PLAY PODCASTS
Handelsblatt Today – Der Finanzpodcast mit News zu Börse, Aktien und Geldanlage

Handelsblatt Today – Der Finanzpodcast mit News zu Börse, Aktien und Geldanlage

1,630 episodes — Page 19 of 33

Ep 736Elektroautobauer BYD überholt VW in China / Grundsteuer: Gutachten hält neues Modell für verfassungswidrig

Dass sich der Wandel hin zur Elektromobilität in China in einem solch rasanten Tempo vollziehen würde, das hätten selbst viele Experten nicht gedacht. Doch zum Start der Automesse in Shanghai ist klar, in welche Richtung es auf dem größten Automarkt der Welt geht: Verbrenner verlieren Marktanteile, Elektroautobauer wie BYD erleben ein sprunghaftes Absatzwachstum. Das trifft auch den größten deutschen Autohersteller Volkswagen – die Kernmarke VW ist nicht mehr Marktführer in China, sondern BYD. Die Nachricht stellte auch die Vorstellung der neuen Elektrolimousine ID.7 ein Stück weit in den Schatten. „Man hat schon gemerkt, dass da ein bisschen etwas am Brodeln ist“, so der Eindruck des Handelsblatt-Reporters Lazar Backovic, der aus Shanghai von der Automesse berichtet. Mehr zum Thema lesen Sie hier: https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/vw-elektroauto-hersteller-byd-ueberholt-volkswagen-in-china/29098304.html?utm_medium=of&utm_source=podcast&utm_campaign=pc-today&utm_content=article Außerdem: Laut einem Rechtsgutachten des Steuerrechtlers Gregor Kirchhof ist die Grundsteuer verfassungswidrig. Martin Greive, der stellvertretende Leiter des Handelsblatt-Hauptstadtbüros, erklärt, was das für Haus- und Grundstücksbesitzer bedeutet. Mehr zum Thema lesen Sie hier: https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/grundsteuer-rechtsgutachten-haelt-neues-steuer-modell-fuer-verfassungswidrig/29097754.html?utm_medium=of&utm_source=podcast&utm_campaign=pc-today&utm_content=article Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit

Apr 18, 202329 min

Ep 735EU will KI regulieren: Ist ChatGPT eine „Hochrisikotechnologie“? / Allianz kürzt Riesterrente – Verbraucherschutz klagt

Seit der Veröffentlichung der dritten Version von ChatGPT im vergangenen Jahr überschlagen sich die Meldungen zu den schier unendlichen Möglichkeiten, die die neue Generation von Künstlicher Intelligenz (KI) eröffnen soll. Doch inzwischen rücken auch die Risiken stärker in den Fokus. Es geht um die Frage, wie die rechtlichen Leitplanken für den Einsatz von KI aussehen könnten. Im EU-Parlament hat am Montag eine Debatte über KI-Regulierung begonnen, die weitreichende Folgen für die Branche haben könnte. Denn die Parlamentarier überlegen, generative KI wie ChatGPT als „Hochrisikotechnologie“ einzustufen. Für die Unternehmen könnte das zum Beispiel bedeuten, dass sie die Datenquellen offenlegen müssen, mit denen ihre KI gefüttert wird. „Es ist nicht unwahrscheinlich, dass sich viele Firmen an den Regeln der EU orientieren“, sagt Brüssel-Korrespondent Carsten Volkery. Denn andernfalls drohten sie den Zugang zum zahlungskräftigen EU-Markt zu verlieren. Mehr zum Thema lesen Sie hier: https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/kuenstliche-intelligenz-strenge-auflagen-fuer-ki-europaparlamentarier-wollen-chatgpt-schaerfer-regulieren/29097080.html?utm_medium=of&utm_source=podcast&utm_campaign=pc-today&utm_content=article Außerdem: In Stuttgart klagt eine Verbraucherzentrale gegen die Allianz, die wegen der Niedrigzinsen einem Kunden die Riester-Rente um 20 Prozent gekürzt hatte. Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit

Apr 17, 202325 min

Ep 734Wie riskant ist der deutsche Atomausstieg? / Windrad statt Chlorhuhn – EU schlägt USA grünes Mini-TTIP vor

An diesem Samstag endet eine mehr als 60-jährige Ära in Deutschland: Die letzten drei Atomkraftwerke Emsland, Isar 2 und Neckarwestheim 2 werden vom Netz genommen. Zu früh, sagen viele in der Union und der FDP. Aus der Wirtschaft hört man ähnliche Töne. Und selbst innerhalb der Bevölkerung ist der Widerstand gegen den Atomausstieg groß, wenn man sich die Ergebnisse der jüngsten Meinungsumfragen anschaut. Die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) warnt vor Versorgungsengpässen und steigenden Energiepreisen. Die Energiebranche pocht auf neue Gaskraftwerke. Und CDU-Fraktionsvize Jens Spahn spricht von einem „schwarzen Tag für den Klimaschutz“. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) will sich mit dem Atomausstieg nicht abfinden und sagte zuletzt, dass das letzte Wort in der Angelegenheit noch nicht gesprochen sei. Aber wie berechtigt sind die Sorgen der Ausstiegs-Kritiker? Drohen wirklich Blackouts im kommenden Winter? Müssen wir mit steigenden Strompreisen rechnen? War der Atomausstieg zu diesem Zeitpunkt ein Fehler? Um diese Fragen geht es in der neuen Folge von Handelsblatt Today. Host Anis Micijevic spricht mit Kathrin Witsch, der Leiterin des Handelsblatt-Energieteams, über das Für und Wider des deutschen Atomausstiegs. Der Atomausstieg ist auch Thema im Handelsblatt-Podcast „Green & Energy“: https://www.handelsblatt.com/audio/green-podcast/handelsblatt-green-und-energy-wie-sicher-ist-deutschlands-stromversorgung-ohne-atomkraftwerke/29078424.html?utm_medium=of&utm_source=podcast&utm_campaign=pc-today&utm_content=article Mehr zum Thema lesen Sie hier: https://www.handelsblatt.com/unternehmen/energie/atomkraft-was-das-aus-der-atomkraftwerke-fuer-deutschland-bedeutet/29066852.html?utm_medium=of&utm_source=podcast&utm_campaign=pc-today&utm_content=article Außerdem: Der Inflation Reduction Act sorgt schon seit Monaten für Spannungen zwischen der EU und den USA. Der Vorwurf lautet folgendermaßen: Joe Bidens Klimagesetz ist mit protektionistischen Vorschriften gespickt, die europäische Unternehmen benachteiligen. Die EU hat jetzt einen konkreten Vorschlag gemacht, um die Wogen im Bereich der Handelspolitik zu glätten. Man könnte es als eine Art grünes TTIP light bezeichnen. Was genau dahintersteckt, erklärt Handelsblatt-Reporter Moritz Koch, der sich gerade in Washington aufhält. Mehr zum Thema lesen Sie hier: https://www.handelsblatt.com/politik/international/handelspolitik-eu-schlaegt-gruenes-mini-ttip-vor-doch-die-usa-zoegern/29092964.html?utm_medium=of&utm_source=podcast&utm_campaign=pc-today&utm_content=article Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit

Apr 14, 202333 min

Ep 733Deutsche Autobauer scheitern mit Plug-In-Strategie / Das sind die besten Dividenden-Zahler

Trotz hoher Inflation, Zinsanstieg und Bankenturbulenzen dürfen sich Aktionäre in diesem Jahr wieder auf steigende Dividenden freuen. Zu verdanken ist das den Rekordgewinnen des vergangenen Jahres. Für viele Anleger ist die Dividende ein maßgeblicher Faktor bei der Aktienauswahl. Finanzmarktanalyst Ulf Sommer identifiziert im Podcast deshalb die Unternehmen, deren Gewinnausschüttungen besonders hoch sind. „Topzahler sind hierzulande die Autobauer BMW, Mercedes und VW– und auch der Versicherer Allianz“, sagt Sommer. In der weltweiten Betrachtung sind jedoch andere Konzerne weitaus großzügiger gegenüber ihren Anteilseignern. In der neuen Folge von Handelsblatt Today verrät er, welche Unternehmen abseits des Dax die meisten Dividenden zahlen. Mehr zum Thema lesen Sie hier: https://www.handelsblatt.com/finanzen/anlagestrategie/trends/dividenden-aktien-diese-sechs-dax-aktien-bieten-eine-hohe-dividendenrendite-/29074750.html?utm_medium=of&utm_source=podcast&utm_campaign=pc-today&utm_content=article Außerdem: Die deutschen Autobauer haben sich mit ihren Plug-in-Hybriden verkalkuliert. Ihre Marktanteile in China sind in dem Segment eingebrochen. Unternehmensredakteur Roman Tyborski gibt einen Ausblick, wie das die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit von VW, BMW und Co. beeinflusst. Mehr zum Thema lesen Sie hier: https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/elektromobilitaet-das-geschaeft-kollabiert-das-plug-in-desaster-der-deutschen-autobauer/29085284.html?utm_medium=of&utm_source=podcast&utm_campaign=pc-today&utm_content=article Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit

Apr 13, 202329 min

Ep 732US-Inflation sinkt auf 5,0 Prozent / Adler Group ist vorerst gerettet / Warum die Mieten immer weiter steigen

Die Preise für Wohnimmobilien sind im ersten Quartal dieses Jahres gesunken – um 1,9 Prozent im Vergleich zum Vorquartal und sogar um 6,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Trotzdem rückt der Traum vom Eigenheim für viele in weite Ferne. Schuld sind die hohen Bauzinsen von rund vier Prozent. „Die Menschen weichen auf den Mietmarkt aus oder bleiben einfach in ihrer bisherigen Wohnung“, sagt Handelsblatt-Reporter Julian Trauthig. So träfen mehr Leute auf ein knappes Angebot. Das führe zu steigenden Mieten. Verschärft wird das Problem durch den Einbruch beim Wohnungsneubau: „Branchenverbände haben durchgerechnet, dass man rund 20 Euro Miete pro Quadratmeter verlangen müsste, damit ein Neubau rentabel wird“, erklärt Trauthig. Selbst in mittelgroßen Städten seien solche Preise unrealistisch. Für die Mietentwicklung sind die Aussichten düster: „Die werden weitersteigen, vor allem weil beim Neubau nicht mehr viel passiert“, vermutet Trauthig. Außerdem: Investigativ-Reporter Lars-Marten Nagel spricht über das Gerichtsurteil zum Rettungsplan der Adler Group und Finanzkorrespondentin Andrea Cünnen ordnet im Marktbericht die neuen US-Inflationszahlen ein. ***** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit

Apr 12, 202328 min

Ep 731IWF befürchtet „historisch schwaches“ Wachstum der Weltwirtschaft / Streit um EU-Schuldenregeln

