PLAY PODCASTS
Was jetzt?

Was jetzt?

2,085 episodes — Page 22 of 42

Update: Die Generation Corona ist optimistisch

Trotz Kriegen und anderen globalen Krisen blicken Jugendliche in Deutschland überraschend optimistisch in die Zukunft. Das geht zumindest aus der neuen Shell Jugendstudie hervor, die am Dienstag in Berlin vorgestellt wurde. Laut der Studie hat die Generation sogar ein positiveres Bild von der Zukunft als noch bei der letzten Befragung im Jahr 2019. Für die Studie wurden rund 2.500 Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 12 und 25 Jahren zu Lebenssituation und Einstellungen befragt. Rudi Novotny ist Redakteur im Ressort Wissen der ZEIT. Im Podcast ordnet er ein, wie die Forschenden sich das positive Gesamtergebnis erklären. Neben den Gefechten im Libanon setzt die israelische Armee ihre Angriffe auch im Gazastreifen fort. Zuletzt trafen die Angriffe unter anderem das größte palästinensische Flüchtlingslager Dschabalija, den Innenhof eines Krankenhauses und ein ehemaliges Schulgebäude. Nach palästinensischen Angaben starben zahlreiche Menschen, viele weitere wurden verletzt. Die israelischen Truppen sind seit Anfang Oktober wieder verstärkt in den Norden des Gazastreifens zurückgekehrt. Außerdem im Update: Im Juli entzündete sich ein Paket im DHL-Luftfrachtzentrum in Leipzig. Offenbar sollte das Paket während des Flugs einen Brand verursachen. Nun ermittelt die Bundesanwaltschaft in dem Fall. Es wird ein russischer Sabotageakt vermutet. Was noch? Trumps jüngster Townhall-Auftritt wirft Fragen auf. Moderation und Produktion: Jannis Carmesin Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Henrike Hartmann Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier. Und an der Verlosung können Sie hier teilnehmen. Weitere Links zur Folge: Shell Jugendstudie: "Die heutige Jugend hat ein sehr positives Zukunftsbild" Shell Jugendstudie: Jugendliche blicken trotz Angst vor Krisen optimistisch in die Zukunft Liveblog: Krieg in Nahost Gaza: Vertrieben, getötet, ohne ausreichende Hilfe ​​Sabotagefall: Bundesanwaltschaft ermittelt nach Brand eines DHL-Luftfrachtpakets Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Oct 15, 202410 min

Warum Donald Tusk auf eine neue Migrationspolitik setzt

Regierungschef Donald Tusk will das Recht auf Asyl vorübergehend aussetzen. Dies ist Teil seiner neuen Migrationsstrategie, die er heute dem Kabinett vorstellen wird. Tusk forderte die Anerkennung der Maßnahmen auf europäischer Ebene. Sie würden sich insbesondere gegen Belarus und Russland richten, sagte Tusk. In Deutschland hatte Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) Anfang September ebenfalls die Asyl- und Migrationspolitik verschärft und vorübergehende Grenzkontrollen an allen deutschen Landgrenzen angeordnet. Ulrich Ladurner, Auslandskorrespondent der ZEIT, analysiert die Hintergründe von Polens Kurswechsel in der Migrationspolitik und ordnet ein, ob dieser Schritt Teil einer breiteren europäischen Bewegung ist. Robert Habeck und Annalena Baerbock sollen Medienberichten zufolge Waffenlieferungen an Israel blockiert haben. Hintergrund ist, dass die Bundesregierung zwischen März und Ende August keine Kriegswaffenexporte nach Israel mehr genehmigt hatte. Mark Schieritz, stellvertretender Leiter im Politikressort, analysiert die Vorwürfe und erläutert die politischen Beweggründe, die zu einer differenzierteren Haltung gegenüber Waffenlieferungen an Israel führen. Und sonst so? Von Prohibition zur Produktion: grüne Ernte! Moderation und Produktion: Elise Landschek Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Tickets für das Finale der Podcast-Tour können Sie hier gewinnen. Weitere Links zur Folge: Donald Tusk: Erst aufräumen, dann um Europa kümmern Migrationspolitik: Polen will Asylrecht vorübergehend aussetzen Migration: Polen will Recht auf Asyl vorübergehend aussetzen Migration über Polen: Bundespolizei registriert mehr illegale Einreisen aus Belarus Polnisch-belarussische Grenze: "Die Migrationskrise kommt der polnischen Regierung gelegen" Migrationskrise in Polen: "Ein Herz aus Stein" Migration: Nancy Faeser ordnet Kontrollen an allen deutschen Grenzen an Thema: Robert Habeck Thema: Annalena Baerbock Krieg in Israel und Gaza: Waffenexporte nach Israel stark gesunken Krieg in Nahost: Seit März kein Export von Kriegswaffen nach Israel mehr Rüstungsexporte: Scholz kündigt weitere Waffenlieferungen an Israel an Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Oct 15, 202412 min

Update: UN-Soldaten in der Schusslinie

Bei den Kämpfen zwischen der israelischen Armee und der proiranischen Hisbollah-Miliz im Libanon geraten die UN-Friedenstruppen vor Ort immer öfter zwischen die Fronten. Bereits fünf Blauhelmsoldaten der Mission Unifil wurden verwundet. UN-Generalsekretär António Guterres sprach sogar von einem möglichen Kriegsverbrechen seitens Israels. Israel wirft der Hisbollah-Miliz hingegen vor, die Posten der UN-Soldaten als Schutzschilde zu missbrauchen. Nutzt die Hisbollah die Blauhelme tatsächlich aus? Diese und weitere Fragen beantwortet Lea Frehse, Nahost-Korrespondentin der ZEIT. Die SPD fordert zum Start in den Wahlkampf Steuersenkungen für die Mittelschicht und neue Prämien für Elektroautos. Ein entsprechendes Strategiepapier präsentierte der Parteivorstand nach seiner Klausurtagung am Sonntag. Das Ziel laut: "Wirtschaft ankurbeln. Arbeitsplätze sichern, Beschäftigte entlasten." Kritik kommt unter anderem von CDU-Kanzlerkandidat Friedrich Merz. Die SPD belaste mit den Steuerplänen den Mittelstand. Ob die SPD mit dem neuen Programm aus dem Umfragetief kommen könnte, weiß Peter Dausend, Redakteur im Hauptstadtbüro der ZEIT. Außerdem im Update: Der Wirtschaftsnobelpreis ist in diesem Jahr für die Forschung zu Wohlstandsunterschieden verliehen worden. Was noch? Bei Fragen zu Medikamenten lieber nicht den Chatbot fragen. Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Benjamin Probst und Athithya Balamuraley Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Nahostkrieg: UN-Friedenstruppe wirft Israels Armee "gewaltsames" Eindringen vor Positionspapier: Die SPD will wieder SPD sein Wirtschaftsnobelpreis: US-Wohlstandsforscher erhalten Wirtschaftsnobelpreis Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Oct 14, 202410 min

Kleine Schritte auf dem Weg in die EU

Im Rahmen des Berlin-Prozesses findet auf Einladung von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) heute ein Gipfeltreffen der Westbalkanstaaten statt. An dem Treffen nimmt neben den Staats- und Regierungschefs von Albanien, Bosnien-Herzegowina, Kosovo, Nordmazedonien, Montenegro und Serbien auch EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen teil. Ob der Gipfel die regionale Zusammenarbeit stärken kann und wie wichtig die EU-Annäherung für die Westbalkanstaaten gerade ist, erklärt ZEIT-EU-Korrespondent Ulrich Ladurner. Die Bundesnetzagentur hat zum 1. Oktober den ersten Trusted Flagger in Deutschland zugelassen. Trusted Flagger sind vertrauenswürdige Hinweisgeber, die gemäß dem Digital Services Act (DSA) der EU in den sozialen Medien und auf Videoplattformen mutmaßlich strafrechtlich relevante Inhalte an die Betreiber melden. Der erste in Deutschland zugelassene Hinweisgeber ist die Meldestelle REspect! der Stiftung zur Förderung der Jugend in Baden-Württemberg. Rechte Medien werfen den Trusted Flaggers vor, wie eine Zensurbehörde zu arbeiten. Ist an diesem Vorwurf dran? Das ordnet ZEIT-ONLINE-Digitalreporter Götz Hamann im Podcast ein. Und sonst so? Billy, BEKVÄM, Silverlönn – IKEA feiert 50. Jubiläum in Deutschland. Moderation und Produktion: Mounia Meiborg Mitarbeit: Mathias Peer und Paulina Kraft Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Bosnien und Herzegowina: Vermisste nach tödlichen Sturzfluten in Bosnien und Herzegowina Albanien: Ausschreitungen bei Protesten gegen Albaniens Regierung EU-Beitritt: News und Infos Desinformation auf X: Reguliert X Fake-News: Wenn die Wahrheit stirbt Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Oct 14, 202411 min

Merz stimmt die CSU auf den Ernst der Lage ein

Beim Parteitag der CSU in Augsburg hat CDU-Chef und Kanzlerkandidat Friedrich Merz den guten Umgang der Schwesterparteien miteinander betont. Unter seiner Führung der CDU und Markus Söders Führung der CSU hätten die beiden Parteien zu einem "neuen Miteinander" gefunden. In einer rund einstündigen Rede beim CSU-Parteitag hat Merz außerdem für eine Agenda 2030 geworben, die das Bürgergeld abschaffen soll. ZEIT-Politikredakteurin Mariam Lau ordnet die Rede von Merz im Podcast ein. In dreieinhalb Wochen finden in den USA die Präsidentschaftswahlen statt. In den Umfragen liegen der republikanische Kandidat Donald Trump und die demokratische Kandidatin Kamala Harris fast gleichauf. Für die Entscheidung der Wahl spielen die sogenannten Swing-States eine wichtige Rolle. Einer davon ist Pennsylvania im Nordosten der USA. Was jetzt?-Host Pia Rauschenberger ist dort gerade unterwegs und hat mit Wählerinnen und Wählern gesprochen, die noch unentschlossen sind, für wen sie am 5. November stimmen wollen. Bis zum Wahltag hören Sie bei Was jetzt? immer mal wieder von ihnen. Alles außer Putzen: Ein filmreifer Wettbewerb um "Emily". Moderation und Produktion: Helena Schmidt Mitarbeit: Mathias Peer und Paulina Kraft Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: CSU-Parteitag: Die neue Kraft der konservativen Mitte CSU: Bayerns Regierungspartei CSU-Parteitag: Merz kündigt entschiedenes Vorgehen gegen "irreguläre Migration" an Friedrich Merz: Kanzlerkandidat der Union Umfragen zur US-Wahl: Wer zieht ins Weiße Haus – Donald Trump oder Kamala Harris? US-Wahl: Kamala Harris gegen Donald Trump Swing-States: Sie entscheiden, wer die US-Wahl gewinnt Pennsylvania: News und Infos Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Oct 13, 202413 min

Hat die Zukunft noch Zukunft, Andreas Reckwitz? (Das Politikteil-Spezial 1/3)

Das ist die erste Folge vom Das Politikteil-Spezial zum Thema: „Hat die Zukunft noch Zukunft?“. Der Soziologe und Bestseller-Autor Andreas Reckwitz hat darüber ein fundamentales neues Buch geschrieben, das die verstörenden Phänomene zusammendenkt: Es heißt „Verlust. Ein Grundproblem der Moderne”. Im Podcast Das Politikteil sprechen Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing mit ihm über seine Thesen. Alle Folgen des Spezials von Das Politikteil können Sie hier anhören. Uns erreichen Sie jederzeit unter [email protected]. Hosts: Tina Hildebrandt, Heinrich Wefing Gast: Andreas Reckwitz Redaktion und Recherche: Carlotta Wald Schnitt und Produktion: Pool Artists Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Oct 12, 202447 min

Wenn die Haut verbrennt

Die Verbrennungsstation im Allgemeinen Krankenhaus Geitawi in Beirut ist die einzige im ganzen Land, die Menschen mit schweren Verbrennungen behandelt. Täglich wenden sich Kliniken an die Station, um Verbrennungsopfer dorthin zu überweisen. Obwohl sich die Krankenhäuser auf den Krieg vorbereitet haben, sind die Stationen überfüllt. Die Intensivstation in Geitawi hat ihre Kapazitäten erweitert, indem sie die Flure freigeräumt und die Bettenzahl erhöht hat. Seit dem Angriff der Hamas auf Israel vor einem Jahr beschießt die Hisbollah-Miliz Israel aus dem Libanon. Das israelische Militär reagierte darauf mit Gegenangriffen. Vor etwas mehr als zwei Wochen begann die israelische Armee dann mit schweren Luftangriffen auf den Libanon, auch auf die Hauptstadt Beirut. Ziel ist es, die Hisbollah-Miliz zu zerstören. Lea Frehse, Nahostkorrespondentin der ZEIT, war im Geitawi-Krankenhaus und berichtet, was sie dort erlebt hat. In Nordrhein-Westfalen kommt es vermehrt zu gewaltsamen Auseinandersetzungen, die auf die Aktivitäten der sogenannten Mocro-Mafia zurückgeführt werden. Auslöser der aktuellen Gewaltwelle ist der Diebstahl von 350 Kilogramm Cannabis, der einen Rachefeldzug ausgelöst hat. Der nordrhein-westfälische Innenminister Herbert Reul macht die Legalisierung von Cannabis in Deutschland dafür verantwortlich. Allerdings gibt es bislang keine belastbaren Beweise für einen Zusammenhang. Die Legalisierungsstrategie in Deutschland beinhaltet Cannabis-Clubs, die legal anbauen dürfen. Experten gehen davon aus, dass der illegale Handel abnehmen wird, wenn diese Clubs etabliert sind. Christan Parth, Redakteur im Ressort Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, analysiert die Strukturen und Hintergründe der organisierten Kriminalität und erklärt, was man dagegen tun könnte. Und sonst so? Sommerliche Deutsche Vita Moderation und Produktion: Erica Zinger Redaktion: Helena Schmidt Mitarbeit: Anne Schwedt, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier. Weitere Links zur Folge: Krankenhaus im Libanon: Dieses wahnsinnige Brennen Nahost: Tote und Verletzte nach Luftangriffen auf Beirut Hamas-Angriff am 7. Oktober: Der Tag, der nicht enden will Krieg in Nahost: "Mittlerweile ist das keine kleine Bodenoperation mehr" Thema: Libanon: Kämpfe zwischen Hisbollah und Israel Organisierte Kriminalität: LKA: "Mocro-Mafia" auch in Niedersachsen bekannt Ermittlungen: "Mocro-Mafia": Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Polizisten Kriminalität: Hohe Strafen für niederländische "Mocro-Mafia" Thema: Cannabis: Die Legalisierung ist da Cannabislegalisierung: UN-Drogenkontrollrat kritisiert Cannabisfreigabe in Deutschland Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Oct 12, 202410 min

