
Thema des Tages
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Steigende Corona-Zahlen: Wann brauchen wir den nächsten Stich?
Die Corona-Zahlen in Österreich steigen wieder an, wenn auch nur leicht. Beginnt nun also eine Sommerwelle, vergleichbar mit Südafrika oder Portugal, oder sind das schon die Anfänge der angekündigten Herbstwelle? Corona-Maßnahmen gibt’s aktuell jedenfalls kaum noch. Was plant die Regierung also, um sicher über Sommer und Herbst zu kommen? Was sagen Expertinnen und Experten zur aktuellen Infektionsentwicklung? Und wie schaut es eigentlich mit angepassten Impfstoffen und dem vierten Stich aus? Darüber sprechen Magdalena Pötsch aus der STANDARD-Gesundheitsredaktion und Innenpolitik-Redakteur Jan Michael Marchart. Mehr unabhängigen, objektiven Qualitätsjournalismus von DER STANDARD finden Sie in Ihrem Abo. Helfen Sie mit, Journalismus mit Haltung auch in Zukunft sicherzustellen: [https://abo.derstandard.at](https://abo.derstandard.at/?ref=Podcast&utm_source=derstandard&utm_medium=podcast&utm_campaign=podcast&utm_content=podcast)Mehr unabhängigen, objektiven Qualitätsjournalismus von DER STANDARD finden Sie in Ihrem Abo. Helfen Sie mit, Journalismus mit Haltung auch in Zukunft sicherzustellen: [https://abo.derstandard.at](https://abo.derstandard.at/?ref=Podcast&utm_source=derstandard&utm_medium=podcast&utm_campaign=podcast&utm_content=podcast)
Kostenexplosion bei Fernwärme: Wie man trotzdem sparen kann
Energie wird wieder teurer. Nach wochenlangen Preissprüngen bei Strom und Gas hat auch Wien Energie eine Teuerung bei Fernwärme angekündigt – um bis zu 92 Prozent im kommenden Herbst. Günther Strobl aus der STANDARD-Wirtschaftsredaktion erklärt, wie Fernwärme überhaupt funktioniert. Wir fragen nach, warum es gerade jetzt zu dieser extremen Erhöhung kommt. Und wir besprechen, wie nachhaltig Fernwärme ist und ob man auch hier als Konsumentin und Konsument sparen kann.
GIS: Was bei Kontrollen erlaubt ist, was auf uns zukommt
Mit dem Auslaufen von Covid-Kontaktbeschränkungen wird auch ein ganz besonderer Hausbesuch in Österreich wieder häufiger: die GIS-Kontrolle. Die Rundfunkgebühren, die von der GIS eingehoben werden, finanzieren hierzulande ja nicht nur Radio- und TV-Programme des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ORF. Sie fließen auch in Kunstförderung und in unterschiedlichem Maß ins Budget der meisten Bundesländer. Je nachdem ist sie unterschiedlich hoch, und erst im Februar wurde sie zuletzt erhöht. Wann genau man diese Gebühren bezahlen muss, führt aber immer wieder zu Konflikten. Harald Fidler vom STANDARD gibt heute einen Überblick, was bei GIS-Kontrollen erlaubt ist und was nicht. Wir stellen außerdem die Frage, wie zeitgemäß eine Gebühr auf TV- und Radiogeräte ist. Und wir besprechen, was sich an der ORF-Finanzierung bald ändern könnte.
Rücktritt in der Steiermark: Was bringt der neue Landeshauptmann?
Der steirische Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer (ÖVP) hat heute Freitag seinen Rücktritt verkündet. Der Grund: Mit über 70 wolle er in Polit-Pension gehen. Schützenhöfer hat auch bereits seinen Nachfolger vorgestellt: Christopher Drexler. Wer ist der neue Landeshauptmann? Welches Vermächtnis hinterlässt Schützenhöfer? Wie wird sich der Wechsel an der Spitze des zweitgrößten Bundeslands Österreichs auf Bundesebene, speziell in der skandalgebeutelten ÖVP, bemerkbar machen? Das erklärt Innenpolitikredakteurin Colette Schmidt vom STANDARD.
Heard-Prozess: Wieso Johnny Depp gewonnen hat
Amber Heard und Johnny Depp haben sich gegenseitig verleumdet, zu diesem Schluss ist nun ein US-Gericht gekommen. Der dafür fällige Schadenersatz fällt bei Heard aber wesentlich höher aus – sie gilt als Verliererin in diesem Prozess. Großen Einfluss dürfte darauf auch die Öffentlichkeit gehabt haben, in diesem Maß zum ersten Mal: Aus dem Gerichtssaal wurde live gestreamt, und eine Flut an Onlineaktionen hat Depp zuletzt als Helden gefeiert – Heards Missbrauchsvorwürfe gingen unter. Beate Hausbichler und Eric Frey vom STANDARD fassen heute zusammen, welche Vorwürfe beide Seiten vorgebracht haben. Wir besprechen, wie ein Geschworenengericht von der öffentlichen Meinung gänzlich unbeeinflusst agieren kann. Und wir stellen die Frage, was dieses Urteil für Opfer von häuslicher Gewalt und die #MeToo-Bewegung als Ganzes bedeutet.
Rekordinflation: Was tun gegen steigende Preise?
