
radio klassik Stephansdom - kurz & knackig
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Impuls für den Tag mit Christine Hubka - Donnerstag, 14. September 2023
Donnerstag, 14. September 2023Wahrhaft sehen. Num 21, 4-9

Safe Space Alpbach?
Jedes Jahr seit 1945 kommen im Sommer Menschen im Tiroler Bergdorf Alpbach zusammen - um zu diskutieren, um sich auszutauschen und Ideen zu entwickeln. Das Europäische Forum Alpbach ist eine internationale und interdisziplinäre Plattform. Hier sitzt man jährlich im August mit der Nobelpreisträgerin beim Kaffee und mit dem Bundespräsidenten in der Wiese. Hier geht es um Meinungsaustausch und um die Entwicklung Europas. Seit heuer stimmt jede Person, die am Europäischen Forum Alpbach teilnimmt oder arbeitet einem "Code of Conduct" zu. Darin geht es um Handlungsanweisungen, die Diskriminierung, Ausgrenzung und Rassismus vorbeugen sollen. Warum entscheidet man sich für diese Regeln? Und: Was machen sie mit der Diskussionskultur einer Diskussionsveranstaltung? Eine Sendung von Marlene Groihofer.

Impuls für den Tag mit Christine Hubka - Mittwoch, 13. September 2023
Mittwoch, 13. September 2023Wahrhaft hören.Mk 4, 1-10, 13-20

Stadt sucht Beet
City Farmen, Dachgärten und vertikale Beete verwandeln Betonwüsten in essbare Klimaoasen. Selbst ein Blumenkisterl auf dem Fensterbrett liefert frische Kräuter und Salate – und das nicht nur im Sommer. Im September ist Pflanzzeit für das Wintergemüse. Wolfgang Palme, Mitbegründer und Obmann der City Farm Augarten, verrät uns, welche Pflanzen den Winter lieber als den Sommer mögen, Jürgen Herler erzählt uns, wie er mit seinem Unternehmen Herbios brennheiße Stadtterrassen in Wohlfühlzonen verwandelt. Eine Sendung von Monika Fischer.

Impuls für den Tag mit Christine Hubka - Dienstag, 12. September 2023
Dienstag, 12. September 2023Jesus und seine Freunde. Lk 6, 12-19

C. Bechstein Centrum: Walther Steindlegger über Digitales und den Eigentümer
Walther Steindlegger im Gespräch mit Musikchefin Ursula Magnes über Klaviere in der digitalen Zeit und den Eigentümer der Firma Bechstein, Stefan Freymuth.

C. Bechstein Centrum: Verkaufserlebnisse
Walther Steindlegger im Gespräch mit Musikchefin Ursula Magnes über das Werden und Gedeihen eines Verkaufes. Ein Erlebnis.

C. Bechstein Centrum: das Arbeitsleben im Centrum
Walther Steindlegger im Gespräch mit Musikchefin Ursula Magnes über Kunden und das Verkaufen.

C. Bechstein Centrum: Walther Steindlegger über das neue Centrum
Centrum-Leiter Walther Steindlegger im Gespräch mit Musikchefin Ursula Magnes über Kunden und das Verkaufen.

C. Bechstein Centrum: Walther Steindlegger
Walther Steindlegger ist sowohl Pianist als auch Jurist. Ideale Voraussetzungen um das neue Wiener C. Bechstein Centrum zu leiten. Walther Steindlegger im Gespräch mit Musikchefin Ursula Magnes.

C. Bernstein Centrum: Rundgang mit Darya Volkova Teil 3
Hören Sie den dritten Teil des Rundgangs durch das Bechstein Centrum.

C. Bechstein Centrum: Rundgang mit Darya Volkova Teil 2
Hören Sie den zweiten Teil des Rundgangs durch das Bechstein Centrum.

C. Bechstein Centrum: Rundgang mit Darya Volkova Teil 1
Hören Sie den ersten Teil des Rundgangs durch das Bechstein Centrum.

