
Verena König Podcast für Kreative Transformation
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S1 Ep 105#105 Wenn dein*e Partner*in traumatisiert ist
In meinem Podcast ist es mir ein sehr großes Anliegen über Trauma und Traumafolgen aufzuklären, hilfreiche, unterstützende Informationen zu geben, ganz besonders für Betroffene. Glücklicherweise gibt es dazu immer mehr zu finden im Internet, immer mehr Bücher, Ratgeber, einfach immer mehr Informationen. Etwas, was ich nicht in Hülle und Fülle vertreten sehe, sind Informationen für Menschen, die in Partnerschaften leben mit traumatisierten Partnerinnen oder Partnern. Diese Folge soll sich ganz einfach und unkompliziert einigen Fragen widmen, die für dich wichtig sein können, wenn dein/e Partner/in Traumafolgen trägt. Wenn du selbst von Traumafolgen betroffen bist, dann könnte es also sein, dass diese Folge für deine Partnerin/deinen Partner hilfreich sein kann. Ich hoffe, dass ich mit dieser Folge ein paar Dinge noch einmal zusammenfassen kann, die unterstützend sind. Ich mag dich einladen, ergänzend zu dieser Folge, der Podcastfolge #73 mit dem Titel „Trauma und Beziehung" zu lauschen. Hier erkläre ich auch einige Dynamiken, die sich ergeben, wenn zwei traumatisierte Menschen aufeinandertreffen, was keine Seltenheit ist (Du findest sie in den Shownotes verlinkt). In dieser Folge hier soll es aber darum gehen, was hilfreich sein kann, wenn eine Person in der Partnerschaft Traumafolgen trägt und die andere Person von derartigen inneren Dynamiken nicht betroffen ist. Ich wünsche dir hilfreiche und wohltuende Inspirationen beim Lauschen bzw. Lesen. In dieser Folge erfährst du: wie du herausfinden kannst, ob dein/e Partner/in an Traumafolgen leidet dass der Blick hinter die Muster lohnt und wichtig ist welche innere Haltung du brauchst, um unterstützend sein zu können und gleichzeitig dich selbst nicht zu verlieren was wichtig ist, um auf dem Heilungsweg gemeinsam zu wachsen Shownotes: Trauma und Beziehung // Podcast #73 Woran erkenne ich, ob ich traumatisiert bin? // Podcast #72 Wenn dein Verständnis toxisch wird // Podcast #102 Die Kraft der Selbstregulation // Podcast #83 Entwicklungstrauma verstehen // Podcast #51
S1 Ep 104#104 Wut, täterloyale Anteile und die eigenen Kinder
In dieser Folge bewege ich, wie angekündigt, die offenen Fragen aus dem letzten Live-Webinar. In der letzten Podcastepisode hast du einen Ausschnitt aus meinem letzten Live-Webinar gehört, in dem es um das Thema unterdrückte Wut ging. Im Live-Webinar, das du, wie du vielleicht schon weißt, auf meiner Website kostenfrei nachschauen kannst, sind einige Fragen offengeblieben, von denen ich heute einen Teil beantworten möchte. Es wird in dieser Folge um spannende Themen gehen. Es geht um innere Anteile, die verhindern, dass Wut zum Ausdruck kommt. Hier weise ich auf eine wichtige Traumadynamik hin. Es geht um täterloyale Anteile. Es geht auch um körperliche Symptome, und es geht um die Angst, die eigenen Kinder zu schädigen mit übernommener oder nicht gelenkter und kanalisierter Wut. Ich habe es nicht geschafft, alle Fragen zu beantworten. Aber ich habe versucht, ein paar Cluster zu bilden, sodass ich hoffentlich viele interessante Antworten geben kann und möchte daher allen danken, die dabei waren und die Fragen gestellt haben. In dieser Folge erfährst du: dass unterdrückte Wut auch körperliche Symptome hervorrufen kann warum wir Schutzmechanismen, auch wenn sie scheinbar blockieren, wohlwollend betrachten sollten wie täterloyale Anteile Gefühle unterdrücken was du tun kannst, wenn die eigenen Kinder dich triggern Shownotes: Körper und Trauma // Podcast #67 Trauma und chronische Krankheiten // Podcast #79 Schwierige Anteile verstehen // Podcast #85
S1 Ep 103#103 Wie du mit unterdrückter Wut umgehen kannst
In dieser Folge hörst du einen Mitschnitt von einem Live-Webinar, das ich vor ein paar Tagen gehalten habe. Es geht um das Thema „Wie du mit unterdrückter Wut umgehen kannst". Ich habe nur den Theorieteil des Webinars in diese Podcastfolge gepackt. Wenn du gerne das ganze Webinar nachhören möchtest, mit dem Frage-Antwort-Teil und der wunderbar erfrischenden und wohltuenden Meditation, dann findest du diesen ganzen Mitschnitt im Video-Archiv, im Loginbereich auf meiner Website. Das alles ist vollkommen kostenfrei zugänglich. Die Podcastfolgen, auf die ich hinweise, findest du in den Shownotes verlinkt. Ich wünsche dir jetzt viel Freude und hilfreiche, wohltuende, heilsame Inspiration beim Lesen. Es ist mir ein großes Anliegen über dieses Thema „unterdrückte Wut" zu sprechen, weil es meiner Erfahrung und meiner Meinung nach, ein Phänomen ist, das uns fast alle betrifft und das sehr starke Wirkung in unserem Leben hat. Ich werde darüber jetzt ein bisschen erzählen, auch wieder aus der traumatherapeutischen Perspektive. Also aus der Perspektive, die zum einen traumasensibel ist, aber zum anderen eben auch Erklärungen gibt, warum für Menschen mit traumatischen Erfahrungen unterdrückte Wut nochmal ein spezielles Thema ist. Ich werde auch Inspirationen geben, wie man mit unterdrückter Wut umgehen kann und in einen Transformationsprozess finden kann. In dieser Folge erfährst du: was der Unterschied zwischen Aggression und Wut ist warum man dazu neigt, Wut zu unterdrücken dass hinter der Wut etwas anderes steht was die Folgen von unterdrückter Wut sind wie Du damit umgehen kannst Shownotes: Wut verstehen und transformieren // Podcast 21 Warum Gefühle uns Angst machen // Podcast 78
S1 Ep 102#102 Wenn dein Verständnis toxisch wird
In dieser Folge geht es um Verständnis. Es geht um die Frage, wann dein Verständnis toxisch wird. Auch wenn wir in einer Welt leben, in der mehr Verständnis füreinander sicherlich enorm wichtig und hilfreich wäre, gibt es doch auch eine Schattenseite des Verständnisses. Diese möchte ich in dieser Folge beleuchten, denn es ist gar nicht so schwer, dieser Schattenseite auf den Leim zu gehen. Besonders wenn man ein feinfühliger Mensch ist und besonders auch dann, wenn man gewisse Erfahrungen in seiner Biografie hat, die noch immer belastend nachwirken. Wenn du meinem Podcast schon eine Weile lauschst, dann hast du von mir schon oft gehört, dass ich mir mehr Verständnis in dieser Welt wünsche. Füreinander, für uns selbst, für unsere Innenwelt. Ich bin mir sehr sicher, dass Verständnis wichtig und hilfreich ist zum Heilen und dass Verständnis eine Triebfeder für Wohlwollen ist. Dafür plädiere ich ständig. Ich wünsche mir eine Welt voller Toleranz und Verständnis. Ich wünsche mir eine Welt, in der wir den anderen so sehr und so gut wahrnehmen können, dass wir in der Lage sind, hinter seine Handlungen zu blicken. Dass wir in der Lage sind, hinter die Fassaden zu blicken, hinter die Kompensationsstrategien, die uns jemand präsentiert und das Gleiche natürlich auch für uns selbst. Ich wünsche mir, dass wir uns selbst besser verstehen. Dass wir unseren eigenen, inneren Anteilen gegenüber toleranter werden, sie mehr achten und dadurch leichter mit ihnen in einen heilsamen, transformierenden Prozess kommen. Aber es gibt auch so zahlreiche Momente in meiner Praxislaufbahn, in denen ich erlebt habe, wie toxisch Verständnis sein kann. Dass es eine Facette von Verständnis gibt, wo die Ursache, aus der heraus wir Verständnis generieren und die Wirkung, die daraus entsteht, denjenigen, der Verständnisvoll ist, wirklich zermürben kann. Genau darüber werde ich heute sprechen. Über den Zweck, den dieses Verständnis verfolgt, über den Ursprung, den es hat, über die Wirkung, die es hat und natürlich mag ich auch verschiedene Inspirationen zum Transformieren des übermäßigen oder toxischen Verständnisses anbieten... In dieser Folge erfährst du: was toxisches Verständnis / toxische Toleranz überhaupt bedeutet die Ursachen von toxischer Toleranz wie sehr es Deine Würde beschädigen kann welchem Zweck übermäßiges Verständnis dient wie wichtig deine Werte sind Shownotes: Emotionale Abhängigkeit verstehen und transformieren // Podcast #41 Selbstbestimmung und Verbundenheit // Podcast #87
S1 Ep 101#101 Wohin mit meinem Schuldgefühl
Diese heutige Folge ist eine Folge, die ich mal wieder aus den verschiedensten Zuschriften heraus "eingedampft" habe. Es ist ein Destillat von vielen Fragen, rund um das Thema Schuldgefühle. Es soll in dieser Folge nicht um das Thema Schuld gehen und die Dynamik von Schuld und Schulgefühl, sondern um die Frage, was mache ich mit einem Schuldgefühl, wenn ich das Gefühl habe schuldig zu sein? Es wird darum gehen, wie wir mit einer eigenen Schuld und dem dazugehörigen Schuldgefühl umgehen können. Ich möchte in dieser Folge etwas darüber sagen und wie wir mit Schuldgefühlen umgehen können, wie wir mit der Last einer sogenannten Schuld umgehen können. Es soll auch darum gehen, was für Tücken ein Schuldgefühl bereithält, in was für Fallstricken wir uns verheddern können, wie wir uns selbst damit das Leben übermäßig schwermachen können und wie eine gewisse Toxizität in diesem Gefühl schlummern kann. Ich möchte gerne einige Beispiele nennen, anhand derer ich all das beschreibe. Selbstverständlich tue ich das aus der traumatherapeutischen Perspektive. Dem Thema Schuldgefühle möchte ich mich wie gesagt zuwenden, weil ich dazu einige Zuschriften erhalten habe und auch an meiner Facebookgruppe, der Transformationsinsel, hierzu immer wieder Fragen auftauchen. Vor allem im Bezug auf die Weitergabe von eigenen Traumatisierungen an die eigenen Kinder, was zu einem schweren Schuldgefühl führen kann. In dieser Folge erfährst: welche Dynamik Schuldgefühle durch die Weitergabe von Trauma entwickeln können wie ein Schuldgefühl toxisch werden kann was die Täter-Opfer-Umkehr mit diesem Thema zutun hat welche Rolle Vergebung spielt dass Verantwortungsbewusstsein ein Schlüssel zur Heilung ist Shownotes: Die Kraft der Vergebung // Podcast #22 Durch Verantwortung zur Selbstbestimmung // Podcast #59 Trauma und Schuld // Podcast #77
S1 Ep 100#100 Die Jubiläumsfolge
Ich freue mich so sehr, denn heute präsentiere ich Dir meine erste Jubiläumsfolge! Die hundertste Folge! Sage und schreibe 100 Podcastfolgen! Wenn ich nicht mitgezählt hätte, wäre mir das nicht bewusst, denn es fühlt sich immer noch so an, als hätte ich sooo vieles noch nicht gesagt. In dieser Folge werde ich von der wunderbaren Kathie Kleff interviewt. Fragen von Hörerinnen und Hörern werden bewegt und Du erfährst einiges über meinen persönlichen Weg, der mich bis zur 100. Podcastfolge geführt hat. Obwohl mir das alles sehr viel Spaß macht, mache ich es nicht nur "zum Spaß", sondern mit einem echten Herzensanliegen, das mich bewegt. Auch darüber spreche ich in dieser Folge. Ich wünsche Dir viel Freude beim Lauschen!
S1 Ep 99#99 Trauma - emotionales Essen und Bulimie
In dieser Folge widme ich mich einem Thema, zu dem ich schon zahlreiche Fragen bekommen habe und das deswegen dieses Mal dran ist. Das Thema ist viel zu reichhaltig und viel zu groß für eine einzelne Podcastfolge, wie so viele dieser Themen, die in meinem Podcast angeschnitten werden. Ich möchte trotzdem versuchen, so viel wie möglich an hilfreichem Essenziellem zu diesem Thema hier mit dir zu teilen. Es geht um den Zusammenhang zwischen Trauma und Essen. Mich haben viele Fragen erreicht zu dem Themenfeld emotionales Essen und auch zu dem Themenfeld Bulimie, sodass ich darauf jetzt eingehen möchte. Du findest im Internet ganz vieles und auch viel sehr Gutes zum Thema emotionales Essen. Einige Menschen haben sich auf dieses Thema spezialisiert, weil es so viele Menschen betrifft. Ich möchte einfach diesen einen Ausschnitt beleuchten, den Zusammenhang mit Trauma. Solltest du selbst von diesem Thema betroffen sein, wünsche ich dir ganz wohltuende „Aha"-Erlebnisse und Erkenntnisse, die dich stärken. Wenn du nicht betroffen sein solltest, was ich dir natürlich von Herzen wünsche, dann wirst du in dieser Folge einige Informationen bekommen, die dich dabei unterstützen, deine Mitmenschen noch besser zu verstehen. In diesem Sinne also viel Freude und Inspiration beim Lauschen. In dieser Folge erfährst du: was emotionales Essen und Bulimie sind etwas über denZusammenhang mit traumatischen Erfahrungen was das Nervensystem mit diesen Kompensationsstrategien erreichen möchte was es für mögliche Lösungen gibt, um in einen heilsamen Prozess zu gelangen Shownotes: Trauma und Sucht // Podcast #81 Entwicklungstrauma verstehen // Podcast #51 Frühe Prägungen wirken sich auf deine Beziehungen aus // Podcast #43 Ohnmacht und Starre / Polyvagaltheorie // Podcast #81 Buch: Die Frau, die im Mondlicht aß von Anita Jahnston Buch: Essen als Ersatz von Geneen Roth
S1 Ep 98#98 Kann ich meinem Gefühl vertrauen?
Es wäre wirklich ein fantastischer Zustand, wenn man mit Gewissheit sagen könnte, „Ich kann meinem Gefühl immer Vertrauen, ich bin mir sicher, ich irre mich da nie. Ich kann mich 100% auf mein Bauchgefühl oder meine Wahrnehmung verlassen.". Vielleicht kann man ihn in einer gewissen Art und Weise auch erreichen. Vielleicht aber auch nicht, auch das mag ich in dieser Folge zur Diskussion stellen. Etwas, was ich sehr häufig erlebe, ist eine gewisse Diskrepanz zwischen zwei extremen Polen. Besonders in der Traumatherapie oder in therapeutischen Gesprächen mit Menschen, die schon sehr viel, sehr Schweres erlebt haben. Diese zwei Pole beschreibe ich mal so: Auf der einen Seite ist der dauerhafte Zweifel an der eigenen Wahrnehmung. Eine ständige und stetige Verunsicherung. Ein ständiges Zweifeln an den eigenen Gefühlen, der eigenen Wahrnehmung und der Richtigkeit der eigenen Wahrnehmung. Das beinhaltet auch die Schwierigkeit, sehr leicht von außen beeinflussbar zu sein, sehr leicht von außen zu verunsichern zu sein und eben ganz grundlegend an der eigenen Wahrnehmung eher zu zweifeln, als ihr zu vertrauen. Auf der anderen Seite, dem anderen Pol, fühlt es sich eher so an, dass man überzeugt davon ist, dass hier ein Bauchgefühl oder eine Intuition oder irgendeine Ebene der eigenen Wahrnehmung einen warnenden Riecher hat oder eine ganz klare Wahrnehmung, dass hier beispielsweise "etwas nicht stimmt" ohne es belegen zu können. Ohne daran Anhaltspunkte finden zu können und auch mit der Erfahrung, sich da schon das ein oder andere Mal getäuscht zu haben.Beide diese Pole möchte ich nicht bewerten, sondern ich mag sie nur beschreiben als zwei Seiten eines Themas, als zwei Pole, zwischen denen ein Spannungsfeld besteht.In dem Raum zwischen diesen zwei Polen ist jede Menge Platz für eine goldene Mitte. Genau diese goldene Mitte mag ich dir heute zeigen bzw. dich zu ihr einladen und inspirieren... In dieser Folge erfährst du: warum traumatisierte Menschen oft negative Erwartungen kultiviert haben wann du deinen Gefühlen besser nicht vertraust dass es drei Ebenen des Bewusstseins gibt dass es Klarheit in der Kommunikation braucht – im Innen wie im Außen Shownotes: Wie du deinen Selbstwert mit Sicherheit klein kriegst // Podcast #16 Frühe Prägungen wirken sich auf deine Beziehungen aus // Podcast #43
S1 Ep 97#97 Trauma - Wie kann ich mein Umfeld sensibilisieren?
Zunächst einmal möchte ich auf das Feld der bereits bestehenden Beziehungen eingehen, wo die schreibende Person fragt, wie kann ich in meinem Umfeld sensibilisieren, ohne den anderen zu überfordern? Es geht hier also um die Frage, wie kann ich meine speziellen Bedürfnisse, meine speziellen Bedarfe kommunizieren, ohne, dass das Ganze unangenehme oder ungünstige Auswirkungen hat? Hier möchte ich erst einmal etwas ganz Allgemeines sagen. Ich finde es ist sehr wichtig, dass wir eine Haltung einnehmen gegenüber dem Phänomen der Traumafolgen. Es ist in meinen Augen, in meinem Empfinden ganz wichtig, dass wir das Ganze nicht im Sinne einer Krankheit oder einer Pathologie verstehen. Natürlich gibt es Traumafolgestörungen, also Symptome unter den Traumafolgen, die einen gewissen Krankheitswert haben können. Schon alleine im Ausmaß ihrer Belastung. Es gibt viele Menschen, die bedingt durch ihre Traumafolgen nicht mehr arbeitsfähig sind, frühberentet werden oder in ganz vielen Bereichen ihres Lebens sehr eingeschränkt sind. Natürlich könnte man dem allen den Begriff, und macht das rein medizinisch, rein fachlich auch, Krankheitswert zuschreiben. Aber ich finde, das sollte uns nicht davon abhalten, eine innere Haltung einzunehmen, die anerkennt und immer wieder ins Bewusstsein holt, dass all diese Symptome gesunde Reaktionen als Ursache zu Grunde liegen, die auf ungesunde Ereignisse erfolgen mussten. Traumafolgesymptome sind gesunde Reaktionen auf ungesunde Ereignisse oder es sind normale Reaktionen auf unnormale Ereignisse. Das wird oft vergessen, wenn wir in die ganze "Pathologisierungsschiene" reingehen, wenn wir das Ganze als Beeinträchtigung, Schwäche oder Makel sehen. Es ist hochbelastend, deshalb muss man dem Ganzen auch die Schwere zugestehen, aber es braucht eine innere Haltung, die anerkennt, mit dem Menschen, der Traumafolgesymptome trägt, ist nichts falsch. Ein Mensch, der Traumafolgesymptome trägt, der unter Traumafolgen leidet, hat große Schwierigkeiten, das, was geschehen ist, zu verarbeiten, weil es zu groß, zu komplex, zu schwer war. Aber er hat überlebt und auf die Art und Weise, wie sich Symptome entwickelt haben, konnte dieser Mensch überleben. Das heißt, wir brauchen eine Haltung, die ganz klar davon ausgeht, dass das, was wir heute als Symptome sehen, eigentlich die alten Strategien oder Lösungsversuche oder Überlebensmechanismen von damals sind und keine Krankheitssymptome. Das ist sehr wichtig! Das mag ich an dieser Stelle so deutlich betonen, damit das auch in der Kommunikation mit anderen oder anders betroffenen Menschen zum Tragen kommen kann. Wenn du dir die Frage stellen solltest, wie du mit den dir lieben Menschen oder Menschen, mit denen du eben in deinem Leben zu tun hast, kommunizieren kannst „was mit dir los ist", dann möchte ich dich von Herzen einladen, wahrzunehmen bzw. dich in die Haltung zu begeben, dass du nicht über eine Krankheit, einen Makel, einen Fehler oder eine Schwierigkeit sprichst. Sondern dass du von dir sprichst als einem hoch empfindsamen Menschen, der gewisse wichtige Bedürfnisse hat. Der gewisse wichtige Bedarfe hat, die er versorgen muss, um in dieser Welt auf eine gute Art und Weise leben und bestehen zu können. Sei dir bewusst, begib dich in die Haltung, dass es niemals darum gehen muss, dich zu erklären, sondern dich verstehbar zu machen. Die Inspiration zu dieser Folge bekam ich durch die Zuschrift einer Podcasthörerin /eines Hörers (das obliegt hier ganz der Anonymität). Ich habe die Erlaubnis, diese E-Mail vorzulesen. Das möchte ich tun um dich mit der Fragestellung noch näher vertraut zu machen. In dieser Folge erfährst du: wie dich deine innere Haltung zu deinen Traumafolgen unterstützen kann wie du dein Umfeld sensibilisieren kannst, ohne zu überfordern wie du dich zeigen kannst, ohne dich zu überfordern wieso du immer einen Blick auf deine Anteile und deren Bedürfnisse haben solltest wie du Raum für korrigierende Erfahrungen schaffen kannst wie du erkennen kannst, ob jemand vertrauenswürdig ist
S1 Ep 96#96 Kontaktabbruch mit den Eltern?
Generell die Frage des Kontaktabbruches mit den Eltern oder Elternteilen ein Thema der Abgrenzung. Abgrenzung ist etwas, was hier ganz prominent eine Rolle spielt und Abgrenzung ist für viele Menschen, die frühe Traumatisierung erlebt haben, Bindungs- oder Entwicklungstraumatisierung erfahren haben, ein ganz großes Lebensthema. Es spiegelt sich nicht zuletzt in dieser Frage „Soll ich den Kontakt zu meinen Eltern abbrechen, oder soll ich das nicht tun?". Zunächst einmal darf klar sein, dass ein Mensch, der sich diese Frag stellt, Gründe hat, sich diese Fragen zu stellen. Solltest du schon jemals mit dem Gedanken umgegangen sein, ob du dich zu deinen Eltern sehr distanzieren solltest, dann bist du mittendrin in einem Prozess oder in einer Bewegung, die ganz viel mit Abgrenzung, mit Abnabelung, mit Positionierung und dem Wunsch zu heilen, zu tun hat. Ich gehe in dieser Folge und den Auseinandersetzungen in dieser Folge von Eltern-Kind-Beziehungen aus, die giftig, schädigend, toxisch sind und die vor allem vor dem Hintergrund der narzisstischen Prägung des jeweiligen Elternteils zu betrachten sind. Ich spreche also explizit von psychischer, seelischer, emotionaler Gewalt, die in der Kindheit dem/der Betroffenen widerfahren ist. Ich spreche auch davon, dass Eltern in diesem Fall an ihren Kindern zu Tätern wurden. Es geht mir hier nicht darum, diese Menschen, die zu Täterinnen oder Tätern wurden, abzuwerten oder in irgendeiner Weise hier mit einer Schuldkeule um mich zu hauen - das liegt mir fern - es geht mir schlicht darum, die Dinge beim Namen zu nennen. Es soll hier in dieser Folge um die Opfer der Gewalt gehen und darum, wie sie ihr Leben so gestalten können, dass sie heilen können. In dieser Folge erfährst du: warum ein Kontaktabbruch zu toxischen Familienmitgliedern möglicherweise sinnvoll oder sogar notwendig ist dass man als Betroffene*r viel Klarheit braucht dass man Kapazität entwickeln muss, um heilen zu können was es braucht, um einen Kontakt abzubrechen bzw. zu pausieren welche Ängste in diesen Prozessen sind und wie du damit umgehen kannst Shownotes: Löse dich aus toxischen Verbindungen // Podcast #45 Toxische Menschen erkennen, verstehen, mit ihnen umgehen // Podcast #46 Wenn die Familie toxisch ist // Podcast #47 Heile Wunden, die toxische Menschen dir zugefügt haben // Podcast #48 Wenn die Mutter narzisstisch ist // Podcast #80 Die Kraft der Selbstregulation // Podcast #83 Folgen narzisstischer Gewalt // Podcast #89
S1 Ep 95#95 Inspiriert im Gespräch mit Michaela Huber
Diese Folge ist eine ganz besondere Freude für mich. Ich habe einmal wieder die Ehre, einen hoch geschätzten Gast in meinem Podcast begrüßen zu dürfen. Ich habe mit der wunderbaren, sehr renommierten Traumaexpertin Michaela Huber gesprochen. Michaela ist eine sehr rührige und kraftvolle Person mit einem unglaublich großen Herz. Ich hatte die Freude, schon zwei Ausbildungen bei ihr erleben zu dürfen und habe unglaublich viel von ihr gelernt. Michaela Huber hat verschiedene, sehr wichtige und sehr tiefgehende Fachbücher publiziert. Sie ist Psychologin und approbierte Psychotherapeutin und sie hat sich schon um sehr vieles verdient gemacht. So hat sie zum Beispiel wesentlich dabei mitgewirkt, in Deutschland Psychotraumazentren zu installierten. Z.B. das Traumahilfezentrum in München oder das Psychotraumazentrum in Kassel. Das sind sehr wichtige Institutionen für Hilfesuchende. Außerdem ist Michaela erste Vorsitzende der deutschen Gesellschaft für Trauma und Dissoziation und setzt sich hier sehr tatkräftig dafür ein, dass Menschen lernen, was Dissoziation wirklich bedeutet und wie Betroffene eine fachgerechte und gute Hilfe erfahren können. Zudem ist sie Trägerin des Bundesverdienstkreuzes. Das ist ein Zeichen der Anerkennung für ihre großartige Arbeit und ich bin mir sicher, wenn all die Menschen, denen Michaela Huber schon geholfen hat, ihr einen Orden verliehen hätten, dann könnte sie unter dem Berg nie wieder auftauchen. In dieser Folge erfährst du: wer Michaela Huber ist und was sie macht was es braucht, um Traumabetroffene erfolgreich zu begleiten warum Verstehen und Verbundenheit so essenziell sind in Heilungsprozessen dass wir als Gesellschaft mehr Solidarität und weniger kapitalistische, egoistische Ideen bedürfen Shownotes: Website von Michaela Huber: https://www.michaela-huber.com/
S1 Ep 94#94 Wie du mit "Rückschritten" umgehen kannst
Eines möchte ich gleich zu Beginn klarstellen: Das Wort „Rückschritte" ist im Titel in Anführungszeichen gesetzt. Aus meiner Sicht als Therapeutin und vor allem als Traumatherapeutin, gibt es keine Rückschritte! Es ist ein ganz häufiges Phänomen, dass Menschen auf ihrem Heilungs-, Bewusstseins- oder Entwicklungsweg, ganz gleich wie du es nennen magst, immer wieder Phasen erleben, in denen sie sich überfordert fühlen oder auch plötzlich inkompetent, von alten Mustern gebeutelt und einfach auf eine ganz unangenehme Weise unzulänglich fühlen. Solche Phasen oder solche Momente sind normal. Das kann ich aus meiner gesamten Erfahrung als Therapeutin mit absoluter Sicherheit sagen. Ich kann dir auch sagen, sie gehören zum Prozess. Ohne solche Phasen ist ein Prozess vermutlich nicht authentisch, nicht wirklich ehrlich und auch nicht wirklich tief. Solche Phasen haben klare und sehr wichtige Botschaften, die ich gerne für dich und mit dir in dieser Folge entschlüsseln mag. Wie so oft möchte ich hier gleich am Anfang auf eine vorangegangene Podcastfolge hinweisen, die zu diesem Thema super ergänzend ist. Die Folge heißt „Vertraue dem Prozess". Du findest sie in den Shownotes verlinkt. Wenn du magst, höre sie dir im Anschluss oder vor dem Lauschen dieser Folge einmal in Ruhe an... In dieser Folge erfährst du: dass aus Erkenntnissen der Wunsch nach Veränderung entsteht warum Verstehen nicht gleich Können bedeutet wie innere Anteile auf Veränderung reagieren dass innere nicht gleich äußere Wandlung bedeutet das Wohlwollen und Vertrauen essenziell in Entwicklungsprozessen sind Shownotes: Vertraue dem Prozess // Podcast #68
S1 Ep 93#93 Abgrenzung und Verbundenheit
Das Thema Abgrenzung ist wohl ein Thema, das ziemlich viele Menschen auf diesem Planeten immer wieder oder vielleicht dauerhaft in verschiedenen Facetten beschäftigt. Ich denke, das liegt auch daran, dass besonders feinfühlige Menschen mit dem Thema eigene Grenzen und "Abgrenzung" häufig nicht ganz so unbefangen umgehen können, wie Menschen, die vielleicht nicht ganz so viel von ihrer Umwelt mitbekommen. Aus meiner Perspektive betrifft oder berührt das Thema Abgrenzung sehr viele Aspekte. Es berührt den Bereich der Hochsensibilität, es berührt selbstverständlich auch hier und da den Bereich der Traumafolgen und dementsprechend berührt es auch den Bereich früher Prägungen. Schwierigkeiten mit dem Thema Abgrenzung spiegeln sich in allen Bereichen des Lebens wider. Vor allem in Beziehungen, sowohl zu Partnerinnen und Partnern, aber auch zu Kolleginnen und Kollegen, Vorgesetzten und allen möglichen Menschen, mit denen man beruflich zu tun hat. Selbstverständlich betrifft es auch Freundschaften und nicht selten auch den Bereich der Beziehung zu den eigenen Kindern und Eltern. In meiner Praxis treffe ich seit vielen Jahren sehr viele Menschen, die sich mit dem Thema Abgrenzung in einer großen Herausforderung wiederfinden. Dinge, die ich dann beschrieben bekomme, sind die unterschiedlichsten Auswirkungen von mehr oder weniger dauerhaften Grenzverletzungen und Grenzüberschreitungen. Oft ist das Erleben verbunden mit Ohnmacht und Hilflosigkeit. Ganz häufig auch mit Gefühlen der Abhängigkeit und der fehlenden Selbstbestimmung, Autonomie oder Freiheit. Leider ist das häufig verbunden mit einem echten Leiden, mit sehr destruktiven, unguten Mustern, die immer wieder zu tiefen Verletzungen und auch zur Reinszenierung von alten Situationen und Verletzungen führen. Ich möchte versuchen, in dieser Folge einiges Hilfreiches zusammenzufassen, was hier unterstützend sein kann, um derartige Muster zu transformieren. In dieser Folge erfährst du: was Abgrenzung bedeutet was eine gelingende Abgrenzung voraussetzt was Bindungs- und Entwicklungstrauma damit zu tun haben wie du erkennst ob du mit dir selbst verbunden bist was du tun kannst, damit Abgrenzung gelingt Shownotes: Verbundenheit und Trauma // Podcast #55 Emotionale Abhängigkeit verstehen & transformieren // Podcast #41 Entwicklungstrauma verstehen // Podcast #51
S1 Ep 92#92 Du bist genug. Die Heilkraft des Wohlwollens.
Das Gefühl nicht gut genug zu sein und alles daraus sich entwickelnden Muster und Handlungsweisen führen zu einer harten und oft herzlosen Verurteilung der eigenen Person. Anders gesagt, dieses Muster, diese Prägung, diese Überzeugung „Ich bin nicht gut genug!", ist die meist gefundene Verhinderung von Wohlwollen. Sie ist das Gegenteil von Wohlwollen. Sie ist pures, reines Verurteilen. Verurteilen und abwerten hat einen ganz einfachen Sinn, einen einfachen Zweck. Wer Urteilt fühlt nicht mehr mit dem Herzen. Urteilen hat eine trennende Wirkung und das ist natürlich nicht schön aber manchmal auf eine ungute Art und Weise aber sinnvoll. Wenn ich mich mit meinen eigenen Gefühlen überfordert fühle, wenn ich mich von jemand anderem in irgendeiner Weise, vielleicht ganz unbewusst, angesprochen und dadurch getriggert fühle, dann ist das Urteilen eine Möglichkeit Distanz zu schaffen. Es ist eine Möglichkeit in ein Gefühl der Härte und damit verbundener, zwar nicht wirklicher, aber doch empfundener Stärke zu gehen. Urteilen kann auch helfen über Vergleiche beispielsweise in eine Motivation zu gelangen, so in die Richtung sich weiter zu optimieren und durch die harte Fähigkeit zu Urteilen nicht aufzugeben und nur nicht in eine Art Weichheit und Empfindsamkeit zu kommen. Urteilen, könnte man sagen, ist ein Gegenteil zu Mitgefühl und ich spreche hier nicht von einem kritischen, zugewandten Geist, sondern von dem harten, richtenden Urteil, das uns so sehr verletzen kann. In dieser Folge erfährst du: was Wohlwollen bedeutet welche Aufgabe Verurteilung hat was Ego States und Selbstliebe mit Wohlwollen zu tun haben wie sich eine wohlwollende Haltung auf die Welt auswirken kann Shownotes: Einsamkeit und Trauma // Podcast #56 Verbundenheit und Trauma // Podcast #55
S1 Ep 91#91 Über Trauer und Verbundenheit
Trauer ist ein sehr tiefes und auch vielschichtiges Gefühl. Es ist ein großes Gefühl. Meist wird Trauer ausgelöst durch einen Verlust. Zu betrauernde Verluste können sehr unterschiedlicher Ursache sein. Das kann der Verlust eines geliebten oder wichtigen Menschen oder Wesens sein. Trauer entsteht auch dann, wenn wir uns in dem Verlust eines Lebenskonzeptes wiederfinden, z.B. durch den Verlust eines Arbeitsplatzes, vielleicht eines unerfüllten Kinderwunsches oder wir betrauern das nicht gelingen eines Planes. Häufig finden sich Menschen zu irgend einem Zeitpunkt in ihrem Leben in einem Trauerprozess um ein nicht gelebtes Leben, wenn sie irgendwann einmal zurückschauen und spüren und sehen, was sie alles hätten leben können, was ihnen aber nicht möglich war. Trauer entsteht nach meiner Erfahrung besonders dann, wenn wir etwas loslassen müssen, das uns am Herzen lag, mit dem wir uns sehr verbunden gefühlt haben. Wenn etwas mit dem wir eine innere Verbundenheit spürten nicht zur Erfüllung kommt, wenn das Gefühl der Unerreichbarkeit sich einstellt. Ich werde in meinen weiteren Ausführungen den Verlust eines geliebten Menschen, mit dem man verbunden war als Ausgangspunkt nehmen, um das Gefühl der Trauer zu beleuchten. Die Prinzipien, die ich hier beschreiben werde, lassen sich im Grunde auf alle anderen Trauerprozesse auch anwenden. Also auf alles, was ich schon genannt habe und auf all das viele mehr, was es noch im Kontext mit Trauer zu beleuchten gibt. In dieser Folge erfährst du: welche Aufgabe Trauer erfüllt dass Trauer ein Prozess ist, der niemals linear verläuft welche Rolle traumatisierte Anteile bei einem trauernden Menschen spielen was es braucht, damit ein Trauerprozess gelingen kann wieso Verbundenheit so wichtig ist Shownotes: Wie loslassen funktionieren kann // Podcast #14
S1 Ep 90#90 Verdeckte Glaubenssätze erkennen und wandeln
Die heutige Folge trägt den Titel „Verdeckte Glaubenssätze erkennen und wandeln". Ich habe in letzter Zeit einige Podcastfolgenvorschläge zu dem Thema Glaubenssätze bekommen und fand das ganz interessant. Denn eigentlich gibt es bereits unglaublich viel Information, Podcasts und Videoblogs, Glaubenssatzbücher, Ratgeber und was nicht alles, zu diesem Thema. Deswegen möchte ich das heute aus der traumatherapeutischen Perspektive beleuchten, um nicht noch einen weiteren Titel hinzuzufügen, der vielleicht nur Wiederholungen bringt. Ich möchte, bevor ich ins Thema einsteige, schon einmal sagen, dass ich glaube, dass das Thema „Glaubenssätze" in dieser gegenwärtigen Situation (Corona) eine nicht unwesentliche Rolle spielt. Denn ich glaube, dass wir alle diese Herausforderung, die wir individuell und gemeinschaftlich zu meistern haben, durch die Brille unserer bewussten oder unbewussten Glaubenssätze wahrnehmen und dass wir durch unsere Glaubenssätze, besonders wenn sie rigide sind, eingeschränkt sind in unserer Reaktion auf diese Situation. Das heißt, es gibt Glaubenssätze, die wir in uns tragen, die vermutlich unsere Flexibilität einschränken. Ich werde in dieser Folge darüber sprechen, wie Glaubenssätze entstehen, wie es sein kann, dass Glaubenssätze verdeckt oder unentdeckt bleiben. Ich möchte etwas darüber sagen, wie man sie entdecken und enttarnen kann. Natürlich mag ich auch etwas dazu sagen, wie man Glaubenssätze, die nicht dienlich sind, wandeln und transformieren kann. Wie gesagt, werde ich das Ganze, wie gewohnt, aus der traumatherapeutischen Perspektive betrachten und wünsche dir viel Inspiration und mutmachende Information, die dich einladen mögen, zu forschen und dich weiter zu deinem wahren Wesen, jenseits alter Glaubenssätze, hin zu entwickeln. Mache es dir also, wenn du magst, zum Lauschen gemütlich und sorge für einen ungestörten Moment, sodass du ganz eintauchen kannst in meine Inspiration und vielleicht schon beim Zuhören, wenn du Erkenntnisse schöpfst, direkt eine kleine Wandlung oder eine wohltuende Bewegung in dir geschehen kann In dieser Folge erfährst: Was Glaubenssätze sind und wie sie entstehen dass negative Glaubenssysteme schon in der pränatalen, intrauterinen Phase entstehen können wie schwer es ist, einen Glaubenssatz zu erkennen dass Glaubenssysteme rigide und treu sind dass es Zuwendung und Raum braucht für die Transformation von Glaubenssätzen Shownotes: Selbstbilder transformieren // Podcast #20
S1 Ep 89#89 Folgen narzisstischer Gewalt
In dieser Folge widme ich mich einem kleinen Bündel an Hörerinnen- und Hörerfragen. Ich erhalte sehr viele Mails und Nachrichten, vor allem immer wieder zu den Podcastfolgen, die ich zu narzisstischer, toxischer Gewalt aufgenommen habe. Dieses Thema scheint so viele Menschen zu betreffen, dass es immer wieder Fragen dazu gibt. Ich möchte in dieser Folge auf gezielte Fragen eingehen. Die erste Frage meiner Hörerin, die ich in der heutigen Folge bewegen werde, hat es gleich ziemlich in sich. Es ist die Frage, welche Rolle es spielt, wenn ein Elternteil bei der Gewaltausübung des anderen Elternteils zusieht und nicht eingreift. Diese Frage können wir weiter fassen, nicht nur bezogen auf narzisstische Gewalt, emotionale Gewalt oder emotionalen Missbrauch. Man kann das hier einfach auf alle Arten von Gewalt beziehen. Was spielt es für eine Rolle, wenn ein Elternteil Täter ist, und der andere Elternteil nicht schützt und nicht eingreift? Da möchte ich einmal tief durchschnaufen, denn die Wirkung, die das hat, ist eine mächtige und eine verheerende. Wenn ein Kind Gewalt durch einen Elternteil erlebt, gleich welcher Art, dann ist das allein schon mit das Schlimmste, was einem Kind passieren kann. Wenn ein weiterer Elternteil dabei zusieht, dann wird das Schlimme noch schlimmer und etwas Zweites, ganz schreckliches gesellt sich dazu. Zunächst einmal möchte ich darauf hinweisen, das werden viele Betroffene auch bestätigen, die hier gerade lauschen, dass diese Konstellation eher die Regel ist. Wenn ein Elternteil gewaltvoll ist, in einer Täterrolle ist, dann ist es fast die Regel, dass das andere Elternteil das Ganze schweigend mitträgt. Selbst wenn es gewisse Widerstände dagegen gibt, diese kommen nicht gegen die Gewalt an. Auch diese Dynamik möchte ich kurz ein Stückweit erklären. In dieser Folge erfährst du: Was es für eine Wirkung hat, wenn man als Kind nicht beschützt wird Dass der/die passive Täter/in meist selbst traumatisiert ist Welche Ego States sich aus toxischer Gewalterfahrung entwickeln Wie man mit toxischen Beziehungsmustern heilsam umgehen kann Dass es geschlechtsspezifische Unterschiede in den Traumafolgen gibt Shownotes: Löse Dich aus toxischen Verbindungen // Podcast #456 Toxische Menschen erkennen / verstehen / mit ihnen umgehen // Podcast #46 Wenn die Familie toxisch ist //Podcast #47 Heile Wunden, die toxische Menschen Dir zugefügt haben // Podcast #48 Wenn die Mutter narzisstisch ist // Podcast #80 Michaela Huber - Traumatherapeutin und Autorin
S1 Ep 88#88 Überlebensstrategien und wahrhaftige Wünsche
Wenn ein Mensch sich in die Situation begibt, sich die Frage zu stellen: „Was ist eigentlich wirklich authentisch? Was gehört wirklich zu mir? Was wäre ein wirklicher Herzenswunsch, eine authentische, wahrhaftige Sehnsucht?", dann ist er in seinem Leben an einem Punkt angekommen, wo er spürt, dass eine gewisse Entfremdung von sich selbst stattgefunden hat. Diese Frage zu stellen zeigt also einen starken Entwicklungsmoment an. Einen Moment, in dem eine Person fühlt, dass das, was sie vielleicht schon sehr lange und ganz selbstverständlich lebt, wofür sie vielleicht sogar viele Opfer gebracht hat, bspw. ein Berufsleben mit Karriere, eigentlich nicht ihrem wahren, tiefen Herzenswunsch entspringt. Oftmals merken das Menschen an einer wachsenden Unzufriedenheit, an dem Gefühl, irgendwie nicht auf dem richtigen, nicht auf dem eigenen Weg unterwegs zu sein. Das Gefühl der wachsenden Unzufriedenheit drückt sich auch manchmal in solchen Empfindungen wie einem Abgeschnittensein von der eigenen Klarheit aus. Da ist zwar diese Unzufriedenheit, aber es gibt keinen klaren Impuls, was zu verändern wäre. Vielleicht ist man sehr involviert und ganz gut eingerastet in diesem Leben, das man schon lange führt. Gewohnheiten regieren den Alltag und es ist tatsächlich normal das zu tun, was man schon lange tut. In dieser Folge erfährst du: wie es dazu kommen kann, dass man sich von sich selbst entfremdet dass sich Überlebensstrategien aus frühem Trauma entwickeln dass Potenziale und Wünsche Raum brauchen, um sich zu entwickeln dass es nie zu spät ist, um sich seiner eigenen Wahrhaftigkeit zu nähern
S1 Ep 87#87 Selbstbestimmung und Verbundenheit
Ich schätze wir kennen es alle in unterschiedlichem Maße: das Gefühl abhängig zu sein oder angewiesen zu sein auf die Meinung anderer. Ich denke du kennst es so wie ich, dass es berührt, wenn jemand auf eine Art und Weise anderer Meinung ist, die einem selbst ein ungutes Gefühl gibt. Ich glaube wir alle kennen es mehr oder weniger unbewusst oder manchmal auch bewusst, anderen gefallen zu wollen oder es ihnen recht zu machen. Viele, viele Menschen, mit denen ich in der Praxis arbeite, kennen dieses Gefühl oder auch die Spannung, die in der Dynamik steckt, sich nicht wirklich frei zu fühlen. Es greifen immer wieder alte Muster, wo es darum geht, gefällig oder lieb oder angepasst zu sein. Viele Menschen in meiner Praxis arbeiten aktiv und manchmal mit sehr viel Kraftaufwand daran, diese Muster abzubauen, weil sei eigentlich schon wissen, dass sie nicht abhängig sind und sich schon gar nicht abhängig fühlen wollen, von der Bewertung, der Meinung, der Reaktion anderer Menschen.Warum ist das so schwer? Warum scheint es ein Widerspruch zu sein und was hilft, da heraus zu finden? Darum soll es in dieser Folge gehen. Ich werde dir also etwas darüber erzählen, wie ich mir aus meiner traumatherapeutischen Sichtweise das Phänomen erklären kann, dass wir häufig dazu neigen, uns abhängig zu fühlen von der Meinung anderer Menschen. Ich möchte darüber etwas erzählen, was das Ganze unter Umständen mit Entwicklungs- und Bindungstrauma zu tun hat, und ich möchte natürlich auch etwas dazu sagen, was helfen kann, das Bewusstsein darüber zu erlangen, nicht abhängig sein zu müssen und was helfen kann, wirklich die Muster zu verändern, wenn dieses Bewusstsein da ist. In dieser Folge erfährst du: warum wir dazu neigen, uns von der Meinung anderer abhängig zu fühlen dass Autonomie und Bindung sich nicht gegenseitig ausschließen was innere und die äußere Autonomie bedeuten dass Bindungs- und Entwicklungstraumata die Autonomieentwicklung stören wie man die Folgen davon transformieren kann Shownotes: Selbstzweifel verstehen und transformieren // Podcast #64 Erkenne die Kraft deines Selbstwertgefühls // Podcast #52 Emotionale Abhängigkeit // Podcast #41 Vom Schämen und Beschämt sein // Podcast #36
S1 Ep 86#86 Erleben wir gerade ein kollektives Trauma?
Betrachten wir unsere gegenwärtigen Situation, sowohl hier in Deutschland als auch global. Eine Situation entwickelt dann das Potenzial traumatisch zu werden, wenn die eigenen Bearbeitungsmechanismen nicht zum Verarbeiten und Bewältigen der Situation ausreichen. Wenn also die Situation nicht bewältigt werden kann und nicht verarbeitet werden kann, was geschieht. In der momentanen Situation erleben sehr viele Menschen diese Situation als derartig überfordernd, dass sie das Potenzial hat, zu einer Traumaerfahrung zu werden. Viele Menschen und wir als Kollektiv erlebten in den letzten Wochen ein plötzliches Wegbrechen von normalen Dingen. Von dem, was für uns gesetzt war, was dementsprechend auch stabilisierend war. Was vielleicht auch Identitätsstiftend war, was essenziell war um sich im eigenen Leben als die Person wahrzunehmen, die man ist. Es sind also plötzlich Dinge weggebrochen, die stabilisierend waren wie z.B. soziale Kontakte, die Möglichkeit Arbeiten zu gehen, die Möglichkeit sicher zu sein, dass wenn man Arbeiten geht, am Ende des Monats das Gehalt auf dem Konto ist. Oder Arbeiten zu gehen und durch seine selbständige Arbeit die Gewinne zu erzielen, die man braucht, um sich sicher zu fühlen. All diese Sicherheiten, dieses Normale, Stabilisierende ist in den letzten Wochen plötzlich weggebrochen. Auch wenn gewisse Maßnahmen erst entschieden werden mussten und gewisse Zeit vergangen ist bis Entscheidungen gefällt wurden, hat das doch eine enorme Geschwindigkeit. Dieses Geschehen entwickelte sich in einer Schnelligkeit, die Maßnahmen entwickelten eine Härte in einer gewissen Geschwindigkeit, die nicht zu erwarten war, die nicht überschaubar war. Das heißt, wir haben auch kollektiv mit einer Unberechenbarkeit und Unvorhersehbarkeit in dieser Situation zu tun.… In dieser Folge erfährst du: wieso die gegenwärtige Situation „Corona Krise" das Potenzial hat, ein kollektives Trauma zu werden welche unbewussten Reaktionen wir mit Achtsamkeit im Auge behalten sollten dass in dieser Zeit transgenerationale Traumata getriggert werden was du wir tun können um ein kollektives Trauma zu verhindern Shownotes: Transgenerationale Weitergabe von Trauma // Podcast #53 In Balance durch die Krise // Podcast #82
S1 Ep 85#85 Schwierige Anteile verstehen
Ich erlebe es immer wieder in der Praxis und sicherlich erleben es auch die meisten Menschen unter uns, ich eingeschlossen, dass es immer wieder im Leben so etwas gibt wie einen inneren Widerstreit oder das Gefühl, dass trotz größten Bemühens und trotz aufrichtigster Absicht manche Dinge einfach nicht gelingen, weil scheinbar im Inneren sich irgendetwas sperrt, blockiert oder sabotiert. Genau auf dieses Phänomen möchte ich heute eingehen. Genau dieses Phänomen möchte ich gerne aus der Sicht der Ego State Therapie verstanden wissen, denn dann kann es gelingen, es zu verändern. Ein super wichtiges Prinzip ist essenziell für heilsame Arbeit mit dem eigenen Inneren und besonders mit eigenen inneren Anteilen. Das Prinzip, das in der menschlichen Psyche tief, tief verwurzelt ist. Das Prinzip, dass nichts geschieht ohne Sinn und ohne einen Zweck, der eigentlich dem Überleben dienen soll. Das bedeutet übertragen auf die Ego State Arbeit, dass jeder Anteil, den du in deinem Inneren trägst, irgendwann entstanden ist, um zu helfen. Das gilt ganz besonders für die verletzenden und verletzten Ego States, also für die traumanahen Anteile. Denn sie sind entstanden unter dem Druck einer traumatischen Erfahrung. Das heißt sie sind entstanden und sozusagen hereingekommen, um zu schützen und in dieser Situation etwas Sinnvolles, Hilfreiches oder Rettendes zu gestalten, zu geben. Genau deswegen haben diese Anteile und insbesondere diese Anteile unser Wohlwollen und unsere Anerkennung verdient… In dieser Folge erfährst du: was für Kategorien von Ego States es gibt wie es dazu kommt, dass man Ego States entwickelt welche Funktion sie haben was Täterintrojekte sind dass alle Anteile für Dich sind was es braucht um Anteile heilsam zu unterstützen Shownotes: Welche Version von Dir möchtest Du sein? I Ego State Therapie // Podcast #30 Wie Du Deinen Selbstwert mit Sicherheit klein kriegst // Podcast #165 Autoren mit inspirierender Literatur zur Ego State Sichtweise und Therapie: • Silvia Zanotta: „Wieder ganz werden: Traumaheilung mit Ego-State-Therapie und Körperwissen (Hypnose und Hypnotherapie)" • Bücher von Kai Fritzsche • Bücher von Jochen Peichl • Tom Holmes: "Reisen in die Innenwelt: Systemische Arbeit mit Persönlichkeitsanteilen" • Die Lehren von Friedemann Schulz von Thun • Gordon Emmerson • Stefanie Stahl: „Das Kind in dir muss Heimat finden"
S1 Ep 84Ohnmacht und Starre
#84 Ich möchte dir genauer erklären, wie Gefühle von Ohnmacht und Hilflosigkeit entstehen und was unsere Neurobiologie damit zu tun hat. Ich gebe dir hier einen kleinen Überblick über unser autonomes Nervensystem im Sinne der Polyvagaltheorie. Ich werde das hier ganz knapp halten, einfach dienlich für das Verständnis von Ohnmacht und Starre. Unser autonomes Nervensystem ist der Teil unseres zentralen Nervensystems, der ganz einfach gesagt für die autonomen Vorgänge in unserem Körper zuständig ist. Über das autonome Nervensystem laufen also die Vorgänge, die wir nicht bewusst steuern müssen oder können. Sondern die ganz automatisch geschehen. Du hast vielleicht schon einmal von dem sympathischen und dem parasympathischen Nervensystem gehört. Das sind zwei Zweige unseres autonomen Nervensystems. Das sympathische Nervensystem, der Sympathikus, ist der Teil unseres Nervensystems, der dafür da ist, uns in Handlungsbereitschaft zu versetzen. Der uns in den Momenten, in denen wir mehr Energie brauchen als in entspannten, unangestrengten Momenten, diese Energie zur Verfügung stellt, indem er Stresshormone in unseren Blutkreislauf ausschütten lässt über unsere Nebennierenrinden. Das heißt, das sympathische Nervensystem ist das, was dafür zuständig ist, Energiezustände zu kreieren, die mit Aktivität, Handlungsbereitschaft oder auch Stress zu tun haben.
S1 Ep 83Die Kraft der Selbstregulation
#83 Zunächst einmal ein paar Worte dazu, was Selbstregulation ist, wenn wir aus der traumatherapeutischen Sicht drauf schauen. Ich würde sagen, Selbstregulation bedeutet die Fähigkeit, eigene Erregungszustände und Impulse zu regulieren, also einen Zugang zu und einen Einfluss auf das eigene System zu haben. Selbstregulation bedeutet also so etwas wie die Fähigkeit, sich selbst zu steuern, unabhängig davon, was im Inneren und draußen gerade los ist. Das bedeutet: eine ausgewogene Fähigkeit zur Selbstregulation gibt uns die Möglichkeit, selbstwirksam zu sein, auf uns selbst einzuwirken, erwünschte Zustände zu erreichen und unerwünschte Zustände zu beenden oder zu modulieren. Das könnte man zusammenfassen als die Fähigkeit, sein Nervensystem in Balance zu halten oder in Balance zu bringen. Selbstregulation zu betreiben oder zu können bedeutet also in der Lage zu sein, sein eigenes Nervensystem reguliert zu halten. Daraus ergibt sich dann so etwas wie Selbstwirksamkeit und Selbstbestimmtheit. Die Möglichkeit zur Autonomie aber auch die Möglichkeit in Verbindung zu sein, die Möglichkeit Gefühle zu erleben, auch starke Gefühle, aber davon nicht weggespült zu werden in eine Übererregung oder eine Untererregung.
S1 Ep 82In Balance durch die Krise
#82 Es ist tatsächlich nicht übertrieben zu sagen, dass ich diese Folge in einem ganz besonderen Zeitfenster aufnehme. Wir sind in einer sehr außergewöhnlichen Situation, kollektiv, global. Diese ganz besondere Situation birgt enorme Herausforderungen auf unterschiedlichen Ebenen. Herausforderungen sind immer auch Chancen. Ich bin gespannt wie sich diese Folge wohl anhören mag, wenn wir sie nochmal anhören würden in vielleicht einem oder zwei Jahren. Und was wir dann für Erinnerungen haben, an diese Zeit, die jetzt gerade aktuell ist. Was wir jeweils sagen werden, was wir gelernt haben und was wir daraus Wertvolles mitnehmen können. Ich mag dich einladen, dich schon heute zu öffnen für derartige Erkenntnisse, denn es ist eine wichtige Ausrichtung im Inneren, so etwas wie eine Lernbereitschaft zu entwickeln. So etwas wie, auch wenn das vielleicht unangemessen klingt, eine Art Neugierde. Neugierde kann eine wohltuende Distanz bei gleichzeitiger Verbundenheit in diese Situation bringen. Ich werde in dieser Folge nicht auf Fakten oder Daten oder Zahlen zur sogenannten Corona-Krise eingehen. Sondern ich möchte den psychodynamischen Hintergrund unserer kollektiven Herausforderung ein bisschen beleuchten. Ich möchte ganz konkrete Hinweise geben was in dieser speziellen Zeit gut gehen und guttun kann. In dieser Folge erfährst Du: dass die derzeitige Situation Stressreaktionen auslöst welche Handlungsmuster daraus entstehen wie Trauma in solchen Zeiten wirkt und ob solche Krisen traumatisierend sein können wie wir diese Krise kollektiv und individuell unbeschadet überstehen können was deine Werte damit zu tun haben
S1 Ep 81Trauma und Sucht
#81 Sucht und Abhängigkeit sind große Themen in unserer Gesellschaft, die einen sehr großen Teil unserer Bevölkerung betreffen. Wenn ich hier von Sucht oder Abhängigkeit spreche, dann meine ich nicht nur die Substanzmittelabhängigkeit. Also von Alkohol, Drogen oder Substanzen, die man sich zuführt, sondern ich spreche auch von anderen Süchten. Von all den Süchten, die wir teilweise gesellschaftlich gar nicht als so auffällig wahrnehmen. Ich möchte Abhängigkeit in dieser Folge so definieren, wie es in der Medizin im Moment gehandhabt wird. Nämlich, dass Abhängigkeit, das unabweisbare Verlangen nach einem bestimmten Erlebniszustand beschreibt. Diesem Verlangen werden die Kräfte des Verstandes untergeordnet. Hier hat nicht der Verstand die Kontrolle, sondern das Verlangen, das unabweisbar ist. Das beeinträchtig die freie Entfaltung einer Persönlichkeit und die sozialen Chancen eines Individuums, so die momentan gängige Definition von Abhängigkeit. Ich finde das bringt schon zum Ausdruck worum es hier heute gehen soll. Nämlich, dass es bei einer Suchterkrankung oder bei der Abhängigkeit von etwas immer darum geht, einen Zustand zu erlangen oder einen gegenwärtigen Zustand verändern zu wollen. Und wir stellen hier natürlich auch die Frage, was hat das alles mit Trauma zu tun? Selbstverständlich möchte ich dir auch, falls du betroffen bist oder Betroffene kennst, hilfreiche Inspirationen an die Hand geben, wie du dich einem suchthaften Verhalten oder einer Abhängigkeit zuwenden kannst, um sie nach und nach zu transformieren. Diese Umschreibung von Abhängigkeit zeigt auch, dass es hier nicht vorrangig um den Stoff, die Substanz geht, von der man abhängig ist, sich abhängig fühlt, sich abhängig erlebt. Sondern, dass es vor allem um das Ziel geht, das erreicht werden soll. Also die Zustandsveränderung... In dieser Folge erfährst Du: · dass es verschiedene, komplexe Formen der Abhängigkeit gibt · wieso traumatisierte Menschen häufiger in Abhängigkeit geraten · welcher Mangel durch gewisse Verhaltensmuster oder Substanzen kompensiert werden soll · was es braucht, um aus der Sucht-Spirale auszubrechen
S1 Ep 80Wenn die Mutter narzisstisch ist
#80 Narzisstische Mütter Warum gibt es eine extra Folge zu narzisstischen Müttern? Das hat vor allem mit dem Wunsch meiner Hörerinnen und Hörer zu tun und es ergibt auch Sinn. Denn die Beziehung zur Mutter ist in der Regel in der Kindheit die engste und die wichtigste Beziehung, weil die Beziehung zur Mutter naturgemäß eine sehr nahe Bindung beinhaltet. Die Mutter ist optimalerweise der Mensch, bei dem man sich sicher fühlen kann, sich gesehen fühlt, Geborgenheit und Wohlwollen erfährt und bedingungslos geliebt ist. So dass man sich in seiner eigenen Art, in seiner eigenen Persönlichkeit, mit all den Bedürfnisse, Ängsten, Nöten, Talenten und Begabungen ganz entspannt entfalten kann. Diese optimalen Bedingungen sind bei einer narzisstischen Mutter komplett abwesend, nicht vorhanden und sogar das Gegenteil ist der Fall. Mit einer narzisstischen Mutter aufzuwachsen bedeutet, in einem feindseligen und hochkomplexen Beziehungsgefüge aufzuwachsen. Das hat natürlich Folgen….. In dieser Folge erfährst Du: welchem Zweck Kinder narzisstischer Elternteile dienen sollen welche Mittel emotionaler Gewalt narzisstische Eltern anwenden dass narzisstische Persönlichkeiten eine sogenannte Vernichtungsbereitschaft besitzen was die Folgen aus einer solchen Beziehung sind und wie man sich auf den Weg der Heilung begibt
S1 Ep 79Trauma und chronische Krankheiten
#79 Ich arbeite schon einige, viele Jahre als Traumatherapeutin und schon vor einer Weile, noch bevor ich mich so sehr in der Tiefe mit dieser Materie auseinandergesetzt habe, ist mir etwas in der Praxis aufgefallen. Fast ausnahmslos alle KlientenInnen, von denen ich wusste, dass sie früher schwere Traumatisierungen erfahren haben, hatten irgendeine Art Autoimmunkrankheit oder chronische Krankheit. Es war auffällig, wie viele meiner KlienteInnen Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse hatten, wie viele von ihnen unter chronisch entzündlichen Darmerkrankungen litten oder wie viele von ihnen MigränepatientInnen waren. Heute weiß man, dass diese Häufung nicht zufällig, sondern erklärbar ist. Es gibt hierzu eine sehr interessante Studie von einer Universität in Island, die über 106.000 Patienten aus Schweden zwischen 1981 und 2013 begleitet und deren Daten analysiert hat. Diese Studie untersucht ob Menschen, die eine stressassoziierte Störung entwickelt haben, andere Immunparameter zeigen. Die Ergebnisse dazu in Zahlen sind wirklich erstaunlich.
S1 Ep 78Warum Gefühle uns Angst machen
#78 Ich arbeite in einem Beruf, in dem es ziemlich emotional zugeht. Als Therapeutin und Traumatherapeutin bin ich tagtäglich mit Menschen in Kontakt, die oft von intensiven Gefühlen begleitet sind oder mit intensiven Gefühlen zu tun haben. Trotzdem ist es nicht so, dass hier täglich Menschen sitzen, die ausschließlich in Tränen aufgelöst, schäumend vor Wut oder vor Angst schlotternd, also in Gefühl sind. Ganz, ganz oft ist es so, dass die Arbeit darin besteht, sich den Gefühlen, die da sind, sanft anzunähern, um überhaupt mit ihnen umgehen zu können. Diese kleine Einleitung weist eigentlich schon darauf hin, dass es in diesem Thema vor allem um den Umgang mit Gefühlen geht. Wir leben in einer Gesellschaft, in der es nicht gerade belohnt wird, wenn man Gefühle zeigt. Vielmehr wird in unserer gegenwärtigen Gesellschaftsform belohnt, honoriert oder auch erwartet, dass man funktioniert. Manchmal sogar, statt zu fühlen. Gefühle zu verdrängen oder zu dissoziieren ist immer eine Strategie. Entweder durch Prägungen, oder durch traumatischen Stress, der zur Dissoziation von Emotion, von Gefühl führt. Unerlöste Gefühle spielen eine große Rolle im Hier und Jetzt. Denn unerlöste Gefühle enthalten viel Spannung und eine starke Ladung. Alles, was unerlöst ist und noch im Inneren liegt, egal ob Gefühl oder Körperreaktion oder was auch immer, enthält genau die Spannung oder energetische Ladung, die es in dem Moment enthalten hat, in dem es aufgebracht wurde. Das hat natürlich Folgen. In dieser Folge erfährst Du: welche Rolle Gefühle in unserer Gesellschaft spielen wieso Fühlen für uns als Spezies so wichtig ist dass wir Gefühle je nach unseren Prägungen unterschiedlich wahrnehmen dass es gefährlich sein kann, Gefühle zu dissoziieren was du tun kannst, um dich dem Fühlen wieder anzunähern
S1 Ep 77Trauma und Schuld
#77 Wir als soziale Wesen haben ein starkes und sehr feines Empfinden dafür, wie wir uns verhalten müssen, damit wir in unserer Gemeinschaft akzeptiert und angenommen sind. Wir haben ein ganz tief in uns verwurzeltes Gemeinschaftsgefühl oder Gefühl für die Zugehörigkeit zu einer Gruppe, zu einer Sippe oder generell zu einer Gemeinschaft, die für uns von Bedeutung ist. Das heißt, wir haben ein klares in uns angelegtes, feines Empfinden, so etwas wie einen Sinn dafür, wahrzunehmen, wann wir etwas tun, was unsere Zugehörigkeit zur Gemeinschaft gefährden könnte. Das, was unsere Zugehörigkeit gefährden könnte, ist in der Regel das, was wir schuldhaft nennen. Die Grundaufgabe des Empfindens von Schuld ist also die Zugehörigkeit zu unserer Gemeinschaft, zu unserer Sippe zu gewährleisten und zu sichern. Deswegen neigen wir dazu, Schuldgefühle zu entwickeln. Was das alles mit Täter-Opfer-Dynamiken, Trauma und frühen Prägungen zu tun hat, erzähle ich Dir in dieser Folge. In dieser Folge erfährst Du: warum wir dazu neigen Schuldgefühle zu entwickeln dass Schuld als Mittel zur Manipulation missbraucht werden kann wieso Opfer von Gewalt oftmals darüber schweigen oder sich gar selbst die Schuld zuweisen welche Folgen Schuldzuweisungen in frühkindlichen Phasen haben dass Schuldgefühle als Schutzmechanismus dienen was „kollektive Schuld" bedeutet
S1 Ep 76Kann man Trauma überhaupt heilen?
#76 Ich nehme es gleich vorweg, die Antwort auf diese Frage ist natürlich ein definitives Ja! Diese Folge liegt mir am Herzen, weil es im Bezug auf Traumaheilung viele Missverständnisse, viele Erwartungen, deswegen auch viel Frustration und leider auch immer wieder, „falsche Aussagen" gibt. Ich möchte mit dieser Folge aufklären und den Begriff der Traumaheilung einmal differenziert anschauen. So gelangst du zu mehr Klarheit, Sanftheit, Achtung und Wertschätzung in den eigenen Heilungsprozess. In dieser Folge erfährst Du: ob Trauma heilbar ist wie komplex und tiefgehend Trauma und dessen Folgen sind dass der Heilungsprozess ein Prozess des Erwachens und der Bewusstwerdung sein kann was Selbstregulation und Containment ist dass es hilfreich ist, sensibel für die eigene Transformation zu sein was es braucht, um Trauma wirklich heilen zu können
S1 Ep 75Warum uns Trennungen so schwer fallen
#75 Trennung ist ein Thema, das uns alle im Leben immer wieder einmal betrifft. Es gibt so unterschiedliche Arten von Trennungen- Trennungen durch Entscheidungen, also wenn Menschen entscheiden auseinander zu gehen oder weil man sich entscheidet in ein anderes Land auszuwandern oder in eine andere Stadt zu ziehen. Oder auch Trennungen durch Tod und starke äußere Einflüsse, auf die man selbst überhaupt keinen Einfluss hat. In dieser Folge soll es explizit um Trennung innerhalb einer Beziehung gehen. Also um das Beenden von Paarbeziehungen, um Trennungen in Partnerschaften. Generell dreht es sich hier auch um das Thema Trauer und Verlust, doch dazu explizit wird es noch eine weitere Folge geben. In dieser Folge erfährst Du: dass Trennung ein komplexer Prozess ist auf welchen Ebenen Trennungsprozesse stattfinden dass innere Anteile immer mit in Beziehung gehen welchen Einfluss Beziehungs- und Entwicklungstrauma auf einen Trennungsprozess haben was hilft um durch eine Trennung hindurch zu kommen und loslassen zu können welche Rolle Trauer dabei spielt Ich wünsche dir viel Inspiration beim Lauschen.
S1 Ep 74Warum gewisse Techniken traumatisierten Menschen nicht helfen
#74 In dieser Folge geht es um die Frage, wieso gewisse Techniken, Therapiemethoden und Coachingmethoden oder Persönlichkeitsentwicklungsmethoden für traumatisierte Menschen oft nicht funktionieren. Ich bekomme sehr häufig solche Rückmeldungen oder Berichte, dass andere Menschen so weit kommen mit diesem oder jenem Tool und man selbst überhaupt nicht vom Fleck zu kommen scheint. Auf dieses Thema möchte ich hier ganz differenziert eingehen. Etwas, was niemandem guttut, ist das Vergleichen. Es ist zwar schön, sich an anderen Menschen zu orientieren und sich inspirieren zu lassen von Menschen, die vielleicht schon Dinge können, die man selbst noch nicht kann oder Dinge wissen, die man selbst noch nicht weiß. Meistens vergleichen wir uns jedoch in einer abwertenden Art und Weise. Ich höre oft verzweifelte, frustrierte, unzufriedene Berichte von Menschen, die sich umschauen in der Persönlichkeitsentwicklungsszene und in der psychospirituellen Szene. Dort beobachten sie andere, die in Seminaren oder in Onlinekursen oder wo auch immer, mit den Tools und Techniken, die angeboten werden, gut vorwärts kommen, während sie das Gefühl haben, es geht ihnen eigentlich keinen Deut besser oder manchmal sogar schlechter. In dieser Folge möchte ich ein paar mögliche Erklärungen dafür geben, die sicherlich nicht für jeden zutreffen aber für Menschen mit gewissen Traumafolgesymptomen, vielleicht hilfreich und entlastend sein können. Ich beschreibe das anhand der Themen Meditation, positives Denken und pushende Methoden aus dem Mentaltraining und Coaching. Außerdem werfe ich einen Blick auf das Thema Disziplin und warum kathartische Methoden häufig nicht so günstig sind für Menschen mit Trauma im Hintergrund. In dieser Folge erfährst Du: was das Nervensystem mit Traumafolgen zutun hat welche Auswirkungen Trauma auf das Gefühl von Sicherheit hat dass Meditation nicht allen Menschen guttut warum positive Affirmationen frustrierend sein können dass Schutzmechanismen stärker sind als der Wille dass pushende Mindsets überfordernd sein können was kathartische Methoden sind und wie sie retraumatisieren können
S1 Ep 73Trauma und Beziehung
#73 Ich glaube, dass es unglaublich wichtig ist, dass wir als Menschheit mehr Verständnis dafür entwickeln, wie Trauma auf Bindungsebenen und in Paardynamiken hineinwirkt. Sowohl in Beziehungen auf der partnerschaftlichen Ebene als auch zwischen Eltern und Kindern und in anderen Beziehungen. In meiner Praxis berate ich als systemische Paartherapeutin auch Paare. Im Laufe der Jahre habe ich immer mehr darüber gelernt, wie Trauma in die Beziehungsebenen hineinwirkt. Wenn man nichts von Trauma-Dynamiken weiß, wenn man die Psychodynamik von Traumafolgen nicht kennt oder grundlegendes darüber nicht verstanden hat, dann interpretiert man viele Dinge einfach anders. Leider bedeutet das dann häufig, dass man an der Verhaltensebene hängen bleibt. Dass man versucht über Verhaltensveränderungen Dinge zu lösen und Partnerschaften zu verändern. Doch das gelingt leider nie, wenn Trauma im Hintergrund schwingt. Denn um das zu verändern, was durch Trauma-Dynamiken in Partnerschaften passiert, braucht es ein wirkliches, tiefes Verstehen für die verletzte Seele, die verletzte Psyche, die ungelösten Emotionen und die Schutz- und Verarbeitungsstrategien, die sich daraus ergeben. Das klingt jetzt erst einmal kompliziert und es ist tatsächlich komplex, aber ich werde in dieser Folge versuchen die einfachsten Prinzipien herauszuarbeiten, die wichtig sind, um diese Dynamiken zu verstehen. In dieser Folge erfährst Du: wie wichtig das Verstehen von Trauma-Dynamiken ist wie Unterbewusstsein Kompensationsstrategien Beziehungen steuern wie wichtig es ist, Trigger und automatischen Schutzreaktionen zu entschlüsseln warum sich traumatisierte Personen eine/n traumatisierte/n Partner/in suchen dass Beziehung auch Heilung bedeuten kann
S1 Ep 72Woran erkenne ich, ob ich traumatisiert bin?
#72 Die Frage „Woran erkenne ich, dass ich traumatisiert bin?", zeigt im Grunde, dass das Thema Trauma, trotz der vielen Worte, die darum gemacht werden, noch nicht wirklich so klar und greifbar ist, wie man es sich wünschen würde. Die meisten Menschen glauben immer noch, dass man nur dann traumatisiert wird, wenn man einen ganz schrecklichen bewaffneten Überfall erlebt hat, eine Vergewaltigung oder eine Naturkatastrophe, aber das ist nicht so (dazu in den anderen Folgen mehr). Menschen, die sich mit sich selbst beschäftigen, die beginnen sich mit sich selbst auseinanderzusetzen, die vielleicht Therapieerfahrung haben oder auch Persönlichkeitsentwicklung anstreben und irgendwie nicht zu den Erfolgen kommen, die sie sich wünschen, stellen sich oft die Frage, ob es sein könnte, dass sie traumatisiert sind. Es gibt auch die Fragen „Ich erinnere mich nicht an meine Kindheit, kann es sein, dass ich traumatisiert bin?", oder „Ich habe Probleme in meinen Beziehungen, ist es vielleicht ein Trauma, was da wirkt?". Deswegen ist diese Frage wichtig und ich möchte versuchen ganz differenziert darauf einzugehen. In dieser Folge erfährst du: • Welche Symptome auf ungelöstes Trauma hinweisen können • Was eine Posttraumatischen Belastungsstörung mit sich bringt • Was Flashbacks sind • Dass Traumafolgen sich vor allem in deinen Beziehungen zeigen • Dass dein Körper nicht vergisst • Was dein Nervensystem mit der Fähigkeit zur Selbstregulation zu tun hat
S1 Ep 71(Spirituelle) Missverständnisse, die Dir Dein Jahr verderben können
#71 Hier kommt neues Lauschmaterial! Es gibt so manche Dinge in der psychospirituellen Szene, die im Zusammenhang mit Trauma ein komplett verheerendes Wirkungsfeld entfalten. Die zu so schrägen Missverständnissen führen können, dass sich besonders Menschen, die Trauma tragen, in diesen, teilweise nach Allgemeinplätzen klingenden Aussagen, nur missachtet fühlen können. Manchmal ist es jedoch so, dass man das als traumatisierter Mensch selbst noch gar nicht so empfindet und sich dann durch so manche spirituelle Sichtweise unter Druck setzt. Deswegen ist es mir so wichtig darauf einzugehen. Ich möchte das gerne in dieser Neujahrsfolge machen, um dich zu unterstützen oder etwas Unterstützendes anzubieten, um das neue Jahr in einer Haltung zu beginnen, die zu deiner eigenen Natur passt. Ich möchte dich anregen und einladen, egal ob du Trauma trägst oder nicht, dich für das neue Jahr in eine Haltung zu begeben, die mit Wahrhaftigkeit verbunden ist. In der deine Wahrhaftigkeit Platz findet. Eine innere Haltung, in der deine Natur vorkommt. In dieser Folge erfährst Du: dass so manche spirituellen Weisheit verheerende Auswirkungen haben kann wie wichtig es ist, zu differenzieren dass Vergebung keine Universallösung ist dass das sogenannte Ego deine Wertschätzung verdient hat mit welcher Ausrichtung und inneren Haltung du wirklich du selbst sein kannst Ich wünsche Dir viel Freude und Inspiration beim Lauschen! Was für spirituelle Missverständnisse kennst Du?
S1 Ep 70Wieso Kämpfen nicht zu Frieden führt
#70 Die Zeit vor dem Jahreswechsel, vor Weihnachten ist immer eine besondere Zeit. Eine Zeit, in der die meisten Menschen bewegter oder mehr in Bewegung sind, als sie sich wünschen. Es scheint fast so als würden die meisten Menschen noch einmal so richtig Gas geben, damit das mit der Einkehr auch richtig spürbar wird. Denn wenn man von 150 auf 50 runter kommt, fühlt es sich vielleicht schon nach Einkehr an ;-) . Nimm Dir doch mal genau diesen Moment, einmal nachzuspüren, was du spontan fühlst, wenn du dich fragst, in welcher Energie du dieses Jahr verbracht hast. Mit welcher Energie bist du durch das Jahr gegangen? Bist du eher getanzt, geschwebt, geglitten? Oder auch gestolpert und gerast oder gestrudelt? Vielleicht waren es auch ganz unterschiedliche Phasen. Vielleicht bekommst du so ein Gefühl, einen Eindruck, welche Energie dein Jahr begleitet hat. Und auch, was für eine Energie du in dir gepflegt hast. Ob du dich eher auf das Außen orientiert hast oder auch auf deine Bedürfnisse. Es wird Zeit für Einkehr und Sammlung! In dieser Folge erfährst Du: wie wichtig Pausen für inneres Wachstum sind wieso Integration die Lösung ist wie Du Dich kraftvoll auf das neue Jahr ausrichten kannst dass Du ein Wunder bist Außerdem findest Du auf meiner Webseite die zwei wohltuenden Meditationen zu dieser Folge!
S1 Ep 69Wie erleuchtet Du bist, merkst Du, wenn Du Deine Familie triffst
#69 Nirgendwo anders zeigen sich innere Diskrepanzen deutlicher als im Zusammensein mit der Familie, mit Familienmitgliedern oder im Familiensystem. Es gibt diesen Spruch „Wenn du denkst, du seist erleuchtet, dann verbringe eine Woche mit deiner Familie." Als ich den zum ersten Mal gehört habe, musste ich wirklich schallend lachen. Ich dachte, das ist so wahr, dass es schon wieder phänomenal ist! In meiner Praxis ist die Zeit vor Weihnachten, die übrigens schon ungefähr im Oktober beginnt, ziemlich reich gefüllt mit dem Thema Weihnachten und Familie. Da kommen dann solche Fragen auf: „wie soll es gehen, diese Familie zu sehen? Soll ich überhaupt hingehen? Wenn ja, wie lange soll ich hingehen?". Natürlich birgt das Familienfeld, gerade an Weihnachten, eine ganze Menge Zündstoff für Konflikte, und zwar im Äußeren, wie auch im Inneren. Das bewegt mich jedes Jahr wieder. In dieser Folge erfährst Du: wieso das Familiensystem so sehr alte Muster triggert was Selbstbilder damit zu tun haben wieso Deine Inneren Anteile eine klare Adresse brauchen wie Du mit Deinen Inneren Anteilen umgehen kannst, um Trigger abzubauen
S1 Ep 68Wieso es so wichtig ist dem Prozess zu vertrauen
#68 Was bedeutet Heilung? Als Heilpraktikerin und Traumatherapeutin bin ich viel mit Menschen zusammen, die auf einem Heilungsweg sind, die also losgegangen sind, um Heilung zu finden. Ich stelle immer wieder die Frage: „Was bedeutet Heilung für dich?". Die Antwort auf diese Frage ist hochindividuell, interessant und meistens auch ein großer Teil der Therapie. Für manche Menschen bedeutet Heilung spontan Freiheit von Symptomen. Die Freiheit von Symptomen ist natürlich ein sehr wünschenswerter Zustand, wofür wir z.B. in der Traumatherapie viel tun. Es ist wichtig, Symptomfreiheit anzustreben aber Symptomfreiheit mit Heilung gleichzusetzen, greift zu kurz. Der Zustand des Heilseins ist in meinen Augen ein Zustand der tiefen Verbundenheit mit dir selbst. Und ein Zustand, in dem du weißt, dass du so wie du bist, egal ob noch Symptome da sind oder nicht, in deinem tiefsten Innern unversehrt bist In dieser Folge erfährst Du: was Heilung in meinen Augen ist dass Heilungsprozesse in Zyklen verlaufen dass es Scheinlösungen gibt, die nicht nachhaltig sind dass Symptomfreiheit nicht gleich Heilung ist was kritische Punkte in einem Heilungsprozess sind welche innere Haltung Dich unterstützt
S1 Ep 67Inspiriert im Gespräch mit Veit Lindau
#67 Ich hatte die große Freude, Veit Lindau für meinen Podcast zu einem Gespräch zu treffen. In wunderschöner Atmosphäre mit Blick über das herbstgoldene Baden Baden, haben wir ein paar wichtige Themen bewegt und ich freue mich sehr, wenn auch Du von dieser Begegnung mit einem warmen Gefühl im Herzen berührt und zu wachen Ideen in Deinem Kopf inspiriert wirst! Veit Lindau versteht sich als liebevoller Cultural Provocateur, achtsamer Businesspunk und Freigeist. Er gilt im deutschsprachigen Raum als Experte für eine integrale Selbstverwirklichung des Menschen. Gemeinsam mit seiner Frau Andrea hat er zwei große Life Coaching Communities aufgebaut, wo schier unzählige wertvolle Onlinekurse und Inspirationen zur Verfügung stehen. Veit tourt das ganze Jahr über mit seinen Vorträgen und Workshops durch die Lande und bewegt viele Menschen tief in ihren Herzen. Zentralen Themen seines Wirkens sind Selbsterkenntnis, Berufung und Beziehung worüber er leidenschaftlich gern Bücher schriebt, von denen Du vielleicht den einen oder anderen Bestseller wie „Heirate dich selbst" kennst. Mit Veit zu reden war ein großes Vergnügen für mich. Er strahlt eine heitere Ruhe und Kraft aus, die einfach gut tun. Wir haben über die Wirkungen von unterdrückten Gefühlen, traumatischen Erlebnissen und vermeintlichen Abkürzungen gesprochen und auch darüber, was wir alle brauchen, um zu heilen und die zu sein, die wir wirklich sind. In dieser Folge erfährst Du: dass Empathie für Dich selbst der Schlüssel zu heilsamen Prozessen ist dass es keine Abkürzungen in Heilungsprozessen gibt dass der schnellste Weg zur Heilung der in die Tiefe ist was für eine Kraft das „Ja" zu dem was da ist, hat wie Vergebung gelingen kann, ohne dass sie Grenzen verletzt wie wichtig es ist, Raum und Zeit zu geben für die Rhythmen und Zyklen der Heilung

S1 Ep 66Trauma durch Diagnose
#66 Diese Folge widmet sich einem komplexen, schwierigen und emotionalen Thema. Es geht um den Umgang mit fatalen, vielleicht tödlichen Diagnosen. Dabei handelt es sich um eine spezielle Art der Traumatisierung und um zahlreiche Fragen wie man damit umgehen kann. Eine schwere Diagnose zu erhalten und damit konfrontiert zu sein, eine Krankheit zu haben, die möglicherweise unheilbar ist, ist eine ganz spezielle Art der Traumatisierung. Sowohl für die Betroffenen als auch für die liebenden Angehörigen oder Freunde. Eine medizinische Diagnose zu erhalten bedeutet in aller Regel mit etwas konfrontiert zu sein, was man zunächst überhaupt nicht einordnen kann. Wenn man nicht gerade selbst MedizinerIn ist, steht man vor einem Feld, was vollkommen unbekannt und unvertraut ist. Das, was sich dann natürlich als erstes einstellt ist eine unbeschreibliche Angst. Eine totale Überforderung und ganz oft auch das Gefühl schrecklicher Ohnmacht.

S1 Ep 65Inspiriert im Gespräch mit Anchu Kögl
#65 Ich freue mich, Dir heute wieder einen inspierenden Gesprächspartner vorstellen zu dürfen! Anchu Kögl ist Autor, Coach und YouTuber, er gibt „Tipps um besser zu denken, besser zu handeln und besser zu leben". Seine Themenfelder erstrecken sich von Mindset über Ziele und Motivation bis hin zu Emotionen und Glück. Anchus Lebenslauf ist sehr inspirierend und geprägt von Freiheit und Selbstbestimmung. Nach 5 Jahren pausenloser Weltreise lebt er nun seit einiger Zeit auf Zypern. Anchu hat mehrere Bücher geschrieben, und führt einen großen, sehr erfolgreichen Blog. Ich habe mit Anchu über Integrität, Werte, innere Haltung, Verantwortung und noch viel mehr gesprochen. In dieser Folge erfährst Du: wieso es so wichtig ist, ins Tun und in die Sichtbarkeit zu kommen warum Eigenverantwortung eine so wichtige Kraft ist was der große Unterschied ist, zwischen kurzfristigem Glück und nachhaltiger Zufriedenheit dass Du andere ermutigst, sich zu öffnen, wenn Du Dich berührbar und verletzlich zeigst dass der Selbstoptimierungsgedanke die Sucht nach mehr von außen nach innen verlagert dass Akzeptanz eine Haltung und keine Methode ist, um in Fülle zu sein

S1 Ep 64Selbstzweifel verstehen und transformieren
#64 Auf vielfachen Wunsch habe ich eine Folge zum Thema Selbstzweifel für dich aufgenommen. Selbstzweifel sind dir vermutlich nicht unbekannt. Auch ich denke, es gibt niemanden auf diesem Planeten, der nicht schon einmal Selbstzweifel erlebt hat oder im Erwachsenenleben immer mal wieder von Selbstzweifeln berührt wird. Selbstzweifel ist eine Qualität, ein Gefühl, ein Zustand, und kann eine starke Wirkung haben. Selbstzweifel kann zermürben und angstvoll sein, er kann einen regelrecht erstarren lassen. Manchmal können dich Selbstzweifel dazu bringen, dich zu etwas Neuem aufzuschwingen und Grenzen zu überschreiten. Wenn ich von Selbstzweifel spreche, spreche ich eigentlich von einem Selbstwertthema. Ein Gefühl, was sehr mit dem Selbstwertgefühl verknüpft ist. Deswegen möchte ich gerne mit dir beleuchten, wie Selbstzweifel entstehen, aus welcher Ebene sie kommen und wovon sie genährt werden. In dieser Folge erfährst du: wie Selbstzweifel entstehen was für Arten von Selbstzweifel es gibt welche inneren Anteile damit verbunden sind was (früh-)kindliche Prägungen und Bindungstrauma damit zu tun haben wie Du Selbstzweifeln begegnen und sie transformieren kannst

S1 Ep 63Dissoziation - Rettung und Bürde
#63 In dieser Folge geht es um das Thema Dissoziation. Ein interessantes Wort und ein noch viel interessanteres Phänomen. Ich möchte dir erklären, was Dissoziation ist, welche Formen und Arten von Dissoziation es gibt, was die schwierigen und leidvollen Seiten der Dissoziation sind, und was das mit Trauma zu tun hat. Anschließend möchte ich dir erklären, wie man mit Dissoziation im eigenen Leben umgehen kann. Es gibt unterschiedliche Grade und Arten von Dissoziation. Die verschiedenen Arten haben wiederum unterschiedliche Aufgaben und deswegen auch unterschiedliche Wirkungen auf unser Erleben und Leben. Das Wort Dissoziation lässt sich am besten verstehen, wenn man sich klar macht, dass es das Gegenteil von Assoziation ist. Assoziation bedeutet, ganz einfach gesagt, Verbindung oder Verknüpfung herstellen und erschaffen. Unser Gehirn funktioniert sehr gerne, indem es Assoziationen verknüpft. Das macht es uns sowohl einfacher zu verstehen und uns zu orientieren, als auch Zusammenhänge zu erfassen. Das Gegenteil ist also Dissoziation, das Entkoppeln von Zusammenhängen. Dissoziation ist zuallererst und ganz übergeordnet eine Fähigkeit unserer Neurobiologie, die unglaublich wichtig ist und eine großartige Schutzfunktion darstellt oder ganz schlicht die Möglichkeit gibt, einfacher zu leben. In diese Folge lernst Du: was Dissoziation ist wieso sie eine großartige Fähigkeit ist dass Dissoziation etwas völlig normales ist warum Dissoziation bei Trauma rettend ist wie Du leidvolle Seiten der Dissoziation betrachten und ihnen begegnen kannst Ich wünsche Dir viel Freude und Inspiration beim Lauschen.Hier kommt neues Lauschmaterial In dieser Folge geht es um das Thema Dissoziation. Ein interessantes Wort und ein noch viel interessanteres Phänomen. Ich möchte dir erklären, was Dissoziation ist, welche Formen und Arten von Dissoziation es gibt, was die schwierigen und leidvollen Seiten der Dissoziation sind, und was das mit Trauma zu tun hat. Anschließend möchte ich dir erklären, wie man mit Dissoziation im eigenen Leben umgehen kann. Es gibt unterschiedliche Grade und Arten von Dissoziation. Die verschiedenen Arten haben wiederum unterschiedliche Aufgaben und deswegen auch unterschiedliche Wirkungen auf unser Erleben und Leben. Das Wort Dissoziation lässt sich am besten verstehen, wenn man sich klarmacht, dass es das Gegenteil von Assoziation ist. Assoziation bedeutet, ganz einfach gesagt, Verbindung oder Verknüpfung herstellen und erschaffen. Unser Gehirn funktioniert sehr gerne, indem es Assoziationen verknüpft. Das macht es uns sowohl einfacher zu verstehen und uns zu orientieren, als auch Zusammenhänge zu erfassen. Das Gegenteil ist also Dissoziation, das Entkoppeln von Zusammenhängen. Dissoziation ist zuallererst und ganz übergeordnet eine Fähigkeit unserer Neurobiologie, die unglaublich wichtig ist und eine großartige Schutzfunktion darstellt oder ganz schlicht die Möglichkeit gibt, einfacher zu leben. In diese Folge lernst Du: was Dissoziation ist wieso sie eine großartige Fähigkeit ist dass Dissoziation etwas völlig normales ist warum Dissoziation bei Trauma rettend ist wie Du leidvolle Seiten der Dissoziation betrachten und ihnen begegnen kannst Ich wünsche Dir viel Freude und Inspiration beim Lauschen und freue mich auf Deinen Kommentar! Was nimmst Du mit aus dieser Folge? Hast Du Fragen?

S1 Ep 62#62 Selbstbestimmt trotz Angst
Heute geht es um das große Thema Angst. Ich möchte mich einer ganz speziellen Facette bzw. Sichtweise widmen und zwar der Frage, wie du selbstbestimmt leben kannst, wenn du Ängste hast. Ich werde Dir erklären, wie du Angst verstehen kannst und was für unterschiedliche Arten von Angst es gibt. Ich möchte dich unterstützen, aus diesem Verständnis heraus noch mehr in deine Selbstermächtigung zu kommen. In dieser Folge erfährst Du: dass es verschiedene Arten von Angst gibt wieso Angst so körperlich ist warum Du nie angstfrei sein wirst warum manche Ängste sich verselbstständigen was Du tun kannst, um mit Ängsten umzugehen Ergänzend zu dieser Folge schau Dir die Aufzeichnung des letzten online Transformations-Meditationsabends an „wie Du mit (alten) Ängsten umgehen kannst". Ich wünsche Dir viel Freude und Inspiration beim Lauschen!

S1 Ep 61Inspiriert im Gespräch mit Glücksministerin Gina Schöler
#61 Inspiriert im Gespräch mit Glücksministerin Gina Schöler Bist Du glücklich? Was macht Dich glücklich? Und wie erlebst Du Glück? Ich hatte eine beglückende Begegnung mit der Glücksministerin Gina Schöler, die ich zu einem Podcast- Interview in meiner Akademie begrüßen durfte. Fühle Dich eingeladen, es Dir z. B. mit einer Tasse Tee und einem Stück Kuchen gemütlich zu machen und Dich mit Gina und mir auf's Sofa an den Kamin zu setzen. Gina Schöler ist eine wunderbar strahlende Persönlichkeit. Aus ihren Augen funkelt es lebendig und neugierig. Das passt hervorragend zu ihrem Beruf, den sie sich selbst erschaffen hat: Gina ist (selbsternannte) Glücksministerin und führt sehr erfolgreich das „Ministerium für Glück und Wohlbefinden". Sie hält international Vorträge, gibt Workshops, Events und Coachings zu den Themen Glück, Zufriedenheit, Positive Psychologie, seelische Gesundheit und Lebensgestaltung. Außerdem ist sie Autorin des wunderbar inspirierenden Buches "Das kleine Glück möchte abgeholt werden", das 2016 im Campus Verlag erschienen ist. Gina will mit ihrem schöpferischen und bunt-kreativen Tun dazu zu ermutigen, „das Glück selbst in die Hand zu nehmen und gemeinsam das gute Leben zu erarbeiten und greifbar zu machen." Erklärtes Ziel ist es, das „Bruttonationalglück" zu steigern. Und das, was daraus wächst, ist eine positive Bewegung. In dieser Folge erfährst Du: wer die Glücksministerin Gina Schöler ist und welche Werte ihr am Herzen liegen was das Ministerium für Glück ist dass es keine Glücksrezepte gibt, und warum das gut ist wieso Verbundenheit so unverzichtbar für Glück ist dass Glück kein To Do ist wie Du mit spielerischen Experimenten Deine Wahrnehmung beeinflussen kannst wie wichtig es ist, aus der Theorie ins Handeln zu kommen

S1 Ep 60Durch Mut zu innerem Wachstum
#60 Durch Mut zu innerem Wachstum In dieser Folge geht es um Mut, um Mut als eine Fähigkeit, Mut als eine Kraft und auch als Bereitschaft zu innerem Wachstum. Mut als ein Schlüssel, um aus festgefahrenen Gedankenmustern und Verhaltensmustern herauszukommen. Mut um zu wachsen, Mut um immer mehr das eigene Wesen auszudrücken. Es geht auch darum, zu verstehen, wie Mut helfen kann, aus den Folgen von Traumatisierungen heraus zu heilen. Wenn du Traumatisierung in deiner Biografie hast, kann es sein, dass Angst als ein subtiles Gefühl immer mitschwingt. So können innerlich Konzepte entstehen über dich, über die Welt und über Menschen, die von Angst motiviert sind. Beispielsweise das Konzept „Die Welt ist ein gefährlicher Ort", „Menschen sind gefährlich und nicht vertrauenswürdig" oder „Ich bin nie in Sicherheit". Ein traumatisierter Mensch hat es also gar nicht so leicht, mutig zu sein, denn der Mut, den er aufbringen müsste, müsste größer sein, als die Gesamtheit der eigenen Lebenserfahrung. In dieser Folge erfährst Du: was Mut für eine Aufgabe hat dass es zwei Arten von Mut gibt was Mut mit Deinen Werten zu tun hat wieso es schwierig ist, mutig zu sein, wenn man traumatisiert ist wie Du Mut schöpfen und entfalten kannst wie Du durch Mut heilsame Bewegungen anstoßen kannst

S1 Ep 59Durch Verantwortung zur Selbstbestimmung
#59 Durch Verantwortung zur Selbstbestimmung Wie gelingt ein selbstbestimmtes, selbstwirksames und erfülltes Leben? Ich bin überzeugt, dass essenzielle Zutaten zum Gelingen Verantwortung und Selbstverantwortung sind. Worte, die nicht unbedingt bei jedem positive Assoziationen wecken. Verantwortung ist die Bereitschaft, für die Konsequenzen die sich aus den eigenen Handlungen und Kreationen ergeben, einzustehen. Und dieses Thema wird oft sehr missverstanden! Verantwortliches Handeln hat zutiefst etwas zu tun mit den eigenen Werten für die man einsteht und zu denen man sich bekennt. Das Maß an Verantwortung was Du in Deinem Leben übernimmst, drückt aus, wie sehr Du zu Deinen Werten stehst. Außerdem hast Du durch Deine Eigenverantwortung die Kraft, Dich aus alten Opferrollen und Verstrickungen zu lösen. Klingt das nicht attraktiv? ;-) In dieser Folge erfährst Du: was Verantwortung für eine Kraft ist wieso Menschen Verantwortung scheuen wie Du Verstrickungen lösen kannst dass Eigenverantwortung eine transformierende und heilsame Kraft hat

S1 Ep 58Ohnmacht in Zeiten der Wandlung
#58 Ohnmacht in Zeiten der Wandlung Wie können wir Ohnmacht begegnen in Zeiten, in denen wir mit Dingen konfrontiert werden, die so überwältigend erscheinen, wie steigende Meeresspiegel und sterbende oder brennende Wälder? Scheinbar leben wir in einer Zeit, in der nach und nach etwas ins kollektive Bewusstsein vordringt, das sehr wichtig ist: Wir sitzen in einem Boot, wir haben für dieses Boot und für einander eine Verantwortung. Was könnte eine konkrete Antwort auf diese Geschehnisse sein? Viele Menschen erleben zur Zeit Frustration und Ohnmacht, weil sie das Gefühl haben, nichts tun zu können. Gerade im Angesicht des Hasses und der Verleumdung. Aggressive Begegnungen nehmen zu und das beschwert das Herz. Doch es gibt auch gute Nachrichten... In dieser Folge erfährst Du: was Ohnmacht ist was es braucht, um Ohnmacht zu überwinden wieso deine Vision dafür so wichtig ist dass Du immer einen unterschied machst

S1 Ep 57Körper und Trauma
#57 Körper und Trauma So viele Menschen leiden unter körperlichen Symptomen, die ohne einen medizinischen Befund sind. Wir leben in einer Gesellschaft, die den Körper als Wesen nicht wirklich wertschätzt. Er hat zu funktionieren, dass er altert bringt unerwünschte Makel, und auf den Körper zu hören ist etwas, was so mancher Mensch erst (wieder) lernen muss. Was hat das mit Trauma zu tun? In dieser Folge erfährst Du: was Trauma mit dem Körper macht Wieso es mit Trauma schwerer ist, den Körper zu lieben was das Gedächtnis damit zu tun hat was Schmerzen ohne Befund bedeuten könnten was helfen kann, die Beziehung zu Deinem Körper zu heilen Ich wünsche Dir erhellende Inspiration beim Lauschen! Wie geht es Dir mit Deinem Körper- seid Ihr ein gutes Team? Und hier habe ich noch ein Geschenk für Dich! Hole Dir Deinen 12 Tage Transformationsprozess kostenlos in Dein Postfach! An 12 Tagen wirst Du mit einer Audiobotschaft und einer kleinen Transformationsaufgabe von mir begleitet. Schau mal hier und trage Dich ein! https://verenakoenig.de/12tage Ich freue mich auf Dich! Wenn Dir der Podcast gefällt, freue ich mich über ein "Daumen hoch" oder einen Kommentar und ganz besonders, wenn Du ihn teilst. Danke! Mehr Meditationen und Podcasts findest Du unter https://verenakoenig.de und bei iTunes

S1 Ep 56Einsamkeit und Trauma
#56 Einsamkeit und Trauma Einsamkeit ist das Gegenteil von Verbundenheit. Einsamkeit ist viel mehr ein Zustand als ein Gefühl. Dieser Zustand beinhaltet z.B. Gefühle von Nicht-Dazugehören, sich abgeschnitten fühlen, nicht teilhaben können, unwichtig sein, Sinnlosigkeit, nicht wissen, wie man sein soll, damit man sich zugehörig fühlen kann, Traurigkeit, Hilflosigkeit, Depression und Ohnmacht. Einsamkeitsgefühle gehören zu den aller schlimmsten Gefühlen im menschlichen Gefühlsspektrum. Und das besonders besondere: Man kann sie auch fühlen, wenn man unter Menschen ist. In dieser Folge erfährst Du: was chronische Einsamkeit ist was Einsamkeit mit Trauma zu tun hat was Dein Nervensystem damit zu tun hat was helfen kann, um Einsamkeit zu überwinden Ich wünsche dir viel Freude und Inspiration beim Lauschen! Und hier habe ich noch ein Geschenk für Dich! Hole Dir Deinen 12 Tage Transformationsprozess kostenlos in Dein Postfach! An 12 Tagen wirst Du mit einer Audiobotschaft und einer kleinen Transformationsaufgabe von mir begleitet. Schau mal hier und trage Dich ein! https://verenakoenig.de/12tage Ich freue mich auf Dich! Wenn Dir der Podcast gefällt, freue ich mich über ein "Daumen hoch" oder einen Kommentar und ganz besonders, wenn Du ihn teilst. Danke! Mehr Meditationen und Podcasts findest Du unter https://verenakoenig.de und bei iTunes