Die Lebenskosten in Österreich steigen immer weiter. Acht Prozent Teuerung schlugen hierzulande im vergangenen Mai zu Buche – so hoch war die Inflation seit Jahrzehnten nicht. Und auch für das restliche Jahr schrauben Wirtschaftsforscherinnen und Wirtschaftsforscher ihre Inflationsprognosen aktuell nach oben. Joseph Gepp aus dem STANDARD-Wirtschaftsressort spricht darüber, ob bessere Löhne und Gehälter Abhilfe schaffen können, ob es Zuschläge bei Sozialleistungen braucht oder gar neue Steuern für Reiche.
Ölembargo gegen Russland: Wie uneinig kämpft die EU gegen Putin?
Die EU will kein russisches Erdöl mehr kaufen und so Wladimir Putins Angriffskrieg in der Ukraine stoppen. Soweit der Plan, doch bei dem nun beschlossenen Ölembargo sind zahlreiche Ausnahmen vorgesehen – etwa für Pipeline-Öl, das in großem Maßstab von Russland nach Ungarn fließt. Hat der ungarische Premier Viktor Orbán hier also seine Interessen gegen den Rest der EU durchgesetzt? Kann so ein entschärftes Ölembargo Putins Krieg schaden, oder wird es ihm sogar nützen? Und wird sich diese bröckelnde EU-Front überhaupt noch auf weitere Sanktionen einigen können? Darüber spricht Eric Frey vom STANDARD.
Krypto-Crash: Ist der Hype um Bitcoin endgültig vorbei?
Die Corona-Pandemie hat einen wahren Hype um Bitcoin und Co ausgelöst. Mittlerweile geht es mit den sogenannten Kryptowährungen aber wieder steil bergab. Das aktuelle Kurstief wirft viele Fragen auf: Haben Bitcoin und die unzähligen alternativen Kryptowährungen eine Zukunft? Was wurde eigentlich aus den vielen technologischen Versprechen rund um die zugrunde liegende Blockchain? Und: Ist jetzt genau der richtige Zeitpunkt für eine Krypto-Investition? Darüber spricht STANDARD-Redakteur Martin Stepanek.
Wie ein Wiener Garagenkönig Bad Gastein stilllegte
Der Salzburger Kurort Bad Gastein beherbergte einst K&K-Kaiser und Popstars. Nun befindet er sich seit Jahrzehnten im Tiefschlaf – und ist symbolisch für gescheiterte Gemeinden in ganz Österreich. Immobilienredakteurin Franziska Zoidl ist für die neue Serie "Der STANDARD vor Ort" dieser tristen Geschichte auf die Spur gegangen. Gestoßen ist sie auf einen dubiosen Immobilieninvestor und umstrittene Deals in Millionenhöhe. Was genau dahintersteckt und wie sich Bad Gastein wiederbeleben will, hat sie meinem Kollegen Tobias Holub erzählt.
Amoklauf an US-Schule: Wieso es immer schlimmer wird
Ein weiterer Amoklauf an einer Schule erschüttert die USA, es ist der zweittödlichste in der Geschichte des Landes. Am Dienstag betrat der 18-jährige schwerbewaffnete Täter eine Grundschule in der texanischen Kleinstadt Uvalde. 19 Schulkinder und zwei Erwachsene verloren ihr Leben, bevor Sicherheitskräfte den Schützen erschießen konnten. Auch am Tag danach saß der Schock noch tief, aber auch die Debatte über strengere Waffengesetze flammt in den USA nun wieder auf. Eric Frey, leitender Redakteur des STANDARD, spricht darüber, warum der Kauf von Waffen in den USA so einfach ist, was gegen die immer wiederkehrenden Amokläufe getan werden kann und warum – trotz unzähliger Opfer – bis heute nicht genug passiert.
Uiguren-Leaks: Wie China eine Volksgruppe foltert und ausbeutet
Die Volksgruppe der Uiguren wird in China von den Behörden überwacht, eingesperrt und misshandelt. Was die chinesische Regierung zynisch als "Fortbildung" bezeichnet, haben aktuelle Leaks von endlosen Tabellenlisten und bedrückenden Fotos nun offenbart – als brutale Internierungslager. Wer sind die Uiguren? Wie geht die chinesische Regierung wirklich mit ihnen um? Und wie steht die demokratische Welt zu diesen Menschenrechtsverletzungen? Darüber spricht Philipp Mattheis, der für den STANDARD über China berichtet.
Affenpocken: Droht die nächste Pandemie?
In Wien ist der erste Fall von Affenpocken nachgewiesen worden. Die Krankheit, die sich mit Windpocken-ähnlichen Bläschen äußert, hat sich zuletzt auffällig schnell in Europa verbreitet. Das weckt nun Ängste, dass nach dem Abflachen von Corona schon die nächste Pandemie in den Startlöchern stehen könnte. Wie ansteckend Affenpocken wirklich sind, wie gefährlich eine Infektion ist und wie wir uns davor schützen können, darüber spricht STANDARD-Gesundheitsredakteurin Magdalena Pötsch.
