
Thema des Tages
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Anschober-Rücktritt: Rettet uns jetzt Mückstein aus der Pandemie?
Genau 14 Monate nachdem Österreich in den ersten Lockdown gegangen war, trat Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) zurück. Dienstagvormittag erklärte er, dass er sich aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr in der Lage fühlt, dem Amt nachzukommen. Was Anschober gelungen ist, wo er gescheitert ist und ob Anschober nun mit dem ungeliebten Koalitionspartner ÖVP abrechnet, erklärt Eric Frey vom STANDARD. Außerdem sprechen wir darüber, was über Anschobers Nachfolger Wolfgang Mückstein bekannt ist und welche Probleme dieser jetzt lösen muss.
Ablenken und anpatzen: Wie Kurz Trump kopiert
Die Grünen hätten Vertraute in Machtpositionen gehievt und Postenschacher betrieben – das unterstellt die ÖVP ihrem Koalitionspartner. Und das, während Bundeskanzler Sebastian Kurz und seine Vertrauten wegen der Besetzung des Öbag-Vorstands mit Thomas Schmid gerade selbst scharf kritisiert werden. Was hinter den Vorwürfen des grünen Machtmissbrauchs steckt, welche Tricks sich der Kanzler bei Donald Trump abgeschaut hat und wieso diese Entwicklungen der Demokratie in Österreich schaden, erklären Hans Rauscher und Petra Stuiber vom STANDARD.
Sofagate: Erdoğans sexistischer Sesseltanz?
Ein verdutztes "Ähm" – so klang die Reaktion von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, als sie beim Gipfeltreffen in der Türkei aufs Sofa verbannt wurde. Und das, während der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan dem EU-Ratspräsidenten Charles Michel einen Sessel neben sich anbot. War das jetzt Frauenfeindlichkeit, schlechte Manieren oder einfach das Protokoll? Darüber spalten sich die Meinungen. Wie es zu dem schon als "Sofagate" bezeichneten diplomatischen Affront kam, welche politischen Ränkespiele dahinterstecken und welche ähnlichen Szenen sie selbst schon erlebt hat, erklärt Gudrun Harrer vom STANDARD.
Ibiza-Drahtzieher und Blümel: zwei Beschuldigte im U-Ausschuss
Privatdetektiv Julian H. ist der Mann hinter dem Ibiza-Video – am Donnerstag hat er vor dem U-Ausschuss ausgesagt. Und er ist nicht der einzige prominente Befragte diese Woche: Bereits am Mittwoch wurde Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) einvernommen. Was der Ibiza-Drahtzieher und der Finanzminister zu sagen hatten und welche neuen Fragen die Einvernahmen aufgeworfen haben, erklärt Fabian Schmid vom STANDARD.
Sind wir in 100 Tagen wirklich geimpft?
Das Osterversprechen des Bundeskanzlers Sebastian Kurz (ÖVP), dass in 100 Tagen alle Menschen in Österreich, die wollen, (erst-)geimpft werden, klingt gut. Doch dann wiederum fragt man sich, ob dieses Ziel überhaupt so ambitioniert ist – schließlich spricht die Regierung schon seit Monaten von Anfang Sommer als Ziel. Gleichzeitig wächst die Sorge, ob Österreich im Wettlauf um den Impfstoff noch weiter zurückfallen könnte als bisher. Zwei Gründe: Der Astra-Zeneca-Impfstoff könnte künftig nur noch an Menschen über 40 Jahren verabreicht werden, und beim russischen Impfstoff Sputnik V, den sich der Kanzler so sehr für Österreich wünscht, kommt das Zulassungsverfahren ins Stocken. Was es mit diesen Problemen auf sich hat und ob wir bis zum Sommer wirklich geimpft sein werden, erklären Gabriele Scherndl, Gerald Schubert und Klaus Taschwer vom STANDARD.
Endemie: Wieso wir Corona wohl nie mehr loswerden
Die Corona-Pandemie hält die Welt seit über einem Jahr in Atem – ein Ende der Krise ist nicht in Sicht. Warum die Wissenschaft nicht davon ausgeht, dass wir je wieder ohne das Coronavirus leben werden, erklärt Klaus Taschwer vom STANDARD. Wie das Leben in manchen Ländern trotz der Pandemie bereits wieder normaler aussieht, erklärt Manuel Escher. Und Bettina Pfluger spricht darüber, ob der Wirtschaft nach dem Einbruch durch die Krise ein umso größerer Aufschwung winkt.
