
Sitzfleisch
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Race Around Rwanda – vom Checkpoint 1 zum Halfwaypoint (2/4)
Sonderausgabe Race Around Rwanda // Episode 2 Vom Checkpoint 1 führt die selektive Strecke in den Norden Ruandas. Flo Kraschitzer erzählt von seinen Eindrücken der Fahrt durch das Vulkanland und entlang der Grenzen zu Uganda und der demokratischen Republik Kongo. Die Route führt auf knapp 3000 Meter Höhe, über steile Gravel-Anstiege durch Teeplantagen und entlang des Congo-Nile-Trails am Kiwusee. So beeindruckend die Landschaft und so stabil die Kondition von Flo auch sein mögen – ganz nach Wunsch läuft es dann aber doch nicht. Die technischen Probleme häufen sich, Flo muss einige Male an Bikeshops anhalten. Dort wird es dann meist sehr hektisch, es ist aber nicht immer hilfreich, wenn viele helfende Hände zugleich anpacken. In der zweiten Folge des Race Around Ruanda Specials hören wir, wie es Flo bis zum Halfwaypoint geht, ob er vom Africa Rising Cycling Center als Nachwuchs Talent entdeckt wird, und wie sich das Rennen an der Spitze des Feldes entwickelt. Ulrich Bartholmös erholte sich erst kurz vor dem Start von einer Krankheit, konnte aber teilnehmen und führte das Rennen dann sogar an. Doch leider musste er bei Halbzeit doch die Notbremse ziehen. Er hat sich mit Flo zusammengesetzt und von seinen Erlebnissen erzählt.

Race Around Rwanda – Akklimatisierung und Start (1/4)
Sonderausgabe Race Around Rwanda // Episode 1 Florian Kraschitzer vor der Abreise nach Kigali: “Ich ziehe in ein Abenteuer!“In ein 1000 Kilometer langes unsupported Abenteuer, um genau zu sein.Einige Stunden später sitzt er beim Umsteigen am Flughafen in Istanbul für einen Tag fest und bekommt einen ersten Vorgeschmack auf das, was in der Woche vor dem Rennen folgen sollte: Viel Improvisieren in einer für ihn völlig neuen Umgebung. Flo nützt die verbleibende Zeit in Zentralafrika, um sich an das feucht-milde Klima und die Höhenlage zu gewöhnen, erkundet die ersten Abschnitte der Strecke und lernt die extrem freundlichen Menschen und die lokalen Gegebenheiten kennen. Als Freund der zuckerhaltigen Ernährung wird er von der Verfügbarkeit von Lebensmitteln und der Anzahl an Einkaufsmöglichkeiten gleich mal überrascht. Erste technische Probleme gibt es bereits vor dem Start, die kann er aber noch relativ souverän lösen. Ewig sollte das farbenfrohe Rad von Flo aber nicht durchhalten, wie wir in den kommenden Episoden erfahren werden.In der ersten Folge des Race Around Ruanda Specials hören wir, wie es Flo bis zum ersten Checkpoint geht, ob er den Hummelmodus zündet, und ob er das enorme Anfangstempo der einheimischen Spitzenfahrer mitgehen will. Beziehungsweise mitgehen kann. +++++ Das neue Hummelmodus Shirt gibt es auf www.ultracyclingshop.comMan muss nicht unbedingt das RaR gefinisht haben, um es tragen zu dürfen. Auch wenn wir es dem Flo zu Ehren gestaltet haben!

#112 - Am Weg zum Race Around Rwanda
Unser Lieblings Podcast-Host Flo Kraschitzer ist unterwegs zu einer besonderen Herausforderung: Er nimmt am Race Around Ruanda teil, einer Challenge, die über 1000 Kilometer unsupported rund um das kleine Land in Zentralafrika führt. In der heutigen Episode erzählt Flo, wie er sich vorbereitet hat, wie es um seine Form steht, was er auf sein Gravel-Bike packt und wie seine Ziele lauten, die er mit der (hoffentlich) weiterentwickelten Kraschitzer-Methode erreichen möchte. Wir tauchen heute aber auch etwas tiefer in die Geschichte Ruandas ein, versuchen über die Radsportbegeisterung in Afrika zu berichten, beleuchten die Entwicklung in den letzten Jahren und lernen dabei völlig überraschend, wie groß der Stellenwert des Rades in Ruanda ist – nicht zuletzt durch den Einsatz eines ehemaligen RAAM Siegers und Tour de France Teilnehmers. Achtung Spoiler: Straps ist völlig verblüfft von Flo's streberhafter Vorbereitung. Er wirkt richtig motiviert und sitzt mit einem Buch über Ruanda im Studio. Wenn er auf das Race nur halb so gut vorbereitet ist, wie auf die aktuelle Aufnahme, dann wird er dort einen heißen Reifen ins hügelige Terrain brennen! Verfolgen könnt ihr das ganze unter: www.racearoundrwanda.com Und auf den Social Media Kanälen von @dontatflo und @straps_377

#111 - Ultracycling Allrounder Jochen Böhringer bei Straps und Flo
Jochen Böhringer, unser heutiger Sitzfleisch Gast, ist ein echter Allrounder im Ultra Radsport. Ob unsupported oder mit Team, ob Straße, Gravel oder MTB: dieser Mann hat schon alles gemeistert. Im Gespräch mit Christoph Strasser und Flo Kraschitzer erzählt Jochen, wie er mit seinem limitierten Zeitbudget Familie, Beruf und Training unter einen Hut bekommt. Er nutzt nicht nur die Abende unter der Woche für kurze Intervall Trainings, sondern auch die Wochenenden für ausgedehnte Touren, teilweise sogar mit einem familiengerechten 4-er Tandem. In der abgelaufenen Saison bestritt Jochen das Atlas Mountain Race in Marokko, wo er sich mit Hochwasser und sehr herausfordernden Bedingungen arrangieren musste. Trotz einer schweren Verletzung im Frühling nahm er das Training bald wieder auf und konnte sich im letzten Moment fit an den Start begeben und dann eine Top Platzierung erreichen, wovon er uns heute erzählt. Ohne auf all seine Erfolge und Finishes bei 24 Stunden Rennen, dem Race Across Germany, Hope1000, Italy Divide Trail und Race Across Italy im Detail einzugehen picken wir einige seiner Höhepunkte und wichtigsten Lernerfahrungen heraus: Kann man nach einem Sturz inklusive kaputtem Rad das Bike einer Passantin ausborgen, das Rennen fortsetzen und noch gewinnen?Welche Gefahr birgt Schlafentzug und ist das Schlafbedürfnis bei MTB Rennen höher oder geringer als auf der Straße?Ändert sich die Bereitschaft Risiko in Kauf zu nehmen wenn man Familienvater ist?Passt ein 4-er Tandem in den Radkoffer nach Kirgistan, und ist das Silk Road Mountain Race für einen gemütlichen Familienurlaub geeignet?Links zu Jochen Böhringer:Instagram @jochenboehringerWebsite/Blog: https://ultra-jo.com/ +++++ Erinnerung: Wir laden euch ein, uns kurze Intros oder 1-minütige Einsprecher zu schicken, wo ihr euer Feedback und eure Sitzfleisch-Erfahrungen mit unseren HörerInnen teilt. Wie gefällt euch der Podcast, bei welchen Herausforderungen hat euch Sitzfleisch geholfen, wofür habt ihr euch motivieren können?Einsendungen von mp3 Files per Mail an sitzfleisch[at]podcastwerkstatt.com oder per Instagram Sprachnachricht direkt an die @podcastwerkstatt!

#110 - Dominik Meierhofer bei Straps und Flo
Unser heutiger Gast ist, obwohl er für Ultra Ausdauersport Verhältnisse noch ein echter Jungspund ist, bei den meisten Langstrecken Radrennen schon Stammgast auf dem Podium.Nach alpinem Skisport und Lizenzrennen in der Nachwuchskategorie, erlebte der Salzburger Dominik Meierhofer beim Race Around Austria die Höhepunkte seiner bisherigen Laufbahn:Nach einem lehrreichen DNF beim RAA1500 konnte er im folgenden Jahr in einem wahren Krimi mit nur 8 Minuten Vorsprung gewinnen. Wenn er heute davon erzählt, bekommt er noch immer Gänsehaut.Nach drei Stockerlplätzen bei den österreichischen Meisterschaften im Radsport Ultra, und Siegen bei der 24 Stunden Radtrophy Hitzendorf und beim Race Across Germany trat er beim RAA 2022 erstmals auf der Extremdistanz über die vollen 2200 Kilometer an. Ohne große Erwartungshaltung startete er mit seinem Team zur längsten Radtour seines Lebens, und wurde nicht enttäuscht.In der heutigen Episode hört ihr, wie es Dominik beim RAA ging, warum er sich sicher nicht mehr für die virtuelle 24 Stunden WM auf den Indoor Trainer setzt, und wie es in den nächsten Jahren bei ihm weitergehen wird.Links zu Dominik Meierhofer:Facebook: https://www.facebook.com/DomiMeierhoferInstagram: @dominik_meierhofer

#109 – Rückblick, Ausblick und Outtakes
Die Sitzfleisch Crew – Christoph Strasser, Flo Krasch(n)itzer und unser Produzent Lukas – startet etwas angeschlagen ins neue Jahr. Das ist aber kein Grund, um nicht auf die Höhepunkte, die skurrilsten Stories und die wichtigsten Erfahrungen des letzten Jahres zurückzublicken. Lukas hat wieder in seinem Archiv gesucht und ein paar der witzigsten Hoppalas hervorgekramt. Übrigens hat er bei den Einsprechern für unsere Werbepartner am meisten zu tun, denn vorgegebene Botschaften zu platzieren ist bei weitem schwieriger, als es in der fertig geschnittenen Episode klingt. Wir bedanken uns bei euch für eure Treue und euer Interesse! Denn nur dadurch können wir den Podcast umsetzen. Wir arbeiten im Studio, bereiten die Episoden vor und sprechen wild drauf los, ihr hört uns zu, und die Werbepartner decken den Aufwand – so funktioniert das Ganze! Für 2023 haben wir uns zwei Neuerungen überlegt: Sitzfleisch Intro: Wie ihr hört, bemühen wir uns immer, mehr oder weniger lustige Intros zu finden. Einige Geistesblitze waren dabei, einige Male kamen nur Versprecher raus, und manchmal waren sie einfach nicht wirklich gut. Daher geben wir euch jetzt die Chance und laden euch ein:Seid kreativ, schickt uns eine originelle Eröffnung, und zeigt, dass ihr die schlagfertigeren Sprecher seid! Es ist zwar nicht einfach, bessere Pointen als Flo und Straps zu finden, aber es ist möglich. Sitzfleisch Sprint: Zusätzlich laden wir euch ein, uns Sprachnachrichten zu schicken. Zückt das Handy, und schickt uns eine Aufnahme von maximal 60 Sekunden. Stellt euch kurz vor, erzählt uns, wann ihr den Podcast hört, was euch gefällt, ob ihr euch damit zum Training motivieren könnt, ob euch Sitzfleisch irgendwo geholfen hat ein Problem zu lösen oder ob ihr durch uns Inspiration für ein sportliches Ziel gefunden habt. Schickt entweder ein mp3 per Email an [email protected] oder eine Sprachnachricht über Instagram an die @podcastwerkstatt! Wir wünschen euch allen Viel Spaß beim #weitradlfoan, viel Energie fürs Training, und freuen uns von euch mit Intros und Einsprechern zu hören!

