
Handelsblatt Today – Der Finanzpodcast mit News zu Börse, Aktien und Geldanlage
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Ep 306Jahresendrally voraus? / Rücktritt Bundesbank-Präsident Weidmann / Bitcoin-Rekordhoch
Finanzexperte Frank Fischer erklärt, was für eine Rally im vierten Quartal spricht – und wie Anleger sich gegen die aktuell hohe Inflation schützen können. Das letzte Quartal des Jahres hat vor kurzem begonnen und damit auch die statistisch gesehen besten Monate an der Börse. Der Start in den Oktober 2021 war allerdings holprig. Grund dafür waren vor allem die hohen Energiepreise und die steigende Inflation. Hinzu kommt der akute Chipmangel und die Pleite vom chinesischen Immobilienriesen Evergrande. Eigentlich spricht kaum etwas für einen positiven Abschluss in diesem Jahr. Doch die Anleger bleiben optimistisch. Laut dem Dax Sentiment erwarten viele eine Jahresendrally. Kein Wunder: In den vergangenen 33 Jahren kam es in den letzten Monaten des Jahres lediglich zu vier negativen Kursentwicklungen am Dax. Sollten Anleger jetzt vorsichtig bleiben oder den Zukunftsoptimismus mitnehmen? Frank Fischer, Chef der Shareholder Value Management AG, hat die Antwort. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected].
Ep 305Dieser Fonds fördert versteckte Tech-Talente / Schuldendebatte spaltet Europa
Deutsche Universitäten bringen zu wenig Gründer hervor. Wagniskapitalgeber Earlybird will das mit einer neuen Förderung ändern. Und: EU startet Reformdebatte um Haushaltsregeln Studierende und Forschende an deutschen Hochschulen bringen eine Vielzahl erstklassiger Patente hervor. Den Schritt zum erfolgreichen Startup schaffen jedoch verhältnismäßig wenige. Das ist laut Graciana Petersen von der Unternehmensberatung McKinsey eine verpasste Chance für Gründungen, die Milliardenbewertungen erreichen könnten. Der Münchner Startup-Finanzierer Earlybird will dieses verlorene Innovationspotenzial nun bergen. Mit einem neuen Fonds namens Uni-X stellt der Wagniskapitalgeber 75 Millionen Euro exklusiv für junge, forschungsnahe Technologie-Firmen im Universitätsumfeld bereit. Als Investment-Scouts sollen die Professoren einspringen und vielversprechende Projekte ihrer Studierenden an den Kapitalgeber vermitteln. Unternehmensredakteurin Larissa Holzki verrät, warum das nicht nur eine Chance für junge Erfinder:innen ist, sondern auch für Investoren. Außerdem: Die Europäische Kommission will die Haushaltsregeln für EU-Länder nach der Aufnahme von Rekordschulden in der Corona-Pandemie vereinfachen. Die sogenannten Maastricht-Regeln geben beispielsweise vor, wie viele Schulden die Mitgliedsstaaten der Währungsunion aufnehmen dürfen. Einige EU-Staaten wünschen sich eine Reform dieser Vorgaben. Politik-Redakteur Martin Greive über einen emotionalen Streit, der die Euro-Länder spaltet. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected].
Ep 304Krypto-Regulierungswelle: Erst China, jetzt die USA? / Bitcoin: ETF-Debüt
China hat bereits vor einigen Wochen alle Transaktionen in Verbindung mit Bitcoin und Co. für illegal erklärt. Nun wollen auch die USA bei digitalen Währungen stärker durchgreifen. Der Bitcoin ist am Montag auf die Marke von 62.000 Dollar gestiegen. Das Allzeithoch von 64.800 Dollar ist somit in greifbarer Nähe. Grund für die Rally ist die Zulassung von börsengehandelten Indexfonds (ETF) auf Bitcoin Futures, die am Dienstag genehmigt werden. Doch die Kryptowährung steht unter Druck. Nachdem die chinesische Zentralbank im September den Handel mit digitalen Währungen für illegal erklärt hat, soll nun auch in den USA der Kryptomarkt reguliert werden. Steht die älteste Digitalwährung der Welt jetzt vor einem Kursabsturz oder ergeben sich vielleicht sogar neue Chancen? New York-Korrespondentin Astrid Dörner über die Zukunft des Kryptomarktes. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected].

Ep 309Wie viel Dollar ist der Bitcoin in zehn Jahren wert?
Die Kryptowährung hat in diesem Jahr in Summe stark an Wert gewonnen – aber auch die Risiken steigen. Ob sich der Bitcoin als Währung und Wertanlage langfristig halten kann. Die älteste Kryptowährung der Welt ist trotz einiger Höhenflüge und Talfahrten in den letzten Monaten weiterhin beliebt bei Anlegern. Von über 10.000 Dollar im Oktober letzten Jahres ist der Kurs dieses Jahr im April zeitweise auf über 60.000 Dollar gestiegen. Im Mai mussten Bitcoin-Fans dann allerdings die erste große Korrektur ertragen – der Kurs war zeitweise auf unter 30.000 Dollar gesunken. Aktuell geht es wieder Berg auf mit der Kryptowährung, Investoren hoffen auf ein neues Rekordhoch. Nach wie vor schwankt der Bitcoin jedoch stark im Wert. Welche Faktoren die Volatilität treiben, hat Thomas Kehl von Finanzfluss in der Folge von Mittwoch bereits erklärt. Im zweiten Teil des Gesprächs erklärt Thomas Kehl, welche Risiken Anlegerinnen und Anleger jetzt unbedingt berücksichtigen sollten. Kann sich der Bitcoin in Zukunft als Wertanlage und als Zahlungsmittel durchsetzen? Und wie viel Dollar ist der Bitcoin wohl in zehn Jahren wert? Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected].
Ep 303Wie Sie vom Chipmangel profitieren können
Autos werden nicht fertig, Elektronikartikel sind vergriffen und selbst das iPhone wird weniger produziert: Weil Halbleiter fehlen, dreht sich die Wirtschaftswelt langsamer. So schlagen Sie aus der Knappheit Kapital. Ohne Mikrochips können Computer nicht rechnen, Elektroautos nicht fahren und Bildschirme nichts anzeigen. Weil die Produkte unseres Alltag immer mehr elektronische Bauteile haben, braucht die Welt mehr Halbleiter. Doch die Hersteller können den Bedarf nicht schnell genug stillen und so büßen viele Branche Milliardenumsätze ein. Der Chipmangel als Gefahr für die Weltwirtschaft – dieses Thema haben wir im Podcast „Handelsblatt Today“ schon mehrmals in diesem Jahr besprochen. In dieser Folge wollen wir Ihnen zeigen, warum wir wohl auch noch nächstes Jahr darüber reden müssen – und wer besonders unter den Engpässen leidet. Gleichzeitig klären wir, welche Möglichkeiten Anleger haben, um aus der Krise eine Investmentchance zu machen. Joachim Hofer, Chip-Experte und Handelsblatt-Korrespondent in München, spricht über die Hintergründe Made in Taiwan, den größten deutschen Halbleiter-Hersteller Infineon – und gibt Tipps für alle, die sich für Weihnachten noch Hightech-Produkte sichern möchten. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected].
Ep 302Zukunftsbranche Medizintechnik: Lohnt sich jetzt ein Investment?
Deutschland ist europaweit der stärkste Standort der Medizintechnik-Branche. Die Startups des Sektors sind im internationalen Vergleich jedoch unterfinanziert. Das gefährdet den Wettbewerbsvorteil. Im ersten Halbjahr 2021 konnten deutsche Startups mehr Kapital als je zuvor sichern: Knapp 7,6 Milliarden Euro flossen in die Jungunternehmen. Auch im zweiten Halbjahr übertrifft die Summe bereits die Erwartungen. Während Venture Capital branchenübergreifend ein neues Level erreicht, kommt bei Medizintechnik-Startups zu wenig von dem Geld an. Im internationalen Vergleich sind sie unterfinanziert - und das obwohl Deutschland als größter MedTech-Standort Europas gilt und die Branche von Pandemie und Digitalisierung profitiert. Was also schreckt Geldgeber ab? Und kann der träge Kapitalfluss Deutschlands Branchenstatus gefährden? Jan Thede von der Axel Springer Beratungsagentur hy und Hadi Saleh, CEO von CeramTec, einem führenden Produzenten von Hochleistungskeramik für medizinische Produkte, geben Antwort. Die Branchenkenner sind sich einig, dass MedTech-Startups mehr Aufmerksamkeit zusteht und für Anleger großes Potenzial bergen. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected].
Ep 301Bitcoin: Auch in Zukunft noch die Nummer eins? / Kommt bald die Stagflation?
