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Butscha-Massaker: Gehören Kriegsverbrechen zur russischen Taktik?
Das Grauen des Massakers, das russische Soldaten in Butscha angerichtet haben, wird immer deutlicher nachvollziehbar. Nachrichtendiensten ist es nun gelungen, Funksprüche des russischen Militärs abzuhören, in denen die Gräueltaten beschrieben werden. Aus ihnen geht auch hervor, dass das Massaker offenbar Teil der russischen Kriegstaktik war. Passiert in anderen Gebieten der Ukraine also womöglich gerade ähnlich Schreckliches wie in Butscha? Wer ordnet diese Kriegsverbrechen an? Und arbeiten die russischen Truppen schon daran, Gräueltaten wie diese in Mariupol zu vertuschen? Gerüchte über transportable Krematorien liefern jedenfalls Hinweise darauf. Antworten auf diese Fragen liefert Fabian Sommavilla aus dem Außenpolitikressort des STANDARD.
Ukraine-Krieg: Sind UNO und Diplomatie gescheitert?
Das Massaker im ukrainischen Butscha hat der Welt den Schrecken des russischen Angriffskriegs in der Ukraine noch bewusster gemacht. Der Westen reagiert weiterhin nicht militärisch, und auch die wirtschaftliche Sanktionsschraube kommt nur langsam ins Drehen, aber in der Diplomatie gibt es ein Erdbeben. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat den UN-Sicherheitsrat scharf kritisiert und will Russland dort am liebsten ausschließen – kein leichtes Unterfangen. Einfacher ist die Ausweisung von russischen Diplomatinnen und Diplomaten, viele EU-Länder haben das bereits getan. Österreich will da dezidiert nicht mitziehen. Aber was bedeutet es eigentlich, wenn ein Land diplomatisches Personal ausweist? Warum will Österreich das nicht tun? Und trifft Selenskyj mit seiner Kritik an der Diplomatie der Vereinten Nationen einen wunden Punkt? Darüber sprechen Manuel Escher und Gianluca Wallisch aus dem Außenpolitikressort des STANDARD.
Wie betrunkene Bodyguards Nehammer unter Druck bringen
Bundeskanzler Karl Nehammer von der ÖVP hat in einer Pressekonferenz am Montag scharfe Worte gefunden: Er kritisiert die oppositionelle SPÖ für eine parlamentarische Anfrage, in der auch ein Schreiben eines anonymen Polizeibeamten veröffentlicht wird. Darin geht es um einen Autounfall, den zwei betrunkene Personenschützer von Nehammer und seiner Familie verursacht haben sollen. Der Kanzler besteht aber darauf: Die Personenschützer hätten nach Dienstschluss in ihrer Freizeit getrunken, erst dann sei der Unfall passiert. Dem widerspricht aber der anonyme Briefverfasser. Was wissen wir also wirklich über die betrunkenen Beamten und ihren Unfall? Welche weiteren Vorwürfe erhebt der anonyme Briefverfasser gegen die Nehammers? Und hat die SPÖ mit dieser Veröffentlichung eine Grenze überschritten? Antworten liefert Michael Völker, Leiter des innenpolitischen Ressorts des STANDARD.
Massaker von Butscha: Was tun gegen russische Kriegsverbrechen?
Aus Butscha, einem Vorort der ukrainischen Hauptstadt Kiew, erreichen uns seit dem Wochenende schreckliche Bilder: Russische Soldaten sollen dort Zivilisten ermordet haben. Tote liegen in den Straßen, mehrere hundert Menschen wurden in Massengräbern verscharrt. Auch aus anderen nun von der ukrainischen Armee befreiten Orten rund um Kiew wird von Gräueltaten der russischen Truppen berichtet. Was ist in Butscha genau passiert? Sind diese Bilder erst der Anfang? Und kann der Westen angesichts solch offensichtlicher Kriegsverbrechen weiter zuschauen? Darüber spricht Außenpolitikredakteur Florian Niederndorfer.
Inflationsrekord: Zahlen auch wir den Preis der Sanktionen?
Die Inflation in Österreich ist so hoch wie seit über 40 Jahren nicht mehr. Egal ob beim Tanken, beim Heizen oder im Restaurant – der Preisanstieg ist in fast allen Lebensbereichen zu spüren. Der größte Faktor dahinter: der Krieg in der Ukraine. Aber sind es auch die Sanktionen des Westens gegen Russland, die nun die Inflation in Europa und den USA befeuern? Fallen diese wirtschaftlichen Maßnahmen dabei womöglich trotzdem noch immer zu lasch aus? Und: Was hat es mit der drohenden Gefahr einer Stagflation auf sich? Antworten liefern András Szigetvari und Andreas Danzer aus dem Wirtschaftsressort des STANDARD.
