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Von der Wiege bis zur Bahre: Wie das DRK digitale Teilhabe gestaltet (bub2022)
Trotz ihrem sozialpolitischen Stellenwert bleibt die Wohlfahrt im digitalen Wandel gesamtgesellschaftlich wenig sichtbar. Dabei entfalten Verbände wie das Deutsche Rote Kreuz durch Innovationen in ihrer Dienstleistungspraxis hohe Wirkung für gesellschaftliche und digitale Teilhabeprozesse. Was das DRK macht, wohin es geht und was es dafür braucht erfahrt ihr in diesem Beitrag. Trotz ihrer großen zivilgesellschaftlichen Gestaltungskraft, bleibt die Freie Wohlfahrtspflege im Debattenkontext der Digitalen Gesellschaft noch immer wenig sichtbar. Dies ist bedauerlich, da gerade auch unsere Zielgruppen ihr gesellschaftliches Teilhabepotenzial durch mehr digitale Teilhabe enorm verbessern können. Als Repräsentant:innen der Freien Wohlfahrt möchten wir daher mit unserem Beitrag den Fokus auf die Partizipationschancen durch die Digitalisierung unserer Angebote lenken. Gleichzeitig geht es uns um eine Sensibilisierung für die Herausforderungen, vor denen Wohlfahrtsorganisationen stehen, wenn sie sich digital transformieren. Am Beispiel „DRK-Elterncampus“ möchten wir ein partizipatives und nachhaltiges Vorgehen für Digitalisierungsprojekte in Wohlfahrtskontext vorstellen. Es dient auch als Szenario für die Einführung und Verbreitung einer zentralen Plattform in einer föderalistischen Verbandsstruktur. Besonders innovativ ist die nutzerzentrierte Entwicklung und Begleitung der Mitarbeitenden beim Erwerb neuer Anwendungskompetenzen. Hervorzuheben ist auch die fortlaufende Reflexion darüber welche Angebotsformen als geeignet erscheinen, um digitale Teilhabe zu fördern. Im zweiten Teil unserer Projektpräsentation stellen wir politische Forderungen der Wohlfahrt zur Digitalen und Sozialen Teilhabe vor. Wir laden zum Austausch mit dem DRK als gemeinnützige Organisation ein und stehen für mögliche Allianzen mit den Teilnehmenden und Organisatoren von Bits und Bäume bereit. Weitere Informationen unter: https://drk-wohlfahrt.de/unsere-themen/soziale-innovation-digitalisierung/ about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/D9JWNM/
Digitaler CO2-Fußabdruck (bub2022)
Digitaler CO2-Fußabdruck (bub2022)
In der Studie "Digitaler Fußabdruck" für den BUND e.V. hat das Öko-Institut 2020 die Datengrundlage dafür zu geschaffen, den ökologischen Fußabdruck durch die Nutzung von digitalen Geräten berechnen zu können. In diesem Vortrag wird die Methodik und als ein neues Ergebnis ein CO2-Rechner des digitalen Fußabdrucks vorgestellt, der zum Mitmachen einlädt. Mithilfe des Rechners des digitalen Fußabdrucks lässt sich sehr einfach und interaktiv abschätzen, wie sich die Art und das Ausmaß des digitalen Lebensstils auf Emissionen auswirken. Obwohl CO2-Rechner auch von neoliberalen Akteuren genutzt werden, um Verantwortlichkeiten zu individualisieren, werfen CO2-Rechner auch die Frage auf, welche Infrastrukturen wie und in welchem Ausmaß mit planetaren Grenzen vereinbar sind. Die Datenbasis über die Klimawirkung digitaler Geräte und das Verständnis ihrer Entstehung bilden die Grundlage des politischen Diskurses um Suffizienz und Degrowth. Politische Forderungen, wie z.B. das Recht auf Reparatur und Mindestlebensdauer sowie Ökodesign-Anforderungen, sind teilweise direkt aus den Ergebnissen der Studie ableitbar. Der interaktive Rechner ist dabei ein niederschwelliges Angebot zur Verbreitung des Diskurses. Das Öko-Institut ist eine der europaweit führenden, unabhängigen Forschungs- und Beratungseinrichtungen für eine nachhaltige Zukunft. Das Öko-Institut ist ein unabhängiger, gemeinnütziger Verein. Wir finanzieren unsere Arbeit in erster Linie durch projektbezogene Mittel von öffentlichen und privaten Auftraggebern. Mitgliedsbeiträge und Spenden ermöglichen uns die Umsetzung von Projekten, die wir für gesellschaftlich besonders wichtig erachten, jedoch nicht vollständig durch Aufträge und Zuwendungen realisieren können. about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/LS9YDF/
Kollektives Kapital: Die Potenziale von Platform Coops (bub2022)
Ela Kagel stellt interessante Neugründungen und Geschäftskonzepte aus der kooperativen, digitalen Ökonomie in Berlin vor. Dabei geht es um die Frage, warum Platform Coops heute relevant sind, worin ihre Besonderheiten liegen und welche Rahmenbedingungen diese kollektive Unternehmensform in der Zukunft braucht. Plattform-Kooperativen, also auf digitale Plattformen aufbauende Genossenschaften, sind im Besitz ihrer Mitglieder und werden von diesen geleitet. Sie sind Stakeholder- und nicht Aktionärsorientierte Unternehmen, die sich auf demokratische Kontrolle, gemeinsames Eigentum und ein nachhaltiges Verhältnis zwischen sozialem Zweck und Rentabilität konzentrieren. Ziel von Platform Coops ist es, Alternativen zu den Monopolen der globalen Plattform-Ökonomie zu entwickeln. Berlin ist innerhalb Europas eines der Zentren für diese neue Wirtschaftsform und hat in den vergangenen Jahren eine Reihe von kooperativen, digitalen Start-ups hervorgebracht, die elementare Bereiche unseres Lebens auf eine kooperative Weise neu denken. Einige dieser Unternehmen wird Ela Kagel vorstellen. In diesem Vortrag soll es außerdem um die demokratische Gestaltung digitaler Infrastrukturen gehen. Wir werden dabei auch auf aktuelle politische Entwicklungen und Fragen eingehen, wie etwa die Twitter-Kaufabsichten von Elon Musk abgleichen mit der Kampagne #LetsBuyTwitter, die sich für eine Kollektivierung der Plattform einsetzt. Schließlich wird es um Rahmenbedingungen für Platform Coops gehen: Was brauchen diese Projekte, um sich nachhaltig zu etablieren? Was ist ihr Potenzial für eine digitale Ökonomie, die an den Bedürfnissen von Mensch und Natur ausgerichtet ist? about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/PXP3RQ/
Kommunale Plattformen nachhaltig gestalten: Vorstellung eines Kriterienkatalogs (bub2022)
