
Die größten Hits und ihre Geschichte
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Walking In Memphis – Marc Cohn
Es war ein Hit aus dem Nichts. Die Story über das Musik-Mekka Memphis, die perlende Piano-Linie und seine samtwarme Stimme machten Marc Cohn 1991 kurzfristig zum Superstar inklusive Grammy-Auszeichnung.

Woodstock – Crosby, Stills, Nash & Young
Woodstock gehört zu den größten Ereignissen der Popgeschichte. Das Festival, zu dem 400.000 Musikfans in den US-Bundesstaat New York pilgerten, läutete 1969 das Ende der Hippie-Bewegung ein. Den Song dazu lieferten Crosby, Stills, Nash & Young, im Original ist er aber von Joni Mitchell.

That Don't Impress Me Much – Shania Twain
Die kanadische Sängerin Shania Twain wird 1997 mit ihrem modernen Country-Pop-Sound zum weltweit erfolgreichen Star. Ihr Album „Come On Over“ verkaufte sich mit drei Hit-Singles über 40 Millionen mal. In „That Don't Impress Me Much“ thematisiert sie ihren weiblichen Blick auf eine Beziehung.

Human Nature – Michael Jackson
Produzent Quincy Jones hatte die Arbeit am neuen Michael-Jackson-Album „Thriller“ eigentlich schon abgeschlossen, als er zufällig auf einem Demotape den Song „Human Nature“ hörte. Sein spontaner Entschluss: Der muss unbedingt noch aufs Album!

Riders On The Storm – The Doors
Die dunklen Reiter im Sturm sind Pate für diesen Klassiker der Doors. Sänger Jim Morisson verarbeitete in diesem Hit ein Thema aus einem alten französischen Gedicht und einem Country-Song namens „Ghostriders In The Sky“.

I Was Made For Lovin' You – Kiss
Kiss und Disco? Das war 1979 ziemlich gewagt, denn bis dahin standen die New Yorker musikalisch für eine Mischung aus Hard-Rock und Glam-Metal: schrill, bunt, geradeaus! Und doch wurde „I Was Made For Lovin' You“ für Kiss zu ihrer kommerziell erfolgreichsten Single.

Another Love – Tom Odell
Nur ein trauriges Liebeslied? Tom Odells großer Hit „Another Love“ ist so viel mehr! Geschrieben in seinem Kinderzimmer, ging der Song um die Welt und machte sogar Menschen im Krieg Mut.

With A Little Help From My Friends – Joe Cocker
Durch seinen markanten Schrei in „With A Little Help From My Friends“ wurde Joe Cocker beim Woodstock-Festival 1969 zur lebenden Rocklegende.

I Gotta Feeling – Black Eyed Peas
Die Black Eyed Peas lösen mit „I Gotta Feeling“ eine kleine Hip-Hop-Revolution aus. Anstelle von langsamen, schwerfälligen Beats setzt die Band jetzt auf modernen Electro-Hop. „I Gotta Feeling“ stand 14 Wochen auf Platz 1 in den USA.

Männer – Herbert Grönemeyer
Herbert Grönemeyer trifft 1984 mit seiner Single „Männer“ voll den Nerv der neuen Deutschen Welle. Der selbstironische Text ist ihm heute fast ein wenig peinlich, trotzdem wird er bei Konzerten immer noch abgefeiert!

Lady In Black – Uriah Heep
Für die englische Hard-Rock-Band Uriah Heep war „Lady In Black“ ein sehr untypischer Song. Die Folk-Ballade mit Akustikgitarre über die Dame in Schwarz wurde in vielen Ländern zu einer wahren Hymne – und zu einem Song, mit dem man gut Gitarre lernen kann.

Right In The Night – Jam & Spoon feat. Plavka
Ein Kinderzimmer, eine klassiche Gitarre und jede Menge Kult-Synthesizer. Fertig war „Right In The Night“, der bis heute größte Hit des deutschen DJ- und Produzenten-Duos Jam & Spoon. Die beiden schafften es damit sogar in die Top-10 der UK-Charts. Den Gesang übernahm damals die US-Sängerin Plavka.

Born in the USA – Bruce Springsteen
Bruce Springsteens Rockhymne „Born In The USA“ ist patriotisch und kritisch zugleich und wurde 1984 heftig diskutiert.

