
Sitzfleisch
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#151 – Top 10 Finish: Flo Kraschitzer beim Across Andes (3/3)
Am zweiten Tag des “Across Andes“ musste Flo einen Pass der legendären Carretera Austral samt Schneefall auf der Schotterabfahrt überqueren und entlang des Puyuhuapi Fjords fahren um La Punta zu erreichen.

#150 – Kälteschlacht in Patagonien: Flo Kraschitzer beim Across Andes (2/3)
In letzter Minute wurde Flo Kraschitzer noch sein Tracker überreicht und so konnte er planmäßig um 6 Uhr morgens in das „Across Andes“ starten. Ungefähr 1000 Kilometer und 14.000 Höhenmeter lagen vor ihm, unsupported und großteils auf Schotterpisten und Gravel.

#149 - Offseason vs Racing: Flo Kraschitzer beim Across Andes (1/3)
Für manche ist die herbstliche Trainingspause vorbei, für manche geht sie jetzt los. Aber unser Podcast hat definitiv keine Pause, denn wir sind wieder voll motiviert im Studio! Während Straps seine off-season mit einer Neuseelandreise nutzte und dort viel in seinen Wanderschuhen unterwegs war und im Kayak paddelte, war Flo fleißig am Trainieren. Er hat sich relativ kurzfristig für eine Teilnahme am „Across Andes“ entschieden, einem ca. 1000km langen Gravel Ultra Rennen in Chile.

#148 - Über Stock und Stein: Rambo läuft rund um Österreich
Die Radl-Saison geht in die Herbstpause, und für viele von uns bedeutet das: Alternativsport, Wandern, Laufen. Während sich das für einseitig trainierte Radfahrer oft als irgendwas zwischen ungewohnt und katastrophal herausstellt, ist das für unseren heutigen Gast die große Leidenschaft.

#147 – Schnell das TCR und zurück: Marei Moldenhauer bei Straps und Flo
Wir freuen uns heute über besonderen Besuch: Marei Moldenhauer war die zweitschnellste Frau beim Transcontinental Race und plaudert mit Christoph Strasser und Flo Kraschitzer über ihre Vorbereitung, das Rennen, und vor allem auch ihre ungewöhnliche Heimreise nach Deutschland.

#146 – Die Psyche im Ausdauersport: Dr. Rainer Oberguggenberger bei Straps und Flo
Heute wird es wissenschaftlich, und zwar geht es um die Psyche beim Sport!

#145 – Paris Brest Paris Finisher Severin Zotter und Thomas Stindl
Wer hat noch nichts vom 1200 Kilometer langen Klassiker Paris-Brest-Paris gehört? Unsere heutigen Gäste erzählen in allen Details, wie es ihnen dabei ergangen ist.

#144 - Jelena Helmreich beim Silk Road Mountain Race
Es gibt harte, sehr harte, und fast einschüchternd wirkende richtig harte Ultracycling Rennen. Das Silk Road Mountain Race in Kirgisistan zählt definitiv zu jener Sorte an unsupported Rennen, die man (in den meisten Fällen) nicht einfach so als Einstieg probiert.

#143 – Der Baranski zu Gast beim King of the Lake (Live)
Am Freitagabend wurde im Rahmen des Kick-Off im Hotel „Das Zeit“ Zeitfahrspezialist, Triathlon-Redakteur und Buch-Autor Marcus „Der Baranski“ zu einer Live-Session von Sitzfleisch, dem Podcast von Christoph Strasser und Florian Kraschitzer, eingeladen.

#142 – Sitzfleisch LIVE vom Race Around Austria
Christoph Strasser und Flo Kraschitzer sind auf der Bühne des RAA zu Gast und moderieren die Starts des ersten Startblocks der 2200 Kilometer langen RAA extreme Distanz. Die Szenerie wirkt bizarr: Es ist bereits dunkel, Starkregen und stürmischer Wind lassen die Bühne zittern und sorgen für eine spezielle Atmosphäre. Irgendwie spiegelt das Ambiente die Stimmung bei Ultra Radrennen wider. Egal wie das Wetter auch sein mag, man akzeptiert die Bedingungen und macht das Beste daraus.

#TCRNo9 – Finisher Party, Fazit, Feedback und Fragerunde (10/10)
Heute blicken wir noch einmal auf das Transcontinental Race zurück, Flo und Straps besprechen die Unterschiede zwischen Ultra Rennen mit Crew und unsupported races, bereiten die Leistungswerte anschaulich auf, rechnen den Kalorienbedarf der 8d:16h:30min in Zimtschnecken um und beantworten eure Fragen, die ihr uns in den letzten Wochen geschickt habt.

#TCRNo9 – Robert Müllers Transcontinental: Wenn der Roboter ins Stocken gerät (9/10)
Beinahe jeder Teilnehmer würde sich über ein erfolgreiches Transcontinental Race Finish auf Platz sechs freuen und auf das Erreichte stolz sein. Zu einem gewissen Teil ist das auch Robert „Roboter“ Müller, und wer weiß, ob sich seine Sichtweise nach einiger Zeit vielleicht noch ändern wird.

#TCRNo9 – Robin Gemperles wilder Transcontinental Ritt (8/10)
Wenige Tage nach dem Zieleinlauf treffen sich Robin Gemperle und Christoph Strasser auf einen Drink und reden über das Transcontinental Race, tauschen Erfahrungen und Geschichten aus und können auch über sich und ihre kleinen Hoppalas auf dem Weg lachen.

#TCRNo9 – I schiab die Hittn bis ins Zü! (7/10)
Wenn du nach 3750 von 3900 Kilometern denkst, dass es ist nicht mehr weit ist, dann ist das kein guter Gedanke. Wenn du nach einer groben Krise mit Sturz, Defekt, verlorenem Tracker und fünf Kilometer Rad schieben denkst, dass das Schlimmste hinter dir liegt, dann muss das auch nicht stimmen. Wenn du nach einer weiteren Offroad-Passage denkst, dass es ab der Ortseinfahrt Thessaloniki entspannt bis ins Ziel rollt, dann ist das leider auch nicht wahr.