Amtsmissbrauch und Geheimnisverrat? Die Fälle Sobotka und Fuchs
Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft verdächtigt ÖVP-Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka des Amtsmissbrauchs – vulgo Korruption. Und das, obwohl Wolfgang Sobotka aktuell dem ÖVP-Korruptions-Untersuchungsausschuss vorsitzt. Kann sich Sobotka trotz dieser Vorwürfe als Ausschussvorsitzender halten? Antworten liefert Innenpolitikredakteur Fabian Schmid. Ebenfalls ins Visier der Behörden geriet der Leiter der Oberstaatsanwaltschaft Wien, Johann Fuchs. Seine Suspendierung wurde über ebenjenen U-Ausschuss bekannt. Der Grund für seine Freistellung: Die Staatsanwaltschaft Innsbruck klagt ihn wegen Falschaussage und Geheimnisverrats an. Was steckt dahinter und was sagt die Anklage gegen Fuchs über die Justiz in Österreich aus? Antworten liefert Jan Michael Marchart, ebenfalls aus dem innenpolitischen Ressort des STANDARD.
Schuldspruch für Ibiza-Drahtzieher: Ein gerechtes Urteil?
Ibiza-Drahtzieher Julian Hessenthaler ist heute, Mittwoch, am Landesgericht St. Pölten zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Angeklagt war Hessenthaler nicht wegen des Ibiza-Videos, sondern wegen Drogen- und Urkundendelikten. Er selbst bekräftigte allerdings stets, dass ihm dabei etwas angehängt werden sollte. Wegen welcher Delikte muss Hessenthaler nun ins Gefängnis? Was hat das alles mit dem Ibiza-Video zu tun? Und was ist dran an den Zweifeln an den Ermittlungen und dem Prozess gegen Hessenthaler? Darum geht es in dieser Folge.
Wie tief steckt Österreich im russischen Spionage-Sumpf?
Ein möglicherweise vergifteter russischer Oligarch und neue Hinweise im Fall eines ermordeten Putin-Gegners: Allein in den vergangenen 24 Stunden haben die russischen Geheimdienste für schockierende Schlagzeilen gesorgt. Ausgerechnet in diese Zeit fällt ein Artikel in der "Financial Times", der Österreich als "Flugzeugträger" für russische Spionage bezeichnet. Wie sogar österreichische Geheimdienste und das Verteidigungsministerium darin verstrickt sein sollen, was es mit den Mord- und Giftanschlägen auf sich hat und wie mächtig und skrupellos die russischen Geheimdienste im Ausland sind – das erklären Innenpolitikredakteur Fabian Schmid und Manuela Honsig-Erlenburg, die das außenpolitische Ressort des STANDARD leitet.
Ukraine-Krieg: Woran scheitern die Friedensgespräche?
In der Türkei treffen diese Woche wieder Vertreter von Ukraine und Russland aufeinander, um über einen Frieden in der Ukraine zu verhandeln. Nicht zum ersten Mal – doch Beobachterinnen sehen einige Faktoren, die Bewegung in die Gespräche bringen könnten. So hat etwa der ukrainische Präsident Wolodomyr Selenskyj in einem Interview angedeutet, gewisse Zugeständnisse machen zu wollen. Auf der anderen Seite signalisierte auch Russland zuletzt, seine Taktik in der Ukraine zu überdenken. Ist eine Verhandlungslösung im Ukraine-Krieg in Reichweite? Wovon hängt es ab, ob ein Friedensvertrag oder zumindest ein Waffenstillstand zustande kommt? Antworten liefert STANDARD-Außenpolitikredakteur Manuel Escher.
Wie Selenskyjs Team den PR-Krieg gegen Russland gewinnt
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj spricht eindringlich in die Kamera. Das Video wirkt fast dilettantisch aufgenommen, könnte im Selfie-Modus mit dem Smartphone gefilmt worden sein. Der Präsident trägt T-Shirt und Dreitagebart. Seine Botschaft lautet im Kern: "Helft uns, helft dem ukrainischen Volk – im Kampf gegen die russischen Angreifer." Videos dieser Art sind uns mittlerweile vertraut. Sie prägen das Bild, das wir vom ukrainischen Präsidenten haben. Die ganze Welt hängt Selenskyj dabei an den Lippen, ebenso wenn er Interviews gibt oder vor Parlamentsabgeordneten spricht. Es zeigt sich: Die Ukraine leistet nicht nur auf dem Schlachtfeld erbitterten Widerstand. Aber wie entscheidend ist dieser "PR-Krieg"? Geht es dabei um Sieg oder Niederlage für das ukrainische Volk? Und welche Menschen in Selenskyjs innerem Kreis ziehen dabei die Fäden? Antworten liefert Außenpolitikredakteur Florian Niederndorfer vom STANDARD.
Militärische Analyse: Wie der Ukraine-Krieg enden könnte
In der Nacht auf den 24. Februar ließ der russische Präsident Wladimir Putin seine Armee in die Ukraine einmarschieren – seit einem Monat herrscht dort nun Krieg. Was in den ersten Tagen wie ein Blitzkrieg eines übermächtigen Aggressors wirkte, scheint mittlerweile ins Stocken geraten zu sein. Die Hauptstadt Kiew ist noch immer in ukrainischer Hand, und auch die hart umkämpfte Front im Donbass hat bisher gehalten. Welche Taktik lässt sich nach vier Wochen also in Putins Kriegsführung erkennen? Welche Fehler hat er gemacht? Und könnte die Ukraine den Krieg tatsächlich gewinnen? Darüber spricht Oberst Markus Reisner von der Theresianischen Militärakademie.
Wollen SPÖ und FPÖ Selenskyjs Rede im Parlament verhindern?