#108 – die 24 Stunden WM im Einzelzeitfahren
Jedes Jahr steigt in Borrego Springs, Kalifornien, die 24 Stunden Weltmeisterschaft im Einzelzeitfahren. Leute aus Österreich und Deutschland sind nicht sehr häufig anzutreffen, doch die, die an den Start gehen, meinen es ernst – genauso wie Philipp Kaider 2022 oder auch Christoph Strasser 2016 und 2018. Woran das mit der überschaubaren Teilnehmeranzahl wohl liegt? An der aufwändigen und teuren Anreise? Der frisch gebackene Weltmeister erklärt uns die wahren Gründe, die durchaus zum Schmunzeln anregen. Straps und Flo kennen den kleinen Ort in der Anza Borrego Wüste wie ihre Trikottasche, da es einer der beliebtesten Gegenden für die RAAM Vorbereitung ist. Heute hört ihr Insights über die Streckenbeschaffenheit, das Klima, die Stimmung an der Strecke und die strengen Regeln in der Pit-Zone: All das sind Faktoren, die das Rennen auf dem teils holprigen Rundkurs so speziell machen. Mit 856 Kilometern holte sich Philipp zwar keinen Preis in der Style-Wertung, aber den Sieg. Und das, obwohl er den amerikanischen Journalisten vor dem Start keine Erwähnung wert war, als die Favoriten vorgestellt wurden.Wir gratulieren und freuen uns mit dem #wödmasta im #weitradlfoan, zu dessen Ehren es nun auch den „Weltmeister-Kaffee“ gibt. Bestellungen der „Campione del Mondo“ Bohnen sind ab sofort auf www.ultracyclingshop.com möglich. Damit könnt ihr bei der nächsten Sitzfleisch Ausgabe schon mit einer Tasse in der Hand zuhören, und leistet auch eine kleine Unterstützung für Philipp.Ob es wirklich eine weitere Episode gibt, können wir aber noch nicht versprechen. Denn Flo hat große, bzw. sinnlose Pläne! Website Philipp Kaider: www.kkcycling.at Instagram Philipp Kaider: www.instagram.com/philipp_kaider_kkcycling.at

#107 – Philipp Kaiders Race Around Austria
Nach einer Saison, die absolut nicht nach Wunsch begann, dann aber mit einem zweiten Platz beim Race Around Austria Extreme und dem Sieg bei der 24 Stunden WM im Einzelzeitfahren ein großartiges Finale fand, macht sich Philipp Kaider auf den Weg ins Sitzfleisch Studio. Wir hören aber nicht nur von Philipps Leidensweg im Frühling und der nicht ganz perfekten Vorbereitungszeit, sondern auch von den Problemen, die er im Rennen meisterte: Auto beschädigt, Wirbelsäule beschädigt, Schlafrhythmus im Eimer. Und im Hinterkopf waren da auch noch die beiden Aufgaben beim RAA1500, die ihn mental beschäftigten, aber eigentlich doch mehr motivierten als blockierten. Schlussendlich benötigte es einen zwischenzeitlichen Rückfall auf Platz drei hinter Dominik Meierhofer, um wieder das Feuer in ihm zu entfachen und seinen müden Körper zu einem Zielsprint aufzuraffen. Mit einer Top Zeit von 3 Tagen und 21 Stunden musste sich Philipp damit nur dem Sieger Sebastian Michetschläger geschlagen geben. Das Geschenk, das Philipp für Straps und Flo mitgebracht hat, können wir aber leider nicht mit euch teilen: Gemeinsam mit der Himmelsrösterei, dem Barista seiner Vertrauens, wurde eine eigene Kaffeesorte kreiert. Wenn man dem Espresso-Liebhaber dabei zuhört, wie er den Geschmack beschreibt, von der Herkunft der Bohnen und der schokoladigen Note erzählt, will man eigentlich nur mehr zur Kaffeemaschine. Warum der Blend „Campione del Mondo“ heißt, erfahrt ihr in der nächsten Episode! Bestellungen des „Wödmasta-Kaffees“ sind ab sofort auf www.ultracyclingshop.com möglich. Damit ihr bei der nächsten Sitzfleisch Ausgabe schon mit einer Tasse in der Hand zuhören könnt, und damit auch eine kleine Unterstützung für Philipp leistet. Website Philipp Kaider: www.kkcycling.atInstagram Philipp Kaider: www.instagram.com/philipp_kaider_kkcycling.atWebsite Race Around Austria: www.racearoundaustria.atRückblick Philipp Kaider bei Sitzfleisch: S4E7 und S4E8

#106 – Badlands und Seven Serpents: Sandra Schuberth bei Straps und Flo
Heute werden die Rollen getauscht, und wir bitten Sandra Schuberth zu uns in den Podcast. Sandra, die als Radsport Redakteurin normalerweise die Interviews führt, steht heute für Fragen von Straps und Flo bereit, und lässt uns an ihren Erfahrungen bei zwei unsupported Ultra Events teilhaben, die sie in diesem Jahr gemeistert hat: Beim Seven Serpents war Sandra diejenige, die knapp hinter Flo ordentlich Dampf machte und trotz nicht optimaler Vorbereitung auf den holprigen Gravel-Wegen Istriens als schnellste Frau das Ziel erreichte. Im Herbst stand sie dann am Start von „Badlands“, dem berühmt berüchtigten 780 Kilometer langen Rennen durch unwirtliche Wüstenlandschaften Spaniens. Um Badlands hat sich ein wahrer Mythos entwickelt: Der sportliche Stellenwert ist hoch, namhafte und erfolgreiche Leute stehen am Start, die Plätze sind ausgebucht, die Warteliste ist lang. Es wird gegen Einöde, Hitze und Einsamkeit "gekämpft", man hört Geschichten von langen Passagen ohne Wasser und ohne Möglichkeiten aufzutanken oder einzukaufen. Badlands steht für Abenteuer pur. Wie es Sandra, die auch als Mitgründerin des TWAR (The Women All Ride) Kollektivs aktiv ist, in der südspanischen Wüste gegangen ist, ob es tatsächlich so hart war wie befürchtet, hört ihr in der aktuellen Sitzfleisch Episode. Was sind eigentlich Sandras nächste Ziele, und wo wird sie Flo das nächste Mal herausfordern und möglicherweise abhängen? Sandra auf Instagram: @sandra.schuberthSandra auf Youtube: www.youtube.com/@wearecyclistsTWAR: https://thewomenallride.cc/

#105 – Schmerzen beim Ultracycling
Heute tauchen wir mit dem Autor Stefan Barth etwas tiefer in sein neues Buch „Ultracycling & Bikepacking: Alles, was du wissen musst“ ein.Ihr hört aber keine Buchpräsentation, sondern vielmehr ein Gespräch über ein wichtiges Thema: Was signalisieren Schmerzen beim Radfahren? Welche Arten gibt es, woher kommen sie und wie kann man vorbeugen? Was kann man tun, wenn der Schmerz unvermeidlich ist? Im Detail geht es heute um Sitzbeschwerden, die Achillessehne, Nervenirritationen und die Sinnhaftigkeit von Schmerztabletten. Stefans Buch ist in drei große Abschnitte gegliedert: Ausdauer, Effizienz und Strategie. Behandelt werden der langstreckenspezifische Aufbau der Ausdauerleistung, die Prävention gesundheitlicher Beschwerden, der Umgang mit Schmerzen und Schlafentzug, die richtige Ernährung im Training und auf der Langstrecke, die Stärkung des Mindsets und vieles mehr. Alle Themen sind aus sportwissenschaftlicher Perspektive dargestellt, und werden von persönlichen Strategien und Erfahrungen bekannter Athlet*Innen ergänzt: Christoph Strasser, Lael Wilcox, James M. Hayden, Jenny Tough, Pierre Bischoff, Mareile Hertel, Jochen Böhringer, Anna Bachmann, Matti Köster, Meaghan Hackinen, Kai Saaler, Eduard Fuchs, Josh Ibbett und Ulrich Bartholmös wurden in Interviews befragt. Warum es sinnvoller ist, mehr in dich und weniger in Ausrüstung zu investieren, warum man vor einer möglichen Aufgabe immer etwas schlafen soll, und weshalb Essen immer hilft – all das und noch viel mehr erfahrt ihr in dieser lehrreichen Sitzfleisch Episode! Bleibt nur die Frage: Warum ist Flo nicht als Experte im Buch vertreten? Links zu Stefans online Auftritten: YouTube SBU Coaching: www.youtube.com/channel/UCEi4Clh7-j4yt6V0ZwpGyAA Instagram @barthsman: www.instagram.com/barthsman/?hl=de Buch „Ultracycling & Bikepacking – Alles, was du wissen musst: erhältlich unter www.ultracyclingshop.com - Taschenbuch ISBN Nr.: 978-3-910501-00-3- Hardcover ISBN Nr.: 978-3-910501-01-0- eBook ISBN Nr.: 978-3-910501-02-7 +++++ Hinweis zur Christmas Charity: www.evendz.at/christmas-challenge/christmas-challenge-2022

#104 - Stefan Barth bei Straps und Flo
Stefan, unser heutiger Gesprächspartner, hat sich voll und ganz dem #weitradlfoan verschrieben: Der selbständige Medical Fitness und Endurance Coach ist seit kurzem auch Autor und hat soeben sein umfangreiches Buch „Ultracycling & Bikepacking – Alles, was du wissen musst“ veröffentlicht. Darin fasst er alle relevanten Themen zusammen, und vereint persönliche Erfahrungen, wissenschaftliche Erkenntnisse und praktisches Know-how aus Interviews mit vielen international erfolgreichen Sportler*Innen aus der Szene. Heute wollen wir uns aber auf Stefan, den Radsportler konzentrieren: Er kam vom Triathlon und stieg mit 24 Stunden Rennen und einer erfolgreichen Glocknerman Teilnahme in den Ultra Radsport ein. Den damalige Traum von einer Teilnahme am RAAM ließ er aber bald los. Stefan sehnte sich nach mehr Einfachheit und Unabhängigkeit von finanziellem und organisatorischem Aufwand, sodass er 2022 das Race Around Germany unsupported bestritt und wieder zu seinen Anfängen zurückkehrte – dem Bikepacking.Der European Divide Trail führte ihn schließlich von Hamburg zum südwestlichsten Punkt Europas, bot atemberaubende Landschaften und einsame MTB Trails. Links zu Stefans online Auftritten: YouTube SBU Coaching: www.youtube.com/channel/UCEi4Clh7-j4yt6V0ZwpGyAA Instagram @barthsman: www.instagram.com/barthsman/?hl=de Buch „Ultracycling & Bikepacking – Alles, was du wissen musst: erhältlich unter www.ultracyclingshop.com - Taschenbuch ISBN Nr.: 978-3-910501-00-3- Hardcover ISBN Nr.: 978-3-910501-01-0- eBook ISBN Nr.: 978-3-910501-02-7 +++++ Hinweis zur Christmas Charity: www.evendz.at/christmas-challenge/christmas-challenge-2022