#TCRNo9 – Ausgehungert durch die Hitze Griechenlands zu CP4 (6/10)
Mit Griechenland erreicht Christoph Strasser das letzte Land des Transcontinental Race, doch bis zum Ziel in Thessaloniki gibt es noch viele Herausforderungen zu bewältigen:Die Wartezeit an der Grenze nutzt Straps, um den Grenzbeamten (möglicherweise) zum TCR Fan zu machen ...

#TCRNo9 – Albanische Straßen sind die besseren Gravel Parcours (5/10)
Das Transcontinental Race 2023 hat den Halfwaypoint überschritten, und in Bosnien kündigt sich eine mögliche Vorentscheidung an.

#TCRNo9 – Kopf an Kopf nach Bosnien (4/10)
Am fünften Tag des Transcontinental Race erreichen die Teilnehmer eine Schlüsselstelle im Rennen, nämlich den zweiten Parcours, der auch einen ersten verpflichtenden Gravel-Abschnitt enthält, den Straps nicht umfahren kann. Dicht gefolgt von Robin Gemperle kann er seine knappe Führung aber retten, während sich der Abstand zu den Verfolgern ab Platz drei weiter vergrößert. Robert Müller kann hier zwar die schnellste Zeit für den aktuellen Abschnitt herausfahren, insgesamt findet er aber weiterhin nicht seinen Rhyhtmus. Er klagt in einem Interview über das nasskalte Wetter, Müdigkeit und wirkt so, als würde er resignieren und nur noch irgendwie ins Ziel kommen wollen. Flo Kraschitzer kommentiert das ganz trocken: „Ich möchte einmal so einen guten Tag haben, den Robert als schlechten bezeichnet!“

#TCRNo9 – Von Control Point 1 bis nach Slowenien (3/10)
Wir sind bei Tag Drei des Transcontinental Race angelangt und klettern über die Schweizer Berge: Das Kopf-an-Kopf Rennen setzt sich fort, Christoph Strasser und Robin Gemperle sind mittlerweile nur mehr zu zweit an der Spitze, während es über den ersten Parcours bis zum Control Point in Livigno geht. Wind und Regen setzen wieder ein, es ist kalt und unfreundlich, aber die nächste Pause wird erst nach dem kurzen Stopp am Checkpoint eingelegt.

#TCRNo9 – Parcours 1 in den Schweizer Alpen (2/10)
Vom Start in Geraardsbergen zieht sich die Route durch Frankreich bis nach Basel. Neben einem sehr guten Fortschritt gab es auch einige Enttäuschungen: Im Land der Tour de France war es mühsam sich zu verpflegen, und in Basel wurde Christoph Strasser von seinem Tennisidol Roger Federer versetzt, der nicht zum Selfie Foto-Rendezvous in Basel erschien.

#TCRNo9 - Vorbereitung und Start (1/10)
Wir starten mit den Episoden zum Transcontinental Race, wo unser Straps die Kappe mit dem Einser drauf tragen durfte. In der heutigen Folge besprechen Christoph Strasser und Flo Kraschitzer die Vorbereitungen zum #TCRNo9, die Erwartungshaltung eines Vorjahressiegers, die Schwierigkeiten der Routenplanung und die kleinen aber sehr wichtigen Details bei der Ausrüstung und der Ernährung.

#131 - RAAM Siegerin Isa Pulver bei Straps und Flo
Als Höhepunkt der heutigen Folge haben wir zwei großartige Gäste: Isabelle und Daniel Pulver aus der Schweiz! Isa hat vor wenigen Wochen als erst zweite Frau das RAAM in der Overall Wertung gewonnen, und das nachdem sie vor einem Jahr noch mit einer schweren Krankheit nicht wusste, ob sie überhaupt jemals wieder aufs Rad steigen können würde.Ihr Ehemann Daniel hat wie das gesamte Betreuerteam einen großen Anteil am Erfolg, denn er ist nicht nur Crew Mitglied sondern auch Isabelles Coach. Wie kann diese Konstellation aber überhaupt funktionieren, um Privates und Sportliches nicht zu vermischen?

#130 - RATA Sieger Robert Petzold bei Straps und Flo
Robert Petzolds Weg zum fünffachen Sieger und Streckenrekordhalter des Race Across The Alps.

#129 - Auf eine Cockta mit Robert Müller
Gleich am Tag nach dem B*Hard Ultrarace setzen sich Christoph Strasser und Robert Müller auf einem Klappsessel in eine schummrige Garage im Hinterhof ihres Hostels und plaudern über ihre Erlebnisse beim Rennen, das spannende Duell um Platz eins, die Philosophie "Chaos vs Akribie" und ob es besser ist, ein knarzendes Tretlager mit Wasser oder WD40 zum Verstummen zu bringen (Disclaimer: Beides ist absolut sinnlos, aber man hat nicht immer die geeignete Möglichkeiten zur Hand).

#LIVE - Christoph Strasser beim B-Hard Ultra Race in Bosnien (2/2)
Im zweiten Teil der Live Aufzeichnung im Grazer Orpheum Extra wird die Frage beantwortet, die Flo Kraschitzer mit seinem trockenen Humor so charmant gestellt hat: "Wie hast du es geschafft, 1:40 Stunden Vorsprung zu verspielen?"

#LIVE - Christoph Strasser beim B-Hard Ultra Race in Bosnien (1/2)
In der heutigen Live Aufzeichnung im Grazer Orpheum Extra dreht sich alles um das 1215 Kilometer lange B-Hard Ultra Race in Bosnien.

#126 – Ralph „Dizzy“ Diseviscourt bei Straps und Flo
Heute ist ein wahrer Gentleman des Ultra Radsports zu Gast bei Sitzfleisch:Immer freundlich, immer fair, immer ein motivierter Wettkämpfer und trotzdem immer eine offene und positive Persönlichkeit.

