
Handelsblatt Today – Der Finanzpodcast mit News zu Börse, Aktien und Geldanlage
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Ep 331Luftfahrt: Was mit der vierten Welle auf Fluggäste zukommt
Die Luftfahrt hat 2021 einen Aufschwung erlebt. Doch jetzt könnte Corona die Euphorie wieder bremsen. 2020 ist die Luftfahrbranche fast komplett zusammengebrochen. Durch die Corona Pandemie haben die Fluggesellschaften Verluste in Milliardenhöhe gemacht. Jetzt steigt die Inzidenz in Deutschland wieder dramatisch an. Viele Bundesländer haben bereits flächendeckend die 2G-Regel eingeführt und die Lage auf den Intensivstationen spitzt sich immer weiter zu. Die Angst vor einem weiteren Lockdown steigt - auch in der Luftfahrtbranche. Wie steht es heute um die Airlines und könnten sie einen weiteren Lockdown überstehen? Was kommt nun auf Fluggäste zu? Steigen bald die Preise für Flugtickets? Die Antworten hat Jens Koenen, Handelsblatt-Redakteur und Experte für die Luftfahrtbranche. Außerdem: Wer im vergangenen Jahr eine Reise gebucht hat und diese wegen der Pandemie nicht antreten konnte, hat womöglich statt einer Rückzahlung einen Reisegutschein bekommen. Die laufen im Januar aus. Viele Reiseveranstalter bieten an, diese Coupons zu verlängern. Handelsblatt-Redakteur Christoph Schlautmann mahnt Betroffene jedoch zur Vorsicht. Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected]. *** Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen
Ep 330Immobilienpreise: Kaufen wird das neue Mieten / Nvidia im Aktiencheck
Normalverdiener können ihren Hauskredit schon heute nicht mehr tilgen, sagt Immobilienexperte Jochen Möbert. Warum es sich trotzdem lohnt, zu kaufen. Wenn Sie heute eine Immobilie kaufen, zahlen Sie im Schnitt 50 Prozent mehr als noch vor zehn Jahren. In einigen Ballungsräumen haben die Preise pro Quadratmeter mittlerweile sogar die Zehntausend-Euro-Marke geknackt. Sollte man lieber jetzt kaufen, bevor es noch teurer wird – oder warten, dass die Preise irgendwann wieder fallen und vielleicht sogar eine Blase platzt? Unser heutiger Gast ist Jochen Möbert, Immobilienexperte und Volkswirt bei Deutsche Bank Research – und er legt sich fest: Schon im Jahr 2024 hat der Preisanstieg ein Ende. Gibt es also doch noch Hoffnung fürs eigene Heim? Wie er auf diese Zahl kommt, was dann passieren soll und warum er meint, dass die Frage Kaufen oder Mieten finanziell betrachtet einen immer kleineren Unterschied macht – das klären wir im großen Interview. Außerdem: Der Chip- und Grafikkartenhersteller Nvidia – mittlerweile das achtwertvollste Unternehmen der Welt – hat neue Zahlen vorgelegt. Warum diese die riesigen Erwartungen sogar noch übertroffen haben, erfahren Sie in unserem Aktiencheck. Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected]. *** Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen
Ep 329Das ist die Strategie eines erfolgreichen Daytraders / EZB warnt vor Gefahren am Häusermarkt
Michael Flender hat an der Börse in drei Monaten 100.000 Euro Gewinn gemacht. Im Interview spricht er über Erfolge und Niederlagen und verrät seine Tricks. Schnell an der Börse reich werden - das soll mit Daytrading funktionieren. Zumindest versprechen das etliche dubiose Finanzgurus im Internet. Wirklich erfolgreich sind die wenigsten mit dem kurzfristigen, aktiven Börsenhandel. Mehr als 90 Prozent der Trader sollen laut verschiedener Studien an dieser Strategie scheitern und auf lange Sicht Verluste machen. Umso wichtiger ist es deshalb, sich des Risikos bewusst zu sein und den Markt mit seinen Mechanismen zu verstehen. So wie Michael Flender. Er ist hauptberuflich seit 14 Jahren Daytrader. Er kauft und verkauft täglich Aktien an der Börse und verdient damit genug Geld, um davon zu leben. In der heutigen Folge gibt er Einblicke in seinen Alltag als Daytrader und spricht über seine Einkünfte, Informationsquellen und Strategie. Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected]. *** Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen
Ep 328Warum BMW-Chef Zipse das Verbrennerverbot für klimaschädlich hält
Der Konzernchef des Automobilherstellers über die Transformation der Autobranche und die Herausforderungen auf dem Weg zum Verbrenner-Ausstieg. Über 100 Länder, Städte und Autohersteller haben beim Klimagipfel in Glasgow eine Erklärung zur emissionsfreien Mobilität bis 2035 unterzeichnet. BMW hat die Unterschrift verweigert. Konzernchef Oliver Zipse hält ein Verbot für klimaschädlich und betonte beim diesjährigen Handelsblatt-Autogipfel, dass er nichts von einem Verbrennerverbot hält. Die Infrastruktur sei bislang nicht darauf ausgelegt, Strom in ausreichendem Maße aus erneuerbaren Energien zu generieren. Mit Chefredakteur Sebastian Matthes diskutierte der BMW-Chef über die Umweltstrategie des Konzerns, die Konkurrenz zu Volkswagen und mögliche Kooperationen. Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected]. *** Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen
Ep 327„Um die Inflation gibt es zu viel Hype, sie wird vorübergehen!“
In den USA und in Deutschland steigen die Verbraucherpreise rasant an – aber das geht bald wieder vorbei, sagt ein VWL-Professor. Auf was Anleger jetzt achten sollten. Wir spüren es an der Zapfsäule, auf der Gasrechnung, im Supermarkt und beim Lieblingsitaliener: Alles wird teurer. Das ist Fakt – aber auch ein Grund zur Sorge? Harm Bandholz, Professor für Volkswirtschaftslehre und Wirtschaftspolitik in Kiel, hält die Diskussion um die Inflation für einen Hype. Der Makroökonom hat über zehn Jahre als Chefökonom an der Wall Street gearbeitet und genau dort hat ja die Nachricht über die US-Inflationsrate von 6,2 Prozent sehr wohl für großes Unbehagen bei den Anlegern gesorgt. Die Sorgenfalten sind gut sichtbar in Form von Kursverlusten. Doch all das wird bald vorbei sein, sagt er – und zwar auf beiden Seiten des Atlantiks. Warum die steigenden Preise nur ein vorübergehendes Phänomen sein könnten und worauf sich Privatanleger in den nächsten Monaten einstellen sollten, berichtet er im großen Interview. Denn gegen die Inflation gibt es zwar keinen Impfstoff. Aber immerhin ein paar Investmentideen, um sich wirksam davor zu schützen. Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected]. *** Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen

Ep 325Warum die Mangelwirtschaft eine Chance für die Börse bedeutet / Tesla-Bewertung
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Ep 324Wirecard-Skandal: Diese Geheimakte entlarvt das Versagen der Wirtschaftsprüfer von EY
Über Monate blieb ein wichtiger Wirecard-Bericht geheim. Jetzt hat ihn das Handelsblatt veröffentlicht. Es ist der größte Finanzbetrug der deutschen Geschichte: Der Wirecard-Skandal. Durch Bilanzfälschung hat der Finanzdienstleister seine Gewinne geschönt. Vermögenswerte in Milliardenhöhe haben nie existiert. Das ehemalige Dax-Unternehmen hat damit nicht nur Banken und Geschäftspartner, sondern auch tausende seiner Aktionäre betrogen. Ein Verlust von insgesamt 24 Milliarden Euro ist allein für die Anleger entstanden. Bislang war unklar, wer dafür die Verantwortung trägt. Nun hat das Handelsblatt einen geheimen Bericht veröffentlicht, der diese Frage klären könnte. Die Akte zeigt: Die Wirtschaftsprüfgesellschaft Ernst & Young (EY) hätte das Desaster verhindern können. Über die Verfehlungen der Wirtschaftsprüfer sprechen Handelsblatt Investigativ-Chef Sönke Iwersen und unser Wirecard-Experte Felix Holtermann. Zum Handelsblatt-Artikel: https://www.handelsblatt.com/unternehmen/dienstleister/protokoll-des-versagens-das-handelsblatt-veroeffentlicht-den-geheimbericht-zur-arbeit-der-ey-wirtschaftspruefer/27790058.html Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected]. *** Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen
Ep 323Dax, MDax oder SDax: Wie Sie niedrig bewertete Indizes erkennen
