
Handelsblatt Today – Der Finanzpodcast mit News zu Börse, Aktien und Geldanlage
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Ep 660So finden Sie das richtige Depot für Ihren Börsenstart
Grundvoraussetzung, um am Aktienmarkt teilzunehmen, ist ein eigenes Depot. Ein sorgfältiger Vergleich der Anbieter ist dabei ratsam. Die Investitionsbereitschaft der Deutschen ist in den letzten Jahren deutlich angestiegen. Das zeigen aktuelle Zahlen des Deutschen Aktieninstituts: 12,9 Millionen Menschen über 14 Jahre waren demnach 2022 in Aktien, Fonds oder ETFs investiert, fast jeder fünfte. Viele Anleger dürfte die Aussicht auf eine knappe Rente an die Börse treiben. Altersarmut ist in Deutschland ein verbreitetes Problem. Mehr als jeder fünfte Mensch über 80 Jahre ist laut einer vom Bundesseniorenministerium geförderten Studie davon betroffen. Bei Frauen ist es noch extremer, wie eine Anfrage der Linken an das Bundesarbeitsministerium zeigt: Jede dritte Frau, die vierzig Jahre lang in Vollzeit arbeitet, steuert demnach auf eine Rente unter 1000 Euro zu. Wer sich im Alter einen gewissen Lebensstandard bewahren möchte, muss zusätzlich privat vorsorgen. Das gelingt zum Beispiel an der Börse. Im dritten Teil der Handelsblatt-Serie „2023 kümmere ich mich um...“ spricht Handelsblatt-Finanzexperte Markus Hinterberger mit Host Lena Jesberg darüber, wie ein Depot eröffnet wird und auf welche Kriterien (Neu-)Anlegerinnen und Anleger bei der Auswahl des Anbieters achten sollten. Zunächst müssten sich Börsenneulinge klarmachen, mit welcher Art von Wertpapier sie handeln wollen. Die Auswahl des Depots hängt aufgrund der unterschiedlichen Angebote laut Hinterberger schließlich von der Intention der Anlegerinnen und Anleger ab: „Das ist so ähnlich wie bei Supermärkten. Es gibt Vollsortimenter wie Rewe und Edeka. Da kriege ich alles, sogar Austern, wenn sie gut sortiert sind. Und dann gibt es Aldi oder Lidl. Und da kriege ich eben nicht alles. Wenn ich aber nur die Nudeln will, ist es egal.“ In der aktuellen Folge von Handelsblatt Today gibt es die Schritt-für-Schritt-Anleitung für den Börsenstart. *** Die vorherigen Folgen der Serie hören Sie hier: ["2023 kümmere ich mich um...": Sparen mit Aktien, Fonds und ETFs](https://www.handelsblatt.com/audio/today/handelsblatt-today-ton-zwischen-deutschland-und-china-wird-rauer/28913828.html) ["2023 kümmere ich mich um...": Die gesetzliche Rente](https://www.handelsblatt.com/audio/today/handelsblatt-today-anti-kohle-proteste-in-luetzerath-ist-der-braunkohletagebau-alternativlos/28901640.html) *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen *** Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427
Ep 659Habeck über Gasversorgung: „Noch in der Anspannung, weil der Winter nicht vorbei ist“ / Was in Davos wichtig wird
Ab heute versammelt sich wieder die globale Elite im Schweizer Skiort Davos, um beim Weltwirtschaftsforum über Politik und Wirtschaft zu diskutieren. Ein großes Thema wird der Ukrainekrieg sein, der langjährige geopolitische Gewissheiten ins Wanken gebracht hat. Moritz Koch, der für das Handelsblatt aus Davos berichtet, geht davon aus, dass sehr akute Krisen wie der Ukrainekrieg andere Themen von überragender Bedeutung wie den Klimaschutz in den Debatten teilweise überlagern werden. „Im Zentrum wird die Frage stehen, wie sich global agierende Großkonzerne und die Politik auf eine neue Ära einstellen können, in der sich die Wirtschaft politischen Sicherheitserwägungen stärker unterordnen muss“, sagt Koch im Gespräch mit Host Anis Micijevic. Mit Blick auf Deglobalisierungstendenzen warne der IWF bereits davor, „dass wir die Gewinne des Freihandels leichtfertig verspielen, wenn wir uns auf eine Spaltung der Welt in Demokratien und Autokratien zubewegen“. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck wird ebenfalls in Davos dabei sein. Auf dem Energie-Gipfel des Handelsblatts hat er zuvor noch mit Chefredakteur Sebastian Matthes über Klimaschutz und die Energiesicherheit gesprochen. Eine gekürzte Version des Interviews hören Sie hier im Podcast. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427
Ep 658Warum 2023 „Gift für die Börsen“ sein könnte
Anleger mussten im vergangenen Jahr Durchhaltevermögen beweisen. Eine Eigenschaft, die auch 2023 gefragt sein wird. Doch es gibt auch Hoffnung. Neues Jahr, alte Probleme: Die Inflation ist weiterhin hoch. Die Zinsen steigen vorerst noch. Die Aussichten für die Wirtschaft sind noch immer geprägt von Rezessionssorgen. 2023 wird kein einfaches Jahr. Da sind sich Ökonomen weitgehend einig. Was aber bedeutet das für die Märkte? Wohin steuern die Börsen? Haben Anleger Grund zur Nervosität? Das erörtert in der aktuellen Folge Handelsblatt Today Extended der Handelsblatt-Finanzmarktanalyst Ulf Sommer. Im Gespräch mit Host Lena Jesberg gibt er seine ganz persönliche Einschätzung für das laufende Jahr ab. „Ich glaube, dass die Börsen das Risiko der steigenden Zinsen aufgrund der immer noch hohen Inflation unterschätzen“, sagt der Marktexperte. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today Extended-Hörer: Jetzt Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € testen und immer informiert sein, wie Sie noch mehr aus Ihrem Geld machen können. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfakten Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427
Ep 657Rohstoff-Ausblick 2023: So könnten sich die Preise für Öl, Gold und Industriemetalle entwickeln
Ob Öl, Gold oder Industriemetalle: Das Interesse an Rohstoffen ist aus verschiedenen Gründen derzeit hoch. Hinsichtlich der Preisentwicklung sind sich Analysten dennoch uneinig. Für die Rohstoffmärkte ist das vergangene Jahr turbulent gewesen. Neben dem Goldpreis sind auch die Preise für Industriemetalle wie Nickel, Aluminium oder Kupfer ständig gestiegen und gefallen. Verantwortlich für diese Volatilität waren vor allem Russlands Krieg gegen die Ukraine und die Zinspolitik der Notenbanken. Langfristig geht Harald Thomeczek, Redakteur im Geldanlage-Team, jedoch von einem langfristigen Anstieg bei den Metallpreisen aus: „Der grüne Umbau der Wirtschaft wird den Preis in den kommenden Jahren treiben.“ Wann genau das der Fall sein wird, sei aber noch unklar und von vielen Faktoren abhängig. Bei den Ölpreisen ist es ähnlich. Die Prognosen der Experten für die Preisentwicklung gehen weit auseinander, sagt Thomeczek in dieser Folge Handelsblatt Today. Unsicherheitsfaktoren wie die Entwicklung der Inflation und der Weltwirtschaft würden eine entscheidende Rolle dabei spielen. Das Fazit des Handelsblatt Rohstoff-Experten: „Im Endeffekt kann man aber davon ausgehen, dass dieses Jahr ein genauso wildes Jahr beim Ölpreis werden dürfte wie das vergangene Jahr.“ Wir haben ein exklusives Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt-Today-Hörerinnen und -Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen erhalten Sie hier. Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen
Ep 656Auf diese Aktien setzen Analysten für 2023 / Russlands Wirtschaft leidet massiv / US-Inflation sinkt auf 6,5 Prozent
Das Börsenjahr 2022 ist von multiplen Krisen geprägt gewesen. Der Ukrainekrieg, die Energiekrise und die Zinswende als Reaktion auf die hohe Inflation haben viele Aktienkurse absacken lassen. Anlegerinnen und Anleger hoffen nun auf ein besseres Börsenjahr 2023. Der Start ins neue Jahr war bereits vielversprechend: Die erste Handelswoche war die beste seit 2003. Dennoch bleibt das Marktumfeld unsicher, weswegen sich Anlegerinnen und Anleger genau überlegen müssen, auf welche Aktien sie 2023 setzen. Das Handelsblatt will Orientierung bieten und hat für alle 160 Aktien im Dax, MDax und SDax mehr als 2000 Einschätzungen von Analystinnen und Analysten ausgewertet und auf dieser Basis ein Ranking erstellt, dass die Top-Picks der Experten für das Jahr 2023 enthält. „Ich finde es bemerkenswert, dass da auch Zykliker dabei sind, also Aktien von Unternehmen, die besonders stark von der Wirtschaftslage abhängen“, sagt Finanzredakteur Andreas Neuhaus in der neuen Folge von Handelsblatt Today. Im Gespräch mit Host Anis Micijevic ordnet er die Ergebnisse der Auswertung ein: „Es ist häufig so, dass die Aktien aus dem MDax oder SDax mehr Kurspotenzial haben, weil sie in der Vergangenheit weniger stark gewachsen sind als Unternehmen, die schon im Dax sind.“ Und Neuhaus gibt zu bedenken: „Analysten können sich auch irren. Nur weil sie Analysten sind, haben sie nicht automatisch recht.“ Mehr zum Thema lesen Sie hier: https://www.handelsblatt.com/finanzen/maerkte/aktien/aktien-kaufen-auf-diese-zehn-aktien-setzen-analysten-2023-/28911042.html Außerdem: Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine jährt sich bald. Ein Ende des Krieges scheint jedoch weiterhin nicht in Sicht. Der internationale Handelsblatt-Korrespondent Mathias Brüggmann spricht im Podcast über den aktuellen Zustand der russischen Kriegswirtschaft. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen
Ep 655Bayer wird zum Ziel aktivistischer Fonds / Die 100 Top-Unternehmen nach Börsenwert
Deutschland fällt an der Börse hinter den USA weiter zurück. Unter den 100 wertvollsten Unternehmen sind 62 US-Amerikanische und nur ein Deutsches. In der Rangliste der hundert weltweit wertvollsten Unternehmen finden sich aktuell so viele US-amerikanische Konzerne wieder wie seit 50 Jahren nicht mehr. Elf der zwölf Unternehmen mit dem höchsten Börsenwert kommen aus den USA. Nach wie vor führen die großen BigTech-Konzerne das Ranking an – trotz der starken Kursrückgänge im Tech-Sektor 2022. „Der Börsenwert an den vorderen Plätzen bei den Tech-Konzernen ist überdurchschnittlich stark gefallen: Apple, Microsoft, Facebook, Tesla. Aber das änderte nichts an der Dominanz der US-Konzerne“, erklärt Aktienanalyst Ulf Sommer im Gespräch mit Handelsblatt Today-Host Lena Jesberg. Ihr Vorsprung sei dafür zu groß. Deutschland hingegen schafft es mit nur einem einzigen Unternehmen auf die Liste. Der Softwarehersteller SAP rangiert auf Platz 91. Siemens hingegen gehört fortan nicht mehr zu den 100 wertvollsten Unternehmen der Welt. Warum Deutschland so unterrepräsentiert ist, erfahren Sie in der heutigen Folge von Handelsblatt Today. Bayer wird zum Ziel aktivistischer Fonds Außerdem: Der Leverkusener Pharmakonzern Bayer ist zur Zielscheibe aktivistischer Fonds geworden. Zuletzt ist der Londoner Hedgefonds Bluebell Capital laut der Nachrichtenagentur Bloomberg bei Bayer eingestiegen. Bluebell soll bereits eine Aufspaltung des Konzerns in einen Pharma- und einen Agrarchemiekonzern sowie einen Wechsel an der Aufsichtsratsspitze gefordert haben. Handelsblatt-Redakteur Bert Fröndhoff erklärt, was das für Aktionäre bedeutet. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427
Ep 654Ton zwischen Deutschland und China wird rauer / Serie: „2023 kümmere ich mich um...“ – private Altersvorsorge