#125 – Ulrich Bartholmös startet in die Tour Divide
Unser „Friend of the Pod” Ulrich Bartholmös aka UBA nimmt sich heute wieder Zeit und blickt mit uns auf seine letzten sportlichen Höhepunkte zurück. Wir erfahren, dass es trotz ernsthafter Vorbereitung auf große unsupported Rennen auch möglich ist, tagelang entspannt im Bummelmodus statt im Hummelmodus unterwegs zu sein. So hat sich UBA per 1000 km langem Bikepacking Trip einen großen Teil Chiles angeschaut und Land und Leute kennengelernt, bevor er dann ins 1000 km lange „Race Across Andes“ startete.

#124 – Christoph Strassers Transaustria unsupported
Wie kommt der Straps auf die Idee, 730 Kilometer in 27 Stunden durch Österreich zu radeln, und das noch dazu bei Dauerregen? Eigentlich war es ganz einfach: Wenn man schon zum Outdoor Festival nach Dornbirn eingeladen wird, dann fährt man mit dem Rad hin. Und wenn man schon so weit fährt, dann kann man gleich am östlichsten Punkt Österreichs beginnen. Und wenn beim Festival vor Ort sowieso live-TV produziert wird, dann schickt man gleich ein Kamera Team mit, um ein paar Einblicke in den Sport zu gewähren.

#123 – Flo Kraschitzer beim Seven Serpents Quick Bite
Dass das Quick Bite zu Unrecht als kleiner Bruder oder kurze Variante des Originals bezeichnet wird, hat schon seine Gründe. Es hätte ein schnelles und spannendes Gravel Rennen werden sollen, doch es bot dann doch viele (böse) Überraschungen und stellte sich für Flo als richtig harter Brocken heraus.

#122 - Straps beim Race Across Italy: Grande Finale (2/2)
Der zweite Teil des Rennens war ein richtiger Krimi: Christoph Strasser konnte sich nach vorne arbeiten und in den Morgenstunden den Führenden Daniel Steinhauser einholen. Doch dieser gab sich keinesfalls geschlagen und blieb dem Straps nicht nur auf den Fersen, sondern kämpfte sich wieder zurück an die Spitze. Es folgten einige Überholmanöver, ein paar böse, verwunderte oder vielleicht auch verzweifelte Blicke zwischen den beiden. Ja, so fair und freundschaftlich es im Ultracycling auch zugeht, bei einem Duell um den Sieg will dann doch jeder sein Bestes geben und plötzlich wird die Zeit für Small-Talk stark eingeschränkt.

#121 – Straps beim Race Across Italy: Gemütlicher Frühstart (1/2)
Normalerweise sind Italiener eher dafür bekannt, es mit Pünktlichkeit nicht so genau zu nehmen. Doch beim Race Across Italy war das anders, die Teilnehmer wurden ein paar Minuten zu früh von der Startrampe geschickt, was anfangs für etwas Hektik und Verwirrung sorgte.

#120 - Italienische Verzögerung
Wir haben heute eine Situation, wie es sie nach Ultra Radrennen oft gibt: Unterwegs erlebt man am Rad Außergewöhnliches, wächst über sich hinaus, gibt stunden- und taglang sein Bestes, übersteht Tiefs und genießt Hochs. Und nach der Zieleinfahrt hat er einen ganz hart wieder: der Alltag mit all seinen Verpflichtungen. So geht es momentan Flo, der nachdem er als Betreuer mit Straps beim Race Across Italy unterwegs war, sofort wieder beruflich voll eingespannt ist. Flo drückt also die Schulbank einer Klausur und sollte sich nebenbei schon auf seine nächste Challenge, nämlich das "Seven Serpents Quickbite" vorbereiten, die am Samstag startet. Somit bleibt uns nichts anderes übrig, als die Aufnahme um eine Woche zu verschieben. In der Zwischenzeit wünschen wir Flo Alles Gute, viel Sitzfleisch und noch mehr Hummelmodus. Und wir freuen uns auf viele spannende Podcast Episoden in den nächsten Wochen, wo es dann ums Race Across Italy, ums Seven Serpents, und um Christoph Strassers "Transaustria unsupported" gehen wird, und wo wir auch schon wieder interessante Interview Gäste eingeladen haben. Einen besonderen Hinweis mit Gewinnchance haben wir heute aber natürlich noch: Soeben ist Kurt Matzlers neues Buch mit dem Titel "Das High Performance Mindset. Race Across America - Was wir vom härtesten Radrennen der Welt lernen können." erschienen. Das könnt ihr nicht nur im www.ultracyclingshop.com bestellen, wo pro Bestellung 5 Euro an das Team Rotary RAAMs Polio gespendet werden, sondern ihr könnt auch 5 Exemplare gewinnen. Dazu beantwortet ihr bitte die heutige Gewinnfrage und sendet die Antwort an sitzfleisch[at]christophstrasser.at! Die ersten 5 richtigen Antworten gewinnen das Buch, Einsendungen sind bis zum 21. Mai um 23:59 Uhr möglich. Infos zum Buch: www.ultracyclingshop.com/de/buecher

#119 – Ultraläufer Andreas “Rambo” Ropin bei Straps und Flo
Heute wird es interdisziplinär, denn als Gast begrüßen wir den Ultra Läufer Andreas Ropin. Da Straps und Flo zu den allerschlechtesten Läufern unter der Sonne gehören und ihnen selbst die Schönheit des Laufsports verschlossen bleibt, ist es an der Zeit über den Tellerrand zu blicken und sich von Rambo die Begeisterung des Laufens näher bringen zu lassen.

#118 – Das Dilemma mit Training und Rennen
Heute geht es nicht nur um Aktuelles und die finalen Trainingsvorbereitungen für das Race Across Italy, sondern auch um die Grundsatzfrage, wieviel Respekt vor Ultra Radrennen angebracht ist.