Aktienanalyst Ulf Sommer erklärt, wie man günstig bewertete Aktienindizes identifizieren kann - und welche der drei größten deutschen Börsenligen besonderes Potential bietet. Die Börse feiert zurzeit eine Jahresendrallye, die seit Tagen einen neuen Rekord nach dem anderen liefert. Seit einer Woche steht der Dax erstmals bei über 16.000 Punkten und gibt keine Anzeichen wieder zu fallen. Auch der MDax und der SDax haben allein im vergangenen Monat gute sieben Prozent zugelegt. Welche der drei deutschen Börsenligen das größte Potential bieten, weiß Aktienanalyst Ulf Sommer. Er erklärt, warum er einen Einstieg derzeit am ehesten im Dax empfehlen würde – und welche Aktien dort am günstigsten bewertet sind. Außerdem: Der Kurs von Alphabet ist in diesem Jahr um über 80 Prozent gestiegen. Zeitweise hat es der Google-Mutterkonzern sogar in den Club der 2-Billionen-Dollar-Bewertungen geschafft. Silicon-Valley-Korrespondent Kevin Knitterscheidt über die Hintergründe für diesen Erfolg und den Ausblick der Aktie. Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected]. *** Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen
Ep 322Hat der PlugIn-Hybrid in Deutschland eine Zukunft? / Rivians Mega-Börsengang
Die Autobranche muss vom Verbrenner wegkommen. Beim Handelsblatt Autogipfel diskutieren unsere Gäste, wie die Transformation gelingen kann. Die Automobilindustrie ist der wichtigste Industriezweig Deutschlands. Damit das in Zeiten des Klimawandels auch so bleibt, ist ein Umdenken nötig. Beim Handelsblatt Autogipfels stellt Moderatorin Ina Karabasz drei zentrale Thesen zur Zukunft der Industrie zur Debatte. Eine davon: Der PlugIn-Hybrid hat in Deutschland keine Zukunft. Diese und zwei weitere spannende Thesen diskutiert die Handelsblatt Redakteurin mit André Schmidt, dem Präsidenten der Toyota Deutschland GmbH, und Wolf-Henning Scheider, dem Vorstandsvorsitzenden einer der weltweit größten Automobilzulieferer, der ZF Group. Was Zulieferer brauchen, um die veränderte Nachfrage der Automobilkonzerne zu bedienen und wodurch die Weiterentwicklung der E-Mobilität in Deutschland verlangsamt wird, erfahren Sie in der heutigen Folge. Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected]. *** Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen
Ep 321Was Gold noch als Inflationsschutz taugt / Bitcoin-Rallye
Wenn Verbraucherpreise steigen und damit der Wert von Bargeld sinkt, gilt Gold eigentlich als sicherer Hafen – doch aktuell zieht der Preis nicht an. Warum jetzt ein guter Einstiegszeitpunkt sein könnte, analysiert Edelmetall-Experte Martin Siegel. Wenn’s um Gold geht, gibt es immer zwei Seiten der Medaille: Die einen feiern es als sicheren Hafen, der das Depot auch in turbulenten Zeiten stabil hält und das eigene Geld vor der schleichenden Entwertung schützt. Die anderen halten das für Quatsch. Sie argumentieren damit, dass Gold keinerlei Zinsen oder Dividenden abwirft und trotz der aktuell steigenden Inflation nicht an Wert gewinnt, sondern seit einem Jahr sogar um knapp zehn Prozent Minus gemacht hat. Egal, auf welcher Seite Sie stehen: Fakt ist, dass Gold ein Klassiker der Geldanlage bleibt und ein bisschen Grundwissen nicht schaden kann, vor allem in diesen Zeiten. Warum steigt der Preis nicht an, obwohl die Inflation immer schlimmer wird? Welche Faktoren treiben den Kurs überhaupt? Und wenn man investieren will – wie geht es am einfachsten und sichersten? Die Antworten liefert ein Mann, der seit drei Jahrzehnten mit dem Edelmetall arbeitet, lange Zeit als Händler und mittlerweile als Fondsmanager. Martin Siegel ist Experte für das Edelmetall und investiert mit seinem Fonds Stabilitas Pacific Gold + Metals auch selbst in Aktien von Goldminen. Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected]. *** Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen
Ep 320Rivian-Aktie: Warum alle jetzt in den Teslajäger investieren wollen
Kleine E-Autobauer sind an der Börse größer als die meisten etablierten Hersteller. Wir zeigen, was hinter dem Hype steckt und welche Herausforderungen auf die Tesla-Angreifer warten. Der Elektroautobauer Rivian geht im November an die Börse – und das mit einer Bewertung, die nur knapp unter der von BMW liegt: Die Marktkapitalisierung dürfte ungefähr bei 60 Milliarden Dollar liegen. Weil die Nachfrage nach den Anteilsscheinen so hoch ist, hat das Start-up den Ausgabepreis für die Aktien am Wochenende gerade noch einmal angehoben. Rivian hat mit Ford und Amazon zwei große Konzerne als finanzielle Unterstützer und baut einen elektrischen Pick-up-Truck, der deutlich vor dem Cybertruck von Tesla in den USA zu kaufen ist. Allerdings werden dieses Jahr gerade mal rund 1.000 Autos produziert. Rivian ist nicht der einzige E-Autobauer, der im Windschatten von Tesla den Kurs maximal beschleunigt. Bei Lucid, die ebenfalls aus Kalifornien kommen und an der Börse gelistet sind, ist die Aktie seit September um mehr als das Doppelte gestiegen. Auch aus China gibt es Konkurrenz: Nio bringt in Europa gerade einen E-SUV auf den Markt, lässt an der Börse aber schon jetzt die meisten europäischen Autobauer hinter sich. Warum die Börsianer derart elektrisiert sind, welche Hürden auf die Herausforderer warten und worauf Sie als Anleger achten müssen, weiß Franz Rother, Herausgeber und Chefredakteur der E-Mobilitätsplattform Edison. Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected]. *** Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen
Ep 319Shiba Inu-Hype & Squid-Pleite: Auf diese Warnsignale sollten Krypto-Anleger achten
Der Wert des Meme-Coins Shiba Inu ist binnen eines Monats um 900 Prozent gestiegen. Nun folgt die Korrektur. Digitalexperte Alexander Braun unterzieht die Cyberdevise dem Realitätscheck. Der Wert des Meme-Coins Shiba Inu hat sich im Oktober fast verzehnfacht. Zwischenzeitlich schaffte es der Coin in die Top Ten der wertvollsten Kryptowährungen nach Marktkapitalisierung. Doch seit einigen Tagen folgt dem Hype die Korrektur. Im Internet diskutieren Kryptofans über die Seriosität und Sinnhaftigkeit der Cyberdevise. Immerhin sensibilisierte zuletzt die Kryptowährung zur Netflix-Serie „Squid Games“ für Scam-Gefahren beim Handel mit dem digitalen Geld. Der Squid Coin erlebte binnen weniger Wochen einen Kursanstieg von mehr als 28,5 Millionen Prozent. Dann jedoch brach der Kurs plötzlich ein, der Wert sank beinahe auf Null. Der Coin entpuppte sich als Betrug. Anleger*innen soll ein Schaden von 3,4 Millionen Euro entstanden sein. Wie gefährlich sind Investitionen in Meme-Coins und auf welche Warnsignale sollten Anlegerinnen und Anleger achten? Ist der Shiba Inu-Coin seriös und birgt er noch Kurspotenzial? Die Antworten hat Capco-Digitalexperte Alexander Braun. Er unterzieht die Spaßwährung dem Realitätscheck. Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected]. *** Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen
Ep 318Amazon und Microsoft im Aktiencheck / Dax-Rekord / Fed-Analyse
Wegen der Lieferengpässe machte Amazon im Online-Handel zuletzt Verluste, während Microsoft die Erwartungen im Quartalsbericht übertreffen konnte. Wir analysieren den Ausblick für die Aktien Microsoft ist das wertvollste Unternehmen der Welt. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum konnte der Hard- und Softwareentwickler seinen Umsatz um 22 Prozent steigern. Und das ist nicht verwunderlich: Seit den Neunziger Jahren konnte das Unternehmen sein Geschäftsmodel unter anderem durch die Spielkonsole Xbox, das Job-Netzwerk Linkedin, die Handysparte von Nokia, der Messenger-Dienst Skype und die Spracherkennungssoftware Nuance erweitern. Silicon Valley-Korrespondent Kevin Knitterscheid weiß, wie diese Mischung den Konzern zum Börsenchampion gemacht hat und ob sich ein Investment jetzt noch lohnen könnte. Außerdem: Der Tech-Gigant Amazon hat Anlegerinnen und Anlegern zwischen 2015 und 2020 jedes Jahr mindestens 40 Prozent Rendite gebracht. Zuletzt stagnierte der Kurs – seit dem Chefwechsel von Jeff Bezos zu Andy Jassy gab es sogar Verluste. Ob das jetzt eine Chance zum Einstieg in die Aktie sein könnte, erklärt Handelsblatt New York-Korrespondentin Katharina Kort. Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected]. *** Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen
Ep 317So profitieren Sie von steigenden Öl- und Gaspreisen / US-Notenbank: Kommt jetzt die geldpolitische Wende?