#103 – Ultracycling mit Diabetes Typ I
Nachdem Jeff Heusserer 2014 die Diagnose „Diabetes Typ I“ erhielt, hat sich in seinem Leben einiges geändert. Mit einer klugen Ernährungsumstellung kann er aber auf externe Zufuhr von Insulin verzichten und lebt im Alltag mit ketogener Ernährung, das bedeutet, dass seine Nahrung nur minimale Mengen an Kohlehydraten enthält. Passend zum Diabetes-Awareness-Monat November bekommen wir heute einen kleinen Crash-Kurs zum Thema Stoffwechsel, Kohlenhydrat-Bedarf und Fettverbrennung. Jeff ist nicht nur am Rad aktiv, sondern beschäftigt sich auch eingehend mit den wissenschaftlichen Hintergründen und hält Vorträge zum Thema „optimierte Fettverbrennung“. Wie Jeff trotz Diabetes Typ I leistungsfähig bleiben und beachtliche Ausdauerleistungen erbringen kann, hört ihr in der heutigen Episode von Sitzfleisch. Jeffs Blogs zum Thema: https://living-ofm.at/ und http://living-keto.at/Jeff auf Facebook: www.facebook.com/livingketo.at Hinweis:Die Aussagen von Jeff beruhen auf persönlichen Erfahrungen und dienen weder Beratung bzw. Coaching noch der Therapie oder Vorbeugung von Krankheiten und sind kein Ersatz für eine medizinische Beratung oder Behandlung. Das mögliche Anwenden dieser Aussagen oder Empfehlungen geschieht auf Risiko der HörerInnen! Ebenso sind VESPA Produkte nicht dazu bestimmt, Krankheiten zu diagnostizieren, zu behandeln, zu heilen oder zu verhindern.

#102 – Jeff Heusserer bei Straps und Flo
Paris-Brest-Paris, London-Edinburgh-London und 1001 Miglia Italia, das sind die „großen Drei“ unter den Brevets. Wir haben Jeff aber nicht nur eingeladen, weil er alle diese Events bestritten hat und wir mit ihm über die Randonneurs Szene und Brevets plaudern möchten, sondern vor allem auch wegen seiner Geschichte rund um Stoffwechsel, spezieller Ernährung und Ausdauersport mit Diabetes Typ1. Heute geht es aber um Jeff Heusserer, den Langstrecken Radler: Neben seinem Job in der IT Branche fährt Jeff mit Begeisterung Brevets, die sich im Regelwerk als Kombination von supported und unsupported Ultracycling bewegen: Fahren in der Gruppe ist ebenso wie sich gegenseitig einen Drink auszugeben erlaubt, bei den Kontrollstellen darf betreut werden, und es sind sogar Schlafplätze organisiert. Wer innerhalb einer Saison erfolgreich an den 200, 300, 400 und 600 km Brevets teilnimmt, erhält die Qualifikation für PBP, einem der ältesten Radrennen der Welt: dieser Klassiker findet alle 4 Jahre statt und wurde 1891 erstmals ausgetragen. Tausende Teinehmer, unzählige Fans am Streckenrand, und eine großartige Stimmung unter den Teilnehmern – PBP gilt nicht umsonst als das Highlight schlechthin und wird als Olympiade der Langstreckenfahrer bezeichnet. Aber auch die anderen großen Brevets haben alle ihren eigenen Charme und sind eine große Herausforderung. Links zu Jeff Heusserer:Website: https://randonneure.at/ und https://living-ofm.atFacebook: www.facebook.com/livingketo.at Links zu Randonneure Austria: Website: https://randonneurs-austria.atFacebook: https://www.facebook.com/groups/345045628911646

#101 – Silk Road Mountain Race - Matti Köster bei Straps und Flo (Teil 2)
Das Silk Road Mountain Race bringt uns in die “Champions League” des unsupported Ultracycling. Weg von Straßen, rein in das raue Hochgebirge Kirgistans. Nach dem Start in Osch führt die 1900 Kilometer lange Route durch das Gebiet der Seidenstraße bis nach Bischkek, es gilt 35.000 Höhenmeter auf Trails, Schotterstraßen oder schmalen Pfaden zu bewältigen. Der Jiptik Pass mit seinen 4185 Metern Höhe ist zwar der höchste Punkt der Strecke, doch die größten Herausforderungen kommen mit eisigen Nächten und zahlreichen Flussdurchquerungen erst später im Rennen. Matti Köster hat sich dem SRMR im Zweier Team gestellt. Doch im Gegensatz zu Staffelbewerben beim klassischen Ultracycling müssen hier beide die komplette Strecke miteinander zurücklegen. Aber ist es als Paar einfacher oder sogar komplizierter? Gegenseitige Hilfe und mentale Unterstützung auf der einen Seite, doppelt so viele Schwächephasen und Radpannen auf der anderen. Während das Fahren als Paar sicherer ist, muss es nicht unbedingt schneller sein. In der heutigen Episode teilt Matti seine Erlebnisse mit uns: Wie kurzfristig war die Vorbereitung und der Umstieg vom Straßenrad aufs Mountainbike? Wie hat er sich mit seinem Teamkollegen ergänzt? Warum hat in Kirgistan eigentlich fast jeder mit Lebensmittelvergiftungen zu kämpfen? Fühlt sich das SRMR überhaupt wie ein Radrennen an, wenn es phasenweise mehr ums Überleben geht und man in der Wildnis mehr mit den Umständen als mit den Mitstreitern zu kämpfen hat? Wie wirkt sich die Höhenlage auf Körper und Geist aus? Was bedeutet es Matti persönlich, das SRMR auf dem sechsten Platz gefinisht zu haben?

#100 – Northcape 4000 - Matti Köster bei Straps und Flo
Von 24 Stunden Rennen über Race Across Germany und Race Around Germany bis zum „Northcape 4000“: Matti Köster kann auf einen beeindruckenden Werdegang zurückblicken, obwohl in seiner Jugend gar nichts auf diese Leistungen hindeutete. Heute denkt man bei Matti eher an eine Ultracycling Maschine, als an jemanden, der früher von Krankheiten dermaßen gebeutelt wurde, dass er teilweise im Rollstuhl sitzen musste. Mit Treppensteigen in den ersten Stock, und vereinzelten 10 Kilometer „langen“ Runden auf dem Rad, nach denen er völlig erschöpft war, schaffte es Matti aber Schritt für Schritt gesund zu werden.Nach einigen Jahren, in denen er eigentlich nur Sport machen wollte um für den Alltag fit zu sein, steigerte er sich hin zu ersten Radmarathons. Nachdem er beim Race Across Germany lehrreiche Rückschläge und schöne Erfolge erlebte, musste er aber auf unsupported Rennen umsteigen. Sein bis zur „Corona-Pause“ größter Erfolg war das Northcape 4000, wo Matti die Strecke von Italien bis zum nördlichsten Punkt des europäischen Festlandes als schnellster Finisher schaffte.Wie war der Wechsel von supported zu unsupported, und was war der Grund dafür? Wie erlebt man die skandinavischen Sommernächte, in denen es nie dunkel wird? Kann man in den unendlichen Wäldern Norwegens überhaupt schlafen, oder wird man von Elchen gestört? Übrigens: Wir feiern heute mit der 100. regulären Episode ein kleines Jubiläum und haben dafür dieses besonders spannende Gespräch mit Matti für euch aufgezeichnet! Wir sind uns sicher, dass unser Gast mehr als würdig für diesen fröhlichen Anlass ist.

#99 – Jeroboam und King of the Lake
Straps und Flo wenden sich wieder aktuellen Themen zu und berichten von ihren jüngsten Aktivitäten: Flo Kraschitzer war lange und langsam unterwegs, Christoph Strasser kurz und schnell. Beim 300 Kilometer langen Jeroboam machten Flo aber nicht nur ein technischer Defekt und Dauerregen einen Strich durch die Rechnung, sondern er war auch körperlich nicht fähig, den Hummelmodus anzuwerfen. Christoph Strasser ging es ähnlich: Zwar sind die 47 Kilometer beim King of the Lake, Europas größtem Einzelzeitfahren, nicht lange genug, um an eine Aufgabe zu denken, aber die Kälte und der Regen setzten den TeilnehmerInnen auch hier ordentlich zu. Straps war körperlich aber noch nicht wieder auf der Höhe, das TCR steckt noch immer in den Knochen, beziehungsweise in den Muskeln, die durch die Junk-Food Nahrung doch mehr abgebaut haben, als ursprünglich gedacht. Schnell war er trotzdem, aber nicht schnell genug, um sich die Krone aufzusetzen Mit ein bisschen Leistungsanalyse und Diskussion über Ernährungsprobleme auf der Ultradistanz schließen wir die heutige Episode ab. Wer hat Lust auf die beiden Events bekommen? Infos, Fotos, Ergebnisse unter: www.jeroboam.bikewww.kingofthelake.at

#TCRNo8 - Fragen und Feedback (12/12)
Sonderausgabe Transcontinental Race // Episode 12 Heute werden eure Fragen zum TCR beantwortet!Straps und Flo haben sich die brennendsten Fragen und interessantesten Feedbacks herausgepickt und besprechen noch einmal das wichtigste zur Ausrüstung, der Routenplanung, der Kalorienzufuhr, der Schlafstrategie und vielem mehr. Zudem wollen wir uns bei Nina bedanken, die uns zur Problematik mit der fehlerhaften Übertragung geplanter Routen vom Computer zum Garmin ihren erprobten Lösungsvorschlag geschickt hat. Was war das härteste am TCR im Vergleich zum RAAM? Gab es mehr Leistungseinbußen durch die minderwertige Ernährung? Wäre nicht ein Rad mit mechanischer Schaltung besser geeignet? Hast du etwas an Equipment vergessen? Würdest du die Trillerpfeife und die Badehose wieder einpacken, und welches Race folgt als nächstes? Das und noch viel mehr gibt es heute in Sitzfleisch zu hören: auf Spotify, Apple Podcasts, Google Podcasts und allen weiteren Plattformen. +++++ In der Staffel „Sitzfleisch #TCRNo8“ dreht sich alles um Christoph Strassers sensationellen Erfolg bei seinem ersten unsupported Rennen. Es werden wöchentlich jeweils Dienstag und Freitag zwei Episoden veröffentlicht, in denen das „Abenteuer auf Zeit“ durch Europa in allen Details besprochen wird.

