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Chaos Computer Club - archive feed

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Abschlussveranstaltung (vcfb22)

Oct 9, 202213 min

OCTOI (vcfb22)

Mit der in den letzten Jahren abgeschlossenen Abschaltung der öffentlichen digitalen Telefonnetze (ISDN/PDH/TDM) der 1980er- und 1990er-Jahre wurde es unmöglich, entsprechende Geräte wie ISDN-Karten, Terminaladapter, Videotelefone etc. noch standortübergreifend zu betreiben. Der Vortrag beschreibt das Netzwerk "Osmocom Community TDM over IP" (OCTOI), welches in den letzten Jahren von Enthusiasten aufgebaut wurde. Mittels OCTOI können alte ISDN-(Video-)Telefone, Terminaladapter, ISDN-Karten für PC o.Ä., BTX-Terminals, Nebenstellenanlagen, Musiktaxis, RAS-Server etc. wie früher im öffentlichen Netz betrieben werden. Der Vortrag behandelt folgende Themen: kurzer Rückblick auf digitalisierte Telefonnetze der 1980er- und 1990er-Jahre; technische Probleme bei der Emulation von ISDN über IP/Internet; warum man nicht einfach VoIP bzw. SIP verwenden kann; Netzwerkarchitektur von OCTOI; Open Source Hardware / Gateware / Firmware / Software für OCTOI. about this event: https://c3voc.de

Oct 9, 20221h 11m

OCTOI (vcfb22)

Oct 9, 20221h 11m

Who am I? CPUID on the PDP-8 (vcfb22)

Oct 9, 20221h 4m

Abschlusspräsentation (jh22)

Alle Projekte werden auf der großen Bühne vorgestellt about this event: https://c3voc.de

Oct 9, 20221h 35m

Who am I? CPUID on the PDP-8 (vcfb22)

Portable software must adapt to peculiarities of the target platforms. Even variations within a "compatible" family of computers may require specific code. But how does a program identify which machine is executing it? In this presentation we will dissect, line by line, a subroutine written by the late Charles Lasner (CJL) as part of the Kermit implementation for the PDP-8 family of computers. The subroutine, "MACHINE", is capable of identifying all DEC PDP-8 models. Some familiarity with programming will benefit the listener, but the presentation includes the basics of PDP-8 assembly and the level should be approachable to most. about this event: https://c3voc.de

Oct 9, 20221h 4m

CTM und Otto Müller (vcfb22)

Das deutsche Computerunternehmen Computertechnik Müller GmbH (CTM) aus Konstanz wurde vor 50 Jahren während der Industriemesse 1972 in Hannover gegründet. Es stellte dort in jenem Jahr sein erstes 16-Bit-Computersystem der mittleren Datentechnik CTM70 vor und sorgte damit für großes Aufsehen. Die CTM70-Systemfamilie entwickelte sich sehr rasant vom ersten Magnetkontencomputer mit Fädelspeicher (CTM70/400 bzw. /500) über ein Magnetplattenspeicher-System (800) bis zum Mehrplatzsystem (900), das aus einem Zentralrechner und bis zu 15 "intelligenten" Bildschirmarbeitsplatzrechnern (BAP70) bestand, und schließlich zum "Datenbankcomputer" CTM 9000 mutierte. Geistiger Vater dieser CTM70-Systemfamilie war der deutsche Computer-Pionier und Ingenieur Dr. h.c. Otto Müller, der leider vor zwei Jahren verstorben ist. Er hat die Systemarchitektur und das Herzstück der CTM70-Systemfamilie quasi im Alleingang entworfen. Ihm ist dabei ein Meisterwerk gelungen, das sich für die damalige Zeit durch etliche einmalige Eigenschaften auszeichnete und ein hervorragendes Preis-/Leistungsverhältnis bot. Der Autor war von 1977 bis 1990 Mitarbeiter in der Entwicklung der CTM – zuletzt Entwicklungsleiter. Er berichtet über den Computer-Pionier Otto Müller, wie er ihn – und seine Ehefrau Ilse – persönlich erlebt hat, sowie über die CTM70-Produktfamilie mit allen ihren Facetten. Dabei kommen die Besonderheiten und auch hervorzuhebende Details zur Sprache sowie manche Anekdote aus dem Arbeitsalltag mit den Müllers. Der Autor hat die Corona-Zeit dazu genutzt, sich nach langer Zeit wieder mit einem CTM70-System zu beschäftigen, und zwar mit seinem im Hobby-Keller etliche Jahre schlummernden TS 100 von 1977/1978. Dieses dem Ur-PC ähnelnde Desktop-System hat er mittels eines auf dem Raspberry Pi Pico basierenden Interfaces mit der heutigen IT-Welt verbunden. Was dabei herausgekommen ist, kann man sich in der Ausstellung ansehen. about this event: https://c3voc.de