Die Kryptowährung unterliegt seit Monaten großen Kursschwankungen. Ob sich der Wert jetzt stabilisiert und wieviel Potential im Bitcoin steckt. Für viele Bitcoin-Fans war die vergangene Woche entscheidend: Über das Wochenende konnte die wichtigste Kryptowährung erstmals seit dem Crash im Mai die wichtige Marke von 56.000 US-Dollar brechen und sogar mehr als einen Tag halten. Damit kommt der Preis dem All-Time-High von über 64.000 US-Dollar immer näher, auch wenn es zum Start der Woche eine kleinere Korrektur gab. Doch was bedeutet die aktuelle Entwicklung für die Volatilität des Bitcoins? Die immer wieder auftretenden Kursschwankungen begleiten die Kryptowährung fortlaufend. Thomas Kehl von Finanzfluss erklärt, welche Faktoren die Volatilität in Zukunft stark treiben könnten und was das für alle heißt, die in Bitcoin investiert sind oder investieren wollen. Außerdem: Finanzredakteur Frank Wiebe spricht über das Risiko einer Stagflation, also über das Zusammentreffen von Inflation und schwach wachsender Wirtschaft. Sind jetzt viele Arbeitsplätze gefährdet und können Vergleiche zu der letzten Stagnation in den 70er Jahren gezogen werden? Mehr dazu in der aktuellen Sendung von Today. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected].
Ep 300Inflation, Energiekrise, US-Staatsbankrott: Wie groß ist die Angst an der Wall Street?
Die Wall Street ist zurzeit wegen verschiedener Schlagzeilen in Aufruhr. Börsenexperte Markus Koch gibt ein Stimmungsbild vom wichtigsten Finanzplatz der Welt. In den letzten Wochen war die wirtschaftliche Berichterstattung für die US-amerikanischen Märkte von negativen Schlagzeilen geprägt: Die Probleme des chinesischen Immobilienkonzerns Evergrande und die Implosion der Big Tech-Aktien sind nur zwei Beispiele. Finanzpolitisch trieb die USA die Angst vor einem Staatsbankrott um: Die US-Finanzministerin Janet Yellen warnte, wenn die Zahlungsunfähigkeit der USA nicht innerhalb der nächsten Tage reglementiert werde, drohe der amerikanischen Wirtschaft die Rezession. Der Kongress hat daraufhin die Schuldengrenze angehoben. Allerdings nur vorübergehend bis Dezember. Das Zittern geht also weiter. Vor allem die weltweite Energiekrise, die die Preise für Gas, Kohle und Öl zu neuen Rekorden treibt, belastet im Zusammenspiel mit globalen Lieferengpässen die Margen der US-Konzerne und wichtige Indizes. Kurz vor Beginn der Berichtsaison gibt Handelsblatt-Börsenexperte Markus Koch einen Überblick über die Stimmung an der Wall Street. Er erklärt, wie Anlegerinnen und Anleger mit dem volatilen Markt umgehen können, um ihr Depot zu schützen – und warum all die Angstfaktoren die Jahresendrally gefährden. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected].
Ep 299Inside China: Kann Evergrande eine Weltwirtschaftskrise auslösen?
Nach Evergrande hat auch der chinesische Immobilienentwickler Fantasia Holdings Group Zahlungsprobleme gemeldet. Die Sorge vor einer Kettenreaktion und einer Wirtschaftskrise steigt. China ist enorm verschuldet. Die Gesamtverschuldung in der Volksrepublik liegt bei 287 Prozent der Wirtschaftsleistung und ist damit auf fast gleichem Niveau wie die Verschuldung in den USA und Europa. Das Problem: Laut den Vereinten Nationen hat China nur ein durchschnittliches Pro-Kopf-Einkommen von 10.000 Euro. In Europa ist dieser Wert drei- und in den USA sogar sechsmal so hoch. Evergrande ist der höchst verschuldete Immobilienkonzern der Welt. 300 Milliarden Dollar an Verbindlichkeiten hat das Unternehmen angehäuft - doch zurückzahlen kann Evergrande die Schulden nicht. Die Insolvenz droht. Vor einigen Tagen hat mit der Fantasia Holdings Group der nächste chinesische Immobilienentwickler Zahlungsprobleme gemeldet. Die Angst vor einer Kettenreaktion wächst. Droht der chinesischen Wirtschaft jetzt ein Crash? Ist Evergrande vielleicht sogar der Auslöser einer Weltwirtschaftskrise und inwiefern ist der deutsche Markt von Chinas Problemen betroffen? Die Antworten hat Michael Jakob, Geschäftsführer vom Portal AlleAktien. Jakob hat selbst lange in China gelebt und erklärt in dieser Folge auch, worauf Anleger jetzt bei chinesischen Aktien achten sollten. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected].
Ep 298MSCI World: Wie groß ist die Blasengefahr jetzt?
Der Welt-Aktien-Index MSCI World gehört zu den wichtigen Leitindizes, auf denen viele ETFs basieren. Doch er hat Klumpenrisiken. Börsengehandelte Indexfonds (ETFs) haben in den vergangenen Jahren einen Boom erlebt und gehören schon seit langem zu der Standardausstattung von Anlegern. Der weitverbreitetste Index ist der MSCI World: In den vergangenen zwölf Monaten ist der Welt-Aktien Index um fast 30 Prozent gestiegen. Als einer der wichtigsten ETFs weltweit wird in ihm die Kursentwicklung von rund 1.600 Aktien aus 23 Industrieländern abgebildet. Der größte Anteil des MSCI World liegt mit fast zwei Dritteln bei den US-amerikanischen Aktien – mit größerer Gewichtung auf US-Tech-Aktien: Alphabet, Apple, Microsoft, Amazon, Facebook und Tesla sind nur ein paar der Unternehmen, die im MSCI World vertreten sind. Kann so eine Gewichtung gesund für einen Welt-Index sein? Wie groß ist die Gefahr vor einer Blase? Das erklärt in der heutigen Sendung Finanzredakteurin Andrea Cünnen. Sie weiß, wie Anlegerinnen und Anleger ihr Depot vor dieser Übergewichtung schützen können. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected].
Ep 297Wie der Wandel zur Kreislaufwirtschaft in Deutschland gelingen kann
Die Transformation von einem linearen System zu einer Kreislaufwirtschaft könnte durch die Verknüpfung von Start-ups, Entscheidern und Zivilgesellschaft gelingen. Doch es gibt Herausforderungen. Der Wandel von einer linearen zu einer zirkulären Wirtschaft ist einer der zentralen Herausforderungen die es im Rahmen des Klimaschutzes zu überwinden gilt. In einer Kreislaufwirtschaft werden bestehende Materialien und Produkte so lange wie möglich genutzt, repariert, recycelt oder wiederverwertet, statt sie wegzuschmeißen. Eine solche Umstrukturierung betrifft die gesamte Ökonomie auf verschiedenen Ebenen. Das bedeutet auch, dass einige der Verantwortlichen vorübergehende Nachteile tragen müssen. Wie können Unternehmen und Konsumenten überzeugt werden, nachhaltigere Entscheidungen zu treffen? Max Hofer vom gemeinnützigen Sozialunternehmen Project Together hat die Antworten. Mit "Circular Futures" wollen er und sein Team das deutschlandweit größte Innovationsprogramm aufstellen, um zivilgesellschaftliche Initiativen, Entscheider und Start-ups zusammenzubringen und Zukunftsfragen durch vielversprechende Ansätze zu lösen. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected].
Ep 296So können Regionalwährungen die lokale Wirtschaft stärken
Regionalwährungen sind ein Gegenstück zum globalen Finanzsystem. Über das Konzept der Euro-Alternativen. Es gibt sie verteilt in ganz Deutschland: Regionalwährungen. Ob in Dresden, Karlsruhe, Kassel oder im Chiemgau. Das Prinzip ist simpel. Im Kurs von 1:1 können Verbraucher:innen den Euro in Lokalwährungen umtauschen. Damit können sie in einer bestimmten Region bezahlen. Damit das Geld im Umlauf bleibt, verliert es nach einer bestimmten Zeit an Wert. Auf diese Weise soll die heimische Wirtschaft angetrieben werden. Ein Positivbeispiel ist der Anfang das 1930er Jahre gegründete Wörgler Freigeld aus Österreich. Die gleichnamige Stadt hatte enorme wirtschaftliche Probleme. Dank der Regionalwährung sank die Arbeitslosigkeit, die Produktivität stieg und die Steuereinnahmen wuchsen - bis die Nationalbank das Experiment stoppte. Wie gut funktioniert dieses System heute? Die erfolgreichste Regionalwährung Deutschlands ist heute der Chiemgauer. Christian Gelleri hat die Regionalwährung zusammen mit sechs Schülerinnen kurz nach der Einführung des Euros gegründet. Gelleri und Andreas Löffler, Professor für Bank- und Finanzwirtschaft an der Freien Universität Berlin, über die Alltagstauglichkeit und die Vor- und Nachteile von Regionalwährungen. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected].