Still Got The Blues – Gary Moore
Mit der Ballade „Still Got The Blues“ feierte Gary Moore 1990 einen seiner größten Hits, bekam aber auch eine Plagiatsklage an den Hals.

All Along The Watchtower – Jimi Hendrix
Eigentlich ein Song von Bob Dylan, zum Hit gemacht hat ihn allerdings die Band Jimi Hendrix Experience. Der Kult-Gitarrist war sofort begeistert, als er „All Along The Watchtower“ zum ersten Mal hörte und wollte ihn sofort aufnehmen.

This Is The Life – Amy Macdonald
Eine durchgemachte Nacht, ein Haufen guter Freunde und viel Musik: Das waren die Zutaten für Amy Macdonalds Hit „This Is The Life“. Geschrieben hat sie den Song mit 16 Jahren, aufgenommen wurde er auf einem kleinen 8-Spur-Rekorder in ihrem Zimmer. Es war der Beginn einer großen Karriere.

The Boys Of Summer – Don Henley
Als sich die Eagles in den 80er-Jahren trennten, startete Don Henley seine Solokarriere. Mit „The Boys Of Summer“, ein Song über eine vergangene Liebesbeziehung, hatte der Sänger und Schlagzeuger einen seiner größten Hits – ursprünglich war das Lied aber gar nicht für ihn gedacht.

Back For Good – Take That
Die britische Boygroup Take That tourte gerade erfolgreich um die Welt, als Gary Barlow in einem Hotelzimmer in Asien der Text und die Melodie zu „Back For Good“ einfielen. Der Song handelt von einer vergangenen Liebe und bringt eine ganz besondere Stimmung auf den Punkt. Für Gary Barlow war das Komponieren damals ein magischer Moment, alles lief von selbst und bis heute ist der Sänger von den emotionalen Reaktionen der Fans auf „Back For Good“ berührt.

The Living Years – Mike & The Mechanics
Sowohl Gitarrist Mike Rutherford als auch Songwriter B.A. Robertson hatten ungefähr zur selben Zeit ihren Vater verloren. So entstand Mitte der 80er.Jahre der hochemotionale Song „The Living Years“, der bis heute größte Hit für Mike & The Mechanics.

Let Her Go – Passenger
Vom Straßenmusiker zum internationalen Popstar – dieser krasse Karrieresprung ist dem Singer-Songwriter Passenger gelungen. Sein 2012 veröffentlichter Song Let Her Go wurde zu einem Welthit. Es geht darin um Verlust und Abschied.

Sounds Like A Melody – Alphaville
Bei Alphaville denken alle immer sofort an „Big In Japan“ und „Forever Young“. Zurecht. Denn das waren gefühlt auch die beiden größten Hits der Synthie-Pop-Band aus Münster um Sänger und Frontmann Marian Gold. Aber auch „Sounds Like A Melody“ wurde 1984 ein europaweiter Top-3-Erfolg in den Charts. Eine Art Auftragsarbeit, an der die Band fast gescheitert wäre. Am Ende aber liebten sie den Song heiß und innig.

Leningrad – Billy Joel
Als Billy Joel 1987 als erster US-Rockmusiker durch die Sowjetunion tourte, lernte er den russischen Clown Victor kennen und die beiden wurden Freunde. Über diese Begegnung schreibt Billy Joel 1989 seinen Hit „Leningrad“.

Mambo No.5 – Lou Bega
Mit der Neuauflage von „Mambo No. 5“, im Original ein Klassiker des kubanischen Musikers Perez Prado, gelingt Lou Bega 1999 ein weltweiter Sommerhit. Überall sind die Menschen plötzlich im Mambo-Fieber.

You're The Voice – John Farnham
Weil Chris Thompson, Ex-Sänger von Manfred Mann's Earth Band, eine Demonstration verpasst hatte, schrieb er das Protestlied „You're The Voice". Seine Plattenfirma wollte den Song nicht, dafür machte der Australier John Farnham „You're The Voice" 1987 zum Hit.

Maggie May – Rod Stewart
„Maggie May“ war 1971 für Rod Stewart ein absoluter Zufallshit, der es als B-Seite der Single „Reason To Believe“ fast nicht auf sein Album „Every Picture Tells A Story“ geschafft hat. Verantwortlich für den Erfolg war ein Radio-DJ aus Celeveland, Ohio, der lieber „Maggie May“ auflegte.