Der Weltwirtschaftsbericht, den der Internationale Währungsfonds (IWF) heute auf seiner Frühjahrstagung veröffentlicht hat, hält eine Überraschung parat: Entgegen der Prognosen vieler deutscher Wirtschaftsforschungsinstitute werde die deutsche Wirtschaft dieses Jahr leicht schrumpfen, so der Bericht. Die Bundesrepublik ist damit europäisches Schlusslicht. Aber auch in anderen europäischen Ländern sowie den USA schwächelt das Wirtschaftswachstum. Um die hohe Unsicherheit in ihrer Prognose abzubilden, haben die Experten sogar ein Worst-Case-Szenario entwickelt. Darin berechnen sie, welche Auswirkungen eine neue Bankenkrise auf die Weltwirtschaft hätte. „Daran sieht man, dass selbst die erfahrensten Experten der Welt nicht wissen, wie es weitergeht“, erklärt Washington-Korrespondentin Annett Meiritz bei Handelsblatt Today. Außerdem: Vergangene Woche hat Bundesfinanzminister Christan Lindner einen dreiseitigen Reformplan für die EU-Schuldenregeln nach Brüssel geschickt. Er macht damit im Namen der Bundesregierung einen Gegenvorschlag zu den Plänen der EU-Komission. „Christian Lindner arbeitet mit Zuckerbrot und Peitsche“, sagt Berlin-Korrespondent Martin Greive. Dieser Ansatz sorgt für Zustimmung und Entsetzen zugleich. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit

Apr 11, 202330 min

Ep 730Sicherheit trotz Crash? Wie Sie krisensichere Aktien finden

Trendwechsel, Rezessionen, wirtschaftliche Umbrüche: Die Liste an Faktoren, die Firmen hart treffen können, ist lang. Wie schaffen es Unternehmen, Krisen nicht nur zu überleben, sondern aus ihnen bestenfalls sogar gestärkt hervorzugehen? „Im Moment ist es für die Unternehmen ganz, ganz wichtig, mit stark steigenden Preisen umzugehen“, erklärt Handelsblatt-Aktienanalyst Ulf Sommer in der aktuellen Folge von Today Extended. „Das ist ein Problem, was wir zwei Jahrzehnte lang gar nicht kannten“, so Sommer. Abhilfe könne hier ein sogenannter Burggraben schaffen. Zu den Erfolgsbeispielen zählten vor allem Unternehmen mit einer längeren Firmengeschichte wie Coca-Cola und Apple, aber auch LVMH, das Konglomerat aus vielen Luxusmarken. Doch weder das Alter eines Unternehmens noch großer wirtschaftlicher Erfolg seien per se Garanten für langfristig sichere Aktien. Anleger sollten auf gewisse Warnsignale achten. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today Extended-Hörer: Jetzt Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € testen und immer informiert sein, wie Sie noch mehr aus Ihrem Geld machen können. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfakten Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit

Apr 9, 202316 min

Ep 7295600 Euro netto im Jahr mit Dividenden – Finfluencer Patrick Kirchberger („Dividente“) nennt seine Lieblingsaktien

Dividendenjäger dürfen sich auch in diesem Jahr auf höhere Gewinnbeteiligungen freuen. Der britische Vermögensverwalter Janus Henderson rechnet damit, dass Firmen weltweit 1,6 Billionen US-Dollar ausschütten werden – so viel wie noch nie. 27 der 40 Dax-Unternehmen dürften 2023 die Dividende erhöhen und 15 Dax-Konzerne dürften mehr als eine Milliarde Euro ausschütten. Das wäre ebenfalls ein Rekord. Für Finanzblogger und Influencer Patrick Kirchberger ist die derzeit laufende Dividendensaison das Highlight des Jahres. Unter dem Namen „Dividente“ erreicht er täglich Tausende Menschen. Auf Instagram hat er aktuell rund 120.000 Follower. In der neuen Folge von Handelsblatt Today verrät Kirchberger, welche Dividendenaktien er im Depot hat und welche Rolle Moral und Ethik bei seinen Investments spielen. Denn unter den größten Dividendenzahlern weltweit sind besonders viele Öl- und Gasunternehmen. Außerdem spricht er darüber, warum er unlängst einen Brief der Finanzaufsicht Bafin bekommen hat. [Mehr zum Thema lesen Sie hier.](https://www.handelsblatt.com/finanzen/anlagestrategie/trends/dividenden-trotz-krise-bei-diesen-aktien-profitieren-anleger-2023-am-staerksten/29007880.html?utm_medium=of&utm_source=podcast&utm_campaign=pc-today&utm_content=article) Im Marktbericht erklärt Andreas Neuhaus, wie wahrscheinlich es ist, dass der Goldpreis in den kommenden Tagen ein neues Rekordhoch erreicht. Der aktuelle Rekordstand liegt bei 2072 Dollar und wurde im Sommer 2020 aufgestellt. [Mehr zum Thema lesen Sie hier.](https://www.handelsblatt.com/finanzen/maerkte/devisen-rohstoffe/gold-goldpreis-steigt-richtung-rekordhoch/29081298.html?utm_medium=of&utm_source=podcast&utm_campaign=pc-today&utm_content=article) Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit

Apr 6, 202332 min

Ep 728Telekom übernimmt vorzeitig Mehrheit an T-Mobile US / Für diese fünf Konzerne erwarten Analysten stark steigende Gewinne

Das Handelsblatt hat die Unternehmen aus dem Dax und MDax herausgefiltert, bei denen sich in den vergangenen sechs Monaten die Gewinnprognosen für das Geschäftsjahr 2023 am stärksten verbessert haben. Heraus kam: Bei fünf Unternehmen sind die Nettogewinnschätzungen im letzten Halbjahr um 20 Prozent und mehr gestiegen. RWE steht in diesem Ranking an der Dax-Spitze: Die Analysten erhöhten ihre Prognosen für den Nettogewinn im Schnitt um 55 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro. Ein Grund dafür: „RWE hat in den USA schon frühzeitig investiert und auf alternative Energien gesetzt – und das zu Zeiten von Donald Trump“, sagt Handelsblatt-Börsenexperte Ulf Sommer. „Jetzt sorgt das US-Geschäft für Kursfantasien, denn Präsident Joe Biden hat ein Klima- und Sozialpaket beschlossen, und das gibt RWE nachträglich recht“, sagt Sommer. Mehr zum Thema lesen Sie hier: https://www.handelsblatt.com/finanzen/maerkte/aktien/dax-und-mdax-bei-den-unternehmen-dieser-aktien-steigen-die-gewinnschaetzungen-am-staerksten-/29040760.html?utm_medium=of&utm_source=podcast&utm_campaign=pc-today&utm_content=article Außerdem: Handelsblatt-Reporter Philipp Alvares berichtet aus Bonn von der Hauptversammlung der Deutschen Telekom und erklärt, wie sich der Konzern frühzeitig die Mehrheit der Aktien der US-Tochter T-Mobile gesichert hat. Mehr zum Thema lesen Sie hier: https://www.handelsblatt.com/technik/it-internet/hauptversammlung-telekom-erreicht-mehrheit-an-us-tochter-t-mobile-fruehzeitig/29080042.html?utm_medium=of&utm_source=podcast&utm_campaign=pc-today&utm_content=article Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit

Apr 5, 202321 min

Ep 727Bitcoin seit Januar rund 70 Prozent im Plus – die Gründe für die Krypto-Rally / Der Zorn der Credit-Suisse-Aktionäre

Die Pleite der Kryptobörse FTX hat im vergangenen Jahr Kundengelder in Milliardenhöhe vernichtet und die gesamte Kryptowelt in eine massive Vertrauenskrise gestürzt. Einige Monate später ist davon jedoch kaum mehr etwas zu spüren: Der Bitcoin notiert aktuell bei 28.000 Dollar, hat seit Jahresbeginn rund 70 Prozent an Wert gewonnen und lässt damit andere Anlageklassen wie Aktien, Anleihen oder Gold weit hinter sich. „Man könnte vom Ende des Krypto-Winters sprechen“, sagt Jan Altmann, Direktor für Investmentstrategien bei der ETC Group. Das Unternehmen bietet regulierte Investments in Kryptowährungen an. Ein Grund für die Erholung im Kryptobereich könnte die wachsende Akzeptanz bei institutionellen Investoren sein, vermutet Altmann. Außerdem habe sich gezeigt, dass Insolvenzen nicht nur Kryptobörsen, sondern auch amerikanische und Schweizer Banken treffen können. Seit der Pleite der Silicon Valley Bank hat der Bitcoin um rund 40 Prozent zugelegt. Außerdem: Handelsblatt-Korrespondent Jakob Blume spricht über die Wut der Aktionäre bei der wohl letzten Generalversammlung der Credit Suisse in Zürich. ***** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit

Apr 4, 202337 min

Ep 726Aktie im Check: Verliert Disney seine Magie? / Wirecard-Prüfer EY kassiert harte Strafe

Mit dem Namen Disney verbinden die meisten Menschen Prinzessinnen, Schurken und Mickey Maus. Die Realität abseits der Filme ist jedoch weit weniger zauberhaft. Hinter Disney steckt ein erfolgsorientiertes Unternehmen, das sich in den letzten Jahren stark gewandelt hat. Wesentlich mitgestaltet hat das Unternehmen sein Chef Bob Iger. Er leitete Disney 15 Jahre lang, verschwand zwischenzeitlich in den Ruhestand und feierte im November sein Comeback als CEO. Seither hat Iger, ähnlich wie die Figuren in den Zeichentrickfilmen, einige Herausforderungen zu meistern. Unter anderem spiele die konjunkturelle Entwicklung eine Rolle bei der Kursentwicklung an der Börse. „Disney ist eine stark zyklische Aktie“, sagt die New Yorker Handelsblatt-Korrespondentin Katharina Kort. Bei einer hohen Inflation würden Konsumenten an Freizeitparkbesuchen und Streaming-Abos sparen. Anlässlich der jährlichen Hauptversammlung von Disney wägt sie im Podcast aktuelle Schwierigkeiten gegen die Potenziale der Firma ab. Außerdem: Unternehmensredakteur Bert Fröndhoff gibt ein Update zur Rekordstrafe für Wirecard-Prüfer EY. ***** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit

Apr 3, 202325 min

Ep 725Steuererklärung 2022: Wie Sie sich möglichst viel Geld vom Finanzamt zurückholen / Kerninflation im Euro-Raum steigt

„Same procedure as every year“ – was für Miss Sophie und ihren Butler James im Sketch „Dinner for One“ gilt, lässt sich im Prinzip auch auf die Steuererklärung übertragen: Jedes Jahr sammelt man Belege, Spendenquittungen und Handwerkerrechnungen. Man versucht, Freibeträge auszuschöpfen und das häusliche Arbeitszimmer, Kinderbetreuungskosten oder Studiengebühren abzusetzen. Jeder möchte die eigene Steuerlast auf ein Minimum senken und vielleicht sogar etwas Geld vom Staat zurückbekommen. Rein statistisch lohnt es sich, eine Steuererklärung abzugeben: Nach jüngsten Daten des Statistischen Bundesamtes liegt die durchschnittliche Steuererstattung in Deutschland bei 1072 Euro. „Gerade bei denen, die nicht verpflichtet sind, eine Steuererklärung abzugeben, sollten alle Alarmglocken angehen“, sagt Handelsblatt-Finanzkorrespondentin Laura de la Motte in der neuen Folge von Handelsblatt Today. Denn das bedeute, dass der Staat ziemlich überzeugt sei, in diesen Fällen bereits genug Steuern eingesammelt zu haben – oder sogar zu viel. Was man sonst noch zum Thema Steuererklärung wissen muss, erfahren Sie im Podcast. Das Ratgeber-Dossier zur Steuererklärung finden Sie hier: https://www.handelsblatt.com/finanzen/steuern-recht/steuern/dossier-zum-download-steuererklaerung-2022-wie-sie-das-maximum-rausholen/21181344.html?utm_medium=of&utm_source=podcast&utm_campaign=pc-today&utm_content=article Die meistgelesenen Handelsblatt-Artikel der Woche finden Sie hier: 1. Lohnt sich jetzt noch der Kauf einer Gasheizung? https://www.handelsblatt.com/unternehmen/energie/gasheizung-lohnt-sich-jetzt-noch-der-kauf/29058054.html?utm_medium=of&utm_source=podcast&utm_campaign=pc-today&utm_content=article 2. Wärmepumpe: Warum der Umstieg in Italien, Frankreich und Polen besser klappt https://www.handelsblatt.com/unternehmen/energie/waermepumpe-warum-der-umstieg-in-italien-frankreich-und-polen-besser-klappt/29061892.html?utm_medium=of&utm_source=podcast&utm_campaign=pc-today&utm_content=article 3. Ergebnisse der Ampel – Einigung bei Klima und Verkehr https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/koalitionsausschuss-ergebnisse-der-ampel-einigung-bei-klima-und-verkehr/29063108.html?utm_medium=of&utm_source=podcast&utm_campaign=pc-today&utm_content=article Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen?utm_medium=of&utm_source=podcast&utm_campaign=pc-today&utm_content=abo Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit

Mar 31, 202326 min

Ep 724Bis zu 3000 Euro im Mai mit Dividenden – Lisa Osada von Aktiengram über ihre Anlagestrategie / EY droht Rekordstrafe

Zur Belohnung ihrer Aktionäre schütten viele Unternehmen regelmäßig einen Teil ihrer Gewinne aus. Mit der richtigen Strategie können Anleger so nennenswerte Erträge erzielen. Von April bis Juni ist Dividenden-Saison in Deutschland. Zu dieser Zeit beteiligen die meisten deutschen Unternehmen ihre Aktionäre an ihren Gewinnen. Mit der richtigen Strategie können Anlegerinnen und Anleger sich so ein nennenswertes Einkommen aufbauen. Lisa Osada vom Finanzblog Aktiengram macht es vor. Sie optimiert ihr Portfolio seit 2011 mithilfe von Dividenden. Im vergangenen Jahr hat sie in der Spitze fast 3000 Euro brutto an Dividenden eingenommen. Die Dividendenrendite dürfe aber nie das alleinige Kriterium für die Aktienauswahl sein, wie Osada in der neuen Folge Handelsblatt Today sagt. Sie mahnt zur Weitsicht: „Ein großer Anfängerfehler ist, nur auf eine Kennzahl zu achten. Man sollte stattdessen das gesamte Unternehmen betrachten.“ Im Podcast gewährt die Finanzbloggerin Einblicke in ihre Strategie. Außerdem: Der Wirtschaftsprüfgesellschaft EY drohen wegen ihrer Verfehlungen im Fall Wirecard nun beispiellose Konsequenzen. Investigativ-Reporter René Bender informiert über das mögliche Strafmaß. Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit

Mar 30, 202333 min

Ep 722Bahn, Autobahn, Heizung – was die Ampel-Beschlüsse für Sie bedeuten / Versicherungen: Wenn KI den Blechschaden abwickelt

Stellen Sie sich Folgendes vor: Sie haben einen Schaden am Auto, machen ein Foto davon und schicken es an Ihren Versicherer. Innerhalb von Sekunden berechnet eine Künstliche Intelligenz (KI) die Reparaturkosten. Der Schaden wird vollständig automatisiert geregelt, ohne dass ein Sachbearbeiter aktiv werden muss. Das ist keine Fiktion: Die Allianz beispielsweise setzt schon seit 2021 KI in der Schadensregulierung ein – zumindest bei unkomplizierten Fällen. Diese Entwicklung könnte sich angesichts des Erfolgs von ChatGPT noch beschleunigen. „Wer da nicht mitgeht, dürfte langfristig Marktanteile verlieren“, sagt Handelsblatt-Finanzkorrespondent Christian Schnell. Würden komplexe Prozesse mit Hilfe von KI vereinfacht, sorge das für zufriedene Kunden. Eine Win-Win-Situation für Versicherer und Versicherte. Im Podcast spricht Schnell jedoch auch über die Schattenseiten der Technologie. Mehr zum Thema lesen Sie hier: https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/versicherer/innovation-kuenstliche-intelligenz-revolutioniert-versicherer/29033768.html Außerdem: Der stellvertretende Hauptstadtbüroleiter Martin Greive ordnet die Ergebnisse des Koalitionsausschusses ein. Mehr zum Thema lesen Sie hier: https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/bundesregierung-ampel-einigt-sich-auf-paket-zu-klima-und-verkehr/29063108.html ******* Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit

Mar 29, 202330 min

Ep 721Großrazzia bei französischen Banken: Ein Steuerskandal größer als Cum-Ex / Wie Sie die besten Tagesgeldkonten finden

In einer Großrazzia haben französische Behörden am Dienstag die Niederlassungen zahlreicher Großbanken durchsucht, darunter jene von Société Générale, BNP Paribas und HSBC. Im Raum steht der Vorwurf der Steuerhinterziehung: In sogenannten Cum-Cum-Geschäften haben sich Banken und Aktionäre offenbar widerrechtlich Steuerzahlungen zurückerstatten lassen. Knapp 200 Beamte sind im Einsatz, um die Vorwürfe zu prüfen. Nicht nur dem Namen nach erinnert die Masche mit dem Namen Cum-Cum an die ähnlich gelagerten Cum-Ex-Geschäfte, mit denen deutsche Institute in die Schlagzeilen gerieten. Nach Ansicht von Sönke Iwersen, Leiter des Investigativressorts des Handelsblatts, dürfte die Aufarbeitung noch viele Jahre in Anspruch nehmen. Absehbar ist aber: „Der Umfang von Cum-Cum ist größer als bei Cum-Ex“, sagte Iwersen in der aktuellen Folge Handelsblatt Today. Außerdem: Der Tagesgeldzins kehrt zurück! Welche Dinge es dabei zu beachten gilt, erklärt Niels Nauhauser von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg. Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit

Mar 28, 202326 min

Ep 720Deutsche Bank: So hat sich die Aktie nach dem massiven Kurssturz geschlagen / Was Deutschlands Afrika-Strategie fehlt

Energie, Rohstoffe, neue Absatzmärkte: Afrika wird aus geostrategischer und wirtschaftlicher Sicht immer wichtiger. Zu Beginn dieses Jahres hat die Bundesregierung deshalb ihre Afrika-Strategie neu aufgestellt. Doch Deutschland steht im Wettbewerb mit China und Russland. Gleichzeitig hat die neue Strategie offenbar Lücken. „Wir in Deutschland waren schon einmal weiter, als wir es jetzt mit dieser neuen Afrika-Strategie sind“, sagt Rainer Thiele vom Kieler Institut für Weltwirtschaft im Podcast. Was in dieser Strategie fehle, sei laut Thiele die Betonung des Privatsektors, über den zumindest die wirtschaftliche Zusammenarbeit am Ende laufen müsse. „Afrika wird insbesondere für Europa als Nachbarkontinent immer wichtiger werden. Und es gibt auch Anzeichen dafür, dass die Mittelschicht in Afrika wächst und die Kaufkraft zunimmt“, so Thiele. Außerdem: Am Freitag musste die Deutsche Bank einen Kurssturz verkraften. Handelsblatt-Finanzkorrespondent Christian Schnell erklärt, wie es dazu kam. Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit

Mar 27, 202327 min

Ep 719Diese sechs Risiken belasten die Geschäfte der Dax-Konzerne 2023 – die Bankenkrise ist neu dazugekommen

Die 40 Dax-Konzerne haben zuletzt noch sehr gute Geschäfte gemacht. Im vergangenen Jahr haben sie zusammen knapp 120 Milliarden Euro verdient – fast so viel wie im Rekordjahr 2021. Da waren es 129 Milliarden Euro. Doch Experten gehen davon aus, dass es dieses Jahr für die Dax-Unternehmen deutlich schwieriger wird, die guten Ergebnisse aus der Vergangenheit zu wiederholen oder gar zu toppen. Das liegt unter anderem an der immer noch zu hohen Inflation und der restriktiven Geldpolitik der Notenbanken. Handelsblatt-Börsenexperte und Aktienanalyst Ulf Sommer hat insgesamt sechs Risiken identifiziert, die die Geschäfte der Dax-Konzerne in diesem Jahr belasten dürften. Zu den bereits bestehenden Risiken ist in den vergangenen zwei Wochen noch ein weiteres Risiko dazugekommen – nämlich die Unsicherheit im Bankensektor als Reaktion auf die Pleite der Silicon Valley Bank und die Notrettung der Credit Suisse. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today Extended-Hörer: Jetzt Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € testen und immer informiert sein, wie Sie noch mehr aus Ihrem Geld machen können. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfakten Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit

Mar 26, 202320 min

Ep 718Gehört Finanzbildung als Unterrichtsfach an die Schule? Ein Gespräch mit Jule Zentek vom Finanzpodcast „Finanzfluss“

Vielen Deutschen fehlt es an grundlegendem Finanzwissen. Laut einer aktuellen OECD-Studie können nur zwei Drittel der Deutschen einfache Fragen zur Zinsrechnung beantworten; gerade einmal 50 Prozent verstehen das Konzept des Zinseszinses. Um diesen Missstand zu beheben, sollte finanzielle Bildung aus der Sicht vieler Experten schon im Schulunterricht ihren Platz finden. Dafür plädiert auch Jule Zentek vom Podcast Finanzfluss in dieser Folge von Handelsblatt Today: „Wie wir als Kinder und Jugendliche den Umgang mit Geld lernen, ist prägend dafür, wie wir als Erwachsene mit dem Thema umgehen.“ Das hat die Bundesregierung erkannt. Am Donnerstag starteten Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger und Bundesfinanzminister Christian Lindner (beide FDP) die Initiative Finanzielle Bildung. Sie wollen eine Nationale Finanzbildungsstrategie entwickeln, eine Plattform für Finanzbildung bereitstellen und die Forschung dazu vorantreiben. Warum es höchste Zeit wird, dass aus der bildungspolitischen Debatte um das Thema ein bildungspolitischer Wandel wird, diskutieren Host Lena Jesberg und Jule Zentek im Podcast. **Mehr zu diesem Thema:** - [Finanzfluss Podcast: 7 Gründe, warum du investieren solltest – mit Handelsblatt Today](https://www.finanzfluss.de/podcast/#folge-377) - [So wirkt sich Ihr Verhalten auf Ihren Schufa-Score aus](https://www.handelsblatt.com/audio/today/handelsblatt-today-so-wirkt-sich-ihr-verhalten-auf-ihren-schufa-score-aus/28671146.html) - [Lernplattform für die Deutschen: Lindner und Stark-Watzinger wollen das Finanzwissen verbessern](https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/oekonomische-bildung-lernplattform-fuer-die-deutschen-lindner-und-stark-watzinger-wollen-das-finanzwissen-verbessern/29054472.html) ***** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit

Mar 24, 202336 min

Ep 716Deutschland droht am Montag wegen Streiks der Verkehrs-Kollaps / Wie sich die Bankenkrise auf deutsche Aktien auswirkt

