
Argument und Diskussion zu aktuellen politischen Themen
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Schröders Agenda 2010: Deutschlands Erfolg und soziale Sicherheit schließen sich aus
<p>100 Jahre lang galt die Einsicht, dass der Kapitalismus sozial gebändigt werden muss, weil die Arbeiter ohne staatliche Nachhilfen vom Lohn nicht einmal leben können. Heute vertreten Sozialdemokraten, dass die sozialen Sicherheitssysteme ein einziger Grund für Wachstumsschwäche, Arbeitslosigkeit und Armut sind.<br>Der Kanzler sagt es gerade heraus: Der Kapitalismus kann nur wieder blühen, wenn niemand versucht, die zu ihm gehörige Armut zu korrigieren.</p><p>Veranstalter: <a href="https://sozialistische-gruppe.de/">Sozialistische Gruppe</a></p><p>Weitere Publikationen zum Thema von argudiss oder von anderen:</p><p><a href="https://de.gegenstandpunkt.com/artikel/agenda-2010-deutschland">Lohnsenkung, Mehrarbeit, Job-Center und Alg II sanieren den Krisen-Standort Deutschland Endlich: Der Ruck ist da! im GegenStandpunkt 3-04</a></p><p><a href="https://de.gegenstandpunkt.com/artikel/sozialstaatlicher-systemwechsel-deutschland">Sozialstaatlicher „Systemwechsel“ in Deutschland in GegenStandpunkt 3-03</a></p><p><a href="https://de.gegenstandpunkt.com/artikel/reformrede-kanzlers">Bloß eine „Arbeitsrede“? „Keine Glanznummer“? Wieder nur ein paar völlig unzureichende „Schritte in die richtige Richtung“? Die große „Reformrede“ des Kanzlers zur „Zukunft des Sozialstaats“: Der sozialpolitische Paradigmenwechsel kommt voran in GegenStandpunkt 2-03</a></p>

Imperialismus heute - Warum die marktwirtschaftlich verfassten Gemeinwesen nach innen und außen auf Gewalt beruhen und immer wieder Kriege brauchen
<p>Der Irak-Krieg läuft; Friedensdemos hören nicht auf. Menschen fordern in allen Ländern und Sprachen: Frieden statt Krieg. Sie machen zwischen beiden einen absoluten und radikalen Gegensatz: Frieden gut, Krieg böse und behaupten zwischen beiden lägen Welten. Sie behaupten oder fordern – was gar nicht dasselbe ist – dass Krieg kein Mittel der Politik sei, jedenfalls nicht sein dürfe. Sie verweigern dem Faktum, dass er nicht nur ein, sondern das – ultimative - Mittel der Politik ist, ihre Anerkennung; wie wenn, das Faktum zur Kenntnis zu nehmen, gleich seine Billigung wäre und dann Kriegskritik ihr Recht verloren hätte – und nicht erst recht eine viel weitergehende Kritik fällig wäre; –eine Kritik nämlich, die die Politik nicht vor dem Verdacht, Krieg könnte in ihren Bereich gehören, in Schutz nimmt, sondern sich einmal einen Schluss auf die Natur der Politik traut, wenn Krieg ihre Fortsetzung mit anderen Mitteln ist.</p><p>Der Ruf nach Frieden und nichts als Frieden ist nämlich eine Art, an einem irrigen Glauben an die Menschenfreundlichkeit und Gewaltfreiheit des marktwirtschaftlichen Alltags und des internationalen Staatenverkehrs im Nicht-Krieg festzuhalten, ja diese Normalität vor dem Verdacht in Schutz zu nehmen, den der Krieg auf sie wirft. Um diesen Punkt des Irrtums der Friedensaktivisten soll es hier gehen. Sie wissen und akzeptieren die Aussage der obigen Überschrift nicht.</p><p>Artikel und Bücher zum Thema:</p><p><a href="https://de.gegenstandpunkt.com/artikel/diplomatie">Die Diplomatie - das Handwerkszeug der Konkurrenz zwischen den Staaten</a> in <a href="https://de.gegenstandpunkt.com/publikationen/zeitschrift/gegenstandpunkt-3-96">GegenStandpunkt 3-96</a><br><a href="https://de.gegenstandpunkt.com/publikationen/buecher/imperialismus-1">Imperialismus 1 (Resultate-Verlag )</a></p>

Gegen Krieg - aber nicht für Frieden!
<p>keine Beschreibung vorhanden</p>

Lauter schlechte Argumente gegen den Krieg: Friedenssehnsucht und Imperialismuskritik sind nicht dasselbe
<p>Wenn die Träger der Macht Krieg ansagen, dann wächst der Wunsch der Menschen nach Frieden. Kein Wunder wird mancher sagen, angesichts dessen, was Krieg bedeutet:- Massenmord, Zerstörung von Lebensgrundlagen, Elend und das Prinzip des Ganzen: die Herrschaft der größeren Gewalt.</p><p>Selbstverständlich ist diese Reaktion aber auch nicht! Es ist nämlich nicht logisch, angesichts eines drohenden Krieges für den Frieden Partei zu ergreifen, in dem all die Gründe für Krieg entstehen, vor dem man sich dann fürchten muss. Wäre die Aussicht auf eine Phase der offenen Barbarei der modernen Gesellschaft nicht eine gute Gelegenheit, sich mit den Prinzipien des Friedens zu befassen, der unterbrochen werden soll, um - im Sinn des Angreifers - zu einem besseren Frieden zu führen. Und stimmt das nicht sogar? Endet nicht jeder Krieg mit einem Frieden? Ist Frieden überhaupt etwas anderes als das Resultat des Kräftemessens im letzten Krieg? Ein Resultat, das genau so lange hält, wie Sieger und Verlierer die durch Krieg erreichte Verteilung von Macht und Ohnmacht akzeptieren?</p><p>Die Regierenden in den USA, in Europa und sonst wo verkünden und praktizieren die traurige Wahrheit, dass Krieg Mittel der Politik ist, das entscheidende, ultimative sogar. Eingepackt in die Floskel, dass Krieg das letzte Mittel bleiben müsse und nicht zum nächsten besten gemacht werden dürfe, verkünden gerade die regierenden Pazifisten in Deutschland diese Wahrheit klarer als je zuvor. Deshalb halten sie sich ja auch im schönsten Frieden eine Armee und rüsten ständig für den nächsten Krieg. Ist es angemessen, solchen Klarstellungen mit dem frommen Wunsch entgegenzutreten, Krieg dürfte eigentlich kein Mittel der Politik sein? Wäre es nicht gescheiter, den offiziellen Klartext als Auskunft von berufender Seite darüber zu nehmen, was Politik wirklich ist - wenn sie schon immer wieder militärische Gewalt für ihren Fortgang braucht?</p><p>Friedensfreunde trennen in ihrer Einbildung, was sie gerade als zusammengehörig erfahren; sie wollen von ihrem Gemeinwesen einfach nicht glauben, dass es auf nichts als auf Gewalt beruht und Gewalt nach innen und außen zur Erhaltung seiner Macht und zur Wahrung seiner Interessen braucht. Sie verschließen die Augen vor der Unversöhnlichkeit dieser Interessen und der Feindseligkeit der Nationen, die sie sehr wohl kennen. Diese Interessen halten Friedensfreunde für unproblematisch, ja sie billigen sie, wenn sie für die eine Variante der Außenpolitik, die friedlich diplomatisch-ökonomische Erpressung, und gegen die kriegerische Variante ihre Stimme erheben und bei all dem nur eines wünschen: Die letzte Konsequenz ihrer kriegsträchtigen Lebensweise, an der sie nichts Schlechtes finden, möge ihnen erspart bleiben.</p><p>Es gibt Leute, die meinen, es sei schon egal, mit welchen - auch verkehrten - Gründen Menschen gegen den Krieg aufstehen, Hauptsache, sie tun es. Leider ist das nicht der Fall: Wer nämlich allen Ernstes die Regierenden davon überzeugen will, dass Frieden die bessere Methode der Außenpolitik ist und Krieg auch der Staatsräson nur Schaden bringt, der landet dabei, dass er die Kriegszwecke teilt - und sie mit friedlichen Mitteln zu erreichen verspricht: Friedensdemonstrationen treten in diesen Wochen dafür ein, dass die Abrüstung des Irak auch auf friedliche Weise möglich ist - als ob das jemals ihr Problem gewesen wäre, wenn Bush nicht seinen Krieg angesagt hätte.</p>