Inserate für Gefälligkeiten? Neue Vorwürfe gegen ÖVP Vorarlberg
Die Affäre um den ÖVP-Wirtschaftsbund hat Vorarlberg seit Monaten fest im Griff. Im Zentrum steht ein mittlerweile eingestelltes Magazin des Wirtschaftsbunds, die "Vorarlberger Wirtschaft". Jetzt gibt es neue Vorwürfe: Große Unternehmen sollen strategisch Inserate geschaltet haben, um politische Gefälligkeiten zu bekommen. Was hinter den Vorwürfen steckt und wie sie die ÖVP weiter in die Bredouille bringen – das erklärt Innenpolitik-Redakteurin Lara Hagen in dieser Folge.
Gas-Strategie: Kommen wir durch den nächsten Winter?
Ein Ausfall russischer Gaslieferungen im kommenden Winter: Diese Gefahr wirft ihren Schatten schon jetzt auf die österreichische Energieversorgung. Unsere enorme Abhängigkeit von russischem Erdgas und erschreckend niedrige Füllstände der hiesigen Gasspeicher haben die Regierung nun zu konkreten Maßnahmen zur Sicherung der Gasversorgung bewogen. Wie bereitet sich Österreich also auf die kommende Heizsaison vor? Warum beeinflussen Gaslieferungen eigentlich auch den Strompreis hierzulande? Und wird all das genug sein, um die österreichische Energieversorgung für den nächsten Winter fit zu machen? Darüber spricht STANDARD-Wirtschaftsredakteur Günther Strobl.
Aktien, Immo, Krypto: Wohin mit meinem Geld?
Das Leben in Österreich wird immer teurer. Vom Wocheneinkauf bis zur Tankfüllung: Die Inflation ist auf einem Jahrzehntehoch. Und ein Ende der Teuerung ist nicht in Sicht. Während man für sein Geld also laufend weniger bekommt, schauen Sparer ebenso durch die Finger: Denn Zinsen auf der Bank gibt es aktuell kaum zu holen. Wo soll man sein Geld in Krisenzeiten wie diesen also anlegen, um zumindest ein bisschen Gewinn zu machen? Wie hoch sind die Erfolgsaussichten – und das Risiko – bei Aktien, Immobilien und Krypto? Und bis wann könnte sich die Lage am Geldmarkt wieder entspannen? Darüber sprechen Bettina Pfluger und Eric Frey vom STANDARD.
Aus dem Zug geworfen: Wie überlastet ist Österreichs Bahnnetz?
Nach zwei Jahren Corona-Pandemie packt immer mehr Menschen in Österreich die Reiselust. Und dem Klima zum Wohle wählen dazu mehr denn je die Bahn. Eine negative Folge davon: Überfüllte Züge, zu wenig Sitzplätze und im Extremfall droht einem deshalb sogar ein Rausschmiss, wie aktuellen Medienberichten zu entnehmen ist. Wie überlastet sind Österreichs Bahnen wirklich? Gibt ein Zugticket tatsächlich ein Recht auf Beförderung? Und was muss passieren, damit das österreichische Zugnetz zukunftsfit wird? Darüber spricht Guido Gluschitsch, der für den STANDARD über Mobilität berichtet.
Finnland und Schweden zur Nato: Putins nächster Rückschlag
Seit über einem Monat konzentriert sich der russische Angriffskrieg in der Ukraine schon auf den Osten des Landes. Große militärische Fortschritte blieben bisher trotzdem aus. Im Gegenteil, immer mehr Länder wollen jetzt jenem Militärbündnis beitreten, das Wladimir Putin so oft als Bedrohung bezeichnet: der Nato. Mit den Beitrittswilligen Schweden und insbesondere Finnland könnte sie nun noch näher an Russland heranrücken. Was hat die beiden nordischen Länder dazu bewogen, ihre historische Bündnisfreiheit aufzugeben? Was steht ihrem Nato-Beitritt noch im Weg? Und könnte als Nächstes Österreich seine Neutralität überdenken? Darüber sprechen Außenpolitik-Redakteur Florian Niederndorfer und Gerald John aus der Innenpolitik-Redaktion des STANDARD.
Als Ärztin in der Ukraine: "Die meisten kritischen Fälle waren Kinder"
Seit elf Wochen herrscht in der Ukraine Krieg. Der russische Angriff hat bereits tausende Todesopfer gefordert, Millionen sind auf der Flucht – viele von ihnen brauchen medizinische Versorgung. Doch in der Ukraine werden die Kapazitäten knapp – Hilfsorganisationen evakuieren deshalb seit Wochen Menschen, die dringend eine Behandlung brauchen. Elisa Reiterer ist Turnusärztin am Krankenhaus St. Vinzenz in Zams und hat entschieden: Sie möchte helfen. Sie hat ihre Sachen gepackt, ist erst an die polnisch-ukrainische Grenze und dann in die Ukraine gereist. In dieser Folge von "Thema des Tages" erzählt sie kurz nach ihrer Rückkehr vergangene Woche nach Österreich, wie sie die Situation in der Ukraine erlebt hat – wie prekär die medizinische Situation in der Ukraine ist und vor welchen Herausforderungen die Helferinnen und Helfer vor Ort stehen. Und welche Einzelschicksale sie ihr Leben lang nicht vergessen wird.
Pflegereform: Schluss mit Personalnot und schlechter Bezahlung?
