
Die größten Hits und ihre Geschichte
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Sarah Connor – The Best Side Of Life
„The Best Side Of Life” ist ein Klassiker in der Weihnachtszeit. Doch ohne einen Flugzeugabsturz mit dramatischen Folgen hätte Sarah Connor diesen Song vielleicht nie gesungen.
Santa Claus Is Comin' To Town – Bruce Springsteen
Bruce Springsteen und die E Street Band haben ihn in ihrer legendären Live-Version zum Weihnachtshit gemacht: „Santa Claus Is Coming To Town“. Dabei ist der Originalsong schon aus den 30er-Jahren des 20. Jahrhunderts und wurde seitdem schon über 200 Mal gecovert.

Merry Christmas – Ed Sheeran & Elton John
Auch wenn es viele Jahr für Jahr versuchen – kaum jemand landet noch einen neuen großen Christmas-Hit. Wenn das jemand schafft, dann sind es die beiden britischen Superstars Ed Sheeran und Elton John.

Thank God It's Christmas – Queen
Queen brauchten 1984 dringend einen Weihnachtshit. Schließlich hatten sie noch keinen und Wham! arbeiteten wohl gerade an „Last Christmas“. Während Frontmann Freddie Mercury und Bassist John Deacon sich aber lieber im Sommerurlaub am Pool erholten, machten sich Gitarrist Brian May und Schlagzeuger Roger Taylor erstmal getrennt und späer dann im Verbund an die Arbeit. Das Resultat: „Thank God It's Christmas“. Heute ist der X-Mas-Hit aus keiner Weihnachtsplayliste mehr wegzudenken.

Insomnia – Faithless
Es ist einer der ikonischsten Dancefloor-Hits der Musikgeschichte: „Insomnia“ von Faithless. 1995 landete der Song über die europäischen Clubs erst im deutschen Radio und dann in den Charts. Platz 2 in Deutschland, Platz 3 in Großbritannien. Es war der endgültige Durchbruch für das britische Techno- und Trance-Projekt.

Tainted Love – Soft Cell
Vom Soul-Original zum Cover-Nummer-1-Hit: „Tainted Love“ von Soft Cell.

West End Girls – Pet Shop Boys
Rap, Stöckelschuhe und der Großstadt-Dschungel von London. Das sind die wesentlichen Bestandteile des ersten und größten Hits der Pet Shop Boys: „West End Girls“.

I Belong To You – Eros Ramazotti & Anastacia
Mit „I Belong To You“ schafften Eros Ramazzotti und Anastacia, was ihnen als Solo-Künstler bislang nicht gelungen ist: einen Nummer-1-Hit in Deutschland. Das Duett war der Wunsch von Eros' Tochter Aurora.

Dance Monkey – Tones And I
Ein Song, der eigentlich gar nicht für die Charts gemacht war. Sondern fürs Hostel. Für den Strand. Für den Dienstagabend im australischen Byron Bay. Und für alle, die tanzen wollen – auch auf der Straße. Was dann passiert, ist fast zu groß, um es zu begreifen. Ein Song wird zur Welthymne – und der Sound einer Nacht zum Soundtrack für Milliarden.

Gangsta's Paradise – Coolio ft. LV
„Gangsta’s Paradise“ von Coolio feat. LV wird 1995 zum Hit des Jahres und ist mit weltweit fast sechs Millionen verkauften Exemplaren auch eine der erfolgreichsten Singles aller Zeiten.

Du trägst keine Liebe in dir – Echt
Ein Song wie ein Gedicht: „Du trägst keine Liebe in dir“, geschrieben von Michel van Dyke. Für die Teenieband Echt war es 1999 nicht nur ihr größter Hit, sondern auch der endgültige Durchbruch. Entstanden ist das Lied nach einer wahren Geschichte.

If I Was – Midge Ure
Der schottische Sänger und Songwriter Midge Ure feierte mit der Band Ultravox, mit Visage und dem Afrika-Hilfsprojekt Band Aid Anfang und Mitte der 80er-Jahre große Erfolge in den Charts. Höchste Zeit für den Start seiner Solo-Karriere. Die Single „If I Was“, ein ungewöhnliches Liebeslied, sollte ihm 1985 schließlich den Durchbruch bringen.
Bohemian Rhapsody – Queen
Opernhafte Chöre und Rock-Gitarren: in „Bohemian Rhapsody“ lassen Queen 1975 ihrer Fantasie freien Lauf. Sänger Freddie Mercury hatte die Idee zu dem Klassiker.