Was zur Hölle sind NFTs?
Würden Sie Geld für ein Katzen-GIF zahlen? Sagen wir, so 470.000 Euro? Und was ist mit einem Tweet? 140 Zeichen für 2,1 Millionen Euro? Richtig, wieso zur Hölle sollten Sie das tun? Aber genau das passiert gerade immer häufiger. Digitale Inhalte von Kunst über Sportclips bis hin zu Texten werden für Unsummen versteigert – obwohl wirklich jeder sie ansehen und mit einem Klick kopieren kann. Die Technologie, die diesen neuen Sammelboom möglich macht, heißt NFT – Non-Fungible Token. Wie NFTs funktionieren und was sie so einzigartig und wertvoll macht, darüber sprechen wir heute mit Philip Pramer und Stefan Mey vom STANDARD. Wir reden natürlich auch über die Schattenseiten dieses Booms und die Frage, ob da gerade sehr viele Menschen ihr Geld zum Fenster hinauswerfen.
Was für und gegen Sputnik V und Astra Zeneca spricht
Ende 2020 hieß es noch, dass uns vor allem der Impfstoff von Astra Zeneca aus der Corona-Pandemie führen würde. Dann kam es zu Lieferengpässen und zum großen Streit mit der EU um zusätzliche Impfdosen. Gleichzeitig sorgen Berichte über Nebenwirkungen für Verunsicherung in der Bevölkerung. So kommt es, dass die Regierung jetzt Verhandlungen mit Russland über den Einsatz des Sputnik-Impfstoffs verhandelt. Aber auch hier gibt es beträchtliche Imageprobleme. Daher stellt sich die Frage, welchen Studien kann man trauen? Ob Sputnik V in Österreich überhaupt zugelassen wird, ob man sich trotz der Bedenken mit dem Astra Zeneca-Impfstoff impfen lassen und ob es die EU trotz all dieser Schwierigkeiten wirklich schaffen wird bis zum Sommer eine Herdenimmunität zu erreichen, darüber sprechen wir heute mit Klaus Taschwer vom STANDARD.
Wie das System Kurz jetzt zerbröselt
Manchmal fällt es schwer, Österreich nicht als Bananenrepublik zu bezeichnen. Vor allem, wenn man diese Woche die Nachrichten verfolgt hat. Denn die Bestellung von Thomas Schmid zum Vorstand der ÖBAG – also jener Aktiengesellschaft, die die großen Staatsbetriebe unter sich vereint, zeigt deutlicher denn je, wie Postenschacher und Freunderlwirtschaft in diesem Land funktionieren. Gleichzeitig wirft die Affäre ein schiefes Licht auf die neue ÖVP von Sebastian Kurz. Denn die Causa ÖBAG zeigt auch, wie skrupellos sich eine Clique an Freunden und parteinahen Personen das Land aufgeteilt hat. Und das alles erhöht zunehmend den Druck auf den Bundeskanzler, der noch dazu gerade dabei ist, es sich im Streit um Impfstoffe mit der EU nicht nur mit den Corona-müden Österreichern sondern auch mit den Nachbarstaaten zu verscherzen. Wie sehr diese Affäre Österreich schadet und ob wir gerade erleben, wie das System Kurz zusammenbricht, darüber spreche ich heute mit Eric Frey, Michael Völker und Gianluca Wallisch vom STANDARD.
Oster-Lockdown: Was ist verboten, wie geht es weiter?
Seit mehr als einem Jahr leben wir in einem Wechsel aus Lockdown und eingeschränkten Freiheiten und jetzt erleben viele Menschen in Österreich zum zweiten Mal hintereinander kein Osterfest. Was wir über die sogenannte Osterruhe unbedingt wissen müssen und ob diese Lockdowns überhaupt noch etwas bringen, darüber sprechen wir mit Gabriele Scherndl und Aloysius Widmann vom STANDARD. Und Lara Hagen erklärt uns, wie es im April mit den Impfungen weitergeht und weshalb wir den Kopf nicht hängen lassen sollten.