C. Bechstein Centrum Wien: Konzertpianistin Darya Volkova
Musikchefin Ursula Magnes hat das neue C. Bechstein Centrum am Wiener Naschmarkt besucht. Die Geschäftsadresse lautet Linke Wienzeile 4, 1060 Wien. Dort kümmert sich die Konzertpianistin Darya Volkova um Verkauf und Kommunikation.

Zukunftskulturjournal: Ceija Stojka
Unter dem Titel What should I be afraid of? zeigt das Österreichische Kulturforum in New York eine Ausstellung über die österreichische Schriftstellerin und Künstlerin Ceija Stojka, die als Kind drei nationalsozialistische Konzentrationslager überlebt hatte. Die Ausstellung, die im Mai eröffnet wurde ist nur noch bis 25. September 2023 zu sehen. Kuratiert wurde sie von Lorely French, Carina Kurta and Stephanie Buhmann in zusammenarbeit mit der Ceija Stojka International Association. Leonie Jungwirth hat die Direktorin des Österreichischen Kulturforums New York, Susanne Keppler-Schlesinger, gesprochen.

Zukunftskulturjournal: Ladakh
Südasiens höchstgelegenes Kunstfestival in Ladakh beschäftigt sich mit den Themenschwerpunkten Klima, Kultur und Zivilgesellschaft. Ziel des Festivals ist es, Dialoge zwischen Künstlerinnen und Künstlern mit lokalen Organisationen vor Ort, regional und international anzuregen, um kreative und nachhaltige Lösungsansätze für die Herausforderungen des Klimawandels zu entwickeln. Das Österreichische Kulturforum New Delhi wird den Film “Alpenland“ (AT 2022, Regie: Robert Schabus, Produktion: Nikolaus Geyrhalter) präsentieren, der sich mit dem Lebens- und Kulturraum der Alpen und der Herausforderung von Massentourismus und Klimawandel auseinandersetzt. Leonie Jungwirth hat mit dem Direktor des Österreichischen Kulturforums, Michael Pal, gesprochen.

Impuls für den Tag mit Christine Hubka - Montag, 11. September 2023
Montag, 11. September 2023Helfen oder ans Gesetz halten? Lk 6, 6-11

Ausschnitte aus Gesprächen mit Holocaust-Überlebenden
radio klassik Stephansdom wird in diesem Jahr 25 Jahre alt. Ein guter Anlass, um ein wenig Rückschau zu halten. Wir haben unser Archiv geöffnet und ein "Best of" aus unseren Sendungen, Beiträgen, Pressereisen und Interviews für Sie hervorgeholt. Gertrude Pressburger, Marko Feingold, Lucia Heilman, Heinrich Ehlers. Sie haben den Holocaust überlebt und als Zeitzeugen ihre Geschichte erzählt. Auch in zum Teil mit Medienpreisen ausgezeichneten Sendungen auf radio klassik Stephansdom. Es sind schreckliche Geschichten. Und doch müssen sie zu Gehör gebracht werden. Immer noch.

Impuls mit P. Franz Helm am 9.9.2023
«Für das Klima hoffen, heisst handeln» lautet der Slogan für die Schöpfungszeit 2023 (1. September bis 4. Oktober). Die Schöpfungszeit ist ein ökumenisches Projekt, die Bewahrung der Schöpfung ist ein Auftrag an alle christlichen Kirchen. P. Franz Helm ist Steyler Missionar und Rektor des Missionshauses St. Gabriel. Er setzt sich u.a. bei Religions for Future für Schöpfungsverantwortung und Klimaschutz ein.