Das Verhältnis zwischen China und Deutschland ist derzeit so angespannt wie lange nicht. Peking kritisiert die Neuausrichtung Deutschlands und sieht die neue Chinastrategie als von Ideologie geleitet. Politiker der Ampelkoalition weisen die Vorwürfe entschieden zurück. Pekings Botschafter in Berlin, Wu Ken, geht noch einen Schritt weiter und spricht im Handelsblatt-Interview von einer „Mentalität des Kalten Krieges“. Die langjährige China-Korrespondentin Dana Heide ordnet die Aussagen des Botschafters in der neuen Folge von Handelsblatt Today ein: „Nun muss man wissen, dass das ein gängiges Narrativ der chinesischen Staatsführung ist.“ Darüber hinaus sorgt der Streit um die Zukunft von Taiwan für zusätzliche Unsicherheit bei deutschen Unternehmen: „Früher war China ein sicherer Anker“, sagt Heide. In den Augen einiger Unternehmen habe sich das jetzt verändert. Die Sorge vor den Folgen einer Eskalation im Taiwan-Konflikt führe dazu, dass immer mehr Unternehmen ihre wirtschaftliche Abhängigkeit von China überdenken. Das Interview mit dem chinesischen Botschafter lesen Sie hier: https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/interview-chinas-botschafter-in-berlin-wu-ken-mentalitaet-des-kalten-krieges/28909758.html Außerdem: Im zweiten Teil der Handelsblatt-Serie „2023 kümmere ich mich um...“ spricht Handelsblatt-Finanzexperte Markus Hinterberger darüber, wie man mithilfe von Aktien, Fonds und ETFs am besten sparen kann. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427
Ep 653Rente mit 40 oder 50: So kann es gelingen / Mobilfunktarife werden wohl deutlich teurer
Viele Menschen träumen gelegentlich davon, ihren Job an den Nagel zu hängen und nur noch das zu machen, worauf sie gerade Lust haben. Anhänger der sogenannten FIRE-Bewegung („Financial Independence, Retire Early“) haben Strategien entwickelt, mit denen der Traum vom vorzeitigen Ruhestand wahr werden soll. Markus Hinterberger, Chefreporter im Handelsblatt-Geldanlage-Team, hat sich intensiv mit dem Thema beschäftigt und anhand von fiktiven Fallbeispielen ausgerechnet, wie viel man monatlich verdienen und zur Seite legen müsste, um sich ein solches Leben leisten zu können. „Frugalismus ist der Grundstein für ein früheres Ausscheiden aus dem Berufsleben“, sagt Hinterberger. Ohne einen sparsamen Lebensstil sei eine frühere Rente nicht möglich. Darüber hinaus müsse ein großer Anteil des eigenen Vermögens angelegt werden, um das Ziel zu erreichen. „Am Anfang sollte man voll in Aktien-ETFs gehen“, empfiehlt Hinterberger im Gespräch mit Host Anis Micijevic. Dabei sollte man versuchen, die Weltwirtschaft in Form von ETFs darzustellen. Bei der Berechnung des künftigen Finanzbedarfs sollte man zudem darauf achten, den inflationsbedingten Kaufkraftverlust und Kosten für Versicherungen mitzudenken. Mehr zum Thema lesen Sie hier: https://www.handelsblatt.com/finanzen/anlagestrategie/trends/fire-bewegung-wie-es-mit-der-fruehen-rente-mit-30-40-oder-50-klappt-/28895350.html Außerdem: Telefonica Deutschland hat deutliche Preiserhöhungen angekündigt. Die Grundpreise im Mobilfunk sollen demnach bei Konzernmarken wie O2 oder Blau im Frühjahr um bis zu zehn Prozent zulegen. Handelsblatt-Reporter Philipp Alvares spricht im zweiten Teil des Podcasts über die Gründe für die geplanten Preisanhebungen und die Frage, ob andere Anbieter bald nachziehen könnten. Mehr zum Thema lesen Sie hier: https://www.handelsblatt.com/technik/it-internet/o2-tarife-telefnica-deutschland-erhoeht-preise-um-bis-zu-zehn-prozent/28909218.html *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427
Ep 652Deutschland wird immer ärmer: Eine Zwischenbilanz der Energiekrise
Die Preise für Energie sind durch den Ukrainekrieg in den vergangenen Monaten enorm gestiegen. Milliardenhohe Verluste sind entstanden. Mit Russlands Krieg gegen die Ukraine hat in Deutschland zu Beginn des vergangenen Jahres die Energiekrise begonnen. Die gestiegenen Öl- und Gaspreise haben einen Großteil der Wirtschaft getroffen und das Wirtschaftswachstum gebremst. Das Leibniz Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) rechnet für 2022 mit einem Wachstum von nur 1,8 Prozent. „Durch ausgebliebenes Wirtschaftswachstum haben wir einen Wirtschaftsverlust von 169 Milliarden Euro zu verdauen“, berichtet Berlin-Korrespondent Martin Greive in der aktuellen Folge von Handelsblatt Today. Doch krisenbedingt ist noch mehr verloren gegangen. Die Kosten für die Energieimporte, die durch den Konflikt entstanden sind und noch entstehen werden, belaufen sich nach einer Rechnung des Handelsblatts auf 110 Milliarden Euro. Hinzukommt ein Reallohnverlust von 74 Milliarden Euro durch die historisch hohe Inflation. Abfedern will die Bundesregierung das mit einer Reihe von finanziellen Entlastungen für Bürger und Unternehmen. Im Gespräch mit Host Lena Jesberg zieht Greive ein Fazit: „Diese Krise hat uns alle ärmer gemacht.“ Für den Handelsblatt-Redakteur steht fest, dass die Energiekrise für Deutschland letztlich teurer wird als die Coronapandemie. *** Mehr zum Thema: [Wie viel Wohlstandsverlust die Krise Deutschland kostet](https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/ukraine-krieg-wie-viel-wohlstand-die-krise-deutschland-kostet/28905960.html) *** Die Handelsblatt Lese-Favoriten aus dieser Woche: [Kommentar: In der Luftfahrt droht ein gefährliches Monopol](https://www.handelsblatt.com/meinung/kommentare/kommentar-in-der-luftfahrt-droht-ein-gefaehrliches-monopol-/28870894.html) [Immobilien 2023: Das ändert sich für Mieter und Eigentümer](https://www.handelsblatt.com/finanzen/immobilien/immobilien-2023-das-aendert-sich-fuer-mieter-und-eigentuemer/28891378.html) [Ukraine-Krieg: Russlands Armee erlebt "Tragödie von Makijiwka"](https://www.handelsblatt.com/politik/international/ukraine-krieg-russlands-armee-erlebt-tragoedie-von-makijiwka/28900776.html) *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen *** Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427
Ep 651Devisen-Ausblick 2023: Kommt die Trendwende beim Dollar? / Testpflicht für Reisende aus China sorgt für Unmut
Das Ende der Null-Covid-Politik in China hat in den vergangenen Wochen eine Coronawelle mit hohen Infektionszahlen ausgelöst. Das schürt in Europa die Sorge vor der Verbreitung neuer Virusvarianten. Und so hat die EU-Kommission am Mittwoch die Mitgliedstaaten nachdrücklich aufgefordert, eine Testpflicht für Reisende aus China einzuführen. Deutschland und zahlreiche weitere EU-Staaten wollen der Aufforderung nachkommen. Der Brüsseler Handelsblatt-Korrespondent Christoph Herwartz hält sowohl die gesundheitlichen als auch die wirtschaftlichen Risiken der aktuellen Entwicklung in China für überschaubar: „Es ist zu erwarten, dass diese Coronawelle in China extrem heftig wird, dass sie aber nicht allzu lange andauert.“ Und dann könne es eher wieder zu einer Normalisierung des globalen Handels kommen. Einen Kommentar zum Thema lesen Sie hier: https://www.handelsblatt.com/meinung/kommentare/kommentar-voodoo-statt-wissenschaft-die-corona-testpflicht-fuer-chinesen-ist-falsch/28906144.html Im zweiten Teil des Podcasts gibt es einen Devisen-Ausblick für 2023. Handelsblatt-Finanzredakteur Jan Mallien spricht darüber, ob der Dollar seine Rally in diesem Jahr fortsetzen kann oder ob der Euro es schafft, wieder aufzuwerten. Außerdem erklärt Mallien, welche Währungen 2023 sonst noch interessant werden könnten. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427
Ep 650Krypto-Ausblick 2023: Können sich Bitcoin & Co. wieder erholen – oder kommt es noch schlimmer?
Kryptowährungen gelten ohnehin als hochspekulatives Investment, doch die Skandale des vergangenen Jahres haben die Anlageklasse in ihre bislang wohl größte Krise gestürzt. Nicht zuletzt der Zusammenbruch der Kryptobörse FTX im November hat das Vertrauen vieler Anlegerinnen und Anleger erschüttert. FTX-Gründer Sam Bankman-Fried, der einst als Wunderkind der Branche galt und nun im Verdacht steht, Investorengelder in Milliardenhöhe veruntreut zu haben, ist das Gesicht der aktuellen Krise. Bei einer Anhörung in New York am Dienstag plädierte er auf nicht schuldig. Ihm droht bei einer Verurteilung in allen acht Anklagepunkten eine Gefängnisstrafe von bis zu 115 Jahren. Das Interview mit Sam Bankman-Fried lesen Sie hier: https://www.handelsblatt.com/finanzen/maerkte/devisen-rohstoffe/ftx-gruender-im-interview-sam-bankman-fried-gibt-sich-selbst-die-schuld/28860634.html Insgesamt stehen die Vorzeichen für Krypto schlecht: Die Zinswende macht Investitionen in hochriskante Assets unattraktiv. Zudem droht der Branche eine schärfere Regulierung. „Viele Experten gehen davon aus, dass der Bitcoin auf bis zu 10.000 Dollar fallen könnte“, sagt Handelsblatt-Reporterin Astrid Dörner im Podcast. Gemeinsam mit ihrem Kollegen Dennis Schwarz erklärt sie, was für die Kryptowelt in diesem Jahr wichtig wird. Mehr zum Thema lesen Sie hier: https://www.handelsblatt.com/finanzen/maerkte/devisen-rohstoffe/krypto-ausblick-auf-2023-nach-der-pleite-von-ftx-kaempft-die-branche-um-ihre-daseinsberechtigung/28894590.html *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427
Ep 649Neue Serie: „2023 kümmere ich mich um...“ – die gesetzliche Rente / Anti-Kohle-Proteste in Lützerath
Die Bundesregierung will bis 2038 aus der Kohleverstromung aussteigen, um die Klimaziele zu erreichen. Kohlekraftwerke sollten durch Gaskraftwerke ersetzt werden, bis Deutschland genügend erneuerbare Energien produziert. Weil Deutschland nun kein Pipeline-Gas mehr aus Russland bezieht, kann der Konzern RWE zwei Braunkohle-Kraftwerksblöcke länger laufen lassen: statt bis Ende 2022 bis März 2024. Und RWE darf das nordrhein-westfälische Dorf Lützerath abreißen. Umweltorganisationen und Klimaaktivisten kritisieren das stark. Aktivisten haben im Dorf Protestcamps aufgebaut. Sie wehren sich gegen die Vorbereitungsmaßnahmen für die geplante Räumung. In dieser Folge spricht Handelsblatt-Expertin Catiana Krapp mit Host Ina Karabasz über mögliche Alternativen: „Es gibt insgesamt an Strom Erzeugungskapazitäten in Deutschland von über 200 Gigawatt. Davon sind 16 Prozent Stein- und Braunkohle und nur etwa zwei Prozent Atomkraft.” Heißt: Atomkraft kann die Kohleverstromung nach derzeitigem Stand nicht ausgleichen. Gleiches gelte für Erneuerbare Energien, obwohl sie über 50 Prozent der Erzeugungskapazitäten ausmachen: Für Tage, an denen keine Sonne scheine und kein Wind wehe, brauche es eine gesicherte Stromerzeugung. Außerdem in dieser Folge: Start der neuen Serie „2023 kümmere ich mich um ...“ Jede Woche erklären wir, worauf es bei teils komplexen finanziellen Fragen ankommt, welche Hindernisse und besondere Aspekte es gibt. Im ersten Teil geht es um die gesetzliche Rentenversicherung in Deutschland. Wie berechnet sie sich? Wie hoch fällt die Rente für Arbeitnehmer aus? Wie steht es um die Höchstrente und die Rentenlücke? Und für wen lohnt es sich, freiwillig mehr einzuzahlen? Handelsblatt-Finanzredakteur Markus Hinterberger erklärt: “Die gesetzliche Rente ist für jeden, der angestellt ist, eigentlich der Grundstein für die Altersvorsorge. Das ist das worauf man alles andere später aufbaut. Aber nur weil ich ein Grundstein habe, habe ich noch kein Haus." *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen *** Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427
Ep 648So viel mehr Netto haben Sie 2023 / HRI-Prognose: Deutschland steckt in der Stagflation fest