Ep 295Fashion fürs Depot: Wie deutsche Modeunternehmen zum Herbstgeschäft aufgestellt sind
Das Jahr 2020 hat die Modebranche finanziell schwer getroffen. Mit den neuen Herbst-Kollektionen könnte das Tal nun überwunden werden. Wieso sich jetzt ein Blick auf die Aktien der deutschen Fashionfirmen lohnt. Mit dem Beginn des Herbstes beginnt auch für die Modebranche die wichtigste Saison des Jahres. Nach den massiven finanziellen Einbußen der Branche in 2020 könnte es jetzt wieder aufwärts gehen. Denn im Gegensatz zum vergangenen Jahr, gibt es auch wieder volle Fußgängerzonen und auf der Pariser Fashion Week wird erstmalig wieder auf analoge Modeshows gesetzt. Lohnt es sich jetzt, das Depot neu einzukleiden? Volker Bosse, Branchenexperte und Aktienanalyst bei der Baader Bank, blickt auf die fünf größten deutschen, börsennotierten Fashionfirmen: About You, Adidas, Hugo Boss, Puma, und Zalando. Ein Gespräch über logistische Herausforderungen, die Relevanz der Fußgängerzone und einen großen Turnaround. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected].
Ep 294Scalable Capital-Chef vs. Finanzexperte: Womit verdienen Neo-Broker wirklich Geld?
Erik Podzuweit und Gerhard Schick von der Bürgerbewegung Finanzwende zum Geschäftsmodell von Neo-Brokern. Über die Kostentransparenz der Fintechs. Neo-Broker-Apps haben sich in Zeiten von Corona unter Smartphonenutzern erfolgreich etabliert. Für viele neue Anlegerinnen udn Anleger sind die Apps das Tor zur Börsenwelt. Die Zweifel am Erfolg der Neo-Broker sind also in jedem Fall beseitigt – die Zweifel am Geschäftsmodell allerdings nicht. Gerhard Schick von der Bürgerbewegung Finanzwende und Erik Podzuweit von Scalable Capital sprechen in der heutigen Sendung über das Geschäftsmodell von Neo-Brokern und darüber, wie genau die Fintechs eigentlich ihr Geld verdienen. Dabei kommen sie auch auf den Spread, also die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufskurs, zu sprechen. Wie kommt dieser zustande und was müssen Anleger beachten? Wie transparent sind die Kosten von Neo-Brokern wirklich und handeln die Fintechs immer im Sinne der Anlegerinnen und Anleger? Das und vieles mehr wird in der heutigen Folge diskutiert. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected].

Ep 293Die zehn stärksten Aktien der Welt Teil 2 – und die verpönte Nummer elf
Fast alle Unternehmen, die im Dax, MDax, SDax und im Dow Jones, in der Nasdaq und im S&P gelistet sind, werden in diesem Jahr Rekordgewinne erwirtschaften. Allein im Dax könnten die Firmen einen Nettogewinn von über 100 Milliarden Euro erwirtschaften. Zum Vergleich: Das sind gut fünf Milliarden Euro mehr als im bisherigen Rekordjahr 2017. Und die Rekordgewinne der Firmen wirken sich auch positiv auf die Aktienkurse der Unternehmen aus: Handelsblatt-Aktienanalyst Ulf Sommer hat aus mehr als 61.000 börsennotierten Unternehmen die zehn stärksten Aktien der Welt analysiert. Seine zehn Gewinner sind besonders wachstumsstark und attraktiv bewertet. Eine elfte Aktie hatte es trotz guter Bewertung von Ulf zwar nicht in das Ranking geschafft – aber in die heutige Podcast-Sendung. Um welche Firma es konkret geht und ob unser Aktienanalyst in den kommenden Jahren mehr Potential auf dem amerikanischen oder europäischem Aktienmarkt sieht. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected].
Ep 292Mit russischen Aktien von steigenden Erdgaspreisen profitieren / Energiekrise in Großbritannien
Der russische Leitindex RTS steht dieses Jahr fast 30 Prozent im Plus. Welche Einzelwerte jetzt besonders lohnen und welche Herausforderungen bestehen. Der russische Aktienmarkt erlebt seit einem Jahr einen regelrechten Boom. Grund dafür sind vor allem die steigenden Gaspreise und ein stabiler Rubel. Aber auch die momentan ruhige Lage in der Politik spielt eine Rolle. Allein der Einzelwert vom russischen Erdgasunternehmen Gazprom ist in den letzten 12 Monaten um 130 Prozent gestiegen. Doch ist der Hype vielleicht schon bald wieder vorbei? Bei welchen Aktien ist die Dividendenrente besonders hoch und wo lohnt es sich zu investieren? Die Antworten hat Angelika Millendorfer, Managerin von einem russischen Aktienfonds der Raiffeisen Capital. Außerdem: Großbritannien geht der Sprit aus. Seit Tagen haben viele britische Tankstellen enormen Benzinmangel. Lieferketten sind unterbrochen und es entstehen Engpässe in den Supermärkten. Mittlerweile wird sogar das Militär eingesetzt. Die Lage spitzt sich zu. Wie schlimm das Chaos tatsächlich ist und inwiefern es den britischen Aktienmarkt betrifft, weiß Handelsblatt London-Korrespondent Carsten Volkery. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected].
Ep 291Die zehn stärksten Aktien der Welt – Teil 1 / US-Verschuldung / Lilium-Chef im Interview
Über wachstumsstarke und ertragreiche Konzerne, die attraktiv bewertet sind. Und: Lilium CEO über den IPO an der amerikanischen Börse und die scharfe Kritik von Experten. Der Börsenwert der mehr als 61.000 Unternehmen, die weltweit an den Börsen gelistet sind, hat sich seit dem Corona-Tief im Frühjahr im vergangenen Jahr auf knapp 120 Billionen Euro erhöht. Aktienanalyst und Unternehmensredakteur Ulf Sommer hat die besonders wachstumsstarken und attraktiv bewerteten Aktienkurse aus allen börsennotierten Unternehmen identifiziert. Welche Kriterien bei der Auswahl eine besondere Rolle gespielt haben und um welche zehn stärksten Aktien der Welt es geht, erklärt er in dieser neuen Folge Handelsblatt Today. Außerdem: Vor wenigen Wochen hatte das Flugtaxi-Unternehmen Lilium seinen IPO an der US-amerikanischen Börse Nasdaq. Über seine Vision für die Zukunft hat der CEO des Start-Ups, Daniel Wiegand, mit Chefredakteur Sebastian Matthes diskutiert. Worauf Anlegerinnen und Anleger bei einem Investment achten müssen, hören Sie im Best-of des Interviews. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected].
Ep 290Streitgespräch: Sollten Deutsche Wohnen & Co enteignet werden? / Ölpreis / Evergrande / Dax
Am Sonntag haben über 56 Prozent der Berliner für eine Vergesellschaftung großer Wohnbestände gestimmt. Ob das die Mieten langfristig senken würde und ob dieser Schritt verfassungswidrig wäre. Am vergangenen Sonntag wurde in Berlin dreifach gewählt: Neben der Bundestagswahl und der Berliner Abgeordnetenhaus-Wahl, wurde auch beim Volksentscheid zur Initiative „Deutsche Wohnen und Co enteignen“ abgestimmt. 56 Prozent der Wählerinnen und Wähler stimmten dabei für eine Vergesellschaftung von Immobilienfirmen mit mehr als 3000 Wohnungen. Der Sprecher der Initiative „Deutsche Wohnen und Co enteignen“ und der Staatsrechtler Ulrich Battis diskutieren in der heutigen Folge eine mögliche Enteignung. Aus rechtlicher Sicht widerspricht die Forderung dem Grundgesetz, erklärt Battis. Politisch hingegen könne und müsse sie einiges bewirken, fordert Rouzbeh Taheri. Wie könnte eine Enteignung finanziert werden? Würde sie langfristig wirklich zu einem fairen Mietpreis führen? Und wäre eine Vergesellschaftung überhaupt rechtens? Welche Folgen eine Enteignung für die Immobilienwirtschaft und für Mieter hätte – und welche Alternativen es gäbe. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected].
Ep 289Der Kunstmarkt boomt – so steigen Sie jetzt ein / EZB vs Inflation
Auf der „Art Basel“ hat die Kunstszene ihr Comeback gefeiert, nach der Pandemie treiben vor allem junge Leute die Preise. So können Privatleute von dem Boom profitieren. Am vergangenen Wochenende fand in Basel wieder die wichtigste Kunstmesse Europas statt, nach der pandemiebedingten Pause präsentierten mehr als 270 Galerien aus aller Welt ihre Werke. Preise im Millionenbereich waren keine Seltenheit. Zu den besonders kaufkräftigen Kunstliebhabern gehören laut des aktuellen „Art Market Reports“ reiche Millenials. Lohnt es sich auch für Privatleute, in Kunst zu investieren? Welche Einstiegsmöglichkeiten gibt es im digitalen Raum und wie riskant ist ein Investment? Handelsblatt-Kunstexpertin Susanne Schreiber war am Wochenende auf der Messe vor Ort und hat die Antworten. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected].
