
Die größten Hits und ihre Geschichte
336 episodes — Page 4 of 7

Sweet Dreams (Are Made Of This) – Eurythmics
Annie Lennox und Dave Stewart waren zwar kein Liebespaar mehr, dafür starteten sie jetzt als Eurythmics durch. Ihr größter Hit: „Sweet Dreams (Are Made Of This)“.

Sie ist weg – Die Fantastischen Vier
„Sie ist weg“ wird im Oktober 1995 zum ersten Nummer-1-Hit der Fantastischen Vier. Das Stuttgarter Hip-Hop-Quartett Thomas D, Smudo, Michi Beck und Andy Y ist bis heute stolz auf diesen Song.

MfG – Die Fantastischen Vier
Bei einer Fahrt in Thomas Ds Wohnmobil mit viel Champagner kam den Fantas die Idee zu „MfG“. Bis heute ist der Song voller Abkürzugen die kommerziell erfolgreichste Single der Fantastischen Vier.

Somebody That I Used To Know – Gotye feat. Kimbra
Monate lang hat Gotye an „Somebody That I Used To Know“ gearbeitet. In einem kleinen Schuppen im Garten der Eltern entsteht der Song, den bald die ganze Welt kennt und für den Gotye später einen Grammy verliehen bekommt.

Dust In The Wind – Kansas
Die nachdenkliche Ballade „Dust In The Wind“ entstand durch Zufall. Kansas-Gitarrist Kerry Livgren probierte auf seiner Akustik-Gitarre gerade eine neue Anschlagtechnik aus, als seine Frau aufhorchte und sagte: „Mach doch einen Song daraus!“ Die Band war eher für Progressive-Rock bekannt, doch auch seine Mitmusiker mochten die schlichte Ballade und „Dust In The Wind“ wird 1978 zum größten Hit für Kansas.

Radioactive – Imagine Dragons
„Radioactive“ von Imagine Dragons gehört zu den erfolgreichsten Songs der Popgeschichte. Die 2012 vom Album „Night Visions“ ausgekoppelte Single verkaufte sich bis heute weltweit über 13 Millionen Mal, hielt sich insgesamt 87 Wochen in den US-Charts und wurde bei den Grammy Awards 2014 für die Beste Rock-Darbietung ausgezeichnet. Dabei ist das Thema des Songs eher düster.

Numb / Encore – Jay-Z & Linkin Park
Mit „Numb“ landen Linkin Park 2003 einen großen Hit. Ursprünglich für ein Mashup-Projekt des Musiksender MTV nehmen sie den Song ein Jahr später zusammen mit Jay-Z in einer neuen Version auf. Der Rap-Star und die Nu-Metal-Band: ein perfektes Match.

Lieder – Adel Tawil
Ein Autobiographie als Song? Eigentlich eine verdammt gute Idee, die Adel Tawil 2013 hatte. Er nennt den Song „Lieder“, packt unzählige musikalische Song- und Künstler-Anspielungen rein, die sein Leben und seine Karriere beeinflusst haben und verkauft damit ganz nebenbei fast 700.000 Singles.

Tage wie diese – Die Toten Hosen
Die erfolgreichste Single der Toten Hosen hatte zunächst Startschwierigkeiten. In der ersten Version passten Text und Musik noch nicht zusammen. Doch dann wurde die Rockhymne „Tage wie diese“ während der Fußball-EM 2012 zum überschwänglichen Hit, der das Leben feiert.

Don't Speak – No Doubt
No-Doubt-Sängerin Gwen Stefani und Bandkollege Tony Kanal waren sieben Jahre ein Paar, doch nach Tonys Seitensprung folgte das Aus. Gwen Stefanie verarbeitet ihren Liebesfrust in neuen Songs und „Don't Speak“ wurde mit über 7 Mio. verkauften Einheiten zum weltweit erfolgreichen Hit.

Livin' On A Prayer – Bon Jovi
Eine Talkbox, zwei Teenager und eine fette Produktion sorgen dafür, dass „Livin' On A Prayer“ zu einem der größten Hits in der Karriere von Bon Jovi werden sollte. Die Single wurde nicht nur zu einem Live-Klassiker, sondern schaffte es 1987 auch bis auf Platz 1 der US-Charts.

Forever Young – Alphaville
„Forever Young“, die dritte Single aus dem gleichnamigen Debütalbum von Alphaville, hat auch Jahrzehnte nach seiner Veröffentlichung 1984 nichts an Bedeutung, Strahlkraft und Brillanz verloren. Ein zeitloser Hit, unzählige Male gecovert und gesampelt. Was die wenigsten Musikfans wissen: „Forever Young“ sollte ursprünglich alles werden – nur keine Ballade.