Steuerzahlerinnen und Steuerzahler können im neuen Jahr mit umfangreichen Entlastungen rechnen. Die Ampelkoalition hat wegen der hohen Energiekosten 2022 drei Pakete aufgelegt, die sich auf 95 Milliarden Euro summieren. Unter anderem steigen der Grundfreibetrag und der Sparerpauschbetrag, Familien profitieren darüber hinaus von einer Kindergelderhöhung. Hinzu kommen 200 Milliarden Euro in einem Krisenfonds, mit denen vor allem die Gas- und Strompreisbremse finanziert werden. Doch reicht das alles aus, um die massiv gestiegenen Lebenshaltungskosten auszugleichen? „Es kommt natürlich immer auf die Einzelfallkonstellation an, aber insgesamt würde ich sagen, dass die Maßnahmen der Bundesregierung die Belastungen nicht ausgleichen können“, sagt Jan Hildebrand, stellvertretender Leiter des Handelsblatt-Hauptstadtbüros. Ein großer Teil der Steuerentlastung sei eigentlich eine Vermeidung einer Steuererhöhung durch die Inflation. „Beim Ausgleich der kalten Progression sorgt der Staat einfach dafür, dass ich nicht zusätzlich belastet werde“, sagt Hildebrand. Und auch mit Blick auf die stark gestiegenen Energiekosten könnten die Preisbremsen nur einen Teil davon ausgleichen. Mehr zum Thema lesen Sie hier: https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/entlastungspaket-2023-so-profitieren-singles-und-familien-im-neuen-jahr/28889204.html Außerdem: Deutschland wird 2023 doch nicht in eine Rezession abrutschen – davon geht die neueste Prognose des Handelsblatt Research Institutes (HRI) aus. Die Ökonomen des HRI erwarten für das neue Jahr ein Wirtschaftswachstum von 0,2 Prozent. Die Krise werde wohl nicht so heftig ausfallen wie befürchtet, aber dafür länger andauern als erwartet, erklärt HRI-Ökonom Dennis Huchzermeier im zweiten Teil des Podcasts. Sechs Quartale lang werde die deutsche Wirtschaft nahezu stagnieren. „Das alles Entscheidende ist, dass die Energiepreise runterkommen müssen, besonders in der Industrie“, sagt Huchzermeier. Erst dann könne Deutschland wieder aus der Stagflation herauskommen. Mehr zum Thema lesen Sie hier: https://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur/nachrichten/hri-konjunkturprognose-deutschland-steckt-in-der-stagflation-fest/28893586.html *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427
Ep 647Jahresausblick 2023 – und ein Blick hinter die Mikrofone
In der letzten Folge des Jahres gibt das Team von Handelsblatt Today einen Einblick in die eigene Arbeit und was 2023 noch passieren wird. Wird Deutschland in eine Rezession rutschen? Ist die deutsche Wirtschaft gut vorbereitet? Werden Unternehmen ins Ausland abwandern? Über diese Themen diskutieren die Hosts Lena Jesberg, Anis Micijevic und Ina Karabasz in der letzten Handelsblatt Today Folge des Jahres – aber nicht alleine, sondern mit Christian Heinemann und Alexander Voss, die als Producer den Podcast und auch die Themen das ganze Jahr begleitet haben. Die Fünf erzählen auch, was sich im Podcast in diesem Jahr verändert hat, was sich im kommenden ändern wird – und auch darüber, was nicht so gut geklappt. Und sie stellen ein neues Mitglied im Team vor: Sandra Groeneveld wird das Team ab Januar verstärken. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427
Ep 646Jahresrückblick 2022: Tech-Aktien und Rohstoffe
In dieser Woche lässt das Team von Handelsblatt Today das Jahr Revue passieren und diskutiert sechs Themen, die dabei im Vordergrund standen. Schon 2021 hatten es Tech-Aktien nicht so einfach, doch zu Beginn des Jahres waren Experten noch optimistisch, dass sich die Kurse 2022 solider entwickeln werden. Doch mit Kriegsausbruch hat sich diese Hoffnung nicht bewahrheitet. Für viele Technologie-Anbietern ging es an der Börse deutlich nach unten. In der dritten Folge des Handelsblatt-Today-Jahresrückblicks 2022 besprechen die Hosts Lena Jesberg, Anis Micijevic und Ina Karabasz, welche Tech-Unternehmen zwischenzeitlich trotzdem gewonnen haben und warum. In diesem Zusammenhang diskutieren sie auch den Krypto-Einbruch. Schließlich ist FTX ist nach dem Terra-Crash und der Insolvenz der Kryptoplattform Celsius der dritte große Skandal. Das Gegenteil zu dem trüben Tech-Aktien-Jahr war 2022 bei den Rohstoffen der Fall. Dort feierten Anleger einen Superzyklus. Doch, bei aller Euphorie: Auch der Rohstoffmarkt ist volatil, die durch den Kriegsausbruch gestartete Rally wurde zwischenzeitlich wieder korrigiert. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen *** Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427
Ep 645Jahresrückblick 2022: Geldpolitik und Immobilien
In dieser Woche lässt das Team von Handelsblatt Today das Jahr Revue passieren und diskutiert sechs Themen, die dabei im Vordergrund standen. Noch im März, also nach dem russischen Angriff auf die Ukraine, hatte die Europäische Zentralbank für 2022 mit einer Inflationsrate von 5,1 Prozent gerechnet. Diese lag zu Jahresende jedoch bei 10 Prozent. Vor allem auch die hohen Energiepreise trieben die Rate nach oben. In der zweiten Folge des Handelsblatt-Today-Jahresrückblicks 2022 diskutieren die Hosts Lena Jesberg, Anis Micijevic und Ina Karabasz, ob die EZB früher hätte reagieren können und ob es für sie schwieriger ist zu reagieren als die amerikanische Notenbank Fed. Sie besprechen auch, ob die Inflation gekommen ist um zu bleiben und welche Auswirkungen das auf den Immobilienmarkt hat: Baukredite werden teurer, die Nachfrage sinkt und somit kommt es auch zu einer Trendwende bei der Preisentwicklung. Die Hosts erzählen, warum das allerdings nicht unbedingt bei Metropolregionen gilt und ob es für sie ein guter Zeitpunkt wäre, selber eine Immobilie zu kaufen. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen *** Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427
Ep 644Jahresrückblick 2022: Ukrainekrieg und die Energiekrise
In dieser Woche lässt das Team von Handelsblatt Today das Jahr Revue passieren und diskutiert sechs Themen, die dabei im Vordergrund standen. Am 24.Februar 2022 begann der russische Angriffskrieg auf die Ukraine. Russland schoss die ersten Raketen, der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat landesweit den Kriegszustand ausgerufen. In der ersten Folge des Handelsblatt-Today-Jahresrückblicks 2022 zeichnen die Hosts Lena Jesberg, Anis Micijevic und Ina Karabasz die Chronologie des bisherigen Verlaufs des Krieges und die Auswirkungen auf die gesamt Welt nach. Sie erzählen auch, wie sie persönlich den Kriegsausbruch erlebt haben. Der Angriff Russlands war in einer Kettereaktion auch der Auslöser für die derzeitige Energiekrise. Darüber wurde 2022 in Handelsblatt Today viel und häufig gesprochen, lange gab es keinen konsequenten Plan der Bundesregierung. Unter anderem besprechen die drei daher das Thema Gasumlage, Blackouts und den „Doppel-Wums“. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen
Ep 643Das Handelsblatt wählt die Menschen 2022 – Teil 2
Viele Menschen waren von großer Bedeutung für das Jahr 2022 – und werden auch im kommenden Jahr eine tragende Rolle spielen. Auch in diesem Jahr hat das Handelsblatt die Persönlichkeiten gewählt, die für 2022 maßgeblich waren. Wer dazu zählt und auch 2023 noch wichtig ist, schildern Handelsblatt-Chefreporterin Tanja Kewes und Redakteurin Claudia Panster im Podcast. Darunter sind auch die Unternehmer des Jahres 2022: Sie haben mit ihrem jungen Unternehmen deutsche Erfolgsgeschichte geschrieben. „Es gehört zu den Top 20 der wichtigsten privaten Cloud Companies weltweit“, erklärt Panster. „Was bei ihnen zum Tragen kommt, ist eine wirklich moderne Führungskultur.“ Der Erfolg werde sich auch 2023 fortziehen, denkt Panster. „Alles andere wäre eine Überraschung.“ Wer zu den Menschen des Jahres 2022 zählt, können Sie [hier](https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/das-grosse-handelsblatt-spezial-aufste[…]bilder-das-sind-die-menschen-des-jahres-2022/28876140.html) nachlesen. Und falls Ihnen noch ein Last-Minute-Weihnachtsgeschenk fehlt, hat Claudia Panster noch eine Literatur-Empfehlung unter den Büchern des Jahres für Sie. Diese Podcast-Folge ist der zweite Teil des Handelsblatt-Specials zu den wichtigsten Menschen 2022 und 2023. Hören Sie in Teil eins, wie die Handelsblatt-Jury die spannendsten Persönlichkeiten 2022 ermittelt hat. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen *** Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427
Ep 642Das Handelsblatt wählt die Menschen 2022 – Teil 1
Auch in diesem Jahr hat das Handelsblatt Menschen erkoren, die prägend für das Jahr 2022 waren – und die auch 2023 noch wichtig sein werden. Im Podcast erklären Handelsblatt-Chefreporterin Tanja Kewes und Redakteurin Claudia Panster, wie die Handelsblatt-Jury die spannendsten Persönlichkeiten ermittelt hat: Welche Eigenschaften verbindet die Politiker, Unternehmer und Investoren, die uns auch im kommenden Jahr beschäftigen werden? „Es waren drei große Themen, die uns stark beschäftigt haben: Einmal der Krieg in der Ukraine, dann die Energiekrise und natürlich die Transformation der deutschen Wirtschaft“, erzählt Kewes zum Auswahlprozess. Aber selbst in einem so krisengeplagten Jahr wie 2022 lässt sich in einigen Bereichen ein positives Urteil fällen: „Früher war es in Deutschland so: Einmal gescheitert und raus bist du. Das kann man eigentlich nicht mehr sagen: Da sind wir ein bisschen amerikanischer geworden“, so Kewes. Diese Podcast-Folge ist der erste Teil des Handelsblatt-Specials zu den wichtigsten Menschen 2022 und 2023. Der zweite Teil folgt am Freitag. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen *** Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427
Ep 641Das Ende der Mega-Deals? Was 2023 den M&A-Markt prägen wird
Um 36 Prozent geschrumpft ist in diesem Jahr der weltweite M&A-Markt (Mergers & Acquisitions) im Vergleich zum Vorjahr. Im Rekordjahr 2021 sind noch sechs Billionen Dollar durch Übernahmen und Fusionen umgesetzt worden. Doch Lieferengpässe, Russlands Krieg gegen die Ukraine und die Zinswende haben die Anzahl der Transaktionen einbrechen lassen. Eine Übernahme, die 2022 für viel Aufsehen gesorgt hat, war der Kauf von Twitter durch Tesla-Chef Elon Musk. Für 44 Milliarden Dollar hat der Tech-Milliardär im Oktober die Social-Media-Plattform übernommen. Für Redakteur Arno Schütze ist das einer der schlechtesten Deals des Jahres gewesen, wie er in dieser Folge „Handelsblatt Today“ sagt: „Im Nachhinein war das ein sehr hoher Kaufpreis, und noch dazu haben die Banken riesige Abschreibungen auf die Finanzierungen hinnehmen müssen. Auch was nach dem Deal passiert ist, hat für viele negative Schlagzeilen gesorgt.“ Im Gespräch mit Host Agatha Kremplewski schätzt Schütze außerdem, dass es im kommenden Jahr besonders im Bereich der Infrastruktur und der Pharmaindustrie viele Übernahmen geben wird. Beide Bereiche stünden im Fokus, da die Nachfrage unabhängig von der konjunkturellen Lage stabil sei. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Außerdem haben wir ein exklusives Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt-Today-Hörerinnen und -Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen erhalten Sie hier. Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427
Ep 640Wie geht es weiter im Iran und der Ukraine?
