
Thema des Tages
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Diese Corona-Regeln gelten ab Montag
Ab Montag gelten in ganz Österreich strengere Corona-Regeln. Unabhängig von der Ampelfarbe müssen wir wieder an mehr Orten Maske tragen, Veranstaltungen werden eingeschränkt. Damit reagieren die Behörden auf die steigende Zahl der Corona-Infizierten. Was genau sich ab Montag für uns alle ändert, wie das Fazit nach einer Woche Ampel ausfällt und ob Corona-Hotspots sich auf noch weitaus strengere Maßnahmen einstellen müssen, erklärt Oona Kroisleitner vom STANDARD.

Halten Grüne und ÖVP es noch miteinander aus?
Die Grünen geraten zunehmend in die Bredouille: Zum einen wird die Forderung immer lauter, dass Österreich Flüchtlinge aus dem abgebrannten Lager Moria aufnehmen soll. Der Regierungspartner ÖVP ist jedoch strikt dagegen. Außerdem sorgt der Ibiza-Untersuchungsausschuss für Spannungen in der Koalition, und Umweltthemen wie aktuell das Flaschenpfand stoßen auf türkisen Gegenwind. Und das alles, während die ÖVP konsequent ihre Agenda durchzieht. Wie und ob zwei so unterschiedliche Parteien überhaupt gemeinsam regieren können, erklärt Gerald John vom STANDARD.

Feuer in Moria: Wieso Österreich keine Flüchtlinge aufnimmt
Moria, das größte griechische Flüchtlingslager auf der Insel Lesbos, ist abgebrannt. In der Nacht auf Mittwoch hat ein Feuer fast das gesamte Lager zerstört. Tausende Menschen sind auf einen Schlag obdachlos. Wie es für die Menschen aus Moria weitergehen soll, warum Corona die Lage noch verschärft und ob einige der Flüchtlinge von Österreich aufgenommen werden könnten, erklären Bianca Blei und Michael Völker vom STANDARD.

Wie gut sind Migranten in Österreich integriert?
Wie gut funktioniert die Integration in Österreich? Dem geht schon seit zehn Jahren der Integrationsbericht nach, der einmal im Jahr von einem Expertenrat erstellt wird. Am Dienstag hat die Integrations- und Frauenministerin Susanne Raab den Bericht präsentiert. Wie er ausfällt und wieso er auch in den Wien-Wahlkampf hineinspielen könnte, erklärt András Szigetvari vom STANDARD.

Ohne Völkerball und Singen: Schulstart in Corona-Zeiten
Heute Montag hat im Osten Österreichs für rund 450 000 Schülerinnen und Schüler das neue Schuljahr begonnen – und so einen Schulstart hat es noch nie gegeben. Die Corona-Krise stellt den Schulalltag auf den Kopf – und Lehrer wie Schüler und auch Eltern vor ganz neue Herausforderungen. Wie Schule mit Corona funktionieren soll, welche Fragen noch offen sind und wo die Verwirrung langsam in Wut umschlägt, erklärt Lisa Nimmervoll vom STANDARD.

Die Corona-Ampel im Check - Heilsbringer oder Rohrkrepierer?
Die Corona-Ampel läuft jetzt – heute, Freitag, hat die Bundesregierung sie offiziell in Betrieb genommen. Ab jetzt entscheidet die Ampelfarbe darüber, was für Corona-Maßnahmen in einem Bezirk gelten. Wie diese je nach Ampelfarbe aussehen, wo die Ampel schon jetzt auf Gelb steht und warum die Länder mit dem neuen System gar nicht glücklich sind, erklären Gabriele Scherndl und Katharina Mittelstaedt vom STANDARD.

Wie die Regierung jetzt gegen Hass im Netz vorgeht
Mit viel Verzögerung hat die Regierung das Gesetzespaket "Hass im Netz" vorgestellt. Es bringt zum Beispiel schärfere Regeln für Plattformen wie Facebook und Youtube. Was diese Regeln genau bedeuten, warum es so lange gebraucht hat und wieso manche deshalb um die Meinungsfreiheit fürchten, erklärt Markus Sulzbacher vom STANDARD.

Nur heiße Luft? Der Corona-Plan der Regierung
Das "Corona-Quartett", wie Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP), Vizekanzler Werner Kogler (Grüne), Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) und Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) mittlerweile genannt werden, ist am Mittwoch nach dem Ministerrat vor die Presse getreten. Neue Maßnahmen haben sie keine verkündet, sondern lediglich an die Bevölkerung appelliert. Wie dieser Appell geklungen hat und warum die Regierung laufend zur Bevölkerung spricht, ohne etwas Neues zu verraten, erklärt Katharina Mittelstaedt vom STANDARD.

Woher nimmt Österreichs Regierung ihren Optimismus?
Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) hat sich am Dienstag in einer Rede an die Österreicherinnen und Österreicher gewandt. Der Grund: Mit September beginnt für den Gesundheitsminister der Herbst – und damit eine besonders kritische Zeit in Sachen Corona. Weshalb sich Anschober dennoch optimistisch gezeigt hat und wieso er zu konkreten Maßnahmen nichts verraten hat, erklärt Katharina Mittelstaedt vom STANDARD.

Ist das Büro tot?
Homeoffice hat sich im Frühling, zu Beginn der Corona-Pandemie, für viele noch durchaus reizvoll angefühlt – die Heimarbeit hat aber auch schnell wieder etwas von ihrem Zauber verloren. Warum das Homeoffice nicht nur eine Chance ist, welche Probleme es mit sich bringt und wie es in der Zukunft unser Leben noch verändern könnte, erklärt Karin Bauer vom STANDARD.

Kurz' Wandel vom Schwarzmaler zum Corona-Optimisten
"Es gibt Licht am Ende des Tunnels" – so optimistisch wandte sich Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) am Freitag in einer Rede an die Bevölkerung. Darin ging es um die aktuelle Corona-Situation, die Wirtschaftskrise, aber auch um gesellschaftliche Themen wie Alterseinsamkeit. Was der Kanzler uns mit diesem Auftritt sagen wollte und welche Fragen offen blieben, erklärt Sebastian Fellner vom STANDARD.

Wieso Kurz glaubt, dass Corona in einem Jahr besiegt sein wird
Herbst und Winter werden noch hart – ab nächstem Sommer können wir aber vermutlich zur Normalität zurückkehren. So in etwa schätzt Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) in einer Aussendung vom Mittwoch die Entwicklung der Corona-Krise ein. Die Gründe dafür seien eine baldige Impfung und bessere Behandlungsmöglichkeiten. Ob diese Einschätzung realistisch ist und ob mit einer Impfung wirklich wieder alles wie früher würde, erklärt Klaus Taschwer vom STANDARD.

Fünf Jahre Flüchtlingskrise: Wieso wir es nicht geschafft haben
Es ist der 26. August 2015, als ein unscheinbarer Autobahnabschnitt bei Parndorf im Burgenland zum Schauplatz einer unglaublichen Tragödie wird. In einem Kühl-Lkw werden die Leichen von 71 Männern, Frauen und Kindern gefunden. Es sind Flüchtlinge, die so über die Grenze kommen wollten. Wenige Tage später wird Angela Merkel mit ihrem berühmten Satz "Wir schaffen das" auf die hunderttausenden Menschen reagieren, die nach Europa flüchten. Es sind Ereignisse, an die wir uns heute als die "Flüchtlingskrise" erinnern und die Österreich nachhaltig verändert haben. Wie, erzählt Irene Brickner vom STANDARD.

Podcast: Trump vs. Biden – Ist die Wahl schon entschieden?
In drei Monaten findet die alles entscheidende Wahl statt. US-Präsident Donald Trump will seine Macht mit allen Mitteln erhalten, und die US-Demokraten vereinen ihre Kräfte, um ihn zu stürzen. Markige Sprüche, Schläge unter die Gürtellinie und skurrile Auftritte – dass der Wahlkampf eine Schlammschlacht wird, zeigt sich auch bei den aktuellen Parteitagen der Republikaner und Demokraten, berichtet Manuel Escher vom STANDARD.

Antisemitismus in Österreich: Ist Graz ein Weckruf?
Der Präsident der Jüdischen Gemeinde in Graz ist am Samstag mit einem Holzprügel attackiert worden – nachdem an den Tagen zuvor bereits mehrmals die Synagoge beschädigt worden war. Der mutmaßliche Täter, ein 31-jähriger Syrer, ist jetzt gefasst. Was bisher über ihn bekannt ist, warum der Polizei vorgeworfen wird, zu spät gehandelt zu haben, und ob der Antisemitismus in Österreich generell zunimmt, erklärt Colette Schmidt vom STANDARD.

Wurde der Putin-Gegner Alexej Nawalny vergiftet? Was wir wissen
Der russische Blogger und Putin-Gegner Alexej Nawalny kämpft um sein Leben. Er ist auf einem Flug nach Moskau zusammengebrochen – seine Vertrauten sind davon überzeugt, dass er vergiftet wurde. Die Ärzte haben bisher jedoch keine Hinweise darauf gefunden. Warum Nawalnys Umfeld trotzdem an ein Attentat glaubt und welche Giftattentate auf Kreml-Kritiker ihren Verdacht erhärten, erklärt Gerald Schubert vom STANDARD.

Wie gefährlich ist das iranische Atomprogramm?
"Meine Regierung wird nicht zulassen, dass diese nukleare Situation im Iran weitergeht. Sie werden niemals eine Atombombe haben." Mit diesen Worten erklärt US-Präsident Donald Trump den Rundumschlag, zu dem er gegen den Iran und das Wiener Atomabkommen ausholt. Denn: Die USA wollen die Uno-Sanktionen gegen den Iran wieder einführen – in voller Härte, so wie sie vor dem Atomdeal ausgesehen haben. Wie und warum die USA das Abkommen so dringend scheitern sehen wollen und wie groß die Bedrohung durch den Iran wirklich ist, erklärt Gudrun Harrer vom STANDARD.

Belarus: Fällt jetzt der letzte Diktator Europas?
Fackelzüge, tausende Menschen auf den Straßen – in Belarus rebelliert die Bevölkerung. Seit Wochen wird gegen den Diktator Alexander Lukaschenko protestiert, nachdem sich dieser bei der Wahl zum Sieger erklärt und somit erneut zum Präsidenten gekürt hat. Ob die Proteste das Regime Lukaschenko nach 26 Jahren alleiniger Herrschaft wirklich stürzen können und welchen Einfluss die EU dabei haben könnte, erklärt André Ballin, Russland-Korrespondent des STANDARD.

Wien spricht: Worüber Wiener und Wienerinnen streiten
Sollte Wien den Autoverkehr noch stärker einschränken? Ist Wohnen in der Stadt zu teuer? Und haben Männer und Frauen in Österreichs Hauptstadt die gleichen Karrierechancen? Für Wienerinnen und Wiener gibt es vor der Landtags- und Gemeinderatswahl im Herbst definitiv viel zu diskutieren. Mit "Wien spricht" startet DER STANDARD nun eine Aktion, die am 3. Oktober – also eine Woche vor der Wien-Wahl – tausende Menschen mit unterschiedlichen Meinungen zu hitzigen Zwiegesprächen zusammenbringt. Anmelden kann man sich für "Wien spricht" ab Mittwoch um 10 Uhr. Wie das Projekt funktioniert, welche Themen heuer besonders polarisieren und wofür die antretenden Parteien stehen, erklären Rosa Winkler-Hermaden und Zsolt Wilhelm vom STANDARD.

Kroatien-Urlauber: Vom Strand in die Quarantäne?
Seit Montagmitternacht gilt in Österreich eine Reisewarnung für Kroatien. Der Grund: Bei den zuletzt deutlich gestiegenen Corona-Infektionszahlen sind besonders viele auf Kroatien-Heimkehrer zurückzuführen. Ob die Urlauber in Kroatien zu leichtsinnig sind und wie man dort die steigenden Infektionszahlen sieht, erklärt Adelheid Wölfl, die für den STANDARD aus Kroatien berichtet. Und wie es bei so vielen Urlaubsheimkehrern gerade auf einer Corona-Teststrecke in Wien zugeht, erzählt Gabriele Scherndl, ebenfalls vom STANDARD.

Wieso die ÖVP das Amtsgeheimnis ungern aufgibt
Wie viel Geld bekommt ein Verein von der Gemeinde, was kostet ein mit öffentlichen Geldern bezahlter Grenzzaun, was passiert mit Landes-Geldern in einer Privatstiftung? Auf all diese Fragen wurde in Österreich schon einmal die Antwort verweigert – mit Berufung auf das Amtsgeheimnis. Dieses soll mit dem Informationsfreiheitsgesetz fallen, wenn es nach den Grünen geht lieber heute als morgen. Wieso die ÖVP dabei auf die Bremse steigt und was es mit dem Amtsgeheimnis in Österreich genau auf sich hat, erklärt Sebastian Fellner vom STANDARD.

Was passiert, wenn Präsident Trump verliert?
Der US-Wahlkampf nimmt Fahrt auf. Nach dem demokratischen Präsidentschaftskandidaten Joe Biden steht nun auch die demokratische Vizepräsidentschaftskandidatin fest: die Senatorin Kamala Harris. Ein Team, das laut Umfragen gute Chancen auf einen Wahlsieg hat. Dabei wird die Frage immer lauter: Was passiert, wenn Donald Trump verliert? Wie Trump trotz Wahlschlappe Präsident bleiben könnte, warum der Wahlkampf einer der schmutzigsten überhaupt werden dürfte und wie sehr wir uns auf Wahlprognosen verlassen können, erklärt Manuel Escher vom STANDARD.

Russlands Corona-Impfstoff: Experiment an Millionen Menschen?
Präsident Wladimir Putin war sichtlich stolz, als er am Dienstag die Nachricht verkündete: Russland habe den weltweit ersten Corona-Impfstoff zugelassen. Kritiker schrien aber bereits kurz danach auf: Die Testphase für den Impfstoff war angeblich nicht ausreichend. Was wir bisher über den russischen Impfstoff wissen und ob er wirklich gefährlich sein könnte, erklärt Russland-Korrespondent André Ballin vom STANDARD.

Die Mär vom Babyelefant und Probleme der Corona-Quarantäne
Es war bereits absehbar, dass mit einer globalen Pandemie die Sommermonate und die Urlaubszeit kompliziert werden. Jetzt zeigt sich auch in Österreich: Urlaub und Corona sorgen in der Praxis für einige Verwirrung. Warum auf einmal der Mindestabstand von einem Babyelefanten nicht mehr auszureichen scheint, wieso manche Menschen jetzt für 20 Tage statt zehn Tagen in Quarantäne müssen, und ob eine Quarantäne eigentlich als Urlaub oder als Krankenstand gilt, darüber spreche ich mit Jan Marchart und Stefanie Ruep vom STANDARD.

Wieso Straches Wohnsitz die Wien-Wahl gefährdet
Ist er jetzt ein echter Wiener oder nicht? Dieser Frage muss sich aktuell Ex-Vizekanzler und Ex-FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache stellen. Denn: Strache will ja mit seinem Team HC bei der Wien-Wahl im November antreten. Das darf er aber nur, wenn er seinen Hauptwohnsitz auch wirklich in Wien hat. Warum es daran jetzt Zweifel gibt und wieso die Causa Wohnsitz schon jetzt eine Wahlanfechtung wahrscheinlich macht, erklärt Katharina Mittelstaedt vom STANDARD.