Update: Ein Friedensnobelpreis gegen Atomwaffen

Der Friedensnobelpreis geht in diesem Jahr an die japanische Anti-Atomwaffen-Organisation Nihon Hidankyo. Die Organisation wurde von Überlebenden der Atombombenabwürfe von Hiroshima und Nagasaki gegründet und setzt sich für nukleare Abrüstung ein. Zwischenzeitlich wurde befürchtet, dass der Preis angesichts der gegenwärtigen Krisen und Kriege gar nicht vergeben werden würde. ZEIT-ONLINE-Autor Felix Lill erklärt, was die Organisation Nihon Hidankyo so besonders macht. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat der Ukraine bei Gesprächen in Berlin weitere Militärhilfe der westlichen Partner in Höhe von 1,4 Milliarden Euro zugesagt. Dazu gehören Luftverteidigungssysteme, Artillerie und Drohnen. Am Nachmittag ist der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj in Berlin eingetroffen. Zuvor war Selenskyj nach London, Paris und Rom gereist, um für die weitere Unterstützung der Ukraine im Kampf gegen Russland zu werben. An der Ostseeküste bei Warnemünde brennt seit Freitagvormittag ein Öltanker. Die sieben Seeleute, die sich an Bord befanden, wurden gerettet. Auf dem Tanker befinden sich rund 640 Tonnen Schweröl. Bislang ist jedoch kein Öl ausgetreten. Was noch? Polarlichter flackern über den Nachthimmel. Moderation und Produktion: Constanze Kainz Redaktion: Helena Schmidt Mitarbeit: Paulina Kraft Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Nihon Hidankyo: Friedensnobelpreis geht an japanische Anti-Atomwaffen-Organisation Ukrainischer Präsident: Wolodymyr Selenskyj wird in Berlin erwartet Ukrainekrieg: Olaf Scholz empfängt Wolodymyr Selenskyj im Kanzleramt Ukraine-Gipfel in Deutschlands: Ramstein-Konferenz wegen Joe Bidens Abwesenheit abgesagt Kühlungsborn: Öltanker bei Warnemünde in der Ostsee brennt Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Oct 11, 20249 min

Die Union ringt um ein Pronomen

Mit dem zweitägigen CSU-Parteitag in Augsburg beginnt die Vorbereitung auf die Bundestagswahl am 28. September 2025. Zuvor schloss CSU-Chef Markus Söder erneut eine Zusammenarbeit mit den Grünen kategorisch aus. Zudem forderte Söder Neuwahlen und den Rücktritt der Bundesminister Robert Habeck und Annalena Baerbock. Neben Markus Söder wird auch CDU-Kanzlerkandidat Friedrich Merz auf dem Parteitag auftreten. Die CSU hatte dem Kanzlerkandidaten für die Bundestagswahl volle Unterstützung zugesichert, auch wenn der eine andere Haltung gegenüber den Grünen vertritt. Oder sind es nur diese Grünen, die ihm Sorgen machen? Ferdinand Otto, Redakteur im Politikressort, spricht im Podcast über den Streit über genau dieses Pronomen. Was haben einige der Gewinner des Chemienobelpreises und des Physiknobelpreises in diesem Jahr gemein? Sie sind KI-Forscher. Jakob von Lindern, Redakteur im Digitalressort, erklärt, was die beiden Preise in diesem Jahr so besonders macht und welche Rolle große Techfirmen wie Google in Zukunft bei der Vergabe von Nobelpreisen spielen könnten. Und sonst so? Viren zählen auf der Zahnbürste. Moderation und Produktion: Fabian Scheler Redaktion: Elise Landscheck Mitarbeit: Anne Schwedt, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier. Weitere Links zur Folge: CSU-Parteitag: Söder findet sein Zen Ampelkoalition: Markus Söder fordert Rücktritt von Robert Habeck und Annalena Baerbock CSU-Parteitag: CSU bestätigt Markus Söder klar als Parteichef Nobelpreise für KI: Es ist eine Revolution Nobelpreis für Chemie: Wer Proteine versteht, wird das Leben verändern Nobelpreis: So verlief die Bekanntgabe der Chemienobelpreisträger Nobelpreise 2024: Chemienobelpreis geht unter anderem an Proteinforscher von DeepMind Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Oct 11, 202411 min

Update: Noch keine Ruhe nach dem Sturm

Hurrikan Milton ist über Florida hinweggezogen, vielerorts gelten weiterhin Warnungen vor Sturmfluten und Hochwasser. Das Ausmaß der Zerstörung ist noch nicht absehbar. Die Schriftstellerin Han Kang hat den Nobelpreis für Literatur gewonnen. Sie ist die erste Südkoreanerin und die 18. Frau, die jemals mit dem Preis ausgezeichnet worden ist. Iris Radisch, Redakteurin im Feuilleton und ZEIT-Literaturkritikerin, erklärt, was ihr an Han Kang und ihren Werken besonders gefällt. Der Spanier Rafael Nadal hat seinen Rücktritt als Tennisprofi angekündigt. Bei der Endrunde im Davis Cup im November in Málaga wird er sein letztes Turnier bestreiten, wie der 38 Jahre alte Spanier in einem Video bekannt gab. Fabian Scheler ist Redakteur im Sportressort und erklärt, was Rafael Nadel und seine Karriere so bemerkenswert macht. Und sonst so? Die Grenzen des Altwerdens. Moderation und Produktion: Jannis Carmesin Redaktion: Elise Landscheck Mitarbeit: Athithya Balamuraley, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier. Weitere Links zur Folge: Hurrikan Milton: Videos zeigen gewaltige Sturmschäden in Florida Hurrikan Milton: Böen, Trümmer, Wassermassen Liveblog: Hurrikan Milton: Nach Durchzug von Milton mehr als drei Millionen Menschen ohne Strom Nobelpreis: Literaturnobelpreis geht an Han Kang aus Südkorea Tennis: Spanischer Tennisstar Rafael Nadal beendet Profikarriere Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Oct 10, 20249 min

Der Sturm und der Wahlkampf

In den frühen Morgenstunden an diesem Donnerstag ist Hurrikan Milton mit einer Windgeschwindigkeit von knapp 200 Kilometern pro Stunde auf die Westküste Floridas getroffen. Auf Liveübertragungen konnte man sehen, wie der Wind in Tampa Regen über die Straßen peitscht und Palmen sich im Wind biegen. An vielen Orten in Florida ist der Strom ausgefallen. Millionen Menschen wurden zuvor aufgefordert, sich in Sicherheit zu bringen. Valerie ist eine von ihnen. Im Podcast berichtet sie, wie es sich anfühlt, die eigenen Habseligkeiten zurückzulassen. Katastrophensituationen wie diese können Politiker herausfordern. Nach Hurrikane Helene hatte Präsidentschaftskandidat Donald Trump Falschinformationen über die Reaktion der US-Regierung verbreitet. US-Präsident Joe Biden hat das als "unamerikanisch" bezeichnet. Johanna Roth, die ZEIT ONLINE Auslandskorrespondentin in Washington, D. C., gibt erste Eindrücke zur Lage in Florida und ordnet ein, wie politisch der Sturm werden wird. Das Deutsche Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) hat eine umfangreiche Studie zur akademischen Redefreiheit und der sogenannten Cancel-Culture an deutschen Universitäten vorgelegt. Es handelt sich um die weltweit größte repräsentative Untersuchung zur Wissenschaftsfreiheit. Immer wieder heißt es, unliebsame Positionen werden verdrängt, Veranstaltungen abgesagt und der Meinungskorridor generell enger. Anna Lena Scholz, Redakteurin im Wissensressort der ZEIT, hat die Studie begleitet und erklärt im Podcast, inwieweit deutsche Hochschulen tatsächlich von der sogenannten "Cancel-Culture" betroffen sind. Und sonst so? Notruf-Level: Mini-Gamer wählt 110. Moderation und Produktion: Fabian Scheler Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier. Weitere Links zur Folge: Thema: Hurrikan Hurrikan Milton: Was macht Milton zu einem der gefährlichsten Hurrikans der Geschichte? USA: Krankenhaus in Tampa baut Flutmauer zum Schutz vor Hurrikan Milton USA: Millionen Menschen müssen sich vor Milton in Sicherheit bringen Hurrikan Milton: Sturm vor Florida auf Hurrikan-Stufe vier herabgestuft USA: Zahl der Toten nach Hurrikan "Helene" steigt auf mehr als 210 Cancel-Culture: Gibt es eine Cancel-Culture an den Universitäten? Cancel Culture: Diese verdammte Angst Thema: Zeit Stiftung Bucerius Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Oct 10, 202414 min

Update: Löhne steigen, Wirtschaft schrumpft

Die Bundesregierung muss ihre Prognose für das Wirtschaftswachstum in diesem Jahr nach unten korrigieren. Laut Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) wird die Wirtschaft dieses Jahr um 0,2 Prozent schrumpfen. Im Frühjahr war er noch von einem Plus von 0,3 Prozent ausgegangen. Was bedeutet das schwächelnde Wachstum für die Ampelkoalition? Diese und weitere Fragen beantwortet Mark Schieritz. Der ehemalige Fußballtrainer Jürgen Klopp kehrt nach einer Pause in den Fußball zurück. Er wird ab dem kommenden Jahr bei Red Bull als Global Head of Soccer für den Bereich Fußball zuständig sein. Statt selbst wieder Fußballtrainer zu sein, soll er vielmehr in der Managerebene Spieler und Trainer scouten sowie die Spielphilosophie weiterentwickeln. Christian Spiller, Leiter des Sportressorts von ZEIT ONLINE, findet, dass sich Klopp damit als Fußballromantiker entzaubert hat. Außerdem im Update: - Das Attentat auf eine Synagoge in Halle jährt sich zum fünften Mal. Der Rabbi der Gemeinde berichtet bei ZEIT ONLINE über den traumatischen Tag vor fünf Jahren. - Der diesjährige Nobelpreis in Chemie ist für die Forschung zu Proteinstrukturen verliehen worden. Die Hälfte des Preises geht an David Baker von der Universität Washington, die zweite Hälfte erhalten Demis Hassabis und John M. Jumper vom Google-Ableger DeepMind. Linda Fischer, stellvertretende Leiterin des Wissensressorts bei ZEIT ONLINE, weiß, wieso die Entdeckungen so relevant sind. Was noch? 16-Jähriger spielt Tetris in 80 Minuten durch und erreicht als erster den Rebirth. Moderation und Produktion: Helena Schmidt Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Benjamin Probst und Susanne Hehr Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Deutsche Wirtschaft: Volksfurcht Deutsche Wirtschaft: Was Deutschlands Wirtschaft jetzt braucht Nobelpreise 2024: Chemienobelpreis für Vorhersage und Design von Proteinstrukturen Anschlag in Halle: "Nach 2019 dachten wir, dass es nur besser werden kann" Jürgen Klopp: Wirklich The Normal One Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Oct 9, 20249 min

Gespräche gegen die Arbeitslosigkeit

Die Bundesregierung hat in letzter Zeit einige Maßnahmen beim Bürgergeld beschlossen. Erst Anfang des Monats verabschiedete das Kabinett härtere Strafen für den Fall, dass Arbeitslose ein Jobangebot ablehnen. Gleichzeitig sollen Menschen, die einen sozialversicherungspflichtigen Job aufnehmen und diesen mindestens ein Jahr lang ausüben, künftig 1.000 Euro als Bonus erhalten. Und Arbeitslose sollen monatlich zu Gespräche einbestellt werden können. Welche Strategie verfolgt die Bundesregierung? Und wie groß ist das Problem der Arbeitslosigkeit überhaupt noch? Diese und weitere Fragen beantwortet David Gutensohn, stellvertretender Leiter des Arbeits-Ressorts von ZEIT ONLINE. Hurrikane Milton steuert nur zwei Wochen nach dem verheerenden Sturm Helene auf die USA zu und trifft wohl auch Mexiko. Er dürfte den Bundesstaat Florida am Mittwoch erreichen. Dabei wird er voraussichtlich die Großstadt Tampa Bay treffen. Es werden Sturmschäden, eine Sturmflut sowie Überschwemmungen erwartet. Deutschland wird in der Nacht auf Donnerstag von Ausläufern des tropischen Wirbelsturms Kirk getroffen werden. Wieso die Stürme durch den Klimawandel an Zerstörungskraft gewinnen und ob sie künftig auch Europa erreichen könnten, weiß Elena Erdmann. Sie ist Wissenschafts- und Datenjournalistin bei ZEIT ONLINE. Und sonst so? Honig aus dem Ausland wird oft billig gestreckt – und soll nun stärker reguliert werden. Moderation und Produktion: Ole Pflüger Redaktion: Constanze Kainz Mitarbeit: Benjamin Probst, Athithya Balamuraley und Susanne Hehr Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Bürgergeld: Wie faul darf man in Deutschland sein? Bürgergeld: 1.000 Euro sind nicht genug Hurrikan Helene: Ein Hurrikan mit politischer Wucht USA: Neuer Hurrikan Milton bewegt sich auf Florida zu Hurrikan Kirk: Können Hurrikans wirklich Europa erreichen? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Oct 9, 202411 min

Update: Der Mann nach Kühnert

Nur wenige Stunden nach dem Rücktritt von Generalsekretär Kevin Kühnert hat die SPD Matthias Miersch als Nachfolger für das Amt ernannt. Der 55-jährige Jurist aus Hannover ist seit 2005 Mitglied des Deutschen Bundestages. Bislang war er stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Bundesfraktion und seit 2015 Sprecher der parlamentarischen Linken (PL) in der SPD-Bundestagsfraktion. Seine politischen Schwerpunkte liegen in den Bereichen Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Klima. Zuletzt war der Sozialdemokrat maßgeblich an der Überarbeitung des Heizungsgesetzes beteiligt. Kevin Kühnert war am gestrigen Montag aufgrund von gesundheitlichen Problemen zurückgetreten. Michael Schlieben ist Redakteur im Politikressort und erklärt, was der neue Generalsekretär der SPD mitbringen muss und welche Strategie hinter dem Kurswechsel für den Bundestagswahlkampf stecken könnte. Nach dem gestrigen Jahrestag des Terrorangriffs der Hamas auf Israel geht der Krieg im Nahen Osten weiter. Satellitenaufnahmen des Gazastreifens zeigen, dass bis heute zwei Drittel aller Gebäude beschädigt oder zerstört wurden. Auch im Libanon weitet Israel seine Bodenoffensive weiter aus, um die Hisbollah von der Grenze zurückzudrängen. Im Kampf gegen die Verbreitung von Darstellungen sexualisierten Kindesmissbrauchs haben Ermittler nach einem Großeinsatz eine Datenbank mit Bild- und Videomaterial im Darknet abgeschaltet. Die Plattform, die seit 2019 als Forum für Pädophile diente, hatte Hunderttausende Nutzer. Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU) sprach bei einer Pressekonferenz in Duisburg von einem "schwindelerregend großen" Fall. Sieben Verdächtige sind inzwischen festgenommen, ihnen wird die Verbreitung kinderpornografischer Inhalte vorgeworfen. Die Polizei ruft derzeit weitere Nutzer der Darknet-Plattform dazu auf, sich zu stellen und Hilfe zu suchen, bevor die Ermittler sie aufspüren. Außerdem im Update: Laut einem noch unveröffentlichten Bericht der EU-Kommission vom 3. Oktober 2024, hat die Asylagentur der Europäischen Union (EUAA) zwischen Januar und September 24 Prozent weniger Asylanträge als im Vorjahreszeitraum verzeichnet. Was noch? Einmal Wecker stellen: Snooze-Taste statt Nobelpreis! Moderation und Produktion: Jannis Carmesin Redaktion: Constanze Kainz Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier. Weitere Links zur Folge: Kevin Kühnert: Dieses permanente Müssen Nach Rücktritt von Kevin Kühnert: Matthias Miersch gilt als Experte in der Klima- und Wirtschaftspolitik SPD-Spitze: Miersch soll Kühnert als SPD-Generalsekretär folgen Heizungsgesetz: Mehr Klimaschutz für Gebäude Kevin Kühnert: Er menschelt Libanon: Im Sieben-Fronten-Krieg Gaza: Vertrieben, getötet, ohne ausreichende Hilfe Bodenoffensive im Libanon: Begrenzte Ziele, unbegrenztes Risiko Nahostkrieg: Israel weitet Bodenangriffe im Libanon aus Thema: Sexualisierte Gewalt an Kindern Darknet: Plattform mit Aufnahmen von sexueller Gewalt an Kindern abgeschaltet Sexualforschung: Was ist Pädophilie? Sexualisierte Gewalt gegen Kinder: "Niemals einen Screenshot machen, ohne mit der Polizei zu sprechen" Asyl: Seit Jahresbeginn fast ein Viertel weniger Asylanträge Asyl: Die Migrationswende ist längst da Asylanträge: Was wirklich hinter den Asylzahlen steckt Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Oct 8, 202411 min

Pflegeversicherung unter finanziellem Druck

Die gesetzliche Pflegeversicherung in Deutschland hat große finanzielle Schwierigkeiten. Im Juni hat der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen, der auch die Pflegekassen vertritt, mitgeteilt, dass er mit Defiziten von 1,5 Milliarden für 2024 und 3,4 Milliarden Euro für 2025 rechnet. Medienberichte, die sich auf Koalitionskreise berufen, sprechen sogar von einer drohenden Zahlungsunfähigkeit. Als Gegenmaßnahme sollen die Beiträge erhöht werden. Was das für die Versicherten bedeutet und ob die steigenden Kosten zumutbar sind, ordnet Politikredakteurin Tina Groll ein. Im brasilianischen Amazonasgebiet brennt es so stark wie noch nie. Nach Schätzungen der brasilianischen Weltraumbehörde INPE haben die Rauchwolken bereits 60 Prozent der Fläche Brasiliens erreicht. Die Feuer werden von Brandstiftern gelegt, um illegal Land zu erschließen. Der brasilianische Präsident Luiz Inácio Lula da Silva hatte bei seinem Amtsantritt im Januar 2023 angekündigt, die illegale Abholzung bis 2030 zu beenden. Ob das angesichts der Brände ein leeres Versprechen war, erklärt ZEIT-Redakteur Thomas Fischermann, der im brasilianischen Regenwald unterwegs war. Und sonst so? Nachtfahrverbot für Kölner Mähroboter Moderation und Produktion: Elise Landschek Redaktion: Mounia Meiborg Mitarbeit: Sophie Boddenberg und Paulina Kraft Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Gesetzliche Pflegeversicherung: Eine bessere Pflege zahlt sich aus Finanzierung: Karl Lauterbach will Konzept für Pflegeversicherung vorlegen Sozialbeiträge: Pflegeversicherung laut Medienbericht womöglich bald zahlungsunfähig Gesundheitskosten: Karl Lauterbach rechnet mit höheren Kassenbeiträgen ab 2025 Brände im Amazonas: Selbstzerstörung Waldbrände im Amazonas: Brände in Brasilien dringen weiter in unberührten Regenwald vor Brasilien: Abholzung im Amazonasregenwald nimmt erstmals seit 15 Monaten zu Brasilien: Dürre am Regenwald Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Oct 8, 202413 min

Update: "Das Mitgefühl scheint ein Jahr später aufgebraucht"

Heute jährt sich der Überfall der Hamas auf Israel zum ersten Mal. Am 7. Oktober 2023 feuerte die Terrororganisation Tausende Raketen auf Israel ab, tötete mehr als 1.200 Menschen und entführte knapp 250 Geiseln in den Gazastreifen. Auch am heutigen Jahrestag haben die Hamas aus dem Gazastreifen und die Hisbollah aus dem Libanon Raketen auf Israel abgefeuert. Währenddessen wurde bei zahlreichen Gedenkveranstaltungen den Opfern des 7. Oktobers gedacht. Ein neues Lagebild des Zentralrats der Juden zeigt, dass es unsicherer geworden ist, in Deutschland als Jüdin oder Jude zu leben. Das haben laut des Berichts 82 Prozent der befragten jüdischen Gemeinden angegeben. Sascha Chaimowicz, Chefredakteur des ZEITmagazins, ordnet ein, wie sich die Stimmung in Deutschland seit dem 7. Oktober und Israels Gegenschlägen verändert hat. Die US-amerikanischen Forscher Victor Ambros und Gary Ruvkun erhalten den diesjährigen Medizinnobelpreis für ihre Entdeckung der microRNA. Jakob Simmank, Leiter des Gesundheitsressorts bei ZEIT ONLINE, erklärt, was die Entdeckung so besonders macht. SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert hat seinen Rücktritt bekannt gegeben und dafür gesundheitliche Gründe genannt. Bei der Bundestagswahl will er auch nicht mehr als Kandidat antreten. Über die Nachfolge von Kühnert will die SPD zeitnah entscheiden. Was noch? Der 7. Oktober war auch der Gründungstag der DDR – im Jahr 1949. Moderation und Produktion: Fabian Scheler Redaktion: Mounia Meiborg Mitarbeit: Paulina Kraft Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Juden in Deutschland: Wieder allein Libanon: Im Sieben-Fronten-Krieg Krieg in Nahost: Scholz fordert Waffenstillstand und politischen Prozess in Nahost Zentralrat der Juden: 42 Prozent der jüdischen Gemeinden melden Antisemitismus Nobelpreise 2024: Medizinnobelpreis für Entdecker der microRNA SPD: Kevin Kühnert tritt als SPD-Generalsekretär zurück Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Oct 7, 202410 min

Der Tag, der Israel veränderte

Seit einem Jahr lebt der Nahe Osten im Ausnahmezustand. Am 7. Oktober 2023 überfielen Terroristen der Hamas Israel, töteten mehr als 1.200 Menschen und verschleppten rund 250 Menschen als Geiseln in den Gazastreifen. Es war der tödlichste Tag für Jüdinnen und Juden seit dem Ende der Shoah – und der Beginn der Kriege, für die Israel heute in der Kritik steht. Jan Roß ist Redakteur im Politikressort der ZEIT, berichtet aus Jerusalem und analysiert, wie der 7. Oktober Israel verändert hat. Vor zwei Jahren kollidierte die amerikanische Raumsonde Dart mit dem Asteroiden Dimorphos. Das Ganze war kein Unfall – sondern ein Nasa-Experiment zur Asteroidenabwehr. Läuft alles nach Plan, soll sich am Montag eine zweite Sonde auf den Weg zu Dimorphos machen. Stefan Schmitt ist Redakteur Ressort Wissen der ZEIT, erklärt im Podcast, warum die Mission wichtig ist. Und sonst so? Ein sehr großer Kürbis und wie man ihn nutzen könnte. Moderation und Produktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Henrike Hartmann Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier. Weitere Links zur Folge: Israel: Die Seele in Zeiten des Terrors Hamas-Angriff am 7. Oktober: Der Tag, der nicht enden will Dart-Mission der Nasa: Erde – Weltraum: 1:1 Nasa-Raumsonde Dart: Wie man einen Asteroiden rammt Esa-Raumsonde Hera: Vom Versuch, den Weltuntergang abzuwenden Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Oct 7, 202411 min

Die Welt ordnet sich neu

Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine, der Überfall der Hamas auf Israel sowie der israelische Einmarsch in den Gazastreifen und im Libanon haben nicht nur unfassbares Leid, sondern auch eine Neuordnung der Weltpolitik hervorgebracht. Das beschreibt Anna Sauerbrey, außenpolitische Koordinatorin der ZEIT. Welche neuen Allianzen und Brüche nun entstehen, erklärt sie im Podcast. In Tunesien wird heute ein neuer Präsident gewählt. Zur Wahl stehen neben dem Amtsinhaber Kais Saied der linksnationalistische Ex-Abgeordnete Zouhair Maghzaoui und der liberale Unternehmer Ayachi Zammel. Saied wurde 2019 gewählt und hat das Land seitdem immer weiter zur Autokratie umgebaut. Da die prominentesten Oppositionspolitiker vor der heutigen Wahl zu Haftstrafen verurteilt wurden, gilt es als sicher, dass Saied wiedergewählt wird. Was das für die EU bedeutet, die mit Tunesien 2023 ein Migrationsabkommen geschlossen hat, erklärt ZEIT-ONLINE-Redakteurin Isabelle Daniel. Alles außer Putzen: Beim Pilze-Trip ist Zurückhaltung gefragt. Moderation und Produktion: Elise Landschek Mitarbeit: Anne Schwedt und Paulina Kraft Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Naher Osten: Wie der 7. Oktober die Welt verändert hat Israel: Krieg im Nahen Osten Ukrainekrieg: News und Infos Präsidentschaftswahl in Tunesien: "Der Glaube an eine faire Wahl ist komplett verschwunden" Tunesien: Hunderte protestieren in Tunesien gegen Präsidenten Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Oct 6, 202411 min

Yoni und Ibrahim – zwei Leben nach dem 7. Oktober

Fast ein Jahr ist vergangen seit dem 7. Oktober 2023, dem Tag des Terrorangriffs der Hamas auf Israel und dem Beginn des Kriegs zwischen Israel und der Hamas. In diesem Spezial von Was jetzt? erzählen zwei Männer ihre Geschichte, die durch diesen Krieg auf unterschiedliche Weise geprägt wurden. Yoni ist 35 Jahre alt, arbeitet als Immobilienunternehmer und lebt in der HaSharon-Region im Zentrum Israels. Als Familienvater hat er mit seiner Frau Doron und ihren beiden Töchtern, Raz und Aviv, ein ruhiges Leben geführt. Am 7. Oktober 2023 wurden Yoni’s Frau Doron und seine zwei kleinen Töchter, Raz und Aviv, von Kämpfern der Hamas nach Gaza entführt. Lange Zeit hatte Yoni keine Informationen über den Verbleib seiner Familie. Die Rückkehr von Doron, Raz und Aviv erfolgte schließlich nach mehreren Wochen. Mittlerweile ist die Familie wieder vereint, doch die Entführung hat ihre Spuren hinterlassen und Yoni bemüht sich, ein Gefühl von Normalität herzustellen. Ein Gefühl, nachdem sich auch Ibrahim ein Jahr später sehnt. Der 29-Jährige hat einen Abschluss in Computer- und Kommunikationstechnik und arbeitete bei einem Internet Start Up. Zusammen mit seiner Frau Hadeel und der erst wenige Monate alten Tochter Leen lebte er in Gaza-Stadt. An dem Tag, an dem der Krieg zwischen Israel und der Hamas ausbrach, wurde sein Leben und das seiner Familie durch die ständigen Bombardierungen bedroht. Ibrahim und seine Familie mussten aus Gaza-Stadt fliehen. Sie machten sich auf den Weg über den Süden des Landes nach Rafah und schließlich bis an die Grenze zu Ägypten. Inzwischen leben sie in Kairo und fangen an, sich ein neues Leben aufzubauen. Ibrahim sagt, er ist erleichtert, dass er und seine Familie nicht mehr gefährdet sind. Aber glücklich sei er nicht, denn er möchte raus aus Ägypten, aber zurück nach Gaza können sie nicht. Moderation und Produktion: Helena Schmidt Redaktion: Mounia Meiborg, Johannes Böhme, Andrea Backhaus Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier. Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Oct 5, 202448 min

Eine ukrainische Festung ist gefallen

Mehr als zwei Jahre lang hat die ukrainische Armee die Stadt Wuhledar im Osten des Landes verteidigen können – in dieser Woche wurde sie zum Rückzug gezwungen. Mehrmals schon hatten die russischen Truppen vergeblich versucht, die Stadt einzunehmen. Dieses Mal hatten sie Erfolg und sind bis ins Stadtzentrum vorgerückt. Im Verlauf des Krieges war die einstige Bergarbeiterstadt zur Festung geworden, zum Symbol des ukrainischen Widerstands. Von den 15.000 Einwohnern der Stadt waren zuletzt jedoch nur noch 107 übrig. Alexander Eydlin ist Redakteur am Newsdesk von ZEIT ONLINE. Im Podcast analysiert er, welche Bedeutung die Stadt Wuhledar in diesem Krieg hat und ob der russischen Armee nun ein strategischer Durchbruch gelungen ist. Zehn Jahre ist es her, dass die Terrormiliz IS in der Region Sindschar im Norden des Irak Tausende jesidische Frauen entführt hat. Eine von ihnen, damals gerade einmal elf Jahre alt, wurde nun von der israelischen Armee aus dem Gazastreifen befreit. Nach Angaben des israelischen Außenministeriums ist sie dort über Jahre von einem Hamas-Terroristen mit Verbindungen zum IS festgehalten worden. Inzwischen ist sie in den Irak zurückgekehrt. Düzen Tekkal setzt sich mit ihrer Menschenrechtsorganisation Háwar.help e. V. seit Jahren für die Rechte der jesidischen Gemeinschaft ein. Im Podcast berichtet sie, was über die befreite Jesidin bekannt ist und unter welchen Umständen sie nun freigekommen ist. Und sonst so? Eine Hündin war ihren deutschen Besitzern zu wild – und hat nun in Südafrika eine neue Aufgabe bekommen. Moderation und Produktion: Constanze Kainz Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Anne Schwedt, Henrike Hartmann Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Unter abo.zeit.de/wasjetzt gibt es gerade ein kostenloses Probeabo für unsere Hörerinnen und Hörer. Damit bekommen Sie nicht nur Zugriff auf alle Inhalte der ZEIT, sondern sie unterstützen auch direkt unsere Arbeit hier bei Was jetzt?. Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier. Weitere Links zur Folge: Thema: Krieg in der Ukraine Russland: Angriffskrieg gegen die Ukraine Berichte: Russische Truppen erobern Wuhledar Ukrainekarte aktuell: Russische Truppen rücken weiter auf die Stadt Pokrowsk vor Gazakrieg: Vom IS entführte Jesidin aus dem Gazastreifen gerettet Liveblog: Krieg in Nahost Jesidinnen: Sie haben überlebt Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Oct 5, 202411 min

Update: 28 Millionen E-Autos zu verkaufen – auch mit Strafzöllen

Bei einer Abstimmung in Brüssel hat sich die Mehrheit der EU-Länder dafür ausgesprochen, dass die EU-Kommission Zusatzzölle auf Elektroautos aus China erheben kann. "Strafzölle sind im Grunde genommen die Sprache, die China versteht", sagt Autor Felix Lee dazu im Podcast. Er erklärt auch, warum Olaf Scholz gegen die Pläne gestimmt hat, womit er sich auch gegen Teile seiner Regierung wendete. Die EU-Kommission geht davon aus, dass China mit enormen Subventionen den eigenen E-Auto-Herstellern einen großen Vorteil gegenüber europäischen Herstellern verschaffen und die Preise drücken will. Doch die Überproduktion sei längst auch für China zum Problem geworden, sagt Lee. Die beschlossenen Zölle der EU sind nicht so hoch wie die der USA, die bei 100 Prozent liegen. Sie könnten lediglich zu 35,3 Prozent betragen und sollen ab November in Kraft treten. Bei Angriffen im Libanon hat die israelische Armee nach eigenen Angaben einen Tunnel unter der syrisch-libanesischen Grenze zerstört. Die Hisbollah soll durch den Tunnel Waffen geschmuggelt haben. Der Straße am Grenzübergang Masnaa nach Syrien wird auch von Geflüchteten genutzt. Im Iran hat Ajatollah Ali Chamenei, das geistliche Oberhaupt des Landes, während des Freitagsgebets die iranischen Raketenangriffe auf Israel als gerechte Strafe bezeichnet. Das Freitagsgebet in Teheran war zugleich die offizielle Gedenkfeier für den von Israel getöteten Hisbollah-Chef Hassan Nasrallah. Was noch? Lächle doch mal! Moderation und Produktion: Fabian Scheler Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Paulina Kraft Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: EU: EU-Staaten billigen Strafzölle auf E-Autos aus China Elektromobilität: Deutschland will gegen Zölle auf chinesische E-Autos stimmen Iranisches Oberhaupt: Chamenei nennt Raketenangriffe auf Israel "Mindeststrafe" Israel und Libanon: UN melden Flucht Zehntausender Libanesen nach Syrien Lage im Nahen Osten: Was passiert nach dem Tod des Hisbollah-Chefs? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Oct 4, 202410 min

Zollstreit über chinesische Elektroautos

Heimische Elektroautos haben es schwer auf dem europäischen Markt – das liegt nicht nur an Vorbehalten gegenüber der E-Mobilität oder an fehlenden Ladestationen. Nach Angaben der EU-Kommission sind chinesische Elektroautos in der Regel rund 20 Prozent günstiger als in der EU produzierte Modelle. Um den Wettbewerbsvorteilen Chinas entgegenzuwirken, plant die EU nun, Ausgleichszölle zu erheben. Am Freitag müssen die EU-Mitgliedsstaaten über die Zölle abstimmen, schon im November könnten sie in Kraft treten. Max Hägler ist Redakteur im Wirtschaftsressort der ZEIT. Im Podcast analysiert er, was die deutschen Automobilhersteller gegen die Zölle einzuwenden haben und was diese Maßnahme langfristig für den internationalen Handel bedeuten könnte. Gerade einmal eine Woche ist vergangen, seit die ruandische Gesundheitsbehörde bekannt gegeben hat, dass das Marburg-Virus in Ruanda ausgebrochen ist. Ein Virus, das von Mensch zu Mensch übertragbar ist – und ähnlich tödlich wie Ebola. Schon wenige Tage später gab es in Deutschland zwei Verdachtsfälle. Inzwischen wurden beide Personen negativ auf das Virus getestet, doch die Virologen bleiben alarmiert. In Ruanda ist die Zahl der Infizierten zuletzt stark gestiegen. Ingo Arzt ist Redakteur im Gesundheitsressort von ZEIT ONLINE. Im Podcast ordnet er ein, wie die Lage in Ruanda ist und wie man einer weiteren Verbreitung des Virus vorbeugen will. Und sonst so? Die EU verschenkt wieder 35.000 Reisetickets an 18-Jährige (PDF). Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Anne Schwedt, Henrike Hartmann Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier. Weitere Links zur Folge: E-Autos aus China: Deutschland muss gegen EU-Strafzölle stimmen Streit um Autozölle: VW fordert klares Nein aus Berlin Zollstreit: Kampf um Autos, Fleisch und Cognac Marburg-Virus: Reiserückkehrer aus Ruanda offenbar nicht mit Marburg-Virus infiziert Ruanda: Ruanda meldet starken Anstieg von Marburg-Virus-Fällen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Oct 4, 202411 min

Hat Biden noch Einfluss auf Netanjahu?

Bereits im April bombardierte der Iran Israel aus der Luft, wobei die meisten Raketen abgefangen wurden. Damals blieb die israelische Reaktion verhalten, auch aufgrund des Einflusses der USA, die Israel zur Zurückhaltung drängten. Erste Reaktionen aus Washington, D. C., deuten darauf hin, dass es diesmal anders sein könnte. Jake Sullivan, nationaler Sicherheitsberater von Präsident Joe Biden, teilte kurz nach dem Angriff mit: "Dieser Angriff wird Konsequenzen haben, schwerwiegende Konsequenzen. Und wir werden dafür mit Israel zusammenarbeiten." Amrai Coen ist US-Korrespondentin der ZEIT in Washington und analysiert, wie sich die USA mit Präsident Joe Biden in diesem Konflikt positionieren und wie eine mögliche Reaktion Israels aussehen könnte. Laut Umweltbundesamt fühlen sich 72 Prozent der Ostdeutschen vom ökologischen Wirtschaftsumbau verunsichert, jedem Dritten geht die Klimapolitik zu weit und mehr als die Hälfte der Befragten sorgt sich dabei um Wohlstand und soziale Gerechtigkeit. Ricarda Richter ist Redakteurin im Ressort Green und erklärt, welche Gründe es für die Sorgen im Osten gibt und welche Möglichkeiten, diese einzudämmen. Und sonst so? Wie man das Couch-Koma überwindet. Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Anne Schwedt, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier. Weitere Links zur Folge: Nahostkrieg: Der nächste schwere Angriff Nahostüberblick: Warnungen vor neuer Vergeltung, UN-Sicherheitsrat beruft Sitzung ein Iran-Angriff: Die Frage ist, wie weit die USA mitgehen Nahostkrieg: Iran greift Israel mit Raketen an Nahostkonflikt: Netanjahu: Iran wird bezahlen - Angriffe auf Beirut Krieg in Nahost: Mutmaßlich israelischer Angriff im Iran Grüne Transformation: Ostdeutschland zahlt drauf Landtagswahl in Brandenburg: AfD erreicht Sperrminorität in Brandenburg Energiewende: Grüne wollen Kohleausstieg im Osten schneller als geplant Grüne Transformation: Ostdeutschland zahlt drauf Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Oct 3, 202411 min

Update: Bange Blicke nach Nahost

Am gestrigen Dienstagabend hat der Iran Israel mit Hunderten ballistischen Raketen angegriffen. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat dem Iran bereits mit Vergeltung gedroht. Ist die Eskalation in Nahost noch aufzuhalten? Das ordnet ZEIT-Außenpolitikexperte Jörg Lau ein. Unterdessen hat Israel UN-Generalsekretär António Guterres die Einreise verweigert, da Guterres den iranischen Angriff auf Israel nicht "unmissverständlich verurteilt" habe. Die US-Vizepräsidentschaftskandidaten J. D. Vance und Tim Walz haben in ihrem ersten und einzigen TV-Duell über Israel, Schwangerschaftsabbrüche, Steuerpolitik und Migration debattiert. Das Gespräch zwischen dem Republikaner und dem Demokraten ist überraschend ruhig verlaufen, kommentiert Rieke Havertz, internationale Korrespondentin von ZEIT ONLINE. Außerdem: Bürgergeld-Empfängerinnen und -Empfänger müssen bald mit höheren Strafen rechnen, wenn sie eine Arbeit ablehnen. Was noch? Ein Weihnachten, das keiner will. Moderation und Produktion: Jannis Carmesin Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Paulina Kraft Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Eskalation in Nahost: Gefangen in der Logik der Abschreckung Tod von Hassan Nasrallah: Demütigung und Rache Nahostkrieg: Iran greift Israel mit Raketen an Nahostkrieg: Der nächste schwere Angriff Nahostkrieg: Benjamin Netanjahu nennt Irans Angriff "großen Fehler" Krieg in Nahost: Israel verhängt Einreisesperre gegen UN-Generalsekretär Guterres Presseschau zum TV-Duell von Walz und Vance: Eine "bemerkenswert zivilisierte Debatte" US-Wahlkampf: Zwei, die keinen Schaden anrichten US-Wahl: Mann gegen Mann Sozialleistungen: Kabinett bringt härtere Sanktionen beim Bürgergeld auf den Weg Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Oct 2, 202411 min

Die AfD verbieten?

Der Bundestag wird sich offenbar schon sehr bald mit einem AfD-Verbotsantrag beschäftigen. Nach Informationen von ZEIT ONLINE will eine fraktionsübergreifende Gruppe um den sächsischen CDU-Abgeordneten Marco Wanderwitz in einer der nächsten beiden Sitzungswochen einen entsprechenden Verbotsantrag in den Bundestag einbringen. Sollte man die AfD wirklich verbieten, jetzt, wo sie einen so breiten Rückhalt in der Bevölkerung hat? Eva Ricarda Lautsch ist Politikredakteurin bei ZEIT ONLINE. Im Podcast analysiert sie, wie aussichtsreich ein solcher Verbotsantrag ist und welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, um ein Parteiverbot tatsächlich durchzusetzen. Die Liste der Probleme bei der Deutschen Bahn ist lang. Der Bundesverband der Deutschen Industrie schätzt, dass zur Sanierung des Schienennetzes in den kommenden zehn Jahren zusätzliche Haushaltsmittel in Höhe von 63 Milliarden Euro nötig sind. Bisher hat die Bundesregierung der Deutschen Bahn für die kommenden Jahre jedoch nur rund 27 Milliarden Euro zugesagt. Aber die Schulden des Konzerns sind zuletzt immer weiter gewachsen, 2023 hat die Bahn rund zwei Milliarden Euro Verlust gemacht. Mark Schieritz ist stellvertretender Leiter des Politikressorts der ZEIT. Im Podcast ordnet er den Investitionsstau der Deutschen Bahn ein. Und sonst so? Die Fat-Bear-Wahl in Alaska und der Bärenlivestream Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Redaktion: Jannis Carmesin, Pia Rauschenberger Mitarbeit: Anne Schwedt, Henrike Hartmann Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier. Weitere Links zur Folge: AfD: Alternative für Deutschland AfD-Verbotsverfahren: Kann man die AfD noch verbieten? Deutsche Bahn: Was sich jetzt bei der Bahn ändern muss Deutsche Bahn: Verkauf von Logistiktochter Generalsanierung der Bahn: Strecke machen! Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Oct 2, 202411 min

Update: Der Plan hinter Israels Bodenoffensive

Die israelische Armee hat in der Nacht zum Dienstag den Start einer Bodenoffensive im Südlibanon angekündigt. Die Bewohner von mehr als 20 libanesischen Ortschaften wurden aufgerufen, ihre Häuser zu verlassen. Welchen Plan verfolgt Israel mit der Bodenoffensive im Libanon? Und wie sollen zivile Opfer vermieden werden? Holger Stark ist stellvertretender Chefredakteur der ZEIT und Leiter des Investigativ-Ressorts. Im Podcast analysiert er, wie weit das Militär vordringen will – und ob die Hisbollah darauf vorbereitet ist. Erst 2017 wurde das sogenannte Bundeskriminalamtsgesetz reformiert – nun hat das Bundesverfassungsgericht auch das neue BKA-Gesetz in Teilen für verfassungswidrig erklärt. Die Richterinnen und Richter urteilten: Einzelne Befugnisse des BKA zur Erhebung und Speicherung von Daten sind in ihrer jetzigen Form nicht mit dem Grundgesetz vereinbar – insbesondere fehlen angemessene Speicherschwellen und Vorgaben zur Speicherdauer. Das Gesetz muss bis 2025 nachgebessert werden. Ulf Buermeyer ist im Vorstand der Gesellschaft für Freiheitsrechte, die Verfassungsbeschwerde gegen das Gesetz eingelegt hatte. Im Podcast ordnet er ein, welche Bedeutung von dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts ausgeht. Außerdem im Update: - Ermittler des Bundeskriminalamtes haben am Montag eine mutmaßliche chinesische Spionin in Leipzig festgenommen. Sie soll mit Jian G. zusammen gearbeitet und vor allem Informationen über die Rüstungsindustrie weitergegeben haben. Damit weitet sich der Fall um den früheren Mitarbeiter des AfD-Spitzenkandidaten zur Europawahl, Maximilian Krah, weiter aus. - WikiLeaks-Gründer Julian Assange ist am Dienstag erstmals seit seiner Freilassung Ende Juni wieder öffentlich aufgetreten – vor dem Europarat. Dabei kritisierte er den Deal, den er mit der US-Justiz schließen musste, um aus seiner langjährigen Haft freigelassen zu werden. Was noch? Gen X, Y, Z, Millennial oder Boomer? Welche Generation sind Sie wirklich? Moderation und Produktion: Fabian Scheler Redaktion: Jannis Carmesin, Pia Rauschenberger Mitarbeit: Henrike Hartmann Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier. Weitere Links zur Folge: Krieg zwischen Israel und dem Libanon: Einmarsch ohne Plan Naher Osten: Israel beginnt "begrenzte Bodenoffensive" im Libanon Liveblog: Krieg in Nahost Bundesverfassungsgericht: Vorschriften für Bundeskriminalamt in Teilen verfassungswidrig Spionageaffäre: Ermittler nehmen mutmaßliche chinesische Spionin fest WikiLeaks-Gründer: Julian Assange kritisiert Bedingungen seiner Freilassung Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Oct 1, 202410 min

Die selbst ernannte Achse des Widerstands bröckelt

Seit Wochen verschärft sich der Konflikt zwischen der Hisbollah im Libanon und Israel. Am Sonntag dann griff die israelische Luftwaffe auch Ziele im Jemen an. Nach eigenen Angaben richtete sich der Einsatz gegen Einrichtungen der Huthi-Miliz. Diese Angriffe treffen indirekt auch den Iran, der seit Jahren seinen Einfluss in der Region ausbaut. Zusammen mit der Hamas, der Hisbollah und den Huthis bildet das Land die sogenannte Achse des Widerstands. Was verbindet sie? Und wie stabil ist diese Achse im Moment noch? Darüber spricht Elise Landschek mit Hauke Friederichs, sicherheitspolitischer Korrespondent bei ZEIT ONLINE. Am Abend wurde in Bonn der bisher größte Bericht zur Artenvielfalt in Deutschland vorgestellt: der Faktencheck Biodiversität. Und die Ergebnisse sind, zumindest auf den ersten Blick, niederschmetternd. Demnach befinden sich rund 60 Prozent der Lebensräume in einem mangelhaften oder schlechten Zustand. Ein Drittel der 30.000 erfassten Arten ist gefährdet, und drei Prozent sind bereits ausgestorben. Ein genauerer Blick in den Bericht ergibt jedoch ein viel differenzierteres Bild, sagt die Wissenschaftsjournalistin Friederike Walch-Nasseri. Warum, erklärt sie im Podcast. Und sonst so? 3.500 Jahre alter Kefir gefunden. Moderation und Produktion: Elise Landschek Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Clara Löffler, Sophia Boddenberg Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier. Weitere Links zur Folge: Liveblog: Krieg in Nahost Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Oct 1, 202412 min

Update: Österreich sucht die Anti-Kickl-Koalition

In Österreich hat die FPÖ zum ersten Mal die Parlamentswahlen gewonnen. Doch keine Partei will mit den Rechtspopulisten unter Herbert Kickl zusammenarbeiten. Alternativ könnten ÖVP und SPÖ eine Koalition bilden, die allerdings nur eine hauchdünne Mehrheit im Parlament hätte. Am wahrscheinlichsten sei deshalb eine Koalition aus ÖVP, SPÖ und den Neos, sagt Christina Pausackl aus dem Wiener Büro der ZEIT. Doch wie gut würden die Parteien inhaltlich zusammenpassen? Antwort darauf gibt die Journalistin im Podcast. Israel greift weiter Ziele im Libanon an, unter anderem in der Hauptstadt Beirut. Am Sonntag schoss die israelische Luftwaffe zudem erstmals auf Einrichtungen der Huthi im Jemen in Reaktion auf Raketenangriffe der Miliz. Und auch in Gaza geht der Krieg weiter. Welche Strategie die Armee verfolgt, analysiert Nahostkorrespondentin Steffi Hentschke. In Paris steht heute Marine Le Pen vor Gericht. Der Fraktionschefin des rechtsnationalen Rassemblement National wird vorgeworfen, zwischen 2004 und 2016 gemeinsam mit 27 weiteren Beschuldigten aus der Partei öffentliche Gelder veruntreut zu haben. Was noch? Im Mutterland der Industrialisierung ist das letzte Kohlekraftwerk heruntergefahren worden. Moderation und Produktion: Mounia Meiborg Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Clara Löffler Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier. Weitere Links zur Folge: ÖVP-Verluste bei Nationalratswahl: Alle gegen Kickl Liveblog: Krieg in Nahost Frankreich: Marine Le Pen weist Vorwurf der Scheinbeschäftigung zurück Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Sep 30, 202411 min

Libanon nach dem Tod des Hisbollah-Chefs

Über drei Jahrzehnte lang führte er die Hisbollah an – nun ist Hassan Nasrallah tot. Nasrallah war am Freitagabend bei einem israelischen Luftangriff auf das Hauptquartier der Hisbollah in Dahieh, einem südlichen Vorort von Beirut, getötet worden. Nasrallah war nicht nur Generalsekretär der Hisbollah, sondern auch der Chefstratege der sogenannten Achse des Widerstands, einem Netzwerk der mit dem Iran verbündeten Gruppierungen und Milizen. Lea Frehse berichtet für DIE ZEIT und ZEIT ONLINE aus dem Libanon. Im Podcast ordnet sie die Reaktionen ein, die der Tod von Nasrallah im Libanon ausgelöst hat. Die Menschen in Österreich haben diesen Sonntag ein neues Parlament gewählt. Über sechs Millionen Menschen waren wahlberechtigt. Die rechtspopulistische FPÖ kommt laut einer ersten Hochrechnung auf 29,1 Prozent. Dahinter liegt die konservative ÖVP mit 26,3 Prozent. Bereits im Vorfeld der Wahlen hatte man mit einem starken Rechtsruck gerechnet. Florian Gasser ist Leiter der Österreich-Seiten der ZEIT. Im Podcast ordnet er die Wahlergebnisse ein. Und sonst so? Die Mortadella-Schmugglerin Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Mathias Peer, Henrike Hartmann Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier. Weitere Links zur Folge: Scheich Hassan Nasrallah: Hisbollah bestätigt Tod ihres Anführers Hassan Nasrallah Tod von Hisbollah-Chef: Die Miliz ist bis ins Mark getroffen Iranische Außenpolitik: Das Terrornetzwerk des Ali Chamenei Lage im Nahen Osten: Was passiert nach dem Tod des Hisbollah-Chefs? Parlamentswahl in Österreich: Wahl in Österreich hat begonnen Österreich: Eine Republik auf dem Weg nach Rechtsaußen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Sep 30, 20249 min

Österreich-Wahl: Viel Kickl, wenig Inhalt

In Österreich wird heute der Nationalrat neu gewählt. In den Prognosen zur Wahl liegt die rechtspopulistische Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ) von Spitzenkandidat Herbert Kickl vorn. Wie Kickls Chancen auf das Kanzleramt stehen und ob die ÖVP, die in Umfragen hinter der FPÖ liegt, noch aufholen könnte, ordnet Florian Gasser ein. Er leitet das Wiener Büro der Zeit. Nach dem Chaos in der konstituierenden Sitzung des Thüringer Landtags am vergangenen Donnerstag hat das Parlament zu Beginn des Wochenendes seine Arbeit aufgenommen. Das Thüringer Verfassungsgericht hatte dem in die Kritik geratenen AfD-Alterspräsidenten Jürgen Treutler zuvor in einer Eilentscheidung klare Regeln gesetzt. Sind die Ereignisse von Erfurt am Ende ein Erfolg oder eine Blamage für die demokratischen Institutionen? Das ordnet ZEIT-Politikchef Heinrich Wefing im Podcast ein. Und sonst so? Walkie-Talkie mal anders. Moderation und Produktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Mathias Peer und Paulina Kraft Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Österreich: Eine Republik auf dem Weg nach Rechtsaußen Nationalratswahl in Österreich: Wählt sich Österreich zur "Festung"? Werner Kogler: "Da wird der Volkskanzler Kickl schnell zum Volksverräter Kickl" Wahl in Österreich: Nationalratswahl am 29. September Nichtwähler: Die stille Reserve Thüringen: Chaos im Landtag Konstituierende Sitzung: CDU-Politiker König ist neuer Thüringer Landtagspräsident Thüringen: Thüringer Verfassungsgericht entscheidet gegen AfD-Alterspräsident Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Sep 29, 202411 min

Update: Droht nach Nasrallahs Tod die Eskalation?

Die libanesische Terrororganisation Hisbollah hat den Tod ihres Anführers Hassan Nasrallah bestätigt. Er sei "als großer Märtyrer an die Seite seines Herrn gegangen", hieß es in einer auf dem Hisbollah-Sender Al-Manar verlesenen Erklärung. Die Hisbollah kündigte an, den Kampf gegen Israel, die Unterstützung der Palästinenser sowie die "Verteidigung des Libanons" fortzuführen. Die israelische Armee hatte am Samstag erklärt, Nasrallah sei bei einem israelischen Luftschlag auf den Hauptsitz der Hisbollah unter mehreren Wohnhäusern in Beirut getötet worden. Im Podcast berichtet Korrespondentin Lea Frehse aus Beirut, wie die Meldung im Libanon aufgenommen wurde und was die Tötung des Anführers für den Krieg der Hisbollah mit Israel bedeuten könnte. Moderation und Produktion: Jannis Carmesin Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Sep 28, 20244 min

Spezial: Wir beantworten Ihre Fragen zur US-Wahl

Am 5. November 2024 findet in den USA die Präsidentschaftswahl statt. Es ist eine Wahl, auf die die ganze Welt blickt. Es entscheidet sich, ob mit Kamala Harris zum ersten Mal in der Geschichte der Vereinigten Staaten eine Frau ins Weiße Haus einzieht oder ob Donald Trump als Präsident zurückkehrt. In den landesweiten Umfragen liegen Trump und Harris nahezu gleichauf. Etwa 18 Prozent der Wahlberechtigten in den USA haben laut Umfragen noch nicht endgültig entschieden, wem sie am 5. November ihre Stimme geben wollen. Wer es schafft, die Mehrheit dieser unentschlossenen Wähler für sich zu gewinnen, hat gute Chancen, das nächste Staatsoberhaupt der USA zu werden. Aber wie funktioniert das Wahlsystem in den USA überhaupt? Warum wird in den USA immer an einem Dienstag gewählt? Was hat es mit diesen Wahlleuten auf sich und was wird am 5. November außer dem Präsidenten noch gewählt? Warum ist diese Wahl nicht nur für die USA, sondern auch für den Rest der Welt so entscheidend? Warum wählen so viele Menschen mit Migrationsgeschichte Trump? Ist das noch demokratisch, wenn es bei der US-Wahl immer nur darum geht, die Swing-States zu gewinnen? Was müsste in der amerikanischen Gesellschaft und Politik passieren, damit sich die beiden politischen Lager wieder annähern? Für diese Spezialfolge von Was jetzt? haben uns die Hörerinnen und Hörer des Podcasts viele Fragen geschickt. Zusammen mit unserer US-Korrespondentin Johanna Roth beantworten wir Ihre Fragen zu den Kandidaten, dem Wahlsystem und dem Wahlkampf. Moderation und Produktion: Mounia Meiborg Redaktion und Produktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Henrike Hartmann Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier. Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Sep 28, 202439 min

Deutschlands wackelige Wirtschaftshilfen

Die deutsche Wirtschaft schwächelt, trotz 127 Milliarden Euro, die die Bundesregierung in diesem Jahr für staatliche Subventionen an Unternehmen vorgesehen hat. Die Arbeitslosigkeit ist im September zwar gesunken, allerdings deutlich weniger, als es für die Jahreszeit üblich ist. Große Unternehmen wie die Meyer Werft und Intel sind auf Subventionen der Bundesregierung angewiesen. Ob die Bundesregierung die Industrie aus ihrer misslichen Lage führen kann oder die Probleme eher noch verstärkt, ordnet ZEIT-Wirtschaftsredakteur Kolja Rudzio ein. Der Facebook-Konzern Meta hat eine neue Augmented-Reality-Brille mit dem Namen Orion vorgestellt. Augmented-Reality-Brillen ergänzen die reale Umgebung durch virtuelle Einblendungen. Die Orion-Brille ist noch kein fertiges Produkt, sondern eher ein Schritt hin zu dem, was Meta in einigen Jahren auf den Markt bringen will. CEO Mark Zuckerberg glaubt, dass Augmented-Reality-Brillen in Zukunft das Smartphone ablösen. Ob sie tatsächlich so erfolgreich werden könnten, erklärt Eva Wolfangel aus dem Digitalressort von ZEIT ONLINE. Und sonst so? Schampus-Streit beim Oktoberfest Moderation und Produktion: Lisa Caspari Redaktion: Helena Schmidt Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Paulina Kraft Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Subventionen: Plan: Wirtschaft Arbeitsmarkt: Zahl der Arbeitslosen sinkt nur leicht Deutsche Wirtschaft: Bruttoinlandsprodukt sinkt laut Herbstprognose 2024 leicht AR-Brillen: Wie Mark Zuckerberg in die Zukunft blickt Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Sep 28, 202413 min

Update: Die Ampel streitet über die Rente

Der Bundestag diskutiert am heutigen Freitag erstmals über die geplante Rentenreform. Auf das sogenannte Rentenpaket II hatte sich die Ampelkoalition bereits im Mai geeinigt. Trotzdem wurde heute kontrovers debattiert. Die FDP etwa fordert Nachbesserungen an der Reform. ZEIT-ONLINE-Politikredakteurin Tina Groll hat sich die Pläne der Ampel genauer angeschaut und erklärt, wo es jetzt Streit gibt. Der Thüringer Verfassungsgerichtshof entscheidet am heutigen Freitag über das weitere Vorgehen im thüringischen Landtag. Nachdem es zum Eklat gekommen war, wurde die konstituierende Sitzung gestern abgebrochen und auf den morgigen Samstag verschoben. Das Vorgehen des AfD-Alterspräsidenten Jürgen Treutler im Thüringer Landtag hat der Debatte um ein AfD-Verbot neuen Aufwind verliehen. Thüringens geschäftsführender Innenminister Georg Maier (SPD) etwa hat sich nach der gestrigen Sitzung für ein Verbotsverfahren gegen die AfD ausgesprochen. Franziska Brantner und Felix Banaszak wollen für den Parteivorsitz der Grünen kandidieren. Das haben sie auf Instagram bekannt gegeben. Die bisherige Parteispitze aus Ricarda Lang und Omid Nouripour hatte am Mittwoch angekündigt, sich aus dem Amt zurückzuziehen. Was noch? Das Ende der Welt. Moderation und Produktion: Constanze Kainz Redaktion: Helena Schmidt Mitarbeit: Paulina Kraft Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Bundestag: FDP und Grüne fordern Nachbesserungen beim Rentenpaket Rentenpaket II: So kann der Streit ums Rentenpaket gelöst werden Ampelkoalition: Ampelpolitiker erwarten Streit in Bundestagsdebatte über Rentenreform Rentenreform: News und Infos Landtagswahl in Thüringen: CDU ruft Thüringer Verfassungsgericht an AfD-Alterspräsident Jürgen Treutler: Verfassungsrichter entscheiden über Vorgehen im Thüringer Landtag Chaos im Thüringer Landtag: Erinnerungen an die dunkelsten Zeiten Thüringer Landtag: Thüringer Innenminister spricht sich für AfD-Verbotsverfahren aus Bündnis 90/Die Grünen: Franziska Brantner und Felix Banaszak wollen neue Grünenspitze bilden Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Sep 27, 20249 min

Haben die Grünen ihre Jugend vergrault?

Nach dem plötzlichen Rücktritt der Grünen-Parteispitze am Dienstagvormittag folgte nur wenige Stunden später die nächste Überraschung: Der gesamte Vorstand der Grünen Jugend trat geschlossen zurück und plant, die Partei vollständig zu verlassen. Die Bundessprecherinnen Svenja Appuhn und Katharina Stolla erklärten, dass die Entscheidung, die Partei zu verlassen, bereits in den vergangenen Wochen getroffen worden sei, und kündigten die Gründung eines neuen, dezidiert linken Verbands an. Erst kürzlich hatten die Parteivorsitzenden der Grünen, Ricarda Land und Omid Nouripour, ihren Rücktritt erklärt. Svenja Appuhn und Katharina Stolle waren zu Besuch bei ZEIT ONLINE und gaben Einblicke in die Beweggründe ihrer Entscheidung, während Ferdinand Otto, Redakteur im Ressort Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, einordnet, was der Rücktritt nun für die Partei der Grünen bedeutet. Es ist die 79. Sitzung der Generalversammlung der UN und erstmals in der Geschichte darf der palästinensische Präsident Mahmud Abbas zusammen mit seiner Delegation zwischen den anderen Staaten Platz nehmen. Als "Staat Palästina" sitzt der Vorsitzende der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO) nun zwischen den Staaten Sri Lanka und dem Sudan. So hat es die Generalversammlung zuvor mit einer eindeutigen Mehrheit entschieden. Bereits im Mai dieses Jahres entschied sich die UN-Versammlung, die Rechte der Palästinenser und Palästinenserinnen im Gremium zu stärken, indem sie ihr mehr Teilnahmerechte zusprach. Zuvor sahen die UN-Regeln nur einen Beobachterstaat Palästina vor. Martin Klingst ist Journalist für die ZEIT und analysiert, welche Auswirkungen dieser Schritt auf die künftige Entwicklung der palästinensischen Situation in den UN haben könnte. Und sonst so? Rücktritte überall – Zeit, den eigenen Job zu hinterfragen! Moderation und Produktion: Helena Schmidt Redaktion: Elise Landschek, Helena Schmidt Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Schicken Sie uns Ihre Fragen zur Präsidentschaftswahl in den USA an [email protected] oder per WhatsApp. Hier geht es zum Live-Chat zur Wahl in Österreich. Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier. Weitere Links zur Folge: Grünen-Rücktritt: Mehr Charisma reicht nicht Nach Rücktritt des Bundesvorstands: Vorstand der Grünen Jugend tritt zurück und aus der Partei aus Krise bei den Grünen: Grüner Neustart mit Fehlzündung: Realpolitik versus Ideale Neuaufstellung: Drei Gründe für den Rücktritt der Grünen-Parteispitze Landtagswahl Brandenburg: Grüne scheitern laut Hochrechnung an der Fünf-Prozent-Hürde Mahmud Abbas: Der machtlose Präsident Anerkennung Palästinas: Ein neuer Sitzplatz für Mahmud Abbas Vereinte Nationen: UN-Vollversammlung stimmt über höheren Status für Palästinenser ab Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Sep 27, 202411 min

Update: Chaostag im Erfurter Parlament

Eigentlich sollte bei der konstituierenden Sitzung des Thüringer Landtags am heutigen Donnerstag ein neuer Parlamentspräsident gewählt werden. Die AfD hatte als stärkste Kraft eigentlich das Vorschlagsrecht, ihre Abgeordnete Wiebke Muhsal kandidierte. Die Fraktionen von CDU, SPD, BSW und Linke aber wollten das verhindern. Nach mehreren Unterbrechungen unterbrach Alterspräsident Treutler die Sitzung am Nachmittag und kündigte an, sie am Samstagmorgen fortsetzen. Politikredakteurin Lisa Caspari erklärt, wie es zu dem Streit zwischen der AfD und der anderen Parteien gekommen ist. Die Parteiführung der Grünen hat am gestrigen Mittwoch geschlossen ihren Rücktritt bekannt gegeben und den Schritt mit den schlechten Wahlergebnissen bei den Landtagswahlen in Ostdeutschland begründet. Auch SPD und FDP haben bei den letzten Landtagswahlen meist schlecht abgeschnitten. Könnten die Ampelpartner ähnliche Konsequenzen ziehen wie die Grünen? ZEIT-ONLINE-Korrespondent Michael Schlieben ordnet das ein. Auch der Vorstand der Grünen Jugend hat seinen Rücktritt angekündigt. Außerdem möchte der Vorstand aus der Partei austreten und einen "neuen, dezidiert linken Jugendverband" gründen. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat Berichte über einen möglichen Waffenstillstand zwischen Israel und dem Libanon zurückgewiesen. Er will die Kämpfe im Libanon nach eigenen Angaben "mit voller Kraft" fortführen. Zuvor hatten die USA, Frankreich, Deutschland und mehrere arabische Länder eine dreiwöchige Kampfpause gefordert. Was noch? Pipi fürs Baguette. Moderation und Produktion: Elise Landschek Redaktion: Helena Schmidt Mitarbeit: Paulina Kraft Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Konstituierende Sitzung des Thüringer Landtags: "Das ist Machtergreifung" – Sitzung erneut unterbrochen Thüringen: Was passiert bei der ersten Sitzung des Thüringer Landtags? Ampelkoalition: Da ist sie ja, die neue Dynamik Grünen-Spitze: Bitte zurücktreten! Die Grünen: Wer folgt auf Lang und Nouripour? Bündnis 90/Die Grünen: Rücktritt des Parteivorstands Nach Rücktritt des Bundesvorstands: Vorstand der Grünen Jugend tritt zurück und aus der Partei aus UN-Generaldebatte: Staatengruppe fordert dreiwöchige Waffenruhe in Israel und Libanon Krieg in Israel und Gaza: Netanjahu weist Truppen an, "mit voller Kraft" weiterzukämpfen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Sep 26, 20249 min

Wie Selenskyj die Ukraine zum Sieg führen will

Fast zwei Wochen sind vergangen, seit Präsident Wolodymyr Selenskyj ein Treffen mit US-Präsident Joe Biden ankündigte, um über seinen sogenannten Siegesplan zu sprechen. Heute ist der ukrainische Präsident zu Besuch im Weißen Haus und hofft auf die Unterstützung der USA. Das Dokument, dessen Inhalt noch unbekannt ist, soll bereits 2025 einen baldigen Frieden ermöglichen. Dies berichtete der ukrainische Präsident unter anderem in einem Interview mit dem US-amerikanischen Sender ABC. Neben Joe Biden trifft sich Wolodymyr Selenskyj ebenfalls mit der möglichen Nachfolgerin Bidens, Kamala Harris, um auch ihr seinen Siegesplan vorzustellen. Ob er sich auch mit dem republikanischen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump treffen wird, ist noch unklar. Denis Trubetskoy ist freier Journalist für die ZEIT und schätzt ein, wie realistisch ein baldiges Kriegsende im nächsten Jahr wirklich ist. In Erfurt kommen heute die Abgeordneten des frisch gewählten Thüringer Parlaments zusammen, um einen neuen Landtagspräsidenten oder eine neue Landtagspräsidentin zu wählen. Laut aktueller Geschäftsordnung darf die größte Fraktion die oder den Kandidaten für die Wahl des Landtagspräsidenten oder der Landtagspräsidentin vorschlagen. Die Fraktionen von CDU, SPD, BSW und Linke haben bereits erklärt, dass sie keinen AfD-Abgeordneten auf diesem Posten sehen wollen und einen Antrag zur Änderung der Geschäftsordnung beantragt, um eigene Kandidaten und Kandidatinnen vorschlagen zu können. Die AfD kündigte an, die Änderungen nicht einfach hinnehmen zu wollen. Tilman Steffen ist Redakteur im Ressort Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Er ordnet ein, ob ein solcher Antrag so kurz vor der Wahl durchsetzbar ist und welche Auswirkungen dies auf zukünftige Wahlen in deutschen Landtagen haben könnte. Und sonst so? Kinder mögen Reichtum! Moderation und Produktion: Roland Jodin Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Schicken Sie uns Ihre Fragen zur Präsidentschaftswahl in den USA an [email protected] oder per WhatsApp. Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier. Weitere Links zur Folge: Ukrainische Sicherheitskonferenz: Wolodymyr Selenskyj hat einen neuen Plan Ukrainekrieg: Wolodymyr Selenskyj hält baldigen Frieden für möglich Bundeshaushalt: Wie Deutschland die Ukraine künftig unterstützen will Liveblog: Ukrainekrieg: Kreml: „Es ist unmöglich, Russland zu zwingen“ Landtagswahl: Landeswahlausschuss bestätigt Endergebnis in Thüringen Thüringenwahl 2024: Alle Ergebnisse der Landtagswahl in Thüringen Neuer Landtag in Thüringen: Alterspräsident im thüringischen Landtag kommt von der AfD Thüringen: CDU, BSW, Linke und SPD lehnen AfD-Landtagspräsidenten ab Thüringen: CDU und BSW wollen Wahlprozedere für Landtagspräsidenten ändern Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Sep 26, 202412 min

Update: Neustart bei den Grünen

Schon die Europawahl im Juni war eine Schlappe für die Grünen – und dann kamen die Landtagswahlen im Osten: In Thüringen und Brandenburg flogen die Grünen aus dem Landtag, in Sachsen schafften sie nur knapp den Einzug. Als Konsequenz sind nun die beiden Vorsitzenden der Grünen, Ricarda Lang und Omid Nouripour, sowie der gesamte Bundesvorstand der Partei zurückgetreten. Jana Hensel beobachtet die Partei für DIE ZEIT und ZEIT ONLINE. Im Podcast bewertet sie, ob der Rücktritt die richtige Konsequenz nach den Landtagswahlen war und welche strategische Neuausrichtung die Grünen nun brauchen. Die Kämpfe zwischen Israel und der Hisbollah halten unvermindert an. Am frühen Mittwochmorgen wurde in Tel Aviv und anderen Städten Israels Raketenalarm ausgelöst. Später teilte das Militär mit, dass eine Rakete aus dem Libanon in Richtung Tel Aviv geflogen sei, aber abgefangen werden konnte. Ziel des Angriffs war offenbar das Mossad-Hauptquartier in der Nähe von Tel Aviv. Auch die israelische Armee hat ihre Angriffe fortgesetzt, vor allem im Südlibanon und in der Bekaa-Ebene. Wegen der heftigen Angriffe aus Israel sind inzwischen eine halbe Million Menschen im Libanon auf der Flucht. Stefanie Glinski berichtet für ZEIT ONLINE aus Beirut. Im Podcast schildert sie, was ihr die Geflüchteten über ihre Situation erzählt haben. Außerdem im Update: Mit einem “Siegesplan” will der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj Russland zu Verhandlungen drängen und ein Ende des Krieges erreichen. Was noch? Die Mondsimulationsanlage LUNA wurde in Köln eröffnet. Moderation und Produktion: Helena Schmidt Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Henrike Hartmann Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Schicken Sie uns Ihre Fragen zur Präsidentschaftswahl in den USA an [email protected] oder per WhatsApp. Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier. Weitere Links zur Folge: Grünen-Bundesvorstand: Notbremse für Habeck Grünen-Rücktritt: Mehr Charisma reicht nicht Vorsitzende der Grünen: Gemeinsam einsam Die Grünen: Lang und Nouripour treten als Parteichefs zurück Krieg in der Ukraine: Russland muss laut Wolodymyr Selenskyj zum Frieden gezwungen werden Liveblog: Ukrainekrieg Ukrainekrieg: Wolodymyr Selenskyj hält baldigen Frieden für möglich Liveblog: Krieg in Israel und Gaza Nahostkonflikt: Hisbollah-Rakete sollte Mossad-Zentrale in Tel Aviv treffen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Sep 25, 202410 min

Hisbollah: hierarchisch, aber resilient

Seit den jüngsten israelischen Angriffen mit über 550 Toten herrschen im Libanon Angst und Chaos. Seit Wochenbeginn befinden sich Tausende Menschen auf der Flucht aus dem Süden des Landes. Israels Premierminister Benjamin Netanjahu erklärte, dass sich Israels Krieg nicht gegen Zivilisten, sondern gegen die Hisbollah-Miliz richte. Yassin Musharbash ist stellvertretender Ressortleiter des Ressorts Investigative Recherche und Daten von ZEIT und ZEIT ONLINE. Er gibt einen Einblick in die Organisationsstrukturen der Hisbollah und erklärt, inwieweit sie durch die Ereignisse der vergangenen Woche geschwächt ist. Nach den Wahlen in Thüringen und Sachsen vor zwei Wochen hat die AfD auch bei den Landtagswahlen in Brandenburg stark abgeschnitten, auch wenn die SPD mit Dietmar Woidke stärkste Kraft blieb. Der erwartete Rechtsruck in den Landtagen des Ostens ist zur Realität geworden. Welche Folgen haben die Wahlergebnisse für das Verhältnis zwischen Ost- und Westdeutschland? August Modersohn leitet das Leipziger ZEIT-Büro und analysiert, welche Muster sich bereits andeuten – und warum es falsch wäre, den Osten jetzt abzuhaken. Und sonst so? Mysteriöses Geräusch aus der Tiefsee ist wohl ein Wal-Dialekt. Moderation und Produktion: Jannis Carmesin Redaktion: Mounia Meiborg Mitarbeit: Anne Schwedt, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Schicken Sie uns Ihre Fragen zur Präsidentschaftswahl in den USA an [email protected] oder per WhatsApp. Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier. Weitere Links zur Folge: Liveblog: Krieg in Israel und Gaza: Israels Generalstabschef kündigt Ausweitung der Angriffe im Libanon an Nahost: Libanon meldet fast 500 Tote nach israelischen Angriffen Lage im Überblick: Israel plant schon "nächste Phasen" im Kampf gegen Hisbollah Krisenherd in Nahost:Explosionen im Libanon: Beispielloser Schlag gegen Hisbollah Ergebnisse der Landtagswahlen: Diese Wahlen werden die Republik verändern Liveblog: Wahl in Brandenburg: SPD gewinnt vor AfD – Grüne, Linke und Freie Wähler nicht im Landtag Brandenburg: Der Woidke-Wumms AfD in Ostdeutschland: Sie geht einfach nicht mehr weg Ostdeutschland: Geteiltes Land? Ostdeutschland: Es wäre gefährlich, den Osten jetzt abzustempeln Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Sep 25, 202410 min

Update: Wie der Konflikt die Menschen im Libanon trifft

Im Libanon steigt die Zahl der Opfer israelischer Luftangriffe weiter an. Nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums wurden bei den Angriffen innerhalb eines Tages mehr als 500 Menschen getötet und über 1.800 verletzt. Nie zuvor haben die Gefechte zwischen Israel und der Hisbollah so viele Tote und Verletzte gefordert. Marcus Schneider leitet das Büro der Friedrich-Ebert-Stiftung in Beirut. Im Podcast schildert er seine Eindrücke aus der libanesischen Hauptstadt und berichtet, wie die Bevölkerung die Situation wahrnimmt. In New York startet diesen Dienstag die 79. Generaldebatte der Vereinten Nationen. Bei der Generaldebatte, die bis kommenden Montag dauern wird, dürften vor allem die akuten Krisen in der Welt wie der Krieg im Nahen Osten und der russische Angriffskrieg in der Ukraine im Mittelpunkt stehen. Mit dabei sind Staats- und Regierungschefs und Vertreterinnen und Vertreter aus mehr als 130 Ländern, darunter Bundesaußenministerin Annalena Baerbock. Sie wird voraussichtlich am Donnerstag ihre Rede vor den Vereinten Nationen halten. Einer der ersten Redner zum Start der Generaldebatte war US-Präsident Joe Biden. Biden sagte: Die USA blieben an der Seite der Ukraine und würden das Land nicht fallenlassen. Außerdem forderte er ein sofortiges Ende des Krieges in Gaza. Was noch? Tamagotchi-Comeback? Moderation und Produktion: Constanze Kainz Redaktion: Mounia Meiborg, Mitarbeit: Elise Landschek, Henrike Hartmann Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Schicken Sie uns Ihre Fragen zur Präsidentschaftswahl in den USA an [email protected] oder per WhatsApp. Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier. Weitere Links zur Folge: Liveblog: Krieg in Israel und Gaza Nahost: Libanon meldet fast 500 Tote nach israelischen Angriffen Libanon: Diese Ziele attackiert Israel im Libanon UN-Vollversammlung: Olaf Scholz fordert Reform von UN-Sicherheitsrat Vereinte Nationen: Generaldebatte der UN-Vollversammlung beginnt Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Sep 24, 202410 min

Volksparteien in der Krise

Die Landtagswahl in Brandenburg, Sachsen und Thüringen sowie die Europawahl im Juni haben es gezeigt: Die einst so starken Volksparteien müssen inzwischen meistens herbe Verluste hinnehmen. Demgegenüber stehen die Newcomer im deutschen Parteiensystem, die AfD und das BSW. Beide gewinnen an Zustimmung. Bernd Ulrich ist Meinungsredakteur im Politikressort der ZEIT. Er sagt: Das Prinzip der Volksparteien ist an einem toten Punkt angelangt. Im Podcast ordnet er ein, wie er zu diesem Urteil kommt und wie sich die demokratischen Parteien vielleicht noch retten könnten. Es ist erst ein paar Wochen her, dass sich die Ampelkoalition auf ein Maßnahmenpaket zur Verschärfung der Migrations- und Asylpolitik geeinigt hat. Auch die EU hat im Mai ihr geltendes Asylrecht verschärft. Die Folgen der europäischen Abschottung werden an den Außengrenzen sichtbar. Nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration sind in diesem Jahr bereits mindestens 1.405 Menschen auf dem Weg nach Europa im Mittelmeer gestorben. Dabei ist das Mittelmeer eigentlich in verschiedene Such- und Rettungszonen, sogenannte SAR-Zonen, aufgeteilt. Erst kürzlich wurde auf Druck der EU eine solche Zone in Tunesien eingerichtet. Wie gut funktioniert die Seenotrettung dort und was verspricht sich die EU von ihr? Laura Höring ist Hospitantin im ZEIT-ONLINE-Ressort Politik, Wirtschaft, Gesellschaft. Im Podcast berichtet sie, wie die Seenotrettung völkerrechtlich geregelt ist. Und sonst so? Der Cuteness-Faktor ist entscheidend. Moderation und Produktion: Elise Landschek Redaktion: Helena Schmidt Mitarbeit: Anne Schwedt, Henrike Hartmann Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Schicken Sie uns Ihre Fragen zur Präsidentschaftswahl in den USA an [email protected] oder per WhatsApp. Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier. Weitere Links zur Folge: Parteiensystem in der Krise: Wie geht's weiter nach dem toten Punkt? Wahlergebnisse in Brandenburg: Bitte nicht noch so ein Wahlkampf Brandenburgwahl 2024: Alle Ergebnisse der Landtagswahl in Brandenburg Brandenburg: Landtagswahl in Brandenburg Wahl in Brandenburg: SPD gewinnt vor AfD – Grüne, Linke und Freie Wähler nicht im Landtag Migration: Wer kommt nach Deutschland? Seenotrettung: "Wir machen die Drecksarbeit" Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Sep 24, 202411 min

Update: Nach dem Wahlsieg stellt sich für die SPD die Koalitionsfrage

Die SPD hat die Landtagswahl in Brandenburg gewonnen. Das bedeutet: Der bisherige Ministerpräsident Dietmar Woidke kann sein Amt behalten. Offen ist nur, mit wem die Brandenburger SPD regieren will. Der SPD bleiben drei Möglichkeiten: Entweder sie regiert zu zweit mit dem BSW, sie bildet eine Dreierkoalition mit BSW und CDU oder sie schließt sich mit der CDU zu einer Minderheitsregierung zusammen. Das lehnt die CDU aber bisher ab. Katharina Schuler ist Redakteurin im ZEIT ONLINE-Ressort Politik, Wirtschaft, Gesellschaft. Im Podcast analysiert sie, welche Regierungskonstellation für die SPD am attraktivsten ist und wie ihre bisherigen Koalitionspartner CDU und Grüne auf den Wahlsieg der SPD blicken. Noch nie forderten die Gefechte zwischen Israel und der Hisbollah, die nun seit fast einem Jahr andauern, so viele Tote und Verletzte. Allein am Montag starben laut libanesischem Gesundheitsministerium mindestens 180 Menschen bei israelischen Luftangriffen, über 700 wurden verletzt. Das israelische Militär hatte eigenen Angaben zufolge mehr als 300 Ziele der Hisbollah angegriffen. Das israelische Militär wirft der Hisbollah vor, gezielt Waffen in Wohnhäusern zu verstecken. Außerdem im Update: - Das Deutschlandticket wird künftig neun Euro teurer – ab dem kommenden Jahr soll es 58 Euro pro Monat kosten. - Die Führungsgremien der CDU haben Friedrich Merz als Kanzlerkandidaten für die Bundestagswahl 2025 bestätigt. Was noch? Was Tiere mit ihren Nasen alles können. Moderation und Produktion: Mounia Meiborg Redaktion: Helena Schmidt Mitarbeit: Henrike Hartmann; Karolin Arnold Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Schicken Sie uns Ihre Fragen zur Präsidentschaftswahl in den USA an [email protected] oder per WhatsApp. Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier. Weitere Links zur Folge: Brandenburgwahl 2024: Alle Ergebnisse der Landtagswahl in Brandenburg Brandenburg: Der Club der Woidke-Opfer Brandenburg: Landtagswahl in Brandenburg Wahl in Brandenburg: SPD gewinnt vor AfD – Grüne, Linke und Freie Wähler nicht im Landtag Liveblog: Krieg in Israel und Gaza Libanon: Konflikt zwischen Hisbollah und Israel Deutsche Bahn: Deutschlandticket kostet ab Januar 58 Euro Kanzlerkandidatur: CDU-Parteigremien bestätigen Merz als Kanzlerkandidaten Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Sep 23, 202412 min

Brandenburg und die Folgen für die Ampel

Die SPD hat bei der Landtagswahl in Brandenburg rund 31 Prozent erreicht, dicht gefolgt von der AfD. Seit 34 Jahren stellt die SPD den Ministerpräsidenten in Brandenburg, seit elf Jahren heißt er Dietmar Woidke. Und der hatte die Wahl auch zum Test für seine eigene politische Zukunft gemacht. In Berlin richten sich nun alle Augen auf Bundeskanzler Olaf Scholz und darauf, welche Schlüsse er aus dem Abschneiden der SPD ziehen wird. Im Wahlkampf war Dietmar Woidke auf maximale Distanz zum Kanzler gegangen, hatte gemeinsame Auftritte mit Scholz abgelehnt, immer wieder die Arbeit der Ampelkoalition kritisiert und sogar eine Neuausrichtung der SPD gefordert. Michael Schlieben ist politischer Korrespondent von ZEIT ONLINE. Im Podcast ordnet er ein, was das Ergebnis der Brandenburger SPD für die Bundes-SPD bedeutet. Seit den Angriffen der Hamas am 7. Oktober haben sich auch die Hisbollah und Israel immer wieder angegriffen. In der vergangenen Woche haben sich die Spannungen zwischen Israel und der Hisbollah noch einmal deutlich verschärft: Am Dienstag und Mittwoch explodierten überall im Libanon Tausende Funkgeräte. Die Hisbollah macht Israel verantwortlich für die Explosionen und kündigte Vergeltung an. Seitdem haben beide Seiten ihre Angriffe intensiviert. Jan Roß ist Redakteur im Politikressort der ZEIT. Im Podcast analysiert er, welches militärische Ziel Israel aktuell verfolgt und wie weit Israel dafür bereit ist, zu gehen. Und sonst so? Amazing Grace singen für die Herzgesundheit Moderation und Produktion: Constanze Kainz Mitarbeit: Lisa Pausch, Henrike Hartmann Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Schicken Sie uns Ihre Fragen zur Präsidentschaftswahl in den USA an [email protected] oder per WhatsApp. Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier. Weitere Links zur Folge: Liveblog: Landtagswahl in Brandenburg Brandenburg-Wahl 2024: Alle Ergebnisse der Landtagswahl in Brandenburg Brandenburg: Landtagswahl in Brandenburg SPD in Brandenburg: Ein bisschen Programm hätte nicht geschadet Dietmar Woidke: Entspannt ist nur der Dackel Liveblog: Krieg in Israel und Gaza Libanon: Konflikt zwischen Hisbollah und Israel Nahost: Israelische Armee setzt Angriffswelle auf Südlibanon fort Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Sep 23, 202412 min

SPD knapp vor AfD in Brandenburg

Bis 18 Uhr haben die Menschen in Brandenburg diesen Sonntag über einen neuen Landtag abgestimmt. Die Auszählung der Stimmen läuft noch bis in die Nacht, es gibt aber schon erste Hochrechnungen. Demnach erreicht die SPD des amtierenden Ministerpräsidenten Dietmar Woidke rund 31 Prozent – und liegt damit knapp vor der AfD, die auf 30 Prozent kommt. Dahinter folgen BSW und CDU mit jeweils rund 12 Prozent. Ob den Grünen der Einzug in den Landtag gelingt, ist noch offen. Anders sieht es bei den Linken und der Brandenburger Vereinigten Bürgerbewegungen/Freie Wähler aus. Sie könnten nur über Direktmandate in den Landtag einziehen. Die Wahlbeteiligung lag laut ZDF-Auswertung bei 73 Prozent und damit um mehr als 10 Prozentpunkte höher als 2019. Ferdinand Otto ist Redakteur im ZEIT-ONLINE-Ressort Politik, Wirtschaft, Gesellschaft. Im Podcast ordnet er die ersten Hochrechnungen zur Wahl in Brandenburg ein und analysiert, wie die Wahlkampfstrategie nach der Wahl zu bewerten ist. Außerdem beantwortet er, welche politischen Themen diese Wahl entschieden haben. Die Podcastfolge wurde am Sonntag, dem 22. September, um 19 Uhr aufgezeichnet. Moderation und Produktion: Helena Schmidt Redaktion: Constanze Kainz Mitarbeit: Henrike Hartmann Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Schicken Sie uns Ihre Fragen zur Präsidentschaftswahl in den USA an [email protected] oder per WhatsApp. Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier. Weitere Links zur Folge: Liveblog: Landtagswahl in Brandenburg Brandenburgwahl 2024: Alle Ergebnisse der Landtagswahl in Brandenburg Brandenburg: Landtagswahl in Brandenburg Brandenburg: Eine erfolgreiche Wette mit gefährlichen Nebenwirkungen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Sep 22, 202411 min

Taktik sticht Überzeugung bei der Brandenburg-Wahl

Diesen Sonntag wählen die Menschen in Brandenburg einen neuen Landtag. Folgt man den Umfragen, könnte es ein knappes Rennen zwischen AfD und SPD werden. Die Initiative Taktisch Wählen rät den Wählerinnen und Wählern in Brandenburg deshalb jetzt dazu, ihre Stimme strategisch abzugeben statt aus Überzeugung. Und zwar so, dass die AfD möglichst klein bleibt und die anderen großen Parteien im Parlament gestärkt werden. Die Initiative stellt dafür ein kostenloses Tool bereit. Henrik Rampe berichtet für ZEIT ONLINE über seine Erfahrungen damit. Im Podcast ordnet er die Kritik an der Initiative ein – und was es bedeutet, wenn es beim Wählen plötzlich nur noch um Taktik geht. In New York beginnt am Sonntag der zweitägige UN-Zukunftsgipfel. Um die Vereinten Nationen fit für die Zukunft zu machen, kommen Delegierte aus 175 der 193 Mitgliedsstaaten zusammen. Am Ende soll ein gemeinsamer Zukunftspakt stehen. Darin soll es unter anderem um Nachhaltigkeit, Finanzfragen, Technologie, Frieden und Sicherheit gehen. Mit dabei ist auch Bundeskanzler Olaf Scholz, Deutschland hat zusammen mit Namibia den Gipfel organisiert. Peter Dausend ist Redakteur in der Hauptstadtredaktion der ZEIT und begleitet Scholz auf der Reise. Im Podcast analysiert er, wie viel Strahlkraft der Zukunftsplan für die Welt tatsächlich haben könnte. Und sonst so? Gefälschte Pandas im Zoo Moderation und Produktion: Elise Landschek Mitarbeit: Lisa Pausch, Henrike Hartmann Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Schicken Sie uns Ihre Fragen zur Präsidentschaftswahl in den USA an [email protected] oder per WhatsApp. Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier. Weitere Links zur Folge: Brandenburg: Landtagswahl in Brandenburg Brandenburg-Wahl: Hauptsache, keine AfD Thema: Vereinte Nationen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Sep 22, 202411 min

Spezial: Match me if you can. Die Krux mit dem Onlinedating (Wiederholung vom 3.12.2022)

Fast unbegrenzt scheint die Zahl der Singles, deren Fotos per Onlinedating-Apps über die Handybildschirme rauschen. Menschen im Abendlicht am Strand, Menschen mit Hund, Menschen beim Cocktail-Trinken, Bergsteigen, Vespa-Fahren oder nackt vor dem Spiegel. Doch sich in der fast unbegrenzten Auswahl an potenziellen Partnerinnen und Partnern zurechtzufinden und immer wieder enttäuscht zu werden, wenn es am Ende doch nicht klappt, kann wahnsinnig anstrengend sein. Oder hat es Brecht so schön ausgedrückt: "Alle rennen nach dem Glück, das Glück rennt hinterher." "Dating-Burn-out" oder "Tinder-Fatigue" nennen das Experten, nach der bekanntesten Dating-App, die in diesem Jahr ihr zehnjähriges Jubiläum feiert. Wieso ist das eigentlich so schwierig mit der Liebe aus dem Internet? Und ist Onlinedating jetzt out? Elise Landschek spricht im Podcast mit Stephanie, die mehr als 15 Jahre auf verschiedenen Datingplattformen auf der Suche nach echten Gefühlen unterwegs gewesen ist. Und mit der Psychologin Johanna Degen, die sagt: Apps wie Tinder haben unser Liebesleben endgültig durchökonomisiert. Und Tipps gibt, wie Onlinedating besser klappt. Moderation und Produktion: Elise Landschek Redaktion: Simone Gaul, Pia Rauschenberger Mitarbeit: Henrik Oerding, Janis Dietz, Marc Fehrmann Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Onlinedating: "So funktioniert das Belohnungssystem" Zehn Jahre Tinder: Matchen wir noch? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Sep 21, 202427 min

Vom Vergewaltigungsopfer zur Ikone

Jahrelang soll Dominique P. seine Frau unter Schlafmittel gesetzt und Fremden zur Vergewaltigung angeboten haben. In Frankreich stehen er und 50 mitangeklagte Männer nun vor Gericht. Seine Taten hat der beschuldigte Ex-Mann bereits vollumfänglich vor Gericht zugegeben. Dort tritt Gisèle Pelicot, die Vergewaltigte, nun bewusst aus dem Schatten in die Öffentlichkeit. Mit jedem Verhandlungstag mehr wird sie zu einer Ikone, die Debatten in Frankreich anregt. Der Zuspruch und die Unterstützung für sie wächst. Im Podcast analysiert Annika Joeres, was das über das Land aussagt. Vor knapp 20 Jahren hat kaum jemand Strom aus Sonnenstrahlung gewonnen. Mittlerweile sind Fotovoltaikanlagen allgegenwärtig, und das Leistungsvermögen der weltweit installierten Solaranlagen hat sich zwischen 2008 und 2023 etwa verhundertfacht. Sind die Potenziale bei der Gewinnung von Sonnenenergie bereits ausgeschöpft? Oder stehen wir erst am Anfang? Diese Fragen beantwortet Christian Endt, stellvertretender Leiter des Ressorts Daten und Visualisierung von ZEIT ONLINE, bei Was jetzt?. Und sonst so? O'zapft is! In München startet das 189. Oktoberfest. Das Finale der ZEIT Podcast-Tour 2024: Tickets und Programm Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Clara Hoheisel, Helena Schmidt Mitarbeit: Lisa Pausch Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Schicken Sie uns Ihre Fragen zur Präsidentschaftswahl in den USA an [email protected] oder per WhatsApp. Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Sep 21, 202411 min

Update: Habeck will VW fordern – und fördern

Angesichts der kritischen Lage in der deutschen Autoindustrie besuchte Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) heute das VW-Werk im niedersächsischen Emden. Vor zwei Wochen hatte das Unternehmen umfassende Sparmaßnahmen angekündigt, wodurch viele Beschäftigte um ihre Arbeitsplätze bangen. Für den kommenden Montag hat Habeck die deutsche Autobranche zu einem Auto-Krisengipfel eingeladen. Max Hägler, aus dem Wirtschaftsressort der ZEIT, analysiert, was von dem Gipfeltreffen zu erwarten ist und erklärt, wie eine staatliche Unterstützung der Autobranche aussehen könnte. Am heutigen Morgen ist die Präsidentin der EU-Kommission, Ursula von der Leyen, in der Ukraine eingetroffen. Auf der Plattform X kündigte sie EU-Finanzhilfen in Höhe von 35 Milliarden Euro an. Sie sind Teil eines Hilfspakets der G7-Staaten über 50 Milliarden US-Dollar, das durch Zinserträge aus eingefrorenem russischem Vermögen abgesichert werden soll. Darüber hinaus will sie die russischen Vermögenswerte nutzen, um die Energieversorgung der Ukraine im kommenden Winter mit 160 Millionen Euro zu unterstützen. Im ostafrikanischen Ruanda hat eine Impfkampagne gegen das Mpox-Virus begonnen. Mittlerweile ist die Infektionskrankheit in 15 afrikanischen Ländern verbreitet. Die Weltgesundheitsorganisation hatte deshalb Mitte August die höchste Alarmstufe ausgerufen. Am stärksten betroffen ist die Demokratische Republik Kongo. Sie hat 250.000 Impfdosen von der EU und den USA erhalten und will im Oktober mit dem Impfen beginnen. Die UN-Beobachtermission Unifil hat Israel und die libanesische Hisbollah zu sofortiger Deeskalation aufgerufen. Seit der Explosion von Pagern und Walkie-Talkies im Libanon am Dienstag und Mittwoch spitzt sich der Konflikt zwischen den beiden Parteien weiter zu. Nach eigenen Angaben hat die israelische Armee mehrere Stellungen der Hisbollah-Miliz angegriffen. Diese wiederum soll Ziele in Israel beschossen haben. Was noch? In Belgien sollen Ratten Diebesgut aufspüren. Moderation und Produktion: Mounia Meiborg Redaktion: Helena Schmidt Mitarbeit: Clara Hoheisel, Clara Löffler, Celine Yasemin Rolle Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Schicken Sie uns Ihre Fragen zur Präsidentschaftswahl in den USA an [email protected] oder per WhatsApp. Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier. Weitere Links zur Folge: E-Mobilität: Robert Habeck stellt Fördermaßnahmen für E-Autos in Aussicht Krise der Autoindustrie: Habeck will Markt für Elektroautos ankurbeln Liveblog: Ukrainekrieg: Ursula von der Leyen sichert Ukraine weitere EU-Milliardenhilfen zu EU-Finanzhilfen: Ursula von der Leyen sichert Ukraine 35 Milliarden Euro zu Gegen Widerstand Ungarns: Von der Leyen will neue Milliarden-Finanzhilfen für Ukraine Infektionskrankheit: Ruanda beginnt Impfkampagne gegen Mpox Liveblog: Krieg in Israel und Gaza Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Sep 20, 20249 min

Welche Ziele Israel mit den Explosionen im Libanon verfolgen könnte

Bei den Explosionen von Pagern und Walkie-Talkies im Libanon sind 32 Menschen getötet worden, mehr als 3.000 wurden verletzt. Beide Male soll es viele Mitglieder der proiranischen Hisbollah-Miliz getroffen haben. Die Miliz macht Israel für die Explosionen verantwortlich, und auch Recherchen von ZEIT ONLINE legen diese Vermutung nahe. Die Operation zählt zu den aufwendigsten, die der israelische Auslandsgeheimdienst seit Langem ausgeführt hat. Gezielte Tötungen haben bei Israels Geheimdiensten Tradition, doch wie gezielt können solche Aktionen sein, die im unmittelbaren Umfeld Unbeteiligter stattfinden? Über die moralischen und politischen Implikationen spricht Jörg Lau, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT, im Podcast. Fridays for Future haben für den kommenden Freitag zu einem globalen Klimastreik aufgerufen. Auch in Deutschland sollen an rund 110 Orten Proteste und Kundgebungen stattfinden. Zuvor war es um die Bewegung eher still geworden. Elena Erdmann aus dem Wissensressort von ZEIT ONLINE hat recherchiert: Wo stehen Fridays for Future heute? Außerdem werfen wir bei Was jetzt? einen Blick auf die bislang größte Klimaklage gegen die Bundesregierung. Und sonst so? Neue Emojis für alle. Livechat: Kann Woidke die AfD schlagen? Das Finale der ZEIT-Podcast-Tour 2024: Tickets und Programm Moderation und Produktion: Constanze Kainz Redaktion: Clara Hoheisel, Helena Schmidt Mitarbeit: Mathias Peer, Clara Löffler Schicken Sie uns Ihre Fragen zur Präsidentschaftswahl in den USA an [email protected] oder per WhatsApp. Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier. Weitere Links zur Folge: Libanon: Wie waren die Pager-Explosionen möglich? Klimawandel: Fridays for Future kündigt landesweite Demonstrationen an Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Sep 20, 202412 min

Update: Was über die Explosionen im Libanon bekannt ist

Am Dienstag sind im Libanon hunderte Funkempfänger, sogenannte Pager, gleichzeitig explodiert. Am Mittwoch dann Walkie-Talkies. 37 Menschen wurden dabei getötet, 3000 weitere verletzt. Die schiitische Hisbollah-Miliz, die mithilfe der Geräte kommuniziert, macht Israel für die Explosionen verantwortlich. Die israelische Regierung hat sich zu den Vorwürfen bislang nicht geäußert. Doch zumindest, was die Pager betrifft, gibt es nun erste Anhaltspunkte: Recherchen von ZEIT ONLINE weisen darauf hin, dass der Mossad, also der israelische Auslandsgeheimdienst, dahintersteckt. Mehr zu den Hintergründen erfahren Sie von Meike Laaff aus dem Digitalressort und Holger Stark aus dem Investigativressort im Podcast. Die ersten Hochwassergebiete in Deutschland geben Entwarnung. Brandenburg bereitet sich derweil auf Alarmstufe 4 am Wochenende vor. Doch so ernst wie in Österreich, Tschechien, Polen und der Slowakei zu Beginn der Woche ist die Lage nicht. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen ist am Donnerstag in die polnische Stadt Breslau gereist, um darüber zu beraten, wie die EU den betroffenen Ländern helfen kann. Am Donnerstag stieg der deutsche Leitindex Dax zum ersten Mal auf über 19.000 Punkte. Am Tag zuvor hatte die US-Notenbank Fed nach über vier Jahren den Leitzins um 0,5 Prozentpunkte gesenkt. Zinssenkungen machen Aktien im Vergleich zu festverzinslichen Wertpapieren für Anleger wieder attraktiver. Was noch? Wie oft sollte man seine Matratze wechseln? Moderation und Produktion: Helena Schmidt Redaktion: Clara Hoheisel, Constanze Kainz Mitarbeit: Clara Löffler Schicken Sie uns Ihre Fragen zur Präsidentschaftswahl in den USA an [email protected] oder per WhatsApp. Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier. Weitere Links zur Folge: Libanon: Wie waren die Pager-Explosionen möglich? Hochwasserlage: Wrocław erwartet Flutwelle in der Nacht, Entwarnung für Bayern Frankfurter Börse: Dax steigt erstmals über 19.000 Punkte Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Sep 19, 20248 min