Der Pflegenotstand in Österreich könnte endlich gelindert werden. Von hohen Kosten für 24-Stunden-Betreuung bis hin zu chronischem Personalmangel auf Krankenstationen: Missstände im Pflegesystem führen zu schlimmen Einzelschicksalen für Pfleger und Patientinnen. Die schwarz-grüne Regierung hat nun ein Maßnahmenpaket vorgestellt, das Pflegeberufe attraktiver machen und Pflegende entlasten soll. Was ist also genau geplant? Was sind die größten Probleme, unter denen das Pflegepersonal leidet? Und kann die nun angekündigte Reform da wirklich Abhilfe schaffen? Darüber sprechen Gabriele Scherndl und Colette M. Schmidt aus dem STANDARD-Innenpolitikressort.
Trump auf Twitter: Erster Schritt zur Wiederwahl?
Donald Trump kann auf Twitter zurückkehren – das hat zumindest US-Milliardär Elon Musk angekündigt. Der ist ja gerade dabei, die Social-Media-Plattform für viele Milliarden Dollar zu kaufen. Viele Millionen Menschen wiederum waren es, die Ex-US-Präsident Trump auf Twitter folgten – die Plattform war enorm wichtig für seine politische Kommunikation. Zumindest so lange, bis Twitter sein Konto sperrte. Warum will Elon Musk also, dass Donald Trump auf Twitter zurückkehrt? Wie viel Einfluss könnte diese Diskussion auf die anstehenden US-Wahlen haben? Und wie wahrscheinlich ist eigentlich eine Rückkehr von Trump – sowohl zu Twitter als auch auf die große Politbühne? Darüber spricht Eric Frey.
Methan: Der unsichtbare Klimakiller
Es ist einer der schlimmsten Klimakiller. Es breitet sich immer rascher aus. Und es ist unsichtbar: Die Rede ist von Methan. Neue Forschungsergebnisse zum Treibhausgas lassen bei Klimaschützern und Wissenschaftlerinnen die Alarmglocken läuten – denn die Anzahl der Emissionsquellen ist in den vergangenen Jahren geradezu explodiert. Wieso Methan so gefährlich ist und warum sich diese Gefahr aber tatsächlich relativ einfach eindämmen ließe, darüber spricht David Rennert aus dem Wissenschaftsressort des STANDARD.
Neue Minister, alte ÖVP: Wie Nehammer die Regierung umbaut
Die österreichische Regierung wird also umgebaut: Nach den Rücktritten von Elisabeth Köstinger und Margarete Schramböck (beide ÖVP) kommen nun einige neue Gesichter, aber auch bestehende Regierungsmitglieder übernehmen Agenden. Wie genau wird die Regierung also umgebaut? Wer sind die Neuen? Und welche Kritik gibt es an diesen Änderungen – vom Einfluss der Bünde und Länder bis hin zur Geschlechterverteilung? Darüber spricht Jan Michael Marchart aus dem Innenpolitikressort des STANDARD.
Rücktritte von Köstinger und Schramböck: Das Ende der Kurz-ÖVP?
Jetzt war für Österreichs Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger die Zeit offenbar reif: Sie hat am Montag ihren Rücktritt erklärt. Und nicht nur sie, auch über einen Rückzug der ÖVP-Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck ranken sich schon lange Gerüchte. Was hat es damit auf sich? Läuft hier eine größere Regierungsumbildung, die vielleicht erst am Anfang steht? Und was hat das alles mit dem ÖVP-Parteitag am Wochenende zu tun? Darüber sprechen Innenpolitikredakteur Sebastian Fellner und Nora Laufer aus dem Wirtschaftsressort des STANDARD. Redaktionsschluss dieses Podcasts war 15 Uhr.
Von Kurz zu Putin: So werde ich ein Autokrat
Putins Überfall auf die Ukraine ist mehr als ein Krieg. Es ist ein Angriff auf die Demokratie. Auf all das, wofür sich der Westen rühmt. Und Putin ist nicht allein. Von Russland und der Türkei bis hin zu Polen und Ungarn – selbst gefestigte Demokratien wie die USA sind nicht sicher und auch Österreich kokettiert immer mit autokratischen Politikern. Wieso Autokraten auch bei uns in Europa auf dem Vormarsch sind, darüber sprechen wir heute. Wie Autokraten an die Macht kommen und wie sie gestoppt werden können.
Kann ein Ölembargo Putins Krieg stoppen?
Die EU will russisches Öl aus der Union verbannen und damit Wladimir Putins Vormarsch in der Ukraine stoppen. Wie und in welchem Ausmaß das Embargo umgesetzt werden soll, das wird von den Mitgliedsländern gerade intensiv diskutiert. Denn einige Länder wie Ungarn sind von russischem Öl sehr abhängig und könnten sich deshalb für massive Schlupflöcher einsetzen. Könnte so ein teilweises Ölembargo Putins Krieg wirklich aufhalten? Wie sehr würde uns diese Maßnahme in Österreich schaden? Und könnte dieses Embargo letztlich die EU spalten? Darüber spricht Günther Strobl aus der Wirtschaftsredaktion des STANDARD.
Rechter Schachzug: Verbieten die USA Abtreibungen?