CD der Woche: Bach: 6 Cello Suites
Interpreten: Florian Berner Label: Perfect Noise EAN: 0719279934021 In Wien haben wir den Cellisten Florian Berner bisher vorwiegend als Gründungsmitglied des Hugo Wolf Quartetts und ab 2016 auch des Alban Berg Ensemble Wien kennengelernt. Kürzlich hat er bei Perfect Noise eine solistische Aufnahme herausgebracht, mit den sechs Cellosuiten von Johann Sebastian Bach. Michael Gmasz ist begeistert. Ein Musiker, zwei besondere Räume und die Musik von Johann Sebastian Bach. Sonst nichts, kein Hochglanz, kein Chichi. Kurz und einfach zusammengefasst, was diese CD von Florian Berner für mich so besonders macht. Die Aufnahme wirkt gerade so, als ob man dem Musiker zufällig begegnet, er sein Cello auspackt und zu spielen beginnt. So oder so ähnlich muss es auch für so manche Kirchenbesucherin oder Kirchenbesucher in Castagneto Carducci gewesen sein, als sie den Cellisten dort im Sommer 2020 Tag für Tag, nur mit seinem Instrument, einem Mikrofon und seinem Laptop angetroffen haben. Ohne Tonmeister, ohne Aufnahmeleiter – und ohne Noten. Nur Florian Berner, der Raum der Chiesa di San Lorenzo und die Musik von Bach. Am Ende seines Aufenthaltes in der Toskana hat er so die Suiten 1-3 von Johann Sebastian Bach aufgenommen, die eine ehemalige Schülerin und mittlerweile Tonmeisterin in Wien zum großartigen Ergebnis der CD eins geschnitten hat. Auch für die Suiten 4-6 sollte ein besonderer Aufnahmeort gefunden werden. Wie es der Zufall so will, arbeitet eine weitere Tonmeisterin in Florian Berners Freundeskreis im Herbst 2022 gerade in einem gewissen Johann Sebastian Bach Saal in Köthen, jenem Ort, an dem Bach sechs Jahre tätig gewesen ist und an dem diese sechs Suiten entstanden sind. Die Entscheidung war getroffen, ein Zeitpunkt vereinbart und so ist auch die Aufnahme der zweiten CD durch besondere Umstände inspiriert. Florian Berner findet immer sein Tempo und es ist für jeden der insgesamt 36 Einzelsätze genau das Richtige. Schreitet voran, wo man den Zug nach vorne verspürt, hält inne, wo die Musik es verlangt. Historisch informiert? Wohl auf manche Art und Weise, im Sinne eines sporadischen Vibratoeinsatzes z.B. Aber vor allem sehr persönlich und innig. (mg)

Perspektiven: Gut - Mensch sein. Die soziale Perspektive unserer Gesellschaft.
Wir leben in Zeiten, in denen zunehmend der Wille, Gutes zu tun, lächerlich gemacht wird. Der gute Mensch wird als „Gutmensch“ zum Spott- und Schimpfwort. Zusammenfassung einer Diskussion in Stift Klosterneuburg zur Thematik.

Theater an der Wien: Familienoper „Wo die wilden Kerle wohnen“
Im Dezember wird man im MusikTheater an der Wien die Wiener Symphoniker in der Familienoper „Wo die wilden Kerle wohnen“ hören. Die Mutmach-Familienoper „Wo die wilden Kerle wohnen“ feiert am 16. Dezember Premiere. Am 3. Dezember gibt es eine Einführungs-Matinee. Karten sind schon jetzt auf www.theater-wien.at erhältlich.

Theater an der Wien: Dirigent Petr Popelka über Weinbergers „Schwanda der Dudelsackpfeifer“
Ab 18. November steht im Musiktheater an der Wien Jaromír Weinbergers Oper „Schwanda der Dudelsackpfeifer“ auf dem Programm. Ein Märchen für Erwachsene, wie es heißt. Von Tobias Kratzer jedoch, wie man hört, ganz und gar nicht märchenhaft inszeniert… Die musikalische Leitung übernimmt der designierte Chefdirigent der Wiener Symphoniker, Petr Popelka. Mit ihm hat Michael Gmasz gesprochen. Die Vorfreude ist also groß bei Petr Popelka auf Schwanda der Dudelsackpfeifer. Andrè Schuen, Vera-Lotte Boecker, Pavol Breslik und Ester Pavlu werden dabei u.a. auf der Bühne zu erleben sein. Premiere ist am 18. November in der Halle E des Museumsquartiers. Karten sind schon jetzt auf www.theater-wien.at erhältlich.

