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Smart City / Country Projekte selber betreiben und per IoT offene Daten erzeugen! (bub2022)
Du möchtest Dich mit IoT, Smart City / Country beschäftigen und das mal selber machen? Freie und offene Daten erzeugen, damit die Deutungshoheit nicht in die Hände von Unternehmen oder Behörden legen? Anhand vom The Things Network / LoRaWAN zeige ich hier, wie das geht und welche Projekte es schon eingesetzt haben. Ich beschäftige mich schon länger mit offenen freizugänglichen Netzwerken und nach dem Netzwerk für Menschen (Freifunk) gibt es nun auch schon seit einiger Zeit die Möglichkeit, ein Netzwerk für Maschinen (IoT, Internet der Dinge) selber und offen für jeden zu betreiben. Freie und offene Infrastruktur ist wichtig, gerade wenn man selber als Teil der Zivilgesellschaft Einfluss nehmen kann auf die Verbreitung und den Ausbau und nicht von gewinnorientierten Unternehmen abhängig ist. Das The Things Network (LoRaWAN)ist so eine Infrastruktur, hier lassen sich über mehrere Kilometer Reichweite Sensordaten übertragen, von Geräten, welche Monate/Jahre per Batterie/Akku betrieben werden. Viele Kommunen & Stadtwerke in Deutschland verfolgen den Weg, diese Netzwerke geschlossen aufzubauen und zu betreiben, dabei gibt es viele Beispiele, wo wir als Zivilgesellschaft diese Netze nutzen könnten und über das digitale Ehrenamt auch Projekte unterstützen, welche sonst vielleicht so nicht möglich gewesen wären. Beispiele dafür wären zum Beispiel die Möglichkeit, die bekannten Feinstaubsensoren (Airrohr) des OK-Lab Stuttgart nun auch auf dem Land (ohne WLAN) zu betreiben. Wir haben dazu ein Projekt in Bottrop an einer der letzten Kokereien umgesetzt und über 30 Feinstaubsensoren rundherum verteilt, zur Überwachung durch die dortigen AktivistInnen. Oder CO2 Ampeln, die wir mit GrundschülerInnen gebaut und programmiert haben und an diversen Grundschulen hier in der Region laufen um die Luftqualität überwachen. Weitere Projekte wären die Überwachung von Starkregenereignissen und die Wasserhöhe der anliegenden Bäche, Bienenvölker und Bewässerungszuständen von innerstädtischem Baumbestand. about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/HYWZY3/
Digital rights & climate justice: mapping existing connections & opportunities for the future (EN) (bub2022)
TURBOFLIP - Digitalisierung und Nachhaltigkeit fürs Museum (bub2022)
TURBOFLIP - Digitalisierung und Nachhaltigkeit fürs Museum (bub2022)
TURBOFLIP sind diverse Köpfe aus Kunst, Design, IT und Museum. Wir entwickeln Prototypen und erforschen damit, wie wir Digitalisierung und Nachhaltigkeit verbinden können. Aus dem Blickwinkel der Kunst und Gestaltung sind wir bemüht unsere gemeinsame Vision einer nachhaltigen, sozialen Zukunft zu zeichnen TURBOFLIP sind Köpfe aus Kunst, Design, IT und Museum. Im Rahmen von "Dig It? - Prototypen fürs Museum" – in der Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig – haben wir uns damit beschäftigt, Digitalisierung und Nachhaltigkeit ins Museum zu bringen. Was dabei herausgekommen ist? DOTBOSS ist ein web-basiertes Werkzeug, das Storytelling und Gaming fürs Museum verbindet. Mit simplen digitalen Tools können eigene Kreaturen und Welten erschaffen werden, um nonlineare interaktive Geschichten gemeinsam zu gestalten und zu erleben. Alles in 16x16 Pixeln. Was damit alles möglich ist, möchten wir gern teilen. E:ROBICS ist ein Fitnessprogramm zur Sensibilisierung, Vermittlung und Ermächtigung im Umgang mit digitalen Werkzeugen. Das Programm ist für Einzel- aber auch für Gruppenanwendung geeignet. E:ROBICS umfasst thematisch fokussierte Workouts, die wir gern vorstellen möchten und unsere Erfahrungen damit teilen wollen. Das Internet zum Anfassen. Wie sieht eigentlich ein Virenscanner aus? Aus welchem Material besteht ein Browser? Mit wilden Materialien gestalten wir bei DIZA eigene Lösungen zum Betrachten und darüber austauschen. ORTHESE thematisiert den bewussten Umgang mit Energie – insbesondere dem Ernten und Verbrauchen von elektrischer Energie durch und am menschlichen Körper. Neben der Entwicklung effizienterer Technologie ist vor allem ein Umdenken im Design dringend notwendig. Gern möchten wir unsere konzeptionellen und technischen Fortschritte teilen. Mehr Infos unter <a href="https://turboflip.de/">тυявσƒℓιρ</a> Website about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/PTHFGQ/
Digital rights & climate justice: mapping existing connections & opportunities for the future (EN) (bub2022)
In this session, The Engine Room will share research findings from a landscape review conducted in 2021-2022 exploring intersections between digital rights, climate & environmental justice. Research Lead Becky Kazansky will discuss learnings from practitioners working across these issues, honing in on the opportunities that exist for increased collaboration across sectors. As the effects of the ongoing climate emergency amplify, the fight for environmental & climate justice has become more crucial than ever. While technology is being used to support these efforts, it can also be part of the problem: technological innovation is taking an environmental toll, climate justice activists face increasing digital attacks, social media platforms are full of unfounded claims about climate change, and many of the communities affected the most by the climate emergency continue to lack basic access to digital resources that are needed to adapt to, and mitigate effects of, the climate crisis, from Internet access to reliable online information in their own language & cultural context. In response to these issues, The Engine Room recently undertook a research project exploring intersections between environmental/climate justice and digital rights movements, with an eye on identifying opportunities for increased collaboration and support. Doing this research allowed us to interview and learn from a highly diverse group of practitioners working across these issues from around the world. In this session, the Lead Researcher on the project (Becky Kazansky) will share the main findings of the research. Check out the report here: https://www.theengineroom.org/new-report-at-the-confluence-of-digital-rights-climate-justice/ about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/BH7BLB/
Digitale Planwirtschaft? Eine Einführung (bub2022)
Digitale Planwirtschaft? Eine Einführung (bub2022)
Die Planwirtschaft hat in den letzten Jahren ein unerwartetes Revival gefeiert. Die These: Im Zeitalter von Big Data, künstlicher Intelligenz und neuen Kommunikationstechnologien sei der Markt eine veraltete Technologie der Vergangenheit. Angesichts des Scheiterns effizienter politischer und wirtschaftlicher Koordination in der Pandemie und der Klimakrise kommt diese Debatte gerade rechtzeitig. In diesem Vortrag erkläre ich kritisch, was Planwirtschaft eigentlich bedeutet, wieso sie in den autoritären Realsozialismen gescheitert ist und wieso wir heute schon in einer kapitalistischen Mischung aus Markt und Planung leben. Die zentralen Fragen: - Wie schaffen wir es, dass diese Planung demokratisch wird und nicht dem Profit als Selbstzweck zum Ziel hat, sondern soziale und ökologische Bedürfnisse. - Wie schaffen wir demokratische Planungsprozesse, die sowohl das technische Wissen von Arbeiter*innen als auch die unterschiedlichen Interessen von u.a. Konsument*innen, Bürger*innen, marginalisierte Gruppen berücksichtigen? - Wie können wir demokratisch darüber entscheiden wieviel Lohnarbeit wir machen wollen, welche Sektoren schrumpfen oder wachsen sollen und welche Wirtschaft wir den nächsten Generationen überlassen wollen - anstatt solche zentralen Fragen den Kräften des Marktes zu überlassen? Ich erkläre zunächst, welche Modelle demokratischer Planwirtschaft aktuell existieren, was wir aus ihnen lernen können und wieso digitale Technologien neue Möglichkeiten bieten, eine Wirtschaft partizipativ, demokratisch und nachhaltig zu planen. about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/WBRC3U/
🌟 B&B-Panel: Technikgestaltung im Sinne von Nachhaltigkeit und Selbstbestimmung (DE/EN) (bub2022)
Walk the Talk! Wie nachhaltig ist die IT des Bundes? (bub2022)
Nachhaltigkeit und Digitalisierung im Mittelstand (bub2022)
Überwachungskapitalismus - Und jetzt? (bub2022)
🌟 B&B Panel: Enabling Democratic Discourse Beyond Privatized Digital Public Spheres (EN) (bub2022)
Digital technologies accelerate political and social processes and leave little room for deliberative discourse. At the same time, state actors who should exert informational and regulatory influence often outsource their capacities and services to these companies, withholding public sector data and information from citizens. How can the DSA be advanced? The infamous Cambridge Analytica case illustrates: powerful corporations like Meta pose a major threat to democracy. The digital public space is organized by corporations to which the state grants a lot of control. These corporations are fiercely focused on profit maximization and lack public transparency. Fake news, hate speech and manipulation flourish in so-called "social media." Their algorithms promote "echo chambers" in which like-minded people spiral into ever more extreme views. Meta and Google endanger independent media that work with journalistic standards and whose business model is collapsing. Digital technologies accelerate political and social processes and leave little room for deliberative discourse. At the same time, state actors who should exert informational and regulatory influence often outsource their capacities and services to these companies, withholding public sector data and information from citizens. In order to counter this, the following questions, among others, will be discussed in this thematic strand: How can a better discourse be shaped and which instruments do we need for this at which levels? What alternatives are already available today and how can we develop them further? How can aspects such as data protection, transparency and open source be better valued and implemented? Last but not least, the role of the state as an enabler or impediment to democratic opinion-forming will also be discussed in this context. about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/RXUUUE/
Nachhaltigkeit und Digitalisierung im Mittelstand (bub2022)
Handlungsfelder, konkrete Beispiele und Fördermöglichkeiten für den nachhaltig-digitalen Mittelstand: Was benötigen Unternehmen konkret, um Digitalisierung als Werkzeug für eine nachhaltige Wirtschaftsweise einzusetzen? Antworten liefern der nachhaltig.digital Monitor 2022 und das Green Start-up Programm der Deutschen Bundesstiftung Umwelt. Auf dem Weg zur Erreichung der Nachhaltigkeitsziele brauchen wir sie: Die Potenziale des digitalen Wandels für Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt. Digitale Technologien haben die Kraft, fast alle Wirtschaftsbereiche grundlegend zu transformieren und „grüne“ Innovationen zu ermöglichen. Dabei müssen die Risiken einer nicht-nachhaltigen Digitalisierung minimiert werden. Als einer der großen Innovationstreiber in Deutschland gilt es dabei, vor allem den Mittelstand in diesem Spannungsfeld zu stärken und zu unterstützen Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) arbeitet deshalb über die Kompetenzplattform nachhaltig.digital daran, dem Mittelstand mit konkreten Beispielen und Vernetzung die Wege zu einer nachhaltigen Digitalisierung aufzuzeigen. Der im Sommer erscheinende nachhaltig.digital Monitor 2022 zeigt Handlungsbedarfe auf, um das digitale Nachhaltigkeitspotenzial voll zu erschließen. Junge Unternehmungsgründungen und Startups, die auf innovative und wirtschaftlich tragfähige Weise Lösungen für Umwelt, Ökologie und Nachhaltigkeit entwickeln fördert die DBU in ihrem Green Start-up Programm. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf digitalen Geschäftsmodellen: Ob eine Planungssoftware für den mehrgeschossigen Holzbau, Software-Unterstützung für das Prinzip „mieten statt kaufen“ oder mit künstlicher Intelligenz in Industrieunternehmen Energie zu sparen. Lassen Sie sich in dieser Session inspirieren – und packen Sie mit an, damit der Mittelstand und unsere Wirtschaftsweise nachhaltig digitaler werden! Format: Vortrag mit anschließender Diskussion about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/K7BHS7/
Walk the Talk! Wie nachhaltig ist die IT des Bundes? (bub2022)
Mit einem Vortrag zum Aspekt der "Digitalisierung als Problem für die Nachhaltigkeit" werde ich berichten, wie ich mein Fragerecht als Abgeordnete und digitalpolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag nutze, um Öffentlichkeit zur Nachhaltigkeit der IT des Bundes zu schaffen und warum es für Klimaschutz viel Transparenz und eine gute Datenlage braucht. Die Ampel-Koalition hat sich in ihrem Koalitionsvertrag auch dem Thema Digitalisierung und Nachhaltigkeit verpflichtet. Dies lässt sich nur glaubwürdig vertreten, wenn die zugrundeliegenden Werte auch nach innen gelebt werden. Deshalb möchte ich in einem Vortrag aus dem Maschinenraum der Demokratie berichten und dazu, wie ich mein Fragerecht als Abgeordnete und digitalpolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag nutze, um Öffentlichkeit darüber zu schaffen, wie nachhaltig eigentlich die IT des Bundes ist und welche Fortschritte es dabei gibt. Ich werde zeigen, wie wichtig das Thema Transparenz in diesem Kontext ist und warum es eine gute und kontinuierliche Datenlage braucht, um schnelle und effektive Veränderungen zu erreichen. In meinem Programmbeitrag werde ich den Aspekt "Digitalisierung als Problem für die Nachhaltigkeit" fokussieren, sowie auf Möglichkeiten, wie man negative Klimawirkungen durch Digitalisierung verringern kann. Die Verbindung zur Demokratie zeige ich damit auf, wie sich am Beispiel Nachhaltigkeit der IT des Bundes die Exekutive an die eigenen Regeln und die Regeln der Legislative hält (oder nicht hält). Was motiviert mich? Ich habe einen aktivistischen Hintergrund und glaube daran, dass man die Welt positiv verändern kann. Ich mache das jetzt als MdB im Bundestag, sehe mich aber immer noch als Aktivistin, die beide Welten - die aktivistische und die (berufs-)politische miteinander verbinden will. about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/G3YGCC/
🌟 B&B-Panel: Technikgestaltung im Sinne von Nachhaltigkeit und Selbstbestimmung (DE/EN) (bub2022)
Auf diesem Panel geht es um grundsätzliche Fragen der Technikgestaltung im Sinne von Nachhaltigkeit und Selbstbestimmung. Wir schauen dabei auf die individuellen und kollektiven Ebenen einerseits, aber auch auf die notwendigen technisch-konkreten und gesellschaftlich-philosophischen Rahmenbedingungen andererseits. Derzeit folgt Technikgestaltung zu häufig den Prinzipien von Kosumsteigerung, Profitmaximierung und Aufmerksamkeitsausbeutung. Zudem verursachen Trackingtechnologien, wie Cookies unnötige Datenströme und Energieverbräuche. Um eine sozial-ökologische Transformation zu ermöglichen, müssen Technikgestaltung und -betrieb neuen Kriterien unterzogen werden. Es stellen sich Fragen nach demokratischer und individueller Kontrolle, gerechtem Zugang, Schutz von Grund- und Freiheitsrechten sowie der Sicherstellung von Inklusion und Teilhabe und Suffizienz beim Energie- und Ressourcenverbrauch. Alle Menschen sollten sich auf der Ebene von Hard- und Software in die Gestaltung von Technik einbringen können. Sie können so individuell und kollektiv über den Zweck, den Datenschutz, die Datennutzung, die Datensicherheit oder den Strom- und Ressourcenverbrauch digitaler Technologien mitbestimmen, sodass tatsächliche Bedürfnisse der Nutzenden im Zentrum stehen. Technologien können zu Gemeingütern werden. Das erfordert politische Anstrengungen. Der Fokus dieses Podiums ist die Frage wie wir eine demokratisch legitimierte und gemeinschaftlich organisierte technologische Infrastruktur aufgebauen können und Bürger:innen die Kontrolle über technische Geräte erlangen. Bild: CC BY-ND mini_malist about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/XQPGEV/
Überwachungskapitalismus - Und jetzt? (bub2022)
Das Konzept „Überwachungskapitalismus“ von S. Zuboff hat fundamentale Kritik an digitalen Geschäftsmodellen mainstreamfähig gemacht. Doch welche Implikationen ergeben sich daraus für eine sozial-ökologische Transformation und wo liegen die Grenzen des Konzepts? Nach einem Impulsvortrag zu Entstehung und Imperativen des Überwachungskapitalismus werden wir diese Fragen diskutieren. Der "Überwachungskapitalismus" wird mittlerweile in fast jeder digitalisierungskritischen Debatte angeführt. Mit seiner Erfindung während des Dot-Com-Crashs haben sich laut Zuboff neue Imperative für Internetunternehmen entwickelt. Wirtschaftlicher Druck steigt, Daten zu verwenden, nicht nur um das Verhalten von Individuen vorherzusagen, sondern um gezielt Sehnsüchte, Bedürfnisse, Meinungen und Verhalten ganzer Gesellschaften automatisiert verändern zu können. Welche Verhaltensmodifikation statt finden soll, entscheiden auf den neuen Märkten für menschliches Verhalten die Höchstbietenden. Auf dem Spiel steht dabei, so Zuboff, nichts Geringeres als die Demokratie und die menschliche Natur. Ein Kurzvortrag stellt zunächst Entstehung und Imperative des Überwachungskapitalismus leicht verständlich dar. Wir erkunden, was seine definierenden Merkmale sind und was diese für eine sozial-ökologische Transformation bedeuten. Dabei machen wir uns ein Bild von den Grenzen des Konzepts Überwachungskapitalismus und diskutieren, wo es uns den Blick auf die weitreichenden Probleme der Digitalisierung bezüglich sozialer Gerechtigkeit und ökologischer Krise sogar zu versperren droht. about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/CXYF9V/
KI-Basiertes Insektenmonitoring mit Citizen Science (KInsecta) (bub2022)
Wir verzeichnen einen dramatischen Rückgang an Insekten. Ein systematisches Monitoring ist entscheidend für die Planung von geeigneten Schutzmaßnahmen. KInsecta ist ein Open-Source Projekt, in dem ein Low-Cost-Multisensorsystem entwickelt wird, welches lebende Insekten automatisiert erkennt und klassifiziert. Gemeinsam mit Interessierten möchten wir bauen, Daten sammeln und diskutieren. Projektvorstellung: Ziel unseres Projektes ist eine automatisierte Klassifizierung von lebenden Insekten auf der Basis eines Low-Cost-Multisensorsystems. Es ist ein Open-Source Projekt und soll deutschlandweit interessierte Bürger:innen zum Nachbau und Mitmachen motivieren. Der aktuelle Prototyp wurde auf der Grundlage eines RaspberryPi entwickelt. Insekten in einer Falle passieren auf ihrem Weg ins Freie eine Kamera und einen Wingbeatsensor, wobei Bilder und die Flügelschlagfrequenz erfasst werden. In Deutschland erleben wir einen dramatischen Verlust von Insekten: Nicht nur die Gesamtmenge an Insekten, auch die Zahl der ca. 33.000 Insektenarten, die es hierzulande gibt, nimmt immer mehr ab. Dabei sind Insekten ein wichtiger Faktor im Ökosystem. Grundlage für einen effektiven Schutz der Insekten ist ein systematisches Monitoring. Aktuell erfolgt Insektenmonitoring mit Todfallen und es gibt viele ‚blinde Flecken‘ auf der Landkarte. Wir möchten dieses Monitoring unterstützen und dabei mit einem standardisierten und automatisierten Verfahren mit Citizen Scientists zusammenarbeiten. Viele Menschen an unterschiedlichen Orten können an der Erhebung partizipieren und die Daten auf einer Webplattform hochladen. Ziel ist es, gemeinsam eine stetig wachsende Datenbasis zu schaffen und zu diskutieren. Mit der wachsenden Menge an standardisierten Daten wird auch die Klassifizierung mit KI immer besser werden. about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/VLQVMB/
KI-Basiertes Insektenmonitoring mit Citizen Science (KInsecta) (bub2022)
Für eine geteilte digitale europäische Öffentlichkeit (bub2022)
Für eine geteilte digitale europäische Öffentlichkeit (bub2022)
SDEPS (Shared Digital European Public Sphere) setzt sich ein für eine dezentrale und vernetzte Infrastruktur für Medienplattformen in Europa. Wie kann der Software-Stapel und die Organisationsstruktur für eine solche vielfältige, verteilte, interoperable journalistisch-redaktionelle und soziale Medienöffentlichkeit aussehen und damit eine Alternative zum Plattform-Kapitalismus? Die Alternative zu den Mega-Plattformen von Facebook, Google & Co. kann nicht eine europäische Mega-Plattform sein. Am Anfang war das Usenet. Dann kam die Blogosphäre. Heute zielt das Fediverse darauf, das Internet wieder zu dezentralisieren. 'Einheit in Vielfalt‘ lautet die europäische Identitätsformel. Im gleichen Sinne setzt auch SDEPS (Shared Digital European Public Sphere) – eine Allianz von Aktivist:innen aus öffentlich-rechtlichen und Community Medien und öffentlichen und zivilgesellschaftlichen Wissensinstitutionen – auf eine dezentrale und vernetzte Infrastruktur für Medienplattformen. Wie kann der Software-Stapel und die Organisationsstruktur für eine solche vielfältige, verteilte, interoperable journalistisch-redaktionelle und soziale Medienöffentlichkeit aussehen und damit eine Alternative zum Plattform-Kapitalismus? about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/ENNNTN/
Souveräner Konsum mit Kreditkarte 5.0 (bub2022)
Creating a digital environmental footprint: a Life Cycle Assessment approach (EN) (bub2022)
Mobilfunk geht auch nachhaltig! (bub2022)
Mobilfunk geht auch nachhaltig! (bub2022)
Komplett klimaneutral mobil telefonieren und surfen – was einige Netzbetreiber für 2040 ankündigen, macht WEtell seit Marktstart 2020. Wie funktioniert klimaneutraler bzw. klimapositiver Mobilfunk? Und was bedeutet es ein gemeinwohlorientiertes Purpose-Unternehmen am Mobilfunkmarkt zu etablieren? Ein Einblick in das Transformationspotential digitaler Dienstleistungen mit anschließender Diskussion. Die CO2-Emissionen digitaler Dienstleistungen spielen durch ihre steigende Verbreitung eine immer wichtigere Rolle. Uns allen ist das klar. Den meisten Menschen aber nicht. Im Gegenteil: angesprochen auf nachhaltigen Mobilfunk haben 99,9% der Menschen große Fragezeichen auf der Stirn. Doch nach kurzem Erklären wird den meisten schnell klar: „Netzinfrastruktur, Rechenzentren,… all das braucht ja Strom.“ Genau um diesen Aha-Moment bei möglichst vielen Menschen zu erreichen, wurde WEtell gegründet. Wir zeigen, dass es „sogar“ im Mobilfunk möglich ist, ein konsequent nachhaltiges Angebot zu schaffen. In einem Impulsvortrag soll bei der Bits&Bäume am Beispiel von WEtell der Weg von der Vision „Menschen mit Nachhaltigkeit zu erreichen“ zum Unternehmen am Mobilfunkmarkt vorgestellt werden. Zusätzlich werden konkrete Details zum Klimaschutzkonzept und zur Umsetzung von den weiteren Kernwerten „Datenschutz, Fairness & Transparenz“ vorgestellt. Für die konsequente Verankerung der Vision und Werte im Unternehmen hat sich WEtell Gemeinwohl-zertifizieren lassen und ist mittlerweile auch Purpose-Unternehmen. Gerade das Thema Verantwortungseigentum, was durch die Aufnahme ins Koalitionsprogramm der Bundesregierung, heiß diskutiert wird, kann zu einem wesentlichen Treiber der Transformation der Wirtschaft in Deutschland werden und soll daher auch im Vortrag vorgestellt werden. Wichtig ist, dass es im Vortrag nicht in erster Linie darum geht Menschen für WEtell zu werben. Wir machen „Mobilfunk, weil wir Nachhaltigkeit wollen“ und in dieser Mission, wollen wir zeigen, wie nachhaltige digitale Dienstleistungen selbst relevant zur Lösung der Klimakrise beitragen können. about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/ZUZPWE/
Souveräner Konsum mit Kreditkarte 5.0 (bub2022)
Die Ecodesign Verordnung für Nachhaltige Produkte und der digitale Produktpass sollen die Produkte transparenter für die Kunden machen. Die Nutzungsdauer dank Reparatur-, Recyclingfähigkeit, Wiederverwertung gibt Auskunft über die Ressourcen- und Energieeffizienz. Warum nicht gleich an der Kasse sehen, wieviel noch auf meinem CO2-, Umwelt-/Artenvielfalt- und Sozial-Konto ist? Wir alle brauchen Zeit, um unsere Gewohnheiten umzustellen. Deshalb sollten wir jetzt damit anfangen, Daten, die uns heute zur Verfügung stehen auch zu nutzen. Ziel der Kreditkarte 5.0 ist es, uns allen unseren täglichen CO2-, Umwelt-/Artenvielfalt- und Sozial-Konsum zeitnah, transparent und erfahrbarer zu machen. Der Produktpass ist ein erster wichtiger Schritt. SUSLA eine webbasierte Anwendung, die den CO₂- und Material-Fußabdrucks (MIPS) misst und den Konsumenten bei der Weiterentwicklung des Lebensstils hin zum nachhaltigeren Konsum unterstützt, ein weiterer. So wie wir heute über mehr oder weniger Geld verfügen, so sollten wir auch über ein Anfangs-CO2-, Umweltverbrauchsbudget verfügen. Plus oder minus Punkte gibt es für Verbräuche von oder Beiträge zur Biodiversität und sozialen Teilhabe. Die Primärausstattung wäre wie das Grundeinkommen gestaltet. Das zu verteilende Budget würde jedes Jahr auf Basis der neuen Klima- und Umweltberechnungen erfolgen, wo jedem Land bestimmte Mengen zugewiesen werden. Mit der Zeit merken wir, welcher Konsum welche Umweltverbräuche verursacht und ob unser Konto sich schnell oder langsam leert. Budgetüberschreitungen spielen anfangs keine Rolle. Mit der Zeit wird Konsum nur noch dann möglich sein, wenn alle unsere Konten im positiven sind, d.h. sowohl unser monetäres als auch unser Umwelt-/CO2-Konto. Zukaufen ist möglich oder aber wir leisten selber positive Beiträge/Kompensationen. Das zur Verfügung stehende jährliche Umwelt-/Klima-Budget wird Jahr für Jahr weniger (Sozialabfederung). Wie klingt das? Welche Möglichkeiten bietet uns heute schon die Digitalisierung? Womit können wir anfangen? Was spricht dafür, was dagegen? about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/UVCDAU/
Creating a digital environmental footprint: a Life Cycle Assessment approach (EN) (bub2022)
Can we measure the environmental impact of digital products and services? We think we can, and we are already well on our way towards finding out the true environmental impact of digital products and services. During this session, we will present new perspectives, new knowledge, and what problems we still need to solve. With its work on the Digital Environmental Footprint, the SDIA is bringing the right people together to develop a new approach to measuring & reporting the total environmental impact of the digital economy. Based on the existing academic work and methodologies, the DEF provides the frameworks, tools and strategies to implement end-to-end measurement across the supply chain of digital products & services. We have chosen to build on the Life Cycle Assessment methodology, since it can give us great insights on the environmental impact of products and services. We believe that to measure is to know: data used in an LCA can give us what we need to report on our environmental impact, and to improve our products, services, and therefore our businesses. By using a clear taxonomy of the value chain, and an innovative conversion key called the Digital Resource Primitives, we have completed end-to-end energy measurement of a server. We believe it is important to find a way to transparently measure the actual impact of digital products and services, both for developers and the user, as it gives them more power and control over developing or picking the more sustainable product. To make this choice easier in the long run, we aim to create a label for these products. This drives political engagement, since there is a large role for governing bodies in regulating the data that needs to be made transparent by organisations involved along the value chain of digital products and services. We want companies to be able to feel empowered to do these life cycle assessments themselves, and feel empowered to share this with their customers, improve, and create a more sustainable future together about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/LFUK3C/
R Lernen: Warum die Zivilgesellschaft eigene Kompetenzzentren braucht (bub2022)
R Lernen: Warum die Zivilgesellschaft eigene Kompetenzzentren braucht (bub2022)
Digitale Kompetenzen aufbauen, vertiefen und stärken – dieses Ziel haben wir uns in den vergangenen zwei Jahren in der Zivilgesellschaft immer wieder vor Augen geführt. Doch wie können wir digitale Kompetenzen nachhaltig vermitteln, unsere Angebote verstetigen und skalieren? CorrelAid e.V. unterrichtet zivilgesellschaftliche Organisationen in R und nimmt euch mit auf die Suche nach Antworten. Wir zeigen, wie Organisationen mit geringen Mitteln eine interaktive Lernplattform programmieren, mit Inhalten füllen und veröffentlichen können. Dabei tauchen wir in die Welt von learnR, einem Framework aus dem Universum der Programmiersprache R, ein. Als kostenfreies Open Source Tool hilft es uns hochwertige und gleichzeitig kostengünstige Hybridkurse für Programmierung zu gestalten. Ganz nach unser Philosophie: technisch, ethisch und pragmatisch. Daneben sprechen wir darüber, warum sich der Fokus auf anspruchsvolle Open Source Technologien besonders lohnt. about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/BH9ERF/
What does data protection actually protect? (EN) (bub2022)
What does data protection actually protect? (EN) (bub2022)
In the digitalization discourse we hear a lot about digital sovereignty, individual control and people's privacy as prime elements ensuring fairness, happiness and freedom of a person. However, modern networked societies are defined by interdependencies and structural factors well beyond the individual. In effect, for thinking about the design and implications of digital technologies, we also have to look on a more systemic level to meaningfully determine, what we should aim for. Interestingly, data protection has long been asking those questions focussing on structural power asymmetries and societal conditions. So in asking, what data protection actually protects, we will learn a lot about society and will find very interesting parallels to social sustainability. Data protection is by no means about privacy, about one's own bedroom, or about sharing private data on Facebook. It is as much about preserving a democratic social order as it is about preserving individual alternatives for action in the digital age. So we must not talk so much about individuals and their highly subjective privacy desires, but much more about power asymmetries, enforcement power, as well as "strong" and "weak" actors - such as tech monopolies. Only with this structural view can we counter political smokescreens such as "self-data protection," "data ownership," "individual data sovereignty," or, for example, "algorithm ethics," which are increasingly being offered as solutions to the problem of the dataization of society. We have to deal structurally and also theoretically with the problem of the information power of large organizations (state actors, companies, even NGOs) if we want to live in a digital sustainable society oriented toward fundamental rights and freedoms. This foundational talk passionately provides the tools and the necessary theoretical basis to actually conduct meaningful data protection debates about sustainable and fair digital societies. about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/BCPURR/
Datenschutz, -sparsamkeit und Resourcenverbrauch am Beispiel einer Terminbuchungsanwendung (bub2022)
Digital goes Fair Trade: How Fair Trade principles can transform the ethics of digital work (bub2022)
Digitaler Gewaltschutz oder: Wie man Betroffene ermächtigen kann anstatt Plattformen zu regulieren (bub2022)
In meinem Laptop steckt 2% Kinderarbeit (bub2022)
Greening RIPE though activism and empathy (EN) (bub2022)
Digitaler Gewaltschutz oder: Wie man Betroffene ermächtigen kann anstatt Plattformen zu regulieren (bub2022)
NetzDG, Digital Services Act (DSA), Chatkontrollen und Übermittlungspflichten – indem wir Plattformen und Messenger regulieren, werden Betroffene digitaler Gewalt geschützt, so das Ziel und Narrativ. Doch um Betroffene tatsächlich zu schützen, braucht es einen Neuanfang beim digitalen Gewaltschutz: Neben der Regulierung von digitalen Diensten, müssen Betroffene vor allem ermächtigt werden. Eine große Mehrheit der Bevölkerung erlebt Hass im Netz, digitale Gewalterfahrungen sind aber insbesondere für Frauen und andere marginalisierte Menschen Alltag. Und während der Chor gewalttätiger Stimmen lauter wird, werden andere leiser oder verstummen ganz, denn nein, digitale Gewalt trifft nicht alle gleich. Sie droht ausgerechnet die Menschen auszuschließen, die offene digitale Diskursräume am meisten bräuchten. Und das große Versprechen des Internets – direkte Teilhabe und Sichtbarkeit in gesellschaftlichen Diskursen und demokratischen Prozessen – wird durch digitale Gewalt gebrochen. Grund genug also, um über effektive Maßnahmen zu sprechen. Denn man kann Plattformen und Messenger-Dienste noch so viel regulieren: Digitale Gewalt findet ihren Weg – Zeit also, dass wir die Bedarfe von Betroffenen, und nicht die Regulierung, in den Fokus rücken und den digitalen Gewaltschutz neu denken. Die aktuelle Legislaturperiode bietet, passenderweise, die Chance auf einen Neuanfang. Die Ampel hat sich den Digitalen Gewaltschutz auf die Fahnen und ein Digitales Gewaltschutzgesetz als verbindlichen Gesetzgebungsauftrag in den Koalitionsvertrag geschrieben. Zentral im Entwurf: Richterlich angeordnete Accountsperren. Beobachtet und begleitet wird dieses Vorhaben von der Marie-Munk-Initiative der Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF), die einen eigenen Vorschlag für ein solches Gesetz ausarbeitet und dabei ihre Perspektive als Streiterin für Freiheitsrechte einbringt. Die zentralen Punkte stellen wir in einem kurzen Lightning Talk mit anschließender Diskussionsrunde vor – und hier stehen nicht nur wir Rede und Antwort, sondern auch das Publikum. about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/EY8SHG/
In meinem Laptop steckt 2% Kinderarbeit (bub2022)
Untersuchung von Sozialrisiken der Rohstoffherkunft eines Laptops auf Basis öffentlicher Daten So wie klassische Ökobilanzen etwa den CO2-Ausstoß eines Produkts bei seiner Herstellung, Benutzung und Entsorgung berechnen, so führen wir *Sozial*bilanzen von Elektronikprodukten durch, beschränken uns dabei allerdings auf menschen- und arbeitsrechtliche Risiken beim Rohstoffabbau für die Geräte. Wir nutzen dafür öffentlich verfügbare Daten und die von uns erstellte Open Source Software Fairtronics, die von Geräteherstellern, Designern und Neugierigen frei nutzbar ist und an unserem FairLötet-Stand im Forum auch vorgestellt wird. In dem Vortrag werden die Motivation und das Vorgehen, vor allem aber die Bilanzergebnisse vorgestellt, und zwar anhand eines Open Hardware Laptops, stellvertretend für Laptops an sich: * Maß an Zwangs-, Kinderarbeit und Erwerbsarmut und deren Hotspots im Laptop * Hotspots der Rohstoffherkunft * Bauteilhersteller mit dem größten Risiko * Vergleich verschiedener Batterietypen * Bedeutung von Erdöl und Erdgas Genutzt werden kann es für Design- und Kaufentscheidungen, für die Erfüllung einer Lieferkettensorgfaltspflicht oder für Bildungszwecke zur Veranschaulichung, welche konkreten Folgen unsere Digitalisierung hat. about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/PAQFVU/
Greening RIPE though activism and empathy (EN) (bub2022)
RIPE community is a steward of IP resources as commons for 33 years. As a part of the global Internet governance, RIPE NCC is coordinating administrative & technical operations of the Internet as critical infrastructure. We are now facing the limits of the planet: we are inviting activists & hackers to work together for resilience & justice, by empathically balancing conflicting needs. RIPE Community is a forum open to all parties interested in wide area IP networks. RIPE community works closely with standardisation organisations like the IETF & domain name registrars like ICANN, & with ISOC, IGF, EuroDIG... Anybody who is interested in the work of RIPE can participate in "Working Groups" on DNS, BGP, IPv6, IoT, IXPs..., through mailing lists and by attending meetings. RIPE activities are performed on a voluntary basis and decisions are formed by consensus. Since 2018, there has been an increase in awareness of the importance of the "environmental sustainability" topics; for example: https://labs.ripe.net/author/becha/green-tech-2021-compilation/ However, the topics seen as "political" have been seen as inappropriate to the predominantly technical focus of RIPE community -- I'd like to change that. Personally, I have been working on the B&B topic such as ethics in tech, impact on the psyche / mental health, justice, economy, resilience, diversity, inclusion... I am also a trained NVC mediator. As a Community Builder, at the B&B I am inviting invite more hackers & activists to join the RIPE community -- we need people who feel passionately about politics, climate & justice! My proposal fits within B&B because of the intersection of technical community & social topics; e.g: https://labs.ripe.net/author/becha/ripe-community-resilience-every-society-has-the-internet-they-deserve/ My other session is a "Forum": "RIPE, tea & empathy". about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/8WUASF/
Datenschutz, -sparsamkeit und Resourcenverbrauch am Beispiel einer Terminbuchungsanwendung (bub2022)
Nur Daten, die nicht vorhanden sind, können nicht geleakt werden, verbrauchen keine Resourcen bei der Speicherung oder Verarbeitung. Es wird abgeschätzt, wieviel Resourcen Anwendungen sparen könnten, wenn sie konsequent datensparsam umgesetzt werden. Das Beispiel ist eine komplexe Applikation zum datensparsamen Buchen von Impfterminen: https://github.com/impfen Hoffentlich brauchen wir diesen Herbst keine weitere Impfkampagne. Im letzen Jahr hat sich eine Gruppe von Freiwilligen aus der Zivilgesellschaft mit Unterstützung der Björn Steiger Stiftung aufgemacht, um die DSGVO Probleme der gängigen Portale zur Buchung von Impfterminen zu lösen. Zahlreiche Sicherheitslücken und Datenleaks haben das Thema begleitet. Es wird qualitativ gezeigt, wie sich die Datensparsamkeit auf den Resourcenverbrauch der Software auswirkt. Wir haben keinerlei Abstriche gemacht, nur alles weggelassen, was für die Applikation nicht notwendig ist. Das Ergebnis ist eine moderne Open Source Microservice Architektur, die keinen Serverpark mehr brauchte, sondern auch auf einem Raspi gestartet laufen würde. Unter den Prognosen, dass Kühlwasser und Energieleitungen um Frankfurt für Rechenzentren in wenigen Jahren knapp werden, müssen diese Architekturen viel mehr in den Fokus der Entwicklung gestellt werden. about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/ZYKVRK/
Digital goes Fair Trade: How Fair Trade principles can transform the ethics of digital work (bub2022)
If we need Fair Trade standards for coffee, do we also need them for digital products and services like websites? The presentation discusses the opportunities and downsides of digital work and the gig economy, highlighting the need and chances of Digital Fair Trade. The concept is illustrated using the example of the world's first Fair Trade verified agency, Digital Lions in Kenya. Presentation with Q&A/open discussion at the end or in between about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/UVJSTU/
Modulare Design Strategien (bub2022)
Das Projekt MoDeSt hat sich das Ziel „Modulare Design Strategien“ für langlebige Smartphones zu ermitteln. Smartphones als kleine mobile IKT-Produkte sind weit verbreitet und gleichzeitig nur kurz genutzt. Durch modulare Design könnte die Reparierbarkeit verbessert und auch langfristige Upgrades von Geräten ermöglicht werden - aber gibt es Akzeptanz und Interesse für solche Produkte? Smartphones als kleine mobile IKT-Produkte sind weit verbreitet. Diese erzeugen in ihrer Herstellung den größten Teil ihrer Umweltwirkung, da in ihnen seltene Erden und sogenannte Konfliktstoffe verbaut werden. Die durchschnittliche Nutzungsdauer von zwei Jahren ist viel zu gering, sodass aus der stetigen Neuproduktion von Smartphones eine erhebliche Umweltbelastung entsteht. Im Rahmen der Circular Economy ist die Nutzungsdauerverlängerung daher ein wichtiger Ansatz, um den Ressourceneinsatz und die Menge der produzierten Güter insgesamt zu verringern. Im Projekt MoDeSt wurden die Möglichkeiten von Produktzirkularität durch „Modulare Design Strategien“ für langlebige Smartphones untersucht. Ein modulares Design von Smartphones könnte den Kreislaufstrategien zu Gute kommen: - RETAIN: Verlängerung der Nutzungsdauer und Bindung durch Upgrademöglichkeiten und individualisierte Ausstattung, um Überdimensionierung zu vermeiden - REFIT: Leichtere Reparierbarkeit - REFURBISH: Leichtere Ersatzteilgewinnung aus Altgeräten, Kaskadennutzung von Komponenten und Modulen - RECYCLE: Leichtere Demontage und Trennung für das Recycling Gleichzeitig sind diese Strategien keine Selbstläufer. Selbst ökologisch- und suffizienz-orientiertee Nutzer*innen ersetzen Geräte bei nachlassender Funktionalität schnell und haben geringes Interesse an Reparatur. Wie kann man dieses Dilemma lösen und welche Anreize und Rahmenbedingungen sind nötig? Gemeinsam beleuchten wir dafür die größten Missverständnisse rund um Smartphonenutzung. about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/MSKSMD/
Bias in, Bias out – Der Gender-Effekt bei Chatbot Designern (bub2022)
Digitale Technologien neigen dazu, bestimmte Gruppen von Nutzer:innen zu benachteiligen. Um dies zu verhindern, ist es notwendig zu verstehen, wie verschiedene Präferenzen in menschlicher Kognition und Sprache ihren Weg in ein digitales System finden und die Erfahrung der Nutzer:innen beeinflussen. Wir haben die Entstehung von Bias bei der Entwicklung und dem Design von Chatbots entdeckt, indem wir den Einfluss der Geschlechtsidentität von Chatbot-Entwickler:innen auf die Erfahrung der Nutzer:innen experimentell untersucht haben. Dazu entwarfen 13 Entwickler:innen Chatbot-Dialoge, die danach 421 Nutzer:innen präsentiert wurden, ohne dass diese wussten, wer die Dialoge entwickelt hat. Das Geschlecht der Entwickler:innen hatte einen völlig impliziten Einfluss auf die affektiven Reaktionen der Nutzer. Wenn die Geschlechter von Nutzer:innen und Entwickler:innen übereinstimmten, zeigten die Nutzer:innen mehr positive und weniger negative Affekte. Die berufliche Erfahrung der Entwickler:innen reduzierte diesen Ähnlichkeits-Attraktions-Effekt der Geschlechtsidentität nicht. Da in der Praxis ein Großteil der Entwickler:innen männlich ist, kann man davon ausgehen, dass durch den von uns nachgewiesenen Effekt, männliche Nutzer in der Regel eine bessere Erfahrung bei der Nutzung von Chatbots und anderen digitalen Schnittstellen haben. Die Ergebnisse unterstreichen die Notwendigkeit, die geschlechtsspezifischen Identitäten von Entwickler:innen und ihre Auswirkungen auf das Design digitaler Technologien zu berücksichtigen, damit nichtdiskriminierende Systeme entwickelt werden können. about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/LT3AZ9/
Ein creative commons Repository für medizinische Metadatenmodelle zur Harmonisierung der Gesundheitsversorgung (DE) (bub2022)
Over the last years medical-data-models.org has accumulated Europe's largest semantically annotated medical metadata-repository, with roughly 24.000 data collection artifacts. This public domain infrastructure shares models and tools under CC-BY attribution to scientists. Let's take this approach from an idealistic endeavour by few to a widely adopted community effort! Over the last years medical-data-models.org has accumulated Europe's largest medical metadata-repository, amounting to roughly 24.000 semantically annotated data collection artifacts from clinical studies and routine documentation. The need arose from the awareness of low resource settings of clinical researchers in non-westernised countries, a drive for empowerment of good clinical practice and regulatory compliance in non-industry-funded clinical trials and a desire to harmonise global medical data through semantically structuring in fully specified machine-readable formats. A rough estimate of 40 working years of medical domain knowledge was put into the database back-end driving the semantic search. We achieve harmonisation through reuse of concepts. (Groß et al. 2016 "A Reuse-Based Annotation Approach for Medical Documents"). Sharing the resulting resource under CC-BY attribution along with tools to a broad community will continue to establish a public domain infrastructure. However, time consuming input of domain expertise, idealistic property claims on metadata from corporate/private players and limited resources in the academic sector jeopardise the scalability and sustainability of the public platform. In this talk we will try to outline the basic scientific premiss to the initiative, our currently reached milestones, and some strategic alliances with other similar initiatives across the globe. After this, a discussion with the audience will collectively develop the idea further, give criticism from different domains and create a shared vision for the future of this concept in the next digital era. about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/YYKVFX/
🌟 B&B Panel: Building Just and Sustainable Digital Futures (EN) (bub2022)
A panel that maps different approaches to understand opportunities and pitfalls of emerging technologies; and that showcases pathways towards building the just and sustainable futures we want to see. Emerging technologies often promise more equality, freedom and sustainability. However, they can also lead to more harm: machine learning algorithms might make better climate predictions, but their training produces a lot of CO2 emissions. AI promises to make recruiting processes more efficient, but it also bears biases and flaws. What is needed are critical, scientific and intersectional perspectives on assessing the harms and potentials of these technologies. In this panel, we discuss different approaches to understanding opportunities and pitfalls of emerging technologies. Then, we showcase pathways towards building the just and sustainable futures we want to see. about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/EFDR8Q/