Ep 288Warum Investor Christian Röhl eine Jamaika-Koalition bevorzugt
Die kleineren Parteien entscheiden, welche Koalition die Bundesregierung anführen wird. Ampel oder Jamaika? Wir analysieren die Folgen für die Finanzmärkte. Bei der Bundestagswahl 2021 erlebt die Union eine historische Niederlage und verliert viele Stimmen an die SPD, die neue stärkste Kraft im Land wird. Beide Parteien können in Form einer Regierungskoalition mit Liberale und Grüne eine politische Mehrheit erreichen. Ampel oder Jamaika: Christian Lindner (FDP) und Annalena Baerbock (Grüne) müssen in den nächsten Wochen beantworten, mit wem sie ein Regierungsbündnis eingehen wollen. Welche Folgen hat das Wahlergebnis für die Börse? Investor, Kapitalmarktexperte und Bestsellerautor Christian Röhl verrät, wie er mit seinem Depot auf das Ergebnis reagiert und warum er einen Kanzler Armin Laschet bevorzugen würde. Außerdem: Unser Berliner Politik-Korrespondent Martin Greive beantwortet die Frage, warum so viele der Wählerinnen und Wähler bei dieser Abstimmung von der CDU zur SPD gewechselt sind, was der kleinste gemeinsame Nenner zwischen der FDP und den Grünen sein könnte und warum SPD-Chef Olaf Scholz seiner Ansicht nach bessere Chancen auf das Kanzleramt hat. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected].
Ep 285Steuern hoch, Steuern runter: Potentielle Finanzminister und ihre kontroversen Strategien
Habeck, Lindner und Merz sind Aspiranten für den Job des nächsten Bundesfinanzministers. Welche finanzpolitischen Veränderungen unter wem zu erwarten sind. Am Sonntag ist Bundestagswahl: Viele Chef-Posten in den Ministerien werden bald neu besetzt werden – das gilt auch für das Finanzministerium. FDP-Chef Christian Lindner, Grünen-Chef Robert Habeck und CDU-Politiker Friedrich Merz wären potentielle Kandidaten für den Posten. Dabei könnten die strategischen Ansätze der Aspiranten für die zukünftige Finanzpolitik Deutschlands kaum unterschiedlicher sein: Von Steuererhöhungen bis hin zu Steuersenkungen – die Kandidaten verfolgen entsprechend ihrer Parteilinie sehr unterschiedliche Ziele. Politikredakteur Jan Hildebrand spielt die möglichen Szenarien durch und erklärt, für welche Änderungen ein Finanzminister Habeck stehen würde, welche Maßnahmen für Lindner unverhandelbar wären und welchen Kurs Merz für die Bundesrepublik einschlagen möchte. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected].
Ep 284Evergrande und die Folgen: Was Anleger jetzt wissen müssen
Der Immobilienriese Evergrande steht vor dem Bankrott, die Reaktion der Regierung steht noch aus. Warum es dennoch wenig Grund für Panik gibt und worauf Anleger jetzt achten sollten. Für seine zahlreichen Projekte hat sich der Immobilienkonzern Evergrande stetig Milliarden geliehen, um Bauland zu kaufen, Hochhäuser zu entwickeln – und noch vor dem ersten Spatenstich die Apartments an die chinesische Mittelschicht zu verkaufen. Dieses System hat Chinas Wirtschaft lange angetrieben, könnte aber nun in sich zusammenbrechen, da Evergrande seine Kredite nicht mehr bedienen kann. Die zentrale Frage ist nun, ob der chinesische Staat das zweitgrößte Immobilienunternehmen des Landes rettet – oder eine Pleite riskiert. Schon gibt es Vergleiche zum Fall der US-Investmentbank Lehman Brothers, die 2008 eine globale Finanzkrise auslöste. Was wären die realistischen Auswirkungen einer Pleite für Chinas Wirtschaft, die Welt und Ihr Geld? Handelsblatt-China-Korrespondentin Dana Heide erklärt, warum es wenig Grund für Panik gibt und worauf Anleger jetzt achten sollten. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected].
Ep 283Wie teuer wird Erdgas noch werden? / U-Boot-Streit wird zur transatlantischen Krise
Thomas Gutschlag, CEO der Deutsche Rohstoff AG, erklärt die Folgen des Preisanstieges. Und: Der U-Boot-Streit zwischen der EU und den USA spitzt sich zu. Jetzt stellt Brüssel den Start des Handels- und Technologierats mit den USA infrage. Die Preise für Erdgas explodieren und ein Ende des Preisanstieges ist nicht in Sicht. Laut Experten könnte durch den Preisanstieg die Inflation weiter angetrieben und die Konjunktur gebremst werden. Allein für September und Oktober haben mehrere Anbieter Preiserhöhungen von über zwölf Prozent angekündigt. Das wirkt sich nicht nur auf den Endverbraucher aus: Auch die Chemie-und Metallindustrie sind stark abhängig vom Erdgas. Doch was passiert, wenn die Produktionskosten in der Industrie durch teures Erdgas steigen und welche Rolle spielt Russland hierbei? Die Antwort darauf gibt heute Dr. Thomas Gutschlag, CEO und Mitbegründer der Deutsche Rohstoff AG. Außerdem: Australien hat letzten Donnerstag einen 40 Milliarden Dollar schweren U-Boot Deal mit Frankreich platzen lassen und dafür einen Sicherheitspakt mit den USA und Großbritannien bekanntgegeben. Die EU hat Frankreich ihre Solidarität zugesichert, wodurch die Spannungen zwischen Europa und den USA weiter gewachsen sind. Moritz Koch, Leiter des Handelsblatt Redaktionsbüros in Brüssel, über den U-Boot Streit. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected].
Ep 282Apple-Aktienanalyse: Wie lange läuft Tim Cooks Gewinnmaschine noch?
Mit CEO Tim Cook hat sich der Börsenwert von Apple verzwölffacht. Die jüngste Produktpräsentation aber hat die Erwartungen von Analysten und Aktionären enttäuscht. Ein Blick in die Zukunft. Seit Konzernchef Tim Cook vor zehn Jahren den Chefposten von Mitgründer der Apple Inc. Steve Jobs übernahm, schaffte er es den Börsenwert des Unternehmens zu verzwölffachen. Doch die Technologiewelt mit einer bahnbrechenden Innovation zu begeistern, so wie einst es Jobs mit dem iPhone geschafft hat - darauf warten viele Aktionäre und Analysten immer noch. Trotzdem scheint der Aktienkurs des kalifornischen Unternehmens ungebrochen nur den Weg nach oben zu kennen. Handelsblatt Silicon-Valley-Korrespondent Alexander Dehmling weiß, ob es sich dennoch lohnen könnte einzusteigen und welche Innovation Anlegerinnen und Anleger erwarten können. Er verrät auch, welche Neuigkeiten das neu vorgestellte iPhone 13 mit sich bringt und warum die Aktie sogar ein rechtliches Risiko birgt. Außerdem: Universal Music Group feiert den größten europäischen Börsengang des Jahres. Das Börsendebut in Amsterdam beschert dem Plattenlabel eine Steigerung des Marktwertes auf rund 33,5 Milliarden Euro. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected].
Ep 281New Mobility: Wo sich ein Investment für Anleger in diesem Sektor lohnt
Die BMW i Ventures GmbH investiert in zukunftsstarke Technologien und nachhaltige Produkte im Mobilitätssektor. Wo sich der Einstieg für Anleger jetzt lohnen könnte. Die Risikogesellschaft investiert hohe Millionenbeträge in den Mobilitätssektor am Aktienmarkt. Durch die Verbindung zum Autobauer BMW kann BMW i Ventures die Produkte der Start-ups, in die sie investiert, auch technisch bewerten. Bei der Bewertung möglicher Investments ist dieses technische Hintergrundwissen ein klarer Vorteil. Der vor ein paar Monaten neu aufgesetzte Fonds von rund 300 Millionen US-Dollar zeigt die aktuellen Schwerpunkte der Investmentgesellschaft auf die Bereiche Nachhaltigkeit, Transport und Produktion. Welche Trends wirklich Disruptions-Potential haben, weiß Sohaila Ouffata, die Geschäftsführerin von BMW i Ventures in Europa. Sie spricht in der heutigen Sendung über konkrete Nischen im Mobilitätssektor, in denen Anleger ihr Geld vermehren können und dabei auch noch in wirklich nachhaltige Produkte investieren. Doch wie gewissenhaft geht die Risikokapitalgesellschaft diesem Anspruch auf Nachhaltigkeit wirklich nach? Dazu mehr in der heutigen Sendung. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected].