Die Energiekrise treibt die Inflation und belastet Industrie und Verbraucher. Doch wer in die knappen Ressourcen investiert, kann sogar Gewinne einstreichen. Noch im vergangenen Jahr haben die Corona-Pandemie und der Preiskrieg zwischen Saudi-Arabien und Russland den US-Ölpreisunter null gedrückt. Jetzt markieren die Preise für Öl und Gas immer neue Rekorde. Allein in den vergangenen zwölf Monaten ist der Preis für europäisches Brent-Öl um rund 100 Prozent gestiegen. Erdgas verzeichnete im gleichen Zeitraum sogar einen Anstieg um mehr als 500 Prozent. Für Verbraucher ist das eine massive Belastung – doch für Öl- und Gasproduzenten ein finanzieller Segen. Die Branche verbucht erstmals seit dem Krisenjahr 2020 wieder hohe Gewinne und ein Ende des Preisanstiegs ist in naher Zukunft nicht in Sicht. Investments in Öl und Gas lohnen sich also nach wie vor. Handelsblatt-Redakteur Jakob Blume, weiß wie Anlegerinnen und Anleger jetzt an den steigenden Energiepreisen mitverdienen können. Außerdem: Am Mittwoch findet eine der wichtigsten Fed-Sitzungen der vergangenen Jahre statt. Experten rechnen damit, dass die US-Notenbank ankündigt ihre Anleihekäufe zu drosseln. Finanzredakteur Frank Wiebe über die anstehenden Entscheidungen und deren Auswirkungen auf die Finanzmärkte. Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected]. *** Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen
Ep 316Lindner vs. Habeck: Der Kampf ums Finanzministerium und die Folgen für Sie / Dax-Rally
Robert Habeck und Christian Lindner wollen Bundesfinanzminister werden. Wir zeigen, wer Favorit ist, was die beiden unterscheidet und welchen Einfluss das Amt auf die Börse hat. In der neuen Bundesregierung ist kaum ein Ministerposten so umkämpft wie der des Finanzministers. Robert Habeck und Christian Lindner kämpfen um die Spitze des Ressorts, weil dort das letzte Wort über die Umsetzung der politischen Ideen aus den anderen Ministerien gesprochen wird. Der Vorsitzende der Liberalen und der Grünen-Co-Chef stehen für zwei völlig verschiedene Denkschulen: Markt gegen Staat, Sparen oder Schulden, nationale oder europäische Staatsausgaben. Beide wollen mit dem Amt der Agenda ihrer Partei einen finanziellen Rahmen geben – und damit das Bild von Deutschland für die nächsten Jahre entscheidend mit gestalten. Wer im Duell nach Punkten führt und was sich für Sie ganz persönlich ändern würde, wenn der eine oder der andere gewinnt, analysiert Martin Greive. Er ist Politikredakteur im Berliner Büro des Handelsblatts. Wen der beiden würden Sie am liebsten als Gewinner sehen? Schreiben Sie uns gerne Ihre Meinung an [email protected]. Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected]. *** Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Morning Briefing-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen
Ep 326Bosch-Chef im Interview: Wie sieht die Autoindustrie in zehn Jahren aus, Herr Denner?
Ab dem Jahr 2035 sollen keine Diesel- und Benzinautos mehr zugelassen werden. Das sieht der Vorschlag der EU-Kommission zumindest vor. Konkret heißt das: Autos mit Verbrennungsmotoren haben in Europa keine Zukunft mehr. Bosch ist einer der weltweit größten Automobilzulieferer und hat Elektroantriebe bereits zum Kerngeschäft gemacht. Das schwäbische Unternehmen setzt aber auch auf Wasserstoff. Bis zum Jahr 2024 möchte Bosch über eine Milliarde Euro allein in Brennstoffzellen investieren. Handelsblatt Chefredakteur Sebastian Matthes hat sich mit Bosch-Chef Volkmar Denner über die Zukunft der Automobilindustrie und Alternativen für traditionelle Antriebstechniken unterhalten. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected]. *** Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Morning Briefing-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen

Ep 315Langfristig reicher werden: Mit diesen Assetklassen kann's gehen
Gold, Rohstoffe, Aktien: Ulf Sommer erklärt, wie der Weg zu mehr Reichtum gelingen kann – und welche Rolle Warren Buffett dabei spielt. In den vergangenen fünf Jahren ist der Dax und der Goldpreis um über 40 Prozent gestiegen. Auch der Markt für Rohstoffe hat in dem Zeitraum ordentlich zugelegt. Wer 2016 in diese Assetklassen genug Geld investiert hat, hätte seitdem allein durch die Einnahmen der Rendite leben können - zumindest in der Theorie. Einer, der das geschafft ist einer der erfolgreichsten Investoren der Welt: Warren Buffet. Seine Vorhersagen haben schon viele Aktionäre zu Millionären gemacht. Doch wie realistisch ist es wirklich, Geld zu verdienen ohne zu arbeiten? Wie viel Potential steckt noch in diesen Anlagemöglichkeiten und was passiert bei einem Fehlkauf? Das erklärt Finanzmarktspezialist Ulf Sommer in der neuen Folge von Today Extended. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected].
Ep 314Meta im Aktiencheck: Kann der neue Name Facebooks Image verbessern?
Facebook heißt jetzt Meta. Ob die Namensänderung das angeschlagene Image retten kann und was jetzt für Aktionäre wichtig ist. Mark Zuckerberg hat in den vergangenen Wochen viel Kritik bekommen. Grund dafür war unter anderem die Whistleblower-Affäre einer ehemaligen Facebook-Mitarbeiterin. Sie beschuldigte das Unternehmen Profite über das Gemeinwohl zu stellen. Der Konzernchef streitet die Vorwürfe jedoch ab, echauffiert sich über die kritischen Medienberichte und geht in die Offensive: Mit Verschwörungstheorien und einer neuen Konzernstrategie. Facebook heißt von nun an Meta. Zum einen will Zuckerberg damit alle Marken, die der Konzern beheimatet, stärker einschließen. Denn bislang habe man den Firmennamen hauptsächlich mit der Social-Media-Plattform in Verbindung gebracht. Zum anderen knüpft er damit an seine Vision eines “Metaverse” an. Vor allem den Bereich der Virtual Reality (VR) möchte der Konzern ausbauen. Unter anderem ist für 2022 ein VR-Headset geplant. Doch kann die neue Strategie das angeschlagene Image wieder aufpolieren oder läuft Zuckerbergs Imperium Gefahr seinen Status als größtes soziales Netzwerk der Welt zu verlieren? Unternehmensredakteur Kevin Knitterscheidt hat die Antworten. *** Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected].
Ep 313Pläne Reicht die Aktienrente? / EZB hält an Kurs fest
Die gesetzliche Rente kann den Lebensstandard im Alter laut dem neuen Vorsorgeatlas 2021 nicht sichern. Der Rentenexperte vermisst "mutige Männer" in der Politik. Wer sich bei der Altersvorsorge auf die gesetzliche Rente verlässt, wird im Alter größere Abstriche bei seinen Lebensstandards machen müssen. So lautet die Prognose des neuen Vorsorgeatlas 2021 der Union Investment und des Forschungszentrum Generationenverträge der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg. Weniger als die Hälfte ihres letzten Bruttoeinkommens bekommen demnach die Senior*innen, die sich allein auf die gesetzliche Rente verlassen. Notwendig seien jedoch mindestens 60 Prozent. Um diese Grenze zu erreichen, müssen in Deutschland andere Säulen der Altersvorsorge herangezogen werden: Riester-Rente oder betriebliche Altersvorsorge und privater Vermögensaufbau. Studienleiter Bernd Raffelhüschen ist daher überzeugt: Die gesetzliche Rente bedarf einer Reform. Er fordert leistungsgerechte, generationsgerechte, nachhaltige und sichere Renten. Der Weg dahin führe unter anderem über ein niedrigeres Rentenniveau und ein höheres Renteneintrittsalter. Doch für solche Vorschläge fehle in Berlin der Mut. Mit ihren Plänen für eine kapitalmarktgestützte Rente seien die Ampelparteien zu spät dran. *** Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected].