Torn – Natalie Imbruglia
Mit „Torn“ schaffte die Australierin Natalie Imbruglia im Herbst 1997 den internationalen Durchbruch – und das mit einer Coverversion. Ihr damaliger Produzent Phil Thornalley hatte den Song schon ein paar Jahre früher mit seiner Band Ednaswap aufgenommen, aber ohne größeren Erfolg. Das sollte sich bei Natalie Imbruglia ändern.

Paradise City – Guns N' Roses
Positive Vibes, ein harter Rock-Sound und ein unwiderstehlicher Refrain sind die Markenzeichen des laut Gitarrist Slash besten Guns N' Roses-Songs überhaupt: „Paradise City“.

People Are People – Depeche Mode
Ihr neuer Dark-Wave-Sound macht Depeche Mode zur weltweit erfolgreichen Electro-Pop-Band. Aufgenommen in den Hansa Studios in Berlin, schaffte es „People Are People“ im April 1984 auch auf Platz 1 der deutschen Charts.

(Sittin' On) The Dock Of The Bay – Otis Redding
Seinen erfolgreichsten Hit hat Otis Redding leider nicht mehr erleben können. Sechs Wochen bevor „(Sittin' On) The Dock Of The Bay“ auf Platz 1 der US-Charts ging, starb die Soullegende bei einem Flugzeugabsturz. Hinterlassen hat er uns diesen wunderbar entspannten Sommersong, der längst zum Klassiker geworden ist.

Total Eclipse Of The Heart – Bonnie Tyler
Mit der Single „Total Eclipse Of The Heart“ feierte die walisische Sängerin Bonnie Tyler 1983 ihren größten Charterfolg, hatte dabei aber auch ein wenig Glück. Denn der Komponist Jim Steinman, der eigentlich die Hits für Meat Loaf schrieb, war gerade mit dem Rocksänger verkracht. Als Bonnie Tyler anfragte, bekam sie Jim Steinmans fertiges Stück „Total Eclipse Of The Heart“, eine opulente Rockhymne. Bonnie Tyler war gleich begeistert und der Song passte perfekt zu ihrem rauchigen Gesang.

Your Body Is A Wonderland – John Mayer
„Your Body Is A Wonderland“ ist der bisher größte Hit für den begnadeten US-Singer, Songwriter und Gitarristen John Mayer. Der Song feiert die erste Liebe und alles, was dazu gehört.

Peace Train – Cat Stevens
„Dieser Song ist die Kombination aus drei Dingen: Er hat die Stimmung, das Klima und die Energie einer Generation eingefangen, die Veränderung wollte. Und ich habe ihr eine Stimme gegeben“, erzählt Cat Stevens im SWR3-Interview im Jahre 2021. Geschrieben hatte er den Song schon 1971, doch leider ist er auch 50 Jahre später aktueller denn je.

Nur noch kurz die Welt retten – Tim Bendzko
Der Berliner Singer-Songwriter Tim Bendzko ist bis heute stolz auf „Nur noch kurz die Welt retten“, denn selbst wenn man den Song nicht mögen sollte, eines steht fest: Fast jeder hat ihn irgendwann schon mal gehört. Und nur nebenbei – es geht in diesem Hit nicht darum, die Welt zu retten!

The Final Countdown – Europe
Zu viele Keyboards, zu wenig Gitarren, ein seltsamer Text und auch noch viel zu lang – in der schwedischen Band Europe gab Ende 1985 niemand was auf „The Final Countdown“. Nur ihre Plattenfirma hatte den richtigen Riecher. Das Resultat: ein Rock-Klassiker und weltweiter Nummer-1-Hit!

Soul Man – Sam & Dave
„Soul Man“ wurde im Herbst 1967 nicht nur zum größten Hit des Duos Sam & Dave, sondern war auch ein wichtiges Statement in Zeiten der Bürgerrechtsbewegung Mitte der 60er Jahre in den USA. 2019 wurde „Soul Man“ als historisch, kulturell und ästhetisch bedeutende Aufnahme in die „Library Of Congress“ aufgenommen.

Mmm Mmm Mmm Mmm – Crash Test Dummies
Das charakteristische Summen im Refrain, der Bariton von Sänger Brad Roberts und der eindrückliche Text über den Umgang mit Außenseitern in unserer Gesellschaft machten „Mmm Mmm Mmm Mmm“ 1994 zum erfolgreichsten Hit für die kanadische Band Crash Test Dummies.