Das Jahr 2022 war auch geprägt vom Krieg und Krisen. Der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine wird sich bald jähren. Im Iran protestieren seit rund drei Monaten große Teile der Bevölkerung gegen das islamistische Regime. In dieser Folge von Handelsblatt-Today spricht Handelsblatt-Korrespondent Mathias Brüggmann über die besondere Lage in den beiden Ländern. Nach dem demonstrativen Besuch von Russlands Präsident Putin in Minsk bei seinem weißrussischen Pendant Lukaschenko am Montag, fürchtet die Opposition einen Kriegseintritt auf Russlands Seite zur Sicherung der belarussischen Wirtschaft, "Weißrussland hängt an den Finanzen Russlands, an billigem Öl und Gas und an vielen Milliardenkrediten. Und Putin wird irgendwann die Schlinge immer enger ziehen", bewertet Brüggmann den Handlungsspielraum von Belarus. Er glaubt, es könnte eine nächste Angriffswelle bevorstehen. Im Herrscherregime im Iran sieht Brüggmann Parallelen zum Kreml-Chef: "Es will die Theokratie erhalten und ist null zu Kompromissen bereit." *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen *** Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427
Ep 639Was die Wirtschaft 2023 bewegen wird/ Uniper-Aktionäre stimmen Verstaatlichung zu
Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich den dritten Monat in Folge verbessert. Das zeigt der am heutigen Montag veröffentlichte Geschäftsklimaindex des ifo-Instituts. So ist im Dezember das Geschäftsklima im Vergleich zum Vormonat um 2,2 Punkte auf 88,6 Zähler gestiegen. Allgemein bewerten die Unternehmen in Deutschland ihre aktuelle Lage also besser bewerten als noch im November. „Der Pessimismus ist nicht mehr ganz so groß für die nächsten Monate. Selbst im Einzelhandel, einer Branche, der es sehr schlecht ging, haben wir jetzt ein paar positive Zeichen“, sagt ifo-Präsident Clemens Fuest in dieser Folge Handelsblatt Today. Lediglich im Bausektor hat sich die Lage verschlechtert. Grund dafür sind vor allem die gestiegenen Baupreise und Zinsen. Außerdem geben die positiven Ergebnisse Hoffnung, dass die für Anfang 2023 erwartete Rezession schwächer ausfallen könnte, als bisher angenommen: „Wir sind sowieso davon ausgegangen, dass die Rezession relativ flach ausfallen wird, jetzt könnte sie noch ein bisschen flacher werden oder mit sehr viel Glück nicht stattfinden“, so Fuest im Gespräch mit Host Ina Karabasz. Weitere Faktoren, die gegen eine schrumpfende Wirtschaft sprechen seien zudem die Entlastungsmaßnahmen der Regierung und die konstant bleibenden Arbeitslosenzahlen. **Uniper-Aktionäre stimmen Verstaatlichung zu** Seitdem Russland die vereinbarten Gaslieferungen nach Deutschland gestoppt hat, ist Uniper in eine finanzielle Schieflage geraten. Rund ein Drittel der deutschen Gasversorgung werden über den Energiekonzern abgewickelt. Um diese zu sichern werden nun 99 Prozent des Konzerns verstaatlicht. Darüber haben auf einer außerordentlichen Hauptversammlung die Aktionäre am heutigen Montag abgestimmt. Handelsblatt-Redakteurin Catiana Krapp ordnet die Lage ein. *** Wie hat Ihnen diese Folge gefallen und wie gefällt Ihnen dieser Podcast? [Hier](https://www.handelsblatt.com/zufriedenheit) machen wir gerade eine Umfrage. Außerdem haben wir ein exklusives Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt-Today-Hörerinnen und -Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen erhalten Sie [hier](https://vorteil.handelsblatt.com/mehrfinanzen-2/). Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427
Ep 638Diese Top-Aktien sind derzeit besonders günstig zu haben
Hohe Energiekosten, Lieferkettenprobleme, die hohe Inflation und die drohende Rezession haben im Börsenjahr 2022 die Kurse gedrückt. Für viele Anlegerinnen und Anleger ergibt sich dadurch aber auch die Chance, Aktien von Unternehmen günstiger zu kaufen, die ihnen bislang zu teuer waren. Handelsblatt-Aktienanalyst Ulf Sommer hat zehn Aktien ausgesucht, die aus seiner Sicht eine Idealkombination aus Wachstum, steigenden Gewinnen, niedriger Verschuldung, attraktivem Geschäftsmodell und günstiger Bewertung bieten. Dazu zählt Sommer unter anderem die Aktie der US-Baumarktkette Home Depot. Es gebe kaum einen anderen großen Weltkonzern, über den so wenig in deutschen Medien berichtet werde, findet der Börsenexperte. „Aber dieser Konzern erfüllt praktisch alle Kriterien, die ich aufgestellt habe“, sagt Sommer. In der neuen Folge des Podcasts Handelsblatt Today Extended stellt er im Gespräch mit Host Lena Jesberg einige weitere Beispiele vor und erklärt seine Vorgehensweise bei der Auswahl. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today Extended-Hörer: Jetzt Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € testen und immer informiert sein, wie Sie noch mehr aus Ihrem Geld machen können. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfakten Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427
Ep 637Energiepreisschock, Fachkräftemangel, Bürokratie: Droht Deutschland die Deindustrialisierung?
Die Industrie nimmt in Deutschland eine wichtigere Rolle ein als in allen anderen großen Volkswirtschaften der EU. Das verarbeitende Gewerbe macht gut ein Fünftel an der Wertschöpfung aus – das ist auch mehr als in Großbritannien und den USA. Deutschlands Wohlstandsmotor droht jedoch ohne das billige Gas aus Russland ins Stottern zu geraten: „Das betrifft alle metallverarbeitenden Industrien, die beispielsweise Stahl aufwärmen müssen, bevor sie es weiterverarbeiten“, erklärt Handelsblatt-Reporter Kevin Knitterscheidt im Podcast Handelsblatt Today. Das gelte aber auch für Grundstoffindustrien wie Glas, Ammoniak, Zement oder die Chemiebranche. „Das geht einmal querbeet durch die gesamte Industrie“, sagt Knitterscheidt. Wegen der hohen Gaspreise hatte BASF seine Ammoniakproduktion am heimischen Standort Ludwigshafen über mehrere Monate zurückgefahren und den Stoff am Weltmarkt eingekauft – und das billiger, als es bei einer Herstellung in den eigenen Anlagen möglich gewesen wäre. „Für den Kunden ist das erstmal keine schlechte Nachricht, aber es ist natürlich eine schlechte Nachricht für alle, die in den entsprechenden Fabriken arbeiten“, sagt Knitterscheidt im Gespräch mit Host Anis Micijevic. Es gebe durchaus einige Arbeitsplätze in Deutschland, die an der Ammoniakproduktion hängen. „Insofern ist es schon im deutschen Interesse, bestimmte Stufen der Wertschöpfungskette im eigenen Land zu halten.“ sagt Knitterscheidt. Wie es mit der deutschen Industrie weitergehen könnte, erklärt der Reporter aus dem Handelsblatt-Industrieteam in der aktuellen Folge von Handelsblatt Today. Mehr zum Thema lesen Sie hier: https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/wirtschaft-deutsche-industrie-in-der-krise-drei-szenarien-fuer-die-zukunft/28868092.html Lesetipps – das sind die meistgelesenen Handelsblatt-Artikel der Woche: Darum ist mehr Gas in den Speichern als angegeben: https://www.handelsblatt.com/unternehmen/energie/gasspeicher-fuellstand-darum-ist-mehr-gas-in-den-speichern-als-angegeben/28858798.html Sieben wichtige Trends, die Käufer von Immobilien kennen sollten: https://www.handelsblatt.com/finanzen/immobilien/immobilienmarkt-2023-sieben-wichtige-trends-die-kaeufer-von-immobilien-kennen-sollten/28856552.html Chef Christian Klein räumt im Portfolio von SAP auf: https://www.handelsblatt.com/technik/it-internet/softwarehersteller-chef-christian-klein-raeumt-im-portfolio-von-sap-auf/28857436.html *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427
Ep 636EZB erhöht Leitzins/ Medikamente werden knapp / Warum Apple & Co. trotz Börsenverfall noch zu teuer sind
Das Börsenjahr 2022 hat Anlegerinnen und Anlegern einige Kursverluste beschert. Weltweit haben Aktien in diesem Jahr im Schnitt 15 Prozent an Wert verloren. Doch sinkende Kurse bergen auch Chancen. Im Podcast Handelsblatt Today erklärt Aktienanalyst Ulf Sommer, dass sich dadurch die Möglichkeit biete, vielversprechende Aktien zu einem geringeren Preis zu erwerben. Viele Anlegerlieblinge wie Apple, Microsoft und Co. seien jedoch immer noch zu teuer: "Ihre Kurse sind gefallen, aber sie sind immer noch höher bewertet als im Durchschnitt der vergangenen zehn und zwanzig Jahre". Top-Aktien wie diese zeichnen sich laut Sommer dadurch aus, dass "ihre Produkte und Marken weltbekannt sind und ihre Umsätze und Gewinne steigen". Die Nachfrage nach diesen Wertpapieren ist entsprechend hoch - und so auch die Preise. Wann es dennoch sinnvoll sein kann überbewertete Aktien ins Portfolio aufzunehmen, erfahren Sie im Podcast. Außerdem: Laut Robert-Koch-Institut leidet jeder zehnte Deutsche derzeit an einer Atemwegserkrankung. Mitten in der Krankheitswelle registrieren Ärzte und Apotheken vielerorts in Deutschland einen Mangel an Medikamenten. Insbesondere fehlt es an Antibiotika, Schmerzmitteln oder Fiebersäften. Jürgen Klöckner, Handelsblatt-Redakteur für Gesundheitspolitik, kennt die Pläne des Gesundheitsministeriums. Er erklärt, was die Bundesregierung unternehmen will, um die medizinische Versorgung wiederherzustellen. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen *** Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427
Ep 635Wann ist ein guter Zeitpunkt für den Verkauf von Aktien?
2022 ist kein gutes Börsenjahr gewesen: Corona, Russlands Krieg gegen die Ukraine und eine zweistellige Inflation haben die Kurse abstürzen lassen. Viele Anleger haben sich in den vergangenen Monaten gefragt, ob es sinnvoll ist, Einzelwerte aus dem eigenen Depot zu verkaufen oder doch lieber abzuwarten und die Verluste auszusitzen. Bei starken Verlusten sei ein Verkauf wichtig, betont Handelsblatt-Finanzredakteur Jürgen Röder in der neuen Folge von Handelsblatt Today. „Wenn meine Aktie beispielsweise nur noch zehn Prozent wert ist, muss sie um 900 Prozent steigen, um den Einstandskurs wieder zu erfüllen. Wenn ich schlecht laufende Einzelwerte nicht verkaufe, löst sich das Portfolio auf“, erklärt Röder. Mit sogenannten Orders lassen sich solche Szenarien verhindern. Dabei wird eine Aktie automatisch verkauft, wenn ihr Wert einen bestimmten Punkt unterschreitet. „Wenn man einen spekulativen Wert hat, wo man sich nicht ganz sicher ist, wie er sich entwickelt, sollte man eine Stopp-Order setzen“, rät Markus Hinterberger, Chefreporter im Geldanlage-Team des Handelsblatts. Röder und Hinterberger sprechen zusammen mit Host Lena Jesberg im Podcast über den richtigen Zeitpunkt für einen Aktienverkauf und geben Tipps, worauf Anlegerinnen und Anleger dabei achten sollten. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427
Ep 634Siemens Energy im Aktiencheck: 60 Prozent Kursplus in acht Wochen / US-Inflationsrate sinkt auf 7,1 Prozent
Investoren schöpfen offenbar wieder Hoffnung, dass der kriselnde Dax-Konzern Siemens Energy zwei seiner größten Probleme angehen kann: die Sanierung der verlustreichen Tochter Siemens Gamesa und die Unsicherheit über den weiteren Fahrplan für den Rückzug des Großaktionärs Siemens. Der Kurs der Siemens-Energy-Aktie ist in den vergangenen zwei Monaten um mehr als 60 Prozent gestiegen. Nach mehreren Chefwechseln bei Siemens Gamesa ruhen die Hoffnungen nun auf dem neuen CEO: „Jetzt hat man Jochen Eickholt nach Madrid geschickt. Das ist ein knochenharter Troubleshooter. Er wird intern ‚Zwei-Wochen-Jochen‘ genannt, weil er wenig Geduld hat und die Probleme schnell behoben haben will“, sagt Handelsblatt-Reporter Axel Höpner im Podcast. Außerdem erklärt er, warum auch der katarische Staatsfonds als ein möglicher Kandidat für die Rolle des neuen Ankeraktionärs bei Siemens Energy gehandelt wird. Beim Thema Staatsfonds sei allerdings noch keine Entscheidung gefallen. Mehr zum Thema lesen Sie hier: https://www.handelsblatt.com/unternehmen/energie/energietechnik-siemens-energy-prueft-einstieg-von-staatsfonds-60-prozent-kursplus-in-acht-wochen/28845796.html Im zweiten Interview spricht Ifo-Ökonom Joachim Ragnitz über die Inflationsgewinner der deutschen Wirtschaft. Er hat nämlich herausgefunden, dass einige Unternehmen die hohe Inflation nutzen, um ihre Gewinne zu steigern. In welchen drei Sektoren das Phänomen besonders ausgeprägt ist, erklärt er im Podcast. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427
Ep 633Machtverschiebung bei der EZB / Korruptionsskandal belastet EU
Die historische Zinswende hat viele Diskussionen innerhalb der EZB ausgelöst und die Machtverhältnisse verschoben. Außerdem: Wie es im EU-Korruptionsskandal weitergeht. Die Stimmung in der Europäischen Zentralbank (EZB) kriselt. Im Vorfeld der Ratssitzung der EZB am Donnerstag sorgt ein interner Streit zwischen der EZB-Gewerkschaft und dem Vorsitz für Aufsehen. Wegen der gestiegenen Inflation fordern die Mitarbeiter höhere Löhne. Der Vorstand um Präsidentin Christine Lagarde hat hingegen in den vergangenen Monaten wiederholt vor einer Lohn-Preis-Spirale gewarnt. In diesem Jahr sind die Löhne in der EZB bisher um 1,5 Prozent gestiegen, bei einer aktuellen Inflationsrate im Euro-Raum von zehn Prozent. Der Streit zeigt, dass die Inflation nun auch die EZB in eine schwierige Lage gebracht hat. Lange hatten Verfechter einer lockeren Geldpolitik die Oberhand, während sie aber mit Prognosen zur Inflation oftmals daneben lagen. Handelsblatt-Redakteur Jan Mallien in dieser Folge Handelsblatt Today: „Die historische Zinswende in den vergangenen Monaten hat für Konflikte und letztlich einen Machtumbruch innerhalb der Notenbank gesorgt.“ So soll vor allem Chefvolkswirt Philip Lane hat an Reputation verloren haben, zum Teil aber auch Christine Lagarde. Dagegen ist EZB-Direktorin Isabel Schnabel noch wichtiger geworden. Am Donnerstag wird die EZB mit aller Wahrscheinlichkeit erneut die Zinsen anheben, obwohl Lagarde das noch vor einem Jahr defacto ausgeschlossen habe, wie Mallien im Gespräch mit Host Ina Karabasz sagt. **Außerdem:** Es ist einer der größten Skandale in der Geschichte des EU-Parlaments. Laut Medienberichten steht Katar unter Verdacht EU-Politiker und andere Personen bestochen zu haben, um die Interessen ihres Landes in Brüssel zu vertreten. Katar weist das deutlich von sich. Im Fokus bei den Vorwürfen steht vor allem EU-Parlamentsvizepräsidentin Eva Kaili sowie mehrere italienische Politiker. Handelsblatt-Brüssel-Korrespondent Carsten Volkery ordnet die Affäre und deren Auswirkungen ein. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427
Ep 632Die Immobilienpreise sinken: Lohnt sich ein Kauf jetzt?
