
Handelsblatt Today – Der Finanzpodcast mit News zu Börse, Aktien und Geldanlage
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Ep 410Kursanstieg bei Energieaktien: Worauf Anleger jetzt achten sollten / Gehört die Ukraine bald zur EU?
Die Ukraine möchte der EU beitreten. Wie wahrscheinlich eine Aufnahme ist und wie die Chancen auf einen Waffenstillstand stehen. Russland setzt seine Offensive in der Ukraine fort. Die Kämpfe verlagern sich zunehmend in die Städte des Landes. Aktuell gibt es vor allem in Charkiw und Cherson schwere Gefechte und Luftangriffe. Immer mehr Bürgerinnen und Bürger greifen deshalb selbst zu den Waffen, bauen Molotowcocktails und errichten Panzerblockaden. Bereits am Montag hat der ukrainische Präsident Wolodimir Selenski einen EU-Beitritt seines Landes im Eilverfahren gefordert. Zwar sei der Weg noch lang, allerdings hat EU-Kommissionpräsidentin Ursula von der Leyen am Dienstag zumindest einen Beitritt in Aussicht gestellt. Doch für Russland-Experte Janis Kluge ist das erst mal ausgeschlossen: Ein Beitritt der Ukraine zur EU würde nur wenig Sinn machen. „Russland will die Ukraine militärisch besiegen und in Kiew eine Marionettenregierung einsetzen. Ein EU-Beitritt würde nichts daran ändern“, sagte Kluge in der aktuellen Folge Handelsblatt Today. Auch den Ausschluss russischer Banken aus dem System Swift sieht er kritisch: „Swift-Sanktionen sind kein wirklich sinnvolles Instrument, weil sie nicht gut kontrollierbar sind. Es ist für den Westen klüger, die einzelnen Bereiche russischer Exporte gezielt zu sanktionieren.“ Trotzdem ist laut Kluge neben einem zweistelligen Einbruch der russischen Wirtschaft auch eine Knappheit an westlichen Gütern in Russland zu erwarten. Außerdem: Die Preise für Öl und Gas sind seit Beginn des Jahres um rund 30 Prozent gestiegen. Nicht zuletzt wegen Russlands Krieg in der Ukraine. Immer mehr Ölhändler verzichten auf den Kauf von russischem Öl. Gleichzeitig strebt Europa bei der Energieversorgung nach mehr Unabhängigkeit von Russland und nach einer schnelleren Energiewende. Doch was bedeutet das für Anlegerinnen und Anleger? Handelsblatt-Redakteur Andreas Neuhaus hat die Unternehmen identifiziert, die gerade besonders profitieren. *** Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected]. Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen
Ep 409Großangriff auf Kiew / Bitcoin springt auf 44.000 Dollar / Warum Russland aktuell sogar mehr Gas als sonst liefert
Ukraine sendet einen Hilferuf an Europa. Deutschland sucht Wege aus der Energieabhängigkeit von Russland. Der Bitcoin springt auf 44.000 Dollar. Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenski hat sich in einer emotionalen Videobotschaft an das Europäische Parlament gewandt und eindringlich um Unterstützung im Krieg gegen Russland geworben. Selenski bat um die Aufnahme seines Landes in die EU und verurteilte den russischen Beschuss auf die zweitgrößte ukrainische Stadt Charkiw als „Kriegsverbrechen“. Zuletzt tobten vor allem in Charkiw und der Hauptstadt Kiew schwere Kämpfe. Die Lage könnte sich in den kommenden Tagen noch verschärfen: Aktuelle Luftaufnahmen zeigen, wie ein großer russischer Militärkonvoi auf Kiew zurollt. Zudem sollen nach Angaben des ukrainischen Parlaments belarussische Truppen in die Ukraine einmarschiert sein. Die Militärs seien in die Region Tschernihiw eingedrungen, teilte das Parlament in einem Tweet mit. Die Region befindet sich im Norden der Ukraine, etwa 150 Kilometer entfernt von der Hauptstadt Kiew. Russland-Experte Mathias Brüggmann bewertet die aktuelle Lage in der Ukraine. Der Krieg in der Ukraine verändert auch die deutsche Energiepolitik. Um die Abhängigkeit von russischem Öl und Gas zu verringern, will die Bundesregierung nun den Ausbau der erneuerbaren Energien beschleunigen. Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) betonte in der Sondersitzung des Bundestags zum Ukraine-Krieg die Bedeutung eines entschlossenen Handelns und bezeichnete im Zuge dessen erneuerbare Energien als „Freiheitsenergien“. Kathrin Witsch ist Leiterin des Handelsblatt-Energieteams und Moderatorin des Podcast Handelsblatt Green. Sie erklärt, welche Optionen gerade in Deutschland diskutiert werden, um unabhängiger von russischen Energielieferungen zu werden. Bitcoin als Alternative zu Swift? Außerdem: Der Ausschluss bestimmter russischer Banken aus dem internationalen Bankensystem Swift und die weiteren Sanktionen gegen die russische Zentralbank lassen das Interesse an Kryptowährungen wieder steigen. Während Russland zunächst Bitcoin-Zahlungen im Land verbieten wollte, da diese ein Risiko für die Finanzstabilität darstellten, scheint es nun eine Kehrtwende zu geben. Durch die Dezentralität stellen Bitcoin, Ether und Co. eine Alternative zu Zentralbanken dar und sind gerade deswegen auch bei vielen Krypto-Befürwortern beliebt. Doch ausgerechnet diese Besonderheit könnte Russland nun laut einigen Experten dabei helfen, die westlichen Sanktionen zu umgehen. Finanzmarktanalyst Timo Emden spricht darüber, wie realistisch ein solches Szenario ist. *** Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected]. Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen
Ep 408Osteuropa-Experte Schlögel: Was Putin wirklich will / Russische Zentralbank stemmt sich gegen den Rubel-Absturz
Russlands Präsident Wladimir Putin hat indirekt mit dem Einsatz von Atomwaffen gedroht. Osteuropa-Historiker Karl Schlögel zeigt sich besorgt. Osteuropa-Historiker Karl Schlögel bereitet die Kriegsrhetorik des russischen Präsidenten Wladimir Putin Sorgen: „Dieser Mann, der bereit ist, Aleppo in Schutt und Asche zu legen, der macht das auch mitten in Europa“, warnte Schlögel im Podcast „Handelsblatt Today“. Am Sonntag hatte Putin verkündet, die „Abschreckungswaffen“ seines Landes in Alarmbereitschaft zu versetzen. Zwar sprach er nicht explizit von Nuklearwaffen, doch neben einem Arsenal an ballistischen Raketen umfassen die „Abschreckungswaffen“ auch Atombomben. Schlögel hat 2013 von Wladimir Putin persönlich die Puschkin-Medaille überreicht bekommen – eine Auszeichnung vom russischen Staat. Doch wegen Russlands Annexion der Krim gab Schlögel die Medaille 2014 wieder ab. Seitdem hat er immer wieder vor Russland gewarnt: „Ich bin froh, dass man endlich aufgewacht ist und der Wirklichkeit ins Auge blickt.“ Putins Reden zeigten einen „Wirklichkeitsverlust, der für Russland, aber auch für die Welt sehr gefährlich ist“. Für Schlögel ist klar: Putin geht es einzig und allein um die Aufrechterhaltung seiner Macht. Nichtsdestotrotz ist sich der 73-Jährige sicher, dass Putin scheitern wird. Die Frage sei nur, „wie groß und schrecklich die Opfer sein werden“. Außerdem: Als Reaktion auf die Großoffensive Russlands in der Ukraine haben die EU und zahlreiche weitere westliche Staaten bestimmte russische Banken vom internationalen Zahlungssystem Swift ausgeschlossen. Darüber hinaus sind am heutigen Montag Sanktionen gegen die russische Zentralbank in Kraft getreten. Als Gegenmaßnahme verdoppelte Russlands Zentralbank Rossii unter anderem den Leitzins auf 20 Prozent und begrenzte den Handel mit dem russischen Rubel. Die Börse in Moskau bleibt an diesem Montag geschlossen. Doch was bedeutet das jetzt konkret für die russische Wirtschaft? Handelsblatt-Finanzredakteur Andreas Körner ordnet die Lage ein. *** Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected]. Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen

Ep 407Wie Sie mit der Drei-Drittel-Methode auf fallende Kurse reagieren können / China könnte Russland-Sanktionen abfedern
Aktienanalyst Ulf Sommer erklärt, welche Folgen der Kriegsbeginn für Anleger hat. Korrespondentin Dana Heide analysiert die Bedeutung Chinas für Russland. Nach dem ersten Schock über den russischen Einmarsch in der Ukraine sind die Kurse am deutschen Aktienmarkt wieder deutlich nach oben geklettert. Handelsblatt-Aktienanalyst Ulf Sommer glaubt aber trotzdem, dass der Dax auf Grund der geopolitischen Unwägbarkeiten stärker unter Druck bleiben wird als andere Indizes. In der aktuellen Folge von „Handelsblatt Today“ erklärt Sommer, wie sich Anlegerinnen und Anleger in Krisenzeiten verhalten können und wie sie mit der Drei-Drittel-Methode von fallenden Kursen profitieren können. Außerdem verrät er, welche Optionen Anlegerinnen und Anleger mit monatlichen Sparplänen haben und ob er glaubt, dass die Inflationsraten angesichts der Energiepreiskrise weiter steigen werden. Außerdem: Handelsblatt-China-Korrespondentin Dana Heide erklärt, warum China neben der verbalen Unterstützung für Russland auch die wirtschaftlichen Folgen der Sanktionen abfedern könnte. Chinas Möglichkeiten und der Wille seien aber begrenzt: „China wird das nicht um jeden Preis machen“, schränkt Heide ein. Die Einschätzung des Politikwissenschaftlers Gerhard Mangott, wonach Russland durch den Ukraine-Krieg zum „Junior-Partner Chinas“ degradiert werde, teilt sie nicht: „Russland ist kein willenloses Opfer, das durch den Konflikt in Chinas Hände getrieben wird.“ Gleichzeitig wächst weltweit die Sorge, dass sich China durch Russlands Vorgehen in der Ukraine ermutigt fühlen könnte, den Inselstaat Taiwan militärisch zu unterwerfen. Heide glaubt nicht, dass China seine Strategie in der Taiwan-Frage vom derzeit tobenden Krieg in der Ukraine abhängig macht. Die Volksrepublik werde aber genau hinschauen, wie Europa und die USA auf die militärische Eskalation in der Ukraine reagieren. „China weiß genau, dass die USA ein ganz anderes Interesse an Taiwan haben und da viel stärker engagiert wären, wenn es eine Invasion geben würde, als es jetzt in der Ukraine der Fall ist“, sagt Heide. *** Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected]. Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen
Ep 405Putins ultimative Drohung – und die „Hilflosigkeit des Westens“ im Ukraine-Krieg