Das Abtreibungsrecht in den USA könnte viel strenger werden. Konservative Bundesstaaten fanden dort bisher schon Schlupflöcher, um Schwangerschaftsabbrüche zu erschweren. Doch bundesweit galt durch das berüchtigte Urteil Roe v. Wade zumindest grundsätzlich ein historisches Recht auf Abtreibung. Ebenso historisch ist es, dass dieses Recht nun fallen könnte, was den jahrzehntelangen feministischen Kampf um Selbstbestimmung zurückzuwerfen droht. Wie genau sollen die Abtreibungsgesetze in den USA angepasst werden? Wie gefährlich ist das für betroffene Personen? Und könnte es auch in Österreich und weltweit den Umgang mit Schwangerschaftsabbrüchen verändern? Darüber sprechen DIESTANDARD-Leiterin Beate Hausbichler und Außenpolitik-Redakteurin Noura Maan.
Waffen für die Ukraine: Wieso sich Deutschland schwertut
Deutschland liefert nun schwere Waffen an die Ukraine – und auch ukrainische Soldatinnen und Soldaten werden auf deutschem Boden für den Krieg ausgebildet. Im internationalen Vergleich ist Deutschlands Kanzler Olaf Scholz (SPD) damit spät dran: Nicht nur die USA, auch europäische Nachbarländer wie Polen unterstützen die Ukraine längst mit Waffen. So spät Deutschland dran ist, so aufgeheizt ist die Diskussion in der Bevölkerung: Wie stark soll sich das historisch belastete Deutschland in den Ukraine-Krieg einmischen, und welche Rolle spielt dabei Pazifismus? STANDARD-Berlin-Korrespondentin Birgit Baumann spricht heute außerdem darüber, ob der Ukraine-Krieg gewohnte Positionen von linker und rechter Politik in Deutschland aufweicht und warum sich gerade Kanzler Scholz damit so schwertut.
Wie ungerecht ist Österreichs Gesundheitssystem?
Das Gesundheitssystem kommt in Österreich zunehmend an seine Grenzen: Lange Wartezeiten, kein Platz für neue Patientinnen und Patienten, Untersuchungen unter Zeitdruck – gerade in Kassenpraxen läuft nicht immer alles wie gewünscht. Wohl auch deswegen bieten immer mehr Ärztinnen und Ärzte ihre Dienste nur noch privat an. Und wer mehr zahlt, hat hier die Aussicht auf eine bessere Leistung. Aber sind die Unterschiede zwischen Kassen- und Wahlmedizin wirklich so groß? Gibt es überhaupt noch genug Kassenpraxen, um das Land zu versorgen? Und was müsste passieren, damit sich das österreichische Kassensystem grundlegend ändert? Darüber sprechen Pia Kruckenhauser aus dem Gesundheitsressort des STANDARD und Innenpolitikredakteurin Gudrun Springer.
Sorge ums Gas: Reicht der Energiegutschein? Droht ein Lieferstopp?
Die Kosten für Gas und Öl sind seit dem Beginn des Ukraine-Kriegs explodiert. Die Regierung will nun mit einem Ausgleich für Österreichs Haushalte entgegenwirken. Aber: Nicht alle profitieren davon gleichermaßen. Wem der Bonus wie viel bringt und was genau man dafür tun muss, erklärt Günther Strobl aus der Wirtschaftsredaktion des STANDARD. Gleichzeitig mehren sich die Sorgen, dass Russland nach Polen und Bulgarien auch Österreich den Gashahn zudrehen könnte. Wie hart uns ein Gaslieferstopp treffen würde und wie gut der Staat auf diesen Ernstfall vorbereitet ist – auch darüber sprechen wir in dieser Folge.
Transnistrien: Kommt der Ukraine-Krieg näher?
Der Ukraine-Krieg scheint auf andere Länder überzugreifen, unmittelbar an der Grenze zur Europäischen Union. Denn die Region Transnistrien in Moldau meldet Angriffe aus der Ukraine, zumindest sagt das die russlandfreundliche Führung vor Ort. Was ist an diesen Angriffsmeldungen dran? Welche Rolle könnte Transnistrien noch im Ukraine-Krieg spielen? Und müssen wir uns Sorgen machen, dass uns der Krieg damit noch näher kommt? Darüber spricht STANDARD-Außenpolitikredakteur Fabian Sommavilla.
Dreht Putin bald auch Österreich den Gashahn zu?
Der Gashahn ist zu – zumindest nach Polen und Bulgarien fließt aus Russland kein Erdgas mehr. Wladimir Putin ist der EU damit im langen Hin und Her um Energielieferungen teilweise zuvorgekommen. Und das trotz hoher Einnahmen, die Russland damit verlorengehen. Polen und Bulgarien geben sich gelassen und verweisen auf ausreichende Alternativen. Anders sieht es in Österreich aus: Laut neuen Studien bräuchten wir noch Jahre, um uns von russischem Gas unabhängiger zu machen. Muss Österreich jetzt also auch Angst vor einem russischen Gaslieferstopp haben? Sollte die EU nachziehen und selbst russisches Gas boykottieren? Und warum wurde gerade Polen und Bulgarien als Erstes der Gashahn zugedreht? Darüber spricht Eric Frey vom STANDARD.
Elon Musk kauft Twitter: Warum die Rechten jubeln
Nach langen Verhandlungen hat sich der Vorstand von Twitter mit Elon Musk geeinigt: Der US-Unternehmer kauft den Kurznachrichtendienst für 44 Milliarden Dollar. Und das trotz anfänglichen Widerstands: Insbesondere bei Twitter selbst macht man sich Sorgen, was der reichste Mann der Welt denn eigentlich mit dem sozialen Netzwerk vorhat. Entscheidet Musk bald selbst, wer und was auf Twitter erlaubt ist? Woher nimmt er diese vielen Milliarden Dollar? Und warum jubelt vor allem die rechte Szene über diesen Deal? Darüber sprechen Bettina Pfluger aus dem Wirtschaftsressort des STANDARD und Web-Redakteur Mickey Manakas.