Unter tosendem Applaus hat der ukrainische Präsident Wolodomyr Selenskyj bereits vor dem US-Kongress, der israelischen Knesset oder dem deutschen Bundestag gesprochen. Seine Botschaft war im Kern immer dieselbe – helft uns im Krieg, den Russland gegen uns führt. Ob Selenskyj auch vor dem österreichischen Parlament sprechen soll – darüber ist in der heimischen Politik jetzt eine Debatte ausgebrochen. FPÖ und SPÖ sind anscheinend dagegen. Welche Gründe haben die Parteien für diese Haltung? Widerspricht ein solcher Auftritt der Neutralität? Wieso sollte Selenskyj vor dem österreichischen Parlament sprechen dürfen? Antworten liefert der Leiter des innenpolitischen Ressorts des STANDARD Michael Völker.
Schutzmacht USA? Was Biden für die Ukraine tut
US-Präsident Joe Biden reist diese Woche nach Europa. Er trifft Nato-Verbündete und besucht Polen. In die Ukraine kommt er nicht. Dennoch wird sich bei den Gipfeltreffen und Staatsbesuchen alles um den russischen Angriffskrieg dort drehen – und um die Frage, was die Welt tun kann, um ihn zu beenden. Aber: Was haben die USA als selbsterklärte Schutzmacht westlicher Demokratien eigentlich bisher getan, um der Ukraine zu helfen? Bräuchte es eine Flugverbotszone? Oder würde ein weiteres Eingreifen der USA in den Konflikt womöglich einen Weltkrieg bedeuten? Darüber spricht Eric Frey, leitender Redakteur beim STANDARD.
Wer profitiert vom Energiepaket?
Tanken und Heizen sind in Österreich so teuer wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Der Krieg in der Ukraine sorgt für eine immense Teuerung. Österreichs Regierung will nun verhindern, dass die österreichische Bevölkerung sich das normale Leben nicht mehr leisten kann. Finanzminister Magnus Brunner von der ÖVP und Klimaministerin Leonore Gewessler haben deshalb gestern, Sonntag, ein milliardenschweres Energieausgleichspaket angekündigt. Aber wohin genau fließt das Geld? Wie sozial gerecht sind die Förderungen? Und subventioniert der Staat damit indirekt die Ölkonzerne?
Krieg in der Ukraine: Was darf man (nicht) zeigen?
Videoaufnahmen und Fotos von zerstörten Häusern, sterbenden Menschen und Massengräbern – je länger der russische Angriff auf die Ukraine dauert, umso schlimmer werden die Bilder des Krieges. Wenn sie in Zeitungen, im Fernsehen und auf sozialen Medien auftauchen, fragen sich viele: Sind solche Bilder notwendig, um den Schrecken des Krieges zu zeigen? Oder überwiegt das Trauma, das sie bei den Betroffenen auslösen? Rütteln die Bilder auf – oder stumpfen wir dadurch ab? Antworten auf diese Fragen liefert die Kommunikationswissenschafterin Katharina Lobinger.
Kriegsverbrechen in der Ukraine: Was droht Putin?
Heute vor drei Wochen hat Russland die Ukraine angegriffen. Standen anfangs noch militärische Ziele im Fokus, so schlagen russische Raketen mittlerweile fast täglich in zivile Ziele ein. Die ukrainische Führung spricht von Kriegsverbrechen, die von der russischen Seite verübt werden, auch US-Präsident Joe Biden nennt den russischen Präsidenten Wladimir Putin einen Kriegsverbrecher. Aber was genau ist im Krieg eigentlich verboten? Wie können Institutionen wie der Internationale Gerichtshof gegen Kriegsverbrechen vorgehen? Und könnte der russische Präsident irgendwann tatsächlich selbst auf der Anklagebank sitzen? Antworten liefert STANDARD-Rechtsredakteur Jakob Pflügl.
Infektionsrekord und Deltakron: Wie riskant sind die Lockerungen?
Mehr als 58.000 Menschen haben sich in Österreich innerhalb von 24 Stunden mit dem Coronavirus infiziert. Das sind mehr Menschen, als in der niederösterreichischen Landeshauptstadt St. Pölten leben. Wer jetzt mit strengeren Corona-Maßnahmen rechnet, der irrt sich. Die Regierung lockert die Regeln sogar. Wie genau sich die Maßnahmen ändern, was Fachleute darüber denken und ob das angesichts der neuen Virusvariante Deltakron der richtige Weg ist, erklären Innenpolitik-Redakteurin Gabriele Scherndl und Pia Kruckenhauser, die das Gesundheitsressort des STANDARD leitet.
Wie man ukrainischen Flüchtenden am besten hilft
Fast drei Millionen Menschen sind laut UNHCR bereits vor dem Krieg in der Ukraine geflohen. Mehr als 100.000 sind bisher in Österreich angekommen, viele von ihnen allerdings in andere Länder weitergereist. Dennoch gehen Fachleute davon aus, dass immer mehr von ihnen bleiben werden. Wie wird ukrainischen Geflüchteten in Österreich jetzt geholfen? Was können Privatpersonen tun? Und wieso ist die Situation so anders als bei der großen Fluchtbewegung 2015? Antworten auf diese Fragen liefert Innenpolitik-Redakteurin Irene Brickner vom STANDARD.
Was denkt Russland über Putins Krieg?
Der Krieg in der Ukraine tobt nun schon seit über zwei Wochen. Mittlerweile sind Berichte und auch Bilder von zerstörten Wohngegenden und toten Zivilistinnen und Zivilisten trauriger Alltag. Bei der russischen Bevölkerung kommen viele dieser Nachrichten aber gar nicht an. Ein neues Gesetz zensiert die Berichterstattung. Wer wahrheitsgetreu über den Krieg in der Ukraine informiert, muss mit drakonischen Strafen rechnen. Was wissen Russinnen und Russen also über den Angriff Präsident Putins auf die Ukraine? Protestieren die Menschen dagegen? Was hat es mit dem mysteriösen "Z"-Symbol auf sich, dass immer mehr Kriegsbefürworter in Russland nutzen? Antworten liefert André Ballin, der für den STANDARD aus Moskau berichtet.
Wie Österreich so abhängig von russischem Gas werden konnte
Seit der russische Präsident Wladimir Putin die Ukraine überfallen hat, steht Österreichs Abhängigkeit von Russlands Gas stärker denn je in der Kritik. Die Frage wird immer lauter, warum Österreich sich auf diese "Gasfreundschaft" eingelassen hat. Sind daran wirklich "Austro-Oligarchen" und "Putin-Versteher" schuld, wie Insider zuletzt behaupteten? Und: Wie sehr ist die Politik darin verstrickt? Antworten liefert Günther Strobl aus dem Wirtschaftsressort des STANDARD.
Wie Putins Krieg den Hunger in der Welt befeuert
Der Krieg in der Ukraine gefährdet weltweit die Nahrungsversorgung. Das Land gehört zu den wichtigsten Getreideproduzenten. Besonders in Afrika und im Nahen Osten sind viele Länder auf ukrainisches Getreide angewiesen. Drohen dort nun Hungersnöte und politische Unruhen auszubrechen oder sich noch zu verschlimmern? Was tut die Welt, um humanitäre Katastrophen zu verhindern? Und: Wieso setzt gerade der Spitzen-Getreideimporteur China alles daran, dass die Warnungen möglichst verhalten ausfallen? Antworten liefert Johannes Dieterich, Afrika-Korrespondent des STANDARD.
Impfpflicht aufgehoben: Ein Fehler?
Die Impfpflicht ist ausgesetzt – das verkündete Verfassungsministerin Karoline Edtstadler (ÖVP) am Mittwoch. Die Entscheidung stützt sich auf den ersten Bericht der zuständigen Evaluierungskommission – das Hin und Her um die Impfpflicht könnte damit vorerst vorbei sein. Diese Entscheidung kommt an einem denkwürdigen Tag, denn am Mittwoch wurden fast 50.000 Corona-Neuinfektionen verzeichnet – so viele wie noch nie. Dazu kommt, dass seit dem vergangenen Wochenende viele Sicherheitsmaßnahmen Geschichte sind – Expert:innen machen sich bereits Sorgen vor dem nächsten Corona-Winter. Ist es angesichts dessen ein Fehler, die Impfpflicht auszusetzen? Wird sie sowieso nur verschoben? Und ist das jetzt ein Sieg für die Impfgegnerinnen und -gegner?
Wie gefährlich die Flucht für Ukrainerinnen ist
Mehr als 1,5 Millionen Menschen sind bereits vor dem Krieg in der Ukraine geflüchtet – die meisten davon sind Frauen und Kinder. Die flüchtenden Ukrainerinnen werden in ihren Zielländern größtenteils positiv aufgenommen. Doch nun mehren sich Berichte über Menschenhandel und Zwangsprostitution. Menschen in Not geraten so ins Visier von Kriminellen. Beate Hausbichler vom STANDARD erzählt, wie gefährlich die Flucht für ukrainische Frauen ist und wie sie geschützt werden könnten. Außerdem sehen wir uns heute, am Weltfrauentag, an, wie sehr Putins Krieg von toxischer Männlichkeit geprägt ist.
Fatale Abhängigkeit: Können wir auf russisches Gas verzichten?
Während der Krieg in der Ukraine unvermindert weitergeht, wird immer klarer: Europa ist abhängig von russischem Erdgas, in Österreich kommen rund 80 Prozent davon aus Russland. Österreichs Energieministerin Leonore Gewessler (Grüne) sucht nach Alternativen – sie war zuletzt mit weiteren Politikerinnen und Politikern in den Vereinigten Arabischen Emiraten, um neue Anbieter für Gaslieferungen zu gewinnen. Aber ist ein Ausstieg aus russischen Gaslieferungen überhaupt möglich? Welche Alternativen gäbe es, und wie hart würde der Boykott russischer Ressourcen heimische Haushalte und die Weltwirtschaft treffen? Darüber sprechen Günther Strobl und Eric Frey vom STANDARD.
Wie gefährlich ist der Kampf um ukrainische AKW?
In der Ukraine wurde wieder bei einem Atomkraftwerk gekämpft – das AKW Saporischschja wurde am Freitag in den frühen Morgenstunden beschossen, es kam zu einem Brand. Schon seit dem russischen Angriff auf die Atomruine von Tschernobyl geht in Europa die Angst vor einem neuen atomaren Super-GAU um, nun ist also auch noch ein aktives Kraftwerk in der Hand der russischen Angreifer. Wer hält das Kraftwerk nun am Laufen? Droht in Saporischschja eine Kernschmelze? Müssen wir uns auch in Mitteleuropa Sorgen machen? Antworten liefert Radioökologe Georg Steinhauser.