#TCRNo8 - Fazit und Diskussion (11/12)
Sonderausgabe Transcontinental Race // Episode 11 Es ist Zeit, um das TCR Fazit zu ziehen: Straps und Flo schauen sich die Leistungsdaten an, und kommen dabei zur spannenden Erkenntnis, dass die Leistung in Watt (Normalized Power) beim TCR im Vergleich zum RAAM sogar höher war. Gründe dafür sind einerseits die längere Erholungszeit durch mehr Schlaf, und andererseits natürlich auch die geringere Netto-Fahrzeit. Sowohl Schlafzeit, als auch „off-bike-time“ waren beim TCR in etwa drei Mal so hoch als beim RAAM. Das Thema Schlaf ist überhaupt ein viel diskutiertes. Wie sicher bewegt sich ein unsupported Rennfahrer im Straßenverkehr? Ist das ganze schon unverantwortlich und setzt man sich damit fahrlässig einer Gefahr aus? Wäre es gut, wenn es von der Rennleitung vorgeschriebene Pausenzeiten gibt? Ein weiteres Thema, das beim TCR in der Fan-Gemeinde aufgegriffen wurde, ist die Frage, inwiefern der Sport professionalisiert werden sollte, und ob professionelle Sportler wie Christoph Strasser an so einem Rennen teilnehmen sollen? Wie hat Christoph das innerhalb der Community erlebt und ist Chancengleichheit überhaupt möglich? +++++ In der Staffel „Sitzfleisch #TCRNo8“ dreht sich alles um Christoph Strassers sensationellen Erfolg bei seinem ersten unsupported Rennen. Es werden wöchentlich jeweils Dienstag und Freitag zwei Episoden veröffentlicht, in denen das „Abenteuer auf Zeit“ durch Europa in allen Details besprochen wird.

#TCRNo8 - Bier mit Ulrich Bartholmös (10/12)
Sonderausgabe Transcontinental Race // Episode 10 Ein paar Tage nach dem Rennen treffen sich Straps und Ulrich Bartholmös aka „UBA“ auf ein Bier und besprechen das TCR. Auf der Terrasse sitzend erzählt Ulrich vom Rennen aus seiner Sicht, vom „Coca-Cola-Gate“, von den Schwierigkeiten, die er unterwegs meistern musste, und natürlich von der dramatischen Situation, als die von ihm angesteuerte Fährverbindung über die Donau stillgelegt wurde, und er mitten in der Nacht einen großen Umweg hinnehmen musste. Doch erstaunlicherweise fand Ulrich darin keinen Grund zur Verzweiflung, sondern konnte die Enttäuschung schnell abhaken und das Beste aus der Situation machen. In dieser Episode sollte man sich keine tontechnischen Leckerbissen erwarten, dafür ist das wohl die ehrlichste und authentischste Ausgabe von Sitzfleisch: Direkt nach dem Rennen. Am Boden sitzend. Aufnahme am Handy. Ungeschönt. Unterbrochen nur vom Zischen einer sich öffnenden Dose Bier. In der Staffel „Sitzfleisch #TCRNo8“ dreht sich alles um Christoph Strassers sensationellen Erfolg bei seinem ersten unsupported Rennen. Es werden wöchentlich jeweils Dienstag und Freitag zwei Episoden veröffentlicht, in denen das „Abenteuer auf Zeit“ durch Europa in allen Details besprochen wird.

#TCRNo8 - Zielsprint (9/12)
Sonderausgabe Transcontinental Race // Episode 9 Im letzten Abschnitt des TCR gibt es noch eine sehr spezielle Herausforderung: Die Donau, der Grenzfluss zwischen Rumänien und Bulgarien, musste mit einer von drei möglichen Fähren überquert werden. Die Rennleitung machte es den Fahrern damit noch etwas komplizierter: verschiedene Routen. Unterschiedliche Fahrpläne. Möglicherweise lange Wartezeiten. Straps hatte seinen Zeitplan aber seit Tagen im Hinterkopf und schaffte es noch knapp zur Fähre am Nachmittag. Somit kam es nicht zum Szenario, das er gefürchtet hatte: Es hätte sein können, dass alle drei Spitzenfahrer auf der gleichen Fähre landen und die letzten 350 Kilometer als „Sprint-Entscheidung“ ausfahren müssen. Doch Adam Bialek und Ulrich Bartholmös sind zurückgefallen und kamen zu spät zur Donau, somit fiel die Vorentscheidung und Christoph kam mit großem Vorsprung in Bulgarien an. Nur mehr ein Sturz hätte verhindern können, dass Christoph Burgas tatsächlich als Sieger erreicht. In den letzten Stunden der Fahrt war es Zeit ein Fazit zu ziehen und den Erfolg zu genießen, denn im Ziel angekommen war dafür keine Energie mehr übrig. Die Navigationsprobleme nach der Zieleinfahrt durften dann aber mittels telefonischem outside-Coaching behoben werden: Göttergattin Sabine lotste den verwirrten Radfahrer in sein Quartier und weckte ihn bald wieder, damit er die anderen Finisher mit einem Bier begrüßen konnte. In der Staffel „Sitzfleisch #TCRNo8“ dreht sich alles um Christoph Strassers sensationellen Erfolg bei seinem ersten unsupported Rennen. Es werden wöchentlich jeweils Dienstag und Freitag zwei Episoden veröffentlicht, in denen das „Abenteuer auf Zeit“ durch Europa in allen Details besprochen wird.

#TCRNo8 - Rumänische Schotterpassage (8/12)
Sonderausgabe Transcontinental Race // Episode 8 In Rumänien schob sich die Spitze des Rennens immer weiter zusammen. Beschleunigt durch die nicht wirklich gastfreundliche Dame im Café war Straps dem Leader Adam Bialek dicht auf den Fersen und konnte ihn im nächsten Flachstück überholen. Aber nicht abschütteln, denn Adam schloss in den kurzen Anstiegen sofort wieder auf. Das Spitzentrio zeigte den ganzen Tag lang eine beeindruckende Leistung und erreichte innerhalb weniger Minuten den Anstieg zur Transalpina, wo es in einem kleinen Shop zum Treffen zwischen Christoph und Ulrich Bartholmös kam. Das kurze Treffen mit dem gemeinsamen Drink hat für viele Diskussionen gesorgt und bei der Rennleitung die Frage aufgeworfen, ob hier ein Regelverstoß passiert sei? Angetrieben vom mentalen Rückenwind der Führung und dem Zeitdruck der nahenden Dunkelheit, die den kniffligen offroad-Parcours noch schwieriger machen würde, gab Straps alles, was noch in ihm steckte. Er konnte sich tatsächlich einen Vorsprung herausfahren und diesen trotz eines Sturzes durch die 45 Kilometer lange offroad-Passage retten, die wohl eher einer MTB Strecke ähnelt. In der Staffel „Sitzfleisch #TCRNo8“ dreht sich alles um Christoph Strassers sensationellen Erfolg bei seinem ersten unsupported Rennen. Es werden wöchentlich jeweils Dienstag und Freitag zwei Episoden veröffentlicht, in denen das „Abenteuer auf Zeit“ durch Europa in allen Details besprochen wird.

#TCRNo8 - Checkpoint 3 (7/12)
Sonderausgabe Transcontinental Race // Episode 7 Am Fuße des Nationalpark Durmitor in Montengro befindet sich der Checkpoint 3 des TCR, wo Straps als Drittplatzierter den Stempel in seine Brevet-Card erhielt. Der Rückstand auf den Führenden Adam Bialek betrug nur mehr drei Stunden. Mittlerweile ist Christoph voll im Rennmodus angekommen, er leistete sich keine Navigationsfehler mehr, verlor keine Zeit durch Pannen oder Pausen. Sogar am schönen Badesee in Serbien fuhr er vorbei, obwohl er sich extra dafür eine Badehose eingepackt hatte. Das einzige kleine Hoppala passierte durch die Zeitumstellung an der Grenze zu Rumänien: In diesem Fall profitierte er aber sogar von der automatischen Anpassung der Uhrzeit am Handy, denn dadurch wurde die Schlafpause unbeabsichtigt um eine Stunde kürzer als geplant. Somit konnte er in der Nacht Ulrich Bartholmös überholen und hatte den Führenden des Rennens schon fast in Sichtweite. +++++ In der Staffel „Sitzfleisch #TCRNo8“ dreht sich alles um Christoph Strassers sensationellen Erfolg bei seinem ersten unsupported Rennen. Es werden wöchentlich jeweils Dienstag und Freitag zwei Episoden veröffentlicht, in denen das „Abenteuer auf Zeit“ durch Europa in allen Details besprochen wird.

#TCRNo8 - Aufholjagd (6/12)
Sonderausgabe Transcontinental Race // Episode 6 „Es gibt Tage, an denen die Beine einfach nicht aufhören zu marschieren. Für mich selbst ist es immer wieder faszinierend, wenn ich merke, was der Körper leisten kann. Egal ob ich die Jungs da vorne noch einhole oder nicht, die Fahrt ist einfach geil!“ So klingt eine Sprachnachricht, die Straps für sich selbst aufnahm, als er einen 24-stündigen Stint durch das internetlose Bosnien hinlegte, nachdem er am Vortag Italien, Slowenien und Kroatien hinter sich gebracht hatte. Die Probleme der ersten Tage waren vorbei, die letzten Ungereimtheiten hatte es mit einem unmotivierten italienischen Mechaniker und den Rechenkünsten von Flo gegeben. Christophs Taktik begann trotz dieser Prüfungen für sein Nervenkostüm langsam aufzugehen: Dosierter Start, im Schongang bis zum Halfwaypoint und dann die Intensität erhöhen und sich nach vorne kämpfen. Der Strasser-Express hat seine Betriebstemperatur erreicht und fuhr sich in eine mentale Hochphase. +++++ In der Staffel „Sitzfleisch #TCRNo8“ dreht sich alles um Christoph Strassers sensationellen Erfolg bei seinem ersten unsupported Rennen. Es werden wöchentlich jeweils Dienstag und Freitag zwei Episoden veröffentlicht, in denen das „Abenteuer auf Zeit“ durch Europa in allen Details besprochen wird.

#TCRNo8 – Checkpoint 2 (5/12)
Sonderausgabe Transcontinental Race // Episode 5 Die Route des TCR führte beinahe alle Teilnehmer über den Umbrail Pass nach Bormio, nur vereinzelt wurde der Weg über den Stelvio gewählt. Und kurz vor dem zweiten Checkpoint wurde aus der vermeintlichen Bikepacking Tour ein richtiges Radrennen: Krystian Jakoubek fühlte sich zwar geehrt, gemeinsam mit Straps ein paar Meter zu machen, wollte sich aber nicht so einfach abhängen lassen. Die beiden duellierten sich stundenlang, einigten sich zwischendurch auf „unentschieden“, warfen sich was zum Essen ein, und zogen das Tempo gleich wieder an. Entschieden wurde dieser Zweikampf erst an der Bar des Checkpoints. Der Strasser-Express kam immer besser in Fahrt, überholte gewisse Teilnehmer gleich drei Mal hintereinander und rollte talauswärts Richtung Trento. Nach einer Schlafsack-Nacht in der Po-Ebene musste er seine Aufholjagd aber mehrfach unterbrechen. Warum er mitten in der Stadt umdrehte und einen 35 minütigen Umweg einbaute, kann er sich aber selbst nicht erklären. +++++ In der Staffel „Sitzfleisch #TCRNo8“ dreht sich alles um Christoph Strassers sensationellen Erfolg bei seinem ersten unsupported Rennen. Es werden wöchentlich jeweils Dienstag und Freitag zwei Episoden veröffentlicht, in denen das „Abenteuer auf Zeit“ durch Europa in allen Details besprochen wird.