Trotz Macrons Sieg: Hat die EU ein Problem?
0 Zeichen Emmanuel Macron bleibt Präsident von Frankreich – das zeigt sich am Tag nach der Wahl eindeutig. Doch auch die rechtsextreme Wahlverliererin Marine Le Pen konnte ihr Ergebnis von 2017 merklich verbessern. Die Angst vor einem französischen Rechtsruck bleibt also bestehen – vor allem mit Blick auf die nun nahenden Parlamentswahlen im Land. Aber liegen die Bruchlinien im französischen Volk überhaupt noch zwischen links und rechts? Welche Wahlmotive haben Macron bis zuletzt zittern lassen? Und könnte die politische Entwicklung in Frankreich nun vor allem der EU langfristig schaden? Darum geht es in der heutigen Folge. Darüber spricht Stefan Brändle, Frankreich-Korrespondent des STANDARD.
Ukraine-Krieg: Wird Vergewaltigung als Waffe eingesetzt?
Berichte über Vergewaltigungen und sexualisierte Gewalt in der Ukraine häufen sich. Je länger der Krieg dauert, desto mehr Frauen und Mädchen erzählen von Gräueltaten russischer Soldaten. Doch im Chaos des Krieges ist es kaum möglich, Nachweise für solche Verbrechen zu erbringen. Während die Täter viel zu oft damit davonkommen, kämpfen die Überlebenden mit Traumata, Scham und ungewollten Schwangerschaften. Beate Hausbichler von diestandard.at spricht darüber, wieso im Krieg fast immer vergewaltigt wird. Wie systematisch sexualisierte Gewalt in der Ukraine eingesetzt wird. Und wie sich das Leid der Überlebenden mitunter auf der Flucht noch verschlimmert.
Causa Wirtschaftsbund: Hat die ÖVP Steuern hinterzogen?
Steuerunterschlagung in Millionenhöhe und Selbstbedienung bei Krediten und Firmenautos – im Skandal um den Vorarlberger Wirtschaftsbund stehen immer mehr Vorwürfe im Raum: Da geht es um auffällig viel Geld, das ein ÖVP-naher Verein mit Inseraten verdient hat, es geht um nicht bezahlte Steuern und um personelle und finanzielle Verbindungen zur ÖVP Vorarlberg. STANDARD-Journalistin Lara Hagen war maßgeblich daran beteiligt, diese Vorgänge österreichweit an die Öffentlichkeit zu bringen. Sie erklärt, warum die Causa Wirtschaftsbund so brisant ist, wie sie aufgedeckt wurde und welche Folgen sie noch für ganz Österreich haben könnte.
Wie es ist, unter Putin Journalistin zu sein
Die russische Bevölkerung befürwortet den Krieg in der Ukraine – zumindest legen das steigende Beliebtheitswerte von Wladimir Putin in aktuellen Studien nahe. Solche Umfragen sind im autoritären Russland natürlich mit Vorsicht zu genießen, aber diese Zahlen zeigen auch, dass die Meinungslage in Russland lange nicht so eindeutig ist wie im Rest Europas. Das hat mit Propaganda und der Berichterstattung in Russland zu tun. Journalistinnen und Medienproduzenten müssen positiv über den Krieg sprechen – sonst werden sie zensiert, müssen Geldstrafen zahlen oder werden mit Gefängnis bedroht. Immer mehr von ihnen wandern deshalb in den Westen aus. Eine dieser Journalistinnen ist Angelina Dawydowa. Auch sie hat ihre Heimat verlassen, um Putins Propagandamaschinerie zu entkommen. Sie erzählt, wie der russische Staat gegen unabhängige Medien vorgeht, was Russinnen und Russen über den Krieg in der Ukraine glauben und ob Russlands Informationsfreiheit auch aus dem Ausland gerettet werden kann.
Ost-Offensive: Putins neue Ukraine-Strategie
Die lange erwartete russische Großoffensive im Osten der Ukraine ist in vollem Gange. Seit der Nacht auf Dienstag wurden dort in der gesamten Donbass-Region unzählige Explosionen registriert. Und auch die Hafenstadt Mariupol im Südosten der Ukraine dürfte kurz vor der russischen Eroberung stehen. Welche Strategie verfolgt Russland nun also im Osten der Ukraine? Wie lange kann die ukrainische Verteidigung dort standhalten? Und wie könnten sich diese neue russische Offensive und die westlichen Waffenlieferungen in Reaktion darauf auf den Verlauf des Ukraine-Krieges auswirken? Darüber spricht Oberst Markus Reisner von der Theresianischen Militärakademie in Wiener Neustadt.
Was hat Elon Musk mit Twitter vor?
Tesla-Gründer Elon Musk hat es wieder getan: Mit seiner spontanen Ankündigung, Twitter kaufen zu wollen, hat er nicht nur die Menschen auf der Kurznachrichtenplattform selbst in Aufregung versetzt. Wie ernst ist das Kaufangebot wirklich gemeint? Was hat Musk mit Twitter vor? Würde eine Übernahme durch Musk das Ende für Twitter als Kommunikations- und Informationsplattform, wie wir sie kennen, bedeuten? Web-Redakteur Martin Stepanek vom STANDARD liefert Antworten. [Unter diesem Link](https://www.deutscher-podcastpreis.de/podcasts/inside-austria-sebastian-kurz-aufstieg-und-fall/) können Sie beim Deutschen Podcast-Preis für "Inside Austria" abstimmen.
Wie das Landleben Frauen benachteiligt
Frauen sind in Österreich noch immer benachteiligt. Daran erinnert uns jeder Equal-Pay-Day, ein Blick in die Vorstände der Spitzenunternehmen oder auf die Gewaltstatistik. Wer noch näher hinsieht, dem fällt allerdings auf: Da ist nicht nur ein Unterschied zwischen Frauen und Männern. Da ist auch eine Differenz zwischen Frauen in der Stadt und jenen, die auf dem Land leben. Außerhalb der Metropolen verdienen Frauen weniger, sie sind seltener in Entscheidungsprozesse eingebunden, und auch der Gewaltschutz greift noch schlechter. Beate Hausbichler vom STANDARD spricht darüber, warum das so ist und was dagegen getan werden könnte.
Zero Covid: Der verheerende Lockdown in Shanghai
In Schanghai schreien die Menschen aus Verzweiflung über den Lockdown aus ihren Fenstern, wie viral gehende Videos zeigen. Seit zwei Wochen gelten in der chinesischen Millionenmetropole strenge Corona-Maßnahmen – nicht zu vergleichen mit dem, was in Österreich als streng galt. In Schanghai geht manchen Menschen schon das Essen aus, die Angst wächst – denn ein Ende der Maßnahmen ist nicht in Sicht. Was geschieht gerade in der 26-Millionen-Einwohner-Stadt? Warum zieht die chinesische Regierung ihre Zero-Covid-Strategie so eisern durch? Und wie könnte sich eine heftige Corona-Welle in China auch bei uns bemerkbar machen? Darüber spricht Philipp Mattheis, der für den STANDARD über China berichtet.
Giftgasverdacht: Warum Putin Mariupol zerstören will
Nach dem Rückzug aus Kiew konzentriert sich der russische Angriffskrieg nun auf den Osten der Ukraine. Dabei ist die Ostukraine schon seit Wochen schwer zerstört, die Lage der Zivilbevölkerung ist katastrophal. Dazu kommen nun noch Gerüchte über russisches Giftgas, das von Drohnen auf die umkämpfte Stadt Mariupol versprüht werden soll. Was ist an diesen Gerüchten dran? Warum ist gerade Mariupol für Putin so wichtig? Und wie lange kann die ukrainische Armee dort noch durchhalten? Darüber spricht Florian Niederndorfer aus der Außenpolitik-Redaktion des STANDARD.
Reise nach Kiew und Butscha: Zwischen Massengräbern und Minen
Österreichs Bundeskanzler Karl Nehammer ist am Wochenende in die Ukraine gereist. Mit dabei war STANDARD-Journalist Fabian Sommavilla. Er erzählt heute, wie es ist, durch ein vom Krieg gebeuteltes Land zu fahren, wie gefährlich diese Reise war – und wie es sich anfühlt, vor den Massengräbern von Butscha zu stehen.
Wen Long Covid am wahrscheinlichsten trifft
Die Weltgesundheitsorganisation WHO geht davon aus, dass im Durchschnitt jeder Zehnte nach einer Corona-Infektion unter Long Covid leidet. Dazu zählen Symptome wie extreme Erschöpfung, Atemprobleme oder Konzentrationsschwierigkeiten. Eine neue Studie zeigt nun, wer besonders gefährdet ist, Long-Covid-Symptome zu entwickeln. Gesundheitsredakteurin Magdalena Pötsch vom STANDARD hat sie unter die Lupe genommen. Sie erklärt auch, welche neuen Erkenntnisse über mehrmalige Corona-Infektionen vorliegen und wie eine Covid-Impfung oder auch der Faktor, mit welcher Variante man infiziert war, sich auf das Long-Covid-Risiko auswirken.
Butscha-Massaker: Gehören Kriegsverbrechen zur russischen Taktik?
Das Grauen des Massakers, das russische Soldaten in Butscha angerichtet haben, wird immer deutlicher nachvollziehbar. Nachrichtendiensten ist es nun gelungen, Funksprüche des russischen Militärs abzuhören, in denen die Gräueltaten beschrieben werden. Aus ihnen geht auch hervor, dass das Massaker offenbar Teil der russischen Kriegstaktik war. Passiert in anderen Gebieten der Ukraine also womöglich gerade ähnlich Schreckliches wie in Butscha? Wer ordnet diese Kriegsverbrechen an? Und arbeiten die russischen Truppen schon daran, Gräueltaten wie diese in Mariupol zu vertuschen? Gerüchte über transportable Krematorien liefern jedenfalls Hinweise darauf. Antworten auf diese Fragen liefert Fabian Sommavilla aus dem Außenpolitikressort des STANDARD.
Ukraine-Krieg: Sind UNO und Diplomatie gescheitert?