Ep 312Passives Einkommen durch Immobilien / Steuererklärung: Das ist jetzt wichtig/ Deutsche Bank Quartalszahlen
Den Job kündigen und nur noch von passiven Einkünften leben – den Traum haben viele. Ulf Sommer erklärt, wie das gelingen kann. Wollen Menschen ihr Vermögen vermehren, ist der erste Impuls oft der Kauf von Aktien. Es kann sich jedoch lohnen, sich mit den Alternativen zum herkömmlichen Wertpapiergeschäft zu beschäftigen. Eine Option sind Immobilien und Immobilienfonds. Das Versprechen dieser Assetklassen: Wenn Sie richtig investieren, können Sie allein von Mieteinnahmen und Renditen leben. Doch ist das wirklich realistisch und wie können Sie das anstellen? Antworten auf diese Fragen hat Finanzmarktspezialist Ulf Sommer. Außerdem: Am 31. Oktober endet die Abgabefrist für die Steuererklärung. Handelsblatt-Redakteurin Laura de la Motte fasst zusammen, worauf Sie achten müssen, wenn Sie beispielsweise im ersten Corona-Jahr in Kurzarbeit waren oder sich in Quarantäne begeben mussten. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected].
Ep 311China-Aktien: „Immer noch der attraktivste Aktienmarkt der Welt“
Der chinesische Aufschwung hat an Tempo verloren. Ist die Wachstumsstory bald vorbei? Investor Ingo von Morgenstern bleibt optimistisch – und verrät, wie Sie Ihr Portfolio für das „neue China“ anpassen können. Stromausfälle, die Regulierung des Technologiesektors durch die Regierung und die drohende Pleite des Immobilienriesen Evergrande: Chinas ökonomische Stabilität wird in diesen Wochen auf eine harte Probe gestellt. Zwischen Juli und September wuchs die Wirtschaft um knapp fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal – deutlich langsamer als erwartet. Und viele chinesische Unternehmen haben in den vergangenen Monaten an Börsenwert eingebüßt, allen voran der aufstrebende Technologiesektor. Ingo Beyer von Morgenstern ist Chef des Analysehauses Qilin Capital und verwaltet dort einen Aktienfonds, der sich auf Asien und besonders auf China fokussiert. Er erklärt, welche Branchen er weiterhin im Aufschwung sieht und bei welchen Skepsis angebracht ist. Außerdem spricht über die Gründe für seinen ungebrochenen Optimismus – und das „neue China“, auf das er sich schon jetzt mit seinem Portfolio eingestellt hat. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected].
Ep 310Wie Sie mit italienischen Aktien den Dax schlagen können
Mit Italiens erfolgreicher Impfkampagne erholt sich auch die Wirtschaft von der Pandemie – und wächst so stark wie keine andere in Europa. Wir zeigen, ob sich jetzt ein Einstieg in den italienischen Aktienmarkt lohnt. Nach nicht mal neun Monaten als italienischer Ministerpräsident kann Mario Draghi eine beeindruckende Bilanz vorweisen: Acht von zehn Italienern sind zweimal geimpft und die Wirtschaft wächst dieses Jahr um über sechs Prozent. Auch an der Börse ist der Aufschwung zu spüren, der Leitindex FTSE MIB steht seit Silvester rund ein Fünftel im Plus. Wie wurde Italien zu Europas ökonomischem Primus? Und wie können Anleger daran Teil haben? Rom-Korrespondent Christian Wermke verrät, wie der frühere EZB-Präsident Draghi sein Land in so kurzer Zeit aus der Corona-Rezession rausgeholt hat – und welche Branchen und Unternehmen vom Comeback der Wirtschaft besonders profitieren. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected].
Ep 308Tesla-Analyse: Warum Elon Musk trotz Chipmangel Rekorde einfährt / Evergrande Update
Tesla erlebt ein neues Aktien-Allzeithoch und Rekordzahlen im dritten Quartal - warum der Autobauer trotz fehlender Halbleiter erfolgreich bleibt. Die Aktie des Elektroautomobilherstellers Tesla, hat an diesem Freitag ein neues Allzeithoch erreicht: In weniger als zwölf Monaten konnte sie einen Zuwachs von knapp 350 Euro auf mittlerweile fast 800 Euro verzeichnen. Und auch bei den Quartalszahlen befindet sich Tesla auf der Überholspur: Während andere Fabriken stillstehen, vermeldet der Elektroautobauer Rekordzahlen. Und das obwohl durch den akuten weltweiten Chipmangel ein wichtiger Bestandteil zur Fahrtüchtigkeit der E-Autos fehlt. In dieser Hinsicht hat Tesla die Erwartungen der Anlegerinnen und Anleger übertroffen. Eine ausführliche Analyse, wie der Autobauer beim Umgang mit logistischen Engpässen und der Software andere Hersteller übertrumpfen konnte, gibt Professor Stefan Bratzel, Gründer und Direktor des unabhängigen Forschungsinstituts Center of Automotive Management. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected].
Ep 307Darauf müssen Anleger beim Bitcoin-Futures-ETF achten / Die möglichen Nachfolger von Bundesbank-Präsident Weidmann
Für eine Beteiligung am Krypto-Markt gibt es zwei Möglichkeiten: ein direktes oder ein indirektes Investment. Krypto-Produkte wie ETFs, ETNs oder ETCs können den Einstieg erleichtern. Mit knapp 66.930 Dollar hat der Bitcoin am Mittwoch ein neues Allzeithoch erreicht. Ein Grund dafür war der erfolgreiche Start des ersten börsengehandelten Bitcoin-Futures-ETF, dem ProShares Bitcoin Strategy-ETF. Krypto-Experte Timo Emden ist überzeugt, der neue Indexfonds könnte Kryptowährungen „salonfähig“ machen. Denn während sich immer mehr Anleger aufgrund der Kurszuwächse für Kryptowährungen interessieren, ist die Hemmschwelle zum tatsächlichen Investment bei Neueinsteigern noch hoch. Das liegt an der Volatilität der Kryptowährungen, die vorsichtige Anleger bislang eher abschreckt. Produkte wie Krypto-ETFs, ETNs oder ETCs haben für jene Anleger daher einen gewissen Reiz. Was hinter den Abkürzungen steckt und ob diese Produkte sich für Privatanleger eignen, erfahren Sie von Finanzredakteurin Mareike Müller in unserem Handelsblatt Today Krypto-Glossar. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected].
Ep 306Jahresendrally voraus? / Rücktritt Bundesbank-Präsident Weidmann / Bitcoin-Rekordhoch
Finanzexperte Frank Fischer erklärt, was für eine Rally im vierten Quartal spricht – und wie Anleger sich gegen die aktuell hohe Inflation schützen können. Das letzte Quartal des Jahres hat vor kurzem begonnen und damit auch die statistisch gesehen besten Monate an der Börse. Der Start in den Oktober 2021 war allerdings holprig. Grund dafür waren vor allem die hohen Energiepreise und die steigende Inflation. Hinzu kommt der akute Chipmangel und die Pleite vom chinesischen Immobilienriesen Evergrande. Eigentlich spricht kaum etwas für einen positiven Abschluss in diesem Jahr. Doch die Anleger bleiben optimistisch. Laut dem Dax Sentiment erwarten viele eine Jahresendrally. Kein Wunder: In den vergangenen 33 Jahren kam es in den letzten Monaten des Jahres lediglich zu vier negativen Kursentwicklungen am Dax. Sollten Anleger jetzt vorsichtig bleiben oder den Zukunftsoptimismus mitnehmen? Frank Fischer, Chef der Shareholder Value Management AG, hat die Antwort. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected].
Ep 305Dieser Fonds fördert versteckte Tech-Talente / Schuldendebatte spaltet Europa
Deutsche Universitäten bringen zu wenig Gründer hervor. Wagniskapitalgeber Earlybird will das mit einer neuen Förderung ändern. Und: EU startet Reformdebatte um Haushaltsregeln Studierende und Forschende an deutschen Hochschulen bringen eine Vielzahl erstklassiger Patente hervor. Den Schritt zum erfolgreichen Startup schaffen jedoch verhältnismäßig wenige. Das ist laut Graciana Petersen von der Unternehmensberatung McKinsey eine verpasste Chance für Gründungen, die Milliardenbewertungen erreichen könnten. Der Münchner Startup-Finanzierer Earlybird will dieses verlorene Innovationspotenzial nun bergen. Mit einem neuen Fonds namens Uni-X stellt der Wagniskapitalgeber 75 Millionen Euro exklusiv für junge, forschungsnahe Technologie-Firmen im Universitätsumfeld bereit. Als Investment-Scouts sollen die Professoren einspringen und vielversprechende Projekte ihrer Studierenden an den Kapitalgeber vermitteln. Unternehmensredakteurin Larissa Holzki verrät, warum das nicht nur eine Chance für junge Erfinder:innen ist, sondern auch für Investoren. Außerdem: Die Europäische Kommission will die Haushaltsregeln für EU-Länder nach der Aufnahme von Rekordschulden in der Corona-Pandemie vereinfachen. Die sogenannten Maastricht-Regeln geben beispielsweise vor, wie viele Schulden die Mitgliedsstaaten der Währungsunion aufnehmen dürfen. Einige EU-Staaten wünschen sich eine Reform dieser Vorgaben. Politik-Redakteur Martin Greive über einen emotionalen Streit, der die Euro-Länder spaltet. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected].