Putins Angriff auf die Ukraine versetzt die gesamte EU in Schockstarre. Russland- und Ukraine-Experte Gerhard Mangott ordnet die Lage ein. Russlands Präsident Wladimir Putin hat seine Drohungen wahr gemacht: In der Nacht zum Donnerstag erteilte er in einer Fernsehansprache den Befehl zum Angriffskrieg auf die Ukraine. Die russische Armee überschritt kurz darauf an mehreren Orten die ukrainischen Grenzen und es kam zu Gefechten. Nach Angaben von Journalisten in der Ukraine waren Explosionen in Kramatorsk im Donbass, im Norden in Charkiw, in Odessa im Süden, der Hafenstadt Mariupol und in der Hauptstadt Kiew zu hören. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die diplomatischen Verbindungen zu Russland eingestellt und den Kriegszustand ausgerufen. Die ukrainischen Bürgerinnen und Bürger forderte er auf, sich zu schützen und sprach ihnen Mut zu. Selenskyj appellierte an die Vernunft und rief seine Landsleute auf, nicht in Panik zu verfallen. Gleichzeitig rief er alle Kampffähigen und -willigen zu den Waffen. Viele Politiker zeigten sich über Putins Feldzug erschüttert: Auch Bundeskanzler Olaf Scholz, Bundesaußenministerin Annalena Baerbock und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bekundeten ihre Solidarität für die Ukraine und kündigten ein starkes Sanktionspaket gegen Russland an. Russland- und Ukraine-Experte Gerhard Mangott ordnet die Lage ein. Er erklärt, auf was sich die Ukraine und auch die EU jetzt einstellen müssen und welche internationalen Folgen der Krieg in der Ukraine hat. Eine militärische Einmischung des Westens in den Konflikt könnte Mangott zufolge schwerwiegende Folgen haben. Putin habe in seiner jüngsten Rede nichts anderes als eine unverhohlene Androhung ausgesprochen, „dass Russland im Falle einer Intervention eines ausländischen Staates an der Seite der Ukraine bereit ist, Nuklearwaffen einzusetzen, um das zu beenden“. Man müsse von einer „Hilflosigkeit des Westens in dieser Situation sprechen“, sagte Mangott. *** Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected]. Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen
Ep 404Öl- und Gaspreise steigen – Eskalation im Ukraine-Konflikt könnte Energiepreiskrise verschärfen
Die Eskalation im Ukraine-Konflikt schlägt auf die Rohstoffmärkte durch. Welche Belastungen Unternehmen und Verbraucher nun fürchten müssen. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat am Dienstag das Genehmigungsverfahren für die umstrittene Pipeline Nord Stream 2 gestoppt. Es war eine Reaktion auf den Völkerrechtsbruch des russischen Präsidenten Wladimir Putin, der die territoriale Integrität der Ukraine in Frage stellt und Truppen in den Osten des Landes entsandt hat. Doch das alles ändert nichts an der deutschen Abhängigkeit von russischem Gas. Mehr als die Hälfte der Gas-Importe nach Deutschland kommen aus Russland. Jetzt, wo Deutschland und die EU Sanktionen gegen Russland verhängt haben, wächst die Angst vor Vergeltungsmaßnahmen. Russland könnte zum Beispiel die Öl- und Gaslieferungen nach Europa reduzieren. Das könnte die Energiepreise zusätzlich nach oben treiben. Der russische Ex-Präsident Dmitri Medwedew warnte bereits vor einer „Welt, in der Europäer 2000 Euro pro 1000 Kubikmeter für Gas zahlen“. An den Rohstoffmärkten sind die Preise für Öl und Gas zuletzt deutlich gestiegen. Was bedeutet das für Verbraucher, die schon längst die Folgen der Energiepreiskrise in ihrem Geldbeutel spüren? Wie groß ist die Belastung für energieintensive Unternehmen? Und wie hoch ist das Risiko, dass Russland die Öl- und Gaslieferungen tatsächlich unterbricht? Handelsblatt-Rohstoffexperte Jakob Blume liefert Antworten auf diese Fragen. *** Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected]. Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen
Ep 403Nord-Stream-2-Stopp und Russland-Sanktionen: Die Folgen der Ukraine-Krise für Börsen und deutsche Wirtschaft
Kreml-Chef Wladimir Putin hat Donezk und Luhansk als unabhängige Staaten anerkannt. Für Joe Biden, Emmanuel Macron und Olaf Scholz ein klarer Verstoß gegen das Minsker Abkommen. Der Westen kündigt nun Konsequenzen an. Der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine hat am Montagabend eine neue Eskalationsstufe erreicht. In einer fast einstündigen Rede im russischen Staatsfernsehen hat Präsident Wladimir Putin die beiden selbsternannten Volksrepubliken Donezk und Luhansk im Osten der Ukraine als unabhängige Staaten anerkannt. Wenig später war zu sehen, wie die beiden Vertreter der prorussischen Separatistengebiete und der Kreml-Chef einen Vertrag unterzeichneten, in dem sie sich Beistand und Freundschaft zusicherten. Die USA, Frankreich und Deutschland sehen darin einen klaren Verstoß gegen das 2015 beschlossene und von Russland und der Ukraine unterzeichnete Minsker Abkommen, das seither für Frieden in der Ostukraine sorgen sollte. Die Konsequenzen für Putins Entscheidung lassen nicht lange auf sich warten. Denn die Befürchtungen werden größer, dass russische Truppen nun bald vollständig in die Ukraine einmarschieren könnten. Sowohl die USA als auch die EU kündigen weitreichende Sanktionspakete an. Deutschland ist indes schon vorangegangen: Bundeskanzler Scholz hat heute das Genehmigungsverfahren für die Gaspipeline Nord Stream 2 gestoppt. Welche weiteren Hebel Europa in Bewegung setzen könnte, um Russland auszubremsen und welche wirtschaftlichen Konsequenzen Deutschland nun womöglich bevorstehen, erklärt Bert Rürup, der Präsident des Handelsblatt Research Instituts. *** Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected]. Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen
Ep 402Wald-Investment via Krypto-Token: Grünes Gold oder Risiko-Anlage fürs grüne Gewissen?
Die Plattform Econos macht Wald-Investments auch für Privatanleger möglich. Diese können sich via digitaler Anleihe an einem Wald in Sachsen-Anhalt beteiligen. Anlegerinnen und Anleger, die nachhaltig investieren wollen, müssen in vielen Fällen genau hinschauen. Denn bei grünen Investments gibt es immer noch viele Grauzonen. Einen offiziellen Maßstab, wann eine Aktie oder Anleihe wirklich nachhaltig ist, gibt es nicht. Die sogenannte EU-Taxonomie sollte hier eigentlich Transparenz schaffen. Doch die Entscheidung der EU-Kommission, Atomkraft und Erdgas als nachhaltig zu definieren, dürfte viele zusätzlich verunsichern. Wer keine Kompromisse eingehen will, könnte darüber nachdenken, direkt in Wald zu investieren. Forstwissenschaftler Andreas Schulte von der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster bezeichnet direkte Wald-Investments als „die Mutter aller grünen Investitionen“. Der Gedanke dahinter ist simpel: Bäume entziehen der Atmosphäre das Treibhausgas CO2 und können einen Beitrag im Kampf gegen den Klimawandel leisten. Außerdem sind die Holzpreise im vergangenen Jahr kräftig gestiegen. Bietet ein Wald-Investment also die perfekte Kombination aus Nachhaltigkeit und Rendite? Oder sind Risiken wie Trockenheit und Schädlingsbefall ein zu hoher Preis fürs grüne Gewissen? Über die Chancen und Risiken von Wald-Investments spricht Theresa Hauck, Mitgründerin der Investmentplattform Econos. *** Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected]. Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen
Ep 401Wie Zocker mit dem Dax spielen – und warum risikoaverse Anleger dort trotzdem gut aufgehoben sind
Das Auf und Ab der Delivery-Hero-Aktie ist kein Einzelfall. Der Dax zog im Laufe der Jahre viele Spekulanten an. Extreme Kursschwankungen wie jüngst beim Essenslieferdienst Delivery Hero, dessen Aktie auf Monatssicht etwa 37 Prozent im Minus notiert, sind beim deutschen Leitindex keine Seltenheit. Im Gegenteil, meint Aktienanalyst Ulf Sommer. Diese Volatilität sei beinahe schon ein Markenzeichen des Index und eine Eigenschaft, die den Dax zum Sammelpunkt für Zocker macht. Woran das liegt – und warum sicherheitsliebende Anleger dort trotzdem gut aufgehoben sind. Außerdem: Der Wirecard-Skandal liegt bereits über eineinhalb Jahre zurück. Doch auch nach all dieser Zeit ist die Geschichte nicht auserzählt. Handelsblatt-Investigativ-Chef Sönke Iwersen spricht über seine neuen Entdeckungen im Wirecard-Fall. *** Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected]. Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen
Ep 400Investiert Nancy Pelosi wirklich besser als Buffett? / Nvidia trumpft mit Rekordzahlen und Mercedes-Kooperation auf
Die Grande Dame der US-Politik Nancy Pelosi wird zur Investment-Ikone für junge Anlegerinnen und Anleger. Doch steckt hinter dem Erfolg wirklich eine gute Strategie oder Insiderwissen? Die US-Demokratin Nancy Pelosi läuft Warren Buffet den Rang ab. Davon sind zumindest jene Trader überzeugt, die sich im Onlineforum Reddit tummeln. Kurzerhand kürten sie die Sprecherin des Repräsentantenhauses zur größten Investorin aller Zeiten. Als Mitglied des amerikanischen Kongresses sind sie und ihr Ehemann Paul Pelosi, der Chef der Venture Capital-Firma Financial Leasing Services, verpflichtet sämtliche Börsen-Transaktionen zu melden. Ihre Trades sind also öffentlich einsehbar - und somit auch die Volltreffer, die das Paar in der Vergangenheit etwa mit Optionen auf die Google-Mutter Alphabet oder Disney gelandet hat. Auf Plattformen wie Youtube, Tiktok und Co. gibt es mittlerweile unzählige Videos von Leuten, die Pelosis Investments nachahmen. Aber wo Hype ist, ist Unmut nicht fern: Kritiker prangern an, dass Pelosi in ihrer Doppelfunktion als Politikerin und Investorin in einem Interessenkonflikt steckt. Einige verdächtigen sie sogar des Insiderhandels. Basiert ihr Erfolg also tatsächlich auf einer guten Strategie oder doch eher auf klug platzierten Interna? US-Korrespondentin Katharina Kort wägt ab. Im Anschluss stellt Unternehmensredakteurin Larissa Holzki ein potentielles neues Erfolgskonzept für die deutsche Startup-Szene vor. Konkret geht es um die Finanzierung der jungen Unternehmen. Sogenannte Continuation-Fonds sollen ein zentrales Problem lösen und Startups mehr Zeit für einen Verkauf oder den Börsengang verschaffen. Zeit, die ihnen vorher mit herkömmlichen, auf zehn Jahre befristeten Wagniskapital-Fonds oft gefehlt hat. Sie erfahren, warum die Zeit in diesem Kontext so eine wichtige Rolle spielt, wie so ein Continuation-Fonds funktioniert und welches deutsche Unternehmen als erstes von einem solchen Fonds profitieren könnte. *** Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected]. Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen
Ep 399Die Gründe für den Absturz des Global Clean Energy ETFs – und wie es dieses Jahr weitergeht
Deutschlands beliebtester Themen-Indexfonds ist binnen eines Jahres um rund 35 Prozent gefallen. Jetzt könnte sich ein Einstieg lohnen. Gut fürs Gewissen und die Rendite: Wegen dieser Verheißung haben sich vor allem junge Leute den Global-Clean-Energy-ETF ins Depot geholt. Beim Smartphone-Broker Trade Republic war der Indexfonds zeitweise sogar beliebter als der MSCI World. Kein Wunder, denn 2019 stieg der Kurs um fast 50 Prozent, und 2020 gab es sogar ein Plus von mehr als 120 Prozent. Wer aber auf dem Höhepunkt des Hypes vor einem Jahr eingestiegen ist, muss heute ein Minus von fast 35 Prozent verkraften. Was sind die Gründe für den Absturz, wie sauber ist der Global-Clean-Energy-ETF tatsächlich, und wie sieht der Ausblick für dieses Jahr aus? Ali Masarwah, einer der renommiertesten ETF-Experten Deutschlands, hat die Antworten. *** Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected]. Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen
Ep 398Börsengänge 2022: Wer traut sich jetzt noch auf’s Parkett?
