheitspaket Migrationspolitik: Juso-Chef wirft Olaf Scholz Einschüchterung vor Psychotherapie: Woran merke ich, ob meine Therapie wirkt? Psychotherapie: "Meine Stärke hat mich an den Rand des Abgrunds gebracht" Arbeitsbedingungen in der Wissenschaft: Da kippt was Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Oct 16, 202411 min

Karl Lauterbachs Revolution

Zu wenig Personal, zu wenig Medikamente, zu wenig Geld – so kann man die Situation an deutschen Krankenhäusern ganz grob zusammenfassen. Die geplante Krankenhausreform der Bundesregierung soll helfen und wird am heutigen Mittwoch im Gesundheitsausschuss diskutiert. Ziel der Reform ist die wirtschaftliche Entlastung der Kliniken in Deutschland sowie eine bessere Patientenversorgung. Carla Neuhaus, Redakteurin im Wirtschaftsressort, erklärt, was die neue Reform für Patientinnen und Patienten bedeutet. Drei Wochen vor der US-Wahl blicken wir im Podcast auf die aktuellen Umfragen – Donald Trump und Kamala Harris liegen fast gleichauf – und diskutieren, warum US-Medien dennoch einen leichten Trend in Richtung Trump erkennen. Christian Endt, stellvertretender Leiter des Ressorts Daten und Visualisierung, beantwortet außerdem die Frage, wie verlässlich die Umfragen generell sind. Und sonst so? Über Nacht zum Bürgermeister Moderation und Produktion: Constanze Kainz Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Susanne Hehr, Athithya Balamuraley, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier. Dafür können Sie an der Verlosung von 5 × 2 Tickets hier teilnehmen. Weitere Links zur Folge: Krankenhausreform: Regierung bringt Krankenhausreform auf den Weg Thema: Karl Lauterbach: Bundesgesundheitsminister Thema: Krankenhausreform: Deutschlands Krankenhäuser in der Krise Kosten der Krankenhausreform: Die Versicherten bezahlen die Fehler des Staates Krankenhausgipfel in Berlin: Kliniken warnen vor großen Leistungseinschränkungen durch Klinikreform Krankenhausreform: "Die Reform ist wie ein Hemd, das man schief zuknöpft" Thema: US-Wahl: Kamala Harris gegen Donald Trump US-Wahlkampf: Harris wirft Trump Streben nach "unkontrollierter Macht" vor Umfragen zur US-Wahl: Wer zieht ins Weiße Haus – Donald Trump oder Kamala Harris? Thema: Kamala Harris: Präsidentschaftskandidatin der Demokraten Thema: Donald Trump: Präsidentschaftskandidat der Republikaner Swing-States: Sie entscheiden, wer die US-Wahl gewinnt Thema: Joe Biden: Letzte Amtszeit als Präsident Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Oct 16, 202412 min