Theater an der Wien: Regisseur Cezary Tomaszewski über Donizettis „Les Martyrs“
Um „the real Donizetti“ geht es gleich zu Beginn der Saison. Das MusikTheater an der Wien im Museumsquartier in der Halle E präsentiert die selten zu erlebende Grand Opéra „Les Martyrs“ von Gaetano Donizetti. Es ist die revidierte Fassung der von der Zensur verbotenen italienischen Oper „Poliuto“. Polyeuktos war ein römischer Soldat griechischer Herkunft, der in der Christenverfolgung unter Kaiser Decius in der armenischen Stadt Melitene (heute Malatya) das Martyrium erlitt. Er wird in der orthodoxen und katholischen Kirche als Heiliger verehrt. Musikchefin Ursula Magnes hat mit dem polnischen Regisseur und Choreographen Cezary Tomaszewski gesprochen. Der sich mitten in den intensiven Probenarbeiten in der Halle E dafür Zeit genommen hat. Ein Anknüpfungspunkt ist der amerikanische Stummfilm „Ravished Armenia“ auch bekannt als „Auction of Souls“ nach den autobiografischen Erlebnissen einer Überlebenden des armenischen Genozid. In Polen wird Cezary Tomaszewski demnächst "Hamlet ohne Hamlet" inszenieren, wobei es um stereotype Castings geht und ein Musical herausbringen das Hans Christian Andersens Märchen „Die Schneekönigin“ kombiniert mit der Biografie des polnischen Schauspielers Jan Peszek. Premiere seiner Entdeckungsreise mit Donizettis „Les Martyrs“ am Montag, 18. September. Karten sind schon jetzt auf www.theater-wien.at erhältlich.

Impuls mit P. Franz Helm am 8.9.2023
«Für das Klima hoffen, heisst handeln» lautet der Slogan für die Schöpfungszeit 2023 (1. September bis 4. Oktober). Die Schöpfungszeit ist ein ökumenisches Projekt, die Bewahrung der Schöpfung ist ein Auftrag an alle christlichen Kirchen. P. Franz Helm ist Steyler Missionar und Rektor des Missionshauses St. Gabriel. Er setzt sich u.a. bei Religions for Future für Schöpfungsverantwortung und Klimaschutz ein.

Theater an der Wien: Regisseurin Lydia Steier über Bernsteins "Candide"
Das MusikTheater an der Wien im Museumsquartier Halle E startet mit Leonard Bernsteins komischer Operette "Candide" ins neue Jahr 2024. Musikchefin Ursula Magnes hat die amerikanische Regisseurin Lydia Steier in Genf erwischt, wo sie in den Endproben zu Verdis "Don Carlos" steckt. "Candide" ist ihre erste Neuinszenierung für Wien. Mit Händels "Jephta" war Lydia Steier bei den Wiener Festwochen 2015 zu Gast. Ihre Vorfahren haben vor der Arisierung durch die Nationalsozialisten das Wiener Ronacher geleitet. Den heutigen Intendanten des Theaters an der Wien kennt Lydia Steier seit ihrer Berliner Zeit. Nach der "Aida"-Premiere in Frankfurt am 1. Adventsonntag wird Lydia Steier nach Wien kommen, um ihre erste Neuinszenierung vorzubereiten. "Candide" von Leonard Bernstein, Premiere am 17. Jänner 2024 in der Halle E im Museumsquartier. Karten sind schon jetzt auf www.theater-wien.at erhältlich.