Bundeskanzler Olaf Scholz trifft erstmals Wladimir Putin zu einem mehrstündigen Gespräch. Wie aussichtsreich sind seine Bemühungen im Ukraine-Konflikt? Gestern Kiew, heute Moskau: Beim Treffen mit Ukraines Präsidenten Wolodimir Selenski vermied Bundeskanzler Olaf Scholz erneut konkrete Aussagen zu Sanktionen gegenüber Russland oder Nord Stream 2, sprach sich aber für Solidarität und finanzielle Zusagen für die Ukraine aus. Nun setzt er mit seinem Russland-Besuch die diplomatischen Bemühungen um eine Entschärfung der Ukraine-Krise fort: Im Kreml trifft er den russischen Präsidenten Wladimir Putin erstmals zu einem mehrstündigen Vier-Augen-Gespräch. Mit strategischem Geschick den Frieden zwischen Russland und der Ukraine erhalten – kann Olaf Scholz das leisten? Und wie wahrscheinlich ist eine russische Invasion in der Ukraine in den kommenden Tagen? Handelsblatt-Russland-Korrespondent André Ballin ordnet die Lage ein. Außerdem: Die aktuellen geopolitischen Spannungen haben – neben der Aussicht auf steigende Zinsen und die durch Corona bedingten konjunkturellen Risiken – auch Auswirkungen auf das Börsenjahr 2022. Welche Unternehmen dennoch in diesem Jahr den IPO wagen, weiß Finanz-Korrespondent Arno Schütze. *** Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected]. Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen
Ep 397Kriegsangst treibt Anleger in Gold und Öl / Nach Meta-Absturz: Wie stabil sind Apple, Alphabet und Amazon?
Der Absturz der Aktie des Facebook-Mutterkonzerns Meta hat viele Anleger aufgeschreckt. Plattformexperte Holger Schmidt ordnet die Lage ein. Seit Anfang Februar gehört der Facebook-Mutterkonzern Meta nicht mehr zu den fünf wertvollsten Unternehmen der Welt. Grund ist ein beispielloser Aktienabsturz, bei dem der Konzern an nur einem Tag rund 250 Milliarden Dollar an Börsenwert verlor. Die anderen großen US-Plattformunternehmen wie Apple, Alphabet oder Amazon traf es lange nicht so hart, aber auch sie notieren seit Jahresbeginn im Minus. Das Börsenjahr könnte für die Big-Tech-Werte unangenehm werden. Die nahende US-Zinswende hat viel Unsicherheit und Volatilität in die Märkte gebracht – vor allem Wachstumswerte sind für Investoren nicht mehr so attraktiv wie vorher. Zudem sind gerade viele Tech-Werte immer noch sehr hoch bewertet. Und die Gefahr einer schärferen Regulierung der großen Plattformen stellt ein latentes Kursrisiko dar. Hat Meta sein Geschäftsmodell nicht rechtzeitig fit für die Zukunft gemacht und zu lange auf das Werbegeschäft vertraut? Können die anderen großen Plattformkonzerne den ungünstigen Marktbedingungen trotzen? Holger Schmidt, Experte für Plattform-Ökonomie und Erfinder des sogenannten Plattformindex, liefert Antworten auf diese Fragen. Außerdem: Die Angst an den Börsen vor einer militärischen Auseinandersetzung zwischen Russland und der Ukraine wächst. Der Dax rutscht ins Minus, Anleger fliehen zunehmend in sogenannte sichere Häfen wie Gold und Öl. Weitere Informationen dazu hat unser Frankfurter Finanzkorrespondent Jan Mallien im Marktbericht. *** Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected]. Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen

Ep 396Zwei Methoden, mit denen Sie unterbewertete Aktien finden können
Jetzt ist die richtige Zeit, um nach unterbewerteten Aktien zu suchen. Aktienanalyst Ulf Sommer nennt zwei Methoden, mit denen AnlegerInnen gute und günstig bewertete Aktien finden können. Seit Januar sind die Märkte enorm volatil. Eine Realität, die laut Aktienanalyst Ulf Sommer zur neuen Normalität werden könnte. Und eine, die genau das richtige Umfeld bietet, um sich auf die Suche nach unterbewerteten Aktien zu begeben. Doch wie können AnlegerInnen das anstellen? Neben der Strategie Aktien nach dem Vorbild des Star-Investors Warren Buffett auszuwählen, sieht Handelsblatt-Aktienanalyst Ulf Sommer weitere Möglichkeiten. Mit der „Dividenden-Methode“ können AnlegerInnen unterbewertete Aktien der perfekten Art finden. Sie werfen hohe Dividenden ab und sind im Kurs niedrig. Oder sie kaufen mit ihrem Geld Aktien, die sonst keiner will - von „ethisch inkorrekten“ Unternehmen aus der Tabak-, Öl- oder Rüstungsindustrie. Im zweiten Teil des Formats Handelsblatt Today Extended spricht Aktienanalyst Ulf Sommer über die Chancen und Risiken dieser Methoden. *** Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected]. Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen
Ep 395Metaverse: Marketing-Trick oder Revolution? / Talfahrt von Delivery Hero geht weiter
Die Verknüpfung von realer und virtueller Welt könnte die nächste Evolutionsstufe des Internets sein. Wie sich unsere Wirtschaft verändern könnte. Seit Facebook-Gründer Mark Zuckerberg seine Visionen um das Metaverse publik gemacht hat erntet er gleichermaßen Spott und Zuspruch. Mit dem Metaverse will er eine virtuelle dreidimensionale Welt erschaffen, die die reale Welt um eine Ebene erweitert. Die Idee ist nicht völlig neu, die Umsetzung steckt allerdings noch in den Anfängen. Man mag vom Meta-Chef halten, was man will: Mit der Neuausrichtung seines Konzerns hat er einen Prozess in Gang gebracht. Seither ist die virtuelle Realität ein heißes Thema bei Investoren, Unternehmen, Gründern, Krypto- und Tech-Fans. Selbst Tesla-Gründer Elon Musk äußerte vor einigen Wochen, das Metaverse sei mehr „Marketing als Realität“. Doch ist dem wirklich so? Wie viel Potenzial birgt die virtuelle Welt? Wie wird sie unsere Wirtschaft transformieren? Unsere Tech- und Startup-Redakteurin Larissa Holzki wägt die Argumente der Kritiker und Anhänger gegeneinander ab. Im Anschluss richtet US-Korrespondentin Astrid Dörner den Blick noch gen Kryptowelt. Zwischen dieser und dem Metaversum besteht nämlich eine starke Wechselwirkung. Welche Rolle digitale Währungen und die Blockchain im Metaverse spielen – und umgekehrt. *** Die vollständige Handelsblatt-Analyse können Sie unter folgendem Link lesen: https://www.handelsblatt.com/technik/forschung-innovation/virtuelle-welt-milliardenmark[…]lliardengrab-was-das-metaverse-wirklich-kann/28056280.html *** Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected]. Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen
Ep 394So können Sie von Warren Buffetts Investmentstrategie profitieren / Delivery Hero bricht um 30 Prozent ein
Der Berkshire-Hathaway-Chef ist einer der erfolgreichsten Anleger der Welt. Wie man mit seiner Strategie günstig bewertete Aktien finden kann. Jetzt ist genau die richtige Zeit, um unterbewertete Aktien für das eigene Depot zu suchen. Davon ist Handelsblatt-Aktienanalyst Ulf Sommer überzeugt. Denn obwohl die Kursrutsche der vergangenen Wochen vor allem im Technologiesektor die Bewertungen nach unten getrieben haben, sind viele Titel immer noch enorm teuer geblieben. Mit den richtigen Strategien können Anlegerinnen und Anleger dennoch günstig bewertete Aktien identifizieren, glaubt Sommer. Eine dieser Strategien lautet: „Do it like Warren Buffett“. Doch was macht die Strategie des Star-Investors so erfolgreich? Und wie sehr hält er sich selbst noch an sein eigenes Investing-Credo? Immerhin findet man in seinem Portfolio aktuell viele eher teure Tech-Werte. Wie das zusammenpasst, erklärt Aktienanalyst Ulf Sommer. *** Die vollständige Handelsblatt-Analyse können Sie unter folgendem Link lesen: https://www.handelsblatt.com/finanzen/geldanlage-nach-kursturbulenzen-so-erkennen-sie-jetzt-unterbewertete-aktien-die-besten-strategien-die-besten-unternehmen/28013888.html *** Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected]. Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen
Ep 393Welche Lehren Anleger aus den Marktturbulenzen ziehen können / Starke Zahlen von Adyen, Maersk und den Autobauern