Der neue Stil: Wie Kurz und Co sich Österreich aufteilten
Es geht um Vorstandsposten in den größten Staatsbetrieben, um politischen Einfluss und Gefallen für Großspender oder auch ehemalige Abgeordnete und Freunde aus dem politischen Umkreis: Von der WKSTA ausgewertete Chatnachrichten zwischen ÖBAG-Chef Thomas Schmid und prominenten Vertretern der späteren ÖVP-FPÖ-Regierung zeigen, wie sich die Teams von Sebastian Kurz das Land aufteilten. Wie freundschaftlich und ungeniert man dabei vorging und welche Folgen das noch haben könnte, erklärt Fabian Schmid vom STANDARD.
Vordrängler und Vergessene: Was beim Impfen schiefläuft
Von einer Corona-Impfung für alle sind wir in Österreich noch weit entfernt. Selbst Risikogruppen wie etwa Krebspatienten haben oft Probleme, an eine Impfung zu kommen. Für Ärger sorgt, dass sich andernorts Bürgermeister einfach vorgedrängelt haben – scheinbar ohne Konsequenzen. Wie fair ist Österreichs Impfsystem? Scheitert eine gerechte Impfstoff-Verteilung an der Bürokratie? Und wie verheerend werden solche Probleme, wenn uns die dritte Welle jetzt so richtig erwischt? Darüber spreche ich mit Irene Brickner vom STANDARD.
Das Osterfest ist abgesagt. Und was kommt dann?
Ostösterreich verhängt nach zähen Diskussionen eine Osterruhe, um das Coronavirus in den Griff zu bekommen. Wieso die Entscheidung so lange gedauert hat, welche Maßnahmen ab wann gelten, und was das für ganz Österreich und die Zeit nach Ostern bedeutet, erklären Gabriele Scherndl und David Krutzler vom STANDARD.
Kurz und der fatale Impfstreit in der EU
Die EU hinkt mit den Corona-Impfungen hinterher – Österreich bildet da keine Ausnahme. Um die zehn Millionen Extra-Impfdosen, die Pfizer/Biontech früher als geplant liefern kann, ist zwischen den Mitgliedstaaten deshalb ein Streit entbrannt. Wieso Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz sich dabei nicht nur Freunde macht, ob gerade ein Impf-Nationalismus entsteht und warum der Impfstoff in der EU überhaupt so knapp ist, erklärt Thomas Mayer vom STANDARD.
Ostern: Deutschland sperrt zu, Österreich eiert herum
Eigentlich hätte die österreichische Bundesregierung gestern, Montag, die neuen Corona-Maßnahmen verkünden sollen – doch vorerst bleibt alles wie gewohnt. Und das, während die Infektionskurve nach oben zeigt und es auf den Intensivstationen immer enger wird. Deutschland geht einen anderen Weg und will über Ostern komplett zusperren. Wieso unsere Nachbarn so viel strenger durchgreifen und ob Österreich noch nachziehen könnte, erklären Klaus Taschwer, Lara Hagen und Birgit Baumann vom STANDARD.
Corona-Impfung: Wann ist endlich Stichtag?
Seit mehr als drei Monaten läuft die Corona-Impfaktion in Österreich – doch bis jetzt hat gerade einmal jeder zehnte eine Corona-Impfung bekommen. Wie lange wir wohl noch auf unseren Impftermin warten müssen, warum es in Österreich dabei regionale Unterschiede gibt und wieso Israel uns hier zum Beispiel so weit voraus ist, erklären Irene Brickner und Manuel Escher vom STANDARD.
Astra Zeneca: Wie sicher ist "sicher"?
Ist der Astra-Zeneca-Impfstoff komplett ungefährlich, oder gibt es durch ihn ein erhöhtes Risiko für mitunter lebensgefährliche Thrombosen? Diese Frage beschäftigt gerade Politik, Wissenschaft – und natürlich alle, die sich gegen das Coronavirus impfen lassen möchten. Die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) hat ihre Entscheidung am Donnerstag bekanntgegeben – ihrer Ansicht nach ist Astra Zeneca sicher. Aber: Man könne den Zusammenhang mit Thrombosen nicht völlig ausschließen. Was das für den weiteren Einsatz des Impfstoffs bedeutet, ob deutsche Forscher jetzt den Grund für die Thrombosen gefunden haben und ob mit der EMA-Entscheidung das österreichische Impfprogramm gerettet ist, erklärt Irene Brickner vom STANDARD.
Droht zu Ostern der nächste Lockdown?