Ep 304Krypto-Regulierungswelle: Erst China, jetzt die USA? / Bitcoin: ETF-Debüt
China hat bereits vor einigen Wochen alle Transaktionen in Verbindung mit Bitcoin und Co. für illegal erklärt. Nun wollen auch die USA bei digitalen Währungen stärker durchgreifen. Der Bitcoin ist am Montag auf die Marke von 62.000 Dollar gestiegen. Das Allzeithoch von 64.800 Dollar ist somit in greifbarer Nähe. Grund für die Rally ist die Zulassung von börsengehandelten Indexfonds (ETF) auf Bitcoin Futures, die am Dienstag genehmigt werden. Doch die Kryptowährung steht unter Druck. Nachdem die chinesische Zentralbank im September den Handel mit digitalen Währungen für illegal erklärt hat, soll nun auch in den USA der Kryptomarkt reguliert werden. Steht die älteste Digitalwährung der Welt jetzt vor einem Kursabsturz oder ergeben sich vielleicht sogar neue Chancen? New York-Korrespondentin Astrid Dörner über die Zukunft des Kryptomarktes. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected].

Ep 309Wie viel Dollar ist der Bitcoin in zehn Jahren wert?
Die Kryptowährung hat in diesem Jahr in Summe stark an Wert gewonnen – aber auch die Risiken steigen. Ob sich der Bitcoin als Währung und Wertanlage langfristig halten kann. Die älteste Kryptowährung der Welt ist trotz einiger Höhenflüge und Talfahrten in den letzten Monaten weiterhin beliebt bei Anlegern. Von über 10.000 Dollar im Oktober letzten Jahres ist der Kurs dieses Jahr im April zeitweise auf über 60.000 Dollar gestiegen. Im Mai mussten Bitcoin-Fans dann allerdings die erste große Korrektur ertragen – der Kurs war zeitweise auf unter 30.000 Dollar gesunken. Aktuell geht es wieder Berg auf mit der Kryptowährung, Investoren hoffen auf ein neues Rekordhoch. Nach wie vor schwankt der Bitcoin jedoch stark im Wert. Welche Faktoren die Volatilität treiben, hat Thomas Kehl von Finanzfluss in der Folge von Mittwoch bereits erklärt. Im zweiten Teil des Gesprächs erklärt Thomas Kehl, welche Risiken Anlegerinnen und Anleger jetzt unbedingt berücksichtigen sollten. Kann sich der Bitcoin in Zukunft als Wertanlage und als Zahlungsmittel durchsetzen? Und wie viel Dollar ist der Bitcoin wohl in zehn Jahren wert? Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected].
Ep 303Wie Sie vom Chipmangel profitieren können
Autos werden nicht fertig, Elektronikartikel sind vergriffen und selbst das iPhone wird weniger produziert: Weil Halbleiter fehlen, dreht sich die Wirtschaftswelt langsamer. So schlagen Sie aus der Knappheit Kapital. Ohne Mikrochips können Computer nicht rechnen, Elektroautos nicht fahren und Bildschirme nichts anzeigen. Weil die Produkte unseres Alltag immer mehr elektronische Bauteile haben, braucht die Welt mehr Halbleiter. Doch die Hersteller können den Bedarf nicht schnell genug stillen und so büßen viele Branche Milliardenumsätze ein. Der Chipmangel als Gefahr für die Weltwirtschaft – dieses Thema haben wir im Podcast „Handelsblatt Today“ schon mehrmals in diesem Jahr besprochen. In dieser Folge wollen wir Ihnen zeigen, warum wir wohl auch noch nächstes Jahr darüber reden müssen – und wer besonders unter den Engpässen leidet. Gleichzeitig klären wir, welche Möglichkeiten Anleger haben, um aus der Krise eine Investmentchance zu machen. Joachim Hofer, Chip-Experte und Handelsblatt-Korrespondent in München, spricht über die Hintergründe Made in Taiwan, den größten deutschen Halbleiter-Hersteller Infineon – und gibt Tipps für alle, die sich für Weihnachten noch Hightech-Produkte sichern möchten. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected].
Ep 302Zukunftsbranche Medizintechnik: Lohnt sich jetzt ein Investment?
Deutschland ist europaweit der stärkste Standort der Medizintechnik-Branche. Die Startups des Sektors sind im internationalen Vergleich jedoch unterfinanziert. Das gefährdet den Wettbewerbsvorteil. Im ersten Halbjahr 2021 konnten deutsche Startups mehr Kapital als je zuvor sichern: Knapp 7,6 Milliarden Euro flossen in die Jungunternehmen. Auch im zweiten Halbjahr übertrifft die Summe bereits die Erwartungen. Während Venture Capital branchenübergreifend ein neues Level erreicht, kommt bei Medizintechnik-Startups zu wenig von dem Geld an. Im internationalen Vergleich sind sie unterfinanziert - und das obwohl Deutschland als größter MedTech-Standort Europas gilt und die Branche von Pandemie und Digitalisierung profitiert. Was also schreckt Geldgeber ab? Und kann der träge Kapitalfluss Deutschlands Branchenstatus gefährden? Jan Thede von der Axel Springer Beratungsagentur hy und Hadi Saleh, CEO von CeramTec, einem führenden Produzenten von Hochleistungskeramik für medizinische Produkte, geben Antwort. Die Branchenkenner sind sich einig, dass MedTech-Startups mehr Aufmerksamkeit zusteht und für Anleger großes Potenzial bergen. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected].
Ep 301Bitcoin: Auch in Zukunft noch die Nummer eins? / Kommt bald die Stagflation?
Die Kryptowährung unterliegt seit Monaten großen Kursschwankungen. Ob sich der Wert jetzt stabilisiert und wieviel Potential im Bitcoin steckt. Für viele Bitcoin-Fans war die vergangene Woche entscheidend: Über das Wochenende konnte die wichtigste Kryptowährung erstmals seit dem Crash im Mai die wichtige Marke von 56.000 US-Dollar brechen und sogar mehr als einen Tag halten. Damit kommt der Preis dem All-Time-High von über 64.000 US-Dollar immer näher, auch wenn es zum Start der Woche eine kleinere Korrektur gab. Doch was bedeutet die aktuelle Entwicklung für die Volatilität des Bitcoins? Die immer wieder auftretenden Kursschwankungen begleiten die Kryptowährung fortlaufend. Thomas Kehl von Finanzfluss erklärt, welche Faktoren die Volatilität in Zukunft stark treiben könnten und was das für alle heißt, die in Bitcoin investiert sind oder investieren wollen. Außerdem: Finanzredakteur Frank Wiebe spricht über das Risiko einer Stagflation, also über das Zusammentreffen von Inflation und schwach wachsender Wirtschaft. Sind jetzt viele Arbeitsplätze gefährdet und können Vergleiche zu der letzten Stagnation in den 70er Jahren gezogen werden? Mehr dazu in der aktuellen Sendung von Today. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected].
Ep 300Inflation, Energiekrise, US-Staatsbankrott: Wie groß ist die Angst an der Wall Street?
Die Wall Street ist zurzeit wegen verschiedener Schlagzeilen in Aufruhr. Börsenexperte Markus Koch gibt ein Stimmungsbild vom wichtigsten Finanzplatz der Welt. In den letzten Wochen war die wirtschaftliche Berichterstattung für die US-amerikanischen Märkte von negativen Schlagzeilen geprägt: Die Probleme des chinesischen Immobilienkonzerns Evergrande und die Implosion der Big Tech-Aktien sind nur zwei Beispiele. Finanzpolitisch trieb die USA die Angst vor einem Staatsbankrott um: Die US-Finanzministerin Janet Yellen warnte, wenn die Zahlungsunfähigkeit der USA nicht innerhalb der nächsten Tage reglementiert werde, drohe der amerikanischen Wirtschaft die Rezession. Der Kongress hat daraufhin die Schuldengrenze angehoben. Allerdings nur vorübergehend bis Dezember. Das Zittern geht also weiter. Vor allem die weltweite Energiekrise, die die Preise für Gas, Kohle und Öl zu neuen Rekorden treibt, belastet im Zusammenspiel mit globalen Lieferengpässen die Margen der US-Konzerne und wichtige Indizes. Kurz vor Beginn der Berichtsaison gibt Handelsblatt-Börsenexperte Markus Koch einen Überblick über die Stimmung an der Wall Street. Er erklärt, wie Anlegerinnen und Anleger mit dem volatilen Markt umgehen können, um ihr Depot zu schützen – und warum all die Angstfaktoren die Jahresendrally gefährden. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected].