Feindbild Islam! - Die Ideologie zum globalen Krieg gegen den Terror
<p>Der Krieg im Irak stößt auf Ablehnung in Deutschland, nicht so der allgemeine Feldzug der Weltmacht, von dem er eine Etappe ist. Beim Kampf gegen den islamischen Terrorismus sieht man eine gesamt-westliche Betroffenheit und einen gemeinsamen Feind. Was der will und warum er die Weltherrschaft des Westens unerträglich findet, interessiert nicht. Denn statt einer Erklärung der Feindschaft macht man sich ein Bild vom Feind, das ihn böse, gefährlich, in jeder Hinsicht vernichtungswürdig zeichnet – und so den Vernichtungswillen der eigenen Seite ins Recht setzt.</p><p>Feinde haben keine verstehbaren Ziele, sondern handeln aus unsinnigen, fanatischen Gesinnungen heraus – und dieser ganz besonders. Der islamische Fundamentalist folgt falschen Werten einer intoleranten und unaufgeklärten Religion und ist voller Ressentiment gegen unseren schönen Westen, gegen den kein vernünftiger Mensch etwas haben kann. Wenn auch, wie eingeräumt wird, nicht alle Moslems gleich Terroristen sind, ist ihre Religion doch eine Gefahr. „Wir“ müssen ihre Koranschulen überwachen, Kopftuchträgerinnen zur Toleranz gegen uns zwingen, und der ganzen moslemischen Welt die Aufklärung und ein modernes Religionsverständnis beibringen – vielleicht nicht gleich durch die Mithilfe von US-Marines, jedenfalls aber wirkungsvoll.</p><p>Das Bild der verkehrten, gefährlichen Religion ist leicht zu haben: Man muss den Islam nur mit dem Gottesglauben des christlichen Abendlands vergleichen – und schon sieht jeder: Der ist anders, fremdartig, bedrohlich! Unser Glaube ist unpolitisch, tolerant, aufgeklärt, der moslemische ist finster, intolerant, politisch. Was dran ist an diesem Vergleich, soll auf der Veranstaltung ebenso erläutert werden, wie der Blödsinn eines aufgeklärten Glaubens, auf den man hierzulande stolz ist.</p><p>Veranstalter: <a href="http://gegenargumente.de/">AK Gegenargumente</a></p><p>Weitere Publikationen zum Thema</p><p><a href="https://de.gegenstandpunkt.com/artikel/spiegel-special-feindbild-islam">Spiegel special: "Allahs blutiges Land. Der Islam und der Nahe Osten" - Das neue Feindbild der Freien Welt im Glaubwürdigkeitstest im GegenStandpunkt 4-03</a><br><a href="https://de.gegenstandpunkt.com/artikel/islamischer-fundamentalismus">Der Fundamentalismus in GegenStandpunkt 1-95</a><br><a href="https://msz.gegenstandpunkt.com/1984-7-vom-christlichen-glauben">Vom christlichen Glauben in MSZ 7-84</a></p>

Das Proletariat
<p>Nichts könnte unzeitgemäßer sein, als heutzutage vom Proletariat zu reden. So etwas mag es früher einmal gegeben haben – im Manchester-Kapitalismus, im Kaiserreich, vielleicht noch vor Hitler; aber das ist Ewigkeiten her. Inzwischen kann die Sozialwissenschaft keine Arbeiterklasse mehr entdecken - schon wegen der vielfältigen Lebenslagen, in die es die „abhängig Beschäftigten“ verschlägt. Sie vor allem, die mit dem Fremdwort einmal gemeint waren, weisen den „Proletarier“ als eine Beleidigung zurück, die sich ehrbare Steuerzahler und Arbeitsplatzbesitzer nicht bieten lassen müssen. Sogar als Schimpfwort für sozial minderwertige und rohe Zeitgenossen, die nicht in die gute Gesellschaft passen, ist der „Prolet“ weitgehend ausgestorben.</p><p>Tatsächlich hat die bürgerliche Gesellschaft ihr Problem mit dem einst außerhalb stehenden, rechtlosen und rebellischen Arbeiterstand offenbar gelöst. Vor der „starken Hand des Arbeiters“, die alle Räder stillstehen lässt, wenn sie nur will, fürchtet sich kein Kanzler und kein Mittelständler mehr. Arbeiterparteien, die den Umsturz von Staat und Wirtschaft betreiben, und Gewerkschaften, die zugunsten des Lebensunterhalts ihrer Mitglieder die Interessen der Wirtschaft missachten, sind verschwunden. Die Gesellschaft kann zufrieden sein.</p><p>Aber hat sie auch die Probleme gelöst, die dieser Stand mit ihr hat, - oder hat sie nur dessen Widerstandswillen aufgelöst? Jedenfalls sind Armut, Verwahrlosung, Not und Lebenskampf unter den „Sozial Schwachen“ nicht zusammen mit dem Proletariat ausgestorben. Die demokratischen Medien, die nichts verschweigen, berichten von freien Arbeitnehmern, die flexibel zwischen Tag-, Nacht- und Schichtarbeit, Überstunden und Unterbeschäftigung wechseln; von „working poor“ in einem „Niedriglohnsektor“, dessen Entgelt seinen Mann nicht ernährt. Sie wissen aber auch von normal verdienenden Familienvätern, die gleich in die Armut abstürzen, wenn sie sich unvorsichtigerweise ein paar Kinder leisten; andere hängen dauerhaft in der Schuldnerberatung, weil sie sich sonst etwas geleistet haben. Man kennt die „abhängig Beschäftigten“ allesamt als Kassenpatienten, für die im Krankheitsfall die schlechtere Abteilung einer „Zwei-Klassen-Medizin“ zuständig ist; und im Alter werden sie Sozialrentner, die dem Gemeinwesen unerträglich zur Last fallen. Wenn alles gut geht! Es gibt nämlich auch noch die unbeschäftigten Teile der modernen Arbeitnehmerschaft, die Arbeits- und Obdachlosen, Sozialhilfeempfänger und Penner. Der menschliche Schrott der Leistungsgesellschaft gilt endlich auch den Maßstäben des Sozialamts als echt arm.</p><p>Was also hat sich geändert seit den Tagen, in denen es ein rechtloses, nicht gesellschafts- und nicht überlebensfähiges Proletariat gegeben hat? Vor allem eines: Der „Vierte Stand“ steht nicht mehr außerhalb der bürgerlichen Gesellschaft und kämpft nicht mehr gegen sie um sein Überleben. Die Arbeiterklasse hat sich integriert – und das voll und ganz auf eigene Kosten. Sie hat das Bewusstsein aufgegeben, dass die zahllosen unglücklichen Einzelschicksale aus ihren Reihen einen gemeinsamen Grund haben, und dass die vielfältigen Lebenslagen, in denen sich Lohnabhängige finden, auf eine gemeinsame Klassenlage und einen gemeinsamen Gegensatz zu den Eigentümern der Produktionsmittel zurückgehen. Für diesen Fortschritt war vieles nötig, von dem das Buch handelt. Vor allem hat der Staat sich und seinen Aufgabenkatalog ändern müssen, damit sich die Rechnungsweise des Kapitals und sein freier Gebrauch der Arbeit nicht ändern musste. Die Staatsmacht, die das Eigentum garantiert, hat gelernt, auch die Lohnarbeit als ehrbares Geschäft anzuer kennen, und sich der Regelung dieses Tauschgeschäfts ebenso gewidmet, wie der besonderen Sorte von Eigentümern, die nur sich selbst, d.h. ihren eigenen Körper besitzen. Inzwischen werden die proletarischen Lebensumstände umfassend staatlich verwaltet. An der ökonomischen Rolle, die der Lohnarbeiter spielt und an den Folgen, die seine Rolle für ihn hat, haben die sozialen Jahrhundert-Reformen nichts geändert. Was als das Ende des Proletariats gefeiert wird, ist die Vollendung seiner Funktionalität für Staat und Kapital. Arbeiter und Unternehmer, Sozialwissenschaftler und Politiker erkennen das Proletariat nicht mehr wieder, weil es fertig hergerichtet ist. Die Karriere eines Jahrhunderts ist zu Ende – und alle Gründe für die soziale Revolution bestehen fort.</p><p><a href="http://www.gegenstandpunkt.com/vlg/prol/prolix.htm">Das Proletariat</a><br>Politisch emanzipiert - Sozial diszipliniert - Global ausgenutzt - Nationalistisch verdorben - Die große Karriere der lohnarbeitenden Klasse kommt an ihr gerechtes Ende</p>

Hochschule im Dienst von Staats- und Geldmacht
<p>Einschließlich einer Kritik des studentischen Protestes gegen die Hochschulreform (2002)</p><p>Veranstalter: <a href="https://www.gegenargumente-hamburg.de/">Gegenargumente Hamburg</a></p><p>Weitere Publikationen zum Thema von argudiss oder von anderen:</p><p><a href="https://de.gegenstandpunkt.com/archiv/suche?modus=and&amp;suche=hochschule&amp;sort_by=search_api_relevance&amp;sort_order=DESC">Artikel im Archiv vom GegenStandpunkt-Verlag</a></p><p><a href="https://www.argudiss.de/doku/das-hoehere-bildungswesen-im-kapitalismus-ausbildung-und-einbildung-der-elite-bwl-vwl-jura">Das höhere Bildungswesen im Kapitalismus: Ausbildung und Einbildung der Elite BWL -VWL - Jura – Soziale von argudiss</a></p><p><a href="https://de.gegenstandpunkt.com/artikel/hochschulreform-heute">Hochschulreform heute Das Projekt, Wissenschaft und Ausbildung als Waffe in der Standortkonkurrenz zu effektivieren in GegenStandpunkt 4-05</a></p>

Interview mit Peter Decker zum Buch "Das Proletariat"
<p>Gliederung des Interviews:</p><ul><li>Was ist Lohnarbeit?</li><li>Was ist heute anders als in Manchester?</li><li>Wohin führt der Kampf um Rechte?</li><li>Wohin führt der Lohnkampf?</li><li>Was ist der Arbeiter heute?</li><li>Was bringt dem Arbeiter die Eingliederung in die Gesellschaft?</li><li>Die Alternative zur Marktwirtschaft?</li></ul><p>Weitere Publikationen zum Thema von argudiss oder von anderen:</p><p><a href="https://de.gegenstandpunkt.com/publikationen/buecher/proletariat">Das Buch Politisch emanzipiert – Sozial diszipliniert – Global ausgenutzt – Nationalistisch verdorben Das Proletariat Die große Karriere der lohnarbeitenden Klasse kommt an ihr gerechtes Ende beim GegenStandpunkt-Verlag</a></p><p><a href="https://www.argudiss.de/doku/arbeit-gegen-geld-das-kommando-des-kapitals-ueber-die-arbeitskraft-seine-gewerkschaftliche">Arbeit gegen Geld – das Kommando des Kapitals über die Arbeitskraft, seine gewerkschaftliche Mitgestaltung und seine sozialstaatliche Regelung und Beaufsichtigung (Teil 2): Wie Gewerkschaft und Sozialstaat die "Lohnfrage" betreuen im Archiv von argudiss</a></p><p>&nbsp;</p>

Die Vorschläge der Hartz-Kommission - Arbeitslosigkeit als neue Lohnform
<p>Vortrag zum Artikel: Der 'große Wurf' der Hartz-Kommission: Das neue Arbeitsamt - vermarkten statt vermitteln in <a href="http://www.gegenstandpunkt.com">Gegenstandpunkt 3/02</a></p>

Demokratie: Die Herrschaftsform des Kapitalismus unter reger Volksbeteiligung
<p>Die Demokratie erfreut sich allgemeiner Wertschätzung. “Demokratisch” zu sein, ist das höchste Lob, das hiesigen politischen Verhältnissen erteilt werden kann. “Undemokratisch” ist ein unbefragtes Schimpfwort; so will sich keiner nennen lassen. Als gute Demokratie unterscheidet sich der heutige deutsche Staat von seinem verbrecherischen Vorgänger und von den Verhältnissen in der ehemaligen DDR. Demokratie ist die Form der Herrschaft, die anderen Völkern gelegentlich fehlt, die ihnen unbedingt gebracht werden muß. Wer an den politischen Verhältnissen Kritik übt, die in der Demokratie herrschen, der gerät schnell in den Verdacht, einer Gewaltherrschaft das Wort reden zu wollen. Diese Wertschätzung hat gewisse Eigentümlichkeiten an sich.</p><p>Die erste ist:</p><p>Wer an der Dem. hochhält, dass sie - wenigstens - nicht Diktatur ist, will keineswegs in Abrede stellen, dass es sich bei der Demokratie um eine Form von Herrschaft handelt. Dabei bedeutet Herrschaft immerhin: Eine Art und Weise, Gewalt auszuüben über Leute und Lebensverhältnisse; Leute zu Sachen zu zwingen, die sie nicht wollen und nicht bestellt haben; sie zu Taten anzuhalten, die sie sich nie selbst ausgesucht hätten.</p><p>- Schily: Gewaltmonopol gegen rechte Gewalttäter - findet Beifall auch von links</p><p>- härtere Strafen gegen Kampfhundbesitzer und Kinderschänder - aber immer!</p><p>- BSE: Staat soll Bauern und Lm-Industrie kontrollieren und bestrafen, die Verbraucher mit seiner Gewalt schützen.</p><p>- Krieg, Gewalt nach außen, wenn sie im Namen der Demokratie daherkommt. Bomben auf serbische und irakische Städte gehen in Ordnung, wenn der Bundestag zustimmt und das Bundesverfassungsgericht seinen juristischen Segen gibt. Der Verteidigungsminister ist demokratisch legitimiert und hat damit das Recht und die Freiheit zu entscheiden, wohin deutsche Soldaten gesandt werden.</p><p>Also: Demokratie braucht viel Gewalt. Die geht nach allgemeinem Dafürhalten in Ordnung, weil sie zum Wohle des Volkes ausgeübt wird. Das ist die zweite Eigentümlichkeit der allgemeinen Wertschätzung der Demokratie: Dass hierzulande Politik zum Wohle des Volkes gemacht wird, wird nicht damit bewiesen, dass der Staat dafür sorgt, dass es allen Leuten in Deutschland gut geht. Eher im Gegenteil:</p><p>Gerade heute bekommt man täglich neue Härten mitgeteilt, die Regierung und Opposition dem Volk bescheren. “Wir” können uns die vielen alten Leute nicht mehr leisten - Rentenreform. Die Löhne in Dt. sind zu hoch. Fürs Kranksein muß mehr bezahlt werden. Die Parteien wetteifern geradezu darum, wer den schärfsten Kurs in Sachen Beschränkung überzogener Ansprüche fährt. Der Beweis für die Volksfreundlichkeit der Politik geht also nicht über deren Inhalt, deren Maßnahmen: Sie geht über die Methode, die Art und Weise, wie bei uns regiert wird, wie diese Maßnahmen zustande kommen und durchgesetzt werden: Eben demokratisch. Wie geht der Beweis?</p>

Was ist Marktwirtschaft?
<p>Die Aufnahme ist entsprechend der Gliederung aufgeteilt.<br>Teil 1: 'Marktwirtschaft': Kein Name für eine Sache, sondern programmatische Ideologie, geboren im Systemvergleich - Der Markt als 'beste Methode der Verteilung'<br>Teil 2: Der Markt als gelungene Kombination von Freiheit und Zwang angesichts knapper Güter und maßloser Bedürfnisse<br>Teil 3: Der Markt als Verhinderung des Machtmonopols der Produzenten, Verpflichtung zur Effizienz und Ausgleich von Konsumenten- und Produzenteninteresse - ganz ohne Kommando<br>Teil 4: Die Wahrheit des Marktes: Konkurrenz um die Realisierung lohnender Preise<br>Teil 5: Der Markt als spontane oder selbstregulierende Organisation der Produktion<br>Teil 6: Der Markt kein Ort, sondern die Zirkulation des Kapitals - Diskussion: Der Markt als die effizienteste Antwort auf die Unvernunft des Menschen<br>Teil 7: Die 'Theorie' von der 'invisible Hand': Die Metaphysik der VWl und ihr Nutzen für das wasserdichte Lob des Kapitalismus - Nachträge: Staat und Markt</p><p>Veranstalter: <a href="https://sozialistische-gruppe.de/">Sozialistische Gruppe</a></p><p>Weitere Publikationen zum Thema von argudiss oder von anderen:</p><p><a href="https://de.gegenstandpunkt.com/kapitel/arbeit-reichtum/i-zweck-arbeit-marktwirtschaft-geld">I. Der Zweck der Arbeit in der Marktwirtschaft: Geld Vom Arbeiten-Müssen und Arbeiten-Lassen</a> im Buch <a href="https://de.gegenstandpunkt.com/publikationen/buecher/arbeit-reichtum">Arbeit und Reichtum</a> vom GegenStandpunkt-Verlag</p><p><a href="https://de.gegenstandpunkt.com/kapitel/arbeit-reichtum/ii-rentabilitaetsgebot">II. Das Rentabilitätsgebot Die Subsumtion der Produktivkraft der Arbeit unter ihre Wirkung für den Geschäftserfolg</a> im Buch <a href="https://de.gegenstandpunkt.com/publikationen/buecher/arbeit-reichtum">Arbeit und Reichtum</a> vom GegenStandpunkt-Verlag</p><p><a href="https://de.gegenstandpunkt.com/kapitel/arbeit-reichtum/iii-rolle-technischen-fortschritts-marktwirtschaft">III. Die Rolle des technischen Fortschritts in der Marktwirtschaft Die Produktivkraft der Arbeit als Waffe im Konkurrenzkampf der Unternehmen um Rendite</a> im im Buch<a href="https://de.gegenstandpunkt.com/publikationen/buecher/arbeit-reichtum"> Arbeit und Reichtum</a> vom GegenStandpunkt-Verlag</p><p>&nbsp;</p>

"Erdöl" - die politische Ökonomie eines strategischen Guts
<p>Gliederung des Vortrags:<br>Teil 1: Der Ölpreis, die Konkurrenz der Kapitalisten und der Staat<br>Teil 2: Versorgungssicherheit bei Öl: eine imperialistische Machtfrage<br>Teil 3: Ölkonzerne - staatlich protektionierte Monopole des Ölgeschäfts für die Versorgung des Kapitals<br>Teil 4: Die Konkurrenz der Ölförderstaaten und die Rolle der Ölterminmärkte<br>Teil 5: Der Streit um die Treibstoffpreise und die Ökosteuer</p><p>Veranstalter: <a href="https://sozialistische-gruppe.de/">Sozialistische Gruppe</a><br>Weitere Publikationen zum Thema von argudiss oder von anderen:<br><a href="https://de.gegenstandpunkt.com/artikel/billige-oel"><span class="subsup">Aus der Reihe „Schönheiten unseres Wirtschaftssystems“, heute</span><span class="main">Das billige Öl in GegenStandpunkt 1-16</span></a><br><a href="https://de.gegenstandpunkt.com/artikel/algerien-terror-oel">Algerien – Terror und Öl in GegenStandpunkt 2-98</a><br><a href="https://de.gegenstandpunkt.com/artikel/kaspisches-oel">Wem gehört das Kaspische Öl? Der Imperialismus mischt eine Region neu auf in GegenStandpunkt 3-2000</a><br><a href="https://de.gegenstandpunkt.com/kapitel/imperialismus-3/oel-geschaeftsartikel-erster-klasse">Das Öl - ein Geschäftsartikel erster Klasse im Buch Imperialismus 3 beim GegenStandpunkt-Verlag</a><br><a href="https://de.gegenstandpunkt.com/artikel/politik-energie">Streit um Gas, Öl, Pipelines, Förderrechte usw. und immer derselbe Vorwurf: Russland macht mit Energiegeschäften Politik – was denn sonst?! in GegenStandpunkt 1-07</a><br><a href="https://de.gegenstandpunkt.com/kapitel/imperialismus-3/iran-oelquelle-volk">Iran - Ölquelle mit Volk im Buch Imperialismus 3 beim GegenStandpunkt-Verlag</a><br><a href="https://de.gegenstandpunkt.com/artikel/politoekonomie-erdoels">Zur politischen Ökonomie des Erdöls Ein strategisches Gut und sein Preis in GegenStandpunkt 1-01</a><br><a href="https://de.gegenstandpunkt.com/artikel/benzinpreis-protest">Der Benzinpreis-Protest, die Legende vom Steuern durch Steuern und ein demokratisches Nachspiel: Noch ein „Aufstand der Anständigen“ in GegenStandpunkt 4-2000</a></p>

Das Elend des Pazifismus
<p>Aus gegebenem Anlass:<br>"Neue Kriege in Sicht? Nicht mit uns?"(Aufruf zum Ostermarsch 2006)<br>Alle Jahre wieder: Das Elend des Pazifismus<br>Teil 1: Kritik des Pazifismus - Das Außenverhältnis der Staaten<br>Teil 2: Selbstkritik des Pazifismus: Friedensideal und Politikfähigkeit<br>Teil 3: Konjunkturen des Pazifismus - der Erfolg der Nation und Liebe zum Frieden</p><p>Veranstalter: <a href="https://sozialistische-gruppe.de/">Sozialistische Gruppe</a></p><p>Weitere Publikationen zum Thema von argudiss oder von anderen:</p><p><a href="https://de.gegenstandpunkt.com/artikel/elend-pazifismus">Das Elend des Pazifismus Die konsequente Karriere von Kriegsgegnern zu gewissenhaften Militaristen in GegenStandpunkt 1/2-96</a></p><p><a href="https://de.gegenstandpunkt.com/artikel/japan-wird-normal">Japan, der andere Weltkrieg-II-Verlierer, meldet sich auf der strategischen Weltbühne zurück Warum die Weltwirtschaftsmacht Nr. 2 ihren „Pazifismus“ überwinden muss und welche Widersprüche sie dabei nicht scheut in GegenStandpunkt 2-06</a></p><p><a href="https://msz.gegenstandpunkt.com/1981-2-noch-eine-kampffront">Die Friedensbewegung NOCH EINE KAMPFFRONT in MSZ 2-81 beim GegenStandpunkt-Verlag</a></p><p><a href="https://de.gegenstandpunkt.com/artikel/humanismus-verpflichtet-deutschland-zum-krieg">Eine schöne Kontroverse über weltpolitische Verantwortung: Humanismus verpflichtet Deutschland zum Krieg – „wo immer das geht“! in GegenStandpunkt 3-11</a></p><p><a href="https://msz.gegenstandpunkt.com/1991-2-rechtfertigung-krieges-geist-humanismus">DIE RECHTFERTIGUNG DES KRIEGES AUS DEM GEIST DES HUMANISMUS in MSZ 2-91 beim GegenStandpunkt-Verlag</a></p><p><a href="https://de.gegenstandpunkt.com/artikel/joschka-fischer-zum-balkankrieg">Die NATO-Mission Joschka Fischer – das gute Gewissen an der Macht in GegenStandpunkt 2-99</a></p>

Der Faschismus und seine demokratische Bewältigung
<p>Vortrag zum gleichnamigen Buch <a href="https://de.gegenstandpunkt.com/publikationen/buecher/faschismus">"Der Faschismus und seine demokratische Bewältigung"</a> vom GegenStandpunkt-Verlag</p><p>Der <a href="https://de.gegenstandpunkt.com/">GegenStandpunkt</a> schreibt zum Buch:</p><p>Faschismus – das weiß jeder, das hat man gelernt – ist das Gegenteil von Demokratie: Unrechtsherrschaft statt Herrschaft des Rechts; speziell der deutsche Nationalsozialismus ein System des Verbrechens, das alle Errungenschaften neuzeitlicher Politik außer Kraft setzt. Und trotzdem: 50 Jahre nach Hitlers Ende sind Warnungen vor einer jederzeit drohenden Wiederkehr des Faschismus an der Tagesordnung: Eine dauernde Gefahr soll er sein, die nur durch eine unermüdliche Anstrengung aller Demokraten in Schach gehalten werden kann. Wie das, wenn Demokratie und Faschismus doch so unvereinbar sind wie gut und böse?</p><p>Kein Zweifel: Demokraten halten vom Faschismus nichts – sonst wären sie ja keine mehr. Allerdings kennen sie jede Menge nationaler „Probleme“, insbesondere solche „sozialpolitischer“ Art, um deren „Lösung“ Faschisten jederzeit die Konkurrenz mit ihnen aufnehmen könnten und durchaus nicht von vorneherein die schlechteren Karten hätten – deren „Politikentwurf“ kann soviel anders als der demokratische gar nicht sein. Wäre nicht allgemein bekannt, wie das Stück ausgegangen ist, dann fänden sich die aus Schaden klug gewordenen Demokraten in ihrer strikten Absage an den Faschismus anscheinend entwaffnet. „Nach Auschwitz“ dagegen ist alles klar – und man erspart sich eine politische Faschismuskritik, mit der Demokraten sich, zugegebenermaßen, schwer täten.</p><p>Die Sache wird nicht besser, wenn radikalere Antifaschisten die real existierende Demokratie aufs Korn nehmen und ihr keinen schlimmeren Vorwurf zu machen wissen als den, sie sei eine einzige schiefe Ebene abwärts zum Faschismus. Wie alle Demokraten operieren auch sie mit der „Unvergleichbarkeit“ der beiden Alternativen – und ziehen nur die Grenzlinie anders.</p><p>Für einen sachlichen Vergleich zwischen Demokratie und Faschismus spricht durchaus ein praktisches Interesse, und so ist es nicht bloß von historischem Wert, sich mit den Leistungen der nationalsozialistischen Herrschaft auseinanderzusetzen – und mit der Kritik der damaligen und heutigen Gegner des Faschismus.</p><p>Der Begriff des Faschismus<br>Hitler – ein deutscher Politiker<br>Demokratische Faschismustheorie – oder: ‚Wie konnte es dazu kommen?‘<br>Demokratische Vergangenheitsbewältigung<br>Die verkehrte Faschismus-Theorie der Kommunistischen Internationale</p><p>Gliederung des Vortrages:<br>Teil 1: Vorbemerkung zur Verteidigung der Demokratie im Namen des Antifaschismus<br>Teil 2-4: Der Begriff des Faschismus<br>Teil 5: Gemeinsamkeit und Unterschied von Demokratie und Faschismus<br>Teil 6-8: Demokratische Faschismusbewältigung</p>

Was ist und wie geht Rassismus und warum können Demokraten ihn nicht kritisieren?
<p>Weiteres zum Thema Rassismus beim GegenStandpunkt:</p><p>Woher kommt und wie geht Rassismus? <a href="https://de.gegenstandpunkt.com/artikel/rassismus">GegenStandpunkt 1-95</a></p><p>Ausländerhaß, Asylrecht und Überbevölkerung, Klarstellungen zu den Ideologien und zum imperialistischen Gehalt der sogenannten Ausländerfrage in <a href="https://de.gegenstandpunkt.com/artikel/auslaenderfrage">GegenStandpunkt 2-92</a></p><p>Inländer und Ausländer - DER KLEINE MÖRDERISCHE UNTERSCHIED in <a href="https://msz.gegenstandpunkt.com/1986-9-kleine-moerderische-unterschied">MSZ 9-86</a></p>

Kritik - wie geht das?
<p>Einschließlich eines Exkurses zum Unsinn einer "kritischen Wissenschaft"</p><p>Teil 1 - 4: Kritik - wie geht das?<br>Teil 5 - 7: "Kritische Wissenschaft"</p><p>Weitere Publikationen zum Thema von argudiss oder von anderen:</p><p><a href="https://www.argudiss.de/doku/kritik-geht-das-1">Kritik - wie geht das? im Archiv von Argudiss</a></p><p><a href="https://msz.gegenstandpunkt.com/1989-3-kritik-geht">Kritik - Wie geht das? (Teil 1) in MSZ 3-89 beim GegenStandpunkt-Verlag</a></p><p><a href="https://de.gegenstandpunkt.com/artikel/kritik-geht">Kritik – wie geht das? im Archiv vom GegenStandpunkt-Verlag, Artikel im GegenStandpunkt 4-13</a></p><p>&nbsp;</p>

Beruf: Elite
<p>Auszug aus dem Buch "Die Jobs der Elite Eine marxistische Berufsberatung" vom GegenStandpunkt-Verlag (<a href="https://etc.gegenstandpunkt.com/content/die-jobs-der-elite">zum Buch</a>):</p><p>Beruf: Student</p><p>Wer etwas werden will in unserer gleichheitlichen Gesellschaft, der muss sich bemühen und etwas lernen: studieren. Das fordert Einsatz. Wer sich darauf einlässt, dem können Studienprobleme nicht erspart bleiben. Die betreffen nicht bloß die Wohn- und Ernährungsfrage in den Semestermonaten. Sie betreffen den zu lernenden Stoff:</p><p>Was da Schwierigkeiten bereitet, ist in den geistes- und gesellschaftswissenschaftlichen Fächern eines jedenfalls nicht: die vollständige Erklärung einer Sache, die systematisch nachvollzogen sein will. Die Probleme fangen mit dem Vorlesungsverzeichnis an. Das ist unübersichtlich und will gemeistert sein, ebenso wie die komplexe Hörsaalnummerierung – praktische Intelligenztests, die die nächstfolgenden Schwierigkeiten in passender Weise vorwegnehmen. Da gilt es nämlich herauszufinden und sich zu merken, Welche Einzelfächer zum gewählten Fachgebiet überhaupt dazugehören; und man muss damit klarkommen, dass schon die Systematik dieser Unterabteilungen von jedem zweiten bis dritten Dozenten anders gesehen wird. Hier hilft der Studienplan weiter, den inzwischen jede Universität für fast jedes Fach eingeführt hat; der übersetzt die Systematik des Faches in ein Nacheinander, das sich befolgen lässt. Andererseits erledigt sich damit noch lange nicht das Problem, angesichts der angebotenen Stoffülle einen Leitfaden dafür zu entdecken, was man sich merken muss und was man getrost gleich wieder vergessen darf. Was will aufgeschrieben sein? Für was ist der behandelte Stoff ein Beispiel? Oder kommt es auf die facts and figures selbst an? Eine harte Nuss für Studienanfänger!</p><p>Kommt Zeit, kommt Rat. Irgendwann kommen dem akademischen Lehrling die vorgetragenen Problemstellungen, Beispielsfälle und Grundkategorien unweigerlich bekannt vor. Er denkt schon mal „Aha!“ oder „Ach so!“. Und wenn ihm das ungefähr zehnmal passiert ist, dann – ist er kein Anfänger mehr.</p><p>Was hat er dann gelernt?..........</p><p>Gliederung des Vortrages:</p><p>Der Student und sein&nbsp;Studium<br>Teil 1: Das Fach: Wissenschaft als Verfremdung bekannter Ideologien<br>Teil 2: Die Prüfung: Selbstdarstellung durch souveränen Umgang mit falschen Abstraktionen für die Bewährung in der Selektion<br>Teil 3: Der Ertrag: Zulassung zur Konkurrenz um die besseren Berufe</p><p>Die Elite<br>Teil 4: Die Elite: Ihr gesellschaftlicher Dünkel und das spiegelbildliche Bewußtsein der Gemeinen<br>Teil 5: Die Elite in Staat und Wirtschaft<br>Teil 6: Die Elite in Unterhaltung und Repräsentation - Die Kategorie der geistigen Führung</p>

Wer verdient warum wie viel? Über die Einkommen in der bürgerlichen Gesellschaft und ihre Quellen - Einschließlich einer Kritik der einschlägigen Gerechtigkeitsvorstellungen
<p>Weitere Publikationen zum Thema:</p><p><a href="https://de.gegenstandpunkt.com/publikationen/buecher/proletariat">"Das Proletariat" erschienen im GegenStandpunkt Verlag.</a></p><p>Von den Klassen(I) und (II) in MSZ <a href="https://msz.gegenstandpunkt.com/1986-7-klassen-i">7-86</a> und <a href="https://msz.gegenstandpunkt.com/1986-11-klassen-ii">11-86</a>.</p><p>Die Klassen (III) - Von der Arbeiterklasse in MSZ <a href="https://msz.gegenstandpunkt.com/1990-6-arbeiterklasse-teil-1-2">6-90</a>.</p><p><a href="https://etc.gegenstandpunkt.com/content/die-jobs-der-elite">Die Jobs der Elite vom Resultate Verlag.</a></p>

Kritik des Humanismus
<p>Eine Aufnahme aus dem Jahr 1988</p><p>Teil 1: Theorie des Humanismus: vom "Mensch als Maß" zum Rigorismus humanistischer Menschenbilder<br>Teil 2: Praxis des Humanismus: die Predigt des Respekts vor dem geschädigten Subjekt<br>Teil 3: Nachträge: der Humanismus der Wissenschaft - Menschlichkeit in der Politik - Humanisten und Kommunisten</p><p>Weitere Publikationen zum Thema von argudiss oder von anderen:</p><p><a href="https://de.gegenstandpunkt.com/artikel/philosoph-sloterdijk">Peter Sloterdijk: Posthumanistischer Menschenbildner gerät in tiefe Wasser in GegenStandpunkt 4-99</a></p>

Die Kritik der Toleranz
<p>Gliederung des Vortrages:<br>Teil 1: Vorbemerkung<br>Teil 2: Von der Toleranz im Alltag<br>Teil 3: Von der Toleranz im Bereich der politischen Meinung<br>Teil 4: Der Konsens im Streit der politischen Meinungen: Selbstverpflichtung auf die Maßstäbe der politischen Herrschaft<br>Teil 5: Toleranz als Leitfaden der Wissenschaft<br>Teil 6: Zusammenfassung</p><p>Weitere Publikationen zum Thema von argudiss oder von anderen:<br><a href="https://msz.gegenstandpunkt.com/1987-10-toleranz">"Toleranz" in MSZ 10-87 beim GegenStandpunkt-Verlag</a><br><a href="https://de.gegenstandpunkt.com/publikationen/buecher/buergerliche-staat">Das Buch „Resultate Der bürgerliche Staat“ beim GegenStandpunkt-Verlag</a>, darin <a href="https://de.gegenstandpunkt.com/kapitel/buergerliche-staat/buergerliche-oeffentlichkeit-meinungspluralismus-toleranz">§10 Bürgerliche Öffentlichkeit – Meinungspluralismus – Toleranz</a></p>

Der Lehrer und seine Berufsmoral
<p>Gliederung des Vortrags:<br>Teil 1: Notengebung<br>Teil 2: Motivation und Disziplinierung<br>Teil 3: Oberste Erziehungsziele</p><p>Die Redebeiträge aus dem Auditorium sind zum Teil unverständlich und wurden entfernt</p><p>Weitere Publikationen zum Thema von argudiss oder von anderen:</p><p><a href="https://etc.gegenstandpunkt.com/content/die-jobs-der-elite">Das Buch Die Jobs der Elite Eine marxistische Berufsberatung beim GegenStandpunkt-Verlag</a></p><p><a href="https://de.gegenstandpunkt.com/artikel/schule-konkurrenz">Schule der Konkurrenz in GegenStandpunkt 3-20</a></p>

Kritik der bürgerlichen Wissenschaft: Was ist Dialektik? (Teil 1)
<p>keine Beschreibung vorhanden</p>

Kritik der bürgerlichen Wissenschaft: Was ist Dialektik? (Teil 2)
<p>keine Beschreibung vorhanden</p>

Dummheit - Vom berechnenden Gebrauch der Intelligenz
<p>Auszug aus dem zugehörigen Artikel in MSZ 12-85 beim GegenStandpunkt-Verlag (<a href="https://msz.gegenstandpunkt.com/1985-12-dummheit-eine-nuetzliche-tradition-dienste-demokratie">zum Artikel</a>):</p><p>Sofern in der bürgerlichen Gesellschaft einmal die Rede von ihr ist, dann geht es gegen die Individuen, an denen sie einer entdeckt haben will. Sie gilt als Defekt, den man anderen, aber auch sich selbst bescheinigen kann. Von ihrer Schläue überzeugte Zeitgenossen halten sich viel darauf zugute, daß sie genau abzuwägen wissen, unter welchen Umständen sie sich und anderen ihre Diagnose offenbaren. Das hat etwas mit der Endgültigkeit der Diagnose zu tun. Wen man der Dummheit zeiht, den hat man abgeschrieben: Er ist untauglich, sei es für seine eigenen Anliegen, sei es für Dienste, die andere von ihm erwarten. Die Auseinandersetzung mit so einem Menschen lohnt nicht, Besserungsversuche durch Kritik bzw. Hilfe müssen scheitern - und zwar wegen des festgestellten Defekts. Ob als resignierende Selbstbezichtigung oder als Vorwurf ausgesprochen - der Befund "Dummheit" ist ein sehr radikaler. Er verdankt sich der Auffassung, daß es den Dummen an einer Fähigkeit mangeln würde, über die die Gescheiten verfügen. Die Fähigkeit heißt Intelligenz, und die Frage nach ihrem Vorhandensein oder Fehlen ist elitär.</p><p>I</p><p>Daraus, daß sich Kinder wie Erwachsene des öfteren vertun, wenn sie sich Gedanken über etwas machen und diese mitteilen, geht erst einmal gar nicht hervor, daß ihnen etwas fehlt, was denen eignet, die ihre Fehler bemerkt haben. Die Kritik beruht vielmehr darauf, daß sie derselben Tätigkeit entspringt wie die kritisierte Geistesleistung. Nur wenn sich gar nicht erst die Mühe gemacht wird, den Irrtum verkehrter Gedanken auszumachen, tritt an die Stelle des Versuchs, sie richtigzustellen und als Verstoß gegen das Denken, das sie nun einmal sind, festzuhalten, der gemeine und inhaltslose Befund, ihr Urheber sei des Denkens nicht mächtig. Das Versagen beim Begreifen einer Sache wird dann zur Folge einer Eigenschaft, die ihre Wirkung getan hat und einen guten Grund dafür hergibt, die mit dieser Eigenschaft geschlagenen Behinderten sachgerecht zu verachten.</p><p>Dieses Ergebnis, zu dem sich Leute auf allen Stufen der gesellschaftlichen Hierarchie immer wieder hinarbeiten, zeugt nicht nur davon, daß die Dummheit eine weitverbreitete Sache ist. Die bescheuerte Sortierung, die da an Herren wie Knechten gleichermaßen vorgenommen wird, beweist auch die gänzlich un- theoretische Herkunft des Dummheitsbefunds. Offenbar fühlen sich ziemlich viele Leute dazu berufen, zwischen sich und anderen einen Vergleich vorzunehmen und diesen in Form eines Intelligenztests zu veranstalten. Dabei geht es ihnen wie den psychologischen Erfindern gleichnamiger Experimente keineswegs darum, zu erfahren, was Intelligenz ist - sondern jenseits davon um die spannende Frage, wem sie zuzugestehen sei. Interessant scheint den Entdeckungsreisenden in Sachen "Dummheit" weniger der Unsinn zu sein, der um sie herum so vertreten wird; sie schauen lieber auf die Voraussetzungen, die andere nun einmal mitbringen müssen, um ihnen gewachsen zu sein oder es ihnen recht zu machen. Und die Voraussetzungen dafür verwechseln sie sehr selbstbewußt mit dem Vorhandensein von Geist - von einem "Gut", über das wirklich jedermann verfügt, wenngleich ein ziemlich unterschiedlicher Gebrauch davon gemacht zu werden pflegt.</p><p>II</p><p>Der Maßstab, welcher auf dem Markt der Meinungen und Ideen so zielstrebig angelegt wird, um jedermann vom Kanzler bis zum Arbeitskollegen in eine Skala des geistigen Leistungsvermögens einzuordnen, sichtet die Tauglichkeit. Die Vertreter von banalem wie höherem Ideengut werden daraufhin begutachtet, ob ihre Auffassungen geeignet sind für die Erledigung der ihnen zufallenden Aufgaben und das Zurechtkommen mit ihnen. Geprüft werden nicht Gedanken, sondern ihr Verhältnis zum Erfolg, was gar nicht so einfach ist......</p><p>Gliederung des Vortrages:</p><p>Teil 1: Dummheit: Kein Mangel an Verstand, sondern sein falscher Gebrauch</p><p>Teil 2-4: Anwendung des Prinzips in Wissenschaft, Sport und Kultur</p><p>Teil 5: Vom Klassencharakter einer klassenübergreifenden Unart</p>

Kritik der bürgerlichen Wissenschaft: Hegel
<p>keine Beschreibung vorhanden</p>

Die Psychologie des bürgerlichen Individuums
<p>Vortrag zum gleichnamigen Buch:</p><p><a href="https://de.gegenstandpunkt.com/publikationen/buecher/psychologie-buergerlichen-individuums">Resultate Die Psychologie des bürgerlichen Individuums Vom Fehler der bürgerlichen und vom Gegenstand einer materialistischen Psychologie beim GegenStandpunkt-Verlag</a></p>

Vom christlichen Glauben
<p>Vom christlichen Glauben und seiner Kritik.<br>Einschließlich einer Vorbemerkung zur Kritik des Christenmenschen durch Revisionismus und Aufklärung. Es handelt sich um eine ältere Aufnahme. Die akustische Qualität ist grenzwertig. Es wird die Verwendung eines Kopfhörers empfohlen.</p><p>Weitere Publikationen zum Thema von argudiss oder von anderen:</p><p>Auf <a href="http://www.farberot.de">www.farberot.de</a> liegt auch eine <a href="https://www.farberot.de/radio/250/Was-Marxisten-%C3%BCber-Weihnachten-zu-sagen-haben.html">RadioX-Sendung zum Thema "Was Marxisten über Weihnachten zu sagen haben"</a>.</p><p><a href="https://de.gegenstandpunkt.com/artikel/glaube-religion">Die Sache mit der Religion in GegenStandpunkt in 2-05</a></p>

Der bürgerliche Staat
<p>Vortrag zum gleichnamigen Buch: <a href="http://www.gegenstandpunkt.com/vlg/staat/staat_i.htm">Der bürgerliche Staat (Resultate Nr.3)</a>, das beim <a href="https://de.gegenstandpunkt.com/">GegenStandpunkt Verlag</a> zu bekommen ist.</p>

Kritik der Psychoanalyse
<p>Es handelt sich um eine alte Aufnahme, die im Jahr 1978 aufgenommen wurde. Die akustische Qualität ist z.T. grenzwertig. Zum Abhören sollten Kopfhörer benutzt werden.<br>Der Vortrag ist entsprechend der Gliederung aufgeteilt.<br>Für diejenigen, die sich mit dem Material des Vortrages vertraut machen wollen, wird empfohlen zunächst den Teil 7 anzuhören. Hier demonstriert ein Psychoanalytiker die Logik seines Denkens.<br>Teil 1: Einleitung: Varianten des Umgangs der Psychoanalyse mit ihren Kritikern - Belege für die Konsequenzen einer falschen Wissenschaft<br>Teil 2: Das Unbewusste<br>Teil 3: Die Instanzenlehre: Das Individuum als durch innere Kräfte bestimmt / Diskussion: Triebverzicht und Sozialisation<br>Teil 4: Traumsymbolik, Traumarbeit und Traumanalyse / Diskussion: Die Zerlegung Freuds in den bourgeoisen und den richtigen<br>Teil 5: Die Leistung der Theorie: Die Bewährung des Menschen in der Gesellschaft als Problem mit sich / Reichs Anwendung der Psychoanalyse auf die Politik / Falsche Theorie des falschen Bewusstseins / Psychotechnik im Alltag<br>Teil 6: Diskussion<br>Teil 7: Ein Therapeut schildert seine Kunst<br>Teil 8: Die Antwort</p><p>Weitere Publikationen zum Thema von argudiss oder von anderen:</p><p><a href="https://msz.gegenstandpunkt.com/1986-3-deutschen-volk-psychos">DIE DEUTSCHEN - EIN VOLK VON PSYCHOS? in MSZ 3-86 beim GegenStandpunkt-Verlag</a></p><p><a href="https://de.gegenstandpunkt.com/publikationen/buecher/psychologie-buergerlichen-individuums">Die Psychologie des bürgerlichen Individuums Vom Fehler der bürgerlichen und vom Gegenstand einer materialistischen Psychologie beim GegenStandpunkt-Verlag</a></p><p><a href="https://de.gegenstandpunkt.com/artikel/zuschrift-zu-psychologie-buergerlichen-individuums">Zuschrift zu ‚Die Psychologie des bürgerlichen Individuums‘ in GegenStandpunkt 2-18</a></p><p><a href="https://de.gegenstandpunkt.com/artikel/zuschrift-zu-psychologie-buergerlichen-individuums-0">Zuschrift zu „Die Psychologie des bürgerlichen Individuums“ in GegenStandpunkt 4-21</a></p>

Hegel - Was ist Dialektik?
<p>keine Beschreibung vorhanden</p>

Freiheit - Gleichheit - Solidarität
<p>Es handelt sich um die unbearbeiteten Fassungen dreier Vortragsaufzeichnungen.<br>Teil 1: Das Allgemeine der Freiheit - Ökonomische Freiheit - Politische Freiheit<br>Teil 2: Zusammenfassung von Teil 1 - Freiheit der Meinung und der Wissenschaft - Gleichheit<br>Teil 3: Gleichheit - Gleichheitsforderungen - Solidarität</p><p>Weitere Publikationen zum Thema von argudiss oder von anderen:</p><p><a href="https://de.gegenstandpunkt.com/publikationen/buecher/demokratie">Das Buch „Demokratie Die perfekte Form bürgerlicher Herrschaft“ beim GegenStandpunkt-Verlag</a></p><p><a href="https://de.gegenstandpunkt.com/publikationen/buecher/buergerliche-staat">Das Buch „Resultate Der bürgerliche Staat“ beim GegenStandpunkt-Verlag</a></p>