Oct 9, 202256 min

CTM und Otto Müller (vcfb22)

Oct 9, 202256 min

Tiny ACE (vcfb22)

Alan Turing hat nicht nur die "Turing-Maschine" erdacht, die als Gedankenexperiment grundlegende Erkenntnisse zur Berechenbarkeit lieferte. Nach dem 2. Weltkrieg hat er auch einen der ersten realen, frei programmierbaren Computer entworfen, die "Automatic Computing Engine" (ACE). Turings Entwurf von 1945 war erst im Jahr 1950 fertig umgesetzt – zunächst nur in einem kleineren Pilotmodell, der "Pilot ACE". Trotzdem war dieser Rechner mit 1 MHz Taktfrequenz seinerzeit der schnellste der Welt. Die Pilot ACE wurde, anders als zunächst vorgesehen, nicht nur als technisches Testbett genutzt, sondern auch für umfangreiche Berechnungen z.B. zur Aerodynamik. Die in den Folgejahren gebaute "große" ACE wurde allerdings von moderneren Rechner- und Speicherarchitekturen überholt. Im Vortrag erläutere ich die ungewöhnliche Architektur der Pilot ACE: Alle Daten und Programminstruktionen laufen ständig in Ultraschall-Verzögerungsleitungen um, die als Hauptspeicher und Register dienen. Und es gibt im Grunde nur einen Programmbefehl, nämlich den Transfer eines Datenworts – der aber durch spezielle Source- und Destination-Adressen mit Rechen- oder Logikfunktion alle notwendigen Funktionen für einen universellen von-Neumann-Rechner bereitstellt. Zum Abschluss des Vortrags zeige ich einige Besonderheiten der Pilot ACE an einem verkleinerten, aber voll funktionsfähigen Demonstrator. Die "Tiny ACE" nutzt diskrete 74xx-Logikbausteine, so dass die ACE-Systemarchitektur auf dem Einplatinenrechner direkt erkennbar ist. Programm und Daten werden in echten Ultraschall-Umlaufspeichern gehalten: Akustische Verzögerungsleitungen aus den PAL-Fernsehern der 1980er-Jahre erweisen sich als so präzise und stabil, dass sie Daten über Stunden zirkulieren lassen können. about this event: https://c3voc.de

Oct 9, 202250 min

Tiny ACE (vcfb22)

Oct 9, 202250 min

The Danish Society for Computer History (vcfb22)

The Danish Society for Computer History was founded in 2002, but already 10 years earlier the volunteers had started to gather historic artefacts from, among others, the Danish computer company Regnecentralen. Ever since then it has been the vision to create a Danish computer museum. A vision which became reality last year! In this talk I will tell our story, current state of our exhibition and plans for the future! about this event: https://c3voc.de

Oct 8, 202238 min

The Danish Society for Computer History (vcfb22)

Oct 8, 202238 min

Playing with Sounds (vcfb22)

Oct 8, 202245 min

Playing with Sounds (vcfb22)

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Oct 8, 202245 min

Beyond the Beep! (vcfb22)

Oct 8, 202227 min

Beyond the Beep! (vcfb22)

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Oct 8, 202227 min

Die Restaurierung der Z1 im Deutschen Technikmuseum Berlin (vcfb22)

Oct 8, 20221h 20m

Die Restaurierung der Z1 im Deutschen Technikmuseum Berlin (vcfb22)

