
ÄrzteTag
Ärzte Zeitung
Show overview
ÄrzteTag has been publishing since 2019, and across the 7 years since has built a catalogue of 779 episodes. That works out to roughly 290 hours of audio in total. Releases follow a several-times-a-week cadence.
Episodes typically run twenty to thirty-five minutes — most land between 14 min and 29 min — though episode length varies meaningfully from one episode to the next. None of the episodes are flagged explicit by the publisher. It is catalogued as a DE-language Health & Fitness show.
The show is actively publishing — the most recent episode landed 3 days ago, with 20 episodes already out so far this year. The busiest year was 2020, with 229 episodes published. Published by Ärzte Zeitung.
From the publisher
ÄrzteTag - der Podcast der "Ärzte Zeitung". Wir blicken kommentierend und persönlich auf den Tag, wichtige Ereignisse und Meilensteine. Wir laden Gäste ein, mit denen wir über aktuelle Ereignisse aus Medizin, Gesundheitspolitik, Versorgungsforschung und dem ärztlichen Berufsalltag reden.
Latest Episodes
View all 779 episodesRückblick auf 14 Jahre G-BA: Prof. Josef Hecken im Interview
Werden Praxen durch neue Rechte für Apotheken entlastet, oder befeuert das Konkurrenz, Dr. Schulze?
Die Berliner Stunde – Auftakt zwischen Bundestagsdebatte und Versorgung
Welches Training ist das richtige für meine pAVK-Patienten, Dr. Dörr?
Wie kommuniziert man Zahlen und Risiken verständlich, Dr. Lühnen?
Wie ernst ist die Lage bei den Gewinnen aus vertragsärztlicher Tätigkeit, Dr. Afzali?
Bürokratie-Overkill: Wie gehen Sie in Ihrer Praxis mit Einzelregressen um, Dr. Bürger?
Stiller Reflux in der HNO-Praxis
Ein Jahr neuer Labor-EBM: Was hat sich für Zuweiser und für Labore geändert?
Wo liegt die Herausforderung „Mutterschutz“ für niedergelassene Ärztinnen, Frau Dr. Jesswein?
Frisch niedergelassen: Was ist am Anfang das Schwierigste, Dr. Luther und Dr. Scherer?
Welche Nebentätigkeiten dürfen Vertragsärzte ausüben – und welche nicht, Frau Vogtmeier?

Ep 768Wie werden Sie mit der neuen Versorgungspauschale umgehen, Dr. Dalhaus?
Endlich weg vom Quartalsdenken? Wie die neue Versorgungspauschale ab Juli im Praxisalltag funktionieren könnte – oder auch nicht –, erläutert Allgemeinmedizinerin Laura Dalhaus im „ÄrzteTag“-Podcast.

Ep 767Was wird aus den Gesprächs- und Untersuchungsleistungen in der neuen GOÄ, Dr. Singe?
Die neue GOÄ steht auf der To-do-Liste der Politik; der Entwurf von BÄK, PKV und Beihilfe steht. Im „ÄrzteTag“-Podcast erläutert GOÄ-Spezialist Conrad C. Singe, was bei Gesprächs- und Untersuchungsleistungen zu erwarten ist.

Ep 766Wo drückt Ärzten bei der Digitalisierung am meisten der Schuh, Herr Eckert?
Unter Hausärzten ist Moritz Eckert aus Herzberg im Harz digitaler Vorreiter. Im „ÄrzteTag“-Podcast erläutert er, was Kollegen tun können, um möglichst wenig Ärger mit ePA und Praxisverwaltungssystemen zu haben. „Vorteile, die Freude machen“: Wenn Digitalisierung sich positiv auf den Praxisalltag auswirkt, dann steigen Hausärztinnen und Hausärzte gerne bei neuen Anwendungen ein und sind keineswegs die Bremser der Digitalisierung. Das postuliert Moritz Eckert, Hausarzt in Herzberg am Harz, im „ÄrzteTag“-Podcast. Solche Vorteile gebe es durchaus, so Eckert. Zum Beispiel habe das E-Rezept dafür gesorgt, dass die „Horden an Rezeptabholern, die sonst mittags die Flure füllten“, nicht mehr in den Praxen auftauchen müssten. Denn nun lasse sich jedes Rezept über die elektronische Gesundheitskarte vom Server abrufen, ein Praxisbesuch, zum Beispiel für Folgerezepte, erübrigt sich. Nicht immer, so Eckert, bringen neue IT-Anwendungen echte Vorteile für die Praxen, zum Beispiel, wenn ein Prozess einfach nur von analog auf digital umgestellt werde, was häufig eher frustrierend für Praxen ende. Eckert hatte das E-Rezept bereits sehr früh implementiert und arbeitete so auch mit seinem Softwarehaus daran, die Abläufe möglichst reibungslos für die Praxis zu gestalten – so wie auch bei der elektronischen Patientenakte (ePA). Es gebe genug „Nervfaktoren“ bei der Digitalisierung: Die Instabilität der Telematikinfrastruktur bringe zum Beispiel immer wieder Sand ins Getriebe der Praxen und mache häufig teure Techniker-Einsätze erforderlich, obwohl es gar nicht am Praxisverwaltungssystem liegt. Eckert ist einer der beiden wissenschaftlichen Leiter des HIT-Kongresses in Köln, bei dem sich am 13./14.03.2026 Hausärzte zum Thema Digitalisierung treffen. Ein Thema dort ist auch der Vergleich der PVS-Systeme, die sich allesamt dort präsentieren. Die jüngste Umfrage des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung hat bestätigt, dass nach wie vor die Unzufriedenheit der Ärztinnen und Ärzte mit den Systemen groß ist. Im Podcast erläutert Eckert, worauf beim angepeilten Wechsel besonders zu achten ist, er beschreibt, wie gut die Datenübernahme von einem aufs andere System klappt und warum er eine Konsolidierung bei der PVS-Anbietern erwartet. Nicht zuletzt gibt er auch eine Einschätzung dazu ab, welche Anwendungen Künstlicher Intelligenz (KI) bereits in Hausarztpraxen sinnvoll eingesetzt werden können und wie er gerade versucht, eine Praxis-App für Patienten an sein System anzubinden.

Ep 765Gehen die Hausärzte nach der Entbudgetierung jetzt in die Menge?
In Q4/2025 ist die Budgetierung für Hausärzte weggefallen. Im „ÄrzteTag“-Podcast berichtet Arzt und Praxisberater Georg Lübben, wie sich das auf die Quartalsabrechnung ausgewirkt hat und worauf Praxisinhaber nun achten sollten.

Ep 764Für wen lohnt sich die Bewerbung beim Charity Award, Professorin Kellerer?
Seit vielen Jahren schreibt Springer Medizin den Charity Award aus, um Personen oder Initiativen zu würdigen, die sich ehrenamtlich für die Gesundheitsversorgung einsetzen. Was den Award ausmacht, beschreibt die Jury-Vorsitzende Monika Kellerer im „ÄrzteTag“-Podcast.

Ep 763Wie ticken Menschen mit Autismus, Prof. Freitag?
Die Behandlung von Patienten mit ASD kann für Ärzte und MFA eine Herausforderung sein. Worauf sollten sie achten, um für beide Seiten eine optimale Versorgung zu schaffen? Forscherin und Ärztin Prof. Christine Freitag gibt Tipps im „ÄrzteTag“-Podcast.

Ep 762Lassen sich mit einer Arztpraxis als GmbH wirklich viele Steuern sparen, Dr. Lindenau?
Kann der Wechsel der Gesellschaftsform einer Praxis als Steuersparmodell funktionieren? Rechtsanwalt Dr. Lars Lindenau räumt im „ÄrzteTag“-Podcast mit Vorurteilen auf und erläutert, welche Gestaltungsmöglichkeiten niedergelassene Ärztinnen und Ärzte heute haben. Ist eine ärztliche Praxis in Form einer GmbH eine Steuerspardose, auf die der Fiskus keinen Zugriff hat – oder zumindest viel weniger Zugriff als auf die persönlichen Einnahmen? Ganz so einfach ist die Sache nicht, erläutert Dr. Lars Lindenau, auf Medizin- und Gesellschaftsrecht spezialisierter Rechtsanwalt mit Kanzlei in Erlangen, im „ÄrzteTag“-Podcast. Denn sobald sich die Eigentümer die Gewinne der Gesellschaft auszahlen lassen, halte das Finanzamt nochmals die Hand auf, so Lindenau, dessen Kanzlei Teil der Steuer- und Rechtsberatungsgruppe ETL ist. Die Gesamtsteuerlast könne dann sogar höher ausfallen als in einer Personengesellschaft. Wie das Modell dennoch funktionieren kann, erläutert Lindenau im weiteren Gespräch. Thema im Podcast sind auch die vielfältigen Möglichkeiten, die Praxisform zu gestalten, sei es im Vertragsarztrecht – Einzelpraxis (mit und ohne angestellte Ärzte), BAG, ÜBAG, Praxisfilialen, MVZ etc. –, aber ebenso im Gesellschaftsrecht mit der Personengesellschaft, der Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR), der Partnerschaftsgesellschaft, der GmbH und mit den Veränderungen durch das Gesetz zur Modernisierung des Personengesellschaftsrechts (MoPeG) etc. Vor allem geht es darum, aus welchen Gründen welche Gesellschaftsform interessant sein könnte, zum Beispiel bei einer reibungslosen Übergabe einer gewachsenen Praxisstruktur oder einer Übergabe vom Praxisinhaber an angestellte Ärztinnen und Ärzte.

Ep 761Wie schlimm steht es um die Sicherheit der Telematikinfrastruktur, Herr Saatjohann?
Sind E-Mails über die Telematikinfrastruktur sicher? Nicht ganz, hat der ethisch arbeitende Hacker Christoph Saatjohann festgestellt. Im „ÄrzteTag“-Podcast erläutert er, welche Konsequenzen Praxen daraus ziehen sollten.