In The Shadows – The Rasmus
The Rasmus beginnen ihre Karriere Anfang der 90er als Schülerband und werden mit ihrem melodischen Metal-Rock in ihrer Heimat Finnland schon bald lokale Stars. 2003 feiert die Band dann mit dem Album „Dead Letters“ und ihrem kraftvollen Rock-Hit „In The Shadows“ den internationalen Durchbruch.

You Keep Me Hangin' On – Kim Wilde
Mit ihrer ungewöhnlichen Cover-Version des Motown-Klassikers „You Keep Me Hangin' On“ steht die Engländerin Kim Wilde im Mai 1987 sogar auf Platz 1 der US-Charts. Musik ist bei den Wildes seit jeher eine Familienangelegenheit gewesen.

Catch & Release (Deepend Remix) – Matt Simons
Nicht in seiner Heimat Amerika, sondern in Europa beginnt Matt Simons Musikkarriere. Sein Hit „Catch & Release“ hatte allerdings ein lange Reise bis zum Erfolg. In dem Song philosophiert Matt über das Leben und tägliche Herausforderungen von uns allen.

Narcotic – Liquido
Hört man die ersten Takte dieses Songs, gespielt auf einem etwas schräg klingenden Keyboard inklusive verzerrter Indie-Rock-Gitarre, weiß man sofort: Das ist „Narcotic“ von Liquido. Ende der 90er-Jahre gelang der Band aus der Nähe von Heidelberg damit ein völlig überraschender Welthit.

Viva la vida – Coldplay
In „Viva la Vida“ feiern Coldplay die positive Kraft der Veränderung. Zwei Gemälde von Frida Kahlo und Eugéne Delacroix waren die Inspiration für Titel, Text und Cover.

Uptown Funk – Mark Ronson feat. Bruno Mars
Was als Jam von Bruno Mars und seiner Band begann, wurde unter der Regie von Produzent Mark Ronson zu einem Welthit. „Uptown Funk“ steckt voller Funk-Referenzen und wurde gleich zwei Mal bei den Grammys ausgezeichnet.

In The Air Tonight - Phil Collins
'In The Air Tonight' heißt 1981 der erste große Solo-Hit des Genesis-Sängers und Schlagzeugers Phil Collins. Ein monotoner Drum-Beat und Phil Collins' neuer wuchtiger Schlagzeug-Sound sind seine Markenzeichen.

Shout – Tears For Fears
„Shout", dieser kraftvolle Protest-Song war 1985 der erste Nummer-1-Hit für das britische New-Wave-Duo Tears For Fears. Roland Orzabal und Curt Smith verkauften über 800.000 Singles und legten damit den Grundstein für eine Welt-Karriere. Auch das Album „Songs From The Big Chair“ mit dem weiteren Nummer-1-Hit „Everybody Wants To Rule The World” wurde mit 7 Millionen verkauften Exemplaren zum globalen Erfolg.

Wonderwall – Oasis
„Wonderwall“ ist die Britpop-Hymne schlechthin und der bekannteste Song von Oasis. Trotzdem haben ihn die Gallagher-Brüder zeitweise nicht bei ihren Konzerten gespielt. Bei ihrer großen Reunion-Tour stand er aber wieder auf der Setliste.

Karma Chameleon – Culture Club
Ein spleeniger Sänger, eine fantastische Melodie und die ungewöhnliche Kombination aus „Karma“ und „Chameleon“ – fertig war der Nummer-1-Hit für Culture Club.

Nine Million Bicycles – Katie Melua
Es gibt neun Millionen Fahrräder in Beijing. Diese Zahl hörten die britisch-georgische Sängerin Katie Melua und ihr Produzent Mike Batt bei einer Stadtführung in der Chinesischen Hauptstadt. Das ist ein guter Titel für einen Song, dachte sich Mike Batt, und schrieb ein romantisches Liebeslied mit sanften Flötenklängen. Der Text von den neun Millionen Fahrräder in Beijing, der Größe des Universums und der Tatsache, dass die Sängerin jemanden ewig, bis zu seinem Ende liebt.