Die Trendwende am Immobilienmarkt sorgt für Verunsicherung. Kaufinteressenten und Eigentümer sollten sich nicht von Impulsen leiten lassen. Seit einigen Monaten sinken die Preise am Immobilienmarkt. Das liegt unter anderem am Strategieschwenk der Notenbanken. Deren Zinserhöhungen machen es für Kaufinteressenten teurer, sich Geld bei ihrer Bank zu leihen. Die Folge ist, dass viele Menschen den Traum vom Eigenheim nicht mehr finanzieren können. Die Nachfrage nach Wohneigentum geht zurück. Eine Trendwende. Doch nicht überall dürften sich die Preise entspannen. Handelsblatt-Immobilienexperte Markus Hinterberger gibt in der aktuellen Folge von Handelsblatt Today zu bedenken, dass der Immobilienmarkt sich nicht verallgemeinern lässt: „Man muss jede Stadt, jede Region für sich betrachten." Das bedeutet auch: Dort, wo die Nachfrage hoch und das Angebot knapp bleibt, könnten die Preise sogar noch steigen. Vor allem gilt das für die sieben deutschen Metropolen – Berlin, Hamburg, München, Köln, Stuttgart, Frankfurt am Main und Düsseldorf – und ihre Speckgürtel. „Was man aber sagen kann: Bei Immobilien, die schon ein paar Jahre auf dem Buckel oder einen schlechten energetischen Zustand haben, werden die Preise rapide sinken können", ergänzt Hinterberger im Gespräch mit Host Lena Jesberg. Überdies könnte manch ein Kreditnehmer laut Hinterberger Glück bei den Bauzinsen haben: „In den kommenden Monaten werden die Zinsen vielleicht sogar ein bisschen runtergehen." Die Banken sind nämlich bemüht, Volumen aufzunehmen, also viele Kredite auszugeben. Mit einem zeitweise geringeren Satz könnten sie also versuchen, Kunden anzulocken. In Anbetracht all dieser Entwicklungen wird der Kauf von Eigentum, aber auch dessen Veräußerung zur Frage des richtigen Timings. Im Interview wägt Hinterberger deshalb ab, wie gut der Zeitpunkt für ein solches Geschäft aktuell ist. [Mehr zum Thema lesen Sie hier.](https://www.handelsblatt.com/finanzen/immobilien/immobilien-das-sind-die-sieben-wichtigsten-trends-fuer-den-immobilienmarkt-2023/28856552.html) *** Die Handelsblatt-Leserfavoriten in dieser Woche: [Volkswagen: So will Chef Oliver Blume jetzt bei VW durchgreifen](https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/volkswagen-so-will-chef-oliver-blume-jetzt-bei-vw-durchgreifen-/28845424.html) [Rohstoffe: Ölpreise steigen zunächst nach Embargo der EU](https://www.handelsblatt.com/finanzen/maerkte/devisen-rohstoffe/rohstoffe-oelpreise-steigen-zunaechst-nach-embargo-der-eu-/28849050.html) [VW, BMW, Mercedes: Wie China deutsche Elektroautos abstraft](https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/vw-bmw-mercedes-wie-china-deutsche-elektroautos-abstraft/28847688.html) *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected]
Ep 631Ausländische Dividenden-Aktien: So holen Sie sich Steuern zurück / Wirecard-Prozess: Diese Fragen werden wichtig
Am Donnerstag hat am Münchener Landgericht der Prozess gegen den ehemaligen Wirecard-Chef Markus Braun und zwei Mitangeklagte begonnen. Seit fast zweieinhalb Jahren sitzt Braun nun schon in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm Untreue, Bilanzfälschung, Marktmanipulation und gewerbsmäßigen Bandenbetrug vor. Die Anklageschrift ist 474 Seiten lang. Markus Braun war einst der Chef des wertvollsten Finanzkonzerns in Deutschland, doch davon ist nach der spektakulären Pleite von Wirecard nichts mehr übrig. Jetzt drohen ihm bis zu fünfzehn Jahre Haft. Ob es wirklich so weit kommt, hängt davon ab, ob vor Gericht einige wichtige Fragen beantwortet werden können, die nicht nur Zehntausende Anlegerinnen und Anleger umtreiben. Welche Fragen das sind, das weiß Sönke Iwersen, der Co-Chef des Handelsblatt-Investigativteams. Das umfangreiche Dossier zum Wirecard-Skandal finden Sie hier: https://www.handelsblatt.com/finanzen/exklusiv-fuer-abonnenten-die-akte-wirecard-hier-finden-sie-alle-hintergruende-zum-skandal/27835906.html Außerdem: Wer sich ausländische Aktien ins Depot holt, zahlt auf Dividenden meist zu viel Steuern. Der Grund: Bei der Dividendenzahlung behält der Fiskus des jeweiligen Heimatlands des Unternehmens einen Teil der Dividende als Quellensteuer ein. Trotz Doppelbesteuerungsabkommen müssen sich Anlegerinnen und Anleger die zu viel gezahlten Steuern faktisch selbst zurückholen. Doch das ist so komplex, dass die Deutschen lieber jährlich eine Milliarde Euro liegen lassen. „Da sind viele Anleger verständlicherweise sehr enttäuscht und lassen die Finger von ausländischen Dividenden-Titeln“, sagt Handelsblatt-Finanzredakteurin Laura de la Motte im Podcast. Viele blieben dann bei ihren deutschen Aktien – das sei aber mit Blick auf die Risikodiversifikation suboptimal. Es gebe die Möglichkeit, sich bei Banken oder Steuerberatern Hilfe zu holen. Für viele Privatanlegerinnen und Anleger lohne sich das aber wegen der Gebühren nicht. Welche weiteren Möglichkeiten es gibt, sich die zu viel gezahlten Steuern vom ausländischen Fiskus zurückzuholen, verrät Laura de la Motte im Gespräch mit Host Anis Micijevic. Mehr zum Thema lesen Sie hier: https://www.handelsblatt.com/finanzen/steuern-recht/steuern/aktien-so-bekommen-sie-die-quellensteuer-auf-auslaendische-dividenden-zurueck/28851054.html *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427
Ep 630Porsche-Beitritt verschärft Klumpenrisiko im Dax / Dax-Jahresbilanz: Was Anleger für 2023 lernen können
Der Autobauer verdrängt im Dax den Sportartikelhersteller Puma. Damit wird der deutsche Leitindex noch autolastiger. Der Sportwagenhersteller Porsche hat seine Aktionäre nicht enttäuscht. Seit dem Börsendebüt am 29.September hat die Aktie rund 30 Prozent gewonnen und sich damit einen Platz in der ersten Börsenliga erspielt. Am Montagabend hat die Deutsche Börse mitgeteilt, dass die Porsche Automobil Holding SE zukünftig Teil des Dax-40 sein wird. Ab dem 19. Dezember ersetzt die Volkswagentochter damit den Sportartikelhersteller Puma, der fortan im MDax notieren wird. Mit dem Dax-Beitritt von Porsche gewinnen die Autokonzerne einmal mehr an Gewicht. Sieben der 40 Dax-Werte kommen dann aus der Branche, darunter die großen Hersteller BMW, Volkswagen und Mercedes-Benz. Damit steigt das Klumpenrisiko, erklärt Finanzmarktspezialist Ulf Sommer in der aktuellen Folge Handelsblatt Today: „Wir hatten durch die ganzen Autobauer schon vorher ein Klumpenrisiko im Dax, aber durch den hohen Börsenwert von Porsche verschärft sich das noch einmal.“ Wenngleich die Autoindustrie zu den Kernkompetenzen Deutschlands zählt, kann das ein Problem werden, wie Sommer im Gespräch mit Host Lena Jesberg sagt. Unter vielen Investoren gelte die Branche hierzulande nämlich nicht mehr als zukunftsträchtig – und damit zu Teilen auch nicht der Dax. Im zweiten Teil der Sendung geht es um die Jahresbilanz 2022 des Dax. Ulf Sommer identifiziert Verlierer sowie Gewinner und leitet daraus potenzielle Anlagestrategien für das kommende Jahr ab. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427
Ep 629Preiserhöhungen bei Strom und Gas: Was tun? / Die Auf- und Absteiger im Dax, MDax und SDax / CEO-Wechsel bei FMC
Viele Strom- und Gaskunden müssen mit teils kräftigen Preiserhöhungen zum Jahreswechsel rechnen. Nach Angaben des Vergleichsportals Check24 müssen sich rund elf Millionen Haushalte ab dem 1. Januar auf stark steigende Preise bei der Grundversorgung einstellen. Doch was können Kunden dagegen tun? Handelsblatt-Energieexpertin Kathrin Witsch erklärt im Podcast, warum es in der aktuellen Lage aus Verbrauchersicht nicht besonders sinnvoll ist, sofort von seinem Sonderkündigungsrecht Gebrauch zu machen: „Alle Versorger erhöhen derzeit ihre Preise. Erstens ist es nicht garantiert, dass man einen günstigeren Tarif findet und zweitens könnte auch beim neuen Versorger der Preis innerhalb der nächsten sechs Wochen deutlich erhöht werden.“ Verbraucherschützer verdächtigen die Energieversorger, die Einführung der Strom- und Gaspreisbremse und die damit verbundene Wettbewerbshemmung ab Januar zu nutzen, um überzogene Preiserhöhungen durchzusetzen. Die Gesetze zur Strom- und Gaspreisbremse enthalten jedoch Regelungen, die Missbrauch bei der Preisgestaltung verhindern sollen: „Früher lag die Beweislast beim Kartellamt. Jetzt muss der Energieversorger nachweisen, dass die Höhe der Tarife gerechtfertigt ist“, sagt Witsch im Gespräch mit Host Anis Micijevic. Mehr zum Thema lesen Sie hier: https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/energiepreise-was-sie-gegen-drastische-strompreiserhoehungen-tun-koennen-/28848906.html Im Marktbericht erklärt Handelsblatt-Finanzredakteur Christian Schnell, wie sich der Wechsel an der Spitze von Fresenius Medical Care auf die Aktie des Unternehmens auswirkt. Mehr zum Thema lesen Sie hier: https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/gesundheitskonzern-krach-bei-fresenius-warum-fmc-chefin-carla-kriwet-wirklich-geht/28850944.html Außerdem listet er die Auf- und Absteiger im Dax, MDax und SDax auf. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427
Ep 628Trendwende bei Lebensversicherungen in Sicht
Die Lebensversicherung wird wieder attraktiver. Durch die Zinswende können Lebensversicherte mit einer höheren Überschussbeteiligung rechnen. Lange galten Lebensversicherungen als des Deutschen liebste Anlageklasse. Doch in der Niedrigzinsphase wurde es ruhig um die Versicherungen. Das könnte sich nun ändern. In den kommenden Wochen werden rund 80 Lebensversicherer in Deutschland über ihre Überschussbeteiligung berichten. Wie es der Name schon sagt, werden dabei Versicherte an den Überschüssen aus dem Versicherungsgeschäft ihres Versicherers beteiligt. Dieser Betrag könnte in Zukunft höher ausfallen als bisher. Dafür sorgen die zunehmend steigenden Zinsen. Die Allianz, Marktführer in Deutschland, hat an diesem Montag verkündet, bei klassischen Verträgen mit festen Garantien künftig 2,5 Prozent anzubieten, nach 2,3 Prozent im Vorjahr. Handelsblatt-Versicherungsexperte Christian Schnell sagt zur Attraktivität von Lebensversicherungen im Gespräch mit Host Ina Karabasz: „Den Sex-Appeal bei Lebensversicherungen gibt es nicht mehr, man geht stark auf das Thema Sicherheit.“ Außerdem in der heutigen Folge: Die EU und ihre G7-Partner haben einen Ölpreisdeckel beschlossen, der Russland vorgeben soll, zu welchem Preis sie ihr Öl auf dem Weltmarkt verkaufen können. Damit verfolgt man zwei unterschiedliche Ziele: Einerseits möchte man verhindern, dass Russland immer mehr Geld anhäuft, um ihren Krieg gegen die Ukraine zu finanzieren und andererseits sollen die weltweiten Energiepreise stabilisiert werden. Zeitgleich tritt das von der EU beschlossene Öl-Embargo gegen Russland in Kraft. Brüssel-Korrespondent Christoph Herwartz erklärt, welche Auswirkungen das hat – und ob der Plan aufgehen könnte. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen *** Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427
Ep 627Rekordquartal für Dax-Konzerne: Diese fünf Unternehmen haben die höchsten Gewinne gemacht