Ep 287Notenbanken ändern Strategie: Kommt bald die Zinswende?
Sowohl die US-Notenbank als auch die europäische Zentralbank werden ihre Anleihenkäufe dieses Jahr reduzieren. Was das für die Aktienmärkte heißt. Die amerikanische Notenbank Federal Reserve wird ihre Anleihenkäufe noch in diesem Jahr reduzieren – das hat Fed-Chef Jerome Powell vor kurzem auf einer Sitzung der Notenbanker in Jackson Hole verkündet. Und auch die Europäische Zentralbank wird ihre ultra-lockere Geldpolitik noch dieses Jahr straffen. Den genauen Zeitpunkt und Umfang der Straffung lassen allerdings sowohl EZB-Chefin Christine Lagarde als auch Powell noch offen. Bislang reagieren Investoren und Aktionäre entspannt auf die Einleitung dieses bedachten Strategiewechsels. Unternehmensredakteur und Aktienanalyst Ulf Sommer erklärt, unter welchen Umständen sich das verändern könnte. Vor allem hängt das weitere Vorgehen der Notenbanken davon ab, ob die aktuell hohen Inflationsraten in Europa und in den USA vorübergehend oder längerfristig anhalten werden. Ob auf eine Reduktion der Anleihenkäufe zwangsläufig eine Zinswende folgen würde, welche Sektoren unter steigenden Zinsen leiden und welche profitieren würde, erklärt Ulf Sommer in der aktuellen Folge von Today Extended. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected].
Ep 280Fintechs vs. Großbanken: Ist am Markt wirklich Platz für alle?
Finleap-Chef Ramin Niroumand über die Zukunft der Branche. Warum Fintechs von einer Bankenkonsolidierung sogar profitieren könnten. Seit der Pandemie sind Fintechs, insbesondere Neo-Broker, gefragt wie noch nie. Für Ramin Niroumand von Finleap, dem größten Fintech-Ökosystem in Europa, steht die Branche trotzdem noch am Anfang ihrer Entwicklung. Der Finleap-Gründer erklärt in der heutigen Folge, warum die Unterschiede zwischen Fintechs und traditionellen Banken mit den Jahren immer weiter abnehmen werden. In einer möglichen Bankenkonsolidierung sieht er für seine Branche keine Gefahr – im Gegenteil: Wenn klassische Banken sich zusammenschließen, könnte das der Fintech-Szene sogar helfen. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected].
Ep 279Sechs Aktien, die Ihr Depot vor Inflation schützen
Die Inflationsrate steigt, die Zinssorgen wachsen. Mit diesem Strategiewechsel können Anleger ihr Depot schützen. Die Inflation in Deutschland ist seit Jahresbeginn stark gestiegen. Im August 2021 lag die Inflationsrate laut ifo-Institut bei 3,9 Prozent, so hoch wie zuletzt vor etwa dreißig Jahren. In den letzten Jahrzehnten nahm der Preisauftrieb tendenziell ab. Die aktuell vergleichsweise kräftige Kaufkraftminderung schreiben die Münchner Ökonomen im Wesentlichen der Corona-Krise zu. Im nächsten Jahr könne sich der Preisanstieg jedoch bereits entschleunigen. Für 2022 prophezeien sie Inflationsraten zwischen zwei und 2,5 Prozent. Anleger können sich mit der richtigen Aufstellung im Depot vor derartigen Schwankungen schützen. Aktienanalyst Ulf Sommer hat sechs Aktien identifiziert, denen weder Inflation noch steigende Zinsen etwas anhaben können. Um welche Unternehmen es geht und welche Kriterien dieser Bewertung zu Grunde liegen, erklärt er im Interview. Außerdem: In den USA liegt die Teuerungsrate für August mittlerweile bei 5,3 Prozent. Anleger sind nervös und befürchten ein baldiges Eingreifen der US-Notenbank Fed. Handelsblatt Börsenexperte Markus Koch gibt ein Stimmungsbild von der Wall Street. Im Gespräch schätzt er ein, wann die US-Notenbank Fed wohl die Geldpolitik strafft und die Anleihekäufe reduziert. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected].
Ep 278Bürokratie-Wahnsinn: Wie Deutschland für Startups wieder attraktiver werden kann
Schon seit Jahren verspricht die Politik den Bürgerinnen und Bürgern den Abbau unnötiger Bürokratie. Auch Start-ups leiden weiter, solange das Versprechen nicht eingelöst wird. Der Rückstand Deutschlands im Bereich der Digitalisierung macht nicht nur Bürgern zu schaffen, sondern der gesamten deutschen Wirtschaft. Auch Unternehmen stehen teils vor großen Herausforderungen, wenn es um Anträge, Genehmigungen und Lizenzen geht. Doch die Schwierigkeiten beginnen noch viel früher im Lebenszyklus eines Unternehmens – nämlich mit der Gründung. Für Start-ups kann die Bürokratie daher schnell darüber entscheiden, ob ein Projekt erfolgreich ist oder scheitert. Handelsblatt-Reporterin Teresa Stiens weiß, wie groß die Probleme wirklich sind. Sie spricht darüber, was der deutsche Bürokratie-Wahnsinn für die Gründer-Welt bedeutet – und welche Lösungen sich gerade junge Unternehmerinnen und Unternehmer wünschen, damit die deutsche Wirtschaft international konkurrenzfähig bleibt. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected].
Ep 277SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz: "Der nächste wichtige Schritt ist die Bankenunion"
Finanzminister Olaf Scholz über die Bedeutung der europäischen Bankenunion – und wie Deutschland seine Klimaziele finanziell erreichen kann. „Der nächste wichtige Schritt, ist die Bankenunion“, sagt Bundesfinanzminister Olaf Scholz beim diesjährigen Handelsblatt Bankengipfel. Im Gespräch mit Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes diskutiert der SPD-Kanzlerkandidat über Ambitionen und Verfehlungen im Finanzsektor, warum er die strenge Regulierung von Banken für notwendig hält und wie er seine Wahlversprechen finanzieren will. Scholz ist überzeugt: „Dass wir in 25 Jahren klimaneutral wirtschaften wollen, ist das ehrgeizigste, industrielle Modernisierungsprojekt, dass sich Deutschland je vorgenommen hat!“. Auf die Frage, wer dafür bezahlen muss, gibt er jedoch keine klare Antwort. Und: Deutschlands größter Immobilienkonzern Vonovia macht den Weg für die geplante Übernahme des Konkurrenten Deutsche Wohnen frei. Bislang hatte der Dax-Konzern für den Kauf die Bedingung gestellt, dass mehr als 50 Prozent der Deutsche-Wohnen-Anleger ihre Aktien gegen eine Barofferte von 53 Euro pro Papier umtauschen. Nun streicht Vonovia diese Mindestannahmeschwelle für die laufende Offerte. Finanzredakteur Carsten Herz erklärt, warum die Übernahme somit so gut wie gewiss ist. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected].
Ep 276Vertical Banking: Eine Bank nur für Veganer?
Nischenbanken richten ihre Angebote auf eine eng definierte Zielgruppe aus. Dadurch können sie sich auf einen bestimmten Fachbereich fokussieren, grenzen aber auch ihren Kundenkreis stark ein. Viele klassische Banken werben damit, sich an ihre Kunden anzupassen. Doch was passiert, wenn das Versprechen wirklich umgesetzt wird und eine Bank sich auf eine bestimmte Nische fokussiert? Vertical Banking beschreibt einen Ansatz, bei dem sich sogenannte Nischenbanken auf eine eng definierte Zielgruppe festlegen und ihre Angebote auf die Bedürfnisse eben dieser Zielgruppe ausrichten. Es gibt beispielsweise Banken extra für Frauen, für die Generation Z, für Muslime oder sogar für einzelne Berufsgruppen wie Ärzte, Apotheker oder Friseure. Damit verfolgt Vertical Banking eine gänzlich andere Strategie als herkömmliche Banken oder sogar Neobanken, die in der Regel sehr universell Ansprechpartner für alle Zielgruppen sein wollen. Wie zukunftsträchtig diese Art der Spezialisierung sein kann, weiß Christopher Plantener, CEO und Gründer der Nischenbank speziell für Selbstständige „Kontist“. Er spricht über Vor- und Nachteile, sich selbst einzuschränken. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected].
Ep 275Pandemiejahr 2021: Wie müssen sich Wirtschaft und Banken jetzt aufstellen, um nachhaltig erfolgreich zu sein?