In Österreich steigen die Infektionszahlen, immer mehr Corona-Patienten müssen intensivmedizinisch versorgt werden. Trotzdem plant die Gastronomie weitere Öffnungsschritte und die Regierung feilt am "Grünen Pass", der mehr Freiheiten ermöglichen soll. Ob stattdessen zu Ostern ein neuerlicher Lockdown kommen könnte und wie fatal die neuen Virus-Mutationen sich auf die Situation auswirken, erklärt Sebastian Fellner vom STANDARD.
Grüner Pass: Unser Ticket zurück zur Normalität?
Endlich wieder ins Kino gehen, ein Theater besuchen oder gar in den Urlaub fahren können – das soll bald mit dem digitalen Impfnachweis möglich sein. Österreich führt diesen im April ein, ab 1. Juni soll auch ein solcher Pass auch Reisen in der EU ermöglichen. Ob geimpfte Menschen bald Sonderrechte bekommen, wie der digitale Impfnachweis funktioniert und welche technischen Hürden es geben könnte, erklären Florian Niederndorfer, Gabriele Schernd und Muzayen Al-Youssef vom STANDARD.
Österreichs Impffiasko: Noch schlimmer als gedacht
Werden wirklich bis zum Sommer alle Österreicher und Österreicherinnen eine Corona-Impfung erhalten, die eine wollen? Die Hoffnung schwindet, und wie STANDARD-Recherchen ergeben haben, hätten mehrere hunderttausend Impfdosen zusätzlich erworben werden können. Sie werden in den kommenden Monaten fehlen – besonders jetzt, wo immer mehr Zweifel am Impfstoff von Astra Zeneca aufkommen. Warum Österreich die Impfdosen nicht gekauft hat, wie schwerwiegend die Folgen sein werden und was das für den Impfplan bedeutet, erklären Thomas Mayer und Eric Frey vom STANDARD.
Wer hat Österreichs Impfstart versemmelt?
Vergangene Woche war die Frage allgegenwärtig, ob es ein Problem mit dem Astra-Zeneca-Impfstoff gibt. Dann trat am Freitag Bundeskanzler Kurz vor das Mikro und warf der EU vor, sich bei der Impfstoffverteilung nicht an die Abmachung gehalten zu haben. Am Montag trat schließlich jener hohe Beamte zurück, der für Österreich die Impfstoffe beschaffen soll. Was hinter dem Rücktritt steckt, wie sehr uns die Fehler im Kampf gegen das Virus zurückgeworfen haben und ob die Regierung bei ihrer Corona-Impfstrategie noch alles im Griff hat, erklären Rosa Winkler Hermaden und Tom Mayer vom STANDARD.
Astra Zeneca-Impfstoff: Was ist dran am schlechten Ruf?
Ist der Impfstoff von Astra Zeneca gefährlicher und weniger effektiv als andere Vakzine? Schon länger hat der Impfstoff mit Imageproblemen zu kämpfen. Jetzt hat es auch noch mehrere Komplikationen und sogar Todesfälle nach Impfungen gegeben. Dänemark, Norwegen und Island setzen Impfungen mit Astra Zeneca vorerst aus. Ob die Impfung wirklich Todesfälle verursacht hat und wieso Astra Zeneca besser ist als sein Ruf, erklärt Klaus Taschwer vom STANDARD.
"Made in Austria" - eine Mogelpackung?
Seit dem Skandal um die chinesischen FFP2-Masken von Hygiene Austria fragen sich immer mehr Menschen: Was bedeutet "made in Austria" überhaupt? Wieso wir der Kennzeichnung nicht trauen können, mit welchen Tricks Händler noch arbeiten und welche davon erlaubt sind, erklärt Andreas Schnauder vom STANDARD.
Fuß vom Gas, sonst Auto weg!
Wer in Österreich zu schnell fährt, könnte künftig nicht nur seinen Führerschein verlieren, sondern auch sein Auto. Verkehrsministerin Leonore Gewessler (Grüne) hat am Mittwoch deutlich strengere Strafen für Raser angekündigt. Ob der Autoentzug rechtlich überhaupt möglich ist, wann dieser droht und warum es strengere Verkehrsgesetze braucht, erklärt Guido Gluschitsch vom STANDARD.
"LG, Sebastian": Die SMS von Kurz an Vizekanzler Strache
Die Protokolle der Chats zwischen Kurz, Strache und weiteren Mitgliedern der türkis-blauen Regierung wurden veröffentlicht. Sie bieten Einblicke in die Kommunikation rund um die Ibiza-Affäre, aber auch die Zusammenarbeit zwischen ÖVP und FPÖ generell. Ob die Chat-Protokolle die Ermittler weiterbringen und wen sie entlasten, erklärt Fabian Schmid vom STANDARD.