#TCRNo8 - Bayerische Handarbeit (4/12)
Sonderausgabe Transcontinental Race // Episode 4 Nach Checkpoint 1 in Tschechien führte die Route beim TCR durch Deutschland: Bayrischer Wald, München, Garmisch-Partenkirchen. Die Pechsträhne von Straps war aber noch nicht ganz vorbei: Zuerst sorgte die seltsame Streckenführung am verpflichtend zu absolvierenden Parcours 1 für große Verwirrung wegen eines nicht erkennbaren Abschnitts durch eine Wiese. Nach einem ermüdungsbedingten Zwischentief fand der unterzuckerte Rennradwanderer aber pünktlich um 6 Uhr eine offene Tankstelle um seine Vorräte wieder aufzufüllen, musste sich gleich danach aber mit einem Reifendefekt herumschlagen. Vielleicht war die Schlafpause am Boden einer Bushaltestelle doch nicht so erholsam, wie gedacht?Zum Glück gibt es in Bayern aber kräftige junge Männer in Autowerkstätten, die den nicht vorhandenen Adapter von Autoventil auf Rennradventil mit der Kraft ihrer Finger wettmachen. Der abwechslungsreiche Tag endete in einem Hotel am Fernpass, wo Straps mitten in der Nacht eincheckte. Link zum Replay der TCR Routen aller Teilnehmer: https://www2.followmychallenge.com/live/tcrno8/#replay +++++ In der Staffel „Sitzfleisch #TCRNo8“ dreht sich alles um Christoph Strassers sensationellen Erfolg bei seinem ersten unsupported Rennen. Es werden wöchentlich jeweils Dienstag und Freitag zwei Episoden veröffentlicht, in denen das „Abenteuer auf Zeit“ durch Europa in allen Details besprochen wird.

#TCRNo8 - Checkpoint 1 (3/12)
Sonderausgabe Transcontinental Race // Episode 3 Im dritten Teil vom Podcast über Christophs TCR wird es so richtig schräg. Der Unsupported Modus stellt Straps vor große Herausforderungen. Oder um ehrlich zu sein: Es läuft richtig besch…eiden. In der regnerischen Nacht schlägt die Müdigkeit voll zu und schickt den orientierungslosen Herbergs-Suchenden im zick-zack Kurs über Feldwege. Nach der erholsamen 3-stündigen Rast geht es mit Pleiten, Pech und Pannen weiter: Trotz einer abgerissenen Brücke und einer wunderlichen Routenwahl über einen schmalen Schotter-Pfad kommt er als Neunter zum Checkpoint 1 in Tschechien. Dort angekommen, wird der Wechsel der Batterie am Schalthebel aber zum Debakel. Mittlerweile erreicht auch die Rhetorik der Sprachnachrichten ein niedrigeres Niveau, denn die Nerven liegen teilweise blank. Und das hört man auch. Link zum Replay der TCR Routen aller Teilnehmer: https://www2.followmychallenge.com/live/tcrno8/#replay In der Staffel „Sitzfleisch #TCRNo8“ dreht sich alles um Christoph Strassers sensationellen Erfolg bei seinem ersten unsupported Rennen. Es werden wöchentlich jeweils Dienstag und Freitag zwei Episoden veröffentlicht, in denen das „Abenteuer auf Zeit“ durch Europa in allen Details besprochen wird.

#TCRNo8 - Start (2/12)
Sonderausgabe Transcontinental Race // Episode 2 In Episode 2 erzählt Christoph, mit welchem Aufwand er seine Route für das TCR plante, die dann aber doch alles andere als perfekt funktionierte. Bereits im Zug nach Belgien und dann vor Ort im Startort Geraardsbergen war die Stimmung der unsupported Community deutlich spürbar: Lockerheit, Entspanntheit, Vorfreude und gegenseitiger Respekt und Wertschätzung. Originale Audio Aufnahmen vom Start und erste Sprachnachrichten geben Einblicke in die ersten 12 Stunden des Rennens, in das Straps (mit neu montiertem Schaltauge) bewusst zurückhaltend gestartet ist. Dass er wegen schmaler Radwege zwischen Getreidefeldern und einer verpassten Brücke über den Rhein aber soweit hinten in der Zwischenwertung lag, war dann doch nicht wirklich durch bewusste Zurückhaltung oder intelligentes Pacing zu erklären. In der Staffel „Sitzfleisch #TCRNo8“ dreht sich alles um Christoph Strassers sensationellen Erfolg bei seinem ersten unsupported Rennen. Es werden wöchentlich jeweils Dienstag und Freitag zwei Episoden veröffentlicht, in denen das „Abenteuer auf Zeit“ durch Europa in allen Details besprochen wird.

#TCRNo8 - Vorbereitung (1/12)
Sonderausgabe Transcontinental Race // Episode 1 Straps und Flo sind zurück aus der Sommerpause, und natürlich dreht sich alles um Christoph Strassers sensationellen Erfolg bei seinem ersten unsupported Rennen. Ab heute werden wöchentlich jeweils Dienstag und Freitag zwei Episoden veröffentlicht, in denen das „Abenteuer auf Zeit“ durch Europa in allen Details besprochen wird. In der ersten Episode geht es um die Vorbereitung, um Christophs abgebrochene 1000 Kilometer Generalprobe, um technische Schwierigkeiten kurz vor der Abreise nach Belgien und natürlich um die Ausrüstung, das Rad und das Gepäck. Warum Straps neben dem üblichen Euipment wie Allwetter Bekleidung, Ersatzteile und Schlafsack auch eine Trillerpfeife, eine Badehose und einen Pfefferspray in seine Arschrakete packte, hört ihr im ersten Teil der TCR-Staffel von Sitzfleisch.

#98 – Daniel Ehrl - Transcontinental, Transpyrenees und ThreePeaks Finisher (2/2)
Im zweiten Teil unseres Gesprächs mit Daniel Ehrl hören wir nicht nur von seinen Erlebnissen bei Paris-Brest-Paris und beim Transpyrenees, sondern auch vom Three Peaks Bike Race, das er 2020 erfolgreich absolvierte. Wir besprechen aber auch noch einige Details zu Christophs Transcontinental Race, Daniel gibt ihm noch ein paar letzte gute Tipps zu unbedingt benötigter Ausrüstung, cleverer Routenplanung, das Vermeiden unnötiger Gefahren und mentaler Strategien mit auf den Weg. Das Regelwerk des TCR kann man übrigens auf das Wesentliche herunterbrechen, indem man sagt: „Das Befahren von Straßen, die nicht explizit verboten sind, ist erlaubt. Man darf auf Straßen Radfahren, muss aber nicht.“ Interpretationsspielraum ist gegeben, das Tragen des Rades über schottrige Gebirgspfade ist ebenso erlaubt, wie das Schieben durch den Wald – und das kann manchmal sogar schneller sein, als Umwege auf feinem Asphalt zu wählen. Wie auch immer man unterwegs ist, ob sportlich ambitioniert, ob stressfrei, oder ob unkonventionell: Mit dem Rad wird jeder bereichernde Momente erleben, seinen Horizont erweitern, die Natur, sich selbst und seine Mitmenschen besser Kennenlernen. Danke Daniel für deine wertvollen Inputs und deine Zeit in der Podcastwerkstatt! Daniels lesenswerten Blog findet ihr unter: www.rennradwandern.wordpress.com

#97 – Daniel Ehrl und sein Transcontinental Race Finish (1/2)
Es ist nur mehr etwas mehr als eine Woche zum Start des Transcontinental Race, wo Christoph Strasser erstmals unsupported an den Start gehen wird, und passend dazu ist heute Daniel Ehrl zu Gast in Sitzfleisch. Daniel ist als begeisterter Radreisender zu diesem Rennen gekommen, wo er 2019 das Finish in Brest erreichte. Daniel erzählt von seinen Radtouren, den Erlebnissen und Begegnungen in fremden Ländern und von seiner Einstellung zum Radfahren, wo es ihm gar nicht um den Wettbewerb geht. Für Daniel zählen die Eindrücke und das Kennenlernen von unterschiedlichen Kulturen viel mehr, als eine Zahl auf der Ergebnisliste. Dementsprechend ist er auch das TCR stressfrei gefahren und nahm sich jeden Abend noch kurz Zeit, um das Erlebte in seinem Blog festzuhalten – zumindest so lange, bis ihn auf den letzten 1000 Kilometern doch der Ehrgeiz gepackt hat, er am Ende nochmal sein körperliches und mentales Limit testete und diesen Abschnitt in nur zwei Tagen erledigte um nach 12 Tagen im Ziel einzurollen. Im Laufe der TCR Vorbereitung hat Daniel Straps auch mit vielen Tipps und Ratschlägen unterstützt, und so erzählt er heute auch sehr viel Nützliches über lange unsupported Touren: Warum eignen sich „stylische Turnpatschen“ hervorragend für lange Touren? Warum sollte man ein Bank-Foyer nicht in Unterhosen verlassen? Und wieso ist es in Südost-Europa schöner zum Radeln, als man glaubt? Daniels lesenswerten Blog findet ihr unter: www.rennradwandern.wordpress.com

#96 – RAAM Finisher Kurt Matzler bei Straps und Flo
Der Tiroler Kurt Matzler hat sich beim Race Across America 2022 einen persönlichen Traum erfüllt und das härteste Radrennen der Welt auf Platz 6 gefinisht. Direkt nach seiner Rückkehr aus den USA nimmt sich Kurt Zeit um mit Straps und Flo über das Rennen seines Lebens zu plaudern und erzählt von seiner außergewöhnlichen Strategie, der cleveren Planung, seiner Vorbereitung und dem Härtetest beim Race Around Austria. Außerdem hören wir von Toilettenpausen in amerikanischen Saloons, die mit tosendem Applaus der Gäste gefeiert wurden, die ihre Sitzung sogar unterbrachen, um dem Rennfahrer ihren Platz auf dem heißen Stuhl zu überlassen. Kurt Matzler kam als erfahrener Staffel-Fahrer zum RAAM, nahm bereits vier Mal als Teil des Teams „Rotary RAAMs Polio“ am 5000km langen Rennen teil – das Ziel lautete in erster Linie Spenden für die Ausrottung der Kinderlähmung zu lukrieren. Für den guten Zweck sammelte das Team bereits mehrere Millionen, allein 2022 kamen nochmals 1,2 Millionen Dollar hinzu. Unter den Spendern wird in der heutigen Episode der Zeitfahranzug von Christoph Strassers 1000-Kilometer Weltrekord verlost. Als Solo Teilnehmer war Kurt hingegen ein Rookie, und hat die Herausforderung mit Hilfe seiner eingespielten Crew dennoch mit Bravour gemeistert. Das Sitzfleisch Team gratuliert „herrlich“ und wünscht viel Spaß beim Zuhören!