Kriterienkatalog zur Analyse von Nachhaltigkeitspotenzialen und -risiken unterschiedlicher digitaler kommunaler Plattformmodelle. Digitale Plattformen avancieren zu einem wichtigen Teil der kommunalen Daseinsvorsorge. Richtig eingesetzt, können plattformbasierte Leistungen ein wirksames Instrument für eine nachhaltige Kommunalentwicklung darstellen. In einer Kurzstudie, die im Rahmen der CO:DINA-Forschunglinie "Zukunftsfähige Daseinsvorsorge" entstand, wird ein Kriterienkatalog erarbeitet, anhand dessen die Nachhaltigkeitspotenziale und -risiken unterschiedlicher Plattformmodelle beschrieben und untersucht werden können. Die Studie und der Kriterienkatalog sollen hier vorgestellt werden. *Referentin:* Nicole Wolf, Nachhaltige digitale Lösungen Die Kurzstudie steht hier zum Download bereit: https://codina-transformation.de/aktuelles/ about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/WNFRYE/
Kommunale Plattformen nachhaltig gestalten: Vorstellung eines Kriterienkatalogs (bub2022)
In Bewegung bleiben: Globale, partizipative Strategieprozesse navigieren – und überleben (bub2022)
Wofür wird Wikimedia, das globale Movement hinter Wikipedia, im Jahr 2030 bekannt sein? Hunderte Freiwillige und Organisationen weltweit haben sich diese Frage gestellt und gemeinsam eine Strategie für die Zukunft entwickelt. Ich habe diesen Prozess geleitet und werde über Herausforderungen und gemeinsame Erfolge sprechen – und erörtern, was ich beim nächsten Mal besser machen würde. Wie wird Wikipedia im Jahr 2030 aussehen? Wofür wird Wikimedia, das globale Movement hinter der Enzyklopädie, im Jahr 2030 bekannt sein? Und wie schaffen wir es, auch die an Bord zu holen, die bisher aufgrund von Machtstrukturen und Privilegien außen vor waren? Für die Beantwortung dieser Fragen haben wir einen Prozess gebaut, der auf unseren gelebten Werten der radikalen Offenheit, Transparenz und globaler Zusammenarbeit aufbaut. Einen Prozess vom Movement für das Movement, mit Fokus auf die Bedürfnisse der Menschen in den globalen Freiwilligen-Communities und 150 Non-Profit-Organisationen: Wikimedia 2030. Ich habe diesen globalen Prozess 2017 begleitet und von 2018-20 geleitet, und arbeite zur jetzt mit Wikimedia Deutschland an der Umsetzung auf lokaler und globaler Ebene. Ich habe ein globales, virtuelles Team über Kulturen, Kontinente und Zeitzonen hinweg geführt, und zusammen haben wir die Rahmenbedingungen für das Wikimedia-Movement geschaffen, gemeinsam die Zukunft zu gestalten. Wir haben 9 Arbeitsgruppen gebildet und diese losgeschickt, Empfehlungen zu erarbeiten, wie sich Wikimedia verändern muss, um unsere strategische Ausrichtung zu erreichen. Am Ende haben sich hunderte von Menschen an der offenen Strategie beteiligt, es war der bisher größte partizipative, offene und globale Prozess dieser Art. Ich werde mein Publikum hinter die Kulissen dieses Unterfangens schauen lassen und entlang der vielen Herausforderungen und Hindernisse Tipps geben, wie man es beim nächsten Mal noch besser machen kann. Die Darstellung unserer Arbeit sowie persönlicher Höhepunkte und Zweifel soll andere inspirieren und zum gemeinsamen Austausch anregen. about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/EPVLM7/
Zukunftsfähige Unternehmen: Wie lösen wir die Konflikte von Wachstumsunabhängigkeit, Nachhaltigkeit (bub2022)
Wirtschaftswachstum frisst unseren Planeten. Wie werden Unternehmen wachstumsunabhängig und den Anforderungen von Nachhaltigkeit und Digitalisierung gerecht? Trotz der Komplexität fanden wir Spielräume für eine Transformation: Digitalisierung kann helfen. Aber zentral ist ein Kulturwandel in Kooperation mit der Politik. Wir zeigen unsere Forschungsergebnisse und wollen mit Euch diskutieren! Das Thema wirtschaftliches Wachstum ist größtenteils von komplexen Fragen umgeben. Eine Diskussion hierzu endet meist ergebnisoffen. Aber eine Abkehr von der Abhängigkeit des Wachstums ist nicht nur auf dem Hintergrund der Klimakrise überlebensnotwendig. Darum haben wir untersucht, wo trotz der Komplexität eine umfassende Transformation entstehen kann. Wir entdeckten Spielräume bei den kleinsten Einheiten der Volkswirtschaft: Klein- und mittelständische Unternehmen (KMU). Viele KMU erleben auch einen Wachstumszwang. Wir fanden aber einige Unternehmen, die wachstumsunabhängig sind und sozial-ökologische Ziele statt Wirtschaftswachstum verfolgen. Sie sehen sich selbst als verantwortlichen Teil der Gesellschaft und unterstützen bspw. ihre umgebende Region in der Nachhaltigkeitstransformation. Wir stellten uns die Frage, ob die Potenziale der Digitalisierung auch anderen KMU dabei helfen können, ihre Transformation zur Wachstumsunabhängigkeit zu vereinfachen. Das Ergebnis: Digitalisierung ist zwar hinreichend, aber zuvor ist ein großer Kulturwandel notwendig! Wir haben dafür umsetzungsnahe Maßnahmen für eine Koordination der Unternehmen und der Politik entwickelt. Es geht um neue und enge Beziehung von Unternehmen zur Region, anderen Unternehmen und den Kund*innen - sie werden zu tragenden Akteur*innen dieser Transformation. Unsere Forschungsergebnisse für eine neue Unternehmenslandschaft möchten wir mit Euch teilen. Aber insbesondere interessieren wir uns für Eure Erfahrungen, Beiträge und Fragen. Denn unser Forschungsprozess zeigt, dass die Transformation erst noch richtig angeschoben werden muss. about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/ZR89F3/
Digitalität und Nachhaltigkeit? Chancen und Herausforderungen für Bildung (bub2022)
freemove - Datenschutz-zentriertes Arbeiten mit Mobilitätsdaten (bub2022)
freemove - Datenschutz-zentriertes Arbeiten mit Mobilitätsdaten (bub2022)
Mobilitätsdaten werden als essenzieller Treiber einer nachhaltigen, urbanen Transformation gehandelt. Gleichzeitig gehören Bewegungsmuster zu den am stärksten bezogenen Daten, die es gibt. Trotz Ähnlichkeit, sind sie hochindividuell. Wie Arbeit mit Mobilitätsdaten unter Privatsphäreschutz für Unternehmen und Verwaltungen möglich ist, erforschen wir. Wir, das Verbundprojekt freeMove aus Lehrstühlen der HTW, UdK, TU und FU, sowie Technologiestiftung und DLR, arbeiten an datenschutz-zentrierten Lösungen für die Bereitstellung, Verarbeitung und Sammlung von Daten. Im Programmpunkt würden wir unser Projekt und erste Ergebnisse vorstellen (https://www.freemove.space/). Das Potential der Analyse von Bewegungsdaten ist enorm für die Bewältigung kritischer Probleme wie beispielsweise Epidemien und Katastrophen, aber auch für eine nachhaltige, menschzentrierte und umweltbewusste Stadt- und Verkehrsentwicklung. Dem stehen Herausforderungen, die mit der Verfügbarmachung solcher Bewegungsdaten verbunden sind, gegenüber: der rechtlich wie ethisch erforderliche hohe Schutz der Privatsphäre von Personen verlangt anspruchsvolle mathematische und technische Anonymisierungsverfahren. Die Verwertbarkeit der Daten, beispielsweise für statistische und algorithmische Modellierungsverfahren (Nutzbarkeit) einerseits und das Bedürfnis nach Datenschutz und Datensicherheit stehen in einem Zielkonflikt. Um Abwägungen zu ermöglichen, müssen zunächst eine Reihe von Fragen beantwortet werden: Wie lässt sich das Risiko einer Deanonymisierung, bezüglich der Daten und dem Kontext, in dem sie entstehen und verwendet werden, zuverlässig schätzen und bewerten? Wie können technische Verfahren zur Anonymisierung der Daten den Nutzer*innen vermittelt werden? Wie lassen sich die Vorstellungen und Werte von Bürger*innen, die ihre Daten zur Verfügung stellen, in dem Prozess der Verfügbarmachung berücksichtigen? about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/LJTEGK/
