
ÄrzteTag
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Ep 248COVID-19-Patienten - Virus weg, aber lange noch nicht gesund
Patienten mit schwerem COVID-19-Verlauf sind zwar irgendwann nicht mehr infektiös, aber die Folgeschäden fesseln sie oft noch lange ans Bett einer Intensivstation. Intensivmediziner Dr. Volker Huge erläutert im Podcast, wie mit einem multidisziplinären Behandlungskonzept das Entwöhnung von der Atemmaschine und das "Auf-die-Beine-kommen" bereits auf der Intensivstation beginnen kann.

Ep 247Gendermedizin gehört in jede Arztausbildung
Frau ist nicht gleich Mann. Eigentlich klar. Doch wie steht es um das Genderwissen in der Ausbildung von Gesundheitsberufen? Zu diesem Thema hat das Bundesgesundheitsministerium ein Forschungsprojekt finanziert. Ergebnis: Es besteht hier noch merklich Nachholbedarf. Im Podcast-Gespräch erläutert die Mitautorin Professor Gabriele Kaczmarczyk, warum das Thema Gendermedizin in der Ärzteausbildung noch immer stiefmütterlich behandelt wird und wie sich das ändern ließe.

Ep 246So fahnden Labore nach Coronavirus-Mutationen
Die Politik hat die Labore angewiesen, bei SARS-CoV-2-Proben auch regelmäßig nach Mutationen zu screenen. Ziel ist, so einen schnellen Überblick zu erhalten, welche Varianten hierzulande kursieren. Wie im Detail vorgegangen wird und was bei einer Vollgenomsequenzierung passiert, das erzählt Labormediziner Professor Jan Kramer im „ÄrzteTag“-Podcast.

Ep 245Wird der Mund-Nasen-Schutz uns nun jeden Winter begleiten?
Unter den durch die Corona-Pandemie besonders belasteten Ärzten haben vor allem Intensivmediziner besonderes Augenmerk erhalten. Tankred Stöbe, Notfallarzt und Intensivmediziner an einem Berliner Krankenhaus erzählt von seinen Erfahrungen aus 12 Monaten Pandemie. Und er zieht Vergleiche zu seinen Erfahrungen bei Ärzte ohne Grenzen.

Ep 244Wie angespannt die Lage auf den Intensivstationen noch immer ist
Das große Impfen gegen den COVID-19-Erreger hat zwar inzwischen begonnen, aber noch stöhnen die Intensivstationen über die Flut an schwer erkrankten Patienten. Stand Donnerstag, 14. Januar meldete das Robert-Koch-Institut die bisher höchste Zahl, der an einem Tag an bzw. mit COVID-19 gestorbenen Patienten. Und in dieser herausfordernden Zeit neu gestartet ist nun der Kölner Anästhesie-Professor Frank Wappler als Präsident der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI). Im Podcast-Gespräch erzählt er, wie die Corona-Pandemie seine Arbeit prägt und welche Ziele er für die gut 20.000 Anästhesisten, Intensivmediziner und Notfallmediziner in Deutschland während seiner Präsidentschaft in Angriff nehmen möchte.

Ep 243Warum eine Ärztin dafür kämpft, über Schwangerschaftsabbruch zu informieren zu dürfen
Wo hört Information auf und wo fängt Werbung an? Diese Frage stellt sich mitunter auch Ärzten und zwar beim § 219a Strafgesetzbuch, der auch nach seiner Modifikation die Grenzen sehr eng beim Thema Werbung für Schwangerschaftsabbrüche auslegt. So geraten Mediziner, die auf ihrer Website eingehendere Infos zum Thema Abruptio anbieten, in die juristischen Mühlen. Prominentes Beispiel ist die Gießener Ärztin Kristina Hänel, eine der vehementesten Gegnerinnen des §219a, die jetzt sogar vor das Bundesverfassungsgericht geht. Im Gespräch erläutert sie, warum ihr das so wichtig ist.

Ep 242Gibt es das gute und das schlechte MVZ, Frau Müller?
„Geld findet einen Weg“ in die Versorgung: Susanne Müller vom BMVZ denkt nicht, dass man Fremdkapitalgeber aus MVZ heraushalten kann. Im Podcast erklärt sie, warum der Gesetzegeber bei den letzten Reformen falsch liegt und Investitionen von Dritten nicht zu einer schlechteren Versorgung führen müssen.