#95 – Rückblick RAAM und Vorschau Transcontinental Race
In den letzten Tagen ist sehr viel passiert: Beim Race Across America gab es Überraschungen, Dramatik und leider auch viele Schmerzen. In Führung lagen zuerst Rainer Steinberger, dann Nicole Reist, doch gewonnen hat schließlich Allen Jefferson aus Australien, den eigentlich niemand ernsthaft auf der Rechnung hatte. Christoph Strasser und Flo Kraschitzer haben das RAAM mitverfolgt und besprechen das Rennen, das sie selbst so gut wie wenige andere kennen. Wir hören auch persönliche Worte aus Nicole Reists Team, von Finisher Kurt Matzler und Pechvogel Rainer Steinberger, die uns sehr persönliche Einblicke gewähren. Im zweiten Teil widmen sich Straps und Flo dann einem neuen Thema, nämlich dem Transcontinental Race, das Christoph heuer erstmals in Angriff nehmen wird. Er erzählt uns von der komplizierten Vorbereitung, den ersten Eindrücken der Route in Rumänien, und warum er sicherlich nicht perfekt vorbereitet sein kann, wenn es am 24.7. los geht.

#94 – Daniel Rubisoier und Dominik Schranz beim Race Across The Alps
Das RATA wurde 2001 erstmals offiziell ausgetragen und zählt seither zu den Klassikern im Ultracycling. Der bergige Ultramarathon führt mit 14.500 Höhenmetern auf 525 Kilometern über 11 Alpen Anstiege der „Hors Catégorie“ durch Österreich, Italien und die Schweiz. 2021 konnte Sieger Dominik Schranz, der ursprünglich aus dem Skisport kam und erst später aufs Rad wechselte, mit einer unfassbaren Zeit von 20h:03min einen neuen Streckenrekord aufstellen. Trainiert wurde und wird er von Daniel Rubisoier, der selbst 4-facher Gewinner, und damit gemeinsam mit Robert Petzold Rekordsieger des RATA ist. In der heutigen Episode sprechen wir mit den beiden über die Faszination RATA, über die Schwierigkeiten und Schönheiten dieses faszinierenden Rennens, über Hochs und Tiefs während der Fahrt, aber auch über die Trainingsphilosophie von Coach Daniel Rubisoier, der genau weiß, wie er individuell auf die Stärken und Schwächen seiner Schützlinge eingehen und das Beste aus ihnen herausholen kann. In welchen Leistungszonen ist das RATA zu fahren, wie kann die Ernährung funktionieren, ist es wirklich nötig regelmäßig vom Rad zu kotzen und warum hat es noch keinen RATA Sieger auf Scheibenbremsen gegeben? Hört rein in Sitzfleisch Episode 94, während am heutigen Tag, den 24. Juni, die 21. Auflage des RATA in Nauders gestartet wird! Links: Instagram Dominik Schranz: https://www.instagram.com/tschuppi_/Instagram Daniel

#93 – das bisher schnellste Race Around Niederösterreich (Teil 2/2)
Auf den letzten Streckenabschnitten des RAN 2022 wird nochmals alles gegeben: Der Kampf um neue Streckenrekorde, um Podiumsplatzierungen oder um die Karenzzeit. Jeder hat sein persönliches Ziel und hat mit unterschiedlichen Problemen auf der 600 Kilometer langen Strecke zu tun. Sowohl bei den Damen als auch bei den Herren gab es rein vom Ergebnis her keine riesigen Überraschungen: Elena Roch und Christoph Strasser konnten sich wieder die obersten Plätze auf dem Siegertreppchen sichern.Wie es den anderen Teilnehmern ging, warum Flo Kraschitzers Sitzfleisch am Limit war, und was Elena Roch, Sebastian Michetschläger, Robert Müller, Karl Pfuisi und Dominik Tantscher zum Rennen zu sagen haben, hört ihr in der heutigen Episode! In unserer neuen unregelmäßig erscheinenden Rubrik „Sitzfleisch Faktencheck“, klären wir den Mythos auf, ob es auf nasser Straße wirklich besser rollt. Eigentlich wollten wir es ja gar nicht so genau wissen, denn alleine der Glaube daran bringt schon viel. +++++ Gewinnspiel Fever-Tree: Wir dürfen heute bei der Aufnahme wieder mit einem feinen Drink anstoßen, und zwar mit dem herrlich fruchtigen „Fever-Tree Raspberry & Rhubarb Tonic Water“, der perfekt zur Sommer-Stimmung passt.Wir haben auch wieder ein Gewinnspiel für euch – es geht um ein „fruchtig pinkes Fever-Tree Package“! Ihr könnt mitmachen, indem ihr die Antwort auf die knifflige Frage per Email bis 26.6. an [email protected] schickt!

#92 – das bisher schnellste Race Around Niederösterreich (Teil 1/2)
Für Christoph Strasser und Flo Kraschitzer steht das zweite Saisonrennen an. Flo hat beim „Seven Serpents“ sein erstes Gravel Abenteuer absolviert, Straps war beim Race Across Italy siegreich. Doch das 600km lange RAN ist für beide erneut ein Fixpunkt. Der Start- und Zielort Weitra ist stimmungsvoll mit Unmengen an Zeitfahr- und Rennrädern geschmückt, insgesamt 73 TeilnehmerInnen tummeln sich mit ihren Betreuerteams im Stadtzentrum und warten auf den großen Moment: Das Hinabrollen von der Startrampe, wo es durch einen Spalier von lautstark anfeuernden Zuschauern hinaus auf die Strecke geht.Bei herrlichem Radwetter fetzt der Ultracycling-Tross von günstigem Wind angeschoben durch die Nacht, manche starten zu schnell, manche sehr vorsichtig, und manche zügig aber clever dosiert. Für manche geht es um das einmalige Erlebnis, für andere um persönliche Verbesserungen, für eine Hand voll geht es um Spitzenplatzierungen. Für Flo läuft es nur anfangs gut, danach beginnt sein Kampf mit den Nachwirkungen des Gravel-Races und der Müdigkeit. Straps hat bald seinen Ryhthmus gefunden, kann sich aber trotz schnellerer Ziwschenzeiten als im Vorjahr zu Beginn nicht an die Spitze setzen und muss eine Aufholjagd starten. Wir berichten heute vom flachen High-Speed Sektor des RAN, bevor es in die Berge geht: Kann sich Flo durchbeißen und hat er sein nagelneues TT-Bike im Griff? Kann sich Straps nochmal verbessern, obwohl ein Schnitt von 35,5 km/h aus dem letzten Jahr zu Buche steht? +++ Versteigerung des #1day1000k-Zeitfahranzugs von Kurt Matzler beim RAAM: Kurt ist wie mit seiner bisherigen 4er-Staffel bei seiner erstmaligen Solo RAAM-Teilnahme wieder für den guten Zweck unterwegs. Jeder, der eine Spende für das Projekt „Team Rotary RAAMs Polio“ abgibt, nimmt an der Verlosung teil. Weitere Infos: https://bit.ly/3tqlQBd

#91 – Jana Kesenheimer bei Straps und Flo (Teil 2/2)
Im zweiten Teil unseres Gesprächs erzählt Jana über das 700 Kilometer lange Gran Guanche, einem unsupported Gravelbike Rennen über 5 kanarische Inseln: Was vorab nach einer eher gemütliche Tour aussah, erwies sich aber als sehr fordernde Challenge. Nach dem Start auf Lanzarote musste mit der Fähre nach Fuerteventura übergesetzt werden. Doch auf dem Schiff blieb kaum Zeit zum Erholen: Akkus laden, auftanken und Equipment sortieren sorgten eher für Stress als für den ersehnten Schlaf. Somit war es in Kombination mit den klimatischen Bedingungen ein harter und steiniger Weg bis ins Ziel auf El Hierro.Jana teilt ihre Erlebnisse mit uns, erzählt vom Spirit der unsupported Bike-Szene und hat noch ein paar Tipps für alle, die uns zuhören und sich selbst in den Sattel schwingen wollen. Denn ihre Erfahrungen weiterzugeben und damit Einsteiger*innen zu helfen ist Janas große Motivation.Liebe Jana, wir bedanken uns für deine Zeit und deine Inspiration, und wünschen dir Alles Gute für die kommenden Herausforderungen! +++ Janas Instagram Profil https://www.instagram.com/jananas.banjana/?hl=de

#90 – Flo beim Seven Serpents Gravel Unsupported Race
SITZFLEISCH #90 – Flo Kraschitzer beim Seven Serpents Gravel Unsupported Race Flo erzählt uns, wie es ihm bei seinem ersten unsupported Gravel Race ergangen ist. War es ein Rennen, oder ein Projekt, oder doch ein echtes Abenteuer?Kurz nach dem Rennen sitzt Flo am Campingplatz und erholt sich von der Tour. Der Hintern und die Hände sind noch ziemlich ramponiert, aber die Figur ist top. Denn durch die ständige Unterversorgung und das schwache Zimtschnecken-Versorgungsnetz konnte er seinen Kalorienbedarf bei weitem nicht decken. Sein eigentlich eng anliegendes Trikot hat bei der Zieleinfahrt, nach drei Nächten, drei Ländern und 816 Kilometern auf technisch schwierigen Schotter- und Steinpfaden sehr locker an seinem Luxuskörper geflattert. Warum man nicht direkt am Brunnen sein Gepäck neu ordnen soll, weshalb kroatisches Bargeld im Gepäck wichtig ist, und wie aus Konkurrenten Freunde werden – all das hört ihr in der heutigen Sitzfleisch Episode.

#89 – Jana Kesenheimer bei Straps und Flo (Teil 1/2)
In der heutigen Episode wird uns eine große Ehre zu Teil, denn mit Jana Kesenheimer ist eine der Top-Fahrerinnen der unsupported Szene zu Gast bei Sitzfleisch. Vor einigen Jahren trainierte Jana noch stark leistungsorientiert, bis sie nach einem Trainingssturz ihre Einstellung zum Sport änderte. Seither geht sie einen stressfreien Weg, fährt so oft und so lange sie Bock hat, und liebt Bikepacking Touren und unsupported Rennen. Spätestens nach ihrem ersten „Three Peaks Bike Race“, das mit dem sehr erfolgreichen und authentischen Film „Three Peaks and in between“ dokumentiert wurde, erreichte sie in der Szene des Ultra Radsports Bekanntheit. Ein Jahr später hat sie sehr viel dazugelernt, ihre Strategie verbessert, und konnte den unsupported Klassiker von Wien nach Barcelona nach 7d:21h als Gesamt-Fünfte und Frauen-Siegerin finishen. Wir sprechen heute aber nicht nur über Janas Herangehensweise an unsupported Rennen, sondern auch über Ihre Mitarbeit an der Studie über Wassereinlagerungen bei AthletInnen im Ultrasport, tauschen Anekdoten aus und erfahren, wie es ist, wenn man von einem spansichen Wildschwein geweckt wird. Und weil Jana natürlich auch 2022 wieder motiviert ist und bereits das erste Gravel-Abenteuer absolviert hat, nehmen wir noch eine zweite Episode auf: Dann wird es ausführlich um den Gran Guanche auf den Kanarischen Inseln gehen. Also hört rein und bleibt dran! Links zu Jana: Film „Three Peaks and in Between”: https://www.amazon.de/Three-Peaks-Between-Jana-Kesenheimer/dp/B08QD1R66X https://vimeo.com/ondemand/threepeaksinbetween Instagram Profil: https://www.instagram.com/jananas.banjana/?hl=de Ultracycling-Studie: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34863204/

#88 – Christoph Strasser beim Race Across Italy (Teil 2/2)
Die zweite Hälfte des RAI wird richtig fordernd, die Nacht ist kalt, es setzt Regen ein, und die kleine Crew hat alle Hände voll zu tun, um den müden Radfahrer bei Laune zu halten und sich selbst keine Fehler zu erlauben. Trotzdem ist die Stimmung gut, der Schmäh läuft und auch Christophs Leistung bleibt (fast) konstant hoch. Heute hören wir, welche Aufgaben das Betreuerteam zu meistern hat, welche Musik nicht nur Straps sondern sogar die Einheimischen in Ekstase versetzt, warum nach 9000 Höhenmetern doch das Rad gewechselt wird und wie es kurz vor dem Ziel dann doch noch mit dem lang herbeigesehnten Espresso klappt. Dem erfreulichen Ergebnis entsprechend treffen dann auch schon Gratulationen ein – doch diese gelten nicht dem Sieger des Rennens.