Ep 299Inside China: Kann Evergrande eine Weltwirtschaftskrise auslösen?
Nach Evergrande hat auch der chinesische Immobilienentwickler Fantasia Holdings Group Zahlungsprobleme gemeldet. Die Sorge vor einer Kettenreaktion und einer Wirtschaftskrise steigt. China ist enorm verschuldet. Die Gesamtverschuldung in der Volksrepublik liegt bei 287 Prozent der Wirtschaftsleistung und ist damit auf fast gleichem Niveau wie die Verschuldung in den USA und Europa. Das Problem: Laut den Vereinten Nationen hat China nur ein durchschnittliches Pro-Kopf-Einkommen von 10.000 Euro. In Europa ist dieser Wert drei- und in den USA sogar sechsmal so hoch. Evergrande ist der höchst verschuldete Immobilienkonzern der Welt. 300 Milliarden Dollar an Verbindlichkeiten hat das Unternehmen angehäuft - doch zurückzahlen kann Evergrande die Schulden nicht. Die Insolvenz droht. Vor einigen Tagen hat mit der Fantasia Holdings Group der nächste chinesische Immobilienentwickler Zahlungsprobleme gemeldet. Die Angst vor einer Kettenreaktion wächst. Droht der chinesischen Wirtschaft jetzt ein Crash? Ist Evergrande vielleicht sogar der Auslöser einer Weltwirtschaftskrise und inwiefern ist der deutsche Markt von Chinas Problemen betroffen? Die Antworten hat Michael Jakob, Geschäftsführer vom Portal AlleAktien. Jakob hat selbst lange in China gelebt und erklärt in dieser Folge auch, worauf Anleger jetzt bei chinesischen Aktien achten sollten. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected].
Ep 298MSCI World: Wie groß ist die Blasengefahr jetzt?
Der Welt-Aktien-Index MSCI World gehört zu den wichtigen Leitindizes, auf denen viele ETFs basieren. Doch er hat Klumpenrisiken. Börsengehandelte Indexfonds (ETFs) haben in den vergangenen Jahren einen Boom erlebt und gehören schon seit langem zu der Standardausstattung von Anlegern. Der weitverbreitetste Index ist der MSCI World: In den vergangenen zwölf Monaten ist der Welt-Aktien Index um fast 30 Prozent gestiegen. Als einer der wichtigsten ETFs weltweit wird in ihm die Kursentwicklung von rund 1.600 Aktien aus 23 Industrieländern abgebildet. Der größte Anteil des MSCI World liegt mit fast zwei Dritteln bei den US-amerikanischen Aktien – mit größerer Gewichtung auf US-Tech-Aktien: Alphabet, Apple, Microsoft, Amazon, Facebook und Tesla sind nur ein paar der Unternehmen, die im MSCI World vertreten sind. Kann so eine Gewichtung gesund für einen Welt-Index sein? Wie groß ist die Gefahr vor einer Blase? Das erklärt in der heutigen Sendung Finanzredakteurin Andrea Cünnen. Sie weiß, wie Anlegerinnen und Anleger ihr Depot vor dieser Übergewichtung schützen können. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected].
Ep 297Wie der Wandel zur Kreislaufwirtschaft in Deutschland gelingen kann
Die Transformation von einem linearen System zu einer Kreislaufwirtschaft könnte durch die Verknüpfung von Start-ups, Entscheidern und Zivilgesellschaft gelingen. Doch es gibt Herausforderungen. Der Wandel von einer linearen zu einer zirkulären Wirtschaft ist einer der zentralen Herausforderungen die es im Rahmen des Klimaschutzes zu überwinden gilt. In einer Kreislaufwirtschaft werden bestehende Materialien und Produkte so lange wie möglich genutzt, repariert, recycelt oder wiederverwertet, statt sie wegzuschmeißen. Eine solche Umstrukturierung betrifft die gesamte Ökonomie auf verschiedenen Ebenen. Das bedeutet auch, dass einige der Verantwortlichen vorübergehende Nachteile tragen müssen. Wie können Unternehmen und Konsumenten überzeugt werden, nachhaltigere Entscheidungen zu treffen? Max Hofer vom gemeinnützigen Sozialunternehmen Project Together hat die Antworten. Mit "Circular Futures" wollen er und sein Team das deutschlandweit größte Innovationsprogramm aufstellen, um zivilgesellschaftliche Initiativen, Entscheider und Start-ups zusammenzubringen und Zukunftsfragen durch vielversprechende Ansätze zu lösen. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected].
Ep 296So können Regionalwährungen die lokale Wirtschaft stärken
Regionalwährungen sind ein Gegenstück zum globalen Finanzsystem. Über das Konzept der Euro-Alternativen. Es gibt sie verteilt in ganz Deutschland: Regionalwährungen. Ob in Dresden, Karlsruhe, Kassel oder im Chiemgau. Das Prinzip ist simpel. Im Kurs von 1:1 können Verbraucher:innen den Euro in Lokalwährungen umtauschen. Damit können sie in einer bestimmten Region bezahlen. Damit das Geld im Umlauf bleibt, verliert es nach einer bestimmten Zeit an Wert. Auf diese Weise soll die heimische Wirtschaft angetrieben werden. Ein Positivbeispiel ist der Anfang das 1930er Jahre gegründete Wörgler Freigeld aus Österreich. Die gleichnamige Stadt hatte enorme wirtschaftliche Probleme. Dank der Regionalwährung sank die Arbeitslosigkeit, die Produktivität stieg und die Steuereinnahmen wuchsen - bis die Nationalbank das Experiment stoppte. Wie gut funktioniert dieses System heute? Die erfolgreichste Regionalwährung Deutschlands ist heute der Chiemgauer. Christian Gelleri hat die Regionalwährung zusammen mit sechs Schülerinnen kurz nach der Einführung des Euros gegründet. Gelleri und Andreas Löffler, Professor für Bank- und Finanzwirtschaft an der Freien Universität Berlin, über die Alltagstauglichkeit und die Vor- und Nachteile von Regionalwährungen. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected].
Ep 295Fashion fürs Depot: Wie deutsche Modeunternehmen zum Herbstgeschäft aufgestellt sind
Das Jahr 2020 hat die Modebranche finanziell schwer getroffen. Mit den neuen Herbst-Kollektionen könnte das Tal nun überwunden werden. Wieso sich jetzt ein Blick auf die Aktien der deutschen Fashionfirmen lohnt. Mit dem Beginn des Herbstes beginnt auch für die Modebranche die wichtigste Saison des Jahres. Nach den massiven finanziellen Einbußen der Branche in 2020 könnte es jetzt wieder aufwärts gehen. Denn im Gegensatz zum vergangenen Jahr, gibt es auch wieder volle Fußgängerzonen und auf der Pariser Fashion Week wird erstmalig wieder auf analoge Modeshows gesetzt. Lohnt es sich jetzt, das Depot neu einzukleiden? Volker Bosse, Branchenexperte und Aktienanalyst bei der Baader Bank, blickt auf die fünf größten deutschen, börsennotierten Fashionfirmen: About You, Adidas, Hugo Boss, Puma, und Zalando. Ein Gespräch über logistische Herausforderungen, die Relevanz der Fußgängerzone und einen großen Turnaround. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected].
Ep 294Scalable Capital-Chef vs. Finanzexperte: Womit verdienen Neo-Broker wirklich Geld?
Erik Podzuweit und Gerhard Schick von der Bürgerbewegung Finanzwende zum Geschäftsmodell von Neo-Brokern. Über die Kostentransparenz der Fintechs. Neo-Broker-Apps haben sich in Zeiten von Corona unter Smartphonenutzern erfolgreich etabliert. Für viele neue Anlegerinnen udn Anleger sind die Apps das Tor zur Börsenwelt. Die Zweifel am Erfolg der Neo-Broker sind also in jedem Fall beseitigt – die Zweifel am Geschäftsmodell allerdings nicht. Gerhard Schick von der Bürgerbewegung Finanzwende und Erik Podzuweit von Scalable Capital sprechen in der heutigen Sendung über das Geschäftsmodell von Neo-Brokern und darüber, wie genau die Fintechs eigentlich ihr Geld verdienen. Dabei kommen sie auch auf den Spread, also die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufskurs, zu sprechen. Wie kommt dieser zustande und was müssen Anleger beachten? Wie transparent sind die Kosten von Neo-Brokern wirklich und handeln die Fintechs immer im Sinne der Anlegerinnen und Anleger? Das und vieles mehr wird in der heutigen Folge diskutiert. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected].