Ep 241„MVZ werden nicht primär gegründet, um Patienten glücklich zu machen“
Das MVZ polarisiert: Manche sehen in ihm eine moderne Organisation für Ärzte, andere das Ende des freiberuflichen Arztes. In dieser „ÄrzteTag“-Episode erklärt Susanne Müller vom BMVZ, wie sich das Konzept des MVZ gewandelt hat.

Ep 240"Für das Gesundheitssystem war das eine hervorragende Legislaturperiode"
Der Bundesverband Managed Care setzt sich für strukturierte Versorgung ein; am Dienstag beginnt der BMC-Kongress. Wir haben mit BMC-Chef Prof. Volker Amelung über einen bunten Strauss an Themen geredet: zum Beispiel die geleistete Regierungsarbeit, Health-Apps und ePA.

Ep 239Corona: Warum impfen die Bundesländer so unterschiedlich schnell, Dr. Heinrich?
Corona-Impfchaos? Gibt es nicht, denkt Dr. Dirk Heinrich. Er ist nicht nur Vorsitzender des Virchowbundes; der Facharzt für Allgemeinmedizin und HNO leitet in Hamburg auch ein Impfzentrum. In dieser Podcast-Episode erklärt er, wie die Logistik bei der Impfung gegen COVID-19 abläuft und warum die Diskussion um zu langsame Impfungen für ihn viel Lärm um nichts ist.

Ep 238Corona-Impfpflicht für Ärzte? „Artikel 2 Grundgesetz ist nicht schrankenlos!“
Die Republik diskutiert über Impfpflicht und Privilegien. Nur zur falschen Zeit, sagt Arzt und Medizinrechtler Alexander Ehlers im „ÄrzteTag“. Er begründet, warum dennoch eine Impfpflicht möglich wäre. Und warum vermeintliche „Privilegien“ keine sein.

Ep 237Warum in der Brustkrebs-Therapie der „one-size-fits-all“-Ansatz überholt ist
Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen: Allein in Deutschland erkranken jedes Jahr etwa 70.000 Frauen neu daran. Immerhin: Die Palette an Therapieoptionen für Patientinnen mit Brustkrebs wächst und damit auch die Heilungschancen. Zugleich kann immer feiner differenziert werden, für welche Frau, welche Therapie am ehesten infrage kommt. So können Nebenwirkungen durch belastende Chemotherapien minimiert oder sogar mitunter vermieden werden. Denn inzwischen ist auch der Blick auf die Lebensqualität bei Therapieentscheidungen immer wichtiger geworden. Professor Nadia Harbeck, die das Brustkrebszentrum der Universität München leitet, forscht seit vielen Jahren an einer möglichst maßgeschneiderten Behandlung für Frauen mit Brustkrebs. Was in der personalisierten Brustkrebstherapie inzwischen erreicht wurde, erläutert sie im Podcast-Gespräch.

Ep 236Demenzgerechtes Bauen – wie geht das?
An Demenz erkrankte Menschen sind oft unruhig, gereizt und desorientiert. Oft liegt das mit an ihrer Umgebung im Heim oder in der Klinik. Wie manchmal schon kleine Maßnahmen mit mehr Licht, Farbkontrasten und Beschilderung große Veränderungen bewirken, erzählt Professor Gesine Marquardt von der TU Dresden, die sich schon lange für demenzgerechte Bauweise einsetzt.

Ep 235Apotheker und Ärzte – mehr Teamgeist gefragt
Ärzte und Apotheker kümmern sich gemeinsam um Patienten - jeder auf seine Weise, aber oft nicht abgestimmt und auf Augenhöhe. Die neue oberste Chef-Apothekerin Gabriele Overwiening, ab 2021 Präsidentin der ABDA, möchte das ändern. Im Podcast erklärt sie, wie das Zusammenspiel besser werden könnte und wie auch die Digitalisierung im Gesundheitswesen dabei helfen kann.

Ep 234Was läuft schief bei der HIV-Prophylaxe, Dr. Römer?
In Deutschland gibt es nach RKI-Schätzung mehr als 10.000 nicht diagnostizierte HIV-Infizierte. Dr. Katja Römer, Ärztin in einer Kölner HIV-Schwerpunktpraxis, berichtet im „ÄrzteTag“-Podcast über „blinde Flecken“ in der Diagnose und den Nutzen von Schnelltests.

Ep 233Was ein Pfleger in der Pflegepolitik anders machen würde
Altenpfleger und Youtuber: Djura Jelovac erzählt, wie er zur Pflege kam, was ihm daran gefällt, wo er Handlungsbedarf sieht und wie er angehenden Pflegekollegen Wissen und Spaß am Beruf vermittelt.

Ep 232Was Impfzentren und Kneipen gemeinsam haben
Eine Impfung gegen das SARS-CoV-2- Virus rückt mit den ersten Zulassungsanträgen bei der europäischen Arzneimittelbehörde EMA in greifbare Nähe. Für die Impfstoffe der Unternehmen Moderna sowie BioNTech/Pfizer sind die Unterlagen bereits eingereicht, eine Entscheidung der EMA fällt möglicherweise noch im Dezember. In hektischer Betriebsamkeit wird daher nun allerorten geplant, wie dann möglichst schnell Impfungen erfolgen können und wer als erstes den Pieks erhält. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will das bis Mitte Dezember auf die Beine stellen. Doch noch sind viele Fragen ungeklärt: Im Gespräch mit Dr. Johannes Fechner, dem stellvertretenden Vorsitzenden der KV Baden-Württemberg, wollen wir in der heutigen „ÄrzteTag“-Episode nachhören, wie sich zum Beispiel die KV Baden-Württemberg das Impfprozedere konkret vorstellt, was bereits steht und welche Fragen für Ärzte noch dringend zu klären sind, bevor die ersten Corona-Impfungen starten.

Ep 231Gefängnisarzt – nichts für schwache Nerven?
Ein dickes Fell und ein gutes Gespür für die „Stories“ der Patienten, das ist wichtiges Rüstzeug für die Arbeit als Gefängnisarzt. Dr. Bernhard Rösch, seit 14 Jahren leitender Arzt der JVA Würzburg, erzählt im Podcast, was seine Arbeit prägt – und dass es auch durchaus positive Erlebnisse gibt.

Ep 230Wie stabilisieren wir unseren Patient Erde, Dr. Herrmann?
Bei Krebs einfach mal abwarten? Ein Arzt muss bei harten Diagnosen schnell handeln – beim Klimawandel lassen wir uns dagegen Zeit, kritisiert Arzt und Klimaschützer Dr. Martin Herrmann. Ein Gespräch darüber, was wir unserem Planeten Gutes tun können – und krankhaften Kapitalismus.

Ep 229„Die Pflegerinnen und Pfleger sind in dieser Serie die Verlierer“
Mit der Social-Media-Kampagne „Ehrenpflegas“ wollte Familienministerin Giffey für den Pflegeberuf werben. Der Schuss ist kräftig nach hinten losgegangen, sagt der FDP-Abgeordnete Matthias Seestern-Pauly. Die Kampagne werde dem Beruf nicht gerecht.

Ep 228„Eine Frauenquote ist auch für Männer gut“
Die Große Koalition hat sich auf eine Frauenquote geeinigt. Die könnte auch die Selbstverwaltung im Gesundheitswesen treffen. Ein Gespräch mit zwei Befürworterinnen über das Für und Wider – und „maskuline“ Gremien.

Ep 227Warum das Embryonenschutzgesetz eine Reform nötig hat
Der Deutsche Ärztinnenbund (DÄB) sieht nach einem aktuellen Urteil zum Transferverbot imprägnierter Eizellen an ungewollt kinderlose Paare einmal mehr in seiner Forderung bekräftigt, dass es 30 Jahre nach Einführung des Embryonenschutzgesetzes dringend neue, zeitgemäße Regelungen für Fragen der Reproduktionsmedizin braucht. Die Humangenetikerin Dr. Gabriele du Bois, Vorsitzende des DÄB-Ethikausschusses, erläutert im Podcast, welche Änderungen vordringlich wären und warum es dennoch so schwer ist, hier politisch etwas zu bewegen.

Ep 226Volle Kliniken in Ostsachsen – was tun, Herr Bodendieck?
In Sachsen müssen immer mehr Corona-Patienten stationär betreut werden, manche Kliniken können keine weiteren Patienten aufnehmen. Kammerpräsident Erik Bodendieck erklärt, wie es nicht zur Triage kommen soll.

Ep 225„Nach 20 Jahren können wir endlich eine E-Mail verschicken!“
Corona hat vieles verändert – auch in Arztpraxen. Der digitale Fortschritt wird bleiben, sagt MEDI-Chef Dr. Werner Baumgärtner im „ÄrzteTag“-Podcast. Und er spricht darüber, warum die E-Patientenakte „ein Flopp“ ist – und über die Zukunft der Selektivverträge.

Ep 224KIM könnte die Digitalisierung in der Arztpraxis beflügeln
Die meisten Ärzte wünschen sich E-Arztbriefe – aber nur wenige nutzen sie bislang. Warum? Darüber sprechen wir mit Dr. Martin Albrecht vom IGES-Institut. Und über schwierige „150 Prozent“, einen „TÜV“ und einen Gamechanger.

Ep 223Wie das Corona-Virus uns auf die Leber schlägt
Mit dem Aufruf "Check-up für die Leber" erinnert der Deutsche Lebertag daran, den Gesundheitsstatus dieses lebenswichtigen Organs im Blick zu behalten. Denn die Leber hält zwar einiges aus – aber gerade während der Corona-Pandemie hat sie bei vielen Menschen doch einiges mehr abbekommen als sonst. Wie sich unsere neue Lebenssituation in den letzten Monaten mitunter ungünstig auf die Lebergesundheit ausgewirkt hat und wie obendrein SARS-CoV-2-Infektionen Patienten mit bestehenden Lebererkrankungen zusätzlich belasten, das erläutert Leberexperte Professor Christoph Sarrazin im Podcast-Gespräch.

Ep 222Was eine Medizinstudentin an ihrer Ausbildung ändern würde
Viele reden über die Reform des Medizinstudiums, die "Ärzte Zeitung" fragt die Studenten selbst: Wir haben im "ÄrzteTag" mit unserer Praktikantin und zugleich Medizinstudentin Lena Jamaszyk gesprochen, welche Teile der ÄApprO-Reform sinnvoll sind – und welcher Bereich ihr komplett fehlt.

Ep 221Diabetes und Sex – wenn nichts mehr geht
Viele Menschen mit Diabetes entwickeln im Laufe ihrer Stoffwechselkrankheit weitere Begleiterkrankungen – an Augen, Herz und Nieren etwa. Eine über die dabei nur selten offen gesprochen wird, sind Sexualfunktionsstörungen. Und die betreffen bei weitem nicht nur die männlichen Diabetiker. Professor Thomas Haak, Chefarzt am Diabetes Zentrum Mergentheim, erläutert im Podcast, welche therapeutische Hilfe möglich ist.

Ep 220Wie wird die ärztliche Weiterbildung besser, Max Tischler?
Ärzte in Weiterbildung bewerten die Qualität dieses wichtigen Berufsabschnitts mit gemischten Noten. Oft mangelt‘s an der Erfüllung des Curriculums oder Gespräche finden nicht statt. Im „ÄrzteTag“ sprechen wir mit dem angehenden Dermatologen Max Tischler vom Hartmannbund darüber, was sich ändern muss.

Ep 219Mit „Gesundheitsregionen“ mehr sprechende Medizin – und Geld sparen
Wären die Regionen stärker ins Gesundheitswesen integriert, könnte Ärzte bessere Medizin machen – und die Kassen Geld sparen, glaubt Dr. Helmut Hildebrandt von OptiMedis. Im „ÄrzteTag“-Podcast fragen wir den IV-Veteranen, wie das gelingen soll.

Ep 218Wie es um die Männerseele bestellt ist
Der November steht unter anderem mit dem Weltmännertag im Zeichen der Männergesundheit. Auch Initiativen wie Movember – eine witzige Schnurrbartaktion zum Start in den November – haben sich bereits seit einigen Jahren zum Ziel gesetzt, die Gesundheitsforschung rund um Männer aufzurütteln. Dr. Gernot Langs, Chefarzt an der Psychosomatischen Klinik der Schön Klinik Bad Bramstedt erläutert im Podcast, wie es um die Männerseele, Umgang mit Stress und Präventionsmöglichkeiten bestellt ist.

Ep 217Mit UV-C-Licht und Ozon gegen Corona – bringt das etwas?
UV-C-Lampe an, SARS-CoV-2 tot: so einfach ist das? Mit Heinz-Jörn Moriske vom Umweltbundesamt schauen wir darauf, was verschiedene Filtersysteme zur Corona-Desinfektion der Luft und Oberflächen taugen. Im Blick: UV-Licht, Ozon und HEPA-Filter. Oder bringt es das gute, alte Lüften besser?

Ep 216Wie Rheuma bei Kindern früher erkannt werden kann
Mit Rheuma verbinden die meisten Menschen eine Alterserscheinung. Zu Unrecht – denn in Deutschland leiden über 20.000 Kinder und Jugendliche an einer rheumatischen Erkrankung, deren Erscheinungsformen sehr unterschiedlich sein können. Auch die Ursachen der meisten dieser Erkrankungen sind noch nicht völlig verstanden. Eine Expertin in diesem Bereich ist Professor Kirsten Minden. Sie arbeitet als Kinderrheumatologin im Sozialpädiatrischen Zentrum der Charité in Berlin und sie ist Professorin für Versorgungsforschung in der Rheumatologie. In dieser Podcast-Episode erläutert sie, wie sich die Erkenntnisse zu Kindern und Rheuma in den letzten Jahren verändert haben.

Ep 215Streit ums KBV-Papier – „Gebote haben nicht geklappt!“
Mit dem Positionspapier zum Corona-Lockdown von der KBV und anderen wurden viele Ärzte vergrätzt – auch Nephrologen. Im „ÄrzteTag“ spricht DGfN-Präsident Jan Galle über die Grenzen von Geboten, Kliniken im Krisenmodus – und die Langfriststrategie.

Ep 214Droht der ärztliche Bereitschaftsdienst wegen Corona zu überlasten?
Mit der Zahl der SARS-CoV-2-Infizierten wachsen auch die Sorgen der Menschen – und damit die Anfragen bei Ämtern. Das bekommt auch die 116117 zu spüren. KV-Hessen-Vize Dr. Eckhard Starke übers Informieren in Pandemie-Zeiten.

Ep 213Wie möchten Sie den ÖGD für Ärzte attraktiver machen, Dr. Botzlar?
Vor kurzem haben sich nach zähem Ringen und einigen Warnstreiks Gewerkschaften und Arbeitgeber im öffentlichen Dienst auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt. Das Einigungspaket sieht unter anderem ein Einkommensplus je nach Gehaltstufe zwischen 3,2 und 4,5 Prozent vor plus Corona-Prämienzahlungen. Besonders im Pflegebereich gibt es noch weitere Gehaltszuschläge und auch die Ärzte in den Gesundheitsämtern werden ab März 2021 mit einer Zulage von 300 Euro bedacht. Von Seiten des Ärztegewerkschaft Marburger Bund gibt es dennoch Kritik. Was an den neuen Vereinbarungen aus ihrer Sicht verkehrt ist, erläutert in dieser Podcast-Episode Dr. Andreas Botzlar, Tarifexperte und stellvertretender Vorsitzender des Marburger Bundes.

Ep 212Was Bierflaschen mit der Ärzte-Ausbildung zu tun haben
Der Patient: das unbekannte Wesen für angehende Ärzte? Im Saarland bringen Schauspieler den Medizinstudenten bei, wie Patientengespräche gehen. Ein Podcast über die Inhalte, andere Podcasts – und warum die Studis Adleraugen für kuriose Details im Hintergrund der Videosprechstunde entwickeln sollen.

Ep 211Warum Intensivmediziner die nächsten Wochen fürchten
In einem Positionspapier der Kassenärztlichen Bundesvereinigung haben die Autoren eine langfristige Strategie zum Umgang mit dem neuartigen Coronavirus vorgestellt, die nicht auf wiederholtes Herunterfahren des gesellschaftlichen Lebens abzielt. Gegenposition dazu haben der Berufsverband der Deutschen Anästhesisten (BDA) und die Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin bezogen (DGAI). Professor Götz Geldner, Präsidenten des BDA und Ärztlicher Direktor der Klinik für Anästhesiologie, RKH Ludwigsburg, erläutert im Podcast, weshalb sich die Verbände von KBV-Positionspapier distanzieren.Vielmehr gilt es seiner Meinung nach zu verhindern, dass sich die Versorgungslage für intensivmedizisch zu behandelnde Patienten – und dabei nicht nur beatmungspflichtige COVID-19-Patienten – in den nächsten Wochen zuspitzt.

Ep 210Was Ärzte an der Corona-Strategie der Regierung stört
Am Mittwoch haben Bund und Länder für vier Wochen weitere Einschränkungen beschlossen, um so das Corona-Infektionsgeschehen wieder in den Griff zu bekommen. Genau den hätten etliche Ärztevertreter, Psychotherapeuten und Wissenschaftler gerne vermieden. In einem Positionspapier haben sie jetzt einen eigenen Strategievorschlag vorgestellt.

Ep 209Wie funktioniert die Schlaganfallversorgung per Telemedizin?
Dr. Christoph Gumbinger ist von der telemedizinischen Schlaganfallversorgung überzeugt – nicht erst seit Corona. Im Podcast erzählt er, wann diese etwas bringt, aber wann auch nicht.

Ep 208Der diabetische Fuß – Warten bis es zu spät ist?
Durchblutungsstörungen durch Diabetes werden oft verschleppt, obwohl sie schlimme Folgen bis hin zur Amputation von Gliedmaßen haben können. Ärzten fällt die Entscheidung für eine solche Operation daher ebenfalls schwer. Ihr Ziel ist es, möglichst frühzeitig zu intervenieren, indem der Blutzucker gut eingestellt wird, Wunden an Fuß und Bein ordentlich versorgt werden und die Gefäßdurchblutung erhalten bleibt. Doch genau hier scheint sich auch die Corona-Pandemie negativ auszuwirken. Denn die Patienten kommen zunehmend erst spät, teilweise dann zu spät zum Arzt – überwiegend offenbar aus Angst vor Ansteckung, da Diabetiker bekanntlich zu einer der Hochrisikogruppen für einen schweren COVID-19 Verlauf zählen. Professor Dittmar Böckler aus Heidelberg kennt diese Problematik. Er ist Ärztlicher Direktor der Klinik für Gefäßchirurgie und endovaskuläre Chirurgie am dortigen Universitätsklinikum und aktueller Präsident der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin (DGG), die sich schon seit geraumer Zeit für die Prävention des diabetischen Fußsyndroms stark macht. Im Podcast-Gespräch erläutert er, warum es so wichtig für Patienten ist, frühzeitig auf mögliche periphere Gefäßerkrankungen zu reagieren und wie ihnen geholfen werden kann. Zudem gibt er auch Kollegen in der Hausarztpraxis zum Thema periphere Gefäßschäden wichtige Tipps.

Ep 207Wie bereiten sich Intensivstationen auf die zweite Corona-Welle vor?
Täglich überschlagen sich derzeit die Meldungen mit neuen Höchstständen bei den positiven Corona-Tests. Noch scheint das nicht in gleichem Maß auf die Zahl schwer erkrankter Patienten mit COVID-19 durchzuschlagen. Doch vergangenen Freitag kam eine erste Meldung der Landesregierung Nordrhein-Westfalen, wonach die Zahl der stationär zu behandelnden COVID-19-Kranken in dem bevölkerungsreichsten Bundesland innerhalb eine Woche von 950 auf rund 1420 Patienten gestiegen war. Vier Wochen zuvor hatte die Zahl noch bei nur 320 gelegen. Einen profunden Einblick in das Infektionsgeschehen auf Intensivstationen hat Professor Gernot Marx. Er ist nicht nur Sprecher des Arbeitskreises Intensivmedizin der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI), sondern auch Direktor an der Unkiklinik Aachen im Bereich Intensivmedizin. Im Podcastgespräch berichtet er, wie sich die Intensivmediziner auf die neue Situation einstellen, welche Sorgen bestehen und welche Erfahrungen aus den ersten Monaten der Pandemie für die aktuellen Pläne und Behandlungsstrategien hilfreich sind.

Ep 206Infektiologin Marylyn Addo: „Die Pandemie sind wir!“
Viele hoffen auf Impfstoffe gegen das Coronavirus. Doch wann könnte es eine erste Impfung geben? Darüber sprechen wir mit der Infektiologin Professor Marylyn Addo, deren Team auch eine Corona-Vakzine erprobt. Und wir sprechen darüber, wie wir durch Herbst und Winter kommen.

Ep 205Wie Spahn die deutsche Gesundheits-IT an Europa anschließen will
Gesundheitsminister holt zum nächsten Digitalisierungswurf aus: Unter anderem will er die deutsche Telematikinfrastruktur für Europa öffnen. Wir blicken hinter die ersten bekannten Eckpunkte.

Ep 204„Wir haben nur 22 ÖGD-Fachärzte, das zeigt die Brisanz“
Auch in Thüringen hat der öffentliche Gesundheitsdienst Nachwuchssorgen – die Zahl der ÖGD-Fachärzte in den Ämtern beträgt gerade einmal 22. Das will die Landesärztekammer jetzt ändern. Wie, das erklärt Kammerpräsidentin Dr. Ellen Lundershausen im „ÄrzteTag“-Podcast.

Ep 203So kommen Arztpraxen durch die Pandemie
Beim Begriff Qualitätsmanagement mag so mancher lieber weghören. Doch gerade in der Pandemie zeigt sich der Vorteil eines QM. Mit Marion Dorbath vom Kompetenzzentrum Hygiene sprechen wir über eine „Anleitung“, wie Arztpraxen durch den Corona-Winter kommen.

Ep 202Die neue Corona-Teststrategie: Wie Ärzte mit Antigentests umgehen sollten
Ärzten, Kliniken und Pflegeheimen stehen jetzt Corona-Antigentests ins Haus. Worauf sie im Umgang achten sollten, darüber reden wir mit Labormediziner Dr. Michael Müller. Und über Partys und Tierärzte.

Ep 201Zusatznutzen oder nicht – was bei Arzneien auf Ärzte zukommt
Die kommenden AIS sorgen bei Ärzten für Stirnrunzeln – aus Angst vor Regressen und der Einschränkung ihrer Therapiefreiheit. Medizinrechtler Dr. Gerhard Nitz erklärt, worauf Ärzte jetzt achten müssen.

Ep 200Wie Hausarzt Sami Gaber seine Praxis durchdigitalisiert hat
Für den Allgemeinmediziner Sami Gaber ist Digitalisierung in der Arztpraxis etwas, das Freude macht. Ein Gespräch übers Programmieren, kleine Fähnchen, Telefonanlagen – und große Erfolge bei Heimbesuchen.

Ep 199Wenn Ärzte und Pfleger unter Dauerstrom stehen
Mit der Corona-Pandemie ist eine zuvor so noch nicht gekannte Ausnahmesituation entstanden, die die ohnehin oft große Belastung im Klinik- und Pflegealltag für die dort Arbeitenden nochmals verschärft hat – auch ohne dass wir in den Kliniken dramatische Situationen wie in Bergamo oder New York hatten. Mit dem Ziel, Pflegekräften und Ärzten psychosoziale Unterstützung bei schwerwiegenden traumatischen Ereignissen im Arbeitsalltag zu bieten – etwa nach Fehlern, nach schweren Unfällen oder einer erfolglosen Reanimation – hat Dr. Andreas Schießl von der Schön Klinik München Harlaching vor sieben Jahren gemeinsam mit Kollegen den Verein PSU Akut gegründet. Nun in der Corona-Krise wurde zusätzlich eine telefonische „Helpline“ für Mitarbeiter im Gesundheitswesen ins Leben gerufen. Im Podcast-Gespräch erzählt der Anästhesist und Notfallmediziner, mit welchen Sorgen die PSU im „Normalfall“ konfrontiert wird, wie belasteten Kollegen geholfen werden kann und was sich im letzten halben Jahr bei den Belastungen konkret geändert hat.