#117 - Christoph Strasser solo unsupported
Weil Flo Kraschitzer für die heutige Episode krankheitsbedingt absagen muss, gibt es eine Episode mit Straps allein zuhause. Christoph Strasser hat 2023 wieder einiges vor und erzählt heute von seinen Plänen für die Saison. Welche Rennen stehen am Plan, welche Rennen nicht, und wie fällt so eine Entscheidung? Es wird wieder sehr ambitioniert: Den Auftakt gibt es schon Ende April beim Race Across Italy, wo sich die Besten der Ultracycling Szene treffen und sich durch den Support der Betreuerteams voll auf die maximale Leistung am Rad konzentrieren können.Danach wird Christoph aber auf unsupported umschwenken, eine Transaustria-Trainingsfahrt einlegen, erstmals beim B-Hard in Bosnien fahren, und schlussendlich erneut das Transcontinental in Angriff nehmen. Hintergründe und Details hört ihr in der heutigen Episode! Angebot des Startplatzes für das Seven Serpents 850km unsupported Gravel Race am 14. Mai: Interessierte melden sich bitte per E-Mail unter [email protected] Infos zur gemeinsamen Charity-Ausfahrt zu Gunsten der Wiener Gruft der Caritas mit der Bikepirat-Crew in Grafenwörth am 14. April findet ihr unter: www.bikepirat.at

#116 - Lisa Pfeiffer bei Straps und Flo: Three Peaks, 2 Volcano und Race Around Ruanda
In der heutigen Episode begrüßen Christoph Strasser und Flo Kraschitzer Besuch aus Berlin: Lisa Pfeiffer, die auf Instagram als Elza_Per_Se bekannt ist und als Race Around Rwanda Finisherin von Flo zu Sitzfleisch eingeladen wurde, erzählt von ihrem Weg zu den langen Radrennen.Sie stieg gleich mit einem echten Brocken in die Welt der Ultras ein und meldete sich zum Three Peaks Bike Race von Wien nach Nizza an. Das Erlebte deckte sich aber nicht unbedingt mit den Erwartungen, denn es war nicht nur das reine Abenteuer und die ungetrübte Freude, sondern es gab viele anstrengende und harte Momente, über die Lisa auf ihrem sehr lesenswerten Blog wortgewaltig und mitreißend schreibt. Bei ihrer zweiten Teilnahme im Jahr darauf hat sie zwar aus ihren Erfahrungen lernen können, doch es gab wieder viele Krisen zu meistern.Dürfen wir Lisa eigentlich zum „Lanterne Rouge Award“ gratulieren, den sie nach ihrem Finish beim Two Volcano Sprint (2VS) erhalten hat und der ihr Durchhaltevermögen auszeichnet? Aber klar doch! Natürlich hätte sich Lisa über eine bessere Platzierung noch mehr gefreut. Aber wer kann schon von sich behaupten, mit Sitzproblemen und angeschlagener Gesundheit noch zu finishen, dabei nur ganz kurz ans Aufgeben zu denken und noch so etwas wie Typ-2-Spaß zu empfinden?Für Lisa stehen keine Finisher-Zeiten, sondern Erfahrungen und Erlebnisse im Vordergrund, sie genießt den Weg und weniger das Ziel und hinterlässt bei den Menschen, die sie trifft, stets gute Laune. Vielleicht war genau diese lockere Herangehensweise hilfreich, denn beim letzten Rennen rund um Ruanda war sie richtig gut drauf. Sie benötigte nur 5 Tage und 3 Stunden und war damit weit näher an den Schnellsten als an der roten Laterne. Wäre das Resultat für sie nicht so unwichtig, würden wir hier natürlich erwähnen, dass Lisa in der Frauenwertung Platz zwei belegt hat. Wir gratulieren und freuen uns auf alles, was Lisa in Zukunft in Angriff nimmt!Lisa auf Instagram: @elza_per_seDer Blog von Lisa: www.pacemypeace.com/

#115 – Robert Müllers Saison 2022, Teil 2: Transpyrenees Race und 2 Volcano Sprint
Robert Müller erzählt von seinem Erfolg beim 1550 Kilometer langen Transpyrenees Race. Als wahrer Radsport Purist und Verfechter der reinen Lehre, hat er sich zu den bestehenden (und durchaus strengen) unsupported Regeln noch zusätzliche selbst auferlegt: Er bleibt dauerhaft offline und informiert sich nicht über Zwischenstände, nimmt keine Quartiere in Anspruch und kauft sich kein Trinkwasser.Es lief bei weitem nicht alles rund: die kürzest mögliche Strecke auf katastrophal schlechter Straße, ein ausgewachsener Hungerast und eine Schlafpause, die unabsichtlicherweise 8 statt 3 Stunden dauerte. Spätestens als Robert bemerkt, dass er verschlafen hat, rechnet er sich keine Chancen auf eine Top Platzierung mehr aus, doch im Ziel erlebte er bei der Antwort auf seine Frage: „What is my position?“ eine große Überraschung.Nur eine Woche später stand auch schon der nächste Start bevor: Per Interrail Ticket ging es nach Süditalien. Mit der reparierten Gabel seines Einser-Rades, das mit 25mm Reifen und Felgenbremse für die dortigen Straßenverhältnisse sicher nicht die ideale Wahl war, ging es zum 2VS, dem Two-Volcano Sprint vom Vesuv zum Ätna.1650 Kilometer und 35.000 Höhenmeter später erreichte Robert das Ziel. Gewonnen hat er dieses Mal zwar nicht, aber die Erlebnisse könnten wieder ein ganzes Buch füllen: Straßen wurden von einem Erdrutsch beschädigt, eine Mülltonne wurde zum Not-Unterschlupf, und von der Fähre nach Messina verpasste er den Landgang. Der Saisonabschluss beim „Across Andes“ in Südamerika wurde leider von einem Sturz überschattet, Roberts Wunden wurden erst nach einer wahren Tortur verarztet. Nach ein paar Tagen Pause konnte er aber immerhin seine Bikepacking Reise durch Patagonien antreten um schlussendlich in einer argentinischen Kneipe mit Fussball Fans den WM Titel der Gauchos zu feiern.Robert Müller auf Instagram: @radbert_mRobert Müller auf Strava: www.strava.com/athletes/2067075

