
Die größten Hits und ihre Geschichte
336 episodes — Page 6 of 7

California Dreamin' - The Mamas & The Papas
Dieser Song lässt uns noch heute von Kalifornien träumen. Als The Mamas & The Papas „California Dreamin'“ 1965 schreiben, war ihnen aber noch lange nicht klar, dass er einmal zur Hymne der Hippie-Bewegung werden könnte. Sie hatten ganz einfach nur Heimweh nach der Sonne Kaliforniens.

Waterloo – Abba
Mit einem frechen Auftritt und einem ganz frischen Sound gewannen Abba 1974 den Eurovision Song Contest. „Waterloo“ war der Anfang einer Weltkarriere

I'm Not In Love - 10cc
„I’m Not in Love“ von der britischen Band 10cc war 1975 ein außergewöhnlicher Nummer-1-Hit, der mit dem im selben Jahr veröffentlichen Queen-Song „Bohemian Rhapsody“ etwas gemeinsam hat: In beiden Liedern spielen vielfach gedoppelte Stimmen und mächtige Chöre eine große Rolle.

Freiheit – Westernhagen
Nein, „Freiheit“, diese wunderschöne Ballade von Westernhagen hatte eigentlich rein gar nichts mit der deutschen Wiedervereinigung zu tun. Ihm ging es eher darum, einen Song über künstlerische Freiheit zu schreiben. Erst in den Live-Konzerten wurde das Lied dann zu einer gesamtdeutschen Hymne.

Yesterday – The Beatles
Die Melodie zu „Yesterday“ fiel Paul McCartney im Schlaf ein, als Text sang er zunächst von „Scrambled Eggs“ – Rührei! Im Studio spielte Paul seine Ballade ganz allein mit Gitarre ein, Produzent George Martin fügte ein paar Streicher dazu und fertig war der meistgecoverte Song der Popgeschichte.

No Woman, No Cry – Bob Marley
Bob Marley hat nichts gegen Frauen, im Gegenteil: Er schrieb „No Woman, No Cry“ für seine Frau Rita, die eifersüchtig war wegen seiner zahlreichen Affären.

Asimbonanga – Johnny Clegg & Savuka
„Asimbonanga“ hat als Anti-Apartheid-Hymne mit dazu beigetragen, die Politik der Rassentrennung in Südafrika zu überwinden. Der südafrikanische Sänger und Songwriter Johnny Clegg feierte damit Ende der 80er-Jahre auch international den Durchbruch.

Love To Love You Baby – Donna Summer
„Love To Love You Baby“ enthält angeblich 23 simulierte Orgasmen von Donna Summer. Außer dem offensichtlichen Skandälchen ist der Song aber auch einer der besten Hits der Disco-Ära.

Like A Rolling Stone – Bob Dylan
„Bob Dylan hat den Rock'n'Roll vor dem Verblöden gerettet“, ist sich Wolfgang Niedecken sicher. Im Sommer 1965 hat der US-Songwriter mit „Like A Rolling Stone“ den Folk-Rock revolutioniert.

Black Hole Sun – Soundgarden
Mit „Black Hole Sun“ treffen Soundgarden 1994 den Nerv der Zeit. Die düstere Atmosphäre des Songs macht ihn zu einer der Grunge-Hymnen der 90er-Jahre und Soundgarden zu den wichtigsten Vertretern des Genres. Dabei passen die Musikpreise, die es für den Song gab, so gar nicht zum Grunge.

Show Me The Way (Live) – Peter Frampton
Eine Gitarre, die mit Hilfe der Talk-Box sprechen kann. Das war der Sound, den der britische Musiker Peter Frampton schon immer gesucht hat. Damit wurde seine Live-Version von „Show Me The Way“ 1976 zum Hit und „Frampton Comes Alive!“ zum meistverkauften Live-Album der Popgeschichte.

Broken Strings – James Morrison & Nelly Furtado
„Broken Strings“ heißt James Morrissons Song über ein gebrochenes Herz. Als die Idee aufkam, den Song als Duett anzulegen, dachte der britische Sänger und Songwriter gleich an Nelly Furtado als Partnerin. „Broken Strings“ erreicht im Januar 2009 in Deutschland und der Schweiz Platz 1, in England Platz 2 der Charts und ist bis heute James Morrisons erfolgreichste Single.