Die Pleite der Silicon Valley Bank und die Notrettung der Credit Suisse haben viele Anlegerinnen und Anleger aufgeschreckt – das bekamen zuletzt vor allem Bankaktien zu spüren. Die Deutsche Bank und die Commerzbank mussten zeitweise zweistellige Kursverluste verkraften. Doch heißt das, dass die Bankenkrise, die sich im Moment vor allem auf die USA und die Schweiz konzentriert, auch auf Deutschland überschwappen könnte? „Sollten Kunden das Vertrauen verlieren und Gelder in großem Stil abziehen, dann wäre die Krise auch ruckzuck bei uns“, sagt Handelsblatt-Börsenexperte Ulf Sommer. Insgesamt zeigt sich der deutsche Aktienmarkt aber trotz der hohen Volatilität bislang robust: Der Dax notiert im Vergleich zum Jahresbeginn im Plus. „Solange die Bankenkrise aus Sicht der meisten Anlegerinnen und Anleger nichts mit der Realwirtschaft zu tun hat, beschränken sich die Minuszeichen auf den Bankensektor“, erklärt Sommer. Sollten die Banken aber künftig weniger Kredite an Unternehmen vergeben, um ihr Geld beisammenzuhalten, dann könnte sich die Lage schnell ändern. Außerdem spricht Handelsblatt-Hauptstadtkorrespondent Frank Specht über die Auswirkungen der koordinierten Warnstreik-Aktion der Gewerkschaften Verdi und EVG am kommenden Montag. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit

Mar 23, 202330 min

Ep 715Mini-Wachstum, Maxi-Inflation: Deutsche Wirtschaft lahmt / Corona-Bilanz: So viel hat uns die Pandemie bislang gekostet

Am 22. März 2020 verhingen die Politiker erstmals einen Lockdown über Deutschland, um die Corona-Pandemie einzudämmen. Viele Länder haben es der Bundesrepublik damals gleichgetan und ihren Bevölkerungen strenge Regeln auferlegt. Das hat globale Handelsströme und internationale Beziehungen gleichermaßen durcheinandergewirbelt. Noch bis heute sind die Folgen dieser Maßnahmen zu spüren. So erklärt etwa Nicole Bastian, Leiterin des Auslandsressorts beim Handelsblatt, in der aktuellen Folge Handelsblatt Today, die Pandemie habe dazu geführt, „dass sich viele Länder, einschließlich Deutschland und Europa, ihrer Verletzlichkeit klar geworden sind“. Dieses Bewusstsein habe mit der Knappheit von Medikamenten, Impfstoffen und Masken begonnen und sei durch den Ausbruch des Ukrainekriegs noch einmal potenziert worden. „Ich glaube, dass beides zusammen wirklich ein starkes geopolitisches Umdenken erzeugt hat: Wie können wir global resilient aufgestellt sein?“ Außerdem spricht Finanzkorrespondent Peter Köhler über die aktuelle Konjunkturprognose der Wirtschaftsweisen, die für Deutschland im laufenden Jahr nun ein Wirtschaftswachstum von 0,2 Prozent erwarten – bei anhaltend hoher Inflation. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit

Mar 22, 202336 min

Ep 714Xi trifft Putin in Moskau: China und Russland streben neue Weltordnung an / So sichern Sie Ihr Geld in der Krise

Der 10. März 2023 gilt als Stichtag für die aktuelle Bankenkrise. An jenem Tag ging die Silicon Valley Bank in Insolvenz. Bei vielen Anlegerinnen und Anlegern löste das Erinnerungen an den Höhepunkt der Finanzkrise 2008 aus. Eine neue Unsicherheit belastet seither die Märkte. Während einige Assetklassen im Kurs steigen, verlieren andere deutlich. Wo ist das Geld in solchen Zeiten sicher? Dieser Frage widmet sich Geldanlage-Chefreporter Markus Hinterberger in der aktuellen Folge von Handelsblatt Today. Besonderes Nachsehen hat dieser Tage der Ölmarkt. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent fiel zu Wochenbeginn auf den niedrigsten Stand seit Dezember 2021. Gold hingegen ist so wertvoll wie lange nicht und damit klarer Profiteur der Krise. Das Edelmetall „ ist das Fieberthermometer einer Krise. Wenn die schlechten Nachrichten kommen, steigt der Goldkurs“, sagt Hinterberger. Sollte die US-Notenbank Fed am Mittwochabend die Zinsen weiter erhöhen, könne es jedoch zu einer Korrektur kommen. Unter gewissen Umständen lohne es sich daher, Gewinnmitnahmen zu erwägen. Im Podcast identifiziert Hinterberger weitere Gewinner und Verlierer der Krise. Außerdem erklärt Handelsblatt-Korrespondentin Mareike Müller, welchem Zweck das Treffen von Chinas Staatschef Xi Jinping und Russlands Präsident Wladimir Putin dient. Die beiden haben sich in Moskau getroffen und wollen ihre wirtschaftlichen Beziehungen vertiefen. Geopolitische Themen wie der Ukraine-Krieg waren auch Gegenstand der Gespräche. Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit

Mar 21, 202337 min

Ep 713UBS kauft Credit Suisse – Inhaber risikoreicher Anleihen verlieren 16 Milliarden Franken / Wie gut kann KI Geld anlegen?

Es ist ein historischer Deal: Die größte Schweizer Bank, UBS, übernimmt die zweitgrößte Schweizer Bank, Credit Suisse (CS), für drei Milliarden Franken. Die Schweizerische Nationalbank (SNB) unterstützt die Notfusion mit Liquiditätshilfen im Umfang von 100 Milliarden Franken, wie Regierung, Finanzaufseher sowie die beiden Banken in einer gemeinsamen Pressekonferenz am Sonntagabend bekannt gaben. „Es ist gut für das Finanzsystem und die Märkte, dass die Credit Suisse gerettet wurde und nicht unkontrolliert zusammengebrochen ist“, sagt Jakob Blume, Handelsblatt-Korrespondent in Zürich. Allerdings habe es auch Stimmen gegeben, die sich für einen Staatseinstieg bei der CS ausgesprochen hätten. Im Zuge der Rettung haben Inhaber von eigenkapitalähnlichen Anleihen, sogenannten Additional-Tier-1-Anleihen (AT1), einen Totalverlust erlitten. „Im Falle einer Insolvenz würden die eigentlich früher bedient als die Aktionäre“, sagt Blume. Jetzt sei der Sonderfall eingetreten, dass die Anleihegläubiger vor dem Nichts stünden. Deswegen herrsche eine große Unsicherheit am Markt. Mehr zum Thema lesen Sie hier: https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/banken/bankenkrise-ubs-kauft-credit-suisse-fuer-drei-milliarden-franken/29046216.html Außerdem erklärt Finanzkorrespondent Ingo Narat, wie gut eine Künstliche Intelligenz (KI) Geld anlegen kann. Denn einige klassische Vermögensverwalter und Fintechs setzen KI bereits ein. Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit

Mar 20, 202337 min

Ep 712Verbraucherschützer klagen gegen Extra-Provisionen bei der Riester-Rente

Viele Riester-Sparer könnte eine böse Überraschung vor der Auszahlung der Rente erwarten. Probleme gibt es aktuell mit Banken, die sich bereichern. Seit über 20 Jahren gibt es die Riester-Rente in Deutschland. Viele Arbeitnehmer „riestern“: Sie zahlen in die private Altersvorsorge ein und bekommen eine staatliche Förderung dazu. Einige Banken machen sich bei der Riester-Rente allerdings die Taschen voll, kritisieren Verbraucherschützer. Denn vor der Auszahlung der Rente kassierten zum Beispiel viele Sparkassen und Raiffeisenbanken wohl eine Extra-Provision über mehrere hundert Euro. Niels Nauhauser, der Abteilungsleiter Altersvorsorge bei der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg, hat dagegen geklagt. Inzwischen ist das Verfahren vor dem Bundesgerichtshof anhängig. „Viele Betroffene fallen aus allen Wolken“, sagt Nauhauser. „Die Sparerinnen und Sparer haben sehr mickrige Zinsen erhalten“, jetzt müssten sie noch hohe Kosten zahlen, etwa Abschluss- und Vertriebskosten. Das sei „sehr problematisch“. Was Betroffene tun können, um mehr von ihrer Rente zu behalten, wann mit dem Verfahren vor dem Bundesgerichtshof zu rechnen ist, und ob es sich lohnt, die Riester-Rente zu kündigen, dazu äußert sich Verbraucherschützer Niels Nauhauser in dieser Folge von Handelsblatt Today. Lesen Sie hier die Handelsblatt-Lesefavoriten der Woche: - [Galeria Karstadt Kaufhof: Welche 52 Filialen von der Schließung betroffen sind](https://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-konsumgueter/galeria-karstadt-kaufhof-w[…]-filialen-von-der-schliessung-betroffen-sind/29032824.html) - [Kommentar zum Immobilienmarkt: Immobilien-Eigentümer stehen vor wichtiger Entscheidung](https://www.handelsblatt.com/meinung/kommentare/kommentar-zum-immobilienmarkt-immobilien-eigentuemer-stehen-vor-wichtiger-entscheidung/29024626.html) - [Silicon Valley Bank: „Werden die weiter reichenden Folgen des Kollapses eindämmen“ – Wie es nach der SVB-Pleite weitergeht](https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/banken/silicon-valley-bank-[…]aemmen-wie-es-nach-der-svb-pleite-weitergeht/29031296.html) *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit

Mar 17, 202325 min

Ep 711EZB erhöht Leitzins auf 3,5 Prozent / Chaos bei der Credit Suisse – Schweizer Nationalbank muss mit Milliarden aushelfen

Wenige Worte von Ammar Al Khudairy haben gereicht, um die Credit Suisse ins Chaos zu stürzen. Der Aufsichtsratschef der Saudi National Bank, des aktuell größten Aktionärs der Schweizer Großbank, hatte am Mittwoch ausgeschlossen, im Ernstfall frisches Kapital nachzuschießen. Das ließ den Kurs der Credit-Suisse-Aktie zeitweise um mehr als 30 Prozent auf ein Allzeittief von rund anderthalb Franken abstürzen. In der Nacht zum Donnerstag kündigte die Credit Suisse dann an, sich bis zu 50 Milliarden Schweizer Franken bei der Schweizerischen Nationalbank leihen zu wollen. Das hat die Märkte am Donnerstag beruhigt. Trotzdem bleibt die Lage im Bankensektor angespannt. Die Angst, dass nach der Pleite der Silicon Valley Bank die Bankenkrise nach Europa überschwappen könnte, ist nach wie vor da: „Man sieht, dass die Aufseher schnell reagieren, und das würden sie nicht tun, wenn sie nicht sehr ernst nehmen würden, was da gerade passiert“, sagt Jakob Blume, Handelsblatt-Korrespondent in Zürich. In einem solch nervösen Marktumfeld brauche es nur einen kleinen Anstoß, um große Marktbewegungen auszulösen. Außerdem spricht Handelsblatt-Today-Co-Host Ben Mendelson mit Handelsblatt-Reporter Michael Scheppe über den Bertelsmann-Konzern und die umstrittene interne Fusion von RTL mit dem Verlag Gruner+Jahr. Im Marktbericht analysiert Handelsblatt-Finanzkorrespondent Peter Köhler die Reaktionen auf die jüngste Zinserhöhung der Europäischen Zentralbank. Die EZB erhöht den Leitzins um 0,5 Prozentpunkte auf 3,5 Prozent. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit

Mar 16, 202336 min

Ep 710Ifo-Prognose: Inflation liegt 2024 wieder bei 2,2 Prozent / Was Einsteiger über Kunst als Geldanlage wissen sollten

Das Münchener Ifo-Institut hat am Mittwoch seine Konjunkturprognose für die Jahre 2023 und 2024 vorgestellt. Die Konjunkturforscher gehen davon aus, dass das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland in diesem Jahr um 0,1 Prozent schrumpfen wird. Sie begründen ihre Prognose mit der anhaltend hohen Inflation. 2023 werde diese im Durchschnitt bei 6,2 Prozent liegen. Damit sei aber der Gipfel der Inflation erreicht, erklärt Ifo-Konjunkturchef Timo Wollmershäuser im Podcast. „Der Anstieg der Lohnkosten wird sich in diesem Jahr beschleunigen und das wird die Inflationsrate noch hochhalten. Aber ich glaube, sie wird nicht mehr weiter steigen“, sagt Wollmershäuser. Im kommenden Jahr werde sich die Teuerungsrate dann normalisieren und einen Jahresdurchschnitt von 2,2 Prozent erreichen. Außerdem: Gerade in Zeiten hoher Inflation werden Sachwerte als Investment für viele Anleger interessant. Einsteiger haben es auf dem Kunstmarkt aber oft schwer. Worauf es ankommt, erklärt Handelsblatt-Redakteurin Susanne Schreiber. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit

Mar 15, 202333 min

Ep 709Silicon Valley Bank: Könnte das Gleiche auch in Europa passieren? / US-Inflationsrate sinkt auf 6,0 Prozent

Im Zuge der Pleite der Silicon Valley Bank sind in den vergangenen Tagen nicht nur US-amerikanische, sondern auch europäische Bankaktien unter die Räder gekommen. Die entscheidende Frage aus Anlegersicht lautet: War das Ganze ein Unfall mit begrenzten Auswirkungen auf den Bankensektor oder vielleicht doch erst der Anfang einer neuen großen Krise? Bankenexperte Andreas Thomae von Deka Investment glaubt nicht, dass sich ein Szenario wie bei der Silicon Valley Bank in Europa wiederholen könnte: „Hier in Europa ist es so, dass ein sehr großer Teil der angelegten Gelder in kurzlaufenden, liquiden Assets liegen muss, die dann auch nicht einen so hohen Verlust erzeugen.“ Das Problem bei der Silicon Valley Bank sei es gewesen, dass sie nicht viele liquide Assets hatte und dass sie diese mit einem sehr hohen Verlust verkaufen musste. Außerdem: Im elften Teil der Serie „2023 kümmere ich mich um“ geht es um Dokumente, die im Ernstfall wichtig werden können. Handelsblatt-Finanzkorrespondentin Katharina Schneider erklärt, worauf es bei einer Vorsorgevollmacht oder Patientenverfügung ankommt. Mehr zum Thema lesen Sie hier: https://www.handelsblatt.com/finanzen/vorsorge/altersvorsorge-sparen/vorsorge-so-gehen-sie-mit-vorsorgevollmacht-und-patientenverfuegung-richtig-um/29037906.html *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit

Mar 14, 202332 min

Ep 708Silicon Valley Bank ist pleite – droht jetzt eine Finanzkrise 2.0? Die wichtigsten Fragen und Antworten

Es ist die größte Bankenpleite in den USA seit der Finanzkrise 2008: Die Silicon Valley Bank (SVB) war eine Institution im amerikanischen Tech-Sektor, doch vergangene Woche schlitterte sie im Rekordtempo in den Abgrund. Die Schockwellen sind auch in Deutschland zu spüren. Der Dax ist zu Wochenbeginn zeitweise unter die Marke von 15.000 Punkten gefallen und Bankaktien gehören wie schon am Freitag zu den größten Verlierern. Manche fühlen sich bereits an den Zusammenbruch der US-Investmentbank Lehman Brothers erinnert, der 2008 ein Beben im globalen Finanzsystem ausgelöst hat. Genau wie damals wird wieder über mögliche Ansteckungsrisiken für den Bankensektor diskutiert. Trotzdem sieht Wall-Street-Reporter Markus Koch keine Finanzkrise 2.0 aufziehen: „Lehman Brothers hatte von den Volumina, die dahinter standen, ganz andere Abstrahleffekte.“ Die US-Regulierer hätten bei der SVB sehr schnell reagiert und das zeige, dass sie schon viel aus der Finanzkrise gelernt hätten. Die Fed werde allerdings behutsamer vorgehen müssen: „Vor einer Woche haben wir noch eine Zinsanhebung um bis zu 50 Basispunkte gefürchtet. Das dürfte jetzt vom Tisch sein“, sagt Koch. Außerdem: Handelsblatt-Reporterin Nadine Schimroszik erklärt, welche Auswirkungen die SVB-Pleite auf deutsche Start-ups hat. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit

Mar 13, 202337 min

Ep 707Darum kaufen Unternehmen gerade eigene Aktien in Rekordhöhe zurück

Unternehmen sind im Kaufrausch. Zuletzt gaben sie so viel Geld für eigene Aktien aus wie noch nie. Dabei sind Aktienrückkäufe so umstritten wie beliebt. Auf diese Weise verknappen Unternehmen das Aktienangebot am Markt. Dadurch steigt in der Regel der Kurs. Während sich Anleger darüber freuen können, vermuten Skeptiker dahinter Kursmanipulation und Bilanzkosmetik. Finanzmarktanalyst Ulf Sommer erklärt in der neuen Folge Handelsblatt Today Extended, wie dieser neue Rekord in eine Zeit steigender Zinsen und Preise passt. Im Gespräch mit Host Lena Jesberg stellt er zudem die Spitzenreiter unter den Rückkäufern vor und klärt über das Für und Wider solcher Aktienrückkäufe auf. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today Extended-Hörer: Jetzt Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € testen und immer informiert sein, wie Sie noch mehr aus Ihrem Geld machen können. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfakten Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit

Mar 12, 202317 min

Ep 706SVB-Krise lässt Bankaktien einbrechen / Dax ist so autolastig wie nie - Kurstreiber oder Klumpenrisiko?

Der Wochenauftakt lief für den Dax fulminant: Am Montag hatte der Leitindex bei 15.674 Punkten ein neues Jahreshoch erreicht. Dieses konnte er im weiteren Wochenverlauf noch mehrfach übertreffen. Größter Kurstreiber waren dabei die deutschen Auto-Konzerne. Zum einen sind sie gewinnstark, vor allem aber dominieren sie den Dax – und zwar mit Abstand. Der Deutsche Leitindex war noch nie so autolastig wie heute. „Die Autohersteller im Dax haben im abgelaufenen Geschäftsjahr rund 50 Milliarden Euro Nettogewinn erwirtschaftet“, sagt Handelsblatt-Finanzmarktanalyst Ulf Sommer. Mehr zum Thema: [VW, Mercedes, BMW: So dominiert die Autobranche den Dax](https://www.handelsblatt.com/meinung/kolumnen/marktkolumne/vw-mercedes-bmw-so-dominiert-die-autobranche-den-dax/29020386.html) In der aktuellen Folge Handelsblatt Today wiegt er Chancen und Risiken dieses Auto-Übergewichts gegeneinander ab. Sobald eine Branche einen Index dominiert, birgt das auf der anderen Seite mitunter auch ein Klumpenrisiko. Die Bewertungen der Autobauer jedenfalls sind in Relation zu den hohen Gewinnen gering und lassen auf mangelndes Vertrauen der Anleger schließen. Lesen Sie hier die Handelsblatt-Lesefavoriten der Woche: - [Tesla-Aktie: Elon Musk überrascht Chiphersteller mit abstrakter Vision](https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/tesla-aktie-elon-musk-ueberrascht-chiphersteller-mit-abstrakter-vision/29014020.html) - [Pflichtteil Erbe: So enterben Sie Ehepartner und Kinder](https://www.handelsblatt.com/finanzen/steuern-recht/steuern/pflichtteil-erbe-so-enterben-sie-ehepartner-und-kinder/28987910.html) - [Bundeswehr: Fregattenkapitän programmiert für Kriegsschiff eigene Software](https://www.handelsblatt.com/technik/it-internet/bundeswehr-fregattenkapitaen-programmiert-fuer-kriegsschiff-eigene-software/28994890.html) *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit

Mar 11, 202322 min

Ep 705Drohendes Aus für Öl- und Gasheizungen: Was Habecks Pläne für Hauseigentümer bedeuten / Post präsentiert Rekordergebnis

„Habeck-Hammer“, „Brechstange“, „Wünsch-dir-was-Ideologie“ – das sind nur ein paar der Reaktionen auf den Referentenentwurf aus dem Wirtschafts- und Bauministerium, der vergangene Woche an die Öffentlichkeit gelangte. Der Entwurf sieht vor, dass ab 2024 jede neu eingebaute Heizung zu mindestens 65 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben werden muss. Sollte der Entwurf Gesetz werden, würde das „faktisch das Aus für neue Öl- und Gasheizungen“ bedeuten, erklärt Handelsblatt-Finanzredakteur Carsten Herz im Podcast. Wirtschaftsminister Robert Habeck hat am Donnerstag ein soziales Förderprogramm in Milliardenhöhe angekündigt, das den Umstieg auf klimafreundliche Heizungen erleichtern soll. Trotzdem sind viele Eigentümer wegen der drohenden Kosten für Umrüstungen in Sorge. Und Verkäufer sollten Folgendes bedenken: „Bereits jetzt sinken die Preise für energetisch schlecht sanierte Häuser überdurchschnittlich stark“, sagt Herz. Dieser Trend werde sich verschärfen, sollten Habecks Pläne Realität werden. Außerdem: Handelsblatt-Reporter Christoph Schlautmann spricht über das Rekordergebnis und die drohenden Streiks bei der Deutschen Post. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit

Mar 9, 202331 min

Ep 704Warum Frauen mehr Rendite erzielen als Männer

Die Börse kennt kein Geschlecht. Ihre Mechanismen funktionieren für alle Beteiligten gleich. Und doch sind Frauen am Kapitalmarkt deutlich unterrepräsentiert. Nur ein Drittel aller Anleger in Deutschland ist weiblich, wie das Deutsche Aktieninstitut herausfand. „Geldanlage wird sehr kompliziert und männlich dargestellt. Das schreckt viele Frauen ab“, sagt Finanzberaterin Hava Misimi in der neuen Folge von Handelsblatt Today. Um mit diesem Vorurteil aufzuräumen, bedürfe es einer diverseren Ansprache, von der sich nicht nur Frauen, sondern auch jüngere Menschen abgeholt fühlen. Denn Investieren sei nur so kompliziert, wie man es sich macht, sagt Misimi. Motivierend wirken Studien wie die des US-Finanzdienstleisters Fidelity Investments. Demnach erzielen Frauen gegenüber männlichen Anlegern eine im Durchschnitt 0,4 Prozent höhere Rendite. Margarethe Honisch, Gründerin der Finanzplattform Fortunalista, führt das vor allem auf eine breitere Diversifikation und geringere Tradingkosten zurück: „Frauen versuchen nicht, den Markt zu schlagen, und bleiben in Krisen oder Crashs entspannter.“ *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit

Mar 8, 202329 min

Ep 703Erben und Schenken: Wie Sie bei Immobilien- und Wertpapieren sparen / Zalando-Aktie steigt trotz Krise

Immobilien haben in den vergangenen zehn Jahren deutschlandweit an Wert gewonnen. Durch eine Änderung im Bewertungsverfahren von Immobilien hat sich die Entwicklung 2023 weiter verschärft. Entsprechend fallen für Erben und Beschenkte seit diesem Jahr höhere Steuern an. „Immobilien sind auf dem Papier aus Sicht des Finanzamts über Nacht zum 1. Januar teurer geworden“, erklärt Geldanlage-Chefreporter Markus Hinterberger in der aktuellen Folge Handelsblatt Today. Durch Nießbrauch oder Schenkungen gebe es unter Umständen jedoch die Möglichkeit, Vermögenswerte steuerfrei weiterzugeben. Das gelte auch für Wertpapiere. Dort sei schnelles Handeln besonders relevant: „Wenn ich weiß, dass es ein Depot von meinem Erblasser gibt, sollte ich sofort bei der Bank vorstellig werden und die Kontovollmacht bekommen.“ Im Podcast hat der Anlagenexperte auch eine Reihe von Hörerfragen zum Thema „Vererben und Verschenken von Immobilien“ beantwortet. „Wer sich gut beraten lässt, kann Steuern sparen und auch Streit vermeiden“, sagt Hinterberger. Außerdem: Das Modeportal Zalando hat eine neue Strategie vorgestellt, die den Konzern aus der Krise führen soll. Handelsblatt-Redakteurin Nadine Schimroszik erläutert im Podcast, wie es um die Zukunft des Modeportals steht. *** Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir auch bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit

Mar 7, 202331 min

Ep 702Weniger Wachstum, mehr Aufrüstung: Chinas Plan für 2023 / Großaktionär verliert Vertrauen in Credit Suisse

Zum Auftakt des Nationalen Volkskongresses in Peking hat sich China für dieses Jahr ein eher bescheidenes Wachstumsziel von rund fünf Prozent gesetzt. Das ist der geringste Zielwert seit mehr als drei Jahrzehnten. „Die chinesische Staatsführung will sicher auch tief stapeln in diesem Jahr, weil sie im letzten Jahr ihr Ziel nicht erreicht hat“, sagt Hauptstadtkorrespondentin Dana Heide im Podcast. Chinas Wirtschaft war wegen der strikten Null-Covid-Politik im vergangenen Jahr nur um drei Prozent statt wie geplant um 5,5 Prozent gewachsen. Die Verteidigungsausgaben sollen nominal um 7,2 Prozent steigen. Heide weist jedoch darauf hin, dass nicht alle Posten in den offiziellen Zahlen enthalten seien. Die Ausgaben dürften in Wahrheit noch höher sein. „Diese Intransparenz ist auch ein Grund, warum wir viel zu wenig über die Stärke des chinesischen Militärs wissen – und das ist ein großer Unsicherheitsfaktor mit Blick auf den Taiwan-Konflikt.“ Außerdem: Bei der Schweizer Bank Credit Suisse ist der langjährige Großaktionär Harris Associates ausgestiegen. Korrespondent Jakob Blume ordnet die Lage ein. Und: Der Dax ist am Montag zwischenzeitlich auf ein neues Jahreshoch geklettert. Finanzredakteur Frank Wiebe spricht im Marktbericht über die Gründe. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit

Mar 6, 202324 min

Ep 701Warum Geldautomaten-Sprenger bei deutschen Banken leichtes Spiel haben / Lufthansa-Aktie im Aufwind

50.000 Euro in wenigen Minuten – so viel Beute machen Kriminelle im Schnitt mit Bankautomaten-Sprengungen in Deutschland. Fast 20 Millionen Euro erbeuteten die Täter 2021 mit solchen Sprengungen – und die Zahl der Fälle steigt: Im vergangenen Jahr wurden 487 Geldautomaten von Banken gesprengt. Dabei sinkt die Zahl der Geldautomaten Jahr für Jahr. Doch die Automaten sind weiterhin gut gefüllt, denn „die Deutschen lieben nach wie vor ihr Bargeld“, sagt Achim Schmitz, Leiter der Abteilung für Organisierte Kriminalität beim Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen. In den Niederlanden gibt es deutlich weniger Sprengungen, was unter anderem daran liegt, dass dort deutlich weniger Automaten stehen und die Banken diese Automaten auch deutlich besser schützen als die deutschen Banken. Lesen Sie hier die Handelsblatt-Lesefavoriten der Woche: - [Unruhe bei McKinsey: Beratungsfirma stellt die eigene Strategie in Frage](https://www.handelsblatt.com/unternehmen/management/unruhe-bei-mckinsey-beratungsfirma-stellt-die-eigene-strategie-in-frage/29005454.html) - [Raisin: Beschwerden über Zinsplattform Weltsparen häufen sich](https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/banken/raisin-beschwerden-ueber-zinsplattform-weltsparen-haeufen-sich/29002600.html) - [Wirecard-Prozess: Ex-Wirecard-Chef Markus Braun im Verhör](https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/banken/wirecard-prozess-ex-wirecard-chef-markus-braun-im-verhoer/29009330.html) In NRW werden die meisten Geldautomaten gesprengt. Allein in den ersten sieben Wochen dieses Jahres schon 24. Deshalb wurde 2015 die EK „Heat“ gegründet, die ausschließlich zu Bankautomatensprengungen ermittelt. In der aktuellen Folge Handelsblatt Today erzählt LKA-Abteilungsleiter Schmitz, wie die Arbeit der Ermittler abläuft, wie viele der Sprengungen aufgeklärt wurden – und, warum deutsche Banken anfälliger für Sprengungen sind als niederländische. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit

Mar 3, 202320 min

Ep 700Warum Value-Aktien derzeit wieder attraktiv sind / Steigende Schulden: Ist der Staat bald handlungsunfähig?

Am Aktienmarkt gibt es zwei große Fanlager: jenes, das auf Wachstum wettet, und jenes, dem ein bewährtes Geschäftsmodell wichtiger ist. Diese beiden Investmentstrategien laufen unter dem Namen Growth und Value. In den vergangenen Jahren war die Nachfrage nach Wachstumswerten – getrieben vom Tech-Boom – besonders groß. Das hat sich nun geändert. Maßgeblich verantwortlich dafür sind die steigenden Zinsen, wie Finanzkorrespondent Ingo Narat in der aktuellen Folge Handelsblatt Today erklärt. Growth-Titel verlören aufgrund eines Abzinsungseffekts bei hohen Zinsen an Wert. Aktuell geht der Experte deshalb davon aus, dass der Value-Trend längerfristig laufen kann – selbst wenn der Markt sich noch einmal korrigiert: „Sollte es an den Börsen richtig böse kommen, dürften die Aktien mit dem größten Zinsstress stärker fallen als die Value-Werte.“ [Mehr zum Thema lesen Sie hier.](https://www.handelsblatt.com/finanzen/anlagestrategie/trends/value-aktien-darum-setzen-anleger-nach-dem-tech-boom-auf-preiswerte-aktien/28969760.html) Außerdem: In Berlin beraten die Politiker aktuell über den Haushaltsplan für das Jahr 2024. Der Bundesrechnungshof hat sich nun eingeschaltet und warnt vor einem Kontrollverlust. Der Bund könne wegen steigender Schulden handlungsunfähig werden. Politikredakteur Martin Greive stellt im Podcast Einsparpotenziale vor. [Mehr zum Thema lesen Sie hier.](https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/haushalt-bundesrechnungshof-kritisiert-wachsende-staatsschulden-und-warnt-vor-kontrollverlust/29008974.html) *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit

Mar 2, 202330 min

Ep 699Kampf um Autosoftware: Kapitulieren VW, Mercedes und BMW vor Google? / Inflation in Deutschland bleibt hoch

Volkswagen hat auf dem Mobile World Congress in Barcelona einen eigenen App-Store vorgestellt. Dieser ist prinzipiell offen für Google-Anwendungen. Mercedes hatte bereits vergangene Woche angekündigt, Google Maps und Youtube in sein Betriebssystem MB.OS zu integrieren. Das Thema Software wird immer wichtiger, da viele künftige Geschäftsmodelle davon abhängen. „Jeder Autobauer muss sein eigenes Betriebssystem herstellen, damit er später essenzielle Funktionen wie Over-the-air-Updates anbieten kann“, sagt Thomas Jahn, Leiter des Handelsblatt-Technologieteams. Im digitalen Zeitalter sei das die Überlebensgarantie. Auf der anderen Seite will Google selbst mit seinem Betriebssystem Android den Automarkt erobern. „Die Frage wird sein, wie stark der Zugriff von Google auf einzelne Fahrzeugdaten sein wird“, sagt Handelsblatt-Reporter Lazar Backovic. Jahn glaubt nicht, dass die deutschen Autobauer vor Google kapitulieren werden. Autosoftware werde in den nächsten Jahren einen immer größeren Anteil an der Wertschöpfung ausmachen. Tesla sei ein gutes Beispiel dafür. „Dieser Logik kann sich kein CEO entziehen“, sagt Jahn. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit

Mar 1, 202331 min

Ep 698Erben und Schenken: Wann lohnt sich ein Testament? / Preisbremse und Energiepauschale: So werden Sie im März entlastet

Laut Statistischem Bundesamt verfügt jeder Haushalt in Deutschland über 163.000 Euro Nettogesamtvermögen. Das ist ein Durchschnittswert, der für viele Bundesbürger fernab der Realität liegt. Wer dennoch über derartige Rücklagen verfügt, hat sie häufig nicht vollständig allein erwirtschaftet. Einen großen Teil dazu tragen Erbschaften bei – ein Thema mit Streitpotenzial, mit dem sich früher oder später jeder auseinandersetzen sollte, ganz egal, wie groß das finanzielle Polster ist. Falls der Erblasser mit der gesetzlichen Erbfolge nicht einverstanden ist, kann sich ein Testament lohnen. Dabei kann jedoch einiges schiefgehen: „Ein typischer Fehler ist es, keinen richtigen Erben zu benennen“, sagt Katharina Schneider, Handelsblatt-Expertin für Anleger-, Verbraucher- und Steuerthemen im Gespräch mit Host Lena Jesberg. Es reicht also nicht aufzulisten, welcher Hinterbliebene das Haus, das Auto oder das Silberbesteck bekommen soll. Überdies muss eine Person identifiziert werden, die das Erbe offiziell antritt. Bei dieser Person liegt dann etwa die Verantwortung für die Beerdigung und eventuelle Schulden. Was sonst noch schiefgehen kann, für wen sich ein Testament überhaupt lohnt und wie sich die Erbschaftsteuer umgehen lässt, erklärt Schneider in der aktuellen Folge von Handelsblatt Today. Außerdem: Der März bringt Veränderungen. Neben dem Wegfall der Maskenpflicht für Bewohner und Beschäftigte von Kliniken, Pflegeheimen und Arztpraxen tritt zum Monatswechsel auch die Strom- und Gaspreisbremse in Kraft. Für viele Verbraucher bedeutet das mehr Geld. Mehr Geld gibt es aber auch für Studierende und Fachschüler. Die können ab Mitte März eine Energiepreispauschale in Höhe von 200 Euro beantragen. Alles Wissenswerte rund um die Entlastungen erfahren Sie im Podcast. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit

Feb 28, 202330 min

Ep 697Wieso gute Konjunkturdaten schlecht für Aktienmärkte sind / Dax-Rückkehr: Klare Kursgewinne für die Commerzbank

Zum Jahresstart ging es an den Börsen kräftig nach oben. Doch nun stagniert der deutsche Leitindex seit Wochen – trotz weiterhin guter wirtschaftlicher Indikatoren. Der für Deutschland wichtige Konjunkturindex des Ifo-Instituts etwa ist in der vergangenen Woche das vierte Mal in Folge gestiegen. Aktienkurse aber profitieren derzeit kaum noch. „Die Nebenwirkungen der besseren Konjunktur sind für die Börse bedenklich“, warnt Aktienanalyst Ulf Sommer in der aktuellen Folge von Handelsblatt Today. „Steigende Preise führen zu steigenden Zinsen, um die Inflation einzudämmen. Und aus steigenden Zinsen wiederum resultieren höhere Kredit- und Finanzierungskosten“, erklärt Sommer. Zunächst wirke es sich gar nicht auf die Kurse aus, wenn die Zinsen steigen. Angesichts des zu erwartenden Konjunkturaufschwungs aber dürften die Notenbanken keinen Grund haben ihre Zinserhöhungsrunden rasch zu beenden. Außerdem: In Barcelona beginnt mit dem Mobile World Congress die wichtigste Messe der Mobilfunkbranche. Technologie-Reporter Christof Kerkmann spricht im Podcast über die größten Trends in der Mobilfunkindustrie. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit

Feb 27, 202323 min

Ep 696Droht dem Dax eine harte Korrektur? Zwei Risiken und vier Chancen

Seitdem die jüngste Dax-Rally im Februar an Schwung verloren hat und in eine Seitwärtsbewegung übergegangen ist, wachsen die Sorgen vor einer Korrektur. Handelsblatt-Börsenexperte und -Aktienanalyst Ulf Sommer spricht in der neuen Folge von Today Extended mit Host Sandra Groeneveld über sechs Faktoren, die die Entwicklung des deutschen Leitindexes in diesem Jahr maßgeblich bestimmen dürften. Als Risiken nennt Sommer die Inflation und die steigenden Zinsen. Vor allem das Abflauen des Wirtschaftswachstums in den USA, dem wichtigsten Absatzmarkt für die Dax-Konzerne, stelle ein großes Risiko dar. Doch er sieht auch eine Reihe von Chancen für weitere Kursgewinne: „Potenziale für den Dax nach oben gibt es, wenn sich die Gewinnaussichten für die Unternehmen weiter verbessern sollten“, erklärt Sommer. Gesunkene Energiepreise sowie Nachholeffekte in China nach der Öffnung der Märkte könnten dazu beitragen. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today Extended-Hörer: Jetzt Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € testen und immer informiert sein, wie Sie noch mehr aus Ihrem Geld machen können. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfakten Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit

Feb 26, 202314 min

Ep 695Today-Spezial zum Krieg in der Ukraine: Wie die Ukraine wieder aufgebaut werden könnte (Folge 5)

Wie zukunftsfähig ist die ukrainische Wirtschaft? Wann kann der flächendeckende Wiederaufbau beginnen? Und welche Rolle spielt dabei die Privatwirtschaft? Um diese Fragen geht es in der fünften und letzten Folge des Handelsblatt-Podcast-Spezials „Ein Jahr Krieg in der Ukraine“. Der Unternehmer Rainer Lindner, Vorstandsvorsitzender des Stahlhändlers Heine + Beisswenger in Baden-Württemberg und seit 2013 Vorsitzender des deutsch-ukrainischen Forums, sieht die Ukraine und ihre Verbündeten vor einer „Generationenaufgabe“. Man müsse das Land erst wieder „funktional machen“, um später Investitionen anzuziehen, die die Ukraine nicht nur aufbauen, sondern „im Grunde eine Art Upgrade, eine Art Modernisierung, eine Art digitale Zukunft“ schaffen können. Für besonders wichtig auf diesem Weg hält er die Energieversorgung im Land und die Minenräumung. Die Schätzungen der Kosten des Wiederaufbaus gehen weit auseinander, im Juli 2022 bezifferte der ukrainische Regierungschef Denys Schmyhal sie auf rund 720 Milliarden Euro. Auslandsreporter Daniel Imwinkelried, der für das Handelsblatt und die „NZZ“ aus Wien regelmäßig über die Entwicklung der ukrainischen Wirtschaft berichtet, sieht die Bemühungen der internationalen Gemeinschaft in Teilen kritisch. Viele Staaten hätten versprochen, sie würden Finanzhilfe leisten, „aber geliefert wird eher verzögert“. Außerdem werde der Erfolg des Wiederaufbaus auch von der politischen Nachkriegsordnung in der Ukraine abhängen. „Das Land wird von einer Kriegswirtschaft zu einem Normalzustand übergehen müssen.“ Diese Transformation werde „sicher sehr anspruchsvoll“. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit

Feb 24, 202328 min

Ep 694US-Elektrofahrzeugbauer Lucid, Nikola und Lordstown verfehlen Produktions- und Absatzziele

Für die Anleger der E-Fahrzeughersteller Lucid, Nikola und Lordstown endet die Woche mit herben Kursverlusten. Nach Meldungen, dass die Unternehmen ihre Produktions- und Absatzziele nicht einhalten können, fielen die Papiere der drei Start-ups auf neue Tiefststände. Mittlerweile haben die Unternehmen seit ihrem Börsenstart rund 18 Milliarden US-Dollar an Wert vernichtet. Dabei sieht es aktuell nicht danach aus, als ließen sich die Probleme schnell beheben. In der aktuellen Folge von Handelsblatt Today erklärt Thomas Jahn, Leiter des Technologieteams beim Handelsblatt, warum es so schwierig für junge Unternehmen ist, eine Automobil-Serienfertigung aufzubauen – und was Tesla im Vergleich zu den drei Nachzüglern besser gemacht hat. „Als Tesla an den Start ging, war die Stimmung noch eine völlig andere“, so Jahn. Mittlerweile seien viele Investoren aber skeptischer geworden, nachdem es kein anderer Hersteller geschafft hat, im gleichen Ausmaß zu wachsen wie das Vorbild aus Kalifornien. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit

Feb 24, 202314 min

Ep 693Today-Spezial zum Krieg in der Ukraine: Wann und unter welchen Bedingungen kann der Krieg enden? (Folge 4)

Wie und wann könnte der Krieg in der Ukraine enden? Ist das überhaupt mit einem Kremlchef Wladimir Putin möglich? Und wie fest sitzt dieser im Sattel? Um diese Fragen geht es in der vierten Folge des Handelsblatt-Podcast-Spezials „Ein Jahr Krieg in der Ukraine“. Oleksij Makejew, der ukrainische Botschafter in Deutschland, nennt als Voraussetzungen für eine Friedenslösung „das Ende von imperialistischem Denken und ein demokratisches Russland“. Dies sei aber weder in der russischen Führung noch in der Bevölkerung zu erkennen. In der Rede Putins am Dienstag dieser Woche sei erneut klar geworden, dass er zu Verhandlungen überhaupt nicht bereit sei und der Ukraine weiter das Existenzrecht abspreche. Chinas Vermittlungsbemühungen kommentiert Makejew mit klaren Worten: „Wir brauchen keine Mediatoren, wir brauchen Verbündete.“ Alexander Gabuev, Senior Fellow bei der Carnegie-Stiftung für Internationalen Frieden, sieht aktuell keine Gefahr für Putin. Er geht aufgrund von Umfragen davon aus, dass rund ein Fünftel der russischen Bevölkerung den Krieg in der Ukraine unterstützt. Etwa ein weiteres Fünftel sei dagegen. Viele davon wollten das Land verlassen. Etwa 60 Prozent der Bevölkerung interessiere die Kriegsfrage nicht. Diese „riesige Welle an Passivität“ legitimiere Putins Vorgehen. Mit harten Strafen für einzelne Protestierende schüre die Regierung bewusst Angst innerhalb der Bevölkerung. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit

Feb 23, 202332 min

Ep 692Telekom-Chef Höttges verspricht Anlegern neue Rekorde / Wie die Dax-Rally zyklische Aktien beflügelt

Die Deutsche Telekom ist auf Rekordkurs: Wie der Mobilfunkanbieter am Donnerstag mitteilte, legte der Umsatz im Vorjahr um 6,1 Prozent auf rund 114 Milliarden Euro zu. Konzernchef Timotheus Höttges sprach vom „besten Ergebnis der Unternehmensgeschichte“ – und machte Anlegern Hoffnung auf weitere Rekorde. Ein Grund für den großen Erfolg des Unternehmens ist der starke Dollar in den USA. Die günstigen Wechselkurse haben bei der US-Tochter T-Mobile in 2022 knappe 66 Prozent des Jahresumsatzes bei der Telekom ausgemacht. Dazu verzeichnete T-Mobile US noch einen starken Kundenzuwachs. Daran möchte Höttges jetzt anschließen. Am Donnerstag hat der Telekom-CEO angekündigt, im laufenden Jahr den bereinigten Gewinn um vier Prozent zu steigern. Dabei stehen der Netzausbau und Aktieninvestments bei T-Mobile US Fokus. Wie gut es um die Unternehmensziele steht, erläutert Handelsblatt-Finanzredakteurin Anke Rezmer in der aktuellen Folge von Handelsblatt Today: „Erlöse sind auf einem Rekordhoch. Der operative Gewinn mit satten 40,2 Milliarden Euro ist auch ein Höchstwert und das Betriebsergebnis soll in diesem Jahr auch weiter steigen“, so Rezmer. Außerdem erklärt der Börsenexperte und Aktienanalyst Ulf Sommer, wieso zyklische Aktien in der ersten und zweiten Runde des Börsenaufschwungs besonders gut liefen – und worauf Aktionäre achten sollten, damit sie vom Erfolg solcher Aktien profitieren. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit

Feb 23, 202322 min

Ep 691Today-Spezial zum Krieg in der Ukraine: Wie verschiebt der Krieg das globale Kräfteverhältnis? (Folge 3)

Egal ob in den USA, Indien, der Türkei oder China: Russlands Krieg gegen die Ukraine verschiebt das globale Kräfteverhältnis. Einerseits rückt die Ukraine als neuer Beitrittskandidat immer näher an die EU heran, während eine Blockbildung und Stärkung der Kooperation aufseiten der G7- und der Nato-Mitgliedstaaten stattfindet. Zugleich setzt Russland unter Kremlchef Wladimir Putin immer stärker auf seine Partnerschaft mit China. Am Mittwoch empfing Putin den obersten chinesischen Außenpolitiker Wang Yi sogar im Kreml. Andere Staaten wie Indien oder die Türkei versuchen, das Beste beider Welten zu vereinen. Was sind die größten Veränderungen im globalen Kräfteverhältnis, seit Russland am 24. Februar 2022 die Ukraine überfiel? Welche Staaten und Regionen haben geopolitisch an Einfluss gewonnen? Und: Wird die Welt nun dauerhaft unsicherer sein? Diese Themen besprechen die Hosts Nicole Bastian und Mareike Müller mit der Sicherheitspolitikexpertin Stefanie Babst. Laut Babst habe sich nach dem 24. Februar 2022 gezeigt, welche strategische Vorarbeit Russland geleistet hat. So hätten sich etwa die Partnerschaften mit Indien und China ausgezahlt. Wladimir Putin wisse Staaten um sich, die durchaus bereit seien, den russischen Angriffskrieg zu tolerieren – und die sich auch nicht an wirtschaftlichen Sanktionen beteiligen. Außerdem: Die Handelsblatt-Korrespondentinnen und -Korrespondenten Annett Meiritz, Sabine Gusbeth, Ozan Demircan und Mathias Peer teilen ihre Eindrücke aus den USA, China, der Türkei und Indien. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit

Feb 22, 202329 min

Ep 690Ifo-Index steigt trotz Inflation und Rezessionssorgen – ist die Stimmung besser als die tatsächliche Lage?

Die Stimmung in den Chefetagen der deutschen Wirtschaft hat sich im Februar verbessert – und das nun schon den vierten Monat in Folge. Der Ifo-Geschäftsklimaindex, der als der wichtigste Frühindikator für die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland gilt, ist im Februar auf 91,1 Punkte gestiegen. Im Januar lag der Wert noch bei 90,1 Punkten. „Der Energiepreisdruck auf die Firmen hat deutlich nachgelassen“, sagt Robert Lehmann vom Ifo-Institut in der neuen Folge von Handelsblatt Today. Zudem hätten die verbesserten Geschäftserwartungen dem Ifo-Geschäftsklimaindex zum erneuten Anstieg verholfen. Allerdings dürfte aller Voraussicht nach die deutsche Wirtschaft nach dem Minus im vierten Quartal 2022 auch im ersten Quartal 2023 schrumpfen. Ökonomen sprechen in einem solchen Fall von einer technischen Rezession. Ist also die aktuelle Stimmung besser als die tatsächliche Lage? „Die technische Rezession ist weiterhin wahrscheinlich, aber sie dürfte sehr mild ausfallen“, sagt Lehmann im Gespräch mit Host Anis Micijevic. Darüber hinaus hätten sich die Vorzeichen für die deutsche Wirtschaft mit Blick auf das Gesamtjahr deutlich verbessert. „Vergleicht man das mit den zwei großen Rezessionen der letzten Jahre, dann ist das eher eine Seitwärtsbewegung auf sehr hohem Niveau“, erklärt Lehmann. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit

Feb 22, 202321 min

Ep 689Today-Spezial zum Krieg in der Ukraine: Wirken die Sanktionen? Wie es um die russische Wirtschaft steht (Folge 2)

Seit dem russischen Einmarsch in die Ukraine vor fast genau einem Jahr hat die Europäische Union (EU) neun Sanktionspakete gegen Russland beschlossen, das zehnte ist bereits in Arbeit. Trotzdem soll die russische Wirtschaft in diesem Jahr um 0,3 Prozent wachsen, 2024 sogar um 2,1 Prozent. Das schätzen die Experten des Internationalen Währungsfonds (IWF). Zum Vergleich: Für Deutschland prognostizieren sie gerade einmal ein Plus von 0,1 Prozent. Andere Institute sind mit Blick auf Russland zwar skeptischer, dennoch stellt sich die Frage: Bleiben die westlichen Wirtschaftssanktionen gegen Russland ohne durchschlagende Wirkung? Mit dieser Frage befassen sich die Hosts Nicole Bastian und Mareike Müller in Folge zwei des Podcasts „Handelsblatt Today Spezial: Ein Jahr Krieg in der Ukraine“ im Gespräch mit dem Ökonomen Vasily Astrov. Laut Astrov, der am Wiener Institut für Internationale Wirtschaftsvergleiche forscht, sind die kurzfristigen Effekte der Sanktionen auf die russische Wirtschaft tatsächlich nicht so gravierend wie von vielen im Westen erwartet. Gerade im Energiesektor verdiente Russland durch die hohen Gas- und Ölpreise im vergangenen Jahr enorm gut. Doch das ändere sich gerade. Insgesamt hält Astrov die Folgen der westlichen Sanktionen für Russlands Wirtschaft für signifikant – nicht zuletzt wegen des enormen Braindrains, den das Land derzeit erlebe. „Wenn der Krieg lange dauert, werden viele dieser Leute nicht nach Russland zurückkommen. Das ist sehr schade, denn es geht um den Verlust von Humankapital“, sagt Astrov im Podcast. Außerdem: Handelsblatt-Auslandsreporter Mathias Brüggmann erklärt, welche Wirkung Sanktionen gegen Oligarchen entfalten können. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit

Feb 21, 202330 min

Ep 688Wie eine Parallel-Börse in London den EU-Gaspreisdeckel umgehen soll / Mieten oder kaufen? Welche Trugschlüsse drohen

Infolge des russischen Angriffskriegs in der Ukraine sind die Erdgaspreise im Vorjahr auf ein Rekordniveau gestiegen. Um Wirtschaft und Verbraucher zukünftig vor extremen Preisschwankungen zu schützen, hat die EU einen Gaspreisdeckel eingeführt. Seit dem 15. Februar dieses Jahres ist er in Kraft. Doch nun scheint es einen Weg für Gashändler zu geben, die Regelung zu umgehen. Der US-Börsenbetreiber Intercontinental Exchange (ICE) betreibt bereits die in Amsterdam ansässige Gasbörse TTF, den wichtigsten europäischen Umschlagplatz für Erdgas. Am Montag hat ICE nun einen neuen Handelsplatz für Gas in London eröffnet. Über die neue Börse sollen Händler die Möglichkeit bekommen, ihre Preise abseits der geregelten Preisobergrenze der EU festlegen zu können. Denn sollte der Gaspreisdeckel der EU in Zukunft greifen, könnten bestimmte Gashandelsgeschäfte verboten werden. „Für den Fall sorgt der Börsenbetreiber jetzt vor. Aber man muss sich auch bewusst sein, dass es im Moment eher eine theoretische Debatte ist“, erklärt Handelsblatt-Redakteur Jan Mallien in der aktuellen Folge von Handelsblatt Today. Mit Host Sandra Groeneveld spricht er über den Gaspreisdeckel und welche Folgen eine Umgehung der Regel für den Gashandel in Europa hat. Außerdem: Kaufen oder mieten? Im neusten Teil der Handelsblatt-Serie „2023 kümmere ich mich um...“ geht es um das Thema Immobilien. Der Chef des Handelsblatt-Geldanlage-Teams Markus Hinterberger erklärt, worauf man achten sollte, wenn man den Kauf oder Bau eines Objektes in Erwägung zieht. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit

Feb 21, 202326 min

Ep 687Today-Spezial zum Krieg in der Ukraine: Der lange und teure Krieg (Folge 1)

Ein Jahr nach dem Beginn des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine bereiten sich beide Seiten auf eine Frühjahrsoffensive vor. In der Auftaktepisode des fünfteiligen Sonderpodcasts „Handelsblatt Today Spezial – Ein Jahr Krieg in der Ukraine“ sprechen die Hosts Nicole Bastian und Mareike Müller über die Kosten des Kriegs und Prognosen für den weiteren Verlauf. Außenpolitik- und Sicherheitsexpertin Liana Fix sagt, die Ukraine könne es in diesem Jahr schaffen, die Gebiete, die Russland seit vergangenem Jahr erobert hat, zurückzugewinnen. Geländegewinne darüber hinaus hält sie jedoch für schwierig. Deshalb ist Fix, die beim Council on Foreign Relations in Washington arbeitet, überzeugt: „Die Ukraine muss sich auf eine permanente Fortsetzung des Kriegs einstellen.“ Doch wenn dieser Krieg wieder „in einem kleinen Maßstab laufe“, so wie vor 2022, sei dies besser zu bewältigen. Die Ukraine bleibt Fix“ Ansicht zufolge „auf Jahre ein Schild des Westens“ und insbesondere Europas gegen Russland. Deswegen werde Europa die Ukraine militärisch „noch über viele Jahre“ unterstützen müssen. Fix geht von einer nicht formellen, aber De-facto-Mitgliedschaft der Ukraine in der Nato aus. „Die Ukraine wird eine der stärksten Armeen Europas haben.“ Außerdem: Handelsblatt-Auslandsreporter Mathias Brüggmann berichtet von seinem jüngsten Aufenthalt in Lwiw und der ukrainischen Hauptstadt Kiew, die am Montag auch US-Präsident Joe Biden besuchte. Brüggmann beschreibt, wie der Krieg an den Ukrainern und Ukrainerinnen zehrt, wie sie trauern, durchhalten – und ein Ende des Tötens herbeisehnen. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit

Feb 20, 202328 min

Ep 686„Don't fight the Fed“ – warum den Märkten ein böses Erwachen droht / Rheinmetall-Aktie steigt erneut auf Rekordhoch

Eine alte Investmentregel lautet: „Don’t fight the Fed“. Im Kern geht es darum, dass man nie gegen die US-Notenbank wetten sollte, weil das immer nach hinten losgeht. Doch seit einigen Monaten wirkt es so, als würden viele Investoren diese Regel ignorieren. Sowohl die US-Notenbank Fed als auch die Europäische Zentralbank (EZB) haben die Leitzinsen Anfang des Monats weiter erhöht und vor allem weitere Zinserhöhungen in Aussicht gestellt. Trotzdem kam es nicht zum befürchteten Kurseinbruch – ganz im Gegenteil. Sowohl Aktien- als auch Anleihekurse legten nach den jüngsten Zinssitzungen der Fed und der EZB sogar deutlich zu. In den kommenden Wochen und Monaten könnte es aber ein böses Erwachen für die Märkte geben. Denn einige Wirtschaftsdaten für die USA sind zuletzt besser ausgefallen als erwartet. Zudem erweist sich die Inflation als äußerst hartnäckig. Das könnte die Fed dazu zwingen, die Zinsen stärker und schneller zu erhöhen als erwartet. „Wenn sich die Inflation nur unglaublich langsam verringert, dann muss man damit rechnen, dass es den ein oder anderen Zinsschritt mehr gibt“, sagt VWL-Professor Harm Bandholz von der FH Kiel in der neuen Folge von Handelsblatt Today. Bandholz, der lange Zeit US-Chefökonom der Unicredit in New York war, hat die Sorge, dass die Fed in ihrem Eifer, die Inflation in den Griff zu bekommen, zu weit gehen könnte. Trotzdem fällt sein Ausblick für den Aktienmarkt in diesem Jahr positiv aus, wie er im Gespräch mit Host Anis Micijevic erklärt. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt-Today-Hörerinnen und -Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit

Feb 20, 202324 min

Ep 685Vorbote für Rückgang der Inflation: Erzeugerpreise sinken erneut / USA beteiligen Rheinmetall am Bau des Kampfjets F-35

Der deutsche Rüstungskonzern Rheinmetall hat vom US-Flugzeugbauer Lockheed Martin den Auftrag für die Zulieferung von Bauteilen für den Kampfjet F-35 erhalten. Bereits Ende des vergangenen Jahres hatte die Bundesregierung insgesamt 35 Flugzeuge dieses Typs bei Lockheed Martin bestellt, die nun voraussichtlich teilweise in Deutschland gefertigt werden. Der Kurs der Rheinmetall-Aktie hat am Freitag kaum auf die Nachricht reagiert: „Da wurde wohl noch nicht verstanden, welche Bedeutung das hat“, so die Einschätzung von Martin Murphy, Co-Leiter des Investigativressorts beim Handelsblatt. Er erwartet zudem, dass der Deal für Missstimmungen bei der französischen Regierung sorgen könnte – denn eigentlich haben Deutschland und Frankreich ebenfalls eine Kooperation für den Bau eines Kampffliegers gestartet, der allerdings erst ab 2040 zur Verfügung stehen soll. Außerdem: Die Erzeugerpreise sind den vierten Monat in Folge gesunken, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitgeteilt hat. Damit deutet sich ein Rückgang der Inflation an, wie Handelsblatt-Redakteur Julian Olk berichtet. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit *** Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427

Feb 17, 202323 min