#114 – Robert Müllers Saison 2022: RAN, RATA, Ultracycling Dolomitica & Anreise in die Pyrenäen
Unser liebster Stammgast ist wieder im Studio, diesmal aber live: Robert Müller kommt – luxuriös wie man ihn kennt – in seiner goldenen Stretch-Limousine, wird vom Chauffeur und einer Reihe Bodyguards über den roten Teppich ans Mikrofon geleitet. Oder so ähnlich. Eigentlich kommt er per Fahrrad nach einer kurzen Nacht am Salzburger Bahnhof mit seiner Packtasche zu einem Kurzbesuch nach Graz. Straps und Flo möchten eigentlich über sein bisher spannendstes unsupported Rennen, das Transpyrenees, sprechen, wofür Robert mit dem dotwatcher „Rookie of the year“ Award geehrt wurde. Doch irgendwie gab es auch davor schon so viel zu erzählen, dass wir erst nach dem Race Around Niederösterreich, dem Race Across The Alps und dem Ultracycling Dolomitica zum eigentlichen Thema kommen. Bei der Lockerheit, mit der Robert Müller über seine Rennen redet, könnte man fast vergessen, dass der Mann schon seit 25 Jahren Rennen auf der ganzen Welt fährt, pro Jahr 35.000 Kilometer trainiert und einfach ein Vollblut Rennfahrer ist. Trotzdem gibt es so viele Hoppalas und unterhaltsame Geschichten, die ihn dann doch als das enttarnen, was er eigentlich ist: Ein Top-Radsportler, der gar nicht so professionell ist, wie man denkt, aber trotz aller Missgeschicke unfassbar starke Leistungen abliefert. Last-Minute Reparaturen, Verspätungen vor dem Start, Navigationsfehler aufgrund von alten GPX Files oder eine gebrochene Gabel und daher ein Start mit einem Mietrad hindern ihn nicht daran, immer am Podium zu finishen und meistens sogar zu gewinnen.Übrigens: Wer Robert Müller beim RATA begleiten möchte, darf sich gerne bei ihm melden. Chronischer Betreuermangel gehört genau so zu ihm, wie penible Vorbereitung bis ins letzte Detail.Robert Müller auf Instagram: @radbert_mRobert Müller auf Strava: www.strava.com/athletes/2067075

#113 - Gran Guanche Finisherin Anja Gleichweit bei Straps und Flo
Heute zu Gast im Sitzfleisch-Studio: Anja Gleichweit!Anja hat soeben das Gran Guanche mit 618 Kilometern und 14.000 Höhenmeter über 5 Kanarische Inseln absolviert und erzählt von ihrem ersten unsupported Ultra Radrennen, bei dem es richtig gut gelaufen ist. In der Vergangenheit hat sich nach einigen Jahren im Fussball und vielen erfolgreichen MTB Rennen das Rennrad als Favorit herauskristallisiert. Bald hat Anja die Liebe zu langen Touren und dem Bikepacken entdeckt, und dann war es nur eine Frage der Zeit, bis sie gemeinsam mit Freundinnen kurzentschlossen die Chance wahrgenommen hat, sich dieser Herausforderung mit Start auf Lanzarote und Ziel auf La Gomera zu stellen. Anja begeistert uns aber nicht nur mit ihrer positiven Einstellung und Ausstrahlung, sondern auch mit ihrem Einsatz für den Radsport generell: Sie arbeitet im Organisationsteam der Ultra Rad Challenge in Kaindorf, organisiert Radsport Camps für Frauen und ist auch als Guidin für Gruppen oder einzelne Personen aktiv, die ihre Fahrtechnik verbessern wollen. In der heutigen Episode hört ihr, wie Anja das Gran Guanche mit allen Höhen und Tiefen in 2 Tagen und 15 Stunden gemeistert hat, wie das mit der Nahrungssuche spät nachts dort so läuft, und warum ihr euch so schnell wie möglich für ein Basecamp bei ihr anmelden sollt! Aufgelockert wird die Aufnahme von Sprachnachrichten ihrer Mitstreiterinnen, mit denen wir Anja spontan überraschen. mehr über Anja und ihre Female Cycling Basecamps: https://femalecyclingbase.at/ Anja auf Instagram: @basecampanja / @femalecyclingbase

Race Around Rwanda – Fazit und Fragerunde (Bonus)
Sonderausgabe Race Around Rwanda // Episode 5 In dieser Bonus Episode besprechen Christoph Strasser und Florian Kraschitzer die Fragen, die von der Community zum unsupported Rennen rund um Ruanda gestellt wurden. Wieviel kostet die Teilnahme in etwa? Wie sicher fühlt man sich in Zentralafrika? Welche Möglichkeiten gibt es sich unterwegs zu verpflegen? Wie geht es Flo körperlich, was macht die Regeneration und was kann man bei Nervenbeeinträchtigungen an Händen und Fingern tun? Was allerdings unklar bleibt, ist die Frage, ob man sich von Flo wirklich Tipps zur Reifenwahl geben lassen will?

Race Around Rwanda – Finish trotz Schwierigkeiten (4/4)
Sonderausgabe Race Around Rwanda // Episode 4 Es war fast schon zu erwarten: In den letzten 24 Stunden muss Flo Kraschitzer wieder improvisieren und Probleme lösen. Der Reifen hält zwar so irgendwie bis ins Ziel durch, aber die Elektronik fällt plötzlich aus. Kein Licht, kein Garmin, dafür eine ungeplante Schlafpause am Straßenrand. Wie das passieren konnte, weiß niemand, aber genau diese unvorhersehbaren Zwischenfälle gehören bei unsupported Rennen irgendwie dazu. Somit kann Flo die letzte Nacht nicht durchdrücken, sondern muss sein Biwak aufschlagen, um im Morgengrauen weiterzufahren. Es wird schlussendlich der sehr gute 14. Platz, für die Umrundung Ruandas benötigt Flo insgesamt 86:44 Stunden. Aber wie wichtig ist das Ergebnis eigentlich, geht es nicht viel mehr um die Erlebnisse und die unvergesslichen Eindrücke in diesem wunderschönen Land? Die kompletten Ergebnisse und alle Infos zum Rennen findet ihr auf: www.racearoundrwanda.com/