Kritik: La Sonnambula an der Wiener Staatsoper
Gestern wurde in der Wiener Staatsoper „La Sonnambula“ von Vincenzo Bellini wieder ins Repertoire aufgenommen. Es war die 54. Aufführung in der Inszenierung von Marco Arturo Marelli. Unser Opernexperte Richard Schmitz berichtet. Es war ein großer Opernabend. „La Sonnambula“ entfaltete den Zauber des belcanto. Die Oper ist nicht zufällig die meistgespielte Oper Bellinis. Brenda Rae ist als Amina wirklich eine Diva, was sie ja am Ende bei Marelli auch sein soll. Der Aufstieg von der Küchenhilfe zur gefeierten Sängerin wirkt durchaus glaubhaft. Die anfangs unsichere junge Frau mit ihrer somnambulen Veranlagung singt sie zurückhaltend und steigert sich gekonnt in die Selbstsicherheit hinein. Ihr Koloratursopran brilliert mit außergewöhnlichen Verzierungen und sicheren Spitzentönen. Die beiden Schlafwandelszenen sind berührend. Javier Camarena singt das einfältige Muttersöhnchen Elvino mit einigen Spitzentönen verlässlich und entspricht damit der Intention des Regisseurs. Imponierend in Stimme und Auftreten Roberto Tagliavini als Graf Rodolfo. Maria Nazarova zeigt als Lisa ihre Wandlungsfähigkeit und besteht neben den großen Stimmen achtbar; Szilvia Vöros muss die Mutter Teresa statisch anlegen. Jack Lee als Alessio bleibt der Rolle entsprechend unauffällig. Giacomo Sagripanti dirigiert einen inspirierenden Abend. Manchmal wünscht man sich etwas mehr Tempo und Drive. Das durchdachte Bühnenkonzept von Marelli packt noch immer und gibt den Sängern genügend Freiraum ihre Rollen zu gestalten. Die Verlegung der Handlung in ein Schweizer Nobelsanatorium wirkt logisch. Das Publikum reagierte mit Sachverstand und spendete reichlich Szenenapplaus. Allgemeiner Jubel. 8,5

Impuls mit P. Franz Helm am 7.9.2023
«Für das Klima hoffen, heisst handeln» lautet der Slogan für die Schöpfungszeit 2023 (1. September bis 4. Oktober). Die Schöpfungszeit ist ein ökumenisches Projekt, die Bewahrung der Schöpfung ist ein Auftrag an alle christlichen Kirchen. P. Franz Helm ist Steyler Missionar und Rektor des Missionshauses St. Gabriel. Er setzt sich u.a. bei Religions for Future für Schöpfungsverantwortung und Klimaschutz ein.

Perspektiven: „Verkehr entsteht, wo etwas verkehrt steht!“
Mobilitätsexperte Harald Frey von der Technischen Universität Wien über alternative Verkehrskonzepte und notwendige Maßnahmen in der Raumordnung.

Impuls mit P. Franz Helm am 5.9.2023
«Für das Klima hoffen, heisst handeln» lautet der Slogan für die Schöpfungszeit 2023 (1. September bis 4. Oktober). Die Schöpfungszeit ist ein ökumenisches Projekt, die Bewahrung der Schöpfung ist ein Auftrag an alle christlichen Kirchen. P. Franz Helm ist Steyler Missionar und Rektor des Missionshauses St. Gabriel. Er setzt sich u.a. bei Religions for Future für Schöpfungsverantwortung und Klimaschutz ein.

Gedanken zum Evangelium von Kardinal Christoph Schönborn, am 10. September 2023
Gedanken zum Evangelium von Kardinal Christoph Schönborn, am 10. September 2023Matthäus 18,15-20 Jesus spricht eine der schwierigsten Fragen des Alltags offen an: Wie umgehen mit den Fehlern der Anderen? Schweigen? Ertragen? Oder sie doch ansprechen, zurechtweisen? Lieber schlucken und sich ducken oder den Mut haben, sie auszusprechen? Aber wer gibt mir das Recht, mich einzumischen? Muss ich nicht vor der eigenen Türe kehren?

Salon Zukunftskultur: Bettina Leidl und Christoph Thun-Hohenstein Teil 2
Zum Abschluss des „Salon Zukunftskultur“ fassen Bettina Leidl und Christoph Thun-Hohenstein den Tag zusammen und ziehen Bilanz. Im Fokus standen die Themen: Nachhaltigkeit, Regeneration und Zukunftsthemen wie Verlust der Artenvielfalt, Klimawandel sowie gesellschaftspolitische Themen.

Salon Zukunftskultur: Maaijke Middelbeek
Maaijke Middelbeek beschäftigt sich in ihren künstlerischen Werken mit Algen, Bakterien und Pilzen. Mit Christoph Wellner spricht sie unter anderem über ihre Teilnahme bei „on the Road again“ und warum die Themen Algen, Bakterien und Pilze Fokus ihrer Arbeit sind.