Digitalität und Nachhaltigkeit? Chancen und Herausforderungen für Bildung (bub2022)
Mit dem Bildungsmaterial „Digitalisierung und Nachhaltigkeit: ein Widerspruch?“ motivieren wir Schüler:innen und alle Interessierten zur kritischen Reflexion der Chancen, aber auch der möglichen Gefahren der Digitalisierung. Wir wollen Diskussionsräume öffnen und Zielkonflikte von Digitalisierung für uns und für den Planeten beleuchten. Die voranschreitende Digitalisierung fordert einen nachhaltig ausgerichteten Umgang mit Daten und Technologien. Die Themenliste ist lang: Big Data, Datenmengen, künstliche Intelligenz, Digital Divide, Big Tech bis hin zu Fragen von digitalen Beteiligungsformen. Alle Themen wirken sich zunehmend auf das private, schulische und berufliche Leben aus. Wir stellen Bildungsmaterial "Digitalisierung und Nachhaltigkeit: ein Widerspruch?" für berufsbildende Schulen und für die Sekundarstufe I vor. Es motiviert zur kritischen Reflexion der Chancen, aber auch Herausforderungen der Digitalisierung für uns persönlich, die Gesellschaft und den Planeten. Das Bildungsmaterial ist debatten-und lösungsorientiert aufbereitet, zeigt konkrete, alternative Handlungsmöglichkeiten auf und regt zum eigenen Handeln an. Es verknüpft alle Dimensionen: Ökologie, Ökonomie, Soziales, Politik Methodik: Persönlicher Erfahrungsbericht als IT Leitung Greenpeace e.V. mit den Zielkonflikten der Digitalisierung; Teamübergreifende Zusammenarbeit Team Bildung und Team ICT aus dem dieses Material entstanden ist; je nach Räumlichkeit Durchführung von Aufgaben aus dem Material analog Schule about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/EMX78X/
Fahrerlose On-Demand-Verkehre – Zukunft des ÖPNV? Gesetzeslage, Technik, soziologische Perspektive (bub2022)
Attributable Web: der Entwurf eines dezentralen, kontextualisierten Webs (bub2022)
Driving a transition to sustainable trade through data transparency (bub2022)
Klimaschutz aktiv starten - Erfahrungen aus der Praxis mit der Salesforce Net Zero Cloud (bub2022)
Pitch & Thrive for Sustainability - SO/A (bub2022)
Darf es noch etwas Klimawandel zu Ihrem NFT sein? oder: Das Problem mit Blockchains und ihren Folgen (bub2022)
Digitale Beteiligungsformate für die nachhaltige Transformation: Erfolgskriterien und Fallstudien (bub2022)
Das Dreieck digitaler Nachhaltigkeit (bub2022)
Fahrerlose On-Demand-Verkehre – Zukunft des ÖPNV? Gesetzeslage, Technik, soziologische Perspektive (bub2022)
Wie ist die gesetzliche Lage bei fahrerlosen On-Demand-Verkehren? Und was macht der öffentliche Verkehr daraus? Wir stellen aktuelle Test- und Regelbetriebe vor. Wie beurteilen wir aus Sicht der Verkehrswende fahrerlose Flottenbetriebe? Wie sind Robo-Taxis, Ruf-Busse, flexible Linienverkehre mit automatisierten Fahrzeugen aus Gerechtigkeitsperspektive und aus Nachhaltigkeitsperspektive aus? In einem halbstündigen Dialog wollen wir auf folgende Punkte eingehen und dann mit dem Publikum diskutieren: Die Gesetzesnovelle zum Autonomen Fahren wurde letztes Jahr verabschiedet. Das neue Gesetz zählt ausdrücklich Shuttle-Verkehre, people mover und nachfrageorientierte Angebote als Anwendungsfälle auf. Wir stellen die Rechtslage dar und erklären die Voraussetzungen für Level 4-Automatisierte Flotten. Test- und Regelbetriebe mit autonomen Shuttles gibt es seit Jahren. Durch das neue Gesetz sowie als Folge der Novellierung des PBefG im letzten Jahr kommt Bewegung in die Sache. Wir geben einen Einblick in den Stand der Dinge. Das Potenzial für den Öffentlichen Verkehr (ÖV). Der ÖV hat durch das fahrerlose Fahren die Chance auf eine komplette Transformation. Er kann flexibel werden durch einen On-Demand-Betrieb, den Verzicht auf feste Haltestellen und Door-to-Door-Option. Er kann sich für neue Kund*innengruppen öffnen, für Menschen, die den ÖV bisher nicht nutzen. Für die Umwelt: Durch den elektrischen Antrieb mit grünem Strom können die klimaschädlichen Diesel-Busse verschwinden. Es kann die Anzahl der privaten Fahrten reduziert werden und damit auch der Besitz der privaten Autos. Für die Gesellschaft: Fahrerloses Fahren kann besonders auf dem Land und den städtischen Randgebieten den ÖV erst ermöglichen. 24/7 können Fahrzeuge unterwegs sein und alle können mitfahren. Die Zahl der Verkehrsunfälle wird zurückgehen. Unser Fazit: Beitrag zur Verkehrswende. Die Verkehrswende kann durch fahrerlose Fahrzeuge im ÖV einen Schub erhalten. Der ÖV muss dazu aber über seinen Schatten springen und sich von seiner starren Haltestellen- Fahrplan- und Tariflogik verabschieden. about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/EZBMXN/
Das Dreieck digitaler Nachhaltigkeit (bub2022)
Nachhaltigkeit hat eine ökologische, eine technische und eine soziale Dimension. In keiner Dimension erreichen wir wirkliche Verbesserungen. Immer wieder tauchen neue Probleme auf. Wie können wir in der globalen Abwärtsspirale handlungsfähig bleiben? Der Vortrag bringt die einzelnen Dimensionen miteinander in Verbindung, um Wechselwirkungen aufzuzeigen und pragmatische Lösungswege zu eröffnen. Wenn wir uns eine Welt vorstellen, in der ökologische, technische und soziale Nachhaltigkeit herrscht, so müssen wir ernüchtert feststellen, dass wir von diesem Ziel weiter entfernt sind denn je. Sämtliche Anstrengungen, die wir unternehmen, um die Situation zu verbessern, scheinen ins Leere zu laufen. Die schädlichen Auswirkungen unseres Wirtschaftens haben ein Ausmaß erreicht, das jede Vorstellung übertrifft. Für jeden hart erkämpften Fortschritt an einer Stelle entstehen an anderer Stelle zehn neue, noch viel größere Bedrohungen. Die globale Abwärtsspirale geht über in einen freien Fall in den Abgrund. Um handlungsfähig zu bleiben, müssen wir uns auf ehrgeizige, aber erreichbare Ziele konzentrieren. In unserem Fall lautet das Ziel ›digitale Nachhaltigkeit‹ und um Wege zur Realisierung zu finden, lohnt es sich, die drei Dimensionen digitaler Nachhaltigkeit, die ökologische, die technische und die soziale, miteinander in Beziehung zu setzen. Der Vortrag zeichnet einige dieser Beziehungen nach, um konkrete und pragmatische Lösungsmöglichkeiten aufzuzeigen. about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/3BS7RX/