Race Around Rwanda – vom Halfwaypoint zu Checkpoint vier (3/4)
Sonderausgabe Race Around Rwanda // Episode 3 Es wird dramatisch! Beim Aufpumpen des Hinterreifens passiert Flo Kraschitzer ein Missgeschick: Das Rad macht sich selbständig, fällt um, und dabei bricht das Ventil in der Pumpe. Mitten in Ruandas Hinterland, weit entfernt vom nächsten Dorf, ist Flo in dieser Situation völlig hilflos und kann weder den Schlauch wechseln, noch die Pumpe retten. Glücklicherweise kann er sich ein Moto-Taxi organisieren um zurück zum Checkpoint zu gelangen. Tags darauf geht es dann ausgeschlafen, mit gut gefülltem Magen und repariertem Bike weiter. Nach dem Wiedereinstieg am Punkt, wo Flo am Vorabend abgeholt wurde, kommt er aber bald zu Sturz. Es passiert nichts schlimmes, aber die Summe an kleinen Schrammen nimmt nun schon schmerzhafte Ausmaße an. Landschaftlicher Höhepunkt des dritten Tages ist die Durchquerung des Dschungels an der Grenze zu Burundi im Süden des Landes. Noch liegen eine letzte Nacht und ein letzter Tag vor dem tapferen kämpfenden Flo. Wird er den schwierigsten Gravel-Abschnitt meistern? Hält der Reifen bis ins Ziel durch? Welche Herausforderungen warten noch? In der letzten Episode der Race Around Ruanda Sonderausgabe werden wir von Flo hören, wie er es bis ins Ziel geschafft hat, und besprechen im Anschluss die Fragen, die von der Community an ihn gestellt wurden. Bleibt dran! +++++ Das neue Hummelmodus Shirt gibt es auf www.ultracyclingshop.comMan muss nicht unbedingt das RaR gefinisht haben, um es tragen zu dürfen. Auch wenn wir es dem Flo zu Ehren gestaltet haben!

Race Around Rwanda – vom Checkpoint 1 zum Halfwaypoint (2/4)
Sonderausgabe Race Around Rwanda // Episode 2 Vom Checkpoint 1 führt die selektive Strecke in den Norden Ruandas. Flo Kraschitzer erzählt von seinen Eindrücken der Fahrt durch das Vulkanland und entlang der Grenzen zu Uganda und der demokratischen Republik Kongo. Die Route führt auf knapp 3000 Meter Höhe, über steile Gravel-Anstiege durch Teeplantagen und entlang des Congo-Nile-Trails am Kiwusee. So beeindruckend die Landschaft und so stabil die Kondition von Flo auch sein mögen – ganz nach Wunsch läuft es dann aber doch nicht. Die technischen Probleme häufen sich, Flo muss einige Male an Bikeshops anhalten. Dort wird es dann meist sehr hektisch, es ist aber nicht immer hilfreich, wenn viele helfende Hände zugleich anpacken. In der zweiten Folge des Race Around Ruanda Specials hören wir, wie es Flo bis zum Halfwaypoint geht, ob er vom Africa Rising Cycling Center als Nachwuchs Talent entdeckt wird, und wie sich das Rennen an der Spitze des Feldes entwickelt. Ulrich Bartholmös erholte sich erst kurz vor dem Start von einer Krankheit, konnte aber teilnehmen und führte das Rennen dann sogar an. Doch leider musste er bei Halbzeit doch die Notbremse ziehen. Er hat sich mit Flo zusammengesetzt und von seinen Erlebnissen erzählt.

Race Around Rwanda – Akklimatisierung und Start (1/4)
Sonderausgabe Race Around Rwanda // Episode 1 Florian Kraschitzer vor der Abreise nach Kigali: “Ich ziehe in ein Abenteuer!“In ein 1000 Kilometer langes unsupported Abenteuer, um genau zu sein.Einige Stunden später sitzt er beim Umsteigen am Flughafen in Istanbul für einen Tag fest und bekommt einen ersten Vorgeschmack auf das, was in der Woche vor dem Rennen folgen sollte: Viel Improvisieren in einer für ihn völlig neuen Umgebung. Flo nützt die verbleibende Zeit in Zentralafrika, um sich an das feucht-milde Klima und die Höhenlage zu gewöhnen, erkundet die ersten Abschnitte der Strecke und lernt die extrem freundlichen Menschen und die lokalen Gegebenheiten kennen. Als Freund der zuckerhaltigen Ernährung wird er von der Verfügbarkeit von Lebensmitteln und der Anzahl an Einkaufsmöglichkeiten gleich mal überrascht. Erste technische Probleme gibt es bereits vor dem Start, die kann er aber noch relativ souverän lösen. Ewig sollte das farbenfrohe Rad von Flo aber nicht durchhalten, wie wir in den kommenden Episoden erfahren werden.In der ersten Folge des Race Around Ruanda Specials hören wir, wie es Flo bis zum ersten Checkpoint geht, ob er den Hummelmodus zündet, und ob er das enorme Anfangstempo der einheimischen Spitzenfahrer mitgehen will. Beziehungsweise mitgehen kann. +++++ Das neue Hummelmodus Shirt gibt es auf www.ultracyclingshop.comMan muss nicht unbedingt das RaR gefinisht haben, um es tragen zu dürfen. Auch wenn wir es dem Flo zu Ehren gestaltet haben!