Wer US-Aktien im Depot hat, muss im Moment starke Schwankungen aushalten. Experte Markus Koch erklärt, worauf sich Anleger einstellen müssen. In den USA läuft die Berichtssaison und da ging es vor allem bei den Technologieunternehmen rauf und runter: Der Leitindex Nasdaq zum Beispiel sackte an einem einzigen Tag mehr als vier Prozent ab – vor allem wegen des Absturzes des Facebook-Mutterkonzerns Meta. Steil aufwärts ging es dagegen bei Alphabet und Amazon: Deren Aktien reagierten mit einem zweistelligen Plus auf die Quartalszahlen. Im Börsenjahr 2022 scheinen starke Schwankungen der neue Standard zu sein: Volatilität statt Verlässlichkeit. Wie sich Anleger auf diese neue und ziemlich nervöse Normalität einstellen und vielleicht sogar profitieren können – darum geht es in der heutigen Folge. Um die wichtigsten Erkenntnisse aus der US-Bilanzsaison aufzuarbeiten, haben wir Markus Koch als Experten eingeladen. Er berichtet seit 25 Jahren von der Wall Street in New York und weiß ganz genau, warum es bei den Tech-Aktien neuerdings so starke Unterschiede bei den Kursentwicklungen gibt. Außerdem sprechen wir darüber, wie Warren Buffet es in diesen Zeiten mal wieder schafft, den Markt um Längen zu schlagen. *** Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected]. Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen
Ep 392Nord Stream 2: Deutschland unter Druck / Aktiencheck: Biontech, Deutsche Bank / Hauskauf: Das sollten Sie jetzt beachten
Während US-Präsident Joe Biden die Einigkeit zwischen Deutschland und den USA lobt, weicht Scholz der entscheidenden Frage nach Nord Stream 2 aus. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) ist bei seinem ersten offiziellen Amtsbesuch in den USA darum bemüht, gemeinsam mit US-Präsident Joe Biden die deutsch-amerikanische Freundschaft und ein geschlossenes Handeln in der Ukrainekrise zu betonen. Beide Politiker scheinen sich einig zu sein: Russland muss weitreichende Konsequenzen fürchten, sollte es in die Ukraine einmarschieren. Scholz ist zuletzt aber aufgrund seiner Passivität und der zurückhaltenden Russlandpolitik in den US-Medien in die Kritik geraten. Der Staatsbesuch sollte deswegen vor allem die amerikanischen Zweifel an der Bündnistreue Deutschlands ausräumen. Klare Aussagen für oder gegen eine Fertigstellung der umstrittenen Gaspipeline Nord Stream 2 ist der Kanzler aber schuldig geblieben. Was die Bundesregierung zu dieser Zurückhaltung zwingt und wie sich Deutschland in dem Konflikt positionieren könnte, erklärt Moritz Koch, der Leiter des Handelsblatt-Büros in Brüssel. Darüber hinaus werfen wir heute einen Blick auf zwei spannende Einzelwerte: Das Mainzer Unternehmen Biontech war mit seinem mRNA-Impfstoff einer der Gewinner der Coronakrise. Die Aktie erlebte einen regelrechten Höhenflug. Doch mit dem nahenden Ende der Pandemie geht es mit dem Kurs immer weiter bergab. Bei der Deutschen Bank hingegen lief es zuletzt immer besser. Das lässt sich auch am Aktienkurs ablesen: Das Plus beträgt auf Jahressicht mehr als 60 Prozent. Außerdem: Die jahrelange Niedrigzinspolitik hat Investitionen in ein Eigenheim oder Immobilien als Kapitalanlage attraktiv gemacht. Das zeigt sich auch an der Preisentwicklung in nahezu allen Städten in Deutschland. Nun wurde jedoch die staatliche Förderung für energieeffiziente Neubauten vorerst gestoppt, aktuell können keine neuen Anträge mehr für Fördermittel bei der staatlichen Förderbank KfW gestellt werden. Ob das den Boom in der Branche nun ausbremst oder die Rally weitergeht und worauf potentielle Käuferinnen und Käufer in der kommenden Zeit achten sollten, weiß Handelsblatt-Immobilienexperte Carsten Herz. *** Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected]. Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen
Ep 391Maximale Rendite oder Totalverlust? Für wen sich der Handel mit Hebelprodukten lohnt
Wertpapiere, mit denen sich auf die kurzfristige Entwicklung von Aktienkursen wetten lässt, waren bis vor Kurzem nur Börsenprofis bekannt. Mittlerweile aber sind Finanzprodukte wie „Open End Turbos“ oder „Knockouts“ in Trading Apps oder bei Direktbanken so normal wie Schnaps im Supermarkt. Sie bieten Anlegern die Möglichkeit, auf eine hohe Rendite zu spekulieren – und dabei alles zu verlieren. Sind Hebelprodukte also reine Zockerei? Oder gibt es doch Situationen, in denen sie Sinn machen? Darüber sprechen wir mit Lars Brandau, dem Chef des Deutschen Derivateverbands. Er sieht Hebelprodukte nicht als schnellen Börsenrausch, sondern als Feuerversicherung fürs Depot. Wie das genau funktioniert und warum man sich daran trotzdem die Finger verbrennen kann, erfahren Sie in dieser Folge. *** Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected]. Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen
Ep 389Wie viel Dollar ist der Bitcoin im Dezember (noch) wert?
Viele Bitcoin-Anhänger haben sich im vergangenen Jahr bei der Kursprognose kräftig verschätzt. Welches Potenzial hat die Kryptowährung in diesem Jahr? 100.000 US-Dollar – dieses Kursziel hatten viele Bitcoin-Anhänger im vergangenen Jahr für die Kryptowährung bis zum Ende des Jahres ausgegeben. In der Realität stand der Bitcoin am 31. Dezember 2021 bei deutlich weniger als 50.000 Dollar, er erreichte also nicht einmal die Hälfte davon. Das zeigt: Es ist nicht nur langfristig, sondern auch mittelfristig schwer, den Bitcoin-Kurs zu prognostizieren, da er von vielen Faktoren abhängt, die zum jetzigen Zeitpunkt schwer zu ermitteln sind. Trotzdem wagen Blogger Michael Seemann und Bitcoin-Millionär Kiarash Hossainpour im zweiten Teil unseres Bitcoin-Streitgesprächs jeweils eine Prognose: Wo steht die weltweit größte Kryptowährung am Ende dieses Jahres und im Jahr 2030? Wer den ersten Teil der kontroversen Diskussion verfolgt hat, wird nicht überrascht sein, dass die Prognosen beider Gäste weit auseinanderliegen. *** Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected]. Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen
Ep 388EZB bleibt bei lockerer Geldpolitik – das sind die Konsequenzen für die Märkte
Eine hohe Inflation erhöht den Druck auf die EZB. Wie die heutige Entscheidung der Notenbank die Märkte bewegt. Angesichts der hohen Inflation gerät die EZB zunehmend unter Druck. Entgegen vieler Erwartungen ist die Teuerung im Währungsraum zu Beginn des Jahres nicht gesunken, sondern ist auf ein Rekordhoch von 5,1 Prozent angestiegen. Auf der heutigen Pressekonferenz verkündete das oberste geldpolitische Gremium der EU dennoch den Kurs, ihre Geldpolitik weiter beizubehalten. Zwar bleiben Christine Lagarde oder EZB-Chefvolkswirt Philip Lane bei der Einschätzung, dass die Inflationsraten dieses Jahr zurückgehen werden, sie scheinen aber auch eingesehen zu haben, dass die Inflation sich doch längerfristig auf einem höheren Niveau einpendeln könnte als erwartet und dass die EZB deshalb ein aktives Gegensteuern für 2022 nicht gänzlich ausschließen darf. Auf eine Frage zu möglichen Zinserhöhungen betont Lagarde, dass sich die EZB-Entscheidungen an den Daten orientieren. Im Dezember klang das noch ganz anders. Da hatte sie Zinserhöhungen im Jahr 2022 noch als „sehr unwahrscheinlich“ bezeichnet, also quasi ausgeschlossen. Unterm Strich hält die EZB also an ihrer lockeren Geldpolitik fest, signalisiert aber zumindest, dass sie den Ernst der Lage erkennt und wenn nötig bereit ist, zu reagieren. Für den Fidelity-Kapitalmarktstrategen Carsten Roemheld ist das ein erster Schritt in die richtige Richtung. Lange aber dürfe die EZB nicht mehr warten bis sie Taten folgen lässt. Warum die Zentralbank bereits jetzt schon hinterher hinkt und welche Bedeutung die Entscheidung für eine weiterhin lockere Geldpolitik für die Märkte hat, erklärt er im Interview. *** Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected]. Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen
Ep 387Streitgespräch mit Bitcoin-Influencer: „Kriminell, dreckig, nutzlos“ – oder doch die Zukunft?