Belfast Child – Simple Minds
Als die Band Simple Minds 1987 im Studio an ihrem neuen Album arbeitet, kommen bei einem Bombenanschlag in Nordirland elf Menschen ums Leben. Über einen alten Folksong schreibt Sänger Jim Kerr spontan das Lied „Belfast Child“.

The Logical Song – Supertramp
Ein Wurlitzer-Piano, Kastagnetten und die Falsett-Stimme von Roger Hodgson. Fertig ist „The Logical Song“, ein Hit über Jugend, Erziehung und den Sinn des Lebens.

Emanuela – Fettes Brot
Ursprünglich hieß der Song „Mit dem Fahrrad durch Venezuela“. Fraglich, ob Fettes Brot damit ihren bisher größten Hit gelandet hätten. „Emanuela“ schafft es immerhin bis auf Platz 3 der deutschen Single-Charts. Außerdem war er der meist downgeloadeste Titel des Jahres und das meist gepfiffene Lied der 2000er, sagen Doktor Renz und König Boris.

Beat it – Michael Jackson
„Beat It“ war anders, neu und innovativ: Es verband zum ersten Mal R&B mit Rock. Gitarrist Eddie Van Halen spielt übrigens das legendäre Solo, kommt aber nicht in den Credits vor.

Blurred Lines – Robin Thicke feat. Pharrell Williams & T.I.
Er wolle einen Song so ähnlich wie „Got To Give It Up“ von Marvin Gaye, sagte Sänger Robin Thicke zu Produzent Pharrell Williams. Kurz darauf werden die Single „Blurred Lines“ und das sexy Video zum weltweiten Hit. „Das ist ein Plagiat“, beschwerten sich die Erben von Marvin Gaye und verklagten Robin Thicke und Pharrell Williams erfolgreich.

How You Remind Me – Nickelback
Man nehme harte Gitarren, ersetze sie dann durch akustisch klingende, schreibe einen prägnanten Refrain und verbinde alles mit einer komplizierten Liebesgeschichte. Klingt erstmal überhaupt nicht nach Hit. Passiert ist mit „How You Remind Me“ aber das genaue Gegenteil. Die kanadische Rockband Nickelback feierte mit diesem Song ihren bis heute größten Chart-Erfolg: Platz 1 in den USA.

Maid of Orleans – OMD
Als OMD in Frankreich auf Tour sind, kommt Sänger Andy McCluskey die Idee ein Lieder über Johanna von Orléans zu schreiben.

Easy Lover – Philip Bailey & Phil Collins
Das Duett „Easy Lover“ von Philip Bailey und Phil Collins steht im März 1985 für drei Wochen auf Platz 1 der UK-Charts. Es ist der größte Solo-Erfolg für Philip Bailey, der seit den frühen 70ern Sänger der amerikanischen Soul- und Funk-Band Earth Wind And Fire ist.

Riptide – Vance Joy
Eigentlich hat der australische Singer-Songwriter Vance Joy von einer Karriere als Profisportler geträumt. Aber da ist dieser eine Song, den er seit Jahren im Hinterkopf hat. Als er „Riptide“ veröffentlicht, beginnt für Vance Joy eine Weltkarriere als Musiker.

Africa – Toto
Toto-Gitarrist Steve Lukather glaubte nicht an das Hit-Potential von „Africa“, einem nostalgischen Song über Liebe, Sehnsucht und den so faszinierenden Kontinent. Keyboarder David Paich aber, der das Lied geschrieben hatte, war überzeugt von seinem Werk – und sollte recht behalten.

Bitter Sweet Symphony – The Verve
Rechtsstreitigkeiten um ein Orchester-Sample der Rolling Stones und Plagiatsvorwürfe überschatten den riesigen Erfolg von „Bitter Sweet Symphony“. Dieser Hit hat The Verve nicht wirklich Glück gebracht.

Born This Way – Lady Gaga
„Born This Way“ ist 2011 nicht nur Lady Gagas dritter Nummer-1-Hit, sie präsentierte diesen Song auch bei den Grammy Awards mit einer spektakulären Performance, bei der sie als eine Art futuristischer Embryo aus einen Ei schlüpfte.