Auf dem digitalen Bankengipfel diskutieren Wolfgang Fink und Ingrid Hengster über die Rolle von Wirtschaft und Bankenwelt im Krisenjahr 2021 – und darüber, vor welchen Herausforderung der Mittelstand steht. Die Coronakrise, Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Investitionspolitik zählen zu den prägendsten Themen des Pandemiejahres 2021. Auf dem Handelsblatt Banken Gipfel, der diese Woche in Frankfurt stattfand, haben sich Wolfgang Fink und Inrid Hengster den Fragen zu diesen Themen von Handelsblatt Live Journalistin Ina Karabasz gestellt. Wolfgang Fink ist CEO von Goldman Sachs Europe und Leiter des Gesamtgeschäfts der Bank in Deutschland und Österreich. Ingrid Hengster ist seit 2014 Vorstandsmitglied der KfW-Bankengruppe und verantwortet dort neben der Inlandsförderung die Umsetzung der Coronahilfskredite. Im Gespräch bringen die beiden zwei unterschiedliche Blickwinkel aus der Bankenwelt auf die deutsche Wirtschaft ein - darüber, wie sich die Wirtschaft im Pandemiejahr 2021 aufstellen muss, um nachhaltig erfolgreich zu sein, welche Rolle dabei die Bankenwelt spielt und wie die Wirtschaft digitaler und zugleich nachhaltiger werden kann. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected].
Ep 274Wie Christian Sewing die Deutsche Bank auf eine Konsolidierung vorbereitet
Europa braucht große Banken. Diesen Standpunkt vertritt Deutsche Bank-Chef Christian Sewing auf beim Handelsblatt Bankengipfel. Nach Fusionspartnern schaue sich das Unternehmen selbst derzeit nicht um. „In diesem Jahrzehnt wird sich entscheiden, wer die Weltwirtschaft im 21. Jahrhundert führen wird.“ Mit diesen Worten hat Deutsche Bank-Chef Christian Sewing den diesjährigen Handelsblatt Bankengipfel eröffnet. Sein Appell ist deutlich: Europa braucht einen stärkeren Banken- und Kapitalmarkt. „Sonst werden wir uns in einer polarisierten Weltwirtschaft zwischen USA und China nicht behaupten können.“ Um das Ziel zu erreichen, seien faire Regulierung und Strategien für mehr Nachhaltigkeit wichtig. Konsolidierung sei längst überfällig. Im Gespräch mit Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes und Kathrin Jones, der Leiterin unseres Finanzressorts, erklärt Christian Sewing, warum die Deutsche Bank derzeit trotzdem nicht nach Fusionspartnern sucht. Außerdem: Trading ist im Trend. Über das Hype-Thema diskutieren beim Bankengipfel der Chefökonom der Europäischen Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) Steffen Kern, Scalable Capital-Chef Erik Podzuweit und Gerhard Schick, Vorstand der Bürgerbewegung Finanzwende. Handelsblatt Today-Host Mary Abdelaziz-Ditzow berichtet über das spannungsgeladene Gespräch. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected].
Ep 273Das sagt der N26-Chef zu den Betrügerkonten
Wachstum statt Sicherheit? Kritiker werfen der Neobank falsche Prioritäten vor. So rechtfertigt sich der CEO Valentin Stalf. N26 ist eine der am schnellsten wachsenden Banken in Deutschland. Doch in der Vergangenheit stand die Direktbank immer wieder in der Kritik. Besonders weil Betrüger Fake-Konten von N26 zur Geldwäsche genutzt haben sollen. Allein in diesem Jahr wurden mehr als 1000 solcher Kontonummern bekannt. Die Finanzaufsicht Bafin kündigte daraufhin massive Einschränkungen an. Zum Auftakt des diesjährigen Handelsblatt Bankengipfels spricht der Gründer und CEO der Neobank Valentin Stalf über die Anti-Geldwäsche-Strategie des Unternehmens. Im Gespräch mit Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes gesteht er einerseits Fehler ein und widerspricht andererseits der Kritik, die Neobank würde zu schnell wachsen. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected].
Ep 272Bitcoin-Diskussion: Eignen sich Krypto-Produkte als langfristige Geldanlage?
Immer mehr Neobroker bieten jetzt auch Kryptowährungen an. Eine Diskussion über den Bitcoin als Wertanlage mit Justtrade-Gründer Ralf Oetting und Marco Infuso von 21Shares. Der Bitcoin etabliert sich zunehmend als Zahlungsmittel und Wertanlage in der Finanzwelt: Seit heute können die Bürger von El Salvador offiziell mit dem Bitcoin bezahlen. 400 Münzen im Wert von über 17 Millionen Euro hält der zentralamerikanische Staat bereits. Und auch bei Anlegern steigt das Interesse für den Bitcoin – allerdings als langfristige Wertanlage. Das gilt übrigens nicht nur für diese, sondern für viele Digitalwährungen. Die Folge: Insgesamt wird das Angebot an Krypto-börsengehandelten Produkten immer größer: Der Online-Broker Justtrade mit dem bereits größten Krypto-Angebot in Deutschland baut diese Sparte jetzt noch weiter aus und wird zukünftig mit dem Krypto-Asset-Manager 21Shares kooperieren. Doch eignen sich Kryptowährungen wirklich als passive Geldanlage? Und wie entscheidet der Krypto-Asset-Manager 21Shares, welche Kryptowährungen ins Portfolio aufgenommen werden? Wie genau funktioniert hier die Qualitätskontrolle? Das erklären in der heutigen Sendung Marco Infuso, Managing Director für die Geschäftsentwicklung in Europa bei 21Shares, und Ralf Oetting, Gründer und Geschäftsführer von Justtrade. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected].
Ep 271Große Dax-Party: Der deutsche Leitindex wächst, lohnt sich jetzt der Einstieg?
Der Dax wird um zehn Unternehmen reicher. Welche Änderungen sich daraus für alle drei Börsenligen ergeben, was die Änderung für den ETF-Markt heißt und worauf Anleger jetzt achten sollten. Am 24. November 2020 hat die deutsche Börse verkündet, den Leitindex um zehn Unternehmen aufzustocken. Am vergangenen Freitag, also fast zehn Monate und viele neue Rekordstände später, wurden die Nachzügler verkündet: Neu mit dabei sind Airbus, Zalando, Hellofresh, Siemens Healthineers, Symrise, Sartorius, Porsche, Brenntag, Puma und Quiagen. Der deutsche Leitindex wird damit jünger, moderner und technologiegetriebener – und damit im besten Fall attraktiver für ausländische Investoren, so die Meinung vieler Analysten. Diese Veränderung ist jedoch nur ein Teil der gesamten Dax-Reform – und die wiederum betrifft auch den MDax und den SDax. Was sich in allen drei Börsenligen insgesamt durch die neuen Beschlüsse verändern wird und wie sich die Reform auf den ETF-Markt auswirkt, das erklärt in der heutigen Sendung Handelsblatt-Finanzredakteurin Andrea Cünnen. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected].

Ep 286Schafft der Dax dieses Jahr noch die 17.000er Marke? / Und: Wird es eine Jahresendrally geben?
Aktienanalyst Ulf Sommer erklärt, welche Chancen und Risiken er für den Dax dieses Jahr noch sieht. Wird 2021 ein Rekordjahr für die erste deutsche Börsenliga? Die Bilanzen der Dax-Konzerne für das erste Halbjahr 2021 haben viele Experten überrascht: Nach den vielen Rekordkursen der vergangenen Monate konnten die dreißig Dax-notierten Unternehmen einen Nettogewinn von 62,3 Milliarden Euro für das erste Halbjahr verzeichnen – im gesamten Vorjahr lag der Gewinn bei nur 41 Milliarden Euro. Viele Analysten haben ihre Prognosen für das gesamte Jahr deshalb angehoben: Im Schnitt auf einen Gesamtnettogewinn von 103 Milliarden Euro für die erste Börsenliga. Ulf Sommer hat die Halbjahresbilanzen der Dax und MDax-Konzerne analysiert und dabei die Prognosen der Analysten für das restliche Jahr bewertet. Mit welchen Chancen und Risiken für den deutschen Leitindex Anleger dieses Jahr noch rechnen müssen, ob der Dax noch die 17.000er Marke knacken könnte und ob auch dieses Jahr mit einer Jahresendrally zu rechnen ist, erklärt unser Handelsblatt-Aktienanalyst in der aktuellen Folge von Today Extended. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected].
Ep 270Krypto-Projekt Bitclout: Wie riskant ist die Kombination aus Social Media und Spekulation?
Auf der Social Media-Plattform BitClout investieren Nutzer mit digitalen Coins in die Profile von Prominenten - und machen die Beliebtheit von Menschen zur handelbaren Ware. Die Internet-Plattform BitClout kombiniert die Welt der sozialen Medien mit Kryptowährungen: Basierend auf einer Blockchain, können die Nutzer die hauseigene Kryptowährung nutzen, um in die Profile bekannter Persönlichkeiten zu investieren. Neben Prominenten wie Elon Musk oder Kim Kardashian sind auch Profile von Kunstschaffenden aus der Influencer-Szene sowie Privatpersonen zu finden. BitClout ist eine sogenannte Social Token Plattform. Social Token sind digitale Coins, die ihren Nutzern zum Beispiel Zugang zu exklusiven sozialen Netzwerken versprechen. Der Begriff steht gleichzeitig für einen der neuesten Trends der Kryptobranche: Anders als herkömmliche Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ether sind die Token einzelnen Personen oder Gemeinschaften, einer Marke oder einem Influencer zugeordnet. So können sich Gruppen oder Prominente, die im Internet aktiv sind, über eigene Krypto-Token finanzielle Mittel beschaffen. Aber das Konzept birgt auch Risiken - denn oftmals wissen die Menschen, deren Profile vermarktet werden, nicht von ihrer Existenz auf BitClout, im Netz wird zudem immer wieder diskutiert, ob es sich bei Bitclout um einen Scam handeln könnte. Zum anderen entbrennen regelmäßig ethische Diskussionen über das Geschäftsmodell. Digitalexperte Max Orgeldinger, Mitbegründer des Unternehmens TLGG Consulting, einer Beratung für digitale Geschäftsmodelle, erläutert die Grundidee hinter BitClout und die möglichen gesellschaftlichen Konsequenzen. Mehr zu den Themen Social Token und NFT finden Sie unter den folgenden Links: - [Der Hype um Social Token: Welches Potential dahintersteckt – und welche Risiken lauern](https://www.handelsblatt.com/finanzen/anlagestrategie/trends/kryptobranche-wie-anleger-vom-hype-um-social-token-profitieren/27370694.html) - [Handelsblatt Today vom 03.05.2021: NFTs: Darauf sollten Sie beim Handel mit digitalen Sammlerstücken achten](https://www.handelsblatt.com/audio/today/handelsblatt-today-hype-um-nft-darauf-sollten-sie-beim-handel-mit-digitalen-sammlerstuecken-achten/27154504.html) Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected].
Ep 269Steigende Immobilienpreise: Lohnt sich ein Blick ins Ausland?
In Europa erreichen die Preise für Immobilien teilweise neue Rekordstände. Das schürt die Angst vor einer Blase. Warum ein Crash derzeit nicht zu befürchten ist. Die Preise für Häuser und Eigentumswohnungen steigen weiter – nicht nur in Deutschland. Während Mahner in Europa bereits wieder von einer Blase sprechen, winken andere diese Sorge ab. Die Diskussion ist nicht neu: Nach dem großen Crash am US-Immobilienmarkt 2008 gab es immer wieder Warnungen vor einem solchen Szenario. Hausbesitzer und Wohnungseigentümer, die die Immobilie als Geldanlage angeschafft haben, würden dann viel Geld verlieren. Finanzredakteur Carsten Herz gibt jedoch Entwarnung. Er glaubt nicht an einen Crash in den nächsten Jahren. Im Interview erfahren Sie, worauf Kaufinteressenten nun achten sollten und ob sich ein Blick ins Ausland lohnt. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected].
Ep 268Aktien-Schnäppchen: Fünf Firmen mit Potential / Was eine Ampelkoalition für die Finanzwelt heißt
Fünf Firmen mit hohen Gewinnchancen und moderaten Aktienpreisen. Und: Wie eine Koalition aus SPD, Grünen und FDP die Finanzwelt verändern würde. Unternehmen, die hohe Gewinne erwirtschaften und mit moderaten Aktienpreisen punkten, sind für Anleger besonders spannend: Fünf solcher Beispiele hat Ulf Sommer identifiziert. Unser Unternehmensredakteur hat dafür die Halbjahresbilanzen der Dax und MDax-Konzerne analysiert – und die Prognosen von Analysten für das restliche Jahr bewertet. Daraus wurden fünf Gewinner erkohren. Das besondere hierbei: Drei davon stammen aus der Chemiebranche. Außerdem: In Berlin kursieren erste Personalspekulationen für eine Ampelkoalition. Die Grundlage dafür ist ein Dokument, das die mögliche Ministerienaufteilung in einer Ampel unter Führung von Olaf Scholz skizziert. Der Urheber ist bislang unbekannt. Politikredakteur Martin Greive erklärt, welche Argumente tatsächlich für eine Koalition aus SPD, Grünen und der FDP sprechen und was sich unter diesen Bedingungen für die Finanzwelt verändern würde. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected].
Ep 267Riester-Reform: So wollen die Parteien die Förderrente anpassen
Abschaffung, Neuauflage oder Anpassung: Die Parteien sind sich uneinig. Der Ausgang der Bundestagswahl entscheidet womöglich über das Schicksal der Riester-Rente. Als 2002 der damalige Bundesarbeitsminister Walter Riester die Riester-Rente eingeführt hat, bezeichnete der ehemalige Bundeskanzler Gerhard Schröder dies als Jahrhundertreform. Das Angebot des Staates, Sparer durch Zulagen und Steuervorteile beim privaten Rentenaufbau zu unterstützen, hat am Anfang sehr viele Menschen zur Altersvorsorge animiert – mittlerweile aber immens an Beliebtheit verloren. Die Zahlen stagnieren seit Jahren, obwohl doppelt so viele Menschen Anspruch auf die Förderung hätten. Schon 2016 erklärte Bundesinnenminister Horst Seehofer die staatlich geförderte Altersvorsorge für gescheitert. Ein Jahr später war sie zum beliebten Streit- und Wahlkampfthema konvertiert. Dass sich bei der Riester-Rente etwas ändern muss, scheint auch zur Bundestagswahl 2021 allen Parteien bewusst. Über die Ausgestaltung einer solchen Reform sind sich die wahlkämpfenden Parteien jedoch uneinig. Alle haben andere Pläne. Der Ausgang der Bundestagswahl könnte also maßgeblich über die Zukunft der Förderrente entscheiden. Finanzredakteurin Anke Rezmer erklärt, warum eine Reform der Riester-Rente überhaupt notwendig ist, was die einzelnen Parteien wollen – und wie Sparerinnen und Sparer am besten mit dieser Unsicherheit umgehen können. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected].
Ep 266Dividendenstarke Aktien: Rendite steigern durch Strategiewechsel?
Der Chef von DJE-Kapital sieht für den Aktienmarkt zukünftig weniger Euphorie. Wie Anleger mit einem neuen Aktien-Fokus trotzdem hohe Renditen erwirtschaften können. 00:05:33 Nachdem der Dax dieses Jahr in Summe immer weiter gestiegen ist, könnte die Rekordjagd – zumindest für dieses Jahr – nun beendet sein. Jens Ehrhardt, Chef des Vermögensverwalters DJE Kapital, sieht die erste Börsenliga vor einige Risiken gestellt: Die Pandemie ist noch nicht besiegt, neue Virusvarianten legen Produktionsstätten in anderen Teilen der Welt bereits wieder lahm. Zudem könnte der anhaltende Konflikt zwischen China und den USA die deutschen Börsen zunehmend belasten. Wo genau Jens Ehrhardt hier Gefahren für den Dax sieht, erklärt der Börsenexperte in der heutigen Sendung. Außerdem spricht Ehrhardt über Sektoren, die jetzt wieder an Aufschwung gewinnen könnten – Branchen, die von Anlegern lange Zeit vernachlässigt wurden. Mit diesem Strategiewechsel im Portfolio könnten Anleger einer möglichen Dax-Flaute entgegenwirken und auch weiter hohe Renditen erzielen. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected].
Ep 265Krypto-Rekordjagd: Kann Cardano Ethereum schlagen?
Die Kryptowährung ADA der Cardano-Blockchain ist seit Mitte Mai um mehr als 140 Prozent gestiegen. Trotzdem spaltet das Projekt die Community. 00:05:33 Nachdem der Bitcoin in den letzten Wochen wieder deutliche Kurssteigerungen erreichen konnte, gab es auch für Altcoins wieder größere Gewinne. Einer der Profiteure: die Kryptowährung ADA, die zur Cardano-Blockchain gehört. Einige Experten sprechen nun von einer „Altcoin-Season“, die vor allem Cardano dominiert. Nach dem Überschreiten der Marke von zwei Dollar erreichte der Kurs mehrmals neue Allzeithochs. Das aktuelle Allzeithoch liegt nun nur noch knapp unter drei Dollar. Diese Kursrally hat Cardano laut Coinmarketcap im Ranking der Kryptowährungen am Binance Coin „BNB“ vorbei auf Rang drei befördert. Genug ist das Standing in der Krypto-Szene für viele Cardano-Anhänger wie Gründer und CEO Charles Hoskinson jedoch längst nicht. Er setzt für das Projekt ambitionierte Ziele - und möchte der zweitgrößten Kryptowährung Ethereum Konkurrenz machen. Was Cardano im Vergleich zu anderen Projekten ausmacht, weiß Blockchain-Expertin Katharina Gehra. Kann Cardano wirklich zum "Ethereum-Killer" werden? Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected].