Kommt die Corona-Impfung schon bald für alle?
Österreich bekommt ab April deutlich mehr Impfdosen als bisher bekannt. Ob die Bundesländer darauf überhaupt darauf vorbereitet sind und was die EU langfristig im Kampf gegen die Corona-Krise plant, erklären Steffen Arora und Thomas Mayer vom STANDARD.
"Plüschpanda-Deal": Wie der Wirecard-Skandal die ÖBB erfasst
Der Wirecard-Skandal erfasst die ÖBB. Interne Mails deuten daraufhin, dass es im Millionendeal zwischen den Bundesbahnen dem Zahlungsdienstleister Unregelmäßigkeiten gegeben hat. Wie ein Besuch beim Oktoberfest und ein geschenkter Plüschpanda die ÖBB-Chefetage Jahre nach dem Deal jetzt unter Zugzwang bringen, erklärt Sebastian Fellner vom STANDARD.
Warum Corona Frauen in der Arbeitswelt um Jahre zurückwirft
Am 8. März – also kommenden Montag – ist Weltfrauentag. Und der ist heuer wichtiger denn je, denn die Corona-Krise hat die Lage der Frauen in Österreich in fast allen Bereichen verschlechtert. Besonders drastisch sehen wir das am Arbeitsmarkt. Wieso Frauen während der Corona-Krise ihre Jobs öfter verloren haben als Männer, warum die Corona-Hilfen der Regierung Männern häufiger unter die Arme greifen und welche Maßnahmen es für mehr Geschlechtergerechtigkeit im Berufsleben bräuchte, erklärt Beate Hausbichler vom STANDARD.
Regierung in der Krise – was macht die Opposition daraus?
Eine Hausdurchsuchung beim Finanzminister, Koalitionskrach zwischen der ÖVP und den Grünen, ein Kanzler, der die Justiz angreift, eine mangelhafte Corona-Impfstrategie – an Gegenwind für die Regierung mangelt es gerade nicht. Aber was macht die Opposition rund um SPÖ, Neos und FPÖ daraus? Wie die Parteien aus der Krise Kapital schlagen, wer einen Regierungsanspruch stellt und welche Oppositionsarbeit der Kurz-Regierung tatsächlich gefährlich werden könnte, erklärt Michael Völker vom STANDARD.
Masken-Razzia: Schmutzige Geschäfte bei Hygiene Austria?
Wer sich schon einmal über den roten Bügel über der Nase bei seiner FFP2-Maske gewundert hat: Dieser sagt uns eigentlich, dass die Maske in Österreich produziert wurde – doch daran gibt es jetzt Zweifel. Deshalb gab es bei dem Unternehmen Hygiene Austria, das solche Masken produziert, eine Razzia. Der Hersteller soll Masken aus China importiert und dann von Schwarzarbeitern umpacken lassen haben. Was es mit diesen Vorwürfen auf sich hat und warum die Kurz-ÖVP in den Fall verstrickt ist, erklärt Andreas Schnauder vom STANDARD.
Gastro-Öffnung: Überfällig oder lebensgefährlich?
Es ist die Frage, die Österreich derzeit spaltet: Soll das Land wieder aufsperren, oder sollten die derzeitigen Corona-Maßnahmen bestehen bleiben? Was für eine Öffnung der Gastronomie und Sportangebote spricht, wieso Experten weitere Lockerungen für ein schweren Fehler halten und ob diese Warnungen in der Bevölkerung überhaupt noch gehört werden, darüber berichten Klaus Taschwer, Andreas Schnauder und Katharina Mittelstaedt vom STANDARD.
Uni-Start: Gehen Studierende in der Corona-Krise unter?
In Österreich geht die Uni wieder los. Für die allermeisten Studierenden heißt das wegen Corona aber nicht zurück in die Hörsäle. Denn während an den Schulen ja zumindest im Schichtbetrieb wieder vor Ort unterrichtet wird, bleibt die Lehre an den Hochschulen Großteils digital. Doch die Pandemie ist nicht das Einzige, das im akademischen Betrieb für Veränderungen sorgt. Die Regierung arbeitet eifrig an einer Novelle des Universitätsgesetzes. Was vielen Studierenden daran gar nicht passt, wann ein etwas normalerer Uni-Betrieb mit Eintrittstests kommen könnte und wer dann die besten Chancen auf einen Platz im Hörsaal hat, erklärt Theo Anders vom STANDARD.