High Hopes – Pink Floyd
„High Hopes“ ist der stärkste Song und der größte Hit aus dem Erfolgs-Album „The Division Bell“, das Pink Floyd in der Besetzung David Gilmour, Nick Mason und Richard Wright im März 1994 veröffentlichen und das sich weltweit über 12 Millionen Mal verkaufen sollte.

In The Summertime – Mungo Jerry
Fragst du nach dem ersten echten Sommerhit, kann es nur eine Antwort geben: In The Summertime von Mungo Jerry. 1970 ein weltweiter Nummer-1-Hit und mit 30 Millionen verkauften Singles einer der erfolgreichsten Songs aller Zeiten. Ray Dorset, Sänger, Frontmann und Gitarrist von Mungo Jerry schrieb das Lied in nur 30 Minuten.

Bacardi Feeling (Summer Dreamin') – Kate Yanai
Vom Werbe-Jingle für Rum zum Sommer-Hit 1991. Bacardi Feeling (Summer Dreamin') hat eine verblüffende Entwicklung genommen und die US-Sängerin Kate Yanai völlig kalt erwischt. Aufgenommen während einer Tournee mit France Gall in Frankreich hatte sie das Liedchen nämlich schnell wieder vergessen.

Get The Party Started – Pink
Anfang des Jahrtausends wollte sich Pink verändern und auf einen rockigeren Sound setzen. Mit Linda Perry von den 4 Non Blondes fand sie die passende Partnerin dafür. Das Resultat: Der Nummer-1-Hit „Get The Party Started“.

Chasing Cars – Snow Patrol
Mithilfe der amerikanischen TV-Serie „Grey's Anatomy“ wird „Chasing Cars“ von Snow Patrol 2006 zum Welthit.

Shape Of You – Ed Sheeran
Ed Sheerans bis heute größter Hit war in nur 90 Minuten geschrieben, produziert und gemischt. Das Erfolgsgeheimnis von „Shape Of You“ ist seine einfache Struktur und sein Ohrwurm-Charakter.

Je Veux – Zaz
Die Französin Zaz kam 2010 wie aus dem Nichts und eroberte mit ihrem Hit Je Veux und ihrem Debütalbum Zaz nicht nur die Charts, sondern auch die Herzen vieler Fans weltweit. Ihre charmante, sympathische Art und ihre hohe Musikalität sind eine unschlagbare Kombination.

Sledgehammer – Peter Gabriel
„Sledgehammer“ ist bis heute Peter Gabriels erfolgreichster Hit und schaffte es sogar in den USA bis auf Platz 1 der Charts. Einen großen Anteil daran hatte auch das innovative Musikvideo.

Everlong – Foo Fighters
„Everlong“ ist das, was man im Popbusiness einen „Grower“ nennt. 20 Jahre nach Veröffentlichung im August 1997 bekamen die Foo Fighters für die Single eine Platin-Auszeichnung in den USA für mehr als eine Million verkaufter Exemplare. Angefangen hatte alles mit einer Akustik-Version in einer Radioshow.

Tom's Diner – Suzanne Vega feat. DNA
In der Remix-Version wird „Tom's Diner“ von Suzanne Vega zum Hit. Obwohl das gleichnamige New Yorker Lokal dadurch bekannt wurde, muss die Sängerin ihren Kaffee dort immer noch selbst bezahlen.

Graceland – Paul Simon
Mit dem Album „Graceland“ gelang Paul Simon 1986 ein beeindruckendes Comeback. Der gleichnamige Hit vermischt auf kongeniale Weise afrikanische und amerikanische Sounds.

Losing My Religion – R.E.M.
Eigentlich wollte R.E.M.-Gitarrist Peter Buck nur Mandoline lernen, dann fiel ihm die markante Melodie zu „Losing My Religion“ ein.

Just Give Me A Reason – Pink feat. Nate Ruess
Eigentlich sollte Fun-Sänger Nate Ruess Pink nur beim Songwriting helfen. Die eindringliche Ballade „Just Give Me A Reason“ über eine Beziehungskrise wurde dann ein Duett und der bis heute größte Hit für Pink.

Escapism – Raye, 070 Shake
Es gibt wenige Künstlerinnen, die so eine Reise hinter sich haben, wie Raye. Als sie es endlich aus den Zwängen ihres Plattenvertrags herausschafft, veröffentlicht sie ihr Debütalbum. Darauf ist auch „Escapism“, ein Song wie ein Befreihungsschlag.