Salon Zukunftskultur: Verena Kaspar-Eisert
Als Kuratorin des MuseumsQuartiers hatte Frau Verena Kaspar-Eisert beim „Salon Zukunftskultur“ die Rolle der Chefmoderatorin über. Im Gespräch mit Christoph Wellner erzählt, wie die Tagung auf sie gewirkt hat und gibt einen kleinen Einblick in ihren Aufgabenbereich, als Kuratorin des MuseumsQuartiers.

Salon Zukunftskultur: Johan Frederik Hartle
Johan Frederik Hartle ist Philosoph und Kunstwissenschaftler. In seiner aktuellen Funktion als Rektor der Akademie der bildenden Künste Wien hat er viel mit jungen Künstlern und Künstlerinnen zu tun. Studierende befänden sich in der heutigen Zeit oftmals in einem „Orientierungskonflikt“, so der Rektor. Im Gespräch mit Christoph Wellner erklärt er, was er mit dem Begriff „Orientierungskonflikt“ meint und was das Thema „Regeneration“ für ihn bedeutet.

Salon Zukunftskultur: Judith Fegerl
Im Zentrum des künstlerischen Schaffens von Judith Fegerl steht das Medium „Energie“. „Energie“ ist an sich nicht sichtbar und das kann zu Herausforderungen führen, wie die Künstlerin im Gespräch mit Christoph Wellner erzählt. Sie spricht über ihre Eindrücke der ersten beiden Keynotes und wie wichtig Veranstaltungen wie diese sind.

Salon Zukunftskultur: Claudius Schulze
Claudius Schulze spricht mit Christoph Wellner unter anderem über seine Funktion als künstlerischer Leiter der ersten Klimabiennale Wiens. Eröffnet wird die Biennale am Overshoot Day Österreichs. Dem Tag, an dem Österreich alle natürlich zur Verfügung stehenden Ressourcen verbraucht hat. So viel vorab: im Fokus der Biennale stehen folgende Fragen: Was kann Kunst für unsere Zukunft tun? Was kann Kunst im Zusammenhang mit der Klimakrise tun? Wie können wir uns mit Kunst mit dem Leben in der Zukunft auseinandersetzen?

Salon Zukunftskultur: Lucia Pietroiusti
Lucia Pietroiusti ist Leiterin des Bereichs Ökologie in der Serpentine Gallery in London. Als Kuratorin arbeitet sie an der Schnittstelle von Kunst, Ökologie und Systeme. In ihrem Gespräch mit Chefredakteur Christoph Wellner spricht sie einerseits über ihr Keynote zum Thema „Art for Regeneration“ und andererseits über ein Projekt mit dem Namen „Shape of a Circle in the Mind of a Fish“.

Salon Zukunftskultur: Lotte Kristoferitsch
Lotte Kristoferitsch ist Mitbegründerin von „Eoos“, einem Industrie-Design Studio mit dem Fokus auf nachhaltiges und soziales Design. Im Interview mit Christoph Wellner spricht sie über ein aktuelles Projekt mit dem Namen „Imagine Coral Reef“ und erklärt, warum Korallenriffe auch Menschen in Binnenländern etwas angehen.

Salon Zukunftskultur: Yasmo
Die Rapperin, Slampoetin und Autorin Yasmo trug bei der Veranstaltung „Salon Zukunftskultur“ zwei Texte vor, in denen die Themen „Generationenkonflikt“ und „Klassismus“ behandelt wurden. Im Gespräch mit Christoph Wellner teilt Yasmo ihre Gedanken, wie Kunst bei der „Regeneration“ helfen kann und spricht über ihre künstlerischen Tätigkeiten.

Salon Zukunftskultur: Bettina Leidl und Christoph Thun-Hohenstein Teil 1
In einem kurzen Gespräch ziehen Bettina Leidl und Christoph Thun-Hohenstein Zwischenbilanz über den Vormittag des „Salon Zukunftskultur“.