Run – Snow Patrol
„Chasing Cars“ mag der bislang größte Hit für Snow Patrol gewesen sein. Der wichtigste Song aber ist „Run“, denn ohne ihn würde es die nordirisch-schottische Band heute höchstwahrscheinlich nicht mehr geben. Ein Lied, das von Liebe, Zuversicht und Rettung handelt, hat Snow Patrol im wahrsten Sinne des Wortes gerettet.

Radio Africa – Latin Quarter
Mitte der 80er-Jahre veröffentlichte die britische Band Latin Quarter ihren sozialenkritischen Song Radio Africa. Er handelt von der politisch schwierigen Situation auf dem Kontinent – kein einfacher Stoff für einen Hit.

Are 'Friends' Electric? – Tubeway Army
1979 revolutioniert die britische Band Tubeway Army die Charts. Ihre Single „Are 'Friends' Electric?“ ist der erste Synthiepop-Song, der es in Großbritannien auf Platz 1 schafft. Ob ihnen dieser Erfolg auch gelungen wäre, wenn alle verstanden hätten, worüber Frontmann Gary Numan da eigentlich singt?

Friday I'm In Love – The Cure
Wenn plötzlich Taxifahrer wissen, wer du bist, dann hast du es meistens geschafft. Spätestens seit „Friday I'm In Love“ waren die britischen New-Wave-Rocker von The Cure auch in den Single-Charts angekommen. Dabei hatte Frontmann Robert Smith den Song in nur 30 Minuten fertig.

Kids – MGMT
Zwei Musiknerds, die eigentlich gar keine Popstars sein wollen. Eine betrunkene Partynacht mit überraschendem Ergebnis. Und das Gefühl, dass die eigene Jugend bald vorbei ist. Das ist die Geschichte hinter „Kids“ von MGMT.

Highway To Hell – AC/DC
Es ist AC/DCs absoluter Trademark-Song: „Highway To Hell“. Entstanden ist er im Auto, auf der Toilette und letztendlich im Studio. Die Idee dazu lieferte auch eine berüchtigte Straße in Australien.

Big City Life – Mattafix
Die Großstadt ist grau und anonym. Vor allem dann, wenn man wie Mattafix-Sänger Marlon Roudette in der Karibik aufgewachsen ist. Als er wieder in seine Geburtsstadt London zurückkehrt, schreibt er einen Song über seine Eindrücke. Was zu diesem Zeitpunkt noch niemand weiß: Wenig später wird „Big City Life“ ganz Großbritannien bewegen.

Alles nur geklaut - Die Prinzen
Die Mischung aus A-cappella-Gesang und elektronischen Beats war das Erfolgsrezept der Prinzen. Dieser einzigartige Sound und der Wortwitz machen „Alles nur geklaut“ zu einem der erfolgreichsten Hits der 90er-Jahre.

Zombie – Cranberries
Ein gewaltiges Gitarren-Riff, ein politischer Text und eine starke Melodie sorgten dafür, dass es die Cranberries mit „Zombie“ im September 1994 bis auf Platz 1 der deutschen Single-Charts schafften.

We Didn't Start The Fire – Billy Joel
Billy Joel war gerade 40 geworden, da behauptete ein 20-jähriger Bekannter: „Die heutige Jugend hat es viel schwerer als Billys Generation.“ Der sah das anders und packte seine Antwort in einen Song: „We Didn't Start The Fire“.

We Are The People – Empire Of The Sun
„We Are The People“ wurde 2010 mit fast zwei Jahren Verspätung zum Nummer-1-Hit in den deutschen Single-Charts. Der Grund: Ein Werbespot eines großen Mobilfunkanbieters, in dem der Song prominent eingebaut war. Für das Duo aus Australien kam dieser Erfolg völlig überraschend.

Nothing Ever Happens – Del Amitri
Mit „Nothing Ever Happens“ gelingt der schottischen Band Del Amitri ein eher ungewöhnlicher Hit. Hinter dem eingängig-melancholischen Folk-Song verbirgt sich ein bissiger Kommentar zur wirtschaftlichen Krise in Großbritannien Ende der 80er-Jahre.

Mmmbop – Hanson
„Mmmbop“ ist die erste Single der drei Brüder Isaac, Taylor und Zac Hanson. Und die bringt 1997 die ganze Welt in Tanzlaune. Dabei könnte der Kontrast zwischen Melodie und Text kaum größer sein.