Das Massaker im ukrainischen Butscha hat der Welt den Schrecken des russischen Angriffskriegs in der Ukraine noch bewusster gemacht. Der Westen reagiert weiterhin nicht militärisch, und auch die wirtschaftliche Sanktionsschraube kommt nur langsam ins Drehen, aber in der Diplomatie gibt es ein Erdbeben. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat den UN-Sicherheitsrat scharf kritisiert und will Russland dort am liebsten ausschließen – kein leichtes Unterfangen. Einfacher ist die Ausweisung von russischen Diplomatinnen und Diplomaten, viele EU-Länder haben das bereits getan. Österreich will da dezidiert nicht mitziehen. Aber was bedeutet es eigentlich, wenn ein Land diplomatisches Personal ausweist? Warum will Österreich das nicht tun? Und trifft Selenskyj mit seiner Kritik an der Diplomatie der Vereinten Nationen einen wunden Punkt? Darüber sprechen Manuel Escher und Gianluca Wallisch aus dem Außenpolitikressort des STANDARD.
Wie betrunkene Bodyguards Nehammer unter Druck bringen
Bundeskanzler Karl Nehammer von der ÖVP hat in einer Pressekonferenz am Montag scharfe Worte gefunden: Er kritisiert die oppositionelle SPÖ für eine parlamentarische Anfrage, in der auch ein Schreiben eines anonymen Polizeibeamten veröffentlicht wird. Darin geht es um einen Autounfall, den zwei betrunkene Personenschützer von Nehammer und seiner Familie verursacht haben sollen. Der Kanzler besteht aber darauf: Die Personenschützer hätten nach Dienstschluss in ihrer Freizeit getrunken, erst dann sei der Unfall passiert. Dem widerspricht aber der anonyme Briefverfasser. Was wissen wir also wirklich über die betrunkenen Beamten und ihren Unfall? Welche weiteren Vorwürfe erhebt der anonyme Briefverfasser gegen die Nehammers? Und hat die SPÖ mit dieser Veröffentlichung eine Grenze überschritten? Antworten liefert Michael Völker, Leiter des innenpolitischen Ressorts des STANDARD.
Massaker von Butscha: Was tun gegen russische Kriegsverbrechen?
Aus Butscha, einem Vorort der ukrainischen Hauptstadt Kiew, erreichen uns seit dem Wochenende schreckliche Bilder: Russische Soldaten sollen dort Zivilisten ermordet haben. Tote liegen in den Straßen, mehrere hundert Menschen wurden in Massengräbern verscharrt. Auch aus anderen nun von der ukrainischen Armee befreiten Orten rund um Kiew wird von Gräueltaten der russischen Truppen berichtet. Was ist in Butscha genau passiert? Sind diese Bilder erst der Anfang? Und kann der Westen angesichts solch offensichtlicher Kriegsverbrechen weiter zuschauen? Darüber spricht Außenpolitikredakteur Florian Niederndorfer.
Inflationsrekord: Zahlen auch wir den Preis der Sanktionen?
Die Inflation in Österreich ist so hoch wie seit über 40 Jahren nicht mehr. Egal ob beim Tanken, beim Heizen oder im Restaurant – der Preisanstieg ist in fast allen Lebensbereichen zu spüren. Der größte Faktor dahinter: der Krieg in der Ukraine. Aber sind es auch die Sanktionen des Westens gegen Russland, die nun die Inflation in Europa und den USA befeuern? Fallen diese wirtschaftlichen Maßnahmen dabei womöglich trotzdem noch immer zu lasch aus? Und: Was hat es mit der drohenden Gefahr einer Stagflation auf sich? Antworten liefern András Szigetvari und Andreas Danzer aus dem Wirtschaftsressort des STANDARD.
Amtsmissbrauch und Geheimnisverrat? Die Fälle Sobotka und Fuchs
Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft verdächtigt ÖVP-Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka des Amtsmissbrauchs – vulgo Korruption. Und das, obwohl Wolfgang Sobotka aktuell dem ÖVP-Korruptions-Untersuchungsausschuss vorsitzt. Kann sich Sobotka trotz dieser Vorwürfe als Ausschussvorsitzender halten? Antworten liefert Innenpolitikredakteur Fabian Schmid. Ebenfalls ins Visier der Behörden geriet der Leiter der Oberstaatsanwaltschaft Wien, Johann Fuchs. Seine Suspendierung wurde über ebenjenen U-Ausschuss bekannt. Der Grund für seine Freistellung: Die Staatsanwaltschaft Innsbruck klagt ihn wegen Falschaussage und Geheimnisverrats an. Was steckt dahinter und was sagt die Anklage gegen Fuchs über die Justiz in Österreich aus? Antworten liefert Jan Michael Marchart, ebenfalls aus dem innenpolitischen Ressort des STANDARD.
Schuldspruch für Ibiza-Drahtzieher: Ein gerechtes Urteil?
Ibiza-Drahtzieher Julian Hessenthaler ist heute, Mittwoch, am Landesgericht St. Pölten zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Angeklagt war Hessenthaler nicht wegen des Ibiza-Videos, sondern wegen Drogen- und Urkundendelikten. Er selbst bekräftigte allerdings stets, dass ihm dabei etwas angehängt werden sollte. Wegen welcher Delikte muss Hessenthaler nun ins Gefängnis? Was hat das alles mit dem Ibiza-Video zu tun? Und was ist dran an den Zweifeln an den Ermittlungen und dem Prozess gegen Hessenthaler? Darum geht es in dieser Folge.