Trotz hoher Energiepreise, einer immer noch zweistelligen Inflationsrate und Rezessionssorgen haben die 40 Dax-Konzerne im dritten Quartal einen Rekordgewinn eingefahren. Sie haben zusammen rund 30 Milliarden Euro netto verdient, so viel wie noch nie in einem dritten Quartal. In der neuen Folge von Handelsblatt Today Extended sprechen Aktienanalyst Ulf Sommer und Host Anis Micijevic über die fünf Dax-Unternehmen, die im abgelaufenen Geschäftsquartal die höchsten Gewinne eingefahren haben. Ganz vorne dabei sind einmal mehr die deutschen Autobauer wie Mercedes, BMW und Volkswagen: „Sie verkaufen etwas weniger Autos als in der Vergangenheit, aber sie rufen dafür viel höhere Preise auf und dadurch verdienen sie deutlich mehr“, erklärt Sommer. Es gebe zudem für die Verbraucher auch keine Rabatte mehr, wie es früher üblich gewesen sei. Auch für Siemens lief das dritte Quartal außerordentlich gut: Die Münchener erzielten einen Nettogewinn von 2,7 Milliarden Euro, verdienten also mehr als doppelt so viel wie im Vorjahr. „Siemens wandelt sich mehr und mehr zu einem IT-Konzern und hat eine extrem hohe Auftragslage mit Blick auf 2023“, sagt Sommer. Zudem betreibe der Konzern eine sehr umsichtige und attraktive Dividendenpolitik. Die Deutsche Telekom profitiert vor allem von hohen Zuwachsraten in den USA und hat ihre Gewinnprognose für das laufende Jahr zum dritten Mal angehoben. Im dritten Quartal verdiente die Telekom unter dem Strich 1,6 Milliarden Euro, 78 Prozent mehr als im Vorjahr. Großer Treiber war T-Mobile US. „Das Ganze hat sich jahrelang nicht gerechnet. Es ist ein sehr später Erfolg, den die Telekom in den USA jetzt erst einfährt“, sagt Sommer. Mehr zum Thema lesen Sie hier: https://www.handelsblatt.com/unternehmen/management/bilanz-drittes-quartal-der-abschwung-verschiebt-sich-dax-konzerne-verdienen-im-dritten-quartal-so-viel-wie-noch-nie/28815522.html *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today Extended-Hörer: Jetzt Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € testen und immer informiert sein, wie Sie noch mehr aus Ihrem Geld machen können. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfakten Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427
Ep 626NRW-Ministerpräsident Wüst zur Strom- und Gaspreisbremse: „Es ist alles ordnungspolitischer Irrsinn“
Die hohen Energiepreise belasten die Industrienation Deutschland. Ein Umdenken ist gefragt. Wie die Transformation gelingen kann. Die Weltwirtschaft steht an einem Wendepunkt. Es gibt noch viel zu tun, um die Industrienation Deutschland fit für die Zukunft zu machen. Das haben sowohl die Energiekrise als auch die Lieferengpässe in den vergangenen zwei Jahren verdeutlicht. Besonders der Ausbau erneuerbarer Energien stockt. „Ein wesentlicher Punkt bei der Transformation der Wirtschaft ist, dass wir schneller werden müssen“, erklärt Hendrik Wüst, Ministerpräsident des Landes NRW, beim Handelsblatt-Industriegipfel. Als Negativbeispiel nennt er die Genehmigungszeiten bei Windrädern. Diese würden sich an manchen Stellen auf sieben bis acht Jahre belaufen. Bis 2027 sollen in NRW jedoch tausend neue Windräder entstehen. Ursächlich für die bürokratische Trägheit war häufig der Konflikt zwischen Artenschutz und der Erzeugung regenerativer Energien. Mit dem "Wind an Land"-Gesetz der Bundesregierung, das am 01.Februar 2023 in Kraft tritt, soll der Ausbau künftig deutlich zügiger gelingen. "Wenn man dadurch schnellere Genehmigungen hinkriegt, bin ich bei den tausend Windrädern nicht bange", sagt Wüst. Im Interview mit der stellvertretenden Handelsblatt-Chefredakteurin Kirsten Ludowig kritisiert der CDU-Politiker die Bundesregierung aber auch: "Als Ländervertreter fange ich am Fernseher irgendwann an mitzuschreiben, was mich der ganze Spaß kostet, wenn die drei Helden den Doppelwumms erklären." Die Strom- und Gaspreisbremse etwa hält Wüst für einen "Notbehelf" und "ordnungspolitischen Irrsinn". "Aber es muss jetzt sein", räumt er ein. In der aktuellen Folge Handelsblatt Today skizziert der Politiker seine Visionen für Nordrhein-Westfalen als Industrieland Nummer eins und für Deutschland als Ganzes. *** Die Handelsblatt-Leserfavoriten in dieser Woche: [Degussa Goldhandel: Geschäftsführer Markus Krall mit sofortiger Wirkung freigestellt](https://www.handelsblatt.com/finanzen/maerkte/devisen-rohstoffe/degussa-goldhandel-gesc[…]s-krall-mit-sofortiger-wirkung-freigestellt-/28836468.html) [Autoindustrie: Vollbremsung am Markt für Elektroautos – Studie sagt Absturz der Verkäufe voraus](https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/autoindustrie-vollbremsung-am-markt-[…]tos-studie-sagt-absturz-der-verkaeufe-voraus/28838980.html) [Bauzinsen-Prognose: Fallen die Immobilienpreise in Deutschland weiter?](https://www.handelsblatt.com/finanzen/immobilien/bauzinsen-prognose-fallen-die-immobilienpreise-in-deutschland-weiter/28821888.html) *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen *** Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427
Ep 625Greenwashing bei nachhaltigen Fonds / Droht ein Handelskrieg mit den USA? Europapolitikerin Barley im Interview
Katarina Barley, die Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments, hat auf dem Handelsblatt-Industriegipfel den Inflation Reduction Act (IRA) als „unfreundlichen Akt der USA“ bezeichnet. Das Gesetzespaket sieht milliardenschwere Subventionen für die US-Wirtschaft vor. In der Europäischen Union wächst die Sorge, dass das Gesetz europäische Firmen zu Produktionsverlagerungen in die USA bewegen könnte. Protektionistische Passagen wie die Vorgabe, dass förderungswürdige Elektroautos zu einem bestimmten Anteil in den USA produziert werden müssen, sorgen für zusätzlichen Diskussionsstoff. Wie sollte Europa auf die US-Pläne reagieren? Könnte sich der Handelsstreit vielleicht sogar zu einem Handelskrieg entwickeln? „Wir werden einen Handelskrieg und protektionistische Maßnahmen nie als Mittel der Wahl betrachten, sondern immer als Ultima Ratio“, sagte Barley im Gespräch mit der stellvertretenden Handelsblatt-Chefredakteurin Kirsten Ludowig. Wenn jedoch keine Einigung mit den USA zustande komme, dann müsse Europa „sehr entschlossen reagieren“. Außerdem: Nachhaltige Investments sind in den vergangenen Jahren immer beliebter geworden. Ein internationales Medienprojekt, an dem sich auch das Handelsblatt beteiligt hat, hat mehr als 800 Fonds analysiert, die nach EU-Regeln unter die höchste Nachhaltigkeitskategorie fallen. Das Ergebnis fällt ernüchternd aus: Rund die Hälfte der Fonds investiert auch in fossile Energien und Luftfahrt. Im Interview mit Host Anis Micijevic spricht Martin Murphy, Co-Leiter des Handelsblatt-Investigativteams, über den grünen Etikettenschwindel. Mehr dazu lesen Sie hier: https://www.handelsblatt.com/finanzen/anlagestrategie/trends/greenwashing-jeder-zweite-nachhaltige-fonds-investiert-in-oel-kohle-und-luftfahrt/28835540.html *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427
Ep 624Inflationsrate im Euro-Raum sinkt auf 10,0 Prozent / Dax-Konzerne trotzen Krisen: 2022 dürfte ein Rekordjahr werden
Die 40 Dax-Konzerne haben im abgelaufenen Geschäftsquartal zusammen rund 30 Milliarden Euro netto verdient – es war das stärkste dritte Quartal aller Zeiten. „Die Börse war wieder einmal ein sehr guter Frühindikator dafür“, sagt Handelsblatt-Aktienanalyst Ulf Sommer im Podcast. Denn die Anleger hätten diese guten Ergebnisse im Zuge der jüngsten Dax-Erholungsrally vorweggenommen. Es sei deswegen auch nicht verwunderlich, dass sich der Dax nun in einer Konsolidierungsphase befinde, nachdem alle Ergebnisse vorgelegt seien. Neben den starken Unternehmenszahlen hätten zudem zwei weitere Faktoren den Dax gestützt: die Aussicht auf eine mildere Rezession und die sinkende Inflation. Am Mittwoch meldete das europäische Statistikamt Eurostat einen Rückgang der Inflationsrate im Euro-Raum auf 10,0 Prozent. Das wiederum nährt Hoffnungen, dass inzwischen der Höhepunkt der Inflation erreicht sein könnte. „Die Lebensmittelpreise steigen allerdings weiterhin, was die Wahrscheinlichkeit von Zweitrundeneffekten erhöht“, sagt Handelsblatt-Finanzredakteur Andreas Neuhaus im Gespräch mit Host Anis Micijevic. Denn wenn sich Inflationserwartungen bei der Bevölkerung verfestigten, dann könnte das auch höhere Lohnforderungen zur Folge haben. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427
Ep 623Gas-Deal zwischen Deutschland und Katar: Das müssen Sie wissen / Puma und Adidas: Die Erzrivalen im Aktien-Check
Die Sportartikelhersteller Puma und Adidas stehen auch abseits der WM vor großen unternehmerischen Herausforderungen. Ob sich der Einstieg trotzdem lohnt und worauf Anleger achten sollten. Die Fußball-WM gilt als wahrer Umsatzmagnet für Adidas und Puma, zumindest üblicherweise. Bei der diesjährigen WM könnte sich das ändern: Nach vielfacher Kritik am Gastgeberland Katar wegen Menschenrechtsverletzungen ist die Fußballlaune des deutschen Publikums eher gedrückt. Das könnte sich auch negativ auf die Hersteller von Sportartikeln auswirken. Adidas stattet sieben der 32 antretenden Mannschaften mit Trikots aus, Puma immerhin sechs. Im Verhältnis steht für Adidas allerdings deutlich mehr auf dem Spiel: „Puma rüstet eher die Außenseiter aus, wie die Schweiz, Serbien, Marokko – oder die Italiener, die sich dieses Jahr nicht qualifiziert haben. Bei Adidas ist es ein bisschen anders: Adidas ist offizieller Sponsor der WM und rüstet einige der wichtigsten Länder aus“, erklärt Handelsblatt-Redakteur Axel Höpner im Podcast. Beide Unternehmen stehen jedoch auch abseits der WM vor großen Herausforderungen: Der bisherige Puma-Chef Björn Gulden wechselt ausgerechnet zum Konkurrenten Adidas. Das ist eher ungewöhnlich, meint auch Höpner: „Es ist ein wenig so, als würde ein Schalke-04-Spieler plötzlich zu Borussia Dortmund wechseln.“ Außerdem droht Puma nach knapp 15 Monaten der Abstieg aus dem Dax, während Adidas die Belästigungsvorwürfe gegen den ehemaligen Kooperationspartner und US-Rapper Kanye West aufarbeiten muss. Was bedeutet der Trubel bei Adidas und Puma nun für Anleger? Mit Host Agatha Kremplewski macht Höpner den Aktiencheck für die beiden Sportartikelhersteller. Außerdem: Katar hat laut Energieminister Saad Scharida al-Kaabie ein Abkommen über Flüssiggaslieferungen nach Deutschland geschlossen. Dabei soll der Energieriese Qatar Energy Flüssiggas an das US-Unternehmen Conoco-Philipps verkaufen, das es weiter zum LNG-Terminal in Brunsbüttel transportiert. Der Gas-Deal soll ab 2026 zum Tragen kommen, bis zu 15 Jahre laufen und dabei bis zu 2 Millionen Tonnen Gas liefern. Handelsblatt-Auslandskorrespondent Matthias Brüggmann erklärt im zweiten Teil des Podcast die Einzelheiten zum Abkommen. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen *** Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427
Ep 622China-Proteste verunsichern die Märkte / Warum der Dax besser läuft als seine Einzeltitel