Hotel California – The Eagles
Für die einen ist „Hotel California“ eine Romantisierung des kalifornischen „Way Of Life“, für die anderen beschreibt er die Dekadenz des Star-Ruhms mit Partys, Drogen und dem allgemeinen Sittenverfall.

(I Can't Get No) Satisfaction – Rolling Stones
„Ich habe geschlafen, bin aufgewacht und ohne dass es mir richtig bewusst war, habe ich den Aufnahmeknopf meines Kassetten-Rekorders gedrückt, habe das Riff eingespielt und bin wieder eingeschlafen“, erzählt Keith Richards über die Entstehung von „(I Can't Get No) Satisfaction“, dem wohl bekanntesten Hit der Rolling Stones.

Rockin' All Over The World – Status Quo
Drei Akkorde, ein unwiderstehlicher Refrain und der wohl einfachste Tanzschritt der Popgeschichte: „Rockin All’ Over The World“ wird 1977 in der Version von Status Quo zum einem der erfolgreichsten Hits der britischen Rockband.

You Really Got Me – The Kinks
Das Gitarren-Riff von „You Relally Got Me“ hat Geschichte geschrieben. Eingespielt am 12. Juli 1964 in den IBC Studios in London, ist „You Really Got Me“ von den Kinks nicht nur einer der ganz großen Rock-Klassiker, sondern gilt mit seiner rohen Energie auch als Vorläufer des Punks.

Stayin' Alive – Bee Gees
Falsettgesang, der richtige Rhythmus und ein erfolgreicher Kinofilm: Plötzlich waren die Bee Gees die Discokönige der späten 70er-Jahre. „Stayin' Alive“ schaffte es sogar bis auf Platz 1 der US-Charts.

Heart Of Glass – Blondie
Die New Yorker Band Blondie war selbst skeptisch, aber mit dem Mix aus Punk und Disco wurde „Heart Of Glass“ zum weltweiten Hit.

Roll Over Beethoven – Chuck Berry
Der Sänger und Gitarrist Chuck Berry wollte mit seiner Musik Rassengrenzen überwinden. Sein Rock'n'Roll-Sound war neu und fetzig und viel aufregender als die Musik von Beethoven. Mit seinem griffigen Slogan wird Chuck Berrys Hit 1956 zum Million-Seller und zu einem Klassiker der Rockgeschichte.

Senza Una Donna – Zucchero feat. Paul Young
Der Hit aus dem Jahre 1991 war eigentlich gar nicht als Duett gedacht. Aber als sich Zucchero und Paul Young zufällig in einem Studio in London treffen, geht alles blitzschnell!

Baker Street – Gerry Rafferty
Ein Saxofon, eine bekannte Straße in London und eine Geschichte über feucht-fröhliche Nächte in diversen Pubs machten „Baker Street“ 1978 zum größten Hit für den schottischen Musiker Gerry Rafferty.

Heartbreak Hotel – Elvis Presley
„Heartbreak Hotel“ war 1956 der erste Nummer-1-Hit für den King. Er singt darin vom Gefühl einer zerbrochenen Liebe. Musikalisch bringen Elvis Presley und seine Band diese Stimmung perfekt auf den Punkt. Doch es war ganz und gar nicht das, was seine Plattenbosse in New York unter Rock'n'Roll verstanden.

Rock Around The Clock – Bill Haley & His Comets
Die Geschichte des Rock’n’Roll beginnt für viele am 20. Mai 1954 – mit der Veröffentlichung der Single „Rock Around The Clock“ von Bill Haley & His Comets. Als Titel- und Abspannsong des Films „Blackboard Jungle“ („Saat der Gewalt“) wird der Song 1955 zum internationalen Hit. In Deutschland ist der Song der erste englischsprachige Nummer-1-Hit und Bill Haley & His Comets werden als erste Künstler mit einer Goldene Schallplatte für mehr als 500.000 verkaufte Singles ausgezeichnet.