Driving a transition to sustainable trade through data transparency (bub2022)
Our daily consumption of food and other commodities has complex ripple effects across the globe. The opacity of international trade masks the drivers of deforestation and the destruction of precious ecosystems. In this interactive session I will demonstrate how the Trase initiative can counteract these forces by creating transparency from data on a global scale. Trase is a data-driven transparency initiative that is revolutionising our understanding of the trade and financing of commodities driving deforestation worldwide. I will being by introducing the Trase initiative and the key insights that we have found relating to how international trade in soy, beef, wood pulp and other commodities affects the Amazon and other precious ecosystems in Indonesia, Africa and South America. I will then present Trase's data APIs and point-and-click data products at https://www.trase.earth/. These freely-available products have been designed to support civil society to take practical steps to address deforestation and drive a transition to sustainable trade. Trase needs help in ensuring that our data and our products are meeting the needs of civil society and we need feedback from the community. I will run a workshop in which people will use our data to run through some guided exercises. The intent is to inspire uptake to empower existing initiatives to use our data and our tools to tackle deforestation, and create a dialog to help us improve them. Trase is a partnership between the Stockholm Environment Institute and Global Canopy. Our major donors are the Gordon and Betty Moore Foundation, Norway's International Climate and Forest Initiative (NICFI) and the Quadrature Climate Foundation. about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/QTX8XP/
Darf es noch etwas Klimawandel zu Ihrem NFT sein? oder: Das Problem mit Blockchains und ihren Folgen (bub2022)
Wie genau funktioniert Blockchain-Technologie und warum wird sie so kontrovers diskutiert? Warum gefährdet sie das Klima? Revolutionieren Cryptowährungen das Geldsystem? Retten NFTs die Kunstszene? Und brauchen wir dringend Blockchains für transparente Lieferketten und sichere Personalausweise? Ein Expert*innen-Panel für Interessierte, Neueinsteiger*innen und Liebhaber von Brokkoli. Das Panel wird organisiert vom Bund für Umwelt und Naturschutz gemeinsam mit der BUNDJugend und soll in die Debatten um die Blockchaintechnologie verständlich umreißen- auch für die "Bäume" auf der Konferenz. Aus dem Podium soll eine Artikel/Leitfaden zur Bewertung und persönlichem Umgang mit Versprechen & Investitionen in Cryptowährungen, NFTs und politischen Förderprogrammen enstehen- für die durchschnittliche Verbraucher*in und Umweltschützer*in. Panel: Jürgen Geuter (tante) Anke Domscheit-Berg, MdB die LINKE Pauline Brünger, Fridays for Future Moderation: Jenny Genzmer ** Förderhinweis ** Dieses Projekt wurde gefördert durch das Umweltbundesamt und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz. Die Mittelbereitstellung erfolgt auf Beschluss des Deutschen Bundestages. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt bei den Autorinnen und Autoren. about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/ET3EXU/
Pitch & Thrive for Sustainability - SO/A (bub2022)
„Pitch & Thrive for Sustainability“ unser diesjähriges Sonderformat à la „Shark Tank“ in grün aka „Die Höhle der Löwen“, aber in nachhaltig. Aufgeteilt auf 3-4 Sessions werden jeweils 4 unternehmerische Ansätze zur Bewältigung der sozial-ökologischen Transformation vorgestellt und von unseren ausgewählten Juror*innen auf Herz und Nieren geprüft. Nachhaltige Start-Ups und KMUs können hier ihre Projektideen und Geschäftsmodelle präsentieren. Im Anschluss gibt es wertvolles Feedback zur Nachhaltigkeit, der potentiellen Wirtschaftlichkeit und der technischen Umsetzung der Geschäftsidee. Die Bewertung erfolgt von einer Expert*innen-Jury und dem Publikum. Unsere Jury: - Dr. Felicitas Breitenbach, Strategy Consultant, Sustainability Strategy (Accenture) - Frank Karlitschek, Gründer u. CEO (Nextcloud) - Yvonne Zwick, Vorsitzende (B.A.U.M. e.V.) Die Pitches: 1) AgrCheck - Smart Farming Die Landwirtschaft steht vor der Herausforderung eine nachhaltige und zugleich effiziente Lebensmittelproduktion zu gewährleisten. Digitale Technologien gelten dabei zwar als Hoffnungsträger, kommen bislang jedoch kaum bei den Betrieben an. AgraCheck möchte das ändern. 2) Nerit’e - Fighting climate change by saving farmers money When excessively applied, nitrogen leads to microbial reactions that generate the GHG known as nitrous oxide. Pound for pound, nitrous oxide warms the planet 300 times as much as carbon dioxide. A reduction in the application can only be achieved through ongoing soil analysis and the optimization of practices based on data. 3) RegioShopper Wir haben die optimalen Vertriebs- und Logistiklösungen für regionale Lebensmittel geschaffen und sorgen mit gekühlten Packstationen für die effiziente Lieferung von Lebensmitteln. Mit dem RegioStore-Konzept bieten wir digitale Unterstützung für Selbstbedienerläden. about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/VPYBNV/
Klimaschutz aktiv starten - Erfahrungen aus der Praxis mit der Salesforce Net Zero Cloud (bub2022)
Klimawandel, Berichtspflichten, Offenlegung von Lieferketten, das alles beschäftigt Unternehmen zur Zeit enorm. Während wir das Warum der Erfassung kennen, und dank Standards der EU das Was erfasst werden muss, fehlt auf dem Weg zu Net Zero den Unternehmen die Antwort auf das WIE. Eine Antwort haben wir: Die Salesforce Net Zero Cloud - ein Wegbereiter für Nachhaltigkeit mit Net Zero Emissions. Was wir vorhaben? Kein Blabla sondern Ärmel hoch beim Klimaschutz! Wir, Eigenherd in Tandem mit Salesforce, planen einen praktischer Vortrag mit Stories aus dem Alltag vieler Unternehmen und der Demo unserer Cloud-Lösung. Wir stellen die Net Zero Cloud vor, im Kontext der Herausforderungen Sustainability und Digitalisierung. Berichtspflichtige Unternehmen und Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit suchen aktuell eine Lösung, WIE Sustainability in Digitalisierung Integriert werden kann, sodass Carbon Accounting, Lieferketten und Monitoring von ESG Kriterien zentral an einem Ort, ihrem Single Point of truth, stattfinden können. Diese Erfahrungen, praktische Herausforderungen und die Net Zero Cloud als Lösung wollen wir vorstellen. Wir teilen einen Praxis-Ansatz der Verschmelzung von Sustainability und Digitalisierung und geben Interessierten einen Startpunkt auf ihrem Weg zu Net Zero an die Hand. Was macht unseren Ansatz innovativ? Weg von der Theorie geben wir den Einblick in den Unternehmensalltag im Kontext der heutigen Situation. Wir bringen EU-Berichtspflichten, Sorgfaltspflichtengesetze und den Realstand der Wirtschaft in einem Vortrag als Erfahrungsaustausch zusammen. Das Highlight: Eine Live-Demo, in der wir das Produkt und die Umsetzung der zuvor vorgestellten Anforderungen zeigen. So erzählen wir nicht nur, was alles getan werden müsste oder könnte, sondern Krempeln zusammen die Ärmel hoch und gehen das Thema "Sustainable is the new digital" Hands-On an! Ziel: Mit diesem Beitrag wollen wir die Angst vor dem Sprung ins kalte Wasser der Datenerfassung für mehr Nachhaltigkeit nehmen und den Weg zu Net Zero bereiten. about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/S3ZQA8/
Attributable Web: der Entwurf eines dezentralen, kontextualisierten Webs (bub2022)
Wie kann ein dezentrales Wissens- und Datennetzwerk als Erweiterung des physischen Raumes aussehen? Wie kann das Digitale auf reale Kontexte Bezug nehmen? Wie können Individuen und Institutionen daran partizipieren? Der Vortrag zeigt anhand eines Prototypen an der UdK Berlin, wie solch eine Infrastruktur funktioniert und eröffnet den Ausblick auf ein zukünftiges kontextualisiertes Web. Wer sagt was in welchem Kontext? Im physischen Raum sind wir es gewohnt dies nachvollziehen zu können. Zentralisierte Plattformökonomien verschleiern Datenherkunft und Zuordenbarkeit. Im Rahmen der Notfalldigitalisierung der Universität der Künste Berlin zu Beginn der Pandemie entstand das Forschungsprojekt medienhaus/. Die Absicht war es, distribuierte Communities und Wissensnetzwerke zu entwickeln, ohne sich in die Abhängigkeit bestehender Plattformen zu begeben. Zentraler Bestandteil ist ein Inhaltsverwaltungssystem, basierend auf dem Matrix Protokoll, um attribuierbare dezentrale Wissensnetzwerke zu ermöglichen. Das zugrunde liegende Konzept ermöglicht Netzwerkeffekte zwischen Individuen, wie Institutionen, die gleichberechtigt partizipieren können. Digitale Infrastruktur kann eigenständig, nachvollziehbar und klimaneutral betrieben werden. Das Digitale kann wieder physisch verortet und kontextualisiert werden. Interfaces sind im Gegensatz zu gängigen zentralisierten Plattformen für ihren jeweiligen Kontext individualisierbar. Dies sollte integraler Bestandteil eines partizipativen, demokratischen Miteinanders im Digtalen sein. Das gesellschaftspolitische Forschungsprojekt versteht sich im Spannungsfeld von Aktivismus, Academia und öffentlicher Infrastruktur. Nach zwei Jahren iterativer Entwicklung an der UdK Berlin, Kooperationen mit Kreaktivraumprojekten und aktivistischen Gruppen sind die ersten Werkzeuge entwickelt und erprobt. Ausgehend von diesem konkreten Forschungsprojekt wird der Vortrag den Ausblick auf ein dezentrales, semantisches Web geben. about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/ZMAACX/
Digitale Beteiligungsformate für die nachhaltige Transformation: Erfolgskriterien und Fallstudien (bub2022)
Digitale Beteiligungsformate werden von immer mehr Kommunen und Städten eingesetzt, um ihre Bürger:innen zu „beteiligen“. Wie kann man den Erfolg dieser „Beteiligung“ messen? Welche Beteiligungsverfahren schlagen fehl und warum? In diesem Panel werden von den Vortragenden verschiedene mögliche Kriteriensets vorgestellt, mit denen die Qualität von digitalen Beteiligungsformaten vorab sichergestellt und im Nachgang bewertet werden kann. Format: Klassisches Panel mit 4-5 Inputs à 10 Min., danach 45 Min. Diskussion Programm: Prof. Dr. Angela Oels (Uni Augsburg): Wie definieren und messen wir den Erfolg von digitalen Beteiligungsformaten? Demokratietheoretische Kriterien und ein Fallstudienbericht aus München Rainer Rehak (TU Berlin/WZB): Sinnvolle Beteiligung durch Hackathons? Analyse und Kriterien für zivilgesellschaftliche Beteiligung an der digitalen Landschaft. Prof. Dr. Sybille Bauriedl (Europa-Uni Flensburg): Digitale Beteiligungsplattformen der Kommunalpolitik: Instrument zur Akzeptanzbeschaffung oder progressiver Nachhaltigkeitspolitik Andrea Hamm, (FU Berlin/ TU Berlin): Ungenutzte Potenziale von Civic Tech Initiativen: Wie können Sie im kommunalen Transformationsprozess verankert werden? Wir wollen mit Euch über die Zukunft von digitalen Beteiligungsformaten diskutieren: • Welche digitalen Beteiligungsformate halten wir für sinnvoll, um die sozial-ökologische Transformation voranzubringen? • Kann das Wissen und die Partizipationskultur von Civic Tech im Rahmen kommunaler Digitalisierungsprozesse verankert werden? • Welche Qualitätskriterien sollten die Ausgestaltung von digitalen Beteiligungsformaten leiten? • Ist es sinnvoll und möglich, die User:innen an der Ausgestaltung der Beteiligungsplattformen mitwirken zu lassen? about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/QDG79J/
Verklagen, protestieren oder zerschlagen? Was hilft gegen Facebook, Bayer, Google und Co. (bub2022)
Google sagt nicht mehr „Klimawandel – Lüge“. Unsere Facebook-Seite ist nach dem Sieg vor dem Oberlandesgericht Hamburg wieder da. Die Fusion von Bayer-Monsanto dauerte länger als gedacht. Aus unseren erfolgreichen Kampagnen wollen wir mit euch unterschiedliche Lösungsansätze diskutieren: Klagen, Straßenprotest, Antitrustpolitik. Google sagt nicht mehr „Klimawandel – Lüge“ oder „Flüchtlinge erschießen, nicht entkommen lassen.“ Unsere Facebook-Seite ist wieder da, nachdem wir mit der Gesellschaft für Freiheitsrechte vor dem Oberlandesgericht Hamburg überragend gewonnen haben. Die Fusion von Bayer-Monsanto dauerte länger als gedacht. Ist Amazon noch schlimmer als Bayer und Edeka für die Milchbäuer:innen? Und was sollten wir tun? Aus unseren erfolgreichen Kampagnen und Strategien wollen wir mit euch drei unterschiedliche Lösungsansätze diskutieren und vergleichen: Klagen gegen Facebook, Straßenprotest gegen Google, Antitrustpolitik gegen Bayer und Co. Goliathwatch, die Hamburger Nichtregierungsorganisation für Wirtschaftsgerechtigkeit, hat erfolgreich mit der Gesellschaft für Freiheitsrechte gegen Facebook geklagt, ist Mitglied im europäischen Netzwerk für Konzernrecherche (ENCO) und dem bundesweiten Netzwerk „Konzernmacht beschränken“. 20 Minuten Input und anschließende offene Diskussion mit dem Publikum about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/SYZEZD/
Herrschaftsfreie Informationssysteme? – Ein Versuch, Anarchie, Commons & Informatik zusammenzudenken (bub2022)
Der Einsatz von Informationssystemen in Commons stellt eine besondere Herausforderung dar, um nicht den Folgen von Entfremdung oder Herrschaftlichkeit zu erliegen. Welche Leitideen könnten für die Systemgestaltung nützlich sein? Und Welche soziale Praxis wäre hierfür sinnvoll? Anarchie ist nicht Chaos, sondern Ordnung ohne Herrschaft. Die moderne Archäologie und Ethnologie liefern uns vielfältige Belege für Gesellschaften, in denen Herrschaftsfreiheit praktiziert wurde und wird. Dabei bedeutet Freiheit von Herrschaft nicht Freiheit von Zwängen. Es kommt auf den egalitären Charakter von Zwängen bzw. sozialer Normen an. Im Bezug auf die Frage, wie eine herrschaftsfreie, demokratische und wirtschaftlich sinnvolle Lebensform aussehen könnte, steht die Wiederentdeckung der Commons vor der Tür. Anarchie und Commons sind zwei Perspektiven auf das gleiche Phänomen, mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Im Zuge der Informatisierung aller Lebensbereiche entstanden jedoch neue Herrschaftssysteme der Überwachung, Kontrolle und Unterdrückung oder wurden durch diese verstärkt. Die Gestaltung von Informationssystemen liegt meist in den Händen von staatlichen oder privatwirtschaftlichen Akteuren. Im Bereich der Commons ist jede Aktivität auf die gemeinsamen Bedürfnisse, die Fürsorge für sozialen Beziehungen und für die Natur ausgerichtet. Der Einsatz von Informationssystemen in Commons stellt daher eine besondere Herausforderung dar, um nicht den Folgen von Entfremdung oder Herrschaftlichkeit zu erliegen. Welche Leitideen könnten für die Systemgestaltung nützlich sein? Und Welche soziale Praxis wäre hierfür sinnvoll? about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/FXVPQ3/
Staat verklagen, Umweltinfos befreien (bub2022)
Wie kommt man an Umweltinfos, die bei Behörden liegen? Eine Reise durch die wunderbare Welt der Anfragen und Klagen gegen deutsche und EU-Behörden. Das Umweltinformationsgesetz bietet enormes Potential für die Klimabewegung. Gezielte Anfragen können Missstände aufdecken, Diskussionen anstoßen und auf Veränderungen hinwirken. Viele über FragDenStaat gestellte Anfragen und die teilweise daraus resultierenden Klagen belegen dies. Seien es Hintergründe zur Stilllegung der Braunkohleanlage Jänschwalde oder zur Räumung des Hambacher Forsts, die interne Kommunikation des BMWK zum Kohleausstieg oder die Wirtschaftlichkeitsuntersuchung zum Bau einer Bundesstraße: Umweltinformationen sind in der politischen Debatte enorm wichtig und es lohnt sich für sie zu streiten! Der Beitrag wird einen Einblick in die von uns geführten Verfahren geben und zeigen, was mit dem UIG alles möglich ist. Die Zuhörer:innen werden außerdem ermuntert und befähigt, das UIG in Zukunft selbst für ihre Zwecke sinnvoll zu nutzen. about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/LX7HFR/
Wie ein universelles Recht auf Software auch ein Umweltschutz ist (bub2022)
In der Europäischen Union werden momentan die Richtlinien zum Ökodesign von Produkten sowie das Recht auf Reparatur neu verhandelt. Dazu hat ein Bündnis von Umweltschutz-, Reparatur und Tech-Organisationen vier Forderungen für eine nachhaltigere Nutzung unserer Hardware formuliert. Der Vortrag erklärt worum es genau geht, warum uns das etwas angeht, und wann wir wie aktiv werden können. Hardware produzieren kostet nicht nur Geld sondern vor allem jede Menge Rohstoffe und Energie. Obendrauf kommen noch die weltweiten Transportkosten, dazugehöriger CO2-Ausstoß und am Ende jeden Jahres dutzende Millionen Tonnen neuer Elektroschrott. Zeit diesen Unsinn zu stoppen. Eine nachhaltigere digitale Gesellschaft ist nur möglich, wenn wir anfangen unsere Geräte länger zu benutzen. Immer öfter diktiert uns jedoch die Software wie lange eine Hardware benutzt werden kann und führt zu einem vorzeitgen Ende, einer "geplanten Obsoleszenz". Um unsere Produkte länger benutzen zu können lohnt es sich also das Zusammenspiel von Hardware- und Softwarenutzungszeiten anzuschauen und daraus unsere Schlüsse zu ziehen. Genau das haben wir getan. In den kommenden Monaten werden auf europäischer Ebene die Richtlinien zum Ökodesign von Produkten sowie das Recht auf Reparatur neu verhandelt. Ein Bündnis aus Umweltschutz-, Reparatur- und Techorganisationen fordern jetzt in einem Offen Brief "Das universelle Recht, jede Software auf jedem Gerät zu installieren". Der Vortrag führt in die politischen und technischen Hintergründe ein und zeigt auf wie das Thema Umweltschutz, Verbraucherschutz und Netzpolitik zusammenbringt. Und was wir alle tun können. Neulinge im Thema sind herzlich willkommen, der Vortrag versucht Menschen aus verschiedenen Strömungen (Bits und Bäume) in einer gemeinsamen Sprache über die Inhalte und Bedeutung der Ökodesign-Kriterien zu informieren. Praktische Tipps helfen außerdem die zusammenhängenden politischen Prozesse zu verstehen und politisch aktiv zu werden. about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/WVXZ98/
Herrschaftsfreie Informationssysteme? – Ein Versuch, Anarchie, Commons & Informatik zusammenzudenken (bub2022)
Kuchen? Ich will die Bäckerei! Eine Liebeserklärung an gemeinschaftsgetragene Unternehmen (bub2022)
New World, New Work - Eine Spekulative Annäherung an die Arbeitswelt von Morgen (bub2022)
Wie ein universelles Recht auf Software auch ein Umweltschutz ist (bub2022)
Staat verklagen, Umweltinfos befreien (bub2022)
CDR-Slam - Bühne frei für digitale Verantwortung! (bub2022)
Beim Corporate Digital Responsibility (kurz: CDR)-Slam versuchen die führenden Köpfe der CDR-Community das Publikum zugespitzt und kurzweilig davon zu überzeugen, was der wichtigste Aspekt einer verantwortlichen, nachhaltigen Digitalisierung ist. Denn CDR hat viele Dimensionen – von Verbraucher*innenschutz, über Mitarbeitendenbelange bis hin zur Cybersecurity oder nachhaltigen Geschäftsmodellen. Digitale Unternehmensverantwortung oder Corporate Digital Responsibility, kurz CDR, hat in den letzten Jahren eine rasante Entwicklung durchlaufen. Im Dezember 2021 wurde sogar der erste CDR-Award in der DACH-Region von gleich drei Bayerischen Staatsminister*innen verliehen. Das zeigt, dass es in Deutschland schon heute viele verantwortungsvoll gestaltete digitale Produkte, Dienste und Geschäftsmodelle gibt! Im Rahmen unseres Programmbeitrags möchten wir zunächst in einem Plenum die jüngste Entwicklung von CDR thematisieren und Praxisbeispiele vorstellen. Moderiert von Bartosz Przybylek, werden die Organisator*innen des CDR-Awards 2021, in dessen Rahmen auch schon ein CDR-Slam stattgefunden hat, allgemein zu CDR und den Siegerprojekten des Awards befragt. Nach diesem Intro wird das Plenum aufgelöst und in einen CDR-Slam verwandelt. Dabei versuchen führende Köpfe der CDR-Community das Publikum davon zu überzeugen, was ihrer Meinung nach der wichtigste Aspekt einer verantwortlichen, nachhaltigen Digitalisierung ist. Denn CDR hat viele Dimensionen – von Verbraucher*innenschutz, über Mitarbeitendenbelange bis hin zur Cybersecurity oder nachhaltigen Geschäftsmodellen. Doch welcher Aspekt ist am wichtigsten? Welches Thema sollte insbesondere von Unternehmen als erstes angegangen werden und kann man bestimmte Bereiche getrost hintanstellen? Diesen Fragen gehen wir beim Slam zugespitzt und kurzweilig auf den Grund. Als Slammer*innen treten an: Steffen Waurick (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) Prof. Dr. Dirk Heckmann (Technische Universität München) Mina Lütkens (Patients4Digital) Maria Hinz (BARMER) Auf dem Podium treten auf: Dr. Christian Thiel (Bayern Innovativ) - Mitorganisator CDR-Award 2021 Karine Rübner (diconium) - Mitorganisatorin CDR-Award 2021 Susanna Wolf (DATEV) - Preisträgerin CDR-Award 2021 Moderation: Bartosz Przybylek (whyzer) about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/QS8XRS/
CDR-Slam - Bühne frei für digitale Verantwortung! (bub2022)
Simuliert statt produziert – Mit 3D Mode in eine nachhaltigere Zukunft? (bub2022)
Simuliert statt produziert – Mit 3D Mode in eine nachhaltigere Zukunft? (bub2022)
Was ist digitale Produktentwicklung in der Mode? Wie kann Kleidung in 3D simuliert werden und wie können diese virtuellen Prototypen dann für weniger Abfall und Umweltverschmutzung in der Bekleidungsbranche sorgen? Wir reden über virtuelle Stoffe, digitale Anproben, und welche Geschäftsmodelle mit 3D tatsächlich eine Veränderung der Modewelt bringen könnten – und welche eher nicht. Die Modeindustrie ist geprägt von Massenproduktion, Ressourcenverschwendung, Umweltverschmutzung und Ausbeutung. Aber der Druck von Konsument*innen wird größer, und digitale Strategien, die nachhaltigere Produktionsbedingungen versprechen, sind sehr gefragt. Viele Unternehmen in der Modeindustrie setzen deswegen zunehmend auf 3D Produktentwicklung. Ich will beleuchten, wieviel davon tatsächlich nachhaltig ist und welche Geschäftsmodelle mit 3D möglich sind. Als Spezialistin für 3D Produktentwicklung gebe ich Einblicke in meinen Arbeitsalltag. Was wird für eine 3D-Simulation überhaupt benötigt und sieht es am Ende wirklich aus wie ein echtes Kleidungsstück? Wie kann Stoff und CO2 gespart werden? Und wie verändert dann 3D Produktentwicklung das Geschäftsmodell von Modeunternehmen? about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/8YKUAL/
Kuchen? Ich will die Bäckerei! Eine Liebeserklärung an gemeinschaftsgetragene Unternehmen (bub2022)
Seit Adam Smith gelten individualisierte Einzelkunden als Leitbild der Wirtschaft. Doch von Genossenschaftsbewegung bis Solidarische-Landwirtschaft und gemeinschaftsgetragener Journalismus gibt es Alternativen. Eine Liebeserklärung an das dezentrale Miteinander-Wirtschaften, eine Sammlung von Beispielen, Stolpersteinen und Best-Practices, und ein Ausblick, wer jetzt was tun kann. Wir sind das IT-Kollektiv Geeks4Change. Ökosysteme und Werkzeuge für gemeinschaftsgetragene Unternehmen und Initiativen sind unsere Leidenschaft. So schaffen wir seit 2014 mit Hubs4Change einen Open-Source-Werkzeugkasten für regionale Nachhaltigkeitsportale und gemeinschaftsgetragenen Journalismus (u.a. in Betrieb bei Bonn4Future, StadtWandler Freiburg und Sustainable Entrepreneurship Network Suisse). Seit 2018 erstellen wir Schwarmfinanzierungen für Solawis, die Kulturland Genossenschaft, und Wohnbauprojekte. Was wir gesehen haben: Wandel entsteht ganz wesentlich "Grassroots-Style". Und: Bei Engagement wir beim Wirtschaften geht es primär um Visionen, Vertrauen, und Verbindlichkeit. Das Geld folgt. Diese Erkenntnis muss sich auch in den digitalen Werkzeugen niederschlagen, doch aus unserer Sicht kann das keine der existierenden Plattformen abbilden. Wir sind dabei, Abhilfe zu schaffen. In dem Vortrag mit Diskussion lassen wir unsere Vision lebendig werden. about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/E7DQW8/
New World, New Work - Eine Spekulative Annäherung an die Arbeitswelt von Morgen (bub2022)
Künstliche Intelligenz macht ganze Arbeitsfelder obsolet, verändert andere grundlegend, verschiebt Machtbalancen und restrukturiert soziale Prozesse. Wo genau die Reise hingeht, bleibt dabei jedoch ungewiss. Einige spekulative Szenarien sollen eine solche Entwicklung lebhaft visualisieren und auf subtilere potentielle Konsequenzen hinweisen, die im Diskurs rund um die Thematik meist untergehen. Schon längst ist ein Prozess im Gange, an dessen Ende der globale Arbeitsmarkt mit dem heutigen nicht mehr zu vergleichen sein wird. Während einige TheoretikerInnen davon ausgehen, dass die technologischen Trends von heute auf ähnliche Weise wie bisher ArbeitnehmerInnen und Gemeinwohl zu Gute kommen würden (durch ‚bessere‘, sicherere und qualifiziertere Stellen), fürchten andere einen singulären Punkt in der Entwicklung von Automatisierung, ab welchem es nicht mehr genug Aufgaben gibt, die ein Mensch noch schneller, besser oder günstiger erledigen kann als ein maschinelles System. Hilft dann nur noch ein Bedingungsloses Grundeinkommen oder führt dieses zur Schaffung einer gigantischen politisch abgehängten Gesellschaftsschicht? Werden wir alle in kreativen Berufen arbeiten oder kann die Maschine das eventuell am Ende auch noch besser als wir? Wird es ein ‚Made by Human Hands‘-Siegel auf Produkten geben? Wie steht es um Gewerkschaften und die politische Teilhabe in solchen Zeiten und auf dem Weg dorthin? Only time will tell. Trotzdem müssen wir uns fragen, wo die Reise hingehen könnte und welchen Entwicklungen wir ab sofort vorbeugen sollten. Dieser experimentelle Vortrag soll deshalb spekulative Szenarien illustrieren und erlebbar machen. Die Zukunft der Arbeit – und all dem was sie umgibt – wird in Momentaufnahmen audiovisuell aufbereitet (durch Computeranimation, Tech-Demos, Video, Musik…) und mit Inhalten aus der aktuellen Forschung unterfüttert. Dabei soll vor allem auf potentielle Folgen aufmerksam gemacht werden, die bei den meisten Betrachtungen des Themas unter den Tisch fallen, um den Diskurs anzuregen und die Problematik generell greifbarer zu machen. about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/YTEN8E/
Digitalisierung für die Katz? (bub2022)
Digitalisierung für die Katz? (bub2022)
Wie wirkt sich Digitalisierung aus auf Partizipation und soziale Teilhabe? Wie können Digitalisierungsprozesse auf lokaler Ebene partizipativ und inklusiv gestaltet werden, damit alle Bürger:innen davon profitieren können? Wie können kommunale und zivilgesellschaftliche Akteur:innen so zusammenfinden, dass nachhaltige Digitalisierungsstrategien effektiv umgesetzt werden können? Der Einsatz von Digitalisierung bei der Ausgestaltung kommunaler und regionaler Infrastrukturen geht meist mit der Erwartung allgemeiner positiver Effekte einher. Tatsächlich geht es dabei meist um technisch bedingte Wirkungen wie eine höhere Effizienz von Arbeitsprozessen. Selten werden mit der Umstellung einhergehende soziale und ökologische Herausforderungen und Auswirkungen berücksichtigt: Wie wirkt sich Digitalisierung aus auf Partizipation und soziale Teilhabe? Wie können Digitalisierungsprozesse auf lokaler Ebene partizipativ und inklusiv gestaltet werden, damit alle Bürger:innen davon profitieren können? Wie können kommunale und zivilgesellschaftliche Akteur:innen so zusammenfinden, dass nachhaltige Digitalisierungsstrategien effektiv umgesetzt werden können? Auf Basis der umfangreichen Ergebnisse des vom Umweltbundesamt geförderten Projekts „Digitale Kommune – digitale Region“ wollen wir diese Fragen diskutieren und mögliche Ursachen der Einschränkung von Teilhabe an der Mitgestaltung der Digitalisierung ausloten. Die empirischen Einblicke (qualitative, wie quantitativer Erhebungen, Expert:inneninterviews, Fokusgruppen, einer Delphi Studie, Befragung zu kommunalen Bedarfen) erlauben Einsichten aus ganz verschiedenen Blickwinkeln. Neben unmittelbaren Barrieren wie Zugangsbeschränkungen wegen fehlender Geräte und schlechter Netzqualität, ungenügender Kenntnisse ("literacy"), wird es auch um indirekte Hürden gehen, die aus bestimmten gesellschaftlichen Grundhaltungen und normierten Prozessen resultieren. Hierzu möchten wir potenzielle Lösungen betrachten und die positiven Wirkungen von Partizipation und Inklusion auf den Digitalisierungsprozess vorstellen. about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/FYSZPE/
Open Source Gardens (bub2022)
Open Source Gardens (bub2022)
Landwirtschft lernt von Informatik: Wir vermehren Open Source Saatgut. Der Kurzvortrag stellt die Idee dahinter vor. Nutzpflanzen sind Jahrtausende altes Kulturgut. Dennoch kontrollieren wenige Konzerne den Saatgutmarkt. Per Sortenschutz dürfen Hochleistungssorten nur mit Lizenz vermehrt werden - wie Software, die nur von Rechteinhabenden kopiert werden darf. Sieht man DNA als Software der Nutzpflanzen an, so liegt es nahe, die Konzepte von Open Source auf sie zu übertragen. Einige Sorten werden bereits unter Open-Source-Lizenz vertrieben. Alle Menschen dürfen sie vermehren und kreuzen, das Ergebnis steht zwingend unter derselben Lizenz. So wächst eine Allmende von Agrikulturgut, die sich nicht wieder privatisieren lässt. Die Open Source Gardens sind ein loses Netzwerk von Gärten, in denen Open Source wächst. Wir tauschen Wissen und Saatgut. Kleine Balkons gehören genauso dazu wie große Gemeinschaftsgärten. Dabei vermitteln wir die Idee von Open Source anhand von Lebensmitteln. about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/ACDW9D/
Green Coding - Measuring energy use of arbitrary applications and software stacks (EN) (bub2022)
Green Coding - Measuring energy use of arbitrary applications and software stacks (EN) (bub2022)
The Green Coding Metrics tool can measure the energy use of an arbitrary application. It does this by orchestrating the app in a containerized setup and measuring either the power directly or applying a linear model in order to derive the power metrics. We will demo measuring a typical web application and how engineers can use our tools to optimize their app in terms of energy use. Our tool fills a current need to easily get energy metrics for a more complex setup of software. Measuring the energy use of software is a first step in order to be aware and thus optimize the energy use of software. Given the assumption that we are expecting more digitalization in all areas of the UN sustainable development goals we need to have an easy approach to factor the energy use in as a standard design goal of software. The approach is innovative in a way as that it connects many existing technologies in an easy to use toolchain that is open source and can freely be used. Integrating it in a development machine or a CI pipeline is readily possible through the use of standard formats like Dockerfiles and Selenium-Testfiles. Green Coding Berlin GmbH is privately funded and has no conflict of interest. The political landscape in Germany is very promising with the Umweltbundesamt already funding a similar project (https://eco.kde.org/) that follows an approach to measure desktop software in linux systems. We also share our results with the KDE team and hope to achieve the best result for the society here. We hope that our combined results will increase the focus of the German politcals on this topic even more. The talk can be English or German :) about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/9TES88/