Zwei Bitcoin-Experten diskutieren über den Nutzen und die Zukunft der Kryptowährung. Lohnt sich jetzt der Einstieg oder geht es weiter bergab? Seit etwa einer Woche bewegt sich der Bitcoin-Kurs in einem Bereich zwischen 36.000 und 39.000 Dollar und ist damit weit vom einstigen Rekordhoch von mehr als 68.000 Dollar im November letzten Jahres entfernt. Doch viel wichtiger als die aktuelle Situation sollte für langfristige Anleger die Frage sein: Wie geht es mit dem Bitcoin weiter? Wie vertrauenswürdig, wie transparent und wie zukunftsträchtig ist das System hinter der größten Kryptowährung der Welt? Lohnt sich jetzt der Einstieg, oder hat der Bitcoin seine besten Tage bereits hinter sich? Dafür haben wir ein Gespräch mit zwei Gästen geführt, deren Einstellungen unterschiedlicher nicht sein könnten: Der 22-jährige Kiarash Hossainpour hat mit 16 angefangen, in die Kryptowährung zu investieren, und ist mittlerweile Bitcoin-Influencer. Auf seinem Youtube-Kanal „Hoss“ berichtet der Unternehmer und Gründer eines Kryptofonds regelmäßig über die Welt der Kryptowährungen. Die Gegenposition vertritt Michael Seemann. Der 44 Jahre alte Kultur- und Medienwissenschaftler, Blogger, Podcaster und Dozent ist der Meinung, der Bitcoin sei das Zahlungsmittel der Erpresser und Geldwäscher sowieso Investitionsbetrug und eine Umweltkatastrophe. Die beiden diskutierten kontrovers über den Nutzen und die Bedeutung der weltweit größten Kryptowährung. Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Version des Textes stand, dass Kiarash Hossainpour Bitcoin-Millionär sei. Das ist jedoch nicht belegt. Wir haben die Passage präzisiert. *** Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected]. Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen
Ep 386Warum 2022 für Chinas Wirtschaft so wichtig wird
In China wächst die Wirtschaft langsamer, an der Börse aber geht es seit ein paar Wochen wieder aufwärts. Ein Ausblick für Anleger. Während die westliche Börsenwelt ein Allzeithoch nach dem nächsten feierte, gingen die Leitindizes in China im vergangenen Jahr um bis zu 20 Prozent runter. Dieses Jahr aber will das Land wieder Erfolge feiern – nicht nur an der Börse, sondern neuerdings auch als Wintersportnation. Am Freitag beginnen die Olympischen Spiele in Peking und für Staatspräsident Xi Jinping ist dieses Großereignis die große Gelegenheit, Stärke zu zeigen. Kann Olympia die chinesische Wirtschaft ankurbeln – und damit auch den Aktienmarkt wieder nach vorne bringen? Was sind die größten Risiken für die Wirtschaft im Land? Und wo gibt es Chancen für Anlegerinnen und Anleger? Dana Heide, China-Korrespondentin des Handelsblatts, gibt eine Einschätzung aus Peking. *** Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected]. Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen
Ep 385Wie Sie im Alter nachhaltig von Ihrem Ersparten leben können
Wer investiert, braucht eine Strategie. Wer damit aufhören will, auch. Wie Sie Ihre Anlagen ertragreich liquidieren. Für viele Anleger und Anlegerinnen ist das Depot ein Teil der Altersvorsorge. Irgendwann also kommt die Zeit, zu der sie von dem leben wollen, was sie sich jahrelang angespart haben. Sie kommen vom Investieren ins Desinvestieren. Genau wie beim Vermögensaufbau braucht es dafür eine durchdachte Strategie. All sein Erspartes auf einmal abzutragen birgt ein hohes Risiko und gilt als ineffizient, da das angelegte Geld keine Erträge mehr bringt. Nun gibt es zwei Möglichkeiten, aus dem vorhandenen Depot zu schöpfen. Zum einen können Sie nach und nach Ihre Anteile verkaufen. Oder Sie leben von den laufenden Erträgen, den Ausschüttungen. Aber welche Vorgehensweise ist besser? Gerd Kommer, Chef der Vermögensverwaltung Kommer Invest, räumt in der heutigen Folge mit den Mythen rund um Depotentnahmen auf und erklärt, wie Sie Ihre Investitionen möglichst effizient aufs Konto bringen. *** Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected]. Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen

Ep 390Auf massive Aktienrückkäufe folgten zuletzt Crashs – Droht nun ein ähnliches Szenario?
Dax-Konzerne wollen so viel Geld für Aktienrückkäufe ausgeben wie noch nie zuvor. In der Vergangenheit folgten darauf größere Börsenabstürze. Dax-Konzerne wie SAP, Hellofresh, BASF und Adidas kaufen in großem Stil eigene Aktien zurück. Knapp 18 Milliarden Euro wollen die größten börsennotierten Konzerne Deutschlands für Aktienrückkäufe ausgeben – ein Rekordwert. Aus Anlegersicht sind Aktienrückkäufe zunächst einmal nichts Schlechtes: Wenn Unternehmen auf diese Weise Aktien vom Markt nehmen, reduziert sich die Anzahl der handelbaren Papiere – was wiederum die Kurse nach oben treibt. Aktienrückkäufe sind nichts Ungewöhnliches und es gab sie immer wieder, in einem solch großen Ausmaß geschah dies jedoch zuletzt in den frühen 2000er-Jahren vor dem Platzen der Dotcomblase oder kurz vor der Finanzkrise im Jahr 2008. Wiederholt sich Geschichte? Droht dem Markt nun ein Crash oder sind solche Sorgen unbegründet? Und wie können Anleger auf die aktuelle Situation reagieren? Das erklärt Handelsblatt-Börsenexperte Ulf Sommer in der neuen Folge von Handelsblatt Today Extended. *** Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected]. Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen
Ep 384Reddit-Trader: So investiert Deutschlands größtes Finanzforum „mauerstrassenwetten“
Ein Jahr nach dem Gamestop-Hype hat sich das Reddit-Forum „mauerstrassenwettten“ zu Deutschlands größter Finanzcommunity entwickelt. Zwei Mitglieder geben Einblicke. Fast ein Jahr ist es her, dass sich sich junge Kleinanleger über das Forum „r/wallstreetbets“ auf Reddit zusammengeschlossen haben, um den eigentlich fallenden Wert von Aktien wie Gamestop, AMC Entertainment, Blackberry und Nokia hochzuhalten. Zwischenzeitlich raste damals beispielsweise der Kurs des Videospielverkäufers GameStop um bis zu 700 Prozent nach oben: Das Vorgehen der Kleinanleger hat zu Extremverlusten bei Shortsellern und großen Hedgefonds geführt, welche, um selbst Gewinne erzielen zu können, auf den weiteren Fall der Aktien gesetzt hatten. Seitdem werden die Mitglieder dieser Foren oft als eine Art Kleinanleger-Armee verklärt, die sich zum Kauf von kuriosen Aktien verabredet, um dem Kapitalismus den Krieg zu erklären. In dieser Folge Handelsblatt Today berichten zwei aktive User des deutschen Ablegers von „r/wallstreetbets“, dem Reddit-Forum „r/mauerstrassenwetten“ warum diese Wahrnehmung falsch ist. Außerdem stellen sie ihre Investment-Strategien vor und berichten über riskante Wetten mit geerbtem und geliehenen Geld. Handelsblatt Today wollte wissen: Wo steht die digitale Finanzcommunity ein Jahr nach dem Gamestop-Hype? Was treibt Menschen an, die täglich Stunden in Forenbeiträgen zwischen Spaßbildern, ironischen Sprüchen und Aktienanalysen verbringen? *** Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected]. Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen
Ep 383Nach Fed-Sitzung: Zinsanstieg im März / Welche Dax-Konzerne Kurs-Kosmetik mit Aktienrückkäufen betreiben
Dax-Konzerne wollen für fast 18 Milliarden Euro eigene Aktien zurückkaufen – ein Rekordwert. Warum sie das tun und was das für Anleger bedeutet. Noch nie wurde in Deutschland so viel Geld in Aktien investiert wie in den letzten eineinhalb Jahren – und das nicht nur von Privatanlegern: Auch Unternehmen nutzten die coronabedingte ultralockere Geldpolitik der Notenbanken aus und investierten insbesondere in eigene Aktien. Die größten börsennotierten Konzerne Deutschlands wollen nach Handelsblatt-Berechnungen 17,7 Milliarden Euro für den Rückkauf eigener Aktien ausgeben. Das ist noch mehr als im bisherigen Rekordjahr 2008. In einer aufwendigen Analyse hat Börsenexperte Ulf Sommer untersucht, welche Unternehmen bei diesen Rückkäufen ganz vorn stehen, und erklärt, welche Chancen und Risiken sich für Anlegerinnen und Anleger daraus entwickeln können. Außerdem: Jerome Powell, der Chef der US-Notenbank Fed, signalisierte auf einer Pressekonferenz eine baldige Erhöhung des Leitzinses und stellte damit die Märkte auf eine deutliche geldpolitische Wende ein. Unsere New Yorker Finanzkorrespondentin Astrid Dörner ordnet die Fed-Entscheidung ein und erklärt, worauf sich Anlegerinnen und Anleger bis zur nächsten Sitzung der Federal Reserve einstellen sollten. *** Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected]. Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen
Ep 382Ifo-Chef Fuest über das Russland-Risiko für Wirtschaft und Verbraucher
Deutsche Unternehmen blicken optimistisch auf die kommenden Monate. Doch ist eine Trendwende trotz Omikron, Inflation und Ukraine-Krise realistisch? Die Stimmung in deutschen Unternehmen hat sich erstmals seit Juni wieder gebessert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex ist von 94,8 Punkten im Dezember auf 95,7 im Januar gestiegen. Während das Gastgewerbe noch zu kämpfen hat, erholt sich vor allem die Industrie. Insgesamt entspanne sich die Lage bei Lieferengpässen laut Ifo-Institut. Dennoch würden die Unternehmen weitere Preissteigerungen planen. „Die deutsche Wirtschaft startet mit einem Hoffnungsschimmer ins neue Jahr“, kommentiert Clemens Fuest die Ergebnisse. Im Interview erklärt der Präsident des Ifo-Instituts, woher die Unternehmen inmitten der vierten Omikron-Welle, hoher Inflation und der Energiekrise diesen Optimismus schöpfen und wie nachhaltig er ist. Dabei richtet er auch einen Appell an die EZB und die Bundesregierung. *** Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected]. Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Und hier geht's zum Interview mit Clemens Fuest über den Renditeanstieg der Bundesanleihe: https://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur/nachrichten/interview-maerkte-rechnen-weiter-mit-einer-hohen-inflation-oekonom-fuest-ueber-die-bedeutung-der-zinswende/27989790.html
Ep 381Milliardengeschäft Gaming: So können Sie investieren
Der rasant wachsende Gaming-Sektor bietet nicht nur für Brancheninsider Zukunftsperspektiven. Das sind die größten Chancen und Risiken für Anleger. Mit dem „Video Gaming and eSports ETF“ bietet das US-Unternehmen Van Eck einen Fonds, der voll aufs Zocken setzt, wegen seiner Vielfalt aber keine Zockerei sein will. 26 Firmen sind dabei – von Activision Blizzard über Nvidia bis zu Tencent. Zentrale Voraussetzung, um in den Indexfonds aufgenommen zu werden: Mindestens die Hälfte des Umsatzes muss aus dem Erlös mit Computerspielen oder spezieller Hardware wie zum Beispiel Grafikkarten kommen. 2020 lief der Fonds so erfolgreich wie kaum ein anderer ETF weltweit, spätestens seit November aber hat der Kurs kein neues Level erklommen – sondern gehört, wie die gesamte Technologiebranche, zu den Verlierern an der Börse. Nun könnte der bisher größte Deal dieses jungen Jahres einen Neustart für die Branche bedeuten: Der Technologiekonzern Microsoft kauft den Spielehersteller Activision Blizzard für knapp 70 Milliarden Dollar, der Preis liegt ein Drittel über dem vorherigen Marktwert. Geht der Hype wieder weiter? Wo mögliche Wachstumschancen liegen, welche Einzelunternehmen dabei besonders wichtig sind und welche Chancen und Risiken die Branche Anlegerinnen und Anlegern bieten kann, hören Sie in dieser Folge von „Handelsblatt Today“ mit Dominik Schmaus, Produktmanager bei Van Eck. *** Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected]. Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen
Ep 380Dax fällt unter 15.000 Punkte / Diese nachhaltige Geldanlage verspricht „doppelte Rendite“
Gutes tun und dabei Geld verdienen – das möchten viele Anlegerinnen und Anleger. Wie das gelingen kann, ohne auf Etikettenschwindel hereinzufallen. Laut einer Oxfam-Studie leben etwa 3,4 Milliarden Menschen weltweit in Armut – Tendenz steigend. Dazu hieß es in einem Bericht der US-Klimabehörde NOAA, dass das vergangene Jahr mit aller Wahrscheinlichkeit eines der zehn heißesten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen war. Immer mehr Anlegerinnen und Anleger möchten angesichts solcher globaler Herausforderungen mit ihren Investments nicht nur hohe Renditen erzielen, sondern auch einen Beitrag für den Klimaschutz und eine gerechtere Welt leisten. Eine Form der Geldanlage, die sich dieser Aufgabe in besonderer Weise annimmt, ist das sogenannte Impact Investing. Edda Schröder ist Gründerin der Frankfurter „Invest in Visions GmbH“ und gilt als eine Pionierin des Impact Investing in Deutschland. In drei Fonds verwaltet ihr Unternehmen ein Vermögen von mehr als 921 Millionen Euro. Wenngleich der Markt mit einigen Problemen wie Etikettenschwindel zu kämpfen hat – sogenanntes Green Washing oder auch Impact Washing – sieht Edda Schröder hier eine große Chance für Anlegerinnen und Anleger – nämlich die Chance auf eine doppelte Rendite. Sie meint damit die Kombination aus finanzieller Rendite und gutem Gewissen. *** Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected]. Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen
Ep 379Furcht vor russischer Invasion in der Ukraine: Steht Europa am Rande eines neuen Krieges?