Ep 293Die zehn stärksten Aktien der Welt Teil 2 – und die verpönte Nummer elf
Fast alle Unternehmen, die im Dax, MDax, SDax und im Dow Jones, in der Nasdaq und im S&P gelistet sind, werden in diesem Jahr Rekordgewinne erwirtschaften. Allein im Dax könnten die Firmen einen Nettogewinn von über 100 Milliarden Euro erwirtschaften. Zum Vergleich: Das sind gut fünf Milliarden Euro mehr als im bisherigen Rekordjahr 2017. Und die Rekordgewinne der Firmen wirken sich auch positiv auf die Aktienkurse der Unternehmen aus: Handelsblatt-Aktienanalyst Ulf Sommer hat aus mehr als 61.000 börsennotierten Unternehmen die zehn stärksten Aktien der Welt analysiert. Seine zehn Gewinner sind besonders wachstumsstark und attraktiv bewertet. Eine elfte Aktie hatte es trotz guter Bewertung von Ulf zwar nicht in das Ranking geschafft – aber in die heutige Podcast-Sendung. Um welche Firma es konkret geht und ob unser Aktienanalyst in den kommenden Jahren mehr Potential auf dem amerikanischen oder europäischem Aktienmarkt sieht. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected].
Ep 292Mit russischen Aktien von steigenden Erdgaspreisen profitieren / Energiekrise in Großbritannien
Der russische Leitindex RTS steht dieses Jahr fast 30 Prozent im Plus. Welche Einzelwerte jetzt besonders lohnen und welche Herausforderungen bestehen. Der russische Aktienmarkt erlebt seit einem Jahr einen regelrechten Boom. Grund dafür sind vor allem die steigenden Gaspreise und ein stabiler Rubel. Aber auch die momentan ruhige Lage in der Politik spielt eine Rolle. Allein der Einzelwert vom russischen Erdgasunternehmen Gazprom ist in den letzten 12 Monaten um 130 Prozent gestiegen. Doch ist der Hype vielleicht schon bald wieder vorbei? Bei welchen Aktien ist die Dividendenrente besonders hoch und wo lohnt es sich zu investieren? Die Antworten hat Angelika Millendorfer, Managerin von einem russischen Aktienfonds der Raiffeisen Capital. Außerdem: Großbritannien geht der Sprit aus. Seit Tagen haben viele britische Tankstellen enormen Benzinmangel. Lieferketten sind unterbrochen und es entstehen Engpässe in den Supermärkten. Mittlerweile wird sogar das Militär eingesetzt. Die Lage spitzt sich zu. Wie schlimm das Chaos tatsächlich ist und inwiefern es den britischen Aktienmarkt betrifft, weiß Handelsblatt London-Korrespondent Carsten Volkery. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected].
Ep 291Die zehn stärksten Aktien der Welt – Teil 1 / US-Verschuldung / Lilium-Chef im Interview
Über wachstumsstarke und ertragreiche Konzerne, die attraktiv bewertet sind. Und: Lilium CEO über den IPO an der amerikanischen Börse und die scharfe Kritik von Experten. Der Börsenwert der mehr als 61.000 Unternehmen, die weltweit an den Börsen gelistet sind, hat sich seit dem Corona-Tief im Frühjahr im vergangenen Jahr auf knapp 120 Billionen Euro erhöht. Aktienanalyst und Unternehmensredakteur Ulf Sommer hat die besonders wachstumsstarken und attraktiv bewerteten Aktienkurse aus allen börsennotierten Unternehmen identifiziert. Welche Kriterien bei der Auswahl eine besondere Rolle gespielt haben und um welche zehn stärksten Aktien der Welt es geht, erklärt er in dieser neuen Folge Handelsblatt Today. Außerdem: Vor wenigen Wochen hatte das Flugtaxi-Unternehmen Lilium seinen IPO an der US-amerikanischen Börse Nasdaq. Über seine Vision für die Zukunft hat der CEO des Start-Ups, Daniel Wiegand, mit Chefredakteur Sebastian Matthes diskutiert. Worauf Anlegerinnen und Anleger bei einem Investment achten müssen, hören Sie im Best-of des Interviews. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected].
Ep 290Streitgespräch: Sollten Deutsche Wohnen & Co enteignet werden? / Ölpreis / Evergrande / Dax
Am Sonntag haben über 56 Prozent der Berliner für eine Vergesellschaftung großer Wohnbestände gestimmt. Ob das die Mieten langfristig senken würde und ob dieser Schritt verfassungswidrig wäre. Am vergangenen Sonntag wurde in Berlin dreifach gewählt: Neben der Bundestagswahl und der Berliner Abgeordnetenhaus-Wahl, wurde auch beim Volksentscheid zur Initiative „Deutsche Wohnen und Co enteignen“ abgestimmt. 56 Prozent der Wählerinnen und Wähler stimmten dabei für eine Vergesellschaftung von Immobilienfirmen mit mehr als 3000 Wohnungen. Der Sprecher der Initiative „Deutsche Wohnen und Co enteignen“ und der Staatsrechtler Ulrich Battis diskutieren in der heutigen Folge eine mögliche Enteignung. Aus rechtlicher Sicht widerspricht die Forderung dem Grundgesetz, erklärt Battis. Politisch hingegen könne und müsse sie einiges bewirken, fordert Rouzbeh Taheri. Wie könnte eine Enteignung finanziert werden? Würde sie langfristig wirklich zu einem fairen Mietpreis führen? Und wäre eine Vergesellschaftung überhaupt rechtens? Welche Folgen eine Enteignung für die Immobilienwirtschaft und für Mieter hätte – und welche Alternativen es gäbe. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected].
Ep 289Der Kunstmarkt boomt – so steigen Sie jetzt ein / EZB vs Inflation
Auf der „Art Basel“ hat die Kunstszene ihr Comeback gefeiert, nach der Pandemie treiben vor allem junge Leute die Preise. So können Privatleute von dem Boom profitieren. Am vergangenen Wochenende fand in Basel wieder die wichtigste Kunstmesse Europas statt, nach der pandemiebedingten Pause präsentierten mehr als 270 Galerien aus aller Welt ihre Werke. Preise im Millionenbereich waren keine Seltenheit. Zu den besonders kaufkräftigen Kunstliebhabern gehören laut des aktuellen „Art Market Reports“ reiche Millenials. Lohnt es sich auch für Privatleute, in Kunst zu investieren? Welche Einstiegsmöglichkeiten gibt es im digitalen Raum und wie riskant ist ein Investment? Handelsblatt-Kunstexpertin Susanne Schreiber war am Wochenende auf der Messe vor Ort und hat die Antworten. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected].
Ep 288Warum Investor Christian Röhl eine Jamaika-Koalition bevorzugt
Die kleineren Parteien entscheiden, welche Koalition die Bundesregierung anführen wird. Ampel oder Jamaika? Wir analysieren die Folgen für die Finanzmärkte. Bei der Bundestagswahl 2021 erlebt die Union eine historische Niederlage und verliert viele Stimmen an die SPD, die neue stärkste Kraft im Land wird. Beide Parteien können in Form einer Regierungskoalition mit Liberale und Grüne eine politische Mehrheit erreichen. Ampel oder Jamaika: Christian Lindner (FDP) und Annalena Baerbock (Grüne) müssen in den nächsten Wochen beantworten, mit wem sie ein Regierungsbündnis eingehen wollen. Welche Folgen hat das Wahlergebnis für die Börse? Investor, Kapitalmarktexperte und Bestsellerautor Christian Röhl verrät, wie er mit seinem Depot auf das Ergebnis reagiert und warum er einen Kanzler Armin Laschet bevorzugen würde. Außerdem: Unser Berliner Politik-Korrespondent Martin Greive beantwortet die Frage, warum so viele der Wählerinnen und Wähler bei dieser Abstimmung von der CDU zur SPD gewechselt sind, was der kleinste gemeinsame Nenner zwischen der FDP und den Grünen sein könnte und warum SPD-Chef Olaf Scholz seiner Ansicht nach bessere Chancen auf das Kanzleramt hat. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected].