Die meisten Einzeltitel im Dax sind von ihren Allzeithochs deutlich weiter entfernt als der Dax selbst. Handelsblatt-Aktienanalyst Ulf Sommer spricht im Podcast über die Gründe für dieses Phänomen. Auch wenn der Dax zum Wochenstart einen kleinen Teil seiner Gewinne aus den vergangenen Wochen abgegeben hat, so hat er sich im Zuge seiner jüngsten Erholungsrally an sein Rekordhoch vom Januar dieses Jahres angenähert. Damals hatte der deutsche Leitindex noch bei 16.272 Punkten notiert. Die meisten Einzeltitel im Dax sind von ihren Allzeithochs aktuell jedoch deutlich weiter entfernt als der Dax selbst. Wie passt das zusammen? Aktienanalyst Ulf Sommer spricht in der neuen Folge von Handelsblatt Today über die Gründe, warum der Dax aktuell besser läuft als seine Einzeltitel: „Viele Auf- und Absteiger verzerren den Dax insofern, als die Kurse der heutigen Dax-Mitglieder nicht so ganz mit denen von damals vergleichbar sind.“ Der wichtigste Grund für dieses Phänomen seien aber die jährlichen Dividendenzahlungen der Unternehmen: „Sie werden dem Gesamtindex Dax zugeschlagen, so als ob sie sofort wieder in dieselben Aktien angelegt werden. Bei den Kursen der Einzelaktien bleiben sie aber außen vor“, erklärt Sommer. Ein Grund für die Gewinnmitnahmen am Montag ist die aktuelle Situation in China. In der Volksrepublik haben sich die Proteste gegen die strenge Null-Covid-Politik am Wochenende ausgeweitet. Aktuell kursieren viele Videos im Internet, die Demonstrationen in mehreren chinesischen Großstädten zeigen. Handelsblatt-China-Expertin Dana Heide ordnet die Tragweite der Proteste ein. *** Mehr zum Thema (ab Sonntag abrufbar): (https://www.handelsblatt.com/[Immo: Wie Eigentümer ihr Erbe ab 2023 vor den deutlich steigenden Steuern retten] *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen *** Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427
Ep 621Stadtwerke erhöhen Gas- und Strompreise um bis zu 110 Prozent / Immobilien-Erben droht höhere Steuerbelastung
Viele Stadtwerke erhöhen ihre Strom- und Gaspreise zum Jahreswechsel deutlich. In Leipzig und München steigen die Grundversorgungstarife für Strom sogar um mehr als das Doppelte. Die Preiserhöhungen fallen zeitlich mit der Einführung der Strom- und Gaspreisbremse zusammen. Das Instrument sieht vor, dass die Preise für Verbraucher gedeckelt werden und die Energieversorger die Differenz zum tatsächlichen Tarif vom Staat erstattet bekommen. Das gilt für 80 Prozent des monatlichen Verbrauchs. Einerseits sind auch die Großhandelspreise für Strom und Gas zuletzt deutlich gestiegen. Andererseits warnen Verbraucherschützer bereits vor Mitnahmeeffekten. Kathrin Witsch, Leiterin des Handelsblatt-Energieteams, ordnet in der neuen Folge von Handelsblatt Today die Lage ein. Im zweiten Thema der Sendung geht es um das Erben von Immobilien. Markus Hinterberger, Chefreporter im Handelsblatt-Geldanlage-Team, erklärt im Gespräch mit Host Anis Micijevic, warum im kommenden Jahr bei Schenkungen und Erbschaften von Immobilien höhere Steuern drohen und gibt Tipps, wie Betroffene ihre Steuerbelastung minimieren können. *** Die Handelsblatt Leserfavoriten in dieser Woche: [Wieso es bald mehr Platz im Flugzeug gibt](https://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-konsumgueter/beinfreiheit-in-der-kabine-wieso-es-bald-mehr-platz-im-flugzeug-gibt-/28817022.html) [Warum finden Automobilzulieferer keine Investoren?](http://www.handelsblatt.com/28824876.html)unternehmen/industrie/zf-bosch-continental-warum-finden-automobilzulieferer-keine-investoren/28798656.html) [Eigenmarken boomen bei Supermarkt-Kunden – erste Hersteller sind pleite](https://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-konsumgueter/rewe-aldi-edeka-und-co-eigenmarken-boomen-bei-supermarkt-kunden-erste-hersteller-sind-pleite/28817498.html) *** Mehr zum Thema (ab Sonntag abrufbar): (https://www.handelsblatt.com/[Immo: Wie Eigentümer ihr Erbe ab 2023 vor den deutlich steigenden Steuern retten] *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen *** Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427
Ep 620Trifft uns die Rezession nicht so hart wie befürchtet? Ifo-Chef Clemens Fuest im Interview
Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich im November überraschend gebessert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg von 84,5 auf 86,3 Punkte. Ökonomen hatten im Vorfeld nur mit einem Anstieg auf 85,0 Punkte gerechnet. Eine große Rolle spielt dabei laut Ifo-Präsident Clemens Fuest die aktuelle Gasversorgungssituation. Die Sorge, dass Deutschland im nächsten Jahr in eine Gasmangellage geraten könnte, sei angesichts des warmen Herbstwetters und der aufgefüllten Gasspeicher in weite Ferne gerückt. Außerdem gäben Verbraucher mehr Geld aus, als es Stimmungsindikatoren nahelegen. Fuest führt dies unter anderem auf Lohnerhöhungen in einigen Bereichen zurück und verweist auch auf die Erhöhung des Mindestlohns. Ein weiterer Faktor seien die zu erwartenden Entlastungen durch die Gaspreis- und Strompreisbremse. „Das scheint die Verbraucher zu ermutigen – und kurzfristig stützt das die Konjunktur“, sagt Fuest im Gespräch mit Host Anis Micijevic. Es sei zwar noch zu früh zu sagen, dass eine Rezession vermeidbar sei. „Aber es wird nicht so rabenschwarz, wie einige befürchtet haben“, so Fuest. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427
Ep 619Hoffnung nach dem Krisenjahr: „2023 wird das Jahr der Rendite“ / So sieht der Kompromiss beim Bürgergeld aus
Nach vielen Monaten der Kursverluste könnte es wieder bergauf gehen an der Börse – allerdings nur unter bestimmten Voraussetzungen. 2022 war für Anlegerinnen und Anleger kein gutes Börsenjahr: Zweistellige Inflationsraten, eine schwache Konjunktur und die Zinserhöhungen der Zentralbanken EZB und Fed hatten massive Einbrüche bei Aktien-, Anleihe- und Kryptokursen zur Folge. Doch es gibt Lichtblicke: Seit Anfang Oktober haben die Aktienmärkte wieder etwas erholt. Für Euphorie ist es jetzt noch zu früh. Dennoch blicken die Experten von Morgan Stanley deutlich positiver gestimmt ins Jahr 2023. Denn 2023 soll das „Jahr der Rendite“ werden, heißt es im Ausblick der Investmentbank fürs kommende Jahr. Handelsblatt-Finanzredakteur Frank Wiebe sagt in der neuen Folge Handelsblatt Today: „Die Analysten haben bei ihrer Prognose darauf abgezielt, dass die Investoren im nächsten Jahr gar nicht so viel auf Kurssteigerungen gucken, sondern eher auf die Renditen.“ Generell sei es aber sinnvoll, gerade in Krisenzeiten nicht auf einzelne Assetklassen zu setzen, sondern neben Aktien auch Anleihen im Besitz zu haben, so Wiebe im Gespräch mit Host Agatha Kremplewski. Außerdem: Die Ampelregierung und die Union haben sich beim Streit um das geplante Bürgergeld geeinigt. Beide Seiten haben bei den Streitfragen über strengere Sanktionsmöglichkeiten und ein niedrigeres Schonvermögen Kompromisse erzielt. Am heutigen Mittwoch berät der Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat über die neuen Pläne. Handelsblatt-Redakteur Frank Sprecht spricht über die Unterschiede zum Hartz-IV-Modell und ob das Bürgergeld schon im Januar in Kraft treten könnte. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen *** Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427
Ep 618Strom- und Gaspreisbremse greift ab Januar / Hat die Dollar-Rally bald ein Ende?
Die US-Währung hat in den vergangenen Monaten historische Stärke bewiesen. Analysten spekulieren nun jedoch über eine Trendwende. In den letzten Monaten hat der Kurs des US-Dollars von der Zinspolitik der US-Notenbank profitiert. Seit die US-Inflationszahlen von Oktober schwächer als erwartet ausgefallen sind, haben Investoren ihre Zinserwartungen jedoch angepasst. Der Dollarkurs ist daraufhin in der vergangenen Woche zwischenzeitlich deutlich gefallen. Einige Analysten spekulieren bereits über ein baldiges Ende der Dollar-Rally. Handelsblatt-Finanzredakteur Jan Mallien wägt das Kurspotenzial im Podcast Handelsblatt Today ab: „Für die Trendwende spricht, dass die Bewertung des Dollars bereits sehr hoch ist. Auf der anderen Seite sagen Experten, die Inflation könnte hartnäckiger sein.“ Ein fallender Dollar-Kurs könne als „Symptom“ gewertet werden, der mit einer prosperierenden Weltwirtschaft einhergeht. „Der Dollar ist in der Regel dann gefragt, wenn die Menschen in Krisensituationen Unsicherheit vermeiden wollen“, erklärt Mallien. Worauf Verbraucher sich einstellen können, wenn die US-Währung zu alter Schwäche findet, bespricht Mallien mit Host Lena Jesberg in dieser aktuellen Folge. Außerdem: Die Strom- und Gaspreisbremse soll bereits rückwirkend ab Januar greifen. Darauf hat sich die Bundesregierung am Dienstag geeinigt. Sie will Verbraucher so im März 2023 nachträglich von den steigenden Energiepreisen entlasten. Politikredakteur Klaus Stratmann informiert im Podcast über neue Beschlüsse und neue Streitpunkte. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen *** Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427
Ep 600Sind Fußball-Aktien nur etwas für Fans? / Sinkende Erzeugerpreise wecken Hoffnung auf Wendepunkt bei der Inflation
Die Weltmeisterschaft in Katar ist für viele Kritiker ein Paradebeispiel dafür, wie Geld den Fußball kaputt machen kann: Leere Ränge beim Eröffnungsspiel am Sonntag, Berichte über gekaufte Fans und Korruptionswürfe rund um das Vergabeverfahren überschatten den Start der ersten „Winter-WM“ im Wüstenemirat. Der Profi-Fußball ist längst zu einem Milliardengeschäft geworden – das gilt zum einen für Spieler, die für Hunderte Millionen Euro von einem Verein zum nächsten transferiert werden. Auf der anderen Seite gilt das aber auch für Fans, die sich heutzutage die Aktien ihres Lieblingsklubs ins Depot holen können. Doch bieten Fußball-Aktien seriöse Renditechancen oder sind sie nicht mehr als hochspekulative Anlagemöglichkeiten für eingefleischte Fans? „Früher waren Fußball-Aktien tatsächlich eher etwas für Fans“, sagt Marcus Silbe, Chef des Analysehauses FMR Frankfurt Main Research in der neuen Folge von Handelsblatt Today. Aber das Handelsvolumen und das Investoreninteresse hätten in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Deswegen könne man schon sagen, dass sich auch die Rendite-Erwartung geändert habe. Aktuell gibt es in Deutschland mit Borussia Dortmund und der SpVgg Unterhaching nur zwei börsennotierte Fußballclubs. Silbe sieht rein aus sportlicher Sicht aber noch weitere potenzielle Kandidaten für einen Börsengang: „Dazu gehören Mannschaften wie Borussia Mönchengladbach, RB Leipzig und Bayer Leverkusen.“ Außerdem: Die Erzeugerpreise für gewerbliche Produkte sind im Oktober gegenüber dem September um 4,2 Prozent zurückgegangen. Das hat das Statistische Bundesamt am heutigen Montag bekanntgegeben. Damit haben deutsche Unternehmen zum ersten Mal seit Mai 2020 wieder weniger Geld im Einkauf ausgegeben als im Monat zuvor. Handelsblatt-Finanzkorrespondent Peter Köhler spricht mit Host Anis Micijevic über den möglichen Wendepunkt bei der Inflation. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427
Ep 611Diese Dax-Einzelwerte sind besonders günstig bewertet