Wie der Fall Pilnacek die ÖVP unter Druck setzt
Knalleffekt im Justizministerium: Der Chef der Sektion Strafrecht, Christian Pilnacek, wurde vom Dienst suspendiert. Der Grund: Die Staatsanwaltschaft Wien ermittelt gegen ihn, weil er Amtsgeheimnisse weitergegeben haben soll. Ebenfalls im Visier der Ermittler: Ex-Justizminister Wolfgang Brandstetter. Was hinter den Vorwürfen gegen die beiden steckt, wie sehr Politik und Wirtschaft Österreichs Justiz in der Hand haben und warum der Fall die durch die Causa Blümel bereits angeschlagene ÖVP weiter unter Druck bringt, erklärt Fabian Schmid vom STANDARD.
Der Jahrestag, über den wir nie berichten wollten
Heute vor einem Jahr, am 25. Februar 2020, wurden die ersten beiden Coronainfektionen in Österreich bestätigt. Es war der Faschingsdienstag und niemand von uns konnte absehen, wie sehr dieses "neuartige Virus" – wie es damals noch genannt wurde – unser Leben verändern würde. Wie die Corona-Pandemie auch den STANDARD und uns Journalisten überrumpelte, wann in der Redaktion zum ersten Mal die Ausmaße dieser Krise erkannt wurden und wie sich die Pandemie auf ihre Arbeit ausgewirkt hat, erklären Rainer Schüller, Daniela Rom und Klaus Taschwer vom STANDARD.
Kurz auf Orbáns Spuren? Wieso die ÖVP die Justiz angreift
Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft soll zerschlagen werden. Die Arbeit von ermittelnden Behörden gezügelt und jene von Journalisten beschnitten werden. All das geht aus Reformwünschen der ÖVP hervor, die aktuell in den Medien kursieren. Und das in einer Zeit in der der türkise Finanzminister als Beschuldigter in der Casinos-Affäre geführt wird. Ob es sich bei Kurz’ Angriff auf die Justiz um ein elaboriertes Ablenkungsmanöver handelt oder ob der neuen ÖVP tatsächlich eine Orbanisierung Österreichs vorschwebt, erklärt Fabian Schmid vom STANDARD.
Sollten Geimpfte mehr Freiheiten haben?
Händewaschen, Maske tragen, Abstand halten. Nicht zu Veranstaltungen gehen und auch nicht ins Restaurant. Und wenn es geht, am besten immer zuhause bleiben. All diese Corona-Maßnahmen dienen dazu, sich selbst und seine Mitbürger zu schützen. Doch was ist mit Menschen, die bereits geimpft wurden und immun gegen das Virus sind? Sollten diese Personen das Privileg haben, vor allen anderen zur Normalität zurückzukehren? Was dafür und was dagegen spricht und wie wahrscheinlich ist, dass wir uns künftig tatsächlich "freiimpfen" können, erklären Gabriele Scherndl und Vanessa Gaigg vom STANDARD.
Wie korrupt ist Österreich?
Nicht einmal zwei Jahre nach dem Ibiza-Skandal, macht Österreichs Regierung wieder einmal internationale Negativschlagzeilen: Eine Hausdurchsuchung beim Finanzminister, schwere Korruptionsvorwürfe gegen ÖVP-Mitglieder und ein Bundeskanzler, der öffentlich die ermittelnde Staatsanwaltschaft angreift. Für alle Beteiligten gilt natürlich die Unschuldsvermutung und doch hat man das Gefühl, dass Korruption und Amtsmissbrauch ein wiederkehrendes Element in diesem Land ist. Wie korrupt Österreich aber wirklich ist, wie der Parteiwirtschaft und Postenschacherei Einhalt geboten werden könnte und was hinter Kurz’ Angriffen auf die Justiz steckt, erklärt Sebastian Fellner vom STANDARD.
Wie Dubai Influencer lockt und Prinzessinnen verschwinden lässt
Wo ist Prinzessin Latifa? Ein neu aufgetauchtes Video der Tochter des Emirs von Dubai sorgt weltweit für Aufsehen. Warum der Verdacht im Raum steht, dass der Emir seine eigene Tochter entführen und foltern ließ, wieso Dubai trotzdem parallel versucht, sich ein weltoffenes und modernes Image zu verpassen, und wie deutsche Influencer dem Emirat dabei unter die Arme greifen, erklären Gudrun Harrer und Stefan Mey vom STANDARD.