Der Ukraine-Konflikt spitzt sich zu: Russland verlegt immer mehr Truppen an die Grenze und droht dem Westen. Was das für Deutschland bedeutet. Russland könnte in die Ukraine einmarschieren und das Land für sich beanspruchen – das ist ein Gedanke, der vor allem die Ukraine selbst, aber auch die USA und Europa immer mehr umtreibt. Seit Monaten lässt Wladimir Putin Zehntausende Soldaten und Geschütze an die ukrainische Grenze verlegen. Der russische Präsident macht schon länger deutlich, dass ihm der westliche Einfluss nahe seiner Landesgrenze zu weit geht. Russland fordert vom Westen unter anderem einen Rückzug von Nato-Truppen aus Mittelosteuropa und einen Abzug von US-Mittelstreckenraketen aus Europa. Auf diese Forderungen wollen die USA und Europa nicht eingehen. Die Gefahr einer Eskalation steigt. Steht Europa am Rande eines neuen Krieges? Wie sollte sich Deutschland in der ganzen Angelegenheit verhalten? Darüber haben wir mit unserem Russland-Experten Mathias Brüggmann und dem Politologen Stefan Meister diskutiert. *** Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected]. Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen
Ep 378Das Ende der Minuszinsen: Das passiert nun mit Ihrem Geld / Energiekrise: Steigende Preise und kein Ende in Sicht?
Zum ersten Mal seit Mai 2019 ist die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe wieder positiv. Finanzredakteurin Andrea Cünnen erklärt, was das für Anleger bedeutet. Angesichts eines drohenden Szenarios von bis zu vier Zinserhöhungen durch die US-Notenbank Fed in diesem Jahr warfen Anlegerinnen und Anleger zuletzt vermehrt Staatsanleihen aus ihren Depots. Auf diese Weise wollten sie möglichen Schritten der EZB zuvorkommen, auch wenn diese für 2022 bislang keine Zinsschritte geplant hat. Dadurch wurde die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe erstmals seit Mai 2019 wieder ins Plus getrieben: In der Spitze kletterte sie auf 0,02 Prozent. Welche Auswirkungen die Zinswende an den Kapitalmärkten für Anlegerinnen und Anleger haben könnte, erklärt Finanzredakteurin Andrea Cünnen. Außerdem: In den vergangenen Monaten haben sich die Preise für Strom und Gas mehr als verdreifacht. Viele Energiediscounter mussten deshalb in den vergangenen Wochen die Versorgung einstellen – zahllose private Haushalte sind dadurch in die teurere Grundversorgung gerutscht. Es herrscht Chaos am Strommarkt. Politikredakteur Klaus Stratmann spricht mit Staatssekretär Patrick Graichen vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz und Susanna Zapreva, Chefin des Grundversorgers Enercity, über mögliche Lösungen für die Energiepreiskrise. *** Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected]. Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen
Ep 377Anstehende US-Zinswende lastet auf Tech-Aktien – welche Titel 2022 trotzdem gut laufen könnten
Während manche Tech-Titel laut Experten überbewertet sind, wird anderen noch viel Potenzial zugeschrieben. Worauf Anleger besonders achten sollten. Tech-Aktien konnten mit Blick aufs vergangene Jahr entgegen aller Befürchtungen restlos überzeugen. Vor allem die lockere Geldpolitik der Notenbanken half dem Aktienmarkt und insbesondere der Tech-Branche, die entfachte Euphorie aufrechtzuerhalten. Und auch in diesem Jahr könnten die EZB und die Fed wieder eine große Rolle spielen, da sich die Anzeichen für einen geldpolitischen Kursschwenk mehren – allen voran in den USA. Steigende Zinsen könnten gerade bei überbewerteten Aktien für größere Kursverluste sorgen – und in der Techbranche gibt es einige Kandidaten, auf die das zutrifft. Trotz der Gefahr steigender Zinsen gibt es jedoch noch einige Tech-Aktien mit Potenzial. Philipp „Pip“ Klöckner vom Doppelgänger-Tech-Talk-Podcast beschäftigt sich täglich mit der Branche. Mit ihm sprechen wir heute unter anderem über Tesla, Apple und Microsoft und blicken dabei vor allem auf die kommenden Monate. Steht eine Korrektur an oder gibt es noch Aufwärtspotenzial? *** Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected]. Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen
Ep 376Vorbild Tesla? Warum Tech-Konzerne das Silicon Valley verlassen
Viele Unternehmen haben es im vergangenen Jahr Tesla nachgemacht und Kalifornien verlassen. Auch an der Börse geraten Silicon-Valley-Firmen unter Druck. Jahrzehntelang galt das Silicon Valley als wichtigster Hightech-Standort der westlichen Welt. Für Tech-Giganten wie Apple, Google oder Facebook war die Bucht im südlichen Teil der San Francisco Bay Area der Brutkasten ihrer Erfolge. Das explosionsartige Wachstum verhalf der Region nicht nur zu politischer Macht und Reichtum, sondern ließ beispielsweise auch die Mietpreise exponentiell steigen. In Zeiten von Homeoffice ist das für viele Menschen und Unternehmen ein Grund, die Tech-Hochburg zu verlassen: Allein im vergangenen Jahr haben 50 Unternehmen ihren Sitz von Kalifornien in den US-Südstaat Texas verlegt, darunter der Elektroautobauer Tesla. Auch an der Börse geraten Firmen aus dem Silicon Valley aktuell unter Druck: Im neuen Jahr hat der Leitindex Nasdaq, in dem immer noch viele Tech-Unternehmen mit Sitz im Silicon Valley verzeichnet sind, rund sieben Prozent verloren. Handelsblatt-Korrespondent Kevin Knitterscheidt ist vor Ort und berichtet über die wichtigsten Themen in der laufenden Quartalssaison, welche Börsengänge dieses Jahr noch zu erwarten sind und in welcher Technologie das größte Potenzial liegt. Außerdem: Als Chef des weltgrößten Vermögensverwalters Blackrock verwaltet Larry Fink Beträge in Billionenhöhe. Einmal im Jahr veröffentlicht er einen Brief an Vorstände aus aller Welt. Dieses Jahr ist Nachhaltigkeit ein zentrales Thema – auch aus Eigennutz. Finanzkorrespondent Peter Köhler erklärt die Einzelheiten. *** Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected]. Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen
Ep 375Investoren überschütten Start-ups mit Geld – entsteht eine gefährliche Blase?
Investoren stecken immer mehr Geld in junge Unternehmen. Doch wie viel Substanz steckt in den Start-ups? Noch nie haben Gründerinnen und Gründer in Deutschland so viel Geld eingesammelt wie im vergangenen Jahr. 2021 haben Investoren laut der Unternehmensberatung Ernst & Young knappe 17,4 Milliarden Euro in deutsche Start-ups gesteckt – mehr als in den vorangegangenen drei Jahren zusammen. Im Kampf um die Gunst von Start-ups treiben die Kapitalgeber die Bewertungen in die Höhe. Mit der Euphorie wächst auch die Angst vor einer Spekulationsblase. Einige Insider sehen sogar Parallelen zur Dotcom-Blase im Jahr 2000. Damals hatten sich Investoren von Technologie- und Internetunternehmen massiv verspekuliert. Die Folge waren Börsencrashs und Pleitewellen bei deutschen Start-ups. Wie wahrscheinlich ist es, dass sich der Dotcom-Crash nach mehr als zwei Jahrzehnten wiederholt? Unternehmensredakteurin [Larissa Holzki ordnet die Lage ein](https://www.handelsblatt.com/technik/it-internet/wagniskapital-milliarden-bewertung-aber-kein-geschaeftsmodell-so-viel-substanz-steckt-in-deutschlands-einhoernern/27972240.html?ticket=ST-81912-1Xjgp2BLKNfafIEfw5iJ-ap3). Im Anschluss wägt Finanzredakteur Peter Köhler das Renditepotenzial und die Risiken des Marktes gegeneinander ab und nennt vier Wege, über die Privatanlegerinnen und -anleger in Start-ups investieren können. *** Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected]. Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen
Ep 364Aktienbewertungen steigen rasant, die Crashgefahr auch – So können Sie Ihr Depot schützen
Hohe Inflationsraten, geopolitische Risiken und überbewertete Aktien gelten als Gefahren für die Aktienmärkte. Worauf Anleger achten sollten. 2021 haben Apple, Microsoft und Alphabet ihren Börsenwert um 2,2 Billionen Dollar gesteigert. Damit sind die drei Tech-Riesen mehr wert als alle 40 Dax-Unternehmen zusammen. Doch die anhaltende Inflation und die Coronapandemie belasten die Weltwirtschaft massiv. Dazu halten immer mehr Experten viele Aktien für überbewertet. Droht dem Markt ein Crash, oder sind solche Sorgen unbegründet? Und wie können Anleger auf die aktuelle Situation reagieren? Ulf Sommer ist Unternehmensredakteur beim Handelsblatt und hat die Lage am Markt analysiert. *** Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt-Today-Extended-Hörerinnen und Hörer: www.handelsblatt.com/mehrfakten
Ep 374Apple, Alphabet und Microsoft übertrumpfen alle beim Börsenwert – lohnt sich der Einstieg noch?