Westerland – Die Ärzte
Als die Ärzte 1988 ihre ironische Urlaubshymne auf die Stadt Westerland veröffentlichen, ist das eine Abrechnung mit den in ihren Augen typischen Sylt-Touristen: „Oberflächlich, protzig und reich!“ Inzwischen haben auch Farin Urlaub und Bela B. mit der Stadt und Sylt ihren Frieden gemacht.

Despacito – Luis Fonsi
Mit „Despacito“ gelang Luis Fonsi 2017 ein weltweiter Hit: Platz 1 in über 20 Ländern, darunter natürlich auch in Deutschland. Mit über 1,7 Millionen verkauften Downloads ist „Despacito“ auch die erfolgreichste Single in Deutschland seit 1975. Dazu kommen über sechs Milliarden Klicks bei Youtube für das Video. Der Song selbst war schnell geschrieben, erzählt der Puerto-Ricaner.

Angels – Robbie Williams
„Angels“ hat Robbie Williams' Solo-Karriere gerettet. Ein Song, der tröstet, zuversichtlich nach vorne blickt und das Live-Highlight bei jedem seiner Konzerte ist.

Wind Of Change – Scorpions
Als die Scorpions 1989 in Moskau auf einem Festival spielen, hat Sänger Klaus Meine das Gefühl, dass sich politisch etwas verändert. Sein Song „Wind Of Change“ wird als Soundtrack zum friedlichen Ende des Kalten Krieges ein Welthit.

Jessie's Girl – Rick Springfield
Der Australier Rick Springfield war Anfang der 80er-Jahre als Musiker in der Versenkung verschwunden und hielt sich nur durch kleine Schauspieler-Jobs über Wasser. Und dann kam „Jessie's Girl“,

Last Resort – Papa Roach
Trigger-Warnung: In diesem Podcast geht es um das Thema Suizid. Für die Rock- und Metalband Papa Roach war „Last Resort“ der große Durchbruch. Doch hinter dem Song mit einem der bekanntesten Gitarren-Riffs der Rockgeschichte steckt eine tragische Geschichte, die Sänger Jacoby Shaddix zu dem eindrücklichem Text inspiriert hat.

Another Brick In The Wall – Pink Floyd
Erziehung, Entfremdung und eine imaginäre Mauer. Um all das geht es in Pink Floyds größtem Single-Hit „Another Brick In The Wall“.

Rosanna – Toto
Ein legendärer Drumbeat, eine Frau namens Rosanna und endlich ein Hit für Toto!

I Will Always Love You – Whitney Houston
Produzent David Foster bezeichnete I Will Always Love You als „das Liebeslied des 20. Jahrhunderts“. Geschrieben hat den Song Country-Ikone Dolly Parton, Elvis wollte es covern und Whitney Houston machte es 1992 zum Hit.

Nothing Else Matters – Metallica
Ein persönlich gefärbter Song von Metallica-Frontmann James Hetfield wird zum größten Hit für die US-Metalband. Eigentlich sollte die Ballade gar nicht auf das sogenannte „Black Album“, aber Drummer Lars Ulrich überzeugte schließlich James Hetfield.

Every Breath You Take – The Police
Der größte Hit von The Police entstand in einer Zeit, in der die Band um Frontmann Sting sich schon kurz vor der Auflösung befand. Ein Klassiker wurde es trotzdem.

Verdamp lang her – BAP
Verdamp lang her machte die Kölner Rockband BAP 1981 in ganz Deutschland bekannt – trotz des kölschen Dialekts. Aber was genau meinte BAP-Frontmann Wolfgang Niedecken denn mit Verdamp lang her und wie kam Gitarrist Klaus Major Heuser auf das legendäre Riff?

What's Love Got To Do With It – Tina Turner
1984 gelingt Tina Turner mit ihrem Hit „What's Love Got To Do It“ ein grandioses Comeback.

The Look Of Love – ABC
Weniger Punk, mehr Pop. Das war das Rezept von ABC-Sänger Martin Fry, um mit der Single The Look of Love die UK-Charts zu erobern. Ob sein Plan aufging?