Nach mehrjähriger Verzögerung konnte endlich mit der Restaurierung des einzigen mechanischen Computers der Welt, der Z1, begonnen werden. Zunächst wird die Architektur der Maschine vorgestellt. Dann werden die Technik der mechanischen Schaltglieder und deren logische Funktionen erklärt. Bei der ersten Inspektion direkt an der Maschine im August 2022 stellte es sich heraus, dass es nicht mit einer Reparatur getan ist. Es gibt systematische Schwachstellen bei der Realisierung, die ebenso systematisch beseitigt werden müssen. Es werden Bilder mit typischen Defektstellen gezeigt, sowie Videos auf denen die noch vorhandene Restfunktionalität des Speichers zu sehen ist. Im dritten Teil werden die Strategien vorgestellt, die bei der Wiederinbetriebnahme der Maschine geplant sind, sowie die im Zuge der Restauration geplante Dokumentation der einzelnen Funktionswerke. about this event: https://c3voc.de

Oct 8, 20221h 20m

Digitale Stille (vcfb22)

Oct 8, 202240 min

Digitale Stille (vcfb22)

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Oct 8, 202240 min

Lisa (vcfb22)

Oct 8, 202241 min

Lisa (vcfb22)

Zu einer Zeit, als man sich noch darüber stritt, ob grüne oder bernsteinfarbene Monitore besser sind, kam Apple mit einer Revolution auf den Markt: der Lisa – dem ersten kommerziellen Computer mit "Mausbedienung". Leider war die Zeit noch nicht reif dafür. Eine Maus? Das hörte sich nach Spielerei an, nicht nach ernsthaftem Arbeiten! Von Multitasking, einfacher Bedienung und integrierten Applikationen wollte man nichts hören. Computer waren etwas für Fachleute, die derlei nicht brauchten. Die Lisa war zu früh, zu teuer und zu anders. In meinem Vortrag erzähle ich von der langwierigen Entwicklung eines neuen Systems und beleuchte, wer dabei von wem geklaut hat. about this event: https://c3voc.de

Oct 8, 202241 min

BASIC Tape Loops (vcfb22)

Oct 8, 202232 min

Inside Z8671 oder wie passt ein BASIC-Interpreter-System in 2048 Byte? (vcfb22)

Der Z8671 ist ein Einchip-Mikrorechner von 1978 aus der Z8-Familie von Zilog. In seinem 2048 Byte großen ROM steckt ein kompletter BASIC-Interpreter mit Editor, 15 BASIC-Kommandos, 16-Bit-Ganzzahlarithmetik, Punkt-vor-Strich-Rechnung, Hexadezimalzahlen, Direktzugriff auf Register und Speicher, Autostart, List, automatischer RAM-/ROM-Konfigurierung, Fehlerbehandlung und vieles andere mehr. Wie passt sowas alles in 2 KByte? Eine aufwändige Reassemblierung des ROMs ergab: Das BASIC selbst ist in einer eigenen Codesprache geschrieben und nur 432 Byte groß! In Z8-Code ist ein Interpreter für diese Codesprache enthalten, sowie Initialisierung und In-/Out-Code. Im Vortrag geht es um die Analyse des ROMs und die dabei gewonnenen Erkenntnisse. Ein komplett dokumentiertes Listing des BASICs sowie weitere Unterlagen gibt es auf meiner Homepage. about this event: https://c3voc.de

Oct 8, 202242 min

BASIC Tape Loops (vcfb22)

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Oct 8, 202232 min

Inside Z8671 oder wie passt ein BASIC-Interpreter-System in 2048 Byte? (vcfb22)

Oct 8, 202242 min

Boing Boom Tschak (vcfb22)

Oct 8, 202258 min

Boing Boom Tschak (vcfb22)

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Oct 8, 202258 min

PEARL (vcfb22)

PEARL (nicht Perl) ist eine Pascal-inspirierte Sprache für die Echtzeit- und Multitaskingprogrammierung, in der alle notwendigen Elemente für diese Zwecke Teil der Programmiersprache sind. PEARL wurde in Deutschland entworfen und implementiert und seit 1977 als DIN-Standard veröffentlicht (zuletzt 1998 als PEARL-90). PEARL setzt ein Echtzeitbetriebssystem voraus und wird deshalb oft mit einem solchen namens RTOS-UH eingesetzt. Nachdem PEARL vor allem in den 1990er-Jahren in Deutschland eine Hochzeit hatte, gilt die Sprache trotz ihrer Eigenschaften heute als Exot. In diesem Vortrag sollen die Sprache und ihre Geschichte beleuchtet werden. In der Ausstellung "IBP 190ST – Ein kompakter Atari ST für die industrielle Steuerung" können sich Interessierte an PEARL/RTOS-UH auf einem IBP 190ST versuchen. about this event: https://c3voc.de