#112 - Am Weg zum Race Around Rwanda
Unser Lieblings Podcast-Host Flo Kraschitzer ist unterwegs zu einer besonderen Herausforderung: Er nimmt am Race Around Ruanda teil, einer Challenge, die über 1000 Kilometer unsupported rund um das kleine Land in Zentralafrika führt. In der heutigen Episode erzählt Flo, wie er sich vorbereitet hat, wie es um seine Form steht, was er auf sein Gravel-Bike packt und wie seine Ziele lauten, die er mit der (hoffentlich) weiterentwickelten Kraschitzer-Methode erreichen möchte. Wir tauchen heute aber auch etwas tiefer in die Geschichte Ruandas ein, versuchen über die Radsportbegeisterung in Afrika zu berichten, beleuchten die Entwicklung in den letzten Jahren und lernen dabei völlig überraschend, wie groß der Stellenwert des Rades in Ruanda ist – nicht zuletzt durch den Einsatz eines ehemaligen RAAM Siegers und Tour de France Teilnehmers. Achtung Spoiler: Straps ist völlig verblüfft von Flo's streberhafter Vorbereitung. Er wirkt richtig motiviert und sitzt mit einem Buch über Ruanda im Studio. Wenn er auf das Race nur halb so gut vorbereitet ist, wie auf die aktuelle Aufnahme, dann wird er dort einen heißen Reifen ins hügelige Terrain brennen! Verfolgen könnt ihr das ganze unter: www.racearoundrwanda.com Und auf den Social Media Kanälen von @dontatflo und @straps_377

#111 - Ultracycling Allrounder Jochen Böhringer bei Straps und Flo
Jochen Böhringer, unser heutiger Sitzfleisch Gast, ist ein echter Allrounder im Ultra Radsport. Ob unsupported oder mit Team, ob Straße, Gravel oder MTB: dieser Mann hat schon alles gemeistert. Im Gespräch mit Christoph Strasser und Flo Kraschitzer erzählt Jochen, wie er mit seinem limitierten Zeitbudget Familie, Beruf und Training unter einen Hut bekommt. Er nutzt nicht nur die Abende unter der Woche für kurze Intervall Trainings, sondern auch die Wochenenden für ausgedehnte Touren, teilweise sogar mit einem familiengerechten 4-er Tandem. In der abgelaufenen Saison bestritt Jochen das Atlas Mountain Race in Marokko, wo er sich mit Hochwasser und sehr herausfordernden Bedingungen arrangieren musste. Trotz einer schweren Verletzung im Frühling nahm er das Training bald wieder auf und konnte sich im letzten Moment fit an den Start begeben und dann eine Top Platzierung erreichen, wovon er uns heute erzählt. Ohne auf all seine Erfolge und Finishes bei 24 Stunden Rennen, dem Race Across Germany, Hope1000, Italy Divide Trail und Race Across Italy im Detail einzugehen picken wir einige seiner Höhepunkte und wichtigsten Lernerfahrungen heraus: Kann man nach einem Sturz inklusive kaputtem Rad das Bike einer Passantin ausborgen, das Rennen fortsetzen und noch gewinnen?Welche Gefahr birgt Schlafentzug und ist das Schlafbedürfnis bei MTB Rennen höher oder geringer als auf der Straße?Ändert sich die Bereitschaft Risiko in Kauf zu nehmen wenn man Familienvater ist?Passt ein 4-er Tandem in den Radkoffer nach Kirgistan, und ist das Silk Road Mountain Race für einen gemütlichen Familienurlaub geeignet?Links zu Jochen Böhringer:Instagram @jochenboehringerWebsite/Blog: https://ultra-jo.com/ +++++ Erinnerung: Wir laden euch ein, uns kurze Intros oder 1-minütige Einsprecher zu schicken, wo ihr euer Feedback und eure Sitzfleisch-Erfahrungen mit unseren HörerInnen teilt. Wie gefällt euch der Podcast, bei welchen Herausforderungen hat euch Sitzfleisch geholfen, wofür habt ihr euch motivieren können?Einsendungen von mp3 Files per Mail an sitzfleisch[at]podcastwerkstatt.com oder per Instagram Sprachnachricht direkt an die @podcastwerkstatt!

#110 - Dominik Meierhofer bei Straps und Flo
Unser heutiger Gast ist, obwohl er für Ultra Ausdauersport Verhältnisse noch ein echter Jungspund ist, bei den meisten Langstrecken Radrennen schon Stammgast auf dem Podium.Nach alpinem Skisport und Lizenzrennen in der Nachwuchskategorie, erlebte der Salzburger Dominik Meierhofer beim Race Around Austria die Höhepunkte seiner bisherigen Laufbahn:Nach einem lehrreichen DNF beim RAA1500 konnte er im folgenden Jahr in einem wahren Krimi mit nur 8 Minuten Vorsprung gewinnen. Wenn er heute davon erzählt, bekommt er noch immer Gänsehaut.Nach drei Stockerlplätzen bei den österreichischen Meisterschaften im Radsport Ultra, und Siegen bei der 24 Stunden Radtrophy Hitzendorf und beim Race Across Germany trat er beim RAA 2022 erstmals auf der Extremdistanz über die vollen 2200 Kilometer an. Ohne große Erwartungshaltung startete er mit seinem Team zur längsten Radtour seines Lebens, und wurde nicht enttäuscht.In der heutigen Episode hört ihr, wie es Dominik beim RAA ging, warum er sich sicher nicht mehr für die virtuelle 24 Stunden WM auf den Indoor Trainer setzt, und wie es in den nächsten Jahren bei ihm weitergehen wird.Links zu Dominik Meierhofer:Facebook: https://www.facebook.com/DomiMeierhoferInstagram: @dominik_meierhofer