Der Dax und einige Einzelwerte aus dem wichtigsten deutschen Aktienindex sind derzeit günstig bewertet. Aktienanalyst Ulf Sommer erklärt, welche Chancen und Risiken sie beherbergen – und wo sich der Einstieg lohnen könnte. Der deutsche Leitindex erfährt derzeit eine interessante Konstellation, die ihn rund ein Drittel niedriger bewertet als sonst: Zum einen kommen viele Unternehmen aus dem deutschen Leitindex trotz hoher Energiepreise, knappem Gas und Lieferengpässen vergleichsweise gut durch die Krise. Zum anderen hat der bedeutendste deutsche Aktienindex einen 20-prozentigen Kursverfall seit Jahresbeginn zu verbuchen – und das obwohl er im vergangenen Monat um fast 15 Prozent angestiegen ist. In dieser Folge Handelsblatt Today Extended bespricht Aktienanalyst Ulf Sommer mit Host Lena Jesberg, welche Einzelwerte im Dax derzeit günstig bewertet sind: "Ein ETF ist vom Chancenrisikoverhalten deutlich besser und erzielt langfristig die deutlich besseren Gewinne. Ich gebe jedoch zu: Einzeltitel sind wie das Salz in der Suppe und machen das Anlegen insgesamt spannender". Als besonders günstig bewertet sieht Sommer die Automobilaktien Volkswagen, BMW und Mercedes an. Merkt jedoch an: "Die Unternehmen verdienen zwar mehr, jedoch sehen viele Investoren damit die Probleme aufziehen: Gerade bei so hohen Gewinnen und der Abhängigkeit von China denken viele, dass sie künftig schlechter laufen können." Aktien die stark von der Konjunktur abhängig sind von Anlegern jedoch mit Vorsicht zu genießen. "Mit dem Pauschalurteil, wenn die Konjunktur fällt, fallen auch die Bewertungen von Zyklikern, wie BASF, wäre ich vorsichtig: Zykliker fallen, wenn Anleger erwarten, dass es mit der Konjunktur runtergehen könnte. Das ist ein großer Unterschied", so der Aktienanalyst. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today Extended-Hörer: Jetzt Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € testen und immer informiert sein, wie Sie noch mehr aus Ihrem Geld machen können. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfakten
Ep 610Diese deutschen Startups sind besonders vielversprechend
Die deutsche Gründerszene hat 36 Startups mit einer Milliardenbewertung hervorgebracht. Doch für einige könnte es in Zukunft schwierig werden. Investoren haben ihr Geld im vergangenen Jahr besonders großzügig verteilt. Das Ziel waren junge deutsche Firmen, deren Bewertungen somit stark gestiegen sind. Laut der Datenbank Pitchbook sind insgesamt zehn Start-ups im vergangenen Jahr zu einem Einhorn geworden. So heißen in der Gründerszene Unternehmen mit einer Bewertung von mindestens einer Milliarde Euro. In diesem Jahr ist von dieser Euphorie jedoch kaum noch etwas geblieben. Es gibt einige Faktoren, die sowohl Gründer als auch Investoren hemmen: Der Krieg in der Ukraine, die Energiekrise, steigende Preise und Zinsen oder auch die Angst vor einer Rezession. Lediglich sechs neue deutsche Einhörner hat Pitchbook 2022 gezählt. Die Zahl der Gründungen ist laut einer Analyse des Wagniskapitalgebers Morphais zwischen Juli und September um 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen. Die Stimmung in der Branche sei dennoch recht positiv, wie Technologie-Redakteurin Nadine Schimroszik in der aktuellen Folge Handelsblatt Today berichtet. Positiv heißt jedoch nicht sorglos. Bei einem der weltgrößten Start-Up-Events, der Slush-Konferenz in Helsinki, hat Schimroszik mit Gründern und Investoren gesprochen: „Alle äußerten sich sehr zurückhaltend, was die Aussichten für das kommende Jahr angeht.“ Im Gespräch mit Host Lena Jesberg stellt sie die drei aussichtsreichsten deutschen Einhörner vor und jene drei, die noch Probleme bewältigen müssen. *** Die Handelsblatt-Lesefavoriten in dieser Woche: [Twitter-Chaos: Acht-Dollar-Abo soll reaktiviert werden](https://www.handelsblatt.com/technik/it-internet/twitter-chaos-acht-dollar-abo-soll-reaktiviert-werden-/28806208.html) [US-Präsidentschaftskandidatur: Donald Trump laufen die Großspender davon](https://www.handelsblatt.com/politik/international/us-praesidentschaftskandidatur-donald-trump-laufen-die-grossspender-davon/28815010.html) [LNG: Tankerstau zeigt, dass Europas neuer Gasmarkt noch nicht funktioniert](https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/lng-tankerstau-zeigt-dass-europas-neuer-gasmarkt-noch-nicht-funktioniert/28801644.html) *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen *** Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427
Ep 609Krypto-Beben: FTX-Pleite könnte der Branche nachhaltig schaden / Details zur neuen China-Strategie der Bundesregierung
FTX-Gründer Sam Bankman-Fried galt vor Kurzem noch als Wunderkind der Szene. Inzwischen hat die einst drittgrößte Kryptobörse der Welt Insolvenz angemeldet und Bankman-Fried wird verdächtigt, Anlegerinnen und Anleger übers Ohr gehauen zu haben. Die Pleite von FTX ist nach dem Terra-Crash und der Insolvenz der Kryptoplattform Celsius nun schon der dritte große Skandal in diesem Jahr. Im Podcast Handelsblatt Today spricht Analyst Timo Emden über die Folgen des jüngsten Krypto-Bebens: „Sollte ein weiteres Unternehmen in der Größenordnung von FTX in den kommenden Wochen Insolvenz anmelden, kann es für die Krypto-Branche insgesamt noch einmal richtig abwärts gehen.“ Dann könne eine Art Domino-Effekt ausgelöst werden – „wenn wir uns nicht schon in einem Domino-Effekt befinden“, sagt Emden. Die Wahrscheinlichkeit dafür sei hoch: Die Ansteckungsrisiken für weitere Branchengrößen bewertet der Krypto-Analyst als „akut“. Außerdem: Die Bundesregierung will die Beziehungen zu China neu aufstellen und arbeitet dazu an einer eigenen Strategie. Über den ersten Entwurf spricht China-Expertin Dana Heide mit Host Anis Micijevic. Mehr zum Thema lesen Sie hier: https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/aussenbeziehungen-stresstests-fuer-firmen-mehr-eu-abstimmung-das-steht-im-entwurf-der-neuen-deutschen-china-strategie/28814166.html *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427
Ep 608Lohnt sich derzeit ein Einstieg in den Dax? / Vier Risiken für die Finanzwelt – Darum sorgt sich die EZB
Der Deutsche Leitindex ist seit Jahresbeginn immer wieder abgerutscht. Steigende Preise und Zinsen sowie pessimistische Konjunkturprognosen sind der Grund dafür. Diese Umstände haben dafür gesorgt, dass der Dax sich von seinem Höchststand im Dezember 2021 bei über 16.000 Punkten immer weiter entfernt hat. Seit Jahresbeginn ist ein Kursverlust von rund zehn Prozent entstanden. Das Minus war im Jahresverlauf jedoch schon weitaus größer. So lag es zeitweise bei über 26 Prozent. In den vergangenen vier Wochen hat sich der Dax erneut erholt. Der Kurs steig um etwa 15 Prozent an. Doch handelt es sich dabei bloß um eine weitere kurzfristige Bärenmarktrally oder dürfen Börsianer auf eine nachhaltige Erholung hoffen? Im Podcast Handelsblatt Today spricht Handelsblatt-Finanzmarktspezialist Ulf Sommer mit Host Lena Jesberg über die Bewertung des wichtigsten deutschen Index. Trotz des jüngsten Aufschwungs sei der nämlich noch immer deutlich unterbewertet. Erst bei 19.000 Punkten könne von einer durchschnittlichen Bewertung die Rede sein. Doch ehe Anlegerinnen und Anleger nun günstig nachkaufen, sollten sie die Risiken kennen. Außerdem: Aktuell beschäftigt sich die Europäische Zentralbank damit, wo das eigene Finanzsystem am verwundbarsten ist. Jan Mallien, geldpolitischer Korrespondent des Handelsblatts, spricht im Podcast über den aktuellen Finanzstabilitätsbericht der EZB. Darin stellt die Notenbank vier Risiken besonders heraus. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427
Ep 607Elon Musk stürzt Twitter ins Chaos / G20 verurteilen Atomwaffen-Drohungen Russlands
Russland steht auf internationaler Bühne zunehmend isoliert da: Die meisten G20-Mitglieder werden aller Voraussicht nach in der Abschlusserklärung zum Gipfeltreffen auf Bali sowohl den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine als auch das atomare Säbelrasseln Russlands verurteilen. Die Chefunterhändler der Europäischen Union und der 19 führenden Wirtschaftsmächte hatten sich schon kurz vor Beginn des G20-Gipfels in Indonesien auf den Entwurf für eine gemeinsame Abschlusserklärung verständigt. „Die Verurteilung von Drohungen, atomare Waffen einzusetzen, nimmt Russlands Staatschef Wladimir Putin ein klares Druckmittel aus der Hand“, sagt Martin Greive, der aus Bali über den G20-Gipfel berichtet. Denn bei diesem Thema fehle Putin nun auch die Unterstützung seines wichtigsten Verbündeten – des chinesischen Staatschefs Xi Jinping. Das Zwischenfazit: „Durchaus überraschend, wie sich die G20 am ersten Tag hier zusammengerauft hat“, sagt Greive im Gespräch mit Host Anis Mičijević. Außerdem: Seit Tesla-Chef Elon Musk vor rund zwei Wochen Twitter übernommen hat, versinkt der Social-Media-Konzern im Chaos: Zuletzt musste Twitter sein neues Acht-Dollar-Abo pausieren, nachdem es massiven Missbrauch gegeben hatte. Das Abo ermöglicht es Nutzern, für 7,99 Dollar im Monat eine Authentifizierung mit Twitter-Häkchen zu erhalten. Betrüger hatten auf diese Weise täuschend echte Accounts von mehreren Großkonzernen angelegt und Falschnachrichten verbreitet. Ein Fake-Account des US-Pharmakonzerns Eli Lilly hatte beispielsweise die Falschinformation verbreitet, das Unternehmen werde Insulin kostenlos verteilen. Der Aktienkurs von Eli Lilly brach am vergangenen Freitag um mehr als vier Prozent ein. Rechnerisch verlor der Konzern mehr als 13 Milliarden Dollar an Marktkapitalisierung. Im Podcast spricht Silicon-Valley-Reporter Stephan Scheuer über die aktuellen Probleme bei Twitter. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörerinnen und -Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427
Ep 606Diese Fehler sollten Sie bei der Baufinanzierung vermeiden / Union blockiert Bürgergeld im Bundesrat
Leben in den eigenen vier Wänden – dieser Traum droht aktuell für viele Menschen zu zerplatzen. Denn Mitte Oktober sind die Bauzinsen auf rund vier Prozent gestiegen – und damit auf den höchsten Stand seit 2011. Die steigenden Kosten lassen die Nachfrage nach Baufinanzierungen deutlich sinken. Das Neugeschäft deutscher Banken mit Immobiliendarlehen an Privathaushalte und Selbstständige brach im September um 28 Prozent zum Vorjahresmonat ein, wie neue Daten der Beratungsfirma Barkow Consulting zeigen. Wer den Traum von der eigenen Immobilie dennoch nicht aufgeben möchte, sollte einige Dinge beachten, bevor er jetzt einen Baukredit abschließt. Markus Hinterberger, Chefreporter im Handelsblatt-Geldanlage-Team, spricht in der neuen Folge von Handelsblatt Today über verschiedene Fehler, die Kreditnehmer bei der Baufinanzierung vermeiden sollten. Ein Beispiel: „Man sollte bei der Baufinanzierung darauf achten, den Tilgungssatz flexibel nach unten oder oben anpassen zu können“, sagt Hinterberger. Das könne sinnvoller sein als eine Sondertilgung. Denn es gebe Banken, die mehr Zinsen verlangen, wenn der Kunde eine Sondertilgung wünscht, gibt Hinterberger zu bedenken. Außerdem: Das von der Ampel-Regierung geplante Bürgergeld ist im Bundesrat abgelehnt worden. Die Bundesländer, in denen die Union mitregiert, enthielten sich bei der entscheidenden Abstimmung am Montag. Bayern stimmte dagegen. Damit erreichte der Vorschlag in der Sondersitzung des Bundesrats nicht die nötige Stimmenmehrheit von 35 Ja-Stimmen. Nun muss sich der Vermittlungsausschuss mit dem Gesetzesvorhaben befassen. Hauptstadt-Korrespondent Frank Specht ordnet die Lage ein. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427