Finden wir jetzt Leben auf dem Mars?
Gibt oder gab es je Leben auf dem Mars? Auf diese Frage soll die Nasa-Mission Perseverance neue Antworten liefern. Sie erreicht am Donnerstag in den Abendstunden den Mars. Und: Sie soll erstmals Proben sammeln, die dann zurück auf die Erde geschickt werden. Wieso die Wissenschaft so große Hoffnungen in die Mission setzt, ob es tatsächlich Leben auf dem "roten Planeten" geben könnte und wann der erste Mensch einen Fuß auf den Mars setzen dürfte, erklärt David Rennert vom STANDARD.
Bierwirt gegen Maurer: Ende eines absurden Prozesses
Der Prozess Bierwirt gegen Sigrid Maurer ist vorbei – der Wiener Bierhändler hat am Mittwoch seine Klage gegen die Grünen-Politikerin zurückgezogen. Fast drei Jahre lang hatte der Fall Österreich beschäftigt. Maurer hatte Ende Mai 2018 obszöne Facebook-Nachrichten vom Profil des Wirts und dessen Identität veröffentlicht. Dieser wollte die Nachrichten aber gar nicht geschrieben haben – und klagte auf üble Nachrede. Warum die Causa Bierwirt gegen Maurer so für Furore sorgte, ob das Prozess-Aus einen Sieg für Maurer bedeutet und ob der Fall Frauen und den Kampf gegen Hass und Sexismus im Netz in Österreich einen Schritt weiter gebracht hat, erklärt Jan Michael Marchart vom STANDARD.
Causa Blümel: Haben die Grünen die ÖVP in der Hand?
Die ÖVP-Spitze ist unter Druck: Gegen Finanzminister Gernot Blümel stehen schwere Korruptionsvorwürfe im Raum, und auch Bundeskanzler Sebastian Kurz kämpft um das Image seiner Partei. Doch obwohl die Grünen in dieser Causa kaum ein gutes Haar an ihrem Koalitionspartner lassen, stimmte man dem Misstrauensantrag gegen den Finanzminister am Dienstag trotzdem nicht zu. Stattdessen wollen die Grünen die Gelegenheit nutzen und eine Reihe an Reformen umsetzen, die Korruption in Zukunft erschweren sollen. Ob sie damit tatsächlich Erfolg haben werden und wie die ÖVP versucht, sich aus der Affäre zu ziehen, erklären Katharina Mittelstaedt und Sebastian Fellner vom STANDARD.
Tiroler Grenz-Chaos: Ein bayrischer Bumerang?
Strenge Kontrollen und Blockaden an der Grenze zu Deutschland – das hätten sich Österreicher und Österreicherinnen vor einem Jahr wohl nicht vorstellen können. Doch seit Tirol vom Nachbarland aufgrund der Ausbreitung der neuen Cornavirus-Varianten zum Mutationsgebiet erklärt wurde, darf bis auf weiteres nicht mehr jeder einreisen. Welche Auswirkungen die Grenzbestimmungen nicht nur für Österreich haben und wieso politisch die Wogen hochgehen, erklären Steffen Arora, Birgit Baumann und Rosa Winkler-Hermaden vom STANDARD.
Korruption in der ÖVP? Alles zur Causa Blümel
Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) muss zurücktreten – das fordert die Opposition lautstark, seit am Donnerstag bekannt wurde, dass er in der Casinos-Affäre als Beschuldigter geführt wird. Sogar seine Privatwohnung wurde durchsucht – Blümel selbst sagte in einer Pressekonferenz Donnerstagabend zu den Vorwürfen, dass diese falsch und leicht widerlegbar seien. Ob nicht doch über Umwege Spenden von der Novomatic an die ÖVP geflossen sind, ob auch Bundeskanzler Sebastian Kurz in die Affäre verwickelt ist und wie sehr die Causa Blümel die eh schon angeschlagene Regierungskoalition belastet, erklären Fabian Schmid und Renate Graber vom STANDARD.
Die dritte Welle kommt. Ist Österreich vorbereitet?