#109 – Rückblick, Ausblick und Outtakes
Die Sitzfleisch Crew – Christoph Strasser, Flo Krasch(n)itzer und unser Produzent Lukas – startet etwas angeschlagen ins neue Jahr. Das ist aber kein Grund, um nicht auf die Höhepunkte, die skurrilsten Stories und die wichtigsten Erfahrungen des letzten Jahres zurückzublicken. Lukas hat wieder in seinem Archiv gesucht und ein paar der witzigsten Hoppalas hervorgekramt. Übrigens hat er bei den Einsprechern für unsere Werbepartner am meisten zu tun, denn vorgegebene Botschaften zu platzieren ist bei weitem schwieriger, als es in der fertig geschnittenen Episode klingt. Wir bedanken uns bei euch für eure Treue und euer Interesse! Denn nur dadurch können wir den Podcast umsetzen. Wir arbeiten im Studio, bereiten die Episoden vor und sprechen wild drauf los, ihr hört uns zu, und die Werbepartner decken den Aufwand – so funktioniert das Ganze! Für 2023 haben wir uns zwei Neuerungen überlegt: Sitzfleisch Intro: Wie ihr hört, bemühen wir uns immer, mehr oder weniger lustige Intros zu finden. Einige Geistesblitze waren dabei, einige Male kamen nur Versprecher raus, und manchmal waren sie einfach nicht wirklich gut. Daher geben wir euch jetzt die Chance und laden euch ein:Seid kreativ, schickt uns eine originelle Eröffnung, und zeigt, dass ihr die schlagfertigeren Sprecher seid! Es ist zwar nicht einfach, bessere Pointen als Flo und Straps zu finden, aber es ist möglich. Sitzfleisch Sprint: Zusätzlich laden wir euch ein, uns Sprachnachrichten zu schicken. Zückt das Handy, und schickt uns eine Aufnahme von maximal 60 Sekunden. Stellt euch kurz vor, erzählt uns, wann ihr den Podcast hört, was euch gefällt, ob ihr euch damit zum Training motivieren könnt, ob euch Sitzfleisch irgendwo geholfen hat ein Problem zu lösen oder ob ihr durch uns Inspiration für ein sportliches Ziel gefunden habt. Schickt entweder ein mp3 per Email an [email protected] oder eine Sprachnachricht über Instagram an die @podcastwerkstatt! Wir wünschen euch allen Viel Spaß beim #weitradlfoan, viel Energie fürs Training, und freuen uns von euch mit Intros und Einsprechern zu hören!

#108 – die 24 Stunden WM im Einzelzeitfahren
Jedes Jahr steigt in Borrego Springs, Kalifornien, die 24 Stunden Weltmeisterschaft im Einzelzeitfahren. Leute aus Österreich und Deutschland sind nicht sehr häufig anzutreffen, doch die, die an den Start gehen, meinen es ernst – genauso wie Philipp Kaider 2022 oder auch Christoph Strasser 2016 und 2018. Woran das mit der überschaubaren Teilnehmeranzahl wohl liegt? An der aufwändigen und teuren Anreise? Der frisch gebackene Weltmeister erklärt uns die wahren Gründe, die durchaus zum Schmunzeln anregen. Straps und Flo kennen den kleinen Ort in der Anza Borrego Wüste wie ihre Trikottasche, da es einer der beliebtesten Gegenden für die RAAM Vorbereitung ist. Heute hört ihr Insights über die Streckenbeschaffenheit, das Klima, die Stimmung an der Strecke und die strengen Regeln in der Pit-Zone: All das sind Faktoren, die das Rennen auf dem teils holprigen Rundkurs so speziell machen. Mit 856 Kilometern holte sich Philipp zwar keinen Preis in der Style-Wertung, aber den Sieg. Und das, obwohl er den amerikanischen Journalisten vor dem Start keine Erwähnung wert war, als die Favoriten vorgestellt wurden.Wir gratulieren und freuen uns mit dem #wödmasta im #weitradlfoan, zu dessen Ehren es nun auch den „Weltmeister-Kaffee“ gibt. Bestellungen der „Campione del Mondo“ Bohnen sind ab sofort auf www.ultracyclingshop.com möglich. Damit könnt ihr bei der nächsten Sitzfleisch Ausgabe schon mit einer Tasse in der Hand zuhören, und leistet auch eine kleine Unterstützung für Philipp.Ob es wirklich eine weitere Episode gibt, können wir aber noch nicht versprechen. Denn Flo hat große, bzw. sinnlose Pläne! Website Philipp Kaider: www.kkcycling.at Instagram Philipp Kaider: www.instagram.com/philipp_kaider_kkcycling.at

#107 – Philipp Kaiders Race Around Austria
Nach einer Saison, die absolut nicht nach Wunsch begann, dann aber mit einem zweiten Platz beim Race Around Austria Extreme und dem Sieg bei der 24 Stunden WM im Einzelzeitfahren ein großartiges Finale fand, macht sich Philipp Kaider auf den Weg ins Sitzfleisch Studio. Wir hören aber nicht nur von Philipps Leidensweg im Frühling und der nicht ganz perfekten Vorbereitungszeit, sondern auch von den Problemen, die er im Rennen meisterte: Auto beschädigt, Wirbelsäule beschädigt, Schlafrhythmus im Eimer. Und im Hinterkopf waren da auch noch die beiden Aufgaben beim RAA1500, die ihn mental beschäftigten, aber eigentlich doch mehr motivierten als blockierten. Schlussendlich benötigte es einen zwischenzeitlichen Rückfall auf Platz drei hinter Dominik Meierhofer, um wieder das Feuer in ihm zu entfachen und seinen müden Körper zu einem Zielsprint aufzuraffen. Mit einer Top Zeit von 3 Tagen und 21 Stunden musste sich Philipp damit nur dem Sieger Sebastian Michetschläger geschlagen geben. Das Geschenk, das Philipp für Straps und Flo mitgebracht hat, können wir aber leider nicht mit euch teilen: Gemeinsam mit der Himmelsrösterei, dem Barista seiner Vertrauens, wurde eine eigene Kaffeesorte kreiert. Wenn man dem Espresso-Liebhaber dabei zuhört, wie er den Geschmack beschreibt, von der Herkunft der Bohnen und der schokoladigen Note erzählt, will man eigentlich nur mehr zur Kaffeemaschine. Warum der Blend „Campione del Mondo“ heißt, erfahrt ihr in der nächsten Episode! Bestellungen des „Wödmasta-Kaffees“ sind ab sofort auf www.ultracyclingshop.com möglich. Damit ihr bei der nächsten Sitzfleisch Ausgabe schon mit einer Tasse in der Hand zuhören könnt, und damit auch eine kleine Unterstützung für Philipp leistet. Website Philipp Kaider: www.kkcycling.atInstagram Philipp Kaider: www.instagram.com/philipp_kaider_kkcycling.atWebsite Race Around Austria: www.racearoundaustria.atRückblick Philipp Kaider bei Sitzfleisch: S4E7 und S4E8