Aktienanalyst Ulf Sommer erklärt, warum die US-Techriesen europäische Konzerne an der Börse hinter sich lassen – und worauf Anleger achten sollten. Die drei US-Tech-Konzerne Apple, Microsoft und Alphabet zählen zu den wertvollsten Unternehmen weltweit und sind mit 6,4 Billionen Euro an der Börse mehr als doppelt so viel wert wie die 50 größten Unternehmen der Euro-Zone zusammen. Diese Dominanz der amerikanischen Konzerne belegt auch ein Ranking der Top-100-Unternehmen weltweit von Aktienanalyst Ulf Sommer. Er untersuchte dabei die Unternehmen anhand verschiedener Kennzahlen wie beispielsweise dem KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis). Welche Unternehmen die obersten zehn Plätze in diesem Ranking einnehmen, wie Anlegerinnen und Anleger weiter davon profitieren können und welches Land die größte Enttäuschung im Börsenjahr 2021 war, hören Sie in dieser Folge von Handelsblatt Today Extended. *** Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected]. Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen
Ep 373CAC 40: Frankreich ist Corona- und Rendite-Hotspot zugleich
Frankreichs Leitindex CAC 40 lief 2021 fast doppelt so stark wie der Dax. So profitieren Sie jetzt von der Erholung der französischen Wirtschaft. Frankreich ist der Corona-Hotspot in Europa, die Zahl der Neuinfektionen liegt mehr als viermal so hoch wie in Deutschland. Doch so aggressiv sich die Omikron-Variante im Nachbarland auch ausbreitet, so stark scheint die französische Wirtschaft dagegen zu halten. Abzulesen ist die Erholung nicht nur am Bruttoinlandsprodukt, sondern auch an der Pariser Börse. Im vergangenen Jahr war der CAC 40 der weltweit erfolgreichste große Leitindex. Das französische Pendant zum Dax konnte ein Plus von 29 Prozent verzeichnen. Warum französische Börsenunternehmen auch im Januar ein Allzeithoch nach dem anderen erleben und ob das so weitergehen könnte, erklärt Patrick Linden, Deutschlandchef des französischen Fondsanbieters Clartan. *** Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected].
Ep 372Darauf kommt es beim Devisenhandel an / US-Inflation steigt auf höchsten Wert seit 1982
Devisen bilden den liquidesten Finanzmarkt der Welt. Was es beim Handel für Privatanleger zu beachten gilt. Ebenfalls im Fokus: die US-Inflationszahlen. Der Devisenmarkt ist der größte und liquideste Finanzmarkt der Welt. Laut Statista lag 2019 der tägliche weltweite Umsatz bei durchschnittlich 6,6 Billionen US-Dollar. Für Zentralbanken, Unternehmen und Staaten ist der Devisenhandel unerlässlich. Doch auch Privatanleger können Geld verdienen, indem sie sich Wechselkurse zu Nutze machen. Mit sogenanntem Forex-Trading lassen sich Aktienrisiken im Portfolio zum Teil absichern, weiß Ulrich Leuchtmann, Head of Forex Research bei der Commerzbank. Im Interview erklärt er, welche Faktoren den Preis einer Währung wirklich beeinflussen. Ein Einflussfaktor ist zum Beispiel die Inflation. Daher haben Forex-Trader heute die US-Inflationsdaten für Dezember mit Spannung erwartet. Die Inflationsrate stieg wie erwartet auf 7,0 Prozent. Das ist der höchste Wert seit 1982. Börsianer reagierten darauf aber mit Fassung. Warum, erklärt Finanzredakteurin Laura de la Motte im Marktbericht. *** Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected].
Ep 371Russland vs. USA: Gefahr für den Frieden und die Finanzmärkte / Anlegen wie Cathie Wood
Russische und amerikanische Diplomaten verhandeln über eine Lösung, um eine Eskalation in der Ukraine zu verhindern. Was diese Krise geopolitisch und für die Finanzmärkte bedeutet. Seit Russland rund 100.000 Soldaten samt schwerem militärischem Gerät an der eigenen Westgrenze zur Ukraine zusammengezogen hat, ist das Verhältnis zum Westen an einem neuen Tiefpunkt angelangt. Während die USA Russland eindringlich vor einer Invasion in der Ukraine warnen, hat Russlands Präsident Wladimir Putin dem Westen ein Ultimatum gestellt. Seine Forderungen: ein Ende der Nato-Osterweiterung, der Verzicht auf die Stationierung von Waffensystemen in russischer Grenznähe und die Abwicklung der Nato-Infrastruktur in Osteuropa. Bereits am Montag waren Vertreter der USA und Russlands zu bilateralen Gesprächen in Genf zusammengekommen. An diesem Mittwoch ist eine Sitzung des Nato-Russland-Rates in Brüssel angesetzt – die erste seit zweieinhalb Jahren. Bislang sind die Fronten verhärtet, eine Lösung ist nicht in Sicht. Die USA drohen Russland mit wirtschaftlichen Sanktionen – und auch andere Nato-Länder wie Deutschland geraten unter Zugzwang. Welche Folgen hätte eine Sanktionsspirale für die Finanzmärkte und wie groß ist die Chance auf eine friedliche Lösung? Antworten darauf gibt Handelsblatt-Russland-Experte Mathias Brüggmann. Außerdem: Die einst gefeierte Anlagestrategie der US-amerikanischen Investorin Cathie Wood stößt zurzeit auf eine Mischung aus Unverständnis und Häme: Während im Frühjahr 2021 das Volumen ihres wichtigsten Tech-Fonds bei 28 Milliarden Dollar lag, sind heute nur noch knapp 18 Milliarden Dollar übrig – und das, obwohl in diesem Zeitraum so gut wie alle Leitindizes weltweit im zweistelligen Plus lagen. Warum Cathie Wood diese Entwicklung nun sogar als Chance sieht und ob das eine vorbildliche Anlagestrategie für risikofreudige Privatleute sein könnte, erklärt Finanzredakteur Andreas Neuhaus. *** Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected].
Ep 370NFTs stehen 2022 vor dem Durchbruch – das steckt hinter dem Boom
NFTs haben 2021 einen enormen Hype erfahren. Krypto-Expertin Mareike Müller erklärt, wie Anlegerinnen und Anleger daran mitverdienen können. Sie haben sich 2021 zum Hype in der Kryptowelt entwickelt: Non-Fungible Token (NFTs). Das sind digitale Eigentumszertifikate, die wie Kryptowährungen auf der Blockchain-Technologie basieren. Dadurch sind sie einzigartig und somit fälschungssicher. Promis wie der US-Rapper Snoop Dogg, Skaterlegende Tony Hawk oder auch der deutsche Rapper Kool Savas haben bereits ihre eigenen NFT-Werke verkauft. Aber auch Großkonzerne wie Visa, Adidas und Nike investieren massiv in die Token. Innerhalb weniger Monate ist so ein Milliardenmarkt entstanden. Viele Experten erwarten nun, dass die Vermögensklasse dieses Jahr den endgültigen Durchbruch schafft. Wie NFTs ausgerechnet 2022 den Massenmarkt erobern sollen und wie Anlegerinnen und Anleger daran mitverdienen können, erklärt Handelsblatt-Redakteurin und Expertin für Krypto-Themen, Mareike Müller. *** Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected].
Ep 369Diese Risiken sieht Star-Fondsmanager Klaus Kaldemorgen für die Aktienmärkte 2022
Klaus Kaldemorgen verwaltet im Auftrag der Deutsche-Bank-Tochter DWS einen Fonds im Volumen von mehr als 12 Milliarden Euro. Wie er auf die aktuelle Lage reagiert. Für Anleger scheint in aktuellen Zeiten vieles unsicher: Immer wieder gibt es neue Erkenntnisse zu Corona-Varianten und damit verbundene Hoffnung auf eine Normalität wie vor der Pandemie. Doch genau so schnell können neue Erkenntnisse diese Hoffnungen wieder zerstören. Gerade in solchen Zeiten müssen Anleger immer wieder auf äußere Umstände reagieren, die das Börsengeschehen unberechenbar machen. Klaus Kaltemorgen, einer der bekanntesten Vermögensberater Deutschlands, trägt dabei nicht nur die Verantwortung für sein eigenes, privates Depot. Für den nach ihm benannten Fonds im Wert von 12 Milliarden Euro ist seine Aufgabe nicht nur, Rendite einzuholen, sondern auch Risiken zu vermeiden. Wie er dabei auf eine unsichere Welt mit seinem Geld reagiert, erfahren Sie in der heutigen Sendung. *** Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected].
Ep 368Jahresausblick: Diese Themen beeinflussen 2022 den Erfolg Ihrer Geldanlage
Ökonomen, Analystinnen und Aktionäre blicken gespannt auf das neue Jahr. Wie entwickelt sich die Weltwirtschaft und was wird 2022 für AnlegerInnen wichtig? Ulrich Kater, Chefvolkswirt der DekaBank, gibt eine Prognose. Selten haben sich in einem Wirtschaftsjahr Erfolgsmeldungen so dicht an schlechte Nachrichten gedrängt wie im Jahr 2021: Während Indizes wie Dax, Nasdaq und Co. Rekorde schrieben, belasteten Lieferengpässe, Chipmangel und Rohstoffknappheit die von Corona und Inflation ohnehin schon gebeutelten Unternehmen sowie Verbraucherinnen und Verbraucher. Doch was davon wird im neuen Jahr 2022 relevant bleiben? Wie werden sich die Weltwirtschaft und insbesondere die europäischen Finanzmärkte entwickeln? Ulrich Kater, Chefvolkswirt der DekaBank, gibt eine Prognose. Im Interview erklärt er unter anderem, warum er die Wartehaltung der EZB mit Blick auf den Zins für gefährlich hält, und welche Bedeutung er China und anderen Schwellenländern in den kommenden zwölf Monaten zuspricht. *** Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected].