Salon Zukunftskultur: Verena Ringler
Wer oder was steckt hinter dem Namen „AGORA“? Darüber und über den Inhalt der zweiten Keynote spricht Christoph Wellner mit der Gründerin und Direktorin von „AGORA“ Verena Ringler.

Salon Zukunftskultur: Franziska Nori
Das Thema der ersten Keynote: Bilder, Werke und Arbeiten, die einen Wandel zwischen Menschen und Natur künstlerisch darstellen. Franziska Nori, Speakerin der ersten Keynote, spricht im Gespräch mit Christoph Wellner von einer Verantwortung gegenüber anderer „Mitlebewesen“.

Salon Zukunftskultur: Denise Quistorp und Christian Autengruber
Die Direktorin des Kulturforums Berlin, Denise Quistorp, erzählt, wie die Architektur eines Gebäudes Ausgangspunkt für Kooperationen und Gesprächen zwischen Kulturforum und künstlerischen Einrichtungen war. Ihr Kollege Christian Autengruber, Direktor des österreichischen Kulturforums Budapest, spricht von den Brücken zwischen Ungarn und Österreich. Im Gespräch mit Christoph Wellner gibt er Einblicke in die Arbeit des Forums, wobei die Kunst für Regeneration auch hier einen Schwerpunkt setzt.

Salon Zukunftskultur: Susanne Keppler-Schlesinger
Im Gespräch mit Christoph Wellner spricht die Direktorin des österreichischen Kulturforums New York, Susanne Keppler-Schlesinger, über die allgemeinen Aufgaben und Herausforderungen des Kulturforums New York. Außerdem gibt sie Einblicke in die aktuelle Ausstellung „What Should I be Afraid of? Roma Artist Ceija Stojka“.

Salon Zukunftskultur: Simon Mraz und Günther Oberhollenzer
„On the road again“ - unter diesem Titel lief das erste gemeinsame Projekt des Künstlerhauses Wien und der Auslandskultur des Außenministeriums im Jahr 2021. Nach dem großen Erfolg startet das Projekt in seine zweite Runde. Diesmal mit dem Namen „Imagine climate dignity“. Simon Mraz und Günther Oberhollenzer sprechen im Interview mit Christoph Wellner unter anderem über den Denkanstoß, den das diesjährige Projekt geben soll.

Salon Zukunftskultur: Gertraud Klemm und Michael Stavarič
Im Gespräch mit Christoph Wellner schildert Schriftstellerin Gertraud Klemm ihre Eindrücke der ersten Keynote von Prof. Franziska Nori. Autor Michael Stavarič erzählt, wie er mit seinen Büchern und Publikationen komplexe wissenschaftliche Themen nicht nur für Erwachsene, sondern auch für Kinder verständlich und interessant gestaltet.

Salon Zukunftskultur: Katharina Mischer
Die Werke und Projekte von Katharina Mischer beschäftigen sich mit dem Thema „Design für Regeneration“. Gemeinsam mit ihrem Kollegen Thomas Traxler führt sie das Wiener Studio „Mischer’Traxler“, wie sie im Gespräch mit Christoph Wellner erzählt. Ihre Werke können unter anderem im „MAK“ - Museum für angewandte Kunst - betrachtet werden.

Salon Zukunftskultur: Anna Detzlhofer
Die Landschaftsarchitektur beschäftigt sich mit der Erhaltung und Entwicklung von Naturräumen. Anna Detzlhofer, Präsidentin der österreichischen Gesellschaft für Landschaftsarchitektur, gibt Einblicke in ihre beruflichen Tätigkeiten und stellt ein Projekt, dass sich der Thematik „Begrünung“ annimmt, vor.

Salon Zukunftskultur: Regina Rusz
50 Jahre Auslandskultur. Dieses Jubiläum wurde heuer unter anderem mit dem „Salon Zukunftskultur“ gefeiert. Über die Glieder und die Aufgabenbereiche der Auslandskultur und wie 50 Jahre Auslandskultur zelebriert werden, spricht Frau Regina Rusz mit Chefredakteur Christoph Wellner.