Zusperren, aufsperren, zuwarten, zurückrudern: Österreich scheint im Kampf gegen die Corona-Pandemie nach wie vor auf Sicht zu fahren. Und während sich im Land aggressivere Mutationen des Virus ausbreiten, warnen Epidemiologen nun davor, dass Österreich die Situation zu entgleiten droht. Ob die dritte Welle noch zu verhindern ist, welche Gegenmaßnahmen es gäbe und warum es zumindest global gesehen auch einmal gute Pandemie-Nachrichten gibt, erklärt Klaus Taschwer vom STANDARD.
Streit um Tirol: Alles nur Theater?
Der Tiroler Freiheitskampf ist noch einmal abgeblasen – nach dem Kräftemessen am Wochenende ist Tirols Landeshauptmann Günther Platter gestern Dienstag eingelenkt, und hat sich mit der Bundesregierung auf strengere Maßnahmen für sein Bundesland geeinigt. Wieso die neue Regelung aber alles andere als ein Kniefall Platters vor dem Bund ist, ob sich deswegen in der ÖVP ein Machtkampf zusammen braut und was der zunehmende Unmut in der Bevölkerung für die Bundesregierung bedeutet, erklärt Katharina Mittelstaedt vom STANDARD.
Impeachment: Geht es Trump jetzt an den Kragen?
Am Dienstagabend beginnt der zweite Amtsenthebungsprozess gegen Donald Trump. Ein Novum: Zwei Mal sollte noch kein US-Präsident vor ihm impeacht werden, und das noch dazu nach dem Ende seiner Amtszeit. Ob der Ex-Präsident diesmal wirklich verurteilt wird, wieso der Prozess weitreichende politische Folgen haben könnte und warum Trump zudem wegen einer ganzen Reihe anderer Prozesse um seine Freiheit zittern muss, erklärt Manuela Honsig-Erlenburg vom STANDARD.
Lockerungen trotz Mutationen: Eine fatale Entscheidung?
Österreich sperrt wieder auf! Seit heute Montag darf man unter Auflagen wieder shoppen gehen und in die Schule. Museen und Zoos öffnen ihre Pforten, mit einem negativen Coronatest darf man auch wieder zum Friseur. Ja und sogar für das private Umfeld sind die Regeln gelockert worden. Gleichzeitig hat Österreich nach wie vor mit hohen Ansteckungszahlen zu kämpfen und die Ausbreitung aggressiverer Coronavirus-Mutationen bereitet Experten ernste Sorgen. Ob und weshalb das heutige Ende des strengen Lockdowns Österreich noch gefährlich werden könnte, erklärt Klaus Taschwer vom STANDARD.
Lockdown, ade? Was sich mit Montag ändert
Kostenlose Corona-Tests in Apotheken, Schichtbetrieb in den Schulen und geöffnete Geschäfte und Museen: Mit Montag lockert Österreich die Corona-Maßnahmen. Wie das Ende des harten Lockdowns unser Leben verändert, welche Stolpersteine die Regierung noch aus dem Weg räumen muss und ob Tirol womöglich doch noch unter Quarantäne gestellt wird, erklären Gabriele Scherndl und Karin Riss vom STANDARD.
Wie sich die Grünen unter der ÖVP verbiegen
Die türkis-grüne Regierung erlebt ihre bislang härteste Zerreißprobe: Denn der Streit um die jüngsten Abschiebungen georgischer und armenischer Schulkinder, die in Österreich geboren sind, sorgt sowohl zwischen als auch in den Parteien für große Zerwürfnisse. Wieso die ÖVP unter Kurz in Sachen Migration so eine harte Linie fährt, warum die Grünen nichts dagegen tun und damit ihre Glaubwürdigkeit riskieren und was dieser offen ausgetragene Konflikt für das Fortbestehen der Regierung bedeutet, erklärt Michael Völker vom STANDARD.
Wieso Putin solche Angst vor Alexej Nawalny hat
In Russland protestieren Tausende wegen des Urteils gegen den Regierungskritiker Alexej Nawalny - der Oppositionelle wurde zu dreieinhalb Jahren Straflager verurteilt. Angeblich, weil er gegen Bewährungsauflagen verstoßen hatte. Doch seine Anhänger sehen einen klaren Versuch Putins, seinen Gegner mundtot zu machen. Denn nur einige Monate zuvor wurde ein Giftanschlag auf Navalny verübt. Warum der russische Präsident solche Angst vor ihm hat, wieso er gerade jetzt gegen ihn vorgeht und ob Nawalny Putin wirklich stürzen könnte, erklärt André Ballin, Russland-Korrespondent vom STANDARD.