Ibiza-Ausschuss: Wer im Herbst auf den heißen Stuhl muss
Der Ibiza-Untersuchungsausschuss ist in der Sommerpause. An der Fortsetzung im Herbst wird aber bereits eifrig gearbeitet. Am Donnerstag haben sich die Parteien auf die Ladungsliste im U-Ausschuss geeinigt. Darunter ist auch der U-Ausschuss-Vorsitzende Wolfgang Sobotka. Warum das nicht der einzige Grund ist, warum uns im September eine heiße zweite Runde des Ibiza-U-Ausschusses bevorsteht, erklärt Fabian Schmid vom STANDARD. Ein Transkript zum Podcast finden Sie hier.

Läutet Disney jetzt das Ende der Kinos ein?
Die Real-Life-Verfilmung von "Mulan" startet mit einer einzigartigen Premiere: Als erster Blockbuster läuft der Film nicht in den Kinos, sondern gleich online auf der Streamingplattform Disney+ an. Warum Disney diesen Schritt geht, was das für die Kinos bedeutet und ob Disney+, Netflix und Co die Gewinner der Corona-Krise sind, erklärt Dominik Kamalzadeh vom STANDARD.

Lag Beirut schon vor der Explosion in Trümmern?
Eine Explosion im Hafen der libanesischen Hauptstadt Beirut hat Teile der Stadt Dienstagabend in Schutt und Asche gelegt. Die genaue Ursache der Katastrophe ist noch nicht geklärt – es dürfte sich aber um einen Unfall gehandelt haben. Doch im Libanon haben bereits vor der verheerenden Explosion katastrophale Zustände geherrscht. Was wir bisher über die Vorfälle wissen und weshalb Beirut schon zuvor ein Krisengebiet war, erklärt Gudrun Harrer vom STANDARD.

Burgenlands Bankenskandal: Doskozils politischer Untergang?
Bei der Commerzialbank Mattersburg wurden über Jahre hinweg die Bilanzen frisiert. Jetzt hat der Skandal die Landespolitik erreicht. Laut einem Bericht des "Kurier" wollte die Landestochter RMB noch Stunden vor der Schließung der Bank Geld von Konten transferieren. Wie der Bankskandal mit der Politik verstrickt ist und warum die Causa Mattersburg dem burgenländischen Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) gefährlich werden könnte, erklärt Wolfgang Weisgram vom STANDARD.

Wieso die USA und Trump jetzt Tiktok den Kampf ansagen
Die besonders bei Jugendlichen beliebte Videoplattform Tiktok steht schon seit längerem in der Kritik – die USA wollen jetzt strikt gegen sie vorgehen. Der Vorwurf von US-Außenminister Mike Pompeo lautet, Tiktok würde direkt Daten an die chinesischen Behörden weitergeben. Warum deshalb jetzt ein Verkauf von Tiktok im Raum steht und was dran ist an diesen Vorwürfen, erklärt Tiana Hsu vom STANDARD.

Wieso die Corona-Krise besonders Frauen trifft
Männer sterben öfter an der vom Coronavirus verursachten Krankheit Covid-19. Bei den indirekten Auswirkungen der Pandemie ist es genau umgekehrt: Arbeitsplatzverlust, Kinderbetreuung und häusliche Gewalt ist für Frauen ein viel größeres Problem als für Männer. Beate Hausbichler vom STANDARD erklärt, warum die Corona-Krise Frauen ganz besonders trifft.

Corona-Goldrausch: Ist es schlau, jetzt zu investieren?
Auf den Finanzmärkten ist es so etwas wie eine Faustregel: Wenn die Wirtschaft in eine Krise schlittert, steigt der Goldpreis. Demnach dürften viele gerade ziemlich pessimistisch in die Zukunft schauen – der Goldpreis hat nämlich ein All-Time-High erreicht. Nächste Woche wird er aller Voraussicht nach erstmals über 2000 US-Dollar pro Unze steigen. Was es damit auf sich hat und ob wir gerade alle in Gold investieren sollten – das erklärt Bettina Pfluger vom STANDARD.

Anschober: Österreichs Lieblingsminister in der Krise?
Der Gesundheitsminister ist in Österreich wohl kaum einmal so im Rampenlicht gestanden wie in den letzten Monaten. Die Corona-Pandemie hat den Grünen-Politiker Rudolf Anschober zu einer der wichtigsten Schlüsselpersonen des Landes gemacht – wobei er anfangs viel Lob geerntet hat, nun aber immer mehr Kritik einstecken muss. Warum er diese Woche eine Reform des Gesundheitsministeriums angekündigt hat und was er damit vor hat, erklärt Katharina Mittelstaedt vom STANDARD.

Wiens Clubs stehen vor dem Ruin
Seit dem Corona-Lockdown haben fast alle Lokale zumindest teilweise wieder aufsperren dürfen, nur die Clubs und Diskotheken müssen weiterhin geschlossen bleiben. Was in Sachen Corona Sinn ergibt, ist für die Betreiber ein Desaster. Wie sie mit der Krise umgehen und wann und ob das Nachtleben wieder wird wie früher, erklärt Amira Ben Saoud vom STANDARD.

Corona-Ausbruch in St. Wolfgang: Droht ein zweites Ischgl?
Im oberösterreichischen Urlaubsort St. Wolfgang sind Stand Sonntagabend 53 Personen mit dem Coronavirus infiziert. 52 davon sind Hotelmitarbeiter, nur ein Gast ist bisher positiv auf das Virus getestet worden. Ein kleiner österreichischer Ort mit vielen Touristen als Corona-Hotspot – da liegt der Ischgl-Vergleich nahe. Wie die Situation in St. Wolfgang aussieht und ob es tatsächlich Ähnlichkeiten zum verheerenden Corona-Ausbruch im März in Tirol gibt, erklärt Irene Brickner vom STANDARD.

Die Öbag-Affäre, erklärt: Der brisante Werdegang eines ÖVP-Manns
Post, OMV, Telekom, Verbund – einige der größten Unternehmen des Landes stehen im Teilbesitz des Staates. Verwaltet werden sie in der Österreichischen Beteiligungs AG, kurz Öbag. Sie hantiert mit Milliarden von Euro. Wo so viel Macht zusammenkommt, wird eine Postenbesetzung schnell zum Politikum. Renate Graber und Fabian Schmid vom STANDARD haben zu Ungereimtheiten in der Öbag recherchiert und lesen brisante SMS-Nachrichten von Öbag-Chef Thomas Schmid vor.

Wieso in den USA die (Staats-)Gewalt eskaliert
Donald Trump schickt die US-Bundespolizei in Großstädte. Die Beamten sollen in Chicago, Albuquerque und Kansas City eingesetzt werden. Angeblich, um gegen Kriminalität und Waffengewalt vorzugehen. Die demokratischen Bürgermeister sehen darin aber eine politische Provokation. Was Trump damit bezweckt, warum die Gewalt in den USA gerade steigt und wie sich das alles auf den Wahlkampf auswirkt, das erklärt Manuel Escher vom STANDARD.

Amnestie für Österreichs Corona-Sünder?
Der Verfassungsgerichtshof hat entschieden: Eine ganze Reihe an Corona-Verboten war rechtswidrig. Diese Entscheidung hat der VfGh heute bekanntgegeben. Welche Vebote genau nicht in Ordnung waren, welche Folgen die Entscheidung haben könnte und ob vielleicht sogar eine generelle Amnestie in Verbindung mit Corona-Strafen kommt, erklärt Fabian Schmid vom STANDARD.

Was der EU-Megadeal für Österreich bedeutet
Die EU-Staats- und Regierungschefs haben es geschafft: Sie haben beim Gipfeltreffen in Brüssel das größte Budget- und Finanzpaket in der Geschichte der Europäischen Union geschnürt. Der EU-Budgetrahmen für die nächsten sechs Jahre steht damit. Doch vor allem beinhaltet der Deal auch 750 Milliarden an Finanzhilfen für die Mitgliedsstaaten, mit denen die Länder nach der Corona-Krise wieder auf die Beine kommen sollen. Woher dieses Geld kommt, wo es hinfließen soll und vor allem, was das alles für Österreich bedeutet, erklärt Thomas Mayer vom STANDARD.

Wieso trifft das Coronavirus so oft Gläubige und Kirchen?
Das Coronavirus ist eine Glaubensfrage – zumindest wenn es um das Ansteckungsrisiko geht. Immer wieder ist das Virus bei Gottesdiensten und in Glaubensgemeinschaften in Österreich übertragen worden. Zuletzt sind am Wochenende Fälle in Kirchengemeinschaften aufgetaucht, in zwei serbisch-orthodoxen Kirchen in Wien. Zuvor waren schon Freikirchen in Ober- und Niederösterreich Corona-Hotspots. Warum Corona ausgerechnet die Gläubigen trifft und wie damit umgegangen wird, erklärt Markus Rohrhofer vom STANDARD.

Corona-Impfung: Wann, für wen und wie sicher?
In Österreich gibt es wieder mehr Corona-Infektionen, und Gesundheitsminister Rudolf Anschober liebäugelt damit, die Maskenpflicht wieder einzuführen. Lockerungen aussprechen, Lockerungen zurücknehmen, wieder lockern, wieder nachbessern – so wird es wohl die nächsten Wochen und Monate weitergehen. So lange, bis es eine Corona-Impfung gibt. Klaus Taschwer vom STANDARD hat den Überblick über das aktuelle Rennen um einen wirksamen Impfstoff gegen Covid-19.

Der Bankenskandal, der das Burgenland erschüttert
Ein Bilanzskandal erschüttert das Burgenland: Die Commerzialbank Mattersburg dürfte über Jahre hinweg Eigenmittel vorgetäuscht haben, die es gar nicht gab. Aufgeflogen ist der Bilanzskandal Anfang der Woche bei einer Vor-Ort-Prüfung der Finanzmarktaufsicht. Tausende kleine Sparer, aber auch große Unternehmen bangen jetzt um ihr Geld. Wie die Commerzialbank jahrelang ihre Anleger täuschen konnte und warum es in dem Fall noch viele offene Fragen gibt, erklärt Eric Frey vom STANDARD.

Corona-Rückfall: Einkaufen bald wieder nur mit Maske?
Vielen Experten und auch Politikern ist die Maskenpflicht in einigen Bereichen zu schnell abgeschafft worden. Angesichts steigender Corona-Infektionszahlen erwägt auch der Handel, den Mund-Nasen-Schutz wieder zur Vorschrift zu machen. Ob die Maskenpflicht bald wieder kommt und wie Österreichs Politiker dazu stehen, erklären Gerald John und Walter Müller vom STANDARD.

Pilnacek: Ist er die Schlüsselfigur im Ibiza-U-Ausschuss?
Am Mittwoch und Donnerstag kommt der Ibiza U-Ausschuss zum letzten Mal vor der Sommerpause zusammen. Besonders spannend werden dürfte die Befragung eines der Fädenzieher im Justizministerium, des Leiters der Sektion Strafrecht Christian Pilnacek. Auch das Ibiza-Video dürfte den Ausschuss erneut beschäftigen. Welche Rolle Pilnacek spielt und welche Behörde das sagenumwobene Video jetzt bekommen hat, erklärt Renate Graber vom STANDARD.