Stairway To Heaven – Led Zeppelin
Als Led Zeppelin-Gitarrist Jimmy Page 1970 „Stairway To Heaven“ schreibt, hat er etwas ganz Besonderes im Kopf: Einen Song, der sich immer mehr steigert. Im Studio schufen Led Zeppelin gemeinsam eine Rockhymne, die zum Klassiker wurde, obwohl sie nie als Single veröffentlicht wurde.

Smells Like Teen Spirit – Nirvana
Es ist die Grunge-Hymne schlechthin: „Smells Like Teen Spirit“ hat eine ganze Generation geprägt und den 90er-Jahren einen neuen Rocksound beschert. Den Titel hat sich Nirvana-Sänger Kurt Cobain übrigens von einem Deo geliehen.

I Don't Want A Lover – Texas
Was haben Wim Wenders, Ry Cooder und der Film „Paris, Texas“ mit der schottischen Band Texas und ihrem Debüt-Hit „I Don't Want A Lover“ zu tun?

A Whiter Shade Of Pale – Procol Harum
Gary Brooker, Frontmann, Sänger und Keyboarder von Procol Harum, hat mit „A Whiter Shade Of Pale“ einen der langlebigsten Songs der Popgeschichte geschrieben. Der Hit verkaufte sich weltweit 10 Millionen Mal, seit 1967 sind davon mehr als 700 Coverversionen entstanden.

Fast Car – Tracy Chapman
Ihr Auftritt beim Nelson-Mandela-Konzert am 11. Juni 1988 im Londoner Wembley-Stadion machte die US-Folkmusikerin Tracy Chapman mit einem Schlag bekannt. Wenig später war sie ein Weltstar.

Layla – Eric Clapton
„Layla“ erzählt die Geschichte einer unerfüllten Liebe. Der Hit von Derek & The Dominos aus dem Jahr 1971 ist Pattie Boyd gewidmet, der Frau von Beatle George Harrison.

Autobahn – Kraftwerk
Sagt man Elektro-Pop, meint man Kraftwerk. Die deutschen Elektronik-Pioniere sind selbst heute noch Vorbilder für viele junge Künstler und haben auch das Werk von Stars wie Coldplay, U2 oder Depeche Mode nachhaltig geprägt. „Autobahn“ war 1975 ihr erster großer Single-Hit.

Respect – Aretha Franklin
„Respect“ bedeutete im Frühjahr 1967 den Durchbruch für die junge Soul-Sängerin Aretha Franklin. Die Single stand in den USA für 8 Wochen auf Platz 1 der R&B-Charts und schaffte es sogar in den Billboard-Pop-Charts bis ganz nach oben.

Cello – Udo Lindenberg feat. Clueso
Als Udo Lindenberg seinen Song „Cello“ für sein Album „Live aus dem Hotel Atlantic“ neu einspielt, ist Clueso als Gast mit dabei. Der hat „Cello“ schon als Kind in der Plattensammlung seiner Eltern gehört und geliebt.

It Never Rains In Southern California – Albert Hammond
Albert Hammond ist einer der erfolgreichsten Hitschreiber der Popgeschichte. Der Durchbruch kam mit „It Never Rains In Southern California“. Dabei wollte den Song am Anfang niemand hören.

Good Vibrations – The Beach Boys
Surfen, Sonne, Meer und Autos. Die Beach Boys lieferten in den 60er-Jahren den Soundtrack und die passenden „Good Vibrations“ dazu.

Smoke On The Water – Deep Purple
Das bekannteste Gitarren-Riff der Rockgeschichte und ein brennendes Casino – fertig ist der Superhit von Deep Purple.

We Are the World – USA For Africa
Am 28. Januar 1985 treffen sich in Los Angeles Stars wie Michael Jackson und Lionel Richie, um für das Projekt „USA For Africa“ den Song „We Are The World“ einzuspielen. Der Song wird am 7. März 1985 veröffentlicht.

Hozier – Take Me To Church
Der poetische Text von „Take Me To Church“ kritisiert die katholische Kirche – wird bis heute aber häufig falsch verstanden. Im SWR3-Interview erzählt Hozier die wahre Geschichte seines großen Songs.