Owner Of A Lonely Heart – Yes
Starproduzent Trevor Horn machte 1983 aus der altmodischen, britischen Progressive-Rock-Band Yes fast über Nacht ein Chart-Phänomen. „Owner Of A Lonely Heart“ wurde ein weltweiter Nummer-1-Hit uns klingt auch heute noch modern.

Come On Eileen – Dexys Midnight Runners
„Come On Eileen“ ist weder Synthie-Pop noch New Wave oder Mainstream-Rock und wurde trotzdem zu einem der größten Hits der 80er-Jahre. Die Dexys Midnight Runners hatten 1982 den Mut, einen Folk-Rock-Song als Single auszukoppeln, in dem nicht nur dreimal die Tonart, sondern dazu auch noch mehrere Male das Tempo gewechselt wird. Ihr einziges Ziel: „Come On Eileen“ sollte gut klingen und tanzbar sein.

80 Millionen – Max Giesinger
Fußball-EM-Hit und emotionale Hymne: „80 Millionen“ wird 2016 für Max Giesinger endlich zum verdienten Durchbruch. Nach Casting-Show-Teilnahme und langer Durststrecke schafft es der Sänger und Songwriter aus dem badischen Busenbach im Juni 2016 sogar bis auf Platz 2 der deutschen Single-Charts.

Like A Virgin – Madonna
Mit ihrem Hit „Like A Virgin“ kommt die Karriere von Madonna erst richtig in Gang.

Don't Look Back In Anger – Oasis
„Don’t Look Back In Anger“ von Oasis ist die Britpop-Hymne überhaupt. Der Song wurde am 19. Februar 1996 als vierte Single aus dem Erfolgsalbum „(What’s The Story) Morning Glory“ veröffentlicht und schaffte es sofort auf Platz 1 in die britischen Charts.

Another Day In Paradise – Phil Collins
„Another Day In Paradise“, der siebte US-Solo-Nummer-1-Hit von Phil Collins, ist einer seiner wenigen Songs mit einer sozialkritischen Botschaft. Die Fans aber reagierten positiv darauf und machten ihn am 23. Dezember 1989 zum letzten US-Nummer-1-Hit der 80er und zwei Wochen später zum ersten der 90er-Jahre.

Holding Back The Years – Simply Red
„Holding Back The Years“ hatte Mick Hucknall, Frontmann und Sänger von Simply Red, schon im Frühjahr 1978 als 17-jähriger Teenager geschrieben. Acht Jahre später steht die Soul-Ballade auf Platz 1 der US-Charts und ist bis heute der größte Hit der britischen Band.

Geile Zeit – Juli
„Ja, ich weiß, es war 'ne geile Zeit“. Diese kurze Zeile, dieser Song von Juli hat Anfang der 00er-Jahre eine ganze Generation geprägt. Die Neue Neue Deutsche Welle war da und die Band aus Gießen um Sängerin Eva Briegel hatte nach Perfekte Welle plötzlich noch einen größeren Hit in den Charts und im Radio. Gerechnet hatte damit allerdings niemand.

Can’t Hold Us – Macklemore & Ryan Lewis feat. Ray Dalton
Rapper Macklemore und Produzent Ryan Lewis gelten als eines der legendärsten amerikanische Duos, was vor allem an ihrem Debütalbum „The Heist“ liegt. Die Single „Can't Hold Us“ ist ein genialer Mix aus Hip-Hop und Pop und wurde auch dank des Sängers Ray Dalton zum Welthit.

Human – Human League
Nach ihrem großen Hit „Don't You Want Me“ gelingt der britischen New-Wave-Band Human League mit dem US-Produzenten-Team Jimmy Jam und Terry Lewis und „Human“ ein erfolgreiches Comeback.

Careless Whisper – George Michael
Solo-Single oder Wham-Hit? Schnulzige Ballade oder traumhafter Pop-Song? „Careless Whisper“ von George Michael ist irgendwie ein bisschen etwas von allem und tatsächlich im Bus entstanden.

Mensch – Herbert Grönemeyer
Nach privaten Schicksalsschlägen schafft Herbert Grönemeyer 2002 mit dem Album und der Single „Mensch“ ein beeindruckendes musikalisches Comeback. Seine Tochter machte ihm Mut: „Du hörst nicht auf zu singen!“

Stay With Me – Sam Smith
„Danke, dass du mein Herz gebrochen hast, denn du hast mir dadurch vier Grammys beschert.“ Das sagt Sam Smith in seiner Dankesrede, als Sam für das Debütalbum „In The Lonely Hour“ ausgezeichnet wird. Alle Songs darauf handeln von einer unerwiderten Liebe, der Welthit „Stay With Me“ von einem One-Night-Stand.