Wake Me Up – Avicii
Star-DJ Avicii schaffte mit „Wake Me Up“ eine einzigartige Kombination aus ganz unterschiedlichen Stilen: Folk-, Country- und Bluegrass-Elemente verband er kongenial mit House-Beats. Dazu kamen eine gnadenlos gute Melodie und die Stimme von Soulsänger Aloe Blacc. Fertig war der Sommerhit 2013.

Die Da!?! – Die Fantastischen Vier
„Die Da!?!“ ist 1992 der kommerzielle Durchbruch für die Fantastischen Vier und bringt den deutschen Hip-Hop ins Radio. In der deutschen Rapszene gefällt das vielen gar nicht. Musikerkollegen und Kritiker sprechen von „Verrat am deutschen Hip-Hop“. Das geht so weit, dass die Fantastischen Vier ihren größten Hit über Jahrzehnte nicht mehr live spielen…

The Look – Roxette
Es ist kein Plattenboss, der Roxette zu Weltstars macht – sondern ein Austauschstudent namens Dean Cushman. Durch ihn wird „The Look“ zum Nummer-1-Hit in den USA und Roxette starten ihre Weltkarriere.

Big in Japan – Alphaville
„Big In Japan“ ist eine Art Wunschtraum: Wenn du es hier nicht schaffst, dann vieleicht in Japan! Der Song wurde Alphavilles größter Hit.

I Won't Back Down – Tom Petty
Als Tom Petty 1989 „I Won't Back Down“ aufnahm, war das für ihn auch eine Art Therapie. Ein Brandstifter hatte sein Haus angezündet und Tom musste mit seiner Familie wochenlang in Hotels leben. Mit Hilfe seiner Freunde Jeff Lynne und George Harrison wird der Song einer seiner größten Hits.

It Wasn't Me - Shaggy
„It Wasn't Me“ ein Hit? Nicht für das US-Plattenlabel von Shaggy. Als ein hawaiianischer DJ im Frühjahr 2000 den Song jedoch in Dauerschleife spielt, wird der Song am Ende doch noch zum Klassiker und begründet das Genre Dancehall.

Thank You – Dido
US-Rapper Eminem macht Didos „Thank You“ unverhofft zum Hit. Der Grund: Er verwendet ein Sample daraus mit Didos Gesang für seinen Song „Stan“. Dido spielt später sogar im Video zu „Stan“ mit.

The Way It Is – Bruce Hornsby and The Range
Bruce Hornsbys größter Hit „The Way It Is“ von 1986 handelt von der Einführung der gleichen Bürgerrechte für schwarze und weiße US-Bürger, dem sogenannten Civil Rights Act von 1964.

Sex Bomb – Tom Jones feat. Mousse T.
Eigentlich ist das Album „Reload“ von Tom Jones schon fast fertig, da hört er das „Sex-Bomb“-Demo des Produzenten Mousse T.. Der hat den Song eigentlich für sich selbst geschrieben, doch mit dem 59-jährigen britischen Star und dessen Reibeisenstimme wird „Sex Bomb“ unweigerlich zum Hit.

God Is A DJ – Faithless
„God is a DJ“ singt Maxi Jazz 1998 auf der neuen Single der britischen House-Band Faithless. Maxi Jazz hat dieses Gefühl in vielen Konzerten erlebt und spielt sich mit diesem neuen Faithless-Hit, zwei Jahre nach ihrem Erfolg mit „Insomnia“, erneut die internationalen Charts.

Fade To Grey – Visage
Aus einem Liebhaber-Projekt wurde einer der größten Hits der 80er-Jahre und der Startschuss für die europäische Dance-Szene: „Fade To Grey“ von Visage.

Take on me – a-ha
Erst im dritten Anlauf wurde „Take On Me“ von a-ha zum Hit – dann aber richtig!

These Dreams – Heart
Mitte der 80er-Jahre musste sich die US-Rockband Heart um die beiden Schwestern Ann und Nancy Wilson neu erfinden. Mit dem gleichnamigen Album „Heart“ und einem Soundwechsel hin zum Mainstream-Rock wurden sie zu Stars bei MTV und Dauergästen in den Charts. Mit der Single „These Dreams“ gelang ihnen sogar ihr allererster Nummer-1-Hit.