Oct 8, 202234 min

PEARL (vcfb22)

Oct 8, 202234 min

Programmieren lernen ohne Rechner (vcfb22)

Oct 8, 202247 min

Programmieren lernen ohne Rechner (vcfb22)

In den 1960er-Jahren war der Bedarf an Programmierer:innen bereits drastisch höher als zunächst angenommen. Während ursprünglich die Hoffnung in schnellere Maschinen und expressivere Programmiersprachen zur Reduktion des Aufwands gesetzt wurde (eine Hoffnung, die sich bis heute hartnäckig hält), zeigte sich, dass Programmierprojekte förmlich explodierten. Zugleich war das Informatik-Studium vielerorts noch nicht institutionalisiert, dubiose private Ausbildungsinstitute boten fragwürdige Schulungen an und vor allem fehlte in der Regel ein wichtiges Element zum Erlernen des Programmierens: der Computer. Der Heimcomputer war noch ein knappes Jahrzehnt entfernt. Digitale Rechenmaschinen waren teuer, schwer zugänglich und konnten nicht beliebig für die Ausbildung zur Verfügung gestellt werden. Um einem gleichzeitig exponentiell steigenden Bedarf an Programmierpersonal entgegenzusteuern, bildeten sich in den 1960er-Jahren viele Strategien für eine Programmierausbildung ohne Computer heraus. Neben Spielzeugen, miniaturisierten Rechnern und Selbstbauanleitungen wurden Papiercomputer entwickelt, mit denen auf Papier in Maschinensprache oder Assembler nur als Konzept existierende Computer programmiert und die Befehle durch die programmierende Person selbst ausgeführt wurden. Einer der populärsten und bis heute in der Didaktik genutzte Papiercomputer ist der 1965 vom damaligen MIT-Student Stuart Madnick entwickelte "Little Man Computer" (LMC). Der Vortrag wird in einem kurzen historischen Abriss in das Thema Papiercomputer einleiten und das Programmieren mit dem LMC an einigen konkreten Beispielen vorführen. Ein Ausblick auf folgende Papiercomputer wie dem in Deutschland bekannten WDR-Know-how-Computer und heutige von Papiercomputern und dem LMC beeinflusste Computerspiele runden die Einführung ab. about this event: https://c3voc.de

Oct 8, 202247 min

... als Kopieren noch schön war (vcfb22)

Oct 8, 202254 min

... als Kopieren noch schön war (vcfb22)

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Oct 8, 202254 min

Eröffnungsveranstaltung (vcfb22)

Oct 8, 20222 min

Eröffnungsveranstaltung (vcfb22)

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Oct 8, 20222 min

Bits & Bäume Abschlussveranstaltung: Digitalisierung zukunftsfähig und nachhaltig gestalten (DE/EN) (bub2022)

Oct 2, 20221h 0m

Bits & Bäume Abschlussveranstaltung: Digitalisierung zukunftsfähig und nachhaltig gestalten (DE/EN) (bub2022)

Zusammenfassende Beobachtungen nach zwei Tagen und zig Podien rund um den Themenkomplex Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Was haben wir gelernt, wie die verschiedenen Bewegungen und Akteure zusammen an Lösungen arbeiten können? Wie können die Konferenzteilnehmenden und ihre Organisationen und Netzwerke mit alle dem Wissen nun mobilisiert und noch stärker zum Handeln gebracht werden? Zwei Tage Bits & Bäume, rund 150 Podien, Workshops, Vorträge, Hackathons und viele andere Formate mehr – und was nun? Wissen darum, wie die Entwicklung und Nutzung digitaler Technologien mit Herausforderungen der sozialen Gerechtigkeit und den planetaren Belastungsgrenzen zusammenhängen, gibt es zu Hauf. Kreativität und Ideen, wie eine nachhaltige Digitalisierung aussehen könnte, sind ebenfalls kaum zu bremsen. Aber wie kann das alles ins konkrete Handeln umgesetzt werden? Wie kann es gelingen, dass die Gesellschaft aus dem obsoleten Status-Quo nun tatsächlich auf den Pfad in eine andere Zukunft gelangt? Wie können die Anliegen der Bits & Bäume in die breitere Gesellschaft, vor allem aber auf die Kommondahöhen in Politik und Konzernen getragen werden? Und wie kann es dann gelingen, Machtasymmetrien aufzubrechen, Besitzstands-Bewahrer*innen auszutricksen und progressiven Ansätzen von der Nische in den Mainstream zu verhelfen? Das Abschlusspodium der Bits & Bäume Konferenz soll zusammenfassen, was an großen Forderungen diskutiert wurde und den Weg ins konkrete Handeln weisen: für Bewegungen und Organisationen, die sich hier ausgetauscht haben und nun an einem Strang ziehen sollten. Aber auch für einzelne Teilnehmende, die in ihrem Leben etwas ändern oder politisch noch aktiver werden möchten, damit eine andere Digitalisierung wirklich möglich wird! -------------------------------------------------------------------------- Two days of Bits & Baeume, around 150 panels, workshops, talks, hackathons and many other formats - and now what? There is a lot of knowledge about how the development and use of digital technologies are connected to challenges of social justice and the planetary limits. Creativity and ideas about what sustainable digitalisation could look like are also almost unstoppable. But how can all this be translated into concrete action? How can society actually move from the obsolete status quo to the path to a different future? How can the concerns of the Bits & Baeume be carried into the broader society, but above all to the commanding heights in politics and corporations? And how can we then succeed in breaking down power asymmetries, outsmarting vested interests and helping progressive approaches to move from the niche to the mainstream? The closing panel of the Bits & Baeume conference will summarise the major demands that were discussed and point the way to concrete action: for movements and organisations that have exchanged ideas here and should now pull together. But also for individual participants who want to change something in their lives or become even more politically active so that a different digitalisation really becomes possible! about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/UW3R7X/

Oct 2, 20221h 0m

Wo finde ich Wasser? Die kollektive Kartierung von Trinkwasser-Orten in OSM und der Weg dorthin. (bub2022)

Oct 2, 202228 min

So gelingt digitale Klimakommunikation (bub2022)

Klimanachrichten lassen uns ohnmächtig fühlen. Im digitalen Raum für Anpacken zu begeistern, ist nicht leicht. Welche Chancen bringt dennoch die Digitalisierung für Klimakommunikation? Wo liegen ihre Grenzen? Wie können wir im digitalen Raum so kommunizieren, dass wir zum Mitmachen einladen? Ein Vortrag mit Diskussion von Klimapsychologin und Sozialunterehmerin Janna Hoppmann. Janna Hoppmann erklärt in einem interaktiven Vortrag und der anschließenden Diskussion alle wichtigen Aspekte rund um digitale Klimakommunikation und die unterliegenden Ansätze der Klimapsychologie. Dafür werden u.a. Phänomene erklärt, die öffentliche Klimakommunikation im digitalen Raum erschweren, aber auch erleichtern. Das Tool "Canvas Klimakommunikation" (https://climatemind.de/praxisanleitungen/die-7-schritte-zu-transformativer-klimakommunikation-die-canvas-klimakommunikation-im-ueberblick/) wird vorgestellt und die 7 Schritte jeweils kurz erklärt. Auch wird auf Best Practice-Beispiele wie digitale Klimakampagnen des EngageLabs von Together for Future verwiesen und an diesem Beispiel zielgruppen- und werteorientierte Klimakommunikation erläutert. Der Vortrag bringt die Themen Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Demokratie direkt zusammen, da es um den demokratischen Austausch und Partizipation zu Klimafragen im digitalen Raum geht. Die Canvas Klimakommunikation kann von Praktiker:innen direkt für ihre Arbeit als Hilfe zur Planung und Reflexion jeglicher Klimakommunikationsvorhaben genutzt werden. Der Vortrag dauert 45-60 Minuten, daran schließt sich eine Fragerunde sowie eine Diskussion mit allen Teilnehmenden an zur Frage: Wie gelingt digitale Klimakommunikation? Der Vortrag darf auf keinen Fall fehlen, weil er Psychologie, Partizipation, Digitalisierung und Klimaschutz auf innovativer Art und Weise zusammendenkt und die Lücke zwischen Wissen und Handeln füllt. about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/BVMW7N/

Oct 2, 202254 min

So gelingt digitale Klimakommunikation (bub2022)

Oct 2, 202254 min

Wo finde ich Wasser? Die kollektive Kartierung von Trinkwasser-Orten in OSM und der Weg dorthin. (bub2022)

Öffentliche Wasserstellen wie Trinkbrunnen löschen nicht nur den Durst, sondern helfen auch, Plastik(flaschen)müll zu sparen. Hier möchte ich unser Projekt vorstellen, in dem wir deutschlandweit Trinkstellen in OSM besser erfassen wollen. Ziel ist es auch, die beim Projekts gesammelten Erfahrungen darüber weiterzugeben, wie Menschen in ein solches Kooperationsprojekt eingebunden werden können. Jedes Jahr verbrauchen wir in Deutschland etwa 9 Milliarden Liter Einweg-Wasser in Flaschen. Öffentlich zugängliche Trinkwasserstellen wie z.B. Trinkbrunnen können ein Beitrag zur Lösung dieser Plastikflut sein. Um den Menschen zu zeigen, wo sie unterwegs ihre Wasserflaschen auffüllen können, wollen wir die in OpenStreetMap (OSM) eingetragene Sammlung von Trinkwasserstellen für Deutschland erweitern und verbessern. Um ein so großes Gebiet wie Deutschland abzudecken, braucht man viele (Mit)Helfer. Ein wichtiger Teil des Projekts ist daher die Einbindung und Mobilisierung von Einzelpersonen und Communities. Dabei muss man sich überlegen: wo und wie erreicht man die Menschen, wie gestaltet man Anleitungen und wie kann man sicherstellen, dass die Daten gut und richtig eingegeben werden. In diesem Vortrag geht es also um öffentliche Trinkwasserstellen und deren Visualisierung durch Mapping. Dabei möchte ich auch auf dem Projekt-Prozess eingehen: wie ist der Einstieg als Neuling (ich) bei OSM, und wie klappt es in kollektiver Arbeit ein großes räumliches Gebiet abzudecken. about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/VUA8Z7/

Oct 2, 202228 min

Urbane Daten: Gemeinwohlorientiert und nachhaltig in Anwendung bringen (bub2022)

Angesichts wachsender Herausforderungen stehen kommunale Akteur*innen vor der Aufgabe, Städte und Regionen als Lebensräume dieser und kommender Generationen resilient und nachhaltig zu gestalten. Digitalisierung bietet hier ein starkes Werkzeug: mit urbaner Datennutzung. Was braucht es, um Daten gemeinwohlorientiert einzusetzen – und wie können hierbei flächendeckend Mehrwerte geschaffen werden? Als "Smart City"-Lösungen sind datenbasierte Lösungen bekannt und in aller Munde. Für viele ist die Smart City dabei ein Angstthema - nicht zu Unrecht: Schließlich können die falschen Hände gerade mit personenbezogenen Daten viel Schaden anrichten. Genauso bietet die strategische Nutzung urbaner Daten jedoch großes innovatives Potenzial für Kommunen und kommunale Unternehmen, um Städte wie ländliche Regionen nachhaltig und resilient zu gestalten. Das zeigt sich bereits in vielen Projekten von Städten, die Bürger*innen aktiv mit einbeziehen und Mehrwert für die Daseinsvorsorge schaffen. Wir wollen daher dazu motivieren, ohne Angst auf das Thema zu blicken - und herauszufinden, wie datenbasierte Lösungen tatsächlich gemeinwohlorientiert in Anwendung gebracht werden können. Welche Technologie braucht es? Und wie können wir die nachhaltige Gestaltung der Smart City-Strategien und -Prozesse sicherstellen? Denn eins ist sicher: Wir brauchen schlaue und schnelle Entscheidungen und Maßnahmen, um dem Klimawandel zu begegnen - und urbane Daten sind hierfür kein Allheilmittel, können uns aber eine enorme Stütze sein. Deswegen wollen wir einen kurzen Input zum Thema Datennutzung für nachhaltige Stadtgestaltung und der Bedeutung von Open Source-Technologie in diesem Kontext geben sowie Anwendungsbeispiele aus verschiedenen Städten aufzeigen, um anschließend in eine kleine Diskussion mit den Teilnehmenden zu gehen. about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/HFH7EM/

Oct 2, 202244 min

Urbane Daten: Gemeinwohlorientiert und nachhaltig in Anwendung bringen (bub2022)

Oct 2, 202244 min

Mit OpenStreetMap die Verkehrswende begleiten – Tagging, Tools und Analysen (bub2022)

Die Verkehrswende kommt im Stadtbild an: Geschützte Radwege, geschützte Gehwegübergänge und eine Umverteilung des Straßenraumes zu Gunsten des Umweltverbundes. Was fehlt sind gute Daten, um diesen Prozess zu begleiten und zu beschleunigen. Wir zeigen das Potential von OpenStreetMap (OSM) als gemeinsame Datenbasis für Fahrradstellplätze, KfZ-Parkplätze, Fahrradwege und Fußwege. In Städten und Gemeinden wird die Verkehrswende im Stadtbild sichtbar. Es entsteht neue Infrastruktur für Rad- und Fußverkehr, ÖPNV und neue Mobilitätsformen. Der verfügbare Straßenraum wird neu aufgeteilt. Mit der detaillierten Erfassung des Straßen- und Parkraums in OpenStreetMap können wir diese Entwicklungen nicht nur dokumentieren und damit für das gesamte OSM-Ökosystem (wie Routing-Anwendungen) nutzbar machen, sondern OSM auch als Planungs- und Analysewerkzeug einsetzen. So können wir auswerten, wo Veränderungen stattfinden und wo diese noch nötig sind. Dabei ist immer wieder die Kreativität der OSM-Community gefordert, um neue Tagging-Schema für „modale Filter“, „Elektrokleinstfahrzeuge“, „Protected Bike Lanes“ oder „Radfahrstreifen in Mittellage“ zu entwickeln. Für all das hat sich vor knapp drei Jahren in der Berliner OSM-Community eine „Verkehrswendegruppe“ gefunden. Sie hat das Ziel, die Mobilitätswende aus einem OSM-spezifischem Blickwinkel zu durchdenken. Wir demonstrieren in unserem Vortrag einige Ansätze und Ergebnisse zu den Themen Fahrrad- und Autoparkplätze; zur detaillierten Erfassung von Rad- und Gehwegen; zur Erfassung von Risiken und Barrieren für Rad- und Fußverkehr; und wie man diverse Leihkonzepte in OSM darstellen kann. Wir zeigen dabei, wie die erweiterten Daten in OSM für Analysen, für den Planungsprozess aber auch für Visualisierungen und Routing genutzt werden können. about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/8WFNPK/

Oct 2, 202236 min

Mit OpenStreetMap die Verkehrswende begleiten – Tagging, Tools und Analysen (bub2022)

Oct 2, 202236 min

Gieß a bit more the Bäume (bub2022)

Oct 2, 202223 min

Gieß a bit more the Bäume (bub2022)

Eine App gießt keine Bäume, aber kann doch ein guter Aufhänger sein, die verschiedenen Akteure einer Stadt für das Thema Trockenstress bei Bäumen zu sensibilisieren und zu motivieren ihren jeweiligen Beitrag zu leisten. Dieser Beitrag möchte aus den Erfahrungen der letzten zwei Jahre "Leipzig giesst" berichten. Bits und Bäume und eine App, die was mit Bäumen macht, passt irgendwie zusammen. 2020 erschien in Berlin die App GiessDenKiez, die die gießbedürftigen Bäume Berlins auf einer Karte zeigt, mit der man sich aber auch eintragen kann, wenn man Bäume gegossen hat, und sich so mit anderen koordinieren und motivieren kann. Also eine richtige Mit-Mach-App. Diese blieb auch in Leipzig nicht unentdeckt. Eine schon bestehende Gieß-Initiative fragte das OKLab Leipzig an. Zum Glück war die Berliner Anwendung OpenSource und auf dem OpenData-Portal gab es auch die Baumkataster-Daten vom Geoamt. Mit beratender Unterstützung der GiessDenKiez-Entwickler vom CityLab Berlin stand bald die Anwendung. Das OKLab wurde offizielles Mitglied des Lösungsteams, ebenso Vertreter vom Amt für Stadtgrün als auch vom BUND Leipzig sowie weitere Ehrenamtler. In regelmäßigen Online-Treffen wurde die Gießsaison 2021 vorbereitet. Wir bekamen finanzielle Förderungen vom Stadtgrün-Amt für die Weiterentwicklung der App sowie für die Öffentlichkeitsarbeit, die wir auch für Werbemittel, Aktionen und Veranstaltungen (mit Quizrad) nutzen. Nutzerzahlen und gegossene Liter stiegen, so dass wir auch dieses Jahr weitermachen und uns weiterhin in regelmäßigen Treffen und auf WeChange.de koordinieren. Inzwischen gibt es einige Anfragen aus anderen Städten, die App dort auch zu adaptieren. Aber klar ist auch: ohne enge Kooperation mit Umweltverbänden, Stadtverwaltung und dauerhaften (ehrenamtlichen) Engagement wäre das Projekt nicht so erfolgreich. Links: - https://leipziggiesst.de/ - https://stiftung-ecken-wecken.de/projekte/wir-im-quartier/wiq-loesungsteams#leipziggiesst about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/Z38CV8/

Oct 2, 202223 min

ModernisierungsCheck - Eine digitale Anstoßberatung für mehr Klimaschutz (bub2022)

Oct 2, 202221 min

ModernisierungsCheck - Eine digitale Anstoßberatung für mehr Klimaschutz (bub2022)

86 Prozent der Gebäude in Deutschland haben Sanierungspotenzial. Doch die Sanierungsrate und der Energieverbrauch stagnieren seit Jahren. Die Potenziale bleiben ungenutzt. Digitale Beratungen durch den interaktiven ModernisierungsCheck von co2online führen durch individuelle Sanierungsempfehlungen und Wirtschaftlichkeitsberechnungen zu konkreten Verhaltensänderungen und Klimaschutzmaßnahmen. Seit knapp 20 Jahren schlagen wir die Brücke zwischen Digitalisierung und Klimaschutz. Wir klären Verbraucher*innen umfangreich und nah an ihren eigenen Lebensrealitäten auf und können ihnen mithilfe unserer Online-Ratgeber zeigen, wie sie ihren CO2-Fußabdruck senken können. Mit dem neuen ModernisierungsCheck haben wir eine unkomplizierte und motivierende Anstoßberatung für Gebäudeeigentümer*innen geschaffen. Der ModernisierungsCheck ist ein kostenloses und herstellerunabhängiges Angebot der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online. Die Sanierungsempfehlungen wurden von unabhängigen Fachexpert*innen hinsichtlich ihrer Wirtschaftlichkeit und Wirkung für den Klimaschutz getroffen. Die Modernisierungsberatung beruht auf realen Energieverbrauchsdaten, aktuellen Energiepreisen und Sanierungskosten sowie Förderprogrammen des Bundes und der Länder. Bei der Entwicklung des ModernisierungsChecks standen neben aktuellen Datenbanken und den fachlich korrekten Berechnungen auch die Anwendbarkeit durch die Nutzer*innen im Mittelpunkt. Deshalb gehörten zum Entwicklerteam auch UX-Designer*innen und Kommunikationsexpert*innen, die die Arbeit der Ingenieure, Energieberater und Programmierer in einen nutzerfreundlichen Online-Ratgeber übersetzten. Der ModernisierungsCheck schließt die Lücke zwischen Informationen aus dem Internet einerseits, die häufig unspezifisch und mit Vertriebsabsicht betrieben werden, und der individuellen und unabhängigen Energieberatung, die derzeit aber an ihre Auftragskapazitäten kommt. about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/ABNVKK/

Oct 2, 202221 min