Wherever You Will Go – The Calling
Jahrelang hatten The Calling diesen Song in der Schublade liegen und glaubten fest an sein Potential und ihren großen Durchbruch. Aber erst ein Cameo-Auftritt im Teenie-Film „Coyote Ugly“ und die tragischen Ereignisse des 11. September 2001 machten „Wherever You Will Go“ zu einer Hymne der Hoffnung und zu einem der größten Hits der 2000er-Jahre.

Locomotive Breath – Jethro Tull
Ein ungewollter Dancehit, ein Song über den gesellschaftlichen, kulturellen und technologischen Wandel und über Nachhaltigkeit: "Locomotive Breath" hat viele Facetten, ist aber vor allem eine Metapher für das Leben.

Sweet Sixteen – Billy Idol
Während der britisch-amerikanische Ex-Punker international eher mit Rocksongs wie „Rebel Yell“, „White Wedding“ oder „Flesh For Fantasy“ Charterfolge feierte, war in Deutschland die sanfte Akustik-Shuffle-Ballade „Sweet Sixteen“ sein größter Hit. Inspirieren ließ sich Billy Idol dazu von einem lettischen Einwanderer, der seiner verflossenen Braut gleich ein ganzes Schloss aus Korallenfelsen baute.

Rehab – Amy Winehouse
Amy Winehouse hat wegen privater Sorgen immer wieder Alkohol- und Drogenprobleme. Eine Entziehungskur aber braucht sie ihrer Meinung nach nicht und schreibt für das Album „Back To Black“ 2006 deshalb den Hit „Rehab“. Fünf Jahre später stirbt sie an den Folgen einer Alkoholvergiftung.

U Can't Touch This – MC Hammer
Hip-Hop-Fans nannten es Ausverkauf, andere einfach einen Megahit. Fakt ist: Mit „U Can't Touch This“, einem weltweiten Nummer-1-Erfolg, katapultierte MC Hammer den Hip-Hop Anfang der 90er-Jahre in den Mainstream. Weg vom bösen Ghetto-Gangster-Rap, hin zum Spaß, zum massentauglichen Pop inklusive Ballon-Hosen-Style. Ohne „Superfreak“ von Rick James hätte es „U Can't Touch This“ allerdings nie gegeben.

Proud Mary – Ike & Tina Turner
Aus dem Originalhit von Creedence Clearwater Revival machten Ike & Tina Turner 1971 eine ganz eigene bluesige Version. Tina Turner nennt den Song heute noch liebevoll statt „Proud Mary“ einfach nur „Mary“.

Mad World – Tears For Fears
„Mad World“ ist der erste große Hit für Tears For Fears. Doch 20 Jahre später wird ausgerechnet eine Coverversion des Songs noch erfolgreicher als das Original. Und selbst Tears For Fears sagen heute: „Das Cover ist besser als unser Song.“

Joyride – Roxette
Was haben eine Liebesbotschaft auf einem Klavier, ein Monty-Python-Song und die Beatles mit einem der größten Hits der 90er-Jahre zu tun? Wenn es nach Per Gessle von Roxette geht, sehr viel.

All I Wanna Do – Sheryl Crow
Mit dem Country-Pop-Song „All I Wanna Do“ gelang der amerikanischen Sängerin Sheryl Crow Mitte der 90er-Jahre der internationale Durchbruch. Doch ohne ein gebrauchtes Gedichtbuch hätte es den Hit nie gegeben.

No One – Alicia Keys
Eigentlich waren alle Songs für Alicia Keys' drittes Album „As I Am“ bereits aufgenommen, doch dann kam diese eine magische Nacht. Im Tonstudio sollten nur noch letzte Kleinigkeiten fertiggemacht werden, als Alicia plötzlich die Akkorde und der Text zu „No One“ einfielen. Das Ergebnis: einer ihrer bis heute größten Hits.

You've Got A Friend – Carole King & James Taylor
Es ist der wohl schönste Popsong über Freundschaft: „You’ve Got A Friend“, geschrieben von Carole King, zum Hit gemacht von James Taylor. „You’ve Got A Friend“ erzählt auch die Geschichte der langjährigen und großen Freundschaft zwischen den beiden. Und nein, ein Liebespaar waren sie nie!

Kids In America – Kim Wilde
Kim Wildes Debütsingle über die Vorstellung einer perfekten Jugend in Amerika bedeutete 1981 sofort den Durchbruch für die damals 20-jährige Britin. Und: „Kids In America“ war eine absolute Familien-Gemeinschaftsproduktion.