#87 – Christoph Strasser beim Race Across Italy (Teil 1/2)
Mit einem richtigen Kracher geht es für Straps bei seinem ersten Ultra Radrennen in die neue Saison. Das 775 Kilometer lange Race Across Italy wurde am 23. April in Silvi Marina gestartet. Heute haben wir einen Gast, der ebenso erst vor wenigen Stunden wieder zurück gekommen ist, weil er vorher im dezimierten zweiköpfigen Betreuerteam noch mit Christoph auf der Strecke war. Der RAAM-Teamchef „Kougi“ war endlich wieder bei einem Rennen dabei, und erzählt, wie es aus seiner Sicht gelaufen ist. Warum es am Tag vor dem Start die Hiobsbotschaft von Max Ausfall gab und wie diese Schwierigkeiten gemeistert wurden, warum Straps im Training die falsche Route besichtigte, und warum kaputte Elektronikteile vom RAA 2020 Probleme machten, hört ihr in dieser Episode. Besonders authentisch sind die vielen unterhaltsamen Audio Aufnahmen, die zwischen Betreuercrew und der Home-Base ausgetauscht wurden. Ihr hört unter anderem, warum „Kougi“ sein eigenes Rennen fuhr, warum Brombeerstauden zum Hindernis wurden, wieso es einen Wackelkontakt bei den Funkgeräten gab, und warum Straps bergauf in Aeroposition auf seinem Zeitfahrrad kurbelte. Beim Halfwaypoint legen wir aber eine Pause ein, gönnen uns einen Drink, und setzen die Aufnahme in der nächsten Folge fort. ***** Die Möglichkeit zur finanziellen Unterstützung der Familie des verunglückten Teilnehmers Pawel gibt es hier: https://gofund.me/a6fe4087

#86 – Race Across Italy - die neue Saison geht los
Nach vielen interessanten Gesprächen folgt diesmal eine Episode in trauter Zweisamkeit: Flo und Straps besprechen aktuelle Themen aus der Welt des Ultracycling und den anstehenden Saisonauftakt beim 775 Kilometer langen Race Across Italy. Nach seiner siegreichen Teilnahme bei der Erstaustragung geht Christoph Strasser nun das zweite Mal an den Start und setzt sich eine Top Zeit als Ziel. Aber auch Flo wird sich bald in den Sattel schwingen, sein erstes Race in Angriff nehmen und dabei Gravelpassagen attackieren. In dieser Episode von Sitzfleisch wird außerdem ein großer Skandal besprochen, der Straps hat nämlich ein total peinliches Posting geliefert, wo er sein neues Rad von der falschen Seite fotografiert hat. Zudem werden neue Entwicklungen auf dem Trikot-Sektor diskutiert und die Fortschritte im Training analysiert. Apropos Trikot: Die schönen in schwarz gehaltenen Trikots von Christophs Hauptsponsor Wiesbauer werden von ihm zwar nicht im Rennen getragen, aber ihr könnt sie gewinnen: Hört euch die Gewinnspiel Frage an und sendet eure Antwort per Mail!

#85 – Christine Vollmer bei Straps und Flo
Christine Vollmer hat sich 2021 neben ihrem Beruf auf ihr erstes längeres Nonstop Rennradrennen vorbereitet und konnte dann im August die Tortour Challenge erfolgreich als Solo Woman finishen. Im Gespräch mit der Sitzfleisch Crew erzählt sie über ihre Begeisterung für lange Radtouren, ihre Erfahrungen als Betreuerin eines 6er Teams und ihre aktive Teilnahme in einem 4er Team – diese Faktoren waren für Tine wichtige Bausteine um die 500 Kilometer lange nonstop Challenge gemeinsam mit ihrem Betreuerteam zu schaffen.Ganz problemlos und fehlerfrei lief es natürlich nicht ab, aber das stand auch nicht im Mittelpunkt. Denn Tines Prioritäten waren klar definiert: Gesund ankommen und Spaß haben standen an erster Stelle, dann folgten Fairplay und das Einfahren des bestmöglichen Ergebnisses – und genau diese Vorhaben hat sie erreicht und kann auf die Tortour als unvergessliches Erlebnis zurückblicken. Mit ihrer sympathischen und nicht unnötig verbissenen Art an das Training und die Herausforderung heranzugehen, möchte Tine vor allem Frauen motivieren, sich mehr zuzutrauen und sich mutige Ziele zu setzen. Besonders der Teamgeist spielt für sie immer eine sehr große Rolle. Außerdem erfährt ihr in dieser Episode noch Anekdoten vom bergigen Ultracycling-Klassiker rund um die Schweiz, warum dort sogar der legendäre Jure Robic sein Rad schieben musste, und warum Christoph Strasser sein Teammitglied beim Prolog am Trikot bergauf ziehen musste, oder dies auch nur vortäuschte. Christine Vollmers Instagram-Beitrag zur Tortour: www.instagram.com/p/CViyIxLInaN/

#84 – Stefan Urleb bei Straps und Flo
Als reiner Hobby Radfahrer und berufstätiger Familienvater war Stefan Urleb der erste Österreicher, der das 1000 Meilen Rennen, unsupported und unasphaltiert, in Angriff nahm. Wir wundern uns, warum dieses MTB-Abenteuer rund um Tschechien und die Slowakei in Österreich noch nicht bekannter ist, da es durch traumhafte Berg- und Waldlandschaften führt und sehr professionell organisiert ist.Stefan erzählt von seiner Ausganssituation, seinem Training, das etwa 10 bis 15 Wochenstunden in Anspruch nehmen konnte, und von der detaillierten Feinabstimmung seiner Ausrüstung. Was braucht man für so eine Tour? Und vor allem, was braucht man alles nicht? Wird Verpflegung transportiert oder wird gegessen, was man unterwegs in den kleinen Dörfern kaufen kann? Schlafen in Pensionen, oder in Hochständen, auf Baustellen und in Scheunen? All das muss berücksichtigt werden, um keinen unnötigen Ballast über die teils schlammigen Pfade und Waldwege zu schleppen. Ersatzteile fürs Bike, glücksbringende Trikots und Akkupacks ergänzen das insgesamt 14 kg schwere Gepäck.Nach 11 Tagen und 4 Stunden erreichte Stefan das Ziel, obwohl er kurz vor der Hälfte schon aufgeben wollte. An dieser Stelle gratulieren wir und sagen danke für die mitreißenden Erzählungen!Stefan Urlebs Youtube Video zum 1000 Meilen Rennen: https://youtu.be/H-MSzlSapCgStefans Blog zum 1000 Meilen Rennen: https://www.facebook.com/Das-1000-Meilen-Rennen-106486027396054+++ Update aus unserem Ultracyclingshop: Die zweite Ladung der sehr beliebten und sehr schnell ausverkauften Keego Trinkflaschen im Sitzfleisch-Design ist da. Die nachhaltigen Trinkflaschen aus Titan, die trotzdem verformbar sind und geschmacksneutral und hygienisch bleiben, minimieren Müll und maximieren den Trinkgenuss! www.ultracyclingshop.comWer lieber Flaschen im neutralen Design oder Zubehör kaufen möchte, kann auf www.keego.at mit dem Rabattcode „sitzfleisch“ 10% sparen.

#83 – Maximilian Schwarzhuber bei Straps und Flo
Heute wird es in Sitzfleisch richtig spannend: Straps und Flo empfangen einen Gast, der trotz eines körperlichen Handicaps unfassbares vollbringt. Maximilian Schwarzhuber aus Bayern ließ sich vor fünf Jahren beide Unterschenkel amputieren. 136 Tage später ist er seinen ersten 10 km-Lauf gelaufen. Danach folgten Halbmarathon, Triathlon und Marathon. Letzten Sommer überquerte Max die Alpen auf 460 km von München nach Venedig in nur 22 Stunden und 50 Minuten mit dem Rennrad. Max erzählt aus seinem Leben, von seiner langwierigen Krankheit und der Entscheidung zur Amputation. Aber vor allem, wie er sich danach zum Sportler entwickelte, sich ein starkes Mindset aneignete, und sich seine gute Laune einfach nicht vermiesen lässt. An seiner Radtechnik kann er zwar noch arbeiten, aber auch das nimmt er mit Humor! Nach der detaillierten Erzählung der Alpencross Tour versuchen wir Max, der beruflich als Vortragender und Keynote Speaker tätig ist, noch ein bisschen zu ärgern und mit ganz plumpen Fragen zu mentaler Stärke und positivem Denken aus der Reserve zu locken. Aber auf „bist du ein Optimist?“ und „ist dein Glas immer halb voll?“ hat er natürlich brillante Antworten ohne mit simplen Phrasen um sich zu werfen. Lieber Max, danke für deine Inspiration, und alles Gute für dein kommendes Projekt über 1001 Kilometer! Video zur nonstop Alpencross Tour von Max Schwarzhuber auf seinem sehr empfehlenswerten Youtube Kanal: https://www.youtube.com/watch?v=RUlaWMuEkow Mehr über Max Schwarzhuber: http://www.maximilianschwarzhuber.com/