Waffen für Zivile: Fatale Hoffnung der Ukraine?
Seit einer Woche tobt in der Ukraine ein Angriffskrieg. Russische Truppen sind in das Land einmarschiert, Städte werden bombardiert, tausende Menschen sind ums Leben gekommen – viele davon Zivilisten und Zivilistinnen. Hunderttausende sind geflohen – dabei dürfen Männer das Land eigentlich gar nicht mehr verlassen. Denn ukrainische Männer im kampffähigen Alter sind dazu aufgerufen, sich am Krieg zu beteiligen. Waffen werden von den Behörden ausgegeben, Anleitungen zum Bau von Molotowcocktails von der Polizei auf Facebook geteilt. Ist das in dieser Situation vernünftig? Oder gefährdet die Regierung die Bevölkerung dadurch nur noch mehr? Und: Was hat es mit internationalen Freiwilligen auf sich, die sich angeblich zu Tausenden in die Ukraine aufmachen? Darüber sprechen Conrad Seidl und Fabian Sommavilla vom STANDARD.
Russlands Oligarchen: Können sie Putin stoppen?
Nach dem russischen Einmarsch in die Ukraine hat der Westen neben Sanktionen auch Maßnahmen gegen viele russische Superreiche beschlossen – die Oligarchen. Doch wessen Vermögen wurde genau eingefroren? Kennen die Betroffenen nicht allerhand Schlupflöcher, um ihre Schäfchen ins Trockene zu bringen? Und: Haben sie überhaupt die Macht, Putin zum Kriegsende zu bewegen? Darüber spricht Russland-Korrespondent André Ballin, der für den STANDARD aus Moskau berichtet.
Streubomben und zivile Opfer: Wie Putins Krieg eskaliert
Ein russischer Konvoi aus Militärfahrzeugen, der von Wien bis Eisenstadt reichen würde, ist unterwegs nach Kiew. Die Kolonne aus Panzern und mit Kriegsgerät bepackten Gefährten kann für Fachleute eigentlich nur eines bedeuten – ein noch größerer, vernichtender Schlag gegen die ukrainische Hauptstadt steht kurz bevor. Die Waffen, die dabei zum Einsatz kommen könnten, sind teilweise völkerrechtswidrig. Was sie so verheerend macht, erklärt Außenpolitik-Redakteurin Bianca Blei. Wie dringend Putin einen Sieg braucht, wieso der Krieg für ihn gar nicht wie geplant läuft und ob die Friedensverhandlungen an der Grenze zu Belarus tatsächlich etwas bringen könnten, erklärt Florian Niederndorfer, ebenfalls aus dem Außenpolitik-Ressort des STANDARD.
Ukraine: Wie es ist, vor dem Krieg zu flüchten
Der Krieg in der Ukraine zwingt viele Menschen zur Flucht. Laut UNHCR haben bereits rund eine halbe Million Menschen das Land verlassen, andere bringen sich innerhalb der Ukraine in Sicherheit, indem sie etwa die Ballungsräume verlassen. Denis Trubetskoy berichtet für den STANDARD aus der Ukraine. Er erzählt, wie die Situation für die Menschen im Land derzeit aussieht und wie er selbst Kiew verlassen hat, um Schutz auf dem Land zu suchen. Was wir bisher über die Ausmaße dieser Fluchtbewegung insgesamt wissen und ob auch in Österreich bereits Flüchtlinge aus der Ukraine ankommen, erzählt Gerald Schubert aus dem außenpolitischen Ressort des STANDARD. Denis Trubetskoy berichtet für den STANDARD aus der Ukraine. Er erzählt, wie die Situation für die Menschen im Land derzeit aussieht und wie er selbst Kiew verlassen hat, um Schutz auf dem Land zu suchen. Was wir bisher über die Ausmaße dieser Fluchtbewegung insgesamt wissen und ob auch in Österreich bereits Flüchtlinge aus der Ukraine ankommen, erzählt Gerald Schubert aus dem außenpolitischen Ressort des STANDARD.
Droht ein neuer Kalter Krieg?
Der russische Angriff auf die Ukraine hat die Welt, wie wir sie kennen, aus den Angeln gehoben. Stehen wir am Beginn eines neuen Kalten Krieges? Darüber spricht Thomas Mayer, er ist leitender Redakteur beim STANDARD.
Was hat Putin mit der Ukraine vor?
In der Ukraine toben Kämpfe um die Hauptstadt Kiew. Schüsse nahe des Regierungsviertels sollen gefallen sein. Und auch in anderen Regionen des Landes befinden sich die russischen Truppen auf dem Vormarsch. Was wirklich vor sich geht ist zwischen russischer Propaganda und vielen Falschmeldungen schwer einzuschätzen – wir versuchen einen Überblick zu geben. Außerdem stellen wir die Frage: Was hat Russlands Präsident Wladimir Putin eigentlich mit der Ukraine vor? Kann er sie erobern – und auch halten? Antworten liefert Außenpolitik-Redakteur Gianluca Wallisch.
Krieg in der Ukraine: Was ist passiert, wie geht es weiter?
In der Ukraine ist die Lage endgültig eskaliert. Russland hat in den frühen Morgenstunden angegriffen. Es herrscht Krieg, die Situation im Land ist chaotisch. Denis Trubetskoy berichtet für den STANDARD aus Kiew. Wie die russische Militäroperation abläuft, erklärt Brigadier Philipp Eder. Er ist Leiter der Abteilung Militärstrategie des österreichischen Bundesheers. Außenpolitikredakteur Manuel Escher weiß, wie international auf den Krieg reagiert wird und welche Schritte die EU und die USA nun gegen Russland unternehmen.
Hybrider Krieg: Putins Taktiken im Ukraine-Konflikt
Russlands Präsident Wladimir Putin erhöht weiter den Druck in der Ukraine-Krise. Er erkennt nun auch Gebiete in der Ostukraine als unabhängig an, die nicht von prorussischen Separatisten kontrolliert werden. Die USA, die EU und weitere westliche Staaten wollen die Kriegsgefahr mit Sanktionen bannen – doch Putin spielt nach seinen eigenen Regeln, die Rede ist von "hybrider Kriegsführung". Was ist damit gemeint? Und wie setzt Putin diese Taktiken in der Ukraine ein? Darüber sprechen Manuel Escher aus der STANDARD-Außenpolitik und Edition-Zukunft-Redakteur Fabian Sommavilla.
Können Sanktionen für Frieden in der Ukraine sorgen?
Russlands Präsident Wladimir Putin hat in einer Rede Montagabend die Welt in Aufruhr versetzt: Putin hat die ostukrainischen Teilrepubliken Donezk und Luhansk als unabhängig von der Ukraine anerkannt. Russisches Militär ist in die Gebiete entsandt worden. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj spricht von einem russischen Angriff auf die Unabhängigkeit der Ukraine. Nach Wochen des Säbelrasselns scheint eine Eskalation nun wahrscheinlicher denn je. Doch die USA und die Nato wollen der Ukraine bei einem russischen Einmarsch militärisch nicht zu Hilfe zu kommen. Stattdessen hat der Westen wirtschaftliche Sanktionen angekündigt. Über diese Sanktionen, wie sie Russlands Vormarsch stoppen sollen und wieso sie auch uns schaden könnten, sprechen András Szigetvari und Günther Strobl aus dem Wirtschaftsressort des STANDARD.
Ukraine-Konflikt: Was will Putin?
Seit dem Wochenende spitzt sich die Situation in der Ukraine immer weiter zu. USA und NATO rechnen damit, dass Russland jederzeit angreifen könnte. Auch Russlands Präsident Wladimir Putin reagiert, und heißt zehntausende Flüchtlinge aus dem Donbass in Russland willkommen. Gleichzeitig bleibt er dabei: Eine Invasion in der Ukraine werde es nicht geben. Aber was will Putin eigentlich erreichen? Kann ein Treffen zwischen ihm und US-Präsident Joe Biden Entspannung in dem immer weiter eskalierenden Konflikt bringen? Und: Wie würde ein russischer Angriff auf die Ukraine aussehen? Das erklären Manuela Honsig-Erlenburg, sie leitet das außenpolitische Ressort des STANDARD, und Russland-Korrespondent André Ballin.
Ukraine-Konflikt: Was wollen die USA?
US-Präsident Joe Biden rechnet mit Krieg in der Ukraine. Seit Tagen betont er: Eine russische Invasion in den nächsten Tagen sei wahrscheinlich. Der russische Präsident Wladimir Putin bleibt dagegen dabei: Es gebe keine Invasionspläne, Russland würde sogar Truppen aus dem Grenzgebiet abziehen. Was stimmt denn nun? Welche Strategie verfolgen die USA mit ihrem Alarmismus? Und wie sehr spielen wirtschaftliche Interessen in das Kräftemessen hinein? Darüber spricht Eric Frey, er ist leitender Redakteur beim STANDARD.
Omikron BA.2: Wieso die Variante Expertinnen Sorgen macht
Die Omikron-Welle ist noch nicht vorbei – insbesondere die Untervariante BA.2 macht aktuell vielen Expertinnen Sorgen. Trotzdem kehrt Österreich in gut zwei Wochen in fast allen Lebensbereichen in den Zustand von vor der Pandemie zurück. Könnte Omikron-BA.2 dem noch einen Strich durch die Rechnung machen? Welche neuen Erkenntnisse gibt es über die Subvariante – könnte sie etwa schlimmer sein als Delta? Darüber spricht Gesundheits-Redakteurin Magdalena Pötsch.
Öffnungen im März: Zu früh alles wie früher?
Die nächsten Öffnungsschritte in Österreich stehen fest – die Bundesregierung hat heute, Mittwoch, das "Frühlingserwachen" verkündet, das am 5. März kommen soll. Aber wie werden die Öffnungen genau aussehen? Und sind Öffnungsschritte bei 38.000 Neuinfektionen, die heute verzeichnet wurden, vernünftig? Das weiß Pia Kruckenhauser, sie hat die Öffnungsschritte mit Fachleuten besprochen. Abseits davon stand beim Politikergipfel vor allem eine Frage auf der Agenda: Kommt bald das Ende der Gratis-Covid-Tests für alle? Wie es hier weitergehen könnte, erklärt Gerald John.
Wie eine gedopte 15-Jährige bei Olympia antreten kann
Kamila Walijewa wird als erst fünfzehnjähriges Eiskunstlauf-"Wunderkind" aus Russland gefeiert – zuletzt hörte man ihren Namen aber vor allem im Zusammenhang mit Dopingvorwürfen. Bei einem Dopingtest im Dezember wurde die verbotene Substanz Trimetazidin bei ihr nachgewiesen. Warum aber darf die Athletin trotzdem an den Olympischen Spielen in Peking teilnehmen? Noch dazu, wo Russland doch eigentlich bis Ende des Jahres von Olympia ausgeschlossen wurde – eben wegen staatlich organisierten Dopings. Das erklärt Philip Bauer aus der STANDARD-Sportredaktion.
Hat Kanzler Nehammer die Impfpflicht abgesagt?
Bundeskanzler Karl Nehammer (ÖVP) hat sich in einem Zeitungsinterview zur Impfpflicht geäußert – und damit ein Beben ausgelöst. Viele interpretieren seine Äußerungen als eine Absage an die Impfpflicht. Ob die Regierung hier wirklich einlenkt, ob Nehammer der Kritik einiger Landeshauptleute nachgibt und welche Außenwirkung das Aus für die Impfpflicht hätte, das erklärt Gabriele Scherndl aus dem Innenpolitik-Ressort des STANDARD. Ihr Kollege Sebastian Fellner weiß, wieso die Impflotterie definitiv abgesagt ist und was mit der Milliarde Euro passieren könnte, die dafür vorgesehen war.
Was Claudia Plakolm über EU, ÖVP-Chats und Lobautunnel denkt
Seit der Regierungsumbildung im Dezember letzten Jahres hat Österreich eine Jugendstaatssekretärin: Claudia Plakolm von der ÖVP. Sie besucht gerade die Europäische Jugendhauptstadt Tirana in Albanien. Antonia Rauth hat sie begleitet und mit ihr darüber gesprochen, wie pro-europäisch Österreichs Jugend ist, was sie von der Räumung des Stadtstraßen-Protestcamps in Wien hält und wie die ÖVP-Chat-Affäre die Politikverdrossenheit junger Menschen befeuert.
Steht das Ende von Pandemie und Impfpflicht bevor?
Die Corona-Infektionszahlen in Österreich haben ein Plateau erreicht und könnten laut Expert:innen bald sinken. Die Regierung verkündet laufend neue Öffnungsschritte. Und auch im Ausland – etwa in Dänemark – sollen quasi alle Einschränkungen fallen. Haben wir jetzt also bald das Ende der Pandemie erreicht? Und was bedeutet es eigentlich, wenn Covid-19 endemisch wird? Darüber spricht Jasmin Altrock, sie ist Gesundheitsredakteurin beim STANDARD. Gleichzeitig kocht zuletzt die Diskussion um die Impfpflicht in Österreich wieder hoch. Was spricht – insbesondere laut mehreren Landeshauptleuten – aktuell gegen die Imfpflicht? Und könnte die Regierung sie bald kippen? Darüber berichtet Gabriele Scherndl aus dem Innenpolitik-Ressort.
Wie eine Rapperin und ein Investor Bitcoin-Milliarden waschen wollten
Eine rappende Unternehmerin und ein "Tech-Investor" sollen versucht haben, gestohlene Bitcoin im Wert von mehreren Milliarden Dollar zu waschen. Klingt nach dem Plot einer Netflix-Serie, beschäftigt nun aber tatsächlich die New Yorker Gerichte. Das US-Justizministerium hat nun Bitcoin im Wert von 3,6 Milliarden Dollar sichergestellt. Es ist die größte Kryptobeschlagnahmung in der Geschichte der USA. Aber wie ist das Paar an die Bitcoin gekommen? Wie haben sie versucht, sie zu waschen – und geht das bei Bitcoin überhaupt? Darüber sprechen Andreas Danzer aus dem Wirtschaftsressort des STANDARD und Praktikant Nicolas Dworak.
Putins Poker: Eskaliert die Ukraine-Krise?
Deutschlands Kanzler Olaf Scholz sprach in Washington mit US-Präsident Joe Biden. Quasi zur selben Zeit traf Frankreichs Präsident Emmanuel Macron seinen russischen Amtskollegen Wladimir Putin. Zeitgleich reiste Österreichs Außenminister Alexander Schallenberg in den Donbass. Bei all diesen Reisen ging es vordergründig um eines: den Ukraine-Konflikt. Aber was bringen all diese diplomatischen Treffen und Gespräche eigentlich? Welche Positionen vertreten die einzelnen Länder? Welche Rolle spielt die Gaspipeline Nord Stream 2? Läuft es auf einen militärischen Konflikt hinaus – oder stecken wir bereits in einer Pattsituation fest? Antworten auf diese Fragen liefert Eric Frey, er ist leitender Redakteur beim STANDARD.
BMI-Chats: Wie die ÖVP sich angeblich Posten zuschanzte
Neue Chatprotokolle bringen wieder einmal den Verdacht der Postenkorruption und politischer Interventionen im Umfeld der ÖVP auf. Hauptschauplatz ist dieses Mal das Innenministerium. Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft ermittelt auf Hochtouren, im Raum stehen zugeschanzte Posten und Interventionen über die Grenzen des Innenministeriums hinaus. Woher kommen die neuen Leaks? Welche Verdachtsmomente gibt es? Und welches Sittenbild gibt die österreichische Politik in privaten Chats preis? Darüber sprechen Fabian Schmid, Lara Hagen und Jan Michael Marchart aus dem Innenpolitik-Ressort und Renate Graber aus dem Wirtschafts-Ressort des STANDARD. Woher kommen die neuen Leaks? Welche Verdachtsmomente gibt es? Und was für ein Sittenbild gibt die österreichische Politik in privaten Chats preis? Darüber sprechen Fabian Schmid, Lara Hagen und Jan Michael Marchart aus dem Innenpolitik-Ressort und Renate Graber aus dem Wirtschafts-Ressort des STANDARD.
Die problematische Macht der Supermärkte
Ein steirischer Fleischverarbeiter kämpft gegen den internationalen Handelskonzern Rewe. Fleischer Karl Schirnhofer wirft dem Konzern Erpressung rund um Preisverhandlungen vor – Rewe weist das scharf zurück und will rechtlich dagegen vorgehen. Was steckt hinter der Geschichte? Und vor allem: Was sagt dieser Konflikt über die Machtverhältnisse am Lebensmittelmarkt aus? Wo führen Billigpreise für Fleisch und Co hin – und: Wie viel Einfluss haben Konsumentinnen und Konsumenten darauf, wie viel Lebensmittel kosten? Darüber spreche ich heute mit Verena Kainrath, sie ist Wirtschaftsredakteurin beim STANDARD.
Olympia 2022: Chinas Spiele zwischen Zensur und Zäunen
In einem "Closed Loop", einer abgeschotteten Blase, finden in der Nähe von Chinas Hauptstadt Peking ab morgen die Olympischen Winterspiele statt. STANDARD-Redakteur Lukas Zahrer hat die Einreise geschafft – trotz knallharter Corona-Regeln, an denen viele andere Journalistinnen und auch Athleten gescheitert sind. Das sorgt für Frust – die Spiele werden aber noch aus weiteren Gründen harsch kritisiert: die Unterdrückung von Minderheiten in China und fehlende Meinungsfreiheit etwa. Darüber spricht Philipp Mattheis, der als Korrespondent für den STANDARD über China berichtet.
Wie ein missglücktes Impfplakat die SPÖ erschüttert
In der SPÖ rumort es: In Oberösterreich wurde die Parteispitze vom Landespräsidium abgesetzt. Vorgeblich wegen einer schiefgelaufenen Plakatkampagne für die Corona-Schutzimpfung. Doch im Hintergrund der Landespartei brodelt es schon länger. Was steckt wirklich hinter dem Führungswechsel in Oberösterreich? Was haben die mächtigen Gewerkschaften damit zu tun? Und wie schlecht ist das Timing dieses Skandals – vor allem für die Bundespartei? Darüber spricht Michael Völker, er ist Ressortleiter der Innenpolitik beim STANDARD.
Protestcamp Stadtstraße geräumt: Städtebau eins, Klimaschutz null?
Der Schock im Protestcamp gegen die Stadtstraße Aspern Dienstagfrüh war groß: Die Polizei begann, die besetzte Baustelle zu räumen. Seit Monaten protestierten dort Klimaaktivistinnen und Demonstranten gegen das umstrittene Straßenbauprojekt. Jetzt reichte es der Stadt Wien offenbar – und sie griff hart durch. Aber wieso polarisiert diese wenige Kilometer lange Straße so sehr? Was wurde aus den Straßenbaustopps, die die grüne Umweltministerin Leonore Gewessler angekündigt hatte? Gibt es wirklich keine Alternativen zur Straße in die Seestadt? Darüber sprechen wir heute mit Martin Putschögl aus dem Immobilien-Ressort des STANDARD. Außerdem berichtet uns Videoredakteurin Verena Mischitz vor Ort, was sich heute Vormittag im Protestcamp abgespielt hat. Aber wieso polarisiert diese wenige Kilometer lange Straße so sehr? Was wurde aus den Straßenbau-Stopps, die die Grüne Umweltministerin Leonore Gewessler angekündigt hat? Gibt es wirklich keine Alternativen zur Straße in die Seestadt? Darüber sprechen wir heute mit Martin Putschögl aus dem Immobilien-Ressort des Standard. Außerdem berichtet uns Videoredakteurin Verena Mischitz vor Ort, was sich heute Vormittag im Protestcamp abgespielt hat.
Sideletter: Wie pikant sind die geheimen Regierungspläne?
Zwei bisher geheime Sideletter, also Nebenabsprachen zwischen Regierungsparteien, halten Österreich seit dem Wochenende in Atem. Denn die türkis-blauen und die türkis-grünen Sideletter liegen seit wenigen Tagen der Öffentlichkeit vor. Was macht die Dokumente so brisant? Wie üblich sind solche Geheimabsprachen in der Politik? Gefährden die Leaks womöglich die Regierungszusammenarbeit? Darüber sprechen Fabian Schmid und Gerald John aus dem Innenpolitikressort des STANDARD.