Ep 264Gemeinsam investieren: Wann sich Aktienclubs lohnen können
In Investmentclubs diskutieren die börsenbegeisterten Mitglieder über Aktien und entscheiden demokratisch über die gemeinsamen Investments: Die Chancen und Risiken dieser Anlageform. 00:06:24 Seit bald 60 Jahren gibt es Investmentclubs in Deutschland. Während es lange ruhig um die demokratische Form der Geldanlage war, verzeichnet die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) seit einigen Monaten wieder steigende Gründungsaktivitäten. Im Niedrigzinsumfeld steigt das Interesse an Börsenthemen und Sparer werden zu Anlegern. Geld in der Gemeinschaft effizienter anzulegen und gleichzeitig von anderen aktienbegeisterten Mitgliedern zu lernen, wirkt auf Börsenneulinge attraktiv. Doch wie riskant ist es, sein Kapital in die Hände anderer Menschen zu legen und ein Stück Entscheidungsmacht über das eigene Geld abzugeben? Marc Tüngler, Hauptgeschäftsführer der DSW, über die Vorzüge und Nachteile der demokratischen Geldanlage Die verwendete Musik ist durch die Creative Commons Attribution License lizensiert. Credits: Zero-Project Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected].
Ep 263Ifo-Präsident zu Chipmangel: „70 Prozent der Industrie-Unternehmen sind bereits betroffen, das ist ein massives Problem“
Der Ifo-Index ist erneut gesunken – ein Grund dafür ist der Chipmangel. Clemens Fuest über Branchen, die darunter aktuell besonders leiden. 00:06:44 Die heute veröffentlichten Zahlen des Münchener Wirtschaftsinstituts verdeutlichen die Sorgen vieler Unternehmer: Im August ist der Index auf 99,4 Punkte von 100,7 Zählern im Juli gesunken. Die rund 9000 Manager, die an dieser Umfrage teilnehmen, sind klar negativ gestimmt. Neben der Sorge über steigende Corona-Fallzahlen, wirkt sich auch der aktuelle Chipmangel auf die Stimmung der Manager aus. Hinzu kommt die voranschreitende Inflation: Mit 3,8 Prozent lagen die Verbraucherpreise im Juli so hoch wie seit rund 30 Jahren nicht mehr. Clemens Fuest, Präsident des Ifo-Instituts, spricht in der heutigen Sendung über die größten Herausforderungen für die deutsche Wirtschaft und über Branchen, die besonders unter den aktuellen Lieferengpässen leiden. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected].
Ep 262Geisterkonten: Warum N26 bei Betrügern so beliebt ist
Die Smartphone-Bank N26 bekommt es wieder mit der Bafin zu tun. Allein in diesem Jahr sollen Betrüger mehr als 1.000 Fake-Konten abgeschlossen haben. 00:05:34 Die Finanzaufsicht Bafin könnte bald das Neugeschäft der Neobank N26 einschränken. Nach wie vor soll das Startup enorme Schwierigkeiten damit haben, kriminelle Geschäfte zu unterbinden. Mehr als 1.600 Geisterkonten sind zwischen Mai 2019 und Juli 2021 bei N26 eröffnet worden. Dem Handelsblatt liegt eine entsprechende Liste vor. Diese sogenannten Bankdrops setzten Betrüger wohl für Fakeshops oder dubiose Ebay-Profile ein. Wie die Onlinebank der Bafin nun entgegenkommen will und warum ausgerechnet N26 für Kriminelle so interessant zu sein scheint, erklären Bankenexpertin Yasmin Osman und Investigativ-Redakteur Michael Verfürden. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected].
Ep 261EU-Parlament plant Krypto-Gesetze: Kommt bald die große Regulierungswelle?
Stefan Berger, Mitglied des EU-Parlaments, arbeitet mit weiteren Mitgliedern an einem umfangreichen Regulierungswerk für Kryptowährungen. Eins, das längst nicht jedem gefallen dürfte. 00:05:37 Der Bitcoin hat heute erstmals seit dem großen Crash im Mai zeitweise die wichtige Marke von 50.000 Dollar erreicht. Auslöser war eine Ankündigung des Bezahldienstes Pay Pal, die es Kunden in Großbritannien erlauben wird, Krypto-Transaktionen durchzuführen. Das zeigt: Die Kryptobranche entwickelt sich – immer mehr Menschen und Unternehmen sehen einen Nutzen in den digitalen Währungen. Doch je weiter diese Entwicklung voranschreitet, desto häufiger gibt es Forderungen nach stärkerer Regulierung. Im EU-Parlament wird aktuell über neue Richtlinien diskutiert. Einige Abgeordnete sehen eine Gefahr im unregulierten Kryptomarkt und fordern eine Anpassung der Gesetzeslage, die der Entwicklung der Kryptobranche gerecht wird. Stefan Berger ist Mitglied des EU-Parlaments und spricht sich für ein umfangreiches Regulierungswerk für Kryptowährungen aus. In der heutigen Folge erklärt er, an welchen Stellen dringend Handlungsbedarf besteht und wo aus seiner Sicht die größten Probleme und Gefahren des unregulierten Kryptomarktes liegen. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected].

Ep 260US-Aktienmarkt und die Entscheidungen der Fed: Worauf Anleger achten sollten
Börsenexperte Markus Koch erklärt, warum sich die Anleihenkäufe der amerikanischen Notenbank bald reduzieren könnten - und was das für den Aktienmarkt heißt. Vielleicht wird die US-amerikanische Notenbank Fed bald ihre Anleihenkäufe reduzieren. Erste Hinweise dazu waren dem Juni-Protokoll der Notenbank zu entnehmen. Bisher hat die Fed monatlich knapp 120 Milliarden US-Dollar in Staats- und Hypothekenanleihen investiert, um die angeschlagene Wirtschaft wieder in Schwung zu bringen. Jetzt fordern einige US-Notenbanker diese Unterstützungen zu kürzen. Börsenexperte Markus Koch erklärt, wie der Aktienmarkt darauf reagieren könnte und was das für das eigene Depot heißt. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected].

Ep 259Wie Fintechs unser Finanzsystem revolutionieren und wie Anleger partizipieren können
Miriam Wolfarth erklärt, wie aus der natürlichen Feindschaft zwischen Fintechs und Großbanken eine erfolgsorientierte Freundschaft entsteht – und was das für Anleger heißt. 00:06:38 Die Fintech-Branche hat sich ihren Platz in der Finanzwelt über Jahre hartnäckig erkämpft und macht traditionellen Bankhäusern zunehmend Konkurrenz. Vor allem in Zeiten von Corona hat die Branche einen regelrechten Boom erlebt: Neo-Broker wie Trade Republic und Scalable Capital erfreuen sich seit der Pandemie einer besonderen Beliebtheit und konnten in weiteren Finanzierungsrunden große Geldsummen einsammeln. Einige Experten gehen davon aus, dass Fintechs und Großbanken in Zukunft verstärkt kooperieren werden. Die UBS und auch die Credit Suisse leben dieses Beispiel schon vor. Aber kann ein solcher Zusammenschluss im großen Stil funktionieren? Und was würde das für Kunden und Anleger bedeuten? Miriam Wolfarth ist selbst Fintech-Gründerin und erklärt in der heutigen Folge unter anderem, wie Anleger in die Branche investieren können. 00:28:51 Außerdem: Anlässlich des einjährigen Jubiläums von Handelsblatt Today lassen wir das letzte Jahr gemeinsam Revue passieren. Die Hosts und Producer blicken auf ein Jahr Today zurück und geben ein paar wissenswerte, spannende und auch emotionale Insides zur Sendung. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected].

Ep 258Auf diese Trends setzt Star-Investor Carsten Maschmeyer
Der Unternehmer und Investor über seine ganz eigene Investmentstrategie, die Trendthemen der Zukunft und die Chancen für Anlegerinnen und Anleger 00:06:21 Der globale Wandel hat neue Anforderungen an die Weltwirtschaft gestellt. Digitalisierung, Klimawandel und Corona-Pandemie machen neue Geschäftsansätze unabdingbar. In der TV-Show „Die Höhle der Löwen“ pitchen Gründerinnen und Gründer seit 2014 vor prominenten Investoren ihre Ideen und erhoffen sich dadurch einen Deal zur Finanzierung abzuschließen. Carsten Maschmeyer ist seit 2016 als Investor dabei und hat seitdem vielen Ideen eine Absage erteilt. Er hat aber auch rund 40 Start-ups vor der Kamera den Zuschlag gegeben - darunter Finanzguru, Lizza, Veluvia, Smartsleep und Talentcube. Im Gespräch gibt er Einblicke in seine Investmentstrategie und spricht über fünf Trends, die seiner Meinung nach den Weltmarkt in Zukunft prägen werden. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an [email protected].