Ep 367Immobilienmarkt 2022: Platzt bald eine Blase? / Inflationsdrama Türkei
Die Warnungen vor einem Ende des Immobilien-Booms werden lauter. Was potentielle Käufer wissen sollten und ob sich ein Investment noch lohnt. Im vergangenen Jahr sind von Juli bis September die Preise für Wohnimmobilien in Deutschland um durchschnittlich zwölf Prozent gestiegen - so stark wie noch nie. Das teilte das Statistische Bundesamt vor kurzem mit. Der Markt wächst rasant, doch die Warnung vor einem Ende werden immer größer. So hält beispielweise die Bundesbank viele Immobilien für deutlich überteuert. Lohnt es sich trotzdem 2022 eine Immobilie zu kaufen? Auf was müssen sich Anleger einstellen und wie groß sind die Risiken tatsächlich? Kerstin Leitel, Immobilienexpertin beim Handelsblatt, hat die Antworten. Außerdem: Die Inflation in der Türkei ist auf 36 Prozent gestiegen. Die Preise für Lebensmittel, Mieten und Strom explodieren. Doch Präsident Erdogan hält an seinem Kurs fest. Ein Stopp der Entwertung der Lira ist somit nicht in Sicht. Handelsblatt-Redakteur Jan Mallien über die Hintergründe und aktuelle Lage in der Türkei. *** Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen
Ep 366Sieben gute Vorsätze für Ihr Depot
Die Begeisterung für die Börse wächst weiter: Zum ersten Mal wollen im neuen Jahr mehr Menschen ihr Geld in Aktien investieren statt es auf Sparbüchern oder Konten zu horten. Diese Tipps helfen beim Start in ein erfolgreiches Börsenjahr. Im neuen Jahr planen erstmals mehr Menschen ihr Geld in Aktien zu investieren statt es zu sparen. Wer das Börsenjahr erfolgreich meistern will, sollte einiges beachten. Es sind der Ärger über Strafzinsen und die Hoffnung auf hohe Renditen, die immer mehr Deutsche an die Börse locken. Laut einer Umfrage der Fondsplattform Ebase wollen gut 28 Prozent der Deutschen 2022 Aktien kaufen. Nur 26 Prozent planen ihr Geld weiter auf Sparbüchern und Konten zu bunkern. Sollte sich das bewahrheiten, wäre das ein Umbruch mit Symbolkraft: Denn damit überträfen Aktionäre zum ersten Mal die Sparer. Damit diese Börseneuphorie nicht alsbald der Börsenfrustration weicht, gibt Finanzredakteurin Anke Rezmer sieben Tipps, wie Sie ihr Depot erfolgreich durch das neue Jahr bringen. *** Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected].
Ep 363Inflation: Ob der Preisanstieg weitergeht und was das für Anleger heißt
Seit Monaten steigen die Preise in nahezu allen Branchen. Welche Optionen der Politik und den Notenbanken bleiben und was das für Anleger heißt. Die Inflationsrate in Deutschland lag im November 2021 bei 5,2 Prozent, sie ist damit zum sechsten Mal in Folge gestiegen und hat im November den bisher höchsten Wert im Jahr 2021 erreicht. Ökonomen und Investmentstrategen sind sich weitestgehend einig: Die Inflation wird dieses Jahr noch länger anhalten, als noch vor ein paar Monaten angenommen. Die Notenbanken stehen also unter Druck. Die Europäische Zentralbank und auch die US-Notenbank Fed haben deshalb bereits Veränderungen angekündigt. Was die hohen Inflationsraten für Anleger bedeuten und wie weit Europa von einer nächsten Euro-Krise entfernt ist, klären wir in der aktuellen Folge mit unserem Politikredakteur Martin Greive und unserem Finanzredakteur Frank Wiebe. *** Hier geht's zu unserer Umfrage, damit wir unseren Podcast nach Ihren Wünschen und Vorstellungen weiterentwickeln können. Vielen Dank für Ihre Teilnahme. https://www.surveymonkey.de/r/SCLKGYQ *** Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected].
Ep 362Das ist die Strategie eines erfolgreichen Daytraders (Winterpausenhighlight)
Michael Flender hat an der Börse in drei Monaten 100.000 Euro Gewinn gemacht. Im Interview spricht er über Erfolge und Niederlagen und verrät seine Tricks. Schnell an der Börse reich werden - das soll mit Daytrading funktionieren. Zumindest versprechen das etliche dubiose Finanzgurus im Internet. Wirklich erfolgreich sind die wenigsten mit dem kurzfristigen, aktiven Börsenhandel. Mehr als 90 Prozent der Trader sollen laut verschiedener Studien an dieser Strategie scheitern und auf lange Sicht Verluste machen. Umso wichtiger ist es deshalb, sich des Risikos bewusst zu sein und den Markt mit seinen Mechanismen zu verstehen. So wie Michael Flender. Er ist hauptberuflich seit 14 Jahren Daytrader. Er kauft und verkauft täglich Aktien an der Börse und verdient damit genug Geld, um davon zu leben. In der heutigen Folge gibt er Einblicke in seinen Alltag als Daytrader und spricht über seine Einkünfte, Informationsquellen und Strategie. *** *** Hier geht's zu unserer Umfrage, damit wir unseren Podcast nach Ihren Wünschen und Vorstellungen weiterentwickeln können. Vielen Dank für Ihre Teilnahme. https://www.surveymonkey.de/r/SCLKGYQ *** Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected]. *** Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen
Ep 361Streitgespräch über die Zukunft des Bitcoins mit Fabio De Masi, Julian Hosp und Roman Reher (Winterpausenhighlight)
Fabio De Masi, Julian Hosp und Roman Reher diskutieren über die Chancen und Risiken des Bitcoins – und über den zukünftigen Wert der Kryptowährung. 00:08:51 Der Bitcoin hat in den letzten Monaten viele Höhenflüge und Talfahrten erlebt: Der Kurs lag zwischenzeitlich bei über 60.000 Dollar und dann wieder bei unter 30.000 Dollar. Aktuell geht es wieder aufwärts mit der ältesten digitalen Währung am Markt. Und auch andere Kryptowährungen werden beliebter: Immer mehr Anleger investieren auch in Ethereum, Litecoin, Ripple und Co. Allerdings werden Kryptowährungen auch zunehmend zum Ziel von Kriminellen: Vor wenigen Wochen wurden bei einem Hackerangriff auf die Krypto-Handelsplattform PolyNetwork über 600 Millionen Dollar gestohlen, die anschließend überraschenderweise wieder zurücktransferiert worden sind. Ob die Hacker mit der drastischen Aktion lediglich auf die Schwachstelle in dem technischen Protokoll hinweisen wollten ist noch unbekannt. Fest steht: Kryptowährungen etablieren sich immer mehr in unserem Wirtschafts- und Finanzsystem. Sei es als Zahlungsmittel, Geldanlage, Geschäftsmodell für viele neue Start-ups oder gar als Kampfansage an die großen Notenbanken dieser Welt. In welche Richtung sich die Branche noch entwickeln wird, ist das große Thema der Jubiläumsfolge von Handelsblatt Today. Kann sich der Bitcoin langfristig als Wertanlage und vielleicht sogar als Zahlungsmittel im Markt etablieren? Fabio de Masi, Mitglied des Deutschen Bundestages, Unternehmer Julian Hosp und Blocktrainer Roman Reher diskutieren über die Zukunft der Kryptobranche und darüber, wie die Krypto-Szene unser Finanzsystem verändern könnte. *** Hier geht's zu unserer Umfrage, damit wir unseren Podcast nach Ihren Wünschen und Vorstellungen weiterentwickeln können. Vielen Dank für Ihre Teilnahme. https://www.surveymonkey.de/r/SCLKGYQ *** Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected].
Ep 360Kreislaufwirtschaft: „Wir sind am Rand einer fundamentalen Transformation“ (Winterpausenhighlight)
Der Wandel von einer linearen Wirtschaft zu einer Kreislaufwirtschaft könnte eine Chance für das Wirtschaftswachstum sein. Eine Expertin erklärt den Weg dahin. 00:05:48 Jedes Jahr verbraucht ein Mensch in Europa im Schnitt 14 Tonnen Rohstoffe. Dabei fallen pro Person ganze fünf Tonnen Abfall an, der nicht wiederverwertet wird – obwohl vieles davon wieder in den Wirtschaftskreislauf eingeschleust werden könnte. In einer Kreislaufwirtschaft geht es darum, den Ressourceneinsatz zu reduzieren, und damit auch Emissionen und Energieverschwendung zu verhindern. Im Idealfall entsteht dadurch ein regeneratives System, geprägt von Wiederverwertung und Erneuerung. Der Wandel von einer linearen Wirtschaft hin zu einem Kreislauf der Wirtschaft könnte eine Chance für das Wirtschaftswachstum sein, so Christina Dornack, Professorin für Kreislaufwirtschaft an der Technischen Universität Dresden. In der heutigen Folge erklärt sie, wie weit Deutschland schon auf dem Weg dorthin ist, und welche Rolle Leasing-Modelle und ein Ausbau des Service-Bereichs dabei spielen könnten. 00:20:19 Außerdem: Anlegerinnen und Anleger, die am Kryptomarkt investieren, sind eine gewisse Volatilität gewöhnt. Doch diesen Mittwoch erlebten Digitalwährungen wie Bitcoin und Ether eine regelrechte Talfahrt und verloren massiv an Wert - und hunderte Milliarden Dollar verbrannten am Markt. Mitten im Geschehen steht Tesla-Chef Elon Musk. Ob die Märkte den Crash wirklich schon überwunden haben, weiß Andreas Neuhaus aus dem Handelsblatt-Finanzresort. *** Hier geht's zu unserer Umfrage, damit wir unseren Podcast nach Ihren Wünschen und Vorstellungen weiterentwickeln können. Vielen Dank für Ihre Teilnahme. https://www.surveymonkey.de/r/SCLKGYQ *** Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected].
Ep 359China-Aktien: „Immer noch der attraktivste Aktienmarkt der Welt“ (Winterpausenhighlight)
Der chinesische Aufschwung hat an Tempo verloren. Ist die Wachstumsstory bald vorbei? Investor Ingo von Morgenstern bleibt optimistisch – und verrät, wie Sie Ihr Portfolio für das „neue China“ anpassen können. Stromausfälle, die Regulierung des Technologiesektors durch die Regierung und die drohende Pleite des Immobilienriesen Evergrande: Chinas ökonomische Stabilität wird in diesen Wochen auf eine harte Probe gestellt. Zwischen Juli und September wuchs die Wirtschaft um knapp fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal – deutlich langsamer als erwartet. Und viele chinesische Unternehmen haben in den vergangenen Monaten an Börsenwert eingebüßt, allen voran der aufstrebende Technologiesektor. Ingo Beyer von Morgenstern ist Chef des Analysehauses Qilin Capital und verwaltet dort einen Aktienfonds, der sich auf Asien und besonders auf China fokussiert. Er erklärt, welche Branchen er weiterhin im Aufschwung sieht und bei welchen Skepsis angebracht ist. Außerdem spricht über die Gründe für seinen ungebrochenen Optimismus – und das „neue China“, auf das er sich schon jetzt mit seinem Portfolio eingestellt hat. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected].