PLAY PODCASTS
Handelsblatt Today – Der Finanzpodcast mit News zu Börse, Aktien und Geldanlage

Handelsblatt Today – Der Finanzpodcast mit News zu Börse, Aktien und Geldanlage

1,556 episodes — Page 18 of 32

Ep 710Ifo-Prognose: Inflation liegt 2024 wieder bei 2,2 Prozent / Was Einsteiger über Kunst als Geldanlage wissen sollten

Das Münchener Ifo-Institut hat am Mittwoch seine Konjunkturprognose für die Jahre 2023 und 2024 vorgestellt. Die Konjunkturforscher gehen davon aus, dass das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland in diesem Jahr um 0,1 Prozent schrumpfen wird. Sie begründen ihre Prognose mit der anhaltend hohen Inflation. 2023 werde diese im Durchschnitt bei 6,2 Prozent liegen. Damit sei aber der Gipfel der Inflation erreicht, erklärt Ifo-Konjunkturchef Timo Wollmershäuser im Podcast. „Der Anstieg der Lohnkosten wird sich in diesem Jahr beschleunigen und das wird die Inflationsrate noch hochhalten. Aber ich glaube, sie wird nicht mehr weiter steigen“, sagt Wollmershäuser. Im kommenden Jahr werde sich die Teuerungsrate dann normalisieren und einen Jahresdurchschnitt von 2,2 Prozent erreichen. Außerdem: Gerade in Zeiten hoher Inflation werden Sachwerte als Investment für viele Anleger interessant. Einsteiger haben es auf dem Kunstmarkt aber oft schwer. Worauf es ankommt, erklärt Handelsblatt-Redakteurin Susanne Schreiber. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit

Mar 15, 202333 min

Ep 709Silicon Valley Bank: Könnte das Gleiche auch in Europa passieren? / US-Inflationsrate sinkt auf 6,0 Prozent

Im Zuge der Pleite der Silicon Valley Bank sind in den vergangenen Tagen nicht nur US-amerikanische, sondern auch europäische Bankaktien unter die Räder gekommen. Die entscheidende Frage aus Anlegersicht lautet: War das Ganze ein Unfall mit begrenzten Auswirkungen auf den Bankensektor oder vielleicht doch erst der Anfang einer neuen großen Krise? Bankenexperte Andreas Thomae von Deka Investment glaubt nicht, dass sich ein Szenario wie bei der Silicon Valley Bank in Europa wiederholen könnte: „Hier in Europa ist es so, dass ein sehr großer Teil der angelegten Gelder in kurzlaufenden, liquiden Assets liegen muss, die dann auch nicht einen so hohen Verlust erzeugen.“ Das Problem bei der Silicon Valley Bank sei es gewesen, dass sie nicht viele liquide Assets hatte und dass sie diese mit einem sehr hohen Verlust verkaufen musste. Außerdem: Im elften Teil der Serie „2023 kümmere ich mich um“ geht es um Dokumente, die im Ernstfall wichtig werden können. Handelsblatt-Finanzkorrespondentin Katharina Schneider erklärt, worauf es bei einer Vorsorgevollmacht oder Patientenverfügung ankommt. Mehr zum Thema lesen Sie hier: https://www.handelsblatt.com/finanzen/vorsorge/altersvorsorge-sparen/vorsorge-so-gehen-sie-mit-vorsorgevollmacht-und-patientenverfuegung-richtig-um/29037906.html *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit

Mar 14, 202332 min

Ep 708Silicon Valley Bank ist pleite – droht jetzt eine Finanzkrise 2.0? Die wichtigsten Fragen und Antworten

Es ist die größte Bankenpleite in den USA seit der Finanzkrise 2008: Die Silicon Valley Bank (SVB) war eine Institution im amerikanischen Tech-Sektor, doch vergangene Woche schlitterte sie im Rekordtempo in den Abgrund. Die Schockwellen sind auch in Deutschland zu spüren. Der Dax ist zu Wochenbeginn zeitweise unter die Marke von 15.000 Punkten gefallen und Bankaktien gehören wie schon am Freitag zu den größten Verlierern. Manche fühlen sich bereits an den Zusammenbruch der US-Investmentbank Lehman Brothers erinnert, der 2008 ein Beben im globalen Finanzsystem ausgelöst hat. Genau wie damals wird wieder über mögliche Ansteckungsrisiken für den Bankensektor diskutiert. Trotzdem sieht Wall-Street-Reporter Markus Koch keine Finanzkrise 2.0 aufziehen: „Lehman Brothers hatte von den Volumina, die dahinter standen, ganz andere Abstrahleffekte.“ Die US-Regulierer hätten bei der SVB sehr schnell reagiert und das zeige, dass sie schon viel aus der Finanzkrise gelernt hätten. Die Fed werde allerdings behutsamer vorgehen müssen: „Vor einer Woche haben wir noch eine Zinsanhebung um bis zu 50 Basispunkte gefürchtet. Das dürfte jetzt vom Tisch sein“, sagt Koch. Außerdem: Handelsblatt-Reporterin Nadine Schimroszik erklärt, welche Auswirkungen die SVB-Pleite auf deutsche Start-ups hat. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit

Mar 13, 202337 min

Ep 707Darum kaufen Unternehmen gerade eigene Aktien in Rekordhöhe zurück

Unternehmen sind im Kaufrausch. Zuletzt gaben sie so viel Geld für eigene Aktien aus wie noch nie. Dabei sind Aktienrückkäufe so umstritten wie beliebt. Auf diese Weise verknappen Unternehmen das Aktienangebot am Markt. Dadurch steigt in der Regel der Kurs. Während sich Anleger darüber freuen können, vermuten Skeptiker dahinter Kursmanipulation und Bilanzkosmetik. Finanzmarktanalyst Ulf Sommer erklärt in der neuen Folge Handelsblatt Today Extended, wie dieser neue Rekord in eine Zeit steigender Zinsen und Preise passt. Im Gespräch mit Host Lena Jesberg stellt er zudem die Spitzenreiter unter den Rückkäufern vor und klärt über das Für und Wider solcher Aktienrückkäufe auf. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today Extended-Hörer: Jetzt Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € testen und immer informiert sein, wie Sie noch mehr aus Ihrem Geld machen können. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfakten Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit

Mar 12, 202317 min

Ep 706SVB-Krise lässt Bankaktien einbrechen / Dax ist so autolastig wie nie - Kurstreiber oder Klumpenrisiko?

Der Wochenauftakt lief für den Dax fulminant: Am Montag hatte der Leitindex bei 15.674 Punkten ein neues Jahreshoch erreicht. Dieses konnte er im weiteren Wochenverlauf noch mehrfach übertreffen. Größter Kurstreiber waren dabei die deutschen Auto-Konzerne. Zum einen sind sie gewinnstark, vor allem aber dominieren sie den Dax – und zwar mit Abstand. Der Deutsche Leitindex war noch nie so autolastig wie heute. „Die Autohersteller im Dax haben im abgelaufenen Geschäftsjahr rund 50 Milliarden Euro Nettogewinn erwirtschaftet“, sagt Handelsblatt-Finanzmarktanalyst Ulf Sommer. Mehr zum Thema: [VW, Mercedes, BMW: So dominiert die Autobranche den Dax](https://www.handelsblatt.com/meinung/kolumnen/marktkolumne/vw-mercedes-bmw-so-dominiert-die-autobranche-den-dax/29020386.html) In der aktuellen Folge Handelsblatt Today wiegt er Chancen und Risiken dieses Auto-Übergewichts gegeneinander ab. Sobald eine Branche einen Index dominiert, birgt das auf der anderen Seite mitunter auch ein Klumpenrisiko. Die Bewertungen der Autobauer jedenfalls sind in Relation zu den hohen Gewinnen gering und lassen auf mangelndes Vertrauen der Anleger schließen. Lesen Sie hier die Handelsblatt-Lesefavoriten der Woche: - [Tesla-Aktie: Elon Musk überrascht Chiphersteller mit abstrakter Vision](https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/tesla-aktie-elon-musk-ueberrascht-chiphersteller-mit-abstrakter-vision/29014020.html) - [Pflichtteil Erbe: So enterben Sie Ehepartner und Kinder](https://www.handelsblatt.com/finanzen/steuern-recht/steuern/pflichtteil-erbe-so-enterben-sie-ehepartner-und-kinder/28987910.html) - [Bundeswehr: Fregattenkapitän programmiert für Kriegsschiff eigene Software](https://www.handelsblatt.com/technik/it-internet/bundeswehr-fregattenkapitaen-programmiert-fuer-kriegsschiff-eigene-software/28994890.html) *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit

Mar 11, 202322 min

Ep 705Drohendes Aus für Öl- und Gasheizungen: Was Habecks Pläne für Hauseigentümer bedeuten / Post präsentiert Rekordergebnis

„Habeck-Hammer“, „Brechstange“, „Wünsch-dir-was-Ideologie“ – das sind nur ein paar der Reaktionen auf den Referentenentwurf aus dem Wirtschafts- und Bauministerium, der vergangene Woche an die Öffentlichkeit gelangte. Der Entwurf sieht vor, dass ab 2024 jede neu eingebaute Heizung zu mindestens 65 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben werden muss. Sollte der Entwurf Gesetz werden, würde das „faktisch das Aus für neue Öl- und Gasheizungen“ bedeuten, erklärt Handelsblatt-Finanzredakteur Carsten Herz im Podcast. Wirtschaftsminister Robert Habeck hat am Donnerstag ein soziales Förderprogramm in Milliardenhöhe angekündigt, das den Umstieg auf klimafreundliche Heizungen erleichtern soll. Trotzdem sind viele Eigentümer wegen der drohenden Kosten für Umrüstungen in Sorge. Und Verkäufer sollten Folgendes bedenken: „Bereits jetzt sinken die Preise für energetisch schlecht sanierte Häuser überdurchschnittlich stark“, sagt Herz. Dieser Trend werde sich verschärfen, sollten Habecks Pläne Realität werden. Außerdem: Handelsblatt-Reporter Christoph Schlautmann spricht über das Rekordergebnis und die drohenden Streiks bei der Deutschen Post. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit

Mar 9, 202331 min

Ep 704Warum Frauen mehr Rendite erzielen als Männer

Die Börse kennt kein Geschlecht. Ihre Mechanismen funktionieren für alle Beteiligten gleich. Und doch sind Frauen am Kapitalmarkt deutlich unterrepräsentiert. Nur ein Drittel aller Anleger in Deutschland ist weiblich, wie das Deutsche Aktieninstitut herausfand. „Geldanlage wird sehr kompliziert und männlich dargestellt. Das schreckt viele Frauen ab“, sagt Finanzberaterin Hava Misimi in der neuen Folge von Handelsblatt Today. Um mit diesem Vorurteil aufzuräumen, bedürfe es einer diverseren Ansprache, von der sich nicht nur Frauen, sondern auch jüngere Menschen abgeholt fühlen. Denn Investieren sei nur so kompliziert, wie man es sich macht, sagt Misimi. Motivierend wirken Studien wie die des US-Finanzdienstleisters Fidelity Investments. Demnach erzielen Frauen gegenüber männlichen Anlegern eine im Durchschnitt 0,4 Prozent höhere Rendite. Margarethe Honisch, Gründerin der Finanzplattform Fortunalista, führt das vor allem auf eine breitere Diversifikation und geringere Tradingkosten zurück: „Frauen versuchen nicht, den Markt zu schlagen, und bleiben in Krisen oder Crashs entspannter.“ *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit

Mar 8, 202329 min

Ep 703Erben und Schenken: Wie Sie bei Immobilien- und Wertpapieren sparen / Zalando-Aktie steigt trotz Krise

Immobilien haben in den vergangenen zehn Jahren deutschlandweit an Wert gewonnen. Durch eine Änderung im Bewertungsverfahren von Immobilien hat sich die Entwicklung 2023 weiter verschärft. Entsprechend fallen für Erben und Beschenkte seit diesem Jahr höhere Steuern an. „Immobilien sind auf dem Papier aus Sicht des Finanzamts über Nacht zum 1. Januar teurer geworden“, erklärt Geldanlage-Chefreporter Markus Hinterberger in der aktuellen Folge Handelsblatt Today. Durch Nießbrauch oder Schenkungen gebe es unter Umständen jedoch die Möglichkeit, Vermögenswerte steuerfrei weiterzugeben. Das gelte auch für Wertpapiere. Dort sei schnelles Handeln besonders relevant: „Wenn ich weiß, dass es ein Depot von meinem Erblasser gibt, sollte ich sofort bei der Bank vorstellig werden und die Kontovollmacht bekommen.“ Im Podcast hat der Anlagenexperte auch eine Reihe von Hörerfragen zum Thema „Vererben und Verschenken von Immobilien“ beantwortet. „Wer sich gut beraten lässt, kann Steuern sparen und auch Streit vermeiden“, sagt Hinterberger. Außerdem: Das Modeportal Zalando hat eine neue Strategie vorgestellt, die den Konzern aus der Krise führen soll. Handelsblatt-Redakteurin Nadine Schimroszik erläutert im Podcast, wie es um die Zukunft des Modeportals steht. *** Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir auch bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit

Mar 7, 202331 min

Ep 702Weniger Wachstum, mehr Aufrüstung: Chinas Plan für 2023 / Großaktionär verliert Vertrauen in Credit Suisse

Zum Auftakt des Nationalen Volkskongresses in Peking hat sich China für dieses Jahr ein eher bescheidenes Wachstumsziel von rund fünf Prozent gesetzt. Das ist der geringste Zielwert seit mehr als drei Jahrzehnten. „Die chinesische Staatsführung will sicher auch tief stapeln in diesem Jahr, weil sie im letzten Jahr ihr Ziel nicht erreicht hat“, sagt Hauptstadtkorrespondentin Dana Heide im Podcast. Chinas Wirtschaft war wegen der strikten Null-Covid-Politik im vergangenen Jahr nur um drei Prozent statt wie geplant um 5,5 Prozent gewachsen. Die Verteidigungsausgaben sollen nominal um 7,2 Prozent steigen. Heide weist jedoch darauf hin, dass nicht alle Posten in den offiziellen Zahlen enthalten seien. Die Ausgaben dürften in Wahrheit noch höher sein. „Diese Intransparenz ist auch ein Grund, warum wir viel zu wenig über die Stärke des chinesischen Militärs wissen – und das ist ein großer Unsicherheitsfaktor mit Blick auf den Taiwan-Konflikt.“ Außerdem: Bei der Schweizer Bank Credit Suisse ist der langjährige Großaktionär Harris Associates ausgestiegen. Korrespondent Jakob Blume ordnet die Lage ein. Und: Der Dax ist am Montag zwischenzeitlich auf ein neues Jahreshoch geklettert. Finanzredakteur Frank Wiebe spricht im Marktbericht über die Gründe. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit

Mar 6, 202324 min

Ep 701Warum Geldautomaten-Sprenger bei deutschen Banken leichtes Spiel haben / Lufthansa-Aktie im Aufwind

50.000 Euro in wenigen Minuten – so viel Beute machen Kriminelle im Schnitt mit Bankautomaten-Sprengungen in Deutschland. Fast 20 Millionen Euro erbeuteten die Täter 2021 mit solchen Sprengungen – und die Zahl der Fälle steigt: Im vergangenen Jahr wurden 487 Geldautomaten von Banken gesprengt. Dabei sinkt die Zahl der Geldautomaten Jahr für Jahr. Doch die Automaten sind weiterhin gut gefüllt, denn „die Deutschen lieben nach wie vor ihr Bargeld“, sagt Achim Schmitz, Leiter der Abteilung für Organisierte Kriminalität beim Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen. In den Niederlanden gibt es deutlich weniger Sprengungen, was unter anderem daran liegt, dass dort deutlich weniger Automaten stehen und die Banken diese Automaten auch deutlich besser schützen als die deutschen Banken. Lesen Sie hier die Handelsblatt-Lesefavoriten der Woche: - [Unruhe bei McKinsey: Beratungsfirma stellt die eigene Strategie in Frage](https://www.handelsblatt.com/unternehmen/management/unruhe-bei-mckinsey-beratungsfirma-stellt-die-eigene-strategie-in-frage/29005454.html) - [Raisin: Beschwerden über Zinsplattform Weltsparen häufen sich](https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/banken/raisin-beschwerden-ueber-zinsplattform-weltsparen-haeufen-sich/29002600.html) - [Wirecard-Prozess: Ex-Wirecard-Chef Markus Braun im Verhör](https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/banken/wirecard-prozess-ex-wirecard-chef-markus-braun-im-verhoer/29009330.html) In NRW werden die meisten Geldautomaten gesprengt. Allein in den ersten sieben Wochen dieses Jahres schon 24. Deshalb wurde 2015 die EK „Heat“ gegründet, die ausschließlich zu Bankautomatensprengungen ermittelt. In der aktuellen Folge Handelsblatt Today erzählt LKA-Abteilungsleiter Schmitz, wie die Arbeit der Ermittler abläuft, wie viele der Sprengungen aufgeklärt wurden – und, warum deutsche Banken anfälliger für Sprengungen sind als niederländische. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit

Mar 3, 202320 min

Ep 700Warum Value-Aktien derzeit wieder attraktiv sind / Steigende Schulden: Ist der Staat bald handlungsunfähig?

Am Aktienmarkt gibt es zwei große Fanlager: jenes, das auf Wachstum wettet, und jenes, dem ein bewährtes Geschäftsmodell wichtiger ist. Diese beiden Investmentstrategien laufen unter dem Namen Growth und Value. In den vergangenen Jahren war die Nachfrage nach Wachstumswerten – getrieben vom Tech-Boom – besonders groß. Das hat sich nun geändert. Maßgeblich verantwortlich dafür sind die steigenden Zinsen, wie Finanzkorrespondent Ingo Narat in der aktuellen Folge Handelsblatt Today erklärt. Growth-Titel verlören aufgrund eines Abzinsungseffekts bei hohen Zinsen an Wert. Aktuell geht der Experte deshalb davon aus, dass der Value-Trend längerfristig laufen kann – selbst wenn der Markt sich noch einmal korrigiert: „Sollte es an den Börsen richtig böse kommen, dürften die Aktien mit dem größten Zinsstress stärker fallen als die Value-Werte.“ [Mehr zum Thema lesen Sie hier.](https://www.handelsblatt.com/finanzen/anlagestrategie/trends/value-aktien-darum-setzen-anleger-nach-dem-tech-boom-auf-preiswerte-aktien/28969760.html) Außerdem: In Berlin beraten die Politiker aktuell über den Haushaltsplan für das Jahr 2024. Der Bundesrechnungshof hat sich nun eingeschaltet und warnt vor einem Kontrollverlust. Der Bund könne wegen steigender Schulden handlungsunfähig werden. Politikredakteur Martin Greive stellt im Podcast Einsparpotenziale vor. [Mehr zum Thema lesen Sie hier.](https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/haushalt-bundesrechnungshof-kritisiert-wachsende-staatsschulden-und-warnt-vor-kontrollverlust/29008974.html) *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit

Mar 2, 202330 min

Ep 699Kampf um Autosoftware: Kapitulieren VW, Mercedes und BMW vor Google? / Inflation in Deutschland bleibt hoch

Volkswagen hat auf dem Mobile World Congress in Barcelona einen eigenen App-Store vorgestellt. Dieser ist prinzipiell offen für Google-Anwendungen. Mercedes hatte bereits vergangene Woche angekündigt, Google Maps und Youtube in sein Betriebssystem MB.OS zu integrieren. Das Thema Software wird immer wichtiger, da viele künftige Geschäftsmodelle davon abhängen. „Jeder Autobauer muss sein eigenes Betriebssystem herstellen, damit er später essenzielle Funktionen wie Over-the-air-Updates anbieten kann“, sagt Thomas Jahn, Leiter des Handelsblatt-Technologieteams. Im digitalen Zeitalter sei das die Überlebensgarantie. Auf der anderen Seite will Google selbst mit seinem Betriebssystem Android den Automarkt erobern. „Die Frage wird sein, wie stark der Zugriff von Google auf einzelne Fahrzeugdaten sein wird“, sagt Handelsblatt-Reporter Lazar Backovic. Jahn glaubt nicht, dass die deutschen Autobauer vor Google kapitulieren werden. Autosoftware werde in den nächsten Jahren einen immer größeren Anteil an der Wertschöpfung ausmachen. Tesla sei ein gutes Beispiel dafür. „Dieser Logik kann sich kein CEO entziehen“, sagt Jahn. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit

Mar 1, 202331 min

Ep 698Erben und Schenken: Wann lohnt sich ein Testament? / Preisbremse und Energiepauschale: So werden Sie im März entlastet

Laut Statistischem Bundesamt verfügt jeder Haushalt in Deutschland über 163.000 Euro Nettogesamtvermögen. Das ist ein Durchschnittswert, der für viele Bundesbürger fernab der Realität liegt. Wer dennoch über derartige Rücklagen verfügt, hat sie häufig nicht vollständig allein erwirtschaftet. Einen großen Teil dazu tragen Erbschaften bei – ein Thema mit Streitpotenzial, mit dem sich früher oder später jeder auseinandersetzen sollte, ganz egal, wie groß das finanzielle Polster ist. Falls der Erblasser mit der gesetzlichen Erbfolge nicht einverstanden ist, kann sich ein Testament lohnen. Dabei kann jedoch einiges schiefgehen: „Ein typischer Fehler ist es, keinen richtigen Erben zu benennen“, sagt Katharina Schneider, Handelsblatt-Expertin für Anleger-, Verbraucher- und Steuerthemen im Gespräch mit Host Lena Jesberg. Es reicht also nicht aufzulisten, welcher Hinterbliebene das Haus, das Auto oder das Silberbesteck bekommen soll. Überdies muss eine Person identifiziert werden, die das Erbe offiziell antritt. Bei dieser Person liegt dann etwa die Verantwortung für die Beerdigung und eventuelle Schulden. Was sonst noch schiefgehen kann, für wen sich ein Testament überhaupt lohnt und wie sich die Erbschaftsteuer umgehen lässt, erklärt Schneider in der aktuellen Folge von Handelsblatt Today. Außerdem: Der März bringt Veränderungen. Neben dem Wegfall der Maskenpflicht für Bewohner und Beschäftigte von Kliniken, Pflegeheimen und Arztpraxen tritt zum Monatswechsel auch die Strom- und Gaspreisbremse in Kraft. Für viele Verbraucher bedeutet das mehr Geld. Mehr Geld gibt es aber auch für Studierende und Fachschüler. Die können ab Mitte März eine Energiepreispauschale in Höhe von 200 Euro beantragen. Alles Wissenswerte rund um die Entlastungen erfahren Sie im Podcast. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit

Feb 28, 202330 min

Ep 697Wieso gute Konjunkturdaten schlecht für Aktienmärkte sind / Dax-Rückkehr: Klare Kursgewinne für die Commerzbank

Zum Jahresstart ging es an den Börsen kräftig nach oben. Doch nun stagniert der deutsche Leitindex seit Wochen – trotz weiterhin guter wirtschaftlicher Indikatoren. Der für Deutschland wichtige Konjunkturindex des Ifo-Instituts etwa ist in der vergangenen Woche das vierte Mal in Folge gestiegen. Aktienkurse aber profitieren derzeit kaum noch. „Die Nebenwirkungen der besseren Konjunktur sind für die Börse bedenklich“, warnt Aktienanalyst Ulf Sommer in der aktuellen Folge von Handelsblatt Today. „Steigende Preise führen zu steigenden Zinsen, um die Inflation einzudämmen. Und aus steigenden Zinsen wiederum resultieren höhere Kredit- und Finanzierungskosten“, erklärt Sommer. Zunächst wirke es sich gar nicht auf die Kurse aus, wenn die Zinsen steigen. Angesichts des zu erwartenden Konjunkturaufschwungs aber dürften die Notenbanken keinen Grund haben ihre Zinserhöhungsrunden rasch zu beenden. Außerdem: In Barcelona beginnt mit dem Mobile World Congress die wichtigste Messe der Mobilfunkbranche. Technologie-Reporter Christof Kerkmann spricht im Podcast über die größten Trends in der Mobilfunkindustrie. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit

Feb 27, 202323 min

Ep 696Droht dem Dax eine harte Korrektur? Zwei Risiken und vier Chancen

Seitdem die jüngste Dax-Rally im Februar an Schwung verloren hat und in eine Seitwärtsbewegung übergegangen ist, wachsen die Sorgen vor einer Korrektur. Handelsblatt-Börsenexperte und -Aktienanalyst Ulf Sommer spricht in der neuen Folge von Today Extended mit Host Sandra Groeneveld über sechs Faktoren, die die Entwicklung des deutschen Leitindexes in diesem Jahr maßgeblich bestimmen dürften. Als Risiken nennt Sommer die Inflation und die steigenden Zinsen. Vor allem das Abflauen des Wirtschaftswachstums in den USA, dem wichtigsten Absatzmarkt für die Dax-Konzerne, stelle ein großes Risiko dar. Doch er sieht auch eine Reihe von Chancen für weitere Kursgewinne: „Potenziale für den Dax nach oben gibt es, wenn sich die Gewinnaussichten für die Unternehmen weiter verbessern sollten“, erklärt Sommer. Gesunkene Energiepreise sowie Nachholeffekte in China nach der Öffnung der Märkte könnten dazu beitragen. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today Extended-Hörer: Jetzt Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € testen und immer informiert sein, wie Sie noch mehr aus Ihrem Geld machen können. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfakten Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit

Feb 26, 202314 min

Ep 695Today-Spezial zum Krieg in der Ukraine: Wie die Ukraine wieder aufgebaut werden könnte (Folge 5)

Wie zukunftsfähig ist die ukrainische Wirtschaft? Wann kann der flächendeckende Wiederaufbau beginnen? Und welche Rolle spielt dabei die Privatwirtschaft? Um diese Fragen geht es in der fünften und letzten Folge des Handelsblatt-Podcast-Spezials „Ein Jahr Krieg in der Ukraine“. Der Unternehmer Rainer Lindner, Vorstandsvorsitzender des Stahlhändlers Heine + Beisswenger in Baden-Württemberg und seit 2013 Vorsitzender des deutsch-ukrainischen Forums, sieht die Ukraine und ihre Verbündeten vor einer „Generationenaufgabe“. Man müsse das Land erst wieder „funktional machen“, um später Investitionen anzuziehen, die die Ukraine nicht nur aufbauen, sondern „im Grunde eine Art Upgrade, eine Art Modernisierung, eine Art digitale Zukunft“ schaffen können. Für besonders wichtig auf diesem Weg hält er die Energieversorgung im Land und die Minenräumung. Die Schätzungen der Kosten des Wiederaufbaus gehen weit auseinander, im Juli 2022 bezifferte der ukrainische Regierungschef Denys Schmyhal sie auf rund 720 Milliarden Euro. Auslandsreporter Daniel Imwinkelried, der für das Handelsblatt und die „NZZ“ aus Wien regelmäßig über die Entwicklung der ukrainischen Wirtschaft berichtet, sieht die Bemühungen der internationalen Gemeinschaft in Teilen kritisch. Viele Staaten hätten versprochen, sie würden Finanzhilfe leisten, „aber geliefert wird eher verzögert“. Außerdem werde der Erfolg des Wiederaufbaus auch von der politischen Nachkriegsordnung in der Ukraine abhängen. „Das Land wird von einer Kriegswirtschaft zu einem Normalzustand übergehen müssen.“ Diese Transformation werde „sicher sehr anspruchsvoll“. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit

Feb 24, 202328 min

Ep 694US-Elektrofahrzeugbauer Lucid, Nikola und Lordstown verfehlen Produktions- und Absatzziele

Für die Anleger der E-Fahrzeughersteller Lucid, Nikola und Lordstown endet die Woche mit herben Kursverlusten. Nach Meldungen, dass die Unternehmen ihre Produktions- und Absatzziele nicht einhalten können, fielen die Papiere der drei Start-ups auf neue Tiefststände. Mittlerweile haben die Unternehmen seit ihrem Börsenstart rund 18 Milliarden US-Dollar an Wert vernichtet. Dabei sieht es aktuell nicht danach aus, als ließen sich die Probleme schnell beheben. In der aktuellen Folge von Handelsblatt Today erklärt Thomas Jahn, Leiter des Technologieteams beim Handelsblatt, warum es so schwierig für junge Unternehmen ist, eine Automobil-Serienfertigung aufzubauen – und was Tesla im Vergleich zu den drei Nachzüglern besser gemacht hat. „Als Tesla an den Start ging, war die Stimmung noch eine völlig andere“, so Jahn. Mittlerweile seien viele Investoren aber skeptischer geworden, nachdem es kein anderer Hersteller geschafft hat, im gleichen Ausmaß zu wachsen wie das Vorbild aus Kalifornien. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit

Feb 24, 202314 min

Ep 693Today-Spezial zum Krieg in der Ukraine: Wann und unter welchen Bedingungen kann der Krieg enden? (Folge 4)

Wie und wann könnte der Krieg in der Ukraine enden? Ist das überhaupt mit einem Kremlchef Wladimir Putin möglich? Und wie fest sitzt dieser im Sattel? Um diese Fragen geht es in der vierten Folge des Handelsblatt-Podcast-Spezials „Ein Jahr Krieg in der Ukraine“. Oleksij Makejew, der ukrainische Botschafter in Deutschland, nennt als Voraussetzungen für eine Friedenslösung „das Ende von imperialistischem Denken und ein demokratisches Russland“. Dies sei aber weder in der russischen Führung noch in der Bevölkerung zu erkennen. In der Rede Putins am Dienstag dieser Woche sei erneut klar geworden, dass er zu Verhandlungen überhaupt nicht bereit sei und der Ukraine weiter das Existenzrecht abspreche. Chinas Vermittlungsbemühungen kommentiert Makejew mit klaren Worten: „Wir brauchen keine Mediatoren, wir brauchen Verbündete.“ Alexander Gabuev, Senior Fellow bei der Carnegie-Stiftung für Internationalen Frieden, sieht aktuell keine Gefahr für Putin. Er geht aufgrund von Umfragen davon aus, dass rund ein Fünftel der russischen Bevölkerung den Krieg in der Ukraine unterstützt. Etwa ein weiteres Fünftel sei dagegen. Viele davon wollten das Land verlassen. Etwa 60 Prozent der Bevölkerung interessiere die Kriegsfrage nicht. Diese „riesige Welle an Passivität“ legitimiere Putins Vorgehen. Mit harten Strafen für einzelne Protestierende schüre die Regierung bewusst Angst innerhalb der Bevölkerung. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit

Feb 23, 202332 min

Ep 692Telekom-Chef Höttges verspricht Anlegern neue Rekorde / Wie die Dax-Rally zyklische Aktien beflügelt

Die Deutsche Telekom ist auf Rekordkurs: Wie der Mobilfunkanbieter am Donnerstag mitteilte, legte der Umsatz im Vorjahr um 6,1 Prozent auf rund 114 Milliarden Euro zu. Konzernchef Timotheus Höttges sprach vom „besten Ergebnis der Unternehmensgeschichte“ – und machte Anlegern Hoffnung auf weitere Rekorde. Ein Grund für den großen Erfolg des Unternehmens ist der starke Dollar in den USA. Die günstigen Wechselkurse haben bei der US-Tochter T-Mobile in 2022 knappe 66 Prozent des Jahresumsatzes bei der Telekom ausgemacht. Dazu verzeichnete T-Mobile US noch einen starken Kundenzuwachs. Daran möchte Höttges jetzt anschließen. Am Donnerstag hat der Telekom-CEO angekündigt, im laufenden Jahr den bereinigten Gewinn um vier Prozent zu steigern. Dabei stehen der Netzausbau und Aktieninvestments bei T-Mobile US Fokus. Wie gut es um die Unternehmensziele steht, erläutert Handelsblatt-Finanzredakteurin Anke Rezmer in der aktuellen Folge von Handelsblatt Today: „Erlöse sind auf einem Rekordhoch. Der operative Gewinn mit satten 40,2 Milliarden Euro ist auch ein Höchstwert und das Betriebsergebnis soll in diesem Jahr auch weiter steigen“, so Rezmer. Außerdem erklärt der Börsenexperte und Aktienanalyst Ulf Sommer, wieso zyklische Aktien in der ersten und zweiten Runde des Börsenaufschwungs besonders gut liefen – und worauf Aktionäre achten sollten, damit sie vom Erfolg solcher Aktien profitieren. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit

Feb 23, 202322 min

Ep 691Today-Spezial zum Krieg in der Ukraine: Wie verschiebt der Krieg das globale Kräfteverhältnis? (Folge 3)

Egal ob in den USA, Indien, der Türkei oder China: Russlands Krieg gegen die Ukraine verschiebt das globale Kräfteverhältnis. Einerseits rückt die Ukraine als neuer Beitrittskandidat immer näher an die EU heran, während eine Blockbildung und Stärkung der Kooperation aufseiten der G7- und der Nato-Mitgliedstaaten stattfindet. Zugleich setzt Russland unter Kremlchef Wladimir Putin immer stärker auf seine Partnerschaft mit China. Am Mittwoch empfing Putin den obersten chinesischen Außenpolitiker Wang Yi sogar im Kreml. Andere Staaten wie Indien oder die Türkei versuchen, das Beste beider Welten zu vereinen. Was sind die größten Veränderungen im globalen Kräfteverhältnis, seit Russland am 24. Februar 2022 die Ukraine überfiel? Welche Staaten und Regionen haben geopolitisch an Einfluss gewonnen? Und: Wird die Welt nun dauerhaft unsicherer sein? Diese Themen besprechen die Hosts Nicole Bastian und Mareike Müller mit der Sicherheitspolitikexpertin Stefanie Babst. Laut Babst habe sich nach dem 24. Februar 2022 gezeigt, welche strategische Vorarbeit Russland geleistet hat. So hätten sich etwa die Partnerschaften mit Indien und China ausgezahlt. Wladimir Putin wisse Staaten um sich, die durchaus bereit seien, den russischen Angriffskrieg zu tolerieren – und die sich auch nicht an wirtschaftlichen Sanktionen beteiligen. Außerdem: Die Handelsblatt-Korrespondentinnen und -Korrespondenten Annett Meiritz, Sabine Gusbeth, Ozan Demircan und Mathias Peer teilen ihre Eindrücke aus den USA, China, der Türkei und Indien. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit

Feb 22, 202329 min

Ep 690Ifo-Index steigt trotz Inflation und Rezessionssorgen – ist die Stimmung besser als die tatsächliche Lage?

Die Stimmung in den Chefetagen der deutschen Wirtschaft hat sich im Februar verbessert – und das nun schon den vierten Monat in Folge. Der Ifo-Geschäftsklimaindex, der als der wichtigste Frühindikator für die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland gilt, ist im Februar auf 91,1 Punkte gestiegen. Im Januar lag der Wert noch bei 90,1 Punkten. „Der Energiepreisdruck auf die Firmen hat deutlich nachgelassen“, sagt Robert Lehmann vom Ifo-Institut in der neuen Folge von Handelsblatt Today. Zudem hätten die verbesserten Geschäftserwartungen dem Ifo-Geschäftsklimaindex zum erneuten Anstieg verholfen. Allerdings dürfte aller Voraussicht nach die deutsche Wirtschaft nach dem Minus im vierten Quartal 2022 auch im ersten Quartal 2023 schrumpfen. Ökonomen sprechen in einem solchen Fall von einer technischen Rezession. Ist also die aktuelle Stimmung besser als die tatsächliche Lage? „Die technische Rezession ist weiterhin wahrscheinlich, aber sie dürfte sehr mild ausfallen“, sagt Lehmann im Gespräch mit Host Anis Micijevic. Darüber hinaus hätten sich die Vorzeichen für die deutsche Wirtschaft mit Blick auf das Gesamtjahr deutlich verbessert. „Vergleicht man das mit den zwei großen Rezessionen der letzten Jahre, dann ist das eher eine Seitwärtsbewegung auf sehr hohem Niveau“, erklärt Lehmann. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit

Feb 22, 202321 min

Ep 689Today-Spezial zum Krieg in der Ukraine: Wirken die Sanktionen? Wie es um die russische Wirtschaft steht (Folge 2)

Seit dem russischen Einmarsch in die Ukraine vor fast genau einem Jahr hat die Europäische Union (EU) neun Sanktionspakete gegen Russland beschlossen, das zehnte ist bereits in Arbeit. Trotzdem soll die russische Wirtschaft in diesem Jahr um 0,3 Prozent wachsen, 2024 sogar um 2,1 Prozent. Das schätzen die Experten des Internationalen Währungsfonds (IWF). Zum Vergleich: Für Deutschland prognostizieren sie gerade einmal ein Plus von 0,1 Prozent. Andere Institute sind mit Blick auf Russland zwar skeptischer, dennoch stellt sich die Frage: Bleiben die westlichen Wirtschaftssanktionen gegen Russland ohne durchschlagende Wirkung? Mit dieser Frage befassen sich die Hosts Nicole Bastian und Mareike Müller in Folge zwei des Podcasts „Handelsblatt Today Spezial: Ein Jahr Krieg in der Ukraine“ im Gespräch mit dem Ökonomen Vasily Astrov. Laut Astrov, der am Wiener Institut für Internationale Wirtschaftsvergleiche forscht, sind die kurzfristigen Effekte der Sanktionen auf die russische Wirtschaft tatsächlich nicht so gravierend wie von vielen im Westen erwartet. Gerade im Energiesektor verdiente Russland durch die hohen Gas- und Ölpreise im vergangenen Jahr enorm gut. Doch das ändere sich gerade. Insgesamt hält Astrov die Folgen der westlichen Sanktionen für Russlands Wirtschaft für signifikant – nicht zuletzt wegen des enormen Braindrains, den das Land derzeit erlebe. „Wenn der Krieg lange dauert, werden viele dieser Leute nicht nach Russland zurückkommen. Das ist sehr schade, denn es geht um den Verlust von Humankapital“, sagt Astrov im Podcast. Außerdem: Handelsblatt-Auslandsreporter Mathias Brüggmann erklärt, welche Wirkung Sanktionen gegen Oligarchen entfalten können. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit

Feb 21, 202330 min

Ep 688Wie eine Parallel-Börse in London den EU-Gaspreisdeckel umgehen soll / Mieten oder kaufen? Welche Trugschlüsse drohen

Infolge des russischen Angriffskriegs in der Ukraine sind die Erdgaspreise im Vorjahr auf ein Rekordniveau gestiegen. Um Wirtschaft und Verbraucher zukünftig vor extremen Preisschwankungen zu schützen, hat die EU einen Gaspreisdeckel eingeführt. Seit dem 15. Februar dieses Jahres ist er in Kraft. Doch nun scheint es einen Weg für Gashändler zu geben, die Regelung zu umgehen. Der US-Börsenbetreiber Intercontinental Exchange (ICE) betreibt bereits die in Amsterdam ansässige Gasbörse TTF, den wichtigsten europäischen Umschlagplatz für Erdgas. Am Montag hat ICE nun einen neuen Handelsplatz für Gas in London eröffnet. Über die neue Börse sollen Händler die Möglichkeit bekommen, ihre Preise abseits der geregelten Preisobergrenze der EU festlegen zu können. Denn sollte der Gaspreisdeckel der EU in Zukunft greifen, könnten bestimmte Gashandelsgeschäfte verboten werden. „Für den Fall sorgt der Börsenbetreiber jetzt vor. Aber man muss sich auch bewusst sein, dass es im Moment eher eine theoretische Debatte ist“, erklärt Handelsblatt-Redakteur Jan Mallien in der aktuellen Folge von Handelsblatt Today. Mit Host Sandra Groeneveld spricht er über den Gaspreisdeckel und welche Folgen eine Umgehung der Regel für den Gashandel in Europa hat. Außerdem: Kaufen oder mieten? Im neusten Teil der Handelsblatt-Serie „2023 kümmere ich mich um...“ geht es um das Thema Immobilien. Der Chef des Handelsblatt-Geldanlage-Teams Markus Hinterberger erklärt, worauf man achten sollte, wenn man den Kauf oder Bau eines Objektes in Erwägung zieht. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit

Feb 21, 202326 min

Ep 687Today-Spezial zum Krieg in der Ukraine: Der lange und teure Krieg (Folge 1)

Ein Jahr nach dem Beginn des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine bereiten sich beide Seiten auf eine Frühjahrsoffensive vor. In der Auftaktepisode des fünfteiligen Sonderpodcasts „Handelsblatt Today Spezial – Ein Jahr Krieg in der Ukraine“ sprechen die Hosts Nicole Bastian und Mareike Müller über die Kosten des Kriegs und Prognosen für den weiteren Verlauf. Außenpolitik- und Sicherheitsexpertin Liana Fix sagt, die Ukraine könne es in diesem Jahr schaffen, die Gebiete, die Russland seit vergangenem Jahr erobert hat, zurückzugewinnen. Geländegewinne darüber hinaus hält sie jedoch für schwierig. Deshalb ist Fix, die beim Council on Foreign Relations in Washington arbeitet, überzeugt: „Die Ukraine muss sich auf eine permanente Fortsetzung des Kriegs einstellen.“ Doch wenn dieser Krieg wieder „in einem kleinen Maßstab laufe“, so wie vor 2022, sei dies besser zu bewältigen. Die Ukraine bleibt Fix“ Ansicht zufolge „auf Jahre ein Schild des Westens“ und insbesondere Europas gegen Russland. Deswegen werde Europa die Ukraine militärisch „noch über viele Jahre“ unterstützen müssen. Fix geht von einer nicht formellen, aber De-facto-Mitgliedschaft der Ukraine in der Nato aus. „Die Ukraine wird eine der stärksten Armeen Europas haben.“ Außerdem: Handelsblatt-Auslandsreporter Mathias Brüggmann berichtet von seinem jüngsten Aufenthalt in Lwiw und der ukrainischen Hauptstadt Kiew, die am Montag auch US-Präsident Joe Biden besuchte. Brüggmann beschreibt, wie der Krieg an den Ukrainern und Ukrainerinnen zehrt, wie sie trauern, durchhalten – und ein Ende des Tötens herbeisehnen. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit

Feb 20, 202328 min

Ep 686„Don't fight the Fed“ – warum den Märkten ein böses Erwachen droht / Rheinmetall-Aktie steigt erneut auf Rekordhoch

Eine alte Investmentregel lautet: „Don’t fight the Fed“. Im Kern geht es darum, dass man nie gegen die US-Notenbank wetten sollte, weil das immer nach hinten losgeht. Doch seit einigen Monaten wirkt es so, als würden viele Investoren diese Regel ignorieren. Sowohl die US-Notenbank Fed als auch die Europäische Zentralbank (EZB) haben die Leitzinsen Anfang des Monats weiter erhöht und vor allem weitere Zinserhöhungen in Aussicht gestellt. Trotzdem kam es nicht zum befürchteten Kurseinbruch – ganz im Gegenteil. Sowohl Aktien- als auch Anleihekurse legten nach den jüngsten Zinssitzungen der Fed und der EZB sogar deutlich zu. In den kommenden Wochen und Monaten könnte es aber ein böses Erwachen für die Märkte geben. Denn einige Wirtschaftsdaten für die USA sind zuletzt besser ausgefallen als erwartet. Zudem erweist sich die Inflation als äußerst hartnäckig. Das könnte die Fed dazu zwingen, die Zinsen stärker und schneller zu erhöhen als erwartet. „Wenn sich die Inflation nur unglaublich langsam verringert, dann muss man damit rechnen, dass es den ein oder anderen Zinsschritt mehr gibt“, sagt VWL-Professor Harm Bandholz von der FH Kiel in der neuen Folge von Handelsblatt Today. Bandholz, der lange Zeit US-Chefökonom der Unicredit in New York war, hat die Sorge, dass die Fed in ihrem Eifer, die Inflation in den Griff zu bekommen, zu weit gehen könnte. Trotzdem fällt sein Ausblick für den Aktienmarkt in diesem Jahr positiv aus, wie er im Gespräch mit Host Anis Micijevic erklärt. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt-Today-Hörerinnen und -Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit

Feb 20, 202324 min

Ep 685Vorbote für Rückgang der Inflation: Erzeugerpreise sinken erneut / USA beteiligen Rheinmetall am Bau des Kampfjets F-35

Der deutsche Rüstungskonzern Rheinmetall hat vom US-Flugzeugbauer Lockheed Martin den Auftrag für die Zulieferung von Bauteilen für den Kampfjet F-35 erhalten. Bereits Ende des vergangenen Jahres hatte die Bundesregierung insgesamt 35 Flugzeuge dieses Typs bei Lockheed Martin bestellt, die nun voraussichtlich teilweise in Deutschland gefertigt werden. Der Kurs der Rheinmetall-Aktie hat am Freitag kaum auf die Nachricht reagiert: „Da wurde wohl noch nicht verstanden, welche Bedeutung das hat“, so die Einschätzung von Martin Murphy, Co-Leiter des Investigativressorts beim Handelsblatt. Er erwartet zudem, dass der Deal für Missstimmungen bei der französischen Regierung sorgen könnte – denn eigentlich haben Deutschland und Frankreich ebenfalls eine Kooperation für den Bau eines Kampffliegers gestartet, der allerdings erst ab 2040 zur Verfügung stehen soll. Außerdem: Die Erzeugerpreise sind den vierten Monat in Folge gesunken, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitgeteilt hat. Damit deutet sich ein Rückgang der Inflation an, wie Handelsblatt-Redakteur Julian Olk berichtet. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit *** Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427

Feb 17, 202323 min

Ep 684Commerzbank: Dividenden, Rekordgewinn, Dax-Wiederaufstieg? / Auf welche Aktien die erfolgreichsten Hedgefonds setzen

2022 hat die Commerzbank den höchsten Gewinn seit 15 Jahren erzielt. Wie die zweitgrößte deutsche Privatbank am Donnerstag mitteilte, ist das Konzernergebnis im Vorjahr auf 1,4 Milliarden Euro gestiegen. Von der positiven Entwicklung profitieren auch Aktionäre. Die lange kriselnde Bank kündigte am Mittwoch eine Ausschüttung von 20 Cent je Aktie an – die erste seit 2018. Außerdem will die zweitgrößte deutsche Privatbank für 122 Millionen Euro eigene Papiere zurückkaufen. „Das Besondere bei der Commerzbank ist, dass Dividenden und Ausschüttungen in den letzten Jahren überhaupt nicht an der Tagesordnung waren“, erklärt Handelsblatt-Redakteur Andreas Kröner in der aktuellen Folge von Handelsblatt Today. Da die EZB die Zinsen weiter anheben werde, könne die Commerzbank auch in diesem Jahr weiter steigende Gewinne erwarten, so Kröner. Damit hat das Institut gute Chancen in den Dax zurückzukehren. Außerdem: Einmal im Quartal müssen Hedgefonds ihr Portfolio der US-Börsenaufsicht SEC mitteilen. Am Dienstag wurden nun neue Daten veröffentlicht, die Handelsblatt-Redakteur Andreas Neuhaus ausgewertet hat. Im Podcast verrät er, auf welche Aktien die erfolgreichsten Hedgefonds setzen. Seine komplette Auswertung können Sie auf handelsblatt.com nachlesen: https://www.handelsblatt.com/finanzen/anlagestrategie/trends/citadel-bridgewater-und-millennium-die-lieblingsaktien-der-erfolgreichsten-hedgefonds-manager/28984470.html. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit

Feb 16, 202328 min

Ep 683Behörden, Flughäfen, Post: Droht uns eine Streikwelle? / Wie die Solarbranche unabhängig von China werden will

Die hohe Inflation treibt Gewerkschaften und Arbeitnehmer zu hohen Lohnforderungen. Allein die Gewerkschaft Verdi will für ihre Mitglieder ein Plus von 10,5 Prozent aushandeln – und droht damit, öffentliche Einrichtungen wie den Nahverkehr, Kitas und Schwimmbäder zu bestreiken. Handelsblatt-Redakteur Frank Specht warnt davor, dass die Tarifstreitigkeiten das Alltagsleben vieler Bürger in den kommenden Monaten beeinträchtigen werden: „Die Gewerkschaften sind entschlossen, ihre Tarifforderungen durchzusetzen.“ Die Gefahr einer Situation, in der sich Löhne und Preise gegenseitig hochschaukeln, sieht er allerdings nicht. „Die meisten Ökonomen gehen nicht davon aus, dass es zu so einer Lohn-Preis-Spirale kommt.“ Zudem seien die Lohnforderungen nur zum Teil durch die Inflation begründet. So gehe es etwa bei den Streiks der Post-Mitarbeiter, wo ein Großteil der Belegschaft eher niedrige Löhne bezieht, beispielsweise auch um bessere Arbeitsbedingungen. Außerdem: Die deutsche Solarindustrie will sich unabhängiger von China machen – und hat mit der Bundesregierung einen Plan ausgearbeitet, wie sich die Branche bei ihren Zulieferern diversifizierter aufstellen kann. Das Thema habe große Bedeutung für Deutschland, sagt Handelsblatt-Redakteurin Kathrin Witsch. „Wenn wir in die Zukunft schauen, ist das eine der gefährlichsten Abhängigkeiten, die es geben kann – weil der Anteil der Solarenergie an unserer Energieversorgung durch die Energiewende deutlich steigen wird.“ *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit

Feb 15, 202324 min

Ep 682Woher kommen all die Ufos? / Welche Versicherungen man wirklich braucht – und wo es Sparpotentiale gibt

Seitdem Anfang Februar über den USA ein mutmaßlicher Spionageballon aus China abgeschossen wurde, werden immer mehr ähnliche Fälle bekannt. An drei aufeinanderfolgenden Tagen und zuletzt am Sonntag hat das US-Militär insgesamt vier nicht-identifizierbare Flugobjekte vom Himmel geholt. Anfang der Woche meldeten weitere Länder, dass auch in ihrem Luftraum unbekannte Flugkörper aufgespürt wurden, darunter China und Taiwan. Über die Hintergründe ist in allen Fällen bislang wenig bekannt. Doch der Verdacht, dass die Flugkörper für militärische Zwecke im Einsatz gewesen sein könnten, liegt nahe, wie Technologie-Redakteurin Larissa Holzki in der aktuellen Folge von Handelsblatt Today erklärt. "Man sollte nicht nur bei Drohnen an militärische Zwecke denken. Auch Ballons wurden in der Vergangenheit und werden sicherlich auch noch in der Zukunft für militärische Zwecke genutzt." Auch würden Hinweise auf den Webseiten der Hersteller auf eine militärische Nutzung hindeuten. "Wir wissen aber auch, dass Programme angestrebt werden. Daraus haben die Länder in der Vergangenheit auch kein großes Geheimnis gemacht. Es hat sich, so scheint es, nur keiner dafür interessiert", so Holzki. Es würden sich derzeit also keine Fälle häufen, sondern es werde mehr auf Flugkörper geachtet, führt Holzki aus: "Nachdem man den ersten Ballon eindeutig gesehen hat, wurden die Radare auf Flugobjekte mit ähnlichen Eigenschaften scharf gestellt." Damit liegt nun der Verdacht nahe, dass mutmaßliche Spionageballons bisher stillschweigend gegenseitig geduldet wurden. Durch den sichtbaren Ballon chinesischen Ursprungs hat sich die Lage aber geändert. Außerdem: Im siebten Teil unserer Serie “2023 kümmere ich mich um...” geht es in der aktuellen Folge von Handelsblatt Today um das Thema Versicherungen. Markus Hinterberger, Chefreporter im Handelsblatt-Geldanlage-Team, spricht mit Host Sandra Groeneveld darüber, wie sich das individuelle Risiko eines finanziellen Ruins am besten abschätzen lässt. Denn um diese Frage geht es im Kern. Und obwohl viele Deutsche tatsächlich unterversichert sind, ist gleichzeitig längst nicht jede Versicherung für alle notwendig. Wer gut für sich überprüft, welche Versicherungen wirklich wichtig sind, kann im Zweifelsfall eine Menge Geld sparen. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit

Feb 14, 202334 min

Ep 681Wirecard-Prozess: Erste Aussage von Ex-CEO Markus Braun / Wie der Russland-Konflikt die Raumfahrt behindert

Im Prozess um den Milliardenskandal des Zahlungsdienstleisters Wirecard hat am Montag der ehemalige Konzernchef, Markus Braun, seine erste Aussage getätigt. Dabei habe sich Braun vor allem als Opfer inszeniert, berichtet Vinzenz Neumaier, der den Prozess für das Handelsblatt beobachtet, in der aktuellen Folge von Handelsblatt Today. „Herr Braun selbst sagt, er habe von nichts gewusst, mehr oder minder.“ Nach Neumaiers Einschätzung dürfte Brauns erste Aussage allerdings nicht seine letzte bleiben. Denn der ehemalige Manager wird sowohl dem Gericht als auch der Staatsanwaltschaft einige Fragen beantworten müssen – und dabei wohl versuchen zu belegen, dass es vor allem seine Mitarbeiter waren, die für die Straftaten verantwortlich sind. Allen voran ist das der weiterhin flüchtige Jan Marsalek, der in dem Prozess als Hauptverdächtiger gilt. Aber auch der Kronzeuge Oliver Bellenhaus soll eine Mitverantwortung an dem Bilanzskandal tragen, so die Linie von Brauns Verteidigung. Sollte der ehemalige Wirecard-Chef verurteilt werden, drohen im bis zu 15 Jahre Haft. Außerdem: Der Krieg in der Ukraine hat ernste Folgen für die internationale Raumfahrt. Denn seit sich der Westen im Konflikt mit Russland befindet, will sich Russland mit seiner Weltraumbehörde Roskosmos aus vielen gemeinsamen Projekten zurückziehen. Die europäische Marsmission Exomars droht daher deutlich teurer zu werden als ursprünglich veranschlagt. Was das für weitere Projekte bedeutet, hat Roman Winkelhahn für das Handelsblatt recherchiert. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit

Feb 13, 202320 min

Ep 680352-Milliarden-Euro-Risiko: Warum Anleger auf Goodwill in Unternehmensbilanzen achten sollten

In den Bilanzen der 40 Dax-Konzerne schlummert ein 352 Milliarden Euro schweres Risiko. Die Summe entspricht den Geschäfts- und Firmenwerten (Goodwill) aus Übernahmen, für die es keinen materiellen Gegenwert gibt. Nach Handelsblatt-Berechnungen haben die Dax-Konzerne zehn Prozent mehr Goodwill als ein Jahr zuvor in ihren Bilanzen und gut doppelt so viel wie noch 2005. „Anleger sollten genau hinschauen, wieviel Goodwill ein Unternehmen anhäuft, ob es immer mehr wird oder ob es diesen Goodwill hin und wieder abwertet“, sagt Handelsblatt-Börsenexperte Ulf Sommer in der neuen Folge von Handelsblatt Today Extended. Continental sei ein gutes Beispiel: Der Autozulieferer habe in den vergangenen Jahren einiges an Goodwill abgeschrieben, was mit Blick auf den Wandel vom Verbrennermotor hin zur Elektromobilität in der Autoindustrie folgerichtig sei. „Es ist ganz logisch, dass sich ursprünglich sehr werthaltige Übernahmen aus dem Zeitalter der Verbrenner- und Katalysatorentechnik heute nicht mehr rechnen und abgeschrieben werden müssen“, sagt Sommer. „Aber so wie Continental machen das leider nicht alle.“ Mehr zum Thema lesen Sie hier: https://www.handelsblatt.com/unternehmen/management/bilanzen-das-352-milliarden-euro-risiko-der-dax-konzerne/28929806.html *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today Extended-Hörer: Jetzt Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € testen und immer informiert sein, wie Sie noch mehr aus Ihrem Geld machen können. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfakten Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit

Feb 12, 202316 min

Ep 679Green Industrial Plan: Europa im Subventionswettlauf mit den USA / Erdbebenkatastrophe: Lagebericht aus der Türkei

Die Europäische Union sucht seit einigen Wochen einen Umgang mit dem amerikanischen Subventionsprogramm für grüne Technologien IRA. Der 370 Milliarden Dollar schwere Investitionsplan für saubere Energie begünstigt amerikanische Firmen und droht so die europäische Konkurrenz vom US-Markt auszuschließen. Nun haben die 27 EU-Regierungschefs auf einem Sondergipfel über eine europäische Reaktion gesprochen. Am Donnerstag hat EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen Details zu einem neuen Industrieplan vorgelegt. Dieder enthält unter anderem einen Souveränitätsfonds, der auch Künstliche Intelligenz, Quantencomputer und Biotech fördern soll. "Dieser Green Deal Industrial Plan ist auch eine Antwort auf die Herausforderungen durch China und nicht nur eine Antwort auf die Subventionen der USA", erläutert Moritz Koch, Leiter des Handelsblattbüros in Brüssel in der aktuellen Folge von Handelsblatt Today. Mit Host Sandra Groeneveld spricht er darüber, ob die Reaktion der EU überzogen ist, welche Gefahren vom IRA ausgehen und wie der konkrete Plan von Ursula von der Leyen aussieht. Außerdem: Am Montag hat ein Erdbeben der Stärke 7,7 auf der Richterskala die Türkei und Syrien erschüttert und eine humanitäre Katastrophe ausgelöst. Aus den betroffenen Gebieten wurden bereits mehr als 21.000 Todesopfer gemeldet. Zehntausende Menschen wurden verletzt. Hunderttausende sind obdachdachlos. Das Erdbebengebiet entspricht in etwa der Größe der Bundesrepublik Deutschland. Auf die Katastrophe haben westliche Staaten mit enormen internationalen Hilfen reagiert. Auch Deutschland hat einen Luftkorridor eingerichtet. Mehr als 100.000 Helfer aus dem In- und Ausland sind inzwischen im Katastrophengebiet im Einsatz. "Ich beobachte hier, dass sehr viele Hilfsgüter angekommen sind, auch viele Hilfsorganisationen", berichtet Türkei-Korrespondent Ozan Demircan in der aktuellen Ausgabe von Handelsblatt Today von vor Ort. Doch die Hoffnung weitere Überlebende zu finden, schwinde mit jeder Stunde mehr. Noch dramatischer sei die aktuelle Lage für die Erdbebenopfer im Bürgerkriegsland Syrien. Dort stockt die Versorgung mit Hilfsgütern. "Das Land ist aufgrund des Bürgerkriegs, der jetzt schon fast zwölf Jahre lang in dem Land herrscht, viel viel schlechter aufgestellt, um Hilfsmaßnahmen zu organisieren und zu koordinieren", erklärt Demircan. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit

Feb 10, 202329 min

Ep 678Chefwechsel bei Bayer: Kommt jetzt die Aufspaltung? / Mit diesen ETFs können Sie vom KI-Boom profitieren

Der Pharma- und Agrochemiekonzern Bayer tauscht seinen CEO aus: Werner Baumann, seit 2016 an der Unternehmensspitze, räumt seinen Posten vorzeitig im Juni – und macht Platz für Bill Anderson, bislang CEO der Pharmasparte von Roche. Vorausgegangen war der Personalie ein wochenlanger Streit über die Ausrichtung von Bayer. Denn mehrere US-Hedgefonds fordern, das Unternehmen in einen Pharma- und einen Agrochemiekonzern aufzuspalten. Entschieden ist der Streit über die Aufspaltung mit der neuen Personalie aber nicht, wie Handelsblatt-Reporter Bert Fröndhoff in der aktuellen Folge von Handelsblatt Today berichtet. „Es wird ganz entscheidend sein, wie stark sich der Konzern operativ und innovativ in den nächsten Jahren weiterentwickeln wird“, so seine Einschätzung. Wenn Bayer auch ohne Aufspaltung überzeugende Ergebnisse vorlegt, könne sich der Druck der Investoren wieder verringern – auch wenn eine Teilung der Geschäfte großes Wertsteigerungspotenzial für Anleger biete. Außerdem: Zahlreiche Tech-Unternehmen wie Google, Microsoft und Meta haben in den vergangenen Tagen die KI-Revolution ausgerufen. Anlass war die Veröffentlichung der dritten Version von ChatGPT, einer KI des Unternehmens OpenAI, die teils erstaunliche Ergebnisse bei Textverständnis und -verarbeitung erzielt. Für Privatanleger ist es allerdings oft schwierig zu beurteilen, wie vielversprechend die Technologien tatsächlich sind, an denen die Unternehmen arbeiten. Einen relativ unkomplizierten Einstieg bieten entsprechende Themen-ETFs, die sich auf die Auswahl von Unternehmen spezialisiert haben, die einen größeren Teil ihres Umsatzes mit KI-Software erzielen. Welche es gibt und was sie unterscheidet, hat sich Andreas Neuhaus, Co-Teamleiter Geldanlage beim Handelsblatt, genauer angesehen. Seine Einschätzung: „Man sieht einfach, dass KI jetzt von der experimentellen in die kommerzielle Phase kommt – und dass sich damit auch Geld verdienen lässt.“ *** Mit diesen vier ETF holen Sie den Trend direkt in ihr Depot: https://www.handelsblatt.com/finanzen/anlagestrategie/fonds-etf/ki-aktien-mit-diesen-vier-etf-holen-sie-den-trend-direkt-in-ihr-depot-/28966594.html Diese Werte sehen Hedgefonds in den Bayer-Sparten: https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/pharma-und-chemiekonzern-diese-werte-sehen-hedgefonds-in-den-bayer-sparten/28970514.html *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit

Feb 9, 202327 min

Ep 677Magdeburger Chip-Werk wackelt: Intel will knapp 10 Milliarden Euro vom Bund / Gewinnwarnungen von Unternehmen nehmen zu

Die Ankündigung des Chipherstellers Intel im März vergangenen Jahres, eine hochmoderne Fabrik in Magdeburg errichten zu wollen, wurde als Coup gefeiert. Eine Ansiedlung des US-Konzerns wäre für die Stadt und die gesamte Region ein großer wirtschaftlicher Gewinn. Inklusive Zulieferern könnten insgesamt 10.000 Arbeitsplätze entstehen. Doch jetzt geraten die Pläne des zweitgrößten Chipherstellers der Welt offenbar ins Stocken. Der Bund hatte bisher 6,8 Milliarden Euro an Fördergeldern zugesagt. Wie das Handelsblatt von Regierungsvertretern erfuhr, hält Intel nun aber Zuschüsse von fast zehn Milliarden Euro für notwendig. „Man bezieht sich da vor allem auf die gestiegenen Energiepreise“, erklärt Handelsblatt-Redakteur Julian Olk in der aktuellen Folge von Handelsblatt Today. Durch die Energiekrise seien besonders Deutschland und Europa im globalen Wettbewerb ins Hintertreffen geraten. Gleichzeitig locken die USA mit enormen Fördersummen Chiphersteller ins Land und werben mit einem günstigen Energieangebot. Außerdem: 2022 war ein Krisenjahr – nicht nur für Verbraucher, sondern auch für viele Unternehmen. Die Folge: Die Zahl der Gewinnwarnungen ist im Vorjahr gestiegen. Doch bei den Umsatz- und Gewinnprognosen börsennotierter Unternehmen hat es auch eine Reihe von Anhebungen gegeben. Warum das so ist und welche Erkenntnisse sich daraus ableiten lassen, erklärt Börsenexperte Ulf Sommer. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit

Feb 8, 202328 min

Ep 676Google reagiert mit Chatbot „Bard“ auf ChatGPT / So sorgen Sie finanziell für den Pflegefall vor

Der Wettlauf der großen Technologiekonzerne im Bereich der Künstlichen Intelligenz nimmt immer mehr an Fahrt auf. Microsoft kooperiert eng mit der ChatGPT-Entwicklerfirma OpenAI und setzt den Suchmaschinenkonzern Google unter Druck. Denn eine Integration von ChatGPT in die Microsoft-Suchmaschine Bing scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein. Nun reagiert Google und kündigt einen eigenen Chatbot namens Bard an. Eine zentrale Rolle soll dabei das KI-gesteuerte Sprachmodell Lamda spielen, dem ein ehemaliger Softwareingenieur von Google sogar ein Bewusstsein zugeschrieben hatte. Christof Kerkmann aus dem Handelsblatt-Technologieteam spricht im Podcast über Googles Antwort auf ChatGPT. „Google will diesen Chatbot zunächst nur einigen vertrauten Testpersonen zur Verfügung stellen“, erklärt Kerkmann. Konzernchef Sundar Pichai soll US-Medien zufolge zudem die eigenen Mitarbeiter aufgefordert haben, sich intensiv mit der Technologie zu beschäftigen. Das Ziel sei es, die gröbsten Fehler zu beheben und mit Blick auf die Qualität, Sicherheit und Realitätsnähe einen hohen Standard zu erreichen. „Man könnte sagen: Google Bard soll möglichst wenig Unsinn erzählen“, sagt Kerkmann. Mehr zum Thema lesen Sie hier: https://www.handelsblatt.com/technik/it-internet/kuenstliche-intelligenz-google-und-baidu-kuendigen-chatgpt-alternativen-an/28968168.html Außerdem: Im sechsten Teil der Serie „2023 kümmere ich mich um...“ spricht Geldanlage-Chefreporter Markus Hinterberger über das Risiko, ein Pflegefall zu werden und erklärt, wie man für ein solches Szenario vorsorgen kann. Mehr zum Thema lesen Sie hier: https://www.handelsblatt.com/finanzen/serie-2023-kuemmere-ich-mich-um-die-pflege-alles-zur-pflegeversicherung-und-dem-pflegetagegeld/28966244.html *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit

Feb 7, 202335 min

Ep 675Die wichtigsten Infos zum Ionos-Börsengang / USA schießen mutmaßlichen Spionageballon aus China ab – die Folgen

Das Verhältnis zwischen den beiden Supermächten USA und China gilt ohnehin schon als angespannt. Nach dem Abschuss eines mutmaßlichen chinesischen Spionageballons vor der Küste des US-Bundesstaates South Carolina wächst nun die Sorge, dass sich der Konflikt weiter zuspitzen könnte. Tagelang flog der Ballon über amerikanisches Territorium, bevor er am Samstag von US-Kampfjets abgeschossen wurde. China weist die Spionagevorwürfe zurück und spricht von einem zivilen Forschungsballon, der durch starke Winde abgetrieben worden sei. Der Abschuss sei aus der Sicht des chinesischen Außenministeriums eine „offensichtliche Überreaktion“ der USA gewesen. „China bemüht sich um Deeskalation“, sagt Handelsblatt-China-Korrespondentin Sabine Gusbeth im Podcast. Die Wortwahl aus dem chinesischen Außenministerium sei vergleichsweise zurückhaltend. Denn die chinesische Staatsführung habe eigentlich ein Interesse daran, das Verhältnis zu den USA zu verbessern. „Sie hofft auf Investitionen und Technologie aus dem Ausland, um die schwächelnde Wirtschaft anzukurbeln“, erklärt Gusbeth im Gespräch mit Host Anis Micijevic. Außerdem: Der Internetdienstleister und Telekomkonzern United Internet will seine Webhosting-Tochter Ionos an diesem Mittwoch an die Frankfurter Börse bringen. Handelsblatt-Reporter Arno Schütze erklärt, wie interessierte Privatanleger die Aktie vor dem Börsendebüt zeichnen können. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit

Feb 6, 202329 min

Ep 674Droht in Indien ein zweites Wirecard? Vorwurf der Bilanzfälschung gegen Adani-Konzern

Der indische Mischkonzern Adani ist ins Visier von Hedgefonds geraten – und verlor innerhalb einer Woche mehr als 100 Milliarden Euro an Börsenwert. Droht in Indien ein zweites Wirecard? Den meisten Menschen in Deutschland dürfte der Name des indischen Mischkonzerns Adani bislang kaum bekannt gewesen sein. Doch seit der US-Hedgefonds Hindenburg Research dem Infrastruktur-Unternehmen unter anderem Bilanzfälschung und Kursmanipulation vorgeworfen hat, ist Panik in der internationalen Finanzwelt ausgebrochen: Innerhalb von nur einer Woche gingen nach Bekanntwerden der Vorwürfe mehr als 100 Milliarden US-Dollar an Börsenwert verloren. Handelsblatt-Korrespondent Mathias Peer fühlt sich daher an den Fall Wirecard erinnert – auch, wenn er bei der abschließenden Bewertung des Falls zur Vorsicht mahnt. „Im Fall von Wirecard haben sich die Vorwürfe erhärtet, bei Adani noch nicht“, so Peer. „Aber zumindest in der öffentlichen Kommunikation haben Wirecard und Adani viel gemeinsam.“ So seien auch bei Wirecard zunächst die Kritiker des Unternehmens öffentlich angefeindet worden. Ähnlich sei es nun bei Adani, wo die Attacke auf Adani auch als Attacke auf den Wirtschaftsstandort Indien wahrgenommen werde. „Damals haben die Shortseller schon sehr viele Fakten vorab auf den Tisch gelegt“, so Peer. Ähnlich sei es nun bei den Untersuchungen durch den Hedgefonds Hindenburg. Offen ist noch, wie tief auch westliche Banken bei Adani im Risiko stehen – und ob es dem Unternehmen gelingt, das verlorene Vertrauen zurückzugewinnen. *** Die Handelsblatt-Leserfavoriten in dieser Woche: [Immobilien: Vonovia stoppt alle Neubau-Projekte für das Jahr 2023](https://www.handelsblatt.com/finanzen/immobilien/immobilien-vonovia-stoppt-alle-neubau-projekte-fuer-das-jahr-2023/28953850.html) [Energie: Russland wird überschüssiges Gas kaum los](https://www.handelsblatt.com/unternehmen/energie/energie-russland-wird-ueberschuessiges-gas-kaum-los-/28942774.html) [Audi fehlen für 2023 konkurrenzfähige Elektroautos](https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/audi-fehlen-fuer-2023-konkurrenzfaehige-elektroautos/28947360.html) *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen *** Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427

Feb 3, 202327 min

Ep 673Wie ChatGPT unser aller Leben verändert / Chatbot im Mensch-Maschine-Interview: Moderiert KI künftig unseren Podcast?

Der Erfolg des Chatbots ChatGPT hat einen regelrechten Wettlauf unter den Tech-Riesen ausgelöst: Microsoft arbeitet eng mit der Entwicklerfirma OpenAI zusammen und will Milliarden in das Unternehmen stecken. Der Nachfolgedienst GPT-4 könnte bald mit Microsofts Suchmaschine Bing kombiniert werden. Eine Premiumversion für 20 Dollar im Monat soll nach Angaben des Start-ups aus San Francisco ebenfalls kommen. ChatGPT basiert auf Künstlicher Intelligenz (KI) und wurde mit einer gewaltigen Datenmenge trainiert, um menschliche Sprache nachzuahmen. Der Facebook-Mutterkonzern Meta will noch in diesem Jahr mit eigenen neuen KI-Anwendungen ChatGPT Konkurrenz machen. Und der Suchmaschinen-Platzhirsch Google hat einen eigenen Chatbot namens Lamda in der Pipeline, dem ein ehemaliger Softwareingenieur sogar ein Bewusstsein zugeschrieben hat. Silicon-Valley-Reporter Stephan Scheuer spricht im Podcast über den KI-Wettlauf: „Das Beispiel OpenAI zeigt, dass es nicht unbedingt ein Gigant sein muss, der eine neue Technologie entscheidend mitprägt.“ Lesen Sie hier die Handelsblatt-Titelgeschichte zum Thema: https://www.handelsblatt.com/technik/forschung-innovation/chatgpt-sam-altman-der-mann-der-ihr-leben-veraendern-wird/28957638.html Scheuer glaubt, dass trotz aller Bedenken 2023 das Jahr der sogenannten generativen KI wird. Damit sind KI-Modelle gemeint, die eigenständig neue Texte oder Bilder erschaffen können, ohne dass ein Mensch eingreifen muss. Das wiederum könnte laut Experten einschneidende Folgen für Berufsgruppen haben, die ihr Geld bislang mit der Produktion von Texten, Tönen oder Bildern verdient haben. Handelsblatt-Today-Host Anis Micijevic hat ChatGPT gefragt, ob er sich Sorgen um seinen Job machen muss. Die Antwort: „Ich denke, dass es in naher Zukunft unwahrscheinlich ist, dass ein Sprachmodell wie ich in der Lage sein wird, einen Job wie den des Moderators von Handelsblatt Today vollständig zu übernehmen.“ Es sei jedoch wichtig zu beachten, dass die Technologie sich ständig weiterentwickle und es möglicherweise in der Zukunft Fortschritte geben werde, die diese Annahme in Frage stellen könnten, fügte der Chatbot im Mensch-Maschine-Gespräch hinzu. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427

Feb 2, 202343 min

Ep 672Inflation sinkt im Euro-Raum überraschend stark / Gute Zeiten für Anleihen: Worauf Anleger achten sollten

Anleihen feiern 2023 ihr Comeback: Daten der französischen Bank Société Générale zeigen, dass Unternehmen in Europa in diesem Jahr neue Anleihen im Volumen von rund 100 Milliarden Euro begeben haben. Der Januar ist damit mit Blick auf die Emissionen einer der besten Monate aller Zeiten. „Der Anleihemarkt wird jetzt vor allem für Privatanleger wieder interessanter, weil sie einen Ticken mehr an Zinsen bekommen als bei einer Bank“, sagt Anleihe-Händlerin Bianca Becker von der Börse Stuttgart im Podcast. Ähnlich wie beim Aktienmarkt richte sich der Fokus der Anleger auf die Aussagen der Notenbanker und die anstehenden Zinssitzungen der US-Notenbank Fed und der EZB. Mehr zum Thema lesen Sie hier: https://www.handelsblatt.com/finanzen/maerkte/anleihen/anlagestrategie-warum-viele-investoren-wieder-so-stark-auf-anleihen-setzen/28952434.html Außerdem: Die Inflationsrate im Euro-Raum ist im Januar auf 8,5 Prozent gesunken und damit stärker als erwartet. Im Dezember hatte die Teuerungsrate noch bei 9,2 Prozent gelegen. Analysten hatten für Januar einen Wert von 9,0 Prozent prognostiziert. Geldpolitik-Experte Jan Mallien erklärt im Interview, warum Ökonomen mit ihren Erwartungen so zurückhaltend waren und was das für die anstehende Zinssitzung der Europäischen Zentralbank bedeutet. Mehr zum Thema lesen Sie hier: https://www.handelsblatt.com/finanzen/geldpolitik/preisentwicklung-inflation-im-euro-raum-sinkt-ueberraschend-stark/28954898.html *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427

Feb 1, 202334 min

Ep 671Für wen sich die betriebliche Altersvorsorge lohnt – und für wen nicht / Vonovia stoppt Neubau von Wohnungen

Mit der betrieblichen Altersvorsorge (bAV) können Arbeitnehmer ihre Rentenlücke im Alter schließen oder zumindest verkleinern. Grundsätzlich hat jeder Arbeitnehmer einen gesetzlichen Anspruch auf eine sogenannte Entgeltumwandlung. Dabei wird ein Teil des Einkommens für die betriebliche Altersvorsorge verwendet. Davon profitiert auch der Arbeitgeber, denn durch die Entgeltumwandlung sinkt das zu versteuernde Bruttogehalt des Arbeitnehmers und damit auch die Steuern und Sozialabgaben. Es gibt jedoch auch Nachteile: Im Alter müssen die Auszahlungen der Betriebsrente voll versteuert werden. Außerdem werden die kompletten Beiträge zur gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung auf die Auszahlungen aus der betrieblichen Altersvorsorge fällig. Grundsätzlich gilt: „Je mehr der Arbeitgeber zuschießt, desto eher kann sich die bAV für Arbeitnehmer lohnen“, sagt Markus Hinterberger, Chefreporter im Handelsblatt-Geldanlage-Team. Es sollten jedoch mehr als 50 Prozent sein, noch besser seien zwei Drittel oder mehr, die der Arbeitgeber beisteuert. Im Gespräch mit Host Anis Micijevic erklärt Hinterberger, wie die Betriebsrente zustande kommt, wann eine Steuerfalle droht und was bei einem Jobwechsel passiert. Außerdem: Der Immobilienkonzern Vonovia hat aufgrund steigender Baukosten und Zinsen alle für 2023 vorgesehenen Neubauprojekte gestoppt. Was das für Mieter bedeutet, erklärt Handelsblatt-Reporter Julian Trauthig im Podcast. Mehr zum Thema lesen Sie hier: https://www.handelsblatt.com/finanzen/immobilien/immobilien-vonovia-stoppt-alle-neubau-projekte-fuer-2023/28953850.html *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427