Ep 285Steuern hoch, Steuern runter: Potentielle Finanzminister und ihre kontroversen Strategien
Habeck, Lindner und Merz sind Aspiranten für den Job des nächsten Bundesfinanzministers. Welche finanzpolitischen Veränderungen unter wem zu erwarten sind. Am Sonntag ist Bundestagswahl: Viele Chef-Posten in den Ministerien werden bald neu besetzt werden – das gilt auch für das Finanzministerium. FDP-Chef Christian Lindner, Grünen-Chef Robert Habeck und CDU-Politiker Friedrich Merz wären potentielle Kandidaten für den Posten. Dabei könnten die strategischen Ansätze der Aspiranten für die zukünftige Finanzpolitik Deutschlands kaum unterschiedlicher sein: Von Steuererhöhungen bis hin zu Steuersenkungen – die Kandidaten verfolgen entsprechend ihrer Parteilinie sehr unterschiedliche Ziele. Politikredakteur Jan Hildebrand spielt die möglichen Szenarien durch und erklärt, für welche Änderungen ein Finanzminister Habeck stehen würde, welche Maßnahmen für Lindner unverhandelbar wären und welchen Kurs Merz für die Bundesrepublik einschlagen möchte. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected].
Ep 284Evergrande und die Folgen: Was Anleger jetzt wissen müssen
Der Immobilienriese Evergrande steht vor dem Bankrott, die Reaktion der Regierung steht noch aus. Warum es dennoch wenig Grund für Panik gibt und worauf Anleger jetzt achten sollten. Für seine zahlreichen Projekte hat sich der Immobilienkonzern Evergrande stetig Milliarden geliehen, um Bauland zu kaufen, Hochhäuser zu entwickeln – und noch vor dem ersten Spatenstich die Apartments an die chinesische Mittelschicht zu verkaufen. Dieses System hat Chinas Wirtschaft lange angetrieben, könnte aber nun in sich zusammenbrechen, da Evergrande seine Kredite nicht mehr bedienen kann. Die zentrale Frage ist nun, ob der chinesische Staat das zweitgrößte Immobilienunternehmen des Landes rettet – oder eine Pleite riskiert. Schon gibt es Vergleiche zum Fall der US-Investmentbank Lehman Brothers, die 2008 eine globale Finanzkrise auslöste. Was wären die realistischen Auswirkungen einer Pleite für Chinas Wirtschaft, die Welt und Ihr Geld? Handelsblatt-China-Korrespondentin Dana Heide erklärt, warum es wenig Grund für Panik gibt und worauf Anleger jetzt achten sollten. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected].
Ep 283Wie teuer wird Erdgas noch werden? / U-Boot-Streit wird zur transatlantischen Krise
Thomas Gutschlag, CEO der Deutsche Rohstoff AG, erklärt die Folgen des Preisanstieges. Und: Der U-Boot-Streit zwischen der EU und den USA spitzt sich zu. Jetzt stellt Brüssel den Start des Handels- und Technologierats mit den USA infrage. Die Preise für Erdgas explodieren und ein Ende des Preisanstieges ist nicht in Sicht. Laut Experten könnte durch den Preisanstieg die Inflation weiter angetrieben und die Konjunktur gebremst werden. Allein für September und Oktober haben mehrere Anbieter Preiserhöhungen von über zwölf Prozent angekündigt. Das wirkt sich nicht nur auf den Endverbraucher aus: Auch die Chemie-und Metallindustrie sind stark abhängig vom Erdgas. Doch was passiert, wenn die Produktionskosten in der Industrie durch teures Erdgas steigen und welche Rolle spielt Russland hierbei? Die Antwort darauf gibt heute Dr. Thomas Gutschlag, CEO und Mitbegründer der Deutsche Rohstoff AG. Außerdem: Australien hat letzten Donnerstag einen 40 Milliarden Dollar schweren U-Boot Deal mit Frankreich platzen lassen und dafür einen Sicherheitspakt mit den USA und Großbritannien bekanntgegeben. Die EU hat Frankreich ihre Solidarität zugesichert, wodurch die Spannungen zwischen Europa und den USA weiter gewachsen sind. Moritz Koch, Leiter des Handelsblatt Redaktionsbüros in Brüssel, über den U-Boot Streit. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected].
Ep 282Apple-Aktienanalyse: Wie lange läuft Tim Cooks Gewinnmaschine noch?
Mit CEO Tim Cook hat sich der Börsenwert von Apple verzwölffacht. Die jüngste Produktpräsentation aber hat die Erwartungen von Analysten und Aktionären enttäuscht. Ein Blick in die Zukunft. Seit Konzernchef Tim Cook vor zehn Jahren den Chefposten von Mitgründer der Apple Inc. Steve Jobs übernahm, schaffte er es den Börsenwert des Unternehmens zu verzwölffachen. Doch die Technologiewelt mit einer bahnbrechenden Innovation zu begeistern, so wie einst es Jobs mit dem iPhone geschafft hat - darauf warten viele Aktionäre und Analysten immer noch. Trotzdem scheint der Aktienkurs des kalifornischen Unternehmens ungebrochen nur den Weg nach oben zu kennen. Handelsblatt Silicon-Valley-Korrespondent Alexander Dehmling weiß, ob es sich dennoch lohnen könnte einzusteigen und welche Innovation Anlegerinnen und Anleger erwarten können. Er verrät auch, welche Neuigkeiten das neu vorgestellte iPhone 13 mit sich bringt und warum die Aktie sogar ein rechtliches Risiko birgt. Außerdem: Universal Music Group feiert den größten europäischen Börsengang des Jahres. Das Börsendebut in Amsterdam beschert dem Plattenlabel eine Steigerung des Marktwertes auf rund 33,5 Milliarden Euro. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected].
Ep 281New Mobility: Wo sich ein Investment für Anleger in diesem Sektor lohnt
Die BMW i Ventures GmbH investiert in zukunftsstarke Technologien und nachhaltige Produkte im Mobilitätssektor. Wo sich der Einstieg für Anleger jetzt lohnen könnte. Die Risikogesellschaft investiert hohe Millionenbeträge in den Mobilitätssektor am Aktienmarkt. Durch die Verbindung zum Autobauer BMW kann BMW i Ventures die Produkte der Start-ups, in die sie investiert, auch technisch bewerten. Bei der Bewertung möglicher Investments ist dieses technische Hintergrundwissen ein klarer Vorteil. Der vor ein paar Monaten neu aufgesetzte Fonds von rund 300 Millionen US-Dollar zeigt die aktuellen Schwerpunkte der Investmentgesellschaft auf die Bereiche Nachhaltigkeit, Transport und Produktion. Welche Trends wirklich Disruptions-Potential haben, weiß Sohaila Ouffata, die Geschäftsführerin von BMW i Ventures in Europa. Sie spricht in der heutigen Sendung über konkrete Nischen im Mobilitätssektor, in denen Anleger ihr Geld vermehren können und dabei auch noch in wirklich nachhaltige Produkte investieren. Doch wie gewissenhaft geht die Risikokapitalgesellschaft diesem Anspruch auf Nachhaltigkeit wirklich nach? Dazu mehr in der heutigen Sendung. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected].

Ep 287Notenbanken ändern Strategie: Kommt bald die Zinswende?
Sowohl die US-Notenbank als auch die europäische Zentralbank werden ihre Anleihenkäufe dieses Jahr reduzieren. Was das für die Aktienmärkte heißt. Die amerikanische Notenbank Federal Reserve wird ihre Anleihenkäufe noch in diesem Jahr reduzieren – das hat Fed-Chef Jerome Powell vor kurzem auf einer Sitzung der Notenbanker in Jackson Hole verkündet. Und auch die Europäische Zentralbank wird ihre ultra-lockere Geldpolitik noch dieses Jahr straffen. Den genauen Zeitpunkt und Umfang der Straffung lassen allerdings sowohl EZB-Chefin Christine Lagarde als auch Powell noch offen. Bislang reagieren Investoren und Aktionäre entspannt auf die Einleitung dieses bedachten Strategiewechsels. Unternehmensredakteur und Aktienanalyst Ulf Sommer erklärt, unter welchen Umständen sich das verändern könnte. Vor allem hängt das weitere Vorgehen der Notenbanken davon ab, ob die aktuell hohen Inflationsraten in Europa und in den USA vorübergehend oder längerfristig anhalten werden. Ob auf eine Reduktion der Anleihenkäufe zwangsläufig eine Zinswende folgen würde, welche Sektoren unter steigenden Zinsen leiden und welche profitieren würde, erklärt Ulf Sommer in der aktuellen Folge von Today Extended. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected].