
ÄrzteTag
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Ep 98Die Corona-Krise und ihre stillen Opfer
Während der vergangenen Wochen war der Klinikbetrieb auf das Nötigste heruntergefahren worden, um Kapazitäten für eine mögliche COVID-19-Krankheitswelle aufzubauen. Auch in den niedergelassenen Praxen fand kaum Normalbetrieb statt. In Laboren wurden deutlich weniger Vorsorgetests, etwa auf Blut im Stuhl, gemacht. Vorsorgeuntersuchungen, etwa Koloskopien, blieben oft aus. Erst langsam wird deutlich, dass dabei möglicherweise schwere Erkrankungen verschleppt wurden. Welche Erkenntnisse es zu "stillen Opfern" zum Beispiel im gastroenterologischen Bereich gibt und warum jetzt dringend wieder Vorsorgeuntersuchungen starten sollten, erläutert Professor Christoph Sarrazin, Gastroenterologe und Chefarzt am St.Josefs-Hospital Wiesbaden.

Ep 97Corona und Kinder – Was dazu bekannt ist
Sind (Klein-)Kinder in der Corona-Pandemie nun eher Virus-Super-Spreader oder eher eine besonders vulnerable Gruppe? Die Datenlage ist bislang noch sehr dünn. Doch vieles deutet nun darauf hin, dass sie weder besonders leicht durch SARS-CoV-2 angesteckt werden können, noch bei einer Erkrankung – selbst bei Grunderkrankungen wie Krebs – durch einen schweren COVID-19-Verlauf gefährdet sind, wie Professor Angelika Eggert, Direktorin der Klinik für Pädiatrie an der Charité Berlin erläutert. Und wie steht es um die Weitergabe der Viren an andere? Im Podcast fasst sie die aktuell wichtigsten Forschungsdaten zusammen und erläutert, an welcher Stelle noch Wissenslücken klaffen und warum es gerade deshalb wichtig ist, mit der Wiedereröffnung von KITAS und Grundschulen jetzt zügig zu starten.

Ep 96Warum das Krankenhausentlastungsgesetz Unikliniken nicht reicht
Für jeden gegenüber dem Vorjahr nicht stationär behandelten Patienten erhalten die Krankenhäuser eine Pauschale in Höhe von 560 Euro pro ausgebliebenen Patienten und Tag. Das sieht das Krankenhausentlastungsgesetz vor. Doch gerade für den Universitätskrankenhausbetrieb ist das nicht ausreichend, kritisiert Professor Jochen Werner, Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Essen. Im Podcast-Gespräch mit Matthias Wallenfels aus dem Wirtschaftsressort der Ärzte Zeitung erläutert er, warum eine Nachbesserung dringend nötig ist. Außerdem berichtet er, wo die Corona-Krise – zumindest was die Telemedizin angeht – den Abläufen am Essener Universitätsklinikum einen deutlichen Schub gegeben hat, die es ohne die Pandemie so nicht gegeben hätte. Er spricht von einem „begeisternden Moment“, der die Belegschaft mit erfasst habe.

Ep 95Warum Hausärzte sich nackig machen
In der Coronavirus-Pandemie war Schutzausrüstung sehr schnell Mangelware. Besonders betroffen: Arztpraxen, Pflegeeinrichtungen und Krankenhäuser. Doch gerade die niedergelassenen Ärzte, ganz besonders die Hausärzte bekommen die Krankheitswelle direkt zu spüren. Gesundheitsminister Jens Spahn nannte sie sogar den "Schutzwall". Doch wie sollen sie Corona-Infizierte und all ihre anderen Patienten versorgen, wenn selbst Handschuhe auf einmal rar werden? Um auf ihre Lage aufmerksam zu machen, haben Hausärzte in der ganzen Republik angefangen, sich auszuziehen, ja nackig zu machen. Ihre Botschaft der Aktion "Blanke Bedenken" (www.blankebedenken.org): "Wenn uns das Wenige, was wir haben, ausgeht, dann sehen wir so aus." Warum sie sich ausgezogen haben, das erzählen im "ÄrzteTag"-Podcast zwei Hausärzte: Allgemeinmedizinerin Jana Husemann aus Hamburg und Allgemeinmediziner Ruben Bernau aus Hambergen. Sie lassen auch keine gutes Haar am Schlingerkurs in Sachen telefonischer Arbeitsunfähigkeit. Und sie erklären, warum selbst bei einer dauerhaften Möglichkeit der Telefon-AU sie keine Sorge vor einem Absinken ihres Honorars haben.

Ep 94Ärger ums Kurzarbeitergeld für Ärzte
Nach einer aktuellen Weisung der Bundesagentur für Arbeit, dürfen Vertragsärzte auf den Topf für Kurzarbeit nicht zugreifen. Die Begründung: Die im März beschlossenen Ausgleichszahlungen für Vertragsärzte wirkten bereits wie eine Betriebsaufallversicherung. Das hat in der Ärzteschaft für einiges Unverständnis und etliche Leserbriefe gesorgt. Und auch der Vorsitzende des Virchowbund Dr. Dirk Heinrich möchte das nicht unkommentiert lassen. Im Podcast-Gespräch erläutert er, warum auch viele niedergelassene Kollegen durchaus Kurzarbeitergeld benötigen.

Ep 93Beatmungstherapie – Quo vadis?
Bei der Therapie von Patienten mit COVID-19-Pneumonie wird häufig eine invasive Beatmungstherapie gegen das drohende Lungenversagen eingesetzt. Immer wieder wird dabei in öffentlichen Berichten kritisch hinterfragt: Wann ist die wirklich nötig? Wie groß ist das Risiko für Schäden durch eine diese Behandlung, etwa durch die Sauerstoffgabe mit Überdruck, Sedierung, Entwöhnungsschwierigkeiten)? Wie steht es überhaupt um die Überlebensraten bei diesen sehr schwer erkrankten Patienten? Und sind sich bei der Antwort auf diese Fragen Lungenfachärzte und Intensivmediziner wirklich einig? Zwei ausgewiesene Experten aus beiden Fachrichtungen – Prof. Rolf Rossaint, Direktor der Klinik für Anästhesiologie Universitätsklinikum Aachen und Präsident der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI), sowie Professor Michael Pfeifer von der Universität Regensburg und Chefarzt an der Klinik Donaustauf sowie am Krankenhaus Barmherzige Brüder Regensburg, aktueller Präsident der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie (DGP), nehmen zu diesen Fragen gemeinsam Stellung.

Ep 92„Jetzt die Katastrophenmedizin ein Stück weit zurückfahren“
Von Osterurlaub keine Spur: Während der bayerische Landtag offiziell in den Osterferien war, ist der Grünen-Politiker Andreas Krahl an die Corona-Front gewechselt. Der pflegepolitische Sprecher seiner Landtagsfraktion war zwei Wochen als Intensivpfleger im Einsatz – in seinem ursprünglichen Beruf. Im „ÄrzteTag“-Podcast erzählt er, warum er Ministerpräsident Markus Söder (CSU) für einen „guten Katastrophenschützer“ hält. Aber warum er bei ihm „das nötige Fingerspitzengefühl“ für die medizinische Grund- und Regelversorgung vermisst. Nach seinen Worten müsse die Politik das Gesundheitswesen jetzt langsam, „Schritt für Schritt“ wieder aus der „Katastrophenmedizin“ in die „klassische Medizin“ zurückführen. Personal müsse nachgeschult werden. Auch elektive Eingriffe müssten schrittweise wieder möglich gemacht werden.

Ep 91"Das war Wildwest-Manier bei der Schutzkleidung"
Prof. Andrew Ullmann ist FDP-Bundestagsabgeordneter und Facharzt für Innere Medizin. Er kritisiert das Totsparen des ÖGD, abstruse Digitalisierungsmängel und dass die Regierung die ungenügende Vorbereitung auf eine Pandemie lange vor dem Coronavirus hätte anpacken können. Im Gespräch mit Wolfgang van den Bergh erklärt der Mann mit dem "Doppelherz" (Arzt und Politiker), warum eine zweite COVID-19-Welle im Spätherbst wahrscheinlich ist, wie die Länder sich aus der Klinikfinanzierung herausgestohlen haben und warum die Einschränkung der Grundrechte insgesamt die richtige Entscheidung war. (Dauer: 21:05)

Ep 90Gesundheitsweiser Gerlach: "Wir sind im Blindflug!"
Der Sachverständigenrat Gesundheit fordert gerade angesichts der Coronavirus-Pandemie einen deutlichen Digitalisierungsschub im Gesundheitswesen. Warum, das erklärt der Ratsvorsitzende Professor Ferdinand Gerlach in dieser Episode vom "ÄrzteTag"-Podcast. Er erklärt auch, warum es "ein Witz" ist, dass wir im Moment lieber die COVID-19-Zahlen der Johns Hopkins University in den Medien zitieren, statt die des Robert Koch-Instituts. Denn auch im amtlichen Meldewesen liegt bei der Digitalisierung einiges im Argen. Gerlach meint außerdem, gerade die jetzige Situation könnte für längst angedachte Reformen etwa der Sektorengrenzen sprechen. Denn die meisten Corona-Patienten, sagt er, werden gerade nicht in den Intensivstationen versorgt, sondern von niedergelassenen Ärzten.

Ep 89Wenn Therapeuten zu Opfern werden
Bislang wird in der Coronakrise vor allem über die hohe Ansteckungsgefahr berichtet, unter der Ärzte und Pfleger arbeiten. Dabei lauert noch eine ganz andere Gefahr – nämlich dass die Betreuenden unter dieser Extremsituation vielleicht einen Fehler machen oder Entscheidungen treffen müssen, die sie so sehr belasten, dass sie selbst dann wieder zu Opfern werden. Professor Reinhard Strametz von der Hochschule RheinMain, selbst Intensivmediziner, erläutert in diesem Podcast, was es heißt, als Arzt oder Pfleger zu einem solchen Second Victim zu werden und wie sich dem vorbeugen lässt.

Ep 88Schutzkleidung kommt in homöopathischen Dosen an
Für viele Hausarztpraxen ist es nach wie vor schwierig, an ausreichend Schutzkleidung zu kommen. Die KVen, die hier unterstützen wollen, müssen sich dazu um ganz ungewohnte logistische Dinge kümmern: von der Bestellung und Qualitätsprüfung bis hin zur Bewachung der bestellten Ware. Dr. Anne Gräfin Vitzthum von Eckstädt, stellvertretende Vorsitzende der Vertreterversammlung der KV Baden-Würtemberg und seit 30 Jahren niedergelassene Allgemeinärztin in Remstal, spricht im Podcast über lernende Systeme, wie gut die Selbstorganisation der Ärzte funktioniert, wenn sich Versorgungslücken auftun, und warum dabei ein Eingreifen des Staates nicht nötig ist.

Ep 87Wie sich die Lage auf den Intensivstationen entwickelt hat
Noch Ende März fürchteten Intensivmediziner, dass weiter steigende Zahlen an intensivmedizinisch zu betreuenden COVID-19-Patienten auch die Kliniken in Deutschland an Ihre Kapazitätsgrenzen führen könnten. Inzwischen wurde die Zahl an Intensivbetten massiv hochgefahren. Zu viel? Nein, meint Professor Gernot Marx, Direktor der Klinik für Operative Intensivmedizin am Universitätsklinikum Aachen. Was Deutschland in der Corona-Krise richtig gemacht hat und warum und wie jetzt die richtige Balance zwischen Rückkehr zur Normalität in den Klinken und Alarmismus gefunden werden muss, erläutert er in diesem Podcast.

Ep 86Welches Kriterium bei einer COVID-19-Triage für Ärzte entscheidend wäre
Momentan gibt es ausreichend intensivmedizinische Kapazitäten während der COVID-19-Pandemie. Aber was, wenn es zu einem Engpass kommt – wen behandeln Ärzte dann? Ein Gespräch mit dem Medizinethiker Prof. Georg Marckmann.

Ep 85Schmerzkliniken im Off-Modus
Seit Anfang März sind 75 Prozent der stationären schmerzmedizinischen Einrichtungen in Krankenhäusern, die Patienten mit schweren chronischen Schmerzen teil- und vollstationär behandeln, wegen der Corona-Krise geschlossen. Das geht aus einer aktuellen Umfrage des Berufsverbands der Ärzte und Psychologischen Psychotherapeuten in der Schmerz- und Palliativmedizin in Deutschland e.V. (BVSD) hervor. Was das für die jetzige Versorgung der Patienten bedeutet und was es zu verbessern gilt für eine Rückkehr zu mehr Normalität, das erläutert Schmerzmediziner Dr. Andreas Böger vom Schmerzzentrum Kassen - DRK Kliniken Nordhessen in diesem Podcast.

Ep 84Was tun, wenn das Coronavirus ein Heim erreicht?
Immer mehr Pflege- und Altenheime melden COVID-19-Fälle. Damit erreicht die Pandemie eine besonders gefährdete Gruppe alter und multimorbider Menschen, die auf relativ engem Raum zusammenleben. Was ist für die betroffenen Patienten jetzt besonders wichtig? Wie steht es um Versorgungsmöglichkeiten, Leidenslinderung und Selbstbestimmung? Palliativmediziner Dr. Thomas Sitte, der selbst Patienten in einem betroffenen Pflegeheim betreut, erzählt von seinen dortigen Erfahrungen und wie die Deutsche PalliativStiftung mit einem einfachen Ampelsystem helfen will, dass der Patientenwunsch bei Schwersterkrankung wie einer COVID-19-Pneumonie die richtige Aufmerksamkeit gewinnt.

Ep 83SARS-CoV-2 – eine Krise für die Zahnmedizin
Zahnärzte sind von der Coronavirus-Pandemie gleich in zweifacher Weise betroffen: Sie agieren direkt über dem Respirationstrakt und sind bei möglichen COVID-19-Patienten einem hohen Infektionsrisko ausgesetzt. Aus dem Mund spritzende Tröpfchen könnten eine infektiöse Viruslast enthalten. Zugleich verschieben immer mehr Patienten planbare Zahnarzttermine. Auch Zahnärzte selbst verschieben solche Eingriffe – zum Eigenschutz und dem Schutz des Praxispersonals. Die Folge aber könnte für manche Zahnärzte sein, dass sie Kurzarbeit beantragen müssen. Auch existenzielle Sorgen machen sich breit. Illustration: Robert Michael / dpa

Ep 82Ein Fenster und ein Bierzelt als Schutz vor Corona
Not macht erfinderisch, vor allem auch Ärzte in Zeiten wie der Coronavirus-Pandemie, in der Schutzmaterial knapp ist. Allgemeinmediziner Dr. Uwe Popert hat für seine Praxis in Kassel einen Weg gefunden, wie er das Infektrisiko für seine Patienten, sein Personal und sich reduzieren kann: mittels Tresen am Fenster und einem "Wartezimmer" im Bierzelt. Die Patienten danken es ihm, wie er in dieser Episode vom "ÄrzteTag"-Podcast erzählt. Viele wollen aus Angst vor einer Infektion gar nicht mehr in die Praxis – und in diesen Tagen lieber die Sonne im Freien genießen, während sie auf ihr Rezept waren. Nur noch ein Drittel seiner Patienten, sagt Popert, betreut er im Moment in den Praxisräumen. Foto: MFA im Fenstertresen der Praxis Popert. (c) Popert

Ep 81Wie eine Hausärztin trotz Corona ohne Masken auskommt
In vielen Praxen fehlt es an SARS-CoV-2-Schutzausrüstung wie Masken und Desinfektionsmittel. Die Berliner Hausärztin Dr. Sibylle Katzenstein hat ihre Praxis so umgebaut, dass sie keine Atemschutzmaske in ihrem Job braucht. Ihre Hausarztpraxis in Berlin hat sich in den vergangenen Wochen sehr verändert. Patienten könnten beinahe das Gefühl bekommen, sie seien am Nachtschalter einer Tankstelle. Sicherheit ist in diesen Tagen alles – für die Patienten, aber auch für die Ärzte und Pflegekräfte. Die Berliner Ärztin hat ihre Praxis fit für die COVID-19-Pandemie gemacht – in Eigenregie und mit eigenen Ideen. Mit den ersten Umbaumaßnahmen ihrer Praxis hat Katzenstein bereits Mitte Februar begonnen. Die Nachrichten über das neuartige Virus aus China ließen die Ärztin nicht mehr los. „Ich fand es heikel und furchtbar. Bereits da habe ich mir die ersten Gedanken gemacht“, erinnert sie sich. Das Virus könne sich in einer globalisierten Welt rasch verbreiten. „Als es in Italien war, da war mir klar, dass es auch zu uns kommt“, sagt sie. Ein Virus mache eben kein Halt vor Grenzen. Foto: Katzenstein (l.)

Ep 80Fynn Kliemann vertreibt Mundbedeckungen für Medizinpersonal
"Anstatt Klamotten produzieren wir nun das, was die Welt braucht, um die COVID-19-Ausbreitung zu verlangsamen: Masken", schreibt der bekannte Youtuber Fynn Kliemann auf seiner Webseite. Die handgearbeiteten Masken werden in sechsstelliger Stückzahl pro Woche gefertigt, sollen fair in Europa produziert werden – und Kliniken und Pflegeeinrichtungen können Großaufträge abgeben. Tom Illbruck von der global tactics Textilmanufaktur erzählt, wie es zur Umstellung der Produktion kam, was Wein damit zu tun hatte und warum sie eine Sondergenehmigung brauchten. Zu den Masken: https://www.oderso.cool/produkt/wiederverwendbare-mundbedeckung/

Ep 79Medizinstudierende in Corona-Zeiten: "Redet mit uns!"
Die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie machen auch vor den Medizinstudenten nicht halt. Viele wollen bei der Versorgung helfen und dennoch ihre Ausbildung mit hoher Qualität durchziehen, sagt Sebastian Schramm, Bundeskoordinator für Gesundheitspolitik in der Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland (bvmd), in dieser Episode vom "ÄrzteTag"-Podcast. Von einer Verschiebung des zweiten Staatsexamens (M2), wie es Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) jüngst per Rechtsverordnung ermöglicht hatte, halten die Studierenden wenig. Wäre es nach ihnen gegangen, hätte diese Prüfung ausnahmsweise erlassen gehört. Ohnehin werden viele Bundesländer dem Vorschlag der Bundesebene wohl nicht folgen, sondern das Examen wie geplant durchziehen. Schramm fordert von den Politikern und zuständigen Gremien: "Bezieht die Perspektiven der Medizinstudierenden mit ein!" Dadurch ließen sich Verwirrungen ersparen und "gescheiterte Regulationen" vermindern. Foto: Waltraud Grubitzsch / dpa

Ep 78Corona à la UK: Von Staubsaugern und dem Brexit
Erst hat die Regierung in Großbritannien das Coronavirus SARS-CoV-2 abgetan – und wollte eine Durchseuchung der ganzen Bevölkerung zulassen. Doch die Rechnung ist nicht aufgegangen, selbst Premierminister Boris Johnson ist infiziert und in häuslicher Isolierung. Jetzt vollzieht die Regierung einen 180-Grad-Schwenk in ihrer Strategie, wie Arndt Striegler, London-Korrespondent der "Ärzte Zeitung", in dieser Episode vom "ÄrzteTag" berichtet. Den den Krankenhäusern gehen die Intensivbetten und Beatmungsgeräte aus. Selbst die Labore sind an ihren Grenzen. Foto: Ben Birchall / dpa

Ep 77Was ein Onkologe Kollegen und Krebspatienten während der Corona-Pandemie rät
Mundschutz tragen, jeglichen Kontakt vermeiden, Medikamente absetzen oder Therapien verschieben? Der Frankfurter Onkologe und Hämatologe Prof. Wolfgang Knauf klärt auf, was für Tumorpatienten in Corona-Zeiten gilt und sinnvoll ist. Und was macht ein Praxisinhaber eigentlich, wenn ein COVID-19-Verdachtsfall vorbeikommen will?

Ep 76Über COVID-19 forschen in der Hausarztpraxis
Wissenschaftler aus Hamburg wollen untersuchen, wie sich die COVID-19-Pandemie auf die medizinische Versorgung auswirkt. Dazu haben sie jetzt in den Hausarztpraxen eine Befragung gestartet. Schon in den ersten Tagen haben etliche Hausärzte teilgenommen. In dieser Episode des "ÄrzteTag"-Podcasts spricht Professor Martin Scherer über die ersten vorläufigen Ergebnisse, die sich aus den Daten ablesen lassen. Schon jetzt zeigen sich deutliche Befunde. Foto: Kay Nietfeld / dpa

Ep 75Was die Corona-Pandemie für Krisenregionen bedeutet
Der Blick auf Italien, Madrid oder das Elsass zeigt, wie fragil auch europäische Gesundheitssysteme sind. Deutschland bereitet sich daher intensiv auf eine COVID-19-Erkrankungswelle in der Corona-Pandemie vor. Doch auch hier kann niemand bislang mit Sicherheit sagen, ob wir wirklich vor ähnlichen Situationen wie in den Nachbarländern gefeit sind. Tankred Stöbe, Intensivmediziner aus Berlin und Mitglied bei Ärzte ohne Grenzen, spricht über die aktuelle hiesige Situation, warum Vergleiche mit der Ebola-Epidemie in Afrika nur bedingt passen und warum wir den Blick in der Corona-Krise gobaler ausrichten sollten.

Ep 74Was Corona mit der Gesundheitspolitik macht
In einem Eiltempo haben Regierung, Parlament und Länderkammer Notgesetze zur Bewältigung der Coronavirus-Pandemie durchgebracht. Was bedeutet das für den Politikbetrieb im Allgemeinen und für die Gesundheitspolitik im Speziellen? Die Hauptstadtkorrespondenten der "Ärzte Zeitung", Anno Fricke und Thomas Hommel, sind nah dran an Geschehen. In dieser Episode vom "ÄrzteTag"-Podcast berichtet sich über ihre Eindrücke von einer beispiellosen Woche. Und darüber, was fehlt.

Ep 73Dialysepatienten und Corona: "Die kann man nicht einfach nach Hause schicken"
Menschen mit Nierenerkrankungen gelten ohnehin schon als vulnerable Gruppe. Oft haben sie zuletzt eine Hypertonie oder einen Diabetes mellitus. Rund 80.000 Patienten werden in Deutschland an der Dialyse versorgt. Das Problem in der jetzigen Lage: Vor allem Patienten an der Hämodialyse kann man nicht einfach nach Hause schicken, sagte Professor Jan Galle, der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie (DGfN), in der "ÄrzteTag"-Episode. Ausgangssperren, Quarantäne und Infektionsschutz sind jetzt eine echte Herausforderung für die Nierenärzte. Wie sie COVID-19 bewältigen, darüber reden Jan Galle mit Denis Nößler. Und darüber, welche klinische Bedeutung SARS-CoV-2 haben könnte. Foto: Guido Werner

Ep 72"Gesetze der freien Marktwirtschaft helfen jetzt nicht!"
Angesichts der Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie in Italien oder Spanien stehen auch die deutschen Intensivmediziner in den Startlöchern. Die deutschen Krankenhäuser sind gewappnet, sagt Professor Uwe Janssens in dieser Episode vom "ÄrzteTag"-Podcast. Der Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) beklagt allerdings Hamsterkäufe bei Arzneimitteln und Schutzausrüstung. Er warnt vor einer "Masken-Mafia", einer organisierten Kriminalität, die mit gestohlener Schutzausrüstung jetzt Geld mache – auf Kosten der Patienten und des medizinischen Personals. Janssens warnt auch vor Preisanstiegen. Notfalls müsse Gesundheitsminister Jens Spahn mit Beschlagnahmungen reagieren. "Wie denn anders?", fragt er. In der jetzigen Krise dürften "die Gesetze der freien Marktwirtschaft eigentlich nicht mehr gültig sein". Janssens: "Es kann nicht sein, dass es Gewinnler gibt in einer Situation, in der wir uns schützen müssen." Über Hilfsangebote von niedergelassenen Ärzten, deren Praxen im Moment mangels Patienten leer sind, freut sich der Intensivmediziner. Über den Nationalen Pandemieplan aber müsse man nach der Epidemie noch einmal ganz grundsätzlich nachdenken. Foto: Thomas Weiland

Ep 71Wie Berlin eine COVID-19-Klinik für 1000 Patienten errichtet
In Berlin wird ein eigenes Krankenhaus gebaut für die Behandlung von COVID-19-Patienten – auf dem Messegelände. Bis zu 1000 Patienten, die nach einer Infektion mit dem neuen Coronavirus SARS-CoV-2 erkrankt sind, sollen dort behandelt werden können. Aufbauen soll das Krankenhaus Berlins ehemaliger Feuerwehrchef Albrecht Broemme. Madlen Schäfer, Landeskorrespondentin der "Ärzte Zeitung", hat mit ihm über die Herausforderungen gesprochen.

Ep 70Vom Corona-Test-Zentrum im Burger King bis zu Erfahrungen aus Italien
Die Bundesregierung beschließt Milliarden Euro schwere Finanzhilfen für Klinken und Arztpraxen. Gesundheitsminister Jens Spahn will mehr Befugnisse im Infektionsschutz. Die Quarantäneregeln für Ärzte werden gelockert, Medizinstudenten aus dem polnischen Stettin erhalten "dank" Corona jetzt doch ihre Approbation in Deutschland. Aus einer ehemaligen Burger-King-Filiale wird ein Corona-Test-Zentrum, ein Hausarzt macht ähnliches im Wohnwagen. Und aus den schwer betroffenen Regionen Norditaliens werden erste Lehren gezogen. Der Corona-Tag im Roundup mit Wolfgang van den Bergh und Denis Nößler.

Ep 69Schmerztherapie bei Senioren: Warum reden hier Gold ist
Die besonderen Bedürfnisse älterer Schmerzpatienten gehen im Praxisalltag leider häufig unter. Denn diese unterscheiden sich von denen jüngerer Patienten mit ähnlichen Schmerzerkrankungen, so die Erfahrung von Dr. Johannes Horlemann, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin. Im Podcast erläutert er, auf was es bei einer guten schmerzmedizinischen Versorgung von Patienten jenseits der 65 ankommt und wie das auch in der aktuell angespannten Situation der Corona-Pandemie gelingen kann.

Ep 68Die positiven Nebenwirkungen der Corona-Krise
Der Umgang mit dem neuen Coronavirus SARS-CoV-2 ändert den Alltag der meisten Menschen. Auch die Redakteure der "Ärzte Zeitung" bleiben davon nicht verschont – erstmals werden Online und Zeitung vollständig aus dem Homeoffice betreut. In dieser Episode des "ÄrzteTag"-Podcasts reden Wolfgang van den Bergh über die Auswirkungen der Corona-Krise und möglicherweise positive Nebenwirkungen. Etwa telefonische Arbeitsunfähigkeiten, die Ärzte entlasten, über nie gedacht rasche Fortschritte bei der Digitalisierung und den Klimaschutz. Foto: Frank Rumpenhorst / dpa

Ep 67Warum die Tarifeinigung mit BG Kliniken doch noch geplatzt ist
Eigentlich hatten sich der Marburger Bund und die BG Kliniken im Februar auf einen neuen Tarifvertrag verständigt. Doch nun ist der Deal geplatzt: Kurz vor Fristende machte die Arbeitgeberseite einen Rückzieher. Was den Ausschlag gab, und wie der Marburger Bund (MB) die überraschende Wendung bewertet, erläutert Dr. Andreas Botzlar, Vorsitzender der Tarifkommission beim MB, in dieser Episode unseres "ÄrzteTags"-Podcasts im Gespräch mit Politik-Redakteurin Christiane Badenberg und Nachrichtenchef Denis Nößler.

Ep 66Coronavirus: So weit ist die Impfstoff-Entwicklung
Gegen das sich stark ausbreitende neue Coronavirus SARS-CoV-2 werden unter Hochdruck Impfstoffe entwickelt. Wie weit diese schon sind, welche Ansätze vielversprechend erscheinen und wann es erste Tests mit den Vakzinen geben könnte, darüber spricht Professor Klaus Cichutek, Präsident des Paul-Ehrlich-Instituts, mit Medizin-Redakteur Wolfgang Geissel in dieser Episode unseres Podcasts "ÄrzteTag".

Ep 65Wie sich die Inseln gegen Corona wappnen
Ob Borkum, Sylt oder Rügen: Touristen müssen die deutschen Inseln in Nord- und Ostsee verlassen, Klinikkapazitäten werden erhöht. Unser Korrespondent Dirk Schnack erklärt in dieser Episode unseres Podcasts "ÄrzteTag" im Gespräch mit Multimedia-Redakteur Alexander Joppich, was gerade im Norden passiert – und warum jetzt jeder solidarisch sein sollte.

Ep 64Professor Martin Scherer: "Wir müssen zuerst die Hausarztpraxen schützen!"
Bei SARS-CoV-2 und COVID-19 sind die Hausärzte die Avantgarde: Sie haben zuerst und am häufigsten Kontakt mit Verdachtspatienten. Manche Praxen stoßen bereits an die Überlastungsgrenze. Der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin (DEGAM) fordert deswegen: "Wir müssen zuerst die Hausarztpraxen schützen!" In dieser "ÄrzteTag"-Episode spricht er außerdem über Dinge, die in der jetzigen Situation gut laufen, und Lehren, die man aus früheren Seuchen wie der Schweinegrippe hätte ziehen müssen – aber nicht gezogen hat. Und er spricht über ein abgesagtes Konzert und Entschleunigung.

Ep 63Sind die Kliniken für das Coronavirus gewappnet?
In Italien schlagen Klinikärzte Alarm: Die Kapazitäten im Norden des Landes sind wegen massenhafter Patienten mit SARS-CoV-2 am Limit. Wie würde Deutschland damit fertig werden, wenn hierzulande die Zahl der an COVID-19 Erkrankten in die Höhe schnellt? Der Mediziner und Gesundheitsökonom Professor Reinhard Busse von der TU Berlin ist nicht besorgt: Deutschland habe viel mehr Intensivbetten als Italien, sagt er in dieser Episode des "ÄrzteTag"-Podcasts. Allerdings müssten die Kliniken hierzulande umdenken. Und auch an Patienten und Bürger richtet er einen Appell. Foto: Britta Pedersen / dpa

Ep 62Wie weit geht das Patienten-Recht auf Akteneinsicht?
Dürfen Patienten die kompletten medizinischen Unterlagen, die Ärzte von ihnen anlegen, einsehen - oder nur einen Teil der Akte? Viele Ärzte sind verunsichert. Zumal es unterschiedliche Antworten auf diese Frage in den Rechtsvorschriften BGB und DSGVO gibt, wie die saarländische Datenschutzbeauftragte Monika Grethel nun bekannt gab. In dieser Episode unseres Podcasts „ÄrzteTag“ sprechen Saarland-Korrespondent Michael Kuderna und Wirtschafts-Redakteur Matthias Wallenfels über das rechtliche Dilemma um die Auskunftspflicht.

Ep 61Wie funktioniert die Fern-AU?
Die vorübergehende Regelung in Zeiten des Coronavirus, dass Ärzte Patienten Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen ausstellen dürfen, ohne dass diese in die Praxis kommen müssen, soll Arztpraxen entlasten. Doch tut diese neue Möglichkeit der Krankschreibung dies auch? Darüber sprechen Hauke Gerlof und Anke Thomas in unserer neuen Episode des Podcasts „ÄrzteTag“.

Ep 60Coronavirus – von Fußballstadien, Mortalitätsraten und Gesundheitsämtern
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) plädiert dafür, Großveranstaltungen angesichts des Coronavirus abzusagen. Selbst für Veranstaltungen mit weniger als 1000 Besuchern sollte dies geprüft werden. Nicht nur Fußballfans fragen sich, ob sie am Wochenende noch ins Stadion gehen sollen. Parallel zu der Debatte wurden am Montag die ersten Todesfälle in Deutschland bekannt. In dieser "ÄrzteTag"-Episode sprechen Alexander Joppich und Denis Nößler von der "Ärzte Zeitung" über die Verbote von Großveranstaltungen, Mortalitätsraten und warum die Nachverfolgung von Kontaktpersonen zu Erkrankten nur noch wenig bringen könnte. Foto: Paul Zinken / dpa

Ep 59Professor Tomas Jelinek über Quarantäne und abgesagte Veranstaltungen
Die ITB in Berlin wurde wegen des Coronavirus abgesagt – nicht jedoch das 21. Forum Reisen und Gesundheit. Dort hat Anne Bäurle von der "Ärzte Zeitung" am Freitag Professor Tomas Jelinek getroffen. Der Reisemediziner leitet das CRM Centrum für Reisemedizin. Im Gespräch redet er darüber, ob und wie lange wegen des Virus noch Veranstaltungen oder Messen abgesagt werden sollten. Was Quarantänen bedeuten. Und was man Asien-Reisenden empfehlen kann.

Ep 58Warum Mentoring und Quote für Ärztinnen ein Thema sind
„Der Arztberuf ist weiblich“. Bei rund 70 Prozent Frauen unter den Medizinstudierenden eine durchaus berechtigte Aussage. In Führungspositionen sind jedoch nur 13 Prozent der entsprechenden Stellen mit Medizinnerinen besetzt, wie der Deutsche Ärztinnenbund für 2019 erhoben hat. Dabei hat sich einiges verbessert, um zum Beispiel Familie und Beruf besser unter einen Hut zu bekommen. Warum es dennoch an einigen Stellen hakt, warum es Mentoring und Quote sowie mehr Forschung im Bereich Gendermedizin braucht, darüber spricht Dr. Christiane Groß, niedergelassene Ärztin in Wuppertal und Präsidentin des Deutschen Ärztinnenbundes, mit Ruth Ney, Ressortleiterin Online der Ärzte Zeitung, in diesem Podcast.

Ep 57Wenn Ärzte selbst krank werden – welche Hilfe gibt es?
Für Ärzte ist es oft schwierig, sich selbst einzugestehen, dass sie nicht unverwundbar sind, dass sie am Ende ihre Kräfte sind und in eine Depression zu gleiten drohen – oder schon mitten drin stecken. Dr. Maxi Braun, Expertin im Bereich Ärztegesundheit, spricht im Podcast darüber, was Ärzte häufig krank macht und warum sie dann einer speziellen Therapie bedürfen.

Ep 56Stupsen Sie doch einmal Ihre Patienten!
Masernimpfpflicht? Zustimmungsregister für die Organspende? Viele Ziele im Gesundheitswesen ließen sich womöglich einfacher erreichen – etwa mittels Nudges. Mit diesen "Stupsern" können Ärzte relativ leicht Verhaltensänderungen erreichen. Ohne Verbote oder Gebote und ohne erhobenen Zeigefinger. Wie das konkret geht und wo sich Nudging noch einsetzen lassen könnte, darüber reden wir in dieser Folge mit Dr. Mathias Krisam. Der Arzt und Sozialwissenschaftler ist Gründer der Berliner Beratungsagentur läuft. Am 3. und 4. April 2020 richtet er an der Berliner Charité zum zweiten Mal eine Fachtagung zu Nudging aus – #Nudge2020. Alles Details dazu auf: www.laeuft.eu/konferenz-nudging-und-gesundheit/

Ep 55Corona-Verdacht in Praxis? Besuchsdienst oder Testzentrum anrufen!
Handdesinfektionsmittel sind Mangelware, FFP-3-Masken und Schutzkleidung kaum zu bekommen: Auch wenn viele Ärzte sich gerne auf potentielle SARS-CoV-2-Infizierte vorbereiten wollen, das klappt derzeit kaum aus ganz banalen Gründen. Die Lösungen könnten Besuchsdienste und Testzentren in den Bundesländern sein. Wie diese funktionieren welche Länder derzeit am besten gewappnet sind und warum jetzt Kriminelle die unsichere Situation ausnutzen, darüber reden wir in der heutigen Episode.

Ep 54Worauf Ärzte am Tatort achten sollten
Auf einen erkannten Mordfall könnten drei nicht erkannte Morde kommen, schätzen Experten. Wir haben mit dem Kriminalbiologen Dr. Mark Benecke beredet, wie Ärzte an Tatorten mit Spuren umgehen sollten und worauf sie achten können. Und er hat auch noch "Insidertipps" gegeben, wie Mediziner am besten mit Autismuspatienten umgehen. Zum Video-Kurzinterview: https://www.aerztezeitung.de/Panorama/Wenn-eine-keimende-Knoblauchzehe-am-Tatort-wichtig-ist-407198.html#Kurzversion Zur Langversion: https://www.aerztezeitung.de/Panorama/Wenn-eine-keimende-Knoblauchzehe-am-Tatort-wichtig-ist-407198.html#Langversion

Ep 53Was das Masernschutzgesetz für Ärzte bedeutet ...
Am Sonntag, den 1. März, tritt das Masernschutzgesetz in Kraft. Für zahlreiche Berufe gilt ab dann eine Impfpflicht gegen Masern. Aber für wen genau und ab wann? Darüber sprechen Hauke Gerlof und Denis Nößler in dieser Episode des "ÄrzteTag"-Podcasts. Und Sie fragen, wer eigentlich die Kosten für Impfung, Titerbestimmung oder die ärztlichen Atteste bei Kontraindikationen trägt. Foto: Marius Becker / dpa

Ep 52Was der Corona-Krisenstab bringt
Das Gesundheits- und Innenministerium richten einen gemeinsamen Krisenstab zum neuen Coronavirus ein. Das Ziel von Jens Spahn und Horst Seehofer: Deutschland soll sich auf eine mögliche Epidemie vorbereiten. Unser Hauptstadtkorrespondent Thomas Hommel war bei der Pressekonferenz dabei – und gibt im Gespräch mit Nachrichtenchef Denis Nößler eine Einschätzung ab.

Ep 51Warum Palliativmediziner froh über das Urteil zur Sterbehilfe sind ...
Bis zu drei Jahre Knast – das drohte Ärzten bisher bei einem Verstoß gegen Paragraf 217 Strafgesetzbuch. Dabei zielte diese Ende 2015 beschlossene Neuregelung vor allem gegen Sterbehilfevereine, um eine "geschäftsmäßige" Beihilfe zum Suizid zu unterbiPdden. Getroffen hat sie aber auch Palliativmediziner, die sich der Gefahr einer Kriminalisierung ausgesetzt sahen. Nun hat das Bundesverfassungsgericht den Paragrafen gekippt. Für Dr. Matthias Thöns, Palliativmediziner aus Witten und einer der Beschwerdeführer, eine glückliche Entscheidung. Im Gespräch mit Ruth Ney erläutert er, was das für seine Arbeit und seine Patienten bedeutet.

Ep 50Warum Jens Spahn nicht für den CDU-Vorsitz kandidiert ...
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn verzichtet darauf, für den Vorsitz in der CDU zu kandidieren. Stattdessen will er als Vize mit NRW-Ministerpräsident Armin Laschet die Partei führen. Der Schritt ist eigentlich folgerichtig, meinen Wolfgang van den Bergh und Denis Nößler in dieser "ÄrzteTag"-Episode. Denn so kann Spahn seine Aussichten verbessern, in Zukunft wohl doch einmal Kanzlerkandidat zu werden.

Ep 49Schmerzmedizin – daran hakt die Versorgung
In der Versorgung von Schmerzpatienten in Deutschland liegt einiges im Argen, findet Dr. Johannes Horlemann, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin. Was ihn stört, warum er der KBV einen großen Vorwurf macht und wie sich eine bessere Schmerzmedizin erreichen lässt, das erzählt er Ruth Ney im Podcast „ÄrzteTag“.