Jan 31, 202330 min

Ep 670Die Inflation sinkt, die Lebensmittelpreise bald auch? / Warum Europa auf Rohstoffe aus Südamerika angewiesen ist

Bundeskanzler Olaf Scholz ist für vier Tage nach Südamerika gereist. Die Reise zeigt klar, dass die Bedeutung des fernen Kontinents für Europa zunimmt. Denn viele südamerikanische Länder gelten als wichtige Lebensmittellieferanten und als elementare Exporteure wertvoller industrieller Rohstoffe. Ziel der Reise von Olaf Scholz ist deshalb auch, dass die Verhandlungen zum Freihandelsabkommen der EU mit dem südamerikanischen Staatenbund Mercosur wiederbelebt werden. Zu den Mercosur-Staaten gehören neben Brasilien auch Argentinien, Paraguay und Uruguay. Die Verhandlungen um die Gründung der größten Handelszone der Welt sind bereits 1999 gestartet, lagen aber lange Zeit auf Eis. Mit dem brasilianischen Präsidenten Lula da Silva an der Macht, könnte das Mercosur-Abkommen jetzt endlich zum Abschluss gebracht werden. "Die Europäer müssen jetzt zeigen, dass ihnen die Partnerschaft mit Südamerika am Herzen liegt, dass sie bereit sind, dort zu investieren", sagt Moritz Koch, Leiter des Handelsblattbüros in Brüssel, in der aktuellen Folge von Handelsblatt Today. Das Abkommen wäre für Europa ein entscheidender Schritt, um sich neue Handelspartner zu erschließen und um sich unabhängiger von China zu machen. Eine wichtige Rolle spielen hierbei zum Beispiel die riesigen Reserven von Lithium in Chile. Der Rohstoff wird bei der Herstellung von Batterien benötigt und ist damit elementar für das Wachstum der Elektromobilität. Außerdem: Die Lebensmittelpreise sind im Laufe des Vorjahres auf ein Rekordhoch gestiegen. Im Dezember 2022 haben sich die Preise für Nahrungsmittel nach Angaben des Statistischen Bundesamts um 19,76 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat erhöht. Am teuersten sind Speisefette und Speiseöle geworden. Doch auch für Molkereiprodukte und Eier sind die Preise erheblich gestiegen. Nun aber scheint es für Verbraucher Grund zur Hoffnung zu geben. “Es gibt mehrere Gründe, warum wir davon ausgehen, dass die Verbraucherpreise wieder rückläufig sein werden”, sagt die Makroökonomin Kerstin Bernoth in der aktuellen Folge von Handelsblatt Today. Ein wichtiger Faktor ist die positive Entwicklung der Inflation. Teils hätten Akteure von der bisherigen Inflation profitiert. Zu den Inflationsgewinnern zählten beispielweise Landwirte. “Agrarwirte haben 2022 stark gestiegene Unternehmensgewinne, obwohl die Produktionskosten durch die hohen Energiekosten und gestiegenen Getreidekosten und Futtermittel gestiegen sind”, so Bernoth. Preissteigerungen auf dem Weltmarkt würden die höheren Kosten für Landwirte gerade wettmachen. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen

Jan 30, 202327 min

Ep 669Chartanalyse versus Fundamentalanalyse – welche Methode liefert bessere Kurs-Prognosen?

Immer wenn es darum geht, Aktienkurse oder Markttrends vorherzusagen, stolpern Anlegerinnen und Anleger über die Begriffe „Chartanalyse“ und „Fundamentalanalyse“. Die Chartanalyse (auch bekannt als technische Analyse) nutzt historische Kurs- und Volumendaten, um Muster und Trends in Kursverläufen zu identifizieren und Prognosen über zukünftige Kursentwicklungen abzugeben. Ganz nach dem Motto: Alle wichtigen Informationen sind bereits in den Kursen enthalten. Dagegen basiert die fundamentale Analyse auf der Untersuchung von Bilanzen, Gewinn- und Verlustrechnungen, Unternehmensstrategien und Branchenentwicklungen. Die Fundamentalanalyse versucht, den fairen Wert einer Aktie zu bestimmen und Prognosen über die zukünftigen Gewinnaussichten des jeweiligen Unternehmens abzugeben. Die Chartanalyse ist nicht unumstritten und muss sich häufig dem Vorwurf stellen, „keine echte Wissenschaft“ zu sein. Auf der anderen Seite ist sie bei vielen Investoren und Kleinanlegern sehr beliebt und hat schon erstaunlich treffsichere Prognosen hervorgebracht, wie Handelsblatt-Börsenexperte Ulf Sommer in der neuen Folge von Today Extended betont: „Ich kann nicht erkennen, dass die Charttechniker schlechter prognostizieren als die vielen Fundamentalanalysten.“ Die Prognose der Charttechniker für 2022 sei gewesen, dass es nicht das Jahr der Aktie werden würde. „Das hat gestimmt und das haben sie lange vor Beginn des russischen Einmarsches in die Ukraine gesagt“, sagt Sommer im Gespräch mit Host Anis Micijevic. Und vor zwei Jahren sei die Kernbotschaft der Charttechniker gewesen, dass am Aktienmarkt alle Ampeln auf Grün stehen. „Die Prognose zielte beim Dax auf 16.500 Punkte und tatsächlich schaffte er es vor zwei Jahren bis auf anderthalb Prozent an diese Marke heran“, erinnert sich Sommer. Der Handelsblatt-Aktienanalyst erklärt in dieser Folge von Today Extended, wie die Prognosen der Charttechniker und Fundamentalanalysten für den Dax und Dow Jones in diesem Jahr aussehen. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today Extended-Hörer: Jetzt Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € testen und immer informiert sein, wie Sie noch mehr aus Ihrem Geld machen können. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfakten Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427

Jan 29, 202318 min

Ep 668Elektromobilität: Das sind Teslas größte Konkurrenten / Warum europäische Aktien derzeit besser als US-Aktien performen

Während der E-Autobauer unter Führung von Elon Musk polarisiert, formieren sich die Wettbewerber. Ernsthafte Herausforderung kommt vor allem aus China. Tesla macht wieder Schlagzeilen. Der Autohersteller glänzt mit seinen Quartalszahlen, muss gleichzeitig aber einen gerichtlichen Prozess um Chef Elon Musk verkraften. Bei all dem Trubel kann es schnell so wirken als gäbe es am Markt für Elektrofahrzeuge niemanden sonst. Doch in der Realität scharen sich zahlreiche Kompetitoren um Tesla. 2022 war laut Elon Musk ein „fantastisches Jahr“ für Tesla. Wenngleich das Unternehmen die Wall Street-Erwartungen verfehlt hat, verdiente sein Konzern im vergangenen Jahr so viel wie nie zuvor in einem Geschäftsjahr. Derweil ärgern sich zahlreiche Anlegerinnen und Anleger über das Tesla-Oberhaupt. Gegen Musk läuft aktuell eine Sammelanklage wegen mutmaßlicher Kursmanipulation. Er habe 2018 via Twitter überstürzt angekündigt, Tesla von der Börse nehmen zu wollen und damit seine Kläger um viel Geld gebracht. Im Schatten des Musk-Imperiums setzt die E-Konkurrenz zur Aufholjagd an. Teslas Nebenbuhler unterteilen sich in drei Lager: Das sind zum einen etablierte Autobauer auf dem Weg zum Verbrenner-Aus. Das sind chinesische Herausforderer auf dem Vormarsch nach Europa. Und es sind Start-ups mit mutmaßlich innovativen Ansätzen. Die deutsche Autoindustrie etwa setzt verstärkt auf die Entwicklung in diesem Zukunftsfeld. Bei VW sind etwa sieben Prozent aller verkauften Fahrzeuge bereits elektrisch, erklärt Handelsblatt-Autoexperte Lukas Bay in der aktuellen Folge Handelsblatt Today: „Der große Vorteil der etablierten Konzerne ist, dass sie schon eine gewisse Fertigungskompetenz haben. Die wissen, wie man Autos baut und die haben auch ein Netz, diese Autos zu verkaufen.“ Die Herausforderer müssen sich wiederum eigenen Herausforderungen stellen. Dazu zählen vor allem lange Lieferzeiten. Auf eines der ID-Modelle von VW müssen Interessierte aktuell elf bis dreizehn Monate warten. Ein weiteres Problem ergibt sich durch Abhängigkeiten von China: „Die Macht gerade bei bestimmten Rohstoffen liegt in der Hand der Chinesen (…)", gibt Bay im Gespräch mit Host Lena Jesberg zu bedenken. Das Risiko habe man in Europa und in den USA aber längst erkannt. Das Who's who der E-Konkurrenz sowie deren Stärken und Schwächen lernen Sie in der heutigen Folge von Handelsblatt Today kennen. Außerdem: Eine Aufholjagd ist derzeit auch an anderer Stelle zu beobachten. Am Aktienmarkt performen europäische Aktien aktuell besser als US-Aktien. Handelsblatt-Finanzmarktanalyst Ulf Sommer verrät im Podcast die Gründe für diese Wendung. [Kursmanipulation: Musk verteidigt Tweets in Prozess zu Anlegerklage](https://www.handelsblatt.com/technik/it-internet/kursmanipulation-musk-verteidigt-tweets-in-prozess-zu-anlegerklage/28940160.html) [E-Autos: Tesla erzielt 2022 Rekordgewinn – Auslieferungen steigen um 40 Prozent](https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/e-autos-tesla-erzielt-2022-rekordgewinn-auslieferungen-steigen-um-40-prozent/28944720.html) [Elektroautos im Vergleich : Tesla ganz vorne, BMW und Mercedes verpassen die Top Ten – die beliebtesten Elektroautos 2022](https://www.handelsblatt.com/mobilitaet/elektromobilitaet/elektroautos-im-vergleich-tes[…]e-top-ten-die-beliebtesten-elektroautos-2022/28048678.html) *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427

Jan 27, 202333 min

Ep 667Nach Leopard-Entscheidung: Hacker treffen deutsche Unternehmen / Wie Start-ups die Rüstungsindustrie aufmischen

Nach der Entscheidung von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD), deutsche Kampfpanzer in die Ukraine zu schicken, haben prorussische Hacker nun zu Vergeltungsaktionen ausgeholt. In sozialen Netzwerken haben sie unter dem Hashtag #DeutschlandRIP zu Schwarmangriffen aufgerufen. Als Ziele wurden deutsche Unternehmen, Behörden, aber auch Flughäfen und Krankenhäuser auserkoren. So standen unter anderem das Bundesfinanzministerium, aber auch die Deutsche Bank, die Polizei und Flughäfen auf einer Liste potenzieller Angriffsziele, die die Hackergruppe "Kill.net" am Mittwoch veröffentlichte. Die ersten Websites der entsprechenden Unternehmen wurden kurz darauf angegriffen. Weitere Attacken dürften folgen, wie Russland-Korrespondentin Mareike Müllerin der aktuellen Folge von Handelsblatt Today berichtet. Meist würden die Angriffe ein bis zwei Tage dauern. Viel wisse man über die verantwortlichen Hacker aber nicht. „Bekannt ist, dass sie sich immer wieder zu Attacken bekennen, die im Baltikum oft erfolgreich sind“, so Müller. Seit dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine haben sich viele wirtschaftliche und geopolitische Parameter nachhaltig verändert. Bundeskanzler Olaf Scholz sprach im Februar 2022 in diesem Zusammenhang über die anstehende "Zeitenwende". Auch in der Sicherheitsindustrie markiert der Krieg einen wichtigen sicherheitspolitischen Wendepunkt, in dem zunehmend auch Unternehmen wie Start-ups eine wichtige Rolle spielen könnten. Davon ist Wagniskapitalinvestor Uwe Horstmann überzeugt. Im Rahmen des Handelsblatt Sicherheitsgipfels spricht Horstmann im Podcast Handelsblatt Today mit Host Sandra Groeneveld über die Bedeutung von Start-ups in der Sicherheitsbranche. Besonders Start-ups mit einem Dual-Use Hintergrund - dass Technologien oder Güter angeboten werden, die sowohl für die zivile als auch militärische Nutzung genutzt werden können, könnten die Rüstungsindustrie nachhaltig verändern. Schon jetzt machen einzelne Startups etablierten Rüstungsunternehmen ernsthafte Konkurrenz. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen

Jan 26, 202331 min

Ep 666Deutschland liefert Leopard-2-Panzer an Ukraine / Rheinmetall-Aktie profitiert / Ifo-Geschäftsklimaindex steigt

Bundeskanzler Olaf Scholz hat lange gezögert, doch inzwischen steht fest: Deutschland liefert nun doch Kampfpanzer des Typs Leopard 2 an die Ukraine. Es geht zunächst um 14 Panzer aus den Beständen der Bundeswehr. Darüber hinaus bekommen andere Staaten die Genehmigung, ihre eigenen Leopard-Panzer an die Ukraine zu liefern. „Ich finde es gut, dass dieser quälende Prozess vorbei ist“, sagte der frühere Heeresgeneral Hans-Lothar Domröse im Podcast. Die Leopard-Panzer seien schnell und den russischen Fahrzeugen technisch überlegen. „Damit kann es gelingen, hier und dort eine Ortschaft zurückzuerobern“, sagte Domröse am Rande der Handelsblatt-Tagung „Sicherheit und Verteidigung“ in Berlin. Der Ex-Nato-General teilt nicht die Sorge, dass Russlands Präsident Wladimir Putin die Kampfpanzerlieferungen als Grund ansehen könnte, den Krieg in der Ukraine weiter zu eskalieren: „Ich glaube nicht, dass die deutsche Panzerlieferung diese Entscheidung bei Putin irgendwie beeinflusst.“ Deutschland sei keine Kriegspartei, ergreife aber moralisch Partei. Man müsse den Ukrainern die Mittel geben, ihr Land zurückzuerobern. Das gehe nur mit westlicher Technik. Außerdem: Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich im Januar erneut aufgehellt. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg von 88,6 auf 90,2 Punkte. Warum das so ist, darüber hat Host Anis Micijevic mit Klaus Wohlrabe vom Ifo-Institut im zweiten Teil des Podcasts gesprochen. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427

Jan 25, 202325 min

Ep 665Private Altersvorsorge: Für wen sich die Rürup- und Riester-Rente lohnt

Private Altersvorsorge wird allmählich zum Imperativ. Schließlich reicht die gesetzliche Rente für viele Empfänger kaum aus, um alle Bedürfnisse zu decken. Jeder fünfte Mensch über 80 Jahren ist laut Bundesseniorenministerium von Altersarmut betroffen. Die Defizite an dieser Stelle kompensiert der Staat anderswo: Riester- und Rürup-Rente versprechen staatliche Förderung. Sparerinnen und Sparer verwechseln diese Produkte deshalb häufig. Dabei gibt es nennenswerte Unterschiede. Diese bestehen zum Beispiel in der Art der Förderung, der primären Zielgruppe sowie den vertraglichen Details. Während sich die Rürup-Rente besonders für Selbstständige lohnen kann, rentiert sich das Riester-Modell in erster Linie für Familien. Das erklärt der Chef des Handelsblatt Geldanlage-Teams Markus Hinterberger in der aktuellen Folge Handelsblatt Today: „Beim Riestern kann ich für mich selber, aber auch für meinen Partner, meine Partnerin und vor allem auch für die Kinder Zuschüsse bekommen.“ Im Podcast informiert Hinterberger über die Vor- und Nachteile beider Produkte. *** Mehr zum Thema: [Kommentar: Unternehmen schaden ihren Interessen, wenn sie Milliardenabschreibungen verzögern](https://www.handelsblatt.com/meinung/kommentare/kommentar-unternehmen-schaden-ihren-interessen-wenn-sie-milliardenabschreibungen-verzoegern/28930806.html) *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen *** Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427

Jan 24, 202331 min

Ep 664MSCI World: Fünf Ideen, wie Sie das Klumpenrisiko minimieren / Studie: So abhängig ist die deutsche Wirtschaft von China

Wer einen ETF-Sparplan hat, der hat mit hoher Wahrscheinlichkeit auch den MSCI World im Depot. Der Weltaktienindex bildet die Wertentwicklung von mehr als 1500 Unternehmen aus 23 Ländern ab und wird wegen seiner breiten Streuung von vielen Experten empfohlen. Bei näherem Hinsehen birgt der MSCI World allerdings ein Klumpenrisiko: Die größten Positionen sind aktuell Apple, Microsoft, Amazon und Alphabet. US- und Tech-Titel sind überproportional stark vertreten. Aus diesem Grund kann es sinnvoll sein, neben dem MSCI World noch weitere Schwerpunkte im Depot zu setzen. Welche Themen-ETFs dafür in Frage kommen, erklärt Andreas Neuhaus aus dem Handelsblatt-Geldanlage-Team. „Historisch ist es so, dass in wirtschaftlich schwierigen Zeiten die Dividenden stabiler sind als die Gewinne der Unternehmen“, sagt Neuhaus im Gespräch mit Host Anis Micijevic. Das spreche für ETFs, die Dividendenindizes abbilden. Wer sich mehr Sicherheit ins Depot holen wolle, könne auch über sogenannte Low-Volatility-ETFs nachdenken. „In Rally-Phasen laufen die natürlich schlechter, das muss man wissen“, gibt Neuhaus zu bedenken. Mehr zum Thema lesen Sie hier: https://www.handelsblatt.com/finanzen/anlagestrategie/fonds-etf/etf-portfolio-fuenf-etf-mit-denen-sie-den-msci-world-stabilisieren-koennen/28929194.html Außerdem: Eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) hat die Abhängigkeit der deutschen Industrie von China analysiert. Handelsblatt-Hauptstadtkorrespondentin Dana Heide spricht in der heutigen Folge von Handelsblatt Today über die wichtigsten Erkenntnisse der Studie. Mehr zum Thema lesen Sie hier: https://www.handelsblatt.com/politik/international/globalisierung-wie-abhaengig-ist-die-deutsche-wirtschaft-von-china/28935214.html *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427

Jan 23, 202331 min

Ep 663Hackerangriff auf US-Tochter belastet Telekom-Aktie / So fällt die Davos-Bilanz aus

Die Eliten aus Politik und Wirtschaft haben diese Woche beim Weltwirtschaftsforum in Davos über die aktuellen globalen Krisen diskutiert. Die wichtigsten Themen waren der Ukraine-Krieg, die hohe Inflation, Handelskonflikte, eine drohende De-Globalisierung und die Klimakrise. Moritz Koch, der Leiter des Handelsblatt-Büros in Brüssel, zieht in der aktuellen Folge von Handelsblatt Today Bilanz: „Das Erstaunliche ist, dass die Stimmung doch relativ gut war.“ Es habe sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass Europa eine große Energiekrise zumindest in diesem Winter erspart bleibt und dass deswegen auch die Rezession weniger scharf ausfallen dürfte. Die Aussichten für die Weltwirtschaft hätten sich damit zumindest kurzfristig „etwas aufgehellt“, erklärt Koch im Gespräch mit Host Anis Micijevic. Für neues Wachstum in Europa fehlten aber die Impulse, hieß es in Davos aus den Reihen der Wirtschaft. „Die Konzernchefs wünschen sich vor allem einen schlankeren Staat, eine effizientere Verwaltung, weniger Vorschriften und eine weniger komplexe Regulierung“, erklärt Koch. EZB-Präsidentin Christine Lagarde stellte in Davos klar, dass die Inflationsrate weiterhin viel zu hoch sei und stellte sich Markterwartungen entgegen, die von geringeren Zinserhöhungen ausgehen. „Die restriktive Geldpolitik wird sich fortsetzen“, glaubt Koch. Das sind die Handelsblatt-Leserfavoriten in dieser Woche: 1. Warum Sie trotz guter Qualifikation eine Absage kriegen: https://www.handelsblatt.com/karriere/fachkraeftemangel-warum-sie-trotz-guter-qualifikation-eine-absage-kriegen-/28905916.html 2. Werden die Bauzinsen im Jahr 2023 ihren Höhepunkt erreichen? https://www.handelsblatt.com/finanzen/immobilien/immobilien-finanzierung-werden-die-bauzinsen-im-jahr-2023-ihren-hoehepunkt-erreichen/28918844.html 3. So entwickeln sich die Immobilienpreise in deutschen Großstädten: https://www.handelsblatt.com/finanzen/immobilien/immobilien-so-entwickeln-sich-die-immobilienpreise-in-deutschen-grossstaedten/28924774.html *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427

Jan 20, 202325 min

Ep 662Das ändert sich 2023 für Mieter und Eigentümer / Selbst für Gutverdiener wird der Hauskauf schwierig

Im neuen Jahr müssen sich Immobiliennutzende an neue Rahmenbedingungen anpassen. Besonders für Eigentümer ist das mit steigenden Kosten verbunden. Ob Erbschaftssteuer, Wohngeld oder Abschreibungsregeln für Immobilien – die Bundesregierung hat im Jahr 2023 einige Reformen für Immobiliennutzer angestoßen. Sowohl Mieter als auch Eigentümer müssen sich neuen Rahmenbedingungen anpassen. Für einige Haushalte mag das ein Grund zur Freude sein. So wird etwa das Wohngeld nicht nur angehoben, sondern auch großzügiger verteilt. Künftig haben also mehr Mieter Anspruch auf diese Unterstützung. „Ob man berechtigt ist, Wohngeld zu beziehen, hängt allerdings von einer ziemlich komplexen Rechnung ab“, sagt Handelsblatt Immobilien-Redakteur Carsten Herz im Gespräch mit Host Lena Jesberg. Alles in allem ist sein Fazit jedoch eher zum Nachteil vieler Immobiliennutzer: „Es wird ungemütlich auf dem deutschen Wohnungsmarkt.“ Grund dafür sind höhere Kosten – vor allem für Eigentümer. In der aktuellen Folge Handelsblatt Today fasst Herz die wichtigsten Reformen am Immobilienmarkt zusammen. Außerdem: Dass es am Immobilienmarkt ungemütlich wird, zeichnet sich auch in der neuen Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) ab. Die zeigt grob zusammengefasst, dass der Traum vom Einfamilienhaus selbst für Gutverdiener immer weiter in die Ferne rückt. Das IW liefert jedoch auch Lösungsvorschläge. Wie die aussehen, verrät Berlin-Korrespondentin Heike Anger im Podcast. *** Mehr zum Thema: [Immobilien: Das ändert sich für Mieter und Eigentümer 2023 auf einen Blick](https://www.handelsblatt.com/finanzen/immobilien/immobilien-darauf-muessen-sich-mieter-und-eigentuemer-2023-einstellen/28891378.html) [Immobilien: Auch für Gutverdiener wird der Hauskauf immer schwieriger](https://www.handelsblatt.com/finanzen/immobilien/immobilien-auch-fuer-gutverdiener-wird-der-hauskauf-immer-schwieriger/28926380.html) *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen *** Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427

Jan 19, 202324 min

Ep 661Streitgespräch: Klimaneutralität und Wirtschaftswachstum – ist beides gleichzeitig möglich? / Linde vor Dax-Abschied

Das Weltwirtschaftsforum warnt in seinem diesjährigen Global Risks Report davor, dass die nächste Dekade von ökologischen und sozialen Krisen gekennzeichnet sein werde. Die befragten Experten sehen ein mögliches Versagen bei der Eindämmung des Klimawandels als größtes Risiko für die Welt in zehn Jahren. In diesem Zusammenhang wird immer wieder darüber diskutiert, ob grenzenloses Wirtschaftswachstum mit den endlichen Ressourcen der Erde vereinbar ist. ZEW-Präsident Achim Wambach und Bestsellerautorin Ulrike Herrmann sind sich einig, dass die grüne Transformation und Klimaneutralität unerlässlich sind. Sie haben jedoch grundsätzlich verschiedene Vorstellungen darüber, wie das gelingen soll. Wambach setzt auf grüne Technologien, Innovationen und den Emissionshandel, Herrmann hält „grünes Schrumpfen“ für unvermeidlich. Im Handelsblatt-Today-Streitgespräch ringen sie um die besten Argumente. Herrmann argumentiert, dass es nicht möglich sei, die Wirtschaft auf erneuerbare Energien umzustellen und den kompletten Strombedarf durch Wind- und Solarenergie zu decken, ohne große Mengen an Strom zwischenzuspeichern. Dafür kämen nur Batterien und perspektivisch grüner Wasserstoff infrage. Da beides sehr teuer sei, werde Energie in Zukunft nicht im Überfluss zur Verfügung stehen. Genau das sei aber nötig, um den Kapitalismus in der bisherigen Form am Leben zu erhalten. Wambach hält dem entgegen, dass grünes Wachstum bereits stattfinde, da die Wirtschaftsleistung in Europa seit 1990 um 60 Prozent gestiegen sei, während die Emissionen um 20 Prozent zurückgegangen seien. Er betont, dass es wichtig sei, ein Weltklimaabkommen mit Ländern wie China und Indien zu erreichen, die weiter wachsen müssen, um ihre Bevölkerung zu ernähren. Dafür brauche man gute technologische Lösungen. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427

Jan 18, 202351 min