#82 – Team Bikeregion Bucklige Welt bei Straps und Flo
Alfred Schabauer und Manfred Zöger sind berufstätig und betreiben den Radsport als Hobby, wobei das nicht vor guten Leistungen schützt. Während Alfred den „Buckl Bikestore“ leitet und als Sportlehrer tätig ist , arbeitet Manfred als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der FH Wiener Neustadt. Beide haben bereits in der Jugend mit dem Sport begonnen, viele Rennen bestritten, und das mehr als erfolgreich. Manfred teilte sich bei einer seiner Weltcup- und WM Teilnahmen sogar einmal das Podium mit dem jungen Peter Sagan. Ihren Einstieg in die Langstreckenszene gab es im ersten Corona Jahr, als sie das „Team Bikeregion Bucklige Welt“ in der 4-er Wertung des Race Around Austria an den Start brachten. Alfred war voll motiviert, während Manfred seinem Namen zuerst alle Ehre machte, und etwas zögerte. Nach dieser schmerzhaften aber schönen Erfahrung war Alfred bald wieder Feuer und Flamme es als 2-er Team im Folgejahr nochmals zu probieren. Manfred zögerte erneut, war dann aber voll motiviert dabei. Mit penibler Vorbereitung und einer ausgeklügelten Strategie unterboten sie den damaligen Streckenrekord von Strasser/Kienreich um mehr als zwei Stunden. Dass es trotzdem nicht zum Sieg reichte, tat ihrer Freude aber keinen Abbruch. Wie sich die beiden vorbereiteten, was die Unterschiede zwischen 2-er und 4-er Teams sind, wie es bei ihren Solo Teilnahmen unter Anwendung der „Kraschitzer-Methode“ beim Race Around Niederösterreich lief, und was sie am Ultracycling so fasziniert – all das hört ihr in der heutigen Episode! +++ Aufruf +++ Macht mit beim gemeinsamen „Orbit360 – Ride For a Reason“ und fahrt mit Straps und Flo im „Team Sitzfleisch“ für den guten Zweck! Startgeld ist eine freie Spende, die Route führt vom Schwarzl Zentrum südlich von Graz zuerst entlang der Glocknerman Route und dann entlang der Race Around Austria Route über 180 oder 360 Kilometer durch die Südsteiermark. Start: 26.3. um 8 Uhr, alle Infos und Anmelde Möglichkeit auf www.christophstrasser.at

#81 – Sebastian Michetschläger: RAAM Team und (un)supported Sieger
Sebastian und seine drei Mitstreiter schafften als „Team Alpha powered by Tischlerei Grömmer“ die Sensation: Während es beim Race Across America in den letzten 25 Jahren 10 österreichische Siege gab, hat es bisher erst ein einziges Vierer Team aus der Alpenrepublik geschafft, das längste Nonstop Radrennen der Welt zu gewinnen. Das war 2003, doch 16 Jahre später packte das Team Alpha aus dem Sauwald ihre insgesamt 1000 Kilo schweren Koffer und stellte sich an die Startlinie. Andreas Kislinger, Simon Kislinger, Sebastian Michetschläger und Christoph Mitterbauer nahmen dieses Abenteuer mit einer großen und eingespielten Crew in Angriff. Unser Gast „Sebi“ erzählt in der heutigen Episode über die grandiose Stimmung im Team, die komplizierte Vorbereitung, den unerwartet guten Rennverlauf und die legendären Holzbrett-Trophäen. Christoph Strasser war der einzige der drei Tage früher gestarteten Solo Fahrer, der nicht vom Siegerteam eingeholt wurde. Dieses Treffen gab es dann erst bei der Party in Annapolis… Doch auch nach diesem riesigen Erfolg ging es für "Sebi" weiter, und zwar in unterschiedlichsten Kategorien: 2020 gewann er mit der bisher schnellsten unsupported Zeit die unbetreute Variante der Race Around Austria Challenge, und legte 2021 mit dem Sieg in 16:33h in der klassischen Wertung der RAA Challenge noch einmal nach. „Sebi“ erzählt Straps und Flo von seinen Erlebnissen, und gibt einen Ausblick auf die kommenden Herausforderungen. Mehr über das Team Alpha: www.teamalpha.at Video vom RAAM 2019: www.youtube.com/watch?v=xXBA2NVFGlI

#80 - mit Dr. Rainer Hochgatterer (Teil 2): Wie (un)gesund ist Ultra Radsport? Vermeidung körperlicher Probleme auf der Langstrecke
So lange Radfahren kann doch nicht gesund sein? Oder doch? Überwiegen die positiven Aspekte aufgrund eines gesunden Lebensstils mit viel Sport und ausgewogener Ernährung, oder leidet der Körper an der teilweise tagelangen Extrembelastung doch mehr als gedacht? Im zweiten Teil unseres Gesprächs mit Mag. Dr. Rainer Hochgatterer geht es um ganz konkrete Themen, die für jeden Einsteiger ins Ultracycling interessant sind: Wie kann man die klassischen körperlichen Probleme wie ein offenes Gesäß, eingeschlafene Hände oder Zehen, Knieschmerzen, Wassereinlagerungen, Übelkeit und Müdigkeit vermeiden? Und woran erkennt man den Unterschied zwischen oberflächlichen Schmerzen und ernsthaften medizinischen Problemen? Abgerundet wird diese Episode mit Trainingstipps und Ratschlägen für alle, die schnell und weit Rad fahren wollen! Mehr Infos zu Dr. Hochgatterer findet ihr unter: www.movio.at

#79 - mit Sportmediziner Dr. Rainer Hochgatterer
In der Sitzfleisch Episode #79 unterhalten sich Straps und Flo mit Mag. Dr. Rainer Hochgatterer, der in seinem Fachgebiet als Orthopäde und Sportmediziner über einen riesigen Erfahrungsschatz in der Betreuung von Ausdauer-Athleten verfügt. Bevor Rainer als Trainer und Teamchef von Christoph Strasser aktiv wurde, war er bereits mit Wolfgang Fasching und Gerhard Gulewicz beim Race Across America. Zwischen 2011 und 2014 war er mit Straps vier Mal beim RAAM und führte seinen Schützling zu drei Siegen und den beiden Rekorden, in denen die Siegerzeit unter 8 Tage betrug. Heute arbeitet Rainer in Linz, leitet eine Ordination, ist Teamdoc beim Fussballklub LASK und steht dem Team Strasser noch als „Präsident“ zur Verfügung. Nein, das mit dem Präsidenten ist natürlich nicht ernst gemeint, aber man kann die Namen Hochgatterer, Strasser und Co unmöglich ohne eine Pointe aussprechen. Rainer war aber nicht nur Teamarzt und Crewchief, sondern hat mit seinem Humor immer zur guten Stimmung im Team beigetragen, und Christoph auch mental geholfen, seinen Fokus im Rennen zu behalten. Die heutige Episode gibt faszinierende und lustige Einblicke in das RAAM und in die persönlichen Geschichten der drei von Rainer betreuten Athleten. Außerdem erfahren wir, wie sich das RAAM im Laufe der Jahre verändert hat, und was innerhalb eines Teams und im Kopf des Athleten abgeht.

#78 - Training, Ausrüstung und Ernährung für Ultras
Nicht nur Christoph Strasser, sondern auch Flo Kraschitzer ist zurück aus dem Trainingslager. Die beiden berichten von ihren sehr unterschiedlichen Schwerpunkten der letzten Trainingseinheiten, die dem jeweiligen Professionalisierungsgrad durchaus angepasst waren. Straps schildert seine Eindrücke von den Straßen Gran Canarias, und erzählt, warum er das drohende indoor Training, das zurück in der Heimat nun auf ihn wartet, gar nicht fürchtet. Er hat sein Bike nun auf das Boom Board Pro von Leeze gestellt, das verringert den Satteldruck, gibt dem Rad seitliche Bewegungsfreiheit und ermöglicht ein viel realistischeres Fahrgefühl. Wer stabile Oberkörperposition fürs Zeitfahren schulen, und das schlampige „am Rad hängen“ vermeiden möchte, braucht dieses Board. Vor allem die Nachbarn freuen sich, denn auch die Geräusche und Vibrationen verstummen damit fast komplett. Für Straps wäre das egal, denn er trainiert im Keller. Die Maulwürfe danken es ihm aber trotzdem! Im zweiten Teil der heutigen Episode geht es mit Hilfe von Coach Markus Kinzlbauer um ganz konkrete Antworten auf die Fragen, die als Hörer-Feedback an die Sitzfleisch Crew herangetragen wurden: * Welche Ausrüstung braucht es im Begleitfahrzeug eines Ultra Radrennens? * Trainingstipps für „weitradlfoan“ Einsteiger * Wie ändert sich das Training ab dem Alter von 50 Jahren? * Ernährung im Training und im Rennen? Wir wünschen gute Fahrt, egal ob indoor oder outdoor. Und nicht vergessen, Sitzfleisch ist nicht wirklich ein Podcast für Langstreckenläufer. Auch wenn das auf Ö3 so gesagt wird. Gesammelte Tipps und Tricks gibt es als FAQ in Christophs Shop auf www.ultracyclingshop.com

#77 - Rainer Steinberger, RAA Winner goes RAAM
In dieser Sitzfleisch-Episode ist Rainer Steinberger zu Gast bei Christoph Strasser und Flo Kraschitzer. Der Mann mit dem unverkennbaren bayerischen Dialekt erzählt über seinen Werdegang, den wilden jungen Jahren im Triathlon und seinem Weg, der ihn schlussendlich beim „Weitradlfoan“ sesshaft werden ließ. Die Liste seiner absolvierten Wettkämpfe ist ewig lange, seit knapp zwei Jahrzehnten bringt Rainer seine Konkurrenten zum Zittern und den Asphalt zum Beben. Neben vielen Teilnahmen an 24 Stunden Rennen wie jenen in Kelheim, am Nürburgring und in Hitzendorf, oder an Ultracycling Rennen wie dem Race Across the Alps und dem Race Across Italy sticht aber eines hervor: beim Race Around Austria erlebte Rainer Steinberger alle Hochs und Tiefs: Nach einer Aufgabe bei der ersten Teilnahme, wo ihm der Umgang mit dem bisher in diesem Ausmaß unbekannten Schlafentzug in Führung liegend vor unüberwindbare Probleme stellte, konnte er im zweiten Anlauf gewinnen. 2020 musste er erneut ein DNF melden, um 2021 mit dem „Rennen seines Lebens“ den zweiten Sieg zu feiern. Aktuell bereitet sich der selbständige Trainer und Personal Coach auf seine bisher größte Herausforderung vor: das legendäre Race Across America. 2020 fand der 5000km lange Langstrecken Klassiker nicht statt, 2021 durften Europäer nicht in den USA einreisen, doch 2022 sollte es im dritten Anlauf endlich mit der Teilnahme klappen! Mehr Infos über Rainer Steinberger: https://cycling.sportrelax.de Wenn euch unser Podcast gefällt, freuen wir uns über Bewertungen auf Spotify. Dies ist ab sofort in der neuesten Version der App möglich! +++AUFRUF+++ Du bist Finisher eines Ultra Radrennens und möchtest bei uns im Podcast zu Gast sein und über deine Erfahrungen auf der Langstrecke erzählen? Du möchtest damit auch anderen Einsteigern und Hobbyfahrern helfen und deine Herangehensweise mit anderen Radsportfaszinierten teilen? Dann melde dich bei uns! Schreib uns bis 13. Februar was du bisher gemacht und erlebt hast in ein kurzes Email an [email protected] - Wir melden uns bei dir und freuen uns schon auf ein spannendes Gespräch!