Abtreibung: Das laute Schweigen der Frauenministerin
Niedergelassene Frauenärzte dürfen in Österreich künftig die sogenannte Abtreibungspille Mifegyne ausgeben. Mit ihr ist ein nichtoperativer Schwangerschaftsabbruch bis zur neunten Schwangerschaftswoche möglich. Bisher wurde die Abtreibungspille nur in bestimmten Krankenhäusern und Ambulatorien ausgegeben. Was die Neuerung für ungewollt schwanger gewordene Frauen bedeutet und warum ausgerechnet die Frauenministerin nichts dazu sagt, erklärt Beate Hausbichler vom STANDARD.

Wie sich die ÖVP bei den Casinos Austria verzockte
In der Postenschacher-Affäre rund um die Casinos Austria stand vor allem die FPÖ im Mittelpunkt, vermutet wird ein Deal zwischen der FPÖ und dem Glücksspielkonzern Novomatic. Neue Dokumente zeigen, dass auch die ÖVP bis zum Hals in der Casinos-Affäre steckt. Sie wollten eine Liberalisierung des Glücksspiels durchsetzen – und zwar ganz ohne den Koalitionspartner. Fabian Schmid hat recherchiert.

Tschetschenischer Auftragsmord mitten in Österreich?
Der tschetschenische Videoblogger Mamichan U. alias Martin B. ist Samstagabend in Gerasdorf kaltblütig erschossen worden. Nach dem Attentat auf einem Firmengelände hat die Polizei bereits zwei Verdächtige festgenommen – sie befinden sich in der Justizanstalt Korneuburg. Vieles deutet daraufhin, dass der Mord ein politisches Attentat war. Was wir bisher über den Fall wissen und warum ein Tschetschene in Österreich Opfer eines Polit-Mordes geworden sein könnte – das erklärt Russlandkorrespondent André Ballin vom STANDARD.

Polizisten als Corona-Kontrolleure: Bedenkliches Armutszeugnis?
Die österreichische Polizei bekommt in Sachen Corona immer mehr zu tun: Bald soll sie nicht mehr nur Abstandsregeln und Sperrstunden kontrollieren, sondern auch die Symptome möglicherweise Erkrankter überprüfen. Warum das für Aufregung sorgt und ob das nicht vielleicht doch besser jemand mit medizinischer Ausbildung tun sollte, das erklärt Fabian Schmid vom STANDARD. Ebenfalls für Wirbel rund um Corona sorgen die neuen Reisebestimmungen, berichtet Noura Maan, ebenfalls vom STANDARD.

Epstein-Skandal: Wer ist Ghislaine Maxwell und packt sie aus?
Ghislaine Maxwell soll dem verurteilten Sexualstraftäter und Milliardär Jeffrey Epstein beim Missbrauch Minderjähriger geholfen haben. Wegen dieser Vorwürfe ist die 58-jährige ehemalige Society-Lady nun festgenommen worden. Wie Maxwell in den Fall verstrickt ist und warum sie einige sehr mächtige Menschen in Teufels Küche bringen könnte – das erklärt Großbritannien-Korrespondent Sebastian Borger vom STANDARD.

Corona-Infektionsherd Fleischindustrie: Auch in Österreich?
Jetzt ist auch in Österreich das Coronavirus in der Fleischindustrie angekommen. Drei Schlachthöfe in Oberösterreich melden insgesamt zwölf Infizierte. Außerdem gerät der Tiroler Speckhersteller Handl in die Kritik, weil er Tönnies-Fleisch verarbeitet – also ausgerechnet von jenem deutschen Fleischbetrieb, der wegen hoher Infektionszahlen Schlagzeilen gemacht hatte. Warum das Coronavirus ausgerechnet die Schlachtpläne durcheinanderbringt, erklärt Verena Kainrath vom STANDARD.